EDITORIALHINWEIS:Wenn nicht andersvermerkt, findest dudie Bildlegenden aufunserer Website.«In eigener Sache erlaube ichmir, auf ein Ausstellunghinzuweisen, die noch bis am22. Februar 2026 im KunsthausZofingen zu sehen ist, und dieauf einer Ausstellung inmeinem Schloss im deutschenSachsen-Anhalt basiert.»Felix Schenker, Chefredaktor arttv.chCover: Videoprojektion aus «The Hunting Cycle» (or Nature Morte) von Ruth Baettig, Kunsthaus Zofingen.
Liebe CLICK-KUNST-CommunityAus CLICK ART wird CLICK KUNSTManchmal liegt die Veränderung in einem einzigen Wort. Unser Magazin trägt ab sofort einenneuen Namen: CLICK KUNST. Nicht, weil sich unser Auftrag verändert hätte – sondern damit erklarer ersichtlich wird. Wir verabschieden uns bewusst von einem Anglizismus und entscheidenuns für eine Bezeichnung, die in unserer Sprache zuhause ist: direkt, verständlich, nah anunserem Publikum. Wir setzen auf ein Magazin, das sich in der deutschsprachigen Kulturverankert und hier seine Identität schärft.Ein neues Jahr, neue NamenAuch unser Schwesterportal startet mit frischer Klarheit ins Jahr: Aus CLICK CINEMA wird CLICKFILM – letzteres nicht zuletzt, um Verwechslungen mit unserer französischsprachigen Filmseiteclickcinema.ch zu vermeiden. Denn obwohl uns das Bundesamt für Kultur sämtlicheFilmfördergelder gestrichen hat, arbeiten wir intensiv daran, neue Finanzierungsmöglichkeiten zuerschliessen. Ist es nicht paradox? Einerseits wird überall betont, wie wichtig der Austauschzwischen den Sprachregionen sei. Andererseits trifft ausgerechnet jene Sparte harte Einschnitte,die diesen Austausch fördert. Das bestärkt uns umso mehr darin, die Brücken zwischen denLandesteilen weiter auszubauen. Kultur lebt davon, dass sie geteilt wird.Frühling und Kunst im GrünenDer kommende Frühling lädt dazu ein, Kunst wieder draussen zu erleben. Das EneaBaummuseum ist dafür ein idealer Ort: Wo Natur, Architektur und künstlerisches Denkenaufeinandertreffen und uns daran erinnern, wie inspirierend dieser Dialog sein kann – besondersdann, wenn alles zu neuem Leben erwacht.In eigener Sache und mit offener KarteIm Kunsthaus Zofingen ist aktuell eine Ausstellung zu sehen, die auf einer Schau in meinemSchloss im deutschen Sachsen-Anhalt basiert. Von den 33 Künstler:innen, die dort zu sehenwaren, sind in Zofingen nun 13 vertreten. Es ist für mich spannend zu beobachten, wie sich dieArbeiten im musealen Kontext verändern. Einige wirken sachlicher, andere verlieren an Kraft.Wiederum andere gewinnen deutlich – dazu gehört für mich besonders die Installation von RuthBaettig.Der übergrosse Greifvogel, der nachts als Videoprojektion aus dem Raum hinaus in den Parkblickt, entfaltet in Zofingen eine besondere Präsenz. Wenn vorbeifahrende Autos mit ihrenScheinwerfern den Raum streifen und der Raubvogel kurz den Lichtspuren folgt, entsteht einstarker Moment: Das Innen reagiert auf das Aussen – und Kunst wird unerwartet Teil derWirklichkeit, die draussen weiterläuft.Auf einen inspirierenden Frühling und viele Begegnungen mit der Kunst – online und vor Ort.Felix Schenker, Chefredaktor arttv.ch