Wer managt Einkaufscenter in Deutschland 2025/2026
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PORTRÄTS NAMHAFTER CENTERMANAGEMENT-GESELLSCHAFTEN
FACHBEITRÄGE FÜHRENDER BRANCHENEXPERTEN
WER MANAGT
EINKAUFSCENTER
IN DEUTSCHLAND?
Ausgabe 2025/2026
2 EDITORIAL
Auch das Centermanagement
steckt in einem tiefgreifenden
Transformationsprozess
Wer heute Einkaufscenter in Deutschland managt, steht
vor einer völlig anderen Aufgabe als noch vor zehn Jahren.
Die Pandemie hat wie ein Brennglas gewirkt: Frequenzbrüche,
Homeoffice, E Commerce Schub und neue
Mobilitätsmuster haben die vertrauten Spielregeln im
Handel dauerhaft verändert. Hinzu kommen Inflation,
veränderte Ausgehgewohnheiten, eine älter werdende
Gesellschaft und eine junge Generation, die Shopping
nicht mehr als Selbstzweck betrachtet, sondern als Teil
eines kuratierten Alltags zwischen digital und analog.
Aus klassischen Shopping Centern werden hybride Lebenswelten
– und das stellt das Centermanagement ins
Zentrum eines tiefgreifenden Transformationsprozesses.
2025 bedeutet Centermanagement weit mehr als Vermietung,
Marketing und Hausverwaltung. Gefragt sind
Strategen, die Handels-, Gastro-, Freizeit- und Dienstleistungskonzepte
zu einem stimmigen Nutzungsmix orchestrieren
– mit Blick auf Aufenthaltsqualität, Aufenthaltsdauer
und emotionale Bindung. Erfolgreiche Center
reagieren heute agil auf veränderte Nachfrage, denken
Flächen flexibel, integrieren Pop-ups, medizinische und
behördliche Angebote, Co-Working, Kultur und Events.
Datenbasierte Analytik, digitale Kundenkommunikation,
Loyalty-Programme und ein professionelles Stakeholder-Management
gegenüber Städten, Eigentümern und
Mietern gehören zum Pflichtprogramm. Kurz: Die Centermanager
von heute sind Community-Builder, Place-
Maker und Asset-Manager in Personalunion.
Mit dem Titel „Wer managt Einkaufscenter in Deutschland
2025?“ widmet sich dieses Digital-Magazin genau
diesen Akteuren. In jeweils kompakten, halbseitigen
Kurz-Porträts zeigen wir, wer heute die rund 20 wichtigsten
CM-Unternehmen (die in der Regel mehr als fünf
Objekte im Management haben) und wie ihre Basic-Facts
aktuell aussehen. Aber das ist nur der Pflicht-Teil dieses
Heftes.
Darüber hinaus informieren wir Sie in diesem Special,
welche Schwerpunkte die Unternehmen setzen und welche
Antworten sie auf die Herausforderungen von Digitalis
rung, Nachhaltigkeit, ESG, Leerstand, Nutzungsmischung
und sich wandelnden Konsumgewohnheiten
geben.
Unser Ziel ist es, Orientierung in einem Markt zu bieten,
der für Eigentümer, Kommunen, Handel und Dienstleister
weiterhin von hoher Bedeutung ist – und zugleich
immer komplexer wird. Dieses Magazin versteht sich
damit auch als Arbeitsinstrument: für Investoren, Projektentwickler,
Kommunalvertreter, Händler, Gastronomen
und Dienstleister, die Partner für ihre Standorte
suchen – oder ihre bestehenden Kooperationen neu bewerten
möchten. P Professionelles, zukunftsorientiertes
Centermanagement entscheidet mehr denn je über den
nachhaltigen Erfolg von Einkaufszentren und urbanen
Quartieren. Mit unserer Neuauflage von „Wer managt
Einkaufscenter in Deutschland?“ wollen wir ein Stück
Transparenz in diesen Markt bringen – und zugleich
zeigen, wie vielfältig, anspruchsvoll und gestaltprägend
diese Branche inzwischen geworden ist.
Viel Spaß beim Lesen!
Ihre
Thorsten Müller
Chefredakteur
Ralf Beckmann
Herausgeber
4 INTERVIEW
Ulrich Schmitz, Director Center Management Operations, ECE
„Wir betreiben seit über 60 Jahren
Shopping Center, aber machen
heute sehr vieles sehr anders”
ECE-Manager Ulrich Schmitz über Veränderungen im Center Management
HI HEUTE: Herr Schmitz, die ECE Marketplaces ist mit
rund 100 Shopping Centern im Management und mehr
als 60 Jahren Erfahrung der hierzulande größte Betreiber
von Einkaufszentren. Wie hat sich aus Ihrer Perspektive
das Betreibergeschäft in den letzten Jahren verändert?
Die Veränderungen sind enorm und sie betreffen nahezu
die gesamte Bandbreite unseres Aufgabenfelds als Dienstleister
für das ganzheitliche Management von Shopping
Centern wie auch die Immobilien selbst. Das fängt bei den
anhaltenden Veränderungen am Mietermarkt und im Mietermix
an, geht weiter mit neuen Serviceangeboten und der
Digitalisierung der Customer Journey und hört bei den gestiegenen
ESG-Anforderungen und den Steuerungsmöglichkeiten
moderner Haustechnik noch nicht auf. Dieser
umfassende Transformationsprozess ist eine Herausforderung,
aber auch eine große Chance – für uns als ganzheit-
Beispiel für die erfolgreiche Transformation eines ehemaligen Warenhauses: Der neue Food Garden im Main-Taunus-Zentrum.
INTERVIEW 5
licher Betreiber wie auch für die einzelnen Assets, um sich
zukunftsfähig aufzustellen und im Wettbewerb zu positionieren.
Fotos: ECE
HI HEUTE: Was sind die Gründe für diese Veränderungen?
Die Gründe sind ebenso vielfältig wie die Auswirkungen
– aber ein zentraler Aspekt ist die Digitalisierung. Ein wesentlicher
Treiber von Veränderungen ist das geänderte
Kundenverhalten, das aber auch zu großen Teilen auf die
zunehmende Digitalisierung aller Lebensbereiche zurückzuführen
ist. Die Kunden kaufen häufiger online ein, was zu
Anpassungen im Mietermix führt und auch führen muss.
Gleichzeitig erwartet der Kunde mehr Digitalisierung auch
bei den Serviceangeboten entlang der gesamten Customer
Journey, also haben wir als Center-Manager auch hier viel
verändert in den letzten Jahren. Wir nutzen die Chancen
der Digitalisierung aber auch bei der Steuerung der Gebäudetechnik
oder in unseren Back-Office-Prozessen, um
insgesamt noch schneller und effizienter zu werden. Hinzu
kommen weitere Aspekte wie die gestiegenen Anforderungen
des Gesetzgebers in Sachen Energieeffizienz und
Klimaneutralität und die gewachsenen Anforderungen der
Investoren an das Reporting und KPI-basierte Entscheidungsprozesse.
HI HEUTE: Wie stellen Sie als Betreiber sich auf diese veränderten
Anforderungen ein?
Wir verändern uns als Unternehmen, unsere Tools und Prozesse,
unsere Produkte und Dienstleistungen permanent
und konsequent weiter, um auf Veränderungen zu reagieren
und künftige Marktanforderungen proaktiv zu antizipieren.
Dabei haben wir bereits große Fortschritte erzielt,
bleiben aber nicht stehen, sondern entwickeln uns stetig
weiter. Diese Flexibilität und Anpassungsfähigkeit und ein
ständiger Innovationsprozess sind die große Stärke der
ECE, die uns in den letzten Jahrzehnten immer ausgezeichnet
und erfolgreich gemacht hat. Wir betreiben seit über 60
Jahren Shopping Center, aber wir machen heute sehr vieles
sehr anders als vor 60 Jahren und auch anders als noch vor
wenigen Jahren.
HI HEUTE: Wie setzen Sie das organisatorisch um?
Die Vernetzung zwischen den Disziplinen und Abteilungen
bei der ECE hat in den letzten Jahren nochmals zugenommen.
Gerade zwischen Asset Management, Center
Management und Leasing ist eine enge Zusammenarbeit
unerlässlich, um die Objekte erfolgreich zu betreiben, weiterzuentwickeln
und für die Zukunft aufzustellen. Dazu erarbeitet
unser Asset Management gemeinsam mit dem In-
Ulrich Schmitz, Director Center Management Operations,
ECE Marketplaces
vestor in der Regel eine Portfolio- und Asset-Strategie, die
in enger Zusammenarbeit mit dem Center-Management,
unseren Leasing-Experten sowie Architekten und ESG-
Managern in konkrete Maßnahmen umgesetzt, fortlaufend
optimiert und reportet wird. So stellen wir sicher, dass der
erforderliche Veränderungs- und Weiterentwicklungsprozess
optimal gesteuert und realisiert wird.
HI HEUTE: Lassen Sie uns einen genaueren Blick auf die
von Ihnen erwähnten Veränderungen werfen. Fangen wir
mal beim Mietermix an …
Der Erfolg eines Centers hängt maßgeblich von der ständigen
Weiterentwicklung des Angebots ab. Entscheidend
sind ein standortgerechter Mietermix und Angebote, die
auf die veränderten Bedürfnisse der Besucher abgestimmt
sind. In Deutschland wächst einerseits die Bedeutung von
Mixed-Use-Konzepten, die Retail als wesentlichen Kern
mit Dienstleistungen und ergänzenden Nutzungen aus den
Bereichen, Freizeit, Entertainment oder Gesundheit kombinieren.
Die Center werden so mehr und mehr zu den zentralen
Einkaufs-, Dienstleistungs- und Versorgungszentren
als die wir sie seit jeher sehen. Beispiele sind etwa die Ansiedlung
von medizinischen Zentren, öffentlichen Einrichtungen
wie Stadtbibliotheken oder Gastronomie- und Erlebniskonzepte,
die zusätzliche Besuchsanreize schaffen.
HI HEUTE: Und andererseits …?
… gibt es auch innerhalb des Retail-Branchenmix Veränderungen.
Der viel zitierte Wandel im Handel hat sich in den
6 INTERVIEW
letzten Jahren nochmals verstärkt und beschleunigt. Wir
hatten und haben als Vermieter nach wie vor mit zahlreichen
Insolvenzen von Händlern zu tun. Hier kommen meist
die Nachwirkungen von Pandemie und Inflation, der anhaltende
Online-Wettbewerb, die sich immer schneller verändernden
Kundenpräferenzen in Bezug auf Marken und
Produkte und bei einigen Konzepten auch eigene Probleme
oder strategische Fehlentscheidungen hinsichtlich Marke
und Sortiment zusammen.
Das hat dazu geführt, dass einige Retailer ihr Portfolio stark
reduziert haben oder komplett verschwunden sind. Auf der
anderen Seite gibt es Konzepte, die höchst erfolgreich sind,
die wachsen und expandieren, die neue und größere Shops
in den Centern eröffnen. Unser Job als Betreiber und Vermieter
ist es, diese Veränderungen im Mietermix nachzuvollziehen
und uns schon frühzeitig mit absehbaren Veränderungen
zu beschäftigen, um den Eigentümern aktiv
mögliche Perspektiven aufzuzeigen.
HI HEUTE: Weggebrochen sind an verschiedenen Standorten
auch die Warenhäuser, teilweise riesige Flächen, die
nachvermietet werden müssen.
Die Nachvermietung der früheren Galeria-Flächen in den
Centern ist uns sehr gut gelungen. Mehrere Standorte sind
bereits komplett vermietet, bei den anderen sind wir auf
der Zielgeraden. Die erfolgreiche Transformation dieser
großen Flächen ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie flexibel
und anpassungsfähig Shopping Center sind. Man kann daran
sehr gut sehen, dass auch die großen Flächen nicht nur
gut nachbelegbar sind, sondern wir am Ende sogar mehr
Attraktivität für die Center erreichen können, entweder indem
wir die Flächen aufteilen und so mehrere neue Mieter
im Center ansiedeln oder indem wir ein ganz neues Angebot
für das Center schaffen, so wie wir es mit dem Food
Garden im Main-Taunus-Zentrum realisiert haben. Insofern
sind Insolvenzen immer auch eine große Chance den
Mietermix zeitgemäß auszurichten und das Center positiv
weiterzuentwickeln.
HI HEUTE: Gibt es neben einzelnen Konzepten auch ganze
Branchen, die besonders gefragt sind?
In der Tat findet auch eine weitere Verschiebung bei den
Branchen statt: So hat zum Beispiel die Bedeutung von
Discount-Konzepten stark zugenommen, aufgrund der
Kundennachfrage und weil dieses Segment online oftmals
weniger gut abbildbar ist. Gastronomie ist weiterhin ein bedeutender
Aspekt für die Aufenthalts- und Erlebnisqualität
eines Centers. Und nicht zuletzt wachsen die Mieter mit
neuen Serviceangeboten aus Bereichen wie zum Beispiel
Gesundheit, Wellness und Beauty.
Der Food Garden bildet einen neuen Anziehungspunkt im Main-Taunus-Zentrum und sorgt für zweistelliges Frequenzwachstum.
INTERVIEW 7
HI HEUTE: Das Serviceangebot der Center ist ein gutes
Stichwort, es gilt ja als eines der Aushängeschilder von
Shopping Centern. Welche Veränderungen beobachten
Sie hier?
Nur beobachten ist nicht der richtige Ansatz. Vielmehr
arbeiten wir aktiv daran, das Serviceangebot entlang der
Customer Journey umfassend zu digitalisieren. Das beginnt
im Center-Marketing bei der digitalen Information und
Kontaktaufnahme zuhause, über individualisierte Angebote
und eine digitale Echtzeitkommunikation mit Kunden
und Mietern am POS in den Centern durch unseren Digital
Center News Club. Es betrifft aber ebenso Services wie das
Parken, das mit automatischer Kennzeichenerkennung bei
der Einfahrt und automatisierter Abrechnung der Parkgebühren
nach der Ausfahrt einfacher und komfortabler wird.
HI HEUTE: Inwiefern haben sich auch Events und Veranstaltungen
in den Centern verändert?
Live-Events haben nach wie vor eine hohe Relevanz in unseren
Centern und für die Kundinnen und Kunden vor Ort,
gerade weil solche Erlebnisse nicht online möglich sind.
Wir stellen aber fest, dass ich die Art der Erlebnisse verändert
hat und die Aufmerksamkeitsspannen der Zielgruppe
gesunken ist. Spannende Events und Themen mit Relevanz
für die Kundinnen und Kunden haben aber nach wie vor
eine hohe Bedeutung für die Center und ihr Community
Management, sofern sie über Social Media begleitet werden.
Content und Community Management – das sind neue
und wesentliche Begriffe im Center Management, die für
ein erfolgreiches Center-Marketing heute essenziell sind.
HI HEUTE: Was ist unter Community Management zu verstehen?
Mit Community Management ist zuallererst ganz klassisch
gemeint, dass sich das Center als Standort mit seinen Followern
– also der interessierten Gemeinschaft im Einzugsgebiet
– vernetzt, Informationen teilt, zu Events einlädt,
Incentives anbietet. Inzwischen geht das aber noch einen
entscheidenden Schritt weiter: Unsere Shopping Center
sind heute viel mehr als nur Einkaufsorte, denn wir haben
sie zu Social-Community-Hubs weiterentwickelt. Als
öffentliche multifunktionale Räume kombinieren sie verschiedene
Angebote, Nutzungen und Funktionen wie Versorgung,
Austausch und Erlebnis für alle Besucher und die
gesamte Nachbarschaft. Dazu gehört auch, die Center als
Versorgungshubs und Anlaufstellen in öffentlichen Notlagen
und Krisensituationen für die Menschen vor Ort zur
Verfügung zu stellen. Auch das ist eine wichtige Veränderung
der letzten Jahre, die ganz wesentlich auf unsere Social-Impact-Strategie
einzahlt.
HI HEUTE: Womit wir beim Thema ESG angekommen wären
– ein weiteres Feld voller Veränderungen.
Auch hier haben wir es mit einer Reihe von Veränderungen
zu tun, die aber viele Chancen für uns als Center-Manager
bieten. Die Rahmenbedingungen haben sich insofern verändert,
als dass zum einen die gesetzlichen Anforderungen
an die energetischen Standards auch von Bestandsimmobilien
immer strenger geworden sind – und damit auch der
Druck von der Marktseite kontinuierlich zunimmt. Gleichzeitig
sorgen die neuen Standards bei Monitoring und Reporting
für immer mehr Transparenz, der energetische
Standard der Immobilie wird also sichtbar.
Für Eigentümer wird es also immer wichtiger, sinnvoller
und auch zeitlich drängender zu handeln und in die Nachhaltigkeit
und Klimaneutralität ihrer Assets – und damit in
ihre Wertstabilität – zu investieren. Als Center- und Asset
Manager haben wir dafür eine Reihe von ESG-Produkten
für Eigentümer entwickelt – von Taxonomie-Checks über
ESG- und Klimarisiko-Analysen bis hin zum umfassenden
Sanierungsfahrplan.
HI HEUTE: nwiefern ist auch eine moderne Haustechnik
Teil dieses Ansatzes?
Verbrauchsdaten, Messwerte und Steuerungsmöglichkeiten
haben stark an Bedeutung zugenommen, da sie zum
einen Grundlage für die Transparenz- und Reporting-Anforderungen
von Investoren, Mietern und auch Banken
sind, zum anderen für das Monitoring und Reporting von
ESG-Zielen benötigt werden.
Eine moderne Haustechnik mit aktueller Sensorik und
deutlich verfeinerten Messpunkten ist einer der Schlüssel
dafür. Sie ermöglicht es uns heute auch, die Haustechnik
zielgerichteter und damit effizienter, das heißt insbesondere
auch energieeffizienter zu steuern und dabei zunehmend
das gesamte Gebäude mit seinen Funktionen und
Wechselwirkungen in den Blick zu nehmen und so den Betrieb
zu optimieren.
HI HEUTE: Welche Rolle spielt „Green Lease“ in diesem
Zusammenhang?
Green Lease ist ein ganz wichtiger Faktor dabei. Denn neben
der Verpflichtung zu konsequentem Einsatz von LED-
Beleuchtung und Ökostrom-Versorgung beinhaltet unsere
Green-Lease-Vereinbarung die Offenlegung der Mieter-
Verbrauchsdaten. Nur so können die gesamten Verbrauchsdaten
und der gesamte CO2-Fußabdruck eines Centers
gemessen und analysiert werden. Auch hier arbeiten wir
konsequent an der Digitalisierung der Datenerfassung und
Reportings für Mieter und Investoren.
Asset Manager
mit der Brille des Eigentümers
Als vollintegrierte Immobilien-Firma, Retail- und Hospitality-Immobilien-
Eigentümer und Wertschöpfer in Familienhand entwickelt und managt die
Jagdfeld Real Estate (JRE) mit Sitz in Düren ein breit gefächertes Portfolio
rund um Retail, Living, Office und Hotel. Auch für Drittmandate.
Seit über 45 Jahren entwickelt, realisiert
und managt die JRE als Teil der
Jagdfeld Gruppe mit großer Freude
erfolgreich Einzelhandels-, Büro-,
Hotel- und Wohnimmobilien. Mehr als
800 Objekte mit einem Volumen von
über fünf Milliarden Euro wurden seither
verwirklicht und verwaltet. Aktuell
betreuen 200 Spezialisten Immobilien
im Wert von ca. 3 Milliarden Euro auf
einer Gesamtfläche von ca. 717.000 m².
In Zusammenarbeit mit renommierten
Architekten, Datenanalysten und
Marktforschern entstehen individuelle
Standortkonzepte für Handel,
Wohnen, Büro und Hotel – singulär
oder als Mixed-Use-Projekt. Die JRE
setzt diese aus einer Hand komplett
um. Die ganzheitlichen Projektentwicklungslösungen
für unter anderem
Shoppingcenter, Fachmarktzentren,
Wohnimmobilien und Studentenwohnheime
orientieren sich punktgenau
an den Bedürfnissen der
JRE-Geschäftsleitung: Christoph Stoll und Benedikt Jagdfeld (von links)
Foto: JRE
relevanten Zielgruppen im Einzugsgebiet.
Die JRE schafft und managt
so die Marktplätze von morgen,
mit Nahversorgung und Community
Services.
Dafür nutzt das Unternehmen seit
vielen Jahren etablierte strategische
Zielgruppenmodelle auf psychologischer
Basis bei Entwicklung,
Repositionierung, Revitalisierung,
Vermietung und Management von
Handelsimmobilien. Sie stammen aus
der Lebenswelt- oder neurowissenschaftlichen
Forschung und verknüpfen
diese mit der empirischen
Konsumforschung und Geodatenbanken
zur Lokalisierung.
Forum Köpenick: Projektentwicklung, Asset-, Property-, Center Management
und Transformation.
Foto: JRE
Als schnell wachsendes Familienunternehmen
bietet die JRE eine
hohe Leistungstiefe entlang der
gesamten Wertschöpfungskette.
Das ermöglicht großen Weitblick
selbst in hochkomplexen Assets.
Die Seniorgeführten und -besetzten
interdisziplinären Teams verfügen
über langjährige Branchenerfahrung
in Eigen- und Drittmandaten. Proaktives
unternehmerisches Handeln
aufgrund von Eigenbeteiligungen an
den verwalteten Immobilien prägen
die Dienstleistungen der JRE. Das
Unternehmen begleitet und gestaltet
professionell die Transformation in
der Immobilienbranche und konzipiert
und realisiert die Quartiersentwicklung
von morgen.
Leistungen Retail
• Asset Management
• Property Management
• Repositionierung
• ESG-Optimierung
• Revitalisierung
• Leasing Management
• Center Management
• Projektentwicklung
• Marketing & PR
• RE-IT-Systemhaus
• Financial Accounting
• Gebäudemanagement
jagdfeld-realestate.de
Adlon Berlin: Projektentwicklung, Fondssyndikation, Asset-, Property- und
Gebäudemanagement.
Foto: Patzschke Architektur
Mixed-Use-Projekt: Plaza Frankfurter Allee Berlin – Büro- u. Geschäftshaus mit
privater Hochschule: Projektentwicklung, Asset-, Property-, Gebäudemanagement.
Foto: JRE
Marktplätze von morgen entwickeln.
Netto Markt in Titz-Rödingen.
Foto: JRE
10 EXPERTENBEITRAG
Norman Naehrig, Union Investment
Neue Synergien
schaffen
Das Rheinpark-Center in Neuss erhält unter dem Arbeitstitel
„Mall of Life“ bis Anfang 2027 ein völlig neues Gesicht. Rund
ein Viertel der Einzelhandelsfläche werden im Rahmen des
Transformationsprojekts in ein modernes Zentrum für Gesundheit
und Wellbeing verwandelt. Ein Pionierprojekt.
Norman Naehrig, Senior Asset
Manager und Projektleiter des
Rheinpark-Center Neuss
In den Immobilienbeständen schlummern derzeit enorme
Chancen und vielfältige Potenziale. Dass dafür manchmal
auch neue Wege beschritten werden müssen, zeigt das
Rheinpark-Center in Neuss von Union Investment. Im Jahr
2022 machten sich im Shoppingcenter die Corona-Jahre
und die Konkurrenz des Onlinehandels zunehmend durch
steigende Leerstände bemerkbar. Aktives Assetmanagement
ist in diesen Zeiten der sich stetig verändernden Anforderungen
der Kunden das Gebot der Stunde, damit ein
Shoppingcenter langfristig erfolgreich bleibt, und so sucht
Union Investment frühzeitig nach einer Lösung. Genau zu
diesem Zeitpunkt fällt dem Assetmanagement ein Artikel
im „Harvard Business Manager“ über sogenannte Medical
Malls in die Hände. Das Konzept verbindet Einzelhandel
mit medizinischen Dienstleistungen und ist in den USA
sehr erfolgreich, in Deutschland jedoch noch weitgehend
unbekannt.
Die Idee der Umgestaltung des Shoppingcenters zur Medical
Mall ist schnell geboren. Die Vorteile einer Nutzungserweiterung
nach US-Vorbild liegen auf der Hand: Die
Kombination aus Shopping, Health, Gastro und Entertainment
multipliziert Besuchsanlässe sowie die Verweildauer.
So sorgen beispielsweise die Mitarbeitenden des
Health-Bereichs sowie wiederkehrende Arztbesuche der
Patienten für eine präsente Stammkundschaft im Center
und die branchenüblichen Praxiszeiten stärken die Besuchsfrequenzen
an den Wochentagen. Gleichzeitig kann
durch das medizinische Angebot das Einzugsgebiet des
Centers erweitert werden. Laut einer Studie des Immo-
EXPERTENBEITRAG 11
biliendienstleisters ECE akzeptieren 70 % der Patienten
längere Anfahrtswege für eine gute ärztliche Betreuung.
Alle Ampeln auf grün
Doch bevor aus einer Idee ein konkretes Projekt werden
kann, muss erst einmal geprüft werden, ob sich der Standort
für diese Art der Transformation überhaupt eignet.
Angedacht wird, das zweite Obergeschoss des Centers
für medizinische Dienstleitungen umzubauen. Eine technische
Machbarkeitsstudie ergibt, dass sich eine wichtige
bauliche Voraussetzung erfüllen lässt: Über Lichthöfe
können Praxen und Kliniken im zweiten Obergeschoss mit
Tageslicht ausgestattet werden. Damit entsprechen die
Arbeitsplätze auch der Arbeitsstättenrichtlinie. Eine detaillierte
Standortanalyse beurteilt die Perspektiven einer
„Gesundheitsetage“ zudem deutlich positiver als Alternativen
wie Büro- oder Freizeitnutzungen. Das Shoppingcenter
ist in Topzustand, punktet mit einer ansprechenden
Architektur und ausreichend Parkplätzen. Es bietet Ärzten
ein gutes Raumprogramm und durch die Besucherfrequenz
eine hohe Sichtbarkeit. Auch die ECE als Betreiber
des Centers kann für das Konzept gewonnen werden.
Eine von Union Investment beauftragte Umfrage unter
rund 400 Personen aus dem Einzugsgebiet des Centers
ergibt außerdem, dass 42 Prozent der Befragten es gut
finden, wenn sie die Möglichkeit haben, einen Arztbesuch
mit Shoppen/ Einkaufsbummel zu verbinden. Laut Studie
spielen zudem eine perfekte Erreichbarkeit und möglichst
kostenlose Parkmöglichkeiten eine wichtige Rolle für die
Besucher. Allesamt Bereiche, in denen das Rheinpark-
Center seine Stärken ausspielen kann. Die Ampeln stehen
also auf grün.
Baustart im Sommer 2024
Im April 2023 beschließt Union Investment das Projekt,
bereits im Sommer 2024 wird die Baugenehmigung für
die Umnutzung erteilt. Rund 11.500 Quadratmeter dürfen
zu Flächen für Arztpraxen und gesundheitsnahe Dienstleistungen
umgewidmet werden. Die ersten Baumaßnahmen
beginnen. Rund 50 Millionen Euro investiert Union
Investment über den Offenen Immobilienfonds UniImmo:
Europa in die Neupositionierung des Rheinpark-Centers.
Es zählt seit dem Jahr 2011 zum Portfolio des Fonds.
Gleichzeitig laufen die Vermietungsaktivitäten an. Aktuell
sind bereits rund 60 Prozent der neuen Gesundheitsfläche
vermietet. Unter den neuen Mietern befinden sich eine
große Zahnarztpraxis mit Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
sowie Kieferorthopädie, ein Physiotherapeut,
Fitness-Studio, ein Yoga- und Wellnessstudio sowie das
Facharzt- und Therapeutenzentrum Valmedica. Ein weiterer
Mietvertrag mit einer radiologischen Praxis steht
kurz vor dem Abschluss. Die ursprünglichen Mieter im
zweiten Obergeschoss, darunter Aldi, Mediamarkt und
die Drogeriekette dm, sind ins Erdgeschoss gezogen und
haben langfristige Mietverträge für die neuen Flächen unterzeichnet.
Inzwischen sind auch bereits die ersten Öffnungen
für die Lichthöfe in das Dach geschnitten worden.
Die Eröffnung des Rheinpark-Centers ist für Anfang 2027
geplant. Unter welchen Namen es dann durchstartet, steht
allerdings noch nicht fest. Vorerst erfolgt die Umgestaltung
unter dem Arbeitstitel „Mall of Life“. Fest steht aber:
Durch die kreative Umnutzung von Flächen, Erweiterung
oder Änderung bestehender Nutzungen sowie die gezielte
Aufwertung von Standorten entstehen attraktive und lebenswerte
Quartiere mit Flächen, die an die sich ändernden
Bedürfnisse der Nutzer angepasst sind.
12 EXPERTENBEITRÄGE
Christian Schröder, Geschäftsführer MEC
Property Management: Vom
Verwalter zum Dirigenten
Die Immobilienwirtschaft erlebt einen fundamentalen Wandel in der Rolle
des Property Managements. Was jahrzehntelang als Verwaltungsfunktion
verstanden wurde - Mietverträge administrieren, Betriebskosten abrechnen,
technische Anlagen warten - entwickelt sich zu einer strategischen Orchestrierungsaufgabe.
Christian Schröder,
Geschäftsführer MEC
Center-Manager in Handelsimmobilien sind heute Schnittstelle
zwischen Kapitalgebern, Handelsunternehmen, kommunalen
Akteuren und einer zunehmend kritischen Öffentlichkeit.
Der Erfolg von Handelsstandorten bemisst sich
nicht mehr allein an Vermietungsquoten, sondern an der
Fähigkeit, komplexe Stakeholder-Systeme leistungsfähig zu
steuern.
Strategische Neuausrichtung als Imperativ
Die Treiber dieser Entwicklung sind vielfältig. Institutionelle
Investoren fordern neben stabilen Renditen messbare ESG-
Performance. Handelsunternehmen kämpfen mit strukturellen
Umbrüchen durch Digitalisierung und verändertes
Konsumentenverhalten. Kommunen erwarten von Handelsimmobilien
Beiträge zur Stadtentwicklung und Standortattraktivität.
Gleichzeitig steigen regulatorische Anforderungen
in nahezu allen Bereichen, von Energieeffizienz über
Barrierefreiheit bis zu Mobilitätskonzepten.
Diese Gemengelage erfordert ein grundlegend verändertes
Verständnis von Property Management. Es geht nicht mehr
um die effiziente Verwaltung von Quadratmetern, sondern
um die aktive Gestaltung von Wertschöpfungssystemen.
Center-Manager müssen verstehen, wie verschiedene Akteure
mit teilweise divergierenden Zielen so koordiniert
werden, dass gemeinsamer Erfolg entsteht. Das ist anspruchsvoller
als klassisches Facility Management und strategisch
bedeutsamer.
Performance-Steuerung im Spannungsfeld
Die zentrale Herausforderung liegt in der Balance widersprüchlicher
Erwartungen. Eigentümer erwarten Wertsteigerung
und optimierte Erträge. Mieter benötigen Flexibilität
in der Flächennutzung und kalkulierbare Betriebskosten.
Kommunen fordern Investitionen in Nachhaltigkeit und
lokale Verankerung. Jede Entscheidung im operativen Management
tangiert diese Interessenlagen und erfordert strategische
Abwägung.
Nachhaltigkeit illustriert diese Komplexität exemplarisch.
Die Transformation zu klimaneutralen Immobilien ist keine
technische Routineaufgabe, sondern ein mehrjähriger
Prozess, der erhebliche Investitionen erfordert und alle
Stakeholder einbindet. Energetische Sanierungen müssen
mit laufendem Betrieb vereinbart werden. Neue Energiekonzepte
beeinflussen Nebenkosten und damit die Wettbewerbsfähigkeit
der Mieter. PV-Anlagen, Ladeinfrastruktur,
Mobilitätshubs, all das erfordert strategische Planung, Investitionsbereitschaft
und die Fähigkeit, verschiedene Perspektiven
zu integrieren.
Property-Manager sind hier nicht Erfüllungsgehilfen, sondern
Treiber. Sie müssen Transformationspfade entwickeln,
die ökonomisch tragfähig und strategisch sinnvoll sind. Das
erfordert technisches Verständnis, Marktkenntnis und die
Fähigkeit, komplexe Projekte über mehrere Jahre zu steuern.
Datenbasierte Entscheidungsarchitekturen
Professionelles Center-Management basiert heute auf belastbaren
Datengrundlagen. Frequenzanalysen, Umsatzentwicklungen,
Flächenproduktivitäten, Leerstandsquoten:
diese Kennzahlen bilden das Fundament für strategische
Entscheidungen. Erst die systematische Analyse zeigt, wo
Handlungsbedarf besteht, welche Maßnahmen wirken und
wo Anpassungen erforderlich sind.
Entscheidend ist dabei die Fähigkeit zur Interpretation.
Daten liefern Fakten, aber keine Strategien. Die Kunst liegt
darin, aus Zahlen Handlungsoptionen abzuleiten und diese
mit qualitativen Faktoren zu verbinden. Welche Branchen
EXPERTENBEITRÄGE 13
entwickeln sich perspektivisch positiv? Welche Nutzungsmischung
stabilisiert Frequenzen langfristig? Wie wirken
sich demografische Verschiebungen im Einzugsgebiet auf
die Mieterstruktur aus? Diese Fragen erfordern analytische
Kompetenz und strategisches Denkvermögen.
Gleichzeitig müssen Property-Manager die gewonnenen
Erkenntnisse in Handlung übersetzen und zwar in Vermietungsstrategien,
Investitionsprioritäten, Marketingkonzepte.
Die Fähigkeit, datenbasiert zu entscheiden und gleichzeitig
die verschiedenen Stakeholder mitzunehmen, wird zum
entscheidenden Erfolgsfaktor.
tragfähige Lösungen zu entwickeln. Property-Manager sind
Mediatoren zwischen verschiedenen Logiken: der Kapitallogik
der Investoren, der Betriebslogik der Händler, der Entwicklungslogik
der Kommunen.
Besonders relevant wird diese Rolle bei komplexen Projekten.
Wenn Bestandsimmobilien revitalisiert werden, wenn
Nutzungskonzepte grundlegend überarbeitet werden, wenn
neue Nachhaltigkeitsstandards implementiert werden, dann
entscheidet die Qualität des Stakeholder-Managements darüber,
ob Projekte erfolgreich umgesetzt werden oder in Konflikten
steckenbleiben.
Transformation als Daueraufgabe
Der stationäre Handel durchläuft gleichzeitig einen tiefgreifenden
Strukturwandel. Flächenbedarfe verschieben sich,
Handelsformate verändern sich, Kundenerwartungen entwickeln
sich kontinuierlich weiter. Was heute funktioniert,
kann morgen bereits überholt sein. Diese Dynamik erfordert
von Property-Managern die Fähigkeit zur permanenten Anpassung
der Handelsimmobilien und der in ihnen ablaufenden
Prozesse.
Flexible Flächenkonzepte, temporäre Nutzungen, Popup-Formate,
das sind keine Modeerscheinungen, sondern
notwendige Instrumente für agile Standortentwicklung.
Handelsunternehmen testen neue Konzepte, bevor sie langfristige
Commitments eingehen. Direktvertriebsmarken
suchen Präsenzflächen, ohne klassische Filialstrukturen
aufzubauen. Serviceorientierte Nutzungen ergänzen traditionellen
Handel und stabilisieren Frequenzen.
Property-Manager von Handelsstandorten müssen diese
Entwicklungen nicht nur begleiten, sondern aktiv gestalten.
Das erfordert neue vertragliche Instrumente, angepasste
Betriebskonzepte und ein Verständnis für die strategischen
Überlegungen der Mieter. Wer Transformation als Störung
des etablierten Geschäfts begreift, verliert den Anschluss.
Wer sie als Chance zur Repositionierung nutzt, schafft Wettbewerbsvorteile.
Stakeholder-Management als Kernkompetenz
Die Qualität des Stakeholder-Managements entscheidet
über den Erfolg von Handelsstandorten. Eigentümer müssen
frühzeitig in strategische Überlegungen eingebunden
werden, wenn Investitionsentscheidungen anstehen. Mieter
erwarten professionelle Kommunikation und verlässliche
Ansprechpartner. Kommunen brauchen Partner, die lokale
Entwicklungsziele verstehen und mittragen.
Diese Erwartungen zu erfüllen, ist eine Frage von systematischem
Beziehungsmanagement. Es erfordert klare Kommunikationsstrukturen,
Transparenz in Entscheidungsprozessen
und die Fähigkeit, auch in Konfliktsituationen
Strategische Positionierung im Wettbewerb
Die Professionalisierung des Property Managements ist kein
Selbstzweck, sondern Wettbewerbsfaktor. In einem zunehmend
anspruchsvollen Marktumfeld setzen sich die Akteure
durch, die Handelsimmobilien als komplexe Systeme verstehen
und entsprechend steuern können. Das gilt für Asset-
Manager, die Investitionsentscheidungen treffen. Das gilt
für Eigentümer, die langfristige Wertentwicklung sichern
wollen. Und das gilt für Property-Manager, die operativ den
Unterschied machen.
Die Branche steht vor der Frage, welches Kompetenzprofil
künftig erforderlich ist. Klassisches Facility Management
reicht nicht mehr aus. Gefragt sind Professionals, die strategisch
denken, datenbasiert entscheiden, Stakeholder orchestrieren
und Transformationsprozesse steuern können.
Das erfordert eine andere Ausbildung, andere Rekrutierung,
andere Karrierewege.
Gleichzeitig muss sich auch das Verständnis von Property
Management bei Auftraggebern ändern. Wer Dienstleister
nach Preis auswählt, erhält Verwaltung. Wer Partner nach
Kompetenz auswählt, erhält Performance-Steuerung. Diese
Differenzierung wird künftig noch bedeutsamer und entscheidet
über die Wertentwicklung von Handelsimmobilien.
Orchestrierung als Zukunftsmodell
Die Entwicklung vom Verwalter zum Orchestrierer ist nicht
abgeschlossen. Im Gegenteil: Die Anforderungen werden
weiter steigen. Regulatorische Vorgaben verschärfen sich.
Nachhaltigkeitsanforderungen konkretisieren sich. Handelsformate
differenzieren sich weiter aus. Diese Komplexität
lässt sich nur mit professionellem Management bewältigen.
Wer diese Herausforderung annimmt, gestaltet die Zukunft
von Handelsimmobilien aktiv mit. Wer sie ignoriert, riskiert
die Performance seiner Assets. Die Frage ist nicht, ob sich
Property Management weiterentwickeln muss, sondern wie
schnell und konsequent die Branche diesen Wandel vollzieht.
14 EXPERTENBEITRÄGE
Marcus Eggers, IPH
Was Shopping Center
jetzt brauchen
Auf fünf Aspekte kommt es an
Gut gelegene Shopping Center mit zukunftsstarkem Konzept setzen sich
in einer Zeit zunehmender Polarisierungen durch. Dafür braucht es klare
Entscheidungen im Center Management. Fünf Aspekte sind besonders
wichtig.
Marcus Eggers, Geschäftsführer
der IPH Centermanagement
GmbH
Erstens: Starke Marken müssen zurück auf die Fläche.
Das gilt auch für Fashion
Manche Center haben an Strahlkraft verloren, weil genau
jene Marken weggefallen sind, die früher Besucherströme
gesichert haben. Dabei sind attraktive Sortimente und starke
Brands nach wie vor der wichtigste Frequenzbringer.
Nicht zu unterschätzen: Mode bleibt ein Magnet. Wer bestehen
will, braucht Marken, die Begehrlichkeit erzeugen:
international, national oder lokal, aber immer profilierend.
Zweitens: Mutige Pilotprojekte sind besser als altbackene
Erfolgsrezepte
Die Zeit der Blaupausen ist vorbei. Standorte unterscheiden
sich stärker denn je, und Erfolgsmodelle lassen sich kaum
übertragen. Zukunftsfähig ist das Konzept, das exakt zum
Standort passt, auch wenn es womöglich wenig Referenzen
gibt: ungewöhnliche Flächenkombinationen, die aber
Bedarfslücken am Standort decken – oder auch hybride
Formate (siehe Seite 22). Center, die experimentieren, entwickeln
sich weiter. Wer nur bewahren will, verliert den
Anschluss.
Drittens: Jeder Quadratmeter braucht eine Begründung
Shopping Center können sich das alte Denken in „vermietet
oder leerstehend“ nicht mehr leisten. Entscheidend ist,
welche Aufgabe eine Fläche erfüllt: Bringt sie Frequenz?
Erhöht sie Aufenthaltsqualität? Erreicht sie neue Zielgruppen?
Ob Sportfläche, medizinisches Angebot, Erlebnisgastronomie,
Pop-up oder Community-Format, relevant
ist nicht die Nutzung selbst, sondern ihre Wirkung. Fläche
wird zum strategischen Instrument und muss kuratiert
werden.
Viertens: Center müssen geführt, nicht durchverwaltet
werden.
Die Rolle des Center-Managers wandelt sich radikal, Anforderungen
an das operative Management steigen. Erfolg
entsteht dadurch, dass der Center Manager präsent ist,
Probleme löst, mit Mietern aktiv zusammenarbeitet, Daten
konsequent nutzt und Entscheidungen umsetzt. Center-
Management ähnelt heute eher Hospitality oder Eventbetrieb
als klassischer Verwaltung.
Fünftens: Shopping Center müssen wieder Orte werden
Ein Center muss mehr sein als ein Gebäudekomplex. Architektur,
Markenmix, Licht, Wegeführung, Gastronomie und
Aufenthaltsqualität ergeben im Zusammenspiel eine Identität.
Menschen kommen nicht wegen der Fläche, sondern
wegen des Ortes. Center, die ein identitätsstiftendes Erlebnis
bieten, gewinnen.
Was folgt daraus?
Die Zukunft der Shopping Center wird nicht an den Quadratmetern
entschieden, sondern an der Fähigkeit, aus
ihnen ein Erlebnis zu machen. Das wiederum erfordert
ein nahtloses Zusammenspiel aus Konzeptarbeit, strategischem
Weitblick und operativer Exzellenz.
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16 BEST-PRACTICE-BEISPIELE
„Closing the Gap” - Ansätze für ein
modernes Center Management
Globale Unsicherheiten, Zinswende und steigende regulatorische Anforderungen setzen der Handelsimmobilienbranche
zu. Der einst so erfolgreiche Bereich der Shopping Center steht aktuell vor großen Herausforderungen.
Wie kann in diesem Marktumfeld ein modernes Center Management dazu beitragen, die aktuelle Situation zu verbessern?
Strategische Ansätze bei Apleona Real Estate.
Was Center Management wirklich bedeutet
Beim Begriff ‚Center Management‘ lassen sich zwei Sichtweisen
unterscheiden: im engeren und im weiteren Sinne.
Im engeren Verständnis bezeichnet es die operative Leitung
eines Centers vor Ort durch den Center Manager ().
Im weiteren Sinne umfasst es das gesamte kaufmännische
und operative Management eines Shopping Centers – einschließlich
kaufmännischem und technischem Property
Management, Vermietung, klassischem Center Management
sowie Marketing. In diesem Beitrag beziehen wir uns
auf die letzte Definition.
Vom Wandel zur Lösung
Noch vor einigen Jahren genügte es, ein Shopping-Center
mit einem ausgewogenen Vermietungsmix, serviceorientiertem
Centermanagement und solidem Property
Management erfolgreich zu betreiben. Heute jedoch haben
sich die Anforderungen durch das veränderte Marktumfeld
deutlich verschärft.
Apleona Real Estate hat diese Veränderungsprozesse im
Bereich des ganzheitlichen Centermanagements aktiv aufgegriffen
und die entstandene Bedarfslücke geschlossen.
Im Folgenden beleuchten wir die wichtigsten Aspekte dieses
Ansatzes.
Property Management mit Center of Expertise
Die Gebäude- und Prozessanforderungen von Shopping-
Centern werden zunehmend komplexer. Ein vollständig
APLEONA Repositionierung light – Sichtbare Wirkung mit weniger Budget
BEST-PRACTICE-BEISPIELE 17
integriertes, digitalisiertes und multi-kompatibles Property-Management-System
ist daher heute unverzichtbar. Bei
Apleona Real Estate ist ein solches System seit vielen Jahren
erfolgreich im Einsatz – kontinuierlich verfeinert und den
aktuellen Markterfordernissen angepasst. Derzeit arbeiten
wir intensiv an neuen Ansätzen der Digitalisierung und
dem Einsatz von KI, um zusätzliche Potenziale zur Kostensenkung
zu erschließen.
Noch entscheidender ist unser eigener Center-of-Expertise-Ansatz:
Über 160 hochspezialisierte Experten – etwa
für die Erstellung und Optimierung von Nebenkostenabrechnungen
sowie für die Objektbuchhaltung – entwickeln
robuste Lösungen. Sie eröffnen unseren Kunden verlässliche
Einsparungspotenziale und sorgen zugleich für Transparenz
– gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten.
Property Management Technik mit Center Spezial Team
Die technischen Anforderungen in Shopping-Centern werden
zunehmend komplexer. Daher sind heute Fachkräfte
gefragt, die diesen besonderen Herausforderungen exakt
entsprechen. Apleona hat hierfür eigens eine spezialisierte
Unit aufgebaut. Zusätzlich verfügen wir mit der RGM Retail
GmbH über eine hochspezialisierte FM-Unit, die deutschlandweit
führende Shopping-Center wie Westfield Hamburg
und das Centro Oberhausen betreut.
Mit weniger Budget mehr bewegen
Viele Eigentümer verfügen derzeit nicht über die finanziellen
Mittel für aufwändige Repositionierungen ihrer Center.
Apleona hat diesen Umstand aufgegriffen und eine Strategie
entwickelt, die mit überschaubarem Budget dennoch
spürbare Veränderungen und neue Impulse für die Belebung
von Shopping-Centern schafft.
Dazu zählen unsere ‚Repositionierung Light‘-Ansätze: kosteneffiziente
Maßnahmen, die sich auch mit mittleren oder
kleineren Budgets realisieren lassen. Sie umfassen leicht
umsetzbare Refurbishments und ‚Touch-Up‘-Programme,
die wir gemeinsam mit ausgewählten Design-Partnern erfolgreich
umsetzen.
Integriertes Leasing
Das Leasing-Team ist von Beginn an vollständig in die Repositionierung
eingebunden und gewährleistet dadurch eine
vermietungsstrategische Ausrichtung im Einklang mit der
Positionierung des Centers. Der Research-Bereich liefert die
relevanten Marktdaten und Zielgruppenanalysen. Unsere
Vermietungsexperten begleiten die Akquise bis zur finalen
Vertragsunterzeichnung und stehen den Mietern auch darüber
hinaus während der gesamten Laufzeit eng zur Seite
– inklusive kontinuierlicher Performance-Überwachung.
‚Community CM‘
& „Effizienz-Marketing”
In den aktuell unsicheren
Zeiten suchen
Menschen verstärkt
nach verlässlichen Fixpunkten
in ihrer unmittelbaren
Umgebung.
Shopping-Center – ob
groß oder klein – können
genau solche Ankerpunkte
sein, wenn sie
gezielt Programme und
Aktivitäten initiieren,
die das Gemeinschaftsleben
stärken und damit
sowohl die Kommune Franka Jung-Larsen, Head of
als auch den Einzelnen Retail,- Center- und Quartiersmanagement
bei Apleona
fördern.
Real Estate
Bei Apleona haben wir
solche Aktivitäten bereits sehr erfolgreich etabliert. Sie tragen
nachweislich zur Kundenbindung bei und fördern wiederkehrende
Besuche in den Centern. Für unsere Center
Manager ist dieser Ansatz eine zentrale Aufgabe im täglichen
Management vor Ort.
Hinzu kommen kleine bis mittlere, intelligente Marketingprogramme,
die mit geringem Budget große Wirkung entfalten.
Dieses ‚Efficiency-Marketing‘ steigert den Share
of Voice und sichert einen hohen Aktualitätsgrad – ein in
heutigen Zeiten unverzichtbarer Erfolgsfaktor für Mieterbindung
und erfolgreiches Mieter-Signing.
Die Bedarfslücke schließen
Die Herausforderungen der Shopping-Center-Branche
sind aktuell groß. Erfolgreiches Management erfordert verlässliche
Systemlandschaften, klare Spezialisierung sowie
kreative Strategien und Programme – umgesetzt mit skalierbaren
finanziellen Mitteln. Apleona Real Estate geht diesen
Weg gemeinsam mit seinen Kunden: partnerschaftlich,
engagiert und mit konsequenter Zielorientierung.
Kontakt:
Franka Jung-Larsen
Head of Retail, Center-
& Quartiermanagement
Mobile: + 49 152 54873614
Franka.Jung-Larsen@apleona.com
www.realestate.apleona.com
Glanzlichter
der Shopping-Industrie.
Dafür sorgt ein starkes Team in Deutschland:
Das MK Illumination Sales- und Projektmanagement in Deutschland verfügt über langjährige Erfahrung
in der kreativen und beeindruckenden Inszenierung von Licht. Es kennt sowohl die Besonderheiten des
deutschen Marktes als auch die aktuellen Trends und Anforderungen der Retail-Industrie.
Wie in allen Bereichen trägt auch hier gutes Zusammenspiel zum Erfolg bei.
„Festliche und stimmungsvolle Lichtgestaltungen in Einkaufszentren umzusetzen, klingt einfach – ist jedoch
eine Aufgabe für Experten. Denn für eine wirkungsvolle Inszenierung sind vielfältige Fähigkeiten gefragt:
Kreativität, Designverständnis, präzise Planung, professionelles Projektmanagement und ein zuverlässiger
Kundenservice.“
Bei MK Illumination sorgen erfahrene Fachkräfte dafür, dass all diese Aspekte perfekt zusammenarbeiten.
Die Spezialisten stehen in direktem Kontakt mit den Kunden und garantieren reibungslose Abläufe sowie eine
persönliche Betreuung.
Im Hintergrund entwickeln die Designer und Projektmanager kreative Konzepte, planen die Umsetzung und
sorgen dafür, dass alles zuverlässig realisiert wird. Erst durch diese enge Zusammenarbeit entstehen die festlichen
Lichtinstallationen, die Einkaufszentren auf besondere Weise zum Leuchten bringen.
Mit Unterstützung der Designer und dem Team aus Innsbruck wurden bereits zahlreiche beeindruckende Projekte
realisiert, darunter der Limbecker Platz, das Rhein-Center Köln, das Kaufhaus des Westens, die Regensburg
Arcaden, der Potsdamer Platz, die Eastside Mall, das Schultheiss Quartier in Berlin, die Altmarkt-Galerie Dresden,
die Erlangen Arcaden, das Ostkreuz Center, das City Center Ahrensburg, das P-Center Plettenberg, die Giesler
Galerie in Brühl, die Höfe am Brühl, das Hofstatt Center, die Goethe Galerie in Jena, Anger 1 in Erfurt, das
Überseequartier, Bikini Berlin und viele weitere.
Ein Projekt ist für uns dann gelungen,
wenn unsere Inszenierungen
die Attraktivität des Centers
erhöhen, Besucher dort gerne
verweilen und wiederkommen.
Dafür sorgen wir im Hintergrund
mit kreativen Konzepten und einer
professionellen Umsetzung – denn
unser eigener Anspruch für Qualität
und Service sind immer die
Prämisse für unserer Arbeit.“
Den Blick
fürs große
Ganze.
Den hat seit vielen Jahren
Titina Probst als Vertriebsleiterin.
Der kreative
Geist der
Truppe.
John P. Henninger
Head of Sales &
Projects Retail Real Estate
Mit einer besonderen Passion
für Design und neue Gestaltungsformen.
Neben seinen eigenen
Projekten ist er für die Teamleitung
RRE in Deutschland zuständig.
„Wir dekorieren keine Orte – wir
gestalten emotionale Erlebnisräume,
in denen Licht die Regie
übernimmt. Jedes Projekt entsteht
in sorgfältiger Gestaltung und kreativer
Präzision, individuell entwickelt
für den Charakter des jeweiligen
Centers. Denn echte Besonderheit
entsteht nur durch eine Handschrift,
die auf jedes Umfeld maßgeschneidert
ist.“
Service bedeutet für uns die persönliche
Steuerung aller Projekte:
Von der ersten Design-Vision bis
zur Montage aus einer Hand garantieren
wir höchste Machbarkeit,
Struktur, Effizienz und kompromisslose
Kundenorientierung.“
Für einen
reibungslosen
Workflow.
Tomy E. Adis
Senior Manager Sales & Projects
steuert und organisiert als zentraler
Experte die Bereiche RRE und Public
Spaces, betreut die lokalen Premium
Partner und begleitet zudem das Amt
des Regionalbotschafters Südwest
für den German Council.
Nachhaltige
Lösungen –
auch für
kleinere
Budgets.
Andreas Armbrust
Senior Manager Sales & Projects
verfügt über besonderes Know-how
im Bereich Fachmarktzentren und
zeigt, wie auch mit begrenzteren
Mitteln starke Lichteffekte entstehen
können.
„Wir entwickeln nachhaltige, smarte
Lösungen, die die speziellen Anforderungen
von Fachmarktzentren
berücksichtigen, kleinere Budgets
respektieren – und dennoch eine
große, begeisternde Lichtwirkung
entfalten.“
Anger 1 Erfurt Limbecker Platz Essen Rhein-Center Köln
Potsdamer Platz Berlin
MK Illumination | „Team Deutschland“
Goethe Galerie Jena
Höfe am Brühl Leipzig Altmarkt-Galerie Dresden BIKINI BERLIN
CREATING HAPPINESS.
www.mk-illumination.com
20 STUDIEN UND ANALYSEN
Shopping Center
im Praxistest: Neue Wege
zur Performance-Messung
Gemeinsame Studie von gif und GCSP stellt die Praxis in den Mittelpunkt
Wie misst man eigentlich den Erfolg moderner Shopping Center? Mit
dieser Frage haben sich gif und der German Council of Shopping Places
(GCSP) beschäftigt – und in einer gemeinsamen Studie ein völlig neues
Bewertungsmodell entwickelt. Der Grund: Klassische Ansätze greifen
zu kurz, vergleichen Äpfel mit Birnen und blenden die Vielschichtigkeit
moderner Center aus. Zum einen sind Shopping Places für Investoren,
Betreiber, Städte und Mieter zentrale Handelsplätze. Zum anderen
geraten sie durch Online-Shopping, neue Gastronomie-Trends und
veränderte Wünsche der Kundschaft immer stärker unter Druck.
Die beiden Studienpartner gif und GCSP beauftragten nach
intensivem Auswahlprozess die Hochschule Mainz (HSM)/
imtargis und GMA/ PlaceSense mit der Bearbeitung des
Forschungsprojekts, bestehend aus Grundlagenermittlung,
Modellentwicklung, Datenerhebung mit Center-Echtdaten
von 14 Centern und Empfehlung.
Die Studie, die schon 2024 ins Leben gerufen wurde, hat
sich zum Ziel gesetzt, endlich Klarheit zu schaffen. Das
Herzstück: Ein Scoring-Modell mit sechs Hauptkriterien
von Standort über Markt, Objekt und Frequenz bis zu Ertrag
und Gebäude. Jedes dieser Kriterien wird konkret gewichtet
und weiter unterteilt – statt pauschaler Bewertungen
gibt es eine detaillierte Punkteskala.
So zählt beim Standort beispielsweise nicht nur die Einwohnerzahl,
sondern auch die Qualität des Mikrostandorts
anhand anonymisierter Bewegungsdaten. Im Marktcheck
wird geprüft, wie groß das Einzugsgebiet ist und welchen
Anteil das Center darin überhaupt hat. Auch Vielfalt im Sortiment,
Leerstand, Besucherzufriedenheit und sogar Nachhaltigkeit
finden ihren Platz im Modell.
Bei der Mieterzufriedenheit wurde auf die Center-Befragungen
und die Ergebnisse der Mieterbefragung aus dem
Shopping Center Performance Report 2024 von ecostra zurückgegriffen
und über eine Skala von 0 bis 100 normiert.
Innovativ: Zehn Shopping Center quer durch Deutschland
wurden mit teils sensiblen Echtdaten auf Herz und Nieren
geprüft, darunter namhafte Investoren und Betreiber wie
Deka, Union Investment oder ECE. Die Auswertung sicherten
gif und die Hochschule Mainz als neutrale Instanzen ab.
Rückmeldungen gab es direkt zurück ins Center – Benchmarking
inklusive.
Fazit: Das neue Bewertungsmodell von gif und GCSP stellt
die Praxis endlich in den Mittelpunkt. Es bringt Transparenz
in eine Branche voller Gegensätze und sorgt dafür,
dass künftig alle mit denselben Maßstäben arbeiten können.
Nach dem erfolgreichen Testlauf soll es 2026 in die
Fläche gehen – ein echter Meilenstein für die Handelsimmobilienwirtschaft.
Eigentümer und Investoren können sich unter folgender
Adresse für eine Datenerhebung vormerken lassen: info@
center-performance.de
Die gesamte Studie ist im gif-Webshop erhältlich. www.
gif-ev.com/onlineshop
Zukunft gestalten.
IDEENGEBER I N IDN YD Y NAMIS CHE CHE N N ZEITEN
IDEENGEBER NAMIS CHE ZEITEN
Wir lösen Wir lösen Herausforderungen und und entfesseln entfesseln das Potenzial das Potenzial jeder jeder Gewerbeimmobilie.
Wir lösen Herausforderungen und entfesseln das Potenzial jeder Gewerbeimmobilie.
Mit unserem Mit unserem Leistungsspektrum bieten bieten wir wir deutschlandweit maßgeschneiderte Lösungen Lösungen – von – der von ersten der ersten
Mit unserem Leistungsspektrum bieten wir deutschlandweit maßgeschneiderte Lösungen von der ersten
Beratung Beratung bis zur bis zur Umsetzung. Dank Dank Erfahrung Erfahrung und und Marktkenntnis bleiben bleiben wir einen wir einen Schritt Schritt voraus, voraus, reagieren reagieren flexibel flexibel
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auf auf Veränderungen und und unterstützen unsere unsere Kunden Kunden bei der bei der Zielerreichung. Jede Jede Immobilie Immobilie – – Handel, ob Handel, Büro Büro oder oder
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Erfolg.
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VV Ö LV LK ÖK EL E KL IE IN L ZI ZN A ZHLEN
A HLEN
1,1 1,1 Mio 1,1 Mio m² m² m²
vermietbare
Fläche
Fläche
> 100
> 100
Mitarbeitende
2 Mrd. 2 Mrd. €
€
Assets Assets under
under
Management
20
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Center Center under
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Management
P HILIP
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L O UIS L O UIS A
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Bei Bei VÖLKEL Bei VÖLKEL Durch Durch enge
enge
Verantwortung
Flexibilität Flexibilität und und
Wir denken Wir denken
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Zusammenarbeit
und und Vertrauen
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Eigeninitiative
nicht nicht in in Proble-
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im im Center
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mitgestalten
Management &
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um maß-
Anfang Anfang an arbeit machen machen es es es
möglich, möglich,
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Lösungen Lösungen – auf auf – auf
und und und aktiv aktiv aktiv Leasing Leasing Leasing entstehen
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Lösungen
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39
22 BEST PRACTICE
Sehr viel Neues im Westen
Die Transformation der huma Shoppingwelt
Als 2024 in der HUMA Shoppingwelt in Sankt Augustin eine komplette Ebene als vollwertiges Outlet
eröffnet werden konnte, war dies weit mehr als ein architektonischer Eingriff. Es war das Ergebnis intensiver
Analysearbeit und zugleich ein mutiges Experiment, das die erste vollintegrierte Hybrid-Mall
Deutschlands hervorgebracht hat. Galten Shoppingcenter und Outlet-Center bisher als Gegenspieler,
zeigt die HUMA Shoppingwelt heute, dass sich beide Welten nicht nur nebeneinander, sondern miteinander
erfolgreich entwickeln können.
Für Dr. Maximilian Gutsche, Geschäftsführer der Jost Hurler
Unternehmensgruppe, ist das Projekt eng mit den Besonderheiten
des Standorts verbunden: „Sankt Augustin
war schon immer ein besonderer Handelsplatz. Uns war
klar, dass wir eine mutige Lösung brauchen, um die Zukunftsfähigkeit
des Centers langfristig zu sichern.“
Die Entwicklung bekam zusätzlichen Rückenwind durch
die Analyse der IPH Gruppe. Lars Jähnichen, Geschäftsführer
der IPH und maßgeblich an der Konzeptentwicklung
beteiligt, erinnert sich: „Der Leerstand war für uns keine
Krise, sondern eine ganz klare Chance. Wir haben uns gefragt:
Mit welchem Konzept können wir die Relevanz des
Handelsortes HUMA stärken, die Besucherfrequenzen
nachhaltig erhöhen? Warum nicht ein echtes Outlet in ein
bestehendes Center integrieren? Die Nachfrage nach Outlets
in Deutschland ist hoch, doch der Markt ist aufgrund
der verschiedensten Restriktionen unterversorgt.“ Diese
strategische Überlegung fiel auf fruchtbaren Boden: Große
Einzugsgebiete, fehlender Stadtkern, starke Verkehrsanbindung
sowie zwei Parkhäuser boten ideale Voraussetzungen.
Die Umsetzung war dennoch kein Selbstläufer. Rund dreieinhalb
Jahre Planung und Transformation waren nötig,
um die bauliche Trennbarkeit, das individuelle Design der
Outlet-Ebene sowie eine parallele Vermietungsstruktur
aufzubauen. Die Nutzung internationaler Designexpertise
zahlte sich aus: Im Obergeschoss entstand eine eigenständige
Welt im Industrial-Stil, die sich deutlich von den
darunterliegenden Retail- und Nahversorgungs-Ebenen
absetzt. „Einfach nur ‚Outlet‘ über vorhandene Flächen zu
schreiben, funktioniert nicht“, betont Jähnichen. „Die Kunden
müssen sehen und fühlen, dass sie sich in einer anderen
Welt bewegen.“
Dass dies gelungen ist, zeigt der Besucherstrom. Die
Grundfrequenz aus dem klassischen Shoppingbetrieb
– über fünf Millionen Besucher pro Jahr – gab dem neuen
Outlet unmittelbar Rückenwind. Für Gutsche eines der
BEST PRACTICE 23
Voraussetzungen,
bauliche
entscheidenden Erfolgsgeheimnisse: „Outlets starten normalerweise
auf der grünen Wiese und müssen erst mühsam
Bekanntheit aufbauen. Bei uns kamen die Menschen ohnehin.
Sie wollten das neue Angebot sofort ausprobieren.“ Die
Folge: Eine dynamische Frequenzsteigerung um 15 Prozent,
zunehmende Aufenthaltsdauer und steigende Umsätze von
bis zu 35 Prozent in allen relevanten Branchen (siehe Infokasten).
Besonders bemerkenswert: Mode- und Schuhanbieter
im Vollpreissegment verzeichneten entgegen einiger
Befürchtungen Zuwächse. Die beiden „Einkaufswelten“ ergänzten
einander, anstatt sich zu kannibalisieren.
Heute arbeiten zwei Vermietungs- und Managementteams
eng zusammen: eines für das Center, eines für das Outlet,
geführt durch Michael Haslinger. Diese klare Struktur war
notwendig, denn Vertragslogik, Marketing und Mieteranforderungen
unterscheiden sich. Während das Outlet beispielsweise
überregional wirbt, bleibt das Shoppingcenter
regional/lokal verankert. Trotz unterschiedlicher Ausrichtung
greifen beide Marketingwelten ineinander und stärken
den Gesamtstandort.
Auch die Markenresonanz hat sich gewandelt. Anfangs sei
es schwierig gewesen, den ersten großen Player zu gewinnen,
sagt Jähnichen. Doch: „Wenn ein Tommy Hilfiger
kommt, folgen andere. Dieses Schwungrad hat sich inzwischen
eindeutig in Bewegung gesetzt.“ Gleichzeitig entwickelte
sich die HUMA Shoppingwelt zur stärksten Handelsdestination
im Rheinsieg-Kreis. Nicht zuletzt, weil sie die
Rolle übernimmt, die einer klassischen Innenstadt in Sankt
Augustin fehlt.
Die große Frage bleibt: Lassen sich solche Hybridmodelle
auf andere Standorte übertragen? Jähnichen bleibt
realistisch: „Diese Kombination ist kein Massenprodukt.
Die Standortfaktoren müssen außergewöhnlich gut passen;
Einzugsgebiet, Erreichbarkeit,
fehlende
Konkurrenz. In
Deutschland kommt dafür
maximal eine Handvoll
Standorte nach sehr
genauer Untersuchung
in Betracht.“ „Dennoch
steht der Name HUMA
heute als Beispiel für
ein neues Denken in der
Retail-Immobilienwelt.
Mut, ein klar definierter
Standortvorteil und
ein professionelles Zusammenspiel
der Partner
haben ein Projekt
hervorgebracht,
das
weit über die Region
hinaus
Aufmerksamkeit
erzeugt.“, ergänzt
Gutsche.
Die kommenden Jahre sollen weitere Akzente setzen, sei es
in der Stärkung sportlich geprägter Marken im Outlet oder
einem Ausbau von Gastronomie und Beauty im Shoppingcenter.
Die hybride Zukunft ist in Sankt Augustin bereits
Realität.
Dr. Maximilian Gutsche,
Geschäftsführer der Jost
Hurler Unternehmensgruppe.
huma Shopping & Outlet –
die wichtigsten Zahlen und Fakten
im Überblick
• 135 Shops, davon ca. 40 Outlet-Stores
• 49.000 m² Mietfläche, 39.000 m² Verkaufsfläche
• 2.300 Parkplätze, zwei Parkhäuser – eines direkt
an die Outlet-Ebene angebunden
• Outletfläche: ca. 9.000 m²
• Einzugsgebiet: 2 Mio. Menschen in 30 Minuten,
über 6 Mio. in 60 Minuten
• Verkehrsanbindung: drei Autobahnen im Radius
von 5 km, Straßenbahn in 13 Min. nach Bonn
• Frequenzsteigerung nach Umbau: bis zu 15%
Fotos: IPH
Umsatzentwicklung der Leitbranchen
2025 vs. 2024
• Gastronomie: +35 %
• Spielwaren: +35 %
• Dienstleistungen: +31,6 %
• Schuhe/Schmuck: +28,8 %
• Gesundheit +9,2%
24 ADVERTORIAL CIV
Immobilien zwischen Disruption
und Dauerhaftigkeit:
Die neue Wissenschaft der Resilienz
Smarte Kommunikation trifft KI: für mehr Aufmerksamkeit,
mehr Service und wertvolle Insights für Betreiber
Stabilität trifft Zukunft
Seit Jahrzehnten begleitet Die CIV (City Immobilien Verwaltungs
GmbH) Standorte durch Marktzyklen, Strukturwandel
und technologische Veränderungen. Heute steht das
Unternehmen vor einer neuen Ära: einer Zeit, in der klassische
Stabilität nicht mehr selbstverständlich ist und Resilienz
zu einem strategischen Fundament wird. Innerhalb
dieser Transformation prägt Albert Roelen jr., den Blick auf
Zukunft und Wandel maßgeblich mit.
Wandel als Normalzustand
Wer heute durch deutsche Innenstädte geht, dem wird deutlich:
Der Wandel ist schneller und tiefgreifender geworden.
Handelsstrukturen verschieben sich im Rhythmus globaler
Trends, geopolitische Spannungen wirken unmittelbar auf
lokale Investitionen, Technologien verändern Kosten, Prozesse
und Nutzerverhalten. Immobilienmärkte bewegen
sich in einer Welt, deren Takt digital, volatil und hochgradig
vernetzt ist. „Wir erleben gerade die dynamischste Phase,
die es im gewerblichen Immobilienbereich seit Jahrzehnten
gab“, sagt Albert Roelen. „Was gestern stabil war, kann
morgen disruptiv sein. Unsere Aufgabe ist es, Immobilien
darauf vorzubereiten – systematisch und mit Weitsicht.“
CIV sieht den Umbau des Immobilienmarkts nicht als Bedrohung,
sondern als Ausgangspunkt einer neuen professionellen
Haltung. Resilienz wird zur Schlüsselkompetenz
– nicht nur wirtschaftlich, sondern auch technologisch.
„Resilienz bedeutet nicht, Krisen auszuhalten. Resilienz
bedeutet, Strukturen zu schaffen, die mit Veränderungen
arbeiten können, statt gegen sie“, formuliert Roelen.
High-Tech als Grundlage für Resilienz
Diese Strukturen entstehen heute zunehmend digital. Moderne
Immobilien müssen „fühlen“ können. Gebäudesensorik,
intelligente Betriebssysteme und KI-gestützte Prognosen
transformieren die Bewirtschaftung grundlegend.
CIV nutzt digitale Dimensionen der Vorsorge, um Veränderungen
frühzeitig zu erkennen, Daten zu analysieren und
ADVERTORIAL CIV 25
Fotos: CIV
Entwicklungen antizipieren zu können. „Wir wollen nicht
mehr nur reagieren, wir agieren“, erklärt Roelen. „Daten ermöglichen
uns, Entwicklungen zu antizipieren – und genau
das ist die wahre Zukunftsfähigkeit.“
Hybride Räume und neue Nutzungskonzepte
CIV beobachtet seit Jahren, wie sich Handelsimmobilien
verändern. Aus Verkaufsflächen werden hybride Räume –
Erlebnis, Logistik, Beratung und Community. Diese Entwicklung
eröffnet Chancen für Standorte, die sich flexibel
ausrichten lassen. „Was früher eine klare Nutzung hatte,
braucht heute ein modulares Denken“, sagt Roelen. „Eine
resiliente Immobilie ist wie ein adaptives System – sie kann
neue Rollen übernehmen, wenn sich Märkte verändern.“
Globale Risiken meistern
Globale Ereignisse wirken inzwischen in Echtzeit auf den
Immobilienbetrieb. Energiepreise, Lieferketten, regulatorische
Anforderungen – all das beeinflusst Portfolios unmittelbar.
CIV adressiert diese Risiken durch strategische
Standortdiversifikation, technische Redundanzen, energieautarke
Module und flexible Betriebskostenstrukturen.
Roelen bringt es auf den Punkt: „Resilienz entsteht dort, wo
Abhängigkeiten reduziert und Optionen erweitert werden.“
Resilienz ist eine Frage der Haltung
Trotz aller High-Tech-Ansätze bleibt ein Faktor zentral:
die menschliche Haltung. Resilienz ist keine Software und
kein Sensorensystem – es ist eine Denkweise. „Wir brauchen
eine Kultur, die Veränderungen nicht als Ausnahme,
sondern als Dauerzustand versteht“, sagt Roelen. „Resilienz
beginnt im Kopf – und erst dann im Gebäude.“
CIV zeigt, dass resiliente Immobilien Portfolios sind, die
nicht nur Werte sichern, sondern Zukunft gestalten. Eine
resiliente Immobilie ist nicht bloß robust – sie ist anpassungsfähig,
intelligent und in der Lage, aus Wandel Stärke
zu ziehen. Oder, wie Roelen es formuliert: „Resilienz ist die
Fähigkeit, nicht nur bestehen zu bleiben, sondern sich weiterzuentwickeln
– auch wenn die Welt sich schneller dreht.“
26 BEST-PRACTICE
Mit digitalen Tools
zu effizienten Prozessen
im Shopping-Center-Management
Das Shopping-Center-Management verändert sich – und die Digitalisierung ist sowohl einer der Treiber von
Veränderungen, etwa durch sich wandelndes Kundenverhalten und veränderte Kundenwünsche, als auch Teil der
Lösung für den Umgang mit veränderten Anforderungen. Neben der unmittelbar für den Endkunden sichtbaren
und erfahrbaren Digitalisierung der Customer Journey im Center sind es vor allem die Prozesse im Hintergrund,
die professionelle Betreiber digitalisieren – wie das Best-Practice-Beispiel der ECE Marketplaces zeigt.
Ob Mietvertrags- und Energieverbrauchsdaten oder Besucher-
und Umsatzzahlen der Center – die Basis für die
digitale Steuerung aller Geschäftsprozesse eines professionellen
Betreibers sind Daten. Um diese effizient nutzen
und auf die aktuellen Anforderungen ihrer Geschäftspartner,
des Markts und der Politik bestmöglich reagieren zu
können, hat sich die ECE als größter Anbieter am Markt vor
einigen Jahren auf den Weg gemacht, ihre Prozesse grundlegend
neu zu gestalten und konsequent zu digitalisieren
– und schreitet auf diesem Weg erfolgreich voran. Klares
Ziel der Digitalisierungsstrategie der ECE ist es, alle
Massenprozesse möglichst weitgehend zu automatisieren,
um schneller und noch verlässlicher zu werden. Das umfassende
Know-how der Mitarbeitenden soll hingegen dort
eingesetzt werden, wo es neue, besonders komplexe oder
individuelle Anforderungen gibt. Gleichzeitig galt es, eine
moderne, cloudbasierte IT-Architektur zu entwerfen und
zu implementieren.
Fotos: ECE
BEST-PRACTICE 27
KONKRETE ANWENDUNGSBEISPIELE:
DIGITALER MIETVERTRAG
werden, damit künftig Nachtrage deutlich schneller erstellt
und jederzeit bei Rückfragen von Investoren oder Mietern
gewünschte Vertragsdaten bereitgestellt werden können.
Schnell, einfach und unbürokratisch: Im Mai 2023 in der
regionalen Vermietung eingeführt, vereinfacht der digitale
Mietvertrag das bislang oftmals komplexe und individuell
verhandelte Vertragswerk zwischen Retailern und der ECE.
Nach einer erfolgreichen Pilotphase wurde der digitale
Mietvertrag inzwischen auf über 60 Center ausgerollt. Insgesamt
wurden bereits mehr als 600 digitale Mietverträge
abgeschlossen, auch mit Filialisten.
DIGITALES ANFRAGENMANAGEMENT
DIGITALISIERUNG DES MÄNGELMANAGEMENTS
Zu ihrer Verantwortung als Center-Betreiber gehört für die
ECE auch ein professionelles Mangelmanagement. Ziel ist
es, Mangel im Center so schnell wie möglich zu beheben.
Um entsprechende Bearbeitungsprozesse noch zügiger
steuern zu können, wird die ECE die sehr individuellen Berichte
externer Gutachter künftig KI-gestutzt auswerten,
automatisiert weiterverarbeiten und die Mangelbeseitigung
systembasiert nachverfolgen.
Im Customer Service setzt die ECE auf ein professionelles
Anfragenmanagement (CSM) mit einem Ticketsystem. So
werden Mieteranfragen automatisch vordefinierten Kategorien
zugeordnet und direkt an den richtigen Ansprechpartner
weitergeleitet. So können Anfragen inzwischen
deutlich schneller und transparent bearbeitet werden.
AUTOMATISCHE AUSWERTUNG VON UMSATZTESTA-
TEN
Auch für die effiziente Erstellung der Umsatzmietabrechnungen
setzt die ECE auf modernste Technologie. So kann
sie mit Hilfe der Software SmartFix die per Post geschickten
Umsatztestate der Mieter KI-basiert auslesen sowie
auswerten und auf diese Weise schnell und einfach die Umsatzmietabrechnungen
erstellen.
MIETKALKULATOR
Als größter Einzelhandelsvermieter in Europa verfugt die
ECE über eine einzigartige Datenbank mit Mieten, Umsätzen
und Flächenmerkmalen. Die schiere Masse an Daten
ermöglichte bislang aber nur begrenzte Auswertungen. Ein
erster KI-Pilot hat jetzt gezeigt, dass diese Datenbasis eine
hervorragende Grundlage dafür ist, um bei der Planung
neuer Belegungsvarianten unterschiedliche Szenarien zu
kalkulieren oder Angebote für interessierte Mieter zu berechnen.
MIT KI IN DIE ZUKUNFT
Nachdem die ECE erfolgreich die Basis für digitalisierte
und automatisierte Prozesse geschaffen hat, geht sie nun
mit KI-Anwendungen einen Schritt weiter. Aktuell befinden
sich drei größere Projekte in der Umsetzung:
DIGITALISIERUNG ANALOGER MIETVERTRÄGE
Der neue digitale Mietvertrag der ECE vereinfacht und
beschleunigt den Vertragsprozess erheblich. Die ECE hat
aber aus der Vergangenheit gut 16.000 aktive analoge Mietverträge
und Verträge zur Werbegemeinschaft in der Verwaltung.
Daher wurde ein Proof of Concept erstellt, um es
Mitarbeitenden künftig zu ermöglichen, schnell auf analoge
Vertragsdaten zuzugreifen und bei Bedarf einzelne
Mietverträge auszuwerten. In einem zweiten Schritt sollen
mit Hilfe von KI alle bestehenden Mietvertrage digitalisiert
28 BEST-PRACTICE
Zwei Westfield-Center
auf der MAPIC ausgezeichnet
Preise für London und das Westfield-Überseequartier
Unibail-Rodamco-Westfield (URW) wurde bei der MAPIC, der wichtigsten europäischen Fachmesse
für Handelsimmobilien in Cannes, gleich zweifach ausgezeichnet. Westfield Hamburg-Überseequartier
wurde zum „Best Urban Regeneration Project“ gewählt, während Westfield London die Auszeichnung
als „Most Influential Retail Property Project of the Past 30 Years“ erhielt.
Foto: URW / Daniel Schäfer
Anne-Sophie Sancerre, Chief Customer und Retail Officer Vorreiter für urbane Transformation
bei URW: „Diese beiden Auszeichnungen sind ein starkes Als Gewinner in der Kategorie „Best Urban Regeneration
Zeichen für unser Engagement, außergewöhnliche Kundenerlebnisse
an unseren Standorten zu schaffen und einen plarisch für moderne Stadtentwicklung. Das Projekt in der
Project“ steht Westfield Hamburg-Überseequartier exem-
positiven Beitrag in den Gemeinden zu leisten, in denen wir Hamburger HafenCity entstand auf einem ehemaligen Industrieareal
und vereint Einzelhandel, Gastronomie, En-
tätig sind. Von bahnbrechenden Einzelhandelskonzepten
über lokale Marken bis hin zu den bedeutendsten Flagship- tertainment, Wohnungen, Büros, Hotels sowie ein Kreuzfahrtterminal.
Stores großer Unternehmen – Westfield vereint das Beste
der Handelsbranche. Die sorgfältige Auswahl des Angebots,
kombiniert mit immersiven Erlebnissen, erstklassigem Als vollständig integriertes Stadtquartier mit umfassender
Kundenservice und unserem Anspruch, nachhaltige Orte Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr zeigt das Projekt
eindrucksvoll, wie URW gemeinsam mit Metropolen
zu schaffen, prägt die Zukunft der Branche und ermöglicht
uns, unser Netzwerk an Westfield-Destinationen in den dynamischsten
Metropolen
nachhaltige städtische Entwicklungsprojekte realisiert.
auszubauen."
Europas größte Shopping-
Destination
Westfield London eröffnete
2008 und gilt seitdem als Meilenstein
im europäischen Einzelhandel.
Mit mehr als 460
Geschäften sowie über 80 Restaurants,
Cafés und Bars ist es
Europas größtes Einkaufs-,
Gastronomie- und Entertainmentzentrum.
Seit seiner Eröffnung
war das Center Motor
für Investitionen in Höhe
von mehr als acht Milliarden
Pfund im lokalen Umfeld, zog
über 500 Millionen Besucher
an und generierte rund 18 Milliarden
Pfund Umsatz. Zudem
entstanden tausende Arbeitsplätze
in der Das Westfield Hamburg-Überseequartier ist bei den 30. MAPIC-Awards ausgezeichnet worden.
Region.
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30 WEITERENTWICKLUNG
Retail PIN:
Handelsimmobilien neu gedacht
Denkfabrik beschäftigt sich mit Wirkungsweisen der Branche
Der Retail PIN, Denkfabrik für Handelsimmobilien, hat ein neues Positionspapier mit dem Titel „Performance
neu gedacht – Wie Handelsimmobilien heute Wirkung entfalten“ vorgestellt. Das Papier zeigt, wie Handelsstandorte
in einer Zeit sich wandelnder Märkte ihre Wirkung entfalten können – wirtschaftlich, sozial und ökologisch.
Es bietet Orientierung für Management, Vertragsgestaltung, Betrieb und rechtliche Rahmenbedingungen
von Handelsimmobilien.
Im Mittelpunkt steht eine neue Logik der Performance.
Nicht mehr die Volatilität der Kapitalmärkte soll entscheidend
sein, sondern das, was direkt vor Ort wirkt und messbar
ist. Nutzung, Frequenz und Standortqualität formen aus
Sicht des Retail PIN die eigentliche Leistungsfähigkeit moderner
Handelsimmobilien.
Zentrale Handlungsfelder
Das Positionspapier benennt mehrere zentrale Handlungsfelder.
So werden relevante Frequenz und Aufenthaltsqualität
als entscheidende Treiber für Verweildauer, Kundenbindung
und Umsatz verstanden – die Atmosphäre eines
Standorts wird zur neuen Währung. Mietverträge zwischen
Eigentümern und Retailern sollen stärker als echte Partnerschaften
gestaltet werden: flexibel, rechtlich klar und
operativ beherrschbar. Zudem müsse nachhaltiges Facility
Management als strategischer und ganzheitlicher Ansatz
mit klaren Datenstrukturen und Kooperationen fest in den
Betrieb integriert werden, um Handelsplätze zukunftsrobust
aufzustellen.
Planungsrecht als Ermöglicher
Auch das Planungsrecht spielt nach Ansicht des Retail PIN
eine Schlüsselrolle. Es solle als Ermöglicher wirken, indem
rechtliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen zusammengedacht
werden, um betriebswirtschaftlich sinnvolle
Entwicklungen zu fördern. Ein weiteres Handlungsfeld
betrifft die Rolle der Investoren, die näher an den Betrieb
heranrücken sollten. Mehr operatives Engagement und flexible
Businesspläne seien notwendig, da die Performance
von Handelsstandorten zunehmend von Attraktivität, Erlebbarkeit
und Differenzierung abhänge.
Über den Retail PIN
Der Retail PIN (Positionen | Insights | Network) versteht
sich als Denkfabrik für die Zukunft der Handelsimmobilien.
Hinter ihm stehen sechs Partner – MEC, Dr. Lademann &
Partner, Nuveen Real Estate, GSK Stockmann, Savills und
WISAG – die ihre Expertise aus den Bereichen Immobilienmanagement,
Investment, Beratung, Recht und Facility Management
bündeln. Als Impulsgeber fördert der Retail PIN
den offenen Dialog und treibt die Weiterentwicklung der
Branche voran. Die zentrale Botschaft des Retail PIN lautet:
„Performance ist kein Ziel. Sie ist der Weg und das Ergebnis
konsequenter Zusammenarbeit.“ Das aktuelle Positionspapier
steht unter retail-pin.com/standpunkt zur Verfügung.
Ein neues Positionspapier beschäftigt sich mit der Performance von
Shopping Places.
Foto: Unsplash / James Jeremy Beckers
The whole picture –
weil jede Perspektive
zählt.
Wenn es um Handelsstandorte geht, denken wir voraus – strategisch,
interdisziplinär und ganzheitlich. Denn nur wenn man alle Details und
alle Perspektiven kennt, erzielt man die besten Ergebnisse.
Deshalb lautet unser Motto: The whole picture.
32 ADVERTORIAL SAWATZKIMÜHLENBRUCH
WELCOME DEALS: Die neue Ära
der POS-Kommunikation
beginnt am Center-Eingang
Smarte Kommunikation trifft KI: für mehr Aufmerksamkeit,
mehr Service und wertvolle Insights für Betreiber
Schon am Center-Eingang startet die Experience. Über großformatige Screens oder
per attraktiv gestalteten Plakaten mit QR-Codes werden Besucher in Echtzeit begrüßt.
Ob Angebote, News oder Event-Highlights – alles wird sofort sichtbar. So entsteht
bereits beim Betreten des Centers ein intuitiver Einstieg in das Einkaufs- und
Entertainment-Erlebnis.
Der erste Moment entscheidet
SawatzkiMühlenbruch führt mit WELCOME DEALS eine
neue Generation der digitalen Center- und Handelskommunikation
ein. Nach über 15 Jahren Erfahrung in diesem
Bereich und als Technologie-Partner des GCSP weiß das
Unternehmen, wie entscheidend der erste Eindruck am
POS ist. „Für mich ist der Moment, in dem ein Besucher
das Center betritt, wie ein persönlicher Händedruck“, sagt
Dieter Sawatzki. „Genau in diesen ersten Sekunden entscheidet
sich, ob jemand sich willkommen fühlt, ob Neugier
entsteht und ob wir es schaffen, eine echte Verbindung aufzubauen.
Unser Ziel war es, diesen Moment nicht nur informativ,
sondern emotional sinnvoll zu gestalten.“ Genau hier
setzt WELCOME DEALS an und macht den Center-Eingang
zum zentralen Touchpoint einer neuen Besucherkommunikation.
ADVERTORIAL SAWATZKIMÜHLENBRUCH 33
Fotos: SawatzkiMühlenbruch
Ein Erlebnis schon beim Betreten
Angebote, Kollektionen, News und Event-Hinweise erscheinen
in Echtzeit und verwandeln den Moment des Ankommens
in ein visuelles und informatives Erlebnis. „Wir
wollten den Eintritt ins Center neu denken und zu einem
inspirierenden Startpunkt machen“, erklärt Dieter Sawatzki.
„Die Menschen sehen sofort, was im Center.“
Flexibel steuern, immer aktuell bleiben
Die Inhalte der Screens lassen sich flexibel steuern. Centermanagement-Teams
können über eine intuitive App in
Sekunden Updates einspielen, während die Content-Redaktion
von SawatzkiMühlenbruch zusätzlich für kontinuierlich
aktuelle Inhalte sorgt. Marketingaktionen, saisonale
Events und kurzfristige Angebote bleiben so jederzeit präsent
– ohne zusätzlichen Aufwand für Betreiber.
Service neu definiert: Der KI-Chat-Assistent
Ein besonderer Bestandteil von WELCOME DEALS ist der
integrierte KI-Chat-Assistent. Besucher scannen einen
QR-Code und gelangen in einen Live-Chat, der rund um
die Uhr Antworten liefert – von Öffnungszeiten über Anfahrtsinformationen
bis hin zu Store-Suchen. Der Chat
funktioniert in 28 Sprachen und schafft Barrierefreiheit für
ein internationales Publikum. „KI macht Service unmittelbarer
und persönlicher“, so Dieter Sawatzki. „Unser Chat-
Assistent ist verfügbar, bevor überhaupt eine Frage an der
Info-Theke entstehen kann.“
Wertvolle Insights für Betreiber
Während Besucher profitieren, erhalten Centerbetreiber
gleichzeitig wertvolle Daten. Das System zeigt, welche
Shops und Angebote besonders gefragt sind, wann Besucherfrequenzen
steigen und welche Fragen im KI-Chat
gestellt werden. „Wir liefern nicht nur Kommunikation,
sondern auch Erkenntnisse. Diese Kombination ist heute
entscheidend, um Center attraktiv und relevant zu halten“,
betont Dieter Sawatzki.
34 ADVERTORIAL FAIR PARKEN
Parken
im Zukunftscheck
Handelsunternehmen, Kommunen und Immobilienbetreiberinnen und-betreiber
stehen gleichermaßen vor einer Herausforderung: den Betrieb effizient,
wirtschaftlich und zugleich nachhaltig zu gestalten. Was für Logistik
und Energie gilt, betrifft auch den Parkplatz vor Ihrer Tür. In dem Zusammenhang
kommt die Frage auf: Ist Ihre Parkfläche schon fit für die Zukunft?
Sebastian Müller, Bereichsleiter
gebührenpflichtiges Parken bei
Fair Parken
FreeFlow als smarter Gamechanger
Eine digitale Parkraumbewirtschaftung ersetzt Schranken,
Tickets und störanfällige Hardware durch moderne
Ka-mera- und Softwarelösungen. Das macht sich bezahlt,
denn weniger Materialeinsatz, weniger Wartung und weniger
Stillstand stehen mehr Effizienz und eine reibungslose
Customer Journey gegenüber. Kundinnen und Kunden
fahren barrierefrei ein und aus, ohne anzuhalten.
Betreiberinnen und Betreiber profitieren von automatisierten
Prozessen und neuen Möglichkeiten, Daten für die
Optimierung ihrer Standorte einzusetzen.
ADVERTORIAL FAIR PARKEN 35
Fotos: Fair Parken
Wissenschaftlich belegt: bessere Klimabilanz
Eine vom Fraunhofer-Institut UMSICHT in Zusammenarbeit
mit fair parken durchgeführte Studie zeigt, dass das
FreeFlow-System im Vergleich zu klassischen Schrankenkonzepten
deutlich klimafreundlicher ist.
Je nach Verkehrssituation lassen sich zwischen 31 und
60 % CO2-Emissionen einsparen, unter anderem durch
die Vermeidung von Stop-and-Go-Situationen an Schranken.Das
bedeutet: Jeder einzelne Parkvorgang trägt spürbar
zur Reduzierung von Emissionen bei.
Mehrwert für Betreiberinnen, Betreiber und
Standorte
In vielerlei Hinsicht bringt das Konzept Vorzüge mit sich:
• Kostenreduktion durch Wegfall wartungsintensiver
Schrankenanlagen
Fazit
FreeFlow ist nicht nur eine technologische Weiterentwicklung
– es ist ein echter Hebel zugunsten von Klimafreundlichkeit,
Wirtschaftlichkeit und Kundenerlebnis.
Damit wird Parken von einem Nebenschauplatz zum strategischen
Faktor einer nachhaltigen Standortentwicklung.
Sprechen Sie uns an und erfahren Sie, wie FreeFlow auch
Ihre Parkfläche zukunftssicher macht!
Ihr Ansprechpartner:
Sebastian Müller
Bereichsleitung gebührenpflichtiges Parken
E-Mail: mueller.sebastian@fairparken.com
Telefon: 0211 8 90 91 370
• Digitalisierung des gesamten Park- und Paymentprozesses
• Erhöhung der Kundenzufriedenheit durch schnelle,
unkomplizierte Lösungen
• Ein Plus an Nachhaltigkeit infolge einer messbaren
CO2-Einsparung
36 CENTER-NEUPOSITIONIERUNG
Außenarbeiten am
Rhein-Ruhr-Zentrum leiten neue Ära ein
Modernisierung in Mülheim geht in die nächste Projektphase
Mit dem Start der Bauarbeiten an den Außenanlagen durch das Velberter Unternehmen Grün & Grau
beginnt das Rhein-Ruhr Zentrum (RRZ) in Mülheim an der Ruhr die nächste wichtige Phase seiner
umfassenden Modernisierung. Nachdem im Inneren des Centers bereits erste Umbauschritte umgesetzt
wurden, rücken nun die Gestaltung und technische Aufwertung der Außenbereiche in den Fokus.
Wir treten mit der Neugestaltung der Außenanlagen in eine
entscheidende Phase unseres Projekts ein und schaffen ein
ansprechendes, modernes Umfeld, das das neue RRZ auch
im Stadtbild sichtbar macht“, sagt Olaf Ley, CEO Retail Germany
bei Eurofund. Christian Prager, Geschäftsführer von
Grün & Grau, ergänzt: „Wir freuen uns darauf, mit unseren
Bauarbeiten zum Erfolg dieses richtungsweisenden Projekts
im Ruhrgebiet beizutragen.“
Baustart am Ex-Karstadt
Der offizielle Startschuss für die Außenarbeiten erfolgt am
3. November 2025. Bereits am 27. Oktober 2025 hatte die
Baustelleneinrichtung begonnen. Die Arbeiten starten vor
dem ehemaligen Karstadt-Gebäude und werden schrittweise
bis zur Westrampe ausgeweitet. Der west-südliche
Bereich bleibt zunächst unberührt. Die Bauzeit beträgt
rund 18 Monate. Besucher werden die Fortschritte gut erkennen
können: Wege, Straßen und Grünflächen werden
Abschnitt für Abschnitt erneuert und modernisiert – weitgehend
bei laufendem Centerbetrieb und mit Rücksicht auf
die Besucherströme.
Attraktivere Außenbereiche
Neue Wegeführungen, moderne Materialien sowie zusätzliche
Grün- und Aufenthaltsflächen sollen das RRZ zu
einem einladenden urbanen Treffpunkt machen – im Einklang
mit der architektonischen Vision des Gesamtumbaus.
„Die Zusammenarbeit mit regionalen Partnern ist uns ein
besonderes Anliegen“, so Ley. „Grün & Grau bringt lokale
Expertise ein und teilt unseren Anspruch an Qualität und
Nachhaltigkeit.“
Ein weiterer Meilenstein wurde bereits im Oktober erreicht:
ADVENTICA, ein internationaler Anbieter für Indoor-Familienunterhaltung,
hat seinen ersten deutschen
Standort im RRZ eröffnet. Auf 3600 Quadratmetern sorgt
das Angebot für großen Zuspruch – zeitweise musste der
Zugang aufgrund hohen Andrangs begrenzt werden. Auch
die Abrissarbeiten in der West-Mall sind abgeschlossen.
Damit beginnt die Flächenvorbereitung für die neuen Ankermieter:
Kaufland mit rund 7300 Quadratmetern und
Müller mit rund 2600 Quadratmetern werden künftig den
neuen Convenience Hub am westlichen Eingangsbereich
prägen.
Fokus auf 2027
Der Umbau des Rhein-Ruhr Zentrums verläuft planmäßig
und soll 2027 abgeschlossen sein. Shopping, Gastronomie,
Freizeit und moderne Arbeitswelten werden künftig unter
einem Dach gebündelt – das RRZ positioniert sich damit
neu als Shopping-Resort und lebendiger Treffpunkt für die
gesamte Region.
Foto: RRZ
ADVENTICA als Catcher
Das Rhein-Ruhr Zentrum startet in die nächste Umbauphase: Grün &
Grau übernimmt die Neugestaltung der Außenbereiche.
Immobilienrecht
mit Weitblick.
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never stand still /
taylorwessing.com
38 STATEMENT
Einen ausgewogenen Branchenmix entwickeln
Kerstin Freiberg
Niederlassungsleiterin Centermanagement GOLDBECK Property Services
Foto: Goldbeck
Shopping Center sind geprägt
von dynamischen Veränderungen
– neue Konzepte, unsichere
Marktphasen und sich wandelnde
Trends prägen den Alltag. Unsere
Aufgabe als Center Manager
ist es, als Bindeglied zwischen
Eigentümern und Mietern stabil
zu navigieren: fundiert beraten,
tragfähige Partnerschaften
stärken und einen ausgewogenen
Branchenmix entwickeln,
der auch kleineren Konzepten
Raum gibt. Mit unserem ganzheitlichen
Ansatz aus Technik,
Betrieb und Vermietung schaffen
wir bei GOLDBECK Orientierung
statt Komplexität – damit Center
nachhaltig erfolgreich bleiben.
Kerstin Freiberg
ANALYSEN
BEWERTUNG
TDD/ESG
Wir denken Handelsimmobilien ganzheitlich
– analytisch, technisch, nachhaltig.
Standort-,
Markt- &
Objektanalyse
Potenzialanalysen
Befragungen
Wertgutachten
TDD/ESG
Strukturdaten
Wettbewerbsanalyse
Umsatzpotenziale
Mieten-Check
Einzelhandelsgutachten
Baurechts-Check
Vermietungspotenziale
Flächenkonzeptionen
Kostenindikation
Wirtschaftlichkeit
Kunden, Mieter,
Passanten
Einzugsgebietsanalysen
Handlungsfelder
Wertindikation
Mietwertindikation
Marktwertgutachten
Beleihungswertgutachten
Tech. DD
ESG DD
OpEx-/CapEx-
Analyse
Brandschutz-Check
imtargis verbindet Analyse, Marktverständnis und technisches Know-How
für fundierte Entscheidungen, sichere Investitionen und erfolgreiche
Centerstrategien!
Über uns
Als ein breit aufgestelltes Team decken wir im Rahmen
von Gutachten und der Beratung die Tätigkeitsfelder
Analyse, Bewertung und Technische Due Diligence
sowie ESG ab.
www.info@imtargis.de
Prof. Dr. Andreas Link
Geschäftsführer
andreas.link@imtargis.de
+49 (0) 151 74 200 440
Sophie Lardinoix
Projektleiterin
sophie.lardinoix@imtargis.de
+49 (0) 160 96 603 976
Asset Management M&A
ambas Real Estate GmbH
Fokus Retail Real Estate!
Die ambas Real Estate GmbH ist ein international tätiges Beratungsunternehmen für
Eigentümer, Projektentwickler, Nutzer und Betreiber gewerblicher Handels- und Mixed-Use
Immobilien in Deutschland und Europa. Zum Kerngeschäft der Gesellschaft zählt
insbesondere das Angebot ganzheitlicher Asset Management Beratungsleistungen, die
Begleitung von institutionellen Immobilieninvestoren und Family Offices in ihren An- und
Verkaufsprozessen sowie strategische Unternehmensberatungsleistungen (inkl. Corporate
M&A). Das inhabergeführte Unternehmen hat seinen Sitz in Mainz und Hamburg.
Die Asset Klasse Retail ist seit jeher
eines der dynamischsten
Anlagesegmente im gesamten
Immobilienkapitalmarkt. In diesem
hochspezialisierten Marktsegment
zählt das Team der ambas Real Estate
als unabhängige Beraterstimme für
international agierende Immobilieninvestoren
zu den fest etablierten
Branchenakteuren.
Leistungsspektrum
Asset Management Beratung
An der Seite von Objekteigentümern
unterstützt ambas in der langfristigen
Wertentwicklung von Immobilienbeständen
und begleitet Investoren in
der Identifikation und Umsetzung
ganzheitlicher strategischer Asset
Management Maßnahmen. Ebenso
berät ambas Bestandshalter großer
Einkaufszentren in der Optimierung
operativer Strukturen. Hierbei blickt
das 2014 gegründete Unternehmen auf
ein ausgeschriebenes Vergabevolumen
von mehr als 1,15 Millionen
qm Gesamtmietfläche bei einem
aggregierten jährlichen Mietvolumen
von mehr als 300 Millionen Euro
zurück.
Ausschreibungsbeispiel DEKA
Portfolio (2025)
Credit: Holger Bulk, kplus
konzept, Nedderfeld Center,
Völkel Real Estate
Transaktionsberatung
In Veräußerungsprozessen entwickelt
ambas für Immobilienverkäufer objektoder
portfoliobezogene Verkaufsstrategien
und erbringt im jeweiligen
Auftrag institutioneller Fondsmanager,
Projektentwickler oder privater Family
Offices auch die dazu gehörigen
Vermarktungs-, Vermittlungs- und
Verhandlungsleistungen.
Der Track Record des Unternehmens
umfasst den erfolgreichen Abschluss
von Immobilientransaktionen im
Marktsegment komplexer Shopping
Center, nahversorgungsorientierter
Fachmarktzentren und urban
integrierten Mixed-Use Quartieren.
Das seit dem Zeitpunkt der
Firmengründung begleitete Gesamttransaktionsvolumen
summiert sich
auf mehr als drei Milliarden Euro. Als
prominente Transaktionsbeispiele
lassen sich unter anderem der Verkauf
des PEP in München, die Veräußerung
der Gropius Passagen in Berlin oder
auch der Verkauf des Boulevard Berlin
heranziehen.
Strategische Unternehmensberatung
Auch im Bereich Corporate M&A, wie
etwa beim geplanten Erwerb, der
Veräußerung von Unternehmensbeteiligungen
oder der Strukturierung
von Joint Venture Partnerschaften,
nehmen die Auftraggeber von ambas
das vorhandene Nischen Know-How
und internationale Branchennetzwerk
in Anspruch.
Verkaufsbeispiel: REM Plattform
Credit: URW
Als jüngster Transaktionsabschluss ist
hierbei der erfolgreiche Verkauf der
Real Estate Management Plattform
REM durch Unibail-Rodamco-Westfield
(URW) an Sonae Sierra zu nennen.
Infolge der im Oktober 2025
vollzogenen Unternehmensübernahme
ist Sonae Sierra nun einer der größten
Drittdienstleister für Property und
Center Management Services im
Segment erstklassiger Shopping
Center in Deutschland.
Das Team der ambas Real Estate war
in dieser Transaktion als exklusiver
Verkaufsberater für URW aktiv.
Marktausblick
„Das Transaktionsgeschehen wurde
im zurück liegenden Investitionsjahr
2025 außerordentlich stark durch
opportunistische Objekterwerbe
internationaler Kapitalanleger in
Deutschland geprägt.
Zahlreiche Immobilieninvestoren aus
dem In- und Ausland nehmen
angesichts erfolgter Marktpreiskorrekturen
derzeit eine Neubewertung
der Chancen der Asset Klasse Retail
vor. Eine flächendeckende Rückkehr
klassischer Core Käufer steht für das
Transaktionsjahr 2026 noch nicht
bevor. Vielmehr rechnen wir mit einer
Investitionszunahme in den Bereichen
Core Plus und Added Value und dem
sich fortsetzenden Eintritt weiterer
internationaler Marktakteure im
Anlagesegment
deutscher
Handelsimmobilien.“
Kontakt
ambas Real Estate GmbH
Kaufmannshof 1
D-55120 Mainz
office@ambasrealestate.com
www.ambasrealestate.com
(Stand: Q4/2025)
Parken für neue Zeiten
Immer mehr Wohnquartiere, multifunktionale Flächen und neue Retailangebote
verändern die Innenstädte, die Mobilität–und die Anforderungen an Parkräume:
Parken muss heute flexibel für Betreiber und intuitiv für Kunden sein.
Lassen Sie uns gemeinsam das Parken neu denken:
Parkräume ohne Schranken dank KFZ-Kennzeichenerfassung
Nachhaltige Bewirtschaftung ohne Papier und Personal
Yield-Management für Mehrfachnutzung mit individuellen Tarifen
(nachts, wochenends, feiertags, zu Events …)
Digitale Bezahlmodelle für skalierbare Nutzungsmodelle
Auslastungs- und Ertragsoptimierung dank Erfahrungen
aus 65+ Standorten mit 14+ Millionen Ein-/Ausfahrten p.a.
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wir Ihren Parkraum!
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42 ÜBERSICHT CM-UNTERNEHMEN
APLEONA Real Estate:
Ganzheitliches Management für Shopping Center
Apleona Real Estate ist ein führender Full-Service-Management-Dienstleister für Immobilien aller Nutzungsarten.
Durch unsere langjährige und umfassende Management-Erfahrung kümmern wir uns mit Wissen und viel Engagement
um Ihre Mixed-Use-Immobilien. Unser Denken und Handeln ist dabei geprägt von der Schaffung neuer
Potenziale für Ihre Assets.
Center im Management: 31
Mietpartner: über 400
Leistungen: Property-, Center-, Lease-,
Marketing- und Assetmanagement
Adresse: Apleona Real Estate GmbH,
An d. Gehespitz 50, 63263 Neu-Isenburg
Website: www.apleona.com
Kontakt: Franka Jung-Larsen,
Leiterin Retail, Center- & Quarttiersmanagement
franka.jung-larsen@apleona.com
Foto: Apleona Real Estate
Die Neumarkt Galerie in Köln ist eines der von
APLEONA gemanagten Einkaufszentren.
CEV Handelsimmobilien GmbH:
Standortgenau, effizient und nachhaltig!
CEV ist ein Vollspektrum- Immobiliendienstleister. Mit ihrem ganzheitlichen Ansatz kann die CEV Handels-immobilien
GmbH ihren Kunden umfassende Serviceleistungen aus einer Hand bieten. Seit mehr als 25 Jahren betreut
CEV Fachmarktzentren und Shopping Center für Investoren und Eigentümer sowie zahlreiche Objekte des EDEKA-
Verbundes.
Center im Management: 24
Mietfläche: 390.500 m 2
Mietpartner: 350
Leistungen: Vermietung, technisches & kaufmännisches
Property Management in Verbindung mit
Center Management.
Adresse: CEV Handelsimmobilien GmbH, New
York Ring 6, 22297 Hamburg
Website: www.cev.de
Kontakt: Christian Albrecht
info@cev.de
Foto: CEV
Der Saalemarkt in Saalfeld gehört zu den von CEV gemanagten
Einkaufszentren.
Ihr Center
in guten
Händen.
Attraktivität steigern und
wirtschaftlichen Erfolg
maximieren: Mit unseren
umfassenden Konzepten
für Einkaufszentren.
Mehr erfahren Sie unter
goldbeck.de/property-services
ÜBERSICHT CM-UNTERNEHMEN 45
CITY IMMOBILIEN VERWALTUNGS GmbH & Co. Betreuungs-KG:
Innovatives Management mit Präzision
Die CITY IMMOBILIEN VERWALTUNGS GmbH & Co. Betreuungs-KG betreut seit 40 Jahren bundesweit eigene
Handelsimmobilien und Objekte für ausgewählte Partner. Das Familienunternehmen beschäftigt rund 90 Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter, die mit Kompetenz und Engagement in den Objekten und in der Düsseldorfer Zentrale
wichtige Entscheidungen für die Zukunftsfähigkeit der Handelsimmobilien treffen.
Foto: CIV
Das PEP Einkaufszentrum in Eisenach.
Center im Management: 17
Mietfläche: 280.000 m 2
Mietpartner: 350
Leistungen: Kaufmännisches und technisches
Management, Vermietung, Angebots- und Kostenoptimierung,
Öffentlichkeitsarbeit
Adresse: Anschrift: CITY IMMOBILIEN VERWAL-
TUNGS GmbH & Co. Betreuungs-KG
Immermannstraße 12, 40210 Düsseldorf
Website: www.city-immobilien-verwaltung.de
Kontakt: mail@civcom.de
CM-Immobilienmanagement:
Nachhaltig erfolgreiche Standorte entwickeln
Die CM Immobilienmanagement GmbH entwickelt moderne Shopping- und Freizeitstandorte mit einem vielfältigen
Nutzungsmix, der Frequenz und Aufenthaltsqualität nachhaltig stärkt. Ein Beispiel ist das Vita-Center in
Chemnitz, wo neben dem JUMP House ein großes Spiel- und Freizeitzentrum mit Bowling, Minigolf, Laser Tag, VR-
Games und Escape-Room entstanden ist – und so ein lebendiger Standort mit hohem Erlebnisfaktor.
Foto: E.S. PHOTOGRAPHIE
Center im Management: 10
Mietfläche: ca. 260.000 m 2
Mietpartner: ca. 240
Leistungen: Centermanagement,
Vermietungsmanagement,
Property Management, Restrukturierungen
Adresse: CM Immobilienmanagement GmbH,
Friedrich-Ebert-Straße 134, 42117 Wuppertal
Website: www.cm-immo.eu/
Kontakt: info@cm-immo.eu
CMI entwickelt Shopping- und Freizeitstandorte mit starkem
Fokus auf Erlebnis- und Freizeitangebote.
46 ÜBERSICHT CM-UNTERNEHMEN
CMde Centermanager und Immobilien GmbH:
Rundum-Service aus einer Hand
CMde ist auf Vermietung und Management (inklusive kaufmännischer und technischer Verwaltung) von Einkaufszentren,
Mixed-Use-Immobilien und Bürogebäuden spezialisiert. Durch Integration eines Architekturbüros wurde
das Leistungsspektrum um Planung und Durchführung von Bauprojekten erweitert. Die Kompetenz erstreckt sich
von Umbauten bei Nachvermietungen über kreative Modernisierungen bis zu komplexen Nutzungsänderungen.
Einkaufs- und Fachmarktzentren: 4
Mixed-Use und sonstige: 10
Mietfläche: ca. 370.000 m 2
Mietpartner: ca. 480
Leistungen: Architektur, Vermietung,
Center- und Property-Management
Adresse: CMde Centermanager und lmmobilien
GmbH, Regattastraße 269, 12527 Berlin
Website: www.centermanager.de
Kontakt: info@centermanager.de
Foto: CMde
Schwan-Quartier in Jülich: Ein aktuelles Planungsprojekt der CMde
(26.500 m² für Supermarkt, Hotel, Altenheim und Tiefgarage)
ECE Marketplaces:
Full-Service-Dienstleister für Shopping Center
Die ECE Marketplaces ist führender Dienstleister in Europa für das Management von Shopping Centern und bietet
umfassende Kompetenz und mehr als 60 Jahre Erfahrung im professionellen Betrieb, der Vermarktung, Vermietung
und Modernisierung von Einkaufszentren sowie ihrer stetigen Weiterentwicklung zu lebendigen Marktplätzen und
attraktiven Stadtquartieren. Für die jeweiligen Center-Eigentümer bietet die ECE alle Leistungen aus einer Hand.
Center im Management: rund 200
Mietfläche: ca. 7.000.000 m 2
Mietpartner: ca. 18.000
Leistungen: Asset und Property Management,
Leasing Services, Center- und Facility Management,
Finanzierungs-, Bau- und Architekturdienstleistungen,
ESG-Lösungen, Parking & Mobility-Services
Adresse: ECE Marketplaces GmbH & Co. KG,
Heegbarg 30, 22391 Hamburg
Website: www.ece.com
Kontakt:info@ece.com
Foto:ECE
Das PEP Einkaufs-Center München
Standortgenau.
Bedarfsorientiert.
Effizient &
nachhaltig.
Wir lieben
was wir tun – seit 30 Jahren!
Professionalität, Kundenorientierung & Nachhaltigkeit –
diese Grundsätze leben wir Tag für Tag.
Property
Management
Center
Management
2.300 Assets
im Portfolio
Starkes
Vermietungsteam
Umfassende
Immobilienverwaltung –
nach den Wünschen
unserer Auftraggeber.
Aktive Beratung &
umfassende Betreuung.
Mit Flexibilität &
Know How managen
wir auch Ihre
Handelsimmobilie &
entwickeln diese weiter.
176 abgeschlossene
Mietverträge in 2025.
Sprechen Sie
uns gerne an!
Mietfläche
Timo Koch & Christian Albrecht
Leiter Vermietung & Center Management
CEV Handelsimmobilien GmbH, New-York-Ring 6, 22297 Hamburg, info@cev.de
www.cev.de
48 ÜBERSICHT CM-UNTERNEHMEN
GOLDBECK Property Services GmbH:
Wir halten Ihnen den Rücken frei.
Seit 1994 verwalten die GOLDBECK Property Services Gewerbeimmobilien für institutionelle Anleger und Investoren
– vom Shopping Center oder Fachmarkt über Bürogebäude und Hotels bis hin zu Logistik- und Produktionshallen,
deutschlandweit. Um die Potenziale Ihrer Immobilie zu steigern, erwarten Sie umfassende Konzepte zur
Center-Bewirtschaftung, jede Menge Leidenschaft und proaktives Management.
Center im Management: 17
Mietfläche: ca. 350.000 m 2
Mietpartner: ca. 450
Leistungen: Kaufmännisches und technisches
Property Management, Center Management
Adresse: GOLDBECK Property Services GmbH,
Center Management, Alt Moabit 91 A, 10559
Berlin
Website: www.goldbeck.de/property-services
Kontakt: centermanagement@goldbeck.de
Foto: Goldbeck
Die Weinheim Galerie gehört auch zum CM-Portfolio von GOLD-
BECK.
HBB Centermanagement GmbH & Co. KG:
Center fit für die Zukunft machen
Bei allen Unterschieden zwischen einzelnen Projekten bleibt das Ziel des HBB Centermanagement Teams stets
gleich: Es will die von ihm betreuten Shopping Center als Nr. 1 im relevanten Marktgebiet etablieren. Das gesamte
Team setzt sich dafür ein, dass aus einem Shopping Center eine Erlebniswelt mit hoher Aufenthaltsqualität
wird.
Center im Management: 28
Mietfläche: über 2 Mio m² im Management
Mietpartner: über 1.000
Leistungen: Centermanagement,
Vermietungsmanagement, Asset Management,
Baumanagement, Technisches Management,
Property Management, Revitalisierung
Adresse: HBB Centermanagement GmbH & Co.
KG, Brooktorkai 22, 20457 Hamburg
Website: www.hbb.de
Kontakt: info@hbb.de
Foto: HBB
Das Forum Hanau mit über 90 Geschäften hat sich bundesweit als
Beispiel einer erfolgreichen kommunalen Neupositionierung etabliert.
ÜBERSICHT CM-UNTERNEHMEN 49
IPH Centermanagement:
IPH schafft Mehrwert für alle Stakeholder
Die IPH Gruppe ist seit mehr als 30 Jahren vertrauensvoller Partner für alle Assetklassen von Handelsimmobilien
– vom Shopping Center über Quartiere und Fachmarktzentren bis hin zu Highstreet-Standorten. Mit über 100 Immobilien-
und Retail-Experten steht das Unternehmen für höchste Kompetenz in der Vermietung und im Management
von Handelsimmobilien in ganz Deutschland.
Foto: IPH
Center im Management: 22
Mietfläche: über 700.000 m 2
Mietpartner: ca. 1200
Leistungen: Center Management,
Marketing, Property Management
Adresse: IPH, Brienner Straße 45,
80333 München
Website: www.iph-gruppe.de
Kontakt: info@iph-gruppe.de
Die IPH hat das vollständige Centermanagement für die Concept
Shopping Mall des Ensembles „BIKINI BERLIN“ übernommen.
JAGDFELD RE Management GmbH:
Durch die Brille des Eigentümers
Die Jagdfeld Real Estate managt als voll-integriertes Immobilienunternehmen die von ihr betreuten Objekte – aufgrund
ihrer langjährigen Erfahrungen mit eigenen Retail- und Hospitality-Objekten – aus Sicht des Eigentümers.
Dabei fließt ihre Erfahrung der Vernetzung der Assetklassen Retail, Wohnen, Office und Hotel i.S.v. Quartiers-Entwicklung
mit ein.
Foto:Jagdfeld
Center/Fachmärkte im Management: 17
Retail Mietfläche: 292.000 m 2
Mietpartner: 275
Leistungen: Center Management, Commercial &
Technical Property Management, Project (Re)Development,
Revitalisation, Leasing Management,
Asset Management und weitere
Adresse: JAGDFELD RE Management GmbH
Kölnstraße 89, 52351 Düren
Website: jagdfeld-realestate.de
Kontakt: kontakt@jagdfeld-realestate.de
Das Rathaus Center Pankow wird im Full-Service-Management
betreut und wurde für über 12 Mio. Euro erweitert und revitalisiert.
50 ÜBERSICHT CM-UNTERNEHMEN
Kintyre :
Fokus auf Revitalisierung
Kintyre bietet lokalen wie internationalen Investoren eine vollständig integrierte Full-Service-Immobilienplattform
für den deutschen Markt. Internationalen Standards entsprechend entwickeln wir maßgeschneiderte Lösungen,
die Immobilienwerte nachhaltig sichern und steigern. Heute ist Kintyre einer der führenden Spezialisten für die
Optimierung und Revitalisierung von Shopping-Centern und urbanen Quartieren in Deutschland.
Center im Management: 12
Mietfläche: ca 380.000 m 2
Mietpartner: ca. 900
Leistungen: enter Management, Asset Management,
Development Management, Property Management,
Property Accounting, Transaction Management,
Leasing, Advisory Services, Debt Advisory,
Project & Construction Management
Adresse: Kintyre S&L GmbH
Schillerstraße 27, 60313 Frankfurt/Main
Website: www.kintyre.de
Kontakt: info@kintyre.de
Foto: Kintyre
Ein von Kintyre gemanagtes Shopping Center bzw. Stadtquartier
ist das Märkische Quartier in Berlin Reinickendorf.
MEC:
Ein positives Ambiente schaffen
Die MEC mit Hauptsitz in Düsseldorf ist ein Joint Venture der METRO und der ECE. Als nationaler Marktführer für
Fachmarktzentren betreut die MEC mit mehr als 280 Mitarbeitenden über 60 Handelsimmobilien deutschlandweit.
Ihr Leistungsportfolio umfasst maßgeschneiderte Services rund um das integrierte Management von Handelsstandorten.
Center im Management: über 60
Mietfläche: ca 1,5 Mio m 2
Mietpartner: über 1000
Leistungen: Centermanagement, Vermietung,
Vermarktung, Development, Commercial Asset
Management
Adresse: MEC METRO-ECE Centermanagement
GmbH & Co. KG,
Fritz-Vomfelde-Straße 18, 40547 Düsseldorff,
Website: www.mec-mc.com/
Kontakt: info@mec-cm.com
Foto: MEC
Dreieich Nordpark: Mit einem gut durchdachten Refurbishment
hat die MEC den Handelsstandort zukunftsfest gemacht.
Places to
discover, to inspire,
to meet. Places to
surprise, excite and
enjoy. Places to
feel good about
life.
Agentur für Branding,
Marketing & Kommunikation
52 ÜBERSICHT CM-UNTERNEHMEN
Multi Germany Centermanagement:
Mit ganzheitlicher Expertise zum Erfolg
Multi Germany steht für eine ganzheitliche Expertise in allen relevanten Bereichen von Einzelhandelsimmobilien.
Die Kernkompetenzen im Asset und Property Management werden kombiniert mit Projektentwicklung sowie
Identifizierung von Restrukturierungs- oder Neuausrichtungspotenzialen und deren Umsetzung. Der Erhalt sowie
die nachhaltige Verbesserung der Vermögenswerte der Einzelhandelsimmobilien stehen im Fokus der Arbeit.
Center im Management: 14
Mietfläche: ca. 350.000 m 2
Mietpartner: ca. 650
Leistungen: Center Management, Property
Management, Leasing, Technical Management,
Asset Management, Redevelopment, Advisory
Adresse: Multi Germany GmbH,
Grafenberger Allee 337, 40235 Düsseldorf
Website: www.multi-germany.de
Kontakt: Jörg-Michael Zimmermann,
jzimmermann@multi.eu
Foto: Multi Germany
Multi managed in Deutschland ein Portfolio aus 14 Shopping Centern
und Mixed-Use Objekten.
Sonae Sierra:
Durch neue Mandate stark gewachsen
Sonae Sierra ist ein multinationales und integriertes Immobilienunternehmen, das sich auf urbane Transformation
und Innovation konzentriert. Mit Projekten in über 35 Ländern verwaltet das Unternehmen derzeit Vermögenswerte
im Wert von rund 7 Mrd. EUR. In Deutschland ist das Unternehmen durch neue Mandate der inzwischen
zweitgrößte Property Manager für Center im Eigentum Dritter.
Center im Management: 19 in Deutschland
Mietfläche: ca. 1.000.000 m² (in D)
Mietverträge: ca. 1.260 (in D)
Leistungen: Full-Service Immobiliendienstleister
einschließlich Investmentmanagement,
Architektur & Engineering, Property Management,
Asset Management, Vermietung und
Nachhaltigkeitsservices
Adresse: Sierra Germany GmbH,
Hamborner Straße 53,40472 Düsseldorf
Website: www.sonaesierra.com
Kontakt: global@sonaesierra.com
Foto: Fotografie Neuhaus für Sonae Sierra
Das ALEXA ist das Flaggschiff von Sonae Sierra in Deutschland.
Das Berliner Center ist ein Publikumsmagnet mit vielen Millionen
Besuchern im Jahr.
ÜBERSICHT CM-UNTERNEHMEN 53
Unibail-Rodamco-Westfield:
Entwickler, Betreiber und Eigentümer
Unibail-Rodamco-Westfield ist ein Eigentümer, Entwickler und Betreiber von nachhaltigen, hochwertigen Immobilien
in den dynamischsten Städten Europas und der USA. Die Gruppe betreibt 66 Shopping Center in 11 Ländern,
darunter 40 mit der weltberühmten Westfield-Brand im Namen. Diese Center werden jährlich über 900 Millionen Mal
besucht und bieten Retailern und Marken eine einzigartige Plattform, um mit den Besuchern in Kontakt zu treten.
Foto: URW / Daniel Schäfer
Center im Portfolio in Deutschland: 7
Adresse: Unibail-Rodamco-Westfield
Germany GmbH,
Klaus-Bungert-Str 1,
40468 Düsseldorf
Website: www.urw.com
Kontakt: germany@urw.com
Das Westfield Hamburg-Überseequartier feierte im April 2025 die
Eröffnung des Einzelhandels-, Gastronomie- und Freizeitbereichs.
VÖLKEL Real Estate:
VÖLKEL - Ideengeber in dynamischen Zeiten
VÖLKEL verfügt auf der Basis von über 20 Jahren Erfahrung im Full-Service Management für Retail Immobilien
aller Art über ein breit gefächertes branchenspezifisches Know-how und bietet ein ganzheitliches Management
der Immobilien an. Jede Immobilie hat ihre eigene Geschichte. Wir begleiten und gestalten sie weiter. Denn für uns
ist jede Herausforderung eine Chance – für nachhaltige Entwicklung, Zukunftsfähigkeit und langfristigen Erfolg.
Foto:Völkel
Center im Management: 17
Mietfläche: ca. 446.000 m 2
Mietpartner: rd. 720
Leistungen: Asset Management, Center Management,
Leasing, kfm. und technisches Property
Management, Baumanagement, Facility
Management, Revitalisierung, Transaction
Management, Real Estate Consulting
Adresse: VÖLKEL Real Estate GmbH,
Ferdinandstraße 3, 20095 Hamburg
Website: www.voelkel-re.de
Kontakt: Rüdiger Hampe, hampe@voelkel-re.de
Das Kaufmannshaus wird von der VÖLKEL Real Estate GmbH
gemanagt.
54
IMPRESSUM
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