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CLICK KUNST JAN/FEB 26

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Künstlerische Positionen im Dialog mit der Natur

Im Jahr 2025 feierte das Baummuseum sein 15-jähriges Jubiläum und war für

Gründer Enzo Enea ein willkommener Anlass, zwei neue künstlerische

Positionen vorzustellen: die immersive Installation «Arboreal Serenade» von

Sara Kieffer (1992, Zürich) sowie die filigranen Naturtypografien «Weltgrenzen»

von Maximilian Prüfer (1986, Weilheim, Oberbayern). Sara Kieffer, eine

Schweizer Konzept- und Installationskünstlerin mit Lebensmittelpunkten in

Zürich und New York, reagierte in ihrer Arbeit auf das

Kommunikationsverhalten

von Bäumen und übersetzte

dieses in visuelle und

akustische Kompositionen.

Ihre Werke wurden unter

anderem an der Art Dubai,

der Art Basel Miami Beach

und der London Design

Biennale gezeigt. Ihre

Installation fügt sich nahtlos

in den Geist des

Baummuseums ein – ein Ort,

an dem Natur und Kunst als

lebendige Einheit wirken.

Auch die Arbeit

«Weltgrenzen» von

Maximilian Prüfer, geboren

in Bayern, knüpft daran an.

Er entwickelt seit über 15

Jahren seine Technik der

Naturantypie und war Artist in Residence an Institutionen wie der Rockefeller

University in New York. Mit natürlichen Prozessen wie Regen, Insekten oder

Erdrotation macht er das Unsichtbare sichtbar. Seine Arbeiten reflektieren

Bewegung, Gesellschaft sowie den Zyklus von Zeit und Vergänglichkeit –

Themen, die auch die kuratierte Sammlung des Museums durchziehen. Beide

Arbeiten vertiefen den Dialog zwischen künstlerischer Interpretation und

natürlicher Transformation und knüpfen damit direkt an die Grundidee des

Baummuseums an.

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