Oktober 2011 - Kaufmännische Verband Zürich

kvz.ch

Oktober 2011 - Kaufmännische Verband Zürich

ESCHE WYSS

N°03 2011

Gut Gemacht

FCZ-Trainer

Urs Fischer

Thema

Zukunft

Zwischenhalt

Rabatt-Booklet

für dich als

Jugend-KVZ-Mitglied

KVZ – Lehrlingsverbindung


iNH

LT

Vorwort .......................... 1

Pinwand ......................... 2

THEma | 3 – 6

ZuKuNfT

Reisetipp ........................ 7

Be in the Club! ................. 8

GuT GEmaCHT | 9 & 10

urS fiSCHEr

Essay ............................. 11

Like/Unlike ...................... 12

SCHooLSTYLE | 13 & 14

Jubiläums-Rückblicke .......... 15 & 16

Erlebt .............................17 & 18

Familienbeziehungen ......... 19

Umfrage ......................... 20

Die Redaktion .................. 21


Vo

WorT Von Carole fässler

Der Sommer war ein Auf und Ab. Zwei Wochen Regen und Kälte,

danach ein Hitzeschwall von über 30 Grad. Nach meinem Monat

Ferien sitze ich am Schreibtisch und das erste, was mir in den Sinn

kommt: Juuuhuuuu... über 1‘200 Lernende starten ihre Lehrzeit an der

KV Zürich Business School.

Ich heisse euch alle herzlich willkommen! Eure Gefühle vor

Lehrbeginn waren sicherlich auch ein Auf und Ab. Wir vom KV Zürich

hoffen, dass sich eure Erwartungen erfüllten und ihr im Lehrbetrieb

sowie an der KV Zürich Business School gut empfangen worden seid.

Mich kennt ihr bereits von der Einschreibung. Die Mehrheit von euch

sind nun Mitglieder beim KV Zürich und profitiert so von allen neuen

Jugendangeboten und Dienstleistungen. Ihr erhaltet demnächst

das offizielle Rabattbooklet sowie euren Mitgliederausweis. Bitte

informiert euch auf Seite 8 zu eurer Mitgliedschaft, dies gilt natürlich

auch für die 2.- und 3. Lehrjahr-Lernenden.

Die Schülerzeitschrift wird geschrieben von Lernenden für Lerndende.

Blättert durch. Wer von euch Interesse hat, bei der Redaktion

teilzunehmen, kann sich jederzeit melden. Wir freuen uns auf neue

Schreiberlinge und Köpfe voller Ideen!

Ja, die Jugendstelle des KV Zürich steht euch auch sonst zur Seite!

In der Lehre kommt sehr vieles auf euch zu, positive sowie vereinzelt

negative Erfahrung, dies gehört zum Leben dazu. Falls ihr Hilfe

benötigt oder ihr eure Meinung mitteilen wollt, und das gilt für alle

Lernenden, dann meldet euch doch bei der Jugendstelle.

Ich wünsche euch einen schönen Herbst und alles Gute!

Carole

maCHT miT bEi uNSErEr faCEbooK Gruppe!

www.facebook.com/escherwyss

Deine meinung ist uns wichtig! Gerne wollen wir

deine inputs, Verbesserungsvorschläge oder

mögliche Themen, die dich interessieren, wissen,

natürlich darf es auch ein Kompliment sein!

Schreibe an escherwyss@kvz.ch!

Wir freuen uns auf deine feedbacks!


Text und Bilder: Sarah Rinderknecht und Erika Allenspach

SCHoN GESEHEN?

aYa bar

Eine unbeschwerte Atmosphäre in

einer wunderschönen Bar: Die

Aya Bar ist ein sympathischer Ort

mit einem unkomplizierten und

gepflegten Service, welche die

Eleganz der Businesswelt mit dem

Quartierleben vereint. Während

man sich von einem harten Tag entweder

innen oder auf der sonnigen

Terrasse entspannt, kann man mit

Klängen von Chill-out-Hintergrundmusik

diverse (non-) alkoholischen

Getränke geniessen und verschiedene

Snacks ausprobieren. Zudem

profitieren auch noch die Augen:

Lampen in warmen Tönen machen

einen fabelhaften Ort für alle. Mehr

Infos dazu findest du auf der Homepage:

www.aya-bar.ch

Schick uns deine Tipps und

Neuentdeckungen an:

escherwyss@kvz.ch

mit dem betreff "Schon gesehen?"

aPP DES moNaTS

WuNDErraDio

Kennst du das Gefühl, wenn man

aus den Ferien zurückkommt und

auf einmal das Feeling nicht mehr

hat? Mit Wunder Radio ist dies alles

Schnee von gestern. Musikliebhaber

haben mit diesem App die Qual

der Wahl zwischen mehr als 50‘000

Radiosendern auf der ganzen Welt.

Höre einfach deinen Lieblingssender,

Live-Sportberichte oder suche nach

deinem Musikstyle, sei es Pop, Hip-

Hop, House oder Metal.

fÜr Nur 5.49 Euro im

aPP STorE Zu fiNDEN.

KV faCES

Valerie, 15,

1. Lehrjahr B-Profil

PINW Nd

VErÄNDEruNGEN im LEHrKÖrPEr

DEr SCHuLE

An dieser unserer lebendigen Schule kommen wir nicht umhin,

gewisse Veränderungen festzustellen und ich meine nicht die

nervtötenden Bauarbeiten an Hardbrücke und Escher-Wyss-Platz: Die

Zahl der Mitarbeiterinnen steigt, nur in der Schulleitung ist dies nicht

der Fall. Das ist auch für die Lernenden an dieser Bildungsinstitution

nicht ganz belanglos.

Schon vor ein paar Jahren registrierten wir die Ankunft der

«Generation bauchfrei» (jawohl Kleinschreibung ist hier richtig!)

im Aufenthaltsbereich für Lehrende (korrekte Bezeichnung

für «Lehrerzimmer»). Dies belebte das Erscheinungsbild des

Lehrkollegiums, wo früher die Männer mit Anzügen und Kravatte und

die Frauen im dezenten Deux-Pieces und Foulard dozierten.

Nun also vor zwei Jahren war klar, dass eine neue Zeit anbricht,

wenn eine Lehrerkollegin an der Lehrerkonferenz fünf Fingerbreit

Bauch zeigt. OK, sie gehört zur jüngeren Generation der Lehrenden

und ist wahrscheinlich Sportlehrerin. Erfreulicherweise sind heute

auch viele junge Lehrerinnen in diesem manchmal doch grenzenlos

fordernden Beruf tätig. Sie sind selbstbewusst, dynamisch, einfühlsam,

kompetent und eben: sportlich. Die sprichwörtliche Doppel- oder

Mehrfachbelastung durch Familie, Beruf und anderes ist da geradezu

vorprogrammiert. In jüngster Zeit kommen wir nicht umhin, an der

Schule noch etwas mehr Bauch zu sehen: Über ein halbes Dutzend

Lehrerinnen sehen dem freudigen Ereignis entgegen. Das heisst etwa

ein Dreissigstel aller Lehrpersonen ist schwanger: Wir alle freuen

uns über den Baby Boom. In den Wandelhallen der Schule wurde

daher die früher undenkbare Frage nach einer schuleigenen Krippe

laut. Kinder, Kinder! Wo sollen denn diese untergebracht werden? In

einem Provisorium über der Limmat? In einem der noch leerstehenden

Hochhäuser in Zürich-West? Kaum in einem Normalschulzimmer an

der Limmatstrasse, die sind eh schon Mangelware. Ein schuleigener

Kindergarten würde aber Überbetreuung bedeuten, wenn auch

gewisse «Normalklassen» an der Schule diesem Stadium noch kaum

entwachsen scheinen.

Rudolf Weiler, Lehrender und Dozent Weiterbildung, online-Autor

Ich liebe: Meine beste Freunde,

meine Schwester, Fussball

Ich hasse: Streit, Traschtanten,

Kälte

Mein Lebensmotto: Lebe dein

Leben, als wäre jeder Tag dein

letzter

2


Von Silvia Peterli

ZuKuNfT

3


Bild:Silvia Peterli

Denken wir an die Zukunft, wollen wir meist

immer alles auf einmal. Doch wir können

uns glücklich schätzen, dass immer nur ein

Tag nach dem anderen kommt und nicht die ganze

Zukunft auf einmal.

«Erinnere dich an die Vergangenheit, träume von

der Zukunft, aber lebe heute!»

Ein Zitat von einem Philosophen und Schriftsteller

aus dem 18. Jahrhundert, welches wir uns

mehr zu Herzen nehmen sollten. Ständig warten

wir auf unsere Zukunft und die Zeit, in der wir

unsere Träume erfüllen und unseren Wünschen

nachkommen können. Doch warum immer nur

warten und nicht jetzt das tun, was wir wirklich

wollen?

❛❛ Erinnere dich an die Vergangenheit,

träume von der Zukunft, aber lebe heute! ❜❜

Oft brauchen Menschen einen bestimmten

Anlass, um etwas an ihrem Leben zu ändern. Ob

man nun in einer Beziehung steckt, in der man

nicht zufrieden ist, vom Beruf nicht erfüllt wird,

oder nur das Bedürfnis hat, mehr Farbe ins eigene

Leben zu bringen. Wollen wir eine Veränderung?

Möchten wir uns von unseren Partnern trennen

oder einen neuen Lebensabschnitt beginnen,

indem wir ins Aus land ziehen? Möchten wir eine

Familie, Kinder bekommen oder auch nur einen

neuen Haarschnitt? Wenn nicht jetzt,

wann dann?

Ich habe immer über Kettenmails gelächelt,

in denen behauptet wird, man

sollte seinen Freunden wieder einmal

zeigen, was sie einem bedeuten, und

unserer Familie sagen, wie sehr man sie

liebt. Ich habe diese Mails gelöscht und

gelächelt, ohne weiter darüber nachzuden ken.

Doch heute denke ich darüber nach und nachdem

ich in den letzten Jahren von vielen Freunden

mitbekommen habe, dass aus ihrem Freundeskreis

Kinder und Jugendliche gestorben sind,

kann ich beim Gedanken an die Mails nicht mehr

lächeln, sondern empfinde unendlich grosse Trauer

für die Familien und Freunde, welche geliebte

Menschen verloren haben. Deshalb frage ich ganz

offen in die Menschheit: Wenn nicht jetzt handeln,

wann dann? Natürlich bin ich nicht der Meinung,

man sollte ein Kind in die Welt setzen und dessen

Ansprüche nicht gerecht werden können. Keinesfalls

sollte jemand unter unseren Entscheidungen

THE A

leiden müssen, aber wir haben nur dieses eine

Leben und ich bin davon überzeugt, dass viele

Menschen erst dann handeln wollen, wenn es

bereits zu spät ist.

Manchmal haben wir Angst davor, was kommen

wird. Manchmal möchten wir zurück und nochmals

das erleben, was wir bereits erlebt haben.

Wir hängen an der Vergangenheit, obwohl wir es

nicht ertragen könnten, wenn sich nichts verändern

würde in unserem Leben. Wir Menschen

hängen wohl so sehr an der Vergangenheit, weil

wir nichts anderes kennen. Jede Veränderung

bringt eine Unge wissheit mit sich. Und auch

wenn es uns oftmals schwer fällt, ins Ungewisse

zu gehen, tut es uns im Nachhinein gut, neue Herausforderungen

anzugehen. Einerseits freuen wir

uns auf die Zukunft, andererseits

hängen wir an der Vergangenheit

und wollen alles so beibehalten,

wie es ist. Aber das ist doch

normal.

Das Merkwürdige an der Zukunft

ist wohl die Vorstellung, dass man unsere

Zeit einmal die gute alte Zeit nennen wird.

Wenn wir könnten, würden wir dann wissen

wollen, was uns die Zukunft bringt? Oder sind

wir doch eher froh darüber, dass wir nicht wissen,

was auf uns zukommt? Meiner Meinung nach

ist es ein Ge schenk, dass die Zukunft ungewiss

bleibt, denn ansonsten könnten wir nicht mehr leben,

sondern würden nur warten, damit gewisse

❛❛ Das merkwürdige an der Zukunft ist wohl

die Vorstellung, dass man unsere Zeit

einmal die gute alte Zeit nennen wird. ❜❜

schöne Lebensabschnitte eintreffen, und zugleich

hoffen, dass die weniger schönen nie eintreffen

werden. Das Leben bleibt dadurch ein Abenteuer,

in dem es nie langweilig werden kann, und falls

es doch einmal dazu kommt, kann man jederzeit

handeln und etwas verändern. ◆

4


THE A

DaS KV, irGENDWaNN

VoN roboTErN

ÜbErNommEN?

Was passiert mit unserem beruf in der

Zukunft? Wie wird er sich verändern, oder

noch schlimmer: brauchen sie uns überhaupt

noch oder werden unsere arbeiten von einem

roboter oder neuen und intelligenteren

Computer übernommen, welche unseren

beruf schneller und auch garantiert fehlerfrei

ausführen würden?

Von Sarah rinderknecht

Blicken wir doch zurück: Der Kaufmann, ein

uralter Beruf, Menschen, die – einfach gesagt

– eine Ware einkaufen und weiter zum Kauf

anbieten. Meistens, um beim Verkauf einen

finanziellen Gewinn zu erzielen. Im Mittelalter

sowie später ein von der Gesellschaft sehr

geachteter Beruf.

Auch heute ist die Kaufmännische Grundbildung

eine der besten Ausbildungen überhaupt. Täglich

besuchen Hunderte von KV-Lernenden die KV

Zürich Business School. Aber wird das in Zukunft

nötig sein? Oder wird in einigen Jahren dieses

Gebäude leer stehen? Das wäre möglich, wenn der

Unterricht nur per Kamera bei jedem Lernenden

im Betrieb erfolgen würde. Die Lehrer müssten

am Morgen nicht mal aus dem Haus. Wollen

wir das? Lehrer, die vielleicht im Morgenmantel

etwas über die deutsche Grammatik oder die

wichtigsten Punkte eines Mietvertrages erklären.

Leute, diese Vorstellung wäre doch grässlich

und komisch zugleich. Und wie funktioniert

es mit den Tests? Würden diese elektronisch

abgeschickt, könnte man spicken oder gar den

Test zu zweit zu schreiben. An alle, die jetzt

schmunzeln: bescheissen ist keine Heldentat, denn

schlussendlich bringt es einem nichts.

5

Bild: www.thinkstockphotos.com


Wenn der Unterricht aber doch im Klassenzimmer

bleiben würde? Wie sähen dann die Möbel aus?

Ich hoffe, sie würden erneuert, da sie jetzt schon

ziemlich alt aussehen, und ich wünschte, die

Gänge wären nicht mehr so dunkel. Blicken wir

in den Schulsack: heute sehen wir viele Bücher,

Etuis, Hefte und Blöcke. Später werden wir nur

noch einen Laptop sehen – ein Wunder, wer dann

noch von Hand schreiben kann. Dann heisst es

nicht mehr «Bitte alle die Bücher hervor nehmen!»,

sondern «Bitte alle den Laptop starten!» Einen

Beamer bräuchte der Lehrer nicht, da er direkt den

Bildschirm der Laptops benützen kann, um etwas

zu zeigen. Was passiert mit dem altbekannten

Hellraumprojektor? Der wird wahrscheinlich nur

noch beim Antiquitätenhändler zu finden sein.

Kommen wir zu den Fächern. Auch da wird

sich einiges ändern. Französisch? Wer braucht

das schon? Nein, in der Zukunft wird die erste

Fremdsprache Englisch und die zweite Chinesisch

sein, da China sich schon jetzt zur Weltnation

hervorhebt. Im Sport werden neue Sportarten

eingeführt wie zum Beispiel Laserschwertkampf.

Tastaturschreiben wird nicht mehr notwendig

sein, die Computer der Zukunft schreiben alles

auf, was wir in ein Sprachaufnahmegerät sagen.

Wie praktisch: Für manche Frauen, die gerne mal

schwafeln, wird das Arbeiten ihr Mundwerk so

beanspruchen, dass sie nachher, zum Glück ihrer

Mitmenschen, am Abend kaum mehr Lust haben,

irgendeinen Ton von sich zu geben.

Die Cafeteria wird umgebaut und eine neue

Erfindung wird den Mittag der Lernenden

revolutionieren: eine Maschine, welche jede

x-beliebige Mahlzeit kocht. Man muss nur

hingehen und seinen Wunsch äussern. In der

Mediothek wird sich auch einiges verändern: statt

Büchern hat es nur noch Computer und andere

iPad-artige Geräte. Wenn ich mir diese Zukunft so

vorstelle, bin ich ganz froh, hier und jetzt meine

KV-Lehre zu absolvieren. Aber mal sehen, welche

meiner Vorstellungen auch wirklich Realität

werden. ◆

KoLumNE

VoN SiLVia PETErLi

ZuKuNfT

Einige von uns planen in die Zukunft. Andere leben

von Tag zu Tag und denken nur an die Zukunft,

wenn es sich nicht vermeiden lässt. Perfekt wäre das

Mittelmass zwischen spontan zu sein und einer Planer/in.

Aber ich, ich gehöre bestimmt nicht in diese

Kategorie.

Früher wurde mir erst am Freitagnachmittag bewusst,

dass Wochenende war. Ich konnte die Zeit

vergessen und lebte von Stunde zu Stunde. Es gab

weder Vergangenheit noch Zukunft in meinen Gedanken.

Heute bin ich erwachsen und habe meinen

Stil geändert. Alles, was sich planen lässt, muss von

mir geplant werden. Ich führe Listen und trage alles

in meine Agenda ein. Auch habe ich Mühe damit,

spontan eine Freundin zu treffen. Vielleicht liegt das

daran, dass ich mich momentan in einem Lebensabschnitt

befinde, in dem ich planen muss, um nicht

etwas zu verpassen. Ich wäre unglücklich, wenn

ich nicht planen könnte. Und man überfordert mich,

wenn man mich mit kurzfristigen Anlässen überrumpelt.

Ich muss am Wochenende wissen, was in

der kommenden Woche ansteht. Und ich schätze die

Tat sache, dass ich später in meiner Agenda nachschauen

kann, wann ich wo war und was ich getan

habe. Vielleicht verbringe ich momentan sogar mehr

Zeit mit der Planung als mit der tatsächlichen Durchführung

meiner Pläne.

Obwohl ich eine Planerin bin, plane ich nur in die

nahe Zukunft. Ich finde es ermüdend, mir vorstellen

zu müssen, was ich in einigen Jahren tun werde.

Und wenn ich eine Veränderung in meinem Leben

möchte, dann führe ich diese auch durch. Nur wird

sie geplant sein. «Nimm dir Zeit zum Nachdenken,

aber wenn die Zeit zum Handeln kommt, hör auf mit

Denken und geh los.»

Ich habe immer behauptet, ich sei spontan, aber das

bin ich nicht. Aber nun kann ich dazu stehen. Und

dies war bestimmt nicht geplant.


EISETIPP

marraKESCH

Je schneller der 21. Jahrhundert-Zug in die Zukunft

rast, desto mehr Leute sehnen sich wieder

nach einem langsamen, sorglosen alltag und

springen ab.

Von mariel alaba

Klar werden unsere liebsten Metropolen New York,

London und Paris niemals ihren Glanz verlieren

und weiterhin in allen erdenklichen Bereichen um

die Wette strahlen und weiter wachsen. Jedoch

gibt es doch noch Orte, wo die Zeit stehen geblieben

scheint.

Die rote Stadt – rötlich verwinkelte Stadtmauern,

die an einigen Stellen zerbröckeln,

gaben Marrakesch den Beinamen und zieht

einen in seinen Bann. Nicht ohne Grund ist

sie eine der vier Königsstädte Marokkos.

Nur wenige Flugstunden entfernt katapultiert es

dich zurück in die Aladdin-Story. Zahlreiche Gewürzduftwolken

schwirren in der lauwarmen Luft,

während wir den Ausblick auf den Djemaa El Fna

in der Abenddämmerung geniessen und nebenbei

einen Minztee (das Nationalgetränk) schlürfen.

Marrakesch schafft es gekonnt, seine antiken

Seiten zu bewahren und diese doch mit einer Prise

Moderne zu kombinieren. Übernachten solltest

du daher am Besten in einer Riad (traditionelles

marokkanisches Haus), die die altertümliche Seele

der Stadt wiederspiegelt.

Wenn die Nacht über die marokkanischen Dächer

bricht, erleben wir den orientalischen Puls auf dem

Plaza Djemaa El Fna (übersetzt Platz der Geköpften).

Schlangebeschwörer und Geschichtenerzähler

zelebrieren ihr Dasein und einige stellen ihre

Garküchen in Schubkarren auf. Umgeben wird

der Platz von zahlreichen Souks, den arabischen

Märkten. Wer sich selber ein gewandter Feilscher

nennen kann, kann dort sein Glück versuchen

oder aber auch nur die farbigen Schätze bestaunen,

die meist noch von Hand gemacht und dort

angeboten werden.

Im Majorelle Garten, im modernsten Viertel Guéliz,

kann man all dem Rummel entfliehen.

Nach einem langen Shopping Trip (siehe Tipps) in

den Boutiquen von Guéliz und den Souks geht es

weiter in das noch wachsende Nachtleben. Sky-

BAB (www.babhotelmarrakech.com) ist eines der

wichtigsten Adressen in Marrakesch.

Tipps

Essen

→ La Table de Mona – Erfrischende Location mit

farbenfrohen Innenwänden. Résidence Isis, 6 rue

du Capitaine Arrighi, GUÉLIZ.

→ Azar – Leckeres libanesisches Essen und

Clubbing in Designer Interior. Rue de Yougoslavie

(www.azarmarrakech.com), PALMERAIE.

Shopping

→ Moor – Mode für Frauen inkl. Babouches-Schuhe.

7 rue des Anciens Marrakchis

(www.akbardelights.com), GUÉLIZ.

WETTbEWErb

Wir verlosen 1 marrakesch reiseführer

aus der Wallpaper* City Guide-reihe.

beantworte uns folgende frage: Wie heisst

der Schauplatz, welcher sich bei Nacht in ein

1001-Nacht-Spektakel verwandelt?

Sende deine Lösung an: escherwyss@kvz.ch.

Viel Glück!

7


E iN THE CLub!

Während deiner Lehrzeit kannst du als Mitglied

des 20er-, 40er- oder 60er-Clubs von vielen Rabatten

und Dienstleistungen profitieren – in Clubs, bei

Fahrschulen, beim Coiffeur und vielem mehr.

Ebenfalls unterstützt dich der KV Zürich mit der

kostenlosen Rechtsberatung, die dich z.B. bei

Problemen im Geschäft berät. Du profitierst jedes Jahr

von noch mehr Vergünstigungen und Vorteilen.

Und das sind die Clubs:

1. Lehrjahr, 20er-Club, Jahresbeitrag CHF 20.–

2. Lehrjahr, 40er-Club, Jahresbeitrag CHF 40.–

3. Lehrjahr, 60er-Club, Jahresbeitrag CHF 60.–

Der Jahresbeitrag versteht sich pro Schuljahr, also von

1. August 2011 bis 31. Juli 2012.

Worauf WarTEST Du

NoCH?

Werde jetzt Mitglied.

Schreibe an escherwyss@kvz.ch oder

sende uns die Beitrittserklärung.

Rabatt-Booklet

bEiTriTTSErKLÄruNG

ZWIScHENH LT

Unser Rabatt-Booklet erhältst du in den nächsten

Tagen – oder informiere dich bereits jetzt auf unserer

Homepage www.kvz.ch/index.php?id=106.

Ja, ich will mitglied beim KV Zürich werden!

Vorname:

Name:

Strasse, Nr.:

PLZ, Ort:

Telefon:

E-Mail:

Lehrjahr:

Unterschrift:

Senden, faxen oder mailen an:

KV Zürich, Postfach 2928, 8021 Zürich, Fax 044 221 09 13,

E-Mail: escherwyss@kvz.ch

8


GUT GE AcHT

urS fiSCHEr

Wie urs fischer von seiner

kaufmännischen ausbildung

zum Cheftrainer des

fC Zürich wurde und somit

Erfolg schrieb.

Von Erika allenspach

9


anfang des Erfolgs

Urs Fischer wurde am 20. Februar 1966 in

Triengen, Kanton Luzern, geboren. Aufgewachsen

ist er in Zürich-Affoltern. Er absolvierte seine

kaufmännische Lehre bei der damaligen

Schweizerischen Volksbank in der Filiale am

Schaffhauserplatz. Die Volksbank wurde vor mehreren

Jahren von der Credit Suisse übernommen.

Schon als er das KV am Escher-Wyss-Platz

besuchte, wo immer wieder Erinnerungen an

seine solide Grundausbildung auftauchen, wusste

er, dass er eines Tages für den FC Zürich spielen

würde.

Vom fussballspieler zum Cheftrainer

Von 1984 bis 1987 und 1995 bis 2003 spielte Urs

Fischer insgesamt zwölf Jahre beim FC Zürich.

2000 wurde er zum Captain gewählt und mit seiner

Mannschaft Cupsieger. Im Mai 2003 beendete

er seine Fussballerkarriere. Nach seinem Rücktritt

trainierte er erfolgreich zwei Jahre lang die U14

und die U21 des FC Zürich. Erst gerade vor ca.

einem Jahr, genau genommen am 19. April 2010

übernahm er vorerst die Trainerfunktion und

stieg später zum Cheftrainer hoch. Noch heute ist

dies ein wenig speziell für ihn. Sein Vertrag dauert

voraussichtlich bis Sommer 2013.

urs fischer und der KV

Die kaufmännische Ausbildung habe ihm sehr

viel gebracht, betont Urs Fischer. Durch diese

solide Grundausbildung kann man sich danach

in verschiedene Richtungen bewegen. Würde er

die Zeit zurückdrehen können, so wäre es für ihn

sicher, dass er wiederum das KV machen würde.

Schon früh hat er dann aber den Weg zum Trainer

eingeschlagen, da es für ihn klar war, dass dieser

Job früher oder später sein Ziel sein würde. ◆


ESS Y

mEiNE ZuKuNfT

Von any reichart

Fabi und Steffi sind todkrank. Ihre Krankheit

schwächt ihr Immunsystem und die Organe werden

mit der Zeit versagen. Die Ärzte sagen ihnen,

dass ihre Lebenserwartung 30 Jahre beträgt. Zuerst

sind sie geschockt, depressiv und zweifeln an

ihrem Leben. Was sollten Fabi und Steffi mit ihrer

Zukunft anfangen?

Stell dir vor, dass dir jemand sagt, dass du nur

noch 48 Stunden zu leben hast. Was willst du tun?

Schmeisst du alles auf den Haufen und tust nur

das, was dir gefällt? Oder bleibt alles genauso und

niemand erfährt was davon? Bestimmt wirst du

dich fragen, wieso genau ich? Ja, wieso eigentlich?

Wieso haben bestimmte Menschen keine Zukunft?

Ob Schicksal oder Zufall – jeder Mensch glaubt an

was anderes und niemand kennt die Antworten

wirklich. Eins haben wir jedoch alle gemeinsam:

Wir haben eine Vergangenheit. Haben wir sie so

gelebt, wie wir es wollten? Haben wir unsere Ziele

erreicht? Meistens haben Sterbenskranke noch

ihre letzten Wünsche. Hast du deine auch nur teilweise

erfüllt?

Der Weg zwischen dem Leben geniessen und sich

auf die Zukunft vorbereiten ist sehr schmal. Wo

ist der Punkt, der uns sagt, dass wir endlich leben

sollen? Dass die letzten Wünsche nicht aus Arbeit,

Geld und Gier bestehen? Nimm dir doch einmal

die Zeit und überdenke, ob du nicht doch damit

anfangen willst, zu leben. Ich habe es getan – jetzt

bist du an der Reihe. ◆

11


Redaktion: Any Reichart und Sarah Rinderknecht

fiLmTiPP

«300»

Jetzt kommt etwas für die Männer und für

das Auge der Frau: «300», ein geschichtlich

angelehnter Film mit vielen brutalen und

zum Teil nicht wirklich schönen Szenen

und ohne Happy End. Mit Gerald Butler

in der Hauptrolle, als Anführer Spartas,

Leonidas, auch für Frauen ein sehr

interessanter Film. Und sonst hat der Film

viele Sixpacks zu bieten. Ein kleines Volk,

welches nur die stärksten Männer hat und

niemals aufgeben wird. Nicht mal, als das

Orakel die Niederlage Spartas vorhersagt,

schrecken die Männer gegen die Perser,

von Xerxes angeführt, zurück. Ein toller

Film aus dem Jahr 2007.

STYLE TiPP

STiEfEL!

Bald ist es Herbst und das Schönste, was

eine Frau an den Füssen tragen kann, sind

Stiefel. Egal, ob schwarze, braune oder

weisse, egal, ob aus Kunst oder Wildleder,

auf jeden Fall ein Hit. Es gehört einfach

dazu. Also auf in den nächsten Schuhladen!

Wer zuerst kommt, kriegt die schönsten.

iNTErNET TiPP

WWW.SmSVoNGESTErN.DE

Samstagabend, Party, Alkohol und eine Menge Spass. Doch

Sonntag dann die Wende: Sonntagmorgen, Kater und du wachst

irgendwo auf. Du blickst auf dein Handy: eine neue Nachricht. Du

hattest alle gebeten, dich von deinem Handy fernzuhalten. Doch

du hast es doch getan, du hast jemandem ein sehr peinliches

SMS geschickt. So geht es nicht nur dir, auf dieser Seite findest du

Hunderte solcher Kurznachrichten, die einfach nur zum Todlachen

sind. Also schau doch mal vorbei =)

LIKE / UN IKE

muSiK TiPP

30 SECoNDS To marS

Wer kennt die neue Hugo Boss Werbekampagne nicht?

Dieser draufgängerische, junge Mann, der den Abend

auf den Kopf stellt. Es handelt sich um Jared Leto.

Schauspieler sowie Sänger und Gitarrist in seiner mit dem

Bruder gegründeten Musikband, 30 Seconds to Mars. Der

Stil der aus Los Angeles stammenden Band lässt sich als

Alternative Rock, Hard Rock und New Prog beschreiben.

Nach 18 Monaten Arbeit kam ihr Album «This Is War»

2009 heraus. Falkenschreie, Gesang tibetanischer Mönche

und vor allem der Klang von 100'000 euphorischen Fans

sind zum Beispiel die kuriosen Instrumente, die man für

das Album verwendete. Ein absoluter Hit ist ihre Single

«A Beautiful Lie». Mit dieser Single versucht die Band auf

den Klimawandel aufmerksam

zu machen. Die Band beschreibt

sich in seiner Gesamtheit als ein

«Kunstprojekt». Ihr Leitspruch ist

«provehito in altum». Wahlweise

heisst es entweder «Spring

vorwärts ins Unbekannte» oder

«Marschiere weiter zu höheren

Ebenen».

im TEST

bLEViTa miT moHN

Ein Mohnliebhaber bin ich ja nicht gerade. Wollte trotzdem

das neue Produkt, das die Migros herausgebracht hat,

ausprobieren. Zu meiner Enttäuschung war es nicht besser

oder spezieller als das andere Gebäck. Der Gehalt von

Mohn ist ungenügend, sodass man den Mohn ein wenig

schmeckt, wenn man weiss, was überhaupt drin ist.

Für Normalesser nicht empfehlenswert, Mohnliebhaber

können es gerne probieren.

12


SCHooL

Sofie

2. Lehrjahr

➝ Rock: American Apparel

➝ Tanktop: H&M

➝ Sandalen: H&M

➝ Uhr: American Apparel

STY

Wie zieht man sich bei 30 Grad im Schatten an um im unterricht nicht gleich zu

verschmachten?! Hier einige outfits zur inspiration! Wünsche euch ein erfolgreiches

und stilsicheres neues Schuljahr, thihi.

E

Herr Klon

Dipl. Handelslehrer

Gabriel

2. Lehrjahr

➝ Hose: Levis 511

➝ Hemd: Tommy Hilfinger – gekauft

im USA-Urlaub 2011

➝ Schuhe: ZEHA Berlin, gekauft über

Zalando (Internet)

➝ Brille: Margotte, Designer aus

Düsseldorf – gekauft bei Visilab

Zürich

➝ Gürtel: Handmade in Berlin,

S-Bahn-Bogen nähe Bahnhof

Friedrichstrasse

➝ T-shirt: H&M

➝ Shorts: WE

➝ Flip-Flops: Markt, Italien

➝ Rucksack: Nike


Nati

1. Lehrjahr

➝ Rock: H&M

➝ Tanktop: H&M

➝ Mokassins: Flohmi

➝ Tasche: Fizzen

➝ Brille: Ralph Lauren

➝ Schmuck: Budapest

Longchamp

Nathi

2. Lehrjahr

➝ Playsuit: BIG Zürich

➝ Sandalen: American

Eagle Outfitters

bLoG-TiPP:

aleksandra

3. Lehrjahr

➝ Rock: Topshop, Malta

➝ Shirt: H&M

➝ Sandalen: Max Shoes

➝ Tasche: Vintage

➝ Ringe: Mayci’s &

Topshop, London

Der Salon von frau Kiani ist grossartig.

Mädchen werden zu Frauen, Frauen werden zu

Ladys und Männern – nun ja, bleiben Männer. Das

beste am Salon? Alle sind (fast) immer stilsicher,

schlagfertig und kennen die besten und zum Glück

auch die schrecklichsten Adressen im Universum.

Besucht den Salon doch mal und stosst mit allen

an! Cin Cin! www.waeiskiani.com/blog/


KV-LErNENDE bauEN

KV-Lernende bauen Spiel- und Sportplatz auf der

Kronenwiese im Quartier unterstrass ZH.

Von David Erd

JUBI ÄUM

Auf der Kronenwiese in Zürich wird gebaut. Nicht

irgendetwas, sondern ein Spielplatz und eine BMX-

Bahn. Auch nicht von irgendjemandem, sondern

von den Schülern der KV Zürich Business School.

Für das Jubiläum des Kaufmännischen Verbandes

Zürich hat sich Geschäftsleiter Rolf Butz etwas

ganz spezielles ausgedacht.

Nachdem die Kronenwiese im Quartier Unterstrass

jahrelang brach lag, wird sie nun zugänglich gemacht.

Rund 200 Jugendliche unserer KV-Schule

jäten, rechen und schaufeln, was das Zeug hält, um

einen Spiel- und Sportplatz zu errichten. Unter den

Arbeitern und Arbeiterinnen waren aber nicht nur

KV-Lehrlinge, sondern auch BMX-Profis, welche

schon mehrmals am Bau einer BMX-Bahn beteiligt

waren.

Ich war am Mittwoch, 22. Juni 2011 auch auf der

Kronenwiese, um die Jugendlichen zu befragen,

was sie davon halten und ob ihnen die Arbeit Spass

macht. Gärtnern ist ja nicht jedermanns Sache. Die

Antworten fielen positiv aus. Ich hätte mir vorstellen

können, dass diese Arbeit vielen Jugendlichen

stinken würde. Dem war aber gar nicht so.

Fotos: Beat Habermacher, Richterswil

mathis (links) und Conan

(mitte): «uns macht die

arbeit sehr Spass und es

ist eine gute Sache!und

eine abwechslung vom

manchmal eintönigen

büro- und Schulalltag.

auch die Stimmung ist

sehr friedlich. Die arbeit

ist schon etwas anstrengend,

aber wenn man

Spass dabei hat, geht es

viel leichter als erwartet.»

Lara (links) und burcu

(rechts): «Wir finden es

eine gute abwechslung

zum büroalltag. Die

arbeit hier macht Spass,

man darf sogar rauchen!

mit seinen Kollegen und

Kolleginnen kann man sich

auch genug unterhalten,

das lockert die atmosphäre

sehr auf.»

manuela, alexandra und

Carmen (bm): «Coole

Sache, einmal nicht im

büro zu arbeiten oder

in der Schule zu sitzen.

Hier ist man unter vielen

Jugendlichen, die so sind

wie wir – das macht die

atmosphäre locker und

freundlich.»

Meine Eindrücke von diesem Morgen waren sehr

gut. Ich habe gesehen, dass die Jugendlichen mit

Freude ihre Arbeiten machen und das finde ich

das Wichtigste. Auch Rolf Butz (Geschäftsleiter des

Kaufmännischen Verbandes Zürich) und Christian

Wölfle (Prorektor Erweiterte Grundbildung M-Profil)

beteiligten sich aktiv an den Arbeiten und sprachen

immer wieder mit verschieden Lehrlingen. Ein

rundum gelungenes Projekt mit motivierten und

arbeitswilligen KV-Lehrlingen.

15


KiCK iT WiTH KV ZÜriCH

am Samstag, 25. Juni 2011 fand auf dem

Hönggerberg das Grümpelturnier für die Lernenden

der KV Zürich business School statt.

Von Carole fässler

Die Mannschaften waren motiviert und spielten

fleissig um den Sieg, der sich natürlich auch lohnte.

Die Erstplatzierten gewannen ein Abendessen

im Restaurant Movie sowie einen Clubeintritt im

Kaufleuten inkl. Lounge. Die Zweitplatzierten einen

Clubeintritt ins Kaufleuten mit Getränkegutschein.

Auch die drittplatzierte Mannschaft durfte gratis

ins Kaufleuten.

Neben dem Grümpi fand am Mittag ein Promispiel

statt mit Walter de Gregorio, Marc Hodel, Sven

Melig, Urs «Longo» Schönenberger, Zoe Torinesi

und anderen Prominenten.

Der KV Zürich bedankt sich herzlich bei der Sport

Academy für den Einsatz und die Organisation des

Turniers. www.sport-academy.ch

Der Erlös geht vollumfänglich an das Projekt «Our

School Liberia» (www.our-school-liberia.com),

ein Projekt der ehemaligen KV-Lernenden Olivia

Bräker.

Fotos: Pascale Krippendorf, Zürich

16


E LEBT

TroTZ aLLEm

GLÜCKLiCH

Welche Erfahrungen könnten wir aus unserem Leben schöpfen, wenn wir nicht das eine oder

andere erlebt hätten? Heutzutage ist es wichtig für uns, dass wir stets immer in die Zukunft

herein planen. Was passiert, wenn ich eine Krankheit bekomme? Was soll ich tun, wenn ich

jemanden verliere? Geht die Welt wirklich 2012 unter?

Von Erika allenspach

Das sind Fragen, welche uns immer beschäftigen.

Schon als ich klein war, wurde mir beigebracht,

immer in die Zukunft voraus zu planen. Mir wurde

immer gesagt, dass ich ja brav sein soll, immer

höflich gegenüber anderen Personen und mich zu

nichts überreden lassen sollte. Damals dachte ich

nur, oh mein Gott! Wie das nervt! Doch jetzt ist mir

einiges bewusst geworden.

17

Bild: www.thinstockphotos.com


In meinen Sommerferien auf Gran Canaria sah ich

ein älteres Ehepaar mittleren Alters mit drei Söhnen,

alle um die 30 Jahre alt. Man könnte beinahe

denken: «Oh, die Eltern haben aber eine grosse

Last mit den drei Stubenhockern.» Doch dies ist

nicht der Fall. Wenn man sie genau beobachtete

und ihnen in die Augen schaute, sah man nur den

spielerischen Ausdruck eines kleinen Kindes. Alle

drei waren geistig behindert. Als ich das bemerkte,

war ich erschrocken. Nicht, dass sie vielleicht

anders sind als alle anderen. Ich stellte mir die Fragen:

«Was würde mit ihnen passieren, wenn ihre

Eltern sterben? Werden sie einfach abgeschoben?

Wird man sie in Stich lassen?» Dies schwirrte mir

immer im Kopf herum.

Ich betrachtete die Eltern. Sie waren glücklich,

aber ein wenig gestresst. Jedenfalls machten sie

nicht den Eindruck, als würden sie sich nicht über

all die Fragen Sorgen machen. Im Gegenteil. In ihren

Augen war Stolz zu sehen. Stolz, dass sie eine

glückliche Familie sind und dass alles so ist, wie es

sein soll.

Ehrlich gesagt, ist es doch viel wichtiger, dass

man glücklich ist und sein Leben in allen Zügen

geniesst. Manchmal ist es doch besser, sich nicht

Gedanken über die Zukunft zu machen, sondern

einfach das Leben so zu geniessen, wie es momentan

ist.

Denn, wenn du dir das ganze Leben lang Sorgen

über die Zukunft machst, wie erlebst du dann die

Gegenwart? ◆

HaST Du auCH ETWaS

ErLEbT, DaS Du LoSWErDEN

WiLLST?

Dann erzähl uns deine Geschichte!

Schick uns eine Mail an:

escherwyss@kvz.ch mit dem Betreff

«Erlebt»

imPrESSum

ESCHE WYSS

Das Magazin der

Lehrlingsverbindung des

Kaufmännischen Verbandes Zürich

HErauSGEbEr

Wir danken

dem Kaufmännischen Verband

Zürich für die Finanzierung

rEDaKTioN

Kaufmännischer Verband Zürich

Pelikanstrasse 18, Postfach 2928,

8021 Zürich

Tel. 044 211 33 22

Fax. 044 221 09 13

email: escherwyss@kvz.ch

CHEfrEDaKToriN

Carole Fässler

CrEaTiVE DirECTor

Christian Heusser

GESamTKoNZEPT

David Torcasso, Redaktion und

Vanessa Obrecht, Grafik

arT DirECTor

Selina Roth

rEDaKTioN

Vanessa Sadecky, Leo Ericsson,

Aleksandra Nikolic, Sinéad Graham,

Sarah Rinderknecht, Silvia Peterli,

Any Reichart, Mariel Alaba

DruCK

Hürzeler AG Regensdorf

ErSCHEiNT

Viermal jährlich

GEHT GraTiS aN:

alle KV-Schüler/innen

18


ESS Y

famiLiENbEZiEHuNGEN

Von Erika allenspach

ich: «mami, was denkst du über die heutige Jugend?»

mama (fasst sich an den Kopf): «Schrecklich!»

ich: «ach was... komm schon…, was war denn früher besser?»

mama: «Wir waren viel respektvoller gegenüber Älteren.»

ich: «Hm, okay. und was ist heute besser?»

mama: «Dass ihr so offen seid und keine Tabu-Themen kennt.»

ich: «Papa, und was fandest du früher besser?»

Papa: «Nichts!»

ich: «und heute?»

Papa: «alles!»

ich: «Ja… und weiter?»

Papa: «Nichts weiter.» *gähn*

ich: «mann Papa, das war ja klar!» *augenverdreh*

familienbeziehungen. Hassliebe.

Manchmal ist es echt nicht einfach, mit den lieben

Eltern zu kommunizieren. Und umgekehrt scheint

es auch nicht besser zu sein, denn wie oft habt

ihr euch dabei ertappt, euren Eltern irgendein

Versprechen zu irgendeiner Frage mit einem

geistesabwesenden Blick zu geben? Na also.

Mir ist auch aufgefallen, dass Eltern und

Jugendliche oftmals ganz andere Prioritäten setzen.

Werden diese nicht erfüllt, fühlen wir uns oft

unverstanden und die Eltern stehen kurz vor einem

Nervenzusammenbruch, weil wir irgendetwas (für

uns unwichtiges) IMMER NOCH NICHT erledigt

haben.

Ach, die liebe Familie. «Seine Freunde kann man

sich aussuchen, die Familie nicht», sagt ein altes

Sprichwort und trifft voll ins Schwarze. Wir müssen

jedoch auch ehrlich zugeben, dass wir sie trotz

allem über alles lieben und es ohne sie unerträglich

wäre.

Damit es mit der Kommunikation besser klappt,

hier einige Tipps:

für die lieben Eltern:

1. Ja, wir wissen, dass unser Zimmer einem

Schweinestall ähnelt. Und ja, wir haben kapiert,

dass ihr das auch wisst. Und nein, wir verspüren

auch nach der siebten Aufforderung keine

Lust, es aufzuräumen, denn wir haben andere

Probleme (WESHALB meldet er/sie sich nicht?!)

Lasst es deshalb lieber mit den Aufforderungen

sein. Macht doch einfach die Zimmertür zu…

Oder kauft euch einen Goldfisch und nervt den.

2. Hört auf, uns vor dem Alkohol zu warnen. Teilt

lieber eure Anti-Kater-Tipps mit uns (jaja, hört

auf abzustreiten, ihr hättet keine).

3. «Uuuuuuund? Erzähl…!» ;)))))))

*zwinkerzwinkerstimme*

Falls ihr uns in die Flucht schlagen wollt, es hat

geklappt. Falls nicht – auch.

4. «Hast du nicht kalt?!» :O

Ja, verdammt, ich FRIERE. Ist meinem neuen

Outfit jedoch schnuppe.

5. «Ach, das magst du doch!»

Nein, mann! Hört auf, uns Sachen aufzudrängen,

welche wir «mögen». Wir wissen schon selbst,

was uns schmeckt und was NICHT.

für die noch lieberen Kinder (hoho):

1. Glaubt mir, ich weiss, sie können einem

unglaublich auf die Nerven gehen, doch

hütet beim nächsten Mal eure Zungen – lasst

sie weiter schimpfen, nickt und macht ein

betroffenes Gesicht – und sie werden, ohne dass

es Streit gegeben hat, verschwinden.

2. Sie nerven weiter? Dreht den Spiess einfach um!

Wie wär's mit einem Besuch bei den Grosseltern

inkl. Aufdeckung der Jugendsünden eurer

Eltern?! Ha! Da schlagt ihr gleich zwei Fliegen

mit einer Klappe: Ihr macht euren Grosseltern

eine Freude und lasst noch ein paar Fotos

und Geschichten aus der Vergangenheit eurer

Eltern mitgehen… Diese serviert ihr Ihnen mit

einem zuckersüssen Kommentar zum Dessert!

CHAPEAU!

3. Ihr möchtet ernst genommen werden? Dann

haltet euch an Versprechungen. Falls es mal

nicht möglich sein sollte: Nicht ohne Pralinen

und Blumenstrauss bewaffnet das Haus

betreten.

4. Ihr hattet Sturmfrei? AUFRÄUMEN!!

GAAAAAAAAAAAAAAAAAANZ wichtig! ◆

19


Dave, bm2

❛❛ Nach der BM2 werde ich an

einer Fachhochschule studieren

gehen. Jedoch bin ich noch nicht

sicher, an welcher. Ich werde in

10 Jahren ein selbstständiger

Unternehmer sein und viel Gewinn

mit meinem Unternehmen

erzielen. Mal schauen, wie der

Markt in 10 Jahren aussieht…❜❜

WiE SiEHT DEiN LEbEN

iN 10 JaHrEN auS?

Debora, 2. Lehrjahr, b-Profil

❛❛ Ich werde natürlich weiterhin arbeiten und immer

aktiv bleiben. Ich könnte mir vorstellen, eines Tages

als Kosmetikerin tätig zu sein. Zudem werde ich den

Kontakt zu meinen Freunden nicht verlieren. Bezüglich

meinem privaten Bereich bin ich mir noch über

eines sicher: egal, ob mit oder ohne Mann, ich werde

mein Leben, so wie es sein wird, einfach nur

geniessen. ❜❜

marina, 2. Lehrejahr, E-Profil

❛❛ Ich nehme es so, wie es auf mich zukommt.

Natürlich werde ich mit meinen

Freunden immer in Kontakt bleiben, um

abzumachen, etc. Zudem bin ich mir nicht

hundertpro sicher, ob ich mit dem kaufmännischen

Beruf weiterfahren möchte.

Vielleicht werde ich mich in 10 Jahren in

einer anderen Berufsgattung bewegen… ❜❜

UMF AGE

ishan, bm2

❛❛ Ich möchte nach der BM2 auf

einer Hochschule (ZHAW) studieren.

Ich werde danach als Kaufmann

tätig sein in Marketing oder

Kommunikation. ❜❜

Von Erika Allenspach

20


H LLöcHEN

Wir, DiE rEDaKTioN

Erika allensbach

➝ respektvoll

gelassen

fantasievoll

mariel alaba

➝ unabhängig

grossherzig

unberechenbar

Leo Ericsson

➝ humorvoll

(ein wenig) selbstverliebt

Frauenversteher

any reichart

➝ flippig

hilfsbereit

ehrlich

Carole fässler

➝ chaotisch

tollpatschig

hilfsbereit

Sinéad Graham

➝ aufmerksam

nachtragend

unrealistisch

Silvia Peterli

➝ fantasievoll

verträumt

lebhaft

Vanessa Sadecky

➝ innovativ

reizbar

abwartend

aleksandra Nikolic

➝ tollpatschig

rosarotglitzernd

theatralisch

Sarah alina rinderknecht

➝ lebenslustig

ehrgeizig

neugierig

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine