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CLICK KUNST JAN/FEB 26

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Liebe CLICK-KUNST-Community

Aus CLICK ART wird CLICK KUNST

Manchmal liegt die Veränderung in einem einzigen Wort. Unser Magazin trägt ab sofort einen

neuen Namen: CLICK KUNST. Nicht, weil sich unser Auftrag verändert hätte – sondern damit er

klarer ersichtlich wird. Wir verabschieden uns bewusst von einem Anglizismus und entscheiden

uns für eine Bezeichnung, die in unserer Sprache zuhause ist: direkt, verständlich, nah an

unserem Publikum. Wir setzen auf ein Magazin, das sich in der deutschsprachigen Kultur

verankert und hier seine Identität schärft.

Ein neues Jahr, neue Namen

Auch unser Schwesterportal startet mit frischer Klarheit ins Jahr: Aus CLICK CINEMA wird CLICK

FILM – letzteres nicht zuletzt, um Verwechslungen mit unserer französischsprachigen Filmseite

clickcinema.ch zu vermeiden. Denn obwohl uns das Bundesamt für Kultur sämtliche

Filmfördergelder gestrichen hat, arbeiten wir intensiv daran, neue Finanzierungsmöglichkeiten zu

erschliessen. Ist es nicht paradox? Einerseits wird überall betont, wie wichtig der Austausch

zwischen den Sprachregionen sei. Andererseits trifft ausgerechnet jene Sparte harte Einschnitte,

die diesen Austausch fördert. Das bestärkt uns umso mehr darin, die Brücken zwischen den

Landesteilen weiter auszubauen. Kultur lebt davon, dass sie geteilt wird.

Frühling und Kunst im Grünen

Der kommende Frühling lädt dazu ein, Kunst wieder draussen zu erleben. Das Enea

Baummuseum ist dafür ein idealer Ort: Wo Natur, Architektur und künstlerisches Denken

aufeinandertreffen und uns daran erinnern, wie inspirierend dieser Dialog sein kann – besonders

dann, wenn alles zu neuem Leben erwacht.

In eigener Sache und mit offener Karte

Im Kunsthaus Zofingen ist aktuell eine Ausstellung zu sehen, die auf einer Schau in meinem

Schloss im deutschen Sachsen-Anhalt basiert. Von den 33 Künstler:innen, die dort zu sehen

waren, sind in Zofingen nun 13 vertreten. Es ist für mich spannend zu beobachten, wie sich die

Arbeiten im musealen Kontext verändern. Einige wirken sachlicher, andere verlieren an Kraft.

Wiederum andere gewinnen deutlich – dazu gehört für mich besonders die Installation von Ruth

Baettig.

Der übergrosse Greifvogel, der nachts als Videoprojektion aus dem Raum hinaus in den Park

blickt, entfaltet in Zofingen eine besondere Präsenz. Wenn vorbeifahrende Autos mit ihren

Scheinwerfern den Raum streifen und der Raubvogel kurz den Lichtspuren folgt, entsteht ein

starker Moment: Das Innen reagiert auf das Aussen – und Kunst wird unerwartet Teil der

Wirklichkeit, die draussen weiterläuft.

Auf einen inspirierenden Frühling und viele Begegnungen mit der Kunst – online und vor Ort.

Felix Schenker, Chefredaktor arttv.ch

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