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7. Dezember 2025

- Garagenbetreiber klagt Stadt in Millionenhöhe - Sonntagsfrühstück mit Wencke Myhre - Neue Remise in der Grazer Steyrergasse um 228 Millionen Euro - Giftköder in Graz im Umlauf - AnnenStar 2025

- Garagenbetreiber klagt Stadt in Millionenhöhe
- Sonntagsfrühstück mit Wencke Myhre
- Neue Remise in der Grazer Steyrergasse um 228 Millionen Euro
- Giftköder in Graz im Umlauf
- AnnenStar 2025

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7. DEZEMBER 2025, AUSGABE 47

Wir präsentieren:

Fünf Dinge, die du in der

Erlebnisregion Graz jetzt

gesehen haben musst.

Adventmärkte

Eiskrippe Lumagica Kammer Musik Festival

Silvester



7. DEZEMBER 2025, AUSGABE 47

Neues Jahr

Mit dem „Grazer“ kann man heuer

gleich auf mehrere Arten in das neue

Jahr hinüberrutschen. 24

Neue Remise

Die Remise Steyrergasse wird um

228 Millionen Euro saniert. Ein Meilenstein

in der Grazer Öffi-Geschichte. 8

Garagenbetreiber

klagt Stadt auf

zwei Millionen Euro

Unnötig. Diese Fußgängerunterführung, die im Zuge der Neutorbaustelle geschliffen wurde, kann – wie wir schon vor zwei Jahren berichteten – der Stadt

noch teuer zu stehen kommen. Der Eigentümer der Tiefgarage Andreas-Hofer-Platz hat jetzt eine Klage über zwei Millionen Euro eingereicht. SEITEN 4/5

LUEF, HOLDING/FOTO FISCHER, GETTY

Seriös - Einfühlsam - Würdevoll

24h täglich


2 die seite zwei

www.grazer.at 7. DEZEMBER 2025

E D I T O R I A L

von

Tobit

Schweighofer

SONNTAGSFRÜHSTÜCK MIT ...

✏ tobit.schweighofer@grazer.at

So sind

wir nicht

W

as war das vor zwei

Jahren für eine

Aufregung! „der

Grazer“ hat darüber berichtet,

dass im Zuge der Neutorbaustelle

eine Millionenklage

seitens des Eigentümers der

Tiefgarage Andreas-Hofer-

Platz droht. Die Empörung

war enorm, im Gemeinderat

bezichtigte uns die Vizebürgermeisterin

sogar, eine

„Falschmeldung in noch nie

dagewesener Dimension“

veröffentlicht zu haben. Im

informellen Gespräch später

drohte sie damit, rechtliche

Schritte zu prüfen. Nach

eingehender Prüfung kam es

schließlich tatsächlich zur

angekündigten Klage (siehe

Seiten 4/5). Das wäre ein

hervorragender Zeitpunkt,

um etwa der Schadenfreude

freien Lauf zu lassen und im

gleichen abwertenden Stil zu

antworten. Das tun wir aber

nicht, ganz im Gegenteil.

Denn wir sind nicht schadenfroh,

sondern bestürzt über

die hohen Schadenersatzforderungen.

Wir werden nicht

behaupten, dass jemand

gelogen hat, wir werden auch

nicht mit rechtlichen Schritten

drohen. Wir bleiben

weiterhin bei gesicherten Fakten,

geben offen zu, wenn uns

einmal ein Fehler unterlaufen

sollte, und werden auch

künftig mit bestem Wissen

und Gewissen daran arbeiten,

unseren Lesern als kritisches

Informationsmedium

verlässlich zur Verfügung zu

stehen.

Tobit Schweighofer, Chefredakteur

... Wencke Myhre

Wencke Myhre

braucht zum

Frühstück

erstmal einen

starken Kaffee.

Wenn sie in

Graz ist, liebt

sie Schwarzbrot

mit Käse. KK

Die Entertainerin über ihre Frühstücksgewohnheiten, was sie mit

Graz verbindet und ihre Teilnahme am Eurovision Song Contest.

Was gibt es bei Ihnen zum Frühstück?

Wichtig ist ein guter starker Kaffee zum Aufwachen.

Und hier in Graz liebe ich das wunderbare Schwarzbrot

mit ein bisschen Käse.

Was verbindet Sie mit Graz?

Ich war vor über 40 Jahren für eine Gala hier, hatte

damals aber keine Zeit, Graz kennenzulernen. Jetzt

habe ich mehr als eine Woche in dieser wunderbaren

Stadt verbracht und bin wirklich begeistert.

Zwischen meinen Konzerten in der Komödie Graz

war ich auf einem Bummel durch die Innenstadt

und habe die wunderbare Weihnachtsbeleuchtung

und die vielen herrlichen Märkte bewundert. Man

könnte sagen, ich habe mich wirklich in Graz verliebt.

Und ja, das herrliche Essen: Der Tafelspitz im

Stainzerbauer war ein echtes Erlebnis!

Sie können auf eine 70-jährige Karriere zurückblicken.

Was war dabei Ihr persönliches Highlight?

Oh, das könnte ich so gar nicht sagen – es war einfach

sooo viel ... Und es ist immer der letzte Auftritt

der schönste. Aber ja, vor allem die Zusammenarbeit

mit Peter Alexander, Udo Jürgens, Caterina

Valente, James Last und vielen anderen wunderbaren

Kollegen hat mir eine große Freude bereitet.

Wir hatten immer sehr viel Spaß bei den Proben und

hinter den Kulissen, diese gute Laune hat sich auch

auf das Fernseh-Publikum übertragen. Aber ich bleibe

nicht stehen. Ich bin ein Mensch, der sich immer

neue Ziele setzt.

Viele Ihrer Lieder sind Evergreens geworden. Gibt

es einen Song, den Sie besonders mit einem Lebensabschnitt

verbinden?

Mit dem „Knallroten Gummiboot“ und „Er steht im

Tor“ habe ich natürlich in den 70er Jahren besonders

temperamentvolle Hits auf den Markt gebracht, jetzt

singe ich aber auch gerne ruhige Songs von Hildegard

Knef oder von Udo sehr gerne.

1968 nahmen Sie am Song Contest teil. Dieser findet

ja heuer wieder in Österreich statt. Verfolgen

Sie die Gesangsshow noch?

Mich interessiert alles, was in der Musikwelt passiert.

Man muss ja offen bleiben für Neues. Und man

ist immer wieder überrascht, was möglich ist – auch

wenn nicht alles so ins Ohr geht.

Sie wirken immer positiv und humorvoll – wie gelingt

es Ihnen, diese Lebensfreude zu bewahren?

Das Publikum gibt mir viel positive Energie und hält

mich jung. Das war ja auch bei meinen Konzerten

in Graz zu spüren. Die Arbeit mit dem Team der Komödie

Graz war für mich wirklich ein tolles Erlebnis,

weil wir hier erstmals ein völlig neues Format gestartet

haben. Und natürlich sorgen meine vier Kinder

und zehn Enkelkinder auch heuer wieder zu Weihnachten

für ein volles Haus und viel gute Stimmung

und Wärme ...

SABRINA NASERADSKY

Wencke Myhre wurde am 15. Februar 1947 in Oslo-

Kjelsås (Norwegen) geboren. Bereits mit sieben

Jahren stand sie zum ersten Mal auf der Bühne. Sie

gewann Anfang der 60er Jahr einen Gesangswettbewerb,

woraufhin sie einen Plattenvertrag bekam.

1968 nahm sie am Eurovision Song Contest teil, bei

dem sie den sechsten Platz belegte. Bis heute ist sie

auf der Bühne aktiv. Anfang Dezember trat sie bei

ihrem Besuch in Graz in der Komödie Graz auf.


7. DEZEMBER 2025 www.grazer.at

graz 5


graz

6 graz

www.grazer.at 7. DEZEMBER 2025

4

redaktion@grazer.at & 0316 / 23 21 10

Ein guter Jahreswechsel

braucht keine Knallerei.“

Vizebürgermeisterin Judith Schwentner

anlässlich des Starts der Kampagne „Böller

– Ohne uns!“ diese Woche FISCHER

Tiefgaragenbesitzer:

Landtagspräsident Gerald

Deutschmann lud ein.

LT-STMK

Enquete zu

Energie in Graz

■ Im Grazer Landhaus stand

der Mittwoch ganz im Zeichen

der Energiezukunft: Auf Beschluss

des Landtages fand eine

umfassende Energie-Enquete

statt. Ein ganztägiges, dichtes

Programm mit vielen Experten

beleuchtete im Sitzungssaal

des Landtages die zentralen

Herausforderungen und Chancen

der Energiewende sowie

Ideen und Lösungsansätze einer

nachhaltigen, sicheren und

leistbaren Energieversorgung.

Der Stein des Anstoßes: Diese Fußgänger-Unterführung wurde im Zuge der Neutorbaustelle geschliffen.

LUEF

Manuela Khom bekam vom

Nikolo ein Nikolaussackerl.LAND STMK

Nikolaus auf

Besuch in Burg

■ Bereits seit 1985, also nun

schon seit 40 Jahren, macht die

Katholische Jungschar Steiermark

mit der Nikolaus aktion

auf den Heiligen Nikolaus,

den Schutzpatron der Kinder,

aufmerksam. Letzte Woche

besuchte die Katholische Jungschar

Steiermark mit einem

Nikolaus auch Landeshauptmann-Stellvertreterin

Manuela

Khom, um die Botschaft des

Nikolaus auch an die Landesregierung

zu übermitteln.

„DER GRAZER“ - AKTUELLE BLITZUMFRAGE

Sollten die Geschäfte am 8. Dezember geöffnet haben?

■ Der 8. Dezember ist in Österreich

ein katholischer Feiertag

– Mariä Empfängnis. Gleichzeitig

etablierte sich der Tag zu

einem starken und beliebten

Shopping-Tag für Weihnachtseinkäufe.

Dass an diesem Tag die

Geschäfte offen haben, wurde

schon mehrmals heiß diskutiert.

Wir wollten von unseren Lesern

wissen, ob die Geschäfte ihrer

Meinung nach offen haben sollten.

Das Ergebnis war ziemlich

eindeutig: Rund 68 Prozent sind

dagegen. Immerhin gibt es doch

auch genügend andere Tage,

an denen man einkaufen gehen

kann und sich nicht durch die

Geschäfte quetschen muss.

Ergebnis

unserer Online-

Abstimmung

68 %

NEIN

32 %

JA

1319 Teilnehmer, nicht repräsentativ, Stand:

Freitag, 5. Dezember, 12 Uhr, Foto: Getty


7. DEZEMBER 2025 www.grazer.at

graz 57

TOP

REGION GRAZ/SCHIFFER, GETTY

Rekordjahr im Tourismus

Genau 2.225.302 Nächtigungen in der

Region Graz im letzten Tourismusjahr

bedeuten ein Plus von 3,2 Prozent.

Extreme Feinstaubbelastung

Seit Tagen herrscht dicke Luft in Graz. Am

Donnerstag wurden empfindliche Personen

sogar davor gewarnt, das Haus zu verlassen.

FLOP

Millionenklage gegen Stadt

TEUER. „der Grazer“

warnte vor zwei Jahren,

jetzt klagt der Eigentümer

der Garage Andreas-

Hofer-Platz die Stadt auf

zwei Millionen Euro.

Von Tobit Schweighofer

tobit.schweighofer@grazer.at

Die Neutorgasse inklusive

Entlastungsstrecke

wurde gerade erst

mit Tamtam eröffnet, schon

kommt ein großer Brocken auf

die ohnehin schon finanzmarode

Stadt zu. Der Eigentümer

der Tiefgarage am Andreas-

Hofer-Platz, die Acoton, klagt

die Stadt jetzt nämlich auf satte

zwei Millionen Euro.

Der Grund: Die einstige

Fußgängerunterführung Richtung

Albrechtgasse wurde im

Zuge der Gleisbauarbeiten geschliffen.

Der Tunnel war aber

auch als Notausgang für die

Tiefgarage vorgesehen, weshalb

man teure Adaptierungen

vornehmen musste. Zudem

war die Innenstadtgarage mit

220 Stellplätzen monatelang

gesperrt, was unter anderem

wirtschaftliche Probleme für

den Betreiber Contipark nach

sich zog. Erst im August 2024

konnte sie mit einem Dreivierteljahr

Verspätung wiedereröffnet

werden.

Warnung ignoriert

Genau über diese Thematik

berichtete der „Grazer“ exklusiv

bereits vor zwei Jahren im

November

2023 (siehe

Faksimile

„Planungsfehler

könnte

Millionen

kosten“).

Die Warn

u n g e n

wurden von

der zuständigen

Vizebürgermeisterin

Judith

Schwentner

jedoch

nicht nur in

den Wind geschlagen, sondern

veranlassten sie gar dazu,

im Gemeinderat von einer

„Falschmeldung völlig neuer

Dimension“ zu sprechen. Statt

umgehend das Gespräch mit

der Acoton zu suchen und die

Wogen zu glätten, wurde hinter

den Kulissen damit gedroht,

rechtliche Schritte bzw. eine

Anzeige beim Presserat gegen

den „Grazer“ prüfen zu wollen,

was offenbar nicht von Erfolg

gekrönt war. Seitdem hing

dieses sündteure

„Damoklesschwert“

über der Neutorbaustelle.

Jetzt ist es gefallen.

Im November

2023 hat „der

Grazer“ bereits

über die Causa

berichtet. KK

AH-Platz-Garage

■ 12. November 2023: „der

Grazer“ berichtet über einen

rechtlichen Disput zwischen

dem Garageneigentümer Acoton

und der Stadt. Der damalige

FPÖ-Landesparteiobmann

und nunmehrige Landeshauptmann

Mario Kunasek forderte

eine Rechnungshofprüfung.

■ 16. November 2023:

Vizebürgermeisterin Judith

Schwentner bezeichnete den

„Grazer“-Bericht auf eine

diesbezügliche Anfrage hin als

„Falschmeldung völlig neuer

Dimension“.

■ Dezember 2023: Andere

Medien berichten davon,

dass die Acoton eine Klage

vorbereitet.

■ August 2024: Die Garage

sperrt nach monatelanger

Verzögerung aufgrund der

rechtlichen Unklarheiten

wieder auf.

■ Dezember 2025: Die Klage

wird eingebracht.


202425010

6 graz

www.grazer.at 7. DEZEMBER 2025

K O M M E N T A R

von

Verena

Leitold

✏ verena.leitold@grazer.at

Das Warum

ist bei Femizid

völlig klar

V

ergangenen Samstag

wurde traurige Gewissheit,

was wohl ganz

Österreich befürchtet hatte:

Die Grazer Influencerin

Stefanie P. wurde von ihrem Ex-

Freund ermordet. Wieder hat

ein Mann entschieden, das

Leben einer Frau aus dem

engsten Umfeld zu beenden.

Der mutmaßliche Täter hat im

stundenlangen Verhör

gestanden. „Das Motiv ist

unklar“, gab die Polizei

daraufhin in einer Pressekonferenz

bekannt. „Offen bleibt die

Frage nach dem Warum“,

schrieb auch eine große

Tageszeitung auf ihrer Titelseite.

Dabei ist das Warum bei

einem Femizid – es war bereits

der 15. in diesem Jahr in

Österreich – alles andere als

fraglich! Bei Femiziden ist das

Motiv völlig klar: Frauenhass,

Machtanspruch, Besitzdenken!

Schuld ist ein patriarchales

System, in dem Frauen von

Männern als ihr Eigentum

gesehen werden. Schuld ist ein

System, in dem Männer

Machtpositionen ausnutzen.

Und bevor das jetzt gleich

kommt: Schuld ist auch ein

System, in dem Männer noch

immer schreien, „Aber nicht

alle Männer!“, anstatt hinzusehen,

wenn Grenzen überschritten

werden. Gott sei Dank sind

es nicht viele Männer, die zu so

einer Tat fähig sind. Aber es

sind ZU viele! Und es geht uns

als Gesamtgesellschaft an, dem

ein Ende zu setzen.

Ni una menos!

Leuchtturmprojekt Steyrergasse

Neue Remise um

228 Millionen Euro

Holding-Vorstand Mark Perz, Holding-CEO Wolfgang Malik und BALSA-Geschäftsführer Michael Zorzi (v. l.) FOTO FISCHER

SANIERUNG. Die Remise Steyrergasse wird um 228 Millionen Euro saniert.

Mitte 2026 wird der Spatenstich zu einem wahren Leuchtturmprojekt des

öffentlichen Verkehrs gesetzt. 2030 soll der Bau abgeschlossen sein.

Von Tobit Schweighofer

tobit.schweighofer@grazer.at

Seit 26 Jahren habe ich schon

viele Projekte der Holding

begleiten dürfen, aber so etwas

Großes haben wir noch nie

gehabt“, freut sich Holding-CEO

Wolfgang Malik. Das 228-Millionen-Euro-Projekt

„Remise Steyrergasse“

ist jetzt voll auf Schiene.

Baustart ist im Sommer 2026, Mitte

2030 soll der neue multifunktionale

Bau abgeschlossen sein.

Für den für den öffentlichen

Verkehr zuständigen Holding-

Vorstand Mark Perz eine absolute

Notwendigkeit: „Aktuell

verfügen die Graz Linien in ihrem

Fuhrpark über 85 Straßenbahnen.

In der betrieblichen

Frühspitze sind davon 66 Bims

im Einsatz. Mit den in zeitlichem

Abstand gelieferten 15 Flexity-

Straßenbahnen der Firma Alstom

wird das ÖV-Angebot in

Graz um eine 30 Prozent höhe-

re Fahrzeugkapazität optimiert,

was auch in einer entsprechenden

Wartungsinfrastruktur Niederschlag

finden muss.“

Giftiges Erdreich

Im Rahmen des Um- und Ausbaus

wird auch das Erdreich gereinigt,

das mit giftigen Rückständen eines

alten Gaswerkes, das im Zweiten

Weltkrieg bombardiert wurde,

kontaminiert ist. Dies übernimmt

die Bundesaltlastensanierungs-

Gmbh (BALSA), die zudem über

den Altlasten-Sanierungsfonds

etwa zehn Millionen zur Sanierung

beisteuert. „Der dabei entstehende

Gestank wird zwar für

manche wahrscheinlich störend

sein, ist aber nicht gesundheitsgefährdend“,

beruhigt BALSA-Geschäftsführer

Michael Zorzi.

„Eine Baustelle dieser Größe

ist nie angenehm – und wir nehmen

diese Belastung sehr ernst“,

verspricht Vizebürgermeisterin

Judith Schwentner. „Wir stehen

den Menschen in der Steyrergasse

zur Seite, informieren transparent

und suchen Lösungen,

wo immer wir können. Gleichzeitig

ist diese Sanierung der entscheidende

Auftakt für die neue

Remise. Sie macht sichtbar, dass

wir den Ausbau des öffentlichen

Verkehrs nicht nur versprechen,

sondern konsequent umsetzen.“

Auch Beteiligungsstadtrat Manfred

Eber ist begeistert: „Wir setzen

hier ein wichtiges Umweltprojekt

um, das Graz sauberer

und sicherer macht und dafür

sorgt, dass auch in Zukunft der

effiziente Betrieb unseres wachsenden

Straßenbahnnetzes garantiert

bleibt.“ SPÖ-Chefin Doris

Kampus: „Schritt für Schritt

entsteht hier ein leistungsfähiges,

nachhaltiges und gut durchdachtes

Betriebsareal, das sowohl

dem wachsenden Mobilitätsbedarf

als auch den Anforderungen

eines zeitgemäßen Verkehrsunternehmens

gerecht wird.“

derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0

316/23 21 10, Mo bis Fr 8 bis 15 Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer

(DW 2618) | REDAKTION: Lukas Steinberger-Weiß (0664/80 666 6918), Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538), Victoria Weitenthaler (0664/80 666 6895), Verena Leitold (0664/80 666 66 91), Leonhard

Schweighofer (0664/80 666 6490), Clarissa Berner (0664 80 666 6694), Linda Steurer (0664 80 666 6683), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at |

VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897), Denise Schuschko-Linke (0664 / 80 666 6848), Pia Ebert (0664/ 80 666 6642), Mario Premuzic (0664/

80 666 6575), Eva Semmler-Bruckner (0664 / 80 666 6890) | OFFICE MANAGEMENT, PR-REDAKTION & ZUSTELLWÜNSCHE: Sanja Radosavljevic (0664/ 80 666 6528) | PRODUKTION: Burkhard Leitner |

VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 175.837 (der Grazer, wö, ÖAK 1. HJ 2025) | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.

Gedruckt nach den

Richtlinien Gedruckt nach des Österrei-

den Richtlinien des

Österreichischen Umweltzeichens Umweltzeichens

Recyclingpapierprodukte“

„Druck- und Recycling-

Druck Carinthia, UW-NR. 1417

papierprodukte“

Druck Styria, UW-Nr. 1417

EU Ecolabel: Bitte

sammeln Sie Altpapier

für das Recycling


7. DEZEMBER 2025 www.grazer.at

graz 7

Morgige Demo bremst Bims

KURIOS. Bei der Eröffnung der Neutorlinie war man froh, dass endlich die Entlastungsstrecke für die

Herrengasse fertig ist. Morgen kommt es aber zu einer Demo, die beide Achsen kurz lahmlegt.

Von Lukas Steinberger-Weiß

lukas.steinberger@grazer.at

Die Redner bei der Premierenfahrt

und Eröffnung

der Neutorlinie waren

sich einig. Ein großer Schritt,

eine große Entlastung für die

Herrengasse, durch die bis zu

119 Bims pro Stunde düsen. Das

war der Tenor. Dass auf der Neutorlinie

jetzt ständig nur eine

Linie fährt (tagsüber der 17er

und abends der 16er), sorgt aber

bereits kurz nach dem Start für

Irritationen bei Fahrgästen und

Kommentatoren.

Demo-Bremse

Und bereits morgen wird die

Neutorlinie das erste Mal angekündigt

stillstehen – unangekündigt

tat sie es letzte Woche

schon, da eine Uralt-Bim der

500er-Reihe ihren Geist am Andreas-Hofer-Platz

aufgab –, denn

morgen findet eine Demo für

den Weltfrieden statt. Die Route

geht vom Lendplatz über die

Mariahilferstraße, den Lendkai

und Grieskai zur Tegetthoffbrücke

und dann durch die Neutorgasse

zum Jakominiplatz. Heißt:

Es kommt zu Anhaltungen aller

Straßenbahnlinien, die an dem

Tag verkehren.

Die Polizei gibt auf unsere

Nachfrage an, dass dies kein

Verbot bedingen kann, weil ein

Verbot nur bei einem strafrechtlichen

Verdacht ausgesprochen

werden kann, und auch die Holding

sieht die Demo sportlich.

Sprecher Gerald Zaczek-Pichler:

„Ja, es wird zu Anhaltungen

auf beiden Achsen zwischen

14.30 und 16 Uhr kommen, wir

bitten um Verständnis.“

Der 16er wird morgen auf der Neutorlinie von einer Demo ausgebremst. Er

fährt, weil am Feiertag der Samstagsfahrplan gilt.

HOLDING/WATZINGER


8 graz

www.grazer.at 7. DEZEMBER 2025

Rad-Unfälle in der

GF DBO Gastronomie GmbH Daniel

Boaje mit seinem Team DBO GASTRONOMIE

Wiedereröffnung

McDonald’s

■ Nach

mehrmonatiger

Modernisierung öffnete

McDonald’s Feldkirchen am 5.

Dezember wieder seine Türen.

Der stark frequentierte Standort

– mit mehr als einer Million

Gäste pro Jahr – präsentiert

sich nun größer, moderner und

leistungsstärker als je zuvor.

Mit der Wiedereröffnung setzt

Franchisenehmer Daniel Boaje

mit seinem Unternehmen DBO

Gastronomie GmbH einen weiteren

Schritt in der regionalen

Modernisierungsstrategie. 218

Sitzplätze (zuvor 123), ein neuer

Family Corner sowie ein komplett

erneuertes Playland sorgen

für noch mehr Komfort für Familien,

Pendler und Gäste aus

dem gesamten Grazer Umland.

Der modernisierte Standort

überzeugt mit zahlreichen neuen

Highlights. Eine erweiterte

Küche sorgt für schnelleren

Service, während zusätzliche

Sitzplätze den Gästekomfort

deutlich erhöhen. Dank vier

optimierter Produktionslinien

können Bestellungen nun effizienter

abgewickelt werden. Im

McDrive sorgt ein Fast-Forward-

Korridor dafür, dass täglich bis

zu 1000 Fahrzeuge bedient werden

können. „Feldkirchen ist einer

unserer stärksten Standorte

– und die Modernisierung zeigt,

wie konsequent wir in Graz investieren.

Die Wiedereröffnung

ist nicht nur ein lokales Highlight,

sondern Teil einer Modernisierungswelle,

mit der wir

die McDonald’s-Restaurants in

Graz fit für die Zukunft machen“,

sagt Daniel Boaje, CEO der

DBO Gastronomie.

PROTEST. Unternehmer

und Anrainer

berichten von Unfällen

in der Hans-Sachs-

Gasse. Sie fordern ein

Fahrradverbot.

Von Tobit Schweighofer

tobit.schweighofer@grazer.at

In der Hans-Sachs-Gasse

kommt es laut ansässigen Unternehmern

und Anrainern

fast täglich zu brenzligen Situationen.

„Die Radfahrer rasen oft

mit überhöhter Geschwindigkeit

daher, dass selbst meine Mitarbeiterinnen

ein unangenehmes

Gefühl dabei haben, auf die Straße

zu gehen“, erzählt der Gechäftsführer

von Teppich Wittenhagen,

Meicl Wittenhagen. „Erst

vorige Woche ist es zu einem

Unfall gekommen, bei dem eine

Spatenstich gefeiert

BAUSTART. Inmitten der Stadt Graz entsteht moderner Wohnraum, der

Menschen zusammenbringt und den Platz nachhaltig belebt.

Von Victoria Weitenthaler

victoria.weitenthaler@grazer.at

Die Wohnanlage am Dietrichsteinplatz

10a soll

moderne Architektur mit

hochwertigen Materialien verbinden

und bietet eine Vielfalt

an Wohnungsgrößen. Begrünte

Freiflächen und eine Tiefgarage

sollen das Wohngefühl künftig

harmonisch abrunden.

Feierlich

Am Dienstag, dem 2. Dezember,

fand die feierliche Spatenstichfeier

auf der Baustelle am

Dietrichsteinplatz 10a statt. Die

Bauphase der Wohnanlage ist

in vollem Gange und es gab ein

kleines Zusammenkommen mit

den Bauträgern und dem Geschäftsführer.

„Der Dietrichsteinplatz ist nicht

einfach ein betonierter Platz in

Radfahrerin ein kleines Kind umgefahren

hat und einfach weitergefahren

ist. Ich fahre selber

gerne Fahrrad, aber ich halte das

Schritttempo ein. Das erwarte

ich mir auch von den anderen.“

Ähnliches erzählt Bernhard

Lanz, der mit seinem dreijährigen

Kind durch die Hans-Sachs-

Gasse spazierte. „Mein Sohn

wurde von einer Radfahrerin

niedergestoßen und verletzt.

Passanten haben ihr geholfen,

und sie ist einfach weitergefahren,

mein Kind war allen egal.

Die Hans-Sachs-Gasse soll endlich

fahrradfrei werden!“

Polit-Unterstützung

Hier kriegt Lanz politische Unterstützung.

„Ich fahre nahezu

täglich mit dem Radl über diese

Achse auf dem Joanneumring in

die Stadt. Nach dem Ausbau des

Radweges auf Höhe Opernring/

Jako und der Neutorgasse ist es

das Gebot der Stunde, die Fuß-

der Stadt, sondern ein Platz, auf

dem sich viele Menschen treffen

und auf dem nun ein neuer urbaner

Schick entsteht“, so Patrick

Pongratz, Geschäftsführer der

BK Immo.

Außerdem bei der Feierlichkeit

gängerzone in der Hans-Sachs-

Gasse und in der Schmiedgasse

endlich zur reinen Fußgängerzone

zu machen“, fordert VP-Chef

Kurt Hohensinner.

„Wir wollen, dass die Fußgängerzone

ihren Namen auch

wieder verdient. Man sieht, dass

durch die Zunahme der Radfahrer

und vor allem durch neue

E-Fahrzeuge eine gemeinsame

Nutzung von Straßen und Gassen

in der engen Innenstadt

einfach nicht mehr funktioniert.

Wir dürfen nicht nur Fahrrädern

mehr Raum geben, sondern haben

die Verantwortung, auch die

ungeschütztesten Verkehrsteilnehmer

zu schützen: nämlich

die Fußgänger!“, so Hohensinner.

„Die brenzligen Situationen nehmen

zu. Wenn sich Unfälle häufen

und Menschen zu Schaden

kommen, dann muss die Politik

reagieren. Das Prinzip der Rücksichtnahme

funktioniert hier leider

nicht.“

mit dabei waren Gemeinderat

Georg Topf, Technischer NL-Leiter

Stefan Lipp, BK-Immo-Geschäftsführer

Michael Kratzer,

Alfred Lang (BK Immo) und Mitglied

des Vorstands Bank Burgenland

Berthold Troiß.

GF Michael Kratzer, Gemeinderat Georg Topf, Berthold Troiß (Bank Burgenland),

GF Patrick Pongratz und Technischer NL-Leiter Stefan Lipp (v. l.) KK


7. DEZEMBER 2025 www.grazer.at

graz 9

Hans-Sachs-Gasse

In der Hans-Sachs-Gasse und am Tummelplatz sind trotz Radweg am Joanneumring viele Radler unterwegs.

KK

R. Krenn, G. Kleissner, S. Schilcher-

Asen, C. Köstinger, R. Scherer (v. l.) KK

Benefizabend der

Herzenslichter

■ Dank der großartigen Unterstützung

der Künstler Gilbert

Kleissner, Chris Köstinger und

Sabine Schilcher-Asen wurde

die erste Benefizveranstaltung

des Vereins Herzenslichter Österreich

für Kinder von alleinerziehenden

Müttern und Vätern

Ende November zu einem besonderen

Erlebnis. Für musikalische

Gänsehaut sorgte Robb

Saxton mit seinem neuen Song

„Winter in Love“ am Saxophon.

Das Café Zeitlos sorgte für den

kulinarischen Genuss.


10 graz

www.grazer.at 7. DEZEMBER 2025

Giftköder sind in

BV Valentin Gritsch auf dem

neuen Lastenrad

Neues Lastenrad

für Jakomini

KK

■ Jakomini hat jetzt ein zweites

Lastenrad, das alle Bewohner

ab dieser Woche gratis nutzen

können. Der Grünen-Bezirksvorsteher

Valentin Gritsch hat

sich lange dafür eingesetzt, dass

noch mehr Menschen im Bezirk

schnell, bequem und ohne

Kosten mit einem Transportrad

unterwegs sein können. Finanziert

wurde das neue Lastenrad

aus dem Sauberkeitsbudget des

Bezirks, das für Maßnahmen

zur Entlastung des öffentlichen

Raums vorgesehen ist.

Direkt am Straßenrand des Dorothee-Sölle-Wegs wurden mehrere rohe Fleischbällchen entdeckt. Der Weg

führt unmittelbar weiter zum Oeverseepark, wo sich auch eine Hundewiese befindet.

STREET VIEW


7. DEZEMBER 2025 www.grazer.at

graz 11

Graz im Umlauf

GEFAHR. Giftköder sind

in Graz leider ein immer

wiederkehrendes Problem.

Bei Funden sollte

man sofort die Polizei

verständigen.

Von Victoria Weitenthaler

victoria.weitenthaler@grazer.at

Erst kürzlich meldeten aufmerksame

Spaziergänger

verdächtige Funde im Bereich

des Oeverseeparks. Auf dem

Dorothee-Sölle-Weg lagen mehrere

rohe Fleischbällchen, verteilt

auf dem Boden, also Giftköder,

die Hunden gezielt schaden sollen.

Die Entdeckung sorgte bei

Hundebesitzern für große Besorgnis,

denn solche Vorfälle sind

leider keine Einzelfälle.

Aus dem Büro der Tierschutzstadträtin

Claudia Schönbacher

heißt es, dass das Thema immer

wieder aktuell ist und die Behörden

regelmäßig damit konfrontiert

werden. „Auf jeden Fall muss

jeder Köder sofort der Polizei gemeldet

werden, um untersuchen

zu lassen, was genau da rinsteckt.“

Denn nur so könne schnell reagiert

und im besten Fall weiterer

Schaden verhindert werden.

Funde

Für viele Hundefreunde ist es

kaum nachvollziehbar, doch

nicht jeder Mensch schätzt den

tierischen Begleiter. Einige äußern

ihren Unmut offen, andere

greifen zu hinterhältigeren

Methoden, nämlich zum Auslegen

von manipulierten oder

sogar vergifteten Ködern. Die

Bandbreite solcher Köder ist

groß. Häufig handelt es sich um

scheinbar harmlose Futtermittel,

in die scharfkantige Gegenstände

wie Nägel, Schrauben,

Messerklingen oder Glasscher-

ben eingebettet wurden. Eine

ebenso perfide Variante ist die

Verwendung von Giftstoffen, die

bereits in geringen Mengen lebensgefährlich

sein können.

Als Trägermaterial dienen

meist besonders attraktive Nahrungsmittel,

etwa Fleisch- und

Wurstsorten, Hundefutter oder

Leckerlis. Grundsätzlich gilt: Alles,

was mit einem Giftstoff oder

einem schädlichen Gegenstand

versehen werden kann, kann als

Hundeköder missbraucht werden.

Einerseits ist es wichtig, auf

mögliche Gefahren hinzuweisen,

andererseits bestehe die

Sorge, dass Nachahmer angelockt

werden. „Natürlich ist es

sowohl an uns als auch an den

Findern, solche Vorfälle öffentlich

zu machen. Jedoch besteht

immer die Gefahr, dass Menschen

das leider nachmachen“,

heißt es aus dem Büro Schönbacher.

Musicalstar Mark Seibert gemeinsam

mit Missy May GAIDA MUSICALSTAR

Musicalstars in

Grazer Stadthalle

■ Am 11. Dezember bringt Ex-

Sturm-Präsident und Musical-

Fan Hannes Kartnig „Die große

Weihnachtsgala der Musical

Stars“ auf die Bühne der Grazer

Stadthalle – ein Abend voller

Glanz und großer Stimmen und

mit jeder Menge Gefühl. Genießen

Sie erstmals in Graz diese

Konstellation mit den internationalen

Musicalstars Maya Hakvoort,

Ana Milva Gomes, Missy

May, Lukas Perman, Drew

Sarich, Mark Seibert und Special

Guest Alfons Haider.


12 graz

www.grazer.at 7. DEZEMBER 2025

Bayernbrunnen ist

Die kunstvollen Stücke wurden

mit viel Liebe hergestellt. ODILEON

Selbstgemachtes

für den Advent

■ Der Adventbasar des „Odi-

Leon“ findet am Dienstag,

dem 16. Dezember, zwischen

9.30 bis 15 Uhr im Odilien-

Institut in der Leonhardstraße

130 statt. Menschen mit

Behinderung aus dem Odilien-

Institut haben Keramiken,

bunte Webteppiche, kunstvoll

geflochtene Körbe und Kerzen

hergestellt. Diese kleinen

Aufmerksamkeiten machen

den Advent zauberhaft und

können bei dem Adventbasar

erworben werden.

HM. Große Aufregung

gab es um die Versetzung

des Bayernbrunnens

in Eggenberg.

Jetzt wird er auch noch

ständig zugeparkt.

Von Lukas Steinberger-Weiß

lukas.steinberger@grazer.at

Früher teilte der Baiernbrunnen

oder Bayernbrunnen

die Einfahrt in

den Gritzenweg. Das war aber

laut Stadt sicherheitstechnisch

problematisch und der

Brunnen wurde um ein paar

Meter versetzt, um einem Zebrastreifen

Platz zu machen.

Anrainer und Bezirkspolitik

protestierten damals gegen die

Versetzung, und auch eine wasserrechtliche

Untersuchung

wurde angeordnet (wir haben

berichtet). Trotzdem wurde

durchgezogen und der Brunnen

versetzt. Er residiert jetzt

seitlich des Gritzenweges und

der Baiernstraße.

Neues Ungemach

Jetzt gibt es aber neuerlich

Probleme mit dem Kleinod in

Eggenberg. Wie der 1. Bezirksvorsteher-Stellvertreter

Robert

Hagenhofer berichtet, wird

der Brunnen zugeparkt. Und

das laut Anrainern und Gasthaus

fast ständig: „Täglich wird

aufgrund der Reduzierung der

Parkplätze in der Baiernstraße

wie wild geparkt, worunter

auch das Gasthaus täglich

leidet“, erzählt er. Er kritisiert,

dass für die Umbaukosten von

60.000 Euro gegen den Willen

der Anrainer die Verkehrssicherheit

hier jetzt erst wieder

leidet, wenn Autos wie der VW

Golf (Bild) den neuen Zebrastreifen

samt Blindeneinrichtung

(Rillen) komplett verstellen

und so keine gefahrenlose

Querung mehr zulassen.

Wir haben das Büro von

Vizebürgermeisterin Judith

Schwentner damit konfrontiert

und auch das Bild als Beweis

mitgesandt. Es kam folgendes

Statement: „Das Abstellen von

Fahrzeugen auf Gehsteigen

ist in der Straßenverkehrsordnung

klar untersagt. Die Kontrolle

solcher Verstöße liegt bei

der Polizei. Der Bereich rund

um den Bayernbrunnen ist als

Geh- und Aufenthaltsfläche

vorgesehen. Wenn wie hier direkt

auf den Blindeneinrichtungen

im Bereich des Schutzweges

geparkt wird, ist das ein

Sicherheitsproblem. Wir werden

die Rückmeldung an die

zuständige Dienststelle der Polizei

weitergeben.“


7. DEZEMBER 2025 www.grazer.at

graz 13

zugeparkt

Der Bayernbrunnen (gelber Pfeil) ist oft komplett zugeparkt.

KK


14 graz

www.grazer.at 7. DEZEMBER 2025

AnnenStar 2025: Jetzt voten

STARTSCHUSS. Tauchen Sie ein in den Zauber der Vorweihnachtszeit, flanieren Sie durch die geschmückte

Einkaufsstraße und werden Sie Teil dieses besonderen Grazer Advent-Erlebnisses.

Von Victoria Weitenthaler

victoria.weitenthaler@grazer.at

Es ist endlich so weit und

das Voting des Annen-

Star 2025, geplant von der

Wirtschaftsabteilung der Stadt

Graz und dem „Grazer“, ist in

vollem Gange.

Der AnnenStar wird für das

kreativste winterliche Schaufenster

in der gesamten Annenstraße

verliehen. Insgesamt 20

Unternehmen nehmen teil und

hatten bis zum 20. November

Zeit, ihre Auslagen festlich zu

gestalten und zu dekorieren. So

einfach werden Sie Teil der Publikumsjury:

Wenn Ihnen ein

Schaufenster besonders gut gefällt,

machen Sie einfach direkt

vor Ort ein Foto von Ihnen und

dem dekorierten Fenster und

schicken Sie es bis spätestens

24. Dezember an office@grazer.

at. Das Unternehmen, für dessen

Fenster die meisten Fotos

eingeschickt werden, gewinnt

das Publikumsvoting.

Natürlich gibt es auch für alle

Einsender etwas zu gewinnen.

Unter den kreativsten Einsendungen

werden tolle Preise

verlost: Zehn GrazGutscheine

im Wert von jeweils 100 Euro

warten auf die Gewinner. Mitmachen

lohnt sich also doppelt.

Die Stars

Im oben dargestellten Plan finden

Sie alle Unternehmen, die

an dem Projekt teilnehmen.

Auf dem Flyer, der in allen teilnehmenden

Betrieben erhältlich

ist, sehen Sie außerdem

die genaue Wegführung – so

kann kein einziges Schaufenster

übersehen werden.

Flanieren Sie durch die Einkaufsstraße,

entdecken Sie kreativ

gestaltete Schaufenster und

lassen Sie sich vom vorweihnachtlichen

Zauber inspirieren.

EINE ENTGELTLICHE KOOPERATION MIT DER STADT GRAZ

www.grazer.at


7. DEZEMBER 2025 www.grazer.at

graz 15

Tippen und Gutes tun

GUTER ZWECK. In der Nachhaltigen Kreisslerei in der Sporgasse können

Besucher nun Weihnachtskarten für den guten Zweck schreiben.

Von Victoria Weitenthaler

victoria.weitenthaler@grazer.at

Die Nachhaltige Kreisslerei

besteht seit fast zwei Jahren

in der Sporgasse. Von

Beginn an war es das Ziel des

Unternehmens, ein „All in one“-

Konzept für nachhaltiges Unternehmertum

zu schaffen.

Auf einer Verkaufsfläche

von rund 140 Quadratmetern

präsentieren

in Spitzenzeiten bis

zu 45 Produzenten ihre

Produkte. Der Schwerpunkt

liegt dabei ganz klar

auf deren Nachhaltigkeit. Um

diese sicherzustellen, wurde ein

eigener Kriterienkatalog entwickelt,

dem sich alle Produzenten

vor der Aufnahme ins Sortiment

verpflichten. Zertifizierungen

spielen dabei eine wichtige Rol-

www.grazer.at

le, gleichzeitig überzeugen aber

auch kleinere Betriebe durch regionale

Herstellung.

Wunsch-Tipperei

Passend zur Weihnachtszeit gibt

es eine ganz besondere Aktion.

Eine unbedruckte Karte aus Samenpapier

von Seedpap bildet

die Grundlage für die individuell

gestaltete Weihnachtskarte.

Kunden

können im liebevoll

dekorierten Schaufenster

Platz nehmen und

auf einer nostalgischen

Schreibmaschine ihre

persönliche Karte tippen und

gestalten. Der gesamte Erlös dieser

Aktion kommt LebensGroß

zugute, und zwar für ein Sozialprojekt

für armutsgefährdete

Kinder und Jugendliche in der

Steiermark.

präsentiert

Natürlich mussten wir bei der

Aktion mitmachen und lostippen.KK

Der Murpark in Graz ist wieder

weihnachtlich geschmückt. MURPARK

Adventzeit im

Grazer Murpark

■ Der Murpark startete mit einem

vielfältigen Weihnachtsprogramm

in die Adventzeit.

Ein zentraler Bestandteil ist der

beliebte Weihnachtsmarkt, bei

dem von Christbaumkugeln bis

hin zu Retro-Videospielen alles

dabei ist. Zu den weiteren Highlights

zählen das Kinder-Kekserlbacken,

Beiträge preisgekrönter

Grazer Schulchöre und

Walking Acts. Auch der Einpackservice

wird bereits intensiv genutzt.

Im Adventkalender gibt es

zahlreiche Preise zu gewinnen.


16 graz

www.grazer.at 7. DEZEMBER 2025

Vizebürgermeisterin Judith Schwentner freut sich über die mit historischen

Bildern beklebten Schaltkästen – wie hier am Andreas-Hofer-Platz. KK

Grazer Schaltkästen

werden verschönert

AUFWERTUNG. Einige Schaltkästen wurden

jetzt mit historischen Stadtansichten beklebt.

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Ein besonderer Hingucker

sind sie normalerweise

nicht, die Schaltkästen im

öffentlichen Raum – zumindest

nicht im positiven Sinn. Das hat

sich entlang der Strecke der in

der vergangenen Woche eröffneten

Neutorlinie jetzt geändert.

Dort wurden die unschönen

Schaltkästen nämlich mit historischen

Stadtansichten beklebt.

„Auch solche kleinen Details

machen eine Stadt aus. Wo früher

graue, wirklich unschöne

Kästen standen, erzählen jetzt

historische Bilder ein Stück

Grazer Geschichte“, freut sich

Vizebürgermeisterin Judith

Schwentner. „Mir ist wichtig,

dass die Neutorlinie nicht nur

den Verkehr verbessert, sondern

auch das Umfeld sichtbarer und

schöner macht.“

Am Andreas-Hofer-Platz, am

Radetzkyspitz sowie in der Neutorgasse

vor dem Joanneum

sind die alten Fotos, die aus der

Sammlung von Karl Albrecht

Kubinzky bzw. aus der Steiermärkischen

Landesbibliothek

stammen, schon zu sehen. Ein

Auch vor dem Joanneum wurden

die Verteilerkästen verschönert. KK

weiterer Verteilerkasten wartet

in der Vorbeckgasse noch auf die

Umsetzung.

Langfristige Lösung

Ein generelles Zukunftsmodell

soll diese Verschönerung trotzdem

nicht sein. Die Vizebürgermeisterin

spricht man von einem

„liebevollen Einzelprojekt“.

Das bedeutet aber nicht, dass

die vielen übrigen Schaltkästen

grau – im besten Fall, wenn

nicht von Vandalen „verziert“

– bleiben. Denn Schwentner

verfolgt grundsätzlich das Ziel,

langfristig eine „zeitgemäße

und stadtverträgliche Lösung

für die vielen Schaltkästen im

öffentlichen Raum zu finden“.

Manfred Grössler (2. v. l.) und Reinhold Reimann (2. v. r.) überreichten

Unterschriften an Manfred Eber (l.) und Bgm. Elke Kahr.

3400 Unterschriften

gegen Girardi-Aufbau

ABWEHR. Der Verein „Rettet das Girardihaus“

will den filigranen Aufbau aufs Haus verhindern.

Von Lukas Steinberger-Weiß

lukas.steinberger@grazer.at

Zwischen Freude und Ärger

bewegt sich der Verein

„Rettet das Girardihaus“

schon seit geraumer Zeit. Einerseits

die Freude, dass das Girardihaus

mit Stadt und Kunstuni

Graz gerettet werden konnte

und zukünftig saniert und renoviert

als Spielstätte zur Verfügung

stehen soll – bespielt großteils

von der Kunstuni.

Andererseits großer Ärger

über ein Detail des geplanten

Umbaus – den filigranen Gerüstaufbau,

der wie ein Baugerüst

aussieht, aber fixer Teil

des sanierten Gebäudes sein

soll. Anrainer und Verein laufen

Sturm gegen diese Entwicklung,

wir haben bereits öfter darüber

berichtet. Die Kunstuni will allerdings

daran festhalten und

den Bau so durchziehen.

Unterschriften

Kürzlich hat der Verein deswegen

rund 3400 Unterschriften

gegen diesen Aufbau an

die Stadtspitze übergeben. An

Beteiligungsstadtrat Manfred

Eber und an Bürgermeisterin

Elke Kahr. Die Hoffnung: den

Bau des laut Verein unsäglichen

Gerüsts doch noch zu verhindern.

Und es gibt Hoffnung:

„Wir sind dies betreffend mit

KUG und Stadt in Diskussion

und suchen einen ästhetischen

Kompromiss“, heißt es von Vereinsmitglied

und Girardi-Darsteller

Manfred Grössler.

Das „Gerüst“ als fixer Teil sorgt erneut für heftige Diskussionen.

KK

SKOPOS



18 graz

www.grazer.at 7. DEZEMBER 2025

Wasser: Holding

ÄRGER. Ein Foto des

Wasserzählerstandes

ärgert einen Leser, es

beginnt eine Odyssee

zur Holding. Die liest

nicht mehr selbst ab.

Von Lukas Steinberger-Weiß

lukas.steinberger@grazer.at

Hans-Peter Svoboda ist verärgert,

vor kurzem flatterte

ihm ein Schreiben der

Holding Graz ins Haus, er möge

ein Foto seines Wasserzählers

übermitteln, da er jetzt ein paar

Jahre lang geschätzt wurde. „Mir

wurde in dem Schreiben gedroht,

das Wasser auf ein Minimum runterzudrehen.

Blöd nur, dass mein

Wasserzähler im Nebenhaus ist,

weil das in den 50er Jahren aus

Kostengründen so gemacht wurde,

und dass meine Nachbarin

fast nie da ist. Mit Müh und Not

hab ich das Foto als MMS bekommen,

da ich kein Smartphone besitze,

und musste es persönlich in

der Holding abfotografieren lassen,

weil dort niemand eine MMS

empfangen kann. Ich zahle mein

Wasser immer, und es wird nächstes

Jahr der Zähler auch gegen ein

fernablesbares Modell getauscht.

Warum man da jetzt auf einmal

so einen ‚Drohschrieb‘ versendet,

ist mir nicht erklärlich, und ich bin

wirklich grantig“, erzählt er. „Und

ich verstehe auch nicht, warum

die Holding nicht selbst ablesen

kommt, wenn sie das so dringend

braucht. Die wissen um meine

schwierige Situation“, ergänzt er.

Holding erklärt

Holding-Sprecher Gerald

Zaczek-Pichler dazu: „Ursache

der kundenseitigen Schwierigkeiten

bei der Bekanntgabe des

Zählerstandes ist die Art des gegenständlichen

Wasseranschlusses.

Bei diesem handelt es sich

um einen sogenannten ,Parallel-

anschluss‘. Das bedeutet, dass

sich an nur einer Anschlussleitung

zwei Wasserzählergarnituren

inklusive Zähler für zwei

Kunden befinden. Diese Konstellation

ist oft bei Gebäuden anzutreffen,

die aus zwei Haushälften

mit je einem separaten Eingang

bestehen.“

Ablesen müssen die Kunden

selbst: „Unsere Kunden/Vertragspartner

sind gemäß §27(1)

AVB verpflichtet, nach Aufforderung

innerhalb einer vorgegebenen

Frist den Zählerstand

bekanntzugeben. Tun sie dies

nicht, ist es genau genommen

ein Vertragsbruch der AVB – dieser

wird jedoch nicht als solcher

behandelt. Es hat jedoch zur

Folge, dass wir den Verbrauch

schätzen müssen. Die Holding

liest nur mehr Funkwasserzähler

ab. Die Ablesung anderer Zähler

wurde mit Ende 2024 eingestellt,

eben auch, weil es eigentlich

Pflicht des Kunden ist“, erklärt

Zaczek-Pichler.

Stadionbau ohne Geldsorgen

LUSTIG. Die Gruppe Alps BTE hat in Minecraft die Grazer Merkur Arena

nachgebaut und würde auch bei einer realen Adaptierung umbauen.

Von Lukas Steinberger-Weiß

lukas.steinberger@grazer.at

Nikola Satrapa der Gruppe

Alps BTE hat vor

kurzem ein Projekt fertiggestellt.

Er hat die Merkur

Arena aus geschätzt rund 90.000

Blöcken oder Steinen in Minecraft

nachgebaut. In rund zehn

Tagen. „Die erste Phase dauerte

etwas mehr als eine Woche,

und in dieser Zeit entstand die

Arena selbst. Die zweite Phase

dauerte nur drei Tage; in ihr

habe ich den Vorplatz und den

Stadionturm gebaut sowie einige

kleinere Ungenauigkeiten

korrigiert“, erzählt er.

Keine Neubau-Angst

Da jetzt in der realen Welt Pläne

gewälzt werden, die Arena umzubauen,

haben wir gefragt, ob

er dann die Arena auch adaptieren

würde, aber auch er braucht

Zeit dafür: „Ich wäre sehr interessiert

daran, nach einem Umbau

oder einem Neubau das Stadion

wieder nachzubauen. Das

ist jedoch erst möglich, wenn der

reale Bau abgeschlossen ist und

ausreichend hochwertige Bilder

sowie 3D-Daten verfügbar sind.

Ohne solche Referenzen wäre

eine detailgetreue Nachbildung

nahezu unmöglich.“

Seine Motivation beschreibt

der Mann aus Graz-Umgebung

so: „Es ist für mich etwas Besonderes,

große Teile der Stadt

in unserem Projekt erkunden zu

können, ohne dafür tatsächlich

hinfahren zu müssen. Da ich nur

selten Gelegenheit habe, dort

Zeit zu verbringen, ist es umso

schöner, sie jederzeit virtuell

besuchen zu können.“

Detailgetreu wurde die Merkur

Arena im Spiel gebaut. REDDIT/ALPS-BTE


7. DEZEMBER 2025 www.grazer.at

graz 19

liest nicht mehr ab

Seit Ende 2024 liest die Holding Wasser nicht mehr ab. Es ist Kundenpflicht. 148 Briefe wurden deswegen laut

Holding versandt, mit der Bitte um Übermittlung des Zählerstandes. Ein Leser ärgerte sich sehr darüber. SYMBOLBILD: GETTY


20 graz

www.grazer.at 7. DEZEMBER 2025

Gastro

Börse

www.grazer.at

Das Knirps Café eröffnet im Frühling 2026 unweit des Hauptplatzes. KK (2)

Am Lendplatz kann man jetzt köstliche Cookies genießen.

ANDREA KUTILIN

Macaron-Boutique geht, Knirps

Café kommt in die Innenstadt

GASTRONEWS. Das Mészáros verabschiedet sich aus der Jungferngasse. Dafür kommt das Knirps Café

für Familien mit kleinen Kindern nahe des Hauptplatzes. Und auch für Naschkatzen gibt’s was Neues.

Die Grazer Gastronomie

hatte zuletzt offenbar

ziemlich zu kämpfen. Etliche

Schließungen sorgten für

Aufregung: Das fridda&maxx

am Joanneumring musste ebenso

Insolvenz anmelden wie die

Swing Kitchen in der Kaiserfeldgasse.

Diese Woche gab dann

auch noch die Macaron- und

Dessert-Boutique Mészáros in

der Jungferngasse ihren Abschied

bekannt. Nach einem

Jahrzehnt in der steirischen Landeshauptstadt

ist nun Schluss.

Bis zum 30. Dezember hat das

Lokal seine Türen noch für alle

geöffnet, und die Öffnungszeiten

bleiben gleich. Auf Instagram bedankt

sich das Team für die wundervollen

Jahre in Graz und die

Treue der Kundschaft.

Ebenfalls mit Ende des Jahres

schließt ja – wie vergangene Woche

berichtet – das Turners am

Karmeliterplatz. Den Rückzug

aus Graz fanden vor allem Familien

ziemlich schade, da es bis auf

das Martin-Auer-Kindercafé in

der Hans-Sachs-Gasse und den

kürzlich eröffneten Babyccino

Club in der Harrachgasse nicht

gerade ein großes gastronomisches

Angebot für sie gibt.

Jetzt dürfen sie sich aber auf

eine Neueröffnung freuen – auch

wenn es bis dahin noch ein bisschen

dauert. Voraussichtlich im

Frühling sperrt das Knirps Café

in der Nähe vom Hauptplatz auf.

Die Betreiber, die vorerst noch

nicht öffentlich genannt werden

möchten (Namen der Redaktion

bekannt), wollen einen Ort

schaffen, an dem sich Familien

mit kleinen Kindern wohlfühlen

– ohne Konsumdruck, ohne

Reizüberflutung und ohne Stress.

„Wir kommen beide aus der

Gastronomie, haben viele Jahre

bis spät in die Nacht für andere

gearbeitet – und irgendwann

gemerkt, dass wir das so nicht

mehr möchten. Wir wollen lieber

etwas Eigenes aufbauen, für uns

arbeiten und vor allem mehr Zeit

und Freiraum für unsere Tochter

haben“, berichten sie.

Geplant ist ein Spielbereich mit

Holzspielzeug, an Montessori und

Pikler angelehnt, ein Stillraum,

gemütliche Sitzplätze für Eltern

und eine kleine Speisekarte, bei

der man auf regionale Produkte

in Bio-Qualität setzt. Auch ein veganes

Angebot soll es geben.

Levante-Küche

In der Conrad-von-Hötzendorf-

Straße 25 wird künftig levantinische

Küche serviert. Bei „Levante“

stehen Spezialitäten wie

Falafel, Schawarma und Döner

sowie viele weitere Gerichte der

Levante-Küche auf der Karte.

Süßes Graz

Das Caramello hat in der Innenstadt

einen zweiten Standort

eröffnet. In der Franziskanergasse

3 erstrahlt seit Freitag ein

Pop-up-Store in weihnachtlichem

Glanz. Geboten wird italienischer

Glühwein, Kakao und

Panettone. „Es wäre schade, im

Advent in der Franziskanergasse

kein Geschäft zu haben“, erzählt

Inhaberin Eva Caramello. Am

Freitag, Samstag und Sonntag

hat der Store nachmittags ge-

öffnet, auch nach Weihnachten

bleibt die Fläche bei Caramello,

dann aber mit anderem Konzept.

Am Lendplatz 1a geht es süß

zu, denn Claudia Haas hat am

5. Dezember den „Oh Cookie“-

Pop-up eröffnet. Bisher nur

online verfügbar, verkauft sie

die

American-Style-Cookies

nun auch vor Ort. Geöffnet hat

das Pop-up immer freitags und

samstags von 14 bis 20 Uhr und

sonntags von 12 bis 18 Uhr.

Auer in New York

Apropos Backen: Die New Yorker

müssen noch ein bisschen länger

auf österreichisches Natursauerteig-Schwarzbrot

warten.

Die eigentlich für diesen Herbst

geplante Eröffnung der Schaubäckerei

von Martin Auer in der 285

Lafayette Street in Manhattan hat

sich verzögert und wurde auf das

erste Quartal 2026 verschoben.

Angedacht ist momentan, im

Februar aufzusperren. Rye, zu

Deutsch Roggen, soll die Filiale

heißen. Gebacken wird direkt vor

Ort. VENA, VW, LS, LEO


7. DEZEMBER 2025 www.grazer.at

graz 21

Die Beleuchtung der Bahnhofsuhr musste getauscht werden. Seit Freitag

ist die Uhr nach mehreren Monaten jetzt endlich wieder an ihrem Platz. ÖBB

Neue LED-Beleuchtung

■ Mehrere Monate mussten die

Pendler am Grazer Hauptbahnhof

auf die ikonische Uhr auf der

Empfangshalle verzichten, denn

die Beleuchtung war äußerst in

die Jahre gekommen und musste

ausgetauscht werden. „Da waren

noch ganz alte Lampen mit

Quecksilber, die man so gar nicht

mehr verwenden darf, verbaut“,

berichtet ÖBB-Sprecher Herbert

Hofer. Da die verglaste Halle

aus dem Jahr 1956 unter Denkmalschutz

steht, hat die Erneuerung

etwas länger gedauert. „Wir

mussten uns mit dem Bundesdenkmalamt

genau abstimmen,

außerdem gab es ein paar technische

Herausforderungen.“

Seit Freitag ist die grün leuchtende

Uhr jetzt aber endlich wieder

da! Aufgrund der modernen

LED-Beleuchtung strahlt sie jetzt

sogar noch etwas heller. Ansonsten

hat sich optisch nichts verändert.

VENA

EDELMETALLZENTRUM GRAZ

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22 graz

www.grazer.at 7. DEZEMBER 2025

S E R V I C E

Leser

Briefe

redaktion@grazer.at

Bank-Abzocke?

Ich habe letzte Woche Folgendes

in einer Bank beobachtet. Eine ältere

Dame steht vor einem Überweisungsautomaten

und schiebt

den ausgefüllten Zahlschein ein

– es erscheint am Bildschirm die

Aufforderung: „Bitte die fehlenden

Buchstaben bzw. Zahlen ergänzen.“

Die Dame wird nervös und

versucht mit zittrigen Fingern, der

Aufforderung nachzukommen –

leider braucht sie etwas zu lange

und der Automat bricht ab! Sie

wiederholt den Vorgang mit dem

gleichen Ergebnis. Die Bankmitarbeiter

schauen zu – niemand

greift ein und versucht zu helfen.

Die Dame geht dann zum Schalter

und bittet um Hilfe – „Das

kostet aber 7 Euro“ bekommt sie

zur Antwort. Wie kann das sein?

Alle Bankkunden zahlen monatlich

eine Kontobearbeitungsgebühr

– das nicht zu schmal ...

Dafür müssen die Kunden möglichst

viel selbst erledigen! Ältere

Herrschaften haben meistens kein

Online-Konto (kein Handy, keine

Erfahrung mit Computer & Co)

und müssen deshalb am Bankautomaten

überweisen ... Da sollte

man schon Rücksicht auf diese

Klientel nehmen, die ja über Jahrzehnte

schön brav gespart hat

und der Bank, gegen wenig Zinsen,

Geld zur Verfügung gestellt

hat ... und zumindest die Laufzeit

für einen Überweisungsvorgang

am Automaten länger oder einfacher

zu gestalten oder automatisch

und selbstverständlich Hilfe

zu leisten, ohne Aufforderung und

ohne extra Gebühren zu verlangen.

Liebe Bankmitarbeiter, Filialleiter,

Direktoren, Vorstände in

den Banken, bald ist Weihnachten,

nehmt Rücksicht auf die alten

Leutchen und zockt sie nicht ab!

Frohe Weihnachten für ALLE.

Karin Prassl

* * *

Alles nur ein Traum

Neulich hatte ich einen furchtbaren

Traum. Die Bundesländer

Kärnten und Steiermark hatten

sich zusammengeschlossen und

ich irrte somit völlig orientierungslos

ohne eigenen Landeshauptmann

und seine Gefolgschaft

durch die engen Gassen

der Stadt Graz. Plötzlich war ich

sozusagen ein steirischer Kärntner

ohne eigene steirische Landesgesetze

und ohne eigene steirische

Vertretung der Landesinteressen

auf Bundesebene. Auch die Koordination

von eigenen steirischen

Länderinteressen durch regelmäßige

Konferenzen war plötzlich

unmöglich. Schließlich erwachte

ich schweißgebadet und erfreute

mich des Lebens. Alles nur ein

Traum.

Alfons Kohlbacher

* * *

Haltestellen-Metallbänke

Im Winter kann man sich kaum

daraufsetzen, weil einem der Unterleib

einfriert, und im Sommer

ist es wieder so heiß, dass es einem

das Hinterteil fast verbrennt.

Welcher Politiker hat diese Wartebänke

in Auftrag gegeben? Ich

lade diese Fachpersonen gerne

ein, diese Bänke einmal auszuprobieren.

Erfolgreicher und gesünder

sowie billiger wären Holzbänke

gewesen.

Waltraud Felsner

* * *

Öffi-Benehmen

In den letzten Jahren hat sich das

Verhalten vieler Menschen in öffentlichen

Verkehrsmitteln, wie

Bussen und Bahnen, merklich

verändert. Ein Thema, das nicht

nur mich, sondern auch viele

andere Fahrgäste beschäftigt, ist

der Umgang mit Lautstärke, insbesondere

bei Telefongesprächen.

Es scheint, als ob die Grundregeln

des Anstands und des respektvollen

Miteinanders in der Hektik

des Alltags in Vergessenheit geraten

sind. Meine Worte, so geht es

nicht weiter. Nicht selten sind es

auch die alltäglichen Geräusche

der Umgebung, die schon unangenehm

genug sind – da braucht

es nicht noch zusätzlich lautstarke

Telefongespräche. Um diesen

Herausforderungen entgegenzuwirken,

könnte ein bewussterer

Umgang mit dem eigenen Telefonverhalten

dazu beitragen, dass

die Fahrt im ÖPNV für alle Beteiligten

angenehmer wird. Setzen

wir uns also gemeinsam für ein

besseres Benehmen in den öffentlichen

Verkehrsmitteln ein!

Wolfgang Gottinger

Jetzt App downloaden!

Vergangene Woche

im „Grazer24“

Murbrücke fertig

■ Das fridda&maxx am Radetzkyspitz

ist insolvent. Es wird vorerst

fortgeführt. Aber auch Wiki

Wiki Poke, die Firma aus Wien, ist

pleite. Auch hier soll das Lokal am

Grazer Südtirolerplatz aber einstweilen

offen bleiben.

Linie 8 auf Schiene

■ Am Montag gab die ASFINAG

bekannt, dass die Murbrücke

auf der A2 im Süden von Graz

fertig und bereits unter Verkehr

ist – früher als erwartet. Die alte

Brücke wird nun abgetragen und

dann die zweite neue Brücke eingeschifft.

Insolvenz in the City

■ Diese Woche wird im Gemeinderat

der Planungsbeschluss für

zwei Teilstücke der Neutorlinie

gefasst. Fröbelpark – Roseggerhaus

und Karlauerplatz – Reininghaus

werden zuerst geplant

und sollen 2033 eröffnen.

ASFINAG, STREET VIEW, POLYZWEI


7. DEZEMBER 2025 www.grazer.at

Perfekter Christbaum gesucht?

graz 23

Grazer Märkte öffnen bald

CHRISTBÄUME. Wie Kekse backen und Geschenke kaufen gehört auch der Kauf eines Weihnachtsbaums

zur Adventzeit. Am 10. Dezember öffnen die Christbaummärkte an 15 Standorten in Graz.

Von Clarissa Berner

clarissa.berner@grazer.at

Bald ist es so weit und Weihnachten

steht vor der Tür!

Am Mittwoch, dem 10. Dezember,

öffnen die 15 liebevoll

gestalteten Christbaummärkte

in der ganzen Stadt.

Christbaummärkte

Gleich wie Kekse backen, Geschenke

besorgen und die

eigenen vier Wände festlich

schmücken gehört die Suche

des perfekten Christbaums zur

Adventzeit und ist für viele Familien

eine wichtige Tradition.

„Wer seinen Baum garantiert regional

und von heimischen Produzenten

kaufen möchte, ist auf

den Grazer Christbaummärkten

goldrichtig“, lädt Wirtschaftsstadtrat

Kurt Hohensinner

ein. Die 15 Märkte eröffnen am

Mittwoch, dem 10. Dezember.

Bis zum 24. Dezember können

die Besucher täglich von 8 bis

20 Uhr aus einer großen Vielfalt

an Christbäumen, Reisig und

Mistelzweigen auswählen. Die

regionalen Bäume werden von

Christbaumbauern aus dem Grazer

Umland auf rund 4000 Quadratmetern

präsentiert.

Grazer Christbäume

■ Eggenberger Allee, Lendplatz,

Volksgartenstraße, Burgring,

Marburger Kai, Gemeindepark

Eggenberg, Hasnerplatz,

St. Peter Pfarrweg, Opernring,

Stadtpark, Schillerplatz,

Erzherzog-Johann-Allee,

Floßlendstraße, Maria-Theresia-

Allee, Roseggerkai

Wirtschaftsstadtrat Kurt Hohensinner besucht zwei Christbaumbauern im

Grazer Stadtpark. Am 10. öffnen die Christbaummärkte ihre Tore.

ÖVP


szene

graz

26 www.grazer.at 7. DEZEMBER 2025

24

Victoria Weitenthaler

victoria.weitenthaler@grazer.at

Wir massieren uns gegenseitig die

Ohren. Das soll die Konzentration

stärken und beruhigend wirken.“

Paul Pizzera auf die Frage, ob er und Kollege Otto Jaus ein

Ritual vor ihren Shows haben KK

www.grazer.at

Genussvolle

Jahreswende

präsentiert

Nirgendwo

in Graz

kann man

den letzten

Abend des

Jahres bei

besserem

Ausblick auf

das bunte

Silvestertreiben

der Stadt

genießen!

SCHLOSSBERG

NEUJAHR. Am

31. Dezember gibt es

genügend Angebote,

das Jahr gebührend

enden zu lassen.

Von Victoria Weitenthaler

victoria.weitenthaler@grazer.at

Höher über den Dächern

der Stadt lässt sich der

Jahreswechsel kaum genießen:

Das Restaurant Schlossberg

lädt auch heuer wieder

zu einem exquisiten Silvesterabend

mit außergewöhnlicher

Aussicht auf das funkelnde Treiben

in Graz.

Bereits ab 16 Uhr steht das

beliebte Gourmet-Silvester-

Dinner auf dem Programm. Von

16 bis 18.30 Uhr können Gäste

einen Tisch reservieren, ideal

für alle, die später noch andere

Pläne haben und sich zuvor

kulinarisch verwöhnen lassen

möchten. Serviert wird ein viergängiges

Early-Bird-Menü, das

den letzten Abend des Jahres

2025 genussvoll einläutet.

Ab 19.30 Uhr wird stilvoll

in die Nacht gestartet: Beim

Champagnerempfang beginnt

die Silvester-Party in einmaliger

Atmosphäre hoch über Graz.

Vom exklusiven Fingerfood-

Buffet, kreiert von Christof

Widakovich, Markus Meichenitsch

und dem Schlossberg-

Küchenteam, bis hin zu ausgefallenen

Drinks und dem

Live-DJ-Set können sich die

Gäste auf ein Silvestererlebnis

freuen, das einzigartige Aussicht

und beste Stimmung vereint.

Bauernsilvester

Wer den Jahreswechsel lieber

entspannt angehen möchte,

kann bereits am 30. Dezember

das vergangene Jahr gebührend

verabschieden.

Im San Pietro wird an diesem

Abend ganz traditionell

in Dirndl und

Lederhose gefeiert.

Ab 19 Uhr erwartet

die Gäste

ein reichhaltiges

Bauernsilvester-

Genussbuffet, frisch

zubereitet vom San-

Pietro-Küchenteam.

Ab 21.30

Uhr sorgen

Smash mit Livemusik

für ausgelassene Stimmung.

Auch im Gösser Bräu lädt man

ein letztes Mal in diesem Jahr

zum gemütlichen Feiern ein.

Von 18 bis 20 Uhr startet der

Abend entspannt, bevor anschließend

mit DJ Mr. Jive zum

Jahresabschluss noch einmal

b e s t e Partystimmung aufkommt.

Im Gösser Bräu wird am 30. Dezember das Jahr

ausgelassen verabschiedet.

GÖSSER BRÄU

Im San Pietro erwartet Sie beste Partymusik

von Smash, die zum Tanzen einlädt. KK, GETTY


7. DEZEMBER 2025 www.grazer.at

szene graz 25 27

Lucija Novak, Miriam Raneburger

Simon Possegger

GEBURTSTAGSKINDER

Eberhard Schrempf

Am 13. Dezember feiert der Betriebsleiter

des Café Promenade seinen

Geburtstag. Happy Birthday!

DER WOCHE

Ebenfalls am Samstag feiert der

ehemalige Creative-Industries-Styria-

Geschäftsführer seinen 66er.

Happy Birthday!

Glanz auf dem Parkett: Jetzt voten

MAGISCH. Diese Woche fand die offizielle Diadempräsentation zur 25. Opernredoute am 31. Jänner

2026 statt. Sie haben ab heute die Möglichkeit, für Ihr liebstes Debütantenpaar zu voten.

Am Mittwoch wurde das

funkelnde Diadem zur

Opernredoute 2026 im

Spiegelfoyer der Oper Graz präsentiert.

Es handelt sich dabei um

ein außergewöhnliches Kunststück,

das einen sofort in einen

mediterranen Garten entführt.

Anlässlich der 25. Ausgabe der

Opernredoute, die am 31. Jänner

2026 unter dem glamourösen

Motto „La dolce vita“ stattfindet,

wurde dieses Diadem als funkelndes

Unikat enthüllt. Es wurde von

Stardesignerin Eva Poleschinski

entworfen und anschließend von

Klaus Weikhard in der traditionsreichen

Werkstatt von Juwelier

Uhren Weikhard in präziser

Handarbeit vollendet.

„Dieses außergewöhnliche

Schmuckstück wird die Eröffnung

zu einem noch strahlenderen

Erlebnis machen und die Debütantinnen

in nie dagewesener

Pracht erstrahlen lassen“, so die

Organisatoren Bernd Pürcher

und Maria Ohrenstein.

Jetzt voten

Ab heute können Sie auf unserer

Website www.grazer.at für

Ihr liebstes Debütantenpaar

der diesjährigen Opernredoute

abstimmen. Einmal pro Tag haben

Sie die Möglichkeit, teilzunehmen

und Ihre Stimme abzugeben.

Organisator Bernd Pürcher, Designerin Eva Poleschinski, Juwelier Klaus

Weikhard und Organisatorin Maria Ohrenstein (v. l.)

KANIZAJ PHOTOGRAPHY, KK

Die Grazer Dragqueen Barbara Barbara Barbara hat es mit zwei weiteren

Kandidaten ins große Finale geschafft.

BERNHARD SCHINDLER

Tuntenball Drag Race

■ Letzte Woche hieß es wieder

Bühne frei für Glamour, Talent und

ganz viel Attitude.

Am Samstag, dem 29. November,

verwandelte sich das Theater

am Lend erneut in eine glitzernde

Bühne für den Vorentscheid des

Tuntenball Drag Race. Sieben aufstrebende

Drag-Artists aus ganz

Österreich traten gegeneinander

an, um sich einen Platz im Finale

zu erkämpfen. In mehreren mit

Spannung erwarteten Performances

mussten die Contestants unter

Beweis stellen, wie viel Kreativität,

Ausdruckskraft und künstlerische

Raffinesse in ihnen steckt.

Ins Finale schafften es XTZ

Lamborghini, Barbara Barbara

Barbara und Lilly Hightower.

Die Jury war in diesem Jahr prominent

besetzt: Influencer und

Content Creator Michi Skopek,

Influencerin und Bloggerin Orchidea

Luna sowie die bekannte Wiener

Dragqueen und Performerin

Philisha Conditioner entschieden

über den Einzug ins Finale.


26 szene

www.grazer.at 7. DEZEMBER 2025

R. Roth, Bruder Adam, Bruder

Matthias und W. Krautwaschl (v. l.)RR

Feiern bei den

Franziskanern

■ Im Rahmen eines von Diözesanbischof

Wilhelm Krautwaschl

feierlich zelebrierten

Hochamtes in der Grazer

Franziskanerkirche wurde der

Franziskaner-Bruder Adam

zum Diakon geweiht. Viele

Gläubige wohnten der Diakonweihe

bei, wie Guardian

Bruder Mathias Holl, Alt Guardian

Bruder Matthias Maier,

der österreichische Provinzial

Pater Fritz Wenigwieser sowie

Förderer und Stifter des Klostergartens

Konsul Rudi Roth.

Farben, Formen, Geschichten

■ Mit dem neuen Wandbild zieht die unverwechselbare

Handschrift der steirischen Künstlerin Carola

Deutsch in die Mozart Chocolate Lounge ein,

die im Juni dieses Jahres im Mozart-Geburtshaus

im Herzen Salzburgs eröffnet hat. Auf über fünf Metern

lädt die farbenreiche Komposition dazu ein,

innezuhalten, bewusst wahrzunehmen, zu fühlen

und in die Welt zwischen Kunst und Genuss einzutauchen.

„Zwischen den Wänden, die einst von Musik erfüllt

waren, bewegte sich mein Pinsel, als würde er

selbst eine Melodie spielen“, resümiert die Grazer

Künstlerin.

F. Hampel, B. Pratter, M. Göpfart, J. Rieberer, A. Steinberger, M.

Leitner-Fiedler, B. Puhl, G. Topf, J. Lassacher, R. Reif (v. l.) MURAUER BIER

Carola Deutsch vor ihrer neuen Wandbildgestaltung in

der Mozart Chocolate Liqueur Lounge

BEIGESTELLT

Bockbeat im Dom im Berg

■ Am 24. November fand der letzte Murauer Bockbieranstich

des Jahres 2025 in eindrucksvoller Atmosphäre

im Grazer Dom im Berg statt. Mehr als

500 Gäste feierten gemeinsam mit der Brauerei Murau

und Kraft:dasMurtal den neuen Jahrgang des

Murauer Bockbieres.

Statt des traditionellen Fassanstichs wurde das

Bier direkt von der Bar auf die Bühne gepumpt, ein

echter Hingucker, der für Gesprächsstoff sorgte.

„Wir sind stolz darauf, dass unser Bockbier-Event

so großen Anklang findet und jedes Jahr bis auf den

letzten Platz ausverkauft ist“, freut sich Josef Rieberer,

Vorstand der Brauerei Murau.

Will Frost, Michael Großschädl, Corina Koller, Ted Black, Nikita Ivasechko

(v. l.) und die Zwerge der Singschul’ der Oper Graz

OPER GRAZ / WERNER KMETITSCH

77 Zwerge in der Oper

■ In der Oper Graz waren letzten

Samstag wortwörtlich die

Zwerge los. Das Familienmusical

„Schneewittchen und die 77

Zwerge“ feierte große Premiere.

Das Schneewittchen von Elena

Kats-Chernin und Susanne Felicitas

Wolf ist ein willensstarkes

und selbstbewusstes Mädchen,

das ihr Leben selbst in die Hand

nimmt, um der hinterlistigen

Stiefmutter zu entkommen. Die

Zwerge der Singschul’ unter der

Leitung von Andrea Fournier

sowie das gesamte Ensemble

begeisterten das Publikum und

erhielten tosenden Applaus. Alfred

Mayerhofers schillernde

Kostüme und Friedrich Eggerts

wunderschöne Bühne sorgten

visuell für viele Höhepunkte und

werden in Kritiken immer wieder

gelobt. Musikalisch wurden

viele Genres vereint: Pop, Klassik,

Musical, Zeichentrickmusik

und sogar Schlager – ein kunterbunter

Abend für die ganze

Familie.

Rätsel-Lösung vom 30.11.2025

S P A I

C S D G R A Z R I N D T

I A A A D A G I O A U

M E N S C H E N R E C H T E

N K O L K O A E R

C T S E I L B A H N K

W E B L I N G B U S S E

T A O E H R E O

P O R T A L A M B U L A N Z

W T H I F I P L A N E

G E H I R N C A T E R E R

B R O T U C H A

Lösung:

L E X P L

V O R S T U F E STEIRER-

B I M E A L CUP

A B I G A I L Lösung:

R I E L T E I C H STEIRER-CUP

Sudoku-Lösung

vom 7.12.2025

3 8 1 5 9 7 4 6 2

6 9 7 4 2 1 3 8 5

2 5 4 6 3 8 1 9 7

8 7 9 1 6 3 5 2 4

1 6 5 9 4 2 7 3 8

4 3 2 8 7 5 6 1 9

9 4 8 7 1 6 2 5 3

5 2 6 3 8 4 9 7 1

7 1 3 2 5 9 8 4 6


7. DEZEMBER 2025 www.grazer.at szene

27

Let’s Spend The Night Together

GUTER ZWECK. „Let’s Spend The Night Together“ vereint, was selten so perfekt zusammenspielt,

und ist ein Höhepunkt im Grazer Kulturkalender voller Kunst, Unterhaltung und Engagement.

www.grazer.at

präsentiert

Andy Baum hat für den Abend selbstverständlich den ein oder anderen

seiner wohlklingenden Hits mit dabei.

ANDREAS MÜLLER

Von Victoria Weitenthaler

victoria.weitenthaler@grazer.at

Bald ist es endlich so weit:

Am 13. Dezember verwandelt

sich durch Alina

Radkovic das Orpheum wieder

in einen Ort voller Musik, Humor

und Emotionen. Was vor

Jahren unter dem Zepter des

leider verstorbenen Vojo Radkovic

als besondere Konzertidee

begann, hat sich zu einem

Fixpunkt mit Festivalcharakter

in der steirischen Kulturszene

entwickelt.

Line-up

Auch dieses Jahr ist wieder eine

bunte und frische Mischung aus

Künstlern dabei: Josef Hader,

Avec, Lemo, Julian Le Play,

Candlelight Ficus, Johannes

Silberschneider, Sandy Lopicic

Balkan Band & Vesna Petkovic,

Romeo Kaltenbrunner, AnJosef,

Corry Gass, Andy Baum,

Marten, Jimmy Schlager und

Mother’s Cake.

Der gesamte Reinerlös kommt

wie jedes Jahr fünf karitativen

Einrichtungen zugute, die mit

ihrer Arbeit tagtäglich einen

wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft

leisten. Dieses Jahr

sind das die Leukämiehilfe Steiermark,

die Marienambulanz

der Caritas Steiermark, die Österreichische

Krebshilfe Steiermark,

Steirer helfen Steirern und

die Steirische Kinderkrebshilfe.

Sichern Sie sich jetzt noch die

letzten Tickets und tun sie gemeinsam

mit unterschiedlichen

Künstlern Gutes – stimmungsvoll,

herzlich und mitreißend.


eco

Sabrina Naseradsky

28

sabrina.naseradsky@grazer.at

www.grazer.at 7. DEZEMBER 2025

Seit zehn Jahren ein Unternehmen

erfolgreich zu führen, erfordert

Ideenreichtum, Risikobereitschaft

und großes Durchhaltevermögen.“

WKO-Vizepräsident Dietmar Schweiggl

FISCHER

K.-H. Dernoscheg und J. Herk

präsentierten die Kernergebnisse. KK

Grazer Wirtschaft

erholt sich leicht

■ WKO-Präsident Josef Herk

und -Direktor Karl-Heinz

Dernoscheg präsentierten die

Ergebnisse des Wirtschaftsbarometers

der WKO Steiermark.

Im Großraum Graz zeigten

sich im vergangenen Jahr erste

Anzeichen einer Konjunkturentspannung.

Der Umsatzsaldo

(22,2 Prozentpunkte)

fällt höher als im Sommer aus.

Auch in der Auftragslage zeigt

sich eine leichte Erholung (7,7

Prozentpunkte). Mit steigenden

Löhnen, Gehältern und

Energiekosten steigt auch das

Preisniveau. Anders als im steirischen

Durchschnitt zeigt sich

im Großraum Graz eine spürbare

Belebung der Investitionstätigkeit.

Die Lage am Arbeitsmarkt

bleibt stabil. Die WKO

fordert eine Entlastung der Arbeit,

niedrigere Energiekosten,

eine Pensionsreform, weniger

Bürokratie und die Nutzung der

Chancen der Koralmbahn.

Erhöhung Grundsteuer

ERHÖHUNG. Eine Erhöhung der Grundsteuer oder des Hebesatzes für

Gemeinden könnte sich auf alle Mieten durchschlagen, bestätigt die AK.

Von Lukas Steinberger-Weiß

lukas.steinberger@grazer.at

Die klammen Gemeinden

drängen auf eine Erhöhung

der Grundsteuer,

die seit 42 Jahren nicht mehr angepasst

wurde und den Kommunen

Geld in die Kassen spülen

könnte. Eigentümer und Immobilienwirtschaft

sehen diese Anhebung

der Steuer kritisch, bedeutet

es doch, dass wieder ein

paar Euro mehr für Eigentum zu

bezahlen sind.

Vergessen werden bei der

Diskussion aber die Mieter, auf

die sich das auch auszuwirken

droht, denn die Grundsteuer ist

Teil der Betriebskosten. Bei einer

geplanten Anhebung von bis zu

einem Drittel ist das auch eine

neue Belastung, die sich auf alle

Mietverhältnisse auswirken wird,

denn die Bestimmung, dass die

Grundsteuer in den Betriebskosten

zu finden ist, befindet sich im

Mietrechtsgesetz.

AK skeptisch

Bestätigt wird diese Annahme

von Herbert Erhart, er ist seit

mehr als 30 Jahren Experte im

Konsumentenschutz der Arbeiterkammer.

„Ja, eine Erhöhung

der Grundsteuer würde sich auf

die Mieter durchschlagen. Fairerweise

muss gesagt werden, es

ist nicht der größte Brocken in

der Betriebskostenabrechnung.

Reinigung oder Kanal sind viel

teurer, aber die Grundsteuer ist

für die Vermieter ein Durchlaufposten,

und spüren werden es

erst wieder die Mieter“, erklärt er.

Und die kommen in letzter

Zeit sowieso häufig mit BK- und

HK-Abrechnungen. „Wir erleben

in unseren Beratungen bei der

Arbeiterkammer, dass die Belastungen

durch Betriebskosten

und Heizkosten die Menschen

Bei Eigentümern

wird’s

durch eine

Erhöhung

der Grundsteuer

fix

teurer.

Aber auch

Mieter werden

wieder

mehr

belastet.

SYMBOLBILD: GETTY

Teurer für alle Mieter

stark belasten und zunehmend

untragbar werden. Da tun dann

auch ein paar Euro Grundsteuer

weh“, meint er weiters. Eine kleine

Lösung sieht er in einer Gesetzesänderung:

„Man müsste die

Grundsteuer als Betriebskosten

im Mietrechtsgesetz ausnehmen,

aber das würde am freien Markt

dann auch nicht verpflichtend

gelten, aber dann zumindest im

Anwendungsbereich des MRG“,

meint Erhart. Die Grazer KPÖ

ist für die Erhöhung, aber: „Bei

einer Reform der Grundsteuer,

wie sie die KPÖ, aber auch der

Städtebund fordert, muss das

jedenfalls gesetzlich unterbunden

werden“, betont Daniela

Gamsjäger-Katzensteiner. Eine

Wohnung im Grazer Zentrum

mit 70 Quadratmetern würde bei

einer Erhöhung der Grundsteuer

monatlich rund vier Euro mehr

kosten. Jährlich wären es rund 50

Euro mehr.


7. DEZEMBER 2025 www.grazer.at

graz eco 29 31

TEURER

GETTY (2)

Süßwaren +8,3 %

Gerade in der Adventzeit steigen

die Preise für Zucker, Süßwaren und

Backwaren um 8,3 Prozent.

Obst und Gemüse –3,2 %

Vitamine sind im Winter besonders

wichtig. Obst, Gemüse und Erdäpfel

wurden um 3,2 Prozent billiger.

BILLIGER

Tourismusjahr mit Rekord

ERLEBNISREGION GRAZ. Im abgelaufenen Tourismusjahr verzeichnete Graz 2.225.302 Nächtigungen.

Damit bleibt die Stadt mit einem Plus von 3,2 Prozent die zweitstärkste Region der Steiermark.

Von Clarissa Berner

clarissa.berner@grazer.at

Das Tourismusjahr 24/2025

brachte ein Rekordergebnis.

Die Erlebnisregion

Graz feiert erneut bestes Tourismusjahr

aller Zeiten.

Im Tourismusjahr 2024/25

verzeichnete die Region Graz

2.225.302 Nächtigungen. Das

bedeutet ein Plus von 69.790

Nächtigungen im Vergleich zum

Vorjahr. Damit bleibt Graz die

zweitstärkste Region der Steiermark.

Mit 1.063.822 Gästeankünften

liegt die Region Graz

weiterhin an der Spitze der elf

steirischen Erlebnisregionen.

„Die aktuellen Zahlen der Erlebnisregion

Graz unterstreichen

eindrucksvoll, wie erfolgreich

und professionell gearbeitet

wird“, betont Landeshauptmann

Mario Kunasek.

„Die Erlebnisregion Graz ist

eine sehr attraktive Destination.

Trotzdem gibt es weiterhin

viel zu tun. Die Bettenanzahl in

Graz wächst, der Wettbewerb

verschärft sich und viele Betriebe

stehen wirtschaftlich unter

Druck“, ergänzen Sylvia Loidolt,

Vorsitzende, und Susanne Haubenhofer,

Geschäftsführerin der

Erlebnisregion Graz.

Sylvia Loidolt (l.), Vorsitzende Erlebnisregion Graz, LH Mario Kunasek und

Geschäftsführerin der Erlebnisregion Graz Susanne Haubenhofer HARRY SCHIFFER


32

viva

graz

www.grazer.at 7. DEZEMBER 2025

Menschen mit Behinderungen

haben ein Recht auf ein selbstbestimmtes

Leben.“

30 Clarissa Berner KPÖ-Klubobfrau Claudia Klimt-Weithaler zum Tag

clarissa.berner@grazer.at

der Menschen mit Behinderungen KPÖ

Anja und Petra Großschädl kümmern

sich liebevoll. UNIKLINIKUM GRAZ/KANIZAJ

Babys kuscheln

als Ehrenamt

■ Am 5. Dezember fand der

Welttag des Ehrenamts statt.

Im Uniklinikum Graz nehmen

Anja und Petra Großschädl

vom Verein Lichtblick eine

wichtige Rolle ein. Sie kuscheln

ehrenamtlich Neugeborene,

die mit Entzugserscheinungen

zu kämpfen haben. Die Babys

leiden am neonatalen Abstinenzsyndrom,

das mit „comfort

care“ behandelt wird.

VinziShop: Kekse

und Glühwein

■ Letzte Woche konnten sich SozialCard-Besitzer

im VinziShop

in der Georgigasse 2 ihre Haare

kostenlos schneiden lassen. Die

Aktion wurde sehr gut angenommen.

Es waren 30 Personen vor

Ort. „In der kommenden Woche

gibt es, ganz der Adventzeit entsprechend,

Glühwein und Kekse“,

verrät Susanne Hauptmann,

Leiterin des VinziShop.

Brustkrebs:

Von Genetik

bis Lebensstil

WICHTIG. Brustkrebs

trifft jede achte Frau in

Österreich. Wir haben

mit dem Arzt Gabriel

Rinnerthaler über die

Krankheit gesprochen.

Von Clarissa Berner

clarissa.berner@grazer.at

Brustkrebs ist ein ernstzunehmende

Erkrankung.

Jede achte Frau in Österreich

erkrankt im Laufe ihres

Lebens an Brustkrebs. In Österreich

kommt es jährlich zu 6000

Neuerkrankungen. Wir haben

mit Gabriel Rinnerthaler von

der Klinischen Abteilung für Onkologie

am Uniklinikum Graz

über Risikofaktoren, Symptome

und Prävention von Brustkrebs

gesprochen.

Risikofaktoren

Bei Brustkrebs wird zwischen

angeborenen Risikofaktoren

und Lebensstilfaktoren unterschieden.

„Der Hauptrisikofaktor

ist das Geschlecht. Brustkrebs

tritt bei Männern deutlich

seltener als bei Frauen auf“,

erklärt Rinnerthaler. Weitere

Risikofaktoren sind erbliche

Vorbelastungen, eine Bestrahlung

im Bereich des Brustkorbs

bei Lymphknotenkrebs und das

Alter, denn „je älter Menschen

werden, desto höher ist die

Wahrscheinlichkeit, an Krebs

zu erkranken. Auch Hormone

wie Östrogen beeinflussen das

Brustkrebsrisiko – entscheidend

ist die Dauer der hormonellen

Einwirkung im Laufe

des Lebens“, weiß der Arzt. Bei

den beeinflussbaren Risikofaktoren

geht es vor allem um den

Lebensstil – also um Alkoholkonsum,

Übergewicht und auch

um eine zu geringe körperliche

Aktivität.

Prävention

„Es gibt keine spezielle ‚Anti-

Krebs-Diät‘, aber es gibt Veränderungen,

die zu einem gesünderen

Lebensstil führen“,

so der Onkologe. Dazu zählen

ausreichend Bewegung, Normalgewicht,

eine gesunde Ernährungsweise

wie etwa die

mediterrane Ernährung und

kein Nikotin- sowie Alkoholkonsum.

Wichtig ist, „dass Frauen ab

dem 18. Lebensjahr einmal

Gabriel Rinnerthaler

An der Klinischen

Abteilung für Onkologie

gibt es einen

Schwerpunkt

für Brustkrebs. Es

werden nicht nur

Studienmedikamente

angeboten.

Es wird auch

Forschung zu

Therapien betrieben.

GETTY, PRIVAT

jährlich eine gynäkologische

Untersuchung wahrnehmen,

bei der auch die Brust ärztlich

abgetastet wird. Die Mammografie

sollte ab dem 40. Geburtstag

alle zwei Jahre durchgeführt

werden“, betont Rinnerthaler.

Die Mammografie ist eine Röntgenuntersuchung,

bei der kleine

Tumore, die noch nicht tastbar

sind, erkannt werden können.

Frauen zwischen 45 und 74 erhalten

ein offizielles Schreiben

als Erinnerung zur Mammografie

sowie eine Auflistung von radiologischen

Stellen, die an dem

Programm teilnehmen.

Erste Symptome

■ Schwellungen im Bereich der

Brust

■ Schwellungen im Bereich der

Achsellymphknotens

■ Austritt eines Sekrets aus der

Brustwarze

■ Hautveränderungen an der

Brust oder Brustwarze

■ Eine Brustwarze ist auf einmal

nach innen gezogen

■ Entzündliche Veränderungen

der Brust

■ Dellen wie Orangenhaut


7. DEZEMBER 2025 www.grazer.at

graz viva 33 31

IN

GETTY (2)

Nachhaltigkeit

Auch bei der Weihnachtsdeko spielt

2025 Nachhaltigkeit eine große Rolle.

Im Trend liegen natürliche Materialien.

Billig und kitschig

Sehr bunte, überladene Weihnachtsdeko,

Kunstschnee-Sprays und Dekorationen

aus Plastik sind nicht mehr in.

OUT

Ort der gelebten Kunst

SCHAFFEN. Das erste Living Museum Österreichs hat eröffnet. Hier können

Menschen mit psychischen Herausforderungen ihre Kreativität entfalten.

Von Linda Steurer

linda.steurer@grazer.at

In einem ehemaligen Kuhstall

ist das erste von der Living Museum

Society anerkannte Living

Museum Österreichs entstanden.

Es befindet sich am Gelände

des LKH Graz II, Standort Süd,

und hat unter dem Leitgedanken

„Kunst, die verwandelt – Kunst, die

verbindet“ seine Türen geöffnet.

1983 wurde das erste Living Museum

in New York gegründet und gilt

heute als eine der erfolgreichsten

kunstbasierten Initiativen im psychiatrischen

Umfeld. Das Konzept

brachte Alexandra Plettenberg

nach Graz. Hier entstehen offene

Räume für Kreativität, in denen

das künstlerische Potenzial von

Menschen mit psychischen Herausforderungen

gefördert wird.

Kreativität

Das Living Museum selbst ist

keine therapeutische Einrichtung,

sondern ein Lebensraum,

in dem sich die Besuchenden

M. Lehofer, Ärztlicher

Direktor LKH

Graz II, Initiatorin

A. Plettenberg,

Landesrat K.

Kornhäusl und

Betriebsdirektor

B. Haas

(v. l.)

KK

selbstständig organisieren und

voneinander lernen. „In einer

Zeit, in der psychische Belastungen

stark zunehmen, brauchen

wir Räume, die nicht nur primär

Symptome behandeln, sondern

Lebensqualität ermöglichen“,

erklärt Michael Lehofer, Ärztlicher

Direktor des LKH Graz II.

D. Foxhall vom PadelPark, S. Markl

und K. Kaiser von Kaisermädl KAISERMÄDL

Padeln, Kleidung

und Weihnachten

■ ThePadelPark Semriach und

die Grazer Modeboutique Kaisermädl

laden gemeinsam zu

einem ganz besonderen Weihnachtsmarkt

ein. Er findet unter

dem Motto „Schrille Nacht

– Heilige Nacht“ am heutigen

7. Dezember von 11 bis 18 Uhr

im ThePadelPark Semriach unter

der Adresse Unterer Windhof 19,

8102 statt. Neben Kleidung und

weihnachtlichen Köstlichkeiten

kann natürlich gepadelt werden.


32 viva

www.grazer.at 7. DEZEMBER 2025

Präventiv gegen Schmerzen

PRÄVENTION. Gelenkbeschwerden können jeden treffen, doch man kann ihnen vorbeugend entgegenwirken.

Es helfen unter anderem schonende Bewegung, die richtige Ernährung und Sport.

Von Clarissa Berner

clarissa.berner@grazer.at

von Nahrungsergänzungsmitteln

sinnvoll sein. Hierfür gibt es

Multivitamin- und Multimineralpräparate.

Arthrose und die damit

einhergehenden Gelenkbeschwerden

treten

meist dann auf, wenn der natürliche

Gelenkknorpel mit zunehmendem

Alter abgenutzt wird.

Bei jungen Menschen können

Gelenkbeschwerden durch Verletzungen,

Übergewicht, Fehlstellungen,

intensive sportliche

Betätigung und entzündliche

Erkrankungen entstehen. Diesen

Beschwerden kann vorbeugend

entgegengewirkt werden.

Vorbeugen

Regelmäßige Bewegung spielt

eine entscheidende Rolle bei

der Vorbeugung von Arthrose,

sollte jedoch möglichst gelenkschonend

sein – etwa durch

Schwimmen, Radfahren, Nordic

Walking oder moderates Krafttraining.

Auch der Alltag soll

gelenkfreundlich gestaltet sein:

Langes Sitzen oder Stehen sollte

vermieden und durch häufige

kurze Bewegungspausen ersetzt

werden. Durch ausreichend

Schlaf, eine Stressreduktion und

physiotherapeutische Anwendungen

werden Entzündungen

reduziert.

Zusätzlich wirkt eine entzündungshemmende

Ernährung

präventiv. Empfohlen werden

Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte,

Omega-3-reiche Lebensmittel,

wenig Zucker und Weißmehl

sowie hochwertige Pflanzenöle.

Weiters kann das Einnehmen

Gelenkschmerzen können so stark ausgeprägt sein, dass die Bewältigung

des Alltags durch Bewegungseinschränkungen kaum noch möglich ist. GETTY


7. DEZEMBER 2025 www.grazer.at viva

33

Viel Modernes

Immer häufiger kommen OP-Roboter bei minimalinvasiven Eingriffen zum

Einsatz. Sie unterstützen Ärzte durch ihre präzisen Bewegungen.

GETTY

INTERESSANT. In der

Orthopädie gibt es

moderne Methoden

und Konzepte, die die

Behandlung und Genesung

von Patienten

verbessern sollen.

Bevor es überhaupt zu einer

orthopädischen Operation

kommt, können präventive

Maßnahmen ergriffen

werden. Dadurch kann der Gelenkverschleiß

verlangsamt oder

gar verhindert werden. Sollte

doch operiert werden müssen,

gibt es moderne orthopädische

Ansätze, die die Versorgung der

Patienten deutlich verbessern

können.

Methoden

Eine dieser Methoden ist die

minimalinvasive Chirurgie. Im

Rahmen dieser Operationstechnik

werden Eingriffe mit

besonders kleinen Schnitten

und speziellen Instrumenten

durchgeführt. Ziel ist es, dem

Gewebe weniger zu schaden,

die Schmerzen zu verringern

und die Heilung zu beschleunigen.

Zusätzlich kommen bei Eingriffen

immer häufiger Roboter-

oder Computer-assistierte

Systeme zum Einsatz. Durch

die Genauigkeit dieser Systeme

können Implantate präziser und

individuell platziert werden.

Bei Prothesen und Implantaten

kommen 3D-Drucker zum

Einsatz, die individuell angepasste

Prothesen für Knie, Hüfte

oder Wirbelsäule erstellen können.

Nach einer Operation kann

das therapeutische Konzept

der Fast-Track-Chirurgie zum

Einsatz kommen. Das Behandlungskonzept

zielt darauf ab,

die Erholung nach Operationen

zu beschleunigen und Komplikationen

zu reduzieren. CB


34 viva

www.grazer.at 7. DEZEMBER 2025

Inkontinenz: Hilfe

und Prävention im

Überblick

Inkontinenz

trifft

nicht nur

ältere

Personen.

Die Erkrankung

kann viele

Ursachen

haben. GETTY

BLASENSCHWÄCHE. Viele Betroffene schämen sich auch heute noch, offen über die Erkrankung

Inkontinenz zu sprechen. Wir haben uns mit der Physiotherapeutin Brigitta Grässl unterhalten.

Von Clarissa Berner

clarissa.berner@grazer.at

Inkontinenz ist ein weit verbreitetes

gesellschaftliches

Tabuthema, das bei Betroffenen

– Männer und Frauen – starke

Schamgefühle auslöst. Am

häufigsten betroffen sind Frauen

nach Schwangerschaft und Geburt,

ältere Menschen, Frauen in

den Wechseljahren, Männer mit

Prostataproblemen, Menschen

mit neurologischen Erkrankungen,

Kinder, Personen mit orthopädischen

Beschwerden sowie

Menschen mit einem ungesunden

Lebensstil.

Doch was hilft bei Inkontinenz

und wie kann man Inkontinenz

vorbeugen?

Schnelle Hilfe

Bei plötzlichem Harndrang helfen

ruhiges Atmen und eine

kurze, kräftige Anspannung des

Beckenbodens. Das stoppt den

Drangreflex und gibt dem Körper

Zeit, die Kontrolle zurückzugewinnen.

Neben dem Verzicht auf Alkohol,

Kaffee und säurehaltige Getränke

hilft es, regelmäßig kleine

Mengen zu trinken, anstatt viele

Milliliter auf einmal.

Wärme, bequeme Kleidung

und Baumwollunterwäsche beruhigen

die Blase. Außerdem

gibt es für Männer und Frauen

diskrete Inkontinenzprodukte

wie etwa Einlagen und Windeln,

die Sicherheit im Alltag geben.

Orthopädie

Inkontinenz und Orthopädie

hängen viel stärker zusammen,

als viele denken. „Damit Kontinenz

vorhanden ist, benötigt es

ein intaktes Nervensystem, eine

gesunde Blase, einen gesunden

Beckenbodenmuskel, ein gutes

Zusammenarbeiten mit der umgebenden

Muskulatur, aber auch

eine gute Fuß- und Beinachsenstellung“,

erklärt Brigitta Grässl,

Physiotherapeutin an der Universitätsklinik

für Urologie. Zu

typischen Fehlstellungen zählen

Knick-, Platt- oder Senkfüße sowie

X- oder O-Beine.

Obwohl Inkontinenz unvermeidbar

wirkt, kann präventiv

dagegengearbeitet werden.

„Durch eine aktive und aufgerichtete

Haltung unterstützt man

den Beckenbodenmuskel schon

auf einfache Weise in seiner

Kontinenzarbeit. Außerdem gewährleisten

eine mobile Lendenwirbelsäule,

eine stabilisierende

Bauch- und Rückenmuskulatur,

die korrekte Fuß- und Beinachsenstellung

(aktive Übungen,

Einlagen) und eine gute Hüftbeweglichkeit

die Kontinenzfunktion“,

weiß Grässl.


7. DEZEMBER 2025 www.grazer.at viva

35

Kulinarische Highlights

■ Das beliebte Kulinarik-Format

„Vollmund“ geht 2026 in

die nächste und dritte Runde.

Bei „Vollmund“ werden die

Gäste auf eine kulinarische

Entdeckungsreise durch die Erlebnisregion

Graz geführt. An

verschiedenen, teils außergewöhnlichen

Locations, etwa

am Flughafen Graz, verwöhnen

steirische Top-Köche mit einem

5-Gänge-Menü unter freiem

Himmel und bei Vollmond.

Bereits bekannt: Im nächsten

Jahr werden Alexander Posch

im Grazer Bergland, Florian

Wörgötter am Packer Stausee

und Michael Winkler in den

Weingärten von Graz aufkochen.

Tickets für diese Termine sind

ab 10. Dezember bei der Tourismusinformation

Region Graz

in der Herrengasse erhältlich.

Fans des Formats dürfen sich außerdem

auf eine Premiere freuen:

„Vollmund“ wird international,

denn Starkoch Johann Lafer

kocht nächstes Jahr in Hamburg.

Bei „Vollmund“ stehen nächstes Jahr wieder kulinarische Entdeckungsreisen

auf dem Program. Am 10. Dezember ist Verkaufsstart.

GETTY

Für das Urlaubsbarometer hat Gruber-reisen 2000 Kunden zu Trends bei

Urlaubszielen, Reisearten sowie Nachhaltigkeit befragt.

GETTY

Urlaubsbarometer 2026

■ Passend zum Jahresende

wurde das „Urlaubsbarometer

2026“ von Gruber-reisen veröffentlicht.

2000 Kunden wurden

zu Trends bei Reisezielen, Reisearten

und Verkehrsmitteln befragt.

Rund 20 Prozent der Befragten

haben bereits einen Urlaub

für 2026 gebucht – von 95 Prozent

wird mindestens ein Urlaub

geplant. Bei den Reisearten

liegt der Badeurlaub mit 60

Prozent an erster Stelle, gefolgt

von Städtereisen mit 40 Prozent

und Rundreisen mit 30 Prozent.

Griechenland ist das beliebteste

Urlaubsziel in Europa, dahinter

folgen Kroatien, Italien, Spanien

und Österreich. Die Befragten

reisen vorwiegend mit dem

Flugzeug. An zweiter Stelle steht

das Auto, gefolgt von Reisen mit

dem Bus. Für 72 Prozent der Befragten

spielt Nachhaltigkeit eine

Rolle, über 70 Prozent wären bereit,

dafür 5 bis 10 Prozent Aufpreis

zu bezahlen.


36 viva

www.grazer.at 7. DEZEMBER 2025

Der Adventzauber in der

Bad Gleichenberg lädt am Hauptplatz zum traditionellen Adventmarkt mit

steirischen Bräuchen und einer wunderschönen Krippe.

STG/GERY WOLF

MAGISCH. Lebkuchen,

Glühwein und Kerzenschein:

Die Steiermark

verzaubert Groß und

Klein mit ihren vielen

Adventmärkten.

Von Linda Steurer

linda.steurer@grazer.at

Die Steiermark hat mittlerweile

ihr festliches

Adventkleid angezogen

und erstrahlt in vorweihnachtlichem

Glanz. Umgeben von Kerzenschein,

Lebkuchengeruch

und geschmückten Tannen lässt

es sich besonders gut durch die

schönen Adventmärkte unseres

Bundeslandes schlendern. Abgesehen

von den vielen Märkten

in der Landeshauptstadt

gibt es einige besondere und

wunderschöne Märkte in der

ganzen Steiermark, die in der

besinnlichen Weihnachtszeit

einen Besuch wert sind.

Märkte

Pürgg, das „Kripperl der Steiermark“,

verwandelt sich in

der Weihnachtszeit zu einem

Ort für Begegnung, Friede und

Menschlichkeit. Im Dorf gibt

es keine Marktstände, sondern

es öffnen sich die Türen von

Stuben, Ställen und Scheunen,

die liebevoll geschmückt sind.

Wer diesen besonderen Adventmarkt

voller Tradition und

Wärme besuchen möchte, kann

das schöne Örtchen im Ennstal

heute noch besuchen und sich

verzaubern lassen.

Bad Gleichenberg setzt auch

auf Tradition. Der Adventmarkt

am Hauptplatz steht unter dem

Motto „Advent so, wia’s früher

wor“ und lässt steirische Bräuche

aufleben. Kunsthandwerk

und kulinarische Spezialitäten


7. DEZEMBER 2025 www.grazer.at viva

37

Steiermark

der Region werden in festlich

geschmückten Holzhütten angeboten.

Die große Krippe unter

dem Mammutbaum sorgt

für eine besonders besinnliche

Atmosphäre.

Auf 1200 Metern wird es auf

der Teichalm stimmungsvoll

und weihnachtlich. An den Adventwochenenden

findet der

Adventmarkt im Innenhof der

Latschenhütte statt. Auf Besucher

warten Kunsthandwerk,

Schmankerln, Glühwein und

das idyllische Ambiente der

Teichalm und des Teichalmsees.

Der Mariazeller Advent ist

der größte traditionelle Adventmarkt

Österreichs. Der festlich

geschmückte Hauptplatz und

der wunderschöne Blick auf die

Mariazeller Basilika laden dazu

ein, sich auf die Weihnachtszeit

einzustimmen und gemeinsam

besinnliche Stunden in der

Obersteiermark zu verbringen.

Ausgewählte Märkte

■ Pürgg: nur noch heute

■ Bad Gleichenberg: an den

Adventsonntagen

■ Teichalm: jedes Adventwochenende

Samstag und

Sonntag

■ Mariazell: jedes Adventwochenende

Donnerstag bis

Sonntag

■ Stift Admont: 7. und 8. Dezember,

12. bis 14. Dezember

■ Schloss Piber: 12. bis 14.

Dezember

■ Leoben: täglich bis 23.

Dezember

■ Kurpark Altaussee: 7. und 8.

Dezember

■ Schloss Kornberg: täglich

bis 21. Dezember

■ Pöllauberg: 7., 24., und

31. Dezember


38 viva

www.grazer.at 7. DEZEMBER 2025

Ein bisschen

WÄRME. In der Steiermark

gibt es zahlreiche

Thermenzentren.

Perfekt für erholsame

Stunden und wunderschöne

Momente.

Von Linda Steurer

linda.steurer@grazer.at

In der kalten Jahreszeit tut ein

Aufenthalt im warmen Thermalwasser

besonders gut.

Gleichzeitig eignet sich ein wohltuender

Thermenbesuch oder ein

Aufenthalt in einem Thermenhotel

perfekt als Weihnachtsgeschenk

für die Liebsten. Viele Menschen

schätzen die Thermen nicht nur

für ihre entspannende Wirkung,

sondern schwören auf die Heilkraft

des Wassers bei körperlichen Beschwerden.

In der Steiermark sorgen

zahlreiche Thermenzentren

für erholsame Stunden und wohltuende

Momente – bei dem Angebot

ist für alle etwas dabei.

Zeit für Wärme

➢ Die Therme Loipersdorf ist mit

ihren 35.000 Quadratmetern eine

der größten Thermen Österreichs.

Bei 36 Grad Wassertemperatur,

dem Erlebnisbad sowie einem

Wellnessbereich findet jeder einen

Entspannungsplatz.

➢ Auch in der H2O-Therme

kommen Familien auf ihre Kosten.

Bade- und Rutschspaß ist in der

Familientherme vorprogrammiert.

➢ Das Rogner Bad Blumau

überzeugt nicht nur mit der Architektur

Friedensreich Hundertwassers,

sondern auch mit 37 Grad

Wassertemperatur, 14 Becken und

einer Saunalandschaft.

➢ Im Heilthermenresort Bad

Waltersdorf kann in echtem Thermalwasser

und neun Saunen so

richtig entspannt werden.

➢ Die Parktherme Bad Radkers-


7. DEZEMBER 2025 www.grazer.at viva

39

Wellness verschenken

burg lädt bei 36 Grad ein, wohltuende

Stunden im hochmineralisierten

Quellbecken zu verbringen.

Zudem gibt es ein großes Saunadorf.

➢ Im historischen Curpark der

Therme der Ruhe in Bad Gleichenberg

kann im Thermalwasser-Innen-

und -Außenbecken sowie in

der Saunawelt abgeschaltet werden.

➢ Inmitten des steirischen

Murtals steht die Aqualux Therme

Fohnsdorf. Es gibt drei Ebenen mit

900 Quadratmetern Wasserfläche.

➢ Rund 40 Minuten ist die Therme

Nova von Graz entfernt. In der

schönen Hügellandschaft können

mit mehr als 1000 Quadratmetern

Wasserfläche und einer Saunalandschaft

schöne Stunden verbracht

werden.

➢ Mit Blick auf den Grimming

bietet die Grimming Therme Bad

Mitterndorf Erholung und Entspannung

in drei Innen- und vier

Außenbecken.

Ein Aufenthalt in einer der steirischen Thermen bietet Entspannung in der kalten Jahreszeit.

GETTY


mobil

graz

www.grazer.at

42 7. DEZEMBER 2025

40

Lukas Steinberger-Weiß

lukas.steinberger@grazer.at

Das Straßenbahn-Netz bildet

das Rückgrat des öffentlichen

Verkehrs in unserer Stadt.“

Bgm. Elke Kahr bei der Präsentation des Planungsstarts

für die neue Linie 8 in Graz-West. WEIDINGER

Der Cupra Raval noch gut getarnt

auf Testfahrten

PORSCHE

Cupra Raval auf

Testfahrt

■ Der Cupra Raval markiert

den Beginn einer neuen Ära

für die Marke: Mit seinem markanten

Design, seiner elektrisierenden

Kraft und seinen

unkonventionellen Funktionen

eröffnet er einer neuen Generation

von Fahrern völlig neue

Möglichkeiten in Bezug auf

Elektromobilität. Er soll vor

allem als flinker City-Flitzer

punkten. Mit einem Sportfahrwerk,

das 15 Millimeter tiefer

liegt als andere auf der Plattform

basierende Modelle, einer

speziell abgestimmten Federung,

einer progressiven Lenkung,

die die Agilität verbessert,

und ESC Sport bietet der Raval

ein außergewöhnliches Handling

und Fahrspaß. Die 166 kW

(226 PS) starke Spitzenversion

Raval VZ Ex treme geht noch einen

Schritt weiter: Ausgestattet

mit Dinamica-Schalensitzen,

einem DCC-Sportfahrwerk mit

höherer Steifigkeit (+5 Prozent)

für verbessertes Handling und

bessere Straßenlage, einer um

10 Millimeter breiteren Spurweite

als die Plattform, einem

ESC-off-Modus, 19-Zoll-Rädern

mit breiteren 235-mm-

Reifen und einem elektronischen

Sperrdifferenzial

verwandelt sie jede Fahrt in ein

einzigartiges Erlebnis. Exklusiv

in der VZ-Version sorgen das

elek tronische Differenzial und

die sportlichen Achsschenkel

für ein fortschrittliches Fahrzeugsystem,

das die Fahrbedingungen

über Sensoren überwacht.

Marktstart ist 2026.

„Pickerl“-Reform laut ARBÖ:

ABLEHNUNG. Die groß angekündigte Reform des „Pickerls“ bei Autos ist

für den ARBÖ keine gute Option. Es drohen sogar Mehrkosten für Fahrer.

Von Lukas Steinberger-Weiß

lukas.steinberger@grazer.at

Derzeit muss bei einem

Neuwagen das erste Mal

nach drei Jahren die

§57a-Begutachtung gemacht

werden, danach erst nach zwei

Jahren wieder. Nach fünf Jahren

startet dann der jährliche Intervall.

Diese Woche hat die Bundesregierung

angekündigt, diese

wichtige Sicherheitsüberprüfung

im Zuge einer Deregulierungsoffensive

reformieren zu wollen.

Künftig soll erst nach vier Jahren

das Pickerl fällig sein und dann

alle zwei Jahre bis zu einem Fahrzeugalter

von zehn Jahren. Ab

zehn Jahren dann jährlich. Laut

Ankündigung soll das auch rückwirkend

für den jetzigen Fahrzeugbestand

gelten. 2026 will

man mit der „Pickerl“-Reform

starten und die neuen Regeln bereits

implementiert haben.

ARBÖ dagegen

Auf wenig Gegenliebe stößt dieser

Vorschlag beim steirischen

ARBÖ-Präsidenten Klaus Eichberger:

„Wir lehnen diese Pläne

ab, denn es geht bei diesem

Thema nicht um

Bürokratie, sondern

um Verkehrssicherheit.

Da ist kein Platz

für Deregulierung!“

Die derzeitige

Praxis zeigt durchaus,

warum. „Wir

sehen oft schon bei

Autos, die zur ersten Begutachtung

nach drei Jahren kommen,

schwere Mängel, die ein

neues ,Pickerl‘ verhindern. Hier

jetzt noch ein Jahr draufzulegen,

ist nicht sinnvoll“, ergänzt er. „Bei

den Problemen handelt es sich

vor allem um solche, die durch

Umwelteinflüsse herbeigeführt

werden. Also nicht reparierte

Steinschläge, unwuchtige Fel-

Eine große

Pickerl-

Reform soll

kommen.

Der ARBÖ

ist mehr als

skeptisch

und sieht

eine Gefahr

für die

Verkehrssicherheit.

Gefahr für Sicherheit

KK, LUEF

gen durch Randsteinkollisionen

oder eine verstellte Spur. Auch

rostige Bremsen sind immer wieder

Thema, und wenn man dies

nicht rechtzeitig erkennt, kann

das teure Folgekosten haben“,

warnt Eichberger.

Wie man sich die

rückwirkende Änderung

vorstellt, ist

dem ARBÖ-Präsidenten

auch ein Rätsel:

„Wir haben einen

Fahrzeugbestand von

rund 5,3 Millionen in

Österreich. Hier rückwirkend

das bewährte System zu ändern

und die Fahrzeuge umzulabeln,

sorgt ja für noch viel mehr Bürokratie.

Wir sind generell skeptisch

und warten ab, wie sich die

Regierung das überhaupt vorstellt.

Es fehlt uns aber ehrlich

gesagt die Vision, wie das gehen

soll“, meint Eichberger abschließend.

Klaus Eichberger


7. 7. DEZEMBER 2025 www.grazer.at

mobil graz 43 41

CC, STREET VIEW

... in Graz

Der Plabutschtunnel im

Grazer Stadtgebiet ist fast

zehn Kilometer lang.

LÄNGE TUNNEL

9919 m : 1062 m

... in Linz

Der Tunnel Bindermichl ist

eher eine Einhausung und nur

rund einen Kilometer lang.

Aufatmen bei Magna in Graz

LICHTBLICK. Die Chinesen lassen einige Modelle in Graz fertigen, und auch Mercedes-Benz stützt den

Standort. Die Fertigung der Autolegende G-Klasse wurde jetzt um fünf Jahre bis 2034 verlängert.

Von Lukas Steinberger-Weiß

lukas.steinberger@grazer.at

Das sind gute Nachrichten:

Mercedes-Benz will den

Standort Graz entgegen

mancher Befürchtung nicht aufgeben.

Noch im Dezember soll

offiziell werden, dass die Fertigung

der G-Klasse bis 2034 gesichert

werden soll. Bisher war bis

2029 vereinbart. Damit bekennt

sich die Luxusmarke zum Standort

Graz und entlastet das zuletzt

mit Negativschlagzeilen behaftete

Magna-Werk in Graz. Dieses

Commitment hat aber nicht nur

mit Privatkäufen zu tun.

Nato als Treiber

Auch viele Nato-Länder wollen

ihre Armeen mit dem geländegängigen

Klassiker ausrüsten. Es

soll aber noch ein möglicher weiterer

Coup passieren. McLaren

könnte zwei Luxus-Elektro-Sportler

ebenso in Graz fertigen lassen.

Die Verhandlungen sollen schon

ziemlich final sein. Bereits ab 2027

könnte britischer Luxus „made in

Graz“ sein. Und bekanntlich fliegen

auch die Chinesen von GAC

und XPeng auf Magna. In Zeiten

permanenter Krisenmeldungen

aus der Automobilindustrie wirklich

gute Nachrichten.

Die Magna-Fabrik in Graz wird mit Chinesen-Power und der verlängerten

G-Fertigung bald wieder besser ausgelastet sein.

CC/ANDREA ALLMER


44

sport

graz

www.grazer.at 7. DEZEMBER 2025

Klaus Molidor

redaktion@grazer.at

42

Der Gedanke daran gibt

mir einen richtigen Schub.

Dann drückt es im Herz.“

Snowboarder Arvid Auner über eine Teilnahme

an den Olympischen Spielen 2026 GEPA

Nach 19 Jahren soll

Spirks Serie enden

DERBY. Ralph Spirk weiß, wie sich ein Derby-

Sieg anfühlt. Vor 19 Jahren war er als junger

Spieler auf dem Feld, heute ist der 39-Jährige

als Individualtrainer der „Rotjacken“ dabei.

Von Klaus Molidor

redaktion@grazer.at

Es kribbelt wieder ganz besonders

vor dem 204. Grazer

Derby, heute um 17 Uhr

in der längst restlos ausverkauften

Merkur Arena. Betrachtet

man die Ausgangslage und die

letzten Ergebnisse beider Vereine,

sind die Chancen auf den

ersten GAK-Sieg seit 19 Jahren

so groß wie lange nicht. „Am 11.

November 2006 haben wir zuletzt

gewonnen“, sagt Ralph Spirk

wie aus der Pistole geschossen.

„Lange hab ich das nicht so parat

gehabt, aber vor dem Cup-Achtelfinale

2022 hat mich jemand

darauf angesprochen – seither

hat sich das Datum eingebrannt.“

Der heutige Individualtrainer des

GAK war beim Sieg 2006 als junger

Spieler dabei – und ist damit

auf beiden Seiten der letzte Akteur,

der noch beim Verein ist.

Dass Sturm die schlechteste

Heim-Elf der Liga ist und aktuell

eine Ergebniskrise erlebt, wischt

er vom Tisch. „Ein Derby ist ein

Derby. Da entscheiden immer

Kleinigkeiten“, ist er sicher. „Aber

für uns ist die Ausgangslage gut:

Sturm ist als Meister der Favorit

und muss gewinnen.“ Wichtig

wird für Spirk eines sein: „Die

Duell-Qualität. Wir müssen die

Zweikämpfe annehmen.“ Dazu

kommt ein Effekt beim SK Sturm,

der dem GAK aus Spirks Sicht

helfen könnte. „Das gute Publikum

kann auch Druck ausüben“,

sagt er. „Wenn es gut läuft, hilft es

natürlich. Aber wenn es nicht gut

läuft und die ersten Pfiffe kommen,

kann das ins Gegenteil umschlagen“,

glaubt er. „Das hat man

ja auch zuletzt bei Rapid gesehen,

als wir dort 2:1 gewonnen haben.“

Der Sieg in Hütteldorf könnte

bei den „Roten“ den berühmten

Knoten zum Platzen gebracht haben.

„Erstens war es unser erster

Sieg gegen eine Mannschaft aus

den Top 6 seit dem Wiederaufstieg.

Zweitens haben wir viele

solcher Spiele gehabt, in denen

wir gut und in Führung waren,

am Ende aber remis gespielt oder

sogar verloren haben.“

Gut in Erinnerung

An den Sieg vor 19 Jahren kann

sich Spirk noch gut erinnern.

„Es ist sehr lange 0:0 gestanden.

Dann ist nach gut einer Stunde

Alen Skoro eingewechselt worden

und hat kurz danach nach

einem Eckball das 1:0 erzielt“,

sagt Spirk. „Danach haben wir ge-

hofft, dass wir den Sieg über die

Runden bringen.“ Alles Zittern

war zu Ende, als Samir Muratovic

in der 83. Minute per Kopf das

2:0 erzielt hat. Spirk hofft, dass er

ab heute Abend nicht mehr der

letzte Mann im Verein ist, der

aktiv bei einem Derbysieg dabei

war und dass es ein Derby ohne

Ausschreitungen wird.

Und Sturm? „Man merkt, dass

wir intensive Wochen hinter uns

haben“, sagt Coach Jürgen Säumel.

„Warum es gerade zuhause

vor unseren Fans nicht läuft, müssen

wir uns genau anschauen.“

Ramiz Harakate (l.) und Tochi Chukwuani bei Sturms 3:0 im August.

GEPA

Ralph Spirk (r. gegen

Mitja Mörec) beim

Derby-Sieg gegen

Sturm 2006

GEPA

Grazer Derby

Alle Spiele seit 2006

11.11.2006: Sturm - GAK 0:2

Tore: Skoro (66.), Muratovic (83)

10.3.2007: GAK - Sturm 0:2

Tore: Krammer (3.), Filipovic (90.)

17.5.2007: Sturm - GAK 1:0

Tor: Haas (37.)

19.10.2022: Cup-Achtelfinale

GAK - Sturm 0:1 Tor: Ajeti (65.)

2.11.2023: Cup-Achtelfinale

GAK - Sturm 2:3

Tore: Cheukoa (31.), Oberleitner

(37.) bzw. Wüthrich (5.), Oberleitner

(58./ET), Teixeira (84.)

19.10.2024: Sturm - GAK 5:2

Tore: Gazibegovic (34.), Kiteishvili

(40., 79.), Biereth (50.),

Jatta (64.) bzw. Maderner (54.),

Rosenberger (56.)

9.3.2025: GAK - Sturm 1:2

Tore: Perchtold (78.) bzw. Kiteishvili

(86.), Yalcouye (92.)

30.8.2025: GAK - Sturm 0:3

Tore: Jatta (41., 96.), Horvat (64.)


7. DEZEMBER 2025 www.grazer.at

sport graz 45 43

OHA!➜

GEPA (2)

Spitzenreiter

Mit einem 3:1 über die Vienna Capitals

übernahmen die Graz 99ers die

Tabellenführung der Eishockey-Liga.

Ausgeschieden

Julia Trunner und der UVC Graz

scheiden nach einem 2:3 gegen Holte

aus dem CEV Challenge Cup aus.

OJE!

Ein Topstar zu Gast in Graz

BASKETBALL. Wenn der UBSC Graz am Montag Klosterneuburg im Sportpark empfängt, steht in

den Reihen der Niederösterreicher mit Sylven Landesberg ein Topscorer und Euroleague-Sieger.

Für UBSC-Manager Michael

Fuchs steht fest: „So einen

Spieler sieht man in

Österreich nicht oft.“ Die Rede

ist vom gebürtigen Amerikaner

Sylven Landesberg, der mittlerweile

Österreicher ist und für die

Klosterneuburg Dukes spielt. Der

35-Jährige hat 2014 mit Maccabi

Tel Aviv die Euroleague gewonnen.

„Das ist wie die Champions

League im Fußball“, sagt Fuchs.

Und Landesberg war nicht nur

Kadermitglied, sondern einer der

Leistungsträger. Auf allen Stationen

in Israel, Spanien und China

war er unter den besten Scorern,

kam immer auf einen Schnitt

von rund 20 Punkten pro Spiel.

Im Sommer heuerte er bei den

Dukes in Klosterneuburg an und

hält aktuell beim Liga-Bestwert

von 22.22 Punkten pro Spiel.

Am Montag ab 17.30 Uhr

wird Landesberg im Sportpark

zu sehen sein. „Wir haben aber

trotzdem gute Chancen“, glaubt

Fuchs. Das Teamplay ist heuer

mit freiem Auge erkennbar gut

wie lange nicht. „Dazu haben

wir mit Tevin Brewer einen außergewöhnlichen

Guard und

mit Zach Laput einen Spieler,

der in der Defensive schon viele

Top-Spieler der Liga ausgeschaltet

hat.“

KM

Sylven Landesberg (l.) kommt Montag mit den Dukes nach Graz.

GEPA


44 grazer sonntag

www.grazer.at 7. DEZEMBER 2025

SO ISST GRAZ

Das Restaurant Scheucher präsentiert ...

... Hendlbrust auf

Hokkaido-Risotto

Küchenchef Andreas Fuchs KK (2)

Das Restaurant Scheucher in der

Schönaugasse bringt seit über einem

Jahrzehnt internationale

Küche nach Graz. Dabei

dürfen natürlich

auch saisonale Gerichte

nicht fehlen

– wie das heute

präsentierte. LEO

Zutaten:

4 Maishendlbrüste mit

Haut, 800 g Hokkaido-Kürbis, 250 g Arborio-Risottoreis,

150 ml Weißwein, 80 g

weiße Zwiebel, Knoblauchzehen, 100 g

Parmesan gerieben, 80 g Butter, 6 EL

Olivenöl, Rosmarin, Zitronenthymian, Zitronenzeste

von einer Bio-Zitrone, 2 Lorbeerblätter,

schwarzer Pfeffer, Meersalz

Zubereitung:

Zuerst Hokkaido-Kürbis halbieren und

entkernen. Für Kürbisfond das Kürbisinnere

in einem Topf mit 900 ml Wasser

und Lorbeerblättern 10 Min. köcheln,

danach durch ein Sieb abseihen und

warmhalten. Kürbis klein würfeln, auf

Backblech mit Olivenöl, Salz, Pfeffer, zerdrückter

Knoblauchzehe ca. 15 Min. bei

180 °C im Ofen backen. Danach Kürbis

mit Zitronenzeste und ca. 50 ml des Kürbisfond

fein mixen, sodass eine Creme

entsteht. Dazwischen die Maishendlbrust

salzen, pfeffern, in Olivenöl auf Hautseite

goldbraun anbraten, kurz umdrehen und

bei 130 °C ca. 20 Min. in den Ofen geben.

Für das Risotto Zwiebel und Knoblauchzehe

fein würfeln. In Butter und Olivenöl

glasig anschwitzen, Reis dazugeben,

kurz umrühren. Reis wird mit Weißwein

abgelöscht, einreduziert, und im Anschluss

kommt schöpferweise der warme

Kürbisfond in den Topf und wird unter

ständigem Rühren eingekocht. Nach ca.

20 Min. werden Kürbiscreme, Parmesan

und Butter in das Risotto gerührt, bis dieses

ganz cremig ist. Hendlbrust vor dem

Anrichten kurz in Pfanne mit Butter, Rosmarin

und Zitronenthymian erhitzen und

danach mit dem cremigen Hokkaido-

Risotto anrichten. Mahlzeit!

GRAZWORTRÄTSEL

gesperrter

Schloßbergstollen(Montan-

und ...)

rätselhaftes

Wesen am

Schloßberg

italien.

Rundfunkanstalt

Grazer

Schloßbergbühne

Lossagung,

Rückzug,

innere

Emigration

König

von Juda

im 8. Jh.

vor Chr.

die einen

und die

anderen

verriegelt

zuckern

Gattung,

Art

Alm-Tier

mit Glocke

aufgehetztes

Volk

5 Kilometer

Weiblichkeit

durch

Graz

Lösung:

SUDOKU

Flachs

3

9

steir. Gütesiegel

für

Schulchöre

nö. Stadt

Fitnesstraining

mit Tanzeinlagen

Internationales

Olymp.

Komitee

Domäne

für Ghana

Wüstling

1

Vorsilbe

für "neu"

in der

Nähe von

7

linker

Zufluss der

Mur in

Peggau

heutiger Name

Birmas

Widerhall,

Resonanz

6

Abk. für

"Nachfolger"

Schmuckstein

entmannte

Stiere

Gemahlin

des Osiris

"langes I"

Gründer

der AVL

† 1996

(2 Wörter)

Bestnote

eine

Kapitalgesellschaft

unterdessen,

in

der Zwischenzeit

Abk. für

"Intercity"

sächliches

Fürwort

unbemannt,

unbeweibt

4

chem.

Zeichen

für

Tellur

irische

New-Age-

Musikerin

Fakt

das Ich

8

internat.

Fernmeldeunion

der UNO

französischer

Zeitungsverkäufer

Unschuldsnachweis

Abk. für

"netto"

pommerisch

für

"kleine

Insel"

nordisches

Göttergeschlecht

kurz für Trichlorethen

Nestorpapagei

Zitatensammlung

Kälberferment

Arbeitsgerät

für

Hausmänner

1 2 3 4 5 6 7 8 9

1 9 7 4 2

9 3 8

5 4 6 8 7

8 2

9 2 8

7 5 9

9 4 8 5

3 9

3 61016

Jede

Ziffer darf

in jeder

Reihe in

jedem

Quadrat

nur

einmal

vorkommen.

Bleistift

spitzen,

los geht’s.

Viel Spaß!

Strom in

Sibirien

KFZ-Kz. für

Güssing

Anrede

unter

Kamerad(inn)en

Brennstoff

Abk. für

"Laughing

out Loud"

steirische

Skiabfahrt

Zeichen

für Iridium

entfernt,

weg, perdu

Rest im

Glas

Rätsellösungen: S. 26

"Steirerblut

ist kein

..."

Vorname

von Volkskundler

Koren

† 1985

G E W I N N S P I E L

2 x 2 Karten

für „Falco meets Amadeus“ am

8. Jänner 2026 zu gewinnen!

Wie lautet die Lösung?

E-Mail mit Betreff „Rätsel“,

Lösung und Telefonnummer an:

gewinnspiel@grazer.at

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Gewinn

nicht übertragbar. Einsendeschluss: 10.12.2025.

Gewinner werden telefonisch verständigt und

sind mit der Veröffentlichung einverstanden.

08.01.26 I Graz - Stadthalle

TICKETS: WWW.COFO.AT

2

5


7. DEZEMBER 2025 www.grazer.at

grazer sonntag 45

„GRAZER“-TIPPS FÜR DEN 7. DEZEMBER

Adventsonntag am Eis

Die Grazer Winterwelt lädt am

heutigen Adventsonntag wieder

zum Eislaufen ein. Von 9 bis 19 Uhr

können Slots für die Eisfläche

gebucht werden. Am Genussmarkt

kann man sich kulinarisch verwöhnen

lassen.

Rock im Orpheum

Die Folk-Rock-Band dArtagnan

macht heute Halt im Orpheum.

Mit ihrer Herzblut-Tour, der bisher

größten Konzertreise der Band,

sollen die Fans wieder musikalisch

begeistert werden. Um 20 Uhr.

Adventkalender St. Radegund

In St. Radegund geht der lebendige

Adventkalender auch heuer in die

nächste Runde. Tag für Tag erstrahlt

ein neues Fenster am Haus des

jeweiligen Gastgebers des Adventkalender-Türchens.

Heute um 17 Uhr

öffnet sich das siebente Türchen

im Curcafé in der Schöcklstraße 1.

Interessierte sind eingeladen, zu

verweilen und sich auszutauschen.

Semriach Adventmarkt

Im ThePadelPark Semriach kann

die Adventzeit heute einmal anders

genossen werden. Bei „Schrille

Nacht – Heilige Nacht“, dem etwas

anderen Weihnachtsmarkt, erwarten

die Besucher von 11 bis 18 Uhr

viele verschiedene Aussteller. Von

Hundezubehör über Naturkosmetik

bis hin zu einem Tattoo-Künstler –

dieser Weihnachtsmarkt bietet ein

abwechslungsreiches Programm.

Advent, Advent in der Oper

In der Oper Graz findet heute

erneut das traditionelle Adventkonzert

statt. Ein abwechslungsreiches

musikalisches Programm lädt alle

Altersgruppen auf eine adventliche

Spurensuche ein. Wer sich verzaubern

lassen möchte, hat um 11 Uhr

die Gelegenheit dazu.

HIGHLIGHT

17 Uhr

Grazer Derby

Seedy Jatta avancierte im August mit zwei Toren zum Matchwinner,

heute soll er Sturm wieder auf die Siegerstraße bringen. GEPA, GETTY

Therapie auf der Bühne

Im Atelier 12 KKB findet heute

die Premiere des Bühnenstücks

„Therapie Deluxe – Anfängerlevel“

statt. Andreas Ortner und Markus

Perner stehen gemeinsam mit

einem Kühlschrank auf der Bühne

und gestalten einen Abend über

Ängste, Künstliche Intelligenz und

das fragile Gleichgewicht von Beziehungen.

Beginn ist um 19.23 Uhr.

Karl Valentin im Schauspielhaus

Im Schauspielhaus Graz wird es

komisch: Das Stück „Karl Valentin –

Ich kenne keine Furcht, es sei denn,

ich bekäme Angst“ steht heute

um 15 Uhr auf dem Programm.

Um 14.30 Uhr gibt es eine Stückeinführung.

Kleines Theater

Für die kleinen Theaterfans gibt

es im Kindermuseum Frida&Fred

das Knopftheater. Heute spielt das

Theater Frischluft „Auf der Suche

nach dem Schnee“. Die Schneekönigin

ist besorgt, da es auf der Welt

nicht so wirklich schneit. Ab vier

Jahren, um 16 Uhr.

Lichterwelt

Lumagica, der Lichterpark im Golfclub

Murhof, hat heute geöffnet.

Das Motto für dieses Jahr ist „Colors

of Life“, was eine farbenfrohe

Reise durch das Areal verspricht.

Zum vierten Mal können

rund 300 leuchtende

Objekte bestaunt

werden,

die im Zusammenspiel

mit Klang und Interaktivität

ein Erlebnis für die ganze Familie

kreieren. Timeslots können online

gebucht werden.

Mord am Sturzplatz

Das Krimi-Theater Herzblut kommt

WOHIN AM SONNTAG

heute mit „Mord am Sturzplatz“

in die Komödie Graz. Der Grazer

Sturzplatz wird zum Tatort. Kathrin

Kasper und Friedl Semming ermitteln

im Mordfall, und ein spannendes

Katz-und-Maus-Spiel beginnt.

Um 16.30 Uhr

Liebe, Leid und Rache in der Oper

In der Oper Graz sind heute ganz

große Stimmen auf der Bühne vertreten.

Giuseppe Verdis „Rigoletto“

wird um 18 Uhr auf der Hauptbühne

gespielt. Es geht um Liebe, Leid

und Rache.

Derby in Liebenau

In der Merkur Arena steigt heute

um 17 Uhr das absolute Highlight-

Spiel der 16. Runde der laufenden

Fußball-Bundesliga-Saison. Sturm

trifft auf den GAK, anders als beim

Hinspiel im August ist aktuell

der GAK das formstärkere Team.

Die „Rotjacken“ konnten drei

der letzten vier Liga-Partien für

sich entscheiden, der amtierende

Meister gewann währenddessen

lediglich ein Mal. Heimrecht beim

203. Grazer Derby hat Sturm.

Ballettklassiker

Die Schüler der Fachakademie für

Ballett

heute das

und Tanz führen

beliebte Weihnachtsballett

„Der Nussknacker“

von P. I. Tschaikowski

im Kammersaal

auf. Um 11 Uhr.

Kein Sonntag ohne

Techno

Für diejenigen, die in den

Feiertag feiern wollen,

gibt es heute im Dom

im Berg „Kein Sonntag

ohne Techno“. Um 21 Uhr

geht es mit dem „Winter

Rave“ los. Es wird bis in die

Morgenstunden gefeiert.


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