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ZKZ 4937

www.moebelkultur.de

NEWS. INSIGHTS. TRENDS.

08 | 2025

GROSSES

KÜCHEN-

SPECIAL

AUF 33 SEITEN

MARKEN MIT

HALTUNG

Der Einrichtungspartnerring

VME

setzt auf Stabilität,

Vertrauen und

Storytelling

TAKTGEBER

MÖBEL, KÜCHE, PERSPEKTIVEN – THEMEN & TRENDS DER HERBSTMESSEN

KARRIERE

Rentenwelle: Wissen

sichern, Zukunft planen

AMBIENTE

Marken, Macher und ein

neues Premium-Format

INTERNATIONAL

Bodenständig und mutig:

Design-Impulse aus Norwegen


INHALT

MESSEHERBST

WIE DER

MARKT

TICKT

18 MESSEN IN OWL

Marktgeschehen in

OWL: Showrooms statt

Leitmesse – möbel

kultur war vor Ort und

ordnet die Branchensignale

ein.

Herbstmessen

ZWISCHEN REALITÄTSSINN

UND RESTHOFFNUNG 18

Herbst in OWL

HARTE ARBEIT 22

Hausmesse der Bega-Gruppe

UNTERNEHMEN, NEUHEITEN

UND MENSCHEN 23

Ein Kaleidoskop der Herbstmessen

13

UMFRAGE ZU

WOHNEN

Wie wohnen wir?

Eine repräsentative

Studie von XXXLutz

& YouGov zeigt:

Zuhause ist mehr als

Möbel – es spiegelt

Identität, Werte und

Lebensstil wider.

66%

70%

49%

28%

25%

12%

11%

3%

RUHE

GEBORGENHEIT

SICHERHEIT

FUNKTIONALITÄT

INDIVIDUALITÄT

GEMEINSCHAFT

LEBENDIGKEIT

SONSTIGES

4%

16%

14%

61%

55%

38%

43%

22%

Grafik: möbel kultur / freepik

Industrie

INNOVATIV UND BODENSTÄNDIG36

Design aus Norwegen

Verbände

EIN KONZEPT FÜR

UNTERNEHMERISCHE FREIHEIT 44

Möbel Nagel

FORTSCHRITT OHNE PHATOS 46

Herbstkongress Der Kreis

PROJEKT ECLASS:

EIN WERKSTATTBLICK 48

Einheitliche Standards

KÜNSTLICHE INTELLIGENZ

IM MÖBELHANDEL 49

Zeit zu handeln

Küchenspecial

36

NORWEGEN

Designers’

Saturday Oslo:

Seit 1986 zeigt die

Branche, was Design

aus der Heimat kann

– und wie Zusammenhalt

kreatives

Potenzial freisetzt.

ZWISCHEN MASSE

UND MASSARBEIT 53

Gedanken zur Trendschau in OWL

EINE „RETOURKUTSCHE“

DER ANDEREN ART 54

Die Küchentrends 2025/26

EINE BRANCHE

IN DER SACKGASSE 72

Woran hapert der Aufschwung

NEWS81

PEOPLE82

4

8/2025


15

CEO FÜR IKEA

Peter Jelkeby wird ab

Januar 2026 CEO & CSO

von Ikea Deutschland –

er folgt auf Walter

Kadnar, der zu Ikea

Niederlande wechselt.

6. – 10. 2. 2026

FRANKFURT / MAIN

44

LIFE­

STYLE

COMPO­

SITIONS

UNTERNEHMERS FREIHEIT

Möbel Nagel „trifft den Nagel auf den Kopf“:

Warum das EMV-Konzept in Lamspringe so

gut läuft, erklärt Inhaber Matthias Nagel.

Möbeldesign trifft auf Wohnaccessoires.

Ideen für das Zuhause

werden ergänzt durch Lösungen

für Hospitality Interiors. Inszenie ­

run gen machen Produkte und

Konzepte erlebbar. Im Bereich Living

entfaltet sich eine inspirierende

Vielfalt in allen Stil richtungen.

MÖBEL-AREAL

INTERIOR

LOOKS

ENTDECKEN

Living – der globale Treffpunkt rund um

Wohnen, Einrichten und Ausstatten.

ambiente.messefrankfurt.com/living

46

OHNE PATHOS

Der Kreis: Zwischen Showfloor

und Bühne zeigt sich,

was den Küchenhandel trägt:

klare Bilder, starke Impulse

– möbel kultur sortiert, was

bleibt und hilft.


08| 2025

INHALT

Lifestyle

NOCH MEHR MÖBEL

NOCH MEHR DESIGN 84

Ambiente 2026

FÜR MEHR

MARKENPOWER86

Kitchenaid

NEUES LEBEN

FÜR DREI KLASSIKER 87

90 Jahre Artek

KI & DESIGN - WIE GEHT

DAS ZUSAMMEN 88

Neue Perspektiven

81

BSH SCHLIESST

WERKE

BSH schließt überraschend

zwei Werke

– 1.400 Jobs sind

betroffen. Grund:

Unterauslastung und

kein Marktwachstum

in Sicht.

72

IN DER SACKGASSE

Prognosen für die Küchenindustrie bleiben

vage, die Lage ist instabil. Expert:innen

sehen auch den Wettbewerb mit anderen

Branchen als Ursache.

KÜCHE

Karriere

FACHKRÄFTEMANGEL

TRIFFT ALTERSTRUKTUR 90

Rentenwelle im Handel

Advertorials

Möbelmeile: Überzeugende Präzision 28

Ada auf der M.O.W. 29

Musterring setzt den Takt

für die neue Saison 30

Set one by Musterring 32

Atlas Plan: Keramikplatten 33

WK Wohnen schärft den Auftritt 34

Meubelbeurs: Bühne frei in Brüssel 41

VME: Stabiltätsanker

in stürmischen Zeiten 42

„Design meets Concepts“ bei Nobilia 62

KCL: Küchenkompetenz

auf den Punkt 64

Schüller vereint Design, Funktionalität

und Service 66

Garantiemax: Mehrwert

mit Sicherheit 68

Hailo: Spülenschrank kreativ genutzt 69

Stets saubere Fronten

bei Nolte Küchen 70

Naber auf der Area30 71

Sauber und smart - Geschirrspüler

von Beko 76

Rösle: Vielschichtige Eleganz 76

GfM: KI prüft Bestellung in Sekunden77

Blanco mit Design-Coup für 2026 78

Küchentreff: Maximale Freiheit 83

51

KÜCHENSPECIAL

Die Trends der Küchensaison

zeichnen nicht nur ein Spiegelbild

der Gesellschaft, sondern auch

der Branche (Titelmotiv: Blanco).

Foto: Blanco

DIE KÜCHE 2026

TRENDS, VISIONEN UND INSIGHTS VOM KÜCHENHERBST

Masse oder Maßarbeit?

Ikonischer Flow

In der Sackgasse

Die Küchenneuheiten als Der Wasserplatz wird zum Raus aus der Resignation –

Spiegelbild der Branche Highlight von OWL

und dem Umsatztief

In jedem Heft

Foto des Monats 8

Aktuell10

Leute16

Möfa92

Impressum97

Inspiration98

6

8/2025


NEWS. INSIGHTS. TRENDS.

MARKEN MIT

HALTUNG

Der Einrichtungspartnerring

VME

setzt auf Stabilität,

Vertrauen und

Storytelling

KARRIERE

Rentenwelle: Wissen

sichern, Zukunft planen

AMBIENTE

Marken, Macher und ein

neues Premium-Format

AUF 33 SEITEN

www.moebelkultur.de

08 | 2025

INTERNATIONAL

Bodenständig und mutig:

Design-Impulse aus Norwegen

90

DER RENTENWELLE TROTZEN

Fachkräftemangel trifft Rentenwelle:

Jetzt braucht die Branche Konzepte für

Wissenstransfer, Nachwuchsfördeung

und Altersvielfalt.

Danke für

euren Besuch!

88

KI & DESIGN

Künstliche Intelligenz trifft

Handwerk: Die Heimtextil-

Trends 2026/2027 zeigen, wie

die Kreativbranche mit diesem

Spannungsfeld umgeht.

Ihr habt die area30

zu etwas Besonderem

gemacht.

84

VORSCHAU AMBIENTE 2026

Ambiente: Gelungene Premiere 2025 für „Interior Looks“. 2026 wird die

Designfläche weiter ausgebaut, aber „Grandcreators“ startet erst 2027.

Neue Ideen,

neue Impulse

wir sind inspiriert!

GROSSES

KÜCHEN

SPECIAL

TAKTGEBER

M

MESSEN

STABILITÄTSANKER

Entlang der Customer Journey fehlt es im

Möbelhandel an Ankerpunkten. Der

Einrichtungspartnerring VME (Titelmotiv)

setzt deshalb bei der Vermarktung auf ein

starkes Markenportfolio, das Sicherheit gibt.

Wir freuen uns auf

alles, was kommt.


HERBSTMESSEN FAZIT

HERBST IN OWL

ZWISCHEN REALITÄTSINN

UND RESTHOFFNUNG

Ostwestfalen wurde zur Bühne für Austausch und Entscheidungen – gerade in einem Jahr

ohne verlässliche Leitmesse. Inmitten kuratierter Showrooms und Messezentrum zeigte sich,

wie der Markt wirklich tickt. möbel kultur war vor Ort und ordnet die Signale ein.

M.O.W. als Treffpunkt:

kurze Wege, internationale

Gäste und viele Termine mit

Entscheidungsabsicht.

18

8/2025


Herford, Bad Salzuflen, Rietberg,

Gütersloh – zwischen

dem Messezentrum der

M.O.W., der Möbelmeile

und kuratierten Hausmessen

formte OWL in diesem Herbst den

wichtigsten Treffpunkt der Möbelbranche

– inklusive Marken, die Ostwestfalen-Lippe

bislang nicht im Kalender hatten. Austausch,

kurze Wege, viele direkte Gespräche:

OWL wurde zum Arbeitsmodus. Das

wog umso schwerer, weil die Imm Cologne

erneut kein verlässliches Gegengewicht

bot. Wer in Ostwestfalen unterwegs war,

sah wenig Show, dafür viele Checklisten.

Händler kauften auf Sicht, kuratierten Aus-

Fotos: M.O.W.

stellungen nach, prüften Lieferzeiten und

Preisschwellen – und hielten das Risiko

niedrig.

KLARE ZAHLENSPRACHE

Die Polstermöbelindustrie meldet für

Januar bis Juli ein Minus von rund sieben

Prozent, der Gesamtumsatz fiel von etwa

580 Millionen Euro im Vorjahr auf aktuell

rund 540 Millionen Euro; im Inland ist

der Rückgang zweistellig, die Exporte liegen

leicht im Minus – parallel steigen die

Importe deutlich. Offiziell hofft man auf

Belebung in Herbst und Winter. Leo Lübke,

Vorstandsvorsitzender des Verbands der

deutschen Polstermöbelindustrie (VdDP)

formulierte es so: „Wir sehen die Talsohle

erreicht und setzen auf die Herbst- und

Wintermonate mit erhöhter Nachfrage.“

VdDP-Geschäftsführer Jan Kurth verwies

zugleich auf die „geringe Anschaffungsneigung“

und eine steigende Sparquote

als Bremsfaktoren. Die Auftragseingänge

bestätigen das gedämpfte Umfeld: Bis Ende

August wert- und mengenmäßig ca. –5 %

zum Vorjahr. Vor diesem Hintergrund ist

die Hoffnung auf die Herbst-/Winterbelebung

nachvollziehbar – sie bleibt aber an

Bedingungen geknüpft: belastbare Lieferzeiten,

klar begründete Qualität und verkaufsfähige

Inszenierungen auf der Fläche.

TAKTGEBER

Fünf dicht getaktete Messetage mit 558

Ausstellern aus 39 Nationen (60 % international)

setzten den Rahmen, Besucher:innen

aus 61 Ländern brachten zusätzlich

Tempo in die Hallen – der internationale

Anteil stieg auf 43 %. Neben den großen

Filialisten waren auffallend viele Einzelhäuser

und Spezialisten vor Ort; relevante

Verbände und führende Onliner zeigten

Präsenz.

In 17 Hallen auf 85.000 m² spannte

die Schau den Bogen vom Preiseinstieg

bis zur oberen Mitte – mit sofort verwertbaren

Ideen für Frequenz und Abschluss:

Kaschmir-Weiß, warme Erdtöne (Sand

bis Macchiato) und Akzente in Terracotta,

Blau, Grün, Gelb, dazu organische

Linien, Rauchglas, Chrom und Texturen

wie Cord/Bouclé. Wichtiger als die Optik

allein war die Übersetzbarkeit am POS:

Viele Aussteller

zogen ein positives

Fazit und

meldeten gute

Abschlüsse.

Ton-in-Ton-Sets, personalisierbare Konzepte,

Multifunktion mit komfortabler

Technik, flankiert von digitalen Verkaufshilfen

(Konfigurator, Video-Beratung,

QR-Infos). Ergebnis: weniger Reiz, mehr

Orientierung – genau das, was die Beratung

aktuell braucht.

KURATIERTE WELTEN

Die Möbelmeile lief in diesem Jahr wie ein

fein eingestelltes Uhrwerk: 13 Marken, verteilt

auf den Cluster zwischen Gütersloh,

Delbrück, Rietberg, Rheda-Wiedenbrück

und Lippstadt, öffneten ihre Showrooms

für 1.750 Repräsentant:innen aus rund

700 Unternehmen – mit Gästen aus 26

Nationen und einer Frequenz auf Vorjahresniveau,

obwohl eine Destination weggefallen

ist. Das Format erklärt den Erfolg

selbst: kurze Wege, kuratierte Welten,

Beratung auf Augenhöhe. Statt Messebreite

gibt es Präzision bis ins Detail – Farbführungen,

„innere Werte“ der Programme,

punktgenaue Marketingbausteine für den

unmittelbaren Einsatz im Handel. Oder,

wie Geschäftsführer Michael Laukötter das

Leitmotiv zusammenfasst: „Präzision und

Perfektion – das waren die Leitmotive der

Herbstmessewoche. Das gelingt aber nur,

wenn man sich für die Dinge begeistert,

die man tut – ob in Produktion, Material,

Design oder Vermarktung.“ Der Funke

sprang sichtbar über: Ideen, die sich ohne

großen Umbau in die Fläche übertragen

lassen, und Ausstellungen, die Entscheidungen

beschleunigen.

Was die Woche zusätzlich prägte, war

der Generationswechsel: Mehrere Häuser

zeigten die Übergabe in Echtzeit – Tradition,

die als Flamme weitergegeben und

nicht als Asche verwaltet wird. Diese Perspektive

stärkt die Möbelmeile über die

Herbstwoche hinaus: Die Showrooms

fungieren zunehmend als dauerhafte

Orte der Abstimmung zwischen Industrie,

Handel und Verbänden – offen nach

Anmeldung, mit einem festen Frühjahrs-

Termin (24.–26. März 2026) als zweitem

Fixpunkt.

19


HERBSTMESSEN OWL

Die Produkte sorgen für „perfekt abgestimmte

Gesamtbilder, die Klarheit

schaffen, zum Verweilen einladen und die

Verkäuflichkeit am POS erleichtern“.

Fotos: Schöner Wohnen

SCHÖNER WOHNEN-KOLLEKTION

EINSTAND AUF DER M.O.W.

Die Schöner Wohnen-Kollektion hat sich

in diesem Jahr erstmals auf der M.O.W.

in Bad Salzuflen eingerichtet. Zum 25jährigen

Jubiläum machte die Marke mit

einer Präsenz auf über 400 qm deutlich,

wie Sortimentstiefe, Farbwelten und

Wohntrends in ein ganzheitliches Konzept

übersetzt und am POS wirkungsvoll

dargestellt werden können. Den Machern

ging es insbesondere darum, die Rolle

der Schöner Wohnen-Kollektion als

verlässlicher Partner des Handels und

vertrauensvolle Konsumentenmarke zu

zeigen.

„Mit unserem ganzheitlich konzipierten

Sortiment für alle Wohnbereiche und

der Ansprache verschiedenster Zielgruppen

sowie die Inszenierung in Wohnwelten

schaffen wir umfangreiche Angebote

für unsere Kundinnen und Kunden,“

erklärt Daniela Puls, Director Möbel der

Schöner Wohnen-Kollektion.

Auf der M.O.W. in Bad Salzuflen präsentierte

sich der Messestand als Bühne

des Wohnens. Dabei wurde zum Ausdruck

gebracht, was die Schöner Wohnen-Kollektion

auszeichnet: ganzheitliche Raumkonzepte

für Wohnzimmer, Essbereich,

Küche, Bad, Flur und Schlafzimmer

sowie den Outdoor-Bereich. „Harmonisch

kombiniert ergeben alle Produkte perfekt

abgestimmte Gesamtbilder, die Klarheit

schaffen, zum Verweilen einladen und die

Verkäuflichkeit am POS erleichtern“, ist

das Team der Marke überzeugt.

www.schoener-wohnen.de

Fotos: Gabriele Mühlen

3C GRUPPE AUF DER MÖBELMEILE

ZAHLREICHE IMPULSE

Während der diesjährigen Möbelmeile

erlebte der Showroom der 3C Gruppe in

Rheda-Wiedenbrück eine außergewöhnliche

Resonanz: Zahlreiche Besucherinnen

und Besucher nutzten die Gelegenheit,

um sich über die Neuheiten der Marken

„3C Candy“, „3C Carina“ und „3C Candy

Sleep“ zu informieren.

Die Mix-&-Match-Konzepte

führen zu einer neuen Qualität

der Inszenierungen am

POS, berichtete Marketingleiter

Jonas Gerner.

Die Messe bot zahlreiche Impulse:

Modelle mit hoher Relevanz für den

Markt, Mix-&-Match-Konzepte (die zu

neuen Wohnbildern und somit auch zu

einer neuen Qualität der Inszenierungen

am POS führen), eine harmonische Weiterentwicklung

der Formsprache, farbenstarke

Highlight-Kojen als Hingucker am

Point of Sale, digitale Präsentationsformen

(inklusive virtueller Verkaufshilfe) sowie

die Einführung des neuen Digital Asset

Management Systems. Bei letzterem handelt

es sich um eine Content-Plattform,

auf die Partner zugreifen können und

die das E-Commerce und digitale

Marketing spürbar erleichtert.

Neben den Produkt-Highlights

war die Möbelmeile auch eine Premiere

auf Führungsebene: Carl-

Christoph Held verstärkte erstmals als

neuer Geschäftsführer die Leitung der 3C

Gruppe und stand gemeinsam mit

Geschäftsführer Markus Kemming

für den persönlichen Austausch mit

Handelspartnern zur Verfügung.

Die hohe Frequenz an den fünf

Messetagen war für die 3C Gruppe

ein Beleg dafür, dass das Unternehmen

dem Anspruch, Trendtreiber für die

gesamte Polstermöbelbranche zu sein,

gerecht geworden ist. Deshalb werde man

den eingeschlagenen Weg „mit innovativen

Produkten, zeitgemäßem Design und digitalen

Lösungen konsequent fortzusetzen“.

„Wir nehmen die Begeisterung der

Messe mit und freuen uns darauf, gemeinsam

mit unseren Partnern die nächsten

Schritte in eine erfolgreiche Herbstund

Wintersaison zu gehen“, so Frank

Scheddien, Vertriebsleitung 3C Carina und

3C Candy Sleep.

www.3c-gruppe.de

26

8/2025


Fotos: Michael Schlenke und Mobitec

TREND

WOW-EFFEKTE

AM POS

ERZEUGEN

Für Ralf Lötfering, Vertriebsleiter beim

belgischen Tisch- und Stuhlhersteller

Mobitec, war ein neuer Trend erkennbar.

Als langjährigem Mitglied der Möbelmeile

und Aussteller im Haus Aussel entwickelt

sich – so seine Erkenntnis während der

MOBITEC

HAUS DER

STÜHLE

Für den Möbelmeilen-Profi

Ralf

Lötfering ist die

Herbstmesse eine

wichtige Etappe

der Eventplanung.

Nächste Ziele sind Köln

und Brüssel.

Herbstmesse – der Markt wieder hin zu

mehr sichtbarem Holz. „Im richtigen Mix

von Polsterung und Massivholz kristallisiert

sich eine neue Gestaltungsvariante

heraus“, so Lötfering. Bei der Modellreihe

„Toro“ werden aktuell dunklere Farbtöne

nachgefragt, somit bewegt man sich

etwas weg vom skandinavisch geprägten

Stil. Durch die enge Verbindung mit den

anderen Ausstellern auf dem historischen

Burghofgelände war Lötfering zufrieden

mit dem Besuch des Fachhandels. Mobitec

betrachtet die Hausmesse in Rheda-Wiedenbrück

als Preview für die kommenden

Messeevents in Köln und Brüssel. Wir

sind hier vor Ort so was wie das „Haus

der Stühle“ geworden, resümiert der

Möbelexperte.

www.mobitec.be

BAUFORMAT

TON IN TON TRIFFT

AUF SERVICE-OFFENSIVE

„Bauformat und Burger

sind heute zwei

ganz unterschiedliche

Marken mit klarer

Haltung“, betont

Hélène Bangert

Mit der Hausmesse 2025 hat die „kitchen

family“ eindrucksvoll gezeigt, dass sich der

Anspruch „not only kitchen“ längst nicht nur

auf die Produkte bezieht. Bei Bauformat stand

diesmal das Produkt selbst im Mittelpunkt

– verbunden mit einem mutigen Eingriff in

die Produkt-DNA: schwarze Beschlagtechnik,

konsequente Differenzierung zu Burger und

eine Designlinie, die Premium-Anspruch aus

jedem Detail sprechen lässt.

„Wir wollten sichtbar machen, dass Bauformat

und Burger heute zwei ganz unterschiedliche

Marken mit klarer Haltung sind“,

betont Hélène Bangert, Leitung Strategisches

Marketing. Schon beim Rundgang durch die

Ausstellung werde deutlich: Oben Burger

– jung, zugänglich, urban. Unten Bauformat

– exklusiv, ruhig, hochwertig. „Diesen

Unterschied führen wir nun durch, bis in

die Bildsprache und die Katalogwelt hinein.“

Optisch dominiert der Ton-in-Ton-

Trend, der skandinavische Leichtigkeit mit

japanischem Minimalismus verbindet. Sand,

Blush und helle Holztöne prägen das neue

Farbkonzept – bis hin zum Messeteppich.

Zugleich wird das Holzthema neu inter-

pretiert: Feineiche hell, Cognac und geräucherte

Eiche verleihen den Küchen warme

Natürlichkeit. Ein markanter Schritt ist das

durchgehend dunkle Innenleben: Zargen,

Scharniere und Schrauben in Schwarz setzen

den Premiumcharakter konsequent fort.

Innovationen zeigen sich auch im Detail

– etwa bei runden Wangen im Mattlackkonzept

oder der integrierten Belüftung für

Kühlschrankumbauten. Und weil Service

heute ein entscheidender Teil der Markenwahrnehmung

ist, startet Bauformat parallel

eine Service-Offensive. Neu ist unter

anderem der Moodboard-Generator, mit

dem Händler binnen Sekunden individuelle

Moodboards für Endkunden erstellen

können – „ein echter Wow-Effekt im Verkaufsgespräch“,

so Bangert.

Für Aufmerksamkeit sorgte zudem die

Kampagne mit Mountainbiker Tobey Miley,

der mit Inhaber Delf Baumann in der Oerlinghauser

Sandkuhle posierte – inmitten

einer beige getönten Kücheninszenierung.

Das Motiv greift das Messemotto „Ton in

Ton“ auf und transportiert die neue Markenästhetik

mit sportlicher Dynamik.

Fotos: Gabriele Mühlen und Bauformat

Mit mehr als 3.000 Fachbesuchern war

die Resonanz überaus stark. Im Export sieht

Bangert aktuell das größte Wachstumspotenzial:

„Wir haben in den vergangenen Monaten

neue Märkte in Griechenland, Fernost

und Afrika erschlossen. Doch auch im Inland

wollen wir schlafende Kunden wecken – mit

besserem Produkt, stärkerem Service und

klarer Botschaft.“

www.bauformat.de

27


HIER DIE AKTUELLE

FOLGE ANHÖREN

DER

PODCAST

FÜR DIE

MÖBEL-

BRANCHE

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KOLJA NANZ

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KÜCHE

08| 2025

Foto: Blanco

DIE KÜCHE 2026

TRENDS, VISIONEN UND INSIGHTS VOM KÜCHENHERBST

Masse oder Maßarbeit?

Die Küchenneuheiten als

Spiegelbild der Branche

Ikonischer Flow

Der Wasserplatz wird zum

Highlight von OWL

In der Sackgasse

Raus aus der Resignation –

und dem Umsatztief


KÜCHE HERBSTMESSEN

DIE KÜCHENTRENDS 2025/26

EINE „RETOURKUTSCHE“

DER ANDEREN ART

Die Zeichen für 2026 stehen auf Retro: Alles ist rund, warm und gemütlich – und dann kehrt

auch noch der britische Landhausstil zurück. Ist das noch Hygge oder kann das weg? Immerhin

am Wasserplatz prickelt es aufregend: Dort zeigen sich Armaturen in gefilterter Exzellenz.

Foto: Susanne Maerzke

Bühne frei für einen Landhausstil,

der wieder deutlich

traditioneller anmutet –

hier im zarten Grünton bei

Häcker Küchen.

54

8/2025


Fotos: Rotpunkt (li.), Susanne Maerzke

1

TREND 1

Gemütlichkeit in reduzierten Strukturen mit

Holz, Rundungen und pastelliger Bonbon-

Note: „Hygge“ bei Rotpunkt (li.), Leicht (o.)

und Nolte Küchen.

1. HYPERTREND HYGGE

Mit der „Gemütlichkeit“ ist das so eine

Sache. Der deutsche Begriff lässt sich nur

schwer umschreiben, weil er kulturell

gleich mehrere Facetten transportiert:

Gemütlich machen wir es uns eben nicht

nur bei Kerzenschein auf der Couch, sondern

auch in geselliger Runde am Esstisch.

Für die wohlige Atmosphäre gibt es in

anderen Sprachen kaum ein angemessenes

Äquivalent – außer im Dänischen,

was nun auch hierzulande immer mehr

Menschen für sich entdecken: Hygge, das

steht für Ruhe, Zeitlosigkeit und Wohlbehagen

in einem stilvollen und reduzierten

Ambiente. Ein Lebensgefühl, das

sich im Wohnraum durch naturbelassene

Farben, geradlinige Oberflächen und Aufgeräumtheit

äußert, aber eben auch durch

Freude an simplen und schlichten Details.

Nicht zuletzt transportiert „Hygge“ eine

gewisse In-sich-Gekehrtheit – und einen

sehr persönlichen Bezug zu den eigenen

vier Wänden.

Wenig verwunderlich also, dass sich

die Küchen- und Einrichtungsbranche

das skandinavische Gesicht der Gemütlichkeit

in unruhigen Zeiten zu eigen

macht. Obwohl: dass gleich so viele Hersteller

auf den „Hygge“-Trendzug aufspringen,

war dann doch überraschend.

Leicht Küchen kündigte bereits im Vorfeld

des Küchenherbsts an, sich für 2026 mit

seinen runden Kochinseln und Hochschränken,

naturverbundenen Dekoren

und sanften Pastelltönen an das dänische

Wohn- und Lebenskonzept anzulehnen.

Sechs Module in RAL-Farben, unter anderem

in Skagerrak-Blau, Rosé Apricot und

Moosgrün, zierten zusammen mit sorgfältig

selektierten Moodboards die Ausstellung

der Baden-Württemberger in der

Architekturwerkstatt.

Ballerina Küchen ist ebenfalls an Bord.

Das Unternehmen kombiniert die sanfte,

graublaue Farbe „Fehgrau“ als maritimes

Gestaltungselement mit einem reduzierten

Fugenbild und weitestgehend grifflosen

Fronten, deren warme Ausstrahlung durch

Besteckkästen aus furniertem Eichenholz

(„Legrabox Pure Wood“) verstärkt wird.

Rotpunkt – ohnehin schon stark auf dem

skandinavischen Exportmarkt – führt für

2026 mit „Scandinavian Brown Oak“ und

„Scandinavian Fjell Oak“ zwei Oberflächen

ein, die sowohl als Echtholzfurnier als

auch als Repro mit Synchonpore verfügbar

sind. „So bringen wir den Standard auf ein

neues Level“, kommentiert Sven Herden,

Geschäftsführer Vertrieb und Marketing,

dazu. Man möchte hinzufügen: Und die

Gemütlichkeit deutscher Küchenräume

auch.

2. JAPANISCHE AUSLESE

Gar nicht so einfach, den Überblick in

Sachen skandinavischer Stilistik zu behalten.

Denn neben hyggeliger Nestwärme

spielt 2026 auch der „Japandi“-Trend

erneut eine große Rolle. Der Einrichtungsstil

kombiniert harmonische Farbund

Materialwelten aus Holz, Glas und

Mattlack mit puristischer Stringenz und

vor allem Struktur – weshalb Rahmen, in

schmaler oder doppelflügeliger Ausführung,

mit beleuchteter Kehlleiste oder

röhrenförmigen Holzgriffen, nach wie

2

vor sehr präsent unter den Neuheiten der

Hersteller für 2026 sind.

Genau genommen nimmt jener Stil,

der mit dem Modell „Kyoto“ von Leicht

Küchen bereits vor rund zwei Jahren für

Aufmerksamkeit sorgte und nun mit dessen

Rahmenprogramm „Wakuu“ in eine

filigranere, 10-mm-starke Formensprache

überführt wird, sogar in der breiten

Masse an Fahrt auf: Erstmals präsentiert

nämlich auch Nobilia eine eigene Designfront

im Japandi-Look. „Sakura“ besteht

aus Griffleisten in „Eiche Como“ und

schlichten, 16-mm-starken Rahmen, die

sich entlang der Front durch übertiefe

Wangen und Abdeckböden aufsetzen lassen.

Durch „Sakura“, dem japanischen

Wort für „Kirschblüte“, erweitert Europas

größter Küchenmöbelhersteller

Foto: Nobilia

Mit der Designlinie

„Sakura“ (dt.: Kirschblüte)

steigt Nobilia

in den beliebten

Japandi-Stil ein.

55


KÜCHE ADVERTORIAL

BLANCO MIT DESIGN-COUP FÜR 2026

IKONISCHER FLOW

AM WASSERPLATZ

Im 100. Jahr seines Bestehens zeigt sich Blanco so frisch, elegant und dynamisch wie nie – und

überrascht mit Armaturen und Spülen, die ein selbstbewusstes Statement setzen. Von der

Pflicht zur Kür, von der Tradition zur Ikone: Über ein neues Rollenverständnis am Wasserplatz.

„Keep it flowing“: Blick in das

neue Ausstellungszentrum

des Blanco „Brand Experience

Center“ in Oberderdingen.

78

8/2025


Fotos: Blanco

Der neue „Star“ der Blanco-Neuheiten

für 2026: Die Blanco Unit aus „Luneoo-S“

und „Oovalon“.

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen

– diese Maxime gilt auf dem derzeit

stark umkämpften Küchenmarkt

mehr denn je. Blanco, der

erfolgreiche Systemanbieter für

den Küchenwasserplatz, hat seine Hausaufgaben

dazu bereits im vergangenen Jahr

gemacht. Mit einem starken Re-Design von

Marke und Kommunikation bildete der

Familienkonzern bereits 2024 die Basis für

eine zukunftsfähige Weiterentwicklung.

Und die, das zeigt sich in den Neuheiten

des Spezialisten für den Wasserplatz nun

ganz deutlich, signalisiert zugleich eine

mutige, unternehmerische Wandlungsfähigkeit

– und eine überraschende Designfreude

für ein Produkt, das noch lange

nicht auserzählt scheint.

MARKEN- UND ERLEBNISWELT

Es ist die „Kür“, die im 100. Jubiläumsjahr

des Unternehmens auf die zuvor begonnene,

aufwändige Markenarbeit folgt: Mit

der „Blanco Design Identity“ etabliert der

Systemanbieter seine eigene, gestalterische

Handschrift, die sich aus minimalistischer

Formgebung und hochwertiger Materialwahl

zusammensetzt.

Davon können sich Partner aus Industrie

und Handel sowie Endkund:innen

im exklusiven Showroomgebäude, dem

„Brand Experience Center“ am Firmensitz

in Oberderdingen, überzeugen. Erst

im April wurde die helle, hochmoderne

Ausstellung mit signifikanten Schauplätzen

zur Markenwelt von Blanco nach einer

14-monatigen Planungs- und Bauphase

eröffnet. Auf 650 Quadratmetern

wird das Produktportfolio der

des bekannten Herstellers ebenso

greifbar wie dessen Philosophie: Sie speist

sich aus der Vielfalt an Lebensentwürfen,

denen Blanco mit einem umfangreichen

Sortiment an Armaturen, Spülen und

Accessoires für den Wasserplatz begegnet.

Lösungen, die schon auf kleinstem

Raum funktional und flexibel sind und

zugleich die langjährige Designkompetenz

des Anbieters widerspiegeln. Damit

vermittelt das Unternehmen Werte und

Emotionen am womöglich wichtigsten

Arbeitsplatz der Küche – und spannt den

gestalterischen Bogen zwischen Möbeln,

Geräten und Zubehör in gänzlich neuer

Dimension.

SPOTLIGHT FÜR „LUNEOO-S“

Das demonstrieren auch die Neuheiten

von Blanco für 2026. Innerhalb derer

inszeniert sich die neue „Blanco Unit“

nämlich als aufsehenerregendes Ausrufezeichen:

So gleicht die Armatur „Luneoo-

S“ einem skulpturalen Leuchtenkörper, der

mit seinen filigranen Armaturenköpfen ein

visuelles Spotlight an der Spüle setzt. Die

zylindrischen Hohlkörper sind mit einer

metallisch schimmernden PVD-Beschichtung

veredelt und erzeugen einen subtilen

Kontrast zum textilumantelten Schlauch,

der für die Wasserführung genutzt wird.

Die organisch verschlungene Einheit

lässt sich über kreisrunde Bedienknöpfe

ansteuern, die separat auf der Arbeitsplatte

positioniert sind. Mit nur einem

Fingertippen wird das Modell „Luneoo-

S“ in Gang gesetzt. Bei nassen Händen ist

ebenso eine gezielte Druckbewegung zum

Starten und Schließen der Armatur möglich.

Die erweiterte Ausführung „Choice

Luneoo-S“ bietet ein vollwertiges 6-in-

1-Drink-System mit zwei Bedienelementen

sowie zwei Ausläufen, die neben klas-

2024 entschied sich

Blanco für ein Marken-

Makeover. Das hat

sich ausgezahlt: Gleich

mehrfach wurde das

Unternehmen dafür

ausgezeichnet.

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LIFESTYLE

Besuchermagnet: Das „Interior Looks“-Areal

war bei der vergangenen Ambiente-Ausgabe

stets gut besucht.

AMBIENTE 2026

NOCH MEHR MÖBEL,

NOCH MEHR DESIGN

Die Premiere des Areals „Interior Looks“ auf der Ambiente 2025 darf man durchaus als gelungen

bezeichnen. Für die kommende Ausgabe bauen die Frankfurter das Interior Design-Angebot

weiter aus. Das geplante Konzept „Grandcreators“ soll hingegen erst 2027 an den Start gehen.

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8/2025


Geführte Designerrundgänge

bieten

Entdeckungsreisen

durch die Halle 3.1.

Fotos: Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Jens Liebchen

Die Resonanz nach der Ambiente

2025 war durchweg

positiv: Interior Looks hat

einen eindrucksvollen Start

hingelegt und neue Impulse

für die Möbelbranche gesetzt. Denn das

innovative Areal brachte hochwertige

Möbel- und Einrichtungsmarken gezielt

mit neuen Einkäufer:innen aus Handel,

Architektur, Planung, Hotellerie und Gastronomie

zusammen und offerierte den

Besucher:innen eine abgestimmte Präsentation

an Manufakturmöbeln, Textilien,

Leuchten und Designobjekten.

KURATIERTES INTERIOR DESIGN

2026 wird in Frankfurt das Thema Interior

Design noch breiter aufgestellt. Vom

6. bis 10. Februar wird Interior Looks

erneut im attraktiven Umfeld der Halle

3.1 angesiedelt, in der sowohl internationale

Lifestylemarken als auch Contract-Themen

Synergien bieten. Die

unterschiedlichen Lebenswelten ver-

schmelzen; neben bekannten Interior-

Marken wie Blomus, Rohleder oder Serax

stellen Manufakturen wie Dibbern oder

Orrefors Kosta Boda sowie ausgewählte

Anbieter für Wohndisign und -accessoires,

u.a. Designletters, Philippi und Sompex

sowie ausgewählte Anbieter für Wohndesign

und -accessoires, dort aus.

Im Zentrum wächst das Angebot für

die Möbelindustrie mit Möbel- und Einrichtungsmarkenwie

Bielefelder Werkstätten,

JAB Anstoetz Group, Christine

KrönckeInterior Design, Rodam, Scholtissek,

Signet sowie neu dabei Acapulco

Design, Conde House Europe, Holtkötter

Licht und Müller Möbelfabrikation. Außerdem

feiern die Talents 25-jähriges Jubiläum

mit einer besonderen Inszenierung alter

und neuer Designentwürfe. Damit soll die

Halle 3.1 erneut zum zentralen Treffpunkt

für Interior Designer:innen, (Innen-)

Architekt:innen, Objektausstatter:innen

und designorientierte Retailer werden.

SPANNENDE ERLEBNISWELT

Neben der kuratierten Auswahl an InteriorDesign-Anbietern

inklusive Interior

Looks ist vor allem der neue Interior

Design &Architecture Hub in Halle 3.1,

gestaltet durch Ambiente Designerin Katty

Schiebeck, unbedingt einen Besuch wert.

Die international gefeierte Designerin

uruguayischer Herkunft steht für zeitloses

Interior- und Möbeldesign auf höchstem

Niveau. Das Areal inszeniert das Thema

Hospitality inklusive ausgewählter Aussteller-Produkte

aus den Hallen 11 und

3.1.Eine integrierte Academy sorgt für erstklassiges

Know-how und Wissenstransferrund

um die Chancen im internationalen

Objektgeschäft.

„Gastlichkeit zu gestalten, bedeutet für

mich, Erlebnisse zu schaffen, die über den

Raum hinauswirken und im Gedächtnis

bleiben, die verbinden, die Emotionen

wecken“, so Katty Schiebeck. Ihre Inszenierung

zeigt eine vielfältige Erlebniswelt–

von der Produkt- und Materialauswahl bis

zur Hospitality-Vision. Daran angegliedert

bietet die Materialausstellung „At the table

with nature“, realisiert gemeinsam mit

Foto: Messe Frankfurt

Bei „Interior Looks“ verschmelzen

Lifestyle- und Wohnwelten.

dem Healthy Material Lab Europe, Inspiration

zu gesunden und nachhaltigen

Baumaterialien.

GRANDCREATORS STARTET 2027

Ebenfalls für 2026 geplant war das

neue Format „Grandcreators – The signature

design forum“ in der Festhalle,

das sich auf internationale Premiummarken

im Möbel- und Einrichtungssegment

konzentriert. Wie die Messe Frankfurt

jedoch Mitte Oktober verlauten ließ, wird

sich der Start um ein Jahr verschieben:

„Grandcreators startet 2027 parallel zur

Ambiente. Denn das neue Konzept stößt

bereits heute auf großen Zuspruch in der

Branche. Gleichzeitig lebt das kuratierte

Matchmaking-Format von der breiten

Präsenz führender Premiummarken, inspirierenden

Neuentdeckungen sowie von

belastbaren Projektkontakten. Daher ist für

uns und unsere Partner Stylepark und e15

wichtig, Grandcreators dann zu launchen,

wenn es unseren Anspruch an Relevanz

und Wirkung erfüllt. Hierfür benötigen

wir vor dem Hintergrund der derzeitigen

wirtschaftlichen Branchensituation einen

längeren zeitlichen Vorlauf, den wir mit

einem Start im Jahr 2027 erzielen“, sagt

Philipp Ferger, Bereichsleiter Consumer

Goods Fairs.

STEFANIE WOLF

www.ambiente.messefrankfurt.com

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