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Baublatt Magazine 2024

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www.baublatt.at

NR. 10 | 2024

ein magazin der

specialmediacom

DAS GROSSE MAGAZIN FÜR BAU MASCHINEN GERÄTE TECHNIK

Unicontrol 3D

Durch das intuitive 3D-GPS-Assistenzsystem (GNSS) „Unicontrol 3D“

wird dein Bagger Teil der digitalen Baustelle.

12 | Tunnelbau

Rückblick auf die Highlights des

Österreichischen Tunneltags

64 | Beton + Schalung

Best Practice Projekte und

neue Produkte aus der Branche

80 | GaLaBau

Die Leitmesse der grünen Branche

informierte über aktuelle Neuheiten

Österreichische Post AG – MZ08Z037831M – specialmedia.com GmbH, Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien, Retouren an PF 100, 1350 Wien | Einzelpreis 12,00 € | Oktober 2024 | www.baublatt.at


ein magazin der

specialmediacom

Österreichische Post AG – MZ08Z037831M – specialmedia.com GmbH, Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien, Retouren an PF 100, 1350 Wien | Einzelpreis 12,00 € | Oktober 2024 | www.baublatt.at

CAT KOMPAKTRADLADER

906

Rohstoffbedarf

EDITORIAL

KOMPAKT. LEISTUNGSSTARK. VIELSEITIG.

Die Beseitigung der Spuren der Hochwasser-Katastrophe

läuft in den

betroffenen Gebieten auf vollen Touren.

Besonders schlimm erwischt hat es in Wien die

U-Bahn Baustelle Pilgramgasse, die vom

Wienfluss überflutet wurde. Die Schäden sind

enorm und die eingesetzten Baumaschinen

und Tunnelbagger wurden fast ausnahmslos

unbrauchbar gemacht. Noch ist

unklar, welche zeitlichen Verzögerungen

für das komplexe Tiefbau-

Projekt daraus resultieren. Bis

der Betrieb hier wieder aufgenommen

werden kann, unterstützen

die Mannschaften andere

Bauabschnitte beim umfangreichen

Öffi-Ausbau U2xU5. Doch

nicht nur die Baustelle hat unter

dem Hochwasser gelitten: Damit

auch die Schäden im Flussbett

saniert werden können, muss der

Wienfluss mit viel Aufwand

umgeleitet werden. Die hier

benötigten Flussbausteine sind

nur ein Teil der Anfragen, mit denen sich

unsere Betriebe in der Rohstoffgewinnung

derzeit konfrontiert sehen. Fluss- und Wasserbausteine,

aber auch Material für Dammschüttungen

ist zurzeit überall gefragt. Unsere

leistungsfähigen Abbaubetriebe laufen auf

vollen Touren, um den Bedarf zu decken.

Wie erwartet hatte die Anfang Oktober

präsentierte Wohnbauförderungsstatistik 2023

nur wenig Erfreuliches zu bieten. „Wir stecken

seit Jahren in einer besorgniserregenden

Negativspirale aus einbrechenden Baubewilligungen,

hohen Rohstoffkosten, steigenden

Karl Englert

Verlagsleiter und Herausgeber

BAUBLATT.ÖSTERREICH

Wohnkosten und der demographischen

Entwicklung“, so Robert Schmid, Obmann des

Fachverbands der Stein- und keramischen

Industrie, bei der Präsentation. Lagen die

Höchstwerte für baubewilligte Wohneinheiten

Ende der 2010er Jahre noch bei über 85.000, so

waren es im vergangenen Jahr nur mehr

47.200, was praktisch einer Halbierung

innerhalb weniger Jahre entspricht.

Voraussichtlich werden

die Baubewilligungen auch 2024

weiter zurückgehen. Es ist nun

dringend nötig, die Bauproduktion

und das Angebot an leistbaren

Wohnungen zu stabilisieren.

Wie betont wird, waren die

gestiegenen Förderausgaben im

vergangenen Jahr ein Erste-Hilfe

Pflaster, es sind aber dringend

weitere Maßnahmen notwendig.

Dazu zählen unter anderem

gezielte Leistungsanreize für

leistbares Wohnen, die

Ab schaffung oder zumindest

Lockerung der strengen Kreditvergaberichtlinien

und die Zweckbindung und Attraktivierung

der Wohnbauförderung.

Noch ein Wort zu unserer aktuellen Ausgabe:

Wir berichten vom Tunneltag in Salzburg und

präsentieren die Neuheiten der Leitmesse

GaLaBau in Nürnberg. Besonders ans Herz

legen möchte ich unser Portrait von KR Erwin

Haider, den wir anlässlich seines 90ten

Geburtstags zum Interview baten. Ich wünsche

ein informatives Lese-Vergnügen!

Meint herzlichst

Ihr Karl Englert

www.baublatt.at

NR. 10 | 2024

DAS GROSSE MAGAZIN FÜR BAU MASCHINEN GERÄTE TECHNIK

Unicontrol 3D

Durch das intuitive 3D-GPS-Assistenzsystem (GNSS) „Unicontrol 3D“

wird dein Bagger Teil der digitalen Baustelle.

12 | Tunnelbau

Rückblick auf die Highlights des

Österreichischen Tunneltags

64 | Beton + Schalung

Best Practice Projekte und

neue Produkte aus der Branche

80 | GaLaBau

Die Leitmesse der grünen Branche

informierte über aktuelle Neuheiten

Unicontrol 3D-GPS-

Assistenzsystem (GNSS)

Digitale Baupläne können direkt

auf die Maschine geladen werden.

Geländemodellierung, Aushubarbeiten,

Planung von Baugruben

direkt mit dem Bagger oder die

Protokollierung der erledigten Arbeiten:

den Anwendungsbereichen sind

fast keine Grenzen gesetzt. Man kann

in schnelleren Zyklen und mit höherer

Präzision arbeiten und Nacharbeiten

vermeiden. Alle Erdbewegungsaufgaben

sind immer unter Kontrolle.

Punkte, Linien und Bestandsinformationen

können direkt und in Echtzeit

vom Bagger in die Cloud hochgeladen

werden. Dort werden alle Projektdaten

automatisch gespeichert und können

auch exportiert werden. Somit ist eine

genaue Dokumentation für jede

Projektphase gewährleistet.

Der neue Cat Kompaktradlader 906 bietet eine einfache, intuitive Steuerung, zahlreiche Optionen und eine rundum bessere

Fahrleistung. Ein einziger Joystick für alle Funktionen hilft dem Fahrer, den Arbeitsbereich im Blick zu halten, während gleichzeitig

die Bedienung hydromechanischer Anbaugeräte leicht von der Hand gehen – auch dank der modernen, druckkompensierten

Elektrohydraulik. Der Cat-Motor C2.8 sorgt mit seinem neuen Antriebsstrang für höhere Fahrgeschwindigkeiten. Die

optimierte Z-Kinematik bietet eine großartige Leistung und Flexibilität, sodass der Cat 906 für viele Einsatzanwendungen

geeignet ist.

zeppelin-cat.at

IMPRESSUM | BAUBLATT.ÖSTERREICH: Ausgabe Oktober 2024, Firma des Medieninhabers: specialmedia.com GmbH, Anschrift des Medieninhabers: Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien,

Tel.: +43/1/3100700-100, Fax: +43/1/3100700-600, E-Mail: office@specialmedia.com, Firma des Herstellers: Bauer Medien Produktion- und Handels GmbH,

Verlagsort: Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien, Herstellungsort: Baumannstraße 3/19, 1030 Wien, Anschrift der Redaktion: Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien,

Name des Herausgebers: Karl Englert, Anschrift des Herausgebers: Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien,

Geschäftsführung: Prof. Hans-Jörgen Manstein und Prof. Ing. Mag. Michael Grabner Verlagsleitung: Karl Englert (KE), karl.englert@ specialmedia.com, DW 800,

Office Management, Anzeigenverrechnung und Redaktionsassistenz: Katja Böhmer (KB), katja.boehmer@specialmedia.com, DW 100,

Chefredakteur: Alexander Riell (AR) alexander.riell@specialmedia.com, DW 840, Grafik: Manfred Fürst

Grundlegende Richtung: BAUBLATT.ÖSTERREICH ist ein österreichisches, unabhängiges Fachmagazin für die Bauwirtschaft, mit besonderer Berichterstattung

über Baumaschinen, -geräte und –technik, Web: www.baublatt.at.

BAUBLATT.ÖSTERREICH: erscheint monatlich, 10x jährlich mit zwei Doppelnummern, Auflage: 10.500 Exemplare, Einzelpreis Inland € 12,– Jahresabonnement (10 Hefte) € 72,–

(alle Preise inkl. 10% MwSt.), Auslandsabonnements auf Anfrage, Bankver bindung: Erste Bank, BLZ: 20111, Konto: 291 2145 2900, IBAN: AT85 2011 1291 2145 2900,

BIC: GIBAATWW, FN 309377t, UID ATU 64333304, Gerichtsstand ist Wien. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit von elektronisch übertragenen Dokumenten oder Anzeigen kann

keine Verantwortung übernommen werden. Bei nicht ausgewiesenen Bild- und Fotorechten handelt es sich um von den Unternehmen beigestelltes und zum Abdruck

freigegebenes Fotomaterial. Impressum gemäß § 25 Mediengesetz unter www.baublatt.at abrufbar.

BAUBLATT.ÖSTERREICH OKTOBER 2024

3



INHALT

BETON + SCHALUNG

64 Doka: In der Südsteiermark erfolgt die

Sanierung der Mühlkanalbrücke auch unter

Einsatz des Ringlock -Modulgerüstes.

Software

66 Lahofer Beton: Aufgrund der steigenden

Nachfrage investierte das Unternehmen in

seinem Transportbetonwerk in eine neue

Anlage, mit der auch ressourcenschonender

Recycling-Beton produziert werden kann.

52

Spektakulärer Transport: Ein neuer Volvo EC530

„schwimmt“ zu seinem Einsatzort im Steinbruch

Karbach am Ostufer des Traunsees.

Foto: Alexandra Großbointner

70 Ringer: Der Spezialist für Schalung und

Gerüst ist im 80sten Jahr seines Bestehens

bestens für die Zukunft gerüstet.

72 Schwing: Mit einer neuen Schwing S47SX

hat das in Ossiach ansässige Unternehmen

Zlanabitnig die größte Schwing Betonpumpe

Kärntens in seinem Fuhrpark.

76 Peri: In Sigmaringen wird ein modernes,

kreisförmiges Schulgebäude mit einem

Durchmesser von 90 m errichtet.

78 Baumit: Ein Pavillon in Wopfing ist ein

Best -Practice -Beispiel für den Baumit

BauMinator 3DBetondruck.

79 NOE: Für die harmonische Einbindung der

Betonwände des Basistunnels Lyon-Turin

ermöglicht eine Schalungsmatrize das

Erscheinungsbild von Gabionen.

Die Software Komplettlösung für

Erdbau

Sand und Kies

Entsorgung

Recycling

Transport

Beton

ErdProfi Kurzvideo

Perfekt mit ErdMobile zur wirklich

durchgängigen Digitalisierung

für alle Mitarbeiter!

MENSCHEN + SZENE

6 Aktuelles bei Bundesinnung Bau,

Zeppelin Group, Habau Group,

Ascendum, Montanuniversität Leoben,

Tschann, Kuhn und Holcim.

10 MAWEV: Mitte September feierte der

Österreichische Baumaschinenverband

im Weinviertel sein 75 Jahr Jubiläum.

PROJEKTE + PLANUNG

12 Tunneltag: Am 9. Oktober 2024 ging in

Salzburg der 14. Österreichische Tunneltag

über die Bühne. Der Themenbogen reichte

von Großprojekten über Erfahrungsberichte

mit neuen Vertragsmodellen bis hin zur

Digitalisierung im Tunnelbau.

INTERVIEW

20 Portrait: Gemeinsam mit seinen Brüdern

legte KR Erwin Haider Mitte der 1950er Jahre

den Grundstein für die

Erfolgsgeschichte der

Unternehmensgruppe

Haider. Anlässlich

seines 90. Geburtstags

baten wir ihn um einen

Rückblick auf sein

Berufsleben.

MASCHINEN + TECHNIK 37 Adler: Schneeschilde und Salzstreuer

24 Laurer: Oberhalb der Tiroler Gemeinde

Sellrain bewährt sich bei einem Projekt der

Wildbachverbauung eine Kombination aus

PV-Anlage und Hybrid-Stromspeicher.

26 AAB Eisterer: Die seitliche Aufnahme des

Baggerarms am Hydraulikhammer ermöglicht

den Einsatz in Bereichen mit geringen Höhen.

28 Zeppelin: Im Großraum Wien ist die Firma

Mayer & Co in vielen Bereichen tätig. Zurzeit

wird der Fuhrpark durch eine Großinvestition

in 11 neue Cat Geräte modernisiert.

31 Erkat: Der Spezialist für Anbaufräsen feiert

ein Vierteljahrhundert voller Innovationen.

32 Liebherr: Der MK 120 5.1 schließt bei den

Mobilbaukranen die Lücke zwischen dem

MK 88 4.1 und dem MK 140 5.1.

33 Engcon: Der neue S70 ist ein Schnellwechsler

für Bagger in der Größe 20 -30 t.

34 Kiesel: Die modernisierte Niederlassung in

Wöllersdorf wurde am 19. September mit

Kunden und Freunden feierlich eröffnet.

36 Wien Kanal: Im Rahmen der Bauarbeiten

am Wiental Kanal erfolgte am 9. Oktober

der symbolische Tunnelanstich.

ermöglichen einen effizienten Winterdienst.

38 BKT: Reifen-Innovationen für den Bergbau.

38 Kuhn-Ladetechnik: Mit seinen Qualitäten

überzeugt der PK 580 TEC auch die Franz

Sajowitz KG in Kapfenberg.

40 Vögele: Die Fertiger -Generation „Strich 5“

wurde noch konsequenter auf Sicherheit

und Gesundheit der Anwender ausgerichtet.

42 Kuhn: Komatsu hat künstliche Intelligenz

(KI) kombiniert, um seine Smart Construction

Edge -Lösung zu modernisieren.

44 China: Die Baumaschinenmesse CICEE in

Changsha bietet im Mai 2025 eine ideale

Möglichkeit, sich über den chinesischen

Markt und die Hersteller zu informieren.

46 GWF Flood Protection entwickelte eine

innovative und schnell einsetzbare Barriere-

Lösung für den Hochwasserschutz.

47 Porr: In Baden-Württemberg wird das Rudolf

Fettweis -Werk zu einem Pumpspeicherwerk.

48 Wacker Neuson bietet seinen Kunden die

Möglichkeit, alle diesel betriebenen Geräte

auch mit dem Kraftstoff HVO zu betanken.

49 Tracto: Die Tracto Finance GmbH bietet

ihren Kunden flexible Finanzierung.

50 Liebherr: Der Zweiwegebagger A 922 Rail

kann bei den Einsätzen dank des mobilen

Unterwagens schnell umgesetzt werden.

52 Ascendum: Ein neuer Volvo EC530 mit

Heavy Duty Ausrüstung „schwimmt“ über

den Traunsee zu seinem Einsatzort.

54 Schwamborn entwickelte mit einem Partner

ein neues Verfahren, das gepflasterte Flächen

und Verkehrswege barrierefrei macht.

56 Zepplin Rental: Moderne Stromerzeugung

und Klimatechnik für mehr Nachhaltigkeit.

57 Kommunalmesse: Leistungsschau der

Kompakten von Zeppelin & Cat in Oberwart.

58 MWT: Höchste Präzision vor Ort bietet der

mobile, amtlich autorisierte Eichservice.

60 Kuhn: Neuer Komatsu Radlader und

Muldenkipper im Steinbruch in Bad Häring.

61 Empl präsentierte auf der IAA ein schweres

Berge- & Abschleppfahrzeug.

62 Liebherr: Beim Bau eines Speichersees setzt

das Unternehmen Hollaus im Zillertal auf die

Liebherr Planierraupe PR 766.

4 OKTOBER 2024

BAUBLATT.ÖSTERREICH

BAUBLATT.ÖSTERREICH

96 Baublatt.Österreich Test:

MG3 Hybrid+

Mercedes-Benz Vito Tourer 119 CDI

Ford Transit Courier Trend 1.5 ECOBlue

03 Editorial

98 Service

Literatur

NACHLESE GALABAU

Ammann – S.85

Bobcat – S.81

Develon – S.86

Fliegl – S.93

Geel – S.87

Hartner – S.95

HD Hyundai – S.95

Holp – S.90

Kiesel – S.92

Kobelco – S.91

Komatsu – S.94

FUHRPARK

STANDARDS

Kramer – S.89

Kubota – S.85

Liebherr – S.84

Martin – S.95

MTS – S.83

Paus – S.95

Probst – S.93

Wacker Neuson – S.88

Westtech – S.95

Yanmar – S.94

Zeppelin – S.82

Katherl Software GmbH

Am Fürtherbach 9

4873 Frankenburg

Tel.: +43 7683 7090

E-Mail: office@katherl.at

ErdMobile Kurzvideo

www.ErdProfi.info



MENSCHEN + SZENE

MENSCHEN + SZENE

BUNDESWETTBEWERB HOCHBAU

Sieger kommt aus Salzburg

Die besten heimischen Nachwuchs-Hochbauer stellten von 8. bis 10.

Oktober 2024 an der Bauakademie in Haindorf/NÖ ihr Können und

Fachwissen unter Beweis. Unter Hochdruck und den Augen einer

fachkundigen Jury arbeiteten die 23 besten Nachwuchs-Fachkräfte

an ihrer Wettbewerbsbaustelle. Jede Millimeterabweichung vom Lot

bedeutete einen Abzugspunkt. Nach einer eingehenden Bewertung

der Werke standen die Ergebnisse fest: Matthias Wallinger aus

Salzburg holt sich nach drei fordernden Tagen den ersten Platz.

Dahinter folgen Filip Uhl aus der Steiermark und Alexander Pfeffer

aus dem Burgenland. Als Belohnung für die starke Leistung erhalten

die drei Erstplatzierten einen Scheck über 2.000 (Platz 1), 1.500

(Platz 2) und 1.000 Euro (Platz 3). Im Bild von links: Bundesinnungsmeister

Robert Jägersberger, NR-Abg. Martina Diesner-Wais, Filip Uhl

(Platz 2), Matthias Wallinger (Platz 1), Alexander Pfeffer (Platz 3),

Landesinnungsmeister Günther Lehner und Karl Fröschl

(Fachverband Bauindustrie).

www.baudeinezukunft.at

ZEPPELIN GROUP

Neuer Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung

mobile u. stationäre

tankanlagen

tel. 0 72 43/51 683, fax 0 72 43/51 683-20

www.emtec-tankanlagen.at

Matthias Benz trat am 1. Oktober 2024

sein Amt als Vorsitzender der Geschäftsführung

des Zeppelin Konzerns an. Damit

folgt er planmäßig auf Peter Gerstmann,

der das Unternehmen nach 24 Jahren

Betriebszugehörigkeit in den wohlverdienten

Ruhestand verlässt. Matthias

Benz ist bereits seit dem 1. Juli 2024 als

Mitglied der Konzerngeschäftsführung

aktiv. Er übernimmt nun zum 1. Oktober

offiziell den Vorsitz des weltweit agierenden

Zeppelin Konzerns. „Die vergangenen

drei Monate waren für mich sehr informativ,

ereignisreich und bereichernd. Ich

hatte die Gelegenheit, zahlreiche nationale

und internationale Zeppelin Standorte

zu besuchen und dabei nicht nur ein

Gespür für den Markt und das vielfältige

Unternehmensportfolio zu entwickeln,

sondern vor allem das Rückgrat dieses

erfolgreichen Unternehmens kennenzulernen:

unsere engagierten und kompetenten

Mitarbeitenden. Der offene und

sehr wertschätzende Austausch sowie die

innovativen Impulse unserer Zeppeliner

haben mich dabei tief beeindruckt. Von

Beginn an stand Peter Gerstmann immer

im engen Schulterschluss und vertrauensvoll

an meiner Seite und war damit

der beste Sparringspartner, den ich mir

Foto: schelberger.fotografie

hätte vorstellen können. Ich wünsche ihm

alles Gute für den bevorstehenden

Ruhestand und freue mich sehr darauf,

den Zeppelin Konzern in eine erfolgreiche

Zukunft zu führen“, so Matthias Benz,

neuer Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung

und CEO des Zeppelin Konzerns.

Peter Gerstmann wird nach seinem

Ausscheiden aus der Konzerngeschäftsführung

Matthias Benz wie auch dem

Aufsichtsrat beratend und unterstützend

bis zum Jahresende zur Verfügung

stehen.

www.zeppelin.com

Die Zeppelin Konzernführung (von links): Fred Cordes (Geschäftsführer und COO),

Alexandra Mebus (Geschäftsführerin und CHRO), Matthias Benz (Vorsitzender der

Geschäftsführung) und Christian Dummler (Geschäftsführer, CFO).

6 OKTOBER 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Foto: Zeppelin GmbH

HABAU GROUP

Erstklassige Ausbildung für Nachwuchstalente

Mit ihren 15 Konzernunternehmen zählt die Habau Group nicht nur zu den

vier größten Baukonzernen Österreichs, sondern auch zu den Top-Ausbildungsbetrieben

des Landes. Insgesamt werden aktuell 160 Lehrlinge an 13

Standorten österreichweit ausgebildet. In Deutschland sind es bis dato 90

Nachwuchstalente an sechs Standorten. Allein dieses Jahr traten 80 Neustarter

ihre Baukarriere bei der Habau Group an. Darüber hinaus eröffnete

die Habau Group Mitte Oktober in der Greiner Straße in Perg die Krabbelstube

„BauZwerge“ für die ein- bis dreijährigen Kinder ihrer Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter. Damit setzt das Unternehmen einen weiteren wichtigen

Schritt, um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu fördern und

ein familienfreundliches Arbeitsumfeld zu schaffen. www.habau.at

ASCENDUM

Neuzugang im Management

Die Ascendum Baumaschinen Österreich GmbH freut sich,

Christian Aichinger (Bild) als Rental Manager im Unternehmen zu

begrüßen. Mit seiner Erfahrung im Bereich des Großmaschinenvertriebs

und seiner Logistik-Expertise bringt Aichinger wertvolles

Know-how für seine neue Position mit. Christian Aichinger

verantwortet seit September 2024 den Geschäftsbereich der

Vermietung mit einer Flotte von über 400 top-gewarteten

Baumaschinen in Österreich. Zuletzt war Christian

Aichinger im Großmaschinenvertrieb im Bereich

Stapler und Materialumschlag tätig. Neben seinem

technischen Wissen verfügt er über eine fundierte

wirtschaftliche Ausbildung, darunter ein Magisterabschluss

in Betriebswirtschaft sowie ein Bachelor

in Logistik- und Produktionsmanagement. „Ich

freue mich darauf, gemeinsam mit dem Team die

passenden Lösungen für unsere Kunden zu finden

und so das Wachstum des Unternehmens weiter

voranzutreiben“, so Aichinger. Seine kundenorientierte

Herangehensweise sowie sein

schnelles Handeln sollen die Baumaschinenvermietung

von Ascendum

weiter stärken.

www.ascendum.at

MONTANUNIVERSITÄT LEOBEN

Montanistin erhält

ERC Starting Grant

Dr. Barbara Putz (Bild), Assistenzprofessorin

vom Lehrstuhl für Strukturund

Funktionskeramik der Montanuniversität

Leoben, wurde mit dem

renommierten Starting Grant des European

Research Council (ERC) ausgezeichnet. Die

prestigeträchtige Auszeichnung erhielt die Leobener Wissenschaftlerin

für ihre wegweisende Forschung im Bereich der Werkstoffwissenschaften.

Ihre Arbeit befasst sich mit programmierbaren

Schnittstellen, die den Weg zu zuverlässigen und recycelbaren

Verbundwerkstoffen durch „Debonding on Demand“ ermöglichen.

www.unileoben.ac.at

Foto: F&R Freisinger

TOP Kompakteste Bauweise – leicht - robust

TOP 3 Jahre Garantie – auch für extreme Einsätze

TOP Einzigartige Mega-Flow-Öldurchführung

Qualität vom Pionier

– Reine Rotation seit 2007

Überzeugen Sie sich bei über 150 Händlern in

Deutschland und vereinbaren Sie eine Vorführung.

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RAMMTECHNIK

www.twf.at

Ihr Partner im TIEFBAU!



MENSCHEN + SZENE

TERMINE

Mehr Re-Use für Österreich:

Fakten, Potenziale und Forderungen

30.10.2024, Webinar www.reuseaustria.at

Bohrtechnik im Spezialtiefbau

& Tiefe Geothermie

07.11.2024, Wien www.voebu.at

Bauvorhaben erfolgreich managen

13.11.2024, Wien und Virtual Classroom

www.ars.at

Abrechnung von Bauprojekten

18.11.2024, Wien und Virtual Classroom

www.ars.at

Recycling-Baustoffe aus Aushubmaterialien

– die neue ÖNORM B 3141

26.11.2024, Salzburg www.brv.at

Ausbildung zum Baukoordinator

– Grundmodul

27.-28.11.2024, Wien www.ars.at

2. Steinschlag-Symposium

28.11.2024, Schladming www.tugraz.at

Praxistag Sicherheit am Bau

29.11.2024, Wien www.ars.at

Workshop Herausforderungen im

Baustellenalltag

17.12.2024, Wien und Virtual Classroom

www.ars.at

Spritzbeton-Tagung 2025

23.-24.01.2025, Alpbach

www.spritzbeton-tagung.com

TSCHANN

Tatra auf der Airpower 2024

Bei der Airpower 2024 erlebten 250.000

begeisterte Besucher im steirischen Zeltweg

ein fulminantes Programm. Geboten wurde

auch ein fantastisches Schauspiel: Hubert

Lepka inszenierte mit dem Künstlernetzwerk

lawine torrèn die „Argonauten“. Mitten im

dramaturgischen Geschehen: Ein Tatra-

Phoenix 8x8 Kranfahrzeug, das die Aufgabe

hatte, das Schiff der Argonauten samt

Besatzung durch die Lüfte schweben zu

lassen. Eine besondere Ehre für den österreichischen

Tatra Importeur Tschann-Nutzfahrzeuge

GmbH, hier mit Unterstützung des

Kunden Powoden Energie- & Bautechnik

GmbH als „Requisiteur“ mitwirken zu dürfen.

Das Unternehmen stellte seinen neuen, hoch

geländegängigen Tatra Phoenix 8x8 mit

einem HMF 95 mt Mobilkran bereit. Eine

ganz besondere Aufgabe auch für Kranfahrer

Christian, der diesen außergewöhnlichen

Einsatz im Zusammenspiel mit 25 Flugzeugen

und Hubschraubern mit Bravour

absolvierte.

www.tschann.biz

Foto: Bundesheer; Wolfgang Grebien

Von links:

Werner Janka,

Bernhard Leitner

(beide Kuhn) und

Ian Barralough

(Komatsu).

ZANDTcargo

Auflieger ST 480

T 09631 6423 • info@zandt-cargo.de • 95643 Tirschenreuth

KUHN

Erfolg beim Komatsu ATC Wettbewerb

Im Rahmen des renommierten Komatsu ATC Wettbewerbs in Europa

konnte Bernhard Leitner, Mitarbeiter der Kuhn Baumaschinen

GmbH, einen herausragenden Erfolg erzielen. In der Kategorie

Reparatur setzte sich Leitner gegen starke Konkurrenz durch und

erreichte unter 50 Teilnehmern den 3. Platz. Zusammen mit seinem

Kollegen Werner Janka, der ebenfalls am Wettbewerb teilnahm,

stellte Leitner seine außergewöhnlichen technischen Fähigkeiten

unter Beweis. Beide wurden von ihrem erfahrenen Coach Thomas

Kirchtag begleitet, der sie auf diesen bedeutenden Wettbewerb

intensiv vorbereitete und während des gesamten Events unterstützte.

Der europäische Komatsu ATC Wettbewerb gilt als eine der wichtigsten

Veranstaltungen der Baumaschinenbranche und fordert von den

Teilnehmern höchste Präzision und Fachkompetenz in verschiedenen

technischen Bereichen.

www.kuhn.at

HOLCIM

Haimo Primas ist neuer CEO

Haimo Primas wurde mit 1. Oktober zum CEO der Holcim (Österreich) GmbH

ernannt und führt auch die Holcim Cement CE Holding GmbH. Während seiner

22-jährigen Karriere bei Holcim hatte Haimo Führungspositionen mit Ergebnisverantwortung

in verschiedenen Geschäftsbereichen inne, darunter auch

leitende Positionen auf Cluster- und auf nationaler Ebene in Finance, Business

Development, Supply Chain sowie HR. Haimo Primas hat diese Bereiche stets

dynamisch weiterentwickelt und maßgeblich die Umsetzung der

Dekarbonisierungsstrategie vorangetrieben.

www.holcim.at

Starke Typen beherrschen

jeden Handgriff

Geniale Montagelösungen. Die EC-B-Krane.

Die EC-B Krane zeigen herausragende Eigenschaften bei Transport und Montage.

Durchdachte Lösungen machen die nötigen Handgriffe einfach und sicher.

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E-Mail: info.lat@liebherr.com • www.facebook.com/LiebherrConstruction • www.liebherr.com

8

OKTOBER 2024

BAUBLATT.ÖSTERREICH



MENSCHEN + SZENE

Gelungene Jubiläums-Feier „75 Jahre MAWEV Verband“ im Golfclub Schönfeld. Im Rahmen der Feier würdigte MAWEV Präsident

Ing. Otto Singer zwei Unternehmen für ihre jeweils 60-jährige Mitgliedschaft. Bild links (von rechts): Ing. Otto Singer, Martin

Hubmayer (Sales Director) und Patrick Stellmach (Gebrauchtmaschinen, beide Ascendum Baumaschinen Österreich GmbH).

Bild rechts: Harald Hornbacher (Laurer Baumaschinen GmbH).

MAWEV

Österreichischer Baumaschinenverband:

75 Jahre erfolgreiche Interessensvertretung

Mit Mitgliedern und Partnern feierte der MAWEV Österreichischer Baumaschinenverband

im Weinviertel sein 75-jähriges Jubiläum. Im Mittelpunkt der Feier stand

ein Rückblick auf die Geschichte des Verbands.

Z

ahlreiche Mitglieder folgten der

Einladung von MAWEV Präsident Ing.

Otto Singer und feierten am 19. September

2024 im Golfclub Schönfeld gemeinsam

das Jubiläum „75 Jahre MAWEV

Verband“. Gegründet wurde der MAWEV

am 19.07.1949 als Maschinen- und

Werkzeughändler Verband (MaWeV), dem

damals fast alle Werkzeug-Händler

beitraten. Ab 1953 verstärkten zusätzlich

auch Baumaschinenhändler den Verband,

der sich 1986 – nach dem Austritt des

letzten Werkzeugmaschinenhändlers – als

exklusive und unabhängige Interessensvertretung

für die gesamte Baumaschinenbranche

positionierte.

Der Verband repräsentiert mit seinen

aktuell rund 80 Mitgliedern zurzeit ca. 2,9

Mrd. Euro Umsatz im Kerngeschäft,

welche von über 5.100 Mitarbeitern

(davon ca. 190 Lehrlinge) erwirtschaftet

werden. Zu den Grundsätzen des MAWEV

zählen unter anderem die unabhängige

Interessensvertretung für die österreichische

Baumaschinenbranche und die

Förderung von fairen und nachhaltigen

Marktbedingungen. Eine wichtige

Funktion ist die Mitwirkung an Bran-

chen-Standards und im Begutachtungsverfahren

für Gesetze und Verordnungen,

wobei der Verband auch als kompetenter

Ansprechpartner für Regierungen,

Behörden und Institutionen auftritt. Die

Mitglieder werden durch Marktbeobachtungen

und Statistiken sowie Fachvorträge,

Seminare, Veranstaltungen,

Arbeitsgruppen etc. unterstützt. Nicht

zuletzt ist der Verband Initiator und

ideeller Träger der seit 1991 im 3 Jahres

Rhythmus stattfindenden MAWEV-Show,

die zuletzt im April 2024 in St. Pölten

erfolgreich über die Bühne ging.

Im Rahmen der Jubiläums-Veranstaltung

MAWEV

ließ MAWEV Präsident Ing. Otto Singer

einige Meilensteine in der Geschichte des

Verbandes Revue passieren und kündigte

an, dass im Sinne des traditionellen

MAWEV-Heurigen das jährliche Verbands-Treffen

in Zukunft an verschiedenen

Orten in Österreich stattfinden wird.

Die Jubiläums-Feier rückte einmal mehr

eine wichtige Komponente der vom

Verband organisierten Veranstaltungen in

den Vordergrund: das persönliche

Gespräch und den Austausch über

aktuelle Entwicklungen in entspannter

Atmosphäre.

www.mawev.at

Der Vorstand als Führungsorgan setzt sich wie folgt zusammen:

Ing. Otto Singer Präsident (vorm. Liebherr Bischofshofen)

Mag. Stefan Kuhn Vizepräsident (Kuhn Baumaschinen GmbH)

Ing. Michael Winkelbauer Schriftführer (Winkelbauer GmbH)

Harald Hornbacher Kassier (Laurer Baumaschinen GmbH)

Stephan Bothen Beirat (Zeppelin Österreich GmbH)

DI Christian Chudoba Beirat (Wacker Neuson GmbH)

Mag. Stefan Jonke Beirat (Kohlschein Baumaschinen GmbH)

Dr. Siegfried Sedlacek Generalsekretär

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10 OKTOBER 2024

BAUBLATT.ÖSTERREICH

BAUBLATT.ÖSTERREICH OKTOBER 2024 11



PROJEKTE + PLANUNG

PROJEKTE + PLANUNG

1 5 6

Die Bilder zeigen: 1 David Marini (BBT SE, Italien) beim Vortrag über den Vortrieb in komplexen geologischen Strukturen beim Bau des BBT.

2 Auch das Zentrum am Berg präsentierte sich in der Fachausstellung (von links): Alexandros Evangelatos und Clara Schabetz (beide Montanuniversität

Leoben), ITA-Präsident und Vorstandsvorsitzender der Österreichischen Gesellschaft für Geomechanik (ÖGG) Robert Galler, Eric

Leca (EUTF) und Stefan Auderer (BeMo Tunnelling). 3 Rund 400 Schülerinnen und Schüler verschiedener HTLs besuchten den Tunneltag und

das im Anschluss stattfindende 73. Geomechanik Kolloquium. 4 Blick in das Auditorium. 5 Trauer um den verstorbenen ITA-Präsidenten

Andreas Rath. 6 Das Team der Firma Epiroc mit dem vor dem Kongresshaus ausgestellten Boomer.

2 3

Fotos/Grafik: Baublatt.Österreich; OEGG / J.Delgado; Femern A/S

TUNNELBAU

14. Österreichischer Tunneltag informiert

umfassend über aktuelle Entwicklungen

Am 9. Oktober 2024 fand im Kongresshaus Salzburg der 14. Österreichische Tunneltag statt.

Der Themenbogen spannte sich von nationalen und internationalen Großprojekten über

Erfahrungsberichte mit neuen Vertragsmodellen bis hin zur Digitalisierung im Tunnelbau.

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PROJEKTE + PLANUNG

PROJEKTE + PLANUNG

Christof Haberland (Peri SE) berichtete über die Herausforderungen und Innovationen beim

Bau des Fehmarnbelttunnels, dem längsten Absenktunnel der Welt.

V

eranstaltet wird der alle zwei Jahre

stattfindende Tunneltag vom Österreichischen

Nationalkomitee der ITA

(International Tunnelling Association).

Sein Ziel ist es, den neuesten Stand der

Technik österreichischer und internationaler

Ingenieurkonzepte in der Planung und

Ausführung zu präsentieren.

Eröffnet wurde der diesjährige Tunneltag

im Gedenken an den verstorbenen

ITA-Präsidenten Andreas Rath. Langjährige

Wegbegleiter würdigten in sehr

persönlichen Worten nicht nur die

Kompetenz und Einsatzfreude ihres

ehemaligen Kollegen, sondern auch seine

warmherzige Art und seine menschlichen

Qualitäten. Nachfolger von Andreas Rath

als ITA-Präsident ist Robert Galler, der

anlässlich des Jubiläums „50 Jahre ITA“

über die aktuellen Aktivitäten berichtete.

Im Anschluss informierte Tunnelbauingenieur

Philip de Monte über die ITA-Austria

Young Members, ein Netzwerk für

junge Ingenieurinnen und Ingenieure

unter 35 Jahren, welche im Bereich

Tunnelbau und/oder Spezialtiefbau tätig

sind und sich gerne mit Gleichgesinnten

austauschen. Die Entwicklungen auf

europäischer Ebene beleuchtete im

Anschluss Eric Leca, Vorsitzender des

European Underground & Tunnel Forum

(EUTF).

Österreichische Tunnelprojekte und

der weltweit längste Absenktunnel

Der Vormittag stand ganz im Zeichen

aktueller Großprojekte. Drei Vorträge

beleuchteten zunächst verschiedene

technische Aspekte des Brenner Basistunnels

(BBT). Als erste Redner informierten

David Marini (BBT SE, Italien) und

Matthias Hofmann (BBT SE, AT) sehr

detailliert über die Herausforderungen

beim „Vortrieb in komplexen geologischen

Strukturen beim Bau des BBT“ – sowohl

auf österreichischer als auch auf italienischer

Seite. Dabei wurde auch auf die

Mitte September erfolgte Andrehfeier der

Tunnelbohrmaschinen „Wilma“ und „Olga“

im Baulos H53 Pfons-Brenner verwiesen,

dem größten Baulos im österreichischen

Projektgebiet. Es sind die letzten beiden

der neun Tunnelbohrmaschinen, die beim

Bau des Brenner Basistunnels zum

Einsatz kommen. Wilma wird die Weströhre

des Brenner Basistunnels in

Richtung Norden auffahren, ihre

„Zwillingsschwester“ Olga die Oströhre in

derselben Richtung. Beide Tunnelbohrmaschinen

werden eine Strecke von rund

7,5 km in Richtung Innsbruck vortreiben.

Die beiden weiteren Vorträge zum BBT

widmeten sich den Themen „Injektionsmaßnahmen

– Herausforderungen für

Mensch und Gerät“ und „TBMs – Konzeption,

Entwicklungen und Erfahrungen aus

der Sicht des Herstellers“.

Auf der thematischen Reise Richtung

Osten folgte der Vortrag von Peter Steiner

(Ingenieurbüro Laabmayr) und Ralph

Reichard (ÖSTU-Stettin) „A10 Tauern

Autobahn, Instandsetzung der Tunnel

Ofenauer und Hiefler und der Tunnelgruppe

Werfen – eine Baustelle mit

enormer Leistungsdichte“. Ziel des

Projekts ist es, die baulich ältesten

Autobahntunnel Österreichs und sämtliche

Sicherheitseinrichtungen auf den

neuesten Stand der Technik zu bringen.

Das Projektgebiet liegt etwa 35 km südlich

von Salzburg und erstreckt sich über eine

Autobahnlänge von ungefähr 14 km.

Angesichts der Auswirkungen auf den

Pendler- und Reiseverkehr wurde

zunächst die Notwendigkeit der Baumaßnahmen

dargelegt. Die umfassende

Instandsetzung beinhaltet fünf zweiröhrige

Tunnelanlagen. Zusätzlich werden

auch Brückenbauwerke instandgesetzt,

Hochbauten im Obertagebereich errichtet

sowie Gewässerschutzanlagen, Hochbehälter

und an allen Tunnelvorgabebereichen

Umbaumaßnahmen durchgeführt.

Aufgrund der enormen Leistungsdichte

der Baumaßnahmen wurden diese in zwei

Baulose geteilt. Das bereits abgeschlossene

Vorbaulos umfasst alle Maßnahmen,

welche ohne Sperre durchgeführt werden

konnten. Im Hauptbaulos ist es erforderlich,

eine Tunnelröhre zu sperren und die

gegenüberliegende Tunnelröhre im

Gegenverkehrsbetrieb zu betreiben. Neben

der Baustellen-Logistik und der geringen

Bauzeit liegt eine weitere große Herausforderung

darin, dass verschiedene

Tätigkeiten gleichzeitig fertig gestellt

werden müssen. Daraus resultiert die

erwähnte große Leistungsdichte, zumal

alle fünf Tunnelbauwerke kontinuierlich

gleichzeitig behandelt werden. Ralph

Reichard (ÖSTU-Stettin) abschließend:

„Mein Dank gilt allen an diesem Projekt

Beteiligten. Nur gemeinschaftlich erreichen

wir unser Ziel und wir arbeiten

intensiv daran, den geplanten Termin der

Fertigstellung halten zu können. Ich freue

mich, im Sommer 2025 den Kunden der

Asfinag einen Streckenabschnitt zur

Verfügung zu stellen, der dem neuesten

Stand der Technik entspricht.“

Im Anschluss an den Vortrag über die

„Herstellung einer gespritzten Innenschale

in Kavernen des Semmering-Basistunnels“,

informierte Christof Haberland

(Peri SE) über die Herausforderungen und

Innovationen beim Bau des Fehmarnbelt-

tunnels, dem längsten Absenktunnel der

Welt. Der rund 18 km lange Straßen- und

Eisenbahntunnel verläuft unter der

Ostsee zwischen der deutschen Insel

Fehmarn und der dänischen Insel Lolland.

Der Absenktunnel besteht bei einer

Gesamtbreite von 45,00 m aus insgesamt

fünf Tunnelröhren, davon zwei zweispurige

Röhren für Kraftfahrzeuge, zwei

einspurige Röhren für den Bahnverkehr

sowie einem Service- und Fluchttunnel.

Insgesamt liefert Peri Schalungsmaterial

für die Fertigstellung von 79 Standard-

Tunnelelementen, die jeweils 217 m lang

und 73.000 t schwer sind. Für die Realisierung

des Projekts wurde eine der derzeit

größten Betonanlagen installiert. Die

Herstellung der Standard-Tunnelelemente

erfolgt in fünf separaten Produktionslinien

vor Ort. Jedes der 79 Standardelemente

setzt sich aus neun Betonierabschnitten

mit einer Breite von 45,00 m und einer

Höhe von 9,00 m zusammen. Nach dem

Betonieren werden die Elemente an

beiden Enden mit Schotten versehen und

dicht verschlossen. Anschließend wird das

Bassin, in dem sich die Elemente befinden,

mit Wasser geflutet. Durch den dichten

Verschluss schwimmen die Elemente und

S 36 X

Von links: Peter Steiner (Ingenieurbüro Laabmayr) und Ralph Reichard (ÖSTU-

Stettin) informierten über die Instandsetzung der Tunnel Ofenauer und Hiefler

sowie der Tunnelgruppe Werfen im Zuge der A10 Tauern Autobahn.

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14 OKTOBER 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH OKTOBER 2024 15



PROJEKTE + PLANUNG

können zu der Stelle im Fehmarnbelt

transportiert werden, wo sie abgesenkt

und im Tunnelgraben wasserdicht

verbunden werden. Christof Haberland

zeigte sich zuversichtlich, dass die ersten

Elemente demnächst versenkt werden

können. Aufgrund der Größe der Produktionsanlagen

bestehen Überlegungen, diese

in Zukunft für weitere, geplante Absenktunnel

zu nutzen.

Neue Vertragsmodelle

Der nächste Schwerpunkt widmete sich

mit drei Beiträgen dem Thema „Erfahrungsberichte

mit Allianzverträgen“. Den

Beginn machten Frederic Heil (ÖBB

Infrastruktur) und Roland Arnold (BeMo

Tunnelling) mit dem Vortrag „Rohbaustollen

Angath – erste Erfahrungen mit dem

Roland Starke (BMK)

berichtete über den Stand

der geplanten Aushubverordnung

im Bereich Verwertung

von Tunnelausbruchmaterial.

Andreas Wimmer

(Geschäftsführer Wimmer

Felstechnik) informierte

über das breite

Produktspektrum des

Unternehmens für den

Tunnelbau, zu dem auch

der Tunnelbagger yellow-

Fox für Arbeitshöhen ab

4,2 m zählt.

Allianzvertrag der ÖBB Infrastruktur

AG“. Der Rettungstunnel, der eine Länge

von ca. 2,6 km aufweist und sich bereits in

der Ausführung befindet, ist ein wichtiger

Bestandteil des Brenner-Nordzulaufs.

Dieser soll die Verbindung zwischen dem

Brenner Basistunnel und dem bestehenden

Schienennetz in Nordtirol sicherstellen

und gehört zum Projektabschnitt

Schaftenau - Knoten Radfeld. Der Stollen

dient einerseits als Erkundungsstollen für

das Hauptbaulos und wird im Endzustand

als Rettungsstollen des ca. 12 km langen

Angerbergtunnels ausgebaut werden. Des

Weiteren wurden mit diesem Auftrag der

Voreinschnitt im Portalbereich und der

Vortrieb von mehreren Querstollen,

Wendenischen sowie 110 m des Haupttunnels

als „Probestrecke“ vergeben. Die

geplante Bauzeit ist von April 2023 bis

Dezember 2025 vorgesehen.

Die ÖBB-Infrastruktur AG hat sich

dazu entschlossen, den Rohbaustollen

Angath als Pilotprojekt mittels Allianzvertrag

auszuschreiben bzw. abzuwickeln

und so die Möglichkeit zu nutzen, innovative

Ansätze in der Vertragsgestaltung

und der Zusammenarbeit einzubringen.

Ein Element des Allianzvertrags ist der

Grundsatz, dass alle Entscheidungen das

Beste für das Projekt bewirken. Das Beste

für das Projekt soll aber auch gleichzeitig

das Beste für alle Beteiligten sein. Dies

wird unter anderem durch vertragliche

Rahmenbedingungen erreicht, bei denen

die Chancen und Risiken gemeinsam

getragen werden. Beispielsweise übernimmt

der Bauunternehmer auch typische

Baurisiken, wie etwa das Baugrundrisiko.

Im Gegenzug übernimmt der Bauherr

typische Unternehmerrisiken, wie

beispielsweise das Kalkulationsrisiko. Ein

weiteres Merkmal ist ein spezielles

Vergütungssystem, das auf Basis der

Istkosten-Vergütung – und der damit

verbundenen Dokumentation – je nach

Erreichung der Ziel-Kosten zu einem

Bonus oder einem Malus führt. Wie betont

wurde, ist der Umgang mit Änderungen

oder Behinderungen im Sinne des Grundsatzes

„Best for Projekt“ ein weiterer

wichtiger Punkt. Als Beispiel für die

reibungslose Zusammenarbeit beim

Rohbaustollen Angath wurde der Fund

archäologischer Artefakte genannt. Was im

Normalfall zu Verzögerungen und Problemen

führt, wurde in der Allianz so

geregelt, dass der Bauherr sofort zusätzliche

Flächen für die Baustelleneinrichtung

zur Verfügung stellte. Die Logistik wurde

überarbeitet und neu positioniert. Unterm

Strich resultierten daraus sogar bessere

Möglichkeiten auf der Baustelle. Im

abschließenden Resümee wurde betont,

dass unter anderem die offene Kommunikation,

die kurzen Wege aufgrund der

einfachen organisatorischen Abwicklung

und die aktive Einbindung des Auftraggebers

in sämtliche Entscheidungen zu

einem ausgezeichneten Arbeitsklima auf

der Baustelle führten. Vertieft wurde das

Thema im Anschluss durch die Vorträge

„Allianzmodelle in der Straßeninfrastruktur

des Landes Vorarlberg – Stadttunnel

Feldkirch“ und „Vergleich und erste Bilanz

Integrierter Projektabwicklungsmodelle

(IPA) in Deutschland und Allianzmodellen

in Österreich“.

Es folgte der Themenblock „Digitalisierung

im Tunnelbau“ mit dem Vortrag

„Brenner-Nordzulauf – Tunnelplanung mit

Einsatz von BIM“. Anschließend widmete

sich Nadine Fenrich (VMT) dem Thema

„Positionierung und Digitalisierung von

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PROJEKTE + PLANUNG

PROJEKTE + PLANUNG

1

2

3

Im Rahmen der

Fachausstellung

informierten unter

anderem die Firmen

Liebherr (1), Rockmore

(2), Austin Powder (3),

Avesco (4) und IBS (5)

über aktuelle Produkte

und Dienstleistungen.

Tunnelschalwagen – der Weg zur Automatisierung

und einer moderneren

Arbeitsumgebung“.

Den letzten Schwerpunkt bildeten

Beiträge zu den aktuellen Rahmenbedingungen

für den Tunnelbau. Mit großem

Interesse verfolgte das Auditorium die

Ausführungen von Roland Starke vom

Bundesministerium für Klimaschutz,

Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation

und Technologie (BMK) zum Thema

„Verwertung von Tunnelausbruchmaterial

– Stand der geplanten Aushubverordnung“.

Ziel der Verordnung ist eine

umweltgerechte, hochwertige und ökologisch

verträgliche Verwertung oder

Verwendung von bei Aushubtätigkeiten

anfallenden (Boden-)Aushubmaterialien,

um schädliche oder nachteilige Auswirkungen

auf die Umwelt und insbesondere

den Boden und das Wasser zu vermeiden.

Wie der Experte ausführte, ist die umweltchemische

Qualität des Tunnelausbruchmaterials

näher zu beleuchten bzw. zu

verbessern. Insbesondere durch getrennte

Erfassung des Rückpralls an Spritzbeton

(ausgenommen bei nachgeschalteter

Behandlung) und Beurteilung der eingesetzten

Bau- und Bohrhilfsmittel. In

diesem Zusammenhang verwies ITA-

Präsident Robert Galler auf das Seminar

„Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit

bei Großbauvorhaben“, das am 27. Februar

2025 mit limitierter Teilnehmerzahl an

der Montanuniversität Leoben stattfindet.

Als letzter Redner informierte Rainer

Antretter (BeMo Tunnelling) über das

Forschungsprojekt „Lungengängiger

Quarzstaub – Herausforderung im

konventionellen Tunnelvortrieb“, das auch

im Zentrum am Berg evaluiert wird.

Anschließend an den Tunneltag fand am

10. und 11. Oktober 2024 das 73. Geomechanik

Kolloquium statt. Es stand ganz im

Zeichen des Gedenkens an Dr. Hermann

Brandecker, dem Doyen der Salzburger

Geologie, der dieses Jahr im 102. Lebensjahr

verstorben ist.

Nadine Fenrich (VMT) behandelte in ihrem

Vortrag das Thema „Positionierung und

Digitalisierung von Tunnelschalwagen“.

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18 OKTOBER 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH



AKTUELLES INTERVIEW

AKTUELLES INTERVIEW

UNTERNEHMENSGRUPPE HAIDER

Erfolg durch Mut und Weitsicht:

KR Erwin Haider feiert seinen 90er

Mitte der 1950er Jahre machte sich Erwin Haider mit seinem Bruder Johann

von Großraming aus auf den Weg, um die erste Raupe zu kaufen. Sie fuhren mit

dem Motorrad nach Amstetten und in der staubigen Ledermontur mit dem Zug

nach Wien, denn Autobahnen gab es noch nicht. Es war der Beginn für die beeindruckende

Erfolgsgeschichte der Unternehmensgruppe Haider, die heute unter

anderem in den Bereichen Bau, Industrie, Energie, Forst und Handel tätig ist.

Am 27.September feierte KR Erwin Haider seinen 90. Geburtstag.

Herr Kommerzialrat Haider, welche

Erinnerungen haben Sie an Ihre

Jugendjahre?

Erwin Haider: Mein Vater war Flößer und

Straßenwärter. Er hat auch im Wegebau

geholfen und ist mit Scheibtruhen

gefahren. Meine Mutter war Hausfrau.

Gemeinsam mit sechs Geschwistern

haben wir in einem kleinen Haus gelebt.

Wir hatten ein paar Geißen. Auch wenn

das Essen hauptsächlich aus Kraut und

Erdäpfel bestand, so litten wir doch

keinen Hunger. Durch den Krieg war

kein geregelter Schulbetrieb möglich. Als

ich die Volksschule beendete, wollte ich

Maurer lernen, während meine Brüder

Zimmerer waren. Allerdings war ich mit

14 Jahren noch zu schwach, um einen 50

kg Zementsack zu heben und so kam ich

zwei Jahre für Kost und Logis zu einem

Bauern. Nicht die Entlohnung, sondern

das Essen war damals das Wichtigste.

Danach war ich stark genug für die

Arbeit am Bau. Der Baumeister-Betrieb,

bei dem ich meine Ausbildung als

Maurer absolvierte, bekam eine kleine

Raupe von einem Schweizer Hersteller

für einfache Erdarbeiten. Als mir

angeboten wurde, mit der Raupe zu

fahren, habe ich sofort ja gesagt. Das war

damals eine gehobene Stelle und so habe

ich Keller ausgehoben und kleine Wege

angelegt. In dieser Firma gab es dann

einen Generationenwechsel und der

junge Baumeister hat mich gefragt, was

ich mir wünsche. Ich habe sofort gesagt:

Einen größeren Caterpillar, damit wir

ordentliche Wege bauen können, denn

Arbeit hätten wir genug. Er hat gesagt,

das ist kein Geschäft. Ich war damals

noch jung und naiv. Deshalb habe ich

geantwortet, wenn sie es nicht tun,

mache ich es. Daraufhin hat er mich am

Heiligen Abend entlassen.

Wie ging es weiter?

Erwin Haider: Ich habe meinen Bruder

Hans über meine Idee, eine Firma zu

gründen und einen Caterpillar zu

kaufen, überzeugt. Der kostete damals

700.000 Schilling und wir haben „nur“

100.000 gehabt. Das war schon viel Geld.

So sind wir mit 22 Jahren mit dem

Motorrad und Lederhosen nach Amstetten

gefahren und von dort mit dem Zug

nach Wien. Es gab damals ja noch keine

Autobahn und kaum Straßen. Der erste

Händler hat uns nur von oben bis unten

angeschaut und uns weitergeschickt.

Gleich daneben war eine andere Firma

mit einer Deutz Raupe. Wir haben

erklärt, wir kommen aus einer gebirgigen

Gegend, wo die Bauern viele

Traktoren kriegen und dafür Wege

brauchen. Diese Wege wollen wir bauen

und wir können das. Er ist dann zu uns

gekommen und hat gesagt, ein Häuserl

mit ein paar Geißen ist nicht viel wert,

aber Ehrgeiz habt ihr. Er hat uns

vorgeschlagen, uns für die 100.000

Schilling eine Raupe auf Miete zur

Verfügung zu stellen. Jeden Monat

mussten wir 35.000 Schilling bezahlen,

aber dafür können wir fahren so viel wir

wollen. Am 1. Jänner 1956 habe ich mit

meinen Brüdern Johann und Franz die

Firma Gebrüder Haider Deichgräberei

OHG mit Sitz in Großraming gegründet.

Wir arbeiteten im ersten Dreischichtbetrieb,

sodass die Maschine kaum stillstand

und der Grundstein für das

heutige Haider-Imperium gelegt wurde.

Einige Zeit später kam dann auch mein

jüngster Bruder Helmut in die Firma.

ZUR PERSON ERWIN HAIDER

Der Zimmererpolier Franz Haider, der Zimmerer Johann Haider und

der Maurer und Raupenfahrer Erwin Haider legten am 1.1.1956 mit

der Gründung der Gebr. Haider Deichgräberei OHG den Grundstein

für die heutige Unternehmensgruppe. Mut, Entschlossenheit und

Weitblick machten aus dem Drei-Mann-Betrieb das Vorzeigeunternehmen

Gebrüder Haider, das heute rund 2.500 Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter beschäftigt. 1964 heirateten KR Erwin Haider und Herta

Seebacher. Mehr als zwei Jahrzehnte lang war KR Erwin Haider

Bürgermeister der Gemeinde Ardning. Neben sämtlichen hochrangigen

Auszeichnungen und Ehrungen wurden ihm auch der

Ehrenring der Stadt Liezen und der Gemeinde Ardning, sowie

zusammen mit Bruder Helmut eine Auszeichnung als herausragende

Unternehmerpersönlichkeit in der Sparte „Lebenswerk“ durch die

Jury des Wirtschaftsmagazins „top of styria“ verliehen. Fit hält sich

der umtriebige Seniorchef mit regelmäßigem Schwimmen und

Nachschau in den Wäldern.

Fotos: Gebr. Haider; Privat

Die Bildleiste zeigt erste Einsätze aus den Anfangsjahren des Unternehmens.

20 OKTOBER 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH OKTOBER 2024 21



AKTUELLES INTERVIEW

Oben: Herta und Erwin Haider

mit Tochter Isolde.

Links: KR Erwin Haider vor der

Zweigstelle in seinem Heimatort

Ardning.

Unten: KR Erwin Haider im Kreise

seiner Enkelkinder bei seiner

90iger-Feier.

Autobahntunnel gab es Seitenstollen und

der Plan war, in diesen Stollen den

Atommüll zu lagern. JA! – Ich war damals

Bürgermeister und gegen das Atommüll-

Endlager. Im Jänner 1991 bin ich mit

rund 50 Mitstreitern in das österreichische

Parlament gefahren und habe mit

dem damaligen Gesundheitsminister

Harald Ettl Klartext geredet. Als Höhepunkt

bildeten wir eine Menschenkette

über den Arlingsattel (Stmk) bis auf die

oberösterreichische Seite. Mehr als 6000

Personen beteiligten sich. Als Jäger und

Landwirt habe ich sehr viel übrig für die

Natur. Wir betreiben Steinbrüche und

bauen Autobahnen. Aber mir war es

immer wichtig, die Spuren der Eingriffe in

die Natur wieder auszugleichen. In dieser

Hinsicht versuchten wir immer alle

Vorgaben der Behörden zu erfüllen. Wald

und Wasser sind von der Natur gegeben

und beides muss gepflegt und geschützt

werden. Das ist auch eine Verpflichtung

den nachfolgenden Generationen

gegenüber.

Vor 30 Jahren haben Sie dann auch

die Maschinenfabrik Liezen übernommen.

Wie ist es dazu gekommen?

Erwin Haider: Als die Maschinenfabrik

Liezen 1994 in wirtschaftliche Turbulenzen

geriet, haben wir in der Haider-

Gruppe die regionale Verantwortung

wahrgenommen und nach Lösungsmöglichkeiten

gesucht, um die damals rund

1.000 Arbeitsplätze in der Region zu

sichern. Die Haider Unternehmensgruppe

übernahm die Maschinenfabrik Liezen,

sodass diese heute noch erfolgreich tätig

ist und ihr 30-jähriges Firmenjubiläum

feiern durfte.

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POSITIONIERUNG

Mit der Trimble R780 GNSS Smart-Antenne

Ausgestattet mit der Trimble ® ProPoint-Technologie und Neigungsausgleich

ist die Vermessung mit der Trimble R780 GNSS Smart-Antenne einfacher

denn je. Auch erfahrene Vermesser sparen viel Zeit, da Punkte exakt

im Stehen, Gehen oder Fahren erfasst werden können, ohne dass

der Roverstab senkrecht ausgerichtet werden muss. Darüber

hinaus ermöglicht die Trimble ProPoint-Technologie eine schnelle

und störungsfreie Vermessung selbst unter schwierigen GNSS-

Bedingungen. Die Trimble R780 GNSS Smart-Antenne kann auch

als Basisstation eingesetzt werden.

Sie waren auch mehr als zwei Jahrzehnte

Bürgermeister der Gemeinde

Ardning und haben das Atommüll-

Endlager im Bosruck verhindert. Wie

war das damals?

Erwin Haider: Die Liebe führte mich nach

Ardning in die Steiermark, wo ich vor 60

Jahren meine Frau Herta Seebacher vom

Gutsbetrieb Seebacherhof ehelichte. Durch

diese Ehe wurde ich auch Land- und Forstwirt

sowie ein passionierter Jäger und

dann auch Bürgermeister.

Durch den Bosruck führen ja der Eisenbahn-

und der Autobahntunnel. Beim

Wo sehen Sie die zentralen Gründe

für Ihren Erfolg?

Erwin Haider: Wir handhaben es so, dass

jeder seinen speziellen Aufgabenbereich

über hat! Wir haben eine gute Koordination

und kurze Entscheidungswege. Es

gibt monatliche Besprechungen, wo

sämtliche strategische Entscheidungen für

alle Bereiche der Firmengruppe ausschließlich

von den Haiders selbst getroffen

werden.

Welche Ziele haben Sie noch?

Erwin Haider: Ich bin dem Herrgott sehr

dankbar und auch sehr zufrieden, dass bei

guter Gesundheit alles gelungen ist und

ich mein Lebenswerk an die nächsten

Generationen übergeben habe und diese es

weiterführen. Zu den Zielen: Meine Mutter

ist 94 Jahre alt geworden. Ich werde 100

Jahre – ich habe in meinem Leben schon

viele Ziele erreicht.

Wir danken für das Gespräch!

22 OKTOBER 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH

SITECH AUSTRIA GMBH

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©2023 Trimble Inc. TC-358 (08/23)



MASCHINEN + TECHNIK

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LAURER / POTAIN

Innovativer Wildbachschutz kombiniert

PV-Anlage mit Hybrid-Stromspeicher

Die Sicherungsmaßnahmen am Saigesbach in der Tiroler Gemeinde Sellrain dienen dem

Schutz der Gemeinde Sellrain. Aufgrund der Bauwerksabmessungen wird ein 45 m

Schnellbaukran zur Arbeit bei den Sperren eingesetzt. Um nicht nur vom Generatorbetrieb

abhängig zu sein, kommt ein Stromspeicher MobilHybrid MH24 mit vier Stück

mobilen Klapp-PV-Modulen zum Einsatz. Dank dieser System-Lösung wurde die

Baustelle von April bis September nur mit erneuerbarer Energie betrieben.

W

ie das Hochwasser im September

zeigte, machen sich die Herausforderungen

des Klimawandels auch in den

Tälern Österreichs bemerkbar. Starke

Regenfälle und anschwellende Wildbäche

bringen nicht nur beeindruckende

Naturschönheiten mit sich, sondern auch

erhebliche Risiken für die ansässige

Bevölkerung und Infrastruktur.

Um diesem Problem wirksam entgegenzuwirken,

wird derzeit am Wildbach

oberhalb von Sellrain eine umfassende

Verbauung realisiert. Geplant sind zahlreiche

Konsolidierungssperren im Mittellauf,

um Vermurungen und Überflutungen zu

stoppen. Bei deren Errichtung setzt die

Tiroler Wildbach- und Lawinenverbauung

auf moderne Technik und nachhaltige

Lösungen.

Zum Einsatz kommt ein Schnellbaukran

Potain IGO T 85 A mit 45 m Ausleger

und 6 t Hubwerk. Er versorgt die Bauarbeiten

auch an schwierigen Stellen mit

den Schalungs- und Bewehrungs-Elementen.

Um den Schnellbaukran mit Strom zu

versorgen, wurde auf der Baustelle eine

PV-Anlage installiert, die vier Stück

Klapp-PV mit einer Leistung von 3,2 kWp

umfasst. Mit dieser PV-Anlage wurden von

Juni bis August bereits 441 kWh erzeugt

und nur 23,7 kWh vom Generator.

Das Herzstück der Energieversorgung

ist jedoch der intelligente Stromspeicher

MobilHybrid MH24, der von der in

Jenbach ansässigen Firma Laurer

Baumaschinen beigestellt wurde. Er

kommt in Kombination mit der Photovoltaikanlage

zum Einsatz und ermöglicht

Die Wildbachverbauung oberhalb der Tiroler Gemeinde

Sellrain. Der Schnellbaukran Potain IGO T 85 A sorgt

für einen raschen Fortschritt bei den Beton- und

Schalungsarbeiten.

Bei der Verbauung des Wildbachs wird nicht nur auf

die Sicherheit der Bevölkerung geachtet, sondern auch

auf die Erhaltung der natürlichen Ressourcen.

einen hohen Autarkiegrad vom Stromnetz.

Als Notlösung für Schlechtwetter steht

noch ein Stromerzeuger zur Verfügung,

der allerdings nur für 30 kVA ausgelegt ist

– im Gegensatz zu den für den Kranbetrieb

üblicherweise benötigten 60 kVA. Der

intelligente Stromspeicher versorgt alle

elektrischen Verbraucher, inklusive den

Kran mit seinen hohen Anlaufströmen.

Durch diese Kombination aus elektrischer

und herkömmlicher Antriebstechnik kann

ein Großteil des Energiebedarfs direkt vor

Ort gedeckt werden. Von April bis September

konnte so ein Betrieb ohne Stromnetz

gewährleistet werden. Dadurch wird das

Bauprojekt nicht nur umweltfreundlicher

realisiert, auch die Lärmemissionen

werden minimiert.

„Die PV-Anlage ist ein wichtiger Schritt in

24 OKTOBER 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH

WEITERE

INFOS

Der intelligente

Stromspeicher Mobil-

Hybrid MH24 und die

PV-Anlage ermöglichen

weitgehende

Unabhängigkeit vom

Stromnetz. Die nachhaltige

Herangehensweise

zeigt das

Engagement für eine

umweltbewusste

Baustellenorganisation

seitens der

Wildbach Tirol.

Richtung eines nachhaltigen Bausektors

und zeigt, wie erneuerbare Energien und

Hybrid-Stromspeicher sinnvoll in Bauprojekte

integriert werden können. Die

Wildbachverbauung Projekt Saigesbach ist

ein Beispiel für innovative Ingenieurskunst,

die moderne Technik mit dem Ziel

des Naturschutzes vereint. Die auf der

Baustelle eingesetzten Komponenten sind

nicht nur funktional, sondern dienen auch

der Nachhaltigkeit und Sicherheit. Mit

„Das Projekt Saigesbach ist ein wichtiger

Schritt in Richtung eines nachhaltigen

Bausektors und zeigt, wie erneuerbare

Energien und Hybrid-Stromspeicher sinnvoll

in Bauprojekte integriert werden können“,

betont Harald Hornbacher, Geschäftsführer

der Firma Laurer Baumaschinen.

solchen Projekten wird nicht nur der

direkte Schutz vor Naturgefahren gewährleistet,

sondern auch ein Bewusstsein für

den verantwortungsvollen Umgang mit

unseren Ressourcen geschaffen. Gemeinsam

schaffen wir die Grundlagen für eine

sichere und intakte Umwelt für zukünftige

Generationen“, betont Harald Hornbacher,

Geschäftsführer der Firma Laurer Baumaschinen.

www.laurer.at

DATEN & FAKTEN

Wildbachverbauung

Projekt Saigesbach

Solarertrag

Gesamtertrag Solar: 441 kWh

direkte Nutzung: 155 kWh

zur Batterie: 286 kWh

Verbrauch

Gesamtverbrauch:

vom Solar:

von der Batterie:

vom Generator:

90 Tage Einsatz

Gesamtverbrauch:

Solarerzeugung:

Generator Test:

225 kWh

155 kWh

69 kWh

1,6 kWh

225 kWh

441 kWh

23,7 kWh

Beton ganz einfach tanken

Jeder Deutsche verbraucht pro Jahr ca. 350,2 kg Zement, welcher

zum Großteil für die Produktion von Beton verwendet wird.

Fliegl Betontankstelle.

Wir sind ein Teil davon.

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MASCHINEN + TECHNIK

AAB EISTERER

Alternative Aufnahme für Hydraulikhämmer

von AAB Eisterer für beengte Baustellen

AAB Eisterer stellt Spezialaufnahme für Hydraulikhämmer vor. Dank seitlichem

Anbau lassen sich auch auf beengten Baustellen – etwa unter Decken oder in

Bereichen mit Oberleitungen – lange duktile Pfähle effizient und sicher einsetzen.

B

ei der Tiefgründung mit duktilen

Pfählen wird traditionell Druck von

oben auf die Pfähle ausgeübt. Das ist auf

offenen Baustellen mit ausreichendem

Platzangebot problemlos möglich. Doch

was tun, wenn die Baustelle beengt ist,

etwa in Tiefgaragen oder unter Brücken?

Oft werden in diesen Fällen kürzere Pfähle

eingesetzt. Die so entstehende geringere

Fundamenttiefe wird meist durch eine

höhere Anzahl an Pfählen kompensiert.

„Unsere neuen Hydraulikhämmer

setzen genau hier an. Durch die seitliche

Aufnahme des Baggerarms am Hydraulikhammer

wird es möglich, auch in Bereichen

mit geringen Höhen lange Pfähle zu

verwenden und sicher in den Boden

einzubringen“, erklärt Herbert Eisterer,

Geschäftsführer von AAB Eisterer. Für

optimale Einsetzbarkeit können die neuen

Hydraulikhämmer von AAB auch konventionell

vertikal am Baggerarm befestigt

werden.

Technischer Fortschritt

für maximale Effizienz

Die speziell entwickelte Aufnahme

ermöglicht es, den Ausleger des Baggers

seitlich am Hydraulikhammer zu befestigen.

Somit entfällt im Vergleich zur

traditionellen Nutzung der Hydraulikhämmer

für Tiefgründungen der vertikale

Druck von oben, was jedoch bei Hydraulikhämmern

nur eine untergeordnete Rolle

spielt. Die gewohnte Schlagkraft ist auch

bei diesem Anbaugerät verfügbar. Trotz

der seitlichen Montage bleibt der Prozess

der Pfahlgründung unverändert effizient.

Die Methode ist besonders für enge

Baustellenumgebungen gedacht, in denen

eine herkömmliche vertikale Anbringung

aufgrund von Platzmangel nicht möglich

ist.

Vorteile für Bauunternehmen

Für Bauunternehmen bedeutet diese

Innovation einen großen Gewinn an

Flexibilität. Projekte, die zuvor aufgrund

von Platzproblemen oder baulichen

Gegebenheiten schwierig, sehr aufwändig

oder gar unmöglich erschienen, können

nun mit minimalem Aufwand realisiert

werden. „Mit unserem neuen Hydraulikhammer

werden in der Regel weniger

einzelne Pfähle für eine Gründung

benötigt, was Material spart und so die

Kosten reduziert“, bestätigt Herbert

Eisterer. Zudem spart diese Methode Zeit,

da keine aufwändigen Anpassungen der

Baustellenumgebung notwendig sind. Die

seitliche Anbringung des Hydraulikhammers

stellt sicher, dass auch unter

schwierigen Bedingungen präzise und

kraftvolle Gründungsarbeiten durchgeführt

werden können.

Kauf und Miete bei AAB Eisterer

Mit der Aufnahme für Hydraulikhämmer

festigt AAB Eisterer seinen Ruf als kompetenter

und innovativer Anbieter von

hydraulischen Anbaugeräten. Das

Unternehmen in Pichl bei Wels hat den

Hydraulikhammer mit entsprechender

Aufnahmevorrichtung für verschiedene

Baggergrößen im Sortiment. Dabei gibt es

bei AAB Eisterer stets die Möglichkeit, die

hydraulischen Anbaugeräte zu kaufen

oder zu einzelnen Projekten zu mieten.

Innovation für

Damit die Geräte – egal ob gekauft oder

die Tiefgründung:

gemietet – immer einsatzfähig sind, bietet

„Durch die seitliche Aufnahme AAB Eisterer in der eigenen Werkstatt

des Baggerarms am Hydraulikhammer

auch die Reparatur und die Servicierung

wird es möglich, auch in Be-

aller hydraulischen Anbaugeräte im

reichen mit geringen Höhen lange Sortiment an.

Pfähle zu verwenden und sicher in

www.aab-eisterer.at

den Boden einzubringen“, betont

Firmenchef Herbert

26 Eisterer.

BAUBLATT.ÖSTERREICH



MASCHINEN + TECHNIK

Österreichs erster Cat 340 mit Straight Boom

(gerader Ausleger) demonstriert seine Reichweite

bei diesem Rückbau-Projekt der Firma

Mayer & Co. Neben dem speziellen Ausleger

verfügt der Abbruchbagger auch über eine

optimierte Kabine.

Schnürten auf Basis der

ausgezeichneten Zusammenarbeit

das umfangreiche

Maschinen-Paket (von links):

Geschäftsführer Daniel Mayer

und Gerhard Hagleitner (Verkauf;

Niederlassung Wien von

Zeppelin Österreich).

ZEPPELIN

Maschinen-Paket: Mayer & Co modernisiert

den Fuhrpark mit 11 neuen Cat Geräten

Im Großraum Wien steht der Name Mayer & Co für umfangreiche Kompetenzen in den

Bereichen Abbruch, Recycling, Erdbau und Transport. Da die Leistungsfähigkeit und

Effizienz moderner Geräte im Wettbewerb immer wichtiger wird, modernisiert das Unternehmen

seinen Fuhrpark zurzeit durch eine Großinvestition in 11 neue Cat Geräte.

Darunter befindet sich auch Österreichs erster Abbruchbagger Cat 340 mit geradem Ausleger.

E

r war Fuhrwerker mit Leib und Seele:

Firmengründer Johann Mayer, der

Urgroßvater der heutigen Geschäftsführer

Daniel und Clemens Mayer, legte 1936 mit

Konzessionen für die Güter- und Personenbeförderung

den Grundstein für die

Erfolgsgeschichte der heutigen Mayer

Gruppe. Was mit einfachen Schotter-Fuhren

begann, führte schon bald zur eigenen

Schottergrube und später auch zum

Einstieg in den Erdbau.

Bis 1975 führte Johann Mayer auch ein

Autobusunternehmen mit Reisebüro, das

er mit seiner Pensionierung an seine Frau

Hermine Mayer übergab. Zur gleichen Zeit

übernahm sein Sohn Hermann Mayer sen.

die Güterbeförderung im Nahverkehr. Ihm

folgte der heutige Senior-Chef Hans-Peter

Mayer, der die verschiedenen Geschäftsfelder

ab 1987 in einem eigenständigen

Unternehmen bündelte und damit

verschiedenste Transportaufgaben und

Abbruchtätigkeiten abdeckte. Mit wirtschaftlichem

Weitblick begann er in den

frühen 1990er Jahren auch damit, das

Zeljko Marijanovic ist einer der erfahrensten

Abbruch-Profis im Team von Mayer & Co. Die

Freude über den neuen Cat 340 und die

moderne Kabine ist groß.

Unternehmen im Recycling-Bereich zu

stärken.

Vor rund 10 Jahren trennte man sich

von den Autobussen und dem Reisebüro.

Der Focus lag nun ausschließlich auf der

stark expandierenden Firma Mayer

Abbruch, Transport und Recycling GmbH.

Mit Jahresende 2024 tritt Senior-Chef

Hans-Peter Mayer in den wohlverdienten

Ruhestand und die beiden Söhne Daniel

und Clemens Mayer, die seit rund 15

Jahren im Unternehmen mitarbeiten,

übernehmen in der vierten Generation

auch offiziell die Leitung der Mayer

Gruppe. Während sich Clemens Mayer

vorrangig um die kaufmännischen Belange

kümmert, sorgt Daniel Mayer als technischer

Leiter dafür, dass im Fuhrpark und

auf den Baustellen alles rund läuft.

Die rund 170 Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter, die das Unternehmen neben

der Zentrale in Mannersdorf auch an

vielen weiteren Standorten beschäftigt,

verfügen über umfangreiche Kompetenzen

in den Bereichen Abbruch, Erdarbeiten,

Recycling, Außenanlagengestaltung und

Transport. Neben mehreren Schotter- und

Kiesgruben betreibt das Unternehmen

vier Recyclingplätze, wo die Baurestmassen

der eigenen Abbrüche, aber auch

Fremdmaterial, zu hochwertigen Sekundärrohstoffen

aufbereitet werden. Weiters

verfügt die Firma Mayer & Co über eine

Bodenaushub- und eine Inertstoffdeponie.

Im eigenen Steinbruch wird Dolomit

abgebaut, der überwiegend als Gradermaterial

zum Einsatz kommt. An fast

allen Standorten liefern Photovoltaik-

Elemente grüne Energie. Rund 60% des

Jahresverbrauchs können dadurch

abgedeckt werden.

Harter Kern sucht starke SCHALUNG!

Schalungstechnik für jedes Bauteil und jedes Bauvorhaben. Mit höchstem Qualitätsanspruch

gefertigt und damit bestens für den harten Alltag auf den Baustellen geeignet.

Um Platz für ein Wohnbauprojekt

zu schaffen, wurde die

Firma Mayer & Co bei diesem

Projekt mit dem Rückbau und

der fachgerechten Entsorgung

betraut. Der Cat 340 sorgt für

einen raschen Fortschritt der

Abbruch-Arbeiten.

Großinvestition: 11 neue

Cat Radlader und Bagger

Im Fuhrpark stehen dem Team über 30

Lkw und rund 90 Baumaschinen jeder

Größe zur Verfügung. Bei den Baggern

vollzog das Unternehmen vor vier Jahren

bereits einen grundsätzlichen Wechsel: In

Zusammenarbeit mit der Firma Zeppelin

Schalung

Gerüst

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28 OKTOBER 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH

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MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

Auch Maschinist Ensar Abdula schätzt im

neuen Cat 966 seinen modernen Arbeitsplatz.

Gemeinsam mit den bereits vorhandenen

Radladern befinden sich bei

Mayer & Co nun 10 Cat 966 im Einsatz.

wurden etwa 20 Geräte und 60 Anbaugeräte

auf OilQuick umgerüstet.

In diesem Jahr folgte nun – ebenfalls in

Zusammenarbeit mit der Firma Zeppelin

– ein weiterer großer Erneuerungsschritt,

denn das Unternehmen entschloss sich

dazu, mit einer Großinvestition einen

beachtlichen Teil des Fuhrparks zu

erneuern. Das Paket umfasst sechs

Radlader Cat 966, drei Kurzheckbagger

Cat 325 und zwei Cat 340. Während ein

Cat 340 klassisch im Erdbau zum Einsatz

kommt, ist der zweite Cat 340 als

Abbruchbagger mit einem Straight Boom

(gerader Ausleger) ausgerüstet. Es ist das

erste Gerät in dieser Konfiguration in

Österreich.

Einer der sechs neuen Cat 966 im Einsatz. Die Cat Payload Waage ist bei

den neuen Modellen bereits serienmäßig freigeschaltet.

Nachdem bereits kurz nach der

Vertragsunterzeichnung der Cat 340 mit

geradem Ausleger und zwei Cat 966

übergeben werden konnten, folgten im

Oktober nun vier weitere Cat 966. Die

Radlader weisen für alle Arbeiten die

optimale Größe auf – vom Schotterabbau

über die Deponie bis hin zu den Recyclingplätzen.

Ausgerüstet sind die Radlader mit

Schaufeln der Firma Winkelbauer. Eine

weitere Stärke der neuen Cat 966: Die Cat

Payload Waage ist bereits serienmäßig

freigeschaltet. Zusammen mit den vier

bereits vorhandenen Cat 966 befinden sich

nun 10 Cat 966 im Fuhrpark der Firma

Mayer & Co.

In Kürze folgen der zweite Cat 340 für

den Erdbau und die drei Cat 325, die über

eine besonders geräumige Kabine verfügen.

Die kompakten und leistungsstarken

Kurzheckmaschinen kommen auch im

Abbruch zum Einsatz. Alle Next Generation

Geräte sind ab Werk bereits mit

zahlreichen Assistenzsystemen ausgerüstet,

die bei den Erdbau-Einsätzen von

Vorteil sind – darunter 2D-Technik,

Waage, sowie Höhen-, Tiefen- und

Schwenkbegrenzung. Da im Unternehmen

für alle Einsatzbereiche ausreichend

Anbaugeräte zur Verfügung stehen,

wurden die neuen Bagger ohne Löffelpaket

übergeben.

Dazu Daniel Mayer: „Cat Geräte sind

seit Jahrzehnten ein fixer Bestandteil im

Fuhrpark und unsere Fahrer schätzen die

hohe Qualität dieser Premium-Marke.

Gerhard Hagleitner, unseren Betreuer von

der Firma Zeppelin, kenne ich seit rund 10

Jahren und ich weiß, dass ich mich im Fall

des Falles auf ihn verlassen kann. Die gute

Zusammenarbeit war auch der Grund,

dass wir uns nun mit Zeppelin über dieses

umfangreiche Maschinen-Paket verständigt

haben. Da wir damit über 10% der

Großgeräte in unserem Fuhrpark erneuern,

erwarten wir uns natürlich eine

deutliche Effizienzsteigerung in Verbindung

mit sinkenden Verbrauchswerten

und einer höheren Verfügbarkeit. Bei den

neuen Cat Geräten werden wir jetzt auch

VisionLink nutzen und mit den Daten

unser Flottenmanagement optimieren.“

Für anspruchsvolle Erdbau-Arbeiten

stehen im Fuhrpark zwei Cat Geräte mit

GPS-Technik zur Verfügung: Ein Cat 330

und ein Cat 326 wurde von Sitech Austria

mit 3D-Technik von Trimble ausgerüstet.

Die entsprechenden Erdbau-Profile

werden von den eigenen Technikern

beigestellt.

Gerhard Hagleitner von der Firma

Zeppelin betont: „Der Cat 340 mit geradem

Ausleger ist ein leistungsfähiger Abbruchbagger.

Die Kabine wurde entsprechend

angepasst und weist beispielsweise auch

oben einen Scheibenwischer auf. Durch

den geraden Ausleger verlängert sich die

Reichweite im Vergleich zum Standard-

Ausleger um rund 2 m. Damit ist diese

Variante sehr interessant für alle Unternehmen,

die verstärkt im Abbruch tätig

sind. Wir freuen uns, dass uns die Firma

Mayer & Co bei dieser Großinvestition

erneut ihr Vertrauen geschenkt hat. Es

bestätigt unsere Bemühungen um eine in

jeder Hinsicht optimale Kundenbetreuung.“

www.zeppelin-cat.at | www.mayer-abbruch.at

ERKAT

Erkat feiert 25 Jahre

Der Spezialist für Anbaufräsen feiert ein

Vierteljahrhundert voller Innovationen.

D

ie Produktpalette von Erkat – darunter

die patentierte V-förmige V-Cutter-

Reihe, die ER- und ERC-Querschneidkopf-

Reihen, die ERL-Längsschneidkopfreihe

und die ADU Schneckenbohrer-Reihe

– bietet clevere Lösungen für Anwendungen

wie Tunnelbau, Steinbruch, Abbruch,

Grabenbau und vieles mehr. Mit allen

Hauptkomponenten, die in Deutschland

gefertigt werden, garantiert Erkat robuste

und zuverlässige Produkte. Dank geringer

Vibration und Lärmbelästigung eignen

sich die Anbaufräsen auch für Einsätze in

sensiblen städtischen oder industriellen

Bereichen. Der präzise Materialabtrag

bedeutet weniger Transport und damit

mehr Rendite. Auch weist das gefräste

Material in der Regel eine Korngröße auf,

die klein genug ist, um direkt als Füllmaterial

wiederverwendet zu werden. Zu den

besonderen Erfolgen gehört der tiefste

Tauchgang, der von einer ER-Fräse

durchgeführt

wurde: Etwa

150 m tief ging

es in einer

Offshore-

Anwendung vor

Neufundland in

Kanada. Aber

auch der Einsatz bei

der höchsten Baustelle

in Tibet wurde in

einer Höhe von rund

3.000 m erfolgreich

gemeistert.

Martina Schierholz, Senior Operations

Manager von Erkat: „Das 25-jährige

Jubiläum zu feiern, ist ein Beweis für das

Engagement unseres Teams und unsere

Bekenntnis zu Innovation und Qualität.

Wir sind stolz auf unseren Weg und freuen

uns auf die Zukunft, die mit einer gravierenden

Erweiterung unserer Fabrik

Die Fräsen von Erkat beweisen ihre

Vielseitigkeit und Zuverlässigkeit auch in

anspruchsvollen Umgebungen.

einhergehen wird. Die Branche kann also

weiterhin mit unseren modernen neuen

Produkten rechnen.“

www.epiroc.com

30 OKTOBER 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Lowatschek & Regner KG

WWW.LOWATSCHEK-REGNER.AT



MASCHINEN + TECHNIK

LIEBHERR

Familie der Liebherr-Mobilbaukrane wächst

Der MK 120-5.1 ist das neueste Mitglied der Liebherr-Mobilbaukrane. Der Fünfachser

schließt die Lücke zwischen dem MK 88-4.1 und dem MK 140-5.1. Neben viel Kranleistung

bringt er ein neues Display und eine optionale kleinere Hakenflasche für

Arbeiten auf engem Raum mit.

D

er MK 120-5.1 bietet mit seiner

Auslegerlänge von 52 m und einer

maximalen Traglast von 2.100 kg an der

Spitze eine beeindruckende Leistung. Mit

diesen Werten erweitert er das bestehende

MK-Portfolio und schließt die Lücke

zwischen dem MK 88-4.1 und dem MK

140-5.1. Besonders hervorzuheben ist die

hohe Wendigkeit des Mobilbaukrans, die

durch einen engen Wendekreis auch das

Manövrieren in schmalen Straßen und

Kreuzungen ermöglicht. Die Basis für den

neuen Kran ist der bewährte MK 140-5.1.

Kranfahrer, die auf dieses Modell bereits

geschult sind, können ohne größere

Der Fünfachser fügt sich in das bewährte

Taxikrankonzept ein und kann mehrere

Baustellen an einem Tag bedienen.

Die Familie der Liebherr-Mobilbaukrane

wächst: Der MK 120-5.1 kann an der Spitze bis

zu 2.100 kg heben.

Umschulung auf dem neuen Kran

eingesetzt werden.

Der MK 120-5.1 ist mit dem neuen

Liebherr-TC-OS-Display ausgestattet. Mit

der Bedienoberfläche TC-OS (Tower Crane

Operating System) liegt der Fokus auf

einer einfachen Bedienung und flexiblen

Anpassung durch den Kranführer. Das

12-Zoll-Touchdisplay kann im Split- oder

Vollbildmodus betrieben werden. Verschiedene

Informationen lassen sich somit auf

verschiedenen Displaybereichen anzeigen.

Das Display soll bis Ende 2025 bei allen

Mobilbaukranen das bisherige Display

ersetzen.

Kleinere Hakenflasche erlaubt

optimale Positionierung der Last

Der MK 120-5.1 ist optional mit einer

zusätzlichen, kleineren Hakenflasche

erhältlich, die besonders auf Baustellen an

Bestandsgebäuden ihre Vorteile entfaltet.

Ihre Stärken zeigt sie vor allem dann,

wenn das Gebäude eingerüstet ist und die

Last präzise zwischen dem Bauwerk und

dem Gerüst bewegt werden muss. Ein

Wechsel der Hakenflasche ist auf der

Baustelle innerhalb weniger Minuten

möglich. Die kleinere Hakenflasche kann

genauso viel Traglast bewältigen wie die

Große und wird demnächst für alle

Liebherr-Mobilbaukrane erhältlich sein.

Die ersten Kunden sind von dem

Neuzugang der Liebherr-Mobilbaukrane

überzeugt: „Der MK 120-5.1 ist genau der

richtige Kran für unsere Flotte. Mit seiner

Kombination aus Auslegerlänge und

Traglast passt er ideal auf die Baustellen

unserer Kunden“, sagt Stephan Zaugg,

Geschäftsführer der Zaugg AG Rohrbach

(Schweiz). „Wir freuen uns, der Erstkunde

des neuen MKs zu sein. Zuverlässigkeit,

Kundenservice und die Reputation der

Mobilbaukrane waren die ausschlaggebenden

Faktoren für den Kauf bei Liebherr.“

Auch eine belgische Firma hat bereits

einen MK 120-5.1 geordert. Die Auslieferung

startet im Sommer 2025.

www.liebherr.com

32 BAUBLATT.ÖSTERREICH

ENGCON

Neuer Schnellwechsler S70

Mit dem neuen S70 bringt Engcon einen Schnellwechsler

für Bagger in der Größe 20-30 t auf den Markt.

V

or einem Jahr hat Engcon mit dem S60

einen neuen Schnellwechsler für

Bagger in der Größe 12-19 t vorgestellt.

Jetzt ist es Zeit für die nächste Größe – den

Schnellwechsler S70 für Bagger in der

Größe von 20-30 t. Dieser ist ebenfalls

stärker als das Vorgängermodell und

ermöglicht eine einfachere Nachrüstung

mit EC-Oil-Blöcken, da dieses neue Modell

keine Schläuche mehr enthält, was das

Risiko von Leckagen minimiert. Wie der

S60 verfügt auch der S70 über einen

erhöhten Hydraulikfluss. Das ist von

großem Vorteil beim Einsatz eines Hydraulikhammers

oder anderer Werkzeuge, die

eine größere Ölmenge benötigen.

„Dank unserer innovationsgetriebenen

Arbeit mit dem Fokus auf den Baggerfahrer

können unsere Kunden darauf

vertrauen, dass Engcon immer den

neuesten Stand der Technik anbietet“, sagt

MOBILE BRECHER-, SIEB- und FÖRDERANLAGEN

RAUPENMOBILE SIEB- UND BRECHERANLAGEN

HALDENBÄNDER, SICHTER, SPRÜHER

Gruppe

Martin Engström, Produktmanager

bei Engcon. Der nächste

Schritt in der Produktentwicklung

im Bereich der

Schnellwechsler wird zudem

die Einführung des S40 für

die Größenklasse 3-6 t, des

S45 für Bagger im Bereich von

6-11 t sowie des S80 sein, der

für Bagger in der Größenklasse

27-40 t entwickelt wurde. Diese

Modelle werden in der ersten Hälfte des

Jahres 2025 auf den Markt kommen.

Die Vorteile des neuen Schnellwechslers

S70: EC-Oil-Block ohne Schlauch, was eine

längere Lebensdauer und eine einfachere

Wartung, Instandhaltung und Nachrüstung

ermöglicht; geringere Umweltbelastung

und weniger Maschinenstopps, da

das Risiko von Leckagen reduziert wird;

verstärkte Konstruktion sowohl seitlich

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MASCHINEN + TECHNIK

Engcons neuer Schnellwechsler

S70 für Bagger in der Größe

von 20-30 t.

als auch in Grabrichtung; erhöhte Stabilität

im Bereich der Befestigungspunkte an

der Maschine, was zu einem angenehmeren

Fahrgefühl beiträgt und verbesserte

und flexiblere Schlauchführung zwischen

Bagger und Anbaugerät.

www.engcongroup.com

www.mineraltech.at

mineraltech - ing. erwin hofstätter GmbH, 2512 Tribuswinkel, Werksgasse 11, Zentrale: +43 (0) 664 80 82 82 82, mail: office@mineraltech.at

mineraltech west - Handel mit Aufbereitungsanlagen GmbH, 6911 Lochau, Hofriedenstraße 71, Zentrale: +43 (0) 664 80 82 82 18



MASCHINEN + TECHNIK

4

5

6 7

Österreichischer

Baumaschinenverband

KOMPETENZ DURCH

FOKUSSIERTE INFORMATION

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2 3

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Nr. 0124850

KIESEL

Modernisierte Niederlassung in Wöllersdorf

mit Kunden und Freunden feierlich eröffnet

Über 250 Gäste kamen am 19. September bei bestem Wetter nach Wöllersdorf, um

die rundum erneuerte Kiesel Niederlassung gemeinsam mit den Teams von Kiesel

Austria und Makineo zu eröffnen.

S

eit mehr als 10 Jahren ist die Kiesel

Niederlassung im Süden von Wien ein

wichtiger Standort für die Betreuung der

Kunden in Ost-Österreich. Heute ist

Kiesel Austria mit weiteren Standorten in

Salzburg, Vorarlberg und Tirol österreichweit

präsent. Die Niederlassung in

Wöllersdorf wurde in den letzten sieben

Monaten komplett modernisiert und bietet

für die knapp 30 Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter nun eine hochmoderne und in

jeder Hinsicht optimierte neue Arbeitsumgebung.

„Wir freuen uns sehr, dass so viele

unserer Kunden aus ganz Österreich den

Weg heute zu uns gefunden haben“,

betonte Martin Mizerovsky, Geschäftsführer

der Kiesel Austria, bei seiner Eröffnungsrede.

„Mit unserem breiten Produktportfolio

können wir unseren Kunden für

jede Situation die beste Lösung bieten –

egal, ob es um Maschinen, Schnellwechsler,

Anbaugeräte, digitale Assistenzsysteme

oder unsere Serviceleistungen geht.

Über 50 Kolleginnen und Kollegen stehen

dabei tagtäglich für die Wünsche unserer

Kunden zur Verfügung und das mit sehr

34 OKTOBER 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH

Fotos: Kiesel; Baublatt.Österreich

Die Bilder zeigen: 1 Die umfassend modernisierte Kiesel

Niederlassung in Wöllersdorf. 2 Martin Mizerovsky

(rechts, Geschäftsführer Kiesel Austria) und Maximilian

Schmidt (Geschäftsführer Kiesel) bei der Eröffnung der

neuen Büros. 3 Über 250 Gäste feierten mit dem Team

von Kiesel Austria. 4 Ehrung der langjährigen

Mitarbeiter. 5 Großes Interesse für die digitalen

Bauprozesse von Makineo. 6 Eine der Maschinenübergaben

an diesem Tag. 7 Auch die Firma Granitwerk

Kammerer kam zur Eröffnung. 8 Präsentiert wurden auch die zukunftsweisenden

Elektro-Lösungen von Kiesel. 9 + 10 Bei Sonnenschein und bester Stimmung wurde mit

Livemusik bis in die späten Abendstunden gefeiert.

viel Herzblut! Mit Makineo als jüngsten

Partner an unserer Seite geben wir auch

im Hinblick auf die digitale Baustelle

Vollgas.“

Maximilian Schmidt, Geschäftsführer

von Kiesel, ergänzte in seinem Grußwort,

dass Kiesel in Österreich auch weiterhin

auf Expansionskurs ist: „Als Systempartner

bietet Kiesel viel mehr als nur

Maschinen an. Seit über 65 Jahren

stehen wir als Familienunternehmen

unseren Kunden treu zur Seite und

10

unterstützen unsere Kunden, um für sie

die beste Lösung zu finden, egal, ob in der

Bau-, Umschlag- oder Kompaktindustrie.“

Im Rahmen der Eröffnungsfeier

wurden auch zahlreiche Kundengespräche

geführt, Maschinenübergaben

gefeiert und langjährige Mitarbeiter

geehrt. Perfektes Wetter und Livemusik

begleiteten das Eröffnungsfest bis in die

späten Abendstunden.

www.kiesel.net

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PRÜFBEFUNDE lt. AM-VO

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MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

„Der Vollausbau des Wiental

Kanals ist nicht nur ein

wichtiger Beitrag zum

Gewässerschutz, sondern

auch für die Lebensqualität

der Wienerinnen und Wiener“,

betont Klimastadtrat Jürgen

Czernohorszky, im Bild mit

Tunnelpatin Michaela

Schüchner, beim Tunnelanstich

für das größte

Kanalbauprojekt in der

Geschichte von Wien Kanal.

WIEN KANAL

Erster Tunnelanstich für Wiental Kanal

Im Rahmen der Bauarbeiten am Wiental Kanal erfolgte am 9. Oktober der symbolische

Tunnelanstich. Für den 9 km langen Abwassertunnel unter dem Wienfluss wird in

zwei Richtungen gebohrt – nach Margareten im Osten und nach Auhof im Westen.

D

ie Vorarbeiten laufen seit März 2024.

Vom 18 mal 8 m großen Startschacht

am Gaudenzdorfer Gürtel aus graben die

Mineure nun in 15 m Tiefe einen Stollen

mit 15 m Länge nach Westen und 105 m

Länge nach Osten. Die beiden Vortriebe

werden bergmännisch nach der neuen

Österreichischen Tunnelbaumethode mit

Spritzbetonbauweise gebaut. In dieser

138 m langen Startröhre wird ab 2025 die

rund 130 m lange Tunnelbohrmaschine

Stück für Stück eingefädelt, zusammengebaut

und gleichzeitig in Richtung angefahren.

Gestartet wird mit dem rund 7 km

langen Vortrieb West in Richtung 14.

Bezirk. Michaela Schüchner, Bezirksvorsteherin

von Penzing, hat als Tunnelpatin

die Patronanz für die West-Röhre übernommen

und führte den symbolischen

Tunnelanstich durch. Mit dabei waren

neben der gesamten Mannschaft der

Arbeitsgemeinschaft BeMo Tunneling &

ÖSTU-Stettin, Klimastadtrat Jürgen

Czernohorszky und Wien Kanal Direktor

Andreas Ilmer.

Entlang von sechs Bezirken wird der

Wiental Kanal unter dem Wienfluss bis

2027 um 9 km verlängert. Damit wird

fortgesetzt, was zwischen 1997 und 2006

zwischen Donaukanal und Margareten in

drei Abschnitten mit 3,5 km begonnen

wurde: Eine Verbesserung der Wasserqualität

für den Wienfluss und die Entlastung

für das Kanalnetz bei Starkregen. Darüber

hinaus können die bestehenden Kanäle

effizient und sicher saniert werden.

Dreh- und Angelpunkt für alle Aktivitäten

des Tunnelbaues ist die 12.000 m 2

große Fläche zwischen den beiden Gürtelfahrbahnen

an der Grenze zwischen 5., 6.,

12. und 15. Bezirk am Gaudenzdorfer

Gürtel. Durch die Größe und verkehrsgünstige

Lage ist der Platz der ideale

Logistik-Hub für die Anlieferung der

Maschinen- und Tunnelteile sowie dem

Abtransport des Bohrmaterials.

Wien Kanal Direktor Andreas Ilmer

über die Dimension dieses größten

Kanalbauprojekts in der Geschichte von

Wien Kanal: „Insgesamt 42.800 Tunnelbausteine

und 140.000 m 3 Erdmaterial

werden hier vom Lkw zur Tunnelbohrmaschine

wechseln und umgekehrt. Die dazu

erforderlichen Lagerflächen sind hier

ebenso angesiedelt, wie die Baubüros,

Unterkünfte der Bohrteams, Werkstätten

und Energieversorgungsanlagen.“

Mit einer Leitungslänge von mehr als

2.500 km – das ist die Strecke von Wien

nach Paris und zurück – ist Wien Kanal

Österreichs größter Kanalnetzbetreiber.

Täglich wird eine halbe Milliarde Liter

Abwasser von 2 Mio. Menschen, 170.000

Gebäuden und 7 Umlandgemeinden sicher

und umweltgerecht nach Simmering zur

Kläranlage transportiert. Rund 450

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter halten

das Kanalnetz funktionsfähig und sauber.

So werden zum Beispiel täglich zwischen

15 und 20 t abgelagertes Material aus den

Kanälen geräumt, um den Abfluss zur

Kläranlage zu garantieren. Das Kanalnetz

wächst jährlich um rund 10 km. Über

1.000 Baustellen werden jedes Jahr

umgesetzt, um das öffentliche Kanalnetz

zu reparieren und instand zu halten – und

das meistens völlig unbemerkt von der

Oberwelt. Durchschnittlich 5 km Kanal

werden unterirdisch, also nahezu aufgrabungsfrei

saniert.

www.wien.gv.at

Foto: Stadt Wien / Martin Votava

ADLER

Schnee räumen und Salz

streuen in einem Arbeitsgang

Die Firma Adler aus Nordwalde bietet robuste

Anbaugeräte für den Winterdienst.

A

lle Jahre wieder stellt der Winter

Privatunternehmen und Kommunen

vor enorme Herausforderungen. Mit

Anbaugeräten von Adler können Unternehmen

dabei flexibel reagieren. Dazu lässt

sich zum Beispiel ein Fahrzeug im Frontanbau

mit einem Adler Schneeräumschild und

im Heck mit einem Salzstreuer kombinieren.

Für flexible Einsätze eignet sich

besonders das Adler-Vario-Schneeschild der

V-Serie. Durch die variablen Einschwenkmöglichkeiten

von 30° nach rechts und links

sowie die Ausführungen in V- und Y-Form

lassen sich Straßen, Rad- und Gehwege

sowie alle großen Flächen wie Park- und

Gewerbeplätze einfach und effektiv vom

Schnee befreien. Die Räumbreite des

Schneepflugs beträgt bis zu 3,30 m.

Adler Anbaugeräte für den Einsatz im

www.ringer.cc

Passt mehr als genau.

Mit den Schneeschilden und

Salzstreugeräten von Adler

werden Straßen, Zuwege

und Gehsteige ebenso

schnell wie sicher geräumt

und enteist.

Genau!

Winterdienst passen an alle gängigen

Trägerfahrzeuge der Land-, Bau- und

Kommunalwirtschaft. Als Material

verwendet Adler für die Schneeschilde bis

zu 6 mm dickes Stahlblech. Das macht sie

extrem robust und widerstandsfähig –

selbst bei harten Einsätzen. Ein Merkmal

aller Adler Arbeitsmaschinen: Sie sind bei

einem hervorragenden Preis-Leistungsverhältnis

langlebig und erfordern nur

minimalen Wartungsaufwand. Vereisungsfreie

Federklappen sorgen für störungsfreies

Arbeiten, da sie das „Springen“ des

Räumschildes verhindern. Das elektrische

12V Salzstreugerät lässt sich gleichzeitig

über das mitgelieferte Smartphone

bequem vom Fahrersitz aus ansteuern.

Drehgeschwindigkeit des Tellers, Mengenausbringung

und Streubreite des Salzstreugeräts

können exakt dosiert werden,

sodass das Salz genau ausgebracht wird.

www.adler-arbeitsmaschinen.de

AluDEK + DEKplus:

Unsere zu 100 % kompatible und passgenaue

Deckenschalungs-Systemfamilie deckt jeden

Grundriss und jedes Flächenmaß perfekt ab.

Schalen Sie mit AluDEK + DEKplus jede Decke

in Schal L geschwindigkeit und sparen Sie somit

Zeit und Geld.

Versprochen – gehalten!

36 OKTOBER 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Christoph Haberl

Polier, Wiesinger Bau

GmbH

Markus Ringer

Eigentümer

Leitung Verkauf Österreich



MASCHINEN + TECHNIK

BKT

Innovationen für den Bergbau

BKT präsentierte im September auf der Minexpo 2024 eine Auswahl seiner Earthmax-Reifenpalette, die speziell für

die Herausforderungen der Bergbauindustrie entwickelt wurde. Zu sehen war neben dem Earthmax SR 32 (40,5/75 R

39) – ein Breitreifen in Radialbauweise, der sich ideal für Schürfzüge eignet – auch der Earthmax SR 41 (35/65 R

33). Dieser überzeugt durch seine hervorragende Traktion auf schwierigem Gelände und seine Beständigkeit. Der

Earthmax SR 468 (50/80 R 57; im Bild), der für starre Transportfahrzeuge entwickelt wurde, verfügt dagegen über

ein innovatives Profil aus speziellen Gummimischungen, das sich perfekt für Grabarbeiten auf hartem, felsigem und

schwierigem Gelände eignet – u.a. dank einer starken, quadratischen Schulter, die dazu beiträgt, einzelne Steine

auszustoßen und den Reifen vor Schäden zu schützen. Weitere Highlights waren der Earthmax SR 51 (29.5 R 29), der

Earthmax SR 53 (60/80 R 57) mit seinem tiefen L-5-Profil und der Mine Star (38 X 16 - 15), ein Diagonalreifen für

anspruchsvollste Bergbauarbeiten. BKT gab auch erstmals eine Vorschau auf die brandneue ‚BKT Tire Track Pro‘-

Software, ein innovatives Reifen-Management-System für Baustellen und Steinbrüche. www.bohnenkamp.at

ZERTIFIZIERTE

GEBRAUCHTMASCHINEN

GRÜNDLICH

GEPRÜFT!

KUHN-LADETECHNIK

Palfinger PK 580 TEC im Einsatz bei Sajowitz

Der PK 580 TEC ist einer der Präzisionsexperten im Großkransegment und

überzeugte mit seinen Qualitäten auch die Franz Sajowitz KG in Kapfenberg.

D

ie auf Dachdeckerei und Spenglerei

spezialisierte Franz Sajowitz KG und

Kuhn-Ladetechnik verbindet eine langjährige

partnerschaftliche Zusammenarbeit.

1951 gegründet, legt die Franz Sajowitz

KG besonderen Wert auf eine ausführliche

Beratung, um den Kunden individuelle

Lösungen nach Maß zu bieten und

optimale Lösungen zu finden. Egal, ob

komplette Dachsanierung, Dachreinigung,

Flachdachabdichtung oder Kaminsanierung:

an den Standorten in Kapfenberg

und Mariazell steht Sajowitz seinen

Kunden mit langjähriger Erfahrung zur

Verfügung.

Vor kurzem verstärkte das Unternehmen

seinen Fuhrpark mit dem ersten

TEC-Kran: dem vollausgestatteten PK 580

TEC mit Fly-Jib PJ150 E, der über

hydraulischen 6-fach-Ausschub mit einer

maximalen Reichweite von 33,7 m sowie

Seilwinde und Smart Control verfügt. Der

PK 580 TEC ist einer der Präzisionsexperten

im Großkransegment. Durch die

Integration der brandneuen Paltronic 180

mit dem feinfühligen Steuerschieber LX-6

werden zahlreiche Assistenzsysteme

möglich, die den Komfort der TEC-Kranbediener

nochmal deutlich steigern. Auch

das funktionelle Design des P-Profil-Krans

macht den PK 580 TEC zu etwas ganz

Besonderem.

Das Polygonale P-Profil steht für

Leichtbau in Perfektion: Die verwindungssteife

Profilform sorgt für ein torsionsstabileres

und gleichzeitig auch leichteres

Armsystem, das bedeutet geringeres

Krangewicht bei höherer Leistung. Auch

die Ausschübe gleiten durch die spezielle

Form und die selbstschmierenden Kunststoffpakete

deutlich besser und senken

dadurch den Wartungsaufwand.

Weiters ermöglicht Smart Control die

präzise Kranspitzensteuerung. Die

Präzisionsarbeit

bei Sajowitz mit

dem Palfinger

PK 580 TEC.

horizontale, vertikale sowie diagonale

Kranspitzensteuerung erfolgt mit nur

einem Hebel. Das System erkennt

selbständig schwere Lasten am Haken

und gleicht die Durchbiegung des Krans

automatisch aus. Das Fly-Jib kann – wie

gewohnt – automatisch dazu gesteuert

werden, was für eine deutlich erleichterte

Kransteuerung sorgt.

Nicht zuletzt kann der Bediener mit

Memory Position bis zu 4 definierte

Kranpositionen inklusive Fly-Jib und

Seilwinde pro Einsatzort speichern und

diese mit nur einem oder zwei Hebel exakt

anfahren. Egal ob man vorher ohne Last

gespeichert hat und danach mit Last

wieder anfährt – das System gleicht die

jeweilige Durchbiegung automatisch aus.

Auch wiederkehrende Positionen können

gespeichert bleiben und müssen nicht

jedes Mal aufs Neue gesetzt werden.

www.kuhn.at

Gebrauchtmaschine des Monats Radlader Cat 950M

Viele weitere Maschinen sofort verfügbar!

Baujahr: 2019 • Betriebsstunden: 3.300 • Seriennummer: XCJ10374 • Standort: Niederlassung Innsbruck

Ausrüstung: Cat Schaufel, Schnellwechsler, zusätzlicher hydraulischer Kreis, Zentralschmieranlage,

Klimaanlage• Preis: auf Anfrage!*

Der PK 580 TEC

mit Fly-Jib PJ150 E

verfügt mit dem

hydraulischen

6-fach-Ausschub

über eine maximale

Reichweite

von 33,7 m.

38 BAUBLATT.ÖSTERREICH

*Angebot freibleibend. Irrtümer und Änderungen vorbehalten.

www.zeppelin-cat.at



MASCHINEN + TECHNIK

Um bereits die Vorbereitungen

für den Einbau sicherer zu

gestalten, hat Vögele die

Automatikfunktion Paver

Access Control (PAC) entwickelt.

Über die an der

Einbaubohle platzierte

Bedieneinheit starten

An wender alle initialen

Schritte per Tastendruck

vom Boden aus.

Sicherheitsfaktor Licht:

Integrierte LED-Strahler

leuchten den gesamten

Arbeitsbereich bis zu 4 m

hinter der Bohle und bis zu

einer Einbaubreite von 10 m

gleichmäßig aus.

VÖGELE

Sicher und gesünder asphaltieren

Verschärfte Richtlinien rücken den Unfall- und Gesundheitsschutz im Straßenbau

weltweit stärker in den Fokus. Vögele hat die Fertiger-Generation „Strich 5“ deshalb

noch konsequenter auf Sicherheit und Gesundheit der Anwender ausgerichtet: Mit

neuen Funktionen wie der Inbetriebnahme vom Boden aus, einer integrierten

Beleuchtung und einem überarbeiteten Ventilationssystem.

F

ür Fertiger-Spezialist Vögele steht der

Schutz der Bediener stets im Zentrum

seiner Entwicklungen. Um bereits die

Vorbereitungen für den Einbau sicherer

zu gestalten, hat Vögele die Automatikfunktion

Paver Access Control (PAC)

entwickelt. Über die an der Einbaubohle

platzierte Bedieneinheit starten

An wender alle initialen Schritte wie das

Einschalten der Beleuchtung, das

Starten des Dieselmotors, das Booten der

Maschinensteuerung, das Aufrichten und

Verriegeln des Dachs sowie das Absenken

der Einbaubohle per Tastendruck vom

Boden aus. Nach Arbeitsende lässt sich

der Fertiger auf dieselbe Weise in

Transportstellung bringen. Das macht

die In- und Außerbetriebnahme sowie

das Verladen auf einen Tieflader sicherer

und komfortabler. Bei Dunkelheit startet

Um Bediener noch effizienter vor

Aerosolen zu schützen, hat Vögele

das Ventilationssystem weiterentwickelt.

Die Absaugleistung

ist deutlich höher und der

Auslass im Fertiger-Dach

integriert, was die

Exposition des

Fahrers erheblich

reduziert.

der Bediener die Beleuchtung vor

dem Aufstieg auf den Fertiger und hat

damit eine optimale Sicht. Funktionen

wie die automatische Verriegelung des

Dachs verhindern, dass der Bediener

wichtige Schritte bei der Inbetriebnahme

vergisst. „PAC vermeidet

Fehler durch Unacht samkeit und

sorgt durch die klare Abfolge der

initialen Schritte für absolute

40 OKTOBER 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH

Verlässlichkeit“, sagt Bastian Fleischer, Produktmanager

bei Vögele.

Bei Nachtbaustellen, schlechter Sicht oder in Tunneln ist die

ausreichende Beleuchtung am und um den Straßenfertiger

ein weiterer Sicherheitsfaktor. Deshalb hat Vögele das

Lichtkonzept der Strich-5-Generation optimiert: Eine integrierte

LED-Beleuchtung leuchtet die Bedienplattform und

alle von dort zugänglichen Servicepunkte noch besser aus. Die

Beleuchtung der Nivellierzylinder sowie frei positionierbare

Scheinwerfer garantieren gute Sicht auf alle relevanten

Stellen. Statt der Lichtballone können die neuen Modelle

außerdem mit zusätzlichen LED-Strahlern ausgestattet

werden, die fest in der Dachverlängerung verbaut sind. Sie

leuchten den gesamten Arbeitsbereich bis zu vier Meter

hinter der Bohle und bis zu einer Einbaubreite von zehn

Metern gleichmäßig aus. Nach Arbeitsende schaltet sich die

Beleuchtung per Timer-Funktion automatisch aus und gibt

dem Bediener genug Zeit, die Baustelle sicher zu verlassen.

„Das neue Lichtkonzept reduziert die Gefahr von Unfällen

und einer Fehlbedienung, weil die leistungsstarken LEDs

genau die Bereiche ausleuchten, die für Inbetriebnahme,

Einbau oder Servicefälle relevant sind“, sagt Fleischer.

„Außerdem muss das Einbauteam keine separaten Leuchtmittel

transportieren und auf der Baustelle montieren. Das

minimiert Unfallrisiken und spart Zeit, weil Rüst- und

Leerlaufzeiten entfallen.“

Auch hat Vögele die Lärm- und CO2-Emissionen bei

gleicher Motorleistung weiter reduziert. Grund ist der

überarbeitete Antrieb mit dem optimierten Emissionsreduktionspaket

EcoPlus: Wie schon bei der vorigen Generation

sorgen verschiedene technische Features für weniger Verbrauch

und Emissionen. Bei der Strich-5-Generation hat

Vögele den drehzahlgeregelten Lüfter allerdings so optimiert,

dass die Lüfterdrehzahl noch exakter berechnet und nur so

weit erhöht wird, wie es für einen sicheren Betrieb der

Maschine nötig ist. Das reduziert Lärm- und CO2-Emissionen

sowie den Verbrauch signifikant.

Um Bediener beim Asphalteinbau noch effizienter vor

Aerosolen zu schützen, entwickelt Vögele außerdem das

Ventilationssystem seiner Straßenfertiger kontinuierlich

weiter. „Wir bieten schon seit vielen Jahren eine NIOSH-zertifizierte

Absaugeinrichtung für unsere Maschinen an“, sagt

Steffen Fickeisen, Leiter Spezialmaschinen bei Vögele. „Bei

der Strich-5-Generation haben wir die Absaugleistung jetzt

nochmal deutlich erhöht und den Auslass optimiert: Statt

hinten am Bedienstand ist er jetzt im Fertiger-Dach integriert,

was die Exposition des Fahrers weiter reduziert.“

Weitere Optimierungen sind in der Umsetzung. „Damit

statten wir dann nicht nur unsere neuesten Maschinen aus,

sondern bieten auch ein Nachrüstpaket für unsere Strich-

3-Modelle an“, sagt Fickeisen.

Abgesehen von technischen Lösungen für geringere

Emissionsexposition, bessere Ausleuchtung und neuen

Automatikfunktionen, unterstützt Vögele Gesundheit und

Sicherheit der Anwender durch mehr Ergonomie und Ordnung.

Mit dem weiterentwickelten Bedienkonzept ErgoPlus 5,

neuen Komfortfunktionen, drehbaren Fahrersitzen, zweistufiger

Sitzheizung, gedämmten Markisen, Gepäcknetzen und

Getränkehaltern sind die Strich-5-Straßenfertiger konsequent

auf die Bedürfnisse der Anwender ausgerichtet. Steckbare

Werkzeughalter, neue Transportlösungen wie Logistic Plus

sowie Anbau- und Positionierhilfen sorgen für einen aufgeräumten

Arbeitsplatz, einen sicheren Transport und weniger

Fehler bei der Montage.

www.wirtgen-group.com

Egal ob MEVA oder Fremdprodukt

Wir machen Ihre

Schalung wieder fit

MEVA steht für höchste Qualität. Diesen Anspruch haben wir auch

an die Regenerierung kundeneigener Schalung.

Mit der Aufbereitung erhält Ihre Schalung ein zweites Leben und

Sie profitieren durch hohe Planungssicherheit und Wirtschaftlichkeit.

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Zustand Ihrer Schalung

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anderer Hersteller

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MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

1 2

1 Sowohl Experten als auch Anfänger können Drohnenflüge zu Punktwolken verarbeiten. 2 Das belgische Erdbewegungsunternehmen Croes VS

nutzt die überarbeitete Edge-Technologie, um den Fortschritt der Erdarbeiten zu erfassen und den gesamten Prozess zu rationalisieren.

Ein Vorteil der aktualisierten Edge-Lösung ist die Möglichkeit, die

Datenverarbeitung von Drohnenvermessungen zu beschleunigen.

KUHN

Komatsu Smart Construction integriert

künstliche Intelligenz in sein neuestes Produkt

Komatsu hat künstliche Intelligenz (KI) kombiniert, um seine Smart Construction

Edge-Lösung zu modernisieren. Dies geschah in Zusammenarbeit mit dem Technologieriesen

Sony im Rahmen des EarthBrain-Joint-Ventures zwischen Komatsu, NTT Communications,

Sony Semiconductor und dem Nomura Research Institute, um die Digitalisierung und den

Fortschritt bei Drohnenvermessungsprozessen zu fördern.

D

ie innovative Edge-Lösung ist ein

einzigartiges Gerät, das es sowohl

Experten als auch Anfängern ermöglicht,

genaue Drohnenvermessungen durchzuführen

und Drohnenflüge zu Punktwolken

zu verarbeiten. Die EarthBrain-Partnerschaft

arbeitet daran, die Bauprozesse

durch digitale Transformation zu optimieren,

um die Produktivität zu maximieren,

die Sicherheit auf der Baustelle zu

verbessern und die Umweltverträglichkeit

zu erhöhen.

Mit seiner neuesten Edge-Evolution

bietet Komatsu Smart Construction jetzt

ein Tool zur Geländekartierung, das

mithilfe von KI Hindernisse wie Maschinen

und Gebäude aus Drohnenaufnahmen

entfernt und so den Bedarf an manuellen

Änderungen nach der Datenerfassung

reduziert.

Bart Vingerhoets, Senior Commercial

Manager bei Komatsu Smart Construction,

kommentierte: „Ich bin sehr stolz

darauf, diese neue Version von Edge auf

mehreren Märkten einzuführen. Wir bei

Komatsu Smart Construction haben uns

verpflichtet, den Fachleuten in unserer

Branche zu helfen, ihre Produktivität zu

steigern und letztendlich Zeit und Geld zu

sparen. Ein großer Vorteil unserer

aktualisierten Edge-Lösung ist die

Möglichkeit, die Datenverarbeitung von

Drohnenvermessungen zu beschleunigen,

um einen genauen, digitalen Zwilling zu

erstellen. In Verbindung mit der Smart

Construction Dashboard-Lösung sparen

die verfügbaren 3D-Geländekarten Zeit

auf der Baustelle und die erfassten Daten

– einschließlich Volumen, Prozentsatz des

Fortschritts und Standort auf der Baustelle

– können schnell und effizient

erfasst werden.“

Die aktualisierte Edge-Lösung wurde

erstmals auf der Messe Intermat in Paris

im April 2024 vorgestellt und ist nun in

mehreren europäischen Märkten verfügbar:

Deutschland, Frankreich, Österreich,

Polen, Schweiz und Großbritannien.

Kante in Aktion

Als die Hauptvermesserin des mittelgroßen

belgischen Erdbewegungsunternehmens

Croes VS in Mutterschaftsurlaub

ging, stand das Unternehmen vor der

Herausforderung, seine Vermessungskapazitäten

aufrechtzuerhalten. Croes VS

implementierte die überarbeitete Edge-

Technologie und die Lücke im Arbeitspensum

konnte nahtlos geschlossen

werden, ohne dass zusätzliche Schulungen

oder Neueinstellungen erforderlich waren.

Die Lösung ermöglicht es verschiedenen

Teammitgliedern, einschließlich des

Marketingmanagers, Drohnenvermessungsaufgaben

zu übernehmen und den

Fortschritt der Erdarbeiten zu erfassen,

um Herausforderungen und Chancen

innerhalb von Sekunden zu erkennen.

Bart fährt fort: „Die Zusammenarbeit

mit Croes VS hat gezeigt, wie wichtig es

ist, die Geschwindigkeit und Genauigkeit

der Datenverarbeitung zu verbessern – ein

Beweis für die Forderung der Bauindustrie

nach einer breiteren Einführung der

Drohnenvermessung. Der Einsatz von KI

in der neuesten Version von Edge bedeutet,

dass das Gerät die Notwendigkeit von

Bodenkontrollpunkten (GCPs) eliminieren

kann, was die Sicherheit und Effizienz vor

Ort erhöht, und dass es Daten zu

3D-Punktwolken verarbeitet, ohne dass

eine Internetverbindung erforderlich ist.

Das übergeordnete Ziel dieser verbesserten

Edge-Lösung ist es, den

gesamten Prozess zu rationalisieren,

um eine nahtlose Geländekartierung

zu ermöglichen.“

Die Experten von Komatsu Smart

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| verkauf-miete@rubblemaster.at

Construction setzen digitale Werkzeuge

ein, um Kunden in der Erdbewegungsund

Steinbruchindustrie zu unterstützen.

Ziel ist es, die optimale Nutzung von

Ressourcen wie Maschinen, Material und

Personal zu ermöglichen und die Produktivität

zu steigern. So können Projekte

schneller abgeschlossen, Kosten gespart,

die Sicherheit verbessert und der CO2-

Ausstoß reduziert werden.

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42 OKTOBER 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH OKTOBER 2024 43



MASCHINEN + TECHNIK

Maßgeschneidert

Steinlegerlöffel XL

Wie die Organisatoren betonen, bietet die CICEE 2025 eine ideale Plattform,

um China zu besuchen, Changsha zu erkunden, zu investieren und so die

chinesisch-europäische Zusammenarbeit auf ein neues Niveau zu heben.

CICEE 2025

Große Baumaschinenmesse in

Changsha als Tor zu Chinas Markt

Wer sich über den chinesischen Baumaschinenmarkt und die aktuellen Produktlinien

großer Hersteller informieren will, dem bietet die nächste CICEE dazu ideale Rahmenbedingungen.

Die 4. Changsha International Construction Equipment Exhibition

(CICEE) findet vom 15. bis 18. Mai 2025 statt.

A

uch aus dem Blickwinkel der globalen

Baumaschinenindustrie ist Changsha

eine wichtige Stadt. Der Gesamtproduktionswert

von Baumaschinen in Changsha

macht etwa 33% des Gesamtwerts Chinas

und 8,5% des weltweiten Gesamtwerts

aus. Changsha gilt neben Illinois in den

Vereinigten Staaten und Tokio in Japan

als eines der drei wichtigsten Zentren der

Baumaschinenindustrie weltweit.

Vor diesem Hintergrund gewinnt die

Baumaschinenmesse CICEE 2025 an

Bedeutung, deren Ausstellungsfläche

300.000 m 2 beträgt. Es werden 1.800

Aussteller erwartet – darunter 35 der 50

weltweit führenden Baumaschinenmarken

– sowie über 300.000 Fachbesucher. Mehr

als 30 internationale Foren und über 100

Wirtschaftsgipfel finden im Rahmen der

CICEE statt, die sich fünf Schwerpunkten

widmet:

- Förderung der technologischen Innovationen

in der Branche unter dem Motto

„Neue Qualitätsproduktivität“. Auf der

CICEE 2025 wird es eine konzentrierte

Reihe neuer Technologien, Produkte,

Methoden und integrierter Servicelösungen

für die globale Maschinenbauindustrie

geben.

- Vertiefen der „Belt and Road“-Initiative

im Sinne eines globalen Maschinenbaumarkts.

Auf den letzten drei Messen hat

sich CICEE intensiv in den „Belt and

Road“-Markt engagiert und über 60

international renommierte Wirtschaftsverbände

sowie mehr als 100 chinesische

Wirtschaftsverbände eingeladen

- CICEE widmet sich der Schaffung einer

internationalen Austausch- und Handelsplattform

für die Baumaschinenindustrie

durch die Planung verschiedener

Formen von Konferenzen zur Abstimmung

von Ausrüstungsangebot und

-nachfrage.

- Neue Dienstleistungen für Besucher:

CICEE 2025 wird eine Reihe von

Mehrwertdiensten anbieten, darunter

5G-Live-Streaming rund um die Ausstellung,

Online-Messehallen, praktische

Zollabfertigungsdienste und mehrsprachige

Dienste, um den Bedürfnissen von

Teilnehmern mit unterschiedlichem

Sprachhintergrund gerecht zu werden.

- Starker Verbund zwischen CICEE und

der Stadt Changsha: Besondere Aktivitäten

wie Feuerwerksshows, Lichtshows

sowie urbane Food-Festivals werden mit

Wettbewerben im Maschinenbau und

Bedienerwettbewerben verbunden und

zeigen Changshas kulturellen Charme,

sein industrielles Erbe und seine

lebendige Atmosphäre.

https://en.chinacicee.com

44 OKTOBER 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH

n Schnittbreite 1550 mm

n Eckschutzschilder, Messerschutzschilder

n Löffelgewicht 4590 kg

wimmer.info



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

Innovative Barriere-Lösungen

für den Hochwasserschutz

GWF Flood Protection, ein zur Gerstl Gruppe aus Oberösterreich gehörendes Unternehmen

mit Sitz in Marchtrenk, präsentiert Geh- und Radwege, aber auch Schutzsysteme für

Industrieunternehmen, die gleichzeitig als Hochwasserbarrieren fungieren.

I

GWF FLOOD PROTECTION

n den letzten Jahren haben sich extreme

Wetterereignisse und deren zerstörerische

Auswirkungen auf Infrastrukturen

und Gebäude vervielfacht. Besonders in

dicht besiedelten Gebieten können starke

Regenfälle zu gefährlichen Überschwemmungen

führen. Herkömmliche Hochwasserschutzsysteme

wie Dammbalken oder

Sandsäcke erfordern jedoch oft einen

enormen logistischen und personellen

Aufwand, um sie rechtzeitig und effizient

einzusetzen.

Das von GWF Flood Protection präsentierte

System bietet besonders hochwassergefährdeten

Gemeinden und Unternehmen

eine effiziente Lösung, um sich gegen

GWF Flood Protection hat ein innovatives

System entwickelt, das Geh- und Radwege,

aber auch Zu- und Einfahrten in Hochwasserbarrieren

verwandelt.

die immer häufiger auftretenden Hochwasserschäden

zu wappnen. „Unser Ziel

war es, ein Hochwasserschutzsystem zu

entwickeln, das nicht nur schnell und

einfach aufgestellt werden kann, sondern

auch im Alltag als Geh- oder Radweg

dient. So sparen Gemeinden wertvolle

Ressourcen und sind gleichzeitig bestmöglich

vor Hochwasserschäden geschützt.

Aber auch für Unternehmen bietet sich

dieses System als Schutzbarriere perfekt

an. Betriebsausfälle und Schäden können

dadurch minimiert werden“, erklärt

Gerold Wimmer, Geschäftsführer von

GWF Flood Protection GmbH und Gerstl

Bau GmbH & Co KG.

Das System basiert auf Stahlbetonfertigteilen,

die durch einen elektrisch oder

manuell betriebenen Hubspindelantrieb

aufgestellt werden. So können wenige

Personen innerhalb kürzester Zeit auf

einmal bis zu 50 m Barriere aktivieren –

eine Lösung, die wertvolle Zeit und

Ressourcen spart. Das System ist wartungsarm,

zuverlässig und durch den

Einsatz von Stahlbeton extrem widerstandsfähig.

Neben der Hauptfunktion als

Barriere wird es im Alltag als Geh- oder

Radweg genutzt und kann sogar von

Einsatzfahrzeugen befahren werden. Das

Fundament enthält Rinnen, die eine

direkte Entwässerung bei Regen ermöglichen.

Bei Zu- oder Einfahrten ist das

System kaum sichtbar und mit hoher

Traglast befahrbar. Zu den wichtigsten

Vorteilen gehören:

n Die Ressourceneffizienz: Weniger

Personal und Zeitaufwand im Vergleich

zu herkömmlichen Lösungen.

n Schnelle Einsatzbereitschaft: Vor Ort

installiert, kann das System im Notfall

sofort aktiviert werden.

n Mehrfachnutzung: Im Alltag dient die

Barriere als Geh- oder Radweg, im

Ernstfall als Hochwasserschutz.

Das System eignet sich nicht nur für

den gewässerbegleitenden Hochwasserschutz,

sondern auch für den Schutz von

Gewerbe- und Industriebauten. Zusätzlich

kann es zur Umleitung von Wasser oder

sogar im Rahmen von Sicherheitsmaßnahmen

auf Veranstaltungen, öffentlichen

Bereichen, wie z.B. Weihnachtsmärkten,

Zufahrtschutz, etc. eingesetzt werden. „Mit

dieser Innovation bieten wir eine revolutionäre

und zugleich praktische Lösung für

hochwassergefährdete Regionen. Gemeinden

und Unternehmen profitieren gleichermaßen

von einem zuverlässigen, leicht

zu bedienenden und multifunktionalen

System. Fairerweise muss gesagt werden,

dass das System für extrem steigende

Hochwassermengen nur bis zu einer

gewissen Höhe geeignet ist“, betont Gerold

Wimmer.

www.gerstl.at

PORR

Modernes Pumpspeicherkraftwerk

In der Energieinfrastruktur von Baden-Württemberg wird

der Umbau des Rudolf-Fettweis-Werks zu einem

wegweisenden Projekt.

S

eit Anfang des Jahres realisiert der

Porr Tunnelbau im Auftrag der EnBW

Energie Baden-Württemberg den Umbau

des Rudolf-Fettweis-Werks (RFW) Forbach

in ein modernes Pumpspeicherkraftwerk.

Seit dem 10. April laufen die Vortriebsarbeiten

auf Hochtouren. Das Bauvorhaben

schreitet zügig voran, sodass mittlerweile

vier Vortriebe parallel durchgeführt

werden. Ein wichtiger Meilenstein wurde

am 8. September 2024 erreicht: Dank der

präzisen Planung der Porr erreichte der

Vortrieb termingerecht die Kraftwerkskaverne.

Am selben Tag erfolgte auch der

Durchschlag am Zufahrtsstollen mit

seinem Gegenvortrieb vom Schutterstollen.

Aktuell werden die Vortriebsarbeiten

im oberen Bereich (Kalotte) der Kraftwerkskaverne

fortgesetzt. Mit der geplanten

Fertigstellung der Kranbahnbalken in

KTEG P-LINE

DER NEUE STANDARD

der Kraftwerkskaverne

Ende 2024 wird ein

reibungsloser Übergang

zu den nächsten Bauphasen

gewährleistet. Mit

Erreichen des Nebenstollen

5 wurden die

Vortriebsarbeiten am

Schutterstollen abgeschlossen

und in einem Teil konnte

die temporäre Betonsohle

eingebaut werden. Parallel zu den

Arbeiten am Schutterstollen schreiten

die Vortriebe im Energieableitungsstollen

Richtung Kraftwerkskaverne und

im Nebenstollen 5 in zwei Richtungen

zügig voran. Diese Entwicklungen sind

entscheidend, um den Hauptstollen zu

erreichen. Der Vortrieb in den Zugangsstollen

Murgwerk und Schwarzenbachwerk

Erfolgreiche Fortschritte beim

Pumpspeicherkraftwerk Forbach:

Dank der präzisen Planung der Porr

erreichte der Vortrieb die Kraftwerkskaverne

termingerecht.

beginnt im Frühjahr 2025. Im gesamten

Projekt hat die Arbeitssicherheit höchste

Priorität.

www.porr-group.com

Mehr Infos:

Foto: Porr

46 OKTOBER 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH OKTOBER 2024 47



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

WACKER NEUSON

Wacker Neuson führt HVO

als alternativen Kraftstoff ein

Seit diesem Jahr bietet Wacker Neuson seinen Kunden die Möglichkeit, alle dieselbetriebenen

Maschinen auch mit dem alternativen Kraftstoff HVO zu betanken. Mit Kraftstoffen

aus hydrierten Pflanzenölen, auch bekannt als Hydrotreated Vegetable Oils (kurz

HVO), können Verbrennungsmotoren nahezu klimaneutral betrieben werden.

D

er Kraftstoff wird aus nachwachsenden

Rohstoffen hergestellt und

verbrennt sauberer. Er hat deshalb eine

deutlich bessere Klimabilanz als fossile

Brennstoffe. Mit HVO können CO2-Emissionen

gegenüber fossilem Diesel um bis zu

90% reduziert werden. Alle ab September

dieses Jahres produzierten Wacker Neuson

Baugeräte und Kompaktmaschinen mit

einem Stufe 5 Dieselmotor sind zur

Verwendung von HVO-Kraftstoffen nach

EN15940 freigegeben. Dies umfasst

sowohl Bagger, Raddumper, Rad- und

Teleskoplader als auch Vibrationsplatten,

Stampfer und Walzen.

„Wir nehmen unsere Verantwortung

ernst, eine umweltfreundliche und sichere

Produktpalette anzubieten“, sagt Alexander

Greschner, Vertriebsvorstand der

Wacker Neuson Group. „Mit der Möglichkeit,

statt fossilen Kraftstoffen auch HVO

zu nutzen, können unsere Kunden ohne

viel Aufwand ihre CO2-Bilanz deutlich

verbessern und zukunftsorientierter

handeln. Damit bieten wir unseren

Kunden mehr Flexibilität und leisten als

Hersteller einen starken Beitrag zu

nachhaltigeren Baustellen.“ Ab September

dieses Jahres werden nahezu alle Wacker

Neuson Kompaktmaschinen (mit Ausnahme

der Kettendumper) in ihrer

Erstbefüllung ab Werk mit HVO betankt.

Damit geht Wacker Neuson einen konsequenten

Schritt in eine nachhaltigere

Zukunft und ermutigt auch seine Kunden,

diesen Weg einzuschlagen.

Alle ab September dieses Jahres

produzierten Wacker Neuson Baugeräte

und Kompaktmaschinen mit einem Stufe 5

Dieselmotor sind zur Verwendung von

HVO-Kraftstoffen nach EN15940

freigegeben.

Gleicher Antrieb, umweltschonender

Kraftstoff HVO

Da es keine wesentlichen Unterschiede in

den chemischen Eigenschaften der

Kraftstoffe HVO und Diesel gibt, sind

keine Anpassungen am Motor notwendig.

Auch bei Lagerung oder Verwendung gibt

es keine zusätzlichen Anforderungen im

Vergleich zu fossilem Diesel. Während

fossiler Diesel nur circa ein Jahr lagerfähig

ist, verfügen HVO-Kraftstoffe über

eine längere Haltbarkeit von mehreren

Jahren. Auch im Einsatz zeigt sich, dass

HVO-Kraftstoffe keinen negativen

Einfluss auf die Lebensdauer, die Wartungsintervalle

oder das Emissionsverhalten

des Motors haben. Der Kunde muss

sich nicht auf einen Kraftstoff festlegen,

sondern kann den gleichen Motor entweder

mit reinem HVO, mit einem HVO-

Diesel Gemisch oder weiterhin mit

herkömmlichem Diesel betreiben.

Arbeiten ohne Emissionen

Bereits seit mehr als zehn Jahren beschäftigt

sich Wacker Neuson mit batterieelektrisch

betriebenen Kompaktmaschinen und

Baugeräten. Mit den Produkten der zero

emission Reihe, darunter Bagger, Dumper,

Rad- und Teleskoplader, Vibrationsplatten,

Stampfer und ein Innenrüttlersystem zur

Betonverdichtung, kann schon heute eine

gesamte Baustelle ohne direkte Abgasemissionen

betrieben werden.

Bis 2025 verdoppelt Wacker Neuson das

Angebot an zero emission Maschinen in der

Leistungsklasse bis 40 kW bzw. bis 5 t bis

2025, bis 2030 werden alle handgeführten

Baugeräte als akkubetriebene Alternative

angeboten werden. Wacker Neuson geht

aber noch einen Schritt weiter und betrachtet

das gesamte Ökosystem: von der

Ladeinfrastruktur über Serviceleistungen,

Finanzierungsangebote und unterschiedliche

Nutzungsmodelle bis hin zu einer

Lebenszyklusbetrachtung der Batterie.

www.wackerneuson.com

Die Tracto Finance GmbH

unterstützt ihre Kunden

mit flexiblen Finanzierungsmodellen.

R

elativ hohe Zinsen und eine schwächelnde

Konjunktur erschweren seit

einiger Zeit viele geplante Neuinvestitionen

für Unternehmer. Dennoch oder

gerade aufgrund der anspruchsvollen

wirtschaftlichen Situation möchten sich

viele Bauunternehmer mit einer NoDig-

Anlage breiter aufstellen. Für diese und

viele weitere Situationen bietet die Tracto

Finance GmbH als Finanzdienstleister

den Kunden Lösungen für Neu- und

Gebrauchtmaschinen, die vom Kredit über

verschiedene Leasingmodelle, wie das

Operate Leasing oder den Mietkauf bis hin

zum Easy-Raten-Kauf von neuen Produkten

und der Inzahlungnahme von

Gebrauchtmaschinen reichen.

Die Vorteile für den Unternehmer bei

einer Abwicklung der Finanzierung mit

Tracto anstelle der Hausbank liegen auf

der Hand: Bei Tracto hat man lediglich

einen Ansprechpartner, wenn man die für

die Aufgabe passende Maschine über ein

TRACTO

Finanzierung als wichtiger Teil

des kompletten Service-Pakets

MEHR BAUSTELLE, WENIGER BÜRO

BAUTECHNIK ONLINE MIETEN

Jederzeit von überall

Verfügbarkeit in Echtzeit

Flexible Anpassung der Mietdauer

Preise vergleichen & Zeit sparen

Die Tracto Finance organisiert bei Bedarf

auch die Finanzierung von aufgearbeiteten

Gebrauchtmaschinen.

Finanzierungs- oder Leasingmodell kaufen

oder mieten möchte. Anfragen werden

diskret und schnell bearbeitet.

Gleichzeitig wird die Kreditlinie bei der

Hausbank nicht belastet. Zudem ist man

als Unternehmer durch verschiedene

Versicherungen gegen zahlreiche Risiken

abgesichert. Auch kann eine Hausbank

beispielsweise kein Operate Leasing

anbieten. So etwas kann in der Regel nur

der Hersteller, der anschließend die

gebrauchte Maschine zurücknehmen,

überarbeiten und in neue Märkte liefern

kann. Nicht zuletzt ist Tracto in der Lage,

sehr schnell zu reagieren, sobald sich

beispielsweise der Kunde mit dem

Vertriebsaußendienst geeinigt habe.

www.tracto.com

Mietvertrag zwischen Vermieter & Mieter

48 OKTOBER 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Über 19.000 Baumaschinen in 180 Mietstationen

DIGANDO.COM



MASCHINEN + TECHNIK

A WIRTGEN GROUP COMPANY

LIEBHERR

Flexibler Einsatz auf Straße und Schiene:

der Liebherr-Zweiwegebagger A 922 Rail

Als Zweiwegemaschine findet der A 922 Rail sowohl auf Eisenbahnschienen

als auch im Straßenbau Einsatz und kann dank des mobilen

Unterwagens schnell umgesetzt werden.

L

iebherr bietet mit dem A 922 Rail ein

optimales Gesamtpaket: Grundmaschine,

Schienenfahrwerk, Schnellwechselsystem,

Anbauwerkzeug sowie alle Sicherheitssysteme

werden von Liebherr selbst

entwickelt und optimal auf die Maschine

zugeschnitten. Bereits seit 1967 entwickelt

und produziert Liebherr Zweiwegebagger

für den Gleisbau und ist als OEM-Hersteller

Weltmarktführer in diesem Segment.

Der Liebherr-Zweiwegebagger A 922

Rail überzeugt mit Leistung: Mit dem

120 kW / 163 PS starken Motor erreicht

der A 922 Rail eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit

bei gewohnt flüssigen Arbeitsbewegungen.

Das innovative Hydraulikkonzept

des A 922 Rail umfasst eine Liebherr-

Verstelldoppelpumpe mit unabhängigen

Regelkreisen. Leistungsstarke, hydraulische

Anbauwerkzeuge können so unabhängig

von den Arbeits- und Fahrbewegungen

des Liebherr-Zweiwegebaggers

betrieben werden. Für noch mehr Leistung

wurde die Fördermenge der bewährten

Liebherr-Verstelldoppelpumpe auf 2 x 220

l/min erhöht. Zudem wurde ein schwereres

Ballastgewicht konstruiert, um mit

verbesserter Gewichtsverteilung und

einem kompakteren Heckschwenkradius

von 2.000 mm die besten Traglastwerte zu

erbringen.

Durch den serviceorientierten Maschinenaufbau

des A 922 Rail sind alle

Wartungspunkte bequem vom Boden aus

zugänglich. Die aktuelle Generation bietet

eine vereinfachte Zugänglichkeit zu

wichtigen Komponenten: beispielsweise

sind Luft-, Öl-, und Kraftstofffilter, der

Batteriehauptschalter, der zentrale

Schmierpunkt für den Unterwagen oder

auch die Vorsteuerventile für die Hydraulikanlage

deutlich besser zu erreichen. Die

An beiden Seiten des Unterwagens des A 922 Rail Litronic ist ein Schienenfahrwerk

angebracht, welches während des Aufgleisens die Bereifung auf Schienenniveau bringt. Durch

die inneren Räder der Zwillingsbereifung erfolgt der Fahrantrieb auf der Schiene. Im Rahmen

der Präsentation auf der Fachmesse Innotrans 2024 wurden auch neue Anbauwerkzeuge

speziell für Zweiwegebagger präsentiert.

großzügige Doppelkabine mit serienmäßigem

Überrollschutz (ROPS) bietet mit

ihrem modernen Raumdesign beste

Voraussetzungen für komfortables,

konzentriertes und produktives Arbeiten.

Der Zutritt in die Kabine wird mit einer

Einstiegsbeleuchtung vereinfacht.

Im Gleisbau ist die Arbeitssicherheit

enorm wichtig. Liebherr bietet Sicherheitssysteme

aus eigener Hand an, die perfekt

auf die Maschinenanforderung abgestimmt

sind. Teil des Sicherheitskonzepts

sind Technologien wie die Lastmomentbegrenzung,

Höhenbegrenzung, Schwenkbegrenzung

und die virtuelle Wand.

Der A 922 Rail ist in diversen Unterwagenvarianten

mit verschiedenen Spurbreiten

und Schienenrädern erhältlich, die

einen weltweiten Gleiseinsatz möglich

machen. Eine unabhängige Verstellpumpe

für das Schienenfahrwerk sorgt dabei

jederzeit für beste Traktion und sicheren

Vortrieb. Serienmäßig integrierte Bremsen

im Schienenrad verkürzen den Bremsweg

im abgesenkten sowie im ausgehobenen

Zustand und bieten hierdurch noch mehr

Sicherheit.

Um die verschiedenen Baustellenanforderungen

wirtschaftlich und zuverlässig

zu meistern, bietet Liebherr für den A 922

Rail ein umfangreiches Portfolio an

Anbauwerkzeugen an. Dazu zählt auch die

neue Schienenzange, die eigens für die

bewährte Greifermechanik des GMZ 22

entworfen wurde. Das speziell für die

Liebherr-Zweiwegebagger entwickelte

Anbauwerkzeug, in enger Zusammenarbeit

mit Maschinenführern konzipiert,

ermöglicht effizientes und zügiges Arbeiten

mit dem Gleisstrang. Weiters ergänzt

das neue Modell Likufix 33-9 das vollautomatische

Schnellwechselsystem Likufix

mit allen Vorteilen um weitere Kupplungen.

Die Erweiterung der Kupplungen um

einen zweiten Hochdruckkreis ermöglicht

auch den Einsatz hydraulischer Anbauwerkzeuge

wie beispielsweise Stopfgeräte

im Gleisbau, Mulcher mit Klappen oder

Liebherr-Stielverlängerungen. Das

vollhydraulische Schnellwechselsystem

Likufix ermöglicht ein schnelles und

sicheres Wechseln der Anbauwerkzeuge

aus der Fahrerkabine.

www.liebherr.com

Zwei Schritte voraus!

DIE NEUE STRICH-5-GENERATION

Benutzerfreundlich

Automatisiert

Wirtschaftlich

Die Strich-5-Fertiger SUPER 1900-5i und SUPER 2100-5i erfüllen heute schon die Anforderungen, die

der moderne Straßenbau zunehmend an Asphaltfertiger stellt. Gefragt sind flexible, modulare Systeme,

die neben Benutzerfreundlichkeit und Wirtschaftlichkeit vor allem auch die Themen Prozessautomatisierung

und Nachhaltigkeit berücksichtigen.

Nachhaltig

www.voegele.info

50 OKTOBER 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH

WIRTGEN ÖSTERREICH GmbH · Dr. Linsinger Str. 5 · 4662 Steyrermühl · Österreich

T: +43 7613 / 2480 · office.at@wirtgen-group.com



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

ASCENDUM

Neuer Volvo EC530 „schwimmt“ über

den Traunsee zu seinem Einsatzort

Der Steinbruch Karbach am Ostufer des Traunsees erwacht durch die Unternehmer Felix

Mitter (Mitter-Group) und David Etzenberger (Etzi-Group) aus dem Dornröschenschlaf.

Leistungsträger im wiederbelebten Abbaubetrieb ist ein neuer Volvo EC530, der nur per

Schiff zum Abbaubetrieb transportiert werden konnte.

N

otwendig machte diesen spektakulären

Transport die abgeschiedene Lage

des Steinbruchs: Über enge Bergstraßen

und Tunnel mit nur 3,10 m Breite ist der

Abbaubetrieb lediglich mit einer Bootsanlegestelle

am Ostufer des Traunsees

verbunden. Rund 100 Jahre wurde der

gewonnene Kalkstein von hier aus per

Schiff und Seilbahn zum Solvay-Werk in

Ebensee transportiert. Anschließend

wurde der Steinbruch von der

Mineral-Gruppe betrieben, von der ihn

nun die Mitter Group aus Wolfern

inklusive aller Anlagen und Gebäude

übernommen hat.

Fotos: Alexandra Großbointner; Stefan Stöger

BEZAHLTE ANZEIGE

Deren Abbau-Pläne sind durchaus

ambitioniert: Mit zukünftigen Sprengungen

sollen in den Anfangsjahren Abbaumenge

bis zu 50.000 t pro Jahr gewonnen

werden. Wie die beiden Betreiber betonten,

soll der Kalkstein in Zukunft veredelt

und für Spezialprodukte aufbereitet

werden. Mit ca. zehn Personen sollte

dieser Betrieb in Ebensee in Zukunft

erfolgreich betrieben werden.

Neben dem neuen Raupenbagger Volvo

EC530 werden die vorhandenen Baumaschinen

und Anlagen wieder für den

Einsatz fit gemacht. Drei der alten

Solvay-Schiffe transportieren den Kalkstein

bereits wieder über den Traunsee,

die drei anderen werden noch saniert und

kommen dann ebenfalls zum Einsatz.

Geplant sind bis zu drei Materialtransporte

pro Tag. Pro Schiffsladung werden

rund 300 t transportiert. Apropos Schiffsladung:

Der Transport des 60 t Baggers

über die Hafenanlegestelle in Ebensee

war ein logistisches Meisterwerk. Dank

detaillierter Planung und innovativer

Lösungen konnte das Großgerät sicher an

seinen Bestimmungsort gebracht werden.

Der Volvo EC530 wurde mit einer

Heavy Duty Ausrüstung für maximalen

Aushub ausgestattet, um höchste

Umschlagsleistung zu erzielen. Zudem

ermöglicht die Zentralschmieranlage die

Wartungsarbeiten so gering wie möglich

zu halten. Die gut ausgestattete Volvo

Kabine bietet dem Fahrer ausreichend

Platz, Komfort und beugt gegen Ermüdung

vor. Zum Schutz des Fahrers wurde

zusätzlich ein einschiebbares Schutzgitter

der Firma ECHLE verbaut. Dank der

elektrohydraulischen Vorsteuerung des

neuen Raupenbaggers, kann die Steinbruch

Karbach GmbH die Effizienz und

Produktivität im Steinbruch erheblich

steigern. Der Bagger, der im Steinbruch

Karbach bereits den Dienst aufgenommen

hat, verspricht nicht nur eine Verbesserung

beim Abbau, sondern auch bei der

Verarbeitung der Steine. Dies führt zu

einer höheren Rentabilität für das

Unternehmen..

www.ascendum.at

52 OKTOBER 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH OKTOBER 2024 53



MASCHINEN + TECHNIK

S

EINFACH

C

H

SCHNELLER .

R

Rahofer.

Nach der Reinigung der Fugen mit einem Hochdruckreiniger

wird Mortar MIX von Korodur angemischt, eingebaut und mit

einem Abzieher eingeschlemmt.

SCHWAMBORN

Neues Verfahren macht gepflasterte

Flächen und Verkehrswege barrierefrei

Der Baumaschinenhersteller Schwamborn und die Firma Korodur, Produzent mineralischer

Hartstoffe, entwickelten gemeinsam ein kostengünstiges Verfahren, um im öffentlichen

Raum auch bei gepflasterten Flächen eine barrierefreie Nutzung zu ermöglichen.

B

Für eine homogenere

Oberfläche wird der

Boden in einem

zusätzlichen Arbeitsgang

geschliffen.

Die Oberfläche wird mit

einem Flammstrahler

bearbeitet und erhält

die ursprüngliche

Farbgebung.

Mit der Fräs- und Schneidemaschine BEF 400RC, ausgestattet mit eng montierten

Diamanttrennscheiben, wird der Pflasterbelag in einem Arbeitsgang

eingeebnet. Ausführlichere Informationen zu den einzelnen Arbeitsschritten

finden Sie auf www.baublatt.at oder über den QR Code.

arrierefreiheit wird im Zuge der

Inklusionsbestrebungen ein immer

wichtigeres Ziel im öffentlichen Raum.

Gerade historische Marktplätze und

Straßen, die optisch durch ihre Pflasteroptik

bestechen, sind hier eine große Herausforderung

für Stadtplaner und Bauhöfe.

Große und tiefe Fugen sowie unterschiedlich

hoch überstehende Pflastersteine sind

für die Barrierefreiheit das große Problem,

denn sie sind schlichtweg nicht ungefährliche

Stolperfallen für alle, die nicht mehr

gut zu Fuß sind. Darüber hinaus entwickeln

sie Lärm, wenn sie befahren werden.

Einerseits möchte man den historischen

Charakter erhalten, andererseits diesen

aber auch für gehandicapte Menschen

sicher zugänglich machen – ein Dilemma.

In enger Kooperation haben die Unternehmen

Korodur und Schwamborn nun eine

praktikable und kostengünstige Lösung

entwickelt, die zudem den Vorgaben der

DIN Norm 18040-3 entspricht. Möglich

wird dies auf der einen Seite durch immer

spezifischere Baustoffe, deren Verarbeitung

einfacher und deren Belastbarkeit

immer weiter erhöht wurde. Auf der

anderen Seite benötigt man moderne

Baumaschinen, die schwere Arbeiten

präzise verrichten, ohne die historische

Bausubstanz zu zerstören.

„Insofern war die Kooperation mit der

Firma Korodur eine absolut naheliegende

Idee, wenn man neue, erfolgsversprechende

und vor allem ganzheitliche Lösungen

entwickeln will“, betont Schwamborns

Produktmanager Florian Schwamborn.

Jens Sackmann, der bei Korodur für die

Pflasterfugensanierung in Norddeutschland

zuständig ist, ergänzt, „was nützt uns

in Sachen Barrierefreiheit das leistungsfähigste

Fugenmaterial wie unser Produkt

Mortar Mix, wenn wir damit die großen

Unebenheiten nicht wegbekommen.

Deshalb sind wir nun sehr stolz, dass wir

mit Hilfe der Schwamborn BEF 400RC

eine wirklich überzeugende und im

Vergleich zum Straßenneubau deutlich

kostengünstigere Lösung entwickeln

konnten.“

In dem nun präsentierten Verfahren

muss man für die Bearbeitung zunächst

die Fugen reinigen und ausspülen,

neuverfüllen und dann die Oberfläche

einebnen. Je nach zusätzlichen Arbeitsgängen,

lässt sich sogar die natürliche

historische Optik erhalten. „Das Ergebnis

hat uns sehr beeindruckt“, meint Florian

Schwamborn, „da mit einer überschaubaren

Anzahl an Arbeitsgängen absolut

barrierefreie Flächen entstanden sind, die

sogar die ursprüngliche Optik wiedererhalten

haben.“ Für Jens Sackmann von

Korodur ist „nun wirklich eine praktikable

und im Vergleich kostengünstige Lösung

für ein klassisches Dilemma für die

Barrierefreiheit im öffentlichen Raum

entwickelt worden.“

www.schwamborn.com

DAS SCHNELLWECHSELSYSTEM VON BAUMASCHINENTECHNIK

Dank der Schnellwechselsysteme SW2-Q, SW2-Q6 und SW3-Q mit Oil-Quickfunktion

für Hydraulikbagger (12t bis 40t) erledigt sich der Werkzeugwechsel wie von alleine.

Mit bis zu sechs automatisch kuppelbaren Hydraulikanschlüssen inklusive

Elektroanschluss wechseln Sie Hydraulikhämmer, Abbruch- und Sortiergreifer

sowie andere hydraulische und elektrische Zusatzwerkzeuge

einfach, schneller – und sicher. Denn durch die selbstnachstellende,

konische Verriegelung mit permanent vorgespanntem Konstantdruck sitzt

das Werkzeug immer fest und ist somit spielfrei. Mehr auf bmt.at

54 OKTOBER 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH



MASCHINEN + TECHNIK

1

MASCHINEN + TECHNIK

1 Mit Generatoren bis 2.000 kVA

für die Stromerzeugung und vielem

mehr erweitert Zeppelin Rental

Österreich sein Portfolio. 2 Zu den

nachhaltigen Lösungen gehört

unter anderem ein Batteriespeicher,

der beispielsweise für die

Ladeinfrastruktur eingesetzt werden

kann. 3 Die Einsatzgebiete der

Mietkälte von Zeppelin Rental

Österreich reichen von Prozessen

in der Industrie über Events, Zelte

und Büroräume bis hin zu klimatechnischen

Anwendungen.

2 3

ZEPPELIN

Leistungsschau der Kompakten

von Zeppelin & Cat in Oberwart

Zeppelin Österreich präsentierte im September auf der Kommunalmesse

in Oberwart die neueste Generation kompakter Baumaschinen.

A

uf besonderes Interesse des Fachpublikums

stieß der Cat Radlader 906,

ausgestattet mit Anbaugeräten wie Salzstreuer

und Schneeschild für den Winterdienst.

Gleiches gilt für den Cat Baggerlader

432, welcher bereits in einer burgenländischen

Gemeinde im Einsatz ist und extra für

eine Präsentation zur Verfügung gestellt

wurde.

Die neuen Verdichtungsgeräte von Weber

MT waren ebenfalls ein zentraler Anzieh

ungspunkt für die Gemeindevertreter.

Besonders hervorgehoben wurde der

leistungsfähige Akku-Stampfer SRE 590 DC,

der mit seinem Akkupack bis zu 30 min.

betrieben werden kann, ohne auf eine

externe Stromquelle angewiesen zu sein.

Bereits im Frühling wurde der neue

Zeppelin Radlader ZL35 den Kunden auf der

Fachsimpeln über die

Verdichtungstechnik

von Weber MT.

Großes Interesse für den

Cat Radlader 906 mit

Winterpaket.

MAWEV-Show vorgestellt und auch in

Oberwart dem Kommunal-Publikum

zugänglich gemacht. Typisch für den kleinen

Radlader ist die Kinematik mit hohen

Reißkräften und Hubhöhen. Sie zeichnet

sich durch hohe Schubleistung und einfachem

Handling aus. Dank des hydraulischen

Schnellwechslers kann der Lader in kurzer

Zeit die Werkzeuge tauschen, was das

Konzept eines vielseitigen Trägergerätes

unterstützt.

www.zeppelin-cat.at

ZEPPELIN RENTAL

Moderne Stromerzeugung und

Klimatechnik für mehr Nachhaltigkeit

Die Zeppelin Rental Österreich GmbH & Co. KG baut ihr Portfolio im Bereich Energie,

Klima und Wasser weiter aus. Neben Lastwiderständen, Wärmepumpen und Kälteanlagen

profitieren Kunden von Batteriespeichern und Stromaggregaten mit neuester

Motorentechnologie – ein wichtiger Schritt hin zu emissionsfreien Baustellen.

D

azu erklärt Dominik Müller,

Geschäftsführer bei Zeppelin Rental

Österreich: „Mit Equipment der Stromerzeugung

und Klimatechnik in hohen

Leistungsklassen bauen wir unsere

Wertschöpfungstiefe weiter aus. Kunden

erhalten maßgeschneiderte, schlüsselfertige

Energie- und Klimapakete aus einer

Hand. Gleichzeitig unterstützt die neue

Technik unsere Kunden bei der Erreichung

ihrer Nachhaltigkeitsziele. Hierzu

zählen insbesondere Batteriespeicher.“

Anders als bei einem Aggregat muss

der Batteriespeicher nicht während der

kompletten Arbeitszeit betrieben werden,

sondern aktiviert sich nur, wenn die

Energie tatsächlich benötigt wird; beispielsweise

bei Leistungsspitzen. Dies

spart nicht nur Kosten, sondern reduziert

auch Emissionen – sowohl Kohlenstoffdioxid

als auch Schall. „Faktoren, die

insbesondere im innerstädtischen Bereich

von großer Bedeutung sind. Darüber

hinaus ermöglichen Batteriespeicher eine

passgenaue Ladeinfrastruktur, die für den

Einsatz elektrischer Baumaschinen,

Fahrzeuge und Geräte benötigt wird“,

ergänzt Dominik Müller. Ein weiterer

Vorteil ist, dass ein Batteriespeicher

unabhängig vom öffentlichen Netz

betrieben wird. Denn auch wenn ein

Festanschluss mit Ökostrom die favorisierte

Option ist, kann diese Variante in

Gebieten ohne vorhandene Infrastruktur

nur bedingt umgesetzt werden. Hier bietet

der Batteriespeicher in Kombination mit

einem kleineren Aggregat eine umweltschonende

Alternative.

So profitieren Kunden von Versorgungssicherheit,

was gerade im Bereich der

kritischen Infrastruktur wie bei Krankenhäusern,

Produktionsstätten, Flughäfen

oder Rechenzentren ein wichtiger Erfolgsfaktor

ist. Neben Batteriespeichern

ergänzen unter anderem Lastwiderstände,

Industrietransformatoren, Wärmepumpen,

Heißwassersysteme, Kälteanlagen und

Generatoren – von 135 kVA bis 2.000 kVA

– künftig das Portfolio.

Ob Notstromanlage oder temporäre

Mietkälte: Die vielseitige Technik ist bei

Zeppelin Rental Deutschland bereits bei

zahlreichen Kunden erfolgreich im

Einsatz. Angefangen bei der technischen

Planung über die Installation bis hin zu

Wartung und Service sowie der Online-

Fernüberwachung soll auch ein 24/7

Notrufdienst nach deutschem Vorbild

implementiert werden.

www.zeppelin-rental.at

56 OKTOBER 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Gruppe

120 YEARS EXPERIENCE

MOBILE KOMPAKT-BRECHERANLAGEN

wie zb. REMAX 200: 25 To, Leistung bis 200 To/h

VERTRAGSHÄNDLER, MIET- UND SERVICEPARTNER FÜR:

www.mineraltech.at

mineraltech - ing. erwin hofstätter GmbH, 2512 Tribuswinkel, Werksgasse 11, Zentrale: +43 (0) 664 80 82 82 82, mail: office@mineraltech.at

mineraltech west - Handel mit Aufbereitungsanlagen GmbH, 6911 Lochau, Hofriedenstraße 71, Zentrale: +43 (0) 664 80 82 82 18



MASCHINEN + TECHNIK

MWT

Höchste Präzision vor Ort: mobiler

amtlich autorisierter Eichservice von MWT

Mobile Wiegetechnik (MWT) serviciert seine Kunden auch als flexible Eichstelle

für Waagen. Damit bietet das Unternehmen einen wichtigen Service, der

höchste Genauigkeit der Waagen garantiert.

D

ie Mobile Wiegetechnik (MWT) ist

nicht nur auf hochpräzise Waagen-

Lösungen spezialisiert, sondern auch als

autorisierte Eichstelle durch das Bundesamt

für Eich- und Vermessungswesen

(BEV) anerkannt. Mit einem zertifizierten

Qualitätsmanagement-System und einem

speziell ausgestatteten Eichfahrzeug sorgt

MWT dafür, dass die gesetzlich vorgeschriebene

Eichung und Kalibrierung

direkt beim Kunden vor Ort effizient

durchgeführt werden können.

Robuste Fahrzeugwaagen im Fokus

Fahrzeugwaagen sind häufig extremen

Witterungsbedingungen, schweren Lasten

und Vibrationen ausgesetzt, was die

Genauigkeit der Messungen beeinträchtigen

kann. Besonders Überflurwaagen sind

durch Verschmutzungen und unzureichende

Reinigung gefährdet. Um zuverlässige

Wiegeergebnisse zu garantieren und

den gesetzlichen Vorgaben zu entsprechen,

schreibt das Eichgesetz regelmäßige

Prüfungen vor – ein Muss für den rechtsgeschäftlichen

Verkehr. MWT gewährleistet,

dass diese Prüfungen fristgerecht und

nach allen relevanten Vorschriften

durchgeführt werden.

Präzision für den

wirtschaftlichen Erfolg

Die regelmäßige Eichung ist nicht nur

eine gesetzliche Pflicht, sondern auch

entscheidend für den wirtschaftlichen

Erfolg. Ungenaue Waagen können zu

fehlerhaften Abrechnungen und hohen

Nachzahlungen führen. Mit dem Motto

„Jedes Gramm zählt“ stellt MWT sicher,

dass durch präventive Wartung und

Eichungen die genauesten Messergebnisse

gewährleistet werden – ob für

Fahrzeugwaagen, Schaufelladerwaagen

oder stationäre Anlagen.

KEINEN CAT KANN ICH

MIR NICHT LEISTEN.

Unsere Baumaschinen sind jahrelang im harten Einsatz, im Steinbruch genauso wie in Abbruch, Tiefbau und Recycling.

Da erwarte ich neben hoher Leistung, unbedingte Zuverlässigkeit – was mir die Cat Maschinen immer wieder neu beweisen.

Falls nötig, reparieren wir oft selbst, doch Zeppelin mit seinem starken Service hält sich stets bereit. Auf einen

Top-Partner zu verzichten – das können wir uns nicht leisten.

Johannes Zöchling

Geschäftsführer Hans Zöchling GmbH, Hainfeld

zeppelin-cat.at

Damit trotz rauer Einsatzbedingungen zuverlässige

Wiegeergebnisse erzielt werden, führt

MWT die regelmäßig vorgeschriebenen Prüfungen

fristgerecht und unter Einhaltung aller relevanten

Vorschriften durch.

Flexibilität, die sich auszahlt

Seit 2005 führt MWT Eichungen sowohl in

der eigenen Eichhalle als auch direkt vor

Ort beim Kunden durch. Mit einem

hochmodernen Eichfahrzeug, ausgestattet

mit einem leistungsstarken Kran, erreicht

das Team auch schwer zugängliche

Waagen problemlos. „Unsere mobile

Lösung bietet maximale Flexibilität und

sorgt dafür, dass die Eichung effizient und

zeitnah erfolgt – unabhängig von den

örtlichen Gegebenheiten“, betont Günter

Schmalnauer, Geschäftsführer von MWT.

Dank dieser mobilen Ausstattung

können Kunden ihre Waagen schnell und

unkompliziert prüfen und kalibrieren

lassen – ohne lange Stillstandzeiten oder

teure Ausfallkosten. Nach erfolgreicher

Eichung wird jede Waage mit einem

Eichsiegel versehen, das die Einhaltung

aller gesetzlichen Vorgaben und die

Genauigkeit im Rahmen der zulässigen

Eichtoleranzen bestätigt.

www.mwt-systeme.at

58 OKTOBER 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

KUHN

Neuer Komatsu Radlader und Muldenkipper

im Steinbruch in Bad Häring im Einsatz

Gute Erfahrungen mit Komatsu-Maschinen und den Serviceleistungen des Baumaschinenhändlers

Kuhn führen dazu, dass die SPZ Zementwerk Rohstoff Verwertungs GmbH. & Co

KG als Teil von Rohrdorfer auf eine kontinuierliche Zusammenarbeit baut.

R

ohrdorfer ist eines der führenden

österreichischen Unternehmen in den

Bereichen Beton und Gesteinskörnungen,

wie Sand, Kies und Splitt. In Rohrdorf bei

Rosenheim gegründet, steht das Unternehmen

heute für einen überregional

agierenden Baustoffproduzenten. An mehr

als 150 Standorten in Deutschland,

Österreich, Ungarn und Italien werden

Zement, Transportbeton, Betonwaren und

Betonfertigteile hergestellt, sowie Sand

und Kies gewonnen. Ebenfalls zu Rohrdorfer

zählt die SPZ Zementwerk Rohstoff

Verwertungs GmbH. & Co KG in Kirchbichl

in Tirol mit ihrem Steinbruch in Bad

Häring, in dem 13 Personen beschäftigt

sind. An diesem Standort sind seit kurzem

zwei neue Komatsu-Geräte im Einsatz:

Vom Baumaschinenhersteller Kuhn

übergeben wurden dabei der Radlader

Übergabe der Komatsu-Geräte im tirolerischen Bad Häring: Christian Moser (Verkaufsleiter

Kuhn, links im weißen Hemd) übergibt den symbolischen Schlüssel an DI Heinz Hintner.

Rechts daneben zu sehen sind Thomas Ager (Betriebsleiter SPZ Zementwerk Rohstoff

Verwertungs GmbH. & Co KG) und Josef Stöckl (Verkauf Kuhn).

Der WA600-8 Radlader

von Komatsu sorgt mit

seiner optionalen Wandlerüberbrückung

für

hohe Produktivität und

Kraftstoffeffizienz.

Maschinist Johann

Bucher (links) freut sich

über sein neues Arbeitsgerät.

Im Bild beim

Handschlag mit Josef

Stöckl (Verkauf Kuhn).

WA600-8 sowie der knickgelenkte Muldenkipper

HM300-5.

„Wir haben mit Kuhn und Komatsu-

Geräten bisher sehr gute Erfahrungen

gemacht und haben uns vor allem deshalb

für den Kauf des WA600-8 Radladers von

Komatsu entschieden, weil die Arbeit mit

dem Vorgängermodell hervorragend

funktioniert, hat“, erklärt Thomas Ager,

Betriebsleiter im Steinbruch Bad Häring.

Das Vorgängermodell, das mit 22.000

Arbeitsstunden noch problemlos lief,

wurde von der Rohstoff Verwertungs

GmbH weiterverkauft.

Der WA600-8 sorgt mit seiner optionalen,

sequentiellen Wandlerüberbrückung

für unschlagbare Produktivität und

Kraftstoffeffizienz im Load & Carry-Einsatz.

Das Komatsu CLSS-Hydrauliksystem

ermöglicht zudem eine extrem präzise

Steuerung der Maschine und sanfte,

simultane Bewegungen von Schaufel und

Ausleger. „Der neue Radlader bestückt

einen Brecher und dann wird das Material

mittels einer Förderbandanlage weitertransportiert,

bevor es auf die Bahn

verladen und direkt nach Rohrdorf ins

Zementwerk gelangt“, so Thomas Ager.

Leistungsstark präsentiert sich auch der

Muldenkipper HM300-5, dank seines

kraftvollen Motors mit 248 kW / 337 PS. Das

Gerät verfügt über eine Nutzlast von 28 t

und beeindruckt mit seiner großen Muldenkapazität.

Die niedrige Beladehöhe von

nur 2.830 mm ermöglicht einfache Ladevorgänge,

senkt den Schwerpunkt und sorgt für

Bodenfreiheit. „Wir arbeiten bereits sehr

lange mit Kuhn zusammen und schätzen

auch die Serviceleistungen. Mit den beiden

Kuhn-Monteuren Manfred Gatterer und

Stefan Kofler verbindet uns ein Vertrauensverhältnis

und wir können sowohl was

Reparaturen als auch Neuanschaffungen

angeht, auf einen guten Austausch mit den

beiden bauen“, sagt Ager.

Gute Erfahrungen mit Komatsu-Geräten

sorgen dafür, dass die SPZ Zementwerk

Rohstoff Verwertungs GmbH. & Co

KG regelmäßig bei Kuhn ihre Baumaschinen

erwirbt. So sind in Bad Häring

beispielsweise auch ein Komatsu­

Hydraulikbagger PC228 und ein

Komatsu-Radlader WA320-8 im Einsatz.

www.kuhn.at | www.rohrdorfer.eu

EMPL

Schweres Berge- & Abschleppfahrzeug

Auf der IAA in Hannover präsentierte Empl ein schweres Berge-

& Abschleppfahrzeug auf Mercedes Benz Chassis.

D

ie Firma Empl ist mit Standorten in

Österreich und Deutschland einer der

führenden europäischen Hersteller

individuell gebauter Lkw-Sonderaufbauten

in höchster Qualität für die Nutzfahrzeugbranche,

Feuerwehren und den Bereich

Defence & Behörden. In Hannover wurde

ein Fahrzeug der deutschen Auto-Service

Safar GmbH gezeigt. Das Unternehmen ist

nicht nur das Größte dieser Art im

Rhein-Main-Gebiet – es ist auch sehr

vielseitig.

Als Fahrgestell für das neue Bergefahrzeug

dient ein Mercedes Benz Arocs 4551 8x4.

Eine 20 t Winde und eine 10 t Winde sind

am Hauptarm montiert. Die komplette

Bedienung erfolgt über eine Funkfernsteuerung.

Eine weitere 10 t Winde ist am

Hilfsrahmen verbaut, mit seitlichem

Auszug in Fahrtrichtung rechts sowie

hydraulischer Abstützung. Die maßgeschneiderten

Staukästen, welche sämtliche

Schlepputensilien (Achsgabeln, Ketten,

Rundschlingen, Schäkel, Umlenkrollenset,

Abschleppbrille, Schleppstange etc.) und

weiteres Zubehör (Werkzeugschrank,

Lauflichtanlage, Hilfsausrüstungspaket,

Wassertank zum Händewaschen etc.)

beherbergen, sind komplett in Edelstahl

ausgeführt und verfügen über eine schwarz

pulverbeschichtete Reling mit integrierter

Zu sehen war auf der

IAA ein schweres Berge- & Abschleppfahrzeug

des deutschen

Unternehmens Auto-Service

Safar GmbH.

LED-Beleuchtung. Zwischen Staukästen

und Hauptarm befinden sich zusätzliche

Ablagewannen. Weiters verfügt das

Fahrzeug über ausziehbare Trittbretter

links und rechts am Aufbau sowie einen

ausfahrbaren Lichtmast. Ballastgewichte

unter und hinter dem Fahrerhaus verlagern

das Gewicht beim Schleppvorgang auf

die vorderen Achsen.

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EW100:

Die Zukunft der

Mobilbagger!

Unser EW100 setzt neue

Maßstäbe in Sachen

Leistung, Sicherheit

und Komfort.

Mehr erfahren:

60 OKTOBER 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH OKTOBER 2024 61



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

LIEBHERR

Im Reiß- und Schubeinsatz

trägt die Liebherr Planierraupe

PR 766 das Material

effizient ab.

Ambitionierter Einsatz: Firma Hollaus

realisiert Speichersee mit Liebherr

Das in Uderns ansässige Bauunternehmen Hollaus übernimmt zurzeit eine zentrale

Rolle bei einem Bauvorhaben im Zillertal: Um den Skibetrieb langfristig zu sichern,

baut das Unternehmen auf über 2.000 m Seehöhe einen Speichersee, der ein

Nutzvolumen von insgesamt 160.550 m³ umfasst.

D

ie jahrzehntelange Expertise und der

Einsatz modernster Technologien

zählen zu den besonderen Stärken der

Firma Hollaus. Auch zahlreiche Großgeräte,

mit denen sich herausfordernde

Großbaustellen im alpinen Raum umsetzen

lassen, befinden sich im Eigentum des

Unternehmens. „Angesichts der fortschreitenden

Klimaveränderung werden

Kälteperioden immer kürzer, was den

Betrieb von Skigebieten zunehmend

erschwert. Speicherteiche sind daher

unerlässlich, um eine verlässliche

Schneeproduktion sicherzustellen und den

Wintertourismus auch in Zukunft zu

gewährleisten“, betont Marco Gruber,

Bauleiter des Unternehmens.

Planierraupe PR 766 G8 im

anspruchsvollen Baueinsatz

Für die herausfordernden Erdbewegungsarbeiten

und für den Materialabtrag am

Speichersee setzt das Unternehmen

Hollaus auf die Liebherr Planierraupe PR

766. Ihre Aufgaben umfassen insbesondere

den Reiß- und Schubeinsatz, bei dem

die Maschine das Material effizient

abträgt. Die PR 766 der Generation 8

nutzt die enorme Schubkraft des hydrostatischen

Antriebs, um die großen

Mengen an Material in kürzester Zeit

über die Kante zu bewegen, wo es

anschließend von Baggern und Muldenkippern

verladen wird. Dank des niedrigen

Schwerpunkts des Fahrantriebs

bewältigt die Planierraupe beschwerliche

Aufgaben in schwierigem Gelände. „Selbst

bei einer Böschungsneigung von 1:2

meistert die Liebherr Raupe ihre Aufgaben

tadellos“, sagt Marco Gruber. Aufgrund

der harten Gesteinsformationen in

der Bauzone ist der Einsatz der Maschine

von entscheidender Bedeutung – hier

beweist die PR 766 G8 ihre enorme

Reißkraft.

Die PR 766 G8 bietet durch ihre robuste

Bauweise und durch den leistungsstarken

hydrostatischen Fahrantrieb eine optimale

Kombination aus Effizienz, Präzision und

Kraft. Florian Winter, Maschinenführer

mit über 20 Jahren Erfahrung, schätzt das

Arbeiten mit den Planierraupen von

Liebherr besonders. „Der hydrostatische

Antrieb macht einen gewaltigen Unterschied,

insbesondere bei langen Arbeitstagen.

Er bietet nicht nur deutlich mehr

Komfort, sondern ermöglicht auch eine

präzisere Steuerung der Maschine“,

erklärt Florian Winter. „Zudem sorgt das

High Drive Laufwerk mit höherliegendem

Turas für zusätzliche Traktion in schwierigem

Gelände, was die Effizienz und

Sicherheit bei den Bauarbeiten signifikant

steigert“, betont Winter.

Planierraupe PR 724 überzeugt

durch Präzision und Komfort

Um unter dem ständig wachsenden

Zeit- und Kostendruck erfolgreich zu

bleiben, müssen Baumaschinen höchste

Anforderungen an Arbeitsgeschwindigkeit

und Präzision erfüllen. Immer häufiger

werden daher automatische Maschinensteuerungen

und Fahrerassistenzsysteme

zur Produktivitätssteigerung eingesetzt.

Diese verwenden digitale Planungsdaten,

um die Maschinenausrüstung beim Abtrag

oder beim Aufbringen von Material

automatisch zu steuern. Mithilfe von

Satellitenunterstützung lassen sich so

komplexe Flächen und exakte Planien

62 OKTOBER 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH

schnell und präzise herstellen.

Für die präzise Ausführung von Feinplanierarbeiten

sowie die exakte Verteilung

des Unterfüllmaterials ist die mit

dem Trimble-Steuerungssystem ausgestattete

Liebherr Planierraupe PR 724

unverzichtbar. Zusätzlich übernimmt die

Maschine wichtige Aufgaben im Straßenbau

auf der Baustelle, bei denen sie den

hohen Projektanforderungen an Effizienz

und Genauigkeit gerecht wird. Alexander

Plattner, Maschinenführer mit jahrzehntelanger

Expertise, betont, dass das Feinplanieren

besondere Sensibilität erfordert –

eine Aufgabe, die ihm sehr viel Freude

bereitet. Die PR 724 unterstützt ihn dabei

optimal, indem sie dank Trimble-Technologie

eine zentimetergenaue Ausführung

möglich macht, was für den Erfolg des

Projekts entscheidend ist. Darüber hinaus

schätzt er den herausragenden Bedienkomfort

der Maschine, insbesondere die

geräumige Kabine sowie den präzisen

hydrostatischen Antrieb, der eine exakte

Steuerung ermöglicht und somit den

gesamten Bauprozess erheblich unterstützt.

Liebherr-Serviceteam sichert

effiziente Baustellenarbeit

Die regelmäßige Wartung und der zuverlässige

Service sind entscheidend, um den

einwandfreien Betrieb der Liebherr-

Maschinen auf der Baustelle sicherzustellen.

Marco Gruber hebt hervor: „Unsere

Maschinen müssen unter extremen

Bedingungen reibungslos funktionieren.

Daher ist es für uns unerlässlich, dass die

Wartung schnell und professionell erfolgt.

Mit dem Service-Team von Liebherr sind

EINFACH MIT DEM BESTEN

ZUFRIEDEN SEIN!

wir äußerst zufrieden, ihre Expertise und

Reaktionsschnelligkeit minimieren

Ausfallzeiten und halten die Einsatzbereitschaft

unserer Bauarbeiten auf

höchstem Niveau.“

Nach Abschluss der Bauarbeiten spielt

beim Realisieren von Speicherseen die

Rekultivierung eine zentrale Rolle. Das

Unternehmen Hollaus legt großen Wert

darauf, die ursprüngliche Landschaft

durch gezielte Begrünungsmaßnahmen

Bei diesem Projekt beweist die PR 766 einmal

mehr ihre enorme Reißkraft im harten Einsatz.

und die Stabilisierung von Böschungen

wiederherzustellen. Dies dient nicht nur

der Ästhetik, sondern auch dem Schutz

der lokalen Tier- und Pflanzenwelt. Indem

natürliche Lebensräume erhalten und neu

geschaffen werden, trägt die Rekultivierung

dazu bei, das ökologische Gleichgewicht

in der Region zu wahren und

langfristig zu sichern.

www.hollaus-bau.at

www.liebherr.com

Industrie- und

Baumaschinen

und

Baumaschinen

Service GmbH

Service GmbH

Spezial- und Sondermaschinen

Spezial- für Industrie, und Bau Sondermaschinen

und Gewinnung

für Industrie, Bau und Gewinnung

Betriebsgebiet Nord 26

A-3300 Ardagger Stift

Generalimporteur

Tel.: +43 7472 23 494

Fax: DW 25

für

info@ibs-maschinen.at

Österreich

Betriebsgebiet www.ibs-maschinen.at Nord 26

A-3300 Ardagger Stift

Tel.: +43 7472 23 494

Fax: DW 25



BETON + SCHALUNG

BETON + SCHALUNG

Für Renovierungsarbeiten aller Art bestens geeignet:

Das Doka Modulgerüst Ringlock.

Eine komplett dichte Hängegerüst-Konstruktion

sorgte für sichere und saubere

Modernisierungsarbeiten am Mühlkanal.

Bei der Sanierung von

Pfeiler und Widerlager bewies

Ringlock seine Flexibilität und

passte sich ideal an das Gelände

sowie an die Bauwerksgeometrie

an.

Ringlock ermöglichte durch seine hohe

Flexibilität eine ideale Anpassung an den

vorhandenen Stahlträger trotz seiner

komplexen Geometrie: Die Hängekonstruktion

aus Standardteilen sowie die

Druckstützen zur horizontalen Fixierung

wurden mit den vielseitig einsetzbaren

Komponenten aus dem Ringlock-Baukasten

einfach und sicher montiert. So schuf

Ringlock ein sicheres Arbeitsumfeld, das

gleichzeitig den Mühlkanal gegen Verunreinigung

schützte und den Straßenverkehr

nicht beeinträchtigte.

„Das Projekt beweist, wie vielfältig die

Einsatzbereiche unseres Modulgerüstes

Ringlock sind. Egal wie komplex sich die

Anforderungen von Renovierungsprojekten

gestalten, wir stehen mit unserem

umfassenden Portfolio aus Schalungs-,

Gerüst- und Digitalen Lösungen aus einer

Hand als erfahrener Partner zur Seite“,

erklärt Doka Österreich-Geschäftsführer

Harald Zulehner.

www.doka.com

DOKA

Sanierung der Mühlkanalbrücke mit Ringlock

Die Attraktivierung der Schieneninfrastruktur im Süden Österreichs durch die Österreichischen

Bundesbahnen nimmt weiter Fahrt auf. Nach dem erfolgreichen Ausbau der

Koralmbahn, bei dem Doka unter anderem bei der Sanierung der Jauntalbrücke beteiligt

war, beginnen nun die Vorbereitungen in der Südsteiermark. Hier soll die Bahninfrastruktur

zwischen Werndorf - Spielfeld-Straß und der Radkersburger Bahn wesentlich

verbessert werden – auch dank des Einsatzes des Ringlock-Modulgerüstes von Doka.

DATEN & FAKTEN

Projekt:

Bauwerkstyp:

Ort:

Bauherr:

Mühlkanalbrücke

Eisenbahn-Stahlbrücke

Spielfeld, Steiermark

ÖBB

Bauausführung: Porr Bau GmbH

Gerüstmontage: Pecan GmbH

Projektdauer:

Fertigstellung: Juli 2024

Eingesetzte

Systeme:

4 Monate

(Gerüsteinsatz 2,5 Monate)

Doka-Modulgerüst

Ringlock

Zweck des Arbeitsgerüst für die

Gerüsteinsatzes: Instandhaltungsarbeiten

an Widerlager und Pfeiler

sowie Hängegerüst für die

Oberflächeninstandhaltung

der Stahlträger

U

m den zukünftigen Anforderungen der

Bahnstrecke gerecht zu werden, wird

auch die rund 100 Jahre alte, 40 m lange

Mühlkanalbrücke bei Spielfeld zur Gänze

saniert. Das variable Modulgerüst Ringlock

war hier der Schlüssel zum Erfolg. Im

ersten Schritt kam das Modulgerüst von

Doka bei der Beton-Instandsetzung des

Mittelpfeilers sowie der Widerlager zum

Einsatz. Auf dem zum Teil stark geneigten

Untergrund bewies Ringlock seine

Flexibilität und Anpassungsfähigkeit.

Im nächsten Schritt der Generalüberholung,

bei der Tragwerksanierung, war auch

wieder Kreativität gefragt. Da im Zuge der

Sanierungsarbeiten des Tragwerks keine

konventionelle Rüstung möglich war, musste

durch die Porr Bau GmbH eine Hängegerüstlösung

gefunden werden – ein Einsatz

wie geschaffen für das Ringlock-Modulgerüst

von Doka. „Durch die enge Abstimmung

mit den Gerüstspezialisten der Doka konnte

eine effiziente, gemeinsame Lösung erarbeitet

werden – sowohl für die Instandsetzung

von Pfeiler und Widerlager, als auch für die

Sanierung des Tragwerks. Dadurch wurde

der Einsatz aufwändiger Sonderkonstruktionen

oder mehrerer verschiedener Gerüstsysteme

vermieden“, so Pero Glavas, Bauleiter

bei Porr.

Ein Gerüst – unzählige

Einsatzmöglichkeiten

Die Hängekonstruktion sollte, neben dem

Einsatz als Arbeitsgerüst, die Lasten von

anfallendem Strahlgut aufnehmen und die

Umwelt während der Korrosionsschutzarbeiten

vor Verunreinigungen schützen. Die

notwendige geometrische Anpassung an

den Brückenbestand sowie die sehr

beengten Platzverhältnisse stellten

zusätzliche Herausforderungen dar.

64 OKTOBER 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Fotos: Doka

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Speichersee Rosswiese, Österreich



BETON + SCHALUNG

Gerüstet für die Produktion

von Recycling-Beton: Durch

die aktuelle Anlagenerweiterung

kann in dem

Transportbetonwerk der

Firma Lahofer nun auch

aufbereiteter Altbeton

zugemischt werden.

BETON + SCHALUNG

Investieren mit der Anlagenerweiterung in eine nachhaltige Zukunft (von links):

Regina Lahofer-Zimmermann, Birgit Lahofer-Loserl, Astrid Lahofer,

Christiane Lahofer und Petra Lahofer.

LAHOFER

50 Jahre Lahofer Beton: neue Anlage zur

Herstellung von Recycling-Beton in Betrieb

Mit einer Betonmischanlage und zwei gebrauchten Fahrmischern begann die in Auersthal

ansässige Baumeister Lahofer GmbH in den 1970er Jahren damit, die eigenen Baustellen

selbst mit Beton zu versorgen. Heute ist die Lahofer Beton GmbH nicht nur im Weinviertel

und Marchfeld tätig, sondern beliefert auch Wiener Großprojekte nördlich der Donau.

Aufgrund der steigenden Nachfrage investierte das Unternehmen in seinem Transportbetonwerk

in eine neue Anlage, mit der nun auch ressourcenschonender Recycling-Beton

produziert werden kann. Auftraggeber können dadurch den ökologischen Fußabdruck

ihres Bauvorhabens verringern.

D

ie Baumeister Lahofer GmbH, die in

diesem Jahr bereits auf eine 110-jährige

Geschichte zurückblicken kann, ist

ein gefragter Partner für die Errichtung

von modernen, massiven und energieeffizienten

Bauwerken verschiedenster Größen.

Der hohe Qualitätsanspruch des Unternehmens,

aber auch der seit vielen Jahren

gelebte Nachhaltigkeits-Gedanke, spiegelt

sich in der modernen Firmenzentrale in

Auersthal wider. In deren Nähe befindet

sich das eigene Sand- und Schotterwerk,

wo die Firma Lahofer auch ein Transportbetonwerk

betreibt. Geleitet wird die

Betonproduktion von Birgit Lahofer-Loserl

und Astrid Lahofer, die in diesem Bereich

schon lange den Gedanken der Ressourcen-Schonung

und der Kreislaufwirtschaft

verfolgen. Da Beton bekanntlich aus Sand,

Wasser, Kies und Zement besteht, war es

naheliegend, die natürlichen Ressourcen

Sand und Kies so weit als möglich durch

hochwertige Recycling-Baustoffe zu

ersetzen.

Dazu Birgit Lahofer-Loserl: „Die

Ressourcen-Schonung durch Verwertung

von Abfällen ist inzwischen ein wesentlicher

Bestandteil des täglichen Lebens und

der Wirtschaft. Um den Primärmaterialanteil

in der Betonproduktion zu reduzieren,

ist es unumgänglich, recyceltes

Baumaterial wiederzuverwenden und in

einem angemessenen Maß der Betonproduktion

zuzuführen.“

Anlagenerweiterung für die

Produktion von Recycling-Beton

Um diese nachhaltige Strategie zu

verfolgen, wurden im Transportbetonwerk

die technischen Voraussetzungen dafür

geschaffen. Kompetenter Partner bei der

Planung und Umsetzung war die Firma

Kaiser GmbH mit Sitz in Deutschfeistritz,

die bereits beim Anlagenbau des bestehenden

Transportbetonwerks mitgewirkt hat.

Die Herausforderung am Standort

Auersthal bestand darin, eine zum

Gelände passende Lösung zu entwickeln

und den Anlagenstillstand während der

Montage so kurz wie möglich zu halten.

Als Ergebnis wurde ein Reihenbunker

mit 4 Kammern vorgesehen, wobei jede

Kammer ein Fassungsvolumen von 40 m³

aufweist. Der Reihenbunker ist mit

speziellen Dosierbändern ausgestattet, um

das Recyclingmaterial aus dem Bunker

auszutragen. Um die erforderliche Menge

an Recyclingmaterial der Betonproduktion

zuzuführen, werden die unterschiedlichen

Fraktionen von einem unterhalb des

Reihenbunkers installierten Wiegeband

verwogen. Dies erfolgt von einer zentralen

Dosiersteuerung entsprechend der

unterschiedlichen Betonrezepturen und

vordefinierten Mengen. Die Dosiersteuerung

wurde im Zuge der Anlagenerweiterung

ebenfalls auf den neuesten Stand der

Technik gebracht. Vom Wiegeband wird

das Recyclingmaterial über ein Fördersystem

in eine bestehende Kieswaage

gefördert, wo es dem Primärmaterial

zugegeben wird. Grenzwerte für den

Austausch von natürlichen Gesteins­

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66 OKTOBER 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH OKTOBER 2024 67



BETON + SCHALUNG

BETON + SCHALUNG

körnungen durch rezyklierte Gesteinskörnungen

wurden ausgetestet und lt.

ÖNorm ersetzt.

Die neue Anlage verfügt über ausreichend

Reserven, um in Zukunft auch eine

erhöhte Nachfrage abdecken zu können.

Im Sinne einer zusätzlichen Absicherung

kann sie im Falle einer Störung des alten

Förderbandes sehr kurzfristig die Versorgung

des Transportbetonwerks mit

Naturmaterial übernehmen. Nach einem

erfolgreich verlaufenden Probebetrieb

werden Baustellen der Firma Lahofer seit

Anfang Juli bereits laufend mit Recycling-

Beton beliefert.

Astrid Lahofer betont: „Durch den

Umbau unserer Betonmischanlage werden

bestehende Produktionsverfahren bei

gleichbleibender Produktivität optimiert.

Es wurde somit die Möglichkeit geschaffen,

eine Reduktion des Primärrohstoffverbrauches

durch ein verbessertes Werkstoffrecycling

zu betreiben, indem z.B.

nicht verwendeter Altbeton dem Herstellungsprozess

für neuen Beton zugeführt

Von rechts: Mischmeister

Mirza Velagic und

Laborant Burim

Ramadani waren mit

ihrer langjährigen

Erfahrung wichtige

Stützen bei der

Umsetzung der

Anlagenerweiterung.

Astrid Lahofer, die

gemeinsam mit Birgit

Lahofer-Loserl den

Betonbereich leitet, mit

dem aufbereiteten Altbeton,

der in un mittelbarer

Nähe der Betonmischanlage

gelagert wird.

wird, was eine Reduktion von den natürlichen

Ressourcen wie Sand- und Kies

bedeutet. Dies ist eine effektive Maßnahme

zur Einsparung von Rohstoffen bei

der Herstellung von Transportbeton.“

Recyclierte Gesteinskörner

und CO2 reduzierter Zement

Der für den Recycling-Beton eingesetzte

Altbeton stammt einerseits aus Rückbauprojekten,

andererseits handelt es sich

dabei auch um den Rückbeton in den

Fahrmischern, der damit einer sinnvollen

Verwertung zugeführt werden kann.

Indem man natürliche Gesteinskörner wie

Sand und Kies teilweise durch recyclierte

Gesteinskörner ersetzt, werden natürliche

Ressourcen geschont. Dazu wird das

Material in regelmäßigen Abständen im

Kies- und Schotterwerk durch einen

externen Dienstleister aufbereitet und

verhaldet. Ein Radlader transportiert die

verschiedenen Körnungen dann über

kurze Wege zu den Kammern der Reihenbunkeranlage.

Alle Betonarten entsprechen

den Normen und sind qualitätsüberwacht

bzw. zertifiziert nach ÖNorm

B 4710-1 2018.

Aber nicht nur bei den Zuschlagstoffen,

auch beim Zement setzt die Firma Lahofer

bei ihrem Recycling-Beton auf Nachhaltigkeit.

Um die Emissionswerte der Betonproduktion

zu senken, verwendet man

CO2 reduzierten Zement. Neben der

Reduktion des Klinker-Anteils ersetzen

Zementhersteller bereits seit vielen

Jahren an den Produktionsstandorten in

Österreich annähernd 100% der fossilen

Primärbrennstoffe durch alternative

Brennstoffquellen aus der Kreislaufwirtschaft.

Innovative Mahlkonzepte leisten

zudem einen wesentlichen Beitrag, um

Klinker zu reduzieren und dennoch die

Leistungsfähigkeit und Dauerhaftigkeit

der Zemente aufrecht zu erhalten.

Regelmäßige Modernisierung

Das Transportbetonwerk bei Auersthal

wurde immer wieder mit neuester Technik

nachgerüstet. So wurde 1982 ein neuer

Betonmischturm mit Mikroprozessor-Steuerung

und einem BHS Doppelwellenmischer

mit 1,25 m³ errichtet – damals die

modernste Stetter Betonmischanlage in

Österreich. Vor 10 Jahren wurde das

Beschicker-Förderband saniert und eine

Photovoltaik-Anlage am Dach des Kiesaufgabebunkers

bzw. am Förderband errichtet.

2018 kam ein neuer BHS Doppelwellen

Chargenmischer mit einer Nennleistung

von 2,25 m³ Beton pro Charge, der

die Ausstoßleistung der Mischanlage

deutlich verbesserte. Weiters erfolgte die

Erneuerung aller Waagen sowie der

Entstaubungseinrichtung. Um die Anlage

im Winter umweltschonend und wirtschaftlich

betreiben zu können, wurde

auch die Außenverkleidung komplett

erneuert. Im Vorfeld der nun durchgeführten

Anlagenerweiterung erfolgte vor drei

Jahren die Modernisierung der Beton-

Recyclinganlage, um eine umweltgerechte

Wiederverwendung von Restbetonmengen

und Reinigungswasser sicherzustellen.

Restbeton wird so behandelt, dass alle

Bestandteile wiederverwendet werden

können und so im Zyklus bleiben.

Neben dem Transportbetonwerk bei

Auersthal betreibt die Firma Lahofer seit

rund 30 Jahren in Kooperation mit

Partner-Betrieben in der Nähe von

Mistelbach ein zweites Betonwerk, das

LSG Beton Kettlasbrunn, das für den

Bedarf im Weinviertel optimal dimensioniert

ist.

„Die Quintessenz unseres Erfolges liegt

in der Kontinuität, ständiger Innovation

und Qualitätsverbesserung. Beton ist für

uns ein genialer Baustoff, der Energie sehr

gut speichert und dessen Qualität über

Jahrzehnte hält. Der Einsatz von hochwertig

aufbereitetem Altbeton in Verbindung

mit CO2 reduziertem Zement ist ein

wichtiger Schritt, damit Beton in Zukunft

eine zentrale Rolle im ressourcenschonenden

Bauen spielt. Wir sind schon dabei!“,

blickt Birgit Lahofer-Loserl zuversichtlich

in die Zukunft.

www.lahofer.at | www.kaiser-anlagen.at

ENERGIE

BÜNDEL

BAUTEILAKTIVIERUNG

Die Frauen-Power der Firma Lahofer freut sich, dass die Anlagenerweiterung

durch die sehr gute Abstimmung der beteiligten Firmen nach nur sieben

Wochen Montagedauer planmäßig den Betrieb aufnehmen konnte.

KÜHLEN

HEIZEN

Die Bauteilaktivierung macht Decken

und Wände aus Beton zum perfekten

Energiespeicher. So kann erneuerbare

Energie das ganze Jahr zum Heizen und

Kühlen genutzt werden. Das bringt mehr

Komfort und weniger Energiekosten.

Mehr dazu auf

betondialog.at

68 OKTOBER 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH



RINGER

Seit 80 Jahren innovativ

und nah am Kunden

Der Ringer Hauptsitz in Regau.

Das Unternehmen steht für eine

Familienkultur, die über Generationen

hinweg die Geschicke des Unternehmens

zu führen verstand.

Wie konnte aus einer kleinen Werkzeugschmiede in Vöcklabruck nach mühsamen Anfängen

ein international operierendes Familienunternehmen mit über 300 Mitarbeitern werden?

Mit einer Unternehmenskultur aus Tradition und gelebten Werten, mit Innovationsgeist

und strikter Kundenorientierung.

S

tefanie Ringer würde staunen, wenn

sie das 1944 von ihr gegründete

Unternehmen heute sehen könnte. Sie hat

das Fundament gelegt, auf dem ihre drei

Söhne Josef, Isidor und Franz aufbauen

konnten. Diesen gelang mit dem ersten

Stahlrohrgerüst mit Fertigbelag in den

1960er Jahren ein durchschlagender

Erfolg. Mit der Übersiedlung an den

heutigen Stammsitz im oberösterreichischen

Regau begann auch der internationale

Erfolg mit den Gerüst- und Schalungssystemen

– Qualitätsprodukte Made

in Austria. Seit 80 Jahren ist das Familienunternehmen

Ringer fest verwurzelt in

der Region, ein wichtiger Arbeitgeber und

verlässlicher Partner der Baubranche.

Durchbruch mit Innovationen

Ende der 1980er Jahren führte Ringer die

erste österreichische Aluminium-Rahmenschalung

ein, 1992 folgte das Master-Schalungssystem

aus Aluminium und Stahl.

Der wachsende Erfolg machte die Ausweitung

der Produktionskapazitäten erforderlich.

Immer mehr Handelsvertretungen

wurden im Ausland gegründet, und Schlag

auf Schlag ging es weiter: 2004 Markteinführung

des Stahl Master Systems, 2006

die ST2000 Stahl Leichtschalung, gefolgt

vom ersten Ringer Deckentisch. Mit seiner

Innovationskraft und seiner beständigen

wirtschaftlichen Entwicklung wurde

Ringer zu einer festen Größe in der

Bauwirtschaft – weit über Österreich

hinaus.

Nachdem 2011 neben Markus und

Thomas Ringer auch Philipp Ringer in das

Familienunternehmen kam, wird es heute

von der dritten und vierten Generation

gemeinsam geführt: wie bisher mit

schlanken Strukturen und kurzen Wegen,

schnell und flexibel auf Kundenwünsche

reagierend, mit Handschlagqualität und

ungebrochener Innovationskraft. Allein in

den vergangenen fünf Jahren wurde die

einseitig bedienbare Wandschalung

Master PRO entwickelt, das Deckenschalungssystem

AluDEK und der Deckentisch

DEKplus. Dazu kamen Investitionen in

Gebäude, Mitarbeiter und Produktionstechnik,

eine große Photovoltaikanlage, ein

interaktiver Showroom, und nicht zuletzt

zahlreiche Auszeichnungen.

Im 80sten Jahr seines Bestehens ist

Ringer bestens für die Zukunft gerüstet:

mit sieben Standorten in Österreich, einer

eigenen Niederlassung in Deutschland

und Töchtern und Partnern über Europa

hinaus. In über 50 Ländern setzen

langjährige und neue Kunden auf die

durchdachten, hochwertigen Lösungen von

Ringer. Denn Qualität zahlt sich aus – das

wusste vor 80 Jahren schon Stefanie

Ringer.

www.ringer.at

Die Ringer Geschäftsführung

(von links):

Thomas Ringer,

Markus Ringer, Peter

Rungger, Robert Traxl,

Peter Ringer und

Philipp Ringer.

70 OKTOBER 2024



BETON + SCHALUNG

BETON + SCHALUNG

Baustelle Karawankentunnel: Eine der 10 Schwing

Autobetonpumpen der Firma Zlanabitnig im

Einsatz beim Vollausbau der 2. Tunnelröhre.

SCHWING

Größte Schwing Betonpumpe Kärntens:

Zlanabitnig investiert in neue Schwing S 47 SX

Ob Einfamilienhaus oder großes Infrastrukturprojekt: Wenn es um die verlässliche und

professionelle Versorgung einer Baustelle mit Beton geht, dann führt zwischen Osttirol und

der Pack an Alexander Zlanabitnig kein Weg vorbei. Damit er für seine Kunden die hohe

Versorgungsqualität jederzeit sicherstellen kann, setzt er auf Fahrmischer, stationäre

Betonpumpen und Autobetonpumpen von Schwing. Mit der neuen S 47 SX befindet sich

auch die größte Schwing Autobetonpumpe Kärntens in seinem Fuhrpark.

S

eit mehr als vier Jahrzehnten führt die

in Ossiach ansässige Franz Zlanabitnig

Transport GmbH Beton- und Erdtransporte

durch. Aus einfachen Anfängen

hat sich das Unternehmen zu einem

kompetenten Spezialisten für Betontransporte

und Betonpumpdienstleistungen

entwickelt. Rund 5.000 Baustellen werden

jedes Jahr in Kärnten mit Beton versorgt.

Fast ausnahmslos zufriedene Kunden

Als Voll-Profi beim Betontransport

und den damit

verbundenen Pumpdienstleistungen

setzt

Firmenchef Alexander

Zlanabitnig konsequent

auf die Qualität der

Schwing Produkte.

Eine Schwing S28X

zeigt ihre Stärken

bei einem Einsatz im

gewerblichen Bereich.

unterstreichen die Bedeutung des Unternehmens

als verlässlicher Transportpartner

für die Bauwirtschaft.

Firmenchef Alexander Zlanabitnig über

wichtige Stationen in der Unternehmensgeschichte:

„Den Grundstein für unsere

Firmenzentrale in Ossiach hat mein

Großvater in den 1970er Jahren gelegt. Er

hat damals mit einem Kipper Transporte

durchgeführt und hier eine kleine Halle

errichtet. Mein Vater war Mechaniker und

hat – so wie ich später – bei MAN in

Villach gelernt. In den 1980er Jahren hat

er sich mit einem Fahrmischer in Wien

selbstständig gemacht und ist 1985 nach

Ossiach gekommen. Er hat den Standort

ausgebaut und begonnen, im Fuhrpark

konsequent auf Schwing Fahrmischer zu

setzen. Seit damals ist es stetig bergauf

gegangen und auch der Fuhrpark, der

72 OKTOBER 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Fotos: Martin Gfrerer / Baublatt.Österreich

- LEISTUNGSSTARK

- 400 MM FRÄSBREITE

- FÜR GROSSE FLÄCHEN

Rotor mit

Trennscheiben

aktuell 23 Fahrzeuge umfasst, ist kontinuierlich

gewachsen. Leider ist mein Vater

2013 erkrankt. Daher habe ich zunächst

die Geschäftsführung und dann 2017 den

ganzen Betrieb übernommen. Wir haben

das Bürogebäude aufgestockt, eine weitere

Halle errichtet und sind gerade dabei, eine

neue Abstellfläche für die Maschinen

anzulegen. Unser Kerngeschäft ist die

Lieferung und Bereitstellungen von Beton,

wobei uns eine enge Partnerschaft mit der

Firma Rohrdorfer verbindet. Das Herzstück

unseres Fuhrparks sind die leistungsfähigen

Geräte der Firma Schwing in

den Bereichen Betontransport und

Betonpumpen. Dazu kommen Kipper und

Lkw-Transporter. Wir sind aber auch im

Verleih tätig, wo wir Kleingeräte und elf

Hebebühnen im Bereich 16 und 20 m zur

Verfügung stellen. Mit dieser Bandbreite

an Dienstleistungen und Spezialgeräten

sind wir ein kompetenter Ansprechpartner

für jedes Bauprojekt. Vom Häuslbauer

über zahlreiche Brücken und Kraftwerke

bis zum Arlberg-, Koralm- und Karawankentunnel

versorgen wir Baustellen jeder

Größe mit Beton. Unter anderem sind

unsere Fahrzeuge zurzeit in Klagenfurt

bei einem der größten Wohnbauprojekte

Kärntens im Einsatz.“

Für die 25 Mitarbeiter der Firma

Zlanabitnig stehen im Fuhrpark 9

Fahrmischer und 10 Autobetonpumpen

von Schwing sowie vier weitere Spezialfahrzeuge

zur Verfügung. Bei den Schwing

Autobetonpumpen handelt es sich um die

Modelle S 28 X, S 31 XT, S 36 X, S 43 SX,

S 45 SX und S 47 SX. Dazu kommen fünf

stationäre Betonpumpen und eine

Fahrmischer-Betonpumpe von Schwing.

Vorher

Nachher

Die Schwing S 47 SX bewährt sich mit einer max. Reichweite von 37,6 m und einer

max. Reichhöhe von 46,1 m auch bei privaten Baustellen. Als einziger Hersteller

produziert Schwing am Standort St. Stefan in Kärnten noch in Europa.

Letztere dient vor allem der Versorgung

kleinerer oder abgelegener Baustellen. In

den letzten zwei Jahren hat die Firma

Zlanabitnig rund ein Drittel des Fuhrparks

erneuert.

Um den Anforderungen eines Großprojekts

2019 gerecht zu werden,

investierte man in eine gebrauchte

Schwing S 47 SX. Mit ihr wurden in einem

Jahr im Schichtbetrieb rund 90.000 m 3

BEF 400RC

So einfach werden gepflasterte Wege, Straßen und Plätze barrierefrei

Herstellung einer barrierefreien Oberflächenbeschaffenheit von

Bewegungs- und Begegnungsflächen nach DIN 18040-3:

- Zum Ebnen der Oberfläche kommt die Schwamborn BEF 400RC mit dem

Trennscheiben-Rotor zum Einsatz

- Die Fugen werden um den Pflasterstein ausgespült/ausgeräumt und danach mit

einem speziellen Fugenmaterial verfüllt (als Option möglich)

- Optional kann das Ergebnis durch Einsatz einer professionellen Schleif maschine

weiter verbessert werden. Zum Beispiel mit unserer DSM 800RC

Mehr Informationen

zur BEF 400RC

Beton verbaut. Seit einigen Monaten ist

nun eine neue S 47 SX der ganze Stolz des

Fuhrparks. Sie beeindruckt mit einer

max. Reichweite von 37,6 m, einer max.

Reichhöhe von 46,1 m und einer max.

Fördermenge von 162 m 3 /h.

Aber auch abseits des Reichweiten-

Rekords bietet der Fuhrpark interessante

technische Highlights. Seit 2008 befindet

sich im Fuhrpark der Firma Zlanabitnig

Tel.: +49 7161 2005 0

info@schwamborn.com

www.schwamborn.com

...mit uns machen Sie Boden gut!



BETON + SCHALUNG

BETON + SCHALUNG

Mit der Schwing

Fahrmischer-

Betonpumpe FBP

24/100-125 versorgt

die Firma

Zlanabitnig auch

kleinere oder

abgelegene

Baustellen.

auch eine Schwing S 31 XT. Diese in Österreich

einzigartige Autobetonpumpe lässt

sich dank des teleskopierbaren ersten

Mastelements, des großen Mastöffnungswinkels

und der ZR-Faltung extrem

flexibel einsetzen und bietet damit nach

Ansicht des Firmenchefs die ultimative

Technik für den Hallenbau.

Die stationären Betonpumpen der

Firma Zlanabitnig kommen bei Tunnelbau-Projekten

in ganz Österreich zum

Einsatz. Bei Bedarf werden auch die

entsprechenden Rohrleitungen zur

Verfügung gestellt. Weiters verfügt das

Unternehmen über einen Rundverteiler

zur gleichmäßigen Verteilung des Betons

auf größeren Flächen. Für den Erdbau

befinden sich im Fuhrpark drei Bagger bis

9 t, die vermietet werden oder bei eigenen

Projekten zum Einsatz kommen.

So wie sein Vater ist auch Alexander

Zlanabitnig von den Schwing Produkten

zu 100% überzeugt: „Das sind ausgezeichnete

Produkte, bei denen es kaum Ausfälle

gibt. Die Betreuung durch das Team und

die Service-Mannschaft der Schwing

GmbH in St. Stefan im Lavanttal ist

tadellos. Das ist für uns extrem wichtig,

Die Firmen Zlanabitnig

und Schwing verbindet

seit Jahrzehnten eine

starke Partnerschaft:

Von links die Familie

Zlanabitnig – Firmenchef

Alexander, Gattin

Sonja, Sohn Tobias,

Tochter Marie und

Vater Franz – mit

Andrea Freitag

(Schwing GmbH,

St. Stefan im

Lavanttal) und Stefan

Wertschnig (Schwing-

Stetter; Gebietsverkaufsleiter

Kärnten,

Salzburg, Steiermark,

Tirol, Vorarlberg) vor

der neuen Schwing

S47SX.

denn wir sprechen ja nicht von einem

Holz- oder Schottertransport, wo du im

Schadensfall das Fahrzeug einfach stehen

lässt. Wenn es bei der Betonpumpe

Probleme gibt, dann muss ich binnen

eineinhalb Stunden reagieren, sonst ist

der Schaden enorm. Das betrifft einerseits

natürlich das Fahrzeug und die Pumpe,

andererseits aber auch das Bauprojekt, wo

nicht fertiggestellte Elemente rückgebaut

werden müssen. Wenn so ein Fall eintritt,

dann mach ich mich sofort auf den Weg

zur Baustelle. Unterwegs kläre ich das

Problem und organisiere ein Ersatzfahrzeug,

einen Kanalspülwagen für die

Notreinigung und einen Servicetechniker.

Damit so etwas aber möglichst selten

passiert, lege ich großen Wert auf eine

hohe Produkt-Qualität. Das ist auch der

Grund, warum ich im Fuhrpark sortenrein

auf die Marken Schwing, MAN und

Manitou setze. Das hat den positiven

Effekt, dass die Ersatzteil-Bevorratung

wesentlich einfacher ist.“

Als ausgebildeter Mechaniker-Meister

erledigt Alexander Zlanabitnig in der

Werkstatt alle Reparaturen selbst. Er

kennt bei seinen Geräten jede Schraube

und kann auch jede Maschine selbst

bedienen. Kritisch sieht er die zunehmende

Technik bei den Autobetonpumpen,

denn für den rauen Baustellen-Einsatz

müssen alle Komponenten in erster

Linie robust ausgeführt sein. Neue

Fahrzeuge werden daher nach der

Übergabe in einigen Bereichen adaptiert,

damit sie seinen Anforderungen

entsprechen.

Neben dem Kerngeschäft Betontransport

engagiert sich die Firma Zlanabitnig

74 OKTOBER 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH

auch in der Kreislaufwirtschaft: 2019

wurde eine Tochterfirma gegründet, die

sich dem Recycling von Styropor widmet.

Als Ausgleich für sein hohes Arbeitspensum

pflegt Alexander Zlanabitnig verschiedene

Hobbys. Wann immer möglich,

restauriert er gemeinsam mit seinem Vater

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Mit ihrem teleskopierbaren ersten Mastelement ist die Schwing S 31 XT

der Firma Zlanabitnig einzigartig in Österreich.

Lkw- und Pkw-Oldtimer. Eine weitere

Leidenschaft, die er von seinem Großvater

übernommen hat, ist es hinter dem Steuer

des Kran-Lkw zu sitzen. Entspannung

findet der seinerzeit jüngste Imkermeister

Österreichs aber auch bei der Betreuung

seiner rund 15 Bienen stöcke.

Starke Partnerschaft mit Schwing

Andrea Freitag von der Schwing Stetter

Baumaschinen Gsellschaft m.b.H. und der

Schwing GmbH in St. Stefan im Lavanttal

als Produktionsbetrieb kennt die Familie

Zlanabitnig schon viele Jahre: „Wir freuen

uns sehr, dass die Firma Zlanabitnig mit

den verschiedenen Schwing Produkten seit

fast vier Jahrzehnten sehr zufrieden ist.

Die neue Schwing S 47 SX ist ein weiterer

Höhepunkt unserer Zusammenarbeit und

unterstreicht die Sonderstellung, die das

Unternehmen für die heimische Bauwirtschaft

hat.“

Die Schwing Gruppe ist ein weltweit

agierendes Maschinenbau-Unternehmen mit

mehr als hundert internationalen Standorten.

Die Bandbreite in der Transportbetontechnologie

reicht von Autobetonpumpen

über Baustellenpumpen, Fahrbetonmischer,

Förderbänder, Betonmischanlagen und

Dickstoffpumpen bis hin zum Zubehör. Als

Hauptproduktionswerk innerhalb der

Schwing Gruppe bietet der Standort in

St. Stefan auch das Know-how der Schwing

Auftragsfertigung an. Diese kann als Teil der

Schwing-Stetter Gruppe auf alle weltweiten

Ressourcen zurückgreifen.

www.schwing.at | www.zlanabitnig.at

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VERMIETUNG

WARTUNG

VERKAUF



BETON + SCHALUNG

1

2

3

PERI

Eine runde Sache: Moderner Schulbau

für eine erfolgreiche Berufsausbildung

Wenn öffentliche Bauvorhaben im geplanten Zeit- und Kostenrahmen realisiert

werden, lohnt sich ein genaueres Hinschauen. In Sigmaringen wurde ein neuer

Berufsschulkomplex im Rahmen einer Öffentlich-Privaten Partnerschaft (ÖPP)

errichtet – ohne jegliche Verzögerungen.

D

ie baden-württembergische Kreisstadt

Sigmaringen liegt am Rande der

Schwäbischen Alb im Naturpark Obere

Donau. Die ehemalige Residenzstadt ist

geprägt durch das Hohenzollernschloss

und viele weitere historische Gebäude.

Heute bildet Sigmaringen das moderne

Mittelzentrum der Region Bodensee-Oberschwaben

mit vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten.

Derzeit als „Leuchtturmprojekt“

im Fokus: Mit dem Neubau der

Bertha-Benz-Schule werden alle bisher auf

5 Standorte verteilten Berufsschulbereiche

in einem gemeinsamen Schulgebäudekomplex

zusammengefasst. Dieser bietet

bereits ab dem Schuljahr 2025/2026 ein

modernstes Ausbildungsumfeld für bis zu

1.350 Voll- und Teilzeitschüler in insgesamt

65 Klassen.

Das markante, kreisförmige Schulgebäude

mit dem nördlich angeschlossenen

Gebäuderiegel für Werkstätten der

Fachbereiche war 2023/2024 die größte

Baustelle im Landkreis Sigmaringen. Trotz

hoher technischer Anforderungen und

Qualitätsansprüche wurde der Komplex

innerhalb von nur 18 Monaten Rohbauzeit

errichtet. Exakt im geplanten Zeit- und

Das markante,

kreisförmige Schulgebäude

mit dem nördlich angeschlossenen

Gebäuderiegel

war 2023/2024 die größte Baustelle

im Landkreis Sigmaringen.

Stolze 90 m beträgt der Durchmesser

des Kreisbaus, der auf

drei bis vier Etagen verteilt die

Unterrichtsbereiche und

die Aula beinhaltet.

Kostenrahmen und ohne jegliche Verzögerungen

konnte Ende März 2024 Richtfest

gefeiert werden. Insbesondere bei öffentlichen

Bauvorhaben eine wahre Meisterleistung.

Das Bauunternehmen Reisch aus dem

nahegelegenen Bad Saulgau zeichnet im

Rahmen eines ÖPP-Projekts, also einer

Öffentlich-Privaten Partnerschaft, von der

Planung über den Bau bis hin zum

25-jährigen Betrieb des Schulprojekts

verantwortlich. Ein weiterer besonderer

Aspekt ist auch der konsequente Anspruch

an maximale Nachhaltigkeit über den

gesamten Lebenszyklus des Projekts: nach

höchstem DGNB-Platin-Standard. Somit

unterliegen auch alle Arbeitsprozesse und

Baustoffe einer hohen Anforderung in

Bezug auf Qualität und Nachhaltigkeit.

Auf der Großbaustelle wurden innerhalb

kürzester Zeit rund 21.000 m³ Beton

verarbeitet, der ausschließlich von einem

Reisch-eigenen, extra zertifizierten

Betonwerk in Bad Saulgau bezogen wurde.

Unter anderem kam auch Recyclingbeton

zum Einsatz. Betonfertigteile lieferte

größtenteils das hausinterne Fertigteilwerk,

die ebenfalls hausinterne Schreinerei

kümmerte sich um die benötigten

Holzbau-Werkstoffe.

Bei allen Schalungsaufgaben konnten

sich die Reisch-Verantwortlichen mit Peri

auf einen zuverlässigen Partner verlassen:

Die Ingenieure der Weißenhorner Peri

Niederlassung unterstützten die Arbeitsvorbereitung

bei der umfassenden Schalungsplanung

und die Bauausführung mit

kompetentem Support. Das im Eigenbestand

befindliche Schalungsmaterial

wurde dabei projektspezifisch mit Systemgerät

aus dem umfangreichen Peri

Mietpark ergänzt. Wo notwendig, plante

und fertigte der Peri Sonderschalungsbau

individuelle Schalungskörper mittels

moderner CNC-Maschinen.

Stolze 90 m beträgt der Durchmesser

des Kreisbaus, der auf drei bis vier Etagen

verteilt die Unterrichtsbereiche und die

Aula beinhaltet. Der begrünte Innenhof

wird zum Mittelpunkt des Campusgebäudes,

das sich zur Stadt hin über einen

großzügigen Eingangsbereich öffnet.

Entsprechend rund geht es auch im

Gebäudeinnern weiter, hier bestimmen

zudem Sichtbetonflächen die Gebäudearchitektur.

Fotos: Peri Deutschland

6

1 Bei allen Schalungsaufgaben konnten sich die Reisch-Verantwortlichen mit Peri auf einen zuverlässigen

Partner verlassen. 2 Rund geht es auch im Gebäudeinnern zu. Hier bestimmen zudem Sichtbetonflächen

die Gebäudearchitektur. 3 Das Campusgebäude öffnet sich zur Stadt hin über einen großzügigen

Eingangsbereich. 4 Mittels aufgedoppelter Knaggenkästen auf den Maximo Struktur Wandschalungselementen

ließen sich runde Wände maßgenau, in sehenswerter Sichtbetonqualität und dank der einseitig

bedienbaren MX Ankertechnik in kurzer Zeit herstellen. 5 Sonder-Deckentische auf Basis der

V ariodeck Stahlriegel-Deckentische dienten gleichermaßen als Arbeitsbühne und Auflagerkonstruktion

für die runden Fertigteilbrüstungen. ASG Arbeitsbühnen und der Prokit Seitenschutz sorgten für einen

konsequent hohen Sicherheitsstandard. 6 Mithilfe der Rapid Säulenschalung konnten auch die

Ortbetonstützen mit höchsten Ansprüchen an die Betonoberfläche hergestellt werden.

Ob mit der Maximo Rahmenschalung und

der Rundflex Rundschalung für gerade und

runde Stahlbetonwände, mit der Rapid

Säulenschalung für Ortbetonstützen oder der

Multiflex Träger-Deckenschalung für die

Geschossdecken: Für jede Aufgabe wurde

gemeinsam ein stimmiges Lösungskonzept

erarbeitet. Multiprop Alu-Deckenstützen und

Peri UP Stütztürme kamen als geeignetes

Tragsystem zum Einsatz, ASG Arbeitsbühnen

und der Prokit Seitenschutz sorgten für einen

konsequent hohen Sicherheitsstandard.

Wo sinnvoll, ergänzten projektspezifische

Sonderlösungen den Peri Systemeinsatz.

4 5

Beispielsweise dienten Sonder-Deckentische

auf Basis der Variodeck Stahlriegel-Deckentische

gleichermaßen als Arbeitsbühne und

Auflagerkonstruktion für die runden Fertigteilbrüstungen.

Und mittels aufgedoppelter

Knaggenkästen auf den Maximo Struktur

Wandschalungselementen ließen sich runde

Wände maßgenau und in sehenswerter

Sichtbetonqualität herstellen. Die Maximo

sorgte dabei nicht nur für sehenswerte

Betonoberflächen, mit ihrer einseitig bedienbaren

MX Ankertechnik beschleunigte sie

zudem auch die Arbeitsabläufe.

www.peri.at

76 OKTOBER 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH OKTOBER 2024 77



BETON + SCHALUNG

BETON + SCHALUNG

Fotos: Baumit

BAUMIT

Pavillon als Best-Practice-Beispiel

für nachhaltigen Betondruck

In unmittelbarer Nähe zum Viva Forschungspark in Wopfing steht seit kurzem ein

Pavillon der besonderen Art. Einerseits dient er als moderner Unterstand, andererseits

ist er ein Best-Practice-Beispiel für den Baumit BauMinator 3D-Betondruck.

D

as Besondere daran: Was man im

Pavillon im Kleinen auf ca. 80 m 2

sieht, wurde bereits in großen Projekten

erfolgreich umgesetzt. Baumit setzt mit

dem 3D-Druck Pavillon ein Beispiel für

ressourcenschonendes, automatisiertes

und dennoch individuelles Bauen.

„Der Baumit BauMinator platziert

Beton dort, wo er gebraucht wird und lässt

ihn weg, wo er nicht gebraucht wird.

Bauteile wie Betondecken und Wände

können schnell und stark gewichtsreduziert

hergestellt werden. Bei unserem

Pavillon in Wopfing gelang es, rund 45%

leichter als bei konventioneller Planung zu

bauen und dabei über 30% CO2 einzusparen“,

erklärt Robert Schmid, Eigentümer

und Geschäftsleitung Baumit, im Rahmen

der offiziellen Eröffnung.

3D gedruckte Aussparungskörper – statisch

optimiert – werden auf einer

Schalungsplatte mit der offenen Seite

nach unten aufgelegt, die Bewehrung und

Ökobeton dazwischen eingebracht. Das

Von links: Thomas Varga (Baumit 3D-Betondruck),

Robert Schmid (geschäftsführender

Gesellschafter Baumit Group), Eduard Artner

(Leitung Geschäftsfeld Baumit 3D Betondruck),

Stefan Peters (Institut für Tragwerksentwurf

TU Graz), Dorijan Rajkovic (Geschäftsführung

Baumit Group), Christian

Wahlmüller (Leiter Nachhaltigkeitsmanagement

Swietelsky AG) und Christoph Wallner

(Baumit 3D-Betondruck).

Eduard Artner erläutert die Funktionsweise

des 3D-Betondrucks am Beispiel einer frisch

gedruckten „Masche“.

Ergebnis ist eine zweiachsig gespannte

Rippendecke, welche bereits jetzt die CO2

Ziele von 2030 erfüllt. Genau aus diesem

Grund erhielt das Baumit BauMinator-

Team für das Projekt Tiefgarageneinfahrt

in Nördlingen (Deutschland) im November

2023 den deutschen Architekturpreis

Beton.

Das von Baumit und dem Institut für

Tragwerksentwurf (ITE) der TU Graz

entwickelte neue Rippendeckensystem

wurde bereits in Österreich und Deutschland,

inklusive aller notwendigen Prüfungen

umgesetzt. Dabei sind Deckengrößen

bis über 700 m² realisiert worden. Zu

besichtigen sind diese Rippendeckensysteme

in Lunz am See, Nördlingen sowie in

Bludenz – Folgeprojekte sind bereits in

Arbeit.

Um die Vision – hohe CO2 Reduktion

durch hohe Materialeinsparung, Modulares

Bauen, kurze Produktionszeiten durch

hohe Automatisierung – zu erfüllen, hat

Baumit den BauMinator entwickelt. Dabei

handelt es sich um ein optimal abgestimmtes

Gesamtsystem aus Spezialmörtel,

Roboter, Pumpen und Software. Aufbauen,

Einschalten, Drucken – in einem Tag kann

das System sowohl stationär sowie im

Produktionsverbund eines Fertigteilwerkes

eingesetzt werden. Obwohl Lage

auf Lage gedruckt wird, ist das Material so

homogen wie gegossen. Bauteile in Größen

von ca. 2 x 3 x 0,4 m sind in zwei Stunden

fertig gedruckt. Beim Austritt aus der

Düse wird bereits eine Festigkeit erreicht,

dass bis zu 60° Winkel gedruckt werden

können. Der Prozess ist bis zum eigentlichen

Druck 100% digital – die Grundvoraussetzung

für die Zukunft. Für die

Umsetzung der Projekte stehen bereits

Partner in Deutschland und Österreich

zur Verfügung.

„Der 3D-Betondruck hat bereits seinen

Platz in der automatisierten Herstellung

von Bauteilen und Elementen gefunden

und ist ein wichtiger Eckpfeiler für

zukunftsorientiertes, automatisiertes und

ressourcenschonendes Bauen in Modulbauweise“,

so Eduard Artner, Leitung

des Geschäftsfelds 3D-Betondruck

bei Baumit.

www.baumit.at/bauminator

Die Zugstrecke Lyon-Turin führt durch das Saint-Jean-de-Maurienne-Tal.

In diesem Zusammenhang werden unter anderem Schallschutzwände,

Wege, Brücken und Bahnsteige errichtet.

NOE

Optische Integration durch neue Matrizen

Um beim Basistunnel Lyon-Turin die neuen Infrastrukturbauten in die Landschaft

zu integrieren, kommen speziell entwickelte Schalungsmatrizen von NOE zum

Einsatz, die das Erscheinungsbild von Gabionen nachbilden.

D

er Basistunnel Lyon-Turin gehört mit

einer Länge von 57,5 km zu den

längsten Eisenbahntunneln der Welt. Er

besteht aus zwei parallelen Röhren, die

jeweils einen Schienenstrang aufnehmen.

Doch die Hochgeschwindigkeitsstrecke

verläuft nicht nur unter Tage, sondern

auch oberirdisch – etwa durch das Saint-

Jean-de-Maurienne-Tal. Hier entstehen

Schallschutzwände, Wege, Brücken,

Bahnsteige u. v. m. Diese müssen in die

Umgebung integriert werden. Um das

sicherzustellen, wurde ein Pariser Architekturbüro

damit beauftragt, ein gestalterisches

Konzept zu entwickeln und ein

bevorzugtes Material für die Errichtung

der Bauwerke zu bestimmen. Die Planer

entschieden sich für Betonwände, deren

Oberfläche die Struktur von Gabionen

nachbilden. Diese sollten mithilfe von

Matrizen erstellt werden, die in der

Schalung fixiert, mit Beton übergossen und

nach dem Aushärten entfernt werden.

Die Herausforderung, die gewünschte

Schalungsmatrize anzufertigen, löste die

NOE Betongestaltung GmbH durch die

Zusammenarbeit mit einem Künstler, der

immer wieder Designs für das Unternehmen

entwirft. Für dieses Projekt modellierte

er eine entsprechende Gießvorlage,

die zur Herstellung der Schalungsmatrize

genutzt wurde. Und so gelang es NOE

nach zweijähriger Entwicklungsarbeit,

eine NOEplast-Struktur auf den Markt zu

bringen, die den geriffelten Stahl eines

Gabionenkorbes und die einzelnen Steine

in der Mauer täuschend echt darstellt. Sie

trägt den Namen „Gabion“.

Die neue Matrize hat eine Größe von

2,9 x 2,4 m und ist 3,7 cm dick. Sie weist

keinerlei Hinterschneidungen auf, sodass

sie sich leicht vom Beton löst. Mit ihr

können extrem große Flächen ohne

sichtbare Fugen oder Versprünge erstellt

werden. Dies zeigt sich eindrucksvoll an

einer 15 x 10 m großen Wand, die das

ausführende Unternehmen mit der

NOE-Matrize auf einmal eingeschalt hat.

Insgesamt lieferte NOE 1.200 m² Matrize

auf die Baustelle. Dort wird damit eine

55.000 m² große Betonfläche herstellt.

Möglich ist dies nur, weil das ausführende

Bauunternehmen die Matrize ca. 40-mal

wiederverwendet. Doch damit geht es noch

Zum Einsatz kamen zwei verschiedene NOE-Schalungsmatrizen.

Eine wurde speziell für das Projekt entwickelt und bildet die

Oberflächenbeschaffenheit von Gabionen wieder. Eine weitere

stammt aus dem Standardsortiment des Unternehmens und bildet

die Struktur von sägerauen Holzbrettern ab.

lange nicht an die Belastungsgrenze der

NOEplast. Sie lässt sich je nach Struktur

und äußeren Einflüssen bis zu 100-mal

nutzen.

NOE erleichtert zudem die Arbeit des

ausführenden Bauunternehmens, indem

es die Matrizen direkt im Werk auf eine

Trägerplatte klebt. Sobald die Matrize vor

Ort geliefert ist, kann sie auf die dort

eingesetzte Schalung montiert werden.

Ein wichtiger Grund, warum sich die

Planer gegen echte Gabionen mit einer

dahinterliegenden Betonwand entschieden,

war die Überprüfbarkeit der Statik.

Da die Bahnlinie von einem Hochgeschwindigkeitszug

genutzt wird, muss die

SNCF regelmäßig die Statik der tragenden

und anliegenden Bauteile prüfen. Ein

zweischaliger Wandaufbau hätte dies

erheblich erschwert. Da sich NOE das

Design als Geschmacksmuster eintragen

ließ, wird es lange Zeit der einzige

Anbieter sein, der diese Struktur auf den

Markt bringt. Ein großer Vorteil, da das

Relief schon jetzt auf großes Interesse

stößt.

www.noe.eu

78 OKTOBER 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH OKTOBER 2024 79



GALABAU

GALABAU

Zusammenspiel von

Mensch und Natur:

Der ELCA-Trend-

Award 2024 wurde an

das österreichische

Netzwerk „Natur im

Garten“ vergeben.

BOBCAT

Minibagger E27:

kompaktes Kraftpaket

Bobcat informierte über sein breites Sortiment für die Landschaftsgestaltung

und Grünflächenpflege. Da der Minibagger E27 selbst mit

dem optionalen schweren Gegengewicht nur einen Überhang von

280 mm hat, ist er ideal für Baustellen mit begrenztem Platz. Dies

macht die Maschine zum optimalen Werkzeug für anspruchsvolle

Anwendungen, bei denen Leistung und Transportfähigkeit wichtiger

sind als Kompaktheit. So hilft beispielsweise die Hydraulikklammer

von Bobcat am E27, mehr Objekte und Materialien präzise aufzunehmen,

anzuheben, zu transportieren und zu platzieren. Beim

Einsatz der Hydraulikklammer in Verbindung mit einem Räumlöffel

lassen sich sperrige Objekte wie Baumstümpfe und Betonfragmente

leicht entfernen.

Eines der Highlights war der L95, das Spitzenmodell der Kompakt-

Radlader von Bobcat. Jan Moravec, Vice President of Product, Bobcat

EMEA: „Der L95 bietet Höchstleistung, hohe fahrbare Nutzlast,

erhöhten Bedienerkomfort einschließlich intuitiver Bedienelemente

für eine einfache Handhabung und die größte Vielseitigkeit dank der

erweiterten Anbaugerätesteuerung.“

Beim Bobcat-Raupenlader T86 garantiert die Super Flow-Funktion

selbst mit den leistungsintensivsten Anbaugeräten eine hervorragende

Leistung und genügend Kraft für die anspruchsvollsten Anwendungen.

Zu den beliebten Anbaugeräten für den T86 gehören der Erdbohrer,

die Buschsäge, die Bodenfräse, der Vibrations-Grabenverdichter

und insbesondere der leistungsstärkste Forstmulcher von Bobcat.

www.bobcat.com

RÄDLINGER

Maschinen- und Stahlbau GmbH

Kammerdorfer Straße 16

D-93413 Cham

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MESSE-NACHLESE

Grüne Branche ist fit für die Zukunft

Die Jubiläumsausgabe der 25. GaLaBau

ging vom 11. bis 14. September im

Messezentrum Nürnberg über die Bühne.

Die hohe Innovationsdichte, der persönliche

Austausch sowie der Erlebnis-Charakter

der Messe beeindruckten die über

66.000 Fachbesucher aus 80 Ländern. Sie

konnten sich auf einer Fläche von fast

61.000 m2 bei mehr als 1.100 ausstellenden

Unternehmen aus 33 Ländern in 14

Messehallen zu aktuellen Trends der

Branche informieren.

Erfolg für Österreich: In diesem Jahr

vergab die European Landscape Contractors

Association (www.elca.info) den

renommierten ELCA-Trend-Award 2024

an das österreichische Netzwerk „Natur

im Garten“ (Bild oben). Die Jury begeisterte,

dass das Projekt das Ziel verfolgt,

Gärten und Grünflächen ökologisch zu

gestalten, auf den Klimawandel anzupassen

und die Biodiversität zu fördern.

Mit erfolgreichen Formaten wie dem

GaLaBau Experten-Forum, den GaLaBau

Landscape Talks oder der Sonderschau

„Digitalisierung praktisch gestalten“

wurde die Internationale Leitmesse für

Urbanes Grün und Freiräume ihrem

Anspruch gerecht, der Branche neue

Lösungen zu aktuellen Herausforderungen

zu bieten. Inspiration zum Thema Klimaanpassungen

bot unter anderem die zweite

Fotos: NürnbergMesse / Frank Boxler

Ausgabe des Grün-Blauen Pfads. Die

erstmals initiierten Guided Tours erfreuten

sich hoher Nachfrage. Weitere Besuchermagnete

waren im Jubiläumsjahr die

Fachforen mit einem Programm auf hohem

Niveau, die Aktionsflächen im Freigelände

mit praxisnahen Vorführungen sowie der

Landschaftsgärtner-Cup 2024.

Die nächste GaLaBau findet turnusgemäß

2026 statt – dann mit neuer Laufzeit: von

Dienstag 15. bis Freitag 18. September

2026 im Messezentrum Nürnberg. Die

Laufzeitänderung ist eine sowohl von

Aussteller- als auch Besucherseite

gewünschte Neuerung.

www.galabau-messe.com

Der Minibagger E27 bietet hohe Leistung für anspruchsvolle

Einsätze. Mit der Bobcat-Hydraulikklammer lassen

sich Gegenstände präzise aufnehmen.

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BAUBLATT.ÖSTERREICH OKTOBER 2024

81



GALABAU

GALABAU

Der Cat Deltalader

299D3 XE spielt seine

Stärken wie niedrigen

Bodendruck besonders

im Sport- und Golfplatzbau

aus. Seine

patentierte Laufwerksfederung

erhöht die

Traktion in unebenem

Gelände und verleiht

dem Gerät zudem hohen

Fahrkomfort.

ZEPPELIN

Grünflächen effizient gestalten

Der elektrische Minibagger

Cat 301.9 E ist

ideal für innerstädtische Baustellen

oder den Einsatz in

naturgeschützten Umgebungen

geeignet.

Zeppelin Baumaschinen zeigte neueste

Cat Maschinentechnik und Anbaugeräte

sowie ausgereifte digitale Lösungen und

Assistenzsysteme. Zu sehen war eine

große Bandbreite an Minibaggern,

angefangen von 1,9 t aufwärts. Vorgestellt

wurden die Typen 301.8, 302.7CR, 303.5

CR, 306 CR und 309 CR. Ihre Joystick-

Steuerung für die Fahr- und Schildbewegungen

erleichtert die Bedienung. Dabei

kann der Fahrer von der konventionellen

Hebel-/Fußpedal-Lenkung mühelos auf die

Joysticks umschalten. Ein serienmäßiger

Tempomat erleichtert das Bewegen auf

der Baustelle, insbesondere bei längeren

Geradeausfahrten. Darüber hinaus bieten

die kompakten und zugleich kraftvollen

Maschinen eine gute Manövrierfähigkeit

mit ausreichend Hub- und Grabkraft

sowie genügend Reserven für Anbaugeräte.

So ist der Cat Minibagger 301.8 mit

einem Tiltrotator ausgestattet und wird

damit zum wahren Multitool. Alle daran

befestigten Werkzeuge können nun um

360° gedreht werden und mühelos bis zu

45° nach links und rechts schwenken.

Noch dazu kann der Maschinist die

Anbaugeräte dank des hydraulischen

Schnellwechslers direkt vom Führerhaus

mühelos an- und abkoppeln.

Weiters wurde mit dem Cat 301.9 E der

erste elektrische Minibagger präsentiert.

Seine technischen Leistungen entsprechen

weitgehend denen des konventionellen Cat

301.8. Beim 301.9 reicht eine volle Akku-

Ladung für einen durchschnittlichen

Acht-Stunden-Tag im Garten- und

Landschaftsbau. Für lärm- und emissionssensible

Bereiche stellte Zeppelin Baumaschinen

außerdem den Cat 906 Electric vor.

Der rein batterieelektrische Radlader

zeichnet sich wie seine dieselmotorischen

Counterparts durch kräftige Z-Ladekinematik,

leichtgängigen Joystick, optimale

Sichtverhältnisse sowie hohe Hub- und

Grabkräfte aus.

Der ZL 25 – der kleinste Radlader der

neuen ZL-Serie – punktet ebenso wie die

größeren Modelle mit hoher Produktivität

bei niedrigen Emissionswerten. Bereits ab

Werk sind die Modelle mit hochwertigen

und umfangreichen Standardausrüstungen

ausgestattet. Ebenfalls serienmäßig ist das

separate Inchpedal, was den Verschleiß

reduziert und eine feinfühlige Verteilung

der Schub- und Hubkräfte ermöglicht.

Verschiedene Schnellwechsler ermöglichen

den Einsatz zahlreicher Anbaugeräte.

Abgerundet wurde das gezeigte Leistungsspektrum

vom vielseitigen Cat Deltalader

299D3 XE, der seine Stärken wie niedrigen

Bodendruck besonders im Sport- und

Golfplatzbau ausspielen kann. Die

patentierte Laufwerksfederung der

Kompaktmaschine erhöht die Traktion in

unebenem Gelände und verleiht den

Geräten zudem hohen Fahrkomfort. Dabei

ist der Cat Deltalader 299D3 XE mit einer

Hochdruck-Hydraulik für Anbaugeräte mit

noch höheren Arbeitsdrücken ausgestattet

und bietet dank der Vertikalhubkinematik

etwa beim Beladen von Lkw mehr Reichweite.

Mitaussteller Zeppelin Rental stellte

ebenfalls das Thema Nachhaltigkeit in den

Fokus seines Messeauftritts. Zu sehen

waren zahlreiche emissionsfrei arbeitende

Maschinen und Geräte aus dem Mietpark.

www.zeppelin-cat.at

Fotos: Zeppelin

eMobility

Ladesäule

Die mobile

Ladelösung für

Ihre Baustelle

Depot in der Nähe

finden und mieten:

MTS

Neue Lösungen im Fokus

Der Automatisierungs- und Digitalisierungsspezialist

MTS präsentierte neue

Modelle für kleinere Baggertonnagen und

optimierte diese durch weitere Features.

Beispiel dafür sind der neue V3/V4-Wechseladapter-Verdichter,

die neuen MTS-

Bodenrecycler BF90 und B150-2 sowie die

neuen Tiltrotator-Modelle für die 8-10 t

Klasse mit innen liegendem Zylinder. Auf

besondere Aufmerksamkeit stieß auch der

gemeinsam mit Vemcon vorgestellte

Ausblick auf die digitale Zukunft des

GaLaBaus und künftige Standards wie

MIC 4.0, an deren Entwicklung MTS im

Bereich seiner intelligenten Anbaugeräte

maßgeblich beteiligt ist.

„Aufgrund der großen Nachfrage seitens

unserer GaLaBau-Kunden haben wir

unser Wechseladapter-Feature auf unsere

kleinen Verdichter-Modelle ausgerollt und

im Zuge dessen gleich mit einem neuen

Sicherheitssystem optimiert. So punkten

diese nicht nur mit ihrer einzigartigen

Wechselfunktion, sondern auch mit noch

mehr Leistung und Laufruhe sowie einer

MTS informierte

unter anderem

über die Vorteile

der neuen Verdichter-Modelle.

noch kompakteren Geometrie“, erläutert

MTS-Konstruktionsleiter Frank Edmaier

die Neuerungen der neuen Verdichter-

Modelle. „Damit ergeben sich für unsere

kleinen WA-Verdichter zunächst einmal

völlig neue Einsatzbereiche. Darüber

hinaus lassen sie sich künftig auch mit

hydraulischen Anbau-Werkzeugen

betreiben, was deren Einsatzmöglichkeiten

noch vielfältiger macht; beispielsweise

durch das Ankoppeln einer hydraulischen

Pfostenramme.“ Betont wurde auch, dass

die neuen MTS-Bodenrecycler BF90 und

B150-2 mit ihren beiden Modulen einen

mühelosen Wechsel zwischen Feinabsiebung

(20 mm bis 35 mm) und Sieben &

Brechen (20 mm und 35 mm) ermöglichen.

www.mts-online.de

Diese mobile Ladesäule wurde speziell für den Einsatz

auf Baustellen und in industriellen Umgebungen

entwickelt. Basierend auf jahrzehntelanger

Erfahrung und umfassendem Know-how bietet

sie eine robuste und zuverlässige Lösung für die

effiziente und sichere Stromversorgung. Hergestellt

in einem DEKRA- und ISO-zertifizierten Werk in den

Niederlanden, erfüllt sie höchste Qualitätsstandards.

Die Ladsäule muss vor Ort von einer ausgebildeten

Elektrofachkraft instaliert werden.

Ihre Vorteile auf einen Blick:

> Robust: 10 mm dickes Vollgummi, öl-,

UV- und säurebeständig, schlagfest.

> Kompatibel: Typ 2 Ladekupplungen mit

Schutzkappen, für viele Elektrofahrzeuge.

> Intelligent: Ladeleistung bis zu 11 kW,

Kommunikation mit jedem Fahrzeug.

> Sicher: Typ B Fehlerstromschutzschalter, 4-poliger

Leistungsschalter (16A, B-Charakteristik).

> Abschließbar: 4-poliger Hauptschalter,

63 Ampere, abschließbar.

> Stabil: Vollbadverzinktes Untergestell,

niedriges oder hohes Modell.

82 OKTOBER 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH



GALABAU

GALABAU

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AMMANN

Für jede Aufgabe den richtigen Verdichter

Ammann hat für die leichte Verdichtung immer mehr Maschinen mit

Elektroantrieb im Programm. Der e-Stampfer eATR 68 hat, wie das

bewährte Verbrennermodell, eine Sprunghöhe von 65 mm und eine

Schlagzahl von 11 Hz. Mit den vorwärtslaufenden elektrischen Rüttelplatten

eAPF 12/40 bzw. 12/50 haben Landschaftsgärtner alle Freiheitsgrade:

Sie lassen sich leicht führen, verdichten auch am Hang

und jedes Material effizient. Für Pflasterarbeiten lässt sich eine Pflastermatte

sehr einfach und werkzeuglos montieren. Der Pluspunkt:

Durch die beim Elektromotor bessere Geschwindigkeits- und Drehmomentsteuerung

verdichten sie sogar noch präziser und effizienter.

Mit der schweren hydrostatischen Rüttelplatte eAPH 70/95 bringt

Ammann die branchenweit erste elektrisch angetriebene Maschine in

dieser Gewichtsklasse auf den Markt. Sie verdichtet mit dem

bewährten 3-Wellen-Erregersystem. Auch Steigungen und bindige

Böden sind kein Problem. Die eAPH 70/95 arbeitet mit einem Lithium-

Ionen-Akku mit 9,2 kWh. Zu eMission, dem e-Programm der Ammann-

Verdichter, gehört noch die vollelektrische Tandemwalze eARX 26-2.

Die Antriebs- und Vibrationsmotoren sind mit rekuperativer Technik

ausgestattet – so reicht eine Akku-Ladung in der Regel für eine acht

Stunden Schicht. Geladen sind die Akkus, egal ob fest verbaut wie bei

Die elektrische Tandemwalze

eARX 26-2 kann ganz normal

an einer Steckdose oder

einem Schnellladegerät

geladen werden.

der hydrostatischen Rüttelplatte eAPH oder austauschbar wie beim

Stampfer oder den vorwärtslaufenden Vibrationsplatten, schnell und

problemlos – über Nacht oder, bei Bedarf, in einem kürzeren Zeitraum

auch während einer Schicht.

www.ammann.com

LIEBHERR

Multitalente für den GaLaBau

Liebherr zeigte unter anderem den Mobilbagger A 912 Compact

(1), den batterieelektrischen Radlader L 507 E (2), den Raupenbagger

R 920 Compact mit geringerem Heckschwenkradius (3)

und als Universalgerät den Teleskoplader T 33-10s (4).

Der Mobilbagger A 912 Compact spielt

seine Vorteile insbesondere im Gartenund

Landschaftsbau sowie auf innerstädtischen

Baustellen mit beengten Platzverhältnissen

aus. Trotz seiner kompakten

Abmessungen verfügt die Maschine über

eine Motorleistung von 90 kW / 122 PS.

Der Motor erbringt seine maximale

Leistung bereits bei niedrigen Drehzahlen.

Dies sorgt für eine hohe Kraftstoffeffizienz

und schont gleichzeitig die

Komponenten.

Die Eigenschaften eines Standard-Raupenbaggers,

wie hohe Leistung und

Vielseitigkeit, verbindet der Liebherr R

920 Compact mit den Vorteilen eines

Kompaktbaggers. Der leistungsstarke

Dieselmotor hat eine Leistung von 110

kW / 150 PS und entspricht den Anforderungen

der Abgasstufe V. Mit einem

geringen Heckschwenkradius von nur

1.850 mm ist er flexibel auf innerstädtischen

Baustellen einsetzbar. Unter

anderem kann der Kunde aus vier

Fahrwerkskombinationen und verschiedenen

Planierschildvarianten wählen.

Mit dem L 507 E präsentierte Liebherr

den ersten elektrifizierten Radlader der

Firmengruppe. Er verbindet die bewährten

Vorteile eines Liebherr-Stereoladers

mit einem von Liebherr entwickelten

batterieelektrischen Antriebskonzept. Die

Leistungsfähigkeit des L 507 E ist

identisch mit herkömmlich angetriebenen

Liebherr-Radladern derselben Größenklasse.

Dabei stößt er lokal kein CO2 aus

und auch die Lärmemissionen sind gering.

Liebherr setzt beim L 507 E auf ein

speziell für den Radlader-Einsatz entwickeltes

Hochvolt-Batteriesystem, das eine

kraftvolle Leistungsentfaltung und

effiziente Ladevorgänge sicherstellt.

Auch der kleinste Vertreter der Liebherr-

Radlader war zu sehen: Der L 504

Compact verkörpert die Qualitäten

größerer Liebherr-Radlader und überzeugt

mit einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis.

Der Compactlader

verfügt über ein robustes Hubgerüst mit

Z-Kinematik, das den Einsatz verschiedenster

Anbauwerkzeuge ermöglicht. Für

den sicheren und präzisen Betrieb mit

einer Ladegabel hat Liebherr die Parallelführung

optimiert.

Ein weiteres Highlight war der innovative

Teleskoplader T 33-10s, der speziell für

die anspruchsvollen Anforderungen im

Garten- und Landschaftsbau entwickelt

wurde. Mit einer maximalen Hubhöhe von

10 m und einer Tragfähigkeit von 3,3 t

eignet sich der T 33-10s ideal für eine

Vielzahl von Aufgaben im GaLaBau: von

der Materialbeförderung bis hin zu

präzisen Arbeiten auf engen Baustellen.

Dank des leistungsstarken hydraulischen

Schnellwechslers lässt sich der Teleskoplader

mühelos an unterschiedliche

Anbauwerkzeuge anpassen. Eine weitere

Stärke des T 33-10s ist die hervorragende

Rundumsicht aus der Kabine. Abgerundet

wurde der Messeauftritt mit den für

Garten- und Landschaftsbau passenden

Anbauwerkzeugen und Schnellwechselsystemen.

www.liebherr.com

KUBOTA

Kompakte Baumaschinen im Einsatz

Kubota präsentierte sein breites Sortiment

an kompakten Baumaschinen, die

speziell auch für die Anforderungen des

Garten- und Landschaftsbaus entwickelt

wurden. Dazu gehören unter anderem

leistungsstarke und vielseitige Minibagger,

die sich ideal für enge Baustellen und

präzise Arbeiten eignen. Sie bieten eine

hohe Grabkraft und sind mit modernster

Technik ausgestattet, um maximale

Effizienz zu gewährleisten. Auch Kubotas

kompakte Radlader bieten effiziente und

benutzerfreundliche Lösungen für den

Einsatz in verschiedenen Landschaftsbauprojekten.

Zu den Stärken zählen unter

anderem die hervorragende Manövrierfähigkeit

und hohe Zuverlässigkeit. Für den

Transport von schweren Materialien auf

unebenem Gelände sorgen die Kubota-

Kettendumper. Sie überzeugen durch ihre

Geländegängigkeit und hohe Tragfähigkeit

und sind daher eine unverzichtbare

Lösung für anspruchsvolle Baustellen. Das

Fachpublikum hatte die Gelegenheit, die

Maschinen auf der Aktionsfläche im

Außenbereich im Rahmen einer Live-

Demonstration zu erleben. Hier wurden

die Vorteile der Kubota-Maschinen bei

verschiedenen Einsätzen veranschaulicht.

www.kubota-eu.com

Von links: Produktmanager Joachim Stein,

Vertriebsleiter Jürgen Bidell und Jörg Flieger

(Verkaufsleiter Deutschland Süd und Österreich).

Auf der Demo-Fläche zeigte Kubota unter anderem

einen Kompaktbagger Kubota KX085-5.

Fotos: Baublatt.Österreich; NürnbergMesse / Frank Boxler

84 OKTOBER 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH OKTOBER 2024 85



GALABAU

GALABAU

Der Develon Mobilbagger

DX100W-7 im Einsatz auf

der Demo-Fläche mit

Schaufelseparator.

DEVELON

Gelungene Messe-Premiere

Ein voller Erfolg war der erste Auftritt von

Develon, vormals Doosan Construction

Equipment, auf der GaLaBau 2024.

Andreas M. Lohner, Geschäftsführer

Develon Deutschland und Vertriebsleiter

für die D-A-CH-Region und Osteuropa,

zieht eine positive Bilanz: „Das große

Interesse der Besucherinnen und Besucher

an unseren Lösungen für den

Garten- und Landschaftsbau und für

Kommunen war sensationell. Es hat sich

gelohnt, dass wir unser Messe-Team so

breit aufgestellt haben. Wir hatten viele

wertvolle neue Kontakte und eine Vielzahl

sehr konkreter Anfragen.“

Starkes Interesse fand unter anderem der

Develon Elektro-Kompaktbagger

DX20ZE-7, der mit einer im eigenen

Auch der Develon

Minibagger DX63-7

präsentierte sich als

ideal für den Einsatz

im Landschaftsbau.

Angetrieben wird er

von einem neuen

Stufe V-konformen

D24-Dieselmotor.

Hause entwickelten 20,4-kWh-Lithium-

Ionen-Batteriepack angetrieben wird. Die

gesamte Elektroanlage und alle Komponenten

des Minibaggers DX20ZE sind

dabei für die Arbeit in rauen Umgebungen

optimiert. Mit dem Schnellladesystem

können innerhalb von einer Stunde und 20

Minuten 80% der Batterieleistung

wiederhergestellt werden.

Develon anfassen und ausprobieren war

das Motto auf dem Außengelände. Mit

einer Vielzahl an unterschiedlichen

Anbaugeräten, wie etwa einem Schaufelseparator

und einem Mulcher, konnte der

DX100W-7 getestet werden. Gerade die

Leistungsfähigkeit im Mulcher-Einsatz

hat viele vor Ort wegen der hervorragenden

Standfestigkeit und der zugleich

weiteren einfachen Bedienbarkeit der

Maschine während des Mulcher-Betriebs

sofort überzeugt.

Darüber hinaus war der Kurzheckbagger

DX27Z-7 mit kurzem Löffelstiel, Powertilt

und Grabenräumschaufel in Aktion zu

erleben. Mit 2,8 t ist er das erste Develon

Modell mit dem gemeinsamen neuen

Design aus der neuen Kompaktbaggerreihe

der nächsten Generation. Dank des

Zero-Tail-Swing eignet sich der DX27Z-7

ideal für Arbeiten auf engem Raum im

Bauwesen, im Landschaftsbau und bei

Infrastrukturprojekten, und sehr beliebt

in der Vermietung.

Ebenso auf dem Außengelände zog der

neue Kompaktbagger DX10Z-7 bei seinem

ersten öffentlichen Messe-Auftritt in

Deutschland viele Blicke auf sich. Der

deutlich aufgewertete Nachfolger des

bisherigen DX10Z ist ein wahres Kraftpaket

und zugleich kompakt und einfach zu

transportieren. Sind das Laufwerk und der

Frontschild vollständig eingefahren, ist er

nur 730 mm breit und passt damit durch

die meisten Türen. Der hydraulisch

ausfahrbare Unterwagen verleiht dem

DX10Z-7 eine der breitesten Standflächen

im Minibaggersegment. Gegenüber dem

Vorgängermodell wurde besonders der

Löffelstiel optimiert und von 810 auf 890

mm verlängert. Außerdem wurde die

Ausschütthöhe um ganze 2.205 mm

gesteigert, und die Grabreichweite ist mit

3.355 mm nun um 8,5% größer.

https://eu.develon-ce.com/de

Fotos: Develon; NürnbergMesse / Frank Boxler

GEEL

Planierlöffel mit integrierter Siebfunktion

Zum ersten Mal präsentierte die

Geel Austria GmbH ihre innovativen

Produkte auf der GaLaBau.

Das rege Interesse der Fachbesucher

an den ausgestellten Lösungen

unterstreicht die Relevanz

und Qualität der Geel-Produkte

im Bereich Garten- und Landschaftsbau.

Ein besonderes

Highlight war der neue Geelscreen,

ein Planierlöffel mit

integrierter Siebfunktion, der bei

den Besuchern auf großes Interesse

stieß. Dieses Produkt verspricht

nicht nur eine effiziente

Bodenbearbeitung, sondern auch

eine erhebliche Zeitersparnis auf

der Baustelle. Darüber hinaus

wurde der zylinderlose Tiltrotator

präsentiert, der sich seit drei

Jahren erfolgreich in Österreich

und der Schweiz bewährt und über

einen beeindruckenden Schwenkwinkel

von 2 x 80° verfügt. Mit

ihm möchte das Unternehmen

ENERGIE OHNE ENDE!

Neu bei Zeppelin Rental Österreich: Lösungen

für die Stromerzeugung und Klimatechnik

JETZT INDIVIDUELLES

ANGEBOT ANFORDERN!

seine Marktpräsenz in Deutschland

weiter ausbauen.

„Die Rückmeldungen der

bestehenden Geel-Kunden in

Deutschland waren äußerst

positiv. Viele betonten, wie sehr sie

die hohe Qualität und Zuverlässigkeit

der Geel-Produkte schätzen“,

freut sich Geel Geschäftsführer

Gerhard Ellmauer. Angesichts des

großen Zuspruchs und der

positiven Resonanz plant die Geel

Austria GmbH bereits weitere

Messe auftritte, insbesondere auf

der bauma 2025 in München.

www.geel.at

Von rechts: Geschäftsführer

Gerhard Ellmauer, Verkaufsleiter

Christoph Haslberger und Martin

Biermann (Verkauf, Außendienst)

mit dem neuen Geelscreen.

86 OKTOBER 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH

0800 -1805 8888 oder zeppelin-rental.at



GALABAU

GALABAU

Der Wacker Neuson Mobilbagger

EW100 punktet mit seiner

leistungsstarken Fahrhydraulik und dem

intelligenten Attachment Management

mit Werkzeugerkennung.

KRAMER

Neu: kompakter Radlader 5045 und

Rad- und Teleskopradlader der 8er-Serie

WACKER NEUSON

Emissionsfreie Bodenverdichtung

Die neue Generation der Akkustampfer

­ermöglicht effizientes Arbeiten ohne

Abgasemissionen.

Auf dem Stand von Wacker Neuson

konnten sich die Besucher vom umfangreichen

zero emission Programm aus

batteriebetriebenen Baugeräten und

Kompaktmaschinen überzeugen, die

besonders für den Einsatz im Garten- und

Landschaftsbau geeignet sind. „Gerade für

die grüne Branche sind unsere batterieelektrischen

Baugeräte und Kompaktmaschinen

prädestiniert. Ohne lokale

Abgasemissionen und geräuscharm kann

mit dem zero emission Portfolio mittlerweile

eine komplette Baustelle abgedeckt

werden, und das ohne Leistungseinbußen“,

erklärt Axel Fischer, Geschäftsführer

Wacker Neuson Deutschland.

Die neue Generation der Akkustampfer

von Wacker Neuson überzeugt durch einen

ergonomischen Führungsbügel sowie

einen austauschbaren Stampffuß, der auch

mit der neuen Generation der Zweitaktund

Viertaktstampfer kompatibel ist.

Durch den Einsatz der Akkustampfer

können Kunden Abgas- und Geräuschemissionen

verringern und so den Bediener

und das Baustellenumfeld schützen,

ein großer Vorteil beispielsweise auf

innerstädtischen Baustellen. Außerdem

sind die Akkustampfer äußerst bedienerfreundlich:

Sie lassen sich mühelos per

Knopfdruck starten. Neuigkeiten, wie die

aktive Kühlung für optimales Temperaturmanagement

und ein Stand-by-Modus des

Akkus für einen erleichterten Startvorgang,

belegen die Weiterentwicklungen bei

Effizienz und Bedienerfreundlichkeit.

Gezeigt wurde auch der Wacker Neuson

Mobilbagger EW100. Der 10 t Mobilbagger

verfügt über ein intelligentes Attachment

Management mit Werkzeugerkennung, ein

durchdachtes Human-Machine-Interface

und die Vorbereitung für diverse Assistenzsysteme

und Schnittstellen. Bedienerfreundlichkeit

und Effizienz standen bei

der Entwicklung im Fokus: So können

durch die leistungsstarke Fahrhydraulik

und hohe Grundarbeitsleistung mit dem

EW100 auch Aufgaben erledigt werden,

für die sonst ein 14 t Bagger eingesetzt

werden müsste. Die aktuelle Reihe an

Wacker Neuson Mini- und Kompaktbaggern

besteht aus 20 Maschinen von 800 kg

bis 15 t Betriebsgewicht, darunter der

vollelektrische Minibagger EZ17e und das

nächstgrößere E-Modell EZ26e, das

voraussichtlich ab Anfang 2025 erhältlich

ist und ebenfalls am Stand zu sehen war.

www.wackerneuson.at

Kramer erweitert sein

Portfolio mit dem neuen

Radlader 5045, der durch

seine Kombination aus geringem

Eigengewicht und

hoher Nutzlast überzeugt.

Ein Highlight des neuen

Radladers ist der serienmäßige

Schnellwechsler.

Der Teleskopradlader

8095T, der zur neuen

Kramer 8er-Serie gehört,

war mit Arbeitsplattform

auf der GaLaBau zu

sehen. Er verfügt über

verschiedene Assistenzsysteme,

wie die Winkelanzeige

für Anbaugeräte

im Display oder die

Schaufel- und Ladeanlagenrückführung.

Kramer stellte seinen neuesten Radlader

5045 vor. Mit einem Betriebsgewicht von

ca. 2.600 kg lässt sich der 5045, mit

vollwertiger Kabine inklusive Standardschaufel

und Stapeleinrichtung, problemlos

auf einem 3,5 t Anhänger transportieren.

Der Radlader 5045 ist perfekt für den

Transport von handelsüblichen Pflastersteinpaletten

oder Steinpaketen geeignet

und meistert das Be- und Entladen von

Lkw mühelos. Durch seine hohe Leistungsfähigkeit

bei kompakten Abmessungen

eignet sich der 5045 ideal für Einsätze

in beengten Bereichen, wie beispielsweise

in Tiefgaragen oder Parkhäusern.

Je nach Kundenbedarf bietet der 5045

zwei Motorvarianten: Standardmäßig ist

der Radlader mit einem 19 kW Motor

ausgestattet, optional ist ein 33 kW Motor

erhältlich, der eine Höchstgeschwindigkeit

von bis zu 30 km/h ermöglicht. Zudem

stehen zwei vollwertige Kabinenvarianten

zur Auswahl – eine Komfortkabine mit

einer Höhe von 2,26 m und eine Niedrigkabine

mit 2,11 m für maximale Kompaktheit.

Beide Kabinen bieten eine hervorragende

Rundumsicht und ergonomisch

angeordnete Bedienelemente, die eine

einfache und intuitive Bedienung sicherstellen.

Dank des ungeteilten Fahrzeugrahmens,

der hohen Standsicherheit, der Wendigkeit

und der konstanten Nutzlast lässt sich die

Maschine einfach und sicher bedienen.

Zusätzlich bietet der 5045 drei verschiedene

Lenkarten – Allradlenkung, Hundeganglenkung

und Vorderachslenkung – die

das Manövrieren auch in schwierigen Situationen

erleichtern. Ein weiteres Highlight

des neuen Radladers ist der serienmäßige

Schnellwechsler, der ebenso bei den nächst

größeren Modellen verwendet wird.

Effizient, kraftstoffsparend und modern

– so lassen sich die Eigenschaften der

neuen Rad- und Teleskopradlader der

8er-Serie (8085, 8095, 8105, 8115, 8085T

und 8095T) zusammenfassen. Je nach

Modell bewegen sich die Schaufelkipplasten

in einer Spanne von 3.650-4.250 kg.

Serienmäßig verfügen alle Modelle über

einen Deutz-Motor mit 55 kW / 75 PS,

optional ist für die Modelle 8105, 8115 und

8095T ein Motor mit 74,4 kW / 100 PS

erhältlich. Der neu entwickelte Fahrantrieb

bietet vier Fahrmodi (Power, Eco,

Road, CSD). Ob zum Stapeln, Schaufeln,

Schieben, Kehren oder Fräsen – für jede

Anwendung kann die passende Einstellung

ausgewählt werden, um die Arbeit

möglichst effizient und kraftstoffsparend

durchzuführen. Kramer ist derzeit einer

der wenigen deutschen Hersteller, der in

Bezug auf die Arbeitsplattform ab Werk

eine zertifizierte Lösung für Radlader und

Teleskopradlader anbietet. Die Kramer

Arbeitsplattform wurde von der Prüf- und

Zertifizierungsstelle DGUV abgenommen

und ist BG Bau zertifiziert. Die Freigabe

ist gültig für Deutschland sowie alle

Länder, die die DGUV-Abnahme förmlich

akzeptieren. Beim Einsatz der Arbeitsplattform

ist generell eine hohe Standsicherheit

gegeben, die sich aus dem

bewährten Kramer Maschinenkonzept mit

dem ungeteilten Fahrzeugrahmen ergibt.

Durch die hervorragende Geländegängigkeit

des Kramer Rad- oder Teleskopradladers

als Trägerfahrzeug ist darüber hinaus

eine hohe Standsicherheit in unebenem

Gelände oder auf ab- und ansteigenden

Straßen garantiert. Ebenfalls auf der

GaLaBau zu sehen waren der 5065e – der

Elektro-Radlader von Kramer – oder auch

der Teleskoplader 2706 mit 6 m Stapelhöhe

und 2,7 t Nutzlast.

www.kramer.de

88 OKTOBER 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH OKTOBER 2024 89



GALABAU

GALABAU

HOLP

Holp bringt mit dem neuen CutWheel

mehr Effizienz in die Landschaftspflege

Mit insgesamt acht Modellen von 1,0 bis

knapp 10 t war der japanische Kettenbagger-

Spezialist nach Nürnberg gekommen. Im Bild

links der SK34SR-7 mit 3,5 t, rechts der neue

SK26SR-7 mit klimatisierter Vollkabine.

Das neue Bagger-Anbaugerät CutWheel

von Holp ist eine variable Wall- und

Heckenschere, die Durchmesser von

Zweigen und Ästen von 3 mm bis zu 20 cm

problemlos bewältigt. Häufig wird zum

Schneiden von hohen Hecken und an

Waldrändern ein Hubsteiger und eine

Wallschere verwendet, was aber sehr

zeit- und kostenintensiv ist. Dieser

Aufwand kann mit dem CutWheel deutlich

verringert werden. Das patentierte Prinzip

ist sehr einfach: Für die Bearbeitung der

verschiedenen Astdurchmesser benötigt

man eine variable Gegenschneide. Daher

sind auf dem Außendurchmesser der

Gegenschneide verschieden große Öffnungen

angebracht.

Das Schneidrad kann in zwei Richtungen

arbeiten: Dünne Äste werden so mit einer

12 cm langen Schneide abgehackt, ähnlich

wie das bereits von Ast- und Wallheckenscheren

bekannt ist. Das Besondere am

CutWheel ist jedoch die zweite

Schneidrichtung, mit der gesägt wird. In

Firmenchef Günter

Holp mit dem neuen

CutWheel, das in zwei

Richtungen arbeitet

und sowohl schneiden

als auch sägen kann.

der Praxis bedeutet dies, dass so lange

geschnitten wird, bis der Durchmesser zu

groß wird, dann werden alle Äste über

einem Durchmesser von 10 cm gesägt.

CutWheel wurde in zwei Größen als

Anbaugerät für Bagger mit einem Einsatzgewicht

von 7 bis 10 und von 12 bis 15 t

konstruiert. Am Bagger kommt CutWheel

je nach Länge des Baggerarms auf eine

Einsatzhöhe von etwa 8 bis 12 m. Durch

die ausgeklügelte Konstruktion kann die

Gegenschneide des CutWheel jederzeit

vom Baggersitz aus in die benötigte

Stellung gebracht werden. Daher kann

beispielsweise an einem Waldtrauf das

dünne Geäst wie eine Hecke ganz ordentlich

zurückgeschnitten und im nächsten

Moment ein 20 cm dicker Ast mit einem

sauberen Schnitt abgetrennt werden.

Das CutWheel ist mit zwei Abschrägungen

auf der Anbauplatte angebracht: Durch die

erste Abwinkelung kann der Maschinenführer

immer auf das Anbaugerät sehen.

Die zweite Schräge sorgt in Kombination

mit der Rotation dafür, dass das Rad mit

der entsprechenden Taumelbewegung

sicher alle Positionen erreicht, an denen

geschnitten oder gesägt werden muss. Das

neue Bagger-Anbaugerät kann ab sofort

mit einer Lieferzeit von ca. 8 (großes

Gerät) bzw. 12 Wochen (kleinere Variante)

bestellt werden.

www.holp.eu

Fotos: Kobelco

KOBELCO

Maxi-Erfolg für Mini-Bagger

Minibagger sind im GaLaBau immer

häufiger Schlüsselmaschinen. Auch bei

seinen kleinen Baggern setzt Kobelco

deshalb jetzt konsequent auf sein Performance-X-Konzept,

das hohe Arbeitsleistungen,

eine komfortable Kabine und ein

verbessertes Arbeitsumfeld auf der

Baustelle bietet. Eines der Highlights war

der neue Minibagger Kobelco SK26SR-7,

der unter anderem mit seiner ergonomisch

optimierten Fahrerkabine punktet. Er

verfügt über einen 19 kW starken Motor

und ein Open-Center-Hydrauliksystem

Freuten sich über einen guten Messeverlauf in

Nürnberg (von links): Hanns-Markus Renz

(Kobelco-Vertriebsleiter D-A-CH) und Xenia

Kolijn (zentrales Marketing Kobelco Europe).

mit drei gekoppelten Pumpen, das

gegenüber dem bisherigen System mit nur

zwei Pumpen erhebliche Kraftstoffeinsparungen

verspricht. Die große Hydraulikleistung

lässt sich durch besser positionierte

Schnellwechsel-Kupplungen jetzt

noch flexibler einsetzen. Ein wichtiger

Vorteil, gerade auch auf engen Baustellen,

ist das patentierte staub- und schalldämpfende

iNDr-Kühlsystem von Kobelco. Ein

590μm-Vorfilter vor den Kühlern und dem

Motorluftfilter schützt wirksam vor

Verstopfungen und damit vor Überhitzung.

Gleichzeitig macht die innovative

Kühlluftführung den Bagger deutlich

leiser und vermeidet Gefährdungen durch

heiße Maschinen-Abluft.

„Die GaLaBau hat alle unsere Erwartungen

erfüllt. Wir verzeichneten an allen

Messetagen viele interessante Kontakte

– tatsächlich aus nahezu allen unseren

deutschen Verkaufsregionen, aber auch

aus dem benachbarten Ausland“, so das

zufriedene Resümee von Hanns-Markus

Renz, D-A-CH-Vertriebsleiter bei Kobelco.

www.kobelco-europe.com



GALABAU

GALABAU

1 Auf der Demofläche

präsentierte Kiesel mit

einem Hitachi ZX48U-6 MTC

die KTEG P-Line und die

neuesten digitalen Assistenzsysteme.

2 Makineo informierte umfassend

über den Einsatz

neuester Technologien.

3 Mit der Präsentation der

neuesten Maschinen,

Schnellwechsler, Anbaugeräte,

digitalen Assistenzsysteme

und Dienstleistungen

für den Kompaktbereich

stieß Kiesel beim

Fachpublikum auf großes

Interesse.

1

PROBST

Steinmagnet SM-1200 hebt schwere Lasten

Die Probst GmbH, Spezialist in der Hebe- und Verlegetechnik, präsentierte

mit dem Steinmagneten SM-1200 ein innovatives Lasthaftgerät,

das durch seine beeindruckende maximale Tragfähigkeit von bis zu

1,2 t überzeugt. Dieses handliche, kraftvolle und vom Stromnetz

unabhängige Vakuum-Anbaugerät wurde speziell für den Baustelleneinsatz

entwickelt. Es wurde als Weiterentwicklung des im Markt

etablierten Probst SM-600 zur Verlegung von saugdichten Steinplatten,

Betonelementen, Trittstufen, Steinzeugrohren und anderen

schweren Materialien optimiert. Je nach Anforderung stehen speziell

abgestimmte Saugplatten zur Verfügung, die über eine Schnell-

Wechsel-Schnittstelle mühelos und zeitsparend am Gerät angebracht

werden können. Dank der modularen und übersichtlichen Anordnung

aller Aggregate werden der Service, die Reparatur und die Aufrüstung

des Geräts erheblich vereinfacht. Zwei leistungsstarke LED-Blitzleuchten

zeigen optisch die Betriebszustände und Warnungen an.

Zusätzliche Funk tionen wie den von außen prüfbaren Ansaug-Filter

Durch

seine robuste

Bauweise und die

Möglichkeit, ihn mit

jedem Hebezeug zu

verbinden, ist der

SM-1200 von Probst

vielseitig

einsetzbar.

und das von außen bedienbare Schiebe-Ventil sorgen für hohen

Bedienkomfort. Die automatische, mechanische Verriegelung der

Saugplatten durch Schwerkraft erhöht die Sicherheit im Einsatz

erheblich.

www.probst-handling.com

4 Mit den verschiedenen

Anbaugeräten sind die Giant-

Radlader für jede Aufgabe im

GaLaBau-Bereich gerüstet.

KIESEL

Kiesel präsentierte sich mich seinen Partnern

„Starke Partner, starker Service“ lautete

das Motto von Kiesel auf der GaLaBau.

Gemeinsam mit den über 60 Kompaktmaschinen-Partnern

in Deutschland und

Österreich präsentierte Kiesel die neuesten

Entwicklungen in diesem Bereich.

Unter den gezeigten Produkten und

Lösungen befanden sich Premiumhersteller

wie Hitachi, KTEG, Giant, Dynapac

und zahlreiche Anbaugeräte-Hersteller.

Als Innovationstreiber hat sich Kiesel

schon seit langem einen Namen in der

Branche gemacht, zuletzt mit der KTEG

P-Line. Die Systeme der KTEG P-Line

greifen perfekt ineinander, um Prozesse zu

beschleunigen: Gerätewechsel in 10

2 3

4

Sekunden, 360°-Rotation, optimierte

Anbaugeräte und digitale Assistenzsysteme.

Für den GaLaBau-Bereich zeichnen

sich die Hitachi Mini- und Kompaktbagger

durch ihre Benutzerfreundlichkeit und

Robustheit aus. Außerdem bietet Kiesel

hier für jede Einsatzmöglichkeit das

passende Anbaugerät. Auch die Giant-

Radlader sind mit zahlreichen Anbaugeräten

für jede Anforderung im GaLaBau-

Bereich ideal gerüstet. Ergänzt wurde das

gezeigte Maschinenportfolio durch den

Walzenzug von Dynapac sowie Transportlösungen

für Bagger.

Mit Makineo hat Kiesel einen Partner an

seiner Seite, der Kunden für den Einsatz

neuester Technologien praxisnah berät.

Hierzu zählt das gesamte Portfolio von

Leica Geosystems für die digitale Baustelle.

Ergänzt wird dieses um den KTEG

CoPilot als digitales Assistenzsystem für

die Baumaschine. Dieser besticht durch

zahlreiche prozessoptimierende Anwendungen

wie zum Beispiel die integrierte

Baggerwaage oder das intelligente

Anbaugerätemanagement. Die neueste

Errungenschaft hier ist die KTEG

AutoDoku. Das System ermöglicht auch

für Kompaktmaschinen durch Laser-Scanning

und GNSS-Technologie Millimeter

genaues Messen während der Arbeit.

www.kiesel.net

Fotos: Kiesel

FLIEGL

Bankettfertigen in nur einem Schritt

Vor knapp zwei Jahren präsentierte die

Fliegl Bau- und Kommunaltechnik GmbH

den Bankettfertiger Fliegl Mammut. Er

ermöglicht in Kombination mit einem

Fliegl Abschieber das Bankett schnell,

einfach und gleichmäßig zu fertigen. Dabei

ist der Aufbau des Abschiebers in entgegengesetzter

Richtung auf den Rahmen

gesetzt, somit schiebt er nicht wie gewohnt

von vorne nach hinten ab, sondern von

hinten nach vorne.

Unterhalb der Stirnwand des Anhängers

ist eine Vorrichtung zum Bankettfertigen

befestigt. Dabei sind an einem Rahmen,

der hydraulisch hoch- und runtergefahren

werden kann, zwei Begrenzungswände

fixiert. Die innere Wand wird über einen

Teleskopzylinder verstellt und ist zum

Bestimmen der Arbeitsposition – sprich

wie weit außen soll das Bankett gefertigt

werden. Gegenüber liegt die äußere

Begrenzungswand in L-Form mit der die

Breite des Banketts variiert werden kann.

Dahinter befestigt eine Rüttelplatte das

Bankett. Bevor das Material vom Abschieber

über ein Rohr an den Fertiger übergeben

wird, durchläuft es eine Schnecke, die

für perfekte Durchmischung des Materials

sorgt. Dadurch wird für die kontinuierliche

Homogenität des Materials gesorgt.

Nur so kann eine perfekte Verdichtung

und somit die Langlebigkeit des Banketts

garantiert werden. Auch wird das Bankett

immer in derselben Neigung abgezogen,

wodurch sich keine Unebenheiten bilden

in denen sich Wasser stauen kann. Der

Abschieber schafft bis zu 15 t Zuladung

und garantiert so, dass enorme Strecken

von rund 10 km bei geringem Zeitaufwand

gefertigt werden können – ohne weiteres

Personal, Maschinen oder Material. Das

System meistert kurze Bankettwiederherstellungen

genauso, wie das Bankettfertigen

von neugebauten Straßen.

www.fliegl-baukom.de

Verkaufsleiter Martin Fliegl

freut sich über das große Interesse

am Bankettfertiger, von

dem bereits die ersten Prototypen

ausgeliefert wurden.

92 OKTOBER 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH OKTOBER 2024 93



GALABAU

GALABAU

YANMAR

Vario-Traktor mit Dücker-Frontmähwerk

Die SA-Serie von Yanmar bietet kompakte Überrollschutz- und Kabinentraktoren, die

mit 22 und 26 PS erhältlich sind. SA-Traktoren bieten eine flexible Lösung für eine

Vielzahl von Arbeitssituationen in Städten sowie auf Grün- und Freiflächen. Neben der

SA-Serie stellte Yanmar auch eine Kombination mit einem neuen Frontmähwerk für

die Yanmar YT3-Serie vor. Diese innovative Konfiguration, die das Dücker UNA 200

Frontmähwerk mit einem 47 PS oder 60 PS starken Yanmar Traktor kombiniert, ist

nach Angaben von Yanmar bis zu 35% kosteneffizienter als die aktuellen Angebote

auf dem Markt und erfüllt selbst die Anforderungen der anspruchsvollsten Traktorbesitzer.

Das hohe Drehmoment des Motors garantiert eine gleichbleibende und

zuverlässige Leistung.

www.yanmar.com

WESTTECH

Die oberösterreichische Westtech Maschinenbau GmbH gab

einen Überblick über ihre aktuellen Neuheiten. Darunter auch

die Woodcracker CS545 compact, eine kleinere Ausführung der

Greifersäge für Bagger von 8 bis 15 t. Der Schneiddurchmesser

der kleinen CS compact liegt bei 54 cm, bei einem Eigengewicht

von 610 kg (Basisausführung) bis 780 kg (Vollausstattung).

Die Maschinenserie Woodcracker compact umfasst zwei

verschiedene Größen und ist speziell für den intelligenten

Anbau an Bagger entwickelt worden. Die Einsatzgebiete sind

sehr vielseitig und umfassen u.a. Problembaumfällungen,

sicheres Abtragen von Bäumen in Teilstücken oder Pflegemaßnahmen

entlang von Verkehrswegen und Trassen.

www.westtech.at

KOMATSU

Vollelektrischer PC33E-6 Minibagger

Im Mittelpunkt des Messeauftritts von

Komatsu stand der neue, batterieelektrische

PC33E-6. Der Minibagger, der dank

seines kleinen Schwenkradius von 1.020

mm mit einem minimalen Überhang über

die Ketten von 240 mm sehr kompakt ist,

verfügt über einen 17,4 kW starken

Elektromotor. Dieser wird von einem

langlebigen 35 kWh Lithium-Ionen-

Akkupack angetrieben. Im Vergleich zu

konventionellen dieselbetriebenen

Maschinen kann der PC33E-6 jährlich

mehr CO2-Emissionen einsparen als er

selbst wiegt – ohne Kompromisse bei

Leistung und Sicherheit.

Er hat ein Betriebsgewicht von ca. 3.820 kg,

inklusive Kabine, Arbeitsausrüstung,

Fahrer und Serienausstattung. Zur

Maschine gehört auch ein externes

400-V-Schnellladegerät für eine besonders

effiziente Batterieladung (von 20% auf

100% in 1,8 h). Der PC33E-6 überzeugt

aber noch mit weiteren Punkten, wie zum

Beispiel dem Komatsu E-Support Kundenprogramm.

Dieses Programm, das speziell

für Besitzer von Komatsu PC33E-6

Elektro-Minibaggern entwickelt wurde,

besteht aus drei Teilen:

- Eine werkseitige planmäßige Wartung

durch einen von Komatsu geschulten

Techniker unter Verwendung von

Komatsu-Originalteilen,

- eine 3-Jahres-Garantie für die Maschine

und

- eine Garantie für ausgewählte Komponenten

des elektrischen Antriebsstrangs.

„Das Komatsu E-Support Kundenprogramm

ist bei jeder PC33E-6 Maschine

kostenlos enthalten und bietet eine

exklusive Maschinenunterstützung“,

ergänzt Emanuele Viel, Leiter des Produktmanagements

für Klein- und Kompaktmaschinen

bei Komatsu. Die Komponentengarantie

auf die neuen hochwertigen

Komponenten des elektrischen

Antriebsstrangs bietet eine noch höhere

Betriebssicherheit. Dazu gehören zum

Beispiel die Batterie und der Wechselrichter,

das externe Ladegerät und der

Elektromotor. Die exklusive Garantiezeit

beträgt hier bis zu 5 Jahre oder 10.000

Betriebsstunden.

„Dieses Angebot basiert auf der Überzeugung

von Komatsu, seinen Kunden die

größtmögliche Unterstützung und

Sicherheit beim Einsatz von Komatsu-

Maschinen zu bieten. Nur so kann ein

gemeinsamer Schritt in Richtung alternativer

Antriebe und damit in eine

langfristig erfolgreiche, partnerschaftliche

Zukunft gemacht werden“, schließt der

Leiter des Produktmanagements.

www.kuhn.at | www.komatsu.eu

HARTNER

Die GaLaBau 2024 war für die Hartner Aggregate

und Industrietechnik GmbH ein voller Erfolg.

Zahlreiche Besucher zeigten großes Interesse an den

mobilen Stromgeneratoren und Speicherlösungen

des österreichischen Unternehmens mit einer

Niederlassung im Raum Stuttgart. Die Messe bot

eine hervorragende Plattform, technische Lösungen

zu diskutieren und um neue Kontakte zu knüpfen,

um so die Marktpräsenz weiter auszubauen.

www.erich-hartner.at

PAUS

Bei schweren Verladearbeiten und wenn deutlich mehr Hubleistung

gefordert wird, zeigt der Paus Schwenklader SL 9088 seine außerordentliche

Leistungsfähigkeit. Trotzdem bietet diese Maschine mit um 180°

schwenkbarem Hubwerk und 40° Lenkwinkel zu jeder Seite, enorme

Manövrierfähigkeit und präzises Arbeiten auf engen Baustellen. „Durch

das Knicklenker-System folgt der Hinterwagen dem Vorderwagen ganz

automatisch. Weder das Arbeitswerkzeug noch das Heck der Maschine

ragen über den Wendekreis. Das erleichtert das Manövrieren in engen

Kurven enorm“, betont Florian Fischer (Bild), Geschäftsführer der IBS

Industrie- und Baumaschinen Service GmbH.

www.paus.de

MARTIN

Die Martin GmbH in Ludesch in Vorarlberg steht

seit 1961 für innovative Produkte in zuverlässiger

Qualität. Heute ist das Unternehmen einer der

größten Hersteller für Baggeranbaugeräte in

Österreich und weit über die Grenzen hinaus

bekannt. Auf der GaLaBau präsentierte Martin ein

ausgewähltes Produktsortiment. Live-Vorführungen

mit zwei Baggern im Freigelände beeindruckten und

überzeugten die vielen Standbesucher. Das Team

freut sich nicht nur über zahlreiche

Kontakte, sondern auch über

die direkten Aufträge, die sich

aus den Gesprächen und Vorführungen

ergaben. Für Martin war

der Messeauftritt ein großer

Erfolg und ein starker Auftritt

am Marktplatz Deutschland.

www.martin.at

Der elektrisch angetriebene

Komatsu PC33E-6 verursacht keine

lokalen CO2-Emissionen und ist im Einsatz

94 besonders geräuscharm, was Umwelt und

Mitarbeiter schont.

OKTOBER 2024 95

HD HYUNDAI

HD Hyundai informierte unter anderem über die

Minibagger Baureihe HX-A. Vor einigen Monaten

hat der Hersteller weitere acht Minibagger mit

Einsatzgewichten von 1,7 bis 5,5 t vorgestellt. Mit

reduzierten Emissionen, höherer hydraulischer

Leistung und verbessertem Bedienerkomfort

stehen die Maschinen der preisgekrönten A-Serie

für mehr Leistungsfähigkeit und Produktivität.

Die neuen Kompaktbagger gesellen sich zu den

vorhandenen Mini- und Midi-Raupenbaggern von

HD Hyundai und bilden damit eine Baureihe aus

12 Modellen – angefangen beim Kleinstbagger

HX10A mit 1,0 t bis hin zum HX85A im 9 t

Segment. Im Bild Produkt Manager Peter Sebold

mit einem HX19A.

www.hyundai-ce.eu



FUHRPARK

FACTS

Motor: Benzin, 75 kW (102 PS)

Eigengewicht: 1.308 kg

Sitzplätze: 4+1

Testverbrauch: 4,8 l/100 km

Listenpreis: 22.990,– Euro

(inkl. MwSt. & NoVA)

+ markante Frontpartie

+ gelungenes Antriebskonzept

+ vernünftige Preisgestaltung

- Sprachqualität der Freisprecheinrichtung

- nerviger Lenkassistent

- viel Billigplastik

O

b er sich da nicht übernimmt? Stolze

750 km verspricht die Reichweiten-

Anzeige im eben erst übernommenen und

vollgetankten MG3 Hybrid+. Ob das

nicht ein bisschen zu optimistisch ist?

Immerhin sprechen wir hier nicht von

einem ausgewachsenen Reisemobil,

sondern von einem durchaus nett

anzusehenden, kompakten Fünfsitzer

mit gerade einmal 36 l Benzin an Bord.

Zwei Tankstopps und nicht ganz 14 Tage

MERCEDES-BENZ VITO TOURER 119 CDI

Staunen ist angesagt

D

er Blick in den Zulassungsschein

offenbart unerwartetes: Bauartgeschwindigkeit

203 km/h. Das ist im Fall des

Mercedes-Benz Vito Tourer 119 CDI (Eigengewicht

exakt 2.364 kg!), als Hauptdarsteller

dieser Geschichte, kein amtlicher

Druckfehler, sondern unglaubliche Realität.

Gut, im (Arbeits-)Alltag wird der Achtsitzer

wohl oder übel mit anderen Tugenden

Überraschungseffekt – mit 190 Turbodiesel-PS unter

der Haube lässt sich der Mercedes-Benz Vito Tourer

ausgesprochen sportlich fortbewegen.

Sparefroh – auf den

Kurz- und Mittelstrecken

des Alltags

ist der MG3 Hybrid+

in seinem Element.

MG3 HYBRID+

Die Kurzstrecken im Visier

später müssen wir neidlos anerkennen:

MG kann nicht nur Elektro, MG kann

auch Hybrid, und wie. Unserem Terminkalender

ist es zu verdanken, dass der

tiefblaue Flitzer mit markanter Frontpartie

die erste Tankfüllung nur auf der

Langstrecke unterwegs war. Mit vier

Mann an Bord pendelte sich der Verbrauch

bei 5,4 l/100 km ein. Die zweite

Tankfüllung durfte der MG auf alltäglichen

Kurzstrecken verbraten. Mit einem

punkten, es sei denn, Ihre alltäglichen

Wege führen regelmäßig über eine der

unzähligen deutschen Autobahnen. Mit

seinen beiden elektrischen Schiebetüren

(ein toller Zeitvertreib für kindliche

Geister) ist der Vito prädestiniert für

regelmäßige, um nicht zu sagen tagtägliche

Personentransporte. Mangels Klimatisierungsmöglichkeiten

für die zweite und

schier unglaublichen Ergebnis: 4,1 l/100

km sprechen eine mehr als deutliche

Sprache. Der reale Gesamtverbrauch

liegt damit bei ebenso vernünftigen

4,8 l/100 km. Um den neuen MG3

Hybrid+ nicht nur auf Zahlen zu minimieren:

Der kleine Bruder von MG4 und

MG5 entpuppt sich relativ rasch als

gerne chauffierter Weggefährte, der sein

schnittiges Äußeres auch mit seinen

inneren Werten untermauern kann.

FACTS

Motor: 2,0 l Turbodiesel, 140 kW (190 PS)

Eigengewicht: 2.364 kg

Sitzplätze: 7+1

Anhängelast (ungebremst/

gebremst): 750 kg/2.000 kg

Testverbrauch: 8,0 l/100 km

Listenpreis: 70.872,– Euro

(inkl. MwSt. & NoVA)

+ riesiges Platzangebot

+ große Reichweite

+ fesche Alufelgen

- saftiger Kaufpreis

- kein Keyless-Entry

- Wassereintritt bei Schiebetüren

dritte Reihe sowie der fehlenden Möglichkeit,

stattdessen Fenster zu öffnen, sehen

wir ihn hier aber auf Kurz- und Mittelstrecken

zu Hause. Fahrer und Beifahrer

müssen dafür keinerlei Komfortabstriche

akzeptieren. Allen voran die perfekte, da

elektrische Einstellmöglichkeit der Sitze.

Unser technisches Highlight: Die Anhängekupplung

mit abnehmbarem Kugelkopf, bei

der es gezählte 22 Handgriffe braucht, bis

sie montiert und der Vito wieder einsatzfähig

ist.

Durchschaubar – konventionelle Bedienelemente

kommen im Cockpit nicht zu kurz.

FORD TRANSIT COURIER TREND 1.5 ECOBLUE

Hier wird noch selbst gezündet

s gibt Dinge in einem Journalisten-

E Leben, die kann man einfach nicht

Genügsam – der exakt 100 PS starke

Turbodiesel gibt sich mit durchschnittlich

5,5 l auf 100 km zufrieden.

verstehen. Während wir beim Ford

Tourneo Courier in unserer Sommerausgabe

eine motorische Alternative zum

Benziner schmerzlich vermisst haben,

darf der Selbstzünder in seinem Nutzfahrzeug-Gegenstück,

dem Ford Transit

Courier, unverändert Schalten und Walten

wie er möchte. 1,5 l Hubraum, exakt 100

PS stark und, wie es sich für einen

Dieselmotor gehört, angenehm trinkfaul

(5,5 l auf 100 km im überwiegenden

Kurz- und Mittelstreckeneinsatz) stellt

der quirlige Selbstzünder seine Qualitäten

nicht nur sehr schnell, sondern auch

durchaus eindrucksvoll unter Beweis.

Schaltfaules dahin cruisen goutiert er

dabei ebenso, wie schnellere Gangwechsel,

die ihn bei Laune halten. So ein Aggregat

hätten wir uns auch im Ford Tourneo Courier

gewünscht, aber das ist jetzt hier eine

wortwörtlich andere Geschichte.

Als Nutzfahrzeug im Kompaktformat ist

der Ford Transit Courier ein auf Anhieb

sympathischer Zeitgenosse. Warum? Weil

er eine geschickte Gradwanderung

zwischen zeitgemäßer Moderne und

konventionellen Tugenden meistert.

Passende Mischung

Zeitgemäß modern ist z. B. das Cockpit

mit seinen zwei Displays gestaltet. Und

trotzdem gibt es noch einige konventionelle

Bedienelemente, mit denen automatisch

ein haptisches Erlebnis verbunden

ist, was sich besonders während der Fahrt

als einfach unbezahlbar erweist. Mit

seinem ganz klassischen Zündschloss

läuft der Ford Transit Courier bei uns

sowieso offene Türen ein. Nichts ist

nerviger, als beim Aussteigen plötzlich den

FACTS

FUHRPARK

Vernünftig – 547 kg

Nutzlast sind für den

Ford Transit Courier ein

praktikabler Wert.

Motor: 1,5 l Turbodiesel, 73,3 kW (100 PS)

Eigengewicht: 1.343 kg

Nutzlast: 547 kg

Anhängelast (ungebremst/

gebremst): 680 kg/1.100 kg

Testverbrauch: 5,5 l/100 km

Listenpreis: 20.350,– Euro

(exkl. MwSt. & NoVA)

+ mit Dieselmotor verfügbar

+ gelungenes Blechkleid

+ sympathisches Handling

- bissige Bremse

- schwache Heizleistung

- überfrachtetes Multifunktionslenkrad

Zündschlüssel zu suchen, nur weil sich

das Fahrzeug auf Knopfdruck starten ließ.

Eine vermeidbare Erinnerung an grundsätzlich

längst vergangene Zeiten ist

dagegen die mechanische Handbremse,

die in dem überschaubaren Innenraum

noch dazu Platz verbraucht, der sicher

besser hätte genutzt werden können

(Stichwort: Ablagen). Top vorbereitet auf

kommende Aufgaben zeigt sich der

Laderaum. Unser Favorit: der wirklich

rutschfeste Bodenbelag, bei dem wir alle

Hände voll zu tun hatten, um einen neuen

Wäschetrockner zuerst hinein und dann

wieder heraus zu bekommen. Der Reibungskoeffizient

des Laderaumbodens

dürfte dabei nach unseren Einschätzungen

nur knapp unter der Haftkraft von

Superkleber liegen.

Fazit: Ein wirklich charmanter Lastenesel

im Kompaktformat.

96 BAUBLATT.ÖSTERREICH

BAUBLATT.ÖSTERREICH OKTOBER 2024

97



SERVICE

BÜCHER

PLANUNG UND BAUAUSFÜHRUNG IN DER

SCHLITZWAND- UND DICHTWANDTECHNIK

Softcover; 380 Seiten; auch als E-Book erhältlich

ISBN: 978-3-433-03340-1; 59,00 Euro

Schlitzwände und Dichtwände haben eine breite Anwendung

im Spezialtiefbau. Das Buch gibt praktische Anleitungen vom

Entwurf bis zur Ausführung. Ziel ist es, das gegenseitige

Verständnis von Planern, Ausführenden und Bauherren zu

fördern und so zur Qualitätssicherung beizutragen. Ein Ziel

des Buches ist es, das Verständnis der Planenden und der

potentiellen Auftraggeber für einige Probleme der Ausführungspraxis

zu erweitern und ihnen diese näher zu bringen.

Gleichzeitig spricht das Buch die Bauausführenden an und

versucht, Probleme der Planung bzw. theoretische Grundlagen

diesen Praktikern näher zu erläutern und mehr

Sensibilität für die jeweiligen Bedürfnisse zu wecken. Die

Lücke zwischen dem unterschiedlichen Verständnis von Planenden und

Ausführenden sollte mit diesem Buch klarer und deutlicher werden, womit

neue Wege der Qualitätssicherung gesucht und eingeschlagen werden.

Autor Theodoros Triantafyllidis studierte Bauingenieurwesen an der

Universität (TH) Karlsruhe, wo er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am

Institut für Bodenmechanik und Felsmechanik 1984 promovierte und 1989

habilitierte. Nach dem Wechsel in die Industrie war Prof. Dr.-Ing. Theodoros

Triantafyllidis bei Spezialtiefbauunternehmen im In- und Ausland in

leitenden Funktionen tätig.

www.ernst-und-sohn.de

Was

ist Ihre

Maschine

wert?

Finden Sie es ganz einfach

heraus – mit den LECTURA

Bewertungs-Produkten!

LECTURA GMBH –

Verlag + Marketing Service

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NACHHALTIGKEIT IN DER BAU-

UND IMMOBILIENWIRTSCHAFT

1. Auflage 2024; auch in Kombi Print & Digital

ISBN: 9783707351347; 98,00 Euro

Der Klimawandel, ein zu hoher Ressourcenverbrauch und

der Verlust der biologischen Vielfalt stellen die Bau- und

Immobilienwirtschaft vor große Herausforderungen, die

eine umfassende und nachhaltige Transformation der

Branche erforderlich machen. Treibhausgasemissionen,

Energieeinsatz und Abfallaufkommen

müssen deutlich

reduziert werden, die

Umstellung auf Kreislaufwirtschaft

ist ein wesentliches Ziel.

Innovative Ansätze und

Technologien sind gefragt, die

auf erneuerbaren Energien und

nachhaltigen Materialien

basieren. Im „Handbuch

Nachhaltigkeit in der Bau- und

Immobilienwirtschaft“ geben

mehr als dreißig ausgewiesene

Branchenexpertinnen und

-experten die nötigen Hintergrundinformationen und eine

ausführliche Praxisanleitung für den Wandel hin zu einer

nachhaltigen Branche. Das Werk umfasst ein breites

Spektrum an Themen, die für eine zukunftsfähige Bau- und

Immobilienwirtschaft essenziell sind, wie etwa: Regulatorik;

innovative Möglichkeiten der CO2-Reduktion; alternative

Baustoffe; Quartiersentwicklung nach ESG-Prinzipien;

Immobilienbewertung; nachhaltige Beschaffung; Digitalisierung;

Fördermittel und globale Trends im nachhaltigen

Bauen. Abgerundet wird der Leitfaden, der einen ganzheitlichen

Blick auf die vielschichtige Thematik wirft, durch eine

Vielzahl an Beispielen aus der Praxis. www.lindeverlag.at

DER GABELSTAPLERFAHRER

Seit der 1. Auflage 1984 „Der Gabelstaplerfahrer“ haben unzählige

Flurförderzeugführer mit dieser Broschüre gelernt, „ihren“ Stapler

sicher und effektiv zu bedienen. Was Siegfried Zimmermann vor 40

Jahren zusammen mit Dr. Ingo Resch begann, führen Bernd und Timo

Zimmermann gemeinsam mit dem Resch-Verlag erfolgreich weiter. Die

inzwischen 31. Auflage 2024 behandelt wie gewohnt alle Basics, die

der Staplerfahrer wissen sollte. Sie ist gegliedert in viele Einzelthemen, die kompakt und anschaulich

unter Verwendung zahlreicher Bilder und Illustrationen abgearbeitet werden. Selbstverständlich ist der

neueste Stand der Technik berücksichtigt. Neben dem klassischen Frontgabelstapler/Frontstapler

thematisiert das Autorenteam auch weitere Gegengewichtsstapler wie den Quergabelstapler, Querstapler,

Seitenstapler sowie Containerstapler und Reach Stacker. An Flurförderzeugführer werden hohe

Anforderungen gestellt. Eine davon ist eine ausreichende Qualifizierung. Die Schulungsunterlagen des

Resch-Verlags ermöglichen eine effektive und schnelle Ausbildung des Bedienpersonals. Übrigens:

Zugewanderte Fachkräfte können sich mit der englischen Übersetzung „The Forklift Truck Driver“ auf das

sichere Staplerfahren vorbereiten.

www.resch-verlag.com

FEHLT DER INPUT?

KLICK DICH REIN!

98 OKTOBER 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH

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Die Profis unter den Fällgreifern

zur sicheren Ernte von Bäumen und Sträuchern.

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Trägerfahrzeuge

Synchron zueinander schließender,

starker Greifer mit großer

Öffnungsweite

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Erhältlich in 6

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Optional:

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Baum gesichert,

dann schließt das

Schneidwerk

Gefertigt aus hochfestem Hardox ® -Stahl

wartungs- und verschleißarm, sehr robust und langlebig

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