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ÖVP-Postenschacher nimmt kein Ende!

Mahrer raus, Hahn rein: Ex-EU-Kommissar auf Spitzenjob in der Nationalbank

Mahrer raus, Hahn rein: Ex-EU-Kommissar auf Spitzenjob in der Nationalbank

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Nr. 50 . Donnerstag, 11. Dezember 2025

€ 0,80

Österreichische Post AG

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Neue Freie Zeitung (NFZ), Friedrich-Schmidt-Platz 4/3a,

A-1080 Wien . Tel.: 01 512 35 35 0 . Fax: 01 512 35 359

Retouren an NFZ, Friedrich-Schmdt-Platz 4/3a, 1080 Wien

Sparen heißt bei der SPÖ

nur höhere Steuern!

Die Salzburger SPÖ spielt ein doppeltes Spiel. SPÖ-Chef Peter

Eder fordert eine Einsparung von einer Milliarde Euro bei den Förderungen

im Landesbudget, ohne Details. „Wir sparen in den

Strukturen, damit die Menschen Förderungen erhalten, die

sie brauchen“, erläuterte Marlene Svazek. S. 13

Foto: FPÖ Salzburg

ÖVP-Postenschacher

nimmt kein Ende!

Mahrer raus, Hahn rein: Ex-EU-Kommissar auf Spitzenjob in der Nationalbank

S. 2/3

Industriekiller: Bürokratie,

Energiepreise und Steuern

Foto: NFZ

Brüssel und Wien treiben die Entindustrialisierung zügig voran – S. 4/5

PARLAMENT

ÖVP-Showpolitik in Brüssel

Brüssel hat wieder einmal einen neuen

„Asylpakt“ auf den Weg gebracht. Aber

es ist nur alter Wein in neuen Schläuchen.

Daher kritisierte der freiheitliche Sicherheitssprecher

Gernot Darmann die von

den EU-Innenministern beschlossenen

„Verschärfungen“ als „reine Showpolitik

Marke ÖVP“. S. 6

AUSSENPOLITIK

Autoritär und korrupt

Zuerst platzt ein Korruptionsskandal an

höchster Stelle in der EU-Kommission.

Dann verhängt diese eine Strafe gegen

den Kurznachrichtendienst X und manipuliert

ihre Meldung auf X dazu genau mit

den „schmutzigen Tricks“, die sie der Plattform

als Verstoß gegen das EU-Zensurgesetz

DSA vorwarf. S. 8/9

WIEN

Ludwigs Gebührentsunami

Mit der Anhebung der Verwaltungsabgaben, der erhöhten

Gebrauchsabgaben, Verteuerungen bei Sportveranstaltungen

und der drastischen Erhöhung der Hundesteuer

treibt die SPÖ Wien die Inflation an. S. 11


2 Innenpolitik

Neue Freie Zeitung

Foto: NFZ

Andreas Ruttinger

andreas.ruttinger@fpoe.at

AUS DER

REDAKTION

Höchste Zeit den Brief ans

Christkind zu schreiben dachte

sich wohl die Kanzlerpartei ÖVP

und hat zur Eröffnung der dieswöchigen

Plenarsitzung eine Aktuelle

Stunde mit dem Titel „Unsere

Arbeit hat ein Ziel: Aufschwung

für Österreich!“ angesetzt.

So viel ist das aber nicht, was

da in drei Plenartage an „Aufschwung“

von den Ampelmänner

abgehandelt wird. Die PR-Show

zum „Billigstromgesetz“ dürfte

erst im kommenden Jahr zur Aufführung

kommen. Zu billig, sprich

inhaltsleer ist die angekündigte

Gesetzesmaterie für die FPÖ.

Neben der Spur

Und sonst? Die Neos basteln

weiter an ihrer Demontage. Sie

wollen in einer Europastunde „Die

Weiterentwicklung eines geeinten,

freien und starken Europas als Gegenmodell

zu Putins Handlangern“

präsentieren. Eine liberale Partei

die Zentralismus propagiert?

Auf seinen Irrungen durchs Budgetloch

gebiert der SPÖ-Finanzminister

immer obskurere Ideen.

So will er jetzt eine Bargeldgrenze

in Höhe von 10.000 Euro pro

Tag einführen, um Geldwäsche zu

erschweren. Die Mafia will bereits

aus Österreich abziehen.

Das tun aber auch ehrbare Unternehmen,

denen die ÖVP in

den letzten sechs Jahren mit Klimarettungssteuern

und -bürokratiemonstern

das Leben schwer

gemacht hat. Statt Standortbester

sind wir nur mehr Europameister

bei Steuerbelastung und Teuerung.

Diese und das Dauerbuckeln

vor Grünen und Brüssel haben vor

allem Energiepreise geschaffen,

die alle Österreicher verzweifeln

lassen. Das zu ändern, würde politischen

Mut erfordern, den diese

Ampelmänner aber nicht haben.

Was die ÖVP wirklich kann:

Der erfolglose Ex-EU-Kommissar Hahn übernimmt den OeNB-Posten vom

Die Postenschacher-Drehtür der ÖVP ist in Dauerbetrieb: Der erfolglose

Ex-EU-Kommissar Johannes Hahn wird in die Nationalbank

befördert. Für FPÖ-Bundesparteiobmann Herbert Kickl stellt

sich jetzt die Frage: Wo lässt die ÖVP Ex-WKO-Chef Harald Mahrer

aus der Postenschacher-Drehtür auftauchen?

Der Postenschacher ist offenbar

das Einzige, das in diesem Land

funktioniert, wenn die ÖVP in der

Regierung ist, merkte der FPÖ-

Obmann zur Rückkehr des „verlorenen

Sohns“ Johannes Hahn

nach Österreich an: „Das Zuschanzen

von Topjobs innerhalb der

ÖVP-Familie ist abstoßend und

ohne jedes Gespür für die Bevölkerung

und ohne jede Lernbereitschaft.“

ÖVP-Postenkreisel rotiert

Denn Hahns Rückkehr aus der

Politpension folge dem klassischen

Modell der Postenschacher-Drehtür

der ÖVP, wie Beispiele der jungen

Vergangenheit zeigten. Karl

Nehammer kam als nicht gewählter

ÖVP-Kanzler rein, regierte das

Land kaputt und ging als Vizepräsident

der EU-Investitionsbank in

Richtung Luxemburg wieder raus.

Magnus Brunner kam als ÖVP-

Finanzminister herein, baute den

größten Schuldenberg der Zweiten

Republik und ging als EU-Kommissar

in Richtung Brüssel wieder

raus.

Martin Kocher kam als „Wirtschaftsexperte“

ins Wirtschaftsministerium,

steuerte das Land aber in

eine Rezession und ging als Nationalbank-Gouverneur

wieder hinaus.

SPITZE FEDER

Geister der Vergangenheit.

Und jetzt Johannes Hahn, der als

ÖVP-Wissenschaftsminister kam

und dadurch auffiel, dass er kaum

wahrgenommen wurde. Er ging als

EU-Kommissar in Richtung Brüssel

wieder raus und kommt jetzt als

schwarze Verlegenheitslösung für

den Präsidenten der Österreichischen

Nationalbank wieder herein.

„Die ganze Republik wartet nun

gespannt, wie es mit einem weiteren

Familienmitglied nun weitergeht,

denn: Harald Mahrer kommt

als Präsident der Wirtschaftskammer

herein, pendelte von dort zur

Nationalbank, muss aber dann den

politischen Notausgang nehmen.

Das Land wartet jetzt ab, in welcher

Funktion er wieder durch die

Postenschacher-Drehtür hereinkommt“,

erklärte Kickl.

Rechtliche Hindernisse?

Wer Hahns politische Bilanz

kennt, müsse sich fragen, wofür er

überhaupt belohnt wurde, wunderte

sich der freiheitliche Delegationsleiter

im Europaparlament Harald

Vilimsky: „Weder als EU-Kommissar

für Regionalpolitik noch für

Budget und Verwaltung hat er nennenswerte

Erfolge vorzuweisen.“

Zudem gebe es ein rechtliches

Problem: Laut § 22 des Nationalbankgesetzes

dürfen Personen, die

Foto: NFZ

FPÖ-Chef Herbert Kickl zum ÖVP-Pos

ist abstoßend und ohne jedes Gespür

im aktiven Dienst der EU-Kommission

stehen, dem Generalrat

der Österreichischen Nationalbank

nicht angehören, zeigte Vilimsky

auf: „Aber Johannes Hahn wird

derzeit weiterhin von Brüssel bezahlt

und agiert als sogenannter

,Sonderbeauftragter für Zypern‘,

wobei seine tatsächliche Tätigkeit

in diesem EU-Mitgliedsland absolut

unklar ist.“

Ähnlich unklar, aber sicher mit

einem Spitzengehalt entlohnt, dürfte

auch der neue Posten des ehemaligen

ÖVP-Außenministers und

kurzzeitigen „Impfzwang-Bundes-

IMPRESSUM

Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz

Medieninhaber (Verleger) und Herausgeber:

Freiheitlicher Parlamentsklub,

Dr. Karl Renner-Ring 3, 1017 Wien

Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) – Die Freiheitlichen,

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Partei Österreichs (FPÖ) – Die Freiheitlichen und

des Freiheitlichen Parlamentsklubs.


Nr. 50 Donnerstag, 11. Dezember 2025

g

Postenschacher

ebenso erfolglosen Ex-WKO-Chef Mahrer

KURZ UND BÜNDIG

Foto: FPÖ

Wählerwille umgesetzt

Innenpolitik 3

FPÖ-Bundesparteiobmann Herbert Kickl

gratulierte Andrej Babiš am Dienstag zur Angelobung

als tschechischer Regierungschef

und bezeichnete diesen Schritt als einen „entscheidenden

Sieg für die Demokratie und den

Wählerwillen“: „Ich gratuliere unserem europäischen

Freund zu diesem Erfolg. Dass sich

am Ende der Wahlsieger gegen alle Widerstände

des Establishments durchsetzt und den

Regierungsauftrag erhält, ist ein triumphales

Zeichen. Es beweist, dass die Macht vom Volk

ausgeht und nicht von abgehobenen Eliten.“

tenschacher: „Das Zuschanzen von Topjobs innerhalb der ÖVP-Familie

für die Bevölkerung und ohne jede Lernbereitschaft.“

Spendables Brüssel

Die EU-Beamten haben mitten in der Energiekrise

und bei stagnierender Wirtschaft

schon wieder mehr Geld bekommen und das

bereits zum achten Mal seit 2022. Insgesamt

sind damit die EU-Gehälter um satte 22,8

Prozent gestiegen. „Die aktuelle Erhöhung

betrifft nicht nur einfache EU-Beamte, sondern

auch Top-Funktionäre: EU-Kommissionspräsidentin

Ursula von der Leyen erhält

künftig rund 35.800 Euro Monatsgehalt,

ein Plus von etwa 1.000 Euro“, zeigte der

FPÖ-Delegationsleiter Harald Vilimsky auf.

Foto: NFZ

kanzler“ Alexander Schallenberg

sein, vermutete FPÖ-Generalsekretär

Michael Schnedlitz. Denn für

Schallenberg wurde jetzt ein eigener

„pro-europäischer Thinktank“

gegründet.

Schallenbergs EU-Jubel-NGO

„Schallenberg hätte lieber in der

Versenkung bleiben sollen, denn

der Scherbenhaufen, den er im

Außenministerium hinterlassen

hat, ist unter seiner Nachfolgerin

Meinl-Reisinger, Stichwort ‚Causa

Oberreiter‘ und Cyberangriffe, nur

noch größer geworden. Und sich

jetzt mit einer neuen NGO versorgen

zu lassen, ist eine Frechheit

gegenüber jedem hart arbeitenden

Steuerzahler“, kritisierte der freiheitliche

Generalsekretär.

Während die Österreicher unter

der Teuerung und der verfehlten

Sanktionspolitik leiden, will

Herr Schallenberg mit seiner neuen

NGO EUropa vor einer angeblichen

„Selbstaufgabe“ bewahren. „Das ist

die reinste Brüsseler Propaganda,

für die am Ende wieder der österreichische

Steuerzahler auf die eine

oder andere Weise zur Kasse gebeten

wird“, warnte Schnedlitz.

Foto: NFZ

Uneinbringlich

2024 wurden rund 139 Millionen Euro an

Unterhaltsvorschüssen ausbezahlt – doch

nur knapp 90 Millionen Euro konnten vom

Staat wieder hereingebracht werden. Damit

liegt die Rückzahlungsquote bei lediglich

64,5 Prozent. Besonders alarmierend sind die

niedrigen Rückzahlungsquoten bei Nicht-

EU-Bürgern mit 36 Prozent, bei türkischen

Staatsangehörigen mit 46 Prozent. „Rund 30

Millionen Euro gelten bereits als uneinbringlich,

etwa aufgrund von Insolvenzen der Unterhaltsschuldner.

Das Unterhaltsvorschusssystem

gerät zunehmend in Schieflage“,

warnte FPÖ-Frauensprecherin Rosa Ecker.

SPRUCH DER WOCHE

„Wenn wir noch viel mehr Windkraftanlagen

im ganzen Land und noch mehr Pumpspeicherkraftwerke

errichten, wird der

Strom in Österreich billiger.“

Markus Marterbauer

6. Dezember 2025

Foto: NFZ

Der Finanzminister hat von der

Stromerzeugung anscheinend

genau soviel Ahnung wie von

der Budgetsanierung. Steuern

auf Strom runter und dieser wäre

sofort billiger.

BILD DER WOCHE Schnupperjob für den Wiener Bürgermeister

und den ÖVP-Wirtschaftsminister nach dem Ausstieg aus der Politik?

Foto: instagram.com


4 Innenpolitik

Neue Freie Zeitung

Machen wir endlich wieder Politik für

die Menschen in Österreich und Europa!

Die freiheitliche Wirtschaftssprecherin Barbara Kolm kritisiert im NFZ-Interview die Untätigkeit der

Koalition angesichts der katastrophalen Situation der heimischen Wirtschaft: „Diese Regierung löst

kein einziges Strukturproblem, sondern erhöht nur ständig Steuern, Staatsschulden, Subventionen und

Staatsquote, um die schlimmsten Folgen ihrer falschen Wirtschaftspolitik irgendwie aufzuschieben.“

Frau Abgeordnete, blicken Sie

auch so optimistisch in die wirtschaftliche

Zukunft Österreichs wie

ÖVP-Wirtschaftsminister Wolfgang

Hattmannsdorfer, der die „Industriestrategie“

der Koalition aufs

kommende Jahr verschoben hat?

Kolm: Nein, denn jeder, der Realitätssinn

besitzt und die Daten

kennt, weiß, dass die letzte Regierung

inklusive der jetzigen Ampel

in den letzten sechs Jahren unseren

Arbeits- und Wirtschaftsstandort

nachhaltig geschädigt hat: Vom

Musterschüler zum

„kranken Mann“

Europas! Seit drei

Jahren rauscht eine

Rezession durchs

Land, begleitet von

Rekordinflationsraten, die jährlich

neue Höchststände bei Insolvenzund

Arbeitslosenzahlen nach sich

ziehen. Zuletzt ist Österreichs Wirtschaft

im dritten Quartal gerade einmal

um 0,4 Prozent gegenüber dem

Vorquartal und um 0,9 Prozent im

Vergleich zum Vorjahr gewachsen.

Diese Entwicklung des BIP ist mit

statistischen Schwankungen eher zu

erklären als mit „Wachstum“. Und

das ist ein ausgewachsenes Armutszeugnis

für die Verliererampel, insbesondere

für die selbsternannten

Wirtschaftsparteien ÖVP und Neos.

Letzte Woche hat der Produktivitätsrat

„Anzeichen für Deindustrialisierung“

bemerkt und der

Geschäftsführer des Insolvenzentgeltfonds

hat beklagt, dass

die „Reserven schmelzen“. Hätte

der Wirtschaftsminister nicht

spätestens da aufwachen

müssen?

Kolm: Ja natürlich,

ganz im Stil

der abgewirtschafteten

ÖVP hat

er es vorgezogen,

bei der Inszenierung

des ersten

Alibiberichts

des

Entbüro-

aber

kratisierungsstaatssekretärs Taufpate

zu sein. Mittlerweile sperren pro

Tag 19 Betriebe zu. Österreich wird

laut Schätzung des Kreditschutzverbands

im ersten Jahr der Verliererampel

7.000 Betriebe durch Insolvenz

verlieren, so viele wie niemals

zuvor! Österreich leidet unter hausgemachten

Strukturproblemen. Das

sagen nicht nur wir Freiheitliche,

sondern auch der Vorsitzende des

Produktivitätsrats, Fiskalratschef

Christoph Badelt. Die untragbare

Überregulierung und die ideolo-

„Das ist ein ausgewachsenes Armutszeugnis für

die Verliererampel, insbesondere für die selbsternannten

Wirtschaftsparteien ÖVP und Neos.“

giegetriebenen Energiepreise haben

die Wettbewerbsfähigkeit und damit

die internationale Bedeutung unserer

Betriebe dramatisch reduziert.

Österreich ist in der Standortwertung

des St. Gallener IMD innerhalb

von drei Jahren von Platz 16

auf Platz 26 durchgereicht worden.

Aber diese Regierung löst kein einziges

Strukturproblem, sondern erhöht

ständig Steuern, Staatsschulden,

Subventionen und Staatsquote.

Inzwischen haben wir eine schier

unfassbare Steuer-

und Abgabenquote

von

56 Prozent

und trotzdem

Rekordstaatsschulden.

Sie haben die

von der Koalition

vorgestellten

„Deregulierungsmaßnahmen“

bereits angesprochen.

Sehen Sie darin keinen

ersten Schritt hin zu Reformen?

Kolm: Die 113 angeblichen Entbürokratisierungsmaßnahmen

von

Neos-Staatssekretär Sepp Schellhorn

sind Scheinmaßnahmen. Das Papier

reicht angesichts der notwendigen

tiefgreifenden Probleme nicht

einmal im Ansatz aus. Eine echte

Kehrtwende ist unmöglich, solange

die strukturellen Belastungen für

unsere Betriebe ungelöst bleiben.

Inflation und Energiepreise haben

die Lohnstückkosten

in der Industrie auf

eine absurde Höhe getrieben

und damit die

Wettbewerbsfähigkeit

unserer exportorientierten

Industrie massiv verschlechtert.

Aber hier, bei Inflation und

Energie, tut diese Verliererampel

rein gar nichts.

Was bräuchte es daher wirklich?

Kolm: Die Regierung muss ihre

planwirtschaftlichen Klimavorgaben

aufgeben. Österreich hat freiwillig

die Klimaneutralität um zehn Jahre

auf 2040 vorgezogen. Also deutlich

vor dem EU-Ziel 2050 und zusätzlich

seit 2022 eine jährlich steigende

CO2-Steuer eingeführt. Dieses von

ÖVP und Grünen beschlossene streberische

Übererfüllen von EU-Normen

durch Selbstkasteiung verteuert

seither die Energie unnötig. Das

schadet der Wettbewerbsfähigkeit

und treibt die hausgemachte Inflation

weiter an. Wir fordern daher die

Beendigung jeglicher CO2-Steuerbelastung

und die Bundesregierung

muss sich auf EU-Ebene für ein klares

Nein zu allen weiteren und sinnlosen

CO2-Verschärfungsvorschlägen

der Kommission aussprechen.

Die beiden größten Wirtschaftsnationen,

China und die USA, haben sich

keine derartigen Klimaknebel auferlegt,

nur die EU. Und die Folgen

sind katastrophal: Der Anteil der EU

an der globalen Wirtschaftsleistung

hat sich seit 2010 fast halbiert. Und

hat diese Wohlstandszerstörung das

Klima gerettet? Nein. Also Schluss

damit, machen wir endlich wieder

Foto: NFZ

Politik für die Menschen in Österreich

und in Europa!

Nach drei Jahren Rezession

mit stetig zunehmenden

Zahlen an Insolvenzen und an

Arbeitslosen, wagt erstmals ein

anerkannter Experte das Kind

beim Namen zu nennen, das Europa

und Österreich in den Abgrund

führt: Entindustrialisierung.

Ein klares Signal: Der

Insolvenzentgeltfonds (IES), der

bei Firmenpleiten Gehälter und

Löhne übernimmt, gerät wegen

der anhaltenden Insolvenzwelle

finanziell unter Druck. Laut Industriellenvereinigung

sind bereits

mehr als 36.000 Industriearbeitsplätze

verloren gegangen

und jeder 15. Produktionsstandort

wurde geschlossen. Der

Hauptgrund dafür sind die Energiepreise,

die mit dem Green

Deal künstlich in die Höhe getrieben

und mit dem zugleich die

Unternehmen mit Bürokratie zugeschüttet

wurden.

Brüssel be

„Entindustrialisierung“: D

Mit Christoph Badelt, der bereits

als Fiskalratsvorsitzender die

Geldverschwendung der Vorgängerregierung

und der aktuellen

Ampelmänner kritisiert hat, sprach

erstmals ein einhellig akzeptierter

Experte das „Böse Wort“ aus:

Deindustrialisierung.

Das tat er allerdings in seiner

weniger bekannten Rolle als Vorsitzender

des Produktivitätsrats,

eines unabhängigen Expertengremiums.

„Es gibt Anzeichen für eine

Deindustrialisierung, denn in der

industriellen Produktion gehen seit

zwei, drei Jahren stetig Arbeitsplätze

verloren“, zeigte Badelt die düstere

Realität auf.

Absturz bei Wettbewerbsfähigkeit

Im renommierten IMD-Ranking

des St. Gallener Business School

ist der Standort Österreich innerhalb

von drei Jahren von Platz 16

auf Platz 26 abgerutscht. Hauptgrund

ist die zu geringe Produktivität

– Betriebe kämpfen mit hohen

Kosten und verlieren im internationalen

Vergleich an Boden.

Im Bereich Energiepolitik belasten

die hohen Kosten die Betriebe

enorm, allen voran die Industrie.

Der Produktivitätsrat fordert

daher klare rechtliche Rahmen-

Grafik: Selektiv


Nr. 50 Donnerstag, 11. Dezember 2025

g

Innenpolitik 5

gräbt die Industrie, Wien schweigt

ie Klimarettung über den Green Deal macht Energie teuer und lähmt die Betriebe mit Bürokratie

bedingungen für den Ausbau des

Energiesystems und weniger bürokratische

Hürden. Eine versteckte,

aber nicht weniger harte Abrechnung

mit dem Green Deal der EU.

„Die Bundesregierung nimmt in

Kauf, dass Österreich seine industrielle

Kernsubstanz verliert. Während

andere Länder ihre Industrie

schützen, werden heimische Betriebe

durch CO₂-Kosten, Energiepreise

und Bürokratie erdrückt.

Das ist ein politisches Totalversagen“,

nannte der freiheitliche

Energiesprecherstellvertreter Paul

Hammerl die Ursachen für die

dreijährige Talfahrt der heimischen

Wirtschaft.

Energierpreise und CO2-Steuer

Ein wesentlicher Treiber dieser

gefährlichen Entwicklung sind die

hohen Energiekosten, die durch die

alljährlich steigende CO2-Bepreisung

zusätzlich nach oben getrieben

werden. Der CO2-Preis wirkt

nämlich wie ein direkter Steueraufschlag

auf die Stromerzeugung

aus Gas und den anderen fossilen

Energieträgern Kohle und Öl. Und

genau diese Kraftwerke bestimmen

in vielen Stunden den Marktpreis

an der Strombörse. Denn genügend

Strom aus Windkraft gibt es

in Österreich nur an rund 2.000 der

7.000 Jahresstunden.

„Während die Gaspreise am

Markt immer weiter sinken, hat

sich der CO2-Preis zu einem versteckten

Stromkostentreiber entwickelt.

Je höher der CO2-Preis,

desto höher der Strompreis und das

Zahlen am Ende alle Energiekunden“,

erklärte Hammerl das „Preisparadoxon“

zwischen Erdgas und

Strom.

Und genau hier tut die Ampelkoalition

absolut nichts, kritisiert

auch die freiheitliche Wirtschaftssprecherin

Barbara Kolm: „Die 500

Millionen Euro des ÖVP-Kanzlers,

die im Budget erst gesucht werden

müssen, bringen keinen Billigstrom.

Die Ankündigung ist lediglich

ein typischer Billigstschmäh à

la ÖVP.“

Und immer mehr Bürokratie

Neben den Energiepreisen

hemmt auch die Bürokratie, vornehmlich

die zur „Klimarettung“,

aber auch die nationale Umsetzung

derselben die Entwicklung der

Wirtschaft.

Dass der von den Neos eigens

dafür nominierte „Entbürokratisierungs-

und Deregulierungsstaatsekretär“

ganze neun Monate

Hammerl: Gaspreis sinkt, aber Strompreis steigt, dank der CO2-Steuer.

Foto: NFZ

brauchte, um erste Vorschläge zu

unterbreiten, spottet seinem Namen

Hohn. Die zuletzt vorgestellten

113 angeblichen „Entbürokratisierungsmaßnahmen“

wertete

Kolm als „Scheinmaßnahmen“:

„Anstatt die Krise als Folge exzessiver

Staatsintervention und

struktureller Verkrustungen zu begreifen,

versucht das Paket, den bestehenden

Interventionismus lediglich

technokratisch zu optimieren.“

So werde wieder einmal die Digitalisierung

als universelles Allheilmittel

missverstanden, das aber

lediglich die staatliche Kontrolle

perfektioniere, statt sie zu reduzieren.

An echte strukturelle Reformen,

beispielsweise am Arbeitsmarkt

und beim Föderalismus, hat

sich der Staatssekretär gar nicht

erst herangewagt. Damit sind die

Neos in den „Altparteienstatus“

ihrer Koalitionspartner ÖVP und

SPÖ abgestiegen, konstatierte die

freiheitliche Wirtschaftssprecherin:

„Die Vorhaben dokumentieren

eine besorgniserregende Mut- und

Ambitionslosigkeit. Die notwendige

Rückbesinnung auf marktwirtschaftliche

Prinzipien wird

verweigert, während man den wirtschaftlichen

Niedergang lediglich

effizienter verwalten wird.“


6 Parlament

Neue Freie Zeitung

Foto: NFZ

Norbert Nemeth

Klubobmann-Stv. der FPÖ

HOHES

HAUS

Mit der neuen Sicherheitsstrategie

der USA geht eine Zeitenwende

einher. Nicht nur für die EU.

Zum ersten Mal betrachtet der

„Hegemon“ eine patriotische Partei

wie die FPÖ nicht als Betriebsunfall

der Geschichte, sondern als

politisch-strategischen Partner.

Diese Perspektive gibt Hoffnung,

dass in der EU noch nicht alles

verloren ist. Dabei muss man sich

stets vor Augen halten, dass die

EU lediglich ein Teil Europas ist

und die Frustration bei den Bürgern

in den Mitgliedsstaaten hat

die Stimmung zum Sinn der Mitgliedschaft

kippen lassen.

Die Ertrinkenden

Man muss nicht gleich so weit

gehen wie Herr Musk, der die EU

abschaffen und zurück zu den souveränen

Nationalstaaten will. Ein

Blick in den Boulevard genügt,

wo dieser Tage Kurt Seinitz in der

„Krone“ treffend ausführte, dass

die EU nie die Herzen der Europäer

gewonnen hat, genügt: „Sie (die

EU) war von Regierungen für Regierungen

geschaffen. Ihre Politiker

sind auch nicht von erster

Wahl. Wenn dort jetzt auch noch

immer öfter abenteuerliche Korruptionsaffären

platzen, dann stellt

sich die Frage nach der Daseinsberechtigung

dieser Institution.“

Tatsächlich hat die EU nichts zu

bieten außer einer Horrorbilanz

des Niedergangs: Deindustrialisierung,

Massenmigration, Islamisierung,

Kriegstreiberei, Inflation

und so weiter. Weil dieses System

nichts zu bieten hat, setzt es auf

die Angst seiner Bürger, oder treffender

schon Untertanen? Die Kriminalisierung

Andersdenkender

steht ganz oben auf der Agenda

der selbsternannten EU-Elite, die

wie ein Ertrinkender immer wilder

um sich schlägt.

Foto: NFZ

GELDPOLITIK

Bargeld in Verfassung verankern

„Slowenien macht vor, wie man Freiheit und Datenschutz

schützt: Mit der Verankerung des Rechts

auf Bargeldzahlung in der Verfassung. Auch Österreich

muss diesem Beispiel endlich folgen!“, forderte

FPÖ-Konsumentenschutzsprecher Peter Wurm

anlässlich der jüngsten Entscheidung des slowenischen

Parlaments. Denn das EU-Establishment und

seine Erfüllungsgehilfen würden versuchen, das

Bargeld scheibchenweise abzuschaffen.

Foto: NFZ

ASYLPOLITIK

Asyl „angeheiratet“

Der siebenfache afghanische Familienvater,

der eine Tochter in

Wien fast getötet hat, kam 2004

nach Österreich. Sein Asylantrag

wurde abgelehnt, mit Berufungen

verschleppte er das Verfahren, bis er

2010 im Zuge eines Familienverfahrens

Asyl erhielt, das seine nunmehrige

Ehefrau bereits 2004 bekam.

Linkes Umerziehungsbuch

an Österreichs Schulen

Englisch-Schulbuch propagiert Klimapanik und LGBTQ-Ideologie

Die freiheitliche Familiensprecherin

Ricarda Berger warnt

vor einem Englisch-Schulbuch

aus dem ÖBV-Verlag, das „nichts

weniger als ein linksideologisches

Erziehungsprogramm“ sei.

Für Berger verstößt das Buch

„way2go Writing and Language

B2/B2 plus“ aus dem ÖBV-Verlag

mit seinen politischen Botschaften

klar gegen die staatliche Neutralitätspflicht:

„Was hier passiert, ist

kein Versehen. Das ist politische

Umpolung durch die Hintertür. die

Schüler werden zielgerichtet mit

einseitigen Wertungen und Haltungsbotschaften

gefüttert“.

Die „neue woke Normalität“?

So werde die Normalisierung

eines gleichgeschlechtlichen Eltern-

Am „Internationalen Tag der

Menschen mit Behinderungen“

zog der freiheitliche Behindertensprecher

Christian Ragger eine

Lässt Wiederkehr Schüler mit

woker Ideologie indoktrinieren?

modells vorangetrieben, ein Loblied

auf LGBTQ-Buchkampagnen

gegen US-Schulen angestimmt, offen

Werbung für NGOs gemacht

und ein Grün-Aktivisten als Vor-

ernüchternde Bilanz der schwarzrot-pinken

Bundesregierung: „Im

Behinderten- und Pflegebereich

wurde weder ein Fortschritt erzielt

noch irgendeine ernsthafte Reform

umgesetzt. Stattdessen wird brutal

der soziale Rotstift geführt, und

zwar ausgerechnet bei jenen Menschen,

die unsere Hilfe am dringendsten

brauchen.“

So werde weiterhin die UN-Behindertenrechtskonvention

in zentralen

Bereichen ignoriert. Menschen

mit Behinderungen müssten

noch immer auf eine echte Gleichstellung,

auf barrierefreien Zugang

zu Bildung, Arbeit, Wohnen und

Foto: NFZ

bild hingestellt. Und natürlich dürfe

auch die Klimapanik nicht fehlen.

So wird in dem „Englisch-Lehrbuch“

eine Schülerin vorgestellt,

die wegen der „Klimarisiken“ keine

Kinder bekommen will.

„Wer so etwas als neutrales Lehrmaterial

durchwinkt, hat seinen

Auftrag verfehlt. Traditionelle Familienbilder

werden gezielt ins

Abseits gedrängt, während linke

Ideologie zur neuen Norm erhoben

wird“, kritisierte Berger.

Diese ideologische Neuformung

der Kinder über Schulbücher werde

mit System betrieben, warnte

die FPÖ-Familiensprecherin.

Neos-Bildungsminister Wiederkehr

könne sich nicht länger wegducken,

er müsse sofort erklären, wie diese

Inhalte genehmigt wurden und wer

dafür verantwortlich sei.

Die soziale Kälte der Verliererampel

gesellschaftlicher Teilhabe warten.

„Diese Untätigkeit ist ein politisches

und menschliches Versagen“,

empörte sich Ragger.

Der freiheitliche Behindertensprecher

bekräftigte erneut die

zentrale Forderung der FPÖ: „Es

braucht endlich einen jährlichen

Inklusionsfonds in der Höhe von

500 Millionen Euro, der zweckgebunden

und transparent eingesetzt

wird. Ohne diese Mittel wird es

weder flächendeckend und niederschwelligen

Zugang zur Persönlichen

Assistenz für Schule und

Beruf noch Verbesserungen im Bereich

Barrierefreiheit geben.“


Nr. 50 Donnerstag, 11. Dezember 2025

g

Als „reine Showpolitik Marke ÖVP“ und „völlig unzureichend“

kritisierte der freiheitliche Sicherheitssprecher Gernot Darmann

die von den EU-Innenministern beschlossenen „Verschärfungen“ des

EU-Asylpakts von ÖVP-Kommissar Magnus Brunner.

Parlament 7

EU-Asylpakt bleibt eine ÖVP-Mogelpackung

ÖVP liefert uns der Zwangsumverteilung des Brüssler Erfüllungsgehilfen Magnus Brunner aus

Verwundert zeigte sich Darmann

insbesondere über ÖVP-Innenminister

Gerhard Karner, der sich für

diese Maßnahmen, die erst in einigen

Jahren greifen und das Grundproblem

der illegalen Masseneinwanderung

nicht lösen würden.

Zudem werde außer Acht gelassen,

dass der Europäische Gerichtshof

mit seiner einwanderungsfreundlichen

Rechtsprechung dem Entscheid

noch in die Speichen greifen

könne.

„Was Innenminister Karner und

die EU hier als großen Durchbruch

verkaufen, ist in Wahrheit eine typische

ÖVP-Mogelpackung. Dieser

Pakt ist als ein reines Placebo

für die besorgten EU-Bürger gedacht,

denn allein damit kann die

illegale Masseneinwanderung aus

aller Welt sicherlich nicht gestoppt

werden“, relativierte Darmann den

Jubel in Brüssel und in Wien.

Bablers „Bauprogramm“

wirkt nur in seinem Kabinett

„Die SPÖ sticht aus der unfähigen

Verliererampel einzig mit

ihrer roten Fake-News-Show zu

leistbarem Wohnen und Wohnbau

hervor“, kommentierte der freiheitliche

Bautensprecher Michael

Oberlechner die roten Aktivitäten.

Weil es ihnen an echten Lösungsvorschlagen

fehle, würden sich die

Genossen am Wohnbauprogramm

der Freiheitlichen abarbeiten.

Dass sich SPÖ-Wohnminister

Andreas Babler der Dringlichen

Anfrage der Freiheitlichen vor

zwei Wochen im Parlament nicht

gestellt habe, wertete Oberlechner

als dessen Schuldeingeständnis.

Allerdings, ein „Bauprogramm“

des Obergenossen Babler funktioniere

prächtig, gestand Oberlechner

ein, nämlich das des Kabinettsausbaus

im Vizekanzleramt.

So gibt es seit Monatsanfang

eine neue Abteilung „Wohnen im

Bundesministerium für Wohnen,

Kunst, Kultur, Medien und Sport“

(BMWKMS), die den von Wohnminister

Andreas Babler „eingeschlagenen

Kurs hin zu leistbarem

und qualitativ hochwertigem Woh-

Oberlechner: Babler schafft nur

seinen Kabinettsausbau.

nen weiter verstärken“ soll – wie es

in einer Presseaussendung voll des

Eigenlobs heißt.

Dabei kostet die „größte Bundesregierung

aller Zeiten“ mit 21 Ministern

und Staatssekretären sowie

gleich 404 Mitarbeitern in den Kabinetten

die Steuerzahler satte 3,2

Millionen Euro im Monat.

Aber auch das war der Verlieerampel

noch zu wenig „Man- and

Womanpower“, weshalb sie sich in

nur drei Monaten externe Beratung

in Höhe von 16,3 Millionen Euro

„einkaufte“. „Das alles entlastet die

Österreicherinnen und Österreicher

und bringt Sicherheit und Planbarkeit.“

– Zitat Andreas Babler.

Foto: NFZ

Asylpakt ohne WIrkung, ganz nach dem Geschmack von SPÖ und ÖVP.

„Umverteilung“ bleibt

Besonders perfide sei die Regelung

zum sogenannten „Solidaritätsmechanismus“,

der bisherige

Belastungen aus der Masseneinwanderung

nicht beachte. „Die

ÖVP verkauft es als Erfolg, dass

Österreich eine ‚Ausnahme beantragen

dürfte‘. Das ist eine bewusste

Irreführung der Bevölkerung!

Solange diese Ausnahme

nicht rechtskräftig durch ist, hängt

Österreich voll im Zwangsumverteilungssystem

der EU fest“, stellte

Darmann klar. Die ÖVP habe

Österreich damit sehenden Auges

in die Asyl-Lotterie geschickt, anstatt

eine sofort wirksame Ausnahme

für unser Land durchzusetzen:

„Das ist ein Verrat an den Interessen

der Österreicher!“

Unter dem Deckmantel des Asylrechts

komme es damit zu einer

Quasi-Legalisierung der illegalen

Einwanderung und einem offenkundigen

„Weiter wie bisher“, betonte

der FPÖ-Sicherheitssprecher: „Die

einzige wirksame Lösung ist die

‚Festung Österreich‘: Null-Toleranz

gegenüber illegaler Einwanderung

und konsequente Abschiebungen!“

Ignoranz zu den Ursachen

für Gewalt gegen Frauen

Jahrelange Diskussionen und ein

Gipfel nach dem anderen brachten

als Ergebnis stets nichts anderes als

Lippenbekenntnisse und Absichtserklärungen.

„So wird keine einzige

Frau vor Gewalt geschützt“,

kritisierte FPÖ-Frauensprecherin

Rosa Ecker das Nichtergebnis der

letzten Folge dieser „Gewaltschutzgipfelserie“

der Bundesregierung.

Solange man außer Acht lasse, dass

sich die Sicherheitslage für Frauen

in den letzten Jahren durch die illegale

Masseneinwanderung massiv

verschlechtert hat, werde sich

an der tristen Sicherheitslage der

Österreicherinnen nichts ändern.

Kritik übte in diesem Zusammenhang

auch der freiheitliche

Justizsprecher Harald Stefan am

Auftritt von SPÖ-Justizministerin

Anna Sporrer in der ORF-„Pressestunde“.

Für Stefan grenzt es

an „pure Realitätsverweigerung“,

wenn Sporrer meine, dass unter

14-jährige Straftäter „erzogen und

nicht eingesperrt“ gehören und sie

daher die Herabsetzung des Strafmündigkeitsalters,

wie sie die FPÖ

seit langem fordert, ablehne: „Und

das ausgerechnet nach dem äußerst

umstrittenen Freispruch von Jugendlichen

aus dem Migrantenmilieu

vom Vorwurf, ein 12-jähriges

Mädchen über Monate hinweg sexuell

missbraucht zu haben.“

Der FPÖ-Justizsprecher führte

an, dass sich seit 2015 die Zahl der

Anzeigen gegen Unmündige verdoppelt

habe, von 5.160 auf über

12.000 im vergangenen Jahr. „Wer

alt genug dazu ist, einen Raub, eine

Vergewaltigung oder irgendeine

andere Straftat zu begehen, der

muss auch als dazu imstande angesehen

werden, die strafrechtlichen

Konsequenzen zu tragen!“, betonte

der freiheitliche Justizsprecher.

Sporrer hält an der Kuscheljustiz

für jugendliche Straftäter fest.

Foto: NFZ

Foto: NFZ


8 Außenpolitik

Neue Freie Zeitung

Foto: NFZ

Gerald Hauser

Gläserne Menschen

im EU-Superstaat?

FPÖ und Fidesz fordern

Kurswechsel in Brüssel

Die EU braucht Balance statt

Zentralismus und Rückkehr zur

Vernunft, forderten der ungarische

Außenminister Péter Szijjártó und

FPÖ-Generalsekretär Christian

Hafenecker in einer gemeinsamen

Pressekonferenz. Der war eine

Unterredung Szijjártós mit FPÖ-

Bundesparteiobmann Herbert

Kickl vorausgegangen.

„Österreich und Ungarn müssen

in zentralen Zukunftsfragen wie

der illegalen Masseneinwanderung

oder der Energieversorgung an

einem Strang ziehen, um dem zunehmenden

Brüsseler EU-Zentralismus

entgegenzutreten“, betonte

der ungarische Gast.

Denn die EU bewegt sich bei

Asyl und Migration in eine brandgefährliche

Richtung, warnte der

freiheitliche Generalsekretär: „Es

geht um verpflichtende Umverteilungen,

Strafzahlungen und Eingriffe

in die Asyl- und Sicherheitspolitik

der Nationalstaaten. Und

das können und werden wir jedenfalls

nicht akzeptieren.“

FÜR ÖSTERREICH IM EU-PARLAMENT

Was sich hier abzeichnet, ist

brandgefährlich! Ab 1. Jänner

2026 sollen offenbar alle Ärzte

verpflichtet werden, sämtliche

Gesundheitsdaten, inklusive

Diagnosen, digital weiterzuleiten.

Ohne jeden Hinweis auf das

bestehende Widerspruchsrecht

wäre das der nächste massive

Schritt zum gläsernen Bürger.

George Orwell lässt grüßen!

Bisher kann jeder Patient

ELGA widersprechen. Komplett,

teilweise oder im Einzelfall direkt

beim Arzt, Zahnarzt, in Apotheken,

Krankenhäusern oder Pfle-

Die Freiheitlichen in Österreich

und die ungarische Regierungspartei

Fidesz stünden hingegen für

Rückführungen statt Umverteilung

illegaler Einwanderer, für Asylverfahren

außerhalb der EU und

einen Schutz der Binnengrenzen,

wenn der EU-Außengrenzschutz

versage. Und hier habe, erläuterte

Hafenecker, Ungarn bereits bewiesen,

dass ein wirksamer Grenzschutz

funktioniert, während die

österreichische Verliererkoalition

tatenlos zuschaue.

Foto: FPÖ

geeinrichtungen. Dieses Recht

steht nun offenbar auf der Kippe.

Daher sehe ich den geplanten

Europäischen Gesundheitsdatenraum

(EHDS) besonders kritisch.

Die Neos haben mit Unterstützung

der „EUropaparteien“

ÖVP, SPÖ und den Grünen im

Parlament bei dem Thema Gas

gegeben. Die ganze Ampelregierung

ist Brüssel-hörig und tut

alles, was ihr aufgetragen wird.

Alle sensiblen Daten sollen

nach Brüssel fließen und niemand

sagt, was dort geschieht.

Ein Datenmoloch droht, der alles

kontrolliert: Gesundheits-, Vermögens-

und persönliche Daten.

Parallel wird die Abschaffung

des Bargelds vorangetrieben –

mehr Überwachung geht kaum.

Die EU nimmt immer totalitäre

Züge an, Mitgliedsstaaten wie

Österreich folgen wie Lemminge.

Wehret den Anfängen! Die Bürger

haben ein Recht auf Datenschutz,

auf Privatsphäre und darauf, nicht

von einem zentralistischen Superstaat

durchleuchtet zu werden.

Geeint für einen EU-Kurswechsel.

Manipulation und sc

EU macht, was sie

Erste DSA-Strafe und neuer Korruptionsfall entlarven

Eine EU-Führung, die von

Gerichten wegen fehlender

Transparenz gerügt wird, deren

Spitzenpersonal in Skandalen

versinkt, in schwere Korruptionsaffären

und den Missbrauch

von Milliarden Euro verstrickt

ist und und mit Misstrauensanträgen

kämpft und sich gegen

Kritik mit autoritären Überwachungsmaßnahmen

(DSA, Demokratie-Schild

und Chatkontrolle)

schützen muss, spielt sich

zum Retter von Demokratie

und Transparenz auf. Bei dem

Versuch, die Kurznachrichtenplattform

X als Gefahr für Demokratie

und Transparenz zu

markieren, verstieß sie selbst

gegen alle von ihr aufgestellten

Regeln. Ein Dokument EUropäischer

Doppelmoral.

Stolz verkündete die EU-Kommission

letzte Woche ihre erste

große Strafe nach dem Digital Services

Act: 120 Millionen Euro gegen

Elon Musks Plattform X. Die

Vorwürfe lauteten irreführendes

Design beim „blauen Häkchen“ für

verifizierte Accounts, mangelhafte

Transparenz im Werbearchiv, zu

wenig Zugang für Forscher zu öffentlichen

Daten.

Die Heuchler in Brüssel

Der Head of Product von X, Nikita

Bier, antwortete der Kommission öffentlich

und zeigte deren miserabel

inszenierte Farce auf: Die Kommission

hat sich in ein seit Jahren brachliegendes

Werbekonto eingeloggt,

im System eine Schwachstelle ausgenutzt

und einen Link so gestaltet,

dass er wie ein Video aussieht, um

die Reichweite künstlich zu erhöhen.

Mit anderen Worten: Brüssel

greift genau den betrügerischen Mitteln,

die sie offiziell verbieten will.

Als Höhepunkt der Bloßstellung

erinnerte Bier daran, dass X nach

eigenen Regeln allen Konten gleiches

Recht und gleiche Pflichten

auferlege und zog die Konsequenz:

X hat das Werbekonto der Europäischen

Kommission geschlossen.

Dass dieser Vorfall ausgerechnet

jetzt passiert, passt zu der Brüsseler

Foto: EU

Von X verlangt Kommissionspräsidentin

fungs-SMS mit aller Macht verhinderte.

Laienschauspieltruppe. Eine Kommission,

deren Präsidentin SMS

mit dem Pfizer-Chef zum Impfstoff-Milliarden-Deal

verschwinden

ließ und dafür vom EuGH

wegen Verstoßes gegen Transparenzrechte

gerügt wurde, will anderen

per Strafe erklären, was

Transparenz ist. Im Umfeld der

selbsternannten „Schutzmacht der

Bürger vor Manipulation“ platzte

mit Ex-Kommissarin Mogherini

und dem ehemaligen Generaldirektor

des Auswärtigen Diensts

Stefano Sannino gerade der nächste

Korruptionsfall auf.

Susanne Fürst verlangt volle Aufkläru

ruptionsskandal im Auswärtigen Diens


Nr. 50 Donnerstag, 11. Dezember 2025

g

hmutzige Tricks:

anderen vorwirft

Brüssels wahre Motive für die Totalüberwachung

von der Leyen „volle Transparenz“, die sie selbst bei den Impfstoffbeschaf-

Ihre Ex-Außenbeauftragte Mogherini steht unter Korruptionsverdacht.

Autoritäres Kontrollsystem

Mit ihrem Griff in die Trickkiste

hat die EU-Kommission den Kern

ihres DSA selbst ad absurdum geführt.

Sie hat sich nicht nur ein

Eigentor geschossen. Sie hat mit

dem vom Zaun gebrochenen Konflikt

mit X demonstriert, dass sie als

Hüterin von „Wahrheit und Transparenz“

untragbar geworden ist.

„Das war ein Manöver, das einem

wirtschaftlichen Selbstmord aus

ideologischer Verblendung gleichkommt“,

kommentierte FPÖ-Bundesparteiobmann

Herbert Kickl die

misslungene Strafexpedition der

ng zu dem jetzt aufgeplatzten Kort

der EU-Kommission.

Foto: NFZ

EU-Kommission gegen die Plattform

X. Unter dem Vorwand der

„Transparenz“ wurde ein amerikanisches

Unternehmen, das für Meinungspluralität

steht, mit einer absurden

Millionenstrafe attackiert.

„Der sogenannte ‚Digital Services

Act‘ entpuppt sich immer mehr als

das, wovor wir Freiheitliche immer

gewarnt haben: ein Zensurund

Überwachungsinstrument zur

Unterdrückung jeder unliebsamen

Meinung“, erinnerte Kickl.

Für FPÖ-Außenpolitiksprecherin

Susanne Fürst sind die Festnahmen

von Mogherini und Sannino wegen

des Verdachts auf Subventionsbetrug

und Amtsmissbrauch kein Einzelfall,

sondern ein weiterer Beweis

für die tiefgreifende Korruption in

den EU-Institutionen: „Nach Katar-

Gate, den verschleuderten Milliarden

für die Klima-NGOs sehen wir

nun den nächsten Fall: Der Brüsseler

Sumpf ist tiefer und dreckiger,

als viele wahrhaben wollen.“

Es brauche jetzt eine lückenlose

Aufklärung und ein Ende des

Schönredens durch die Systemparteien

in Wien, betonte Fürst:

„ÖVP, SPÖ, Grüne und NEOS, die

bei jeder Gelegenheit die EU-Fahne

schwenken, sind mitschuldig an

diesem Desaster, weil sie die Augen

vor der systemischen Korruption in

Brüssel verschließen.“

KURZ UND BÜNDIG

Rechtsbruch für Kiew?

Außenpolitik 9

Der Streit um das in Belgien eingefrorene

Vermögen der russischen Zentralbank spitzt

sich zu. Da der Urkraine im Frühjahr die Zahlungsunfähigkeit

droht, die EU-Staaten aber

selbst mit Rekorddefiziten kämpfen, mehren

sich die Stimmen, die versprochene Unterstützung

für Kiew über das russische Vermögen zu

finanzieren. Wie rechtlich brisant das ist, zeigte

zuletzt ein Bericht der „Financial Times“. Laut

diesem soll sich die Europäische Zentralbank

weigern, die geplanten, mit russischem Vermögen

abgesicherten Kredite an die Ukraine

ihrerseits abzusichern, weil sie damit gegen ihr geldpolitisches Mandat verstoßen

würde. Wieviel EU-Recht will Ursula von der Leyen noch brechen?

Präventiver NATO-Angriff?

Foto: EU

„Wir haben nicht vor, mit Europa zu kämpfen,

das habe ich schon 100 Mal gesagt. Aber

wenn Europa wiederum kämpfen will und

anfängt, dann sind wir dazu sofort bereit.“

Die Aussage des russischen Staatspräsidenten

Wladimir Putin wurde in den Medien als

Bestätigung ihrer befürchteten russischen

Aggression gewertet. Unterschlagen haben

die Medien den Auslöser dafür, eine Drohung

von Giuseppe Cavo Dragone, dem Vorsitzenden

des NATO-Militärausschusses. Der hatte

in der „Financial Times“ verkündet, dass ein präventiver Cyberangriff auf

Russland als Verteidigungsmaßnahme angesehen werden könnte.

Aus für Russengas: Ohne

jede Vernunft und Moral

Während die USA versuchen,

Russland zu einem Waffenstillstand

und einem Friedensabkommen

zu bewegen, verschärft die

EU ihren Konfrontationskurs gegen

Moskau: Die EU will bis spätestens

Ende 2027 den Hahn an

den Erdgaspipelines aus Russland

komplett zudrehen sowie auch den

Flüssiggasimport verbieten.

Auf diese energiepolitische Utopie,

oder doch besser: Katastrophe,

haben sich Mittwoch letzter Woche

Vertreter der Mitgliedsstaaten

und des Europaparlaments geeinigt.

Doch Ungarn, das wie die Slowakei

bisher eine Ausnahmeregelung für

sich in Anspruch nehmen konnte,

hat gegen diese Entscheidung bereits

Klage angekündigt.

Aber auch nach vier Jahren und

19 Sanktionspaketen führten die

meisten EU-Mitgliedsstaaten noch

immer Erdöl, Erdgas und angereichertes

Uran aus Russland ein. Nach

offiziellen Brüsseler Zahlen waren

es 2024 immer noch 52 Milliarden

Kubikmeter Erdgas, was rund einem

Foto: gazprom

Fünftel aller Einfuhren entsprach,

sowie 13 Millionen Tonnen Rohöl

und mehr als 2.800 Tonnen Uran in

angereicherter Form oder als Kernbrennstoff

für Atomkraftwerke.

„Heute treten wir in eine Ära ein,

in der Europa vollständig unabhängig

von russischen Energielieferungen

ist“, tönte EU-Kommissionspräsident

Ursula von der Leyen.

Neuer Gasversorger soll neben den

USA das Emirat Katar werden, das

bisher Hauptsponsor der Terrororganisation

Hamas war.

Hahn zu bei Gaspipelines.

Foto:: Ministro della Difesa


10 Leserbriefe

Neue Freie Zeitung

TERMINE

Dezember

13

Die Freiheitlichen

Taiskirchen

PERCHTENLAUF &

NIKOLAUSAUFFAHRT

Samstag,

13. Dezember 2025

17 Uhr I Schulparkplatz Taiskirchen I Eintritt frei!

Jänner

17

Perchtenlauf in

Taiskirchen/OÖ

Um das leibliche Wohl kümmert sich die FPÖ

und die Freiwillige Feuerwehr Taiskirchen.

Ab 17 Uhr kommt der Nikolaus zu den Kindern

Nikolaussackerl solange der Vorrat reicht.

Direkt im Anschluss kommen die schaurigen Perchten

über 100 Perchten mit spektakulären Feuereffekten.

Wir freuen

uns auf euer>

Kommen!

Neujahrstreffen in

Klagenfurt

Impressum: FPÖ Taiskirchen, Obmann Mag. Peter Augustin Gsottbauer, Hofmarkt 4, 4753 Taiskirchen

LESER AM WORT

PLO-Fahnen auf Votivkirche

Wenn das in Österreich mit der

Geburtenentwicklung der einheimischen

Bevölkerung so weitergeht,

werden in zwei Generationen

die Palästinenserfahnen nicht nur

an einer Kirche hängen. Frauen

werden sie um den Kopf gewickelt

haben und Homosexuelle eng um

den Hals. Es sei denn, unsere Politik

schlägt einen anderen Kurs ein.

Marlene Bessiak, Gleisdorf

„Loch auf, Loch zu“-Politik

Die präsentierte Finanzierung

der Energiepreisentlastung zeigt

ein zentrales Problem der aktuellen

Budgetpolitik. Die Regierung

beweist deutlich mehr „Kreativität“

beim Aufbringen von Geld

als beim notwendigen Sparen auf

der Ausgabenseite. Auch echte

Strukturanpassungen bleiben aus.

Staatsnahe Unternehmen werden

zur Kasse gebeten, Sonderdividenden

abgeschöpft, Bilanzgewinne

vorgezogen. Das wirkt kurzfristig,

in Wahrheit ist es klassische „Loch

auf, Loch zu“-Politik. Was hier als

Entlastung verkauft wird, ist eine

Verschiebung im staatlichen System.

Das Geld kommt nicht aus

Effizienzsteigerungen oder einem

nachhaltigen Wirtschaftswachstum,

sondern aus den Rücklagen

jener Unternehmen, die eigentlich

investieren und modernisieren

müssten. Wer so handelt, schwächt

mittelfristig genau jene Strukturen,

die langfristige Stabilität bringen

sollen. Auch das Versprechen einer

nachhaltigen Senkung der Inflation

bleibt fragwürdig. Inflation lässt

sich nicht mit Sonderdividenden

bekämpfen. Was es braucht, sind

wettbewerbsfähige Energiepreise,

eine leistungsorientierte Lohnsteuerpolitik,

die Arbeit wieder spürbar

belohnt. Wer heute nur umschichtet,

der verschärft die Probleme

von morgen.

Mario Gubesch, Bad Hall

Kuscheljustiz fördert Gewalt

Gewaltdelikte, besonders jene

gegen Frauen, steigen stark an. Was

macht der Staat dagegen? Sinnlose

„Schutzprojekte“ oder Anti-Gewalt-Kurse

haben nur ein Ergebnis:

Sie kosten viel Geld. Statt endlich

das Strafalter auf zwölf Jahre herabzusetzen

und die Kuscheljustiz

zu beenden, fließen Milliarden in

dunkle Kanäle und perfektionieren

die Täter-Opfer-Schuldumkehr.

Das einzig wirksame Mittel gegen

Kriminalität sind harte Strafen sowie

die Abschiebung von kriminellen

Migranten und von Islamisten.

Kriminelle Kinder und Jugendliche

gehören in eine Sonderschule,

früher Besserungsanstalt genannt,

aber da schläft der Rechtsstaat.

Der Kuschelkurs ist gescheitert.

Denn ein Rechtsstaat, der auf der

Seite der Täter steht, kann nicht

funktionieren.

Stephan Pestitschek Strasshof

Verschwiegene Gewalt

Die Ausschreitungen bei der

AfD-Veranstaltung in Gießen haben

einmal mehr gezeigt, von welcher

Seite politische Gewalt tatsächlich

ausgeht. Während man

uns ständig vor den angeblich

allgegenwärtigen „rechten Gefahren“

warnt, waren es diesmal

wie so oft eindeutig linke radikale

Gruppen, die randalierten, Polizisten

attackierten und eine demokratische

Veranstaltung gewaltsam

verhindern wollten. Auffällig ist,

wie zurückhaltend oder verzerrt

unsere Medien darüber berichten.

Wird Gewalt von Links verübt,

herrscht plötzlich Schweigen oder

Relativierung. Wer jedoch konsequent

gegen Extremismus sein

will, darf nicht zulassen, dass mit

zweierlei Maß gemessen wird.

Ernst Pitlik, Wien

Grundsteuer

Finanzminister Marterbauer

will, bestärkt durch den Vizekanzler,

eine Erhöhung der Grundsteuer.

Dabei sollte man eigentlich

meinen, dass beim Kauf eines

Grundstücks oder einer Immobilie

mit der Zahlung einer Grunderwerbssteuer

alles erledigt wäre.

Nicht aber so in Österreich. Hier

wird einem nach dem Erwerb von

Eigentum zusätzlich jährlich die

Grundsteuer in Rechnung gestellt.

Stefan Scharl, Klosterneuburg

Leserbriefe: redaktion.nfz@fpoe.at

„Sumpf, Morast und

Chaos im ORF!“

Das FPÖ Klubradio

„Die EU möchte unsere

Krankengeschichten

kennen!“

Das FPÖ Klubradio

„Lasset uns das Verbrennerverbot

verbrennen!“

Das FPÖ Klubradio

„Die NGO-Pustel wird

aufgestochen werden“

Das FPÖ Klubradio

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Nr. 50 Donnerstag, 11. Dezember 2025

g

WIEN

Ludwigs Gebührenlawine

ruiniert Wiens Wirtschaft!

Statt zu sparen, startet Rot-Pink in Wien weitere Belastungsoffensive

Wien 11

WIENER SPAZIERGÄNGE

von Hannes Wolff

Mit der Anhebung der Verwaltungsabgaben,

der erhöhten

Gebrauchsabgaben für

Geschäftsleute, deutlichen Verteuerungen

bei Sportveranstaltungen

und der drastischen Erhöhung

der Hundesteuer macht

Rot-Pink das Leben noch teurer.

Scharfe Kritik übten Wiens FPÖ-

Chef Dominik Nepp und Finanzsprecherin

Ulrike Nittmann an den

nächsten Gebührenerhöhungen der

rot-pinken Stadtregierung: „Während

Wiens Unternehmen zusehends

ums Überleben kämpfen und

immer mehr Familien jeden Euro

zweimal umdrehen müssen, setzen

SPÖ-Bürgermeister Ludwig und

seine Finanzstadträtin Novak unbeirrt

auf neue Belastungen, statt

endlich strukturelle Einsparungen

vorzunehmen.“

Beim Abkassieren der Wiener kennt die Wiener SPÖ keinen Genierer.

Automatisiertes Abkassieren

Mit diesem Kurs treibe die Stadtregierung

die angeschlagene Wiener

Wirtschaft weiter in Richtung

Abgrund und treffe genau jene

Menschen, die schon jetzt kaum

über die Runden kämen. „Gleichzeitig

wird das rot-pinke Budgetloch

dadurch nicht einmal ansatzweise

gestopft“, kritisierte Nepp.

Die SPÖ müsse bei großen Budgetbrocken

ansetzen, wie im Sozialbereich,

aus dem jährlich hunderte

Millionen Euro an Leistungen für

Nicht-Österreicher abfließen: „Die

Mindestsicherung muss endlich an

die Staatsbürgerschaft gekoppelt

werden!“

Finanzsprecherin Nittmann empörte

sich insbesonders über die

Ankündigung Ludwigs, dass die

Abgaben künftig automatisch valorisiert

werden sollen: „Das ist eine

Inflationsmaschine, die Jahr für

Jahr automatisch ins Geldbörsel

der Wienerinnen und Wiener greift,

ohne dass der Landtag überhaupt

noch mitreden kann!“

Polizeimangel in

Favoriten

Für Wiens FPÖ-Sicherheitssprecher

Stefan Berger ist die drastische

Unterversorgung Favoritens mit

Polizei der Beweis für ein sicherheitspolitisches

Totalversagen von

Bundesregierung und SPÖ-Stadtregierung:

„Ein Bezirk mit über

223.000 Einwohnern jedoch nur

296 im Dienst stehenden Polizisten

ist eine sicherheitspolitische Schieflage,

die die Bevölkerung jeden

Tag zu spüren bekommt.“ Die Favoritner

hätten ein Recht auf echte

Sicherheit statt politischer Ausreden,

betonte Berger.

Foto: NFZ

Normalerweise hab ich ja mit

der Tramway wenig zu tun, da ich

mich vorwiegend per pedes durch

die Straßen bewege. Vor ein paar

Tagen aber war ich Passagier des

49ers. Ein Freund feierte einen

runden Geburtstag, und wir, das

sind sechzehn ehemalige Schulkollegen,

hatten vor, um Punkt

zwölf mit einer Überraschung

aufzuwarten. Ich war pünktlich

unterwegs, da blieb die Bim fahrplanwidrig

bei der Kirchengasse

stehen.

Courtoisie

Ich mach’s kurz. Kein Unfall,

keine Stromstörung, nein, ein

LKW-Fahrer, dessen Fahrzeug

so geparkt war, dass ein Blinder

die Radln auf der rechten Schiene

sehen mußte. So. Da wurde

zunächst der Lenker gesucht.

Dann versuchten ein paar starke

Männer, das Lastauto auf die Seite

zu schupfen. Ho-ruck. Sinnlos.

Dann sah ich den Straßenbahnfahrer

telefonieren. Inzwischen

standen da schon sechs 49er hintereinander.

Meinen 12-Uhr-Termin konnte

ich vergessen. Und jetzt kam

der geniale Chauffeur gemütlich

aus einem Haustor. Mit rotem

Kopf rannte ich zu ihm. „Se san a

Obertrottel!“ brachte ich heraus.

Man soll doch stets freundlich

zueinander sein. Hab ich zu Hause

und in der Schule gelernt. Muss

ich also meinen Satz bereuen?

Ich meine, dass Ausnahmen die

Regel bestätigen.


12 Länder

Neue Freie Zeitung

BURGENLAND

Doskoszils Weigerung

„Wer wissen will, wohin das

Steuergeld fließt und wohin Förderungen

für NGOs im Burgenland

gehen, erhält keine Auskunft vom

Landeshauptmann, sondern muss

sich auf Basis des Informationsfreiheitsgesetzes

an die jeweilige

Fachabteilung des Landes wenden“.

kritisierte der FPÖ-Landtagsabgeordneter

Mario Jaksch

die Auskunfstverweigerung von

SPÖ-Landeshauptmann Hans Peter

Doskozil. Die Verwaltung des

Landes beweise, dass Transparenz

möglich sei, wo sie der Landeshauptmann

verweigere.

NIEDERÖSTERREICH

Mercosur stoppen!

Niederösterreichs

FPÖ-Landwirtschaftssprecher

Alexander Schnabel

forderte nach den

Enthüllungen

des „Irish Farmers

Journal“

das sofortige A. Schnabel

Aus für das Mercosur-Abkommen:

„Der Bericht zeigt auf, dass in Brasilien

Antibiotika und Hormone für

die Rindermast ohne Rezept, ohne

Kontrolle und völlig ohne Ordnung

verkauft werden können!“

STEIERMARK

Abelenkungsmanöver

Mit Verwunderung reagierte der

steirische FPÖ-Wirtschaftssprecher

Robert Mörth auf die Forderung

des ÖVP-Wirtschaftsbundes,

wonach Landeshauptmann Mario

Kunasek die gesetzlich vorgesehene

Erhöhung des Tourismusinteressentenbeitrags

aussetzen

solle. „Bei der gegenständlichen

Valorisierung handelt es sich nicht

um eine frei gewählte Maßnahme

der Landesregierung, sondern um

eine gesetzlich fixierte Anpassung,

die unter der Verantwortung von

ÖVP-Landeshauptmann Krainer

junior und ÖVP-Tourismuslandesrätin

Klasnic eingeführt und über

Jahrzehnte nicht infrage gestellt

oder angepasst wurde.“ Für Mörth

versuche der Wirtschaftsbund von

den eigenen massiven Problemen

aus dem Skandal ihres Bundesvorsitzenden

Harald Mahrer in der

Wirtschaftskammer abzulenken.

Foto: FPÖ Niederösterreich

Foto: FPÖ Kärnten

CO2-Einnahmen an die energieintensive

Industrie zurückgeben!

Deutschland subventioniert Industriestrom, Österreich tut nichts!

Deutschlands subventionierter

Industriestrompreis gefährdet

die Wettbewerbsfähigkeit der

oberösterreichischen Industrie.

Die FPÖ fordert Maßnahmen.

Angesichts der dramatisch steigenden

Belastungen für energieintensive

Industriebetriebe forderten

FPÖ-Landeshauptmannstellvertreter

Manfred Haimbuchner und

der Nationalratsabgeordnete Paul

Hammerl ein sofortiges Umdenken

bei der Verwendung der österreichischen

CO2-Einnahmen. „Während

Deutschland seine Industrie

mit einem eigenen Industriestrompreis

sowie gezielten Kompensationen

bei der CO2-Bepreisung

unterstützt, gerät Österreich zunehmend

ins Hintertreffen“, warnte

Haimbuchner.

CO2-Steuerwahn stoppen

Die energieintensiven Leitbetriebe

Oberösterreichs gerieten durch

KÄRNTEN

Der aktuelle Bericht des Landesrechnungshofs

bestätigte alle freiheitlichen

Warnungen: Konnten im

Zeitraum 2005 bis 2014 noch insgesamt

2.992 Wohnungen erstbezogen

wurden, waren es von 2015

bis 2024 nur noch 1.057 Wohnungen.

„Das ist ein historisches Minus

von rund 65 Prozent!“, zeigte

OBERÖSTERREICH

Einbruch im Wohnbau

FPÖ-Landeschef Angerer forderte

eine Wohnbauoffensive in Kärnten.

Foto: voestalpine

CO2-Steuer bringt Leitbetriebe wie die voestalpine unter Druck.

der Kärntner FPÖ-Landesparteiobmann

Erwin Angerer auf. Dazu

komme noch, dass seit 2018 rund

700 gemeinnützige Wohnungen

freigegeben sind, aber nicht gebaut

wurden.

Die Zahlen des Landesrechnungshofs

bestätigen auch die

jüngsten Daten der Statistik Austria:

Kärnten kommt bei den Neubauten

nicht vom Fleck und ist

beim Wohnbau nur mehr Vorletzter

unter allen Bundesländern!

„Dieser Einbruch beim Wohnbau

in Kärnten treibt die Mieten weiter

nach oben und die prekäre Lage

am Wohnungsmarkt befeuert die

anhaltende Teuerung in Kärnten

weiter“, zeigte Angerer auf. Aber

anstatt gegenzusteuern, seien alle

freiheitliche Lösungsvorschläge

von SPÖ und ÖVP abgeschmettert

worden. Angerer fordert ein Ende

der Vorschriftenflut und der irrsinnigen

Bürokratie, damit Wohnbau

wieder leistbar wird: „Kärnten

braucht eine Wohnbauoffensive!“

Foto: NFZ

die jährlich steigenden CO2-Abgaben

unter Druck. „Wenn wir nicht

sofort gegensteuern, verlieren wir

Wertschöpfung, Investitionen und

vor allem Arbeitsplätze in großem

Stil“, betonte Haimbuchner. Er und

Hammerl forderten daher die Rückerstattung

der CO2-Einnahmen an

energieintensive Industriebetriebe,

gezielte Kompensationsregelungen

sowie eine Standort- und Arbeitsplatzsicherung

anstelle weiterer

Belastungen durch die CO2-Abgaben.

NIEDERÖSTERREICH

Familiennachzug geht weiter

Kein Stopp bei

Familiennachzug

„Der Stopp des Familiennachzugs

ist der größte Schmäh von ÖVP-

Innenminister Gerhard Karner“,

empörte sich Niederösterreichs

FPÖ-Asyllandesrat Martin Antauer.

Niederösterreich habe als Höchstzahl

zur Familienzusammenführungen

für 2025 eine Null an das

Innenministerium gemeldet, aber

dennoch über 220 Personen zugeteilt

bekommen. „Diese Vorgehensweise

zeigt einmal mehr, dass

es der ÖVP entgegen ihrer medialen

Inszenierung in der Praxis keinesfalls

ernst ist mit einer längst

überfälligen Reduktion an Migrantenzuzug“,

kritisierte Antauer.


Nr. 50 Donnerstag, 11. Dezember 2025

g

Länder 13

SALZBURG

Foto: FPÖ Salzburg

LÄNDER-

SACHE

Marlene Svazek

FPÖ-Landesparteiobfrau Salzburg

Foto: FPÖ Salzburg

FPÖ-Klubobmann Andreas Schöppl: Wir sparen im

System und nicht bei den Ausgaben für Menschen,

die das Geld wirklich brauchen.

Wo die SPÖ regiert, werden

Steuern drastisch erhöht!

Landesregierung spart in der Struktur, ohne einnahmenseitig zu belasten

SPÖ-Forderung nach Förderkürzungen

von einer Milliarde

im Landesbudget trifft Jugend,

Familien, Senioren, Wohnbau

und den Heizkostenzuschuss.

„Peter Eder ist inzwischen nicht

nur SPÖ-, ÖGB- und AK-Chef,

sondern auch Kaiser des Widerspruchs“,

merkte FPÖ-Klubobmann

Andreas Schöppl an. Denn

er rede von „alles anschauen“,

sage aber nie konkret, wo und was

er bei einer Milliarde Euro kürzen

will. Hinter diesen Floskeln steckt

nichts anderes als ein massiver Anschlag

auf Sozialleistungen.

Schöppl klärte ihn auf, dass Förderungen

keine anonymen Töpfe

sind. Diese finanzieren konkrete

Angebote, die die Menschen täglich

brauchen: „Im Jugendbereich hängen

Einrichtungen wie Jugendzentren

und Beratungsstellen zu 100

Prozent an Förderungen. Streicht

man dort, sperren Projekte zu. Wollen

Sie das wirklich, Herr Eder?“

Roter „Gebührenhammer“

Auch Familien-, Senioren- und

Wohnbauförderung sowie der Heizkostenzuschuss

sind automatisch

von Eders Kürzungsfantasien betroffen:

„Wer pauschal eine Milli-

Innovatives Pilotprojekt

Letzte Woche wurde auf Initiative

der Freiheitlichen gemeinsam

mit dem Koalitionspartner ÖVP

ein Antrag für ein Pilotprojekt zu

autonomen Fahren eingebracht.

„Unser Ziel ist es, diese moderne

Mobilitätsform erstmals unter realen

Bedingungen im Land zu testen

und ihre Potenziale für Verkehrssicherheit,

Effizienz und Standortentwicklung

umfassend zu evaluieren“,

umrieß der Antragsinitiator

Markus Klien die Initiative.

Moderne und vernetzte Mobilitätsformen

spielen eine zentrale

Rolle für die Wettbewerbsfähigkeit

des Wirtschaftsstandorts. Autonome

Fahrzeuge können richtig eingesetzt

dazu beitragen, Verkehrsflüsse

zu optimieren, CO₂-Emissionen

zu senken und auch neue Möglichkeiten

in der Logistik zu eröffnen.

„Gerade in einem innovativen

Bundesland wie Vorarlberg müssen

wir technologische Entwicklungen

aktiv begleiten. Ein Pilotprojekt

ermöglicht uns, die Chancen wie

auch Grenzen dieser Technologie

faktenbasiert zu bewerten“, betonte

der FPÖ-Klubobmann.

arde streichen will, gefährdet die

Unterstützung für Familien in Not,

Angebote im Betreuten Wohnen und

Entlastungen bei den Wohnkosten.

Gerade in Zeiten hoher Inflation ist

das brandgefährlich.“ Es sei offensichtlich,

dass die SPÖ in Salzburg

den Wiener „Gebührenhammerweg“

gehen wolle, warnte Schöppl: „Immer,

wenn ein Sozialdemokrat vom

Sparen spricht, meint er in Wahrheit

höhere Belastungen für andere.“

Die FPÖ spart hingegen dort, wo

es sinnvoll ist, etwa bei der Migration.

„Diesen SPÖ-Kahlschlag wird

es mit uns in Salzburg nicht geben“,

stellte Schöppl klar.

VORARLBERG

Klien: Wir müssen technologische

Entwicklungen vorantreiben.

Foto: FPÖ Vorarlberg

Die Salzburger SPÖ spielt ein

doppeltes Spiel, das man klar benennen

muss. Und damit ist noch

nicht mal die Doppelrolle eines

AK-Präsidenten gemeint, der

mit Arbeitnehmergebühren seinen

SPÖ-Wahlkampf finanzierte.

Während die Sozialdemokratie

der Landesregierung soziale Kälte

vorwirft, zeigt ein Blick nach

Wien, was sozialdemokratisches

Regieren tatsächlich heißt: Höhere

Gebühren und Abgaben. Die

Belastungen für die Menschen

sind kaum mehr in Worten auszudrücken.

Widerspruch

In Salzburg geht die Landesregierung

einen anderen Weg. Es

wird in Strukturen gespart, Abläufe

werden effizienter gestaltet.

Und genau dieses Wirtschaften

greift SPÖ-Chef Peter Eder an,

mit der pauschalen Forderung

nach einer Milliarde Euro weniger

im Landesbudget. Wer so etwas

verlangt, muss ehrlich sagen, wo

er denn möchte, dass gekürzt wird.

Förderungen sind keine abstrakten

Zahlen, sondern sichern

Jugendzentren, Familienleistungen,

Angebote für Senioren, den

Wohnbau und den Heizkostenzuschuss.

Eine Kürzung in dieser

Größenordnung trifft zwangsläufig

genau diese Bereiche. Also

jene Menschen, die Unterstützung

brauchen. Eders Floskeln

vom „Alles-Anschauen“ sind soziale

Nebelgranaten.

Und hier der Widerspruch:

Kritisiert wird Sparsamkeit, gefordert

werden Kürzungen und

am Ende folgt das bekannte SPÖ-

Rezept aus Wien: Höhere Belastungen

für andere. Salzburg

braucht dieses Spiel nicht. Ehrliche

Politik heißt, Prioritäten zu

setzen, ohne Sozialleistungen zu

gefährden. Ohne Widerspruch.


14 Medien

Neue Freie Zeitung

GEZWITSCHER

Raimund Löw

@raimundloew.bsky.social

Schade, dass kein Weg gesucht

wurde, neben Israel auch Palästina

zum Song Contest nach Wien

einzuladen. Hätte etwas Kreativität

gefordert, klar. Aber hätte zur

Entspannung beitragen können.

Jetzt das Gegenteil mit Absagen

von Spanien, NL, Slowenien und

anderen.

4. Dez. 2025 20:38

Null Ahnung über die Islamisten,

die er mit voller Hingabe unterstützt.

Schmikolaus

@schmikolaus

Der @ORF hat bei seinem

Grundsteuervergleich mit anderen

Ländern („unsere ist soooo

niedrig“) in der #zib1 versehentlich

vergessen darzustellen,

dass unsere Gesamtsteuerlast

zu den allerhöchsten in der #eu

zählt.

8. Dez. 2025 19:49

Aber der ORF soll an Schulen

über „Desinformation“ aufklären.

TELEGRAM

Koalition will Überwachungspläne

der EU-Zentralisten übernehmen

Wien und Brüssel wollen die eigene Bevölkerung ausspionieren

Auch die „freiwillige“ Massenüberwachung

(Chatkontrolle)

ist Angriff auf die Grundrechte

der Bürger und wird von

der FPÖ zurückgewiesen.

„Experten, Wissenschaftler und

Datenschützer haben den Brüsseler

Kompromiss zur sogenannten

Chatkontrolle zerpflückt und davor

gewarnt, dass diese Massenüberwachung

weder angemessen noch

sinnvoll sei, dafür aber ein immenses

Risiko für Missbrauch berge.

Offenbar folgen die Systemparteien

nur dann der Wissenschaft, wenn

sie ihren eigenen Zwecken dient“,

kritisierte FPÖ-Mediensprecher

Christian Hafenecker die „Absegnung

der Chatkontrolle“ durch die

Verliererampel.

Verpflichtende Altersüberprüfungen

bei Online-Diensten, angeblich

zum „Kinderschutz“, sowie die

Ermöglichung der Verhängung von

Netzsperren auf behördliche Anordnung

hin seien weitere Anschläge

auf die Freiheits- und Grundrechte

dieser Verordnung. „Der

autoritäre Ungeist der EU-Zentralisten

und ihrer willigen Vollstrecker

in der Verliererampel haben

Systemparteien winken die EU-Bürgerüberwachung durch.

mit einem westlich-demokratischen

Gesellschaftsbild aber überhaupt

nichts mehr zu tun“, stellte

Hafenecker klar.

Schwarz-rote Zensurallianz

Zudem haben sich mit ÖVP-

Staatssekretär Alexander Pröll

und SPÖ-Medienminister Andreas

Babler eine „unheilige Allianz der

Zensurfanatiker“ gefunden, die Jugendliche

von kritischer Information

abschotten und den von ihnen

finanzierten Systemmedien ausliefern

wollen, so Hafenecker: „Das

ist das wahre Ziel hinter diesem

Manöver der Altersbeschränkung

für die Nutzung der sozialen Medien:

Man will eine Informationsfirewall

errichten, damit die nächste

Generation bis zur Erreichung des

Wahlalters nur noch die Propaganda

der staatsalimentierten Systemmedien

wie des ORF konsumieren

kann!“

Abgerundet werde diese staatliche

Informationskontrolle durch eine

Aktion zur „Aufklärung vor Desinformation

und Fake News“, für

die der rote Medienminister Mitarbeiter

des ORF und des „Standard“

auf die Schulen loslasse, erläuterte

Hafenecker: „Obwohl diese beiden

Medien selbst die größten Verbreiter

von Fake News sind. Das ist

staatlich organisierte Indoktrinierung

statt freier Meinungsbildung

der Jugendlichen! Diesen Angriff

auf unsere Grundrechte werden wir

auf allen Ebenen bekämpfen!“

Foto: NFZ

GEFÄLLT MIR

Herbert Kickl

9. Dezember 2025

Diese Gewalt von Kindern

schockiert das ganze Land:

Gleich vier Minderjährige -

zwei Syrer und zwei Ukrainer

- attackieren mit hoher

krimineller Energie...

400.000 Personen gefällt das.

Aber wie sagte doch SPÖ-Justizministerin

Sporrer: „Kinder muss

man erziehen, nicht einsperren.“


Nr. 50 Donnerstag, 11. Dezember 2025

g

Entdeckungen in der eigenen Stadt

Versteckte Kostbarkeiten im Wiener „Untergrund“

Ich lege Ihnen heute einen

Museumsbesuch ans Herz, von

dem Sie bestimmt begeistert sein

werden. Da ich für viele meiner

Schriften immer wieder Unterlagen

brauche, habe ich diese wertvollen

Örtlichkeiten erst vor kurzem selber

kenngelernt.

Es sind die Wiener Bezirksmuseen.

Sie führen ein bescheidenes Leben

quasi im Untergrund. Werbung

können sie aus finanziellen Gründen

keine machen, und ihre Größe

ist auch nicht so gestaltet, dass man

an ihnen nicht vorbeikäme.

Die meisten von ihnen werden

von unbezahlten Pensionisten geführt,

die ihr ganzes Herzblut in

die gezeigten Objekte stecken. Das

Geheimnis ihres stillen Erfolges ist

die Tatsache, dass man auch dann,

wenn man die Geschichte der eigenen

Region im kleinen Finger zu

haben glaubt, Unentdecktes und

Neues beim Durchschreiten der

Räumlichkeiten erfährt. Vielleicht

ist gerade jetzt, in der ach so stillen

Zeit, Gelegenheit, den eigenen

Bezirk, aber auch die benachbarten

Regionen, näher kennenzulernen.

Nur als kleines Beispiel erwähne

ich das sogenannte „Befreiungsmuseum“

im neunten Bezirk.

Ein Museum im Park

Es befindet sich im Arne-

Karlsson-Park, der seinen Namen

im Jahr 1947 nach dem Mitarbeiter

einer schwedischen Hilfsorganisation

erhalten hat, die den Wienern

bei der Bewältigung der Kriegsschäden

geholfen hat.

Hier kann man die Schrecken

des Zweiten Weltkriegs nachempfinden,

möglicherweise kann man

FPÖ-Alkoven spendete an

Blaulichtorganisationen

Auch dieses Jahr unterstützt die

oberösterreichische FPÖ-Ortsgruppe

Alkoven wieder an Blaulichtorganisationen.

Im Rahmen der

Weihnachtsspende wurden insgesamt

2.000 Euro an die Blaulichtorganisationen

in der Gemeinde

Alkoven übergeben. Jeweils 500

Euro erhielten die FF-Alkoven,

die FF-Polsing sowie der Samariterbund

Alkoven. Die FF-Alkoven

durfte sich zusätzlich über weitere

500 Euro für die „Klinkerstein“-Aktion

freuen. „Diese Organisationen

leisten Unglaubliches

für unsere Bürger. Diese Spenden

sind ein Zeichen der Anerkennung

und Dankbarkeit für ihren freiwilligen

Einsatz“, betonte Ortsparteiobmann

Alexander Scheibenreif.

Kultur 15

sich dort auch vorstellen, wie es

zur Zeit den vielen geschundenen

Menschen in den jetzigen Kriegsgebieten

ergeht.

Aber wie gesagt, das ist nur ein

winziges Beispiel aus den Schätzen

der Wiener Bezirksmuseen.

Sie werden dort auch fündig,

wenn Sie wissen wollen, nach wem

die Mommsengasse benannt wurde,

wie oft Johann Strauß verheiratet

war und wer das Technische

Museum erbaut hat.

Der Eintritt in die Bezirksmuseen

ist frei, die Öffnungszeiten erfahren

Sie im Internet oder am jeweiligen

Museum selber.

Gehen Sie auf Entdeckungsreise

in unserer schönen und interessanten

Stadt. Herbert Pirker

Lotto Bonus-Ziehung am 12. Dezember

Es geht auch wieder um 30.000 Euro extra

Es ist wieder Lotto Bonus-Ziehungs-Zeit,

das heißt, am Freitag,

den 12. Dezember 2025 gibt es wiederum

eine zusätzliche Möglichkeit,

Lotto Millionär:in zu werden. Und es

geht auch wieder um den Bonus von

30.000 Euro, der unter allen bei der

Bonus-Ziehung mitspielenden Lotto

Tipps verlost wird.

Die Ziehung findet – selbstverständlich

unter notarieller Aufsicht – wieder

bei den Österreichischen Lotterien

am Rennweg 44 in Wien statt.

Die Ziehungsergebnisse werden am

Abend als TV-Insert vor der ZIB1 in

ORF2 ausgestrahlt sowie zeitnah

auf den Websites lotterien.at und

win2day.at, sowie über die Lotterien App und im ORF Teletext bekannt gegeben.

Annahmeschluss für die Bonus-Ziehung ist am Freitag, den 12. Dezember 2025 um 18.30 Uhr.

Inklusionspreis 2025: Acht Leuchtturmprojekte ausgezeichnet

2016 von den Österreichischen Lotterien gemeinsam mit der Lebenshilfe ins

Leben gerufen, zeigt der Österreichische Inklusionspreis alljährlich, was beim

Abbau von Barrieren für Menschen mit Beeinträchtigungen möglich ist.

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Foto: Österreichische Lotterien

Foto: FPÖ Alkoven

Heuer wurden am 2. Dezember in Zusammenarbeit der Lebenshilfe Österreich mit den Österreichischen Lotterien

acht innovative Organisationen und Initiativen ausgezeichnet, die sich für eine inklusivere Gesellschaft

und den Abbau von Barrieren für Menschen

mit Behinderungen einsetzen.

Ein Projekt, das besonders hervorsticht,

wird jedes Jahr als „Förderpreis“ ausgezeichnet

und von den Österreichischen

Lotterien dotiert. Dieses Jahr geht der

Förderpreis in Höhe von 10.000 Euro an

den Verein Right Now für das Projekt „Disability

Leadership“, den ersten inklusiven

Führungskräfte-Lehrgang im deutschsprachigen

Raum.

Die Preisverleihung fand heuer erstmals in

der Aula der Wissenschaften in Wien statt

und wurde wieder von ORF-Moderatorin

Miriam Labus moderiert. Aus insgesamt

119 Einreichungen wurden die Preisträger:innen

von einer prominenten Jury

ausgewählt.

Foto: Achim Bieniek/Österreichische Lotterien


16 Blitzlicht

Neue Freie Zeitung

Politische Bildung aktuell

Angebote des Freiheitlichen Bildungsinstituts

Handbuch der Kommunalpolitik in 11 Bänden

Das Freiheitliche Bildungsinstitut. Gesellschaft für Politik, Kultur und Meinungsfreiheit (FBI) ist die politische Akademie der Freiheitlichen

Handbuch Partei Österreichs. der Kommunalpolitik Parteiakademien ist in einer sind aktualisierten als Vereine organisiert. Neuauflage Der erschienen. Vereinszweck Es versteht besteht sich gemäß als Leitfaden Gesetz in für der die Förderung politische Pra-

der

Das

xis staatsbürgerlichen, auf kommunaler politischen Ebene und und soll kulturellen Menschen, Bildung die sich sowie der Kommunalpolitik von Einsichten in verschreiben, politische, wirtschaftliche, dabei helfen, ihre rechtliche ehren- und oder gesellschaftliche

hauptamtlichen

Aufgaben Zusammenhänge möglichst auf erfolgreich innerstaatlicher zu erfüllen. und In internationaler elf bündigen praxisorientierten, Ebene im Sinne der didaktisch Grundsätze aufbereiteten der Bundesverfassung. Einzelbänden widmet Dementsprechend es sich den

großen bietet das Themen Freiheitliche der Kommunalpolitik.

Bildungsinstitut eine Reihe von allgemein zugänglichen Serviceleistungen für alle interessierten Bürger an.

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Partei Parlament Publikationen Seminare Veranstaltungen

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Band 2: Führung, Motivation und Teambuilding Band 8: Nach der Wahl ist vor der Wahl

Band Das Freiheitliche 3: Auftreten und Bildungsinstitut persönliche Wirkung wirkt im Sinne des Band staatsbürgerlichen 9: Die Ortsgruppenzeitung Bildungsauftrags

4: Verbale auch Kommunikation als Herausgeber und von Rhetorik selbständigen Publikationen.

Band 10: Soziale Medien

Band

Band 5: Ortsgruppen-Aktivitätenplan

Zusatzband 1: Blackout-Vorsorge

Die Band Bücher 6: Arbeiten und Broschüren, im Gemeinderat die das FBI publiziert,

greifen verschiedene wichtige porer

Website aufgelistet. Durch Klick auf

Sie finden auf unsere kommunaler Publikationen Ebeneauf unselitische,

Die Bände gesellschaftliche sind von einem Praktiker und historische für Praktiker geschrieben das Cover und können zeichnen Sie sich die unter Verfügbarkeit anderem durch praxisnahe

Checklisten auf, und von effektive der Corona-Politik

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Angebot des Freiheitlichen Bildungsinsti-

www.fbi-politikschule.at/datenschutz

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FBI: Im Auftrag der der staatsbürgerlichen Bildungsarbeit.

fbi-politikschule.at

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