Baublatt Magazine 2024
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www.baublatt.at
NR. 10 | 2024
ein magazin der
specialmediacom
DAS GROSSE MAGAZIN FÜR BAU MASCHINEN GERÄTE TECHNIK
Unicontrol 3D
Durch das intuitive 3D-GPS-Assistenzsystem (GNSS) „Unicontrol 3D“
wird dein Bagger Teil der digitalen Baustelle.
12 | Tunnelbau
Rückblick auf die Highlights des
Österreichischen Tunneltags
64 | Beton + Schalung
Best Practice Projekte und
neue Produkte aus der Branche
80 | GaLaBau
Die Leitmesse der grünen Branche
informierte über aktuelle Neuheiten
Österreichische Post AG – MZ08Z037831M – specialmedia.com GmbH, Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien, Retouren an PF 100, 1350 Wien | Einzelpreis 12,00 € | Oktober 2024 | www.baublatt.at
ein magazin der
specialmediacom
Österreichische Post AG – MZ08Z037831M – specialmedia.com GmbH, Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien, Retouren an PF 100, 1350 Wien | Einzelpreis 12,00 € | Oktober 2024 | www.baublatt.at
CAT KOMPAKTRADLADER
906
Rohstoffbedarf
EDITORIAL
KOMPAKT. LEISTUNGSSTARK. VIELSEITIG.
Die Beseitigung der Spuren der Hochwasser-Katastrophe
läuft in den
betroffenen Gebieten auf vollen Touren.
Besonders schlimm erwischt hat es in Wien die
U-Bahn Baustelle Pilgramgasse, die vom
Wienfluss überflutet wurde. Die Schäden sind
enorm und die eingesetzten Baumaschinen
und Tunnelbagger wurden fast ausnahmslos
unbrauchbar gemacht. Noch ist
unklar, welche zeitlichen Verzögerungen
für das komplexe Tiefbau-
Projekt daraus resultieren. Bis
der Betrieb hier wieder aufgenommen
werden kann, unterstützen
die Mannschaften andere
Bauabschnitte beim umfangreichen
Öffi-Ausbau U2xU5. Doch
nicht nur die Baustelle hat unter
dem Hochwasser gelitten: Damit
auch die Schäden im Flussbett
saniert werden können, muss der
Wienfluss mit viel Aufwand
umgeleitet werden. Die hier
benötigten Flussbausteine sind
nur ein Teil der Anfragen, mit denen sich
unsere Betriebe in der Rohstoffgewinnung
derzeit konfrontiert sehen. Fluss- und Wasserbausteine,
aber auch Material für Dammschüttungen
ist zurzeit überall gefragt. Unsere
leistungsfähigen Abbaubetriebe laufen auf
vollen Touren, um den Bedarf zu decken.
Wie erwartet hatte die Anfang Oktober
präsentierte Wohnbauförderungsstatistik 2023
nur wenig Erfreuliches zu bieten. „Wir stecken
seit Jahren in einer besorgniserregenden
Negativspirale aus einbrechenden Baubewilligungen,
hohen Rohstoffkosten, steigenden
Karl Englert
Verlagsleiter und Herausgeber
BAUBLATT.ÖSTERREICH
Wohnkosten und der demographischen
Entwicklung“, so Robert Schmid, Obmann des
Fachverbands der Stein- und keramischen
Industrie, bei der Präsentation. Lagen die
Höchstwerte für baubewilligte Wohneinheiten
Ende der 2010er Jahre noch bei über 85.000, so
waren es im vergangenen Jahr nur mehr
47.200, was praktisch einer Halbierung
innerhalb weniger Jahre entspricht.
Voraussichtlich werden
die Baubewilligungen auch 2024
weiter zurückgehen. Es ist nun
dringend nötig, die Bauproduktion
und das Angebot an leistbaren
Wohnungen zu stabilisieren.
Wie betont wird, waren die
gestiegenen Förderausgaben im
vergangenen Jahr ein Erste-Hilfe
Pflaster, es sind aber dringend
weitere Maßnahmen notwendig.
Dazu zählen unter anderem
gezielte Leistungsanreize für
leistbares Wohnen, die
Ab schaffung oder zumindest
Lockerung der strengen Kreditvergaberichtlinien
und die Zweckbindung und Attraktivierung
der Wohnbauförderung.
Noch ein Wort zu unserer aktuellen Ausgabe:
Wir berichten vom Tunneltag in Salzburg und
präsentieren die Neuheiten der Leitmesse
GaLaBau in Nürnberg. Besonders ans Herz
legen möchte ich unser Portrait von KR Erwin
Haider, den wir anlässlich seines 90ten
Geburtstags zum Interview baten. Ich wünsche
ein informatives Lese-Vergnügen!
Meint herzlichst
Ihr Karl Englert
www.baublatt.at
NR. 10 | 2024
DAS GROSSE MAGAZIN FÜR BAU MASCHINEN GERÄTE TECHNIK
Unicontrol 3D
Durch das intuitive 3D-GPS-Assistenzsystem (GNSS) „Unicontrol 3D“
wird dein Bagger Teil der digitalen Baustelle.
12 | Tunnelbau
Rückblick auf die Highlights des
Österreichischen Tunneltags
64 | Beton + Schalung
Best Practice Projekte und
neue Produkte aus der Branche
80 | GaLaBau
Die Leitmesse der grünen Branche
informierte über aktuelle Neuheiten
Unicontrol 3D-GPS-
Assistenzsystem (GNSS)
Digitale Baupläne können direkt
auf die Maschine geladen werden.
Geländemodellierung, Aushubarbeiten,
Planung von Baugruben
direkt mit dem Bagger oder die
Protokollierung der erledigten Arbeiten:
den Anwendungsbereichen sind
fast keine Grenzen gesetzt. Man kann
in schnelleren Zyklen und mit höherer
Präzision arbeiten und Nacharbeiten
vermeiden. Alle Erdbewegungsaufgaben
sind immer unter Kontrolle.
Punkte, Linien und Bestandsinformationen
können direkt und in Echtzeit
vom Bagger in die Cloud hochgeladen
werden. Dort werden alle Projektdaten
automatisch gespeichert und können
auch exportiert werden. Somit ist eine
genaue Dokumentation für jede
Projektphase gewährleistet.
Der neue Cat Kompaktradlader 906 bietet eine einfache, intuitive Steuerung, zahlreiche Optionen und eine rundum bessere
Fahrleistung. Ein einziger Joystick für alle Funktionen hilft dem Fahrer, den Arbeitsbereich im Blick zu halten, während gleichzeitig
die Bedienung hydromechanischer Anbaugeräte leicht von der Hand gehen – auch dank der modernen, druckkompensierten
Elektrohydraulik. Der Cat-Motor C2.8 sorgt mit seinem neuen Antriebsstrang für höhere Fahrgeschwindigkeiten. Die
optimierte Z-Kinematik bietet eine großartige Leistung und Flexibilität, sodass der Cat 906 für viele Einsatzanwendungen
geeignet ist.
zeppelin-cat.at
IMPRESSUM | BAUBLATT.ÖSTERREICH: Ausgabe Oktober 2024, Firma des Medieninhabers: specialmedia.com GmbH, Anschrift des Medieninhabers: Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien,
Tel.: +43/1/3100700-100, Fax: +43/1/3100700-600, E-Mail: office@specialmedia.com, Firma des Herstellers: Bauer Medien Produktion- und Handels GmbH,
Verlagsort: Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien, Herstellungsort: Baumannstraße 3/19, 1030 Wien, Anschrift der Redaktion: Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien,
Name des Herausgebers: Karl Englert, Anschrift des Herausgebers: Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien,
Geschäftsführung: Prof. Hans-Jörgen Manstein und Prof. Ing. Mag. Michael Grabner Verlagsleitung: Karl Englert (KE), karl.englert@ specialmedia.com, DW 800,
Office Management, Anzeigenverrechnung und Redaktionsassistenz: Katja Böhmer (KB), katja.boehmer@specialmedia.com, DW 100,
Chefredakteur: Alexander Riell (AR) alexander.riell@specialmedia.com, DW 840, Grafik: Manfred Fürst
Grundlegende Richtung: BAUBLATT.ÖSTERREICH ist ein österreichisches, unabhängiges Fachmagazin für die Bauwirtschaft, mit besonderer Berichterstattung
über Baumaschinen, -geräte und –technik, Web: www.baublatt.at.
BAUBLATT.ÖSTERREICH: erscheint monatlich, 10x jährlich mit zwei Doppelnummern, Auflage: 10.500 Exemplare, Einzelpreis Inland € 12,– Jahresabonnement (10 Hefte) € 72,–
(alle Preise inkl. 10% MwSt.), Auslandsabonnements auf Anfrage, Bankver bindung: Erste Bank, BLZ: 20111, Konto: 291 2145 2900, IBAN: AT85 2011 1291 2145 2900,
BIC: GIBAATWW, FN 309377t, UID ATU 64333304, Gerichtsstand ist Wien. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit von elektronisch übertragenen Dokumenten oder Anzeigen kann
keine Verantwortung übernommen werden. Bei nicht ausgewiesenen Bild- und Fotorechten handelt es sich um von den Unternehmen beigestelltes und zum Abdruck
freigegebenes Fotomaterial. Impressum gemäß § 25 Mediengesetz unter www.baublatt.at abrufbar.
BAUBLATT.ÖSTERREICH OKTOBER 2024
3
INHALT
BETON + SCHALUNG
64 Doka: In der Südsteiermark erfolgt die
Sanierung der Mühlkanalbrücke auch unter
Einsatz des Ringlock -Modulgerüstes.
Software
66 Lahofer Beton: Aufgrund der steigenden
Nachfrage investierte das Unternehmen in
seinem Transportbetonwerk in eine neue
Anlage, mit der auch ressourcenschonender
Recycling-Beton produziert werden kann.
52
Spektakulärer Transport: Ein neuer Volvo EC530
„schwimmt“ zu seinem Einsatzort im Steinbruch
Karbach am Ostufer des Traunsees.
Foto: Alexandra Großbointner
70 Ringer: Der Spezialist für Schalung und
Gerüst ist im 80sten Jahr seines Bestehens
bestens für die Zukunft gerüstet.
72 Schwing: Mit einer neuen Schwing S47SX
hat das in Ossiach ansässige Unternehmen
Zlanabitnig die größte Schwing Betonpumpe
Kärntens in seinem Fuhrpark.
76 Peri: In Sigmaringen wird ein modernes,
kreisförmiges Schulgebäude mit einem
Durchmesser von 90 m errichtet.
78 Baumit: Ein Pavillon in Wopfing ist ein
Best -Practice -Beispiel für den Baumit
BauMinator 3DBetondruck.
79 NOE: Für die harmonische Einbindung der
Betonwände des Basistunnels Lyon-Turin
ermöglicht eine Schalungsmatrize das
Erscheinungsbild von Gabionen.
Die Software Komplettlösung für
Erdbau
Sand und Kies
Entsorgung
Recycling
Transport
Beton
ErdProfi Kurzvideo
Perfekt mit ErdMobile zur wirklich
durchgängigen Digitalisierung
für alle Mitarbeiter!
MENSCHEN + SZENE
6 Aktuelles bei Bundesinnung Bau,
Zeppelin Group, Habau Group,
Ascendum, Montanuniversität Leoben,
Tschann, Kuhn und Holcim.
10 MAWEV: Mitte September feierte der
Österreichische Baumaschinenverband
im Weinviertel sein 75 Jahr Jubiläum.
PROJEKTE + PLANUNG
12 Tunneltag: Am 9. Oktober 2024 ging in
Salzburg der 14. Österreichische Tunneltag
über die Bühne. Der Themenbogen reichte
von Großprojekten über Erfahrungsberichte
mit neuen Vertragsmodellen bis hin zur
Digitalisierung im Tunnelbau.
INTERVIEW
20 Portrait: Gemeinsam mit seinen Brüdern
legte KR Erwin Haider Mitte der 1950er Jahre
den Grundstein für die
Erfolgsgeschichte der
Unternehmensgruppe
Haider. Anlässlich
seines 90. Geburtstags
baten wir ihn um einen
Rückblick auf sein
Berufsleben.
MASCHINEN + TECHNIK 37 Adler: Schneeschilde und Salzstreuer
24 Laurer: Oberhalb der Tiroler Gemeinde
Sellrain bewährt sich bei einem Projekt der
Wildbachverbauung eine Kombination aus
PV-Anlage und Hybrid-Stromspeicher.
26 AAB Eisterer: Die seitliche Aufnahme des
Baggerarms am Hydraulikhammer ermöglicht
den Einsatz in Bereichen mit geringen Höhen.
28 Zeppelin: Im Großraum Wien ist die Firma
Mayer & Co in vielen Bereichen tätig. Zurzeit
wird der Fuhrpark durch eine Großinvestition
in 11 neue Cat Geräte modernisiert.
31 Erkat: Der Spezialist für Anbaufräsen feiert
ein Vierteljahrhundert voller Innovationen.
32 Liebherr: Der MK 120 5.1 schließt bei den
Mobilbaukranen die Lücke zwischen dem
MK 88 4.1 und dem MK 140 5.1.
33 Engcon: Der neue S70 ist ein Schnellwechsler
für Bagger in der Größe 20 -30 t.
34 Kiesel: Die modernisierte Niederlassung in
Wöllersdorf wurde am 19. September mit
Kunden und Freunden feierlich eröffnet.
36 Wien Kanal: Im Rahmen der Bauarbeiten
am Wiental Kanal erfolgte am 9. Oktober
der symbolische Tunnelanstich.
ermöglichen einen effizienten Winterdienst.
38 BKT: Reifen-Innovationen für den Bergbau.
38 Kuhn-Ladetechnik: Mit seinen Qualitäten
überzeugt der PK 580 TEC auch die Franz
Sajowitz KG in Kapfenberg.
40 Vögele: Die Fertiger -Generation „Strich 5“
wurde noch konsequenter auf Sicherheit
und Gesundheit der Anwender ausgerichtet.
42 Kuhn: Komatsu hat künstliche Intelligenz
(KI) kombiniert, um seine Smart Construction
Edge -Lösung zu modernisieren.
44 China: Die Baumaschinenmesse CICEE in
Changsha bietet im Mai 2025 eine ideale
Möglichkeit, sich über den chinesischen
Markt und die Hersteller zu informieren.
46 GWF Flood Protection entwickelte eine
innovative und schnell einsetzbare Barriere-
Lösung für den Hochwasserschutz.
47 Porr: In Baden-Württemberg wird das Rudolf
Fettweis -Werk zu einem Pumpspeicherwerk.
48 Wacker Neuson bietet seinen Kunden die
Möglichkeit, alle diesel betriebenen Geräte
auch mit dem Kraftstoff HVO zu betanken.
49 Tracto: Die Tracto Finance GmbH bietet
ihren Kunden flexible Finanzierung.
50 Liebherr: Der Zweiwegebagger A 922 Rail
kann bei den Einsätzen dank des mobilen
Unterwagens schnell umgesetzt werden.
52 Ascendum: Ein neuer Volvo EC530 mit
Heavy Duty Ausrüstung „schwimmt“ über
den Traunsee zu seinem Einsatzort.
54 Schwamborn entwickelte mit einem Partner
ein neues Verfahren, das gepflasterte Flächen
und Verkehrswege barrierefrei macht.
56 Zepplin Rental: Moderne Stromerzeugung
und Klimatechnik für mehr Nachhaltigkeit.
57 Kommunalmesse: Leistungsschau der
Kompakten von Zeppelin & Cat in Oberwart.
58 MWT: Höchste Präzision vor Ort bietet der
mobile, amtlich autorisierte Eichservice.
60 Kuhn: Neuer Komatsu Radlader und
Muldenkipper im Steinbruch in Bad Häring.
61 Empl präsentierte auf der IAA ein schweres
Berge- & Abschleppfahrzeug.
62 Liebherr: Beim Bau eines Speichersees setzt
das Unternehmen Hollaus im Zillertal auf die
Liebherr Planierraupe PR 766.
4 OKTOBER 2024
BAUBLATT.ÖSTERREICH
BAUBLATT.ÖSTERREICH
96 Baublatt.Österreich Test:
MG3 Hybrid+
Mercedes-Benz Vito Tourer 119 CDI
Ford Transit Courier Trend 1.5 ECOBlue
03 Editorial
98 Service
Literatur
NACHLESE GALABAU
Ammann – S.85
Bobcat – S.81
Develon – S.86
Fliegl – S.93
Geel – S.87
Hartner – S.95
HD Hyundai – S.95
Holp – S.90
Kiesel – S.92
Kobelco – S.91
Komatsu – S.94
FUHRPARK
STANDARDS
Kramer – S.89
Kubota – S.85
Liebherr – S.84
Martin – S.95
MTS – S.83
Paus – S.95
Probst – S.93
Wacker Neuson – S.88
Westtech – S.95
Yanmar – S.94
Zeppelin – S.82
Katherl Software GmbH
Am Fürtherbach 9
4873 Frankenburg
Tel.: +43 7683 7090
E-Mail: office@katherl.at
ErdMobile Kurzvideo
www.ErdProfi.info
MENSCHEN + SZENE
MENSCHEN + SZENE
BUNDESWETTBEWERB HOCHBAU
Sieger kommt aus Salzburg
Die besten heimischen Nachwuchs-Hochbauer stellten von 8. bis 10.
Oktober 2024 an der Bauakademie in Haindorf/NÖ ihr Können und
Fachwissen unter Beweis. Unter Hochdruck und den Augen einer
fachkundigen Jury arbeiteten die 23 besten Nachwuchs-Fachkräfte
an ihrer Wettbewerbsbaustelle. Jede Millimeterabweichung vom Lot
bedeutete einen Abzugspunkt. Nach einer eingehenden Bewertung
der Werke standen die Ergebnisse fest: Matthias Wallinger aus
Salzburg holt sich nach drei fordernden Tagen den ersten Platz.
Dahinter folgen Filip Uhl aus der Steiermark und Alexander Pfeffer
aus dem Burgenland. Als Belohnung für die starke Leistung erhalten
die drei Erstplatzierten einen Scheck über 2.000 (Platz 1), 1.500
(Platz 2) und 1.000 Euro (Platz 3). Im Bild von links: Bundesinnungsmeister
Robert Jägersberger, NR-Abg. Martina Diesner-Wais, Filip Uhl
(Platz 2), Matthias Wallinger (Platz 1), Alexander Pfeffer (Platz 3),
Landesinnungsmeister Günther Lehner und Karl Fröschl
(Fachverband Bauindustrie).
www.baudeinezukunft.at
ZEPPELIN GROUP
Neuer Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung
mobile u. stationäre
tankanlagen
tel. 0 72 43/51 683, fax 0 72 43/51 683-20
www.emtec-tankanlagen.at
Matthias Benz trat am 1. Oktober 2024
sein Amt als Vorsitzender der Geschäftsführung
des Zeppelin Konzerns an. Damit
folgt er planmäßig auf Peter Gerstmann,
der das Unternehmen nach 24 Jahren
Betriebszugehörigkeit in den wohlverdienten
Ruhestand verlässt. Matthias
Benz ist bereits seit dem 1. Juli 2024 als
Mitglied der Konzerngeschäftsführung
aktiv. Er übernimmt nun zum 1. Oktober
offiziell den Vorsitz des weltweit agierenden
Zeppelin Konzerns. „Die vergangenen
drei Monate waren für mich sehr informativ,
ereignisreich und bereichernd. Ich
hatte die Gelegenheit, zahlreiche nationale
und internationale Zeppelin Standorte
zu besuchen und dabei nicht nur ein
Gespür für den Markt und das vielfältige
Unternehmensportfolio zu entwickeln,
sondern vor allem das Rückgrat dieses
erfolgreichen Unternehmens kennenzulernen:
unsere engagierten und kompetenten
Mitarbeitenden. Der offene und
sehr wertschätzende Austausch sowie die
innovativen Impulse unserer Zeppeliner
haben mich dabei tief beeindruckt. Von
Beginn an stand Peter Gerstmann immer
im engen Schulterschluss und vertrauensvoll
an meiner Seite und war damit
der beste Sparringspartner, den ich mir
Foto: schelberger.fotografie
hätte vorstellen können. Ich wünsche ihm
alles Gute für den bevorstehenden
Ruhestand und freue mich sehr darauf,
den Zeppelin Konzern in eine erfolgreiche
Zukunft zu führen“, so Matthias Benz,
neuer Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung
und CEO des Zeppelin Konzerns.
Peter Gerstmann wird nach seinem
Ausscheiden aus der Konzerngeschäftsführung
Matthias Benz wie auch dem
Aufsichtsrat beratend und unterstützend
bis zum Jahresende zur Verfügung
stehen.
www.zeppelin.com
Die Zeppelin Konzernführung (von links): Fred Cordes (Geschäftsführer und COO),
Alexandra Mebus (Geschäftsführerin und CHRO), Matthias Benz (Vorsitzender der
Geschäftsführung) und Christian Dummler (Geschäftsführer, CFO).
6 OKTOBER 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH
Foto: Zeppelin GmbH
HABAU GROUP
Erstklassige Ausbildung für Nachwuchstalente
Mit ihren 15 Konzernunternehmen zählt die Habau Group nicht nur zu den
vier größten Baukonzernen Österreichs, sondern auch zu den Top-Ausbildungsbetrieben
des Landes. Insgesamt werden aktuell 160 Lehrlinge an 13
Standorten österreichweit ausgebildet. In Deutschland sind es bis dato 90
Nachwuchstalente an sechs Standorten. Allein dieses Jahr traten 80 Neustarter
ihre Baukarriere bei der Habau Group an. Darüber hinaus eröffnete
die Habau Group Mitte Oktober in der Greiner Straße in Perg die Krabbelstube
„BauZwerge“ für die ein- bis dreijährigen Kinder ihrer Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter. Damit setzt das Unternehmen einen weiteren wichtigen
Schritt, um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu fördern und
ein familienfreundliches Arbeitsumfeld zu schaffen. www.habau.at
ASCENDUM
Neuzugang im Management
Die Ascendum Baumaschinen Österreich GmbH freut sich,
Christian Aichinger (Bild) als Rental Manager im Unternehmen zu
begrüßen. Mit seiner Erfahrung im Bereich des Großmaschinenvertriebs
und seiner Logistik-Expertise bringt Aichinger wertvolles
Know-how für seine neue Position mit. Christian Aichinger
verantwortet seit September 2024 den Geschäftsbereich der
Vermietung mit einer Flotte von über 400 top-gewarteten
Baumaschinen in Österreich. Zuletzt war Christian
Aichinger im Großmaschinenvertrieb im Bereich
Stapler und Materialumschlag tätig. Neben seinem
technischen Wissen verfügt er über eine fundierte
wirtschaftliche Ausbildung, darunter ein Magisterabschluss
in Betriebswirtschaft sowie ein Bachelor
in Logistik- und Produktionsmanagement. „Ich
freue mich darauf, gemeinsam mit dem Team die
passenden Lösungen für unsere Kunden zu finden
und so das Wachstum des Unternehmens weiter
voranzutreiben“, so Aichinger. Seine kundenorientierte
Herangehensweise sowie sein
schnelles Handeln sollen die Baumaschinenvermietung
von Ascendum
weiter stärken.
www.ascendum.at
MONTANUNIVERSITÄT LEOBEN
Montanistin erhält
ERC Starting Grant
Dr. Barbara Putz (Bild), Assistenzprofessorin
vom Lehrstuhl für Strukturund
Funktionskeramik der Montanuniversität
Leoben, wurde mit dem
renommierten Starting Grant des European
Research Council (ERC) ausgezeichnet. Die
prestigeträchtige Auszeichnung erhielt die Leobener Wissenschaftlerin
für ihre wegweisende Forschung im Bereich der Werkstoffwissenschaften.
Ihre Arbeit befasst sich mit programmierbaren
Schnittstellen, die den Weg zu zuverlässigen und recycelbaren
Verbundwerkstoffen durch „Debonding on Demand“ ermöglichen.
www.unileoben.ac.at
Foto: F&R Freisinger
TOP Kompakteste Bauweise – leicht - robust
TOP 3 Jahre Garantie – auch für extreme Einsätze
TOP Einzigartige Mega-Flow-Öldurchführung
Qualität vom Pionier
– Reine Rotation seit 2007
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Deutschland und vereinbaren Sie eine Vorführung.
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www.twf.at
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MENSCHEN + SZENE
TERMINE
Mehr Re-Use für Österreich:
Fakten, Potenziale und Forderungen
30.10.2024, Webinar www.reuseaustria.at
Bohrtechnik im Spezialtiefbau
& Tiefe Geothermie
07.11.2024, Wien www.voebu.at
Bauvorhaben erfolgreich managen
13.11.2024, Wien und Virtual Classroom
www.ars.at
Abrechnung von Bauprojekten
18.11.2024, Wien und Virtual Classroom
www.ars.at
Recycling-Baustoffe aus Aushubmaterialien
– die neue ÖNORM B 3141
26.11.2024, Salzburg www.brv.at
Ausbildung zum Baukoordinator
– Grundmodul
27.-28.11.2024, Wien www.ars.at
2. Steinschlag-Symposium
28.11.2024, Schladming www.tugraz.at
Praxistag Sicherheit am Bau
29.11.2024, Wien www.ars.at
Workshop Herausforderungen im
Baustellenalltag
17.12.2024, Wien und Virtual Classroom
www.ars.at
Spritzbeton-Tagung 2025
23.-24.01.2025, Alpbach
www.spritzbeton-tagung.com
TSCHANN
Tatra auf der Airpower 2024
Bei der Airpower 2024 erlebten 250.000
begeisterte Besucher im steirischen Zeltweg
ein fulminantes Programm. Geboten wurde
auch ein fantastisches Schauspiel: Hubert
Lepka inszenierte mit dem Künstlernetzwerk
lawine torrèn die „Argonauten“. Mitten im
dramaturgischen Geschehen: Ein Tatra-
Phoenix 8x8 Kranfahrzeug, das die Aufgabe
hatte, das Schiff der Argonauten samt
Besatzung durch die Lüfte schweben zu
lassen. Eine besondere Ehre für den österreichischen
Tatra Importeur Tschann-Nutzfahrzeuge
GmbH, hier mit Unterstützung des
Kunden Powoden Energie- & Bautechnik
GmbH als „Requisiteur“ mitwirken zu dürfen.
Das Unternehmen stellte seinen neuen, hoch
geländegängigen Tatra Phoenix 8x8 mit
einem HMF 95 mt Mobilkran bereit. Eine
ganz besondere Aufgabe auch für Kranfahrer
Christian, der diesen außergewöhnlichen
Einsatz im Zusammenspiel mit 25 Flugzeugen
und Hubschraubern mit Bravour
absolvierte.
www.tschann.biz
Foto: Bundesheer; Wolfgang Grebien
Von links:
Werner Janka,
Bernhard Leitner
(beide Kuhn) und
Ian Barralough
(Komatsu).
ZANDTcargo
Auflieger ST 480
T 09631 6423 • info@zandt-cargo.de • 95643 Tirschenreuth
KUHN
Erfolg beim Komatsu ATC Wettbewerb
Im Rahmen des renommierten Komatsu ATC Wettbewerbs in Europa
konnte Bernhard Leitner, Mitarbeiter der Kuhn Baumaschinen
GmbH, einen herausragenden Erfolg erzielen. In der Kategorie
Reparatur setzte sich Leitner gegen starke Konkurrenz durch und
erreichte unter 50 Teilnehmern den 3. Platz. Zusammen mit seinem
Kollegen Werner Janka, der ebenfalls am Wettbewerb teilnahm,
stellte Leitner seine außergewöhnlichen technischen Fähigkeiten
unter Beweis. Beide wurden von ihrem erfahrenen Coach Thomas
Kirchtag begleitet, der sie auf diesen bedeutenden Wettbewerb
intensiv vorbereitete und während des gesamten Events unterstützte.
Der europäische Komatsu ATC Wettbewerb gilt als eine der wichtigsten
Veranstaltungen der Baumaschinenbranche und fordert von den
Teilnehmern höchste Präzision und Fachkompetenz in verschiedenen
technischen Bereichen.
www.kuhn.at
HOLCIM
Haimo Primas ist neuer CEO
Haimo Primas wurde mit 1. Oktober zum CEO der Holcim (Österreich) GmbH
ernannt und führt auch die Holcim Cement CE Holding GmbH. Während seiner
22-jährigen Karriere bei Holcim hatte Haimo Führungspositionen mit Ergebnisverantwortung
in verschiedenen Geschäftsbereichen inne, darunter auch
leitende Positionen auf Cluster- und auf nationaler Ebene in Finance, Business
Development, Supply Chain sowie HR. Haimo Primas hat diese Bereiche stets
dynamisch weiterentwickelt und maßgeblich die Umsetzung der
Dekarbonisierungsstrategie vorangetrieben.
www.holcim.at
Starke Typen beherrschen
jeden Handgriff
Geniale Montagelösungen. Die EC-B-Krane.
Die EC-B Krane zeigen herausragende Eigenschaften bei Transport und Montage.
Durchdachte Lösungen machen die nötigen Handgriffe einfach und sicher.
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Turmdrehkrane
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E-Mail: info.lat@liebherr.com • www.facebook.com/LiebherrConstruction • www.liebherr.com
8
OKTOBER 2024
BAUBLATT.ÖSTERREICH
MENSCHEN + SZENE
Gelungene Jubiläums-Feier „75 Jahre MAWEV Verband“ im Golfclub Schönfeld. Im Rahmen der Feier würdigte MAWEV Präsident
Ing. Otto Singer zwei Unternehmen für ihre jeweils 60-jährige Mitgliedschaft. Bild links (von rechts): Ing. Otto Singer, Martin
Hubmayer (Sales Director) und Patrick Stellmach (Gebrauchtmaschinen, beide Ascendum Baumaschinen Österreich GmbH).
Bild rechts: Harald Hornbacher (Laurer Baumaschinen GmbH).
MAWEV
Österreichischer Baumaschinenverband:
75 Jahre erfolgreiche Interessensvertretung
Mit Mitgliedern und Partnern feierte der MAWEV Österreichischer Baumaschinenverband
im Weinviertel sein 75-jähriges Jubiläum. Im Mittelpunkt der Feier stand
ein Rückblick auf die Geschichte des Verbands.
Z
ahlreiche Mitglieder folgten der
Einladung von MAWEV Präsident Ing.
Otto Singer und feierten am 19. September
2024 im Golfclub Schönfeld gemeinsam
das Jubiläum „75 Jahre MAWEV
Verband“. Gegründet wurde der MAWEV
am 19.07.1949 als Maschinen- und
Werkzeughändler Verband (MaWeV), dem
damals fast alle Werkzeug-Händler
beitraten. Ab 1953 verstärkten zusätzlich
auch Baumaschinenhändler den Verband,
der sich 1986 – nach dem Austritt des
letzten Werkzeugmaschinenhändlers – als
exklusive und unabhängige Interessensvertretung
für die gesamte Baumaschinenbranche
positionierte.
Der Verband repräsentiert mit seinen
aktuell rund 80 Mitgliedern zurzeit ca. 2,9
Mrd. Euro Umsatz im Kerngeschäft,
welche von über 5.100 Mitarbeitern
(davon ca. 190 Lehrlinge) erwirtschaftet
werden. Zu den Grundsätzen des MAWEV
zählen unter anderem die unabhängige
Interessensvertretung für die österreichische
Baumaschinenbranche und die
Förderung von fairen und nachhaltigen
Marktbedingungen. Eine wichtige
Funktion ist die Mitwirkung an Bran-
chen-Standards und im Begutachtungsverfahren
für Gesetze und Verordnungen,
wobei der Verband auch als kompetenter
Ansprechpartner für Regierungen,
Behörden und Institutionen auftritt. Die
Mitglieder werden durch Marktbeobachtungen
und Statistiken sowie Fachvorträge,
Seminare, Veranstaltungen,
Arbeitsgruppen etc. unterstützt. Nicht
zuletzt ist der Verband Initiator und
ideeller Träger der seit 1991 im 3 Jahres
Rhythmus stattfindenden MAWEV-Show,
die zuletzt im April 2024 in St. Pölten
erfolgreich über die Bühne ging.
Im Rahmen der Jubiläums-Veranstaltung
MAWEV
ließ MAWEV Präsident Ing. Otto Singer
einige Meilensteine in der Geschichte des
Verbandes Revue passieren und kündigte
an, dass im Sinne des traditionellen
MAWEV-Heurigen das jährliche Verbands-Treffen
in Zukunft an verschiedenen
Orten in Österreich stattfinden wird.
Die Jubiläums-Feier rückte einmal mehr
eine wichtige Komponente der vom
Verband organisierten Veranstaltungen in
den Vordergrund: das persönliche
Gespräch und den Austausch über
aktuelle Entwicklungen in entspannter
Atmosphäre.
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Der Vorstand als Führungsorgan setzt sich wie folgt zusammen:
Ing. Otto Singer Präsident (vorm. Liebherr Bischofshofen)
Mag. Stefan Kuhn Vizepräsident (Kuhn Baumaschinen GmbH)
Ing. Michael Winkelbauer Schriftführer (Winkelbauer GmbH)
Harald Hornbacher Kassier (Laurer Baumaschinen GmbH)
Stephan Bothen Beirat (Zeppelin Österreich GmbH)
DI Christian Chudoba Beirat (Wacker Neuson GmbH)
Mag. Stefan Jonke Beirat (Kohlschein Baumaschinen GmbH)
Dr. Siegfried Sedlacek Generalsekretär
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10 OKTOBER 2024
BAUBLATT.ÖSTERREICH
BAUBLATT.ÖSTERREICH OKTOBER 2024 11
PROJEKTE + PLANUNG
PROJEKTE + PLANUNG
1 5 6
Die Bilder zeigen: 1 David Marini (BBT SE, Italien) beim Vortrag über den Vortrieb in komplexen geologischen Strukturen beim Bau des BBT.
2 Auch das Zentrum am Berg präsentierte sich in der Fachausstellung (von links): Alexandros Evangelatos und Clara Schabetz (beide Montanuniversität
Leoben), ITA-Präsident und Vorstandsvorsitzender der Österreichischen Gesellschaft für Geomechanik (ÖGG) Robert Galler, Eric
Leca (EUTF) und Stefan Auderer (BeMo Tunnelling). 3 Rund 400 Schülerinnen und Schüler verschiedener HTLs besuchten den Tunneltag und
das im Anschluss stattfindende 73. Geomechanik Kolloquium. 4 Blick in das Auditorium. 5 Trauer um den verstorbenen ITA-Präsidenten
Andreas Rath. 6 Das Team der Firma Epiroc mit dem vor dem Kongresshaus ausgestellten Boomer.
2 3
Fotos/Grafik: Baublatt.Österreich; OEGG / J.Delgado; Femern A/S
TUNNELBAU
14. Österreichischer Tunneltag informiert
umfassend über aktuelle Entwicklungen
Am 9. Oktober 2024 fand im Kongresshaus Salzburg der 14. Österreichische Tunneltag statt.
Der Themenbogen spannte sich von nationalen und internationalen Großprojekten über
Erfahrungsberichte mit neuen Vertragsmodellen bis hin zur Digitalisierung im Tunnelbau.
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12 OKTOBER 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH
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PROJEKTE + PLANUNG
PROJEKTE + PLANUNG
Christof Haberland (Peri SE) berichtete über die Herausforderungen und Innovationen beim
Bau des Fehmarnbelttunnels, dem längsten Absenktunnel der Welt.
V
eranstaltet wird der alle zwei Jahre
stattfindende Tunneltag vom Österreichischen
Nationalkomitee der ITA
(International Tunnelling Association).
Sein Ziel ist es, den neuesten Stand der
Technik österreichischer und internationaler
Ingenieurkonzepte in der Planung und
Ausführung zu präsentieren.
Eröffnet wurde der diesjährige Tunneltag
im Gedenken an den verstorbenen
ITA-Präsidenten Andreas Rath. Langjährige
Wegbegleiter würdigten in sehr
persönlichen Worten nicht nur die
Kompetenz und Einsatzfreude ihres
ehemaligen Kollegen, sondern auch seine
warmherzige Art und seine menschlichen
Qualitäten. Nachfolger von Andreas Rath
als ITA-Präsident ist Robert Galler, der
anlässlich des Jubiläums „50 Jahre ITA“
über die aktuellen Aktivitäten berichtete.
Im Anschluss informierte Tunnelbauingenieur
Philip de Monte über die ITA-Austria
Young Members, ein Netzwerk für
junge Ingenieurinnen und Ingenieure
unter 35 Jahren, welche im Bereich
Tunnelbau und/oder Spezialtiefbau tätig
sind und sich gerne mit Gleichgesinnten
austauschen. Die Entwicklungen auf
europäischer Ebene beleuchtete im
Anschluss Eric Leca, Vorsitzender des
European Underground & Tunnel Forum
(EUTF).
Österreichische Tunnelprojekte und
der weltweit längste Absenktunnel
Der Vormittag stand ganz im Zeichen
aktueller Großprojekte. Drei Vorträge
beleuchteten zunächst verschiedene
technische Aspekte des Brenner Basistunnels
(BBT). Als erste Redner informierten
David Marini (BBT SE, Italien) und
Matthias Hofmann (BBT SE, AT) sehr
detailliert über die Herausforderungen
beim „Vortrieb in komplexen geologischen
Strukturen beim Bau des BBT“ – sowohl
auf österreichischer als auch auf italienischer
Seite. Dabei wurde auch auf die
Mitte September erfolgte Andrehfeier der
Tunnelbohrmaschinen „Wilma“ und „Olga“
im Baulos H53 Pfons-Brenner verwiesen,
dem größten Baulos im österreichischen
Projektgebiet. Es sind die letzten beiden
der neun Tunnelbohrmaschinen, die beim
Bau des Brenner Basistunnels zum
Einsatz kommen. Wilma wird die Weströhre
des Brenner Basistunnels in
Richtung Norden auffahren, ihre
„Zwillingsschwester“ Olga die Oströhre in
derselben Richtung. Beide Tunnelbohrmaschinen
werden eine Strecke von rund
7,5 km in Richtung Innsbruck vortreiben.
Die beiden weiteren Vorträge zum BBT
widmeten sich den Themen „Injektionsmaßnahmen
– Herausforderungen für
Mensch und Gerät“ und „TBMs – Konzeption,
Entwicklungen und Erfahrungen aus
der Sicht des Herstellers“.
Auf der thematischen Reise Richtung
Osten folgte der Vortrag von Peter Steiner
(Ingenieurbüro Laabmayr) und Ralph
Reichard (ÖSTU-Stettin) „A10 Tauern
Autobahn, Instandsetzung der Tunnel
Ofenauer und Hiefler und der Tunnelgruppe
Werfen – eine Baustelle mit
enormer Leistungsdichte“. Ziel des
Projekts ist es, die baulich ältesten
Autobahntunnel Österreichs und sämtliche
Sicherheitseinrichtungen auf den
neuesten Stand der Technik zu bringen.
Das Projektgebiet liegt etwa 35 km südlich
von Salzburg und erstreckt sich über eine
Autobahnlänge von ungefähr 14 km.
Angesichts der Auswirkungen auf den
Pendler- und Reiseverkehr wurde
zunächst die Notwendigkeit der Baumaßnahmen
dargelegt. Die umfassende
Instandsetzung beinhaltet fünf zweiröhrige
Tunnelanlagen. Zusätzlich werden
auch Brückenbauwerke instandgesetzt,
Hochbauten im Obertagebereich errichtet
sowie Gewässerschutzanlagen, Hochbehälter
und an allen Tunnelvorgabebereichen
Umbaumaßnahmen durchgeführt.
Aufgrund der enormen Leistungsdichte
der Baumaßnahmen wurden diese in zwei
Baulose geteilt. Das bereits abgeschlossene
Vorbaulos umfasst alle Maßnahmen,
welche ohne Sperre durchgeführt werden
konnten. Im Hauptbaulos ist es erforderlich,
eine Tunnelröhre zu sperren und die
gegenüberliegende Tunnelröhre im
Gegenverkehrsbetrieb zu betreiben. Neben
der Baustellen-Logistik und der geringen
Bauzeit liegt eine weitere große Herausforderung
darin, dass verschiedene
Tätigkeiten gleichzeitig fertig gestellt
werden müssen. Daraus resultiert die
erwähnte große Leistungsdichte, zumal
alle fünf Tunnelbauwerke kontinuierlich
gleichzeitig behandelt werden. Ralph
Reichard (ÖSTU-Stettin) abschließend:
„Mein Dank gilt allen an diesem Projekt
Beteiligten. Nur gemeinschaftlich erreichen
wir unser Ziel und wir arbeiten
intensiv daran, den geplanten Termin der
Fertigstellung halten zu können. Ich freue
mich, im Sommer 2025 den Kunden der
Asfinag einen Streckenabschnitt zur
Verfügung zu stellen, der dem neuesten
Stand der Technik entspricht.“
Im Anschluss an den Vortrag über die
„Herstellung einer gespritzten Innenschale
in Kavernen des Semmering-Basistunnels“,
informierte Christof Haberland
(Peri SE) über die Herausforderungen und
Innovationen beim Bau des Fehmarnbelt-
tunnels, dem längsten Absenktunnel der
Welt. Der rund 18 km lange Straßen- und
Eisenbahntunnel verläuft unter der
Ostsee zwischen der deutschen Insel
Fehmarn und der dänischen Insel Lolland.
Der Absenktunnel besteht bei einer
Gesamtbreite von 45,00 m aus insgesamt
fünf Tunnelröhren, davon zwei zweispurige
Röhren für Kraftfahrzeuge, zwei
einspurige Röhren für den Bahnverkehr
sowie einem Service- und Fluchttunnel.
Insgesamt liefert Peri Schalungsmaterial
für die Fertigstellung von 79 Standard-
Tunnelelementen, die jeweils 217 m lang
und 73.000 t schwer sind. Für die Realisierung
des Projekts wurde eine der derzeit
größten Betonanlagen installiert. Die
Herstellung der Standard-Tunnelelemente
erfolgt in fünf separaten Produktionslinien
vor Ort. Jedes der 79 Standardelemente
setzt sich aus neun Betonierabschnitten
mit einer Breite von 45,00 m und einer
Höhe von 9,00 m zusammen. Nach dem
Betonieren werden die Elemente an
beiden Enden mit Schotten versehen und
dicht verschlossen. Anschließend wird das
Bassin, in dem sich die Elemente befinden,
mit Wasser geflutet. Durch den dichten
Verschluss schwimmen die Elemente und
S 36 X
Von links: Peter Steiner (Ingenieurbüro Laabmayr) und Ralph Reichard (ÖSTU-
Stettin) informierten über die Instandsetzung der Tunnel Ofenauer und Hiefler
sowie der Tunnelgruppe Werfen im Zuge der A10 Tauern Autobahn.
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14 OKTOBER 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH OKTOBER 2024 15
PROJEKTE + PLANUNG
können zu der Stelle im Fehmarnbelt
transportiert werden, wo sie abgesenkt
und im Tunnelgraben wasserdicht
verbunden werden. Christof Haberland
zeigte sich zuversichtlich, dass die ersten
Elemente demnächst versenkt werden
können. Aufgrund der Größe der Produktionsanlagen
bestehen Überlegungen, diese
in Zukunft für weitere, geplante Absenktunnel
zu nutzen.
Neue Vertragsmodelle
Der nächste Schwerpunkt widmete sich
mit drei Beiträgen dem Thema „Erfahrungsberichte
mit Allianzverträgen“. Den
Beginn machten Frederic Heil (ÖBB
Infrastruktur) und Roland Arnold (BeMo
Tunnelling) mit dem Vortrag „Rohbaustollen
Angath – erste Erfahrungen mit dem
Roland Starke (BMK)
berichtete über den Stand
der geplanten Aushubverordnung
im Bereich Verwertung
von Tunnelausbruchmaterial.
Andreas Wimmer
(Geschäftsführer Wimmer
Felstechnik) informierte
über das breite
Produktspektrum des
Unternehmens für den
Tunnelbau, zu dem auch
der Tunnelbagger yellow-
Fox für Arbeitshöhen ab
4,2 m zählt.
Allianzvertrag der ÖBB Infrastruktur
AG“. Der Rettungstunnel, der eine Länge
von ca. 2,6 km aufweist und sich bereits in
der Ausführung befindet, ist ein wichtiger
Bestandteil des Brenner-Nordzulaufs.
Dieser soll die Verbindung zwischen dem
Brenner Basistunnel und dem bestehenden
Schienennetz in Nordtirol sicherstellen
und gehört zum Projektabschnitt
Schaftenau - Knoten Radfeld. Der Stollen
dient einerseits als Erkundungsstollen für
das Hauptbaulos und wird im Endzustand
als Rettungsstollen des ca. 12 km langen
Angerbergtunnels ausgebaut werden. Des
Weiteren wurden mit diesem Auftrag der
Voreinschnitt im Portalbereich und der
Vortrieb von mehreren Querstollen,
Wendenischen sowie 110 m des Haupttunnels
als „Probestrecke“ vergeben. Die
geplante Bauzeit ist von April 2023 bis
Dezember 2025 vorgesehen.
Die ÖBB-Infrastruktur AG hat sich
dazu entschlossen, den Rohbaustollen
Angath als Pilotprojekt mittels Allianzvertrag
auszuschreiben bzw. abzuwickeln
und so die Möglichkeit zu nutzen, innovative
Ansätze in der Vertragsgestaltung
und der Zusammenarbeit einzubringen.
Ein Element des Allianzvertrags ist der
Grundsatz, dass alle Entscheidungen das
Beste für das Projekt bewirken. Das Beste
für das Projekt soll aber auch gleichzeitig
das Beste für alle Beteiligten sein. Dies
wird unter anderem durch vertragliche
Rahmenbedingungen erreicht, bei denen
die Chancen und Risiken gemeinsam
getragen werden. Beispielsweise übernimmt
der Bauunternehmer auch typische
Baurisiken, wie etwa das Baugrundrisiko.
Im Gegenzug übernimmt der Bauherr
typische Unternehmerrisiken, wie
beispielsweise das Kalkulationsrisiko. Ein
weiteres Merkmal ist ein spezielles
Vergütungssystem, das auf Basis der
Istkosten-Vergütung – und der damit
verbundenen Dokumentation – je nach
Erreichung der Ziel-Kosten zu einem
Bonus oder einem Malus führt. Wie betont
wurde, ist der Umgang mit Änderungen
oder Behinderungen im Sinne des Grundsatzes
„Best for Projekt“ ein weiterer
wichtiger Punkt. Als Beispiel für die
reibungslose Zusammenarbeit beim
Rohbaustollen Angath wurde der Fund
archäologischer Artefakte genannt. Was im
Normalfall zu Verzögerungen und Problemen
führt, wurde in der Allianz so
geregelt, dass der Bauherr sofort zusätzliche
Flächen für die Baustelleneinrichtung
zur Verfügung stellte. Die Logistik wurde
überarbeitet und neu positioniert. Unterm
Strich resultierten daraus sogar bessere
Möglichkeiten auf der Baustelle. Im
abschließenden Resümee wurde betont,
dass unter anderem die offene Kommunikation,
die kurzen Wege aufgrund der
einfachen organisatorischen Abwicklung
und die aktive Einbindung des Auftraggebers
in sämtliche Entscheidungen zu
einem ausgezeichneten Arbeitsklima auf
der Baustelle führten. Vertieft wurde das
Thema im Anschluss durch die Vorträge
„Allianzmodelle in der Straßeninfrastruktur
des Landes Vorarlberg – Stadttunnel
Feldkirch“ und „Vergleich und erste Bilanz
Integrierter Projektabwicklungsmodelle
(IPA) in Deutschland und Allianzmodellen
in Österreich“.
Es folgte der Themenblock „Digitalisierung
im Tunnelbau“ mit dem Vortrag
„Brenner-Nordzulauf – Tunnelplanung mit
Einsatz von BIM“. Anschließend widmete
sich Nadine Fenrich (VMT) dem Thema
„Positionierung und Digitalisierung von
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PROJEKTE + PLANUNG
PROJEKTE + PLANUNG
1
2
3
Im Rahmen der
Fachausstellung
informierten unter
anderem die Firmen
Liebherr (1), Rockmore
(2), Austin Powder (3),
Avesco (4) und IBS (5)
über aktuelle Produkte
und Dienstleistungen.
Tunnelschalwagen – der Weg zur Automatisierung
und einer moderneren
Arbeitsumgebung“.
Den letzten Schwerpunkt bildeten
Beiträge zu den aktuellen Rahmenbedingungen
für den Tunnelbau. Mit großem
Interesse verfolgte das Auditorium die
Ausführungen von Roland Starke vom
Bundesministerium für Klimaschutz,
Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation
und Technologie (BMK) zum Thema
„Verwertung von Tunnelausbruchmaterial
– Stand der geplanten Aushubverordnung“.
Ziel der Verordnung ist eine
umweltgerechte, hochwertige und ökologisch
verträgliche Verwertung oder
Verwendung von bei Aushubtätigkeiten
anfallenden (Boden-)Aushubmaterialien,
um schädliche oder nachteilige Auswirkungen
auf die Umwelt und insbesondere
den Boden und das Wasser zu vermeiden.
Wie der Experte ausführte, ist die umweltchemische
Qualität des Tunnelausbruchmaterials
näher zu beleuchten bzw. zu
verbessern. Insbesondere durch getrennte
Erfassung des Rückpralls an Spritzbeton
(ausgenommen bei nachgeschalteter
Behandlung) und Beurteilung der eingesetzten
Bau- und Bohrhilfsmittel. In
diesem Zusammenhang verwies ITA-
Präsident Robert Galler auf das Seminar
„Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit
bei Großbauvorhaben“, das am 27. Februar
2025 mit limitierter Teilnehmerzahl an
der Montanuniversität Leoben stattfindet.
Als letzter Redner informierte Rainer
Antretter (BeMo Tunnelling) über das
Forschungsprojekt „Lungengängiger
Quarzstaub – Herausforderung im
konventionellen Tunnelvortrieb“, das auch
im Zentrum am Berg evaluiert wird.
Anschließend an den Tunneltag fand am
10. und 11. Oktober 2024 das 73. Geomechanik
Kolloquium statt. Es stand ganz im
Zeichen des Gedenkens an Dr. Hermann
Brandecker, dem Doyen der Salzburger
Geologie, der dieses Jahr im 102. Lebensjahr
verstorben ist.
Nadine Fenrich (VMT) behandelte in ihrem
Vortrag das Thema „Positionierung und
Digitalisierung von Tunnelschalwagen“.
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18 OKTOBER 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH
AKTUELLES INTERVIEW
AKTUELLES INTERVIEW
UNTERNEHMENSGRUPPE HAIDER
Erfolg durch Mut und Weitsicht:
KR Erwin Haider feiert seinen 90er
Mitte der 1950er Jahre machte sich Erwin Haider mit seinem Bruder Johann
von Großraming aus auf den Weg, um die erste Raupe zu kaufen. Sie fuhren mit
dem Motorrad nach Amstetten und in der staubigen Ledermontur mit dem Zug
nach Wien, denn Autobahnen gab es noch nicht. Es war der Beginn für die beeindruckende
Erfolgsgeschichte der Unternehmensgruppe Haider, die heute unter
anderem in den Bereichen Bau, Industrie, Energie, Forst und Handel tätig ist.
Am 27.September feierte KR Erwin Haider seinen 90. Geburtstag.
Herr Kommerzialrat Haider, welche
Erinnerungen haben Sie an Ihre
Jugendjahre?
Erwin Haider: Mein Vater war Flößer und
Straßenwärter. Er hat auch im Wegebau
geholfen und ist mit Scheibtruhen
gefahren. Meine Mutter war Hausfrau.
Gemeinsam mit sechs Geschwistern
haben wir in einem kleinen Haus gelebt.
Wir hatten ein paar Geißen. Auch wenn
das Essen hauptsächlich aus Kraut und
Erdäpfel bestand, so litten wir doch
keinen Hunger. Durch den Krieg war
kein geregelter Schulbetrieb möglich. Als
ich die Volksschule beendete, wollte ich
Maurer lernen, während meine Brüder
Zimmerer waren. Allerdings war ich mit
14 Jahren noch zu schwach, um einen 50
kg Zementsack zu heben und so kam ich
zwei Jahre für Kost und Logis zu einem
Bauern. Nicht die Entlohnung, sondern
das Essen war damals das Wichtigste.
Danach war ich stark genug für die
Arbeit am Bau. Der Baumeister-Betrieb,
bei dem ich meine Ausbildung als
Maurer absolvierte, bekam eine kleine
Raupe von einem Schweizer Hersteller
für einfache Erdarbeiten. Als mir
angeboten wurde, mit der Raupe zu
fahren, habe ich sofort ja gesagt. Das war
damals eine gehobene Stelle und so habe
ich Keller ausgehoben und kleine Wege
angelegt. In dieser Firma gab es dann
einen Generationenwechsel und der
junge Baumeister hat mich gefragt, was
ich mir wünsche. Ich habe sofort gesagt:
Einen größeren Caterpillar, damit wir
ordentliche Wege bauen können, denn
Arbeit hätten wir genug. Er hat gesagt,
das ist kein Geschäft. Ich war damals
noch jung und naiv. Deshalb habe ich
geantwortet, wenn sie es nicht tun,
mache ich es. Daraufhin hat er mich am
Heiligen Abend entlassen.
Wie ging es weiter?
Erwin Haider: Ich habe meinen Bruder
Hans über meine Idee, eine Firma zu
gründen und einen Caterpillar zu
kaufen, überzeugt. Der kostete damals
700.000 Schilling und wir haben „nur“
100.000 gehabt. Das war schon viel Geld.
So sind wir mit 22 Jahren mit dem
Motorrad und Lederhosen nach Amstetten
gefahren und von dort mit dem Zug
nach Wien. Es gab damals ja noch keine
Autobahn und kaum Straßen. Der erste
Händler hat uns nur von oben bis unten
angeschaut und uns weitergeschickt.
Gleich daneben war eine andere Firma
mit einer Deutz Raupe. Wir haben
erklärt, wir kommen aus einer gebirgigen
Gegend, wo die Bauern viele
Traktoren kriegen und dafür Wege
brauchen. Diese Wege wollen wir bauen
und wir können das. Er ist dann zu uns
gekommen und hat gesagt, ein Häuserl
mit ein paar Geißen ist nicht viel wert,
aber Ehrgeiz habt ihr. Er hat uns
vorgeschlagen, uns für die 100.000
Schilling eine Raupe auf Miete zur
Verfügung zu stellen. Jeden Monat
mussten wir 35.000 Schilling bezahlen,
aber dafür können wir fahren so viel wir
wollen. Am 1. Jänner 1956 habe ich mit
meinen Brüdern Johann und Franz die
Firma Gebrüder Haider Deichgräberei
OHG mit Sitz in Großraming gegründet.
Wir arbeiteten im ersten Dreischichtbetrieb,
sodass die Maschine kaum stillstand
und der Grundstein für das
heutige Haider-Imperium gelegt wurde.
Einige Zeit später kam dann auch mein
jüngster Bruder Helmut in die Firma.
ZUR PERSON ERWIN HAIDER
Der Zimmererpolier Franz Haider, der Zimmerer Johann Haider und
der Maurer und Raupenfahrer Erwin Haider legten am 1.1.1956 mit
der Gründung der Gebr. Haider Deichgräberei OHG den Grundstein
für die heutige Unternehmensgruppe. Mut, Entschlossenheit und
Weitblick machten aus dem Drei-Mann-Betrieb das Vorzeigeunternehmen
Gebrüder Haider, das heute rund 2.500 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter beschäftigt. 1964 heirateten KR Erwin Haider und Herta
Seebacher. Mehr als zwei Jahrzehnte lang war KR Erwin Haider
Bürgermeister der Gemeinde Ardning. Neben sämtlichen hochrangigen
Auszeichnungen und Ehrungen wurden ihm auch der
Ehrenring der Stadt Liezen und der Gemeinde Ardning, sowie
zusammen mit Bruder Helmut eine Auszeichnung als herausragende
Unternehmerpersönlichkeit in der Sparte „Lebenswerk“ durch die
Jury des Wirtschaftsmagazins „top of styria“ verliehen. Fit hält sich
der umtriebige Seniorchef mit regelmäßigem Schwimmen und
Nachschau in den Wäldern.
Fotos: Gebr. Haider; Privat
Die Bildleiste zeigt erste Einsätze aus den Anfangsjahren des Unternehmens.
20 OKTOBER 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH OKTOBER 2024 21
AKTUELLES INTERVIEW
Oben: Herta und Erwin Haider
mit Tochter Isolde.
Links: KR Erwin Haider vor der
Zweigstelle in seinem Heimatort
Ardning.
Unten: KR Erwin Haider im Kreise
seiner Enkelkinder bei seiner
90iger-Feier.
Autobahntunnel gab es Seitenstollen und
der Plan war, in diesen Stollen den
Atommüll zu lagern. JA! – Ich war damals
Bürgermeister und gegen das Atommüll-
Endlager. Im Jänner 1991 bin ich mit
rund 50 Mitstreitern in das österreichische
Parlament gefahren und habe mit
dem damaligen Gesundheitsminister
Harald Ettl Klartext geredet. Als Höhepunkt
bildeten wir eine Menschenkette
über den Arlingsattel (Stmk) bis auf die
oberösterreichische Seite. Mehr als 6000
Personen beteiligten sich. Als Jäger und
Landwirt habe ich sehr viel übrig für die
Natur. Wir betreiben Steinbrüche und
bauen Autobahnen. Aber mir war es
immer wichtig, die Spuren der Eingriffe in
die Natur wieder auszugleichen. In dieser
Hinsicht versuchten wir immer alle
Vorgaben der Behörden zu erfüllen. Wald
und Wasser sind von der Natur gegeben
und beides muss gepflegt und geschützt
werden. Das ist auch eine Verpflichtung
den nachfolgenden Generationen
gegenüber.
Vor 30 Jahren haben Sie dann auch
die Maschinenfabrik Liezen übernommen.
Wie ist es dazu gekommen?
Erwin Haider: Als die Maschinenfabrik
Liezen 1994 in wirtschaftliche Turbulenzen
geriet, haben wir in der Haider-
Gruppe die regionale Verantwortung
wahrgenommen und nach Lösungsmöglichkeiten
gesucht, um die damals rund
1.000 Arbeitsplätze in der Region zu
sichern. Die Haider Unternehmensgruppe
übernahm die Maschinenfabrik Liezen,
sodass diese heute noch erfolgreich tätig
ist und ihr 30-jähriges Firmenjubiläum
feiern durfte.
PRÄZISE UND ZUVERLÄSSIGE
POSITIONIERUNG
Mit der Trimble R780 GNSS Smart-Antenne
Ausgestattet mit der Trimble ® ProPoint-Technologie und Neigungsausgleich
ist die Vermessung mit der Trimble R780 GNSS Smart-Antenne einfacher
denn je. Auch erfahrene Vermesser sparen viel Zeit, da Punkte exakt
im Stehen, Gehen oder Fahren erfasst werden können, ohne dass
der Roverstab senkrecht ausgerichtet werden muss. Darüber
hinaus ermöglicht die Trimble ProPoint-Technologie eine schnelle
und störungsfreie Vermessung selbst unter schwierigen GNSS-
Bedingungen. Die Trimble R780 GNSS Smart-Antenne kann auch
als Basisstation eingesetzt werden.
Sie waren auch mehr als zwei Jahrzehnte
Bürgermeister der Gemeinde
Ardning und haben das Atommüll-
Endlager im Bosruck verhindert. Wie
war das damals?
Erwin Haider: Die Liebe führte mich nach
Ardning in die Steiermark, wo ich vor 60
Jahren meine Frau Herta Seebacher vom
Gutsbetrieb Seebacherhof ehelichte. Durch
diese Ehe wurde ich auch Land- und Forstwirt
sowie ein passionierter Jäger und
dann auch Bürgermeister.
Durch den Bosruck führen ja der Eisenbahn-
und der Autobahntunnel. Beim
Wo sehen Sie die zentralen Gründe
für Ihren Erfolg?
Erwin Haider: Wir handhaben es so, dass
jeder seinen speziellen Aufgabenbereich
über hat! Wir haben eine gute Koordination
und kurze Entscheidungswege. Es
gibt monatliche Besprechungen, wo
sämtliche strategische Entscheidungen für
alle Bereiche der Firmengruppe ausschließlich
von den Haiders selbst getroffen
werden.
Welche Ziele haben Sie noch?
Erwin Haider: Ich bin dem Herrgott sehr
dankbar und auch sehr zufrieden, dass bei
guter Gesundheit alles gelungen ist und
ich mein Lebenswerk an die nächsten
Generationen übergeben habe und diese es
weiterführen. Zu den Zielen: Meine Mutter
ist 94 Jahre alt geworden. Ich werde 100
Jahre – ich habe in meinem Leben schon
viele Ziele erreicht.
Wir danken für das Gespräch!
22 OKTOBER 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH
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Innovativer Wildbachschutz kombiniert
PV-Anlage mit Hybrid-Stromspeicher
Die Sicherungsmaßnahmen am Saigesbach in der Tiroler Gemeinde Sellrain dienen dem
Schutz der Gemeinde Sellrain. Aufgrund der Bauwerksabmessungen wird ein 45 m
Schnellbaukran zur Arbeit bei den Sperren eingesetzt. Um nicht nur vom Generatorbetrieb
abhängig zu sein, kommt ein Stromspeicher MobilHybrid MH24 mit vier Stück
mobilen Klapp-PV-Modulen zum Einsatz. Dank dieser System-Lösung wurde die
Baustelle von April bis September nur mit erneuerbarer Energie betrieben.
W
ie das Hochwasser im September
zeigte, machen sich die Herausforderungen
des Klimawandels auch in den
Tälern Österreichs bemerkbar. Starke
Regenfälle und anschwellende Wildbäche
bringen nicht nur beeindruckende
Naturschönheiten mit sich, sondern auch
erhebliche Risiken für die ansässige
Bevölkerung und Infrastruktur.
Um diesem Problem wirksam entgegenzuwirken,
wird derzeit am Wildbach
oberhalb von Sellrain eine umfassende
Verbauung realisiert. Geplant sind zahlreiche
Konsolidierungssperren im Mittellauf,
um Vermurungen und Überflutungen zu
stoppen. Bei deren Errichtung setzt die
Tiroler Wildbach- und Lawinenverbauung
auf moderne Technik und nachhaltige
Lösungen.
Zum Einsatz kommt ein Schnellbaukran
Potain IGO T 85 A mit 45 m Ausleger
und 6 t Hubwerk. Er versorgt die Bauarbeiten
auch an schwierigen Stellen mit
den Schalungs- und Bewehrungs-Elementen.
Um den Schnellbaukran mit Strom zu
versorgen, wurde auf der Baustelle eine
PV-Anlage installiert, die vier Stück
Klapp-PV mit einer Leistung von 3,2 kWp
umfasst. Mit dieser PV-Anlage wurden von
Juni bis August bereits 441 kWh erzeugt
und nur 23,7 kWh vom Generator.
Das Herzstück der Energieversorgung
ist jedoch der intelligente Stromspeicher
MobilHybrid MH24, der von der in
Jenbach ansässigen Firma Laurer
Baumaschinen beigestellt wurde. Er
kommt in Kombination mit der Photovoltaikanlage
zum Einsatz und ermöglicht
Die Wildbachverbauung oberhalb der Tiroler Gemeinde
Sellrain. Der Schnellbaukran Potain IGO T 85 A sorgt
für einen raschen Fortschritt bei den Beton- und
Schalungsarbeiten.
Bei der Verbauung des Wildbachs wird nicht nur auf
die Sicherheit der Bevölkerung geachtet, sondern auch
auf die Erhaltung der natürlichen Ressourcen.
einen hohen Autarkiegrad vom Stromnetz.
Als Notlösung für Schlechtwetter steht
noch ein Stromerzeuger zur Verfügung,
der allerdings nur für 30 kVA ausgelegt ist
– im Gegensatz zu den für den Kranbetrieb
üblicherweise benötigten 60 kVA. Der
intelligente Stromspeicher versorgt alle
elektrischen Verbraucher, inklusive den
Kran mit seinen hohen Anlaufströmen.
Durch diese Kombination aus elektrischer
und herkömmlicher Antriebstechnik kann
ein Großteil des Energiebedarfs direkt vor
Ort gedeckt werden. Von April bis September
konnte so ein Betrieb ohne Stromnetz
gewährleistet werden. Dadurch wird das
Bauprojekt nicht nur umweltfreundlicher
realisiert, auch die Lärmemissionen
werden minimiert.
„Die PV-Anlage ist ein wichtiger Schritt in
24 OKTOBER 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH
WEITERE
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Hybrid MH24 und die
PV-Anlage ermöglichen
weitgehende
Unabhängigkeit vom
Stromnetz. Die nachhaltige
Herangehensweise
zeigt das
Engagement für eine
umweltbewusste
Baustellenorganisation
seitens der
Wildbach Tirol.
Richtung eines nachhaltigen Bausektors
und zeigt, wie erneuerbare Energien und
Hybrid-Stromspeicher sinnvoll in Bauprojekte
integriert werden können. Die
Wildbachverbauung Projekt Saigesbach ist
ein Beispiel für innovative Ingenieurskunst,
die moderne Technik mit dem Ziel
des Naturschutzes vereint. Die auf der
Baustelle eingesetzten Komponenten sind
nicht nur funktional, sondern dienen auch
der Nachhaltigkeit und Sicherheit. Mit
„Das Projekt Saigesbach ist ein wichtiger
Schritt in Richtung eines nachhaltigen
Bausektors und zeigt, wie erneuerbare
Energien und Hybrid-Stromspeicher sinnvoll
in Bauprojekte integriert werden können“,
betont Harald Hornbacher, Geschäftsführer
der Firma Laurer Baumaschinen.
solchen Projekten wird nicht nur der
direkte Schutz vor Naturgefahren gewährleistet,
sondern auch ein Bewusstsein für
den verantwortungsvollen Umgang mit
unseren Ressourcen geschaffen. Gemeinsam
schaffen wir die Grundlagen für eine
sichere und intakte Umwelt für zukünftige
Generationen“, betont Harald Hornbacher,
Geschäftsführer der Firma Laurer Baumaschinen.
www.laurer.at
DATEN & FAKTEN
Wildbachverbauung
Projekt Saigesbach
Solarertrag
Gesamtertrag Solar: 441 kWh
direkte Nutzung: 155 kWh
zur Batterie: 286 kWh
Verbrauch
Gesamtverbrauch:
vom Solar:
von der Batterie:
vom Generator:
90 Tage Einsatz
Gesamtverbrauch:
Solarerzeugung:
Generator Test:
225 kWh
155 kWh
69 kWh
1,6 kWh
225 kWh
441 kWh
23,7 kWh
Beton ganz einfach tanken
Jeder Deutsche verbraucht pro Jahr ca. 350,2 kg Zement, welcher
zum Großteil für die Produktion von Beton verwendet wird.
Fliegl Betontankstelle.
Wir sind ein Teil davon.
WWW.FLIEGL.COM
MASCHINEN + TECHNIK
AAB EISTERER
Alternative Aufnahme für Hydraulikhämmer
von AAB Eisterer für beengte Baustellen
AAB Eisterer stellt Spezialaufnahme für Hydraulikhämmer vor. Dank seitlichem
Anbau lassen sich auch auf beengten Baustellen – etwa unter Decken oder in
Bereichen mit Oberleitungen – lange duktile Pfähle effizient und sicher einsetzen.
B
ei der Tiefgründung mit duktilen
Pfählen wird traditionell Druck von
oben auf die Pfähle ausgeübt. Das ist auf
offenen Baustellen mit ausreichendem
Platzangebot problemlos möglich. Doch
was tun, wenn die Baustelle beengt ist,
etwa in Tiefgaragen oder unter Brücken?
Oft werden in diesen Fällen kürzere Pfähle
eingesetzt. Die so entstehende geringere
Fundamenttiefe wird meist durch eine
höhere Anzahl an Pfählen kompensiert.
„Unsere neuen Hydraulikhämmer
setzen genau hier an. Durch die seitliche
Aufnahme des Baggerarms am Hydraulikhammer
wird es möglich, auch in Bereichen
mit geringen Höhen lange Pfähle zu
verwenden und sicher in den Boden
einzubringen“, erklärt Herbert Eisterer,
Geschäftsführer von AAB Eisterer. Für
optimale Einsetzbarkeit können die neuen
Hydraulikhämmer von AAB auch konventionell
vertikal am Baggerarm befestigt
werden.
Technischer Fortschritt
für maximale Effizienz
Die speziell entwickelte Aufnahme
ermöglicht es, den Ausleger des Baggers
seitlich am Hydraulikhammer zu befestigen.
Somit entfällt im Vergleich zur
traditionellen Nutzung der Hydraulikhämmer
für Tiefgründungen der vertikale
Druck von oben, was jedoch bei Hydraulikhämmern
nur eine untergeordnete Rolle
spielt. Die gewohnte Schlagkraft ist auch
bei diesem Anbaugerät verfügbar. Trotz
der seitlichen Montage bleibt der Prozess
der Pfahlgründung unverändert effizient.
Die Methode ist besonders für enge
Baustellenumgebungen gedacht, in denen
eine herkömmliche vertikale Anbringung
aufgrund von Platzmangel nicht möglich
ist.
Vorteile für Bauunternehmen
Für Bauunternehmen bedeutet diese
Innovation einen großen Gewinn an
Flexibilität. Projekte, die zuvor aufgrund
von Platzproblemen oder baulichen
Gegebenheiten schwierig, sehr aufwändig
oder gar unmöglich erschienen, können
nun mit minimalem Aufwand realisiert
werden. „Mit unserem neuen Hydraulikhammer
werden in der Regel weniger
einzelne Pfähle für eine Gründung
benötigt, was Material spart und so die
Kosten reduziert“, bestätigt Herbert
Eisterer. Zudem spart diese Methode Zeit,
da keine aufwändigen Anpassungen der
Baustellenumgebung notwendig sind. Die
seitliche Anbringung des Hydraulikhammers
stellt sicher, dass auch unter
schwierigen Bedingungen präzise und
kraftvolle Gründungsarbeiten durchgeführt
werden können.
Kauf und Miete bei AAB Eisterer
Mit der Aufnahme für Hydraulikhämmer
festigt AAB Eisterer seinen Ruf als kompetenter
und innovativer Anbieter von
hydraulischen Anbaugeräten. Das
Unternehmen in Pichl bei Wels hat den
Hydraulikhammer mit entsprechender
Aufnahmevorrichtung für verschiedene
Baggergrößen im Sortiment. Dabei gibt es
bei AAB Eisterer stets die Möglichkeit, die
hydraulischen Anbaugeräte zu kaufen
oder zu einzelnen Projekten zu mieten.
Innovation für
Damit die Geräte – egal ob gekauft oder
die Tiefgründung:
gemietet – immer einsatzfähig sind, bietet
„Durch die seitliche Aufnahme AAB Eisterer in der eigenen Werkstatt
des Baggerarms am Hydraulikhammer
auch die Reparatur und die Servicierung
wird es möglich, auch in Be-
aller hydraulischen Anbaugeräte im
reichen mit geringen Höhen lange Sortiment an.
Pfähle zu verwenden und sicher in
www.aab-eisterer.at
den Boden einzubringen“, betont
Firmenchef Herbert
26 Eisterer.
BAUBLATT.ÖSTERREICH
MASCHINEN + TECHNIK
Österreichs erster Cat 340 mit Straight Boom
(gerader Ausleger) demonstriert seine Reichweite
bei diesem Rückbau-Projekt der Firma
Mayer & Co. Neben dem speziellen Ausleger
verfügt der Abbruchbagger auch über eine
optimierte Kabine.
Schnürten auf Basis der
ausgezeichneten Zusammenarbeit
das umfangreiche
Maschinen-Paket (von links):
Geschäftsführer Daniel Mayer
und Gerhard Hagleitner (Verkauf;
Niederlassung Wien von
Zeppelin Österreich).
ZEPPELIN
Maschinen-Paket: Mayer & Co modernisiert
den Fuhrpark mit 11 neuen Cat Geräten
Im Großraum Wien steht der Name Mayer & Co für umfangreiche Kompetenzen in den
Bereichen Abbruch, Recycling, Erdbau und Transport. Da die Leistungsfähigkeit und
Effizienz moderner Geräte im Wettbewerb immer wichtiger wird, modernisiert das Unternehmen
seinen Fuhrpark zurzeit durch eine Großinvestition in 11 neue Cat Geräte.
Darunter befindet sich auch Österreichs erster Abbruchbagger Cat 340 mit geradem Ausleger.
E
r war Fuhrwerker mit Leib und Seele:
Firmengründer Johann Mayer, der
Urgroßvater der heutigen Geschäftsführer
Daniel und Clemens Mayer, legte 1936 mit
Konzessionen für die Güter- und Personenbeförderung
den Grundstein für die
Erfolgsgeschichte der heutigen Mayer
Gruppe. Was mit einfachen Schotter-Fuhren
begann, führte schon bald zur eigenen
Schottergrube und später auch zum
Einstieg in den Erdbau.
Bis 1975 führte Johann Mayer auch ein
Autobusunternehmen mit Reisebüro, das
er mit seiner Pensionierung an seine Frau
Hermine Mayer übergab. Zur gleichen Zeit
übernahm sein Sohn Hermann Mayer sen.
die Güterbeförderung im Nahverkehr. Ihm
folgte der heutige Senior-Chef Hans-Peter
Mayer, der die verschiedenen Geschäftsfelder
ab 1987 in einem eigenständigen
Unternehmen bündelte und damit
verschiedenste Transportaufgaben und
Abbruchtätigkeiten abdeckte. Mit wirtschaftlichem
Weitblick begann er in den
frühen 1990er Jahren auch damit, das
Zeljko Marijanovic ist einer der erfahrensten
Abbruch-Profis im Team von Mayer & Co. Die
Freude über den neuen Cat 340 und die
moderne Kabine ist groß.
Unternehmen im Recycling-Bereich zu
stärken.
Vor rund 10 Jahren trennte man sich
von den Autobussen und dem Reisebüro.
Der Focus lag nun ausschließlich auf der
stark expandierenden Firma Mayer
Abbruch, Transport und Recycling GmbH.
Mit Jahresende 2024 tritt Senior-Chef
Hans-Peter Mayer in den wohlverdienten
Ruhestand und die beiden Söhne Daniel
und Clemens Mayer, die seit rund 15
Jahren im Unternehmen mitarbeiten,
übernehmen in der vierten Generation
auch offiziell die Leitung der Mayer
Gruppe. Während sich Clemens Mayer
vorrangig um die kaufmännischen Belange
kümmert, sorgt Daniel Mayer als technischer
Leiter dafür, dass im Fuhrpark und
auf den Baustellen alles rund läuft.
Die rund 170 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter, die das Unternehmen neben
der Zentrale in Mannersdorf auch an
vielen weiteren Standorten beschäftigt,
verfügen über umfangreiche Kompetenzen
in den Bereichen Abbruch, Erdarbeiten,
Recycling, Außenanlagengestaltung und
Transport. Neben mehreren Schotter- und
Kiesgruben betreibt das Unternehmen
vier Recyclingplätze, wo die Baurestmassen
der eigenen Abbrüche, aber auch
Fremdmaterial, zu hochwertigen Sekundärrohstoffen
aufbereitet werden. Weiters
verfügt die Firma Mayer & Co über eine
Bodenaushub- und eine Inertstoffdeponie.
Im eigenen Steinbruch wird Dolomit
abgebaut, der überwiegend als Gradermaterial
zum Einsatz kommt. An fast
allen Standorten liefern Photovoltaik-
Elemente grüne Energie. Rund 60% des
Jahresverbrauchs können dadurch
abgedeckt werden.
Harter Kern sucht starke SCHALUNG!
Schalungstechnik für jedes Bauteil und jedes Bauvorhaben. Mit höchstem Qualitätsanspruch
gefertigt und damit bestens für den harten Alltag auf den Baustellen geeignet.
Um Platz für ein Wohnbauprojekt
zu schaffen, wurde die
Firma Mayer & Co bei diesem
Projekt mit dem Rückbau und
der fachgerechten Entsorgung
betraut. Der Cat 340 sorgt für
einen raschen Fortschritt der
Abbruch-Arbeiten.
Großinvestition: 11 neue
Cat Radlader und Bagger
Im Fuhrpark stehen dem Team über 30
Lkw und rund 90 Baumaschinen jeder
Größe zur Verfügung. Bei den Baggern
vollzog das Unternehmen vor vier Jahren
bereits einen grundsätzlichen Wechsel: In
Zusammenarbeit mit der Firma Zeppelin
Schalung
Gerüst
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28 OKTOBER 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH
PERI. Schalungs- und Gerüsttechnik[er] aus Leidenschaft.
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MASCHINEN + TECHNIK
MASCHINEN + TECHNIK
Auch Maschinist Ensar Abdula schätzt im
neuen Cat 966 seinen modernen Arbeitsplatz.
Gemeinsam mit den bereits vorhandenen
Radladern befinden sich bei
Mayer & Co nun 10 Cat 966 im Einsatz.
wurden etwa 20 Geräte und 60 Anbaugeräte
auf OilQuick umgerüstet.
In diesem Jahr folgte nun – ebenfalls in
Zusammenarbeit mit der Firma Zeppelin
– ein weiterer großer Erneuerungsschritt,
denn das Unternehmen entschloss sich
dazu, mit einer Großinvestition einen
beachtlichen Teil des Fuhrparks zu
erneuern. Das Paket umfasst sechs
Radlader Cat 966, drei Kurzheckbagger
Cat 325 und zwei Cat 340. Während ein
Cat 340 klassisch im Erdbau zum Einsatz
kommt, ist der zweite Cat 340 als
Abbruchbagger mit einem Straight Boom
(gerader Ausleger) ausgerüstet. Es ist das
erste Gerät in dieser Konfiguration in
Österreich.
Einer der sechs neuen Cat 966 im Einsatz. Die Cat Payload Waage ist bei
den neuen Modellen bereits serienmäßig freigeschaltet.
Nachdem bereits kurz nach der
Vertragsunterzeichnung der Cat 340 mit
geradem Ausleger und zwei Cat 966
übergeben werden konnten, folgten im
Oktober nun vier weitere Cat 966. Die
Radlader weisen für alle Arbeiten die
optimale Größe auf – vom Schotterabbau
über die Deponie bis hin zu den Recyclingplätzen.
Ausgerüstet sind die Radlader mit
Schaufeln der Firma Winkelbauer. Eine
weitere Stärke der neuen Cat 966: Die Cat
Payload Waage ist bereits serienmäßig
freigeschaltet. Zusammen mit den vier
bereits vorhandenen Cat 966 befinden sich
nun 10 Cat 966 im Fuhrpark der Firma
Mayer & Co.
In Kürze folgen der zweite Cat 340 für
den Erdbau und die drei Cat 325, die über
eine besonders geräumige Kabine verfügen.
Die kompakten und leistungsstarken
Kurzheckmaschinen kommen auch im
Abbruch zum Einsatz. Alle Next Generation
Geräte sind ab Werk bereits mit
zahlreichen Assistenzsystemen ausgerüstet,
die bei den Erdbau-Einsätzen von
Vorteil sind – darunter 2D-Technik,
Waage, sowie Höhen-, Tiefen- und
Schwenkbegrenzung. Da im Unternehmen
für alle Einsatzbereiche ausreichend
Anbaugeräte zur Verfügung stehen,
wurden die neuen Bagger ohne Löffelpaket
übergeben.
Dazu Daniel Mayer: „Cat Geräte sind
seit Jahrzehnten ein fixer Bestandteil im
Fuhrpark und unsere Fahrer schätzen die
hohe Qualität dieser Premium-Marke.
Gerhard Hagleitner, unseren Betreuer von
der Firma Zeppelin, kenne ich seit rund 10
Jahren und ich weiß, dass ich mich im Fall
des Falles auf ihn verlassen kann. Die gute
Zusammenarbeit war auch der Grund,
dass wir uns nun mit Zeppelin über dieses
umfangreiche Maschinen-Paket verständigt
haben. Da wir damit über 10% der
Großgeräte in unserem Fuhrpark erneuern,
erwarten wir uns natürlich eine
deutliche Effizienzsteigerung in Verbindung
mit sinkenden Verbrauchswerten
und einer höheren Verfügbarkeit. Bei den
neuen Cat Geräten werden wir jetzt auch
VisionLink nutzen und mit den Daten
unser Flottenmanagement optimieren.“
Für anspruchsvolle Erdbau-Arbeiten
stehen im Fuhrpark zwei Cat Geräte mit
GPS-Technik zur Verfügung: Ein Cat 330
und ein Cat 326 wurde von Sitech Austria
mit 3D-Technik von Trimble ausgerüstet.
Die entsprechenden Erdbau-Profile
werden von den eigenen Technikern
beigestellt.
Gerhard Hagleitner von der Firma
Zeppelin betont: „Der Cat 340 mit geradem
Ausleger ist ein leistungsfähiger Abbruchbagger.
Die Kabine wurde entsprechend
angepasst und weist beispielsweise auch
oben einen Scheibenwischer auf. Durch
den geraden Ausleger verlängert sich die
Reichweite im Vergleich zum Standard-
Ausleger um rund 2 m. Damit ist diese
Variante sehr interessant für alle Unternehmen,
die verstärkt im Abbruch tätig
sind. Wir freuen uns, dass uns die Firma
Mayer & Co bei dieser Großinvestition
erneut ihr Vertrauen geschenkt hat. Es
bestätigt unsere Bemühungen um eine in
jeder Hinsicht optimale Kundenbetreuung.“
www.zeppelin-cat.at | www.mayer-abbruch.at
ERKAT
Erkat feiert 25 Jahre
Der Spezialist für Anbaufräsen feiert ein
Vierteljahrhundert voller Innovationen.
D
ie Produktpalette von Erkat – darunter
die patentierte V-förmige V-Cutter-
Reihe, die ER- und ERC-Querschneidkopf-
Reihen, die ERL-Längsschneidkopfreihe
und die ADU Schneckenbohrer-Reihe
– bietet clevere Lösungen für Anwendungen
wie Tunnelbau, Steinbruch, Abbruch,
Grabenbau und vieles mehr. Mit allen
Hauptkomponenten, die in Deutschland
gefertigt werden, garantiert Erkat robuste
und zuverlässige Produkte. Dank geringer
Vibration und Lärmbelästigung eignen
sich die Anbaufräsen auch für Einsätze in
sensiblen städtischen oder industriellen
Bereichen. Der präzise Materialabtrag
bedeutet weniger Transport und damit
mehr Rendite. Auch weist das gefräste
Material in der Regel eine Korngröße auf,
die klein genug ist, um direkt als Füllmaterial
wiederverwendet zu werden. Zu den
besonderen Erfolgen gehört der tiefste
Tauchgang, der von einer ER-Fräse
durchgeführt
wurde: Etwa
150 m tief ging
es in einer
Offshore-
Anwendung vor
Neufundland in
Kanada. Aber
auch der Einsatz bei
der höchsten Baustelle
in Tibet wurde in
einer Höhe von rund
3.000 m erfolgreich
gemeistert.
Martina Schierholz, Senior Operations
Manager von Erkat: „Das 25-jährige
Jubiläum zu feiern, ist ein Beweis für das
Engagement unseres Teams und unsere
Bekenntnis zu Innovation und Qualität.
Wir sind stolz auf unseren Weg und freuen
uns auf die Zukunft, die mit einer gravierenden
Erweiterung unserer Fabrik
Die Fräsen von Erkat beweisen ihre
Vielseitigkeit und Zuverlässigkeit auch in
anspruchsvollen Umgebungen.
einhergehen wird. Die Branche kann also
weiterhin mit unseren modernen neuen
Produkten rechnen.“
www.epiroc.com
30 OKTOBER 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH
Lowatschek & Regner KG
WWW.LOWATSCHEK-REGNER.AT
MASCHINEN + TECHNIK
LIEBHERR
Familie der Liebherr-Mobilbaukrane wächst
Der MK 120-5.1 ist das neueste Mitglied der Liebherr-Mobilbaukrane. Der Fünfachser
schließt die Lücke zwischen dem MK 88-4.1 und dem MK 140-5.1. Neben viel Kranleistung
bringt er ein neues Display und eine optionale kleinere Hakenflasche für
Arbeiten auf engem Raum mit.
D
er MK 120-5.1 bietet mit seiner
Auslegerlänge von 52 m und einer
maximalen Traglast von 2.100 kg an der
Spitze eine beeindruckende Leistung. Mit
diesen Werten erweitert er das bestehende
MK-Portfolio und schließt die Lücke
zwischen dem MK 88-4.1 und dem MK
140-5.1. Besonders hervorzuheben ist die
hohe Wendigkeit des Mobilbaukrans, die
durch einen engen Wendekreis auch das
Manövrieren in schmalen Straßen und
Kreuzungen ermöglicht. Die Basis für den
neuen Kran ist der bewährte MK 140-5.1.
Kranfahrer, die auf dieses Modell bereits
geschult sind, können ohne größere
Der Fünfachser fügt sich in das bewährte
Taxikrankonzept ein und kann mehrere
Baustellen an einem Tag bedienen.
Die Familie der Liebherr-Mobilbaukrane
wächst: Der MK 120-5.1 kann an der Spitze bis
zu 2.100 kg heben.
Umschulung auf dem neuen Kran
eingesetzt werden.
Der MK 120-5.1 ist mit dem neuen
Liebherr-TC-OS-Display ausgestattet. Mit
der Bedienoberfläche TC-OS (Tower Crane
Operating System) liegt der Fokus auf
einer einfachen Bedienung und flexiblen
Anpassung durch den Kranführer. Das
12-Zoll-Touchdisplay kann im Split- oder
Vollbildmodus betrieben werden. Verschiedene
Informationen lassen sich somit auf
verschiedenen Displaybereichen anzeigen.
Das Display soll bis Ende 2025 bei allen
Mobilbaukranen das bisherige Display
ersetzen.
Kleinere Hakenflasche erlaubt
optimale Positionierung der Last
Der MK 120-5.1 ist optional mit einer
zusätzlichen, kleineren Hakenflasche
erhältlich, die besonders auf Baustellen an
Bestandsgebäuden ihre Vorteile entfaltet.
Ihre Stärken zeigt sie vor allem dann,
wenn das Gebäude eingerüstet ist und die
Last präzise zwischen dem Bauwerk und
dem Gerüst bewegt werden muss. Ein
Wechsel der Hakenflasche ist auf der
Baustelle innerhalb weniger Minuten
möglich. Die kleinere Hakenflasche kann
genauso viel Traglast bewältigen wie die
Große und wird demnächst für alle
Liebherr-Mobilbaukrane erhältlich sein.
Die ersten Kunden sind von dem
Neuzugang der Liebherr-Mobilbaukrane
überzeugt: „Der MK 120-5.1 ist genau der
richtige Kran für unsere Flotte. Mit seiner
Kombination aus Auslegerlänge und
Traglast passt er ideal auf die Baustellen
unserer Kunden“, sagt Stephan Zaugg,
Geschäftsführer der Zaugg AG Rohrbach
(Schweiz). „Wir freuen uns, der Erstkunde
des neuen MKs zu sein. Zuverlässigkeit,
Kundenservice und die Reputation der
Mobilbaukrane waren die ausschlaggebenden
Faktoren für den Kauf bei Liebherr.“
Auch eine belgische Firma hat bereits
einen MK 120-5.1 geordert. Die Auslieferung
startet im Sommer 2025.
www.liebherr.com
32 BAUBLATT.ÖSTERREICH
ENGCON
Neuer Schnellwechsler S70
Mit dem neuen S70 bringt Engcon einen Schnellwechsler
für Bagger in der Größe 20-30 t auf den Markt.
V
or einem Jahr hat Engcon mit dem S60
einen neuen Schnellwechsler für
Bagger in der Größe 12-19 t vorgestellt.
Jetzt ist es Zeit für die nächste Größe – den
Schnellwechsler S70 für Bagger in der
Größe von 20-30 t. Dieser ist ebenfalls
stärker als das Vorgängermodell und
ermöglicht eine einfachere Nachrüstung
mit EC-Oil-Blöcken, da dieses neue Modell
keine Schläuche mehr enthält, was das
Risiko von Leckagen minimiert. Wie der
S60 verfügt auch der S70 über einen
erhöhten Hydraulikfluss. Das ist von
großem Vorteil beim Einsatz eines Hydraulikhammers
oder anderer Werkzeuge, die
eine größere Ölmenge benötigen.
„Dank unserer innovationsgetriebenen
Arbeit mit dem Fokus auf den Baggerfahrer
können unsere Kunden darauf
vertrauen, dass Engcon immer den
neuesten Stand der Technik anbietet“, sagt
MOBILE BRECHER-, SIEB- und FÖRDERANLAGEN
RAUPENMOBILE SIEB- UND BRECHERANLAGEN
HALDENBÄNDER, SICHTER, SPRÜHER
Gruppe
Martin Engström, Produktmanager
bei Engcon. Der nächste
Schritt in der Produktentwicklung
im Bereich der
Schnellwechsler wird zudem
die Einführung des S40 für
die Größenklasse 3-6 t, des
S45 für Bagger im Bereich von
6-11 t sowie des S80 sein, der
für Bagger in der Größenklasse
27-40 t entwickelt wurde. Diese
Modelle werden in der ersten Hälfte des
Jahres 2025 auf den Markt kommen.
Die Vorteile des neuen Schnellwechslers
S70: EC-Oil-Block ohne Schlauch, was eine
längere Lebensdauer und eine einfachere
Wartung, Instandhaltung und Nachrüstung
ermöglicht; geringere Umweltbelastung
und weniger Maschinenstopps, da
das Risiko von Leckagen reduziert wird;
verstärkte Konstruktion sowohl seitlich
PERFORMANCE IN EVERY DETAIL
VERTRAGSHÄNDLER, MIET- UND SERVICEPARTNER FÜR:
MASCHINEN + TECHNIK
Engcons neuer Schnellwechsler
S70 für Bagger in der Größe
von 20-30 t.
als auch in Grabrichtung; erhöhte Stabilität
im Bereich der Befestigungspunkte an
der Maschine, was zu einem angenehmeren
Fahrgefühl beiträgt und verbesserte
und flexiblere Schlauchführung zwischen
Bagger und Anbaugerät.
www.engcongroup.com
www.mineraltech.at
mineraltech - ing. erwin hofstätter GmbH, 2512 Tribuswinkel, Werksgasse 11, Zentrale: +43 (0) 664 80 82 82 82, mail: office@mineraltech.at
mineraltech west - Handel mit Aufbereitungsanlagen GmbH, 6911 Lochau, Hofriedenstraße 71, Zentrale: +43 (0) 664 80 82 82 18
MASCHINEN + TECHNIK
4
5
6 7
Österreichischer
Baumaschinenverband
KOMPETENZ DURCH
FOKUSSIERTE INFORMATION
1
2 3
8 9
Nr. 0124850
KIESEL
Modernisierte Niederlassung in Wöllersdorf
mit Kunden und Freunden feierlich eröffnet
Über 250 Gäste kamen am 19. September bei bestem Wetter nach Wöllersdorf, um
die rundum erneuerte Kiesel Niederlassung gemeinsam mit den Teams von Kiesel
Austria und Makineo zu eröffnen.
S
eit mehr als 10 Jahren ist die Kiesel
Niederlassung im Süden von Wien ein
wichtiger Standort für die Betreuung der
Kunden in Ost-Österreich. Heute ist
Kiesel Austria mit weiteren Standorten in
Salzburg, Vorarlberg und Tirol österreichweit
präsent. Die Niederlassung in
Wöllersdorf wurde in den letzten sieben
Monaten komplett modernisiert und bietet
für die knapp 30 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter nun eine hochmoderne und in
jeder Hinsicht optimierte neue Arbeitsumgebung.
„Wir freuen uns sehr, dass so viele
unserer Kunden aus ganz Österreich den
Weg heute zu uns gefunden haben“,
betonte Martin Mizerovsky, Geschäftsführer
der Kiesel Austria, bei seiner Eröffnungsrede.
„Mit unserem breiten Produktportfolio
können wir unseren Kunden für
jede Situation die beste Lösung bieten –
egal, ob es um Maschinen, Schnellwechsler,
Anbaugeräte, digitale Assistenzsysteme
oder unsere Serviceleistungen geht.
Über 50 Kolleginnen und Kollegen stehen
dabei tagtäglich für die Wünsche unserer
Kunden zur Verfügung und das mit sehr
34 OKTOBER 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH
Fotos: Kiesel; Baublatt.Österreich
Die Bilder zeigen: 1 Die umfassend modernisierte Kiesel
Niederlassung in Wöllersdorf. 2 Martin Mizerovsky
(rechts, Geschäftsführer Kiesel Austria) und Maximilian
Schmidt (Geschäftsführer Kiesel) bei der Eröffnung der
neuen Büros. 3 Über 250 Gäste feierten mit dem Team
von Kiesel Austria. 4 Ehrung der langjährigen
Mitarbeiter. 5 Großes Interesse für die digitalen
Bauprozesse von Makineo. 6 Eine der Maschinenübergaben
an diesem Tag. 7 Auch die Firma Granitwerk
Kammerer kam zur Eröffnung. 8 Präsentiert wurden auch die zukunftsweisenden
Elektro-Lösungen von Kiesel. 9 + 10 Bei Sonnenschein und bester Stimmung wurde mit
Livemusik bis in die späten Abendstunden gefeiert.
viel Herzblut! Mit Makineo als jüngsten
Partner an unserer Seite geben wir auch
im Hinblick auf die digitale Baustelle
Vollgas.“
Maximilian Schmidt, Geschäftsführer
von Kiesel, ergänzte in seinem Grußwort,
dass Kiesel in Österreich auch weiterhin
auf Expansionskurs ist: „Als Systempartner
bietet Kiesel viel mehr als nur
Maschinen an. Seit über 65 Jahren
stehen wir als Familienunternehmen
unseren Kunden treu zur Seite und
10
unterstützen unsere Kunden, um für sie
die beste Lösung zu finden, egal, ob in der
Bau-, Umschlag- oder Kompaktindustrie.“
Im Rahmen der Eröffnungsfeier
wurden auch zahlreiche Kundengespräche
geführt, Maschinenübergaben
gefeiert und langjährige Mitarbeiter
geehrt. Perfektes Wetter und Livemusik
begleiteten das Eröffnungsfest bis in die
späten Abendstunden.
www.kiesel.net
11
12
1
10
27
26 21
2
9
25 22
3
8 24 23 4
7
6
5
PRÜFPLAKETTEN &
PRÜFBEFUNDE lt. AM-VO
Ein SERVICE des MAWEV
Bestellungen für den Prüfbefund mit zwei
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MASCHINEN + TECHNIK
MASCHINEN + TECHNIK
„Der Vollausbau des Wiental
Kanals ist nicht nur ein
wichtiger Beitrag zum
Gewässerschutz, sondern
auch für die Lebensqualität
der Wienerinnen und Wiener“,
betont Klimastadtrat Jürgen
Czernohorszky, im Bild mit
Tunnelpatin Michaela
Schüchner, beim Tunnelanstich
für das größte
Kanalbauprojekt in der
Geschichte von Wien Kanal.
WIEN KANAL
Erster Tunnelanstich für Wiental Kanal
Im Rahmen der Bauarbeiten am Wiental Kanal erfolgte am 9. Oktober der symbolische
Tunnelanstich. Für den 9 km langen Abwassertunnel unter dem Wienfluss wird in
zwei Richtungen gebohrt – nach Margareten im Osten und nach Auhof im Westen.
D
ie Vorarbeiten laufen seit März 2024.
Vom 18 mal 8 m großen Startschacht
am Gaudenzdorfer Gürtel aus graben die
Mineure nun in 15 m Tiefe einen Stollen
mit 15 m Länge nach Westen und 105 m
Länge nach Osten. Die beiden Vortriebe
werden bergmännisch nach der neuen
Österreichischen Tunnelbaumethode mit
Spritzbetonbauweise gebaut. In dieser
138 m langen Startröhre wird ab 2025 die
rund 130 m lange Tunnelbohrmaschine
Stück für Stück eingefädelt, zusammengebaut
und gleichzeitig in Richtung angefahren.
Gestartet wird mit dem rund 7 km
langen Vortrieb West in Richtung 14.
Bezirk. Michaela Schüchner, Bezirksvorsteherin
von Penzing, hat als Tunnelpatin
die Patronanz für die West-Röhre übernommen
und führte den symbolischen
Tunnelanstich durch. Mit dabei waren
neben der gesamten Mannschaft der
Arbeitsgemeinschaft BeMo Tunneling &
ÖSTU-Stettin, Klimastadtrat Jürgen
Czernohorszky und Wien Kanal Direktor
Andreas Ilmer.
Entlang von sechs Bezirken wird der
Wiental Kanal unter dem Wienfluss bis
2027 um 9 km verlängert. Damit wird
fortgesetzt, was zwischen 1997 und 2006
zwischen Donaukanal und Margareten in
drei Abschnitten mit 3,5 km begonnen
wurde: Eine Verbesserung der Wasserqualität
für den Wienfluss und die Entlastung
für das Kanalnetz bei Starkregen. Darüber
hinaus können die bestehenden Kanäle
effizient und sicher saniert werden.
Dreh- und Angelpunkt für alle Aktivitäten
des Tunnelbaues ist die 12.000 m 2
große Fläche zwischen den beiden Gürtelfahrbahnen
an der Grenze zwischen 5., 6.,
12. und 15. Bezirk am Gaudenzdorfer
Gürtel. Durch die Größe und verkehrsgünstige
Lage ist der Platz der ideale
Logistik-Hub für die Anlieferung der
Maschinen- und Tunnelteile sowie dem
Abtransport des Bohrmaterials.
Wien Kanal Direktor Andreas Ilmer
über die Dimension dieses größten
Kanalbauprojekts in der Geschichte von
Wien Kanal: „Insgesamt 42.800 Tunnelbausteine
und 140.000 m 3 Erdmaterial
werden hier vom Lkw zur Tunnelbohrmaschine
wechseln und umgekehrt. Die dazu
erforderlichen Lagerflächen sind hier
ebenso angesiedelt, wie die Baubüros,
Unterkünfte der Bohrteams, Werkstätten
und Energieversorgungsanlagen.“
Mit einer Leitungslänge von mehr als
2.500 km – das ist die Strecke von Wien
nach Paris und zurück – ist Wien Kanal
Österreichs größter Kanalnetzbetreiber.
Täglich wird eine halbe Milliarde Liter
Abwasser von 2 Mio. Menschen, 170.000
Gebäuden und 7 Umlandgemeinden sicher
und umweltgerecht nach Simmering zur
Kläranlage transportiert. Rund 450
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter halten
das Kanalnetz funktionsfähig und sauber.
So werden zum Beispiel täglich zwischen
15 und 20 t abgelagertes Material aus den
Kanälen geräumt, um den Abfluss zur
Kläranlage zu garantieren. Das Kanalnetz
wächst jährlich um rund 10 km. Über
1.000 Baustellen werden jedes Jahr
umgesetzt, um das öffentliche Kanalnetz
zu reparieren und instand zu halten – und
das meistens völlig unbemerkt von der
Oberwelt. Durchschnittlich 5 km Kanal
werden unterirdisch, also nahezu aufgrabungsfrei
saniert.
www.wien.gv.at
Foto: Stadt Wien / Martin Votava
ADLER
Schnee räumen und Salz
streuen in einem Arbeitsgang
Die Firma Adler aus Nordwalde bietet robuste
Anbaugeräte für den Winterdienst.
A
lle Jahre wieder stellt der Winter
Privatunternehmen und Kommunen
vor enorme Herausforderungen. Mit
Anbaugeräten von Adler können Unternehmen
dabei flexibel reagieren. Dazu lässt
sich zum Beispiel ein Fahrzeug im Frontanbau
mit einem Adler Schneeräumschild und
im Heck mit einem Salzstreuer kombinieren.
Für flexible Einsätze eignet sich
besonders das Adler-Vario-Schneeschild der
V-Serie. Durch die variablen Einschwenkmöglichkeiten
von 30° nach rechts und links
sowie die Ausführungen in V- und Y-Form
lassen sich Straßen, Rad- und Gehwege
sowie alle großen Flächen wie Park- und
Gewerbeplätze einfach und effektiv vom
Schnee befreien. Die Räumbreite des
Schneepflugs beträgt bis zu 3,30 m.
Adler Anbaugeräte für den Einsatz im
www.ringer.cc
Passt mehr als genau.
Mit den Schneeschilden und
Salzstreugeräten von Adler
werden Straßen, Zuwege
und Gehsteige ebenso
schnell wie sicher geräumt
und enteist.
Genau!
Winterdienst passen an alle gängigen
Trägerfahrzeuge der Land-, Bau- und
Kommunalwirtschaft. Als Material
verwendet Adler für die Schneeschilde bis
zu 6 mm dickes Stahlblech. Das macht sie
extrem robust und widerstandsfähig –
selbst bei harten Einsätzen. Ein Merkmal
aller Adler Arbeitsmaschinen: Sie sind bei
einem hervorragenden Preis-Leistungsverhältnis
langlebig und erfordern nur
minimalen Wartungsaufwand. Vereisungsfreie
Federklappen sorgen für störungsfreies
Arbeiten, da sie das „Springen“ des
Räumschildes verhindern. Das elektrische
12V Salzstreugerät lässt sich gleichzeitig
über das mitgelieferte Smartphone
bequem vom Fahrersitz aus ansteuern.
Drehgeschwindigkeit des Tellers, Mengenausbringung
und Streubreite des Salzstreugeräts
können exakt dosiert werden,
sodass das Salz genau ausgebracht wird.
www.adler-arbeitsmaschinen.de
AluDEK + DEKplus:
Unsere zu 100 % kompatible und passgenaue
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Grundriss und jedes Flächenmaß perfekt ab.
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Zeit und Geld.
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36 OKTOBER 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH
Christoph Haberl
Polier, Wiesinger Bau
GmbH
Markus Ringer
Eigentümer
Leitung Verkauf Österreich
MASCHINEN + TECHNIK
BKT
Innovationen für den Bergbau
BKT präsentierte im September auf der Minexpo 2024 eine Auswahl seiner Earthmax-Reifenpalette, die speziell für
die Herausforderungen der Bergbauindustrie entwickelt wurde. Zu sehen war neben dem Earthmax SR 32 (40,5/75 R
39) – ein Breitreifen in Radialbauweise, der sich ideal für Schürfzüge eignet – auch der Earthmax SR 41 (35/65 R
33). Dieser überzeugt durch seine hervorragende Traktion auf schwierigem Gelände und seine Beständigkeit. Der
Earthmax SR 468 (50/80 R 57; im Bild), der für starre Transportfahrzeuge entwickelt wurde, verfügt dagegen über
ein innovatives Profil aus speziellen Gummimischungen, das sich perfekt für Grabarbeiten auf hartem, felsigem und
schwierigem Gelände eignet – u.a. dank einer starken, quadratischen Schulter, die dazu beiträgt, einzelne Steine
auszustoßen und den Reifen vor Schäden zu schützen. Weitere Highlights waren der Earthmax SR 51 (29.5 R 29), der
Earthmax SR 53 (60/80 R 57) mit seinem tiefen L-5-Profil und der Mine Star (38 X 16 - 15), ein Diagonalreifen für
anspruchsvollste Bergbauarbeiten. BKT gab auch erstmals eine Vorschau auf die brandneue ‚BKT Tire Track Pro‘-
Software, ein innovatives Reifen-Management-System für Baustellen und Steinbrüche. www.bohnenkamp.at
ZERTIFIZIERTE
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KUHN-LADETECHNIK
Palfinger PK 580 TEC im Einsatz bei Sajowitz
Der PK 580 TEC ist einer der Präzisionsexperten im Großkransegment und
überzeugte mit seinen Qualitäten auch die Franz Sajowitz KG in Kapfenberg.
D
ie auf Dachdeckerei und Spenglerei
spezialisierte Franz Sajowitz KG und
Kuhn-Ladetechnik verbindet eine langjährige
partnerschaftliche Zusammenarbeit.
1951 gegründet, legt die Franz Sajowitz
KG besonderen Wert auf eine ausführliche
Beratung, um den Kunden individuelle
Lösungen nach Maß zu bieten und
optimale Lösungen zu finden. Egal, ob
komplette Dachsanierung, Dachreinigung,
Flachdachabdichtung oder Kaminsanierung:
an den Standorten in Kapfenberg
und Mariazell steht Sajowitz seinen
Kunden mit langjähriger Erfahrung zur
Verfügung.
Vor kurzem verstärkte das Unternehmen
seinen Fuhrpark mit dem ersten
TEC-Kran: dem vollausgestatteten PK 580
TEC mit Fly-Jib PJ150 E, der über
hydraulischen 6-fach-Ausschub mit einer
maximalen Reichweite von 33,7 m sowie
Seilwinde und Smart Control verfügt. Der
PK 580 TEC ist einer der Präzisionsexperten
im Großkransegment. Durch die
Integration der brandneuen Paltronic 180
mit dem feinfühligen Steuerschieber LX-6
werden zahlreiche Assistenzsysteme
möglich, die den Komfort der TEC-Kranbediener
nochmal deutlich steigern. Auch
das funktionelle Design des P-Profil-Krans
macht den PK 580 TEC zu etwas ganz
Besonderem.
Das Polygonale P-Profil steht für
Leichtbau in Perfektion: Die verwindungssteife
Profilform sorgt für ein torsionsstabileres
und gleichzeitig auch leichteres
Armsystem, das bedeutet geringeres
Krangewicht bei höherer Leistung. Auch
die Ausschübe gleiten durch die spezielle
Form und die selbstschmierenden Kunststoffpakete
deutlich besser und senken
dadurch den Wartungsaufwand.
Weiters ermöglicht Smart Control die
präzise Kranspitzensteuerung. Die
Präzisionsarbeit
bei Sajowitz mit
dem Palfinger
PK 580 TEC.
horizontale, vertikale sowie diagonale
Kranspitzensteuerung erfolgt mit nur
einem Hebel. Das System erkennt
selbständig schwere Lasten am Haken
und gleicht die Durchbiegung des Krans
automatisch aus. Das Fly-Jib kann – wie
gewohnt – automatisch dazu gesteuert
werden, was für eine deutlich erleichterte
Kransteuerung sorgt.
Nicht zuletzt kann der Bediener mit
Memory Position bis zu 4 definierte
Kranpositionen inklusive Fly-Jib und
Seilwinde pro Einsatzort speichern und
diese mit nur einem oder zwei Hebel exakt
anfahren. Egal ob man vorher ohne Last
gespeichert hat und danach mit Last
wieder anfährt – das System gleicht die
jeweilige Durchbiegung automatisch aus.
Auch wiederkehrende Positionen können
gespeichert bleiben und müssen nicht
jedes Mal aufs Neue gesetzt werden.
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Gebrauchtmaschine des Monats Radlader Cat 950M
Viele weitere Maschinen sofort verfügbar!
Baujahr: 2019 • Betriebsstunden: 3.300 • Seriennummer: XCJ10374 • Standort: Niederlassung Innsbruck
Ausrüstung: Cat Schaufel, Schnellwechsler, zusätzlicher hydraulischer Kreis, Zentralschmieranlage,
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Der PK 580 TEC
mit Fly-Jib PJ150 E
verfügt mit dem
hydraulischen
6-fach-Ausschub
über eine maximale
Reichweite
von 33,7 m.
38 BAUBLATT.ÖSTERREICH
*Angebot freibleibend. Irrtümer und Änderungen vorbehalten.
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MASCHINEN + TECHNIK
Um bereits die Vorbereitungen
für den Einbau sicherer zu
gestalten, hat Vögele die
Automatikfunktion Paver
Access Control (PAC) entwickelt.
Über die an der
Einbaubohle platzierte
Bedieneinheit starten
An wender alle initialen
Schritte per Tastendruck
vom Boden aus.
Sicherheitsfaktor Licht:
Integrierte LED-Strahler
leuchten den gesamten
Arbeitsbereich bis zu 4 m
hinter der Bohle und bis zu
einer Einbaubreite von 10 m
gleichmäßig aus.
VÖGELE
Sicher und gesünder asphaltieren
Verschärfte Richtlinien rücken den Unfall- und Gesundheitsschutz im Straßenbau
weltweit stärker in den Fokus. Vögele hat die Fertiger-Generation „Strich 5“ deshalb
noch konsequenter auf Sicherheit und Gesundheit der Anwender ausgerichtet: Mit
neuen Funktionen wie der Inbetriebnahme vom Boden aus, einer integrierten
Beleuchtung und einem überarbeiteten Ventilationssystem.
F
ür Fertiger-Spezialist Vögele steht der
Schutz der Bediener stets im Zentrum
seiner Entwicklungen. Um bereits die
Vorbereitungen für den Einbau sicherer
zu gestalten, hat Vögele die Automatikfunktion
Paver Access Control (PAC)
entwickelt. Über die an der Einbaubohle
platzierte Bedieneinheit starten
An wender alle initialen Schritte wie das
Einschalten der Beleuchtung, das
Starten des Dieselmotors, das Booten der
Maschinensteuerung, das Aufrichten und
Verriegeln des Dachs sowie das Absenken
der Einbaubohle per Tastendruck vom
Boden aus. Nach Arbeitsende lässt sich
der Fertiger auf dieselbe Weise in
Transportstellung bringen. Das macht
die In- und Außerbetriebnahme sowie
das Verladen auf einen Tieflader sicherer
und komfortabler. Bei Dunkelheit startet
Um Bediener noch effizienter vor
Aerosolen zu schützen, hat Vögele
das Ventilationssystem weiterentwickelt.
Die Absaugleistung
ist deutlich höher und der
Auslass im Fertiger-Dach
integriert, was die
Exposition des
Fahrers erheblich
reduziert.
der Bediener die Beleuchtung vor
dem Aufstieg auf den Fertiger und hat
damit eine optimale Sicht. Funktionen
wie die automatische Verriegelung des
Dachs verhindern, dass der Bediener
wichtige Schritte bei der Inbetriebnahme
vergisst. „PAC vermeidet
Fehler durch Unacht samkeit und
sorgt durch die klare Abfolge der
initialen Schritte für absolute
40 OKTOBER 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH
Verlässlichkeit“, sagt Bastian Fleischer, Produktmanager
bei Vögele.
Bei Nachtbaustellen, schlechter Sicht oder in Tunneln ist die
ausreichende Beleuchtung am und um den Straßenfertiger
ein weiterer Sicherheitsfaktor. Deshalb hat Vögele das
Lichtkonzept der Strich-5-Generation optimiert: Eine integrierte
LED-Beleuchtung leuchtet die Bedienplattform und
alle von dort zugänglichen Servicepunkte noch besser aus. Die
Beleuchtung der Nivellierzylinder sowie frei positionierbare
Scheinwerfer garantieren gute Sicht auf alle relevanten
Stellen. Statt der Lichtballone können die neuen Modelle
außerdem mit zusätzlichen LED-Strahlern ausgestattet
werden, die fest in der Dachverlängerung verbaut sind. Sie
leuchten den gesamten Arbeitsbereich bis zu vier Meter
hinter der Bohle und bis zu einer Einbaubreite von zehn
Metern gleichmäßig aus. Nach Arbeitsende schaltet sich die
Beleuchtung per Timer-Funktion automatisch aus und gibt
dem Bediener genug Zeit, die Baustelle sicher zu verlassen.
„Das neue Lichtkonzept reduziert die Gefahr von Unfällen
und einer Fehlbedienung, weil die leistungsstarken LEDs
genau die Bereiche ausleuchten, die für Inbetriebnahme,
Einbau oder Servicefälle relevant sind“, sagt Fleischer.
„Außerdem muss das Einbauteam keine separaten Leuchtmittel
transportieren und auf der Baustelle montieren. Das
minimiert Unfallrisiken und spart Zeit, weil Rüst- und
Leerlaufzeiten entfallen.“
Auch hat Vögele die Lärm- und CO2-Emissionen bei
gleicher Motorleistung weiter reduziert. Grund ist der
überarbeitete Antrieb mit dem optimierten Emissionsreduktionspaket
EcoPlus: Wie schon bei der vorigen Generation
sorgen verschiedene technische Features für weniger Verbrauch
und Emissionen. Bei der Strich-5-Generation hat
Vögele den drehzahlgeregelten Lüfter allerdings so optimiert,
dass die Lüfterdrehzahl noch exakter berechnet und nur so
weit erhöht wird, wie es für einen sicheren Betrieb der
Maschine nötig ist. Das reduziert Lärm- und CO2-Emissionen
sowie den Verbrauch signifikant.
Um Bediener beim Asphalteinbau noch effizienter vor
Aerosolen zu schützen, entwickelt Vögele außerdem das
Ventilationssystem seiner Straßenfertiger kontinuierlich
weiter. „Wir bieten schon seit vielen Jahren eine NIOSH-zertifizierte
Absaugeinrichtung für unsere Maschinen an“, sagt
Steffen Fickeisen, Leiter Spezialmaschinen bei Vögele. „Bei
der Strich-5-Generation haben wir die Absaugleistung jetzt
nochmal deutlich erhöht und den Auslass optimiert: Statt
hinten am Bedienstand ist er jetzt im Fertiger-Dach integriert,
was die Exposition des Fahrers weiter reduziert.“
Weitere Optimierungen sind in der Umsetzung. „Damit
statten wir dann nicht nur unsere neuesten Maschinen aus,
sondern bieten auch ein Nachrüstpaket für unsere Strich-
3-Modelle an“, sagt Fickeisen.
Abgesehen von technischen Lösungen für geringere
Emissionsexposition, bessere Ausleuchtung und neuen
Automatikfunktionen, unterstützt Vögele Gesundheit und
Sicherheit der Anwender durch mehr Ergonomie und Ordnung.
Mit dem weiterentwickelten Bedienkonzept ErgoPlus 5,
neuen Komfortfunktionen, drehbaren Fahrersitzen, zweistufiger
Sitzheizung, gedämmten Markisen, Gepäcknetzen und
Getränkehaltern sind die Strich-5-Straßenfertiger konsequent
auf die Bedürfnisse der Anwender ausgerichtet. Steckbare
Werkzeughalter, neue Transportlösungen wie Logistic Plus
sowie Anbau- und Positionierhilfen sorgen für einen aufgeräumten
Arbeitsplatz, einen sicheren Transport und weniger
Fehler bei der Montage.
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MASCHINEN + TECHNIK
1 2
1 Sowohl Experten als auch Anfänger können Drohnenflüge zu Punktwolken verarbeiten. 2 Das belgische Erdbewegungsunternehmen Croes VS
nutzt die überarbeitete Edge-Technologie, um den Fortschritt der Erdarbeiten zu erfassen und den gesamten Prozess zu rationalisieren.
Ein Vorteil der aktualisierten Edge-Lösung ist die Möglichkeit, die
Datenverarbeitung von Drohnenvermessungen zu beschleunigen.
KUHN
Komatsu Smart Construction integriert
künstliche Intelligenz in sein neuestes Produkt
Komatsu hat künstliche Intelligenz (KI) kombiniert, um seine Smart Construction
Edge-Lösung zu modernisieren. Dies geschah in Zusammenarbeit mit dem Technologieriesen
Sony im Rahmen des EarthBrain-Joint-Ventures zwischen Komatsu, NTT Communications,
Sony Semiconductor und dem Nomura Research Institute, um die Digitalisierung und den
Fortschritt bei Drohnenvermessungsprozessen zu fördern.
D
ie innovative Edge-Lösung ist ein
einzigartiges Gerät, das es sowohl
Experten als auch Anfängern ermöglicht,
genaue Drohnenvermessungen durchzuführen
und Drohnenflüge zu Punktwolken
zu verarbeiten. Die EarthBrain-Partnerschaft
arbeitet daran, die Bauprozesse
durch digitale Transformation zu optimieren,
um die Produktivität zu maximieren,
die Sicherheit auf der Baustelle zu
verbessern und die Umweltverträglichkeit
zu erhöhen.
Mit seiner neuesten Edge-Evolution
bietet Komatsu Smart Construction jetzt
ein Tool zur Geländekartierung, das
mithilfe von KI Hindernisse wie Maschinen
und Gebäude aus Drohnenaufnahmen
entfernt und so den Bedarf an manuellen
Änderungen nach der Datenerfassung
reduziert.
Bart Vingerhoets, Senior Commercial
Manager bei Komatsu Smart Construction,
kommentierte: „Ich bin sehr stolz
darauf, diese neue Version von Edge auf
mehreren Märkten einzuführen. Wir bei
Komatsu Smart Construction haben uns
verpflichtet, den Fachleuten in unserer
Branche zu helfen, ihre Produktivität zu
steigern und letztendlich Zeit und Geld zu
sparen. Ein großer Vorteil unserer
aktualisierten Edge-Lösung ist die
Möglichkeit, die Datenverarbeitung von
Drohnenvermessungen zu beschleunigen,
um einen genauen, digitalen Zwilling zu
erstellen. In Verbindung mit der Smart
Construction Dashboard-Lösung sparen
die verfügbaren 3D-Geländekarten Zeit
auf der Baustelle und die erfassten Daten
– einschließlich Volumen, Prozentsatz des
Fortschritts und Standort auf der Baustelle
– können schnell und effizient
erfasst werden.“
Die aktualisierte Edge-Lösung wurde
erstmals auf der Messe Intermat in Paris
im April 2024 vorgestellt und ist nun in
mehreren europäischen Märkten verfügbar:
Deutschland, Frankreich, Österreich,
Polen, Schweiz und Großbritannien.
Kante in Aktion
Als die Hauptvermesserin des mittelgroßen
belgischen Erdbewegungsunternehmens
Croes VS in Mutterschaftsurlaub
ging, stand das Unternehmen vor der
Herausforderung, seine Vermessungskapazitäten
aufrechtzuerhalten. Croes VS
implementierte die überarbeitete Edge-
Technologie und die Lücke im Arbeitspensum
konnte nahtlos geschlossen
werden, ohne dass zusätzliche Schulungen
oder Neueinstellungen erforderlich waren.
Die Lösung ermöglicht es verschiedenen
Teammitgliedern, einschließlich des
Marketingmanagers, Drohnenvermessungsaufgaben
zu übernehmen und den
Fortschritt der Erdarbeiten zu erfassen,
um Herausforderungen und Chancen
innerhalb von Sekunden zu erkennen.
Bart fährt fort: „Die Zusammenarbeit
mit Croes VS hat gezeigt, wie wichtig es
ist, die Geschwindigkeit und Genauigkeit
der Datenverarbeitung zu verbessern – ein
Beweis für die Forderung der Bauindustrie
nach einer breiteren Einführung der
Drohnenvermessung. Der Einsatz von KI
in der neuesten Version von Edge bedeutet,
dass das Gerät die Notwendigkeit von
Bodenkontrollpunkten (GCPs) eliminieren
kann, was die Sicherheit und Effizienz vor
Ort erhöht, und dass es Daten zu
3D-Punktwolken verarbeitet, ohne dass
eine Internetverbindung erforderlich ist.
Das übergeordnete Ziel dieser verbesserten
Edge-Lösung ist es, den
gesamten Prozess zu rationalisieren,
um eine nahtlose Geländekartierung
zu ermöglichen.“
Die Experten von Komatsu Smart
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ein, um Kunden in der Erdbewegungsund
Steinbruchindustrie zu unterstützen.
Ziel ist es, die optimale Nutzung von
Ressourcen wie Maschinen, Material und
Personal zu ermöglichen und die Produktivität
zu steigern. So können Projekte
schneller abgeschlossen, Kosten gespart,
die Sicherheit verbessert und der CO2-
Ausstoß reduziert werden.
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42 OKTOBER 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH OKTOBER 2024 43
MASCHINEN + TECHNIK
Maßgeschneidert
Steinlegerlöffel XL
Wie die Organisatoren betonen, bietet die CICEE 2025 eine ideale Plattform,
um China zu besuchen, Changsha zu erkunden, zu investieren und so die
chinesisch-europäische Zusammenarbeit auf ein neues Niveau zu heben.
CICEE 2025
Große Baumaschinenmesse in
Changsha als Tor zu Chinas Markt
Wer sich über den chinesischen Baumaschinenmarkt und die aktuellen Produktlinien
großer Hersteller informieren will, dem bietet die nächste CICEE dazu ideale Rahmenbedingungen.
Die 4. Changsha International Construction Equipment Exhibition
(CICEE) findet vom 15. bis 18. Mai 2025 statt.
A
uch aus dem Blickwinkel der globalen
Baumaschinenindustrie ist Changsha
eine wichtige Stadt. Der Gesamtproduktionswert
von Baumaschinen in Changsha
macht etwa 33% des Gesamtwerts Chinas
und 8,5% des weltweiten Gesamtwerts
aus. Changsha gilt neben Illinois in den
Vereinigten Staaten und Tokio in Japan
als eines der drei wichtigsten Zentren der
Baumaschinenindustrie weltweit.
Vor diesem Hintergrund gewinnt die
Baumaschinenmesse CICEE 2025 an
Bedeutung, deren Ausstellungsfläche
300.000 m 2 beträgt. Es werden 1.800
Aussteller erwartet – darunter 35 der 50
weltweit führenden Baumaschinenmarken
– sowie über 300.000 Fachbesucher. Mehr
als 30 internationale Foren und über 100
Wirtschaftsgipfel finden im Rahmen der
CICEE statt, die sich fünf Schwerpunkten
widmet:
- Förderung der technologischen Innovationen
in der Branche unter dem Motto
„Neue Qualitätsproduktivität“. Auf der
CICEE 2025 wird es eine konzentrierte
Reihe neuer Technologien, Produkte,
Methoden und integrierter Servicelösungen
für die globale Maschinenbauindustrie
geben.
- Vertiefen der „Belt and Road“-Initiative
im Sinne eines globalen Maschinenbaumarkts.
Auf den letzten drei Messen hat
sich CICEE intensiv in den „Belt and
Road“-Markt engagiert und über 60
international renommierte Wirtschaftsverbände
sowie mehr als 100 chinesische
Wirtschaftsverbände eingeladen
- CICEE widmet sich der Schaffung einer
internationalen Austausch- und Handelsplattform
für die Baumaschinenindustrie
durch die Planung verschiedener
Formen von Konferenzen zur Abstimmung
von Ausrüstungsangebot und
-nachfrage.
- Neue Dienstleistungen für Besucher:
CICEE 2025 wird eine Reihe von
Mehrwertdiensten anbieten, darunter
5G-Live-Streaming rund um die Ausstellung,
Online-Messehallen, praktische
Zollabfertigungsdienste und mehrsprachige
Dienste, um den Bedürfnissen von
Teilnehmern mit unterschiedlichem
Sprachhintergrund gerecht zu werden.
- Starker Verbund zwischen CICEE und
der Stadt Changsha: Besondere Aktivitäten
wie Feuerwerksshows, Lichtshows
sowie urbane Food-Festivals werden mit
Wettbewerben im Maschinenbau und
Bedienerwettbewerben verbunden und
zeigen Changshas kulturellen Charme,
sein industrielles Erbe und seine
lebendige Atmosphäre.
https://en.chinacicee.com
44 OKTOBER 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH
n Schnittbreite 1550 mm
n Eckschutzschilder, Messerschutzschilder
n Löffelgewicht 4590 kg
wimmer.info
MASCHINEN + TECHNIK
MASCHINEN + TECHNIK
Innovative Barriere-Lösungen
für den Hochwasserschutz
GWF Flood Protection, ein zur Gerstl Gruppe aus Oberösterreich gehörendes Unternehmen
mit Sitz in Marchtrenk, präsentiert Geh- und Radwege, aber auch Schutzsysteme für
Industrieunternehmen, die gleichzeitig als Hochwasserbarrieren fungieren.
I
GWF FLOOD PROTECTION
n den letzten Jahren haben sich extreme
Wetterereignisse und deren zerstörerische
Auswirkungen auf Infrastrukturen
und Gebäude vervielfacht. Besonders in
dicht besiedelten Gebieten können starke
Regenfälle zu gefährlichen Überschwemmungen
führen. Herkömmliche Hochwasserschutzsysteme
wie Dammbalken oder
Sandsäcke erfordern jedoch oft einen
enormen logistischen und personellen
Aufwand, um sie rechtzeitig und effizient
einzusetzen.
Das von GWF Flood Protection präsentierte
System bietet besonders hochwassergefährdeten
Gemeinden und Unternehmen
eine effiziente Lösung, um sich gegen
GWF Flood Protection hat ein innovatives
System entwickelt, das Geh- und Radwege,
aber auch Zu- und Einfahrten in Hochwasserbarrieren
verwandelt.
die immer häufiger auftretenden Hochwasserschäden
zu wappnen. „Unser Ziel
war es, ein Hochwasserschutzsystem zu
entwickeln, das nicht nur schnell und
einfach aufgestellt werden kann, sondern
auch im Alltag als Geh- oder Radweg
dient. So sparen Gemeinden wertvolle
Ressourcen und sind gleichzeitig bestmöglich
vor Hochwasserschäden geschützt.
Aber auch für Unternehmen bietet sich
dieses System als Schutzbarriere perfekt
an. Betriebsausfälle und Schäden können
dadurch minimiert werden“, erklärt
Gerold Wimmer, Geschäftsführer von
GWF Flood Protection GmbH und Gerstl
Bau GmbH & Co KG.
Das System basiert auf Stahlbetonfertigteilen,
die durch einen elektrisch oder
manuell betriebenen Hubspindelantrieb
aufgestellt werden. So können wenige
Personen innerhalb kürzester Zeit auf
einmal bis zu 50 m Barriere aktivieren –
eine Lösung, die wertvolle Zeit und
Ressourcen spart. Das System ist wartungsarm,
zuverlässig und durch den
Einsatz von Stahlbeton extrem widerstandsfähig.
Neben der Hauptfunktion als
Barriere wird es im Alltag als Geh- oder
Radweg genutzt und kann sogar von
Einsatzfahrzeugen befahren werden. Das
Fundament enthält Rinnen, die eine
direkte Entwässerung bei Regen ermöglichen.
Bei Zu- oder Einfahrten ist das
System kaum sichtbar und mit hoher
Traglast befahrbar. Zu den wichtigsten
Vorteilen gehören:
n Die Ressourceneffizienz: Weniger
Personal und Zeitaufwand im Vergleich
zu herkömmlichen Lösungen.
n Schnelle Einsatzbereitschaft: Vor Ort
installiert, kann das System im Notfall
sofort aktiviert werden.
n Mehrfachnutzung: Im Alltag dient die
Barriere als Geh- oder Radweg, im
Ernstfall als Hochwasserschutz.
Das System eignet sich nicht nur für
den gewässerbegleitenden Hochwasserschutz,
sondern auch für den Schutz von
Gewerbe- und Industriebauten. Zusätzlich
kann es zur Umleitung von Wasser oder
sogar im Rahmen von Sicherheitsmaßnahmen
auf Veranstaltungen, öffentlichen
Bereichen, wie z.B. Weihnachtsmärkten,
Zufahrtschutz, etc. eingesetzt werden. „Mit
dieser Innovation bieten wir eine revolutionäre
und zugleich praktische Lösung für
hochwassergefährdete Regionen. Gemeinden
und Unternehmen profitieren gleichermaßen
von einem zuverlässigen, leicht
zu bedienenden und multifunktionalen
System. Fairerweise muss gesagt werden,
dass das System für extrem steigende
Hochwassermengen nur bis zu einer
gewissen Höhe geeignet ist“, betont Gerold
Wimmer.
www.gerstl.at
PORR
Modernes Pumpspeicherkraftwerk
In der Energieinfrastruktur von Baden-Württemberg wird
der Umbau des Rudolf-Fettweis-Werks zu einem
wegweisenden Projekt.
S
eit Anfang des Jahres realisiert der
Porr Tunnelbau im Auftrag der EnBW
Energie Baden-Württemberg den Umbau
des Rudolf-Fettweis-Werks (RFW) Forbach
in ein modernes Pumpspeicherkraftwerk.
Seit dem 10. April laufen die Vortriebsarbeiten
auf Hochtouren. Das Bauvorhaben
schreitet zügig voran, sodass mittlerweile
vier Vortriebe parallel durchgeführt
werden. Ein wichtiger Meilenstein wurde
am 8. September 2024 erreicht: Dank der
präzisen Planung der Porr erreichte der
Vortrieb termingerecht die Kraftwerkskaverne.
Am selben Tag erfolgte auch der
Durchschlag am Zufahrtsstollen mit
seinem Gegenvortrieb vom Schutterstollen.
Aktuell werden die Vortriebsarbeiten
im oberen Bereich (Kalotte) der Kraftwerkskaverne
fortgesetzt. Mit der geplanten
Fertigstellung der Kranbahnbalken in
KTEG P-LINE
DER NEUE STANDARD
der Kraftwerkskaverne
Ende 2024 wird ein
reibungsloser Übergang
zu den nächsten Bauphasen
gewährleistet. Mit
Erreichen des Nebenstollen
5 wurden die
Vortriebsarbeiten am
Schutterstollen abgeschlossen
und in einem Teil konnte
die temporäre Betonsohle
eingebaut werden. Parallel zu den
Arbeiten am Schutterstollen schreiten
die Vortriebe im Energieableitungsstollen
Richtung Kraftwerkskaverne und
im Nebenstollen 5 in zwei Richtungen
zügig voran. Diese Entwicklungen sind
entscheidend, um den Hauptstollen zu
erreichen. Der Vortrieb in den Zugangsstollen
Murgwerk und Schwarzenbachwerk
Erfolgreiche Fortschritte beim
Pumpspeicherkraftwerk Forbach:
Dank der präzisen Planung der Porr
erreichte der Vortrieb die Kraftwerkskaverne
termingerecht.
beginnt im Frühjahr 2025. Im gesamten
Projekt hat die Arbeitssicherheit höchste
Priorität.
www.porr-group.com
Mehr Infos:
Foto: Porr
46 OKTOBER 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH OKTOBER 2024 47
MASCHINEN + TECHNIK
MASCHINEN + TECHNIK
WACKER NEUSON
Wacker Neuson führt HVO
als alternativen Kraftstoff ein
Seit diesem Jahr bietet Wacker Neuson seinen Kunden die Möglichkeit, alle dieselbetriebenen
Maschinen auch mit dem alternativen Kraftstoff HVO zu betanken. Mit Kraftstoffen
aus hydrierten Pflanzenölen, auch bekannt als Hydrotreated Vegetable Oils (kurz
HVO), können Verbrennungsmotoren nahezu klimaneutral betrieben werden.
D
er Kraftstoff wird aus nachwachsenden
Rohstoffen hergestellt und
verbrennt sauberer. Er hat deshalb eine
deutlich bessere Klimabilanz als fossile
Brennstoffe. Mit HVO können CO2-Emissionen
gegenüber fossilem Diesel um bis zu
90% reduziert werden. Alle ab September
dieses Jahres produzierten Wacker Neuson
Baugeräte und Kompaktmaschinen mit
einem Stufe 5 Dieselmotor sind zur
Verwendung von HVO-Kraftstoffen nach
EN15940 freigegeben. Dies umfasst
sowohl Bagger, Raddumper, Rad- und
Teleskoplader als auch Vibrationsplatten,
Stampfer und Walzen.
„Wir nehmen unsere Verantwortung
ernst, eine umweltfreundliche und sichere
Produktpalette anzubieten“, sagt Alexander
Greschner, Vertriebsvorstand der
Wacker Neuson Group. „Mit der Möglichkeit,
statt fossilen Kraftstoffen auch HVO
zu nutzen, können unsere Kunden ohne
viel Aufwand ihre CO2-Bilanz deutlich
verbessern und zukunftsorientierter
handeln. Damit bieten wir unseren
Kunden mehr Flexibilität und leisten als
Hersteller einen starken Beitrag zu
nachhaltigeren Baustellen.“ Ab September
dieses Jahres werden nahezu alle Wacker
Neuson Kompaktmaschinen (mit Ausnahme
der Kettendumper) in ihrer
Erstbefüllung ab Werk mit HVO betankt.
Damit geht Wacker Neuson einen konsequenten
Schritt in eine nachhaltigere
Zukunft und ermutigt auch seine Kunden,
diesen Weg einzuschlagen.
Alle ab September dieses Jahres
produzierten Wacker Neuson Baugeräte
und Kompaktmaschinen mit einem Stufe 5
Dieselmotor sind zur Verwendung von
HVO-Kraftstoffen nach EN15940
freigegeben.
Gleicher Antrieb, umweltschonender
Kraftstoff HVO
Da es keine wesentlichen Unterschiede in
den chemischen Eigenschaften der
Kraftstoffe HVO und Diesel gibt, sind
keine Anpassungen am Motor notwendig.
Auch bei Lagerung oder Verwendung gibt
es keine zusätzlichen Anforderungen im
Vergleich zu fossilem Diesel. Während
fossiler Diesel nur circa ein Jahr lagerfähig
ist, verfügen HVO-Kraftstoffe über
eine längere Haltbarkeit von mehreren
Jahren. Auch im Einsatz zeigt sich, dass
HVO-Kraftstoffe keinen negativen
Einfluss auf die Lebensdauer, die Wartungsintervalle
oder das Emissionsverhalten
des Motors haben. Der Kunde muss
sich nicht auf einen Kraftstoff festlegen,
sondern kann den gleichen Motor entweder
mit reinem HVO, mit einem HVO-
Diesel Gemisch oder weiterhin mit
herkömmlichem Diesel betreiben.
Arbeiten ohne Emissionen
Bereits seit mehr als zehn Jahren beschäftigt
sich Wacker Neuson mit batterieelektrisch
betriebenen Kompaktmaschinen und
Baugeräten. Mit den Produkten der zero
emission Reihe, darunter Bagger, Dumper,
Rad- und Teleskoplader, Vibrationsplatten,
Stampfer und ein Innenrüttlersystem zur
Betonverdichtung, kann schon heute eine
gesamte Baustelle ohne direkte Abgasemissionen
betrieben werden.
Bis 2025 verdoppelt Wacker Neuson das
Angebot an zero emission Maschinen in der
Leistungsklasse bis 40 kW bzw. bis 5 t bis
2025, bis 2030 werden alle handgeführten
Baugeräte als akkubetriebene Alternative
angeboten werden. Wacker Neuson geht
aber noch einen Schritt weiter und betrachtet
das gesamte Ökosystem: von der
Ladeinfrastruktur über Serviceleistungen,
Finanzierungsangebote und unterschiedliche
Nutzungsmodelle bis hin zu einer
Lebenszyklusbetrachtung der Batterie.
www.wackerneuson.com
Die Tracto Finance GmbH
unterstützt ihre Kunden
mit flexiblen Finanzierungsmodellen.
R
elativ hohe Zinsen und eine schwächelnde
Konjunktur erschweren seit
einiger Zeit viele geplante Neuinvestitionen
für Unternehmer. Dennoch oder
gerade aufgrund der anspruchsvollen
wirtschaftlichen Situation möchten sich
viele Bauunternehmer mit einer NoDig-
Anlage breiter aufstellen. Für diese und
viele weitere Situationen bietet die Tracto
Finance GmbH als Finanzdienstleister
den Kunden Lösungen für Neu- und
Gebrauchtmaschinen, die vom Kredit über
verschiedene Leasingmodelle, wie das
Operate Leasing oder den Mietkauf bis hin
zum Easy-Raten-Kauf von neuen Produkten
und der Inzahlungnahme von
Gebrauchtmaschinen reichen.
Die Vorteile für den Unternehmer bei
einer Abwicklung der Finanzierung mit
Tracto anstelle der Hausbank liegen auf
der Hand: Bei Tracto hat man lediglich
einen Ansprechpartner, wenn man die für
die Aufgabe passende Maschine über ein
TRACTO
Finanzierung als wichtiger Teil
des kompletten Service-Pakets
MEHR BAUSTELLE, WENIGER BÜRO
BAUTECHNIK ONLINE MIETEN
Jederzeit von überall
Verfügbarkeit in Echtzeit
Flexible Anpassung der Mietdauer
Preise vergleichen & Zeit sparen
Die Tracto Finance organisiert bei Bedarf
auch die Finanzierung von aufgearbeiteten
Gebrauchtmaschinen.
Finanzierungs- oder Leasingmodell kaufen
oder mieten möchte. Anfragen werden
diskret und schnell bearbeitet.
Gleichzeitig wird die Kreditlinie bei der
Hausbank nicht belastet. Zudem ist man
als Unternehmer durch verschiedene
Versicherungen gegen zahlreiche Risiken
abgesichert. Auch kann eine Hausbank
beispielsweise kein Operate Leasing
anbieten. So etwas kann in der Regel nur
der Hersteller, der anschließend die
gebrauchte Maschine zurücknehmen,
überarbeiten und in neue Märkte liefern
kann. Nicht zuletzt ist Tracto in der Lage,
sehr schnell zu reagieren, sobald sich
beispielsweise der Kunde mit dem
Vertriebsaußendienst geeinigt habe.
www.tracto.com
Mietvertrag zwischen Vermieter & Mieter
48 OKTOBER 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH
Über 19.000 Baumaschinen in 180 Mietstationen
DIGANDO.COM
MASCHINEN + TECHNIK
A WIRTGEN GROUP COMPANY
LIEBHERR
Flexibler Einsatz auf Straße und Schiene:
der Liebherr-Zweiwegebagger A 922 Rail
Als Zweiwegemaschine findet der A 922 Rail sowohl auf Eisenbahnschienen
als auch im Straßenbau Einsatz und kann dank des mobilen
Unterwagens schnell umgesetzt werden.
L
iebherr bietet mit dem A 922 Rail ein
optimales Gesamtpaket: Grundmaschine,
Schienenfahrwerk, Schnellwechselsystem,
Anbauwerkzeug sowie alle Sicherheitssysteme
werden von Liebherr selbst
entwickelt und optimal auf die Maschine
zugeschnitten. Bereits seit 1967 entwickelt
und produziert Liebherr Zweiwegebagger
für den Gleisbau und ist als OEM-Hersteller
Weltmarktführer in diesem Segment.
Der Liebherr-Zweiwegebagger A 922
Rail überzeugt mit Leistung: Mit dem
120 kW / 163 PS starken Motor erreicht
der A 922 Rail eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit
bei gewohnt flüssigen Arbeitsbewegungen.
Das innovative Hydraulikkonzept
des A 922 Rail umfasst eine Liebherr-
Verstelldoppelpumpe mit unabhängigen
Regelkreisen. Leistungsstarke, hydraulische
Anbauwerkzeuge können so unabhängig
von den Arbeits- und Fahrbewegungen
des Liebherr-Zweiwegebaggers
betrieben werden. Für noch mehr Leistung
wurde die Fördermenge der bewährten
Liebherr-Verstelldoppelpumpe auf 2 x 220
l/min erhöht. Zudem wurde ein schwereres
Ballastgewicht konstruiert, um mit
verbesserter Gewichtsverteilung und
einem kompakteren Heckschwenkradius
von 2.000 mm die besten Traglastwerte zu
erbringen.
Durch den serviceorientierten Maschinenaufbau
des A 922 Rail sind alle
Wartungspunkte bequem vom Boden aus
zugänglich. Die aktuelle Generation bietet
eine vereinfachte Zugänglichkeit zu
wichtigen Komponenten: beispielsweise
sind Luft-, Öl-, und Kraftstofffilter, der
Batteriehauptschalter, der zentrale
Schmierpunkt für den Unterwagen oder
auch die Vorsteuerventile für die Hydraulikanlage
deutlich besser zu erreichen. Die
An beiden Seiten des Unterwagens des A 922 Rail Litronic ist ein Schienenfahrwerk
angebracht, welches während des Aufgleisens die Bereifung auf Schienenniveau bringt. Durch
die inneren Räder der Zwillingsbereifung erfolgt der Fahrantrieb auf der Schiene. Im Rahmen
der Präsentation auf der Fachmesse Innotrans 2024 wurden auch neue Anbauwerkzeuge
speziell für Zweiwegebagger präsentiert.
großzügige Doppelkabine mit serienmäßigem
Überrollschutz (ROPS) bietet mit
ihrem modernen Raumdesign beste
Voraussetzungen für komfortables,
konzentriertes und produktives Arbeiten.
Der Zutritt in die Kabine wird mit einer
Einstiegsbeleuchtung vereinfacht.
Im Gleisbau ist die Arbeitssicherheit
enorm wichtig. Liebherr bietet Sicherheitssysteme
aus eigener Hand an, die perfekt
auf die Maschinenanforderung abgestimmt
sind. Teil des Sicherheitskonzepts
sind Technologien wie die Lastmomentbegrenzung,
Höhenbegrenzung, Schwenkbegrenzung
und die virtuelle Wand.
Der A 922 Rail ist in diversen Unterwagenvarianten
mit verschiedenen Spurbreiten
und Schienenrädern erhältlich, die
einen weltweiten Gleiseinsatz möglich
machen. Eine unabhängige Verstellpumpe
für das Schienenfahrwerk sorgt dabei
jederzeit für beste Traktion und sicheren
Vortrieb. Serienmäßig integrierte Bremsen
im Schienenrad verkürzen den Bremsweg
im abgesenkten sowie im ausgehobenen
Zustand und bieten hierdurch noch mehr
Sicherheit.
Um die verschiedenen Baustellenanforderungen
wirtschaftlich und zuverlässig
zu meistern, bietet Liebherr für den A 922
Rail ein umfangreiches Portfolio an
Anbauwerkzeugen an. Dazu zählt auch die
neue Schienenzange, die eigens für die
bewährte Greifermechanik des GMZ 22
entworfen wurde. Das speziell für die
Liebherr-Zweiwegebagger entwickelte
Anbauwerkzeug, in enger Zusammenarbeit
mit Maschinenführern konzipiert,
ermöglicht effizientes und zügiges Arbeiten
mit dem Gleisstrang. Weiters ergänzt
das neue Modell Likufix 33-9 das vollautomatische
Schnellwechselsystem Likufix
mit allen Vorteilen um weitere Kupplungen.
Die Erweiterung der Kupplungen um
einen zweiten Hochdruckkreis ermöglicht
auch den Einsatz hydraulischer Anbauwerkzeuge
wie beispielsweise Stopfgeräte
im Gleisbau, Mulcher mit Klappen oder
Liebherr-Stielverlängerungen. Das
vollhydraulische Schnellwechselsystem
Likufix ermöglicht ein schnelles und
sicheres Wechseln der Anbauwerkzeuge
aus der Fahrerkabine.
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Zwei Schritte voraus!
DIE NEUE STRICH-5-GENERATION
Benutzerfreundlich
Automatisiert
Wirtschaftlich
Die Strich-5-Fertiger SUPER 1900-5i und SUPER 2100-5i erfüllen heute schon die Anforderungen, die
der moderne Straßenbau zunehmend an Asphaltfertiger stellt. Gefragt sind flexible, modulare Systeme,
die neben Benutzerfreundlichkeit und Wirtschaftlichkeit vor allem auch die Themen Prozessautomatisierung
und Nachhaltigkeit berücksichtigen.
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50 OKTOBER 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH
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MASCHINEN + TECHNIK
MASCHINEN + TECHNIK
ASCENDUM
Neuer Volvo EC530 „schwimmt“ über
den Traunsee zu seinem Einsatzort
Der Steinbruch Karbach am Ostufer des Traunsees erwacht durch die Unternehmer Felix
Mitter (Mitter-Group) und David Etzenberger (Etzi-Group) aus dem Dornröschenschlaf.
Leistungsträger im wiederbelebten Abbaubetrieb ist ein neuer Volvo EC530, der nur per
Schiff zum Abbaubetrieb transportiert werden konnte.
N
otwendig machte diesen spektakulären
Transport die abgeschiedene Lage
des Steinbruchs: Über enge Bergstraßen
und Tunnel mit nur 3,10 m Breite ist der
Abbaubetrieb lediglich mit einer Bootsanlegestelle
am Ostufer des Traunsees
verbunden. Rund 100 Jahre wurde der
gewonnene Kalkstein von hier aus per
Schiff und Seilbahn zum Solvay-Werk in
Ebensee transportiert. Anschließend
wurde der Steinbruch von der
Mineral-Gruppe betrieben, von der ihn
nun die Mitter Group aus Wolfern
inklusive aller Anlagen und Gebäude
übernommen hat.
Fotos: Alexandra Großbointner; Stefan Stöger
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Deren Abbau-Pläne sind durchaus
ambitioniert: Mit zukünftigen Sprengungen
sollen in den Anfangsjahren Abbaumenge
bis zu 50.000 t pro Jahr gewonnen
werden. Wie die beiden Betreiber betonten,
soll der Kalkstein in Zukunft veredelt
und für Spezialprodukte aufbereitet
werden. Mit ca. zehn Personen sollte
dieser Betrieb in Ebensee in Zukunft
erfolgreich betrieben werden.
Neben dem neuen Raupenbagger Volvo
EC530 werden die vorhandenen Baumaschinen
und Anlagen wieder für den
Einsatz fit gemacht. Drei der alten
Solvay-Schiffe transportieren den Kalkstein
bereits wieder über den Traunsee,
die drei anderen werden noch saniert und
kommen dann ebenfalls zum Einsatz.
Geplant sind bis zu drei Materialtransporte
pro Tag. Pro Schiffsladung werden
rund 300 t transportiert. Apropos Schiffsladung:
Der Transport des 60 t Baggers
über die Hafenanlegestelle in Ebensee
war ein logistisches Meisterwerk. Dank
detaillierter Planung und innovativer
Lösungen konnte das Großgerät sicher an
seinen Bestimmungsort gebracht werden.
Der Volvo EC530 wurde mit einer
Heavy Duty Ausrüstung für maximalen
Aushub ausgestattet, um höchste
Umschlagsleistung zu erzielen. Zudem
ermöglicht die Zentralschmieranlage die
Wartungsarbeiten so gering wie möglich
zu halten. Die gut ausgestattete Volvo
Kabine bietet dem Fahrer ausreichend
Platz, Komfort und beugt gegen Ermüdung
vor. Zum Schutz des Fahrers wurde
zusätzlich ein einschiebbares Schutzgitter
der Firma ECHLE verbaut. Dank der
elektrohydraulischen Vorsteuerung des
neuen Raupenbaggers, kann die Steinbruch
Karbach GmbH die Effizienz und
Produktivität im Steinbruch erheblich
steigern. Der Bagger, der im Steinbruch
Karbach bereits den Dienst aufgenommen
hat, verspricht nicht nur eine Verbesserung
beim Abbau, sondern auch bei der
Verarbeitung der Steine. Dies führt zu
einer höheren Rentabilität für das
Unternehmen..
www.ascendum.at
52 OKTOBER 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH OKTOBER 2024 53
MASCHINEN + TECHNIK
S
EINFACH
C
H
SCHNELLER .
R
Rahofer.
Nach der Reinigung der Fugen mit einem Hochdruckreiniger
wird Mortar MIX von Korodur angemischt, eingebaut und mit
einem Abzieher eingeschlemmt.
SCHWAMBORN
Neues Verfahren macht gepflasterte
Flächen und Verkehrswege barrierefrei
Der Baumaschinenhersteller Schwamborn und die Firma Korodur, Produzent mineralischer
Hartstoffe, entwickelten gemeinsam ein kostengünstiges Verfahren, um im öffentlichen
Raum auch bei gepflasterten Flächen eine barrierefreie Nutzung zu ermöglichen.
B
Für eine homogenere
Oberfläche wird der
Boden in einem
zusätzlichen Arbeitsgang
geschliffen.
Die Oberfläche wird mit
einem Flammstrahler
bearbeitet und erhält
die ursprüngliche
Farbgebung.
Mit der Fräs- und Schneidemaschine BEF 400RC, ausgestattet mit eng montierten
Diamanttrennscheiben, wird der Pflasterbelag in einem Arbeitsgang
eingeebnet. Ausführlichere Informationen zu den einzelnen Arbeitsschritten
finden Sie auf www.baublatt.at oder über den QR Code.
arrierefreiheit wird im Zuge der
Inklusionsbestrebungen ein immer
wichtigeres Ziel im öffentlichen Raum.
Gerade historische Marktplätze und
Straßen, die optisch durch ihre Pflasteroptik
bestechen, sind hier eine große Herausforderung
für Stadtplaner und Bauhöfe.
Große und tiefe Fugen sowie unterschiedlich
hoch überstehende Pflastersteine sind
für die Barrierefreiheit das große Problem,
denn sie sind schlichtweg nicht ungefährliche
Stolperfallen für alle, die nicht mehr
gut zu Fuß sind. Darüber hinaus entwickeln
sie Lärm, wenn sie befahren werden.
Einerseits möchte man den historischen
Charakter erhalten, andererseits diesen
aber auch für gehandicapte Menschen
sicher zugänglich machen – ein Dilemma.
In enger Kooperation haben die Unternehmen
Korodur und Schwamborn nun eine
praktikable und kostengünstige Lösung
entwickelt, die zudem den Vorgaben der
DIN Norm 18040-3 entspricht. Möglich
wird dies auf der einen Seite durch immer
spezifischere Baustoffe, deren Verarbeitung
einfacher und deren Belastbarkeit
immer weiter erhöht wurde. Auf der
anderen Seite benötigt man moderne
Baumaschinen, die schwere Arbeiten
präzise verrichten, ohne die historische
Bausubstanz zu zerstören.
„Insofern war die Kooperation mit der
Firma Korodur eine absolut naheliegende
Idee, wenn man neue, erfolgsversprechende
und vor allem ganzheitliche Lösungen
entwickeln will“, betont Schwamborns
Produktmanager Florian Schwamborn.
Jens Sackmann, der bei Korodur für die
Pflasterfugensanierung in Norddeutschland
zuständig ist, ergänzt, „was nützt uns
in Sachen Barrierefreiheit das leistungsfähigste
Fugenmaterial wie unser Produkt
Mortar Mix, wenn wir damit die großen
Unebenheiten nicht wegbekommen.
Deshalb sind wir nun sehr stolz, dass wir
mit Hilfe der Schwamborn BEF 400RC
eine wirklich überzeugende und im
Vergleich zum Straßenneubau deutlich
kostengünstigere Lösung entwickeln
konnten.“
In dem nun präsentierten Verfahren
muss man für die Bearbeitung zunächst
die Fugen reinigen und ausspülen,
neuverfüllen und dann die Oberfläche
einebnen. Je nach zusätzlichen Arbeitsgängen,
lässt sich sogar die natürliche
historische Optik erhalten. „Das Ergebnis
hat uns sehr beeindruckt“, meint Florian
Schwamborn, „da mit einer überschaubaren
Anzahl an Arbeitsgängen absolut
barrierefreie Flächen entstanden sind, die
sogar die ursprüngliche Optik wiedererhalten
haben.“ Für Jens Sackmann von
Korodur ist „nun wirklich eine praktikable
und im Vergleich kostengünstige Lösung
für ein klassisches Dilemma für die
Barrierefreiheit im öffentlichen Raum
entwickelt worden.“
www.schwamborn.com
DAS SCHNELLWECHSELSYSTEM VON BAUMASCHINENTECHNIK
Dank der Schnellwechselsysteme SW2-Q, SW2-Q6 und SW3-Q mit Oil-Quickfunktion
für Hydraulikbagger (12t bis 40t) erledigt sich der Werkzeugwechsel wie von alleine.
Mit bis zu sechs automatisch kuppelbaren Hydraulikanschlüssen inklusive
Elektroanschluss wechseln Sie Hydraulikhämmer, Abbruch- und Sortiergreifer
sowie andere hydraulische und elektrische Zusatzwerkzeuge
einfach, schneller – und sicher. Denn durch die selbstnachstellende,
konische Verriegelung mit permanent vorgespanntem Konstantdruck sitzt
das Werkzeug immer fest und ist somit spielfrei. Mehr auf bmt.at
54 OKTOBER 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH
MASCHINEN + TECHNIK
1
MASCHINEN + TECHNIK
1 Mit Generatoren bis 2.000 kVA
für die Stromerzeugung und vielem
mehr erweitert Zeppelin Rental
Österreich sein Portfolio. 2 Zu den
nachhaltigen Lösungen gehört
unter anderem ein Batteriespeicher,
der beispielsweise für die
Ladeinfrastruktur eingesetzt werden
kann. 3 Die Einsatzgebiete der
Mietkälte von Zeppelin Rental
Österreich reichen von Prozessen
in der Industrie über Events, Zelte
und Büroräume bis hin zu klimatechnischen
Anwendungen.
2 3
ZEPPELIN
Leistungsschau der Kompakten
von Zeppelin & Cat in Oberwart
Zeppelin Österreich präsentierte im September auf der Kommunalmesse
in Oberwart die neueste Generation kompakter Baumaschinen.
A
uf besonderes Interesse des Fachpublikums
stieß der Cat Radlader 906,
ausgestattet mit Anbaugeräten wie Salzstreuer
und Schneeschild für den Winterdienst.
Gleiches gilt für den Cat Baggerlader
432, welcher bereits in einer burgenländischen
Gemeinde im Einsatz ist und extra für
eine Präsentation zur Verfügung gestellt
wurde.
Die neuen Verdichtungsgeräte von Weber
MT waren ebenfalls ein zentraler Anzieh
ungspunkt für die Gemeindevertreter.
Besonders hervorgehoben wurde der
leistungsfähige Akku-Stampfer SRE 590 DC,
der mit seinem Akkupack bis zu 30 min.
betrieben werden kann, ohne auf eine
externe Stromquelle angewiesen zu sein.
Bereits im Frühling wurde der neue
Zeppelin Radlader ZL35 den Kunden auf der
Fachsimpeln über die
Verdichtungstechnik
von Weber MT.
Großes Interesse für den
Cat Radlader 906 mit
Winterpaket.
MAWEV-Show vorgestellt und auch in
Oberwart dem Kommunal-Publikum
zugänglich gemacht. Typisch für den kleinen
Radlader ist die Kinematik mit hohen
Reißkräften und Hubhöhen. Sie zeichnet
sich durch hohe Schubleistung und einfachem
Handling aus. Dank des hydraulischen
Schnellwechslers kann der Lader in kurzer
Zeit die Werkzeuge tauschen, was das
Konzept eines vielseitigen Trägergerätes
unterstützt.
www.zeppelin-cat.at
ZEPPELIN RENTAL
Moderne Stromerzeugung und
Klimatechnik für mehr Nachhaltigkeit
Die Zeppelin Rental Österreich GmbH & Co. KG baut ihr Portfolio im Bereich Energie,
Klima und Wasser weiter aus. Neben Lastwiderständen, Wärmepumpen und Kälteanlagen
profitieren Kunden von Batteriespeichern und Stromaggregaten mit neuester
Motorentechnologie – ein wichtiger Schritt hin zu emissionsfreien Baustellen.
D
azu erklärt Dominik Müller,
Geschäftsführer bei Zeppelin Rental
Österreich: „Mit Equipment der Stromerzeugung
und Klimatechnik in hohen
Leistungsklassen bauen wir unsere
Wertschöpfungstiefe weiter aus. Kunden
erhalten maßgeschneiderte, schlüsselfertige
Energie- und Klimapakete aus einer
Hand. Gleichzeitig unterstützt die neue
Technik unsere Kunden bei der Erreichung
ihrer Nachhaltigkeitsziele. Hierzu
zählen insbesondere Batteriespeicher.“
Anders als bei einem Aggregat muss
der Batteriespeicher nicht während der
kompletten Arbeitszeit betrieben werden,
sondern aktiviert sich nur, wenn die
Energie tatsächlich benötigt wird; beispielsweise
bei Leistungsspitzen. Dies
spart nicht nur Kosten, sondern reduziert
auch Emissionen – sowohl Kohlenstoffdioxid
als auch Schall. „Faktoren, die
insbesondere im innerstädtischen Bereich
von großer Bedeutung sind. Darüber
hinaus ermöglichen Batteriespeicher eine
passgenaue Ladeinfrastruktur, die für den
Einsatz elektrischer Baumaschinen,
Fahrzeuge und Geräte benötigt wird“,
ergänzt Dominik Müller. Ein weiterer
Vorteil ist, dass ein Batteriespeicher
unabhängig vom öffentlichen Netz
betrieben wird. Denn auch wenn ein
Festanschluss mit Ökostrom die favorisierte
Option ist, kann diese Variante in
Gebieten ohne vorhandene Infrastruktur
nur bedingt umgesetzt werden. Hier bietet
der Batteriespeicher in Kombination mit
einem kleineren Aggregat eine umweltschonende
Alternative.
So profitieren Kunden von Versorgungssicherheit,
was gerade im Bereich der
kritischen Infrastruktur wie bei Krankenhäusern,
Produktionsstätten, Flughäfen
oder Rechenzentren ein wichtiger Erfolgsfaktor
ist. Neben Batteriespeichern
ergänzen unter anderem Lastwiderstände,
Industrietransformatoren, Wärmepumpen,
Heißwassersysteme, Kälteanlagen und
Generatoren – von 135 kVA bis 2.000 kVA
– künftig das Portfolio.
Ob Notstromanlage oder temporäre
Mietkälte: Die vielseitige Technik ist bei
Zeppelin Rental Deutschland bereits bei
zahlreichen Kunden erfolgreich im
Einsatz. Angefangen bei der technischen
Planung über die Installation bis hin zu
Wartung und Service sowie der Online-
Fernüberwachung soll auch ein 24/7
Notrufdienst nach deutschem Vorbild
implementiert werden.
www.zeppelin-rental.at
56 OKTOBER 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH
Gruppe
120 YEARS EXPERIENCE
MOBILE KOMPAKT-BRECHERANLAGEN
wie zb. REMAX 200: 25 To, Leistung bis 200 To/h
VERTRAGSHÄNDLER, MIET- UND SERVICEPARTNER FÜR:
www.mineraltech.at
mineraltech - ing. erwin hofstätter GmbH, 2512 Tribuswinkel, Werksgasse 11, Zentrale: +43 (0) 664 80 82 82 82, mail: office@mineraltech.at
mineraltech west - Handel mit Aufbereitungsanlagen GmbH, 6911 Lochau, Hofriedenstraße 71, Zentrale: +43 (0) 664 80 82 82 18
MASCHINEN + TECHNIK
MWT
Höchste Präzision vor Ort: mobiler
amtlich autorisierter Eichservice von MWT
Mobile Wiegetechnik (MWT) serviciert seine Kunden auch als flexible Eichstelle
für Waagen. Damit bietet das Unternehmen einen wichtigen Service, der
höchste Genauigkeit der Waagen garantiert.
D
ie Mobile Wiegetechnik (MWT) ist
nicht nur auf hochpräzise Waagen-
Lösungen spezialisiert, sondern auch als
autorisierte Eichstelle durch das Bundesamt
für Eich- und Vermessungswesen
(BEV) anerkannt. Mit einem zertifizierten
Qualitätsmanagement-System und einem
speziell ausgestatteten Eichfahrzeug sorgt
MWT dafür, dass die gesetzlich vorgeschriebene
Eichung und Kalibrierung
direkt beim Kunden vor Ort effizient
durchgeführt werden können.
Robuste Fahrzeugwaagen im Fokus
Fahrzeugwaagen sind häufig extremen
Witterungsbedingungen, schweren Lasten
und Vibrationen ausgesetzt, was die
Genauigkeit der Messungen beeinträchtigen
kann. Besonders Überflurwaagen sind
durch Verschmutzungen und unzureichende
Reinigung gefährdet. Um zuverlässige
Wiegeergebnisse zu garantieren und
den gesetzlichen Vorgaben zu entsprechen,
schreibt das Eichgesetz regelmäßige
Prüfungen vor – ein Muss für den rechtsgeschäftlichen
Verkehr. MWT gewährleistet,
dass diese Prüfungen fristgerecht und
nach allen relevanten Vorschriften
durchgeführt werden.
Präzision für den
wirtschaftlichen Erfolg
Die regelmäßige Eichung ist nicht nur
eine gesetzliche Pflicht, sondern auch
entscheidend für den wirtschaftlichen
Erfolg. Ungenaue Waagen können zu
fehlerhaften Abrechnungen und hohen
Nachzahlungen führen. Mit dem Motto
„Jedes Gramm zählt“ stellt MWT sicher,
dass durch präventive Wartung und
Eichungen die genauesten Messergebnisse
gewährleistet werden – ob für
Fahrzeugwaagen, Schaufelladerwaagen
oder stationäre Anlagen.
KEINEN CAT KANN ICH
MIR NICHT LEISTEN.
Unsere Baumaschinen sind jahrelang im harten Einsatz, im Steinbruch genauso wie in Abbruch, Tiefbau und Recycling.
Da erwarte ich neben hoher Leistung, unbedingte Zuverlässigkeit – was mir die Cat Maschinen immer wieder neu beweisen.
Falls nötig, reparieren wir oft selbst, doch Zeppelin mit seinem starken Service hält sich stets bereit. Auf einen
Top-Partner zu verzichten – das können wir uns nicht leisten.
Johannes Zöchling
Geschäftsführer Hans Zöchling GmbH, Hainfeld
zeppelin-cat.at
Damit trotz rauer Einsatzbedingungen zuverlässige
Wiegeergebnisse erzielt werden, führt
MWT die regelmäßig vorgeschriebenen Prüfungen
fristgerecht und unter Einhaltung aller relevanten
Vorschriften durch.
Flexibilität, die sich auszahlt
Seit 2005 führt MWT Eichungen sowohl in
der eigenen Eichhalle als auch direkt vor
Ort beim Kunden durch. Mit einem
hochmodernen Eichfahrzeug, ausgestattet
mit einem leistungsstarken Kran, erreicht
das Team auch schwer zugängliche
Waagen problemlos. „Unsere mobile
Lösung bietet maximale Flexibilität und
sorgt dafür, dass die Eichung effizient und
zeitnah erfolgt – unabhängig von den
örtlichen Gegebenheiten“, betont Günter
Schmalnauer, Geschäftsführer von MWT.
Dank dieser mobilen Ausstattung
können Kunden ihre Waagen schnell und
unkompliziert prüfen und kalibrieren
lassen – ohne lange Stillstandzeiten oder
teure Ausfallkosten. Nach erfolgreicher
Eichung wird jede Waage mit einem
Eichsiegel versehen, das die Einhaltung
aller gesetzlichen Vorgaben und die
Genauigkeit im Rahmen der zulässigen
Eichtoleranzen bestätigt.
www.mwt-systeme.at
58 OKTOBER 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH
MASCHINEN + TECHNIK
MASCHINEN + TECHNIK
KUHN
Neuer Komatsu Radlader und Muldenkipper
im Steinbruch in Bad Häring im Einsatz
Gute Erfahrungen mit Komatsu-Maschinen und den Serviceleistungen des Baumaschinenhändlers
Kuhn führen dazu, dass die SPZ Zementwerk Rohstoff Verwertungs GmbH. & Co
KG als Teil von Rohrdorfer auf eine kontinuierliche Zusammenarbeit baut.
R
ohrdorfer ist eines der führenden
österreichischen Unternehmen in den
Bereichen Beton und Gesteinskörnungen,
wie Sand, Kies und Splitt. In Rohrdorf bei
Rosenheim gegründet, steht das Unternehmen
heute für einen überregional
agierenden Baustoffproduzenten. An mehr
als 150 Standorten in Deutschland,
Österreich, Ungarn und Italien werden
Zement, Transportbeton, Betonwaren und
Betonfertigteile hergestellt, sowie Sand
und Kies gewonnen. Ebenfalls zu Rohrdorfer
zählt die SPZ Zementwerk Rohstoff
Verwertungs GmbH. & Co KG in Kirchbichl
in Tirol mit ihrem Steinbruch in Bad
Häring, in dem 13 Personen beschäftigt
sind. An diesem Standort sind seit kurzem
zwei neue Komatsu-Geräte im Einsatz:
Vom Baumaschinenhersteller Kuhn
übergeben wurden dabei der Radlader
Übergabe der Komatsu-Geräte im tirolerischen Bad Häring: Christian Moser (Verkaufsleiter
Kuhn, links im weißen Hemd) übergibt den symbolischen Schlüssel an DI Heinz Hintner.
Rechts daneben zu sehen sind Thomas Ager (Betriebsleiter SPZ Zementwerk Rohstoff
Verwertungs GmbH. & Co KG) und Josef Stöckl (Verkauf Kuhn).
Der WA600-8 Radlader
von Komatsu sorgt mit
seiner optionalen Wandlerüberbrückung
für
hohe Produktivität und
Kraftstoffeffizienz.
Maschinist Johann
Bucher (links) freut sich
über sein neues Arbeitsgerät.
Im Bild beim
Handschlag mit Josef
Stöckl (Verkauf Kuhn).
WA600-8 sowie der knickgelenkte Muldenkipper
HM300-5.
„Wir haben mit Kuhn und Komatsu-
Geräten bisher sehr gute Erfahrungen
gemacht und haben uns vor allem deshalb
für den Kauf des WA600-8 Radladers von
Komatsu entschieden, weil die Arbeit mit
dem Vorgängermodell hervorragend
funktioniert, hat“, erklärt Thomas Ager,
Betriebsleiter im Steinbruch Bad Häring.
Das Vorgängermodell, das mit 22.000
Arbeitsstunden noch problemlos lief,
wurde von der Rohstoff Verwertungs
GmbH weiterverkauft.
Der WA600-8 sorgt mit seiner optionalen,
sequentiellen Wandlerüberbrückung
für unschlagbare Produktivität und
Kraftstoffeffizienz im Load & Carry-Einsatz.
Das Komatsu CLSS-Hydrauliksystem
ermöglicht zudem eine extrem präzise
Steuerung der Maschine und sanfte,
simultane Bewegungen von Schaufel und
Ausleger. „Der neue Radlader bestückt
einen Brecher und dann wird das Material
mittels einer Förderbandanlage weitertransportiert,
bevor es auf die Bahn
verladen und direkt nach Rohrdorf ins
Zementwerk gelangt“, so Thomas Ager.
Leistungsstark präsentiert sich auch der
Muldenkipper HM300-5, dank seines
kraftvollen Motors mit 248 kW / 337 PS. Das
Gerät verfügt über eine Nutzlast von 28 t
und beeindruckt mit seiner großen Muldenkapazität.
Die niedrige Beladehöhe von
nur 2.830 mm ermöglicht einfache Ladevorgänge,
senkt den Schwerpunkt und sorgt für
Bodenfreiheit. „Wir arbeiten bereits sehr
lange mit Kuhn zusammen und schätzen
auch die Serviceleistungen. Mit den beiden
Kuhn-Monteuren Manfred Gatterer und
Stefan Kofler verbindet uns ein Vertrauensverhältnis
und wir können sowohl was
Reparaturen als auch Neuanschaffungen
angeht, auf einen guten Austausch mit den
beiden bauen“, sagt Ager.
Gute Erfahrungen mit Komatsu-Geräten
sorgen dafür, dass die SPZ Zementwerk
Rohstoff Verwertungs GmbH. & Co
KG regelmäßig bei Kuhn ihre Baumaschinen
erwirbt. So sind in Bad Häring
beispielsweise auch ein Komatsu
Hydraulikbagger PC228 und ein
Komatsu-Radlader WA320-8 im Einsatz.
www.kuhn.at | www.rohrdorfer.eu
EMPL
Schweres Berge- & Abschleppfahrzeug
Auf der IAA in Hannover präsentierte Empl ein schweres Berge-
& Abschleppfahrzeug auf Mercedes Benz Chassis.
D
ie Firma Empl ist mit Standorten in
Österreich und Deutschland einer der
führenden europäischen Hersteller
individuell gebauter Lkw-Sonderaufbauten
in höchster Qualität für die Nutzfahrzeugbranche,
Feuerwehren und den Bereich
Defence & Behörden. In Hannover wurde
ein Fahrzeug der deutschen Auto-Service
Safar GmbH gezeigt. Das Unternehmen ist
nicht nur das Größte dieser Art im
Rhein-Main-Gebiet – es ist auch sehr
vielseitig.
Als Fahrgestell für das neue Bergefahrzeug
dient ein Mercedes Benz Arocs 4551 8x4.
Eine 20 t Winde und eine 10 t Winde sind
am Hauptarm montiert. Die komplette
Bedienung erfolgt über eine Funkfernsteuerung.
Eine weitere 10 t Winde ist am
Hilfsrahmen verbaut, mit seitlichem
Auszug in Fahrtrichtung rechts sowie
hydraulischer Abstützung. Die maßgeschneiderten
Staukästen, welche sämtliche
Schlepputensilien (Achsgabeln, Ketten,
Rundschlingen, Schäkel, Umlenkrollenset,
Abschleppbrille, Schleppstange etc.) und
weiteres Zubehör (Werkzeugschrank,
Lauflichtanlage, Hilfsausrüstungspaket,
Wassertank zum Händewaschen etc.)
beherbergen, sind komplett in Edelstahl
ausgeführt und verfügen über eine schwarz
pulverbeschichtete Reling mit integrierter
Zu sehen war auf der
IAA ein schweres Berge- & Abschleppfahrzeug
des deutschen
Unternehmens Auto-Service
Safar GmbH.
LED-Beleuchtung. Zwischen Staukästen
und Hauptarm befinden sich zusätzliche
Ablagewannen. Weiters verfügt das
Fahrzeug über ausziehbare Trittbretter
links und rechts am Aufbau sowie einen
ausfahrbaren Lichtmast. Ballastgewichte
unter und hinter dem Fahrerhaus verlagern
das Gewicht beim Schleppvorgang auf
die vorderen Achsen.
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60 OKTOBER 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH OKTOBER 2024 61
MASCHINEN + TECHNIK
MASCHINEN + TECHNIK
LIEBHERR
Im Reiß- und Schubeinsatz
trägt die Liebherr Planierraupe
PR 766 das Material
effizient ab.
Ambitionierter Einsatz: Firma Hollaus
realisiert Speichersee mit Liebherr
Das in Uderns ansässige Bauunternehmen Hollaus übernimmt zurzeit eine zentrale
Rolle bei einem Bauvorhaben im Zillertal: Um den Skibetrieb langfristig zu sichern,
baut das Unternehmen auf über 2.000 m Seehöhe einen Speichersee, der ein
Nutzvolumen von insgesamt 160.550 m³ umfasst.
D
ie jahrzehntelange Expertise und der
Einsatz modernster Technologien
zählen zu den besonderen Stärken der
Firma Hollaus. Auch zahlreiche Großgeräte,
mit denen sich herausfordernde
Großbaustellen im alpinen Raum umsetzen
lassen, befinden sich im Eigentum des
Unternehmens. „Angesichts der fortschreitenden
Klimaveränderung werden
Kälteperioden immer kürzer, was den
Betrieb von Skigebieten zunehmend
erschwert. Speicherteiche sind daher
unerlässlich, um eine verlässliche
Schneeproduktion sicherzustellen und den
Wintertourismus auch in Zukunft zu
gewährleisten“, betont Marco Gruber,
Bauleiter des Unternehmens.
Planierraupe PR 766 G8 im
anspruchsvollen Baueinsatz
Für die herausfordernden Erdbewegungsarbeiten
und für den Materialabtrag am
Speichersee setzt das Unternehmen
Hollaus auf die Liebherr Planierraupe PR
766. Ihre Aufgaben umfassen insbesondere
den Reiß- und Schubeinsatz, bei dem
die Maschine das Material effizient
abträgt. Die PR 766 der Generation 8
nutzt die enorme Schubkraft des hydrostatischen
Antriebs, um die großen
Mengen an Material in kürzester Zeit
über die Kante zu bewegen, wo es
anschließend von Baggern und Muldenkippern
verladen wird. Dank des niedrigen
Schwerpunkts des Fahrantriebs
bewältigt die Planierraupe beschwerliche
Aufgaben in schwierigem Gelände. „Selbst
bei einer Böschungsneigung von 1:2
meistert die Liebherr Raupe ihre Aufgaben
tadellos“, sagt Marco Gruber. Aufgrund
der harten Gesteinsformationen in
der Bauzone ist der Einsatz der Maschine
von entscheidender Bedeutung – hier
beweist die PR 766 G8 ihre enorme
Reißkraft.
Die PR 766 G8 bietet durch ihre robuste
Bauweise und durch den leistungsstarken
hydrostatischen Fahrantrieb eine optimale
Kombination aus Effizienz, Präzision und
Kraft. Florian Winter, Maschinenführer
mit über 20 Jahren Erfahrung, schätzt das
Arbeiten mit den Planierraupen von
Liebherr besonders. „Der hydrostatische
Antrieb macht einen gewaltigen Unterschied,
insbesondere bei langen Arbeitstagen.
Er bietet nicht nur deutlich mehr
Komfort, sondern ermöglicht auch eine
präzisere Steuerung der Maschine“,
erklärt Florian Winter. „Zudem sorgt das
High Drive Laufwerk mit höherliegendem
Turas für zusätzliche Traktion in schwierigem
Gelände, was die Effizienz und
Sicherheit bei den Bauarbeiten signifikant
steigert“, betont Winter.
Planierraupe PR 724 überzeugt
durch Präzision und Komfort
Um unter dem ständig wachsenden
Zeit- und Kostendruck erfolgreich zu
bleiben, müssen Baumaschinen höchste
Anforderungen an Arbeitsgeschwindigkeit
und Präzision erfüllen. Immer häufiger
werden daher automatische Maschinensteuerungen
und Fahrerassistenzsysteme
zur Produktivitätssteigerung eingesetzt.
Diese verwenden digitale Planungsdaten,
um die Maschinenausrüstung beim Abtrag
oder beim Aufbringen von Material
automatisch zu steuern. Mithilfe von
Satellitenunterstützung lassen sich so
komplexe Flächen und exakte Planien
62 OKTOBER 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH
schnell und präzise herstellen.
Für die präzise Ausführung von Feinplanierarbeiten
sowie die exakte Verteilung
des Unterfüllmaterials ist die mit
dem Trimble-Steuerungssystem ausgestattete
Liebherr Planierraupe PR 724
unverzichtbar. Zusätzlich übernimmt die
Maschine wichtige Aufgaben im Straßenbau
auf der Baustelle, bei denen sie den
hohen Projektanforderungen an Effizienz
und Genauigkeit gerecht wird. Alexander
Plattner, Maschinenführer mit jahrzehntelanger
Expertise, betont, dass das Feinplanieren
besondere Sensibilität erfordert –
eine Aufgabe, die ihm sehr viel Freude
bereitet. Die PR 724 unterstützt ihn dabei
optimal, indem sie dank Trimble-Technologie
eine zentimetergenaue Ausführung
möglich macht, was für den Erfolg des
Projekts entscheidend ist. Darüber hinaus
schätzt er den herausragenden Bedienkomfort
der Maschine, insbesondere die
geräumige Kabine sowie den präzisen
hydrostatischen Antrieb, der eine exakte
Steuerung ermöglicht und somit den
gesamten Bauprozess erheblich unterstützt.
Liebherr-Serviceteam sichert
effiziente Baustellenarbeit
Die regelmäßige Wartung und der zuverlässige
Service sind entscheidend, um den
einwandfreien Betrieb der Liebherr-
Maschinen auf der Baustelle sicherzustellen.
Marco Gruber hebt hervor: „Unsere
Maschinen müssen unter extremen
Bedingungen reibungslos funktionieren.
Daher ist es für uns unerlässlich, dass die
Wartung schnell und professionell erfolgt.
Mit dem Service-Team von Liebherr sind
EINFACH MIT DEM BESTEN
ZUFRIEDEN SEIN!
wir äußerst zufrieden, ihre Expertise und
Reaktionsschnelligkeit minimieren
Ausfallzeiten und halten die Einsatzbereitschaft
unserer Bauarbeiten auf
höchstem Niveau.“
Nach Abschluss der Bauarbeiten spielt
beim Realisieren von Speicherseen die
Rekultivierung eine zentrale Rolle. Das
Unternehmen Hollaus legt großen Wert
darauf, die ursprüngliche Landschaft
durch gezielte Begrünungsmaßnahmen
Bei diesem Projekt beweist die PR 766 einmal
mehr ihre enorme Reißkraft im harten Einsatz.
und die Stabilisierung von Böschungen
wiederherzustellen. Dies dient nicht nur
der Ästhetik, sondern auch dem Schutz
der lokalen Tier- und Pflanzenwelt. Indem
natürliche Lebensräume erhalten und neu
geschaffen werden, trägt die Rekultivierung
dazu bei, das ökologische Gleichgewicht
in der Region zu wahren und
langfristig zu sichern.
www.hollaus-bau.at
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Industrie- und
Baumaschinen
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Österreich
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Tel.: +43 7472 23 494
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BETON + SCHALUNG
BETON + SCHALUNG
Für Renovierungsarbeiten aller Art bestens geeignet:
Das Doka Modulgerüst Ringlock.
Eine komplett dichte Hängegerüst-Konstruktion
sorgte für sichere und saubere
Modernisierungsarbeiten am Mühlkanal.
Bei der Sanierung von
Pfeiler und Widerlager bewies
Ringlock seine Flexibilität und
passte sich ideal an das Gelände
sowie an die Bauwerksgeometrie
an.
Ringlock ermöglichte durch seine hohe
Flexibilität eine ideale Anpassung an den
vorhandenen Stahlträger trotz seiner
komplexen Geometrie: Die Hängekonstruktion
aus Standardteilen sowie die
Druckstützen zur horizontalen Fixierung
wurden mit den vielseitig einsetzbaren
Komponenten aus dem Ringlock-Baukasten
einfach und sicher montiert. So schuf
Ringlock ein sicheres Arbeitsumfeld, das
gleichzeitig den Mühlkanal gegen Verunreinigung
schützte und den Straßenverkehr
nicht beeinträchtigte.
„Das Projekt beweist, wie vielfältig die
Einsatzbereiche unseres Modulgerüstes
Ringlock sind. Egal wie komplex sich die
Anforderungen von Renovierungsprojekten
gestalten, wir stehen mit unserem
umfassenden Portfolio aus Schalungs-,
Gerüst- und Digitalen Lösungen aus einer
Hand als erfahrener Partner zur Seite“,
erklärt Doka Österreich-Geschäftsführer
Harald Zulehner.
www.doka.com
DOKA
Sanierung der Mühlkanalbrücke mit Ringlock
Die Attraktivierung der Schieneninfrastruktur im Süden Österreichs durch die Österreichischen
Bundesbahnen nimmt weiter Fahrt auf. Nach dem erfolgreichen Ausbau der
Koralmbahn, bei dem Doka unter anderem bei der Sanierung der Jauntalbrücke beteiligt
war, beginnen nun die Vorbereitungen in der Südsteiermark. Hier soll die Bahninfrastruktur
zwischen Werndorf - Spielfeld-Straß und der Radkersburger Bahn wesentlich
verbessert werden – auch dank des Einsatzes des Ringlock-Modulgerüstes von Doka.
DATEN & FAKTEN
Projekt:
Bauwerkstyp:
Ort:
Bauherr:
Mühlkanalbrücke
Eisenbahn-Stahlbrücke
Spielfeld, Steiermark
ÖBB
Bauausführung: Porr Bau GmbH
Gerüstmontage: Pecan GmbH
Projektdauer:
Fertigstellung: Juli 2024
Eingesetzte
Systeme:
4 Monate
(Gerüsteinsatz 2,5 Monate)
Doka-Modulgerüst
Ringlock
Zweck des Arbeitsgerüst für die
Gerüsteinsatzes: Instandhaltungsarbeiten
an Widerlager und Pfeiler
sowie Hängegerüst für die
Oberflächeninstandhaltung
der Stahlträger
U
m den zukünftigen Anforderungen der
Bahnstrecke gerecht zu werden, wird
auch die rund 100 Jahre alte, 40 m lange
Mühlkanalbrücke bei Spielfeld zur Gänze
saniert. Das variable Modulgerüst Ringlock
war hier der Schlüssel zum Erfolg. Im
ersten Schritt kam das Modulgerüst von
Doka bei der Beton-Instandsetzung des
Mittelpfeilers sowie der Widerlager zum
Einsatz. Auf dem zum Teil stark geneigten
Untergrund bewies Ringlock seine
Flexibilität und Anpassungsfähigkeit.
Im nächsten Schritt der Generalüberholung,
bei der Tragwerksanierung, war auch
wieder Kreativität gefragt. Da im Zuge der
Sanierungsarbeiten des Tragwerks keine
konventionelle Rüstung möglich war, musste
durch die Porr Bau GmbH eine Hängegerüstlösung
gefunden werden – ein Einsatz
wie geschaffen für das Ringlock-Modulgerüst
von Doka. „Durch die enge Abstimmung
mit den Gerüstspezialisten der Doka konnte
eine effiziente, gemeinsame Lösung erarbeitet
werden – sowohl für die Instandsetzung
von Pfeiler und Widerlager, als auch für die
Sanierung des Tragwerks. Dadurch wurde
der Einsatz aufwändiger Sonderkonstruktionen
oder mehrerer verschiedener Gerüstsysteme
vermieden“, so Pero Glavas, Bauleiter
bei Porr.
Ein Gerüst – unzählige
Einsatzmöglichkeiten
Die Hängekonstruktion sollte, neben dem
Einsatz als Arbeitsgerüst, die Lasten von
anfallendem Strahlgut aufnehmen und die
Umwelt während der Korrosionsschutzarbeiten
vor Verunreinigungen schützen. Die
notwendige geometrische Anpassung an
den Brückenbestand sowie die sehr
beengten Platzverhältnisse stellten
zusätzliche Herausforderungen dar.
64 OKTOBER 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH
Fotos: Doka
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Speichersee Rosswiese, Österreich
BETON + SCHALUNG
Gerüstet für die Produktion
von Recycling-Beton: Durch
die aktuelle Anlagenerweiterung
kann in dem
Transportbetonwerk der
Firma Lahofer nun auch
aufbereiteter Altbeton
zugemischt werden.
BETON + SCHALUNG
Investieren mit der Anlagenerweiterung in eine nachhaltige Zukunft (von links):
Regina Lahofer-Zimmermann, Birgit Lahofer-Loserl, Astrid Lahofer,
Christiane Lahofer und Petra Lahofer.
LAHOFER
50 Jahre Lahofer Beton: neue Anlage zur
Herstellung von Recycling-Beton in Betrieb
Mit einer Betonmischanlage und zwei gebrauchten Fahrmischern begann die in Auersthal
ansässige Baumeister Lahofer GmbH in den 1970er Jahren damit, die eigenen Baustellen
selbst mit Beton zu versorgen. Heute ist die Lahofer Beton GmbH nicht nur im Weinviertel
und Marchfeld tätig, sondern beliefert auch Wiener Großprojekte nördlich der Donau.
Aufgrund der steigenden Nachfrage investierte das Unternehmen in seinem Transportbetonwerk
in eine neue Anlage, mit der nun auch ressourcenschonender Recycling-Beton
produziert werden kann. Auftraggeber können dadurch den ökologischen Fußabdruck
ihres Bauvorhabens verringern.
D
ie Baumeister Lahofer GmbH, die in
diesem Jahr bereits auf eine 110-jährige
Geschichte zurückblicken kann, ist
ein gefragter Partner für die Errichtung
von modernen, massiven und energieeffizienten
Bauwerken verschiedenster Größen.
Der hohe Qualitätsanspruch des Unternehmens,
aber auch der seit vielen Jahren
gelebte Nachhaltigkeits-Gedanke, spiegelt
sich in der modernen Firmenzentrale in
Auersthal wider. In deren Nähe befindet
sich das eigene Sand- und Schotterwerk,
wo die Firma Lahofer auch ein Transportbetonwerk
betreibt. Geleitet wird die
Betonproduktion von Birgit Lahofer-Loserl
und Astrid Lahofer, die in diesem Bereich
schon lange den Gedanken der Ressourcen-Schonung
und der Kreislaufwirtschaft
verfolgen. Da Beton bekanntlich aus Sand,
Wasser, Kies und Zement besteht, war es
naheliegend, die natürlichen Ressourcen
Sand und Kies so weit als möglich durch
hochwertige Recycling-Baustoffe zu
ersetzen.
Dazu Birgit Lahofer-Loserl: „Die
Ressourcen-Schonung durch Verwertung
von Abfällen ist inzwischen ein wesentlicher
Bestandteil des täglichen Lebens und
der Wirtschaft. Um den Primärmaterialanteil
in der Betonproduktion zu reduzieren,
ist es unumgänglich, recyceltes
Baumaterial wiederzuverwenden und in
einem angemessenen Maß der Betonproduktion
zuzuführen.“
Anlagenerweiterung für die
Produktion von Recycling-Beton
Um diese nachhaltige Strategie zu
verfolgen, wurden im Transportbetonwerk
die technischen Voraussetzungen dafür
geschaffen. Kompetenter Partner bei der
Planung und Umsetzung war die Firma
Kaiser GmbH mit Sitz in Deutschfeistritz,
die bereits beim Anlagenbau des bestehenden
Transportbetonwerks mitgewirkt hat.
Die Herausforderung am Standort
Auersthal bestand darin, eine zum
Gelände passende Lösung zu entwickeln
und den Anlagenstillstand während der
Montage so kurz wie möglich zu halten.
Als Ergebnis wurde ein Reihenbunker
mit 4 Kammern vorgesehen, wobei jede
Kammer ein Fassungsvolumen von 40 m³
aufweist. Der Reihenbunker ist mit
speziellen Dosierbändern ausgestattet, um
das Recyclingmaterial aus dem Bunker
auszutragen. Um die erforderliche Menge
an Recyclingmaterial der Betonproduktion
zuzuführen, werden die unterschiedlichen
Fraktionen von einem unterhalb des
Reihenbunkers installierten Wiegeband
verwogen. Dies erfolgt von einer zentralen
Dosiersteuerung entsprechend der
unterschiedlichen Betonrezepturen und
vordefinierten Mengen. Die Dosiersteuerung
wurde im Zuge der Anlagenerweiterung
ebenfalls auf den neuesten Stand der
Technik gebracht. Vom Wiegeband wird
das Recyclingmaterial über ein Fördersystem
in eine bestehende Kieswaage
gefördert, wo es dem Primärmaterial
zugegeben wird. Grenzwerte für den
Austausch von natürlichen Gesteins
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66 OKTOBER 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH OKTOBER 2024 67
BETON + SCHALUNG
BETON + SCHALUNG
körnungen durch rezyklierte Gesteinskörnungen
wurden ausgetestet und lt.
ÖNorm ersetzt.
Die neue Anlage verfügt über ausreichend
Reserven, um in Zukunft auch eine
erhöhte Nachfrage abdecken zu können.
Im Sinne einer zusätzlichen Absicherung
kann sie im Falle einer Störung des alten
Förderbandes sehr kurzfristig die Versorgung
des Transportbetonwerks mit
Naturmaterial übernehmen. Nach einem
erfolgreich verlaufenden Probebetrieb
werden Baustellen der Firma Lahofer seit
Anfang Juli bereits laufend mit Recycling-
Beton beliefert.
Astrid Lahofer betont: „Durch den
Umbau unserer Betonmischanlage werden
bestehende Produktionsverfahren bei
gleichbleibender Produktivität optimiert.
Es wurde somit die Möglichkeit geschaffen,
eine Reduktion des Primärrohstoffverbrauches
durch ein verbessertes Werkstoffrecycling
zu betreiben, indem z.B.
nicht verwendeter Altbeton dem Herstellungsprozess
für neuen Beton zugeführt
Von rechts: Mischmeister
Mirza Velagic und
Laborant Burim
Ramadani waren mit
ihrer langjährigen
Erfahrung wichtige
Stützen bei der
Umsetzung der
Anlagenerweiterung.
Astrid Lahofer, die
gemeinsam mit Birgit
Lahofer-Loserl den
Betonbereich leitet, mit
dem aufbereiteten Altbeton,
der in un mittelbarer
Nähe der Betonmischanlage
gelagert wird.
wird, was eine Reduktion von den natürlichen
Ressourcen wie Sand- und Kies
bedeutet. Dies ist eine effektive Maßnahme
zur Einsparung von Rohstoffen bei
der Herstellung von Transportbeton.“
Recyclierte Gesteinskörner
und CO2 reduzierter Zement
Der für den Recycling-Beton eingesetzte
Altbeton stammt einerseits aus Rückbauprojekten,
andererseits handelt es sich
dabei auch um den Rückbeton in den
Fahrmischern, der damit einer sinnvollen
Verwertung zugeführt werden kann.
Indem man natürliche Gesteinskörner wie
Sand und Kies teilweise durch recyclierte
Gesteinskörner ersetzt, werden natürliche
Ressourcen geschont. Dazu wird das
Material in regelmäßigen Abständen im
Kies- und Schotterwerk durch einen
externen Dienstleister aufbereitet und
verhaldet. Ein Radlader transportiert die
verschiedenen Körnungen dann über
kurze Wege zu den Kammern der Reihenbunkeranlage.
Alle Betonarten entsprechen
den Normen und sind qualitätsüberwacht
bzw. zertifiziert nach ÖNorm
B 4710-1 2018.
Aber nicht nur bei den Zuschlagstoffen,
auch beim Zement setzt die Firma Lahofer
bei ihrem Recycling-Beton auf Nachhaltigkeit.
Um die Emissionswerte der Betonproduktion
zu senken, verwendet man
CO2 reduzierten Zement. Neben der
Reduktion des Klinker-Anteils ersetzen
Zementhersteller bereits seit vielen
Jahren an den Produktionsstandorten in
Österreich annähernd 100% der fossilen
Primärbrennstoffe durch alternative
Brennstoffquellen aus der Kreislaufwirtschaft.
Innovative Mahlkonzepte leisten
zudem einen wesentlichen Beitrag, um
Klinker zu reduzieren und dennoch die
Leistungsfähigkeit und Dauerhaftigkeit
der Zemente aufrecht zu erhalten.
Regelmäßige Modernisierung
Das Transportbetonwerk bei Auersthal
wurde immer wieder mit neuester Technik
nachgerüstet. So wurde 1982 ein neuer
Betonmischturm mit Mikroprozessor-Steuerung
und einem BHS Doppelwellenmischer
mit 1,25 m³ errichtet – damals die
modernste Stetter Betonmischanlage in
Österreich. Vor 10 Jahren wurde das
Beschicker-Förderband saniert und eine
Photovoltaik-Anlage am Dach des Kiesaufgabebunkers
bzw. am Förderband errichtet.
2018 kam ein neuer BHS Doppelwellen
Chargenmischer mit einer Nennleistung
von 2,25 m³ Beton pro Charge, der
die Ausstoßleistung der Mischanlage
deutlich verbesserte. Weiters erfolgte die
Erneuerung aller Waagen sowie der
Entstaubungseinrichtung. Um die Anlage
im Winter umweltschonend und wirtschaftlich
betreiben zu können, wurde
auch die Außenverkleidung komplett
erneuert. Im Vorfeld der nun durchgeführten
Anlagenerweiterung erfolgte vor drei
Jahren die Modernisierung der Beton-
Recyclinganlage, um eine umweltgerechte
Wiederverwendung von Restbetonmengen
und Reinigungswasser sicherzustellen.
Restbeton wird so behandelt, dass alle
Bestandteile wiederverwendet werden
können und so im Zyklus bleiben.
Neben dem Transportbetonwerk bei
Auersthal betreibt die Firma Lahofer seit
rund 30 Jahren in Kooperation mit
Partner-Betrieben in der Nähe von
Mistelbach ein zweites Betonwerk, das
LSG Beton Kettlasbrunn, das für den
Bedarf im Weinviertel optimal dimensioniert
ist.
„Die Quintessenz unseres Erfolges liegt
in der Kontinuität, ständiger Innovation
und Qualitätsverbesserung. Beton ist für
uns ein genialer Baustoff, der Energie sehr
gut speichert und dessen Qualität über
Jahrzehnte hält. Der Einsatz von hochwertig
aufbereitetem Altbeton in Verbindung
mit CO2 reduziertem Zement ist ein
wichtiger Schritt, damit Beton in Zukunft
eine zentrale Rolle im ressourcenschonenden
Bauen spielt. Wir sind schon dabei!“,
blickt Birgit Lahofer-Loserl zuversichtlich
in die Zukunft.
www.lahofer.at | www.kaiser-anlagen.at
ENERGIE
BÜNDEL
BAUTEILAKTIVIERUNG
Die Frauen-Power der Firma Lahofer freut sich, dass die Anlagenerweiterung
durch die sehr gute Abstimmung der beteiligten Firmen nach nur sieben
Wochen Montagedauer planmäßig den Betrieb aufnehmen konnte.
KÜHLEN
HEIZEN
Die Bauteilaktivierung macht Decken
und Wände aus Beton zum perfekten
Energiespeicher. So kann erneuerbare
Energie das ganze Jahr zum Heizen und
Kühlen genutzt werden. Das bringt mehr
Komfort und weniger Energiekosten.
Mehr dazu auf
betondialog.at
68 OKTOBER 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH
RINGER
Seit 80 Jahren innovativ
und nah am Kunden
Der Ringer Hauptsitz in Regau.
Das Unternehmen steht für eine
Familienkultur, die über Generationen
hinweg die Geschicke des Unternehmens
zu führen verstand.
Wie konnte aus einer kleinen Werkzeugschmiede in Vöcklabruck nach mühsamen Anfängen
ein international operierendes Familienunternehmen mit über 300 Mitarbeitern werden?
Mit einer Unternehmenskultur aus Tradition und gelebten Werten, mit Innovationsgeist
und strikter Kundenorientierung.
S
tefanie Ringer würde staunen, wenn
sie das 1944 von ihr gegründete
Unternehmen heute sehen könnte. Sie hat
das Fundament gelegt, auf dem ihre drei
Söhne Josef, Isidor und Franz aufbauen
konnten. Diesen gelang mit dem ersten
Stahlrohrgerüst mit Fertigbelag in den
1960er Jahren ein durchschlagender
Erfolg. Mit der Übersiedlung an den
heutigen Stammsitz im oberösterreichischen
Regau begann auch der internationale
Erfolg mit den Gerüst- und Schalungssystemen
– Qualitätsprodukte Made
in Austria. Seit 80 Jahren ist das Familienunternehmen
Ringer fest verwurzelt in
der Region, ein wichtiger Arbeitgeber und
verlässlicher Partner der Baubranche.
Durchbruch mit Innovationen
Ende der 1980er Jahren führte Ringer die
erste österreichische Aluminium-Rahmenschalung
ein, 1992 folgte das Master-Schalungssystem
aus Aluminium und Stahl.
Der wachsende Erfolg machte die Ausweitung
der Produktionskapazitäten erforderlich.
Immer mehr Handelsvertretungen
wurden im Ausland gegründet, und Schlag
auf Schlag ging es weiter: 2004 Markteinführung
des Stahl Master Systems, 2006
die ST2000 Stahl Leichtschalung, gefolgt
vom ersten Ringer Deckentisch. Mit seiner
Innovationskraft und seiner beständigen
wirtschaftlichen Entwicklung wurde
Ringer zu einer festen Größe in der
Bauwirtschaft – weit über Österreich
hinaus.
Nachdem 2011 neben Markus und
Thomas Ringer auch Philipp Ringer in das
Familienunternehmen kam, wird es heute
von der dritten und vierten Generation
gemeinsam geführt: wie bisher mit
schlanken Strukturen und kurzen Wegen,
schnell und flexibel auf Kundenwünsche
reagierend, mit Handschlagqualität und
ungebrochener Innovationskraft. Allein in
den vergangenen fünf Jahren wurde die
einseitig bedienbare Wandschalung
Master PRO entwickelt, das Deckenschalungssystem
AluDEK und der Deckentisch
DEKplus. Dazu kamen Investitionen in
Gebäude, Mitarbeiter und Produktionstechnik,
eine große Photovoltaikanlage, ein
interaktiver Showroom, und nicht zuletzt
zahlreiche Auszeichnungen.
Im 80sten Jahr seines Bestehens ist
Ringer bestens für die Zukunft gerüstet:
mit sieben Standorten in Österreich, einer
eigenen Niederlassung in Deutschland
und Töchtern und Partnern über Europa
hinaus. In über 50 Ländern setzen
langjährige und neue Kunden auf die
durchdachten, hochwertigen Lösungen von
Ringer. Denn Qualität zahlt sich aus – das
wusste vor 80 Jahren schon Stefanie
Ringer.
www.ringer.at
Die Ringer Geschäftsführung
(von links):
Thomas Ringer,
Markus Ringer, Peter
Rungger, Robert Traxl,
Peter Ringer und
Philipp Ringer.
70 OKTOBER 2024
BETON + SCHALUNG
BETON + SCHALUNG
Baustelle Karawankentunnel: Eine der 10 Schwing
Autobetonpumpen der Firma Zlanabitnig im
Einsatz beim Vollausbau der 2. Tunnelröhre.
SCHWING
Größte Schwing Betonpumpe Kärntens:
Zlanabitnig investiert in neue Schwing S 47 SX
Ob Einfamilienhaus oder großes Infrastrukturprojekt: Wenn es um die verlässliche und
professionelle Versorgung einer Baustelle mit Beton geht, dann führt zwischen Osttirol und
der Pack an Alexander Zlanabitnig kein Weg vorbei. Damit er für seine Kunden die hohe
Versorgungsqualität jederzeit sicherstellen kann, setzt er auf Fahrmischer, stationäre
Betonpumpen und Autobetonpumpen von Schwing. Mit der neuen S 47 SX befindet sich
auch die größte Schwing Autobetonpumpe Kärntens in seinem Fuhrpark.
S
eit mehr als vier Jahrzehnten führt die
in Ossiach ansässige Franz Zlanabitnig
Transport GmbH Beton- und Erdtransporte
durch. Aus einfachen Anfängen
hat sich das Unternehmen zu einem
kompetenten Spezialisten für Betontransporte
und Betonpumpdienstleistungen
entwickelt. Rund 5.000 Baustellen werden
jedes Jahr in Kärnten mit Beton versorgt.
Fast ausnahmslos zufriedene Kunden
Als Voll-Profi beim Betontransport
und den damit
verbundenen Pumpdienstleistungen
setzt
Firmenchef Alexander
Zlanabitnig konsequent
auf die Qualität der
Schwing Produkte.
Eine Schwing S28X
zeigt ihre Stärken
bei einem Einsatz im
gewerblichen Bereich.
unterstreichen die Bedeutung des Unternehmens
als verlässlicher Transportpartner
für die Bauwirtschaft.
Firmenchef Alexander Zlanabitnig über
wichtige Stationen in der Unternehmensgeschichte:
„Den Grundstein für unsere
Firmenzentrale in Ossiach hat mein
Großvater in den 1970er Jahren gelegt. Er
hat damals mit einem Kipper Transporte
durchgeführt und hier eine kleine Halle
errichtet. Mein Vater war Mechaniker und
hat – so wie ich später – bei MAN in
Villach gelernt. In den 1980er Jahren hat
er sich mit einem Fahrmischer in Wien
selbstständig gemacht und ist 1985 nach
Ossiach gekommen. Er hat den Standort
ausgebaut und begonnen, im Fuhrpark
konsequent auf Schwing Fahrmischer zu
setzen. Seit damals ist es stetig bergauf
gegangen und auch der Fuhrpark, der
72 OKTOBER 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH
Fotos: Martin Gfrerer / Baublatt.Österreich
- LEISTUNGSSTARK
- 400 MM FRÄSBREITE
- FÜR GROSSE FLÄCHEN
Rotor mit
Trennscheiben
aktuell 23 Fahrzeuge umfasst, ist kontinuierlich
gewachsen. Leider ist mein Vater
2013 erkrankt. Daher habe ich zunächst
die Geschäftsführung und dann 2017 den
ganzen Betrieb übernommen. Wir haben
das Bürogebäude aufgestockt, eine weitere
Halle errichtet und sind gerade dabei, eine
neue Abstellfläche für die Maschinen
anzulegen. Unser Kerngeschäft ist die
Lieferung und Bereitstellungen von Beton,
wobei uns eine enge Partnerschaft mit der
Firma Rohrdorfer verbindet. Das Herzstück
unseres Fuhrparks sind die leistungsfähigen
Geräte der Firma Schwing in
den Bereichen Betontransport und
Betonpumpen. Dazu kommen Kipper und
Lkw-Transporter. Wir sind aber auch im
Verleih tätig, wo wir Kleingeräte und elf
Hebebühnen im Bereich 16 und 20 m zur
Verfügung stellen. Mit dieser Bandbreite
an Dienstleistungen und Spezialgeräten
sind wir ein kompetenter Ansprechpartner
für jedes Bauprojekt. Vom Häuslbauer
über zahlreiche Brücken und Kraftwerke
bis zum Arlberg-, Koralm- und Karawankentunnel
versorgen wir Baustellen jeder
Größe mit Beton. Unter anderem sind
unsere Fahrzeuge zurzeit in Klagenfurt
bei einem der größten Wohnbauprojekte
Kärntens im Einsatz.“
Für die 25 Mitarbeiter der Firma
Zlanabitnig stehen im Fuhrpark 9
Fahrmischer und 10 Autobetonpumpen
von Schwing sowie vier weitere Spezialfahrzeuge
zur Verfügung. Bei den Schwing
Autobetonpumpen handelt es sich um die
Modelle S 28 X, S 31 XT, S 36 X, S 43 SX,
S 45 SX und S 47 SX. Dazu kommen fünf
stationäre Betonpumpen und eine
Fahrmischer-Betonpumpe von Schwing.
Vorher
Nachher
Die Schwing S 47 SX bewährt sich mit einer max. Reichweite von 37,6 m und einer
max. Reichhöhe von 46,1 m auch bei privaten Baustellen. Als einziger Hersteller
produziert Schwing am Standort St. Stefan in Kärnten noch in Europa.
Letztere dient vor allem der Versorgung
kleinerer oder abgelegener Baustellen. In
den letzten zwei Jahren hat die Firma
Zlanabitnig rund ein Drittel des Fuhrparks
erneuert.
Um den Anforderungen eines Großprojekts
2019 gerecht zu werden,
investierte man in eine gebrauchte
Schwing S 47 SX. Mit ihr wurden in einem
Jahr im Schichtbetrieb rund 90.000 m 3
BEF 400RC
So einfach werden gepflasterte Wege, Straßen und Plätze barrierefrei
Herstellung einer barrierefreien Oberflächenbeschaffenheit von
Bewegungs- und Begegnungsflächen nach DIN 18040-3:
- Zum Ebnen der Oberfläche kommt die Schwamborn BEF 400RC mit dem
Trennscheiben-Rotor zum Einsatz
- Die Fugen werden um den Pflasterstein ausgespült/ausgeräumt und danach mit
einem speziellen Fugenmaterial verfüllt (als Option möglich)
- Optional kann das Ergebnis durch Einsatz einer professionellen Schleif maschine
weiter verbessert werden. Zum Beispiel mit unserer DSM 800RC
Mehr Informationen
zur BEF 400RC
Beton verbaut. Seit einigen Monaten ist
nun eine neue S 47 SX der ganze Stolz des
Fuhrparks. Sie beeindruckt mit einer
max. Reichweite von 37,6 m, einer max.
Reichhöhe von 46,1 m und einer max.
Fördermenge von 162 m 3 /h.
Aber auch abseits des Reichweiten-
Rekords bietet der Fuhrpark interessante
technische Highlights. Seit 2008 befindet
sich im Fuhrpark der Firma Zlanabitnig
Tel.: +49 7161 2005 0
info@schwamborn.com
www.schwamborn.com
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BETON + SCHALUNG
BETON + SCHALUNG
Mit der Schwing
Fahrmischer-
Betonpumpe FBP
24/100-125 versorgt
die Firma
Zlanabitnig auch
kleinere oder
abgelegene
Baustellen.
auch eine Schwing S 31 XT. Diese in Österreich
einzigartige Autobetonpumpe lässt
sich dank des teleskopierbaren ersten
Mastelements, des großen Mastöffnungswinkels
und der ZR-Faltung extrem
flexibel einsetzen und bietet damit nach
Ansicht des Firmenchefs die ultimative
Technik für den Hallenbau.
Die stationären Betonpumpen der
Firma Zlanabitnig kommen bei Tunnelbau-Projekten
in ganz Österreich zum
Einsatz. Bei Bedarf werden auch die
entsprechenden Rohrleitungen zur
Verfügung gestellt. Weiters verfügt das
Unternehmen über einen Rundverteiler
zur gleichmäßigen Verteilung des Betons
auf größeren Flächen. Für den Erdbau
befinden sich im Fuhrpark drei Bagger bis
9 t, die vermietet werden oder bei eigenen
Projekten zum Einsatz kommen.
So wie sein Vater ist auch Alexander
Zlanabitnig von den Schwing Produkten
zu 100% überzeugt: „Das sind ausgezeichnete
Produkte, bei denen es kaum Ausfälle
gibt. Die Betreuung durch das Team und
die Service-Mannschaft der Schwing
GmbH in St. Stefan im Lavanttal ist
tadellos. Das ist für uns extrem wichtig,
Die Firmen Zlanabitnig
und Schwing verbindet
seit Jahrzehnten eine
starke Partnerschaft:
Von links die Familie
Zlanabitnig – Firmenchef
Alexander, Gattin
Sonja, Sohn Tobias,
Tochter Marie und
Vater Franz – mit
Andrea Freitag
(Schwing GmbH,
St. Stefan im
Lavanttal) und Stefan
Wertschnig (Schwing-
Stetter; Gebietsverkaufsleiter
Kärnten,
Salzburg, Steiermark,
Tirol, Vorarlberg) vor
der neuen Schwing
S47SX.
denn wir sprechen ja nicht von einem
Holz- oder Schottertransport, wo du im
Schadensfall das Fahrzeug einfach stehen
lässt. Wenn es bei der Betonpumpe
Probleme gibt, dann muss ich binnen
eineinhalb Stunden reagieren, sonst ist
der Schaden enorm. Das betrifft einerseits
natürlich das Fahrzeug und die Pumpe,
andererseits aber auch das Bauprojekt, wo
nicht fertiggestellte Elemente rückgebaut
werden müssen. Wenn so ein Fall eintritt,
dann mach ich mich sofort auf den Weg
zur Baustelle. Unterwegs kläre ich das
Problem und organisiere ein Ersatzfahrzeug,
einen Kanalspülwagen für die
Notreinigung und einen Servicetechniker.
Damit so etwas aber möglichst selten
passiert, lege ich großen Wert auf eine
hohe Produkt-Qualität. Das ist auch der
Grund, warum ich im Fuhrpark sortenrein
auf die Marken Schwing, MAN und
Manitou setze. Das hat den positiven
Effekt, dass die Ersatzteil-Bevorratung
wesentlich einfacher ist.“
Als ausgebildeter Mechaniker-Meister
erledigt Alexander Zlanabitnig in der
Werkstatt alle Reparaturen selbst. Er
kennt bei seinen Geräten jede Schraube
und kann auch jede Maschine selbst
bedienen. Kritisch sieht er die zunehmende
Technik bei den Autobetonpumpen,
denn für den rauen Baustellen-Einsatz
müssen alle Komponenten in erster
Linie robust ausgeführt sein. Neue
Fahrzeuge werden daher nach der
Übergabe in einigen Bereichen adaptiert,
damit sie seinen Anforderungen
entsprechen.
Neben dem Kerngeschäft Betontransport
engagiert sich die Firma Zlanabitnig
74 OKTOBER 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH
auch in der Kreislaufwirtschaft: 2019
wurde eine Tochterfirma gegründet, die
sich dem Recycling von Styropor widmet.
Als Ausgleich für sein hohes Arbeitspensum
pflegt Alexander Zlanabitnig verschiedene
Hobbys. Wann immer möglich,
restauriert er gemeinsam mit seinem Vater
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Mit ihrem teleskopierbaren ersten Mastelement ist die Schwing S 31 XT
der Firma Zlanabitnig einzigartig in Österreich.
Lkw- und Pkw-Oldtimer. Eine weitere
Leidenschaft, die er von seinem Großvater
übernommen hat, ist es hinter dem Steuer
des Kran-Lkw zu sitzen. Entspannung
findet der seinerzeit jüngste Imkermeister
Österreichs aber auch bei der Betreuung
seiner rund 15 Bienen stöcke.
Starke Partnerschaft mit Schwing
Andrea Freitag von der Schwing Stetter
Baumaschinen Gsellschaft m.b.H. und der
Schwing GmbH in St. Stefan im Lavanttal
als Produktionsbetrieb kennt die Familie
Zlanabitnig schon viele Jahre: „Wir freuen
uns sehr, dass die Firma Zlanabitnig mit
den verschiedenen Schwing Produkten seit
fast vier Jahrzehnten sehr zufrieden ist.
Die neue Schwing S 47 SX ist ein weiterer
Höhepunkt unserer Zusammenarbeit und
unterstreicht die Sonderstellung, die das
Unternehmen für die heimische Bauwirtschaft
hat.“
Die Schwing Gruppe ist ein weltweit
agierendes Maschinenbau-Unternehmen mit
mehr als hundert internationalen Standorten.
Die Bandbreite in der Transportbetontechnologie
reicht von Autobetonpumpen
über Baustellenpumpen, Fahrbetonmischer,
Förderbänder, Betonmischanlagen und
Dickstoffpumpen bis hin zum Zubehör. Als
Hauptproduktionswerk innerhalb der
Schwing Gruppe bietet der Standort in
St. Stefan auch das Know-how der Schwing
Auftragsfertigung an. Diese kann als Teil der
Schwing-Stetter Gruppe auf alle weltweiten
Ressourcen zurückgreifen.
www.schwing.at | www.zlanabitnig.at
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VERMIETUNG
WARTUNG
VERKAUF
BETON + SCHALUNG
1
2
3
PERI
Eine runde Sache: Moderner Schulbau
für eine erfolgreiche Berufsausbildung
Wenn öffentliche Bauvorhaben im geplanten Zeit- und Kostenrahmen realisiert
werden, lohnt sich ein genaueres Hinschauen. In Sigmaringen wurde ein neuer
Berufsschulkomplex im Rahmen einer Öffentlich-Privaten Partnerschaft (ÖPP)
errichtet – ohne jegliche Verzögerungen.
D
ie baden-württembergische Kreisstadt
Sigmaringen liegt am Rande der
Schwäbischen Alb im Naturpark Obere
Donau. Die ehemalige Residenzstadt ist
geprägt durch das Hohenzollernschloss
und viele weitere historische Gebäude.
Heute bildet Sigmaringen das moderne
Mittelzentrum der Region Bodensee-Oberschwaben
mit vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten.
Derzeit als „Leuchtturmprojekt“
im Fokus: Mit dem Neubau der
Bertha-Benz-Schule werden alle bisher auf
5 Standorte verteilten Berufsschulbereiche
in einem gemeinsamen Schulgebäudekomplex
zusammengefasst. Dieser bietet
bereits ab dem Schuljahr 2025/2026 ein
modernstes Ausbildungsumfeld für bis zu
1.350 Voll- und Teilzeitschüler in insgesamt
65 Klassen.
Das markante, kreisförmige Schulgebäude
mit dem nördlich angeschlossenen
Gebäuderiegel für Werkstätten der
Fachbereiche war 2023/2024 die größte
Baustelle im Landkreis Sigmaringen. Trotz
hoher technischer Anforderungen und
Qualitätsansprüche wurde der Komplex
innerhalb von nur 18 Monaten Rohbauzeit
errichtet. Exakt im geplanten Zeit- und
Das markante,
kreisförmige Schulgebäude
mit dem nördlich angeschlossenen
Gebäuderiegel
war 2023/2024 die größte Baustelle
im Landkreis Sigmaringen.
Stolze 90 m beträgt der Durchmesser
des Kreisbaus, der auf
drei bis vier Etagen verteilt die
Unterrichtsbereiche und
die Aula beinhaltet.
Kostenrahmen und ohne jegliche Verzögerungen
konnte Ende März 2024 Richtfest
gefeiert werden. Insbesondere bei öffentlichen
Bauvorhaben eine wahre Meisterleistung.
Das Bauunternehmen Reisch aus dem
nahegelegenen Bad Saulgau zeichnet im
Rahmen eines ÖPP-Projekts, also einer
Öffentlich-Privaten Partnerschaft, von der
Planung über den Bau bis hin zum
25-jährigen Betrieb des Schulprojekts
verantwortlich. Ein weiterer besonderer
Aspekt ist auch der konsequente Anspruch
an maximale Nachhaltigkeit über den
gesamten Lebenszyklus des Projekts: nach
höchstem DGNB-Platin-Standard. Somit
unterliegen auch alle Arbeitsprozesse und
Baustoffe einer hohen Anforderung in
Bezug auf Qualität und Nachhaltigkeit.
Auf der Großbaustelle wurden innerhalb
kürzester Zeit rund 21.000 m³ Beton
verarbeitet, der ausschließlich von einem
Reisch-eigenen, extra zertifizierten
Betonwerk in Bad Saulgau bezogen wurde.
Unter anderem kam auch Recyclingbeton
zum Einsatz. Betonfertigteile lieferte
größtenteils das hausinterne Fertigteilwerk,
die ebenfalls hausinterne Schreinerei
kümmerte sich um die benötigten
Holzbau-Werkstoffe.
Bei allen Schalungsaufgaben konnten
sich die Reisch-Verantwortlichen mit Peri
auf einen zuverlässigen Partner verlassen:
Die Ingenieure der Weißenhorner Peri
Niederlassung unterstützten die Arbeitsvorbereitung
bei der umfassenden Schalungsplanung
und die Bauausführung mit
kompetentem Support. Das im Eigenbestand
befindliche Schalungsmaterial
wurde dabei projektspezifisch mit Systemgerät
aus dem umfangreichen Peri
Mietpark ergänzt. Wo notwendig, plante
und fertigte der Peri Sonderschalungsbau
individuelle Schalungskörper mittels
moderner CNC-Maschinen.
Stolze 90 m beträgt der Durchmesser
des Kreisbaus, der auf drei bis vier Etagen
verteilt die Unterrichtsbereiche und die
Aula beinhaltet. Der begrünte Innenhof
wird zum Mittelpunkt des Campusgebäudes,
das sich zur Stadt hin über einen
großzügigen Eingangsbereich öffnet.
Entsprechend rund geht es auch im
Gebäudeinnern weiter, hier bestimmen
zudem Sichtbetonflächen die Gebäudearchitektur.
Fotos: Peri Deutschland
6
1 Bei allen Schalungsaufgaben konnten sich die Reisch-Verantwortlichen mit Peri auf einen zuverlässigen
Partner verlassen. 2 Rund geht es auch im Gebäudeinnern zu. Hier bestimmen zudem Sichtbetonflächen
die Gebäudearchitektur. 3 Das Campusgebäude öffnet sich zur Stadt hin über einen großzügigen
Eingangsbereich. 4 Mittels aufgedoppelter Knaggenkästen auf den Maximo Struktur Wandschalungselementen
ließen sich runde Wände maßgenau, in sehenswerter Sichtbetonqualität und dank der einseitig
bedienbaren MX Ankertechnik in kurzer Zeit herstellen. 5 Sonder-Deckentische auf Basis der
V ariodeck Stahlriegel-Deckentische dienten gleichermaßen als Arbeitsbühne und Auflagerkonstruktion
für die runden Fertigteilbrüstungen. ASG Arbeitsbühnen und der Prokit Seitenschutz sorgten für einen
konsequent hohen Sicherheitsstandard. 6 Mithilfe der Rapid Säulenschalung konnten auch die
Ortbetonstützen mit höchsten Ansprüchen an die Betonoberfläche hergestellt werden.
Ob mit der Maximo Rahmenschalung und
der Rundflex Rundschalung für gerade und
runde Stahlbetonwände, mit der Rapid
Säulenschalung für Ortbetonstützen oder der
Multiflex Träger-Deckenschalung für die
Geschossdecken: Für jede Aufgabe wurde
gemeinsam ein stimmiges Lösungskonzept
erarbeitet. Multiprop Alu-Deckenstützen und
Peri UP Stütztürme kamen als geeignetes
Tragsystem zum Einsatz, ASG Arbeitsbühnen
und der Prokit Seitenschutz sorgten für einen
konsequent hohen Sicherheitsstandard.
Wo sinnvoll, ergänzten projektspezifische
Sonderlösungen den Peri Systemeinsatz.
4 5
Beispielsweise dienten Sonder-Deckentische
auf Basis der Variodeck Stahlriegel-Deckentische
gleichermaßen als Arbeitsbühne und
Auflagerkonstruktion für die runden Fertigteilbrüstungen.
Und mittels aufgedoppelter
Knaggenkästen auf den Maximo Struktur
Wandschalungselementen ließen sich runde
Wände maßgenau und in sehenswerter
Sichtbetonqualität herstellen. Die Maximo
sorgte dabei nicht nur für sehenswerte
Betonoberflächen, mit ihrer einseitig bedienbaren
MX Ankertechnik beschleunigte sie
zudem auch die Arbeitsabläufe.
www.peri.at
76 OKTOBER 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH OKTOBER 2024 77
BETON + SCHALUNG
BETON + SCHALUNG
Fotos: Baumit
BAUMIT
Pavillon als Best-Practice-Beispiel
für nachhaltigen Betondruck
In unmittelbarer Nähe zum Viva Forschungspark in Wopfing steht seit kurzem ein
Pavillon der besonderen Art. Einerseits dient er als moderner Unterstand, andererseits
ist er ein Best-Practice-Beispiel für den Baumit BauMinator 3D-Betondruck.
D
as Besondere daran: Was man im
Pavillon im Kleinen auf ca. 80 m 2
sieht, wurde bereits in großen Projekten
erfolgreich umgesetzt. Baumit setzt mit
dem 3D-Druck Pavillon ein Beispiel für
ressourcenschonendes, automatisiertes
und dennoch individuelles Bauen.
„Der Baumit BauMinator platziert
Beton dort, wo er gebraucht wird und lässt
ihn weg, wo er nicht gebraucht wird.
Bauteile wie Betondecken und Wände
können schnell und stark gewichtsreduziert
hergestellt werden. Bei unserem
Pavillon in Wopfing gelang es, rund 45%
leichter als bei konventioneller Planung zu
bauen und dabei über 30% CO2 einzusparen“,
erklärt Robert Schmid, Eigentümer
und Geschäftsleitung Baumit, im Rahmen
der offiziellen Eröffnung.
3D gedruckte Aussparungskörper – statisch
optimiert – werden auf einer
Schalungsplatte mit der offenen Seite
nach unten aufgelegt, die Bewehrung und
Ökobeton dazwischen eingebracht. Das
Von links: Thomas Varga (Baumit 3D-Betondruck),
Robert Schmid (geschäftsführender
Gesellschafter Baumit Group), Eduard Artner
(Leitung Geschäftsfeld Baumit 3D Betondruck),
Stefan Peters (Institut für Tragwerksentwurf
TU Graz), Dorijan Rajkovic (Geschäftsführung
Baumit Group), Christian
Wahlmüller (Leiter Nachhaltigkeitsmanagement
Swietelsky AG) und Christoph Wallner
(Baumit 3D-Betondruck).
Eduard Artner erläutert die Funktionsweise
des 3D-Betondrucks am Beispiel einer frisch
gedruckten „Masche“.
Ergebnis ist eine zweiachsig gespannte
Rippendecke, welche bereits jetzt die CO2
Ziele von 2030 erfüllt. Genau aus diesem
Grund erhielt das Baumit BauMinator-
Team für das Projekt Tiefgarageneinfahrt
in Nördlingen (Deutschland) im November
2023 den deutschen Architekturpreis
Beton.
Das von Baumit und dem Institut für
Tragwerksentwurf (ITE) der TU Graz
entwickelte neue Rippendeckensystem
wurde bereits in Österreich und Deutschland,
inklusive aller notwendigen Prüfungen
umgesetzt. Dabei sind Deckengrößen
bis über 700 m² realisiert worden. Zu
besichtigen sind diese Rippendeckensysteme
in Lunz am See, Nördlingen sowie in
Bludenz – Folgeprojekte sind bereits in
Arbeit.
Um die Vision – hohe CO2 Reduktion
durch hohe Materialeinsparung, Modulares
Bauen, kurze Produktionszeiten durch
hohe Automatisierung – zu erfüllen, hat
Baumit den BauMinator entwickelt. Dabei
handelt es sich um ein optimal abgestimmtes
Gesamtsystem aus Spezialmörtel,
Roboter, Pumpen und Software. Aufbauen,
Einschalten, Drucken – in einem Tag kann
das System sowohl stationär sowie im
Produktionsverbund eines Fertigteilwerkes
eingesetzt werden. Obwohl Lage
auf Lage gedruckt wird, ist das Material so
homogen wie gegossen. Bauteile in Größen
von ca. 2 x 3 x 0,4 m sind in zwei Stunden
fertig gedruckt. Beim Austritt aus der
Düse wird bereits eine Festigkeit erreicht,
dass bis zu 60° Winkel gedruckt werden
können. Der Prozess ist bis zum eigentlichen
Druck 100% digital – die Grundvoraussetzung
für die Zukunft. Für die
Umsetzung der Projekte stehen bereits
Partner in Deutschland und Österreich
zur Verfügung.
„Der 3D-Betondruck hat bereits seinen
Platz in der automatisierten Herstellung
von Bauteilen und Elementen gefunden
und ist ein wichtiger Eckpfeiler für
zukunftsorientiertes, automatisiertes und
ressourcenschonendes Bauen in Modulbauweise“,
so Eduard Artner, Leitung
des Geschäftsfelds 3D-Betondruck
bei Baumit.
www.baumit.at/bauminator
Die Zugstrecke Lyon-Turin führt durch das Saint-Jean-de-Maurienne-Tal.
In diesem Zusammenhang werden unter anderem Schallschutzwände,
Wege, Brücken und Bahnsteige errichtet.
NOE
Optische Integration durch neue Matrizen
Um beim Basistunnel Lyon-Turin die neuen Infrastrukturbauten in die Landschaft
zu integrieren, kommen speziell entwickelte Schalungsmatrizen von NOE zum
Einsatz, die das Erscheinungsbild von Gabionen nachbilden.
D
er Basistunnel Lyon-Turin gehört mit
einer Länge von 57,5 km zu den
längsten Eisenbahntunneln der Welt. Er
besteht aus zwei parallelen Röhren, die
jeweils einen Schienenstrang aufnehmen.
Doch die Hochgeschwindigkeitsstrecke
verläuft nicht nur unter Tage, sondern
auch oberirdisch – etwa durch das Saint-
Jean-de-Maurienne-Tal. Hier entstehen
Schallschutzwände, Wege, Brücken,
Bahnsteige u. v. m. Diese müssen in die
Umgebung integriert werden. Um das
sicherzustellen, wurde ein Pariser Architekturbüro
damit beauftragt, ein gestalterisches
Konzept zu entwickeln und ein
bevorzugtes Material für die Errichtung
der Bauwerke zu bestimmen. Die Planer
entschieden sich für Betonwände, deren
Oberfläche die Struktur von Gabionen
nachbilden. Diese sollten mithilfe von
Matrizen erstellt werden, die in der
Schalung fixiert, mit Beton übergossen und
nach dem Aushärten entfernt werden.
Die Herausforderung, die gewünschte
Schalungsmatrize anzufertigen, löste die
NOE Betongestaltung GmbH durch die
Zusammenarbeit mit einem Künstler, der
immer wieder Designs für das Unternehmen
entwirft. Für dieses Projekt modellierte
er eine entsprechende Gießvorlage,
die zur Herstellung der Schalungsmatrize
genutzt wurde. Und so gelang es NOE
nach zweijähriger Entwicklungsarbeit,
eine NOEplast-Struktur auf den Markt zu
bringen, die den geriffelten Stahl eines
Gabionenkorbes und die einzelnen Steine
in der Mauer täuschend echt darstellt. Sie
trägt den Namen „Gabion“.
Die neue Matrize hat eine Größe von
2,9 x 2,4 m und ist 3,7 cm dick. Sie weist
keinerlei Hinterschneidungen auf, sodass
sie sich leicht vom Beton löst. Mit ihr
können extrem große Flächen ohne
sichtbare Fugen oder Versprünge erstellt
werden. Dies zeigt sich eindrucksvoll an
einer 15 x 10 m großen Wand, die das
ausführende Unternehmen mit der
NOE-Matrize auf einmal eingeschalt hat.
Insgesamt lieferte NOE 1.200 m² Matrize
auf die Baustelle. Dort wird damit eine
55.000 m² große Betonfläche herstellt.
Möglich ist dies nur, weil das ausführende
Bauunternehmen die Matrize ca. 40-mal
wiederverwendet. Doch damit geht es noch
Zum Einsatz kamen zwei verschiedene NOE-Schalungsmatrizen.
Eine wurde speziell für das Projekt entwickelt und bildet die
Oberflächenbeschaffenheit von Gabionen wieder. Eine weitere
stammt aus dem Standardsortiment des Unternehmens und bildet
die Struktur von sägerauen Holzbrettern ab.
lange nicht an die Belastungsgrenze der
NOEplast. Sie lässt sich je nach Struktur
und äußeren Einflüssen bis zu 100-mal
nutzen.
NOE erleichtert zudem die Arbeit des
ausführenden Bauunternehmens, indem
es die Matrizen direkt im Werk auf eine
Trägerplatte klebt. Sobald die Matrize vor
Ort geliefert ist, kann sie auf die dort
eingesetzte Schalung montiert werden.
Ein wichtiger Grund, warum sich die
Planer gegen echte Gabionen mit einer
dahinterliegenden Betonwand entschieden,
war die Überprüfbarkeit der Statik.
Da die Bahnlinie von einem Hochgeschwindigkeitszug
genutzt wird, muss die
SNCF regelmäßig die Statik der tragenden
und anliegenden Bauteile prüfen. Ein
zweischaliger Wandaufbau hätte dies
erheblich erschwert. Da sich NOE das
Design als Geschmacksmuster eintragen
ließ, wird es lange Zeit der einzige
Anbieter sein, der diese Struktur auf den
Markt bringt. Ein großer Vorteil, da das
Relief schon jetzt auf großes Interesse
stößt.
www.noe.eu
78 OKTOBER 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH OKTOBER 2024 79
GALABAU
GALABAU
Zusammenspiel von
Mensch und Natur:
Der ELCA-Trend-
Award 2024 wurde an
das österreichische
Netzwerk „Natur im
Garten“ vergeben.
BOBCAT
Minibagger E27:
kompaktes Kraftpaket
Bobcat informierte über sein breites Sortiment für die Landschaftsgestaltung
und Grünflächenpflege. Da der Minibagger E27 selbst mit
dem optionalen schweren Gegengewicht nur einen Überhang von
280 mm hat, ist er ideal für Baustellen mit begrenztem Platz. Dies
macht die Maschine zum optimalen Werkzeug für anspruchsvolle
Anwendungen, bei denen Leistung und Transportfähigkeit wichtiger
sind als Kompaktheit. So hilft beispielsweise die Hydraulikklammer
von Bobcat am E27, mehr Objekte und Materialien präzise aufzunehmen,
anzuheben, zu transportieren und zu platzieren. Beim
Einsatz der Hydraulikklammer in Verbindung mit einem Räumlöffel
lassen sich sperrige Objekte wie Baumstümpfe und Betonfragmente
leicht entfernen.
Eines der Highlights war der L95, das Spitzenmodell der Kompakt-
Radlader von Bobcat. Jan Moravec, Vice President of Product, Bobcat
EMEA: „Der L95 bietet Höchstleistung, hohe fahrbare Nutzlast,
erhöhten Bedienerkomfort einschließlich intuitiver Bedienelemente
für eine einfache Handhabung und die größte Vielseitigkeit dank der
erweiterten Anbaugerätesteuerung.“
Beim Bobcat-Raupenlader T86 garantiert die Super Flow-Funktion
selbst mit den leistungsintensivsten Anbaugeräten eine hervorragende
Leistung und genügend Kraft für die anspruchsvollsten Anwendungen.
Zu den beliebten Anbaugeräten für den T86 gehören der Erdbohrer,
die Buschsäge, die Bodenfräse, der Vibrations-Grabenverdichter
und insbesondere der leistungsstärkste Forstmulcher von Bobcat.
www.bobcat.com
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Kammerdorfer Straße 16
D-93413 Cham
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MESSE-NACHLESE
Grüne Branche ist fit für die Zukunft
Die Jubiläumsausgabe der 25. GaLaBau
ging vom 11. bis 14. September im
Messezentrum Nürnberg über die Bühne.
Die hohe Innovationsdichte, der persönliche
Austausch sowie der Erlebnis-Charakter
der Messe beeindruckten die über
66.000 Fachbesucher aus 80 Ländern. Sie
konnten sich auf einer Fläche von fast
61.000 m2 bei mehr als 1.100 ausstellenden
Unternehmen aus 33 Ländern in 14
Messehallen zu aktuellen Trends der
Branche informieren.
Erfolg für Österreich: In diesem Jahr
vergab die European Landscape Contractors
Association (www.elca.info) den
renommierten ELCA-Trend-Award 2024
an das österreichische Netzwerk „Natur
im Garten“ (Bild oben). Die Jury begeisterte,
dass das Projekt das Ziel verfolgt,
Gärten und Grünflächen ökologisch zu
gestalten, auf den Klimawandel anzupassen
und die Biodiversität zu fördern.
Mit erfolgreichen Formaten wie dem
GaLaBau Experten-Forum, den GaLaBau
Landscape Talks oder der Sonderschau
„Digitalisierung praktisch gestalten“
wurde die Internationale Leitmesse für
Urbanes Grün und Freiräume ihrem
Anspruch gerecht, der Branche neue
Lösungen zu aktuellen Herausforderungen
zu bieten. Inspiration zum Thema Klimaanpassungen
bot unter anderem die zweite
Fotos: NürnbergMesse / Frank Boxler
Ausgabe des Grün-Blauen Pfads. Die
erstmals initiierten Guided Tours erfreuten
sich hoher Nachfrage. Weitere Besuchermagnete
waren im Jubiläumsjahr die
Fachforen mit einem Programm auf hohem
Niveau, die Aktionsflächen im Freigelände
mit praxisnahen Vorführungen sowie der
Landschaftsgärtner-Cup 2024.
Die nächste GaLaBau findet turnusgemäß
2026 statt – dann mit neuer Laufzeit: von
Dienstag 15. bis Freitag 18. September
2026 im Messezentrum Nürnberg. Die
Laufzeitänderung ist eine sowohl von
Aussteller- als auch Besucherseite
gewünschte Neuerung.
www.galabau-messe.com
Der Minibagger E27 bietet hohe Leistung für anspruchsvolle
Einsätze. Mit der Bobcat-Hydraulikklammer lassen
sich Gegenstände präzise aufnehmen.
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BAUBLATT.ÖSTERREICH OKTOBER 2024
81
GALABAU
GALABAU
Der Cat Deltalader
299D3 XE spielt seine
Stärken wie niedrigen
Bodendruck besonders
im Sport- und Golfplatzbau
aus. Seine
patentierte Laufwerksfederung
erhöht die
Traktion in unebenem
Gelände und verleiht
dem Gerät zudem hohen
Fahrkomfort.
ZEPPELIN
Grünflächen effizient gestalten
Der elektrische Minibagger
Cat 301.9 E ist
ideal für innerstädtische Baustellen
oder den Einsatz in
naturgeschützten Umgebungen
geeignet.
Zeppelin Baumaschinen zeigte neueste
Cat Maschinentechnik und Anbaugeräte
sowie ausgereifte digitale Lösungen und
Assistenzsysteme. Zu sehen war eine
große Bandbreite an Minibaggern,
angefangen von 1,9 t aufwärts. Vorgestellt
wurden die Typen 301.8, 302.7CR, 303.5
CR, 306 CR und 309 CR. Ihre Joystick-
Steuerung für die Fahr- und Schildbewegungen
erleichtert die Bedienung. Dabei
kann der Fahrer von der konventionellen
Hebel-/Fußpedal-Lenkung mühelos auf die
Joysticks umschalten. Ein serienmäßiger
Tempomat erleichtert das Bewegen auf
der Baustelle, insbesondere bei längeren
Geradeausfahrten. Darüber hinaus bieten
die kompakten und zugleich kraftvollen
Maschinen eine gute Manövrierfähigkeit
mit ausreichend Hub- und Grabkraft
sowie genügend Reserven für Anbaugeräte.
So ist der Cat Minibagger 301.8 mit
einem Tiltrotator ausgestattet und wird
damit zum wahren Multitool. Alle daran
befestigten Werkzeuge können nun um
360° gedreht werden und mühelos bis zu
45° nach links und rechts schwenken.
Noch dazu kann der Maschinist die
Anbaugeräte dank des hydraulischen
Schnellwechslers direkt vom Führerhaus
mühelos an- und abkoppeln.
Weiters wurde mit dem Cat 301.9 E der
erste elektrische Minibagger präsentiert.
Seine technischen Leistungen entsprechen
weitgehend denen des konventionellen Cat
301.8. Beim 301.9 reicht eine volle Akku-
Ladung für einen durchschnittlichen
Acht-Stunden-Tag im Garten- und
Landschaftsbau. Für lärm- und emissionssensible
Bereiche stellte Zeppelin Baumaschinen
außerdem den Cat 906 Electric vor.
Der rein batterieelektrische Radlader
zeichnet sich wie seine dieselmotorischen
Counterparts durch kräftige Z-Ladekinematik,
leichtgängigen Joystick, optimale
Sichtverhältnisse sowie hohe Hub- und
Grabkräfte aus.
Der ZL 25 – der kleinste Radlader der
neuen ZL-Serie – punktet ebenso wie die
größeren Modelle mit hoher Produktivität
bei niedrigen Emissionswerten. Bereits ab
Werk sind die Modelle mit hochwertigen
und umfangreichen Standardausrüstungen
ausgestattet. Ebenfalls serienmäßig ist das
separate Inchpedal, was den Verschleiß
reduziert und eine feinfühlige Verteilung
der Schub- und Hubkräfte ermöglicht.
Verschiedene Schnellwechsler ermöglichen
den Einsatz zahlreicher Anbaugeräte.
Abgerundet wurde das gezeigte Leistungsspektrum
vom vielseitigen Cat Deltalader
299D3 XE, der seine Stärken wie niedrigen
Bodendruck besonders im Sport- und
Golfplatzbau ausspielen kann. Die
patentierte Laufwerksfederung der
Kompaktmaschine erhöht die Traktion in
unebenem Gelände und verleiht den
Geräten zudem hohen Fahrkomfort. Dabei
ist der Cat Deltalader 299D3 XE mit einer
Hochdruck-Hydraulik für Anbaugeräte mit
noch höheren Arbeitsdrücken ausgestattet
und bietet dank der Vertikalhubkinematik
etwa beim Beladen von Lkw mehr Reichweite.
Mitaussteller Zeppelin Rental stellte
ebenfalls das Thema Nachhaltigkeit in den
Fokus seines Messeauftritts. Zu sehen
waren zahlreiche emissionsfrei arbeitende
Maschinen und Geräte aus dem Mietpark.
www.zeppelin-cat.at
Fotos: Zeppelin
eMobility
Ladesäule
Die mobile
Ladelösung für
Ihre Baustelle
Depot in der Nähe
finden und mieten:
MTS
Neue Lösungen im Fokus
Der Automatisierungs- und Digitalisierungsspezialist
MTS präsentierte neue
Modelle für kleinere Baggertonnagen und
optimierte diese durch weitere Features.
Beispiel dafür sind der neue V3/V4-Wechseladapter-Verdichter,
die neuen MTS-
Bodenrecycler BF90 und B150-2 sowie die
neuen Tiltrotator-Modelle für die 8-10 t
Klasse mit innen liegendem Zylinder. Auf
besondere Aufmerksamkeit stieß auch der
gemeinsam mit Vemcon vorgestellte
Ausblick auf die digitale Zukunft des
GaLaBaus und künftige Standards wie
MIC 4.0, an deren Entwicklung MTS im
Bereich seiner intelligenten Anbaugeräte
maßgeblich beteiligt ist.
„Aufgrund der großen Nachfrage seitens
unserer GaLaBau-Kunden haben wir
unser Wechseladapter-Feature auf unsere
kleinen Verdichter-Modelle ausgerollt und
im Zuge dessen gleich mit einem neuen
Sicherheitssystem optimiert. So punkten
diese nicht nur mit ihrer einzigartigen
Wechselfunktion, sondern auch mit noch
mehr Leistung und Laufruhe sowie einer
MTS informierte
unter anderem
über die Vorteile
der neuen Verdichter-Modelle.
noch kompakteren Geometrie“, erläutert
MTS-Konstruktionsleiter Frank Edmaier
die Neuerungen der neuen Verdichter-
Modelle. „Damit ergeben sich für unsere
kleinen WA-Verdichter zunächst einmal
völlig neue Einsatzbereiche. Darüber
hinaus lassen sie sich künftig auch mit
hydraulischen Anbau-Werkzeugen
betreiben, was deren Einsatzmöglichkeiten
noch vielfältiger macht; beispielsweise
durch das Ankoppeln einer hydraulischen
Pfostenramme.“ Betont wurde auch, dass
die neuen MTS-Bodenrecycler BF90 und
B150-2 mit ihren beiden Modulen einen
mühelosen Wechsel zwischen Feinabsiebung
(20 mm bis 35 mm) und Sieben &
Brechen (20 mm und 35 mm) ermöglichen.
www.mts-online.de
Diese mobile Ladesäule wurde speziell für den Einsatz
auf Baustellen und in industriellen Umgebungen
entwickelt. Basierend auf jahrzehntelanger
Erfahrung und umfassendem Know-how bietet
sie eine robuste und zuverlässige Lösung für die
effiziente und sichere Stromversorgung. Hergestellt
in einem DEKRA- und ISO-zertifizierten Werk in den
Niederlanden, erfüllt sie höchste Qualitätsstandards.
Die Ladsäule muss vor Ort von einer ausgebildeten
Elektrofachkraft instaliert werden.
Ihre Vorteile auf einen Blick:
> Robust: 10 mm dickes Vollgummi, öl-,
UV- und säurebeständig, schlagfest.
> Kompatibel: Typ 2 Ladekupplungen mit
Schutzkappen, für viele Elektrofahrzeuge.
> Intelligent: Ladeleistung bis zu 11 kW,
Kommunikation mit jedem Fahrzeug.
> Sicher: Typ B Fehlerstromschutzschalter, 4-poliger
Leistungsschalter (16A, B-Charakteristik).
> Abschließbar: 4-poliger Hauptschalter,
63 Ampere, abschließbar.
> Stabil: Vollbadverzinktes Untergestell,
niedriges oder hohes Modell.
82 OKTOBER 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH
GALABAU
GALABAU
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AMMANN
Für jede Aufgabe den richtigen Verdichter
Ammann hat für die leichte Verdichtung immer mehr Maschinen mit
Elektroantrieb im Programm. Der e-Stampfer eATR 68 hat, wie das
bewährte Verbrennermodell, eine Sprunghöhe von 65 mm und eine
Schlagzahl von 11 Hz. Mit den vorwärtslaufenden elektrischen Rüttelplatten
eAPF 12/40 bzw. 12/50 haben Landschaftsgärtner alle Freiheitsgrade:
Sie lassen sich leicht führen, verdichten auch am Hang
und jedes Material effizient. Für Pflasterarbeiten lässt sich eine Pflastermatte
sehr einfach und werkzeuglos montieren. Der Pluspunkt:
Durch die beim Elektromotor bessere Geschwindigkeits- und Drehmomentsteuerung
verdichten sie sogar noch präziser und effizienter.
Mit der schweren hydrostatischen Rüttelplatte eAPH 70/95 bringt
Ammann die branchenweit erste elektrisch angetriebene Maschine in
dieser Gewichtsklasse auf den Markt. Sie verdichtet mit dem
bewährten 3-Wellen-Erregersystem. Auch Steigungen und bindige
Böden sind kein Problem. Die eAPH 70/95 arbeitet mit einem Lithium-
Ionen-Akku mit 9,2 kWh. Zu eMission, dem e-Programm der Ammann-
Verdichter, gehört noch die vollelektrische Tandemwalze eARX 26-2.
Die Antriebs- und Vibrationsmotoren sind mit rekuperativer Technik
ausgestattet – so reicht eine Akku-Ladung in der Regel für eine acht
Stunden Schicht. Geladen sind die Akkus, egal ob fest verbaut wie bei
Die elektrische Tandemwalze
eARX 26-2 kann ganz normal
an einer Steckdose oder
einem Schnellladegerät
geladen werden.
der hydrostatischen Rüttelplatte eAPH oder austauschbar wie beim
Stampfer oder den vorwärtslaufenden Vibrationsplatten, schnell und
problemlos – über Nacht oder, bei Bedarf, in einem kürzeren Zeitraum
auch während einer Schicht.
www.ammann.com
LIEBHERR
Multitalente für den GaLaBau
Liebherr zeigte unter anderem den Mobilbagger A 912 Compact
(1), den batterieelektrischen Radlader L 507 E (2), den Raupenbagger
R 920 Compact mit geringerem Heckschwenkradius (3)
und als Universalgerät den Teleskoplader T 33-10s (4).
Der Mobilbagger A 912 Compact spielt
seine Vorteile insbesondere im Gartenund
Landschaftsbau sowie auf innerstädtischen
Baustellen mit beengten Platzverhältnissen
aus. Trotz seiner kompakten
Abmessungen verfügt die Maschine über
eine Motorleistung von 90 kW / 122 PS.
Der Motor erbringt seine maximale
Leistung bereits bei niedrigen Drehzahlen.
Dies sorgt für eine hohe Kraftstoffeffizienz
und schont gleichzeitig die
Komponenten.
Die Eigenschaften eines Standard-Raupenbaggers,
wie hohe Leistung und
Vielseitigkeit, verbindet der Liebherr R
920 Compact mit den Vorteilen eines
Kompaktbaggers. Der leistungsstarke
Dieselmotor hat eine Leistung von 110
kW / 150 PS und entspricht den Anforderungen
der Abgasstufe V. Mit einem
geringen Heckschwenkradius von nur
1.850 mm ist er flexibel auf innerstädtischen
Baustellen einsetzbar. Unter
anderem kann der Kunde aus vier
Fahrwerkskombinationen und verschiedenen
Planierschildvarianten wählen.
Mit dem L 507 E präsentierte Liebherr
den ersten elektrifizierten Radlader der
Firmengruppe. Er verbindet die bewährten
Vorteile eines Liebherr-Stereoladers
mit einem von Liebherr entwickelten
batterieelektrischen Antriebskonzept. Die
Leistungsfähigkeit des L 507 E ist
identisch mit herkömmlich angetriebenen
Liebherr-Radladern derselben Größenklasse.
Dabei stößt er lokal kein CO2 aus
und auch die Lärmemissionen sind gering.
Liebherr setzt beim L 507 E auf ein
speziell für den Radlader-Einsatz entwickeltes
Hochvolt-Batteriesystem, das eine
kraftvolle Leistungsentfaltung und
effiziente Ladevorgänge sicherstellt.
Auch der kleinste Vertreter der Liebherr-
Radlader war zu sehen: Der L 504
Compact verkörpert die Qualitäten
größerer Liebherr-Radlader und überzeugt
mit einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis.
Der Compactlader
verfügt über ein robustes Hubgerüst mit
Z-Kinematik, das den Einsatz verschiedenster
Anbauwerkzeuge ermöglicht. Für
den sicheren und präzisen Betrieb mit
einer Ladegabel hat Liebherr die Parallelführung
optimiert.
Ein weiteres Highlight war der innovative
Teleskoplader T 33-10s, der speziell für
die anspruchsvollen Anforderungen im
Garten- und Landschaftsbau entwickelt
wurde. Mit einer maximalen Hubhöhe von
10 m und einer Tragfähigkeit von 3,3 t
eignet sich der T 33-10s ideal für eine
Vielzahl von Aufgaben im GaLaBau: von
der Materialbeförderung bis hin zu
präzisen Arbeiten auf engen Baustellen.
Dank des leistungsstarken hydraulischen
Schnellwechslers lässt sich der Teleskoplader
mühelos an unterschiedliche
Anbauwerkzeuge anpassen. Eine weitere
Stärke des T 33-10s ist die hervorragende
Rundumsicht aus der Kabine. Abgerundet
wurde der Messeauftritt mit den für
Garten- und Landschaftsbau passenden
Anbauwerkzeugen und Schnellwechselsystemen.
www.liebherr.com
KUBOTA
Kompakte Baumaschinen im Einsatz
Kubota präsentierte sein breites Sortiment
an kompakten Baumaschinen, die
speziell auch für die Anforderungen des
Garten- und Landschaftsbaus entwickelt
wurden. Dazu gehören unter anderem
leistungsstarke und vielseitige Minibagger,
die sich ideal für enge Baustellen und
präzise Arbeiten eignen. Sie bieten eine
hohe Grabkraft und sind mit modernster
Technik ausgestattet, um maximale
Effizienz zu gewährleisten. Auch Kubotas
kompakte Radlader bieten effiziente und
benutzerfreundliche Lösungen für den
Einsatz in verschiedenen Landschaftsbauprojekten.
Zu den Stärken zählen unter
anderem die hervorragende Manövrierfähigkeit
und hohe Zuverlässigkeit. Für den
Transport von schweren Materialien auf
unebenem Gelände sorgen die Kubota-
Kettendumper. Sie überzeugen durch ihre
Geländegängigkeit und hohe Tragfähigkeit
und sind daher eine unverzichtbare
Lösung für anspruchsvolle Baustellen. Das
Fachpublikum hatte die Gelegenheit, die
Maschinen auf der Aktionsfläche im
Außenbereich im Rahmen einer Live-
Demonstration zu erleben. Hier wurden
die Vorteile der Kubota-Maschinen bei
verschiedenen Einsätzen veranschaulicht.
www.kubota-eu.com
Von links: Produktmanager Joachim Stein,
Vertriebsleiter Jürgen Bidell und Jörg Flieger
(Verkaufsleiter Deutschland Süd und Österreich).
Auf der Demo-Fläche zeigte Kubota unter anderem
einen Kompaktbagger Kubota KX085-5.
Fotos: Baublatt.Österreich; NürnbergMesse / Frank Boxler
84 OKTOBER 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH OKTOBER 2024 85
GALABAU
GALABAU
Der Develon Mobilbagger
DX100W-7 im Einsatz auf
der Demo-Fläche mit
Schaufelseparator.
DEVELON
Gelungene Messe-Premiere
Ein voller Erfolg war der erste Auftritt von
Develon, vormals Doosan Construction
Equipment, auf der GaLaBau 2024.
Andreas M. Lohner, Geschäftsführer
Develon Deutschland und Vertriebsleiter
für die D-A-CH-Region und Osteuropa,
zieht eine positive Bilanz: „Das große
Interesse der Besucherinnen und Besucher
an unseren Lösungen für den
Garten- und Landschaftsbau und für
Kommunen war sensationell. Es hat sich
gelohnt, dass wir unser Messe-Team so
breit aufgestellt haben. Wir hatten viele
wertvolle neue Kontakte und eine Vielzahl
sehr konkreter Anfragen.“
Starkes Interesse fand unter anderem der
Develon Elektro-Kompaktbagger
DX20ZE-7, der mit einer im eigenen
Auch der Develon
Minibagger DX63-7
präsentierte sich als
ideal für den Einsatz
im Landschaftsbau.
Angetrieben wird er
von einem neuen
Stufe V-konformen
D24-Dieselmotor.
Hause entwickelten 20,4-kWh-Lithium-
Ionen-Batteriepack angetrieben wird. Die
gesamte Elektroanlage und alle Komponenten
des Minibaggers DX20ZE sind
dabei für die Arbeit in rauen Umgebungen
optimiert. Mit dem Schnellladesystem
können innerhalb von einer Stunde und 20
Minuten 80% der Batterieleistung
wiederhergestellt werden.
Develon anfassen und ausprobieren war
das Motto auf dem Außengelände. Mit
einer Vielzahl an unterschiedlichen
Anbaugeräten, wie etwa einem Schaufelseparator
und einem Mulcher, konnte der
DX100W-7 getestet werden. Gerade die
Leistungsfähigkeit im Mulcher-Einsatz
hat viele vor Ort wegen der hervorragenden
Standfestigkeit und der zugleich
weiteren einfachen Bedienbarkeit der
Maschine während des Mulcher-Betriebs
sofort überzeugt.
Darüber hinaus war der Kurzheckbagger
DX27Z-7 mit kurzem Löffelstiel, Powertilt
und Grabenräumschaufel in Aktion zu
erleben. Mit 2,8 t ist er das erste Develon
Modell mit dem gemeinsamen neuen
Design aus der neuen Kompaktbaggerreihe
der nächsten Generation. Dank des
Zero-Tail-Swing eignet sich der DX27Z-7
ideal für Arbeiten auf engem Raum im
Bauwesen, im Landschaftsbau und bei
Infrastrukturprojekten, und sehr beliebt
in der Vermietung.
Ebenso auf dem Außengelände zog der
neue Kompaktbagger DX10Z-7 bei seinem
ersten öffentlichen Messe-Auftritt in
Deutschland viele Blicke auf sich. Der
deutlich aufgewertete Nachfolger des
bisherigen DX10Z ist ein wahres Kraftpaket
und zugleich kompakt und einfach zu
transportieren. Sind das Laufwerk und der
Frontschild vollständig eingefahren, ist er
nur 730 mm breit und passt damit durch
die meisten Türen. Der hydraulisch
ausfahrbare Unterwagen verleiht dem
DX10Z-7 eine der breitesten Standflächen
im Minibaggersegment. Gegenüber dem
Vorgängermodell wurde besonders der
Löffelstiel optimiert und von 810 auf 890
mm verlängert. Außerdem wurde die
Ausschütthöhe um ganze 2.205 mm
gesteigert, und die Grabreichweite ist mit
3.355 mm nun um 8,5% größer.
https://eu.develon-ce.com/de
Fotos: Develon; NürnbergMesse / Frank Boxler
GEEL
Planierlöffel mit integrierter Siebfunktion
Zum ersten Mal präsentierte die
Geel Austria GmbH ihre innovativen
Produkte auf der GaLaBau.
Das rege Interesse der Fachbesucher
an den ausgestellten Lösungen
unterstreicht die Relevanz
und Qualität der Geel-Produkte
im Bereich Garten- und Landschaftsbau.
Ein besonderes
Highlight war der neue Geelscreen,
ein Planierlöffel mit
integrierter Siebfunktion, der bei
den Besuchern auf großes Interesse
stieß. Dieses Produkt verspricht
nicht nur eine effiziente
Bodenbearbeitung, sondern auch
eine erhebliche Zeitersparnis auf
der Baustelle. Darüber hinaus
wurde der zylinderlose Tiltrotator
präsentiert, der sich seit drei
Jahren erfolgreich in Österreich
und der Schweiz bewährt und über
einen beeindruckenden Schwenkwinkel
von 2 x 80° verfügt. Mit
ihm möchte das Unternehmen
ENERGIE OHNE ENDE!
Neu bei Zeppelin Rental Österreich: Lösungen
für die Stromerzeugung und Klimatechnik
JETZT INDIVIDUELLES
ANGEBOT ANFORDERN!
seine Marktpräsenz in Deutschland
weiter ausbauen.
„Die Rückmeldungen der
bestehenden Geel-Kunden in
Deutschland waren äußerst
positiv. Viele betonten, wie sehr sie
die hohe Qualität und Zuverlässigkeit
der Geel-Produkte schätzen“,
freut sich Geel Geschäftsführer
Gerhard Ellmauer. Angesichts des
großen Zuspruchs und der
positiven Resonanz plant die Geel
Austria GmbH bereits weitere
Messe auftritte, insbesondere auf
der bauma 2025 in München.
www.geel.at
Von rechts: Geschäftsführer
Gerhard Ellmauer, Verkaufsleiter
Christoph Haslberger und Martin
Biermann (Verkauf, Außendienst)
mit dem neuen Geelscreen.
86 OKTOBER 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH
0800 -1805 8888 oder zeppelin-rental.at
GALABAU
GALABAU
Der Wacker Neuson Mobilbagger
EW100 punktet mit seiner
leistungsstarken Fahrhydraulik und dem
intelligenten Attachment Management
mit Werkzeugerkennung.
KRAMER
Neu: kompakter Radlader 5045 und
Rad- und Teleskopradlader der 8er-Serie
WACKER NEUSON
Emissionsfreie Bodenverdichtung
Die neue Generation der Akkustampfer
ermöglicht effizientes Arbeiten ohne
Abgasemissionen.
Auf dem Stand von Wacker Neuson
konnten sich die Besucher vom umfangreichen
zero emission Programm aus
batteriebetriebenen Baugeräten und
Kompaktmaschinen überzeugen, die
besonders für den Einsatz im Garten- und
Landschaftsbau geeignet sind. „Gerade für
die grüne Branche sind unsere batterieelektrischen
Baugeräte und Kompaktmaschinen
prädestiniert. Ohne lokale
Abgasemissionen und geräuscharm kann
mit dem zero emission Portfolio mittlerweile
eine komplette Baustelle abgedeckt
werden, und das ohne Leistungseinbußen“,
erklärt Axel Fischer, Geschäftsführer
Wacker Neuson Deutschland.
Die neue Generation der Akkustampfer
von Wacker Neuson überzeugt durch einen
ergonomischen Führungsbügel sowie
einen austauschbaren Stampffuß, der auch
mit der neuen Generation der Zweitaktund
Viertaktstampfer kompatibel ist.
Durch den Einsatz der Akkustampfer
können Kunden Abgas- und Geräuschemissionen
verringern und so den Bediener
und das Baustellenumfeld schützen,
ein großer Vorteil beispielsweise auf
innerstädtischen Baustellen. Außerdem
sind die Akkustampfer äußerst bedienerfreundlich:
Sie lassen sich mühelos per
Knopfdruck starten. Neuigkeiten, wie die
aktive Kühlung für optimales Temperaturmanagement
und ein Stand-by-Modus des
Akkus für einen erleichterten Startvorgang,
belegen die Weiterentwicklungen bei
Effizienz und Bedienerfreundlichkeit.
Gezeigt wurde auch der Wacker Neuson
Mobilbagger EW100. Der 10 t Mobilbagger
verfügt über ein intelligentes Attachment
Management mit Werkzeugerkennung, ein
durchdachtes Human-Machine-Interface
und die Vorbereitung für diverse Assistenzsysteme
und Schnittstellen. Bedienerfreundlichkeit
und Effizienz standen bei
der Entwicklung im Fokus: So können
durch die leistungsstarke Fahrhydraulik
und hohe Grundarbeitsleistung mit dem
EW100 auch Aufgaben erledigt werden,
für die sonst ein 14 t Bagger eingesetzt
werden müsste. Die aktuelle Reihe an
Wacker Neuson Mini- und Kompaktbaggern
besteht aus 20 Maschinen von 800 kg
bis 15 t Betriebsgewicht, darunter der
vollelektrische Minibagger EZ17e und das
nächstgrößere E-Modell EZ26e, das
voraussichtlich ab Anfang 2025 erhältlich
ist und ebenfalls am Stand zu sehen war.
www.wackerneuson.at
Kramer erweitert sein
Portfolio mit dem neuen
Radlader 5045, der durch
seine Kombination aus geringem
Eigengewicht und
hoher Nutzlast überzeugt.
Ein Highlight des neuen
Radladers ist der serienmäßige
Schnellwechsler.
Der Teleskopradlader
8095T, der zur neuen
Kramer 8er-Serie gehört,
war mit Arbeitsplattform
auf der GaLaBau zu
sehen. Er verfügt über
verschiedene Assistenzsysteme,
wie die Winkelanzeige
für Anbaugeräte
im Display oder die
Schaufel- und Ladeanlagenrückführung.
Kramer stellte seinen neuesten Radlader
5045 vor. Mit einem Betriebsgewicht von
ca. 2.600 kg lässt sich der 5045, mit
vollwertiger Kabine inklusive Standardschaufel
und Stapeleinrichtung, problemlos
auf einem 3,5 t Anhänger transportieren.
Der Radlader 5045 ist perfekt für den
Transport von handelsüblichen Pflastersteinpaletten
oder Steinpaketen geeignet
und meistert das Be- und Entladen von
Lkw mühelos. Durch seine hohe Leistungsfähigkeit
bei kompakten Abmessungen
eignet sich der 5045 ideal für Einsätze
in beengten Bereichen, wie beispielsweise
in Tiefgaragen oder Parkhäusern.
Je nach Kundenbedarf bietet der 5045
zwei Motorvarianten: Standardmäßig ist
der Radlader mit einem 19 kW Motor
ausgestattet, optional ist ein 33 kW Motor
erhältlich, der eine Höchstgeschwindigkeit
von bis zu 30 km/h ermöglicht. Zudem
stehen zwei vollwertige Kabinenvarianten
zur Auswahl – eine Komfortkabine mit
einer Höhe von 2,26 m und eine Niedrigkabine
mit 2,11 m für maximale Kompaktheit.
Beide Kabinen bieten eine hervorragende
Rundumsicht und ergonomisch
angeordnete Bedienelemente, die eine
einfache und intuitive Bedienung sicherstellen.
Dank des ungeteilten Fahrzeugrahmens,
der hohen Standsicherheit, der Wendigkeit
und der konstanten Nutzlast lässt sich die
Maschine einfach und sicher bedienen.
Zusätzlich bietet der 5045 drei verschiedene
Lenkarten – Allradlenkung, Hundeganglenkung
und Vorderachslenkung – die
das Manövrieren auch in schwierigen Situationen
erleichtern. Ein weiteres Highlight
des neuen Radladers ist der serienmäßige
Schnellwechsler, der ebenso bei den nächst
größeren Modellen verwendet wird.
Effizient, kraftstoffsparend und modern
– so lassen sich die Eigenschaften der
neuen Rad- und Teleskopradlader der
8er-Serie (8085, 8095, 8105, 8115, 8085T
und 8095T) zusammenfassen. Je nach
Modell bewegen sich die Schaufelkipplasten
in einer Spanne von 3.650-4.250 kg.
Serienmäßig verfügen alle Modelle über
einen Deutz-Motor mit 55 kW / 75 PS,
optional ist für die Modelle 8105, 8115 und
8095T ein Motor mit 74,4 kW / 100 PS
erhältlich. Der neu entwickelte Fahrantrieb
bietet vier Fahrmodi (Power, Eco,
Road, CSD). Ob zum Stapeln, Schaufeln,
Schieben, Kehren oder Fräsen – für jede
Anwendung kann die passende Einstellung
ausgewählt werden, um die Arbeit
möglichst effizient und kraftstoffsparend
durchzuführen. Kramer ist derzeit einer
der wenigen deutschen Hersteller, der in
Bezug auf die Arbeitsplattform ab Werk
eine zertifizierte Lösung für Radlader und
Teleskopradlader anbietet. Die Kramer
Arbeitsplattform wurde von der Prüf- und
Zertifizierungsstelle DGUV abgenommen
und ist BG Bau zertifiziert. Die Freigabe
ist gültig für Deutschland sowie alle
Länder, die die DGUV-Abnahme förmlich
akzeptieren. Beim Einsatz der Arbeitsplattform
ist generell eine hohe Standsicherheit
gegeben, die sich aus dem
bewährten Kramer Maschinenkonzept mit
dem ungeteilten Fahrzeugrahmen ergibt.
Durch die hervorragende Geländegängigkeit
des Kramer Rad- oder Teleskopradladers
als Trägerfahrzeug ist darüber hinaus
eine hohe Standsicherheit in unebenem
Gelände oder auf ab- und ansteigenden
Straßen garantiert. Ebenfalls auf der
GaLaBau zu sehen waren der 5065e – der
Elektro-Radlader von Kramer – oder auch
der Teleskoplader 2706 mit 6 m Stapelhöhe
und 2,7 t Nutzlast.
www.kramer.de
88 OKTOBER 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH OKTOBER 2024 89
GALABAU
GALABAU
HOLP
Holp bringt mit dem neuen CutWheel
mehr Effizienz in die Landschaftspflege
Mit insgesamt acht Modellen von 1,0 bis
knapp 10 t war der japanische Kettenbagger-
Spezialist nach Nürnberg gekommen. Im Bild
links der SK34SR-7 mit 3,5 t, rechts der neue
SK26SR-7 mit klimatisierter Vollkabine.
Das neue Bagger-Anbaugerät CutWheel
von Holp ist eine variable Wall- und
Heckenschere, die Durchmesser von
Zweigen und Ästen von 3 mm bis zu 20 cm
problemlos bewältigt. Häufig wird zum
Schneiden von hohen Hecken und an
Waldrändern ein Hubsteiger und eine
Wallschere verwendet, was aber sehr
zeit- und kostenintensiv ist. Dieser
Aufwand kann mit dem CutWheel deutlich
verringert werden. Das patentierte Prinzip
ist sehr einfach: Für die Bearbeitung der
verschiedenen Astdurchmesser benötigt
man eine variable Gegenschneide. Daher
sind auf dem Außendurchmesser der
Gegenschneide verschieden große Öffnungen
angebracht.
Das Schneidrad kann in zwei Richtungen
arbeiten: Dünne Äste werden so mit einer
12 cm langen Schneide abgehackt, ähnlich
wie das bereits von Ast- und Wallheckenscheren
bekannt ist. Das Besondere am
CutWheel ist jedoch die zweite
Schneidrichtung, mit der gesägt wird. In
Firmenchef Günter
Holp mit dem neuen
CutWheel, das in zwei
Richtungen arbeitet
und sowohl schneiden
als auch sägen kann.
der Praxis bedeutet dies, dass so lange
geschnitten wird, bis der Durchmesser zu
groß wird, dann werden alle Äste über
einem Durchmesser von 10 cm gesägt.
CutWheel wurde in zwei Größen als
Anbaugerät für Bagger mit einem Einsatzgewicht
von 7 bis 10 und von 12 bis 15 t
konstruiert. Am Bagger kommt CutWheel
je nach Länge des Baggerarms auf eine
Einsatzhöhe von etwa 8 bis 12 m. Durch
die ausgeklügelte Konstruktion kann die
Gegenschneide des CutWheel jederzeit
vom Baggersitz aus in die benötigte
Stellung gebracht werden. Daher kann
beispielsweise an einem Waldtrauf das
dünne Geäst wie eine Hecke ganz ordentlich
zurückgeschnitten und im nächsten
Moment ein 20 cm dicker Ast mit einem
sauberen Schnitt abgetrennt werden.
Das CutWheel ist mit zwei Abschrägungen
auf der Anbauplatte angebracht: Durch die
erste Abwinkelung kann der Maschinenführer
immer auf das Anbaugerät sehen.
Die zweite Schräge sorgt in Kombination
mit der Rotation dafür, dass das Rad mit
der entsprechenden Taumelbewegung
sicher alle Positionen erreicht, an denen
geschnitten oder gesägt werden muss. Das
neue Bagger-Anbaugerät kann ab sofort
mit einer Lieferzeit von ca. 8 (großes
Gerät) bzw. 12 Wochen (kleinere Variante)
bestellt werden.
www.holp.eu
Fotos: Kobelco
KOBELCO
Maxi-Erfolg für Mini-Bagger
Minibagger sind im GaLaBau immer
häufiger Schlüsselmaschinen. Auch bei
seinen kleinen Baggern setzt Kobelco
deshalb jetzt konsequent auf sein Performance-X-Konzept,
das hohe Arbeitsleistungen,
eine komfortable Kabine und ein
verbessertes Arbeitsumfeld auf der
Baustelle bietet. Eines der Highlights war
der neue Minibagger Kobelco SK26SR-7,
der unter anderem mit seiner ergonomisch
optimierten Fahrerkabine punktet. Er
verfügt über einen 19 kW starken Motor
und ein Open-Center-Hydrauliksystem
Freuten sich über einen guten Messeverlauf in
Nürnberg (von links): Hanns-Markus Renz
(Kobelco-Vertriebsleiter D-A-CH) und Xenia
Kolijn (zentrales Marketing Kobelco Europe).
mit drei gekoppelten Pumpen, das
gegenüber dem bisherigen System mit nur
zwei Pumpen erhebliche Kraftstoffeinsparungen
verspricht. Die große Hydraulikleistung
lässt sich durch besser positionierte
Schnellwechsel-Kupplungen jetzt
noch flexibler einsetzen. Ein wichtiger
Vorteil, gerade auch auf engen Baustellen,
ist das patentierte staub- und schalldämpfende
iNDr-Kühlsystem von Kobelco. Ein
590μm-Vorfilter vor den Kühlern und dem
Motorluftfilter schützt wirksam vor
Verstopfungen und damit vor Überhitzung.
Gleichzeitig macht die innovative
Kühlluftführung den Bagger deutlich
leiser und vermeidet Gefährdungen durch
heiße Maschinen-Abluft.
„Die GaLaBau hat alle unsere Erwartungen
erfüllt. Wir verzeichneten an allen
Messetagen viele interessante Kontakte
– tatsächlich aus nahezu allen unseren
deutschen Verkaufsregionen, aber auch
aus dem benachbarten Ausland“, so das
zufriedene Resümee von Hanns-Markus
Renz, D-A-CH-Vertriebsleiter bei Kobelco.
www.kobelco-europe.com
GALABAU
GALABAU
1 Auf der Demofläche
präsentierte Kiesel mit
einem Hitachi ZX48U-6 MTC
die KTEG P-Line und die
neuesten digitalen Assistenzsysteme.
2 Makineo informierte umfassend
über den Einsatz
neuester Technologien.
3 Mit der Präsentation der
neuesten Maschinen,
Schnellwechsler, Anbaugeräte,
digitalen Assistenzsysteme
und Dienstleistungen
für den Kompaktbereich
stieß Kiesel beim
Fachpublikum auf großes
Interesse.
1
PROBST
Steinmagnet SM-1200 hebt schwere Lasten
Die Probst GmbH, Spezialist in der Hebe- und Verlegetechnik, präsentierte
mit dem Steinmagneten SM-1200 ein innovatives Lasthaftgerät,
das durch seine beeindruckende maximale Tragfähigkeit von bis zu
1,2 t überzeugt. Dieses handliche, kraftvolle und vom Stromnetz
unabhängige Vakuum-Anbaugerät wurde speziell für den Baustelleneinsatz
entwickelt. Es wurde als Weiterentwicklung des im Markt
etablierten Probst SM-600 zur Verlegung von saugdichten Steinplatten,
Betonelementen, Trittstufen, Steinzeugrohren und anderen
schweren Materialien optimiert. Je nach Anforderung stehen speziell
abgestimmte Saugplatten zur Verfügung, die über eine Schnell-
Wechsel-Schnittstelle mühelos und zeitsparend am Gerät angebracht
werden können. Dank der modularen und übersichtlichen Anordnung
aller Aggregate werden der Service, die Reparatur und die Aufrüstung
des Geräts erheblich vereinfacht. Zwei leistungsstarke LED-Blitzleuchten
zeigen optisch die Betriebszustände und Warnungen an.
Zusätzliche Funk tionen wie den von außen prüfbaren Ansaug-Filter
Durch
seine robuste
Bauweise und die
Möglichkeit, ihn mit
jedem Hebezeug zu
verbinden, ist der
SM-1200 von Probst
vielseitig
einsetzbar.
und das von außen bedienbare Schiebe-Ventil sorgen für hohen
Bedienkomfort. Die automatische, mechanische Verriegelung der
Saugplatten durch Schwerkraft erhöht die Sicherheit im Einsatz
erheblich.
www.probst-handling.com
4 Mit den verschiedenen
Anbaugeräten sind die Giant-
Radlader für jede Aufgabe im
GaLaBau-Bereich gerüstet.
KIESEL
Kiesel präsentierte sich mich seinen Partnern
„Starke Partner, starker Service“ lautete
das Motto von Kiesel auf der GaLaBau.
Gemeinsam mit den über 60 Kompaktmaschinen-Partnern
in Deutschland und
Österreich präsentierte Kiesel die neuesten
Entwicklungen in diesem Bereich.
Unter den gezeigten Produkten und
Lösungen befanden sich Premiumhersteller
wie Hitachi, KTEG, Giant, Dynapac
und zahlreiche Anbaugeräte-Hersteller.
Als Innovationstreiber hat sich Kiesel
schon seit langem einen Namen in der
Branche gemacht, zuletzt mit der KTEG
P-Line. Die Systeme der KTEG P-Line
greifen perfekt ineinander, um Prozesse zu
beschleunigen: Gerätewechsel in 10
2 3
4
Sekunden, 360°-Rotation, optimierte
Anbaugeräte und digitale Assistenzsysteme.
Für den GaLaBau-Bereich zeichnen
sich die Hitachi Mini- und Kompaktbagger
durch ihre Benutzerfreundlichkeit und
Robustheit aus. Außerdem bietet Kiesel
hier für jede Einsatzmöglichkeit das
passende Anbaugerät. Auch die Giant-
Radlader sind mit zahlreichen Anbaugeräten
für jede Anforderung im GaLaBau-
Bereich ideal gerüstet. Ergänzt wurde das
gezeigte Maschinenportfolio durch den
Walzenzug von Dynapac sowie Transportlösungen
für Bagger.
Mit Makineo hat Kiesel einen Partner an
seiner Seite, der Kunden für den Einsatz
neuester Technologien praxisnah berät.
Hierzu zählt das gesamte Portfolio von
Leica Geosystems für die digitale Baustelle.
Ergänzt wird dieses um den KTEG
CoPilot als digitales Assistenzsystem für
die Baumaschine. Dieser besticht durch
zahlreiche prozessoptimierende Anwendungen
wie zum Beispiel die integrierte
Baggerwaage oder das intelligente
Anbaugerätemanagement. Die neueste
Errungenschaft hier ist die KTEG
AutoDoku. Das System ermöglicht auch
für Kompaktmaschinen durch Laser-Scanning
und GNSS-Technologie Millimeter
genaues Messen während der Arbeit.
www.kiesel.net
Fotos: Kiesel
FLIEGL
Bankettfertigen in nur einem Schritt
Vor knapp zwei Jahren präsentierte die
Fliegl Bau- und Kommunaltechnik GmbH
den Bankettfertiger Fliegl Mammut. Er
ermöglicht in Kombination mit einem
Fliegl Abschieber das Bankett schnell,
einfach und gleichmäßig zu fertigen. Dabei
ist der Aufbau des Abschiebers in entgegengesetzter
Richtung auf den Rahmen
gesetzt, somit schiebt er nicht wie gewohnt
von vorne nach hinten ab, sondern von
hinten nach vorne.
Unterhalb der Stirnwand des Anhängers
ist eine Vorrichtung zum Bankettfertigen
befestigt. Dabei sind an einem Rahmen,
der hydraulisch hoch- und runtergefahren
werden kann, zwei Begrenzungswände
fixiert. Die innere Wand wird über einen
Teleskopzylinder verstellt und ist zum
Bestimmen der Arbeitsposition – sprich
wie weit außen soll das Bankett gefertigt
werden. Gegenüber liegt die äußere
Begrenzungswand in L-Form mit der die
Breite des Banketts variiert werden kann.
Dahinter befestigt eine Rüttelplatte das
Bankett. Bevor das Material vom Abschieber
über ein Rohr an den Fertiger übergeben
wird, durchläuft es eine Schnecke, die
für perfekte Durchmischung des Materials
sorgt. Dadurch wird für die kontinuierliche
Homogenität des Materials gesorgt.
Nur so kann eine perfekte Verdichtung
und somit die Langlebigkeit des Banketts
garantiert werden. Auch wird das Bankett
immer in derselben Neigung abgezogen,
wodurch sich keine Unebenheiten bilden
in denen sich Wasser stauen kann. Der
Abschieber schafft bis zu 15 t Zuladung
und garantiert so, dass enorme Strecken
von rund 10 km bei geringem Zeitaufwand
gefertigt werden können – ohne weiteres
Personal, Maschinen oder Material. Das
System meistert kurze Bankettwiederherstellungen
genauso, wie das Bankettfertigen
von neugebauten Straßen.
www.fliegl-baukom.de
Verkaufsleiter Martin Fliegl
freut sich über das große Interesse
am Bankettfertiger, von
dem bereits die ersten Prototypen
ausgeliefert wurden.
92 OKTOBER 2024 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH OKTOBER 2024 93
GALABAU
GALABAU
YANMAR
Vario-Traktor mit Dücker-Frontmähwerk
Die SA-Serie von Yanmar bietet kompakte Überrollschutz- und Kabinentraktoren, die
mit 22 und 26 PS erhältlich sind. SA-Traktoren bieten eine flexible Lösung für eine
Vielzahl von Arbeitssituationen in Städten sowie auf Grün- und Freiflächen. Neben der
SA-Serie stellte Yanmar auch eine Kombination mit einem neuen Frontmähwerk für
die Yanmar YT3-Serie vor. Diese innovative Konfiguration, die das Dücker UNA 200
Frontmähwerk mit einem 47 PS oder 60 PS starken Yanmar Traktor kombiniert, ist
nach Angaben von Yanmar bis zu 35% kosteneffizienter als die aktuellen Angebote
auf dem Markt und erfüllt selbst die Anforderungen der anspruchsvollsten Traktorbesitzer.
Das hohe Drehmoment des Motors garantiert eine gleichbleibende und
zuverlässige Leistung.
www.yanmar.com
WESTTECH
Die oberösterreichische Westtech Maschinenbau GmbH gab
einen Überblick über ihre aktuellen Neuheiten. Darunter auch
die Woodcracker CS545 compact, eine kleinere Ausführung der
Greifersäge für Bagger von 8 bis 15 t. Der Schneiddurchmesser
der kleinen CS compact liegt bei 54 cm, bei einem Eigengewicht
von 610 kg (Basisausführung) bis 780 kg (Vollausstattung).
Die Maschinenserie Woodcracker compact umfasst zwei
verschiedene Größen und ist speziell für den intelligenten
Anbau an Bagger entwickelt worden. Die Einsatzgebiete sind
sehr vielseitig und umfassen u.a. Problembaumfällungen,
sicheres Abtragen von Bäumen in Teilstücken oder Pflegemaßnahmen
entlang von Verkehrswegen und Trassen.
www.westtech.at
KOMATSU
Vollelektrischer PC33E-6 Minibagger
Im Mittelpunkt des Messeauftritts von
Komatsu stand der neue, batterieelektrische
PC33E-6. Der Minibagger, der dank
seines kleinen Schwenkradius von 1.020
mm mit einem minimalen Überhang über
die Ketten von 240 mm sehr kompakt ist,
verfügt über einen 17,4 kW starken
Elektromotor. Dieser wird von einem
langlebigen 35 kWh Lithium-Ionen-
Akkupack angetrieben. Im Vergleich zu
konventionellen dieselbetriebenen
Maschinen kann der PC33E-6 jährlich
mehr CO2-Emissionen einsparen als er
selbst wiegt – ohne Kompromisse bei
Leistung und Sicherheit.
Er hat ein Betriebsgewicht von ca. 3.820 kg,
inklusive Kabine, Arbeitsausrüstung,
Fahrer und Serienausstattung. Zur
Maschine gehört auch ein externes
400-V-Schnellladegerät für eine besonders
effiziente Batterieladung (von 20% auf
100% in 1,8 h). Der PC33E-6 überzeugt
aber noch mit weiteren Punkten, wie zum
Beispiel dem Komatsu E-Support Kundenprogramm.
Dieses Programm, das speziell
für Besitzer von Komatsu PC33E-6
Elektro-Minibaggern entwickelt wurde,
besteht aus drei Teilen:
- Eine werkseitige planmäßige Wartung
durch einen von Komatsu geschulten
Techniker unter Verwendung von
Komatsu-Originalteilen,
- eine 3-Jahres-Garantie für die Maschine
und
- eine Garantie für ausgewählte Komponenten
des elektrischen Antriebsstrangs.
„Das Komatsu E-Support Kundenprogramm
ist bei jeder PC33E-6 Maschine
kostenlos enthalten und bietet eine
exklusive Maschinenunterstützung“,
ergänzt Emanuele Viel, Leiter des Produktmanagements
für Klein- und Kompaktmaschinen
bei Komatsu. Die Komponentengarantie
auf die neuen hochwertigen
Komponenten des elektrischen
Antriebsstrangs bietet eine noch höhere
Betriebssicherheit. Dazu gehören zum
Beispiel die Batterie und der Wechselrichter,
das externe Ladegerät und der
Elektromotor. Die exklusive Garantiezeit
beträgt hier bis zu 5 Jahre oder 10.000
Betriebsstunden.
„Dieses Angebot basiert auf der Überzeugung
von Komatsu, seinen Kunden die
größtmögliche Unterstützung und
Sicherheit beim Einsatz von Komatsu-
Maschinen zu bieten. Nur so kann ein
gemeinsamer Schritt in Richtung alternativer
Antriebe und damit in eine
langfristig erfolgreiche, partnerschaftliche
Zukunft gemacht werden“, schließt der
Leiter des Produktmanagements.
www.kuhn.at | www.komatsu.eu
HARTNER
Die GaLaBau 2024 war für die Hartner Aggregate
und Industrietechnik GmbH ein voller Erfolg.
Zahlreiche Besucher zeigten großes Interesse an den
mobilen Stromgeneratoren und Speicherlösungen
des österreichischen Unternehmens mit einer
Niederlassung im Raum Stuttgart. Die Messe bot
eine hervorragende Plattform, technische Lösungen
zu diskutieren und um neue Kontakte zu knüpfen,
um so die Marktpräsenz weiter auszubauen.
www.erich-hartner.at
PAUS
Bei schweren Verladearbeiten und wenn deutlich mehr Hubleistung
gefordert wird, zeigt der Paus Schwenklader SL 9088 seine außerordentliche
Leistungsfähigkeit. Trotzdem bietet diese Maschine mit um 180°
schwenkbarem Hubwerk und 40° Lenkwinkel zu jeder Seite, enorme
Manövrierfähigkeit und präzises Arbeiten auf engen Baustellen. „Durch
das Knicklenker-System folgt der Hinterwagen dem Vorderwagen ganz
automatisch. Weder das Arbeitswerkzeug noch das Heck der Maschine
ragen über den Wendekreis. Das erleichtert das Manövrieren in engen
Kurven enorm“, betont Florian Fischer (Bild), Geschäftsführer der IBS
Industrie- und Baumaschinen Service GmbH.
www.paus.de
MARTIN
Die Martin GmbH in Ludesch in Vorarlberg steht
seit 1961 für innovative Produkte in zuverlässiger
Qualität. Heute ist das Unternehmen einer der
größten Hersteller für Baggeranbaugeräte in
Österreich und weit über die Grenzen hinaus
bekannt. Auf der GaLaBau präsentierte Martin ein
ausgewähltes Produktsortiment. Live-Vorführungen
mit zwei Baggern im Freigelände beeindruckten und
überzeugten die vielen Standbesucher. Das Team
freut sich nicht nur über zahlreiche
Kontakte, sondern auch über
die direkten Aufträge, die sich
aus den Gesprächen und Vorführungen
ergaben. Für Martin war
der Messeauftritt ein großer
Erfolg und ein starker Auftritt
am Marktplatz Deutschland.
www.martin.at
Der elektrisch angetriebene
Komatsu PC33E-6 verursacht keine
lokalen CO2-Emissionen und ist im Einsatz
94 besonders geräuscharm, was Umwelt und
Mitarbeiter schont.
OKTOBER 2024 95
HD HYUNDAI
HD Hyundai informierte unter anderem über die
Minibagger Baureihe HX-A. Vor einigen Monaten
hat der Hersteller weitere acht Minibagger mit
Einsatzgewichten von 1,7 bis 5,5 t vorgestellt. Mit
reduzierten Emissionen, höherer hydraulischer
Leistung und verbessertem Bedienerkomfort
stehen die Maschinen der preisgekrönten A-Serie
für mehr Leistungsfähigkeit und Produktivität.
Die neuen Kompaktbagger gesellen sich zu den
vorhandenen Mini- und Midi-Raupenbaggern von
HD Hyundai und bilden damit eine Baureihe aus
12 Modellen – angefangen beim Kleinstbagger
HX10A mit 1,0 t bis hin zum HX85A im 9 t
Segment. Im Bild Produkt Manager Peter Sebold
mit einem HX19A.
www.hyundai-ce.eu
FUHRPARK
FACTS
Motor: Benzin, 75 kW (102 PS)
Eigengewicht: 1.308 kg
Sitzplätze: 4+1
Testverbrauch: 4,8 l/100 km
Listenpreis: 22.990,– Euro
(inkl. MwSt. & NoVA)
+ markante Frontpartie
+ gelungenes Antriebskonzept
+ vernünftige Preisgestaltung
- Sprachqualität der Freisprecheinrichtung
- nerviger Lenkassistent
- viel Billigplastik
O
b er sich da nicht übernimmt? Stolze
750 km verspricht die Reichweiten-
Anzeige im eben erst übernommenen und
vollgetankten MG3 Hybrid+. Ob das
nicht ein bisschen zu optimistisch ist?
Immerhin sprechen wir hier nicht von
einem ausgewachsenen Reisemobil,
sondern von einem durchaus nett
anzusehenden, kompakten Fünfsitzer
mit gerade einmal 36 l Benzin an Bord.
Zwei Tankstopps und nicht ganz 14 Tage
MERCEDES-BENZ VITO TOURER 119 CDI
Staunen ist angesagt
D
er Blick in den Zulassungsschein
offenbart unerwartetes: Bauartgeschwindigkeit
203 km/h. Das ist im Fall des
Mercedes-Benz Vito Tourer 119 CDI (Eigengewicht
exakt 2.364 kg!), als Hauptdarsteller
dieser Geschichte, kein amtlicher
Druckfehler, sondern unglaubliche Realität.
Gut, im (Arbeits-)Alltag wird der Achtsitzer
wohl oder übel mit anderen Tugenden
Überraschungseffekt – mit 190 Turbodiesel-PS unter
der Haube lässt sich der Mercedes-Benz Vito Tourer
ausgesprochen sportlich fortbewegen.
Sparefroh – auf den
Kurz- und Mittelstrecken
des Alltags
ist der MG3 Hybrid+
in seinem Element.
MG3 HYBRID+
Die Kurzstrecken im Visier
später müssen wir neidlos anerkennen:
MG kann nicht nur Elektro, MG kann
auch Hybrid, und wie. Unserem Terminkalender
ist es zu verdanken, dass der
tiefblaue Flitzer mit markanter Frontpartie
die erste Tankfüllung nur auf der
Langstrecke unterwegs war. Mit vier
Mann an Bord pendelte sich der Verbrauch
bei 5,4 l/100 km ein. Die zweite
Tankfüllung durfte der MG auf alltäglichen
Kurzstrecken verbraten. Mit einem
punkten, es sei denn, Ihre alltäglichen
Wege führen regelmäßig über eine der
unzähligen deutschen Autobahnen. Mit
seinen beiden elektrischen Schiebetüren
(ein toller Zeitvertreib für kindliche
Geister) ist der Vito prädestiniert für
regelmäßige, um nicht zu sagen tagtägliche
Personentransporte. Mangels Klimatisierungsmöglichkeiten
für die zweite und
schier unglaublichen Ergebnis: 4,1 l/100
km sprechen eine mehr als deutliche
Sprache. Der reale Gesamtverbrauch
liegt damit bei ebenso vernünftigen
4,8 l/100 km. Um den neuen MG3
Hybrid+ nicht nur auf Zahlen zu minimieren:
Der kleine Bruder von MG4 und
MG5 entpuppt sich relativ rasch als
gerne chauffierter Weggefährte, der sein
schnittiges Äußeres auch mit seinen
inneren Werten untermauern kann.
FACTS
Motor: 2,0 l Turbodiesel, 140 kW (190 PS)
Eigengewicht: 2.364 kg
Sitzplätze: 7+1
Anhängelast (ungebremst/
gebremst): 750 kg/2.000 kg
Testverbrauch: 8,0 l/100 km
Listenpreis: 70.872,– Euro
(inkl. MwSt. & NoVA)
+ riesiges Platzangebot
+ große Reichweite
+ fesche Alufelgen
- saftiger Kaufpreis
- kein Keyless-Entry
- Wassereintritt bei Schiebetüren
dritte Reihe sowie der fehlenden Möglichkeit,
stattdessen Fenster zu öffnen, sehen
wir ihn hier aber auf Kurz- und Mittelstrecken
zu Hause. Fahrer und Beifahrer
müssen dafür keinerlei Komfortabstriche
akzeptieren. Allen voran die perfekte, da
elektrische Einstellmöglichkeit der Sitze.
Unser technisches Highlight: Die Anhängekupplung
mit abnehmbarem Kugelkopf, bei
der es gezählte 22 Handgriffe braucht, bis
sie montiert und der Vito wieder einsatzfähig
ist.
Durchschaubar – konventionelle Bedienelemente
kommen im Cockpit nicht zu kurz.
FORD TRANSIT COURIER TREND 1.5 ECOBLUE
Hier wird noch selbst gezündet
s gibt Dinge in einem Journalisten-
E Leben, die kann man einfach nicht
Genügsam – der exakt 100 PS starke
Turbodiesel gibt sich mit durchschnittlich
5,5 l auf 100 km zufrieden.
verstehen. Während wir beim Ford
Tourneo Courier in unserer Sommerausgabe
eine motorische Alternative zum
Benziner schmerzlich vermisst haben,
darf der Selbstzünder in seinem Nutzfahrzeug-Gegenstück,
dem Ford Transit
Courier, unverändert Schalten und Walten
wie er möchte. 1,5 l Hubraum, exakt 100
PS stark und, wie es sich für einen
Dieselmotor gehört, angenehm trinkfaul
(5,5 l auf 100 km im überwiegenden
Kurz- und Mittelstreckeneinsatz) stellt
der quirlige Selbstzünder seine Qualitäten
nicht nur sehr schnell, sondern auch
durchaus eindrucksvoll unter Beweis.
Schaltfaules dahin cruisen goutiert er
dabei ebenso, wie schnellere Gangwechsel,
die ihn bei Laune halten. So ein Aggregat
hätten wir uns auch im Ford Tourneo Courier
gewünscht, aber das ist jetzt hier eine
wortwörtlich andere Geschichte.
Als Nutzfahrzeug im Kompaktformat ist
der Ford Transit Courier ein auf Anhieb
sympathischer Zeitgenosse. Warum? Weil
er eine geschickte Gradwanderung
zwischen zeitgemäßer Moderne und
konventionellen Tugenden meistert.
Passende Mischung
Zeitgemäß modern ist z. B. das Cockpit
mit seinen zwei Displays gestaltet. Und
trotzdem gibt es noch einige konventionelle
Bedienelemente, mit denen automatisch
ein haptisches Erlebnis verbunden
ist, was sich besonders während der Fahrt
als einfach unbezahlbar erweist. Mit
seinem ganz klassischen Zündschloss
läuft der Ford Transit Courier bei uns
sowieso offene Türen ein. Nichts ist
nerviger, als beim Aussteigen plötzlich den
FACTS
FUHRPARK
Vernünftig – 547 kg
Nutzlast sind für den
Ford Transit Courier ein
praktikabler Wert.
Motor: 1,5 l Turbodiesel, 73,3 kW (100 PS)
Eigengewicht: 1.343 kg
Nutzlast: 547 kg
Anhängelast (ungebremst/
gebremst): 680 kg/1.100 kg
Testverbrauch: 5,5 l/100 km
Listenpreis: 20.350,– Euro
(exkl. MwSt. & NoVA)
+ mit Dieselmotor verfügbar
+ gelungenes Blechkleid
+ sympathisches Handling
- bissige Bremse
- schwache Heizleistung
- überfrachtetes Multifunktionslenkrad
Zündschlüssel zu suchen, nur weil sich
das Fahrzeug auf Knopfdruck starten ließ.
Eine vermeidbare Erinnerung an grundsätzlich
längst vergangene Zeiten ist
dagegen die mechanische Handbremse,
die in dem überschaubaren Innenraum
noch dazu Platz verbraucht, der sicher
besser hätte genutzt werden können
(Stichwort: Ablagen). Top vorbereitet auf
kommende Aufgaben zeigt sich der
Laderaum. Unser Favorit: der wirklich
rutschfeste Bodenbelag, bei dem wir alle
Hände voll zu tun hatten, um einen neuen
Wäschetrockner zuerst hinein und dann
wieder heraus zu bekommen. Der Reibungskoeffizient
des Laderaumbodens
dürfte dabei nach unseren Einschätzungen
nur knapp unter der Haftkraft von
Superkleber liegen.
Fazit: Ein wirklich charmanter Lastenesel
im Kompaktformat.
96 BAUBLATT.ÖSTERREICH
BAUBLATT.ÖSTERREICH OKTOBER 2024
97
SERVICE
BÜCHER
PLANUNG UND BAUAUSFÜHRUNG IN DER
SCHLITZWAND- UND DICHTWANDTECHNIK
Softcover; 380 Seiten; auch als E-Book erhältlich
ISBN: 978-3-433-03340-1; 59,00 Euro
Schlitzwände und Dichtwände haben eine breite Anwendung
im Spezialtiefbau. Das Buch gibt praktische Anleitungen vom
Entwurf bis zur Ausführung. Ziel ist es, das gegenseitige
Verständnis von Planern, Ausführenden und Bauherren zu
fördern und so zur Qualitätssicherung beizutragen. Ein Ziel
des Buches ist es, das Verständnis der Planenden und der
potentiellen Auftraggeber für einige Probleme der Ausführungspraxis
zu erweitern und ihnen diese näher zu bringen.
Gleichzeitig spricht das Buch die Bauausführenden an und
versucht, Probleme der Planung bzw. theoretische Grundlagen
diesen Praktikern näher zu erläutern und mehr
Sensibilität für die jeweiligen Bedürfnisse zu wecken. Die
Lücke zwischen dem unterschiedlichen Verständnis von Planenden und
Ausführenden sollte mit diesem Buch klarer und deutlicher werden, womit
neue Wege der Qualitätssicherung gesucht und eingeschlagen werden.
Autor Theodoros Triantafyllidis studierte Bauingenieurwesen an der
Universität (TH) Karlsruhe, wo er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am
Institut für Bodenmechanik und Felsmechanik 1984 promovierte und 1989
habilitierte. Nach dem Wechsel in die Industrie war Prof. Dr.-Ing. Theodoros
Triantafyllidis bei Spezialtiefbauunternehmen im In- und Ausland in
leitenden Funktionen tätig.
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Der Klimawandel, ein zu hoher Ressourcenverbrauch und
der Verlust der biologischen Vielfalt stellen die Bau- und
Immobilienwirtschaft vor große Herausforderungen, die
eine umfassende und nachhaltige Transformation der
Branche erforderlich machen. Treibhausgasemissionen,
Energieeinsatz und Abfallaufkommen
müssen deutlich
reduziert werden, die
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Spektrum an Themen, die für eine zukunftsfähige Bau- und
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Zimmermann gemeinsam mit dem Resch-Verlag erfolgreich weiter. Die
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neueste Stand der Technik berücksichtigt. Neben dem klassischen Frontgabelstapler/Frontstapler
thematisiert das Autorenteam auch weitere Gegengewichtsstapler wie den Quergabelstapler, Querstapler,
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