Matzen 12/2025
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Unsere
FREIHEITLICHER GEMEINDEKURIER
Matzen-Raggendorf
zugestellt durch Österreichische Post
Unsere Heimat
Gemeinde
Ausgabe · Dezember 2025 | 553522/2025
Impressum: FPÖ Niederösterreich | Purkersdorfer Straße 38, 3100 St. Pölten
Wir wünschen allen
ein gesegnetes
Weihnachtsfest
und alles
Gute für das
Jahr 2026!
Unsere
Unsere Heimat
Gemeinde
Danke für Ihr
Vertrauen
Liebe Gemeindebürgerinnen
und Gemeindebürger,
ich möchte mich aufrichtig
bei Ihnen bedanken – bei
allen, die im Jänner zur
Gemeinderatswahl gegangen
sind und ebenso bei jenen, die
diesmal nicht teilgenommen
haben. Jede Stimme, jede
Haltung und jede Entscheidung
ist ein wertvoller Teil unserer
demokratischen Gemeinschaft.
Wahlen sind keine
Selbstverständlichkeit. Stimmen
müssen verdient werden.
Daher ist es mir ein großes
Anliegen, allen Bürgerinnen
und Bürgern für ihr Interesse
und ihre Verantwortung zu
danken. Unsere Gemeinde
steht vor herausfordernden
Zeiten – und genau deshalb
zählt jeder Beitrag, jede
Meinung und jedes Engagement.
Die FPÖ hat bei der Wahl knapp
– um nur sechs Stimmen – das
zweite Mandat verfehlt. Als
einziger freiheitlicher Mandatar
im Gemeinderat werde ich mich
auch weiterhin verlässlich,
hartnäckig und mit vollem
Einsatz für die Anliegen unserer
Bürger einsetzen.
Arbeit für die Gemeinde:
Schwerpunkte und Termine
Ein Blick auf meine bisherige
Tätigkeit:
Seit Beginn der neuen Gemeinderatsperiode
durfte ich zahlreiche
Gespräche führen und an wichtigen
Terminen teilnehmen, um
unsere Gemeinde voranzubringen.
Gemeinsam mit Ortsvorsteher
Helmut Binder und FPÖ-Landtagsabgeordnetem
Dieter Dorner war
ich im April 2025 zu Arbeitsgesprächen
im Büro von LH-Stv. Udo Landbauer
eingeladen. Schwerpunkt:
Infrastruktur und Verkehr – zwei
Bereiche, die für die Lebensqualität
unserer Region zentral sind.
Am 24. Mai 2025 durfte ich im Hallenbad
Matzen als Vertreter von LH-
Stv. Landbauer die Urkunden an die
„Schwimmkids“ überreichen – ein
herzliches, gelungenes Ereignis für
die jungen Talente unserer Region.
Die Zusammenarbeit im Gemeinderat
ist konstruktiv. Bürgermeister
Mag. Alfred Redlich hat mich in alle
Ausschüsse als Gast eingebunden
– dafür möchte ich ausdrücklich
danken. Gemeinsames Arbeiten ist
die Basis dafür, die Gemeinde weiterzubringen.
FPÖ-Seniorenring und
Unterstützung aus dem Landtag
Stärkere Vernetzung, mehr
Möglichkeiten
Seit einigen Wochen bin ich Mitglied
im Bezirksvorstand des
FPÖ-Seniorenrings. In dieser Funktion
stehe ich ebenfalls gerne für
Anliegen zur Verfügung – offen für
alle Menschen, die Unterstützung
oder Ansprechpartner suchen.
Besonders hervorheben möchte
ich das Engagement von FPÖ-Landtagsabgeordnetem
Dieter Dorner.
Er zeigt großes Interesse an den
Entwicklungen bei uns in der Gemeinde
und unterstützt uns vor allem
in den Bereichen Verkehr und
Infrastruktur deutlich und spürbar.
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FPÖ NIEDERÖSTERREICH
MATZEN-RAGGENDORF
Unsere
Unsere Heimat
Gemeinde
Umspannwerk, Hochspannwerk und
Windkraft
Warum klare Entscheidungen
wichtig sind
Beim Thema „Umspannwerk und
Hochspannungsleitung“ wurde leider
in der Vergangenheit wertvolle
Zeit verloren. Die frühere Gemeinderegierung
und der damalige
Bürgermeister haben dieses Thema
offenkundig unterschätzt. Man
hätte sehr wohl Einfluss nehmen
und Flagge zeigen können – diese
Chance ist nun weitgehend vertan.
Das Ergebnis werden wir wohl so
nehmen müssen, wie es kommt
– und perfekt wird es nicht sein.
Auch beim Thema „Windkraft im
Wald“ gab es schwierige Abwägungen.
Hätte der Gemeinderat
geschlossen dagegen gestimmt,
wären die Windräder trotzdem
gekommen – nur eben knapp
außerhalb unserer Gemeindegrenze,
ohne jeglichen finanziellen
Vorteil für unsere Bürger.
Ich sehe mich klar dem Wohl unserer
Gemeinde verpflichtet. Daher
war es für mich konsequent,
für den Standort auf unserem Gemeindegebiet
zu stimmen, damit
die Wertschöpfung wenigstens in
der Region bleibt.
Ihr Ansprechpartner für alle Anliegen
Direkter Draht zu Ihrem
Gemeinderat
Ich verstehe mich als Ansprechpartner
für alle Menschen in
unserer Gemeinde – unabhängig
von Alter, Herkunft oder politischer
Einstellung. Jede Bürgerin
und jeder Bürger kann
sich jederzeit an mich wenden.
WOLFGANG WEINMANN
Gemeinderat
M: 0664 / 734 10 750
E: wolfgang.weinmann@gmx.at
Mühlbachstraße 7
2215 Raggendorf
Ich kann Dringlichkeitsanträge
einbringen, Anliegen einbringen
und Bürgerinitiativen unterstützen.
Wenn Sie etwas bewegen
wollen, aber Unterstützung benötigen:
Melden Sie sich bei mir.
Besonders bedanken möchte ich
mich auch bei den Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern der Gemeinde.
Sie leisten täglich wichtige
Arbeit und sind eine verlässliche
Stütze für den gesamten Ort.
Eine neue gemeinsame Whats-
App-Gruppe aller Raggendorfer
FPOE-NOE.AT
Gemeinderäte – angeregt von mir
und technisch umgesetzt von GR
Markus Fuchs – erleichtert die interne
Abstimmung erheblich.
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Unsere
Unsere Heimat
Gemeinde
Gastkommentar von LAbg. Dieter Dorner, Energiesprecher der FPÖ im NÖ Landtag
„Netzgebühren galoppieren – und die
Menschen zahlen“
Ich sage es klar: Nicht der Energiepreis
allein treibt die Rechnung
– die Netzgebühren steigen
kräftig. Genau hier liegt das Problem
der aktuellen Ausbaupolitik
mit immer mehr Windrädern
und riesigen Photovoltaik-Feldern.
Die Regierung will in den nächsten
Jahren über 50 Milliarden Euro
in den Netzausbau stecken – laut
AK-Studie rund 53 Mrd. Euro in den
nächsten 15 Jahren. Diese Milliarden
zahlen die Kunden – mit Zusatzkosten
von über 1.000 Euro
pro Haushalt im Jahr bis 2040.
Das ist meine Einschätzung auf
Basis der genannten Studie. Jede
zusätzliche Großanlage bedeutet
neue Leitungen, Umspannwerke
und Reservekapazitäten – Kosten,
die über die Netzgebühren
bei den Haushalten landen.
Warum noch mehr Wind und PV
die Netzkosten treiben
Nicht grundlastfähig: Wind und
Sonne schwanken. Es muss immer
ein Back-up bereitstehen – konventionelle
Kraftwerke, Speicher,
teure Netzeingriffe.
Mehr Infrastruktur: Neue Leitungen,
Netzverstärkungen, Regelenergie
– alles Milliardenaufwand.
Fix auf der Rechnung: Netzgebühren
zahlen alle – unabhängig davon,
wie sparsam ein Haushalt ist.
Niederösterreich leistet schon
jetzt sehr viel
Gerade Niederösterreich – besonders
das Marchfeld und das
Weinviertel – leistet bereits einen
überproportionalen Beitrag.
Ich halte nichts davon,
einzelne Regionen weiter zu überziehen,
während andere Bundesländer
kaum beitragen. Faire Verteilung
statt einseitiger Belastung.
Landschaft und Lebensqualität
zählen
Großflächige Anlagen verändern
unser Heimatbild: hohe Türme,
Blinklichter, großflächige PV-Freiflächen.
Das betrifft Erholungswert,
Tourismus und Lebensqualität.
Wer hier lebt, muss mitreden
– per Volksbefragung, nicht per
Bescheid aus der Amtsstube.
Mein Ansatz: vernünftig statt
ideologisch
Netz zuerst, dann Zubau: Ohne
belastbares Netz keine neuen
Großparks.
Dezentral statt Freifläche:
Dach-PV, Parkplätze, Lärmschutzwände
– Strom dort erzeugen,
wo er gebraucht wird.
Speicher & Technologieoffenheit:
Speicher, KWK, moderne
Steuerung – Sicherheit vor Symbolpolitik.
Regionale Fairness: Keine einseitige
Last für einzelne Bezirke.
Bürger entscheiden lassen:
Keine weiteren Umwidmungen
ohne Volksbefragung.
Ich bin für vernünftige Energielösungen
– aber blindes
Drauflosbauen treibt die Netzgebühren
und schwächt die
Versorgungssicherheit. Jedes
zusätzliche Windrad und jede weitere
PV-Freifläche erhöhen den
Druck auf Netze und Geldbörsen.
Die FPÖ steht an der Seite der
Menschen in Niederösterreich:
leistbarer Strom, sichere Versorgung,
intakte Heimat – und echte
Mitsprache der Bürger vor Ort.
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FPÖ NIEDERÖSTERREICH