Mödling 12/2025
- Keine Tags gefunden...
Verwandeln Sie Ihre PDFs in ePaper und steigern Sie Ihre Umsätze!
Nutzen Sie SEO-optimierte ePaper, starke Backlinks und multimediale Inhalte, um Ihre Produkte professionell zu präsentieren und Ihre Reichweite signifikant zu maximieren.
Unsere
Unsere Heimat
Gemeinde
Mödlinger Verkehrsberuhigung:
Florianiprinzip anstelle Fairness
Verkehrsberuhigte Stadtteile klingen gut, sind aber egoistisch und unsozial.
Jede Verkehrsberuhigung in einer Straße verursacht mehr Verkehr
in anderen Straßen.
Verkehr ist nicht Selbstzweck, sondern
dient dem Leben und der
Lebensqualität in der Stadt. Eine
vollständig verkehrsberuhigte
Stadt ist eine tote Stadt. Der Friedhof
ist bereits vollständig vom
Fahrzeugverkehr verkehrsberuhigt.
Beispiel 1 ist die Schleussnerstraße,
wo eine ganz besondere Einbahnregelung
eingeführt wurde,
sodass man am Weg zum Finanzamt
bzw. Bezirkshauptmannschaft
„mit der Kirche ums Kreuz“ fahren
muss. Statt kurze Wege sind
Umwege notwendig. Ein kleines
Stück in der Schleussnerstraße
mit weniger Verkehr verursacht in
der Schillerstraße mehr Verkehr.
Sind die Anrainer in der Schillerstraße
nun Bürger 2. Klasse?
Beispiel 2 ist die geplante Umwandlung
von Stadtgebieten in
Fahrradstraßen. Insbesondere ist
das Gebiet rund um das Stadtbad
vorgesehen. Eine Durchfahrt
ist dann z.B. durch die Badstraße
nicht mehr möglich. Auch hier
werden dann die Bewohner in der
Schillerstraße, Neusiedlerstraße,
Josef-Lowatschek-Gasse und Weiße-Kreuz-Gasse
zu Bürgern 2. Klasse.
Walter Windsteig
Gemeinderat
Fair wäre vielmehr, wenn jeder den
Verkehr durch andere akzeptiert
und respektiert, so wie die anderen
auch den eigenen Verkehr zu
akzeptieren und respektieren haben.
Mobilität ist Bestandteil der
eigenen Lebensqualität – insbesondere
für ältere und mobilitätseingeschränkte
Personen. Das Ausspielen
der Mödlinger Bevölkerung
untereinander ist ein unwürdiges
Spiel auf dem Rücken jener Personen,
die auf das Auto angewiesen
sind.
Parkraumbewirtschaftung in Mödling:
Die Wahrheit stirbt zuerst
Rund um das Thema „Parkraumbewirtschaftung“ gibt es Argumente für und gegen diese. Die Diskussion
wird dabei aber nicht mit Fakten, sondern mit Emotionen geführt. Was stimmt nun wirklich?
Parkplatzdruck durch
Fehlplanungen
Fakt ist, dass es punktuell Parkplatzprobleme
gibt. Fakt ist aber
auch, dass diese Probleme selbst
verursacht sind und weiter absichtlich
verschärft werden, um die
falschen Argumente der Stadtregierungskoalition
zu untermauern.
Die Parkplatzmisere beim Krankenhaus
ist durch den Neubau
des Krankenhauses entstanden,
bei dem die zugesicherte Tiefgarage
für das Krankenhauspersonal
durch ÖVP-geführte Landes- und
Stadtregierungen nicht entsprechend
ausgeführt wurde. Hier wäre
es an der Zeit, Nachbesserungen
4
FPÖ NIEDERÖSTERREICH