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www.kurzeitung.online

KUR

Bad Füssing

Das Gesundheitsmagazin

Zwischen Stethoskop und Unternehmergeist

70 Jahre Dr. med. Johannes Zwick

Dezember 2025 / Januar 2026 | Schutzgebühr 2,00 EUR


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gekommen, um zu bleiben!

Feierabendticket inklusive Extra

Montag - Samstag I ab 16:30 Uhr I € 16,50

Weiterhin erhältlich mit tollem Extra – ganz ohne Aufpreis.

Perfekt für entspannende Thermen-Abende im Winter.

Genaue Infos zum Ticket finden Sie auf unserer Website.

Johannesbad Therme Bad Füssing

Johannesstr. 2 | 94072 Bad Füssing

servicecenter@johannesbad.com

www.johannesbad-therme.de


Editorial

Was Bad Füssing in seiner Einzigartigkeit ausmacht

Die tragenden Säulen von Gesundheit, Prävention und Rehabilitation

Liebe Leserin, lieber Leser!

Das Jahr neigt sich dem Ende zu –

eine Zeit des innehaltens, der Dankbarkeit

und der Wertschätzung. Die

Jahresausgabe unseres Gesundheitsmagazins

„Kurzeitung Bad Füssing“

ist in vielerlei Hinsicht etwas

ganz Besonderes: Sie vereint nicht

nur den festlichen Zauber von Weihnachten

und die Vorfreude auf ein

gesundes, neues Jahr 2026, sondern

ist zugleich Ausdruck des tiefen Respekts

und der großen Anerkennung

für eine der herausragenden Persönlichkeiten

Bad Füssings – Dr. med.

Johannes Zwick, Aufsichtsratsvorsitzender

des Familienunternehmens

Johannesbad, dessen Lebensleistung

anlässlich seines 70. Geburtstages

gewürdigt wird.

Mit großer Freude präsentieren wir

Ihnen auf insgesamt 124 Seiten eine

inspirierende Vielfalt an Beiträgen,

Glückwünschen und Reflexionen

aus dem Kreis der Persönlichkeiten,

die den Kurort Bad Füssing, die Region

und das Land prägen: Bischof

Dr. Stefan Oster, unsere Geistlichen

Pfarrer Bernd Kasper und Kirchenrat

Norbert Stapfer, Erster Bürgermeister

Tobias Kurz, Kurdirektorin Daniela

Leipelt, Abgeordnete des Bundestags

und des Landtags, viele weitere

prominente Wegbegleiter und nicht

zuletzt die Bürgerinnen und Bürger

sowie die treuen Kurgäste, für die

Bad Füssing Heimat, Ort der Genesung

und Erholung bedeutet.

In ihrem Namen wird Ihnen – verehrte

Leserinnen und Leser – dankbar

und herzlich gesegnete Weihnachten,

besinnliche Festtage und ein

gutes, gesundes und hoffnungsvolles

Neues Jahr 2026 gewünscht.

Den ganz besonderen Glanz dieser

Ausgabe prägen die Glückwünsche

und Würdigungen zu Ehren des Jubilars

Dr. med. Johannes Zwick. Vorgestellt

werden die Glückwünsche

von Persönlichkeiten wie dem Bayerischen

Ministerpräsidenten Dr.

Markus Söder, Landtagspräsidentin

Ilse Aigner, Wirtschaftsminister Hubert

Aiwanger, der Bayerischen Gesundheitsministerin

Judith Gerlach

und dem CSU-Fraktionsvorsitzenden

Klaus Holetschek. Viele weitere mehr

haben gratuliert und Leistungen

anerkannt – ein beeindruckendes

Zeugnis der Wertschätzung für einen

Mann, der wie kaum ein anderer die

Entwicklung Bad Füssings zum Europäischen

Leitbild für moderne Kur

und Gesundheit geprägt hat. Das

eigens für Dr. Zwick entstandene

Geburtstagsglückwunschbuch gibt

hiervon ein ebenso lebendiges Zeugnis

wie die Beiträge dieser Ausgabe.

Diese Doppelausgabe würdigt umfassend,

was Bad Füssing in seiner

Einzigartigkeit ausmacht: Die Verbindung

von medizinischer Exzellenz,

erstklassige Infrastruktur sowie

traditionsbewusster und zugleich

zukunftsweisender Heilkompetenz.

Vorgestellt werden die Garanten der

Bad Füssinger Erfolgsbilanz, die drei

Thermen, die mit heilendem Thermal-Mineralwasser

Bad Füssing an

die Spitze der Europäischen Heilbäder

geführt haben. Therme Eins,

Johannesbad Therme und Europa

Therme präsentieren als imposante

Gesundheitszentren rund 12.000

Quadratmeter Thermalwasserfläche

– heilendes Thermal-Mineralwasser,

einmalig in Zusammensetzung und

Wirkung.

Ein Fokus-Thema bildet in dieser

Ausgabe das Rücken- und Schmerzzentrum

der Fachklinik Johannesbad

als Vorzeigeeinrichtung für spezialisierte

Rehabilitationsmedizin, weit

über die Region hinaus geschätzt.

Chefarzt Dr. med. Oliver O. Wolf analysiert

sachkundig die Auswirkungen

politischer Reformen und beschreibt

Voraussetzungen, um auch künftig

eine exzellente Patientenversorgung

und innovative Therapiekonzepte sicherzustellen.

Ein weiteres prägendes Element dieser

Ausgabe ist der kritische Kommentar

von Ernst Fuchs, dem langjährigen

Chefredakteur der Passauer

Neuen Presse, der unter dem Titel

„Ungenügend“ die aktuellen politischen

und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen

Deutschlands scharfsinnig

analysiert.

Zuletzt gilt mein herzlicher Dank allen

Persönlichkeiten, die diese Ausgabe

mit ihren Wünschen und Beiträgen

bereichern – es ist dieser vielstimmige

Chor, der Bad Füssing heute als

Europäischer Leitkurort auszeichnet

und Ihnen – liebe Leserinnen und Leser,

Mut und Zuversicht für das neue

Jahr schenken möge.

In diesem Sinne soll diese Jubiläumsausgabe

Sie inspirieren, nachdenklich

stimmen und stärken. Ich

danke Ihnen für Ihr Vertrauen und

Ihre Treue – und wünsche Ihnen ein

gesegnetes Weihnachtsfest, erholsame

Wintertage und ein Jahr 2026

voller Gesundheit, Frieden und persönlicher

Erfüllung.

Herzliche Grüße

Ihr

Rudolf G. Maier

Rudolf G. Maier

Chefredakteur

Dezember 2025 / Januar 2026

UR

KURZeitung

03


KURZeitung

Inhalt

Ein herzliches Dankeschön den

Gastautoren der Weihnachts- und

Neujahrsausgabe des Gesundheitsmagazins

„Kurzeitung Bad Füssing“

04 KURZeitung


31

71

78

58

97

40

102

42

74

103 82

Der

Lebenscode

Die Longevity Methode für ein langes

gesundes Leben.

ÄRZTLICH

G

E

F

P R Ü

T

18

18 Kontakte

18 Austausch

31 Fachklinik

40 Diskussion

42 Interview

45 Gesundheitspolitik

53 Therme Johannesbad

58 Bürgermeisterkandidatin

69 Auszeichnung

71 Marathon

18

74 Schmerzzentrum

78 Musikverein

82 Finissage

88 Sportkongress

102 Rehafachzentrum

103 Glückwunsch

104 Lebenscode

107 Weihnachts-Aktion

118 Kongress

120 Trauer um Franz J. Hutter

107

104

118 88

45 53 69 120

UR

KURZeitung

05


In aller Kürze

KURze

Gedanken

Zur Weihnachtszeit gehört neben Gottesdienst,

Braten und Plätzchen auch

ein stimmungsvolles TV-Programm.

Man will sich ja gut unterhalten wissen,

wenn der Kreis der Familie langsam

zum Halbkreis übergeht. Ein Film ist für

viele der schönste Weihnachtsfilm: Der

kleine Lord! Seit 36 Jahren zeigt die

ARD kurz vor dem Fest diesen Film mit

Alec Guiness und dem blonden Kinderstar

Ricky Schroder. Viele können ganze

Passagen dieses Films vom Sofa aus

mitsprechen. Auf Schloss Doringcourt

im England des ausgehenden 19. Jahrhundert

will der verbitterte alte Earl seine

Nachfolge regeln. Sein Sohn ist tot,

also muss der Enkel, der kleine Cedric

aus New York, das Erbe antreten. Der

Earl lässt ihn durch seinen Anwalt nach

England holen, zu seiner Mutter allerdings

will er keinen Kontakt. Sie muss

in einem Gesindehaus in der Nähe des

Schlosses wohnen, verdingt sich als

Schneiderin und lehnt die fi nanzielle

Versorgung durch den Earl ab. Der kleine

Lord soll nun standesgemäß erzogen

werden, weil er ja in Amerika von

seiner Mutter nur schlechte Manieren

beigebracht bekam. Aber im Gegenteil:

der Kleine ist entwaffnend spontan

und erweicht mit seiner fröhlichen

Art und guten Erziehung das Herz des

alten Griesgrams. Cedric bringt Leben

ins Schloss und in den Alltag des

Earls. Dieser Film ist weder belehrend

noch moralisierend, denn der kleine

Cedi gewinnt mit Natürlichkeit, Unbefangenheit

und ehrlichem Interesse

das Herz des alten Mannes. Der Film

endet mit dem großen Weihnachtsfest

auf Schloss Doringcourt. Und alle sind

dabei: Cedi, seine Mutter, die Freunde

Mr. Hopps und Dick aus Amerika, sein

Großvater und dessen Schwester, zu

Georg Herrmannsdörfer

der er jahrelang keinen Kontakt hielt,

alle Angestellten und die Pächter von

Earls Lane. Was macht diesen Film

so besonders, dass wir ihn „alle Jahre

wieder“ sehen wollen? Ich denke es ist

vor allem die Methode, mit der Cedric

das Leben des Earls umkrempelt. Es ist

die Liebe, das Wohlwollen, das Unterstellen

bester Absichten des Großvaters.

Von jemandem geliebt zu werden,

macht großzügig. Der alte Goethe hat

es einmal so formuliert: „Wer die Menschen

behandelt, wie sie sind, macht

sie schlechter. Wer aber die Menschen

behandelt, wie sie sein könnten, macht

sie besser!“ Diese gute Idee stammt

allerdings nicht von Goethe und auch

nicht vom Regisseur des „Kleinen

Lord“! Sie stammt von Gott selbst. ER

hatte die Idee, den Menschen die Liebe

in Person zu schicken mit der Geburt

des Jesuskindes. Weil er wusste,

dass der Mensch sich nur durch bedingungslose

Liebe verändert, nicht durch

Belehrung. Sie können die ganze Bibel

durchblättern, Gott geht es immer um

das eine Prinzip: Indikativ und erst

dann Imperativ, nie umgekehrt. Erst

tut Gott etwas, bevor der Mensch etwas

tun kann. Er hat uns so geschaffen,

dass wir uns danach sehnen, geliebt zu

werden. Darum können wir davon nicht

genug kriegen, nicht vom „Kleinen

Lord“ und hoffentlich auch nicht von

unserem „Großen Lord“!

Andreas Breitfeld,

Referent des

Sportsymposiums

Im Rahmen des Johannesbad Marathon-Programms

bestreitet am

Samstag, 31. Januar 2026, Andreas

Breitfeld im Johannesbad Vortragssaal,

10. Stock, von 14:00 Uhr bis

16:00 Uhr das traditionelle Sportsymposium,

diesmal zum Thema: „Longevity

und Ausdauersport: Freund oder

Feind“. Kann man sich mit zu viel Sport

alt trainieren? Andreas Breitfeld – professioneller

Biohacker, Gründer des

1. Biohacking-Labs und Host des Podcasts

„Die Biohacking Praxis“ zeigt,

warum Ausdauersport ein mächtiges

Werkzeug für Langlebigkeit sein kann

und wie sich die beiden auch im Weg

stehen können. Der Vortrag verbindet

moderne Longevity-Forschung mit

praktischen Strategien für Training,

Erholung und Zellgesundheit – wissenschaftlich

fundiert, verständlich erklärt

und unmittelbar anwendbar.

06 KURZeitung

Dezember 2025 / Januar 2026


Kommentar

Wie ich es sehe

Ungenügend

Hand aufs Herz: Wer schon wäre vor

wenigen Monaten noch wirklich auf die

Idee gekommen, dass Schwarz-Rot sich

im ersten Regierungsjahr mehr oder

weniger genauso ungenügend anstellen

würde wie die vorherige Ampel, die

nach längerem Siechtum bekanntlich

schließlich erlosch. Die allermeisten

Deutschen hätten wohl eher darauf

gewettet, dass Putin die Krim an die

Ukraine zurückgibt als dass Merz, Klingbeil

und Co. dieses Kunststück tatsächlich

vollbringen könnten. Aber man lernt

halt nie aus: Union und SPD schaffen

– wenigstens bisher – das eigentlich

Unmögliche.

Sicher, seit fünf Jahren kommt es zu

einer Ansammlung von Ereignissen,

die das Leben ungefähr so bereichern

wie Fußpilz oder Zahnschmerzen: Die

Corona-Pandemie, Putins Überfall auf

die Ukraine, damit zusammenhängend

„Kanzler: Zuviel versprochen, zu

wenig gehalten

die Energie-Engpässe, eine übergebührliche

Inflation, eine stagnierende

Wirtschaft, eine schädliche US-Zollpolitik,

Protektionismus, geopolitische

Spannungen. Gründe genug, dass

Regierungen und Gesellschaften zusammenrücken

und sich gefälligst zusammenraufen,

um den unzweifelhaft

komplexen Herausforderungen besser

Herr zu werden, möchte man meinen.

Nicht so in Deutschland: Dem Land geht

es dazu offenbar noch immer zu gut.

Nur: Wie lange noch? Nach einer aktuellen

Allensbach-Umfrage hofft derzeit

nur noch eine kleine Minderheit

von 14 Prozent auf einen

baldigen wirtschaftlichen

Aufschwung. Noch ein wenig

pessimistischer: Nur noch 30

Prozent der Leute glauben,

dass Deutschland sich in den

nächsten zehn Jahren generell

positiv entwickeln wird.

Und die Mehrheit ist im Übrigen

auch nicht der Ansicht,

dass die Lage eigentlich besser

ist als die Stimmung. Im

Gegenteil: Angst geht langsam

um, ob Deutschland, der einstige

Export-Weltmeister, die Wende schaffen

und sich, wie nach dem Zweiten

Weltkrieg, noch einmal ein Stück neu

erfinden kann oder vielleicht gar vom

Schicksal früherer Wirtschafts-Champions

heimgesucht wird, nämlich dem

des schleichenden Niedergangs.

Fest steht indes: Der Kanzler hat vollmundig

zu viel versprochen oder, zumindest

bisher, zu wenig gehalten.

Dieser Glaubwürdigkeitsverlust ist

ganz schlecht. Sein Wahlversprechen,

Deutschland schon bis zum vergangenen

Sommer auf einen völlig neuen Kurs

zu hieven, taugt nur noch für das Phrasen-Schwein.

Daran ändern auch ein

paar Bonsai-Teilerfolge in der Außen-,

Europa- und Migrationspolitik wenig.

„Teil des Sondervermögens Infrastruktur

droht zu verpuffen

Drei aktuelle Punkte, bei denen die

Ankündigungen mit der Realität nicht

im geringsten zusammenpassen: Von

KOMMENTAR VON ERNST FUCHS

den Sondervermögen, sprich neuen

Schulden, werden, wie versprochen,

nicht nur neue Investitionen getätigt,

sondern auch bereits länger geplante

und konsumtive Vorhaben fi nanziert,

vor allem im sozialen Bereich, um Luft

im Kernhaushalt zu schaffen. So drohen

die erhofften Effekte durch die Rekordschulden

zum Teil zu verpuffen. Darauf

verweist eine Rechnung der Wirtschaftsweisen:

Nach der bisherigen Ausgabenplanung

in Sachen des Sondervermögens

Infrastruktur von 500 Milliarden

Euro steigt die Wirtschaftsleistung bis

2029 nur um 1, 8 statt um 4,5 Prozentpunkte,

würde die Regierung das Geld

nach den Vorstellungen der Wirtschaftsweisen

optimal investieren. Wenn aber

die Hälfte dieses Sondervermögens Infrastruktur

für Rente, Gesundheit und

Pflege und Subventionen ausgewählter

Gruppen ausgegeben wird, ist es kein

Wunder, wenn die Konjunktur nicht dergestalt

in Schwung kommt, wie man das

einmal ins Schaufenster gestellt hatte.

Dezember 2025 / Januar 2026

UR

KURZeitung

07


Gut zu wissen

Außerdem: Statt des versprochenen

Abbaus von Beamtenstellen und der

Verringerung von Verwaltungskosten

entlarvt der Haushalt 2026 exakt das

Gegenteil dieser Ankündigungen. Selbiges

gilt für Subventionen, die 2026 auf

eine einsame Rekordhöhe klettern.

„Im Land bröckelt vieles,

neuerdings auch schon die

Beschäftigung

Dreh- und Angelpunkt des Regierungshandelns

muss die Stärkung der

Wettbewerbsfähigkeit der deutschen

Wirtschaft sein. Sie ist zwar nicht alles,

aber ohne florierende Wirtschaft

läuft halt nirgends viel. Von der oft beschworenen

Herbstbelebung ist keine

Spur, die Wirtschaft tritt auf der Stelle

im dritten Jahr hintereinander. Eine so

lange Wachstumsschwäche hat es nie

zuvor gegeben. Wie so vieles im Land,

bröckelt neuerdings selbst die Beschäftigung.

Sie geht im Trend zurück, die Arbeitslosigkeit

kriecht langsam auf jetzt

2,9 Millionen nach oben, so dass die

Angst vor Jobverlust, ein Grundgefühl

der 70er bis in die späten Nuller-Jahre,

zurückzukehren droht.

Das ist brandgefährlich. Kaum auszudenken,

würde die Zahl der Arbeitslosen

beträchtlich anwachsen. Schließlich

ist der Arbeitsmarkt zentral für

vieles Weitere, von der Investitionsbereitschaft

über die Stabilität der Staatsfinanzen,

Verteidigungsausgaben, der

Rente und Sozialversicherungen bis zur

politischen und gesellschaftlichen Befriedung.

Umso frappierender, dass die

schwarz-rote Regierungskoalition sich

nicht effektiver dazu aufraffen kann,

dem riesigen Reformbedarf gerechter

zu werden, ohne den weder die Wirtschaft

noch die Sozialsysteme wieder

festeren Boden unten die Füße kriegen.

Oder sollte Merz, Söder, Klingbeil, Bas

und Co. verborgen geblieben sein, dass

ihnen die in Teilen rechtsextreme AfD

im Nacken sitzt, die aus der Opposition

heraus den Himmel auf Erden versprechen

kann, von niedrigeren Steuern,

höheren Renten bis zu Höhenflügen

der Wirtschaft – ungestraft, ohne dazu

einen Nachweis über die finanzielle und

praxistaugliche Bewerkstelligung ihrer

Absichten liefern zu müssen.

„Zufriedenheit mit schwarzroter

Regierung auf Tiefstand

Der Autor

Ernst Fuchs schrieb als Redakteur 50 Jahre

lang ununterbrochen für die Passauer

Neue Presse, in den letzten Jahren auch

für den dazu erworbenen Donaukurier

in Ingolstadt und die Mittelbayerische

Zeitung in Regensburg.

Vom Volontär zum Chefredakteur:

Bis zu seinem Ruhestand zum 1. April

2024 stand der Rudertinger (verheiratet,

zwei Kinder) 15 Jahre lang an der Spitze

der Gesamtredaktion der Heimatzeitung.

Davor war er Lokal- und Politik-Redakteur

und über 15 Jahre lang stellvertretender

Chefredakteur. Ernst Fuchs machte sich

als fast täglicher Kommentator und Leitartikler

der PNP bundesweit einen Namen.

Ministerpräsident Söder würdigte ihn als

einen „der meinungsstärksten Journalisten

Bayerns“: Ernst Fuchs wurde u.a. mit dem

Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet.

Zu seiner neuen Aufgabe sagt Fuchs:

„Ich freue mich auf die Leser und die Kurzeitung.

Sie ist zwar keine Tageszeitung,

aber ein angesehenes Monatsmagazin

mit ordentlicher Reichweite. Ich werde

mich pro Ausgabe in einem Kommentar

mit Sachverhalten und Zuständen

auseinandersetzen, die regional, politisch,

wirtschaftlich, sozial oder gesellschaftlich

relevant sind. Und hoffe, so den einen oder

anderen Denkanstoß geben zu können“.

Die Warnsignale nehmen zu: Laut Umfragen

liegen Union und AfD weitgehend

gleichauf um die 26 Prozent, die

SPD stagniert um die 14 Prozent. Das

heißt, Union und SPD haben demoskopisch

keine Mehrheit mehr. Selbige

wackelt schnell auch im Bundestag, wie

der Rentenstreit offenbart. Laut Politbarometer

glaubt nur eine Minderheit von

38 Prozent, dass die Regierung einen

wichtigen Beitrag zur Lösung der Probleme

in Deutschland leistet. Die Zufriedenheit

mit der Arbeit von Schwarz-Rot

erreicht einen Tiefstwert: 55 Prozent

stellen der Koalition ein eher schlechtes

Zeugnis aus. Völlig desaströs: Nur

noch 17 Prozent der Deutschen trauen

der Union am ehesten zu, mit den Problemen

im Land fertig zu werden. Die

„Mitte-Studie“ der Uni Bielefeld ergab,

dass 15 Prozent der Befragten sich einen

Führer wünschen, der mit starker

Hand regiert. Jede fünfte Person zeigt

sich danach offen für extreme und nationalistische

Positionen. Und: Nach dem

Verteilungsbericht des Wirtschafts- und

Sozialwissenschaftlichen Instituts der

Böckler-Stiftung hat sowohl die Einkommensungleichheit

als auch die Quote

der in Armut lebenden Menschen in

Deutschland einen Höchstwert erreicht.

Das sind alarmierende Zahlen. Sie haben

Gründe. Sie ändern aber nichts

daran, dass die Regierung Merz – auf

Gedeih und Verderb – mit Trump, China,

Putin und den innenpolitischen

Umständen mit der nachgerade fahrlässigen

Verschwendung üppiger Steuereinnahmen

bei niedrigen Zinsen in den

Aufschwungsjahren in der Merkel-Ära

bestmöglich fertig werden muss.

„Mutlose, lauwarme

Kompromisse bleiben

meistens Flickwerk

Unabdingbar sind glasklare, auch unpopuläre

Entscheidungen. Davon jedoch

will Schwarz-Rot aus Angst davor, abgestraft

zu werden, am liebsten wenig bis

gar nichts wissen. Das zeigt sich exemplarisch

u. a. bei der Hilfe für die Ukraine,

die schon seit Olaf Scholz halbherzig

ist, jedenfalls gemessen an der Tragweite

von Putins Angriffskrieg und der

davon für Europa ausgehenden Bedrohung,

bei der zarten Wiederbelebung

der Wehrpflicht, bei der lauwarmen

Bürgergeld-Reform (die fraglos unumgänglich

ist, wobei man sich zugleich

auch wünschen würde, dass die Regierung

sich mit gleicher Intensität endlich

um eine höhere Besteuerung reicher

Firmen-Erben und eine schärfere Bekämpfung

von Geldwäsche und Steuerhinterziehung

kümmert, zumal hier der

08 KURZeitung

Dezember 2025 / Januar 2026


„Zu viel Klein-Klein, zu wenig

Veränderungsbereitschaft

Ertrag für den Staat um ein Vielfaches

höher läge), in der Energiepolitik – und

mit größter Wahrscheinlichkeit auch bei

den anstehenden Reformen der Rente,

der Pflege und des Gesundheitswesens,

auch wenn auf diesen arg reparaturbedürftigen

Großbaustellen noch nichts

Genaueres bekannt ist.

Merz galt im Hinblick auf Wirtschaftsund

Sozialreformen einst als Hoffnungsträger.

Er hat die – nicht zuletzt auch

von ihm persönlich (zu) stark forcierten

– Erwartungen bisher nicht erfüllt. Seine

miserablen Zustimmungswerte sowohl

bei den Arbeitgebern als auch dem

Wahlvolk insgesamt kommen nicht von

ungefähr. Die Regierung leidet darunter,

dass sie jede ihrer Maßnahmen nachgerade

als überirdischen Fortschritt verkauft,

obwohl eigentlich jeder merkt,

dass erstens so viel gar nicht dahinter

steckt und zweitens die Regierung bei

wichtigen Entscheidungen gern kneift

oder sie in Kommissionen verlagert oder

auf die lange Bank schiebt, entweder

wegen Widerstands des Koalitionspartners

oder aus Angst vor einer Watschen

durch betroffene Wähler. Die Bevölkerung

ist zwar pauschal und grundsätzlich

dafür, dass in Deutschland dringend

etwas passieren muss, etwa im sozialen

Bereich oder bei der Arbeitsleistung,

allerdings so gut wie immer mit der entscheidenden

Einschränkung, nur solange

etwaige Einschnitte einen nicht

persönlich betreffen. Das ist durchaus

hinderlich, rechtfertigt allerdings keine

weitere politische Versündigung an der

Zukunft des Landes durch Unterlassung.

Dazu gehört Mut – mit dem es

in der Politiker-Kaste in Deutschland

nicht sehr weit her ist. Weder wird

dem Wähler ausreichend reiner Wein

eingeschenkt noch in aller Regel so gehandelt,

dass es dem Land dient – und

nicht Klientelinteressen. Es geht leider

auch der Regierung Merz, ebenso wie

in den allermeisten Fällen ihren Vorgängern,

darum, gefälligst keine größeren

Wählergruppen zu verprellen, sondern

sich immer an den Umfragewerten zu

orientieren. Diese Strategie des geringsten

Widerstands trägt jedoch allenfalls

kurzfristig. Auf längere Sicht verschlimmert

sie nur die Lage in allen defizitären

Bereichen, wo nur konsequente

fachliche Entscheidungen weiterhelfen.

Und nicht das Klein-Klein-Denken, das

in Deutschland zu weit verbreitet ist.

Veränderungswille wird ausgesprochen

klein geschrieben!

„Wovon soll der Wirtschaftsstandort

Deutschland auf

längere Sicht leben?

Schon richtig: Nur jammern, nörgeln,

schwarzsehen ist keine Lösung. Aber

helfen schönreden und -rechnen, wie

seit vielen Jahren praktiziert, irgendwie

weiter? Nein, sie führen allenfalls in eine

Sackgasse. Picken wir uns nur zwei (von

inzwischen besorgniserregend vielen)

Problemzonen in Deutschland heraus.

Wovon soll diese Republik auf längere

Sicht leben? Die Frage gewinnt an

Brisanz, wenn das Geschäft mit den

Autos den Wohlstand nicht mehr so

gewährleistet wie in den vergangenen

Jahrzehnten? Sehr wahrscheinlich ist,

dass nur eine umfassende Akzeptanz

eines technischen Fortschritts mit einer

digitalen Revolution als zentraler

Baustein das Zeug dazu hat, ein vergreisendes

Land wie Deutschland aus

seiner trägen Modernitätsverweigerung

samt allem wuchernden Populismus

zu befreien. Bis 2036 treten 19,5 Millionen

Deutsche in den Ruhestand, nur

12,5 Millionen junge Menschen rücken

in den Arbeitsmarkt nach. Das zeitigt

schwere Verwerfungen, von der Produktion

über den Staatshaushalt bis zu den

Sozialversicherungen. Nur die digitale

Revolution, die auch Künstliche Intelligenz

beinhaltet, scheint in der Lage,

diese Lücke zusammen mit besserer

Integration von Zuwanderern zu schließen.

Deutschland muss deshalb höllisch

aufpassen, hier nicht abgehängt

zu werden. Denn die digitale und KI-Musik

spielen vorwiegend andernorts,

Gut zu wissen

in den USA, China, aber bisher nicht

hierzulande. Außerdem besteht akuter

Handlungsbedarf, statt einzelne Branchen

mit Subventionen zuzukleistern

sich lieber die staatlichen Ursachen

hoher Standortkosten zielgerichtet vorzuknöpfen:

Zum Beispiel die Fehler bei

der Energiewende, teure Sozialpolitik,

verkrustete Infrastruktur, Regulierung,

Bürokratie. Das ist effektiver und wettbewerbsfreundlicher

als alles mit staatlichen

Zuschüssen recht machen zu

wollen.

Darauf wirft im Übrigen ein Schlaglicht

auch die aktuelle Renten-Debatte. Statt

sich endlich einmal ehrlich zu machen

und die ganze faktische Wahrheit unverzüglich

auf den Tisch zu legen, um

Verabredungen und damit den Frieden

in der Koalition zu wahren und die

Rentner nicht zu vergraulen, will die Regierung

per Gesetz noch 2025 weitere

Unsummen aus dem Bundeshaushalt

in die Rentenkasse umlenken, um das

Rentenniveau zumindest bis 2031 auf

48 Prozent zu halten, sich dabei aber

„Kostenexplosion: Sozialstaat

droht sich selbst zu ruinieren

nicht festlegen, welches Niveau danach

Ausgangspunkt für weitere Schritte sein

soll. 48 Prozent sind bescheiden genug;

sie seien den Rentnern mindestens

herzlich gegönnt, zumal die Rentenhöhe

in Deutschland ohnehin deutlich

niedriger ist als in anderen Industriestaaten.

Nur geht es nicht, dass der

Renten-Zuschuss alsbald womöglich

ein Viertel des Bundeshaushalts verschlingt.

Wo soll das hinführen? Dieser

Verschiebebahnhof lähmt den Staat,

belastet übergebührlich die Jüngeren.

Schwierige Fragen, kein Zweifel. Wer

soll für die Alterung zahlen: Die Rentner,

die brav ihre Beiträge entrichtet

und das Land mit aufgebaut haben –

oder die Jüngeren, die auch nichts dafür

können, dass ihre Zahl schrumpft. So

oder so: Es führt kein Weg daran vorbei,

die Altersversorgung solide auf neue

und breitere finanzielle Beine zu stellen,

zumal sich mit ziemlicher Sicher-

Dezember 2025 / Januar 2026

UR

KURZeitung

09


Gut zu wissen

heit herausschält, dass die gesetzliche

Rentenversicherung für viele Jüngere in

Zukunft nur noch ein Baustein ihrer Altersversorgung

sein kann.

Der Karren im Rentenstreit war zuletzt

verfahren. Merz und Söder zogen alle

Register, um das Rentenpaket der Koalition

und damit womöglich auch die

Regierung gegen den Aufstand der jungen

Renten-Rebellen in der Unionsfraktion

zu retten. Die Kuh war bis Redaktionsschluss

zwar nicht endgültig vom

Eis. Allerdings konnte man vor allem

aus Gründen der Verhältnismäßigkeit

davon ausgehen, dass die junge CDU/

CSU-Abgeordneten-Gruppe bei der Abstimmung

im Bundestag einlenkt, im

Wesentlichen gegen das Versprechen

der Oberen, dass im Zuge der Arbeit

der Rentenkommission schon bis Ende

2026 eine tiefergreifende Reform in trockene

Tücher gepackt sein soll. Angeblich

sollen die Rentenfachleute dabei

alles auf den Prüfstand stellen dürfen,

von einem späteren Renteneintrittsalter

über das Rentenniveau, die Rente

mit 63 bis zur Einbeziehung weiterer

Gruppen wie Selbstständige und Beamte

(was passiert eigentlich mit deren

Pensions-Niveau?) ins System und

etwaiger Heranziehung weiterer Einkunftsarten

wie Kapitalerträge. Das hört

sich zunächst gut an. Aber ob dabei

letztendlich etwas herauskommt, bleibt

völlig offen, weil die Vorschläge der Rentenkommission

unverbindlich sind. Die

Entscheidungen trifft der Bundestag.

Davon abgesehen bleibt der Widerspruch:

Warum erzwingt die Regierung

jetzt ein Rentenpaket, das

massive Mehrbelastungen für den

Bundeshaushalt bringt, um dann eine

Experten-Kommission einzusetzen, die

wohl umso schärfer eine Kehrtwende

vollziehen muss. Wer soll diese Reihenfolge

verstehen, rein sach- und nicht

machtpolitisch? Auf die paar Monate

bis zur Empfehlung der Rentenkommission

wäre es wohl auch nicht mehr

angekommen. Im Übrigen, unabhängig

davon: Selbst die beste Rentenformel

ist allenfalls noch die Hälfte wert, wenn

die Wirtschaft in Deutschland als Basis

des ganzen Systems nicht in Schwung

kommt.

„Merz schon am Scheideweg:

Dann gute Nacht, Deutschland!

So schließt sich ein Kreis: Merz steht

schon am Ende des ersten Regierungsjahres

am Scheideweg: Der Sozialstaat

ist eine große, sensible Errungenschaft.

Aber so wie bisher kann es nicht weitergehen,

weil die Kosten durch die Decke

explodieren und er sich dergestalt

selbst ruiniert. Die Sozialsysteme müssen

so geregelt werden, dass sie fi nanzierbar

bleiben. Die Zahlen sprechen

für sich: Deutschland gibt mit 41 Prozent

der Gesamtausgaben mittlerweile

mehr Geld für soziale Sicherung aus als

jeder andere EU-Staat, inclusive der in

dieser Disziplin bisher eindeutig füh-

renden Skandinavier, Österreicher und

Schweizer. Überdurchschnittlich hoch

sind hierzulande mit elf Prozent auch

die Ausgaben für die öffentliche Verwaltung,

während Deutschland im Bildungsbereich

mit 9,3 Prozent der Gesamtausgaben

das Schlusslicht bildet.

Das ist eine Schande für sich, ein Attentat

auf Gegenwart und Zukunft dieser

Republik, die auf bestmögliche Bildung

und Ausbildung angewiesen ist. Wenn

man dann noch in Rechnung stellt,

dass die Schweizer 200 Stunden im

Jahr mehr arbeiten als die Deutschen,

die Amerikaner 400, die Polen 600 und

die Chinesen 800 Stunden, die Deutschen

zugleich aber die meisten Feier-,

Urlaubs- und Krankheitstage haben,

dann ergeben sich daraus aufschlussreiche

Anhaltspunkte, die, natürlich

zusammen mit anderen Standortfaktoren,

dazu beitragen, dass der Standort

Deutschland längst nicht mehr so rund

läuft wie früher. Die meisten Defizite

haben sich durch Liegenlassen oder allenfalls

kosmetisches Übertünchen in

den vergangenen 20 Jahren angehäuft,

zumeist aus einem Hang zur Bequemlichkeit

der Regierungen als auch dem

größten Teil der Bevölkerung.

Merz und die Parteien der Mitte haben,

das müsste mittlerweile eigentlich jedem

noch klarer sein als Felsquellwasser,

wirklich nur noch wenige Patronen,

um existenzielle Treffer zu landen. Platzen

sie oder gehen die Schüsse daneben,

dann gute Nacht, Deutschland!

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10 KURZeitung

Dezember 2025 / Januar 2026


HEILKUNST &

UNTERNEHMERGEIST

70 JAHRE

DR. MED. JOHANNES ZWICK


Gut zu wissen

Ein Glückwunschbuch der Würdigung, der Dankbarkeit und des Respekts

Zwischen Stethoskop und Unternehmergeist

70 Jahre Dr. med. Johannes Zwick

Wer dieses Buch aufschlägt, dessen

Titel eine Seite vorher veröffentlicht

ist, begegnet einer außergewöhnlichen

Persönlichkeit, deren Lebenswerk und

Wirken weit über einzelne Erfolge hinausweisen.

Es ist ein Buch der Würdigung, der

Dankbarkeit und des Respekts – von Persönlichkeiten

aus Politik, Wirtschaft und

Gesellschaft, von Freundinnen und Freunden,

Weggefährtinnen und Weggefährten,

von Kolleginnen und Kollegen. Sie alle eint

der Wunsch, Dr. med. Johannes Zwick anlässlich

seines 70. Geburtstages zu gratulieren

und ihm für seinen unermüdlichen

Einsatz auf vielen Ebenen Anerkennung

auszusprechen. Dr. med. Johannes Zwick

ist weit mehr als ein erfolgreicher Arzt: Er

vereint in besonderer Weise medizinische

Exzellenz, unternehmerischen Weitblick

und gesellschaftliches Engagement. Als

langjähriger Aufsichtsratsvorsitzender des

Familienunternehmens Johannesbad, einem

der bedeutendsten Gesundheitsunternehmen

Deutschlands mit rund 2.400

Mitarbeitenden, hat er Maßstäbe gesetzt

– für innovative Therapiekonzepte, für

eine moderne Ausbildung in Schulen für

Gesundheitsberufe, für nachhaltige Gesundheitsdienstleistungen

in Rehabilitationskliniken

sowie für eine verantwortungsvolle

Unternehmensführung. Die von ihm

geschaffenen Einrichtungen helfen täglich

unzähligen Menschen, Lebensqualität

und Gesundheit zu bewahren oder wieder

zu erlangen. Gleichzeitig hat er immer

auch das Gemeinwohl im Blick behalten,

etwa in seiner Rolle als Vorsitzender der

Arbeitsgruppe Gesundheitswirtschaft des

Wirtschaftsbeirats Bayern sowie durch ehrenamtliche

Tätigkeiten, beispielsweise als

langjähriger Vorsitzender von Power-Child,

gemeinnütziger Verein zur Prävention von

chen. In diesem Buch finden sich herzliche

Glückwünsche und wertschätzende Worte.

Einige davon werden nachfolgend veröffentlicht.

Einige wenige repräsentativ für

zum Ausdruck gebrachte Verdienste des

Jubilars ist regional Tobias Kurz, Erster Bürgermeister

von Bad Füssing. Ernst Fuchs,

über 30 Jahre Leitartikler und 15 Jahre

Chefredakteur der Passauer Neuen Presse

ist es vorbehalten unter der Schlagzeile

„Ein ewig junger Visionär“ schon einleitend

auf den Punkt zu kommen: „Nimmermüder

und visionärer Vollblut-Unternehmern,

Mediziner, gesundheitspolitischer Ideengeber,

Pfleger bayerischen Brauchtums,

als Mitglied der kulturell und sozial engagierten

„Filser Buam“, Jäger und Hundeliebhaber,

großzügiger Gastgeber, nicht

„Es ist schön, Menschen in unserer

Heimat zu wissen, die

mit Herzblut ihre Aufgaben erfüllen.“

nur hochkarätiger Diskussionsrunden, in

offener Weltläufigkeit, intellektuell, neugierig,

Genussmensch, Verfechter hoher

Sportlichkeit – und nicht zuletzt ausgeprägter

Familienmensch als stolzer Vater

dreier Kinder. All das verkörpert Dr. Johannes

Zwick, langjähriger Geschäftsführer

und heute Aufsichtsratsvorsitzender der

Johannesbad Gruppe, einem erfolgreich

expandierenden

Unternehmensverbund,

weiterhin zu 100 Prozent in Familienbesitz.“

Neben Ministerpräsident Dr. Markus

Söder, Landtagspräsidentin Ilse Aigner,

Wirtschaftsminister und stellvertretender

Ministerpräsident Hubert Aiwanger, Klaus

Holetschek, Vorsitzender der CSU-Fraktion

im Bayerischen Landtag und Gesundheitsministerin

Judith Gerlach, gratulieren

sowie viele weitere Persönlichkeiten des

öffentlichen Lebens regional und überre-

sexueller Gewalt an Kindern und Jugendligional.

Interessant sind die Schlagzeilen,

beispielsweise von Europaminister Eric

Beißwenger: „Schritt für Schritt haben Sie

die Johannesbad Gruppe mit medizinischer

Expertise und unternehmerischem

Weitblick zu einem deutschlandweit führenden

Gesundheitsdienstleister ausgebaut“.

Landtagsabgeordneter Bernhard

Seidenath, der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses

des Landtags wählte die

Zusammenfassung: „Ein herzliches ‚Vergelt’s

Gott‘ für unser so angenehmes und

wertschätzendes Miteinander. Wir werden

auch weiterhin am gleichen Strang in die

gleiche Richtung ziehen!“ Altlandrat Franz

Meyer, als Staatssekretär Mitglied der

Staatsregierung, titelt vor seinem Glückwunsch:

„35 Jahre habe ich die Erfahrung

gemacht, dass du immer ein ehrlicher, verlässlicher

und offener Partner gewesen bist

– auf Dein Wort war immer Verlass“. Landrat

Raimund Kneidinger hat die Schlagzeile

gewählt: „Es ist schön, Menschen in unserer

Heimat zu wissen, die mit Herzblut ihre

Aufgaben erfüllen.“ Rechtsanwältin Prof.

Dr. Iris Koller fasst zusammen: „Wir feiern

einen ganz besonderen Menschen, der

über Jahrzehnte das Gesundheitswesen

mitgestaltet und vorangetrieben hat, wie

kaum ein anderer.“ Viele weitere Gratulanten,

wie der Freund Herbert Zelzer, informieren

auch über Persönliches. Abschließend

ist die Kurzeitung Bad Füssing mit

Glückwünschen an der Reihe: Vielleicht

wird doch noch der Wunsch des Jubilars

erfüllt, ein Buch über die gemeinsamen

67 Jahre zu schreiben. Möge diese Weihnachts-

und Neujahrsausgabe zum Anlass

dienen, einen Moment auf die außergewöhnliche

Rolle von Dr. Johannes Zwick zu

blicken – als Arzt, Unternehmer, Visionär

und Mensch.

Rudolf G. Maier

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Dezember 2025 / Januar 2026


IN DER BRANCHE HABEN

SIE ALS UNTERNEHMER

MASSSTÄBE GESETZT

VON MINISTERPRÄSIDENT

DR. MARKUS SÖDER

Sehr geehrter Herr Dr. Zwick,

herzliche Gratulation zu Ihrem Geburtstag!

Bad Füssing genießt weit über die Grenzen des Freistaats

hinaus einen exzellenten Ruf als Kurort. Die

große Attraktivität und Beliebtheit der Johannesbad

Therme ist insbesondere Ihrem tatkräftigen Wirken

zuzuschreiben. Mit großer Einsatzbereitschaft, innovativem

Denken und Handeln entwickelten Sie weiter,

was Ihre Eltern begründeten. In Ihrer Branche haben

Sie als Unternehmer Maßstäbe gesetzt, in der Region

haben Sie entscheidend zur dauerhaften Stärkung

von Tourismus und Wirtschaft beigetragen. Für dieses

Engagement gelten Ihnen besonders heute Dank und

Anerkennung!

Alles Gute für das neue Lebensjahr!

Mit freundlichen Grüßen

Dezember 2025 / Januar 2026

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KURZeitung

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Foto: Laurence Chaperon / Bayerischer Landtag

LIEBER JOHANNES, WEITERHIN ERFOLG

UND KRAFT, VIELE GLÜCKLICHE

MOMENTE SOWIE GOTTES SEGEN

VON ILSE AIGNER

Lieber Johannes,

ganz herzlich gratuliere ich Dir zu Deinem

70. Geburtstag.

„Freiheit ist die Möglichkeit, das zu tun,

was man für richtig hält.“

Ludwig Erhard

Möge Dir das neue Lebensjahr viele Momente der Freiheit

schenken – die Freiheit, Deinen eigenen Weg zu

gehen, Deine Überzeugungen zu leben und das zu tun,

was Du für richtig hältst.

Ganz im Sinne Ludwig Erhards wünsch’ ich Dir stets

die Kraft und den Mut, Dein Leben selbst zu gestalten.

Liebe Johannes, ich wünsche Dir heute einen schönen

Ehrentag im Kreise Deiner Familie und Freunde und

für die kommende Zeit vor allem Gesundheit, weiterhin

Erfolg und Kraft, viele glückliche Momente sowie

Gottes Segen.

Mit herzlichen Grüßen aus dem Maximilianeum

Ilse Aigner

14 KURZeitung

Dezember 2025 / Januar 2026


GERNE VERBINDE

ICH MEINE GLÜCK-

WÜNSCHE MIT MEINER

HOCHACHTUNG FÜR

IHRE UNTERNEHMERISCHEN

LEISTUNGEN

VON HUBERT AIWANGER,

STAATSMINISTER FÜR WIRTSCHAFT,

LANDESENTWICKLUNG UND ENERGIE,

STELLVERTRETENDER MINISTERPRÄSIDENT

Sehr geehrter Dr. Zwick,

zu Ihrem 70. Geburtstag gratuliere ich Ihnen sehr

herzlich. Ich darf Ihnen auch die besten Glückwünsche

von Herrn Staatssekretär Tobias Gotthardt

übermitteln.

Gerne verbinde ich diese Glückwünsche mit meiner

Hochachtung für Ihre unternehmerischen Leistungen.

Über Jahrzehnte hinweg haben Sie die Johannesbad

Gruppe als Vorstandsvorsitzender und bis heute als

Aufsichtsratsvorsitzender entscheidend geprägt und

weiterentwickelt. „Gesundheit ist unser Leben“ ist

dabei nicht nur das Motto des Unternehmens, sondern

auch Ihr ganz persönliches Credo. Denn Ihnen

ist es ein zentrales Anliegen, die Lebensqualität der

Menschen durch das Angebot in Ihren Einrichtungen

nachhaltig zu steigern. So bietet die Johannesbad

Gruppe an mittlerweile zwölf Standorten mit Fachkliniken

oder Reha-Zentren umfangreiche medizinische

Leistungen an. Gleichzeitig sind Sie Ihrem Hauptstandort

Bad Füssing stets treu geblieben. Die dortige

Johannesbad-Therme hat sich zu einer der größten in

ganz Europa entwickelt und Bad Füssing so zu einem

der wichtigsten Kurorte in ganz Bayern gemacht. Für

Ihren Einsatz möchte ich Ihnen aufrichtig danken.

Ich hoffe, dass Sie Ihren Geburtstag nach Ihren Vorstellungen

verbringen können. Für Ihre weitere Arbeit

wünsche ich Ihnen weiterhin viel Erfolg sowie Ihnen

persönlich alles erdenklich Gute, Zufriedenheit und

vor allem Gesundheit.

Mit freundlichen Grüßen

Hubert Aiwanger

Dezember 2025 / Januar 2026

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KURZeitung

15


©Foto CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag

IN EINER ZEIT, IN DER WERTEORIENTIERUNG

NICHT SELBSTVERSTÄNDLICH IST, IST DAS

WIRKEN VON DR. MED. JOHANNES ZWICK

EIN VORBILD, DAS WEIT ÜBER BAD FÜSSING

HINAUS AUSSTRAHLT

VON KLAUS HOLETSCHEK, MDL

Mit Dr. med. Johannes Zwick feiert eine Persönlichkeit

ihren 70. Geburtstag, die in besonderer Weise für

ärztliche Verantwortung, unternehmerische Tatkraft

und gesellschaftliches Engagement steht. Sein beruflicher

Weg ist beispielhaft für ein Lebenswerk, das von

Verlässlichkeit, Weitblick und einem tiefen Werteverständnis

geprägt ist.

Seit vielen Jahrzehnten prägt Dr. Zwick das medizinische

und wirtschaftliche Leben in Niederbayern,

insbesondere in Bad Füssing, wo er mit seiner Familie,

seiner Arbeit und seinem Unternehmen fest verwurzelt

ist. Ausgehend von seiner ärztlichen Tätigkeit hat er

früh erkannt, dass eine moderne und zukunftsfähige

Gesundheitsversorgung nur mit unternehmerischer

Initiative und Verantwortung gelingen kann. Diese

Erkenntnis setzte er konsequent in die Praxis um, mit

großem Erfolg und stets mit Blick auf das Wohl der

Menschen.

Unter seiner Führung entwickelte sich das Familienunternehmen

Johannesbad zu einem herausragenden

16 KURZeitung

Dezember 2025 / Januar 2026


Beispiel für eine Medizin, die höchste Qualität mit

Menschlichkeit verbindet. Das Leitbild des Unternehmens

trägt unverkennbar seine Handschrift. Innovation,

Verlässlichkeit und der Anspruch, das Wohl

der Patientinnen und Patienten über alles zu stellen,

prägen sein Wirken. Er zeigt, dass wirtschaftlicher Erfolg

und soziale Verantwortung keine Gegensätze sind,

sondern sich gegenseitig ergänzen und stärken.

Besonders beeindruckend ist die Haltung, mit der Dr.

Zwick führt. Er handelt besonnen und konsequent,

ist stets sachorientiert und besitzt ein feines Gespür

für Menschen. Er versteht es, Vertrauen zu schaffen

– bei Mitarbeitenden ebenso wie bei Partnern und

Patientinnen. Sein Führungsstil ist geprägt von Klarheit

und Fairness sowie von einem Verantwortungsbewusstsein,

das über den Tag hinausreicht. Seine

Bodenständigkeit und sein persönliches Engagement

verbinden ihn eng mit seiner niederbayerischen

Heimat.

Über seine unternehmerische Tätigkeit hinaus engagiert

sich Dr. Zwick seit vielen Jahren für die Weiterentwicklung

der Gesundheitswirtschaft in Bayern. Als

Aufsichtsratsvorsitzender der Johannesbad Gruppe

sowie als Vorsitzender des Fachausschusses Gesundheitswirtschaft

im Wirtschaftsbeirat Bayern bringt er

seine Erfahrung, seine medizinische Kompetenz und

seine ethische Haltung in zentrale Zukunftsfragen

des Gesundheitswesens ein. Sein Wort hat Gewicht,

weil er Fachwissen mit Glaubwürdigkeit und Haltung

verbindet. Damit ist er zu einer wichtigen Stimme an

der Schnittstelle von Medizin, Wirtschaft und Politik

geworden.

Bemerkenswert ist auch sein Blick über den Tellerrand

hinaus. Dr. Zwick ist ein Mensch, der neugierig

bleibt und den Mut hat, neue Entwicklungen frühzeitig

aufzugreifen. In seinem Buch „Der Lebenscode: Die

Longevity-Methode für ein langes, gesundes Leben“

zeigt er, wie medizinische Forschung, Lebensstil und

moderne Präventionsstrategien zusammenspielen

können, um Gesundheit und Lebensqualität nachhaltig

zu fördern. Mit Themen wie Zellregeneration, personalisierte

Ernährung oder den Einfluss mentaler Stärke

auf die körperliche Vitalität beweist er, dass er nicht

nur in der Versorgung denkt, sondern auch in der Vorsorge

und dass Fortschritt für ihn immer am Menschen

beginnt. Dieses Werk steht exemplarisch für seinen

weiten Horizont, seinen Innovationsgeist und sein

tiefes Verständnis dafür, wie Wissenschaft und praktische

Lebensführung zusammenwirken können.

Sein Lebenswerk ist weit mehr als die Erfolgsgeschichte

eines Unternehmens. Es ist Ausdruck einer

tiefen Überzeugung, dass wirtschaftliches Handeln

immer dem Menschen dienen muss. Zugleich zeigt

es, wie eng die Geschichte der Familie Zwick mit der

wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung

ihrer Heimatregion und auch des gesamten Freistaats

Bayern verbunden ist. Das, was in Bad Füssing entstanden

ist, steht heute beispielhaft für die Stärke

und Innovationskraft bayerischer Mittelständler, die

Verantwortung übernehmen, Arbeitsplätze schaffen

und Zukunft gestalten. In einer Zeit, in der Werteorientierung

und langfristiges Denken nicht selbstverständlich

sind, ist sein Wirken ein Vorbild, das weit über Bad

Füssing hinaus ausstrahlt.

Lieber Dr. Zwick, zu Ihrem 70. Geburtstag gratuliere

ich Ihnen von Herzen. Sie haben in den vergangenen

Jahrzehnten viel geschaffen – für Ihre Patientinnen

und Patienten, für Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

für Ihre Region und für den Freistaat Bayern. Ihre

Tatkraft, Ihre Menschlichkeit und Ihr Verantwortungsbewusstsein

sind beeindruckend. Für die kommenden

Jahre wünsche ich Ihnen Gesundheit, Zufriedenheit,

Gottes Segen und weiterhin die Freude, mit Ihrer Erfahrung

und Ihrer Persönlichkeit Wirkung zu entfalten.

Mit großer Wertschätzung und den besten Wünschen

Klaus Holetschek, MdL

Vorsitzender der CSU-Fraktion im Bayerischen

Landtag

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KURZeitung

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©Foto StMGP

ES HEISST: „NICHT DIE JAHRE IN UNSEREM LEBEN

ZÄHLEN, SONDERN DAS LEBEN IN UNSEREN JAHREN.“

IN DIESEM SINN MÖGEN SIE MIT STOLZ AUF IHR

LEBENSWERK UND MIT ZUVERSICHT IN DIE

ZUKUNFT BLICKEN.

VON JUDITH GERLACH, STAATSMINISTERIN

FÜR GESUNDHEIT, PFLEGE UND PRÄVENTION

Sehr geehrter Herr Dr. Zwick,

zu Ihrem 70. Geburtstag wünsche ich Ihnen von

Herzen viel Gesundheit, Zufriedenheit und weiterhin

viel Tatkraft. Mit Ihrem Engagement in der Johannesbad

Gruppe setzen Sie Maßstäbe in der medizinischen

Versorgung, der Rehabilitation und insgesamt für die

Gesundheits- und Pflegewirtschaft im Freistaat – und

das seit über 60 Jahren und inzwischen in dritter

Generation unter Führung Ihres Sohnes Markus.

Seit der Gründung führen Sie den Ausschuss Gesundheitswirtschaft

im Wirtschaftsbeirat Bayern und

stärken so ehrenamtlich den Dialog zwischen Wirtschaft,

Politik und den vielen Stakeholdern. Sie setzen

sich dafür ein, dass wir in Bayern unsere Position als

Gesundheitsland weiter ausbauen. Dabei tragen Ihre

Impulse und Ihr praktisches Schaffen mit Angeboten

in Gesundheit, Pflege und Prävention dazu bei, den

Standort zu stärken. So schaffen Sie nicht nur wirtschaftlichen

Wert, sondern sichern auch zukunftsfähige

Arbeitsplätze in der Region.

Es heißt: „Nicht die Jahre in unserem Leben zählen,

sondern das Leben in unseren Jahren.“ In diesem Sinn

mögen Sie mit Stolz auf Ihr Lebenswerk und mit Zuversicht

in die Zukunft blicken.

Für Ihr Wirken danke ich Ihnen herzlich und wünsche

Ihnen alles erdenklich Gute für die Zukunft!

Ihre

Judith Gerlach, MdL

Bayerische Staatsministerin für Gesundheit,

Pflege und Prävention

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KURZeitung

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MIT IHREN IDEEN, IHREM UNTER-

NEHMERISCHEN GESPÜR UND IHREM

ENGAGEMENT HABEN SIE MASSGEBLICH

DAZU BEIGETRAGEN, DASS BAD FÜSSING

HEUTE DAS IST, WAS ES IST: EIN ORT,

DER GESUNDHEIT, LEBENSQUALITÄT UND

ZUKUNFT MITEINANDER VERBINDET

VON TOBAS KURZ, ERSTER BÜRGERMEISTER

DER GEMEINDE BAD FÜSSING

Sehr geehrter Herr Dr. Zwick,

„Erfolg ist kein Zufall. Er ist das Ergebnis von klarem

Denken, harter Arbeit und der Fähigkeit, Visionen

in Wirklichkeit zu verwandeln.“ Dieser Gedanke – in

vielen Varianten überliefert – könnte aus Ihrer Feder

stammen. Denn Sie, lieber Herr Dr. Zwick, haben mit

Ihrem Wirken über Jahrzehnte hinweg genau das

bewiesen: Weitblick, Tatkraft und den Mut, groß zu

denken.

Seit nunmehr über 60 Jahren steht der Name Johannesbad

für Fortschritt, Verantwortung und Innovationsgeist

– untrennbar verbunden mit Ihrer Familie

und mit Ihnen persönlich. Sie haben das Erbe Ihrer

Eltern nicht nur fortgeführt, sondern zu einem modernen

Gesundheitskonzern geformt, der weit über

Bad Füssing hinaus Strahlkraft besitzt. Mit Ihren

Ideen, Ihrem unternehmerischen Gespür und Ihrem

Engagement haben Sie maßgeblich dazu beigetragen,

dass Bad Füssing heute das ist, was es ist: ein Ort, der

Gesundheit, Lebensqualität und Zukunft miteinander

verbindet.

Zum 70. Geburtstag dürfen Sie, sehr geehrter Herr Dr.

Zwick, mit Stolz auf ein Lebenswerk blicken, das weit

über wirtschaftlichen Erfolg hinausgeht. Sie haben

Perspektiven geschaffen, Arbeitsplätze gesichert

und mit dem Johannesbad einen Ort des Heilens, des

Lernens und des Lebens geformt – ein Sinnbild für

nachhaltigen Fortschritt.

Das vergangene Jahr mit den großen Jubiläumsfeierlichkeiten

zum 60. Geburtstag des Johannesbads hat

eindrucksvoll gezeigt, welche Bedeutung Ihre Vision

bis heute hat. Sie haben sich nie mit dem Erreichten

zufriedengegeben. Ihr Denken war und ist stets von

der Zukunft geprägt: von der Überzeugung, dass man

Gesundheit aktiv gestalten kann.

In jüngster Zeit widmen Sie sich dem Thema Longevity,

der Langlebigkeit. Es ist ein Thema, das wie für Sie gemacht

ist. Denn Sie haben Ihr Leben lang gezeigt, dass

Älterwerden nicht Stillstand bedeutet, sondern eine

Gelegenheit ist und Räume eröffnet, immer wieder

Neues zu entdecken und neugierig zu bleiben. „Nicht

die Jahre im Leben zählen, sondern das Leben in den

Jahren“, hat Adlai E. Stevenson einmal gesagt – und

kaum jemand verkörpert diesen Satz so überzeugend

wie Sie.

In einer Zeit, in der immer mehr Menschen ein langes

Leben anstreben, zeigen Sie, dass wahre Lebensqualität

aus Neugier, Bewegung und Gestaltungswillen

entsteht. Ihr Engagement für die Erforschung und

Förderung gesunden Alterns ist dabei mehr als ein

neues Kapitel – es ist die konsequente Fortsetzung

Ihres Lebenswerks: Gesundheit neu denken, Zukunft

gestalten.

Ich wünsche Ihnen zu Ihrem 70. Geburtstag im Namen

der Gemeinde Bad Füssing von Herzen alles Gute –

Gesundheit, Zufriedenheit und weiterhin die Freude

am Diskurs, an der Innovation, am Gestalten.

Ihr

Tobias Kurz

Erster Bürgermeister der Gemeinde Bad Füssing

20 KURZeitung

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Von ganzem Herzen wünsche ich Ihnen und Ihren Lieben – und allen,

für die Sie da sind und die Ihnen am Herzen liegen – einen gesegneten

Advent und eine gnadenvolle und herzerwärmende Feier der Ankunft

des göttlichen Kindes unter uns Menschen

Von Dr. Stefan Oster SDB

Gut zu wissen

Liebe Leserinnen und Leser der

Kurzeitung Bad Füssing, liebe

Schwestern und Brüder im Glauben!

Wir befinden uns noch in der Zeit des Advents,

in der wir auf die Feier der Geburt

unseres Herrn Jesus Christus zugehen.

Im Grunde aber ist unser ganzes Leben

ein Advent: Ein geduldiges, frohes Zugehen

auf die Wiederkunft unseres Herrn

Jesus Christus. Ein Leben mit unserem

Herrn und Erlöser, von dem wir schon berührt

sind – und der sich danach sehnt,

dass wir ihn immer besser verstehen, mit

einem liebenden Herzen und wachem

Verstand.

Und so möchte ich Sie gerade nun und

in der kommenden Zeit dazu ermuntern,

die je eigene Gestaltung Ihres geistlichen

Lebens mit Gebet, Schriftlesung und

Gottesdienstbesuch bewusst und immer

wieder neu zu vertiefen, gleichsam

als Vorbereitung und Vertiefung der Geheimnisse,

die wir gläubig vollziehen und

erleben dürfen.

Von ganzem Herzen wünsche ich Ihnen

und Ihren Lieben – und allen, für die

Sie da sind und die Ihnen am Herzen

liegen – einen gesegneten Advent und

eine gnadenvolle und herzerwärmende

Feier der Ankunft des göttlichen Kindes

unter uns Menschen. Kommen Sie auch

gut und gesund ins Neue Jahr 2026 und

möge Sie der Segen unseres Herrn allezeit

begleiten.

Mit den besten Segenswünschen

Dr. Stefan Oster SDB

Bischof von Passau

H. H. Bischof Dr. Stefan Oster, SDB

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KURZeitung

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Aus Bad Füssing

Weihnachtlicher Panoramaweg

Die Weihnachtszeit dauert nur etwa

zweieinhalb Wochen, aber sie zeichnet

sich durch eine einzigartige Dichte an

kirchlichen Festen aus. Mir legt sich der

Vergleich mit einem alpinen Panoramaweg

nahe, der den Wanderern auf kurzer

Strecke eine ganze Fülle an gewaltigen

Bergmassiven, eindrucksvollen Gipfeln

Von Bernd Kasper

Bernd Kasper, Pfarrer im Pfarrverband Bad Füssing: „Starten wir also in der ‚Heiligen

Nacht‘. Uns wird feierlich verkündet: Heute ist euch der Retter geboren. Gott

begegnet uns auf Augenhöhe im Kind von Bethlehem.“

und atemberaubenden Aussichten bietet.

Wir sind eingeladen, ihn zu gehen

– gleichsam unter der Sonne (oder mit

einem anderen Bild: vor dem Horizont)

der Botschaft von der Auferstehung Jesu

Christi.

Starten wir also in der „Heiligen Nacht“.

Uns wird feierlich verkündet: Heute ist

euch der Retter geboren. Gott begegnet

uns auf Augenhöhe im Kind von Beth-

lehem. Am folgenden Tag ruft uns das

Evangelium auf, Weihnachten in „globaler“

Perspektive zu betrachten: Das göttliche

„Wort“, das schon immer da war

und dem alles sein Entstehen verdankt,

es ist „Fleisch geworden“ und hat unter

uns Wohnung genommen. Wer sich davon

„ansprechen“ lässt, es aufnimmt,

bekommt dadurch Anteil am göttlichen

Leben.

Stunden

Wenige

später,

am 2. Weihnachtsfeiertag,

richtet

sich der Blick auf

den hl. Stephanus:

Er wird gesteinigt,

weil er

sich zum auferstandenen

Christus

Jesus

bekennt

und freimütig vom

„offenen Himmel“

spricht. Wenn wir

an dieser Stelle

zurückschauen

auf das zuvor Gefeierte,

kann uns

deutlich

werden:

Mit dem Kind von

Betlehem

öffnet

sich auch uns der

Himmel.

Freilich

dürfen wir nicht

bei der vermeintlichen

„Idylle“ der

Krippe stehen bleiben, sondern wir sind

gerufen, den Weg Jesu mitzugehen und

– im Glauben an seine Auferstehung –

über die irdische Welt hinauszuschauen.

Wir setzen die Tour fort. Was uns vor Augen

tritt, ist nun weniger „aufwühlend“.

Mit dem Fest der „Heiligen Familie“

(Sonntag nach Weihnachten) verbinden

sich zahlreiche – manchmal süßliche –

Bilder vom Jesuskind, das in einer Wohnstube

Jesus und Maria bei der Arbeit

hilft. Die Botschaft dahinter lässt sich

freilich auch nüchterner sagen: Jesus ist

– wie unzählige andere Menschen auch

– in einer Familie aufgewachsen und von

ihr geprägt worden. Er hat das bekommen,

was er brauchte, um seinen Weg

in „Einheit mit Gott“ und Verbundenheit

mit den Menschen gehen zu können. Es

ist naheliegend, dass wir angesichts der

„Heiligen Familie“ an unsere Familien

denken, an das was uns geprägt hat oder

auch an das, was wir anderen mitgeben.

Allmählich nähern wir uns einer Schwelle,

die es zu überschreiten gilt: Ein Jahr

„Am Neujahrstag stellt uns die

kirchliche Liturgie Maria vor

Augen: Sie ist die ,Hoffnungsgestalt‘

schlechthin und ermutigt uns, im Blick

auf ihren Sohn Jesus Christus das neue

Jahr zu beginnen und zu gestalten.“

geht zu Ende. Wir tun gut daran, zurückzublicken

und für alles Geschenkte, für

alles Wachstum, für allen Segen zu danken.

Freilich nehmen wir auch das Belastende,

Beängstigende und Ungewisse

in den Blick und bitten Gott um seinen

Beistand und um die nötige Kraft für den

weiteren Weg. „In deiner Hand steht meine

Zeit“ (Ps 31,16). Die Betrachtung dieses

Psalmwortes kann helfen, das Jahr

zuversichtlich zu beschließen. Am Neujahrstag

stellt uns die kirchliche Liturgie

Maria vor Augen: Sie ist die „Hoffnungsgestalt“

schlechthin und ermutigt uns,

im Blick auf ihren Sohn Jesus Christus

das neue Jahr zu beginnen und zu gestalten.

Der Segen, der von ihm ausgeht,

wird vielerorts auch durch die Sternsinger

ausgesprochen und an Haustüren

mit der Abkürzung „C + M + B“ (Christus

mansionem benedicat: Christus segne

das Haus) sichtbar gemacht.

Bald darauf bietet sich uns nochmals die

Möglichkeit, uns vom „weihnachtlichen

An- und Ausblick“ faszinieren zu lassen.

Der 2. Sonntag nach Weihnachten

22 KURZeitung

Dezember 2025 / Januar 2026


Aus Bad Füssing

verweist uns wieder auf das „fleischgewordene

Wort“, das uns geschenkt ist

und uns zur Antwort aufruft. Es folgt das

sogenannte Fest „Dreikönig“. Das Evangelium

von den „Sterndeutern aus dem

Osten“, die nach langem Weg schließlich

zum „Kind von Betlehem“ gelangen

– oder besser: geführt werden, macht

uns deutlich: Jesus ist der Heiland für

alle Menschen, ganz gleich aus welchem

Land sie kommen oder welche Hautfarbe

sie haben. Es lohnt sich, zu ihm aufzubrechen

und dabei zu vertrauen: Auch

für uns gibt es so manchen Stern, der

uns – hin und wieder auch über Umwege

– zu ihm führt.

Schließlich gelangen wir ans Ende der

„Wanderung“. Es ist, als hätten wir auf

einmal eine gewaltige Entfernung zurückgelegt

und ließen das Betrachtete

und Erfahrene weit hinter uns. Am Fest

„Wie uns nahegebracht wird, beginnt

er von nun an sein öffentliches

Wirken als ,geliebter Sohn‘, an

dem Gott ,Gefallen gefunden‘ hat. Er

wird sich dafür einsetzen, dass auch

andere sich als ,geliebte Söhne und

Töchter Gottes‘ erfahren können.“

der „Taufe des Herrn“ (Sonntag nach

Dreikönig) tritt uns Jesus nicht mehr als

kleines Kind, sondern als Erwachsener

vor Augen. Er lässt sich von Johannes

taufen und stellt sich damit in eine Reihe

mit denen, die der Umkehr und der

Vergebung bedürfen. Wie uns nahegebracht

wird, beginnt er von nun an sein

öffentliches Wirken als „geliebter Sohn“,

an dem Gott „Gefallen gefunden“ hat. Er

wird sich dafür einsetzen, dass auch andere

sich als „geliebte Söhne und Töchter

Gottes“ erfahren können.

Damit erweist sich das Ende des weihnachtlichen

„Panoramaweges“ als ein

Anfang. Wir sind eingeladen, den Weg

Jesu Woche für Woche mitzuverfolgen

und uns mit seinem Handeln und seiner

Botschaft

auseinanderzusetzen. Dann

wird das Evangelium auch für uns zur

„Frohen Botschaft“, die uns auf Erden

zuversichtlich leben lässt in der Gegenwart

des menschgewordenen Gottes

und uns den „offenen Himmel“ vor Augen

hält, wo wir einmal unser Ziel finden

dürfen.

Gottes Segen für Ihren Weg durch die

Weihnachtszeit und durch das neue

Jahr wünscht Ihnen

Bernd Kasper

Pfarrer im Pfarrverband Bad Füssing

Es geht um ein Kind, ohnmächtig und hilflos

Trotzdem ist mit Jesu Geburt ein Licht in dieser Welt aufgegangen

Von Norbert Stapfer

An Weihnachten feiern wir die Geburt

Jesu Christi. Manche freuen sich

aber auch nur über ein paar freie Tage;

andere darauf, dass die Familie zusammenkommt.

Man möchte ein Stück heile

Welt spüren, so wie es früher war. Manche

sprechen deshalb vom Fest der Liebe

oder vom Fest des Friedens.

Anhand dieser Erwartungen sehen wir,

Kirchenrat Norbert Stapfer: „Mit diesem Jesus leuchten

Werte auf, die unser Leben bereichern. Da geht es

um Versöhnung und Vergebung, um Liebe statt Hass,

um Frieden statt Krieg. Das kann uns Mut machen,

dass wir nicht alles gottergeben hinnehmen.“

dass das Weihnachtsfest auch jenseits

seines christlichen Inhalts tiefe Sehnsüchte

in uns nach Liebe und Geborgenheit

anspricht. Wer auf diesem von Krisen

und Kriegen gebeutelten Erdenrund

würde sich nicht eine heile und friedliche

Welt wünschen?

Da wir dies wahrscheinlich nicht so

schnell erleben werden, richten wir es

uns in dieser Welt ein. Wir finden uns mit

all dem Negativen ab, was uns in den

Medien täglich präsentiert wird. Wir nehmen

es hin, weil wir sowieso nichts dagegen

unternehmen können. Manche jedoch

begehren innerlich auf und werden

wütend. Andere tragen ihre Ohnmacht

und ihren Frust nach außen und gehen

auf die Straße. Wieder andere versuchen

selbst kleine Schritte zu gehen hin auf

eine heilere Welt. Diese Menschen tragen

viel dazu bei, dass unser Leben ein

Stück weit besser wird.

Das Weihnachtsfest lenkt unseren Blick

auf das Kind in der Krippe. Es geht um ein

Kind, ohnmächtig und hilflos. Trotzdem

ist mit Jesu Geburt ein Licht in dieser

Welt aufgegangen. Denn mit diesem Jesus

leuchten Werte auf, die unser Leben

bereichern. Da geht es um Versöhnung

und Vergebung, um Liebe statt Hass, um

Frieden statt Krieg. Das kann uns Mut

machen, dass wir nicht alles gottergeben

hinnehmen. Im Christkind in der Krippe

ist die Hoffnung begründet, dass wir unsere

Sehnsucht nach einer heilen Welt in

uns weitertragen.

In diesem Sinn wünsche ich Ihnen

ein gesegnetes Weihnachtsfest

Kirchenrat Norbert Stapfer

Evangelische Kurseelsorge Bad Füssing

Dezember 2025 / Januar 2026

UR

KURZeitung

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Aus Bad Füssing

Begegnung, Annahme, Kontakt sind sein Angebot

Er kommt uns mit seiner Liebe entgegen

Von Maria Müller

Liebe Leserinnen und Leser,

Weihnachten ist ein sehr emotionales

Fest. Vielleicht denken Sie in diesen Tagen

auch an die Weihnachtsabende und

-tage, die Sie selbst als Kind erlebt haben

oder die Sie in vergangenen Jahren

in ihren Familien gefeiert haben. Manchmal

tauchen dabei alte Bilder und Erinnerungen

auf, die wir in uns tragen, und

durch Weihnachten wieder zum Vorschein

kommen. Manche Geschichten

sind dabei vielleicht zum Schmunzeln,

manche trösten und andere machen zugleich

traurig.

Weihnachten ist eine Mischung von all

diesen Gefühlen. Und es ist nicht immer

leicht, zwischen froher Erwartung und

manchmal schmerzvollen Enttäuschungen

das innere Gleichgewicht zu bewahren.

Manche müssen sich dann mehr als

sonst zurückziehen, um diese Tage gut

zu überstehen, andere hegen schon lange

Vorfreude und genießen die heimelige

Stimmung der weihnachtlichen Zeit.

Viele jedenfalls sind ganz besonders angerührt

und berührbar an diesen Tagen.

Und vielleicht ist es gerade das, wozu

Gott uns einlädt, dass wir berührbar sind

und werden für die Menschen um uns

Maria Müller, Kurseelsorgerin: „So beginnt der Heilsweg

Gottes ganz persönlich in jedem Menschen, indem

wir uns berühren lassen von der Güte und Menschenfreundlichkeit

unseres Gottes und durch diese Liebe

immer mehr selbst frei werden, menschenfreundlich

miteinander umzugehen.“

herum, für die Welt, in der wir leben und

für ihn, den Gott, der Licht für uns sein

will.

Sicher haben Sie schon erlebt, wie es

ist, ein kleines Kind anzuschauen und zu

spüren, wie einem da das Herz aufgeht.

In jedem Kind beginnt wieder eine neue

Zukunft und die Hoffnung darin spüren

wir. In jedem kleinen Kind begegnen wir

dem Wunder des Lebens. Und genau

auf diesen Weg lässt sich auch unser

Gott ein. Er teilt das Leben mit uns. Da

ist kein Abstand mehr dazwischen. Gott

wird Mensch. Und er kommt nicht als

einer daher, der mächtig und stark ist,

sondern bietet uns an, ihm zu begegnen

als einen, der sich schutzlos preisgibt

und menschlicher Fürsorge bedürftig ist.

In vielen Krippendarstellungen streckt

uns das Jesuskind seine Hände entgegen.

Begegnung, Annahme, Kontakt sind

sein Angebot. Und das sind eigentlich

die Dinge, aus denen wir Menschen leben

und nach denen wir uns sehnen. Der

menschgewordene Gott berührt genau

diese Sehnsucht in uns. Er kommt uns

mit seiner Liebe entgegen. Diese Liebe

kann alles lösen, was wir an Härte und

seelische Schutzschilder um uns aufgebaut

haben. Denn wenn ein Mensch

einfach nur sein darf, wie er ist, und sich

angenommen und verstanden weiß, lösen

sich selbst seelische Verkrustungen

und es kann heil werden, was verletzt ist.

So beginnt der Heilsweg Gottes ganz

persönlich in jedem Menschen, indem

wir uns berühren lassen von der Güte

und Menschenfreundlichkeit unseres

Gottes und durch diese Liebe immer

mehr selbst frei werden, menschenfreundlich

miteinander umzugehen.

Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes und

frohes Weihnachtsfest und ein glückliches

und gesundes Neues Jahr.

Maria Müller,

kath. Kurseelsorgerin

24 KURZeitung

Dezember 2025 / Januar 2026


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Johannesbad Gruppe

Starke Werte, klare Ziele: Markus Zwick prägt die Unternehmensstrategie

Expansion in der Gesundheitsbranche durch partnerschaftliche Führung

Markus Zwick ist der junge Vorstandsvorsitzende

der renommierten

Johannesbad Gruppe, einem der

bedeutendsten

Gesundheitsdienstleister

in Deutschland. Mit einer modernen,

vorausschauenden Führung

setzt er neue Akzente in einem traditionsreichen

Familienunternehmen, das

seit sechs Jahrzehnten Maßstäbe im

Bereich medizinische Rehabilitation,

Gesundheitsdienstleistungen,

Fachschulen

für medizinische Berufe und

„Mit engagierten Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern, mit

modernen Rehabilitationskliniken, renommierten

Schulen für medizinische

Berufe sowie mehrfach ausgezeichneten

Hotels spannt die Johannesbad

Gruppe heute ein weites Netz im

Dienste der Gesundheit.“

gehobene Hotellerie setzt. Zukunftsorientierung

und Innovationsgeist prägen

seinen Führungsstil: Markus Zwick legt

besonderen Wert auf nachhaltige Entwicklung,

kontinuierliche Modernisierung

der Kliniken, Schulen und Hotels

sowie auf innovative Konzepte, um die

exzellente Versorgung der Patientinnen

und Patienten sowie die kontinuierliche

Weiterbildung der Mitarbeitenden

sicherzustellen. Gleichzeitig engagiert

er sich konsequent für die Förderung

des Nachwuchses, die Gewinnung von

Fach- und Führungskräften sowie die

Lebens- und Arbeitsqualität am Standort

Bad Füssing und darüber hinaus.

Insbesondere im Jubiläumsjahr 2024

mit der großen Feier „60 Jahre Johannesbad“

zeigte Markus Zwick im Beisein

von Festredner Ministerpräsident

Dr. Markus Söder eindrucksvoll, wie

Tradition, Innovation und Verantwortung

miteinander verbunden werden

können – und wie essenziell Zusammenhalt,

Wertschätzung sowie regionale

und überregionale Partnerschaft im

Gesundheitswesen sein können. Markus

Zwick steht damit beispielhaft für eine

Generation moderner Unternehmer, die

soziale Verantwortung, wirtschaftlichen

Erfolg und gesellschaftliches Engagement

mit Weitblick, Bodenständigkeit

und Menschlichkeit vereint.

Das ausklingende Jahr 2025 markiert

für die Johannesbad Gruppe nicht nur

den Abschluss eines arbeitsreichen

und wegweisenden Kapitels, sondern

zugleich einen besonderen Meilenstein

der Unternehmensgeschichte. Anlässlich

der diesjährigen festlichen Zeit

richtete Markus Zwick seine Botschaft

an die rund 2.400 Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter, an geschätzte Partner sowie

an all jene, die mit Tatkraft, Herzblut

und Professionalität einen wertvollen

Beitrag zur Entwicklung und zum Erfolg

der Johannesbad Gruppe leisten:

„Das Weihnachtsfest und der bevorstehende

Jahreswechsel bieten stets

Anlass zur Besinnung – Anlass, innezuhalten

und das gemeinsam Erreichte

zu würdigen, insbesondere in diesem

Jahr, das in weiten Bereichen zur wirtschaftlichen

Stagnation geführt hat. Wir

blicken auch deshalb voller Stolz, Dankbarkeit

und Zuversicht auf das, was mit

vereinten Kräften möglich war“, stellte

Markus Zwick anerkennend fest.

Mit engagierten Mitarbeiterinnen und

Mitarbeitern, mit modernen Rehabilitationskliniken,

renommierten Schulen

für medizinische Berufe sowie mehrfach

ausgezeichneten Hotels spannt die

Johannesbad Gruppe heute ein weites

Netz im Dienste der Gesundheit. Hervorzuheben

seien dabei nicht nur die

Ärztinnen und Ärzte, die Therapeutin-

nen und Therapeuten oder Pflegefachkräfte,

sondern ebenso alle Mitarbeitenden,

die im Hintergrund – sei es in

Verwaltung, Küche, Technik, Reinigung,

im Unterricht oder Gästeservice – und

ihren unverzichtbaren Beitrag leisten:

„Jede und jeder Einzelne von Ihnen ist

Teil unseres Erfolges. Ihr Wissen, Ihre

Kreativität und Ihr Engagement sind das

Fundament, auf dem wir heute und in

Zukunft bauen. Sie alle prägen das Bild

unseres Unternehmens“, betonte Vorstandsvorsitzender

Markus Zwick.

Im Namen auch von Finanzvorstand

Werner Weißenberger richtete Markus

Zwick seinen ausdrücklichen Dank auch

„Ein besonderes Augenmerk

gelte dem Stammsitz der Unternehmensgruppe,

dem Kurort Bad

Füssing – seit Jahrzehnten europaweit

Synonym für Rehabilitation, Prävention,

Genesung und Wohlbefinden.“

an die zahlreichen Vertragspartner, darunter

insbesondere die Krankenkassen,

die Deutsche Rentenversicherung sowie

alle Zuweiser und Lieferanten. Sie

alle seien seit Generationen nicht nur

Geschäftspartner, sondern zuverlässige

Wegbegleiter und Unterstützer, ohne

die die Entwicklung der Johannesbad

Gruppe und die kontinuierliche Sicherung

medizinischer Exzellenz in Bad

Füssing und an allen Standorten nicht

denkbar gewesen wären.

Ein besonderes Augenmerk gelte dem

Stammsitz der Unternehmensgruppe,

dem Kurort Bad Füssing – seit Jahrzehnten

europaweit Synonym für Rehabilitation,

Prävention, Genesung und

Wohlbefinden. Mit jährlich rund zwei

Millionen Übernachtungen und Gästen,

die – entgegen des Trends in anderen

Kurorten – erfreulich lange verweilen,

26 KURZeitung

Dezember 2025 / Januar 2026


Johannesbad Gruppe

Hotels, auch in der Johannesbad Gruppe,

zu beginnen oder fortzusetzen. Er

würdigte den Mut und das Engagement

der jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

mit dem Versprechen:

„Wir setzen alles daran, dass Bad Füssing

auch in Zukunft ein lebens- und liebenswerter

Ort mit modernen Arbeitsplätzen,

verlässlicher Perspektive und

vielen Möglichkeiten für Familien und

Berufseinsteiger bleiben wird.“

Die enge Zusammenarbeit mit Gemeinderat,

Bürgermeister, der Ärzteschaft,

Gewerbeverband, Hotellerie und weiteren

Gremien bildet hierfür eine entscheidende

Grundlage. Gemeinsam

gilt es, die Attraktivität des Standorts

weiter zu stärken, neue Fachkräfte zu

gewinnen und innovative Wege in der

medizinischen Versorgung sowie im Ge-

„Ich danke Ihnen von Herzen für

Ihr Vertrauen und Ihre wertvolle

Arbeit. Lassen Sie uns gemeinsam das

neue Jahr mit Zuversicht, Tatkraft und

Begeisterung gestalten!“

Markus Zwick, Vorstandsvorsitzender Johannesbad Gruppe: „Die Herausforderungen der vergangenen Zeit, von

gesellschaftlichen Veränderungen über wirtschaftlichen Wandel bis hin zum spürbarem Mangel an Fachkräften,

haben der Johannesbad Gruppe und Bad Füssing – wie allen Unternehmen und Regionen – viel abverlangt. Doch

sie haben auch den Wert von Gemeinschaft, Zusammenhalt und Visionen deutlich gemacht. Wenn wir diese Herausforderungen

gemeinsam annehmen, gestalten wir nicht nur die Zukunft unseres Hauses, sondern sichern auch

eine Erfolgsgeschichte, die weit über Bad Füssing hinausstrahlt – zum Wohl unserer Gäste sowie zum Nutzen und

zum stolzen Selbstverständnis von uns allen.“

behauptet Bad Füssing eindrucksvoll

seine Spitzenfunktion unter den europäischen

Heilbädern. Die Johannesbad

Therme, mit der heilkräftigen Johannes

Quelle als Herzstück, bietet nicht nur

ein einzigartiges therapeutisches Angebot

auf 60.000 Quadratmetern parkartig

gestalteter Landschaft, sondern

steht beispielhaft für das besondere Zusammenspiel

von Natur, Tradition und

moderner Medizin.

Markus Zwick bekräftigte seine Verbundenheit

zum Kurort und stellte fest:

„Bad Füssing ist mehr als ein Heilbad.

Es ist ein Ort, an dem Menschen gesund

werden, in Gemeinschaft Kraft schöpfen

und neue Perspektiven gewinnen –

für Kurgäste und Patienten, aber ebenso

für diejenigen, die hier leben und

arbeiten“.

Die Zukunft des Kurortes, der Johannesbad

Gruppe und der gesamten Gesundheitsregion

ruhe, nicht zuletzt auf

den Schultern der jungen Generation.

Markus Zwick wandte sich besonders

an jene Nachwuchstalente, die sich entschlossen

haben, ihre Ausbildung oder

ihren beruflichen Werdegang in Bad

Füssing in den Kliniken, Schulen oder

sundheits- wie im Gastgewerbe zu beschreiten.

Zum Abschluss seiner Botschaft

wünschte Markus Zwick im Namen

des Vorstands und des gesamten Leitungs-Teams

der Johannesbad Gruppe

allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern,

ihren Familien, allen Partnern und

Unterstützern, den Kurgästen und Bürgern

von Bad Füssing besinnliche Feiertage,

Gesundheit, Frieden und einen

gelungenen Start in das neue Jahr.

„Ich danke Ihnen von Herzen für Ihr Vertrauen

und Ihre wertvolle Arbeit. Lassen

Sie uns gemeinsam das neue Jahr mit

Zuversicht, Tatkraft und Begeisterung

gestalten! Wir bleiben ein außergewöhnliches

Team an einem außergewöhnlichen

Ort – dafür stehe ich mit Ihnen

und für Sie ein“, so sein abschließender

Weihnachtsgruß.

Dezember 2025 / Januar 2026

UR

KURZeitung

27


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28 KURZeitung

Dezember 2025 / Januar 2026


FROHE

Weihnachten

UND EIN GUTES NEUES JAHR!

„Das größte Gut ist die Gesundheit. Das zweitgrößte ist die Ruhe.“ – Virgil

Diese antike Weisheit ist für die Johannesbad Gruppe aktueller denn je und bildet den Anspruch

unseres Handelns: Ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden als oberstes Ziel. Denn

wenn das Jahr zu Ende geht, erinnern wir uns daran, dass wahre Lebensqualität in diesen

beiden Gütern liegt.

Tief empfundener Dank gilt in dieser Zeit allen, die zum Erfolg und zur Menschlichkeit der

Johannesbad Gruppe beitragen: unseren Patienten und Gästen, die uns täglich inspirieren

und motivieren, unseren geschätzten Partnern für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und

unseren Mitarbeitern, die sich jeden Tag mit so viel Herzblut für das Wohl anderer einsetzen.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein friedliches und erfülltes Weihnachtsfest. Mögen

Sie die Ruhe finden, um mit neuer Kraft, Optimismus und bester Gesundheit in ein erfolgreiches

neues Jahr 2026 zu starten.

Dr. Johannes Zwick Markus Zwick Werner Weißenberger


Johannesbad Gruppe

Abteilungen Fachklinik Johannesbad

Abteilung Orthopädie

Rehabilitations-, Anschlussheilbehandlung,

Prävention (ambulant und

stationär):

(bei Erkrankung, Beschwerden, Verletzung,

funktioneller Störung, nach

Operation/Amputation)

» Knie, Hüfte, Schulter

» Gelenke, künstliche Gelenke

» Muskeln, Bänder, Sehnen

» Wirbelsäule, Bandscheiben

» Fehlhaltung, Überlastung,

Blockaden

» Knochenbruch

» Osteoporose

» Arthrose

» entzündliche Gelenkveränderungen

» entzündlich-rheumatische

Erkrankung

Therapiespektrum (u.a.):

» Physiotherapie

» Medizinische Trainingstherapie

» Manuelle Therapie

» Ergotherapie

» physikalische Therapie

» Massage

» Lymphdrainage

» Fango

» Aquagymnastik

» Balneotherapie

» Stoßwellentherapie

» Ernährungsberatung

» psychologische Beratung

» Sozialdienst

Chefarzt: Hubertus Winkler

Tel. +49 8531 / 23-2113

orthopaedie@johannesbad.com

30 KURZeitung

Dezember 2025 / Januar 2026


Johannesbad Gruppe

Abteilung Psychosomatische Medizin

und Psychotherapie

Rehabilitations- und Akutbehandlung

(stationär):

» Depressive Störungen

» Angststörungen, Zwangsstörungen

» Anpassungsstörungen, Reaktion auf

schwere Belastungen

» Neurasthenie, Burnout Syndrom,

Schlafstörungen

» Somatisierungsstörungen

» Chronische Schmerzstörung mit

somatischen und psychischen

Faktoren

Therapiespektrum (u.a.):

» Gesprächspsychotherapie –

Gruppen- und begleitende

Einzelgespräche,

die erste Stabilisierung im Rahmen

einer krisenhaften Zuspitzung oder

akuter Verschlechterung einer

psychosomatischen Störung

» Entspannungsverfahren

» Körper-Tanz-Therapie

» Konzentrative Bewegungstherapie

» Kunst- und Gestaltungstherapie

» Physiotherapie, Ergotherapie

» Partner- und Familiengespräche

» medikamentöse Behandlung

» Beratung und Einleitung der Nachsorge

bzw. ambulanter Therapien

Chefärztin: MUDr. (Univ. Prag)

Dagmar Blesik

Tel. +49 8531 / 23-2305

psychotherapie@johannesbad.com

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KURZeitung

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Johannesbad Gruppe

Interdisziplinäres Rücken- und Schmerzzentrum

Multimodale Therapie akuter

und chronischer Schmerzen

(ambulant und stationär):

» Rückenschmerz (Spinalstenose, Zustand

nach OP/FBSS, degenerative

Wirbelsäulen-, Bandscheibenleiden,

myofaszialer Schmerz)

» neuropathischer Schmerz (Zoster-,

Trigeminusneuralgie, Polyneuropathie,

M. Sudeck, Leistenschmerz)

» Kopfschmerz (Cluster-, Spannungs-,

medikamentös indizierter

Kopfschmerz, Migräne)

» Muskel- und Weichteilschmerz

(Fibromyalgie, Myopathie, Rheuma)

» posttraumatische bzw. postoperative

Schmerzerkrankungen (BG-Heilverfahren/Schmerzassessment)

Multimodale Schmerztherapie,

Therapiespektrum (u.a.):

» radiografisch kontrollierte wirbelsäulen-,

rückenmarks-, nervennahe

Infiltrationen

» Hypnosetherapie

» Verhaltenstherapie

» Neuraltherapie

» Stoßwellentherapie

» Akupunktur

» spezielle Physiotherapie

» Osteopathie

» moderne medikamentöse

Schmerztherapie

Chefarzt: Dr. med. Oliver O. Wolf

Tel. +49 8531 / 23-2904

schmerzzentrum@johannesbad.com

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Dezember 2025 / Januar 2026


Johannesbad Gruppe

Praxen, Ambulanzzentren und Schulen Johannesbad

» Dt. Zentrum für Osteoporose:

Tel. + 49 8531 / 23-2113

» Ambulantes Praxiszentrum für

Orthopädie und Spezielle

Schmerztherapie:

Tel. +49 8531 / 23-2904

schmerzzentrum@johannesbad.com

» Praxis für Physiotherapie,

Osteopathie und Massage:

Tel. +49 8531 / 23-2591

Johannesbad Berufsfachschule

Ausbildung zum Masseur und med.

Bademeister, Weiterqualifikation zum

Physiotherapeuten, weitere Fortbildungen

in Zusammenarbeit mit der

Johannesbad Akademie und der Medfachschule

Bad Elster.

Tel. +49 8531 / 23-2674

bfs.badfuessing@johannesbad.com

www.johannesbad-massageschule.de

Klinikleitung: Karsten Fuchs, Therapieleitung:

Christian Mück, Pflegeleitung:

Oliver Kort, Qualitätsmanagement: Karl

Lindorfer | Behandlungen anerkannt

durch: gesetzliche Krankenkassen, private

Krankenversicherungen, Beihilfen,

Berufsgenossenschaften, Dt. Rentenversicherung

Bund (auch AHB-Patienten

im Direkteinweisungsverfahren),

Dt. Rentenversicherung Land | Im Haus:

Therme mit staatlich anerkannter Heilquelle

| Über Behandlungen/Anerkennungen/Wege

zu uns je Abteilung informieren

wir Sie gerne.

Dezember 2025 / Januar 2026

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KURZeitung

33


Aus Bad Füssing

Bad Füssing: Mit Qualität, Herz und

Weitblick in die Zukunft

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Von Tobias Kurz und Daniela Leipelt

„Die Zukunft hängt davon ab, was wir

heute tun“, hat Gandhi einmal gesagt.

Dieser Gedanke hat uns in Bad Füssing

auch 2025 in besonderer Weise begleitet.

Denn Zukunft entsteht nicht zufällig

Tobias Kurz

Erster Bürgermeister der Gemeinde Bad Füssing

– sie wächst aus dem, was Menschen

mit Überzeugung, Leidenschaft und

Gemeinschaftssinn jeden Tag gestalten.

Auch dieser Jahreswechsel lädt dazu

ein, innezuhalten, zurückzublicken auf

das, was gelungen ist, und mit Zuversicht

nach vorn zu schauen.

Für uns war 2025 ein Jahr, das erneut

gezeigt hat, wie viel in Bewegung ist –

und wie stark unser Ort dann ist, wenn

viele gemeinsam an einem Strang ziehen.

Unser Ziel bleibt klar: Bad Füssing

soll auch in Zukunft einer der führenden

Gesundheits- und Wohlfühlorte Europas

sein – ein Ort, an dem sich Gäste ebenso

wohlfühlen wie die Menschen, die

hier leben und arbeiten.

In diesem Jahr haben wir vieles auf den

Weg gebracht, um dieses Profil weiter

zu stärken. Unsere drei Thermen sind

und bleiben dabei das Herzstück Bad

Füssings – Orte, an denen Gesundheit,

Regeneration und Lebensfreude spürbar

werden.

Das Bad Füssinger Thermalwasser ist

und bleibt dabei unser größter Schatz.

Wir sind dankbar, dass unsere Gastgeber

und unsere Thermen weiter in Qualität,

Service und neue Angebote investieren.

Sie schaffen Erlebniswelten, die

alle Wünsche einer modernen Gesundheitsdestination

erfüllen.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf

der Verbindung von Natur und Gesundheit.

Der Bad Füssinger Heilwald ist dafür

ein exzellentes Beispiel. Er steht für

ein neues, ganzheitliches Verständnis

von Wohlbefinden und ist zugleich ein

Symbol für Nachhaltigkeit und Achtsamkeit.

Wir sind hier auf dem besten

Weg, das neue staatliche Prädikat

„Waldheilbad“ für unsere Gemeinde zu

erwerben.

Auch darüber hinaus wurden wichtige

Weichen gestellt – ob mit der laufenden

Entwicklung der Inn-Auen mit der neuen

Fischaufstiegsanlage – sie wird das

Naturerlebnis entlang des Inns noch attraktiver

machen – oder die stetige Modernisierung

unserer Infrastruktur wie

beispielsweise im Freibad. Vielerorts

spürt man den Anspruch, Bewährtes

zu bewahren und gleichzeitig Neues zu

wagen. Die Entwicklung der Ortsmitte

Egglfing, der flächendeckende Glasfaserausbau,

Investitionen in nachhaltige

Mobilität oder unser Tourismustag mit

dem Schwerpunkt Künstliche Intelligenz

sind Beispiele dafür, wie Zukunft

in Bad Füssing Gestalt annimmt.

Unsere Gäste schätzen Bad Füssing für

die Verlässlichkeit, das hohe medizinische

Niveau, die Gastfreundschaft und

die Atmosphäre unseres Kurorts. Wir

freuen uns über steigende Gästezahlen

und darüber, dass es uns und unseren

Gastgebern gelingt, neue Gäste für Bad

Füssing zu begeistern.

Bad Füssing ist einzigartig – und das

wollen wir für unsere Gäste noch stärker

erlebbar machen: mit innovativen Angeboten,

die Herz und Sinne ansprechen

und Gesundheit, Kultur sowie Natur

harmonisch miteinander verbinden. So

Daniela Leipelt

Kur- & Tourismusmanagerin der Gemeinde Bad Füssing

sichern wir langfristig die Attraktivität

unseres Kurorts.

Viele Initiativen tragen dazu bei: Veranstaltungen

wie der Winterzauber im

Kurpark, besondere Events im Sommer

oder das Kulturfestival sind feste Größen

im Jahreskalender und zeigen, wie

lebendig und vielfältig Bad Füssing heute

ist.

Die Rückmeldungen unserer Gäste bestätigen

uns in diesem Kurs: Bad Füssing

steht für Herzlichkeit und für das

gute Gefühl, willkommen zu sein. Dieses

besondere Miteinander ist das, was

unseren Ort so besonders macht – und

worauf wir zu Recht stolz sein dürfen.

All das wäre ohne die vielen engagierten

Menschen, die Tag für Tag für Bad

34 KURZeitung

Dezember 2025 / Januar 2026


Aus Bad Füssing

Füssing arbeiten, nicht möglich: unsere

Gastgeberinnen und Gastgeber, die

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den

Thermen, die Unternehmerinnen und

Unternehmer, die Vereine, Ehrenamtlichen

und unser Team der Gemeinde.

Ihnen allen gilt unser herzlicher Dank

– ebenso wie dem Gemeinderat, der

viele wichtige Entscheidungen mit Weitblick

mitgetragen hat. Vielen Dank auch

an unsere Partner aus Politik, Bezirk,

Landkreis, den Ministerien und der Bayerischen

Staatsregierung für die Unterstützung,

die wir erfahren dürfen.

© Turmschreiber Verlag Ingwert Paulsen

jr. e. K., Husum

Herausgeberin: Alix Paulsen

Hersteller im Sinne der GPSR:

Husum Druckund

Verlagsgesellschaft mbH u. Co. KG

Nordbahnhofstraße 2, D-25813 Husum,

Telefon (04841) 8352-0

www.verlagsgruppe.de

kontakt@verlagsgruppe.de

ISBN 978-3-938575-65-9

Preis 18,-€ - 248 Seiten

Mit zahlreichen Abbildungen in Farbe.

Erhältlich im Buchhandel oder

direkt über den Verlag.

2026 wird ein Jahr, in dem wir diesen

Weg fortsetzen: mit neuen Projekten,

mit kreativen Ideen und mit dem festen

Willen, Bad Füssing weiter als Gesundheitsort

mit internationaler Ausstrahlung

zu positionieren. Dabei leiten uns

drei Prinzipien: Qualität, Nachhaltigkeit

und Gemeinschaft. Denn sie sind das

Fundament, auf dem unsere Zukunft

ruht.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien

eine besinnliche Adventszeit, frohe

Weihnachten und einen guten Start in

ein gesundes, glückliches und erfülltes

neues Jahr 2026.

Ihr

Tobias Kurz

Erster Bürgermeister der Gemeinde

Bad Füssing

Ihre

Daniela Leipelt

Kur- & Tourismusmanagerin der

Gemeinde Bad Füssing

Neuerscheinung

Vorgestellt von Dr. Hans Göttler

Das sehr schön aufgemachte Buch enthält Beiträge von lebenden

(Gustl Bauer, Hans Göttler, Norbert Göttler, Monika Pauderer, Alfons

Schweiggert) und verstorbenen (Hans Breinlinger, Josef Fendl, Günter

Goepfert, Franz Ringseis, Walter Rupp, Werner Schlierf, Helmut Seitz,

Bernhard Ücker, Oskar Weber und Kurt Wilhelm) Münchner Turmschreiberinnen

und Turmschreibern sowie Texte anderer bairischer

Autorinnen und Autoren wie z. B. Hans Carossa, Lena Christ, Ludwig

Ganghofer, Georg Queri, Joachim Ringelnatz, Elisabeth Schinagl, Ludwig

Thoma, Karl Valentin und Konrad Zahn.

Aus meiner Feder wurden aufgenommen: ein Lebensbild über Mechtilde

Lichnowsky (geb. 1879 auf Schloss Schönburg bei Pocking, gest.

1958 in London); ein Gedenkblatt zum 70. Todestag (12. September

2026) von Hans Carossa (1878-1956) und eine Geschichte aus der

Schlaraffia für Schlaraffen und Nichtschlaraffen, insbesondere für

solche männlichen Lebewesen, die Schlaraffen werden dürfen, können,

wollen …!!! Oder wie oder was???

Ich wünsche allseits angenehme Lektüre und grüße herzlich aus

Osterholzen!

Euer

GöttlerHans / GeddlaHans

Dezember 2025 / Januar 2026

UR

KURZeitung

35


Judith Gerlach, Staatsministerin für Gesundheit, Pflege und Prävention: „Ich freue mich daher, dass wir heuer mit dem Masterplan Prävention einen wichtigen Meilenstein

gesetzt haben. Wir stellen die Weichen für mehr Gesundheitsbewusstsein, Gesundheitsförderung, Vorsorge und Früherkennung und unterstützen einen gesunden Lebensstil

in jedem Alter und für alle Menschen in Bayern.“ Foto: StMGP

Von der Reparaturmedizin zur gelebten Prävention

„Prävention ist kein ,Nice to have‘, sondern eine Antwort auf die

Herausforderungen unserer Zeit“ – Von Judith Gerlach

Wir werden dank des medizinischen

Fortschritts und besserer Lebensbedingungen

immer älter. Doch entscheidend

ist die Lebensspanne, in der

es uns erlaubt ist, so lange und so gut

wie möglich selbstbestimmt und selbstständig

zu leben. Ein zentrales Anliegen

des Bayerischen Staatsministeriums für

Gesundheit, Pflege und Prävention ist

es daher, Gesundheit zu stärken und

Krankheiten möglichst zu verhindern

oder hinauszuzögern.

Hinzukommt, dass unser Gesundheitssystem

an einem Wendepunkt steht: Wir

können die Last von Bewegungsmangel,

falscher Ernährung und den Folgen un-

serer alternden Gesellschaft auf Dauer

nicht stemmen.

Als Bayerische Gesundheitsministerin

freue ich mich daher, dass wir heuer mit

dem Masterplan Prävention einen wichtigen

Meilenstein gesetzt haben. Wir

stellen die Weichen für mehr Gesundheitsbewusstsein,

Gesundheitsförderung,

Vorsorge und Früherkennung und

unterstützen einen gesunden Lebensstil

in jedem Alter und für alle Menschen in

Bayern. Denn Prävention ist kein „Nice

to have“, sondern eine Antwort auf die

Herausforderungen unserer Zeit. Wir

müssen weg von einer Reparaturmedizin

hin zu Gesunderhaltung.

Den Masterplan Prävention haben wir in

einem sehr breiten Prozess mit den anderen

Ministerien, mit unseren Partnern

im Bündnis für Prävention, mit dem Öffentlichen

Gesundheitsdienst und weiteren

Experten im Freistaat erarbeitet.

Er umfasst neben zehn strukturellen

Zielen zehn gesundheitliche Ziele und

bündelt insgesamt mehr als 250 konkrete

Maßnahmen, mit denen wir die

Gesundheit der Menschen in Bayern

stärken wollen.

Auf der strukturellen Seite sind das

etwa der Ausbau der Präventionsberichterstattung

mit einem Bayerischen

Präventionsbericht alle fünf Jahre oder

36 KURZeitung

Dezember 2025 / Januar 2026


Gut zu wissen

der Aufbau eines Präventionspools Bayern,

der ein landesweites Verzeichnis

der vielen verschiedenen, nicht-kommerziellen

Präventionsangebote bündeln

wird.

Bei den gesundheitlichen Zielen nehmen

wir neben den häufigsten körperlichen

und psychischen Erkrankungen

auch die Suchtprävention, die Prävention

von Infektionen und den Umgang mit

klimabedingten Gesundheitsgefahren

in den Blick. Wir wollen zeigen: Jeder

kann selbst etwas für seine Gesundheit

tun. Unser Motto lautet: Jeder Beitrag

zählt!

Ganz entscheidend dabei sind vor allem

regelmäßige Bewegung, eine ausgewogene

Ernährung und ein gesundes Körpergewicht,

ausreichend Schlaf sowie

ein gesunder Umgang mit Stress. Ich

kann nur appellieren: Werden Sie hier

aktiv! Das ist ein hervorragender Vorsatz

für das neue Jahr!

Dazu passt auch unser aktuelles Thema

„Bavaria Moves“! Mit dieser Aktion zeigen

wir, wie man Bewegung am besten

in den Alltag einbauen kann. Sehr gerne

bin ich da auch persönlich mit dabei

und teile meine Erfahrungen.

Auch die Kurorte mit ihrer langen Tradition

der Gesundheitsförderung und Vorbeugung

können die Prävention stärken

„Im neuen Jahr werden wir mit

unseren Partnern den Masterplan

Prävention und seine Maßnahmen

Schritt für Schritt weiter mit Leben

füllen.“

und stützen. Denn hier geht es nicht

nur um klassische Behandlung. Es geht

immer auch um Aufklärung und praktische

Unterstützung für die Umsetzung

im Alltag. Denn wir sollten Krankheiten

gar nicht erst entstehen lassen, ihr Fortschreiten

verhindern oder unseren Gesundheitszustand

wieder verbessern.

Diese Angebote schaffen Raum für gelebte

Prävention – sei es durch die Stär-

kung des Gesundheitswissens, durch

aktive Anleitung zur Stressreduktion,

durch persönliche Ansätze für eine ausgewogene

Ernährung oder einfach mit

der Bewegungseinheit, die jeder ganz

individuell in seinen Alltag einbaut. Man

kann es nicht oft genug betonen: Es ist

nie zu spät, den ersten Schritt zu einem

gesünderen Lebensstil zu machen. Gesundheitsförderung

und Prävention

sind ein Gewinn in jeder Phase unseres

Lebens!

Im neuen Jahr werden wir mit unseren

Partnern den Masterplan Prävention

und seine Maßnahmen Schritt für

Schritt weiter mit Leben füllen. Wir sind

gestartet, um langfristige und nachhaltige

Erfolge zu erzielen. Daher ist für mich

der Rückblick ins Jahr 2025 ein Grund

zur Freude und Motivation zugleich:

Wenn wir gemeinsam handeln, können

wir viel tun für einen starkes und gesundes

Bayern. Machen Sie mit!

Wundversorgung

Hilfsmittelversorgung

Ernährungsmanagement

Pflegehilfsmittel

Inkontinenz

Kompressionstherapie

Zimeda Homecare

Dr.-Emil-Brichta-Straße 3

94036 Passau

Telefon: 0851 95 97 30

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Dezember 2025 / Januar 2026

UR

KURZeitung

37


Gut zu wissen

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WEIHNACHTSAKTION

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Vom 24.11. - 24.12.2025

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auf ALLE Veranstaltungstickets*

* Gültigkeitszeitraum: 24.11.2025 (ab 08:00 Uhr) bis 24.12.2025 (bis 24:00 Uhr) und nur über

die Verkaufsstellen und Online-Ticket-Service des VeranstaltungsServiceCenter der Gemeinde

Bad Füssing buchbar. Ticketverfügbarkeit ist begrenzt! Nicht mit anderen Preisnachlässen

(Bad Füssing-Karte, etc.) kombinierbar. Ein gewerblicher Weiterverkauf ist nicht gestattet.

Kartenvorverkauf ab sofort

Infos und Ticket-Service: Bgm.-Frankenberger-Haus, Kurallee 15

Hotline: +49(0)8531 - 975522 • Fax: +49(0)8531 - 975529

E-Mail: ticket@badfuessing.de • www.badfuessing.de

Programmänderungen vorbehalten!

NEU

Folge uns auf

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Karten / Infos unter www.events-badfuessing.de

Dezember 2025 / Januar 2026

12.12.2025: Kulturbühne – Hoagarten

Um 19:00 Uhr in unserem Eventbereich:

„Mei scho wieda Weihnachtn“: Lustige Geschichten mit

Bad Füssings Bürgermeister Tobias Kurz und Spielbankdirektor

Ralf Samland. Musikalisch umrahmt von der

Ortenburger Saitenmusi

31.12.2025: Silvester

Feiern Sie mit uns bei Live-Musik, Prosecco und

Häppchen. Auf ein gutes neues Jahr!

09.01.2026: Kulturbühne – Jazzmusik

Um 19:00 Uhr in unserem Eventbereich:

Das Jazzensemble SpVgg präsentiert tolle Jazzmusik

12.01.2026: Ausg’schmatzt - Talk im Casino

Gesprächspartner: Dieter Weinzierl – Tourismusdirektor

Bad Griesbach und Spielbankdirektor Ralf Samland

23.01.2026: Vernissage

Herzliche Einladung an alle Kunstinteressierten.

Um 19.00 Uhr Eröffnung der Ausstellung der Künstlerin

Alexandra Vogt

30.01.2026: Kulturbühne – Hoagarten

Um 19:00 Uhr in unserem Eventbereich:

Stammtisch- Geschichten mit Bad Füssings

Bürgermeister Tobias Kurz und Spielbankdirektor

Ralf Samland. Musikalisch umrahmt.

ÄNDERUNGEN VORBEHALTEN!

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38 KURZeitung

Dezember 2025 / Januar 2026


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FESTLICHE

GENUSSMOMENTE

NUR FÜR

KURZE

ZEIT!


Klaus Holetschek, Gesundheitsminister a.D., CSU-Fraktionsvorsitzender im Bayerischen Landtag, Bildmitte, im Gespräch mit Dr. med. Johannes Zwick, Vorsitzender des

Aufsichtsrats des Familienunternehmens Johannesbad, rechts, und Markus Zwick, Vorstandsvorsitzender.

Stark ins neue Jahr:

Familie, Gesundheit und ein

Staat, der funktioniert

Weihnachten ist für viele von uns eine

Zeit des Durchatmens. Eine Zeit,

in der Familie und Gesundheit ganz bewusst

im Mittelpunkt stehen. Gerade als

Leserinnen und Leser einer Kurzeitung

wissen Sie, wie wertvoll Gesundheit,

Fürsorge und ein verlässliches Umfeld

sind. Deshalb möchte ich drei Bereiche

besonders hervorheben, die unser Leben

in unsicheren Zeiten tragen: starke Familien,

ein modernes und belastbares Gesundheitssystem

und ein Staat, der sich

konsequent erneuert, um den Menschen

echte Unterstützung zu bieten.

Von Klaus Holetschek

Familien tragen heute eine enorme Last.

Sie koordinieren Betreuung, kümmern

sich um Kinder und um ältere Angehörige,

stemmen Beruf und Erziehung und

sind der soziale Kern unserer Gesellschaft.

Umso wichtiger ist es, dass politische

Entscheidungen ihren Alltag spürbar

erleichtern. Investitionen in Bildung,

Betreuung und soziale Sicherheit sind

nicht nur Zahlen im Haushalt, sie sind

ein Bekenntnis zu Familienfreundlichkeit

und Zukunftsorientierung.

Die kürzlich beschlossene Umschichtung

des Familiengeldes in den Ausbau

von Betreuungsangeboten ist dafür ein

gutes Beispiel. Damit investieren wir

gezielt in unsere Kitas: für mehr Betreuungskapazitäten,

um das Leben für

Familien planbarer zu machen, zur Sicherung

stabiler Betriebskosten und um

Schließungen zu verhindern. Viele Träger

und Verbände bestätigen, wie notwendig

diese Prioritätensetzung ist. Eltern

können Arbeitszeiten besser planen und

Kinder erhalten die Förderung, die sie

brauchen. Damit bleibt Bayern ein Land,

das Familien in den Mittelpunkt stellt

und mit Augenmaß investiert.

gehören.

„Ein bayerischer Haushalt ohne

neue Schulden ist ein starkes

Signal an kommende Generationen,

weil er zeigt, dass Verantwortung und

Zukunftsperspektiven zusammengehören.“

Genauso wichtig ist, dass solide Haushaltsführung

und Zukunftsinvestitionen

kein Widerspruch sind. Ein bayerischer

Haushalt ohne neue Schulden ist ein

starkes Signal an kommende Generationen,

weil er zeigt, dass Verantwortung

und Zukunftsperspektiven zusammen-

Zu einer solchen Zukunftsorientierung

gehört auch der Blick auf die staatlichen

40 KURZeitung

Dezember 2025 / Januar 2026


Gut zu wissen

Strukturen, die unseren Alltag prägen.

Eine moderne Verwaltung, weniger komplizierte

Verfahren und mehr digitale

Möglichkeiten erleichtern vieles. Wer

schon einmal einen Betreuungsplatz organisieren,

ein ärztliches Attest einreichen

oder Anträge bewältigen musste,

„Viele von Ihnen erleben behördliche

Abläufe als zeitraubend

und schwerfällig. Während das eigene

Telefon längst als persönlicher Organisator

dient, sind staatliche Verfahren

oft noch im Papierzeitalter verankert.“

weiß, wie wichtig ein funktionierender

Staat ist. Deshalb ist es richtig, mit einer

Kommission zur Staatsmodernisierung

die Strukturen neu zu denken. Ich bin

überzeugt: Wenn wir Vertrauen stärken,

Effizienz steigern und die Digitalisierung

so einsetzen, dass sie den Menschen tatsächlich

hilft, gibt das Staat und Gesellschaft

neuen Schwung!

Viele von Ihnen erleben in einer Kur, wie

sehr Gesundheit die Grundlage für alles

andere ist. Ein starkes Gesundheitswesen

ist nicht nur ein politisches Vorhaben,

sondern eine tägliche Erfahrung.

Die letzten Jahre haben uns gezeigt, wo

„Für mich bedeutet ein handlungsfähiger

Staat nicht mehr

Regeln, sondern bessere. Unsere Gesetze

brauchen weniger Misstrauen

und mehr Vertrauen in die Bürgerinnen

und Bürger.“

die Belastungsgrenzen liegen. Kliniken

und Praxen benötigen moderne Ausstattung,

ausreichend Personal und digitale

Systeme, die den Alltag erleichtern.

Menschliche Nähe in Pflege und Medizin

bleibt dabei unersetzlich. Bürokratie

muss deshalb weichen, damit mehr Zeit

für die Versorgung bleibt.

Ein wichtiger Schritt für ein starkes Gesundheitswesen

ist der neue Masterplan

Prävention Bayern. Er setzt erstmals auf

ein umfassendes Konzept, das Gesundheit

ganzheitlich fördert und Prävention

fest im System verankert. Für die bayerischen

Kur- und Heilbäder ist das ein

deutliches Signal der Wertschätzung.

Sie bringen jahrzehntelange Erfahrung

in Bewegung, Ernährung, Regeneration

und mentaler Gesundheit ein und

werden damit zu zentralen Partnern der

neuen Strategie – von traditionellen Anwendungen

bis zu modernen Gesundheitsprogrammen.

Der Masterplan zeigt

klar, dass Prävention an Bedeutung gewinnt

und dass die Orte, an denen viele

von Ihnen Kraft tanken, eine Schlüsselrolle

in der Gesundheitsversorgung der

Zukunft spielen.

Gerade die Pflege ist eine der größten

gesellschaftlichen

Herausforderungen

unserer Zeit. Wenn Angehörige zu Hause

gepflegt werden, braucht es mehr Unterstützung,

klare Verfahren und finanzielle

Entlastung. Wer seine Kraft einsetzt, um

„Zum Jahresende lohnt sich der

Blick auf das, was wirklich zählt:

Familie, Gesundheit und ein Staat, der

den Menschen mit Respekt und Weitblick

begegnet.“

einem nahen Menschen beizustehen,

sollte nicht durch komplizierte Anträge

oder lange Wartezeiten entmutigt werden.

Hier zeigt sich, wie eng Familie,

Gesundheit und ein moderner Staat zusammenhängen.

Nur durch gute Lösungen

für die Pflege sichern wir auch den

sozialen Zusammenhalt der kommenden

Jahrzehnte.

Damit all diese Verbesserungen tatsächlich

wirken, braucht es einen Staat, der

Schritt hält mit der Realität der Menschen.

Viele von Ihnen erleben behördliche

Abläufe als zeitraubend und schwerfällig.

Während das eigene Telefon längst

als persönlicher Organisator dient, sind

staatliche Verfahren oft noch im Papierzeitalter

verankert. Ein moderner Staat

muss diese Lücke schließen. Digitale

Angebote, zentrale Anlaufstellen und

klare Zuständigkeiten erleichtern den

Alltag und schaffen Vertrauen. Gerade

für Menschen in Umbruchsituationen

oder für jene, die Gesundheit und Beruf

miteinander vereinbaren müssen, macht

das einen großen Unterschied.

Für mich bedeutet ein handlungsfähiger

Staat nicht mehr Regeln, sondern bessere.

Unsere Gesetze brauchen weniger

Misstrauen und mehr Vertrauen in die

Bürgerinnen und Bürger. Das gilt für Ärzte,

Landwirte und Häuslebauer gleichermaßen.

Weniger Aufwand und mehr Zeit

für das Wesentliche. Deshalb kämpfe ich

für Modellregionen, in denen wir Bürokratieabbau,

neue digitale Lösungen und

eine klare Ausrichtung auf die Bedürfnisse

der Menschen praktisch ausprobieren.

Damit zeigen wir, wie moderne

Verwaltung gelingen kann. Denn letztlich

geht es nicht um Normen und Technik,

sondern um Lebensqualität.

Zum Jahresende lohnt sich der Blick auf

das, was wirklich zählt: Familie, Gesundheit

und ein Staat, der den Menschen

mit Respekt und Weitblick begegnet.

Weihnachten erinnert uns daran, dass

wir einander tragen, dass wir Verantwortung

teilen und Vertrauen leben sollten.

Ich wünsche Ihnen ein friedliches Fest,

erholsame Tage, die Ihnen Kraft geben

und ein neues Jahr, das Ihnen Gesundheit,

familiären Rückhalt und Zuversicht

schenkt.

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Fabrikate

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KURZeitung

41


Medizin und Gesundheit

„Reha und Prävention sind die Zukunft unserer Gesundheitsversorgung“

Gespräch mit den Landtagsabgeordneten Bernhard Seidenath und Stefan Meyer

Landtagsabgeordneter Bernhard Seidenath, Vorsitzender des Landtags-Ausschusses Gesundheit und

Pflege, informiert im Kurzeitung-Interview unter anderem über Möglichkeiten der Vorsorge: „Prävention

will Erkrankungen gar nicht erst entstehen lassen, sie an ihrer Entstehung hindern sollen.

Rehabilitation entscheidet darüber, wie gut Menschen nach Krankheit oder Unfall wieder zurück ins

Leben finden.“ Landtagsabgeordneter Stefan Meyer, Mitglied des Landtags-Ausschusses Gesundheit

und Pflege, sagt im Interview mit der Kurzeitung: „Die Menschen wollen gesund und aktiv bleiben,

selbstbestimmt sein. Reha und Prävention geben ihnen die Chance dazu.“ Weitere Schwerpunkte des

Interviews mit den beiden Landtagsabgeordneten mit Spezialgebiet Gesundheit befassen sich mit der

Rolle des Kurortes Bad Füssing, Sorge dafür zu tragen, dass Reha-Standorte wie Bad Füssing, Bad

Griesbach oder Bad Birnbach gestärkt in eine gute Zukunft geführt werden, mit Möglichkeiten, bürokratische

Belastungen der Reha-Kliniken abzubauen, die Anerkennung von Reha-Kliniken als Träger

der praktischen Pflegeausbildung oder dem Anliegen, bei der Reform der Krankenhauslandschaft die

Rehabilitation zwingend miteinzubeziehen. Beide Landtagsabgeordneten fordern mit der Erfahrung

als Gesundheitspolitiker, Reha-Kliniken dieselben Chancen einzuräumen wie Krankenhäuser. Deshalb

sei ein eigener Digitalfonds nach dem Vorbild des Krankenhauszukunftsfonds – gezielt für Reha-Einrichtungen

– geschaffen zu werden. Das Interview im Wortlaut:

„Nachsorge“ als vielmehr Zukunftsmedizin

– und damit unverzichtbar.

»Stefan Meyer: Wir sehen außerdem:

Die Menschen wollen gesund bleiben,

aktiv bleiben, selbstbestimmt sein.

Reha und Prävention geben ihnen die

Chance dazu. Deshalb kämpfen wir dafür,

dass beides im Gesundheitssystem den

Stellenwert bekommt, den es verdient.

Und das gilt in einer älter werdenden Generation

umso mehr! Reha ist für uns fester

Bestandteil der Gesundheitsplanung –

auch als Brücke zwischen Akutversorgung

und Pflege.

Welche Rolle spielt dabei ein Ort wie Bad Füssing

oder das Bäderdreieck insgesamt?

»Stefan Meyer: Bad Füssing ist ein

Musterbeispiel dafür, wie Gesundheitsförderung,

medizinische Kompetenz

„Unser Ziel ist klar: Starke

Reha-Kliniken, moderne Strukturen

und beste Versorgung – damit

Gesundheit in Bayern langfristig gesichert

bleibt!“

Kurzeitung-Interview mit den Landtagsabgeordneten Stefan Meyer, Mitglied des Landtags-Ausschusses Gesundheit und

Pflege (links), und Bernhard Seidenath, Vorsitzender des Landtags-Ausschusses Gesundheit und Pflege, Landesvorsitzender

des gesundheitspolitischen Arbeitskreises (GPA) sowie Mitglied des Landesgesundheitsrates.

Kurzeitung: Herr Meyer, Herr Seidenath, Sie

beide engagieren sich nicht zuletzt als Mitglieder

des Gesundheitsausschusses im Bayerischen

Landtag intensiv für Rehabilitation

und Prävention. Warum sind diese Themen

für Sie so zentral?

»Bernhard Seidenath: Prävention

will Erkrankungen gar nicht erst

entstehen lassen, sie an ihrer Entstehung

hindern. Rehabilitation entscheidet darüber,

wie gut Menschen nach Krankheit

oder Unfall wieder zurück ins Leben finden.

Indem Reha das Auftreten derselben

Erkrankung oder von Folgeerkrankungen

verhindert, wirkt Rehabilitation ebenfalls

präventiv – sekundärpräventiv. Gesund zu

bleiben, ist eine Grundvoraussetzung für

Lebensqualität. Und: Es ist auch ein Gebot

der Wirtschaftlichkeit. Jeder investierte

Euro in Prävention spart später Leid und

teure Behandlungen. Dasselbe gilt folglich

für die Rehabilitation: sie ist weniger

und Lebensqualität Hand in Hand gehen.

Die Thermalquellen, die hochspezialisierten

Reha-Kliniken, die Erfahrung in den

Bereichen Orthopädie, Neurologie, Geriatrie

– das ist ein Kraftzentrum für Gesundheit.

»Bernhard Seidenath: Und genau

solche Orte brauchen wir, wenn wir

Reha und Prävention weiter stärken wollen.

Deshalb setzen wir uns auch politisch

dafür ein, dass Reha-Standorte wie Bad

Füssing, Bad Griesbach oder Bad Birnbach

nicht einfach nur erhalten bleiben,

sondern gestärkt in eine gute Zukunft geführt

werden.

Auf Initiative der CSU-Fraktion hat es zwei

Reha-Gipfel im Bayerischen Landtag gegeben.

Sie haben im Landtag eine umfangrei-

42 KURZeitung

Dezember 2025 / Januar 2026


Medizin und Gesundheit

che Initiative zur Zukunft der Reha eingebracht.

Was steckt dahinter?

»Bernhard Seidenath: Wir wollten

und wollen klarstellen: Bayern ist

Reha-Land Nummer 1 – und das soll so

bleiben! Aber dafür braucht es ein Modernisierungs-

und Entlastungsprogramm. Ein

Kernpunkt ist die wirtschaftliche Stabilität

der Reha-Kliniken. Viele Einrichtungen

stehen finanziell unter Druck, weil Inflation,

Tarifsteigerungen und die Folgen der

Pandemie sie enorm belasten. Aktuell ist

es das neue Vergütungssystem der Deutschen

Rentenversicherung, das zu Unsicherheit

führt. Wir fordern deshalb, dass

der Bund für Finanzierungssicherheit und

für wirtschaftliche Stabilität der Einrichtungen

sorgt – sonst gefährden wir eine

der wichtigsten Säulen unseres Gesundheitssystems.

Unser Ziel ist klar: Starke

Reha-Kliniken, moderne Strukturen und

beste Versorgung – damit Gesundheit in

Bayern langfristig gesichert bleibt!

»Stefan Meyer: Zweiter Punkt: Bürokratie.

Reha-Kliniken müssen heute

Anforderungen verschiedener Kostenträger

erfüllen – Kranken-, Renten- und

Pflegeversicherung. Das führt zu Mehrfachdokumentation

und völlig unnötigen

„Reha-Kliniken brauchen dieselben

Chancen wie Krankenhäuser!

Deshalb fordern wir einen eigenen

Digitalfonds nach dem Vorbild des

Krankenhauszukunftsfonds – gezielt

für Reha-Einrichtungen.“

Belastungen. Wir wollen eine Modellregion

schaffen, in der Bürokratieabbau konkret

ausprobiert wird. Die so gewonnenen Erkenntnisse

sollen dann bayernweit ausgerollt

werden. Zudem hat das Thema Reha

auch in der Enquete-Kommission des Bayerischen

Landtags zum Bürokratieabbau

eine Rolle gespielt: Das Antragsverfahren

für Hilfsmittel und Reha muss zwingend

entschlackt werden. Wir müssen weg von

Mehrfach-Anträgen von Patientinnen und

Patienten und Mehrfach-Begründungen

von Ärztinnen und Ärzten.

Das klingt nach einem großen Reformpaket.

Was gehört noch dazu?

»Stefan Meyer: Ein ganz wichtiger

Baustein ist die Ausbildung. Wir wollen,

dass Reha-Kliniken – gerade in der

Neuro-, Geriatrie- und Kardio-Reha – als

Träger der praktischen Pflegeausbildung

anerkannt werden. Das wäre ein enormer

Beitrag gegen den Fachkräftemangel,

denn Reha ist ein hervorragender Lernort,

oft noch dazu ja in ländlichen Räumen.

Ehrlich gesagt versteht niemand, warum

es Reha-Einrichtungen aktuell noch verwehrt

ist, Pflegekräfte auszubilden.

»Bernhard Seidenath: Und wir sagen

klar: Bei der Reform unserer Krankenhauslandschaft

muss Reha zwingend

mitgedacht werden. Rehabilitation ist ein

unverzichtbarer Teil der Versorgungskette.

Wenn Kliniken sich verändern, hat das unmittelbare

Auswirkungen auf die Nachsorge

und – Stichwort Sekundärprävention –

den Schutz davor, dass dieselbe Krankheit

erneut auftritt. Deshalb fordern wir, dass

Reha sowohl in Regionalkonferenzen als

auch in strukturellen Gutachten berücksichtigt

wird. Reha vor Pflege – das muss

unser Leitmotiv sein.

Bayern spricht auch viel über Digitalisierung.

Wie sieht das in der Reha aus?

»Bernhard Seidenath: Wir unterstützen

digitale Modellregionen wie

„Healthcare by Your Side“ im Großraum

Erlangen, in denen Versorgungsstrukturen

digital vernetzt werden – von Ärzten über

Pflege bis zur Reha. Das wird ohne gezielte

finanzielle Förderung nicht gehen. Denn

hier schlägt der Webfehler der Förderung

von Reha-Einrichtungen durch: sie haben

weder Anspruch auf Investitionskostenzuschüsse

noch bekommen sie – anders

als etwa Wellness-Hotels – eine Förderung

über Tourismus-Töpfe. Doch Reha-Kliniken

brauchen dieselben Chancen wie

Krankenhäuser! Deshalb fordern wir einen

eigenen Digitalfonds nach dem Vorbild des

Krankenhauszukunftsfonds – gezielt für

Reha-Einrichtungen.

»Stefan Meyer: Denn Digitalisierung

ist kein Selbstzweck. Sie entlastet

Personal, verbessert Prozesse und sichert

Qualität – und gerade in der Reha eröffnet

sie Chancen für bessere Anschlussprogramme,

digitale Trainings oder KI-gestützte

Therapiebegleitung.

Was möchten Sie den Gästen und Bürgerinnen

und Bürgern in Bad Füssing zum Abschluss

mitgeben?

»Stefan Meyer: Dass sie hier an einem

Ort sind, der Gesundheit erlebbar

macht. Nutzen Sie das, tanken Sie

Kraft – und nehmen Sie ein kleines Stück

Prävention mit nach Hause.

»Bernhard Seidenath: Reha und Prävention

sind keine „Angebote für

später“, sondern die Basis für ein langes,

gesundes, aktives Leben. Und Bad Füssing

zeigt jeden Tag, wie gut das funktionieren

kann. Jetzt und auch im neuen Jahr!

»Stefan Meyer: Von Herzen wünschen

wir allen Gottes Segen und vor

allem Gesundheit für 2026!

»Bernhard Seidenath: Denn Gesundheit

ist das Wichtigste – privat wie

politisch! Alles Gute!

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KURZeitung

43


Gut zu wissen

Was ich mir für 2026 von der

„großen Politik“ wünsche

Von Herbert Zelzer

Wenn sich ein Jahr dem Ende zuneigt,

kommen die guten Wünsche: Gesundheit,

Frieden, Glück, weniger Stress,

mehr Zeit. All das wünsche auch ich –

mir, meiner Familie, meinen Freunden.

Aber darüber hinaus wünsche ich mir

etwas, das sich nicht mit einem Vorsatz

oder Kalenderblatt erledigen lässt: Ich

wünsche mir für 2026, dass Vernunft,

Ehrlichkeit und Mut wieder eine größere

Rolle spielen – in der Politik, in unserer

Gesellschaft und bei jedem Einzelnen

von uns.

Herbert Zelzer, Journalist: „Wir brauchen Mut, Prioritäten

neu zu setzen – weg vom Apparat, hin zum Menschen.

Die Digitalisierung darf kein Dauerversprechen mehr

sein, sondern endlich funktionieren. Ich wünsche mir ein

Gesundheitssystem, das Vertrauen schenkt, nicht Misstrauen

verwaltet. Versorgung auf dem Land ist genauso

wichtig wie in der Großstadt. Und wer krank ist, braucht

Nähe, nicht ein Callcenter. Gesundheit darf kein Glücksfall

sein, sondern muss wieder eine verlässliche Säule

unseres Lebens werden.“

Ich beobachte die Entwicklungen unseres

Landes seit Jahrzehnten, mit wachem

Interesse und manchmal mit wachsender

Sorge. Ich war nie Parteisoldat, habe viele

Richtungen erlebt – von links bis konservativ,

von liberal bis wertorientiert. Ich

nenne mich heute sozial-liberal und wertkonservativ.

Ich glaube an Freiheit, aber

auch an Verantwortung. An Leistung,

aber auch an Fairness. Und daran, dass

es ohne Maß und Mitte kein Miteinander

gibt.

Politik braucht wieder Realitätssinn

und Mut zur Wahrheit

Deutschland ist müde geworden – politisch

und geistig. Wir reden uns von Krise

zu Krise, verlieren aber den Mut, Dinge

wirklich anzupacken. Statt Lösungen

zu suchen, pflegen wir Empörung. Statt

Debatten zu führen, ziehen wir Grenzen.

Statt Realität zu gestalten, flüchten wir in

Ideologien.

Ein Beispiel dafür ist der Umgang mit der

AfD. Ich halte nichts von ihren Extremen,

aber auch nichts von der selbstzufriedenen

„Brandmauer“-Rhetorik. Sie mag

moralisch richtig klingen, politisch ist sie

falsch. Eine Demokratie, die sich weigert,

mit gewählten Vertretern überhaupt zu

sprechen, überlässt ihnen das Feld der

Unzufriedenen. Wer mit 20 Prozent der

Wähler nicht mehr reden will, hat schon

aufgehört, sie ernst zu nehmen.

Man muss mit der AfD anders umgehen

– nicht anbiedern, aber auch nicht

ausgrenzen. Rote Linien, ja – aber keine

Denkverbote. Wer ernsthaft verhindern

will, dass Populisten stärker werden,

muss den Menschen zuhören, die sie

wählen.

Ideologie darf keine Bremse sein –

Vertrauen entsteht durch Ehrlichkeit

Ich wünsche mir für 2026 eine Politik, die

wieder den Mut hat, das Naheliegende

zu tun. Wir brauchen Reformen – in der

Wirtschaft, in der Bildung, in der Gesund-

heit. Doch jede Entscheidung wird durch

Parteitaktik zerrieben, jedes Gesetz

durch Ressortegoismen zerredet.

Besonders deutlich wird das beim Umgang

mit der Opposition: Vor der Wahl

stellt die Union Anträge, die sachlich

richtig sind – die Ampel lehnt sie ab.

Nach der Wahl bringt die AfD denselben

Antrag ein, wortgleich, und plötzlich

lehnt ihn die Union ab – nur weil er von

der „falschen“ Seite kommt. Das ist nicht

Prinzipientreue, das ist politische Schizophrenie.

Und es ist ein Vertrauenskiller.

Menschen spüren, wenn Politik zur Taktik

verkommt, wenn nicht das Argument

zählt, sondern das Absenderlogo. So

verspielt man Glaubwürdigkeit – und am

Ende auch Vertrauen in die Demokratie

selbst.

Ich bin ein Befürworter einer Minderheitsregierung.

Sie zwingt zum Argument,

nicht zur Ideologie. Wer überzeugen will,

muss Mehrheiten finden – im Parlament,

nicht im Koalitionsvertrag. In Skandinavien

funktioniert dieses Modell seit Jahren,

weil man dort Politik als Suche nach Lösungen

begreift, nicht als Verwaltung von

Besitzständen.

Gesundheit ist das Nadelöhr

der Menschlichkeit

Kaum ein Bereich zeigt so deutlich, wie

sehr sich Deutschland verrannt hat, wie

die Gesundheitspolitik. Es ist ein Skandal,

dass Patienten auf Facharzttermine

monatelang warten müssen, dass Krebspatienten

ein Jahr auf Bestrahlung hoffen

müssen und Pflegekräfte überlastet

sind, während Bürokratie blüht.

Gesundheit ist kein Luxusgut, sondern

Fundament jeder Gesellschaft. Wir haben

ein gut gemeintes, aber krank organisiertes

System: zu viele Regeln, zu wenig

Verantwortung. Was fehlt, ist nicht Geld,

sondern Haltung.

Wir brauchen Mut, Prioritäten neu zu

setzen – weg vom Apparat, hin zum

Menschen. Die Digitalisierung darf kein

Dauerversprechen mehr sein, sondern

44 KURZeitung

Dezember 2025 / Januar 2026


Gut zu wissen

endlich funktionieren. Ich wünsche mir

ein Gesundheitssystem, das Vertrauen

schenkt, nicht Misstrauen verwaltet.

Versorgung auf dem Land ist genauso

wichtig wie in der Großstadt. Und wer

krank ist, braucht Nähe, kein Callcenter.

Gesundheit darf kein Glücksfall sein, sondern

muss wieder eine verlässliche Säule

unseres Lebens werden.

Bürokratie lähmt das Land –

Mut zum Machbaren

Wer in Deutschland etwas aufbauen will,

braucht Geduld und einen langen Atem.

Wir haben ein Land geschaffen, das Sicherheit

verspricht, aber Stillstand produziert.

Früher sprach man vom „Land der Dichter

und Denker“. Heute sind wir das Land

der Formulare, Fristen und Freigaben.

Kaum eine Idee, die nicht an Paragrafen

hängen bleibt. Kaum ein Projekt, das

nicht in Genehmigungen versandet.

Bürokratie ist längst keine neutrale Ordnung

mehr, sondern eine Mentalität geworden.

Man fürchtet Fehler mehr als

Versäumnisse. Doch Fehler kann man

korrigieren – Versäumnisse kosten Zukunft.

Ich wünsche mir ein Deutschland, das

wieder an das Machbare glaubt. Weniger

Formulare, mehr Vertrauen. Weniger

Vorschriften, mehr Verantwortung. Fortschritt

entsteht nicht durch Verwaltung,

sondern durch Menschen, die handeln,

statt auf Genehmigung zu warten.

Wirtschaft braucht Rückenwind

und Vertrauen in Leistung

Der Mittelstand ist das Herz unserer Republik.

Er schafft Arbeitsplätze, bildet aus

und trägt Verantwortung – in Familienbetrieben,

Handwerksfirmen, Start-ups und

Industrieunternehmen. Und doch hat

man den Eindruck, dass er in der politischen

Wahrnehmung nur noch als „Steuerzahler“

oder „Klimasünder“ vorkommt.

Viele Unternehmer fühlen sich im Stich

gelassen: von Gesetzen, die lähmen statt

beflügeln, und von Vorgaben, die Kontrolle

versprechen, aber Vertrauen zerstören.

Das Rückgrat unserer Wirtschaft droht zu

verkrampfen, weil es sich ständig gegen

neue Lasten stemmen muss – steigende

Energiepreise, überbordende Bürokratie

und ein Fachkräftemangel, der längst

strukturell ist.

Die Energiepolitik ist zu einem Dauerexperiment

geworden – und die Unternehmen

sind die Versuchskaninchen. Kurz

vor der Wahl sagten Söder und Merz noch:

„Nach der Wahl nehmen wir als Erstes ein

paar Milliarden in die Hand und aktivieren

die verbliebenen Kernkraftwerke wieder.“

Nach der Wahl

sprengen sie genau

diese Kraftwerke. Was

soll man davon halten?

Während Strompreise

europaweit

Spitzenreiter

sind, geraten

Produktion und Handwerk

zunehmend unter

Druck. Energie darf

kein Standortnachteil

sein, sonst wandern

Betriebe ab – und das

nützt weder dem Klima

noch dem Land.

Auch die Steuerpolitik

braucht neuen Realismus.

Hohe Abgaben,

komplizierte Regeln und ständige Änderungen

machen jede Planung zur Zitterpartie.

Ich wünsche mir ein Steuersystem,

das einfach, gerecht und verlässlich

ist – eines, das Erfolg nicht misstrauisch

beäugt, sondern als Motor der Gesellschaft

begreift.

Wirtschaft ist keine kalte Mathematik,

sondern gelebte Verantwortung. Gerade

die vielen mittelständischen Betriebe

stehen für Beständigkeit, Handschlagqualität

und Loyalität gegenüber Mitarbeitern

und Region. Diese Werte verdienen

Rückhalt, nicht Misstrauen.

Ich wünsche mir für 2026 eine Politik,

die Leistung anerkennt, Unternehmertum

ermutigt und Verlässlichkeit schafft.

Ein Land, das seine Leistungsträger

misstrauisch beäugt, verliert irgendwann

auch jene, die seine Zukunft gestalten

könnten.

Medien und Meinungsfreiheit

brauchen Rückgrat und Distanz

Ein Thema, das mir zunehmend Sorgen

macht, ist die Diskussionskultur. Wir

haben verlernt, zuzuhören. Wer eine abweichende

Meinung äußert, läuft Gefahr,

öffentlich an den Pranger gestellt zu werden.

Medien, die früher Orte des Diskurses

„Kaum ein Bereich zeigt so deutlich, wie sehr sich Deutschland verrannt hat, wie die

Gesundheitspolitik. Es ist ein Skandal, dass Patienten auf Facharzttermine monatelang

warten müssen, dass Krebspatienten ein Jahr auf Bestrahlung hoffen und Pflegekräfte

überlastet sind, während Bürokratie blüht.“ Foto: KI generiert

waren, verengen sich oft zu Echokammern.

Es scheint, als ginge es weniger um

Erkenntnis als um Bestätigung.

Journalisten sollten wieder stärker unterscheiden:

zwischen Bericht und Meinung,

zwischen Information und Interpretation.

Ich war immer ein Freund des

klaren Ausdrucks – aber eine Meinung

gehört in den Kommentar, nicht in den

Bericht. Diese Trennung war einmal ein

Grundpfeiler journalistischer Glaubwürdigkeit

– und sie sollte es wieder werden.

Die sogenannten Hauptstadtmedien haben

vielerorts den Kontakt zur Mehrheit

der Bevölkerung verloren. Wenn Journalismus

seine Distanz verliert, verliert er

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KURZeitung

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Gut zu wissen

seine Glaubwürdigkeit.

Auch der öffentlich-rechtliche Rundfunk

muss sich fragen, ob er in seiner heutigen

Form noch seiner Aufgabe gerecht wird.

Er braucht Reformen – finanziell, organisatorisch

und geistig. Ein ÖRR, der Vertrauen

zurückgewinnen will, muss Vielfalt

nicht nur abbilden, sondern zulassen.

Demokratie ist kein Wohlfühlraum, sondern

ein Übungsfeld für Streitkultur. Nur

dort, wo Widerspruch möglich ist, kann

Wahrheit wachsen.

Bildung muss wieder fordern,

fördern und integrieren

Wer Zukunft will, muss sie ausbilden.

Doch unser Bildungssystem steckt fest:

Lehrkräftemangel, überforderte Schulen,

Bürokratie statt Begeisterung.

Ich wünsche mir für 2026 eine Bildungspolitik,

die wieder Leistung und Verantwortung

in den Mittelpunkt stellt. Nicht

jeder muss ein Überflieger sein, aber jeder

sollte wissen, dass Bildung Anstrengung

bedeutet – und dass sich diese Anstrengung

lohnt.

Es kann nicht sein, dass in vielen Grundschulen

die Mehrheit der Kinder kaum

Deutsch spricht. Das ist kein Vorwurf an

die Kinder – sondern ein Versäumnis des

Staates. Ohne Sprache gibt es keine Teilhabe,

und ohne Teilhabe keine Integration.

Wir müssen wieder mehr fordern, nicht

weniger. Leistung ist kein Druckmittel,

sondern ein Weg zur Selbstachtung.

Denn wer Lernen ernst nimmt, nimmt

auch das Leben ernst.

Außenpolitik beginnt zu Hause –

Glaubwürdigkeit durch Vorbild

Ich wünsche mir Politikerinnen und Politiker,

die weniger reisen und mehr entscheiden.

Die nicht in Peking, Brüssel

oder New York über Demokratie dozieren,

während sie zu Hause Reformen vertagen.

Deutschland hat viel Energie darauf verwendet,

die Welt zu belehren – und zu

wenig, um die eigenen Probleme zu lösen.

Glaubwürdigkeit entsteht nicht durch Reden,

sondern durch Vorbild. Ich wünsche

mir eine Außenpolitik mit Maß und Realitätssinn:

eine Politik, die europäische Interessen

wahrt, ohne sich in moralischer

Selbstzufriedenheit zu verlieren. Stärke

liegt nicht in Lautstärke, sondern in Verlässlichkeit.

Nur wer im Inneren stabil ist,

kann nach außen glaubwürdig handeln.

Gesellschaft lebt vom Mitmachen –

Verantwortung im Kleinen

Bei all den großen Themen dürfen wir

eines nicht vergessen: Eine Gesellschaft

funktioniert nur, wenn jeder bereit ist, im

Kleinen Verantwortung zu übernehmen.

Verantwortung beginnt nicht im Ministerium,

sondern im Alltag – im Umgang

miteinander, in Familie, Beruf, Verein,

Ehrenamt. Ich wünsche mir für 2026,

dass wir wieder mehr miteinander sprechen,

statt übereinander. Dass wir andere

Meinungen nicht verurteilen, sondern

verstehen wollen. Vielfalt braucht Toleranz

– und Toleranz beginnt mit Zuhören.

Gesellschaft entsteht nicht durch Gesetze,

sondern durch Haltung. Wenn jeder

nur auf den Staat zeigt, aber niemand

Verantwortung übernimmt, dann verarmt

ein Land – moralisch, nicht finanziell.

Zusammenhalt beginnt nicht mit Programmen,

sondern mit Menschen, die

hinschauen, helfen, zuhören. Nur dort,

wo Verantwortung im Kleinen gelebt wird,

kann das Große gelingen.

Mein Wunsch für 2026 –

Vernunft, Mut und Vertrauen

Ich wünsche mir ein Deutschland, das

wieder Mut zur Mitte hat. Ein Land, das

Lösungen sucht, statt Schuldige. Ein

Land, das Fehler eingesteht, statt sie zu

vertuschen. Ein Land, das Verantwortung

nicht abschiebt, sondern übernimmt.

Ich wünsche mir eine Politik, die den

Menschen wieder zuhört – nicht den

Schlagzeilen. Eine Gesellschaft, die Leistung

achtet, aber Mitgefühl nicht vergisst.

Und Bürger, die bereit sind, sich

einzumischen, statt nur zuzusehen. 2026

sollte das Jahr werden, in dem Vernunft

wieder lauter wird als Ideologie. In dem

Mut wichtiger ist als Moralgehabe. Und

in dem wir begreifen, dass Demokratie

nicht perfekt ist – aber das Beste, was

wir haben. Wenn wir wieder Vertrauen

wagen – in die Politik, in die Medien, in

uns selbst – dann kann vieles gelingen.

Nicht durch Parolen, sondern durch

Haltung. Nicht durch Spaltung, sondern

durch Gespräch. Denn am Ende ist Veränderung

nichts, das „die da oben“ tun.

Veränderung beginnt immer bei uns. Nur

wer sich bewegt, verändert etwas. Und

wer sich verweigert, wird verändert.

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46 KURZeitung

Dezember 2025 / Januar 2026


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Aus Bad Füssing

Kirchenmusikdirektor Jürgen Wisgalla an die Freundinnen und Freunde der Kirchenmusik

Wochen mit zahlreicher und unterschiedlicher Kirchenmusik

Zunächst darf ich nochmals zum Adventskonzert

am Vorabend des 1. Advent

um 19:30 Uhr in die Christuskirche

einladen. Vorgestern konnte ich erstmals

mit dem Orchester proben. Gestern fand

die letzte große Chorprobe für die wunderbare

Musik von Georg Friedrich Händel

statt. Ich gehe froh gelaunt in die Proben

am kommenden Freitag und Samstag.

In Bad Füssing musizierten erstmals die

„Minis“ in einer kleinen Weihnachtsmusik.

Das andere Weihnachtskonzert mit

dem Musikverein Bad Füssing fi ndet am

Donnerstag, 11. Dezember 2025, um

18:30 Uhr in der Christuskirche statt. In

der Übersicht zum Weihnachtsfest habe

ich „nur“ Gottesdienste mit „besonderer

Musik“ aufgeführt. Weitere Termine bitte

ich den jeweiligen Seiten der Veranstalter

zu entnehmen. Das Jahr 2025 klingt

in der Christuskirche mit zwei Konzerten

aus: Am Sonntag nach Weihnachten fi n-

det wieder ein „Kindl Wiagn“ statt und

das traditionelle „Konzert in der Silvesternacht“

steht ebenfalls im Terminkalender.

Es folgt die aktuelle Übersicht zur

Kirchenmusik mit meiner herzlichen Einladung,

auch die zahlreichen Angebote

der Kur- und Gästeseelsorge in Anspruch

zu nehmen. Ich wünsche uns allen eine

zur Ruhe bringende, gesegnete und frohe

Advents- und Weihnachtszeit.

Herzliche Grüße

Ihr

Jürgen Wisgalla

Do 11. Dezember 2025, 18:30 Uhr

Evangelische Christuskirche Bad Füssing

„Die Minis auf dem Weg nach Bethlehem“

– Das andere Weihnachtskonzert

mit dem Musikverein Bad Füssing. Es

spielen die Minis unter der Leitung von

Maximilian Lindmeier.

Mi 24. Dezember 2025,

Heiliger Abend, 16:30 Uhr

Evangelische Christuskirche Bad Füssing

Gottesdienst zum Heiligen Abend

(Christvesper) – Weihnachtsmusik für

Bläser und Orgel. Bad Füssinger Blechbläser

(Leitung: Kirchenmusikdirektor

Jürgen Wisgalla), Lena Berger (Pauken),

Karin Wisgalla (Orgel) und Pfarrer

Joachim von Kölichen

Mi 24. Dezember 2025,

Heiliger Abend, 21:00 Uhr

Evangelische Christuskirche Bad Füssing

Gottesdienst zum Heiligen Abend –

Weihnachtsmusik für Tenor, Flöte und

Orgel. Kirchenmusikdirektor Jürgen

Wisgalla (Tenor & Orgel), Karin Wisgalla

(Flöte & Orgel) und Pfarrer Norbert

Stapfer

Do 25. Dezember 2025,

1. Weihnachtstag, 10:00 Uhr

Evangelische Christuskirche Bad Füssing

Gottesdienst zum Weihnachtsfest –

Weihnachtsmusik für Flöte, Trompete

und Orgel. Pfarrer Joachim von Kölichen

und das „Inn-Salzach-Trio“ mit

Karin Wisgalla (Flöte), Thomas Preimesberger

(Trompete) und Kirchenmusikdirektor

Jürgen Wisgalla (Orgel)

Fr 26. Dezember 2025,

2. Weihnachtstag, 10:00 Uhr

Evangelische Christuskirche Bad Füssing

Sing-Gottesdienst zum Weihnachtsfest

Band der Christuskirche (Leitung:

Kirchenmusikdirektor Jürgen Wisgalla)

und Pfarrer Norbert Stapfer

So 28. Dezember 2025, 16:30 Uhr

Evangelische Christuskirche Bad Füssing

Kindlwiagn – Weihnachtliche Volksmusik.

Pockinger Frauendreigesang,

Pockinger Saitenmusi und Pockinger

Knöpferlmusi unter Leitung von Daniela

Günzel

Mi 31. Dezember 2025,

Silvester, 22:00 Uhr

Evangelische Christuskirche Bad Füssing

Konzert in der Silvesternacht – Festlich-heitere

Musik für Sopran, Trompete

und Orgel. Brigitte Oberleitner

(Sopran), Franz Wagnermeyer (Trompete)

und Klaus Oberleitner.

Eintritt: 17,00 € ohne Gästekarte,

14,00 € mit Gästekarte und Gemeindebürger,

7,00 € Schüler und Studenten.

Februar 2026

So 15. Februar 2026, 10:00 Uhr

Evangelische Christuskirche Bad Füssing

Der andere Gottesdienst zur Faschingszeit

– Eine ungewöhnliche Predigt und

heitere Musik für Orgel zu vier Händen

und vier Füßen zur Oper „Die Zauberfl

öte“ von Wolfgang Amadeus Mozart.

Karin Wisgalla (Orgel), Kirchenmusikdirektor

Jürgen Wisgalla (Orgel & Arrangements)

und Pfarrer Norbert Stapfer

48 KURZeitung

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Johannesbad Gruppe

Wenn 20.000 Jahre dich berühren

Eine Weihnachtsbotschaft aus dem Johannesbad

Liebe Gäste, liebe Patientinnen und

Patienten, liebe Freundinnen und

Freunde des Johannesbads,

während draußen das Jahr zur Ruhe

kommt, es früher dunkel wird und die

Welt ein wenig leiser erscheint, geschieht

im Johannesbad etwas Zeitloses:

Menschen steigen die Stufen in unsere

Becken hinab – ins Thermal-Mineralwasser

mit Sulfid-Schwefel, das an diesem

Ort seit Jahrzehnten heilt und trägt.

Autor Dr. med. Johannes Zwick: „Möge das Johannesbad für Sie ein Ort bleiben – oder werden –, an dem Sie

spüren: Ich darf loslassen. Ich darf zur Ruhe kommen. Ich darf hoffen.“

Was viele nicht wissen:

Dieses Wasser ist nicht nur warm und

wohltuend. Es ist bis zu 20.000 Jahre alt.

Es hat Jahrtausende tief in der Erde

verbracht, ist langsam durch Gesteinsschichten

gesickert, hat Mineralien aufgenommen,

Schwefel gebunden, ist unter

Druck gereift.

Und dann, jetzt – in diesen Tagen –

geschieht etwas ganz Besonderes:

Zum ersten Mal in seinem langen Dasein

berührt dieses Wasser Ihre Haut.

Vielleicht ist dieser Gedanke gerade zur

Weihnachtszeit tröstlicher, als jede Statistik

und jeder medizinische Fachbegriff.

Wenn das Jahr schwer war – und das

Wasser leicht macht

Viele, die zum Jahresende ins Johannesbad

kommen, bringen einiges mit:

» körperliche Schmerzen, die über

Monate oder Jahre gewachsen sind,

» Gelenke, die nicht mehr so wollen,

wie man selbst,

» Nächte, in denen Schlaf Mangelware

ist,

» Sorgen um die eigene Gesundheit

oder die von Menschen, die man liebt.

Dann steigt man ins Wasser.

Der Körper wird leicht, die Gelenke werden

entlastet, die Wärme dringt tief ein,

der Sulfid-Schwefel entfaltet seine heilsame

Wirkung. Und für einen Moment

passiert etwas, das zur Weihnachtszeit

ganz besonders ist:

Die Last des Jahres wird ein Stück weit

getragen.

„Ich hätte nicht gedacht, dass sich mein

Körper noch so leicht anfühlen kann.“

Diesen Satz höre ich oft – und er rührt

mich jedes Mal.

Ein Geschenk, das man nicht einpacken

kann: Ruhe

Weihnachten ist längst nicht für alle nur

festlich. Für viele ist es auch anstrengend,

laut, emotional.

Aber irgendwo in diesen Tagen gibt es oft

einen Moment, in dem man spürt:

Ich brauche Ruhe.

Im Johannesbad sieht dieser Moment oft

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Johannesbad Gruppe

„Ich bin nicht nur meine Diagnose.

Da geht noch etwas.“

Wenn Erdzeit und Lebenszeit sich im

Wasser begegnen, ist das für uns jedes

Mal ein kleiner Weihnachtsmoment –

egal, ob es Dezember, Februar oder Juli

ist.

Weihnachten ist auch das Fest der Geschichten – von Anfängen, von Hoff nung, von einem Licht in der Dunkelheit.

Im Johannesbad erzählen wir – ganz nebenbei – eine andere, stille Geschichte: von einem Wasser, das 20.000

Jahre gereist ist, um jetzt hier aufzusteigen, von Menschen, die sich trauen, ihm ihren schmerzenden Rücken, ihre

müden Gelenke, ihre erschöpfte Seele anzuvertrauen.“

so aus:

» Sie stehen bis zur Brust im warmen

Wasser.

» Der Dampf steigt leise über der

Oberfläche auf.

» Die Geräusche werden weich, das

Licht gedämpfter.

» Die Schultern sinken, der Atem

geht tiefer.

In genau diesen Augenblicken, wenn

sich der Körper langsam erinnert, wie

Loslassen geht, passiert etwas ganz Leises

– und vielleicht ist das das schönste

Weihnachtsgeschenk, das wir geben

können:

Ein Raum, in dem Sie nichts leisten müssen.

Ein Wasser, das Sie einfach hält.

Nach dem Wasser kommt die Nacht –

und die Nacht wird milder.

Nach einem Tag im Thermal-Mineralwasser,

nach Wärme, Schwefel, Auftrieb,

nach kleinen Bewegungen und großen

Erleichterungen, verändert sich oft auch

die Nacht:

» Das Einschlafen fällt leichter.

» Die Schmerzen sind leiser.

» Das Kopfkino wird langsamer.

» Der Schlaf kommt – nicht perfekt,

aber besser als zuvor.

Und am Morgen ist da manchmal dieses

leise Staunen:

„Ich habe wirklich geschlafen.“

In einer Zeit, in der so vieles laut, hektisch

und unsicher ist, ist guter Schlaf

mehr als Erholung – er ist Heilung, innen

und außen.

Dass unser Jahrtausende altes Wasser

dazu beiträgt, betrachten wir als eine Art

stilles Wunder, das täglich geschieht.

Weihnachten im Johannesbad:

Zwischen Erdzeit und Lebenszeit

Weihnachten ist auch das Fest der Geschichten

– von Anfängen, von Hoff -

nung, von einem Licht in der Dunkelheit.

Im Johannesbad erzählen wir – ganz nebenbei

– eine andere, stille Geschichte:

» von einem Wasser, das 20.000 Jahre

gereist ist, um jetzt hier aufzusteigen,

» von Menschen, die sich trauen, ihm

ihren schmerzenden Rücken, ihre

müden Gelenke, ihre erschöpfte

Seele anzuvertrauen,

» von Momenten, in denen man spürt:

Mein Wunsch für Sie

Zu Weihnachten wünsche ich Ihnen

nicht nur schöne Geschenke und ein gutes

Essen.

Ich wünsche Ihnen:

» einen Körper, der sich wieder ein

Stück mehr wie Ihr Verbündeter

anfühlt,

» Nächte, in denen Sie Schlaf fi nden

und der Schlaf Sie,

» Schmerzen, die leiser werden,

» Gedanken, die freundlicher werden,

» und das Gefühl, gehalten zu sein –

von Menschen, die Sie mögen,

» und vielleicht auch von Wasser, das

20.000 Jahre auf diesen Moment

gewartet hat.

Möge das Johannesbad für Sie ein Ort

bleiben – oder werden –, an dem Sie

spüren: Ich darf loslassen. Ich darf zur

Ruhe kommen. Ich darf hoffen.

Frohe Weihnachten

aus dem Johannesbad

Im Namen des gesamten Teams des Johannesbads

in Bad Füssing

danke ich Ihnen für das Vertrauen, das

Sie uns in diesem Jahr geschenkt haben.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Lieben:

» friedliche Weihnachten,

» ein gesundes, leichteres neues Jahr,

» und viele Momente, in denen Sie – im

Wasser, in der Natur, mit Menschen

– merken: „So darf es sich anfühlen.

So möchte ich weitergehen.“

Gesegnete Weihnachten und ein gesundes

neues Jahr!

Ihr

Dr. Johannes Zwick

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KURZeitung

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Johannesbad Gruppe

Gemeinsam in die Zukunft –

mit Herz, Mut und Begeisterung

Ein Jahr voller Veränderungen, Begegnungen

und gemeinsamer Erfolge

liegt hinter uns. 2025 war kein leichtes

Jahr – für die Branche, für die Destination

und auch für uns als Johannesbad

Hotels und Therme.

Doch gerade in solchen Zeiten zeigt sich,

was uns stark macht: Zusammenhalt,

Leidenschaft, ein großartiges Team und

der feste Glaube an Bad Füssing als einzigartigen

Ort der Erholung, Gesundheit

und Lebensfreude.

Was unseren Ort auszeichnet, ist das

Von Reinhold Hofmann

erreichbar und doch wunderbar ruhig.

Hier verbinden sich Natur, Kultur und

Gastfreundschaft zu einem Schatz, den

es zu bewahren und weiterzuentwickeln

gilt.

Wir alle gemeinsam – Gastgeber, Gemeinde,

Einheimische, Partner und Betriebe

– können Bad Füssing langfristig

attraktiv, lebendig und erfolgreich

halten. Die Johannesbad Hotels leisten

dazu gern ihren Beitrag: durch Engagement,

Ideenreichtum und den Mut, Neues

zu gestalten.

So beteiligten wir uns auch dieses Jahr

wir mit dem Ostermarkt und dem Martinimarkt

am Königshof zwei feste Traditionen

etabliert, die Gäste und Einheimische

gleichermaßen verbinden.

Mit dem international bekannten Thermenmarathon

tragen wir dazu bei, Bad

Füssing auch sportlich und überregional

zum Jahresbeginn sichtbar zu machen.

All diese Formate bewerben wir auf

sämtlichen Kanälen – aus Überzeugung,

weil wir an uns und unsere Destination

glauben.

Auch in unseren Hotels tut sich viel. Im

Johannesbad Hotel Königshof haben

wir den ersten großen Modernisierungsschritt

gesetzt. Die neuen Premium-Zimmer,

gestaltet vom renommierten Architekturbüro

Luehrs & Bachmann, zeigen,

wie Tradition und Zukunft harmonisch

ineinandergreifen können: hochwertiger

„Ich bin überzeugt: Wenn wir gemeinsam

anpacken – Betriebe,

Gemeinde, Partner, Mitarbeitende,

Gäste und Einheimische –, dann führen

wir Bad Füssing zu neuem Glanz.“

Reinhold Hofmann, Geschäftsführer Johannesbad Hotels und Therme: „Besonders stolz bin ich auf unsere Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter: Gleich 20 Jubiläen durften wir in diesem Jahr feiern – Kolleginnen und Kollegen

mit 25, 30, 35 und sogar 40 Jahren Betriebszugehörigkeit. Diese Treue und Verbundenheit sind keine Selbstverständlichkeit.

Sie zeigen, wie sehr das Miteinander, der Teamgeist und die Identifikation mit dem Unternehmen

bei uns gelebt werden.“

Miteinander – und natürlich unser Thermal-Mineralwasser,

das seit jeher Quelle

von Gesundheit und Wohlbefinden ist.

Dazu kommt seine besondere Lage mitten

im Herzen Niederbayerns:

eingebettet in sanfte Landschaften zwischen

Inn und Rott, umgeben von Wiesen,

Wäldern und weiten Horizonten,

nahe der österreichischen Grenze – gut

wieder mit Begeisterung am Weihnachtsmarkt

während des Bad Füssinger

Winterzaubers – mit einem eigenen

Stand, der von unseren Auszubildenden

geplant, organisiert und betreut wurde.

Für sie ist das eine wertvolle Erfahrung,

die Teamgeist, Eigeninitiative und Verantwortungsgefühl

stärkt. Ebenso haben

Hartboden, moderne Bäder, komfortable

Boxspringbetten und großzügige Balkone

schaffen ein Ambiente zum Wohlfühlen.

Ein besonderes Highlight ist die neue

Premium-Suite mit 46 Quadratmetern

– zwei getrennte Räume, ein sanft flackernder

Elektrokamin, ein Schreibtisch

mit digitaler Oberfläche mit induktivem

Anschluss, USB-Port und MP3-Spieler,

ein integrierter Schminktisch und

ein großzügiger Doppelbalkon schaffen

Raum für Rückzug und Inspiration. Für

ein Stück Nostalgie sorgt ein stilvoller

Plattenspieler mit ausgewählter Vinylkollektion,

der Vergangenheit und Gegenwart

auf feinsinnige Weise verbindet. So

entsteht ein Ort mit Charakter – durchdacht

im Design, sinnlich im Detail und

gedacht für Menschen, die Individualität

schätzen.

Und das ist erst der Anfang: Die Planungen

für eine weitere neue Zimmerkatego-

54 KURZeitung

Dezember 2025 / Januar 2026


rie in einem, weiteren neuen

Stil laufen bereits – mit neuen

Ideen, die das besondere

Flair des Hauses weiter unterstreichen

werden.

Besonders stolz bin ich auf

unsere Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter: Gleich 20

Jubiläen durften wir in diesem

Jahr feiern – Kolleginnen

und Kollegen mit 25,

30, 35 und sogar 40 Jahren

Betriebszugehörigkeit. Diese

Treue und Verbundenheit

sind keine Selbstverständlichkeit.

Sie zeigen, wie sehr das Miteinander, der Teamgeist

und die Identifikation mit dem Unternehmen bei uns gelebt

werden.

Diese Haltung spüren auch unsere Gäste. Eine Rückmeldung

hat mich besonders berührt: „Auch wenn das Hotel schon einige

Jahre auf dem Buckel hat – der Geist und die freundlichen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geben dem Haus eine belebende

Atmosphäre.“

Genau das ist es, worauf es ankommt: auf Menschen, die mit

Herz bei der Sache sind und ein Haus mit Leben füllen.

Ebenso erfreulich ist der große Zuspruch bei unseren Stammgästewochen,

die sowohl im Sommer als auch im Winter ausgebucht

waren.

Sie sind ein wunderbares Beispiel dafür, wie man Gäste nachhaltig

an eine Marke und eine Destination bindet – durch persönliche

Begegnungen, gemeinsame Erlebnisse und authentische

Einblicke.

Ob gemeinsame Ausflüge, musikalische Abende oder der Besuch

bei der Bäckerei Freudenstein, wo unsere Gäste lernten,

echte Brezen zu formen – genau solche Momente machen Bad

Füssing erlebbar.

Auch wenn das Jahr herausfordernd war, blicken wir voller

Zuversicht nach vorn. 2026 wird ein besonderes Jahr, in dem

wir eine weitere, ganz besondere Reise beginnen – mehr dazu

folgt in der nächsten Ausgabe.

Eines darf ich Ihnen schon verraten: Es wird sicht- und spürbar,

wie sich die Quelle unserer Johannesbad-Stärke und Innovationskraft

neu entfaltet – und Bad Füssing um ein echtes

Wow-Highlight bereichert.

Ich bin überzeugt: Wenn wir gemeinsam anpacken – Betriebe,

Gemeinde, Partner, Mitarbeitende, Gäste und Einheimische –,

dann führen wir Bad Füssing zu neuem Glanz.

In diesem Sinne wünsche ich allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern,

unseren Gästen, Kolleginnen, Einheimischen, Partnern

und Freunden der Johannesbad Hotels & Therme einen

wunderbaren Jahresausklang, einen guten Start ins neue Jahr

und ein gesundes, erfolgreiches 2026.

Bad Füssing lebt vom Miteinander – und wir sind stolz, Teil

davon zu sein.

Ihr

Reinhold Hofmann

Geschäftsführer Johannesbad Hotels und Therme

Dezember 2025 / Januar 2026

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KURZeitung

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Johannesbad Gruppe

Erfolgsbilanz in Bad Füssing: Fachklinik

Johannesbad setzt Maßstäbe im Reha-Bereich

Mit einer positiven Bilanz ins Neue Jahr

Klinikleiter Karsten Fuchs zog in einem

wertschätzenden Gespräch zum

Jahreswechsel mit dem Gesundheitsmagazin

„Kurzeitung Bad Füssing“ eine

positive Bilanz. Einbezogen in seine Dankadresse

seien vor allem Mitarbeitende

und Patienten, Kur- und Urlaubsgäste

sowie Kostenträger und Zuweisende. Klinikleiter

Fuchs hebt einen besonderen

Meilenstein für den europaweit erfolgreichen

Kurort Bad Füssing hervor: Es seien

nicht zuletzt vorbildliche Rahmenbedingungen,

die den idealen Standort für die

Bad Füssinger Reha-Kliniken bestimmen.

In der Aufzählung positiver Entwicklungen

der Fachklinik Johannesbad

standen aus erster Stelle die Erweiterung

des Akutbereichs des Rücken- und

Schmerzzentrums mit der erfreulichen

Folge von Qualitätssteigerung bei gleichzeitiger

Reduzierung der Wartezeiten:

„Neue Kooperationen, insbesondere

mit Berufsgenossenschaften sowie die

Aufnahme weiterer innovativer Programme

trugen zur Attraktivitätssteigerung

von Patienten und Mitarbeitenden bei.

Im Mittelpunkt stand die vorbildliche

Kooperation mit der Deutschen Rentenversicherung

in verschiedenen Bereichen.

Die Konzeptbewilligung RV-Fit

war ein überwältigender Erfolg für das

Johannesbad

Präventionsprogramm.

Hinzu kam die Konzeptbewilligung für

ein spezielles Rehabilitationsprogramm

der Deutschen Rentenversicherung für

Berufstätige, das darauf abzielt, die Erwerbsfähigkeit

zu erhalten oder wiederherzustellen.

Die Deutsche Rentenversicherung

beschäftigt uns zusätzlich das

ganze Jahr in vertrauensvoller Zusammenarbeit.

Wir unterstützten die DRV

dabei, ein transparentes Vergütungssystem

zu entwickeln und einzuführen. In

ganz besonderer Weise beschäftigte uns

die sogenannte Krankenhausreform von

Bundesgesundheitsminister

Professor

Dr. Lauterbach. Die große Anerkennung

gilt Chefarzt Dr. med. Oliver O. Wolf. Er

hat sich viele Monate sehr intensiv mit

der Gesetzeslage beschäftigt. Es ist ihm

dabei gelungen, Entscheidungsträger

Karsten Fuchs, Klinikleiter Fachklinik Johannesbad:

„Das zurückliegende Jahr stand ganz im Zeichen baulicher

und konzeptioneller Weiterentwicklungen sowie

neuen Kooperationen mit Berufsgenossenschaften

und der Deutschen Rentenversicherung. Besondere

Anerkennung verdient das außergewöhnliche Engagement

des gesamten Teams, das mit vereinten Kräften

Erfolgsbilanzen ermöglicht hat.“

der Gesundheitspolitik auf Landes- und

Bundesebene von Fehlentwicklungen,

besonders im Bereich Multimodaler

Schmerzentren zum Nachteil der

Schmerzpatienten zu überzeugen. Dabei

entwickelte sich indirekt auch eine Kooperation

mit Judith Gerlach, der Bayerischen

Staatsministerin für Gesundheit,

Pflege und Prävention. Dr. Wolf kämpfte

sozusagen an den verschiedensten

Einsatzstellen mit dem Ziel, eine eigene

Leistungsgruppe Schmerzmedizin

durchzusetzen.

Gesundheitsministerin

Gerlach konnte er bei ihrem Besuch in

der Fachklinik Johannesbad eine Doku-

mentation praxisorientierter Argumente

übergeben. Beschäftigt haben uns auch

Maßnahmen zur Schärfung des Standortes

mit Trennung der Verantwortlichkeiten

für die Klinik und Johannesbad

Therme. Wir konnten als Verstärkung

Herrn Ernst Fassolder in der Funktion

als operativer Betriebsleiter der Therme

mit Fokus auf Gäste, Tagesgeschäft,

Erlebnisorientierung und Teamführung

herzlich willkommen heißen. Ein herausragender

Erfolg war im Rahmen des

Unternehmenswettbewerbs ,Erfolgreich.

Familienfreundlich‘ die Einstufung. Die

Fachklinik Johannesbad gehört zu den

20 familienfreundlichsten Unternehmen

in Bayern. Darauf können wir alle

sehr stolz sein. Nicht zuletzt war die

Belegungsnachfrage in der Klinik im

„Die Fachklinik Johannesbad gehört

zu den 20 familienfreundlichsten

Unternehmen in Bayern. Darauf

können wir alle sehr stolz sein.“

Jahr 2025 höher denn je. Der Dank gilt

den Patienten, die verstärkt ihr Wunschund

Wahlrecht in Anspruch nehmen

und unsere Fachklinik bewusst für ihren

Reha-Aufenthalt wählen. Mein besonderer

Dank gilt den Kostenträgern für die

vertrauensvolle, sehr gute Zusammenarbeit.

Hervorheben darf ich ausdrücklich

das außergewöhnliche Engagement des

gesamten Klinikteams, das mit vereinten

Kräften Herausforderungen gemeistert

hat und maßgeblich zum Erfolg der

Fachklinik beigetragen hat. Mit Zuversicht

blickt die Fachklinik Johannesbad

dem Jahr 2026 entgegen. Wir werden

die kommenden Aufgaben und Chancen

selbstbewusst angehen. Ich wünsche Ihnen,

sehr geehrte Leserinnen und Leser

der Kurzeitung, liebe Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter in diesem Sinne gesegnete

Weihnachtstage und ein gesundes

erfolgreiches Neues Jahr.“

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Karsten Fuchs, Klinikleiter

56 KURZeitung

Dezember 2025 / Januar 2026


Gut zu wissen

Erfreuliches Urteil

zur Bettensteuer

Verbot – ein wichtiges Signal für die

Bedeutung staatlicher Prädikate

Das aktuelle Urteil des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs

zum Verbot der Bettensteuer ist aus Sicht des Bayerischen

Heilbäder-Verbandes (BHV) ein wichtiges Signal für die

Qualität und Bedeutung der staatlichen Prädikate in Bayern,

genau die Infrastruktur zu finanzieren, die Gäste und Patienten

erwarten. Eine allgemeine Bettensteuer hätte dieses System

geschwächt“, so Berek. Der Bayerische Verfassungsgerichtshof

hatte die Klagen der Städte München, Bamberg und

Günzburg abgewiesen. Das Gericht bestätigte: Der Freistaat

darf das Kommunalabgabengesetz so ausgestalten, dass eine

nicht zweckgebundene Übernachtungssteuer ausgeschlossen

bleibt. Eine Bettensteuer hätte keinerlei Garantie geboten,

dass die Einnahmen tatsächlich in Tourismus, Gesundheitsinfrastruktur

oder Angebotsqualität fließen. „Für unsere Heilbäder

und Kurorte, deren Identität und wirtschaftliche Stärke

eng mit ihrem Prädikat verbunden ist, ist das Urteil ein klares

Bekenntnis zu Qualität und Zweckbindung“, verdeutlichte

auch BHV-Geschäftsführer Frank Oette. Die besondere Anerkennung

im Zusammenhang mit der Erfindung immer neuer

Steuern gilt Bayerns Innen- und Kommunalminister Joachim

Herrmann, der in Bezug auf Bagatellsteuern eine klare Linie

verfolgt. Ein weiteres Beispiel war die Absicht von Kommunen,

„Einen verfassungsrechtlich verbürgten Anspruch der

Gemeinden darauf, ganz bestimmte Steuerquellen

zu erschließen, gibt es nicht.“

Bayerns Innen- und Kommunalminister Joachim Herrmann: „Mit dieser Änderung

des Kommunalabgabengesetzes stellen wir klar, dass kommunale Verpackungssteuern

im Freistaat künftig verboten sind“. Einen verfassungsrechtlich verbürgten Anspruch

der Gemeinden darauf, ganz bestimmte Steuerquellen zu erschließen, gibt

es jedenfalls nicht.“

denn damit gilt auch künftig: Nur Orte mit einem staatlich verliehenen

Prädikat wie Heilbäder und Kurorte dürfen zweckgebundene

Kur- und Fremdenverkehrsbeiträge erheben. „Das

Urteil schützt dieses bewährte System und stärkt zugleich die

hohe Wertigkeit unserer Prädikate“, sagte Peter Berek, Präsident

des BHV in einer ersten Reaktion. „Die staatlichen Prädikate

sind ein Qualitätsversprechen – und sie sichern den

Kommunen die Möglichkeit, über zweckgebundene Beiträge

eine sogenannte Verpackungssteuer einzuführen. Dazu stellte

Staatsminister Herrmann fest: „Mit der entsprechenden Änderung

des Kommunalabgabengesetzes stellen wir klar, dass

kommunale Verpackungssteuern im Freistaat künftig verboten

sind. Wir wollen Bürokratie abbauen und die Bürgerinnen und

Bürger entlasten. Eine neue Spezialsteuer – wie von manchem

vor Ort gefordert – würde genau das Gegenteil hervorrufen. Da

machen wir nicht mit“. Zu den Argumenten der Kritiker eines

Verbots ökologischer Nutzen oder kommunaler Einsparungen,

sagte Herrmann: „Eine Verpackungssteuer wäre nicht nur ein

Bürokratiemonster, eine zusätzliche Belastung für Wirtschaft,

Behörden und Bürger, sondern aktuell das völlig falsche Signal.

Unser Ziel ist es, die Wirtschaft von der Bürokratie zu entlasten

und deren Wettbewerbsfähigkeit zu stärken“. Das Verbot einer

Verpackungssteuer sei auch kompatibel mit dem gemeindlichen

Selbstverwaltungsrecht. Nach der Rechtsprechung des

Bayerischen Verfassungsgerichtshofs gewährleisten weder das

Grundgesetz noch die Bayerische Verfassung den Gemeinden

eine originäre Normsetzungskompetenz für bestimmte Steuerarten.

„Einen verfassungsrechtlich verbürgten Anspruch der

Gemeinden darauf, ganz bestimmte Steuerquellen zu erschließen,

gibt es jedenfalls nicht“, so Staatsminister Herrmann. Bereits

1979 hatten die Bayerische Staatsregierung und Landtag

bewusst „Bagatellsteuern“ wie die Getränkesteuer, die Jagd-,

Speiseeis- oder Vergnügungssteuer abgeschafft, um das kommunale

Abgabensystem zu vereinfachen und die wirtschaftlichen

Rahmenbedingungen zu verbessern.

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KURZeitung

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Meine Familie, insbesondere mein Mann Tobias und unsere Kinder Mathilda und Klara, ist für mich ein Ort der Liebe und Geborgenheit. Sie gibt mir Kraft, Orientierung und

die Werte, die ich auch als Bürgermeisterin in unsere Gemeinde tragen möchte: Vertrauen, Zusammenhalt und gegenseitige Wertschätzung.

Daniela Albrecht –

Bürgermeisterkandidatin für Bad Füssing

Gemeinsam Bad Füssing gestalten

Am 8. März 2026 finden in Bayern die nächsten Kommunalwahlen statt. An diesem Tag wählen

Bürgerinnen und Bürger die kommunalen Vertretungen in Städten, Gemeinden, Märkten

und Landkreisen des Freistaates. Diese Wahlen bilden die Grundlage für die kommunale

Selbstverwaltung und haben direkten Einfluss auf den Alltag der Menschen – von Bildung und

Verkehr über soziale Dienstleistungen bis hin zur Gemeindeplanung. Gewählt werden Bürgermeisterinnen,

Bürgermeister, Landrätinnen und Landräte, Gemeinde- und Stadtratsmitglieder

sowie Kreisrätinnen und Kreisräte. Die Wahlperiode beträgt sechs Jahre. Die kommunalen

Parlamente sind die zentralen Entscheidungsgremien vor Ort. Sie bestimmen, wie kommunale

Mittel eingesetzt werden, welche Projekte umgesetzt werden und wie sich die Gemeinde entwickelt.

Daniela Albrecht, Bürgermeisterkandidatin der CSU für Bad Füssing, stellt sich und

ihre kommunalpolitischen Ziele im nachfolgenden Beitrag vor.

Bad Füssing ist für mich mehr als eine

Gemeinde. Es ist der Ort, der mir eine

Heimat geschenkt hat. Der Ort, an dem

ich als junges Mädchen angekommen

bin – mit wenig Erfahrung, aber mit viel

Mut im Herzen. Und es ist der Ort, an

dem ich heute mit meiner Familie lebe,

arbeite, lache und Verantwortung übernehme.

zen liegt – und weil ich glaube, dass es

Zeit ist, unseren Weg in die Zukunft gemeinsam

mutiger, klarer und menschlicher

zu gestalten. Denn Bad Füssing

hat enormes Potenzial. Wir sind stark,

wenn wir zusammenhalten. Wir sind erfolgreich,

wenn wir uns trauen, Neues zu

denken. Und wir sind lebenswert, wenn

wir ein Klima schaffen, in dem sich alle

Generationen zu Hause fühlen. Die vier

Leitgedanken, die mir wichtig sind, mei-

Ich kandidiere für das Amt der Bürgermeisterin,

weil Bad Füssing mir am Herne

Haltung und Überzeugung widerspiegeln

und die meine Arbeit als Bürgermeisterin

prägen sollen, sind:

Für ein starkes Miteinander.

Für eine sichere Zukunft.

Für stabile Familien.

Für Bad Füssing.

Mein Weg nach Bad Füssing –

und in die Verantwortung

Ich sehe mich nicht nur als Bürgermeisterkandidatin,

sondern auch als Frau, die

seit über 30 Jahren in Bad Füssing lebt,

arbeitet, Verantwortung übernimmt –

und die überzeugt ist: Unsere Gemeinde

braucht jetzt Mut, Klarheit und Führung.

Mit 16 Jahren bin ich allein hierhergekommen.

Ohne Eltern, nur mit Mut im

Herzen, einem Koffer voller Willenskraft

und Elan, mein Leben in die eigene Hand

zu nehmen und eine neue Heimat zu finden.

Ich habe hier in Bad Füssing eine

Ausbildung als Hotelfachfrau absolviert

und dabei gelernt, wie man Menschen

begeistert – mit Herzlichkeit, mit Gast-

58 KURZeitung

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Aus Bad Füssing

freundschaft, mit diesem besonderen

Flair. Diese frühen Jahre in der Hotellerie

haben mich geprägt: Ich habe gelernt,

Menschen mit Respekt und Herzlichkeit

zu begegnen, auch dann, wenn der Tag

stressig ist oder die Herausforderungen

groß sind. Ich habe gelernt, zuzuhören

– wirklich zuzuhören – und zu verstehen,

was Menschen brauchen, um sich

wohlzufühlen. Später holte ich das Abitur

nach, studierte Betriebswirtschaft, um

Verantwortung und Projekte strategisch

denken zu können, und schloss ein Magisterstudium

in Pädagogik, Psychologie

und Soziologie an. Ich habe immer danach

gestrebt, den Menschen besser zu

verstehen, Zusammenhänge zu erkennen

und Lösungen zu entwickeln.

Heute begleite ich als Ehe-, Familienund

Lebensberaterin Menschen, die

vor schwierigen Entscheidungen stehen.

Menschen, die neue Wege suchen,

Krisen überwinden oder ihr Leben neu

ordnen möchten. Ich arbeite mit ihnen

an Mut, Klarheit, Stabilität und Veränderung.

Diese Tätigkeit erdet mich. Sie

lehrt mich jeden Tag, wie wichtig Empathie

ist – und wie sehr es auf einen klaren

Kopf ankommt, wenn man Entscheidungen

trifft, die für andere Menschen Bedeutung

haben. Genau diese Mischung

möchte ich als Bürgermeisterin einbringen.

Meine Familie – mein Mittelpunkt

Ich bin verheiratet mit meinem Mann

Tobias. Gemeinsam haben wir zwei Töchter,

Mathilda und Klara, die unser Leben

mit ihren Fragen, ihrem Lachen und ihrer

Sicht auf die Welt bereichern. Durch

sie erlebe ich jeden Tag, wie wichtig eine

lebenswerte Gemeinde für Familien ist:

sichere Wege, gute Schulen, Freizeitangebote,

Orte der Begegnung und eine

Kultur, die alle mitnimmt.

Unsere Kinder wachsen in Bad Füssing

auf – und ich möchte, dass sie auch als

Erwachsene sagen können: „Das ist unsere

Heimat. Hier fühlen wir uns wohl.

Hier sind wir gerne geblieben.“

Engagement aus Überzeugung

Ehrenamt ist für mich ein Herzensanliegen.

Ob als Vorsitzende der Frauenunion,

als Elternbeirätin oder als Trainerin

im Sportverein – ich habe an vielen Stellen

erlebt, wie wertvoll Zusammenhalt

ist. Wie sehr Vereine tragen. Wie wichtig

es ist, Verantwortung zu übernehmen,

wenn es darum geht, unsere Gemeinschaft

zu stärken. Was mich dabei antreibt,

ist einfach: Ich möchte Menschen

zusammenbringen. Ich möchte Brücken

bauen. Und ich möchte, dass jeder einzelne

sich in unserer Gemeinde gesehen,

gehört und ernst genommen fühlt.

Wie ich Politik machen möchte

„Mit neuen Ideen. Mit neuer Willenskraft.

Mit neuem Mut.“ Diese drei Sätze

beschreiben meine Haltung.

Ich möchte eine Bürgermeisterin sein, die

nahbar ist, die mit den Menschen spricht

und nicht über sie. Eine Bürgermeisterin,

die Konflikte nicht scheut, sondern löst.

Die Entscheidungen transparent macht.

Die zuhört, bevor sie handelt – und die

handelt, wenn es notwendig ist. Mir ist

wichtig, Politik nicht von oben herab zu

denken, sondern gemeinsam mit den

Bürgerinnen und Bürgern. Wir brauchen

offene Räume, in denen Ideen gehört

werden, in denen Wissen geteilt wird und

in denen Entscheidungen dem dienen,

was unserer Gemeinde langfristig gut tut.

Was Bad Füssing jetzt braucht

Unsere Gemeinde ist stark – und gleichzeitig

stehen wir vor Herausforderungen,

die wir nicht länger vertagen dürfen. Die

demografische Entwicklung fordert neue

Konzepte. Der Tourismus braucht frische

Impulse. Familien benötigen moderne

Betreuungsangebote und attraktive Perspektiven.

Und wir alle wünschen uns

Orte, an denen Begegnung und Gemeinschaft

möglich sind.

Ich bin überzeugt: Bad Füssing kann

mehr. Bad Füssing verdient mehr. Und

Bad Füssing will mehr.

Eine moderne, transparente Verwaltung.

Eine klare Linie in der Entwicklung unseres

Kur- und Gesundheitsstandortes.

Mut zu Entscheidungen, die unseren

Ort nicht nur verwalten, sondern erneuern.

Und eine Bürgermeisterin, die

Wirtschaft, Familien, Vereine, Senioren,

Jugendliche und Unternehmen gleichermaßen

einbindet.

Mein Ziel: Eine Gemeinde, die verbindet

Ich träume von einem Bad Füssing, das

für alle Generationen lebenswert ist. Von

einem Ort, an dem Kinder sicher spielen,

Jugendliche Räume zur Entfaltung

finden, Familien Unterstützung erleben,

Senioren wertgeschätzt werden und Unternehmer

starke Partner an ihrer Seite

haben.

Ich wünsche mir ein Miteinander, das

von Respekt getragen ist. Eine Kultur, in

der Kritik erlaubt ist, Ideen wachsen dürfen

und Entscheidungen klar und nachvollziehbar

sind.

Vor allem aber wünsche ich mir ein Bad

Füssing, das mutig genug ist, seine Zukunft

selbst zu gestalten – nicht irgendwann,

sondern jetzt.

Mein Versprechen an Sie

Ich werde mit Herz arbeiten. Mit klarem

Verstand.

Mit Mut. Mit Empathie. Und mit der Entschlossenheit,

die es braucht, um Verantwortung

zu übernehmen.

Ich möchte eine Bürgermeisterin sein,

die zuhört. Eine Bürgermeisterin, die

führt. Eine Bürgermeisterin, die gestaltet

– gemeinsam mit Ihnen.

Für ein starkes Bad Füssing. Für eine sichere

Zukunft. Für ein Miteinander, das

trägt. Für uns alle.

Daniela Albrecht

Ihre Bürgermeisterkandidatin

für Bad Füssing

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Medizin und Gesundheit

Zukunftsfestes Gesundheitswesen

braucht echten Reformwillen

Von Dr. Irmgard Stippler

Arzneimittel und die Rückzahlung der

COVID-Schulden. Darauf aufbauend

braucht es im zweiten Schritt Strukturreformen

und ein Einbremsen des ungesteuerten

Ausgabenwachstums.

Was hat die neue schwarz-rote

Bundesregierung nicht alles versprochen:

rasche Reformen, massiven

Bürokratieabbau und Förderung von Innovationen.

Doch im Gesundheitswesen

ist davon bisher wenig angekommen

– die angekündigte Stabilisierung der

Dr. Irmgard Stippler, Vorstandsvorsitzende der AOK Bayern: „Mit über 4,6 Millionen Versicherten trägt die AOK

Bayern besondere Verantwortung: Sie sichert die Versorgung in allen Regionen des Freistaats – urban wie ländlich,

stationär wie ambulant, analog wie digital.“ Foto: AOK Bayern

Finanzen in der gesetzlichen Krankenund

Pflegeversicherung steht weiter

aus. Stattdessen gibt es neue Darlehen,

die lediglich kurzfristig Lücken stopfen.

Doch Darlehen sind keine Reform – sie

verschieben die Probleme nur in die Zukunft.

Die Versicherten müssen sich weiterhin

darauf verlassen können, dass sie eine

bedarfsgerechte, gute und bezahlbare

Versorgung auch in Zukunft erhalten.

Das ist kein Selbstläufer. Angesichts

drohender Milliarden-Defizite fordert

die AOK Bayern, gesamtgesellschaftliche

Aufgaben endlich kostendeckend

durch den Bund zu refinanzieren. Dazu

zählt vor allem die vollständige Erstattung

der Gesundheitsausgaben für Bürgergeldempfänger.

Allein dies würde die

Krankenkassen um zehn Milliarden Euro

im Jahr entlasten – und damit auch Arbeitgeber

und Arbeitnehmer.

Wer Beitragsstabilität wirklich will,

braucht ein nachhaltiges Finanzierungskonzept.

Unsere Formel lautet:

vollständige

Bürgergeld-Refinanzierung,

Senkung der Mehrwertsteuer auf

Prävention: Über eine Million

Menschen in Bayern profitieren von

AOK-Angeboten

„Gesundheit nehmen wir persönlich“

lautet unsere Mission – und die AOK

Bayern steht zu ihrem Versprechen. Ein

zentraler Schlüssel zur langfristigen Sicherung

der Gesundheitsversorgung ist

Prävention. Allein 2024 haben mehr als

eine Million Menschen in Bayern von den

AOK-Angeboten profitiert. Die Zahlen

zeigen: Unsere Präventionsangebote erreichen

die Menschen dort, wo sie leben

– ob in Kitas, Schulen und Betrieben.

Als Zeichen dafür startete die AOK Bayern

im Herbst die Kampagne „Gesundheit

aus vollem Herzen“, die auf zahlreichen

Plakaten, im Kino und in den

sozialen Medien zu sehen ist. Die Aussage

ist klar: Wir unterstützen Menschen

in Bayern aktiv dabei, gesund zu leben,

gesund zu bleiben und im Krankheitsfall

bestmöglich versorgt zu sein.

Die AOK Bayern begrüßt und unterstützt

daher auch den Masterplan Prävention

von Gesundheitsministerin Judith Gerlach

– nicht zuletzt, weil wir als AOK Bayern

unsere Expertise aktiv eingebracht

haben. Unser gemeinsames Ziel: mehr

gesunde Lebensjahre für alle Menschen

in Bayern. Dazu arbeiten wir eng mit den

Kommunen zusammen. Mit unseren Gesundheitsberichten

liefern wir eine solide

Datenbasis und entwickeln gemeinsam

Maßnahmen für Bewegung, Ernährung,

psychische Gesundheit und Hitzeprävention.

60 KURZeitung

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Medizin und Gesundheit

Elektronische Patientenakte: Großer Informationsbedarf

Seit Oktober sind Praxen und Kliniken verpflichtet, die elektronische

Patientenakte (ePA) mit Dokumenten wie Arztbriefen

und Laborbefunden zu befüllen. Doch wie stehen die Menschen

in Bayern dazu? 80 Prozent der gesetzlich Versicherten

im Freistaat befürworten die neue Regelung. Nur 16 Prozent

lehnen sie ab, ergab eine forsa-Umfrage im Auftrag der AOK.

Gleichzeitig gibt es noch großen Aufklärungsbedarf: 56 Prozent

der Befragten fühlen sich persönlich weniger gut oder gar nicht

gut informiert. Für die AOK Bayern hat die Aufklärung rund um

die elektronische Patientenakte hohe Priorität. Wir informieren

unsere Versicherten seit Monaten umfassend über alle Kanäle

„Auch die Angehörigen brauchen mehr Unterstützung.

Die AOK Bayern baut daher ihre Angebote in

der Pflegeberatung und mit der Pflege-App stetig aus. Eine

gute Anlaufstelle für Pflegebedürftige, Angehörige und

Pflegekräfte bietet die AOK-Gesundheitsakademie für Pflege,

die erstmals alle Kursangebote und Forschungsprojekte

auf einer Plattform bündelt.“

– von persönlichen Schreiben bis hin zu digitalen Angeboten.

Für individuelle Rückfragen stehen auch die Mitarbeitenden in

den AOK-Geschäftsstellen bereit. Unser Ziel: Versicherte jeden

Alters und mit jedem technischen Hintergrund bestmöglich erreichen.

Mehr als 80 Prozent der Pflegebedürftigen werden

zuhause betreut

Die Pflege gehört zu den drängendsten Zukunftsthemen – und

der Handlungsdruck steigt: eine alternde Gesellschaft, ein

wachsender Mangel an Pflegekräften und überlastete Angehörige,

die den größten Pflegedienst Deutschlands bilden. Allein

bei der AOK Bayern ist die Zahl der Menschen mit Pflegebedarf

in den vergangenen fünf Jahren um über 20 Prozent auf rund

280.000 gestiegen. Mehr als 80 Prozent von ihnen werden

zuhause betreut. Für eine gute Pflege daheim müssen die regionalen

Akteure verstärkt zusammenarbeiten: Wir brauchen

neue Beratungsangebote, vernetzte Sorge-Strukturen und innovative

Projekte – immer mit dem Menschen im Mittelpunkt.

Die AOK Bayern engagiert sich daher aktiv in der Initiative „Gute

Pflege. Daheim in Bayern“ des Bayerischen Gesundheits- und

Pflegeministeriums. Auch die Angehörigen brauchen mehr Unterstützung.

Die AOK Bayern baut daher ihre Angebote in der

Pflegeberatung und mit der Pflege-App stetig aus. Eine gute

Anlaufstelle für Pflegebedürftige, Angehörige und Pflegekräfte

bietet die AOK-Gesundheitsakademie für Pflege, die erstmals

alle Kursangebote und Forschungsprojekte auf einer Plattform

bündelt. Dazu gehören auch die Online-Pflegekurse, die Angehörigen

das nötige Wissen und praktische Fähigkeiten in der

Pflege vermitteln. Die Angebote helfen, den Pflegealltag besser

zu bewältigen und die eigene Gesundheit zu schützen.

Neues Versorgungsprogramm für Osteoporose

Mit einem neuen Behandlungsprogramm stärkt die AOK Bayern

die Versorgung von Menschen mit Osteoporose – einer

der häufigsten Erkrankungen des Muskel-Skelettsystems. Bei

dieser chronischen Erkrankung werden die Knochen porös und

brüchig. Besonders Frauen im höheren Alter sind gefährdet:

Ab 90 Jahren ist fast jede dritte Frau betroffen, bei Männern

liegt der Anteil bei 7,6 Prozent. Das belegen Zahlen des Wissenschaftlichen

Instituts der AOK (WIdO).

Ziel des neuen Angebots ist es, Knochenbrüche zu vermeiden

und das persönliche Sturzrisiko zu senken. Darüber hinaus

sollen Schmerzen reduziert, das Fortschreiten der Erkrankung

verhindert und die Lebensqualität der Betroffenen verbessert

werden. Insgesamt leben rund 324.000 Menschen ab 35 Jahren

in Bayern mit Osteoporose.

AOK Bayern übernimmt Verantwortung

Mit über 4,6 Millionen Versicherten trägt die AOK Bayern besondere

Verantwortung: Sie sichert die Versorgung in allen Regionen

des Freistaats – urban wie ländlich, stationär wie ambulant,

analog wie digital.

Die AOK Bayern übernimmt Verantwortung – und bietet mit ihrem

lokal-digitalen Geschäftsmodell persönliche Beratung vor

Ort in den Geschäftsstellen, aber unterstützt auch ihre Versicherten

telefonisch und digital. Damit das so bleibt, braucht es

eine faire Lastenverteilung bei den Finanzen und endlich den

Mut zu echten Reformen.

Im Interesse unserer Beitragszahlenden werden wir uns weiterhin

für eine zukunftsfeste, qualitätsorientierte und bezahlbare

Gesundheitsversorgung einsetzen – das kann ich Ihnen

versichern. Ich wünsche Ihnen alles Gute und Gesundheit für

2026!

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KURZeitung

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Medizin und Gesundheit

Mehr Mut in 2026 für kraftvolle

Entscheidungen im Gesundheitswesen

Das letzte nennenswerte bereinigte

Wirtschaftswachstum in Deutschland

gab es im Jahr 2022 mit etwa 1,5

Prozent, in Bayern waren es rund zwei

Prozent. Seither beobachten wir sowohl

in Bayern als auch bundesweit eine rückläufige

Wirtschaftsleistung. Im Jahr 2025

wird sich vermutlich wieder eine Null vor

dem Komma befinden.

Eine schwache Wirtschaftsleistung bedeutet

weniger Einnahmen für die Kranken-

und Pflegeversicherung.

Von Christian Bredl

Hinzu

kommt, dass seit Jahren die Ausgaben

deutlich stärker steigen als die Einnahmen.

Schnelles, beherztes Handeln ist

nun gefragt. Aber der Schwung für Reformen,

auf den viele nach dem Regierungswechsel

zu Beginn des Jahres gehofft

hatten, fehlt bisher.

Ein Beispiel dafür ist das Anfang November

angekündigte Mini-Sparpaket

in Höhe von zwei Milliarden Euro für die

gesetzliche Krankenversicherung (GKV).

Die angebliche Stabilität der Beiträge

wurde ins politische Schaufenster gerückt.

Der amtliche Zusatzbeitrag für

2026 wurde nur eine Woche später auf

2,9 Prozent festgelegt, was einen Anstieg

um 0,4 Prozentpunkte im Vergleich

zu 2025 bedeutet. Dies entspricht dem

schon heute real erhobenen Durchschnitt.

Klar ist aber: Dieser Durchschnitt

wird weiter steigen.

Christian Bredl, Leiter der Landesvertretung Bayern

der Techniker Krankenkasse: „Die Zeit ‚zwischen den

Jahren‘ eignet sich gut, Kraft und Energie für die bevorstehenden

Aufgaben im beruflichen und privaten

Bereich zu tanken. Ein entspannter, gesundheitsfördernder

Aufenthalt in einem der schönen niederbayerischen

Kurorte während der Urlaubstage um den

Jahreswechsel könnte die Wirkung noch verstärken.“

Foto: TK

Mutloses Mini-Sparpaket verzögert sich

Das Sparpaket wurde Ende November

vom Bundesrat in den Vermittlungsausschuss

verwiesen. Es verzögert sich weiter

und wäre ohnehin zu klein gewesen,

um einen Anstieg zu verhindern – auch,

weil die Krankenkassen weiterhin ihre

Rücklagen auffüllen müssen. Denn politische

Entscheidungen haben in den letzten

Jahren dazu geführt, dass die Reserven

auf ein Minimum reduziert wurden.

Deshalb ist es unverständlich, warum die

Bundesregierung nicht konsequenter in

den großen Ausgabenbereichen der GKV

handelt. Der Arzneimittelbereich, in dem

die Kosten aufgrund der extrem hohen

Preise neuer Medikamente seit Jahren

überdurchschnittlich steigen, bleibt bisher

unberücksichtigt.

Die Arzneimittelpreise in Deutschland

gehören zu den höchsten weltweit. Deswegen

wäre es nötig, den Herstellerrabatt

auf neue Arzneimittel zu erhöhen.

Allein diese Maßnahme könnte die GKV

jedes Jahr um Milliarden Euro entlasten

und ist angesichts der explodierenden

Preise für neue Medikamente gerechtfertigt.

Auch andere Regierungen hatten

„Die geplante Notfallreform gibt

nun Anlass zur Hoffnung. Für

alle, die schnell medizinische Hilfe suchen,

ist sie eine positive Botschaft.“

dies bereits umgesetzt, um die Beitragszahler

zu entlasten. Längst überfällig ist

auch, dass Medikamente nur noch mit

dem ermäßigten Mehrwertsteuersatz

belegt werden. Nur durch diese beiden

Maßnahmen würden die Beitragszahlenden

und die Wirtschaft jährlich um fast

zweistellige Milliardenbeträge entlastet

werden.

Bisher sind keine strukturellen Probleme

des Gesundheitssystems gelöst. Auch

das geplante kleine Sparpaket hätte daran

nichts geändert. Die Regierung muss

jetzt schnellstmöglich mutige Reformen

angehen, um die Finanzen der GKV

nachhaltig zu stabilisieren.

Effizienzen heben – Hoffnungsschimmer

durch Notfallreform

Dazu gehört auch für mehr Effizienz zu

sorgen. Mangelnde Zielgenauigkeit, zu

wenig Informationsaustausch und falsche

Anreize führen noch zu häufig zu

medizinisch nicht erforderlichen Maßnahmen

oder Doppelbehandlungen.

Die geplante Notfallreform gibt nun Anlass

zur Hoffnung. Für alle, die schnell

medizinische Hilfe suchen, ist sie eine

positive Botschaft. Die Reform würde

neben klaren Verbesserungen für Patien-

64 KURZeitung

Dezember 2025 / Januar 2026


Medizin und Gesundheit

tinnen und Patienten, die im Notfall Hilfe

in Anspruch nehmen wollen, auch eine

Entlastung der Mitarbeitenden in der

Notfallversorgung mit sich bringen. Für

die medizinische Ersteinschätzung sollen

in der Zukunft eindeutige Anlaufstellen

etabliert werden. Die neuen Integrierten

Notfallzentren (INZ) würden neben

den neuen Akutleitstellen eine zentrale

Rolle in der Notfallversorgung spielen.

„Die Vorschläge liegen auf dem

Tisch. Nun ist politischer Mut

zur Entscheidung gefragt. Ich bin mir

sicher, dass Lösungen für die Probleme

in der Gesundheitsversorgung, bei

denen die Menschen bald eine nachhaltige

Verbesserung spüren, das Vertrauen

in die Politik erhöht.“

Dort könnten Hilfesuchende ihre Beschwerden

schildern und die Mitarbeitenden

entscheiden, ob ihnen besser die

Notaufnahme des Krankenhauses oder

die ebenfalls vor Ort angesiedelte Bereitschaftspraxis

der Kassenärztlichen Vereinigung

helfen kann.

Ist die Notfallreform erfolgreich, könnte

sie als ein gelungenes Beispiel dafür dienen,

wie eine Strukturreform Qualität,

Erreichbarkeit und Effizienz verbessern

kann. Die vielversprechenden Ansätze

dürfen im Rahmen des politischen Gesetzgebungsprozesses

nicht zerredet

werden. Ein gemeinsames Anpacken aller

Beteiligten kann Schwung für weitere

geplante strukturelle Änderungen wie

die Primärversorgung geben.

Digital vor ambulant vor stationär:

Primärversorgung für mehr Effizienz

Schwierigkeiten, als Patientin oder Patient

einen kurzfristigen ambulanten Termin

in der Arztpraxis zu erhalten – wer

hat das nicht schon erlebt? Zugleich

berichten die niedergelassenen Ärztinnen

und Ärzte von hoher Arbeitslast. Die

Ursachen dafür liegen vor allem in der

fehlenden passgenauen Versorgung sowie

in der mangelnden Kooperation zwischen

Ärztinnen und Ärzten und anderen

Gesundheitsberufen. Heutzutage wird

der Weg durch die Versorgung zu oft von

strukturellen Gegebenheiten, die aus der

Geschichte erwachsen sind, oder sogar

von Zufällen bestimmt. Eine strukturelle

grundlegende Verbesserung könnte ein

durchdachtes sogenanntes Primärversorgungssystem

nach dem Leitsatz „digital

vor ambulant vor stationär“ bringen.

Dabei würden die Patientinnen und Patienten

bei einem gesundheitlichen Problem

von einer digitalen App oder dem

ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116

117 strukturiert zu ihren Beschwerden

befragt. Daraufhin würden die Betroffenen

eine medizinische Ersteinschätzung

und eine Empfehlung erhalten, wer ihnen

am besten helfen kann. Die Empfehlung

kann von „Ruhen Sie sich gut aus und erholen

Sie sich!“ über einen Termin beim

Haus- oder Facharzt bis hin zur Alarmierung

eines Rettungswagens gehen. Bei

Bedarf soll das System auch direkt einen

Termin vermitteln. Die Frage „gehe ich

damit zur Praxis für Allgemeinmedizin,

für Orthopädie oder für Neurologie“ erübrigt

sich dadurch. Die Menschen erhalten

zielgerichtet eine schnelle Hilfe

und überflüssige Mehrfachbesuche in

der falschen Fachrichtung entfallen. Der

so als erster Ansprechpartner gewählte

Arzt übernimmt dann die weitere Steuerung

der Behandlung.

Politischer Mut zur Entscheidung für

baldige Verbesserungen

Die Vorschläge liegen auf dem Tisch.

Nun ist politischer Mut zur Entscheidung

gefragt. Ich bin mir sicher, dass Lösungen

für die Probleme in der Gesundheitsversorgung,

bei denen die Menschen

bald eine nachhaltige Verbesserung spüren,

das Vertrauen in die Politik erhöht.

Das würde zugleich den demokratischen

Zusammenhalt in unserem Land stärken.

Liebe Leserinnen und Leser der Kurzeitung

Bad Füssing, Sie sehen, die Lage

ist herausfordernd, aber es gibt auch

Lösungsansätze. Unser Gesundheitssystem

wird enorm unter Druck gesetzt

durch die stark steigenden Ausgaben

und das Aufschieben notwendiger Entscheidungen.

Das müssen Bundes- und

Länderregierungen schnell ändern und

im nächsten Jahr die Herausforderungen

im Gesundheitssektor mutig und sachgerecht

anpacken.

Die Zeit „zwischen den Jahren“ eignet

sich gut, Kraft und Energie für die bevorstehenden

Aufgaben im beruflichen

und privaten Bereich zu tanken. Ein

entspannter, gesundheitsfördernder

Aufenthalt in einem der schönen niederbayerischen

Kurorte während der Urlaubstage

um den Jahreswechsel könnte

die Wirkung noch verstärken.

Ich wünsche Ihnen allen eine schöne

Adventszeit und ein erholsames, friedvolles

Weihnachtsfest im Kreise ihrer

Liebsten. Starten Sie gesund, achtsam

und kraftvoll in das neue Jahr.

Ihr

Christian Bredl

Leiter der Landesvertretung Bayern

der Techniker Krankenkasse

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KURZeitung

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Medizin und Gesundheit

Gemeinsam für Gesundheit und Zukunft:

Fünf Jahre „Gesundes Miteinander“

Unser Wettbewerb „Gesichter für ein

gesundes Miteinander“ feiert 2025

sein fünfjähriges Jubiläum! Bereits zum

fünften Mal setzen wir mit diesem Wettbewerb

ein Zeichen für Respekt, Toleranz

und Gemeinsinn. Viele Projekte

und Initiativen in unserem Land engagieren

sich für Gesundheitsförderung,

Prävention und Pflege. Die Gesichter

hinter den Projekten leisten damit einen

großartigen und meist ehrenamtlichen

Von Rainer Blasutto

Projekten ein starkes und stilles Gegengewicht.

Sie schaffen Begegnungen, wo

Distanz droht. Sie ermöglichen Teilhabe,

wo Ausgrenzung beginnt. Und sie

stehen füreinander ein, wenn andere

wegsehen.

Halt finden – und Hoffnung.

Die Kampagne „Gesichter für ein gesundes

Miteinander“ hat in den letzten

Jahren eines ganz deutlich gemacht:

Respekt ist keine Einbahnstraße, und

Zusammenhalt ist kein abstrakter Begriff.

Beides zeigt sich im Alltag, in kleinen

Gesten und großen Initiativen, in

stillen Hilfen und sichtbaren Aktionen.

Bayern ist reich an solchen Beispielen.

Menschen, die Verantwortung übernehmen,

Brücken bauen und Barrieren

abbauen – oft ehrenamtlich, oft im

Hintergrund, aber immer mit Herz und

Haltung.

„In einer Zeit, in der öffentliche

Debatten oft von Lautstärke

geprägt sind, setzen die Menschen

hinter den Projekten ein starkes und

stilles Gegengewicht. Sie schaffen Begegnungen,

wo Distanz droht. Sie ermöglichen

Teilhabe, wo Ausgrenzung

beginnt. Und sie stehen füreinander

ein, wenn andere wegsehen.“

Beitrag für ein gesundes Miteinander.

Zeit für einen Rückblick und einen Ausblick

zugleich. Von Rainer Blasutto, Leiter

der Landesvertretung der DAK-Gesundheit

in Bayern.

Fünf Jahre „Gesichter für ein gesundes

Miteinander“ – fünf Jahre voller

besonderer Menschen, inspirierender

Projekte und berührender Geschichten

aus ganz Bayern. Wenn wir in diesem

Jubiläumsjahr auf die Preisträgerinnen

und Preisträger blicken, dann sehen wir

nicht nur Engagement. Wir sehen Haltung.

Wir sehen Mut. Und wir sehen ein

tief verankertes Verständnis dafür, was

unsere Gesellschaft im Innersten zusammenhält:

Respekt, Wertschätzung

und ein echtes Miteinander.

Unser Wettbewerb wurde ins Leben gerufen,

um genau diese Werte sichtbar zu

machen. In einer Zeit, in der öffentliche

Debatten oft von Lautstärke geprägt

sind, setzen die Menschen hinter den

Rainer Blasutto, Leiter der Landesvertretung der

DAK-Gesundheit in Bayern: „Auch in Zukunft bleibt

das gesunde Miteinander Leitidee und Zielrichtung

unseres Engagements. Wir möchten im Jahr 2026

neue Impulse setzen, den Austausch weiter fördern

und alle, die sich für die Gesundheit einsetzen, unterstützen.

Denn nur gemeinsam können wir die Herausforderungen

von morgen meistern. Zum bevorstehenden

Weihnachtsfest wünsche ich Ihnen und Ihren

Familien eine ruhige und besinnliche Zeit sowie ein

gesundes und kraftvolles neues Jahr 2026.“

Foto: DAK-Gesundheit_Läufer

Besonders unsere diesjährigen Siegerinnen

und Sieger aus Bayern zeigen

eindrucksvoll, dass gesundes Miteinander

weit über das körperliche Wohlbefinden

hinausgeht. Gesundheit entsteht

dort, wo Menschen einander respektieren,

unterstützen und ernst nehmen. Wo

Kinder erleben, dass sie trotz Krankheit

Teil ihrer Klassengemeinschaft bleiben

dürfen. Wo ältere Menschen erfahren,

dass sie gesehen werden. Wo Familien

Für mich persönlich hat dieses Jubiläum

eine besondere Bedeutung. Es

zeigt, wie nachhaltig Engagement wirken

kann, wenn wir es stärken, würdigen

und in den Mittelpunkt rücken.

Die DAK-Gesundheit versteht sich als

Partnerin dieser Menschen. Wir wollen

nicht nur Krankenkasse sein, sondern

Impulsgeberin für ein gesellschaftliches

Klima, in dem Respekt und Miteinander

selbstverständlich sind. Denn Gesundheit

entsteht im sozialen Umfeld – in

Familien, Vereinen, Schulen, Nachbarschaften

und Gemeinschaften.

Unsere Siegerinnen und Sieger erinnern

uns daran, dass jeder von uns etwas beitragen

kann. Dass es keine große Bühne

braucht, um Großes zu bewirken. Und

dass wir gemeinsam stärker sind – gerade

in herausfordernden Zeiten. Diese

Projekte zeigen, wie viel möglich ist,

wenn Menschen nicht nebeneinander

leben, sondern miteinander.

Das gesunde Miteinander ist eine Aufgabe,

die in Zeiten gesellschaftlicher

und gesundheitspolitischer Verände-

66 KURZeitung

Dezember 2025 / Januar 2026


Medizin und Gesundheit

tagtäglich Verantwortung übernehmen.

Sie sind Beweis, wie gemeinsames Handeln

gezielt das Wohlbefinden und die

Lebensqualität verbessert.

Mit Blick auf 2026 wollen wir diesen

Weg fortsetzen – mit neuen Impulsen,

innovativen Ansätzen und der Einladung

an alle, mitzuwirken. Denn nur

gemeinsam schaffen wir ein Umfeld, in

dem Gesundheit wachsen kann.

rungen wichtiger denn je ist. Deshalb

fördert die DAK-Gesundheit innovative

Projekte, die Brücken bauen und die

Gesundheit aller Generationen stärken.

Die prämierten Initiativen stehen stellvertretend

für die vielen Menschen, die

Die DAK-Gesundheit ist mit 5,4 Millionen

Versicherten eine der größten Krankenkassen

in Deutschland. Sie hat 2018

die Initiative „Für ein gesundes Miteinander“

ins Leben gerufen, um Freundlichkeit,

Rücksicht und Toleranz in der

Gesellschaft zu stärken. Weitere Informationen

und die bereits ausgezeichneten

Landesiegerinnen und -sieger sind

im Netz unter: www.dak.de/gesichter

sichtbar. Schauen Sie gerne rein.

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Dezember 2025 / Januar 2026

UR

KURZeitung

67


Medizin Kommentar und Gesundheit

Medizinische Versorgung im

ländlichen Raum sichern

Die medizinische Versorgung im ländlichen

Raum steht vor großen Herausforderungen.

Um die Gesundheit

und Lebensqualität der Bevölkerung

auch in den kommenden Jahren sicherzustellen,

ist es unerlässlich, die Strukturen

und Angebote vor Ort nachhaltig

weiterzuentwickeln. Die Sicherstellung

einer flächendeckenden medizinischen

Versorgung ist eine gesamtgesellschaftliche

Aufgabe. Jeder Mensch, egal ob

in der Stadt oder auf dem Land, muss

Zugang zu qualifizierter medizinischer

Hilfe haben“, betont Alfred Kindshofer,

Landesgeschäftsführer der BARMER in

Bayern. „Um die medizinische Versorgung

im ländlichen Raum zu garantieren,

braucht es gezielte Maßnahmen:

Mehr Anreize für Ärztinnen und Ärzte,

sich in ländlichen Gebieten niederzulassen,

den Ausbau telemedizinischer

Angebote sowie die bessere Vernetzung

von Hausärzten, Fachärzten und Krankenhäusern“,

fordert Kindshofer.

Gleichwertige Lebensverhältnisse

in Stadt und Land sichern

Es werde immer schwieriger, die medizinische

Versorgung im ländlichen Raum

sicherzustellen. „Mehr als 36 Prozent

der Hausärzte in Bayern sind über 60

Jahre alt und werden in absehbarer Zeit

in den Ruhestand gehen. Junge Ärzte

arbeiten häufiger in Teilzeit und können

sich seltener eine Niederlassung

vorstellen. Gleichzeitig wird die Bevölkerung

immer älter, womit die Nachfrage

nach medizinischer Behandlung

steigen wird“, erläutert Kindshofer. Das

mache einen Umbau der medizinischen

Versorgung – speziell im ländlichen

Raum – unumgänglich. Die Gesundheitsversorgung

sei nur bedarfsgerecht

Von Alfred Kindshofer

zu gewährleisten, wenn sie künftig über

ambulante und stationäre Sektorengrenzen

hinweg geplant und vergütet

werde und am Bedarf der Bevölkerung

in der Region ausgerichtet werde. „Wir

müssen Strukturen so verändern, dass

Alfred Kindshofer, Landesgeschäftsführer der

BARMER in Bayern: „Die Sicherstellung einer flächendeckenden

medizinischen Versorgung ist eine

gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Jeder Mensch, egal

ob in der Stadt oder auf dem Land, muss Zugang zu

qualifizierter medizinischer Hilfe haben.“

Foto: BARMER

Patientinnen und Patienten vor Ort das

bekommen, was sie tatsächlich benötigen“,

sagt Kindshofer.

Echte Strukturveränderungen

erforderlich

„Deutschland leistet sich eines der teuersten

Gesundheitssysteme der Welt.

Beim Outcome – gemessen unter anderem

an der Lebenserwartung – sind

wir allerdings nur im Mittelfeld“, stellt

Kindshofer fest. Obwohl Deutschland

im internationalen Vergleich eine hohe

Anzahl an Ärztinnen und Ärzten sowie

Pflegekräften hat, wird der Betreuungsschlüssel

vom Personal als nicht zufrie-

denstellend empfunden. „Wir haben

ganz offensichtlich ein Effizienzproblem“,

so Kindshofer weiter. Wichtig sei

vor allem, die Probleme im Gesundheitswesen

nicht mit mehr Geld lösen

zu wollen, sondern mit echten Strukturveränderungen.

Gesundheitszentren fördern

Zusammenarbeit von Ärzten, Kliniken

und Therapeuten

„Wenn eine große Anzahl an Ärzten

kein Interesse an einer Niederlassung

hat, müssen wir die Versorgung verstärkt

über Anstellungsmöglichkeiten

wie z. B. Medizinische Versorgungszentren

sicherstellen“, sagt Kindshofer.

Das Aufbrechen sektoraler Grenzen

sei gerade auf dem Lande unumgänglich.

„Ländliche Krankenhäuser könnten

sich zu Gesundheitszentren für die

Primär- und Langzeitversorgung weiterentwickeln.

Das erhält Arbeitsplätze

und schafft neue Möglichkeiten in der

medizinischen Versorgung, aber auch

in der Pflege“, betont Kindshofer. Regionale

Versorgungsverbünde, das heißt

Kooperationen von Kliniken, Ärzten

verschiedener Fachrichtungen, Apotheken,

Pflegediensten und Heilmittelerbringern,

sind eine weitere Möglichkeit,

die Patientenorientierung und Qualität

in der Versorgung zu gewährleisten. Diagnostik

und Therapie werden interdisziplinär

und unter Einbeziehung sowohl

ärztlicher als auch nichtärztlicher Heilberufe

und sonstiger Gesundheitsfachberufe

erbracht. „Zusammenarbeit für

eine sinnvolle und hochwertige Versorgung

der Patienten soll zur Selbstverständlichkeit

werden.“

Mehr Kompetenzen für nichtärztliche

Gesundheitsberufe

Darüber hinaus sei es dringend erforder-

68 KURZeitung

Dezember 2025 / Januar 2026


Gut zu wissen

lich, dass nichtärztliche Gesundheitsberufe

mehr Kompetenzen erhalten, damit

die Versorgung auf breitere Schultern

verteilt werden könne. Ein weiterer Baustein

zur Sicherstellung der medizinischen

Versorgung im ländlichen Raum

ist die Digitalisierung. Durch Telemedizin

kann die medizinische Expertise in

den ländlichen Raum gebracht werden,

ohne dass zwingend der Arzt vor Ort

sein muss. Das bietet unter anderem

die Möglichkeit, alternative Arbeitsmodelle

für Ärzte wie z. B. Homeoffice zu

etablieren. Genauso können durch eine

telemonitorische Überwachung, bei der

der Arzt die Daten des Patienten direkt

vom Messgerät geliefert bekommt, viele

Arztbesuche entbehrlich sein.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien

ein frohes, gesundes und erfolgreiches

Jahr 2026!

Bad Füssinger Filmgalerie mit dem bayerischen

Kinoprogrammpreis ausgezeichnet

Die Filmgalerie wurde erneut mit

einem Preis für ihr außergewöhnliches

Jahresprogramm geehrt. Im

Kornhaus in Kempten vergab Staatsminister

Dr. Florian Herrmann, nach

Empfehlung des Vergabeausschusses

des FilmFernsehFonds Bayern, den

Bayerischen Kinoprogrammpreis an

die engagiertesten Kinos im Freistaat.

„Kinos ermöglichen einen einfachen

und unmittelbaren Zugang zu kultureller

Teilhabe“, betonte Bayerns Medienminister

Dr. Florian Herrmann in

seiner Rede. „Gerade im ländlichen

Raum sind sie ein wichtiger Ort für

gemeinschaftliches Kulturerleben.“

Die Vertreter der Filmgalerie Bad Füssing konnten sich erneut über eine hohe Auszeichnung freuen. Staatsminister

Dr. Florian Herrmann, rechts, überreichte den Kinoprogrammpreis an Christian Mizam, Bildmitte, mit auf dem

Foto Niclas Wölfinger.

Die Jury zeigte sich beeindruckt von

dem abwechslungsreichen und vielseitigen

Programm: Mit zahlreichen

Filmreihen, Sonderveranstaltungen,

einer über das Jahr verteilten Themenreihe

zum Filmschaffen in Skandinavien,

wöchentlich wechselnden

Kurzfilmen und einem hohen Anteil

an europäischen sowie deutschen

Produktionen konnten die Bad Füssinger

Kinobetreiber auch dieses Jahr

wieder überzeugen.

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Dezember 2025 / Januar 2026

UR

KURZeitung

69


Therme Johannesbad

Europas beliebteste Thermen

Bestes Badewetter auch bei Minusgraden

Therme Eins

Europa Therme

Mit rund zwei Millionen Übernachtungen

pro Jahr ist Bad Füssing an

der bayerisch-österreichischen Grenze

das beliebteste Heilbad Europas. Heiße

Quellen und wohlig-warmes Thermalwasser

garantieren aktuell auch bei

Minusgraden bestes Badewetter. Das

„Geheimnis“ für die Beliebtheit Bad Füssings

ist die Heilwirkung des aus 1.000

Metern Tiefe sprudelnden, 56 Grad heißen

Thermalwassers. In den drei Bad

Füssinger Thermen erwartet Besucher

eine Erlebniswelt mit 12.000 Quadratmetern

Wasserfläche. Das Besondere:

In etwa der Hälfte der über 100 Wellness-

und Therapiepools können sich

Gäste im bis zu 42 Grad warmen Wasser

bei Minusgraden unter freiem Himmel

die Schneeflocken um die Nase tanzen

lassen.

Mit seinen vielen wärmenden Wohlfühlund

Spa-Inseln ist Bad Füssing auch ein

glanzvoller Stern am Wellness-Himmel.

Winterurlaub in Bad Füssing hat viele

reizvolle Seiten: von ausgedehnten Winterwanderungen

durch die unberührte

Natur oder den zertifizierten Kur- und

Heilwald bis hin zu Genuss, Kultur und

Unterhaltung auf höchstem Niveau.

70 KURZeitung

Dezember 2025 / Januar 2026


Johannesbad-Thermenmarathon 2026 –

Sonntag, 1. Februar

Schirmherr Bundestagsabgeordneter Johannes Schätzl:

„Herzlich willkommen in Bad Füssing“

und Erfolgreichsten ist aus meiner Sicht

die Anerkennung für alle sehr wichtig

und auch angemessen. Ich wünsche

den Organisatoren an der Spitze, Herrn

Knaus, viel Erfolg auch mit 2.500 Teilnehmerinnen

und Teilnehmern, die nach

den Voranmeldungen erwartet werden

können“. Glückwünsche erhielt Organisationsleiter

Jürgen Knaus auch nach

der Neuvermessung der Strecke nach

internationalem Standard von AIMS –

Association of International Marathons

and Distance Races. Aufgrund des internationaler

werdenden Teilnehmerfeldes

mit Spitzenläufern sei durch die Neuvermessung

die Anerkennung auch von

Spitzenleistungen und Rekorden unbürokratisch

und schnell gesichert.

Anmeldung und Information unter

https://www.thermen-marathon.de

Tel. +49 (0) 8531 / 23 29 09

Bundestagsabgeordneter Johannes

Schätzl, Schirmherr des Laufevents

Johannesbad-Thermenmarathon am

Sonntag, 1. Februar 2026, übermittelte

herzliche Grüße an den Veranstalter

Johannesbad Gruppe am Standort Bad

Füssing. Er bewundere seit vielen Jahren

die organisatorische Meisterleistung einer

Sportveranstaltung mit in der Regel

mehr als 2.000 Teilnehmerinnen und

Teilnehmer: „Ich habe mich sehr darüber

gefreut, in diesem Jahr die ehrenvolle

Schirmherrschaft über dieses Event

übernehmen zu können. Ich informiere

mich natürlich über das Internet über

den Stand der Vorbereitungen und wünsche

Organisationsleiter Jürgen Knaus,

wie er das immer geschafft hat, ein gelungenes

Sportwochenende bei idealem

Wetter. Den startenden Sportlerinnen

und Sportlern, besonders jedoch auch

den Schülerinnen und Schülern wünsche

ich ein erfolgreiches sportliches Erlebnis.

Mögen Sie alle gesund und stolz

das Ziel erreichen. Ich freue mich darauf,

Pokale überreichen und die Besten

auszeichnen zu können. Für mich ist jedoch

jede, jeder ein Sieger, der sich auf

den Weg macht. Bei aller Hochachtung

vor den Allerbesten, den Schnellsten

Schirmherr des Laufevents Johannesbad Thermen-Marathon

am Sonntag, 1. Februar 2026, ist Bundestagsabgeordneter

Johannes Schätzl.

Dezember 2025 / Januar 2026

UR

KURZeitung

71


Johannesbad Gruppe

Medizinische Exzellenz am Limit:

Chefarzt Dr. Wolf über Erfolge und politische Hürden

Individuelle High-End-Therapie am Rücken- und Schmerzzentrum

Im Kurzeitung-Interview gewährt Chefarzt Dr.

med. Oliver O. Wolf unter anderem Einblicke in

die Entwicklung und den aktuellen Stand des von

ihm geleiteten Interdisziplinär-Multimodalen

Rücken- und Schmerzzentrums mit ambulantem

Praxiszentrum für Orthopädie und spezielle

Schmerztherapie an der Fachklinik Johannesbad.

Seit mehr als einem Jahrzehnt prägt Chefarzt

Dr. Wolf den Auf- und Ausbau einer der führenden

Einrichtungen Deutschlands im Bereich

der interdisziplinär-multimodalen stationären

Schmerztherapie. Die jüngste Erweiterung im

akut-stationären Bereich trage maßgeblich dazu

bei, jährlich über 1.300 stationäre Patientinnen

und Patienten nach modernsten, interdisziplinären

Standards zu versorgen – eine Leistung,

die dem Rücken- und Schmerzzentrum eine

Spitzenstellung unter den wenigen spezialisierten,

vergleichbaren Zentren der Republik

sichert. Im Interview unterstreicht Chefarzt Dr.

Wolf nicht nur die beeindruckende qualitative

Bilanz, sondern hebt insbesondere die qualitative

Versorgung hervor: Rund 15.000 stationäre

Schmerzpatienten wurden seit Eröffnung des

Schmerzzentrums erfolgreich behandelt – mit

nachweislich überdurchschnittlicher Besserung

der Schmerzsituation. Dies sei, wie Dr. Wolf betont,

maßgebliches Verdienst des hochqualifizierten,

interprofessionellen Teams, das durch

Erfahrung, Spezialisierung und gelebte Empathie

den Therapieerfolg ermögliche. Im Zentrum

stehe ein individueller „therapeutischer Maßanzug“

für den Patienten, basierend auf einer

Kombination aus medizinischer Spitzenleistung,

gezielter Schmerzmedikation, manualtherapeutischen,

psychosomatischen sowie komplementär

medizinischen Verfahren. Gleichzeitig warnt

Chefarzt Dr. Wolf im Interview eindringlich vor

den Reformen aktueller Gesundheitspolitik:

Die Umsetzung der Krankenhausreform und

die damit verbundenen Auflagen gefährden aus

seiner Sicht nicht nur die Innovationskraft, sondern

auch den Bestand an hochspezialisierter

Schmerzmedizin. Komplexe, zum Teil fachfremde

Anforderungen erschweren die adäquate

Patientenversorgung erheblich. Gang und gäbe

seien aus Sicht des Chefarztes administrative

Hürden und praxisfremde Regelungen, die statt

medizinischer Qualität die Bürokratie in den

Mittelpunkt stellen – zum Nachteil der betroffenen

Schmerzpatienten. Dr. Oliver O. Wolf appelliert

an die politischen Entscheidungsträger, die

Rahmenbedingen so zu gestalten, dass qualitativ

hochwertige, spezialisierte schmerzmedizinische

Versorgung langfristig möglich bleibe. Der

erfahrene Chefarzt betont die volkswirtschaftliche

und gesellschaftliche Notwendigkeit einer

fachgerechten Versorgung chronisch Schmerzkranker

und sieht die Politik in Zugzwang,

bestehende Fehlentwicklungen kurzfristig zu

korrigieren. Sein dringlicher Wunsch: Planungssicherheit,

die Definition von Leistungsgruppen

für die Schmerztherapie und der gezielte Abbau

sinnloser administrativer Hürden. Dies alles als

Voraussetzung für den Bestand und die weitere

Entwicklung exzellent spezialisierter Zentren.

Ein gutes Beispiel sei das Interdisziplinäre

Rücken- und Schmerzzentrum in Bad Füssing.

Trotz der widrigen politischen Rahmenbedingungen

bleibt Chefarzt Dr. Wolf optimistisch.

Angesichts des hochspezialisierten Teams, der

etablierten interdisziplinären Kooperationen

sowie strategischer Weiterentwicklungen – unter

anderem im Bereich der regionalen und binationalen

Versorgung sowie dem Ausbau ambulanter

Angebote – sieht er das Rücken- und

Schmerzzentrum für die Herausforderungen

der Zukunft gerüstet. Das Interview gewährt

einen profunden und differenzierten Einblick in

die Versorgungsrealität, die aktuellen Herausforderungen

sowie die politischen Erfordernisse

für eine zukunftssichere Patientenversorgung.

Die Fragen an Chefarzt Dr. Wolf stellte Chefredakteur

Rudolf G. Maier.

Kurzeitung: Herr Dr. Wolf, wie beurteilen Sie

als Chefarzt und Leiter des Interdisziplinären

Rücken- und Schmerzzentrums der Fachklinik

Johannesbad das Jahr 2025?

»Dr. med. Oliver O. Wolf, Chefarzt

und Leiter Interdisziplinäres Rücken-

und Schmerzzentrum: Das vergangene

Jahr wird nicht zuletzt durch eine aus

meiner Sicht chaotische Gesundheitspolitik

auf Bundesebene in nicht allzu guter

Erinnerung bleiben. Doch zunächst zur

medizinischen Entwicklung des Rückenund

Schmerzzentrums sowie dem ambulanten

Praxiszentrum für Orthopädie und

spezielle Schmerztherapie der Fachklinik

Johannesbad: Durch die Ausweitung des

akut-stationären Bereichs im Rahmen des

Bayerischen

Krankenhausbedarfsplans

wurde es möglich, pro Jahr um die 1.300

Patienten medizinisch stationär interdisziplinär-multimodal

auf höchstem Niveau

zu versorgen. Quantitativ gehören wir mit

diesen Zahlen deutschlandweit zu den

größten stationären Anbietern multimodaler

Schmerztherapie. Über die elf Jahre

meiner medizinischer Leitung konnten

wir demnach auf rund 15.000 stationär

versorgte Patienten zurückblicken. Diese

Versorgungssicherheit ist deshalb besonders

wichtig, weil die Versorgungsituation

chronifizierter Schmerzpatienten sowohl

ambulant als auch stationär im Sinne einer

deutlichen Fehl- und Unterversorgung in

der Erfüllung des medizinischen Versorgungsauftrags

aktuell sehr kritisch beurteilt

werden muss. Qualitativ können wir im

Rahmen einer internen Statistik bei diesen

circa 15.000 Patienten durchschnittlich

eine Verbesserung der Schmerzsituation,

bedingt durch den stationären Aufenthalt

am Rücken- und Schmerzzentrum

eine deutliche Entwicklung in Richtung

Schmerzreduktion erreichen. Insgesamt

hat sich eine überdurchschnittliche

Schmerzreduktion als Therapieerfolg ergeben,

auf den wir stolz sind.

Worauf führen Sie die quantitativ wie qualitativ

nachweisbaren Erfolge zurück?

»Ein wesentlicher Garant unserer Erfolge

ist in der Abteilung definitiv ein

Team, das ich als Glücksfall einstufe. Weiterbildungsbereitschaft

und spezifische

Qualifikationen im Bereich Schmerztherapie,

gepaart mit jahrelanger Berufserfahrung

in Kombination mit Empathie, Kompetenz,

Vertrauen und Erfahrung, stellt

72 KURZeitung

Dezember 2025 / Januar 2026


Dr. med. Oliver O. Wolf, Chefarzt und Leiter des interdisziplinären multimodalen Rücken- und Schmerzzentrums Fachklinik Johannesbad: „Gesundheitsministerin Judith Gerlach

hat sowohl bei ihrem Besuch im Johannesbad wie auch in ihren klaren Feststellungen in Interviews, auch in der Kurzeitung nachgewiesen, dass sie die Schieflage erkannt

hat. Alle Hochachtung vor ihrem Einsatz.“

im Zusammenspiel mit Können, Verstand

und Herz und dies in allen Fachbereichen,

angefangen von der Organisation über die

Pflege, Therapie, Psychologie, das ärztliche

Team eingeschlossen, die Garanten

des Erfolgs dar.

Können Sie bitte Ihr Behandlungskonzept

vorstellen, das diese Erfolge ermöglicht?

»Jeder einzelne Patient bekommt bei

uns einen therapeutischen Maßanzug

geschneidert. Individuell, bei Bedarf

mit spezifischen Wirbelsäulen- und

Rückenmarksnahen Infiltrationen unter

hochsterilen Bedingungen, mit täglich

fachärztlicher Betreuung, Visiten mit Kontrolle

sowie bei Bedarf Neueinstellung.

Hinzu kommen spezifische medikamentöse

Therapiemaßnahmen, kombiniert

mit hochspezifischer Physiotherapie beziehungsweise

Manualtherapie, ausgeübt

von maximal und speziell ausgebildeten

Therapeuten. Hinzu kommt auch als wichtiger

Aspekt die Treue unserer Patienten,

die über ihre Erfahrungen in Bad Füssing

berichten. Die sogenannte Mund-zu-

Mund-Werbung kommt uns zugute. Beteiligt

sind Therapieformen der Traditionellen

Chinesischen Medizin. Hinzu kommt die

extrakorporale Stoßwellentherapie, Entspannungsmaßnahmen

wie Yoga und viele

mehr. Ich bin sicher, dass diese Kombination

schulmedizinischer Therapie mit psychologischer

Betreuung und alternativen

medizinischer Maßnahmen hier im Rahmen

von 16 Tagen Rehabilitation etwas

besonderes sind.

Herr Chefarzt Dr. Wolf, können Sie bei den

heute absehbaren Rahmenbedingungen

die Erfolgsbilanzen Ihres Schmerzzentrums

auch im Sinne der Schmerzpatienten fortsetzen?

»Ja, das ist meine feste Meinung.

Aufgeben ist überhaupt keine Option

für mich. Es galt auf von der Politik

gesetzte Rahmenbedingungen Einfluss zu

nehmen. Das bedeutet, viele 100 Stunden

an Überzeugungsarbeit zu leisten. Schreiben

an Entscheidungsträger zu verfassen

oder Diskussionen in den Fachgremien,

beispielsweise der Schmerzgesellschaft,

der Berufsverbände wie auch in den politischen

Etagen von Bundestag, Regierungsparteien,

Bundesausschuss für Gesundheit

zu führen. Unsere Kampagnen

richteten sich an die Repräsentanten von

Bundesgesundheitsministerium und Bayerischen

Gesundheitsministerium, den

medizinischen Dienst der Krankenkassen

und viele weitere Ansprechpartner. Dabei

kam es auch durch uneinsichtige und

praxisferne Europapolitiker zu unguten

Pseudokompromissen mit Ausnahmeregelungen

und Kooperationen. Das ist der

aktuelle Stand von heute. Es hat sich nicht

viel geändert, aber wir hoffen weiter, dass

die Schmerzpatienten ohne einflussreiche

Lobby nicht zu Verlierern werden. Es geht

bei unseren Bemühungen um den Erhalt

einer hochwertigen und dringend notwendigen

schmerztherapeutischen Versor-

Dezember 2025 / Januar 2026

UR

KURZeitung

73


Johannesbad Gruppe

gung im Allgemeinen und der chronifizierten

Schmerzpatienten im Besonderen.

Herr Dr. Wolf, wie unschwer bei Ihren Kontakten

festzustellen war, ist auch für Sie mit

Gesundheitsministerin Judith Gerlach die

Gesundheit in Bayern in sehr fachkundigen

und durchsetzungsstarken Händen. Welche

Initiative von Bayern aus könnte die Situation

der Schmerzpatienten verbessern?

»Damit thematisieren Sie vor allem

die Gesundheitspolitik auf Bundesebene.

Was Bundesgesundheitsminister

Dr. Lauterbach mit der sogenannten

Krankenhausreform abgeliefert hat, war

zumindest, was die Zukunftssicherung

vergleichbarer Schmerzzentren und damit

die Interessen der Schmerzpatienten

betrifft, keine Meisterleistung. Ich meine

die Umsetzung des Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetzes

und weiterer

Gesetze mit endlosen Monsternamen

waren unausgegoren, unüberlegt,

wenig praxisorientiert. Das hat wie noch

nie gefordert, um schlimmste Wirkungen

in Richtung Schmerzpatienten zu verhindern.

Gesundheitsministerin Judith

Gerlach hat sowohl bei ihrem Besuch im

Johannesbad wie auch in ihren klaren

Feststellungen in Interviews, auch in unserer

Kurzeitung nachgewiesen, dass sie die

Schieflage erkannt hat. Alle Hochachtung

vor ihrem Einsatz. Die Reform der Reform

war dennoch ein Fehlschlag für uns und

die Schmerzpatienten. Ich darf es hart formulieren,

das sogenannte Krankenhausanpassungsgesetz

war eine Bedrohung

des medizinischen Versorungsauftrags

in Bezug auf die Betreuung von chronifizierten

Schmerzpatienten und hat diesen

erheblichen Schaden zugefügt. Das Ergebnis

ist eine Katastrophe – rund 40 Prozent

der Anbieter von multimodaler stationärer

Schmerztherapie sind durch diese Gesetze

in ihrem Fortbestand gefährdet. Dadurch

wird die Lage einer bereits bestehenden

schweren Mangel-, Fehl- und Unterversorgung

schwer chronifizierter Patienten

in Deutschland und Bayern noch einmal

in ungeahnter Dimension beeinträchtigt.

Diese absolut realitätsfernen Gesetze führen

in der Patientenversorgung dazu, dass

völlig sinnfreie und kostspielige Hürden

und Bedingungen aufgebaut werden, die

für die Umsetzung oder Durchsetzung einer

qualitativ hochwertigen Schmerztherapie

bedeutungslos sind. Strukturelle,

räumliche, personelle Voraussetzungen

und Bedingungen, die zudem auch noch

mit sehr hohen Kosten verbunden sind,

werden durch die Bundesgesetzgebung

praktisch vorgeschrieben.

Jeder einzelne Patient bekommt bei uns einen therapeutischen Maßanzug geschneidert. Individuell, bei Bedarf mit

spezifischen Wirbelsäulen- und Rückenmarksnahen Infiltrationen unter hochsterilen Bedingungen.

Sie haben, um ein konkretes Beispiel zu nennen,

eine eigene Leistungsgruppe Schmerzmedizin

gefordert. Gesundheitsministerin

Gerlach hat Sie unterstützt. Diese Forderung

wurde nicht erfüllt, wie Sie schon eingeräumt

haben. Wie geht es weiter beziehungsweise

wie sollte es aus Ihrer Sicht weitergehen?

»Diese Gesetzgebung, die Sie damit

ansprechen, dient keinesfalls der

74 KURZeitung

Dezember 2025 / Januar 2026


Johannesbad Gruppe

Aufrechterhaltung einer guten stationären

schmerztherapeutischen Patientenversorgung,

das Gegenteil ist der Fall. Dieses

schlecht gemachte Gesetz muss jetzt von

den Ländern in Landesrecht umgesetzt

werden. Der aus meiner Sicht gemachte

Versuch einer Verbesserung durch ein

„Anpassungsgesetz“ ist aus unserer Sicht

gescheitert. Es wird zeitnah sicher keine

eigene Leistungsgruppe Schmerzmedizin

geben. Es ist ein Trauerspiel, dass so

gravierende Fehler fortbestehen, dass es

keine Mehrheit der Vernunft, der Einsicht

und der Praxisorientierung gegeben hat.

Das macht uns, verantwortlich für die

Schmerzpatienten, wütend. Durch den

Versuch einer sogenannten Anpassung

wird es nun dem einen oder anderen ermöglicht,

durch Ausnahmeregelungen das

weiterhin schlechte Gesetz zumindest mit

Hängen und Würgen zurechtzubiegen. Wir

müssen zugeben, unser Kampf für die Umsetzung

einer sogenannten eigenen Leistungsgruppe

„Schmerzmedizin“ als einzig

vernünftige Lösung des Problems scheint

aktuell verloren zu sein. Ein insgesamt

unguter Pseudo-Kompromiss mit Ausnahmeregelungen

und Kooperationen, das ist

heute die aktuelle Situation. Leidtragende

und einzige Verlierer in diesem politischen

unausgegorenen Hin und Her sind leider

die hochwertige und dringend notwendige

schmerztherapeutische Versorgung im Allgemeinen

und der chronifizierte Schmerzpatient

im Besonderen.

Wie könnte oder sollte es jetzt weitergehen?

»Wie bereits festgestellt, ist die Umsetzung

der missglückten Bundesgesetzgebung

jetzt Aufgabe der Länder.

Die Frage ist, inwieweit der gesetzgeberisch

gestalterische Spielraum, den die

Länder haben, ausreicht, die Umsetzung

in den schmerztherapeutisch tätigen Kliniken

einigermaßen patientengerecht zu

gestalten. Wir sind bereits dabei, uns in

Gesprächen und Beratungen vorzubereiten

und gute Argumente zu formulieren.

Sie haben 2025 die Gesundheitspolitik auf

Bundesebene scharf kritisiert. Ich nehme an

Note 5? Wie fällt Ihre Beurteilung heute aus?

»Um hier im Schuljargon zu bleiben,

die glatte 5 bleibt eine glatte 5. Von

den politisch Verantwortlichen hört man

aktuell immer wieder, dass die Leistungsgruppenproblematik

als Verbesserungswürdig

angesehen wird. Das ist zwar eine

Optimale Ausstattung nach aktuellem medizinischen Kenntnisstand sowie ein hochspezialisiertes, erfahrenes

Mitarbeiter-Team ermöglichen eine hochwertige Schmerzmedizin mit wesentlichen Effekten für den einzelnen Patienten.

Im Mittelpunkt: Schmerzreduktion, bessere Mobilität, höhere Patientenzufriedenheit, Gewinn an Lebensqualität

sowie nach einer langen Aufstellung von positiven Effekten auch die Vermeidung von Frühverrentung und

die Vermeidung von Kosten durch die Vermeidung einer Pflegesituation.

erfreuliche Erkenntnis, es zeichnet sich

jedoch ab, dass eine erneute politische

Auseinandersetzung mit dieser zwingend

notwendigen Frage auf der Zeitachse hinausgeschoben

werden dürfte. Leider

ist eine zeitnahe Lösung im Sinne einer

vernünftigen medizinischen Versorgung

und im Sinne der adäquaten Versorgung

Dezember 2025 / Januar 2026

UR

KURZeitung

75


Johannesbad Gruppe

„Es gibt viel zu tun“. Mit diesem Team macht das riesigen Spaß. Der Bedarf, aber vor allem die Erfolge und die enorme Patientenzufriedenheit geben uns Recht und treiben uns

an. Packen wir’s auch 2026 mit Optimismus an!!

chronischer Schmerzpatienten aktuell

nicht absehbar. Noch einmal zurück auf

die Schulbank: Die sehr schlechte Prüfung

darf nochmals mit neueren Inhalten

nachgeschrieben werden. Das Testat, die

Benotung, wird aber auf den Sankt-Nimmerleinstag

verschoben.

Herr Chefarzt Dr. Wolf, können Sie bei den

heute absehbaren Rahmenbedingungen

die Erfolgsbilanzen Ihrer Schmerzzentrums

auch im Sinne der Schmerzpatienten im neuen

Jahr fortsetzen?

»Die Voraussetzungen und Bedingungen

für die Umsetzung einer qualitativ

hochwertigen schmerzmedizinischen

Versorgung sind durch die bereits geschilderte

Gesetzeslage wesentlich komplexer

und schwieriger geworden. Ein Hoffnungsschimmer

bleibt: Bei der ohnehin

schon angespannten schlechten Versorgungslage

chronischer Schmerzpatienten

und dem Wissen, dass unser Rückenund

Schmerzzentrum auch quantitativ

der zweitgrößte Anbieter hochwertiger

stationärer multimodaler Schmerztherapie

in Deutschland ist, kann ich es mir

nicht vorstellen, dass es sich politische

Entscheidungsträger leisten können, bei

uns die Patientenversorgung in Frage zu

stellen. Ich stelle immer wieder an unsere

Patienten gerichtet fest, dass sie sicher

sein können, dass ich alles dafür tun werde,

die medizinisch stationäre Versorgung

chronischer Schmerzpatienten an unserem

Schmerzzentrum nicht sterben zu

lassen.

Wenn Sie vorausschauen, was wünschen Sie

sich an Weichenstellungen im neuen Jahr

2026?

»Entsprechend der bereits genannten

Problematik wünsche ich mir von

der Politik, konkret von der Landespolitik,

verantwortet durch Gesundheitsministerin

Frau Judith Gerlach, kurz- bis mittelfristig

Planungssicherheit in der Versorgung von

chronischen Schmerzpatienten der multimodalen

stationären Schmerztherapie

am Rücken- und Schmerzzentrum in Bad

Füssing. Mein Anliegen ist der größtmögliche

Abbau unnötiger, administrativer, gesetzgeberisch

wenig sinnvoller und nicht

notwendiger Hürden als Voraussetzung

für eine adäquate Patientenversorgung.

Mittel- bis langfristig wünsche ich mir

und allen Mitstreitern für eine gute Versorgung

chronischer Schmerzpatienten,

eine eigene Leistungsgruppe Schmerztherapie.

Hier müsste dann das qualitative

Spektrum einer multimodalen stationären

Schmerztherapie hochwertig, klar und eindeutig

definiert sein. Es muss eine Fokussierung

der stationären Patientenversorgung

in spezialisierten Zentren erfolgen,

um damit die Aufrechterhaltung maximaler

Qualität in der Versorgung chronischer

76 KURZeitung

Dezember 2025 / Januar 2026


Johannesbad Gruppe

Multimodales Rückenund

Schmerzzentrum,

ambulantes Praxiszentrum

für Orthopädie und spezielle

Schmerztherapie

i

schmerzzentrum@johannesbad.com

Tel. +49 8531 23-2904

www.johannesbad-medizin.com

„Zur modernen Ausstattung des interdisziplinären Rücken- und Schmerzzentrums, dem ambulanten Praxiszentrum

für Orthopädie und spezielle Schmerztherapie, kommt das Team als Garant aller Erfolge. Jedes Team lebt von seinen

hervorragenden Einzelspielern. Kein Einzelspieler würde irgendetwas erreichen, ohne die Mannschaft. Das ist der

Kern unseres täglichen Tuns, aber auch die Grundlage unseres Erfolgs und der Patientenzufriedenheit. Das treibt

uns an.“

Schmerzpatienten zu gewährleisten.

„Es gibt viel zu tun“. Mit diesem Team

macht das riesigen Spaß. Der Bedarf, aber

vor allem die Erfolge und die enorme Patientenzufriedenheit

geben uns Recht und

treiben uns an. Packen wir’s auch 2026

mit Optimismus an!!

Herr Dr. Wolf, herzlichen Dank für dieses

Interview.

Das mit Chefarzt Dr. med. Oliver O. Wolf geführte

Interviewgespräch wird in der folgenden Ausgabe

mit Schwerpunktstellung Weiterentwicklung des

Schmerzzentrums Bad Füssing unter der aktuellen

Gesetzeslage fortgesetzt. Konkrete Themen sind

die Aufstockung der Versorgungszahl für die multimodale

stationäre Schmerztherapie mit Anpassung

medizinischer Versorgungsqualität an den Bedarf,

der Ausbau der Zusammenarbeit mit den gesetzlichen

Unfallversicherungen zur Früherkennung einer

Schmerzchronifizierung sowie der zeitnahen Umsetzung

einer adäquaten Behandlungsstrategie, Vorstellung

der schmerztherapeutischen Versorgung österreichischer

Patienten in enger Kooperation mit den

dortigen Kostenträgern, die ambulante Versorgung

orthopädischer Akutverletzungen sowie schmerztherapeutischer

Patienten am ambulanten Praxiszentrum

für Orthopädie und spezielle Schmerztherapie,

die zeitnahe Planung der Etablierung einer teilstationären

Schmerztherapie, die perspektivisch mittelfristig

umsetzbare ambulante Patientenversorgung

im Sinne einer schmerztherapeutischen Praxis.

Redaktion Kurzeitung Bad Füssing

„Spezielle Schmerztherapie in Gefahr.“ Mit dieser umfassenden Argumentation in Buchform, mit Vorträgen

und persönlichen Gesprächen, setzte sich Chefarzt Dr. Wolf im Sinne aktueller Herausforderungen

der Versorgung in der Speziellen Schmerztherapie für entsprechend angepasste gesetzliche Rahmenbedingungen

ein.

Dezember 2025 / Januar 2026

UR

KURZeitung

77


Das Blasorchester des Musikvereins Bad Füssing e.V. mit Nena-Medley. Vorne die Nachwuchsmusiker der Minis und

Bläserklasse. Oben in der Mitte die Dirigentin Mag. Michaela Berger.

Mit harter Arbeit Ziele erreichen

Erfolgreiches Jahreskonzert mit Mag. Michaela Berger

Die Verantwortlichen im Musikverein

Bad Füssing haben ein hartes

Von Michael Stiglbauer

Jahr hinter sich. Der Umbau der musikalischen

Leitung verlief erst nicht so

reibungslos, wie erhofft. Während Mag.

Trotz der Ungewissheiten wurden im

engen Kreis Ziele für das Jahr 2025 gesetzt.

Neben den gewohnten Auftritten stand

das Bezirksmusikfest in Bad Füssing an.

Planung und Organisation war die Aufgabe

der Vorstandschaft. Die Zusammenarbeit

bei der Vorbereitung und den

eigentlichen Festtagen war das Thema

für alle Mitglieder und Musiker. Mit viel

Michael Stiglbauer, 1. Vorsitzender des Musikvereins

Bad Füssing, Autor der Kurzeitung Bad Füssing.

Hubert Gurtner den Dirigentenstab niederlegte,

erkrankte seine Nachfolgerin

Mag. Michaela Berger und es war nicht

gewiss, wie es weitergehen sollte.

Durch den Zusammenhalt und die gegenseitige

Unterstützung der einzelnen

Berufsmusiker im Verein, konnten die

Aufgaben der musikalischen Leiterin

Anfang des Jahres aufgeteilt werden.

Freude und Engagement konnten die

Aufgaben bewältigt werden und der

Musikverein blickt auf ein wunderbares

Bezirksmusikfest zurück.

„Wer sich nur wenig vornimmt, wird

zweifellos auch wenig erreichen.“

Die nächste Aufgabe musste spontan

78 KURZeitung

Dezember 2025 / Januar 2026


Aus Bad Füssing

Besonders schön zu beobachten ist die Entwicklung der Nachwuchsgruppe, die „Minis“, unter der Leitung von

Maxi Lindmeier.

bewältigt werden. 20 Schüler haben

sich im Juli für die Bläserklasse entschieden.

Damit unterrichtet der Musikverein

an der Grundschule Bad Füssing

insgesamt 36 Schüler. So sehr sich die

Vorstandschaft und musikalische Leitung

darüber freuen konnte, stand in

Frage, wer die so viel mehr gewordenen

Schüler überhaupt unterrichten sollte.

Für Hubert Gurtner war bereits Ersatz

vorhanden, ein weiterer Lehrer musste

her und eine Lehrkraft, die das Schuljahr

eigentlich schon zugesagt hatte,

sprang wieder ab. „Drei zusätzliche

Lehrer in kurzer Zeit zu finden, ist nicht

leicht – wir haben es aber geschafft“,

freut sich der 1. Vorsitzende Michael

Stiglbauer.

Weiterhin waren etwa 7 Instrumente

im Archiv, also dreizehn zu wenig. Der

Vorsitzende machte sich sofort an die

Arbeit, Geldmittel für den Kauf der Instrumente

zu beschaffen. Für ein Crowdfunding

bei der Bank sind bereits Wartelisten

entstanden. Das konnte also

auf die Schnelle nicht funktionieren.

Ein Spendenaufruf bei „Gofundme“ erbrachte

zumindest den ersten Grund-

stock. Weitere Unterstützer waren bereit,

dem Musikverein zu helfen. Das

Johannesbad, die Stiftung der Passauer

Neuen Presse, die VR-Banken Passau

und Vilshofen-Pocking und die Sparkasse

Passau leisteten Spenden. Den größten

Teil der rund 13.500 Euro übernahm

wieder einmal die ILE, ein Zusammenschluss

der regionalen Gemeinden an

Rott und Inn. Gemeinsam treiben sie die

Entwicklung in ihrer Region nachhaltig

und zukunftsweisend voran.

„Man kann sich nicht verbessern, wenn

man immer nur so weitermacht wie bisher,

ohne sich ein Ziel zu setzen.“

Jahreskonzert

Am 16. November fand das erste Jahreskonzert

unter alleinigem Dirigat von

Mag. Michaela Berger statt. Sie hatte

sich als Nachfolgerin von Mag. Hubert

Gurtner viel vorgenommen. Das Konzert

sollte eine Fortsetzung seiner erfolgreichen

Aufbauarbeit sein, aber mit

erkennbarer eigener Handschrift. Das

hat die neue Dirigentin Michaela Berger

erfolgreich umgesetzt. Ein beliebtes

Programm unter dem Motto „Helden,

Schurken und Legenden“, wie auch eine

neue Inszenierung mit lichttechnischen

Effekten oder einem Schattenspiel zu

„Hernando’s Hideaway“ – dargestellt

von Theresa und Joe Osterholzer, sowie

Franziska und Michael Stiglbauer, sorgten

für das Publikum zum Eintauchen in

eine wunderbare Welt legendärer Musik

und ihrer Geschichten. Das Publikum

im vollbesetzten Großen Kursaal dankte

mit großer Begeisterung,

Nachwuchsorchester, die Minis

Besonders schön zu beobachten ist die

Entwicklung der Nachwuchsgruppe,

die „Minis“, unter der Leitung von Maxi

Lindmeier. Der Dirigent versteht es ungemein,

die jungen Musiker zu motivieren

und ihnen Lernspaß zu vermitteln.

Beeindrucken konnte sie wieder beim

Jahreskonzert mit ihrem sehr schweren

Programm, das die jungen Musiker

größtenteils selbst gewählt haben.

Weihnachtskonzert

Am 11. Dezember, 18.30 Uhr, geben die

Minis, „auf dem Weg nach Bethlehem“

Dezember 2025 / Januar 2026

UR

KURZeitung

79


Aus Bad Füssing

ihr erstes Weihnachtskonzert in der

evangelischen Kirche.

Waldlermesse für Blasorchester

und Chor

Bereits in Planung ist die öffentliche

Vorstellung der Waldlermesse für

Blasorchester und Chor. Mag. Michaela

Berger hat daran einige Jahre gearbeitet

und nun ist es soweit, dass die berühmte

Messe aus dem Bayerischen

Wald, bislang nur mit Saitenmusik zu

hören, als Arrangement für Blasorchester

vorgestellt wird. Der „Frauenchor

Crescendo“ aus Hartkirchen und die

Sängerrunde Mittich werden der Waldlermesse

ihre Stimmen geben.

Am 22. Februar, 17 Uhr, sind alle Liebhaber

der Waldlermesse zur Uraufführung

der neuen Fassung in die Hl.-

Geist-Kirche in Bad Füssing herzlich

eingeladen.

„Durchhaltevermögen bedeutet,

mit Leidenschaft und Ausdauer

an langfristigen Zielen zu

arbeiten. Durchhaltevermögen

bedeutet Standhaftigkeit. Es

bedeutet, wirklich hart an der

Zukunft zu arbeiten, Tag für Tag.

Nicht nur eine Woche oder einen

Monat, sondern mehrere Jahre,

damit diese Zukunft Realität

wird. Durchhaltevermögen ist

vergleichbar mit einem Marathon,

keinem Sprint."

Zuletzt möchten wir allen

Freunden und Unterstüt-

zern, der Gemeinde Bad

Füssing und dem Veranstal-

tungs-Service in Bad Füs-

sing großen Dank ausspre-

chen. Nur mit der möglich

gemachten Zusammenarbeit ist der gesamte

Erfolg des Musikvereins im Jahr

2025 wieder entstanden.

Unser Dank richtet sich auch an den

Redakteur der Kurzeitung, Herrn Rudolf

G. Maier, der uns stets großartig unterstützt

und all seinen Einfluss und seine

Kontakte beim Musikverein zum Einsatz

bringt.

Mein persönlicher Dank gilt den Musikern,

den Dirigenten Michaela Berger

und Maxi Lindmeier, unseren Lehrern

an der Bläserklasse, allen voran dem

Ensembleleiter Jürgen Wisgalla, meinem

engen Vertrauten und Schatzmeister

Georg Gstöttl für seinen ganzjährigen

Einsatz, der 2. Vorsitzenden Lena

Berger, wie auch unserer Verwalterin

Ursula Hainz für ihre Tätigkeiten, die

nicht immer nach außen getragen und

gesehen werden.

80 KURZeitung

Dezember 2025 / Januar 2026


Gut zu wissen

Mit Zuversicht und Selbstvertrauen!

Warum der ländliche Raum mehr Rückendeckung aus der Gesellschaft braucht und

wie die Heilbäder Vorbild sein können: Gedanken von Landrat Raimund Kneidinger

Liebe Leserinnen und Leser,

die letzten Wochen und Tage des Jahres

sind ja häufig verbunden mit guten Vorsätzen.

Dies betrifft die kleinen – und

größeren – persönlichen Herausforderungen,

die man endlich angehen möchte.

Das betrifft aber auch „Baustellen“

in unserer Gesellschaft, denen wir uns

künftig mehr widmen sollten.

Eine dieser Baustellen ist die zunehmende

Unfähigkeit, mit gesundem Menschenverstand

die Bedürfnisse des ländlich

strukturierten Raumes zu erkennen.

Ob Krankenhausreform oder Lastenfahrrad:

Der gesellschaftliche Diskurs erfolgt

meist in den bequemen Kategorien der

Ballungszentren. Wo Kliniken im Abstand

von U-Bahn-Haltestellen zu fi nden

sind, hat eine Klinikreform völlig andere

Auswirkungen, als etwa in einem Landkreis

wie dem Passauer Land. Und um

bei unserer Region zu bleiben: Wo allein

fast 600 Kilometer Kreisstraßen das –

nicht immer! – fl ache Land erschließen

Raimund Kneidinger, Landrat des Landkreises Passau: „Mehr Pragmatismus, mehr Augenmaß und ein Blick für

die wirklich drängenden Fragen: Das sind einige der guten Vorsätze, die das neue Jahr bestimmen sollten. Die

Zeiten sind zu ernst für Debatten, die niemand braucht.“

müssen, ist ein Lastenfahrrad nicht unbedingt

die perfekte Lösung, um bei jeder

Witterung und in jeder Jahreszeit mit

Kind und Kegel mobil zu sein.

Ich weiß, dass gerade Bayern viel tut, um

hier an die Bedürfnisse der Menschen

außerhalb der großen Städte zu denken.

Das gilt auch für die kommunale Familie,

die ihre ohnehin begrenzten Mittel einsetzt,

um gerechte Lebensverhältnisse

für alle zu erreichen. Aber ich habe den

Eindruck, dass diese Bemühungen viel

mehr gesellschaftliche Unterstützung

brauchen.

Mehr Pragmatismus, mehr Augenmaß

und ein Blick für die wirklich drängenden

Fragen: Das sind einige der guten Vorsätze,

die das neue Jahr bestimmen sollten.

Die Zeiten sind zu ernst für Debatten, die

niemand braucht.

Ich weiß: Als Leserin und Leser der Kurzeitung

sind Sie unseren Heilbädern in

besonderer Weise verbunden. Und gerade

der Blick auf diese Leuchttürme für

Gesundheit und Wohlbefinden zeigt, wie

erfolgreich Pragmatismus, Wandlungsfähigkeit

und Mut zu Neuem sein kann. So

gesehen sind gerade die Heilbäder ein

gutes Vorbild, um gut mit Herausforderungen

umzugehen.

In diesem Sinn wünsche ich allen Leserinnen

und Lesern der Kurzeitung Bad

Füssing von Herzen die Zuversicht und

das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten,

um in ein gutes neues Jahr zu gehen.

Nutzen Sie die stillen Tage für das Miteinander

mit Ihren Lieben und vor allem:

Bleiben Sie gesund!

Ihr

Raimund Kneidinger

Landrat

Dezember 2025 / Januar 2026

UR

KURZeitung

81


Finissage-Premiere im Wechselspiel zwischen Literatur, Philosophie und Musik, von links, Petra Mieser, Team-Assistentin, Dr. Josef Sommer, Harfenistin Gertraud Sterling

und Spielbankdirektor Ralf Samland.

Kunst und Inspiration: Die schöpferische Kraft des Augenblicks

Finissage-Premiere mit Dr. Josef Sommer

Die Ausstellung von Dr. Josef Sommer

im Foyer der Spielbank Bad Füssing

endete mit einem viel beachteten künstlerischen

Abend. „Auris Men“ – so der

programmatische Titel – zeigte nicht

nur Bilder, sondern öffnete auch Fenster

zu Inspirationen und Hintergründen des

vielseitigen Künstlers, der hauptberuflich

Veterinär ist und sich als Philosoph

und Aphoristiker einen Namen gemacht

hat. Im Gespräch mit Spielbankdirektor

Ralf Samland wurde deutlich: Das

Ende einer Kunstausstellung führt oft ein

Schattendasein – Vernissagen genießen

Glanz und Aufmerksamkeit, Finissagen

dagegen geraten gerne in Vergessenheit.

Doch Samland setzte ein Zeichen: In Bad

Füssing soll die finale Workshow zukünftig

selbst zum gesellschaftlichen Ereignis

ge-Premiere ein. Dr. Sommer, der bei der

Ausstellungseröffnung seine Aphorismen

persönlich vortrug, wurde diesmal

von Samland zu seinen Denkansätzen

befragt. Ein wohlgewählter Spruch diente

als Gesprächsanstoß: „Getrunkener

Wein wird nicht sauer.“ Die Essenz: Den

Augenblick wertschätzen. Das Leben

nicht aufschieben, sondern handeln –

ein Appell an Präsenz und beherztes

Handeln, den Dr. Sommer treffend zugänglich

machte. Humorvoll, mit kleinen

Exkursen zur Weinkultur der Region und

der römischen Geschichte, spannte sich

der Abend von der geistreichen Pointe

bis zur tiefsinnigen Reflexion. Samland

gelang es, gemeinsam mit dem Künstler

die Eigenarten von Klugheit – beim Menschen,

bei Tieren und sogar bei modernen

KI-Systemen – ins Gespräch zu bringen.

Wortgewandt umriss Dr. Sommer

feinsinnig den Unterschied zwischen Ins-

werden. Das Experiment begann an diesem

Abend – und die meisten Vernissage-Gäste

fanden sich erneut zur Finissatinkt

und Intelligenz und erinnerte an den

legendären „Tsunami-Instinkt“ der Tiere.

Im Wechselspiel zwischen Literatur, Philosophie

und Musik – dargeboten von

Harfenistin Gertraud Sterling – entstand

ein gesellschaftlicher Raum in dem das

Wort und der Ton gleichermaßen Gewicht

erhielten. „Die Klugheit ist gerecht

verteilt“, zitierte Dr. Sommer „Jeder hält

sich für ausreichend ausgestattet“. Mit

solch geistreichen Sentenzen, eingeflochten

in launige Dialoge, setzte die

Finissage der Ausstellung den würdigen

Schlusspunkt. Dank und Applaus galten

sowohl dem Künstler wie der Musikerin,

insbesondere aber der Idee, das Finale

einer Ausstellung selbst zur Kunstform

zu erheben. Die „Finissage-Premiere“ in

der Spielbank Bad Füssing ist ein vielversprechendes

Modell – aus dem Anfang

und Ende gleichermaßen neue Gegenwart

entstehen zu lassen.

82 KURZeitung

Dezember 2025 / Januar 2026


Gut zu wissen

Für eine gute Zukunft brauchen wir Verantwortung,

Verlässlichkeit und Vertrauen

Ein ereignisreiches und aufregendes

Jahr geht zu Ende. Am 23. Februar

fanden vorgezogene Bundestagswahlen

statt, bei der wir erfolgreich abschneiden

konnten. Seither regieren CDU und CSU

gemeinsam mit der SPD unser Land. Bei

den hierfür grundlegenden Koalitionsverhandlungen

konnten wir als CSU und

insbesondere auch als Senioren-Union

(SEN) wichtige politische Forderungen

durchsetzen. Hierzu gehören CSU-Kernforderungen

wie die Beendigung der illegalen

Migration und bessere Rahmenbedingungen

für unsere Industrie, unseren

Mittelstand und unser Handwerk.

Mit Stolz erfüllt uns, dass die Mütterrente

endlich vollendet und Gerechtigkeit

hergestellt werden soll. Dann erhalten

zukünftig alle Mütter bis zu drei Rentenpunkte

für jedes Kind – egal wann ihre

Kinder geboren wurden. Das war für uns

als SEN ein herausragendes Anliegen im

Wahlkampf. Wir danken dem CSU-Parteivorsitzenden,

Ministerpräsident Dr.

Markus Söder, MdL, für seinen großartigen

Einsatz in dieser Frage und für seine

nachhaltige Verteidigung der Mütterrente

gegen die für mich unverständliche

Kritik.

Ganz zentrale Themen – gerade für die

ältere Generation – sind Gesundheit und

Pflege. Die Bundesregierung will unter

anderem eine große Pflegereform auf

den Weg bringen und unser erklärtes Ziel

berücksichtigen, eine bedarfsgerechte

Krankenhausversorgung in der Stadt

und auf dem Land zu sichern. Die flächendeckende,

wohnortnahe und qualitativ

hochwertige medizinische und pflegerische

Versorgung in Stadt und Land

muss gewährleistet sein. Für diese und

weitere Herkulesaufgaben wünschen wir

von Herzen viel Erfolg!

Von Franz Meyer

Auf EU-Ebene können wir ebenfalls einen

politischen Erfolg vermelden. Es

geht um die EU-Führerscheingesetzgebung.

Der Führerschein ist für ältere

Menschen vor allem auf dem Land

Altlandrat Franz Meyer, Staatssekretär a.D., Landesvorsitzender

der Seniorenunion: „Ganz zentrale

Themen – gerade für die ältere Generation – sind

Gesundheit und Pflege. Die Bundesregierung will

unter anderem eine große Pflegereform auf den Weg

bringen und unser erklärtes Ziel berücksichtigen, eine

bedarfsgerechte Krankenhausversorgung in der Stadt

und auf dem Land zu sichern.“

wichtig, wenn kein öffentlicher Nahverkehr

nutzbar ist. Deshalb haben wir viele

Argumente weitergegeben, die gegen

eine verpflichtende Gesundheitsprüfung

älterer Führerscheinbesitzer sprechen.

Das hat gewirkt. Dank der EVP-Fraktion

unter dem Vorsitzenden Manfred Weber,

MdEP, haben sich letztlich Pragmatismus

und gesunder Menschenverstand

durchgesetzt. Verpflichtende Gesundheitsüberprüfungen

für alle Fahrer ab 70

Jahren kommen nicht. Vielmehr bleibt es

jedem Mitgliedstaat selbst überlassen,

ob er solche Tests vorschreibt. Insgesamt

setzt die Reform auf Vertrauen statt

Bevormundung und wird dabei helfen,

Europas Straßen sicher zu machen. Das

war das Versprechen der CSU und dieses

Versprechen ist eingelöst worden.

Wichtig ist mir, deutlich zu machen, dass

viele Seniorinnen und Senioren noch sehr

fit und aktiv sind. Sie engagieren sich ehrenamtlich

und befinden sich technisch

auf der Höhe der Zeit. Gleichzeitig dürfen

„Eine persönliche Bitte, vielleicht

haben Sie die Möglichkeit,

sich um Menschen zu kümmern,

von denen Sie wissen, dass sie einsam

sind. Gerade in der Vorweihnachtszeit

und an den Feiertagen wiegt bei den

Betroffenen Einsamkeit meist noch

schwerer als sonst.“

wir diejenigen nicht vergessen, die mit

der modernen Technik nicht so gut zurechtkommen.

Als SEN unterstützen wir

deshalb grundsätzlich die Digitalisierung

in allen Bereichen. Gerade die ältere Generation

kann von ihr oftmals profitieren.

Allerdings darf es nicht zu Diskriminierungen

kommen. Insbesondere bei Leistungen

der Daseinsvorsorge wie bei der

Deutschen Bahn muss es weiterhin die

Möglichkeit geben, Angebote analog

wahrzunehmen. Das wird in naher Zukunft

eines unserer Kernanliegen sein,

dem sich die SEN in besonderem Maße

widmen wird. Das gilt auch für das Thema

Einsamkeit.

Eine persönliche Bitte, vielleicht haben

Sie die Möglichkeit, sich um Menschen

zu kümmern, von denen Sie wissen, dass

sie einsam sind. Gerade in der Vorweihnachtszeit

und an den Feiertagen wiegt

bei den Betroffenen Einsamkeit meist

noch schwerer als sonst.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen

fröhliche Weihnachtstage, einen geruhsamen

Ausklang des Jahres und alles

erdenklich Gute, beste Gesundheit,

Zufriedenheit und Gottes Segen für das

kommende Jahr!

Ihr

Franz Meyer

Dezember 2025 / Januar 2026

UR

KURZeitung

83


MARIENKIRCHE FÜRSTENZELL

47. Christkindl

Ansingen

23. DEZEMBER 2025 | 19:30 UHR | EINLASS: 18:00 UHR

MITWIRKENDE

Blaskapelle Neukirchen am Inn

Hammerschmid Musi

Hutthurmer Hackbrettmusi

Sandbacher Dreigsang

Vilstaler Sänger

SPRECHER

Helmut Rührl

ORGANIST

Walter Heimerl

ORGANISATION

Kulturamt

Landkreis Passau

Der Spendenerlösgeht zu

gleichen Teilen an die PNP-

Weihnachtsaktion

"Ein Licht im Advent" und

den Förderverein der

Heimvolksschule Fürstenzell


Gut zu wissen

Wie können wir in diesen

Zeiten Frieden finden?

Von Ruth Müller, MdL

Wenn die Tage kürzer werden und der

Duft von Tannennadeln und Plätzchen

durch die Häuser zieht, sehnen wir

uns nach Ruhe, Geborgenheit und Frieden

– in einer Zeit, in der diese Worte leider

nicht mehr selbstverständlich sind.

Der Krieg in der Ukraine, der Terror im

Sicherheit bei den Menschen ist, habe

ich bei meinen zahlreichen Gesprächen

und Besuchen vor Ort gespürt: Bei Soldatinnen

und Soldaten oder bei jungen

Menschen, die sich Gedanken über die

Wehrpflicht machen. Mir war auch wichtig,

mit unseren vielen Ehrenamtlichen

in denen Vertrauen wachsen kann. Und

Vertrauen ist die Grundlage für unsere

Demokratie, auf der unser friedliches,

freiheitliches Zusammenleben fußt.

Frieden ist keine Selbstverständlichkeit.

Er beginnt in unseren Familien, in unseren

Gemeinden, in unseren Herzen.

Wenn wir einander zuhören, statt übereinander

zu urteilen, wenn wir uns gegenseitig

Halt geben, dann tragen wir unseren

Teil zu einer friedlicheren Welt und

einem guten Miteinander bei.

Wenn in den Pfarreien vor Weihnachten

das Friedenslicht aus Bethlehem

weitergegeben wird, erinnert diese kleine

Flamme uns daran, dass selbst ein

kleines Licht Dunkelheit vertreiben und

Grenzen überwinden kann. Es steht für

Hoffnung, Zusammenhalt und die Botschaft,

dass Frieden möglich ist – wenn

wir ihn wollen und täglich leben.

Als Mitglied der Landessynode der

Evangelischen Kirche in Bayern begleitet

mich seit Jahren das Bibelwort aus

Psalm 34,15:

„Suche den Frieden und jage ihm nach.“

Landtagsabgeordnete Ruth Müller: „Wenn in den Pfarreien vor Weihnachten das Friedenslicht aus Bethlehem

weitergegeben wird, erinnert diese kleine Flamme uns daran, dass selbst ein kleines Licht Dunkelheit vertreiben

und Grenzen überwinden kann. Es steht für Hoffnung, Zusammenhalt und die Botschaft, dass Frieden möglich

ist – wenn wir ihn wollen und täglich leben.“

Nahen Osten, die wachsende Unsicherheit

in vielen Teilen der Welt – all das beschäftigt

uns auch hier bei uns in Bayern.

Viele Menschen fragen sich: Wie können

wir in solchen Zeiten Frieden finden?

Ich glaube, dass äußerer Frieden immer

dort beginnt, wo Menschen inneren Frieden

gefunden haben. Wer mit sich selbst

im Reinen ist, wer sich nicht von Hass,

Neid oder Angst leiten lässt, der kann

auch Brücken bauen – zwischen Nachbarn,

zwischen Generationen, zwischen

Völkern.

Wie stark der Wunsch nach Frieden und

zu sprechen, die in den Hilfsorganisationen

und im Katastrophenschutz bereitstehen

und für unsere Sicherheit sorgen.

Ihnen allen gilt mein Dank – sie leisten

eine oft unsichtbare, aber unschätzbare

„Ich glaube, dass äußerer Frieden

immer dort beginnt, wo

Menschen inneren Frieden gefunden

haben.“

Arbeit für die Allgemeinheit. Bei diesen

Gesprächen und Besuchen habe ich gespürt,

wie wichtig es ist, dass wir in Politik

und Gesellschaft Räume schaffen,

Diese Jahreslosung von 2019 erinnert

mich immer wieder daran, dass Frieden

kein Zustand ist, sondern eine Aufgabe

– für uns alle, Tag für Tag, in Kirche, Gesellschaft

und Politik.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Lieben eine

gesegnete Weihnachtszeit – mit Momenten

der Ruhe, der Dankbarkeit und

des Friedens.

Und für das neue Jahr: Kraft, Mut und

Zuversicht, damit wir gemeinsam daran

arbeiten, dass dieses Licht nicht verlischt

und die Flamme der Hoffnung und

Liebe weitergegeben wird.

Gesegnete Weihnachten und

ein friedliches Neues Jahr wünscht

Ruth Müller, MdL

Dezember 2025 / Januar 2026

UR

KURZeitung

85


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WENN DIE GELENKE

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Gelenkschmerzen oder -beschwerden können verschiedene

Ursachen haben, die sich am besten in zwei Arten einteilen lassen:

Entweder entstehen die Symptome durch eine Entzündung im

Gelenk oder durch eine Verletzung der Bänder, Sehnen oder des

umgebenden Schleimbeutels.

Der Schmerz äussert sich entweder im Ruhezustand, in der

Bewegung und/oder unter Belastung. Oftmals sind solche

Beschwerden auch mit einem Versteifungsgefühl des Gelenkes oder

mit Bewegungsschwierigkeiten verbunden.

Regelmäßige Bewegung ist der beste Weg, um Gelenkschmerzen in

Schach zu halten. Wenn Sie Ihre Gelenke aufgrund von Schmerzen

schonen oder nicht mehr bewegen, werden Muskeln, Sehnen und

Bänder geschwächt und verkürzt. Zudem «verhungern» die Gelenke

ohne Bewegung, weil die Knorpelschicht nicht durchblutet wird und

somit nicht mit «Nahrung aus der Gelenksflüssigkeit» versorgt wird.

Aus diesem Grund sind kontrolierte Bewegungsabläufe eine wichtige

Massnahme zur schnellen Linderung von Gelenkbeschwerden. Ein

weiterer essentieller Punkt ist eine gezielte Nährstoffzufuhr, welche

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KURZeitung

87


9. BAD FÜSSINGER

SPORTKONGRESS 2026

Fachkongress für Ärzt:innen,

Therapeut:innen, Sportlehrer:innen

und Trainer:innen.

31.01.2026 | 8:30 – 17:00 Uhr

Großes Kulturhaus Bad Füssing

Kurhausstr. 2, 94072 Bad Füssing

Sportassoziierte Schulterpathologien

Konservative & operative Therapie, Prophylaxe und Rehabilitation

Fortbildungspunkte

• Fortbildungspunkte für Ärzt:innen werden beantragt

• Fortbildungspunkte für Therapeut:innen werden vergeben

Mit Vortrag von Ruder-Olympiasieger Matthias Kuffner:

„Stark im Kopf, stark im Leben - Die mentale Seite der Leistungsfähigkeit“

Die Veranstaltung wird von den drei renommierten Bad Füssinger Kliniken organisiert.

Hubertus Winkler, med. Veranstaltungsleitung, Chefarzt Orthopädie Johannesbad Fachklinik Bad Füssing

Ulf Görner, Chefarzt Waldburg Zeil-Kliniken, Klinik Niederbayern Bad Füssing

Dr. med. univ. Till Richter, Chefarzt Orthopädie Rehafachzentrum Standort Bad Füssing

Beratung und Kongress-Service:

Tel. +49 8531 23-2113 | sportkongress@johannesbad.com

www.der-sportkongress.de

Übernachtungsmöglichkeiten

Johannesbad Fachklinik Bad Füssing

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Buchung Tel. +49 (0) 85 31 / 23-2960

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Johannesbad Hotels in Bad Füssing

Buchung Tel. +49 (0) 85 31 / 23-2909

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Johannesbad Thermen-Marathon

Kongress-Teilnehmer:innen können am 01.02.2026 kostenlos

beim Johannesbad Thermen-Marathon in Bad Füssing mitlaufen.

Tragen Sie Ihre Marathon-Teilnahme dafür bei der Anmeldung ein.

Alle Infos: www.thermen-marathon.de


Programm Sportkongress 2026

8.00 - 9:00 Uhr: Anmeldung & Registrierung

9:00 - 9:15 Uhr: Begrüßung durch Bürgermeister

Tobias Kurz und Moderator Marcus

Kronschnabl (leitender Oberarzt Johannesbad

Fachklinik Bad Füssing)

Teil 1 – Vorträge & Diskussion

9:15 - 10:00 Uhr:

1. Vortrag: Stark im Kopf, stark im Leben

– Die mentale Seite der Leistungsfähigkeit

Wie wir mentale Stärke aufbauen und

warum sie zur entscheidenden Ressource in

dynamischen Zeiten wird. Andreas Kuff ner,

Ruder-Olympiasieger, mehrfacher Welt- und

Europameister, Wirtschaftsingenieur, Teamentwickler

und Experte für Führung sowie

Changeprozesse

10:00 - 10:45 Uhr:

2. Vortrag: Das Schultergelenk

Prekäre Balance zwischen maximaler Bewegungsfreiheit

und funktioneller Stabilität.

Ap. Prof. Priv.-Doz. Mag. Dr. Lena Hirtler,

Fachärztin für Anatomie, Stv. Leitung der

Abteilung für Anatomie, Medizinische

Universität Wien, Zentrum für Anatomie und

Zellbiologie

10:45 - 11:15 Uhr: Pause,

Medizinische Fachausstellung

11:15 - 12:00 Uhr:

3. Vortrag: Von Calisthenics bis

Speerwurf

Die Biomechanik der Schulter als Drehund

Angelpunkt für sportliche Höchstleistungen.

Prof. Dr. rer. nat. Olaf Ueberschär, Leiter

Fachbereich Biomechanik, Institut für

angewandte Trainingswissenschaft

Anmeldung bis 22.01.2026

Online unter www.der-sportkongress.de

12:00 - 13:00 Uhr: Mittagpause,

Medizinische Fachausstellung

13:00 - 13:45 Uhr:

4. Vortrag: Operative Versorgung von

Läsionen der Rotatorenmanschette der

langen Bizepssehne und der Mm.

pectoralis und Latissimus dorsi

Mathias Ritsch, Facharzt für Orthopädie,

Sportmedizin, Sportortho Rosenheim,

Chefarzt Schön-Klinik Vogtareuth,

Verbandsarzt DBFV

13:45 - 14.30 Uhr:

5. Vortrag: Rotatorenmanschettenassoziierte

Beschwerden

Physiotherapeutische Diagnostik und

Therapie.

Volker Sutor, Fortbildungen für Orthopädie,

Medizin und Manuelle Therapie

14:30 - 15:00 Uhr:

Workshopbesprechung / Verabschiedung /

Danksagung

15:00 - 15:20 Uhr: Kaff eepause,

Medizinische Fachausstellung

Teil 2 – Workshops

Die Workshops fi nden parallel jeweils von

15:20 Uhr bis 16:50 Uhr statt.

Teilnahme ist an nur einem Workshop

möglich, Teilnehmerzahlen sind begrenzt.

Workshop 1:

Trainingstherapie bei Schulterschmerz

Hannah Moser (Ärztliche Leitung Dr. med.

Predrag Vucic)

Johannesbad Fachklinik Bad Füssing,

Haus D, 1. Stock, Zi. 110

Workshop 2: Stoßwellentherapie

Benjamin Süßmann

Großes Kulturhaus, Adalbert-Stifter-Saal

Workshop 3: Schulterstabilisation im

Sport

Konstantin Horst (Ärztliche Leitung Dr.

Natalja Zajac)

Klinik Niederbayern, Gymnastikraum T7,

1. Obergeschoss

Workshop 4: Kryotherapie (Kältekammer)

Hans Krenn (Ärztliche Leitung CA

Dr. Till Richter)

Rehafachzentrum, Kältekammer

Workshop 5: Sonographie Schulter

OA Georg Laski

Rehafachzentrum E62

Workshop 6: Yogagruppe

Caroline Steiger (Ärztliche Leitung Dr.

Sanja Milenkovic)

Rehafachzentrum E 55

Workshop 7: Triggerpunkt-Akupunktur

Schultergürtel und Nacken

Dr. Christoph Doliwa / Dr. Ulrike Lange

Klinik Niederbayern, Sitzungssaal,

1. Obergeschoss

Workshop 8: Die Schulter und ihre auf-/

und absteigenden Ketten

Christian Schröger (Ärztliche Leitung Dr.

Anna Gesicka)

Klinik Niederbayern, Studio A,

Erdgeschoss

Workshop 9: Schulter-Tapen

Philip Steffens (Ärztliche Leitung CA

Ulf Görner)

Klinik Niederbayern, Studio B, Erdgeschoss

Teilnahmegebühr inkl. Tagesverpflegung:

• Ärzte: 175,- € bei Anmeldung bis 20.12.2025 (danach 195,- €)

• Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Masseure, Trainer:

90,- € bei Anmeldung bis 20.12.2025 (danach 110,- €)

• Neu: Tickets für Schüler und Studierende: 55,- €

• Stornierung ist bis 2 Wochen vor dem Kongress schriftlich möglich

• Die Teilnahmebescheinigung erhalten Sie nach der Veranstaltung per E-Mail

Workshop 10: Stick Mobility

Michael Wolfsberger (Ärztliche Leitung Dr.

med. Paul Schwanitz von Keitz)

Rehafachzentrum U 187/

Gymnastikhalle


Gut zu wissen

Wirtschaft stärken, Arbeitsplätze sichern

und den Standort attraktiv halten

Liebe Leserinnen und Leser,

auch in diesem Jahr – zu Beginn einer

neuen Legislaturperiode – möchte ich

Ihnen in meiner Rolle als Bundestagsabgeordneter

für Niederbayern ein

frohes Weihnachtsfest und einen guten

Start ins neue Jahr wünschen. Das

vergangene Jahr war erneut von großen

Von Johannes Schätzl

Wirtschaft zu stärken, Arbeitsplätze zu

sichern und den Standort Deutschland

für bestehende und neue Unternehmen

attraktiv zu halten. Die anhaltenden

Schwierigkeiten in der Automobil- und

Zuliefererindustrie bereiten vielen Menschen

weiterhin Sorgen. Gleichzeitig

machen positive Entwicklungen Mut:

instabil, und weltweit schwelen Konflikte,

die uns allen vor Augen führen, wie

zerbrechlich Frieden ist. Gleichzeitig

zeigt die internationale Diplomatie, dass

Frieden nur gelingen kann, wenn Staaten

entschlossen zusammenarbeiten,

Verantwortung übernehmen und solidarisch

handeln. Gemeinsam mit unseren

internationalen Partnern müssen wir

verlässlich auftreten, unsere Sicherheitsinteressen

klar formulieren und alles

dafür tun, dass Frieden wieder zur Regel

und nicht zur Ausnahme wird.

Eine der wichtigsten Aufgaben bleibt

der Schutz unserer Demokratie. In Umfragen

erreichen extremistische Kräfte

Rekordwerte. Das dürfen wir nicht tatenlos

hinnehmen. Unsere parlamentarische

Demokratie ist eine der größten

Errungenschaften unseres Landes – sie

ermöglicht Freiheit, politische Teilhabe

und ein Leben in Sicherheit. Es liegt an

uns allen, diese Werte zu verteidigen

Bundestagsabgeordneter Johannes Schätzl: „Im intensiven Austausch mit Unternehmen vor Ort und im parlamentarischen

Alltag setze ich mich dafür ein, dass Niederbayern ein starker und verlässlicher Wirtschaftsstandort

bleibt.“

politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen

geprägt. Umso mehr

möchte ich die Gelegenheit nutzen, einige

Gedanken mit Ihnen zu teilen.

Mit der Bildung einer neuen Bundesregierung

im vergangenen Februar hat

unser Land die Chance erhalten, nach

Monaten der Verunsicherung wieder

festen Boden unter den Füßen zu gewinnen

und die drängendsten Aufgaben

entschlossen anzupacken. Die Erwartungen

sind hoch. Ich werde auch in

dieser neuen politischen Konstellation

dafür eintreten, dass die Anliegen unserer

niederbayerischen Heimat in Berlin

verlässlich Gehör fi nden.

Zentrale Aufgabe bleibt es, unsere

Der rasche Baufortschritt bei der neuen

Batteriefabrik von BMW zeigt, dass

Zukunftstechnologien in unserer Region

entstehen und Wertschöpfung hier gehalten

werden kann. Im intensiven Austausch

mit Unternehmen vor Ort und im

parlamentarischen Alltag setze ich mich

dafür ein, dass Niederbayern ein starker

und verlässlicher Wirtschaftsstandort

bleibt.

Der Blick auf die Welt erfüllt mich auch

in diesem Jahr mit Sorge. Der Krieg in

der Ukraine dauert unvermindert an,

doch die intensiven Vermittlungsbemühungen

der USA geben Anlass zur Hoff -

nung, dass ein baldiger Frieden möglich

ist. Auch im Nahen Osten bleibt die Lage

und jenen entgegenzutreten, die spalten,

verängstigen und unsere demokratische

Kultur beschädigen wollen.

Gerade die Weihnachtszeit erinnert

uns daran, was wirklich zählt: Zusammenhalt,

Menschlichkeit und die Bereitschaft,

über Unterschiede hinweg

zueinanderzufinden. Lassen Sie uns

diese Werte in das neue Jahr tragen –

im Alltag, im politischen Gespräch und

im Umgang miteinander.

Ich wünsche Ihnen von Herzen ein

frohes und gesegnetes Weihnachtsfest,

erholsame Tage im Kreis Ihrer Liebsten

und einen guten Start in ein gesundes,

erfolgreiches und friedliches Jahr 2026.

Herzlichst

Ihr

Johannes Schätzl

90 KURZeitung

Dezember 2025 / Januar 2026


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Gut zu wissen

Bezirksaufgaben, die mit Herzblut erfüllt werden

Breites Spektrum an Gesundheitseinrichtungen in der Region

Von Cornelia Wasner-Sommer

Liebe Leserinnen und Leser

der Kurzeitung Bad Füssing,

wieder liegt ein spannendes Jahr hinter

uns. Wieder stellen wir uns die Frage:

„Wo ist nur die Zeit geblieben?“ Wieder

ist klar, dass auch 2026 viele Herausforderungen

mit sich bringen wird – umso

wichtiger ist die Zeit zwischen den Jahren.

Sie schenkt uns die Möglichkeit, uns

auf das Wesentliche zu besinnen und die

Ihnen zu teilen.

Gerne möchte ich mit Neuigkeiten aus

dem Bezirk starten. Sicherlich wissen

Sie, dass die Sicherstellung der medizinischen

und pflegerischen Versorgung

ein Schwerpunkt der Bezirksarbeit ist.

Mit der Entscheidung, ein „Zentrum für

Forensische Psychiatrie Niederbayern“

zu gründen, schaffen wir eine wichtige

zu verbessern und eine einheitliche fachliche

Linie zu etablieren. Auch Synergien

zwischen den Standorten werden besser

nutzbar gemacht. Da Mainkofen und

Straubing nur rund 30 Kilometer voneinander

entfernt liegen, eröffnen sich

erhebliche Chancen für Kooperationen,

Ressourcenteilung und Personalentwicklung,

was angesichts des Fachkräftemangels

im Gesundheitssektor immer

mitgedacht werden muss. Gleichzeitig

reagiert der Bezirk mit der Gründung des

Zentrums auf die gesetzlichen Veränderungen

bei Maßregelvollzug und den

Einweisungsmodalitäten. Diese führten

zuletzt bundesweit zu einem Rückgang

der Patientenzahlen.

Auch in den anderen Schwerpunktbereichen

des Bezirks tut sich viel. Neben

„Ich möchte die Chance nutzen

und Sie bereits frühzeitig darauf

aufmerksam machen, dass unser

Wahlrecht auch eine Pflicht ist. Die

Kommunalwahl 2026 wird über die

zukünftige Ausrichtung unserer Region

entscheiden. Bitte nutzen Sie Ihre

Stimme, um als Wählerin oder Wähler

einen Beitrag zu leisten.“

Cornelia Wasner-Sommer, stellvertretende Landrätin, Bezirksrätin: „Vergessen dürfen wir auch nicht, dass wir

dort leben, wo andere Urlaub machen. Der Landkreis Passau gilt als sehr attraktive Urlaubsregion – nicht zuletzt

wegen Bad Füssing mit seiner herausragenden wirtschaftlichen, touristischen und gesundheitlichen Bedeutung.“

vergangenen Monate Revue passieren

zu lassen. Gleichzeitig können wir neue

Kraft tanken und uns darauf vorbereiten,

das neue Jahr mit Zuversicht zu begrüßen.

Vor diesem Hintergrund freue ich

mich sehr über die Gelegenheit, in meiner

Funktion als stellvertretende Landrätin

von Passau und niederbayerische

Bezirksrätin einige zentrale Themen mit

Weichenstellung für die zukunftsorientierte

Weiterentwicklung unserer Versorgungs-

und Verwaltungsstrukturen.

Das bedeutet konkret: Die beiden Maßregelvollzugseinrichtungen

in Mainkofen

und Straubing werden künftig organisatorisch

zu einem gemeinsamen

Zentrum für Forensische Psychiatrie

Niederbayern zusammengeführt. So

kann es gelingen, die Qualität der forensisch-psychiatrischen

Versorgung weiter

der Gesundheit zählen Kultur und Heimatpflege,

Bildung und Jugendarbeit,

Soziales, Fischerei und Umwelt, das

Regionalmarketing Niederbayern, die

Europaregion Donau-Moldau sowie die

Pflege von Regionalpartnerschaften zu

den Aufgabengebieten. Damit wird klar,

dass der Bezirk für alle Menschen in

Niederbayern Verantwortung trägt. Es ist

wichtig, sich diese Tatsache immer wieder

bewusst zu machen, auch wenn der

Bezirk oftmals „im Verborgenen“ und

nicht öffentlichkeitswirksam tätig wird.

Denn klar ist auch: Diese Arbeit kostet

Geld. Allein rund 90 Prozent der Mittel

des Bezirks Niederbayern fließen beispielsweise

in die soziale Sicherung, mit

steigender Tendenz. Dennoch fällt die Erhöhung

der Bezirksumlage diesmal vergleichsweise

gering aus. Voraussichtlich

92 KURZeitung

Dezember 2025 / Januar 2026


Gut zu wissen

ist für das Jahr 2026 eine Erhöhung der

Bezirksumlage um 0,35 Prozentpunkte

erforderlich.

Nach diesem Exkurs zum Bezirk Niederbayern

schauen wir uns nun den Landkreis

Passau mit seinen 38 Städten,

Märkten und Gemeinden etwas genauer

an. Auch hier sind die Zuständigkeiten

den Bürgerinnen und Bürgern oftmals

„Seit jeher ist mir Transparenz

enorm wichtig, deshalb werde

ich nicht müde, über Aufgaben und

Hintergründe aufzuklären.“

nicht im Detail vertraut, obwohl das Aufgabenspektrum

ebenso wie beim Bezirk

vielfältig und bedeutsam für uns alle ist.

Ich beschränke mich auf wenige zentrale

Punkte und möchte zunächst die Infrastruktur

nennen. Der Landkreis wird

nicht nur von einem großen Netz überörtlicher

Straßen wie Bundesautobahnen,

Bundesstraßen und Staatsstraßen

durchzogen, sondern hat für Unterhalt,

Erneuerung und Winterdienst auf einem

der längsten Kreisstraßennetze Bayerns

zu sorgen. Die Länge der Kreisstraßen

beträgt 590 Kilometer. Wir alle wissen,

dass eine gute Infrastruktur ein wichtiger

Standortfaktor ist, insbesondere für einen

innovativen Wirtschaftsstandort wie den

Landkreis Passau. Das bringt mich zum

nächsten Punkt: Auch das Netz an Schulen

und weiteren Bildungseinrichtungen

ist elementar wichtig. Der Landkreis hat

im Bereich Bildung und Schulwesen konkrete,

gesetzlich definierte Aufgaben, die

mit viel Herzblut erfüllt werden. Immer

spannender wird in diesem Zusammenhang

die digitale Ausstattung der Einrichtungen.

Ebenfalls wichtig zu wissen: Der

Landkreis Passau ist bei den Gesundheitseinrichtungen

der Träger der Krankenhäuser

Rotthalmünster, Vilshofen

und Wegscheid, der Rheumaklinik Ostbayern

in Rotthalmünster, des Medizinischen

Versorgungszentrums Wegscheid,

der Psychosomatischen Klinik Südostbayern

in Wegscheid und Passau, der

staatlich anerkannten Berufsfachschule

für Pflege Rotthalmünster sowie Mit-Träger

der Akademie für Gesundheitsberufe

gGmbH (Berufsfachschule für Physiotherapie

Rotthalmünster). Das zeigt einerseits

das breite Spektrum an Gesundheitseinrichtungen

in unserer Region,

„Der Landkreis Passau gilt als

sehr attraktive Urlaubsregion

– nicht zuletzt wegen Bad Füssing mit

seiner herausragenden wirtschaftlichen,

touristischen und gesundheitlichen

Bedeutung.“

andererseits aber auch, welch hohen

Stellenwert die Gesunderhaltung der Bevölkerung

für den Landkreis hat. Hinter

diesem Ansatz stehe ich als stellvertretende

Landrätin zu 100 Prozent. Vergessen

dürfen wir aber auch nicht, dass wir

dort leben, wo andere Urlaub machen.

Der Landkreis Passau gilt als sehr attraktive

Urlaubsregion – nicht zuletzt wegen

Bad Füssing mit seiner herausragenden

wirtschaftlichen, touristischen und gesundheitlichen

Bedeutung.

Liebe Leserinnen und Leser,

egal, ob Sie zu Gast in Bad Füssing sind

oder hier leben, ich freue mich sehr, dass

Sie Interesse an meinen Ausführungen

hatten. Seit jeher ist mir Transparenz

enorm wichtig, deshalb werde ich nicht

müde, über Aufgaben und Hintergründe

aufzuklären. Zu guter Letzt möchte ich

die Chance nutzen und Sie bereits frühzeitig

darauf aufmerksam machen, dass

unser Wahlrecht auch eine Pflicht ist.

Die Kommunalwahl 2026 wird über die

zukünftige Ausrichtung unserer Region

entscheiden. Bitte nutzen Sie Ihre Stimme,

um als Wählerin oder Wähler einen

Beitrag zu leisten. Herzlichen Dank!

Nun wünsche ich Ihnen einen besinnlichen

Jahresausklang und alles erdenklich

Gute für das neue Jahr!

Herzlichst,

Ihre

Cornelia Wasner-Sommer

Stellvertretende Landrätin und

Bezirksrätin

Schlaganfall –

Schritte nach vorn

Hilfe bei Fußheberschwäche

Bisher alltägliche Bewegungen können

nach einem Schlaganfall plötzlich zur

Herausforderung werden. Speziell bei

einer Fußheberschwäche helfen die

WalkOn Fußheberorthesen sowie

funktionelle Elektrostimulation durch

den Oberflächenstimulator MyGait

oder das Implantat ActiGait.

Dezember 2025 / Januar 2026

UR

KURZeitung

93


Gut zu wissen

Den Blick nach vorn gerichtet –

Zukunftsgarantie im Fokus

Gerade um den Jahreswechsel beschäftigt

man sich mit Themen wie

Neuerung, Wandel, der Zukunft an sich

– natürlich auch die Politik. Zukunftsthemen

sind hier unter anderem KI, Herausforderungen

im Gesundheitswesen

oder auch für die Jugend. Als Jugendpolitischer

Sprecher der CSU-Landtagsfraktion

habe ich in diesem Jahr unter

anderem intensiv an der „Zukunftsgarantie“

für junge Menschen im Freistaat

Von Josef Heisl, MdL

Landtagsabgeordneter Josef Heisl: „Wir garantieren mit verschiedenen Maßnahmen,

dass die Stimme der jungen Menschen Gewicht hat. Beispielsweise sollen

Gesetze künftig einen Zukunftscheck durchlaufen, um deren langfristige Auswirkungen

von Regulatorik zu hinterfragen.“

Foto: Abgeordnetenbüro, Archiv MdL Josef Heisl

mitgearbeitet. So wurde eine umfassende

Resolution verabschiedet, die die Zukunftschancen

der Jugend in Bayern in

den Fokus nimmt. Warum das wichtig ist?

Wir haben eine selbstbewusste und neugierige

junge Generation im Rücken,

die in einem Land aufwächst, das die

allerbesten Möglichkeiten für Entfaltung

und Entwicklung bietet. Bayern

ist Chancen-Land – auch, oder eben

gerade für junge Menschen. Das soll so

bleiben. Die CSU-Fraktion hegt den Anspruch,

Spitzenreiter zu bleiben und jungen

Menschen das Beste zu bieten, was

sie für ihr eigenes Leben brauchen. Die

Grundidee: Wir garantieren mit verschiedenen

Maßnahmen, dass die Stimme

der jungen Menschen Gewicht hat. Beispielsweise

sollen Gesetze künftig einen

Zukunftscheck durchlaufen, um deren

langfristige Auswirkung von Regulatorik

zu hinterfragen und sicherzustellen; der

Staatshaushalt

soll

sich an der sogenannten

Zukunftsquote

messen und

sich anteilig laufenden

Ausgaben die

Zukunft

widmen;

betreffend

bildungspolitische

Angebote

sollen im Sinne der

Demokratiebildung

digital

gebündelt

werden; mit dem

bayerischen

„Jugend-Summit“

im

Landtag oder auch

dem „Tag der Jugend“

setzt die

CSU-Landtagsfraktion

weiter auf

einen nachhaltigen und direkten politischen

Dialog mit jungen Menschen. Ein

wesentlicher Baustein der Zukunftsgarantie

ist für mich das ganz neu aufgesetzte

Jugend-Budget. Mit den im

Doppelhaushalt 2026/27 zusätzlich eingeplanten

Mitteln soll die Jugendarbeit

in Bayern massiv gestärkt werden. Ziel

ist es, Jugendprojekte und damit wiederum

das Engagement junger Menschen

insgesamt, zu fördern und auszubauen.

Mit dem freiwilligen Bayernjahr wollen

wir so die Leistungsbereitschaft junger

Menschen auffangen. Wir setzen hier

auf verschiedene Bereiche des gesellschaftlichen

und ökonomischen Zusammenlebens

und wollen junge Menschen

dahingehend auch stärker in die Pflicht

nehmen. So sind im Rahmen der Zukunftsgarantie

unzählige Maßnahmen

aufgeführt, die Bayern erfolgreich und

mit neuem Schwung in die Zukunft

führen soll. Schwung, Motivation, aber

auch Ausdauer werden dafür von Nöten

sein. Deswegen ist es wichtig, dass

auch Maßnahmen zur Gesunderhaltung

und -Förderung junger Menschen Teil

der Zukunftsgarantie sind: Betriebliche

Gesundheitsprogramme müssen früh

ansetzen und jungen Menschen helfen,

Resilienz und Gesundheitskompetenz

aufzubauen, durch Sport und Bewegung

etwa in den Vereinen körperlich

fi t zu bleiben und gesunde Routinen zu

entwickeln. Davon profitieren die Arbeitgeber

und unsere Gesellschaft. Gerade

unsere Kur- und Heilbäder können an

dieser Stelle innovative Partner und eine

tragende Säule sein. Mit der Zukunftsgarantie

legen wir ein dynamisches Konzept

vor, das kontinuierlich ergänzt und

an dessen Stellschrauben nachjustiert

werden kann. Die Zukunft der Jugend

ist für mich eine fortlaufende Verpflichtung

mit höchster Priorität. Mit all diesen

Vorhaben im Rücken blicke ich entsprechend

motiviert und positiv gestimmt in

die Zukunft. Es bewegt sich etwas… und

Bewegung ist immer gut. Für die Gesellschaft,

aber auch für jeden von uns persönlich.

In diesem Sinne: Bleiben auch

Sie in Bewegung. Schöne Weihnachtstage

un ein erfolgreiches 2026 wünscht

Ihr

Josef Heisl

94 KURZeitung

Dezember 2025 / Januar 2026


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Dezember 2025 / Januar 2026

UR

KURZeitung

95


Gut zu wissen

Weil Gesundheit kein

Weihnachtsgeschenk sein darf

Weihnachten erinnert uns daran,

dass Licht auch dann Orientierung

schenkt, wenn das Jahr seine dunkelsten

Tage erreicht hat. Dieser Gedanke ist

besonders in unseren Krankenhäusern,

Pflegeeinrichtungen und Arztpraxen an

den Feiertagen bedeutend. An diesen

Von Stefan Meyer, MdL

Gesunderhaltung, die Gesundheitsförderung,

eine gute medizinische Versorgungsqualität,

aber auch umfassende

ganzheitliche Präventions- und Rehabilitationsmaßnahmen

gehören zu den

wichtigsten Standortfaktoren einer Region

und sollten höchsten politischen Stellenwert

genießen.

wesen im Blick, ebenso die ambulanten

Versorgungsstrukturen und auch der

Pflegesektor muss so gestaltet sein, dass

so viel Lebensqualität und Selbstbestimmtheit

wie möglich erhalten bleibt.

Eine der größten Herausforderungen ist

es, wirksame Rezepte gegen den Fachkräftemangel

zu entwickeln – all das

sind die großen Themen auch des kommenden

Jahres. Als kurpolitischer Sprecher

der Landtagsfraktion habe ich ein

großes Augenmerk auf die Förderung unserer

Kur- und Heilbäder als bayerische

Gesundheitszentren, sowie den gesamten

Bereich der medizinischen Rehabilitation

– wesentlich auch für unsere Region,

das niederbayerische Bäderdreieck,

sowohl als Arbeitgeber, aber eben auch

als Dienstleister einer wohnortnahen

Versorgung.

Landtagsabgeordneter Stefan Meyer: „Dieses Jahr war ereignisreich: Als CSU-Landtagsfraktion wollen wir die

Prävention und Gesundheitsförderung weiter stärken, haben das Krankenhauswesen im Blick, ebenso die ambulanten

Versorgungsstrukturen, und auch der Pflegesektor muss so gestaltet sein, dass so viel Lebensqualität und

Selbstbestimmtheit wie möglich erhalten bleibt.“ Foto: Abgeordnetenbüro, Archiv MdL Stefan Meyer

Tagen sind es vor allem die Beschäftigten,

Menschen, die mit Professionalität,

Herz und unerschütterlicher Verantwortung

für andere da sind. Gerade wer

Weihnachten in einer Klinik verbringen

muss, dem wird deutlich: Ein stabiles,

fürsorgliches und hochqualitatives Gesundheitswesen

spendet Verlässlichkeit

und Hoff nung, besonders dann, wenn es

am dringendsten gebraucht wird.

Meine politische Leitlinie als Gesundheitspolitiker

ist daher eindeutig: Die

Als Mitglied im Gesundheitsausschuss

des Bayerischen Landtags darf ich nun

zum dritten Mal am Jahreswechsel zurückblicken.

Was konnte aus gesundheitspolitischer

Sicht erreicht werden?

Wie gestaltet sich die Gesundheits-, Pflege-

und Präventionspolitik im Freistaat?

Sicher ist: Dieses Jahr war ereignisreich:

Als CSU-Landtagsfraktion wollen wir die

Prävention und Gesundheitsförderung

weiter stärken, haben das Krankenhaus-

Erst neulich ging dazu ein großes Paket

durch den Landtag. Die Botschaft: Reha

ist kein Randthema – sie schenkt Mut,

Selbstständigkeit und Lebensqualität.

Und sie ist ein Herzstück unserer Gesundheitsversorgung.

Unter dem Titel

„Prävention stärken, Zukunft der Reha

in Bayern sichern“ hat das Antragspaket

Impulse gesetzt, um die bayerische

Rehabilitationslandschaft langfristig

zu stärken – mit dem Ziel, die Reha als

zentrale Säule im Gesundheitswesen

anzuerkennen und dahingehend auch

strukturell abzusichern. Als Berichterstatter

bin ich in der Plenarsitzung auch

auf die Pflegeausbildung, insbesondere

in Reha-Einrichtungen, eingegangen.

Bei vielen Terminen und Dialogen in

meinem Stimmkreis tausche ich mich

regelmäßig mit Fachleuten über Wege

zur Stärkung des Berufszweiges, zu

Fachkräftenachwuchs und Qualität in

der Rehabilitation aus. Es braucht zwingend

weniger Bürokratie, eine bessere

96 KURZeitung

Dezember 2025 / Januar 2026


Gut zu wissen

digitale Vernetzung und wirtschaftliche

Planungssicherheit für sämtliche Einrichtungen

– dahingehend setze ich

mich für eine Modellregion hier bei uns

im Bäderdreieck ein: Denn wer einmal

miterlebt hat, wie Menschen nach einem

Schlaganfall oder schweren Unfall in

der Reha wieder auf die Beine kommen,

weiß um die Bedeutung dieser Einrichtungen.

Ich bin überzeugt: Rehabilitation

entlastet unsere Krankenhäuser und die

Pflege, stärkt die ländliche Versorgung

und schafft Arbeitsplätze. Bayern soll

auch künftig Reha-Land Nummer eins

bleiben.

Den Blick auf das Hier und Jetzt gerichtet

bleibt mein wichtigster Wunsch für

Sie: Bleiben Sie gesund! Für all jene, die

die Feiertage dennoch in einer Klinik

verbringen müssen: Werden Sie gesund!

Und mein Dank an all die Menschen, die

in diesen Tagen mit ihrer wertvollen pflegerischen

und medizinischen Tätigkeit

Licht, Hoff nung und Fürsorge schenken.

Sie alle tragen unser Gesundheitswesen

Tag für Tag. Ihr Einsatz ist das Fundament,

auf dem unsere gemeinsame Gesundheitsversorgung

steht.

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Weihnachtszeit,

frohe Feiertage – und ein

neues Jahr voller Gesundheit, Zuversicht

und gemeinsamer Stärke. Möge es ein

Jahr werden, in dem wir die Gesundheitsversorgung

weiter stärken und den

Menschen den Rücken freihalten, die für

uns alle da sind.

Ihr

Stefan Meyer, MdL

Direktor Richard Kirmaier (r.) und die Teamleiter Andreas Windpassinger (l.) und Reinhold Moser (2.v.l.) von der

AOK Passau-Rottal-Inn diskutierten mit MdL Christian Lindinger (2.v.r.) über aktuelle gesundheitspolitische

Themen.

Steigende Gesundheitsausgaben durch Digitalisierung bremsen

MdL Christian Lindinger im Austausch mit AOK Passau-Rottal-Inn

„Wie unser Gesundheitswesen besser

wird, aber nicht teurer“– diese Frage war

das Hauptthema bei einem Gespräch

zwischen dem Landtagsabgeordneten

Christian Lindinger (FREIE WÄHLER)

und dem Team um den Direktor der AOK

Passau-Rottal-Inn, Richard Kirmaier.

Vorweg unterstrich Kirmaier, dass die

AOK Bayern einerseits die Verwaltungskosten

reduzieren konnte und andererseits

trotzdem ein dichtes Geschäftsstellennetz

vorhalten könne – eine

persönliche Kundenberatung sei in der

Region Passau-Rottal-Inn an acht Standorten

möglich. Thema des gesundheitspolitischen

Dialoges war der rasante Anstieg

der Gesundheitsausgaben. Direktor

Kirmaier überreichte MdL Lindinger ein

Positionspapier der AOK, in dem Einsparpotenziale

für die Krankenkassen

aufgezeigt werden. Fazit des Austausches

war, dass eine Ausgabenfokussierung

notwendig sei, um die Beitragszahler

nicht noch mehr zu belasten.

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Dezember 2025 / Januar 2026

UR

KURZeitung

97


Gut zu wissen

Politiker umarmen keine Bäume mehr

Gestalten wir die Veränderung mit Mut und Zuversicht

Von Brigitte Steidele

Und wieder ist es soweit, die schöne

Weihnachtzeit ist da, leise rieselt der

Schnee, still und starr liegt der See, weihnachtlich

glänzet der Wald, freue dich

s’Christkind kommt bald.

Erinnerungen an die Kindheit werden

wach, Schneeballschlachten mit den

Nachbarskindern, Schneemänner und

-burgen, das unvergessliche Schlittenfahren

auf dem Hügelchen, mit der extrem

kurzen Fahrbahn in unserem fl achen

Brigitte Steidele, 3. Bürgermeisterin Bad Füssing:

„Spät, aber nicht zu spät. Jedes zehntel Grad zählt.

Was wir brauchen, ist ein Zukunftsglaube. Auch Kleinigkeiten

wirken, wenn es viele machen. Veränderung

ist die einzige Konstante im Leben. Die Erde braucht

uns nicht, aber wir die Erde. Klimaschutz ist Menschenschutz.

Nehmen Sie Einfluss auf die Politik, es

gilt, keine Zeit mehr zu verlieren.“

Bad Füssing. Trotzdem war’s gefühlt ein

richtiges Abenteuer.

Mag sein, dass man so manches schöne

Erlebte aus der Vergangenheit ein

wenig verklärt, doch wenn man mit den

Leuten spricht, ähneln sich die Schneegeschichten

doch sehr und man ist sich

einig, dass es diese winterliche weiße

Wunderlandschaft in unseren Breiten

nur noch sehr selten gibt.

Die Erde erhitzt sich, in Teilen der Welt

brennt sie schon, das Klimathema

scheint von Kriegen, Inflation und schwächelnder

Wirtschaft wie zugedeckt zu

sein, die Menschen sind verständlicherweise

verunsichert. Politiker umarmen

keine Bäume mehr,

Bayern hat das

Ziel der Klimaneutralität 2040 gekappt.

Ist halt auch gerade irgendwie nicht so

ganz hip. Und Windräder fi ndet man im

Vergleich zu atommüllproduzierenden

Anlagen mit großen Kühltürmen einfach

viel zu hässlich oder jetzt vielleicht doch

wieder nicht. Oder vielleicht doch wieder

Atomkraftwerke mit Uran aus Russland,

ach die Welt war so schön mit Kriegstreiber

Putins billigem Gas.

Es gibt so viele innovative Unternehmen,

die gerne in eine klimaneutrale Zukunft

investieren würden, aber es fehlt ihnen

schlichtweg die Planungssicherheit. Die

Technologien sind längst da und auch

technologieoffen, denn auch die Effizienz

einer Wärmepumpe, die Speichermöglichkeiten,

das Batterie-Recycling

und vieles mehr entwickeln sich ständig

weiter. Warum nur, trotz jahrzehntelangen

Warnungen der Wissenschaft, tut

sich so wenig? Ja hat man den Eindruck

die Politik bewegt sich gerade mehr

rückwärts zu fossilen CO 2

Treibern als

vorwärts in eine lebenswerte Welt. Andere

Länder, sind da schon weiter und

Bhutan ist sogar das erste CO 2

Negativ-Land

,China überholt Europa gerade

im Eiltempo mit dem Ausbau ihrer Solarund

Windenergie, stellt ihre Mobilität um

und exportiert ihre E-Autos in die ganze

Welt. Aus rein wirtschaftlichen Gründen.

Während Deutschland im Klimaranking

um sechs Plätze nach unten auf Platz

22 gerutscht ist. Man hat den Eindruck

die Politik kuscht vor fossilen Lobbyis-

ten anstatt nötige Reformen anzustoßen.

Weil eine gewisse Partei, die den

menschengemachten Klimawandel aus

reinem Eigennutz leugnet und die Bürgerinnen

und Bürger mit Falschinformationen

in den sozialen Medien überflutet?

Weil eine bestimmte Tageszeitung gerne

mithilft bei den Menschen Verlustängste

zu schüren, weil sich solche Schlagzeilen

einfach besser verkaufen lassen? Sich

viele Menschen danach sehnen, dass

alles so bleibt wie es ist? Das ist aber leider

mit Blick auf eine lebenswerte und

gesunde Zukunft für alle Menschen jetzt

und besonders der nachfolgenden Generationen

nicht möglich und mit verantwortlicher

Politik nicht vereinbar.

Spät, aber nicht zu spät, jedes zehntel

Grad zählt, was wir brauchen ist ein Zukunftsglaube,

auch Kleinigkeiten wirken,

wenn es viele machen, Veränderung

ist die einzige Konstante im Leben. Gestalten

wir sie mit Mut und Zuversicht.

Die Erde braucht uns nicht, aber wir die

Erde, Klimaschutz ist Menschenschutz,

nehmen sie Einfluss auf die Politik, es gilt

keine Zeit mehr zu verlieren.

Und es ist ja doch Weihnachten. Ein Fest,

das gerne so bleiben darf, schön warm

mit Kerzenschein und Familie. Glückliche

Kinder, vielleicht sogar Schnee. Die

Christen feiern die Geburt Jesu, gekommen

um die Menschen zu retten. Jetzt

sind wir in der Verantwortung.

Frohe, besinnliche Festtage, abschalten

und das Schöne genießen und mit

Gesundheit, Zuversicht und Tatkraft

ins neue Jahr, das wünsche ich allen

Bürgerinnen und Bürgern und unseren

verehrten Gästen.

98 KURZeitung

Dezember 2025 / Januar 2026


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Gut zu wissen

Kann Bayern immer in Frieden leben?

Essay von Dr. Klaus Rose

wird es weiterhin geben, samt stolzem

Bekenntnis „Extra Bavariam“. Denn Bayern

gibt es schon lange.

Tu Felix Austria nube – wer kennt nicht

diesen Spruch und den Hintergrund

(sollen doch andere Krieg führen, um

Landgewinn zu machen, Österreich heiratet

lieber). Über Jahrhunderte war es

einst üblich, durch Hochzeiten Einfluss

über das eigene Gebiet hinaus zu erhalten.

Das Geschlecht der Habsburger

erwies sich dabei als besonders erfolgreich,

gerühmt bei Kaiser Maximilian I.

(1486-1519), als die Habsburger sogar

Spanien regierten – aber Frankreich

zum erbitterten Gegner bekamen.

Venedigs anfangs des 16. Jahrhunderts

auftauchte und lautete: „Extra Hungariam…“

Man bezog sich also auf Ungarn.

Tatsächlich gab es 1526 bei Mohács die

schreckliche Niederlage der Ungarn gegen

die Osmanen mit der Folge eines großen

Gebiets- und Bedeutungsverlusts.

Wer also Schlachten verliert, verliert

auch das Gefühl des richtigen Lebens.

Bayern hat das Glück, seit nunmehr

achtzig (!) Jahren von Krieg verschont

geblieben zu sein. Im 1. Weltkrieg spürte

es die Folgen der Niederlage erst bei der

Bayerns mehr als tausendjährige

Geschichte

Geschenkt wurde den Bayern ihre selbstbewusste

Geschichte nie. Es soll hier

nicht um die Legenden zur Entstehung

der Bayern gehen, ob Einwanderung aus

Böhmen oder doch eher Konglomerat

von Menschen auf dem Territorium des

ehemaligen Römischen Reichs, das an

den Rändern in „Dukate“ zerfiel, also

von einem Militärbefehlshaber samt Titel

Dux gelenkt wurde. Dux, Herzog, nannten

sich jedenfalls die Herrscher des

späteren Bayern seit Agilolf, wobei dessen

letzter Nachfahre Tassilo II. dem Kaiser

der Franken, Karl d. Großen, weichen

musste. Der Titel Dux blieb aber auch in

den folgenden Jahrhunderten, somit also

auch bei den seit 1180 herrschenden

Wittelsbachern.

„Obwohl es 1495 zum „Ewigen

Landfrieden“ im Heiligen Römischen

Reich kam, war alles gut gemeint,

doch nicht kriegssicher, auch

nicht für die Bayern.“

Dr. Klaus Rose, Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung, Publizist, im Bild als Vorsitzender des Deutschen

Verteidigungsausschusses 1995 im Pentagon, im Gespräch mit US-Verteidigungsminister William Perry.

Auch die Gebildeten im Freistaat Bayern

erfreuen sich an einem lateinischen

Spruch, der lautet: Extra Bavariam non

est vita, et si est vita, non est vita, übersetzt

als „Außerhalb Bayerns gibt es kein

Leben, und falls doch, dann ist es kein

Leben“.

Natürlich ist alles hinterfragt worden, ob

es einen solchen Spruch jemals gab. Es

kam heraus, dass sich auch Göttingen

oder Leipzig mit einem ähnlichen Hinweis

schmückte, dass aber der eigentliche

Satz in einer Sprichwörtersammlung

Rückkehr der enttäuschten Soldaten,

die leicht aufzuhetzen waren und nicht

selten ins Lager der Nationalsozialisten

überliefen. München schwang sich gar

zur „Hauptstadt der Bewegung“ auf. 20

Jahre später erschütterte der 2. Weltkrieg

das selbstbewusste Bayern, das nie

gekannte Zerstörungen verkraften und

riesige Flüchtlingsströme aufnehmen

musste. Angesichts vieler militärischer

Provokationen der jüngeren Zeit muss

man an einem Jahreswechsel auch mit

düsteren Prognosen leben. Doch Bayern

Da es sich bei diesem Geschlecht um

„Emporkömmlinge“ handelte, mussten

sie gegen mächtige Rivalen kämpfen

und kamen mitten in die Zeit der

neuen „Landfrieden“, die rechtliche

Regelungen schufen, um die üblichen

Gewalt-Fehden einzuschränken, im bayerischen

Unterland jene zwischen den

Grafen von Bogen, Spanheim, Andechs,

sowie den Bischöfen von Passau, Regensburg

und Salzburg. Der sonst durch

Canossa bekannte Kaiser Heinrich IV.

war es, der 1103 den 1. Mainzer Reichslandfrieden

verabschiedete. 1152 kam

König Friedrich I. (Barbarossa) mit seinem

Großen Reichslandfrieden, der erstmals

auch Bündnischarakter hatte, und

1235 war es der Mainzer Reichslandfrieden

von Kaiser Friedrich II., der Verfas-

100KURZeitung

Dezember 2025 / Januar 2026


Gut zu wissen

sungsrecht schuf. Obwohl es 1495 zum

„Ewigen Landfrieden“ im Heiligen Römischen

Reich kam, war alles gut gemeint,

doch nicht kriegssicher, auch nicht für

die Bayern. Bekanntlich beteiligten sich

diese am 30-jährigen Krieg, am Spanischen

Erbfolgekrieg und am Österreichischen

Erbfolgekrieg. Es ging um Land,

aber auch um Titel (Kurfürst).

Als – mit Napoleons Hilfe – 1806 der

ersehnte Königstitel erreicht war sowie

ein deutlich vergrößertes Territorium auf

den Namen „Königreich Bayern“ hörte,

schien Bayern zufrieden. Es musste sich

aber auf Napoleons Seite und später auf

„Die deutsche Politik sieht 2029

als „Jahr der Entscheidung“.

Bayerns Politiker unterstützen deutlich

die Bundeswehr, auch die Wehrpflicht.

Also nochmals ein lateinischer

Spruch: si vis pacem, para bellum –

wenn du Frieden willst, rüste dich für

den Krieg.“

„nationaldeutscher“ Seite unter preußischer

Führung gegen Napoleon bewähren,

um dann für etwa fünfzig Jahre keine

Lust auf Krieg oder auch auf Soldaten zu

haben. Erst die Bündnistreue unter König

Ludwig II. ließ bayerische Regimenter

1870/71 auf französisches Territorium

ziehen, um seinerseits nach gut vierzig

Jahren erneut dort aufzukreuzen. Dann

ergab sich das bereits geschilderte Szenario

der Weltkriege. Hat Bayern daraus

gelernt? Kann es eigenständig handeln,

um Krieg zu vermeiden? Eingebunden ist

es in die lange Friedenphase des parlamentarischen

demokratischen Systems

der Bundesrepublik Deutschland. Die

zuständigen Politiker wussten und wissen,

dass Wirtschaftswachstum, Wohlstand,

Stabilität und zukunftsgerechte

Strukturen nur in Friedenszeiten möglich

sind. Wenn aber das Jahr 2026 vom Pfad

der Tugend abweicht?

Neue europäische Friedensordnung

Die vier Großmächte hatten 1945 in

Potsdam eine neue europäische Friedensordnung

verordnet, die Deutschland

teilte und kleinhalten sollte („Keep

the Germans down“). Obwohl man ab

1970 im Zuge der „Entspannungspolitik“

die Zweiteilung Deutschlands rechtlich

absicherte, überwog im Jahr 1989

der Wunsch der Deutschen „Wir sind ein

Volk“. Die Sowjetunion war zusammengebrochen,

die Briten und die Franzosen

bekamen Angst vor den neuen Deutschen,

die US-Amerikaner blieben treu

zur Seite, dachten aber an eine neue

Politik der Einbindung Russlands in einer

europäischen und auch transatlantischen

„Partnerschaft für den Frieden“.

Die NATO sollte bleiben, wie sie war.

Doch ab 1993 traten neue Kräfte auf,

die gleichberechtigt mit der „Partnerschaft“

auch die Neuaufnahme von östlichen

Staaten in die NATO betrieb. Da

waren die Polen, die Tschechen und die

Ungarn vorangegangen, unterstützt vom

deutschen Verteidigungsminister Volker

Rühe (1992-1998) – und auch von mir.

Da ab 1991 in Washington Bill Clinton

(Demokrat) regierte, gab es den starken

Wunsch der Einbindung Russlands in

eine neue europäische Friedensordnung

– Präsident Boris Jelzin war so etwas wie

„Partner“, sein Ministerpräsident Wiktor

Tschernomyrdin unterzeichnete sogar

1995 den Dayton Vertrag zur militärischen

Absicherung von Bosnien-Herzegowina.

Doch die alten Kräfte im Kreml

bekamen bald die Oberhand, in erster

Linie der Geheimdienst KGB. Wladimir

Putin regiert seit 1999 mit gewohnt

harter Hand und Ideologie – „das nahe

Ausland“ hat keine Rechte, also auch

die Ukraine nicht und bald auch Litauen

nicht usw. Die deutsche Politik sieht

2029 als „Jahr der Entscheidung“. Bayerns

Politiker unterstützen deutlich die

Bundeswehr, auch die Wehrpflicht. Also

nochmals ein lateinischer Spruch: si vis

pacem, para bellum – wenn du Frieden

willst, rüste dich für den Krieg. So wie

man Polizei braucht, braucht es auch

Soldaten. Nur so bleibt man gesichert,

kann man Friedenszeiten genießen.

Bürgermeister Kurz zu Besuch im

Rehafachzentrum Bad Füssing der

Deutschen Rentenversicherung

Bayern Süd

Das Rehafachzentrum (RFZ) Bad Füssing

– Passau am Standort Bad Füssing

hat – wie alle Kliniken des DRV-Rehaverbundes

Südbayern – eine sehr gute

Belegung vorzuweisen. Viele Rehabilitandinnen

und Rehabilitanden wählen

das RFZ im Rahmen des Wunsch- und

Wahlrechts aus. Zugleich steht die Klinik

vor den Herausforderungen einer großen

Instandhaltungsmaßnahme und eines

neuen Vergütungssystems, das im Zuge

des sogenannten Trio-Gesetzes ab dem

kommenden Jahr in Kraft treten wird.

Grund genug für Bürgermeister Tobi-

as Kurz, dem RFZ in Bad Füssing einen

Besuch abzustatten und sich mit den

Vorsitzenden des Vorstands und der Geschäftsführung

der DRV Bayern Süd auszutauschen.

Tobias Kurz: „Wir sind sehr

stolz auf unsere Kliniklandschaft in Bad

Füssing. Das Rehafachzentrum hat aufgrund

seines exzellenten medizinischen

und therapeutischen Rufes eine hohe

Bedeutung für Bad Füssing und darüber

hinaus.“

Bei einer Besichtigung überzeugten sich

der Vorstand und die Geschäftsführung

der DRV Bayern Süd von der guten Ar-

Dezember 2025 / Januar 2026

UR

KURZeitung

101


Medizin und Gesundheit

beit der Klinik und betonten mit Blick

auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter:

„Sie helfen täglich durch Ihre hohe Kompetenz

und empathische Zuwendung

unseren Rehabilitandinnen und Rehabilitanden

– vielen Dank für Ihren Einsatz!“

Anlass für den Besuch war eine Sitzung

des Klinik- und Rehaausschusses (KRA)

der DRV Bayern Süd. Die Leitungen der

Kliniken des DRV-Rehaverbundes Südbayern

stellten dem Ausschuss ihre Wirtschaftspläne

für das kommende Jahr vor.

Diese mussten das neue Vergütungssys-

tem ab 2026 berücksichtigen und somit

einer besonderen Herausforderung gerecht

werden. Das Ergebnis war positiv:

Der KRA hat alle Wirtschaftspläne angenommen;

diese müssen nun noch vom

Vorstand genehmigt werden.

Hintergrund

Als einer von 16 Rentenversicherungsträgern

bundesweit betreibt die DRV

Bayern Süd an sechs ober- und niederbayerischen

Standorten Rehabilitationskliniken

in einem gemeinsamen

Klinikverbund, dem DRV-Rehaverbund

Südbayern. Zu diesen zählt auch das

RFZ mit den beiden Standorten Bad Füssing

und Passau. Der Standort Bad Füssing

ist spezialisiert auf Erkrankungen

des Haltungs- und Bewegungssystems

sowie Rheumatologie.

Der KRA ist ein Ausschuss des Vorstands

der DRV Bayern Süd, der paritätisch mit

Vertretern der Arbeitgeber- und der Versichertenseite

besetzt ist. Weitere Informationen

finden Sie auf der Internetseite

der Klinik: www.rehafachzentrum.de

Informationsbesuch von Bürgermeister Tobias Kurz im Rehafachzentrum der Deutschen Rentenversicherung Bayern Süd, von links: Dr. Alexa Becker (Vorstand, DRV Bayern

Süd), Christian Heide (Mitglied der Geschäftsführung, DRV Bayern Süd), Thomas Steger (Kaufmännischer Direktor, Rehafachzentrum Bad Füssing - Passau), Gerald Weiß

(Abteilungsleiter Kliniken, DRV Bayern Süd), Dr. Johanna Feßler (stellvertretende Abteilungsleiterin Kliniken, DRV Bayern Süd), Dr. Verena Di Pasquale (Vorsitzende des

Vorstands, DRV Bayern Süd), Franz Häring (Vorstand, DRV Bayern Süd), Tobias Kurz (Bürgermeister Bad Füssing), Ivor Parvanov (Vorsitzender des Vorstands, DRV Bayern

Süd), Brigitte Iding (Vorsitzende der Geschäftsführung, DRV Bayern Süd) und Rüdiger Alfery (Mitglied der Geschäftsführung, DRV Bayern Süd).

102KURZeitung

Dezember 2025 / Januar 2026


Gut zu wissen

„Gewinnen Sie einen Platz an

Markus Söders Seite“

Mit der Ehrenamtskarte zum Neujahrsempfang

des Ministerpräsidenten

Einmal auf dem roten Teppich stehen,

über den sonst nur die Spitzen aus

Politik, Kultur, Wirtschaft, Sport, Medien

und Gesellschaft schreiten: Diese exklusive

Gelegenheit bietet sich engagierten

Ehrenamtlichen in Bayern. Der Bayerische

Ministerpräsident Dr. Markus Sö-

der lädt am Freitag, 9. Januar 2026 zum

traditionellen Neujahrsempfang in die

prachtvolle Münchner Residenz. Wer die

Ehrenamtskarte hat, kann mit ein wenig

Glück dabei sein. Das Bayerische Staatsministerium

für Familie, Arbeit und Soziales

verlost zehn Eintrittskarten. Die

Teilnahme ist ab sofort möglich. Bayerns

Sozialministerin Ulrike Scharf betont die

Bedeutung dieses Events: „Der Neujahrsempfang

des Ministerpräsidenten

ist ein außergewöhnlicher Höhepunkt im

Jahresablauf. Es freut mich sehr, dass wir

in diesem feierlichen Rahmen zehn engagierten

Inhaberinnen und Inhabern der

Ehrenamtskarte die Chance geben können,

dabei zu sein. Ihr ehrenamtliches

Engagement ist von unschätzbarem Wert

– sie sind das Rückgrat unserer Gesellschaft.

Im Ehrenamt schlägt das soziale

Herz Bayerns. Sie investieren ihre Zeit,

ihre Kraft und ihr Herzblut, um anderen

zu helfen und das Zusammenleben in

unseren Gemeinden positiv zu gestalten.

Ohne diese vielen Menschen, die sich

„Die Gewinnerinnen und Gewinner

nehmen gemeinsam mit

einer Begleitperson am Neujahrsempfang

teil.“

Der Bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder lädt am Freitag, 9. Januar 2026 zum traditionellen Neujahrsempfang

in die prachtvolle Münchner Residenz. Wer die Ehrenamtskarte hat, kann mit ein wenig Glück dabei sein.

freiwillig einbringen, wäre Bayern nicht

das Land des Miteinanders, der Hilfsbereitschaft

und Solidarität, das wir alle so

schätzen. Für diesen selbstlosen Einsatz

und Ihre wertvolle Arbeit danke ich Ihnen

von Herzen!“. Die Gewinnerinnen und Gewinner

nehmen gemeinsam mit einer Begleitperson

am Neujahrsempfang teil. Im

Gewinn enthalten ist eine Übernachtung

mit Frühstück in München. So haben Sie

die Möglichkeit, dieses besondere Ereignis

in festlicher Atmosphäre zu erleben

und Ihr ehrenamtliches Engagement auf

besondere Weise gewürdigt zu wissen.

An der Hauptverlosung können alle Inhaberinnen

und Inhaber einer gültigen

Ehrenamtskarte ab sofort teilnehmen.

Die Anmeldung ist online unter „Ehrenamtsverlosung“

möglich. Die Gewinnerinnen

und Gewinner werden umgehend

per E-Mail benachrichtigt. Wir wünschen

allen Teilnehmenden viel Erfolg und danken

herzlich für das außergewöhnliche

Engagement, das Bayern so besonders

macht!

Dezember 2025 / Januar 2026

UR

KURZeitung

103


Medizin und Gesundheit

Der Lebenscode – ein neues Buch von Dr. Johannes Zwick

In der Diskussion - die Longevity-Methode für ein langes, gesundes Leben

Auf dem Umschlag seines neuen Buches:

„Der Lebenscode – die Longevity-Methode

für ein langes, gesundes

Leben“, stellt der Bad Füssinger Autor

Dr. med. Johannes Zwick die Frage:

„Stellen Sie sich vor, Sie wachen jeden

Dr. med. Johannes Zwick

Morgen auf mit dem Gefühl: Ich bin gesund.

Ich bin voller Kraft. Ich genieße

mein Leben. Was wäre, wenn genau das

bis ins hohe Alter möglich wäre?“ Der

Autor vereint über 40 Jahre ärztliche

Erfahrung mit den neuesten Erkenntnis-

Der

Lebenscode

Die Longevity Methode für ein langes

gesundes Leben.

ÄRZTLICH

sen aus der Longevity-Forschung und

der Zellmedizin. Es sei, so Dr. Zwick im

Gespräch mit der Heimatzeitung, seine

Absicht mit einem 7-Module-Programm

aufzuzeigen, wie Gesundheit nicht nur

erhalten, sondern die Lebenszeit mit

neuer Lebendigkeit und Tiefe erfüllt

werden könne. Sein neues Buch sei keine

Anleitung zum Verzicht – es sei eine

Einladung: Zu mehr Gesundheit. Mehr

Energie. Mehr Lebensfreude. Damit

sei die Aufforderung verbunden, selbst

zu entdecken, wie moderne Medizin,

bewusste Lebensführung und innerer

Sinn zusammenwirken – und wie dadurch

der natürliche Alterungsprozess

positiv beeinflusst werden könne. Er

habe dieses Buch als inspirierenden

Wegweiser für alle geschrieben, die mit

Neugier und durchaus auch kritischem

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104KURZeitung

Dezember 2025 / Januar 2026


Medizin und Gesundheit

Sachverstand bereit seien, im Bereich

Gesundheitsvorsorge neue Wege zu gehen.

Als Ziel und Nutzen seines Buches

informiert Dr. Zwick einleitend über die

Fragestellung vieler Menschen, wie viele

Jahre werde ich noch erleben? Wie

lange bleibt mein Körper so stark, mein

Geist so klar, mein Herz so voller Freude?

Vielleicht sei es die Erinnerung an

das letzte Gespräch mit dem Hausarzt

gewesen, bei dem das Thema „Blutdruck“

unerwartet viel Raum eingenommen

habe. Das Bewusstsein, dass die

Zeit unaufhaltsam voranschreite, verankere

sich immer mehr in den Köpfen

vieler Menschen. Auch er kenne dieses

Flüstern – aus eigenem Erleben und aus

den Gesprächen mit Patienten in Jahrzehnten

ärztlichen Engagements und er

habe mit unzähligen Patienten darüber

„Die Quintessenz der Erkenntnis

seines Buches sei, dass sich

Langlebigkeit und Lebensfreude nicht

ausschließen.“

gesprochen, wie sie ihre Lebenszeit verlängern

und dabei die Lebensqualität

bewahren können. Viele wollten gesund

alt werden, aber die Vorstellung dabei

auf sehr vieles verzichten zu müssen,

was das Leben lebenswert mache,

schrecke ab. Wer finde schon ein langes

Leben attraktiv, wenn es nur aus

Diäten, Disziplin und Verzicht bestehe?

Diese Fragestellung sei ein Grund gewesen,

ein Buch zu schreiben, das wissenschaftlich

untermauert den Versuch

mache, neueste Erkenntnisse praxisorientiert

weiterzugeben. Was nütze ein

langes Leben, wenn es leer sei, wenn

wir uns all der Dinge berauben, die

uns Freude machen? Die Quintessenz

der Erkenntnis seines Buches sei, dass

sich Langlebigkeit und Lebensfreude

nicht ausschließen. Die neuesten wissenschaftlichen

Erkenntnisse weisen

nach, dass nicht nur Bewegung und

Ernährung, sondern vor allem unsere

Beziehungen, unsere Lebensfreude

und das Gefühl gebraucht zu werden,

darüber entscheiden, wie gesund und

wie lange wir leben. Eine der führenden

Forschungseinrichtungen für Langlebigkeitsmedizin

in den USA werde von

einer Psychologin geleitet, nicht von

einem Arzt. Warum? Weil es nicht nur

„Die von Dr. Zwick vorgestellte

„Longevity-Methode“ ist geeignet

zu motivieren, Verantwortung für

die eigene Vitalität zu übernehmen.“

um körperliche Gesundheit gehe. Es

gehe, so Dr. Zwick darum, wie wir mit

anderen Menschen in Kontakt treten,

wie sehr wir uns eingebunden fühlen,

wie sinnvoll unser Leben für uns selbst

erscheint. Die größten Risikofaktoren

für Herzinfarkt oder Schlaganfall seien

oft nicht nur ungesunde Ernährung oder

Bewegungsmangel, sondern Isolation

und das Gefühl nicht mehr gebraucht

zu werden. Das Inhaltsverzeichnis

weckt Interesse mit „Grundlagen der

Langlebigkeit“,

„Gesundheitskonzepten

für ein langes Leben“, „Ernährung

als Fundament – warum das was wir

essen, unser Leben bestimmt“, „Soziale

Interaktion als Gesundheitsfaktor“,

oder „Philosophie: Soziale und gesellschaftliche

Auswirkungen eines längeren

Lebens“ mit Praxisbeispielen und

Erfolgsgeschichten sowie aufgezeigten

Schritten. Mit der Information wie die

Prinzipien der Langlebigkeit im Alltag

integriert werden können, endet ein außergewöhnliches

Buch, das klar strukturiert

und inspirierend geschrieben ist.

Besonders die konkreten Impulse zur

Umsetzung im Alltag, ob Ernährung, Bewegung,

Stressreduktion oder bewusste

Lebensführung – die von Dr. Zwick vorgestellte

„Longevity-Methode“ ist geeignet

zu motivieren, Verantwortung für

die eigene Vitalität zu übernehmen. Das

Buch das als ganzheitlicher Gesundheitsratgeber

auch spannend zu lesen

ist könnte den Weg zur erfolgreichen

Neuerscheinung ebnen.

Winterzauber in

Bad Füssing

Eine unvergessliche Auszeit

im beliebtesten Gesundheitsreiseziel

Europas

enn die Tage kürzer werden und der

W Winter Einzug hält, entfaltet Bad

Füssing seine besondere Magie: wohltuende

Wärme, stille Naturmomente und

ein festliches Kulturprogramm machen

den Kurort zu einer der stimmungsvollsten

Winterdestinationen Deutschlands.

Europas beliebtestes Gesundheitsreiseziel

lädt Gäste ein, Körper, Geist und

Seele eine erholsame Auszeit zu schenken

- inmitten einer Landschaft, die mit

heilsamem Thermalwasser, weitläufigen

Parkanlagen und kulturellen Highlights

begeistert.

Thermal-Mineralwasser - wohltuende

Kraftquelle im Winter

Die Quelle der Bad Füssinger Anziehungskraft

liegt tief unter der Erde: Aus

1.000 Metern Tiefe sprudelt das 56 Grad

heiße Thermal-Mineralwasser, dessen

heilsame Wirkung seit Jahrzehnten wissenschaftlich

belegt ist. Drei großzügige

Thermen mit insgesamt 12.000 Quadratmetern

Wasserfläche bieten Raum

für Entspannung, Regeneration und

Gesundheitsvorsorge. Das Thermalwasser

unterstützt Gelenke, Rücken und

den gesamten Bewegungsapparat - und

stärkt gerade in der kalten Jahreszeit Immunsystem

und Widerstandskraft.

Dezember 2025 / Januar 2026

UR

KURZeitung

105


Das symbolische Steuerrad des ASMK-Vorsitzes übergab die bayerische Sozialministerin Ulrike Scharf an Heike Hofmann aus Hessen, die 2026 den Vorsitz innehat.

Foto: StMAS/Schäffler/Nötel

Scharf: „So viel Soziales wie nötig,

so wenig Staat wie möglich“

Einstimmig für Leitauftrag des Freistaats Bayern zur Reform des Sozialstaates

Zwei Tage haben in München die Arbeits- und

Sozialministerinnen und -minister bzw. -senatorinnen

und -senatoren der Länder unter dem

Vorsitz Bayerns rund 50 aktuelle Themen und

Anträge diskutiert und beschlossen. Einen der

Schwerpunkte bildete der Leitantrag des Freistaats

Bayern zur Reform des Sozialstaates, der

einstimmig angenommen wurde.

Die Bayerische Sozialministerin und amtierende

Vorsitzende der Arbeits- und

Sozialministerkonferenz (ASMK) Ulrike

Scharf berichtet: „Wir sind uns einig: So

kann es mit unserem Sozialstaat nicht

weitergehen. Das Sozialsystem ist zu

komplex, bürokratisch und zu teuer. Wir

haben das Ziel zu entbürokratisieren und

digitalisieren, aber auch die Bündelung

und bessere Abstimmung von Leistungen

sind dringend erforderlich.“ Weiter

fordert Scharf: „Der Grundsatz muss

wieder lauten: So viel Soziales wie nötig,

so wenig Staat wie möglich. Das sind

die Grundprinzipien der Sozialen Marktwirtschaft.

Sie ist nicht nur unsere Wirtschaftsordnung,

sondern auch unsere

Gesellschaftsordnung.“ Scharf erinnert

daran, dass es in Deutschland mehrere

hundert Sozialleistungen gibt, verteilt auf

fünf Bundesministerien, 30 Behörden,

auf Länder und Kommunen. Die Ministerin

warnt: „Bei diesem Dickicht können

die Menschen nicht mehr durchblicken.

Wir brauchen eine Sozialstaatsreform,

die in großen Linien denkt. Unser Sozialstaat

hilft denen, die Unterstützung

benötigen. Leistungsbereitschaft und

Solidarität sind unsere Werte.“

Scharf richtet den Blick auch auf Europa:

„Die aktuellen Vorschläge der Kommission

zum Europäischen Sozialfonds hätten

gravierende Auswirkung auf die Länder

und würden die aktuellen, zielgenauen

Förderungen gefährden.“

Bayerns Gesundheits- und Pflegeminis-

terin Judith Gerlach betont: „Wir müssen

die Pflege zukunftsfest machen. Neben

einer echten Reform der Pflegeversicherung

brauchen wir attraktive Bedingungen

für Einrichtungen und Pflegekräfte

– weniger Bürokratie und dafür mehr

Flexibilität.“

Für die unionsgeführten Länder erklärt

der nordrhein-westfälische Arbeits- und

Sozialminister Karl-Josef Laumann: „Unser

Sozialstaat bedarf einer grundlegenden

Reform, damit das Vertrauen in ihn

erhalten bleibt. Dabei geht es nicht um

den Abbau von Sozialleistungen, sondern

darum, denjenigen, die Hilfe benötigen,

bestmöglich unter die Arme zu

greifen, damit sie schnell wieder auf eigenen

Beinen stehen können.“

Zum Abschluss der ASMK übergab

Scharf das symbolische Steuerrad und

damit den Vorsitz für 2026 an ihre hessische

Kollegin Heike Hofmann.

106KURZeitung

Dezember 2025 / Januar 2026


Aus Bad Füssing

Große Weihnachts-Aktion

Freude schenken und Kultur erleben

Bad Füssing begeistert Einheimische

und Gäste auch 2026 mit einem Veranstaltungsprogramm,

das die Herzen

höherschlagen lässt - mit Gänsehautmomenten,

großen Emotionen und magischen

Abenden voller Musik, Humor und

Lebensfreude.

Ob Klassik und Kabarett, Events unter

Sternen oder mediterranes Lebensgefühl

im Kurpark: Das neue Kulturjahr verspricht

unvergessliche Erlebnisse - und

ist zugleich die schönste Geschenkidee

für die Weihnachtszeit.

Kultur schenken und sparen:

Weihnachtsaktion bis 24. Dezember

Weil die Aktion im Vorjahr ein so großer

Erfolg war, macht Ihnen Bad Füssing auch

in diesem Winter ein besonderes Angebot:

Wer seine Tickets in der Zeit bis 24.

Kultur schenken unter:

www.events-badfuessing.de

Dezember 2025 um Mitternacht kauft, erhält

20 Prozent Weihnachtsrabatt auf alle

bereits buchbaren Veranstaltungen des

Jahres 2026. Die Aktion gilt für jeweils bis

zu zehn Tickets pro Person - online unter

www.events-badfuessing.de oder direkt

im TicketService des VeranstaltungsService

Centers Bad Füssing. "Ein ideales

Geschenk für alle, die Kultur lieben - oder

sich selbst eine kleine Freude machen

wollen", sagt Bad Füssings Kur- & Tourismusmanagerin

Daniela Leipelt.

Ein Jahr voller Höhepunkte

"Auch 2026 setzen wir auf das inzwischen

bewährte Konzept, jeden Monat

besondere Highlights zu bieten", sagt

Veranstaltungsleiter Markus Kagleder.

Das neue Veranstaltungsjahr beginnt

energiegeladen: Im Februar sorgen die

Blues Briederchen für feinsten Blues mit

Herz. Im März folgt das traditionelle Konzert

der Bad Füssinger Chöre, bevor im

April Stars wie Truck Stop Country-Feeling

auf die Bühne bringen.

Im Frühsommer begeistert das Best of Varieté

mit Artistik, Comedy und Musik - ein

Feuerwerk für die Sinne. Und wenn die

Abende länger werden, verwandelt sich

die Bühne im Park in eine stimmungsvolle

Freiluftkulisse für große Musikmomente

unter freiem Himmel.

Im August treffen sich dort Publikumslieblinge

und Fans beim Auftritt von G.G.

Anderson oder beim kostenlosen Open

Air des Kurorchesters, bevor der Herbst

das kulturelle Herz Bad Füssings höherschlagen

lässt: das 27. Bad Füssinger

Kulturfestival vom 11. September bis 10.

Oktober 2026.

Im August treffen sich Publikumslieblinge und Fans

beim Auftritt von G.G. Anderson.

Auch für Freunde des anspruchsvollen Kabaretts hält

das Festival Hochkarätiges bereit: Bruno Jonas nimmt

in seinem neuen Programm "Klappe halten" die Absurditäten

unserer Zeit ins Visier.

Musikalisch wird es auch mit Rüdiger Baldaufs Trumpet

Night & Friends, die gemeinsam mit Max Mutzke

ein Live-Erlebnis der Extraklasse verspricht.

Foto links: Auch 2026 setzt Bad Füssing auf das inzwischen bewährte Konzept, jeden Monat besondere Highlights zu bieten. Das neue Veranstaltungsjahr beginnt energiegeladen:

Im Februar sorgen die Blues Briederchen für feinsten Blues mit Herz. Foto rechts: Im April bringen Truck Stop Country-Feeling auf die Bühne.

Dezember 2025 / Januar 2026

UR

KURZeitung

107


Gut zu wissen

Spüren, wie wertvoll Gemeinschaft

und Zusammenhalt sind

Eine Politik nah den Menschen und ihren Bedürfnissen

Liebe Gäste unserer Kur- und

Von Christian Lindinger, MdL

Gesundheitsregion, liebe Bürgerinnen

und Bürger,

Landtagsabgeordneter Christian Lindinger: „Das Bäderdreieck

mit Bad Füssing, Bad Griesbach und Bad

Birnbach ist für eine gelungene Versorgungs- und Vorsorgeinfrastruktur

ein leuchtendes Beispiel in Europa:

Hier verbinden sich medizinische Kompetenz und natürliche

Heilkräfte zu einem einzigartigen Angebot.“

das Weihnachtsfest und der Jahreswechsel

laden uns ein, innezuhalten und

dankbar zurückzublicken. Gerade hier in

Bad Füssing, wo Gesundheit, Erholung

und Gastfreundschaft im Mittelpunkt

„Die Stärke unserer Region liegt

darin, Gesundheitsinfrastruktur

nicht als Luxus, sondern als selbstverständlichen

Teil des Lebens begreifen

zu dürfen.“

stehen, spüren wir, wie wertvoll Gemeinschaft

und Zusammenhalt sind.

Als Mitglied des Bayerischen Landtags

und als Kreisrat des Landkreises Passau

ist es mir ein Herzensanliegen, die

Zukunft unserer Heimat aktiv mitzugestalten.

Die FREIEN WÄHLER stehen für

„Bad Füssing ist ein Schatz für

unsere Region: Es verbindet

medizinische Kompetenz mit touristischer

Strahlkraft und schenkt vielen

Menschen neue Kraft und Lebensfreude.

Diesen Schatz gilt es zu bewahren

und weiterzuentwickeln – für die Menschen,

die hier leben, und für die vielen

Gäste, die uns besuchen.“

eine Politik, die aus der kommunalen Arbeit

vor Ort gewachsen ist – nah an den

Menschen und ihren Bedürfnissen.

Eine starke Gesellschaft zeigt sich nicht

nur in großen politischen Entscheidungen,

sondern auch darin, wie sie im Alltag

für die Gesundheit ihrer Menschen sorgt.

Vorsorge, schnelle Hilfe bei Beschwerden

und eine verlässliche medizinische

Begleitung müssen überall verfügbar

sein – gerade auch in ländlichen Regionen.

Deshalb ist es mir wichtig, dass Reformen

im Gesundheitswesen nicht nur

die Ballungsräume im Blick haben.

Das Bäderdreieck mit Bad Füssing, Bad

Griesbach und Bad Birnbach ist für eine

gelungene Versorgungs- und Vorsorgeinfrastruktur

ein leuchtendes Beispiel

in Europa: Hier verbinden sich medizinische

Kompetenz und natürliche Heilkräfte

zu einem einzigartigen Angebot.

Ob bei Gelenk- und Muskelproblemen,

Hauterkrankungen, seelischer Erschöpfung

oder in der Rehabilitation nach

schweren Erkrankungen – unsere Kurorte

stehen für eine Gesundheitsversorgung,

die Menschen neue Kraft schenkt

und Lebensqualität zurückgibt. Gerade

in Zeiten, in denen wir über Resilienz und

Vorsorge sprechen, zeigt sich: Die Stärke

unserer Region liegt darin, Gesundheitsinfrastruktur

nicht als Luxus, sondern als

selbstverständlichen Teil des Lebens begreifen

zu dürfen.

Bad Füssing ist ein Schatz für unsere

Region: Es verbindet medizinische Kompetenz

mit touristischer Strahlkraft und

schenkt vielen Menschen neue Kraft und

Lebensfreude. Diesen Schatz gilt es zu

bewahren und weiterzuentwickeln – für

die Menschen, die hier leben, und für die

vielen Gäste, die uns besuchen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein

frohes und gesegnetes Weihnachtsfest,

besinnliche Tage im Kreise Ihrer Liebsten

und ein gesundes, glückliches neues

Jahr 2026. Möge es uns allen Frieden,

Zuversicht und viele schöne Momente

bringen.

Herzlichst

Ihr

Christian Lindinger, MdL

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108KURZeitung

Dezember 2025 / Januar 2026


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Anfang Dezember

IM SCHATTEN

DES ORANGENBAUMS

Als Sharif im Jahr 1948 sich weigert, Jaff a zu verlassen,

reißen Krieg, Vertreibung und Gefangenschaft

die Familie auseinander. Sharifs Sohn Salim

wächst im Schatten seines Heimatlandes auf. Als

dessen Sohn Noor wiederum Jahrzehnte später

gegen israelische Soldaten protestiert, scheint sich

die Geschichte zu wiederholen. Doch im Moment

ihres größten Schmerzes treffen Salim und seine

Frau Hanan eine Entscheidung für die Menschlichkeit

und geben damit Hoff nung auf Versöhnung.

Ab 4. Dezember

ZWEITLAND

1961 erschüttern Bombenanschläge Südtirol. Der

junge Bauernsohn Paul will Malerei studieren, um

der Perspektivlosigkeit seines Dorf zu entkommen.

Sein älterer Bruder Anton kämpft für die deutschsprachige

Minderheit Südtirols – notfalls mit Gewalt.

Nachdem Anton fl iehen muss, kümmert sich

Paul notgedrungen um die Familie seines Bruders.

Zunehmend eskaliert die Lage und die italienische

Polizei greift immer härter durch. Schließlich muss

Paul sich entscheiden: Familie oder Selbstverwirklichung?

Ab 11. Dezember

DER HELD VOM BAHNHOF

FRIEDRICHSTRASSE

Der Berliner Videothekenbesitzer Micha (Charly

Hübner) wird aus dem Nichts ungewollt zum gesamtdeutschen

Helden: als ihn zum 30. Jahrestag

des Mauerfalls ein Journalist zum Drahtzieher der

größten Massenflucht der DDR stilisiert, steht sein

Leben plötzlich Kopf. Als Hochstapler wider Willen

verstrickt sich Micha in einem Gestrüpp aus Halbwahrheiten

und handfesten Lügen.

Ab 01. Januar

BON VOYAGE – BIS HIERHER

UND NOCH WEITER

Marie hat ihr Leben stets selbstbestimmt gestal-

tet - und so will sie es auch beenden. Doch als sie

es ihrer Familie beibringen will, verlässt sie der

Mut und der Termin zur Sterbehilfe wird durch

eine Notlüge zu einer Erbschaft in der Schweiz.

Gemeinsam mit ihrem von Geldsorgen geplagten

Sohn, ihrer Enkelin und ihrem Pfleger als eher

unfreiwilligen Fahrer geht Marie auf eine letzte

Reise. Doch wie lange kann sie die Lüge aufrecht

erhalten…?

15. Januar

EXTRAWURST

In einem Tennisclub wird das Sommerfest geplant,

und unter Heriberts (Hape Kerkeling)

strenger Leitung stehen die Vorbereitungen im

Mittelpunkt. Als vorgeschlagen wird, für Erol

(Fahri Yardım), das einzige muslimische Clubmitglied,

einen separaten Grill zu organisieren, brechen

unerwartete Spannungen auf. Die zunächst

harmlose Diskussion, weitet sich schnell zu einer

Debatte über gesellschaftliche und persönliche

Konflikte aus. Während die Gemüter immer höher

kochen, steht der Verein schließlich kurz vor

dem Zerfall.

15. Januar

HAMNET

Aus Sicht seiner empfindsamen Frau Agnes erlebt

man, wie sie sich in den großen Barden,

William Shakespeare verliebt und die beiden

ein gemeinsames Leben planen. Als ihr einziger

Sohn Hamnet im Alter von elf Jahren durch die

Pest ums Leben kommt, droht ihre große Liebe zu

ersticken. Mitten in dieser persönlichen Tragödie

beginnt Shakespeare in tiefer Verzweiflung und

Trauer, „Hamlet“ zu schreiben, eines der großen

Dramen der Literaturgeschichte.

...wo es duftet und

schmeckt nach

Weihnachtsgebäck!

Genießen Sie unsere

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110KURZeitung

Dezember 2025 / Januar 2026


Gut zu wissen

„Wir bringen Deutschland voran“

Die vergangenen Monate waren für

uns alle nicht leicht. Viele Menschen

sind verunsichert und verlieren ihr Vertrauen

in die Politik. Mir ist es deshalb

ein besonderes Anliegen, Bundespolitik

verständlich zu erklären und näherzubringen.

Bei allen dramatischen Entwicklungen,

die weltweit stattfinden, möchte ich

einen kleinen Einblick in die Gesetze

geben, die wir in den letzten Wochen

beschlossen haben – Maßnahmen, die

Deutschland wieder voranbringen sollen.

Ein zentraler Schritt ist die Entscheidung

für einen modernen Wehrdienst. Ab dem

Jahr 2026 werden Männer und Frauen

angeschrieben. Männer sind zunächst

zur Antwort und später zur Musterung

verpflichtet, beginnend mit dem Jahrgang

2008. Unser Ziel ist klar: Deutschlands

Verteidigungsfähigkeit sichern –

die Bundeswehr bleibt Garant unserer

Freiheit.

Ein großer Schwerpunkt liegt auf der

Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit

unserer Wirtschaft und der Sicherung

zukunftsfähiger Arbeitsplätze. Vieles

haben wir bereits angestoßen: Mit dem

Sondervermögen tätigen wir Investitionen

in Rekordhöhe. Die größte Unternehmenssteuerreform

seit 20 Jahren sowie

neue Abschreibungsmöglichkeiten

fördern private Investitionen und setzen

ein wichtiges Zeichen der Verlässlichkeit.

Der Bürokratieabbau wird vorangetrieben

und Maßnahmen zur nachhaltigen

Senkung der Energiepreise – etwa

Abschaffung der Gasspeicherumlage,

geringere Netzentgelte und eine abgesenkte

Stromsteuer – entlasten Unternehmen

wie Privathaushalte.

Mit der vollständigen Wiedereinführung

der Agrardieselrückvergütung zum 01.

Januar 2026 stärken wir gezielt unsere

Von Hans Koller, MdB

land- und forstwirtschaftlichen Betriebe.

Ein weiterer wichtiger Schritt ist die Einbringung

des Gesetzentwurfs zur steuerlichen

Förderung von Arbeitnehmerinnen

und Arbeitnehmern im Rentenalter,

der sogenannten Aktivrente. Wer die

Regelaltersgrenze erreicht hat und weiterarbeitet,

kann ab 2026 bis zu 2.000

Euro Arbeitslohn im Monat steuerfrei

erhalten. Das schafft Anreize, länger zu

arbeiten, wirkt dem Fachkräftemangel

Bundestagsabgeordneter Hans Koller: „Lassen Sie uns

gemeinsam daran arbeiten, unser Land solidarisch, sicher

und wirtschaftlich stark zu halten – mit Respekt,

Verantwortung und dem festen Willen, Lösungen im

Dialog zu fi nden.“

entgegen und stabilisiert unser Steuerund

Sozialsystem.

Auch die Erhöhung der Pendlerpauschale,

die wir beschlossen haben, ist ein

wichtiges Signal an alle Beschäftigten,

die täglich weite Wege auf sich nehmen.

Sie sorgt für spürbare fi nanzielle Entlastung

und ist ein Beitrag zu mehr Fairness

im Alltag vieler Menschen.

Besonders freue ich mich, dass es gelungen

ist, die Mehrwertsteuer für die

Gastronomie ab dem 01.01.2026 wieder

auf 7 Prozent zu senken – ein zentrales

Versprechen unseres Wahlprogramms

und ein starkes Zeichen für diese hart

arbeitende Branche.

Natürlich bewegt sich vieles – aber noch

längst nicht alles ist perfekt. In einer Koalition

ist es normal, dass es Diskussionen

gibt. Wichtig ist: Es wurde schon viel auf

den Weg gebracht und wir bleiben dran.

Der russische Angriffskrieg gegen die

Ukraine belastet Europa schwer. Er ist

menschenverachtend und richtet sich

gegen unsere Werte von Freiheit und

Frieden. Wir stehen fest an der Seite der

Ukraine. Präsident Putin meint es nicht

gut mit uns – deshalb braucht Europa

Stärke, Geschlossenheit und klare Haltung.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

das Jahr neigt sich dem Ende zu und

das Weihnachtsfest lädt uns ein, innezuhalten,

Dankbarkeit zu zeigen und Gemeinschaft

zu stärken. In diesen Tagen

denke ich besonders an diejenigen, die

Unterstützung benötigen, an Familien,

die täglich Verantwortung tragen, und

an all jene, die sich mit Engagement und

Mut für unser Land einsetzen.

Ich wünsche Ihnen frohe und besinnliche

Weihnachten im Kreise Ihrer Lieben –

mit Zeit für Ruhe, Zuversicht und neues

Vertrauen. Möge das kommende Jahr Ihnen

Gesundheit und neue Perspektiven

bringen.

Lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten,

unser Land solidarisch, sicher und

wirtschaftlich stark zu halten – mit Respekt,

Verantwortung und dem festen Willen,

Lösungen im Dialog zu fi nden.

Herzliche Grüße, gesegnete

Weihnachtstage und alles Gute für

das neue Jahr

Ihr

Hans Koller, MdB

Dezember 2025 / Januar 2026

UR

KURZeitung

111


Gut zu wissen

Für 2026 mehr ehrliche Sozialpolitik

mit Entlastung der Einkommen und

weniger Kommissionen

Es ist ein Jammer, zuzusehen, wie

unprofessionell die neue Bundesregierung

die ersten Monate seit der Verantwortungsübernahme

Probleme zu

lösen versucht und wahlversprechend

enttäuscht! Wo verspürt der sogenannte

Von Konrad Kobler

richtung verschiedener Kommissionen

bis Streit zur Rentenversicherung und

schließlich die Einschränkung medizinischer

Leistung für Ältere!

Als über Jahrzehnte für die Union in der

Sozial- und Gesundheitspolitik Mitverantwortlicher

erlaube ich mir Klartext

fragwürdig entstandene Erhöhung des

Mindestlohnes hat zweierlei Aspekte:

Mehrbelastung einfacher Arbeiten und

deutliche Mehreinnahmen des Fiskus.

Allein, wenn sich der Mindestlohn in gut

einem Jahr auf annähernd 15 Euro zubewegt

(dies sei vergönnt), kassiert der Fiskus

davon allein bei einer Million Voll-Gering-Verdiener

rund 680 Mio. Lohnsteuer

mehr! Wo bleibt die Entlastung der unteren

Einkommens-Empfänger?

Die Wahlversprechen mit „einem Herbst

der Reformen“ bleiben für den „Normalbürger“

bisher in den Wind gesprochen.

Die völlige Heranziehung des Mehrverdienstes

beim Mindestlohn zur Besteuerung

bezeichne ich als völlig unsozial.

Vergleicht man bei Empfängern von Sozialleistungen

(Bürgergeld-Empfänger)

die Aufwendungen für Lebensunterhalt,

Miete, Krankenversicherung, usw., die

weit das Existenzminimum übersteigen

und sich dem Mindestlohn-Empfänger

nähern, so stellen sich die Fragen der

„Moral“ und „steuerlich-sozialen Gerechtigkeit“

mit der Folge einer eben

nicht auszuschließenden weiteren Erosion

einer bestimmten Arbeitswilligkeit.

Das Kurzeitung-Foto zeigt den Landtagsabgeordneten a. D. Konrad Kobler, Mitte, Honorarkonsul der Republik

Kroatien, bei der Eröffnung des Honorarkonsulats in Passau. Im Bild von links: Generalkonsul Vladimir Duvnjak

und Botschafter Gordan Bakota. Konrad Kobler ist seit Jahrzehnten Gastautor der Kurzeitung Bad Füssing.

einfache Bürger versprochene Entlastungen?

Es gab Sommerloch-Füller und

eine Hiobsbotschaft jagte die andere. So

z.B. ein verpflichtendes „soziales Jahr

für Rentnerinnen und Rentner“, geplatzte

Bundesrichter-Wahl, Neuauflage der

Praxisgebühr, höhere Zuzahlung bei Arzneimitteln

(anstatt der Reduzierung der

MWSt mit Anpassung an das EU-Niveau),

Schließung von Krankenhäusern, Ein-

über einige Maßnahmen der neuen Bundesregierung

zu reden. Das Anwachsen

der Zustimmung zur „Rechts-Außen-Partei“

ist für mich eine Art Seismograph der

Bürgerschaft über Nichterfüllung angekündigter

Wahlversprechen. So neben

Schuldenabbau immense Neuverschuldung,

anstatt Entlastung bei Energie

und Steuern „Fehlanzeige“. Die etwas

Sozialpolitik in bessere soziale Balance

Die Politik hätte die verdammte Pflicht,

das in völlige Schieflage geratene Leistungs-

und Sozialsystem in eine bessere

Balance zu bringen. Allein z.B. die leichte

Anhebung der steuerlichen Kilometerpauschale

für Berufspendler wird durch

die weiter angestiegenen Mineralölpreise

um annähernd 10 Prozent absorbiert.

Auch in der friedvolleren Weihnachtszeit

und Übergang ins neue Jahr will ich zu

diesen Ungereimtheiten und fehlenden

Handlungswilligkeit der Politik nicht

schweigen.

Es muss endlich daran gegangen werden,

tätig zu werden, dass die Steuer-

Eingangsstufe nicht bereits unterhalb

des Existenzminimums voll greift, weil

dies eine lähmende Wirkung auf Arbeitsplätze

und insbesondere auf die

112KURZeitung

Dezember 2025 / Januar 2026


Gut zu wissen

Arbeitswilligkeit auslöst. Ich möchte hier

nicht die zwei Gruppen Arbeitnehmer/

Arbeitgeber gegeneinander ausspielen,

sondern die Finger auf einen großen

Schwachpunkt legen, wonach die

neue Bundesregierung diesbezüglich

gravierende Anpassungen nicht mehr

länger auf die lange Bank schieben und

Leistung aus ethisch-moralischer Sicht

nicht noch länger bestrafen darf. Deshalb

muss endlich – in naher Zukunft

– der Grundfreibetrag zumindest dem

Aufwand für einen Bürgergeld-Empfänger

angepasst werden dem Motto nach,

dass sich im neuen Jahr Leistung wieder

mehr lohnt.

Gegen Inflationierung von

Kommissionen

Auch sei die neue Bundesregierung vor

der „alten Erbkrankheit“, der Einsetzung

von Kommissionen gewarnt, um sich am

Finanzdesaster bei der Kranken- und

Rentenversicherung zu verstecken. Die

Fakten sind durch die Ergebnisse der vorausgegangenen

Kommissionen bestens

bekannt und es fehlt nur der Mut, eben

insbesondere die zwei „Notfallpatienten“

Krankenversicherung-Pfl ege und

Rentenversicherung die richtige „Medikation“

zu gewähren. Obwohl die Zeit

wegen eines möglichen Kollaps drängt,

sollen erneut Kommissionen prüfen,

wie das Finanzdesaster gelöst werden

kann. Sogar der Bundesrechnungshof

und der Spitzenverband der GKV zeigen

die dramatische Situation und Erfordernis

nach einer nachhaltigen fi nanziellen

Stabilisierung der beiden Systeme auf.

Bei der Rentenversicherung sollte man

die reinen Fakten zur Kenntnis nehmen.

Es bedürfe überhaupt nicht des Streites

der jüngeren Generation, wenn nur die

Ergebnisse der letzten Rentenkommission

Anfang der 20er Jahre, die mit hochkarätigen

Experten und Politikern aller

Couleurs besetzt war, nicht chronifiziert

ignoriert würden. Eine neue Kommission

wird hier nichts anderes an den Tag

Liebe Leserin, lieber Leser,

ich wünsche Ihnen mit herzlichen

Grüßen gesegnete Weihnachtstage.

Feiern und genießen Sie dieses

wunderbare Fest, das auch

hoffnungsvoll stimmt.

Das gilt auch für das neue Jahr.

Freuen Sie sich auf Überraschendes, auf gute Zeiten.

Bleiben wir optimistisch. Ich wünsche Ihnen ein gesundes,

erfolgreiches 2026!

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Konrad Kobler

bringen. Die Regierung rettet sich aber

mit der „Hilfskonstruktion Kommission“

über einige weitere Jahre rentenpolitisch

hinweg, Erforderliches zu tun. Alle wichtigen

Fakten und Erfordernisse sind lupenrein

aufgezeigt. Es fehlt der Mut eines

„chirurgischen Eingriffes“, ja es fehlt der

Mut zur Umsetzung mathematisch-sozialpolitischer

Wahrheiten. Wahrheit in der

Sozialpolitik tut eben manchmal sogar

weh! Reformen dürfen nicht noch einmal

durch „Experten-Kommissionen“ (in

durchsichtiger Absicht) weiter verschoben

werden. Auch sehe ich mit großer

Den Menschen in den Mittelpunkt

des Geschehens

Hoff en wir, dass sich im neuen Jahr Vieles

an Nebulösem lichtet und durch richtiges,

erforderliches politisches Handeln

ein spürbarer Ruck in die Richtung geht,

dem Motto nach „im Mittelpunkt steht

der Mensch“! Dies ist nicht nur mein

inniger Wunsch – nein, es wäre eine äußerst

wichtige „Medikation“, viele Menschen

in das staatstragende bürgerliche

Lager zurückzuholen und den Wildwuchs

hin zu den die Demokratie gefährdenden

Gruppierungen ins Gegenteil zu kehren.

Spannung der Umsetzung der „Agenda“

der neuen Bundesgesundheitsministerin

mit einer „dialogorientierten Gesundheitspolitik

Alle Leserinnen und Leser bitte ich um

Verständnis, wenn ich mich mit gesund-

mit schnellen Lösungen“ heits- und sozialpolitischen Sorgen und

entgegen. Auch hier meine ich, dass

die Ankündigung einer weiteren Kommission

kein gutes Omen sein wird. Es

grenzt schon an eine bestimmte Art an

Anliegen nicht zurückhalte. Ihnen und

Ihren Familien alles Gute und Stärkung

des Friedens in Europa und der Welt

verbunden mit der immer gewünschten

Zynismus, wenn lauthals getrommelt „Portion Gesundheit“

wird, feste KV-Beiträge zu sichern und

dann zeitgleich die Bemessungsgrundlagen

Ihr

zur Heranziehung zur Versiche-

rungspflicht deutlich erhöht wurden, mit

monatlichen Mehrbelastungen von 150

Euro und mehr!

Konrad Kobler, MdL a. D. und

Jahrelang stellvertretender

CSA-Landesvorsitzender

Dezember 2025 / Januar 2026

UR

KURZeitung

113


CHŌJU

Die Zukunft

der Gesundheit

beginnt jetzt

Wie Sie dem Leben mehr gesunde, aktive Jahre hinzufügen

Gesund altern – geht das überhaupt?

Die moderne Forschung sagt: Ja.

Neue Erkenntnisse der Medizin und

Biowissenschaft machen es möglich,

den Alterungsprozess nicht nur zu verlangsamen,

sondern gezielt umzukehren.

Chōju, gegründet von Dr. med. Johannes

Zwick und Anja Weber, vereint

diese Hightech-Innovationen mit einem

ganzheitlichen Lifestyle – und erschließt

damit völlig neue Perspektiven für ein

langes, aktives und erfülltes Leben.

„Chōju ist für mich der

Schlüssel zu einer echten

Veränderung: gesund,

aktiv und voller Power.“

Dr. med. Johannes Zwick,

Gründer von Chōju

Die 10 Bausteine der Langlebigkeit –

das Chōju-Konzept

In Zusammenarbeit mit führenden Universitäten

und medizinischen Instituten

entwickelt, basiert Chōju auf einem

10-Punkte-System zur messbaren Verlängerung

der Gesundheits- und Lebensspanne:

01. Epigenetik & DNA-Analyse

Jeder Mensch ist einzigartig – deshalb

beginnt alles mit einem präzisen Gesundheitsprofil.

Eigene DNA- und Epigenetik-Tests

identifizieren biologische

Marker für eine personalisierte Langlebigkeitsstrategie.

02. Hightech-Supplementierung

Individuell abgestimmte Longevity-

Supplements – entwickelt auf Basis modernster

Forschung – unterstützen Ihre

Vitalität und Zellgesundheit.

03. Chōju-Ernährung

Unsere speziell entwickelte Anti-Aging-

Ernährungsform basiert auf neuesten

Erkenntnissen der Longevity-Ernährungswissenschaft

– alltagstauglich und

genussvoll.

04. Intervallfasten & Autophagie

Gezieltes Fasten (z.B. 16:8-Methode) aktiviert

zelluläre Reinigungsprozesse und

fördert Fettverbrennung, Muskelaufbau

und mentale Klarheit – unterstützt durch

die Enzyme Spermidin und Fisetin.

05. Bewegung mit Zellwirkung

Ein spezielles Trainingsprogramm aktiviert

die zellulären Schutzsysteme SIRT1

und SIRT6 – messbar an der Verlängerung

der Telomere, also dem biologischen

Jungbrunnen.

06. Zell-Physiotherapie

Die „zelluläre Müllabfuhr“ muss aktiv

bleiben – mit gezielter Physiotherapie

wird der Abtransport schädlicher Stoffe

über Lymphe und Blut angeregt. Unterstützt

durch Chōju-NR.

07. Regenerativer Schlaf

Erholsamer Schlaf ist kein Luxus, sondern

Lebenselixier. Unser Schlafcocktail

„Sleep well and deep“ unterstützt die

nächtliche Zellregeneration.

114KURZeitung

Dezember 2025 / Januar 2026


PR-Veröffentlichung

„Es fasziniert mich, wie

Wissenschaft in den Alltag

integriert werden kann –

mit enormen Ergebnissen.“

Anja Weber – Gründerin von Choju

Mehr als ein Gesundheitskonzept –

ein neuer Lifestyle

Chōju steht für eine neue Art zu leben.

Nicht Verzicht, sondern neue Lebensfreude.

Nicht nur gesund – sondern vital,

inspiriert und erfüllt. Die Methoden sind

wissenschaftlich fundiert, ganzheitlich

und vor allem: für jeden zugänglich.

08. Live Change & Mindset

In Chōju-Retreats erlernen Sie Strategien

für mehr Lebensfreude, Motivation

und mentale Stärke – für nachhaltige

Veränderung.

09. Stressabbau & Achtsamkeit

Mit individuell angepassten Methoden

wie Meditation, Yoga, Qigong oder Atemübungen

finden Sie zu mehr innerer

Ruhe – ein wichtiger Faktor für Langlebigkeit.

10. Longevity-Medikation

Chōju verfolgt aufmerksam aktuelle Studien

zu Medikamenten wie Rapamycin

oder Metformin, die das Potenzial haben,

die Lebensspanne zu verlängern.

Erleben Sie es selbst – in einem unserer

Retreats oder als individuelles Programm.

Starten Sie jetzt Ihre Reise zu einem längeren,

gesünderen Leben.

Unsere Enzyme und Produkte können

Sie einfach und leicht im Choju Shop auf

unserer Webseite bestellen:

www.choju.de

Choju GmbH

Oberer Stadtplatz 45

4780 Schärding | Österreich

E-Mail weber@choju-health.com

Telefon: +49 151 19670422

Web www.choju-health.com

Dezember 2025 / Januar 2026

UR

KURZeitung

115


Medizin und Gesundheit

Stärkung des Wunsch- und

Wahlrechts der Versicherten

Zuweisungssystematik mit positiver Bilanz

Von Brigitte Iding

Brigitte Iding, Vorsitzende der Geschäftsführung Deutsche Rentenversicherung

Bayern Süd: „Auch zukünftig wollen wir unseren Versicherten

ein auf ihre individuelle Situation angepasstes Angebot bieten. Vielfalt

in der Reha-Landschaft ist hierfür ein entscheidender Faktor. Uns

ist es daher ein wichtiges Anliegen, die Bandbreite an hervorragenden

Einrichtungen zum Wohle der Versicherten aufrechtzuerhalten.“

Das seit Juli 2023 in Kraft getretene

„Trio-Gesetz“ (Gesetz zur Verbesserung

der Transparenz in der Alterssicherung

und der Rehabilitation sowie

zur Modernisierung der Sozialversicherungswahlen)

hat auch das Jahr 2025

für die DRV Bayern Süd sehr stark geprägt.

Als Leistungsträger im Bereich

Rehabilitation einerseits und als Träger

eigener und von uns federgeführter

Rehakliniken im DRV Rehaverbund

Südbayern andererseits haben wir die

Verantwortung,

sicherzustellen,

dass unsere Regelungen

den Anforderungen

und der Zielsetzung des

Trio-Gesetzes

entsprechen.

Gleichzeitig müssen

diese für Verwaltung und

Einrichtungen gut umsetzbar

sein und sich mit der

gewachsenen

Reha-Landschaft,

die gerade in Bayern

eine herausragende

Bedeutung hat, vereinen

lassen. Besonders die im

Trio-Gesetz

geregelten

Themen „Stärkung des

Wunsch- und Wahlrechts

im Zuge der Zuweisung“

und „Vergütung“ sind für

unser Handeln zentral.

Mehr Mitgestaltung für

Versicherte durch

gestärktes Wunschund

Wahlrecht

Ein wichtiger Bestandteil

des Trio-Gesetzes ist die

Stärkung des Wunsch- und

Wahlrechts der Versicherten

bei der Beantragung einer medizinischen

Rehabilitation. Versicherte können

auf verschiedene Weisen von Ihrem

Wunsch- und Wahlrecht Gebrauch machen.

Die zu ihrer Indikation passende

Wunschklinik können sie zum Beispiel

direkt in ihrem Antrag auf Rehabilitation

angeben. Bei der Suche nach der

geeigneten Reha-Einrichtung hilft das

Internetportal der Deutschen Rentenversicherung

„meine-rehabilitation.de“.

Interessierte können hier Rehabilitationseinrichtungen

suchen, bezüglich

der Qualitätsergebnisse vergleichen

und sich über Wartezeiten bis zur Aufnahme

informieren. Ziel des Portals ist

es, den Versicherten alle Informationen

für eine selbstbestimmte Ausübung des

Wunsch- und Wahlrechts an die Hand

zu geben. Der Wunsch der Reha-Antragstellenden

wird berücksichtigt, sofern

die Wunschklinik die geeignete Behandlung

anbieten kann.

Ein weiterer Weg, das eigene Wunschund

Wahlrecht auszuüben, ist die Auswahl

einer Klinik von der sogenannten

Vorschlagsliste. Eine solche Vorschlagsliste

erhalten Versicherte in dem Fall,

dass sie ihr Wunsch- und Wahlrecht bei

der Reha-Antragstellung nicht wahrgenommen

haben oder dem Wunsch im

Einzelfall nicht entsprochen werden

konnte. Welche Kliniken dem Versicherten

auf der Vorschlagsliste angeboten

werden, ist in erster Linie von sozialmedizinischen

Kriterien abhängig. Außerdem

werden die Faktoren Qualität, Wartezeit

und Entfernung berücksichtigt.

Nach bald zweieinhalb Jahren dieser

neuen Zuweisungssystematik können

wir eine erste Bilanz ziehen und hier ein

positives Fazit ziehen. Die statistische

Auswertung der Versichertenwünsche

116KURZeitung

Dezember 2025 / Januar 2026


Medizin und Gesundheit

belegt, dass unsere Kliniken im DRV

Rehaverbund Südbayern und auch die

Vertragseinrichtungen in Bayern bei

den Versicherten sehr gut ankommen.

Dieser Zuspruch freut uns sehr und

spornt uns an, für die Zufriedenheit unserer

Rehabilitandinnen und Rehabilitanden

immer besser zu werden.

Als Neuerung im kommenden Jahr wird

der Fokus auf die Kriterien nochmals

geschärft. Unabhängig davon, ob die

Klinik unter Trägerschaft der DRV betrieben

wird oder es sich um eine Vertragseinrichtung

handelt, wird sich die

Zusammensetzung auf der Vorschlagsliste

allein nach Qualität, Wartezeit und

Entfernung richten.

Unsere Kliniken im Wettbewerb um

Patienten gut positionieren

Unsere Kliniken zukunftssicher aufzustellen,

ist uns als Träger ein großes

Anliegen. Durch die Neuerungen des

Trio-Gesetzes stehen die Rehakliniken

der DRV Bayern Süd in einem noch

„Auf dem Status quo ruhen wir

uns nicht aus. Wir wollen weiterhin

Maßstäbe setzen. Sei es im

Bereich Prävention, in der Rehabilitation

wie auch im Anschluss an eine

Reha-Maßnahme bei der Nachsorge.“

stärkeren Wettbewerb mit anderen Rehabilitationsangeboten

bundesweit.

Umso wichtiger ist es, dass sich unsere

Kliniken ihres Markenkerns und ihrer

Alleinstellungsmerkmale bewusst sind

und diese selbstbewusst nach außen

vertreten. Deshalb haben sich unsere

Kliniken im Herbst 2024 zu einem starken

Netzwerk für die Gesundheit ihrer

Patienten zusammengeschlossen. Dank

unseres

Verbundkonzepts mit einem

breiten Indikationsportfolio können wir

nahezu alle Reha-Behandlungsfelder

anbieten – individuell auf die Bedürfnisse

der Versicherten zugeschnitten. Dem

Verbund gehören fünf Kliniken an sechs

Standorten an: die Orthopädische Klinik

Tegernsee, die Klinik Bad Reichenhall,

das Rehafachzentrum in Bad Füssing

und in Passau, die Fachklinik Gaißach

für Kinder und Jugendliche sowie die

Klinik Höhenried gGmbH.

Mit dem Zusammenschluss zum DRV

Rehaverbund Südbayern wollen wir

das gemeinsame Qualitätsversprechen,

das all unsere Reha-Einrichtungen auszeichnet,

noch deutlicher hervorheben.

Denn unsere Kliniken stehen für jahrzehntelange

Erfahrung im Bereich der

Rehabilitation sowie für ausgewiesene

wissenschaftliche Fachexpertise. Unsere

hochqualifizierten Fachkräfte und

„Die Kliniken im DRV Reha-

Verbund Südbayern sind nicht

allein Leistungserbringer, sondern in

regionaler Hinsicht auch wichtige Faktoren

für Wirtschaft, Arbeitsmarkt und

lokale Dienstleister.“

moderne medizinische Standards ermöglichen

den Rehabilitandinnen und

Rehabilitanden unserer Einrichtungen

eine optimale Genesung. Die attraktive

Lage unserer Kliniken in See-, Waldund

Bergregionen sowie in bekannten

Kurorten wie Bad Füssing im Niederbayerischen

Bäderdreieck, tragen zusätzlich

zur Beliebtheit bei.

Doch auf dem Status quo ruhen wir uns

nicht aus. Wir wollen weiterhin Maßstäbe

setzen. Sei es im Bereich Prävention,

in der Rehabilitation wie auch im Anschluss

an eine Reha-Maßnahme bei

der Nachsorge. Durch die Verbindung

von bewährten Methoden mit neuesten

Erkenntnissen, arbeiten wir stetig daran,

noch besser auf die Bedürfnisse der

Rehabilitandinnen und Rehabilitanden

einzugehen. Dabei bildet die Zufriedenheit

der Versicherten den Maßstab für

unsere Weiterentwicklung.

Herausforderung durch neues

Vergütungssystem

Auch zukünftig wollen wir unseren Versicherten

ein auf ihre individuelle Situation

angepasstes Angebot bieten. Vielfalt

in der Reha-Landschaft ist hierfür ein

entscheidender Faktor. Uns ist es daher

ein wichtiges Anliegen, die Bandbreite

an hervorragenden Einrichtungen zum

Wohle der Versicherten aufrechtzuerhalten.

Herausforderungen hält vor diesem

Hintergrund der kommende Wechsel

im Vergütungssystem, der ebenfalls

Bestandteil der Neuerungen durch das

Trio-Gesetz ist, für uns bereit. Mit diesem

Systemwechsel wird sich ab dem

1. Januar 2026 der Vergütungssatz für

die Reha-Einrichtungen aus einer einrichtungsübergreifenden

Komponente

(EÜK) und einer einrichtungsspezifischen

Komponente (ESK) zusammensetzen.

Um im Rahmen der Umsetzung

Planungssicherheit für die Einrichtungen

zu gewährleisten, wurde für das

Jahr 2026 in diesem System eine temporäre

Komponente ergänzt, die das Niveau

der Vergütung auf Basis des Jahres

2025 sicherstellt. Diese Entwicklung

begrüßen wir, nicht zuletzt da die geschaffene

Planungssicherheit auch den

Versicherten sowie den Mitarbeitenden

in den Kliniken zugutekommt.

Die Kliniken im DRV Reha-Verbund

Südbayern sind nicht allein Leistungserbringer,

sondern in regionaler Hinsicht

auch wichtige Faktoren für Wirtschaft,

Arbeitsmarkt und lokale Dienstleister.

Durch ihre Präsenz nehmen sie Einfluss

auf den lokalen Tourismus. Uns als Deutsche

Rentenversicherung Bayern Süd

ist es daher wichtig, im Zuge der Umsetzung

dieser und weiterer Neuerungen

mit den Akteuren aus regionaler sowie

überregionaler Politik und Wirtschaft,

mit Einrichtungen und Zuweisern, sowie

mit unseren Versicherten im Gespräch

zu bleiben. In diesem Sinne blicken wir

zurück auf ein turbulentes wie auch erfolgreiches

Jahr 2025 und blicken den

Herausforderungen des neuen Jahres

mit Selbstbewusstsein entgegen.

Dezember 2025 / Januar 2026

UR

KURZeitung

117


Teilnehmer des Europäischen Gesundheitskongresses München vor dem Informationsstand des Bayerischen Heilbäderverbandes. Von links, Frank Oette, Geschäftsführer

des Heilbäderverbandes, Dr. Christian Alex, Vorstandsmitglied der Senioren-Union, Christian Bredl, Leiter der TK-Landesvertretung, und Markus Zwick, Vorstandsvorsitzender

Johannesbad Gruppe.

Europäischer Gesundheitskongress München –

Strategien für ein modernes Gesundheitswesen

Mehr als 900 Teilnehmende vor Ort und

weitere 450 Online: Der Europäische

Gesundheitskongress, veranstaltet in München,

hat eindrucksvoll gezeigt, wie viel Innovationskraft

und Aufbruchsstimmung im

deutschen Gesundheitswesen stecken. Un-

terdemdiesjährigenMotto„Sprunginnovati-

onen im Gesundheitswesen: Von Rückstand

zur Zukunft“, diskutierten Expertinnen und

Experten aus Medizin, Politik, Wirtschaft

und Wissenschaft über Strategien, um das

Gesundheitssystem fit für die kommenden

Jahrzehnte zu machen. In einer Vielzahl von

Foren, Vorträgen und Diskussionsrunden

wurde klar: Deutschland hat das Potenzial,

im internationalen Vergleich eine Vorreiterrolle

einzunehmen – sofern visionäre Ziele

und schnelle Umsetzungen konsequent

verfolgt werden. „Wir haben in den zwei Ta-

gen eindrucksvoll gesehen, dass nicht nur

große Länder wie China, sondern auch kleinere

wie Ruanda, erfolgreich sind, wenn sie

klare und konsequente Strategien haben“,

betonte Kongressleiterin Claudia Küng. Im

Zentrum der Debatten stand die notwendige

Transformation des Gesundheitswesens,

die alle Bereiche – von der Versorgung über

die Digitalisierung bis hin zur Prävention

– berührt. In nahezu jeder Session wurde

der Ruf nach einer starken gemeinsamen

Strategie und zukunftsweisenden Visionen

laut. Bayerns Gesundheitsministerin Judith

Gerlach stellte in der feierlichen Eröffnung

einen „Masterplan Prävention“ für den

Freistaat vor. Zentrales Element soll eine

digitale Plattform werden, die vielfältige

Präventionsangebote sowie verlässliche Informationen

bündelt und zugänglich macht.

„Prävention muss gesellschaftlich gelebt

und politisch flankiert werden“, machte

Staatsministerin Gerlach deutlich – gefordert

seien dabei sowohl die Bürgerinnen

und Bürger, als auch Land und Kommunen.

Zu den weiteren Kongress-Highlights zählten

praxisnahe Beispiele gelungener Innovationen,

internationale Erfolgsmodelle und

zahlreiche Gelegenheiten zum interdisziplinären

Austausch. Der europäische Blickwinkel

und die Vielzahl der Teilnehmenden

verdeutlichten, wie wichtig gemeinsames

Vorgehen und das Lernen voneinander sind.

Am Ende der zwei intensiven Tage stand

nicht nur ein reger Ideenaustausch, sondern

vor allem die Erkenntnis: Die Zukunft

des Gesundheitswesens kann mit Mut, neuen

Strategien und klaren Vision aktiv gestaltet

werden.

118KURZeitung

Dezember 2025 / Januar 2026


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Aus Bad Füssing

Franz J. Hutter, ein Glücksfall für Bad Füssing und die Kurzeitung

Urgestein der Kurortentwicklung gestorben

Sein großer und letzter öffentlicher Auftritt

war sein 80. Geburtstag mit Weggefährten,

Abordnungen diverser Vereine

und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens.

Jetzt ist Franz J. Hutter nach einer

gut überstandenen Herzoperation und Monaten

voller Schaffenskraft im Alter von 89

Jahren zuhause, für die Töchter Elisabeth

und Alexandra, überraschend gestorben.

Die traurige Nachricht hatte sich im Kurort

schnell verbreitet. Erster Bürgermeister

Tobias Kurz würdigte Leistung und Persönlichkeit:

Franz Hutter habe sich in 45

Jahren Tätigkeit in Gemeinde und Kurverwaltung

sowie als Chronist des Kurgeschehens

um Bad Füssing in besonderer

Weise verdient gemacht. Er habe

es mit seinen Entwicklungsbeiträgen als

Veranstaltungsleiter des Kur- und Gästeservice

geschafft, das kulturelle Angebot

der Kurortentwicklung anzupassen. Die

Anteilnahme gelte den Töchtern und

Hinterbliebenen. Franz J. Hutter gehörte

zu den letzten Zeitzeugen der Gründerjahre

des Kurortes. Günter Köck dankte

für den CSU-Ortsverband für einmaliges

Engagement in der Kurortgeschichte.

Mit den Aktivitäten in der Jungen Union

auf Kreisebene beginnend, sei Franz J.

Hutter sein ganzes Leben mit der CSU

Bad Füssing aufs engste verbunden gewesen.

Er war von 1968 bis 1973 sowie

von 1978 bis 1999 Ortsvorsitzender. In

seine Amtszeit fi el die Gründung der Jungen

Union und der Frauenunion in Bad

Füssing. Er hat es immer verstanden, das

Politische mit dem Gesellschaftlichen auf

angenehme Weise zu verbinden. „Franz

J. Hutter, Ehrenvorsitzender der CSU, war

uns ein Vorbild“. Ernst Fuchs, Chefredakteur

der Passauer Neuen Presse, hatte

Franz J. Hutter als Glücksfall für die Zeitung

bezeichnet. Er habe rund 60 Jahre

als freier Mitarbeiter einen Großteil der

Berichterstattung in Bad Füssing vorbildlich

und zuverlässig übernommen. Auch

die Landräte Hanns Dorfner, Franz Meyer

und Raimund Kneidinger, die Bürgermeister

Franz Gnan und Alois Brundobler oder

der freundschaftlich verbundene Landtagsabgeordnete

Konrad Kobler, nutzten

jeweils Anlässe wie Jubiläen oder runde

Geburtstage, oder auch einen Besuch in

Bad Füssing, Franz J. Hutter für Verdienste

Franz J. Hutter prägte 45 Jahre als engagierter Verwaltungsbeamter

Bad Füssing, Europas erfolgreichsten Kurort. Er habe

es mit seinen Entwicklungsbeiträgen als Leiter des Kur- und

Gästeservice geschafft, das kulturelle Angebot der Kurortentwicklung

anzupassen. Franz J. Hutter gehörte zu den letzten

Zeitzeugen der Gründungsjahre des Kurortes.

um das Gemeinwohl Dank und Anerkennung

auszusprechen. Zu seinem runden

Geburtstag hatte Ministerpräsiden Dr.

Markus Söder eine anerkennende Dankund

Glückwunschadresse übermittelt. Eine

enge Verbundenheit hatte sich auch mit

der Kurzeitung Bad Füssing in ihren Anfängen

ergeben. Ab 1969 leitete Franz J.

Hutter einige Jahre die Anzeigenabteilung.

Unvergessen sind für mich die gemeinsam

mit Franz J. Hutter verbrachten Stunden

an der Bohrstelle der Johannesquelle im

Jahr 1964. In dieser spannenden Zeit haben

wir uns kennen und schätzen gelernt.

So war der regelmäßige Austausch auch

Erinnerung an schöne Erlebnisse in der unvergessenen

Gründerzeit von Bad Füssing.

Franz J. Hutter wurde am 22. Juni 1936 in

Nördlingen geboren. Seine Eltern hatten

für kurze Zeit Arbeit angenommen. Nach

einem halben Jahr kehrte die Familie nach

Niederbayern zurück, wohnte zuerst in Pocking

und zog dann nach Ruhstorf. Hier

machte Franz J. Hutter einen Abschluss

als Werkzeugmacher, wechselte dann

in die Gemeindeverwaltung Ruhstorf

und legte die Verwaltungsprüfungen ab.

1963 zog die Familie nach Saff erstetten.

1966 konnte er seine Kariere in der

Verwaltung von Saff erstetten beginnen.

Sein Leben war nicht frei von Schicksalsschlägen.

Mit seiner Frau Maria, die

er 2020 zu Grabe tragen musste, hatte

er vier Kinder. Sohn Franz-Josef starb im

Alter von 49 Jahren und Tochter Brigitte

mit drei Jahren. So war er als Chronist

auch Teil des Lebens in Bad Füssing mit

seinen Höhen und Tiefen. Mit Franz J.

Hutter verliert Bad Füssing mehr als einen

engagierten Verwaltungsbeamten

und aufmerksamen Berichterstatter –

die Gemeinde verliert eine Persönlichkeit,

die über Jahrzehnte den Wandel

und den Erfolg des Kurortes maßgeblich

mitgestaltet hat. Sein Wissen, seine

Menschlichkeit und seine Tatkraft werden

im Gedächtnis aller bleiben, die ihn kannten.

Das Mitgefühl gilt seinen Töchtern

Elisabeth und Alexandra sowie den Angehörigen

und Freunden. Im Rahmen des

Trauergottesdienstes in der Pfarrkirche

Heilig Geist würdigten auch Gemeinderätin

Monika Wennemoser, für die Dorfgemeinschaft

Saff erstetten sowie Stefan Lengdobler

für den CSU-Ortsverband Franz J.

Hutter in würdigenden Nachrufen.

120KURZeitung

Dezember 2025 / Januar 2026


Veranstaltungen Kath. Kurseelsorge Dezember 2025 / Januar 2026

Kurseelsorge

Gottesdienste in Heilig Geist:

Sonntag 9.00, 10.30 und 18.30 Uhr

Dienstag bis Donnerstag: 18.30 Uhr

Samstag 18.30 Uhr

Gottesdienst im Johannesbad:

jeden Sonntag um 9.00 Uhr

Gottesdienst in der Andreaskirche

in Safferstetten: Freitag 18.30 Uhr

Mi, 24.12.25

Kirche Heilig Geist

15.00 Uhr Kleinkinderkrippenfeier

17.00 Uhr Messe zum Hl. Abend

22.00 Uhr Christmette

Fr, 26.12. 25, 16.30 Uhr

Kirche Heilig Geist

Weihnachtliche Orgelmeditation

Sa, 27.12.25

Kirche Heilig Geist – Sakristei

Segnung des Johannesweins + kleiner

Umtrunk anschl. an die Abendmesse um

18.30 Uhr

Mo, 29.12.25, 19.30 Uhr

Kirche Heilig Geist

Benefizkonzert mit Orgel und afrikanischer

Musik unter der Leitung von

Robert Kabuye zugunsten von einem

Orgelbau in Uganda und der Schule St.

Padre Pio Youth Initiative

Di, 30.12.25, 15.00 Uhr

Kircheführung Heilig Geist

„ Architektur der Konzilszeit“

Mi, 31.12.25, 17.00 Uhr

Kirche Heilig Geist

Jahresschlussgottesdienst

Do, 1.1.26, 16.30 Uhr

Kirche Heilig Geist

Weihnachtl. Orgelmeditation

So, 4.1.26 + So, 11.1.26, je 16.30 Uhr

Kirche Heilig Geist

Weihnachtl. Orgelmeditationen

Di, 13.1.26, 15.00 Uhr

Kircheführung Heilig Geist

„ Architektur der Konzilszeit“

So, 18.1.26, 9.00 und 10.30 Uhr

Kirche Heilig Geist

Musikalische Gottesdienstgestaltung

mit rhythmischen Liedern der Gruppe

„Singfabrik“

Di, 20.1.26, 14.30-16.00 Uhr

Winterlicher Spaziergang mit geistlichen

Impulsen. Treffpunkt vor der Kirche

Heilig Geist

Änderungen vorbehalten!

Mi, 3.12.25, 19.30 Uhr

Pfarrsaal Heilig Geist

Multimediavortrag mit Josef Grünberger

„Passau, die Dreiflüssestadt“

Mo, 8.12.25, 19.30 Uhr

Kirche Heilig Geist

Musikalische Andacht zu

„Maria Empfängnis“

Di, 23.12.25, 19.30 Uhr

Kirche Heilig Geist

Christkindlansingen mit dem Ensemble

„Florian Kölbl“ anschl. auf dem Kirchenvorplatz

Beisammensein mit Glühwein

und Punsch angeboten von der Kath.

Landjugend

Dezember 2025 / Januar 2026

UR

KURZeitung

121


Kurseelsorge

Katholische Kurseelsorge

Gottesdienste in den Kliniken:

So. 9.00 Uhr Johannesbad

Pfarrkirche Heilig Geist:

Sonn- und Feiertage: 9.00, 10.30 Uhr

und von April – Okt: 18.30 Uhr

Täglich, außer Montag: 18.30 Uhr

Kirchenkonzerte, Angebote der Kurseelsorge und die Gottesdienstzeiten

in den übrigen Pfarreien der Gemeinde Bad Füssing:

entnehmen Sie dem Pfarrbrief, den Aushängen

an der Pfarrkirche und unserer Webseite:

www.pfarrverband-bad-fuessing.bistum-passau.de

Erreichbarkeit der Kath. Geistlichen / Kurseelsorge:

Bernd Kasper, Pfarrer

Rathausstraße 10 | Bad Füssing

Tel. 08531 3107330

Pfarrbüro

Rathausstr. 10 | Bad Füssing

Tel.: 08531 3107330

Pfarramt.bad.fuessing@bistum-passau.de

Öffnungszeiten Pfarrbüro Bad Füssing:

Mo. 9.00 – 12.00 Uhr; Di. 12.00 – 16.00 Uhr

Mi. geschlossen; Do. 10.00 – 12.00 Uhr

Fr. 9.00 – 12.00 Uhr

Maria Müller, Pastoralreferentin und Kurseelsorgerin

Rathausstraße 10 | Bad Füssing

Tel. 08531 31073315

maria-anna.mueller@bistum-passau.de

Evangelische Kurseelsorge

Gottesdienste in der Christuskirche:

So. 10.00 Uhr Gottesdienst (14-täglich mit Abendmahl)

Gottesdienste in den Kliniken:

So. 9.00 Uhr Fachklinik Johannesbad

Beachten Sie bitte die Aushänge in den Kliniken!

Wenn Sie ein vertrauliches Gespräch möchten,

rufen Sie bitte Pfarrer Norbert Stapfer an: Tel. 0151 62682108

Hinweis: Veranstaltungen und besonders gestaltete Gottesdienste

entnehmen Sie bitte dem Pfarr-, Gäste- bzw. Gemeindebrief und den

Schaukästen an den Kirchen. Aktuelle Termine sind auch auf unserer

Homepage einsehbar: www.bad-fuessing-evangelisch.de

i

Erreichbarkeit der Evangelischen Geistlichen:

Pfarrer Norbert Stapfer (Kurseelsorge und Klinikseelsorge)

Sprechzeiten: Montag und Mittwoch: 10:00 – 12:00 Uhr im Evang.

Kurseelsorgezentrum außerdem nach Vereinbarung unter

Mobil-Nr. 0151 62682108

Evang.-Luth. Pfarramt

Pfarrer Joachim von Kölichen (Gemeindepfarrer)

Rathausstraße 2 | Bad Füssing (im Gebäude der Christuskirche)

Tel. 08531 29636 | pfarramt.badfuessing@elkb.de I bad-fuessing-evangelisch.de

IMPRESSUM

Herausgeber: Johannesbad Hotels, Johannesstr. 2, 94067 Bad Füssing, Tel. 0 85 31/23 0, Fax 0 85 31/23 2986; Chefredakteur: Rudolf G. Maier, Tettenweiser Str. 1, 94060 Pocking, Tel. 0 85 31/45 77, Fax

0 85 31/4 19 74, E-Mail: Pressebuero.RGMaier@t-online.de; Freie Journalisten: Ernst Fuchs; Herbert Zelzer; Layout & Satz: Passavia Druckservice GmbH & Co. KG, Sarah Brunner (Medienfachwirtin),

Medienstraße 5b, 94036 Passau, Tel. 08 51/96 61 80-783, Fax 08 51/96 61 80-919, E-Mail: sarah.brunner@passavia.de; Anzeigendisposition: Johannesbad Reha-Kliniken GmbH & Co. KG, Rainer Rampetsreiter,

Johannesstraße 2, 94067 Bad Füssing, Tel. 0 85 31/23 31 83 oder 23 31 53, Fax: 0 85 31/23 31 80, E-Mail: rainer.rampetsreiter@johannesbad.com; Druck: Passavia Druckservice GmbH & Co. KG; Gestaltung

Titel: Passavia Druckservice GmbH & Co. KG, Sarah Brunner (Medienfachwirtin)

Verantwortlich für die Verarbeitung Ihrer Daten ist Johannesbad Hotels. Der Zweck der Datenverarbeitung ist auf die Zusendung des Magazins Kurzeitung beschränkt. Weiterführende Informationen zum Datenschutz

erhalten Sie auf der Internetseite oder vom Datenschutzbeauftragten der verantwortlichen Stelle, E-Mail: datenschutz@saarschleife.de

122KURZeitung

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