JOB & CHANCEN Karlsruhe/Mannheim/Baden-Baden
Ausbildungsmagazin für Schüler:innen
Ausbildungsmagazin für Schüler:innen
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JOB & CHANCEN
Karlsruhe | Mannheim | Baden-Baden Winter 2025
Die Suche:
In Magazinen + Zeitungen |
Im Internet | Auf Messen |
Bewerbung:
Lebenslauf | Mappe | Foto |
Online-Bewerbung | Portale |
Start 2026:
Ausbildungs- und Studienplätze
mit QR-Codes!
REGION KARLSRUHE WINTER 2025
3
JOB & CHANCEN
AKTUELL 4
DIE SUCHE
Zeitungen, Zeitschriften und Branchendienste 6
So klappt die Suche im Internet 7
Gute Seiten, schlechte Seiten 8
Social Media 9
Ausbildungsmessen 10
ORIENTIERUNG
Grüne Berufe 12
SUCHE: Wo finde ich freie Studien- oder
Ausbildungsplätze?
FREIE STELLEN 2026
DIE BEWERBUNG
Bewerbungsmappe und Anschreiben 14
Lebenslauf 16
Schummeln ist nicht erlaubt 17
Bewerbung per Mail 18
Bewerbungsportale 19
Bewerbungsfoto – nur vom Profi 20
Badischer Landesverein 21
BBBank 22
Bernd-Blindow-Schulen Mannheim und Baden-Baden 23
Diakonie Kork – Fachschulen 24
F + U Fachschulzentrum Heidelberg 25
Freie Duale Hochschule für Pädagogik 26
Lidl 27
SERVICE
Bücher, Spiele und APPs 28
ZUKUNFT & CHANCEN
Karriere mit Kupfer 31
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4
AKTUELL
Arbeiten im Handwerk
lohnt sich
– auch finanziell
Wer sich für eine Karriere im Handwerk
entscheidet, trifft auch finanziell eine
starke Wahl. Von Anfang an bezahlt das
Handwerk gegenüber anderen Branchen
konkurrenzfähige Vergütungen. In der
Ausbildungsvergütung liege das Handwerk
im bundesweiten Vergleich vorn.
Die höchsten durchschnittlichen Vergütungen
im ersten Lehrjahr im Handwerk
erhalten Elektrotechniker und Kraftfahrzeugtechniker,
Maurer und Betonbauer,
Zimmerer sowie Metallbauer. Sie verdienen
rund 1.000 € brutto pro Monat – nur
Pflege und öffentlicher Dienst zahlen da
mehr.
Fertig ausgebildete Gesellen verdienen im
Schnitt über 3.100 € brutto – in Berufen wie
dem Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik-
Handwerk oder der Feinwerkmechanik
sind es sogar bis zu 3.700 €.
Wer nach der Gesellenausbildung noch die
Meisterschule absolviert, kann monatlich
bis zu 1.500 € mehr verdienen.
Insgesamt stehen Meisterinnen und Meister,
die Führungsebene im Handwerk, mit
einem durchschnittlichen Bruttogehalt
von rund 4.500 € und Spitzenverdiensten
von bis zu 8.000 € im Monat Bachelorabsolventen
in Industrie- oder Dienstleistungsbranchen
in nichts nach.
Coaching-App fiveways
In einer Yougov-Umfrage erklärten sich
jeweils gut zwei Drittel der Studierenden
und der Azubis für gestresst. Trotzdem
gibt es kaum niederschwellige Coaching-
Angebote speziell für junge Menschen in
Ausbildung. Mit der App „fiveways“ hat
die SRH, eines der größten Bildungs- und
Gesundheitsunternehmen Deutschlands,
ein digitales Coaching für den Alltag entwickelt.
Alltagsnahe Impulse
Die SRH betreibt Kliniken, Hochschulen sowie
Reha- und Weiterbildungseinrichtungen.
In fiveways bündelt der gemeinnützige
Stiftungskonzern seine Kompetenzen
aus Bildung und Gesundheit. Die App
unterstützt junge Menschen präventiv, als
digitaler Wegbegleiter in fünf zentralen
Lebensbereichen: Die „fiveways Spaces“
decken Themen wie Resilienz, Gesundheit, Selbstmanagement, soziale Beziehungen und
Zukunftskompetenzen ab. Mit alltagsnahen Impulsen, Reflexionsübungen und strukturierten,
praxisnahen Lernwegen stärkt fiveways mentales Wohlbefinden, Selbstmanagement
und gesunde Routinen.
fiveways fördert den nachhaltigen Aufbau von Kompetenzen. Auszubildende können
persönliche Themen selbstständig bearbeiten oder gemeinsam in der Gruppe aufgreifen
– mit Coaching-Inhalten und Impulsen passend zu ihrem Alltag.
Quelle: SRH Fachschulen
Quelle: Handwerkskammer Karlsruhe
Sicherheit beim
Online-Kauf
Online-Shopping ist aus dem Alltag nicht
mehr wegzudenken. Manipulative Werbung,
versteckte Gebühren und betrügerische
Shops erschweren jedoch einen
sicheren Einkauf im Netz. Angebote wie
„Buy now, pay later“ verleiten zudem zum
Konsum und erhöhen das Risiko der Verschuldung.
Der Deutsche Volkshochschul-Verband
(DVV) und die Verbraucherzentrale Baden-
Württemberg haben daher gemeinsam
einen Online-Kurs entwickelt, der Themen
der Verbraucherbildung sowie der
finanziellen Grundbildung aufgreift und z.
B. erklärt, worauf bei Online-Geschäften
geachtet werden sollte. Mit Erklärvideos,
Bildern und Beispielen aus der Praxis zeigt
der Kurs, wie man sicher im Internet bezahlt
oder online Verträge abschließt und
welche Rechte Verbraucher:innen haben.
Weitere Informationen unter:
https://digitale-welt.vhs-lernportal.de/
wws/9.php#/wws/verbraucherschutz.php
Sprachreisen nach dem Abschluss
Die Zeit nach der Schule, nach dem Studienabschluss, oder auch zwischen den Semestern
lässt sich vielfältig nutzen. Viele Jugendliche und junge Erwachsene entscheiden sich für
eine Sprachreise, gerne auch in Kombination mit einem Praktikum oder sozialem Engagement.
Eine Auszeit mit Mehrwert: Auslandserfahrungen, zusammen mit erster Berufspraxis
oder Freiwilligenarbeit, sind im Arbeitsleben sowie bei Hochschulen oder Ausbildungsstätten
gerne gesehen.
• Die USA bleiben trotz geopolitischer Lage das mit Abstand beliebteste Zielland für
junge deutsche Sprachreisende.
• Japan und Südkorea sind im Aufwind – Anime, K-Pop & Co. wecken das Interesse an
Sprache und Kultur.
• Malta und Australien (Work & Study) punkten bei preisbewussten Reisenden.
• 60 % der jungen Reisenden wollen raus aus Europa – getrieben vom Wunsch nach
Freiheit, Perspektivwechsel und Orientierung.
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AKTUELL 5
Gaming bleibt Karriere-Hemmnis
Wie wirkt sich das Hobby Gaming auf die Chancen im Bewerbungsprozess
aus?
Wer ganz am Anfang des Arbeitslebens steht, kann noch nicht mit Berufserfahrung punkten.
Stattdessen setzen gerade junge Bewerber:innen auf Hobbys und Interessen, um ihre
Lebensläufe aussagekräftiger und auf mögliche Soft-Skills aufmerksam zu machen. Doch
nicht jedes Hobby erweckt einen gleichermaßen guten Eindruck: Nur ein Viertel der Befragten
(28%) gab an, Gaming positiv im Lebenslauf zu bewerten. Über die Hälfte (51%)
steht dem Hobby dagegen generell negativ gegenüber, 15 % sogar sehr negativ.
„Auf einmal ist eine
ganze Stunde weg.“
TikTok - zwischen
Wertschätzung und
Widerstand
TikTok gewinnt für Nachrichten und
Politik zunehmen an Relevanz. Für Medienanbieter
und politische Akteure ist
die Plattform ein wichtiger Ausspielweg,
für Nutzer:innen zunehmend eine Informationsquelle.
Menschen ignorieren dabei
aber meist, dass sie durch den TikTok-
Algorithmus vielfältigen Manipulationen
ausgesetzt sein können.
Algorithmische Kompetenz am Beispiel
der Kurzvideoplattform TikTok“:
Strategisch ins Vorstellungsgespräch - mit Ballern ins Aus
Sollten Gamer:innen also eher darauf verzichten, ihr Hobby im Lebenslauf zu erwähnen?
Jein - entscheidend ist, was sie spielen. Ob es sich beim Lieblingsspiel um einen Bewerbungs-Boost
oder doch eher um den Karriere-Killer handelt, hängt vom Genre ab. Die
höchste Wahrscheinlichkeit, beim Gaming arbeitsrelevante Fähigkeiten zu trainieren, wird
Strategiespielen zugeschrieben. Daneben genießen auch Simulationen wie der Microsoft
Flugsimulator ein eher positives Ansehen. Im Kontrast dazu schneiden Ego-Shooter - die
umgangssprachlichen Ballerspiele - besonders schlecht ab. Ähnlich schlecht werden
Action-Adventures bewertet.
• Die Nutzer:innen wissen sehr wenig
über die Sammlung und Verarbeitung
von Informationen durch Tik-
Tok. Sie haben geringe Bedenken bei
der Preisgabe personenbezogener
Daten, aber mit steigendem Alter
wächst das Verständnis für die Funktionsweise
der Plattform.
• Die Funktionen auf der For-You-Page
werden vielfältig genutzt, meist aber
unbewusst und ohne Absicht, um den
TikTok-Algorithmus zu beeinflussen.
Wer sein Hobby „Gaming“ im Lebenslauf erwähnen möchte, sollte folgende
Punkte beachten:
• Zielgruppe kennen: Jüngere HR-Entscheider:innen sowie Verantwortliche in größeren
Unternehmen stehen Gaming deutlich offener gegenüber.
• Je detaillierter, desto besser: Statt „Gaming“ besser einen oder zwei konkrete Titel
nennen. So können Interesse geweckt und Nachfragen forciert werden. Wer erstmal
gefragt wird, was dieses „MOBA“ eigentlich ist, erhält die Chance, spielrelevante
Aspekte, die auch Arbeitgeber:innen interessieren, hervorzuheben.
• Klischees entkräften: Weitere Hobbys oder Aktivitäten im Lebenslauf können helfen,
gängige Vorurteile - etwa zu Gesundheit oder Sozialkompetenz - zu relativieren.
• Sie verbinden die For-You-Page
emotional mit positiven Gefühlen
wie Interesse, Wertschätzung oder
Unterhaltung. Der Algorithmus wird
als personalisierter Begleiter erlebt.
„Wenn ich es jetzt mal personifizieren
müsste, wäre TikTok die Person, die
eigentlich jeder mag. Und jeder ist
heimlich gut mit dieser Person, aber
wenn alle da sind, dann wird TikTok
halt gemobbt.“ (weiblich, 20 Jahre)
• Die meisten Befragten empfinden
es als praktisch, über TikTok-Inhalte
passiv „auf dem aktuellsten Stand“ zu
sein. Aktiv nutzen wenige Menschen
TikTok als Informationsquelle für politische
Inhalte, da sie die Plattform,
als „nicht vertrauenswürdig“ oder
nicht als seriöse Quelle einschätzen.
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6 DIE SUCHE
Wo finde ich freie Ausbildungsplätze?
Klar, Mercedes-Benz und die Deutsche Bank, Allianz und BOSCH kennt jeder. Dort bewerben sich auch viele
– jede Menge Konkurrenz also. Aber wer bildet noch aus? Was ist zum Beispiel mit den Gemeinden, dem
Mittelstand und dem Handwerk? Da gibt es jede Menge interessante Angebote.
Wer seine Chancen auf den gewünschten Ausbildungsplatz
erhöhen will, sollte sich nicht nur bei den bundes- oder weltweit
tätigen Branchenführern und Konzernen bewerben,
sondern auch mittlere und kleine sowie weniger bekannte
Unternehmen in seine Überlegungen einbeziehen. Um
diese Ausbildungsbetriebe, die gleichwertige Ausbildungsmöglichkeiten
anbieten, überhaupt zu finden, gibt es (neben
JOB & CHANCEN natürlich) eine Reihe von Möglichkeiten:
Tageszeitungen und Anzeigenblätter
Die regionale Tageszeitung vor Ort ist eine der ersten Informationsquellen
auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz.
Die Angebote sind aktuell und in der Regel aus der Region
bzw. dem direkten Einzugsgebiet. In der Regel sind die inserierenden
Firmen bekannt oder Sie können sich mit relativ
wenig Aufwand einen ersten Eindruck verschaffen – einfach
mal vorbeifahren! Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit hoch,
dass im Bekannten- oder Verwandtenkreis jemand persönliche
Erfahrungen mit einer Ausbildung oder Tätigkeit in diesen
Firmen hat.
Das örtliche, kostenlose Anzeigenblatt
erfüllt die gleiche Funktion.
In den großen überregionalen
Tageszeitungen wie
DIE WELT, Süddeutsche Zeitung
und FAZ (auf jeden Fall
im Handel zu bekommen)
werden Sie eher überregionale
Anzeigen größerer Unternehmen
finden. Hier wird
also ggfls. die Bereitschaft
zum Umzug von Ihnen erwartet.
Vorsicht bei Anzeigen, die keine genaue Tätigkeit, keinen
oder einen unvollständigen Absender angeben oder sogar nur
über eine kostenpflichtige 0900 / 0180 / 0137 Telefonnummer
(„Abruf weiterer Informationen“) verfügen – einen Ausbildungsplatz
bekommen Sie dort mit Sicherheit nicht.
VORHER ÜBERLEGEN
• Was will ich werden?
• Wo sind meine Stärken?
• Was interessiert mich?
• Welche Branche passt dazu?
• Welche Firmen, Institutionen gibt es
dort?
Fachzeitschriften und Branchendienste
Nahezu jede Branche in Deutschland verfügt über eine
oder mehrere Fachzeitschriften. Auch dort werden
Stellenanzeigen und teilweise freie Ausbildungsplätze
angeboten. Leider sind diese Titel in der Regel
nicht im freien Handel zu bekommen oder
können sogar nur von Betrieben abonniert
werden.
Aber wenn Sie jemanden kennen, der
in einem Betrieb einer für Sie interessanten
Branche arbeitet, fragen Sie
doch einfach einmal nach einem Exemplar!
Dass diese Titel in der Regel nur eine
verhältnismäßig kleine Auflage haben,
kann ein Vorteil sein: Statt Hunderte Bewerbungen
kommen auf eine Anzeige hier vielleicht
nur eine Handvoll – entsprechend höher ist Ihre
Chance, sich mit Ihrer Bewerbung durchzusetzen.
Mit der Tür ins Haus fallen?
Bis zu 20% aller Arbeits- und Ausbildungsplätze werden
durch so genannte „kalte“ Bewerbungen vergeben, schätzen
Fachleute. Bewerbungen ohne Anzeigen in Zeitungen oder
Magazinen und ohne Angebote im Internet also.
Eine kurze Anfrage, persönlich oder telefonisch, kann also der
Schlüssel zum Erfolg sein – dann kommen die vollständigen
Bewerbungsunterlagen nicht unvorbereitet und häufig fast
konkurrenzlos.
Zumal Bewerber, die von sich aus die Initiative ergreifen und
direkt bei Unternehmen nachfragen, als engagiert, eifrig, motiviert
und dynamisch gelten – also über ideale Kompetenzen
verfügen, die sich jeder Personalchef von seinen zukünftigen
Mitarbeitern oder Auszubildenden wünscht.
www. job-und-chancen.de
DIE SUCHE 7
Die Suche im Internet
Das Thema Stellen(anzeigen), Jobsuche, Aus- und Weiterbildung ist einer der größten Bereiche im Internet.
Entsprechend groß ist das Angebot. In den letzten Jahren haben sich im Internet einige große Jobbörsen
durchgesetzt, die eine echte Hilfe sind.
Die wesentlichen Vorteile dieser großen Börsen: Die schiere
Menge an Angeboten kann keine noch so große Tageszeitung
bieten. In der Regel ist eine Auswahl nach Branche oder
sogar Beruf, Ort, Art der Tätigkeit bzw. Ausbildung und weiteren
Kriterien möglich. Dies ermöglicht eine maßgeschneiderte
Suche. Aber suchen Sie erst mal eher grob, wer gleich eine
Ausbildung zum Hubschrauberpilot auf der Insel Rügen sucht,
wird eventuell nicht fündig. Viele Inserate verfügen über einen
direkten Link zur Homepage des jeweiligen Unternehmens — so
können Sie sich gleich einen ersten Eindruck verschaffen. Außerdem
werden die großen Börsen regelmäßig gepflegt — die
Angebote sind also aktuell.
Einige Börsen bieten außerdem die Möglichkeit, ein persönliches
Suchprofil anzulegen. Sie bekommen dann per E-Mail alle auf
Ihre Anforderungen zutreffenden neuen Angebote; bequemer
und schneller geht es nicht! Aber auch hier gilt: Fassen Sie Ihr
Raster nicht zu eng; lieber täglich zehn Angebote durchsehen
und neun nicht wirklich passende löschen, als jeden Tag eine
eigentlich auch attraktive Alternative zu verpassen! Außerdem
haben die großen Börsen eine Vielzahl von interessanten Artikeln,
Hinweisen und Tipps auf ihren Seiten — unter Stichworten
wie „Karriere-Journal“, „Karriere-Tipps“ oder auch „Für
Bewerber“ finden sich häufig Informationen zu nahezu jedem
Thema, dass die Jobsuche, Bewerbung und manchmal
sogar das Vorstellungsgespräch betrifft.
Neben den allgemeinen Börsen gibt es jede Menge auf Ausbildung,
Studium, bestimmte Industriezweige oder sogar bestimmte
Berufe spezialisierte Seiten im Netz. Hier helfen Suchmaschinen
— eine kombinierte Suche nach Stichworten wie
„Ausbildung“ und „Verkäufer“ und z. B. „Reutlingen“ führt zu
entsprechenden Übersichten oder sogar direkt zu passenden
Ausbildungsplätzen. Eine gute Möglichkeit der Suche bieten beispielsweise
Verzeichnisse wie www.branchen-info.net.
Achtung: „Trittbrettfahrer“!
Leider kommen ständige neue Anbieter hinzu, die die Idee einer
Börse „verwässern“: Statt die im Original auf der eigenen
Website von den suchenden Unternehmen eingestellten Angebote
auszuweisen, suchen diese Metabörsen automatisiert andere
Websites im Internet nach Inseraten ab — mal besser, mal
schlechter. Vermeintlicher Vorteil: Die Auswahl an Stellen ist
natürlich auf den ersten Blick viel größer. Und man spart sich
selbst die Suche auf unterschiedlichen Plattformen.
Nachteile der Metabörsen
Links auf Stellenanzeigen oder direkt auf die Karriereportale
der Unternehmen sind oft veraltet oder funktionieren gar nicht
(immer mehr Stellenportale schützen sich durch technische
Maßnahmen gegen diese automatisierten Suchen). Die Suche
ist nicht intelligent — wo immer in einer Stellenanzeige das
Wort „Ausbildung“ auftaucht, wird ein Treffer angezeigt. Und
im dümmsten Fall bewirbt man sich mit Bezug auf eine Börse,
auf der das ausbildende Unternehmen gar keine Stellenanzeige
geschaltet hat.
Generell empfehlenswert sind die Internetangebote von
Kammern und Verbänden wie den Industrie- und Handelskammern.
Diese Angebote sind immer vertrauenswürdig und in der
Regel auch aktuell, da sie in der Regel von den Firmen gepflegt
werden, die die freien Stellen anbieten. Dazu kommt, dass immer
mehr Ausbildungsplatzbörsen auf diesen Seiten angeboten
werden — häufig mit kompletten Kontaktadressen und fast immer
mit einem Link auf das jeweilige Unternehmen. Also: einfach
einmal „Verband Chemische Industrie“ oder „Ausbildung
Handwerk Hessen“ googeln — mit wenigen Klicks landen Sie
auf einer Datenbank mit Ausbildungsplätzen – selektierbar nach
Berufen oder Regionen.
www. job-und-chancen.de
8 DIE SUCHE
Links zu Branchen
oder Berufen
• www.autoberufe.de
• www.automatenberufe.de
• www.azubi-welt.de
• www.back-dir-deine-zukunft.de/
• www.bauberufe.net
• www.bauen-hat-zukunft.de
• www.bdz-holzbau.de
• www.berufsverband-hauswirtschaft.de
• www.bildungsserver-agrar.de
• www.biv-steinmetz.de
• www.bundespolizei.de
• www.bundeswehr-karriere.de
• www.bv-rolladen.de
• www.der-coolste-job-der-welt.de
• www.dhbv.de
• www.die-medientechnologen.de/
• www.elementare-vielfalt.de
• www.e-zubis.de
• www.fachverband-fliesen.de
• www.friseurhandwerk.de
• www.geruestbauhandwerk.de
• www.glaserhandwerk.de
• www.go-textile.de
• www.handwerk.de
• www.holzmechaniker.com
• www.ichhabpower.de
• www.immobilienkaufleute.de
• www.it-berufe.de
• www.konditoren.de
• www.metallhandwerk.de
• www.pdk-ausbildung.de
• www.polizei-bw.de/
• www.polizei-hessen.de
• www.produktionstechnologe.de
• www.spediteure.de
• www.starke-typen.info
• www.steuerfachangestellter.com
• www.think-ing.de
• www.tischler-vs-schreiner.de
• www.wischen-ist-macht.de
• www.youngpropflege.de
• http://zahntechnik-ausbildung.de/
• www.zukunft-kaelte.de
• www.zukunftsberuf-pfleger.de
• www.zvr.de
• www.zweiradberufe.de
Jede Menge weiterer Links gibt es
auf www.job-und-chancen.de im
Service.
Gute Seiten,
schlechte Seiten!
Natürlich finden sich unter all den Angeboten im Web auch eine ganze
Menge schwarzer Schafe. Generell sollten Sie sich bei allen Angeboten,
bei denen Sie unsicher sind, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen
(AGB) ansehen. Die sind häufig ganz unten und ganz klein auf der Seite
versteckt, extrem kleingedruckt und ziemlich lang(weilig).
Sind diese AGB versteckt oder gar nicht
vorhanden: Finger weg von der Seite!
Wichtig außerdem: Von wem kommt
die Seite eigentlich? Unter „Impressum“,
„Kontakt“, manchmal auch „Über uns“
sollte klar erkenntlich sein, wer das Angebot
ins Netz gestellt hat. Verbände, Behörden,
große Unternehmen oder z.B. Medien
wie SPIEGEL oder Süddeutsche Zeitung
sind einfach vertrauenswürdiger als andere
Quellen. Können Sie nicht zweifelsfrei
erkennen, wer der Absender der Seite ist
oder kommt Ihnen etwas komisch vor:
Finger weg!
Generell gilt
Nur die Angaben machen, die auch
notwendig sind — freie Lehrstellen
können auch ohne Speicherung Ihrer
Handynummer gesucht werden. Die
E-Mailadresse sollten Sie nur angeben,
wenn klar ist, was Sie per E-Mail bekommen.
Wo Sie wohnen und wie alt
Sie sind ist unwichtig, wenn Sie nicht
ausdrücklich etwas kostenpflichtig bestellt
haben, was per Post verschickt
wird. Ihre Kontoverbindung sollten Sie
überhaupt nicht angeben — seriöse Angebote
sind entweder kostenlos oder Sie
bekommen die Möglichkeit, per Überweisung
oder z.B. Paypal zu zahlen.
Die Aktualität spielt gerade bei Stellenanzeigen
eine große Rolle! Ist nicht klar
erkennbar, von wann die vermeintlich
freien Ausbildungsplätze eigentlich sind,
gilt ebenfalls: Finger weg!
Wir haben Seiten gefunden, auf denen
zum Beispiel so genannte Lehrstellenprofile
bereits um 24:00 Uhr des Tages
der Anmeldung automatisch zu einem
24-monatigen Abo für insgesamt 168,– €
führten. Diese Informationen gibt es besser
und umsonst auf der Seite der Agentur
für Arbeit (www.arbeitsagentur.de).
Wir halten auch nichts davon, sich per
kostenpflichtiger SMS über freie Lehrstellen
informieren zu lassen, zumal wenn
nicht ersichtlich wird, wie aktuell die Angebote
eigentlich sind. Und eine Bewerbung
per SMS gewinnt nicht...
Auch der kostenpflichtige Download so
genannter elektronischer Bewerbungsmappen
und Musteranschreiben hat uns
nicht überzeugt. Zum einen sind die Preise
für eine Handvoll Musterbriefe und
Formatvorlagen ziemlich hoch, zum anderen
sollte eine Bewerbung ja gerade durch
eine individuelle Gestaltung überzeugen
und nicht wie eine unpersönliche Massensendung
aussehen.
Der ebenfalls im Netz angebotene Scanservice,
also das Scannen bzw. Digitalisieren
von Vorlagen wie Zeugnissen für
elektronische Bewerbungen ist teuer —
besser und günstiger bekommen Sie das
in der Regel im CopyShop vor Ort.
Und richtig ärgerlich wird es, wenn
Angebote dieser Art eine (unkündbare)
Vertragslaufzeit von 12 Monaten haben
bzw. sich automatisch verlängern.
www. job-und-chancen.de
DIE SUCHE 9
#Ausbildungsplatz
Viele Unternehmen sind heute nicht nur in Zeitungen und dem Internet präsent, sondern auch auf Instagram,
YouTube und TikTok. Neben Informationen zu den Unternehmen selbst, werden auch konkret Ausbildungsplätze
angeboten. Die eigentlich sozialen Medien für Freunde und Freizeit vermischen sich mit der Personalsuche.
So ein Klick auf ein Angebot ist schnell gemacht. Vorher sollten
Sie allerdings erst einmal Ihr eigenes Profil überprüfen und
gegebenfalls unpassende Beiträge, Fotos oder Kommentare unter
anderen Post entfernen. Wenn Sie ernst genommen werden
wollen, sind Bilder einer Partynacht, freizügige Fotos oder Hate-
Kommentare unter anderen Posts nicht hilfreich.
Achtung
Immer mehr Arbeitgeber überprüfen Bewerber:innen in den sozialen
Medien. Die Profile erlauben Firmen einen umfangreichen
Einblick in das Leben der Bewerber:innen. Klar, dass Betriebe
Nachforschungen anstellen. Manche Inhalte haben auf dem
Social Media Profil nichts verloren, andere können bei der Bewerbung
helfen. Wichtig ist, sich genau zu positionieren, damit
die Bewerbung Erfolg hat.
Das gelingt mit einem aussagekräftigen, spannenden Profil.
Bewerber:innen können im Profil ihre Persönlichkeit, Leidenschaften
und vergangene Projekte wie Praktika, Ehrenämter
oder spezielle Fähigkeiten präsentieren. Das geht am besten
über die Highlights.
Interessen und Hobbies
Auf der anderen Seite können auf den ersten Blick rein private
Hobbies auf Ihrem Profil Sie auch entscheidend von anderen
Bewerbern abheben: Wer z.B. Formel 1-Fan ist und dieses Thema
anführt, wird nicht nur bei Mercedes-Benz, sondern auch bei
jedem Zulieferer und sogar bei dem einen oder anderen großen
Sponsor Ihre Chancen auf eine Antwort verbessern.
Auffallen um jeden Preis?
Vorsicht, was eine vermeintlich kreative Bewerbung angeht.
Selbst in eher aufgeschlossenen Unternehmen wie Werbe- oder
Eventagenturen reagieren die Personalverantwortlichen zurückhaltend
auf Ihrer Meinung nach witzige Formulierungen, völlig
überraschende Bewerbungsfotos oder die Idee, die gesamte
Bewerbung auf eine Schiefertafel zu gravieren.
Schauen Sie sich auch das Profil der Unternehmen an, was posten
die, worum geht es und ist nicht nur das Ausbildungsangebot,
sondern auch die Inhalte interessant für Sie.
Dran bleiben
Also kritisch prüfen, ob der neue Chef Ihr Profil wirklich sehen
sollen. Dass man der größte Fan von Billie Eilish ist, bringt einen
nicht weiter; genau so wenig wie eine Seite, die sich ausschließlich
um Perserkatzen dreht. Über den Lieblingssportverein kann
man schon geteilter Meinung sein. Themen wie Politik oder
auch Religion sind in diesem Zusammenhang schlicht tabu.
Wenn Sie auf ein passendes Angebot antworten, bleiben Sie
dran und denken daran, dass Sie sich in der Konsequenz den
potentiellen Ausbildungsbetrieb und die Menschen auch im real
life anschauen und kennenlernen. Bekunden Sie also nicht nur
Ihr Interesse, sondern fragen auch nach einem Ansprechpartner,
mit dem Sie sprechen und einen Termin vereinbaren können.
www. job-und-chancen.de
10 DIE SUCHE
So klappt es auf
der Ausbildungsmesse!
Eine von vielen Möglichkeiten, mehr über einen angestrebten Beruf oder Studiengang zu erfahren, einen Ausbildungsbetrieb
oder eine Universität zu finden oder näher kennen zu lernen, sind Ausbildungsmessen und
Tage der offenen Tür.
Wie finde ich die richtige Messe für mich?
Die Messen gibt es groß und klein, regio nal und bundesweit,
allgemein gehalten und sehr spezialisiert. Es ist nicht schwer,
Messetermine und -orte im Internet in Erfahrung zu bringen.
Wenn die Veranstalter nicht sowieso die Werbetrommel in den
örtlichen Schüler-, Jugend- oder Stadtmagazinen rühren, haben
sie in der Regel eine eigene Website. Seit Jahren eingeführte
Messen sind so schnell mit Ort und Termin ausfindig gemacht.
Auch die Internetangebote der nächstgelegenen Messegesellschaft
sind eine Hilfe – dort sind alle wichtigen Veranstaltungen
zu finden. Aussteller auf diesen Messen sind in der Regel Unternehmen
– die Industrie- und Handelskammer, der entsprechende
Verband oder die Innung weiß mehr. Einfach mal anrufen. Unter
www.arbeitsagentur.de kann, getrennt nach Zielgruppe, Veranstaltung
und Region in einer Menge von Informationsveranstaltungen
unterschiedlichster Machart recherchiert werden.
Wie unterscheiden sich die Messen?
Neben der Regionalität und damit dem Einzugsgebiet der ausstellenden
Unternehmen ist die Zielgruppe das wichtigste
Unterscheidungskriterium. Auf überregionalen Messen ohne
Schwerpunkt sind Unternehmen aus dem gesamten Bundesgebiet
vertreten, im Schul- und Universitätssektor häufig sogar
aus aller Welt. Auf einer derartigen Veranstaltung wird der lokal
tätige Handwerksbetrieb in der Regel nicht anzutreffen sein
– die Big Player von Mercedes über IBM bis BOSCH und Deutsche
Bank sehr wohl. Hier lassen sich auch erste persönliche
Kontakte zur Universität aus Mailand oder zur Management-
Schule aus Boston knüpfen, ohne gleich eine halbe Weltreise
anzutreten. Am anderen Ende der Bandbreite finden sich regionale
oder sogar lokale Veranstaltungen, die oft über die örtliche
IHK oder sogar einen Zusammenschluss des ansässigen
Handwerks oder Handels organisiert werden. Die Universität
TERMINE
Einstieg Stuttgart/Horizon
ABI Zukunft Heilbronn
Stuzubi Stuttgart
FOKUS BERUF 25
Hands Up Stuttgart
Jobmesse Stuttgart
Bildungsmesse Heilbronn
Fit 4 Future 2024
vocatium Heilbronn-Franken
vocatium Stuttgart
31.01.2025 Hanns-Martin-Schleyer Halle
01.02.2025 Allee 28, Heilbronn
22.03.2025 Liederhalle
21. – 22.03.2025 Berufsschulzentrum Winnenden
21. – 22.03.2025 Markplatz
05.04.2025 Carl Benz Arena
23. – 24.05.2025 INTERSPORT redblue
25.06.2025 Eislingen
15. – 16.07.2025 Heilbronner Harmonie (Kongresshaus)
15. – 16.07.2025 Hanns-Martin-Schleyer Halle
Angaben ohne Gewähr
www. job-und-chancen.de
DIE SUCHE 11
von Harvard werden Sie dort vergeblich suchen – für den direkten
Kontakt zum Handwerksmeister, dem Ausbildungsleiter
eines Mittelständlers oder der Filialleiterin einer Handelskette
sind Sie auf einer derartigen Messe aber genau richtig!
Noch spezialisierter sind Informationsveranstaltungen oder
z. B. Tage der offenen Tür, die einzelne Unternehmen oder
Universitäten recht häufig anbieten. Hier beschränkt sich die
Information natürlich auf den einen Aussteller – auf der anderen
Seite kann man komprimiert einen recht guten Einblick
bekommen und das Gespräch mit mehreren Personen suchen.
Wie hole ich das Beste für mich heraus?
• Vor der Messe:
Informieren Sie sich vorher über die ausstellenden Unternehmen
oder Institute, die Sie interessieren! Auf den Websites
ist häufig eine Liste der Aussteller zu finden; in der
Regel mit Link direkt zur Unternehmenswebsite. Machen
Sie sich eine Liste mit den Fragen, die Sie interessieren.
So stellen Sie zum einen sicher, dass Sie im Gespräch auf
dem Messestand nichts Wichtiges vergessen. Zum anderen
signalisieren Sie Ihrem Gesprächspartner, dass ein echtes
Interesse vorliegt – das können Ihre ersten Pluspunkte für
einen Ausbildungs- oder Studienplatz sein!
gerade in eine Auseinandersetzung mit ihrer Firma vor dem
Arbeitsgericht verwickelt. Trotzdem wird Sie natürlich niemand
anlügen – also fragen Sie!
Und: Stecken Sie nicht an jedem Stand jeden Prospekt
und Flyer ein. Erstens müssen Sie das den Rest des Tages
mit sich herumtragen. Zweitens werden Sie einen Großteil
davon niemals lesen. Und drittens kosten Herstellung und
Druck der aufwändigen Broschüren richtig Geld – da ist es
doch ärgerlich, wenn die Mehrzahl davon bereits auf dem
Rückweg zur Bahn oder zum Messeparkplatz entsorgt wird,
oder?
• Nach der Messe:
Sortieren Sie Ihre Unterlagen. Wenn Sie auf der Messe etwa
zugesagt haben, Zeugnisse zu schicken, dann tun Sie das
innerhalb der nächsten 2 bis 3 Tage. Das Standpersonal
hat sich auf jeden Fall notiert, wie das Gespräch mit Ihnen
gelaufen ist und wie es weitergehen soll(te) – wenn dann
wochenlang nichts passiert, ist der ganze gute Eindruck
schnell weg.
• Auf der Messe:
Versuchen Sie gar nicht erst, alle Messestände zu besuchen,
jeden Vortrag anzuhören und an jeder Informationsveranstaltung
teilzunehmen – Sie werden es nicht schaffen!
Machen Sie sich einen Plan oder eine kleine Liste und sortieren
Sie nach Prioritäten – was nicht ganz oben auf der Liste
steht, kann warten.
Wie es nicht laufen soll!
Auf die blinde Prospektsammelwut haben wir schon hingewiesen.
Ähnlich verhält es sich mit den Werbegeschenken, von
Aufklebern über Gummibärchen bis zu Caps – wer sich aufführt
wie auf einem Basar oder den Messestand einer internationalen
Bank stürmt wie den Ramschladen bei der Eröffnung
des Sommerschlussverkaufs, wird kaum einen guten Eindruck
hinterlassen. Kleine Kinder betteln nach Süßigkeiten – aber Sie
wollen doch einen Job und keinen Kugelschreiber, oder?
Nehmen Sie nur die Prospekte und Flyer von Unternehmen mit,
die Sie wirklich interessieren und die Sie sich später auch anschauen.
Planen Sie ausreichend Zeit ein: Zum einen kann man sich
im Messetrubel schnell „verquatschen“ – dann hilft es Ihnen
nicht, wenn Sie 15 Minuten später am anderen Hallenende
sein wollten. Unterschätzen Sie die Wege nicht – eine rappelvolle
Messehalle durchqueren Sie nicht so schnell wie ein
leeres Einkaufszentrum.
Viele Aussteller sind auf diesen Messen mit Gleichaltrigen
vertreten – jungen Menschen, die gerade mitten in der Ausbildung
oder dem Studium stecken, das Sie interessiert. Hier
bekommen Sie Informationen aus erster Hand; noch dazu
aus dem Blickwinkel eines gleichaltrigen „Betroffenen“!
Natürlich sind die auf Fragen vorbereitet und bestimmt nicht
Auch das Thema Vorbereitung haben wir erwähnt. Wenn
es sich nicht um eine ausgewiesene Informationsveranstaltung
z.B. der Agentur für Arbeit handelt, können Sie an
einem Messestand keine umfassende Berufsberatung erwarten
– Sie sollten also schon ungefähr wissen, wohin
die Reise gehen soll. Und wenn Sie es noch nicht wissen:
Stellen Sie möglichst konkrete Fragen – sonst werden Sie sich
auch nach der Messe nicht zwischen Bank- und Versicherungskaufmann
entscheiden können.
Ein Gespräch an einem Messestand ist (fast) immer auch eine
erste kleine Bewerbung. Also lassen Sie die Freizeitkleidung zu
Hause! Optimal gekleidet sind Sie mit einem Outfit, das Sie auch
für ein Vorstellungsgespräch wählen würden.
Es kommt vor, dass ganze Klassen Ausbildungsmessen gemeinsam
besuchen. Wenn Ihre Schule oder Ihr Lehrer Ihnen diese
Gelegenheit bietet, dann nutzen Sie sie, so gut es geht. Oder
bleiben Sie gleich zu Hause. Nichts nervt das Standpersonal
mehr als Horden lärmender Jugendlicher, denen schon auf 100
Metern anzusehen ist, dass sie jetzt 1.000 andere Dinge lieber
täten als den Tag auf dem Ausstellungsgelände zu verbringen
– wenn Sie kein Interesse haben, ersparen Sie den Unternehmen
(und sich selbst) diesen Stress.
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12 ORIENTIERUNG
Grüne Berufe
Die »Grünen Berufe« öffnen den Weg für vielfältige berufliche Tätigkeiten. Zahlreiche Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten
bieten die Chance zu einer beruflichen Perspektive als verantwortlicher Mitarbeiter oder selbstständiger
Unternehmer.
DIE GRÜNEN 14
Die 14 „Grünen Berufe“ sind vielseitige, technisch anspruchsvolle
und naturverbundene Ausbildungsberufe im Agrar- und
Ernährungsbereich: Die Arbeit mit Menschen, Tieren und Pflanzen,
die Herstellung von Nahrungsmitteln wie Milch, Wein, Honig
oder Fleisch, die Bedienung modernster digitalunterstützter
Technik, labortechnisches Know-how, um die Qualität der landwirtschaftlichen
Produkte zu sichern oder der Schutz unserer
Wälder – die „Grünen Berufe“ bieten zahlreiche Perspektiven.
Neben Produktion und Technik werden in den landwirtschaftlichen
Ausbildungsgängen betriebswirtschaftliche Qualifikationen
und Dienstleistungskompetenzen vermittelt. Als Zugangsvoraussetzung
für die Ausbildung verlangen die Betriebe neben
dem erfolgreichen Abschluss einer allgemeinbildenden Schule
persönliches Interesse, die Bereitschaft zum selbständigen Handeln
und zur ständigen Weiterbildung.
2023 absolvierten 32.322 junge Menschen
eine Ausbildung in den „Grünen Berufen“.
männlich weiblich
Fachkraft für Agrarservice: 750 33
Fischwirt:in: 132 3
Forstwirt:in: 1.908 195
Gartenbaufachwerker:in: 2.013 441
Gärtner:in: 10.257 2.823
Hauswirtschafter:in: – 84
Landwirt:in: 7.110 1.974
Landwirtschaftsfachwerker:in: 348 57
Milchtechnologe/-in: 378 165
Milchwirtschaftliche/r Laborant/in: 99 303
Pferdewirt/in: 237 1.392
Pflanzentechnologe/-in: 72 84
Revierjäger/in: 51 6
Tierwirt/in: 333 393
Winzer/in: 477 207
ORIENTIERUNG 13
Pferdewirt:in
Die verantwortungsvolle Aufgabe der Pferdewirte
verlangt viel Geduld, Tierliebe, Engagement und
körperliche Fitness. Denn neben der Ausbildung
und Pflege der Pferde zählen auch das Ausreiten
der Tiere oder die Arbeit im Stall zum Aufgabengebiet
– auch an den Wochenenden. Daneben macht
der Umgang und die Betreuung von Freizeitreitern
und Pferdehaltern einen wesentlichen Bestandteil
ihrer Arbeit aus. In insgesamt fünf Fachrichtungen
können sich Pferdewirte spezialisieren: Pferdehaltung
und Service, Pferdezucht, Klassische Reitausbildung,
Pferderennen oder Spezialreitwesen.
Forstwirt:in
Der Wald ist einer unserer wichtigsten natürlichen Lebensräume
und ein faszinierender Arbeitsplatz. Forstwirte können Baumarten
und Waldtiere bestimmen und erleben ökologische Zusammenhänge
hautnah. Gearbeitet wird stets im Freien. Es geht
darum, den Waldbestand zu erhalten und zu pflegen. Verantwortungsbewusstsein
und Umsicht sind in dem Beruf besonders
gefragt, vor allem beim Führen von Maschinen wie Motorsense
oder Kettensäge. Einen großen Teil der Arbeit nimmt nämlich
die Holzernte ein. Weitere typische Arbeiten sind: Saatgut gewinnen,
Boden bearbeiten, Bäume in Forstbaumschulen heranziehen,
Flächen aufforsten, Waldareale umzäunen, Schutzmaßnahmen
vor Wildverbiss. Zunehmend kümmern sich Forstwirte
auch um die Belange von Spaziergängern und Wanderern. Hierfür
werden Bänke gebaut, Wegweiser aufgestellt und Forstwege
in einem guten Zustand gehalten.
Gärtner:in
Gärtner übernehmen vielseitige Aufgaben. Dazu kann die Produktion
von hochwertigem Obst, Gemüse, Zierpflanzen, Stauden,
Bäumen und Gehölzen gehören. Sie bieten Dienstleistungen
bei der Gestaltung und Pflege von Anlagen, Parks, Gärten,
Sportplätzen aber auch Friedhöfen an. Daher kann in der Berufsausbildung
zwischen sieben gärtnerischen Fachrichtungen
gewählt werden: Baumschule, Friedhofsgärtnerei, Garten- und
Landschaftsbau, Gemüsebau, Obstbau, Staudengärtnerei oder
Zierpflanzenbau.
Landwirt:in
Landwirte arbeiten im Freien und beschäftigen sich mit Tieren
und Pflanzen. Sie haben viel mit moderner Agrartechnik zu tun,
arbeiten aber auch im Büro. Wichtige Aufgaben sind die Versorgung
der Verbraucher mit qualitativ hochwertigen Lebensmitteln
und die Erzeugung nachwachsender Rohstoffe. Sie müssen
biologische Zusammenhänge kennen, produktionstechnische
Abläufe beherrschen, sich im Betriebsmanagement auskennen
und die Anforderungen der Lebensmittel- und Produktqualität
umsetzen. Landwirte setzten moderne Technik und digitale Anwendungen
ein und gehen umweltgerecht, ressourcenschonend
und nachhaltig mit Boden, Luft, Wasser, Pflanzen und Tieren.
Tierschutz und Tierwohl sind wesentliche Parameter des Umgangs
mit den Tierbeständen. Der berufliche Alltag erfordert viel
Verantwortungsbewusstsein, Sorgfalt bei der Arbeit und selbstständiges
Handeln.
Winzer:in
Guter Geschmacks- und Geruchssinn zeichnen die Winzer aus.
Sie begleiten die Weinherstellung von Beginn an – von der Pflege
der Weinreben, über die Lese der Trauben bis zur Kellerei
und dem fertigen Wein. Auch die Präsentation
und Vermarktung des Weines und
weinbaulicher Produkte zählen heute
zu den Aufgaben des Winzers.
Dank überliefertem Wissen und
neuester Technik verbindet
der Beruf Tradition und Moderne.
Einerseits ist es ein
Beruf mit großer Tradition,
aber gleichzeitig auch einer
mit modernem Profil.
Winzer beherrschen eine
Vielzahl von Tätigkeiten.
Rebstöcke zu pflanzen
und zu pflegen, Trauben
zu ernten und sie zu Wein,
Sekt oder Traubensaft zu
verarbeiten ist Arbeitsalltag.
Aber auch das Marketing spielt
heute eine große Rolle.
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14 BEWERBUNG
Die Bewerbung – Der erste Eindruck zählt
Es ist keine Seltenheit, dass auf einen ausgeschriebenen Ausbildungsplatz mehrere Bewerbungen eintreffen.
Die Bewerbungsunterlagen, egal ob „klassisch“ schriftlich oder elektronisch, werden so zum Schlüsselfaktor jeder
erfolgreichen Bewerbung. Denn der erste Eindruck Ihrer Bewerbung, ist nicht mehr zu korrigieren. Zunächst
gilt es also, formale Anforderungen zu erfüllen bzw. Fehler zu vermeiden.
Optik
Inhalt
Alle Unterlagen gehören in eine Bewerbungsmappe. Es versteht
sich von selbst, dass die Mappe sauber und ohne Eselsohren
oder Flecken ist und nur in absoluten Ausnahmefällen
ein zweites Mal verwendet wird. Ob Kunststoff oder Karton
ist egal, auf die Farbe kommt es auch nicht an, allerdings verschmutzen
helle Mappen schneller als dunkle und gedeckte
Farben wirken seriöser als ein schreiendes Pink. Anschreiben
und Lebenslauf werden natürlich auf dem PC geschrieben und
auf weißem Papier besserer Qualität (mindestens 80 gr/m 2 ,
im Bürofachhandel weiß man Bescheid) sauber ausgedruckt.
Kopien von Zeugnissen u.a. sollten ebenfalls von guter Qualität
sein, kontrastreich und gut lesbar, ohne dunkle Schatten,
Ränder oder Schlieren. Verwenden Sie unbedingt eine spezielle
Bewerbungsmappe.
Unterlagen wie Anschreiben und Lebenslauf sollten einheitlich
gestaltet sein. Linker und rechter Rand je 2-3 cm, oben 5 cm
und unten 3 cm sind ein guter Anhaltspunkt. Auf dem PC
sind jede Menge Schriften – lassen Sie die Finger davon. Die
Schrift muss seriös aussehen und gut lesbar sein – mit einer
„Arial“ oder „Times New Roman“ sind Sie im grünen Bereich.
10 oder 11 Punkt sind gut lesbare Schriftgrößen, mit der Sie
noch genug Informationen auf einer Seite unterbringen (Zum
Vergleich: Sie lesen gerade die Schrift „Univers“ in der Größe
8,5 Punkt.). Bleiben Sie auf jeden Fall bei einer Schriftart in
schwarz.
„Bitte schicken Sie Ihre vollständigen Unterlagen unter Angabe
der Kennziffer an Herrn Müller, Personalabteilung“ – so oder so
ähnlich steht es in den meisten Anzeigen. Zu Ihrer Bewerbungsmappe
gehören (mindestens) in folgender Reihenfolge.
• Anschreiben (auf der Mappe!)
• Deckblatt wahlweise mit Foto
• Lebenslauf
• Kopie des letzten Schulzeugnisses
• Eventuell Bescheinigungen von Kursen und Praktika
Bescheinigungen oder Zertifikate über ergänzende Qualifikationen
oder besondere Fähigkeiten gehören nur in die Mappe,
wenn sie einen Bezug zur Bewerbung haben.
Arbeitsproben machen in der Regel bei der Bewerbung um einen
Ausbildungsplatz keinen Sinn.
Anschreiben
Tippfehler, Korrekturen, Rechtschreib- oder Zeichensatzfehler
bringen Ihnen bereits die ersten Minuspunkte! Ihr Absender sollte
komplett sein – dazu gehört auch eine Telefonnummer für
Rückfragen.
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BEWERBUNG 15
Eine falsche oder unvollständige Firmenadresse, Firmierung
(GmbH? AG? GmbH & Co. KG?) oder ein fehlender oder falsch
geschriebener Ansprechpartner in der Adresse haben schon
unzählige Bewerbungsmappen direkt in den Papierkorb gespült
– informieren Sie sich im Internet oder fragen Sie telefonisch/
persönlich nach und lassen Sie sich Namen zur Sicherheit buchstabieren.
Bekommen Sie gar keinen Ansprechpartner heraus,
nehmen Sie den Zusatz „Personalabteilung“ in der Adresse auf.
In die Betreffzeile gehört die Kennziffer, das Zeichen oder was
die Firma in der Anzeige/Online angegeben hat. Dazu der Hinweis
„Bewerbung um einen Ausbildungsplatz zum ...“. Bei Anzeigen
ohne Kennziffer geben Sie im Betreff an, wo und wann
Sie die Anzeige gelesen haben, zum Beispiel „Ihre Anzeige in
JOB & CHANCEN Winter 2024“.
Die Anrede lautet „Sehr geehrter Herr...,“ bzw. „Sehr geehrte
Frau...,“. Wenn Sie keinen direkten Ansprechpartner in Erfahrung
bringen konnten, dann „Sehr geehrte Damen und Herren,“.
Was dann folgt, ist im wahrsten Sinne des Wortes, Ihre
BEWERBUNG. Also werben Sie für sich! Beginnen Sie mit „Ich
bewerbe mich um...“ – nicht „Ich möchte / könnte / würde
mich gern bewerben...“ Denn das klingt unentschlossen bzw.
unsicher.
Erklären Sie, warum Sie gerade diese Anzeige angesprochen hat,
warum Sie gerade dieser Ausbildungsberuf besonders interessiert,
warum Sie Ihr Berufsleben ausgerechnet bei diesem Betrieb
beginnen möchten. Dazu sollten Sie natürlich möglichst viel über
das Unternehmen, seine Produkte oder Angebote wissen. Also:
Freunde, Bekannte, Verwandte, Lehrer ausfragen, im Verein umhören,
im Internet surfen... machen Sie sich schlau.
Sie müssen im Anschreiben klarmachen, warum Sie die genau
passenden Interessen, Fähigkeiten und die Begeisterung bieten,
die Sie von anderen Bewerbern um diese Stelle unterscheidet.
Beenden Sie Ihr Anschreiben mit einer positiven Aussage –
„Über ein persönliches Gespräch mit Ihnen würde ich mich sehr
freuen.“ oder „Gerne stelle ich mich in einem persönlichen
Gespräch vor.“ ist freundlich und aktiv formuliert und macht
klar, dass Sie von sich und Ihren Fähigkeiten überzeugt sind und
hoffen, dass es weitergeht.
Übrigens: Auch wenn ein Unternehmen vielleicht zwei oder
mehr Ausbildungsberufe anbietet, für die Sie sich interessieren
– Sie bewerben sich um eine Stelle. Notfalls schicken Sie für
eine Alternative eine zweite Bewerbungsmappe.
Unter die Grußformel („Mit freundlichem Gruß / Mit freundlichen
Grüßen“; nicht: „Hochachtungsvoll“) gehört dann noch Ihre
Unterschrift – nicht abgekürzt, nicht übertrieben dynamisch
oder künstlerisch (Sie unterschreiben einen Brief und signieren
kein Gemälde!). Verwenden Sie einen blauen oder schwarzen
Stift (am besten einen Füller).
Das Datum ist aktuell (auch auf dem Lebenslauf) – spätestens
am nächsten Tag werden die Unterlagen abgeschickt. Aber lassen
Sie vorher noch jemand kritisch Korrektur lesen – vier Augen
sehen mehr als zwei! Und machen Sie sich einen Satz Kopien
der gesamten Unterlagen – damit Sie später noch wissen, wo
Sie sich wie beworben haben. Ihre kompletten Bewerbungsunterlagen
haben Sie natürlich bei einem Vorstellungsgespräch
dabei.
Natürlich verschicken Sie Ihre Unterlagen in einem stabilen Umschlag
(mit Papprücken) und ausreichend frankiert – im Zweifel
selbst zur Post bringen und wiegen lassen. Den Absender auch
auf dem Umschlag nicht vergessen!
Ehrlich währt am längsten
Klar, Sie befinden sich in einer Konkurrenzsituation. Sie stehen unter Druck. Und Sie wollen alles richtig machen.
Aber für die schriftliche Bewerbung gelten die gleichen Grundsätze wie später im Vorstellungsgespräch:
Bleiben Sie ehrlich! Natürlich ist die Versuchung groß, die eigenen
Fähigkeiten oder Kenntnisse etwas „aufzuhübschen“. Das
kommt aber früher oder später ans Tageslicht – gehen Sie einfach
davon aus, dass alle Ihre Angaben überprüft werden, bevor
Sie einen Vertrag bekommen.
Bleiben Sie authentisch! Es hilft Ihnen nicht, wenn Sie sich in
Ihrer Bewerbung in den leuchtendsten Farben als (zukünftigen)
besten Verkäufer der Welt darstellen und sich tatsächlich in
Gegenwart fremder Menschen eher unwohl fühlen. Suchen Sie in
Ihrem „Profil“ (das Sie ja hoffentlich erstellt haben) nach anderen
Fähigkeiten, die Sie anführen können.
Seien Sie relevant! Wenn Hobbies, Interessen und Fähigkeiten absolut
nichts mit der angestrebten Ausbildung zu tun haben, dann
haben sie in Ihrer Bewerbung auch nichts zu suchen.
Seien Sie interessant! Was können Sie, was andere nicht können?
Wie und wo heben Sie sich ab? Das können auch Aktivitäten
sein, die auf den ersten Blick nichts mit Ihrer Ausbildung
zu tun haben: Sie sind der Kassenwart oder haben eine andere
Funktion in einem Verein übernommen? Klasse! Sie können mit
Menschen umgehen, Sie können andere überzeugen (denn Sie
wurden ja gewählt) und andere vertrauen Ihnen sogar ihr Geld
an. Fast alle Engagements lassen sich entsprechend positiv „verpacken”
– egal ob im Verein, in der Kirche, in einer Partei, in der
Nachbarschaftshilfe, bei der Freiwilligen Feuerwehr oder bei den
Pfadfindern. All dies hebt Sie von den anderen Bewerbern ab.
Sie waren für eine gewisse Zeit im Ausland (nicht 14 Tage am
Ballermann!)? Prima, Sie haben Ihre Sprachkenntnisse vertieft
und interessieren sich für andere Kulturen und Gesellschaften!
Sie gehen gern in das Theater oder lesen gern? Sehr gut – viele
junge Menschen haben daran nämlich gar kein Interesse (mehr).
Auf die Frage nach dem zuletzt gelesenen Buch sollten Sie dann
beim Vorstellungsgespräch vorbereitet sein.
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16 BEWERBUNG
Der Lebenslauf: möglichst
alles auf einen Blick
Schon irgendwie fies: Da sollen Sie Ihr ganzes bisheriges Leben auf einem Blatt unterbringen. Tabellarisch, ohne
Schnörkel und Ausschmückungen, ohne Fußnoten oder Erklärungen. Und zeitlich sortiert soll es auch noch sein
– strukturiert sowieso.
Und warum der ganze Aufwand? Damit der Empfänger auf den
sprichwörtlich ersten Blick erkennt, mit wem er es zu tun hat.
Viele Personaler werfen (nur) den ersten Blick auf den Lebenslauf
– vor dem Anschreiben, den Zeugnissen und dem ganzen
Rest der Bewerbungsmappe. Also: Dieses Blatt ist WICHTIG!
Ein sauber strukturierter und in sich schlüssiger Lebenslauf
sorgt dafür, dass Ihre ganze Bewerbung gelesen wird.
Es gibt zwei Arten von Lebensläufen:
„Lücken” im Lebenslauf?
Bevor sich ein Personalchef selbst Gedanken macht, was Sie
wohl 9 Monate zwischen Schul abschluss und angestrebtem Beginn
der Ausbildung gemacht haben oder warum Sie 11 Jahre
bis zum Abschluss der 10. Klasse benötigt haben, füllen Sie
diese Lücken! Entweder Sie sind ganz einfach ehrlich: Eine wiederholte
Klasse ist eine wiederholte Klasse – überlegen Sie sich
für das Vorstellungsgespräch eine plausible Begründung.
Die „deutsche“ Version ist chronologisch aufgebaut, startet
also mit Ihrer Geburt und endet mit dem aktuellen Stand, also
z.B. der Klasse oder dem Semester, in dem Sie sich gerade befinden.
Vorteil: Der Empfänger liest in der gewohnten Zeitabfolge.
Nachteil (für Sie): „Lücken“ (siehe unten) sind auf den
ersten Blick zu erkennen. Und: Die zu Beginn einer Ausbildung
wichtigsten Punkte, nämlich Schulbildung und erreichte oder
angestrebte Abschlüsse, stehen erst am Ende.
Alternativ können Sie Ihren Lebenslauf nach dem „amerikanischem“
Muster aufbauen: Hier ist die Chronologie quasi rückwärts
– Sie beginnen mit dem aktuellen Status und gehen dann
zurück bis zur Geburt. In dieser Version werden unterschiedliche
Informationen außerdem thematisch vorsortiert; also beispielsweise
nach (Schul)-bildung, Hobbies oder Interessen, Auslandsaufenthalte,
besondere Qualifikationen, Praktika, (Ferien-)Jobs,
freiwillige Engagements usw.
Beide Versionen sind grundsätzlich tabellarisch abgefasst. In
beide Fassungen gehören Name, komplette Anschrift, Familienstand,
Geburtsort und -datum. Machen Sie konkrete Angaben,
also nicht: „2016 bis 2017: Praktikum als Modedesignerin im
Atelier Schönschnitt“ (das können nämlich 2 Monate oder auch
24 Monate sein), sondern „Oktober 2016 bis März 2017“ –
dann weiß jeder Leser Bescheid. Angaben zu den Eltern sind
nicht mehr zwingend, können aber hilfreich sein, wenn z.B. ein
Elternteil in der gleichen oder einer ähnlichen Branche tätig war
oder ist.
Oder Sie verwenden einen Lebenslauf in der „amerikanischen“
Version – dann fallen Löcher zumindest nicht auf den ersten
Blick auf. Für ausgedehnte Ferien z.B. nach dem Stress der
Abiprüfung wird jede Personalabteilung Verständnis haben. Ab
drei Monaten sollte das „Rumgammeln“ aber irgendwie positiv
verpackt werden – wenn Sie die Zeit im Ausland verbracht
haben, haben Sie sich doch bestimmt auch mit Land & Leuten
beschäftigt, oder?
Generell ist das Verständnis für „Brüche“, für unübliche Auszeiten
und nicht mehr stromlinienförmige Lebensläufe in den letzten
Jahren gestiegen. Entscheidend ist, was Sie daraus machen
und wie Sie es verpacken.
Gern gesehen sind vor allem Engagements im sozialen oder ökologischen
Bereich – ein freiwilliges soziales bzw. ökologisches
Jahr (FSJ bzw. FÖJ), ein Amt im Bundesfreiwilligendienst (BFD)
oder auch in einem Verein oder bei der Freiwilligen Feuerwehr
schmücken jeden Lebenslauf!
Grundsätzlich gilt:
Der Lebenslauf ist kein „Anhang“ Ihrer Bewerbung,
sondern, wie das Anschreiben, Teil Ihrer BEWERBUNG!
Also nutzen Sie ihn, um ein möglichst positives, sympathisches
und für die angestrebte Stelle stimmiges
Bild Ihrer Persönlichkeit zu vermitteln – schließlich
kennt das Unternehmen Sie (bisher) nicht persönlich.
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BEWERBUNG 17
Schummeln erlaubt?
Es muss gar nicht die zusammenkopierte Promotion sein – im Lebenslauf sind die Grenzen zwischen geschickter
Selbstdarstellung und verbotener Täuschung fließend. Und das betrifft nicht nur Prominenz oder
leitende Angestellte – auch die Bewerbung um einen Ausbildungs- oder Studienplatz muss beim „Feintuning“
ehrlich bleiben. Was ist erlaubt, was wird noch toleriert und was ist verboten?
Erlaubt sind Notlügen
Selbst das Bundesarbeitsgericht räumt dieses Recht ein. Wer
z.B. längere Zeit krank war, darf dies verschweigen oder umschreiben.
Aber Achtung: Ist die Krankheit noch aktuell oder
steht sie in direktem Zusammenhang mit dem angestrebten
Job, gilt es, ehrlich zu sein. Falsche Angaben zu Konfession,
politischer Einstellung, Krankheiten allgemein, der Mitgliedschaft
in Gewerkschaften, der Familienplanung oder auch Vorstrafen
sind generell zulässig. Auch hier ist jedoch der Einzelfall
entscheidend: Wer sich für eine Ausbildung zum Bankkaufmann
bewirbt, hat schlechte Karten, wenn eine nicht angegebene
Vorstrafe wegen Unterschlagung herauskommt – das ist
dann nämlich ein Grund für eine fristlose Kündigung.
Toleriert wird Feintuning
Wer weniger positive Aspekte oder Abschnitte umschreibt,
ohne zu lügen, hat keine Konsequenzen zu fürchten. Gerade
„ungenutzte“ Zeiten, sei es das pure Nichtstun oder auch längere
Arbeitslosigkeit, sollten sogar umschrieben werden, da
sie in einem Lebenslauf sofort negativ auffallen. Also machen
Sie sich im Zweifel bereits vorher Gedanken, was Sie in den
nächsten 6 Monaten zwischen Abitur und Studium neben Faullenzen
noch anfangen – ein Kurs an der Volkshochschule oder
ein gemeinnütziges Engagement muss kein Fulltime-Job sein
und lässt sich doch viel besser darstellen. Und ein Sprach- oder
PC-Kurs in dieser Zeit lässt sich unter „Fähigkeiten“ gleich ein
zweites Mal in der Bewerbung verwerten.
„Kein Personalchef sucht Nachwuchs, der
bereits nach der Schule ausgebrannt ist oder
nicht weiß, was er will.”
Grauzone Sprachkenntnisse
Was „Grundkenntnisse“ oder „verhandlungssicher“ genau bedeutet,
ist immer Interpretationssache. Moderate Übertreibungen
sind daher keine Täuschung. Und ob Sie bei Ihrer sechsmonatigen
Rundreise durch Australien wirklich Land & Leute,
Kultur & Sprache gepaukt haben oder nur am Strand lagen, ist
kaum überprüfbar. Aber: Sofern Sprachkenntnisse einen konkreten
Bezug zur angestrebten Ausbildung haben, müssen Sie
damit rechnen, dass z.B. das Vorstellungsgespräch plötzlich
auf Englisch oder Französisch geführt wird – wer dann in seiner
Bewerbung zu hoch gepokert hat, ist in der Regel aus dem
Rennen.
Sofern die Zeit es zulässt, darauf hinweisen,
dass man Defizite durch Kurse und Schulungen
bis zur Einstellung aufarbeitet. Was im Übrigen
nicht nur für Fremdsprachen gilt: Das Angebot,
sich gerade fehlende Qualifikationen zu erarbeiten,
kommt immer gut an.
Vor allem Berufsanfänger sollten Begriffe wie „Sabbatical“
und Formulierungen wie „Umorientierung“ aber auf jeden Fall
vermeiden – kein Personalchef sucht Nachwuchs, der bereits
nach der Schule ausgebrannt ist oder nicht weiß, was er will.
Kleinere Löcher lassen sich verstecken, wenn man den Lebenslauf
nur mit Monaten und Jahren versieht oder gleich thematisch
sortiert, also amerikanisch, aufbaut.
Was ist mit „Ehrenrunden“?
Wer z.B. eine Klasse wiederholt hat, muss dies nicht ausdrücklich
erwähnen. Allerdings wird jeder Mitarbeiter einer Personalabteilung
schnell darauf kommen, dass die schulische Laufbahn
verlängert wurde. Besser ist es, diese an sich negative Tatsache
zumindest zu erklären: Ein Umzug, eine längere Krankheit oder
ein anderes einschneidendes Erlebnis (aber nichts erfinden!) sorgen
für Verständnis.
Wer Hobbys positiv zu Fähigkeiten umformuliert, ist ebenfalls
auf der sicheren Seite – nichts spricht dagegen, Aktivitäten im
Verein, die Begeisterung für Computer oder das Mitspielen in
einer Band positiv darzustellen. Vorsicht ist bei Freeclimbing,
Drachenfliegen oder Downhill Biken Risikosportarten geboten:
– Stichwort Ausfall wegen Verletzung. Schwimmen, Joggen
oder Tennis sind weniger kritisch und signalisieren trotzdem
sportliche Aktivität.
Verfälschen von Fakten ist unzulässig
Wer z.B. Praktika erfindet, verlängert oder mit völlig neuen
Inhalten versieht, begeht eine Täuschung. Dies gilt auch für
alle Qualifikationen, die mit Abschluss einer Prüfung erworben
werden: Wer stundenlang schwimmen kann, aber keinen
Freischwimmer absolviert hat, hat de facto kein Freischwimmerzeugnis.
Das Frisieren von Prüfungen oder Abschlüssen ist tabu. Da
gibt es auch vom Gesetzgeber kein Pardon: Der Tatbestand
lautet Betrug, eine Vorstrafe und die fristlose Entlassung sind
die möglichen Konsequenzen.
Außerdem kann der betrogene Arbeitgeber z.B. die komplette
Ausbildungsvergütung zurück fordern oder sogar Schadenersatz
verlangen.
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18 BEWERBUNG
Bewerbung per Mail
Jeder ist heute drin im Internet – viele sogar rund um die Uhr. Instagram checken, schnell was Twittern, per App
die neuesten Angebote bekommen oder stundenlang im Rollenspiel verbringen - nichts geht mehr ohne. Und alle
glauben, sie kennen sich aus. Aber bei einer digitalen Bewerbung lauern ein paar Stolperfallen.
Für Mail-Bewerbung gelten die gleichen Kriterien wie für die
Bewerbungsmappe per Post. Was weiter vorn zu Form, Inhalt,
Struktur und Stil gesagt wurde, hat auch hier Gültigkeit.
Verzichten Sie nicht auf eine Begrüßung, auf ganze Sätze, auf
Logik und eine Grußformel zum Abschluss Ihrer Mail. Smileys
;-), Abkürzungen oder sogar animierte GIFs haben in einer Bewerbung
überhaupt nichts verloren! Fassen Sie sich kurz – alles,
was länger als zwei bis drei Absätze ist, gehört in die Anlagen.
Achtung: Obwohl die digitale Welt zum Copy & Paste verführt,
erkennt ein erfahrener Personaler sofort, wenn er eine „Massensendung“
erhält. Derartige Mails nehmen oft den gleichen
Weg: ungelesen in den Papierkorb. Ohne auf das Unternehmen
abgestimmte Unterlagen geht also nichts.
Zusätzlich sollten Sie beachten: Wichtig ist der möglichst genau
identifizierte Empfänger! Die Adresse post-schlachtereischulze@gmx.de
ist völlig in Ordnung, denn die Schlachterei
Schulze wird nicht über mehrere potentieller Mail-Empfänger
verfügen. Info@worldwidetrade.com ist da schon kritischer:
Jetzt kommen theoretisch tausende Mitarbeiter in Frage, die
vielleicht Ihre Bewerbung erhalten. Unbedingt den richtigen
Empfänger mit persönlichen Adresse in Erfahrung bringen. Geht
das nicht, ist personal@handels-ag.de auch akzeptabel.
WICHTIG
• Absender- und Empfängeradresse
• Betreff: Präzise Angabe zum Angebot
• Korrekte Anrede
• Anschreiben – fehlerfrei
• Eine PDF-Datei als Anlage
• Probeversand
„Mail von Schnuckelchen“?
Das geht gar nicht. Genauso wichtig wie die genaue Empfängeradresse
ist Ihre eigene Absenderadresse. „Schnecke_2005“,
„Kickers-Freak“ oder „Holsten-Hummel“ sorgen vielleicht für
kurze Heiterkeit in der Personalabteilung, bringen Sie unter allen
Bewerbungen aber garantiert nicht ganz nach oben auf den
Stapel. Besorgen Sie sich eine neutrale und seriöse Mailadresse
bei einem der großen Provider – Max.Mustermann@web.de ist
eindeutig und unverfänglich. Vergessen Sie Ihre Signatur, also
den vollständigen Absender mit Adresse und Telefonnummer
nicht. Natürlich steht das nochmals auf dem Lebenslauf und
dem Anschreiben – bequemer ist es aber für alle, wenn direkt in
der Mail steht, von wem sie kommt.
Viele kostenlose Mailprovider hängen automatisch an jede Ihrer
Mails Werbung – prüfen Sie mit einem Freund, wie Ihre Mail
beim Empfänger ankommt oder schicken sich selbst eine Mail.
Noch bevor die Mail geöffnet wurde, ist neben dem Absender
der Betreff zu erkennen. Helfen Sie dem Empfänger! „Bewerbung
um einen Ausbildungsplatz“ – besser ist zusätzlich die
Kennziffer aus der Stellenanzeige, der Ausbildungsberuf sowie
bei großen Unternehmen der Standort.
Die Form ist wichtig. Also erstellen Sie alle Teile der Bewerbung
mit der gleichen Sorgfalt, als würden Sie sie ausgedruckt verschicken.
Außerdem sollten Sie mit EINEM Satz den Empfänger
neugierig machen, Ihre Anlagen überhaupt zu öffnen (also z.B.
den Hauptgrund nennen, warum Sie genau der/die richtige Kandidat/in
für den freien Ausbildungsplatz sind).
Big ist beautiful?
Viele Mailserver sind in Bezug auf die empfangenen Datenmengen
beschränkt. Also: Alle Dateianhänge komprimieren oder
gleich in einer geringen Auflösung abspeichern – 72 DPI reichen
völlig aus. Das gilt auch für Ihr Bewerbungsfoto, bestellen Sie
es im Fotostudio gleich für Mails. Ihre gesamte Bewerbungsmail
sollte mit allen Anhängen 2 bis max 3 MB nicht überschreiten.
Anlagen als ein PDF
Virenfrei, mit relativ wenig Speicherplatzbedarf, und vom Empfänger
weder inhaltlich noch im Aussehen zu verändern ist das
PDF-Format. Word- oder Excel-Dateien lassen sich direkt als
PDF abspeichern. Alle gängigen Scanprogramme bieten das Erstellen
von PDF-Dokumenten an.
Nomen est Omen?
Nun schicken Sie Ihre Bewerbung zwar als hübsches Paket –
eine kurze Mail mit möglichst wenig Anhängen. Aber das bleibt
nicht zwangsläufig so. Irgendwann werden Ihre Mail und die
Anhänge vielleicht getrennt. Also benennen Sie die Dateien klar
und unmissverständlich: „Max-Mustermann.PDF“ geht nicht so
leicht verloren und kann auch nach ein paar Wochen wieder
einwandfrei zugeordnet werden.
Wichtig! / Eilig! / Persönlich!
Verzichten Sie darauf, Ihre Bewerbung als „Priorität hoch“ oder
„Eilig“, „Wichtig“ oder „Vertraulich“ zu kennzeichnen – das
wirkt in der Regel überheblich oder anbiedernd. Lassen Sie auch
die Finger von der Option „Lesen / Öffnen der Nachricht bestätigen“.
Speichern Sie Ihre komplette Bewerbung mit Anlage –
damit Sie nicht den Überblick verlieren.
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BEWERBUNG 19
nach dem Zeugnis, das ihn interessiert.
Im schlimmsten Fall sieht er sich nur
die ersten Seiten an. Wie bei der freien
Online-Bewerbung per Email haben auch
im vorgefertigten Formular komprimierte
ZIP-Dateien oder andere, exotische Datei-Formate
nichts verloren.
Bewerbungsportal –
was nun?
Die Menge an Bewerbungen, die so mancher Link oder sogar die eigene
Mail-Adresse in einer Stellenanzeige im Internet erzeugt, hat schon so
manchen Personalchef mächtig ins Schleudern gebracht. Um zum einen
den Aufwand für Sichtung und Erfassung zu verringern und zum andern
möglichst schnell eine Vergleichbarkeit unter allen Bewerbern/innen herzustellen,
werden immer häufiger vorstrukturierte Bewerberformulare und
-portale angeboten.
Wenn der Link „Bewerben Sie sich hier“
ein derartiges Formular oder Portal öffnet,
MÜSSEN Sie es nutzen. Es macht keinen
Sinn, in diesem Fall eine (irgendwo) angegebene
E-Mail-Adresse für Ihre Bewerbung
zu verwenden oder sogar eine klassische
Bewerbungsmappe per Post zu schicken
– schließlich hat sich das Unternehmen
beim Einstellen der Formulare ja etwas
gedacht. Nachteil dieser Art der Bewerbung:
Die Individualität bleibt vermeintlich
auf der Strecke. Mal ist die Menge
des Textes in den auszufüllenden Feldern
beschränkt, mal sind Struktur und Optik
für den Lebenslauf vorgegeben, mal sind
nur zwei Anlagen erlaubt. Ihrer Kreativität
sind also enge Grenzen gesetzt.
betrifft. Gerade bei auf den ersten Blick
wenig Raum für freien Text kommt es
besonders darauf an, dass Sie kurz und
knackig auf den Punkt kommen – aber
verwenden Sie keine Abkürzungen oder
sogar unvollständige Sätze. Eine kurze
Aufzählung ist aber erlaubt. Und „tricksen“
Sie die Vorgaben nicht aus: Wenn
ein Feld nach der Anlage „Abschlusszeugnis“
verlangt, fügen Sie kein mehrseitiges
PDF mit allen Zeugnissen an!
Im besten Fall „sucht“ der Empfänger
Auch keine gute Idee: Das Leerlassen von
vorgegebenen Eingabefeldern. Es kann
durchaus sein, dass der Empfänger sich
zuerst das Feld „Hobbies“ ansieht – wenn
dort nichts steht, sind Sie sicher nicht
(mehr) erste Wahl. Es ist daher kein Wunder,
dass diese standardisierten Formulare
auch keine Zeit sparen – zumindest
nicht bei Ihnen. Im Gegenteil: Um aus der
Masse der Bewerbungen herauszustechen
und die eigenen Stärken und Fähigkeiten
auch in so einem Formular hervorzuheben,
bedeutet häufig einen ordentlichen Mehraufwand.
Der sich dann aber lohnen kann
– häufig werden Online-bewerbungen firmenintern
in Datenbanken eingestellt und
wer dann nicht beim ersten Anlauf überzeugt,
fällt mit seiner Bewerbung eventuell
einer anderen Abteilung oder bei der
Sichtung der Bewerbungen für den Ausbildungsbeginn
ein Jahr später auf.
WICHTIG
Nicht immer ist es möglich, die
ausgefüllten Formulare nach
dem Absenden noch zu speichern
– manchmal schließen
sich die Felder einfach.Machen
Sie sich daher vor dem Versenden
unbedingt einen Ausdruck
für Ihre Unterlagen!
Also: Sortieren Sie erst einmal Ihre Unterlagen
(und Gedanken) und beginnen Sie
dann damit, das Formular zu auszufüllen.
Lassen Sie sich Zeit – fast immer können
Sie zwischenspeichern. Falls vorhanden,
die Vorschaufunktion zu Kontrolle nutzen
(sonst alles noch einmal durchlesen).
!
Wer jetzt allerdings glaubt, dass die vorgefertigten
Formulare quasi nebenher einmal
schnell ausgefüllt und abgeschickt
werden können, der irrt. Verwenden Sie
auf eine derartige Bewerbung eben so
viel Sorgfalt wie auf eine „klassische“
Mappe – schließlich ist dies der erste und
wichtigste Eindruck, den Sie im Betrieb
hinterlassen. Halten Sie sich peinlich genau
an die Vorgaben – sowohl was die
Reihenfolge der Dateianlagen, als auch
die Dateiformate und Maximalgrößen
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20 BEWERBUNG
Bewerbungsfoto? Beim Profifotograf!
Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) legt fest, dass Arbeitgeber im Lebenslauf kein Bewerbungsbild
verlangen dürfen. Herkunft, Alter, Geschlecht und Aussehen sollen kein Nachteil bei der Jobsuche sein.
Im Umkehrschluss heißt es aber nicht, dass Sie sich unbedingt ohne Foto bewerben sollten.
Bevor in der Personalabteilung jemand Ihr Anschreiben liest, wird
Ihr Bild betrachtet. Das hat nichts mit der Oberflächlichkeit aller
Personalverantwortlichen zu tun, sondern ist entwicklungsgeschichtlich
im menschlichen Gehirn angelegt. Bewerbungsfotos
lassen Sie beim Profi machen – das Geld ist gut angelegt! Neben
hochwertigen Abzügen für die Bewerbungsmappe bekommen
Sie dort auch digitale Fotos für die elektronische Bewerbung per
Mail, idealerweise im JPEG-Format und mit einer Auflösung von
72 bis 100 DPI.
Ein paar Worte zum Outfit:
Wählen Sie die Kleidung für den Termin beim
Fotographen, die Sie auch während Ihrer Ausbildung
tragen werden (ausgenommen Berufe,
in denen Sie Berufskleidung gestellt bekommen).
Am besten nehmen Sie gleich zwei
Oberteile (Hemd oder Bluse, Pullover oder
Sakko) in hell und dunkel zum Fototermin mit
– dann hat der Fotograf alle Möglichkeiten,
Sie im besten Licht erscheinen zu lassen.
Vermeiden Sie jedes Extrem. Die Frisur sollte
eher zurückhaltend sein, nichts spricht gegen
etwas Gel im Haar. Zurückhaltung beim
Griff in den Kosmetikkoffer. Dass Sie ausgeschlafen,
mit gewaschenen Haaren bzw. frisch rasiert antreten,
versteht sich von selbst.
Die größten Fehler
Dazu „Bewerbungspapst“ Jürgen Hesse:
„Personalentscheider beklagen, dass sie rund 80 % der eingehenden
Bewerbungen sofort zur Seite legen – unter anderem,
weil das Bewerbungsfoto nicht den Anforderungen entspricht!
Achten Sie also auf ein überzeugendes, ansprechendes Bild, das
Sie so zeigt, wie Sie vom Unternehmen wahrgenommen werden
möchten. Und investieren Sie im Zweifel lieber ein paar Euro für
ein professionelles Bild vom Fotografen – anstatt die Fotos aus
dem letzten Urlaub zu verwenden!“
Das richtige Fotostudio finden
!
Vorbeischauen und beraten lassen: Wird
gefragt, wofür genau Sie die Fotos benötigen?
Wird erklärt, wie der Termin abläuft?
Sind die Kosten transparent (auch für später
benötigte weitere Abzüge)? Gefallen Ihnen
die Bewerbungsfotos, die das Studio bereits
gemacht hat? Ist Ihnen der Fotograf oder die
Fotografin sympathisch? Wenn nicht: Weitersuchen
– ein gutes Foto ist sehr wichtig
(und nicht ganz billig).
Rechtschreibfehler, falsch recherchierte Ansprechpartner, zu große Dateien: Laut Personalverantwortlichen bringen
sich bis zu 75% aller Bewerber mit gravierenden formellen Fehlern selbst um ihre Erfolgschancen. Das ist das
Ergebnis einer Umfrage des Online-Stellenmarktes www.kalaydo.de unter knapp 300 Personalverantwortlichen.
„Viele Bewerber unterschätzen offenbar, wie viel die Sorgfalt in
ihren Unterlagen zum Erfolg beitragen kann“, erläutert Matthias
Olten, Leiter des Stellenmarktes von kalaydo.de, die Umfrageergebnisse.
„Aus unserer Erfahrung
wissen wir, dass nicht
wenige Bewerber eher auf Masse
als auf Klasse setzen und
ihre Bewerbungen geradezu
am Fließband produzieren.
Die Umfrage zeigt jedoch,
dass eine gute und sorgfältig
angefertigte Bewerbung ein
entscheidender Vorteil sein
kann“, so der Personalexperte.
Die Resultate
der Umfrage sind
alarmierend: Die
Quote fehlerhafter
Bewerbungen
liegt
demnach
bei durchschnittlich
39%. Mehr
als die Hälfte aller Befragten gab an, die Fehlerquote liege zwischen
25 und 50%. Fast ein Viertel der Personalverantwortlichen
hält sogar 50 bis 75% aller Bewerbungen für fehlerhaft.
Was sind die größten Fehler bei der schriftlichen Bewerbung?
• Rechtschreibfehler: 85,2%
• Fehlende Kenntnis der ausgeschriebenen Stelle
oder des Unternehmens: 57,0%
• Falsch recherchierte Ansprechpartner: 54,4%
• Unpassendes Bewerbungsfoto: 52,6%
• Schlechte / unpassende Formulierungen: 50,7%
• Textpassagen, die offensichtlich aus einem
Bewerbungshandbuch abgeschrieben sind: 38,5%
• Anschreiben ohne Begründung: 33,0%
Und die größten Fehler in Online-Bewerbungen?
• Unvollständige Anlagen (Lebenslauf etc.): 70,7%
• Zu große Dateien: 58,9%
• Unseriöse Mail-Adressen (z.B. 123kalle@...): 56,3%
• Schlecht formatierte Dokumente: 52,2%
• Verwendung falscher Dateiformate: 50,7%
• Verwendung von Abkürzungen (z.B. MfG): 41,5%
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Unternehmensporträt – Anzeige 21
Du hast Lust, dich sozial zu engagieren? Dann bewirb dich für
ein FSJ, BFD oder Praktikum beim Badischen Landesverein
Du möchtest „etwas Soziales machen“, mit Menschen arbeiten
und herausfinden, welcher Beruf wirklich zu dir passt? Dann ist
ein Freiwilligendienst beim Badischen Landesverein (BLV) genau
das Richtige für dich! Ob Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ), Bundesfreiwilligendienst
(BFD) oder ein Praktikum – bei uns sammelst
du echte Erfahrungen im sozialen Bereich, lernst spannende
Berufsfelder kennen und tust dabei etwas richtig Sinnvolles.
Beim BLV, einem der größten sozialen Komplexträger in Baden,
triffst du auf vielfältige Aufgaben und ein Team, das dich unterstützt.
Je nach Interesse kannst du in verschiedenen Bereichen
mitwirken:
• Altenhilfe
• Kinder- und Jugendhilfe
• Behindertenhilfe / Eingliederungshilfe
Dein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) beim BLV dauert in der
Regel 6 bis 18 Monate. Es richtet sich an alle zwischen 16 und
26 Jahren. Wenn du älter bist, ist der Bundesfreiwilligendienst
(BFD) die passende Wahl – auch in Teilzeit. Der Einstieg ist
jederzeit möglich!
Freiwillige im Hohberghaus Bretten arbeiten mit Kindern und
Jugendlichen und fördern ihre vorhandenen Stärken.
Während deines Freiwilligendienstes beim BLV sammelst du
wertvolle Lebens- und Berufserfahrung, erhältst einen Einblick
in soziale Berufe und kannst deine Chancen auf ein Studium
oder einen Ausbildungsplatz (durch ein Vorpraktikum) verbessern.
Und dazu bekommst du Geld- und Sachleistungen, bist
sozialversichert und tust gleichzeitig etwas Gutes für andere
und dich selbst.
Du hast Lust auf etwas, das auch dein Leben bereichern wird?
Dann bewirb dich per Mail an karriere@b-lv.de. Mehr Infos
findest du außerdem unter www.b-lv.de oder telefonisch unter
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FSJ und Bufdi (ab 27 Jahren) auch in Teilzeit – Einstieg jederzeit möglich!
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wollen. In Zukunft wollen wir anpackender sein, einfach mal machen,
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Was du noch über die BBBank wissen solltest
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Ausbildungen im Gesundheitsbereich und Gestaltung
Die Bernd-Blindow-Schulen in Baden-Baden und Mannheim bieten
seit über zehn Jahren hochwertige Ausbildungen in den
Gesundheitsfachberufen Physiotherapie sowie Pharmazeutischtechnische
Assistenz (PTA, schulgeldfrei) an. Unabhängig vom
gewählten Standort profitieren Schüler:innen von überschaubaren
Lerngruppen, einem praxisnahen Unterrichtskonzept und
einer persönlichen Lernatmosphäre. Für kreative Talente besteht
zudem in Mannheim die Möglichkeit, eine dreijährige Ausbildung
im Bereich Grafikdesign zu absolvieren.
In Gesundheitsfachberufen besteht aktuell ein großer Fachkräftemangel
– die Berufsaussichten sind entsprechend sehr gut. Vorausgesetzt
werden mindestens ein Realschulabschluss und Interesse
an Gesundheitsthemen.
Physiotherapie: Die dreijährige Ausbildung qualifiziert für die Behandlung
von Beschwerden des Bewegungsapparates. Für 2027
sind Anmeldungen bereits möglich. Für 2026 besteht die Möglichkeit,
sich auf eine Warteliste setzen zu lassen.
PTA: Als Fachkraft in der Apotheke beraten und verkaufen PTAs
nicht nur, sondern stellen auch Medikamente her. Die 2,5-jährige
Ausbildung startet in Mannheim im September und zusätzlich im
März. Jetzt anmelden!
Grafikdesign: Kreative Talente können in Mannheim eine dreijährige
Ausbildung absolvieren. Eine Aufnahmeprüfung ist erforderlich –
Plätze für September sind verfügbar.
Bei einigen Ausbildungen
kann zusätzlich die Fachhochschulreife
erworben
werden.
Ausbildungsbegleitendes
Studium an der
DIPLOMA Hochschule
Schüler:innen mit Abitur
oder der Fachhochschulreifen
können ausbildungsbegleitend
studieren, zum
Beispiel Physiotherapie
(B.Sc., 8 Semester). Dazu
stehen Live-Online-Seminare
und Studienheft zur Verfügung. Auch Prüfungen können
online abgelegt werden. Alternativ stehen einige Studienzentren
für das Studium vor Ort zur Verfügung.
Ausbildungsberatung & Online-Infotage
Die Blindow-Schulen bieten regelmäßig Ausbildungs- und Studienberatungen
an – in Mannheim immer mittwochs von 14:30
bis 16 Uhr, Baden-Baden alle 14 Tage donnerstags von 15:15
bis 17:15 Uhr. Natürlich können individuelle Beratungstermine
vereinbart werden. Auch werden regelmäßig Online-Infoveranstaltungen
angeboten.
Berufe mit
Zukunft!
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Mach den Unterschied – mit einer
Ausbildung im Bildungsraum der Diakonie Kork
Die Diakonie Kork ist eines von sieben Epilepsiezentren in Deutschland,
die mit überregionalem Versorgungsauftrag der ambulanten
und stationären Diagnostik und Therapie, der Rehabilitation sowie
der Forschung und Lehre dienen. Angeschlossen sind Wohnangebote,
Werkstätten und Schulen für Menschen, die neben der
Epilepsie zusätzliche Beeinträchtigungen haben. Die Diakonie Kork
ist eine Einrichtung der Behindertenhilfe und über die Arbeit mit
epilepsiekranken Menschen hinaus begleiten und fördern wir auch
Menschen, die nicht an einer Epilepsie erkrankt sind.
Das Epilepsiezentrum Kork kooperiert mit mehreren Universitätskliniken,
um Erfahrungen in Diagnostik, Therapie und
Rehabilitation in die Ausbildung zu ärztlichen und nichtärztlichen
medizinischen Berufen einzubringen.
Du möchtest Menschen unterstützen und
suchst eine sinnvolle Ausbildung?
An unseren Fachschulen in Kehl-Kork und
Karlsruhe bieten wir mehrere spannende Möglichkeiten:
Heilerziehungsassistenz (2 Jahre)
Du unterstützt Menschen mit Behinderung im Alltag – beim
Wohnen, in der Freizeit oder im Beruf. Du bist nah dran, begleitest,
umsorgst und stärkst ihre Selbstständigkeit.
Voraussetzung: Hauptschulabschluss (mittlerer Abschluss
kann nachgeholt werden).
AUSBILDUNGSTALENTE
GESUCHT:
Heilerziehungspflegerin (m/w/d)
Beginn Oktober
Abschluss: Bachelor Professional
in Heilerziehungspflege
Heilerziehungsassistentin (m/w/d)
Beginn Mai oder Oktober
Möglichkeit, den mittleren Bildungsabschluss zu erlangen
Pflegefachperson (m/w/d)
Beginn Oktober
Europaweite Anerkennung
Erzieherin (m/w/d)
(praxisintegriert)
Start Mitte September
Einjähriges Berufskolleg
für Sozialpädagogik (m/w/d)
Start Mitte September
Schule: Karlsruhe/Kehl-Kork
Fachpraxis: Diakonie Kork/externe Einrichtung
Karlsruhe: Telefon (0721) 3527071
Kork: Telefon (07851) 84-5999
0176 18411850
bildungsraum@diakonie-kork.de
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Alle Ausbildungsberufe
finden Sie unter
www.diakonie-kork.de
Heilerziehungspflege (3 Jahre)
Du begleitest Menschen mit Behinderung – individuell und
ganzheitlich. Du hilfst, förderst, pflegst und arbeitest eng
mit Angehörigen, Fachkräften und Einrichtungen zusammen.
Voraussetzung: Mittlerer Abschluss und Praktikum / FSJ /
BFD (12 Monate) oder (Fach-)Abi und 6 Wochen Praktikum.
Abschluss: Staatlich anerkannt – Bachelor Professional.
Pflegefachperson (3 Jahre)
Du arbeitest mit Menschen aller Altersgruppen – vom Neugeborenen
bis zum Senior. Im Krankenhaus, Pflegeheim
oder ambulant – du pflegst, begleitest und sorgst.
Voraussetzung: Mittlerer Bildungsabschluss.
Ab 2026 am Standort Kork!
Einjähriges Berufskolleg (1 Jahr)
Das 1BKSP dient zur Vorbereitung für die Ausbildung als
Erzieher/in. Sein besonderes Profil erhält das 1BKSP am
Bildungsraum durch den zusätzlichen Fokus auf Inklusion
und Teilhabe.
Voraussetzung: Mittlerer Bildungsabschluss oder vergleichbarer
Abschluss.
Erzieher/in – praxisintegriert (3 Jahre)
Das dreijährige Berufskolleg für Sozialpädagogik (3BKSPIT)
bereitet die angehenden Erzieher*innen praxisintegriert auf
ihre zukünftige Arbeit vor. Du bist verantwortlich für die
ganzheitliche Förderung und Betreuung von Kindern und
Jugendlichen in verschiedenen Bildungseinrichtungen, wie
Kindergärten oder Horten. Dabei gestaltest und beobachtest
du Bildungsangebote, welche die sozialen, emotionalen und
kognitiven Fähigkeiten der Kinder unterstützen und fördern.
Zudem arbeitest du eng mit Eltern und anderen Fachkräften
zusammen, um eine optimale Entwicklungsumgebung für
die Kinder zu schaffen.
Voraussetzung: 1-jähriges BKSP oder Abitur (mit einem 6 –
wöchigem Praktikum).
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und Perspektive!
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F+U Fachschulzentrum
– Deine Ausbildung. Deine Zukunft
Seit 1980 begleiten wir am F+U Fachschulzentrum Schüler und
Schülerinnen auf dem Weg in die Arbeitswelt. An den Schulungsorten
Heidelberg und Darmstadt bieten wir Ausbildungen
mit Zukunft in den Bereichen Gesundheit, Pflege & Therapie
sowie Pädagogik und Soziales an die sich mit einem Studium
an der der Internationalen Berufsakademie iba oder der Internationalen
Studien- und Berufsakademie ISBA verbinden lassen.
Gesundheit, Pflege & Therapie
• Altenpflegehilfe
• Pflegefachkraft
• PTA
• Ergotherapie*
• Logopädie*
• Physiotherapie*
Soziales & Pädagogik
• Arbeitserziehung*
• Heilerziehungspflege
• Heilerziehungsassistenz
• Heilpädgogik
• Erzieher:in*
• Sozialpädagogische Assistenz
• Direkteinstieg Kita
• Jugend- und Heimerziehung* *mit Studium kombinierbar
2 Abschlüsse in nur 4 Jahren!
In nur 4 Jahren zwei wertvolle Abschlüsse – eine staatlich anerkannte
Ausbildung UND einen Bachelorabschluss.
Zeit & Geld sparen: Die innovative Verbindung von Theorie und
Praxis nutzen, um effizienter zu studieren und dabei finanziell
zu profitieren. Praxis trifft Akademie: Eine einzigartige Ausbildung,
die praktische Erfahrung mit akademischem Wissen
verknüpft.
Die staatlich anerkannten Fachschulen des F+U Fachschulzentrums
verfügen über jahrzehntelange Erfahrung und arbeiten
eng mit vielfältigen Kooperationspartnern in der Region zusammen.
Unsere modernen Einrichtungen bieten eine optimale
Lernumgebung und eine individuelle Beratung. An der Internationalen
Berufsakademie iba oder der Internationalen Studienund
Berufsakademie ISBA wird das Studium absolviert. Alle
Studienabschlüsse erlauben die Aufnahme eines Masterstudiengangs
im In- und Ausland.
Bereit die Zukunft in die Hand zu
nehmen?
Hier geht es zu unserem interaktiven
Ausbildungsquiz:
fachschulzentrum.de/quiz
Deine Ausbildung.
Ich und Du
bei F+U!
Deine Zukunft.
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Heidelberg
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TRAUMJOB ERZIEHER:IN – BERUF MIT ZUKUNFT
Alle, die die Zukunft positiv verändern und mitgestalten wollen,
können sich an der Freien Dualen Fachakademie für Pädagogik
(FDFP) zur pädagogischen Fachkraft ausbilden lassen. An drei
Standorten (Stuttgart, Fellbach und Karlsruhe) kannst du deinen
Weg wählen: z. B. für eine praxisintegrierte Ausbildung zum/
zur staatlich anerkannten Erzieher:in (PiA) oder eine praxisorientierte
Ausbildung zum/zur staatlich anerkannten Erzieher:in mit
Schwerpunkt Jugend- und Heimerziehung (JuH). Die praxisintegrierte
Ausbildung wird ab dem ersten Tag leistungsgerecht
vergütet: im ersten Jahr mit rund 1.415 Euro.
Du suchst etwas, was du jeden Tag sehr gerne
machst? Werde Erzieher:in!
Gulnara Datukishvili hat an der FDFP die PiA-Ausbildung absolviert:
„Mir gefiel besonders, dass die Ausbildung so abwechslungsreich
ist – drei Monate Theorie, drei Monate Praxis. Das ist
gut, denn so nimmt man das Wissen direkt mit zu den Kindern“,
betont sie. Für die Theoriephase besuchte Gulnara die FDFP in
Stuttgart. „Ich habe während der Ausbildungszeit viele Freunde
gefunden, denn wir haben die gleichen Ziele und verbringen viel
Zeit miteinander. Mich macht das sehr glücklich und verbindet
mich – und natürlich vieles mehr – mit der FDFP.“
Mit Blick auf ihre Zeit in der Kita erzählt sie: „Mein schönstes
Erlebnis war: Ich war im Kinderhaus und bin dann für drei Monate
in die Theorie. Als ich wieder zurückgekommen bin, haben
sich die Kinder so sehr gefreut. Man kommt zur Tür rein und
wird mit offenen Armen empfangen. Man spürt die Liebe und
das ‚Schön, dass
du da bist‘.“
Gulnara Datukishvili
hat ihr
Ziel erreicht:
Die ehemalige
Fachschülerin
arbeitet heute
als Erzieherin in
Karlsruhe in einem
element-i
Kinderhaus.
Weitere Stimmen
von Fachschüler:
innen und Geschichten aus dem Fachschul-Alltag findest du
hier: https://www.freiedualefachakademie.de/magazin/
Übrigens: Wer Kinder zudem sportlich begleiten möchte, nutzt
dafür ein besonderes Angebot der FDFP: Das neu entstandene
Motorikzentrum Karlsruhe, das sich der Bewegungsförderung
von Kita-Kindern widmet. Hier werden pädagogische Fachkräfte
in den Bereichen Sport und Bewegungspädagogik spezialisiert,
Kitas beraten und zertifiziert sowie dezentrale, trägerübergreifende
Fortbildungen angeboten.
Du hast Interesse oder Fragen? Das Team der FDFP freut sich
auf dich: telefonisch unter 0711 656960-921 oder per E-Mail an
fachschule@fdfp.de.
Bewege die Zukunft
Werde Erzieher:in !
Wir beraten dich gerne:
0711 656960-921 · fachschule@fdfp.de
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Faire Vergütung ab dem ersten Tag
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Starke Theorie-und Praxisphasen
im Blockmodell
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ENTSCHEIDE, WIE DU LERNST
Innovative Lernmethoden, digital, im Team und alleine
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SCHULABSCHLUSS IN SICHT?
Du stehst kurz vor dem Schulabschluss oder hast dein Abschlusszeugnis
bereits in der Tasche? Dann findest du bei Lidl zahlreiche
Einstiegsmöglichkeiten und beste Perspektiven für deine berufliche
Zukunft. Ob klassische Ausbildung, Abiturientenprogramm
oder Duales Studium – bei uns bekommst du jede Menge Möglichkeiten,
herauszufinden, was in dir steckt, und kannst dich
über ein Top-Ausbildungsgehalt zwischen 1.250 € und 1.950 €
pro Monat freuen (je nach Lehrjahr und Ausbildungsart bei Vollzeit).
Außerdem sorgen wir durch eine intensive Betreuung und
individuelle Förderung für deine fachliche und persönliche Entwicklung
und bereiten dich optimal auf deine nächsten Karriereschritte
nach der Ausbildung oder dem Studium vor.
Ausbildung bei Lidl
Ob Verkäufer/Kaufmann im Einzelhandel (Filiale), Fachlagerist/
Fachkraft für Lagerlogistik (Logistikzentrum einer Region) oder
Kaufmann für Büromanagement (Verwaltung einer Region) – als
Azubi (m/w/d) bei Lidl durchläufst du in zwei bzw. drei Jahren
ein vielseitiges Ausbildungsprogramm. Während deiner gesamten
Ausbildung wirst du durch erfahrene Ausbilder betreut und Stück
für Stück an neue Aufgaben herangeführt. Du startest im 1. Ausbildungsjahr
mit 1.250 € pro Monat (bei Vollzeit).
Unser Abiturientenprogramm
Der Turbo unter den Ausbildungsprogrammen: zwei Abschlüsse
plus Ausbilderschein nach drei Jahren. Mit unserem Abiturientenprogramm
im Vertrieb oder in der Logistik lernst du den Handel
von der Pike auf kennen und kannst schnell Führungsverantwortung
übernehmen – als Kaufmann im Einzelhandel oder Fachkraft
für Lagerlogistik mit der Fortbildung „Geprüfter Handelsfachwirt
IHK“. Freu dich auf 1.350 € pro Monat in den ersten 6 Monaten
(bei Vollzeit)!
Duales Studium bei Lidl
Gleichzeitig studieren und arbeiten. Der Mix aus Praxis und Theorie
gibt dir die Möglichkeit, die Zukunft des Handels mitzugestalten
und dich optimal auf eine verantwortungsvolle Position
im #teamlidl vorzubereiten – im Vertrieb, in der Logistik oder in
verschiedenen Bereichen der Verwaltung, wie z. B. Immobilien/
Bau. Du startest mit 1.650 € pro Monat im 1. Jahr (bei Vollzeit).
Erstmal reinschnuppern?
Du bist dir noch unsicher, was du nach der Schule machen sollst,
und hast Lust, zur Berufsorientierung einmal in die spannende
Welt des Handels hineinzuschnuppern? Dann ist unser Schülerpraktikum
in der Filiale, in einem unserer Logistikzentren oder in
der Verwaltung einer unserer Regionen genau das Richtige für
dich! Oder bist du auf der Suche nach einem Nebenjob, um erste
Berufserfahrung zu sammeln und dein Taschengeld aufzubessern?
Dann schau nach unseren offenen Stellen für Schülerjobs im Verkauf
und unterstütze ein Filialteam in deiner Nähe nach der Schule,
am Wochenende oder in den Schulferien – bei einem Stundenlohn
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immer alle Geschlechter im Sinne der Gleichbehandlung. Die verkürzte Sprachform hat
redaktionelle Gründe und ist wertfrei.
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je nach Erfahrung und Tarifgebiet deutlich mehr. Gilt nicht für Praktikum, Ausbildung,
Abiturientenprogramm sowie Duales Studium.
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Schüler (m/w/d)
Ausbildung
(1.250 – 1.500 €/Monat, bei Vollzeit)
Abiturientenprogramm
(1.350 – 1.500 €/Monat, bei Vollzeit;
übertarifliches Gehalt ab dem 19. Monat)
Duales Studium
(1.650 – 1.950 €/Monat, bei Vollzeit)
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Wir meinen immer alle Geschlechter im Sinne der Gleichbehandlung.
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Was wäre unser Leber ohne Freundschaften?
Der wohl beliebteste Pfleger Deutschlands Rashid Hamid hat mit seinem
ersten Buch «Ein Herz und eine Pflege» zahlreiche Menschen begeistert – und
gezeigt, was seinen Alltag als Pfleger zu etwas ganz Besonderem macht. In
seinem zweiten Buch erzählt der sympathische Hamburger die Geschichten
der Menschen, vor denen er am meisten Respekt hat: seinen Patientinnen und
Patienten. Oma Lotti, Heiko, Thorsten, Barbara, Uli, Oma Edith – sie alle sind
ihm wichtig, und ihre Geschichten verdienen es, erzählt zu werden. Aus Sicht
Rashids, der sicher ist: Freundschaft kennt kein Alter.
Ein Buch, das die positiven Seiten des Lebens feiert und zeigt, wie zwischenmenschliche
Werte wie Freundschaft und Vertrauen Alter und Krankheit
besiegen – und eine Community begeistern können, die ihren Helden viel
zurückgibt.
@pflege.smile
Verlag: Rowohlt Taschenbuch
ISBN : 978-3-499-01664-6
Autor: Rashid Hamid
160 Seiten
Taschenbuch 13,00 €
Orméa - das offizielle Puzzle aus der
Zamonien-Welt von Walter Moers
QWERT mit vielen ikonischen Figuren und Orten aus dem fantastischen
Moers-Universum.
Vom Medusenwald über die Stadt der Rostigen Gnome bis hin zur
Blutroten Wüste – entdecke Stück für Stück die bizarren, farbenprächtigen
Landschaften Orméas auf einer epischen Landkarte!
Verlag: frechverlag GmbH Taschenbuch 17,33 €
2050 – Überleben hat einen Preis
Wir schreiben das Jahr 2050. Zehn Jahre ist es her, seit eine Hitzewelle
vierhundert Millionen Menschen im Persischen Golf getötet hat – darunter
auch die Frau des Journalisten Marcus Tully. Als ihm Informationen zugespielt
werden, die darauf hinweisen, dass es keine Naturkatastrophe, sondern eine
von Menschen gemachte war, nimmt er die Ermittlungen auf. Seine Recherchen
führen ihn mitten ins Zentrum der geopolitischen Macht – mitten hinein in den
Wahlkampf eines ehemaligen US-amerikanischen Präsidenten, der erstmals
gegen eine KI antritt. Schnell muss Tully feststellen, dass in dieser Welt voller
Grautöne die Wahrheit nicht immer das ist, was sie zu sein scheint …
Verlag: Verlag Heyne
ISBN : 978-3-453-32392-6
Autor: Thomas R. Weaver
544 Seiten
Taschenbuch 17,00 €
www. job-und-chancen.de
SERVICE 29
Entspannt und zeitgemäß zum Job
Erfolgreich bewerben mit der Micro-Learning-Methode. Minimaler Aufwand,
große Wirkung! Bewerben so einfach wie Online Shopping!
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helfen und verwende die Schritt-für-Schritt-Anleitung für ChatGPT hier im
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Die Basics zum 15-Minuten-Anschreiben gibt es kostenlos zum Download
(siehe Download-Symbol).
Verlag: metropolitan (WALHALLA Fachverlag)
ISBN : 978-3-961-86071-5
Autorin: Sandra Gehde
180 Seiten
Taschenbuch 17,95 €
Apps zum Lernen
Duden Learnattack
Online-Lernplattform mit Lernhilfen für Schüler von der vierten
Klasse bis zum Abitur.
Abiunity
Mit der kostenlosen App erreichen Sie Deutschlands größe
Abitur-Community auch direkt auf dem Smartphone.
Massmatics
Mathematik ist nicht bei allen beliebt, macht mit der App
aber durchaus Spaß. Mahtematische Themen werden in einfacher
Sprache und in veschiedenen Schwierigkeitsstufen
erklärt. Die App ist auch fürs Studium geeignet.
Quizlet
Karteikarten sind ein tolles Tool für effizientes Lernen – und
mit «Quizlet» macht das richtig Spass! In der App lassen sich
ganz leicht bestehende Lernsets zu allen möglichen Themen
verwenden oder neue Sets selber zusammenstellen.
Duolingo
Egal ob Spanisch, Französisch oder weitere spannende Sprachen
wie Hindi oder Arabisch. Die App teilt die Inhalte in
kurze Module auf, die sich beispielweise um Essen oder
Begrüssungsformeln drehen. Das führt rasch zu ersten Erfolgserlebnissen.
simpleclub
Mit der kostenlosen Nachhilfe-App bekommen Sie Nachilfe-
Kurzvideos aufs Handy.
StudySmarter
Mit StudySmarter haben Sie
Zugriff auf eine riesige Online-
Lernplattform, um sich gezielt
auf Prüfungen und Klausuren
vorbereiten zu können.
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30 VORSCHAU
Im nächsten Heft:
DIE BEWERBUNG
„Und laden Sie ganz herzlich zu einem
persönlichen Gespräch am kommenden
Donnerstag…“ Geschafft! Geschafft?
Was kann denn jetzt noch schief gehen?
Allerhand. Auf den ersten Jubel und die
Begeisterung über diese gute Nachricht
folgen häufig Unsicherheit, Zweifel oder
sogar nackte Panik – je nach Typ und
Charakter.
Das Vorstellungsgespräch:
26. MÄRZ 2026
FRÜHJAHRS-
AUSGABE
• Die richtige Vorbereitung
• Der Ablauf - so können Sie punkten
• Das richtige Outfit
• Die Knackpunkte
• „Haben Sie noch Fragen?“
• Tipps und „Stolperfallen“
• Lektüre & Links
Assessement-Center:
• Worauf kommt es an?
• Wie läuft das ab?
• Was wird erwartet?
• Was wird beurteilt?
• Die wichtigsten Bestandteile
• Was kann alles schiefgehen?
• Tipps gegen den Stress
• Die richtige Vorbereitung
• Lektüre & Links
Absagen-Survival Guide:
Tipps für den richtigen Umgang mit einer
Absage - woran lag es? Und: So rappeln Sie
sich wieder auf.
SPECIAL STUDIUM
• Aktuelle News rund ums Thema Studium
• So funktioniert Bafög
• Alles über den Numerus Clausus
• Was verdient man mit welchem Abschluss?
• Wie finden Sie den richtigen Studienkredit?
Änderungen vorbehalten
Verlag:
mgs mediengesellschaft stuttgart UG
Lessingstraße 45
71409 Schwaikheim
Chefredaktion (v.i.s.d.P.):
Christine Breitkopf
c.breitkopf@mgs-medien.de
Tel.: 071 95 / 590 78 30
Verantwortlich für Anzeigen:
Christine Breitkopf
Druck:
Offizin Scheufele
Druck und Medien GmbH & Co.KG
Tränkestr. 17, 70597 Stuttgart
JOB & CHANCEN wird auf umweltfreundlichem
Recycling Charisma silk FSC gedruckt.
Copyright: © 2025 für Texte und gestaltete
Anzeigen beim Verlag.
© Bilder, soweit nicht anders vermerkt,
www.shutterstock.com oder Unternehmen
(Porträts).
Jahrgang: 17. Jahrgang 2025
Erscheinungsweise: viermal jährlich
JOB & CHANCEN wird kostenlos an die
Abschlussklassen von Realschulen und
Gymnasien verteilt und liegt außerdem in
ausgewählten Berufsinformationszentren
der Agenturen für Arbeit aus.
Nachdruck oder Vervielfältigung nur mit
schriftlicher Genehmigung des Verlages.
Alle Rechte vorbehalten. Keine Gewähr für
unverlangt eingesandte Materialien.
Namentlich gekennzeichnete Artikel geben
die Meinung des Autors, nicht aber der
Redaktion wieder.
Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit
wird die gewohnte männliche Sprachform
bei personenbezogenen Substantiven und
Pronomen verwendet. Dies impliziert keine
Benachteiligung des weiblichen oder dritten
Geschlechts, sondern soll im Sinne der
sprachlichen Vereinfachung als geschlechtsneutral
zu verstehen sein.
Alle Angaben nach bestem Wissen, aber
ausdrücklich ohne jegliche Gewähr.
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ZUKUNFT & CHANCEN
31
KARRIEREWEGE
AUS KUPFER
Berufswelten, in denen Kupfer Zukunft schafft
Ob im Smartphone, in der Waschmaschine, im E-Auto oder in der Heizungsleitung - Kupfer ist da, wo
Technik funktioniert. Und wo Technik funktioniert, braucht es Menschen, die sie bauen, prüfen, entwickeln
oder verbessern. Genau dort liegt die Chance: Die Kupferbranche bietet nicht nur einen vielseitigen
Werkstoff, sondern auch jede Menge Perspektiven - vom Handwerksprofi bis zur Ingenieurin, vom
Auszubildenden bis zur Forschungsleitung.
Vom Handwerk zur Hightech - Kupfer verbindet Karrieren
Die Berufswelten rund um Kupfer sind breit gefächert: Gießerinnen und Gießer bringen das Metall mit Präzision und Hitze in
Form - ein traditionsreicher Job mit neuen Aufgaben, zum Beispiel im Recycling oder beim Bau von Hightech-Komponenten. In
der Produktion sorgen Verfahrensmechaniker, Industriemechaniker oder Werkstoffprüferinnen für Qualität, Effizienz und moderne
Fertigungsprozesse. Und in Laboren, Entwicklungsabteilungen oder auf dem Planungsboard arbeiten Ingenieurinnen, Elektroniker
oder Maschinenbauer an der Technik von morgen.
Mitgestalten, was bleibt: Nachhaltigkeit aus Metall
Kupfer ist nicht nur technisch gefragt - es ist auch
ökologisch sinnvoll: Das Metall lässt sich fast
unbegrenzt recyceln und ist entscheidend für
die Energiewende und die Digitalisierung. Wer
in dieser Branche arbeitet, schafft also nicht nur
Bauteile, sondern Zukunft. Wer einen sinnstiftenden
Beruf mit Perspektive sucht, findet in der
Kupferbranche überzeugende Möglichkeiten.
Vielfältige Jobs
Viele Unternehmen investieren in moderne
Technologien, Automatisierung und nachhaltige
Prozesse - und suchen motivierte Menschen, die
mitdenken, mitgestalten und mit Kupfer Karriere
machen wollen. Weitere Informationen zu Ausbildungswegen,
Berufsbildern und aktuellen Stellenangeboten
gibt es auf www.kupfer.de.
www. job-und-chancen.de
AUF DER SUCHE NACH EINEM
AUSBILDUNGS- ODER STUDIENPLATZ?
Findest du hier:
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