08.01.2026 Aufrufe

GRAVELFUN 04/2025 - Magazin rund ums Gravelbike

++ Abenteuer Himalya: Maximales Gravelfieber ++ Ernährung: Mehr Power im Winter ++ Bike-Tests: drei Allrounder zu einem guten Preis ++ Stecklampen-Test: Winter kann kommen ++ Winterschuh-Test: Keine kalten Füße mehr ++ Bekleidung: Chic, sportlich und funktional ++ Neuheiten: frische Bikes, cleveres Zubehör, starke Innovationen

++ Abenteuer Himalya: Maximales Gravelfieber
++ Ernährung: Mehr Power im Winter
++ Bike-Tests: drei Allrounder zu einem guten Preis
++ Stecklampen-Test: Winter kann kommen
++ Winterschuh-Test: Keine kalten Füße mehr
++ Bekleidung: Chic, sportlich und funktional
++ Neuheiten: frische Bikes, cleveres Zubehör, starke Innovationen

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4/2025

MAGAZIN RUND UMS GRAVELBIKE

ABENTEUER

HIMALAYA

WEB: WWW.GRAVELFUN.BIZ • KIOSK: HTTPS://KIOSK.VELOTOTAL.DE

6 LAMPEN-SETS

IM CHECK

SEHEN UND

GESEHEN

WERDEN

WINTERSCHUHE

FÜR GRAVEL-FANS

BRANDNEUE MODELLE IM KÄLTETEST

BIKETEST: ECHTE ALLROUNDER

VIELSEITIG, ROBUST UND DOCH SPORTLICH


GRAVEL LITE

Unser Rad für Abenteuerlustige

LEICHT.

INDIVIDUELL.

EXKLUSIV.

Individuelle Konfiguration für maßgeschneiderte Räder.

ab 9,77 kg

Das Gravel Lite überzeugt durch Stabilität, Vielseitigkeit

und den hohen Fahrkomfort.

Einzigartig ist die Möglichkeit, das Gravel Lite durch

individuelle Optionen auf deine persönlichen Wünsche

anzupassen.

Maxcycles – die Leichtbau Manufaktur

aus dem Münsterland

www.maxcycles.de

2

Maxcycles Fahrrad Leichtbau Manufaktur GmbH

Höpinger Str. 8 | 48720 Rosendahl Tel 02545-98100 | E-Mail info@maxcycles.de


WO KÄLTE PRICKELT

UND FREIHEIT RUFT

Der Winter ist mit seinen kalten Tagen

angekommen, aber wir lassen uns vom

Frost nicht stoppen! Auch wenn die

Tage kürzer werden, heißt das noch

lange nicht, dass wir die Räder in den

Keller stellen.

Damit ihr auch in der dunklen Jahreszeit

sicher unterwegs seid, haben

wir 6 Stecklampensets von Büchel,

Busch&Müller, Sigma, Supernova,

Topeak und Trelock getestet. Starke

Leuchtkraft, smarte Features – so

bleibt ihr jederzeit sichtbar und könnt

die dunklen Straßen unbesorgt erkunden.

Wer das Abenteuer sucht, wird

von unserer Himalaya-Story begeistert

sein: Georg Preisinger und Sven Schirmer

haben mit dem Gravelbike einige

der höchsten Straßenpässe der Welt

bezwungen. Drei Wochen, atemberaubende

Landschaften, spannende Begegnungen

mit Einheimischen – und jede

Menge körperliche Herausforderung!

Solche Touren zeigen, dass Gravelbiken

mehr ist als nur Radfahren – es ist Freiheit,

Erlebnis und Abenteuer zugleich.

Damit die Touren auch bei eisigen

Temperaturen Spaß machen, haben wir

neue Winterschuhe von Fizik, Leatt und

Northwave einem gründlichen Kältetest

unterzogen. Denn nichts ruiniert

die Laune schneller als kalte Füße, und

wer lange unterwegs sein will, braucht

warme, bequeme Schuhe, die jede Kurve

mitmachen. Außerdem haben wir

drei echte Allrounder-Bikes für euch

getestet: das individuell konfigurierbare

Maxcycles Gravel Lite, das vielseitige

BH Gravel X Alu 1.8 und unser Dauertestbike

Corratec Allroad C2, das über

5.500 Kilometer im Einsatz war. Vielseitig,

robust, sportlich – und mit einem

fairen Preis-Leistungs-Verhältnis ausgestattet.

Natürlich warten noch viele

weitere Neuheiten, Zubehör und spannende

Produkte auf euch. Also: Helm

auf, Licht an, Handschuhe an und ab ins

Gravel-Abenteuer – egal bei welchem

Wetter!

Viel Spaß beim Lesen

Euer Heiko Halbauer

3


06 HIMALAYA-ABENTEUER

20 Tage. Die höchsten Pässe.

Maximales Gravel-Fieber.

18 ERNÄHRUNG

Mehr Power im Winter.

Einfacher als gedacht.

24 BIKE-TESTS

Drei Allrounder. Guter Preis.

Starke Leistung.

38 STECKLAMPE-TEST

Mehr Licht. Mehr Sicherheit.

Winter kann kommen.

04 INHALT


INHALT

58 WINTERSCHUH-TEST

Nie wieder Eiszapfen an den Zehen

66 BEKLEIDUNG

Chic, sportlich, funktional.

72 NEUHEITEN

Frische Bikes. Cleveres Zubehör.

Starke Innovationen.

94 IMPRESSUM

05


Photi La

Georg Preisinger, bekannt als Gründer

der Gravelbike-Marke GUNSHA,

verwirklichte mit dieser Tour einen

lang gehegten Lebenstraum: eine

Radreise durch Ladakh, das „Land

der hohen Pässe“. Begleitet wurde

er von Sven Schirmer, langjähriger

Freund und Radsport-Kollege, mit

dem er schon unzählige Kilometer

auf dem Fahrrad bewältigt hat.

Gemeinsam meistern sie auf dieser

anspruchsvollen Tour Höhen von

bis zu 5.600 Metern, windige Pässe,

steile Anstiege und endlose Weiten.

Ihr Erlebnisbericht erzählt nicht

nur von körperlichen Herausforderungen,

sondern vor allem von

atemberaubenden Landschaften, der

Begegnung mit Einheimischen und

den intensiven Eindrücken, die diese

Himalaya-Reise zu einem unvergesslichen

Abenteuer machen.

GEORG

AUF H

Vorgeschichte

Viele Touren hatte ich schon unternommen:

die Anden, Afrika, den Hohen Atlas, Australien,

Neuseeland, Indien, Türkei, Europa,

Asien. Doch eines fehlte noch: der Himalaya.

Lange schwankte ich zwischen Pamir

Highway und den höchsten Pässen Ladakhs.

Anfangs war es der sportliche Reiz,

doch nach und nach rückte etwas anderes in

den Vordergrund: das einfache Leben, die

freundlichen Menschen, die entschleunigte

Normalität. Kein Konsum, kein Überfluss –

stattdessen Natur, Kultur, Begegnungen. Die

6


PREISINGER UND SVEN SCHIRMER

IMALAYA-ABENTEUER

höchsten Pässe waren ein Bonus, nicht

mehr das Hauptziel. Die Wahl des Begleiters

war entscheidend. Sven Schirmer, ein

alter Freund aus Indien, erschien ideal. Er

hatte bereits viele Touren hinter sich, war

belastbar, und die Chemie stimmte. Anfang

Januar stellte ich vorsichtig den Plan

vor – sein Interesse war sofort geweckt. Die

Tour sollte im Juli starten.

Vorbereitung

Die Monate bis zum Start waren intensiv.

7


Start in Manali

Rohtang La , Camp in Sarchu

Grundlagentraining, Materialplanung,

Radaufbau, Kleidung, Verpflegung, Flüge,

Hotels – alles musste vorbereitet werden.

Dann kam das Knie dazwischen:

eine alte Verletzung verschlimmerte sich,

eine OP war nötig. Vier Wochen Krücken,

danach mühsames Radtraining.

Fünf Wochen vor Abflug fühlte ich mich

zum ersten Mal wieder belastbar. Eine

kleine Testtour in Tschechien zeigte: Wir

schaffen Ladakh. Am 18. Juli, nachts,

konnte ich endlich das Rad probeweise

beladen und fühlte: 27 kg – alles passt.

Frühmorgens ging es los nach Nürnberg,

dann ICE nach Frankfurt, von dort nach

Delhi.

8


Rad zusammengebaut - Foto in Manali New Town

Tag 1–3: Ankunft und Fahrt nach Manali

Die Ankunft in Delhi war chaotisch und zugleich

ein kleiner Kulturschock: Menschenmengen,

hupende Tuktuks, grelles Licht,

Gerüche. Sven und ich fanden uns nach einigen

Umwegen zusammen. Der Flug war

gut, doch die ersten Kilometer durch den

Delhi-Traffic forderten uns bereits mental.

Nach kurzem Schlaf ging es per Taxi weiter

die 500 km nach Manali. Anfangs topfebene

Straßen, viele Neubauten, die Straße gut;

dann kurvenreiche Waldpassagen. Schließlich

bei Dauerregen über den Pass (2000 m).

Mit etwas Glück kamen wir noch vor einer

Straßensperre wegen Steinschlags ins Kullu-

Tal. In Old Manali angekommen, bauten

wir am nächsten Tag die Räder zusammen

und testeten sie in den verwinkelten Gassen.

Sven spielte Gitarre im Laden eines Einheimischen

– erste Begegnungen, die sofort

zeigten, dass auch Himachal Pradesh (Nachbarstaat

von Ladakh) eine Reise wert sein

würde.

Tag 4: Rohtang La und Abfahrt

nach Koksar

Am Morgen nieselte es noch, die feuchte

Kleidung klebte auf der Haut. Der Nebel

hing über den Hängen, Affen saßen auf

Leitplanken, kleine Wasserfälle rauschten

hinunter – die Landschaft wirkte wie aus

einem anderen Zeitalter. Der Aufstieg zum

9


Rohtang La war härter als erwartet; der Kopf

kämpfte gegen die Höhe, die Beine gegen

den Widerstand. Oben hingen die Wolken

tief, die Aussicht blieb verborgen. Trotzdem

mischten sich Stolz und Erleichterung, als

wir die Passhöhe erreichten. Die Abfahrt

war ein Kampf gegen Regen und Wind, wir

froren trotz Handschuhen, die Finger steif.

Koksar bot ein einfaches Quartier; warme

Duschen und Tee halfen, Körper und Geist

wieder aufzutauen. Ich erinnere mich besonders

an das Geräusch des Regens auf

dem Wellblechdach, das leise wie ein Trommelfeuer

über uns hinwegrollte – ein Vorgeschmack

auf die Einsamkeit und Weite, die

noch kommen sollte.

Abfahrt am Photi La

Tag 5: Koksar – Darcha

Früh um 6 Uhr regnete es immer noch, alles

war feucht und kalt. Sven wollte das Auto nehmen,

ich bestand darauf, wenigstens ein paar

Kilometer zu fahren. Beim Frühstück in unserem

Zimmer, Brötchen mit Erdnussbutter und

Bananen, klarte es langsam auf. Wir rollten

10


Vor Hanle - Indus-Hochplateau-Tal

los, das Radgefühl kam sofort zurück. Hügeliges

Gelände, moderate Anstiege, ab und zu

ein kleiner Schauer, danach wieder Sonne, die

die nassen Steine dampfen ließ. Unterwegs

Gletscher zwischen Wolken, mächtige Flüsse

und kleine Camps, die wie Miniaturstädte am

Ufer standen. Darcha war schließlich ein kleines

Dorf mit einem Homestay, angeboten von

Tenzig. Die Familie kochte für uns, wir aßen in

der Küche, hörten Geschichten über das harte

Leben in den Bergen, lachten über Sprachbarrieren

und teilten Momentaufnahmen unserer

bisherigen Reise. Ich saß auf der Dachterrasse,

die Sonne wärmte mein Gesicht, während

Sven das Kloster besuchte und sich mit einem

Mönch unterhielt – eine erste Ahnung von der

Ruhe, die diese Region ausstrahlt.

Tag 6: Darcha – Sarchu

Heute früh lachte die Sonne. Frühstück in

der Küche der Familie, dann Start zum Baralacha

La. Auf dem Weg trafen wir australische

und ehemalige Schweizer Motorradfahrer.

Stille, nur der Wind und das Rauschen

kleiner Bäche. Männer und Frauen räumten

Steine von der Straße – ein ständiger Dialog

zwischen Mensch und Natur. Bei der

Zing-Zing Bar auf 4.300 m gönnten wir uns

einfache Gerichte, die Luft war dünn, jeder

Atemzug schwer. Jeder fuhr sein eigenes

Tempo, die Landschaft beeindruckend:

schroffe Felsen, vereinzelte Schafherden, die

11


Darcha- Homestay bei Tensing

Koksar-Durchu - Bhaga Valley

12


Sonne wärmte nach der Kälte der Nacht.

Abfahrt nach Sarchu: leuchtende Farben,

kleine Schluchten, die Sonne spiegelte sich

auf Sand und Stein. Zum Abendessen gab es

Dal und Aloo Gobi, Pingu, ein junger Mitarbeiter,

erzählte von seinem Leben und der

Saison hier. Der Sternenhimmel war atemberaubend

– Milchstraße und Sterne fühlten

sich so nah an wie noch nie zuvor.

Tag 7: Sarchu – Pang

Die Nacht war kalt, die Sterne glitzerten

unzählige Kilometer über uns. Am Morgen

heizte die Sonne die 5 °C schnell auf eine

angenehme Temperatur. Frühstück, dann

Aufbruch. Armeekontrollen (hier haben wir

Ladakh offiziell erreicht und Himachal Pradesh

verlassen). Gatta Loops: der Megakick

am Highway. 500 m Geröll, enge Serpentinen,

LKW kämpften um Passierbarkeit. Wir

trafen Radreisende aus Genf, tauschten kurze

Geschichten, ein Gefühl der Solidarität

auf der Straße. Nakee La, fast 5.000 m – ein

erstes Hochgefühl, vielleicht leichter Höhenrausch,

ein Triumph, den wir beide spürten.

Abfahrt: spektakuläre Landschaft, Tafelberge,

Sandsteinpilze, Schluchten, ein Zusammenspiel

aus Farbe, Licht und Wind. Pang

bot einfache Unterkünfte, Generatorstrom,

kurzes Internet – die perfekte Mischung aus

Komfort und Abenteuer.

Tag 8: Pang – Rumtse

Start in die Sonne, 5 km Aufstieg auf ein

Hochplateau, durchzogen von Canyons.

Ziegen, Schafe, wildes Pferdegespann – wir

Anstieg zum Baralacha La

Kultur in Leh

bewegten uns fast lautlos in der Weite. Debring:

Kinder probieren Fahrradhelme und

Mundharmonika, Sven schenkte sie ihnen,

ihre Freude war ansteckend. Taglang La:

800 hm bei dünner Luft, der Asphalt forderte

die letzten Reserven. Ich wartete windgeschützt,

beobachtete die Wolkenformationen

und den Spieltrieb der Kinder auf den

Wiesen. Rumtse: zwei Zimmer im Homestay,

Holzfeuer, warmes Wasser, selbst angebautes

Gemüse. Ich fühlte Dankbarkeit und

Ruhe zugleich, eine besondere Mischung

13


Am Gatta Loop zwischen Sarchu-Pang

aus Anstrengung und Belohnung.

Tag 9–11: Rumtse – Leh

Fahrt durch ursprüngliche Dörfer, alte

Steinhütten, neue Häuser mit kunstvollen

Fenstern. Gemüsefelder, Stupas und die ersten

Indus-Schluchten. Der Verkehr nahm

zu, Hitze über 30 °C, doch das Gefühl der

Weite blieb. Leh: Guesthouse Moon Palace,

Ruhe, Pizza, Bier, zwei Ruhetage für Kultur,

Einkäufe, Permit-Beschaffung. Treffen mit

Menschen aus aller Welt, Beobachtung des

alltäglichen Lebens, Spaziergänge zu Klöstern

und Palästen. Ich spürte die Mischung

aus Tradition und Moderne, die Ladakh so

einzigartig macht.

Tag 12–14: Leh – Nyoma – Hanle

Akute Halsschmerzen zwangen zur Anpassung.

Archok brachte uns 160 km ins Indus-

Tal nach Mahe. Farbenprächtige Felsen,

kleine Oasen, Nomadensiedlungen, das Rad

rollen lassen, aber immer noch die Landschaft

aufsaugen. Nyoma: neues Homestay,

14


Bei Rumse: Gya-Miru Valley Tal

More Plans (Kiang Chu Thang) Hochebene 4.800 m.

zwischen Pang und Taglang La sowie das Indus Tal

großzügig, sauber, kommunikative Gastgeberin.

Am nächsten Tag Fahrt nach Hanle,

Militärgebiete, Nomadensiedlungen, weite

Wüstenlandschaften. Sonnenbrandgefahr,

Gegenwind, Hitze – dennoch ein unglaubliches

Gefühl der Freiheit. Abendessen im

Homestay unter jungen Motorradfahrern,

Schlaf war Mangelware, aber die Ruhe der

Umgebung wirkte nach.

Tag 15–16: Photi La und Umling La

Früher Start, Aufstieg zum Photi La: 30 km,

steile Serpentinen, Stille, nur das Schnaufen

der Reifen. Abfahrt nach Chizumle:

schmale Straße, kaum Verkehr, traumhafte

Ausblicke. Am nächsten Tag Umling

La, höchster befahrbarer Pass auf 5.800

Meter: 1.100 hm auf 25 km. Nur Proviant

und warme Kleidung, Aufstieg hart ab

5.200 m, Chaipause, Abfahrt spektakulär.

Sonne auf warmen Bachläufen, wir entschieden,

erneut in Chizumle zu übernachten

statt nach Hanle weiterzufahren. Die

Stille, die Weite und die Gastfreundschaft

prägten diesen Tag besonders.

Tag 17–19: Rückfahrt nach Leh und

Khardong La

Früher Start, 40 km nach Hanle, 15 km Anstieg

zum Nurbula Top (5.300 m). Abfahrt

Offroad, Murmeltiere, friedliche Landschaft.

Treffen mit Fahrer Tashi, Rückfahrt

entlang Indus-Schlucht, Nyoma, Loma

Bridge, Upshi. Leh erreicht, Erholung, gutes

Essen. Ruhetag, Kraft tanken. Kardung La:

37 km Anstieg, 2.000 hm, 5.360 m. Verkehr,

Baustellen, aber grandiose Aussicht auf das

Industal, die 6.000er – harte Anstrengung,

15


Am Umling La

Bei Gastfamilie in Chizlumne

Nurbula Top - Blick in Richtung Tibet

16


Abfahrt v. Nurbula Top & Chizlumne

PÄSSE & HÖHENMETER

• Rohtang La – 3.978 m

• Baralacha La – 4.890 m

• Nakee La – 4.739 m

• Lachulung La – 5.059 m

• Tanglang La – mit 5.328 m der höchste

Pass auf der Route

(Platz 13 der höchsten Pässe der Welt)

voller Eindrücke. Für uns war es ein Eintauchen

WEITERE in eine GEFAHRENE andere Welt, PÄSSE entschleunigt, intensiv

bei Hanle und einmalig.

• Photi La 5.500 m (Platz 5)

• Umlang La 5.800 m - höchster Pass der

Welt

• Nurbula Top 5.300 m

• Leh: Khardong La 5.360 m

Tag 20–21: Einpacken und Heimflug

Räder verpacken, kleiner Einkaufsbummel,

Rückflug nach Delhi – Gepäckstress, Fahrräder

mussten neu eingecheckt werden. Sven

half beim Handling, Weiterflug nach Zürich,

bzw. nach Frankfurt und Zug nach Weiden –

alles lief letztlich gut.

Unser Fazit: Ladakh zählt zu den schönsten

Regionen der Welt: tiefe Täler, karge

Hochebenen, farbige Felsen, schneebedeckte

Gipfel. Die Menschen sind gastfreundlich,

das Leben einfach und ursprünglich. Die

Tour war körperlich fordernd, landschaftlich

und kulturell unvergesslich. 900 km, ca.

16.000 hm, neun Pässe – pannenfrei und

voller Eindrücke. Für uns war es ein Eintauchen

in eine andere Welt, entschleunigt, intensiv

und einmalig.

17


Wenn der Winter beginnt und die

Temperaturen sinken, verändert

sich jede Tour: körperlich, mental

und ernährungstechnisch.

Kalte Luft, Nässe, Wind und frühe

Dunkelheit belasten den Körper

stärker, als viele denken. Der

Energieverbrauch steigt, die Muskeln

kühlen schneller aus, und

das Immunsystem arbeitet im

Hintergrund auf Hochtouren.

Text:

René Müller, Ernährungsberater

ERNÄHRU

Für ambitionierte Radfahrer – egal ob auf

dem Gravelbike oder mit dem Crosser unterwegs

– ist jetzt der richtige Zeitpunkt,

Ernährung als strategisches Werkzeug zu

nutzen, um gesund, leistungsfähig und motiviert

durch die Wintermonate zu kommen.

STARK D

Während im Sommer die Priorität auf leichter

Kost, Hydration und schneller Regeneration

liegt, geht es im Winter vor allem

um Wärme, Stabilität und Belastbarkeit.

Der Körper muss mehr Energie dafür

aufbringen, die Kerntemperatur konstant

zu halten. Gleichzeitig steigt der Bedarf

an Nährstoffen, die sowohl die Leistungsfähigkeit

als auch die Abwehrkräfte unter-

18


NG, IMMUNSYSTEM & ENERGIE FÜR KALTE

GRAVEL-TAGE

URCH DEN WINTER

Fotos: pixabay

stützen. Wer diese Bedürfnisse kennt und

clever mit seiner Ernährung verbindet,

schafft ideale Voraussetzungen für erfolgreiche

Grundlageneinheiten und längere

Touren bei kaltem Wetter.

Im Winter steigt der Energieverbrauch

um bis zu 20 %, je nach Temperatur, Wind

und Intensität. Besonders bei kalten Grundlagenausfahrten

ist der Körper darauf angewiesen,

dass genügend Kohlenhydrate

verfügbar sind. Haferflocken, Vollkornreis,

Kartoffeln oder Quinoa bieten hier eine

ideale Basis: Sie liefern lang anhaltende

19


Energie und stabilisieren den Blutzuckerspiegel,

ohne schwer im Magen zu liegen.

Kombiniert mit hochwertigen Proteinen

– etwa aus Hülsenfrüchten, Fisch, Eiern

oder Milchprodukten – unterstützen sie

den Muskelaufbau und fördern die Regeneration.

Wichtig ist im Winter vor allem eines:

warm essen. Suppen und Eintöpfe gehören

zu den effizientesten Sportlermahlzeiten

überhaupt. Sie hydratisieren, wärmen

von innen und liefern Mineralstoffe, die

durch Atemluft und Schweiß verloren gehen.

Eine Kürbis-Ingwer-Suppe oder ein

kräftiger Linseneintopf sind echte Allrounder

nach einem frostigen Trainingstag.

Auch warme Frühstücksoptionen

wie Haferporridge mit Apfel und Zimt

liefern Energie, Wärme und Nährstoffe in

idealer Kombination.

Unterwegs gilt: Snacks müssen nicht nur

energiereich, sondern auch wintertauglich

sein. Viele wasserreiche Lebensmittel

frieren schnell ein. Energieriegel auf

Haferbasis, Nussmischungen, Trockenfrüchte

oder Sandwiches mit Erdnussbutter

funktionieren dagegen hervorragend

und bleiben auch bei Minusgraden essbar.

Viele Radfahrer trinken im Winter zu

wenig, weil das Durstgefühl abnimmt

und kalte Getränke unattraktiv wirken.

20


Dabei verliert der Körper durch die kalte,

trockene Luft bei jedem Atemzug mehr

Flüssigkeit als im Sommer. Dieser „schleichende

Flüssigkeitsverlust“ führt nicht nur

zu Müdigkeit und Leistungseinbrüchen,

sondern schwächt auch die Schleimhäute –

und damit die erste Verteidigungslinie gegen

Viren.

Warme Getränke wie Kräutertee, Brühe

oder leicht gesüßter Ingwertee sind ideale

Begleiter: Sie liefern Flüssigkeit, Elektrolyte

und Wärme gleichzeitig. Für längere Touren

empfiehlt sich eine isolierte Flasche mit

warmem, leicht salzigem Wasser oder Tee.

Das versorgt mit Natrium, hilft gegen Auskühlen

und verhindert die typische Winterdehydration.

Auch nach der Tour lohnt sich ein warmer

Drink. Heiße Zitrone mit Honig, Kakao mit

hochwertigem Kakaopulver oder eine leichte

Gemüsebrühe unterstützen Regeneration

und Wohlbefinden.

Ein oft unterschätzter Faktor im Winter ist

die veränderte Stoffwechsellage. Durch die

Kälte wird der Thermogenese-Prozess stärker

aktiviert: Der Körper produziert zusätzliche

Wärme, indem er mehr Energie

verbrennt. Dabei spielt braunes Fettgewebe

21

Fotos: pixabay


eine besondere Rolle, das im Gegensatz zu

herkömmlichem Körperfett nicht speichert,

sondern aktiv Energie in Wärme umwandelt.

Eine Ernährung mit ausreichend Omega-

3-Fettsäuren aus Nüssen, Leinsamen oder

fettem Fisch kann diesen Prozess unterstützen

und gleichzeitig entzündungshemmend

wirken – ein Vorteil, wenn Muskeln und

Immunsystem stärker gefordert sind.

Wer zu wenig isst, riskiert nicht nur Leistungseinbrüche,

sondern kühlt schneller

aus. Kleine, regelmäßige Snacks alle 60–90

Minuten halten das Energielevel stabil – besonders

auf längeren, gleichmäßigen Abschnitten

oder bei starkem Wind.

Kälte, Temperaturwechsel und trockene

Heizungsluft schwächen die Schleimhäute.

Umso wichtiger ist eine Ernährung,

die das Immunsystem gezielt unterstützt.

Vitamin C, Zink, Selen, Omega-3-Fettsäuren

und fermentierte Lebensmittel

wie Joghurt, Kefir oder Sauerkraut bieten

hier einen starken Mix.

Ein zusätzlicher Schlüssel im Winter ist

Vitamin D. Da die körpereigene Produktion

fast vollständig zum Erliegen

kommt, kann eine Ergänzung nach ärztlicher

Empfehlung sinnvoll sein und das

Risiko von Infekten reduzieren.

Warm essen, ausreichend trinken und

Mikronährstoffe bewusst aufnehmen –

diese Kombination macht den größten

Unterschied.

Fotos: pixabay, Autor

22


Dunkle Tage, weniger Sonnenlicht und

geringere Motivation können schnell

dazu führen, dass Ernährung zur Nebensache

wird. Wer bewusst zu warmen,

frischen und nährstoffreichen Lebensmitteln

greift, unterstützt nicht nur seine

körperliche Leistungsfähigkeit, sondern

auch seine mentale Stabilität.

Kohlenhydratreiche Mahlzeiten in Kombination

mit tryptophanhaltigen Lebensmitteln

wie Hafer, Nüssen oder Joghurt

fördern die Serotoninbildung – und damit

die Stimmung. Ernährung wird so nicht

nur zur Energiequelle, sondern auch zu

einem echten Stimmungsaufheller.

Am Ende ist der Winter keine „schwierige

Saison“, sondern eine Chance. Eine solide

Ernährungsroutine in den kalten Monaten

legt den Grundstein für Frühjahr

und Sommer. Wer jetzt bewusst isst und

trinkt, stärkt Immunsystem, Stoffwechsel

und Belastbarkeit – und geht mental gestärkt

in die neue Saison. Mit ein wenig

Vorbereitung und Verständnis für die Besonderheiten

des Winters wird jede Fahrt

zu einem besseren Erlebnis: wärmer,

kraftvoller und deutlich gesünder.

ÜBER DEN AUTOR:

René Müller ist zertifizierter Ernährungsberater

und Fitnesstrainer mit einem klaren

Fokus auf ganzheitliche Gesundheit. Als leidenschaftlicher

Freizeitsportler (Marathon,

Rennrad, Triathlon) und Outdoor-Enthusiast

(Wandern) verbindet er praktisches

Wissen aus Sport und Ernährung mit einem

tiefen Verständnis für die Bedürfnisse von

Ausdauersportlern. René unterstützt seine

Klienten nicht nur beim Erreichen ihrer individuellen

Fitnessziele, sondern zeigt auch,

wie Ernährung als leistungsstarker Verbündeter

funktioniert – ob auf dem Rad oder

im Alltag.

Website: lvlup-coaching.de

Facebook: https://www.facebook.com/Ernaehrungscoach.rene.mueller

Instagram: https://www.instagram.com/lvlup__coaching/

23


GR

Fotos: Heiko Halbauer, Lisa Espig

24


AVEL ALLROUNDER

AM START

Text: Heiko Halbauer

Auch in dieser Ausgabe haben wir wieder

zwei besonders interessante Gravelbikes aus

dem mittleren Preissegment im Test – Modelle,

die mit durchdachter Technik, hochwertiger

Verarbeitung und einem attraktiven

Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen. Beide

Räder zeigen, dass Fahrspaß, Funktionalität

und Vielseitigkeit kein Luxus sein müssen.

Zum einen haben wir ein brandneues Modell

von BH Bikes im Test, das mit einem

komplett überarbeiteten Aluminiumrahmen,

klarer Linienführung und zahlreichen Befestigungsmöglichkeiten

für Gepäck und Zubehör

aufwartet – ideal für Alltag, Training

und Bikepacking. Zum anderen steht ein voll

ausgestattetes Custom-Bike von Maxcycles

bereit, das wir über den Online-Konfigurator

individuell an unsere Wünsche angepasst

haben. Zwei echte Allrounder, die mit technischer

Raffinesse, komfortabler Geometrie

und hoher Praxistauglichkeit den Anspruch

an ein Ganzjahres-Gravelbike perfekt treffen.

Außerdem haben wir zu unserem Dauertestbike

Corratec Allroad C2, das wir seit

Februar im Einsatz haben und satte 5.000

Kilometer gefahren sind, das Abschlussfazit

für euch.

25


MAXCYCLES GRAVEL LITE MIT TOUR-PAKE

Das Münsterland ist bekanntlich eine

der radfahrerfreundlichsten Regionen

Deutschlands. Diesen Spirit möchte Maxcycles

an seine Kund:innen weitergeben,

indem die Räder aus der münsterländischen

Manufaktur nicht nur leicht, sondern

auch individuell konfigurierbar sind. Wir

haben uns also das Gravel Lite geschnappt

und mit beinahe allen Optionen quer durch

den Konfigurator gejagt: Herausgekommen

ist ein sportliches Alltags- und Touren-

Gravelbike, das ausstattungsmäßig keine

Wünsche offenlässt. Natürlich kommt das

Gravel Lite auf Wunsch auch puristisch,

ohne Schnickschnack, und in vielen weiteren

RAL-Farben (matt und glänzend) oder

Perl-Farben beim Kunden an.

Der klassische Diamant-Aluminiumrahmen

ist in vier Größen verfügbar und bietet Aufnahmen

für Flaschenhalter und Taschen am

Unter-, Ober- und Sitzrohr. Die Carbongabel

geizt ebenfalls nicht mit Anschraubpunkten

für Taschen oder Lowrider – drei Stück stehen

hierfür zur Verfügung. Wir haben die

zur Wahl stehenden RAL-Farben für den

Rahmen nicht gezählt, aber es sind viele. Sehr

viele. Maxcycles veranschlagt hierfür 129

Euro Aufpreis, für Perl-Farben 189 Euro. Eine

Investition, die sich lohnt – denn was gibt es

Schöneres, als ein Gravelbike in der Lieblingsfarbe?

Eventuell ein individueller Schriftzug

mit dem eigenen Namen oder einem flotten

Spruch – diese Möglichkeit besteht ebenso,

allerdings mit der Gefahr, das Bike damit für

26 HTTPS://MAXCYCLES.DE/


T

andere Nutzer:innen unattraktiv zu machen.

Beim Antrieb haben wir uns für die GRX

810 in der 1x12-Variante entschieden.

Alternativ steht die Schaltung auch in

2x12 zur Verfügung. Allerdings war es das

dann auch – andere Gruppen sind nicht

verfügbar. Wirklich schlimm ist das nicht,

schließlich ist die GRX eine sehr gute Wahl

und bietet ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Für die Alltags- und Reisetauglichkeit ist

das Tour-Paket sehr empfehlenswert. Es

beinhaltet für 129 Euro Schutzbleche von

SKS, einen Racktime Eco 2.0-Gepäckträger

und einen Hinterbauständer. Für zusätzlichen

Komfort sind diverse gefederte Sattelstützen

sowie ein breiterer Comfort-Sattel

von Feinwerk verfügbar, die allerdings in

Sachen Gewicht entsprechend auftragen

und den sportlichen Charakter des Bikes

ein wenig konterkarieren – weshalb wir

darauf verzichtet haben. Dennoch schön,

dass es diese Option gibt, wenn z. B. ausgiebige

Bikepacking-Touren über viele

Tage der Einsatzbereich werden sollen.

TECHNIK

Preis: 2.543,00 Euro

Gewicht: 13,2 kg (Größe L, ohne Pedale)

Rahmengrößen: 44. 47, 51, 56

Rahmen: Aluminium

Gabel: Carbon

Lenker: Humpert Ergotec Gravel

Vorbau: Feinwerk

Sattel: Feinwerk

Sattelstütze: Feinwerk

Schalthebel: Shimano GRX 600 STI

Kurbel: Shimano GRX600 38Z

Schaltwerk: Shimano GRX820 (12x)

Kassette: Shimano 11-46

Bremsen: Shimano GRX410

Laufräder: Aluminum

Reifen: Schwalbe G-One Bite 45-622

Beleuchtung: Shimano Sport Nabendynamo UR-705 mit Steckachse,

Axa Blueline 30, Axa Blueline Rear

Sonstiges: SKS Schutzbleche, Racktime ECO 2.0 Gepäckträger,

Ständer

Für Käufer:innen des Tour-Pakets fast

schon obligatorisch: Für Sicherheit und

Sichtbarkeit gibt es zwei Beleuchtungsoptionen,

beide sinnvollerweise mit Nabendynamo.

Wir haben uns für die günstige

27


Variante von Shimano für 129 Euro mit

Axa-Blueline-Lichtern entschieden, die für

gelegentliche Fahrten in der Dämmerung

ausreicht. Wer auch zur dunklen Jahreszeit

regelmäßig unterwegs ist, fährt allerdings

mit der ebenfalls erhältlichen Beleuchtung

von SON für 579 Euro besser.

Der Ergotec-Gravel-Lenker ist gesetzt,

lässt sich aber in der Breite entsprechend

der eigenen Schulterweite unabhängig von

der Rahmengröße anpassen, falls hierfür

Bedarf besteht. Durch seine Überhöhung

und den 16°-Flare ist der Lenker für einen

Vertreter der Dropbar-Zunft tendenziell

eher gemütlich ausgelegt, auch wenn der

große Drop in der Unterlenkerposition

bereits eine sportliche Haltung erzwingt.

Unser Gravel Lite rollte auf Schwalbes 45er

G-One Bite daher; vier weitere, gänzlich

unterschiedliche Reifen stehen ebenfalls zur

Wahl.

Fazit: Das Gravel Lite von Maxcycles ist

ein sehr durchdachtes Gravelbike, das

sich optimal per Konfigurator an die individuellen

Wünsche und Anforderungen

anpassen lässt. Zwar sticht es abgesehen

davon nirgends so richtig hervor, aber es

leistet sich auch keine Schwächen. Man

merkt dem Bike – auch mit unserer vollen

Ausstattungsliste – an, dass es gebaut

wurde, um Spaß damit zu haben. Tatsächlich

bleibt es trotz der „vollen Hütte“ noch

relativ leicht und ist obendrein mit einem

Preis von knapp über 2.500 Euro für ein

Bike, das nicht von der Stange kommt,

sehr erschwinglich.

28


VERHINDERT EINSCHLAFENDE

HÄNDE

NIE MEHR EINSCHLAFENDE HÄNDE

Viele Radfahrer leiden bei längeren Radtouren unter einschlafenden

oder schmerzenden Händen. Abhilfe schafft

die zweistufig aufgebaute ergonomische BioXCell Polsterung

von CHIBA. Sie schützt den Ulnarnerv und reduziert den

Druck des Lenkers auf den Karpaltunnel, sodass in über 80 %

aller Fälle das Einschlafen der Hände verhindert wird.

Chiba Gloves Germany

GmbH & Co KG

www.chiba.de

3160123 | BioXCell Light Winter

Der BioXCell Light Winter ist

atmungsaktiv und dank Softshell

winddicht. Darüber hinaus

sorgen Reflektorstreifen für erhöhte

Sichtbarkeit im Straßenverkehr.

E R G O N O M I C G L O V E S S I N C E 1 8 5 3 .


BH GRAVELX ALU 1.8

Das Rahmenkonzept der BH-Gravel-Carbon-Modelle,

das sich längst als äußerst

bewährt gezeigt hat, findet nun auch in den

Aluminium-Versionen Anwendung – inklusive

der innovativen Technologie, die darin

steckt. Ebenso kommt die Air Bow Gravel-

Gabel zum Einsatz, die eine optimierte

Vibrationsdämpfung bietet.

Auf den ersten Blick könnte man meinen,

die Formensprache des Bikes spricht

eher sportlich orientierte Fahrer an. Der

dreifachverstärkte Rahmen, das schnittige

Design und die komplett innenliegende

Kabelführung lassen das GravelX Alu 1.8

extrem aufgeräumt und dynamisch wirken.

Abgerundet wird die Integration durch die

versteckten Schnellspanner, die ein werkzeugloses

Entnehmen der Laufräder ermöglichen.

Bei genauerem Hinsehen zeigt sich jedoch:

Reine Sportlichkeit ist nicht das Ziel. Die

Geometrie wurde für lange Tage im Sattel

entwickelt – Komfort und Stabilität stehen

klar im Fokus. Ein längerer Radstand, ein

30 HTTPS://WWW.BHBIKES.COM/DE_DE


TECHNIK

Preis: 2.499,99 Euro

Gewicht: 9,95 kg (Gr. M - ohne Pedale)

Rahmen: GravelX Alu 7005 Hydroforming

Gabel: Gravel X Evo Carbon 1.5“

Schalt- Bremshebel: Shimano GRX 820

Schaltwerk: Shimano GRX 820

Umwerfer: Shimano GRX 820

Kurbel: GRX 610 (46/30)

Kassette: Shimano 105 (11/34)

Bremskörper: Shimano GRX 820

Reifen: Hutchinson Touareg Tan 700x40

Sattel: BH Era XGR

Sattelstütze: BH Lite

Lenker: BH Lite Gravel

verlängertes Steuerrohr und ein leicht abfallendes

Oberrohr unterstreichen diesen Ansatz.

Der wahre Einsatzbereich liegt in der

Vielseitigkeit. Zahlreiche Anschraubpunkte

am Oberrohr, Unterrohr (oben und unten),

am Hinterbau und an der Gabel ermöglichen

die Montage von Packtaschen, einem

Gepäckträger und Lowrider – ein klarer

Hinweis in Richtung Bikepacking. Ausgestattet

ist das GravelX Alu 1.8 mit Shimanos

GRX 2x12-Schaltung, deren Übersetzungsbandbreite

von 46/30–11/34 Zähnen ein

stufenloses Pedalieren sowohl in der Ebene

als auch an mittelschweren Anstiegen erlaubt.

Doch kommen wir zum Wesentlichen: Wie

fährt sich das Bike? Bereits auf den ersten

Metern der Gravelpiste zeigt sich die enorme

Stabilität deutlich. Das Rad verhält sich

auch bei hohen Geschwindigkeiten und in

engen Kurven sehr spurtreu. Beim Antritt

liefert es einen direkten Schub nach vorn,

ohne spürbaren Kraftverlust. Die leichtläu-

31


fige Performance sorgt für richtig Laune

auf längeren Touren, zumal die Sitzposition

trotz moderater Sattel-Lenker-Überhöhung

angenehm komfortabel bleibt. Ein kleiner

Kritikpunkt in diesem Zusammenhang:

Beim Lenker hätten wir uns statt der klassisch

rundgeformten Rohre eine leichte

Aeroform gewünscht. Auch die Air Bow-

Gabel, die wir bereits mehrfach im GravelX

mit Carbonrahmen testen durften, überzeugt

im Alu-Modell erneut mit spürbarer

vibrationsdämpfender Wirkung.

Fazit: Das neue GravelX Alu 1.8 präsentiert

sich als echter Allrounder.

Die zahlreichen Anschraubpunkte,

die ausgeglichene Geometrie und

die daraus resultierenden Fahreigenschaften

verbinden hohen Komfort

mit einem Hauch Sportlichkeit. Damit

richtet sich das Rad an Bikepacker,

Pendler und all jene Fahrer, die

ohne Packgerödel gerne eine knackig

schnelle Powerrunde drehen. Mit einem

Preis von knapp 2.500 Euro ist es

zudem ein echter Preis-Leistungs-Hit.

Für alle, die unter 2.000 Euro bleiben

möchten, bietet BH das GravelX Alu

1.5 mit 1x12-Schaltung als attraktive

Alternative an.

32



CORRATEC ALLROAD C2 IM DAUERTEST

Seit Februar dieses Jahres haben wir das

Corratec Allroad C2 im Dauertest und nach

8 Monaten sowie satten 5.500 Kilometern

auf Achse ist es Zeit, ein abschließendes Fazit

zu ziehen. Dabei möchten wir besonders

mögliche Verschleißerscheinungen in den

Blick nehmen. Doch zuvor noch einmal ein

kurzer Blick auf das Bike selbst:

Das Corratec Allroad C2 vermittelt mit seiner

sportlichen Geometrie und dem dezenten

Look zunächst reine Dynamik. Beim

genaueren Hinsehen zeigt sich jedoch, wie

vielseitig das Rad wirklich ist. Das elegant

geschwungene Oberrohr, das sanft in den

Hinterbau übergeht, sorgt nicht nur für

eine harmonische Linienführung, sondern

filtert gemeinsam mit den Sitzstreben

spürbar Vibrationen heraus. Zusammen

mit den 45 mm breiten WTB-Reifen

entsteht so hoher Komfort auf unebenen

Wegen.

34 INFOS: HTTPS://CORRATEC.COM


TECHNIK

Preis: 2.999,00 Euro

Gewicht: 9,65 kg

Rahmen: Carbon Allroad

Gabel: Carbon

Vorbau: ZZYZX SL Alu

Lenker: CARBON ROAD ICR

Sattel: Selle Italia Modell X

Sattelstütze: CARBON TWIN BOLT 27.2

Reifen: WTB Riddler 700 x 45

Laufräder DT Swiss 370 Naben / G 1800 Felgen

Schaltung: Shimano RX820 GRX (31/48 - 11/36 12-Fach)

Bremsen: SHIMANO BR-RX820 GRX

Der ergonomisch gestaltete Aerolenker

kommt ohne den typischen Gravel-Flare aus

und bleibt im Unterlenkerbereich klassisch

gerade. Dank des kurzen Reach sind Bremsund

Schalthebel auch unten gut erreichbar.

Die neue 12-fach-Shimano-GRX-Schaltung

mit Dualkurbel bietet zudem ein breites

Einsatzspektrum: flott auf der Ebene, zuverlässig

an langen Anstiegen und mit einer

31/48- sowie 11–36-Übersetzung auch für

weniger trainierte Fahrer gut beherrschbar.

Zahlreiche Montagepunkte an Rahmen, Gabel

und Unterrohr erweitern den Nutzwert

deutlich – von Bikepacking bis Pendeln lässt

sich das C2 flexibel ausrüsten, inklusive

Schutzblechen.

Nun schauen wir uns an, wie sich das Rad

nach 5.500 Kilometern auf ganz unterschiedlichen

Untergründen schlägt: Asphalt,

Schotter, Wald- und Wiesenwege sowie

Touren im Flachland und in den Alpen,

wo wir reichlich Höhenmeter gesammelt

35


und die Bremsen auf langen Abfahrten stark

beansprucht haben. Obwohl wir das Bike

nicht geschont haben – häufiges Verladen

ins Auto, Laufräder rein und raus, kleine

Stöße und Belastungen inklusive – sind

weder deutliche Gebrauchsspuren noch

Schäden an Lack oder Material zu entdecken.

Auf dem Oberrohr zeigt sich lediglich

ein minimaler Kratzer, der nur bei genauem

Hinsehen auffällt. An der GRX-Kurbel

finden wir durch den Kontakt mit einem

größeren Stein eine etwa 1 cm lange Kerbe,

inklusive beschädigter Farbbeschichtung.

Funktionell hat sich die Shimano-

GRX-2x12-Gruppe jedoch hervorragend

bewährt. Nach einigen notwendigen Nachstellungen

innerhalb der ersten 500 bis 800

Kilometer wurde die Schaltung zunehmend

präziser und verlässlicher. Den ersten Kettenwechsel

haben wir bei Kilometer 3.000

durchgeführt, hätten ihn dem Verschleiß

nach aber wohl schon bei spätestens 2.500

km erledigen sollen. Nach dem Wechsel

waren erneut kleinere Nachjustierungen

nötig, danach lief alles wieder zuverlässig.

Auch die Reifen mussten nach etwa 2.500

Kilometern ersetzt werden. Vor allem der

eher weiche, aber sehr griffige WTB-Ridd-

36


ler-Hinterreifen war vollständig abgefahren

– daher haben wir direkt den gesamten

Satz erneuert. Überraschenderweise war ein

Wechsel der Bremsbeläge nicht nötig. Trotz

Nässe, Schlammfahrten und vieler langer

Abfahrten funktionieren sie auch nach rund

200 Stunden Fahrbetrieb noch einwandfrei.

FAZIT: Das Corratec Allroad C2 steht

nach 8 Monaten Einsatz sehr gut da.

Alles funktioniert tadellos, und selbst

der Rahmen hat kleinere, aber heftige

Steinschläge unbeschadet überstanden.

Einmal richtig eingestellt und auf die

eigenen Bedürfnisse angepasst – Sitzposition,

Packausstattung und Co. – erweist

sich das C2 im Alltag als zuverlässiger

Partner, auf den man sich jederzeit verlassen

kann. Ein pflegeleichtes Bike, das

weder auf sportlichen Kurztrips noch auf

langen Tagestouren oder im harten Dauereinsatz

enttäuscht.

37


SO LEUCHTEN GRAVELBIKER

38


SICHERHEIT IM DUNKELN:

SICHER DURCH DEN WINTER

Mit den kürzer werdenden Tagen und früh einsetzender Dunkelheit stellt der

Winter Gravelbiker vor besondere Herausforderungen. In dieser Zeit kann eine

leistungsstarke Fahrradbeleuchtung den entscheidenden Unterschied zwischen

sicherem Abenteuer und unnötigem Risiko ausmachen. Vor allem Schnee, Nässe

und schlechte Reflexionen machen deutlich, wie wichtig zuverlässige Lichter

sind. Akku-betriebene Beleuchtungssysteme stehen dabei ganz vorne, denn moderne

Fahrradlichter bieten weit mehr als nur die Funktionen „Ein“ und „Aus“.

Im Test überzeugten insbesondere Systeme

mit mehrstufigen Leuchtstärken und Fernlichtoptionen.

Sie ermöglichen eine flexible

Anpassung der Lichtintensität an unterschiedliche

Bedingungen – egal ob im

urbanen Umfeld, auf schmalen Waldpfaden

oder auf abgelegenen Schotterstrecken. So

behalten Fahrer auch bei wechselnden Sichtverhältnissen

stets die Kontrolle.

Für jeden Bedarf und Geldbeutel gibt es passende

Lösungen: Ob für den täglichen Pendelverkehr

oder ausgedehnte Wintertouren.

Der Markt bietet ein breites Spektrum an Beleuchtungssystemen,

die mit technischen Innovationen

und in puncto Leistung als auch

Zuverlässigkeit überzeugen. Besonders wichtig

ist eine lange Akkulaufzeit, die je nach

Modus bis zu 25 Stunden erreichen kann.

Damit gewährleisten die Systeme eine durchgehende,

verlässliche Beleuchtung, ohne dass

unterwegs ein Ausfall droht.

Wir haben verschiedene Beleuchtungssets renommierter

Marken wie Büchel, Sigma, Supernova,

Topeak und Trelock getestet und ihre

Funktionen, Verarbeitung und Alltagstauglichkeit

umfassend bewertet. So wissen Gravelbiker,

welche Lichter sie durch die dunkle

Jahreszeit zuverlässig begleiten.

Anmerkung der Redaktion: Die gezeigten

Lichtbilder stellen nicht die Realität dar, sondern

veranschaulichen die Unterschiede der

Helligkeitsstufen. Wie hell ein Licht tatsächlich

wirkt, hängt von vielen Faktoren ab – etwa

von reflektierendem Boden, der Umgebung

und dem vorhandenen Grundlicht.

Bildeer: Heiko Halbauer, Hersteller, Lisa Espig

39


BÜCHEL BLC 920 CONNECT

BELEUCHTUNGSSET DAS MITEINANDER REDET

Mit dem Büchel BLC 920 Connect bringt

der deutsche Hersteller ein intelligentes

LED-Lichtsystem auf den Markt, das moderne

Technik mit robuster Alltagstauglichkeit

verbindet – und dafür mit dem Red Dot

Design Award ausgezeichnet wurde. Das Set

besteht aus dem BLC 920 Frontscheinwerfer

und der Micro Lens Connect Rückleuchte,

die per Funk miteinander verbunden sind.

Beide Lampen lassen sich zentral über den

Frontscheinwerfer steuern – ein Druck genügt,

um Licht vorne und hinten gleichzeitig

zu aktivieren. Die Gehäuse bestehen aus

einem robusten Aluminium-Kunststoff-

Mix und sind nach IPX4-Standard spritzwassergeschützt.

Die Halterungen wirken

stabil, vibrationsfest und lassen sich werkzeuglos

montieren.

Der Frontscheinwerfer liefert bis zu 90 Lux

Leuchtstärke und eine Sichtweite von rund

120 Metern. Drei Modi (90/45/15 Lux) lassen

sich manuell wählen oder über den integrierten

Helligkeitssensor automatisch

anpassen. Das Lichtbild zeigt sich gleichmäßig,

mit klarer Nahfeld-Ausleuchtung

und blendfreier Hell-Dunkel-Grenze – ideal

für Stadtverkehr und nächtliche Gravelstrecken.

Ein integriertes Display zeigt

40


Stufe 1

Stufe 2

den Akkustand von Vorder- und Rücklicht

gleichzeitig an. Der austauschbare

2500-mAh-Li-Ionen-Akku ermöglicht bis

zu zehn Stunden Laufzeit und wird per

USB-C geladen. So lässt sich das System

bequem mit handelsüblichen Ladegeräten

oder Powerbanks betreiben – ein Plus für

Tourenfahrer.

Stufe 3

RÜCKLICHT: KOMPAKT UND CLEVER

Das Micro Lens Connect Rücklicht punktet

mit einer hohen Sichtbarkeit und der

StopTec-Bremslichtfunktion, die Verzögerungen

automatisch erkennt und signali-


siert. Gerade im Stadtverkehr oder in der

Gruppe erhöht das die Sicherheit deutlich.

Ein sensorgesteuertes Tagfahrlicht sorgt für

gute Sichtbarkeit auch bei Tageslicht. Der

300-mAh-Akku ist ebenfalls austauschbar

und über USB-C aufladbar. Eine kleine

LED zeigt den Ladestatus an. Die Montage

an der Sattelstütze ist einfach und hält auch

auf ruppigen Wegen sicher.

PRAXIS UND BEDIENUNG

Im Praxistest überzeugte das Set mit einfacher

Handhabung und stabiler Funkverbindung

zwischen Vorder- und Rücklicht. Das

Lichtbild bleibt konstant hell, die Steuerung

reagiert verzögerungsfrei. Auch bei Regen

oder Kälte funktionierte die Beleuchtung

zuverlässig – das Gehäuse blieb dicht, die

Knöpfe griffig. Besonders praktisch: Beide

Lampen lassen sich über den Frontscheinwerfer

gleichzeitig ein- und ausschalten.

Das spart Zeit und verhindert, dass man das

Rücklicht vergisst. Im Alltag zeigte sich das

System als zuverlässiger Begleiter auf dem

Weg zur Arbeit, bei Abendrunden oder auf

längeren Touren.

Der Preis für das brandneue Büchel Beleuchtungsset

stand bei Redaktionsschluss

noch nicht fest.

FAZIT: Das Büchel BLC 920 Connect ist

ein rundum gelungenes Beleuchtungsset,

das Technik, Design und Alltagstauglichkeit

überzeugend vereint. Die helle Ausleuchtung,

die sensible Bremslichtfunktion

und die komfortable Ein-Knopf-Steuerung

machen es zu einer echten Innovation.

INFOS: HTTPS://BUECHEL-ONLINE.COM

42


BUSCH+MÜLLER IXON CORE 2

HIGHBEAM AKKU-FRONTLICHT

Mit dem IXON Core 2 Highbeam bringt

Busch + Müller eine leistungsstarke Akku-Frontleuchte

auf den Markt, die sowohl

im Alltag als auch bei sportlichen

Touren überzeugt. Das Modell kombiniert

hohe Lichtleistung, moderne Elektronik

und praxisnahe Ausstattung. Im

Fernlichtmodus strahlt die Lampe bis zu

100 Lux, drei Abblendstufen mit 70, 35

und 15 Lux passen sich unterschiedlichen

Fahrsituationen an. Ein integrierter Kühlkörper

sorgt dafür, dass die Lichtleistung

auch bei längeren Fahrten konstant bleibt.

Das Lichtbild ist breit und gleichmäßig

ausgeleuchtet – sowohl in der Nähe als

auch in der Ferne. Ein Kapazitätsindikator

informiert zuverlässig über den Akkustand,

und der 3.000-mAh-Lithium-Akku

ist dank USB-C-Schnellladung in etwa

2,5 bis 5 Stunden wieder einsatzbereit.

Mit einem Schnellladegerät lassen sich 20

bis 80 Prozent innerhalb einer Stunde laden.

Zusätzlich kann die Lampe als Powerbank

(1.500 mAh) genutzt werden, um

43


unterwegs kleine Geräte aufzuladen. Das

Gesamtgewicht liegt bei nur 120 Gramm,

der Preis inklusive BLUCON®-Bluetooth-

Taster und Kabel beträgt 119 Euro.

PRAXIS UND BEDIENUNG

Im Praxistest überzeugt die IXON Core 2

Highbeam mit durchdachter und einfacher

Handhabung. Die werkzeuglose Halterung

mit Fass-Schraubverschluss sitzt

stabil am Lenker – einmal montiert, verrutscht

sie nicht. Die Lampe wird seitlich

aufgeschoben und lässt sich über einen

kleinen Hebel schnell wieder abnehmen.

Alternativ ist eine hängende Montage unter

dem Lenker möglich, wofür der Hersteller

verschiedene Systeme anbietet,

etwa den 481GPPB für GoPro-, Garminoder

Wahoo-Halterungen.

Die Bedienung erfolgt komfortabel über

den mitgelieferten Bluetooth-Taster. Ein

kurzer Doppelklick aktiviert das Fernlicht,

sichtbar über eine blaue LED am

Taster und im linken Lichtbalken. Ein

einfacher Tastendruck deaktiviert es wieder.

Alternativ kann die Lampe über die

busch+müller-App (iOS und Android)

gesteuert und individuell eingestellt werden.

Stufe 1 Stufe 2

44


INFOS: HTTPS://BUMM.DE/DE/

Besonders gefällt uns das Lichtbild:

Die Core 2 Highbeam erzeugt ein harmonisches

Leuchtfeld, das sowohl den

Nahbereich als auch entfernte Strecken

gleichmäßig ausleuchtet. Im Fernlichtmodus

werden auch die Seiten links und

rechts abseits der Fahrbahn gut sichtbar,

was die Sicherheit bei Nachtfahrten

deutlich erhöht.

FAZIT: Mit der IXON Core 2 Highbeam

präsentiert busch+müller eine durchdachte

und leistungsstarke Akku-Frontleuchte,

die Technik, Bedienkomfort

und Praxistauglichkeit überzeugend

vereint. Dank robustem Gehäuse, hoher

Lichtleistung, schneller Ladefunktion

und intelligenter Halterung ist der

Scheinwerfer flexibel einsetzbar und

überzeugt in seiner Gesamterscheinung

als rundum stimmiges Produkt.

Stufe 3

Fernlicht

45


TOPEAK POWERLITE COMBO

Das Topeak Powerlite Combo 70 Set

vereint ein helles Frontlicht mit einem

kompakten Rücklicht und richtet sich an

Gravelbiker, die Wert auf einfache Handhabung,

gute Sichtbarkeit und flexible

Montage legen. Mit einer Lichtstärke von

70 Lux bietet das Frontlicht ausreichend

Helligkeit für den Stadtverkehr und gelegentliche

Ausfahrten auf Landstraßen,

während das Rücklicht für die nötige Sicherheit

von hinten sorgt.

FRONTLICHT TOPEAK WHITE-

LIGHT 70

Das Frontlicht beeindruckt durch seine

Zwei-Zonen-Refraktorlinse, die eine

klare Nah- und Fernsicht ermöglicht.

Der integrierte Lithium-Ionen-Akku mit

3,7 V und 1800 mAh Kapazität lässt sich

bequem per USB-C in etwa drei Stunden

wieder aufladen. Zwei Leuchtstufen

stehen zur Verfügung: High mit 70 Lux

für etwa vier Stunden und Mittel mit 35

Lux für bis zu acht Stunden. Besonders

praktisch ist die mitgelieferte Lenkerhalterung,

die eine flexible Montage sowohl

ober- als auch unterhalb des Lenkers erlaubt.

Dank des Schiebemechanismus

lässt sich die Lampe leicht abnehmen und

wieder befestigen, ohne Werkzeug. Zu-

46


70 SET

sätzlich ist ein GoPro®-Mount-Adapter

integriert, was die Nutzung der Lampe

für weitere Anwendungen eröffnet.

RÜCKLICHT BESEEN AURA

Der integrierte 360 mAh Akku wird

ebenfalls über USB-C geladen, die Ladezeit

beträgt rund zwei Stunden. Die

Befestigung erfolgt unkompliziert über

einen straffen Gummiriemen an der Sattelstütze

(Ø 27,2–34,9 mm) und wird

durch einen Bajonettverschluss ergänzt.

Die magnetische Fixierung erleichtert

das Abnehmen und Anbringen des Lichts

erheblich. Mit einem Gewicht von nur

47


26 Gramm ist das Rücklicht besonders

leicht, die Strahlkraft reicht jedoch auch

aus, um aus etwa 300 Metern Entfernung

gut gesehen zu werden. Die Schutzklasse

IPX6 sorgt zudem für eine hohe Resistenz

gegen Regen und Spritzwasser.

PRAXIS-TEST

In der Praxis überzeugt das Set durch

einfache Montage und stabile Halterungen.

Das Lichtbild auf der höchsten Stufe

ist ausgewogen und sorgt für eine gute

Kontrastwahrnehmung, ohne zu blenden.

Besonders positiv fällt die Möglichkeit

auf, die Lampe sowohl ober- als auch

unterhalb des Lenkers zu montieren. Das

Rücklicht punktet mit schneller Handhabung

und stabiler Befestigung. Der Bajonettverschluss

in Kombination mit der

magnetischen Fixierung macht das Abnehmen

und Anbringen besonders komfortabel.

Die Leuchtkraft ist nicht extrem

stark, aber für den Straßenverkehr absolut

ausreichend.

FAZIT: Das Topeak Powerte Combo 70

Set bietet funktionales Front- und Rücklicht,

flexible Montage, gute Akkulaufzeiten

und zuverlässige Sichtbarkeit. Für

69,96 Euro erhalten Radfahrer ein praxisgerechtes,

StVZO-konformes Set, das im

Alltag und bei Touren seine Dienste tut.

WWW.TOPEAK.COM

Stufe 1 Stufe 2

48


TRELOK

LS 480 LIGHTHAMMER 80 &

LS 740 I-GO VECTOR

Mit dem Trelock LS 480 LIGHTHAM-

MER 80 Frontscheinwerfer und dem LS

740 I-GO VECTOR Rücklicht bietet der

deutsche Hersteller ein leistungsstarkes

Duo, das sich sowohl an Alltagsradler als

auch an sportlich orientierte Fahrer richtet.

TRELOCK LS 480 LIGHTHAMMER

80 FRONTSCHEINWERFER

Der Frontscheinwerfer punktet mit einer

Lichtstärke von 80 Lux und einer

Sichtweite von bis zu 100 Metern. Damit

erfüllt er problemlos die Anforderungen

der StVZO-Zulassung. In der

Praxis überzeugt das Lichtbild durch

eine gleichmäßige Ausleuchtung des

Nah- und Mittelbereichs, was vor allem

auf unbeleuchteten Wegen ein Plus an

Sicherheit bringt. Dank des USB-C-Anschlusses

lässt sich der integrierte Lithium-Ionen-Akku

komfortabel aufladen.

49


dunkle Waldwege oder den sparsamen

Einsatz im Alltag. Ein praktischer Einschaltschutz

verhindert unbeabsichtigtes

Aktivieren, beispielsweise beim Transport

im Rucksack. Die Montage erfolgt

dank werkzeugfreiem Halter schnell und

unkompliziert, wobei auch eine Upside-

Down-Montage möglich ist – praktisch

für Bikes mit engem Cockpit oder Aero-

Lenker. Preis: 66,99 Euro.

Die Laufzeit variiert je nach gewähltem

Modus zwischen 5 und 15 Stunden. Ein

LED-Indikator informiert über den aktuellen

Ladezustand. Mit drei Leuchtstufen

lässt sich die Helligkeit flexibel

anpassen – etwa für den Stadtverkehr,

TRELOCK LS 740 I-GO VECTOR

RÜCKLICHT

Das dazugehörige LS 740 I-GO VECTOR

Rücklicht ergänzt den Frontscheinwerfer

ideal. Es ist RKF- und StVZO-zertifiziert

und bietet eine Sichtbarkeit von bis zu 500

Metern. Ein Highlight ist die integrierte

Bremslichtfunktion, die über einen Bewegungssensor

erkennt, wenn der Fahrer

verzögert, und die Lichtintensität kurzzeitig

erhöht – ein klarer Sicherheitsvorteil,

insbesondere im Stadtverkehr. Leider

Stufe 1 Stufe 2

50


ist das Rücklicht nicht wie der Frontscheinwerfer

über eine USB-C-Buchse

aufladbar, sondern via Micro-USB, hat

aber eine lange Betriebsdauer von bis zu

10 Stunden. Der Batteriestandsindikator

sorgt dafür, dass der Fahrer stets über

die Restlaufzeit informiert ist. Der werkzeuglose

Halter ermöglicht eine flexible

Montage an unterschiedlichen Sattelstützenformen.

Preis: 30,99 Euro.

PRAXIS UND BEDIENUNG

Im Praxistest zeigte sich das Trelock-Beleuchtungsset

als durchdachtes und verlässliches

System für den täglichen Einsatz.

Der LS 480 Frontscheinwerfer liefert

ein harmonisches Lichtbild, das besonders

im Nahbereich bis etwa 50 Meter

überzeugt. Für technisch anspruchsvolle

Trails oder extrem dunkle Waldpassagen

könnte jedoch eine noch breitere Ausleuchtung

wünschenswert sein. Das LS

740 Rücklicht, mit seiner klaren Lichtver-

Stufe 3

teilung und sensiblen Bremslichtfunktion,

bietet im Stadtverkehr ein echtes Sicherheitsplus.

FAZIT: Das Trelock Front- und Rücklicht

ist die ideale Wahl für Pendler und

Gravelbiker, die nachts auf nicht besonders

technisch anspruchsvollen Routen

unterwegs sind. Das Lichtbild des Frontstrahlers

zeigt sich vor allem im Nahbereich

bis 50 Meter als sehr ausgewogen.

Die Montage ist einfach und flexibel

durchzuführen. Mit einem Gesamtpreis

von rund 100 Euro bietet das Set ein attraktives

Preis-Leistungs-Verhältnis.

INFOS: HTTPS://TRELOCK.DE

51


SIGMA AURA 100 BLAZE LINK SET

Das Beleuchtungsset aus Sigma Aura 100

und Blaze Link zeigt im Alltag schnell,

wo seine Stärken liegen: Beide Leuchten

kommunizieren per Funk miteinander,

sodass die Kontrolle vollständig über die

Frontleuchte am Lenker erfolgt. Was auf

den ersten Blick wie ein kleines Komfortdetail

wirkt, erweist sich beim täglichen

Pendeln als echter Vorteil. Der lästige

Griff unter den Sattel, um das Rücklicht

einzuschalten, entfällt komplett. Aktiviert

man die Frontleuchte, geht auch die

Blaze automatisch an – zuverlässig und

ohne spürbare Verzögerung.

Zusätzlich verfügen sowohl die Aura 100

als auch die Blaze Link über umfangreiche

Automatikfunktionen. Der Lichtsensor

in der Frontleuchte passt die Leuchtstärke

je nach Umgebungshelligkeit an.

So bleibt das Licht bei hellem Tageslicht

aus, schaltet sich in der Dämmerung auf

eine niedrigere Stufe und regelt bei zunehmender

Dunkelheit automatisch bis

zur maximalen Leuchtkraft hoch. Das

Rücklicht wird dabei dank der Funkverbindung

ebenfalls aktiviert. Wer lieber

selbst die Kontrolle behält oder auch

tagsüber mit Licht fahren möchte, kann

manuell zwischen vier Leuchtstufen

wählen.

Besonders praktisch: Das Blaze-Link-

Rücklicht besitzt einen Verzögerungssensor,

der beim Abbremsen ein deutlich

helleres Bremslicht erzeugt. Das

52


erhöht die Sichtbarkeit für den nachfolgenden

Straßenverkehr spürbar und

sorgt für ein Plus an Sicherheit. Im Test

funktionierten Automatik und Bremslicht

zuverlässig und ohne Fehlfunktionen.

Sollte die Verbindung nach längerer Zeit

der Nichtbenutzung verloren gehen,

reicht ein kurzer Druck auf den Einschalter

aus, um die Kopplung wiederherzustellen.

Die Aura 100 zeigt sowohl den

Verbindungsstatus als auch den Akkustand

beider Leuchten über eine gut ablesbare,

vierstufige LED-Anzeige an.

PRAXIS UND BEDIENUNG

Die Montage erfolgt in der von uns getesteten

Variante schnell und ohne Werkzeug.

Die Frontleuchte wird einfach über

einen Gummiriemen befestigt. Horizontal

lässt sie sich dank einer Schraube sauber

ausrichten, vertikal ist sie allerdings

etwas weniger stabil: Durch Druck auf

den Bedienknopf kann sich die Leuchte

minimal verstellen – hier ist also etwas

Vorsicht geboten. Für sehr breite Lenker

ist der Riemen der Frontleuchte außerdem

zu kurz geraten, eine Montage ist

dann nicht mehr möglich. Alternativ ist

auch eine Schraubhalterung verfügbar.

Das Rücklicht wird klassisch per Gummischnalle

montiert und sitzt ausreichend

fest am Sattelstützenrohr.

Im praktischen Einsatz zeigte die Aura

100 eine überzeugende Performance:

Stufe 1 Stufe 2

53


Der Lichtkegel ist breit und gleichmäßig, die

Leuchtweite beträgt 110 m. Das Rücklicht ist

ebenfalls sehr gut erkennbar. Die Akkulaufzeit

gibt Sigma bei der Aura 100 Frontleuchte

mit drei Stunden bei maximaler Leuchtkraft

und mit zwölf Stunden im Sparmodus

an. Die Mini-USB-Ladebuchsen dürften

bei einem kommenden Update gerne gegen

USB-C getauscht werden, aber da ein Kabel

beiliegt, stellt dies kein Problem dar.

FAZIT: Das Sigma-Aura-100-und-Blaze-

Link-Set überzeugt durch seine komfortable

Funkkopplung, die zuverlässige Automatik

und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Die Lichtleistung reicht auch für anspruchsvollere

Strecken im Dunkeln. Lediglich der

Befestigungsriemen der Frontleuchte dürfte

für breite Lenker gerne deutlich länger sein

– hier ist vor dem Kauf unbedingt darauf zu

achten. Wer häufig bei wechselnden Lichtverhältnissen

unterwegs ist, findet hier ein

rundes und praktisches Beleuchtungssystem.

Preis: ab 119,95 Euro.

INFOS: HTTPS://SIGMA.BIKE/DE/

Stufe 3 Stufe 4

54


SUPERNOVA B54 PRO

Der Supernova B54 Pro ist ein echtes Highlight

unter den Fahrrad-Scheinwerfern:

ein kraftvoller, StVZO-zugelassener Akkuscheinwerfer

mit Fern- und Abblendlicht,

der keine Kompromisse eingeht. Schon

beim ersten Einsatz fällt auf, wie durchdacht

Supernova in Sachen hohe Leuchtkraft,

erstklassige Verarbeitung und praktische

Bedienung für Superlative sorgt.

Wenig überraschend liefert der B54 Pro beeindruckende

Werte: Im Fernlicht-Maximalmodus

strahlt er mit 1.600 Lumen (275

Lux) – ideal für dunkle, unübersichtliche

Strecken oder Trailabschnitte mit Ästen,

Kurven und Hindernissen. Aber auch der

sparsamere Eco-Modus überzeugt: Beim

Fernlicht sind es noch 425 Lumen (70 Lux),

und beim Abblendlicht im Eco-Betrieb

bietet das System laut Supernova bis zu 50

Stunden Leuchtdauer. Mit dem Standard-

Abblendlicht leuchtet der Scheinwerfer mit

450 Lumen (150 Lux) – völlig ausreichend

im Straßenverkehr, ohne andere Verkehrsteilnehmende

zu blenden.

Diese Kombination aus sehr hellen Modi

und extrem sparsamen Einstellungen macht

den B54 Pro besonders flexibel: Für lange

Touren reicht eine Akkuladung, beim Pendeln

lässt sich Energie sparen, und wer die

Abkürzung durch den Wald nimmt, kann

55


trotzdem auf maximale Sicherheit durch

die schiere Power des Scheinwerfers bauen.

Ein weiterer großer Pluspunkt ist die smarte

Steuerung über die Supernova-App für iOS

und Android. Die App zeigt minutengenau

den Ladezustand des Akkus an und ermöglicht

das Anpassen von Leuchtprofilen.

Auch direkt am Akku gibt es eine Statusanzeige

über eine RGB-LED – auch wenn

diese im Vergleich zu Lösungen anderer

Hersteller eher spartanisch ausfällt und der

exakte Ladestand eher ein Ratespiel bleibt.

Hier wollte Supernova das extrem robuste

Gehäuse nicht durch zu viel Glitzer aufweichen

und verweist auf die App.

Dafür verfügt der moderne Akku über einen

Deep-Sleep-Modus, wodurch die Alterung

minimiert wird, wenn er längere Zeit

nicht genutzt wird. Ein weiteres innovatives

Feature ist eine integrierte Akkuheizung,

die bei Kälte für optimale Leistung sorgt –

sehr nützlich in der kalten Jahreszeit.

PRAXIS UND BEDIENUNG

Die Lichtoptik basiert auf dem bekannten

M99-Matrix-Reflektor, der ein sehr gleichmäßiges,

breit gestreutes Lichtbild erzeugt

und im Bereich des Fahrradzubehörs zur

absoluten Spitzenklasse gehört. Das Fernlicht

hat einen extra weiten Öffnungswinkel,

sodass nicht nur der Weg vor einem

ausgeleuchtet wird, sondern auch Kurven,

ausgeprägte Pfade oder überhängende Äste

früh sichtbar werden. Aktiviert wird es

über einen separaten Druckknopf, der am

Lenker befestigt wird. Das B54 selbst wird

über den Akku ein- und ausgeschaltet. Die

Verbindungskabel sind wasserdicht ausge-

Stufe 1 Stufe 2

56


führt und verfügen über eine schraubbare

Zugentlastung – das sorgt für Langlebigkeit

und Zuverlässigkeit auch bei rauen Bedingungen.

Das Gehäuse besteht aus eloxiertem Aluminium,

was für hohe Stabilität, gute Wärmeableitung

und eine edle Optik sorgt. Mit

nur 130 g bleibt der Scheinwerfer dennoch

sehr leicht – das Gewicht wird auf den separaten

Akku mit rund 300 g ausgelagert.

Dieser wird idealerweise auf dem Oberrohr

befestigt. Supernova geht hierbei davon

aus, dass das System auf einem modernen

Bike mit abgeflachtem Carbonrahmen zum

Einsatz kommt. Für runde Stahl- oder Titanrahmen

ist die Befestigung weniger gut

geeignet. Der Scheinwerfer selbst wird über

eine sehr stabile Schraubhalterung am Lenker

befestigt.

Supernova bietet bis zu fünf Jahre Garantie,

wenn der Long-Life-Modus verwendet

wird. Dieser spezielle Modus lädt den

Akku nur zu etwa 85 % auf, um die Zellen

zu schonen, und wird über die App aktiviert.

Damit achtet Supernova nicht nur auf

maximale Leistung, sondern auch auf eine

lange Lebensdauer – bei einem Preis von

579,00 Euro definitiv der richtige Ansatz.

FAZIT: Der Supernova B54 Pro ist ein

Premium-Frontscheinwerfer für alle, die

maximale Flexibilität, außergewöhnliche

Leuchtkraft und smarte Steuerung wollen.

Wer bereit ist, in Qualität zu investieren,

bekommt hier eine sehr leistungsstarke,

langlebige und vernetzte Lampe, die sowohl

für den täglichen Einsatz als auch für Abenteuertouren

bestens geeignet ist.

INFOS: HTTPS://SUPERNOVA-LIGHTS.COM

57


Kalte Füße auf Wintertouren – ein Leiden,

das wohl jeder Gravelbiker kennt. Kaum

sinkt das Thermometer, beginnt die Kälte

an den Zehen zu nagen, kriecht langsam durch

den gesamten Fuß und lässt ihn schließlich taub

werden. Das Gefühl, statt eines fein abgestimmten

Bewegungsapparats einen klobigen Eisblock

am Pedal zu haben, ist alles andere als angenehm.

Doch was tun? Dicke Socken scheinen zunächst

eine logische Lösung, doch sie können schnell

zum Problem werden. Durch den erhöhten Druck

auf Kahnbein, Keilbein und Zehenballen entstehen

neue Schmerzpunkte – der Komfort bleibt auf

der Strecke. Überschuhe wiederum bieten zwar einen

gewissen Schutz, sind jedoch oft umständlich

anzuziehen und isolieren den empfindlichen Sohlenbereich

nur unzureichend gegen eindringende

Kälte. Zeit also, sich mit einer echten Alternative

auseinanderzusetzen: speziellen Winterschuhen.

Diese sollen nicht nur die Füße zuverlässig warm

halten, sondern auch Nässe abweisen und sich

nach matschigen Touren leicht reinigen lassen.

Cleat-Aufnahmen sind selbstverständlich Pflicht

– schließlich soll der Grip auf dem Pedal nicht leiden.

Und um das Fazit gleich vorwegzunehmen:

Wer bisher mit einer improvisierten Kombination

aus dicken Socken, Überschuhen und sommerlichen

Radschuhen unterwegs war, wird Winterschuhe

als echte Offenbarung erleben. Einziger

Wermutstropfen: Mit den richtigen Winterschuhen

und der passenden Kleidung fallen alle Ausreden,

bei eisigen Temperaturen auf der Couch zu

bleiben, endgültig weg. Wir haben drei Brandneue

Modelle von Fizik, Leatt und Northwave bei Wind

und Wetter getestet.

IM TEST

WINTERSC

58


HUHE FÜRS GRAVELN

NIE WIEDER EISZAPFEN AN DEN ZEHEN

59


FIZIK TERRA ARTICA GTX

und CO₂-reduziert hergestellt

– Umweltbonus

inklusive. Dazu kommt ein

weiches, gebürstetes Fleecefutter,

das die Füße auch bei Minusgraden

wohlig warm hält.

Wenn draußen der Schnee knirscht und die

Schotterpisten zu Eisplatten werden, zeigt der

Terra Artica GTX von Fizik, dass echte Radfahrer

auch im Winter keine Ausreden brauchen.

Der neue Offroad-Winterschuh ist gemacht für

alle, die sich weder von niedringen Temperaturen

und matschigen Trails abschrecken lassen –

und dabei warme, trockene Füße behalten wollen.

Herzstück des Schuhs ist die isolierte GORE-

TEX Cirrus XT-Membran. Sie hält Regen,

Schnee und Matsch zuverlässig draußen, während

Schweiß nach außen entweichen kann. Besonders

angenehm: Die Membran ist PFAS-frei

Das Obermaterial kombiniert hochdichtes

PU mit Ripstop-Gewebe. Robust, langlebig

und flexibel genug, um auch lange Offroad-

Touren ohne Druckstellen zu überstehen. Die

X5-Nylonsohle mit Gummiprofil bringt Grip,

wo andere Schuhe rutschen würden. Mit einem

Steifigkeitsindex von 5 ist die Balance zwischen

Pedalkraftübertragung und Gehkomfort gut getroffen.

PRAXIS UND BEDIENUNG

Also dann: rein in die Treter! Das BOA Fit System

lässt sich selbst mit dicken Handschuhen mühelos

bedienen. Der zusätzliche Klettverschluss

am Schaft stabilisiert den Knöchel, während die

fest angenähte Schlupfschlaufe das Anziehen

angenehm erleichtert. Komfortable Füße ohne

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HTTPS://WWW.FIZIK.COM

übertragung aufs Pedal leicht verzögert erfolgt.

Dafür bietet sie beim Gehen ein Maß an Bewegungsfreiheit

und Komfort, das man bei harten

Rennschuhen vergeblich sucht.

fummelige Schnürung – genau das, was man im

Winter benötigt.

Auf der Piste bei Regen und Temperaturen bis

minus drei Grad Celsius: mission accomplished.

Die Füße blieben trocken und warm, Schweiß

bildete sich kaum. Lediglich etwas Spritzwasser

von oben kann minimal in den Schaft gelangen.

Der leicht über den Knöchel reichende Hals stabilisiert

das Gelenk optimal, sorgt für eine zuverlässige

Wärmedämmung und drückt nicht –

selbst dann nicht, wenn man durch Matsch stapft

und das Rad einmal schiebt.

Die Passform ist natürlich individuell – kein Fuß

gleicht dem anderen –, doch in unserem Test hat

nichts gedrückt oder eingeengt. Richtig bequem,

richtig komfortabel. Die Sohle ist nicht ganz so

steif, was sportlich ambitionierten Fahrer:innen

eventuell weniger zusagen dürfte, da die Kraft-

Fazit: Der Fizik Terra Artica GTX macht, was

er soll – und das sehr gut. Warm, wasserdicht,

robust, griffig und angenehm zu tragen. Boaund

Klettverschluss sind eine clevere Kombi,

die Passform sitzt sicher, und die grobstollige

Sohle hält auch auf winterlichen Trails. Kurz:

Wer den Winter auf dem Bike erleben will,

kann sich auf diesen Schuh verlassen.

Spezifikationen:

· Membran: GORE-TEX Insulated Cirrus XT, PFAS-frei

· Futter: gebürstetes Fleece

· Obermaterial: Hochdichtes PU + Ripstop-Gewebe

· Verschluss: L6 BOA® D Fit System + Klettverschluss

· Sohle: X5 Nylon-Laufsohle, Steifigkeitsindex 5

· Gewicht: 432 g

· Größen: 36–48 (halbe Größen 37–47)

· Farben: Schwarz | Desert-Schwarz

· Preis: 259,00 Euro

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NORTHWAVE CELSIUS XT ARCTIC GTX

bei gleichzeitig voller Beweglichkeit im Knöchelbereich.

Die Nähte sind sauber ausgeführt, und

eine neue Leistenform bietet mehr Volumen im

Zehenbereich. Tatsächlich trägt sich der Schuh

sehr bequem, wobei natürlich jede Fußform

individuell ist und unsere subjektiven Erfahrungen

nicht automatisch auf andere

übertragen werden können.

Bereits vor 20 Jahren brachte Northwave

den ersten Celsius GTX für die winterharten

Radler:innen auf den Markt. Aufbauend auf

dieser langen Erfahrung in Verbindung mit der

kontinuierlichen Weiterentwicklung des Designs

und der verwendeten Materialien steht im Winter

2025/26 mit dem aktuellen Celsius XT Arctic

GTX nun ein echtes High-End-Produkt für kalte

Füßchen bereit.

Die Verarbeitung des Celsius XT Arctic GTX wirkt

sehr solide und durchdacht. Northwave setzt auf

ein neues Low-Cut-Obermaterial mit integrierter

Neopren-Gamasche für optimalen Wetterschutz

Das Anziehen gestaltet sich – wenn man

den Dreh heraus hat – relativ unkompliziert.

Hierbei hilft insbesondere die hintere der beiden

Zuglaschen. Einmal drin, nur noch den Reißverschluss

schließen, den Drehverschluss festziehen

– und es kann losgehen. Heraus kommt man

übrigens deutlich leichter und nicht schwerer als

aus normalen Sommer-Halbschuhen.

Wo wir schon dabei sind: Das SLW3-Drehverschluss-System

erlaubt eine sehr feine, stufenlose

Einstellung und eine millimetergenaue Anpassung

der Schnürfestigkeit. Der Verschluss lässt

sich auch mit Handschuhen gut bedienen, was

bei kaltem Wetter natürlich sehr praktisch ist.

Die Jaws-Evo-Sohle des Schuhs bietet eine gute

62


WWW.NORTHWAVE.COM

Balance: ausreichend Steifigkeit für eine effiziente

Kraftübertragung beim Pedalieren, aber

nicht so steif, dass das Gehen völlig unkomfortabel

wird. Für Grip im Schnee oder Matsch

ist durch eine grobe Profilierung und Stollen

mehr als ausreichend gesorgt. Sehr genial ist

der 37 mm breite Kanal, um die Cleats den eigenen

Wünschen entsprechend ausrichten zu

können.

Im Hinblick auf Kälte- und Nässeschutz zeigt

sich der Celsius XT Arctic GTX sehr überzeugend:

Die neue Gore-Tex-Cirrus-XT-4L-Membran

bietet nicht nur Nässeschutz, sondern ist

trotz ihrer Isolierung obendrein atmungsaktiv.

Im Vorderfußbereich ist außerdem Primaloft-

Gold-Eco-Gewebe eingebracht, das den empfindlichen

Zehenbereich zusätzlich wärmt. Das

funktioniert in der Praxis prima – kalte Füße

braucht man nicht zu fürchten. Ein kleiner

Schwachpunkt bei extrem tiefen Pfützen ist der

Reißverschluss. Dieser ist zwar gegen Spritzwasser

ausreichend isoliert und bereitete uns

dahingehend keine Probleme, aber bauartbedingt

kann ein Reißverschluss nicht komplett

wasserdicht sein, sollte man unterwegs einmal

knöcheltief im Wasser landen. Sinnvoll für die

dunkle Jahreszeit: Reflektierende Elemente erhöhen

die Sichtbarkeit.

Fazit: Der Celsius XT Arctic GTX ist eine

sehr lohnende Investition für alle, die regelmäßig

bei niedrigen Temperaturen und bei

Nässe radeln – sei es auf Gravel-, MTB- oder

Pendelstrecken. Die Erfahrung von Northwave

bei der Entwicklung und Herstellung von Winterschuhen

zeigt sich hier sehr deutlich.

Wie bei vielen Winterschuhen erfordert das

Anziehen eine gewisse Übung, wird aber nach

ein paar Versuchen schnell zur Routine.

Spezifikationen:

· Sohle: Jaws-Evo-Sohle: optimierte Trittleistung,

Gehkomfort, fortschrittliche Zehenflexibilität und

Fußgewölbeunterstützung

· Traktion: Flexi-System-Technologie für hohe Gehtraktion;

großzügige Gummiprofilierung für sicheren Halt

· Cleat-Set-up: 37-mm-Kanalbreite zur präzisen

Cleat-Positionierung

· Verschluss: X-Dial SLW3-Drehverschluss mit Mikroregulierung;

intuitiv bedienbar, auch mit Handschuhen

· Farben: Hellgrau, Schwarz, Gelb-Neon

· Größen: 36–48 sowie halbe Größen von 39,5–45,5

· Preis: 269,99 Euro

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LEATT HYDRA DRI PROCLIP 8.0 BOA

Leatt HydraDri – Schlechtwetter-Schuh

für den sportlichen Einsatz

Mit dem HydraDri ProClip 8.0 BOA bringt Leatt

einen Bikeschuh auf den Markt, der konsequent

für widrige Witterungsbedingungen entwickelt

wurde. Sein Ziel: Schutz vor Wasser, Schlamm und

Schmutz, ohne dabei auf Performance zu verzichten.

Hauptaugenmerk des Modells ist die vollständig

wasserdichte HydraDri EVO-Membran, die

gemeinsam mit der versiegelten Bootie-Konstruktion

und einer wasser- sowie schmutzabweisenden

Gamasche für ein rundum abgedichtetes System

sorgt. Ein Reißverschluss sichert die äußere

Schicht zusätzlich gegen eindringende Nässe. Im

Inneren ist der Schuh im Low-Top-Stil gehalten,

was eine effiziente Kraftübertragung beim Treten

unterstützt. Das BOA Li2-Drehverschlusssystem

erlaubt eine präzise, mikroverstellbare Anpassung

der Passform. Ergänzt wird die Konstruktion

durch einen Control

Flex Shank

aus 20 % Carbon

und 80 % Nylon –

eine Kombination, die auf

maximale Steifigkeit und direkte

Kraftübertragung ausgelegt ist, ohne das Pedalgefühl

zu beeinträchtigen. Die RideGrip-Außensohle

mit markantem Profil bietet Halt in rutschigem

Gelände, während TPU-Verstärkungen

an exponierten Stellen zusätzlichen Schutz vor

Stößen und Abrieb bieten. Damit richtet sich der

HydraDri ProClip 8.0 BOA klar an Fahrerinnen

und Fahrer, die auch bei Kälte, Nässe und Matsch

nicht auf das Training verzichten wollen.

PRAXIS UND BEDIENUNG

In der Praxis zeigt sich der Einstieg in den Schuh

unkompliziert: Der Reißverschluss der Gamasche

lässt sich leichtgängig öffnen sowie schließen, und

mithilfe der Anziehhilfe am Schaft gelingt das Hineinschlüpfen

problemlos. Das BOA-System verteilt

den Druck gleichmäßig über den gesamten

Fuß und vermittelt so ein angenehm festes, aber

nicht einengendes Tragegefühl. Bereits beim ers-

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INFOS: HTTPS://INT.LEATT.COM

ten Pedaltritt fällt die hohe Steifigkeit der Sohle

auf – ein Pluspunkt für sportlich orientierte

Fahrer, die Wert auf eine direkte Kraftübertragung

legen. Beim Gehen hingegen geht etwas

Komfort verloren, da die starre Konstruktion

ein natürliches Abrollen des Fußes einschränkt.

Die Gamasche reicht bis über den Knöchel und

sitzt eng an, ohne beim Fahren oder Abknicken

zu stören. Sie verhindert zuverlässig, dass Nässe

von oben eindringen kann. Auf Touren bei Temperaturen

um den Gefrierpunkt (1–2 °C) zeigte

sich der Schuh als kältebeständig und wasserundurchlässig:

Die HydraDri EVO-Membran hält

dicht und sorgt für trockene, angenehm warme

Füße. Auch das griffige Sohlenprofil überzeugt

in der Praxis – insbesondere beim Schieben des

Rads auf matschigem oder glattem Untergrund.

Für längere Fahrten bei deutlich unter null Grad

empfiehlt sich jedoch ein zusätzlicher Überschuh,

da die Wärmedämmung für sehr tiefe

Temperaturen nicht ganz ausreicht.

Fazit: Der Leatt HydraDri ProClip 8.0 BOA

kombiniert ein modernes, sportliches Design

mit einer durchdachten Funktionalität

für nasse und kalte Bedingungen. Besonders

überzeugen das präzise BOA-Verschlusssystem,

die robuste Konstruktion und die sehr

gute Wasser- und Schmutzresistenz. Einschränkungen

gibt es lediglich beim Gehkomfort

und bei extrem niedrigen Temperaturen.

Für ambitionierte Fahrerinnen und Fahrer,

die auch im Herbst und Winter bis etwa

0 °C unterwegs sind und dabei trockene, warme

Füße sowie eine direkte Performance auf

dem Pedal wünschen, ist der HydraDri ProClip

8.0 BOA ein empfehlenswerter Schlechtwetter-

Schuh.

Spezifikationen:

· Obermaterial: HydraDri EVO-Innenmembran

· Wasserdichte Bootie-Konstruktion im Innenschuh

· Wasser-/schmutzabweisende Gamasche und

Reißverschluss

· Verschluss: BOA Fit System mit Dial Li2

· Außensohle: RideGrip-Mischung f

· Maximale Reiß-, Durchstoß- und Abriebfestigkeit

· Profil: Aggressives Profildesign

· Schaft: 20 % Carbon / 80 % Nylon-Schaft

· Einlegesohle: Herausnehmbare EVA-Einlegesohle

· TPU-Verstärkung an Zehen, Ferse und Umfang

· Gewicht: ca. 440 g pro Schuh (Größe EU 43)

· Größen: 38,5 - 48,5

· Preis: 289,00 Euro

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CASTELLI

NEUE GENERATION DER POLARE BIB-

TIGHTS: HÖCHSTER KOMFORT UND

PERFORMANCE BEI WINTERKÄLTE

Mit der neuesten Generation seiner Polare

Bibtights setzt der italienische Radsportbekleidungshersteller

Castelli neue Maßstäbe

für Fahrten bei niedrigen Temperaturen. Entwickelt

für den Einsatz zwischen -5 °C und

+5 °C, verbinden die Winterhosen innovative

Materialien mit gezielter Wärmeregulierung

und Atmungsaktivität.

Im Mittelpunkt steht die neu eingesetzte

Polartec® AirCore-Technologie, ein Funktionsmaterial,

das Wind- und Wetterschutz

mit hoher Elastizität und Atmungsaktivität

vereint. Castelli nutzt das Material exklusiv

und verarbeitet es über die gesamte Frontpartie

der Bibtights, um Kälte und Wind effektiv

abzuhalten. Auf der Rückseite kommt Thermoflex-Fleece

zum Einsatz, das für zusätzliche

Wärme und Bewegungsfreiheit sorgt,

ohne die Belüftung zu beeinträchtigen.

Für den Sitzkomfort sorgt das anatomisch

geformte KISS Air2-Sitzpolster, das mit einer

besonders weichen Oberfläche Reibung reduziert.

Eine zweilagige Schaumstruktur bietet

gezielte Dämpfung: stärker im Sitzbereich,

moderat im Dammbereich und dünner an

den Rändern – für optimale Bewegungsfreiheit

auch auf langen Distanzen.

Sicherheitsaspekte berücksichtigt Castelli

durch reflektierende Elemente über Knie und

Waden, die bei schlechten Lichtverhältnissen

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HTTPS://WWW.CASTELLI-CYCLING.COM

die Sichtbarkeit erhöhen. Praktische Reißverschlüsse

an den Knöcheln erleichtern das Anund

Ausziehen selbst bei kalten Fingern.

Nach Angaben des Castelli Global Brand

Managers Steve Smith zeigt die neue Polare-

Generation, „wie funktionelle Winterbekleidung

den Unterschied zwischen einer guten

und einer anstrengenden Ausfahrt ausmachen

kann“. Die Kombination aus Schutz,

Atmungsaktivität und Elastizität ermögliche

auch bei Frost ein angenehmes Fahrgefühl.

Polartec® AirCore besteht aus recyceltem

Polyester und ist frei von PFAS-basierten

Chemikalien. Die engmaschige Struktur sorgt

für nahezu vollständige Winddichtigkeit (0,7

CFM Luftdurchlässigkeit) und ausreichende

Feuchtigkeitsregulierung – ein entscheidender

Faktor, um Schweißbildung von innen zu

vermeiden.

Die neuen Modelle Polare 2 W Bibtight und

Polare 4 Bibtight sind ab sofort erhältlich und

kosten jeweils 219,95 Euro.

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SHIMANO

S-PHYRE RX910 GRAVEL-

Mit dem RX910 erweitert SHIMANO sein

Portfolio im Bereich Gravel-Rennsport um

einen speziell entwickelten Schuh, der die

Anforderungen von Wettkampffahrern auf

gemischtem Terrain adressiert. Der Schuh

kombiniert die Steifigkeit eines Rennradmodells

mit der Geländetauglichkeit klassischer

Offroad-Schuhe und soll so Kraftübertragung,

Stabilität und Komfort in einem Produkt vereinen.

Zentrales Merkmal des RX910 ist das neu

entwickelte Pontoon Cleat-System. Dieses

besteht aus modularen, austauschbaren Kontaktblöcken

aus TPU (thermoplastisches

Polyurethan), die die Verbindung zwischen

Schuh und Pedal optimieren. Im Unterschied

zu herkömmlichen Lösungen sind die Blöcke

direkt in die Cleat-Schnittstelle integriert und

bewegen sich mit der Positionierung der Cleats.

Dadurch soll eine gleichbleibende Stabilität

und Effizienz unabhängig von der Einstellung

gewährleistet sein. Gleichzeitig bleibt die

SPD-Kompatibilität erhalten.

Der RX910 basiert auf Entwicklungen aus

dem Straßen- und MTB-Segment, ist jedoch

gezielt auf den Einsatz im Gravel-Rennsport

abgestimmt. Neben der Carbonsohle mit

Steifigkeitswert 12/12 gehören eine nahtlose

Zwischensohlen-Konstruktion, Drainageöffnungen

für Wasser und Belüftung, eine

TPU-Profilsohle mit rutschfesten Noppen

sowie eine Anti-Twist-Fersenschale zu den

technischen Eigenschaften. Das Dual-BOA®-

Verschlusssystem ermöglicht eine feine An-

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RACESCHUH

passung während der Fahrt, während der

Oberschuh auf Atmungsaktivität und Haltbarkeit

ausgelegt ist.

Das Modell ist in den Farben Schwarz, Weiß,

Blau und Deep Sea erhältlich. Das Gewicht

liegt laut Hersteller bei 290 Gramm (Größe

43). Der Schuh wird in Größen von 38 bis 48

angeboten, einschließlich halber und breiter

Größenvarianten. Die unverbindliche Preisempfehlung

beträgt 389,95 Euro.

Obwohl der RX910 in erster Linie für den

professionellen Gravel-Wettkampf entwickelt

wurde, richtet sich das Modell auch an ambitionierte

Hobbysportler. Es soll sowohl auf

langen Straßenetappen als auch bei technisch

anspruchsvollen Offroad-Passagen eine ausgewogene

Performance bieten.

HTTPS://WWW.PAUL-LANGE.DE/DE_DE/

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CHIBA WINTER-FAHRRADHANDSCHU

ALASKA PRO

Der Chiba Alaska Pro ist ein hochwertiger

Winter-Fahrradhandschuh, der selbst bei extremen

Temperaturen für warme und trockene

Hände sorgt. Die Oberhand besteht aus einem

atmungsaktiven, winddichten Softshell- und

Stretch-Material mit wasserdichter Membran,

während das Futter aus hochfunktionellem

Primaloft Cross Core angenehme Wärme

spendet. Die griffige Griptec-Innenhand

bietet sicheren Halt am Lenker, und die vorgekrümmten

Finger im Lobster-Stil sorgen für

Beweglichkeit und Wärmeisolierung.

Für zusätzlichen Komfort besitzt der Handschuh

eine integrierte Tasche für Hotliner-

Heizkissen und einen Neopren-Pulswärmer,

der das Auskühlen verhindert. Der Touchfinger

ermöglicht die Bedienung von Smartphones,

und reflektierende Elemente erhöhen

die Sichtbarkeit im Straßenverkehr. Dank des

Easy-Clips bleiben beide Handschuhe immer

zusammen, wenn sie nicht getragen werden.

Erhältlich ist der Alaska Pro in Schwarz und in

den Größen XS bis 3XL. Mit einem UVP von

80 Euro bietet er hohe Funktionalität, Schutz

und Komfort im Winter.

70


HE

CITY LINER

Der Chiba City Liner ist ein funktionaler und stilvoller

Fahrradhandschuh für kalte und nasse Tage

im Alltag. Die Oberhand aus atmungsaktivem,

wind- und wasserdichtem Shield-Fabric schützt zuverlässig

vor Regen und Fahrtwind, während die robuste

und elastische Innenhand aus Digital Carbon

Fibre einen sicheren Griff und hohe Strapazierfähigkeit

bietet. Das Primaloft Gold Insulation Bio-Futter

sorgt für angenehme Wärme und ein komfortables

Tragegefühl, selbst bei niedrigen Temperaturen.

Dank der vorgekrümmten Finger und des Fleece-

Pulswärmers bleiben die Hände beweglich und

warm. Der Touchfinger ermöglicht die Bedienung

von Smartphones, während das reflektierende Logo

auf der Oberhand für bessere Sichtbarkeit im Straßenverkehr

sorgt. Der verstärkte Daumenbereich

erhöht die Haltbarkeit, und die praktische Puller-

Anziehhilfe erleichtert das An- und Ausziehen.

Der City Liner ist waschbar bis 30 °C und in den

Farben Neongelb, Schwarz und Olive erhältlich. Mit

Größen von XS bis XXL und einem UVP von 40

Euro bietet er die perfekte Kombination aus Schutz,

Komfort und urbanem Stil für den täglichen Einsatz

auf dem Rad.

INFOS: WWW.CHIBA.DE

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ADIDAS DUNAMIS EVO L

– SPORTBRILLE MIT VIELSEITIGEN ANPASSUNGSMÖGLICHKEITEN

Mit der Dunamis EVO L bringt adidas eine

Sportbrille auf den Markt, die in erster Linie

auf individuelle Anpassung und hohen Tragekomfort

setzt. Auffälligstes Merkmal sind

die flexibel verstellbaren Nasenpads, die sich

schnell justieren lassen und so für einen passgenauen

Sitz sorgen sollen. Ergänzt werden sie

durch verstellbare Bügelenden aus Gummi, die

zusätzlichen Halt bieten – ein Detail, das vor

allem bei schweißtreibenden Aktivitäten von

Vorteil ist.

Ein charakteristisches Design-Element ist der

Dunamis Spoiler. Er soll nicht nur die Aerodynamik

verbessern, sondern auch für mehr

Sichtbarkeit und Schutz sorgen. Die Brille ist

außerdem mit Belüftungsöffnungen an Bügeln

und Frontpartie ausgestattet, die das Beschlagen

der Gläser reduzieren.

Praktisch zeigt sich auch das System zum

schnellen Austausch der Gläser: je nach Lichtverhältnissen

können diese unkompliziert gewechselt

werden. Das Modell besteht aus einem

spritzgegossenen Rahmen, während die Gläser

aus robustem Nylon gefertigt sind. Trotz der stabilen

Bauweise bringt die Brille nur 36 Gramm

auf die Waage. Ein im Inneren integrierter Metallstab

sorgt dabei für zusätzliche Stabilität.

TECHNISCHE DATEN IM ÜBERBLICK:

• Breite: 148 mm; Bügellänge: 125 mm

• Gewicht: 36 g

• Rahmen: spritzgegossen

• Gläser: Nylon, austauschbar

• Farbe: Light Blue / Transparent

• Einsatzbereich:

Radfahren, Laufen, Outdoor Sport

• Preis: 220 Euro

72


Im Praxiseinsatz überzeugt die Brille durch ihr

geringes Gewicht. Die neuen flexiblen Nasenpads

sorgen dafür, dass auch bei längerem Tragen

Druckstellen am Nasenbein weitgehend

vermieden werden. Die Sicht ist klar und kontrastreich

– ein Pluspunkt, der insbesondere

für sportlich orientierte Fahrer interessant sein

dürfte. Mit der Dunamis EVO L setzt adidas

auf ein Modell, das Funktionalität und Design

verbindet und sich vor allem an sportlich aktive

Nutzer richtet, die Wert auf Komfort und

Anpassungsfähigkeit legen.

FAZIT

Die adidas Dunamis EVO L ist eine exzellente

Sportbrille für alle, die eine hochwertige,

vielseitige Lösung suchen: leicht, modern, mit

großem Sichtfeld und nützlichen Features wie

verstellbarem Nasensteg, guter Belüftung und

Regen-/Schmutzschutz. Wer bereit ist, den

Preis zu zahlen und keine absolute Polarisation

benötigt, bekommt eine Brille, die speziell

bei Trailrunning, Radfahren oder Outdoor-

Aktivitäten in wechselndem Licht überzeugt.

Infos: https://www.adidas.de

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CONTINENTAL UND CUBE

VERTIEFEN PARTNERSCHAFT IM GRAVEL-SEGMENT

Continental weitet die Zusammenarbeit mit

Cube, einer der weltweit größten Fahrradmarken,

aus. Ab dem Modelljahr 2026 werden

zahlreiche Cube-Bikes mit Reifen des

Premiumherstellers ausgestattet. Besonders

im Bereich Gravel unterstreichen beide Unternehmen

damit ihren Anspruch auf Innovation,

Qualität und Performance.

Ein Highlight ist das neue Nuroad Hybrid

SLX, ein fortschrittliches eGravel-Modell, das

künftig auf Continental Terra Adventure Reifen

rollt. Diese sind für unterschiedlichste Untergründe

konzipiert und bieten eine ausgewogene

Kombination aus Geschwindigkeit, Komfort

und Haltbarkeit – Eigenschaften, die Gravel-

Fahrerinnen und -Fahrer bei langen Touren

ebenso wie auf wechselndem Terrain schätzen.

„Wir freuen uns, unsere Partnerschaft mit

Cube weiter auszubauen und die Reifentechnologie

von Continental noch mehr Fahrerinnen

und Fahrern zugänglich zu machen“,

erklärt Karsten Jacke, Global Head of OE Sales

bei Continental. „Unsere Reifen sind darauf

ausgelegt, den Anforderungen moderner

Radfahrer gerecht zu werden und bieten herausragende

Performance, Zuverlässigkeit und

Langlebigkeit.“

Mit der Integration der Terra-Adventure-

Reifen in die neue Cube-Modellpalette bekräftigen

beide Marken ihr gemeinsames Ziel: ein

Fahrerlebnis, das Präzision, Innovation und

Vielseitigkeit in den Vordergrund stellt – speziell

für die wachsende Gravel-Community.

Infos: https://www.continental-reifen.de/products/bicycle/

https://www.cube.eu/

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FACTOR ALUTO

Bilder: Hersteller

Factor Bikes erweitert seine Gravel-Palette um

das Modell ALUTO. Es ergänzt das OSTRO

Gravel und richtet sich an Fahrerinnen und

Fahrer, die Langstreckentauglichkeit und Vielseitigkeit

mit sportlicher Dynamik verbinden

wollen. Das ALUTO setzt auf eine ausgewogene

Geometrie: optimiert für 45 Millimeter

breite Reifen, mit bis zu 47 Millimeter Reifenfreiheit

hinten und 52 Millimeter vorne. Ein

steilerer Steuerwinkel, kurze Kettenstreben

und ein tiefer liegendes Tretlager ergeben

einen kompakten Radstand, hohe Agilität und

gleichzeitig Stabilität auf wechselndem Terrain.

Der etwas höhere Stack eröffnet mehr

Anpassungsmöglichkeiten bei der Sitzposition,

ohne den rennorientierten Charakter einzubüßen.

Praktische Details runden das Konzept

ab. Ein integriertes Staufach im Unterrohr

nimmt Werkzeuge oder Ersatzteile auf, ohne

die Aerodynamik zu beeinträchtigen. Die

interne Kabelführung sorgt für ein sauberes

Erscheinungsbild und bleibt servicefreundlich.

Zudem ist der Rahmen sowohl mit 1-fach- als

auch mit 2-fach-Antrieben kompatibel. Auch

bei den Anbauteilen verfolgt Factor einen

Gravel-spezifischen Ansatz. Der Black Inc

HB05 Barstem verfügt über einen verkürzten

Reach, um die Geometrie moderner Brems-

Schalthebel auszugleichen. Ein flacher Drop

und dezente Flare-Winkel sollen zusätzliche

Sicherheit und Kontrolle auf rauem Untergrund

bieten. Optisch lehnt sich das ALUTO

an die Rallye Dakar an. Die beiden Farben

„Raptor Blue“ und „Quattro Grey“ stehen für

Robustheit und Abenteuerlust, Eigenschaften,

die auch in der Konstruktion sichtbar werden.

Designer Mike McGinn beschreibt das Rad

als „Balance aller Elemente“ – nicht nur auf

maximale Reifenfreiheit ausgerichtet, sondern

als ganzheitliches Konzept. Mit dem ALUTO

bringt Factor ein leistungsstarkes Gravelbike

auf den Markt, das ambitionierten Fahrerinnen

und Fahrern sowohl auf langen Touren

als auch im Renneinsatz neue Möglichkeiten

eröffnet.

Infos: https://factorbikes.com/

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NABICO BIO GALIBIER-LENKERBAND

Das venetische Unternehmen Nabico, bekannt

für seine in Italien gefertigten und individuell

anpassbaren Lenkerbänder, erweitert

sein Sortiment um ein innovatives Produkt:

das Bio Galibier-Lenkerband.

Mit einem biobasierten Anteil von über 35

Prozent – zertifiziert nach ISO 17025 – setzt

Nabico ein starkes Zeichen für mehr Nachhaltigkeit

im Radsport. Ergänzt wird das Material

durch eine antibakterielle Behandlung, die

für zusätzliche Hygiene und Sicherheit sorgt,

ohne Kompromisse bei Komfort oder Performance

einzugehen.

Das vollständig in Venetien entwickelte

und produzierte Lenkerband richtet sich an

Radfahrerinnen und Radfahrer, die Wert auf

Umweltfreundlichkeit legen, dabei jedoch

nicht auf hochwertige technische Eigenschaften

verzichten möchten.

Mit seiner Stärke von 2,5 Millimetern bietet

das Bio Galibier-Lenkerband eine ausgewogene

Kombination aus Komfort und Vielseitigkeit

– ideal sowohl für Rennräder als auch

für Gravelbikes. Eine neuartige Außenbeschichtung

garantiert zuverlässigen Grip bei

allen Wetterbedingungen, während die hohe

Elastizität des Materials und das doppelseitige

3M®-Klebeband die Montage besonders

einfach machen.

Das neue Lenkerband ist in drei Varianten

erhältlich: Plain (schwarz), Omega-Grafik

(weiß, glänzend schwarz, Limettengelb) und

Nabico-Grafik (weiß). Preislich liegt die

Plain- und Nabico-Version bei 34,50 Euro

pro Paar, während die Variante mit Omega-

Grafik für 39,50 Euro angeboten wird.

INFOS: HTTPS://WWW.NABICO.IT/EN/

Bilder: Herstellerw

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ROTOR UNO

ROTOR BIKE COMPONENTS, die spanische

Innovationsschmiede, läutet auf der

Sea Otter Europe eine neue Ära für Gravel-

und Mountainbike-Antriebe ein: die

ROTOR UNO, eine kabellose elektronische

Schaltgruppe, die im Hinblick auf Präzision,

Modularität und Effizienz neue Maßstäbe

setzen will.

Die Schaltgruppe basiert auf einem zentralen

elektronischen Schaltwerk mit Bluetooth®-

und ANT+-Konnektivität. Dieses

wiegt nur 453 Gramm inklusive Akku und

liefert eine blitzschnelle Schaltgeschwindigkeit

von 150 ms, was höchste Performance

für anspruchsvolle Fahrer garantiert. Ein

großer Vorteil des Systems ist die universelle

Kompatibilität mit 10- bis 13-fach-Kassetten.

ROTOR verzichtet bewusst auf eigene

Bremskomponenten, um den Nutzerinnen

und Nutzern maximale Freiheit bei der

Wahl ihrer Ausstattung zu bieten.

Für Mountainbikes besteht das System

aus dem Schaltwerk und einem ergonomischen

Lenker-Schalter. In der Gravel-

Version wird das Schaltwerk um Carbon-

Bremshebel mit einem hydraulischen

System ergänzt, das auch bei Nässe und

mit Handschuhen eine präzise Bremsleistung

ermöglicht.

Dank der begleitenden ROTOR UNO App

kann das System individuell konfiguriert

werden, und es lassen sich Updates Overthe-Air

(OTA) durchführen. Die App

zeigt zudem den Batteriestatus an. Die

Schaltgruppe ist so konzipiert, dass sie mit

Komponenten anderer Hersteller optimal

zusammenarbeitet. Optional bietet RO-

TOR eigene High-End-Kurbeln, Kassetten

und Powermeter für ein komplettes Performance-Set-up

an.

https://www.messingschlager.com/

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RUDY PROJECT

PRÄSENTIERT VIER NEUE KORREKTIONSLÖSUNGEN AUF DER SILMO

Der italienische Sportbrillenspezialist Rudy Project hat auf der Optikmesse Silmo in Paris vier

neue Modelle vorgestellt und sein RX-Sortiment weiter ausgebaut. Damit umfasst das Portfolio

nun sieben unterschiedliche Korrektionsoptionen für den Einsatz in verschiedenen Sportarten.

No Code – Brille mit Clip und innovativer

Sonnenscheibe zum Überlegen, mit der sich

die Alltagsbrille in ein Modell für Sportler verwandeln

lässt, ohne dabei an Stil zu verlieren.

Mit nur einer Bewegung wechselt die No Code

die Identität: von einem Alltagsmodell, perfekt

für Beruf und Stadt, hin zu einer leistungsstarken

Lösung für den Sport. Die Brillenlinse

weist eine Basiskurve von 6 auf; die Sonnenmaske

eine Basis Kurve von 4.

RP Optics Maximus – Monoblock-Linse mit

innen eingearbeiteter Sehstärke, sodass die

Außenfläche durchgehend bleibt. Dank verspiegelter

Frontoberfläche verschwindet auch

die typische Dicke von Korrektionsgläsern,

was für makellose Eleganz sorgt. Diese Lösung

beseitigt nicht nur eine der Einschränkungen

herkömmlicher Einsätze, sondern bietet auch

maximale Schärfe ohne Verzerrungen, höhere

Robustheit und maximale Funktionalität ohne

ästhetische Kompromisse.

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Nyad Readers ist die erste Vollrandbrille mit einer

Readers-Lösung im Katalog

von Rudy Project. Dieses

Modell ist eine Anspielung

auf die Welt der traditionellen Optik und unterscheidet

sich von den eher leistungsorientierten

Produkten. Sie zeichnet sich durch Seitenschutzteile

aus, die sie auch ideal für den Angelsport machen.

Erhältlich in drei Korrekturstärken von +1,5 bis

+2,5. BC-Wert: 8.

Bilder: Hersteller

Exception X – Brille mit raffiniertem Design

und Clip-System unter der Sonnenbrille. Sie

richtet sich insbesondere an Golfbegeisterte

und diejenigen, die Tradition schätzen.

Erhältlich mit photochromatischen-, klassischen-

oder verspiegelten Sonnenbrillengläsern

und Korrekturmöglichkeiten in großen

Bereichen. Die Exception X verfügt über

einen verstellbaren Nasensteg, flexible, leichte

und widerstandsfähige Bügel aus Kynetium

und lasergraviertes Logo.

Ergänzt wird das Produktportfolio durch

sieben bestehende RX-Lösungen, darunter

RX Direct, RX Inserts und RX Optical

Dock. Damit zählt Rudy Project nach eigenen

Angaben zu den Anbietern mit einem

der international breitesten Sortimente im

Bereich Sportoptik.

Infos: https://www.rudyproject.com

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SHIMANO CUES POLISHED SILVER

EINE HOMMAGE AN 100 JAHRE METALLKUNST

Bilder: Hersteller

Mit der neuen CUES Polished Silver Sonderedition

feiert SHIMANO seine über

einhundertjährige Tradition in der Metallverarbeitung

– und bringt Glanz auf die

Straße wie auch auf Schotter. Die edel polierte

1x10-fach CUES-Serie für Drop-Bar-

Fahrräder vereint bewährte Performance

mit klassischer Eleganz und erweitert die

erfolgreiche CUES-Produktlinie nun um

Varianten für Rennrad- und Gravel-Fans.

Wie ihre Flat-Bar-Pendants überzeugt auch

die Drop-Bar-Version mit Zuverlässigkeit,

Langlebigkeit und präzisem Schaltverhalten.

Das ergonomische Design sorgt für

Komfort auf langen Strecken, während

die polierte Oberfläche ein klares ästhetisches

Statement setzt: zeitlos, hochwertig,

unverwechselbar.

Im Mittelpunkt der Sonderedition stehen

die CUES-Komponenten in Polished Silver,

darunter das RD-U6000-Schaltwerk

mit 10-fach LINKGLIDE-Technologie, die

robuste CS-LG400-10 Kassette (11–48 Z)

und die FC-U6030-1 Kurbelgarnitur mit

DYNAMIC CHAIN ENGAGEMENT+.

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Ergänzt wird das Ensemble durch die hochwertigen

QC400-Naben mit gedichteten

Lagern.

SHIMANO bietet die Edition sowohl mit

hydraulischen als auch mechanischen Scheibenbremsen

für Drop-Bar-Lenker an. Die

hydraulischen DUAL CONTROL-Hebel

ST-U6030-R und BL-U6030-L kombinieren

präzises Schalten mit kraftvoller Bremskontrolle

– inspiriert von SHIMANOs Top-

Rennradgruppen. Für Fans mechanischer

Systeme stehen die Modelle ST-U3030-10R

und BL-U3030-L bereit, die einfache Wartung

und ein direktes Bremsgefühl gewährleisten.

Auch Flat-Bar-Fahrerinnen und -Fahrer

können ihrem Bike mit den polierten Komponenten

ein edles Upgrade verleihen. In

Kombination mit CUES-Schalthebeln und

passenden Bremsen entsteht ein harmonisches

Gesamtbild – technisch ausgereift,

optisch brillant.

Mit der CUES Polished Silver Sonderedition

verbindet SHIMANO Tradition und Moderne

in perfekter Balance – eine glänzende Hommage

an ein Jahrhundert japanischer Ingenieurskunst.

Infos: https://www.paul-lange.de/de_DE/

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TUNAP SPORTS

Tunap Sports hat sich im Bereich Fahrradpflege als verlässlicher

Partner etabliert. Die aktuellen Neuheiten zielen darauf

ab, häufige Probleme wie Reifenpannen, schwer zugängliche

Schmutzecken und übermäßigen Verschleiß am Antrieb effektiver

zu bekämpfen.

DIE NEUE REIFENDICHTMILCH

„SEAL PLUS“

Tunap mischt der Flüssigkeit spezielle

synthetische Fasern bei. Diese sollen sich

bei einem Durchstich im Loch verkeilen,

ein stabiles Gerüst bilden, um so auch

größere Beschädigungen von bis zu 6 mm

zuverlässig und schnell abzudichten.

Die Formel ist frei von Ammoniak und

Latex. Das schont nicht nur die Haut bei

der Montage, sondern verhindert auch

Korrosion an empfindlichen Aluminiumoder

Carbonfelgen.

Die Flasche verfügt über einen langen,

dünnen Einfüllstutzen, mit dem

die Milch direkt durch das Ventil

eingefüllt werden kann. Die Verschlusskappe

dient gleichzeitig als

Werkzeug zum Entfernen des

Ventilkerns.

DER INTENSIV-

REINIGER IN NEUER

SPRÜHFLASCHE

Der bewährte Fahrradreiniger

von Tunap

Sports bleibt in seiner Rezeptur

unverändert, erhält

aber ein entscheidendes

Upgrade bei der Anwendung.

Die neue Sprühfla- sche

verfügt über einen 360-Grad-Sprühkopf.

Das bedeutet, der Reiniger kann

nun auch über Kopf und aus jedem

Winkel versprüht werden, ohne an

Druck zu verlieren. Das erleichtert

die Reinigung von schwer zugänglichen

Stellen wie dem Bereich unter

dem Tretlager, hinter den Kettenstreben

oder im Inneren der Gabelkrone

enorm.

Weitere Informationen unter:

https://www.tunap.com

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DAS KETTENÖL ULTIMATE MIT BORNITRID

Auch das bekannte Kettenöl „Ultimate“ wurde weiterentwickelt.

Die neueste Version enthält jetzt Bornitrid-Partikel.

Bornitrid ist ein Hochleistungs-Festschmierstoff, ähnlich wie

Keramikpartikel. Diese mikroskopisch kleinen Partikel setzen

sich auf den Metalloberflächen der Kette und der Ritzel ab. Sie

reduzieren die Reibung zwischen den beweglichen Teilen drastisch,

was nicht nur die Effizienz der Kraftübertragung verbessert,

sondern auch den Verschleiß des gesamten Antriebsstrangs

signifikant verringern soll. Als Trockenschmierstoff zieht das Öl

zudem weniger Schmutz an.

BILDER: HERSTELLER

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MARIN BIKES LOMBARD E

EIN E-GRAVELBIKE FÜR ALLTAG UND ABENTEUER

Mit dem neuen Lombard E erweitert der

kalifornische Hersteller Marin Mountain

Bikes Inc. sein Portfolio um ein vielseitiges

E-Gravelbike, das sowohl im urbanen Alltag

als auch auf Schotterpisten überzeugen soll.

Das Modell richtet sich an Pendlerinnen und

Pendler, die ihren Arbeitsweg mit sportlichem

Anspruch zurücklegen möchten – ebenso wie

an Fahrerinnen und Fahrer, die am Wochenende

Lust auf längere Touren abseits befestigter

Straßen haben.

Herzstück des Lombard E ist ein neu entwickelter

Serie-4-Beyond-Road-Hydroforming-

Aluminiumrahmen, kombiniert mit einer

Vollcarbon-Gabel. Diese Konstruktion soll

ein ausgewogenes Verhältnis von Steifigkeit,

Komfort und Gewicht bieten. Der Antrieb

stammt von Bosch: Der kompakte SX Sprint

Motor liefert Unterstützung für sportliches

Fahren, gespeist aus einem integrierten

400-Wh-PowerTube-Akku. Damit richtet sich

das Lombard E an Fahrerinnen und Fahrer,

die Wert auf Dynamik und ein natürliches

Fahrgefühl legen.

Neben dem Antrieb zählen die großzügige

Reifenfreiheit, hydraulische Scheibenbremsen

und die Option auf eine kabellose Schaltung

zu den zentralen Merkmalen. Damit soll das

84


E-Gravelbike auf Asphalt ebenso überzeugen

wie auf Schotter oder leichten Trails.

Das Lombard E erscheint in zwei Varianten:

- Lombard E1 (UVP 3.899,00 Euro) mit

Shimano GRX 12-fach-Schaltung und hydraulischen

GRX-Bremsen.

- Lombard E2 (UVP 4.699,00 Euro) mit

Shimano GRX Di2 für kabelloses Schalten

und Trans X Dropper Seatpost, die eine Sattelverstellung

auf Knopfdruck ermöglicht.

Mit dieser Kombination aus Alltagstauglichkeit,

moderner E-Bike-Technologie und

Gravel-Performance positioniert Marin das

Lombard E als Allrounder für urbane Mobilität

und sportliche Freizeit – ein Rad, das laut

Hersteller Lust auf neue Wege und längere

Umwege machen soll.

Infos: https://www.marinbikes.com/de

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STANDERT ERDGESCHOSS

EDELSTAHL-GRAVELBIKE

Die Berliner Fahrradmarke Standert bringt

eine überarbeitete Version ihres Edelstahl-

Gravelbikes „Erdgeschoss“ auf den Markt.

Das Modell richtet sich an Fahrerinnen und

Fahrer, die Wert auf Langlebigkeit, Vielseitigkeit

und ein klassisches Design legen – nun

mit zahlreichen technischen Verbesserungen

und modernen Details.

Edelstahl bleibt das Herzstück des Erdgeschosses.

Das Material steht für hohe Robustheit

und zeitlose Ästhetik. Um diese

Eigenschaften zu betonen, setzt Standert auf

dezente, rohe Akzente, die die Struktur des

Metalls sichtbar machen. Das Rad ist darauf

ausgelegt, ein lebenslanger Begleiter zu sein

– unabhängig davon, ob es im Alltag oder auf

mehrtägigen Bikepacking-Touren eingesetzt

wird.

Der Rahmen bietet zahlreiche Befestigungsmöglichkeiten

für Zubehör wie Gepäckträger,

Schutzbleche oder zusätzliche Flaschenhalter.

Gemeinsam mit der Columbus Cross+ Carbongabel

ist das Erdgeschoss damit auf ausgedehnte

Abenteuer vorbereitet. Eine interne

Lichtkabelverlegung für Nabendynamos,

verschiebbare Ausfallenden und ein Chris

King-Steuersatz unterstreichen die Langlebigkeit

und Alltagstauglichkeit des Modells.

Besonderen Wert legt Standert auf Anpassungsfähigkeit:

Die verstellbare Vorbiegung

der Gabel ermöglicht es, das Fahrverhalten

86


individuell abzustimmen – von agil und direkt

bis ruhig und laufstabil. Durch die verschiebbaren

Ausfallenden lässt sich das Rad

zudem als Singlespeed-Version fahren oder

der Radstand variieren. Reifen bis 50 mm

(700C) bzw. 54 mm (650B) sorgen für ausreichend

Spielraum bei der Wahl des Einsatzgebiets.

Technische Highlights sind ein breiteres

T47-Tretlager, das hohe Steifigkeit mit breiter

Reifenfreiheit kombiniert, und die UDH-

Kompatibilität, die das Erdgeschoss für aktuelle

Schaltgruppen von SRAM vorbereitet. Die

externe Kabelführung erleichtert Wartungsarbeiten

unterwegs.

Das Erdgeschoss ist ab dem 28. Oktober 2025

über die neu gestaltete Website von Standert

erhältlich – als Rahmenset (2.399 € inkl. Chris

King-Steuersatz), als Komplettaufbau oder

als individueller Custom Build. Farboptionen

sind Golden Brown und White Rabbit, wahlweise

mit SRAM Rival AXS XPLR oder Force

AXS XPLR Ausstattung.

Mit der neuen Website präsentiert sich Standert

zudem in modernisiertem Design und

mit einer verbesserten Nutzerführung. Ziel ist

ein nahtloses Erlebnis von der Produktentdeckung

bis zur individuellen Konfiguration.

Laut Bori Faschina, Director of Marketing

& E-Commerce, sei das Erdgeschoss „eine

Einladung, weiterzugehen und ohne Ziellinie

zu fahren“. Maxe Faschina, Head of Product,

betont: „Wir haben das Erdgeschoss modernisiert,

ohne seine Seele zu verändern – langlebig,

wartungsfreundlich und hochgradig

anpassungsfähig.“

Infos: https://standert.de

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GRAVEL BEYOND

BIANCHIS VISION DES GRAVEL-FAHRENS

Mit der Präsentation seiner Gravel-Kollektion 2026 geht Bianchi den nächsten

Schritt in seiner Vision von Gravel Beyond – einer Philosophie, die

Leistung, Stil und Abenteuer vereint. Im malerischen Castello di Casole,

einem Hotel der Belmond-Gruppe, enthüllte die Traditionsmarke nicht nur

neue Farbvarianten ihrer bekannten Modelle, sondern auch zwei spannende

Neuzugänge: Arcadex AL und Via Nirone 7.

Damit wächst Bianchis Gravel-Portfolio weiter und bietet nun für jeden

Anspruch das passende Rad – vom ambitionierten Racer bis zum Entdecker

auf Schotterpisten. Die beiden Aluminium-Modelle erweitern das Spektrum

zwischen den rennorientierten Impulso-Bikes und den abenteuerlustigen

Arcadex-Modellen.

IMPULSO – LEISTUNG TRIFFT INDIVIDUALITÄT

Das Impulso bleibt das Aushängeschild im Gravel-Rennsegment von Bianchi. Es steht für

Geschwindigkeit, Leichtigkeit und aerodynamische Präzision – Werte, die UCI-Gravel-Weltmeister

Nico Roche eindrucksvoll bestätigt. Die Modelle Pro und Comp erscheinen nun in

drei neuen Farbvarianten: Terra Graphite, Celeste Graphite und Grey Black. Das Spitzenmodell

Impulso RC ist zudem Teil des Officina Bianchi-Projekts, das ab 2025 ein Höchstmaß an Personalisierung

bietet – mit sechs exklusiven Oberflächen für echte Individualisten.

88


INFOS: HTTPS://WWW.BIANCHI.COM/

ARCADEX AL –

ABENTEUER IN ALUMINIUM

Der neue Arcadex AL richtet sich an

Gravel-Neueinsteiger, die keine Kompromisse

eingehen wollen. Der hydrogeformte

Aluminiumrahmen kombiniert

eine cleane, aerodynamische Form mit

robuster Vielseitigkeit. Reifen bis 50

mm, halbintegrierte Kabelführung und

optionale Federgabel machen ihn zum

idealen Begleiter für Entdecker. Drei

Farbvarianten – Türkis/Celeste, Hellgrün/Waldgrün

und Burgunderrot/Korallenrot

– unterstreichen den sportlichedlen

Look.

VIA NIRONE 7 – EINSTIEG MIT STIL

Das neue Via Nirone 7 bringt die Welt des

Gravel-Bikepackings auf ein zugängliches

Niveau. Der neu entwickelte

Aluminiumrahmen mit

Carbon-Gabel ist sowohl mit

1x- als auch 2x-Antrieben

kompatibel. Wendig, komfortabel

und vielseitig – perfekt

für alle, die auf Asphalt, Schotter

und Waldwegen gleichermaßen

zu Hause sind. Erhältlich ist das Modell in

Yellow Graphite und Celeste Graphite.

Mit dieser Modelloffensive beweist Bianchi einmal mehr, dass Gravel weit mehr ist

als nur ein Trend – es ist eine Haltung: Gravel Beyond.

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PIRELLI CINTURATO GRAVEL-SERI

Mit dem neuen Produktkatalog bringt Pirelli

frischen Wind ins Gravel-Segment: Die Mailänder

präsentieren zwei klar getrennte Linien – die

High Performance- (HP-Line) und die Performance-Line

(P-Line). Herzstück der HP-Line

sind die überarbeiteten Cinturato-Modelle Gravel

H und Gravel M, die mehr Pannenschutz, weniger

Rollwiderstand und optimierte Performance

versprechen. Wir hatten die Gelegenheit, beide

Reifen noch vor dem offiziellen Marktstart in einem

Kurztest zu fahren – und wollten wissen, ob

Pirelli sein Versprechen hält.

PIRELLI GRAVEL M

GRIPMONSTER MIT KOMFORTBONUS

Mit dem Gravel M liefert Pirelli einen Reifen, der

vor allem auf Gelände mit wechselndem Unter-

90


E

GE-CHECKT

grund überzeugt. Die Montage gelingt erfreulich

einfach, und sobald der Reifen montiert ist, zeigt

er, wofür er gebaut wurde: grober Schotter, feuchte

Wiesen, steile Rampen – überall dort spielt der

Gravel M seine Traktionsstärke aus. Besonders

auf weichem, durchnässtem Untergrund packt

das grobe Profil zuverlässig zu. Überraschend:

Trotz der massiven Stollen läuft der Reifen auf

Asphalt erstaunlich ruhig. Die eng gesetzten Mittelstollen

bilden fast einen durchgehenden Laufstreifen

– das reduziert Rollgeräusche und sorgt

für eine solide Performance auf Verbindungsstücken

zwischen den Gravelpassagen. Weniger

überzeugend zeigt sich der Gravel M bei Nässe:

Er schleudert Wasser aus Pfützen und feuchten

Wegen großzügig auf Rad und Fahrer. Außerdem

wirkt er im Antritt etwas träge, bevor er auf Tempo

kommt. In Summe ist der Pirelli Gravel M ein

enorm robuster Gravelreifen – mit klarer Stärke

im harten Gelände und kleinen Schwächen beim

Sprint.

Preis: 79,90 Euro

Gewicht: 530 Gramm (700x40c)

91


PIRELLI CINTURATO GRAVEL-SERI

PIRELLI GRAVEL H - SCHNELL,

ANTRITTSSTARK UND VIELSEITIG

Der Cinturato Gravel H überzeugt durch sein

deutlich filigraneres Laufflächendesign mit

zahlreichen eng aneinanderliegenden, kleineren

Stollen, was ihn von Anfang an sehr laufruhig

und geräuscharm auf glatten Untergründen wie

Asphalt macht. Seine Stärken spielt der Reifen vor

allem auf harten und kompakten Böden aus – genau

wie vom Hersteller angegeben – und auch in

der Praxis bestätigt sich diese Performance ohne

Einschränkungen. Auf Wegen mit kleinen Schottersteinen

liefert der Gravel H ein überaus zufriedenstellendes

Fahrgefühl. Besonders positiv fällt

die kaum merkliche Verzögerung bei kraftvoller

Beschleunigung auf. Auch das sehr gute Kurvenverhalten

beeindruckt: Steile Seitenlagen sind

selbst bei hohen Geschwindigkeiten problemlos

92


E

GE-CHECKT

möglich. Im Vergleich zum Gravel M ist der Gravel

H deutlich vielseitiger einsetzbar, ohne jedoch

die speziellen Qualitäten seines Kollegen auf sehr

grobem und weichem Terrain zu erreichen.

Preis: 79,90 Euro

Gewicht: 520 Gramm (700x40c)

Fazit: Wir hatten den Cinturato Gravel M

bereits in unserer Ausgabe 02/2022 (LINK:

https://kiosk.velototal.de/gravelfun-2-2022-magazin-rund-ums-gravelbike/67418104/42)

im

Test – und die Verbesserungen der neuen Generation

sind tatsächlich deutlich zu spüren. Der

Gravel H war für uns Neuland, ein direkter Vergleich

zur alten Version fehlt also, doch die vom

Hersteller angegebenen Eigenschaften und die

Performance können wir voll bestätigen. Beide

Modelle haben uns überzeugt, und wir können

eine klare Empfehlung aussprechen. Dabei eignet

sich der Gravel H insgesamt besonders für

Fahrer, die Wert auf hohe Allroundeigenschaften

legen.

INFOS: HTTPS://WWW.PIRELLI.COM/TYRES/DE-DE/FAHRRAD/REIFEN/TYP/GRAVEL-BIKE

93


UNSERE PREMIUMPARTNER

BRUNOX AG

https://www.brunox.swiss

BUSCH & MÜLLER

https://bumm.de/de

CHIBA GLOVES

https://www.chiba.de

IKO SPORTARTIKEL GMBH

https://www.corratec.com

LEATT

https://int.leatt.com

MAXCYCLES

https://maxcycles.de

UNSERE PRODUKTPARTNER

FI‘ZI:K

https://www.fizik.com/de-de

NORTHWAVE

https://www.northwave.com/de

PIRELLI

https://www.pirelli.com/tyres/dede/fahrrad

IMPRESSUM

Velototal GmbH

Münchberger Straße 5

D-93057 Regensburg

Tel.: +49 (0)9 41/7 96 07-0

E-Mail: info@velototal.de,

www.velototal.de

HERAUSGEBER

Johann Fink

Münchberger Straße 5

D-93057 Regensburg

94

REDAKTION

Heiko Halbauer (verantw.)

heiko.halbauer@velototal.de

REDAKTION

David Bahn, Fabian Bodem,

FREIE MITARBEITER Christian

Lenk,Wolfgang Hartl Marco

Berger, Marc Brodesser, Daniel

Jäckel, René Müller, Horst

Brozy

GRAFIK / LAYOUT

Brigitte Kraus, Lisa Espig

FOTOS

Lisa Espig

ANZEIGEN

Fabian Bodem

Tel.: 0152 3119293

fabian.bodem@velototal.de

Anzeigen-Anlieferung

per E-Mail: layout@velototal.de


Pflegen, Reinigen, Schmieren

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Fahrradbranche etabliert.

Ein straffes Sortiment

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Egal ob Anfänger oder Profi,

mit BRUNOX ® läuft das Rad

wie geschmiert.

96

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TRIKOT

TRIKOT VON GONSO

1/2 Arm Trikot (semi fit) aus schnelltrocknendem,

atmungsaktiven DRYPIKEE-Material,

3 teilige Rückentasche, Stehkragen,

18 cm Front Reißverschluss und Saumgummiabschluß.

Das Trikot wurde für den täglichen Gebrauch

im Teamsport entwickelt.

Es besteht die Möglichkeit, hinten noch einen

weiteren Logoaufdruck aufzubringen.

Lieferbare Größen: XS, S, M, L, X, XL, XXL.

Gerne schicken wir ein Mustertrikot.

Ein Trikot kostet EUR 29,80 inkl. MwSt.

Hinzu kommen EUR 4,50 Versand- und

Handlingsgebühren.

Beim Bezug von mehr als 4 Trikots gibt es

Staffelpreise. Bitte anfordern!

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Hiermit bestellen wir:

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Die Bestellung schicken Sie bitte an AKTIONfahrRAD gGmbH,

Friedrichstraße 2, 33813 Oerlinghausen

oder per mail an info@aktionfahrrad.de.

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