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29 d’Isarwinkler

d’Isarwinkler – das Heimatmagazin. URSPRÜNGLICH, FRECH, ORIGINELL UND BODENSTÄNDIG Geschichten, Porträts und Interviews von der Jachenau bis Dietramszell – von Bad Heilbrunn bis Reichersbeuern

d’Isarwinkler – das Heimatmagazin. URSPRÜNGLICH, FRECH, ORIGINELL UND BODENSTÄNDIG
Geschichten, Porträts und Interviews von der Jachenau bis Dietramszell – von Bad Heilbrunn bis Reichersbeuern

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URSPRÜNGLICH, FRECH, ORIGINELL UND BODENSTÄNDIG

Geschichten, Porträts und Interviews von der Jachenau bis Dietramszell – von Bad Heilbrunn bis Reichersbeuern

Nr.29

Herbst/

Winter 2025


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Natürlich geht’s zum Jeansstadl

alias Trischberger in die Marktstraße,

wenn’s mit der ganzen Familie zum

Shoppen geht. Eine große Jeans-Auswahl,

Mode und Wäsche für Damen,

Herren und Kinder erfüllen

nämlich alle Wünsche. Die bekannten,

freundlichen Gesichter und die

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der Jeansstadl Mädels beschert dem

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Claus und ihr Team haben ein gutes

Händchen für ihre Kundschaft

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EDITORIAL

Liebe Isarwinkler,

das Vereinsleben in seinen unendlich vielen

Facetten ist aus dem Isarwinkel kaum mehr

wegzudenken. Ob kleine oder große Vereinsmitglieder,

ob hobbymäßig oder professionell

und egal ob mehr oder weniger sportlich

oder ehrgeizig. Vereine verbinden Menschen

mit einer gemeinsamen Leidenschaft. Damit

das Miteinander funktioniert bedarf es unserer

Vereinshelden, die wir heute besonders

hervorheben möchten. Trainer, Betreuer,

Schiedsrichter, Kuchenbäckerinnen und Pisten-,

Eis- und Rasen-Präparierer und all denen,

die sich für ihren Verein unermüdlich

einsetzen, möchten wir danke sagen.

Wie wichtig unsere Gesundheit und gezielte

Bewegung ist, zeigt uns auch der Tölzer Rehasport-Verein,

der für Mobilität und Fitness

sorgt. Die richtige Entspannung nach dem

Sport verspricht Euch die Clearlight Infrarotsauna

für die perfekte Wellness-Pause. Wie

sehr wir unsere Gesundheit zudem mit der

Kraft der Natur unterstützen können, weiß

Maria Singer, Heilpraktikerin aus Lenggries.

Die doTerra-Öle machen sich diese Erfahrung

auf wunderbare Weise zunutze.

Außerdem möchten wir Euch in unserer heutigen

Ausgabe vom Haberfeldtreiben erzählen.

Die „Haberer“ machten sich damals auf

den Weg, wenn sie der Meinung waren, die

staatlichen Gerichte oder die Obrigkeit würde

zu wenig tun und besonders die moralischen

Verfehlungen nicht ausreichend ahnden. So

eine Haberer-Demo würde heutzutage bei so

manchen Missständen auch nicht schaden.

Ganz friedlich und besinnlich möchten wir

nicht versäumen Euch Mumpelmoff und Bo

Starker vorzustellen und Euch das dazugehörige

herzergreifende Kinderbuch ans Herz legen.

Denn Wunder geschehen immer wieder.

Ihr dürft sie nur nicht übersehen.

In diesem Sinne liebe Freunde von unserem

Isarwinkler Magazin. Mia gfrein uns,

dass mia Eich hamm und dass Ihr unsere

G’schichtn immer so brav lest’s und dass Ihr

Euch drüber freit’s. Herzlichen Dank dafür.

Die nächste Ausgabe wird nämlich eine besondere:

unsere 30. Ausgabe und unser 10.

Geburtstag und des verdanken wir all unseren

treuen Lesern und Werbepartnern.

Jetzt wird’s aber höchste Zeit Euch noch ein

wunderschönes Weihnachtsfest zu wünschen

und einen sauguaden Start ins neue Jahr.

Herzlichst,

Eure Christine Strauß und

das gesamte Team


34

10

52 74

78

4


22

Inhalt

Titelgeschichte

Der Verein – mein zweites Daheim?

Zusammen ist man weniger allein ................... 10

3 Meinungen

Vereinsleben nein – vielleicht – ja .................... 22

Die Interbancario Europeo

Veranstaltung mit Herz ................................... 34

Kreuzworträtsel ............................................... 50

80

88

Beweg dich gesund

Wie „Fit & vital im Isarwinkel“ im Rehasportverein

Bad Tölz Körper & Seele stärkt ............ 52

Kinderseite

Kreuzworträtsel ............................................... 72

Künstlerin Bo Starker

Die Geschichte von Bo, Mumpelmoff +

anderen Wundern ............................................ 74

Mistelmysterium

Weder im Himmel noch richtig auf der Erde.... 78

20 Jahre KKK

KleinKunst & Kultur ....................................... 80

Das Haberfeldtreiben im Oberland .................. 88

Die Kraft der Natur

doTERRA-Öle ................................................ 94

Mei Dahoam ................................................. 100

Gastro im Isarwinkel ..................................... 112

94

Termine ........................................................ 122

Was war los .................................................. 124

Impressum .................................................... 130

5


Aussichten & Ansichten

Sportlich? Freilich!

I glab i hob scho moi erwähnt (i bin mir

ziemlich sicher Ihr wisst’s des scho), dass

i jetzt ned sooo sportlich bin. I woaß über

sowas red ma ned. Aber mia kennan uns

ja scho recht guad und do kemma offen

drüber reden. I hoff ma sigt’s ma ned glei

o, aber spätestens, wenn i aufn Brauneck

okimm (was tatsächlich ned immer so sicher

scheint) und i ausschau wia a wandernde

Tomate, wird’s sich’s nimma ganz

verheimlichen lassen. I kea zu dene, de in

der Schui beim Völkerball nia ois erst’s

gwählt worn san und i war owei froh,

dass’ oan oder zwoa gebn hod, de no

nach mi dro warn. Und selbige nimm i bis

heid no aus Dankbarkeit in mei Nachtgebet

mit auf. Und de andern, de bledn,

sportlichen, de im schlimmsten Foi sogar

no recht schee warn und am End no lauter

Oanser gschrieben hamm – duad ma

leid – de ned! Es is’ wias is’, a so a Ball,

der über de Größ’ von an Tennsiboi naus

geht, stellt für mi a Gefahr dar. Der wenn

gleich oder größer ist wia mei Kopf und

mit einer entsprechenden Geschwindigkeit

auf mi zuaroaßt, girag i Panik. Guad,

beim Völkerball ist ducken ja wirkle a

Option, (gfanga hob i den Ball nämlich

nie) aber beim Fuaßball (ja genau, i hobs

a moi probiert) hob i des ned vertuschen

kenna und meine strategischen Vorzüge

san quasi unentdeckt bliebn. I hob nia

a Ehrenurkunde griagt und immer nur

a Siegerurkunde (vielleicht hob i a moi

gschwanzt). Aber die Bezeichnung Teilnahme-Urkunde

find’ i ja no schlimmer

und fast diskriminierend.

So, liebe Sportsfreunde, Vereinsliebhaber

und Möchtegern-Olympia-Sieger: I versprich

Eich i bleib am Ball, i hau mi nei

und gib mir die allergrößte Mühe beim

Sporteln. Doch hoff i insgeheim i ko mit

meinen inneren Werte glänzen bei Eich.

In diesem Sinne wünsch i Eich a besinnliche,

glitzernde und bewegende Weihnachtszeit.

Eure Isarwinklerin

inklusive sehr sportlicher männlicher

besseren Hälfte

6


Wintersaft

aus Schweden

Das fruchtige Wintersaft Konzentrat

wird gemischt je nach Geschmack

mit einem Verhältnis 1:5 entweder

mit Wasser, Apfelsaft oder Weißwein.

Ein besonders tolles Wintergetränk.

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TITELGESCHICHTE

Der Verein –

mein zweites Daheim?

Zusammen ist man weniger allein

Text: Agnes Müller Bilder: iStockphoto

Seit Tagen sitze ich schon vor meinem

Schreibblock, voller Euphorie

stürze ich mich auf dieses Thema.

Habe ich doch 1000000 Sachen im

Kopf, die ich schreiben könnte – ja

richtig KÖNNTE. Aber ich kann

nicht. Um mich herum liegen bestimmt

zehn zerknüllte Seiten. Ob

ich eine Schreibblockade habe oder

einfach Pech beim Nachdenken?

Weder noch. Eigentlich ist es das

Gegenteil. Das Thema Vereinsleben

bietet so viel Stoff zum Schreiben,

dass ich vom hundertsten ins

tausendste komm und doch ist da

noch nicht das dabei, was ich gerne

rüberbringen möchte. Ich möchte

schreiben von den vielen engagierten

Karikatur – Hans Reiser

8


Eltern, von den glücklichen Kindern,

den fleißigen Betreuern, der

Freude und auch manchmal vom

Frust oder dem super Feeling wenn’s

mal so richtig spannend wird. Und,

und, und, ... versteht’s ihr mein Dilemma?

Unsere Kinder sind schon seit klein

auf in verschiedenen Vereinen gewesen,

kunterbunt und quer Beet probierten

sie sich aus, durch verschiedene

Gruppen. Und da war wirklich

von allem was dabei. Wasserwacht,

Reiten, Turnen, Kampfsport, Musik

und natürlich Fußball. Hier sind wir

alle hängen geblieben. Nicht jedem

Verein blieben wir treu aber jeder

hinterließ Spuren und Werte. Beim

Kampfsport durfte man zum Beispiel

seine neu erworbenen Fähigkeiten

NICHT am nervigsten Klassenkameraden

austesten, dafür war

man aber gewappnet, wenn einem

selbst Gefahr drohte. Bei Vereinen

wie der Wasser- oder Bergwacht und

der Feuerwehr wird die Hilfe für

den Nächsten großgeschrieben. Eine

soziale Komponente ist hier Voraussetzung.

Denn der Spruch, der auf

vielen Feuerwehrhäusern steht:

Zusammen mitfiebern bis zum Abpfiff

Sätze wie: „Der hod doch leicht

Zeit“, dicht gefolgt von „hodn de

nix anders zum doa“ bis hin zu „der

machts eh bloß für’s Geld“ wabern

durch die Gesellschaft.

Entschuldigung für die kurze Unterbrechung,

aber ich hab grad so lachen

müssen über diesen Satz. Spaß

beiseite.

Wusstet ihr eigentlich, dass wir

in den meisten Vereinen von einer

„Cent Betreuung“ sprechen?

Dazu ein kurzes Rechenbeispiel:

Der Jahresbeitrag eines durchschnittlichen

Dorfvereins beträgt

ungefähr 50 €.

Jetzt gehen wir mal von 40 Wochen

aus, in dem Training stattfindet.

Hier sind es min. 3 Stunden pro Woche,

die mit Training oder Übungen

gefüllt sind. Somit kommen wir auf

120 Stunden pro Jahr, teilen wir diese

jetzt durch die 50 € Beitrag kommen

wir auf wenige Cent pro Stunde.

Hiervon soll der Trainer bezahlt

werden, der Sprit für den Mannschaftsbus,

das Trainingsgummibärchen,

die Taschentücher für die ➳

Florian zur Ehr dem

nächsten zur Wehr,

sagt eigentlich schon alles aus. Und

sind wir mal ehrlich, ohne unsere

Helden am Berg zu Wasser oder an

Land gäbe es viel mehr Leid und Katastrophen.

Aber warum machen es

immer noch so viele Leute? Wegen

der Ehre im Ehrenamt? Wohl eher

nicht, denn leider haben sich Teile

unserer Gesellschaft so sehr verändert,

dass nicht mehr viel von der

Ehre übrigbleibt. Oft ist es eher ein

Schmähamt, aber dieses Wort wird

wahrscheinlich auch nicht viele Bewerber

anlocken.

Zusammen durchs Feuer gehen... bei der Feuerwehr Realität

9


TITELGESCHICHTE

Tracht und Brauchtum für die nachfolgenden Generationen erhalten die Trachtler

Tränen, die manchmal getrocknet

werden müssen, die Reparaturen

für den Rasenmäher oder die Eismaschine,

das Heizöl für die warmen

Kabinen, das Wasser für die

Duschen usw. Ich könnt jetzt alles

aufzählen, was bezahlt werden muss

aber das würde definitiv meine erlaubten

Zeilen sprengen.

Also ein für alle Mal: die Trainerpauschale

macht nicht reich, und

ganz sicher macht’s bei uns niemand

für die Knete. Das kann natürlich

in den großen Vereinen und Talentschmieden

anders sein aber hier bei

uns im Isarwinkel bin ich mir fast sicher,

dass es nur ein Zuckerl als Aufwandsentschädigung

ist. Und noch

dazu spenden viele ihr „Gehalt“

sogar wieder zurück und bessern so

die Vereinskasse auf…. Und wieder

habe ich mich total verfranst.

Nächster Versuch: Um wenigstens

noch a brauchbare Überschrift hinzubekommen.

Im Verein bist du

nie allein

Perfekt, des reimt sich zumindest

schon mal. Ein Verein ist bestenfalls

wie ein Dorf. Die Vorstandschaft

ist der Gemeinderat mit Bürgermeister,

manch einer hat auch

einen König, die ganzen Helfer sind

die Leute vom Bauhof, die Mitglieder

sind das Volk, das die Beiträge

bezahlt. Dann gibt es fleißige Helfer

und einige, die erst nach einem

Stupser mithelfen. Aber man ist

eine eingeschworene Gemeinschaft,

die zusammenhält. Die sofort dabei

sind, wenn’s ums Mithelfen für ein

Festl geht. Die sich freuen, wenn ein

Spiel gewonnen wird und auch trösten

wenn’s mal daneben geht. So

etwas verbindet. Wo wären unsere

Kinder ohne Vereine, wo wären viele

Erwachsene und ältere Semester,

wenn sie nicht am Sonntag ihrem

Lieblingsverein anfeuern könnten.

Vereinsleben darf den Alltag für

eine kurze Zeit ausblenden, den

Kindern den Kopf frei machen von

Schule und Stress. Sie dürfen echte

Kameradschaft erleben, besser werden

und am wichtigsten, einfach

zufrieden sein.

Jetzt hab ich’s

Schaut’s Euren Verein mal mit anderen

Augen an, seid’s stolz darauf,

helft’s mit und genießt’s vor allem

die Zeit zusammen. Danke an Alle,

die sich im Verein engagieren und

ihn somit am Laufen halten. Es ist

uns eine Ehre, dass ihr Eure Freizeit

opfert. Und vielleicht hat der

ein oder andere Lust auch ein Ehrenamt

zu bekleiden, als Trainer,

Helfer, Ausbilder und so weiter.

Ihr werdet bestimmt mit offenen

Armen empfangen, ich kann’s nur

empfehlen.

DANKE

10


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VEREINSHELDEN Ski Nordisch

Hans Aschenloher

Seit über 20 Jahre ehrenamtlicher Trainer in der

Sparte Langlauf des Skiclubs Lenggries

Text: Katharina Fitz Bilder: Privat, Wolfgang Kronwitter, Claudia Wendt, Freepik

Servus Hans,

Du bist ja ein richtiges Urgestein in

Sachen Ehrenamt. Über 20 Jahre

lang hast Du Kinder und Jugendliche

im Langlaufen für den Skiclub

Lenggries trainiert. Woher kommt

diese Begeisterung für den Sport?

die ganzen Jahre über eine große

Freude gemacht, die Kinder und Jugendlichen

für den Langlaufsport zu

begeistern und ihren sportlichen Ehrgeiz

zu fördern. Wie viele Stunden

und Tage ich im Laufe meiner aktiven

Zeit als Trainer investiert habe, kann

ich beim besten Willen nicht in Zahlen

benennen. Meine Frau hat mal

gesagt: „Hans, Du hast zwei Kinder.“

Ich habe geantwortet: „Ich habe nicht

nur zwei, sondern 70 Kinder.“

Grias de, Katharina. Die Begeisterung

für Sport kam so richtig damals

bei der Olympiade 1972 bei

mir auf. Das fand ich so pfundig

und so faszinierend, dass ich sportlich

richtig aktiv wurde. Als Kind

habe ich wie alle im Dorf Fußball

gespielt. Zum Skiclub Lenggries

und zum Langlaufen bin ich erst

viel später als Erwachsener gekommen.

Irgendwann entstand die Idee

im Verein, dass man Trainings für

Kinder und Jugendliche anbieten

könnte. Zunächst war es nur eine

kleine Gruppe von 12 Kindern vom

Grundschulkind bis zum Teenager

aber im Lauf der Jahre bekamen wir

mehr Zulauf und mittlerweile haben

wir Trainingsgruppen für fast jede

Altersklasse.

Mehrmals pro Woche Langlauftraining

im Winter, im Sommer dann

Ausdauertraining und Bergtouren –

Du hast neben Deiner Familie und

Deinem Job als Busfahrer viel Zeit

in Dein Ehrenamt investiert.

Ja und das immer mit viel Herzblut.

Sich im Verein zu engagieren, gehört

für mich einfach dazu. Ich bin Sportler

durch und durch und es hat mir

20 Jahre Ehrenamt: Hans Aschenloher vom SC Lenggries

12


Kannst Du Dich an ein Erlebnis erinnern,

das besonders schön oder

erfüllend für Dich war?

Da möchte ich gar nix spezielles hervorheben.

Vom Training bis zu Wettkämpfen

im Winter oder das Zusammensein

und gemeinsame Sporteln

mit den Kindern im Sommer hat mir

immer großen Spaß gemacht.

Was bedeutet Dir das Vereinsleben?

Sich in einem Verein zu engagieren –

egal ob Sportverein, Feuerwehr o.ä. –

ist einfach eine wichtige Aufgabe

für die Gesellschaft. Freilich ist ein

Sportverein nicht ganz so wichtig

wie beispielsweise die Feuerwehr.

Aber allein wegen dem Zusammenhalt,

den Freundschaften und Bekanntschaften,

die sich über die Jahre

bilden und festigen und dem gemeinsamen

Ziel ist das Vereinsleben

für mich ein wichtiger Bestandteil

meines Lebens. Zum Glück hat auch

meine Familie immer Verständnis

dafür gehabt. Meine Kinder sind

ja schon lange erwachsen und leben

und arbeiten ganz woanders,

aber das Vereinsleben hat sie trotzdem

geprägt und als Jugendliche

waren sie auch aktiv mit dabei.

Mittlerweile bist Du im „Ehrenamt“

- Ruhestand. Was machst Du

jetzt mit so viel Freizeit?

Ich genieße die Zeit mit meiner Frau

und freue mich einfach, dass ich

über die Jahre so viele Kinder und

Jugendliche in ihrer sportlichen Entwicklung

unterstützen und begleiten

durfte.

Nun hast Du Dein Amt an die

nächste Generation übergeben. Gibt

es genug Nachwuchs im Ehrenamt

beim Ski-Club Lenggries?

Da mache ich mir gar keine Sorgen.

Der Nachwuchs ist sowohl im Trainerbereich

als auch bei den Kindern

und Jugendlichen ausreichend vorhanden

und genauso motiviert wie

damals. ➳

Ich bin:

Hanna Richter

Alter: 18 Jahre

Verein: Ski-Club Lenggries e.V.

Sportliche Ziele: JWM 2026, Teilnahme

an Olympischen Spielen,

mit Langlauf Geld verdienen

Größter Erfolg: Deutscher Meister

im Sprint klassisch

Meine Hobbys (außer Langlaufen):

Kochen, mit meiner Familie was

unternehmen

Mein Lieblingssport, wenn ich

nicht Langlaufen würde:

Rennrad fahren, Klettern

Das mag ich besonders am

Langlaufen: Vielseitiges Training,

an körperliche Grenze zu gehen,

Bewegung draußen, Sprinten

Das mag ich nicht so gern am

Langlaufen: Klistern, tiefe/nasse

Bedingungen, lange Distanz

Wettkämpfe

Mein Vorbild: Papa

Wie bist du zum Langlaufen

gekommen? Vor 14 Jahren durch

meine Eltern

Auf eine einsame Insel nehme ich

mit: Meine Familie

Mit wem würde ich gerne mal ratschen

(berühmt oder nicht)?

Alex Honnold (US-amerikanischer

Profikletterer)

Das ist mein Lieblings-

Film, …-Serie, …-Buch:

Film: Eberhofer Krimi

Serie: Ninja Warrior Germany

Buch: Mein Traum von Gold und

Schnee (Martin Fourcade)

13


VEREINSHELDEN Eishockey

Helena Mariscal

Seit 7 Jahren ehrenamtlich aktiv für den EC Bad Tölz

Text: Katharina Fitz Bilder: Bettina Krinner, Wolfgang Kronwitter, Freepik

Helena, Sie sind mit Ihrer Familie

vor rund 7 Jahren von Stuttgart

nach Bad Tölz gezogen und engagieren

Sich seitdem ehrenamtlich

beim EC Bad Tölz. Wie ist es dazu

gekommen?

Mein Mann musste aus beruflichen

Gründen nach Bayern ziehen und da

unsere Söhne bereits in Stuttgart aktiv

Eishockey gespielt haben, haben

wir uns nicht zuletzt wegen des guten

Rufs der Nachwuchsförderung

des ECT für Bad Tölz als neue Heimat

entschieden. Anfangs kannte

ich hier niemanden, aber aus meiner

Zeit in Stuttgart wusste ich, dass

ein Verein ein Ort ist, wo man neue

Menschen trifft, Bekanntschaften

macht und Kontakte knüpft, die

auch auf andere Lebensbereiche Einfluss

haben. Aus diesem Grund habe

ich mich dann relativ schnell im Verein

engagiert, um in gewisser Weise

in meiner neuen Heimat „anzukommen“.

Zunächst übernahm ich

kleinere Aufgaben wie Spielberichte

erstellen – das kannte ich schon

aus Stuttgart – Sprechertätigkeiten

und die Musikauswahl während

der Spiele. Alles, was halt in diesem

Bereich zu machen war. Als Co-Betreuerin

einer Mannschaft meiner

Söhne fiel dann nach und nach auch

die Kommunikation mit den Eltern

und die Organisation rund um die

Spiele in meinen Aufgabenbereich.

Ich war im Stadion im Einsatz aber

auch oft hinter den Kulissen für die

administrativen Aufgaben.

Helena Mariscal erfüllt ihr Einsatz für den ECT mit innerer Zufriedenheit

Ihre Kinder sind mittlerweile erwachsen

und wohnen nicht mehr in

Bad Tölz. Sind Sie trotzdem noch zu

100 Prozent im Vereinsleben aktiv?

Da ich jetzt nicht mehr mannschaftsgebunden

bin, organisiere ich

als Turnierleitung Turniere für die

U9 und die U11. Dieses Jahr haben

wir auch ein Tagesturnier für die

U13-Mannschaft ausgerichtet. Eine

große Veranstaltung, die sehr viel

Vorbereitung bedarf, ist der Raiffeisen

Cup mit 20 Mannschaften

am Ende der Saison im März. Da

beginnen die Planungen bereits im

Herbst. Ich kontaktiere die Mannschaften,

schicke Einladungen raus,

erstelle die Meldelisten und organisiere

noch viele andere Dinge, die zu

14


so einer Großveranstaltung dazugehören.

Außerdem bin ich seit Juli als

Schriftführerin im Vorstand aktiv.

Und Sie kümmern sich um den

Nachwuchs von außerhalb….

Ja, das ist auch eine sehr schöne Aufgabe.

In die U17- und U20 Mannschaft

des ECT kommen immer

wieder junge Nachwuchsspieler von

außerhalb, die sich weiterentwickeln

möchten. Sie kommen ohne ihre Familien

und ich bin ihre Bezugsperson

vor Ort. Ich kümmere mich um

die Unterbringung in Gastfamilien

oder Wohnungen, unterstütze sie

bei Arztbesuchen und schulischen

Belangen und stehe im regelmäßigen

Austausch mit den jeweiligen

Familien. Das sind oft fünf bis sechs

Spieler, die zeitgleich in Tölz zu Gast

sind und sich hier gut betreut fühlen

sollen, damit sie sich aufs Eishockeyspielen

konzentrieren können.

Wie viele Stunden „opfern“ Sie für

das Ehrenamt pro Woche?

Das ist schwer in Zahlen zu benennen,

weil ich an den Turniertagen

nicht selten 14 bis 15 Stunden im

Einsatz bin. Aber dazu kommen ja

noch die Hintergrundtätigkeiten,

wie die Kommunikation per Whats-

App und E-Mail mit Vereinsmitgliedern,

Spielern und Eltern, Besorgungen

aller Art, Vorstandssitzungen

und noch vieles mehr. Also umgelegt

aufs ganze Jahr kommen mit Sicherheit

fünf bis sechs Stunden pro Woche

zusammen.

Neben Beruf und Familie ein enormer

Zeitaufwand. Warum nehmen

Sie das auf Sich?

Weil es mich mit einer inneren Zufriedenheit

erfüllt, wenn ich nach

Turnieren nach Hause komme, die

Freude und das Strahlen der Kinder

noch vor mir sehe und weiß, ich

habe etwas auf die Beine gestellt,

was in Erinnerung bleibt. Das Gefühl,

den Kindern und Jugendlichen

mit meinem Einsatz die Ausübung

ihres Lieblingssports zu ermöglichen,

ihr Talent und ihren Sportgeist

zu fördern und sie ein Stück

weit auf ihrem Weg zu begleiten, ist

unbeschreiblich toll. Ich finde den

Einsatz im Verein unglaublich bereichernd.

Auf Turnieren lernt man

immer wieder interessante Menschen

kennen, teilt gemeinsame Erlebnisse

und hat einfach einen großen

Spaß miteinander. Natürlich

gibt es auch mal Konflikte, aber ich

habe deswegen mein Ehrenamt nie

in Frage gestellt. Zudem fasziniert

mich Eishockey einfach. Es ist eine

schnelle, spannende und komplexe

Sportart, bei der es den Zuschauern

nie langweilig wird. Kurz gesagt ist

mir der ECT ans Herz gewachsen

und solange ich kann, werde ich

den Verein weiter tatkräftig mit

meinem Einsatz und meiner Begeisterung

für den Eishockey-Sport unterstützen.

Ich bin:

Kilian Kathan

Mein Spitzname: Kili

Alter: 19 Jahre

Verein: Eisclub Bad Tölz

Sportliche Ziele: Sich im Profibereich

zu etablieren

Größter Erfolg: Profi Eishockey bei

den Tölzer Löwen

Meine Hobbys (außer Eishockey):

Berg gehen, draußen sein

Mein Lieblingssport, wenn ich

nicht Eishockey spielen würde:

Fußball

Das mag ich besonders am

Eishockey: Athletiktraining

Das mag ich nicht so gern am Eishockey:

Da gibt’s nix.

Wie bist du zum Eishockey gekommen?

Durch meinen Papa, der

selber gespielt hat

Auf eine einsame Insel nehme ich

mit: Einen Ball, Musikbox und ein

Handy

Mit wem würde ich gerne mal ratschen

(berühmt oder nicht)?

Adam Sandler

Das ist mein Lieblings-Film, …-Serie:

Kindsköpfe, Peaky Blinders

15


VEREINSHELDEN Ski Alpin

Andrea und Marcus Lechner

Seit rund 20 Jahren ehrenamtlich aktiv im Skiclub Wackersberg

Text: Katharina Fitz Bilder: Privat, Wolfgang Kronwitter, Freepik

Andrea und Marcus, Ihr seid gemeinsam

unglaublich engagiert im

Skiclub Wackersberg. Was habt ihr

für Aufgaben?

Marcus: Ich bin Spartenleiter der

Sparte Ski und sorge dafür, dass der

Laden läuft. Dazu gehört unter anderem

die Organisation von Rennen,

die Einsätze von Eltern und Trainer,

die Koordination von sportlichen

Veranstaltungen und alles, was in

diesen Bereich fällt. Aber ich packe

auch bei ganz praktischen Dingen

mit an, wenn unser Vereinsbus neue

Winterreifen braucht oder nach einem

Rennen Slalomstangen eingesammelt

werden müssen.

Viel mehr als „die Frau im Hintergrund“: Andrea Lechner liebt das Vereinsleben

Marcus Lechner sorgt beim SC

Wackersberg dafür, „dass der

Laden läuft“

Andrea: Ich bin mehr die Frau im

Hintergrund. Ich kümmere mich

beispielsweise um die Bestellung

von Saisonkarten, die Beschaffung

von Helfern für Skirennen aber auch

um Aufgaben, die im gesamten Vereinsjahr

anstehen. Dazu gehören unser

Frühjahrs- und unser Ski-Basar,

welche vom Kuchenverkauf bis hin

zur Standplatzvergabe eine Menge

Vorbereitungen benötigen.

Aktuell bereiten sich die Skiclubs

des Isarwinkel ja auf eine ganz besondere

Veranstaltung vor…

Marcus: Vom 25. bis 31. Januar 2026

findet bei uns das 64. Ski-Meeting

Interbancario Europea statt. Da arbeiten

wir vereinsübergreifend mit

allen Ski-Sparten der Isarwinkler

Vereine zusammen. Und da ist natürlich

sehr viel zu tun. Es finden

viele Vorstandssitzungen und Gespräche

statt, weil der Organisationsaufwand

enorm ist. (Anm. der

Redaktion: Der Interbancaria Europea

ist ein internationaler Wettkampf,

der seinen Ursprung im

Italien der 60er Jahre hat. Damals

richtete eine italienische Sparkasse

ein Rennen für ihre Mitarbeiter aus.

Was ganz klein und intern begann,

hat sich zu einem Ski-Event mit hunderten

Teilnehmern auf internationaler

Ebene entwickelt.)

16


Eure Kinder sind mittlerweile erwachsen

und im Berufsleben, sind

aber dem Vereinsleben auch treu

geblieben.

Marcus: Unsere Kinder sind mit

dem Vereinsleben aufgewachsen und

auch immer noch mit dem Skisport

verwachsen. Unsere Tochter ist aktive

Trainerin und unser Sohn fährt

sogar im C-Kader der deutschen

Nationalmannschaft. Unsere ganze

Familie ist also im SV Wackersberg

nicht nur schon lange, sondern auch

„a bissl mehra“, als „nur a bissl“

dabei.

Was bedeute Euch das Ehrenamt,

diese vielen Stunden freiwilliger

Einsatz für den SV Wackersberg?

Andrea: Ein Leben ohne Ehrenamt

ist für uns eigentlich nicht mehr vorstellbar.

Es gibt einfach eine tiefe innere

Zufriedenheit, wenn man sieht,

wie viel Freude die Kinder beim

Skifahren haben, wie stolz sie nach

einem Rennen sind – ganz egal ob

eine Medaille am Hals hängt oder

nicht. Der Satz „das war eine ganz

tolle Veranstaltung“ ist für uns der

schönste Dank.

Marcus: Mir ist es einfach wichtig,

dass die Kinder und Jugendlichen

nicht nur auf spielerische Art und

Weise Disziplin und Durchhaltevermögen

lernen, sondern auch

selbständiger werden. Wenn es zum

Rennen geht, müssen sie einfach ihre

Sachen beieinanderhaben, denn wer

seine Skischuhe daheim vergisst,

kann nicht Skifahren, ganz einfach.

Andrea und ich sind einfach stolz

auf unseren gesamten Verein und

seine Mitglieder. Der SV Wackersberg

ist der kleinste Verein im

Isarwinkel und trotzdem stellen wir

jedes Jahr Großes auf die Beine und

haben auch schon einige erfolgreiche

Ski-Athleten hervorgebracht.

Auch die Zusammenarbeit mit den

anderen Vereinen klappt immer

hervorragend. Im Isarwinkel unterstützt

man sich einfach gegenseitig

und dieser Zusammenhalt und die

Gemeinschaft zeichnen unser Vereinsleben

aus und sind für das ganze

Leben prägend.

Ich bin: Carla Florina Oberhuber

Mein Spitzname: Spaß halber

nennt mich mein Team Carlos

Alter: 16 Jahre

Verein: SC Reichersbeuern

Sportliche Ziele: Den nächst höheren

Kader erreichen und bestmögliche

Leistung zeigen, „Traum von

einer Olympia Teilnahme“

Größter Erfolg: Deutsche Schülermeisterin,

2. Platz beim Ländervergleich

Meine Hobbys (außer Skifahren):

Reisen, Gesellschaftsspiele,

Gitarre spielen und alles in und

ums Wasser

Mein Lieblingssport, wenn ich

nicht Skifahren würde: Surfen und

Klettern

Das mag ich besonders am

Skifahren: Die Vielseitigkeit des

Trainings und Wettkampfs. Es ist

toll, dass man so viele neue Orte

und Menschen kennenlernt

Das mag ich nicht so gern am

Skifahren: Ski herrichten, wenig

Freizeit

Mein Vorbild: Mikaela Shiffrin

und Dennis Schröder

Wie bist du zum Skifahren gekommen?

Mit 1,5 Jahren des erste Mal

am Hügel hinter unserem Haus

gefahren, danach am Draxlhang

mit Familie und Michi Kinbacher

(Skiclub Reicherbeuern)

Auf eine einsame Insel nehme ich

mit: Meine Familie

Mit wem würde ich gerne mal

ratschen (berühmt oder nicht)?

Emma Watson

Das ist mein Lieblings-Film,

…-Serie, …-Buch:

Full out, Gilmore Girls, Save me

(Maxton Hall)

17


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PORTRÄT Clearlight Premium Infrarot Sauna

Bilder: Natur-Genial

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Hier steht nicht nur Wärme im

Fokus, sondern auch die Verschmelzung

von Gesundheit, Entspannung

und modernster Technologie.

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Ausgiebig Entspannung finden, in

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Sauna der Welt.

Bei Clearlight haben sie sich der

Herstellung hochwertiger und vor

allem effektiver High-End Produkte

verschrieben. Damit wollen sie

Ihnen helfen, Ihr Eigenheim/Ihre

Wohnung in eine echte Wohlfühloase

zu verwandeln. Die innovative

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ganz einfach und garantiert wohltuend

in Ihre tägliche Routine integrieren.

Eine Clearlight Infrarot Sauna

funktioniert wie eine Sauna –

nur viel angenehmer!

Infrarot Saunen haben eine deutlich

niedrigere Aufwärmzeit, wodurch

der Stromverbrauch erheblich geringer

ausfällt. Infrarotes Licht, wenn

es denn, wie bei einer Clearlight

Infrarot Sauna in der richtigen Wellenlänge

zur Verfügung steht, erhöht

schonend und langsam die Kerntemperatur

des gesamten Körpers.

Durch diese - von innen nach außen

- stattfindende Überwärmung

des Organismus löst man nahezu

dieselben bio-chemischen Effekte

aus, die im Organismus bei einem

leichten Fieber, z.B. im Zuge eines

Infektes, ausgelöst werden. Das Immunsystem

wird aktiviert und - was

auf Dauer noch viel entscheidender

ist - es wird nachhaltig sanft und

entspannend trainiert. Zusätzlich

dazu werden Giftstoffe abgebaut

und über die Ausscheidungsorgane

ausgeleitet (Detoxing).

Im Endeffekt wie auch bei einer

Heißluftsauna, nur eben sehr viel

entspannter und schonender. Viele

Menschen beschreiben die Wärme

in einer Clearlight Infrarot Sauna

als deutlich angenehmer, tiefgehender

und vor allem weniger stressend

als die extreme Hitze einer klassischen

finnischen Sauna.

Die Wärme einer Clearlight Infrarot

Sauna geht buchstäblich unter

die Haut und erzeugt so eine Entspannung

der Muskulatur, wie sie

ansonsten nur im Schlaf oder unter

Narkose erreicht werden kann.

Dabei sorgen die bio-chemischen

Prozesse im Körper dafür, dass die

Selbstheilungskräfte maximal aktiviert

werden und z.B. Verletzungen

des gesamten Bewegungsapparates

deutlich schneller ausheilen können.

Auch haben wir es bei unseren

Kunden immer wieder beobachtet,

dass das Leben bei den bewegungstypischen

Erkrankungen wie z.B.

Arthrose, Arthritis und Rheuma

spürbar besser und dauerhaft angenehmer

geworden ist und sich auch

die Schlafqualität für die Betroffenen

im Allgemeinen und im Speziellen

deutlich verbessert hat.

Leistungsstarke

Infrarotstrahler

Die spürbar wohltuende Wärme einer

Clearlight Infrarot Sauna wird

durch patentierte True Wave-Infrarotstrahler

erzeugt, die als einzige

Infrarotstrahler am gesamten Markt

Hybrid-Carbon-Keramikstrahler

sind. Es ist diese innovative Kombination

der beiden Werkstoffe, die

in der Sauna für eine optimale und

gleichmäßige therapeutische Wärme

sorgen. Ein leuchtendes Vorbild für

die gesamten Branche.

Rundum gut fühlen:

Die optimale 360° Platzierung

der Strahler

Im Gegensatz zu Saunen der Wettbewerber

ist es in einer Clearlight

Premium Infrarot Sauna völlig egal,

wo und wie in der Sauna sitzend, Sie

die wohltuende Wärme genießen.

Alle wärmenden Infrarotstrahler

in der Sauna sind so platziert, dass

sich problemlos schnell eine angenehme

360° Rund-um-Entspannung

einstellt. Freu Dich auf dieses Sauna-Erlebnis,

denn es ist in der Welt

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Alle Clearlight Premium Infrarot

Saunen werden aus hochwertigem

FSC-zertifiziertem Holz hergestellt

und sind grundsätzlich frei

von flüchtigen organischen Verbindungen

(englisch „VOC“). Das

bedeutet, dass Sie bei den von uns

verwendeten Leimen und Lacken

absolut sicher sein können, dass keine

schädlichen Gase beim Erhitzen

entstehen.

Bedenkenlos genießen:

Extrem reduzierter

Elektrosmog!

Bilder: Natur-Genial

Für viele Menschen ist das Thema

Elektrosmog sehr problematisch. Sie

leiden durch das Auftreten von elektromagnetischer

Strahlung (EMF)

und elektrischen Feldern (ELF) unter

Schlaflosigkeit, innerer Unruhe,

Kopfschmerz und allgemeinem

Unwohlsein. Daher war es bei der

Entwicklung der Clearlight Infrarot

Sauna ein Schwerpunkt, diesen

Elektrosmog so weit wie möglich zu

reduzieren. Wie unabhängige Testungen

und Zertifizierungen bestätigen,

ist dies hervorragend gelungen.

Fazit: Die besten Infrarot Saunen

der Welt sind von Clearlight. Damit

Sie das ganz sicher und beruhigt

glauben können, setzen wir noch einen

obendrauf und gewähren Ihnen

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Es lebe der Sport

Zwei Geschlechter, zwei Welten, zwei Meinungen!

Text: Michaela Probst Illustrationen: Freepik

Wäre DER Sport eine Frau und

DIE Vereinskollegen ausschließlich

weiblich, würde der Haussegen gewaltig

schief hängen. So hält sich

die Eifersucht in gesunden Grenzen

und für den Ausgleich bei ihm ist

gesorgt. Schließlich werden wir alle

nicht jünger und die Bäuchleins bleiben

in überschaubarem und ansehnlichem

Maße. So weit, so gut. Doch

soll es tatsächlich Frauen geben, die

das wohlverdiente Wochenende nur

zu gerne mit ihrem Liebsten verbringen

würden. Doch der Ligabetrieb

macht auch vor anhänglichen

Ehepartnern keinen Halt und gönnt

auch diesen hier keine Ausnahme.

Schließlich geht es ums Eingemachte

und um wirklich wichtige Dinge im

Leben: um Sport. Denn der Ball ist

nun mal rund, so mancher muss ins

Eckige, übers Netz, in den Korb oder

wenn es sich um eine kleine runde

schwarze Scheibe handelt, ins Tor.

So geht der Sommer bei ihr schnell

vorbei und ehe sie sich versieht, ist es

schon wieder Winter und die Bade-,

Wander-, und Ausflugs-Saison ist

vorüber. Nur noch schnell ein Wochenende

Vereinsmeisterschaft und

dann noch eins reservieren für die

Doppel-Vereinsmeisterschaft. So freut

sie sich, dass sie beim Mixed-Turnier

und bei der anschließenden Weihnachtsfeier

mit dabei sein darf. Gemeinsam

ist Sport halt am schönsten.

Seine Geliebte und ihre Konkurrentin

heißt Denise (in Worten: Tennis) und

ist unbarmherzig und extrem hart,

wie der Aufschlag von Janik Sinner*.

Aber wie heißt es so schön? Konkurrenz

belebt das Geschäft und hält die

Liebe frisch. So freut sie sich, dass er

so viel Freude hat an dem Sport und

an diesem kleinen gelben Ball, an seinen

Freunden und am wunderbaren

Vereinsleben. So bleibt ihr nur noch

mit einzustimmen: „Es lebe der Sport,

er ist gesund und macht uns hart und

unsere Männer glücklich.“

*Nummer 1 der Weltrangliste (Stand Nov. 25) mit einem Aufschlag von 210 KMH

21


3 MEINUNGEN

Irgendwie kemman mia

nia zamm

Text & Bild: Michaela Probst

Wer glaubt nur im Isarwinkel

gäbe es Einöden, verschlagene Winkel

und einsame Orte, der hat sich

geirrt. Die ersten 16 Jahre meines

Lebens verbrachte ich im Nachbar-Landkreis

in einem kleinen Ort

mit gerade mal zwölf Häusern, den

bestimmt niemand kennt. Die Wege

zum nächsten Verein waren weit

und ob ihr es glaubt oder nicht, ich

hatte nicht mal ein Fahrrad,

um selbigen Ort

einigermaßen zügig zu verlassen.

Keine Sorge, ich hatte es sehr schön

damals, aber ein Vereinsleben war

mir völlig fremd. Gemeinschaft

gab es nur im Ort, und zwar mit

reichlich Kindern. Fußball spielten

wir nur dann, wenn im Nachbarfeld

gemäht wurde, und sonst trieben

wir uns meist in den Wäldern

und auf den Bäumen herum. Mir

ist bewusst, dass sich das ein bisschen

nach Mogli und

Dschungelbuch

anhört aber

ein friedlicher,

sprechender Panther und Bär hätten

perfekt zu unserem Glück gepasst.

Wir waren wirklich ein bisschen wie

Wilde und das war auch wunderbar

so.

Viele Jahre später war ich tatsächlich

mal recht aktiv in einem Billardverein,

aber das war mehr die

Leidenschaft meines damaligen

Freundes, der ich brav wie ich bin,

folgte. Mein kurzes Stelldichein im

Fußballverein musste ich zwecks

mangelnden Talents und panischer

Angst vor diesem runden, harten

und gefährlichen Etwas aufgeben.

Die folgenden 20 Jahre hatte ich tatsächlich

keinerlei Kontakt zu jeglichem

Verein. Seit kurzem habe ich

die Freude am Tennisspiel entdeckt.

Selbe wurde jäh ausgebremst durch

einen hartnäckigen Tennisarm. Außerdem

hat mein Mann dort seine

große Vereinsliebe entdeckt und

den perfekten Ausgleich zur Arbeit

und zum Alltag (damit bin

ich gemeint) und er möchte

dieses Revier nur ungern mit

mir teilen. Das sei ihm auch

von Herzen vergönnt. So schätze

und bewundere ich von weitem

das Engagement und die Freude so

vieler begeisterter Mitmenschen am

Vereinsleben. Und wer weiß, vielleicht

finde auch ich noch meinen

Platz in einem Verein oder vielleicht

entdecke ich im besten Fall sogar

noch ein unentdecktes Talent – wer

weiß das schon.

Eure Michaela ➳

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3 MEINUNGEN

Die Mischung macht’s

Text & Bilder: Martina Geisberger Illustrationen: Freepik

Es gibt in unseren Breitengraden

unheimlich viele anpackende Frauen

und Männer, die für ihr Ehrenamt,

die Gemeinschaft und unsere

Region alles geben – die unermüdlich,

Tag und Nacht (und teils nicht

immer zur großen Freude derer

Familienangehöriger) organisieren,

trainieren, telefonieren und arrangieren.

Und das alles in ihrer Freizeit

für keinen Lohn, sondern mit

dem hohen Ziel, ein gelingendes

Miteinander im Gesellschafts- oder

Vereinsleben zu gestalten und die

Gemeinschaft in einer auseinanderfallenden

Gesellschaft zu stärken.

Das sind unsere Vereinshelden.

Und da gibt es die anderen, die

„Adabeis“, die sich rausnehmen, es

höchstens einmal nach hundertmal

nachfragen schaffen, einen Kuchen

zu backen oder die Trikots zu waschen

– beim Rest sind sie raus und

nicht mehr gesehen. Aber wehe,

das eigene Kind ist mal nicht in der

Startaufstellung. Diese „Helden“

kennt auch jeder….

Daher finde ich es wichtig, dass man

sich in der Gesellschaft engagiert

und seinen Teil zum Gelingen beiträgt,

auch wenn es mal nicht unbedingt

in den (Frei-)zeitplan passt.

Wir engagieren uns gerne für das Vereinsleben...

Die andere Seite

der Medaille

Und dennoch, ich kann es absolut

verstehen, wenn jemand sich nicht

überall engagiert oder „hiespringt“

wie man es bei uns so sagt. Denn

so ein aktives Vereinsleben kostet

Zeit und Kraft – vor allem, weil es

dann doch immer dieselben Hansln

(und Gretln) sind, die im Dorf mit

anpacken, wenn etwas ansteht. Die

Angehörigen daheim können dazu

oft ein Lied dazu singen, wenn sich

die komplette Freizeitgestaltung

nach Gesellschafts- und Vereinsaktivitäten

einzelner Familienmitglieder

ausrichten muss. Wenn man

da selbst nicht ab und zu deutlich

„nein“ zu manchem (Arbeits-)einsatz

sagt und sich rausnimmt, ist

man irgendwann nicht mehr mit

dem Herzen dabei, sondern nur

noch „weil’s sich gehört“. Aber ein

„weil sich’s gehört“ kann nur die

Asche bewahren und kein Feuer

mehr entzünden…

So auch bei uns: Meine Familie und

ich engagieren uns gerne im Dorf

und darüber hinaus. Wir nehmen

uns aber inzwischen auch mal raus

– und wenn es z. B. nur mal um ein

„Ausrücken“ oder kleinere Aktivitäten

geht. Denn mit den ganzen Ter-

24


minen von Schützen, Feuerwehr und

Trachtlern sowie Liedertafel, Pfarrei,

Gemeinde, Schule usw. bleibt

gerade im Sommer wenig Zeit für

uns. Diese Zeit ist aber manchmal

im Strudel des Alltags wichtig, um

sich selbst nicht aus den Augen zu

verlieren und um die Energietanks

wieder zu befüllen. Denn nur wenn

es mir (und meiner Familie) gut geht,

kann ich mein Herzblut und meine

ganze Kraft einbringen, um der Gesellschaft

von Nutzen zu sein.

Jeder kann ein

Held sein

In diesem Sinne denke ich, dass es

die Mischung macht: Wo möglich,

sollte sich JEDER/JEDE mal in die

Gesellschaft mit einbringen – aber

mit Maß und Ziel. Denn wenn

wirklich JEDER/JEDE das ein oder

andermal mit anpackt, werden die

Aufgaben für ALLE leichter zu

bewältigen. So kann sich JEDER/

JEDE dann ohne schlechtes Gewissen

beizeiten eine Auszeit gönnen,

um wieder Kraft für die nächsten

gemeinsamen Aktivitäten zu tanken.

Denn wahre Vereinshelden

sind jene, die mit Herz, Verstand

... brauchen aber ab und zu mal eine

Auszeit!

und Freude dabei sind – nicht, weil

sie müssen, sondern weil sie wollen.

Und genau diese Haltung hält unsere

Gemeinschaft und unsere Region

lebendig.

Eure Martina ➳

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Handwerk mit echter Liebe zum Detail. Lassen Sie sich in

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25


3 MEINUNGEN

Mittendrin statt nur dabei

Text: Christine Strauß Bilder: Roswitha Echsle

Ein Vereinsleben – das bekommt

man schon in die Wiege gelegt oder

entdeckt es erst in späteren Jahren.

Bei mir war es immer schon präsent.

Mein Vater war über 30 Jahre lang

Vorstand beim Fußballverein und

auch sonst immer und überall dabei,

wenn es im Dorf etwas zu Organisieren

gab – Faschingsball, Gartenfest,

Christkindlmarkt usw.

Da blieb es nicht aus, dass ich selbst

schon früh in Vereinen aktiv war.

Meine ersten Vereinserfahrung sammelte

ich bei den Trachtlern. An

diese Zeit erinnere ich mich sehr

gerne: gemeinsame Ausflüge, fröhliche

Feste und Freundschaften, die

zum Teil bis heute bestehen. Danach

zog es mich in den Fußballverein.

Auch dort habe ich eine großartige

Zeit erlebt – mit viel Spaß und einem

starken Teamgeist.

Mittlerweile bin ich – dank meines

Mannes und unserer Kinder – im

Eishockey zuhause. Seit über zehn

Jahren engagieren wir uns mit

großer Begeisterung beim EC Bad

Tölz. Ich war lange Betreuerin der

U11 bis hin zur U17 und durfte auf

diese Weise viele tolle Erlebnisse

miterleben – etwa bei Turnieren in

Mannheim, Berlin oder Rosenheim.

Ein besonderes Highlight war das

Endturnier der Deutschen Meisterschaft

der U15 in Düsseldorf. Als

Betreuerin meines Sohnes durfte ich

das Event gemeinsam mit anderen

Eltern organisieren. Die enge Zusammenarbeit

mit Sponsoren und

Helfern war beeindruckend – alle

zogen an einem Strang. Auch Eltern,

deren Kinder nicht im Kader stan-

26


den, unterstützten tatkräftig. Diese

Gemeinschaft, dieses „Wir-Gefühl“,

war unvergesslich.

Große Freude bereitet mir auch die

Organisation der Turniere, u.a. der

Raiba Cup in Bad Tölz. Hier spielen

unsere kleinsten Löwen an zwei Tagen

mit 20 Mannschaften ein Turnier.

Die Vorbereitungen beginnen

meist schon ein halbes Jahr vorher.

Vom Kuchenverkauf über die Pflege

der Eisfläche bis hin zur Tombola

sind Eltern, Trainer und Helfer

im Einsatz. Der Zeitaufwand ist

enorm, aber wenn am Ende alles gut

läuft, die Kinder strahlend vor Stolz

vom Eis gehen und alle zufrieden

sind, dann weiß man genau, warum

man das alles macht.

Engagement mit

Herzblut

Das Vereinsleben ist bunt und vielfältig,

aber es gibt natürlich auch

Schattenseiten. Wie überall findet

man auch im Eishockey mehr oder

weniger einsatzfreudige Mitglieder.

Mitunter braucht es viel Überredungskunst

freiwillige Helfer für

Events und Turniere zu gewinnen.

Aber ohne ehrenamtlichen Einsatz

könnte ein Verein nicht bestehen.

Und auch wenn es manchmal wirklich

anstrengend ist und viele Nerven

kostet: Nur durch das Miteinander

kann man anpacken und viel

bewirken.

Trotz aller Herausforderungen übernehme

ich immer wieder gerne Aufgaben

und investiere viel Freizeit

in „meine Löwen“, denn: Für mich

bedeutet Engagement im Verein etwas

zurückzugeben. Man tut nicht

nur etwas für sich selbst, sondern

vor allem für die Kinder und die Gemeinschaft.

Ein Verein verbindet Menschen.

Man lernt ständig neue Charaktere

kennen, aus Bekanntschaften entstehen

Freundschaften und gemeinsam

erreicht man so viel mehr. Zusammen

mit meinem Mann bilden wir

ein echtes „Dreamteam“, wenn es

um Ideen und Projekte für den Verein

geht. Oft sprudeln die Gedanken

schon am Esstisch.

Warum Vereinsleben

so wichtig ist

Im Verein kann man gemeinsam viel

bewegen. Für die Kinder wird er oft

zu einer „zweiten Heimat“ – einem

Ort, an dem sie Freunde finden,

Selbstvertrauen aufbauen und einfach

sie selbst sein können.

Gemeinsame Aktionen bringen nicht

nur schöne Erlebnisse, sondern auch

kleine Erfolge: neue Bälle, Trikots

oder Materialien, die dank des Engagements

aller möglich werden.

Ob Trachten-, Musik- oder Sportverein

– überall treffen Menschen

zusammen, die dieselben Werte und

Interessen teilen. Das Miteinander

steht im Mittelpunkt und genau das

macht das Vereinsleben so besonders.

Mein Motto: Gemeinsam ist alles

möglich.

Eure Christine

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Tel. 08041 · 7965299

Öffnungszeiten:

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PORTRÄT Zimmerei Heiss

Bild: Bettina Krinner

Zimmerei Heiss

Bild: Wolfgang Kronwitter

Innenausbau Wellnessalm

Am 19.10.25 wurde gemeinsam

gefeiert am Isarring in Lenggries.

Alle 18 Zimmerer freuten sich zusammen

mit Andi und Maria Heiß

über ein Vierteljahrhundert Zimmerer-Handwerk.

Alle Nachbarn,

Geschäftspartner, Freunde und

Kunden feierten ein wunderbares

Fest und alle, die mitfeiern wollten,

waren herzlich willkommen.

Bei Musik, guten Gesprächen und

einer Riesengaudi sorgte die Freiwillige

Feuerwehr Wegscheid für

die Verpflegung. Ein Highlight für

alle Besucher war die Abbund-Anlage,

die den ganzen Tag in Betrieb

war. Auch die Kinder hatten riesigen

Spaß mit der Kirtahutschn, Kletterbaum

und beim Kinderschminken.

30


Als Gastgeschenk gab es für sie die

kleinen Motorsägen und Hammer

aus Holz. Wer weiß, es war sicher

der ein oder andere zukünftige

Zimmererlehrling unter ihnen. „Ein

riesiges Dankeschön an alle, die mit

uns gefeiert, mitgeholfen und diesen

Tag zu etwas ganz Besonderem

gemacht haben“, das möchten Andi

und Maria Heiß unbedingt loswerden,

denn sie waren hellauf begeistert

und mehr als zufrieden über ihr

gelungenes Jubiläum.

„Besser geht’s nicht!“

Bild: Magnus Mayer

Nonnenalm

Einfamilienhaus mit Altholzfassade

– Almhütte in Blockbauweise

Und deshalb freuen sie sich umso

mehr auf die nächsten 25 Jahre.

Denn was im Jahre 2000 mit

Andreas Heiß als 1-Mann-Betrieb

begann, hat sich über die Jahre zu

einem etablierten Zimmereibetrieb

mit einem breiten Leistungsspektrum

entwickelt. Die Familie Heiß

möchte sich bei allen ihren Kundinnen

und Kunden, Geschäftspartnern

und Mitarbeitern, die sie auf

diesem Weg begleitet haben für das

Vertrauen, die Treue und die Zusammenarbeit

bedanken. „Unser

Anspruch ist es auch in Zukunft auf

Augenhöhe mit Qualität, viel Herz

und auf Handschlag zu arbeiten“,

verspricht Andreas Heiß. Er und

sein Team freuen sich auf viele neue

Ideen, spannende Projekte und bleiben

ganz sicher fest verwurzelt in ihrer

Handwerkstradition. Sie schauen

voll Freude in die Zukunft, denn

sie bleiben ganz sicher ihrer Liebe

zum Holz treu.

Ein Hoch auf das

Zimmerei-Handwerk

Die Freude an ihrer Arbeit, die Leidenschaft

für ihren Baustoff Holz

und unendlich viele handfeste und

sehenswerte Projekte teilen alle

Kollegen miteinander. „Unsere ehrliche

und produktive Arbeit macht

uns allen immer wieder Freude“,

schwärmt der Chef der Zimmerei,

der sichtlich stolz ist auf sein Team.

Allesamt Isarwinkler Originale, die

gerne Hand in Hand zusammenarbeiten,

denn Teamgeist gehört ganz

sicher zur Firmenphilosophie von

Familie Heiß. Das beweisen besonders

die vielen treuen und langjährigen

Mitarbeiter.

Leistungsstark im Innen- und

Außenbereich und ganz gern

wenn’s hoch hinausgeht

Alle anderen Tage im Jahr widmen

sich die Lenggrieser Holzprofis

ihrer Lieblingsbeschäftigung der

Fertigung und Montage von klassischen

Dachstühlen, schlüsselfertigen

Blockhäusern, Dach- und Fassadensanierungen,

Schalungen sowie

Balkonen. Die Zimmerei fertigt und

montiert aber auch landwirtschaftliche

Hallen und Ställe, gewerbliche

Gebäude, Carports, Garten- und

Vorhäusl und alles, was das Zimmerei-Handwerk

hergibt. Im Haus

gestalten die Heißen‘s Treppen, Vertäfelungen

oder Saunen. Altholz mögen

die Handwerker aus Lenggries

natürlich auch. Eine wahre Freude

haben die zwei Meister, der Polier,

die vielen Gesellen und die Lehrlinge

der Zimmerei Heiß wenn’s hoch hinauf

geht auf die Berge. Der Neubau

und die Renovierung von Almen,

Berghütten oder Lifthäusern – gerne

mit Helikoptereinsatz – ist dem ➳

31


PORTRÄT Zimmerei Heiss

bergbegeisterten Team gerade recht,

denn sie scheuen keine Herausforderung.

Die Zimmerei am Isarring in

Lenggries ist gut gerüstet

Seit 2008 besteht die Werkstatt inklusive

Abbund-Halle. 2020 kam

dort eine Abbund-Anlage der Firma

Hundegger mit Hobel-Anlage

dazu. Seitdem werden auch Abbund-

und Hobelarbeiten, sowie

die Arbeitsvorbereitung für andere

Zimmereibetriebe und private Bauherren

übernommen. So wurden seit

Inbetriebnahme der Abbund-Anlage

ca. 10.000 m³ Holz verarbeitet,

überwiegend aus der Region. Die

gute Ausstattung schafft jede Menge

Freiraum für gute und kreative

Ideen.

Gut ausgerüstet geht’s

leichter

Drei Schnellbaukräne, optional auch

mit Aggregat, zwei Unimog auch für

die Berg-Baustellen, ein LKW mit

Hänger, Baugerüste und Schutzgerüste

für Dach- und Fassadenarbeiten

gehören zur Ausrüstung. Der

Sanierung eines denkmalgeschützten Anwesens

Maschinen- und Fuhrpark macht

es den Handwerkern leicht, schnell

und flexibel zu arbeiten.

Jahrelange Partnerschaft

sorgt für reibungslose Abläufe

und kurze Wege

Bauherrn schätzen die Baustellenprofis

besonders, weil die Abstimmung

zwischen den Gewerken reibungslos

funktioniert. Die gute vertrauensvolle

Zusammenarbeit mit

Spengler, Maurer, Elektriker und

allen anderen Betrieben verkürzt

die Bauzeit und schont die Nerven

der zukünftigen Hauseigentümer.

Bild: Magnus Mayer

Schrödelsteinbahn Talstation – Skigebiet

Brauneck

„Wir und alle Handwerker, mit denen

wir sehr gut zusammenarbeiten

sind bodenständig und unkompliziert

strukturiert und das macht uns

schlagfertig und vielseitig.“

Und so soll’s auch die nächsten

25 Jahre weitergehen. mp

Zimmerei Heiss GmbH

Andreas Heiss

Isarring 7

83661 Lenggries

Bild: Wolfgang Kronwitter

Milchviehlaufstall

Tel. 080 42 · 97 40 040

Mobil 0170 · 30 36 823

info@zimmerei-Heiss.de

www.zimmerei-heiss.de

32



PORTRÄT Interbancario Europeo

Die Interbancario Europeo –

Veranstaltung mit Herz

Freude bei den Vereinen über das große Materialpaket vom Interbancario-Team

Bilder: Interbancario Europeo

Lenggries wird

eine Woche lang Skihauptstadt

für 1.200 Brettlsportler aus

ganz Europa

In diesem ganz besonderen Event

für Lenggries und Umgebung steckt

enorm viel Herzblut – vom engagierten

Veranstalterteam mit berührender

Detailliebe und großer

Leidenschaft für die Region, über

den starken Teamgeist aller beteiligten

Ehrenamtlichen bis hin zu den

liebevoll gefertigten Pokalen, den

„Herzen des Isarwinkels“. Alle Organisatoren

geben derzeit ihr Bestes,

um die große Skimeisterschaft des

Bankengewerbes – den „Interbancario

Europeo” – für alle unvergesslich

zu gestalten. Denn diese besondere

Meisterschaft der Bankenlandschaft

findet im Januar 2026 erstmals im

Brauneckdorf unter dem Motto

„Das Herz des Isarwinkels” statt.

Was sind die Interbancario-

Meisterschaften?

Bereits seit 1961 messen sich

Bankangestellte im Rahmen eines

Skirennens – damals im Skigebiet

Nevegal bei Belluno noch auf nationaler,

italienischer Ebene mit rund

60 Teilnehmern. Seit 1967 treten

jährlich bis zu 1.200 Angestellte von

Banken und Kreditinstituten, sowie

deren Verbundunternehmen auf eu-

34


ropäischer Ebene in unterschiedlichen

Alters- und Leistungsklassen

in den Disziplinen Riesenslalom und

auch im Langlauf (klassisch, Freistil

und Staffel) an. Zeitweise war der

Wettbewerb mit 2.800 Teilnehmern

das zweitgrößte Sportevent nach

Olympia. Einmalig in 2026 werden

auch die jährlichen Deutschen

Meisterschaften des Sparkassen Skilanglaufs

in das große Sportfest am

Fuße des Braunecks integriert.

Die Veranstaltung findet in der Freizeit

und auf eigene Kosten aller Teilnehmer

statt – und dennoch sind der

Spaß am Wintersport, das gemeinsame

Feiern und der Zusammenhalt

der beteiligten Nationen unbezahlbar.

Das wird sich spätestens beim

Team-Event, dem Drachenbootrennen

während der Rennwoche, zeigen.

Erstmalig im Isarwinkel

Nun kommt im Winter 2026 die

Großveranstaltung in den schönen

Isarwinkel. Erst dreimal zuvor war

ein deutscher Ort Ausrichter dieses

großen Sportfests. Eine große – aber

auch schöne – Herausforderung,

findet das Organisationsteam um

Maria Bader (Leitung Tourist Info

Lenggries), Toni Beilhack (Sparkasse

Bad Tölz - Wolfratshausen) und

Florian Seidl (Stadtsparkasse München).

Schließlich gilt es, für 1.200

Teilnehmer Unterkünfte, Gastronomieangebote,

Transport- und

Freizeitmöglichkeiten außerhalb des

Renngeschehens zu organisieren.

Zudem liegt der reibungslose Ablauf

während der Wettkampfwoche an

der Ahorn- und Weltcup-Abfahrt in

den Händen der Veranstalter – angeleitet

und überprüft von einem speziellen

Interbancario-Komitee.

Der Isarwinkel hilft

zusammen

Präsentation des Pokals „Das Herz

des Isarwinkels“ in den Oberland

Werkstätten

Hierfür haben sich die Veranstalter

ehrenamtliche Unterstützung bei

den Isarwinkler Vereinen gesucht

– und sofort Zusagen erhalten! So

findet man Ende Januar nicht nur

viele Banker am Brauneck sondern

auch einige Dutzend Helfer

aus den Vereinen SC Lenggries, SC

Reichersbeuern, SSC Jachenau, SV

Wackersberg-Arzbach, SC Bad Tölz

und SC Gaißach, die alle unentgeltlich

in ihrer Freizeit Verantwortung

für das Renngeschehen an und um

die Strecke übernehmen.

„So eine Gelegenheit zur Zusammenarbeit

der Skifahrer im Isarwinkel

gab es noch nie – das ist eine

einmalige Chance. Hier können wir

beweisen, dass wir nicht nur gut zusammenarbeiten,

sondern dass wir

mit unserem Herzblut und Knowhow

für den Skisport die perfekten

Partner für diese Veranstaltung

sind”, sind sich die Clubs einig.

Im Gegenzug für ihren Einsatz ➳

Wir sind Ihr

Finanzpartner!

www.spktw.de

Weil’s um unsere

Region geht!

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Bad Tölz-Wolfratshausen

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PORTRÄT Interbancario Europeo

TERMINE

Sonntag, 25.01.2026,

ab 20:00 Uhr

Eröffnungsfeier in der

Tölzer Marktstraße

mit anschließendem

Konzert von

The Heimatdamisch

für die ganze Bevölkerung

Mittwoch, 28.01.2026,

ab 15:00 Uhr

Nationen-Teamevent

„Dragonboat on

Snow“ inklusive

Apres Ski

Freitag, 30.01.2026,

ab 20:30 Uhr

Siegerehrung und

ab 22:00 Uhr große

Abschluss mit AY/CY

für die ganze Bevölkerung

Montag, 26.01. – Freitag, 30.01.2026:

Ski- und Langlaufrennen am Brauneck

Vereinen – beispielsweise dem LSC

mit einem Faschingsball oder der Lawinenparty

des Skiclubs Lenggries –

für ihre Veranstaltungen genutzt.

Wer noch eine Location dieser Art

für eine Veranstaltung in diesem

Zeitraum sucht, kann sich an Maria

Bader in der Tourist Info wenden.

Das Highlight in Bad Tölz

erhalten die Vereine eine spezielle

Förderung für die Jugendarbeit und

Rennausstattung, die nach dem Interbancario

nicht mehr benötigt

wird. Doch im Großen und Ganzen

geht es um die Schützenhilfe für eine

Veranstaltung, die der Region eine

Wertschöpfung von rund einer Million

Euro bringen soll – denn viele

der Freizeitsportler bleiben nicht nur

am Wettkampftag in Lenggries und

Bad Tölz, sondern verbringen eine

ganze Woche im Isarwinkel. Eine

private Wiederholung des Aufenthalts

der internationalen Gäste ist

das nachhaltige Ziel für den Tourismus

in Lenggries und Bad Tölz, bestätigt

Maria Bader auch im Namen

der Tölzer Tourist Info.

Eine Hütte an Festplatz

Da die Bewirtung so vieler Menschen

vor allem Lenggries vor eine

besondere Herausforderung stellt,

wurde kurzerhand eine spezielle mobile

„Almhütte” aus Töging am Inn

für den Lenggrieser Festplatz organisiert.

Diese ist liebevoll ausgebaut,

beheizt, fasst knapp 700 Besucherinnen

und Besucher und ist in erster

Linie für die Verköstigung vor den

allabendlichen Siegerehrungen sowie

der öffentlichen Abschlussparty

am Freitagabend gedacht.

Aus logistischen Gründen steht die

Hütte jedoch bereits ab Anfang Dezember

und wird bis Februar 2026

von verschiedenen einheimischen

Nicht nur Lenggries steht im Fokus

der Winterspiele und ihrer Gäste:

Den feierlichsten Part dürfen die

Tölzer „Nachbarn” gestalten. Die

große Eröffnungsveranstaltung

am Sonntagabend findet im „Festsaal

des Oberlandes”, der Tölzer

Marktstraße, statt. Alle Teilnehmer

ziehen hinter ihrer jeweiligen Nationalflagge

vom Schlossplatz aus zum

unteren Teil der Marktstraße, wo

nach der offiziellen Eröffnung ein

kostenloses Konzert der „The Heimatdamisch”

stattfindet – eine ideale

Einstimmung auf eine Woche im

winterlichen Isarwinkel, der den Besuchern

bodenständig, herzlich und

engagiert in besonderer Erinnerung

bleiben soll.

„Das Herz des Isarwinkels” soll als

Pokal nicht nur den ein oder anderen

Platz in einem europäischen

Zuhause zieren. Es soll – durch das

Engagement aller Beteiligten vor

und während der Winterspiele – jederzeit

leicht zu finden sein: nicht

vergraben unter dem Schnee an einem

abgelegenen Gipfel, sondern in

jedem Lachen, jedem Beifall und jeder

freundlichen Geste, mit der wir

unsere internationalen Gäste in dieser

Woche willkommen heißen. mg

Bilder: Interbancario Europeo

Erfolgreiche Staffelübergabe beim Interbancario 2025 in Pozza die Fassa

an die Gemeinde Lenggries

www.interbancario2026.de

36


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Der Schwerpunkt meiner

seit 2017 bestehenden Praxis

liegt in der traditionellen

europäischen Naturheilkunde

(TEN).

Die TEN erfasst den gesamten

Menschen in seiner

Einheit aus Körper, Geist

und Seele. Deshalb nehme

ich mir für jeden Patienten

in seiner Individualität sehr

viel Zeit, um nicht nur die

Symptome, sondern die

Ursache der Beschwerden

zu behandeln.

Die TEN umfasst eine Vielzahl

von hervorragenden

Therapiemethoden, die diesem

ganzheitlichen Prinzip

Rechnung tragen.

- Stärkung des Immunsystems

- Hilfe bei chronischer Erschöpfung

und Müdigkeit

- Entspannung bei Stressproblematiken

- Regulierung hormoneller Dysbalancen

- Hilfe bei Wechseljahresbeschwerden

- Behandlung von schmerzhafter Arthrose

- Schmerztherapie an Gelenken und

Wirbelsäule

- Behandlung von chron. Verspannungen

im Rücken

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Ausleitung

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PORTRÄT Tölzer Land

Tourismus im Tölzer Land. Echt stark.

Warum Erlebnisangebote mehr sind als touristische Highlights

Bild: Dietmar Denger

Oberbayern zählt zu den führenden

Tourismusregionen Deutschlands

– nicht zuletzt wegen der Vielfalt

an Freizeit- und Erlebnisangeboten.

Auch im Tölzer Land schätzen

Gäste wie Einheimische eine breite

Palette an Kulturveranstaltungen,

Outdoor- und Sportaktivitäten und

die entsprechende Infrastruktur,

Naturerlebnisangebote wie Kräuterwanderungen

und Rangertouren bis

hin zu Auszeit- und Gesundheitsangeboten.

Zentrale Ankerangebote

wie die Bergbahnen leisten dabei

einen entscheidenden Beitrag: Sie

ermöglichen die Teilhabe aller Menschen

am Bergerlebnis, unabhängig

von Alter, Kondition oder Mobilität.

Auch die Schifffahrt auf den

oberbayerischen Seen ist ein starkes

Angebot, das Barrierefreiheit mit

Naturerlebnis verbindet.

Die touristische Angebotsvielfalt

stärkt die Attraktivität

des Tölzer Landes. Für alle.

Freizeit- und Erlebnisangebote

schaffen unvergessliche Urlaubsmomente,

gleichzeitig profitieren

aber auch Einheimische in puncto

Lebensqualität vom hochwertigen

Freizeitangebot direkt vor der Haustür

– und durch neue Perspektiven

auf dem Arbeitsmarkt.

Jaudenhangflitzer Lenggries

Bild: Tourismus Lenggries, Adrian Greiter

„Ob zum Durchatmen, zum Sporteln

oder um Zeit mit der Familie in

der Natur zu verbringen – einen Tag

auf dem Berg genießen nicht nur

unsere Gäste, sondern er ist auch

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ECHT STARK

FÜR OBERBAYERN!

Bilder (2): Dietmar Denger

Lamatouren machen nicht nur Gästekindern Spaß!

für viele Menschen, die hier daheim

sind, ein Stück Lebensqualität. Unsere

Angebote sorgen für eine starke

Region, in der Tourismus auch Arbeitsplätze

bedeutet.“

Antonia Asenstorfer, Brauneck- und

Wallbergbahnen GmbH

Tourismusbetriebe und Freizeitanbieter

schaffen Arbeitsplätze vor

Ort – nicht nur direkt in den Betrieben,

sondern auch im Umfeld: vom

Einzelhandel über Gastronomie bis

hin zu Mobilitätsdienstleistungen.

Wissenswert: Der Tourismus im

Tölzer Land schafft:

• 377,1 Mio. € jährl. Bruttoumsatz,

hiervon rd. 51% durch Tagesgäste

• rund 4.720 Vollzeitarbeitsplatz-Äquivalente

• rd. 1,5 Mio. Gästeübernachtungen

• rd. 433 Tsd. Gästeankünfte

• rd. 12% der 634 Ausbildungsstellen

im Landkreis Bad

Tölz-Wolfratshausen

Sie verlängern Aufenthalte,

steigern die Lebensqualität,

sichern Arbeitsplätze und stärken

die touristische Strahlkraft

einer ganzen Region:

Freizeit- und Erlebnisangebote

gehören zu den Treibern des

Tourismus in Oberbayern. Sie

sorgen dabei nicht nur für unvergessliche

Urlaubsmomente,

sondern auch für handfeste

ökonomische Effekte.

Wirtschaftsfaktor Tourismus

Der Tourismus ist eine klassische

Querschnittsbranche. Egal ob Gastgewerbe,

Einzelhandel, Dienstleister

oder Zulieferer wie regionale Produzenten

und Handwerksbetriebe, es

gibt kaum einen Wirtschaftsbereich,

der nicht vom Tourismus profitiert.

Zahlen, Fakten, Hintergründe zum Tourismus im Tölzer

Land und in Oberbayern unter www.toelzer-land.de/danketourismus

Quellen: oberbayern.de, toelzer-land.de, DWIF München (2024), Bayer.

Landesamt für Statistik, Agentur für Arbeit/IHK für München und Oberbayern,

Meldungen der Städte und Gemeinden für 2024

© oberbayern.de, P. v. Felbert;

Tourist Information Kochel a. See, T. Kujat

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PORTRÄT s’Buidleck

Illegale Schnapsbrennerei

Ein altes, weitverbreitetes Phänomen

Das Modell im „Buidleck“ – eine

Szene aus der verbotenen Schnapsproduktion.

Claus Eder aus dem „Buidleck“ hat

erneut ein beeindruckendes Werk

geschaffen. Sein neuestes Modell

widmet sich dem Thema der illegalen

Schnaps- und Bierherstellung.

Dargestellt ist ein zweistöckiger

Gebäudekomplex, der verschiedene

Arbeitsbereiche umfasst. In den

unterirdischen Räumen eines ehemaligen

Bergwerks befinden sich

unter anderem eine Brennerei, eine

Brauanlage, eine Fassmacherei mit

Picherei, ein Gärkeller sowie mehrere

große Mütterfässer, in denen

einst Tausende Liter Bier lagerten.

Ergänzt wird die Darstellung durch

eine Flaschenabfüllanlage.

Auf der oberen Modell-Ebene, im

Freien angesiedelt, wird die Holzwirtschaft

thematisiert. Zu sehen

sind eine Köhlerei mit glühendem

Meiler, ein Unterkunftshäuschen

für die Knechte – der sogenannte

Am Kohlemeiler

Abfüllanlage

Holzerkobel

Bilder: s'Buidleck

„Holzerkobel“ – sowie ein Ziegenstall.

Am benachbarten Friedhof

schreitet ein Polizist umher, der die

Szenerie unwissentlich überwacht,

während sich unter seinen Füßen

das geheime Treiben

abspielt.

Das gesamte Modell

besteht ausschließlich

aus handgeschnitzten

Holzfiguren. Für die Gestaltung

verantwortlich zeichnen Hans

Nuffert und Claus Eder, unterstützt

von Schorsch Willibald. Die großen

Mütterfässer wurden von Klaus

Trischberger aus Gaißach auf der

Drechselbank gefertigt. Viele Elemente

entstanden aus wiederverwendeten

Alltagsgegenständen wie Plastikdosen,

Eimern oder Stuhlbeinen.

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Das detailreiche Modell lädt Besucherinnen

und Besucher dazu ein,

eine vergangene ländliche Arbeitswelt

mit all ihrer handwerklichen

Raffinesse zu entdecken. Die Ausstellung

kann während der regulären

Öffnungszeiten besichtigt werden.

Das Modell erinnert ein bisschen an

den damaligen Skandal, der in den

1970ern aufgedeckt wurde. Damals

erwischte man einen Landwirt beim

illegalen Schnapsbrand. Hier die

kleine Geschichte dazu als Kurzfassung:

Die Familie sah sich infolge der

verhängten Geldstrafe und einer

zusätzlichen Steuernachzahlung gezwungen,

Teile des Grundbesitzes

zu verkaufen. Zwei Jahre später verließ

Jakob Geisberger den Hof; nach

eigener Aussage sei er von seinem

Sohn dazu gedrängt worden.

Auslöser der Anzeige war vermutlich

die unsachgemäße Entsorgung

von Maische, die der Landwirt über

einen nahe gelegenen Abhang abgeleitet

haben soll. cs

Ein Blick auf den

Sprengenöd-Hof – vom

Traditionsbetrieb zum Schauplatz

eines Skandals

Der nördlich des Starnberger Sees

gelegene Sprengenöd-Hof war einst

ein angesehener landwirtschaftlicher

Betrieb, der neben dem Bauernhof

auch ein Ausflugslokal sowie

Pensionszimmer umfasste. Zum

Anwesen gehörte zudem ein eigenes

Sudkessel

Sägewerk. Im Jahr 1978 wurde der

damalige Besitzer Sepp Geisberger

anonym wegen des Verdachts auf

Schwarzbrennerei angezeigt. Daraufhin

rückten rund vierzig Soldaten

der Bundeswehr an, um mithilfe

von Sonden angeblich vergrabene

Brennbehälter aufzuspüren.

In Verbindung mit dem neuen Flößerbuch von Claus Eder, das gerade

erst erschienen ist (Die Isarflößerei), haben die beiden Hobbybastler

Eder und Hans Nuffert ein weiters Großmodell erstellt, das die „Seeschlacht

auf der Isar!“ aus dem Jahr 1886 zeigt. Max Thoma (Königlich

Bayerischer Oberförster) stellte mit seinen Jagdgehilfen die flößenden

Wilderer in Vorderriß. Zu sehen ist die aufwendig gebaute Isarbrücke

in Vorderriß, ein mit Wilderern besetztes Floß mit erlegtem Wild vor

einer authentischen Isarlandschaft. Die Geschichte ist in der Chronik

ebenfalls nachzulesen. Ein Gemälde, das in der Post in Vorderriß im

Gastraum hängt, war der Anlass die Szene nachzubauen.

s’Buidleck

Inhaber: Claus Eder

Marktstraße 5

83661 Lenggries

Tel. 08042 · 91780

Mobil: 0173 · 5818987

info@buidleck.de

www.buidleck.de

Öffnungszeiten:

Do., Fr., Sa. 9.30 – 12.00 Uhr –

auch jederzeit nach Vereinbarung

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PORTRÄT CoWorking Bad Tölz

Beate Mader ist

eine „Kommunikationsgenialistin“

CoWorking in Bad Tölz: Netzwerken und mehr

Alte Holzbalken an der Decke, dicke

Mauern, die Treppenstufen mit

Bachkieseln belegt: Der historische

Bachkeller der Grünerbrauerei an

der Osterleite in Bad Tölz ist seit

2022 die Heimat von „CoWorking

Bad Tölz“. 150 Quadratmeter im

Obergeschoss des ehemaligen Bierkellers

bieten Platz für sechs feste

und bis zu zehn flexiblen Arbeitsplätzen.

Vor 15 Jahren setzte Beate

Mader die Idee, die aus den USA

stammt, erstmals in Bad Tölz um.

Das Ziel: In angenehmer Atmosphäre

konzentriert arbeiten und gleichzeitig

Gemeinschaft und kreativen

Austausch erleben. Die Tölzerin ist

überzeugt: „CoWorking ist für viele

eine optimale Lösung!“

CoWorking hilft

bei Einsamkeit und gegen

Ablenkungen

Denn nicht jeder komme im Homeoffice

zurecht. „Einige vereinsamen

regelrecht“, hat die 58-Jährige

beobachtet. Auch umfangreiche

Arbeiten fürs Studium oder der

Wiedereinstieg in den Beruf nach

der Elternzeit gelingen leichter an

einem festen externen Arbeitsplatz

als zu Hause mit allen möglichen

Ablenkungen durch Haushalt oder

Familie. Und bevor man – etwa

während die Kinder in Sport- oder

Musikkursen sind – Stunden mit

Warten totschlägt, lässt sich diese

Zeit im CoWorking ganz bequem

produktiv nutzen.

Bild: Stefanie Kresse

Die Tölzerin Beate Mader ist sehr gut vernetzt. Das Thema CoWorking

liegt ihr seit 15 Jahren am Herzen.

Welche Rolle spielt Workation? Der

Trend ermöglicht es Arbeitnehmern,

Arbeit und Urlaub zu verbinden.

Der Isarwinkel ist dafür prädestiniert

– einen perfekt ausgestatteten

Arbeitsplatz auf Zeit finden Urlauber

im Bachkeller. Wer vormittags

ein Meeting hat oder ein Projekt

betreut, kann so trotzdem am Nachmittag

mit der Familie Natur und

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Bilder (3): Beate Mader

Gründerstammtisch: Frauen gründen anders

Hier findet ihr uns

Freizeit genießen. Beate Mader:

„Für Hoteliers und Vermieter ist

es interessant, ihre Gäste auf diese

Möglichkeit hinzuweisen!“ Im

Raum Miesbach und im Tegernseer

Tal wird dieses Thema bereits offensiv

beworben.

Hochwertige Einrichtung und

ein Podcast-Studio

Herzstück des mit LED-Tageslichtlampen

ausgestatteten und vielen

Grünpflanzen gestalteten Lofts ist

der Community Table, an dem es

Bio-Kaffee und verschiedene Tees

gibt. Die nach Bächen und dem

Fluss Isar benannten Räume sind

hochwertig eingerichtet und verfügen

über höhenverstellbare Schreibtische.

Schnelles Internet und Infrastruktur

wie Drucker, Scanner und

Kopierer sind ebenso vorhanden wie

ein Audio-/Video-Studio, in dem

z.B. Podcasts produziert werden.

Gebucht werden können Stunden,

Tage oder auch Wochen – ganz nach

Bedarf. Auf Wunsch beinhaltet Co-

Working auch die Büroadresse, ein

Schließfach und die Postannahme.

TERMINE 2026

CoWorking ist jedoch nur ein Business-Bereich

von vielen, die Beate

Mader auf die Beine gestellt hat. Seit

20 Jahren ist die Tölzerin selbständig,

in zahlreichen Gremien wie der

IHK, dem Wirtschaftsforum Oberland

und dem Unternehmerverein

Bad Tölz engagiert und sehr breit

aufgestellt: Dafür steht auch ihr Firmenname

„VISION HOCH DREI“,

der ihre Mehrdimensionalität unterstreicht.

„Du brauchst einen ➳

G’schäfts-G’schaftln: Brunch für Unternehmerinnen

Jeweils Mittwoch von 9 bis 10.30 Uhr, Teilnahme kostenfrei,

Anmeldung erbeten.

28. Januar, 4. März, 27. Mai, 8. Juli, 30. September, 11. November

Gründerinnen & Gründer-Treff: Impuls, Netzwerken und Imbiss

Jeweils Dienstag, 19 Uhr, Teilnahme kostenfrei, Anmeldung erbeten.

27. Januar Marketing: Wie begeistere ich meine Kunden?

24. Februar Steuern & Buchhaltung: Endlich verstanden!

24. März Female Entrepeneurs: Gründen Frauen anders?

21. April Nachhaltig gründen: Sustainable Development Goals

(SDG) als Anhaltspunkte

26. Mai Schützenswert? Marken- und Patentrecht

23. Juni Meine Idee präsentieren: Pitch as you can

14. Juli Stakeholder! Wer unterstützt mich?

29. September Was würde ich meinem gründenden Ich raten?

20. Oktober Hol Dir Hilfe! Angebote und Tipps

24. November Gründerwoche: Gründen mit Plan

15. Dezember Strategie und Jahresplanung

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PORTRÄT CoWorking Bad Tölz

Plan? Frag Beate!“, lacht die Unternehmerin,

die diesen Ausspruch

schon häufig gehört hat. Tatsächlich

ist sie außergewöhnlich gut vernetzt

und bietet ihren Kunden mit

Beratung, Konzeption, Umsetzung

und Coaching einen umfassenden

Service. Ein Schwerpunkt ist dabei

Social Media: „Ich kommuniziere

gerne und viel – egal ob online oder

offline.“ Für sich und ihr Angebot

hat Beate Mader die Bezeichnung

„Kommunikationsgenialistin“ gefunden

– sie versteht sich aber auch

als Sparringspartnerin, wenn es darum

geht, Konzepte zu prüfen und als

Anschubserin, wenn zur Umsetzung

nur ein wenig Mut fehlt.

Coworkation als Thema von

Veronika Engel und Beate Mader

Girlsday mit einer Schulklasse aus Gaißach

auf hochwertigem Papier und ein

Werte-Buch dienen bei Coaching,

Beratung und Training als Entscheidungshilfe.

„Der Weg wird klarer,

wenn ich weiß, was mir wichtig ist –

ein roter Faden ist zu erkennen“,

erklärt Beate Mader. „Wer seine

Position bestimmt hat, der tut sich

leichter, eine Strategie festzulegen,

die passende Zielgruppe anzusprechen,

die geeigneten Kommunikationskanäle

zu wählen und die

richtigen Schlüsselkompetenzen zu

benennen.“

Gerne gibt sie ihr Wissen weiter.

So ist das „Beate-Wiki“ auf ihrer

Website entstanden. Das Wortspiel

bezieht sich sowohl auf die clevere

Trickfilm-Figur Wicki, dem zu jeder

Frage, zu jedem Problem eine Lösung

einfällt, als auch auf das Online-Lexikon

Wikipedia.

Besonders am Herzen liegen

Beate Mader ihre regelmäßigen

Stammtische für Gründerinnen

und Gründer sowie ihr Unternehmerinnen-Brunch

unter dem Motto

„G’schäfts-G’schafteln“. Im Zentrum

steht jeweils der Austausch

von Ideen und Tipps. Beate Mader:

„Jeder ist willkommen!“ svk

Werte als roter Faden und

„Beate-Wiki“

Ein Konzept, das ihr selbst und vielen

ihrer Kunden geholfen hat, ist

die Arbeit mit Werten. Beate Mader:

„Werte sind die Grundlage für

meine Arbeit. Mir sind besonders

Begeisterung, Kreativität, Unabhängigkeit,

Nachhaltigkeit und Weltoffenheit

wichtig.“ Liebevoll von ihr

selbst gezeichnete Werte-Karten

Bilder: Beate Mader

CoWorking Bad Tölz

VISION HOCH DREI

Beate Mader

Gaißacher Str. 8 (Ecke Osterleite)

83646 Bad Tölz

Tel. 08041 · 77710 oder

Tel. 08041 · 7956545

servus@coworking-badtoelz.de

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PORTRÄT Voihoiz

Leichte Möbel

– neue Lebensart

„Wia kimmt ma denn auf sowas?“,

mögen sich unsere Leser

fragen und wir Isarwinkler

Schreiberlinge tatsächlich auch.

Georg Wasensteiner hat wieder

was in seiner Werkstatt ausgetüftelt.

Einen besonders filigranen

und sehr stabilen Möbelfuß. Inspiriert

durch eine leichte Drehung

des Garderobenständers –

TSCHAMSDARA – (den wir Euch

in der letzten Ausgabe vorgestellt

haben) entwickelte sich nach vielen

Versuchen diese absolute Neuheit,

die natürlich auch schon zum EU-

Schutzrecht angemeldet wurde.

Aufgespaltene Hölzer durchdringen

die Oberfläche - handwerklich

perfekt, und vereinen sich

wieder sanft. Somit verbindet sich

Tradition mit unvergänglichem

Stil, der Generationen überdauert.

Für den Jachenauer ist das viel

mehr als nur ein Detail an einem

Möbelstück, sondern sein Beitrag

für einen leichteren und luftigeren

Lebens- und Wohnstil.

Die schweren, rustikalen Schränke

und Tische, die klobigen Stühle

in so manch dunklen Stuben haben

ausgedient. Im Fokus der neuen

Linie stehen Leichtigkeit und

Funktionalität, sowie die flexible

Anpassung an den individuellen

Lebensstil. Verarbeitet wird ausschließlich

feine Jachenauer Bergesche,

denn das Material spielt

eine entscheidende Rolle für Qualität

und Wert dieser innovativen

zeitlosen Möbel.

Hergestellt werden die handwerklich

gefertigten Einzelstücke in

Zusammenarbeit mit Drechslermeister

Benedikt Kloiber aus Arzbach.

Die neuen stilvollen Möbel

sind ausschließlich in unserer

Jachenauer Werkstatt erhältlich.

Alle Voihoiz Möbel sind für die

Adventszeit vorrätig.

Aktuelle Geschenkaktionen für

die Weihnachtszeit von Voihoiz

findet man auf Instagram. mp

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Die Kollektion:

Garderobenständer

185 x 60 cm

Hocker 3HAX

Durchmesser 30 cm / 49 cm hoch

Hocker 3HAX

Durchmesser 35 cm / 45 cm hoch

Couchtisch rund

Durchmesser 58 cm / 45 cm hoch

Tisch rund

Durchmesser 80 cm / 75 cm hoch

Tisch quadratisch

Durchmesser 80 x 80 cm / 75 cm hoch

Tisch rechteckig

160 x 80 cm / 75 cm hoch

Stehtisch rund

Durchmesser 68 cm / 110 cm hoch

Barhocker

Durchmesser 35 cm / 78 cm hoch

Bank

160 cm lang, 45 cm hoch, 34 cm breit

Garderobenständer

Tisch rund

Tisch rund von oben

Tisch quadratisch

Bank

VOIHOIZ Georg Wasensteiner

Friedeln 9 · 83676 Jachenau

Tel. 0160 · 5703996

08043 · 918747

info@voihoiz.de

Instagram: voihoiz_jachenau

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ISARWINKLER Rätselraten

Kreuzworträtsel

passend zu den Heftthemen

Zum

gwinna gibtʼs:

Der Tölzer – Die Wertkarte

im Wert von

50 Euro. Einlösbar in

rund 100 Betrieben

„Heimat im Geschenkformat“

Die richtige Lösung sendet

bitte per E-Mail an:

info@disarwinkler.de

oder per Post an:

CS Medienberatung und Verlag

d’Isarwinkler

Sperberstraße 8a

83661 Lenggries

Einsendeschluss: 06.03.2026

Lösung aus der Nr. 28:

SOMMERLAUNE

Gewinner:

Katharina Höß, Großseeham

Wir gratulieren!

1. Wie nennt man die Selbstjustiz in Bayern

2. Von wo aus geht das bekannteste Haberfeldtreiben

im Isarwinkel alle 10 Jahre

3. Florian zur Ehr dem Nächsten zur ...

4. Skimeisterschaft des Bankwesens

5. Lateinischer Name der Mistel

6. Für den Untergang welches Reiches war die Mistel

verantwortlich

7. Welche technische Neuerung findet man bei uns nicht im

Bierzelt (EC)-

8. Wie nennt unsere Micha scherzhaft die "Geliebte"

ihres Mannes (Tennis)

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TRADITIONEN

INS LEBEN!

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Lösung:

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1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

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PORTRÄT Rehasportverein Bad Tölz

Beweg dich gesund

Wie „Fit & vital im Isarwinkel“ im

Rehasportverein Bad Tölz Körper und Seele stärkt

Text: Martina Geisberger Bilder: Rehasportverein Bad Tölz

„Sich regen bringt Segen!“ Dieses

alte Sprichwort könnte es treffender

nicht formulieren – und einschlägige

Studien beweisen es: Bewegung

ist wichtig! Je älter man wird, desto

entscheidender ist es, aktiv zu bleiben.

Denn wer sich regelmäßig mit

ein bisschen Gymnastik fit hält und

seine Muskeln stärkt, kann sich bis

ins hohe Alter Selbstständigkeit,

Lebensqualität und Gesundheit bewahren

– und dem altersbedingten

Muskelschwund, der bereits mit

dem 30. Lebensjahr beginnt, wirksam

vorbeugen.

Individuelle Betreuung statt

Massenbetrieb

Aber jetzt gleich in ein Fitnessstudio

zu den ganzen „Pumpern“ rennen?

Das muss nicht sein! Wir haben im

Isarwinkel das große Glück „Fit &

vital im Isarwinkel“ im Rehasportverein

Bad Tölz zu haben. In seinen

hellen Kursräumen in der Marktstraße

finden Menschen den idealen

Anlaufpunkt, die ihrem Körper in ruhiger,

freundlicher und vor allem persönlicher

Atmosphäre unter Gleichgesinnten

etwas Gutes tun wollen.

Die individuelle Betreuung durch

das erfahrene und speziell ausge-

52


bildete Trainerteam steht hier im

Vordergrund – egal, ob man an den

Fitnessgeräten oder in den unterschiedlichen

Gymnastikgruppen seine

Muskelkraft und Koordination

stärken möchte.

„Wir erstellen gemeinsam mit dem

Kunden einen individuellen Trainingsplan

und holen ihn genau da

ab, wo er gerade körperlich steht

und welches Ziel er erreichen will.

Hier ist jeder willkommen – egal ob

Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen

oder ambitionierte

Freizeitsportler“, berichtet Mitarbeiterin

Mandy Fikus über den Einstieg

in das Training.

Durch eine Mitgliedschaft im Rehasportverein

können die Teilnehmenden

gezielt und individuell trainieren.

Dabei werden sie ausschließlich

durch qualifizierte Trainerinnen

oder Trainer betreut. „Die Leute

Das Trainerteam von links: Mandy Fikus, Laura Nagler, Monika Kiefersauer,

Michaela Fischl

schätzen auch die vielen sozialen

Kontakte, die im Laufe der Zeit entstehen.

Man trainiert hier mit Menschen,

die ähnliche Beweggründe für

den Sport haben, wie man selbst –

das verbindet.“ ➳

Nach dem heißen Sommer kommt jetzt der kuschelige Herbst/Winter.

Endlich wieder Zeit, es sich zuhause mit Familie und Freunden gemütlich

zu machen.

Die passenden Accessoires und schöne Geschenkideen sowie wundervolle

Adventskränze und Weihnachtsgestecke finden Sie im VergissMein-

Nicht im Herzen von Dietramszell.

Mit viel Herz und Liebe für’s Detail werden tolle Sträuße, Hochzeitsschmuck

und Trauerkränze sowie Gestecke für sie angefertigt.

Auf sie warten die feinen Eybel Pralinen, Allgäuer Heilkräuterkerzen, Blütenessenzen,

Tücher, viele Geschenkideen für jedermann und natürlich

eine große Auswahl an frischen Blumen.

Lassen sie sich von Inhaberin Petra Illner und ihrem Team verzaubern und

nehmen sie beim Stöbern und schauen eine kleine Auszeit vom Alltag.

Inhaberin Petra Illner

Münchner Str. II, 83623 Dietramszell

Tel. 08027/1036

Öffnungszeiten:

Montag 8.30 – 12.30 Uhr Nachmittag geschlossen

Di/Do/Fr 8.30 – 12.30 Uhr und 14.00 – 18.00 Uhr

Mittwoch geschlossen

Sa., 8.30 – 12.30 Uhr Nachmittag geschlossen

In dringenden Fällen nach Vereinbarung

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PORTRÄT Rehasportverein Bad Tölz

Viele Besucher kommen zunächst

mit einem Rezept vom Arzt für eine

Reha-Gymnastik. Dieses kann hier

dann in einer passenden Gruppe,

wie etwa bei der Wirbelsäulen-Gymnastik

ohne Mehrkosten für den Patienten

eingelöst werden. „Für eine

nachhaltige Wirkung empfehlen wir

mindestens zwei Trainingseinheiten

pro Woche. Ideal ist eine Kombination

aus Gymnastik in der Gruppe

und als Vereinsmitglied mit einem

gezieltem Training an den Geräten“,

so Fikus.

Mit Herzblut und Gemeinschaft

zum Erfolg

Wer sich bewegt, bewegt mehr als

nur seinen Körper – er gewinnt

Lebensfreude, Stärke und Gemeinschaft.

Der erste Schritt mag klein

sein, doch er öffnet die Tür zu einem

gesünderen, aktiveren Leben.

Jeder kann während der Öffnungszeiten

„Fit & vital im Isarwinkel“

im Rehasportverein Bad Tölz vorbeischauen

oder telefonisch einen

persönlichen Termin vereinbaren.

Man kann sich so unverbindlich

von der herzlichen Atmosphäre und

der kompetenten Betreuung vor Ort

überzeugen. Viele Ärztinnen und

Ärzte befürworten diesen Schritt

zudem ausdrücklich – also einfach

auch hier nachfragen und den Start

in ein äußerlich wie innerlich gestärkteres

Leben wagen.

Den Verein gibt es seit 2012. Während

der Corona-Zeit geriet er finanziell

ins Schlingern. Doch dank eines

neuen Vorstandes und vor allem

dank des engagierten Teams ist der

Rehasportverein wieder auf einem

sehr guten Kurs. Das Angebot von

„Fit & vital im Isarwinkel“ im Rehasportverein

Bad Tölz dient in erster

Linie der Gesundheitsförderung

der derzeit rund 270 Mitglieder.

„Wir stecken hier sehr viel Herzblut

hinein und legen großen Wert auf

die persönliche Betreuung“, erklärt

Fikus den Erfolg des Vereins.

Einfach vorbeikommen und

den ersten Schritt wagen

fit & vital im Isarwinkel by

Rehasport Bad Tölz e.V.

Marktstraße 34 – 3. OG (Aufzug

vorhanden)

83646 Bad Tölz

Tel. 08041 · 7996644

info@rehasport-badtoelz.de

www.rehasport-badtoelz.de

54


Starkes Team

für Ihr Sehen und Hören

Tölzer Optik & Akustik

Marktstraße 59

(Eingang Hindenburgstraße)

83646 Bad Tölz

Tel. 08041 · 3201

info@toelzer-optik-akustik.de

Lenggrieser Optik & Akustik

Bahnhofstraße 17

83661 Lenggries

Tel. 08042 · 4020

info@lenggrieser-optik-akustik.de


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PORTRÄT Touristinformation Bad Tölz

Zwischen

Maronenduft und

Lüftlmalerei

Bilder: Dietmar Denger

Öffnungszeiten: 28.11.–23.12.2025 täglich von 11–19 Uhr und

24.12.2025 von 10–14 Uhr, Informationen: www.bad-toelz.de/christkindlmarkt

Erleben Sie vom 28. November

bis 22. Dezember das Herz von

Bad Tölz: zauberhafte Holzstände,

festliche Lichter und den Duft von

Glühwein, gebrannten Maroni und

heißem Kakao. Der Markt verwandelt

die historische Marktstraße in

eine gemütliche Winterwelt. Lokale

Künstlerinnen und Künstler sorgen

mit Musik an den Wochenenden für

urige Weihnachtsstimmung. In den

Markthütten bieten Kunsthandwerker

einiges an Schnitzwerk, handgemachte

Kerzen sowie Schönes für

den Christbaum oder zum Verschenken

an. Natürlich kommt das leibliche

Wohl auch nicht zu kurz – ob

süß oder herzhaft, es ist sicherlich

für jeden Geschmack etwas dabei.

Der Adventszauber wird durch eine

Krippenausstellung in den Schaufenstern

vieler Tölzer Geschäfte und

einer romantischen Weihnachtsbeleuchtung

bereichert. Winterliche

Kutschfahrten, am 05.12. kommt

der Nikolaus zu Besuch, am 06.12.

zaubert der Eis-Bildhauer nachmittags

eine einzigartige Skulptur aus

einem funkelnden Eisblock und

auch der beliebte Krampuslauf am

13.12. sorgen für Abwechslung. Für

die kleinen Besucher dreht sich vor

dem Marienbrunnen das Karussell.

Genießen Sie die vorweihnachtliche

Stimmung in Bad Tölz und lassen

Sie sich vom Charme des Isarstädtchens

verzaubern.

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TÖLZER

CHRIST

KINDL

MARKT

28.11. – 23.12.2025

täglich von 11 – 19 Uhr

24.12.2025

von 10 – 14 Uhr

in der Marktstraße

Stadt Bad Tölz

Referat für Tourismus und Kultur

Max-Höfler-Platz 1 I 83646 Bad Tölz

Tel. 08041 7867-0

info@bad-toelz.de I bad-toelz.de


Feuer, Wärme, Emotionen

Ofenbaumeister Josef Waldherr

aus Wackersberg - „Der Feuerraum“

Lodernde Flammen, knisterndes Feuer. Ein Ofen bringt nicht nur wohlige Wärme,

sondern auch Geborgenheit, Gefühl und ein stilvolles Ambiente in Ihr Zuhause.

Seit 15 Jahren verwirklicht Ofenbaumeister Josef Waldherr aus Wackersberg

individuelle Ofenträume.

Ob traditioneller Kachelofen, moderner Kamin mit großem Glasanteil, offener

Kamin oder klassischer Holzherd – das Team von „Der Feuerraum“ setzt Ihre

Wunschvorstellungen in die Wirklichkeit um. Jeder Waldherr-Ofen ist ein Unikat

und Ausdruck von funktionaler Qualität und optischer Exklusivität. Alles

geschieht in präziser Abstimmung auf die Proportionen, Architektur und Einrichtung

der Räume. Nur so kann das perfekte Raumklima für Ihre Wohlfühloase

geschaffen werden.

Maximale Effizienz bei Minimierung des Brennholzbedarfs

Das Angebotsspektrum des Isarwinkler Unternehmens umfasst neben dem Designen

und Einbauen von neuen Öfen freilich auch die Instandsetzung, Reparatur

und Modernisierung von bestehenden Heizanlagen. Gemäß der Bundesemissionsschutzverordnung

kann man so eine hohe Effizienz bei gleichzeitiger

Verringerung der Feinstaubbelastung garantieren. Langfristig schont das den

Geldbeutel des Ofenbetreibers und schützt unsere wertvolle Umwelt.


Überdies baut Josef Waldherr auch Gaskamine sowie moderne wasserführende

Ofenanlagen ein. Bei einer Anlage mit Wasserführung wird die Wärme in Kombination

mit einer Solaranlage gespeichert und über eine Fußbodenheizung an

die Wohnräume abgegeben.

Vom bäuerlichen Kachelofen bis zur luxuriösen

Sonderanfertigung

Mit Leidenschaft zum Handwerk, jahrelanger Expertise und viel Liebe zum

Detail. So begleitet der Ofenbaumeister seine Kunden von der Planung der

bestmöglichen Heizvariante über die Ausarbeitung eines maßgeschneiderten

Designs bis zum Einbau und Anheizen der Anlage.

Sei der Kundenwunsch ein kleiner behaglicher Schwedenofen, ein modernes

Heizsystem oder eine luxuriöse Spezialanfertigung: Josef Waldherr bringt die

Emotion „Feuer“ auch gerne in Ihr Zuhause. Individuell, zuverlässig, schnell

und fair. Anruf genügt.

Ofenbaumeisterbetrieb

Josef Waldherr

Am Sauersberg 132

83646 Wackersberg

Tel. 0151 / 15429799

info@der-feuerraum.de

www.der-feuerraum.de


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PORTRÄT Biotop Hofpunkt Lenggries

10 Jahre Biotop Oberland

Aus einer Vision wird gelebte Realität

Bilder: Biotop Oberland

Lenggries / Steinbach – Inmitten

des idyllischen Isartals, nahe der

kleinen Steinbachbrücke, liegt das

2015 gegründete Biotop Oberland.

Zwei Hektar Freiland, sechs Gewächshäuser,

eine Obstwiese mit

150 Bäumen: Hier wird seit einem

Jahrzehnt Landwirtschaft neu gedacht

– gemeinschaftlich, ökologisch,

regional.

Bei der Ernte

Die Anfänge:

Eine Idee beginnt zu keimen

Sebastian Girmann, der nach seinem

Gartenbau-Studium in einer regionalen

Gärtnerei arbeitete, erinnert

sich zurück: „Ich bemerkte mit der

Zeit, wie mich die enorme Lebensmittelverschwendung

immer mehr

störte, die aufgrund der Marktnormen

entstanden ist und sich nur an

bestimmten Gemüseformen orientiert,

damit sie nicht durchs Raster

fallen. Den Preis zahlen sowohl die

Ökologie als auch die völlig unterbezahlten

Arbeiter im Bereich der

Landwirtschaft, welche zu unterirdischen

Arbeitsbedingungen Lebensmittel

produzieren, die viel zu billig

verkauft werden.“

Auf der Suche nach einer Lösung

gegen das Abtriften in eine „ökologische

und soziale Sackgasse“ fand

Girmann sich im Konzept der Solidarischen

Landwirtschaft (Solawi)

wieder: „Bei diesem Modell schafft

man eine gewisse Unabhängigkeit

von der Marktwirtschaft und kreiert

eigene Werte innerhalb einer

Gemeinschaft von Abnehmern.“

Klar war: Allein geht’s nicht. So

kam Nick Fischer, ein langjähriger

Freund, ins Spiel: „Ich kam als Quereinsteiger

eigentlich aus den Richtungen

Geoinformatik, Event- und

Projektmanagement, bis sich bei mir

die Sinnfrage immer mehr auftat.“

60


Einen Winter, viele Treffen, Überlegungen

und ein ausgeklügeltes

Konzept später ging es los. Nach

nur zwölf Monaten hatte das junge,

damals noch fünfköpfige Team bereits

100 Haushalte an Bord, welche

ihre Überzeugungen teilten und sich

leicht von der Idee begeistern ließen.

2018 nahm die Vision mit der

Gründung einer gemeinschaftlichen

Gärtnerei erste konkrete Formen

an. Heute zählt die Genossenschaft

knapp 800 Mitglieder, darunter ca.

250 Fördermitglieder.

„Die gelebte Vision einer auf Fairness

und Gemeinschaftlichkeit

basierenden Versorgungsstruktur

bedeutet für uns in der Umsetzung:

Eigenverantwortung, flache Strukturen

und gemeinschaftliche Entscheidungen“,

so Girmann. Fischer

ist überzeugt: „Die Menschen müssen

wieder verstehen, dass Landwirtschaft

nicht perfekt, planbar

oder grenzenlos verfügbar ist.“ Wetterextreme

wie Hagel, Dürreperioden

oder Hitzerekorde fordern das

Team jedes Jahr aufs Neue. „Aber

genau deshalb braucht es gemeinschaftsgetragene

Landwirtschaft.

Risiken werden geteilt, Verantwortung

auch“, betont Girmann.

Nick Fischer

Ein Kernstück ist die von rund 450

Genoss:innen bezogene wöchentliche

Gemüsekiste. Sie enthält, was

Saison und Witterung hergeben.

Auch ein erstmaliges Experiment

mit grünem Spargel und Honigmelonen

zeigt: Im Oberland gedeiht

mehr, als viele glauben. 2022 kam

eine große Obstwiese hinzu – regionales

Bio-Obst sei rar, so Girmann.

Neben der Gärtnerei betreibt das

Team seit 2022 zusätzlich den

Biotop-Hofpunkt, einen kleinen

Selbstbedienungsladen, auch für

Nicht-Mitglieder, mit rund 500 regionalen

Produkten. „So bündeln

wir Angebote aus der Region und

ermöglichen faire Preise für Erzeuger

und Käufer“, sagt Fischer.

Mut zur Veränderung –

Raum für Visionen

Sebastian Girmann

Die Gemüsekiste:

Schätze aus der Region

Ein wachsender Bildungsbereich

bringt Kindern, Jugendlichen und

Erwachsenen die Landwirtschaft

näher. „Kinder sollen verstehen, wo

Lebensmittel herkommen, aber auch

was nachhaltige Landwirtschaft bedeutet

– und warum es mehr braucht

als nur den schnellen Griff ins Supermarktregal“,

so Girmann. Fischer

ist überzeugt: „Die Landwirtschaft

und unsere Gesellschaft stehen vor

großen Veränderungen. Von politischer

Seite kommen keine Lösungen,

wir Bürgerinnen und Bürger müssen

jetzt Verantwortung übernehmen,

Wirtschaftssysteme und Lebenskonzepte

neu denken und den Wandel

selbst gestalten – gemeinschaftlich,

nachhaltig und regional.“ ➳

61


PORTRÄT Biotop Hofpunkt Lenggries

Girmann und Fischer freuen sich,

nur kurze Zeit später bereits verkünden

zu dürfen: „Im Frühjahr 2026

wird der Film im alten Capitol-Kino

in Bad Tölz gezeigt!“

Bei einer Führung gibt es viel zu lernen und staunen

Die Mission der beiden Gründer:

Positive Visionen in die Welt bringen,

Orte schaffen für Zusammenkunft,

gemeinsame Verantwortung

und Gestaltung. „Es geht nicht nur

um Verzicht, sondern darum, Dinge

neu zu denken und zu entdecken“, so

Fischer.

Biotop goes Kino!

Ein besonderes Highlight: Der Kreativschaffende

Markus Brandl begleitete

das gesamte Team über ein Jahr

und erstellte aus den Aufnahmen

einen Portraitfilm der ganz besonderen

Art. Die Filmpremiere fand

unter Mitgliedern und Freunden des

Die wöchentliche Gemüsekiste

Biotop Lenggries im Rahmen des

10-jährigen Jubiläums im Sommer

statt. Die Szenen über Geschichte

und Menschen des Biotop Oberland

– echt, unzensiert und tief menschlich

– bewegten die 300 Besucher:innen

spürbar.

Zwischen Isarauen, Bergen und blühenden

Wiesen wächst seit 10 Jahren

mehr als nur Gemüse. Am Biotop

Oberland entstehen regionale

Kreisläufe, Verantwortung, Wertschätzung

und nachhaltige Gemeinschaft.

Wer das Biotop Oberland

kennenlernen möchte – als Mitglied,

Helfer oder neugieriger Besucher –

ist herzlich eingeladen: „Wir freuen

uns über alle, die Lust auf gute

Lebensmittel und echte Gemeinschaftlichkeit

haben!“, so Girmann.

Text: Sandra Schinnagl

Informationen, u.a. zu aktuellen

Veranstaltungen:

www.biotop-oberland.de

info@biotop-oberland.de

www.hofpunkt.de

Bilder: Biotop Oberland

Kinder-Mitmachaktion

Hofpunkt Standort:

Einfahrt Obergrieser Straße in

83661 Lenggries

62


oberlandbank.de/20000mitglieder

20.000 Mitglieder –

Wir sagen DANKE!

Jetzt Mitglied

werden und

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Wir feiern 20.000 Mitglieder!

Ein starkes Zeichen für Vertrauen,

Nähe und regionale Verbundenheit.

Werden auch Sie Mitglied und profitieren

Sie von vielen Vorteilen. Als Dankeschön

verlosen wir unter allen Mitgliedern insgesamt

6 Goldbarren (5 Gramm) im Wert von je ca. 500

Euro.


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PORTRÄT Schadenzentrum Oberland

Das Team des Schadenzentrums

Oberland: v.l. Alexander Neubert,

Klaus von Streit, Josef Wörner

und Werner Neubert

Bilder (2): Georg Ostermaier

Unterstützung im Schadensfall

Schadenzentrum Oberland

Ein unachtsamer Moment und

schon ist es passiert: ein Autounfall.

Auch wenn es glimpflich ausgeht

und niemand verletzt wurde, ist ein

Crash oft mit hohen Kosten und jeder

Menge Papierkram verbunden.

Unterstützung im Schadensfall bietet

das Kfz-Sachverständigenbüro

von Streit/Neubert und Kollegen

vom Schadenzentrum Oberland in

Bad Heilbrunn. Im gesamten Oberland

bietet das renommierte Unternehmen

seinen Kunden schon seit

über 40 Jahren umfassende Dienstleistungen

rund um das Kraftfahrzeug

– stets mit Sympathie, Feingefühl

und fundiertem Sachverstand.

Der Schwerpunkt des Kfz-Sachverständigenbüros

liegt auf der

Erstellung von Unfall- und Schadengutachten

sowie technischen Beweissicherungen.

Nach einem Unfall

ist man als Geschädigter beweispflichtig.

Dem Geschädigten steht

es grundsätzlich frei, einen Sachverständigen

seiner Wahl zur Beweissicherung

und Feststellung von Schadenumfang

und Schadenhöhe zu

beauftragen. Aus diesem Grund ist

es ratsam, in jedem Fall einen qualifizierten,

unabhängigen Sachverständigen

hinzuzuziehen. Als langjähriges

Mitglied im Bundesverband

der freiberuflichen Sachverständigen

für das Kraftfahrzeugwesen e.V.

(BVSK) steht das Schadenzentrum

Oberland für professionelle und objektive

Kfz-Gutachten.

Sorgfalt und Präzision sind

entscheidend

Bei der Begutachtung ist eine präzise

und sorgfältige Beurteilung

des Fahrzeugschadens entscheidend.

Mit hoher Fachkompetenz ermittelt

das Schadenteam des Sachverständigenbüros

objektiv, qualifiziert,

neutral und unabhängig, umfassend

und unter Berücksichtigung der aktuellen

Rechtsprechung im Rahmen

64


der Beweissicherung die Kosten für

die Reparatur des Fahrzeuges. Weiterhin

wird zu allen für die Regulierung

relevanten Werte wie Wiederbeschaffungswert,

Wertminderung,

Wertverbesserung, Reparaturdauer,

Wiederbeschaffungsdauer, Restwert,

Nutzungsausfall sowie Mietwagengruppe

Stellung genommen.

Die Kosten für den Kfz-Sachverständigen

gehören nach herrschender

Rechtsprechung zum Schaden und

können daher beim Haftpflichtschaden

geltend gemacht werden, sofern

es sich nicht ersichtlich um einen Bagatellschaden

handelt.

Die Experten des Sachverständigenbüros

begutachten präzise und

objektiv im Schadensfall

Deshalb ist die Einschaltung eines

Sachverständigen persönlicher

Wahl immens wichtig. Versicherungen

sind grundsätzlich nicht

berechtigt, einen qualifizierten

Sachverständigen abzulehnen. Ein

unabhängiges Kfz-Gutachten stellt

sicher, dass der Schaden objektiv

und vollständig erfasst wird. Besonders

bei einem unverschuldeten

Unfall ist ein Gutachten erforderlich,

um Ansprüche gegenüber der

Versicherung durchzusetzen. Gut

zu wissen: Die Kosten für ein Gutachten

bei einem unverschuldeten

Unfall übernimmt in der Regel die

gegnerische Versicherung. Wurde

der Unfall selbst verschuldet oder

Bild: Simon Soukup

Der neue Firmensitz im Gewerbepark Bad Heilbrunn

bei einem Kaskofall, sollte vorher

mit der Versicherung eine Kostenerstattung

abgeklärt werden. Darüber

hinaus erstellt das Sachverständigenbüro

von Streit/Neubert

auch Fahrzeugbewertungen und

Prüfgutachten für Leasingrücknahmen.

Als Classic-Data-Bewertungspartner

sind die erfahrenen

Mitarbeiter die richtigen Ansprechpartner

für Oldtimergutachten. Bei

der Bewertung von Oldtimern deckt

das Spektrum des Angebots von der

Typenprüfung bis hin zur ausführlichen

Fahrzeugbewertung eine breite

Palette an Dienstleistungen ab. Alle

Bewertungen erfolgen nach dem

bewährten Classic-Data-System.

Dabei wird stets das so genannte

„Vier-Augen-Prinzip“ mit klarer

Aufgabentrennung angewendet.

Neuer Firmensitz in

Bad Heilbrunn

Als Klaus von Streit das Büro 1984

in Garmisch-Partenkirchen gründete,

legte er damit den Grundstein

für eine über 40-jährige Erfolgsgeschichte.

Sein Unternehmen erweist

sich bis heute als zuverlässiger und

vertrauenswürdiger Partner für Kfz-

Gutachten. Im Jahr 1990 wurde ein

weiteres Büro in Penzberg eröffnet,

das ab 1995 als Hauptsitz diente.

Seit 2005 leitet Werner Neubert das

Unternehmen und führt die Tradition

der kompetenten und persönlichen

Beratung fort. 2024 verlegte

der Betrieb seinen Hauptsitz nach

Bad Heilbrunn. Dort steht nun eine

moderne Prüfhalle zur Verfügung,

die noch umfassendere Dienstleistungen

ermöglicht. Als regionaler

Dienstleister mit langer Tradition

steht das gesamte Team seinen

Kunden in allen Schadenfragen mit

Engagement und Kompetenz zur

Seite. kf

Schadenzentrum Oberland

Kfz-Sachverständigenbüro von

Streit/Neubert und Kollegen

Gewerbepark 31

83670 Bad Heilbrunn

Tel. 08046 · 18 77 80

www.sv-streit.de

65


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PORTRÄT Spenglerei Martin Wasensteiner

Mit Herz und Hand

fürs Blech

Bilder: Spenglerei Wasensteiner

66


20 Jahre Spenglerei Martin Wasensteiner

Was 2005 als Ein-Mann-Betrieb

mit tatkräftigem Engagement begann,

ist heute eine feste Größe als

Meisterbetrieb im Isarwinkel sowie

ein bewährter Ausbilder und Arbeitgeber

für Menschen aus der Region.

Seit 20 Jahren steht die Spenglerei

Martin Wasensteiner aus Hohenwiesen

für Qualität, Kompetenz,

Verlässlichkeit, Kollegialität und

echtes Handwerk mit Herz.

Mittlerweile ist der Betrieb eine

der größten Spenglereien im Landkreis

und zeichnet sich vor allem

durch sein breites Spektrum von

Blech- und Abdichtungsarbeiten

aller Art aus. Egal, ob es sich um

große Dachflächen auf Gewerbehallen,

landwirtschaftliche Gebäude,

Dächer für Almhütten, Kaminabdeckungen,

Dachrinnen oder Abdichtungen

von Keller bis zum Dach

handelt – bei Martin Wasensteiner

bekommt man alles aus einer Hand:

von der Beratung über die Planung

bis hin zur Umsetzung, unterstützt

von einem motivierten Team und

modernster Technik.

Ausbildung mit Zukunft –

Handwerk, das begeistert

Vor allem Altbauten wirken mit einem Blechdach besonders edel

Neun Mitarbeiter gehören zur

Mannschaft und ein besonderes Augenmerk

legt der 39-Jährige auf die

Ausbildung künftiger Spenglergesellen.

„Wir haben bisher neun Lehrlinge

und mehrere Quereinsteiger ausgebildet.

Nahezu alle schlossen ihre

Abschlussprüfung mit hervor- ➳

67


PORTRÄT Spenglerei Martin Wasensteiner

Bilder: Spenglerei Wasensteiner

Das junge, tatkräftige Team freut sich auf Verstärkung durch einen Auszubildenden oder eine erfahrene Fachkraft

ragenden Leistungen ab“, berichtet

Wasensteiner stolz. Ihm ist wichtig,

dass die Auszubildenden alle Facetten

der klassischen Spenglerarbeit

kennenlernen und möglichst viele

Erfahrungen während der Lehrzeit

sammeln.

„In erster Linie sollen sie Freude

am Handwerk und an der Arbeit an

der frischen Luft haben. Durch die

Technisierung und verbesserten Sicherheitsstandards

ist der Beruf bei

weitem nicht mehr so anstrengend

und gefährlich, wie er früher einmal

war. Heute sind räumliches Vorstellungsvermögen

und technisches Verständnis

gefragt, denn es wird viel

mit Maschinen und CNC-Technik

gearbeitet.“

In der dreieinhalbjährigen Ausbildungszeit

dürfen sich die jungen

Menschen also nicht nur auf Wertschätzung,

Abwechslung und ein

junges Team freuen, sondern auch

auf die Sicherheit, dass der Beruf des

Spenglers Zukunft hat. Die Vergütung

als fertiger Geselle ist anderen

Baugewerken keinesfalls unterlegen

und mit diversen zusätzlichen finanziellen

sowie materiellen Anreizen

durch den Betrieb wird die Attraktivität

noch weiter erhöht.

Qualität,

die Bestand hat

„Uns geht es wie vielen Handwerksbetrieben

– wir sehen uns auch für

die Zukunft krisensicher aufgestellt.

Es gibt immer viel zu tun, und wir

Profis vom Bau sind gefragter denn

je“, so Wasensteiner. Auch der

Werkstoff selbst erlebt derzeit eine

Renaissance: Aluminium, Edelstahl

und Co. finden sich nicht mehr nur

auf gewerblichen Gebäuden, sondern

zunehmend auch auf privaten

Dächern und Fassaden. Sie bieten

langfristigen Schutz vor Umwelt-

68


Wasensteiner kooperiert bei Neubauten

und Sanierungen eng mit

einheimischen Handwerksfirmen.

Seine Mannschaft ist überwiegend

zwischen Walchensee und Schliersee

auf Baustellen im Einsatz – mal nur

für einen Tag, mal über mehrere Wochen,

je nach Projektumfang. Aufgrund

der guten Auftragslage sucht

die Spenglerei aktuell interessierte

Jugendliche für eine Schnupperlehre

oder einen Ausbildungsplatz und

ab 2026 auch erfahrene Fachkräfte.

Bewerbungen sind jederzeit, auch telefonisch,

willkommen.

Hält auch auf Almen eine Ewigkeit: Die Blechbedachung aus der Hand der

Spenglerei Wasensteiner

Handwerk mit

Herz und Zukunft

Martin Wasensteiner steht stellvertretend

für viele engagierte Handwerker,

die mit Leidenschaft, Verantwortung

und Weitblick ihren

Beruf leben. Sein Betrieb zeigt, dass

sich Tradition und moderne Technik

hervorragend verbinden lassen.

Wer hier arbeitet erlebt, dass echtes

Handwerk nicht nur solide, sondern

auch zukunftsorientiert ist –

und dass man mit Können, Teamgeist

und Begeisterung viel bewegen

kann. mg

einflüssen ohne groß gewartet oder

regelmäßig instand gesetzt werden

zu müssen.

Auf den ersten Blick erscheint eine

Investition in ein Blechdach kostenintensiver,

doch bei genauer

Betrachtung amortisiert sich die

Summe langfristig. „Ein Dach oder

eine Fassade aus Aluminium, Kupfer

oder Edelstahl hält den immer häufiger

werdenden Schadensereignissen

wie Sturm und Hagel enorm stand.

Wir sprechen von einer durchschnittlichen

Lebensdauer von weit

über 50 Jahren“, erklärt der Meister.

69


BAD TÖLZ IM ADVENT:

Ein Ort, an dem Einkaufen

zum Erlebnis wird und

Weihnachten sein echtes

Gesicht zeigt – herzlich,

regional, unverwechselbar.


Weihnachten

in Tölz – so fühlt

sich Heimat an

Bummeln, genießen, schenken – mitten im Lichterglanz

Wenn der Duft von Zimt und Mandeln durch

die Marktstraße zieht und die Lichter über

den Dächern funkeln, zeigt sich Bad Tölz

von seiner schönsten Seite. Die historische

Altstadt verwandelt sich im Advent in ein

winterliches Märchen – voller Glanz, Genuss

und besonderer Geschenke.

Beim gemütlichen Bummeln durch die festlich

geschmückte Innenstadt warten kleine,

oft inhabergeführte Läden mit liebevoll

ausgewählten Produkten: Mode, Schmuck,

Bücher, Spielwaren oder feine Handwerkskunst

– hier steckt Herzblut in jedem Detail.

Ein Highlight ist der Tölzer Christkindlmarkt,

dessen Lichtermeer und weihnachtliche

Klänge die Stadt in festliche Stimmung

tauchen. Zwischen Glühweinduft und handgemachten

Kostbarkeiten wird das Einkaufen

zum Erlebnis aller Sinne.

DAS PERFEKTE GESCHENK

Der Tölzer – Die Wertkarte.

Sie steht für Heimatliebe und Vielfalt: Rund

100 Geschäfte und Einrichtungen akzeptieren

sie – von Mode über Feinkost bis hin

zu Wohlfühlmomenten. Einfach schenken,

regional unterstützen und Freude bereiten.

Stadt Bad Tölz I Wirtschaftsförderung I Am Schloßplatz 1 I 83646 Bad Tölz I Tel. 08041 504-131 I stadt.bad-toelz.de


ISARWINKLER Rätselraten für Kinder

Kreuzworträtsel

Die richtige Lösung sendet

bitte per E-Mail an:

info@disarwinkler.de

oder per Post an:

CS Medienberatung und Verlag

d’Isarwinkler

Sperberstraße 8a

83661 Lenggries

Einsendeschluss:

06.03.2026

1. Ich habe einen Ball und ein

Netz, aber ich bin kein Volleyball

2. Ich bin ein Anstoss und klinge wie

der Spitzname von Michael Herbig

3. Skier und Stöcke aber kein

Alpin Ski

ISAR

KINOCENTER

4. Ich begeistere die ganze Welt und

brauche dafür nur einen Ball

5. 1 Ball, Stöcke und jede Menge

Pferde

Zum

gwinna gibtʼs:

3 Kinogutscheine im

Wert von je 20,- € für

das Isar Kinocenter

Wolf in Bad Tölz

Lösung aus der Nr. 29:

SCHLAUFKOPF

Gewinner:

Laurin Müller, Linden

Annette Riesch, Lenggries

72


5

11

12

2

1

14

4 3

1. Ic

2. Ic

Herb

3. S

4. Ic

5. 1

3

3

5

11

12

4

1

14

2

4 3

2 10 5

1. Ich habe einen Ball und ein Netz, aber ich bin

2. Ich bin ein Anstoss und klinge wie der Spietzn

Herbig

3. Skier und Stöcke aber kein Alpin Ski

4. Ich begeistere die ganze Welt und brauche da

5. 1 Ball, Stöcke und jede Menge Pferde

E 2 3 4 5 E D E

4

Lösung:

Erstellt mit XWords - dem kostenlosen Online-Kreuzw

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2 10 5

E 2 3 4 5 E D E R 10 11 12 R 14

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Bilder: iStock

73


PORTRÄT Bo Starker

Bo Starker

Die Geschichte von Bo, Mumpelmoff und anderen Wundern

Text: Michaela Linke Bilder: Bo Starker

Nun ist uns bekannt, dass sich

auch einige Kinder unter den Lesern

von d’Isarwinkler befinden. Jene

treuen Gefährten, die noch gehörig

staunen können, wie selbstverständlich

in Tagträumen versinken und

für die es nicht die geringste Rolle

spielt, wo eine gute Geschichte im

echten Leben anfängt und in einem

anderen aufhört. Gerade euch (aber

auch den im Herzen junggebliebenen

Erwachsenen) möchte ich von

Bo erzählen. Wobei Bo eigentlich ihr

Spitzname ist und Borsti ihr wirklicher

Name, aber das nur so nebenbei.

Bo ist an einem wundersamen

Ort namens Feldschlösschen (tatsächlich!)

in der Nähe der großen

Stadt Dresden aufgewachsen. Ihr

müsst wissen, dass Bo’s Eltern ihre

kleine Tochter aus ganzem Herzen

herbeigesehnt haben. Wie es sich für

eine hohe Ankunft in Feldschlösschen

gehörte, wurde Bo bei ihrer

Geburt „prinzessinnen-gebührend“

empfangen. Seelig über ihre Ankunft

hielten Bo’s Eltern das kleine

Menschlein staunend in ihren

Armen und weil dieser Augenblick

erfüllt von unbeschreiblicher Magie

war, beschloss Bo’s wunderlicher

wunderbarer Vater seiner Tochter

so viel von den besagten Wundern

dieser Welt zu zeigen, wie es ihm

möglich war. Bo selbst war seit jeher

eine Träumerin und fühlte sich in

dem Antikladen ihres Vaters unter

all den sonderbar seltsamen Dingen

pudelwohl. Es störte sie nicht im

Geringsten, dass sie dabei die meiste

Zeit auf staubigen Dachböden oder

auf Trödelmärkten verbrachte. Im

Gegenteil. So ergab es sich, dass

die feine Gesellschaft der alten Ölgemälde

an den Wänden mit Bo zu

reden begann und ausgediente, sperrige

Möbelstücke merkwürdige Geschichten

von all den Häusern, die

sie zuvor bewohnt hatten, erzählten.

Bo’s Vater forderte Bo heraus,

ganz genau zuzuhören und diese

Verbindungen wertzuschätzen. Das

sei wichtig, um ihre Schönheit zu erkennen,

meinte er überzeugt.

Die Liebe zur Kunst

Seit sie denken kann, liebte Bo es

zu malen und zu zeichnen. Dadurch

war es ihr möglich all die bemerkenswerten

Ereignisse, die ihr tagtäglich

74


widerfuhren, sichtbar werden zu

lassen. Bo’s Eltern waren sich einig,

dass diese Eigenschaft wesentlich

bedeutsamer war, als gut rechnen

zu können. Damals wusste Bo noch

nicht, dass sie zu einem späteren

Zeitpunkt Prof. Dr. Unger von der

Technischen Universität in Dresden

begegnen sollte. Er half Bo dabei,

dass ihr Talent weiterwachsen konnte

und lehrte sie alles über die tiefe

Kunst der Magie der Farben. Seit

sich Bo erinnern konnte, wurde in

ihrem Zuhause gemalt, gedrechselt,

gebastelt und Geschichten erzählt.

Sie verbrachte viel Zeit im Wald

& in der Natur und freundete sich

mit einer Vielzahl tierischer Artgenossen

an. Gleichzeitig konnte jedermann,

der einen Rat brauchte in

Bo’s Haus vorbeischauen. Ihr Papa

hatte stets ein offenes Ohr und ein

paar hilfreiche oder tröstende Worte,

für den, der danach suchte. Bo

hätte sich wahrlich kein schöneres

Mumpelmoff & Bo zusammen mit

Rufus Beck auf der Frankfurter

Buchmesse

und freieres Leben, als das im

märchenhaften Feldschlösschen

vorstellen können!

Von der Liebe, die blieb und

den Wundern, die kamen

Als Bo 21 Jahre alt war, verstarb

ihr geliebter Papa mit 55 Jahren unerwartet

und es gab nichts, was ihn

hätte zurückhalten können. Bo war

fassungslos und unendlich traurig.

Es schien, als ob die Zeit im Zauberschlösschen

stillstand. Als würde

sich die Welt draußen einfach weiterdrehen

und gar nichts mitbekommen

von dem tiefen Schmerz und

all der Trauer, welche die Familie

plötzlich umhüllte. Doch die Liebe

blieb und hin und wieder braucht es

dann einfach ein Wunder. An einem

Tag, an dem die Sonne überhaupt

nicht scheinen wollte und es sich

in Bo’s Herzen schwer und dunkel

anfühlte, saß sie alleine und äußerst

verzweifelt in einem Strandkorb an

der Ostsee. Ein aufmerksamer Herr,

namens Michael fragte, ob er helfen

könne. Die überraschte Bo schüttelte

nur den Kopf. Der freundliche

Unbekannte gab Bo sicherheitshalber

eine Karte, auf der seine Telefonnummer

stand. Bo bedankte sich

und bemerkte zu einem späteren

Zeitpunkt, dass der höfliche Fremde

ein Stück weiter in einem Strandkorb

mit der Nummer 17 saß. Es

regnete und alle Strandkörbe waren

ansonsten leer. Da die 17 für Bo

und ihren Papa eine bedeutungsvolle

Zahl war, verstand Bo es als

Zeichen. Um diese Geschichte kurz

zu halten: Bo hat doch angerufen

und das hat ihr Leben ziemlich auf

den Kopf gestellt. Sie entdeckte das

Malen wieder und versuchte sich

erstmal mit Leuchttürmen (später

entstanden dann all die prächtigen

Ausgedehnte Waldspaziergänge:

Die kleine Bo „Borsti“ mit ihrem

geliebten Papa

Portraits). Und ausgerechnet mit

den Leuchttürmen kam auch das

Licht zu Bo zurück.

Leni und Raphael

Überhaupt war und ist Bo gut darin

Wunder zu erkennen. Sonst ist es

wie mit Regenbögen, die man übersieht,

weil man es versäumt aus dem

Fenster zu schauen. Eins fügte sich

zum anderen und schließlich kamen

die zwei größten Wunder, Leni und

Raphael, in Bo’s Leben. Bo liebt ihre

Kinder heiß & innig und setzte alles

daran, ihnen ein Leben wie das

ihre in Feldschlösschen zu ermöglichen.

So kam es, dass ein uralter

Bauernhof in einem bayerischen Ort

namens Königsdorf nur darauf wartete,

die junge Familie willkommen

zu heißen. Bo renovierte, hämmerte,

malte, strich… so lange bis es nahezu

perfekt war. Die alten Erbstücke

aus dem Antikladen ihres Vaters zogen

mit drei Schafen, einem Mops,

zwei Katzen, Igeln, Siebenschläfern

und ein paar anderen liebenswerten

Lebewesen, die man in einem urigen

Bauernhof so vorfindet, gleich mit

ein. ➳

75


Der Tag an dem

Mumpelmoff kam

Jetzt weißt du einiges über Bo, aber

noch nichts über Mumpelmoff und

was überhaupt passieren musste,

damit er zu Bo kommen konnte. Ich

habe dir bereits von Leni und Raphael

erzählt. Raphael ist ein wahrhaft

besonderer, mit erstaunlicher

Weisheit gesegneter Junge und Leni

seine große, äußerst liebenswerte

und mutige Schwester. Sie liebt ihren

Bruder, wie es eben nur große

Schwestern können und beschützt

ihn, wann immer es erforderlich ist.

Als alle drei auf einem Spielplatz unterwegs

waren und Raphael andere

Kinder fragte, ob sie spielen möchten,

verneinten diese und meinten:

„Du kannst gar nicht richtig gehen.

Du bist doch behindert!“ (Raphael

hat eine leichte, einseitig Lähmung.)

Bo wurde es augenblicklich ganz

schwer um’s Herz. Den ganzen Tag

über zerbrach sie sich den Kopf, wie

sie Raphael das alles erklären konnte.

Als sie abends ihre Lieblingsstrickjacke

anziehen wollte, flog eine

kleine, braune Motte heraus. Dann

geschah das nächste Wunder, weil

PORTRÄT Bo Starker

Wunder oft passieren, wenn wir sie

am wenigsten erwarten. Im ersten

Moment war Bo sogar verärgert

über das winzige Mottenloch, das

sie entdeckte. Doch schon im nächsten

Augenblick erkannte Bo die

Schönheit dieses anmutigen Wesens,

wie es so im Abendlicht davonflatterte.

Es klingt wirklich unglaublich,

aber genau in diesem Moment

war auch die Geschichte von Mumpelmoff

zu Bo geflogen und noch

in der derselben, schlaflosen Nacht

schrieb Bo alles auf, was er ihr zu

erzählten hatte. Am nächsten Morgen

war die Geschichte fertig und

Bo wusste, dass sie sogleich eine

Antwort für Raphael hatte, warum

er keinen vermeintlichen Makel,

sondern in Wahrheit eine Superkraft

besaß.

Mumpelmoff darf

endlich fliegen

Es sind noch viele Jahre vergangen,

ehe aus dieser Idee ein ganzes Buch

werden sollte. Bo verbrachte unzählige

Stunden in ihrem Atelier und ihr

selbsternanntes „Paradiesunddas“

inspirierte sie dabei stets aufs Neue.

Einer glücklichen Fügung ist es zu

verdanken, dass eines schönen Tages

der bekannte Schauspieler und

Hörbuchautor Rufus Beck bei Bo zu

Hause vorbeikam. Als er von Mumpelmoff

hörte, sicherte er Bo zu, das

Hörbuch einzulesen. So erfuhr das

Universum davon und sorgte dafür,

dass Dr. Michael Fleissner vom Kosmos

Verlag zustimmte und Mumpelmoff

somit endlich fliegen durfte!

Bo war bereits im Schlafanzug und

hatte eine Gesichtsmaske aufgelegt,

als Dr. Fleissner ihr die erfreuliche

Nachricht über „Face-Time“ mitteile.

Bo war überüberglücklich!

Ich weiß es, denn ich habe es mit

eigenen Augen gesehen. Ich habe

Bo besucht und sie höchstpersönlich

treffen dürfen! Sie kam gerade

von der Frankfurter Buchmesse und

war ganz aufgeregt. Alle Bücher auf

der Messe waren ausverkauft (Bo

hätte so gerne noch Bücher für alle

gehabt) und wie versprochen las Rufus

Beck dort die ganze Geschichte

von Mumpelmoff vor. Es war eine

große Freude für mich, ihre zauberhaften,

selbstgebauten, bis an die

Decke ragenden Puppenhäuser und

das Mori-Haus bewundern zu dürfen

und vorsichtig und ein bisschen

ehrfürchtig mit meinen Fingerspitzen

über die Original-Bilder von

Mumpelmoff zu streichen. Seine

Geschichte habe ich in einem Zuge

gelesen und bestaunt. Jetzt weiß ich

um die Bedeutung von Kleinmeins

und Leuchtpilzen, aber auch warum

es eine Eulenprinzessin nur wenig

beeindruckt, wenn man versucht jemand

anderes zu sein als man selbst.

Um ehrlich zu sein, habe ich am

Ende vor Rührung sogar eine kleine

Träne vergossen, aber das bleibt ja

unter uns.

Aber vielleicht bist jetzt auch du

neugierig geworden und möchtest

die ganze Geschichte vom Mumpelmoff

einmal selbst lesen und vielleicht,

wenn du das nächste Mal eine

Motte siehst, denkst du an ihn & Bo

und daran, wie wunderschön und

kostbar Motten in Wahrheit sind.

76


LUGGE & KARE

Vor lauter Handy, YouTube und TikTok haben wir verlernt uns Witze zu erzählen.

Deswegen haben wir vom d’Isarwinker uns überlegt, den Lugge & Kare in unser Heft zu holen.

Jetzt darf mal wieder so richtig gelacht werden!

Kennst du den?

Sagt die Tochter zum Papa:

„Dieses Jahr wünsch ich mir,

dass es a Pony gibt.” Darauf sagt

der Papa: „Wega mia scho,

de Gans war letztes Jahr eh

so trocken.”

„Oma“, sagt da Hansi „de Trommel

war wirklich mein allerbestes Weihnachtsgeschenk“.

Die Oma freut sich und fragt

nochmal nach: „WIRKLICH?“

„Ja, mei Mama gibt mia jeden Tag

1 Euro wenn ich wieder aufhör

zu trommeln.”

Lehrerin: „Wer kann mir einen Satz mit dem Wort

Weihnachtsfest bilden?“

Fritz: „Ich freu mich schon auf’s Weihnachtsfest.“

„Sehr gut Fritz.”

Maria: „Am Weihnachtsfest sind alle da.“

„Ja Maria, das stimmt.”

„Und Paul? Weißt du auch einen Satz?” Er denkt kurz nach

und sagt: „Der Hirsch hält sein Geweih

nachts fest.“


PORTRÄT Das Mistelmysterium

Das Mistelmysterium

Weder im Himmel noch richtig auf der Erde,

ein geheimnisvolles Zwischenwesen?

Text & Bilder (3): Agnes Müller

Ned Fisch, ned Fleisch… so betitelt

ein Bayer etwas, was sich nicht

hundertprozentig in eine Kategorie

einfügen lässt. Genauso ging es

wahrscheinlich auch unseren Vorfahren

mit der Mistel. Jetzt kurz

vor Weihnachten, kann man sie

fast auf jedem Adventsmarkt käuflich

erwerben, um sie sich dann in

die Häuser zu hängen. Für einen

Kuss unterm Mistelzweig? Wenn

das nötig ist, um an ein Busserl

vom Liebsten oder der Liebsten zu

kommen, empfehle ich stattdessen

eher ein Tasserl Punsch am kalten

Weihnachtsmarkt, um etwas romantische

Stimmung in die Beziehung

zu bekommen. Irgendwie hab

ich mir zum Mistelzweig noch keine

wirklichen Gedanken gemacht.

Aber jetzt … jetzt möchte ich’s doch

wissen.

Küssen unterm Mistelzweig

Wenn man im Internet nach Mistelzweig

googelt, kommt man

ziemlich schnell zu Asterix, dem

Gallier und dem Druiden Miraculix,

der bei Vollmond mit seiner

goldenen Sichel die Mistel schneidet,

um damit einen Zaubertrank

zu brauen, der übermenschlichen

Kräfte verleiht. Ok, nicht sehr hilfreich,

aber erwähnenswert. Jetzt

aber - hier ein etwas wissenschaftlicherer

Hintergrund: Die Mistel

mit ihrem botanischen Namen

Viscum Album ist ein sogenannter

Halbschmarotzer, sie nutzt

zwar den Baum als Wirtspflanze

und zapft auch die Wasserleitungen

an, aber sie nimmt sich nichts

der fertigen Stoffwechselprodukte

des Baumes. Sie betreibt selbst

Photosynthese, deshalb kann ein

Baum mit Misteln genauso lange

gesund und kräftig sein wie ohne.

Die kugelrunde Form der Mistel

schützt vor Wind und Stürmen

78


Die Menschen früher hielten sie

auf jeden Fall für magisch, denn

wie kann alles Grüne im frostigen

Atem des Winters zugrunde gehen

und nur die Mistel bleibt grün?

Und bringt auch noch Beeren hervor?

Gut, streng genommen keine

Nahrung für den Menschen, denn

die Mistel ist giftig, aber die Vögel

und Insekten genießen die frischen

Früchte, die erst im Dezember reif

sind. Die Vögel fressen die Beeren

und über Ihren Kot bringen sie den

Mistelsamen weiter aus.

Vom Mist in der Mistel

Bilder (2):Wikipedi

Hödur schießt den Mistelpfeil auf

seinen Bruder

Epilepsie, sowie bei zu hohem Blutdruck.

Bei einem schlechten Immunsystem

wurde sie verabreicht

oder auch in der Krebstherapie.

Inhaltsstoffe wie Lektine und Viscotoxine

helfen gegen eine Vielzahl

an Leiden. Und jetzt wird mir auch

klar, warum sich die Menschen diese

Superpflanze ins Haus geholt haben.

Obendrein wurde so sie auch

als Fruchtbarkeitssymbol verehrt,

eben weil sie im Winter noch die

Kraft für grüne Blätter und Beerenwachstum

hatte.

Daher hat wahrscheinlich auch die

Mistel ihren Namen, vom Althochdeutschen

„mistil“, was später zu

Mist geworden ist. Jaaa, jetzt wo

man’s weiß, ist es kein sehr schöner

Name. Andere Quellen sagen, es

kommt von dem lateinischen Wort

„Viscum“, das übersetzt so viel wie

Leim bedeutet. Der Saft der Mistelbeeren

ist nämlich sehr zäh und

klebrig.

In der nordischen Sagenwelt steht

die Mistel für den Untergang von

Asgard, dem Götterreich.

Baldur, der schöne Sohn der Göttin

Frigga durfte von keinem irdischen

Wesen getötet werden, die Göttin

selbst hat dieses Versprechen jedem

Erdenbewohner abgenommen. Nur

die Mistel hoch oben in den Ästen

der Bäume hatte sie vergessen.

Ein schwerwiegender Fehler

Loki, Gott des Schabernacks,

schnitzte aus dem Holz der Mistel

einen Pfeil. Diesen gab er Hödur,

dem blinden Bruder des schönen

Balduins. Dieser schoss oft aus Spaß

seinen Bruder ab, wohlwissend dass

ihm nichts etwas anhaben konnte.

Ein Späßchen unter Brüder eben.

Der Pfeil aus Mistelholz aber tötete

Balduin auf der Stelle, nachdem er

von Hödur abgeschossen, sein Ziel

traf.

Aber nun wieder zu etwas Realem.

Bestandteile der Mistel kamen

schon früh zum Einsatz, da die

Menschen schon früh auf ihre heilende

Wirkung aufmerksam wurden.

Sie hilft gegen Schwindel und

Loki mit Hördur

Die Mistel auf einem Apfelbaum

Deshalb, liebe Leser, küsst

man sich unter einem

Mistelzweig

Nun möchte ich noch ausdrücklich

darauf hinweisen, dass man unter

keinen Umständen einfach so Teile

der Mistel verzehren darf, da

sie giftig ist. Der Verzehr der Beeren

löst starkes Erbrechen aus und

schädigt die Zellen. Ihr wisst es ja

aus der Werbung, zu Risiken und

Nebenwirkungen, fragen Sie Ihren

Arzt oder Apotheker. Der kann

Euch genau sagen, in welcher Form

die Mistel für Euch einen Nutzen

hat. Fröhliche Weihnachtszeit

79


PORTRÄT Jubiläum KKK – KleinKunst & Kultur

20 Jahre „KKK –

KleinKunst & Kultur“

2026 ein buntes Programm fürs „beste Publikum“

Quadro Nuevo & Cairo Steps beim Musiksommer 2025 am Walchenseekraftwerk

Das Lenggrieser Ehepaar Sabine

und Stefan Pfister organisiert mit

Leidenschaft Konzerte, Kabarett

und Comedyabende. Im nächsten

KKK – also KleinKunst & Kultur

spielt eine zentrale Rolle im Familienleben

von Nina, Stefan und Sabine

Pfister

Jahr wird das

20-jährige Jubiläum

groß gefeiert.

Viele Lenggrieser

werden sich noch

an die Anfänge

erinnern: Im Café

„KKK – Keramik,

Kunst und Kleckserei“

gleich neben

der Kirche servierte

Sabine Pfister ab

2006 Frühstück in

modernem Ambiente.

In dem kunterbunten

Raum konnten zudem

Keramik-Rohlinge bemalt werden,

die dann gebrannt wurden. Und

das große Schaufenster – tagsüber

Spielplatz für die kleinsten Gäste –

Im Oktober 2006 eröffnete Sabine Pfister ihr Café

mit Keramikwerkstatt in Lenggries

bot sich zudem als Bühne an. „Wir

haben damals einfach losgelegt!“,

erinnert sich Sabine Pfister. Und das,

obwohl im Café maximal 70 Leute

Platz hatten und Belüftung, Licht-

80


„KKK ist unsere Leidenschaft

und unser Leben“

Die Anfänge des KKK in der Lenggrieser Marktstraße neben der Kirche

und Tontechnik nicht ideal waren.

Erster Gast war die Kräuterexpertin

Eva Aschenbrenner aus Kochel. Mit

dem Passauer Sigi Zimmerschied

– heute vor allem als Schauspieler

bekannt – sagte dann gleich eine

Kabarett-Größe für einen Auftritt

im KKK zu. Viele weitere namhafte

Kollegen und Kolleginnen sollten

in den nächsten beiden Jahrzehnten

an unterschiedlichsten Spielstätten

folgen.

Die Abkürzung KKK steht mittlerweile

für „KleinKunst & Kultur“

und Sabine und Stefan Pfister haben

sich als Kulturveranstalter in der

Region etabliert. Sie verantworten

„KleinKunst & Kultur beim Kramerwirt“

in Arzbach, die Reihe

„Kunst & Küche – Genuss für alle

Sinne“ bei den Tafernwirten im Tölzer

Land und den „Musiksommer

am Walchenseekraftwerk“.

Der zeitliche Aufwand ist dabei

nicht zu unterschätzen: Bevor eine

Band, eine Künstlerin oder ein Kabarettist

auf der Bühne steht, ist jede

Menge zu organisieren – von der Anfrage

bei den zuständigen Agenturen

über das Marketing bis hin zur Vorbereitung

der Bühnen. Das KKK betreibt

zudem auf seiner Website einen

eigenen Ticketshop, in dem ➳

Beliebter Treffpunkt: Das Café wurde schnell ein geschätzter Veranstaltungsort (von 2006 – 2012)

81


PORTRÄT 20 Jahre „KKK – KleinKunst & Kultur

Coole Atmosphäre – der Auftritt von Dreiviertelblut auf dem Musiksommer

Walchenseekraftwerk 2025

auch Gutscheine – etwa als Weihnachtsgeschenk

– erworben werden

können. „Manchmal ist es schon

anstrengend“, gibt Sabine Pfister

zu – „aber das KKK ist einfach eine

Leidenschaft und ein Teil unseres

Lebens!“ Das Ehepaar – beide arbeiten

zusätzlich in anderen Berufen

als Angestellte in Teilzeit – hat

dabei eine klare Arbeitsteilung.

„Stefan ist für Licht- und Tontechnik

zuständig – dass da alles perfekt

funktioniert, ist sehr wichtig“,

so Sabine Pfister. Über die Jahre sei

ihr Mann zu einem echten Experten

geworden.

Wer tritt beim

Jubiläumsabend auf?

„Nix Genaues woas

ma ned…“

Besonders stolz ist Sabine Pfister

auf das treue KKK-Publikum, das

zum großen Teil aus dem Isarwinkel

stammt und immer wohlwollend

und offen für Neues ist: „Wir

haben das beste Publikum! Und wir

freuen uns darauf, dass alle, die uns

mögen und unsere Veranstaltungen

schätzen, im kommenden Jahr zusammen

mit uns das 20-jährige Jubiläum

feiern!“ So viel kann schon

verraten werden: Höhepunkte des

Jubiläumsjahres werden einige „Kabarett-Mixed-Abende“

sein – etwa

am 26. März 2026 im Kramerwirt

in Arzbach mit Christine Eixenberger

und Franziska Wanninger sowie

am 30. November 2026 im Hotel

Flesslers in Lenggries mit Michael

Altinger, Constanze Lindner, Alexander

Liegl, Stefan Kröll und

Philipp Weber. Am 9. Dezember

2026 wird das Format „Nix genau’s

woaß ma ned!?“ für eine Überraschung

sorgen. Dabei wird ein bekannter

Star der Szene, der sonst

nur auf großen Bühnen auftritt, im

Hotel Flesslers zu Gast sein. Oder

sind es am Ende zwei oder mehrere

Künstler? Das wird nicht verraten...

Der Vorverkauf startet im 1. Quartal

2026 svk

KKK – KleinKunst & Kultur

Sabine Pfister

Tel. 08042 ∙ 912465

sabine@kkk-lenggries.de

www.kkk-lenggries.de

www.shop-kkk-lenggries.de

Terminauswahl 2026:

• Kunst & Küche

von Januar bis April 2026

• Musiksommer am Walchenseekraftwerk

von Juni bis Juli 2026: Eröffnungskonzert

„Keller Steff Big

Band“ (26. Juni 2026)

• Kramerwirt Arzbach:

„Tagebuch eines Komikers“

– das neue Solo-Comedy-Programm

von "Papa Eberhofer"

(1. März 2026)

Susi Raith & die Spießer, Musikkabarett

aus der Oberpfalz

(19. April 2026)

Jubiläums-Mixed-Abend mit

„s'Elysion“, Josef „Bodo“

Kloiber und Martin Regnat

(11. Oktober 2026)

Auf A Wort „Nur zu dritt: die

Songs von STS“ (15. November

2026)

• Hotel Flesslers Lenggries:

Mathias Kellner mit neuem

Programm (25. Oktober 2026)

82


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Fair Fashion, Regionales und Geschenke shoppen

in Tölz neu interpretiert

Bilder: Wolfgang Kronwitter

Herzlich Willkommen bei emma 2.0 RELOADED. Jetzt neu in der Oberen Marktstraße 62

Fast genau 4 Jahre ist es her, dass

Christiane Briegel Sami in der Tölzer

Marktstraße ihr innovatives nachhaltiges

Concept Store Geschäft emma

2.0 in der oberen Tölzer Marktstraße

eröffnete. „Bewusst einkaufen“ und

„Nachhaltig leben leicht machen“

und das direkt im Herzen von Tölz

mit einem neuen Ladenkonzept, das

ist und war die Vision der dynamischen

Tölzer Unternehmerin. „Der

Grundgedanke ist, bei einem qualitativ

hochwertigen Warensortiment

guten Gewissens einkaufen zu können.

Denn bei uns werden nur vor

Ort Waren verkauft, die entweder

zertifiziert nachhaltig produziert oder

regional hergestellt wurden. „Dass

ihr persönliche Werte am Herzen

liegen, spürt man sofort, wenn man

mit Christiane ins Gespräch kommt.

„Mir ist es zentral wichtig, dass man

sich bei uns schon beim Betreten von

emma 2.0 sofort wohlfühlt. Dafür

haben wir uns ein besonderes Raumkonzept

überlegt, das mit seinen

Farben und Gerüchen über die Sinne

geht. Ein herzlicher Kundenservice

mit freundlicher und kompetenter

Beratung, egal ob für unsere ausschließlich

fairen Modemarken oder

Deko- und Geschenkartikel, ist für

uns selbstverständlich.“ Christiane

denkt ganzheitlich und betont, wie

wertvoll sie es findet, dass es gerade in

der historischen Tölzer Marktstraße

noch zahlreiche lokale inhabergeführte

Einzelhändler gibt. Sie freue sich, in

der Fair Trade Stadt Bad Tölz einen

positiven Beitrag leisten zu können.

„Zusammen mit unseren mittlerweile

zahlreichen Stammkunden feiern wir

Ende November unseren 4. Geburtstag.

Das ist jetzt genau der richtige

Zeitpunkt für einen Umzug und eine

teilweise Neuausrichtung gewesen,

da wir in den vergangenen Geschäftsjahren

viel gelernt haben.“ Und da die

Quereinsteigerin Christiane Briegel

Sami, die studierte Umweltwissenschaftlerin

und Marketingexpertin,

es gerne positiv angeht ist nun emma

2.0 RELOADED - die Weiterentwicklung

von emma 2.0 entstanden.

84


Bewusstes Einkaufen wird großgeschrieben: Inhaberin Christiane Sami

Briegel mit dem Logo des Fair Fashion Brands ARMEDANGELS

emma 2.0 CHRISTMAS

POP-UP STORE zur

Weihnachtszeit

Seit Mitte November ist emma 2.0

umgezogen. Nicht weit vom Ursprung

entfernt, in das wunderschöne grüne

Haus direkt nebenan. „Ich freue

mich sehr darüber und auch über die

großen Schaufenster und die Gemütlichkeit,

die die neuen Räumlichkeiten

ausstrahlen. Ich bin ein großer Fan

von England und auch Frankreich,

insbesondere der Bretagne, habe

selbst länger dort gelebt und der neue

Laden erinnert mich daran.“ Da das

Weihnachtsgeschäft vor der Tür steht

und sie ruckzuck umgezogen sind,

gibt es nun vorübergehend den emma

2.0 CHRISTMAS POP-UP STORE.

„Weihnachtsgeschenke und Fair Fashion

für Damen und Herren und

kleine und größere Geschenke für die

ganze Familie stehen hier im Vordergrund.“

Ab Februar 2026 gibt es eine

offizielle Neueröffnung mit emma 2.0

RELOADED. Weiterhin erhältlich

sind die beliebten deutschen Fair

Fashion Marken Lanius und GIVN

Berlin und neu dazugekommen ist

die trendige Fair Fashion Marke

ARMEDANGELS aus Köln. Murnauer

Naturseifen, aus alten Kletterseilen

hergestellte Brotzeitsackerl,

Gürtel & Co und originelle Tragetaschen,

bunte Keramikkunstwerke,

außergewöhnliche, regional hergestellte

Grußkarten oder individueller

Schmuck, um nur einen Teil der breitgefächerten

Auswahl aufzuzählen.

Neu im Sortiment sind Produkte für

Hunde. Christiane Briegel Sami, die

seit kurzem selbst einen Hund hat,

freut sich sehr, auch in dieser Nische

exklusive regional fair produzierende

Hersteller gefunden zu haben. Auch

ein süßer Kinderbereich gehört bei

emma 2.0 mit dazu.

emma 2.0 RELOADED – der

Country Store für Fair Fashion,

Regionales und Geschenke

Der neue Name passt perfekt, denn

genauso nimmt man die frischrenovierten

Ladenräume wahr.

Der mittlerweile renommierte, in Zukunft

Country Store, ist immer noch

als die moderne Version des klassischen

Tante-Emma-Ladens erkennbar,

aber eben kompakter und noch

strukturierter. Durch die Ebenerdigkeit

ist er besser zugänglich. Auch die

Öffnungszeiten werden kunden- ➳

Es gibt einen liebevoll eingerichteten Kinderbereich und einzigartige Fair-

Trade Teppiche

85


PORTRÄT emma 2.0

Edles Keramikgeschirr – ein Auszug

aus dem breitgefächerten, sorgfältig

ausgewählten Sortiment

freundlicher. In Zukunft eröffnet

der Country Store schon um 9 Uhr

statt um 10 Uhr. Beim Eintreten erklingt

unverkennbar das emma 2.0

typische, fröhliche Vogelgezwitscher,

welches uns von d’Isarwinkler schon

bei der Eröffnung 2021 begrüßt hat.

Die stylischen Birkenstämme dienen

immer noch als Kleiderständer

und vermitteln augenblicklich den

Eindruck mitten im Wald zu stehen.

Die Atmosphäre ist leicht, herzlich

und weiterhin farbenfroh. Uns beeindruckt

Christianes Wissen über unternehmerische

Zusammenhänge im

„FairTrade“ Bereich und ihre große

Leidenschaft für eine bewusste und

ganzheitliche Lebensweise. Sie selbst

bezeichnet sich beruflich als Kommunikatorin,

„Markenprofi“ und

Kämpferin für eine zukunftsgerechte,

nachhaltige Entwicklung. Privat

ist es von großer Bedeutung für sie,

dass Menschlichkeit und der gelebte

mit Herzblut betriebene Einzelhandel

auch im digitalen schnellen Zeitalter

eine wirtschaftlich positive Zukunft

hat. „Das Schöne ist, dass hier jeder

Einzelne ganz bewusst mitmachen

und seinen Beitrag leisten kann, indem

er lokal oder regional einkauft

und die Umsätze nicht nur den anonymen

großen ausländischen Firmen

überlässt. Denn am Ende des Tages

sitzen wir hier in Tölz alle in einem

Boot und möchten, dass die Marktstraße

und Geschäfte weiterhin attraktiv

bleiben“, sagt die lokale Unternehmerin.

Über Christiane & das.neu.land

emma 2.0 ist eine Marke unter dem

Dach von Christianes Firma das.neu.

land. Darunter verbirgt sich Christianes

Wissen in der Werbung & Kommunikation,

sowie aus Ihrem berufsbegleitenden

Umweltschutzstudium

und zuletzt als lokale Unternehmerin

im Einzelhandel. Mit regionaler Vernetzung

möchte Christiane Briegel

Sami Anfang 2026 zusätzlich eine

neue Dienstleistung anbieten. „Finde

dein das.neu.land“ soll sie heißen.

Denn eine große Stärke von Christiane

ist es, Potentiale zu erkennen und auf

den Punkt zu bringen, da eine klare

Positionierung das A und O sei. Das

heißt, zielgerichtet neue, strategische

und praktische Markenkonzepte zu

entwickeln und Synergien zu entdecken.

Und das sowohl in Bezug auf

kleinere und mittlere Unternehmen,

als auch für Privatpersonen, welche

sich verändern und neu positionieren

möchten. „Wir leben gerade in einer

extremen Zeit des Wandels, welche

uns herausfordert, agil damit umzugehen.

Als Mutter von zwei Teenagern,

die gerade aus dem Haus flattern, sehe

ich selbst eine neue Lebensphase anbrechen,

die ich gerne bewusst positiv

neugestalten möchte. Es gibt so viele

Möglichkeiten. Ich bemerkte, dass es

vielen so geht, egal in welchem Alter.“

Christiane plant, ihre zukünftigen

Privat- und Firmenkunden bei Konzeptentwicklungen

und bei deren persönlicher

und unternehmerischen Potentialentfaltung

auf ihre gewohnt empathische,

innovative und zugewandte

Art zu beraten. Zweifelsohne kann sie

darauf auf einen großen beruflichen

Erfahrungsschatz und fundierte Kompetenz

zurückgreifen. Dass das „Finde

dein das.neu.land“ Beratungsbüro von

Christiane direkt im hinteren Teil von

emma 2.0 RELOADED angrenzt, ermöglich

es ihr, beide Bereiche nicht nur

gedanklich, sondern auch räumlich

miteinander zu verbinden. Zusätzlich

rundet ein Webshop von emma 2.0

RELOADED im 1. Quartal 2026 das

neuausgerichtete Geschäftskonzept ab

und ermöglicht in Zukunft regionales

Einkaufen per Mausklick. Wir dürfen

also weiterhin gespannt sein, was uns

bei emma 2.0 RELOADED in Zukunft

noch alles an kreativen Ideen &

Umsetzungen erwartet!

Wir wünschen Christiane und Ihrem

Team von emma 2.0 RELOADED

weiterhin viel Erfolg & Rückenwind,

dass jede Veränderung ihren Zauber

behält und Euch erfolgreich weiterträgt.

ml

emma 2.0 RELOADEDder

Country Store für Fair Fashion,

Regionales und Geschenke

das.neu.land GmbH

Marktstr. 62

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an den Adventssamstagen 9-18 Uhr.

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❤ Herzensangelegenheiten ❤

Raus damit!

Text & Bild: Michaela Probst

Jedem von euch ist es bestimmt

schon einmal passiert: Es platzt der

Kragen, die Hutschnur geht hoch,

ich flippe aus und die Zündschnur

war zu kurz, mir reichts! Besonders

wir Mütter leiden an diesem

Syndrom, weil wir zum wiederholten

Male (im fünfstelligen Bereich)

dieselben unnötigen Aufgaben

erledigen, auf die wir ebenso oft

im Vorfeld angesprochen hatten.

Die Familienmitglieder die z.B.

die Jacken, Taschen und ähnliche

persönliche Gegenstände im Flur

liegen lassen, die Schuhe vor der

Haustür zur Stolperfalle platzieren,

die Socken im Haus verteilen,

die Chips-Brösel auf der Couch

hinterlassen und niemals eine leer

getrunkene Flasche zurück in ihren

Träger geleiten. Das ist natürlich

nur ein klitzekleiner Auszug,

der sich beliebig lange fortsetzten

ließe. Nach wiederholten, sanftmütigen

Hinweisen bricht irgendwann

der innere emotionale Vulkan

aus. Manchmal sogar so laut,

dass man in meinem Falle Frau

danach ein Hustengutti benötigt,

weil der Hals und die dazugehörigen

Kommunikationsorgane zu

sehr beansprucht wurden. Könnte

sein, dass sich da postum mieses

Karma bemerkbar macht, aber

der Druck ist manchmal einfach

zu groß. So kommt sprichwörtlich

Magma samt Rauch und Asche aus

meiner Kehle. Solche Ausbrüche

sind tatsächlich befreiend und halten

dann wieder ein paar Tage oder

Stunden an.

Als eines von fünf Kindern (ist

schon ein Weilchen her), ging es

bei extremem Futterneid und nur

einem Badezimmer ziemlich wild

und rau zu. Und so habe ich von

Kindesbeinen an gelernt, dass man

seine Bedürfnisse selbstverständlich

kundtun darf bzw. muss, um

nicht übersehen zu werden. Meist

verbal und mit angepasster Lautstärke,

denn die Höhe der Dezibel

kann entsprechend je nach Priorität

angepasst werden.

So habe ich vor kurzem von einem

jungen Pärchen erfahren, dass

es so seine Schwierigkeiten habe

ihre ersten Konflikt“chen“ oder

Meinungsverschiedenheiten auszutragen

beziehungsweise zu besprechen.

Eine von den beiden hat

nämlich von den Eltern gelernt,

niemals die Stimme zu erheben.

Wenn ich da an meinen innerlichen

Brodel-Vulkan denke – puh! – ist

das für mich unverständlich. Tut

mir leid, aber was raus muss, muss

raus! Positiv formuliert könnte

man von einem temperamentvollen

Menschen sprechen.

Ein weiteres sehr häufiges Phänomen

tritt meist bei sehr stillen

Artgenossen auf. Hier kommt die

schon mal eine etwas unangenehme

Wahrheit ans Licht, wenn sich

die Zunge nach ein paar Gläschen

lockert. „In vino veritas“ - im Wein

liegt die Wahrheit. Auch das kann

oft ziemlich beängstigend sein,

weil das für alle Beteiligten - besonders

die Nüchternen - oft sehr

schockierend und überraschend

sein kann. Dies ist dann einem stillen,

scheinbar erloschenem Vulkan

gleichzusetzen, um bei dieser Beschreibung

zu bleiben. Allerdings

handelt es sich hierbei um einen

Vulkan mit Besiedlung am Fuße,

welche über einen Überraschungsmoment

nicht erfreut ist.

Aber mal Hand aufs Herz, jeder

von uns hat mal Meinungsverschiedenheiten,

ist gekränkt, zutiefst

verletzt und kann die Aktion

oder Reaktion des anderen nicht

verstehen. Verstehen. Ganz genau

das ist das Zauberwort. Es macht

doch Sinn, wenn mich etwas stört,

wenn mich etwas verletzt, wenn

ich mich missverstanden fühle,

manchmal sogar benutzt, dass ich

selbiges Problem anspreche, auf

den Tisch haue oder in welcher

Form auch immer, in Worte fasse.

Mich zu verstehen geben und dem

anderen die Chance gebe gegebenenfalls

mich zu verstehen oder die

Wurzel des Übels am Schopfe zu

packen und zu eliminieren.

Wir Schreiberlinge vom d‘Isarwinkler

Magazin sind natürlich

leidenschaftlliche Kommunikationsfans,

wenn auch oft nur in

schriftlicher Form. Wir lieben es,

Dinge auszudrücken, Gefühle zu

beschreiben und welche Themen

auch immer auszuformulieren.

Schweigen ist für uns niemals

Gold, (nur in absoluten Ausnahmefällen).

Lass ihn raus, den Tiger,

bevor es Dich innerlich zerreißt, er

Dich womöglich noch von innen

her auffrisst. In diesem Sinne, viel

Spaß beim Diskutieren, Debattieren

und wenn‘s denn sein muss

auch beim Streiten. Denn - wie ein

reinigendes Gewitter - bringt es

Probleme zu Tage und reinigt die

Luft und das zwischenmenschliche

Klima.


THEMA Haberfeldtreiben

Das Haberfeldtreiben

im Oberland

Text: Martina Geisberger Bilder: s‘Buidleck Lenggries

„Is des wahr?“ frägt der Haberermeister. „Ja, wahr is!“ antworten lautstark die vermummten Haberer

„Do kerat a moi wieder a richtigs

Haberfeldtreibn her!“ Diese oder so

ähnliche Sätze hört man hierzulande

immer wieder, wenn „brave“ Bürger

der Ansicht sind, dass die „Obrigen“

es wieder zu bunt mit der Bevölkerung

treiben. Mal den Politikern oder anderen

(öffentlichen) Personen so richtig

die Meinung sagen – wo geht das heute

noch so einfach, hört man derzeit

vielerorts…

Aber was ist das Haberfeldtreiben genau

und in welchem Zusammenhang

mit dem Isarwinkel steht dieser wilde

Brauch? Gehen wir auf eine kleine

Zeitreise in die Mitte des 19. Jahrhunderts,

als das Haberfeldtreiben

im Oberland seine Hochphase hatte

und vermummte Gestalten nachts lärmend

im Chor furchterregend brüllten:

„Is des wahr?“ „Ja, wahr is!“

„Nacha treibt’s zua!“

Was ist das

Haberfeldtreiben genau?

Was auf den ersten Blick wie ein Volksspektakel

aussah, war in Warheit ein

ernstes, lautes Laien-Tribunal, das von

einer Horde von bis zu 200 Männern,

den „Haberern“, in Szene gesetzt wurde.

Hier wurden Leute, deren Verhalten

nach den damaligen Kriterien als

unmoralisch befunden wurde, an den

Pranger gestellt. Die „Haberer“ waren

der Meinung, die staatlichen Gerichte

würden zu wenig tun und besonders

die moralischen Verfehlungen nicht

ausreichend verfolgen.

Denn das Volksempfinden stimmte

nämlich nicht immer mit den rechtlichen

Vorgaben der Obrigkeit überein.

Deshalb handelten die Haberer frei

nach dem Motto: „Wenn’s Amt nix

macht, dann nehmas seiba in d'Hand.”

So nahm sich die Gruppe der Haberer

der Justiz an, indem sie gegen unmoralische

Bauern, betrügerische Händler,

Bierpanscher, bestechliche Beamte

oder gar lasterhafte Pfarrer vorging.

Auch „nicht tugendsame“ Frauen

wurden oft durch die Haberer verunglimpft,

jedoch sei hier anzumerken,

dass der Vorwurf der Unsittlichkeit

nicht immer zutraf. Es drängt sich eher

der Verdacht auf, dass es oft ein Racheakt

von abgewiesenen Liebhabern war,

88


der Alkohol tat sein Übriges.

Die Haberer selbst waren Knechte,

Bauernsöhne und Handwerksgesellen

aus verschiedenen Orten, die sich an

einem geheimen Platz zusammenrotteten,

um sich auf eine verbale Abstrafung

eines Übeltäters einzuschwören.

Sie schwärzten sich die Gesichter mit

Ruß, hingen sich falsche Bärte an und

trugen Lodenumhänge, sogenannte

Kotzen. Manche von ihnen verkleideten

sich als Teufel, um dem Treiben

eine besonders furchterregende Wirkung

zu verleihen. Sie wollten auf keinen

Fall erkannt werden, die Treiben

waren illegal und wurden insbesondere

in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts

von der Polizei verfolgt.

Eine Bestrafung durch die Haberer

im juristischen Sinne fand nicht

statt, es reichte aber schon die sittliche

Demütigung, die die Getriebenen

erleiden mussten. Dies fand nicht im

Bild: Wikipedia

Sammelplatz eines Haberfeldtreibens im Zeller Wald bei Dietramszell

Wirtshaus statt, sondern mitten in der

Nacht, mit Trompeten, Kuhglocken,

Peitschen und ordentlichem Radau,

meist an einem Freitag im Herbst nach

23 Uhr vor dem Hause des oder der

„Angeklagten”. Die Haberfeldtreiber

holten die Delinquenten aus dem

Bett und ließen sie vor die Haustür

oder auf dem Balkon antreten. Dann

ergriff der Haberermeister, der meist

zwei weiße Gockelfedern auf seinem

Hut trug, das Wort und las die Decknamen

der Haberer vor. Sogleich begann

er im Anschluss mit drastischen,

deftigen Versen die Sündenregister der

„Angeklagten“ vorzutragen. Er hielt

dabei immer wieder inne, um seinen

Haberern ein „Haberer is wahr?” zuzuschreien,

die ihm vielseitig mit „Ja,

wahr is!” antworteten. Daraufhin ➳

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THEMA Haberfeldtreiben

entgegnete der Meister „Nacha

treibt's zua”, was ein heftiges Getöse

der Beteiligten hervorrief.

Aufnahme zum Bund

der Haberer

In den Bund der Haberer konnte nicht

jeder aufgenommen werden. Hierzu

ranken sich viele Gerüchte, eines davon

ist dieses: Man hatte Eintritt zu

zahlen und musste eine nicht ungefährliche

Mutprobe bestehen – es durfte

kein Konflikt mit der Kirche oder

dem Staat bekannt sein. Der Kandidat

sollte ein guter Schütze und Kamerad

sein, der durch Verschwiegenheit und

Geistesgegenwart hervorstach. Alkoholiker,

Streithanseln oder Neunmalklugen

verwehrte man den Eintritt in

den Bund der Haberer. Andere Quellen

hingegen erzählen davon, dass die

meisten Haberer im Clinch mit Staat

und auch Kirche waren, es gab juristische

Verfolgung und Androhungen bis

hin zur Exkommunikation.

Der Ursprung

Bild: Wikipedia

Rügegericht beim Haberfeldtreiben von Oskar Gräf, 1895

Der Ursprung des Haberfeldtreibens,

das einem Rügegericht gleichkommt,

liegt im Dunkeln. Da sind sich die Historiker

nicht einig. Etwa 150 Treiben

lassen sich zwischen 1700 und 1900

im bayerischen Oberland zwischen

Inn und Isar nachweisen. Im Jahr 1716

findet man eine erste Erwähnung eines

Haberfeldtreibens in Vagen, wobei

die Haberer noch nicht in ihrer martialischen

Verkleidung auftraten. In

den folgenden Jahren erwies sich das

Leitzachtal als Wiege des Haberfeldtreibens.

Später verbreitete sich dieses

unselige Volksgericht immer weiter bis

zur Isar. Lediglich ein Treiben fand

jenseits der Isar in Arzbach statt.

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts

waren Staat und Kirche der Haberei

nicht ganz abgeneigt. So steht in

einer Verordnung des bayer. Königs

Ludwig I. im Jahre 1833: „Haberfeldtreiben

seyen hinfort nur dann strafrechtlich

zu verfolgen, wenn solches

im Interesse der öffentlichen Ordnung

absolut nötig.”

Hier ein paar exemplarische Originaltexte

aus Greiling und Gaißach

aus dem Buch von Ernst Breibeck

„Nacha treibt’s zua“: (Die Verse wurden

seinerzeit bei verschieden Treiben

gedruckt, um so eine möglichst große

Verbreitung zu erreichen)

Aufzeichnungen aus Gaißach

vom 9./10. November 1894

„Im Auftrag des Kaisa Karl von Untaschberg,

der nix schlecht’s ko leidn,

müassma heit s’Haberfeid treibn, ….

Mitn O. mit dem müaßma lacha, der

muaß seina Oitn an Pantoffiritter

macha. An Veterana-Jahrdog hots n a

net geh laßn, Do hots eam d´Liab mitn

Stecka aufn Buckl aufi laßn.”

„An P. derf ma a net vergeßn, der is

auf de Weibaleit sakrisch verseßn, Der

hot sei Dirn a da Kamma drin packt,

auf oamoi hot Bettstatt da kracht,

s´Nachtgschirr is a no dabrocha, drauf

is a glei a d´Stubn owi krocha.”

Greiling vom 14./15.9.1895

“Im Auftrag des Kaisa Karl von Untaschberg,

der nix schlecht’s ko leidn,

müassma heit s’ Haberfeid treibn, ….

Da M., der ganz da schlecht Mo, Hot

d´Schwiegamuata datrißlt na sogta ä

höt sowas net do. Auf Djacht geh und

Rehgoas schiaßn do isa dabei, Meineid

hota a scho gschworn, zwoa oder

drei. Mitn Eselklosei hota Ochsn

gschtoin, das miasma eam scho song,

Für des werdn da Teifi backa beim

Krong.”

„Mita S. miaß ma ano a Wort ren,

Dö thuat den arma Dirndl nix zfressn

net gem. Schlogn thuats sis oi Dog,

na sogts dös is gsund, So behandelt

ma net an schäbign Hund.”

Das Haberfeldtreiben

im Isarwinkel

Das wohl bekannteste Haberfeldtreiben

in diesen Tagen findet im Isarwinkel

alle zehn Jahre statt, wenn

der Reischbeira Faschingszug die

Kreisstadt Bad Tölz einnimmt. Das

erste, bestätigte Haberfeldtreiben der

Reichersbeurer im Rahmen des Faschingszuges,

fand 1929 statt. Aber

noch heute nimmt das Haberfeld-

90


treiben am Winzerer im Beisein der

Tölzer „Obrigkeit“ den ersten Teil

der Großveranstaltung ein.

Das Treiben in Dietramszell

Der Tölzer Archivar Sebastian Lindmeyr

befasste sich ebenfalls mit diesem

Brauch, in der Zeit um 1880 und

stieß auf Aufzeichnungen, die von einem

Treiben in Dietramszell berichten.

30 bis 40 Männer versammelten

sich am alten Treffpunkt der Haberfeldtreiber

beim Schwarzen Kreuz im

Dietramszeller Wald. Weiter fand er

heraus, dass sich wohl folgendes an

jenem Abend zugetragen hatte: „Ziel

ist der Triesberger, einsam oberhalb

von Obermühltal gelegen. Um den

Hof beziehen einige Posten ihre Stellung,

um vor unliebsamen Besuchern

und der Polizei sicher zu sein. Dann

beginnen die Haberfeldtreiber mit

Gewehrschüssen, Ratschen, Topfdeckeln,

Kuhglocken, Peitschen und

Blasinstrumenten infernalischen

Lärm zu machen. Nach zwanzig

Minuten gebietet der Haberermeister

Ruhe und beginnt mit seinen

Knittelversen. „Im Auftrag des Kaisa

Karl vom Untaschberg seien die

Treiber zusammengekommen. Nach

einer Rechtfertigung und kurzem

„Grewoi“ (Krawall) werden nun die

Schandtaten und sexuellen Verfehlungen

von Frauen und Männern aus

der Dietramszeller Gegend bloßgestellt.

Neben dem Triesberger selbst

kommen noch sechs weitere Personen

vor das selbsternannte Sittengericht.

In obszönen Versen werden Ehebruch,

sexuelle Freizügigkeit, Scheidung

und sogar Inzest gegeißelt, wie

so oft bei den Haberfeldtreiben dieser

Zeit - ohne Beweise. Es geht wohl

auch mehr um die Diffamierung der

Personen als um konkrete Fälle der

Unmoral.“

Seit 1974 pflegt der Dietramszeller

Verein „Waldgeister“ das Andenken

an die Haberer. Ein Marterl, welches

in den 1930er Jahren aufgestellt und

1996 mit einem großen Fest erneuert

wurde, erinnert noch heute an das

Treiben im Dietramszeller Wald.

Helmut Willinger und Martina Geisberger

haben mit Dank der Unterstützung

von Rudolf Laimer und Sebastian

Lindmeyr für diesen Artikel

die Hintergründe zum Haberfeldtreiben

recherchiert, jedoch sei anzumerken,

dass wohl nicht hundertprozentig

alles genauso so war, wie dereinst

einmal niedergeschrieben wurde und

vor allem das „Geheime“ schon immer

die Fantasie der Menschen angeregt

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Ihr Kundenberater Benjamin Beck, Tel: 0171 621 00 17, E-Mail: benjamin.beck@iveco.com, www.iveco-bayern.de

99


Mei Dahoam

Küchenalltag leicht gemacht

Durchdachte Systemlösung perfektioniert den Wasserplatz

Bilder: epr/BLANCO

Clevere Küchenhelfer: Dank praktischem Zubehör wie

Einhängeschalen wird aus jedem Spülbecken ein multifunktionaler

und komfortabler Arbeitsbereich.

Die BLANCO UNIT mit drink.soda Evol-S Pro

schwarz matt spendet neben Leitungswasser auch gefiltertes,

gekühltes und aufbereitetes Wasser – wahlweise

still, medium oder sprudelnd.

Bei der Küchenplanung spielt der

Wasserplatz eine elementare Rolle:

Die Spüle sollte zentral und gut zugänglich

positioniert sowie funktional

sein und als Eyecatcher optisch

überzeugen. Die BLANCO UNIT ist

die Antwort auf individuelle Ansprüche

an Funktion und Design, denn sie

ermöglicht ein perfektes Zusammenspiel

zwischen Armatur, Spüle bzw.

Becken und Unterschrank-Organisation.

Die bestens aufeinander abgestimmte

Systemlösung ist ein maßgeblicher

Eckpfeiler für alle Planungsüberlegungen,

da sie den Wasserplatz

mit kurzen Laufwegen optimiert. Für

das „Mehr“ an Genuss sorgt eine

clevere Wasseraufbereitungseinheit,

die Leitungswasser zu Trinkwasser

veredelt. Sie ist geschickt im Spülenunterschrank

postiert, einem Raumwunder,

das ebenso als Abfall- und

Organisationselement dient. Ob ergonomische

Griffe, eine Halterung

für Tütenclips, Deckel mit Aktivkohlefilter

oder Deckel als Ablagemöglichkeit,

beispielsweise für Batterien

– jedes Detail dieses ausgeklügelten

Systems ist durchdacht und erleichtert

den Küchenalltag. epr

100

Wie einfach und effektiv Mülltrennung sein kann, zeigt

die BLANCO UNIT mit dem flexiblen Abfall- und

Organisationssystem „Select II“.

Alles an einem Platz: Die BLANCO UNIT vereint Design,

Funktionalität und bestmögliche Platzausnutzung.


Andreas Schalch

Schreinerei & Treppenbau

- Treppen- und Geländerbau

- Individuelle Küchen- und Badmöbel

- Möbel- und Innenausbau

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LEIDENSCHAFT

QUALITÄT AUS MEISTERHAND

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Mei Dahoam

Gut für die Gegenwart,

zielgerichtet für die Zukunft

Designstarke Lösungen für Teilrenovierungen ebnen

den Weg zum barrierefreien Badezimmer

Bilder: epr/Villeroy & Boch

Squaro Infinity besteht aus robustem,

pflegeleichtem, fußwarmem und schalldämmendem

Quaryl

Schon längst hat das Bad sein Image

als rein funktionale Nasszelle abgelegt

– vielerorts entstehen gemütliche

Wellness-Welten, die zum Entspannen

und Genießen einladen. Barrierefreiheit

ist hierbei nicht nur ein wichtiger

Komfortfaktor für die Gegenwart,

sondern auch eine Investition in die

Zukunft, um möglichst lange autark

in den eigenen vier Wänden leben zu

können. Doch braucht es dafür immer

eine aufwendige Komplettsanierung?

Keineswegs! Mit barrierefreien Badezimmerlösungen

von Villeroy & Boch

sind zeit- und kostensparende Teilrenovierungen

schnell und unkompliziert

realisiert. Stolperfalle

Nummer eins ist zweifelsohne

die Badewanne. Daher ist

es sinnvoll, die vorhandene

Wanne gegen eine durchgängige,

bodenebene Dusche auszutauschen.

Die ultraflache,

randlose Squaro Infinity von

Villeroy & Boch ist für Renovierungs-

und Modernisierungsprojekte

ideal geeignet,

da sie sich flexibel an die vorhandene

Bausituation anpassen

lässt und dank fünf aktueller

Trendfarben – von

edlem Anthrazit über

zeitloses Stone White

bis hin zu modernem

Morning Green – auch

farblich mit dem individuellen

Geschmack

und dem vorhandenen

Ambiente harmoniert.

Die rechteckige

Duschwanne verfügt

über eine Ablaufabdeckung

in passender Mattfarbe mit

verchromter Leiste und sorgt

mit der höchsten Rutschhemmung

(Klasse C) für maximale

Sicherheit. Squaro Infinity besteht

aus Quaryl®, einem geschmeidig

glatten, angenehm

warmen und schalldämmenden

Material, das äußerst robust,

strapazierfähig und pflegeleicht

ist. Eine clevere Ergänzung

in Sachen Barrierefreiheit

Moderne Badkonzepte sollten nicht nur

funktional, sondern auch optisch ansprechend

sein. Villeroy & Boch bietet

mit seiner ebenerdigen Duschlösung

Squaro Infinity sowie Waschtischen

und Accessoires aus der ViCare Serie

beste Voraussetzungen für barrierefreie,

designstarke Wellnessoasen.

sind Waschtische aus der Serie ViCare,

die sich harmonisch in jede Badeinrichtung

einfügen und problemlos

auch mit dem Rollstuhl unterfahren

werden können. Zusätzlichen Halt bieten

formschöne Haltegriffe, die in den

Keramikwaschtisch integriert sind.

Übrigens: Die ViCare Serie umfasst

auch weitere hochwertige Accessoires

für das Bad wie stabile Haltesysteme

an der Toilette und im Duschbereich,

die sich bei Bedarf i. d. R. ohne größere

bauliche Maßnahmen nachrüsten

lassen. epr

102


Isarmüller

Christian Müller

Fliesenverlegung & Ofenbau

Erlenstr. 21

83674 Gaißach

+49(0)170 7702120 | info@ofenbau-mueller.de


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PORTRÄT Küchenzentrum Oberland

Das renommierte Küchenstudio

wurde um das Hüsler Nest

Schlafstudio erweitert

Die Küche ist Lebensmittelpunkt

für jeden zuhause

verbrachten Tag. Wir planen

und bauen maßgeschneiderte

Küchen, die nicht nur

das Auge erfreuen. Unsere

Küchen sind funktional

durchdachte Arbeitsplätze,

die den Alltag erleichtern

und den Spaß am Kochen in

den Mittelpunkt stellen. Mit

schönem Design, hochwertigen

Materialien, exzellenter

Verarbeitung, sinnvollen Detaillösungen

und funktionalen

Qualitätsgeräten sorgen

wir für Wohlfühlambiente

an diesem zentralen Ort jedes

Hauses.

Unser Ziel ist es, Freude an

jeder Minute des Aufenthalts

in der Küche zu erzeugen.

Wir wollen Sie ein bisschen

glücklicher machen.

104


Zu dem Wohlbefinden nach einem

guten Essen gehört natürlich auch ein

erholsamer Schlaf.

Das Bett soll der Ort sein, an dem

man sich gut aufgehoben fühlt und in

der Hektik der Zeit Ruhe findet und

Energie schöpft. Seit Anfang 2024 ergänzt

darum das Hüsler Nest unser

Leistungsspektrum. Ein Hüsler Nest

ist mehr als nur ein Bett.

Das innovative Liforma Federelement

kann perfekt auf die persönlichen

Schlafgewohnheiten und die Anatomie

des Nutzers eingestellt werden.

Dadurch kann es auch auf die Veränderungen

angepasst werden, die im

Laufe der Jahre auftreten.

Es wird praktisch zu einem Bett, das

mitwächst. „Ein Bett fürs Leben.“

Hier erlebt man kompromisslose Qualität

und naturbelassene Materialien.

Erleben Sie die magische Art zu schlafen

bei einem Besuch in unserem

Showroom

KÜCHENZENTRUM OBERLAND

Das Fachgeschäft für Küche und Küchengeräte

seit über 35 Jahren

Bahnhofstraße 16 · 83646 Bad Tölz

Tel. 08041 ∙ 3635 · Fax 08041 ∙ 72235

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www.kuechenzentrumoberland.de

105


Mei Dahoam

Sturmsicher und langlebig

Robuste Aluminiumdächer trotzen Wind und Wetter

Blitz und Donner? PREFA Aluminiumdächer halten extremen Witterungsbedingungen selbst in exponierten

Lagen problemlos stand!

Unwetter zählen zu den häufigsten

naturbedingten Herausforderungen

für Hausbesitzer: Sintflutartige Regenfälle,

Hagel, Schnee oder starke

Stürme können erhebliche Schäden

am Gebäude verursachen. Gerade

das Dach bietet einem Sturm viel

Angriffsfläche. Deshalb ist es wichtig,

sich bei der Dacheindeckung für

das richtige Material zu entscheiden.

Hier kommt Aluminium ins

Spiel: Der korrosionsbeständige,

wartungsfreie und zu 100 Prozent

recycelbare Baustoff kann nicht nur

im Neubau, sondern auch bei der Sanierung

alter Dachstühle verwendet

werden. Er ist deutlich leichter als

herkömmliche Dachziegel, sodass

aufwendige und teure Verstärkungsmaßnahmen

am Dachstuhl entfallen

– das spart Zeit und Geld. Zugleich

punktet das vielseitige Material mit

besonderer Robustheit. So halten

PREFA Aluminiumdächer hohen

Bilder: epr/Prefa

Schneelasten und extremen Witterungsbedingungen

selbst in exponierten

Lagen problemlos stand.

PREFA Produkte für Dach und Fassade sind besonders robust und lassen

sich farblich perfekt aufeinander abstimmen

106


Dazu tragen auch die innovativen

Verlege- und Befestigungstechniken

der PREFA Dachprodukte bei.

Optisch können die Dachsysteme

von PREFA ebenfalls auf ganzer

Linie überzeugen: Die designstarken,

oberflächenveredelten Platten,

Schindeln, Paneele und Rauten sind

in vielen unterschiedlichen Farbtönen

von A wie Anthrazit bis Z wie

Ziegelrot erhältlich. Das erlaubt

nahezu unbegrenzte individuelle

Gestaltungsmöglichkeiten! Ein weiteres

Plus ist, dass es sich um ein

Komplettsystem handelt und sich

PREFA Produkte – inklusive Zubehör

– farblich perfekt aufeinander

abstimmen lassen. On top gewährt

der Hersteller bis zu 40 Jahre Garantie

auf Farbe und Material – besser

geht es nicht! epr

Die vielseitigen PREFA Dachelemente bestehen aus Aluminium, einem

korrosionsbeständigem, wartungsfreiem und zu 100 Prozent recycelbarem

Baustoff

107


Mei Dahoam

Für Fußböden, die

Geschichten erzählen

Natürliches Hartwachsöl sorgt für sanfte

Pflege und starken Schutz

Ein echter Holzfußboden bringt Wärme und Lebendigkeit in die eigenen vier Wände. Damit das auch so bleibt,

empfiehlt sich eine Behandlung mit dem hochwertigen Hartwachsöl 290 von LEINOS.

Parkett entwickelt im Laufe der

Zeit nicht nur eine charaktervolle

Patina, sondern nimmt Schritt für

Schritt auch den Lebensgeist der

Bewohner auf. Damit der Holzfußboden

möglichst lange ihre

Geschichten erzählen

kann, benötigt er einen

Schutz, der die positiven

Eigenschaften des

natürlichen Materials

bewahrt. Hier empfiehlt

sich eine Öl-Wachs-

Harz-Beschichtung

mit dem Hartwachsöl

290 von Naturfarbenprofi

LEINOS. Das

hochwertige Pflegeprodukt

auf Basis natürlicher

Rohstoffe eignet

sich für die Grundierung

und Endbehandlung

Das Hartwachsöl 290 lässt sich einfach

mit Rolle oder Wischmopp auftragen. Für

ein gleichmäßiges Ergebnis wird es dünn

verteilt und sorgfältig eingearbeitet.

saugfähiger Holzböden und -treppen

im Innenbereich. Die Behandlung

mit dem Hartwachsöl 290

belebt die natürliche Struktur des

Holzes, vertieft die Tönung und

sorgt für eine offenporige, seidenmatte

und strapazierfähige sowie

wasserabweisende Oberfläche. Verschiedene

Farbtöne sowie eine farblose

Variante stehen zur individuellen

Gestaltung bereit. Mehr unter

www.leinos.de epr

Bilder: epr/LEINOS

Nach dem Trocknen sorgt das Polieren

für seidenmatten Glanz und Widerstandskraft.

So bleibt das Holz

atmungsaktiv und gleichzeitig bestens

geschützt.

108


ÜBER UNS

Seit über 1205

Jahren sind wir mit nun 4 Standorten

bei Bad Tölz und Lenggries mit heute rund

100 Mitarbeitern im Großraum Bad Tölz im bayerischen

Oberland tätig.

Mit Fachkompetenz, Zuverlässigkeit und ökologischem

Credo kennt

ÜBER

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UNS

uns als Unternehmen in

allen Bereichen des Seit Tief-, über Straßen- 120 und Jahren Landschaftsbaues

sowie der Herstellung von Baustoffen.

Wir bilden unseren Nachwuchs in 5 Ausbildungsberufen

aus. Wir sind vielfach zertifiziert und erhielten

schen Oberland tätig.

für unsere beständige Entwicklung den Wirtschaftspreis

des Landkreises Bad Tölz-Wolfratshausen.

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WIR BEWEGEN AUCH

DEINE ZUKUNFT!

Baue auf uns.

denn

gebaut

wird

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100 Mitarbeitern im Großraum -Bad Tölz im bayeri

Mit Fachkompetenz, Zuverlässigkeit - und ökologi

schem Credo kennt man uns als Unternehmen in

allen Bereichen des Tief-, Straßen- - und Landschafts

baues sowie der Herstellung von Baustoffen.

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rufen aus. Wir sind vielfach zertifiziert und erhielten

für unsere beständige Entwicklung - den Wirtschafts

preis des Landkreises Bad Tölz-Wolfratshausen.

Mechatroniker

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Landkreis-Wirtschaftspreis

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PORTRÄT Alpenfilmfestival

Das Alpen Film Festival

... aus Bad Tölz hätte beinahe

Isarflimmern geheißen

Meru – Die besten Alpinisten der Welt sind im derzeitigen Programm zu sehen

Bild: Daniel Hug

„Irgendwo zwischen Schneestürmen,

die um die Benediktenwand

tanzten und Sonnenglanz, der sich

auf der Isar spiegelte, bei allem

also was meinen Alltag in Bad Tölz

im Winter ebenso ausmacht, kam

mir die Idee eines eigenen Bergfilmfestivals“,

erzählt die Autorin

und Filmfestgründerin Sandra

Freudenberg. „Es hätte also auch

Isarflimmern heißen können“,

lacht die Tölzerin. Das war 2020.

Die Kinos waren geschlossen,

Hollywood hatte Drehstopp, die

Filmbranche hatte sich wie ein verwundetes

Tier im Winter in eine

Schneehöhle verkrochen: „Das,

genau das ist der Zeitpunkt für einen

Aufbruch. Alpinismus ist doch

die Freude, ja der Drang, aufzubrechen,

dahin und dann, wann es am

aufregendsten ist: Grenzen

im Kopf zu durchbrechen,

kulturelle Grenzen zu überschreiten,

um so Verbindung

zwischen Kulturen zu schaffen,

mutig zu sein, Pionierarbeit

zu leisten. Das macht

das Leben der Menschen in

und mit den Bergen aus und

darum sollte es auch in den

Filmen des Alpen Film Festivals

gehen“, dachte sich die

Bergbuchautorin.

Als Freudenberg im Mai ein

Programm aus fünf Bergfilmen

zusammengestellt hatte,

wurde sie zunächst von Autokinoveranstaltern

gebucht:

„Ich stand auf einem Schemel,

hinter mir eine riesengroße

Bild: Elisa Deutschmann

Frauenpower – ein wichtiges Thema beim

Alpen Film Festival

110


Bild: buero dopio

1000 Zuschauer auf dem Königsplatz in München erfreuen sich an den

Filmen aus Bad Tölz

Leinwand und vor mir über 100

Autos. Als der erste Film gelaufen

war, fingen alle an zu hupen,

ließen die Scheibenwischer laufen

und spritzten Wasser – Wow – die

Lebensfreude war zurück, es war

herrlich“, freut sich Freudenberg

noch heute.

Wie Hans im Glück zog

Sandra Freudenberg mit

ihren Filmen durchs Land

Kurz darauf öffneten die Open

Air Kinos und eh ich mich versah,

reiste ich kreuz und quer durch

Deutschland, stand in Berlin auf

riesigen Open Air Bühnen und

lernte so ziemlich jeden Kinobesitzer

in Deutschland kennen. Heute,

fünf Jahre später, ist das Alpen

Film Festival zur bekanntesten

Bergfilmtour in Deutschland herangewachsen.

„Selbst auf Sylt wird

unser Programm gezeigt“, lacht

Sandra. „Viel zu verdanken habe

ich den Kinobetreibern, die mir

kleinem Familienbetrieb aus Bad

Tölz eine Chance gegeben haben.

Die wollte ich nicht enttäuschen

und hab deshalb einfach das gemacht,

was ich als Tochter einer

Unternehmerfamilie gelernt habe

– immer ein bisschen mehr geben,

dran denken, dass der Kunde König

ist – und das sind natürlich

auch und vor allem die Gäste des

Kinos – denen muss man schon was

bieten. Deshalb habe ich schnell

begriffen, dass nur die besten

Bergfilme bei uns gespielt werden

können. Filme von Sponsoren voller

Werbebotschaften, das geht bei

uns nicht. Wir lassen uns in unser

Programm auch grundsätzlich nicht

reinreden – und wie eine gute Band,

spielen wir auch nicht nur Gassenhauer,

sondern zeigen auch Filme,

die man nicht erwartet. In diesem

Programm zum Beispiel einen Film

über einen Bergbauern in Südtirol,

der sehr bescheiden wirtschaftet.“

Mittlerweile arbeiten fünf Mitarbeiter

für das Alpen Film Festival

mit Sitz am Vichyplatz 1 in Bad

Tölz. Das Programm der „Grenzenlostour“

ist noch bis Mai 2026 in

den schönsten Kinos rund um die

Isar und die fünf Seen zu sehen. Alle

Informationen und Termine unter

www.alpenfilmfestival.de cs

www.alpenfilmfestival.de

111


D’Isarwinkler feiern gern – ob mit Familie,

Freunden, Kollegen oder Geschäftspartnern. Gemeinsam

beisammensitzen, ratschen und einfach

einen „Herrgott an guaden Mo sei lassen“ gehört

bei uns ganz selbstverständlich dazu. Egal ob im

kleinen Rahmen oder bei größeren Runden: In den

zahlreichen Wirtshäusern, Restaurants und Cafés

der Gegend lässt sich’s besonders gut feiern.

Wir dürfen uns wirklich glücklich schätzen, denn

das Isartal bietet eine beeindruckende Vielfalt an

Einkehrmöglichkeiten. Unsere Wirtsleute verwöhnen

ihre Gäste mit ausgezeichnetem Service und

regionalen Schmankerln – und heißen euch jederzeit

herzlich willkommen. Auf den nächsten Seiten

präsentieren wir euch einige besonders empfehlenswerte

Betriebe. Lasst’s euch schmecken!

GASTRO im Isarwinkel

Feiern im Isarwinkel

Hereinspaziert und guten Appetit

REZEPT

Zutaten:

Warme

Kartoffelpralinen

Zubereitung:

112

Kartoffelteig:

500 g mehligkochende Kartoffeln

50 g Mehl

50 g Hartweizengrieß

Salz, Pfeffer, geriebene Muskatnuss

1 Eigelb

Rapsöl zum Ausbacken

Füllung:

120 g Raclette-Käse

Zum Anrichten:

6 dünne Scheiben roh geräuchertes

Wammerl

6 Cocktailtomaten

Die Kartoffeln in der Schale weich

kochen. Schälen und sofort durch eine

Kartoffelpresse drücken. Ausdampfen

und abkühlen lassen. Den Käse in

zwölf kleine Würfel schneiden.

Die restlichen Teigzutaten zu den

Kartoffeln geben und zu einem Teig

verkneten. In zwölf Portionen teilen.

Diese jeweils leicht flach drücken

und ein Käsestück in die Mitte

geben. Mit Teig umhüllen und zu

kleinen Bällchen formen. In reichlich

heißem Öl rundum goldbraun

ausbacken. Auf Küchenkrepp kurz

abtropfen lassen.

Die Wammerlscheiben halbieren

und ohne Fettbeigabe goldbraun

braten. Die Tomaten waschen, halbieren

und kurz beim Wammerl mitbraten.

Die Kartoffelpralinen damit

anrichten.

Tipp: Als vegetarische Variante das

Wammerl zum Anrichten weglassen.

KLO

REU

www.


REZEPTE

Alpentapas

– Kleine Bissen, großer Geschmack

Wer liebt sie nicht – Tapas! Die spanischen Mini-Gerichte,

die sich ideal zum Teilen, Probieren und Genießen eignen.

Doch was entsteht, wenn man die lebendige Tapas-Tradition

Spaniens mit dem Geschmack und den Produkten aus

den Alpen vereint? Genau dieses Experiment haben wir im

Kochbuch ALPENTAPAS gewagt. Herausgekommen ist eine

vielfältige Rezeptsammlung, die alpine Zutaten mit mediterranem

Flair verbindet und dabei jede Menge kreative,

überraschende Häppchen bietet.

ISBN: 978-3-9827169-0-9

KLOSTERBRÄUSTÜBERL

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www.klosterbraeustueberl-reutberg.de

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PORTRÄT Bist’dro

Neu eröffnet:

Bistro „Bist’dro“ in Gaißach

Schnitzel aus der Küche mit System

Das „Bist’dro“ in der Erlenstraße

in Gaißach hat erst seit Mitte

Oktober geöffnet, doch die „Specials“

des neuen Lokals haben sich

schon herumgesprochen: Donnerstag

ist Schnitzeltag – und auch die

Currywurst und die Käsekrainer,

die täglich auf der Karte stehen,

haben bereits ihre Fans. Mit wechselnden

Mittagsgerichten möchte

Wirtin Karina Ostheimer alle Isarwinkler

ansprechen, die in ihrer

Mittagspause etwas Ordentliches zu

einem günstigen Preis essen wollen.

Das kann Bierkutschergulasch mit

Nudeln, ein Schaschlik-Topf mit

Pommes, Lasagne mit Salat oder

auch eine kräftige Kartoffelsuppe

mit Wienern sein.

Für den Innenausbau des 40 Plätze

umfassenden Gastraums zeichnet

die Schreinerei Michael Rest verantwortlich:

Helles Holz mit erkennbarer

Maserung, Bistrotische mit

bequemen hohen Stühlen und Deko-Elemente,

wie Moosplatten und

Berg-Silhouetten wirken modern

und einladend. Die leidenschaftliche

Gastronomin Karina Ostheimer

freut sich zusammen mit den

Mitarbeiterinnen Regina, Rosina

und Alexandra darauf, im nächsten

Frühjahr auch die Terrasse als Biergarten

mit Blick auf den Heiglkopf

in Betrieb zu nehmen.

Back- und Fleischwaren aus

der Region im Angebot

Alle Speisen gibt es übrigens auch

zum Mitnehmen. Das ist praktisch

für Kunden, die im „Bist’dro“ eigentlich

nur schnell etwas einkaufen

wollen. Zum Angebot zählen

nämlich auch frische Backwaren der

Tölzer Bäckerei Detter, sowie Wurst-

und Fleischspezialitäten der Metzgerei

Haller – vertreten in Murnau und

Bad Tölz. „Da is ja glei g’kocht!“,

haben dabei schon viele festgestellt

und das Mittagessen für die Familie

mit nach Hause genommen.

Ist das „Bist’dro“ also ein ganz

normales neues Bistro? Nicht ganz.

Denn betrieben wird es von „ATTEC

Automation“ und „Bavarian Meat

Solution“. Die beiden Gaißacher

114


Karina Ostheimer

Unternehmen verstehen sich als

Partner der Lebensmittelindustrie

und bieten innovative Lösungen in

den Bereichen Produktion, Verarbeitung,

Automatisierungstechnik

und Logistik. Dazu gehören beispielsweise

automatisierte Hochregale

und Kommissionierungslager,

in denen jederzeit alle Artikel eines

Sortimentes bereitgehalten werden.

Statt interessierten Kunden nur einen

sterilen Showroom zu zeigen,

entschied sich Familie Ostheimer,

ein „echtes“ – also bewirtschaftetes

und lebendiges – Bistro zu eröffnen.

So ist das „Bist’dro“ ein perfektes

Beispiel, wie die bodenständige Systemgastronomie

aussieht.

Das „Bist’dro“ verbindet

Tradition mit Technik

Im Zentrum der modular aufgebauten

und einsehbaren Küche stehen

ein Kombidämpfer und ein Multifunktionskochgerät

der Firma

Rational aus Landsberg am Lech.

Gerichte oder zeitintensive Vorbereitungsarbeiten

(Mise en place)

wie Schneiden von Gemüse oder die

Vorbereitung von Saucen werden

nach den genauen Rezeptvorgaben

von Karina Ostheimer in einer

hochmodernen Großküche bedarfsgenau

unter Beachtung von sehr

hohen Frischeanforderungen vorbereitet

und für den effizienten Einsatz

im „Bist’dro“ kommissioniert. Vor

Ort werden sie „gefinished“ – also

auf den Punkt fertig gegart oder

gebraten, abgeschmeckt und verfeinert.

Dieses Konzept entlastet die

Mitarbeiter erheblich: Die in der

heutigen Zeit schwer zu findenden

Fachkräfte können sich ganz auf

den Gast konzentrieren. Das System

erlaubt es aber ebenso, sich nur

einzelne Teilkomponenten eines Gerichts

von einer Großküche vorbereiten

zu lassen, sodass die Hauptkomponente

eines Gerichts mit der

nötigen Hingabe im Haus zubereitet

werden kann. Denn der eigentliche

Spaß an der Arbeit in der Küche

liegt am Kreieren von Gerichten

oder Desserts und nicht im Akkord

Kartoffeln zu schälen oder kistenweise

Gemüse zu putzen. Des weiteren

wird durch eine sehr detaillierte

Planung der benötigten Gerichte

dem Foodwaste, also der Überproduktion

von Gerichten, welche

dann unter Umständen weggeworfen

werden müssen, Einhalt geboten.

Dieses Konzept ist in großen

Gastronomiebetrieben längst weit

verbreitet. „ATTEC Automation“

und „Bavarian Meat Solution“ wollen

im „Bist‘dro“ in Gaißach zeigen:

Geschmack und Qualität stimmen

– auch kleinere Betriebe können so

erfolgreich arbeiten. svk

„Bist’dro“

Erlenstraße 22

(bei ATTEC Automation)

83674 Gaißach

Tel. 0157 · 57106603

www.bist-dro.de

Bilder: Wolfgang Kronwitter

Das Team des neuen „Bist’dro“ in Gaißach: v.l.n.r. Rosina Ehrtmann,

Regina Gerg und Alexandra Danner

Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag 6 – 14 Uhr,

Donnerstag und Freitag

zusätzlich 16 – 20 Uhr und

Samstag 7 – 10 Uhr,

Weihnachtspause vom

22.12.2025 – 06.01.2026

115


ALTE WÖRTER

Platzerl, Loaberl

oder Weihnachtsguatl

Text: Agnes Müller

Punsch und Weihnachtsplatzerl - gibt’s was Griabigeres, wenn’s draußen

stürmt und greislig ist? Vorher müssen diese kleinen Köstlichkeiten noch hergestellt

werden und das dauert seine Zeit. Bei so vielen Stunden stell ich mir

doch die Frage, warum das Plätzchen so heißt.

Und ist ein großes Plätzchen ein Platz?

Tatsächlich stimmt das sogar, denn das Wort leitet sich von lateinisch Plazenta

ab, was übersetzt Kuchen bedeutet. Der Platz war früher das Wort für einen

flachen Kuchen. Und weil wir unser Gebäck lieber kleiner mögen, ist daraus

das Wort Platzerl entstanden.

Anderswo sagen die Menschen auch Guatl oder Loaberl. Die Loaberl kommen

vom Laib und wenn bei uns in Bayern was kleiner gemacht wird, kommt

dahinter noch ein „erl“ dran.

Das Guatl kommt ganz einfach davon, dass was „gut“ schmeckt, und das

Essbare, das jemandem gut schmeckt, wird zum Guatl.

Und noch etwas am Rande. Solltet ihr jemanden erwischen, wie er sich Eure

hart erarbeiteten Guatl ohne schlechtes Gewissen quer reinschiebt, erzählt ihm

das mit der Plazenta. Ich bin mir fast sicher, dass er mal kurz langsamer isst.

116


PORTRÄT Laura’s Stüberl

Neues Restaurant mit Bar

Laura’s Stüberl: Verliebt in Lenggries

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Bilder: Max Mustermann

Ob Cocktail an der Bar oder feine Küche im Restaurant: Laura Urbanik verwöhnt ihre Gäste

Abwechslungsreiche Gerichte aus

besten Zutaten, kreativ zubereitet

und liebevoll serviert: Das hat sich

Laura Urbanik zum Ziel gesetzt.

Ende September hat die leidenschaftliche

Köchin am Karl-Pfund-

Weg in Lenggries „Laura’s Stüberl“

eröffnet. Die 44-Jährige hat sich

während eines Urlaubs regelrecht

in den Ort Lenggries verliebt und

wohnt nun seit acht Jahren im

Isarwinkel: „Es ist so schön hier!“

Davor hat die gebürtige Berlinerin

nicht nur Erfahrung in verschiedenen

Restaurants in der Hauptstadt

gesammelt, sondern auch in Frankreich

gearbeitet. Internationale und

bayerische Küche, Tradition und

Moderne – das sind für sie keine

Widersprüche, sondern ergeben eine

spannende Mischung, mit der sie

jetzt Gäste aus Lenggries und dem

Isarwinkel begeistern will.

Feine Küche, gemütliches

Ambiente und herzliche Gastfreundschaft

Laura Urbanik sind Vielfalt und

Auswahl wichtig – und das sieht

man auch auf der Speisekarte:

Sieben-Kräuter-Suppe, Tabouleh

Hummus und Zwiebelsuppe als

Vorspeisen, Haus-Burger, zitroniges

Hähnchen-Risotto, Rinderstreifen

auf cremiger Jägersauce und

Fischfrikadellen mit Mango-Salsa

als Hauptspeisen. Wie wäre es mit

karamellisierten Feigen, einer warmen

Apfeltarte mit Vanilleeis oder

einer französischen Käseauswahl

zum Dessert? Serviert werden auch

hausgemachte Limonaden und verschiedene

Spritz-Variationen. Dazu

kommt ein wechselndes Tagesangebot.

Gleich im Eingangsbereich wartet

eine gemütliche Bar auf Gäste –

inklusive einer verlockenden Cocktail-Auswahl.

Dazu gibt es kleine

Snacks, wenn die Küche ab 21 Uhr

geschlossen hat. svk

Laura’s Stüberl – Restaurant & Bar

Karl-Pfund-Weg 6

83661 Lenggries

Tel. 08042∙ 9739360

E-Mail: info@lauras-stueberl.de,

www.lauras-stueberl.de

Instagram: Lauras_stueberl

Öffnungszeiten:

Küche von 11 bis 21 Uhr,

Barbetrieb bis Mitternacht,

Fr und Sa bis 1 Uhr, Mi geschlossen

117


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PORTRÄT Raphelt’s Café

Raphelt’s

Cafe & Imbiss

im Herzen von Lenggries

Ein gemütliches Platzerl zum Verweilen – das Café eröffnet in Kürze

118


Perfekt für die Mittagspause im nächsten Jahr eröffnet das Raphelt’s Imbiss

Im ehemaligen Holzner-Haus,

direkt gegenüber vom Bahnhof,

eröffnet im Januar Raphelt’s Cafe

und im Februar ein Imbiss. Wo

vor kurzem noch das Früchtehaus

untergebracht war, entsteht gerade

ein neues Café mit gemütlicher Atmosphäre.

Einheimische und Gäste

können dort Frühstück, kleine

Speisen, hausgemachte Kuchen

und Torten genießen.

Dazu werden Kaffeespezialitäten

und eine feine Auswahl an Tees

und viele weitere Produkte hauptsächlich

aus der Region angeboten.

Raphelt’s Imbiss – perfekt für

die Mittagspause

Es dauert auch nicht mehr lange,

dann ist auch der Imbiss von

Familie Raphelt fertig umgebaut.

Ein komplett neu gestalteter Gastrobereich

mit Selbstbedienung.

In dem gemütlich und rustikal eingerichteten

Laden mit ca. 30 Sitzplätzen

werden bayrische Schmankerl,

deftige Mittagsgerichte, verschiedenen

Suppen, Salate und

Bowls und Augustiner-Bier angeboten.

Wir dürfen gespannt sein und

alle Handwerker und Hungrigen

in und um Lenggries freuen sich

auf diese gelungene Alternative zur

Mittagszeit. mp

Raphelt’s Cafe & Imbiss

Bahnhofplatz 3

83661 Lenggries

Am Bahnhofsplatz in Lenggries eröffnet in Kürze Raphelt’s

Cafe & Imbiss in zwei verschiedenen Räumlichkeiten

servus@raphelts.de

www.raphelts.de

Instagram

119


„Aus dem Nähkästchen

plaudern“

Nur Bares ist Wahres

Text: Michaela Probst Illustration: Freepik

Die Bierzeltsaison ist schon eine lange Zeit

her, aber die Diskussion in Sachen Bargeld ist

nach wie vor in aller Munde. So gibt’s bei uns

im Isarwinkler tatsächlich noch kundenorientierte

Banken, die einen Bargeldautomaten in

ihrer lokalen Filiale anbieten und freundliche

Bankmitarbeiter, die den weniger computeraffinen

Kunden das Bargeld am Schalter ausgeben.

Tatsächlich ist auch auf dem Oktoberfest

die Diskussionen in Sachen Kartenzahlung

entfacht. Doch auf den Isarwinkler Bier- und

Vereinsfesten ist der Versuch der Bezahlung

per EC tatsächlich kläglich gescheitert und

sogar etwas verpönt. Folgendes Szenario beschreibt

uns eine treue Leserin, die bei einer

Vereinsveranstaltung an der Kuchenbar,

ehrenamtlich versteht sich, Kuchen und

Kaffee verkauft hat. Sie berichtete uns

von einem Bierzelt-Besucher, der

zwar sowas wie eine Tracht trug,

aber optisch eindeutig nicht

als Isarwinkler, beziehungsweise

Einheimischer zuzuordnen

war. Rechts und links

von ihm wurde er begleitet von

zwei feschen Mädels, die der Unbekannte

zum Kaffee und einem Stückchen

Kuchen einladen wollte. Als der Bestellvorgang

erledigt war und es um‘s bezahlen ging,

hielt der Fremde seine EC-Karte der Kuchenverkäuferin

entgegen. Diese griff beherzt und

schlagfertig zu einer Tetrapackung Milch und

hielt sie dem Bargeldlosen entgegen, begleitet

von einem selbst formulierten, sehr authentischen

„Piep“. Der verdutzte - nennen wir ihn

mal Konsument - fragte, ob das ein Witz sei,

was die - nennen wir sie mal Aushilfskuchenfachverkäuferin

- höflich, verneinte. Nachdem

die zwei Madeln ihren Kuchen selbst in bar

bezahlt hatten, schlich sich der Fremde von

dannen mit den Worten: „Komisch, diese

Leute vom Tegernsee! Mir reicht's – ich bestell

mir jetzt ein Uber!“ Wie und wann der nette

Herr nach Hause gekommen ist, weiß wohl

niemand, aber liebe Isarwinkler, bleibt so

wie ihr seid: spitzbübisch, spontan und

selbstverständlich gastfreundlich

und lasst Euch Eure wunderbaren

Seen ja ned madig macha.

Denn ned ois was hinterm

Weißwurst-Äquator

liegt, ist automatisch

Tegernsee.

120


121


VERANSTALTUNGEN

Wo ist was los?

Es ist wieder einiges geboten im und um unseren Isarwinkel herum. Schaut doch einfach mal

auf den Internetseiten der Veranstalter und Gemeinden und sucht das Richtige für Euch raus:

zum Feiern, Mitsingen, Lachen, Staunen oder Beisammensein. Vui Spaß und gute Unterhaltung!

Referat für Tourismus und Kultur

Touristinfo in Bad Tölz

www.bad-toelz.de

Tel. 08041 ∙ 78670

Touristinfo Lenggries

www.lenggries.de

Tel. 08042 ∙ 5008-817

Gemeinde Bad Heilbrunn

www.bad-heilbrunn.de

Tel. 08046 ∙ 323

Stadt Wolfratshausen

www.tourismus.wolfratshausen.de

Tel. 08171 ∙ 214-206

Tölzer Land

www.toelzer-land.de/veranstaltungen

Tel. 08041∙ 505-206

Kurhaus Bad Tölz

www.kurhaus-badtoelz.com

Tel. 08041 · 80 89 345

122


Kulturverein Lust e.V.

www.kulturverein-lust.de

Tölzer Marionettentheater

www.marionetten-toelz.de

Tel. 08041 ∙ 74176

KleinKunst & Kultur

www.kkk-lenggries.de

Tel. 08042 · 9727990

Kloster Benediktbeuern

www.kloster-benediktbeuern.de

Tel. 08857 ∙ 88-0

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WAS WAR LOS

30 Jahre Real Verbund Bad Tölz

Gemeinsam wachsen – gemeinsam wirken

Bad Tölz, Juli 2025 – Unter dem Motto „30 Jahre

ReAL – Perspektiven schaffen, Teilhabe ermöglichen“

feierte der ReAL Verbund Bad Tölz im Kurhaus sein

30-jähriges Bestehen. Seit drei Jahrzehnten setzt sich

ReAL für die Teilhabe von Menschen mit psychischen

Erkrankungen ein – durch kontinuierliche, menschliche

und fundierte sozialpsychiatrische Arbeit. Eva-Marie

Torhorst, Geschäftsführerin des ReAL Verbunds, eröffnete

zusammen mit Gründer, Dr. Arnold Torhorst, das

Forum mit einem persönlichen Rückblick auf die Anfänge:

„Was wir feiern, ist nicht nur ein Jubiläum – sondern

30 Jahre Vertrauen, Begegnung und Veränderung.“

Der zweitägige Fachkongress blickte auf aktuelle Entwicklungen

sowie auf zukünftige Ziele und Perspektiven

im Bereich der Sozialpsychiatrie.

Durch Vorträge, Podiumsdiskussionen und

Workshops wurden zentrale Zukunftsfragen

rund um die Rehabilitation psychisch

kranker Menschen beleuchtet: von strukturellen

Herausforderungen und konkreten

Chancen der RPK über die Frage echter

Inklusion im Arbeitsleben bis hin zu den

Perspektiven junger Menschen auf ihrem

Weg in ein selbstbestimmtes Leben. Zwischen politischen

Rahmenbedingungen und praktischen Realitäten

entstand ein differenziertes Bild der Chancen, Wege und

Grenzen moderner Teilhabeangebote.

Das ReAL-Team blickt zurück auf Tage voll inspirierender

Impulse, bewegender Begegnung und gemeinsamer

Perspektive. So bleibt ein starkes Gefühl von Aufbruch

und Verbundenheit. Zwischen Theorie, Praxis und

Menschlichkeit hat sich ReAL in 30 Jahren ein Fundament

gebaut, das nicht aufhört zu wachsen. ReAL ist:

Mutmacher, Möglichmacher – und Beispiel dafür, wie

Teilhabe im Alltag gelingen kann: mit Haltung, Struktur

und Beziehung.

124


BUCHVORSTELLUNG

Liebe Leserinnen und Leser,

unter dem Motto „Lenggries - Wia’s früher war“ freue ich

mich, Ihnen einen weiteren Band aus meiner Serie vorzustellen.

Dieses Mal widme ich mich dem Bereich der Flößerei. Der Titel

meines neuen Buches: Die Isarflößer. In meinem Buch wird

schwerpunktmäßig die Isar beleuchtet, da sie ab Mittenwald zu

den wichtigsten Handelsrouten zwischen Süd und Nord zählte.

Erhältlich ist das Buch im Buidleck sowie in ausgewählten

Geschäften. Online kann es auf buidleck.de zum Preis von

45 Euro bestellt werden.

Ihr Claus Eder

s'Buidleck

Marktstraße 5

83661 Lenggries

0 80 42 / 91 78 - 0

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STROMKOSTEN

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125


WAS WAR LOS

AttecAutomation feiert Jubiläum mit

Festabend und Tag der offenen Tür

Viele Besucher erleben Automatisierung hautnah – Musik,

Kinderprogramm und Technik zum Anfassen

Am Wochenende des 17. und 18. Oktobers feierte die

Firma ATTEC Automation ihr Jubiläum – und das mit

einem rundum gelungenen Programm. Der Festabend

am Freitag und der Tag der offenen Tür am Samstag

lockten zahlreiche Gäste auf das Firmengelände und boten

eine gelungene Mischung aus Unterhaltung, Information

und Gemeinschaft.

Der Festabend am Freitag stand ganz im Zeichen von

Dankbarkeit, Rückblick und Feierlaune. Musikalisch

wurde die Veranstaltung von der Musikkapelle Josef

Menzl umrahmt, die mit ihren mitreißenden Klängen

für beste Stimmung sorgte. In festlicher Atmosphäre

blickten Geschäftsführung, Mitarbeitende und Gäste

auf die erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens zurück,

das sich in den vergangenen Jahren als innovativer

Partner in der Automatisierungstechnik etabliert hat.

Am darauffolgenden Samstag öffnete ATTEC

Automation seine Türen für die Öffentlichkeit – und die

Besucher kamen zahlreich. Der Tag der offenen Tür mit

feierlicher Einweihung des neuen Firmengebäudes bot

ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie:

Mehrere hervorragende Musikkapellen sorgten für

musikalische Unterhaltung, während Kinderschminken,

eine Hüpfburg und ein Zauberer vor allem die jungen

Gäste begeisterten.

Auch technisch Interessierte kamen voll auf ihre Kosten:

In den verschiedenen Ausstellungsbereichen konnten die

Besucher Automatisierungstechnik hautnah erleben und

sich ein Bild vom vielfältigen Tätigkeitsfeld des Unternehmens

machen. Besonders beliebt war die interaktive

Station, an der man sich im Spiel Vier gewinnt gegen

einen KI-gesteuerten Roboter messen konnte – ein anschauliches

Beispiel dafür, wie spannend moderne Technik

sein kann.

„Wir haben uns sehr über das große Interesse gefreut“,

sagte Johannes Ostheimer. „Es war schön zu sehen, wie

begeistert die Besucher unsere Technik ausprobiert und

sich für unsere Arbeit interessiert haben.“

Mit dem gelungenen Jubiläumswochenende bewies

ATTEC Automation eindrucksvoll, dass technische Innovation,

Teamgeist und gesellschaftliches Engagement

perfekt zusammenpassen.

126


WAS WAR LOS

Doppelte Ehrung

bei den TASPO Awards 2025 für

Fuchs baut Gärten und Gärtner von Eden

Große Freude auf der diesjährigen TASPO-Award-Gala

2025 im Grand Hyatt Berlin:

Die Fuchs baut Gärten GmbH wurde mit dem BGL Award in

der Kategorie Firmengarten ausgezeichnet.

Das preisgekrönte Projekt „Grüne Visitenkarte“ der Rudolf

Group in Geretsried überzeugte durch die gelungene Verbindung

aus moderner Architektur, handwerklicher Präzision

und lebendiger Pflanzenkomposition – geplant, umgesetzt

und gepflegt vom engagierten Team von Fuchs baut Gärten.

Auch die Genossenschaft Gärtner von Eden eG, der das Unternehmen

angehört, durfte sich über eine Auszeichnung freuen:

Sie erhielt den Modiform Award für ihre beispielhafte Kooperation

von 48 Gartenbauunternehmen aus Deutschland,

Österreich und der Schweiz.

„Diese Preise sind eine wunderbare Wertschätzung für die

großartige Arbeit unseres gesamten Teams und unseres

Netzwerks“, betont Balbina Fuchs, Inhaberin von Fuchs

baut Gärten. „Jedes unserer Projekte entsteht mit Leidenschaft,

Kreativität und echtem Teamgeist – von der ersten

Idee bis zur langfristigen Pflege.“

Bilder: TASPO-Galerie 2025 / www.taspoawards.de

127


WAS WAR LOS

Gaißacher Schule erhält die

Auszeichnung „Europa-Schule“

Ein großer Moment für die Gaißacher Mittelschule: Sie

wurde offiziell als Europaschule ausgezeichnet. Die Verleihung

fand in der beeindruckenden Allerheiligen-Hofkirche

der Münchner Residenz im feierlichen Rahmen

statt. Der Bayerische Staatsminister für Europaangelegenheiten

und Internationales, Eric Beißwenger verlieh

das beliebte Siegel an insgesamt acht Schulen in Bayern,

darunter als einzige Mittelschule – die Mittelschule

Gaißach. Mit Stolz nahmen stellvertretend zwei Schüler,

die beiden Schulleitungen Stephanie Eckert und Roman

Kofler, die Ehrung entgegen. Zu den Feierlichkeiten begleitet

wurde die Gruppe noch zusätzlich von Kollegen,

weiteren Schülern, der Elternbeiratsvorsitzenden Frau

Prax und dem Bürgermeister Herrn Fadinger.

Diese Ehrung würdigt das außergewöhnliche Engagement

der Schule im Bereich des europäischen Austauschs.

Besonders hervorgehoben wurde die Teilnahme

der Gaißacher Schule am e-Twinning Projekt, bei dem

die Schule bereits im vergangenen Jahr den deutschen

Preis erhielt, sowie das Durchführen von verschiedenen

Austauschprojekten über Erasmus plus. Ein großer

Dank geht hier speziell an Herrn Kofler, der sich stets

um einen europäischen Austausch, egal ob digital oder

vor Ort, bemüht. So erhalten die Schülerinnen und

Schüler die Gelegenheit, andere Kulturen, Sprachen und

Lebensweisen hautnah zu erleben. Durch die europäischen

Kooperationen lernen sie, über den Tellerrand

hinauszublicken und die Werte von Toleranz, Vielfalt

und Zusammenhalt zu leben. Der europäische Gedanke

wird nicht nur gelehrt, sondern gelebt. Die Gaißacher

Schule zeigt, wie Verständigung und Zusammenarbeit

Grenzen überwinden können.

30. Ausgabe

10.Geburtstag!

128


Auslegestellen

Bad Heilbrunn

Einfach Schön Friseure &

Kosmetik

Kur-Apotheke

Bad Tölz

Bäckerei Wiedemann

Bäckerei Detter

Box’n Stop

Café Love

Café Zuckerschnecke

CoWorking Beate Mader

emma 2.0

Fischer Weine

Glücksmomente

Lindls – sowieso & allerlei

Parfümerie Wiedemann

Stadtwerke Bad Tölz

Stoff-Creativ

Telefondandla

Touristinfo Bad Tölz +

Stadtmuseum

Tölzer Optik & Akustik

Vom Fass

Zauner

Bairawies

Trachten Redl

Café Liebelei

Dietramszell

Café Schwalbe

Friseursalon Kotz

VergissMeinNicht

Egling

Hofcafé Golkofer

Eurasburg

Ela’s Ladencafé –

Pension zur Mühle

Gaißach

Attec – Bist’dro

Metzgerei Maier

Michaeli Apotheke

Raiffeisenbank im Oberland eG

Königsdorf

FTO – Tankstelle

Hofherr’s Dorfladen

Mittendrin

Hirschler Lukas - Schuhorthopädie

Lenggries

Bäckerei Mellis

BergMoment Frühstücks Café

Brot & Torte

Buidleck Claus Eder

D’Wirtschaft am Bergcamping

Foto Bettina Krinner

Hofpunkt

Jeansstadl

Kräuterhexe

Lotto-Kiosk Gottlob

Metzgerei Weber

Schreibzeig A. Essendorfer

Schuhhaus Bammer

Touristinfo Lenggries

Münsing

Hairgstylt Tracht/Gwand/Outdoor

Jachenau

Berg Chalet

Café Dannerer

Dorfladen

Reichersbeuern

Bäckerei Meier

Raiffeisenbank im Oberland eG

Sachsenkam

Edeka Portisch

Gasthof Neuwirt

Wild Liebhart

Waakirchen

Hoppe Bräu

Schmiedn vom Schindl

Wackersberg

Café Schusterpeter, Arzbach

Altwirt Wackersberg

Gasthaus Arzbacher Hof

Greilinger Hof Uschi’s Nudelwerkstatt,

Arzbach

M.L. Hairstyle

Wallgau

Trachten Leismüller

Wolfratshausen

Trachtenwerk Isartal

Wir feiern unsere

30. Ausgabe

und unseren

10. Geburtstag

Thema für die Jubiläumsausgabe „Ein Hoch auf’s Handwerk“

129


Aboservice

Impressum

Herausgeber:

CS Medienberatung + Verlag, Christine Strauß,

Sperberstraße 8a, 83661 Lenggries,

info@disarwinkler.de, Tel. 0173 · 9728744, www.disarwinkler.de

Gestaltung:

Claudia Wendt, www.wendtpunkt.de

presentja Mediengestaltung Nicole Müntsch, presentja@web.de

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Titelfoto:

Hannah Richter, Kilian Kathan & Carlo Oberhuber

Wolfgang Kronwitter, Auweg 3a, 83661 Lenggries, Tel. 0151 · 24044883,

www.windkinder.com

Illustration:

Gaby Bürsch - Valley, Hans Reiser - Reichersbeuern

Redaktion:

Michaela Probst (mp), Katharina Fitz (kf), Sibylle v. Kamptz (svk),

Agnes Müller (am), Martina Geisberger (mg), Michaela Linke (ml),

Christine Strauß (cs), Sandra Schinnagl

Projektleitung:

Christine Strauß

Anzeigen:

Christine Strauß, info@disarwinkler.de, Tel. 0173 · 2930582

Fotos:

Wolfgang Kronwitter, Michaela Probst, Agnes Müller, Martina Geisberger,

Sibylle v. Kamptz, Beate Mader, Bettina Krinner, Magnus Mayer,

Bo Starker, Interbancario Europeo, Natur Genial, Dietmar Denger, Tourismus

Lenggries, Biotop Oberland, Rehasportverein BT, Daniel Hug, Buero

dopio, Roswitha Echsle, Elisa Deutschmann, s’Buidleck, Georg Ostermaier,

Stefanie Kresse, Die Hauswirtschafterei, iStock, Adobe Stock,

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Nächste Ausgabe:

Frühjahr – erscheint

Anfang April

Anzeigenschluss:

25.02.2026

Druckerei:

F&W Druck- und Mediencenter GmbH,

83361 Kienberg, www.fw-medien.de

Für die Richtigkeit von Terminen, Daten und Angaben

in Kundenanzeigen, Preisen, redaktionellen Inhalten

sowie Adressen und Telefonnummern wird nicht

gehaftet.

Auflage: 15.000

Veröffentlichungen – auch auszugsweise – nur mit

schriftlicher Genehmigung des Verlages

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