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11. Dezember 2025

- Aus dem Grazer Gemeinderat - Kinderbüro richtet sich neu aus - Insolvenzen sind rückläufig

- Aus dem Grazer Gemeinderat
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2 graz

www.grazer.at 11. DEZEMBER 2025

Der Sanierungsplan für den Thomawirt

wurde angenommen. STREET VIEW

Sanierungsplan

angenommen

■ Dem für das Restaurant

Thomawirt angestrebte Sanierungsverfahren

haben die

Gläubiger am heutigen 11.

Dezember mehrheitlich ihre

Zustimmung erteilt. Damit ist

die Fortführung des Unternehmens

vorerst gesichert. Derzeit

sind 10 Dienstnehmer im Unternehmen

beschäftigt. Insgsamt

wurden 29 Forderungen

mit einem Volumen von rund

780.000,00 Euro angemeldet,

wobei quotenrelevant in etwa

750.000,00 Euro sein werden.

In Frohnleiten dürfen sich die Zuschauer

auf ein Improtheater freuen.

KK

Weihnachtliches

Improtheater

■ Am Sonntag, 14.Dezember,

um 19 Uhr lädt Buch & Co in

Frohnleiten zu einem besonderen

Erlebnis ein: dem weihnachtlichen

Improtheater mit

der Impromenadenmischung.

Die Zuschauer dürfen sich auf

einen humorvollen und spontanen

Abend freuen, bei dem

die Darsteller direkt vor Ort

und ohne festes Skript überraschende

Geschichten entwickeln.

Karten sind im Vorverkauf

um 15 Euro erhältlich.

An der Abendkasse kostet der

Eintritt 17 Euro.

Aus dem Gemeinderat:

Millionenklage,

Bimlinie 8

und neue Parks

Im letzten Gemeinderat des Jahres standen noch einmal zahlreiche wichtige Punkte auf der Tagesordnung.

POLITIK. Ganze 49 Punkte standen auf der Tagesordnung des letzten Gemeinderates

des Jahres. Neben dem Planungsbeschluss der Straßenbahnlinie

8, wurde unter anderem die Millionenklage zur Neutorbaustelle diskutiert.

Von Tobit Schweighofer

tobit.schweighofer@grazer.at

Die heutige Gemeinderatssitzung

begann mit einem

traurigen Moment. Bürgermeisterin

Elke Kahr bat nicht nur

zur Gedenkminute für den kürzlich

verstorbenen Juristen Gerhard

Peternell, sondern erinnerte

auch mit Tränen in den Augen an

die ermordete Grazerin Stefanie P

und forderte eine verstärkte Männer-

und Burschenarbeit. „So lange

bei Männern solche Besitzansprüche

vorherrschen, wird diese

Spirale kein Ende nehmen.“

Auf den Zahn gefühlt

Dann ging es ans Eingemachte:

FPÖ-Gemeinderat Günter Wagner

und ÖVP-Gemeinderat Peter

Piffl-Percevic machten die exklusive

„Grazer“-Geschichte von

Sonntag über die Millionenklage

der Acoton gegen die Stadt (siehe

Infokasten) zum Thema und fühlten

der Koalition auf den Zahn.

Bereits vor zwei Jahren wurde vor

der drohenden Klage gewarnt

(auch da berichteten wir exklusiv),

was Vizebürgermeisterin Judith

Schwentner als „Falschinformation“

abtat. Darauf angesprochen,

stellte sie nun klar, damals nicht

die Klage gemeint zu haben. Sie

wollte vielmehr nur darauf hinweisen,

dass es sich nicht um eine

Fehlplanung handelte, sondern

der Gemeinderatsbeschluss zum

Bau der Trasse in der Neutorgasse

genauso umgesetzt wurde. Warum

man an diesem punktgenau

festhielt, obwohl man von der

drohenden Millionenklage wusste,

blieb offen. Diese drohende

Klage abzuwenden und finanzielle

Belastungen von der Stadt

fernzuhalten oblag hingegen Finanzstadtrat

Manfred Eber. „Seit

2019 wurde die Acoton darauf

hingewiesen, einen neuen Fußgängertunnel

zu bauen, zudem

wurde sie mehrfach dazu aufgefordert

ihre Rechtsmeinung zu

untermauern.“ Beides sei nicht

geschehen.

Weiters kam es zum Planungs-

GETTY

beschluss für die neue Straßenbahnlinie

8 von Gösting über den

Griesplatz nach Wetzelsdorf und

Straßgang und die Grüne Meile

in der Kaiserfeldgasse, insgesamt

entstehen fast 2,5 Hektar neue

Grünflächen in den dicht bebauten

Bezirken Jakomini und Lend.:

der neue Ivanka-Huber-Park am

Areal der ehemaligen Kirchner

Kaserne, die Umgestaltung des

Metahofparks, die Generalsanierung

des Fröbelparks sowie ein

neuer Park in der Flurgasse und

der Daungasse.

Millionenklage

■ Im Zuge der Neutorbaustelle

wurde die Fußgängerunterführung

geschleift, die aber

auch als Notausgang für die

Tiefgarage Andreas Hofer Platz

diente. Garagenbesitzer Acoton

musste einen neuen Ausgang

bauen und klagt die Stadt

nun auf zwei Millionen Euro

Schadenersatz.

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