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HEIMATLIEBE-BIGGESEE Ausgabe 27 Winter 2025

Die Ausgabe für die Region Biggesee - Heimatliebe – Dein Magazin, Deine Region, Deine Geschichten. Region: Attendorn - Drolshagen - Olpe - Wenden

Die Ausgabe für die Region Biggesee - Heimatliebe – Dein Magazin, Deine Region, Deine Geschichten. Region: Attendorn - Drolshagen - Olpe - Wenden

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Winter 2025

Attendorn . Olpe . Drolshagen . Wenden

Im Licht

der Erinnerung

Neuer Bildband erzählt vom Biggetal

Die Valentinskapelle

Zeugin einer versunkenen Welt

Zwischen Himmel

und Abgrund

Am Limit – mentale Balance in extremer Höhe

9 783982 648255


Editorial

THE SHAPE OF BEAUTY

Liebe Leserinnen und Leser,

Was bedeutet es heute, Heimat zu fühlen? Vielleicht ist es die Sehnsucht nach

Beständigkeit in einer Welt, die sich täglich wandelt. Vielleicht auch der Mut,

Neues zu wagen, ohne die eigenen Wurzeln zu verlieren. Zwischen diesen

Polen – Tradition und Fortschritt, Erinnerung und Aufbruch – bewegt sich

diese Ausgabe der Heimatliebe.

Unsere Region lebt von Menschen, die genau dieses

Spannungsfeld gestalten. Von denen, die Altes bewahren,

weil sie wissen, dass Geschichte Orientierung schenkt. Und

von denen, die mit Ideen und Leidenschaft Zukunft schaffen,

weil sie glauben, dass Heimat nur dann lebendig bleibt,

wenn sie sich verändert.

Es geht um das Gleichgewicht zwischen Stillstand und

Bewegung, um das bewusste Handeln im Moment, um den

Wert von Geduld und innerer Stärke. Um Orte, die

Geschichte atmen, und um Menschen, die zeigen, dass

Fortschritt kein Gegensatz zu Verbundenheit sein muss.

Heimat entsteht dort, wo Verantwortung übernommen wird – für die

Landschaft, für die Gemeinschaft, für das, was uns trägt.

Heimat ist kein festes Bild. Sie ist Bewegung. Sie wächst, verändert sich, fordert

uns heraus. Sie ist Erinnerung, die Zukunft möglich macht. Ein Weg, der

uns lehrt, achtsam zu bleiben – mit der Natur, mit uns selbst, mit dem, was

wir lieben.

Diese Ausgabe lädt ein, hinzuschauen: Auf die Kraft, die entsteht, wenn

Vergangenheit und Gegenwart sich begegnen. Auf das Engagement derer, die

anpacken. Auf den Mut, der nötig ist, um loszulassen und dennoch verbunden

zu bleiben.

Heimat – das ist der Raum zwischen Gestern und Morgen. Und vielleicht liegt

ihre wahre Schönheit genau darin, dass sie sich nie ganz festhalten lässt.

Ihr

Markus Frey

Westenhellweg 7, 44137 Dortmund

Tel. +49 231 525 491 ‧ pletzsch.de

1



INHALT

Heimatliebe – Winter 2025

4

Zwischen Himmel

und Abgrund

Extremsport als mentale

Präzision: Disziplin,

Fokus und innere Stärke

1 Editorial

4 Zwischen Himmel und Abgrund

Über Disziplin, Angst, mentale Stärke

und den schmalen Grat zwischen

Leidenschaft und Risiko

10 Haustüren als Spiegel der Zeit

Zwischen Schwelle und Seele

12 Im Licht der Erinnerung

Unveröffentlichte Fotos lassen

ein verlorenes Tal und seine

Menschen aufleben

15 Die St.-Valentinskapelle

am Ufer des Obersees

Zeugin einer versunkenen Welt

10

Haustüren als Spiegel

der Zeit

Die Villa am Südwall 67 in

Attendorn erinnert an die

Geschichte der jüdischen

Familie Stern

12

Im Licht der Erinnerung

Ein neuer Bildband zeigt

unveröffentlichte Fotos des

versunkenen Biggetals

15

Die St.-Valentinskapelle

am Ufer des Obersees

Stille Zeugin eines

versunkenen Dorfs –

Symbol für Erinnerung,

Glaube und Gemeinschaft

22 Wo Zukunft nach Zimt duftet

Weihnachten trifft Digitalisierung

44 Dem Himmel so nah

Sternschnuppen und Himmelskörper

50 Wandern mit Hütteneinkehr

Wintermomente im Sauerlandnd

Freiheit zwischen Bergen, Wäldern

und Trekkingplätzen erleben

22

Wo Zukunft nach Zimt duftet

Digitale Weihnachtswerkstatt:

kreativ und praxisnah

und für jedes Alter

2 3



Lebenskunst

Zwischen

Himmel und

Abgrund

Man muss erkennen,

wann es reicht. Berge

laufen nicht weg.

Über Disziplin, Angst, mentale Stärke

und den schmalen Grat zwischen Leidenschaft und Risiko

Extremsport ist mentale Präzision in Reinform. Für Fabian Arens bedeutet Bergsteigen, unter

Druck klar zu denken, in Grenzsituationen strategisch zu handeln und emotionale Balance zu

bewahren. Seine Stärke liegt nicht nur in Muskeln, sondern in der Fähigkeit, Gedanken und

Energie zu lenken.

EIN WEG, DER NACH OBEN FÜHRT –

UND NACH INNEN

Es begann unspektakulär – mit Klettertouren im

Sauerland. Im Unteren Elberskamp bei Heggen, einem

der traditionsreichsten Klettergebiete der Region. Über

50 Routen bieten hier alles vom Genussklettern bis zum

Extrem – darunter die legendäre Katharsis (10+), eine

der schwierigsten Linien in Nordrhein-Westfalen.

Damals ahnte Fabian Arens aus Röllecken noch nicht,

dass diese ersten Griffe an grauem Felsen der Anfang

einer lebensprägenden Leidenschaft waren.

Der Mont Blanc de Cheilon (3870 m) vereint alles, was eine

beeindruckende Hochtour ausmacht: elegante Firn- und

Felsgrate, genussvolle Kletterpassagen sowie anspruchsvolle,

steilere Abschnitte über Firn und Gletscher. Damit

man ihn nicht mit seinem großen Bruder oberhalb von

Chamonix verwechselt, hat man die lokale Bezeichnung

Cheilon (= steiniges Gebiet) beigestellt.

Heute lebt der 31-Jährige in der Schweiz, arbeitet als

Seilbahnmechatroniker und Teamleiter bei der

Zermattbergbahn – der höchstgelegenen Bergbahn

Europas. Umgeben von Viertausendern wie Matterhorn

und Monte Rosa hat Arens seinen Platz gefunden. Seine

Freizeit gehört den Bergen. Vom Fußball über Trailrunning

und Alpenüberquerungen führte ihn sein Weg zu

Expeditionen in die höchsten Regionen der Erde – dort-

Der Dom erhebt sich mit seinen 4545 Meter Höhe als

markanter Viertausender in den Walliser Alpen und ist der

höchste Berg, dessen Basis vollständig in der Schweiz liegt.

Die anspruchsvolle Route verlangt besonders bei harten,

vereisten Passagen sichere Technik und routinierten Umgang

mit Steigeisen und Pickel.

4 5



Packen für die Expedition:

Entscheidend sind Sicherheit und Funktion.

Expeditionen kann man sich fast nur mit

Sponsoren leisten.

8163 Meter hoch – wagte er den Aufstieg ohne

Sauerstoff. „Ich wollte wissen, wie weit mein Körper

gehen kann.“

TRAINING, DISZIPLIN

UND DER MENTALE MUSKEL

Arens trainiert fast täglich: sechs Laufeinheiten pro

Woche, rund 170 Kilometer mit täglich bis zu 1500

Höhenmetern. Krafttraining ersetzt er durch Klettern –

ein ganzheitliches Training für jeden Muskel. Sein

Motto: „Wenn du denkst, du kannst nicht mehr, hast du

noch 40 Prozent. Ich will die 60“, sagt Arens. Mentale

Stärke sei das wichtigste Werkzeug – geformt durch

Disziplin, akribische Vorbereitung und die Fähigkeit,

Stille auszuhalten. „Wenn ich solo unterwegs bin,

studiere ich jede Passage im Detail. Das Restrisiko bleibt,

aber ich kann es verkleinern.“ Der Körper folgt dem

Willen – doch es ist der Kopf, der entscheidet, wann

man umkehrt.

Abendessen auf dem Manaslu: Bergsteigen verursacht

einen sehr hohen Kalorien- und Flüssigkeitsverbrauch.

Die Mahlzeiten bestehen oft aus einer Art Astronautenkost,

wobei Pulver in verschiedenen Geschmacksrichtungen

mit Wasser angerührt wird. So bekommt man dann

auch sein Chikken Tikken Masala. Der Manaslu im nepalesischen

Himalaya ist der achthöchste Berg der Welt.

Auch Ernährung ist Teil seines Systems. Kein Gluten,

kein Alkohol, kein Schwein. Dafür Aminosäuren,

Omega-3, Magnesium, hochwertiges Fleisch, grünes

Gemüse und Möhren. 3500 bis 4000 Kalorien pro Tag –

genau berechnet, dokumentiert, optimiert. Zucker

streicht er konsequent. Selbstoptimierung als Überlebensstrategie,

nicht aus Eitelkeit.

Der Zustieg zum Mont Blanc de Cheilon erfolgt über

den Cheilongletscher, ein rund drei Kilometer langes abwechslungsreiches

und teils spaltiges Eisfeld, das aus zwei

Seitenarmen entsteht.

hin, wo die Luft dünn ist, das Licht grell und jeder

Schritt zur Prüfung wird. „Man muss erkennen, wann es

reicht. Berge laufen nicht weg“, sagt er. Eine Erkenntnis,

die über Leben und Tod entscheiden kann.

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Foto: adobe stock ¡S. Ettmer

Die Camps am Manaslu umfassen das Basislager

(4800m), das als Ausgangspunkt für Expeditionen dient,

sowie die verschiedenen Höhenlager auf der Besteigungsroute.

Wegen der hohen UV-Strahlung sollten

Körper und Gesicht so gut wie möglich bedeckt sein.

IN DER TODESZONE

Ab 8000 Metern beginnt die sogenannte Todeszone.

Kaum Sauerstoff, minus 40 Grad, ein Körper am Limit.

„Da oben funktioniert nichts mehr wie gewohnt“, sagt

Arens. „Der Kopf wird träge, jede Bewegung schmerzt.

Aber gerade dort fühle ich mich frei.“ Auf dem Manaslu –

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ZWISCHEN ADRENALIN UND RISIKO

Was treibt Menschen wie Fabian Arens an? Die Suche

nach dem Kick, nach Adrenalin, nach diesem kurzen,

alles überstrahlenden Moment, in dem Angst in

Euphorie kippt. „Es ist Therapie“, sagt Arens. „Wenn ich

am Berg bin, bin ich frei. Dann denke ich an gar nichts.“

Doch dieser Rausch birgt Gefahr. Arens begegnet dem

mit Selbstkontrolle. Er trägt eine Notfalluhr, die im

Ernstfall seine GPS-Daten versendet. „Das ist meine

Versicherung – und mein Anker zur Vernunft.“

TEAMGEIST UND EINSAMKEIT

Am Berg ist Vertrauen überlebenswichtig. „Du musst

wissen, dass dein Partner dich hält, bei dir ist.“

Gleichwohl zieht es Arens immer wieder ins Alleinsein.

Solo-Touren sind für ihn ‚reine Fokussierung‘. Kein

Gespräch, kein Geräusch – nur Atem, Schnee und Fels.

Diese Einsamkeit ist ambivalent. Ein Fehltritt bleibt

unbemerkt. „Ich war einmal fünf Meter tief in einer

Spalte. Mit zwei Eispickeln habe ich mich selbst befreit.

Danach bin ich umgekehrt – der Gipfel war nur 50 Meter

entfernt.“ Ein Moment, der Demut lehrt.

DIE VERANTWORTUNG

GEGENÜBER DER NATUR

Bergsteigen ist längst auch ein ökologisches Thema.

Der Klimawandel verändert die Berge sichtbar.

Der Permafrost schmilzt, Steinschlag nimmt zu.

Arens kennt den Widerspruch seines Tuns. „Meinen CO₂-

Fußabdruck möchte ich lieber gar nicht wissen. Aber ich

versuche, bewusst zu handeln. Ich trage meinen Müll

wieder runter. Jeder Beutel zählt.“ Er glaubt an

‚sanftes Bergsteigen‘, an Eigenverantwortung

statt Massentourismus.

GRENZEN – UND WAS DAHINTER LIEGT

Fabian Arens hat viele Ziele: alle 14 Achttausender, die

großen technischen Berge wie Annapurna, Nanga

Parbat, K2. Doch der wahre Antrieb liegt tiefer. „Es geht

nicht um den Gipfel“, sagt er, „es geht um das, was man

auf dem Weg dorthin über sich selbst lernt.“ Er weiß,

dass jeder Aufstieg ein Spiel mit dem Risiko ist. Und dass

Bergsteigen ein Luxus ist. Doch für ihn ist es mehr als

ein Hobby. Es ist sein Lebensentwurf. „Man muss ruhig

bleiben, nichts überstürzen, jedes Projekt mit Klarheit

angehen“, sagt er. „Ich habe eigentlich nichts zu verlieren.

Nur mich selbst zu beweisen.“

Extremsport – das ist ein Spiel auf der Grenze zwischen

Leben und Tod, zwischen Vernunft und Rausch.

Menschen wie Fabian Arens zeigen, dass Stärke nicht

bedeutet, keine Angst zu haben, sondern sie zu beherrschen.

Bergsteigen ist Meditation in Bewegung. Eine

Schule der Geduld, der inneren Stärke, der Disziplin.

Und vielleicht ist das größte Ziel nicht der Gipfel, sondern

die Erkenntnis, dass der wahre Sieg im Bewahren

der eigenen Menschlichkeit liegt.

Text: Birgit Engel, Fotos: Fabian Arens

Die schönste Zeit

des Jahres.

Wir wünschen Ihnen

eine frohe und besinnliche

Weihnachtszeit im Kreis

Ihrer Liebsten.

Weil‘s um mehr als Geld geht.

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8 9



Türgeschichten

Zwischen Schwelle und Seele

Haustüren als

Spiegel der Zeit

Wer vor einer Haustür steht, blickt auf mehr als auf ein Stück Architektur.

Türen trennen nicht nur innen und außen – sie sind Zeugen ihrer Zeit.

Sie spiegeln Epochen, Lebensentwürfe, Hoffnungen – und manchmal auch

Verlust und Zerstörung.

In unserer Serie nehmen wir sie mit auf eine kulturhistorische Spurensuche.

Wir stellen besondere Türen vor und erzählen, was sie zu erzählen haben.

EINE HAUSTÜR ALS

ZEUGIN DES DUNKELSTEN KAPITELS

ATTENDORNER STADTGESCHICHTE

Am Südwall 67 in Attendorn – von 1939 bis 1947 hieß die

Straße Hindenburgwall – steht eine wunderschöne kleine

Villa. Hier lebten einst Emil (*1877) und Betty Stern

(*1890), Geschwister von Hermann Stern, Inhaber des

Kaufhauses Lenneberg.

Im Frühling 1942 waren sie die letzten noch verbliebenen

Juden in Attendorn – manch anderem war vielleicht

die Auswanderung gelungen, andere waren längst vergast

oder fristeten noch ein unmenschliches Dasein in

Ghettos und Lagern vor ihrem sicheren Tod. Zu der Zeit

wohnten Emil und Betty bereits zur Miete im alten

Böheimerschen Haus in der Breiten Techt 97, mussten

sie doch nach den Pogromen am 9./10. November 1938,

das den Übergang von der Diskriminierung und

Ausgrenzung der Juden hin zur systematischen

Verfolgung und Ermordung markiert, ihr eigenes Haus

am Südwall veräußern.

Massive Gewaltaktionen gegen die jüdische Bevölkerung,

die Zerstörung und Plünderung der Beträume, Geschäfte,

Häuser und Wohnungen rund um das Pogrom gab es

auch in Attendorn. Noch heute erzählt die Haustür am

Südwall 67 von diesen Gräueltaten. In ihrem Holz haben

die Beschädigungen gleich einem Mahnmal bis heute

überdauert. Dass das so ist, ist den heutigen Bewohnern,

Eva und Otto Kersting, zu verdanken.

„Ich finde die Tür als Zeitzeuge sehr wichtig“, sagt Eva

Kersting, deren Großeltern, Rudolf und Helene Heller,

die zu der Familie Stern ein freundschaftliches Verhältnis

pflegten, das Haus in den 1950er Jahren erstehen

durften.

In „Jüdisch in Attendorn“ von Hartmut Hosenfeld berichtet

Karl Heuel: „Am Tage der Reichskristallnacht ging ich

am Haus der Geschwister Betty und Emil Stern vorbei.

Fräulein Stern stand vor der zerstörten Haustür.

Ein Trupp Hitlerjungen kam vorbei, der Anführer warf

einen Stein und traf Fräulein Stern an der Stirn, das Blut

rann über das Gesicht.“

Am ehemaligen jüdischen Betraum in der Innenstadt

erinnert eine Bronzeplatte an die damaligen Geschehnisse.

Unter anderem ist darauf eine kaputte Scheibe

und ein Frauenkopf zu sehen. Dazu der Künstler Karl-

Josef Hoffmann: „Als ich an der Villa Stern vorbeiging,

schaute Fräulein Stern, die später mit ihrem Bruder den

Freitod suchte, um der Deportation zu entgehen, angstvoll

durch die zersplitterten Scheiben der Haustür."

Am 27. Juli 1942 sollten Emil und Betty Stern ins Altersghetto

Theresienstadt deportiert werden. Nachdem

beide davon wussten, nahmen sie ein stark wirkendes

Schlafmittel ein, das ihnen ein befreundeter Attendorner

Apotheker verschafft hatte. Emil wurde am Tag des

Abtransports tot in seinem Bett aufgefunden, Betty war

bewusstlos. Auf Anordnung der Gestapo wurde sie von

Die Villa am Südwall 67, einst Wohnhaus der Geschwister Emil

und Betty Stern. Sie markiert einen zentralen Ort jüdischen Lebens

in der Attendorner Stadtgeschichte.

Die Haustür mit ihren erhaltenen Beschädigungen aus den

Novemberpogromen von 1938. Sie dokumentiert bis heute die

beispiellose Gewaltherrschaft der Nazis.

der Sanitätskolonne des Roten Kreuz in bewusstlosem

Zustand in das gefürchtete Gestapogefängnis "Steinwache"

in Dortmund eingeliefert, wo sie zwei Tage

später verstorben sein soll.

Text und Fotos: Birgit Engel

10 11



Heimatgeschichte

Im Licht der Erinnerung

Unveröffentlichte Fotos lassen ein verlorenes Tal

und seine Menschen aufleben

Hohenhagen

Listernohl

Alt Sondern

EIN ALT-LISTERNOHLER

SAMMELT DAS GESTERN

Hans-Werner Scharioth, geboren im

alten Listernohl, trägt diese

Geschichten seit seiner Kindheit in

sich. Als Zehnjähriger erlebte er den

Wandel wie ein Abenteuer: Hinter

dem Haus wuchs die Listertalbrücke,

die Eisenbahnlinie entstand.

Die Kollage zeigt das frühere Hohenhagen und Listernohl. Im Hintergrund sieht

man die Dumicketalbrücke. Auf der Doppelstockbrücke werden sowohl die

Landesstraße als auch die eingleisige Bahnstrecke geführt. Zusammen mit der

Listertalbrücke ist sie eine nahezu einmalige Besonderheit in Deutschland.

ZWISCHEN AUFBRUCH

UND ABSCHIED

Als der Ruhrverband in den 1950er-

Jahren den Bau der Biggetalsperre

erneut vorantrieb, ahnten die

Menschen wohl kaum, wie sehr sich

das Leben zwischen Olpe und Attendorn

verändern würde. Die Pläne von

Energie und Hochwasserschutz wieder

laut. Mit dem Biggegesetz 1956

startete das gigantische

Infrastrukturprojekt: Höfe wurden

geräumt, Dörfer abgetragen,

Friedhöfe umgebettet. Am 4.

November 1965 verschwand das

Jedermann wusste, dass die Zeit des

Tals ablief. Die neu gegründeten Orte

Listernohl, Sondern und Eichhagen

boten Verbesserungen, doch reich

wurde niemand.

BILDER, DIE ZURÜCKFÜHREN

In den 1990er-Jahren legte Scharioth

den Grundstein seiner Sammlung, als

der Nachfolger des fotografierenden

Pastors Wilfried Müller ihm Kisten

voller Dias übergab. Seitdem digitalisiert

er, ordnet und ergänzt – und

immer wieder gelangen neue Fotos

Alt-Sondern, 1685 erstmals urkundlich erwähnt, war ein Ort, in dem

Generationen lebten und ihre Geschichten webten. Als der Biggesee

gebaut wurde, mussten mehr als 2500 Menschen das Biggetal,

ihre Häuser und ihre Heimat verlassen.

Perspektiven, die das Bild des alten

Tals weiter vervollständigen.

Sein Buch „Versunken, aber nicht vergessen“

ist erst das zweite umfassende

Fotobuch über das untergegangene

Biggetal – nach Achim Gandras’

Bildband „Jahrhundertprojekt

Biggetalsperre“ von 2012. Jedes Kapitel

Lage von einst klar wird. Viele Aufnahmen

sind bisher unveröffentlicht.

Zu jedem Bild liefert Scharioth eine

Legende, oft ergänzt durch kleine

Anekdoten. Sein Werk macht sichtbar,

was unter der Wasseroberfläche weiterlebt:

die Geschichte eines Tals, das

Menschen geprägt hat – und das bis

Infos

„Versunken, aber

nicht vergessen –

die Orte des alten

Biggetals“

Eine Sammlung

von Hans-Werner

Scharioth, 2025 /

Verlag und Medienhaus

FREY PRINT &

MEDIA GMBH &

CO. KG, Attendorn

Softcover, 220 Seiten, 30 Euro /

Die Orte des alten Biggetals

Versunken - nicht vergessen

Die Orte des alten Biggetals

1938 waren durch den Krieg gestoppt

worden, doch mit dem Wirtschaftswunder

wurde der Ruf nach Wasser,

Biggetal unter den Fluten – mit vertrauten

Wegen, Häusern und

Geschichten.

aus privaten Archiven zu ihm. Erst

kürzlich tauchten hunderte

Aufnahmen aus Sondern auf, mit

beginnt mit einem Doppelbild: der

heutige Biggesee, darüber exakt projiziert

die frühere Ortschaft, so dass die

heute nachklingt.

Text: Birgit Engel,

Fotokollagen: Hans-Werner Scharioth

Erhältlich in der Buchhandlung

FREY BUCH & PAPIER,

Schüldernhof 2, Attendorn

12 13



ADVERTORIAL

Heimaterbe

Zeugin einer versunkenen Welt

Wirtschaftsprüfung | Steuerberatung | Rechtsberatung | Notariat

Das fünfzigjährige Jubiläum konnten wir im letzten Jahr leider nicht so richtig feiern. Daher haben wir

uns in diesem Jahr um das einundfünfzigjährige ein wenig mehr gekümmert.

Die St.-Valentinskapelle

am Ufer des Obersees

Seit 1972 sind wir in Attendorn und an drei Standorten im Westerwald Ihr verlässlicher Partner in

Sachen Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung und Rechtsberatung (inklusive Notariat). Und das soll auch

noch ein paar Jahre so bleiben …

Seit 1972 und damit seit mehr als 50 Jahren

steht die HTR für Verlässlichkeit, Vertrauen

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aus Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung und Rechtsberatung zu einer Einheit – persönlich, menschlich

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Übrigens – wir haben uns personell verstärkt und können daher wieder Aufträge aus den

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Valentinskapelle um 1930

Stadtarchiv Olpe/Slg. Fotoplatten Pfarrarchiv

Die St.-Valentinskapelle in Olpe-Ronnewinkel erzählt vom Untergang eines Dorfes und von Menschen,

die bewahren, was in unserer schnelllebigen Welt manchmal dem Vergessen anheimzufallen droht.

Das Kirchlein ist ein Ort, an dem Geschichte atmet und Gemeinschaft weiterlebt. Vor 300 Jahren wurde

sie erbaut.

14 15



DAS LETZTE HAUS

VON RONNEWINKEL

Still steht sie da, am westlichen Ufer des Obersees und

unterhalb des Kreuzbergs: die kleine St.-Valentinskapelle.

Sie ist das letzte erhaltene Bauwerk des einstigen Dorfes

Ronnewinkel, das durch die Flutung des Biggetals im

Jahr 1965 von der Landkarte verschwand. Nur die

Kapelle blieb, trotzig und anrührend zugleich, als steinerne

Zeugin einer versunkenen Welt. Als Beispiel für

die Veränderung von Landschaften und Dörfern durch

Infrastrukturprojekte, aber auch für die Kraft der

Erinnerung und des Engagements.

AUSSTELLUNG

IT’S

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DER GLANZ

DER SCHÖNEN

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Alter Markt 1 · 57439 Attendorn

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Im Jahr 1725 ließ Johann Peter Stupperich mit

Genehmigung der Äbtissin der Zisterzienserinnen von

Drolshagen als Grundherrin auf dem Hof Ronnewinkel –

den das Kloster neben vielen anderen zur Sicherung seiner

wirtschaftlichen Existenz betrieb und der

Durchreisestelle für die Ordensschwestern war – das

Gotteshaus zu Ehren des heiligen Valentin errichten. In

der Stiftungsurkunde bat er um göttlichen Beistand für

sich und seine Nachkommen. „Zur Beförderung Gottes

Ehr, meines und meiner Nachkömmlinge Heils“, heißt es

dort. Und in der Tat: Es waren künftige Generationen

seiner Familie, die die Kapelle über die Jahrhunderte

hinweg bewahrten und ihr Überleben sicherten.

VON FRÖMMIGKEIT,

VERFALL UND NEUBEGINN

Die erste Kapelle überdauerte das 18. Jahrhundert, verfiel

jedoch allmählich. Als 1831 das Urkataster angelegt

wurde, war sie bereits eine Ruine. Doch die Nachfahren

des J.P. Stupperich, die das Erbe in Ehren hielten, errichteten

1849/50 einen Neubau – schlicht, aber mit aufrichtigem

Glauben und der bis heute existiert. Irgendwann,

im Laufe der Zeit, wurde die Kapelle Eigentum der

St. Martinus-Gemeinde Olpe, blieb indes weiterhin in

der Obhut der Linie Stupperich und damit auch der

Familie Valpertz.

Bis in die 1950er Jahre war die Kapelle Station für den

ersten Sakramentalen Segen bei der Himmelfahrtsprozession.

Dann kam der Wandel. Die Flutung des

Biggetals ließ das Dorf Ronnewinkel untergehen.

Nur die Kapelle, auf einer Anhöhe gelegen, überstand

die Wassermengen. Doch die Wege dorthin gerieten in

Vergessenheit und mit der Abgeschiedenheit kam der

erneute Verfall.

DER HOF VALPERTZ – HERZ EINES

VERSCHWUNDENEN DORFES

Die Ortschaft Ronnewinkel hat eine lange Geschichte.

Seine Ersterwähnung datiert sich auf das Jahr 1355.

Ältere Bürgerinnen und Bürger werden sich indes heute

an die Gaststätte der Familie Alfons Valpertz erinnern.

Sie war Treffpunkt, Nachrichtenzentrale und Wohnzimmer

der Dorfgemeinschaft, ein beliebter Anlaufpunkt

für Einheimische und auch Reisende, führte

doch die Bundesstraße 54/55 direkt an ihr vorbei.

Der Hof Ronnewinkel gehörte einst zu den Liegenschaften des Zisterzienserinnenklosters in Drolshagen. Die Abtei

wurde im 13. Jahrhundert gegründet und mit der Säkularisierung 1803 aufgehoben. Im Besitz der Familie Valpertz

ist dieses Glasbild. Es zeigt den (Gast-)Hof Valpertz. In direkter Nachbarschaft steht ein Speicher, gebaut im 17.

Jahrhundert, der dem Kloster als Getreidespeicher diente. Er wurde vor der Flutung abgetragen und ist heute Teil

des Sauerländer Dorfes im LWL-Freilichtmuseum Detmold.

Die Gastwirtschaft war das letzte Gebäude der kleinen

Ortschaft, das innerhalb des Vorstaubeckens abgeris-

sen wurde.

Bis heute erhalten ist jedoch der alte Speicher aus dem

17. Jahrhundert der Zisterzienserinnen, der direkt neben

der Wirtschaft stand und zum (Gast-)Hof gehörte.

Er diente einst der Lagerung von Getreide, später der

Familie Valpertz als Vorratsraum für Kartoffeln,

Zwiebeln und Gerätschaften und als Standort für einen

Räucherschrank. Den Erzählungen nach suchten auch

die Dorfbewohner von Ronnewinkel in ihm Schutz während

der Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg. Als die

Biggetalsperre gebaut wurde, trug man ihn ab.

Beauftragt damit war der Olper Alfons Ament. Der

Speicher fand seinen Weg ins LWL-Freilichtmuseum

Detmold, wo er heute im sogenannten Sauerländer

Dorf steht.

Privatbesitz Familie Valpertz

16 17



Alfons Valpertz, seine Frau Klara und ihre Kinder –

Marlies, Ulla, Johannes und Klaus – zogen nach dem

Verlust des Hofes auf den Kreuzberg in Olpe.

Die Landwirtschaft führten sie fort, doch für den

Gasthof gab es keinen Ersatz. Mit der Flutung verschwand

nicht nur ein Dorf, sondern auch ein Stück

gelebter Gemeinschaft.

DAS WUNDER VON 1975

In den 1970er-Jahren schien auch die Kapelle endgültig

verloren. Der Kirchenvorstand erklärte den Bau für

unrettbar, die Mauern drohten einzustürzen. Doch dann

geschah, was man das „Wunder von Ronnewinkel“ nennen

könnte.

Im Inneren findet sich ein Bild des heiligen Valentin im

Bischofsornat, wahrscheinlich stammt es ebenso aus

dem 19. Jahrhundert, dazu eine filigrane Muttergottesfigur

aus Metall. 1978 gelangte aus der Basilika Minor in

Kiedrich im Rheingau eine Reliquie des Heiligen nach

Olpe, die in einer Monstranz aufbewahrt und zu

Festtagen zur Kapelle getragen wird. Seitdem verbindet

auch eine herzliche Partnerschaft die Valentinsfreunde

beider Orte.

EIN ORT DER ERINNERUNG

UND GEMEINSCHAFT

Die Kapelle ist heute weit mehr als ein Baudenkmal.

Sie ist Pilgerstätte des Franz-Hitze-Pfades, Andachtsraum

und Sinnbild bürgerschaftlichen Engagements zugleich.

Sie ist letzte Verbindung zu einem Dorf, das es nur noch

in Erinnerungen gibt. Täglich steht sie Besuchern offen,

die den Uferweg entlangwandern. Über Jahrzehnte hinweg

leitete Johannes Valpertz, Sohn von Alfons Valpertz,

den Förderverein. Seit 1987 war er dessen Vorsitzender

und kümmerte sich bis zu seinem Tod im August 2025

LWL/Säck

Der ehemalige Getreidespeicher des Klosters im LWL-

Freilichtmuseum Detmold, das eines der bedeutendsten

seiner Art in Europa ist. Er entspricht in seiner Ansicht der

Zeit um 1920.

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Im Sommer 1975 ergriff der Olper Schneidermeister

Adolf Müller die Initiative. Mit Gleichgesinnten gründete

er die „Gemeinnützige Bürgerinitiative zur Instandsetzung

und Betreuung der St.-Valentinskapelle Olpe-

Ronnewinkel“. Binnen weniger Wochen wurden Spenden

gesammelt, Baumaterialien organisiert und unzählige

Arbeitsstunden geleistet. Der Bedarf lag bei rund 50.000

D-Mark. Bereits im September feierte man Richtfest, im

November 1975 schließlich die feierliche Weihe mit dem

aus Olpe stammenden Weihbischof Prof. Dr. Scheele.

Aus dem fast Vergessenen war wieder ein lebendiger Ort

des Glaubens geworden – schlicht, würdevoll und

voller Symbolkraft.

ARCHITEKTUR MIT SEELE

Der Wiederaufbau von 1975 orientierte sich an der

historischen Form des 19. Jahrhunderts. Der sechseckige

Grundriss, das kleine Türmchen auf dem Dach, die

Glocke über dem Eingang – all das verleiht der Kapelle

ihre zurückhaltende Schönheit. Besonders eindrucksvoll

ist der Altar: Er wurde aus den Balken des alten

Dachstuhls gezimmert. So trägt jedes Stück Holz die

Geschichte der Jahrhunderte in sich.

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um das Kleinod, das fester Bestandteil der Biggesee-

Region und seiner Geschichte sowie der Olper

Identität ist.

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Ihr Bestehen verdankt sie Menschen, die nicht bereit

waren, Geschichte preiszugeben. Menschen, die wussten,

dass Heimat mehr ist als ein Ort – sie ist

Erinnerung, Verantwortung und Glaube zugleich. Und

ein Zeugnis dafür, dass Wandel nicht immer Verlust

bedeutet – manchmal ist er auch Bedingung für Bestand.

Die St.-Valentinskapelle in Olpe heute. Sie ist beliebtes Ziel

für alle, die Ruhe, Geschichte und schöne Ausblicke schätzen.

Dank gebührt all jenen, die sich für ihren Erhalt einsetzen

und dieses besondere Stück Heimat lebendig halten.

Infos

Ein Beitrag zur St.-Valentinskapelle erscheint im

neuen Jahrbuch des Heimatvereins für Olpe und

Umgebung „Olpe in Geschichte und Gegenwart“,

Bd. 32.

Text: Birgit Engel, Fotos: Nachweise am jeweiligen Bild

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WO ZUKUNFT

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Weihnachten trifft Digitalisierung

Zwischen Holzspänen, surrenden 3D-Druckern und flackernden LED-Lichtern entsteht in der

InfoTastic Academy in Attendorn eine digitale Weihnachtswelt. Kinder, Jugendliche und Erwachsene

tüfteln, fräsen, drucken und sticken – und gestalten so ihre eigenen Geschenkideen. Kreativität trifft

auf Technik, Ideen werden greifbar und die Werkstatt zu einem Ort, an dem Lernen Spaß macht.

EIN RAUM, DER SICH VERWANDELT

Wenn draußen der Frost an die Fensterscheiben klopft,

wird es in der Kölner Straße 14A warm. Zwischen

Werkbänken, Kabeln und Computern funkeln

Lichterketten, Kerzen spiegeln sich in den Fenstern,

aus Lautsprechern erklingt leise Weihnachtsmusik.

Die Weihnachtswerkstatt ist längst ein Termin, der

Neugierige aller Generationen anzieht. Kinder,

Jugendliche und Erwachsene kreieren Figuren aus Holz

und Keramik oder gießen Kerzen. Andere wagen sich an

technische Miniaturen: fahrende Roboter mit roter

Zipfelmütze, leuchtende Sterne aus dem Lasercutter,

Wichtel aus dem 3D-Schokoladendrucker. Die Werkstatt ist

erfüllt vom Surren der Maschinen und vom Murmeln konzentrierter

Stimmen.

TECHNIK ALS ERFAHRPROZESS

Der Ansatz der Academy ist eindeutig: Technik wird verstanden,

indem man sie benutzt. Besucher lernen, digitale

Vorlagen anzulegen, Parameter zu verändern und

Maschinen einzurichten. Wer ein Ornament auf dem

Lasercutter erstellt oder eine Figur im CAD modelliert,

erlebt unmittelbar, wie sich digitale Entscheidungen im

Material niederschlagen. Das Ergebnis ist nicht nur ein

fertiges Objekt, sondern ein technisches Verständnis, das

aus eigenem Tun entsteht. Fehler gelten dabei als Teil des

Lernprozesses, nicht als Hindernis.

ZWISCHEN SÄGESPÄNEN UND SOFTWARE

Die Weihnachtswerkstatt ist ein Ort der Kontraste:

Wo Technikbegeisterte mit CAD-Dateien jonglieren,

riecht es nach Zimt und Vanille. Neben dem Lasercutter

„Mr. Beam“ stehen Teller mit Plätzchen und Tassen mit

heißem Kakao. Wer mag, stellt sich vor den Greenscreen

und gestaltet seine eigene Weihnachtskarte mit digitalem

Schneefall, Nordlichtern oder dem alten Marktplatz.

Und im Tonstudio können Besucher ihre liebsten

Adventslieder einsingen.

INNOVATIONSORT DER REGION

Seit 2021 hat sich die Academy zu einem Ort entwickelt,

an dem die digitale Zukunft der Region greifbar wird.

Schulen nutzen sie als Labor für angewandte

Technikbildung, Unternehmen als Schnittstelle zu

Vanessa Körn, zweite Vorsitzende der InfoTastic Academy, freut sich auf die Weihnachtswerkstatt. Am Samstag,

dem 6. Dezember 2025, ab 10 Uhr wird gebastelt, gebaut und getüftelt.

jungen Talenten, Privatpersonen als Werkstatt für eigene

Vorhaben. Robotik, Mikrocontroller, 3D-Druck, CNC-

Bearbeitung, Lasercutting und Modellbau bilden das

Fundament eines Programms, das sowohl Grundlagen als

auch komplexe Anwendungen ermöglicht. Die Academy

ist bewusst ein Raum für Entdecker, nicht nur für

Spezialisten. Das Prinzip lautet: ausprobieren, erfahren,

verstehen – für alle, die glauben, dass Neugier keine

Altersgrenze kennt. Wer eintritt, spürt, dass Zukunft keine

Theorie ist, sondern mit den eigenen Händen formbar.

22 23



ADVERTORIAL

JAHRE

06.

12.

Die Infotasten können ihre Füße einfach

nicht stillhalten. Neue Projekte

sind längst unterwegs Ein gutes

Beispiel ist das Format „erFAHRwerk“.

Mit modularen Fahrzeugbausätzen

konstruieren Schülerinnen und

Schüler Modelle, die Mechanik,

Sensorik und Bewegung verständlich

machen. Das Projekt zeigt, wie technische

Bildung funktionieren kann,

wenn Praxis, Forschung und

Kreativität zusammenfinden. Die

Academy bietet den Rahmen für ein

Lernen, das ebenso zugänglich wie

anspruchsvoll ist.

ZUKUNFT IM

WEIHNACHTLICHEN GEWAND

Wenn am Abend die Maschinen verstummen

und die Lichter gedimmt

werden, bleiben Objekte zurück, die

mehr als Dekoration sind. Sie stehen

für eine Lernkultur, die aus Neugier

entsteht. Die Academy zeigt, wie ein

regionales Zentrum für digitale

Forschung aussehen kann. Hier wirkt

Technik nicht distanziert, sondern

nahbar. Zukunft zeigt sich nicht als

abstrakter Fortschritt, sondern als

Erfahrung, die im eigenen Tempo

wachsen darf. Was hier geschieht,

ist mehr als vorweihnachtliche

Betriebsamkeit. Es ist eine Begegnung

zwischen Tradition und Zukunft,

zwischen analogem Handwerk und

digitaler Präzision. Und vielleicht

liegt genau darin der Zauber: In der

Erkenntnis, dass Fortschritt Wärme

haben kann.

Text: Vanessa Körn, Fotos: InfoTastic Academy

Illustrationen: adobestock

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Koch mit einer mutigen Idee und einem Ansprechpartner, der alle Gewerke koordiniert und

wöhnlichen Vielseitigkeit. Kunden profitieren von einem

Rasenmäher. Was als kleiner Hausmeisterservice auf der Projekte effizient zum Ziel führt.

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Dienstleistungsbetrieb. Transparenz und Verlässlichkeit termingerechte Umsetzung. Als Ausbildungsbetrieb

bilden das Fundament.

sichert das Unternehmen den Nachwuchs im Handwerk

Nach den ersten Jahren folgte der Umzug in ein landwirtschaftliches

Gebäude an der Milstenauer Straße, zehn und Leidenschaft.

und gibt seine Werte weiter: Verlässlichkeit, Fairness

Jahre später der Kauf des heutigen Standorts am Holz- Das Jubiläum wurde mit einem Familienfest gefeiert, das

weg – ein Meilenstein hin zu einem modernen Unternehmen.

2022/23 wurde dort eine neue Lagerhalle

Bodenständigkeit und Vertrauen. Heute blickt man stolz

zeigte, wofür Dienstleistungen Koch steht: Zusammenhalt,

errichtet, 2024 kam die Büroerweiterung an der Mühlhardt auf ein Vierteljahrhundert Erfolg und zufriedene Kunden

hinzu – ein klares Zeichen für Zukunftsorientierung. zurück – und mit derselben Energie in die Zukunft.

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BLICKWINKELAus einem anderen

FLYCAM

SAUERLAND

Gemeinsam stark

in Print und Digital

DER NEUE

ONLINE-SHOP

Das Reel als Teaser. Die Broschüre als Story

LUFTBILDAUFNAHMEN

FILMPRODUKTION

SOCIAL MEDIA BETREUUNG

LIVESTREAMING

EVENTTECHNIK

„Wir zeigen, was andere übersehen – aus der Luft,

auf Papier, im Netz.“

Was wie ein Slogan klingt, ist in Wahrheit eine regionale Medienpartnerschaft

mit großem Potenzial: FREY PRINT+MEDIA und

Flycam-Sauerland bündeln ihre Stärken, um Unternehmen,

Vereinen und Marken in Südwestfalen neue Sichtbarkeit zu

verschaffen – in Print, Web und Bewegtbild.

EINFACH.

GUT.

GEDRUCKT.

TRADITIONELL IM HANDWERK. MODERN IN ALLEN MEDIEN

Seit 1879 steht FREYMEDIA für Qualität – von Menschen für Menschen. Aus

dieser tiefen regionalen Verwurzelung heraus bieten wir heute die gesamte

Bandbreite moderner Kommunikation.

Unsere Onlineplattformen www.frey-druck.de, www.sonderfarbendruck24.de

und www.vereinsdruck.shop sind längst feste Anlaufstellen für Unternehmen,

Agenturen und Vereine.

Doch zeitgemäße Kommunikation braucht heute mehr als Papier: Sie lebt von

Bildern, Videos und digitalen Erlebnissen. Genau hier kommt Flycam-

Sauerland ins Spiel – ein Medienpartner mit Perspektive.

Gemeinsam stark: David Frey, Markus Frey, Daniel Frey! (v.l.)

Veröffentlichung auf Social Media oder im Heimatliebe Magazin.

Redaktionelle Inhalte, Anzeigen, Drucksachen, Instagram Ads und

visuelle Highlights werden so optimal aufeinander abgestimmt.

MIT DER

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LUFTAUFNAHMEN, DIE GESCHICHTEN ERZÄHLEN

Hinter Flycam-Sauerland steht David Frey, Neffe von Markus Frey und Bruder

von Daniel Frey – und ein echter Spezialist für Drohnenaufnahmen,

Imagefilme und Eventdokumentationen.

Ob Luftbild vom Firmengelände, stimmungsvolle Veranstaltungsaufnahmen

oder Reels für Social Media – Flycam-Sauerland macht Marken erlebbar.

„Was wir aus der Luft zeigen, ist oft der erste Eindruck – und der bleibt.

Unsere Aufnahmen schaffen Emotionen, Überblick und eine neue

Perspektive“, sagt David Frey. „Gemeinsam mit den Druck- und

Gestaltungsleistungen von FREYMEDIA entsteht ein echtes Komplettpaket.“

DAS KOMPLETTPAKET: CROSSMEDIAL & KREATIV

Unter dem gemeinsamen Motto „Druck trifft Kamera. Gestaltung trifft

Perspektive“ bieten FREYMEDIA und Flycam-Sauerland kombinierte

Medienlösungen an: für Unternehmensauftritte, Kampagnen, Jubiläen oder

Imagepflege. Printprodukte, Bewegtbild und Onlineinhalte greifen dabei

nahtlos ineinander über – immer mit Blick auf die jeweilige Zielgruppe.

VOM FLYER BIS ZUR FILMSEQUENZ

Das Besondere an dieser Kooperation: Kunden erhalten alles aus einer Hand –

von der Gestaltung einer Broschüre über professionelle Imagevideos bis zur

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26 27



Echte

Heimathelden

ausgezeichnet

Volksbank Sauerland vergibt

100.000 Euro an junge

Engagierte aus der Region

In der Hawerland-Halle Wormbach feierte die

Volksbank Sauerland ihre Aktion #Heimathelden2025 –

ein Abend voller Dankbarkeit und Gemeinschaft.

Unter dem Motto „Wahre Helden gehören in das

Rampenlicht“ erhielten 95 junge Ehrenamtliche aus

dem Hochsauerlandkreis und dem Kreis Olpe finanzielle

Unterstützung in Höhe von insgesamt 100.000

Euro. Vorstand Michael Griese betonte die Bedeutung

des Engagements: Ehrenamt sei das Herzstück einer

lebendigen Region. Aus 112 Bewerbungen wählte die

Jury Projekte aus Sport, Musik, Feuerwehr, Kultur und

Sozialarbeit. Die Preisträger TuS Calle-Wallen und

Musikverein Grevenbrück erhielten Sonderpreise für

besonders kreative Filmbeiträge. Die Gala, begleitet

von Musik und Poetry-Slam, zeigte eindrucksvoll, dass

Ehrenamt nicht nur förderwürdig, sondern inspirierend

ist – getragen von jungen Menschen, die das

Sauerland mit Herz und Verantwortung gestalten.

Kulturveranstaltungen in Olpe

Sonntag | 14. Dezember 2025 | 11:00 Uhr | Stadthalle Olpe

SWINGING CHRISTMAS mit Brunch-Option

Weihnachtszauber pur in der Olper Stadthalle mit dem Kokopelli Saxophon Quartett, das

mit seinem Programm „Let it snow“ den Wunsch nach Schnee ins tropische Kuba verlegt. Die

klangliche Vielschichtigkeit des Saxophons sorgt für ein stimmungsvolles Spektrum weihnachtlicher

Musik. So treffen traditionelle Weihnachtslieder innovativ auf amerikanischen

Christmas-Jazz mit vielfältigen Improvisationen. Genießen Sie ab 11.00 Uhr ein köstliches

Brunch-Buffet der „eventfreunde“, das keine Wünsche offen lässt. Das begleitende Konzert

beginnt um 12.00 Uhr. Tischreservierungen werden bis 6. Dezember entgegengenommen.

Eintrittspreis: 49,00 € BRUNCH & KONZERT - nur Konzert: 14,00 €

Donnerstag | 19. Februar 2026 | 20:00 Uhr | Stadthalle Olpe

DIE DREI ??? - KABINETT DES ZAUBERERS

Die berühmten Detektive Justus, Peter und Bob sind zurück – und diesmal wird es richtig

magisch. In diesem neuen Abenteuer verschwindet der Zauberer Pablo während seiner

Vorstellung spurlos in einem Schrank – und taucht nicht wieder auf. War es ein harmloser

Scherz oder eine ausgeklügelte Entführung? Justus, Peter und Bob sind sich sicher: Das ist

alles andere als Hokuspokus. Auf der Suche nach dem geheimnisvollen Verschwundenen

müssen sie tief in das magische Kabinett eintauchen – und dabei stoßen sie auf mehr als

nur Zaubertricks. Das Stück verspricht ein actionreiches Abenteuer voller überraschender

Wendungen, Rätsel und dem typischen Wortwitz des Trios.

Copyright: Kokopelli-Quartett

Eintrittspreis: 14,00 - 17,00 € - Schüler & Studenten: 50 % Ermäßigung

Copyright: G2 Baraniak

Freitag | 28. Mai 2026 | 20:00 Uhr | Stadthalle Olpe

HG. BUTZKO - „Der will nicht nur spielen“

Kabarett auf schmalem Grat: Wenn zwei Seiten unaufhörlich gegeneinander antreten,

braucht es jemanden, der sich mitten dazwischen wagt: HG. Butzko, der Erfinder des Kumpelkabaretts

und Preisträger sämtlicher bedeutender Kleinkunstpreise, präsentiert sein Programm

„Der will nicht nur spielen“. Ein Mann, ein Stehtisch, eine Meinung – ohne Schnickschnack,

ohne Gedöns. In einer polarisierten Welt jongliert Butzko zwischen Jung und Alt,

Stadt und Land, West und Ost, ohne Gnade für eine Seite. Mit scharfem Witz und kompromissloser

Ehrlichkeit zeigt er, wie absurd die spaltende Schwarz-Weiß-Debatte unserer Zeit

ist – und wie befreiend es sein kann, dazwischen zu stehen.

Eintrittspreis: 20,00 € - Schüler & Studenten: 12,00 €

Copyright: Wins_Butzko

Ticket-Service: Besuchen Sie uns in unserer Geschäftsstelle

Stadtmarketing & Kultur am Marktplatz, rufen Sie uns an unter 02761 83-1902 oder

Kulturabteilung der

schicken Sie eine Email an kultur@olpe.de. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

Kreisstadt Olpe

28 29



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WIRTSCHAFT

BRAUCHTUM

NATUR

PROGRAMM STADTHALLE ATTENDORN 2025/26

13

12

28

03

Ingrid Kühne –

Ja, aber ohne mich!

16

01

Festival der Travestie in Attendorn –

Maria Crohn & Friends

02

05

31

01

03

05

The 12 Tenors – “

Songs of Eternity”

Udomat & die

Panikgenossen –

06.06.2026

Udomat & die Panikgenossen gilt als Deutschlands größte

Udo-Lindenberg-Tribute-Band. Eine Reihe von Geheimräten,

die bei Bedarf Verstärkung von Tänzerinnen

und auch mal einem Barkeeper bekommen, präsentieren

eine Show ganz im Sinne von Udo Lindenberg. Der typische

Lindenberg-Sound und die Performance sind in

der zweistündigen Show ganz nah am Original. Bereits

im Gründungsjahr 2018 feierte die „Nordhessische Panik

Power“ ihren ersten Erfolg, als sie beim Deutschen

Rock & Pop Preis in Siegen als „Beste Rock ‘n Roll &

Beste Tribute Band Deutschlands“ ausgezeichnet wurde.

Die Formation Udomat & die Panikgenossen spielt die

größten Songs von Udo Lindenberg und nimmt ihr Pub-

likum mit auf eine galaktische Reise: Mit dem Kompass

in der Hand geht es mit dem Sonderzug von Norden bis

Süden, von Ost bis West. Es geht über die Reeperbahn

mit Jonny Controletti und Dr. Feel Good und dazu einer

ordentlichen Portion Honky-Tonky-Show, und hinterm

Horizont geht’s weiter…

Die Schlagzeugmafia präsentiert:

Backstreet Noise

08

05

03

06

30 Jahre Still Collins

Zeiglers wunderbare Welt

des Fußballs – Live

09

05

06

06

WDR 4 sing(t)

mit Guildo Horn

Pawel Popolski –

PolkaMania!

Udomat & die Panikgenossen

Informationen zu allen Veranstaltungen

www.stadthalle-attendorn.de

16

05

09

10

Nightwash Live

Völkerball –

Engel Tour 2026

Bounce (Bon Jovi Tributeband)

Björn Heuser -30 Jahre

Jubiläumstour 2026-

Kölsches Mitsingkonzert

Der „kölsche Mitsingkönig“ Björn Heuser ist wieder auf Tour

und dieses Jahr gibt es etwas ganz Besonderes zu feiern!

Seit sage und schreibe dreißig Jahren ist der sympathische

und urkölsche Liedermacher unterwegs, singt mit den Menschen

gemeinsam, schreibt Songs für sich und viele andere

Interpret*Innen der Domstadt und gilt als „Berufskölner“.

Dass er damit sogar mal „vum kleine Kneipejung en de Arena

un et Stadion“ kommt, hätte der kleine Björn sich wohl

selbst nicht träumen lassen, als er 1996 im provisorischen

Kellerstudio seinen ersten Song schrieb und – zunächst

noch fünf Jahre lang mit seinem Vater – auf kleinen Veranstaltungen

die Leute zum Singen brachte.

Grund genug also, die „30 Jahre“ mit einer entsprechenden

Jubiläumstour zu feiern – und natürlich mit einem neuen

Album! Denn neben seiner Funktion als Vorsänger, ist Björn

Heuser auch fleißiger Liedermacher für sich (12 Studio-

alben!) und andere Interpreten. Anders, als bei den Brauhauskonzerten

und Partyformaten, sind diese Kleinkunstabende

bestuhlt und der Fokus liegt nicht nur auf dem Mitsingen,

sondern auch auf dem Zuhören. Heusers charmante,

humorvolle und informative Ansagen und Geschichten zu

den Songs, sind das Salz in der Suppe! Auf der Setlist stehen

die großen kölschen Hits, aber auch neue Songs aus

seiner Feder.

30 31



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REDAKTION:

Birgit Engel

GESTALTUNG:

Michaela Kozik

DRUCK:

Kräling Druck, Winterberg

FOTOS:

Fabian Arens, Birgit Engel, Hans-Werner Scharioth,

Stadtarchiv Olpe, LVL/Säck, InfoTastic Academy, AdobeStock

LandLeben und Sauerland Tourismus-Teil:

B. Lütke Hockenbeck; Pröbsting; Schildmann; Birgit Geuker; Calvin

Vorsmann; Drießen; Gießelmann; Schlotmann; Püning; Wirth; Dorda;

Sauerland-Tourismus e.V.- Klaus-Peter Kappest; Ferienwelt Winterberg;

Sauerland-Wanderdörfer - Klaus-Peter Kappest; Klaus-Peter Kappest;

Alexandra Zander; Wintersport-Arena Sauerland; Stephan Peters; Skiliftkarussell

Winterberg; privat; freepik

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LEKTORAT:

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Olpe und Attendorn wahrnehmen

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Leckeres

Spekulatius-Pralinen

Die Spekulatius-Pralinen sind ein süßes Mitbringsel.

Sie halten sich gekühlt gut eine Woche.

Aber wer kann ihnen schon so lange widerstehen?

ZUTATEN:

für gut 30 Stück

• 150 g Spekulatiuskekse

• 150 g weiße Schokolade

• 100 ml Sahne

• 2 EL Sahnelikör oder Rum

• 1-2 Tropfen Vanillearoma

zum Garnieren

• Kakaopulver

• Kokosstreusel

• Zimtzucker

• Gemahlene Nüsse

für die Lieben

Tipp

Die Pralinen beispielsweise in

Papierförmchen setzen.

ZUBEREITUNG:

Spekulatius in einen Gefrierbeutel geben und mit einer

Teigrolle zerkleinern. Eventuell die Kekse mit einem

Blitzhacker weiter zermahlen.

Die Krümel mit Sahnelikör oder Rum und Vanillearoma

mischen. Die Schokolade hacken und mit der Sahne im

Wasserbad schmelzen. Die Mischung zum Keksmehl

geben und mit einem Handrührgerät verrühren.

Die Masse etwa 2 Stunden in den Kühlschrank stellen,

damit sie fest wird. Dann mit einem Teelöffel kleine Teigportionen

abstechen und zu Kugeln rollen. Zum Garnieren

die Kugeln in Kakaopulver, Kokosraspeln, Zimtzucker

oder gemahlenen Nüssen wälzen.

Foto: B. Lütke Hockenbeck

Fruchtige

Weihnachtskonfitüre

ZUTATEN

für etwa 6 Gläser à 200 ml

• Tiefgekühlte, gemischte Waldbeeren

wie Himbeeren, Brombeeren,

rote oder schwarze Johannisbeeren

• 1 Glas eingekochte Pflaumen ohne Saft

• 0,5 TL Zimt

• 500 g Gelierzucker 2 : 1

• 1 Glühweingewürz im Teebeutel

ZUBEREITUNG

Die Beeren auftauen, die Pflaumen abtropfen

lassen. Beides muss zusammen 1 kg wiegen. Die

Früchte in einem großen Topf mischen, Zimt und

Gelierzucker unterrühren. Glühweingewürz im

Teebeutel in die Fruchtmischung hängen. Die

Masse aufkochen und 3 bis 4 Minuten unter

Rühren sprudelnd kochen lassen. Das Glühweingewürz

entfernen. Die Gelierprobe machen und die

Konfitüre sofort heiß in vorbereitete Gläser füllen

und verschließen.

Tipp

Foto: B. Lütke Hockenbeck

Die Beeren können nach Geschmack gewählt

und gemischt werden. Lecker ist

auch eine Konfitüre aus Brombeeren und

Pflaumen. Zum Würzen eignet sich statt

Zimt Lebkuchen- oder Spekulatiusgewürz.

Lebkuchenlikör

Der Lebkuchenlikör ist ein tolles Geschenk aus der

Küche in der Advents- und Weihnachtszeit.

ZUTATEN

für etwa 750 ml

• 100 g Puderzucker

• 100 g Zartbitterschokolade (60 % Kakaoanteil)

• 400 ml H-Sahne

• 50 ml Vollmilch

• 2 gestrichene Teelöffel Lebkuchengewürz

• 200 ml Weizenkorn

LIKÖR-VARIATIONEN

Kaffeelikör: Statt Lebkuchengewürz

Espressopulver verwenden.

Zimtlikör: Lebkuchengewürz durch

Zimtpulver ersetzen.

Vanillelikör: Statt dunkler Schokolade

weiße verwenden und das Lebkuchengewürz

gegen Vanilleextrakt oder -mark

austauschen.

● Beratung & Gestaltung

● Schilder- & Werbetechnik

● Fahrzeugbeschriftung &

-folierung

● Stick, Textil- &

Werbemitteldruck

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automatisierter Bestellkomfort

Wir unterstützen Sie bei

Ihren Projekten und beraten

Sie gern, natürlich auch vor Ort.

Zögern Sie nicht,

sprechen Sie uns gern an.

Isabelle & Markus Roß

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Telefon: 02961 7869816

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35

www.rossimedia.de

Tipp

ZUBEREITUNG

Schokolade in Sahne und Milch

über dem Wasserbad

schmelzen. Puderzucker hineinsieben

und so lange

rühren, bis er sich aufgelöst

hat. Lebkuchengewürz

und Korn unterrühren.

Den Likör sofort in eine

saubere Flasche füllen und

verschließen.

Im Kühlschrank lagern

Foto: Pröbsting



Gut zu wissen

Tipps zu Weihnachten

Snackplatte in

Weihnachtsoptik

Wohin mit dem

Geschenkpapier?

In diesen Tagen wechseln viele hübsch verpackte Präsente

die Besitzer. Schnell sind sie ausgepackt und das Geschenkpapier

bleibt übrig. Kurzerhand wandert das meiste davon

in den Papiermüll. Doch da gehört längst nicht alles hin.

NUR REINES PAPIER INS ALTPAPIER: In die

Papiertonne dürfen nur Kartons und einfaches Geschenkpapier,

das zu 100 % aus Papier besteht.

BESCHICHTETES PAPIER IN RESTMÜLL: Mit

einer häufig glänzenden Kunststoffbeschichtung, eingearbeiteten

Metallfäden oder Aufklebern, die sich nicht

entfernen lassen, ist es nicht zu recyceln und muss ebenso

wie Geschenkfolie in den Restmüll.

REISS-TEST VORNEHMEN: Um herauszufinden,

um welches Papier es sich handelt, eine Ecke abreißen.

Bei reinem Papier sind die entstehenden Ränder faserig.

Beschichtetes Papier fühlt sich stabiler an und ist nicht

so leicht zu reißen. Eine Folienschicht dehnt sich unter

Druck und zeigt sich an der Rissstelle.

DEKO WIE BÄNDER, SCHLEIFEN ODER

NAMENSSCHILDER ENTFERNEN: Dies alles gehört

in den Restmüll und ist vom Papier abzutrennen. Geschenkanhänger

lassen sich teils noch nutzen. Klebeband muss

dagegen nicht entfernt werden und darf mit ins Altpapier.

Es wird beim Recyceln abgefischt und einzeln verwertet.

AUF „BLAUEN ENGEL“ ACHTEN: Wer Geschenkpapier

kauft, sollte dabei möglichst auf das Umweltzeichen

Blauer Engel achten. Es garantiert, dass die Ware

aus Recyclingpapier besteht, nicht mit Aluminium oder

Kunststoff beschichtet und gut recycelbar ist. Darauf

weist die Verbraucherzeitschrift „Öko-Test“ hin.

KREATIVE LÖSUNGEN SUCHEN: Aber muss es immer

Geschenkpapier sein? Mit etwas Kreativität lassen

sich auch andere Verpackungsmaterialien finden, zum

Beispiel alte Comics, Zeitungspapier, Stoffreste oder

Schuhkartons. Praktisch sind außerdem wiederverwendbare

Geschenkboxen.

Was wäre die Weihnachtszeit ohne Kerzen? Sie sorgen

für gemütliche Stimmung. Damit sie sicher abbrennen

und möglichst wenig gesundheits- und umweltschädliche

Stoffe dabei entstehen, helfen diese Tipps:

STABIL AUFSTELLEN: Brennende Kerzen nie unbeaufsichtigt

lassen. Vor jedem Anzünden eine nicht brennbare

Umgebung sicherstellen und sich extra vergewissern,

dass sie nicht umfallen und Adventsgestecke nicht

in Flammen aufgehen können.

VOR ZUGLUFT SCHÜTZEN: Besonders wenn eine

Kerze flackert und rußt, können schädliche Stoffe entstehen.

Diese daher immer windgeschützt aufstellen.

DOCHT ABSCHNEIDEN: Den Docht stets auf 1 bis

1,5 cm Länge kürzen. Ein zu langer Docht führt zu einer

unruhigen und rußenden Flamme, die vermehrt Schadstoffe

freisetzt.

RAND KÜRZEN: Bei Exemplaren mit mehr als 4 cm

Durchmesser den Rand, der beim Abbrennen entsteht,

auf 1 bis 2 cm herunterschneiden. So bekommt die Flamme

besser Sauerstoff.

IN WACHS TAUCHEN: Zum Löschen ohne Qualm den

Docht kurz ins flüssige Wachs tauchen und sofort wieder

aufrichten, etwa mit einem Streichholz. Kurz lüften,

damit Raucharomen verfliegen.

Für einen besonderen Blickfang sorgt eine solche festlich

dekorierte Aufschnittplatte an den Feiertagen. Aus

verschiedenen Zutaten lassen sich hierzu mit etwas Fantasie

weihnachtliche Motive auf ein Käsebrett oder eine

Servierplatte legen.

Tomaten- und Mozzarellascheiben mit etwas Basilikum etwa eignen sich gut für eine

rot-weiß gestreifte Zuckerstange.

Auch ein Weihnachtsbaum oder ein Stern sind einfach zu gestalten, beispielsweise

aus grünen und roten Trauben, kleinen Tomaten, Oliven, Käse, Fetawürfeln,

Schinken, Mettwürsten und anderen Leckereien.

Schöne Hingucker sind dabei auch Sterne aus Käse oder Schwarzbrot, die mit einem

Plätzchenausstecher in Form gebracht werden.

Text und Fotos: Birgit Geuker

Mit diesen Aufschnittplatten wird es

weihnachtlich auf der Festtafel. Beim Brunch

oder Abendessen laden sie zum Snacken ein.

So brennen Kerzen

am besten ab

AUF DUFTKERZEN VERZICHTEN: Wenn Duftzusätze

verdampfen oder verbrennen, können sie zu Allergien,

Kopfschmerzen und

Übelkeit führen und es kann

vermehrt Feinstaub in die

Luft gelangen. Besser sind

Produkte ohne Duft.

GLITTER MEIDEN: Dekore

auf Kerzen in Form von

Glitter, Lack, Schnee oder

pflanzlichen Bestandteilen

belasten die Raumluft beim

Verbrennen zusätzlich. Verbraucherschützer

raten zu

schlichteren Varianten.

Text: Birgit Geuker

Foto: B. Lütke Hockenbeck

Damit Kerzen nicht flackern und rußen,

diese vor Zugluft schützen. Zum Löschen später den

Docht mit dem Streichholz kurz ins Wachs tauchen.

Beim Kauf von Geschenkpapier

Text: Birgit Geuker

schon ans Entsorgen Foto: Schildmann

denken: Nicht alles darf in die

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Papiertonne. Ein Reiß-Test hilft

später, den Müll zu sortieren.

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30 Jahre Barrierefreiheit

- Jubiläumsfeier mit Blick

in eine starke Zukunft

Mit einer Jubiläumsfeier hat das Familienunternehmen

Ango Lifte mit System GmbH

aus Sundern-Stemel im August dieses Jahres

sein 30-jähriges Bestehen gefeiert. Unter dem

Motto „Gemeinsam Hindernisse überwinden“

versammelten sich Partner, Mitarbeitende und

Wegbegleiter, um auf drei Jahrzehnte Firmengeschichte

zurückzublicken und zugleich den

Blick nach vorn zu richten. An ihrem Standort

in Sundern-Stemel hat die Firma eine hauseigene

Ausstellung, in der man Lifte kostenlos

Probefahren kann – was die Besucher*innen

fleißig nutzten.

VON DER GARAGE ZUM ETABLIERTEN

LIFTEXPERTEN

Die Erfolgsgeschichte von Ango begann am 25. August

1995 in Hatzfeld/Eder. Gegründet von Angel Gonzales,

dessen Initialen auch den Namen „Ango“ prägen, übernahm

Michael Heymer im Jahr 2000 den Betrieb und

verlegte den Firmensitz nach Sundern Langscheid.

Was als Zwei-Personen-Betrieb mit Lager in der

heimischen Garage startete, entwickelte sich zu einem

führenden Anbieter für barrierefreie Liftlösungen in

Nordrhein-Westfalen. Mit der Errichtung einer modernen

Halle, großzügigen Büroräumen und einer großen

Liftausstellung in Sundern-Stemel im Jahr 2016 schlug

Ango ein neues Kapitel auf.

GENERATIONSWECHSEL UND

NEUE PERSPEKTIVEN

Ein wichtiger Meilenstein war der Generationswechsel

Anfang 2023: Oliver Heymer, Sohn des langjährigen

Geschäftsführers und bereits langjährig leitender Mitarbeiter,

übernahm die Führung und das Unternehmen.

Unterstützt wird er von ebenfalls langjährigen Mitarbei-

tern: dem Vertriebsleiter Daniel Wünnenberg und dem

technischen Leiter Florian Schulte. Beide wurden mit

der Firmenübernahme durch Oliver Heymer zu Gesellschaftern

des Unternehmens. Gemeinsam setzen sie die

Werte des Unternehmens fort – persönliche Beratung,

regionale Verbundenheit und höchste technische

Qualität – und entwickeln Ango gezielt weiter.

BETRIEBSERWEITERUNG 2025

Direkt auf dem bestehenden Firmengelände entstand

in diesem Jahr eine weitere 1.200m² große Lagerhalle.

Diese Investition schafft nicht nur Raum für weiteres

Wachstum, sondern auch neue Arbeitsplätze in der

Region. „Wir verstehen diese Erweiterung als klares

Bekenntnis zum Standort Sundern und zur heimischen

Wirtschaft“, betont Geschäftsführer Oliver Heymer.

Daher sind sie auch stets auf der Suche nach neuen

Mitarbeitenden, die sie bei ihrer Expansion und den

wachsenden Projekten unterstützen können.

VIELFALT UND KOMPETENZ

Heute beschäftigt das Unternehmen über 30 Mitarbeitende

und bietet mehr als 40 verschiedene Liftsysteme

für private und öffentliche Bereiche an – vom klassischen

Treppensitzlift über Plattform- und Hublifte bis

zu individuellen Sonderbauten und Hausaufzüge.

Als Gründungsmitglied der Liftunion ist Ango zudem

bundesweit und in der Schweiz vernetzt.

Besonders hervorzuheben ist der Fokus der Firma Ango

auf „die Wichtigkeit einer ausführlichen Nutzeranamnese

im Rahmen einer umfassenden und kostenlosen

Beratung, da nur so passgenaue Lösungen entstehen

können, die den persönlichen Alltag nachhaltig

erleichtern.“ so Vertriebsleiter Daniel Wünnenberg.

BLICK IN DIE ZUKUNFT

Die Jubiläumsfeier machte deutlich: Ango bleibt seinem

Ziel treu, Menschen durch innovative Liftlösungen

mehr Mobilität, Sicherheit und Selbstständigkeit zu

ermöglichen. Das Unternehmen versteht sich als

Partner von Menschen, die auf Barrierefreiheit angewiesen

sind – sei es im privaten Umfeld, in öffentlichen

Gebäuden oder in Unternehmen. Ango verkauft nicht

nur Lifte, Ango liefert Lösungen. Das Ziel bleibt dabei

unverändert: Menschen durch intelligente Liftlösungen

mehr Mobilität, Sicherheit und Selbstständigkeit zu

ermöglichen.

Text: Julia Bankstahl

Fotos: Calvin Vorsmann

Wir verstehen diese

Erweiterung als klares

Bekenntnis zum

Standort Sundern

und zur heimischen

Wirtschaft

Oliver Heymer

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Kinder

In vier Schritten vom Samen zum Baum

WO DIE

WEIHNACHTSBÄUME

WOHNEN

1. Die Samen stecken in den Zapfen.

Und die kommen aus dem Kaukasus. Das

ist ein Gebirge zwischen Asien und Europa.

Baumkletterer pflücken dort die Zapfen ganz

oben in den alten Nordmanntannen. In

Säcken kommen die Zapfen nach

Deutschland zu den Baumschulen.

© Gießelmann

Hast du dich schon mal

gefragt, woher Weihnachtsbäume

kommen? Vom Baumkletterer

über die Baumschule bis zum

Baum-Frisör: Hier erfährst du,

was alles passieren muss, damit

dein Weihnachtsbaum so schön wird!

3. Im Herbst werden die Bäumchen

mit drei Jahren dann eingepflanzt. Der

Trecker zieht die Pflanzmaschine. Dort sitzt

ein Helfer und setzt die Bäume in die Erde.

Immer mit einem Meter Abstand, ganz

gerade und ordentlich. Dahinter läuft noch

jemand und tritt die Erde neben den Pflanzen

fest.

© Püning

© Schlotmann

2. In den Baumschulen entstehen

aus den Samen kleine Bäume. Im Gewächshaus

wachsen sie ganz langsam. Mit drei

Jahren reichen dir die Bäumchen nicht

einmal bis zum Knie.

© Drießen

4. Die meisten Tannen bleiben, bis sie zehn Jahre alt sind. Dann sind sie etwa zwei

Meter hoch. So passen sie noch bequem unter die Zimmerdecke.

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Weg mit dem Unkraut: Unkraut nimmt den

Bäumen Licht, Nährstoffe und Wasser weg.

Darum soll es verschwinden. Zum Einsatz

kommen dabei Hacke, Mulcher und

Freischneider. Manchmal wird auch

Pflanzenschutzmittel gespritzt.

Das perfekte Weihnachtsgeschenk

für neugierige Kinder

Wie wird der Baum

besonders schön?

Der Baum wächst zwar von allein. Doch damit er zum

perfekten Weihnachtsbaum wird, ist viel Handarbeit

nötig.

Bäume beim Frisör: Sind die Bäume fünf Jahre alt,

bekommen sie ihren ersten Schnitt verpasst. Es geht

einmal rundherum mit der Akku- Heckenschere. Auch

später sind sie nie vor der Schere sicher. Doppelte

Spitzen oder quer wachsende Zweige müssen ab.

Schön grün: Die Bäumen brauchen Nährstoffe. Damit

werden sie besonders schön grün. Wasser brauchen die

Tannen nicht. Ihre langen Pfahlwurzeln finden auch

im trockenen Sommer Wasser.

Snippen mit dem Fingernagel: Mit dem Fingernagel

werden oben die jungen Seitentriebe abgeknipst. Jedes

Jahr im Frühling, bei jedem Baum. Das nennt sich

Snippen. So wird der Baum oben nicht zu breit.

Dreimal kneifen: Mit einer besonderen Zange wird jeder

Baum im Frühling dreimal in die Spitze gekniffen.

Dadurch wächst er langsamer und bekommt keinen

langen, kahlen Hals.

© Schlotmann

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*bis 15.12.2025 bestellbar

© Schlotmann

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Text: Elisabeth Morgenstern

Landwirtschaftsverlag GmbH, Hülsebrockstr. 2 – 8, 48165 Münster, www.lv.de

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Naturphänomene

© Dorda

die Gestaltung und das Aufstellen der Schilder. Wieder

andere Dorfbewohner widmeten sich der Internetseite

und einem Flyer.

Anfahrtsbeschreibung

Dem Himmel so nah

Sternschnuppen und Himmelskörper leuchten in

Sundern-Meinkenbracht besonders hell. Das Sternendorf

im Sauerland liegt idyllisch auf einem Hochplateau und

ist bei Tag und Nacht einen Besuch wert.

Die Infotafeln am Sternenweg

sind bewusst kurz und knapp,

aber dafür sehr informativ

gehalten.

Rinderhirte, Jagdhunde und

Drachen gibt es in Sundern-Meinkenbracht

zu sehen. Nicht unten im Dorf,

sondern oben am Abendhimmel. Eine

besondere Eigenschaft sorgt dafür,

dass die Sterne in dem 200-Seelen-

Dorf besonders gut zu erkennen sind.

© Wirth

BESUCH VON DER STERNWARTE

Der innerhalb von zwei Jahren entstandene Sternenweg

ist 3,6 km lang und weitestgehend barrierefrei. An zwölf

Stellen stehen jeweils zwei Tafeln, die ein Sternbild beschreiben.

Symbole verdeutlichen, zu welcher Jahreszeit

das Sternbild am besten zu sehen ist, und wie gut

es dann zu erkennen ist. Finden lässt sich die jeweilige

Sternenkonstellation mit einer einfachen Handtechnik,

die auf den Schildern erklärt ist. Ein kleines Männchen

auf den Tafeln erklärt Kindern beispielsweise, wie sie

ohne Kompass Norden finden, oder warum Sterne nicht

immer gelb, sondern auch in anderen Farben leuchten

wie bläulich oder rötlich. "Am besten geht man den Weg

erst bei Tageslicht, um die Informationen zu lesen. Und

abends kann man dann von den Liegebänken aus die

Sternbilder anschauen", rät Angelika Gliesche. Wichtige

Voraussetzung für abends: Der Himmel muss klar sein.

Den Start und das Ziel des Rundwegs teilt sich der Sternenweg

mit dem Planetenweg. Hier werden auf 5,6 km

Länge alle Himmelskörper als Modelle im Maßstab

1 : 2 000.000 000 dargestellt, ebenso wie deren Entfernung

zueinander. Auch hier erhalten Spaziergänger interessante

Informationen rund um das Sonnensystem.

Immer mal wieder nehmen Astronomen Kontakt mit

den Ansprechpartnern des Sternendorfs auf, um von

Meinkenbracht aus in den Abendhimmel zu schauen.

Vor ein paar Wochen waren es beispielsweise Sternengucker

von der Sternwarte in Soest im Sauerland. Dabei

durften auch die Bewohner einen Blick durch die Teleskope

werfen.

Der Start und das Ziel des Sternen- und Planetenwegs

befinden sich in Meinkenbracht

am Wanderparkplatz Romecke. Dieser ist vom

Ort aus mit blauen Schildern gekennzeichnet.

Er liegt unmittelbar hinter dem Spielplatz.

Adresse fürs Navi: Zur Rohmke,

59846 Sundern-Meinkenbracht

© Dorda

Zwei große Holzbänke stehen auf dem Spielplatz

in Sundern-Meinkenbracht. Nichts Ungewöhnliches.

Doch diese Bänke lassen sich

drehen und sogar nach hinten kippen. "Hier

liegen wir abends gerne und schauen in die

Sterne", erzählen Angelika und Udo Gliesche,

beide 56 Jahre alt. "Im Sommer haben wir in

einer Nacht mal Sternschnuppen beobachtet

und bei 45 aufgehört zu zählen", schwärmt

die Hobby-Astronomin.

"SAUBERE" LUFT

Dass die Sterne in dem 200 Einwohner zählenden Ort im

Hochsauerlandkreis so hell leuchten, hat einen Grund:

"Wir haben hier wenig Lichtverschmutzung", sagt Udo

Gliesche. Es gibt nur wenige Häuser, keine Leuchtreklame,

keine Industrie und auch keine größeren Städte

in der Nähe, die hell leuchten. "Urlauber hatten uns auf

dieses Phänomen hingewiesen", erinnert sich Angelika

Gliesche. Das ist rund zehn Jahre her.

In einer Bürgerversammlung sprachen die Meinkenbrachter

seinerzeit über diese Beobachtung. Sie entschieden

deshalb im Jahr 2016, "ihren" Sternenhimmel

auch anderen Interessierten näher zu bringen. Die Idee

eines Sternendorfes war geboren. Viele Bewohner aus

dem Dorf packten mit an, so auch Angelika Gliesche.

Bei ihrem Mann kam die Begeisterung für die Sterne

erst später.

Es entstand unter anderem ein Sternenweg. Dafür

wurden Ideen gesammelt und in kleinen Projektgruppen

umgesetzt. Einige Bewohner waren für die

Finanzen zuständig. Meinkenbracht bekam aus dem

EU-Förderprogramm für ländliche Räume 11.600 € für

das Projekt. Eine weitere Gruppe kümmerte sich um

EIN TELESKOP FÜRS DORF

"Es ist schon beeindruckend, wenn man die Krater auf

dem Mond, die Saturnringe oder die Monde des Jupiter

erkennen kann", sagt Udo Gliesche, der anfangs noch

wenig Interesse an den Sternen hatte. Erst, nachdem

das Dorf sich ein Teleskop angeschafft hatte, wuchs

seine Begeisterung für den Sternenhimmel. "Wir haben

uns daraufhin das gleiche Teleskop gebraucht zugelegt

und fahren nun regelmäßig abends zum Sternenweg",

erzählt er. Dort seien die Sterne noch besser zu sehen

als vom eigenen Garten aus.

Dass Sundern-Meinkenbracht ein Eldorado für Hobby-

Astronomen ist, hat sich inzwischen herumgesprochen.

Alleine ist deshalb kein Spaziergänger. "Bei klarer Sicht

trifft man abends oder auch nachts eigentlich immer

Leute, die die Sterne beobachten", verrät Angelika

Gliesche.

Das Projekt "Sternendorf" machte Angelika und

Udo Gliesche zu Hobby-Astronomen.

Text: Mareike Dorda

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Gesundheit

Was gibt es heute bei Ihnen zu Essen? Ein

klassisches Menü aus Fleisch, Kartoffeln und

Gemüse, Spaghetti Bolognese oder vielleicht

eine vegetarische Bowl? Und wer kommt überhaupt

zum Essen? Fakt ist: Essen nimmt eine

zentrale Rolle in unserem Leben ein, gestern

wie heute. Gewandelt haben sich jedoch die

Einstellungen zum Essen, die Gestaltung der

Mahlzeiten sowie die Auswahl und Zubereitung

der Lebensmittel. Und der Wandel geht

weiter.

Wie sich diese Veränderungen zeigen und wie die Zukunft

aussehen könnte, verdeutlicht ein aktuelles Forschungsprojekt,

das die Heinz Lohmann Stiftung in Auftrag gegeben

hat. Der erste Teil des Projekts ist die Studie „Essen in

Deutschland: Wünsche und Wirklichkeit – Gestern. Heute.

Morgen“, die von der Marktforschungsagentur rheingold

salon durchgeführt wurde. Die Ergebnisse stellte Diplom-

Psychologe Jens Lönneker, Geschäftsführer rheingold

salon, auf dem 10. Ernährungssymposium der Heinz

Lohmann Stiftung Anfang September in Hamburg vor.

Gemeinschaft und Geselligkeit

beim Essen werden voraussichtlich

auch in Zukunft

einen hohen Stellenwert

haben. Das kann die Mahlzeit

mit der Familie, aber ebenso

mit Freunden oder

Kollegen sein.

Wie sich Essen verändert

Qualität, Gesundheit, Bequemlichkeit oder Gemeinschaft – was ist den

Deutschen beim Essen wichtig und wie hat sich die Einstellung seit 2006

verändert? Informationen dazu liefert eine aktuelle Untersuchung.

DIE BEDEUTUNG VON ESSEN

Der Blick in die Vergangenheit zeigt, dass in der Nachkriegszeit

beim Essen die Gemeinschaft im Mittelpunkt

stand. Was romantisch klingt, hatte aber auch Nachteile.

Über die Gemeinschaft, meist die Familie, wurde klar

bestimmt, was, wie und wann man isst, beschreibt Jens

Lönneker. Diese strikten Vorgaben wurden vielen Menschen

später zu eng. Sie wollten individueller und mit

mehr Vielfalt essen und trinken. Möglich wurde das auf

Basis einer „paradiesischen Vollversorgung“, wie Lönneker

es beschreibt. Mit dem beginnenden Wirtschaftswunder

erlebten die Menschen eine reichhaltigere und

permanent verfügbare Fülle an Lebensmitteln.

KEHRSEITE DES ÜBERFLUSSES

Seit einigen Jahren werden jedoch zunehmend die

Kehrseiten des „immer gedeckten Tischs“ deutlich:

„Übergewicht, gesundheitliche Probleme, aber auch zu

viel ,Ego‘ und soziale Kälte durch den Verlust von sozial

einbindenden Ritualen rund um Essen und Trinken“,

zählt Jens Lönneker auf. Außerdem wirke sich die Überfülle

zerstörerisch auf Klima, Umwelt und Tierwohl aus.

Angesichts dieser Kehrseiten habe sich in der Gegenwart

das Gefühl durchgesetzt, dass es so nicht weitergehen

kann. 73 % der Befragten sind davon überzeugt, dass es

in Zukunft wichtiger wird, maßvoll zu essen. Gleichzeitig

falle es den Menschen aber schwer, auf die angenehme

Fülle zu verzichten. Das Dilemma zwischen Übermaß

und schlechtem Gewissen hat viele Ratgeber und vermeintliche

Experten auf den Plan gerufen, die verschiedenste

Empfehlungen geben. Extreme Ernährungsmuster,

wie Veganismus oder eine Ernährung mit dem Ziel,

den Körper zu perfektionieren, sind heute verbreitet.

Viele Menschen versuchen, solchen Idealen zumindest

ein Stück weit gerecht zu werden. Ein gutes Beispiel dafür

ist der „Flexitarier“, der zwar seinen Fleischkonsum

reduziert, aber nicht vegan lebt.

FOKUS AUF GESUNDHEIT

Aber auch abseits extremer Idealvorstellungen rücken

gesundheitliche Aspekte von Essen und Trinken mehr in

den Fokus. 87 % der Befragten wünschen sich für die Zukunft

bessere Möglichkeiten, über die Ernährung gesund

und gut in Form zu bleiben. Im Vordergrund stehen

dabei Aspekte wie Body Shaping, Achtsamkeit und ein

langes und erfülltes Leben. Mitunter sind die Ziele sehr

ambitioniert und werden von Einzelnen zugespitzt auf

das Ziel der Unsterblichkeit. Dabei geht es nicht mehr um

lustorientiertes Essen. Proteine, Vitamine und Mineralien

werden in Form von Pillen und Kapseln konsumiert.

Populär sind beispielsweise der Ratgeber „How not to

die“ (Wie man nicht stirbt) oder die Netflix-Serie „Don’t

die“ (Stirb nicht). Sie zeigen eine vermeintlich ideale

Ernährungsweise auf, mit der es gelingen soll, jünger zu

werden. Das spiegelt jedoch nicht die Mehrheit der Bevölkerung

wider. 85 % der Befragten sehnen sich nach einem

entspannteren Verhältnis zum Essen und Trinken.

ESSEN 2006 VERSUS 2025

In einem zweiten Untersuchungsteil verglichen Forscher

des Instituts für Ernährungspsychologie der Georg-

August-Universität Göttingen die Einstellungen der

Deutschen zu Lebensmitteln und Kaufverhalten in den

Jahren 2006 und 2025. Grundlage dafür war die Studie

„Zukunft der Ernährung“ aus dem Jahr 2006. Dabei wurden

gut 1000 Personen zu bestimmten zukunftsrelevanten

Aspekten der Ernährung befragt. Ein Update dieser

Befragung erfolgte Anfang 2025. Die Ergebnisse des

Vergleichs stellte PD Dr. Thomas Ellrott, Leiter des Instituts

für Ernährungspsychologie, auf dem Ernährungssymposium

vor. Auffällige Veränderungen gab es bei der

Einstellung zu Lebensmitteln mit Zusatznutzen. 2006 lag

der Fokus darauf, den Cholesterinspiegel zu senken und

die Abwehrkräfte zu stärken. Heute ist die Palette der

Zusatznutzen viel breiter. Immer beliebter werden High-

Protein-Produkte zum Muskelaufbau und Body-Shaping

sowie probiotische Milchprodukte zur Verbesserung der

Darmgesundheit. Als Lebensmittel mit Zusatznutzen gelten

auch sogenannte „Free-From-Produkte“ wie laktosefreie

und glutenfreie Lebensmittel. Der Markt für diese

Produkte ist seit 2006 stark gewachsen. Weitere Ergebnisse

der Studie sind im Kasten links aufgeführt.

BLICK IN DIE ZUKUNFT

Kaum geändert haben sich die Zukunftsprognosen. In

beiden Befragungen stimmten etwa zwei Drittel folgender

Aussage zu: „In den nächsten 20 Jahren werden das

Esserlebnis, der Genuss und das gemeinsame Essen

einen hohen Stellenwert haben. Essen ist als Teil der

Lebensqualität wiederentdeckt worden.“ Essen ist und

bleibt also mehr als Gesundheit. Es ist zugleich Lebensqualität,

Gemeinschaft, Lifestyle und Haltung.

Text: Ursula Wulfekotte

WANDEL IN ZWEI JAHRZEHNTEN

Halbfertig- und Fertigprodukten: Der Markt für

diese Produkte hat zugenommen, ebenso wie die

Nachfrage. Gründe dafür sind die veränderten

Lebensbedingungen mit mehr Singlehaushalten, zunehmend

entstrukturierteren Tagesabläufen sowie

flexibleren Essenszeiten und -gelegenheiten. Gleichzeitig

hat sich das Image dieser Produkte verbessert.

Die Fertigkeiten der Verbraucher, aus Grundzutaten

schnell und einfach eine gesunde Mahlzeit herzustellen,

haben abgenommen.

Gesunde Ernährung: 2006 wurde Nahrungsfett als

Hauptursache von Übergewicht angesehen. Heute

gelten Kohlenhydrate zunehmend als Dickmacher.

Das hat zu extremen Ernährungstrends, wie „low

carb“ oder „keto“ geführt.

Regionale und Bioprodukte: Die Einstellung dazu

hat sich seit 2006 kaum verändert. Nach wie vor halten

etwa 70 % der Befragten regionale Lebensmittel

im Vergleich zu weltweit importierten für gesünder.

Von Bioprodukten erwartet die Hälfte der Befragten

einen gesundheitlichen Vorteil.

Sonderangebote: Die Verbraucher sind preisbewusster

geworden. Seltener als 2006 kaufen sie heute

Lebensmittel nur wegen des Geschmacks und vernachlässigen

dabei den Preis. Lebensmittel landen

heute häufiger nur deshalb im Einkaufskorb, weil

sie im Angebot sind.

Einkaufsmotive: Wichtiger geworden sind seit dem

Jahr 2006 Qualität, niedriger Preis, Angebotsvielfalt,

Bioprodukte, passend abgepackte Mengen und

Markenprodukte. Deutlich an Bedeutung verloren

haben die Frischetheke mit Bedienung, übersichtliche

Regale und kundiges Fachpersonal.

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46 LandLeben



Geschenkidee

zu Weihnachten

Verschenken Sie das Magazin

für ein Jahr

und erhalten Sie als Prämie

zwei moderne Porzellan becher mit Silikonbanderole.

Wintermomente mit Herz,

Genuss und Bewegung

Entdeckungen zwischen Kultur, Natur

und gelebter Heimatliebe.

Bestellungen auch online unter:

www.derdom.de/abos-uebersicht

Der Winter im Sauerland zeigt sich facettenreich:

von lebendiger Geschichte bis zu stillen

Naturmomenten. Im Sauerland-Museum

Arnsberg lädt eine Jubiläumsausstellung dazu

ein, Demokratie hautnah zu erleben – mit

Objekten, die Vergangenheit und Gegenwart

verbinden.

Draußen, in der klaren Winterluft, warten

verschneite Wanderwege mit urigen Hütten,

während Hofläden und Direktvermarkter

regionale Genüsse bieten, die Körper und

Seele wärmen. Auch Bad Sassendorf verzaubert:

Das Heilbad verbindet Tradition und

Erholung – wo einst Salz Wohlstand brachte,

schenkt es heute Entspannung im warmen

Thermalwasser.

Sportlich geht es in der Wintersport-Arena

zu, wo Kinder und Jugendliche ihre ersten

Schwünge wagen und das Skiliftkarussell

Winterberg mit moderner Technik und nachhaltigen

Konzepten überzeugt. Ob Kultur,

Genuss oder Bewegung – überall spürt man

die Leidenschaft für das, was Heimat ausmacht:

Gemeinschaft, Natürlichkeit und das

bewusste Erleben des Augenblicks.

Und wer wissen möchte, wie das Sauerland

Geschichte lebendig macht, wo man am

besten einkehrt, den Winter genießt oder

nachhaltigen Schneespaß erlebt – der findet

auf den nächsten Seiten viele Geschichten

voller Herz, Heimat und Inspiration.

Text: Ralf Hermann

Fotos © Sauerland-Tourismus e.V.- Klaus-Peter Kappest

Oder per Telefon: 0 52 51 / 1 53 - 2 04 49

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Ausflugsziele

Lässig. Lecker. Liebenswert.

Wandern mit

Hütteneinkehr

Wintermomente im Sauerland erleben.

Wenn Schnee die Landschaft in ein glitzerndes

Kleid hüllt, die klare Luft nach Winter riecht

und die Tage kurz und gemütlich werden,

zeigt sich das Sauerland von seiner besonders

stimmungsvollen Seite. Denn jetzt ist

die perfekte Zeit, um auf verschneiten Pfaden

und aussichtsreichen Wegen durch Wälder

und Hochheiden zu wandern. Doch so richtig

vollkommen wird das Erlebnis erst mit einer

Einkehr in eine der urigen Hütten entlang der

Strecke. Hier trifft rustikaler Charme auf

herzliche Gastfreundschaft – und nach einer

langen Tour locken knisternde Kaminöfen,

deftige Spezialitäten und eine entspannte

Atmosphäre zum Verweilen. Wir haben einige

Vorschläge für euch herausgesucht.

Hier is(s)t man bayrisch

Täglich geöffnet ab 10 Uhr

Auch in Lippstadt

Dein Platz an der Sonne.

HOHELEYER HÜTTE AM ROTHAARSTEIG

Direkt am „Weg der Sinne“ liegt die Hoheleyer Hütte

– ein beliebter Treffpunkt für Wandernde, die am Rothaarsteig

unterwegs sind. Auf dem Rothaarkamm gelegen

bietet sie nicht nur eine herrliche Aussicht über die

verschneiten Wälder, sondern auch regionale Küche mit

hausgemachten Gerichten. Ob eine wärmende Suppe,

ein frisch gezapftes Bier oder ein Stück Kuchen – die

Hoheleyer Hütte ist der ideale Ort, um Kraft zu tanken

und den Winterblick schweifen zu lassen.

Dorf-Alm Willingen Dorf-Alm Winterberg

Briloner Str. 44 Am Waltenberg 35

34508 Willingen 59955 Winterberg

T 05632 966190 T 02981 929592

www.dorf-alm.de

Warme Küche: täglich 11-22 Uhr

Infos zu Aktionen und Events:

www.dorf-alm.de

© Ferienwelt Winterberg

HOCHHEIDE HÜTTE BEI NIEDERSFELD

Mitten in der einzigartigen Hochheide bei Niedersfeld

liegt die Hochheide Hütte. Besonders im Winter, wenn

sich die Landschaft in frostiger Stille präsentiert und

Schneewehen über die Heide ziehen, entfaltet dieser

Ort seine Magie. Die Hütte empfängt ihre Gäste mit

einer gemütlichen Stube, herzhaften Mahlzeiten und

einer Sonnenterrasse, die selbst an klaren Wintertagen

einlädt. Wer die Schönheit der Natur intensiv erleben

möchte, findet hier die perfekte Kombination aus

Ursprünglichkeit und Komfort.

Frühstücks-Restaurant

Täglich von 7.30 Uhr bis 11.30 Uhr

Am Waltenberg 33

www.marktalm.de

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50 Sauerland



© Sauerland-Wanderdörfer - Klaus-Peter Kappest

WINTERLICHE EINKEHRMOMENTE

Wandern im Sauerland bedeutet nicht nur Bewegung

und Naturgenuss – es ist auch ein Eintauchen in die

regionale Kultur und Lebensart. Die Hütten entlang der

Wege sind Orte, wo Einheimische und Gäste gleichermaßen

zusammenkommen. Gerade im Winter, wenn

draußen der Wind weht und die Kälte in die Glieder

fährt, schenken sie Wärme, Geborgenheit und die nötige

Stärkung für den nächsten Abschnitt der Tour.

So wird „Wandern mit Hütteneinkehr“ im Sauerland zu

einer Erfahrung, die in Erinnerung bleibt: Naturerlebnis,

Genuss und Gastfreundschaft in einer harmonischen

Einheit.

Text: Sauerland-Tourismus e.V.

Lektorat & Bearbeitung: Ralf Hermann

werbstatt.info

SCHWEDENHÜTTE IN ALTASTENBERG

Die Schwedenhütte oberhalb von Altastenberg

strahlt mit ihrem rustikalen Holzcharme

eine ganz besondere Gemütlichkeit aus. Nach

einem langen Anstieg schmecken süße Leckereien

oder herzhafte Gerichte als Belohnung

gleich doppelt so gut. Wandergruppen wie

auch Familien schätzen die urige Atmosphäre,

die an eine verschneite Berghütte in Skandinavien

erinnert – und gleichzeitig fest im Sauerland

verwurzelt ist.

GRAF STOLBERG HÜTTE

BEI WILLINGEN

Unweit des Ettelsbergs und des Skywalks

an der Mühlenkopfschanze thront die Graf

Stolberg Hütte, die für ihre Panoramalage

und die ausgezeichnete Küche bekannt

ist. Wandernde genießen hier nicht nur

regionale Spezialitäten, sondern auch einen

grandiosen Blick über das winterliche Willinger

Upland und die schwingende Landschaft.

Besonders nach einer Tour durch

verschneite Wälder ist die Einkehr ein Highlight,

das Körper und Seele gleichermaßen

stärkt.

Der direkt am Land- und Kurhotel Tommes

gelegene Heilstollen „Brandholz“ wird seit

über 20 Jahren therapeutisch genutzt. Er ist ein

Begriff für Gesundheit und Wohlbefinden

geworden. Atmen Sie mal wieder richtig

durch und tanken neue Energie.

Nordenauer Heilstollenkur –

Höhlentherapie im Sauerland

8 Tage, ganzjährig, individuell verlängerbar

• 7 ÜN inkl. reichhaltigem Frühstücksbuffet

• Ein saisonales Schlemmer-Buffet

• Ein Begrüßungscocktail

• 6 x Genießer-Drei-Gang-Halbpension

• Ausführliche ärztliche Beratung und eingehender

ärztlicher Check-Up, beinhaltend

die Laboruntersuchung der relevanten Blutparameter

im Umfang einer Klinikaufnahme

(vollst. Blutstatus & -fette, Leber- & Nierenwerte,

Elektrolyte usw.). Bei Indikation EKG

• Notfallversorgung, Psychologische Beratung

• Ohrakupunktur

• Gesprächsrunden zu verschiedenen

Gesundheitsthemen

• 3 x Autogenes Training

• 2 x Massage (30 Min.)

• Nutzung der Finnischen Sauna & Fitnessraum

• Freier Eintritt i. d. Schieferstollen Nordenau

Preis pro Person im DZ ab 795,– €

im EZ ab 900,– €

Geöffnet: ganzjähr. tägl. 8.00 – 17.30 Uhr

Eintritt ab 7,50 €, mit SauerlandCard 7,00 €

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Land- & Kurhotel Tommes, Inh. Torsten Tommes e.K.

Heilstollenweg 9, 57392 Nordenau 53

www.heilstollen-nordenau.de



Hofläden und Direktvermarkter

Regional

genießen und

sich etwas

Gutes tun

Wenn’s draußen kalt wird,

wärmt echter Genuss von innen

Wenn draußen der Frost die Wiesen und

Wälder glitzern lässt, der Atem kleine Wolken

in die klare Winterluft malt und drinnen das

Kaminfeuer knistert, beginnt im Sauerland

die Zeit der Gemütlichkeit in den eigenen vier

Wänden. Denn jetzt heißt es: runterkommen,

durchatmen, entschleunigen. Besonders die

Wintermonate laden ein, es sich zu Hause

schön zu machen, mit Freunden zu kochen,

gute Gespräche zu führen – und dabei vor

allem bewusst zu genießen.

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54 Sauerland



Möbelkreis – weil Ihr Zuhause

das Beste verdient!

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Objekt- und Einrichtungsprofis vereinbaren.

Möbelkreis Waldeck GmbH & Co. Ausstattungshaus KG

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Di-Fr 9 - 18 Uhr, Sa 9 - 17 Uhr, Mo geschlossen

Und das gelingt

besonders,

wenn die

Zutaten direkt aus

der Region stammen. Denn

in den Hofläden und bei den Direktvermarktern des

Sauerlands steckt mehr als nur Qualität: Hier begegnen

sich Menschen, die mit Leidenschaft und Verantwortung

arbeiten und für ihre Produkte brennen. Ob Brot

aus dem Steinofen, Käse aus der Dorfkäserei, Fleisch

vom Hof um die Ecke oder Honig aus der Nachbarschaft

und hausgemachte Marmelade aus den sommerlichen

Beeren und Früchten – jedes Produkt, ist etwas ganz Besonderes.

Wer hier einkauft, weiß, woher seine Lebensmittel

kommen, stärkt die Region.

Winterzeit ist Wohlfühlzeit – und das spürt man besonders

in der Küche. Die Saison bringt viele Schätze

hervor, die nach Wärme und Geborgenheit schmecken:

Wurzelgemüse, Äpfel aus regionalem Anbau, heimische

Kräuter und würzige Spezialitäten vom Hof. Ein wärmender

Eintopf, ein Wildgericht oder süße Leckereien

aus Sauerländer Obst machen den Winter zum Genuss.

Dabei steht nicht Perfektion im Vordergrund, sondern

das bewusste Zubereiten mit dem, was die Region

bietet. Wer mit saisonalen Produkten kocht, ernährt

sich gesünder, vermeidet unnötige Transportwege und

erlebt, wie sich Nachhaltigkeit ganz selbstverständlich

in den Alltag integrieren lässt.

Regionalität im Winter bedeutet aber nicht nur guten

Geschmack, sondern ist auch ein echtes Bekenntnis

zur Heimat. Jeder Einkauf bei den Direktvermarktern

unterstützt die Menschen, die mit Leidenschaft für ihre

Produkte stehen und sorgt dafür, dass das Sauerland

seine Vielfalt behält. Kurze Wege, frische Waren und

persönliche Begegnungen schaffen Vertrauen – und ein

Bewusstsein dafür, wie wertvoll das Einfache sein kann.

So wird die kalte Jahreszeit zur Einladung, sich etwas

Gutes zu tun: bei einem Spaziergang durch verschneite

Landschaften, bei einer Tasse Kräutertee vom Hofladen

oder beim gemütlichen Abendessen mit Familie und

Freunden.

So wird der Winter im Sauerland zu einer Zeit zum

Ankommen, Genießen und Dankbarsein – besonders

für die kleinen Dinge und Besonderheiten. Denn echter

Wohlfühlgenuss beginnt dort, wo Nachhaltigkeit und

Regionalität Hand in Hand gehen – nämlich bei uns im

Sauerland.

Text: Sauerland-Tourismus e.V.

Lektorat & Bearbeitung: Ralf Hermann

Fotos: Klaus-Peter Kappest

Exklusives Ambiente durch maßgeschneiderte

Hotel- und Objektmöbel · www.hotelundobjekt.de

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56 Sauerland



Sauerland-Museum

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Mit Herz, Hand und Verstand –

Demokratie zum Anfassen im

Sauerland-Museum

Neue Ausstellung zum 100. Geburtstag des Sauerland-Museums Arnsberg.

FRISCHE KOMMT

SELTEN ALLEIN.

Leidenschaft ist, was uns verbindet.

Frisches VELTINS.

Zum 100. Geburtstag des Sauerland-Museums

und zum 50. Geburtstag des HSK lädt eine

neue Ausstellung ein, Geschichte und Gegenwart

demokratischen Lebens im Sauerland zu

entdecken. Die Besucherinnen und Besucher

erfahren, wie Verwaltung, Bürgerinitiativen und

gesellschaftliche Bewegungen das Sauerland

prägten – etwa bei der kommunalen Neugliederung

1975 oder Protestaktionen wie „Stop Koop“

und den Wahlkampfschlach ten um die Mülldeponie

ORFA. Auch aktuelle Fragen, wie soziale

Medien das Wahlverhalten beeinflussen, finden

Platz. Interaktive Themeninseln zeigen, wie sich

Lebensbedingungen und politische Teilhabe in

den letzten 100 Jahren verändert haben.

OBJEKTE MIT GESCHICHTE UND GEFÜHL

Zu den Highlights zählen eine große Murmelbahn,

die spielerisch Verwaltungshandeln erklärt, die Telefonanlage

des Krisenstabs der 1980er Jahre und eine

historische Fahne des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold.

Alltagsgegenstände wie eine Seifenkiste aus Brilon, ein

Kirchenschweizer-Gewand oder ein Hochzeitskleid aus

den 1920ern wecken Erinnerungen – und zeigen zugleich

gesellschaftlichen Wandel, etwa in der Rolle der Frau.

EIN MUSEUM FÜR ALLE GENERATIONEN

Familien erwartet eine Stempelrallye, während Schulen

mit maßgeschneiderten Vermittlungsprogrammen

Demokratie aktiv erforschen können. Ergänzt wird die

Ausstellung durch Vorträge, Workshops – etwa ein

Argumentationstraining gegen Stammtischparolen

– und eine spektakuläre „Live

Hacking Show“. Museumsleiter Dr. Oliver

Schmidt betont: „Demokratie bedeutet Freiheit

und Mitgestaltung – sie soll inspirieren,

Spaß machen und den Menschen etwas

bringen.“

Weitere Informationen und Termine unter

www.sauerland-museum.de.

Text: Ralf Hermann

Fotos: Alexandra Zander

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58 Sauerland

24809FS2503



Wintersport im Sauerland

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Wo der

Winter zu Hause ist

Wintersport-Arena bietet fantastische Angebote für die junge Generation.

Wenn Kinder

Wie die Wintersport-Arena Sauerland den Nachwuchs aufs Brett bringt.

Frischer Schnee, rote Wangen, leuchtende

Augen – solche Momente machen Wintersport

magisch. Damit Kinder diese Faszination nicht

nur auf Bildern erleben, bringt die Wintersport-

Arena Sauerland junge Menschen wieder auf

die Bretter. Denn während Skifahren früher

selbstverständlich zum Schulleben gehörte,

sind gemeinsame Schneetage heute selten.

Mit Angeboten wie den „10 Skitagen für Schulklassen“

schenkt die Region Kindern ein

unvergessliches Erlebnis: kompletter Skitag

inklusive Ausrüstung, Liftkarten und

Unterricht – kostenlos und mit viel Herzblut

organisiert.

Wer einmal erlebt, wie Schüler stolz ihre erste Abfahrt

meistern, versteht, warum sich die Region so stark

engagiert. Es geht um weit mehr als Sport: Bewegung,

Gemeinschaft, Teamgeist – und das Gefühl, etwas Neues

zu schaffen. Denn Wintersport verbindet Generationen,

weckt Mut und schafft bleibende Erinnerungen.

die Piste erobern

MEHR ALS NUR EIN TAG IM SCHNEE

Auch jenseits der Aktionstage ist der Zugang zum Schneesport

leichter geworden. Programme wie Kids on Ski

ermöglichen Vorschulkindern erste Schwünge – mit

kostenfreier Ausrüstung und Skikurs, wenn Familien in

teilnehmenden Hotels übernachten. Schulklassen profitieren

werktags von Sondertarifen, und viele Skigebiete

bieten Einstiegs- und Komplettpakete, die Planung und

Organisation erleichtern. Lehrkräfte finden auf Online-

Portalen Checklisten, Unterrichtsbausteine und wertvolle

Tipps für sichere, gut organisierte Schneetage.

WINTERSPORT BEGEISTERT – UND BLEIBT

Wenn Kinder heute auf den Pisten der Skiwelt Winterberg

oder des Skigebietes Willingen lachen, wächst daraus

vielleicht die Begeisterung einer ganzen Generation. Die

Botschaft ist klar: Schneesport soll keine Frage des Geldes

sein, sondern ein Erlebnis für alle. Wer die Freude teilen

möchte, findet aktuelle Termine und Mitmach-Aktionen

online bei der Wintersport-Arena Sauerland – dem Herz

des Winters nördlich der Alpen.

Die Wintersport-Arena Sauerland macht Wintersport

erlebbar – unkompliziert, bezahlbar und

mit großem Engagement für Kinder und

Jugendliche. Zwischen 100 Liftanlagen, 300

Hektar Pisten und 300 Kilometern Loipen findet

jede Klasse ihr Winterabenteuer. Lehrkräfte,

Eltern und Vereine können aus zahlreichen

Programmen wählen, die Bewegung, Bildung

und Spaß verbinden.

GRATIS AUF DIE PISTE

Das Highlight sind die „10 Skitage für Schulklassen“:

komplette Ausstattung, Liftkarten und Unterricht – im

Wert von rund 2.500 Euro pro Klasse. Eine der teilnehmenden

Gruppen ist stets einer Einrichtung für junge

Menschen mit Behinderung vorbehalten, die übrigen

werden über Social Media verlost. So erleben jedes Jahr

Hunderte Kinder unvergessliche Stunden im Schnee.

KLEINE STARTER, GROSSE FREUDE

Für die Jüngsten bietet Kids on Ski ein besonderes

Erlebnis: Vorschulkinder fahren gratis, wenn Familien in

Partnerhotels buchen. Auch Schulklassen profitieren von

günstigen Wochentarifen – etwa in Winterberg, Willingen

oder Bödefeld Hunau. Viele Skigebiete ermöglichen

flexible Buchungen und kindgerechte Lernprogramme.

Wer mehr will, plant eine mehrtägige Klassenfahrt, etwa

ins Hostel Erlebnisberg Kappe, wo Skipass, Ausrüstung

und Abendprogramm inklusive sind.

TALENTE VON MORGEN

Viele Skischulen und Vereine fördern gezielt den Nachwuchs.

Ermäßigte Kurse, Trainingspisten und Kooperationen

mit dem Westdeutschen Skiverband schaffen Raum

für Begeisterung und Talententwicklung. Unterstützt wird

das Ganze von der Plattform wintersportschule.de, die

Unterrichtsmaterial und Planungshilfen für Lehrkräfte

bereitstellt – damit der Wintersport bleibt, wo er hingehört:

mitten im Leben junger Menschen.

Infos

Alle Informationen zu den Wintersport-

Angeboten finden Interessierte auf der Webseite

www.wintersport-arena.de!

Text: Ralf Hermann

Fotos: Stephan Peters

Text und Fotos: Wintersport-Arena Sauerland

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Skiliftkarussell Winterberg

Schneespaß mit Sicherheit:

Das Skiliftkarussell Winterberg

macht sich startklar für

die neue Saison

Verlässlicher Wintersport, moderne

Technik und besondere Momente

auf und neben der Piste: Das Skiliftkarussell

Winterberg bringt die

Region bestens gerüstet in den

Winter.

Die Vorfreude steigt: Wenn die Tage kürzer

werden und die Temperaturen sinken, rückt

die Wintersaison in greifbare Nähe.

Damit Gäste und Einheimische auch in diesem

Winter auf beste Bedingungen zählen können,

haben die Betreiber des Skiliftkarussells

Winterberg kräftig investiert. Neue Beschneiungsanlagen

sorgen für Schneesicherheit auf

bis zu sechs Pistenkilometern – und das unabhängig

vom Wetter. Die Allwetter-Technologie

macht es möglich, selbst dann Schnee zu

erzeugen, wenn die Natur mal eine Pause

einlegt. Sobald die Kälte zurückkehrt, werden

die klassischen Schneeerzeuger eingesetzt.

Ergebnis: ein verlässlicher Mix, der Wintersport

von Dezember bis mindestens März planbar

macht.

STARKER WINTERSPORTSTANDORT

TECHNIK TRIFFT NACHHALTIGKEIT

Heute gilt die Region mit Winterberg und seinen

Bemerkenswert ist, dass der Ausbau nicht nur die

Nachbardörfern als führendes Wintersportgebiet nördlich

Schneesicherheit verbessert, sondern auch in Sachen

der Alpen. Fast 80 Lifte, rund 50 Pistenkilometer

Nachhaltigkeit Maßstäbe setzt. So wurde die Abwärme

und ein Loipennetz von 150 Kilometern machen die

einer Anlage genutzt, um ein Multifunktionshaus

Ferienwelt Winterberg & Hallenberg zu einem echten

am Schneewittchenhang zu beheizen – ein Projekt,

Eldorado für Wintersportfans – vom alpinen Ski bis

das zeigt, wie Wintersport und Ressourcenschonung

zum Langlauf oder Biathlon. Herzstück ist das Skiliftkarussell

Hand in Hand gehen können. Auch die Pistenraupen

Winterberg mit 27,5 abwechslungsreichen

fahren inzwischen mit HVO, einem modernen Kraftstoff,

Pistenkilometern und 27 Liftanlagen.

der fast klimaneutral ist. Das große Ziel der

Text: Ralf Hermann

Ferienwelt Winterberg: Bis 2030 soll das die Region

Fotos: Skiliftkarussell Winterberg

komplett klimaneutral werden.

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62 Sauerland

PISTENSPASS NACH FEIERABEND

Besonders beliebt – gerade bei Menschen aus der

Region – ist das Flutlichtfahren. Dienstags und freitags

öffnen die Lifte am Abend, sodass Wintersportler nach

der Arbeit noch ein paar Schwünge ziehen können. Die

Atmosphäre unterscheidet sich deutlich vom Trubel des

Tages: entspannter, sportlicher und häufig mit vielen

bekannten Gesichtern aus der Umgebung. Dazu kommt

ein weiterer Vorteil – die Wartezeiten an den Liften sind

meist deutlich kürzer. Wer Lust hat, das Wochenende

aktiv einzuläuten oder einfach einen Arbeitstag sportlich

ausklingen zu lassen, findet hier sein Highlight.

Und auch unter der Woche lohnt sich der Ausflug ins

Skiliftkarussell: Während viele Gäste nur am Wochenende

anreisen, haben Einheimische montags bis freitags

viel Platz auf den Pisten. Das schafft Raum für genussvolles

Carven und sportliches Fahren.

Infos

Das Skiliftkarussell Winterberg ist Teil der Skiwelt

Winterberg. Ein Ticket, fünf Skigebiete! Gäste genießen

maximale Freiheit. Die schönste Aussicht, die

beste Piste, die kürzesten Wartezeiten. Jeder findet

sein „Revier“. Der Skibus verbindet die Gebiete bequem

und für Ticketinhaber gratis. Mehr Pisten,

mehr Auswahl, mehr Erlebnis. 45 Pistenkilometer,

46 Lifte – das ist die neue Vielfalt der Skiwelt Winterberg.



Aus Liebe zur Heimat

geben wir alles!

Heimatliebe beschreibt das Lebensgefühl einer ganzen Region. Es vereint

das Dorf, die Stadt, zeigt Menschen, Vereine, Unternehmen: alle miteinander.

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Wir erzählen Geschichten mit Hingabe, Lust und Laune und präsentieren Heimat zeitgemäß

und lebenswert. Unser Print-Magazin erscheint viermal jährlich in regional zugeordneten

Ausgaben.

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