7. Dezember 2025
- Garagenbetreiber klagt Stadt in Millionenhöhe - Sonntagsfrühstück mit Wencke Myhre - Neue Remise in der Grazer Steyrergasse um 228 Millionen Euro - Giftköder in Graz im Umlauf - AnnenStar 2025
- Garagenbetreiber klagt Stadt in Millionenhöhe
- Sonntagsfrühstück mit Wencke Myhre
- Neue Remise in der Grazer Steyrergasse um 228 Millionen Euro
- Giftköder in Graz im Umlauf
- AnnenStar 2025
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7. DEZEMBER 2025, AUSGABE 47
Wir präsentieren:
Fünf Dinge, die du in der
Erlebnisregion Graz jetzt
gesehen haben musst.
Adventmärkte
Eiskrippe Lumagica Kammer Musik Festival
Silvester
7. DEZEMBER 2025, AUSGABE 47
Neues Jahr
Mit dem „Grazer“ kann man heuer
gleich auf mehrere Arten in das neue
Jahr hinüberrutschen. 24
Neue Remise
Die Remise Steyrergasse wird um
228 Millionen Euro saniert. Ein Meilenstein
in der Grazer Öffi-Geschichte. 8
Garagenbetreiber
klagt Stadt auf
zwei Millionen Euro
Unnötig. Diese Fußgängerunterführung, die im Zuge der Neutorbaustelle geschliffen wurde, kann – wie wir schon vor zwei Jahren berichteten – der Stadt
noch teuer zu stehen kommen. Der Eigentümer der Tiefgarage Andreas-Hofer-Platz hat jetzt eine Klage über zwei Millionen Euro eingereicht. SEITEN 4/5
LUEF, HOLDING/FOTO FISCHER, GETTY
Seriös - Einfühlsam - Würdevoll
24h täglich
2 die seite zwei
www.grazer.at 7. DEZEMBER 2025
E D I T O R I A L
von
Tobit
Schweighofer
SONNTAGSFRÜHSTÜCK MIT ...
✏ tobit.schweighofer@grazer.at
So sind
wir nicht
W
as war das vor zwei
Jahren für eine
Aufregung! „der
Grazer“ hat darüber berichtet,
dass im Zuge der Neutorbaustelle
eine Millionenklage
seitens des Eigentümers der
Tiefgarage Andreas-Hofer-
Platz droht. Die Empörung
war enorm, im Gemeinderat
bezichtigte uns die Vizebürgermeisterin
sogar, eine
„Falschmeldung in noch nie
dagewesener Dimension“
veröffentlicht zu haben. Im
informellen Gespräch später
drohte sie damit, rechtliche
Schritte zu prüfen. Nach
eingehender Prüfung kam es
schließlich tatsächlich zur
angekündigten Klage (siehe
Seiten 4/5). Das wäre ein
hervorragender Zeitpunkt,
um etwa der Schadenfreude
freien Lauf zu lassen und im
gleichen abwertenden Stil zu
antworten. Das tun wir aber
nicht, ganz im Gegenteil.
Denn wir sind nicht schadenfroh,
sondern bestürzt über
die hohen Schadenersatzforderungen.
Wir werden nicht
behaupten, dass jemand
gelogen hat, wir werden auch
nicht mit rechtlichen Schritten
drohen. Wir bleiben
weiterhin bei gesicherten Fakten,
geben offen zu, wenn uns
einmal ein Fehler unterlaufen
sollte, und werden auch
künftig mit bestem Wissen
und Gewissen daran arbeiten,
unseren Lesern als kritisches
Informationsmedium
verlässlich zur Verfügung zu
stehen.
Tobit Schweighofer, Chefredakteur
... Wencke Myhre
Wencke Myhre
braucht zum
Frühstück
erstmal einen
starken Kaffee.
Wenn sie in
Graz ist, liebt
sie Schwarzbrot
mit Käse. KK
Die Entertainerin über ihre Frühstücksgewohnheiten, was sie mit
Graz verbindet und ihre Teilnahme am Eurovision Song Contest.
Was gibt es bei Ihnen zum Frühstück?
Wichtig ist ein guter starker Kaffee zum Aufwachen.
Und hier in Graz liebe ich das wunderbare Schwarzbrot
mit ein bisschen Käse.
Was verbindet Sie mit Graz?
Ich war vor über 40 Jahren für eine Gala hier, hatte
damals aber keine Zeit, Graz kennenzulernen. Jetzt
habe ich mehr als eine Woche in dieser wunderbaren
Stadt verbracht und bin wirklich begeistert.
Zwischen meinen Konzerten in der Komödie Graz
war ich auf einem Bummel durch die Innenstadt
und habe die wunderbare Weihnachtsbeleuchtung
und die vielen herrlichen Märkte bewundert. Man
könnte sagen, ich habe mich wirklich in Graz verliebt.
Und ja, das herrliche Essen: Der Tafelspitz im
Stainzerbauer war ein echtes Erlebnis!
Sie können auf eine 70-jährige Karriere zurückblicken.
Was war dabei Ihr persönliches Highlight?
Oh, das könnte ich so gar nicht sagen – es war einfach
sooo viel ... Und es ist immer der letzte Auftritt
der schönste. Aber ja, vor allem die Zusammenarbeit
mit Peter Alexander, Udo Jürgens, Caterina
Valente, James Last und vielen anderen wunderbaren
Kollegen hat mir eine große Freude bereitet.
Wir hatten immer sehr viel Spaß bei den Proben und
hinter den Kulissen, diese gute Laune hat sich auch
auf das Fernseh-Publikum übertragen. Aber ich bleibe
nicht stehen. Ich bin ein Mensch, der sich immer
neue Ziele setzt.
Viele Ihrer Lieder sind Evergreens geworden. Gibt
es einen Song, den Sie besonders mit einem Lebensabschnitt
verbinden?
Mit dem „Knallroten Gummiboot“ und „Er steht im
Tor“ habe ich natürlich in den 70er Jahren besonders
temperamentvolle Hits auf den Markt gebracht, jetzt
singe ich aber auch gerne ruhige Songs von Hildegard
Knef oder von Udo sehr gerne.
1968 nahmen Sie am Song Contest teil. Dieser findet
ja heuer wieder in Österreich statt. Verfolgen
Sie die Gesangsshow noch?
Mich interessiert alles, was in der Musikwelt passiert.
Man muss ja offen bleiben für Neues. Und man
ist immer wieder überrascht, was möglich ist – auch
wenn nicht alles so ins Ohr geht.
Sie wirken immer positiv und humorvoll – wie gelingt
es Ihnen, diese Lebensfreude zu bewahren?
Das Publikum gibt mir viel positive Energie und hält
mich jung. Das war ja auch bei meinen Konzerten
in Graz zu spüren. Die Arbeit mit dem Team der Komödie
Graz war für mich wirklich ein tolles Erlebnis,
weil wir hier erstmals ein völlig neues Format gestartet
haben. Und natürlich sorgen meine vier Kinder
und zehn Enkelkinder auch heuer wieder zu Weihnachten
für ein volles Haus und viel gute Stimmung
und Wärme ...
SABRINA NASERADSKY
Wencke Myhre wurde am 15. Februar 1947 in Oslo-
Kjelsås (Norwegen) geboren. Bereits mit sieben
Jahren stand sie zum ersten Mal auf der Bühne. Sie
gewann Anfang der 60er Jahr einen Gesangswettbewerb,
woraufhin sie einen Plattenvertrag bekam.
1968 nahm sie am Eurovision Song Contest teil, bei
dem sie den sechsten Platz belegte. Bis heute ist sie
auf der Bühne aktiv. Anfang Dezember trat sie bei
ihrem Besuch in Graz in der Komödie Graz auf.
7. DEZEMBER 2025 www.grazer.at
graz 5
graz
6 graz
www.grazer.at 7. DEZEMBER 2025
4
redaktion@grazer.at & 0316 / 23 21 10
Ein guter Jahreswechsel
braucht keine Knallerei.“
Vizebürgermeisterin Judith Schwentner
anlässlich des Starts der Kampagne „Böller
– Ohne uns!“ diese Woche FISCHER
Tiefgaragenbesitzer:
Landtagspräsident Gerald
Deutschmann lud ein.
LT-STMK
Enquete zu
Energie in Graz
■ Im Grazer Landhaus stand
der Mittwoch ganz im Zeichen
der Energiezukunft: Auf Beschluss
des Landtages fand eine
umfassende Energie-Enquete
statt. Ein ganztägiges, dichtes
Programm mit vielen Experten
beleuchtete im Sitzungssaal
des Landtages die zentralen
Herausforderungen und Chancen
der Energiewende sowie
Ideen und Lösungsansätze einer
nachhaltigen, sicheren und
leistbaren Energieversorgung.
Der Stein des Anstoßes: Diese Fußgänger-Unterführung wurde im Zuge der Neutorbaustelle geschliffen.
LUEF
Manuela Khom bekam vom
Nikolo ein Nikolaussackerl.LAND STMK
Nikolaus auf
Besuch in Burg
■ Bereits seit 1985, also nun
schon seit 40 Jahren, macht die
Katholische Jungschar Steiermark
mit der Nikolaus aktion
auf den Heiligen Nikolaus,
den Schutzpatron der Kinder,
aufmerksam. Letzte Woche
besuchte die Katholische Jungschar
Steiermark mit einem
Nikolaus auch Landeshauptmann-Stellvertreterin
Manuela
Khom, um die Botschaft des
Nikolaus auch an die Landesregierung
zu übermitteln.
„DER GRAZER“ - AKTUELLE BLITZUMFRAGE
Sollten die Geschäfte am 8. Dezember geöffnet haben?
■ Der 8. Dezember ist in Österreich
ein katholischer Feiertag
– Mariä Empfängnis. Gleichzeitig
etablierte sich der Tag zu
einem starken und beliebten
Shopping-Tag für Weihnachtseinkäufe.
Dass an diesem Tag die
Geschäfte offen haben, wurde
schon mehrmals heiß diskutiert.
Wir wollten von unseren Lesern
wissen, ob die Geschäfte ihrer
Meinung nach offen haben sollten.
Das Ergebnis war ziemlich
eindeutig: Rund 68 Prozent sind
dagegen. Immerhin gibt es doch
auch genügend andere Tage,
an denen man einkaufen gehen
kann und sich nicht durch die
Geschäfte quetschen muss.
Ergebnis
unserer Online-
Abstimmung
68 %
NEIN
32 %
JA
1319 Teilnehmer, nicht repräsentativ, Stand:
Freitag, 5. Dezember, 12 Uhr, Foto: Getty
7. DEZEMBER 2025 www.grazer.at
graz 57
➜
TOP
REGION GRAZ/SCHIFFER, GETTY
Rekordjahr im Tourismus
Genau 2.225.302 Nächtigungen in der
Region Graz im letzten Tourismusjahr
bedeuten ein Plus von 3,2 Prozent.
Extreme Feinstaubbelastung
Seit Tagen herrscht dicke Luft in Graz. Am
Donnerstag wurden empfindliche Personen
sogar davor gewarnt, das Haus zu verlassen.
FLOP
➜
Millionenklage gegen Stadt
TEUER. „der Grazer“
warnte vor zwei Jahren,
jetzt klagt der Eigentümer
der Garage Andreas-
Hofer-Platz die Stadt auf
zwei Millionen Euro.
Von Tobit Schweighofer
tobit.schweighofer@grazer.at
Die Neutorgasse inklusive
Entlastungsstrecke
wurde gerade erst
mit Tamtam eröffnet, schon
kommt ein großer Brocken auf
die ohnehin schon finanzmarode
Stadt zu. Der Eigentümer
der Tiefgarage am Andreas-
Hofer-Platz, die Acoton, klagt
die Stadt jetzt nämlich auf satte
zwei Millionen Euro.
Der Grund: Die einstige
Fußgängerunterführung Richtung
Albrechtgasse wurde im
Zuge der Gleisbauarbeiten geschliffen.
Der Tunnel war aber
auch als Notausgang für die
Tiefgarage vorgesehen, weshalb
man teure Adaptierungen
vornehmen musste. Zudem
war die Innenstadtgarage mit
220 Stellplätzen monatelang
gesperrt, was unter anderem
wirtschaftliche Probleme für
den Betreiber Contipark nach
sich zog. Erst im August 2024
konnte sie mit einem Dreivierteljahr
Verspätung wiedereröffnet
werden.
Warnung ignoriert
Genau über diese Thematik
berichtete der „Grazer“ exklusiv
bereits vor zwei Jahren im
November
2023 (siehe
Faksimile
„Planungsfehler
könnte
Millionen
kosten“).
Die Warn
u n g e n
wurden von
der zuständigen
Vizebürgermeisterin
Judith
Schwentner
jedoch
nicht nur in
den Wind geschlagen, sondern
veranlassten sie gar dazu,
im Gemeinderat von einer
„Falschmeldung völlig neuer
Dimension“ zu sprechen. Statt
umgehend das Gespräch mit
der Acoton zu suchen und die
Wogen zu glätten, wurde hinter
den Kulissen damit gedroht,
rechtliche Schritte bzw. eine
Anzeige beim Presserat gegen
den „Grazer“ prüfen zu wollen,
was offenbar nicht von Erfolg
gekrönt war. Seitdem hing
dieses sündteure
„Damoklesschwert“
über der Neutorbaustelle.
Jetzt ist es gefallen.
Im November
2023 hat „der
Grazer“ bereits
über die Causa
berichtet. KK
AH-Platz-Garage
■ 12. November 2023: „der
Grazer“ berichtet über einen
rechtlichen Disput zwischen
dem Garageneigentümer Acoton
und der Stadt. Der damalige
FPÖ-Landesparteiobmann
und nunmehrige Landeshauptmann
Mario Kunasek forderte
eine Rechnungshofprüfung.
■ 16. November 2023:
Vizebürgermeisterin Judith
Schwentner bezeichnete den
„Grazer“-Bericht auf eine
diesbezügliche Anfrage hin als
„Falschmeldung völlig neuer
Dimension“.
■ Dezember 2023: Andere
Medien berichten davon,
dass die Acoton eine Klage
vorbereitet.
■ August 2024: Die Garage
sperrt nach monatelanger
Verzögerung aufgrund der
rechtlichen Unklarheiten
wieder auf.
■ Dezember 2025: Die Klage
wird eingebracht.
202425010
6 graz
www.grazer.at 7. DEZEMBER 2025
K O M M E N T A R
von
Verena
Leitold
✏ verena.leitold@grazer.at
Das Warum
ist bei Femizid
völlig klar
V
ergangenen Samstag
wurde traurige Gewissheit,
was wohl ganz
Österreich befürchtet hatte:
Die Grazer Influencerin
Stefanie P. wurde von ihrem Ex-
Freund ermordet. Wieder hat
ein Mann entschieden, das
Leben einer Frau aus dem
engsten Umfeld zu beenden.
Der mutmaßliche Täter hat im
stundenlangen Verhör
gestanden. „Das Motiv ist
unklar“, gab die Polizei
daraufhin in einer Pressekonferenz
bekannt. „Offen bleibt die
Frage nach dem Warum“,
schrieb auch eine große
Tageszeitung auf ihrer Titelseite.
Dabei ist das Warum bei
einem Femizid – es war bereits
der 15. in diesem Jahr in
Österreich – alles andere als
fraglich! Bei Femiziden ist das
Motiv völlig klar: Frauenhass,
Machtanspruch, Besitzdenken!
Schuld ist ein patriarchales
System, in dem Frauen von
Männern als ihr Eigentum
gesehen werden. Schuld ist ein
System, in dem Männer
Machtpositionen ausnutzen.
Und bevor das jetzt gleich
kommt: Schuld ist auch ein
System, in dem Männer noch
immer schreien, „Aber nicht
alle Männer!“, anstatt hinzusehen,
wenn Grenzen überschritten
werden. Gott sei Dank sind
es nicht viele Männer, die zu so
einer Tat fähig sind. Aber es
sind ZU viele! Und es geht uns
als Gesamtgesellschaft an, dem
ein Ende zu setzen.
Ni una menos!
Leuchtturmprojekt Steyrergasse
Neue Remise um
228 Millionen Euro
Holding-Vorstand Mark Perz, Holding-CEO Wolfgang Malik und BALSA-Geschäftsführer Michael Zorzi (v. l.) FOTO FISCHER
SANIERUNG. Die Remise Steyrergasse wird um 228 Millionen Euro saniert.
Mitte 2026 wird der Spatenstich zu einem wahren Leuchtturmprojekt des
öffentlichen Verkehrs gesetzt. 2030 soll der Bau abgeschlossen sein.
Von Tobit Schweighofer
tobit.schweighofer@grazer.at
Seit 26 Jahren habe ich schon
viele Projekte der Holding
begleiten dürfen, aber so etwas
Großes haben wir noch nie
gehabt“, freut sich Holding-CEO
Wolfgang Malik. Das 228-Millionen-Euro-Projekt
„Remise Steyrergasse“
ist jetzt voll auf Schiene.
Baustart ist im Sommer 2026, Mitte
2030 soll der neue multifunktionale
Bau abgeschlossen sein.
Für den für den öffentlichen
Verkehr zuständigen Holding-
Vorstand Mark Perz eine absolute
Notwendigkeit: „Aktuell
verfügen die Graz Linien in ihrem
Fuhrpark über 85 Straßenbahnen.
In der betrieblichen
Frühspitze sind davon 66 Bims
im Einsatz. Mit den in zeitlichem
Abstand gelieferten 15 Flexity-
Straßenbahnen der Firma Alstom
wird das ÖV-Angebot in
Graz um eine 30 Prozent höhe-
re Fahrzeugkapazität optimiert,
was auch in einer entsprechenden
Wartungsinfrastruktur Niederschlag
finden muss.“
Giftiges Erdreich
Im Rahmen des Um- und Ausbaus
wird auch das Erdreich gereinigt,
das mit giftigen Rückständen eines
alten Gaswerkes, das im Zweiten
Weltkrieg bombardiert wurde,
kontaminiert ist. Dies übernimmt
die Bundesaltlastensanierungs-
Gmbh (BALSA), die zudem über
den Altlasten-Sanierungsfonds
etwa zehn Millionen zur Sanierung
beisteuert. „Der dabei entstehende
Gestank wird zwar für
manche wahrscheinlich störend
sein, ist aber nicht gesundheitsgefährdend“,
beruhigt BALSA-Geschäftsführer
Michael Zorzi.
„Eine Baustelle dieser Größe
ist nie angenehm – und wir nehmen
diese Belastung sehr ernst“,
verspricht Vizebürgermeisterin
Judith Schwentner. „Wir stehen
den Menschen in der Steyrergasse
zur Seite, informieren transparent
und suchen Lösungen,
wo immer wir können. Gleichzeitig
ist diese Sanierung der entscheidende
Auftakt für die neue
Remise. Sie macht sichtbar, dass
wir den Ausbau des öffentlichen
Verkehrs nicht nur versprechen,
sondern konsequent umsetzen.“
Auch Beteiligungsstadtrat Manfred
Eber ist begeistert: „Wir setzen
hier ein wichtiges Umweltprojekt
um, das Graz sauberer
und sicherer macht und dafür
sorgt, dass auch in Zukunft der
effiziente Betrieb unseres wachsenden
Straßenbahnnetzes garantiert
bleibt.“ SPÖ-Chefin Doris
Kampus: „Schritt für Schritt
entsteht hier ein leistungsfähiges,
nachhaltiges und gut durchdachtes
Betriebsareal, das sowohl
dem wachsenden Mobilitätsbedarf
als auch den Anforderungen
eines zeitgemäßen Verkehrsunternehmens
gerecht wird.“
derGrazer
IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0
316/23 21 10, Mo bis Fr 8 bis 15 Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer
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Schweighofer (0664/80 666 6490), Clarissa Berner (0664 80 666 6694), Linda Steurer (0664 80 666 6683), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at |
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Gedruckt nach den
Richtlinien Gedruckt nach des Österrei-
den Richtlinien des
Österreichischen Umweltzeichens Umweltzeichens
Recyclingpapierprodukte“
„Druck- und Recycling-
Druck Carinthia, UW-NR. 1417
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EU Ecolabel: Bitte
sammeln Sie Altpapier
für das Recycling
7. DEZEMBER 2025 www.grazer.at
graz 7
Morgige Demo bremst Bims
KURIOS. Bei der Eröffnung der Neutorlinie war man froh, dass endlich die Entlastungsstrecke für die
Herrengasse fertig ist. Morgen kommt es aber zu einer Demo, die beide Achsen kurz lahmlegt.
Von Lukas Steinberger-Weiß
lukas.steinberger@grazer.at
Die Redner bei der Premierenfahrt
und Eröffnung
der Neutorlinie waren
sich einig. Ein großer Schritt,
eine große Entlastung für die
Herrengasse, durch die bis zu
119 Bims pro Stunde düsen. Das
war der Tenor. Dass auf der Neutorlinie
jetzt ständig nur eine
Linie fährt (tagsüber der 17er
und abends der 16er), sorgt aber
bereits kurz nach dem Start für
Irritationen bei Fahrgästen und
Kommentatoren.
Demo-Bremse
Und bereits morgen wird die
Neutorlinie das erste Mal angekündigt
stillstehen – unangekündigt
tat sie es letzte Woche
schon, da eine Uralt-Bim der
500er-Reihe ihren Geist am Andreas-Hofer-Platz
aufgab –, denn
morgen findet eine Demo für
den Weltfrieden statt. Die Route
geht vom Lendplatz über die
Mariahilferstraße, den Lendkai
und Grieskai zur Tegetthoffbrücke
und dann durch die Neutorgasse
zum Jakominiplatz. Heißt:
Es kommt zu Anhaltungen aller
Straßenbahnlinien, die an dem
Tag verkehren.
Die Polizei gibt auf unsere
Nachfrage an, dass dies kein
Verbot bedingen kann, weil ein
Verbot nur bei einem strafrechtlichen
Verdacht ausgesprochen
werden kann, und auch die Holding
sieht die Demo sportlich.
Sprecher Gerald Zaczek-Pichler:
„Ja, es wird zu Anhaltungen
auf beiden Achsen zwischen
14.30 und 16 Uhr kommen, wir
bitten um Verständnis.“
Der 16er wird morgen auf der Neutorlinie von einer Demo ausgebremst. Er
fährt, weil am Feiertag der Samstagsfahrplan gilt.
HOLDING/WATZINGER
8 graz
www.grazer.at 7. DEZEMBER 2025
Rad-Unfälle in der
GF DBO Gastronomie GmbH Daniel
Boaje mit seinem Team DBO GASTRONOMIE
Wiedereröffnung
McDonald’s
■ Nach
mehrmonatiger
Modernisierung öffnete
McDonald’s Feldkirchen am 5.
Dezember wieder seine Türen.
Der stark frequentierte Standort
– mit mehr als einer Million
Gäste pro Jahr – präsentiert
sich nun größer, moderner und
leistungsstärker als je zuvor.
Mit der Wiedereröffnung setzt
Franchisenehmer Daniel Boaje
mit seinem Unternehmen DBO
Gastronomie GmbH einen weiteren
Schritt in der regionalen
Modernisierungsstrategie. 218
Sitzplätze (zuvor 123), ein neuer
Family Corner sowie ein komplett
erneuertes Playland sorgen
für noch mehr Komfort für Familien,
Pendler und Gäste aus
dem gesamten Grazer Umland.
Der modernisierte Standort
überzeugt mit zahlreichen neuen
Highlights. Eine erweiterte
Küche sorgt für schnelleren
Service, während zusätzliche
Sitzplätze den Gästekomfort
deutlich erhöhen. Dank vier
optimierter Produktionslinien
können Bestellungen nun effizienter
abgewickelt werden. Im
McDrive sorgt ein Fast-Forward-
Korridor dafür, dass täglich bis
zu 1000 Fahrzeuge bedient werden
können. „Feldkirchen ist einer
unserer stärksten Standorte
– und die Modernisierung zeigt,
wie konsequent wir in Graz investieren.
Die Wiedereröffnung
ist nicht nur ein lokales Highlight,
sondern Teil einer Modernisierungswelle,
mit der wir
die McDonald’s-Restaurants in
Graz fit für die Zukunft machen“,
sagt Daniel Boaje, CEO der
DBO Gastronomie.
PROTEST. Unternehmer
und Anrainer
berichten von Unfällen
in der Hans-Sachs-
Gasse. Sie fordern ein
Fahrradverbot.
Von Tobit Schweighofer
tobit.schweighofer@grazer.at
In der Hans-Sachs-Gasse
kommt es laut ansässigen Unternehmern
und Anrainern
fast täglich zu brenzligen Situationen.
„Die Radfahrer rasen oft
mit überhöhter Geschwindigkeit
daher, dass selbst meine Mitarbeiterinnen
ein unangenehmes
Gefühl dabei haben, auf die Straße
zu gehen“, erzählt der Gechäftsführer
von Teppich Wittenhagen,
Meicl Wittenhagen. „Erst
vorige Woche ist es zu einem
Unfall gekommen, bei dem eine
Spatenstich gefeiert
BAUSTART. Inmitten der Stadt Graz entsteht moderner Wohnraum, der
Menschen zusammenbringt und den Platz nachhaltig belebt.
Von Victoria Weitenthaler
victoria.weitenthaler@grazer.at
Die Wohnanlage am Dietrichsteinplatz
10a soll
moderne Architektur mit
hochwertigen Materialien verbinden
und bietet eine Vielfalt
an Wohnungsgrößen. Begrünte
Freiflächen und eine Tiefgarage
sollen das Wohngefühl künftig
harmonisch abrunden.
Feierlich
Am Dienstag, dem 2. Dezember,
fand die feierliche Spatenstichfeier
auf der Baustelle am
Dietrichsteinplatz 10a statt. Die
Bauphase der Wohnanlage ist
in vollem Gange und es gab ein
kleines Zusammenkommen mit
den Bauträgern und dem Geschäftsführer.
„Der Dietrichsteinplatz ist nicht
einfach ein betonierter Platz in
Radfahrerin ein kleines Kind umgefahren
hat und einfach weitergefahren
ist. Ich fahre selber
gerne Fahrrad, aber ich halte das
Schritttempo ein. Das erwarte
ich mir auch von den anderen.“
Ähnliches erzählt Bernhard
Lanz, der mit seinem dreijährigen
Kind durch die Hans-Sachs-
Gasse spazierte. „Mein Sohn
wurde von einer Radfahrerin
niedergestoßen und verletzt.
Passanten haben ihr geholfen,
und sie ist einfach weitergefahren,
mein Kind war allen egal.
Die Hans-Sachs-Gasse soll endlich
fahrradfrei werden!“
Polit-Unterstützung
Hier kriegt Lanz politische Unterstützung.
„Ich fahre nahezu
täglich mit dem Radl über diese
Achse auf dem Joanneumring in
die Stadt. Nach dem Ausbau des
Radweges auf Höhe Opernring/
Jako und der Neutorgasse ist es
das Gebot der Stunde, die Fuß-
der Stadt, sondern ein Platz, auf
dem sich viele Menschen treffen
und auf dem nun ein neuer urbaner
Schick entsteht“, so Patrick
Pongratz, Geschäftsführer der
BK Immo.
Außerdem bei der Feierlichkeit
gängerzone in der Hans-Sachs-
Gasse und in der Schmiedgasse
endlich zur reinen Fußgängerzone
zu machen“, fordert VP-Chef
Kurt Hohensinner.
„Wir wollen, dass die Fußgängerzone
ihren Namen auch
wieder verdient. Man sieht, dass
durch die Zunahme der Radfahrer
und vor allem durch neue
E-Fahrzeuge eine gemeinsame
Nutzung von Straßen und Gassen
in der engen Innenstadt
einfach nicht mehr funktioniert.
Wir dürfen nicht nur Fahrrädern
mehr Raum geben, sondern haben
die Verantwortung, auch die
ungeschütztesten Verkehrsteilnehmer
zu schützen: nämlich
die Fußgänger!“, so Hohensinner.
„Die brenzligen Situationen nehmen
zu. Wenn sich Unfälle häufen
und Menschen zu Schaden
kommen, dann muss die Politik
reagieren. Das Prinzip der Rücksichtnahme
funktioniert hier leider
nicht.“
mit dabei waren Gemeinderat
Georg Topf, Technischer NL-Leiter
Stefan Lipp, BK-Immo-Geschäftsführer
Michael Kratzer,
Alfred Lang (BK Immo) und Mitglied
des Vorstands Bank Burgenland
Berthold Troiß.
GF Michael Kratzer, Gemeinderat Georg Topf, Berthold Troiß (Bank Burgenland),
GF Patrick Pongratz und Technischer NL-Leiter Stefan Lipp (v. l.) KK
7. DEZEMBER 2025 www.grazer.at
graz 9
Hans-Sachs-Gasse
In der Hans-Sachs-Gasse und am Tummelplatz sind trotz Radweg am Joanneumring viele Radler unterwegs.
KK
R. Krenn, G. Kleissner, S. Schilcher-
Asen, C. Köstinger, R. Scherer (v. l.) KK
Benefizabend der
Herzenslichter
■ Dank der großartigen Unterstützung
der Künstler Gilbert
Kleissner, Chris Köstinger und
Sabine Schilcher-Asen wurde
die erste Benefizveranstaltung
des Vereins Herzenslichter Österreich
für Kinder von alleinerziehenden
Müttern und Vätern
Ende November zu einem besonderen
Erlebnis. Für musikalische
Gänsehaut sorgte Robb
Saxton mit seinem neuen Song
„Winter in Love“ am Saxophon.
Das Café Zeitlos sorgte für den
kulinarischen Genuss.
10 graz
www.grazer.at 7. DEZEMBER 2025
Giftköder sind in
BV Valentin Gritsch auf dem
neuen Lastenrad
Neues Lastenrad
für Jakomini
KK
■ Jakomini hat jetzt ein zweites
Lastenrad, das alle Bewohner
ab dieser Woche gratis nutzen
können. Der Grünen-Bezirksvorsteher
Valentin Gritsch hat
sich lange dafür eingesetzt, dass
noch mehr Menschen im Bezirk
schnell, bequem und ohne
Kosten mit einem Transportrad
unterwegs sein können. Finanziert
wurde das neue Lastenrad
aus dem Sauberkeitsbudget des
Bezirks, das für Maßnahmen
zur Entlastung des öffentlichen
Raums vorgesehen ist.
➠
Direkt am Straßenrand des Dorothee-Sölle-Wegs wurden mehrere rohe Fleischbällchen entdeckt. Der Weg
führt unmittelbar weiter zum Oeverseepark, wo sich auch eine Hundewiese befindet.
STREET VIEW
7. DEZEMBER 2025 www.grazer.at
graz 11
Graz im Umlauf
GEFAHR. Giftköder sind
in Graz leider ein immer
wiederkehrendes Problem.
Bei Funden sollte
man sofort die Polizei
verständigen.
Von Victoria Weitenthaler
victoria.weitenthaler@grazer.at
Erst kürzlich meldeten aufmerksame
Spaziergänger
verdächtige Funde im Bereich
des Oeverseeparks. Auf dem
Dorothee-Sölle-Weg lagen mehrere
rohe Fleischbällchen, verteilt
auf dem Boden, also Giftköder,
die Hunden gezielt schaden sollen.
Die Entdeckung sorgte bei
Hundebesitzern für große Besorgnis,
denn solche Vorfälle sind
leider keine Einzelfälle.
Aus dem Büro der Tierschutzstadträtin
Claudia Schönbacher
heißt es, dass das Thema immer
wieder aktuell ist und die Behörden
regelmäßig damit konfrontiert
werden. „Auf jeden Fall muss
jeder Köder sofort der Polizei gemeldet
werden, um untersuchen
zu lassen, was genau da rinsteckt.“
Denn nur so könne schnell reagiert
und im besten Fall weiterer
Schaden verhindert werden.
Funde
Für viele Hundefreunde ist es
kaum nachvollziehbar, doch
nicht jeder Mensch schätzt den
tierischen Begleiter. Einige äußern
ihren Unmut offen, andere
greifen zu hinterhältigeren
Methoden, nämlich zum Auslegen
von manipulierten oder
sogar vergifteten Ködern. Die
Bandbreite solcher Köder ist
groß. Häufig handelt es sich um
scheinbar harmlose Futtermittel,
in die scharfkantige Gegenstände
wie Nägel, Schrauben,
Messerklingen oder Glasscher-
ben eingebettet wurden. Eine
ebenso perfide Variante ist die
Verwendung von Giftstoffen, die
bereits in geringen Mengen lebensgefährlich
sein können.
Als Trägermaterial dienen
meist besonders attraktive Nahrungsmittel,
etwa Fleisch- und
Wurstsorten, Hundefutter oder
Leckerlis. Grundsätzlich gilt: Alles,
was mit einem Giftstoff oder
einem schädlichen Gegenstand
versehen werden kann, kann als
Hundeköder missbraucht werden.
Einerseits ist es wichtig, auf
mögliche Gefahren hinzuweisen,
andererseits bestehe die
Sorge, dass Nachahmer angelockt
werden. „Natürlich ist es
sowohl an uns als auch an den
Findern, solche Vorfälle öffentlich
zu machen. Jedoch besteht
immer die Gefahr, dass Menschen
das leider nachmachen“,
heißt es aus dem Büro Schönbacher.
Musicalstar Mark Seibert gemeinsam
mit Missy May GAIDA MUSICALSTAR
Musicalstars in
Grazer Stadthalle
■ Am 11. Dezember bringt Ex-
Sturm-Präsident und Musical-
Fan Hannes Kartnig „Die große
Weihnachtsgala der Musical
Stars“ auf die Bühne der Grazer
Stadthalle – ein Abend voller
Glanz und großer Stimmen und
mit jeder Menge Gefühl. Genießen
Sie erstmals in Graz diese
Konstellation mit den internationalen
Musicalstars Maya Hakvoort,
Ana Milva Gomes, Missy
May, Lukas Perman, Drew
Sarich, Mark Seibert und Special
Guest Alfons Haider.
12 graz
www.grazer.at 7. DEZEMBER 2025
Bayernbrunnen ist
Die kunstvollen Stücke wurden
mit viel Liebe hergestellt. ODILEON
Selbstgemachtes
für den Advent
■ Der Adventbasar des „Odi-
Leon“ findet am Dienstag,
dem 16. Dezember, zwischen
9.30 bis 15 Uhr im Odilien-
Institut in der Leonhardstraße
130 statt. Menschen mit
Behinderung aus dem Odilien-
Institut haben Keramiken,
bunte Webteppiche, kunstvoll
geflochtene Körbe und Kerzen
hergestellt. Diese kleinen
Aufmerksamkeiten machen
den Advent zauberhaft und
können bei dem Adventbasar
erworben werden.
HM. Große Aufregung
gab es um die Versetzung
des Bayernbrunnens
in Eggenberg.
Jetzt wird er auch noch
ständig zugeparkt.
Von Lukas Steinberger-Weiß
lukas.steinberger@grazer.at
Früher teilte der Baiernbrunnen
oder Bayernbrunnen
die Einfahrt in
den Gritzenweg. Das war aber
laut Stadt sicherheitstechnisch
problematisch und der
Brunnen wurde um ein paar
Meter versetzt, um einem Zebrastreifen
Platz zu machen.
Anrainer und Bezirkspolitik
protestierten damals gegen die
Versetzung, und auch eine wasserrechtliche
Untersuchung
wurde angeordnet (wir haben
berichtet). Trotzdem wurde
durchgezogen und der Brunnen
versetzt. Er residiert jetzt
seitlich des Gritzenweges und
der Baiernstraße.
Neues Ungemach
Jetzt gibt es aber neuerlich
Probleme mit dem Kleinod in
Eggenberg. Wie der 1. Bezirksvorsteher-Stellvertreter
Robert
Hagenhofer berichtet, wird
der Brunnen zugeparkt. Und
das laut Anrainern und Gasthaus
fast ständig: „Täglich wird
aufgrund der Reduzierung der
Parkplätze in der Baiernstraße
wie wild geparkt, worunter
auch das Gasthaus täglich
leidet“, erzählt er. Er kritisiert,
dass für die Umbaukosten von
60.000 Euro gegen den Willen
der Anrainer die Verkehrssicherheit
hier jetzt erst wieder
leidet, wenn Autos wie der VW
Golf (Bild) den neuen Zebrastreifen
samt Blindeneinrichtung
(Rillen) komplett verstellen
und so keine gefahrenlose
Querung mehr zulassen.
Wir haben das Büro von
Vizebürgermeisterin Judith
Schwentner damit konfrontiert
und auch das Bild als Beweis
mitgesandt. Es kam folgendes
Statement: „Das Abstellen von
Fahrzeugen auf Gehsteigen
ist in der Straßenverkehrsordnung
klar untersagt. Die Kontrolle
solcher Verstöße liegt bei
der Polizei. Der Bereich rund
um den Bayernbrunnen ist als
Geh- und Aufenthaltsfläche
vorgesehen. Wenn wie hier direkt
auf den Blindeneinrichtungen
im Bereich des Schutzweges
geparkt wird, ist das ein
Sicherheitsproblem. Wir werden
die Rückmeldung an die
zuständige Dienststelle der Polizei
weitergeben.“
7. DEZEMBER 2025 www.grazer.at
graz 13
zugeparkt
➠
Der Bayernbrunnen (gelber Pfeil) ist oft komplett zugeparkt.
KK
14 graz
www.grazer.at 7. DEZEMBER 2025
AnnenStar 2025: Jetzt voten
STARTSCHUSS. Tauchen Sie ein in den Zauber der Vorweihnachtszeit, flanieren Sie durch die geschmückte
Einkaufsstraße und werden Sie Teil dieses besonderen Grazer Advent-Erlebnisses.
Von Victoria Weitenthaler
victoria.weitenthaler@grazer.at
Es ist endlich so weit und
das Voting des Annen-
Star 2025, geplant von der
Wirtschaftsabteilung der Stadt
Graz und dem „Grazer“, ist in
vollem Gange.
Der AnnenStar wird für das
kreativste winterliche Schaufenster
in der gesamten Annenstraße
verliehen. Insgesamt 20
Unternehmen nehmen teil und
hatten bis zum 20. November
Zeit, ihre Auslagen festlich zu
gestalten und zu dekorieren. So
einfach werden Sie Teil der Publikumsjury:
Wenn Ihnen ein
Schaufenster besonders gut gefällt,
machen Sie einfach direkt
vor Ort ein Foto von Ihnen und
dem dekorierten Fenster und
schicken Sie es bis spätestens
24. Dezember an office@grazer.
at. Das Unternehmen, für dessen
Fenster die meisten Fotos
eingeschickt werden, gewinnt
das Publikumsvoting.
Natürlich gibt es auch für alle
Einsender etwas zu gewinnen.
Unter den kreativsten Einsendungen
werden tolle Preise
verlost: Zehn GrazGutscheine
im Wert von jeweils 100 Euro
warten auf die Gewinner. Mitmachen
lohnt sich also doppelt.
Die Stars
Im oben dargestellten Plan finden
Sie alle Unternehmen, die
an dem Projekt teilnehmen.
Auf dem Flyer, der in allen teilnehmenden
Betrieben erhältlich
ist, sehen Sie außerdem
die genaue Wegführung – so
kann kein einziges Schaufenster
übersehen werden.
Flanieren Sie durch die Einkaufsstraße,
entdecken Sie kreativ
gestaltete Schaufenster und
lassen Sie sich vom vorweihnachtlichen
Zauber inspirieren.
EINE ENTGELTLICHE KOOPERATION MIT DER STADT GRAZ
www.grazer.at
7. DEZEMBER 2025 www.grazer.at
graz 15
Tippen und Gutes tun
GUTER ZWECK. In der Nachhaltigen Kreisslerei in der Sporgasse können
Besucher nun Weihnachtskarten für den guten Zweck schreiben.
Von Victoria Weitenthaler
victoria.weitenthaler@grazer.at
Die Nachhaltige Kreisslerei
besteht seit fast zwei Jahren
in der Sporgasse. Von
Beginn an war es das Ziel des
Unternehmens, ein „All in one“-
Konzept für nachhaltiges Unternehmertum
zu schaffen.
Auf einer Verkaufsfläche
von rund 140 Quadratmetern
präsentieren
in Spitzenzeiten bis
zu 45 Produzenten ihre
Produkte. Der Schwerpunkt
liegt dabei ganz klar
auf deren Nachhaltigkeit. Um
diese sicherzustellen, wurde ein
eigener Kriterienkatalog entwickelt,
dem sich alle Produzenten
vor der Aufnahme ins Sortiment
verpflichten. Zertifizierungen
spielen dabei eine wichtige Rol-
www.grazer.at
le, gleichzeitig überzeugen aber
auch kleinere Betriebe durch regionale
Herstellung.
Wunsch-Tipperei
Passend zur Weihnachtszeit gibt
es eine ganz besondere Aktion.
Eine unbedruckte Karte aus Samenpapier
von Seedpap bildet
die Grundlage für die individuell
gestaltete Weihnachtskarte.
Kunden
können im liebevoll
dekorierten Schaufenster
Platz nehmen und
auf einer nostalgischen
Schreibmaschine ihre
persönliche Karte tippen und
gestalten. Der gesamte Erlös dieser
Aktion kommt LebensGroß
zugute, und zwar für ein Sozialprojekt
für armutsgefährdete
Kinder und Jugendliche in der
Steiermark.
präsentiert
Natürlich mussten wir bei der
Aktion mitmachen und lostippen.KK
Der Murpark in Graz ist wieder
weihnachtlich geschmückt. MURPARK
Adventzeit im
Grazer Murpark
■ Der Murpark startete mit einem
vielfältigen Weihnachtsprogramm
in die Adventzeit.
Ein zentraler Bestandteil ist der
beliebte Weihnachtsmarkt, bei
dem von Christbaumkugeln bis
hin zu Retro-Videospielen alles
dabei ist. Zu den weiteren Highlights
zählen das Kinder-Kekserlbacken,
Beiträge preisgekrönter
Grazer Schulchöre und
Walking Acts. Auch der Einpackservice
wird bereits intensiv genutzt.
Im Adventkalender gibt es
zahlreiche Preise zu gewinnen.
16 graz
www.grazer.at 7. DEZEMBER 2025
Vizebürgermeisterin Judith Schwentner freut sich über die mit historischen
Bildern beklebten Schaltkästen – wie hier am Andreas-Hofer-Platz. KK
Grazer Schaltkästen
werden verschönert
AUFWERTUNG. Einige Schaltkästen wurden
jetzt mit historischen Stadtansichten beklebt.
Von Verena Leitold
verena.leitold@grazer.at
Ein besonderer Hingucker
sind sie normalerweise
nicht, die Schaltkästen im
öffentlichen Raum – zumindest
nicht im positiven Sinn. Das hat
sich entlang der Strecke der in
der vergangenen Woche eröffneten
Neutorlinie jetzt geändert.
Dort wurden die unschönen
Schaltkästen nämlich mit historischen
Stadtansichten beklebt.
„Auch solche kleinen Details
machen eine Stadt aus. Wo früher
graue, wirklich unschöne
Kästen standen, erzählen jetzt
historische Bilder ein Stück
Grazer Geschichte“, freut sich
Vizebürgermeisterin Judith
Schwentner. „Mir ist wichtig,
dass die Neutorlinie nicht nur
den Verkehr verbessert, sondern
auch das Umfeld sichtbarer und
schöner macht.“
Am Andreas-Hofer-Platz, am
Radetzkyspitz sowie in der Neutorgasse
vor dem Joanneum
sind die alten Fotos, die aus der
Sammlung von Karl Albrecht
Kubinzky bzw. aus der Steiermärkischen
Landesbibliothek
stammen, schon zu sehen. Ein
Auch vor dem Joanneum wurden
die Verteilerkästen verschönert. KK
weiterer Verteilerkasten wartet
in der Vorbeckgasse noch auf die
Umsetzung.
Langfristige Lösung
Ein generelles Zukunftsmodell
soll diese Verschönerung trotzdem
nicht sein. Die Vizebürgermeisterin
spricht man von einem
„liebevollen Einzelprojekt“.
Das bedeutet aber nicht, dass
die vielen übrigen Schaltkästen
grau – im besten Fall, wenn
nicht von Vandalen „verziert“
– bleiben. Denn Schwentner
verfolgt grundsätzlich das Ziel,
langfristig eine „zeitgemäße
und stadtverträgliche Lösung
für die vielen Schaltkästen im
öffentlichen Raum zu finden“.
Manfred Grössler (2. v. l.) und Reinhold Reimann (2. v. r.) überreichten
Unterschriften an Manfred Eber (l.) und Bgm. Elke Kahr.
3400 Unterschriften
gegen Girardi-Aufbau
ABWEHR. Der Verein „Rettet das Girardihaus“
will den filigranen Aufbau aufs Haus verhindern.
Von Lukas Steinberger-Weiß
lukas.steinberger@grazer.at
Zwischen Freude und Ärger
bewegt sich der Verein
„Rettet das Girardihaus“
schon seit geraumer Zeit. Einerseits
die Freude, dass das Girardihaus
mit Stadt und Kunstuni
Graz gerettet werden konnte
und zukünftig saniert und renoviert
als Spielstätte zur Verfügung
stehen soll – bespielt großteils
von der Kunstuni.
Andererseits großer Ärger
über ein Detail des geplanten
Umbaus – den filigranen Gerüstaufbau,
der wie ein Baugerüst
aussieht, aber fixer Teil
des sanierten Gebäudes sein
soll. Anrainer und Verein laufen
Sturm gegen diese Entwicklung,
wir haben bereits öfter darüber
berichtet. Die Kunstuni will allerdings
daran festhalten und
den Bau so durchziehen.
Unterschriften
Kürzlich hat der Verein deswegen
rund 3400 Unterschriften
gegen diesen Aufbau an
die Stadtspitze übergeben. An
Beteiligungsstadtrat Manfred
Eber und an Bürgermeisterin
Elke Kahr. Die Hoffnung: den
Bau des laut Verein unsäglichen
Gerüsts doch noch zu verhindern.
Und es gibt Hoffnung:
„Wir sind dies betreffend mit
KUG und Stadt in Diskussion
und suchen einen ästhetischen
Kompromiss“, heißt es von Vereinsmitglied
und Girardi-Darsteller
Manfred Grössler.
Das „Gerüst“ als fixer Teil sorgt erneut für heftige Diskussionen.
KK
SKOPOS
18 graz
www.grazer.at 7. DEZEMBER 2025
Wasser: Holding
ÄRGER. Ein Foto des
Wasserzählerstandes
ärgert einen Leser, es
beginnt eine Odyssee
zur Holding. Die liest
nicht mehr selbst ab.
Von Lukas Steinberger-Weiß
lukas.steinberger@grazer.at
Hans-Peter Svoboda ist verärgert,
vor kurzem flatterte
ihm ein Schreiben der
Holding Graz ins Haus, er möge
ein Foto seines Wasserzählers
übermitteln, da er jetzt ein paar
Jahre lang geschätzt wurde. „Mir
wurde in dem Schreiben gedroht,
das Wasser auf ein Minimum runterzudrehen.
Blöd nur, dass mein
Wasserzähler im Nebenhaus ist,
weil das in den 50er Jahren aus
Kostengründen so gemacht wurde,
und dass meine Nachbarin
fast nie da ist. Mit Müh und Not
hab ich das Foto als MMS bekommen,
da ich kein Smartphone besitze,
und musste es persönlich in
der Holding abfotografieren lassen,
weil dort niemand eine MMS
empfangen kann. Ich zahle mein
Wasser immer, und es wird nächstes
Jahr der Zähler auch gegen ein
fernablesbares Modell getauscht.
Warum man da jetzt auf einmal
so einen ‚Drohschrieb‘ versendet,
ist mir nicht erklärlich, und ich bin
wirklich grantig“, erzählt er. „Und
ich verstehe auch nicht, warum
die Holding nicht selbst ablesen
kommt, wenn sie das so dringend
braucht. Die wissen um meine
schwierige Situation“, ergänzt er.
Holding erklärt
Holding-Sprecher Gerald
Zaczek-Pichler dazu: „Ursache
der kundenseitigen Schwierigkeiten
bei der Bekanntgabe des
Zählerstandes ist die Art des gegenständlichen
Wasseranschlusses.
Bei diesem handelt es sich
um einen sogenannten ,Parallel-
anschluss‘. Das bedeutet, dass
sich an nur einer Anschlussleitung
zwei Wasserzählergarnituren
inklusive Zähler für zwei
Kunden befinden. Diese Konstellation
ist oft bei Gebäuden anzutreffen,
die aus zwei Haushälften
mit je einem separaten Eingang
bestehen.“
Ablesen müssen die Kunden
selbst: „Unsere Kunden/Vertragspartner
sind gemäß §27(1)
AVB verpflichtet, nach Aufforderung
innerhalb einer vorgegebenen
Frist den Zählerstand
bekanntzugeben. Tun sie dies
nicht, ist es genau genommen
ein Vertragsbruch der AVB – dieser
wird jedoch nicht als solcher
behandelt. Es hat jedoch zur
Folge, dass wir den Verbrauch
schätzen müssen. Die Holding
liest nur mehr Funkwasserzähler
ab. Die Ablesung anderer Zähler
wurde mit Ende 2024 eingestellt,
eben auch, weil es eigentlich
Pflicht des Kunden ist“, erklärt
Zaczek-Pichler.
Stadionbau ohne Geldsorgen
LUSTIG. Die Gruppe Alps BTE hat in Minecraft die Grazer Merkur Arena
nachgebaut und würde auch bei einer realen Adaptierung umbauen.
Von Lukas Steinberger-Weiß
lukas.steinberger@grazer.at
Nikola Satrapa der Gruppe
Alps BTE hat vor
kurzem ein Projekt fertiggestellt.
Er hat die Merkur
Arena aus geschätzt rund 90.000
Blöcken oder Steinen in Minecraft
nachgebaut. In rund zehn
Tagen. „Die erste Phase dauerte
etwas mehr als eine Woche,
und in dieser Zeit entstand die
Arena selbst. Die zweite Phase
dauerte nur drei Tage; in ihr
habe ich den Vorplatz und den
Stadionturm gebaut sowie einige
kleinere Ungenauigkeiten
korrigiert“, erzählt er.
Keine Neubau-Angst
Da jetzt in der realen Welt Pläne
gewälzt werden, die Arena umzubauen,
haben wir gefragt, ob
er dann die Arena auch adaptieren
würde, aber auch er braucht
Zeit dafür: „Ich wäre sehr interessiert
daran, nach einem Umbau
oder einem Neubau das Stadion
wieder nachzubauen. Das
ist jedoch erst möglich, wenn der
reale Bau abgeschlossen ist und
ausreichend hochwertige Bilder
sowie 3D-Daten verfügbar sind.
Ohne solche Referenzen wäre
eine detailgetreue Nachbildung
nahezu unmöglich.“
Seine Motivation beschreibt
der Mann aus Graz-Umgebung
so: „Es ist für mich etwas Besonderes,
große Teile der Stadt
in unserem Projekt erkunden zu
können, ohne dafür tatsächlich
hinfahren zu müssen. Da ich nur
selten Gelegenheit habe, dort
Zeit zu verbringen, ist es umso
schöner, sie jederzeit virtuell
besuchen zu können.“
Detailgetreu wurde die Merkur
Arena im Spiel gebaut. REDDIT/ALPS-BTE
7. DEZEMBER 2025 www.grazer.at
graz 19
liest nicht mehr ab
Seit Ende 2024 liest die Holding Wasser nicht mehr ab. Es ist Kundenpflicht. 148 Briefe wurden deswegen laut
Holding versandt, mit der Bitte um Übermittlung des Zählerstandes. Ein Leser ärgerte sich sehr darüber. SYMBOLBILD: GETTY
20 graz
www.grazer.at 7. DEZEMBER 2025
Gastro
Börse
www.grazer.at
Das Knirps Café eröffnet im Frühling 2026 unweit des Hauptplatzes. KK (2)
Am Lendplatz kann man jetzt köstliche Cookies genießen.
ANDREA KUTILIN
Macaron-Boutique geht, Knirps
Café kommt in die Innenstadt
GASTRONEWS. Das Mészáros verabschiedet sich aus der Jungferngasse. Dafür kommt das Knirps Café
für Familien mit kleinen Kindern nahe des Hauptplatzes. Und auch für Naschkatzen gibt’s was Neues.
Die Grazer Gastronomie
hatte zuletzt offenbar
ziemlich zu kämpfen. Etliche
Schließungen sorgten für
Aufregung: Das fridda&maxx
am Joanneumring musste ebenso
Insolvenz anmelden wie die
Swing Kitchen in der Kaiserfeldgasse.
Diese Woche gab dann
auch noch die Macaron- und
Dessert-Boutique Mészáros in
der Jungferngasse ihren Abschied
bekannt. Nach einem
Jahrzehnt in der steirischen Landeshauptstadt
ist nun Schluss.
Bis zum 30. Dezember hat das
Lokal seine Türen noch für alle
geöffnet, und die Öffnungszeiten
bleiben gleich. Auf Instagram bedankt
sich das Team für die wundervollen
Jahre in Graz und die
Treue der Kundschaft.
Ebenfalls mit Ende des Jahres
schließt ja – wie vergangene Woche
berichtet – das Turners am
Karmeliterplatz. Den Rückzug
aus Graz fanden vor allem Familien
ziemlich schade, da es bis auf
das Martin-Auer-Kindercafé in
der Hans-Sachs-Gasse und den
kürzlich eröffneten Babyccino
Club in der Harrachgasse nicht
gerade ein großes gastronomisches
Angebot für sie gibt.
Jetzt dürfen sie sich aber auf
eine Neueröffnung freuen – auch
wenn es bis dahin noch ein bisschen
dauert. Voraussichtlich im
Frühling sperrt das Knirps Café
in der Nähe vom Hauptplatz auf.
Die Betreiber, die vorerst noch
nicht öffentlich genannt werden
möchten (Namen der Redaktion
bekannt), wollen einen Ort
schaffen, an dem sich Familien
mit kleinen Kindern wohlfühlen
– ohne Konsumdruck, ohne
Reizüberflutung und ohne Stress.
„Wir kommen beide aus der
Gastronomie, haben viele Jahre
bis spät in die Nacht für andere
gearbeitet – und irgendwann
gemerkt, dass wir das so nicht
mehr möchten. Wir wollen lieber
etwas Eigenes aufbauen, für uns
arbeiten und vor allem mehr Zeit
und Freiraum für unsere Tochter
haben“, berichten sie.
Geplant ist ein Spielbereich mit
Holzspielzeug, an Montessori und
Pikler angelehnt, ein Stillraum,
gemütliche Sitzplätze für Eltern
und eine kleine Speisekarte, bei
der man auf regionale Produkte
in Bio-Qualität setzt. Auch ein veganes
Angebot soll es geben.
Levante-Küche
In der Conrad-von-Hötzendorf-
Straße 25 wird künftig levantinische
Küche serviert. Bei „Levante“
stehen Spezialitäten wie
Falafel, Schawarma und Döner
sowie viele weitere Gerichte der
Levante-Küche auf der Karte.
Süßes Graz
Das Caramello hat in der Innenstadt
einen zweiten Standort
eröffnet. In der Franziskanergasse
3 erstrahlt seit Freitag ein
Pop-up-Store in weihnachtlichem
Glanz. Geboten wird italienischer
Glühwein, Kakao und
Panettone. „Es wäre schade, im
Advent in der Franziskanergasse
kein Geschäft zu haben“, erzählt
Inhaberin Eva Caramello. Am
Freitag, Samstag und Sonntag
hat der Store nachmittags ge-
öffnet, auch nach Weihnachten
bleibt die Fläche bei Caramello,
dann aber mit anderem Konzept.
Am Lendplatz 1a geht es süß
zu, denn Claudia Haas hat am
5. Dezember den „Oh Cookie“-
Pop-up eröffnet. Bisher nur
online verfügbar, verkauft sie
die
American-Style-Cookies
nun auch vor Ort. Geöffnet hat
das Pop-up immer freitags und
samstags von 14 bis 20 Uhr und
sonntags von 12 bis 18 Uhr.
Auer in New York
Apropos Backen: Die New Yorker
müssen noch ein bisschen länger
auf österreichisches Natursauerteig-Schwarzbrot
warten.
Die eigentlich für diesen Herbst
geplante Eröffnung der Schaubäckerei
von Martin Auer in der 285
Lafayette Street in Manhattan hat
sich verzögert und wurde auf das
erste Quartal 2026 verschoben.
Angedacht ist momentan, im
Februar aufzusperren. Rye, zu
Deutsch Roggen, soll die Filiale
heißen. Gebacken wird direkt vor
Ort. VENA, VW, LS, LEO
7. DEZEMBER 2025 www.grazer.at
graz 21
Die Beleuchtung der Bahnhofsuhr musste getauscht werden. Seit Freitag
ist die Uhr nach mehreren Monaten jetzt endlich wieder an ihrem Platz. ÖBB
Neue LED-Beleuchtung
■ Mehrere Monate mussten die
Pendler am Grazer Hauptbahnhof
auf die ikonische Uhr auf der
Empfangshalle verzichten, denn
die Beleuchtung war äußerst in
die Jahre gekommen und musste
ausgetauscht werden. „Da waren
noch ganz alte Lampen mit
Quecksilber, die man so gar nicht
mehr verwenden darf, verbaut“,
berichtet ÖBB-Sprecher Herbert
Hofer. Da die verglaste Halle
aus dem Jahr 1956 unter Denkmalschutz
steht, hat die Erneuerung
etwas länger gedauert. „Wir
mussten uns mit dem Bundesdenkmalamt
genau abstimmen,
außerdem gab es ein paar technische
Herausforderungen.“
Seit Freitag ist die grün leuchtende
Uhr jetzt aber endlich wieder
da! Aufgrund der modernen
LED-Beleuchtung strahlt sie jetzt
sogar noch etwas heller. Ansonsten
hat sich optisch nichts verändert.
VENA
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22 graz
www.grazer.at 7. DEZEMBER 2025
S E R V I C E
Leser
Briefe
redaktion@grazer.at
Bank-Abzocke?
Ich habe letzte Woche Folgendes
in einer Bank beobachtet. Eine ältere
Dame steht vor einem Überweisungsautomaten
und schiebt
den ausgefüllten Zahlschein ein
– es erscheint am Bildschirm die
Aufforderung: „Bitte die fehlenden
Buchstaben bzw. Zahlen ergänzen.“
Die Dame wird nervös und
versucht mit zittrigen Fingern, der
Aufforderung nachzukommen –
leider braucht sie etwas zu lange
und der Automat bricht ab! Sie
wiederholt den Vorgang mit dem
gleichen Ergebnis. Die Bankmitarbeiter
schauen zu – niemand
greift ein und versucht zu helfen.
Die Dame geht dann zum Schalter
und bittet um Hilfe – „Das
kostet aber 7 Euro“ bekommt sie
zur Antwort. Wie kann das sein?
Alle Bankkunden zahlen monatlich
eine Kontobearbeitungsgebühr
– das nicht zu schmal ...
Dafür müssen die Kunden möglichst
viel selbst erledigen! Ältere
Herrschaften haben meistens kein
Online-Konto (kein Handy, keine
Erfahrung mit Computer & Co)
und müssen deshalb am Bankautomaten
überweisen ... Da sollte
man schon Rücksicht auf diese
Klientel nehmen, die ja über Jahrzehnte
schön brav gespart hat
und der Bank, gegen wenig Zinsen,
Geld zur Verfügung gestellt
hat ... und zumindest die Laufzeit
für einen Überweisungsvorgang
am Automaten länger oder einfacher
zu gestalten oder automatisch
und selbstverständlich Hilfe
zu leisten, ohne Aufforderung und
ohne extra Gebühren zu verlangen.
Liebe Bankmitarbeiter, Filialleiter,
Direktoren, Vorstände in
den Banken, bald ist Weihnachten,
nehmt Rücksicht auf die alten
Leutchen und zockt sie nicht ab!
Frohe Weihnachten für ALLE.
Karin Prassl
* * *
Alles nur ein Traum
Neulich hatte ich einen furchtbaren
Traum. Die Bundesländer
Kärnten und Steiermark hatten
sich zusammengeschlossen und
ich irrte somit völlig orientierungslos
ohne eigenen Landeshauptmann
und seine Gefolgschaft
durch die engen Gassen
der Stadt Graz. Plötzlich war ich
sozusagen ein steirischer Kärntner
ohne eigene steirische Landesgesetze
und ohne eigene steirische
Vertretung der Landesinteressen
auf Bundesebene. Auch die Koordination
von eigenen steirischen
Länderinteressen durch regelmäßige
Konferenzen war plötzlich
unmöglich. Schließlich erwachte
ich schweißgebadet und erfreute
mich des Lebens. Alles nur ein
Traum.
Alfons Kohlbacher
* * *
Haltestellen-Metallbänke
Im Winter kann man sich kaum
daraufsetzen, weil einem der Unterleib
einfriert, und im Sommer
ist es wieder so heiß, dass es einem
das Hinterteil fast verbrennt.
Welcher Politiker hat diese Wartebänke
in Auftrag gegeben? Ich
lade diese Fachpersonen gerne
ein, diese Bänke einmal auszuprobieren.
Erfolgreicher und gesünder
sowie billiger wären Holzbänke
gewesen.
Waltraud Felsner
* * *
Öffi-Benehmen
In den letzten Jahren hat sich das
Verhalten vieler Menschen in öffentlichen
Verkehrsmitteln, wie
Bussen und Bahnen, merklich
verändert. Ein Thema, das nicht
nur mich, sondern auch viele
andere Fahrgäste beschäftigt, ist
der Umgang mit Lautstärke, insbesondere
bei Telefongesprächen.
Es scheint, als ob die Grundregeln
des Anstands und des respektvollen
Miteinanders in der Hektik
des Alltags in Vergessenheit geraten
sind. Meine Worte, so geht es
nicht weiter. Nicht selten sind es
auch die alltäglichen Geräusche
der Umgebung, die schon unangenehm
genug sind – da braucht
es nicht noch zusätzlich lautstarke
Telefongespräche. Um diesen
Herausforderungen entgegenzuwirken,
könnte ein bewussterer
Umgang mit dem eigenen Telefonverhalten
dazu beitragen, dass
die Fahrt im ÖPNV für alle Beteiligten
angenehmer wird. Setzen
wir uns also gemeinsam für ein
besseres Benehmen in den öffentlichen
Verkehrsmitteln ein!
Wolfgang Gottinger
Jetzt App downloaden!
Vergangene Woche
im „Grazer24“
Murbrücke fertig
■ Das fridda&maxx am Radetzkyspitz
ist insolvent. Es wird vorerst
fortgeführt. Aber auch Wiki
Wiki Poke, die Firma aus Wien, ist
pleite. Auch hier soll das Lokal am
Grazer Südtirolerplatz aber einstweilen
offen bleiben.
Linie 8 auf Schiene
■ Am Montag gab die ASFINAG
bekannt, dass die Murbrücke
auf der A2 im Süden von Graz
fertig und bereits unter Verkehr
ist – früher als erwartet. Die alte
Brücke wird nun abgetragen und
dann die zweite neue Brücke eingeschifft.
Insolvenz in the City
■ Diese Woche wird im Gemeinderat
der Planungsbeschluss für
zwei Teilstücke der Neutorlinie
gefasst. Fröbelpark – Roseggerhaus
und Karlauerplatz – Reininghaus
werden zuerst geplant
und sollen 2033 eröffnen.
ASFINAG, STREET VIEW, POLYZWEI
7. DEZEMBER 2025 www.grazer.at
Perfekter Christbaum gesucht?
graz 23
Grazer Märkte öffnen bald
CHRISTBÄUME. Wie Kekse backen und Geschenke kaufen gehört auch der Kauf eines Weihnachtsbaums
zur Adventzeit. Am 10. Dezember öffnen die Christbaummärkte an 15 Standorten in Graz.
Von Clarissa Berner
clarissa.berner@grazer.at
Bald ist es so weit und Weihnachten
steht vor der Tür!
Am Mittwoch, dem 10. Dezember,
öffnen die 15 liebevoll
gestalteten Christbaummärkte
in der ganzen Stadt.
Christbaummärkte
Gleich wie Kekse backen, Geschenke
besorgen und die
eigenen vier Wände festlich
schmücken gehört die Suche
des perfekten Christbaums zur
Adventzeit und ist für viele Familien
eine wichtige Tradition.
„Wer seinen Baum garantiert regional
und von heimischen Produzenten
kaufen möchte, ist auf
den Grazer Christbaummärkten
goldrichtig“, lädt Wirtschaftsstadtrat
Kurt Hohensinner
ein. Die 15 Märkte eröffnen am
Mittwoch, dem 10. Dezember.
Bis zum 24. Dezember können
die Besucher täglich von 8 bis
20 Uhr aus einer großen Vielfalt
an Christbäumen, Reisig und
Mistelzweigen auswählen. Die
regionalen Bäume werden von
Christbaumbauern aus dem Grazer
Umland auf rund 4000 Quadratmetern
präsentiert.
Grazer Christbäume
■ Eggenberger Allee, Lendplatz,
Volksgartenstraße, Burgring,
Marburger Kai, Gemeindepark
Eggenberg, Hasnerplatz,
St. Peter Pfarrweg, Opernring,
Stadtpark, Schillerplatz,
Erzherzog-Johann-Allee,
Floßlendstraße, Maria-Theresia-
Allee, Roseggerkai
Wirtschaftsstadtrat Kurt Hohensinner besucht zwei Christbaumbauern im
Grazer Stadtpark. Am 10. öffnen die Christbaummärkte ihre Tore.
ÖVP
szene
graz
26 www.grazer.at 7. DEZEMBER 2025
24
Victoria Weitenthaler
victoria.weitenthaler@grazer.at
Wir massieren uns gegenseitig die
Ohren. Das soll die Konzentration
stärken und beruhigend wirken.“
Paul Pizzera auf die Frage, ob er und Kollege Otto Jaus ein
Ritual vor ihren Shows haben KK
www.grazer.at
Genussvolle
Jahreswende
präsentiert
Nirgendwo
in Graz
kann man
den letzten
Abend des
Jahres bei
besserem
Ausblick auf
das bunte
Silvestertreiben
der Stadt
genießen!
SCHLOSSBERG
NEUJAHR. Am
31. Dezember gibt es
genügend Angebote,
das Jahr gebührend
enden zu lassen.
Von Victoria Weitenthaler
victoria.weitenthaler@grazer.at
Höher über den Dächern
der Stadt lässt sich der
Jahreswechsel kaum genießen:
Das Restaurant Schlossberg
lädt auch heuer wieder
zu einem exquisiten Silvesterabend
mit außergewöhnlicher
Aussicht auf das funkelnde Treiben
in Graz.
Bereits ab 16 Uhr steht das
beliebte Gourmet-Silvester-
Dinner auf dem Programm. Von
16 bis 18.30 Uhr können Gäste
einen Tisch reservieren, ideal
für alle, die später noch andere
Pläne haben und sich zuvor
kulinarisch verwöhnen lassen
möchten. Serviert wird ein viergängiges
Early-Bird-Menü, das
den letzten Abend des Jahres
2025 genussvoll einläutet.
Ab 19.30 Uhr wird stilvoll
in die Nacht gestartet: Beim
Champagnerempfang beginnt
die Silvester-Party in einmaliger
Atmosphäre hoch über Graz.
Vom exklusiven Fingerfood-
Buffet, kreiert von Christof
Widakovich, Markus Meichenitsch
und dem Schlossberg-
Küchenteam, bis hin zu ausgefallenen
Drinks und dem
Live-DJ-Set können sich die
Gäste auf ein Silvestererlebnis
freuen, das einzigartige Aussicht
und beste Stimmung vereint.
Bauernsilvester
Wer den Jahreswechsel lieber
entspannt angehen möchte,
kann bereits am 30. Dezember
das vergangene Jahr gebührend
verabschieden.
Im San Pietro wird an diesem
Abend ganz traditionell
in Dirndl und
Lederhose gefeiert.
Ab 19 Uhr erwartet
die Gäste
ein reichhaltiges
Bauernsilvester-
Genussbuffet, frisch
zubereitet vom San-
Pietro-Küchenteam.
Ab 21.30
Uhr sorgen
Smash mit Livemusik
für ausgelassene Stimmung.
Auch im Gösser Bräu lädt man
ein letztes Mal in diesem Jahr
zum gemütlichen Feiern ein.
Von 18 bis 20 Uhr startet der
Abend entspannt, bevor anschließend
mit DJ Mr. Jive zum
Jahresabschluss noch einmal
b e s t e Partystimmung aufkommt.
Im Gösser Bräu wird am 30. Dezember das Jahr
ausgelassen verabschiedet.
GÖSSER BRÄU
Im San Pietro erwartet Sie beste Partymusik
von Smash, die zum Tanzen einlädt. KK, GETTY
7. DEZEMBER 2025 www.grazer.at
szene graz 25 27
Lucija Novak, Miriam Raneburger
Simon Possegger
GEBURTSTAGSKINDER
Eberhard Schrempf
Am 13. Dezember feiert der Betriebsleiter
des Café Promenade seinen
Geburtstag. Happy Birthday!
DER WOCHE
Ebenfalls am Samstag feiert der
ehemalige Creative-Industries-Styria-
Geschäftsführer seinen 66er.
Happy Birthday!
Glanz auf dem Parkett: Jetzt voten
MAGISCH. Diese Woche fand die offizielle Diadempräsentation zur 25. Opernredoute am 31. Jänner
2026 statt. Sie haben ab heute die Möglichkeit, für Ihr liebstes Debütantenpaar zu voten.
Am Mittwoch wurde das
funkelnde Diadem zur
Opernredoute 2026 im
Spiegelfoyer der Oper Graz präsentiert.
Es handelt sich dabei um
ein außergewöhnliches Kunststück,
das einen sofort in einen
mediterranen Garten entführt.
Anlässlich der 25. Ausgabe der
Opernredoute, die am 31. Jänner
2026 unter dem glamourösen
Motto „La dolce vita“ stattfindet,
wurde dieses Diadem als funkelndes
Unikat enthüllt. Es wurde von
Stardesignerin Eva Poleschinski
entworfen und anschließend von
Klaus Weikhard in der traditionsreichen
Werkstatt von Juwelier
Uhren Weikhard in präziser
Handarbeit vollendet.
„Dieses außergewöhnliche
Schmuckstück wird die Eröffnung
zu einem noch strahlenderen
Erlebnis machen und die Debütantinnen
in nie dagewesener
Pracht erstrahlen lassen“, so die
Organisatoren Bernd Pürcher
und Maria Ohrenstein.
Jetzt voten
Ab heute können Sie auf unserer
Website www.grazer.at für
Ihr liebstes Debütantenpaar
der diesjährigen Opernredoute
abstimmen. Einmal pro Tag haben
Sie die Möglichkeit, teilzunehmen
und Ihre Stimme abzugeben.
Organisator Bernd Pürcher, Designerin Eva Poleschinski, Juwelier Klaus
Weikhard und Organisatorin Maria Ohrenstein (v. l.)
KANIZAJ PHOTOGRAPHY, KK
Die Grazer Dragqueen Barbara Barbara Barbara hat es mit zwei weiteren
Kandidaten ins große Finale geschafft.
BERNHARD SCHINDLER
Tuntenball Drag Race
■ Letzte Woche hieß es wieder
Bühne frei für Glamour, Talent und
ganz viel Attitude.
Am Samstag, dem 29. November,
verwandelte sich das Theater
am Lend erneut in eine glitzernde
Bühne für den Vorentscheid des
Tuntenball Drag Race. Sieben aufstrebende
Drag-Artists aus ganz
Österreich traten gegeneinander
an, um sich einen Platz im Finale
zu erkämpfen. In mehreren mit
Spannung erwarteten Performances
mussten die Contestants unter
Beweis stellen, wie viel Kreativität,
Ausdruckskraft und künstlerische
Raffinesse in ihnen steckt.
Ins Finale schafften es XTZ
Lamborghini, Barbara Barbara
Barbara und Lilly Hightower.
Die Jury war in diesem Jahr prominent
besetzt: Influencer und
Content Creator Michi Skopek,
Influencerin und Bloggerin Orchidea
Luna sowie die bekannte Wiener
Dragqueen und Performerin
Philisha Conditioner entschieden
über den Einzug ins Finale.
26 szene
www.grazer.at 7. DEZEMBER 2025
R. Roth, Bruder Adam, Bruder
Matthias und W. Krautwaschl (v. l.)RR
Feiern bei den
Franziskanern
■ Im Rahmen eines von Diözesanbischof
Wilhelm Krautwaschl
feierlich zelebrierten
Hochamtes in der Grazer
Franziskanerkirche wurde der
Franziskaner-Bruder Adam
zum Diakon geweiht. Viele
Gläubige wohnten der Diakonweihe
bei, wie Guardian
Bruder Mathias Holl, Alt Guardian
Bruder Matthias Maier,
der österreichische Provinzial
Pater Fritz Wenigwieser sowie
Förderer und Stifter des Klostergartens
Konsul Rudi Roth.
Farben, Formen, Geschichten
■ Mit dem neuen Wandbild zieht die unverwechselbare
Handschrift der steirischen Künstlerin Carola
Deutsch in die Mozart Chocolate Lounge ein,
die im Juni dieses Jahres im Mozart-Geburtshaus
im Herzen Salzburgs eröffnet hat. Auf über fünf Metern
lädt die farbenreiche Komposition dazu ein,
innezuhalten, bewusst wahrzunehmen, zu fühlen
und in die Welt zwischen Kunst und Genuss einzutauchen.
„Zwischen den Wänden, die einst von Musik erfüllt
waren, bewegte sich mein Pinsel, als würde er
selbst eine Melodie spielen“, resümiert die Grazer
Künstlerin.
F. Hampel, B. Pratter, M. Göpfart, J. Rieberer, A. Steinberger, M.
Leitner-Fiedler, B. Puhl, G. Topf, J. Lassacher, R. Reif (v. l.) MURAUER BIER
Carola Deutsch vor ihrer neuen Wandbildgestaltung in
der Mozart Chocolate Liqueur Lounge
BEIGESTELLT
Bockbeat im Dom im Berg
■ Am 24. November fand der letzte Murauer Bockbieranstich
des Jahres 2025 in eindrucksvoller Atmosphäre
im Grazer Dom im Berg statt. Mehr als
500 Gäste feierten gemeinsam mit der Brauerei Murau
und Kraft:dasMurtal den neuen Jahrgang des
Murauer Bockbieres.
Statt des traditionellen Fassanstichs wurde das
Bier direkt von der Bar auf die Bühne gepumpt, ein
echter Hingucker, der für Gesprächsstoff sorgte.
„Wir sind stolz darauf, dass unser Bockbier-Event
so großen Anklang findet und jedes Jahr bis auf den
letzten Platz ausverkauft ist“, freut sich Josef Rieberer,
Vorstand der Brauerei Murau.
Will Frost, Michael Großschädl, Corina Koller, Ted Black, Nikita Ivasechko
(v. l.) und die Zwerge der Singschul’ der Oper Graz
OPER GRAZ / WERNER KMETITSCH
77 Zwerge in der Oper
■ In der Oper Graz waren letzten
Samstag wortwörtlich die
Zwerge los. Das Familienmusical
„Schneewittchen und die 77
Zwerge“ feierte große Premiere.
Das Schneewittchen von Elena
Kats-Chernin und Susanne Felicitas
Wolf ist ein willensstarkes
und selbstbewusstes Mädchen,
das ihr Leben selbst in die Hand
nimmt, um der hinterlistigen
Stiefmutter zu entkommen. Die
Zwerge der Singschul’ unter der
Leitung von Andrea Fournier
sowie das gesamte Ensemble
begeisterten das Publikum und
erhielten tosenden Applaus. Alfred
Mayerhofers schillernde
Kostüme und Friedrich Eggerts
wunderschöne Bühne sorgten
visuell für viele Höhepunkte und
werden in Kritiken immer wieder
gelobt. Musikalisch wurden
viele Genres vereint: Pop, Klassik,
Musical, Zeichentrickmusik
und sogar Schlager – ein kunterbunter
Abend für die ganze
Familie.
Rätsel-Lösung vom 30.11.2025
S P A I
C S D G R A Z R I N D T
I A A A D A G I O A U
M E N S C H E N R E C H T E
N K O L K O A E R
C T S E I L B A H N K
W E B L I N G B U S S E
T A O E H R E O
P O R T A L A M B U L A N Z
W T H I F I P L A N E
G E H I R N C A T E R E R
B R O T U C H A
Lösung:
L E X P L
V O R S T U F E STEIRER-
B I M E A L CUP
A B I G A I L Lösung:
R I E L T E I C H STEIRER-CUP
Sudoku-Lösung
vom 7.12.2025
3 8 1 5 9 7 4 6 2
6 9 7 4 2 1 3 8 5
2 5 4 6 3 8 1 9 7
8 7 9 1 6 3 5 2 4
1 6 5 9 4 2 7 3 8
4 3 2 8 7 5 6 1 9
9 4 8 7 1 6 2 5 3
5 2 6 3 8 4 9 7 1
7 1 3 2 5 9 8 4 6
7. DEZEMBER 2025 www.grazer.at szene
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Let’s Spend The Night Together
GUTER ZWECK. „Let’s Spend The Night Together“ vereint, was selten so perfekt zusammenspielt,
und ist ein Höhepunkt im Grazer Kulturkalender voller Kunst, Unterhaltung und Engagement.
www.grazer.at
präsentiert
Andy Baum hat für den Abend selbstverständlich den ein oder anderen
seiner wohlklingenden Hits mit dabei.
ANDREAS MÜLLER
Von Victoria Weitenthaler
victoria.weitenthaler@grazer.at
Bald ist es endlich so weit:
Am 13. Dezember verwandelt
sich durch Alina
Radkovic das Orpheum wieder
in einen Ort voller Musik, Humor
und Emotionen. Was vor
Jahren unter dem Zepter des
leider verstorbenen Vojo Radkovic
als besondere Konzertidee
begann, hat sich zu einem
Fixpunkt mit Festivalcharakter
in der steirischen Kulturszene
entwickelt.
Line-up
Auch dieses Jahr ist wieder eine
bunte und frische Mischung aus
Künstlern dabei: Josef Hader,
Avec, Lemo, Julian Le Play,
Candlelight Ficus, Johannes
Silberschneider, Sandy Lopicic
Balkan Band & Vesna Petkovic,
Romeo Kaltenbrunner, AnJosef,
Corry Gass, Andy Baum,
Marten, Jimmy Schlager und
Mother’s Cake.
Der gesamte Reinerlös kommt
wie jedes Jahr fünf karitativen
Einrichtungen zugute, die mit
ihrer Arbeit tagtäglich einen
wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft
leisten. Dieses Jahr
sind das die Leukämiehilfe Steiermark,
die Marienambulanz
der Caritas Steiermark, die Österreichische
Krebshilfe Steiermark,
Steirer helfen Steirern und
die Steirische Kinderkrebshilfe.
Sichern Sie sich jetzt noch die
letzten Tickets und tun sie gemeinsam
mit unterschiedlichen
Künstlern Gutes – stimmungsvoll,
herzlich und mitreißend.
eco
Sabrina Naseradsky
28
sabrina.naseradsky@grazer.at
www.grazer.at 7. DEZEMBER 2025
Seit zehn Jahren ein Unternehmen
erfolgreich zu führen, erfordert
Ideenreichtum, Risikobereitschaft
und großes Durchhaltevermögen.“
WKO-Vizepräsident Dietmar Schweiggl
FISCHER
K.-H. Dernoscheg und J. Herk
präsentierten die Kernergebnisse. KK
Grazer Wirtschaft
erholt sich leicht
■ WKO-Präsident Josef Herk
und -Direktor Karl-Heinz
Dernoscheg präsentierten die
Ergebnisse des Wirtschaftsbarometers
der WKO Steiermark.
Im Großraum Graz zeigten
sich im vergangenen Jahr erste
Anzeichen einer Konjunkturentspannung.
Der Umsatzsaldo
(22,2 Prozentpunkte)
fällt höher als im Sommer aus.
Auch in der Auftragslage zeigt
sich eine leichte Erholung (7,7
Prozentpunkte). Mit steigenden
Löhnen, Gehältern und
Energiekosten steigt auch das
Preisniveau. Anders als im steirischen
Durchschnitt zeigt sich
im Großraum Graz eine spürbare
Belebung der Investitionstätigkeit.
Die Lage am Arbeitsmarkt
bleibt stabil. Die WKO
fordert eine Entlastung der Arbeit,
niedrigere Energiekosten,
eine Pensionsreform, weniger
Bürokratie und die Nutzung der
Chancen der Koralmbahn.
Erhöhung Grundsteuer
ERHÖHUNG. Eine Erhöhung der Grundsteuer oder des Hebesatzes für
Gemeinden könnte sich auf alle Mieten durchschlagen, bestätigt die AK.
Von Lukas Steinberger-Weiß
lukas.steinberger@grazer.at
Die klammen Gemeinden
drängen auf eine Erhöhung
der Grundsteuer,
die seit 42 Jahren nicht mehr angepasst
wurde und den Kommunen
Geld in die Kassen spülen
könnte. Eigentümer und Immobilienwirtschaft
sehen diese Anhebung
der Steuer kritisch, bedeutet
es doch, dass wieder ein
paar Euro mehr für Eigentum zu
bezahlen sind.
Vergessen werden bei der
Diskussion aber die Mieter, auf
die sich das auch auszuwirken
droht, denn die Grundsteuer ist
Teil der Betriebskosten. Bei einer
geplanten Anhebung von bis zu
einem Drittel ist das auch eine
neue Belastung, die sich auf alle
Mietverhältnisse auswirken wird,
denn die Bestimmung, dass die
Grundsteuer in den Betriebskosten
zu finden ist, befindet sich im
Mietrechtsgesetz.
AK skeptisch
Bestätigt wird diese Annahme
von Herbert Erhart, er ist seit
mehr als 30 Jahren Experte im
Konsumentenschutz der Arbeiterkammer.
„Ja, eine Erhöhung
der Grundsteuer würde sich auf
die Mieter durchschlagen. Fairerweise
muss gesagt werden, es
ist nicht der größte Brocken in
der Betriebskostenabrechnung.
Reinigung oder Kanal sind viel
teurer, aber die Grundsteuer ist
für die Vermieter ein Durchlaufposten,
und spüren werden es
erst wieder die Mieter“, erklärt er.
Und die kommen in letzter
Zeit sowieso häufig mit BK- und
HK-Abrechnungen. „Wir erleben
in unseren Beratungen bei der
Arbeiterkammer, dass die Belastungen
durch Betriebskosten
und Heizkosten die Menschen
Bei Eigentümern
wird’s
durch eine
Erhöhung
der Grundsteuer
fix
teurer.
Aber auch
Mieter werden
wieder
mehr
belastet.
SYMBOLBILD: GETTY
Teurer für alle Mieter
stark belasten und zunehmend
untragbar werden. Da tun dann
auch ein paar Euro Grundsteuer
weh“, meint er weiters. Eine kleine
Lösung sieht er in einer Gesetzesänderung:
„Man müsste die
Grundsteuer als Betriebskosten
im Mietrechtsgesetz ausnehmen,
aber das würde am freien Markt
dann auch nicht verpflichtend
gelten, aber dann zumindest im
Anwendungsbereich des MRG“,
meint Erhart. Die Grazer KPÖ
ist für die Erhöhung, aber: „Bei
einer Reform der Grundsteuer,
wie sie die KPÖ, aber auch der
Städtebund fordert, muss das
jedenfalls gesetzlich unterbunden
werden“, betont Daniela
Gamsjäger-Katzensteiner. Eine
Wohnung im Grazer Zentrum
mit 70 Quadratmetern würde bei
einer Erhöhung der Grundsteuer
monatlich rund vier Euro mehr
kosten. Jährlich wären es rund 50
Euro mehr.
7. DEZEMBER 2025 www.grazer.at
graz eco 29 31
➜
TEURER
GETTY (2)
Süßwaren +8,3 %
Gerade in der Adventzeit steigen
die Preise für Zucker, Süßwaren und
Backwaren um 8,3 Prozent.
Obst und Gemüse –3,2 %
Vitamine sind im Winter besonders
wichtig. Obst, Gemüse und Erdäpfel
wurden um 3,2 Prozent billiger.
BILLIGER
➜
Tourismusjahr mit Rekord
ERLEBNISREGION GRAZ. Im abgelaufenen Tourismusjahr verzeichnete Graz 2.225.302 Nächtigungen.
Damit bleibt die Stadt mit einem Plus von 3,2 Prozent die zweitstärkste Region der Steiermark.
Von Clarissa Berner
clarissa.berner@grazer.at
Das Tourismusjahr 24/2025
brachte ein Rekordergebnis.
Die Erlebnisregion
Graz feiert erneut bestes Tourismusjahr
aller Zeiten.
Im Tourismusjahr 2024/25
verzeichnete die Region Graz
2.225.302 Nächtigungen. Das
bedeutet ein Plus von 69.790
Nächtigungen im Vergleich zum
Vorjahr. Damit bleibt Graz die
zweitstärkste Region der Steiermark.
Mit 1.063.822 Gästeankünften
liegt die Region Graz
weiterhin an der Spitze der elf
steirischen Erlebnisregionen.
„Die aktuellen Zahlen der Erlebnisregion
Graz unterstreichen
eindrucksvoll, wie erfolgreich
und professionell gearbeitet
wird“, betont Landeshauptmann
Mario Kunasek.
„Die Erlebnisregion Graz ist
eine sehr attraktive Destination.
Trotzdem gibt es weiterhin
viel zu tun. Die Bettenanzahl in
Graz wächst, der Wettbewerb
verschärft sich und viele Betriebe
stehen wirtschaftlich unter
Druck“, ergänzen Sylvia Loidolt,
Vorsitzende, und Susanne Haubenhofer,
Geschäftsführerin der
Erlebnisregion Graz.
Sylvia Loidolt (l.), Vorsitzende Erlebnisregion Graz, LH Mario Kunasek und
Geschäftsführerin der Erlebnisregion Graz Susanne Haubenhofer HARRY SCHIFFER
32
viva
graz
www.grazer.at 7. DEZEMBER 2025
Menschen mit Behinderungen
haben ein Recht auf ein selbstbestimmtes
Leben.“
30 Clarissa Berner KPÖ-Klubobfrau Claudia Klimt-Weithaler zum Tag
clarissa.berner@grazer.at
der Menschen mit Behinderungen KPÖ
Anja und Petra Großschädl kümmern
sich liebevoll. UNIKLINIKUM GRAZ/KANIZAJ
Babys kuscheln
als Ehrenamt
■ Am 5. Dezember fand der
Welttag des Ehrenamts statt.
Im Uniklinikum Graz nehmen
Anja und Petra Großschädl
vom Verein Lichtblick eine
wichtige Rolle ein. Sie kuscheln
ehrenamtlich Neugeborene,
die mit Entzugserscheinungen
zu kämpfen haben. Die Babys
leiden am neonatalen Abstinenzsyndrom,
das mit „comfort
care“ behandelt wird.
VinziShop: Kekse
und Glühwein
■ Letzte Woche konnten sich SozialCard-Besitzer
im VinziShop
in der Georgigasse 2 ihre Haare
kostenlos schneiden lassen. Die
Aktion wurde sehr gut angenommen.
Es waren 30 Personen vor
Ort. „In der kommenden Woche
gibt es, ganz der Adventzeit entsprechend,
Glühwein und Kekse“,
verrät Susanne Hauptmann,
Leiterin des VinziShop.
Brustkrebs:
Von Genetik
bis Lebensstil
WICHTIG. Brustkrebs
trifft jede achte Frau in
Österreich. Wir haben
mit dem Arzt Gabriel
Rinnerthaler über die
Krankheit gesprochen.
Von Clarissa Berner
clarissa.berner@grazer.at
Brustkrebs ist ein ernstzunehmende
Erkrankung.
Jede achte Frau in Österreich
erkrankt im Laufe ihres
Lebens an Brustkrebs. In Österreich
kommt es jährlich zu 6000
Neuerkrankungen. Wir haben
mit Gabriel Rinnerthaler von
der Klinischen Abteilung für Onkologie
am Uniklinikum Graz
über Risikofaktoren, Symptome
und Prävention von Brustkrebs
gesprochen.
Risikofaktoren
Bei Brustkrebs wird zwischen
angeborenen Risikofaktoren
und Lebensstilfaktoren unterschieden.
„Der Hauptrisikofaktor
ist das Geschlecht. Brustkrebs
tritt bei Männern deutlich
seltener als bei Frauen auf“,
erklärt Rinnerthaler. Weitere
Risikofaktoren sind erbliche
Vorbelastungen, eine Bestrahlung
im Bereich des Brustkorbs
bei Lymphknotenkrebs und das
Alter, denn „je älter Menschen
werden, desto höher ist die
Wahrscheinlichkeit, an Krebs
zu erkranken. Auch Hormone
wie Östrogen beeinflussen das
Brustkrebsrisiko – entscheidend
ist die Dauer der hormonellen
Einwirkung im Laufe
des Lebens“, weiß der Arzt. Bei
den beeinflussbaren Risikofaktoren
geht es vor allem um den
Lebensstil – also um Alkoholkonsum,
Übergewicht und auch
um eine zu geringe körperliche
Aktivität.
Prävention
„Es gibt keine spezielle ‚Anti-
Krebs-Diät‘, aber es gibt Veränderungen,
die zu einem gesünderen
Lebensstil führen“,
so der Onkologe. Dazu zählen
ausreichend Bewegung, Normalgewicht,
eine gesunde Ernährungsweise
wie etwa die
mediterrane Ernährung und
kein Nikotin- sowie Alkoholkonsum.
Wichtig ist, „dass Frauen ab
dem 18. Lebensjahr einmal
Gabriel Rinnerthaler
An der Klinischen
Abteilung für Onkologie
gibt es einen
Schwerpunkt
für Brustkrebs. Es
werden nicht nur
Studienmedikamente
angeboten.
Es wird auch
Forschung zu
Therapien betrieben.
GETTY, PRIVAT
jährlich eine gynäkologische
Untersuchung wahrnehmen,
bei der auch die Brust ärztlich
abgetastet wird. Die Mammografie
sollte ab dem 40. Geburtstag
alle zwei Jahre durchgeführt
werden“, betont Rinnerthaler.
Die Mammografie ist eine Röntgenuntersuchung,
bei der kleine
Tumore, die noch nicht tastbar
sind, erkannt werden können.
Frauen zwischen 45 und 74 erhalten
ein offizielles Schreiben
als Erinnerung zur Mammografie
sowie eine Auflistung von radiologischen
Stellen, die an dem
Programm teilnehmen.
Erste Symptome
■ Schwellungen im Bereich der
Brust
■ Schwellungen im Bereich der
Achsellymphknotens
■ Austritt eines Sekrets aus der
Brustwarze
■ Hautveränderungen an der
Brust oder Brustwarze
■ Eine Brustwarze ist auf einmal
nach innen gezogen
■ Entzündliche Veränderungen
der Brust
■ Dellen wie Orangenhaut
7. DEZEMBER 2025 www.grazer.at
graz viva 33 31
➜
IN
GETTY (2)
Nachhaltigkeit
Auch bei der Weihnachtsdeko spielt
2025 Nachhaltigkeit eine große Rolle.
Im Trend liegen natürliche Materialien.
Billig und kitschig
Sehr bunte, überladene Weihnachtsdeko,
Kunstschnee-Sprays und Dekorationen
aus Plastik sind nicht mehr in.
OUT
➜
Ort der gelebten Kunst
SCHAFFEN. Das erste Living Museum Österreichs hat eröffnet. Hier können
Menschen mit psychischen Herausforderungen ihre Kreativität entfalten.
Von Linda Steurer
linda.steurer@grazer.at
In einem ehemaligen Kuhstall
ist das erste von der Living Museum
Society anerkannte Living
Museum Österreichs entstanden.
Es befindet sich am Gelände
des LKH Graz II, Standort Süd,
und hat unter dem Leitgedanken
„Kunst, die verwandelt – Kunst, die
verbindet“ seine Türen geöffnet.
1983 wurde das erste Living Museum
in New York gegründet und gilt
heute als eine der erfolgreichsten
kunstbasierten Initiativen im psychiatrischen
Umfeld. Das Konzept
brachte Alexandra Plettenberg
nach Graz. Hier entstehen offene
Räume für Kreativität, in denen
das künstlerische Potenzial von
Menschen mit psychischen Herausforderungen
gefördert wird.
Kreativität
Das Living Museum selbst ist
keine therapeutische Einrichtung,
sondern ein Lebensraum,
in dem sich die Besuchenden
M. Lehofer, Ärztlicher
Direktor LKH
Graz II, Initiatorin
A. Plettenberg,
Landesrat K.
Kornhäusl und
Betriebsdirektor
B. Haas
(v. l.)
KK
selbstständig organisieren und
voneinander lernen. „In einer
Zeit, in der psychische Belastungen
stark zunehmen, brauchen
wir Räume, die nicht nur primär
Symptome behandeln, sondern
Lebensqualität ermöglichen“,
erklärt Michael Lehofer, Ärztlicher
Direktor des LKH Graz II.
D. Foxhall vom PadelPark, S. Markl
und K. Kaiser von Kaisermädl KAISERMÄDL
Padeln, Kleidung
und Weihnachten
■ ThePadelPark Semriach und
die Grazer Modeboutique Kaisermädl
laden gemeinsam zu
einem ganz besonderen Weihnachtsmarkt
ein. Er findet unter
dem Motto „Schrille Nacht
– Heilige Nacht“ am heutigen
7. Dezember von 11 bis 18 Uhr
im ThePadelPark Semriach unter
der Adresse Unterer Windhof 19,
8102 statt. Neben Kleidung und
weihnachtlichen Köstlichkeiten
kann natürlich gepadelt werden.
32 viva
www.grazer.at 7. DEZEMBER 2025
Präventiv gegen Schmerzen
PRÄVENTION. Gelenkbeschwerden können jeden treffen, doch man kann ihnen vorbeugend entgegenwirken.
Es helfen unter anderem schonende Bewegung, die richtige Ernährung und Sport.
Von Clarissa Berner
clarissa.berner@grazer.at
von Nahrungsergänzungsmitteln
sinnvoll sein. Hierfür gibt es
Multivitamin- und Multimineralpräparate.
Arthrose und die damit
einhergehenden Gelenkbeschwerden
treten
meist dann auf, wenn der natürliche
Gelenkknorpel mit zunehmendem
Alter abgenutzt wird.
Bei jungen Menschen können
Gelenkbeschwerden durch Verletzungen,
Übergewicht, Fehlstellungen,
intensive sportliche
Betätigung und entzündliche
Erkrankungen entstehen. Diesen
Beschwerden kann vorbeugend
entgegengewirkt werden.
Vorbeugen
Regelmäßige Bewegung spielt
eine entscheidende Rolle bei
der Vorbeugung von Arthrose,
sollte jedoch möglichst gelenkschonend
sein – etwa durch
Schwimmen, Radfahren, Nordic
Walking oder moderates Krafttraining.
Auch der Alltag soll
gelenkfreundlich gestaltet sein:
Langes Sitzen oder Stehen sollte
vermieden und durch häufige
kurze Bewegungspausen ersetzt
werden. Durch ausreichend
Schlaf, eine Stressreduktion und
physiotherapeutische Anwendungen
werden Entzündungen
reduziert.
Zusätzlich wirkt eine entzündungshemmende
Ernährung
präventiv. Empfohlen werden
Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte,
Omega-3-reiche Lebensmittel,
wenig Zucker und Weißmehl
sowie hochwertige Pflanzenöle.
Weiters kann das Einnehmen
Gelenkschmerzen können so stark ausgeprägt sein, dass die Bewältigung
des Alltags durch Bewegungseinschränkungen kaum noch möglich ist. GETTY
7. DEZEMBER 2025 www.grazer.at viva
33
Viel Modernes
Immer häufiger kommen OP-Roboter bei minimalinvasiven Eingriffen zum
Einsatz. Sie unterstützen Ärzte durch ihre präzisen Bewegungen.
GETTY
INTERESSANT. In der
Orthopädie gibt es
moderne Methoden
und Konzepte, die die
Behandlung und Genesung
von Patienten
verbessern sollen.
Bevor es überhaupt zu einer
orthopädischen Operation
kommt, können präventive
Maßnahmen ergriffen
werden. Dadurch kann der Gelenkverschleiß
verlangsamt oder
gar verhindert werden. Sollte
doch operiert werden müssen,
gibt es moderne orthopädische
Ansätze, die die Versorgung der
Patienten deutlich verbessern
können.
Methoden
Eine dieser Methoden ist die
minimalinvasive Chirurgie. Im
Rahmen dieser Operationstechnik
werden Eingriffe mit
besonders kleinen Schnitten
und speziellen Instrumenten
durchgeführt. Ziel ist es, dem
Gewebe weniger zu schaden,
die Schmerzen zu verringern
und die Heilung zu beschleunigen.
Zusätzlich kommen bei Eingriffen
immer häufiger Roboter-
oder Computer-assistierte
Systeme zum Einsatz. Durch
die Genauigkeit dieser Systeme
können Implantate präziser und
individuell platziert werden.
Bei Prothesen und Implantaten
kommen 3D-Drucker zum
Einsatz, die individuell angepasste
Prothesen für Knie, Hüfte
oder Wirbelsäule erstellen können.
Nach einer Operation kann
das therapeutische Konzept
der Fast-Track-Chirurgie zum
Einsatz kommen. Das Behandlungskonzept
zielt darauf ab,
die Erholung nach Operationen
zu beschleunigen und Komplikationen
zu reduzieren. CB
34 viva
www.grazer.at 7. DEZEMBER 2025
Inkontinenz: Hilfe
und Prävention im
Überblick
Inkontinenz
trifft
nicht nur
ältere
Personen.
Die Erkrankung
kann viele
Ursachen
haben. GETTY
BLASENSCHWÄCHE. Viele Betroffene schämen sich auch heute noch, offen über die Erkrankung
Inkontinenz zu sprechen. Wir haben uns mit der Physiotherapeutin Brigitta Grässl unterhalten.
Von Clarissa Berner
clarissa.berner@grazer.at
Inkontinenz ist ein weit verbreitetes
gesellschaftliches
Tabuthema, das bei Betroffenen
– Männer und Frauen – starke
Schamgefühle auslöst. Am
häufigsten betroffen sind Frauen
nach Schwangerschaft und Geburt,
ältere Menschen, Frauen in
den Wechseljahren, Männer mit
Prostataproblemen, Menschen
mit neurologischen Erkrankungen,
Kinder, Personen mit orthopädischen
Beschwerden sowie
Menschen mit einem ungesunden
Lebensstil.
Doch was hilft bei Inkontinenz
und wie kann man Inkontinenz
vorbeugen?
Schnelle Hilfe
Bei plötzlichem Harndrang helfen
ruhiges Atmen und eine
kurze, kräftige Anspannung des
Beckenbodens. Das stoppt den
Drangreflex und gibt dem Körper
Zeit, die Kontrolle zurückzugewinnen.
Neben dem Verzicht auf Alkohol,
Kaffee und säurehaltige Getränke
hilft es, regelmäßig kleine
Mengen zu trinken, anstatt viele
Milliliter auf einmal.
Wärme, bequeme Kleidung
und Baumwollunterwäsche beruhigen
die Blase. Außerdem
gibt es für Männer und Frauen
diskrete Inkontinenzprodukte
wie etwa Einlagen und Windeln,
die Sicherheit im Alltag geben.
Orthopädie
Inkontinenz und Orthopädie
hängen viel stärker zusammen,
als viele denken. „Damit Kontinenz
vorhanden ist, benötigt es
ein intaktes Nervensystem, eine
gesunde Blase, einen gesunden
Beckenbodenmuskel, ein gutes
Zusammenarbeiten mit der umgebenden
Muskulatur, aber auch
eine gute Fuß- und Beinachsenstellung“,
erklärt Brigitta Grässl,
Physiotherapeutin an der Universitätsklinik
für Urologie. Zu
typischen Fehlstellungen zählen
Knick-, Platt- oder Senkfüße sowie
X- oder O-Beine.
Obwohl Inkontinenz unvermeidbar
wirkt, kann präventiv
dagegengearbeitet werden.
„Durch eine aktive und aufgerichtete
Haltung unterstützt man
den Beckenbodenmuskel schon
auf einfache Weise in seiner
Kontinenzarbeit. Außerdem gewährleisten
eine mobile Lendenwirbelsäule,
eine stabilisierende
Bauch- und Rückenmuskulatur,
die korrekte Fuß- und Beinachsenstellung
(aktive Übungen,
Einlagen) und eine gute Hüftbeweglichkeit
die Kontinenzfunktion“,
weiß Grässl.
7. DEZEMBER 2025 www.grazer.at viva
35
Kulinarische Highlights
■ Das beliebte Kulinarik-Format
„Vollmund“ geht 2026 in
die nächste und dritte Runde.
Bei „Vollmund“ werden die
Gäste auf eine kulinarische
Entdeckungsreise durch die Erlebnisregion
Graz geführt. An
verschiedenen, teils außergewöhnlichen
Locations, etwa
am Flughafen Graz, verwöhnen
steirische Top-Köche mit einem
5-Gänge-Menü unter freiem
Himmel und bei Vollmond.
Bereits bekannt: Im nächsten
Jahr werden Alexander Posch
im Grazer Bergland, Florian
Wörgötter am Packer Stausee
und Michael Winkler in den
Weingärten von Graz aufkochen.
Tickets für diese Termine sind
ab 10. Dezember bei der Tourismusinformation
Region Graz
in der Herrengasse erhältlich.
Fans des Formats dürfen sich außerdem
auf eine Premiere freuen:
„Vollmund“ wird international,
denn Starkoch Johann Lafer
kocht nächstes Jahr in Hamburg.
Bei „Vollmund“ stehen nächstes Jahr wieder kulinarische Entdeckungsreisen
auf dem Program. Am 10. Dezember ist Verkaufsstart.
GETTY
Für das Urlaubsbarometer hat Gruber-reisen 2000 Kunden zu Trends bei
Urlaubszielen, Reisearten sowie Nachhaltigkeit befragt.
GETTY
Urlaubsbarometer 2026
■ Passend zum Jahresende
wurde das „Urlaubsbarometer
2026“ von Gruber-reisen veröffentlicht.
2000 Kunden wurden
zu Trends bei Reisezielen, Reisearten
und Verkehrsmitteln befragt.
Rund 20 Prozent der Befragten
haben bereits einen Urlaub
für 2026 gebucht – von 95 Prozent
wird mindestens ein Urlaub
geplant. Bei den Reisearten
liegt der Badeurlaub mit 60
Prozent an erster Stelle, gefolgt
von Städtereisen mit 40 Prozent
und Rundreisen mit 30 Prozent.
Griechenland ist das beliebteste
Urlaubsziel in Europa, dahinter
folgen Kroatien, Italien, Spanien
und Österreich. Die Befragten
reisen vorwiegend mit dem
Flugzeug. An zweiter Stelle steht
das Auto, gefolgt von Reisen mit
dem Bus. Für 72 Prozent der Befragten
spielt Nachhaltigkeit eine
Rolle, über 70 Prozent wären bereit,
dafür 5 bis 10 Prozent Aufpreis
zu bezahlen.
36 viva
www.grazer.at 7. DEZEMBER 2025
Der Adventzauber in der
Bad Gleichenberg lädt am Hauptplatz zum traditionellen Adventmarkt mit
steirischen Bräuchen und einer wunderschönen Krippe.
STG/GERY WOLF
MAGISCH. Lebkuchen,
Glühwein und Kerzenschein:
Die Steiermark
verzaubert Groß und
Klein mit ihren vielen
Adventmärkten.
Von Linda Steurer
linda.steurer@grazer.at
Die Steiermark hat mittlerweile
ihr festliches
Adventkleid angezogen
und erstrahlt in vorweihnachtlichem
Glanz. Umgeben von Kerzenschein,
Lebkuchengeruch
und geschmückten Tannen lässt
es sich besonders gut durch die
schönen Adventmärkte unseres
Bundeslandes schlendern. Abgesehen
von den vielen Märkten
in der Landeshauptstadt
gibt es einige besondere und
wunderschöne Märkte in der
ganzen Steiermark, die in der
besinnlichen Weihnachtszeit
einen Besuch wert sind.
Märkte
Pürgg, das „Kripperl der Steiermark“,
verwandelt sich in
der Weihnachtszeit zu einem
Ort für Begegnung, Friede und
Menschlichkeit. Im Dorf gibt
es keine Marktstände, sondern
es öffnen sich die Türen von
Stuben, Ställen und Scheunen,
die liebevoll geschmückt sind.
Wer diesen besonderen Adventmarkt
voller Tradition und
Wärme besuchen möchte, kann
das schöne Örtchen im Ennstal
heute noch besuchen und sich
verzaubern lassen.
Bad Gleichenberg setzt auch
auf Tradition. Der Adventmarkt
am Hauptplatz steht unter dem
Motto „Advent so, wia’s früher
wor“ und lässt steirische Bräuche
aufleben. Kunsthandwerk
und kulinarische Spezialitäten
7. DEZEMBER 2025 www.grazer.at viva
37
Steiermark
der Region werden in festlich
geschmückten Holzhütten angeboten.
Die große Krippe unter
dem Mammutbaum sorgt
für eine besonders besinnliche
Atmosphäre.
Auf 1200 Metern wird es auf
der Teichalm stimmungsvoll
und weihnachtlich. An den Adventwochenenden
findet der
Adventmarkt im Innenhof der
Latschenhütte statt. Auf Besucher
warten Kunsthandwerk,
Schmankerln, Glühwein und
das idyllische Ambiente der
Teichalm und des Teichalmsees.
Der Mariazeller Advent ist
der größte traditionelle Adventmarkt
Österreichs. Der festlich
geschmückte Hauptplatz und
der wunderschöne Blick auf die
Mariazeller Basilika laden dazu
ein, sich auf die Weihnachtszeit
einzustimmen und gemeinsam
besinnliche Stunden in der
Obersteiermark zu verbringen.
Ausgewählte Märkte
■ Pürgg: nur noch heute
■ Bad Gleichenberg: an den
Adventsonntagen
■ Teichalm: jedes Adventwochenende
Samstag und
Sonntag
■ Mariazell: jedes Adventwochenende
Donnerstag bis
Sonntag
■ Stift Admont: 7. und 8. Dezember,
12. bis 14. Dezember
■ Schloss Piber: 12. bis 14.
Dezember
■ Leoben: täglich bis 23.
Dezember
■ Kurpark Altaussee: 7. und 8.
Dezember
■ Schloss Kornberg: täglich
bis 21. Dezember
■ Pöllauberg: 7., 24., und
31. Dezember
38 viva
www.grazer.at 7. DEZEMBER 2025
Ein bisschen
WÄRME. In der Steiermark
gibt es zahlreiche
Thermenzentren.
Perfekt für erholsame
Stunden und wunderschöne
Momente.
Von Linda Steurer
linda.steurer@grazer.at
In der kalten Jahreszeit tut ein
Aufenthalt im warmen Thermalwasser
besonders gut.
Gleichzeitig eignet sich ein wohltuender
Thermenbesuch oder ein
Aufenthalt in einem Thermenhotel
perfekt als Weihnachtsgeschenk
für die Liebsten. Viele Menschen
schätzen die Thermen nicht nur
für ihre entspannende Wirkung,
sondern schwören auf die Heilkraft
des Wassers bei körperlichen Beschwerden.
In der Steiermark sorgen
zahlreiche Thermenzentren
für erholsame Stunden und wohltuende
Momente – bei dem Angebot
ist für alle etwas dabei.
Zeit für Wärme
➢ Die Therme Loipersdorf ist mit
ihren 35.000 Quadratmetern eine
der größten Thermen Österreichs.
Bei 36 Grad Wassertemperatur,
dem Erlebnisbad sowie einem
Wellnessbereich findet jeder einen
Entspannungsplatz.
➢ Auch in der H2O-Therme
kommen Familien auf ihre Kosten.
Bade- und Rutschspaß ist in der
Familientherme vorprogrammiert.
➢ Das Rogner Bad Blumau
überzeugt nicht nur mit der Architektur
Friedensreich Hundertwassers,
sondern auch mit 37 Grad
Wassertemperatur, 14 Becken und
einer Saunalandschaft.
➢ Im Heilthermenresort Bad
Waltersdorf kann in echtem Thermalwasser
und neun Saunen so
richtig entspannt werden.
➢ Die Parktherme Bad Radkers-
7. DEZEMBER 2025 www.grazer.at viva
39
Wellness verschenken
burg lädt bei 36 Grad ein, wohltuende
Stunden im hochmineralisierten
Quellbecken zu verbringen.
Zudem gibt es ein großes Saunadorf.
➢ Im historischen Curpark der
Therme der Ruhe in Bad Gleichenberg
kann im Thermalwasser-Innen-
und -Außenbecken sowie in
der Saunawelt abgeschaltet werden.
➢ Inmitten des steirischen
Murtals steht die Aqualux Therme
Fohnsdorf. Es gibt drei Ebenen mit
900 Quadratmetern Wasserfläche.
➢ Rund 40 Minuten ist die Therme
Nova von Graz entfernt. In der
schönen Hügellandschaft können
mit mehr als 1000 Quadratmetern
Wasserfläche und einer Saunalandschaft
schöne Stunden verbracht
werden.
➢ Mit Blick auf den Grimming
bietet die Grimming Therme Bad
Mitterndorf Erholung und Entspannung
in drei Innen- und vier
Außenbecken.
Ein Aufenthalt in einer der steirischen Thermen bietet Entspannung in der kalten Jahreszeit.
GETTY
mobil
graz
www.grazer.at
42 7. DEZEMBER 2025
40
Lukas Steinberger-Weiß
lukas.steinberger@grazer.at
Das Straßenbahn-Netz bildet
das Rückgrat des öffentlichen
Verkehrs in unserer Stadt.“
Bgm. Elke Kahr bei der Präsentation des Planungsstarts
für die neue Linie 8 in Graz-West. WEIDINGER
Der Cupra Raval noch gut getarnt
auf Testfahrten
PORSCHE
Cupra Raval auf
Testfahrt
■ Der Cupra Raval markiert
den Beginn einer neuen Ära
für die Marke: Mit seinem markanten
Design, seiner elektrisierenden
Kraft und seinen
unkonventionellen Funktionen
eröffnet er einer neuen Generation
von Fahrern völlig neue
Möglichkeiten in Bezug auf
Elektromobilität. Er soll vor
allem als flinker City-Flitzer
punkten. Mit einem Sportfahrwerk,
das 15 Millimeter tiefer
liegt als andere auf der Plattform
basierende Modelle, einer
speziell abgestimmten Federung,
einer progressiven Lenkung,
die die Agilität verbessert,
und ESC Sport bietet der Raval
ein außergewöhnliches Handling
und Fahrspaß. Die 166 kW
(226 PS) starke Spitzenversion
Raval VZ Ex treme geht noch einen
Schritt weiter: Ausgestattet
mit Dinamica-Schalensitzen,
einem DCC-Sportfahrwerk mit
höherer Steifigkeit (+5 Prozent)
für verbessertes Handling und
bessere Straßenlage, einer um
10 Millimeter breiteren Spurweite
als die Plattform, einem
ESC-off-Modus, 19-Zoll-Rädern
mit breiteren 235-mm-
Reifen und einem elektronischen
Sperrdifferenzial
verwandelt sie jede Fahrt in ein
einzigartiges Erlebnis. Exklusiv
in der VZ-Version sorgen das
elek tronische Differenzial und
die sportlichen Achsschenkel
für ein fortschrittliches Fahrzeugsystem,
das die Fahrbedingungen
über Sensoren überwacht.
Marktstart ist 2026.
„Pickerl“-Reform laut ARBÖ:
ABLEHNUNG. Die groß angekündigte Reform des „Pickerls“ bei Autos ist
für den ARBÖ keine gute Option. Es drohen sogar Mehrkosten für Fahrer.
Von Lukas Steinberger-Weiß
lukas.steinberger@grazer.at
Derzeit muss bei einem
Neuwagen das erste Mal
nach drei Jahren die
§57a-Begutachtung gemacht
werden, danach erst nach zwei
Jahren wieder. Nach fünf Jahren
startet dann der jährliche Intervall.
Diese Woche hat die Bundesregierung
angekündigt, diese
wichtige Sicherheitsüberprüfung
im Zuge einer Deregulierungsoffensive
reformieren zu wollen.
Künftig soll erst nach vier Jahren
das Pickerl fällig sein und dann
alle zwei Jahre bis zu einem Fahrzeugalter
von zehn Jahren. Ab
zehn Jahren dann jährlich. Laut
Ankündigung soll das auch rückwirkend
für den jetzigen Fahrzeugbestand
gelten. 2026 will
man mit der „Pickerl“-Reform
starten und die neuen Regeln bereits
implementiert haben.
ARBÖ dagegen
Auf wenig Gegenliebe stößt dieser
Vorschlag beim steirischen
ARBÖ-Präsidenten Klaus Eichberger:
„Wir lehnen diese Pläne
ab, denn es geht bei diesem
Thema nicht um
Bürokratie, sondern
um Verkehrssicherheit.
Da ist kein Platz
für Deregulierung!“
Die derzeitige
Praxis zeigt durchaus,
warum. „Wir
sehen oft schon bei
Autos, die zur ersten Begutachtung
nach drei Jahren kommen,
schwere Mängel, die ein
neues ,Pickerl‘ verhindern. Hier
jetzt noch ein Jahr draufzulegen,
ist nicht sinnvoll“, ergänzt er. „Bei
den Problemen handelt es sich
vor allem um solche, die durch
Umwelteinflüsse herbeigeführt
werden. Also nicht reparierte
Steinschläge, unwuchtige Fel-
Eine große
Pickerl-
Reform soll
kommen.
Der ARBÖ
ist mehr als
skeptisch
und sieht
eine Gefahr
für die
Verkehrssicherheit.
Gefahr für Sicherheit
KK, LUEF
gen durch Randsteinkollisionen
oder eine verstellte Spur. Auch
rostige Bremsen sind immer wieder
Thema, und wenn man dies
nicht rechtzeitig erkennt, kann
das teure Folgekosten haben“,
warnt Eichberger.
Wie man sich die
rückwirkende Änderung
vorstellt, ist
dem ARBÖ-Präsidenten
auch ein Rätsel:
„Wir haben einen
Fahrzeugbestand von
rund 5,3 Millionen in
Österreich. Hier rückwirkend
das bewährte System zu ändern
und die Fahrzeuge umzulabeln,
sorgt ja für noch viel mehr Bürokratie.
Wir sind generell skeptisch
und warten ab, wie sich die
Regierung das überhaupt vorstellt.
Es fehlt uns aber ehrlich
gesagt die Vision, wie das gehen
soll“, meint Eichberger abschließend.
Klaus Eichberger
7. 7. DEZEMBER 2025 www.grazer.at
mobil graz 43 41
CC, STREET VIEW
... in Graz
Der Plabutschtunnel im
Grazer Stadtgebiet ist fast
zehn Kilometer lang.
LÄNGE TUNNEL
9919 m : 1062 m
... in Linz
Der Tunnel Bindermichl ist
eher eine Einhausung und nur
rund einen Kilometer lang.
Aufatmen bei Magna in Graz
LICHTBLICK. Die Chinesen lassen einige Modelle in Graz fertigen, und auch Mercedes-Benz stützt den
Standort. Die Fertigung der Autolegende G-Klasse wurde jetzt um fünf Jahre bis 2034 verlängert.
Von Lukas Steinberger-Weiß
lukas.steinberger@grazer.at
Das sind gute Nachrichten:
Mercedes-Benz will den
Standort Graz entgegen
mancher Befürchtung nicht aufgeben.
Noch im Dezember soll
offiziell werden, dass die Fertigung
der G-Klasse bis 2034 gesichert
werden soll. Bisher war bis
2029 vereinbart. Damit bekennt
sich die Luxusmarke zum Standort
Graz und entlastet das zuletzt
mit Negativschlagzeilen behaftete
Magna-Werk in Graz. Dieses
Commitment hat aber nicht nur
mit Privatkäufen zu tun.
Nato als Treiber
Auch viele Nato-Länder wollen
ihre Armeen mit dem geländegängigen
Klassiker ausrüsten. Es
soll aber noch ein möglicher weiterer
Coup passieren. McLaren
könnte zwei Luxus-Elektro-Sportler
ebenso in Graz fertigen lassen.
Die Verhandlungen sollen schon
ziemlich final sein. Bereits ab 2027
könnte britischer Luxus „made in
Graz“ sein. Und bekanntlich fliegen
auch die Chinesen von GAC
und XPeng auf Magna. In Zeiten
permanenter Krisenmeldungen
aus der Automobilindustrie wirklich
gute Nachrichten.
Die Magna-Fabrik in Graz wird mit Chinesen-Power und der verlängerten
G-Fertigung bald wieder besser ausgelastet sein.
CC/ANDREA ALLMER
44
sport
graz
www.grazer.at 7. DEZEMBER 2025
Klaus Molidor
redaktion@grazer.at
42
Der Gedanke daran gibt
mir einen richtigen Schub.
Dann drückt es im Herz.“
Snowboarder Arvid Auner über eine Teilnahme
an den Olympischen Spielen 2026 GEPA
Nach 19 Jahren soll
Spirks Serie enden
DERBY. Ralph Spirk weiß, wie sich ein Derby-
Sieg anfühlt. Vor 19 Jahren war er als junger
Spieler auf dem Feld, heute ist der 39-Jährige
als Individualtrainer der „Rotjacken“ dabei.
Von Klaus Molidor
redaktion@grazer.at
Es kribbelt wieder ganz besonders
vor dem 204. Grazer
Derby, heute um 17 Uhr
in der längst restlos ausverkauften
Merkur Arena. Betrachtet
man die Ausgangslage und die
letzten Ergebnisse beider Vereine,
sind die Chancen auf den
ersten GAK-Sieg seit 19 Jahren
so groß wie lange nicht. „Am 11.
November 2006 haben wir zuletzt
gewonnen“, sagt Ralph Spirk
wie aus der Pistole geschossen.
„Lange hab ich das nicht so parat
gehabt, aber vor dem Cup-Achtelfinale
2022 hat mich jemand
darauf angesprochen – seither
hat sich das Datum eingebrannt.“
Der heutige Individualtrainer des
GAK war beim Sieg 2006 als junger
Spieler dabei – und ist damit
auf beiden Seiten der letzte Akteur,
der noch beim Verein ist.
Dass Sturm die schlechteste
Heim-Elf der Liga ist und aktuell
eine Ergebniskrise erlebt, wischt
er vom Tisch. „Ein Derby ist ein
Derby. Da entscheiden immer
Kleinigkeiten“, ist er sicher. „Aber
für uns ist die Ausgangslage gut:
Sturm ist als Meister der Favorit
und muss gewinnen.“ Wichtig
wird für Spirk eines sein: „Die
Duell-Qualität. Wir müssen die
Zweikämpfe annehmen.“ Dazu
kommt ein Effekt beim SK Sturm,
der dem GAK aus Spirks Sicht
helfen könnte. „Das gute Publikum
kann auch Druck ausüben“,
sagt er. „Wenn es gut läuft, hilft es
natürlich. Aber wenn es nicht gut
läuft und die ersten Pfiffe kommen,
kann das ins Gegenteil umschlagen“,
glaubt er. „Das hat man
ja auch zuletzt bei Rapid gesehen,
als wir dort 2:1 gewonnen haben.“
Der Sieg in Hütteldorf könnte
bei den „Roten“ den berühmten
Knoten zum Platzen gebracht haben.
„Erstens war es unser erster
Sieg gegen eine Mannschaft aus
den Top 6 seit dem Wiederaufstieg.
Zweitens haben wir viele
solcher Spiele gehabt, in denen
wir gut und in Führung waren,
am Ende aber remis gespielt oder
sogar verloren haben.“
Gut in Erinnerung
An den Sieg vor 19 Jahren kann
sich Spirk noch gut erinnern.
„Es ist sehr lange 0:0 gestanden.
Dann ist nach gut einer Stunde
Alen Skoro eingewechselt worden
und hat kurz danach nach
einem Eckball das 1:0 erzielt“,
sagt Spirk. „Danach haben wir ge-
hofft, dass wir den Sieg über die
Runden bringen.“ Alles Zittern
war zu Ende, als Samir Muratovic
in der 83. Minute per Kopf das
2:0 erzielt hat. Spirk hofft, dass er
ab heute Abend nicht mehr der
letzte Mann im Verein ist, der
aktiv bei einem Derbysieg dabei
war und dass es ein Derby ohne
Ausschreitungen wird.
Und Sturm? „Man merkt, dass
wir intensive Wochen hinter uns
haben“, sagt Coach Jürgen Säumel.
„Warum es gerade zuhause
vor unseren Fans nicht läuft, müssen
wir uns genau anschauen.“
Ramiz Harakate (l.) und Tochi Chukwuani bei Sturms 3:0 im August.
GEPA
Ralph Spirk (r. gegen
Mitja Mörec) beim
Derby-Sieg gegen
Sturm 2006
GEPA
Grazer Derby
Alle Spiele seit 2006
11.11.2006: Sturm - GAK 0:2
Tore: Skoro (66.), Muratovic (83)
10.3.2007: GAK - Sturm 0:2
Tore: Krammer (3.), Filipovic (90.)
17.5.2007: Sturm - GAK 1:0
Tor: Haas (37.)
19.10.2022: Cup-Achtelfinale
GAK - Sturm 0:1 Tor: Ajeti (65.)
2.11.2023: Cup-Achtelfinale
GAK - Sturm 2:3
Tore: Cheukoa (31.), Oberleitner
(37.) bzw. Wüthrich (5.), Oberleitner
(58./ET), Teixeira (84.)
19.10.2024: Sturm - GAK 5:2
Tore: Gazibegovic (34.), Kiteishvili
(40., 79.), Biereth (50.),
Jatta (64.) bzw. Maderner (54.),
Rosenberger (56.)
9.3.2025: GAK - Sturm 1:2
Tore: Perchtold (78.) bzw. Kiteishvili
(86.), Yalcouye (92.)
30.8.2025: GAK - Sturm 0:3
Tore: Jatta (41., 96.), Horvat (64.)
7. DEZEMBER 2025 www.grazer.at
sport graz 45 43
OHA!➜
GEPA (2)
Spitzenreiter
Mit einem 3:1 über die Vienna Capitals
übernahmen die Graz 99ers die
Tabellenführung der Eishockey-Liga.
Ausgeschieden
Julia Trunner und der UVC Graz
scheiden nach einem 2:3 gegen Holte
aus dem CEV Challenge Cup aus.
OJE!
➜
Ein Topstar zu Gast in Graz
BASKETBALL. Wenn der UBSC Graz am Montag Klosterneuburg im Sportpark empfängt, steht in
den Reihen der Niederösterreicher mit Sylven Landesberg ein Topscorer und Euroleague-Sieger.
Für UBSC-Manager Michael
Fuchs steht fest: „So einen
Spieler sieht man in
Österreich nicht oft.“ Die Rede
ist vom gebürtigen Amerikaner
Sylven Landesberg, der mittlerweile
Österreicher ist und für die
Klosterneuburg Dukes spielt. Der
35-Jährige hat 2014 mit Maccabi
Tel Aviv die Euroleague gewonnen.
„Das ist wie die Champions
League im Fußball“, sagt Fuchs.
Und Landesberg war nicht nur
Kadermitglied, sondern einer der
Leistungsträger. Auf allen Stationen
in Israel, Spanien und China
war er unter den besten Scorern,
kam immer auf einen Schnitt
von rund 20 Punkten pro Spiel.
Im Sommer heuerte er bei den
Dukes in Klosterneuburg an und
hält aktuell beim Liga-Bestwert
von 22.22 Punkten pro Spiel.
Am Montag ab 17.30 Uhr
wird Landesberg im Sportpark
zu sehen sein. „Wir haben aber
trotzdem gute Chancen“, glaubt
Fuchs. Das Teamplay ist heuer
mit freiem Auge erkennbar gut
wie lange nicht. „Dazu haben
wir mit Tevin Brewer einen außergewöhnlichen
Guard und
mit Zach Laput einen Spieler,
der in der Defensive schon viele
Top-Spieler der Liga ausgeschaltet
hat.“
KM
Sylven Landesberg (l.) kommt Montag mit den Dukes nach Graz.
GEPA
44 grazer sonntag
www.grazer.at 7. DEZEMBER 2025
SO ISST GRAZ
Das Restaurant Scheucher präsentiert ...
... Hendlbrust auf
Hokkaido-Risotto
Küchenchef Andreas Fuchs KK (2)
Das Restaurant Scheucher in der
Schönaugasse bringt seit über einem
Jahrzehnt internationale
Küche nach Graz. Dabei
dürfen natürlich
auch saisonale Gerichte
nicht fehlen
– wie das heute
präsentierte. LEO
Zutaten:
4 Maishendlbrüste mit
Haut, 800 g Hokkaido-Kürbis, 250 g Arborio-Risottoreis,
150 ml Weißwein, 80 g
weiße Zwiebel, Knoblauchzehen, 100 g
Parmesan gerieben, 80 g Butter, 6 EL
Olivenöl, Rosmarin, Zitronenthymian, Zitronenzeste
von einer Bio-Zitrone, 2 Lorbeerblätter,
schwarzer Pfeffer, Meersalz
Zubereitung:
Zuerst Hokkaido-Kürbis halbieren und
entkernen. Für Kürbisfond das Kürbisinnere
in einem Topf mit 900 ml Wasser
und Lorbeerblättern 10 Min. köcheln,
danach durch ein Sieb abseihen und
warmhalten. Kürbis klein würfeln, auf
Backblech mit Olivenöl, Salz, Pfeffer, zerdrückter
Knoblauchzehe ca. 15 Min. bei
180 °C im Ofen backen. Danach Kürbis
mit Zitronenzeste und ca. 50 ml des Kürbisfond
fein mixen, sodass eine Creme
entsteht. Dazwischen die Maishendlbrust
salzen, pfeffern, in Olivenöl auf Hautseite
goldbraun anbraten, kurz umdrehen und
bei 130 °C ca. 20 Min. in den Ofen geben.
Für das Risotto Zwiebel und Knoblauchzehe
fein würfeln. In Butter und Olivenöl
glasig anschwitzen, Reis dazugeben,
kurz umrühren. Reis wird mit Weißwein
abgelöscht, einreduziert, und im Anschluss
kommt schöpferweise der warme
Kürbisfond in den Topf und wird unter
ständigem Rühren eingekocht. Nach ca.
20 Min. werden Kürbiscreme, Parmesan
und Butter in das Risotto gerührt, bis dieses
ganz cremig ist. Hendlbrust vor dem
Anrichten kurz in Pfanne mit Butter, Rosmarin
und Zitronenthymian erhitzen und
danach mit dem cremigen Hokkaido-
Risotto anrichten. Mahlzeit!
GRAZWORTRÄTSEL
gesperrter
Schloßbergstollen(Montan-
und ...)
rätselhaftes
Wesen am
Schloßberg
†
italien.
Rundfunkanstalt
Grazer
Schloßbergbühne
Lossagung,
Rückzug,
innere
Emigration
König
von Juda
im 8. Jh.
vor Chr.
die einen
und die
anderen
verriegelt
zuckern
Gattung,
Art
Alm-Tier
mit Glocke
aufgehetztes
Volk
5 Kilometer
Weiblichkeit
durch
Graz
Lösung:
SUDOKU
Flachs
3
9
steir. Gütesiegel
für
Schulchöre
nö. Stadt
Fitnesstraining
mit Tanzeinlagen
Internationales
Olymp.
Komitee
Domäne
für Ghana
Wüstling
1
Vorsilbe
für "neu"
in der
Nähe von
7
linker
Zufluss der
Mur in
Peggau
heutiger Name
Birmas
Widerhall,
Resonanz
6
Abk. für
"Nachfolger"
Schmuckstein
entmannte
Stiere
Gemahlin
des Osiris
"langes I"
Gründer
der AVL
† 1996
(2 Wörter)
Bestnote
eine
Kapitalgesellschaft
unterdessen,
in
der Zwischenzeit
Abk. für
"Intercity"
sächliches
Fürwort
unbemannt,
unbeweibt
4
chem.
Zeichen
für
Tellur
irische
New-Age-
Musikerin
Fakt
das Ich
8
internat.
Fernmeldeunion
der UNO
französischer
Zeitungsverkäufer
Unschuldsnachweis
Abk. für
"netto"
pommerisch
für
"kleine
Insel"
nordisches
Göttergeschlecht
kurz für Trichlorethen
Nestorpapagei
Zitatensammlung
Kälberferment
Arbeitsgerät
für
Hausmänner
1 2 3 4 5 6 7 8 9
1 9 7 4 2
9 3 8
5 4 6 8 7
8 2
9 2 8
7 5 9
9 4 8 5
3 9
3 61016
Jede
Ziffer darf
in jeder
Reihe in
jedem
Quadrat
nur
einmal
vorkommen.
Bleistift
spitzen,
los geht’s.
Viel Spaß!
Strom in
Sibirien
KFZ-Kz. für
Güssing
Anrede
unter
Kamerad(inn)en
Brennstoff
Abk. für
"Laughing
out Loud"
steirische
Skiabfahrt
Zeichen
für Iridium
entfernt,
weg, perdu
Rest im
Glas
Rätsellösungen: S. 26
"Steirerblut
ist kein
..."
Vorname
von Volkskundler
Koren
† 1985
G E W I N N S P I E L
2 x 2 Karten
für „Falco meets Amadeus“ am
8. Jänner 2026 zu gewinnen!
Wie lautet die Lösung?
E-Mail mit Betreff „Rätsel“,
Lösung und Telefonnummer an:
gewinnspiel@grazer.at
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Gewinn
nicht übertragbar. Einsendeschluss: 10.12.2025.
Gewinner werden telefonisch verständigt und
sind mit der Veröffentlichung einverstanden.
08.01.26 I Graz - Stadthalle
TICKETS: WWW.COFO.AT
2
5
7. DEZEMBER 2025 www.grazer.at
grazer sonntag 45
„GRAZER“-TIPPS FÜR DEN 7. DEZEMBER
Adventsonntag am Eis
Die Grazer Winterwelt lädt am
heutigen Adventsonntag wieder
zum Eislaufen ein. Von 9 bis 19 Uhr
können Slots für die Eisfläche
gebucht werden. Am Genussmarkt
kann man sich kulinarisch verwöhnen
lassen.
Rock im Orpheum
Die Folk-Rock-Band dArtagnan
macht heute Halt im Orpheum.
Mit ihrer Herzblut-Tour, der bisher
größten Konzertreise der Band,
sollen die Fans wieder musikalisch
begeistert werden. Um 20 Uhr.
Adventkalender St. Radegund
In St. Radegund geht der lebendige
Adventkalender auch heuer in die
nächste Runde. Tag für Tag erstrahlt
ein neues Fenster am Haus des
jeweiligen Gastgebers des Adventkalender-Türchens.
Heute um 17 Uhr
öffnet sich das siebente Türchen
im Curcafé in der Schöcklstraße 1.
Interessierte sind eingeladen, zu
verweilen und sich auszutauschen.
Semriach Adventmarkt
Im ThePadelPark Semriach kann
die Adventzeit heute einmal anders
genossen werden. Bei „Schrille
Nacht – Heilige Nacht“, dem etwas
anderen Weihnachtsmarkt, erwarten
die Besucher von 11 bis 18 Uhr
viele verschiedene Aussteller. Von
Hundezubehör über Naturkosmetik
bis hin zu einem Tattoo-Künstler –
dieser Weihnachtsmarkt bietet ein
abwechslungsreiches Programm.
Advent, Advent in der Oper
In der Oper Graz findet heute
erneut das traditionelle Adventkonzert
statt. Ein abwechslungsreiches
musikalisches Programm lädt alle
Altersgruppen auf eine adventliche
Spurensuche ein. Wer sich verzaubern
lassen möchte, hat um 11 Uhr
die Gelegenheit dazu.
HIGHLIGHT
17 Uhr
Grazer Derby
Seedy Jatta avancierte im August mit zwei Toren zum Matchwinner,
heute soll er Sturm wieder auf die Siegerstraße bringen. GEPA, GETTY
Therapie auf der Bühne
Im Atelier 12 KKB findet heute
die Premiere des Bühnenstücks
„Therapie Deluxe – Anfängerlevel“
statt. Andreas Ortner und Markus
Perner stehen gemeinsam mit
einem Kühlschrank auf der Bühne
und gestalten einen Abend über
Ängste, Künstliche Intelligenz und
das fragile Gleichgewicht von Beziehungen.
Beginn ist um 19.23 Uhr.
Karl Valentin im Schauspielhaus
Im Schauspielhaus Graz wird es
komisch: Das Stück „Karl Valentin –
Ich kenne keine Furcht, es sei denn,
ich bekäme Angst“ steht heute
um 15 Uhr auf dem Programm.
Um 14.30 Uhr gibt es eine Stückeinführung.
Kleines Theater
Für die kleinen Theaterfans gibt
es im Kindermuseum Frida&Fred
das Knopftheater. Heute spielt das
Theater Frischluft „Auf der Suche
nach dem Schnee“. Die Schneekönigin
ist besorgt, da es auf der Welt
nicht so wirklich schneit. Ab vier
Jahren, um 16 Uhr.
Lichterwelt
Lumagica, der Lichterpark im Golfclub
Murhof, hat heute geöffnet.
Das Motto für dieses Jahr ist „Colors
of Life“, was eine farbenfrohe
Reise durch das Areal verspricht.
Zum vierten Mal können
rund 300 leuchtende
Objekte bestaunt
werden,
die im Zusammenspiel
mit Klang und Interaktivität
ein Erlebnis für die ganze Familie
kreieren. Timeslots können online
gebucht werden.
Mord am Sturzplatz
Das Krimi-Theater Herzblut kommt
WOHIN AM SONNTAG
heute mit „Mord am Sturzplatz“
in die Komödie Graz. Der Grazer
Sturzplatz wird zum Tatort. Kathrin
Kasper und Friedl Semming ermitteln
im Mordfall, und ein spannendes
Katz-und-Maus-Spiel beginnt.
Um 16.30 Uhr
Liebe, Leid und Rache in der Oper
In der Oper Graz sind heute ganz
große Stimmen auf der Bühne vertreten.
Giuseppe Verdis „Rigoletto“
wird um 18 Uhr auf der Hauptbühne
gespielt. Es geht um Liebe, Leid
und Rache.
Derby in Liebenau
In der Merkur Arena steigt heute
um 17 Uhr das absolute Highlight-
Spiel der 16. Runde der laufenden
Fußball-Bundesliga-Saison. Sturm
trifft auf den GAK, anders als beim
Hinspiel im August ist aktuell
der GAK das formstärkere Team.
Die „Rotjacken“ konnten drei
der letzten vier Liga-Partien für
sich entscheiden, der amtierende
Meister gewann währenddessen
lediglich ein Mal. Heimrecht beim
203. Grazer Derby hat Sturm.
Ballettklassiker
Die Schüler der Fachakademie für
Ballett
heute das
und Tanz führen
beliebte Weihnachtsballett
„Der Nussknacker“
von P. I. Tschaikowski
im Kammersaal
auf. Um 11 Uhr.
Kein Sonntag ohne
Techno
Für diejenigen, die in den
Feiertag feiern wollen,
gibt es heute im Dom
im Berg „Kein Sonntag
ohne Techno“. Um 21 Uhr
geht es mit dem „Winter
Rave“ los. Es wird bis in die
Morgenstunden gefeiert.