12. Dezember 2025
- Koralmbahn nimmt Fahrt auf - Offenes Bücherregal in Mariatrost - FPÖ verliert in erster Instanz gegen KFG
- Koralmbahn nimmt Fahrt auf
- Offenes Bücherregal in Mariatrost
- FPÖ verliert in erster Instanz gegen KFG
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Grazer12. DEZEMBER 2025, E-PAPER AUSGABE
Getty
Quelle: ZAMG
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bleibt die
Wolkendecke
morgen
geschlossen bei
Werten von -1 bis zu 1 Grad. In
der Nacht ist es bedeckt.
Sitzung geschlossen
Der KFG klagte die FPÖ Steiermark zivilrechtlich
auf 20.700 Euro – und bekam
Recht, Berufung ist angekündigt. 4
Regal geöffnet
Bei der Endhaltestelle der Linie 1 gibt
es ein neues offenes Bücherregal zum
Schmökern für Bücherwürmer. 4
Jahrhundertprojekt
abgeschlossen
LAND STMK/BINDER, KK(2)
Abfahrt. Allerhöchste österreichische Polit-Prominenz kam heute nach Graz, um die Jungfernfahrt der Koralmbahn zu absolvieren. Mit einem
großen Fest in der steirischen Landeshauptstadt und in Klagenfurt wurde die neue Strecke auch für den Personenverkehr freigegeben. SEITE 2
2 graz
www.grazer.at 12. DEZEMBER 2025
Lukas Schnitzer begrüßt die Verlängerung
der Grenzkontrollen. STVP KUB
Verlängerung der
Grenzkontrollen
■ Die nun von Innenminister
Gerhard Karner angekündigte
Verlängerung der Grenzkontrollen
zu Slowenien bis 15. Juni
2026 sind aus Sicht des steirischen
ÖVP-Klubobmanns Lukas
Schnitzer ein wichtiger
Beitrag für die Sicherheit in der
Steiermark. „Die Maßnahmen
der vergangenen Jahre wirken:
Die Aufgriffszahlen sind massiv
zurückgegangen und illegale
Migrationsbewegungen wurden
deutlich eingedämmt. Diese Erfolge
dürfen nicht verspielt werden“,
so Schnitzer.
Vize-Bürgermeisterin Judith
Schwentner in der CvH. STADT GRAZ
Mehr Sicherheit
in der CvH
■ Die Stadt setzt nun den
nächsten wichtigen Schritt für
mehr Verkehrssicherheit entlang
der Conrad-von-Hötzendorf-Straße.
Der Gemeinderat
hat gestern die baulichen Maßnahmen
zur Neugestaltung der
Querungsstelle bei der Brockmanngasse
beschlossen. Ziel
ist es, die Sicherheit für Fußgänger
und Radfahrer deutlich
zu erhöhen und schwere
Unfälle – insbesondere im
Bereich der Straßenbahn – zu
verhindern.
Die Koralmbahn
nimmt Fahrt auf
ÖBB-CEO Andreas Matthä und Bundespräsident Alexander Van der Bellen bei der heutigen Zugtaufe am Grazer
Hauptbahnhof. Anschließend startete die Bahn die Premierenfahrt in Richtung Klagenfurt.
ÖBB / CHRIS ZENZ
ZUKUNFT. Die Koralmbahn wurde heute feierlich
in Betrieb genommen. Graz und Klagenfurt trennt
jetzt nur noch eine 41-minütige Zugfahrt.
Von Linda Steurer
linda.steurer@grazer.at
Der Vorplatz des Grazer
Hauptbahnhofs war am
Vormittag nicht ohne
Grund gut gefüllt. Nach fast drei
Jahrzehnen voller Visionen, Planung
und Bau war es am heutigen
Freitag soweit: Die Koralmbahn
wurde feierlich eröffnet.
Direktor Eric von Breska (Generaldirektion
Mobilität und
Verkehr der EU-Kommission),
Bundesminister Peter Hanke,
Vizekanzler Andreas Babler,
Bundeskanzler Christian Stocker,
Bundespräsident Alexander
Van der Bellen, ÖBB-CEO
Andreas Matthä, Landeshauptmann
Mario Kunasek, Landeshauptmann
Peter Kaiser (Kärnten),
Bürgermeisterin Elke Kahr
sowie Bürgermeister Christian
Scheider (Klagenfurt) nahmen
die Koralmbahn gemeinsam
symbolisch in Betrieb.
Im Anschluss taufte Bundespräsident
Alexander Van der
Bellen den Zug, bevor die Koralmbahn
ihre Premierenfahrt
in Richtung Klagenfurt aufnahm.
Am Nachmittag konnten die ersten
Fahrgäste die neue Strecke
bei mehreren Sonderfahrten testen.
Chancen
Mit ihren 130 Kilometern Bahnstrecke
ist die Koralmbahn die
größte neu errichtete Bahnstrecke
in Österreich seit mehr als
100 Jahren. Sie verbindet die
Landeshauptstädte Graz und
Klagenfurt in nur 41 Minuten
und eröffnet damit neue Perspektiven
für Wirtschaft, Kultur
und Bildung. „Die Eröffnung der
Koralmbahn ist ein Meilenstein
in der Geschichte österreichischer
Infrastrukturprojekte. Als
Teil der neuen Südstrecke lässt
sie die zwei Zentralräume rund
um Graz und Klagenfurt zusammenwachsen
und schafft einen
neuen, leistungsfähigen Wirtschaftsraum“,
betont Bundeskanzler
Christian Stocker.
Koralmbahn
■ Die Koralmbahn erstreckt
sich über eine Länge von 130
Kilometern und ist somit die
größte neu errichtete Bahnstrecke
in Österreich seit mehr als
100 Jahren.
■ Entlang der Strecke liegen
zwölf Tunnel mit einer Gesamtlänge
von 50 Kilometern. Der
Koralmtunnel ist 33 Kilometer
lang und somit der sechstlängste
Eisenbahntunnel auf der
Welt. An der Strecke befinden
sich über 100 Brücken und 25
Bahnhöfe.
■ Auf der Bahnstrecke kann eine
Betriebsgeschwindigkeit von bis
zu 250 km/h erreicht werden.
Zudem ist die Strecke mit modernster
Zugsicherung ausgestattet.
Mit dem European Train
Control System lassen sich die
Züge kontinuierlich von außen
überwachen und steuern.
■ Die Fahrzeit zwischen Graz
und Klagenfurt wurde von zwei
Stunden auf 41 Minuten verkürzt.
■ Es wurden 5,9 Milliarden Euro
in den Bau der Strecke investiert.
12. DEZEMBER 2025 www.grazer.at
graz 3
Ein Platz für
Bohano
Grazer
Pfoten
Im Gemeinderat wurde die Änderung des Fläwis 4.08 einstimmig beschlossen
und ein Schritt Richtung Klimafreundlichkeit getan.
STADT GRAZ/FISCHER
Meilenstein für‘s Klima
■ Mit dem einstimmigen Beschluss
des finalen Pakets (zur
Änderung des 4.08 Flächenwidmungsplans
im Grazer Gemeinderat
wurde ein entscheidender
Schritt zur Umsetzung des
Stadtentwicklungskonzepts 4.08
(STEK) gesetzt.. „Mit dem dritten
und letzten Beschlusspaket zum
Fläwi sichern wir die Erweiterung
des TU-Campus ab, schaffen
neue öffentliche Grün-, Park- und
Sportflächen und sichern weiterhin
freie Durchwegungen für die
Grazer. Dieses Paket ist ein gemeinsamer
Erfolg – mein Dank
gilt den Fraktionen im Gemeinderat
für die konstruktive Zusammenarbeit,
den vielen engagierten
Bürger sowie den Abteilungen
der Stadt, die diesen wichtigen
Meilenstein möglich gemacht haben“,
so Vize-Bürgermeisterin Judith
Schwentner. Der neue Fläwi
soll zudem mehr Grünraum,
mehr öffentlichem Raum und gestärkter
Wissenschaftsinfrastruktur
schaffen.
Der Abenteurer Bohano sucht eine aktive Familie.
Bohano ist ein neugieriger
Rüde, der liebend gern
unterwegs ist und die ganze
Welt erkunden möchte. Mit
etwas Training würde er sich
gut als Wanderkumpel eignen.
Dennoch muss mit ihm noch
geübt werden, um die Grundkommandos
zu festigen. Er ist
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4 graz
www.grazer.at 12. DEZEMBER 2025
Klubobmann Alexis Pascuttini (l.) und Rechtsanwalt Andreas Kleinbichler
freuen sich über das (noch nicht rechtskräftige) Urteil gegen die FPÖ. KK
FPÖ verliert in erster
Instanz gegen KFG
URTEIL. Der KFG klagte die FPÖ Steiermark zivilrechtlich
auf 20.700 Euro – und bekam Recht.
In Mariatrost wurde beim Sportplatz eine neue offene Bücherbox von Jukus
aufgestellt. In ganz Graz gibt es mittlerweile weit mehr als hundert.
KK
Offenes Bücherregal
jetzt neu in Mariatrost
ERLESEN. Bei der Endhaltestelle der Linie 1 gibt es
ein neues offenes Bücherregal zum Schmökern.
Von Verena Leitold
verena.leitold@grazer.at
die Staatsanwaltschaft
Klagenfurt
Während
noch immer strafrechtlich
relevante Aspekte im Finanzskandal
rund um die FPÖ Graz
ermittelt, gab es am Zivillandesgericht
im Sommer bereits einige
Prozesse. Geklagt hatte meist
der Korruptionsfreie Gemeinderatsklub
rund um Klubobmann
Alexis Pascuttini, der ja im Zuge
der Affäre aus der Freiheitlichen
Partei ausgeschlossen wurde. Am
heutigen Freitag hat der KFG in
erster Instanz Recht bekommen.
Konkret ging es um die Kosten
für Bezirkszeitungen aus dem
Jahr 2022: Diese wurden von Pascuttini
– damals noch Mitglied
des FPÖ Gemeinderatsklubs – für
die Landespartei vorgestreckt.
Die FPÖ Steiermark wollte die
Kosten aber nicht rückerstatten.
Pascuttini und KFG bekamen
recht: Die FPÖ Steiermark hat
die Kosten in der Höhe von EUR
20.690 sowie die angefallenen
Kosten für den Prozess binnen
14 Tagen an den KFG zu zahlen.
Das Urteil ist allerdings noch
nicht rechtskräftig und die Anwälte
der FPÖ haben bereits angekündigt,
in Berufung gehen zu
wollen. Dann geht der Fall an das
Oberlandesgericht Graz.
Klubobmann Pascuttini freut
sich trotzdem über den Sieg: „Mir
war von Anfang an klar, dass wir
in der Causa gewinnen werden,
da es ein glasklarer Sachverhalt
ist. Es freut mich, dass das nun
auch durch ein mündliches Urteil
eines Gerichtes bestätigt wurde.
Wieder einmal zeigt sich: Der
Rechtsstaat, insbesondere die
Gerichte, funktionieren tadellos.“
Pascuttini und der KFG wollen
weiter gegen die FPÖ ins Feld
ziehen. „Zahlreiche weitere Klagen
gegen die FPÖ sind bereits in
Vorbereitung,“ so Pascuttini.
Von Verena Leitold
verena.leitold@grazer.at
Zwischen Spielplatz und
Sportplatz gibt es bei der
Endhaltestelle der Straßenbahn-Linie
1 in Mariatrost
jetzt ein neues offenes Bücherregal.
Betrieben wird dieses vom
Jugend- und Stadtteilzentrum
Jukus, das in Graz mehrere Bücherboxen
aufgestellt hat.
Die Regale laden zum Schmökern,
Tauschen und Verweilen
ein. Wer zuhause ausmistet,
kann seine ausrangierten
Schmöker anderen Lesern kostenlos
zur Verfügung stellen.
Weitere Standorte
Insgesamt gibt es in Graz bereits
weit über hundert offene Bücherregale
– sogar mehr als 140 dürften
es sein. Neben den bunten
Boxen von Jukus wurden vielerorts
auch einfach Regale aufgestellt
oder sogar alte Telefonzel-
len umfunktioniert. Diese sind im
gesamten Stadtgebiet verteilt. In
Mariatrost gibt es bereits Standorte
beim Gasthaus „Das Lorenz“,
beim Studierendenheim Am Rehgrund
sowie bei Renés Enoteca.
Das erste offene Bücherregal
in Graz wurde bei der Pädagogischen
Hochschule am Hasnerplatz
aufgestellt.
Neue Regale
Neben Jukus sind es oft Vereine,
Nachbarschaftszentren, Cafés
oder Pfarren, die offene Bücherregale
aufstellen. Aber auch Privatpersonen
oder Unternehmen
können grundsätzlich neue Bücherboxen
aufstellen. Im öffentlichen
bzw. halböffentlichen Raum,
wo diese ja am meisten Sinn machen,
sollte man aber unbedingt
um Erlaubnis fragen, denn es
wurden bereits Regale entfernt,
wenn sie Fluchtwege oder Feuerwehrzufahrten
verstellt oder eine
Unfallgefahr dargestellt haben.
derGrazer
IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10, Mo bis Fr 8
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(0664/80 666 6918), Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538), Victoria Weitenthaler (0664/80 666 6895), Leonhard Schweighofer (0664/80 666 6490), Clarissa Berner (0664 80 666 6694), Linda Steurer (0664/80 666 6683), Verena
Leitold (0664 80 666 6691), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897),
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www.europa.steiermark.at
STARKE STEIERMARK –
STARKES EUROPA
Europa? Gerade jetzt!
Jeden Tag bringt uns die Zusammenarbeit innerhalb der EU weiter
nach vorne und macht uns stärker. Wir sehen heute mehr
denn je, wie wichtig der Zusammenhalt in einem geeinten
Europa ist, denn es gibt Herausforderungen, die nur auf europäischer
Ebene bewältigt werden können. Umso wichtiger ist es, dass
die Stimme der Steiermark in Europa gehört wird und wir die internationale
Politik mitgestalten – denn Europa sind wir alle!
6 graz
www.grazer.at 12. DEZEMBER 2025
Jahrhundertchance nutzen
IV Präsident Kurt
Maier (l.) und
WKO Steiermark
Präsident Josef
Herk freuen sich
über die Jahrhundertchance
Koralmbahn fordern
aber auch
eine Strategie
und Kooperation.
KANIZAJ, WOLF
WIRTSCHAFT. Am heutigen 12. Dezember wurde die Koralmbahn eröffnet. Einmal mehr weisen IV
und WKO auf diese Jahrhundertchance hin. Eine klare Strategie und Kooperation wird gefordert.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Die Eröffnung der Koralmbahn
ist ein Meilenstein
und der Beginn einer neue
Ära der Standortentwicklung und
Mobilität im Süden Österreichs,
wie die beiden IV Präsidenten
Kurt Maier (Steiermark) und
Timo Springer (Kärnten) betonen:
„Mit der Koralmbahn wächst
ein Wirtschaftsraum, der Kärnten
und die Steiermark näher zusammenrücken
lässt. Aber nur weil
der Zug fährt, fährt die wirtschaftliche
Entwicklung nicht automatisch
mit. Es braucht Strategien,
gemeinsame Initiativen und eine
klare Abstimmung, damit dieser
neu entstandene Großraum sein
Potenzial voll ausschöpfen kann.“
Chancen
„Die Koralmbahn eröffnet neue
Chancen für Unternehmen, Bildungs-
und Forschungseinrichtungen
sowie Fachkräfte. Damit
Kärnten und die Steiermark diese
Möglichkeiten optimal gemeinsam
nutzen können, und der
neue Wirtschaftsraum national
und international sichtbar wird,
sind eine abgestimmte Standortentwicklung,
eine effiziente Verknüpfung
mit bestehenden Wirtschafts-
und Industriegebieten,
gezielte Ausbildungsinitiativen
und die Koordination zwischen
Ländern und Gemeinden erforderlich“,
unterstreichen Claudia
Mischensky, Geschäftsführerin
der IV Kärnten und Christoph Robinson,
Geschäftsführer der IV
Steiermark.
Um die wirtschaftlichen, infrastrukturellen
und gesellschaftlichen
Auswirkungen systematisch
messbar zu machen, haben
IV Steiermark und Kärnten vor
zwei Jahren den Koralmbahn-Index
entwickelt. Dieser soll Politik
wie Verwaltung eine objektive
Entscheidungsgrundlage bieten.
„Die Industrie ist bereit, diesen
Weg aktiv mitzugestalten und den
südlichen Wirtschaftsraum als innovativen
und international vernetzten
Industriestandort weiter
zu stärken“, bekräftigen Springer
und Maier.
Neue Ära
Auch aus Sicht der Wirtschafts-
kammern Steiermark und Kärnten
beginnt mit der Koralmbahn
eine neue Ära. Denn diese löst
einen starken Impuls für den gemeinsamen
Wirtschaftsraum
aus: die Area Süd. „Für den Süden
Österreichs ist das eine Jahrhundertchance“,
betonen die
Präsidenten der Wirtschaftskammern
Steiermark und Kärnten,
Josef Herk und Jürgen Mandl.
Schließlich erstreckt sich die Area
Süd über ein knappes Drittel der
Fläche Österreichs, rund 1,8 Millionen
Menschen leben hier.
Der Wirtschaftsraum umfasst
mehr als 50.000 Arbeitgeberbetriebe
mit 730.000 Beschäftigten
und erbringt eine Wirtschaftsleistung
von knapp 70 Milliarden
Euro. Die Unternehmen im neuen
Wirtschaftsraum sind sich der
Chancen durchaus bewusst, wie
eine Umfrage der beiden WOKs
in ihren 1.085 Mitgliedsbetrieben
zeigt. 90 Prozent bewerten die
verstärkte Kooperation zwischen
den beiden Bundesländern „positiv“
oder zumindest „überwiegend
positiv“. Als größte Chancen
werden die höhere Arbeitskräftemobilität
(61 Prozent), die bessere
Erreichbarkeit des jeweiligen
Bezirks (59 Prozent) und dessen
wirtschaftlicher Bedeutungsgewinn
(52 Prozent) gesehen.
„Für den Süden Österreichs ist
die Koralmbahn eine Jahrhundertchance.
Denn durch sie entsteht
entlang der Achse Graz-
Klagenfurt der - neben Wien
- zweitgrößte Ballungsraum des
Landes, der auch im internationalen
Maßstab eine Größenordnung
darstellt. Nun gilt es, eine
gemeinsame regionalpolitische
Agenda umzusetzen, um den
Wirtschaftsraum zu einem Vorzeigestandort
in Europa zu machen“,
so Herk. Mit der Koralmbahn
wächst zusammen, was
zusammengehört. Kärnten und
die Steiermark bilden einen neuen
wirtschaftlichen Ballungsraum,
der in dieser Form einzigartig
in Österreich ist. Das schafft
Chancen für Kooperationen, für
Betriebsansiedlungen, für Innovation.
Für Kärnten ist das ein
echter Quantensprung – wir sind
nicht länger peripher, sondern
mittendrin in einem neuen Zentrum
wirtschaftlicher Dynamik“,
erklärt Mandl.
www.grazer.at
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8 graz
www.grazer.at 12. DEZEMBER 2025
C H R O N I K
Blaulicht
Report
✏ clarissa.berner@grazer.at
Ein PKW drohte
abzurutschen
■ Am Donnerstagnachmittag,
dem 11. Dezember, war ein PKW
in Frohnleiten unterwegs. Auf
Höhe Steindorf Weg/Römerstraße
kam der PKW durch ein Ausweichmanöver
von der Fahrbahn
ab. Das Fahrzeug blieb auf
einer steilen Stelle zum Liegen
und drohte in die Böschung zu
rutschen. Die Freiwillige Feuerwehr
Frohnleiten sicherte und
barg das Auto. Danach konnte
der PKW-Lenker seine Fahrt unbeschadet
fortsetzen.
Pferd wurde nach
Sturz geborgen
Am heutigen Freitag, dem 12. Dezember, stürzte ein Pferd in eine Wildbachverbauung.
Feuerwehrleute bargen das Tier schonend. FF DEUTSCHFEISTRITZ
feistritz im Ortsteil Zitoll ein Tier
gerettet werden. Ein Pferd war in
die Wildbachverbauung gestürzt
und verharrte bewegungslos darin.
Die Freiwilligen Feuerwehren
aus Deutschfeistritz, Gössendorf
und Eisbach/Rein ermöglichten
gemeinsam eine möglichst
schonende Rettung des Tiers:
Das Pferd wurde in Anwesenheit
durch einen Tierarzt ruhig
gestellt und anschließend aus
dem Wildbachverbau behutsam
gehoben. Der Einsatz konnte
■ Am heutigen Freitag, dem 12.
Dezember, musste in Deutschnach
rund zwei Stunden beendet
werden.
Kontrollverlust:
PKW kippt um
■ In den Abendstunden des
Donnerstags, 11. Dezember,
war eine Frau mit ihrem PKW in
Sandberg unterwegs. Aus bisher
ungeklärter Ursache verlor sie
die Kontrolle über das Fahrzeug.
In weiterer Folge kam das Auto
von der Fahrbahn ab, kippte um
und blieb auf er Straßenseite
liegen. Die Frau musste medizinisch
versorgt werden. Sie
wurde unbestimmten Grades
verletzt. Auch über den Zustand
des Fahrzeuges gibt es keine näheren
Details.
Dieselaustritt nach
Verkehrsunfall
■ Am Mittwoch, dem 10. Dezember,
kam es in den frühen
Morgenstunden zu einem Verkehrsunfall
auf der A2 Südautobahn
zwischen den Anschlussstellen
Graz-West und
Unterpremstätten. Ein PKW
kam ins Schleudern und stieß
mit einem LKW zusammen.
Dabei wurde der Tank des
Lastkraftfahrzeugs so schwer
beschädigt, dass eine massive
Menge Diesel aus dem beschädigten
LKW-Tank austrat. Durch
das schnelle Eingreifen der Freiwilligen
Feuerwehren Werndorf,
Unterpremstätten und Seiersberg
konnte der Treibstoffaustritt
gestoppt und somit Schlimmeres
verhindert werden.
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graz 9
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mitdiskutieren
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Das ist nichts
2,5 Hektar ist nichts, im Gegensatz
zu dem, was sie verbaut
haben unter der Duldung
von KPÖ/Grün. Und
nein, das waren keine Projekte
mehr aus der Nagl-Zeit. Es
ist halt reine Symbolpolitik.
Aber keine Angst, ich alleine
stellte den Grazerinnen über
1 Hektar Natur zu Verfügung.
Als Unterstützung dazu gabs
nen feuchten Händedruck
und die Ansage der Grünen:
Da gibts aber viele Insekten.
Christian Jany
* * *
Megabauten
Dafür haben sie in Puntigam
den höchsten Anteil an
durch Megabauten versiegelten
Flächen erzeugt und
in Mitten von kleinstrukturierten
Wohngebieten jedes
freigewordene Grundstück
mit flächenoptimierten Betonburgen
ohne Rücksicht
auf das Ortsbild verbauen
lassen.
Helmuth Scheuch
* * *
Fraglich
Wie viel Hektar Wald hätte
es beim Kauf der Burgruine
Gösting noch gleich dazu
gegeben? Wertvoller Besitz
und Grünraum, der in Betreuung
der Stadt gekommen
wäre (das heißt, mit
Verpflichtung zu nachhaltiger
Waldwirtschaft für Generationen
gesichert hätte
werden können).
Wolfgang Wagner
* * *
Super
Das ist eine tolle Sache! Die
größte Grünraumoffensive
der Geschichte!
Tristan Ammerer
* * *
Meinung
Und auch in Liebenau
werden die letzten
Freiflächen versiegelt
und sogar ein
seit Ewigkeiten bestehender
Fußballplatz
zubetoniert! Zeit für
einen Regierungswechsel in
Graz, meiner Meinung nach!
Gerhard Maier
* * *
Parkplätze
Macht lieber mehr Parkplätze
in Graz und nicht so eine
große Wiese.
Robert Neukam
* * *
Meistkommentierte
Geschichte
des Tages
Beschluss
von Grazer
Park-Paket
Der Grazer Gemeinderat beschloss
ein umfassendes
Park-Paket. Insgesamt entstehen
neue Grünflächen in den
dicht bebauten Bezirken Jakomini
und Lend. Doch es werden
nicht nur 2,5 Hektar neue
öffentliche Grünflächen entstehen,
sondern es werden auch
zwei bestehende Parks saniert
und für Familien, Kinder und
Anrainer attraktiver gestaltet.
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Ausblick
Was am Samstag
in Graz wichtig ist
■ Ein Highlight im Grazer Kulturkalender steht am morgigen Samstag
an: „Let‘s Spend the Night Together“ ist seit mittlerweile Jahrzehnten
auch ein Fixpunkt für alle, die in der Weihnachtszeit etwas
Gutes tun wollen. Denn das Ticket für den Abend im Orpheum ist
gleichzeitig eine Spende für die Leukämiehilfe Steiermark, die Marienambulanz
der Caritas Steiermark, die Österreichische Krebshilfe
Steiermark, Steirer helfen Steirern und die Steirische Kinderkrebshilfe.
Unter den 13 hochkarätigen Acts sind heuer Josef Hader, Avec,
Julian le Play, Candlelight Ficus oder Johannes Silberschneider.
Beginn ist um 19 Uhr, Einlass um 18.30 Uhr.
■ Das Kabarett-Duo Gernot & Stipsits tritt um 19.30 Uhr in der
Stadthalle mit ihrem Programm „Lotterbuben“ auf.
■ Das Seebacher Gymnasium feiert seinen Maturaball unter dem
Motto „007/008 Die letzte Mission“ im Congress.
■ Der GAK bekommt es in der Fußball-Bundesliga mit einem harten
Gegner zu tun. In der Merkur Arena ist um 17 Uhr der LASK zu
Gast, der mit Cheftrainer Didi Kühbauer das aktuell formstärkste
Team der Liga ist.
Morgen wird das Orpheum wieder zum Bersten voll sein, wenn Let‘s Spend
the Night Together für den guten Zweck in die nächste Runde geht. LUEF
■ Im Sportpark steigt wieder ein Volleyball-Doppel mit dem UVC
Graz. Um 17.30 Uhr geht es für die Männer gegen Union Waldviertel,
danach treffen die Damen um 20 Uhr auf die Wildcats aus Klagenfurt.
Die Stadt, die du liebst – auf deinem Handy
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Zahlreiche Leser nutzen die App bereits täglich.
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