CLICK KUNST JAN/FEB 26
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Chronologie der Ereignisse:
Der Eklat um Matthias Haldemann
Die Krise im Kunsthaus Zug entwickelte sich über mehrere Monate im Jahr 2025 und
gipfelte in der Entlassung des langjährigen Direktors.
April 2025: Der Konflikt eskaliert. Am Ostersamstag gibt die Zuger Kunstgesellschaft
bekannt, dass sie ihren Direktor Matthias Haldemann per sofort bis Ende Mai beurlaubt hat.
Gleichzeitig tritt der Präsident der Kunstgesellschaft, Reto Fetz, zurück. Als Gründe werden
«seit längerem bestehende Differenzen zwischen Direktion, Personal sowie den Gremien des
Hauses» genannt. Die Beurlaubung sei als «Denkpause» gedacht. Matthias Haldemann
äussert sich öffentlich und zeigt sich «völlig überrascht» von der Massnahme. Er betont, die
genauen Gründe nicht zu kennen.
Juni 2025: Die Beurlaubung wird über den
ursprünglich geplanten Termin (31. Mai 2025)
hinaus verlängert. Haldemann bleibt beurlaubt.
Die Interimsvorsitzende der Kunstgesellschaft,
Silvia Grämiger, meldet sich zu Wort und spricht
von der Beurlaubung als «Notbremse». In der
Kunstwelt regt sich Solidarität für Haldemann.
Über dreissig Persönlichkeiten aus der
Kunstszene kritisieren das Vorgehen in einem
Protestbrief. Haldemann selbst nimmt in einem
offenen Brief Stellung.
Juli 2025: Es wird bekannt, dass Haldemann die Kündigung erhalten hat – auf Ende Jahr.
Haldemann bezeichnet die Kündigung umgehend als «missbräuchlich» und kündigt
rechtliche Schritte an. Ein Rechtsstreit beginnt.
August 2025: Der Zuger Regierungsrat beantwortet eine Kleine Anfrage aus dem
Kantonsrat zum Betrieb und der Zukunft des Kunsthauses. Es wird bestätigt, dass der
Regierungsrat die Trennungsgründe kennt, aber die Details bleiben weitgehend intern.
September 2025: Die «Zuger Zeitung» berichtet von einem «Eklat, Kursänderung und
Modernisierung» im Kunsthaus. Die ungeklärten Umstände der Entlassung belasten
weiterhin das Haus, aber der Blick richtet sich zunehmend auf die Zukunft und die
Neuorganisation.
November 2025: Die neue Präsidentin der Zuger Kunstgesellschaft, Silvia Grämiger, spricht
in Interviews über die Turbulenzen und die Zukunft des Kunsthauses, um Vertrauen
zurückzugewinnen. Das Kunsthaus Zug präsentiert sein Programm für 2026.
Die Chronologie zeigt das Ausmass der internen Krise, die das Kunsthaus Zug durchlaufen
hat, bevor es nun mit dem neuen Jahresprogramm 2026 einen positiven und äusserst
vielversprechenden Neustart wagt.
in&out 2025