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CLICK KUNST JAN/FEB 26

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Architektur zwischen Ideal und Realität

Neben dem zeichnerischen Werk zeigt sich Hans Fischli auch als Architekt einer

bewegten Zeit. Gezeigt werden frühe Projekte aus den 1930er- und 1940er-Jahren,

die politische Unsicherheit und wirtschaftliche Not widerspiegeln. Ein kaum

beachtetes Beispiel ist das ab 1936 geplante Atelierwohnhaus im Schwarzwald für

seinen früheren Bauhaus-Lehrer Oskar Schlemmer. Nachdem die Reichsversicherung

ihren Baukredit zurückgezogen hatte, wurde das Projekt zum Zeugnis des Bauens

am Existenzminimum. Fischli verstand Architektur zugleich als gesellschaftlichen

Dienst: als Ausstellungsarchitekt der Wanderausstellung «Kriegsgefangen» (1945)

des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz oder als pädagogisch interessierter

Erbauer des Kinderdorfs La Rasa für Kriegswaisen in Norditalien (1949/50). Kuratiert

wird die Präsentation von Fredi Fischli und Niels Olsen und ergänzt durch einen frei

zugänglichen Digital Guide sowie eine Folge der englischsprachigen Podcast-Serie

«bauhaus faces», in der Hans Fischlis Sohn Peter Fischli sowie seine Enkel Fredi und

Gina Fischli vom Leben und Werk des Künstlers erzählen – persönlich, familiär und

zugleich historisch verankert.

Hans Fischli | Zentrum Paul

Klee | 24. Januar – 3. Mai

2026 | Kuratoren: Fredi

Fischli, Niels Ols

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