18.12.2025 Aufrufe

JOB & CHANCEN Stuttgart/Heilbronn/Göppingen Winter-Ausgabe

Ausbildungsmagazin für Schüler:innen

Ausbildungsmagazin für Schüler:innen

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JOB & CHANCEN

Stuttgart | Heilbronn | Göppingen Winter 2025

Die Suche:

In Magazinen + Zeitungen |

Im Internet | Auf Messen |

Bewerbung:

Lebenslauf | Mappe | Foto |

Online-Bewerbung | Portale |

Start 2026:

Ausbildungs- und Studienplätze

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REGION STUTTGART WINTER 2025

3

JOB & CHANCEN

AKTUELL 4

DIE SUCHE

Zeitungen, Zeitschriften und Branchendienste 6

So klappt die Suche im Internet 7

Gute Seiten, schlechte Seiten 8

Social Media 9

Ausbildungsmessen 10

SUCHE: Wo finde ich freie Studien- oder

Ausbildungsplätze?

FREIE STELLEN 2026

ASB Arbeiter-Samariter-Bund 18

Bernd-Blindow-Schulen Heilbronn und Ulm 19

BW Bank 2

DAA Deutsche Angestellten-Akademie 20

Evangelische Heimstiftung 22

Freie Duale Hochschule für Pädagogik 23

Kreissparkasse Ludwigsburg 25

Stadt Stuttgart – Stipendium 26

Stadt Stuttgart 32

DIE BEWERBUNG

Bewerbungsmappe und Anschreiben 12

Lebenslauf 14

Schummeln ist nicht erlaubt 15

Bewerbung per Mail 16

Bewerbungsportale 17

SERVICE

Bücher, Spiele und APPs 28

ZUKUNFT & CHANCEN

Karriere mit Kupfer 31

www. job-und-chancen.de


4

AKTUELL

Arbeiten im Handwerk

lohnt sich

– auch finanziell

Wer sich für eine Karriere im Handwerk

entscheidet, trifft auch finanziell eine

starke Wahl. Von Anfang an bezahlt das

Handwerk gegenüber anderen Branchen

konkurrenzfähige Vergütungen. In der

Ausbildungsvergütung liege das Handwerk

im bundesweiten Vergleich vorn.

Die höchsten durchschnittlichen Vergütungen

im ersten Lehrjahr im Handwerk

erhalten Elektrotechniker und Kraftfahrzeugtechniker,

Maurer und Betonbauer,

Zimmerer sowie Metallbauer. Sie verdienen

rund 1.000 € brutto pro Monat – nur

Pflege und öffentlicher Dienst zahlen da

mehr.

Fertig ausgebildete Gesellen verdienen im

Schnitt über 3.100 € brutto – in Berufen wie

dem Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik-

Handwerk oder der Feinwerkmechanik

sind es sogar bis zu 3.700 €.

Wer nach der Gesellenausbildung noch die

Meisterschule absolviert, kann monatlich

bis zu 1.500 € mehr verdienen.

Insgesamt stehen Meisterinnen und Meister,

die Führungsebene im Handwerk, mit

einem durchschnittlichen Bruttogehalt

von rund 4.500 € und Spitzenverdiensten

von bis zu 8.000 € im Monat Bachelorabsolventen

in Industrie- oder Dienstleistungsbranchen

in nichts nach.

Coaching-App fiveways

In einer Yougov-Umfrage erklärten sich

jeweils gut zwei Drittel der Studierenden

und der Azubis für gestresst. Trotzdem

gibt es kaum niederschwellige Coaching-

Angebote speziell für junge Menschen in

Ausbildung. Mit der App „fiveways“ hat

die SRH, eines der größten Bildungs- und

Gesundheitsunternehmen Deutschlands,

ein digitales Coaching für den Alltag entwickelt.

Alltagsnahe Impulse

Die SRH betreibt Kliniken, Hochschulen sowie

Reha- und Weiterbildungseinrichtungen.

In fiveways bündelt der gemeinnützige

Stiftungskonzern seine Kompetenzen

aus Bildung und Gesundheit. Die App

unterstützt junge Menschen präventiv, als

digitaler Wegbegleiter in fünf zentralen

Lebensbereichen: Die „fiveways Spaces“

decken Themen wie Resilienz, Gesundheit, Selbstmanagement, soziale Beziehungen und

Zukunftskompetenzen ab. Mit alltagsnahen Impulsen, Reflexionsübungen und strukturierten,

praxisnahen Lernwegen stärkt fiveways mentales Wohlbefinden, Selbstmanagement

und gesunde Routinen.

fiveways fördert den nachhaltigen Aufbau von Kompetenzen. Auszubildende können

persönliche Themen selbstständig bearbeiten oder gemeinsam in der Gruppe aufgreifen

– mit Coaching-Inhalten und Impulsen passend zu ihrem Alltag.

Quelle: SRH Fachschulen

Quelle: Handwerkskammer Karlsruhe

Sicherheit beim

Online-Kauf

Online-Shopping ist aus dem Alltag nicht

mehr wegzudenken. Manipulative Werbung,

versteckte Gebühren und betrügerische

Shops erschweren jedoch einen

sicheren Einkauf im Netz. Angebote wie

„Buy now, pay later“ verleiten zudem zum

Konsum und erhöhen das Risiko der Verschuldung.

Der Deutsche Volkshochschul-Verband

(DVV) und die Verbraucherzentrale Baden-

Württemberg haben daher gemeinsam

einen Online-Kurs entwickelt, der Themen

der Verbraucherbildung sowie der

finanziellen Grundbildung aufgreift und z.

B. erklärt, worauf bei Online-Geschäften

geachtet werden sollte. Mit Erklärvideos,

Bildern und Beispielen aus der Praxis zeigt

der Kurs, wie man sicher im Internet bezahlt

oder online Verträge abschließt und

welche Rechte Verbraucher:innen haben.

Weitere Informationen unter:

https://digitale-welt.vhs-lernportal.de/

wws/9.php#/wws/verbraucherschutz.php

Sprachreisen nach dem Abschluss

Die Zeit nach der Schule, nach dem Studienabschluss, oder auch zwischen den Semestern

lässt sich vielfältig nutzen. Viele Jugendliche und junge Erwachsene entscheiden sich für

eine Sprachreise, gerne auch in Kombination mit einem Praktikum oder sozialem Engagement.

Eine Auszeit mit Mehrwert: Auslandserfahrungen, zusammen mit erster Berufspraxis

oder Freiwilligenarbeit, sind im Arbeitsleben sowie bei Hochschulen oder Ausbildungsstätten

gerne gesehen.

• Die USA bleiben trotz geopolitischer Lage das mit Abstand beliebteste Zielland für

junge deutsche Sprachreisende.

• Japan und Südkorea sind im Aufwind – Anime, K-Pop & Co. wecken das Interesse an

Sprache und Kultur.

• Malta und Australien (Work & Study) punkten bei preisbewussten Reisenden.

• 60 % der jungen Reisenden wollen raus aus Europa – getrieben vom Wunsch nach

Freiheit, Perspektivwechsel und Orientierung.

www. job-und-chancen.de


AKTUELL 5

Gaming bleibt Karriere-Hemmnis

Wie wirkt sich das Hobby Gaming auf die Chancen im Bewerbungsprozess

aus?

Wer ganz am Anfang des Arbeitslebens steht, kann noch nicht mit Berufserfahrung punkten.

Stattdessen setzen gerade junge Bewerber:innen auf Hobbys und Interessen, um ihre

Lebensläufe aussagekräftiger und auf mögliche Soft-Skills aufmerksam zu machen. Doch

nicht jedes Hobby erweckt einen gleichermaßen guten Eindruck: Nur ein Viertel der Befragten

(28%) gab an, Gaming positiv im Lebenslauf zu bewerten. Über die Hälfte (51%)

steht dem Hobby dagegen generell negativ gegenüber, 15 % sogar sehr negativ.

„Auf einmal ist eine

ganze Stunde weg.“

TikTok - zwischen

Wertschätzung und

Widerstand

TikTok gewinnt für Nachrichten und

Politik zunehmen an Relevanz. Für Medienanbieter

und politische Akteure ist

die Plattform ein wichtiger Ausspielweg,

für Nutzer:innen zunehmend eine Informationsquelle.

Menschen ignorieren dabei

aber meist, dass sie durch den TikTok-

Algorithmus vielfältigen Manipulationen

ausgesetzt sein können.

Algorithmische Kompetenz am Beispiel

der Kurzvideoplattform TikTok“:

Strategisch ins Vorstellungsgespräch - mit Ballern ins Aus

Sollten Gamer:innen also eher darauf verzichten, ihr Hobby im Lebenslauf zu erwähnen?

Jein - entscheidend ist, was sie spielen. Ob es sich beim Lieblingsspiel um einen Bewerbungs-Boost

oder doch eher um den Karriere-Killer handelt, hängt vom Genre ab. Die

höchste Wahrscheinlichkeit, beim Gaming arbeitsrelevante Fähigkeiten zu trainieren, wird

Strategiespielen zugeschrieben. Daneben genießen auch Simulationen wie der Microsoft

Flugsimulator ein eher positives Ansehen. Im Kontrast dazu schneiden Ego-Shooter - die

umgangssprachlichen Ballerspiele - besonders schlecht ab. Ähnlich schlecht werden

Action-Adventures bewertet.

• Die Nutzer:innen wissen sehr wenig

über die Sammlung und Verarbeitung

von Informationen durch Tik-

Tok. Sie haben geringe Bedenken bei

der Preisgabe personenbezogener

Daten, aber mit steigendem Alter

wächst das Verständnis für die Funktionsweise

der Plattform.

• Die Funktionen auf der For-You-Page

werden vielfältig genutzt, meist aber

unbewusst und ohne Absicht, um den

TikTok-Algorithmus zu beeinflussen.

Wer sein Hobby „Gaming“ im Lebenslauf erwähnen möchte, sollte folgende

Punkte beachten:

• Zielgruppe kennen: Jüngere HR-Entscheider:innen sowie Verantwortliche in größeren

Unternehmen stehen Gaming deutlich offener gegenüber.

• Je detaillierter, desto besser: Statt „Gaming“ besser einen oder zwei konkrete Titel

nennen. So können Interesse geweckt und Nachfragen forciert werden. Wer erstmal

gefragt wird, was dieses „MOBA“ eigentlich ist, erhält die Chance, spielrelevante

Aspekte, die auch Arbeitgeber:innen interessieren, hervorzuheben.

• Klischees entkräften: Weitere Hobbys oder Aktivitäten im Lebenslauf können helfen,

gängige Vorurteile - etwa zu Gesundheit oder Sozialkompetenz - zu relativieren.

• Sie verbinden die For-You-Page

emotional mit positiven Gefühlen

wie Interesse, Wertschätzung oder

Unterhaltung. Der Algorithmus wird

als personalisierter Begleiter erlebt.

„Wenn ich es jetzt mal personifizieren

müsste, wäre TikTok die Person, die

eigentlich jeder mag. Und jeder ist

heimlich gut mit dieser Person, aber

wenn alle da sind, dann wird TikTok

halt gemobbt.“ (weiblich, 20 Jahre)

• Die meisten Befragten empfinden

es als praktisch, über TikTok-Inhalte

passiv „auf dem aktuellsten Stand“ zu

sein. Aktiv nutzen wenige Menschen

TikTok als Informationsquelle für politische

Inhalte, da sie die Plattform,

als „nicht vertrauenswürdig“ oder

nicht als seriöse Quelle einschätzen.

www. job-und-chancen.de


6 DIE SUCHE

Wo finde ich freie Ausbildungsplätze?

Klar, Mercedes-Benz und die Deutsche Bank, Allianz und BOSCH kennt jeder. Dort bewerben sich auch viele

– jede Menge Konkurrenz also. Aber wer bildet noch aus? Was ist zum Beispiel mit den Gemeinden, dem

Mittelstand und dem Handwerk? Da gibt es jede Menge interessante Angebote.

Wer seine Chancen auf den gewünschten Ausbildungsplatz

erhöhen will, sollte sich nicht nur bei den bundes- oder weltweit

tätigen Branchenführern und Konzernen bewerben,

sondern auch mittlere und kleine sowie weniger bekannte

Unternehmen in seine Überlegungen einbeziehen. Um

diese Ausbildungsbetriebe, die gleichwertige Ausbildungsmöglichkeiten

anbieten, überhaupt zu finden, gibt es (neben

JOB & CHANCEN natürlich) eine Reihe von Möglichkeiten:

Tageszeitungen und Anzeigenblätter

Die regionale Tageszeitung vor Ort ist eine der ersten Informationsquellen

auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz.

Die Angebote sind aktuell und in der Regel aus der Region

bzw. dem direkten Einzugsgebiet. In der Regel sind die inserierenden

Firmen bekannt oder Sie können sich mit relativ

wenig Aufwand einen ersten Eindruck verschaffen – einfach

mal vorbeifahren! Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit hoch,

dass im Bekannten- oder Verwandtenkreis jemand persönliche

Erfahrungen mit einer Ausbildung oder Tätigkeit in diesen

Firmen hat.

Das örtliche, kostenlose Anzeigenblatt

erfüllt die gleiche Funktion.

In den großen überregionalen

Tageszeitungen wie

DIE WELT, Süddeutsche Zeitung

und FAZ (auf jeden Fall

im Handel zu bekommen)

werden Sie eher überregionale

Anzeigen größerer Unternehmen

finden. Hier wird

also ggfls. die Bereitschaft

zum Umzug von Ihnen erwartet.

Vorsicht bei Anzeigen, die keine genaue Tätigkeit, keinen

oder einen unvollständigen Absender angeben oder sogar nur

über eine kostenpflichtige 0900 / 0180 / 0137 Telefonnummer

(„Abruf weiterer Informationen“) verfügen – einen Ausbildungsplatz

bekommen Sie dort mit Sicherheit nicht.

VORHER ÜBERLEGEN

• Was will ich werden?

• Wo sind meine Stärken?

• Was interessiert mich?

• Welche Branche passt dazu?

• Welche Firmen, Institutionen gibt es

dort?

Fachzeitschriften und Branchendienste

Nahezu jede Branche in Deutschland verfügt über eine

oder mehrere Fachzeitschriften. Auch dort werden

Stellenanzeigen und teilweise freie Ausbildungsplätze

angeboten. Leider sind diese Titel in der Regel

nicht im freien Handel zu bekommen oder

können sogar nur von Betrieben abonniert

werden.

Aber wenn Sie jemanden kennen, der

in einem Betrieb einer für Sie interessanten

Branche arbeitet, fragen Sie

doch einfach einmal nach einem Exemplar!

Dass diese Titel in der Regel nur eine

verhältnismäßig kleine Auflage haben,

kann ein Vorteil sein: Statt Hunderte Bewerbungen

kommen auf eine Anzeige hier vielleicht

nur eine Handvoll – entsprechend höher ist Ihre

Chance, sich mit Ihrer Bewerbung durchzusetzen.

Mit der Tür ins Haus fallen?

Bis zu 20% aller Arbeits- und Ausbildungsplätze werden

durch so genannte „kalte“ Bewerbungen vergeben, schätzen

Fachleute. Bewerbungen ohne Anzeigen in Zeitungen oder

Magazinen und ohne Angebote im Internet also.

Eine kurze Anfrage, persönlich oder telefonisch, kann also der

Schlüssel zum Erfolg sein – dann kommen die vollständigen

Bewerbungsunterlagen nicht unvorbereitet und häufig fast

konkurrenzlos.

Zumal Bewerber, die von sich aus die Initiative ergreifen und

direkt bei Unternehmen nachfragen, als engagiert, eifrig, motiviert

und dynamisch gelten – also über ideale Kompetenzen

verfügen, die sich jeder Personalchef von seinen zukünftigen

Mitarbeitern oder Auszubildenden wünscht.

www. job-und-chancen.de


DIE SUCHE 7

Die Suche im Internet

Das Thema Stellen(anzeigen), Jobsuche, Aus- und Weiterbildung ist einer der größten Bereiche im Internet.

Entsprechend groß ist das Angebot. In den letzten Jahren haben sich im Internet einige große Jobbörsen

durchgesetzt, die eine echte Hilfe sind.

Die wesentlichen Vorteile dieser großen Börsen: Die schiere

Menge an Angeboten kann keine noch so große Tageszeitung

bieten. In der Regel ist eine Auswahl nach Branche oder

sogar Beruf, Ort, Art der Tätigkeit bzw. Ausbildung und weiteren

Kriterien möglich. Dies ermöglicht eine maßgeschneiderte

Suche. Aber suchen Sie erst mal eher grob, wer gleich eine

Ausbildung zum Hubschrauberpilot auf der Insel Rügen sucht,

wird eventuell nicht fündig. Viele Inserate verfügen über einen

direkten Link zur Homepage des jeweiligen Unternehmens — so

können Sie sich gleich einen ersten Eindruck verschaffen. Außerdem

werden die großen Börsen regelmäßig gepflegt — die

Angebote sind also aktuell.

Einige Börsen bieten außerdem die Möglichkeit, ein persönliches

Suchprofil anzulegen. Sie bekommen dann per E-Mail alle auf

Ihre Anforderungen zutreffenden neuen Angebote; bequemer

und schneller geht es nicht! Aber auch hier gilt: Fassen Sie Ihr

Raster nicht zu eng; lieber täglich zehn Angebote durchsehen

und neun nicht wirklich passende löschen, als jeden Tag eine

eigentlich auch attraktive Alternative zu verpassen! Außerdem

haben die großen Börsen eine Vielzahl von interessanten Artikeln,

Hinweisen und Tipps auf ihren Seiten — unter Stichworten

wie „Karriere-Journal“, „Karriere-Tipps“ oder auch „Für

Bewerber“ finden sich häufig Informationen zu nahezu jedem

Thema, dass die Jobsuche, Bewerbung und manchmal

sogar das Vorstellungsgespräch betrifft.

Neben den allgemeinen Börsen gibt es jede Menge auf Ausbildung,

Studium, bestimmte Industriezweige oder sogar bestimmte

Berufe spezialisierte Seiten im Netz. Hier helfen Suchmaschinen

— eine kombinierte Suche nach Stichworten wie

„Ausbildung“ und „Verkäufer“ und z. B. „Reutlingen“ führt zu

entsprechenden Übersichten oder sogar direkt zu passenden

Ausbildungsplätzen. Eine gute Möglichkeit der Suche bieten beispielsweise

Verzeichnisse wie www.branchen-info.net.

Achtung: „Trittbrettfahrer“!

Leider kommen ständige neue Anbieter hinzu, die die Idee einer

Börse „verwässern“: Statt die im Original auf der eigenen

Website von den suchenden Unternehmen eingestellten Angebote

auszuweisen, suchen diese Metabörsen automatisiert andere

Websites im Internet nach Inseraten ab — mal besser, mal

schlechter. Vermeintlicher Vorteil: Die Auswahl an Stellen ist

natürlich auf den ersten Blick viel größer. Und man spart sich

selbst die Suche auf unterschiedlichen Plattformen.

Nachteile der Metabörsen

Links auf Stellenanzeigen oder direkt auf die Karriereportale

der Unternehmen sind oft veraltet oder funktionieren gar nicht

(immer mehr Stellenportale schützen sich durch technische

Maßnahmen gegen diese automatisierten Suchen). Die Suche

ist nicht intelligent — wo immer in einer Stellenanzeige das

Wort „Ausbildung“ auftaucht, wird ein Treffer angezeigt. Und

im dümmsten Fall bewirbt man sich mit Bezug auf eine Börse,

auf der das ausbildende Unternehmen gar keine Stellenanzeige

geschaltet hat.

Generell empfehlenswert sind die Internetangebote von

Kammern und Verbänden wie den Industrie- und Handelskammern.

Diese Angebote sind immer vertrauenswürdig und in der

Regel auch aktuell, da sie in der Regel von den Firmen gepflegt

werden, die die freien Stellen anbieten. Dazu kommt, dass immer

mehr Ausbildungsplatzbörsen auf diesen Seiten angeboten

werden — häufig mit kompletten Kontaktadressen und fast immer

mit einem Link auf das jeweilige Unternehmen. Also: einfach

einmal „Verband Chemische Industrie“ oder „Ausbildung

Handwerk Hessen“ googeln — mit wenigen Klicks landen Sie

auf einer Datenbank mit Ausbildungsplätzen – selektierbar nach

Berufen oder Regionen.

www. job-und-chancen.de


8 DIE SUCHE

Links zu Branchen

oder Berufen

• www.autoberufe.de

• www.automatenberufe.de

• www.azubi-welt.de

• www.back-dir-deine-zukunft.de/

• www.bauberufe.net

• www.bauen-hat-zukunft.de

• www.bdz-holzbau.de

• www.berufsverband-hauswirtschaft.de

• www.bildungsserver-agrar.de

• www.biv-steinmetz.de

• www.bundespolizei.de

• www.bundeswehr-karriere.de

• www.bv-rolladen.de

• www.der-coolste-job-der-welt.de

• www.dhbv.de

• www.die-medientechnologen.de/

• www.elementare-vielfalt.de

• www.e-zubis.de

• www.fachverband-fliesen.de

• www.friseurhandwerk.de

• www.geruestbauhandwerk.de

• www.glaserhandwerk.de

• www.go-textile.de

• www.handwerk.de

• www.holzmechaniker.com

• www.ichhabpower.de

• www.immobilienkaufleute.de

• www.it-berufe.de

• www.konditoren.de

• www.metallhandwerk.de

• www.pdk-ausbildung.de

• www.polizei-bw.de/

• www.polizei-hessen.de

• www.produktionstechnologe.de

• www.spediteure.de

• www.starke-typen.info

• www.steuerfachangestellter.com

• www.think-ing.de

• www.tischler-vs-schreiner.de

• www.wischen-ist-macht.de

• www.youngpropflege.de

• http://zahntechnik-ausbildung.de/

• www.zukunft-kaelte.de

• www.zukunftsberuf-pfleger.de

• www.zvr.de

• www.zweiradberufe.de

Jede Menge weiterer Links gibt es

auf www.job-und-chancen.de im

Service.

Gute Seiten,

schlechte Seiten!

Natürlich finden sich unter all den Angeboten im Web auch eine ganze

Menge schwarzer Schafe. Generell sollten Sie sich bei allen Angeboten,

bei denen Sie unsicher sind, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen

(AGB) ansehen. Die sind häufig ganz unten und ganz klein auf der Seite

versteckt, extrem kleingedruckt und ziemlich lang(weilig).

Sind diese AGB versteckt oder gar nicht

vorhanden: Finger weg von der Seite!

Wichtig außerdem: Von wem kommt

die Seite eigentlich? Unter „Impressum“,

„Kontakt“, manchmal auch „Über uns“

sollte klar erkenntlich sein, wer das Angebot

ins Netz gestellt hat. Verbände, Behörden,

große Unternehmen oder z.B. Medien

wie SPIEGEL oder Süddeutsche Zeitung

sind einfach vertrauenswürdiger als andere

Quellen. Können Sie nicht zweifelsfrei

erkennen, wer der Absender der Seite ist

oder kommt Ihnen etwas komisch vor:

Finger weg!

Generell gilt

Nur die Angaben machen, die auch

notwendig sind — freie Lehrstellen

können auch ohne Speicherung Ihrer

Handynummer gesucht werden. Die

E-Mailadresse sollten Sie nur angeben,

wenn klar ist, was Sie per E-Mail bekommen.

Wo Sie wohnen und wie alt

Sie sind ist unwichtig, wenn Sie nicht

ausdrücklich etwas kostenpflichtig bestellt

haben, was per Post verschickt

wird. Ihre Kontoverbindung sollten Sie

überhaupt nicht angeben — seriöse Angebote

sind entweder kostenlos oder Sie

bekommen die Möglichkeit, per Überweisung

oder z.B. Paypal zu zahlen.

Die Aktualität spielt gerade bei Stellenanzeigen

eine große Rolle! Ist nicht klar

erkennbar, von wann die vermeintlich

freien Ausbildungsplätze eigentlich sind,

gilt ebenfalls: Finger weg!

Wir haben Seiten gefunden, auf denen

zum Beispiel so genannte Lehrstellenprofile

bereits um 24:00 Uhr des Tages

der Anmeldung automatisch zu einem

24-monatigen Abo für insgesamt 168,– €

führten. Diese Informationen gibt es besser

und umsonst auf der Seite der Agentur

für Arbeit (www.arbeitsagentur.de).

Wir halten auch nichts davon, sich per

kostenpflichtiger SMS über freie Lehrstellen

informieren zu lassen, zumal wenn

nicht ersichtlich wird, wie aktuell die Angebote

eigentlich sind. Und eine Bewerbung

per SMS gewinnt nicht...

Auch der kostenpflichtige Download so

genannter elektronischer Bewerbungsmappen

und Musteranschreiben hat uns

nicht überzeugt. Zum einen sind die Preise

für eine Handvoll Musterbriefe und

Formatvorlagen ziemlich hoch, zum anderen

sollte eine Bewerbung ja gerade durch

eine individuelle Gestaltung überzeugen

und nicht wie eine unpersönliche Massensendung

aussehen.

Der ebenfalls im Netz angebotene Scanservice,

also das Scannen bzw. Digitalisieren

von Vorlagen wie Zeugnissen für

elektronische Bewerbungen ist teuer —

besser und günstiger bekommen Sie das

in der Regel im CopyShop vor Ort.

Und richtig ärgerlich wird es, wenn

Angebote dieser Art eine (unkündbare)

Vertragslaufzeit von 12 Monaten haben

bzw. sich automatisch verlängern.

www. job-und-chancen.de


DIE SUCHE 9

#Ausbildungsplatz

Viele Unternehmen sind heute nicht nur in Zeitungen und dem Internet präsent, sondern auch auf Instagram,

YouTube und TikTok. Neben Informationen zu den Unternehmen selbst, werden auch konkret Ausbildungsplätze

angeboten. Die eigentlich sozialen Medien für Freunde und Freizeit vermischen sich mit der Personalsuche.

So ein Klick auf ein Angebot ist schnell gemacht. Vorher sollten

Sie allerdings erst einmal Ihr eigenes Profil überprüfen und

gegebenfalls unpassende Beiträge, Fotos oder Kommentare unter

anderen Post entfernen. Wenn Sie ernst genommen werden

wollen, sind Bilder einer Partynacht, freizügige Fotos oder Hate-

Kommentare unter anderen Posts nicht hilfreich.

Achtung

Immer mehr Arbeitgeber überprüfen Bewerber:innen in den sozialen

Medien. Die Profile erlauben Firmen einen umfangreichen

Einblick in das Leben der Bewerber:innen. Klar, dass Betriebe

Nachforschungen anstellen. Manche Inhalte haben auf dem

Social Media Profil nichts verloren, andere können bei der Bewerbung

helfen. Wichtig ist, sich genau zu positionieren, damit

die Bewerbung Erfolg hat.

Das gelingt mit einem aussagekräftigen, spannenden Profil.

Bewerber:innen können im Profil ihre Persönlichkeit, Leidenschaften

und vergangene Projekte wie Praktika, Ehrenämter

oder spezielle Fähigkeiten präsentieren. Das geht am besten

über die Highlights.

Interessen und Hobbies

Auf der anderen Seite können auf den ersten Blick rein private

Hobbies auf Ihrem Profil Sie auch entscheidend von anderen

Bewerbern abheben: Wer z.B. Formel 1-Fan ist und dieses Thema

anführt, wird nicht nur bei Mercedes-Benz, sondern auch bei

jedem Zulieferer und sogar bei dem einen oder anderen großen

Sponsor Ihre Chancen auf eine Antwort verbessern.

Auffallen um jeden Preis?

Vorsicht, was eine vermeintlich kreative Bewerbung angeht.

Selbst in eher aufgeschlossenen Unternehmen wie Werbe- oder

Eventagenturen reagieren die Personalverantwortlichen zurückhaltend

auf Ihrer Meinung nach witzige Formulierungen, völlig

überraschende Bewerbungsfotos oder die Idee, die gesamte

Bewerbung auf eine Schiefertafel zu gravieren.

Schauen Sie sich auch das Profil der Unternehmen an, was posten

die, worum geht es und ist nicht nur das Ausbildungsangebot,

sondern auch die Inhalte interessant für Sie.

Dran bleiben

Also kritisch prüfen, ob der neue Chef Ihr Profil wirklich sehen

sollen. Dass man der größte Fan von Billie Eilish ist, bringt einen

nicht weiter; genau so wenig wie eine Seite, die sich ausschließlich

um Perserkatzen dreht. Über den Lieblingssportverein kann

man schon geteilter Meinung sein. Themen wie Politik oder

auch Religion sind in diesem Zusammenhang schlicht tabu.

Wenn Sie auf ein passendes Angebot antworten, bleiben Sie

dran und denken daran, dass Sie sich in der Konsequenz den

potentiellen Ausbildungsbetrieb und die Menschen auch im real

life anschauen und kennenlernen. Bekunden Sie also nicht nur

Ihr Interesse, sondern fragen auch nach einem Ansprechpartner,

mit dem Sie sprechen und einen Termin vereinbaren können.

www. job-und-chancen.de


10 DIE SUCHE

So klappt es auf

der Ausbildungsmesse!

Eine von vielen Möglichkeiten, mehr über einen angestrebten Beruf oder Studiengang zu erfahren, einen Ausbildungsbetrieb

oder eine Universität zu finden oder näher kennen zu lernen, sind Ausbildungsmessen und

Tage der offenen Tür.

Wie finde ich die richtige Messe für mich?

Die Messen gibt es groß und klein, regio nal und bundesweit,

allgemein gehalten und sehr spezialisiert. Es ist nicht schwer,

Messetermine und -orte im Internet in Erfahrung zu bringen.

Wenn die Veranstalter nicht sowieso die Werbetrommel in den

örtlichen Schüler-, Jugend- oder Stadtmagazinen rühren, haben

sie in der Regel eine eigene Website. Seit Jahren eingeführte

Messen sind so schnell mit Ort und Termin ausfindig gemacht.

Auch die Internetangebote der nächstgelegenen Messegesellschaft

sind eine Hilfe – dort sind alle wichtigen Veranstaltungen

zu finden. Aussteller auf diesen Messen sind in der Regel Unternehmen

– die Industrie- und Handelskammer, der entsprechende

Verband oder die Innung weiß mehr. Einfach mal anrufen. Unter

www.arbeitsagentur.de kann, getrennt nach Zielgruppe, Veranstaltung

und Region in einer Menge von Informationsveranstaltungen

unterschiedlichster Machart recherchiert werden.

Wie unterscheiden sich die Messen?

Neben der Regionalität und damit dem Einzugsgebiet der ausstellenden

Unternehmen ist die Zielgruppe das wichtigste

Unterscheidungskriterium. Auf überregionalen Messen ohne

Schwerpunkt sind Unternehmen aus dem gesamten Bundesgebiet

vertreten, im Schul- und Universitätssektor häufig sogar

aus aller Welt. Auf einer derartigen Veranstaltung wird der lokal

tätige Handwerksbetrieb in der Regel nicht anzutreffen sein

– die Big Player von Mercedes über IBM bis BOSCH und Deutsche

Bank sehr wohl. Hier lassen sich auch erste persönliche

Kontakte zur Universität aus Mailand oder zur Management-

Schule aus Boston knüpfen, ohne gleich eine halbe Weltreise

anzutreten. Am anderen Ende der Bandbreite finden sich regionale

oder sogar lokale Veranstaltungen, die oft über die örtliche

IHK oder sogar einen Zusammenschluss des ansässigen

Handwerks oder Handels organisiert werden. Die Universität

TERMINE

Einstieg Stuttgart

Stuzubi Stuttgart

ABI Zukunft Heilbronn

Jobmesse Stuttgart

Hands Up Stuttgart

FOKUS BERUF 26

Fit 4 Future

Bildungsmesse Heilbronn

vocatium Heilbronn-Franken

vocatium Stuttgart

23. – 24.01.2026 Hanns-Martin-Schleyer Halle

07.02.2026 Liederhalle

28.02.2026 Allee 28, Heilbronn

07.03.2026 Carl Benz Arena

15. – 16.03.2026 Markplatz

20. – 21.03.2026 Schulzentrum Grauhalde, Schorndorf

17.06.2026 Stadthalle Eislingen

19. – 20.06.2026 INTERSPORT redblue Heilbronn

24. – 25.06.2026 Heilbronner Harmonie (Kongresshaus)

09. – 10.07.2026 Hanns-Martin-Schleyer Halle

Angaben ohne Gewähr

www. job-und-chancen.de


DIE SUCHE 11

von Harvard werden Sie dort vergeblich suchen – für den direkten

Kontakt zum Handwerksmeister, dem Ausbildungsleiter

eines Mittelständlers oder der Filialleiterin einer Handelskette

sind Sie auf einer derartigen Messe aber genau richtig!

Noch spezialisierter sind Informationsveranstaltungen oder

z. B. Tage der offenen Tür, die einzelne Unternehmen oder

Universitäten recht häufig anbieten. Hier beschränkt sich die

Information natürlich auf den einen Aussteller – auf der anderen

Seite kann man komprimiert einen recht guten Einblick

bekommen und das Gespräch mit mehreren Personen suchen.

Wie hole ich das Beste für mich heraus?

• Vor der Messe:

Informieren Sie sich vorher über die ausstellenden Unternehmen

oder Institute, die Sie interessieren! Auf den Websites

ist häufig eine Liste der Aussteller zu finden; in der

Regel mit Link direkt zur Unternehmenswebsite. Machen

Sie sich eine Liste mit den Fragen, die Sie interessieren.

So stellen Sie zum einen sicher, dass Sie im Gespräch auf

dem Messestand nichts Wichtiges vergessen. Zum anderen

signalisieren Sie Ihrem Gesprächspartner, dass ein echtes

Interesse vorliegt – das können Ihre ersten Pluspunkte für

einen Ausbildungs- oder Studienplatz sein!

gerade in eine Auseinandersetzung mit ihrer Firma vor dem

Arbeitsgericht verwickelt. Trotzdem wird Sie natürlich niemand

anlügen – also fragen Sie!

Und: Stecken Sie nicht an jedem Stand jeden Prospekt

und Flyer ein. Erstens müssen Sie das den Rest des Tages

mit sich herumtragen. Zweitens werden Sie einen Großteil

davon niemals lesen. Und drittens kosten Herstellung und

Druck der aufwändigen Broschüren richtig Geld – da ist es

doch ärgerlich, wenn die Mehrzahl davon bereits auf dem

Rückweg zur Bahn oder zum Messeparkplatz entsorgt wird,

oder?

• Nach der Messe:

Sortieren Sie Ihre Unterlagen. Wenn Sie auf der Messe etwa

zugesagt haben, Zeugnisse zu schicken, dann tun Sie das

innerhalb der nächsten 2 bis 3 Tage. Das Standpersonal

hat sich auf jeden Fall notiert, wie das Gespräch mit Ihnen

gelaufen ist und wie es weitergehen soll(te) – wenn dann

wochenlang nichts passiert, ist der ganze gute Eindruck

schnell weg.

• Auf der Messe:

Versuchen Sie gar nicht erst, alle Messestände zu besuchen,

jeden Vortrag anzuhören und an jeder Informationsveranstaltung

teilzunehmen – Sie werden es nicht schaffen!

Machen Sie sich einen Plan oder eine kleine Liste und sortieren

Sie nach Prioritäten – was nicht ganz oben auf der Liste

steht, kann warten.

Wie es nicht laufen soll!

Auf die blinde Prospektsammelwut haben wir schon hingewiesen.

Ähnlich verhält es sich mit den Werbegeschenken, von

Aufklebern über Gummibärchen bis zu Caps – wer sich aufführt

wie auf einem Basar oder den Messestand einer internationalen

Bank stürmt wie den Ramschladen bei der Eröffnung

des Sommerschlussverkaufs, wird kaum einen guten Eindruck

hinterlassen. Kleine Kinder betteln nach Süßigkeiten – aber Sie

wollen doch einen Job und keinen Kugelschreiber, oder?

Nehmen Sie nur die Prospekte und Flyer von Unternehmen mit,

die Sie wirklich interessieren und die Sie sich später auch anschauen.

Planen Sie ausreichend Zeit ein: Zum einen kann man sich

im Messetrubel schnell „verquatschen“ – dann hilft es Ihnen

nicht, wenn Sie 15 Minuten später am anderen Hallenende

sein wollten. Unterschätzen Sie die Wege nicht – eine rappelvolle

Messehalle durchqueren Sie nicht so schnell wie ein

leeres Einkaufszentrum.

Viele Aussteller sind auf diesen Messen mit Gleichaltrigen

vertreten – jungen Menschen, die gerade mitten in der Ausbildung

oder dem Studium stecken, das Sie interessiert. Hier

bekommen Sie Informationen aus erster Hand; noch dazu

aus dem Blickwinkel eines gleichaltrigen „Betroffenen“!

Natürlich sind die auf Fragen vorbereitet und bestimmt nicht

Auch das Thema Vorbereitung haben wir erwähnt. Wenn

es sich nicht um eine ausgewiesene Informationsveranstaltung

z.B. der Agentur für Arbeit handelt, können Sie an

einem Messestand keine umfassende Berufsberatung erwarten

– Sie sollten also schon ungefähr wissen, wohin

die Reise gehen soll. Und wenn Sie es noch nicht wissen:

Stellen Sie möglichst konkrete Fragen – sonst werden Sie sich

auch nach der Messe nicht zwischen Bank- und Versicherungskaufmann

entscheiden können.

Ein Gespräch an einem Messestand ist (fast) immer auch eine

erste kleine Bewerbung. Also lassen Sie die Freizeitkleidung zu

Hause! Optimal gekleidet sind Sie mit einem Outfit, das Sie auch

für ein Vorstellungsgespräch wählen würden.

Es kommt vor, dass ganze Klassen Ausbildungsmessen gemeinsam

besuchen. Wenn Ihre Schule oder Ihr Lehrer Ihnen diese

Gelegenheit bietet, dann nutzen Sie sie, so gut es geht. Oder

bleiben Sie gleich zu Hause. Nichts nervt das Standpersonal

mehr als Horden lärmender Jugendlicher, denen schon auf 100

Metern anzusehen ist, dass sie jetzt 1.000 andere Dinge lieber

täten als den Tag auf dem Ausstellungsgelände zu verbringen

– wenn Sie kein Interesse haben, ersparen Sie den Unternehmen

(und sich selbst) diesen Stress.

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12 BEWERBUNG

Die Bewerbung – Der erste Eindruck zählt

Es ist keine Seltenheit, dass auf einen ausgeschriebenen Ausbildungsplatz mehrere Bewerbungen eintreffen.

Die Bewerbungsunterlagen, egal ob „klassisch“ schriftlich oder elektronisch, werden so zum Schlüsselfaktor jeder

erfolgreichen Bewerbung. Denn der erste Eindruck Ihrer Bewerbung, ist nicht mehr zu korrigieren. Zunächst

gilt es also, formale Anforderungen zu erfüllen bzw. Fehler zu vermeiden.

Optik

Inhalt

Alle Unterlagen gehören in eine Bewerbungsmappe. Es versteht

sich von selbst, dass die Mappe sauber und ohne Eselsohren

oder Flecken ist und nur in absoluten Ausnahmefällen

ein zweites Mal verwendet wird. Ob Kunststoff oder Karton

ist egal, auf die Farbe kommt es auch nicht an, allerdings verschmutzen

helle Mappen schneller als dunkle und gedeckte

Farben wirken seriöser als ein schreiendes Pink. Anschreiben

und Lebenslauf werden natürlich auf dem PC geschrieben und

auf weißem Papier besserer Qualität (mindestens 80 gr/m 2 ,

im Bürofachhandel weiß man Bescheid) sauber ausgedruckt.

Kopien von Zeugnissen u.a. sollten ebenfalls von guter Qualität

sein, kontrastreich und gut lesbar, ohne dunkle Schatten,

Ränder oder Schlieren. Verwenden Sie unbedingt eine spezielle

Bewerbungsmappe.

Unterlagen wie Anschreiben und Lebenslauf sollten einheitlich

gestaltet sein. Linker und rechter Rand je 2-3 cm, oben 5 cm

und unten 3 cm sind ein guter Anhaltspunkt. Auf dem PC

sind jede Menge Schriften – lassen Sie die Finger davon. Die

Schrift muss seriös aussehen und gut lesbar sein – mit einer

„Arial“ oder „Times New Roman“ sind Sie im grünen Bereich.

10 oder 11 Punkt sind gut lesbare Schriftgrößen, mit der Sie

noch genug Informationen auf einer Seite unterbringen (Zum

Vergleich: Sie lesen gerade die Schrift „Univers“ in der Größe

8,5 Punkt.). Bleiben Sie auf jeden Fall bei einer Schriftart in

schwarz.

„Bitte schicken Sie Ihre vollständigen Unterlagen unter Angabe

der Kennziffer an Herrn Müller, Personalabteilung“ – so oder so

ähnlich steht es in den meisten Anzeigen. Zu Ihrer Bewerbungsmappe

gehören (mindestens) in folgender Reihenfolge.

• Anschreiben (auf der Mappe!)

• Deckblatt wahlweise mit Foto

• Lebenslauf

• Kopie des letzten Schulzeugnisses

• Eventuell Bescheinigungen von Kursen und Praktika

Bescheinigungen oder Zertifikate über ergänzende Qualifikationen

oder besondere Fähigkeiten gehören nur in die Mappe,

wenn sie einen Bezug zur Bewerbung haben.

Arbeitsproben machen in der Regel bei der Bewerbung um einen

Ausbildungsplatz keinen Sinn.

Anschreiben

Tippfehler, Korrekturen, Rechtschreib- oder Zeichensatzfehler

bringen Ihnen bereits die ersten Minuspunkte! Ihr Absender sollte

komplett sein – dazu gehört auch eine Telefonnummer für

Rückfragen.

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BEWERBUNG 13

Eine falsche oder unvollständige Firmenadresse, Firmierung

(GmbH? AG? GmbH & Co. KG?) oder ein fehlender oder falsch

geschriebener Ansprechpartner in der Adresse haben schon

unzählige Bewerbungsmappen direkt in den Papierkorb gespült

– informieren Sie sich im Internet oder fragen Sie telefonisch/

persönlich nach und lassen Sie sich Namen zur Sicherheit buchstabieren.

Bekommen Sie gar keinen Ansprechpartner heraus,

nehmen Sie den Zusatz „Personalabteilung“ in der Adresse auf.

In die Betreffzeile gehört die Kennziffer, das Zeichen oder was

die Firma in der Anzeige/Online angegeben hat. Dazu der Hinweis

„Bewerbung um einen Ausbildungsplatz zum ...“. Bei Anzeigen

ohne Kennziffer geben Sie im Betreff an, wo und wann

Sie die Anzeige gelesen haben, zum Beispiel „Ihre Anzeige in

JOB & CHANCEN Winter 2024“.

Die Anrede lautet „Sehr geehrter Herr...,“ bzw. „Sehr geehrte

Frau...,“. Wenn Sie keinen direkten Ansprechpartner in Erfahrung

bringen konnten, dann „Sehr geehrte Damen und Herren,“.

Was dann folgt, ist im wahrsten Sinne des Wortes, Ihre

BEWERBUNG. Also werben Sie für sich! Beginnen Sie mit „Ich

bewerbe mich um...“ – nicht „Ich möchte / könnte / würde

mich gern bewerben...“ Denn das klingt unentschlossen bzw.

unsicher.

Erklären Sie, warum Sie gerade diese Anzeige angesprochen hat,

warum Sie gerade dieser Ausbildungsberuf besonders interessiert,

warum Sie Ihr Berufsleben ausgerechnet bei diesem Betrieb

beginnen möchten. Dazu sollten Sie natürlich möglichst viel über

das Unternehmen, seine Produkte oder Angebote wissen. Also:

Freunde, Bekannte, Verwandte, Lehrer ausfragen, im Verein umhören,

im Internet surfen... machen Sie sich schlau.

Sie müssen im Anschreiben klarmachen, warum Sie die genau

passenden Interessen, Fähigkeiten und die Begeisterung bieten,

die Sie von anderen Bewerbern um diese Stelle unterscheidet.

Beenden Sie Ihr Anschreiben mit einer positiven Aussage –

„Über ein persönliches Gespräch mit Ihnen würde ich mich sehr

freuen.“ oder „Gerne stelle ich mich in einem persönlichen

Gespräch vor.“ ist freundlich und aktiv formuliert und macht

klar, dass Sie von sich und Ihren Fähigkeiten überzeugt sind und

hoffen, dass es weitergeht.

Übrigens: Auch wenn ein Unternehmen vielleicht zwei oder

mehr Ausbildungsberufe anbietet, für die Sie sich interessieren

– Sie bewerben sich um eine Stelle. Notfalls schicken Sie für

eine Alternative eine zweite Bewerbungsmappe.

Unter die Grußformel („Mit freundlichem Gruß / Mit freundlichen

Grüßen“; nicht: „Hochachtungsvoll“) gehört dann noch Ihre

Unterschrift – nicht abgekürzt, nicht übertrieben dynamisch

oder künstlerisch (Sie unterschreiben einen Brief und signieren

kein Gemälde!). Verwenden Sie einen blauen oder schwarzen

Stift (am besten einen Füller).

Das Datum ist aktuell (auch auf dem Lebenslauf) – spätestens

am nächsten Tag werden die Unterlagen abgeschickt. Aber lassen

Sie vorher noch jemand kritisch Korrektur lesen – vier Augen

sehen mehr als zwei! Und machen Sie sich einen Satz Kopien

der gesamten Unterlagen – damit Sie später noch wissen, wo

Sie sich wie beworben haben. Ihre kompletten Bewerbungsunterlagen

haben Sie natürlich bei einem Vorstellungsgespräch

dabei.

Natürlich verschicken Sie Ihre Unterlagen in einem stabilen Umschlag

(mit Papprücken) und ausreichend frankiert – im Zweifel

selbst zur Post bringen und wiegen lassen. Den Absender auch

auf dem Umschlag nicht vergessen!

Ehrlich währt am längsten

Klar, Sie befinden sich in einer Konkurrenzsituation. Sie stehen unter Druck. Und Sie wollen alles richtig machen.

Aber für die schriftliche Bewerbung gelten die gleichen Grundsätze wie später im Vorstellungsgespräch:

Bleiben Sie ehrlich! Natürlich ist die Versuchung groß, die eigenen

Fähigkeiten oder Kenntnisse etwas „aufzuhübschen“. Das

kommt aber früher oder später ans Tageslicht – gehen Sie einfach

davon aus, dass alle Ihre Angaben überprüft werden, bevor

Sie einen Vertrag bekommen.

Bleiben Sie authentisch! Es hilft Ihnen nicht, wenn Sie sich in

Ihrer Bewerbung in den leuchtendsten Farben als (zukünftigen)

besten Verkäufer der Welt darstellen und sich tatsächlich in

Gegenwart fremder Menschen eher unwohl fühlen. Suchen Sie in

Ihrem „Profil“ (das Sie ja hoffentlich erstellt haben) nach anderen

Fähigkeiten, die Sie anführen können.

Seien Sie relevant! Wenn Hobbies, Interessen und Fähigkeiten absolut

nichts mit der angestrebten Ausbildung zu tun haben, dann

haben sie in Ihrer Bewerbung auch nichts zu suchen.

Seien Sie interessant! Was können Sie, was andere nicht können?

Wie und wo heben Sie sich ab? Das können auch Aktivitäten

sein, die auf den ersten Blick nichts mit Ihrer Ausbildung

zu tun haben: Sie sind der Kassenwart oder haben eine andere

Funktion in einem Verein übernommen? Klasse! Sie können mit

Menschen umgehen, Sie können andere überzeugen (denn Sie

wurden ja gewählt) und andere vertrauen Ihnen sogar ihr Geld

an. Fast alle Engagements lassen sich entsprechend positiv „verpacken”

– egal ob im Verein, in der Kirche, in einer Partei, in der

Nachbarschaftshilfe, bei der Freiwilligen Feuerwehr oder bei den

Pfadfindern. All dies hebt Sie von den anderen Bewerbern ab.

Sie waren für eine gewisse Zeit im Ausland (nicht 14 Tage am

Ballermann!)? Prima, Sie haben Ihre Sprachkenntnisse vertieft

und interessieren sich für andere Kulturen und Gesellschaften!

Sie gehen gern in das Theater oder lesen gern? Sehr gut – viele

junge Menschen haben daran nämlich gar kein Interesse (mehr).

Auf die Frage nach dem zuletzt gelesenen Buch sollten Sie dann

beim Vorstellungsgespräch vorbereitet sein.

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14 BEWERBUNG

Der Lebenslauf: möglichst

alles auf einen Blick

Schon irgendwie fies: Da sollen Sie Ihr ganzes bisheriges Leben auf einem Blatt unterbringen. Tabellarisch, ohne

Schnörkel und Ausschmückungen, ohne Fußnoten oder Erklärungen. Und zeitlich sortiert soll es auch noch sein

– strukturiert sowieso.

Und warum der ganze Aufwand? Damit der Empfänger auf den

sprichwörtlich ersten Blick erkennt, mit wem er es zu tun hat.

Viele Personaler werfen (nur) den ersten Blick auf den Lebenslauf

– vor dem Anschreiben, den Zeugnissen und dem ganzen

Rest der Bewerbungsmappe. Also: Dieses Blatt ist WICHTIG!

Ein sauber strukturierter und in sich schlüssiger Lebenslauf

sorgt dafür, dass Ihre ganze Bewerbung gelesen wird.

Es gibt zwei Arten von Lebensläufen:

„Lücken” im Lebenslauf?

Bevor sich ein Personalchef selbst Gedanken macht, was Sie

wohl 9 Monate zwischen Schul abschluss und angestrebtem Beginn

der Ausbildung gemacht haben oder warum Sie 11 Jahre

bis zum Abschluss der 10. Klasse benötigt haben, füllen Sie

diese Lücken! Entweder Sie sind ganz einfach ehrlich: Eine wiederholte

Klasse ist eine wiederholte Klasse – überlegen Sie sich

für das Vorstellungsgespräch eine plausible Begründung.

Die „deutsche“ Version ist chronologisch aufgebaut, startet

also mit Ihrer Geburt und endet mit dem aktuellen Stand, also

z.B. der Klasse oder dem Semester, in dem Sie sich gerade befinden.

Vorteil: Der Empfänger liest in der gewohnten Zeitabfolge.

Nachteil (für Sie): „Lücken“ (siehe unten) sind auf den

ersten Blick zu erkennen. Und: Die zu Beginn einer Ausbildung

wichtigsten Punkte, nämlich Schulbildung und erreichte oder

angestrebte Abschlüsse, stehen erst am Ende.

Alternativ können Sie Ihren Lebenslauf nach dem „amerikanischem“

Muster aufbauen: Hier ist die Chronologie quasi rückwärts

– Sie beginnen mit dem aktuellen Status und gehen dann

zurück bis zur Geburt. In dieser Version werden unterschiedliche

Informationen außerdem thematisch vorsortiert; also beispielsweise

nach (Schul)-bildung, Hobbies oder Interessen, Auslandsaufenthalte,

besondere Qualifikationen, Praktika, (Ferien-)Jobs,

freiwillige Engagements usw.

Beide Versionen sind grundsätzlich tabellarisch abgefasst. In

beide Fassungen gehören Name, komplette Anschrift, Familienstand,

Geburtsort und -datum. Machen Sie konkrete Angaben,

also nicht: „2016 bis 2017: Praktikum als Modedesignerin im

Atelier Schönschnitt“ (das können nämlich 2 Monate oder auch

24 Monate sein), sondern „Oktober 2016 bis März 2017“ –

dann weiß jeder Leser Bescheid. Angaben zu den Eltern sind

nicht mehr zwingend, können aber hilfreich sein, wenn z.B. ein

Elternteil in der gleichen oder einer ähnlichen Branche tätig war

oder ist.

Oder Sie verwenden einen Lebenslauf in der „amerikanischen“

Version – dann fallen Löcher zumindest nicht auf den ersten

Blick auf. Für ausgedehnte Ferien z.B. nach dem Stress der

Abiprüfung wird jede Personalabteilung Verständnis haben. Ab

drei Monaten sollte das „Rumgammeln“ aber irgendwie positiv

verpackt werden – wenn Sie die Zeit im Ausland verbracht

haben, haben Sie sich doch bestimmt auch mit Land & Leuten

beschäftigt, oder?

Generell ist das Verständnis für „Brüche“, für unübliche Auszeiten

und nicht mehr stromlinienförmige Lebensläufe in den letzten

Jahren gestiegen. Entscheidend ist, was Sie daraus machen

und wie Sie es verpacken.

Gern gesehen sind vor allem Engagements im sozialen oder ökologischen

Bereich – ein freiwilliges soziales bzw. ökologisches

Jahr (FSJ bzw. FÖJ), ein Amt im Bundesfreiwilligendienst (BFD)

oder auch in einem Verein oder bei der Freiwilligen Feuerwehr

schmücken jeden Lebenslauf!

Grundsätzlich gilt:

Der Lebenslauf ist kein „Anhang“ Ihrer Bewerbung,

sondern, wie das Anschreiben, Teil Ihrer BEWERBUNG!

Also nutzen Sie ihn, um ein möglichst positives, sympathisches

und für die angestrebte Stelle stimmiges

Bild Ihrer Persönlichkeit zu vermitteln – schließlich

kennt das Unternehmen Sie (bisher) nicht persönlich.

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BEWERBUNG 15

Schummeln erlaubt?

Es muss gar nicht die zusammenkopierte Promotion sein – im Lebenslauf sind die Grenzen zwischen geschickter

Selbstdarstellung und verbotener Täuschung fließend. Und das betrifft nicht nur Prominenz oder

leitende Angestellte – auch die Bewerbung um einen Ausbildungs- oder Studienplatz muss beim „Feintuning“

ehrlich bleiben. Was ist erlaubt, was wird noch toleriert und was ist verboten?

Erlaubt sind Notlügen

Selbst das Bundesarbeitsgericht räumt dieses Recht ein. Wer

z.B. längere Zeit krank war, darf dies verschweigen oder umschreiben.

Aber Achtung: Ist die Krankheit noch aktuell oder

steht sie in direktem Zusammenhang mit dem angestrebten

Job, gilt es, ehrlich zu sein. Falsche Angaben zu Konfession,

politischer Einstellung, Krankheiten allgemein, der Mitgliedschaft

in Gewerkschaften, der Familienplanung oder auch Vorstrafen

sind generell zulässig. Auch hier ist jedoch der Einzelfall

entscheidend: Wer sich für eine Ausbildung zum Bankkaufmann

bewirbt, hat schlechte Karten, wenn eine nicht angegebene

Vorstrafe wegen Unterschlagung herauskommt – das ist

dann nämlich ein Grund für eine fristlose Kündigung.

Toleriert wird Feintuning

Wer weniger positive Aspekte oder Abschnitte umschreibt,

ohne zu lügen, hat keine Konsequenzen zu fürchten. Gerade

„ungenutzte“ Zeiten, sei es das pure Nichtstun oder auch längere

Arbeitslosigkeit, sollten sogar umschrieben werden, da

sie in einem Lebenslauf sofort negativ auffallen. Also machen

Sie sich im Zweifel bereits vorher Gedanken, was Sie in den

nächsten 6 Monaten zwischen Abitur und Studium neben Faullenzen

noch anfangen – ein Kurs an der Volkshochschule oder

ein gemeinnütziges Engagement muss kein Fulltime-Job sein

und lässt sich doch viel besser darstellen. Und ein Sprach- oder

PC-Kurs in dieser Zeit lässt sich unter „Fähigkeiten“ gleich ein

zweites Mal in der Bewerbung verwerten.

„Kein Personalchef sucht Nachwuchs, der

bereits nach der Schule ausgebrannt ist oder

nicht weiß, was er will.”

Grauzone Sprachkenntnisse

Was „Grundkenntnisse“ oder „verhandlungssicher“ genau bedeutet,

ist immer Interpretationssache. Moderate Übertreibungen

sind daher keine Täuschung. Und ob Sie bei Ihrer sechsmonatigen

Rundreise durch Australien wirklich Land & Leute,

Kultur & Sprache gepaukt haben oder nur am Strand lagen, ist

kaum überprüfbar. Aber: Sofern Sprachkenntnisse einen konkreten

Bezug zur angestrebten Ausbildung haben, müssen Sie

damit rechnen, dass z.B. das Vorstellungsgespräch plötzlich

auf Englisch oder Französisch geführt wird – wer dann in seiner

Bewerbung zu hoch gepokert hat, ist in der Regel aus dem

Rennen.

Sofern die Zeit es zulässt, darauf hinweisen,

dass man Defizite durch Kurse und Schulungen

bis zur Einstellung aufarbeitet. Was im Übrigen

nicht nur für Fremdsprachen gilt: Das Angebot,

sich gerade fehlende Qualifikationen zu erarbeiten,

kommt immer gut an.

Vor allem Berufsanfänger sollten Begriffe wie „Sabbatical“

und Formulierungen wie „Umorientierung“ aber auf jeden Fall

vermeiden – kein Personalchef sucht Nachwuchs, der bereits

nach der Schule ausgebrannt ist oder nicht weiß, was er will.

Kleinere Löcher lassen sich verstecken, wenn man den Lebenslauf

nur mit Monaten und Jahren versieht oder gleich thematisch

sortiert, also amerikanisch, aufbaut.

Was ist mit „Ehrenrunden“?

Wer z.B. eine Klasse wiederholt hat, muss dies nicht ausdrücklich

erwähnen. Allerdings wird jeder Mitarbeiter einer Personalabteilung

schnell darauf kommen, dass die schulische Laufbahn

verlängert wurde. Besser ist es, diese an sich negative Tatsache

zumindest zu erklären: Ein Umzug, eine längere Krankheit oder

ein anderes einschneidendes Erlebnis (aber nichts erfinden!) sorgen

für Verständnis.

Wer Hobbys positiv zu Fähigkeiten umformuliert, ist ebenfalls

auf der sicheren Seite – nichts spricht dagegen, Aktivitäten im

Verein, die Begeisterung für Computer oder das Mitspielen in

einer Band positiv darzustellen. Vorsicht ist bei Freeclimbing,

Drachenfliegen oder Downhill Biken Risikosportarten geboten:

– Stichwort Ausfall wegen Verletzung. Schwimmen, Joggen

oder Tennis sind weniger kritisch und signalisieren trotzdem

sportliche Aktivität.

Verfälschen von Fakten ist unzulässig

Wer z.B. Praktika erfindet, verlängert oder mit völlig neuen

Inhalten versieht, begeht eine Täuschung. Dies gilt auch für

alle Qualifikationen, die mit Abschluss einer Prüfung erworben

werden: Wer stundenlang schwimmen kann, aber keinen

Freischwimmer absolviert hat, hat de facto kein Freischwimmerzeugnis.

Das Frisieren von Prüfungen oder Abschlüssen ist tabu. Da

gibt es auch vom Gesetzgeber kein Pardon: Der Tatbestand

lautet Betrug, eine Vorstrafe und die fristlose Entlassung sind

die möglichen Konsequenzen.

Außerdem kann der betrogene Arbeitgeber z.B. die komplette

Ausbildungsvergütung zurück fordern oder sogar Schadenersatz

verlangen.

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16 BEWERBUNG

Bewerbung per Mail

Jeder ist heute drin im Internet – viele sogar rund um die Uhr. Instagram checken, schnell was Twittern, per App

die neuesten Angebote bekommen oder stundenlang im Rollenspiel verbringen - nichts geht mehr ohne. Und alle

glauben, sie kennen sich aus. Aber bei einer digitalen Bewerbung lauern ein paar Stolperfallen.

Für Mail-Bewerbung gelten die gleichen Kriterien wie für die

Bewerbungsmappe per Post. Was weiter vorn zu Form, Inhalt,

Struktur und Stil gesagt wurde, hat auch hier Gültigkeit.

Verzichten Sie nicht auf eine Begrüßung, auf ganze Sätze, auf

Logik und eine Grußformel zum Abschluss Ihrer Mail. Smileys

;-), Abkürzungen oder sogar animierte GIFs haben in einer Bewerbung

überhaupt nichts verloren! Fassen Sie sich kurz – alles,

was länger als zwei bis drei Absätze ist, gehört in die Anlagen.

Achtung: Obwohl die digitale Welt zum Copy & Paste verführt,

erkennt ein erfahrener Personaler sofort, wenn er eine „Massensendung“

erhält. Derartige Mails nehmen oft den gleichen

Weg: ungelesen in den Papierkorb. Ohne auf das Unternehmen

abgestimmte Unterlagen geht also nichts.

Zusätzlich sollten Sie beachten: Wichtig ist der möglichst genau

identifizierte Empfänger! Die Adresse post-schlachtereischulze@gmx.de

ist völlig in Ordnung, denn die Schlachterei

Schulze wird nicht über mehrere potentieller Mail-Empfänger

verfügen. Info@worldwidetrade.com ist da schon kritischer:

Jetzt kommen theoretisch tausende Mitarbeiter in Frage, die

vielleicht Ihre Bewerbung erhalten. Unbedingt den richtigen

Empfänger mit persönlichen Adresse in Erfahrung bringen. Geht

das nicht, ist personal@handels-ag.de auch akzeptabel.

WICHTIG

• Absender- und Empfängeradresse

• Betreff: Präzise Angabe zum Angebot

• Korrekte Anrede

• Anschreiben – fehlerfrei

• Eine PDF-Datei als Anlage

• Probeversand

„Mail von Schnuckelchen“?

Das geht gar nicht. Genauso wichtig wie die genaue Empfängeradresse

ist Ihre eigene Absenderadresse. „Schnecke_2005“,

„Kickers-Freak“ oder „Holsten-Hummel“ sorgen vielleicht für

kurze Heiterkeit in der Personalabteilung, bringen Sie unter allen

Bewerbungen aber garantiert nicht ganz nach oben auf den

Stapel. Besorgen Sie sich eine neutrale und seriöse Mailadresse

bei einem der großen Provider – Max.Mustermann@web.de ist

eindeutig und unverfänglich. Vergessen Sie Ihre Signatur, also

den vollständigen Absender mit Adresse und Telefonnummer

nicht. Natürlich steht das nochmals auf dem Lebenslauf und

dem Anschreiben – bequemer ist es aber für alle, wenn direkt in

der Mail steht, von wem sie kommt.

Viele kostenlose Mailprovider hängen automatisch an jede Ihrer

Mails Werbung – prüfen Sie mit einem Freund, wie Ihre Mail

beim Empfänger ankommt oder schicken sich selbst eine Mail.

Noch bevor die Mail geöffnet wurde, ist neben dem Absender

der Betreff zu erkennen. Helfen Sie dem Empfänger! „Bewerbung

um einen Ausbildungsplatz“ – besser ist zusätzlich die

Kennziffer aus der Stellenanzeige, der Ausbildungsberuf sowie

bei großen Unternehmen der Standort.

Die Form ist wichtig. Also erstellen Sie alle Teile der Bewerbung

mit der gleichen Sorgfalt, als würden Sie sie ausgedruckt verschicken.

Außerdem sollten Sie mit EINEM Satz den Empfänger

neugierig machen, Ihre Anlagen überhaupt zu öffnen (also z.B.

den Hauptgrund nennen, warum Sie genau der/die richtige Kandidat/in

für den freien Ausbildungsplatz sind).

Big ist beautiful?

Viele Mailserver sind in Bezug auf die empfangenen Datenmengen

beschränkt. Also: Alle Dateianhänge komprimieren oder

gleich in einer geringen Auflösung abspeichern – 72 DPI reichen

völlig aus. Das gilt auch für Ihr Bewerbungsfoto, bestellen Sie

es im Fotostudio gleich für Mails. Ihre gesamte Bewerbungsmail

sollte mit allen Anhängen 2 bis max 3 MB nicht überschreiten.

Anlagen als ein PDF

Virenfrei, mit relativ wenig Speicherplatzbedarf, und vom Empfänger

weder inhaltlich noch im Aussehen zu verändern ist das

PDF-Format. Word- oder Excel-Dateien lassen sich direkt als

PDF abspeichern. Alle gängigen Scanprogramme bieten das Erstellen

von PDF-Dokumenten an.

Nomen est Omen?

Nun schicken Sie Ihre Bewerbung zwar als hübsches Paket –

eine kurze Mail mit möglichst wenig Anhängen. Aber das bleibt

nicht zwangsläufig so. Irgendwann werden Ihre Mail und die

Anhänge vielleicht getrennt. Also benennen Sie die Dateien klar

und unmissverständlich: „Max-Mustermann.PDF“ geht nicht so

leicht verloren und kann auch nach ein paar Wochen wieder

einwandfrei zugeordnet werden.

Wichtig! / Eilig! / Persönlich!

Verzichten Sie darauf, Ihre Bewerbung als „Priorität hoch“ oder

„Eilig“, „Wichtig“ oder „Vertraulich“ zu kennzeichnen – das

wirkt in der Regel überheblich oder anbiedernd. Lassen Sie auch

die Finger von der Option „Lesen / Öffnen der Nachricht bestätigen“.

Speichern Sie Ihre komplette Bewerbung mit Anlage –

damit Sie nicht den Überblick verlieren.

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BEWERBUNG 17

nach dem Zeugnis, das ihn interessiert.

Im schlimmsten Fall sieht er sich nur

die ersten Seiten an. Wie bei der freien

Online-Bewerbung per Email haben auch

im vorgefertigten Formular komprimierte

ZIP-Dateien oder andere, exotische Datei-Formate

nichts verloren.

Bewerbungsportal –

was nun?

Die Menge an Bewerbungen, die so mancher Link oder sogar die eigene

Mail-Adresse in einer Stellenanzeige im Internet erzeugt, hat schon so

manchen Personalchef mächtig ins Schleudern gebracht. Um zum einen

den Aufwand für Sichtung und Erfassung zu verringern und zum andern

möglichst schnell eine Vergleichbarkeit unter allen Bewerbern/innen herzustellen,

werden immer häufiger vorstrukturierte Bewerberformulare und

-portale angeboten.

Wenn der Link „Bewerben Sie sich hier“

ein derartiges Formular oder Portal öffnet,

MÜSSEN Sie es nutzen. Es macht keinen

Sinn, in diesem Fall eine (irgendwo) angegebene

E-Mail-Adresse für Ihre Bewerbung

zu verwenden oder sogar eine klassische

Bewerbungsmappe per Post zu schicken

– schließlich hat sich das Unternehmen

beim Einstellen der Formulare ja etwas

gedacht. Nachteil dieser Art der Bewerbung:

Die Individualität bleibt vermeintlich

auf der Strecke. Mal ist die Menge

des Textes in den auszufüllenden Feldern

beschränkt, mal sind Struktur und Optik

für den Lebenslauf vorgegeben, mal sind

nur zwei Anlagen erlaubt. Ihrer Kreativität

sind also enge Grenzen gesetzt.

betrifft. Gerade bei auf den ersten Blick

wenig Raum für freien Text kommt es

besonders darauf an, dass Sie kurz und

knackig auf den Punkt kommen – aber

verwenden Sie keine Abkürzungen oder

sogar unvollständige Sätze. Eine kurze

Aufzählung ist aber erlaubt. Und „tricksen“

Sie die Vorgaben nicht aus: Wenn

ein Feld nach der Anlage „Abschlusszeugnis“

verlangt, fügen Sie kein mehrseitiges

PDF mit allen Zeugnissen an!

Im besten Fall „sucht“ der Empfänger

Auch keine gute Idee: Das Leerlassen von

vorgegebenen Eingabefeldern. Es kann

durchaus sein, dass der Empfänger sich

zuerst das Feld „Hobbies“ ansieht – wenn

dort nichts steht, sind Sie sicher nicht

(mehr) erste Wahl. Es ist daher kein Wunder,

dass diese standardisierten Formulare

auch keine Zeit sparen – zumindest

nicht bei Ihnen. Im Gegenteil: Um aus der

Masse der Bewerbungen herauszustechen

und die eigenen Stärken und Fähigkeiten

auch in so einem Formular hervorzuheben,

bedeutet häufig einen ordentlichen Mehraufwand.

Der sich dann aber lohnen kann

– häufig werden Online-bewerbungen firmenintern

in Datenbanken eingestellt und

wer dann nicht beim ersten Anlauf überzeugt,

fällt mit seiner Bewerbung eventuell

einer anderen Abteilung oder bei der

Sichtung der Bewerbungen für den Ausbildungsbeginn

ein Jahr später auf.

WICHTIG

Nicht immer ist es möglich, die

ausgefüllten Formulare nach

dem Absenden noch zu speichern

– manchmal schließen

sich die Felder einfach.Machen

Sie sich daher vor dem Versenden

unbedingt einen Ausdruck

für Ihre Unterlagen!

Also: Sortieren Sie erst einmal Ihre Unterlagen

(und Gedanken) und beginnen Sie

dann damit, das Formular zu auszufüllen.

Lassen Sie sich Zeit – fast immer können

Sie zwischenspeichern. Falls vorhanden,

die Vorschaufunktion zu Kontrolle nutzen

(sonst alles noch einmal durchlesen).

!

Wer jetzt allerdings glaubt, dass die vorgefertigten

Formulare quasi nebenher einmal

schnell ausgefüllt und abgeschickt

werden können, der irrt. Verwenden Sie

auf eine derartige Bewerbung eben so

viel Sorgfalt wie auf eine „klassische“

Mappe – schließlich ist dies der erste und

wichtigste Eindruck, den Sie im Betrieb

hinterlassen. Halten Sie sich peinlich genau

an die Vorgaben – sowohl was die

Reihenfolge der Dateianlagen, als auch

die Dateiformate und Maximalgrößen

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Ausbildung & Studium im Gesundheitsbereich

Die Bernd-Blindow-Schulen in Heilbronn bilden seit 2008 die

Gesundheitsprofis von morgen aus. Beide Städte bieten gefragte

Ausbildungen im Gesundheitsbereich an.

Ob als Therapeut:in in Kliniken oder Praxen oder als Berater:in

von Gesundheitsthemen – Fachkräfte im Gesundheitswesen

sollten kommunikativ sein und Interesse an medizinischen

Themen mitbringen. Voraussetzung der Ausbildungen ist jeweils

der Realschulabschluss. In Heilbronn stehen die dreijährigen

Ausbildungen Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie

zur Auswahl. Heilbronn und Ulm bieten beide die 2,5-jährige

schulgeldfreie Ausbildung Pharmazeutisch-technische Assistenz

(PTA) an. In der Physio- und Ergotherapie in Heilbronn wird ein

geringes Schulgeld erhoben, Logopädie ist schulgeldfrei.

Interessierte Schüler:innen finden in Ulm mit der zweijährigen

Ausbildung Biologisch-technische Assistenz (BTA) einen Laborberuf

mit Zukunft, der sich um die Gesundheit und Sicherheit

der Bevölkerung kümmert. BTAs untersuchen verschiedene

Substanzen und Produkte, zum Beispiel Lebensmittel, Pflanzenstoffe

oder Arzneien. Auch BTA ist schulgeldfrei.

Ausbildungsbegleitendes Studium an der DIPLOMA

Hochschule

Für Schüler:innen mit Abitur oder Fachhochschulreife besteht

die Möglichkeit, ausbildungsbegleitend ein Fernstudium im Gesundheitsbereich

(z.B. in Physiotherapie) zu absolvieren. Die Studieninhalte

werden über Live-Online-Seminare und Studienhefte

vermittelt, auch Prüfungen können online abgelegt werden.

Beratung und Anmeldung

Für den Ausbildungsstart im September sind in einigen Bereichen

noch Plätze frei. Weitere Infos gibt es bei der Ausbildungs- und

Studienberatung oder nach individueller Terminvereinbarung.

Mehr Infos unter blindow.de.

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ACHTUNG: Bei der Bewerbung den Bezug „JOB + CHANCEN" nicht vergessen!


20 Unternehmensportrait – Anzeige

Berufliche Schulen DAA Stuttgart und Göppingen

Die beruflichen Schulen der DAA bieten dir eine große Auswahl

an Schularten an – mit einer soliden beruflichen Ausbildung.

Zusätzlich kannst du hier Schulabschlüsse erwerben: vom

Hauptschulabschluss über die Fachschulreife bis hin zur Fachhochschulreife.

Im kaufmännischen Bereich

kannst du mit dem Vorqualifizierungsjahr Arbeit und Beruf (VAB)

starten – es endet mit dem Hauptschulabschluss. An unserer

zweijährigen kaufmännischen Berufsfachschule (Wirtschaftsschule)

bereiten wir dich auf den Erwerb der Fachschulreife

(Mittlere Reife) vor. Wenn du einen mittleren Schulabschluss

hast, kannst du im kaufmännischen Berufskolleg I und II oder im

Berufskolleg Fremdsprachen die Fachhochschulreife und zusätzlich

den Berufsabschluss als Wirtschaftsassistent*in erwerben.

Im technischen Bereich

bieten wir spannende Ausbildungen im Berufskolleg Foto- und

Medientechnik oder im Berufskolleg Informations- und Kommunikationstechnik

an. Am Ende hast du nicht nur den Berufsabschluss

Technische*r Assistent*in in der Tasche, sondern

erhältst mit einer Zusatzprüfung auch die Fachhochschulreife.

Im sozialpädagogischen Bereich

bieten wir dir vielfältige Möglichkeiten: von der Ausbildung

zum*zur sozialpädagogischen Assistent*in in Vollzeit oder im

Direkteinstieg Kita bis hin zur Ausbildung zum*zur Erzieher*in

in Vollzeit, Teilzeit oder praxisintegriert.

Du willst möglichst schnell die Fachhochschulreife

machen?

Dann ist unser einjähriges Berufskolleg genau das Richtige für

dich: Mit mittlerer Reife und abgeschlossenem Beruf kommst

du in nur einem Jahr zur Fachhochschulreife und kannst

bundesweit ohne Fachbindung studieren. Wenn du keine

Berufsausbildung hast, kannst du vorher unser einjähriges,

praxisnahes Berufskolleg Soziales besuchen (3 Tage Praktikum,

2 Tage Schule).

ACHTUNG: Bei der Bewerbung den Bezug „JOB + CHANCEN" nicht vergessen!


Unsere Schulen – Ihr Erfolg

Wir

beraten Sie

gern!

DAA Stuttgart

Vorqualifizierungsjahr Arbeit und Beruf

VABO zum Erwerb von Deutschkenntnissen

VABR mit Hauptschulabschluss

Kaufmännische Berufsfachschule

Fachschulreife

Kaufmännische Berufskollegs

BK Fachhochschulreife

Kaufmännisches BK I und BK II

BK Fremdsprachen

Technische Berufskollegs

Foto- und Medientechnik

Informations- und Kommunikationstechnik

DAA Göppingen / Stuttgart

Sozialpädagogik

Duales Berufskolleg für Soziales

Berufsfachschule für sozialpädagogische

Assistenz – Ausbildung zum*zur sozialpädagogischen

Assistent*in

(Vollzeit und im Direkteinstieg Kita)

Fachschule für Sozialpädagogik – Ausbildung

zum*zur staatlich anerkannten Erzieher*in

(Vollzeit, Teilzeit oder praxisintegriert (PiA)

Alle Schularten und ihre Abschlüsse sind staatlich

anerkannt.

Deutsche Angestellten-Akademie

DAA Stuttgart

Nordbahnhofstraße 147 • 70191 Stuttgart

0711 672359-10

noba.stuttgart@daa.de

Deutsche Angestellten-Akademie

Fachschule für Sozialpädagogik Göppingen

Maybachstraße 19 • 73037 Göppingen

07161 65496-37

info.fachschule-gp@daa.de

Nähere Informationen finden

Sie auf unserer Homepage auf

daa-bawue.de/schulen


Stell dir vor, du kannst dein ganzes

Potenzial entfalten.

Wir freuen uns auf dich. Unsere offenen Ausbildungsstellen

im Blumhardt-Haus, Michael-Hörauf-Stift und im Haus im

Wiesengrund als Pflegefachmann/-frau aber auch

zum/zur Altenpflegehelfer/-in findest du in unserem

Karriereportal unter: www.karriere-ehs.de

Blumhardt-Haus, Jahnstraße 59, 73066 Uhingen

Michael-Hörauf-Stift, Michael-Hörauf-Weg 4, 73087 Bad Boll

Haus im Wiesengrund, Uhinger Straße 10/1, 73095 Albershausen

Ausbildung in der Pflege – ein Beruf mit Zukunft

Schichtdienst, miese Bezahlung, jede Menge Stress und kaum

Aufstiegschancen – Vorurteile, die jeder über die Pflegebranche

bereits gehört hat. Eine Altenpflegeausbildung bietet mehr!

Sie ist ein zukunftssicherer Beruf mit einer abwechslungsreichen

Arbeit und attraktiven Karrierechancen.

Mit der Ausbildung zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann

absolvierst du eine Ausbildung mit vielen Möglichkeiten. Der

Beruf der Altenpflege vermittelt neben einer hohen pflegerischen

Kompetenz, Werte – wie Nächstenliebe, Wertschätzung, Würde,

Respekt und Höflichkeit. Werte, die die Auszubildenden nicht

nur selbst bewusst leben lernen, sondern die sie auch von den

alten Menschen, für die sie da sind, in ihrer täglichen Arbeit

erfahren.

Eine Ausbildung bietet neben der Arbeit mit Menschen soziale,

pädagogische, medizinische und hauswirtschaftliche Aspekte.

Sie ist eine sinnstiftende Tätigkeit mit Verantwortung von Beginn

an.

Ausbildung mit Top-Vergütung

Als Mitglied im Diakonischen Werk zahlt die Evangelische

Heimstiftung als Arbeitgeber eine tarifliche Ausbildungsvergütung

nach AVR-Württemberg 4. Buch. Die Ausbildungsvergütung

beträgt je nach Ausbildungsjahr zwischen 1.311 € und

1.483 €. Zusätzlich gibt es eine Jahressonderzahlung und eine

betriebliche Altersvorsorge. Damit liegt die Vergütung deutlich

höher als in den meisten anderen Berufsausbildungen.

Mit Perspektive in die Zukunft

Mit der erfolgreichen Ausbildung muss aber nicht Schluss sein.

Die Karrierechancen nach der Ausbildung sind dabei vielfältig.

Es können zum einen fachliche Weiterqualifizierungen, wie

beispielsweise zum Wundexperten, Praxisanleiter oder zum

Qualitätsbeauftragten erfolgen. Es kann aber auch ein Weg

mit Personalverantwortung, wie zum Beispiel als Wohnbereichsleitung,

Pflegedienstleitung, Hausdirektion bis hin zur Regionaldirektion

eingeschlagen werden. Mit dem Trainee- und CAREer-

Programm bietet die Evangelische Heimstiftung hier viele

hervorragende Möglichkeiten.

Ausbildung bei Baden-Württembergs größtem

Altenhilfeträger

Mit 171 Einrichtungen, 14.190 Kunden und 10.100 Mitarbeitern ist

die Evangelische Heimstiftung der größte Anbieter von Altenpflege

und -betreuung in Baden-Württemberg.

Evangelische Heimstiftung – ein Arbeitgeber

nach deinen Vorstellungen.


Unternehmensportrait – Anzeige 23

TRAUMJOB ERZIEHER:IN – BERUF MIT ZUKUNFT

Alle, die die Zukunft positiv verändern und mitgestalten wollen,

können sich an der Freien Dualen Fachakademie für Pädagogik

(FDFP) zur pädagogischen Fachkraft ausbilden lassen. An drei

Standorten (Stuttgart, Fellbach und Karlsruhe) kannst du deinen

Weg wählen: z. B. für eine praxisintegrierte Ausbildung zum/

zur staatlich anerkannten Erzieher:in (PiA) oder eine praxisorientierte

Ausbildung zum/zur staatlich anerkannten Erzieher:in mit

Schwerpunkt Jugend- und Heimerziehung (JuH). Die praxisintegrierte

Ausbildung wird ab dem ersten Tag leistungsgerecht

vergütet: im ersten Jahr mit rund 1.415 Euro.

Du suchst etwas, was du jeden Tag sehr

gerne machst? Werde Erzieher:in!

Gulnara Datukishvili hat an der FDFP die PiA-Ausbildung absolviert:

„Mir gefiel besonders, dass die Ausbildung so abwechslungsreich

ist – drei Monate Theorie, drei Monate Praxis. Das ist

gut, denn so nimmt man das Wissen direkt mit zu den Kindern“,

betont sie. Für die Theoriephase besuchte Gulnara die FDFP in

Stuttgart. „Ich habe während der Ausbildungszeit viele Freunde

gefunden, denn wir haben die gleichen Ziele und verbringen viel

Zeit miteinander. Mich macht das sehr glücklich und verbindet

mich – und natürlich vieles mehr – mit der FDFP.“

Mit Blick auf ihre Zeit in der Kita erzählt sie: „Mein schönstes

Erlebnis war: Ich war im Kinderhaus und bin dann für drei Monate

in die Theorie. Als ich wieder zurückgekommen bin, haben

sich die Kinder so sehr gefreut. Man kommt zur Tür rein und

wird mit offenen Armen empfangen. Man spürt die Liebe und

das ‚Schön, dass

du da bist‘.“

Gulnara Datukishvili

hat ihr

Ziel erreicht:

Die ehemalige

Fachschülerin

arbeitet heute

als Erzieherin in

Karlsruhe in einem

element-i

Kinderhaus.

Weitere Stimmen

von Fachschüler:

innen und Geschichten aus dem Fachschul-Alltag findest du

hier: https://www.freiedualefachakademie.de/magazin/

Übrigens: Wer Kinder zudem sportlich begleiten möchte, nutzt

dafür ein besonderes Angebot der FDFP: Das neu entstandene

Motorikzentrum Karlsruhe, das sich der Bewegungsförderung

von Kita-Kindern widmet. Hier werden pädagogische Fachkräfte

in den Bereichen Sport und Bewegungspädagogik spezialisiert,

Kitas beraten und zertifiziert sowie dezentrale, trägerübergreifende

Fortbildungen angeboten.

Du hast Interesse oder Fragen? Das Team der FDFP freut sich

auf dich: telefonisch unter 0711 656960-921 oder per E-Mail an

fachschule@fdfp.de.

Beruf mit Zukunft

Erzieher:in werden

Wir beraten dich gerne:

0711 656960-921 · fachschule@fdfp.de

BLEIB AUTONOM

Faire Vergütung ab dem ersten Tag

BLEIB DRAN

Starke Theorie-und Praxisphasen

im Blockmodell

BRING DICH EIN

Projekte für dich, andere und die Welt

www.fdfp.de

ENTSCHEIDE, WIE DU LERNST

Innovative Lernmethoden, digital, im Team und alleine

ACHTUNG: Bei der Bewerbung den Bezug „JOB + CHANCEN" nicht vergessen!


AUF DER SUCHE NACH EINEM

AUSBILDUNGS- ODER STUDIENPLATZ?

Findest du hier:

www.job-und-chancen.de


Mehr frischer Wind.

Weniger Stillstand.

Nicklas macht eine Ausbildung zum

Finanzassistenten bei der Kreissparkasse

Ludwigsburg. Willst du

wie er neue Wege gehen, mit einem

praxisnahen Einstieg und vielfältigen

Entwicklungsmöglichkeiten?

Bewirb dich jetzt online

zum Ausbildungsstart

am 01.09.2026 auf

ksklb.de/ausbildung

Weil’s um mehr

als Geld geht.


26 Unternehmensportrait – Anzeige

Das Stipendium

„Meine Zukunft – Pädagogik.Stipendium.Stuttgart”

Die erste Runde geht auf uns, die zweite auch!

Hast du eine Leidenschaft für die frühkindliche Bildung und

träumst davon, als Erzieher*in oder sozialpädagogische Assistenz

(m/w/d) einen Unterschied zu machen? Dann ist jetzt deine

Gelegenheit gekommen! Unser Stipendium bietet nicht nur

finanzielle Unterstützung, sondern ist der Schlüssel zu einer

vielversprechenden Zukunft in der Pädagogik.

Das Stipendium

Das Jugendamt der Landeshauptstadt Stuttgart vergibt Stipendien

für verschiedene Qualifikationen zur pädagogischen Fachkraft.

Gefördert werden Fachschüler*innen, die eine klassische

Ausbildung zum/zur staatlich anerkannten Erzieher*in, eine

klassische Ausbildung zur staatlich anerkannten Sozialpädagogischen

Assistenz oder das Berufskolleg für Sozialpädagogik

absolvieren. Das Stipendium richtet sich unabhängig des

Jugendamtes an alle Fachschüler*innen der Region Stuttgart.

Unser Stipendium ist mehr als nur finanzielle Unterstützung

– es ist eine Einladung, deine Vision für deine Zukunft weiter

zu entfalten. Wir wissen, dass der Weg in der Schulzeit oft

steinig sein kann. Unser Stipendium hilft dir, dich auf das zu

konzentrieren, was wirklich zählt.

Zusätzliche Förderleistungen

Du hast auch die Möglichkeit zusätzliche, unabhängige

Förderleistungen (bspw. Aufstiegs/Schüler-BAföG) während der

beiden klassischen Ausbildungsformen zu beantragen und damit

deine Förderung auf bis zu 1.000 Euro pro Monat zu erhöhen.

Dabei kannst du weiterhin die Vorteile des Schüler*innen-

Daseins mit z.B. Schulferien genießen.

Einstieg zu jedem Zeitpunkt

Der Einstieg in das Stipendium ist zu jedem Zeitpunkt, während

des Besuchs einer Fachschule für Sozialpädagogik, möglich.

Wir empfehlen das Einreichen einer Bewerbung bereits zu

Schuljahresbeginn um die gesamte Förderung zu erhalten.

Bewerbung

Voraussetzungen

Voraussetzung für das Stipendium ist ein Schulplatz an

einer Fachschule für Sozialpädagogik in den klassischen

Ausbildungsgängen oder ein Schulplatz an einem Berufskolleg.

Das Anerkennungsjahr, welches nach deinen zwei Jahren an

der Fachschule beginnt, ist mindestens zur Hälfte der Dauer in

einer Einrichtung in Stuttgart zu absolvieren. Ob du dabei eine

Einrichtung des Jugendamts oder die eines anderen Trägers in

Stuttgart wählst liegst ganz bei dir. Falls du vor deinem Einstieg

ins Berufsleben erst noch auf Reisen gehen möchtest, hast du

nach Abschluss deiner Ausbildung ganze sechs Monate Zeit

dafür.

Monatliche Förderung

Die monatliche Förderung während deiner Zeit an der Fachschule

für Sozialpädagogik (Unter- und Oberkurs) beträgt 200 Euro.

Für die Bewerbung benötigst du deinen Lebenslauf, ein

Motivationsschreiben, das letzte Zeugnis der allgemeinbildenden

Schulen und wenn dieser bereits vorliegt, deinen Schulvertrag.

Sobald du alle Unterlagen gesendet hast prüfen wir diese und

laden dich zu einem Informationsgespräch ein. Für den Beginn

der Auszahlung ist das Datum des Bewerbungseingangs

maßgeblich.

Hast du Fragen?

Egal, ob es um das Stipendium oder den Bewerbungsprozess

geht- wir sind hier für dich!

Du möchtest dich vorab informieren? Und hast weitere Fragen,

vielleicht auch zu unseren weiteren Ausbildungsangeboten?

Schreib uns einfach an:

stipendium.jugendamt@stuttgart.de

ACHTUNG: Bei der Bewerbung den Bezug „JOB + CHANCEN" nicht vergessen!


Pädagogik . Stipendium . Stuttgart

DIE ERSTE

RUNDE GEHT

AUF UNS!

DIE ZWEITE

AUCH!

Das Stipendium für deine Ausbildung

Zur Schule gehen und während dessen

Geld verdienen? Das geht! Mit einem

Stipendium der Landeshauptstadt Stuttgart.

Mehr

erfahren!

G E F Ö R D E R T W E R D E N

Berufskolleg für

SOZIALPÄDAGOGIK

Ausbildung zur

SOZIALPÄDAGOGISCHEN

ASSISTENZ

Ausbildung zum/zur

ERZIEHER*IN


28 SERVICE

Was wäre unser Leber ohne Freundschaften?

Der wohl beliebteste Pfleger Deutschlands Rashid Hamid hat mit seinem

ersten Buch «Ein Herz und eine Pflege» zahlreiche Menschen begeistert – und

gezeigt, was seinen Alltag als Pfleger zu etwas ganz Besonderem macht. In

seinem zweiten Buch erzählt der sympathische Hamburger die Geschichten

der Menschen, vor denen er am meisten Respekt hat: seinen Patientinnen und

Patienten. Oma Lotti, Heiko, Thorsten, Barbara, Uli, Oma Edith – sie alle sind

ihm wichtig, und ihre Geschichten verdienen es, erzählt zu werden. Aus Sicht

Rashids, der sicher ist: Freundschaft kennt kein Alter.

Ein Buch, das die positiven Seiten des Lebens feiert und zeigt, wie zwischenmenschliche

Werte wie Freundschaft und Vertrauen Alter und Krankheit

besiegen – und eine Community begeistern können, die ihren Helden viel

zurückgibt.

@pflege.smile

Verlag: Rowohlt Taschenbuch

ISBN : 978-3-499-01664-6

Autor: Rashid Hamid

160 Seiten

Taschenbuch 13,00 €

Orméa - das offizielle Puzzle aus der

Zamonien-Welt von Walter Moers

QWERT mit vielen ikonischen Figuren und Orten aus dem fantastischen

Moers-Universum.

Vom Medusenwald über die Stadt der Rostigen Gnome bis hin zur

Blutroten Wüste – entdecke Stück für Stück die bizarren, farbenprächtigen

Landschaften Orméas auf einer epischen Landkarte!

Verlag: frechverlag GmbH Taschenbuch 17,33 €

2050 – Überleben hat einen Preis

Wir schreiben das Jahr 2050. Zehn Jahre ist es her, seit eine Hitzewelle

vierhundert Millionen Menschen im Persischen Golf getötet hat – darunter

auch die Frau des Journalisten Marcus Tully. Als ihm Informationen zugespielt

werden, die darauf hinweisen, dass es keine Naturkatastrophe, sondern eine

von Menschen gemachte war, nimmt er die Ermittlungen auf. Seine Recherchen

führen ihn mitten ins Zentrum der geopolitischen Macht – mitten hinein in den

Wahlkampf eines ehemaligen US-amerikanischen Präsidenten, der erstmals

gegen eine KI antritt. Schnell muss Tully feststellen, dass in dieser Welt voller

Grautöne die Wahrheit nicht immer das ist, was sie zu sein scheint …

Verlag: Verlag Heyne

ISBN : 978-3-453-32392-6

Autor: Thomas R. Weaver

544 Seiten

Taschenbuch 17,00 €

www. job-und-chancen.de


SERVICE 29

Entspannt und zeitgemäß zum Job

Erfolgreich bewerben mit der Micro-Learning-Methode. Minimaler Aufwand,

große Wirkung! Bewerben so einfach wie Online Shopping!

15-Minuten-Anschreiben und Vorlagen für deinen aussagekräftigen Lebenslauf

– so bist du schnell ready to send! Oder lass dir von Künstlicher Intelligenz

helfen und verwende die Schritt-für-Schritt-Anleitung für ChatGPT hier im

Buch – inklusive praktischer Beispiele für Prompts!

Bewirb dich von zu Hause, unterwegs mit dem Tablet oder Smartphone.

Die Basics zum 15-Minuten-Anschreiben gibt es kostenlos zum Download

(siehe Download-Symbol).

Verlag: metropolitan (WALHALLA Fachverlag)

ISBN : 978-3-961-86071-5

Autorin: Sandra Gehde

180 Seiten

Taschenbuch 17,95 €

Apps zum Lernen

Duden Learnattack

Online-Lernplattform mit Lernhilfen für Schüler von der vierten

Klasse bis zum Abitur.

Abiunity

Mit der kostenlosen App erreichen Sie Deutschlands größe

Abitur-Community auch direkt auf dem Smartphone.

Massmatics

Mathematik ist nicht bei allen beliebt, macht mit der App

aber durchaus Spaß. Mahtematische Themen werden in einfacher

Sprache und in veschiedenen Schwierigkeitsstufen

erklärt. Die App ist auch fürs Studium geeignet.

Quizlet

Karteikarten sind ein tolles Tool für effizientes Lernen – und

mit «Quizlet» macht das richtig Spass! In der App lassen sich

ganz leicht bestehende Lernsets zu allen möglichen Themen

verwenden oder neue Sets selber zusammenstellen.

Duolingo

Egal ob Spanisch, Französisch oder weitere spannende Sprachen

wie Hindi oder Arabisch. Die App teilt die Inhalte in

kurze Module auf, die sich beispielweise um Essen oder

Begrüssungsformeln drehen. Das führt rasch zu ersten Erfolgserlebnissen.

simpleclub

Mit der kostenlosen Nachhilfe-App bekommen Sie Nachilfe-

Kurzvideos aufs Handy.

StudySmarter

Mit StudySmarter haben Sie

Zugriff auf eine riesige Online-

Lernplattform, um sich gezielt

auf Prüfungen und Klausuren

vorbereiten zu können.

www. job-und-chancen.de


30 VORSCHAU

Im nächsten Heft:

DIE BEWERBUNG

„Und laden Sie ganz herzlich zu einem

persönlichen Gespräch am kommenden

Donnerstag…“ Geschafft! Geschafft?

Was kann denn jetzt noch schief gehen?

Allerhand. Auf den ersten Jubel und die

Begeisterung über diese gute Nachricht

folgen häufig Unsicherheit, Zweifel oder

sogar nackte Panik – je nach Typ und

Charakter.

Das Vorstellungsgespräch:

26. MÄRZ 2026

FRÜHJAHRS-

AUSGABE

• Die richtige Vorbereitung

• Der Ablauf - so können Sie punkten

• Das richtige Outfit

• Die Knackpunkte

• „Haben Sie noch Fragen?“

• Tipps und „Stolperfallen“

• Lektüre & Links

Assessement-Center:

• Worauf kommt es an?

• Wie läuft das ab?

• Was wird erwartet?

• Was wird beurteilt?

• Die wichtigsten Bestandteile

• Was kann alles schiefgehen?

• Tipps gegen den Stress

• Die richtige Vorbereitung

• Lektüre & Links

Absagen-Survival Guide:

Tipps für den richtigen Umgang mit einer

Absage - woran lag es? Und: So rappeln Sie

sich wieder auf.

SPECIAL STUDIUM

• Aktuelle News rund ums Thema Studium

• So funktioniert Bafög

• Alles über den Numerus Clausus

• Was verdient man mit welchem Abschluss?

• Wie finden Sie den richtigen Studienkredit?

Änderungen vorbehalten

Verlag:

mgs mediengesellschaft stuttgart UG

Lessingstraße 45

71409 Schwaikheim

Chefredaktion (v.i.s.d.P.):

Christine Breitkopf

c.breitkopf@mgs-medien.de

Tel.: 071 95 / 590 78 30

Verantwortlich für Anzeigen:

Christine Breitkopf

Druck:

Offizin Scheufele

Druck und Medien GmbH & Co.KG

Tränkestr. 17, 70597 Stuttgart

JOB & CHANCEN wird auf umweltfreundlichem

Recycling Charisma silk FSC gedruckt.

Copyright: © 2025 für Texte und gestaltete

Anzeigen beim Verlag.

© Bilder, soweit nicht anders vermerkt,

www.shutterstock.com oder Unternehmen

(Porträts).

Jahrgang: 17. Jahrgang 2025

Erscheinungsweise: viermal jährlich

JOB & CHANCEN wird kostenlos an die

Abschlussklassen von Realschulen und

Gymnasien verteilt und liegt außerdem in

ausgewählten Berufsinformationszentren

der Agenturen für Arbeit aus.

Nachdruck oder Vervielfältigung nur mit

schriftlicher Genehmigung des Verlages.

Alle Rechte vorbehalten. Keine Gewähr für

unverlangt eingesandte Materialien.

Namentlich gekennzeichnete Artikel geben

die Meinung des Autors, nicht aber der

Redaktion wieder.

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit

wird die gewohnte männliche Sprachform

bei personenbezogenen Substantiven und

Pronomen verwendet. Dies impliziert keine

Benachteiligung des weiblichen oder dritten

Geschlechts, sondern soll im Sinne der

sprachlichen Vereinfachung als geschlechtsneutral

zu verstehen sein.

Alle Angaben nach bestem Wissen, aber

ausdrücklich ohne jegliche Gewähr.

www. job-und-chancen.de


ZUKUNFT & CHANCEN

31

KARRIEREWEGE

AUS KUPFER

Berufswelten, in denen Kupfer Zukunft schafft

Ob im Smartphone, in der Waschmaschine, im E-Auto oder in der Heizungsleitung - Kupfer ist da, wo

Technik funktioniert. Und wo Technik funktioniert, braucht es Menschen, die sie bauen, prüfen, entwickeln

oder verbessern. Genau dort liegt die Chance: Die Kupferbranche bietet nicht nur einen vielseitigen

Werkstoff, sondern auch jede Menge Perspektiven - vom Handwerksprofi bis zur Ingenieurin, vom

Auszubildenden bis zur Forschungsleitung.

Vom Handwerk zur Hightech - Kupfer verbindet Karrieren

Die Berufswelten rund um Kupfer sind breit gefächert: Gießerinnen und Gießer bringen das Metall mit Präzision und Hitze in

Form - ein traditionsreicher Job mit neuen Aufgaben, zum Beispiel im Recycling oder beim Bau von Hightech-Komponenten. In

der Produktion sorgen Verfahrensmechaniker, Industriemechaniker oder Werkstoffprüferinnen für Qualität, Effizienz und moderne

Fertigungsprozesse. Und in Laboren, Entwicklungsabteilungen oder auf dem Planungsboard arbeiten Ingenieurinnen, Elektroniker

oder Maschinenbauer an der Technik von morgen.

Mitgestalten, was bleibt: Nachhaltigkeit aus Metall

Kupfer ist nicht nur technisch gefragt - es ist auch

ökologisch sinnvoll: Das Metall lässt sich fast

unbegrenzt recyceln und ist entscheidend für

die Energiewende und die Digitalisierung. Wer

in dieser Branche arbeitet, schafft also nicht nur

Bauteile, sondern Zukunft. Wer einen sinnstiftenden

Beruf mit Perspektive sucht, findet in der

Kupferbranche überzeugende Möglichkeiten.

Vielfältige Jobs

Viele Unternehmen investieren in moderne

Technologien, Automatisierung und nachhaltige

Prozesse - und suchen motivierte Menschen, die

mitdenken, mitgestalten und mit Kupfer Karriere

machen wollen. Weitere Informationen zu Ausbildungswegen,

Berufsbildern und aktuellen Stellenangeboten

gibt es auf www.kupfer.de.

www. job-und-chancen.de


Ausbildung oder Studium?

• Bachelor of Arts – Public Management (m/w/d)

• Bachelor of Arts – BWL – Öffentliche Wirtschaft (m/w/d)

• Umwelttechnologe/-in verschiedener Fachrichtungen (m/w/d)

• Gärtner/-in verschiedener Fachrichtungen (m/w/d)

• Fachangestellte/-r für Bäderbetriebe (m/w/d)

• Bauingenieur/-in Plus (m/w/d)

• Altenpegehelfer/-in (m/w/d)

• Erzieher/-in (m/w/d)

und viele weitere Berufe.

Bewirb

dich jetzt!

Alle Ausbildungsberufe und Studiengänge

bei der Landeshauptstadt Stuttgart ndest

du unter www.stuttgart.de/ausbildung

Instagram: @deine.stadt

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