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Billigstrommärchen und sonst nichts!

Budgetchaos, Wirtschaftskrise, Teuerung und die Ampel hält uns mit Märchen hin

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Nr. 51/52 . Donnerstag, 18. Dezember 2025

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Neue Freie Zeitung (NFZ), Friedrich-Schmidt-Platz 4/3a,

A-1080 Wien . Tel.: 01 512 35 35 0 . Fax: 01 512 35 359

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Das Budget 2026 bringt

Vorarlberg auf Kurs

Das Vorarlberger Landesbudget 2026 ist ein mit blauer Handschrift

geschriebenes „Budget der Verantwortung“. „Das

Gros der Mittel fließt in Infrastruktur, Sicherheit und Familien.

Bereiche, die Stabilität und Zusammenhalt sichern“,

erläuterte FPÖ-Landeschef Christof Bitschi. S. 13

1

Foto: FPÖ Vorarlberg

Billigstrommärchen

und sonst nichts!

Budgetchaos, Wirtschaftskrise, Teuerung und die Ampel hält uns mit Märchen hin

S. 2/3

Ein weiteres verlorenes

Jahr für die Österreicher

Foto: NFZ

Herbert Kickls Bilanz zum ersten Jahr der Verliererkoalition – S. 4/5

IN EIGENER SACHE

Liebe Leser!

Die nächste Ausgabe der NFZ erscheint am 9. Jänner 2026.

Wir wünschen unseren Lesern und allen Mitgliedern der

freiheitlichen Familie ein frohes Weihnachtsfest

und alles Gute im neuen Jahr!


2 Innenpolitik

Neue Freie Zeitung

Foto: NFZ

Andreas Ruttinger

andreas.ruttinger@fpoe.at

AUS DER

REDAKTION

Waren Sie heuer schon auf einem

Christkindlmarkt? Noch nicht?

Wegen des mulmigen Gefühls, mit

dem Besuch bei einem traumatisierten

Asylwerber eine Kriegsneurose

auszulösen? Oder wegen der Sie

traumatisierenden Preise?

Bei Letzteren speist uns die Verliererampel

mit einem Jahresabo auf

ein Vier-Euro-Almosen ab, nachdem

sie die Energie- und Strompreise

um 50 Prozent und mehr hochgeschnalzt

hat.

Vier im Schmähbandl

Um eine funktionierende Marktwirtschaft

in die Knie zu zwingen,

stranguliere sie mit Bürokratie und

absurden Energiepreisen. Die Viererbande,

ÖVP, SPÖ, Neos und

Grüne, hat es getan mit Klima-,

Corona- und Russenhysterie.

Um einen Sozialstaat in die Knie

zu zwingen, lass unkontrolliert unqualifizierte

und kulturfremde Massen

ins Land strömen. Die Viererbande

hat es getan.

Obwohl der Staat den Arbeitsplatzabbau

in der Privatwirtschaft

fast völlig aufgefangen hat, gibts

Personalmangel bei Polizei, Lehrern,

Ärzten und Pflegern.

Obwohl die Steuereinnahmen,

dank der selbstverursachten Teuerung

nur so sprudeln, zerrinnt der

Viererbande das Geld nur so zwischen

den Fingern.

Daher schröpft sie die schrumpfenden

„arbeitenden Massen“ mit

höheren Steuern und Abgaben. Zur

Ablenkung gibts zwischendurch ein

Almosen, dessen Auslaufen wieder

die Teuerung ankurbelt. Der

Kreislauf startet erneut: Schröpfen,

Almosen, Teuerung.

Zur Ablenkung brauchts dann

„Feinde der Demokratie“. Innen die

Kritiker, außen der Russ‘ und beide

stecken natürlich unter einer Decke.

So schauts aus in Österreich 2025.

Na dann: Prosit Neujahr!

Und es bleibt doch nur ein

Auch nach dem letztwöchigen Beschluss und der Sondersitzung am Diens

Die letzten Plenartage des Parlaments haben es wieder gezeigt: Die

Verliererampel versagt auf ganzer Linie, beim Kampf gegen die

Teuerung, die hohen Mieten oder gegen den politischen Islam. Und

sie höhlt mit ihrer EU-Hörigkeit Österreichs Neutralität immer weiter

aus. Nur die FPÖ steht konsequent auf der Seite der Österreicher.

„Die Systemparteien haben mit

ihrer moralisierenden Selbstgefälligkeit

den Blick für die Realität

verloren!“, rechnete FPÖ-Bundesparteiobmann

Herbert Kickl mit der

Verliererampel und ihrem neutralitätsfeindlichen

Kurs im Ukraine-

Krieg ab. Wer sich, wie die Freiheitlichen,

für die Neutralität in alle

Richtungen stark mache und für die

Beendigung des Ukraine-Kriegs

eintritt, werde als „Handlanger

Putins“ diffamiert, obwohl die

große Mehrheit der Österreicher

das gleich wünscht, Frieden statt

Krieg in der Ukraine.

Blinder EU-Gehorsam

Denn die im blinden Gehorsamen

übernommenen Sanktionen

der EU gegen Russland haben die

Energiepreise explodieren lassen

und in der Folge einen Teuerungstsunami

über Österreich schwappen

lassen, erinnerte Kickl: „Aber

wenn man dafür eintritt, dass unsere

Haushalte, unsere Unternehmen

und unsere Industrie endlich

wieder billige Energie zur Verfügung

haben, ja, auch aus Russland,

damit das Heizen, damit Lebensmittel

und damit Strom wieder

leistbar werden und unsere Unternehmen

wettbewerbsfähig produzieren

können, dann steht man auf

SPITZE FEDER

der Seite der Österreicher! Und das

tun nur wir Freiheitliche!“

Der FPÖ-Bundesparteiobmann

rief in Erinnerung, dass es die moralbesoffene

EU-Kommission und

selbstgefällige EU-Regierungschefs

waren, die 2022 die Friedensgespräche

zwischen der Ukraine

und Russland in Istanbul torpediert

haben: „Es waren verblendete

Politiker wie Sie, die die Parole

vom ‚Sieg auf dem Schlachtfeld‘

ausgaben und damit die Verantwortung

für hunderttausende Tote,

für die Zerstörung weiter Teile der

Ukraine tragen und Österreichs

und Europas Steuerzahlern Milliardenzahlungen

aufgehalst haben.“

Die EU sei der wahre Kriegstreiber,

weil sie für ihre moralischen

Hirngespinste das ukrainische Volk

bis zum heutigen Tag aufopfere.

„Und Sie merken es nicht einmal,

das ist das Traurige dabei!“, kritisierte

Kickl die Verliererampel.

Die „Billigschmäh-Koalition“.

Der „Billigstromschmäh“

Weil der „Billigstromschmäh“

letzte Woche nicht die erwünschte

Wirkung in der Öffentlichkeit

erzielt hat, versuchte die Verliererampel

mit einer Sondersitzung

das Märchen erneut unters Volk zu

streuen. Nur machten ihr einmal

mehr Herbert Kickl und die Frei-

Foto: NFZ

Zu Beginn der Rede des Bundesparteio

schmähs“ noch wegzulächeln. Doch er

heitlichen einen Strich durch die

Rechnung.

Kickl entlarvte die Widersprüchlichkeit

der Regierungspolitik:

„Wenn das so wäre, Herr nicht gewählter

Bundeskanzler, wenn das

so wäre, dass das Billigstromgesetz

jetzt den Strom billiger macht,

dann bräuchte es eigentlich die

heutige Sitzung nicht, oder?“

Also ist die sogenannte Strompreisentlastung

der Regierung eine

glatte Mogelpackung: „Anstatt

eines echten Weihnachtsgeschenks

für die Bevölkerung inszeniert sich

der nicht gewählte Bundeskanzler

IMPRESSUM

Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz

Medieninhaber (Verleger) und Herausgeber:

Freiheitlicher Parlamentsklub,

Dr. Karl Renner-Ring 3, 1017 Wien

Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) – Die Freiheitlichen,

Friedrich-Schmidt-Platz 4/3a, 1080 Wien;

Geschäftsführung: Ing. Mag. Joachim Stampfer

Geschäftsführung, Redaktion, Verwaltung:

Friedrich-Schmidt-Platz 4/3a, 1080 Wien

Tel.: 01 512 35 35 0, Fax: 01 512 35 35 9

E-Mail Redaktion: redaktion.nfz@fpoe.at

E-Mail Verwaltung: andreas.schoen@fpoe.at

Abo-Anfrage: 01 512 35 35 29

Druck: Mediaprint Zeitungsdruckereigesellschaft m. b.

H. & Co. Kommanditgesellschaft, Wien

Die NFZ erscheint wöchentlich. Einzelpreis: € 0,80;

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Auslandsjahresbezug: € 73

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Es gilt NFZ-Anzeigenpreisliste Nr. 16.

Verlags- und Herstellungsort: Wien

Grundlegende Richtung: Informationsblatt der Freiheitlichen

Partei Österreichs (FPÖ) – Die Freiheitlichen und

des Freiheitlichen Parlamentsklubs.


Nr. 51/52 Donnerstag, 18. Dezember 2025

g

e Mogelpackung

tag wird der Strom nicht billiger

KURZ UND BÜNDIG

Foto: NFZ

Verdummungsaktion

Innenpolitik 3

Als „Akt der politischen Verdummung“

und Ausdruck der Hilflosigkeit des Finanzministers

wertete der freiheitliche Sprecher

für Finanzen und Steuern Hubert Fuchs die

Pläne von SPÖ-Finanzminister Marterbauer,

ab 2026 eine „Kassabon-Lotterie“ einzuführen:

„Anstatt die Österreicher endlich von

der höchsten Steuerlast seit Jahrzehnten zu

befreien, will diese Regierung das hart verdiente

Geld aller Bürger zuerst abkassieren,

um dann in einer staatlichen Tombola ein

paar mit Almosen zu beglücken.“

bmanns versuchte ÖVP-Kanzler Stocker die Entlarvung des „Billigstromund

seine Verliererampel verhedderten sich zusehends in Widersprüchen.

Versteckte Kritik

Die Kritik der Freiheitlichen an ÖVP-Verteidigungsministerin

Klaudia Tanner sah

Wehrsprecher Volker Reifenberger im Jahresbericht

2024 der Beschaffungsprüfkommission

des Bundesheeres bestätigt. Dass

der Bericht erst mit sieben Monaten Verspätung

dem Parlament vorgelegt wurde, liege

wohl an dessen harscher Kritik zu mangelnder

Objektivität bei Beschaffungen von

Bundesheer-Ausrüstung als auch an Tanners

widersprüchlichen Aussagen zum Milliarden-Projekt

Sky Shield.

Foto: NFZ

Stocker als Polit-Weihnachtsmann,

dessen Sack jedoch keine Geschenke

beinhaltet.“

Rücktritt statt Weiterwursteln

Was die Verliererampel abliefere,

sei lediglich ein „Einweg-Mini-

Packerl“ statt einer großen, nachhaltigen

Lösung, kritisierte Kickl.

Denn konkret bedeute die Entlastung

für einen Durchschnittshaushalt

gerade einmal vier Euro pro

Monat. Und das auch nur auf ein

Jahr befristet!

Eine echte Lösung der Energiepreisproblematik

wäre ein Ausstieg

aus dem Merit-Order-Prinzip, eine

Senkung der Mehrwertsteuer auf

Energie oder die Abschaffung der

CO2-Strafsteuer.

Es gäbe aber auch ein vernünftiges

Weihnachtsgeschenk, dass der

ÖVP-Kanzler der österreichischen

Bevölkerung unter den Christbaum

legen könnte. Und das wäre sein

Rücktritt und der, der gesamten

schwarz-rot-pinken Monsterregierung,

erklärte Kickl: „Dann wäre der

Weg für eine FPÖ-geführte Regierung

frei, die für Gerechtigkeit sorgen

und die Haushalte spürbar und

nachhaltig entlasten würde!“

Foto: NFZ

Blockade gegen Aufklärung

Als „systematische Blockade“ und Angriff

auf den Parlamentarismus kritisierte der

FPÖ-Fraktionsvorsitzende im kleinen Untersuchungsausschuss

zum „NGO-Sumpf“

Christoph Steiner das Vorgehen der Regierungsparteien:

„Obwohl wir den Koalitionsparteien

längst eine Liste mit inhaltlichen und

personellen Vorschlägen für die kommenden

Sitzungen übermittelt haben, verweigern diese

jede Zusammenarbeit und brechen gegebene

Zusagen!“ Anscheinend ist die Regierung

intern derart zerstritten, dass sie sich auf

gar nichts mehr einigen könne, mutmaßte der

FPÖ-Fraktionsvorsitzende.

SPRUCH DER WOCHE

„Das von der Regierung geplante mittelfristige Konsolidierungsvolumen

ist zu einem großen Teil noch

nicht durch konkrete Maßnahmen unterlegt und würde

selbst bei voller Umsetzung nicht ausreichen, um

die Budgetdefizite unter die Drei-

Prozent-Obergrenze zu senken.“

Foto: NFZ

Christoph Badelt

15. Dezember 2025

Der Fiskalratschef zeigt auf,

dass die Verliererampel auf

ganzer Linie versagt hat.

BILD DER WOCHE Die Bevölkerungsentwicklung in Österreich.

Danke ÖVP, SPÖ, Grüne und Neos für diese Zukunftsaussichten.

Grafik: Agenda Austria


4 Innenpolitik

Neue Freie Zeitung

„Meine Hoffnung ist, dass diese Koali

Bundesparteiobmann Herbert Kickl zieht Bilanz über das erste Jahr der Verliererkoalition

Im großen NFZ-Interview zieht FPÖ-Bundesparteiobmann Herbert Kickl Bilanz über ein politisch turbulentes

Jahr. Ein Jahr voll mit politischen Fehlern der Verliererampel und einer weiterhin stur in Richtung

Zentralismus abdriftenden Europäischen Union, die kein Interesse an einem Frieden in der Ukraine zeigt.

„Jetzt das Richtige tun“ lautete

das Motto der Ampelregierung,

die nun seit einem knappen Jahr

im Amt ist. Haben ÖVP, SPÖ und

Neos aus Ihrer Sicht das Richtige

getan?

Kickl: Nein – und dieses Urteil

ist mit Blick auf die wesentlichen

Kennzahlen unseres Landes auch

klar und deutlich. Immer mehr

Menschen wissen dank dieser Regierung

nicht

mehr, wie sie

sich ihr Leben

„Bei Pensionisten, Menschen mit Behinderung oder

Familien wird der Sparstift angesetzt. Jedoch ist

vom Sparen nichts zu sehen bei der Asylindustrie,

bei linken NGOs, bei Milliarden für die Ukraine

oder sonstigen Geldgeschenken ins Ausland.“

leisten können,

immer

mehr Firmen

gehen bankrott,

die Inflation

ist eine

der höchsten

in Europa, die Arbeitslosenzahlen

steigen seit fast drei Jahren Monat

für Monat an, und die Wirtschaft

kommt nicht in Schwung. Das ist

die traurige Lage und obendrauf

gibt es dann noch ein Sparpaket,

das vor allem all jene trifft, die

ohnehin nicht viel haben: Pensionisten,

Menschen mit Behinderung,

Familien. Bei all denen wurde

der Sparstift angesetzt. Wo von

Sparen jedoch nichts zu sehen ist,

das ist der Bereich der Asylindustrie,

bei linken NGOs, bei Milliarden

für die Ukraine oder sonstigen

Geldgeschenken ins Ausland.

Die Regierung pocht aber darauf,

mit der Mietpreisbremse, dem

Billigstromgesetz oder dem Deregulierungspaket

entsprechende

Entlastungen umgesetzt zu haben.

Gehen Sie mit der Regierung womöglich

zu hart ins Gericht?

Kickl: Das denke ich nicht. Nehmen

Sie nur die Mietpreisbremse.

Da behauptet die SPÖ, Mieten würden

dadurch billiger werden. Das

ist eine Mogelpackung, denn die

Mieten steigen weiter an, nur eben

planbarer für die Vermieter. Die

ersten drei Prozent Inflation werden

den Mietern voll umgehängt,

vom Rest noch einmal die Hälfte –

das ist keine Bremse, das ist eine

eingebaute Mieterhöhungsautomatik

zulasten unserer Bevölkerung.

Beim Billigstromgesetz haben wir

das gleiche Spiel. Der Titel des Gesetzes

klingt gut, der Inhalt ist aber

eine echte Enttäuschung. Durch

das Hineinschreiben der utopischen

Klimaziele wird Österreich

bis 2040 rund 50 Milliarden Euro

Bei den Pensionisten wird gespart, aber für die Asylindustrie und die

NGOs werden weiterhin Milliarden locker gemacht.

Fotos: NFZ

in den Ausbau der Stromnetze investieren.

Das sorgt für explodierende

Netzkosten bei den Kunden.

Dazu kommt, dass Menschen ohne

Photovoltaikanlage – und das sind

rund sechs Millionen Österreicher

– zahlen nun für jene rund 400.000

Menschen, die eine PV-Anlage am

Dach haben und Strom dort weiterhin

gratis einspeisen können!

Das versprochene Ziel, die Energiekosten

zu senken, wird mit diesem

Gesetz jedenfalls

nicht erreicht.

Die dringend notwendige

Senkung

der Steuern und

Abgaben ist nämlich

nicht enthalten.

Und das Deregulierungspaket

müsste eigentlich

vom Shrinkflationsgesetz erfasst

werden, weil es nur eine große Verpackung

mit sehr wenig Inhalt ist.

Was uns das ganze Jahr begleitet

hat, sind Schreckensmeldungen

beim Budget. Die Schulden wurden

immer mehr, aber wie viel es

wirklich sind, kann oder will der

Finanzminister nicht sagen. Hat

der gefeierte „SPÖ-Experte“ im

Finanzministerium seinen Job gemacht?

Kickl: Das ist leider nicht der

Fall, denn obwohl wir Rekordsteuereinnahmen

haben, geben wir

gleich viel Geld aus wie im Vorjahr.

Gespart wird ausschließlich

bei der Bevölkerung, aber nicht

im System und in der Struktur.

Marterbauer hat das auch gar nicht

erst versucht, er hat unser Land

sofort in ein Defizitverfahren bei

der EU hineingesteuert. Er hat das

Budgetlenkrad aus der Hand und

in die Verantwortung der Brüsseler

Bürokratie übergeben. Das ist verantwortungslos!

Die Inflation in Österreich ist immer

noch rund doppelt so hoch wie

im EU-Schnitt. Die Energiepreise

sind der Treiber dieser Entwicklung.

Was hätte die FPÖ anders

gemacht?

Kickl: Die aktuelle Situation

ist hausgemacht und das Resultat

einer verfehlten Corona-Politik und

des Irrwegs der Sanktionen gegen

Russland. Das hat vor allem bei den

Energiepreisen voll durchgeschlagen.

Wir hätten den Motor mit Senkung

von Energiesteuern und Abgaben

und steuerlichen Entlastungen

für Bürger und Unternehmen wieder

in Schwung gebracht und dazu

in jenen Bereichen gespart, wo derzeit

Unsummen versickern: Ukraine,

Sky Shield, linke NGOs und

sonstige Geldgeschenke an andere

Länder. Und natürlich mit einer

Neuaufstellung im Asylbereich, die

ebenfalls großes Sparpotenzial bietet.

Hier gibt es bis heute keinerlei

Wende. Die Grenzen sind nach wie

vor offen, die üppigen Sozialleistungen

für die „Völkerwanderer“

wirken wie ein Magnet. Der zeitlich

begrenzte Stopp des Familiennachzugs,

den diese Verliererampel

beschlossen hat, verschiebt das Problem

nur zeitlich.

Kann der neue Migrationspakt

der EU hier Abhilfe schaffen?

Kickl: Die ÖVP will uns das einreden,

aber die Wahrheit sieht leider

anders aus. Das Kernproblem

ist, dass dieser Pakt die Migration

nicht eindämmt, sondern nur die

Umverteilung von Menschen innerhalb

Europas regelt. Kein Wort

von einem wirksamen Schutz der

EU-Außengrenzen. Sobald ein

Asylforderer in Europa ist, werden

wir ihn nur schwer wieder los. Die

EU kann bei der Asylpolitik nicht

helfen, deshalb müssen sich die

einzelnen Länder zu wehren beginnen.

Wir müssen in Österreich mit

Paragrafen und Verordnungen eine

„Festung Österreich“ bauen. Wir

müssen das Asylrecht aussetzen,

weil all diese Menschen, die zu uns

kommen, bereits sichere Länder

passiert haben, ehe sie hier angekommen

sind. Sie haben also kein

Recht, um bei uns einen Asylantrag

zu stellen. Und wir müssen all jene,

die bei uns gegen Gesetze verstossen

oder deren Asylgrund wegfällt,

abschieben. Darauf zu warten, dass

uns die EU dabei unterstützt, brauchen

wir jedenfalls nicht. Wir müssen

das Heft des Handelns selbst in

die Hand nehmen.


Nr. 51/52 Donnerstag, 18. Dezember 2025

g

Innenpolitik 5

tion ihr Scheitern endlich erkennt.“

Fotos: NFZ

Kommen wir zum Ukraine-Krieg.

Hier hält die EU an ihrem Kurs der

bedingungslosen Unterstützung

fest. EU-Staaten sollen für Ukraine-

Kredite haften, Österreich im Ausmaß

von fünf Milliarden Euro. Wohin

wird das noch führen?

Kickl: Wir sehen hier leider einmal

mehr deutlich, dass es in Brüssel

keine Fehlerkultur gibt, dass

hier Entscheidungen nicht evaluiert

werden. Die bedingungslose

Unterstützung der Ukraine mit

Waffen und Geld hat bislang nicht

dazu geführt, dass dieser Krieg zu

Ende gegangen wäre, im Gegenteil.

Das Leid wird verlängert, das

Sterben geht weiter. Der Krieg

muss gewonnen werden, heißt es

in Brüssel. Und zum Drüberstreuen

torpediert die EU alle Versuche

der USA, diesen Frieden auszuhandeln.

Das ist wirklich beschämend.

Anstatt alle Kräfte zu bündeln,

um das sinnlose Sterben endlich

zu beenden, geht die Kriegstreiberei

in Brüssel weiter. Österreich

als neutrales Land wird durch die

verantwortungslose Politik unserer

Bundesregierung längst nicht

mehr als neutral wahrgenommen.

Jedes der Sanktionspakete wurde

mit den Stimmen österreichischer

ÖVP-Kanzler abgesegnet.

Wir sind in einem Wirtschaftskrieg

mit Russland. Die FPÖ-Position ist

klar: Wir fordern einen sofortigen

Stopp aller Gelder, die aus Österreich

in die Ukraine fließen, entweder

direkt oder über den Umweg

Brüssel, über die sogenannte

„Friedensfazilität“. Ein makaberer

Name für einen Geldtopf, aus dem

der Krieg finanziert wird. Wir wollen

auch nicht, dass die Ukraine

Mitglied der EU wird. Die Korruption

in diesem Land ist riesengroß.

So ein Land hat innerhalb der

EU wirklich nichts verloren. Jetzt

müssen vorrangig alle Aktivitäten

unterstützt werden, die das Blutvergießen

in der Ukraine stoppen.

Bleiben wir in Brüssel. Die

FPÖ ist Teil der Parteienfamilie

„Patrioten für Europa“. Wie man

sieht, konnten bereits wichtige Erfolge

erzielt werden, zum Beispiel

beim Verbrennerverbot oder beim

Lieferkettengesetz. Wie sehen Sie

das Bündnis?

„Das ist wirklich beschämend. Anstatt

alle Kräfte zu bündeln, um das sinnlose

Sterben in der Ukraine endlich zu

beenden, geht die Kriegstreiberei in

Brüssel weiter.“

Kickl: Bei den von Ihnen angesprochenen

Punkten hat auch

der Druck der Patriotenfamilie

Wirkung gezeigt. Beide Vorhaben

konnten noch deutlich abgeschwächt

werden. Die Patrioten

im EU-Parlament sind so etwas

wie die Stimme der Vernunft, die

sich dem Brüsseler Zentralismus

entgegenstellt und die EU zu dem

machen möchte, was sie ursprünglich

war: Ein Zusammenschluss

starker Vaterländer, die durch ihre

Zusammenarbeit den Frieden und

den Wohlstand weiter stärken und

vorantreiben wollen. In der ursprünglichen

Idee gab es aber keine

EU-Kommission,

die sich

quasi als europäische

Regierung

aufspielt,

die Mitgliedsländer

bevormundet

und

in eine politische

Richtung zwingen will, die

niemand bestellt hat, und über welche

die Bevölkerung niemals abgestimmt

hat. Die EU-Zentralisten

wollen die „Vereinigten Staaten von

Europa“ schaffen, haben aber kein

Recht, das zu tun. Die „Patrioten

für Europa“ sind auch hier ein gewichtiges

Korrektiv.

Zuletzt sorgte die neue Sicherheitsstrategie

der Trump-Administration

in den USA für Aufregung.

Darin gehen die USA unter Donald

Trump nicht nur auf Distanz zur

EU, sondern halten der EU auch

den Spiegel vor. Wie sehen Sie dieses

Papier?

Kickl: Es ist eine knallharte Abrechnung

mit der aktuellen Lage.

Die Amerikaner konzentrieren sich

auf sich selbst und wollen verstärkt

gegen Migration vorgehen und

Sicherheit im Land herstellen. Aber

auch innere Stabilität und Souveränität

spielen eine zentrale Rolle in

der Ausrichtung der USA. All das

sind Dinge, die eigentlich selbstverständlich

sein sollten. Deshalb ist die

Aufregung in der EU auch so groß,

weil die Strategie der Amerikaner

von Vernunft und Heimatliebe getragen

wird.

Lassen Sie uns abschließend noch

einen Ausblick auf das neue Jahr

machen. Was erwarten Sie politisch

von 2026?

Kickl: Meine Hoffnung ist, dass

diese Koalition ihr Scheitern endlich

erkennt und den Weg für Neuwahlen

freimacht, damit die Österreicher

Vertrauen und Misstrauen neu verteilen

können. Und wenn die Verhältnisse

klar sind, dann wird es auch

möglich sein, endlich wieder eine

Politik zu machen, in deren Mittelpunkt

die Menschen stehen. Allen Lesern

der NFZ wünsche ich ein besinnliches

Weihnachtsfest und ein gutes

neues Jahr 2026 mit viel Zufriedenheit

und vor allem Gesundheit.


6 Parlament

Neue Freie Zeitung

Foto: NFZ

Norbert Nemeth

Klubobmann-Stv. der FPÖ

HOHES

HAUS

Nur 35 Prozent der Bürger finden,

dass das politische System

in Österreich gut funktioniert, berichtete

OE24: „Für die sinkenden

Werte sind vor allem die Teuerung

und die Erfahrung verantwortlich,

dass die eigenen Interessen nicht

vertreten werden…“

Politik für die eigenen Leut´

Wer Österreichs politisches System

kennt, verwundert das nicht. Es

ist auf der einen Seite der Mangel

an direktdemokratischen Möglichkeiten

und andererseits der Transfer

von Kompetenzen an die EU, die

ein Gefühl der Resignation erzeugten.

Die EU-Kommission mischt

sich in Angelegenheiten ein, die

eigentlich Ländersache sind. Dazu

kommen Urteile von EuGH und

EGMR, wonach wir Österreicher

nicht selbst entscheiden dürfen, mit

wem wir nach welchen Spielregeln

zusammenleben wollen.

In unserem Wahlprogramm haben

wir den Zusammenhang zwischen

der Freiheit des Staats und

der Freiheit des Individuums aufgezeigt.

Durch die neue Sicherheitsstrategie

der USA haben wir prominente

Unterstützung bei unserem

Kampf zur Rückeroberung unserer

Freiheit erhalten. Das straft all jene

Lügen, die gebetsmühlenartig behaupten,

die FPÖ habe keine Ideen

oder sei ein „Handlanger Putins“. In

der Argumentation der FPÖ-Hasser

ist einiges durcheinandergeraten.

Dazu passt, dass nach einer

„Express“-Umfrage 31 Prozent

die Freiheitlichen für jene Partei

halten, die Österreich am besten

versteht. Dahinter folgen SPÖ 11

Prozent, NEOS 7 Prozent, ÖVP 6

Prozent und Grüne 6 Prozent.

Wir werden konsequent unseren

Weg fortsetzen, gemeinsam mit unseren

internationalen Partnern und

mit unseren Wählern.

SOZIALPOLITIK

Pflegemillionen ins Ausland

„Österreich exportiert Millionen an Pflegegeld

ins Ausland“, kritisierte FPÖ-Frauensprecherin

Rosa Ecker die von der SPÖ-Gesundheitsministerin

Schumann gelieferten Daten in einer Anfragebeantwortung.

So wurden im Jahr 2024 rund 6,4 Millionen

Euro an Pflegegeld ins Ausland überwiesen.

Auffallend seien fehlende Informationen zu Missbrauch,

Prüfungen oder Rückforderungen sowie zu

etwaigen Verdachtsfällen oder Sanktionen.

Foto: NFZ

INNENPOLITIK

Ablenkungsmanöver

Mit der neuerlichen Ankündigung

einer „zeitgemäßen Auslegung“

der Europäischen Menschenrechtskonvention

(EMRK)

versuche die ÖVP nur vom eigenen

Versagen in der Asylpolitik abzulenken,

kritisierte FPÖ-Sicherheitssrecher

Gernot Darmann: „Es

fehlen nur die richtigen Gesetze!“

„Digitalisierung“ für mehr

Kontrolle der Österreicher

Koalition baut Gesundheitssystem zum Überwachungssystem aus

Keine Entspannung im Gesundheitswesen,

sondern

Postenschacher und noch mehr

Bürokratie zur Überwachung

der Österreicher sind die Prioritäten

der Koalition.

Foto: NFZ

Als „Postenschacher auf Kosten

der Beitragszahler“ kritisierte

die FPÖ-Sprecherin für Arbeit und

Soziales Dagmar Belakowitsch

die Schaffung von „Gesundheitsfonds“:

„Zuerst greift die Verliererkoalition

den Pensionisten mit

der Erhöhung des Krankenversicherungsbeitrags

tief in die Tasche

und schafft mit dem Geld ein völlig

sinnloses Bürokratiemonster.

Einen Fonds, der nichts tut, außer

Geld der Krankenversicherungen

von A nach B zu schieben. Das ist

an Absurdität nicht zu überbieten!“

Belakowitsch: Und wieder nur

Postenschacher und Kontrollwut.

Völlig vergessen scheint die SPÖ

ihr Wahlversprechen vom „Recht

auf ein analoges Leben“. Die Umwandlung

des „Mutter-Kind-Passes“

in einen rein digitalen „Eltern-

Was für ein Glück für die Koalition,

dass der Fiskalrat erst nach

dem letztwöchigen „Entlasungsschmäh-Marathon“

der Verliererampel

seinen Bericht zum angeblichen

Budgtesanierungsfahrplan

veröffentlicht hat. „Der Fiskalrat

pulverisiert das in Dauerschleife

erzählte Budgetsanierungsmärchen

der schwarz-rot-pinken Regierung“,

kommentierte FPÖ-Budgetsprecher

Arnold Schiefer den Bericht,

der bis 2029 kein Erreichen

der Drei-Prozent-Grenze bei der

jährlichen Neuverschuldung erkennen

konnte.

Es sei weit und breit kein Land

in Sicht, um das Budgetdefizit unter

die Maastricht-Obergrenze von

drei Prozent der Wirtschaftsleistung

(BIP) des Landes zu bringen.

Foto: NFZ

Kind-Pass“ sei ein Frontalangriff

auf die Wahlfreiheit der Bürger,

ein massives Sicherheitsrisiko und

der Gipfel des ideologischen Genderirrsinns,

kritisierte der freiheitliche

Konsumentensprecher Peter

Wurm. Dieser Irrsinn setzt sich in

der „Geschlechterwahl“ für das

Baby fort, für das jetzt „sechs Varianten“

zur Auswahl stünden, erklärte

Wurm. „Wenn eine Regierung

derart an den Bedürfnissen

der Familien vorbei agiert, dann

kann man nur noch sagen: Gute

Nacht, Österreich!“

Den Kontrollwahn vervollständige

die Ausweitung der verpflichtenden

elektronischen Diagnose-

Kodierung auf den niedergelassenen

Bereich. „Noch mehr Bürokratie

für die Ärzte“, kritisierte Gesundheitssprecher

Gerhard Kaniak.

Fiskalrat entlarvt Budgetsanierungsmärchen

Dafür fehlen laut Fiskalrat satte 8,9

Milliarden Euro. Statt entschlossen

zu sparen, werden immer neue

Arbeitsgruppen ins Leben gerufen,

um neue Einnahmenquellen anzuzapfen

und das trotz der höchsten

Steuerbelastung seit Bestehen der

Zweiten Republik.

„Es ist nur mehr eine Frage der

Zeit, bis die Finanzmärkte die Geduld

verlieren, die Ratings sinken

und die Zinskosten weiter steigen

werden“, warnte Schiefer. Mit einer

derart laxen Vorgangsweise werde

das nichts, da man die vorhandene

Zeit vor allem für billige Marketingschmähs

nutze.


Nr. 51/52 Donnerstag, 18. Dezember 2025

g

Ein Umfaller der Grünen sicherte der Verliererampel vergangene

Woche die Zweidrittelmehrheit für ihr „Billigstromgesetz“.

Die Freiheitlichen warnten vor den enormen Folgekosten für den

Netzausbau, der die Netzkosten für die Kunden verdreifachen werde.

Parlament 7

„Billigstromgesetz“ kommt teuer zu stehen

53 Milliarden Euro kostet der Netzausbau und bringt eine Verdreifachung der Netzkosten

Der freiheitliche Energiesprecher

Axel Kassegger zeigte sich überzeugt,

dass Strom durch das Gesetz

nicht billiger, sondern teurer

werde. Denn ist anzunehmen, dass

die Energieversorger die Kosten

des Sozialtarifs an die Endkunden

weiterverrechnen werden. Ebenso

würden die Netzkosten aufgrund

des notwendigen Netzausbaus zur

Implementierung der Photovoltaikund

Windanlagen ins Netz „durch

die Decke“ gehen. Denn die Kosten

des Ausbaus werden aktuell

mit rund 53 Milliarden Euro veranschlagt.

Sein Stellvertreter Paul Hammerl

bezeichnete daher das Gesetz als

eine „Mogelpackung für schlichte

Gemüter“: „Man verspricht den

Leuten, von günstigen Börsenpreisen

zu profitieren, verschweigt aber,

dass die Preise im Winter bei 35

Cent liegen.“ Und die sogenannte

Netzkostenbremse ist nichts anderes

als eine scheibchenweise Rückgabe

jenes Gelds an die Stromkunden,

mit dem sie bisher die „Energiewende“

finanziert haben.

Verrat an den Bürgern

Als „faulen Kompromiss zulasten

der Österreicher“ und „Verrat

am Bürger“ bezeichnete deswegen

FPÖ-Generalsekretär Christian

Hafenecker das Gesetz. Der Deal

mit den Grünen sei offensichtlich:

„Die Regierung ist zur billigeren

Braut gegangen. Für die

Zustimmung der Grünen wurde

ein schmutziger Deal geschlossen:

Ein Versorgungsposten bei der

Millimetervorschrift und

weiterer Bürokratienonsens

Als „politische Realsatire auf

Kosten der heimischen Betriebe“

bezeichnete der FPÖ-Abgeordnete

Axel Kassegger die von der Verliererampel

beschlossene Novelle

zum Preisauszeichnungsgesetz:

„Anstatt die am Boden liegende

Wirtschaft mit echten Impulsen anzukurbeln,

beschäftige sich die Regierung

mit der millimetergenauen

Festlegung von Schriftgrößen auf

Preisschildern.“

Die drei Regierungsvorlagen für

den „Wirtschaftsstandort Österreich“

seien angeblich von zentraler

Bedeutung für die Investitionsbereitschaft

der Betriebe, argumentierte

die Koalition. „Aber was bringen

sie? Nur mehr Bürokratie“, kritisierte

Wirtschaftssprecherin Barbara

Kolm die Novelle zum Emissionsschutzgesetz

für Kesselanlagen, die

Änderung des Mineralrohstoffgesetzes

und die Änderung des Investitionsprämiengesetzes.

Letzterem

werde die FPÖ zustimmen, da zumindest

die Verlängerung der Abwicklungsfrist

zu begrüßen sei.

„Die Belastungen für die Behörden

sind enorm, der Aufwand steigt

Kassegger: Wirtschaft braucht

Impulse nicht Vorschriften!

und die Steuerzahler zahlen dafür

den Preis mit höheren Steuern und

Abgaben“, zitierte Kolm dazu Expertenstellungnahmen

aus dem Begutachtungsverfahren.

Anstatt die heimische Wirtschaft

zu entlasten, verschleudere die Verliererkoalition

1,8 Milliarden Euro

an Steuergeld im Rahmen der „Entwicklungshilfe“

in alle Welt, während

die Österreicher unter der

Teuerung leiden, führte Kassegger

als weiteren Kritikpunkt an: „Wir

können es uns nicht mehr leisten,

Steuergeld in der Welt zu verteilen.

Dieses Geld wird bei unseren Familien,

den Pensionisten und in den

Betrieben gebraucht!“

Foto: NFZ

„Energiewende“ hin zu immer höheren Strompreisen.

E-Control für einen grünen Günstling

und fette Gewinne für die

Windradmafia, bezahlt vom Steuerzahler.

Das ist der reinste Postenschacher,

wie ihn die Grünen in den

letzten fünf Jahren von der ÖVP gelernt

haben.“

FPÖ-ABGEORDNETE DECKEN AUF

Eine Million Euro für

eine „Geh-Anleitung“

Die Beantwortung einer Anfrage

von FPÖ-Umweltsprecher

Thomas Spalt durch SPÖ-Verkehrsminister

Peter Hanke zur

Initiative „Österreich zu Fuß“

brachte einen weiteren Skandal

der schwarz-rot-pinken Verliererkoalition

ans Tageslicht.

Allein für 2024 und 2025 seien

für das „Projekt“, dessen einziger

Zweck es ist, den Österreichern

„das Gehen beizubringen“,

Kosten und Budgetmittel von

über 930.000 Euro veranschlagt

worden. Dieses Geld fließe, so

Hanke, in „externe Agenturen,

Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungen“.

Einen messbaren

Erfolg gebe es jedoch nicht.

„Das ist ein Schildbürgerstreich

sondergleichen! Während

unsere Bürger unter der Teuerung

ächzen und Betriebe ums

Überleben kämpfen, verbrennt

diese Regierung fast eine Million

Euro für eine Initiative, die absolut

niemand braucht“, empörte

sich Spalt.

Dieser Schwindel werde als Bumerang

an die Verliererampel zurückkommen,

wenn die Bürger im

nächsten Jahr die Stromrechnung

erhalten und sehen, dass doch alles

teurer geworden sei, erklärte der

FPÖ-Generalsekretär.

Besonders stieß dem freiheitlichen

Umweltsprecher die Auftragsvergabe

auf: Dieses grüne

Prestigeprojekt wurde im Oktober

2024, also kurz vor dem

Aus für die grüne Regierungsbeteiligung,

von der damaligen

„Klimaministerin“ Leonore

Gewessler aus der Taufe gehoben.

„Offenbar mussten noch

schnell den Grünen nahestehende

Agenturen mit gut dotierten

Aufträgen versorgt werden. Diese

Form der grünen Günstlingswirtschaft

auf Kosten der Steuerzahler

ist ein Markenzeichen

der gescheiterten Vorgängerregierung

und wird von der Verliererkoalition

nahtlos fortgesetzt!“

Spalt forderte den sofortigen

Stopp der Initiative: „Dieses Projekt

hat keinen Nutzen, es kostet

ein Vermögen und beleidigt die

Intelligenz unserer Bürger.“

Foto: NFZ

Foto: NFZ


8 Außenpolitik

Neue Freie Zeitung

Foto: NFZ

Elisabeth Dieringer

Nächster Anschlag

auf die Souveränität

Brüssel will jetzt die Wahl

in Ungarn beeinflussen

FÜR ÖSTERREICH IM EU-PARLAMENT

Die sogenannte „My Voice My

Choice”-Initiative ist ein Anschlag

auf die nationale Souveränität aller

EU-Mitgliedsstaaten. Unter dem

Mantel von „Frauensolidarität”

versteckt sich eine ideologische

Agenda, die europäische Kompetenzen

massiv überschreitet und

den Willen der Bürger ignoriert.

Das Vorhaben würde faktisch

ein „Rechtsshopping auf EU-

Ebene” ermöglichen: Wer mit den

Gesetzen seines eigenen Landes

nicht einverstanden ist, soll diese

einfach umgehen dürfen, bezahlt

mit EU-Steuergeld.

Dies untergräbt die Demokratie

fundamental. Gesundheitspolitik

ist und bleibt nach Artikel 168

AEUV nationale Kompetenz. Die

EU hat hier nichts zu suchen.

Besonders bemerkenswert ist

die aggressive Kampagnentaktik:

Hetze gegen Abgeordnete, die ihre

Position vertreten und oberflächliche

Kommunikation, die gezielt

Minderjährige ansprechen soll.

Die Organisatoren nutzen parallel

ihre Kanäle für politische Propaganda

– gegen Trump, Pro-Gaza,

Pro-Gender-Ideologie. Das ist keine

neutrale Gesundheitsinitiative,

sondern eine linke Kulturkampagne

mit unlauteren Mitteln.

Wir lehnen kategorisch ab, dass

österreichische und europäische

Steuerzahler für Verfahren zahlen

sollen, die in ihren eigenen Ländern

rechtlich nicht zulässig sind.

Dies verletzt fundamentale Prinzipien

von Subsidiarität und Fairness.

Die FPÖ wird gegen diese

Initiative stimmen und weiterhin

für die volle nationale Selbstbestimmung

kämpfen.

Foto: NFZ

Die EU-Kommission hat die Einleitung

eines Vertragsverletzungsverfahrens

gegen Ungarn wegen

angeblicher „mangelnder Pressefreiheit“

und vermeintlicher „Einschränkung

der Unabhängigkeit

von Journalisten und Medienhäusern“

angekündigt.

Der Kommission gehe es dabei

ganz und gar nicht um die Pressefreiheit,

die sie selbst mit Zensurinstrumenten

wie dem „Digital

Services Act“ oder dem „Medienfreiheitsgesetz“

frontal angreife,

sondern um genau das, was sie

sonst nur Russlands Staatschef Putin

vorwerfe, die Einmischung in

Wahlen in einem EU-Mitgliedsland,

kritisierte FPÖ-Generalsekretär

Christian Hafenecker: „Brüssel geht

es einzig darum, weiter Druck auf

ein unliebsam, patriotisch regiertes

Land im Vorfeld der dortigen Parlamentswahlen

im kommenden Jahr

auszuüben.“

Hafenecker, der auch Obmann

der Parlamentarischen Gruppe

Österreich-Ungarn ist, kritisierte diese

selektive Einmischung in die inneren

Angelegenheiten eines souveränen

Staates. Wäre Brüssel objektiv,

dann hätte es längst ein Vertragsverletzungsverfahren

gegen Österreich

wegen der Medienpolitik der Verliererampel

und ihrer schwarz-grünen

Vorgänger einleiten müssen: „Wer

seine eigene Bevölkerung und ihr

Wohl an die erste Stelle seines Handelns

rückt, für Souveränität, Identität,

Traditionen und Werte eintritt,

der wird von den EU-Zentralisten ins

Fadenkreuz genommen.“

Hafenecker: Einseitige Sichtweise.

Brüssel bricht Recht

in der Ukraine weite

Wenn Putin Europa tatsächlich angreifen will, dann

Die USA haben die Europäische

Union zu einem Risiko

für die eigene nationale Sicherheit

erklärt. Und das zurecht,

wie Kommission und EU-Rat

letzte Woche bewiesen. Mit einer

völlig an den Haaren herbeigezogenen

Begründung, dem Artikel

122 der EU-Verträge, wurde

die Verwendung des beschlagnahmten

russischen Vermögens

in Europa zur Finanzierung der

Kriegsfähigkeit der Ukraine

beschlossen.

Am 4. Dezember veröffentlichte

die US-Regierung ihre neue Nationale

Sicherheitsstrategie. Darin wird

die EU als eines der größten Sicherheitsrisiken

für die USA bezeichnet,

weil sie sich in eine autoritäre, antidemokratische

und selbstzerstörerische

Richtung bewege, deren Folgen

den USA große Probleme bereiten

könnten.

Die Bestätigung dafür erfolgte

prompt. Bei einer Rede im Rahmen

einer Veranstaltung der Münchner

Sicherheitskonferenz hat NATO-

Chef Mark Rutte die Bedrohung

Europas durch Russland an die Wand

gemalt: „Wir sind Russlands nächstes

Ziel. Unsere Streitkräfte müssen

bekommen, was sie brauchen, um

uns zu schützen. Und die Ukraine

muss bekommen, was sie braucht,

um sich zu verteidigen. Jetzt!“

Foto: EU

In Schieflage: EU-Kommissar Valdis D

122 der EU-Verträge, um mit russische

EUropa will Krieg

Vor dem Hintergrund des zerstörerischen

Kriegs gegen die Ukraine

habe Moskau seine Rüstungskapazitäten

signifikant hochgefahren, erklärte

Rutte. Putin betreibe erneut

„den Aufbau eines Imperiums“ und

sei bereit, „alles“ dafür im Krieg

zu opfern. Selbst dabei beließ es

der NATO-Chef nicht, als wollte er

die Kriegshysterie in der EU-Kommission

noch übertreffen. „Dieser

Typ (Russlands Präsident Wladimir

Putin, Anm.d.Red.) wird in der

Ukraine nicht aufhören. Wir müssen

auf ein Ausmaß an Krieg vorbereitet

sein, das unsere Großeltern oder Urgroßeltern

ertragen mussten.“

Um Putin dahin zu treiben, schritt

die EU zur Tat. Die EU lässt russisches

Vermögen in der Höhe von

rund 210 Milliarden Euro einfrieren.

Um das irgendwie rechtfertigen zu

können, bezogen sich die Kriegsfanatiker

in der Kommission und im

EU-Rat auf den „Notfallparagrafen“,

Artikel 122 der EU-Verträge. Der

Haken an der Sache: Der Paragraf

kann nur bei einer Notlage eines Mitgliedsstaats

angewandt werden. Aber

weder Russland, dem die Milliarden

gehören, noch die Ukraine, der diese

Milliarden zu Gute kommen sollen,

sind EU-Mitglieder.

Belgien, wo der Großteil des russischen

Vermögens liegt, hat sich

Robert Fico und Viktor Orbàn kritisierte

bruch Wladimir Putin um nichts nachste


Nr. 51/52 Donnerstag, 18. Dezember 2025

g

, um das Sterben

r zu verlängern

liefert ihm Brüssel jetzt täglich einen Grund dazu

bisher gewehrt, das es, zu Recht,

Schadensersatzklagen Russlands befürchtet.

Doch die Kommission hat

der belgischen Regierung gedroht,

das Land wie einen Paria-Staat zu

behandeln also ähnlich wie Ungarn.

Das teilte ein EU-Diplomat dem

Online-Portal „Politico“ mit: Belgien

würde in der EU alle Stimmrechte

verlieren und seine Wünsche

zum EU-Budget 2028-2034 ganz

unten auf die Liste setzen, was die

prekären Budgetnöte Belgiens noch

verschlimmern würde. Nur zwei

EU-Staatschefs haben diesem Raubzug

gegen Russland Widerstand geombrovskis

begründete die Anwendung des „Notfallparagrafen“, Artikel

m Vermögen die Ukraine weiter militärisch aufrüsten zu können.

n Brüssel, dass es in Sachen Rechtshe

und einen Krieg provoziere.

Foto: EU

leistet: Der Slowake Robert Fico und

Ungarns Viktor Orbàn.

Fico und Orbán warnten

„Als Ministerpräsident der Slowakischen

Republik bin ich bereit,

die Ukraine beim Wiederaufbau auf

der Grundlage bilateraler Verhandlungen

zwischen der slowakischen

und der ukrainischen Regierung zu

unterstützen, aber ich lehne sinnloses

Töten ab“, hatte Fico dem Ratsvorsitzenden

Antonio Costa in einem

Telefongespräch mitgeteilt.

Denn mit dem russischen Vermögen

soll eine EU-Milliardenhilfe abgesichert

werden, die Kiew braucht,

um im kommenden Jahr den Krieg

weiterzuführen und seine Zahlungsunfähigkeit

zu vermeiden.

Weil sich Brüssel stets als der Gegenpol

zu Putin geriere, also als Hüterin

von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit,

kritisierte Orbàn diese

Entscheidung umso heftiger: „Mit

der heutigen Entscheidung endet die

Rechtsstaatlichkeit in der Europäischen

Union. Europas Führungskräfte

stellen sich über die Regeln. Anstatt

die Einhaltung der EU-Verträge zu gewährleisten,

missachtet die EU-Kommission

systematisch das europäische

Recht. Sie tut dies, um den Krieg in der

Ukraine fortzusetzen, einen Krieg,

der offensichtlich nicht zu gewinnen

ist.“

KURZ UND BÜNDIG

Außenpolitik 9

EU-Milliarden für Atomstrom

„Während halb Europa mühsam versucht,

aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen,

winkt die EU-Kommission jetzt Milliarden-Subventionen

für ein polnisches Atomkraftwerk

durch und verkauft diesen Wahnsinn

auch noch als Energiewende“, zeigte

der freiheitliche Europaabgeordnete Georg

Mayer den nächsten Irrsinn der „Europäischen

Energiepolitik“ auf. Polen bekommt

den Brüsseler Geldsegen für den Bau dreier

Reaktoren des AKW Lubiatowo-Kopalino in

Pommern. Nutznießer der Milliardenförderung

ist aber nicht einmal ein AKW-Baukonzern, sondern der US-Energiekonzern

Westinghouse. Donald Trump kann sich ins Fäustchen lachen.

Statt Hitze kommt jetzt Kälte

Foto: PEJ

Der 2024 in der Zeitschrift „NATURE“

veröffentlichte Artikel des Potsdamer Klima-

Instituts (PIK), der den jährlichen Schaden

der „Erderhitzung“ mit mindestens 33 Milliarden

Euro bezifferte, wurde von der Zeitschrift

gelöscht. Die Berechnung der Summe

wurde seit Erscheinen des Artikels als „wissenschaftlich

unseriös“ kritisiert. jetzt stellte

sich heraus, dass die Autoren die BIP-Entwicklung

Usbekistans nach dessen Unabhängigkeit

von Russland viel zu hoch gewichtet

hatte. Kein Problem. jetzt hat ein weiterer PIK-Forscher erklärt, dass gar

keine „Erderhitzung“ drohe, sondern vielmehr eine neue „Eiszeit“.

Das EU-Verbrennerverbot

zur Gänze aussetzen!

Der Druck der Wähler, der Unternehmen

und der Patriotischen

Fraktion im Europaparlament hat

dazu geführt, dass die wirtschaftliche

Realität in der EU-Kommission

endlich anerkannt wurde. Zumindest

in Teilen, was das geplante

Verkaufsverbot für Autos mit Verbrennermotoren

betrifft.

„Die nunmehr geforderte 90-prozentige

CO2-Reduktion bei allen

Fahrzeugen eines Herstellers bis

2035 würde aber de facto den Fortbestand

des Verbrennerverbots bedeuten

und der angebliche Kurswechsel

wäre illusorisch“, warnte

der Verkehrssprecher der Patriots-

Fraktion Roman Haider zu den ersten

Pressemeldungen.

Denn das „Kleingedruckte“ offenbart

die Verschlimmbesserung

des alten Plans: So sollen nicht nur

Mietwagen und Firmenflotten, sondern

auch die privat geleasten Fahrzeuge

in den Flotten der Autobauer

unter das 90-Prozent-Ziel fallen, erklärte

der CSU-Europaabgeordnete

Markus Ferber dem„Focus“.

Foto: NFZ

Nur werden 60 Prozent aller

Neuwagen in der EU geleast, die

meisten davon über die Banken der

Hersteller. Nach den Vorstellungen

der Kommission sollen also die Autohersteller

ab 2030 ausschließlich

E-Autos in ihre Bücher nehmen

dürfen. Privatkäufer könnten dann

auf dem freien Markt einen Diesel

kaufen, auf dem Leasing-Markt

aber nur noch ein E-Auto. Auf diese

Weise gehen nicht nur die Autohersteller

pleite, sondern auch ihre

Banken, warnen Kritiker.

Nur ein Placebo für Autoindustrie.

Foto: NFZ


10 Leserbriefe

Neue Freie Zeitung

TERMINE

Dezember

24

Jänner

17

Freiheitliche Weihnacht

in der Lugner-City

Neujahrstreffen in

Klagenfurt

LESER AM WORT

Vernunft satt Alarmismus

Wenn NATO-Vertreter wieder

vom „russischen Angriff“ sprechen,

fragt man sich, wem dieser

Alarm eigentlich nützt. Viele Bürger

haben den Eindruck, dass manche

Kräfte in Europa regelrecht

nach einer Konfrontation suchen.

Eine Außenpolitik, die permanent

provoziert, trägt sicher nicht zum

Frieden bei. Statt Kriegsrhetorik

bräuchte es endlich Vernunft und

Diplomatie. Ein ausgewogener

Umgang mit Russland wäre im Interesse

aller Europäer.

Ernst Pitlik, Wien

Menschenrechtskonvention

Die FPÖ will und die ÖVP bekundet

zumindest den Willen zu

einer Reform der nicht mehr zeitgemäßen

Europäischen Menschenrechtskonvetion.

Die aktuelle Version

war auf die Kriegserfahrungen

und die Nachkriegsteilung Europas

zugeschnitten. Diese Zustände

sind mit den Ansprüchen der kulturfremden

Wirtschaftsflüchtlinge

nicht zu vergleichen, die oft von

anderen Kontinenten zu uns kommen,

um hier vom Sozialstaat leben

zu wollen. Linke Reporter bezeichnen

diese legitime Forderung

als „Revolte“ und wollen keinerlei

Beschränkungen für die Zuwanderung

in unser Sozialsystem. Unser

Sozialstaat, unser Rechtsstaat und

unser Gesundheitssystem sind seit

Jahren damit überfordert und dem

Zusammenbruch nahe. Das aber

wollen unsere linken Besserwisser

und Gutmenschen nicht wahrhaben.

Denn viele von ihnen leben

selbst auch vom Sozialstaat oder

von staalichen Förderungen und

haben in ihrem Leben noch kaum

etwas gearbeitet. Sie können nur

fordern und leben von den „bösen

Rechten“, den Steuerzahlern, wie

die Maden im Speck. Das System

ist derart überlastet, dass es dem

Zusammenbruch nahe ist.

Stephan Pestitschek, Strasshof

Geschäft mit Krieg

Anscheinend dürften hier ein

paar Nachrichten aus Deutschland

nicht wahrgenommen worden

sein. So hat der deutsche Bundeskanzler

Merz, Ex-Aufsichtsratsvorsitzender

von BlackRock Deutschland,

in Koalition mit der SPD

einen Rüstungsauftrag von über

vier Milliarden Euro auf Kosten

der Steuerzahler an die Rheinmetall

AG vergeben. Deren Auftragsbestand

betrug bereits Ende September

2025 schon 64 Milliarden

Euro. Die größten Aktionäre der

Rheinmetall AG sind die Vanguard

Group, BlackRock, Morgan

Stanley, Bank of America, und viele

weitere institutionelle Anleger.

Naja, und dann Aufregung pur über

Schlagzeilen wie: „Trumps Friedensplan

für Ukraine und Russland

schockiert die Aktionäre von

Rheinmetall AG!“ Krieg ist immer

ein Profit für einige wenige. Und

es sind immer wieder dieselben

„Kräfte“ im Hintergrund, die sich

auch schon an vergangenen Auseinandersetzungen

in dieser Welt,

wie Irak, Afghanistan, Libyen oder

Syrien, eine goldene Nase verdient

haben und denen Menschenleben

und Frieden egal sind. Hauptsache

„der Rubel rollt“. Ein Grund mehr,

dass Donald Trump mit seinem

Friedensplan weg muss, und zwar

im Sinne selbsternannter friedensbringenden

Demokraten, um Kohle

zu machen!

Stefan Scharl, Klosterneuburg

Rückbesinnung oder Krieg

Eine fundamentale Rückbesinnung

der EU in Anlehnung an die

Wirtschaftsunion der Gründerväter

könnte gegen die leicht korruptionsanfällige

Kommission helfen.

Die Haushaltskrisen in den Nationalstaaten

ist dieser leider völlig

egal. Diese sind durch Sanktionen

bei Nichteinhaltung der bürokratischen

Vorgaben und ihr insgesamt

ungeschicktes Agieren in ihrer

ökosozialistisch-planwirtschaftlichen

„Klimastrategie“ entstanden.

Verträge werden scheinmoralisch

für ihre globale Nötigung

einfach gebrochen und Kritiker

mit Zensur still geschalten. Alles

nach dem Vorbild Deutschland. So

geht Europa den Bach runter. Dazu

braucht es keinen rettenden alles

verbergenden Krieg mehr.

Alois Neudorfer, Vöcklabruck

Leserbriefe: redaktion.nfz@fpoe.at

„Sumpf, Morast und

Chaos im ORF!“

Das FPÖ Klubradio

„Die EU möchte unsere

Krankengeschichten

kennen!“

Das FPÖ Klubradio

„Lasset uns das Verbrennerverbot

verbrennen!“

Das FPÖ Klubradio

„Christenverfolgung

durch Islamisten und

linke Künstler!“

Das FPÖ Klubradio

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Nr. 51/52 Donnerstag, 18. Dezember 2025

g

WIEN

FPÖ fordert: Neustart für

„Wiener Wohnen“ jetzt!

Ludwig und seine SPÖ Wien lassen die Wohnkosten explodieren

Die Wohnkosten in Wien sind

völlig außer Kontrolle. Im

Zentrum der Kritik steht Wiener

Wohnen. Laut Rechnungshof sind

rund drei Viertel der Gemeindewohnungen

sanierungsbedürftig,

der Sanierungsstau beträgt rund

zehn Milliarden Euro.

Für eine durchschnittliche 70-

Quadratmeter-Mietwohnung werden

mittlerweile rund 1.471 Euro

verlangt, ein Plus von zehn Prozent

binnen eines Jahres. Für Wiens​

FPÖ-Chef Dominik Nepp sowie

den FPÖ-Wohnbausprecher im

Nationalrat Michael Oberlechner

steht die Ursache dafür fest: „Diese

Preisexplosion ist das Ergebnis des

wohnpolitischen Totalversagens

der Wiener SPÖ und von Bürgermeister

Michael Ludwig!“

Zehn Milliarden Euro Sanierungsrückstau bei den Gemeindebauten.

Abkassieren ohne zu sanieren

Obwohl die Gemeindebauten

verfallen, wurden die Mieten trotzdem

erhöht, wodurch der Eigentümervertreter

„Wiener Wohnen“

zu einem der größten Profiteure

der Inflation wurde. „Während die

SPÖ öffentlich einen Mietenstopp

fordert, kassiert sie in Wien hunderttausende

Gemeindebaubewohner

ab. Das ist das Gegenteil sozialer

Wohnpolitik“, kritisierte Nepp.

Besonders brisant ist, dass „Wiener

Wohnen“ trotz massiv gestiegener

Einnahmen defizitär ist. Die

Gründe laut Rechnungshof: Teure

Doppelstrukturen, ausgelagerte

Gesellschaften mit explodierenden

Umsätzen und ein massiver Personalaufbau.

Die Freiheitlichen fordern

daher einen echten Neustart

für Wiener Wohnen. Das Unternehmen

müsse zu einer reinen Besitzgesellschaft

umgebaut werden,

ohne auch nur eine einzige Wohnung

zu privatisieren. Die Mieten

im Gemeindebau müssen bis zur

Totalsanierung auf genossenschaftliches

Niveau gesenkt werden.

U2/U5: Der nächste

rote Bauskandal!

„Die Probleme bei U2/U5 sind

kein Einzelfall. Wir erleben gerade

live, wie sich dieses Projekt

zum größten Bauskandal der Zweiten

Republik entwickelt“, warnte

FPÖ-Stadtwerkesprecher Klemens

Resch. Neben den explodierenden

Kosten kommen auch immer mehr

Beschädigungen an Häusern entlang

der Strecke zutage. „Das ist

Kontrollverlust: Von Schäden über

den Zeitplan bis hin zu den Kosten

wird alles klein geredet oder gar

nicht offengelegt“, kritisierte der

FPÖ-Gemeinderat.

Foto:

Wien 11

WIENER SPAZIERGÄNGE

von Hannes Wolff

Irgendwas zog mich diese

Woche in die Gegend des Karl-

Marx-Hofs im 19. Wiener Bezirk.

Zuerst die Heiligenstädter

Straße mit ihren schönen Bäumen,

dann mehr ins verbaute

Gebiet. Da gibt’s, das weiß ich,

einige Parteilokale. Meist rote,

und ein schwarzes ist auch dabei.

Lernen Sie Geschichte

Und in fast jeder Auslage dieser

Lokale gibt’s ein Thema: das

Koralm-Tunell. In einem Schaufenster

wird das Tunell – oder

der Tunnel – sogar mit Ch geschrieben:

Choralm. Na ja, ein

Chor war ja bei der Eröffnung

tatsächlich dabei. Chormitglieder

unter anderem der Herr Van

der Bellen, der Herr Hanke, der

seit März Verkehrsminister ist,

und der Herr mit dem reparierten

Rückgrat, Herr Stocker. Letzteren

hab ich durch die eine Auslage in

einem Video sogar gehört. Nicht

singen, aber sprechen. Was das

für ein Jahrhundertprojekt dieser

Regierung ist, sagt er da. Er sagt

wirklich: „dieser Regierung“.

Da schüttelt’s mich. Kein Wort

über Jörg Haider, der’s ja getrieben

hat, bis die Genehmigung da

war. Ohne ihn gäb’s das Jahrhundertprojekt

nicht.

Es war kalt, auch darum hat’s

mich geschüttelt. Vielleicht

aber auch wegen der unverfrorenen

Geschichtsfälschung. Am

Heimweg leiste ich mir einen

Glühwein. Damit das Schütteln

vergeht.


12 Länder

Neue Freie Zeitung

SALZBURG

Sicherheitskonzept

Die jüngste Messerattacke eines

algerischen Staatsangehörigen

am Salzburger Hauptbahnhof

machte einmal mehr auf dramatische

Weise sichtbar, wie groß der

sicherheitspolitische Reformbedarf

in der Stadt Salzburg mittlerweile

sei, erklärte FPÖ-Stadtobmann

Paul Dürnberger. Er forderte ein

konsequentes Sicherheitskonzept:

Eine sichtbare Präsenz geschulter

Ordnungskräfte, eine enge und

permanente Abstimmung zwischen

Polizei, Stadt und Sozialdiensten

sowie eine rasche, unmissverständliche

Strafverfolgung.

OBERÖSTERREICH

Strom bleibt zu teuer

„Die Elektrizitätsabgabe

für Unternehmen

beträgt

auch nach dem

Billigstromgesetz

noch immer das

16-fache der

EU-Empfehlung.

Das ist Haimbuchner

wirtschaftlich völlig untragbar

und beschert unseren Betrieben

im internationalen Wettbewerb

einen gravierenden Nachteil“, kritisierte

Oberösterreichs FPÖ-Chef

Manfred Haimbuchner das ElWG.

NIEDERÖSTERREICH

Staatsbürgerschaft

Mit der Anhebung der Staatsbürgerschaftsgebühren

will das

Land Niederösterreich dem bundesweiten

Trend des Einbürgerungsbooms

entgegenwirken. „Die

österreichische Staatsbürgerschaft

ist kein Diskontartikel, sondern

ein absolutes Privileg und somit

ein hohes Gut“, kommentierte

FPÖ Sicherheits- und Asyllandesrat

Martin Antauer die anstehende

Erhöhung der Gebühren. Der Bund

müsse zur Materie aber endlich

eine Gesetzesnovelle liefern. „Die

Länder müssen die Bundesvorgaben

vollziehen und die vom Bund

vorgesetzte Suppe auslöffeln. Daher

muss das Staatsbürgerschaftsgesetz

endlich deutlich verschärft

werden“, forderte Antauer. Auch

der ÖVP-Innenminister Gerhard​

Karner müsse endlich liefern und

alle straffälligen Migranten rigoros

abschieben.

Foto: FPÖ Oberösterreich

Koralmbahn: Jörg Haiders Vision

nach 17 Jahren umgesetzt

Neue Perspektiven für den Arbeitsmarkt sowie für den Tourismus

Mit der Eröffnung des Megaprojekts

bricht für die

Menschen und die Wirtschaft in

Kärnten und in der Steiermark

ein neues Zeitalter an.

Mit einem großen Fest in Graz

und Klagenfurt wurde am Freitag

vergangener Woche die neue

Koralmstrecke für den Personenverkehr

freigegeben.

Für die Steiermark erwartet sich

der freiheitliche Landeshauptmann

Mario Kunasek aufgrund der

schnelleren Anbindung über Kärnten

hinaus, insbesondere in Richtung

Norditalien, neue Horizonte

für die Wirtschaft, eine Stärkung

des Tourismus und neue Perspektiven

für den Arbeitsmarkt. „Heute

ist ein historischer Tag für den

Süden Österreichs und darüber hinaus.

Die Koralmbahn ist ein Symbol

für Zusammenarbeit und ein

Meilenstein für Generationen“, betonte

Kunasek.

Im Zuge der Debatte zum Nationalpark

Neusiedlersee-Seewinkel

übte der burgenländische

FPÖ-Landesparteichef Alexander

Petschnig scharfe Kritik an einem

umstrittenen Millionenprojekt in

der Gemeinde Apetlon: „Es ist untragbar,

wie das Land Burgenland

bei dem Projekt ,Pannonic Salt‘

Foto: NFZ

BURGENLAND

KÄRNTEN/STEIERMARK

Millionengrab im Seewinkel

Petschnig: Doskozil agiert ohne

Rücksicht auf die Anrainer.

Foto: Land Steiermark/Bi8nder

Koralmbahn: Vom Modell zur Realität für Kärnten und die Steiermark.

dort mit den Bürgern umgeht!“

Unter dem Deckmantel des Naturschutzes

werde ein brandgefährliches

Experiment gewagt, ohne Information,

ohne Bürgerbeteiligung,

aber mit massiver Druckausübung

auf betroffene Grundbesitzer, erklärte

Petschnig: „Zig Millionen

Euro an Steuergeldern werden

in ein Projekt gepumpt, bei dem

das Grundwasser um 75 Zentimeter

angehoben werden soll, wovor

Experten warnen. Und alles, nur

weil die SPÖ-Landesregierung ein

Prestigeprojekt ohne Rücksicht auf

Verluste durchpeitschen will!“

Als Vertragspartner des Nationalparks

und als Kontrollinstanz für

die EU-Gelder habe der Bund die

Pflicht, diesem riskanten Treiben

der SPÖ-Landesregierung einen

Riegel vorzuschieben. Es könne

nicht sein, dass Millionen Euro für

ein Projekt mit unabsehbaren Risiken

versenkt werden, während die

Bürger vor vollendete Tatsachen

gestellt und entmündigt werden.

Der Kärntner FPÖ-Chef Erwin

Angerer erinnerte an den „Vater

des Projekts“, den freiheitlichen

Landeshauptmann Jörg Haider:

„Ohne Jörg Haider würde es den

Koralmtunnel und damit die Koralmbahn

nicht geben! Mit der heutigen

Eröffnung wird seine Vision

nach mehr als 17 Jahre nach seinem

Tod Wirklichkeit.“ Der einzige

Wermutstropfen sei, dass die

Nachfolgelandesregierung den

weiteren Ausbau zwischen Klagenfurt

und Villach verschlafen hätten.

Foto: FPÖ Tirol

TIROL

MCI: Leerstand statt Neubau

Teurer Leerstand

im MCI Innsbruck

Für den Neubau des Management

Center Innsbruck (MCI) hat das

Land Tirol vor drei Jahren 1.000 m2

Bürofläche in bester Lage direkt

beim MCI sehr teuer gekauft.

Nachdem ÖVP-Landeshauptmann

Anton Mattle den Bau im Dezember

2024 wegen stark gestiegener

Kosten abgesagt hat, sitzt das Land

auf dem „teuersten Leerstand in

Innsbruck“, erinnerte die freiheitliche

Klubobmannstellvertreterin im

Tiroler Landtag Evelyn Achhorner:

„Weder Landeshauptmann Mattle,

noch sein zuständiger Stellvertreter,

Philip Wohlgemuth, rühren sich in

dieser Angelegenheit vom Fleck.“


Nr. 51/52 Donnerstag, 18. Dezember 2025

g

Länder 13

VORARLBERG

LÄNDER-

SACHE

Foto: LandtagsdirektionVbg.

Foto: FPÖ Vorarlberg

Das Budget 2026 mit klarer „blauer Handschrift“ setzt

auf die Bereiche Familien, Infrastruktur und Sicherheit.

Budget für Infrastruktur,

Sicherheit und Familien

Freiheitliche sorgen im Ländle für ein „Budget der Verantwortung“

Wirtschaftliche

Unsicherheit,

hohe Preise und Belastungen

für Haushalte machen

eine Politik mit klaren Entscheidungen

in Vorarlberg notwendig.

Trotz der angespannten gesamtwirtschaftlichen

Lage und der

Folgewirkungen der Krisenjahre

legte die schwarz-blaue Landesregierung

ein Budget mit einem Gesamtvolumen

von rund 2,8 Milliarden

Euro vor. 70 Prozent dieser

Mittel fließen in Bildung, Soziales,

Gesundheit und Wohnbau. „Bereiche,

die Stabilität und Zusammenhalt

sichern. Landesstatthalter

Christof Bitschi zeigt hier eine klare

freiheitliche Handschrift: Starke

Infrastruktur, starkes Verkehrsnetz,

starke Familien“, erläuerte der freiheitliche

Klubobmann im Bregenzer

Landtag Markus Klien.

Leistungsfähige öffentliche Hand

Mit Investitionen in die Energieversorgung

werde Planungssicherheit

geschaffen. Im Hochbau sorgt

ein großes Investitionspaket für die

Modernisierung von Schulen, Landesgebäuden

und Krankenhäusern.

„Das ist ein klares Bekenntnis zu

leistungsfähigen öffentlichen Einrichtungen“,

betonte Klien.

Klare Seuchenvorsorge

Angesichts der wachsenden Gefahr

durch Tierseuchen wie Vogelgrippe

oder Maul- und Klauenseuche

forderte Niederösterreichs

freiheitliche Landesrätin Susanne

Rosenkranz österreichweit einheitliche,

klare und praxistaugliche

Krisen- und Notfallpläne: „Diese

Krisen- und Notfallpläne müssen

sitzen, denn Vorbereitung ist die

halbe Miete!“

Gefordert seien klare Bundesstrukturen

für den Ernstfall: Vorhalteverträge

für rasche Kapazitäten

bei Ausbrüchen, eine einheitliche

Koordination sowie abgesicherte

Logistik- und Personalkapazitäten.

„Nur so lassen sich schwere

Seuchenausbrüche verhindern oder

zumindest begrenzen“, betonte die

FPÖ-Landesrätin.

Sie sprach sich auch für gezielt

„gewidmete Veterinärstudienplätze“

aus, um mehr Studierende für

die Großtierpraxis zu gewinnen.

„Wir brauchen Praktiker bei Rind,

Schaf und Co und nicht nur in

Kleintierpraxen. Nur so kann die

Versorgung langfristig gesichert

werden“, betonte Rosenkranz.

Sicherheit sei ein zentraler Faktor

für Lebensqualität und 2026

werde in diesem Bereich deutlich

nachgeschärft. Die Maßnahmen

reichen von stärkerer Präsenz der

Sicherheitskräfte über konsequentes

Vorgehen gegen Gewalt und

Vandalismus.

Die Reform der Landesverwaltung,

begleitet von externen Experten,

soll Doppelgleisigkeiten abbauen,

Abläufe beschleunigen und

die Bürger sowie die Mitarbeiter

entlasten. „Die Menschen wollen

weniger Bürokratie und schnellere

Entscheidungen. Genau das setzen

wir jetzt um“, zeigte Klien auf.

NIEDERÖSTERREICH

Rosenkranz: Brauchen bundeseinheitliche

Notfallpläne.

Foto: FPÖ NIederösterreich

Der Scherbenhaufen, den

Schwarz-Grün in Vorarlberg hinterlassen

hat, ist erheblich. Nach

einem Jahr der neuen Landesregierung

mit uns Freiheitlichen

lässt sich klar sagen: Vorarlberg

hat den Kurs gewechselt.

Wir räumen auf, korrigieren

Fehlentwicklungen und machen

unser Land sicherer und gerechter.

Wir haben Sanktionsmöglichkeiten

gegen Integrationsverweigerer

geschaffen. Die Schließung

von Asyl-Großquartieren wird

konsequent vorangetrieben. Das

schafft Ordnung und entlastet.

Vorarlberg auf Kurs

Mehr Sicherheit bringt zudem

die Waffenverbotszone am Bahnhof

Dornbirn, dem sicherheitspolitischen

Hotspot des Landes.

Auch in der Budgetpolitik haben

wir Freiheitliche die Trendwende

eingeleitet. Mit einem verantwortungsvollen

Sparkurs, aber

durch Einsparungen im System,

nicht auf dem Rücken der Bevölkerung.

Gleichzeitig investieren wir in

wichtige Zukunftsprojekte und

stärken so unsere Wirtschaft und

sichern Arbeitsplätze. Unter dem

Motto „Mehr Freiheit – weniger

Bürokratie“ schaffen wir Entlastungen

und Vereinfachungen, die

sowohl der Bevölkerung, als auch

unseren Vorarlberger Betrieben

zugutekommen.

Und im Verkehrsbereich haben

wir die notwendige Korrektur sichergestellt,

weg von der grünen

Verhinderungs- und Belastungspolitik

und hin zu einer Verkehrspolitik

mit Hausverstand.

Das zeigt: Wir haben schon

vieles geschafft, sind aber längst

noch nicht am Ziel.

Wir arbeiten entschlossen und

mit voller Kraft für Euch weiter,

auch im Jahr 2026.


14 Medien/Kultur

Neue Freie Zeitung

GEZWITSCHER

OE_Markus

@OE_Markus

Und heute feiert sich die #Regierung

ab, weil sie beschlossen

haben, dass die Schriftgröße auf

Preisschildern gefühlte 3 mm

größer werden muss. Was interessieren

mich Schriftgrößen - sie

sollen verdammt nochmal was

tun, damit die Preise endlich

günstiger werden.

Harry Bergmann

@HarryBergmann1

10. Dez. 2025 20:35

Koalitionslogik: Höhere Preise

erfordern größere Preisschilder.

Ich habe heute unzählige Male

gehört: „Antisemitismus hat

keinen Platz in unserer Gesellschaft.”

– Was bedeutet dieser

Satz NACH diesem Attentat?

Er bedeutet gar nichts!

16. Jän. 2025 08:46

Dieselbe Phrase nach jedem Attentat.

Aber die Ursache, Massenzuwanderung,

wird verteidigt.

TELEGRAM

Kuschen vor Islamisten, aber

Provokation gegen Christen

Steuergeld für die Ausstellung provokanter „linke Gottesbilder“

Nach blasphemischen Darstellungen

im Künstlerhaus

fordert der FPÖ-Kultursprecher

Aufklärung über Fördervergabe

und strengere Förderkriterien.

Scharfe Kritik an der kontroversen

Ausstellung „Du sollst dir ein

Bild machen“ im Wiener Künstlerhaus

übte der freiheitliche Kultursprecher

Wendelin Mölzer. Die

Ausstellung sorge mit provokanten

und für viele Gläubige zutiefst verletzenden

Darstellungen christlicher

Symbole, etwa eine als Transfrau

dargestellte Maria, eines Wolfs

im Priestergewand oder eines gekreuzigten

Froschs, für massive

Empörung.

Verhöhnung christlicher Werte

Um die mögliche Verwendung

öffentlicher Mittel für dieses Projekt

lückenlos aufzuklären, brachte

Mölzer eine parlamentarische

Anfrage an den zuständigen Minister

ein. „Hier wird Steuergeld

für eine Ausstellung verschleudert,

die nichts anderes als eine billige

Verhöhnung christlicher Werte ist.

Während beim Islam oder anderen

Religionen niemand wagen würde,

Freiheit der Kunst zur Diffamierung christlicher Werte?

derartige Grenzüberschreitungen

zu finanzieren, scheint das Christentum

– die prägende Religion

unseres Landes – zum Freiwild für

ideologisch motivierte Angriffe zu

werden. Das ist eine einseitige Diskriminierung,

die wir nicht hinnehmen!“,

erklärte Mölzer.

Petitionen und Proteste von Bürgern

würden sich häufen, die zu

Recht fragten, wieso ihre Steuern-

und Abgaben für das Schüren

gesellschaftlicher Spaltung missbraucht

werden. „Die österreichischen

Steuerzahler haben ein Recht

zu wissen, ob und wie viel Geld

aus Bund und Stadt Wien in diese

Provokation geflossen ist. Künstlerische

Freiheit ja, aber nicht auf

Kosten der Mehrheit und nicht mit

einseitigen Attacken auf das Christentum!“,

stellte der freiheitliche

Kultursprecher klar.

Der FPÖ-Kultursprecher forderte

eine umgehende Überprüfung

aller Kulturförderungen und strengere

Kriterien bei der Fördervergabe.

Damit soll sichergestellt werden,

dass öffentliche Mittel nicht

für ideologische Hetze gegen die

eigene Kultur und Religion missbraucht

werden.

Foto: Künstlerhaus

GEFÄLLT MIR

Herbert Kickl

13. Dezember 2025

UNFASSBAR: Die Systemparteien

lehnen den Schutz der

österreichischen Neutralität

ab!

2.115 Personen gefällt das.

Mit ihrer EU-Hörigkeit gefährdet

die Verliererampel Frieden, Freiheit

und Wohlstand in Österreich.


Nr. 51/52 Donnerstag, 18. Dezember 2025

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Mißbrauch auf offener Bühne

„Geschichten aus dem Wienerwald“ im Volkstheater

Das war nämlich so: Da kam

jemand, vielleicht war es Herr

Waltraud, das weiß ich nicht so

genau, zur Frau Süßkow und sagte:

Also zuerst einmal nennen Sie

sich Regisseurin. Das darf jeder, da

gibt’s keine Prüfungen. Und dann

erzähl ich Ihnen jetzt was, und Sie

machen was draus (die beiden sind

nämlich per Sie, das weiß ich).

Also da ist einmal ein Fräulein,

das heißt Marianne. Dann ist da

noch ein sogenannter Zauberkönig,

das ist der Papa der Marianne. Dann

nehmen wir noch einen Oskar, den

manche für einen Fleischhauer halten,

der aber eine Tänzerin ist. Ferner

die Trafikantin Valerie, ja und

eine Großmutter, aber nicht so eine

wie aus dem Rotkäppchen, sondern

eine ganz böse alte Frau, die

heißt Erich. Und ganz wichtig: den

Hierlinger Ferdinand, ein Gfrast.

Wenn Sie wollen, kann man noch

ein paar Figuren erfinden, aber das

überlasse ich Ihnen.

Und wenn ich noch was zum

Bühnenbild und zu den Kostümen

sagen darf, empfehl ich: ein paar

dreiteilige Paravants, drehbar, denn

hinter denen kann man sich gut

verstecken. Und alle sind ins gleiche

Gwand gesteckt, etwa lange

rosafarbene Röcke. Jessas ja, den

hätt ich fast vergessen, man sieht

ihn nämlich nicht, weil er in einem

Kinderwagerl liegt, den kleinen

Leopold, ein Baby. So. Und jetzt

machen S was draus.

Der Leopold

Frau Süßkow, mit Vornamen

Rieke, notierte das alles, dann fiel

ihr noch was ein. Sie sagte noch

„Danke, darf ich da noch einen

Pseudo-Autor nennen?“ Ja, klar,

sagte Herr Waltraud, aber keinen

Goethe oder Schiller, da sind die

Leut zu aufmerksam, von mir aus

einen Horvath oder so.

Und fast hätt ich’s vergessen,

als Titel nehmen wir einen Strauß-

Walzer, das ist ein bisserl antizyklisch,

missbräuchlich gewissermaßen,

aber das macht nix. Geschichten

aus dem Wiener Wald wäre gut.

Aber Wienerwald auseinander geschrieben.

Wiener Wald. A bisserl

irritieren muss man das Publikum

schon, früher war gleich visavis

vom Volkstheater ein Wirtshaus

mit so einem Titel, da erinnern sich

die Leut noch.

Und da machte sich Frau Rieke

Süßkow an die Arbeit.

Es wurden anstrengende Tage.

Aber, das muss man ihr lassen, sie

machte wirklich was draus.

Foto: Volkstheater/Susanne Hassler-Smith

Das Resultat

Fräulein Marianne ließ sie sehr

fromm sein, das Fräulein mochte

zwar die Oskar nicht, aber na ja,

wie das halt so ist, auf die Dauer

verliebte es sich in den Ferdinand,

diesen Kerl. Irgendwie oder irgendwo

schwängerte der das Fräulein,

wahrscheinlich hinter einem

der drehbaren Paravants.

Um Geld zu verdienen, trat sie

(die echte Tatsache ließ sie fürs Publikum

nur durch einen angedeuteten

grauslichen Bikini erkennen,

waren doch auch die sogenannten

Männer nur durch ausgestopfte

Unterhosen als solche zu erahnen)

in einem Nachtklub auf, was die

Mitspieler und -innen in große Empörung

versetzte. Also da kannte

sie nix, die Rieke.

Und dann, der Lauf der Dinge

nahm den seinen, nämlich Lauf,

wurde die böse Großmutter das,

was sie der Rolle war, nämlich

schuldig, Das unsichtbare Knäblein

erlag einer Verkühlung, die

über es kam, weil es zum offenen

Fenster gestellt worden war, kurz:

es starb.

Allgemeiner Tumult, Aufruhr, na

so was.

Nun ja, Frau Süßkow ging in die

Direktion des Volkstheaters, zeigte

ihren Entwurf her und man war

begeistert. Genau so was haben wir

gebraucht, war die direktoriale Reaktion.

Das passt zu uns.

Dann begannen die Proben, alles

lief wie am Schnürl, die Leute

kauften sich Karten (einige fielen

tatsächlich auf den Namen Ödön

von Horvath hinein) und da war

der Abend der Premiere. Die Kartenkäufer

applaudierten lang. Auch

Herr Waltraud war, glaub ich, dabei.

Pardon, ich bringe hier einen

vielleicht unpassenden Kommentar

ein: Nicht dem Stück, sondern der

Leistung der Darsteller, immerhin

drehten die sich fast zwei Stunden

lang im Kreis, da gehört schon was

dazu.

Aber ich misch mich da nicht

ein. Übrigens darf ich noch ein

paar Personen erwähnen. Sämtliche

Volkstheater-Menschen machen

dem Haus große Ehre durch

ihr freundliches Verhalten und ihr

Entgegenkommen, an der Spitze

Kultur 15

Patrizia Büchele. Hätte ich einen

auf, würde ich ihn ziehen, nämlich

den Hut.

Herbert Pirker

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„Goldene Weihnachten“ unterm Christbaum

Ein Hauch von Luxus mit der Chance auf 75.000 Euro zum Aufrubbeln

Die festliche Zeit ist da, und

ein in schimmerndem Rot und

edlem Gold geschmückter

Christbaum ist der Inbegriff von

Eleganz und Glanz. Die Österreichischen

Lotterien begleiten

dieses Fest mit einem exklusiven

Rubbellos namens „Goldene

Weihnachten“.

Das Los selbst ist mehr als ein

Stück Karton, es ist ein Statement:

goldene Oberfläche, festliche

Details, und darunter die

Chance auf den Hauptgewinn in

Höhe von 75.000 Euro. Ein Gewinn,

mit dem sich so mancher

Wunsch erfüllen, vielleicht sogar

so mancher Traum verwirklichen

lässt.

Ob als erlesenes Präsent für besondere Menschen über 18 Jahre oder als ganz persönlicher Glücksmoment –

dieses Los ist mehr als ein Spiel. Es ist ein Hauch von Luxus und ein Tor zu einem goldenen Fest.

Die Serie „Goldene Weihnachten“ umfasst 544.000 Lose und ist zum Preis von 5 Euro pro Stück in allen Annahmestellen

erhältlich.

Foto: Österreichische Lotterien

Bis zu 100.000 Euro im „Winterdorf“

Neues Brieflos stimmt auf die schönste Zeit des Jahres ein

Romantik, Kaminfeuer, ein ruhiges

Weihnachts- und ein außergewöhnliches

Silvesterfest – all das lässt sich

am besten in einem Dorf mit winterlichem

Flair erleben. Brieflos könnte

den Weg in so ein Winterdorf ebnen,

und (nicht nur) mit dem Hauptgewinn

dieses Erlebnis wahr werden lassen.

Und so ist „Winterdorf“ auch der

Name des jüngsten Briefloses der Österreichischen

Lotterien. Der Hauptgewinn

beträgt 100.000 Euro, die Lose

sind in allen Annahmestellen der Österreichischen

Lotterien zum Preis von

1 Euro pro Stück erhältlich. Die Serie

besteht aus 5 Millionen Losen. Neben

den beiden Hauptgewinnen gibt es

noch zahlreiche weitere Gewinne von

1 Euro bis 10.000 Euro.

Foto: Österreichische Lotterien


16 Blitzlicht

Neue Freie Zeitung

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