Obersiebenbrunn 12/2025
- Keine Tags gefunden...
Verwandeln Sie Ihre PDFs in ePaper und steigern Sie Ihre Umsätze!
Nutzen Sie SEO-optimierte ePaper, starke Backlinks und multimediale Inhalte, um Ihre Produkte professionell zu präsentieren und Ihre Reichweite signifikant zu maximieren.
Unsere
FREIHEITLICHER GEMEINDEKURIER
Obersiebenbrunn
zugestellt durch Österreichische Post
Unsere Heimat
Gemeinde
Ausgabe · Dezember 2025 | 553512/2025
Impressum: FPÖ Niederösterreich | Purkersdorfer Straße 38, 3100 St. Pölten
Wir wünschen allen Gemeindebürgern
von Obersiebenbrunn ein gesegnetes
Weihnachtsfest und alles Gute im
Jahr 2026!
Unsere
Unsere Heimat
Gemeinde
Liebe Bürger unserer Gemeinde!
Zum Jahresende möchte ich mich
von Herzen bei euch allen melden.
Die vergangenen Monate waren für
uns als Gemeinde herausfordernd,
aber auch voller Entwicklungen
und neuer Wege. Umso mehr danke
ich euch für das Vertrauen, das ihr
mir bei der letzten Wahl geschenkt
habt. Dieses Vertrauen ist für mich
nicht selbstverständlich und ich
trage es mit großer Verantwortung.
Als Gemeinderätin und Vorsitzende
des Prüfungsausschusses ist
es mir ein Anliegen, dass in unserer
Gemeinde Transparenz, Klarheit
und Ordnung herrschen. Viele
Entscheidungen betreffen direkt
den Alltag und das Leben unserer
Bürgerinnen und Bürger – deshalb
ist es für mich wichtig, dass
ihr jederzeit nachvollziehen könnt,
was in der Gemeinde passiert.
Ein zentraler Punkt meiner Arbeit
ist es, dafür einzutreten, dass eine
umfassende Inventur durchgeführt
wird. Nur wenn alles offen, vollständig
und korrekt dokumentiert
ist, kann eine Gemeinde auf einem
stabilen Fundament stehen. Es
geht darum, unser finanzielles und
organisatorisches Bild klar und verständlich
für alle zu machen – denn
Transparenz schafft Vertrauen.
Da ich aktuell die einzige Mandatarin
meiner Fraktion im Gemeinderat
bin, möchte ich euch zusätzlich
Mut machen. Auch wenn man
manchmal das Gefühl haben kann,
dass viel Unruhe herrscht oder unterschiedliche
Meinungen aufeinandertreffen:
Bitte verliert nicht
die Hoffnung und nicht das Vertrauen
in unsere Gemeindearbeit.
Wir alle – unabhängig von Fraktionen
oder politischen Richtungen
- haben das gleiche Ziel:
Eine lebenswerte, funktionierende
und zukunftsfähige Gemeinde
für alle Menschen, die hier leben.
Ich weiß, dass manche Themen
Unsicherheiten auslösen
können. Man hört oft Verschiedenes,
manche Informationen
sind unvollständig, und manchmal
entstehen Missverständnisse.
Deshalb möchte ich euch aufrichtig
bitten: Wenn ihr etwas wissen
möchtet, fragt direkt in der Gemeinde
nach.
Holt euch Informationen aus
erster Hand.
Lasst euch nicht verunsichern.
Es ist euer Recht, Antworten
zu bekommen, und unsere
Pflicht, sie zu geben.
Ich wünsche mir von Herzen, dass
im neuen Jahr mehr Ruhe, mehr Respekt
und mehr Zusammenarbeit
in unsere Gemeinde einkehren.
Streit und Spannungen kosten viel
Energie – Energie, die wir besser in
konstruktive Lösungen, in Projekte
und in die Weiterentwicklung unserer
Heimat investieren sollten.
Ich verspreche euch, dass ich
Kontakt GR Violeta Parfeni
0650 / 271 05 44
parfeni.violeta@gmail.com
mich weiterhin bemühen werde
mit Offenheit, Genauigkeit
und Verantwortungsbewusstsein
zu arbeiten. Ich werde alles daransetzen,
dass Entscheidungen
nachvollziehbar bleiben und dass
eure Anliegen gehört werden.
Gerade in dieser Zeit möchte ich
euch auch danken: Für eure Geduld,
euer Interesse, eure Unterstützung
und die vielen Gespräche,
die mir immer wieder zeigen, wie
wichtig euch unsere Gemeinde ist.
Ich wünsche euch allen ein frohes
und gesegnetes Weihnachtsfest,
ruhige Feiertage im Kreise eurer
Familien und ein glückliches, friedliches
und gesundes neues Jahr.
Möge 2026 ein Jahr der Klarheit,
des guten Miteinanders und der
positiven Schritte für uns alle
werden. Für eure Anliegen, Fragen
und Anregungen stehe ich euch
jederzeit gerne zur Verfügung.
Lasst uns gemeinsam weiterhin
für unsere Gemeinde arbeiten.
2
FPÖ NIEDERÖSTERREICH
OBERSIEBENBRUNN
Unsere
Unsere Heimat
Gemeinde
Projekt „Zebrastreifen in Obersiebenbrunn“
Die Sicherheit unserer Kinder und
aller Verkehrsteilnehmer bleibt mir
ein wichtiges Anliegen. Aus diesem
Grund habe ich mich erneut
mit der Frage eines möglichen Zebrastreifens
im Bereich der beiden
Bushaltestellen beim Billa – sowohl
in Richtung Gänserndorf als
auch in Richtung Wien – befasst.
Ein Zwischenbericht der zuständigen
Fachstellen zeigt Folgendes:
1. Bereits 2017 gab es Bestrebungen,
in diesem Bereich einen
Schutzweg zu verordnen.
2. Die damalige Verkehrszählung
ergab jedoch, dass weder die Anzahl
der motorisierten Fahrzeuge
noch jene der Fußgänger ausreichte,
um die gesetzlichen Voraussetzungen
für einen Zebrastreifen zu
erfüllen.
3. Ob sich die Situation seither verändert
hat – etwa durch die stärkere
Nutzung des öffentlichen Verkehrs
– ist derzeit nicht bekannt.
4. Sollte sich die Fußgängerfrequenz
seit 2017 erhöht haben,
könnte dies Anlass für eine
neuerliche Verkehrszählung
und damit für eine erneute Prüfung
eines Schutzweges sein.
Vor diesem Hintergrund erscheint
es sinnvoll, die Erwartungshaltung
der Bürger realistisch zu halten.
Derzeit kann nicht garantiert werden,
dass ein positiver Bescheid
erfolgt. Ziel ist daher, eine erneute
fachliche Überprüfung zu veranlassen,
um festzustellen, ob
die Voraussetzungen für einen
Schutzweg heute gegeben sind.
Ich werde mich dafür einsetzen,
dass diese Überprüfung angestoßen
wird, damit wir eine klare Entscheidungsgrundlage
erhalten und
sofern es die rechtlichen Kriterien
zulassen, weitere Schritte setzen
können.
Projekt „Verbesserte Sicht und Besucherzugang zum
Naturschutzgebiet „Schloßpark“ in Obersiebenbrunn“
Das Naturschutzgebiet
„Schloßpark“ in Obersiebenbrunn
ist eines der wertvollsten
Naturareale unserer Gemeinde
und besitzt großes Potenzial,
noch besser erlebbar gemacht zu
werden. Viele wissen gar nicht,
welches Naturjuwel wir hier direkt
vor unserer Haustür haben.
Mir ist natürlich bewusst, dass
Maßnahmen in einem Naturschutzgebiet
strengen Vorgaben
unterliegen und nur im gesetzlichen
Rahmen möglich sind.
Dennoch möchte ich erreichen,
dass wir – dort, wo es zulässig
ist – eine klarere Sichtgestaltung,
einen ansprechenderen
Zugang und eine einladende
Begegnungszone schaffen.
Ein gut definierter, optisch aufgewerteter
Bereich würde dazu beitragen,
dass mehr Familien, Besucher
und Naturinteressierte das
Gebiet wahrnehmen, genießen
und damit die Lebensqualität in
Obersiebenbrunn weiter steigt.
Ich werde hierzu eine offizielle
Anfrage an das Land Niederösterreich
stellen und die notwendigen
Verfahrensschritte anstoßen,
damit dieses Projekt geprüft und
weiterentwickelt werden kann.
FPOE-NOE.AT
3
Unsere
Unsere Heimat
Gemeinde
Gastkommentar von LAbg. Dieter Dorner, Energiesprecher der FPÖ im NÖ Landtag
„Netzgebühren galoppieren – und die
Menschen zahlen“
Ich sage es klar: Nicht der Energiepreis
allein treibt die Rechnung
– die Netzgebühren steigen
kräftig. Genau hier liegt das Problem
der aktuellen Ausbaupolitik
mit immer mehr Windrädern
und riesigen Photovoltaik-Feldern.
Die Regierung will in den nächsten
Jahren über 50 Milliarden Euro
in den Netzausbau stecken – laut
AK-Studie rund 53 Mrd. Euro in den
nächsten 15 Jahren. Diese Milliarden
zahlen die Kunden – mit Zusatzkosten
von über 1.000 Euro
pro Haushalt im Jahr bis 2040.
Das ist meine Einschätzung auf
Basis der genannten Studie. Jede
zusätzliche Großanlage bedeutet
neue Leitungen, Umspannwerke
und Reservekapazitäten – Kosten,
die über die Netzgebühren
bei den Haushalten landen.
Warum noch mehr Wind und PV
die Netzkosten treiben
Nicht grundlastfähig: Wind und
Sonne schwanken. Es muss immer
ein Back-up bereitstehen – konventionelle
Kraftwerke, Speicher,
teure Netzeingriffe.
Mehr Infrastruktur: Neue Leitungen,
Netzverstärkungen, Regelenergie
– alles Milliardenaufwand.
Fix auf der Rechnung: Netzgebühren
zahlen alle – unabhängig davon,
wie sparsam ein Haushalt ist.
Niederösterreich leistet schon
jetzt sehr viel
Gerade Niederösterreich – besonders
das Marchfeld und das
Weinviertel – leistet bereits einen
überproportionalen Beitrag.
Ich halte nichts davon,
einzelne Regionen weiter zu überziehen,
während andere Bundesländer
kaum beitragen. Faire Verteilung
statt einseitiger Belastung.
Landschaft und Lebensqualität
zählen
Großflächige Anlagen verändern
unser Heimatbild: hohe Türme,
Blinklichter, großflächige PV-Freiflächen.
Das betrifft Erholungswert,
Tourismus und Lebensqualität.
Wer hier lebt, muss mitreden
– per Volksbefragung, nicht per
Bescheid aus der Amtsstube.
Mein Ansatz: vernünftig statt
ideologisch
Netz zuerst, dann Zubau: Ohne
belastbares Netz keine neuen
Großparks.
Dezentral statt Freifläche:
Dach-PV, Parkplätze, Lärmschutzwände
– Strom dort erzeugen,
wo er gebraucht wird.
Speicher & Technologieoffenheit:
Speicher, KWK, moderne
Steuerung – Sicherheit vor Symbolpolitik.
Regionale Fairness: Keine einseitige
Last für einzelne Bezirke.
Bürger entscheiden lassen:
Keine weiteren Umwidmungen
ohne Volksbefragung.
Ich bin für vernünftige Energielösungen
– aber blindes
Drauflosbauen treibt die Netzgebühren
und schwächt die
Versorgungssicherheit. Jedes
zusätzliche Windrad und jede weitere
PV-Freifläche erhöhen den
Druck auf Netze und Geldbörsen.
Die FPÖ steht an der Seite der
Menschen in Niederösterreich:
leistbarer Strom, sichere Versorgung,
intakte Heimat – und echte
Mitsprache der Bürger vor Ort.
4
FPÖ NIEDERÖSTERREICH