Der GUT ZUM HERZ WINTER 2025/26
Das kostenfreie Community-Magazin für die Winterzeit: In dieser Ausgabe laden wir Sie ein zu „Winterwellbeing“ – mit Ideen für Ruhe, Wärme und alltagstaugliche Routinen. Gleichzeitig heißt es „Diabetes – rundum gut informiert“: Wir geben Orientierung dazu, wie Messwerte eingeordnet werden können, teilen Tipps für Bewegung und Essen im Winter und zeigen, welche Fragen im Arztgespräch weiterhelfen.
Das kostenfreie Community-Magazin für die Winterzeit: In dieser Ausgabe laden wir Sie ein zu „Winterwellbeing“ – mit Ideen für Ruhe, Wärme und alltagstaugliche Routinen. Gleichzeitig heißt es „Diabetes – rundum gut informiert“: Wir geben Orientierung dazu, wie Messwerte eingeordnet werden können, teilen Tipps für Bewegung und Essen im Winter und zeigen, welche Fragen im Arztgespräch weiterhelfen.
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DER
GUT ZUM
Das Magazin zur Jahreszeit
HERZ
Winter
Hauptausgabe Winter 2025/26 | Kostenfrei für unsere Community
2025/26
Diabetes
Rundum gut
informiert
Ausgabe Winter 2025/26
Wellbeing in der Winterzeit
Resilienz tanken – draußen lebendig, drinnen wohlig
EDITORIAL
Guten Tag, liebe
Leserinnen und Leser,
wenn Schneeflocken tanzen
und der Wind an der Fensterscheibe
rüttelt, ist es Zeit innezuhalten:
Was tut mir gut?
Diese Ausgabe begleitet Sie
mit Orientierung, Erfahrungen
aus unserer Community
und praktischen Ideen – achtsam
und alltagstauglich.
Der Winter stellt Menschen
mit Herzerkrankungen und
Diabetes vor besondere Herausforderungen:
Temperaturschwankungen
können
den Blutzuckerspiegel beeinflussen,
Dunkelheit drückt
aufs Gemüt, Wege fallen
schwerer. Zugleich bietet diese
Jahreszeit Raum zur Ruhe,
Zeit für innere Einkehr und
Neubesinnung.
Ein Atemzug aus frostiger
Stille: In heißen Bädern und
duftenden Saunen, in achtsamen
Ritualen finden Körper
und Geist zusammen. Der
Wechsel zwischen Winterkälte
draußen und wohltuender
Wärme beleben und schenken
intensive Momente.
In dieser Ausgabe finden
Sie praktische Unterstützung:
Winterwellbeing mit
den drei Säulen Bewegung,
Ernährung und Achtsamkeit;
ausgewählte Heilbäder
und Wellnesshotels; die Rubrik
„Diabetes – rundum gut
informiert“ mit Tipps für die
kalte Zeit. Wir zeigen, wie Sie
aktiv bleiben – draußen mit
maßvoller Bewegung, drinnen
mit rituellen Pausen.
Unsere Community berichtet:
Der Winter wurde
zur Chance. Menschen haben
gelernt, konzentriert bei sich
zu sein, Abstand von Hektik
zu gewinnen. Sie teilen ihre
Wege: kleine Schritte, die
sich gut anfühlen. Jeder Weg
ist individuell – aber keiner
muss allein gehen. In diesem
Magazin finden Sie Gleichgesinnte
und Orientierung.
Praktische Fragen: Wie
bleibe ich aktiv bei Kälte?
Wie manage ich meinen Diabetes?
Wie finde ich Balance
zwischen draußen und drinnen?
Wie nutze ich die Stille?
Unsere Beiträge geben klare
Orientierung.
Wichtig: Sprechen Sie neue
Routinen mit Ihrer Ärztin
oder Ihrem Arzt ab. Hören
Sie auf Körperzeichen. Sicherheit
geht vor.
Machen Sie es sich gemütlich
mit warmer Tasse Tee und
lassen Sie sich inspirieren.
Entdecken Sie die Kraft der
Ruhe, die Freude an achtsamer
Bewegung, das Gute an
kleinen Schritten. Halten Sie
Ihren Körper in Bewegung,
gönnen Sie sich Pausen – und
nehmen Sie wahr, was Ihnen
bekommt.
Resilienz tanken – draußen
lebendig, drinnen wohlig.
Gemeinsam kommen wir mit
Achtsamkeit und Lebensfreude
durch diese schöne
Jahreszeit.
Herzlichst,
Ihr Matthias Jung und das
GUT ZUM HERZ-Team
2
GLEICH VORWEG
Ich bin Betroffener, kein Arzt
oder Heilpraktiker, und verfüge
über keine medizinische
Ausbildung. Vor etwa
20 Jahren erlitt ich einen
Herzinfarkt und lebe
seitdem mit einer koronaren
Herzerkrankung.
Im Jahr 2004 wurde bei
mir das „Metabolische
Syndrom“ diagnostiziert.
Seitdem beschäftige
ich mich intensiv mit den
Risikofaktoren, die zu diesem
Krankheitsbild beitragen.
Nach Einschätzung meiner behandelnden
Ärzte kann eine gute
Kontrolle des metabolischen Syndroms
das Risiko für einen weiteren
Herzinfarkt verringern. Zusätzlich wird
von ärztlicher Seite betont, dass die Reduktion
von Stress das allgemeine Wohlbefinden
fördern und sich positiv auf die
Lebensqualität auswirken kann.
Allen, die von diesen Erkrankungen betroffen
sind, sollte bewusst sein, dass eine vollständige
Genesung meist nicht möglich ist. Medikamente
bleiben in der Regel notwendig, und die kontinuierliche
Arbeit an den persönlichen Risikofaktoren
begleitet einen dauerhaft.
Wenn ich hier über medizinische Aspekte schreibe
oder spreche, gebe ich sinngemäß die Aussagen
meiner behandelnden Ärzte wieder. Ich erteile
keine medizinischen Ratschläge und gebe keine
Versprechen hinsichtlich einer Heilung oder Verbesserung
des
Gesundheitszustandes
ab.
Mein Ziel ist es,
meinen persönlichen
Weg zu schildern:
was mir geholfen
hat und was bei mir
weniger wirksam war.
Darüber hinaus stellen wir
Produkte und Dienstleistungen
vor, die den Alltag mit dieser Erkrankung
erleichtern oder angenehmer
gestalten können.
Viele Maßnahmen, die bei bestehenden
Herzerkrankungen angewendet werden, können
nach ärztlicher Erfahrung auch zur Förderung
der Herzgesundheit beitragen. Es handelt sich hierbei
jedoch um individuelle Erfahrungen, die nicht
verallgemeinert werden können und keinesfalls
eine ärztliche Beratung ersetzen.
WICHTIG: GUT ZUM HERZ ist für seine Community
kostenfrei. Zur Finanzierung werden im Magazin
Produkte und Dienstleistungen vorgestellt, die
klar und transparent im blauen Rahmen als »WER-
BUNG« oder »ADVERTORIAL« gekennzeichnet
sind. Unsere eigene Meinung bleibt davon unbeeinflusst.
Ihr Matthias Jung
Bitte lesen Sie unseren Haftungsausschluss mit Klick HIER.
Impressum
»Der GUT ZUM HERZ Winter 2025/26« ist ein Projekt vom JUNG & JUNG Verlag und wird veröffentlicht auf den Portalen von eMagazin.digital
JUNG & JUNG Verlag GbR | Mauerheimstraße 8 | 63811 Stockstadt am Main | Telefon: 0 60 27 – 97 97 60 | Telefax: 0 60 27 – 97 97 -61
E-Mail: office@jungundjungverlag.de | Rechtsform: JUNG & JUNG GbR (Gesellschaft bürgerlichen Rechts) Umsatzsteuer-ID: DE 322021744
Herausgeber und verantwortlicher Dienstanbieter (§ 5 DDG): Matthias Jung | Mauerheimstraße 8 | 63811 Stockstadt am Main
Verantwortlich im Sinne des § 18 Abs. 2 MStV / Presserecht (V.i.S.d.P.): Matthias Jung | Mauerheimstraße 8 | 63811 Stockstadt am Main
Redaktion und verantwortlich für den Inhalt (§ 55 Abs. 2 RStV): Matthias Jung
Ideen, Inszenierung, Layout und technische Umsetzung: JUNG & JUNG Verlag | Fotos: Matthias Jung, Tina Jung, 123RF und Envato
Verantwortlich für den Anzeigenteil: Matthias Jung | Mauerheimstraße 8 | 63811 Stockstadt am Main
Veröffentlichung am 19.Dezember 2025 | Alle Rechte vorbehalten.
3
DIE ÜBERSICHT FÜR DIESES MAGAZIN
10.
HERZ & ....
Das Leben im Kontext des Herzens
08. DER GUT ZUM HERZ WINTER
Viel mehr als nur eine Jahreszeit
Inhalt
42. GUT ZUM HERZ IM WINTER
Viele gute Tipps für die frostige Jahreszeit
Informationen
02. EDITORIAL
Wir freuen uns, dass Sie uns als
Leserin und als Leser in dieser
Ausgabe besuchen
03. IMPRESSUM
Im Impressum gibt es viele
rechtliche Informationen zu
dieser Ausgabe
04. INHALT
Hier gibt es einen schnellen
Überblick über die Inhalte in
dieser Ausgabe
176.
ZU GUTER LETZT
Viele, die unsere Ausgaben zu
verschiedenen Themen kennen
und wissen es, ein Rückblick und
Ausblick
94. WÄRMENDER FARBENMANTEL
Winterliches Rezept mit Wirsing, Rote Bete, Kartoffeln und Co.
4
136. HERZ & Welt
Deutschland im Vergleich zu Frankreich
14.
PSYCHO-
KARDIOLOGIE
74. 8 TAGE ...GUT ZUM
HERZ
48. WIR SIND SEHR
VIELE
78. 100 JAHRE DIABE-
TES-BEHANDLUNG
66. VIER MAL 8 TAGE
...GUT ZUM HERZ
90. FITNESS IM JANUAR
MIT STEFFEN
106. KLINISCHE FORSCHUNG
Vielfalt stärkt Evidenz
60. ZEHNTAUSEND MENSCHEN
Unsere Community, digital und im
echten Leben
130.
40 JAHRE OTTAWA - CHARTA
Ein Blick zurück und in die Zukunft
5
DIE ÜBERSICHT FÜR DIESES MAGAZIN
164.
DIE HERZSCHLAG-COMMUNITY
Ein Herz schlägt nie allein
140. ESSEN UNTERWEGS
Vom Terminal nach Gateway Gardens
172.
DER GUT ZUM HERZ FRÜHLING 2025
Die Vorschau auf das nächste Magazin
179.
DER NACHRICHTENTEIL
Ab hier beginnt unser Nachrichtenteil.
Wie ein Tagebuch füllt sich
dieser Bereich von nun an fortlaufend
mit neuen Einträgen.
148. KUREN IN HESSEN
Eine Reise durch die Mitte Deutschlands
Damit Sie nichts verpassen: Auf
unseren Social-Media-Kanälen erfahren
Sie sofort, wenn ein neuer
Eintrag online ist.
6
14. IMMER AM FLUSS ENTLANG
Harmonie zwischen Strömung und Stille
120. DAS PLUS AN SICHERHEIT
Zwölf Mobile Retter in Deutschland
26. GUT ZUM HERZ IM SOMMER
Viele gute Tipps für einen unbeschwerten Sommer
112. HERZ UNTER DRUCK
Arbeitsbelastung bei
Menschen über 50
HERZ
&
Wellness
84. MEDITERRANER GEMÜSEZAUBER
Buntes und gesundes Rezept
124.
GUT ZUM HERZ | AKTUELL
Das Nachrichtenmagazin im Magazin
7
DURCH DIE GUT ZUM HERZ JAHRESZEITEN
DER
GUT ZUM
von Matthias Jung
Winter
Viel mehr als nur eine Jahreszeit
HERZ
Den Winter
genießen!
Der Winter ist leiser als
der Herbst – und genau
darin liegt seine Chance. Wenn
Tage kürzer werden und Kälte den Rhythmus
bestimmt, lohnt es sich, den Alltag bewusst
zu ordnen: Was tut mir gut, was kostet mich unnötig
Energie?
Für einen herzfreundlichen Winter braucht es keine
großen Vorsätze. Schon regelmäßige, moderate
Bewegung kann helfen, Kreislauf und Stimmung
zu stabilisieren – zum Beispiel ein zügiger Spaziergang
in der Mittagshelligkeit, ein paar Mobilitätsübungen
am geöffneten Fenster oder Treppen statt
Aufzug, wenn es passt. Wer bei Kälte zu Engegefühl
in der Brust, ungewöhnlicher Luftnot oder Schwindel
neigt, sollte Belastung dosieren und ärztlichen
Rat einholen.
Auch Wärme ist ein Thema. Mehrere dünne Kleidungsschichten
schützen besser als eine dicke,
und ein Schal vor Mund und Nase kann die
Atemluft anwärmen. In der Küche unterstützen
saisonale, ausgewogene Mahlzeiten: Gemüse,
Hülsenfrüchte, Vollkorn, Nüsse sowie
wärmende Suppen liefern Energie, ohne zu beschweren.
Ausreichend trinken bleibt wichtig –
auch wenn Durst im Winter seltener spürbar ist.
Winter
ist
außerdem
Planungszeit.
Wer Medikamente
einnimmt, profitiert häufig
von festen Routinen, einer
aktuellen Liste im Portemonnaie
und einem kurzen Check: Sind Rezepte,
Messgeräte und Termine für die nächsten
Wochen organisiert? Bei Infekten gilt: Lieber früher
pausieren, ausreichend schlafen und bei anhaltenden
Beschwerden medizinisch abklären lassen
– gerade, wenn Herz oder Kreislauf bereits vorbelastet
sind. Ein paar Minuten Tageslicht am Morgen
und eine klare Abendgrenze für Bildschirmzeit
können die Erholung unterstützen.
Nicht zuletzt stärkt Winterzeit Beziehungen. Ein
kurzer Anruf, ein gemeinsamer Tee oder ein Spaziergang
zu zweit kann Stress spürbar senken. Teilen
Sie gern Ihre Strategien mit der Community.
8
Dieser Beitrag ersetzt keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder
Ihren Arzt. Bitte lesen Sie unseren Haftungsausschluss zu diesem Artikel mit Klick HIER.
Schicken Sie
uns spannende
Themen zum
Winter!
“Halten Sie Ihre schönsten
Wintermomente fest. Teilen Sie
Ihre Erlebnisse mit uns – wir freuen
uns auf Ihre Einsendungen! “
Hier klicken.
9
HerzNetzwerk | HERZ & ....
Das Format „tHERZ & verbindet medizinische Expertise
mit authentischen Berichten von Menschen, die
täglich mit Herzerkrankungen leben. Wer die Diagnose
„Herzinsuffizienz“ oder „koronare Herzkrankheit“
erhält, erlebt nicht nur Veränderungen in Laborwerten:
Das Treppensteigen wird zur Herausforderung, nächtliches
Herzrasen weckt Ängste, und das alltägliche Alleinsein
kann erdrückend sein. Genau hier setzt HERZ & an:
Durch den lebendigen Austausch entsteht ein Netzwerk,
das dort ansetzt, wo herkömmliche Informationsangebote
enden. Es schafft Nähe, gibt Hoffnung und lässt Wissen
genau dort ankommen, wo es gebraucht wird – mitten im
Leben..
HERZ & Selbsthilfe – echte Begegnungen
auf Augenhöhe
In Kooperation mit anerkannten Selbsthilfegruppen öffnen
wir Räume für ehrliche Erfahrungsberichte, Live-Sessions
und regionale Treffen. Hier teilen Betroffene selbst,
was ihnen im Alltag hilft:
• Berichte von ganz persönlichen „Herz-Momenten“, die
Mut machen
• Sessions, in denen Fragen offen besprochen werden
und praktische Tipps entstehen
HE
&
• Peer-Begleitung, die in belastenden Phasen Halt gibt
und Zuversicht schenkt
Dieses Angebot trägt dazu bei, dass sich weniger Menschen
alleine fühlen.
HERZ & Podcast „Herzgeflüster“ – Gespräche, die
berühren
Unser Podcast „Herzgeflüster“ ist ein geschützter Rahmen
für vertrauliche Gespräche zwischen Betroffenen, Ärzt:innen
und Therapeut:innen. Dabei geht es nicht nur um Diagnosen,
sondern um das, was wirklich zählt:
• Innovationen und Therapien werden praxisnah erörtert
– wie fühlen sie sich im Alltag an?
• Strategien zur Stressbewältigung, zum Umgang mit
Ängsten vor Kontrollterminen und Schlafstörungen
• Erfahrungen aus dem Alltag zu Bewegung, Ernährung
und digitaler Selbstkontrolle
Mit jeder Folge entsteht ein Angebot, das wissenschaftliche
Erkenntnisse lebendig werden lässt und unmittelbar
im eigenen Leben Anwendung findet.
Matthias Jung
Gründer & Initator
Ich möchte medizinische
Expertise
mit meinen persönlichen
Erfahrungen
verknüpfen und so
eine lebendige Plattform
schaffen, auf
der Betroffene sich
offen austauschen,
gegenseitig Halt finden
und gemeinsam
praktische Lösungen
für den Alltag entwickeln.
10
RZ
HERZ & Gesundheitswissen – verständlich und
evidenzbasiert
Fachärzt:innen, Psycholog:innen und Physiotherapeut:innen
bereiten komplexe Themen so auf, dass sie wirklich
ankommen:
• Webinare mit Q&A-Phasen, in denen Rückfragen geklärt
werden
• Quick-Guides, die Komorbiditäten, Medikation und
Lifestyle-Empfehlungen kompakt zusammenfassen
• Infografiken, die Abläufe, Risiken und Bewältigungsstrategien
in klaren Bildern darstellen
Dieses Wissen stärkt die Selbstwirksamkeit und verwandelt
Unsicherheit in Handlungskompetenz.
HERZ & „GUT ZUM HERZ“-Jahreszeiten – powern
durch alle Phasen
GUT
ZUM
HERZ
Die GUT ZUM HERZ
Community
Mit über 10 000
Mitgliedern liefert
siw Impulse: Sie teilen
persönliche Erfahrungen,
regen
Diskussionen an
und inspirieren Expert:innen
dazu, gemeinsam
innovative
Alltagslösungen zu
entwickeln, die das
Leben mit Herzerkrankungen
nachhaltig
verbessern.
HerzPatientinnen und Patienten:innen sind wetterempfindlich
und müssen ihre Aktivitäten an die Jahreszeiten
anpassen. Unser Programm begleitet durch alle Phasen:
• Winter: sanfte Kreislaufübungen, Atemtraining bei
Kälte und Erkältungsprophylaxe
• Frühjahr: behutsamer Wiedereinstieg in Ausdauertraining
nach der kalten Jahreszeit
• Sommer: Hitze- und Flüssigkeitsmanagement; einfache
Entspannungstechniken gegen Hitzestress
• Herbst: Achtsamkeitsübungen und Resilienz-Workouts
für wechselhaftes Wetter
Das unterstützt die Motivation und stärkt die Selbstkontrolle.
HERZ & neue Ideen – gemeinsam Innovation
gestalten
In Co-Creation-Workshops entwickeln Betroffene und
Expert:innen gemeinsam praktische Lösungen – von Vitalwert-Apps
bis zu barrierefreien Bewegungsangeboten.
Kontinuierliches Feedback sichert die Praxisrelevanz. Ihr
Nutzen: Sie werden Teil einer Bewegung, die Vertrauen
schafft und Ihre Expertise direkt zu den Menschen bringt,
die sie brauchen. Sie gewinnen echte Verbindung statt
bloßer Sichtbarkeit. Mit HERZ & entstehen lebendige Gemeinschaften,
in denen Nähe, Mut und Wissen zusammenwirken.
Dieser Beitrag ersetzt keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder
Ihren Arzt. Bitte lesen Sie unseren Haftungsausschluss zu diesem Artikel mit Klick HIER.
11
HerzInfo | AGENDA FÜR DIESES MAGAZIN
HerzInfo
HerzAktiv
HerzG
„Allgemeine Informationen“:
Für einen Überblick
Das Magazin von GUT ZUM HERZ bietet
eine Mischung aus informativen und inspirierenden
Inhalten zur Herzgesundheit:
• Editorial: Begrüßung und Einleitung
in die aktuelle Ausgabe durch
die Redaktion.
• Inhaltsverzeichnis: Ein schneller
Überblick über alle Beiträge, damit
Sie direkt zu den für Sie relevanten
Themen springen können.
• Wegweiser für Herzgesundheit:
Orientierungshilfen, um die passenden
Informationen und Angebote zu
finden – für alle, die ihr Herz aktiv
unterstützen möchten.
• Mediathek von GUT ZUM HERZ:
Podcasts, Videos und andere digitale
Inhalte, die Sie bequem von zuhause
aus nutzen können, um Ihr Wissen
zu erweitern.
• Spannende Formate: 8 Tage ...Gut
zum Herz, Themenwochen, Podcast-
Meetups – vielfältige Möglichkeiten,
sich mit der Community auszutauschen.
Das Magazin von GUT ZUM HERZ vereint
Informationen, Orientierung und
Inspiration, um Sie auf Ihrem Weg zu
einem gesunden Leben zu begleiten.
„Wellbeing in der Winterzeit“:
Aktiv den Winter erleben
Unter dem Motto „Wellbeing in der Winterzeit“
laden wir Sie ein, den frostigen
Winter für Ihr Wohlbefinden zu nutzen:
• Naturerlebnis: Spaziergänge durch
klare Winterluft, entlang ruhiger
Wege und kahler Reben – für frische
Gedanken und neue Ruhe.
• Outdoor-Bewegung: Walking und
achtsame Winterwanderungen auf
gut begehbaren Strecken – angepasst
an Wetter, Tagesform und Tempo.
• Achtsamkeitspraxis: Bewusste
Wahrnehmung der stillen Winterlandschaft
mit Atemübungen,
kurzen Pausen und meditativen
Momenten.
• Ernährungsaspekt: Integration
saisonaler Winterküche und regionaler
Spezialitäten – genussvoll,
alltagstauglich und ohne große Versprechen.
• Alltagsrituale: Kleine Auszeiten
an geschützten Plätzen, Wärmeroutinen
und bewusste Erholung – für
mehr Gelassenheit in der dunklen
Jahreszeit.
Tauchen Sie ein in „Wellbeing in der
Winterzeit“ und genießen Sie die Natur
für einen entspannten Winter! Nutzen
Sie die klare Jahreszeit für mehr bewusste
Bewegung.
„Diabetes - Rundum
Fachliche Them
Informationen zu All
den: Mess- und Labor
zucker, HbA1c) unters
nung von Stoffwechse
• Basisaktivitäten
Radfahren oder S
gepasst an Tagesf
erkrankungen.
• Alltagsintegrati
tinen wie Trinken
planen und Mess
einbart.
• Soziale Motivat
bote und Freunds
die das Dranbleib
• Regelmäßigkeit
Bewegungsrichtl
sein – gern in kur
• Entspannungsk
Atempausen, Erh
als Bausteine, um
behalten.
• Unterzuckerung
zeichen kennen, T
beihaben und das
Ernstfall mit dem
abstimmen.
Gestalten Sie Ihr „Di
bewusst und nachhal
cherheit im Alltag!
12
esund
HerzAktuell
HerzNetzwerk
gut informiert“:
en-Grundlagen
tag und Wohlbefinwerte
(z. B. Bluttützen
die Einordl
und Therapie.
: Spaziergänge,
chwimmen – anorm
und Begleiton:
Kleine Rou-
, Essenszeiten
zeiten, wenn verion:
Gruppenangechaftsnetzwerke,
en leichter machen.
: Orientierung an
inien: täglich aktiv
zen Etappen.
omponente:
olung und Schlaf
Stress im Blick zu
im Blick: Warnraubenzucker
da-
Vorgehen für den
Behandlungsteam
abetes-Wissen“
tig – für mehr Si-
„Der Nachrichtenteil“: HerzAktuelle
Berichte über Events
Im Bereich HerzAktuell informieren
wir Sie über die neuesten Trends zum
Herzen:
• Selbsthilfe im Fokus: Wir berichten
von Veranstaltungen, die Betroffene
stärken und Wissen vermitteln.
• Herzgesundheit im Herbst: Wir
zeigen die Highlights von Vorträgen
von den Herzwochen der Deutschen
Herzstiftung e.V.
• Messen zum Anfassen: Wir berichten
von Fachmessen und Events, die
neue Trends und Innovationen für
die Herzgesundheit präsentieren..
• Forschungskongresse: Wissenschaftliche
Veranstaltungen, die
neue Erkenntnisse zur Herzgesundheit
vorstellen.
• Patientinnen und Patientenenkongresse:
Patientinnen und
Patientenen und Experten zusammenbringen.
• Digitale Gesundheitsangebote:
Neue Apps, Plattformen und Online-
Formate, die die persönliche Herzgesundheit
unterstützen.
Erfahren Sie in unseren Berichten mehr
über die vielfältigen Veranstaltungen im
Herbst.
Das „HerzNetzwerk“ von
GUT ZUM HERZ
Ist eine Plattform, die Menschen, Institutionen
und Unternehmen verbindet,
um gemeinsam die Herzgesundheit zu
fördern.
• Patientinnen und Patientenen
und Betroffene vernetzen: Das
Herznetzwerk schafft Räume für
den Austausch zwischen Menschen
mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen,
Selbsthilfegruppen und Fachleuten.
• Zusammenarbeit mit Fachärzten
& Kliniken: Experten aus Medizin,
Forschung und Therapie bringen ihr
Wissen ein, um neue Lösungen für
Prävention und Behandlung zu entwickeln.
• Unternehmen & Organisationen
einbinden: Das Aktionsbündnis
fördert den Dialog mit Krankenkassen,
Pharmaunternehmen und
Herstellern medizinischer Produkte,
um gemeinsam innovative Ansätze
zu erarbeiten.
• Digitale Plattform, Events &
Mediathek: Durch Webinare, Podcasts,
Events und digitale Angebote
werden aktuelle Erkenntnisse und
Erfahrungen aus dem Herznetzwerk
einfach zugänglich gemacht.
Das Herznetzwerk ist eine Bewegung
für mehr Herzgesundheit.
13
HerzGesund | PSYCHOKARDIOLOGIE
Das Herz hört
auf die Seele
von Matthias Jung
Psychokardiologie: Medizin für das ganze Leben
Manche Nächte sind so
still, dass man den eigenen
Herzschlag lauter
wahrnimmt als alles andere. Genau
in solchen Momenten drängen
sich Fragen auf: Ist das nur
Stress – oder steckt das Herz dahinter?
Diese Unsicherheit ist ernst zu
nehmen. Die Psychokardiologie
verbindet klassische Herzmedizin
mit psychosozialer Expertise
und schafft Orientierung, ohne
bewährte Standards zu relativieren.
Warum Herz und Psyche
zusammengehören
Körper und Seele beeinflussen
sich gegenseitig. Nach einem
Herzinfarkt, nach Eingriffen oder
bei Herzschwäche treten nicht selten
depressive Symptome, Ängste
oder dauerhafter Stress auf. Diese
Belastungen wirken sich auf den
Krankheitsverlauf, die Therapietreue
und die Lebensqualität aus.
Das Zusammenspiel ist medizinisch
erklärbar: Stresshormone
steigen, das vegetative Nervensystem
gerät aus dem Gleichgewicht,
Entzündungsprozesse und
Gefäßfunktionsstörungen nehmen
zu. Hinzu kommen Verhaltensfaktoren
wie Schlafmangel,
Bewegungsarmut oder nachlassende
Medikamenteneinnahme.
Leitlinien der Deutschen Gesellschaft
für Kardiologie (DGK) und
internationale Konsenspapiere
empfehlen deshalb, psychosoziale
Faktoren routinemäßig zu erfassen
und in die Behandlung einzubeziehen.
Screening leicht gemacht
Der Einstieg gelingt einfach und
standardisiert – zum Beispiel in
der Herzsprechstunde. Kurze,
wissenschaftlich geprüfte Fragebögen
helfen, psychische Belastungen
zu erkennen.
• PHQ-2/PHQ-9 für depressive
Symptome
• GAD-2/GAD-7 für Angststörungen
• Zusatzfragen zu Schlaf, Substanzkonsum,
sozialer Unterstützung
und Alltagsbelastung
Wichtig ist die regelmäßige Wiederholung,
etwa in Reha und
Nachsorge. Deutsche Normdaten
erleichtern die Einordnung und
den Verlauf.
Wenn Stress das Herz erfasst –
Takotsubo
Ein bekanntes Beispiel ist das Takotsubo-Syndrom,
auch „Gebrochenes-Herz-Syndrom“
genannt.
Die Symptome ähneln einem
14
WERBUNG
Psycho
kardi
ologie
15
Herzinfarkt, obwohl die Herzkranzgefäße
meist nicht stark
verengt sind. Auslöser sind oft
starke seelische oder körperliche
Belastungen. Auch wenn sich die
Herzfunktion häufig wieder erholt,
sind Komplikationen in der
Akutphase nicht selten. Deshalb
gilt: Abklärung und Überwachung
haben Vorrang. Forschungsprojekte
untersuchen derzeit Marker
und Begleiterkrankungen, um die
Nachsorge noch gezielter zu gestalten.
Was nachweislich hilft
Wirksam ist vor allem die Kombination
verschiedener Maßnahmen:
• Aufklärung und Information
über Zusammenhänge
• Bewegung und angepasstes
Training
• Stressbewältigung und Schlafregeln
• Psychotherapeutische Verfahren
wie kognitive Verhaltenstherapie
oder achtsamkeitsbasierte
Programme
Diese Bausteine sind längst Teil
der kardiologischen Rehabilitation
und verbessern Belastbarkeit,
Symptomkontrolle und Lebensqualität.
Auch Angehörigenarbeit
und Peer-Support spielen eine
wichtige Rolle, weil sie Einsamkeit
und Alltagsstress abfedern können.Wenn
Medikamente gegen
psychische Symptome notwendig
sind, geschieht dies stets interdisziplinär
– also in enger Abstimmung
zwischen Psychiatern, Psychotherapeuten
und Kardiologen.
Generelle Empfehlungen werden
bewusst vermieden, weil Wechselwirkungen
individuell zu prüfen
sind.
Versorgung, die trägt
Strukturen dafür existieren bereits:
• Kliniken bieten psychokardiologische
Konsile und psychosoziale
Begleitung bei Eingriffen.
• Reha-Zentren integrieren
psychologische Module standardmäßig.
• Hausärzte, Internisten und
Kardiologen übernehmen
Screening und koordinieren
die Weiterleitung an Psychotherapie,
Sozialdienste oder
Selbsthilfegruppen.
Besonders wichtig sind feste Kooperationswege,
die Überleitungen
erleichtern und Hemmschwellen
senken. So kann verhindert
werden, dass Patientinnen und
Patientenen mit ihren Sorgen allein
bleiben.
Drei Schritte, die heute
möglich sind
1. Kurzscreening einführen:
PHQ-2/9 und GAD-2/7 routinemäßig
einsetzen, klare Weiterleitung
bei Auffälligkeiten.
2. Reha-Bausteine gezielt nutzen:
Bewegung, Stressmanagement
und Psychoedukation
sind Standard in der
Nachsorge.
3. Netzwerke stärken: Zusammenarbeit
zwischen Kardiologie,
Psychosomatik, Pflege,
Sozialdienst und Selbsthilfe
verbindlich festlegen.
Blick nach vorn
Fachgesellschaften bewerten psychosoziale
Belastungen inzwischen
als beeinflussbare Risikofaktoren.
Internationale Papiere
fordern, Depression, Angst, posttraumatische
Belastung und Einsamkeit
systematisch zu erfassen.
Auch die Situation pflegender Angehöriger
rückt stärker in den Fokus.
Das zentrale Versprechen bleibt
zweifach:
1. Sicherheit zuerst – akute Symptome
werden medizinisch
abgeklärt.
2. Danach die ganze Person sehen
– körperlich und seelisch.
Hinweis: Dieser Beitrag informiert
journalistisch und ersetzt
keine ärztliche Diagnose oder
Therapie. Entscheidungen über
Behandlung und Medikamente erfolgen
leitlinienorientiert, interdisziplinär
und nach Rücksprache
mit Ärztinnen und Ärzten.
In eigener Sache – ein persönlicher
Einblick
Die Themen der Psychokardiologie
berühren mich auch persönlich.
In meinem entstehenden
Buch erzähle ich meine Geschichte
– mit Höhen, Tiefen und Erfahrungen,
die mein Leben mit Herz
und Seele geprägt haben. Bis zur
Veröffentlichung möchte ich Ihnen
mit dieser Leseprobe schon
einen Einblick geben und zum
Weiterdenken anregen..
Bis es soweit ist, wünsche ich Ihnen
viel Freude und spannende
Einblicke mit dieser Leseprobe.
.
16
WERBUNG
Dieser Beitrag ersetzt keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder
Ihren Arzt. Bitte lesen Sie unseren Haftungsausschluss zu diesem Artikel mit Klick HIER. 17
Facebook-Grup
Die
GUT ZUM
HER
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Die HerzSchlag-Community
als Selbsthilfegruppe
Digitale Gesundheit
Gesundheit
mitges
18
Umfragen, Trends
& Erfahrungsberichte
NichtAlleineSein mit
gemeinsamen Aktivitäten
Fragen &
Z
3400+
Mitglieder
pe
Mehr
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48.
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134.
partizipativ
talten
Sich sicher fühlen mit
»HERZENSORTE«
MediKlar & Wie sag ich‘s
meinem Arzt?
Mehr
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116.
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ab Seite
90.
Antworten Gewinnspiele Regionale Gruppen
19
HerzAktiv | TITELTHEMA WELLBEING IN DER WINTERZEIT
HERZ
&
Wellness
Ausgabe Winter 2025
Wellbeing in der Winterzeit
von Matthias Jung
Resilienz tanken – draußen lebendig, drinnen wohlig
20
Ein Atemzug aus
frostiger Stille
Wenn der Winter die Welt
in kristallene Ruhe hüllt,
beginnt eine Zeit der
Einkehr. Die klare Luft,
das Spiel aus Licht und
Schatten auf verschneiten
Wegen, und die Wärme, die
wir in dampfenden Quellen
und stillen Momenten
finden – all das formt eine
Jahreszeit, die uns zurück
zu uns selbst führt.
Seit Jahrhunderten suchen
Menschen in der kalten
Zeit nach Balance: In
heißen Bädern, duftenden
Saunen und achtsamen
Ritualen, die Körper und
Geist verbinden. Die Natur
schweigt, und in dieser
Stille liegt eine Einladung
– zur Regeneration,
zur Achtsamkeit, zur
bewussten Pause.
Entdecken Sie die Kraft der
Ruhe im GUT ZUM HERZ
Winter 2025/26.
W
enn der Winter mit
seiner kühlen, klaren
Luft einkehrt und die
Landschaft unter einer weißen
Schneedecke verschwindet, beginnt
eine Zeit, die Körper und
Geist zu Besinnung und Erholung
einlädt.
Die längeren Nächte, die kürzeren
Tage und die besondere
Atmosphäre dieser Jahreszeit
schaffen einen Rahmen, in dem
wir zur Ruhe kommen und uns
wieder bewusst dem eigenen
Wohlbefinden widmen können.
Winterwellness – das bedeutet,
Balance zu finden zwischen
Bewegung und Entspannung,
zwischen dem Leben draußen
in der Frische und dem Geborgensein
an warmen, geschützten
Orten.
Die kalte Jahreszeit ist weit
mehr als eine Phase des Wartens.
Sie ist eine Gelegenheit,
den eigenen Rhythmus neu
zu entdecken und sich Zeit für
das zu nehmen, was im Alltag
oft zu kurz kommt: bewusste
Momente der Achtsamkeit, des
Innehaltens und der Regeneration.
In dieser Ausgabe von GUT
ZUM HERZ laden wir Sie ein,
die vielfältigen Möglichkeiten
der Winterwellness zu entdecken
– von traditionellen Thermalbädern
über Saunakultur
bis hin zu achtsamer Bewegung
in der Natur.
Winterwellness als
Einladung zu Wohlbefinden
Viele Menschen erleben gerade
im Winter, wie wohltuend
bewusst gestaltete Rituale sein
können. Das entspannte Baden
im warmen Wasser nach einem
ausgedehnten Spaziergang in
klirrender Kälte, das Gefühl
von frischer Luft auf der Haut
und die anschließende Einkehr
in wohlige Wärme – diese
Kontraste schaffen besondere
Erlebnisse, die Körper und Geist
gleichermaßen ansprechen.
Viele Menschen empfinden eine
bewusste Auszeit von Hektik
und digitalen Ablenkungen als
wohltuend und ausgleichend.
Die Natur lädt mit ihrer winterlichen
Stille und Klarheit dazu
ein, den eigenen Rhythmus wiederzufinden.
Ob beim Betrachten
verschneiter Landschaften,
21
beim achtsamen Spaziergang
durch den Park oder einfach beim
bewussten Atmen der kalten,
klaren Luft – der Winter bietet
zahlreiche Gelegenheiten, im Hier
und Jetzt anzukommen.
Temperaturkontrast als
vitalisierender Impuls
Der Wechsel zwischen der kühlen
Frische im Freien und der sanften
Wärme eines Thermalbades
oder einer Sauna wird von vielen
Menschen als außerordentlich belebend
empfunden. Diese bewusst
erlebten Temperaturunterschiede
schaffen Momente der Intensität,
die uns wieder ganz in den eigenen
Körper zurückbringen.
Die Kälte draußen schärft die Sinne,
die Wärme drinnen schenkt
Geborgenheit und Entspannung.
Diese Momente schenken nicht
nur unmittelbare Erholung, sondern
ermöglichen es auch, neue
Kraft und Gelassenheit für den
Alltag zu sammeln. Sie sind wie
kleine Inseln der Achtsamkeit in
unserem oft hektischen Leben.
Baden-Baden – Wo römische
Tradition auf moderne
Wellnesskultur trifft
Baden-Baden am nördlichen
Rand des Schwarzwaldes ist eine
Stadt mit einer nahezu zweitausendjährigen
Badekultur, die bis
in die römische Zeit zurückreicht.
Mit ihren rund 56.900 Einwohnern
ist sie ein Ort, der Gäste aus
aller Welt seit Jahrhunderten anzieht
und fasziniert.
Die warmen Quellen, deren mineralreiches
Wasser bereits die Römer
zu schätzen wussten, stehen
heute als lebendiges Sinnbild für
eine jahrhundertealte Tradition
– verbunden mit dem modernen
Anspruch an Komfort, Qualität
und zeitgemäße Wellnesskultur.
Täglich sprudeln mehr als
800.000 Liter Thermalwasser
aus zwölf verschiedenen Quellen
aus einer Tiefe von etwa 2.000
Metern an die Oberfläche – mit
Temperaturen zwischen 56 und
68 Grad Celsius. Das Wasser ist
angereichert mit wertvollen Mineralien
wie Natrium, Calcium,
Magnesium, Lithium und Fluorid,
die sich auf dem langen Weg
durch die Gesteinsschichten im
Wasser gelöst haben.
Caracalla Therme
– Moderne Badekultur
Die moderne Caracalla
Therme bietet
auf großzügigen
4.000 Quadratmetern
vielfältige
Möglichkeiten für
Entspannung und
Erholung. Weiträumige
Innenbecken,
großzügige Außenbecken,
verschiedene
Saunen, Dampfbäder,
liebevoll
gestaltete Ruhebereiche
und ein
umfangreiches Angebot
an Massagen
und Wellness-Anwendungen
schaffen
einen Raum, in
dem Regeneration
im Mittelpunkt
steht.
Gerade im Winter
entfaltet die Caracalla
Therme ihren
ganz besonderen
Zauber. Die beiden Marmorbecken
im Außenbereich sind
ausgestattet mit Strömungskanal,
Wasserfall, verschiedenen Whirlpools
und Massagedüsen.
Wenn draußen Schnee auf die
umgebenden Schwarzwaldhöhen
fällt und die Luft klar und kalt
ist, während man im 34 Grad
warmen Thermalwasser schwebt,
entsteht ein Kontrast, der besonders
intensiv erlebt wird.
Der Blick schweift über die verschneite
Landschaft, während der
Körper in wohliger Wärme ruht
– ein Erlebnis, das viele Besucher
als außerordentlich wohltuend
beschreiben.
Blick auf die schneebedeckte Stiftskirche
im schönen Baden-Baden
Blick auf die schneebedeckte Stiftskirche Baden-Baden
Sie erhebt sich majestätisch über der Kurstadt und ist
von einer weißen Schneedecke umhüllt, die die Hänge
des nördlichen Schwarzwaldes bedeckt. Von hier öffnen
sich weite Blicke über die eleganten Kuranlagen, die
historische Altstadt und die berühmten Thermalbäder.
© Baden-Baden Kur & Tourismus GmbH, C. Duepper
Die verschiedenen Innenbecken
bieten unterschiedliche Temperaturen
und Wassertiefen. Ein
Strömungskanal lädt zu sanfter
Bewegung ein, während die ruhigeren
Bereiche Raum für stilles
Entspannen bieten. Die Saunalandschaft
mit verschiedenen
Temperaturen und Aufguss-Varianten
ergänzt das Badeangebot.
22
Friedrichsbad – Badekultur des
19. Jahrhunderts
Das historische Friedrichsbad,
errichtet im 19. Jahrhundert, ist
ein architektonisches Juwel und
verbindet römische Badetraditionen
mit irischen Heißluftbädern.
In 17 aufeinander folgenden
Stationen erleben Besucher eine
ritualisierte Abfolge verschiedener
Temperaturen, Dampfbäder,
Bürstenmassagen und Thermalbäder.
Die prachtvolle Architektur
mit ihren Kuppeln, Säulen
und kunstvollen Fliesen versetzt
Besucher in eine andere Zeit und
macht den Besuch zu einer Reise
in die Geschichte der europäischen
Badekultur. Das Baden im
Friedrichsbad folgt einer festgelegten
Choreographie: Beginnend
mit warmem Duschen und Luftbädern
steigender Temperatur,
über das berühmte Seifenbürsten-Massage
bis hin zu den verschiedenen
Thermalbecken – jede
Station hat ihre eigene Bedeutung
und trägt zum Gesamterlebnis
bei. Viele Besucher schätzen diese
strukturierte Form der Entspannung.
Kultur, Genuss und Lebensart
Doch Baden-Baden hat weit mehr
zu bieten als seine
Thermalbäder. Die
Stadt begeistert mit
einer lebendigen
Kulturszene, eleganter
Architektur
und einer besonderen
Lebensart.
Das Kurhaus mit
seinem prachtvollen
Saalbau ist das
gesellschaftliche
Herz der Stadt und
Schauplatz zahlreicher
Veranstaltungen,
vom traditionellen
Winterball
bis zu klassischen
Konzerten. Das
Festspielhaus
Baden-Baden ist
das größte Opernund
Konzerthaus
Deutschlands und
lockt mit seinem
hochkarätigen
Winterprogramm
Musikliebhaber
aus aller Welt.
Die Lichtentaler
Allee lädt auch im
Winter zu ausgedehnten Spaziergängen
ein. Der traditionelle
Weihnachtsmarkt rund um das
Kurhaus verwandelt die Stadt
in der Adventszeit in ein stimmungsvolles
Wintermärchen.
Handwerkskunst, kulinarische
Spezialitäten und festliche Beleuchtung
schaffen eine Atmosphäre,
die zum Verweilen einlädt.
Wellnesshotels im Winter –
Refugien der Entschleunigung
In ganz Deutschland haben sich
Wellnesshotels als Orte der bewussten
Auszeit etabliert – Refugien,
die weit über reine Übernachtung
hinausgehen. Gerade
im Winter entfalten diese Häuser
ihre besondere Magie: Wenn
draußen die Natur zur Ruhe
kommt, schaffen sie innen Räume
der Geborgenheit und Regeneration.
Die Philosophie dieser Häuser
verbindet oft traditionelles
Wissen um natürliche Heilkräfte
mit zeitgenössischen Wellness-
Konzepten.
Viele dieser Hotels liegen eingebettet
in zauberhafte Naturlandschaften
– sei es am Rand dichter
Wälder, in sanften Mittelgebirgen,
an stillen Seen oder mit Blick
auf schneebedeckte Alpengipfel.
Die Lage selbst wird zum Teil des
Erholungserlebnisses: Morgendliche
Spaziergänge durch verschneite
Wälder, Schneeschuhwanderungen
in unberührter
Natur oder einfach nur der Blick
aus dem Panoramafenster auf die
winterliche Stille – all das trägt
zur tiefen Entspannung bei.
Die Architektur dieser Häuser
verbindet häufig regionale Bautradition
mit modernem Design.
Naturmaterialien wie Holz, Stein
und Lehm schaffen eine warme,
authentische Atmosphäre. Große
Fenster holen die Landschaft ins
Haus, offene Kamine laden zum
Verweilen ein, und durchdachte
Ruhezonen bieten Rückzugsmöglichkeiten
für stille Momente.
Im Zentrum steht der Spa-Bereich:
weitläufige Saunalandschaften
mit verschiedenen
23
Temperaturen und Themen,
Dampfbäder mit ätherischen
Ölen, Ruheoasen mit ergonomischen
Liegen, Indoor-Pools
und – wo möglich – beheizbare
Außenbecken, in denen man auch
bei Minusgraden entspannen
kann. Viele Häuser bieten zudem
ein umfangreiches Angebot an
Anwendungen: von klassischen
Massagen über Gesichtsbehandlungen
bis hin zu speziellen
Winter-Ritualen mit wärmenden
Packungen und regionalen Zutaten.
Die kulinarische Komponente
wird ebenfalls großgeschrieben:
Viele Wellnesshotels setzen auf
regionale, saisonale Küche, die
den Winterspeiseplan mit wärmenden
Gerichten, gesunden
Zutaten und kreativen Interpretationen
traditioneller Rezepte bereichert.
Das gemeinsame Essen
wird zum sozialen Erlebnis, zum
Austausch mit anderen Gästen
oder zum intimen Moment zu
zweit.
Einige Häuser haben sich auf
spezielle Konzepte spezialisiert:
Digital Detox, bei dem Gäste bewusst
auf digitale Geräte verzichten,
Fastenkuren unter ärztlicher
Begleitung, Yoga- und Meditations-Retreats
oder Programme
für Paare. Was alle verbindet, ist
der Anspruch, einen Rahmen zu
schaffen, in dem Gäste zu sich
selbst finden und neue Kraft
schöpfen können.
Sauna im Winter – Wärme für
Körper und Seele
Saunanutzung im Winter ist in
vielen Kulturen – insbesondere
in den nordischen Ländern – ein
tief verwurzeltes, geschätztes
Element zur Förderung des allgemeinen
Wohlbefindens. Die
gleichmäßige, trockene Wärme
bietet Menschen die Möglichkeit,
zu entspannen, den Tag zu reflektieren
und einfach bei sich anzukommen.
Saunagänge schenken
Momente der Stille, die helfen
können, das alltägliche Gedankenkarussell
zu durchbrechen
und sich wieder ganz und unmittelbar
zu spüren.
Ein traditioneller Saunagang folgt
einem bewährten Rhythmus:
Zunächst die allmähliche Erwärmung
des Körpers in der Saunakabine,
dann die erfrischende
Abkühlung unter der Dusche
oder – für Mutige – im Schnee,
und schließlich die Ruhephase, in
der der Körper zur Normaltemperatur
zurückfindet. Dieser Zyklus
kann mehrmals wiederholt
werden, wobei jeder Durchgang
neue Aspekte der Entspannung
erschließt.
Ein moderater Kneippguss nach
dem Saunagang, ein ruhiger
Aufguss mit ätherischen Ölen
oder einfach das wohlige Gefühl
nach dem Saunabad – all das
ist in der kalten Jahreszeit für
viele Menschen ein Inbegriff von
Entschleunigung und bewusster
Selbstfürsorge. Die anschließende
Ruhe, das Gefühl von tiefer
Frische nach der Abkühlung und
die wohltuende Müdigkeit sind
für zahlreiche Saunagänger ein
geschätztes Ritual.
In den letzten Jahren hat sich zudem
ein interessanter Trend entwickelt:
Gemeinschaftssaunen, in
denen das Saunieren bewusst als
soziales Erlebnis gestaltet wird.
Diese „Community-Saunas“ verbinden
die traditionellen Vorzüge
des Saunierens mit dem menschlichen
Bedürfnis nach Gemeinschaft
und Austausch.
Bewegung, Ernährung,
Achtsamkeit – Die drei Säulen
der Winterbalance
Winterwanderungen und moderate
Bewegung an der frischen,
kalten Luft sind wunderbare Gelegenheiten,
in den eigenen Körper
hineinzuspüren und die besondere
Energie der winterlichen
Natur zu nutzen. Die klare, kalte
Luft verstärkt das Bewusstsein für
jeden einzelnen Atemzug. Schon
kleine Runden durch den verschneiten
Park oder ausgedehnte
Spaziergänge in Wäldern fördern
das Wohlgefühl und bieten einen
willkommenen Gegenpol zur
gemütlichen Wärme daheim. Der
Wechsel zwischen drinnen und
draußen, zwischen Wärme und
Kälte, zwischen Aktivität und
Ruhe schafft einen natürlichen
Rhythmus.
Ernährung – Winterküche für
Genuss
Die Winterküche mit regionalem,
saisonalem Gemüse, wärmenden
Gewürzen und nährstoffreichen
Nüssen bereichert den Speiseplan.
Bunte Suppen aus Kürbis, Karotten
oder Rote Bete, herzhafte
Eintöpfe mit Hülsenfrüchten und
gebackenes Wurzelgemüse laden
zum genussvollen Essen ein.
Wintergemüse wie Grünkohl,
Rosenkohl, Wirsing sind nicht
nur geschmacklich interessant,
sondern auch reich an Vitaminen.
Wärmende Gewürze wie Zimt,
Ingwer, Kurkuma, Nelken und
Kardamom verleihen den Gerichten
ein besonderes Aroma.
Nüsse – ob Walnüsse, Haselnüsse,
Mandeln oder Paranüsse – liefern
wertvolle Fette und Eiweiß. Eine
bewusste, ausgewogene Ernährung
unterstützt das körperliche
und seelische Gleichgewicht.
Nicht zu vergessen sind die sozialen
Aspekte des gemeinsamen
Essens.
Achtsamkeit und Meditation
Achtsamkeit und Meditation
sind gerade im Winter wertvolle
Praktiken für mehr Gelassenheit
24
Infos und Quellen dieses Beitrags
Max-Planck-Gesellschaft (Forschungseinrichtung):
https://www.mpg.de/19179857/0906-bild-wie-beeinflusst-die-natur-das-gehirn-149835-x
Tagesschau (öffentlich-rechtlich):
https://www.tagesschau.de/investigativ/swr/meditation-risiken-nebenwirkungen-100.html
Stadtwiki Baden-Baden (gemeinnütziges Wissensprojekt):
http://www.stadtwiki-baden-baden.de/wiki/Thermalwasser/
Spektrum der Wissenschaft (Wissenschaftszeitschrift):
https://www.spektrum.de/news/wellness-schwitzen-in-der-sauna-ist-gut-fuer-die-gesundheit/2037751
Zeitschrift für Sportmedizin (Fachzeitschrift):
https://www.zeitschrift-sportmedizin.de/effekte-von-kaltwasserschwimmen-eisbaden/
25
und innere Klarheit. Ob beim stillen
Betrachten der winterlichen
Landschaft vom warmen Zimmer
aus, beim bewussten Genießen
einer Tasse Tee oder durch gezielte
Atemübungen – der Winter bietet
zahlreiche Anlässe für kleine
Momente der Reflexion und des
Bei-sich-Seins.
Einfache Atemübungen können
überall praktiziert werden: Die
tiefe Bauchatmung wirkt beruhigend.
Die Wechselatmung kann
helfen, innere Balance zu finden.
Schon fünf bis zehn Minuten
täglicher Praxis können spürbare
Wirkung zeigen.
Thermalwasser und soziale
Bindung – Quellen der
Gelassenheit
Das Eintauchen in warmes Thermalwasser
ist für viele Menschen
ein ganz besonderes Erlebnis, das
auf einer harmonischen Kombination
aus angenehmer Temperatur,
dem Gefühl des Auftriebs
und der besonderen Atmosphäre
beruht.
Viele Menschen empfinden das
Schweben im warmen Wasser als
wohltuende, fast meditative Pause
vom Alltag. Die mineralreiche
Zusammensetzung vieler Thermalwässer
ist seit Jahrhunderten
geschätzt.
Auch der soziale Aspekt von Wellness
und Gemeinschaft ist im
Winter besonders wertvoll: Ob bei
gemeinsamen Saunagängen, Spaziergängen,
Winterwanderungen
oder beim Austausch im Teehaus –
die geteilte Zeit wärmt das Herz.
Gemeinsam die Ruhe genießen,
kleine Gespräche bei einer Tasse Tee
nach dem Bad, entspannte Spaziergänge
mit Familie oder Freunden
– das sind Momente, die beflügeln
und Beziehungen stärken.
Ausgewählte Heilbäder in
Deutschland (mit Einwohnerzahl,
unsere Auswahl wurde exemplarisch
vorgenommen)
NORDEN:
• Bad Zwischenahn – 29.600 –
Moorheilbad (1)
• Bad Bramstedt – 15.400 –
Moor- & Kneippkuren (2)
• Bad Bodenteich – 4.600 –
Burg Bodenteich (3)
• Bad Salzuflen – 54.800 – Gradierwerke
(4)
OSTEN:
• Heiligendamm – 13.000
– Ältestes deutsches Seebad
(„Weiße Stadt am Meer“) (5)
• Bad Freienwalde (Oder) –
11.800 – Moor- (6)
• Bad Liebenwerda – 8.900 –
Eisenmoorbad (7)
• Bad Saarow – 6.300 – Saarow-
Therme (8)
SÜDEN:
• Bad Hindelang – 5.000 – Heilklimatischer
Kurort (9)
• Bad Abbach – 12.500 – Schwefelquellen
(10)
• Bad Reichenhall – 18.200 –
Alte Saline (11)
• Bad Tölz – 19.826 – Jod-Schwefelquellen
(12)
WESTEN:
• Baden-Baden – 56.900 – Caracalla-Therme,
Friedrichsbad &
Kurpark (13)
• Bad Kreuznach – 54.200 – Salinental
& Gradierwerke (14)
• Bad Neuenahr-Ahrweiler –
28.400 – Thermalquellen &
Weinberge (15)
• Bad Lippspringe – 17.200 –
Heilquellen (Lippequelle) &
Kurwald (16)
MITTE:
• Bad Kissingen – 22.700 – Traditionsbad
mit Kurpark (17)
• Bad Tabarz – 4.100 – Kneippkurort
am Großen Inselsberg
(18)
• Bad Berneck im Fichtelgebirge
– 7.800 – Kurpark & Burgruinen
(19)
• Bad Nauheim – 32.760 – Jugendstil-Sprudelhof
& Gradierbauten
(20)
Winter ist die Zeit, in der wir
lernen loszulassen und neue Kraft
zu sammeln. Ob durch warme
Bäder, gemeinsame Spaziergänge,
achtsam genossene Speisen
oder bewusstes Innehalten – all
das fördert Gelassenheit und
Lebensfreude. Im Gleichgewicht
zwischen Aktivität draußen und
Geborgenheit drinnen liegt die
Einladung, auf das eigene Wohlgefühl
zu hören und gestärkt ins
Frühjahr zu starten.
Wichtiger Hinweis: Dieser
Beitrag dient ausschließlich der
redaktionellen Information zu
Wellness, Entspannung und
Lebensqualität. Er ersetzt keine
medizinische Beratung, Therapie
oder Diagnose.
Für medizinische Anliegen und
Fragen wenden Sie sich bitte immer
an Fachpersonal.
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Dieser Beitrag ersetzt keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder
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die unterschiedliche Dinge
über ein Thema wissen.
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bringt diese Perspektiven
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Warum Gespräche
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Kampagnen. Wenn ein Patient
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wenn ein Arzt sein Wissen teilt,
wenn eine Institution ihre Philosophie
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zusammen, die sonst selten an
einem Tisch sitzen. Aus Zuhören
werden Impulse, aus Impulsen
werden Formate, die nachhaltig
wirken – weit über eine einzelne
Kampagne hinaus. So wird
Kommunikation vom Pflichtprogramm
zur echten Verbindung
zwischen Akteuren und Betroffenen.
Viele Formate für jeden
Moment des Lebens
Es entstehen Formate, die Themen
mit Haltung erzählen: Im KON-
ZEPT schärfen wir Idee, Zielgruppe
und Ton. Mit MEDIA, TEXT,
FILM und FOTO machen wir Inhalte
sichtbar – von Reportage bis
Social-Clip. In AdBoards kommen
Expert:innen, Organisationen
und Betroffene in moderierten
Runden zusammen.
Podcast und Podcast-Meetups
vertiefen diese Gespräche
und bringen sie als hörbare
Impulse in den Alltag. So
entsteht Kommunikation, die
Gesundheit, Sinn, Orientierung
verbindet. Und sie bleibt im Gedächtnis.
Winterwellbeing: Die aktuelle
Gesprächsreihe für die kalte
Jahreszeit
Der Winter verlangt Umdenken.
Weniger Licht, andere Rhythmen,
neue Bedürfnisse. Während viele
32
WERBUNG
Menschen mit Müdigkeit und Antriebslosigkeit kämpfen,
gibt es Wege, die kalte Jahreszeit nicht nur zu überstehen,
sondern aktiv zu nutzen. Unsere Winterreihe
geht diesen Wegen nach – authentisch, praktisch, inspirierend.
Winterwellbeing – Balance zwischen Bewegung und
Ruhe: Im Fokus steht die Frage, wie der Körper im Winter
optimal funktioniert. Wie viel Aktivität braucht es, um
Energie zu halten? Wann ist Ruhe nicht Faulheit, sondern
Weisheit? Experten und Betroffene sprechen über
kleine Routinen, die große Wirkung zeigen.
Sauna kompakt – Das 3-Phasen-Ritual: Sauna ist kein
Entspannungsgimmick – es ist ein bewährtes Ritual mit
wissenschaftlichen Grundlagen. Wärmen, Abkühlen,
Ruhen: Jede Phase hat einen Zweck. In diesem Gespräch
geht es um das Warum, das Wie und um praktische Tipps
für Einsteiger, die diese alte Tradition neu entdecken.
Wellnesshotels – Refugien der Entschleunigung: Sie
sind mehr als Hotels – sie sind Orte der Regeneration.
Von der Architektur bis zur Küche, von den Programmen
bis zur Philosophie: Wie entstehen Orte, an denen Menschen
wirklich ankommen und auftanken? Betreiber berichten,
Gäste erzählen, Experten analysieren.
Die drei Säulen: Bewegung, Ernährung, Achtsamkeit:
Diese drei Begriffe hört man überall – aber was bedeuten
sie wirklich im Alltag? Keine großen Versprechen, sondern
kleine, alltagstaugliche Anleitungen. Wie viel Bewegung
reicht? Was ist gute Ernährung im Winter? Wie
praktiziert man Achtsamkeit zwischen Termin und Einkaufen?
Heilbäder in Deutschland – Orientierung durch Vielfalt:
Deutschland hat eine reiche Tradition von Heilbädern
und Kurorten. Aber welches Bad passt zu welchem
Menschen? Was unterscheidet Bad X von Bad Y? Ein
praktischer Guide durch ausgewählte Destinationen –
von Nord bis Süd, von klassisch bis innovativ.
JUNG & JUNG STUDIO produziert
crossmediale Gesprächsformate: Podcast
& Podcast-Meetup für tiefgehende
Gespräche, Film für visuelle Erzählungen,
Adboards für Austausch und Media für
digitale Kanäle.
Professionelle Moderation bringt
Experten, Betroffene und Unternehmen
zusammen – wissenschaftlich fundiert,
emotional authentisch, wirtschaftlich
relevant. Jedes Format erreicht seine
Zielgruppe dort, wo sie am liebsten
konsumiert – mobil, visuell oder digital.
So entsteht maximale Reichweite aus
einem Gesprächskonzept. Durch gezielte
Themenauswahl und formatbegleitende
Materialien setzt jede Diskussion
nachhaltige Impulse und wirkt langfristig
nach.
Von HERZENSORTE bis Karriere-
Themen: Unternehmen und
Communities zeigen hier ihre Kompetenz
durch authentische Gespräche statt
klassische Werbung. Live-Sessions
werden fortlaufend auf Social Media
angekündigt – Zuschauer stellen Fragen
und gestalten den Dialog aktiv mit.
„Wo andere werben, führen
wir Gespräche. Wo andere
senden, schaffen wir
Dialog.“
KONZEPT·MEDIA·PODCAST
Für Hörer:innen und Zuschauer:innen bedeutet JUNG
& JUNG STUDIO: Sie können die Sessions als Podcast
nachhören, live an Meetups auf Social Media teilnehmen,
Fragen stellen, mitdiskutieren und Themen aktiv
mitbestimmen – echter Dialog statt nur zuschauen. Für
Unternehmen, Institutionen und Expert:innen ist
das Studio die Bühne, um gelebte Expertise, Haltung
und Angebote in authentischen Gesprächen sichtbar zu
machen – jenseits klassischer Werbung, über Kooperationen,
Sponsorships und gemeinsame Formate, die Vertrauen
aufbauen und nachhaltig wirken.
Inhalte mit Haltung
33
Teilnehmende Organisationen
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HERZ
&
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Wellness
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36
GUT ZUM HERZ – HERZ & WELLNESS – das kostenfreie Community-Magazin
verbindet Orientierung mit Wohlbefinden: Warum der
Wechsel aus Kälte und Wärme gut tut, welche Rituale im Alltag tragen
– und wo Achtsamkeit, Bewegung und Genuss zusammenfinden.
Diese Ausgabe wächst in Tagebuch-Form und erscheint fortlaufend
mit u. a. folgenden Beiträgen:
• Titelstrecke: Winterwellbeing – Balance zwischen Bewegung
und Ruhe, Atem & kleine Routinen.
• Sauna kompakt: Das 3-Phasen-Ritual (Wärmen – Abkühlen –
Ruhen) und „Gut zu wissen“ für Einsteiger.
GUT
ZUM
HERZ
• Wellnesshotels: Refugien der Entschleunigung – Architektur,
Küche, Programme von Detox bis Yoga.
• Die drei Säulen: Bewegung, Ernährung, Achtsamkeit – praktische
Mini-Anleitungen für jeden Tag.
• Service: Ausgewählte Heilbäder in Deutschland – Orientierung
nach Regionen und vieles mehr.
Alle Inhalte dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine
ärztliche Beratung. Kooperationen sind klar als Anzeige bzw. Zusammenarbeit
gekennzeichnet. Wir informieren ohne Wirkversprechen.
Das kostenfreie Themenmagazin
»HERZ & WELLNESS« von
GUT ZUM HERZ erscheint am
Freitag, den 02. Januar 2025
Starten Sie mit uns herzbewusst und gut begleitet ins
Jahr 2026 – mit HERZ & WELLNESS, dem Magazin
für ein starkes Herz und mehr Lebensqualität.
Folgen Sie GUT ZUM HERZ auf Social Media –
so verpassen Sie keine neuen Tagebuch-Beiträge
und die Veröffentlichung dieser Ausgabe.
37
Wellbeing by
GUT ZUM HERZ
von Matthias Jung
Die Natur bietet Menschen Momente
der Ruhe, der Bereicherung
und des achtsamen Erlebens. Für
Menschen ab 50 eröffnen sich in
bewussten Begegnungen mit dem
Grünen vielfältige Wege, den Alltag
entspannter und erfüllter zu gestalten.
Hinausgehen und durchatmen
Ein Spaziergang durch den Wald,
das sanfte Plätschern eines Bachs
oder der weite Blick über eine Wiese
laden zu wertvollen Momenten des
Verweilens ein. Diese natürlichen
Begegnungen ermöglichen es, das
Tempo zu verlangsamen und aufmerksam
wahrzunehmen, was sich
um uns entfaltet. Die Vielfalt an
Eindrücken kann dazu beitragen,
den Tag bewusster und erfüllter zu
gestalten.
Bewegung in natürlicher
Leichtigkeit
In der Natur bewegen wir uns oft
ganz selbstverständlich: Ein sanfter
Pfad, ein gemütlicher Rundweg
oder ein stiller Waldweg laden dazu
ein, das eigene Tempo zu finden und
der persönlichen Neigung zu folgen.
Die wechselnde Umgebung wirkt
anregend und macht körperliche
Aktivität zu einer angenehmen
Auszeit. So kann die Freude am
Gehen bewahrt werden, weil jeder
seinen eigenen Rhythmus und seine
bevorzugte Strecke wählen darf.
Entspannung inmitten des
Lebendigen der Jahreszeiten
Ein bewusster Aufenthalt
im Freien schenkt kleine
Auszeiten, die beim
Loslassen helfen
können. Vogelgesang,
das
Rauschen
der Blätter
oder das
Spiel des
Lichts
in den
Baumkronen
bieten
Gelegenheiten,
den
Geist
zur Ruhe
kommen
zu lassen
und neue
Aufmerksamkeit
zu gewinnen.
Auch wenige Minuten
im Grünen können
als persönliche Pause erlebt
werden, die zur inneren Ausgeglichenheit
beitragen.
Gemeinsam unter freiem Himmel
Natur verbindet Menschen auf
natürliche Weise. Ob bei einem gemeinsamen
Spaziergang, in kleiner
Wellbe
GUT ZUM
ing by
Runde mit vertrauten Menschen
oder beim stillen Austausch an
einem See – Aktivitäten im Grünen
fördern Gespräche, schaffen Anregungen
und stärken soziale Verbindungen.
Gerade für Menschen ab
50 kann das Gemeinschaftserlebnis
in der Natur
bereichernd sein und
den Alltag auf
wohltuende Weise
bereichern.
Die Achtsamkeit
im Wandel
der
Jahreszeiten.
Die
Natur
zeigt
sich in
jeder
Jahreszeit
von
einer
anderen
Seite: Zarte
Frühlingsknospen,
warmes
Sommerlicht,
leuchtende
Herbstfarben und die
stille Schönheit winterlicher
Landschaften laden
dazu ein, die Fülle des Lebendigen
bewusst zu erleben. Wer sich Zeit
nimmt, diese Veränderungen wahrzunehmen,
kann kleine Momente
der Achtsamkeit in den Alltag einweben
– eine Einladung, das Leben
HERZ
in seiner natürlichen Vielfalt zu
würdigen.
Kleine Naturerlebnisse bewusst
integrieren
Wellbeing by GUT ZUM HERZ lädt
dazu ein, kleine Naturerlebnisse
regelmäßig in den Alltag zu integrieren.
Ob ein kurzer Spaziergang
in der Mittagspause, das achtsame
Verweilen im Garten oder eine stille
Rast am Flussufer – solche Schritte
lassen sich einfach verwirklichen
und können das persönliche Wohlbefinden
nähren. Jede Begegnung
mit der Natur ist eine Gelegenheit,
sich Zeit für sich selbst zu nehmen
und den Moment in seiner Einzigartigkeit
zu würdigen.
Lesen Sie im Themenmagazin
»REISEN« noch mehr darüber, wie
Naturerlebnisse und bewusste Auszeiten
unterwegs zu mehr Wohlbefinden
und innerer Balance beitragen
können.
Dieser Beitrag ersetzt keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder
Ihren Arzt. Bitte lesen Sie unseren Haftungsausschluss zu diesem Artikel mit Klick HIER.
HerzInfo | THEMENMAGAZINE
Themenmagazine
Auf der rechten Seite finden Sie unsere digitalen Themenmagazine. Passende Beiträge dazu erwarten
Sie auch in dieser Ausgabe. Wenn ein Thema Ihr besonderes Interesse weckt, gelangen Sie über
die jeweilige Verlinkung direkt zu vertiefenden Einblicken im jeweiligen Magazin.
Übersicht der Themenmagazine
• Menschen – Momentaufnahmen: Persönliche Geschichten und Alltags eindrücke rund um
das Thema Herz. Betroffene kommen selbst zu Wort und schildern ihre Erfahrungen im Alltag
• Reisen – Entspannt unterwegs: Reiseeindrücke kombiniert mit Anregungen für Bewegung
und Erholung unterwegs. Tipps und Inspiration für eine angenehme Reisegestaltung
• Experten – Wissenskompass: Fachbeiträge und Studien einblicke zu aktuellen Entwicklungen
aus Forschung und Praxis. Wissenschaftler:innen erläutern Hintergründe und geben alltagstaugliche
Hinweise.
• Selbsthilfe – Patientinnen und Patienten Empowerment: Informationen zu Online-
Communities und lokalen Gruppen. Anregungen, wie Sie sich vernetzen und eigene Ideen
einbringen können
• Leben – Neues entdecken: Vorstellung verschiedener Angebote wie Achtsamkeitskurse,
Coaching-Programme und technologische Anwendungen mit Blick auf psychisches
Wohlbefinden
• Herzensorte - Resilienz und Wohlbefinden: stellt eine kuratierte Sammlung von Orten mit
besonderen atmosphärischen Qualitäten vor, die zum Entspannen und Innehalten einladen
können
• Gesundheit mitgestalten: Leser:innen sind eingeladen, Themenwünsche und Feedback
einzureichen, um künftige Ausgaben gemeinsam mit der Redaktion zu entwickeln
• Stoffwechsel vital: Anregungen für eine ausgewogene Alltags-Routine mit Rezeptideen,
kurzen Übungs impulsen und Selbst experimenten
• HerzSchlag – Aktionsbündnis: Vernetzung von Initiativen, Patientinnen und
Patienten:innengruppen und Fach kräften. Vorstellung von Projekten und lokalen
Veranstaltungen
40
MEHR
DEMNÄCHST
HIER
MEHR
DEMNÄCHST
HIER
MEHR
DEMNÄCHST
HIER
41
HerzGesund | DAS HERZ IM WINTER
GUT ZUM HERZ
im Winter
von Matthias Jung
Klarer Kopf, warmes Herz – alltagstauglich
durch die stille Jahreszeit
Der Winter verändert
Tempo, Tageslicht und Gewohnheiten.
Viele Menschen
bewegen sich weniger, essen
schwerer und schlafen unregelmäßiger.
Für Herz und
Kreislauf ist das kein Automatismus
Richtung Problem
– aber eine Einladung,
bewusst zu steuern. Dieser
Beitrag bündelt praxistaugliche
Schritte, die im Alltag
funktionieren, ohne Leistungsdruck
und ohne Versprechen,
die eine medizinische
Abklärung ersetzen
könnten.
Kälte und Belastung:
realistisch planen
Kalte Luft, Wind und nasse
Kleidung können den Körper
zusätzlich fordern. Wer
draußen trainiert, startet
daher sanft: fünf bis zehn
Minuten locker gehen, erst
dann Tempo oder Steigung
erhöhen. Nach längeren
Pausen sind kurze Einheiten
sinnvoll, die schrittweise
länger werden.
Bei Glätte gilt: lieber Indoor-
Optionen (Treppenhaus, Ergometer,
Gymnastik) nutzen
als das Sturzrisiko zu
unterschätzen. Ein Schal vor
Mund und Nase kann das
42
Einatmen kalter Luft angenehmer
machen.
Bewegung, die im
Winter bleibt
Nicht jede Aktivität
braucht Sportkleidung
und freie Abende. Treppen
statt Aufzug, zwei
Stationen früher aussteigen,
ein Spaziergang in
der Mittagspause: Solche
Mini-Einheiten addieren
sich. Für viele sind
drei Termine pro Woche
realistisch – etwa zügiges
Gehen, Rad-Ergometer
oder Schwimmen.
Ergänzend stabilisieren
einfache Kraftübungen
Muskulatur und Gleichgewicht:
Kniebeugen am
Stuhl, Wandliegestütze,
Aufstehen und Hinsetzen
in Serie. Als Faustregel
hilft die „Sprechprobe“:
Bei moderater Belastung
soll man noch in ganzen
Sätzen sprechen können.
Praktisch ist auch eine
Winter-Routine mit festen
Zeitfenstern: zwei
kürzere Einheiten werktags,
eine längere am
Wochenende. Wer sich
schnell auskühlt, setzt
auf Zwiebellook, winddichte
Außenschicht und
griffige Schuhe.
Essen und Trinken:
winterfest, aber nicht
schwer
Allergiker sollten im Winter
und bei Aktivitäten im
Freien ihre Bewegungseinheiten
an der aktuellen
Luftqualität und Wetterlage
ausrichten und stark
belastete Zeitfenster meiden.
Deftige Klassiker sind
erlaubt, wenn sie klug
kombiniert werden. Gemüse
aus dem Winterregal
(Kohl, Wurzelgemüse,
Hülsenfrüchte)
bringt Ballaststoffe und
Volumen. Nüsse sowie
Raps- oder Olivenöl liefern
ungesättigte Fettsäuren. Wer
zu hohem Blutdruck neigt, achtet
auf Salz und macht Fertigprodukte
nicht zur Winter-Gewohnheit.
Warmes Essen kann den Alltag erleichtern:
Suppen, Eintöpfe oder
Ofengemüse lassen sich gut vorbereiten
und halten lange satt. Auch
in der kalten Jahreszeit gilt: regelmäßig
trinken, selbst wenn das
Durstgefühl sinkt. Für viele ist ein
praktikabler Richtwert etwa 1,5 Liter
am Tag, individuell angepasst
– bei Herz- oder Nierenerkrankungen
sowie entwässernden Medikamenten
sollte die passende Menge
ärztlich abgestimmt werden. Alkohol
wärmt nur scheinbar und
43
ersetzt keine Flüssigkeit.
Licht, Schlaf und
Stimmung: der
unterschätzte Dreiklang
Kurze Tage verschieben den
inneren Takt. Ein stabiler
Schlafrhythmus hilft: möglichst
feste Zubettgeh- und
Aufstehzeiten, gedimmtes
Licht am Abend, Bildschirme
in der letzten Stunde
reduzieren. Tageslicht am
Morgen – ein kurzer Gang
nach draußen oder ein paar
Minuten am offenen Fenster
– kann die Wachheit unterstützen.
Wenn Antriebslosigkeit,
Grübeln oder ausgeprägte
Erschöpfung über Wochen
anhalten, ist das ein Thema
für die Praxis: Auch die seelische
Seite gehört zur Herzgesundheit.
Orientierung: Werte kennen,
Fragen stellen, Signale ernst
nehmen
Patient Empowerment beginnt
mit Klarheit. Wer Blutdruck,
Puls oder Gewicht in passenden
Abständen dokumentiert,
erkennt Veränderungen früher
und kann sie im Gespräch besser
einordnen. Digitale Helfer
wie Blutdruckmessgeräte oder
Smartwatches können Trends
sichtbar machen, ersetzen aber
keine Diagnose. Für das nächste
Gespräch in Praxis oder Klinik
helfen drei Fragen:
• Welche Zielwerte sind für
mich sinnvoll – und warum?
• Welche Warnzeichen sollten
mich zu schneller Abklärung
bewegen?
Im Winter wächst das Bewusstsein
für präventive
Herzgesundheit. Die frostige
Winterluft ist eine
gute Gelegenheit, einen
kardiologischen Checkup
zu planen und neue
Energie zu sammeln. Das
Herz profitiert davon.
• Was kann ich in den nächsten
vier Wochen konkret
ändern, ohne mich zu
überfordern?
Akute Beschwerden wie starke
Brustschmerzen, Luftnot
in Ruhe, Ohnmacht oder
neurologische Ausfälle gehören
nicht in einen Ratgebertext,
sondern umgehend medizinisch
abgeklärt.
Winter-Checkliste in 30
Sekunden: warme Schuhe,
kurze Aufwärmphase, Ge-
müse als Basis, Trinken einplanen, feste
Schlafzeiten. Nach Infekten gilt: erst auskurieren;
bei Fieber pausieren und ärztlich
nachfragen. Der Winter muss kein
Stillstand sein. Wer Wärme, Bewegung,
Ernährung, Schlaf und Vorsorge pragmatisch
organisiert, gewinnt Stabilität für
die nächsten Monate. Kleine, verlässliche
Schritte sind oft wirksamer als große Vorsätze.
Hinweis: Dieser Text dient der
Information und ersetzt keine
individuelle medizinische
Beratung oder Behandlung.
44
Dieser Beitrag ersetzt keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder
Ihren Arzt. Bitte lesen Sie unseren Haftungsausschluss zu diesem Artikel mit Klick HIER.
45
Die Deutsche Herzstiftung
leistet einen wertvollen Beitrag
im Kampf gegen Herz-
Kreislauf-Erkrankungen, die
in Deutschland die häufigste
Todesursache darstellen. Ihre
Arbeit konzentriert sich auf
Aufklärung, Prävention und
Forschung. Durch gezielte
Informationskampagnen hilft
sie, das Bewusstsein für Risiken
wie Bluthochdruck und
ungesunde Lebensweise zu
schärfen.
Unterstützen Sie die
Arbeit der Deutschen
Herzstiftung e.V.
Zudem fördert sie Forschungsprojekte,
die innovative
Behandlungsmethoden
entwickeln und somit die Herzmedizin
voranbringen. Jeder
Beitrag stärkt diese Mission:
Indem wir die Deutsche Herzstiftung
unterstützen, tragen
wir dazu bei, Leben zu retten,
die Lebensqualität vieler
Menschen zu verbessern und
die Herzgesundheit in unserer
Gesellschaft zu fördern. Es ist
eine Investition in die Zukunft
– für uns alle.
Werden Sie Mitglied und
unterstützen die Arbeit der
Deutschen Herzstiftung e.V.
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46
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Kennen Sie Ihr
Herzinfarkt-Risiko?
Rund 300.000 Menschen erleiden
in Deutschland jedes Jahr einen
Herzinfarkt. Finden Sie heraus,
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47
WIR
HerzNetzwerk | Die HERZENSORTE-COMMUNITY
SIND
GUT ZUM HERZ
HERZENSORTE
von Matthias Jung
Gründer & Initiator
vom Portal
GUT ZUM HERZ
Ich bin Matthias Jung. Vor einigen
Jahren lag mein BMI bei 35
– Adipositas Grad 2. Viele Jahre
habe ich versucht abzunehmen: Diäten,
die nicht halten, was sie versprechen.
Sportkurse, die ich nach
wenigen Wochen abbreche. Bücher
über Stoffwechsel und Kalorien.
Gut gemeinte Ratschläge von Ärzten,
Therapeuten, Freunden. Und
nichts – wirklich nichts – funktioniert.
Jeder neue Versuch bringt kurz
Hoffnung: „Dieses Mal wird es
anders.“ Danach folgt die Enttäuschung:
„Es ist wieder wie immer.“
Mit der Zeit wird der innere Dialog
zur Qual. Nicht nur das Übergewicht
belastet mich, sondern auch
die Stimme im Kopf: „Es ist deine
Schuld. Du bist willensschwach.
Du versagst.“
Wenn Trauer den Körper
verändert
Die Wendung kommt nicht durch
Motivation, nicht durch eine neue
Diät, kein Fitnessstudio, kein neues
Programm. Sie kommt durch
Trauer.
Der Tod meiner Mutter, zu der ich
48
sehr
eine sehr enge Beziehung hatte,
bricht etwas in mir. Dieser
Schmerz, diese Leere schnürt
mir regelrecht den Hals zu. Essen
wird nebensächlich. Was über
Stoffwechsel und Kalorien gesagt
wird, hat seine Berechtigung.
Gleichzeitig gilt auch: Wenn über
längere Zeit weniger Energie aufgenommen
wird, als der Körper
verbraucht, nimmt man ab – auch
wenn der Auslöser dafür alles andere
als schön ist.
Über einen Zeitraum von rund
drei Jahren verliere ich so von ursprünglich
etwa 105 Kilogramm
VIELE
ungefähr 40 Kilogramm. Kein
spektakulärer Vorher-nachher-
Effekt, sondern eine langsame,
oft schmerzhafte, aber nachhaltige
Veränderung. Sie kommt nicht
aus einem „Plan“, sondern aus
einem Gefühl, das sich niemand
wünscht.
Kleine Siege, große Wirkung
Getragen haben mich dabei die
kleinen Schritte. Immer wenn
etwa zehn Kilogramm geschafft
sind, feiere ich das – nicht mit
Essen, sondern mit einem neuen
Kleidungsstück. Zum ersten Mal
seit Jahren gehe ich wieder gern
einkaufen. Nicht, weil plötzlich
alles perfekt ist, sondern weil ich
sehe: Da tut sich etwas. Jede neue
Hose, jedes neue Hemd wird zum
Symbol für Veränderung.
Parallel dazu spreche ich mit meinen
Ärztinnen und Ärzten über
die Medikation. Ein veränderter
Körper braucht oft andere Dosierungen.
Man glaubt kaum, was
das ausmachen kann – körperlich,
psychisch, emotional. Weniger
Tabletten sind nicht nur eine
Zahl auf dem Rezept, sondern ein
sichtbares Zeichen: Es bewegt sich
49
etwas. Die Medizin reagiert auf
das, was ich mir erarbeitet habe,
und nicht nur auf Laborwerte.
Und doch bleibt ein Gefühl: Ich bin
mit dieser Geschichte oft allein.
Die Umwelt urteilt weiter. Ein unbedachter
Kommentar, ein Blick,
ein Artikel im Netz – und der alte
innere Dialog meldet sich zurück.
In dieser Phase wird mir klar: So
geht es vielen.
Die Last der Unsichtbarkeit
Viele Menschen mit Adipositas
kennen dieses paradoxe Gefühl:
In einem vollen Raum das Gefühl
zu haben, gleichzeitig unsichtbar
und doch zu sichtbar zu sein. Man
ist da, nimmt Raum
ein – oft buchstäblich
mehr Raum als andere
– und erlebt doch,
auf Kilos reduziert zu
werden.
Blicke, Kommentare,
vermeintliche Witze
hinterlassen Spuren.
Manche ziehen sich
zurück: Sie sagen Einladungen
ab, meiden
Kantinen, wechseln
die Straßenseite, um
Sprüchen aus dem
Weg zu gehen. Manches Kleidungsstück
bleibt im Schrank,
weil schon der Gedanke an die
Umkleidekabine Stress auslöst.
Stigmatisierung von außen kann
sich in Selbststigmatisierung verwandeln.
Aus den Stimmen anderer
wird die innere Stimme: „Sie
haben recht. Du bist selbst schuld.“
Der Teufelskreis der Scham
So entsteht ein Teufelskreis: Stigmatisierung
führt zu Rückzug,
Rückzug zu Einsamkeit, Einsamkeit
zu Stress. Viele versuchen,
diesen Stress mit Essen zu beruhigen.
Emotionales Essen kann zu
weiterer Gewichtszunahme führen
– und die erneute Zunahme
verstärkt die Stigmatisierung.
Hinzu kommt: Menschen mit Adipositas
leiden häufiger unter depressiven
Symptomen, Ängsten
und einem angegriffenen Selbstwertgefühl.
Wer sich ohnehin schämt, geht
oft ungern zum Arzt – erst recht,
wenn er schon einmal Sätze gehört
hat wie: „Essen Sie einfach weniger
und bewegen Sie sich mehr.“
Als wäre das nicht längst versucht
worden. Für manche wird das
Wartezimmer so zu einem Ort der
Anspannung statt der Entlastung.
Wenn Einsamkeit zur Gefahr
wird
Einsamkeit und soziale Isolation
sind keine Randthemen. Sie können
das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen
erhöhen und
verstärken seelische Belastungen.
Für Menschen mit Adipositas, die
häufiger mit Bluthochdruck, Diabetes
oder anderen Begleiterkrankungen
leben, kann diese Kombination
besonders schwer wiegen.
So entsteht eine doppelte Last:
körperliche Einschränkungen
durch das Gewicht und seelische
Belastungen durch Einsamkeit,
Scham und Rückzug. Gerade hier
wären Unterstützung und Verständnis
wichtig – und genau hier
setzen Selbsthilfegruppen an.
Selbsthilfegruppen: Orte des
Verstehens
Selbsthilfegruppen für Adipositas
gibt es in vielen Regionen
– in Krankenhäusern, Selbsthilfekontaktstellen,
Gemeindezentren
oder online. Sie sehen
unterschiedlich aus, haben verschiedene
Schwerpunkte, doch
eine Botschaft ist überall ähnlich:
„Bei uns sind Sie mit Ihrer Erkrankung
nicht allein.“
Hier treffen Menschen
aufeinander,
die wissen, wovon sie
sprechen: von unzähligen
Abnehmversuchen,
von Kommentaren
im Alltag, von
medizinischen Terminen,
von Scham, aber
auch von Erfolgen,
Rückfällen und neuen
Anfängen. Dieses
gemeinsame Wissen
schafft etwas, was
kein Ratgeber leisten
kann: das Gefühl,
wirklich verstanden zu werden.
Was in einer Selbsthilfegruppe
passiert
In den meisten Gruppen stehen
drei Dinge im Mittelpunkt:
Erstens: Erfahrungsaustausch.
Betroffene erzählen, wie es ihnen
geht – mit Rückschlägen,
mit Erfolgen, mit Zweifeln, mit
Hoffnung. Fragen, für die in der
Sprechstunde zu wenig Zeit bleibt
oder die man sich dort nicht traut
zu stellen, finden Raum. Es tut gut
zu hören: „Das kenne ich auch.“
Manchmal reicht ein Satz, um das
50
Gefühl zu durchbrechen, allein zu
sein.
Zweitens: Motivation. In einer
Gruppe sitzen Menschen an unterschiedlichen
Punkten ihres Weges.
Manche haben bereits Gewicht
verloren, andere beginnen gerade
erst, einige bereiten eine Operation
vor oder leben schon viele Jahre
damit. Allein zu sehen, dass Veränderung
möglich ist – mit ganz
verschiedenen Wegen – kann Mut
machen. Veränderung wird vom
abstrakten Ziel zu etwas, das im
echten Leben vorkommt.
Drittens: Wissen. Viele Gruppen
laden Fachleute ein – Ärztinnen,
Ärzte, Ernährungsfachkräfte
oder Psychologinnen. Es geht um
Zusammenhänge zwischen Adipositas
und Herzgesundheit, um
Therapieoptionen, um Begleiterkrankungen
oder um Strategien
im Umgang mit Stress und Stigmatisierung.
Selbsthilfe ersetzt
keine ärztliche Behandlung, aber
sie hilft, Informationen besser
einzuordnen und Fragen gezielter
zu stellen. Wer gut informiert ist,
kann Entscheidungen gemeinsam
mit dem Behandlungsteam treffen.
Mehr als nur eine Gruppe –
eine Gemeinschaft
Mit der Zeit werden aus Gruppentreffen
oft mehr als nur Termine
im Kalender. Es entstehen Bekanntschaften
und Freundschaften.
Man lacht zusammen über
kleine Alltagsabsurditäten, teilt
Frust, feiert Erfolge. Für viele ist
die Gruppe ein Schutzraum: ein
Ort, an dem man nicht erklären
muss, warum manches schwerfällt,
und an dem niemand perfekt
sein muss.
Selbsthilfegruppen können Rückhalt
bieten – besonders in Phasen,
in denen der eigene Weg ins Stocken
gerät. Sie geben das Gefühl:
„Ich muss das nicht allein schaffen.“
Und genau dieses Gefühl
kann den Unterschied machen
zwischen Aufgeben und Weitermachen.
Wir sind (sehr) viele
Über 16 Millionen Menschen in
Deutschland leben mit Adipositas.
Rechnet man Herz-Kreislauf-
Erkrankungen, Bluthochdruck,
Diabetes und andere Begleiterkrankungen
hinzu, sind es rund
30 Millionen Menschen, die mit
ähnlichen Herausforderungen zu
tun haben. Wir sind keine Randgruppe.
Wir sind viele – wir sind
sehr viele.
Trotzdem fühlen sich viele Betroffene
allein. Sie schämen sich,
vermeiden Kontakte, halten ihre
Geschichte zurück. Selbsthilfegruppen
und Initiativen wie HER-
ZENSORTE setzen genau hier an:
Sie machen sichtbar, was sonst oft
verborgen bleibt, und geben Erfahrungen
eine Stimme.
Datenbasis: RKI-Gesundheitsmonitoring GEDA 2019/2020
51
HERZENSORTE – Orte, die gut
zum Herz sind
Mit HERZENSORTE möchten
wir Orte sammeln, an denen
Menschen mit Adipositas und
Herz-Kreislauf-Erkrankungen
gute Erfahrungen gemacht haben:
die Selbsthilfegruppe im
Gemeindezentrum, das Café, in
dem niemand abwertend schaut,
das Fitnessstudio, in dem man
ernst genommen wird, der Park,
in dem der erste längere Spaziergang
möglich war. Solche Orte
sind mehr als nur Punkte auf einer
Landkarte. Sie können Anker sein
in Zeiten, in denen vieles wackelt.
Wenn Betroffene ihre HERZENS-
ORTE teilen, entsteht ein Netzwerk
aus Erfahrungen, das anderen
Mut machen kann: „Da war
jemand vor mir. Vielleicht passt
dieser Ort auch für mich.“ Wer
solche Orte weiterempfiehlt, hilft
mit, dass andere nicht bei null anfangen
müssen, sondern Anknüpfungspunkte
finden.
Ein Aufruf: Trau dich
Wenn du mit Adipositas lebst und
dich oft allein fühlst: Es gibt Menschen,
die verstehen, was du erlebst.
Menschen, die nicht urteilen, sondern
zuhören. Menschen, die selbst
Schritte gegangen sind und wissen,
wie schwer sie manchmal sind.
Sich eine Selbsthilfegruppe zu suchen,
ist kein Zeichen von Schwäche,
sondern von Stärke. Es kann
ein erster Schritt aus der Isolation
sein – hin zu mehr Verständnis,
mehr Austausch und vielleicht
auch mehr Zuversicht. Wenn du
möchtest, kannst du zusätzlich
deinen eigenen HERZENSORTE-
Moment festhalten: einen Ort,
eine Gruppe, einen Menschen, der
dir gut getan hat. Schon das Benennen
kann ein wichtiger Schritt
sein.
Du bist nicht allein. Wir sind viele.
Wir sind sehr viele. Und gemeinsam
kann aus Scham Schritt für
Schritt Selbstachtung werden –
und aus Isolation ein Gefühl von
Gemeinschaft.
...übrigens
Den Erfolg bewusst erleben
Es ist elementar wichtig, zunächst
einen Erfolg zu erleben
– ganz egal, woher er
kommt. Dieser erste Erfolg,
so klein er auch sein mag,
durchbricht die Schleife der
Enttäuschung. Der innere
Dialog, der vorher sagte „Es
ist wieder wie immer“, kann
das nicht mehr behaupten.
Der Schlüssel liegt darin,
diesen ersten Erfolg bewusst
zu würdigen und als Wendepunkt
zu verankern. Jedes
verlorene Kilogramm zählt,
wenn man standhaft bleibt
und nicht mehr aufgibt.
Ihr Matthias Jung
52
Dieser Beitrag ersetzt keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder
Ihren Arzt. Bitte lesen Sie unseren Haftungsausschluss zu diesem Artikel mit Klick HIER.
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HERZENSORTE | Sponsoring für Unternehmen
Die unsichtbaren Helden
und ihre Kraftorte
von Matthias Jung
Warum Unternehmen mit Herz Sichtbarkeit ermöglichen – damit
Orte, die Menschen gut tun, gefunden werden, Anerkennung
erhalten und leise, bleibende Wirkung entfalten
Es gibt sie überall in Deutschland.
Orte, an die Menschen
gehen, wenn sie wieder zu
sich selbst finden möchten. Ein
stiller Ort unter alten Bäumen.
Ein Garten, der wie von Zauberhand
gepflegt wird. Ein Platz, an
dem die Hektik des Alltags einfach
stehen bleibt.
Das stille Dilemma
Ein solcher Ort könnte mehr Anerkennung
verdienen. Die
Menschen, die ihn betreuen,
wissen, dass er
etwas Besonderes ist
– aber die Welt weiß
es nicht. Was fehlt
ist Sichtbarkeit.
Eine professionelle
Zertifizierung,
eine hochwertige
Würdigung könnte
vieles verändern.
Plötzlich wäre dieser
Ort nicht mehr
nur ein Geheimtipp,
sondern anerkannt.
Also sichtbar und wertvoll
in den Augen anderer.
Aber die Kosten für so
eine Zertifizierung? Sie übersteigen
das Budget von Ehrenamtlichen
oft um ein Vielfaches.
Es ist ein stilles Dilemma, das sich
an hunderten, vielleicht tausenden
Orten wiederholt. Orte, die
Menschen wirklich gut tun, die
aber nie die professionelle Anerkennung
bekommen, die ihnen
zustehen würde – schlicht weil das
Geld fehlt.
Ein anderer Blick auf
Partnerschaft
Und dann gibt es Unternehmen.
Unternehmen, die verstehen, dass
echte Gesundheit mehr ist als ein
Produkt in einer Packung. Sie wissen,
dass Menschen Orte brauchen,
Ruhe brauchen, Verbindung
brauchen. Sie haben verstanden,
dass Prävention nicht nur in der
Arztpraxis stattfindet, sondern
auch dort, wo Menschen wieder
Kraft tanken können.
Die Geschichte,
die sich selbst
erzählt
Diesen Unternehmen könnte
eine ganz andere Idee in den Sinn
kommen: Was, wenn ich einen
dieser Orte unterstütze? Nicht mit
einer großen Werbekampagne.
Nicht mit meinem Logo überall.
Sondern mit etwas Substanziellerem:
mit der Finanzierung
der Anerkennung, die
dieser Ort verdient. Mit
der Zertifizierung, die
sein Potenzial freisetzt.
Der Ort erhält
seine Zertifizierung.
Er kann sich
neu vorstellen. Die
Menschen, die ihn
betreuen, erhalten die
Anerkennung, auf die
sie lange gewartet haben.
Andere Orte sehen: Das ist
möglich. Das kann auch mir passieren.
Und das Unternehmen? Es erlebt
etwas, das Werbung niemals leisten
kann: Es wird Teil einer echten
Geschichte. Einer Geschichte, die
58
von authentischen Menschen und echten Orten
handelt. Eine Geschichte, die Menschen bewegt,
weil sie echt ist.
Plötzlich steht dieses Unternehmen für etwas
anderes als nur für seine Produkte. Es
steht dafür, dass es Orte und Menschen
unterstützt, die das tun, was zählt. Es zeigt
damit: Hier versteht man, was Gesundheit
wirklich bedeutet. Das ist mehr als Werbung
– es stiftet Glaubwürdigkeit.
GUT ZUM HERZ
HERZENSORTE
Es bleibt etwas Besonderes
Solche Partnerschaften sind selten, weil
sie etwas verlangen, das viele Unternehmen
nicht geben wollen: echtes Vertrauen.
Nicht in das eigene Marketing, sondern in
die Kraft der Geschichte selbst. Aber wenn
es passiert – wenn ein Unternehmen einen
Ort so sehr sieht und würdigt, dass es ihm
hilft, seine volle Kraft zu entfalten – dann entsteht
etwas, das oft länger nachwirkt als klassische
Kampagnen. Es entsteht Sinn. Spürbare Veränderung.
Und die Erkenntnis, dass die schönsten
Geschichten oft entstehen, wenn zwei Welten sich
treffen: die Welt der stillen Leidenschaft und die Welt
der Möglichkeiten.
Orte wie diese verdienen solche Partner. Und solche
Partner verdienen Orte wie diese.
Hinweis: Die HERZENSORTE-Zertifizierung würdigt Engagement,
Qualität und Zugänglichkeit eines Ortes. Sie trifft
keine medizinischen Aussagen und ersetzt keine Beratung,
Diagnose oder Therapie.
Sie kennen einen Ort, der diese Anerkennung verdient? Wir
prüfen Vorschläge vertraulich. Schreiben Sie uns an
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59
100
GUT ZUM HER
auf der Fanpage be
Facebook-Gruppe u
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Das unterschätzte Risiko
Chronische Entzündungen im Gefäßsystem können das Risiko für
Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen – warum es sich lohnt,
auch diesen Faktor bei der Herzgesundheit im Blick zu behalten.
B
luthochdruck, erhöhte Cholesterinwerte,
Diabetes, Rauchen – die klassischen Risikofaktoren
für Herz-Kreislauf-Erkrankungen
sind gut bekannt. Doch wissenschaftliche
Erkenntnisse zeigen: Es gibt einen weiteren, oft
übersehenen Faktor, der das Risiko für Herzinfarkt
und Schlaganfall maßgeblich beeinflusst –
die kardiovaskuläre Entzündung.
Chronische, unterschwellige Entzündungsprozesse
in den Gefäßwänden spielen eine zentrale
Rolle bei der Entstehung von Atherosklerose.
Anders als akute Entzündungen verlaufen diese
Prozesse oft über Jahre hinweg unbemerkt. Sie
schädigen die Innenwände der Blutgefäße, fördern
die Bildung gefährlicher Plaques und können
das Risiko für lebensbedrohliche Ereignisse
erhöhen.
Studien zeigen 1: Das NLRP3-Inflammasom, ein
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molekularer Komplex im Immunsystem,
wird durch Risikofaktoren
wie erhöhte Cholesterinwerte,
Stress oder Rauchen aktiviert.
Dies setzt entzündungsfördernde
Botenstoffe frei, die Gefäßschäden
vorantreiben können. Wissenschaftliche
Studien belegen,
dass Menschen mit erhöhten Entzündungswerten
ein höheres Risiko
für kardiovaskuläre Ereignisse
haben.
Der hsCRP-Wert: Ein
Frühwarnsystem für Ihr Herz
Der hochsensitive CRP-Test
(hsCRP) misst diese stillen Entzündungen
im Blut. Forschungen
zeigen 2 : Menschen mit erhöhten
hsCRP-Werten haben ein deutlich
erhöhtes Risiko für schwerwiegende
Herz-Kreislauf-Ereignisse.
Eine hsCRP-Bestimmung beim
Arzt kann helfen, dieses versteckte
Risiko frühzeitig zu erkennen.
Der Test sollte bei klinisch stabilen
Patienten durchgeführt werden,
um akute Infektionen als Störfaktor
auszuschließen.
Was Sie selbst tun können
Entzündungswerte lassen sich
durch Änderungen im Lebensstil
positiv beeinflussen:
• Bewegung: Regelmäßige körperliche
Aktivität kann Entzündungsmarker
nachweislich
senken
• Ernährung: Eine mediterrane
Kost mit viel Gemüse,
Vollkorn, Olivenöl und Omega-3-Fettsäuren
wirkt entzündungshemmend
• Stressmanagement: Chronischer
Stress kann Entzündungen
fördern – Entspannungstechniken
wie Meditation oder
Yoga können helfen
• Rauchstopp: Rauchen aktiviert
entzündliche Prozesse
im Körper und sollte konsequent
vermieden werden
• Gewichtskontrolle: Übergewicht
begünstigt chronische
Entzündungen – eine moderate
Gewichtsreduktion kann
Entzündungsmarker deutlich
verbessern
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt
Wenn bei Ihnen bereits Risikofaktoren
wie Bluthochdruck, Diabetes
oder erhöhte Cholesterinwerte bekannt
sind, kann es sinnvoll sein,
zusätzlich Ihre Entzündungswerte
bestimmen zu lassen.
Dies ermöglicht eine umfassendere
Einschätzung Ihres individuellen
Risikoprofils. Ihr Arzt
kann gemeinsam mit Ihnen entscheiden,
welche präventiven oder
therapeutischen Maßnahmen
in Ihrer individuellen Situation
sinnvoll sind.
Kardiovaskuläre Entzündungen
sind ein Risikofaktor, den Sie kennen
und gemeinsam mit Ihrem
Arzt beeinflussen können.
Finden Sie den richtigen Weg
für Ihre Herzgesundheit.
Die Quellen dieses Beitrags:
1: https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/20009666.2018.1428023
2: https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJM200003233421202
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Starkes Übergewicht ist eine chronische Erkrankung,
die behandelt werden kann
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HerzGesund | 8 Tage ...gut zum Herz
Vier
mal
von Matthias Jung
32 Tage Orientierung im Herzalltag
66
Vier Jahreszeiten, vier mal „8 Tage
...gut zum Herz“, das sind 32 wertvolle
Impulse zum Thema Herzgesundheit.
In einer Zeit, in der Herz-Kreislauf-Erkrankungen
zu den häufigsten
Gesundheitsherausforderungen zählen,
reichen oberflächliche Informationen oft
nicht aus. Menschen brauchen Zeit – Zeit
zum Verstehen, Zeit zum Verarbeiten, Zeit
zum Austausch mit anderen, die ähnliche
Erfahrungen machen.
Jeden Tag neue Impulse
Das Konzept „8 Tage ...gut zum Herz“
schafft genau diese Struktur. Die Idee dahinter
ist elegant und neu: In acht Tagen
(innerhalb von rund 2 Wochen) wird ein
Herzthema aus verschiedenen Blickwinkeln
beleuchtet. Jeden Tag gibt es neue Impulse,
Informationen und vor allem: Gelegenheiten
zum Austausch. Betroffene
erfahren, was sie wissen müssen – nicht
überfordernd, sondern dosiert und verständlich
aufbereitet.
Gleichzeitig entsteht ein Netzwerk, in dem
sich Menschen verstanden fühlen, Experten
erreichbar sind und Fachleute aus dem
Gesundheitswesen wertvolle Einblicke in
die Lebenswirklichkeit ihrer Patienten gewinnen.
67
Diese Struktur wird 2026 vier Mal
umgesetzt – als ein ganzjähriges
Programm, das Menschen begleitet
und Herzgesundheit in den
Alltag integriert.
Jede Jahreszeit widmet sich
einem zentralen Risikofaktor
oder Krankheitsbild:
• Frühling – Bluthochdruck:
Hoher Blutdruck ist in
Deutschland weit verbreitet
und gilt als einer der größten
Risikofaktoren für Herzinfarkt
und Schlaganfall. Oft
bleibt er lange unbemerkt,
weil er kaum Beschwerden
macht. Medizinern zufolge
ist Bluthochdruck in Europa
der mit Abstand wichtigste
Risikofaktor – er trägt an fast
einem Viertel aller Todesfälle
und 13 % aller Behinderungen
mit Schuld. Eine konsequente
Kontrolle (z.B. regelmäßige
Blutdruckmessung) und Lebensstil-Anpassungen
(gesunde
Ernährung, Bewegung,
Stressreduktion) können den
Blutdruck senken und das Risiko
deutlich verringern.
• Sommer – Vorhofflimmern:
Diese unregelmäßige Herzschlagfolge
ist die häufigste
Herzrhythmusstörung. Vorhofflimmern
steigert das
Schlaganfallrisiko dramatisch
– bis zu 20 % aller Schlaganfälle
treten bei Patient:innen
mit Vorhofflimmern. Außerdem
führt die Störung langfristig
zu Herzschwäche. Daher
liegt ein Schwerpunkt
darauf, Vorhofflimmern früh
zu erkennen (z.B. per EKG)
und mit Blutverdünnern das
Schlaganfallrisiko zu reduzieren.
Betroffene erfahren, wie
sie Symptome wie Herzstolpern
und Schwindel richtig
einordnen und behandeln lassen
können.
• Herbst – Fettstoffwechselstörung:
Überschüssiges
Cholesterin und hohe Blutfettwerte
gehören zu den unabhängigen
Haupt-Risikofaktoren
für Herzkrankheiten.
Dauerhaft erhöhte Fettwerte
führen zu Arteriosklerose
(Gefäßverkalkung), Arterien
verengen sich – Herzinfarkte
und Schlaganfälle drohen.
Die Patienten-Informationen
betonen: „Eine Fettstoffwechselstörung
klingt harmlos, ist
es aber nicht. Sie gehört zu
den wichtigsten Risikofaktoren
für einen Herzinfarkt oder
Schlaganfall. In den Veranstaltungen
lernen die Teilnehmer,
ihre Blutfettwerte durch
Ernährung, Bewegung und –
wenn nötig – Medikamente zu
senken.
• Winter – Herzinsuffizienz:
Unter der Herzmuskelschwäche
leiden bereits über 4 Millionen
Menschen in Deutschland.
Bei Herzinsuffizienz
kann das Herz nicht mehr genug
Blut pumpen. Es ist heute
die häufigste Ursache für eine
Krankenhauseinweisung und
einer der führenden Gründe
für Sterbefälle. Die Symptome
beginnen oft schleichend mit
Atemnot und Müdigkeit. In
der Themenwoche geht es darum,
Anzeichen früh zu erkennen
und mit Medikamenten,
Reha und Lebensstil-Änderungen
den Verlauf zu bremsen.
Wichtig ist dabei auch die
psychische Komponente: „Die
Diagnose Herzinsuffizienz
kann eine große psychische
Belastung darstellen. […] Professionelle
Hilfe und der Austausch
mit anderen Betroffenen
können dazu beitragen,
dass man sich besser fühlt“.
Vier Mal 8 Tage = 32 Mal
Chancen auf Verständnis und
Vernetzung
Dieser Jahresrhythmus schafft 32
intensive Tage der Auseinandersetzung
mit Herzgesundheit. Das
klingt nach einer großen Zeitinvestition
– und das ist es auch. Aber es
ist eine Investition in sich selbst, in
das eigene Verständnis und in das
Netzwerk von Menschen, die ähnliche
Wege gehen. Für Menschen
wie Markus, die gerade ihre Diagnose
erhalten haben, bietet dieses
68
Geschätzte Prävalenz ausgewählter Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Deutschland
Abbildung: Geschätzter Anteil von Männern und Frauen in Deutschland, die von Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen,
Vorhofflimmern oder Herzinsuffizienz betroffen sind. Bluthochdruck: Erwachsene ab 18 Jahren; Fettstoffwechselstörungen:
18–79 Jahre; Vorhofflimmern: Beispiel Altersgruppe 65–74 Jahre; Herzinsuffizienz: ab 30 Jahren. Quellen: Robert Koch-Institut
(GEDA 2014/2015-EHIS, DEGS1), Gesundheitsatlas Deutschland 2023, Stiftung Gesundheitswissen.
Konzept etwas Unbezahlbares: Es
nimmt die Angst vor dem Unbekannten
und ersetzt sie durch klares,
praktisches Wissen. Es zeigt,
dass hinter der medizinischen Diagnose
echte Menschen mit echten
Erfahrungen stecken.
Es verbindet Betroffene mit Experten
– nicht in abstrakten Seminaren,
sondern in echtem Austausch.
Aber auch Menschen, die bereits
länger mit einer Herzdiagnose leben,
finden in diesem Konzept
wertvollen Mehrwert.
Sie können ihr Wissen vertiefen,
erfahren von neuen Entwicklungen
und Erkenntnissen, und vor allem:
Sie können ihr Erfahrungswissen
mit anderen teilen. Sie werden zu
Mentoren, zu Orientierungspunkten
für Neuerkrankte.
Der Aufbau der acht Tage:
Zuhören, Verstehen,
Netzwerken
Jede achtägige Phase folgt einem
bewährten Schema, das
drei zentrale Säulen umfasst:
Zuhören: Echte Geschichten von
Menschen, die ähnliche Diagnosen
haben. Nicht inszeniert, nicht
perfekt – sondern authentisch.
Dies schafft sofortige Verbindung
und das Gefühl, nicht allein zu
sein.
Verstehen: Fundierte, verständlich
aufbereitete Informationen
rund um die jeweilige Erkrankung.
Medizinisches Wissen wird
in Alltagssprache übersetzt. Experten
machen komplexe Zusammenhänge
nachvollziehbar, ohne
dabei zu vereinfachen. So entsteht
Orientierung, die Betroffenen und
Angehörigen hilft, ihre Situation
besser einzuordnen und Fragen an
die behandelnden Ärztinnen und
Ärzte gezielt vorzubereiten.
Netzwerken: Der Austausch zwischen
Betroffenen untereinander
sowie mit Fachleuten aus dem Gesundheitswesen.
Hier entstehen
Verbindungen, Freundschaften
und ein gegenseitiges Verständnis,
das über die acht Tage hinaus bestehen
bleibt. Diese Struktur hat
sich bereits bewährt. Sie schafft
nicht nur Wissensvermittlung,
sondern auch emotionale Sicherheit
– etwas, das Menschen mit
neu diagnostizierten Herzerkrankungen
oft am meisten brauchen.
Für wen ist dieses Programm?
Das Konzept „8 Tage ...gut zum
Herz“ ist primär für Menschen
mit Herzbefunden konzipiert – ob
gerade diagnostiziert oder schon
länger bekannt. Es ist für diejenigen,
die Orientierung suchen, die
verstehen wollen, was in ihrem
Körper passiert, und die von der
Erfahrung anderer Menschen
profitieren möchten.
Aber auch Angehörige finden hier
wertvollen Raum. Partner, Kinder,
enge Vertraute – sie sind oft
die wichtigsten Unterstützer und
brauchen selbst Verständnis für
die Situation, um gut unterstützen
zu können. Darüber hinaus bietet
das Programm für Fachleute aus
Medizin, Pflege und Gesundheitswesen
wertvolle Einblicke. Sie lernen,
wie ihre Patienten ticken,
welche Fragen sie bewegen,
welche Informationen ihnen
wirklich helfen. Dieser
Einblick in die Patientenperspektive
ist oft transformativ
– er humanisiert den
medizinischen Alltag und
schafft eine tiefere Basis für
effektive Zusammenarbeit.
Warum gerade dieses Format?
In einer Welt der Dauererreichbarkeit
und der Informationsüberflutung
schaffen acht fokussierte
Tage etwas Seltenes:
Sie schaffen Raum für tiefe Auseinandersetzung.
Sie sind lang
genug, um wirkliches Verständnis
zu entwickeln, aber nicht so
lang, dass Überforderung eintritt.
Sie sind strukturiert, wodurch
sie Sicherheit geben – aber nicht
so rigid, dass sie die menschliche
Komponente ersticken. Das
Format schafft zudem etwas, das
klassische Patienten-Webseiten
oder Broschüren nicht schaffen:
eine zeitlich begrenzte, gemeinsame
Erfahrung. Alle erleben die
gleiche Information zur gleichen
Zeit, alle sind aufgefordert, ihre
Gedanken und Fragen zu teilen.
Dies erzeugt eine Energie, eine
gegenseitige Unterstützung, die in
Isolation nicht entstehen kann.
Der Jahreskreis als natürlicher
Rhythmus
Der Jahresrhythmus ist bewusst
gewählt. Er verbindet das Programm
mit dem natürlichen
Rhythmus, den Menschen instinktiv
verstehen. Der Frühling ist
Anfang – perfekt für das Thema
Bluthochdruck, oft die erste Herzdiagnose.
Der Sommer ist Aktivität
– passend zu Vorhofflimmern,
das oft bei körperlicher Aktivität
spürbar wird. Der Herbst ist Reflexion
– ideal für das unterschätzte
Thema Fettstoffwechselstörung.
Der Winter ist Rückzug und Anpassung
– passend zu Herzinsuffizienz,
einer Erkrankung, die oft
profundere Lebensstiländerungen
erfordert.
Dieser natürliche Rhythmus hilft
Menschen, sich in einem größeren
Kontext zu verstehen. Die Erkrankung
wird nicht als isoliertes
Schicksal erlebt, sondern als Teil
eines kontinuierlichen Prozesses
der Selbstentwicklung und des
Verständnisses.
Orientierung in einer Welt voller
Unsicherheit
Am Ende ist das, was „8 Tage ...gut
zum Herz“ bietet, etwas sehr Fundamentales:
Orientierung. Menschen,
die eine Herzdiagnose erhalten,
befinden sich oft in einer
Phase großer Unsicherheit. Medizinischer
Jargon, unterschiedliche
Ratschläge, Angst vor der Zukunft
– das alles wirbelt durcheinander.
Das Konzept durchbricht dieses
Chaos mit klarer Struktur, authentischen
Geschichten und dem
Wissen, dass man nicht allein ist.
Für Markus könnte dieses Programm
bedeuten, dass seine Zitterhand
sich beruhigt, weil er
versteht, was Bluthochdruck
wirklich ist. Es könnte bedeuten,
dass er andere trifft, die
ähnliche Fragen haben, und
dass Experten sich Zeit für
ihn nehmen. Es könnte sein,
dass eine achtägige Reise sein
ganzes Verhältnis zu seiner Diagnose
verändert – von Angst zu
Verständnis, von Isolation zu Gemeinschaft,
von Hilflosigkeit zu
Handlungsfähigkeit.
Und genau das ist die Vision von
„8 Tage ...gut zum Herz“: Herzgesundheit
nicht als beängstigender
medizinischer Status, sondern als
ein Aspekt des Lebens, den man
verstehen kann, den man aktiv
mitgestalten kann – in Gemeinschaft
mit anderen.
WICHTIGER HINWEIS: Dieser
Beitrag vermittelt allgemeine
Informationen. Er ersetzt nicht
die Beratung durch medizinische
Fachpersonen. Bei Fragen
zu Ihrer persönlichen Gesundheit
wenden Sie sich an Ihren
Arzt oder Ihre Ärztin.
70
Die Quellen dieses Beitrags
Bluthochdruck – Prävalenz (GEDA-Studie, RKI)
https://edoc.rki.de/handle/176904/2581
Bluthochdruck – Methodik/Weitere Infos (RKI)
https://edoc.rki.de/handle/176904/1494
Fettstoffwechselstörungen – Verbreitung (DEGS1, RKI)
https://www.gbe-bund.de/pdf/degs1_verbreitung_fettstoffwechselstoerungen.pdf
Health Monitoring – Hintergrund zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen (RKI)
https://www.rki.de/DE/Aktuelles/Publikationen/Journal-of-Health-Monitoring/Ausgaben/2017/JoHM_Inhalt_17_01.html
Vorhofflimmern – Patienteninfo (Stiftung Gesundheitswissen)
https://www.stiftung-gesundheitswissen.de/vorhofflimmern/allgemeines
Vorhofflimmern – Prävalenzübersicht (Stiftung Gesundheitswissen)
https://www.stiftung-gesundheitswissen.de/sites/default/files/pdf/Pr%C3%A4valenz%20Vorhofflimmern_vf.pdf
Erhöhte Blutfette – Patienteninfo (Stiftung Gesundheitswissen)
https://www.stiftung-gesundheitswissen.de/erhoehte-blutfette/hyperlipidaemie
Herzinsuffizienz – Gesundheitsatlas Deutschland
https://www.gesundheitsatlas-deutschland.de/erkrankung/herzinsuffizienz
Herzinsuffizienz – Patienteninfos (Deutsche Herzstiftung)
https://herzstiftung.de/infos-zu-herzkrankheiten/herzinsuffizienz
Herzstiftung – Jahresbericht (Zahlen & Hintergründe)
https://herzstiftung.de/system/files/2024-06/JB2023-jahresbericht.pdf
WHO – Herz-Kreislauf-Erkrankungen (europäische Region, Hintergrund & Kennzahlen)
https://www.who.int/europe/news-room/fact-sheets/item/cardiovascular-diseases
Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine medizinische oder
rechtliche Beratung dar. Für Diagnosen, Therapien oder individuelle Behandlungsentscheidungen konsultieren Sie bitte
stets qualifiziertes Fachpersonal. Trotz sorgfältiger Recherche übernehmen Verfasser und Verlag keine Gewähr für die
Vollständigkeit, Aktualität oder Richtigkeit der dargestellten Informationen. Jegliche Haftung für unmittelbare oder
mittelbare Schäden, die aus der Nutzung der Inhalte entstehen, ist ausgeschlossen.
Dieser Beitrag ersetzt keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder
Ihren Arzt. Bitte lesen Sie unseren Haftungsausschluss zu diesem Artikel mit Klick HIER.
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HerzGesund | 8 Tage ...gut zum Herz
Das
Event!
im Winter 2025
8 Tage
...gut zum Herz
Herzgesundheit
anders gedacht
ZUHÖREN – VERSTEHEN – NETZWERKEN
von Matthias Jung
In einer Zeit, in der Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu den häufigsten
Gesundheitsherausforderungen zählen, braucht es mehr als nur allgemeine
Ratschläge. GUT ZUM HERZ schafft eine einzigartige Plattform,
auf der Betroffene, Experten und Gesundheitsakteure zusammenfinden.
Unser Ziel: Herzgesundheit nicht nur zu verstehen, sondern gemeinsam
zu leben und zu fördern!
74
Die in diesem Beitrag beschriebene Person ist frei erfunden; jede
Ähnlichkeit mit realen Personen ist rein zufällig.
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Das Konzept
„8 Tage ...gut zum Herz“
bietet eine strukturierte
Plattform, um die zentralen
Aspekte von Herzkrankheiten
– von Diagnose
über Therapie bis
Prävention – verständlich
darzustellen und durch
den Austausch zwischen
Betroffenen und Experten
neue Impulse für die
Herzgesundheit zu setzen.
Es kombiniert praktische
Informationen, persönliche
Erfahrungsberichte
und interaktive Formate,
um sowohl das Bewusstsein
zu stärken als auch
konkrete Lösungsansätze
zu entwickeln.
Das Konzept „8 Tage . . .gut
zum Herz“ erweitert seinen Fokus
und widmet sich im Winter
2025 einem wichtigen Gesundheitsthema:
dem Diabetes.
Diese strukturierte Informationsplattform
bietet Einblicke in
die zentralen Aspekte der Diabetesversorgung
– von der Früherkennung
über hochmoderne
Therapieansätze bis hin zur
Prävention von verschiedenen
Folgeerkrankungen. Durch den
Austausch zwischen Betroffenen,
medizinischen Experten und
Gesundheitsakteuren entstehen
neue Impulse für den Dialog zu
Ansätzen im Diabetesmanagement
und Erfahrungswerte zur
Lebensqualität.
Die Geschichte von Markus
(fiktives Fallbeispiel)
Mit 48 Jahren lebte Markus ein
Leben, das vielen bekannt vorkommen
mag. Beruflicher Alltag,
familiäre Verpflichtungen
und der tägliche Stress ließen
wenig Raum für Aufmerksamkeit
gegenüber den eigenen
körperlichen Signalen.
Über Monate hinweg bemerkte
er jedoch Veränderungen, die
er zunächst auf Überarbeitung
und Stress schob: einen konstanten
Durst, der sich nicht
stillen ließ, eine bleierne Müdigkeit,
die ihn durch den Tag
begleitete, und häufige Toilettengänge,
die seinen Schlaf
75
unterbrachen. Diese schleichenden
Symptome entwickelten sich
so langsam, dass Markus sie als
Teil seines normalen Lebensrhythmus
akzeptierte.
Der Wendepunkt kam bei einer
Routineuntersuchung, als erhöhte
Blutzuckerwerte die Diagnose
Typ-2-Diabetes offenbarten.
Plötzlich erhielten all die kleinen
Anzeichen, die er monatelang
ignoriert hatte, eine medizinische
Bedeutung. Wie konnte es so weit
kommen? Hätte er früher auf
die Warnsignale seines Körpers
hören sollen? Und vor allem: Was
bedeutete diese Diagnose für sein
zukünftiges Leben und das seiner
Familie?
Diese Geschichte ist ein fiktives Fallbeispiel
zur Veranschaulichung möglicher
Krankheitsverläufe. Jeder Krankheitsverlauf
ist individuell und unterschiedlich.
Bei Verdacht auf Diabetes oder
anderen gesundheitlichen Beschwerden
konsultieren Sie bitte einen Arzt oder
eine Ärztin.
Diese Geschichte ist kein
Einzelfall
Diese beispielhafte Erfahrung
spiegelt die Realität von fast 9
Millionen Menschen in Deutschland
wider, die von Diabetes betroffen
sind. Diese Zahl verdeutlicht,
wie wichtig Aufklärung,
Unterstützung und ein besseres
Verständnis für Stoffwechselerkrankungen
in unserer Gesellschaft
sind. Die schleichende
Entwicklung von Diabetes macht
deutlich, warum präventive
Maßnahmen und frühzeitige
Intervention von Bedeutung sein
können.
Ein multidisziplinärer Ansatz
für die Diabetesversorgung
Der Blutzucker ist ein zentraler
Regulator unseres Stoffwechsels
und beeinflusst nahezu jeden
Aspekt unserer körperlichen
Funktionen. Wenn dieses fein
abgestimmte System aus dem
Gleichgewicht gerät, können
weitreichende Konsequenzen für
die Gesundheit entstehen.
Erhöhte Blutzuckerwerte können
zu Gefäßschäden, Nervenschädigungen
und Organproblemen
führen, während Betroffene
gleichzeitig mit den täglichen
Herausforderungen des Diabetesmanagements
umgehen müssen.
Trotz der Verfügbarkeit moderner
medizinischer Behandlungen und
Hilfsmittel bleiben viele Fragen
im Umgang mit der Erkrankung
offen.
Viel mehr als nur
Wissensvermittlung
Genau hier setzt „8 Tage . . .gut
zum Herz“ im Winter 2025 an,
um nicht nur das Verständnis für
Diabetes zu vertiefen, sondern
Betroffenen Informationen zu
vermitteln. Das Programm geht
über reine Wissensvermittlung
hinaus und schafft eine Plattform
für den Austausch zwischen allen
Beteiligten der Diabetesversorgung.
Durch neue Perspektiven,
evidenzbasierte Informationen
und den Dialog mit anderen
Betroffenen und Fachexperten
bietet die Initiative Orientierung
und Unterstützung für den
individuellen Umgang mit der
Erkrankung.
Das Herzstück dieses Ansatzes
liegt in der Erkenntnis, dass
Diabetesmanagement eine gemeinschaftliche
Aufgabe ist, die
durch die Zusammenarbeit verschiedener
Gesundheitsakteure
angegangen werden sollte. Kein
Patientinnen und Patienten sollte
mit seiner Diagnose allein gelassen
werden, und keine Herausforderung
im Diabetesma- nagement
sollte ohne professio- nelle
Unterstützung und Begleittung
bewältigt werden müssen.
An 8 Tagen innerhalb zwei Wochen
stehen im Winter 2025 acht
verschiedene Gesundheitsakteure
im Mittelpunkt, die jeweils einen
Beitrag zur Diabetesversorgung
leisten. Diese multidisziplinäre
Herangehensweise spiegelt die
Komplexität der Erkrankung
wider und zeigt auf, wie verschiedene
Expertise-Bereiche zusammenarbeiten,
um die Versorgung
zu unterstützen.
Die Geschichte von Markus –
demnächst in „HerzSchlag“
Die berührende Geschichte von
Markus mit der Diabetes-Diagnose
wird in der kommenden
Ausgabe von „HerzSchlag“, dem
Magazin des Aktionsbündnisses
GUT ZUM HERZ, zu lesen sein.
Hinweis: Bei der Geschichte von
Markus handelt es sich um ein
fiktives Fallbeispiel. Bei gesundheitlichen
Fragen konsultieren
Sie bitte einen Arzt oder eine
Ärztin.
Folgen Sie GUT ZUM HERZ auf
Facebook und Instagram für aktuelle
Updates!
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77
HerzGesund | 8 Tage ...gut zum Herz
Von der Hoffnungslosigkeit
zur Hoffnung
ein Gastbeitrag von Norbert Kuster
100 Jahre Diabetes-Behandlung
Stellen Sie sich vor: Ein
Kind erhält die Diagnose
Diabetes. Heute bedeutet
das eine lebenslange Therapie,
aber meist ein normales
Leben. Vor 100 Jahren war es
ein Todesurteil.
In den frühen 1920er Jahren
war Typ-1-Diabetes fast immer
tödlich; Kinder wurden
durch strenge Hungerkuren
mit 400–600 Kalorien pro Tag
notdürftig am Leben gehalten.
Diabetische Ketoazidose führte
häufig zum Tod, Familien
sahen Angehörige ins Koma
fallen.
Der Durchbruch von 1922
Der Wendepunkt kam 1922 in
Toronto: Der 14-jährige Leonard
Thompson erhielt als erster
Patientinnen und Patienten
gereinigtes Insulin. Frederick
Banting, Charles Best, John
Macleod und James Collip hatten
das Hormon aus Hundepankreas
isoliert und aufbereitet.
Thompsons Zustand besserte
sich rasch, aus dem sterbenden
Jungen wurde ein lebensfähiger
Teenager.
Die Entdecker verkauften das
Patent für einen Dollar an die
Universität Toronto; Banting:
„Insulin gehört der Welt.“ 1923
erhielten Banting und Macleod
den Nobelpreis.
Frühe Therapieerfolge
Frühe Fortschritte (1920er–
1950er): Die Überlebensprognose
verbesserte sich deutlich,
doch die Therapie blieb
anspruchsvoll: mehrfache Insulininjektionen
täglich, grobe
Kontrolle über Urintests.
Technologische Entwicklungen
(1980er–heute): Heim-Glukosemessung
brachte Präzision,
moderne lang- und schnellwirksame
Insuline verbesserten
Alltag und Mahlzeitenabdeckung.
Insulinpumpen
seit den 2000ern ermöglichen
feinere Dosierung. Kontinuierliche
Glukosemessung (CGM)
entlastet durch 24/7-Daten.
Automatisierte Systeme
Automatisierte Insulinabgabe
(seit 2020er): AID-Systeme
(„künstliche Bauchspeicheldrüse“)
kombinieren CGM,
Pumpen und Algorithmen für
weitgehend automatisierte
Therapie und erhöhen die Zeit
im Zielbereich bei geringerem
Hypo-/Hyperglykämierisiko.
Deutschland heute
Rund 11 Mio. Menschen leben
mit Diabetes, darunter
etwa 340.000 Erwachsene und
37.000 Kinder/Jugendliche mit
Typ 1. Jährlich erkranken etwa
4.000 junge Menschen neu. Die
Lebenserwartung hat sich stark
verbessert und ist heute nahezu
normal.
Blick nach vorn
Immunmodulatorische Ansätze
können das Fortschreiten
bei Risikopersonen verzögern;
erste Behandlungen laufen in
Studien. Parallel werden Zelltransplantationen
und Immuntherapien
erforscht.
Eine Erfolgsgeschichte
Was vor 100 Jahren begann, ist
eine Erfolgsgeschichte der Medizin.
Aus dem sicheren Todesurteil
wurde eine chronische
Erkrankung, die dank moderner
Technologien ein weitgehend
normales Leben ermöglicht
– im Beruf, beim Sport und
in der Familienplanung. Die
Geschichte des Insulins zeigt:
Durchbrüche sind möglich und
geben Hoffnung.
Über den Autor
Norbert Kuster ist Landesvorsitzender
und Geschäftsführer
des Landesverbands Nordrhein-Westfalen
der Deutschen
Diabetes-Hilfe, engagierter
Selbsthilfe-Vertreter und LA-
DA-Betroffenerur. Mehr über
ihn mit KLICK auf diesen Link.
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HerzInfo | DIE KOLUMNE
von Matthias Jung
Sauna und ich
Warum „Durchhalten“ manchmal die dümmste Idee ist
Ich wusste es eigentlich besser. Mit meiner
Herzerkrankung ist die Sauna für mich
kein Ort für Heldentaten, sondern für Maß.
Meine Routine: rein, sitzen, genießen – und
kurz vor dem Aufguss raus. Aufgüsse sind
mir zu heiß. Punkt.
An diesem Freitag lief alles nach Plan bis
zwei alte Schulkollegen auftauchten. Man
erkennt sich sofort: Die Stimmen wie früher,
nur das Leben hat an der Optik kräftig
mitgeschrieben. Wir grinsten, klopften uns
auf die Schultern, und plötzlich saßen wir
nackt nebeneinander und waren wieder in
der neunten Klasse: weniger Haare, mehr
Anekdoten.
Wir redeten über Job, Familie, wer wo gelandet
ist. In der Sauna wird Zeit weich;
Minuten benehmen sich wie Butter. Draußen
klackten schon Eimer, Schritte, diese
gedämpfte Geschäftigkeit, die sagt: Gleich
kommt der Aufguss.
Normalerweise stehe ich dann auf und
tue so, als hätte ich Wichtiges vor: Wasser
holen, frische Luft, irgendwas mit Würde.
Diesmal dachte ich: Jetzt kannst du nicht
gehen. Sonst wirkst du wie ein Weichei. Und
weil ich offenbar noch immer empfänglich
für Pausenhoflogik bin, blieb ich sitzen. In
meinem Kopf lief noch ein Rest Teenagerprogramm:
„Zeig keine Schwäche.“ Leider
hatte das Update auf „gesunden Menschenverstand“
Pause.
Der Aufguss begann. Erst freundlich, dann
entschieden, dann endgültig. Ich setzte ein
Lächeln auf, das man auch auf Klassenfotos
trägt, wenn man dringend wegmuss, aber
tapfer wirken will. Innen drin stellte mein
Körper die Frage, ob „Durchhalten“ wirklich
Charakter ist – oder einfach nur Sturheit.
Der Aufgussmeister schüttete Wasser auf die
Steine, als wolle er ein Lagerfeuer ertränken.
Ein Zischen, dann diese Wand aus Hitze.
Die Luft wurde so dick, dass man sie hätte
schneiden können. Mein Kreislauf machte
höflich auf sich aufmerksam: erst Räuspern
dann deutlicher Hinweis. Ich zählte Atemzüge
und dachte an alles – nur nicht daran,
cool auszusehen. Neben mir plauderten
mein Schulkollegen unbeirrt weiter, als säßen
wir im Wohnzimmer.
Die Hitze kam in Wellen. Mein Brustkorb
fühlte sich plötzlich so präsent an. Ich bemühte
mich um „normales Atmen“, als sei
das eine soziale Leistung vor Publikum. Ich
nickte an passenden Stellen. Ich nickte auch
an unpassenden. Hauptsache Bewegung,
Hauptsache nicht auffallen.
Irgendwann war klar: Das ist kein Mut. Das
ist Eitelkeit mit Schweißfilm. Also sagte ich,
so locker ich konnte: „Männer, ich geh mal
kurz raus.“ Nicht „Ich muss“, nicht „Mir wird
komisch“. Einfach raus.
Draußen war die Luft nicht nur kühler, sie
war vernünftig. Und da begriff ich: Stärke ist
nicht, sitzen zu bleiben. Stärke ist manchmal,
aufzustehen – bevor das Ego entscheidet,
was das Herz auszubaden hat.
Seitdem gehe ich wieder rechtzeitig raus.
Mit Würde. Und wenn jemand denkt, ich sei
schwach: geschenkt.
Ihr Matthias Jung
82
Hinweis: Das ist meine persönliche Erfahrung. Wer Herz-Kreislauf-Erkrankungen hat,
sollte Saunagänge und Belastung individuell ärztlich abklären.
HERZ & Welt
Die neue Serie geht weiter in dieser Ausgabe
Bei GUT ZUM HERZ schauen
wir in jeder Ausgabe darauf,
wie Herzversorgung in
Deutschland im Alltag ankommt
– mit all ihren Stärken, aber auch
mit den typischen Bruchstellen
zwischen Praxis, Klinik und
Nachsorge. Gleichzeitig erreichen
uns immer wieder Fragen aus
der Community: Wie lösen andere
Länder diese Übergänge? Was
funktioniert dort besser – und was
eher nicht?
HERZ & Welt bleibt deshalb ein
fester Bestandteil unseres Jahreszeitenmagazins.
Viermal im
Jahr vergleichen wir die deutsche
Herzversorgung mit einem anderen
Land und ordnen ein, was Betroffene
daraus ableiten können
– ohne Idealisierung und ohne
Bashing.
Dieses Mal: Deutschland und
Frankreich. Zwei Nachbarn,
zwei Systeme, die auf den ersten
Blick ähnlich wirken – und sich
im Detail doch deutlich unterscheiden:
etwa bei der Rolle des
Hausarztes als Lotse, bei der Organisation
von Versorgungspfaden
und bei der Frage, wie stark
Koordination und Nachsorge
strukturell verankert sind.
Unser Anspruch bleibt dabei
derselbe: sachlich, realistisch,
nachvollziehbar. Wir zeigen
Stärken und Schwächen beider
Länder, benennen offene Punkte
und konzentrieren uns auf das,
was für HerzPatientinnen und
-Patienten wirklich zählt: Orientierung,
verständliche Information
und eine Versorgung, die auch
nach dem Klinikaufenthalt trägt.
Den Beitrag finden Sie ab Seite
136 in diesem Magazin.
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83
Die
GUT ZUM
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PREVIEW
Die Freischaltung
Exklusiver Conten
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HERZ
reszeiten
87
88
HerzInfo | DIE MEDIATHEK VON GUT ZUM HERZ
89
HerzAktiv | DER GUT ZUM HERZ JANUAR
Der GUT ZUM HERZ
Fitnessmonat
JANUAR 2026
mit Steffen Morscheck
31 Tage. 31 Übungen. Ein Einstieg, der bleibt.
Der erste Januar hat eine
besondere Stimmung:
Draußen ist es stiller,
im Kopf oft lauter. Viele nehmen
sich viel vor – und spüren
gleichzeitig, wie schnell aus
einem Vorsatz Druck werden
kann. Für Steffen Morscheck
aus Gommern ist genau dieser
Unterschied entscheidend.
Nach einem schweren Herzereignis
ging es für ihn nicht
darum, „wieder auf Niveau“ zu
kommen, sondern überhaupt
wieder Vertrauen aufzubauen:
in den Körper, in die eigenen
Grenzen – und in die Idee, dass
Bewegung wieder etwas Gutes
sein darf.
In seiner Geschichte ist seine
Frau fest verankert. Sie ist Ersthelferin
und war, wie Steffen
erzählt, in einer akuten Situation
seine Lebensretterin. Heute
trainieren beide gemeinsam.
Sie begleitet die Einheiten auch
als Trainerin – und sie steht
für etwas, das in diesem Monat
mitschwingen soll: Sicherheit
entsteht nicht durch große
Worte, sondern durch klare Abläufe
und einen realistischen
Rahmen.
Vom Teilnehmer zum
Übungsgeber
Steffen kennt die Perspektive der
Betroffenen nicht nur aus Theorie.
Er war 3,5 Jahre selbst Teilnehmer
einer Herzsportgruppe.
Diese Zeit hat ihm gezeigt,
was wirklich trägt: Struktur,
Dosierung, Wiederholung –
und eine Sprache, die motiviert,
ohne zu überfordern.
Dabei nennt er einen Ort, dem
er viel zuschreibt: den SV Eintracht
Gommern e.V. Dort hat
ihn der Rehasport in den letzten
Jahren begleitet – nach Steffens
Worten mit verlässlicher Organisation
und ärztlicher Begleitung
in den Einheiten. Außerdem
unterstützt der Verein ihn,
indem er seine Ausbildung zum
Rehatrainer „Innere Medizin“
mitträgt. Für Steffen ist das
keine Randnotiz, sondern ein
wesentlicher Teil seines Weges
zurück in Bewegung.
Auf dieser Grundlage hat er
sich zusätzlich qualifiziert (u.
a. B-Lizenz im Group-Fitness-
Training und Personaltraining)
und plant ab Februar 2026 den
nächsten Schritt über eine Rehasport-Qualifizierung.
Aus
dieser Mischung – Erfahrung,
90
WERBUNG
Der GUT ZUM HERZ Fitnessmonat
mit Steffen Morscheck, neuem Moderator
unserer Facebook-Gruppe, findet in der
Gruppe statt. Ab dem 1. Januar bekommst
Du dort täglich eine neue Übung von
Steffen – kurz erklärt und ohne Druck.
Teile Deine Erfahrungen, stelle Fragen,
hole Dir Motivation und bleib gemeinsam
mit der Community dran.
Mitmachen ist kostenlos und
alltagstauglich. Jetzt beitreten und den
Januar gemeinsam HerzAktiv
starten! Sei von Tag 1 dabei. Hier
kannst Du kostenfrei beitreten.
91
Disziplin, Erdung – entsteht unser
Format für den Januar.
Das Vorhaben: Jeden Tag eine
Übung (01.–31.01.2026)
Vom 1. bis 31. Januar 2026 veröffentlicht
Steffen jeden Tag eine
Übung auf Social Media. Nicht
als „härter, schneller, weiter“,
sondern als täglicher, machbarer
Impuls. Mal geht es um Mobilität,
mal um leichte Kraft, mal um
Koordination, Atem- oder Entlastungsübungen
– ergänzt durch
kurze Ausdauerbausteine, die sich
in Alltag und Wetterlage integrieren
lassen.
Jede Übung folgt dabei einem
klaren Prinzip:
• kurze Anleitung statt langer
Theorie,
• zwei Schwierigkeitsstufen, damit
niemand aussteigen muss,
• eine einfache Belastungsorientierung
(Zeit, Wiederholungen
oder gefühlte Anstrengung).
So wird aus 31 Einzelposts ein roter
Faden: ein Monat, der nicht
„perfekt“ sein muss – sondern
konsequent.
Technik als hilfreicher
Begleiter
Wir empfehlen ausdrücklich, in
diesem Monat Smartwatches,
weitere Wearables und Gesundheitsapps
zu nutzen – als Unterstützung,
nicht als Taktgeber. Wer
Werte und Trends sieht, kann
leichter einschätzen, ob Belastung
gut dosiert ist, ob Routinen
entstehen und ob Pausen sinnvoll
gesetzt sind. Entscheidend ist der
Umgang: Technik soll Orientierung
geben, nicht zusätzlich stressen.
Ein wichtiger Hinweis bleibt:
Wearables liefern Messwerte, aber
keine Diagnosen. Wer Beschwerden
hat oder unsicher ist, klärt das
medizinisch ab.
Start am 1. Januar: Umfrage zur
Wirkung und Akzeptanz
Parallel zum Fitness-Monat starten
wir ab dem 1. Januar 2026 eine
rechtssichere, DSGVO-konforme
Umfrage. So bekommen wir einen
realistischen Einblick, wie die täglichen
Impulse ankommen:
Welche Übungen sind praktikabel?
Was motiviert wirklich? Wo
braucht es Anpassungen? Die
Rückmeldungen fließen in die
Weiterentwicklung des Formats
ein – transparent und nachvollziehbar.
Der Blick von Dr. Jana Seuthe
Im Magazin ergänzen wir Steffens
Praxisblick um einen Kasten
mit einem Gastbeitrag von Dr.
Jana Seuthe. Sie ordnet ein, worauf
es bei digitalen Tools im Gesundheitsalltag
ankommt: nicht
auf „mehr Daten“, sondern auf
Verständlichkeit, Akzeptanz und
Routinen, die sich im echten Leben
halten lassen.
In Kooperation mit der
Deutschen Stiftung für
chronisch Kranke
Der Fitness-Monat entsteht in Zusammenarbeit
mit der Deutschen
Stiftung für chronisch Kranke.
Unser gemeinsames Ziel ist pragmatisch:
Orientierung geben, die
funktioniert – ohne Überhöhung,
ohne Versprechen, die niemand
seriös halten kann.
Wer im Januar mitmacht,
braucht keine perfekte Woche.
Es reicht ein erster Schritt. Und
dann der nächste.
92
WERBUNG
Ein Gastbeitrag von Dr. Jana Seuthe
Zwischen Datenflut
und Alltagstauglichkeit
- wie digitale Tools
einen aktiven Lebensstil
unterstützen können
Digitale Hilfsmittel, wie
Smartwatches, sind für viele
Menschen fester Bestandteil
des Alltags - auch, wenn es um
Sport und Bewegung geht. Eine
Smartwatch misst z. B. die Herzfrequenz
und zählt Schritte. Benachrichtigungen
erinnern daran,
sich zu bewegen. Dabei wird
eine Vielzahl an Informationen
gesammelt. Häufig fehlen jedoch
einfache Erklärungen und
der Bezug zu Ihrem Gesundheitszustand.
Es bleibt unklar,
was die Werte für Sie persönlich
bedeuten. Zum Beispiel: Ist
eine Herzfrequenz von über 140
Schlägen pro Minute bei sportlicher
Aktivität normal oder
bedenklich? Eine Smartwatch
kann das nicht beurteilen, denn
das hängt von vielen Dingen ab -
etwa vom Alter, von Erkrankungen
oder wie gut Sie trainiert
sind.
Gerade für Menschen mit Herzerkrankung
gilt deshalb: Viele
Daten sind nicht automatisch
hilfreich. Eine Flut an Informationen
kann Stress auslösen und
sich negativ auf das Wohlbefinden
auswirken. Besser ist es,
wenige, aber gut verständliche
Werte zu nutzen. Ein Wert, den
Sie verstehen, hilft mehr als viele
verwirrende Zahlen. Im Folgenden
geht es daher darum, wie Sie
digitale Hilfsmittel sinnvoll und
alltagstauglich nutzen können.
Was digitale Hilfsmittel für
Herzpatientinnen und -patienten
leisten sollten
Ein gutes digitales Hilfsmittel
erklärt verständlich, was
ein gemessener Wert bedeutet
und wann er wirklich wichtig
ist. Messungen können Orientierung
geben, setzen aber ein
gewisses Gesundheitswissen
voraus. Gerade bei der Herzfrequenz
gibt es selten allgemeine
Richtwerte, vor allem nicht im
Zusammenhang mit Sport und
Bewegung. Deshalb ist der Austausch
mit Ihren Ärzt:innen
wichtig. Ein Belastungs-EKG
kann z. B. helfen, Ihre persönliche
Belastbarkeit einzuschätzen.
Aufbauend können individuelle
Empfehlungen für Ihre
Herzfrequenz bei sportlicher
Aktivität gegeben werden.
Wichtig ist auch: Digitale
Hilfsmittel sollen unterstützen,
nicht verunsichern. Der
ständige Blick auf die Herzfrequenz
oder häufige Warnmeldungen
können schnell überfordern
oder Angst auslösen.
Bei einer Herzerkrankung kann
dies dazu führen, dass normale
Schwankungen als bedrohlich
empfunden werden. Digitale
Hilfsmittel sollten helfen, Vertrauen
in den eigenen Körper zu
entwickeln - ohne das Gefühl,
ständig kontrollieren zu müssen.
Gezielte Messungen sind
deshalb oft hilfreicher als eine
ständige Selbstüberwachung.
Digitale Anwendungen sollten
außerdem in den Alltag passen.
Wenn ein Hilfsmittel kompliziert
ist oder den Alltag stört,
wird es langfristig nicht genutzt.
Gute digitale Unterstützung ist
leicht zu bedienen und lässt sich
einfach in bestehende Tagesabläufe
einbinden. Nur wenn die
Technik akzeptiert wird und
selbstverständlich zum Alltag
gehört, kann sie wirklich unterstützen.
Richtig eingesetzt können digitale
Hilfsmittel auch zu einem
aktiveren Lebensstil motivieren.
Sie machen Fortschritte
sichtbar, etwa wenn Wege länger
oder Pausen kürzer werden.
Diese Rückmeldung kann
Mut machen und das Vertrauen
in die eigene Leistungsfähigkeit
stärken. Dabei ist es wichtig,
den Fokus auf Ihre eigene
Entwicklung zu legen und sich
nicht zu sehr mit vorgegebenen
Zielwerten oder anderen zu vergleichen.
Gut begleitet zu einem
aktiven Lebensstil
Digitale Hilfsmittel können
dabei helfen, mit einer Herzerkrankung
aktiver zu leben
- wenn sie gezielt eingesetzt
werden. Sie ersetzen weder
ärztliche Betreuung noch das
eigene Körpergefühl. Sie können
aber dabei helfen, Bewegung
sicherer und bewusster
in den Alltag einzubauen und
Routinen zu entwickeln. Entscheidend
ist, dass Technik Orientierung
gibt und Vertrauen
stärkt. So können digitale Hilfsmittel
einen aktiven Lebensstil
fördern, der gut tut und sich im
Alltag bewährt.
Dieser Beitrag ersetzt keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder
Ihren Arzt. Bitte lesen Sie unseren Haftungsausschluss zu diesem Artikel mit Klick HIER.
93
HerzInfo | WINTERLICHES REZEPT
DIE
GUT ZUM
von Matthias Jung
HERZ
Winter
Zutaten der Saison
Rote Bete
Rezepte von EUCH
Wenn Sie tolle Rezepte mit den
Zutaten dieser Seite haben, dann
schicken Sie sie uns.
Mehr Infos hier.
Rote Bete steht bei diesem Gericht im
Mittelpunkt: Sie verleiht dem Eintopf
seine tiefrote Farbe und eine erdige,
leicht süßliche Note. In Scheiben
geschnitten gart sie in der Brühe weich
und verbindet die Aromen von Zwiebel,
Knoblauch und Gemüse zu einem
runden Wintergeschmack.
Wirsing
Wirsing ist ein klassisches Wintergemüse
mit mildem Kohl-Aroma. In feinen
Streifen bringt er Struktur in den
Topf und bleibt – wenn er erst später
dazu kommt – angenehm bissfest. Kurz
gegart nimmt er die Würze der Brühe
gut auf.
Rapsöl
Rapsöl ist ein mild schmeckendes Pflanzenöl,
das sich gut zum Anbraten und
Dünsten eignet. Sein neutraler Charakter
unterstützt die Röstaromen von
Zwiebel und Knoblauch, ohne die übrigen
Zutaten zu überdecken. Ein kleiner
Schuss zu Beginn reicht als sanfte Basis
für den Eintopf.
94
Wärmender Farbenmantel
Zutaten für 4 Personen
• 500 g Rote Bete
• 650 g Wirsing
• 2 Knoblauchzehen
• 2 Zwiebeln
• 400 g Kartoffeln
• 3 Esslöffel Rapsöl
• 1 l Gemüsebrühe
• Salz & Pfeffer
• Petersilie
Weil Wirsing, Rote Bete und Kartoffeln wie ein
bunter Mantel von innen wärmen
Ein kräftiger, winterlicher Gemüseeintopf aus Roter Bete,
Wirsing und Kartoffeln, der in würziger Gemüsebrühe mit
Zwiebeln, Knoblauch und einem Schuss Rapsöl langsam
gart. Frische Petersilie rundet das aromatische Gericht ab,
bringt Farbe auf den Teller und sorgt für eine Extraportion
Frische.
Zubereitung:
Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein hacken. Kartoffeln
und Rote Bete schälen, waschen und in Scheiben schneiden.
Wirsing halbieren, Strunk entfernen, Blätter in Streifen
schneiden und gründlich waschen. Rapsöl in einem Topf
erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch glasig anbraten. Rote
Bete und Kartoffeln zugeben und kurz mitanbraten. Gemüsebrühe
angießen und mit Salz und Pfeffer würzen. Wirsing
hinzufügen und den Rote-Bete-Eintopf etwa 25–30 Minuten
weitergaren (je nach Schnittstärke), bis alles gar ist. Petersilie
abzupfen, fein schneiden, unterrühren und etwas für die
Dekoration beiseitelegen. Zum Schluss noch einmal mit Salz
und Pfeffer abschmecken.
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HERZ
Teilnehmende Organisationen
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HERZ
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WERBUNG
HerzGesund | KLINISCHE FORSCHUNG
Herzenssache Forschung
- Vielfalt stärkt Evidenz
von Matthias Jung
Klinische Studien – wo Perspektiven von Herzpatient:innen und
forschenden Unternehmen zusammenkommen
Manchmal schaue ich
morgens auf meine Tabletten
und denke:
Ohne diese kleinen Dinger
gäbe es meinen Alltag so wahrscheinlich
nicht mehr. Kein
Spaziergang, keine Gespräche
mit Freundinnen und Freunden,
kein Lachen über Alltagskram
– zumindest nicht in dieser
Form.
Mit einer Teilnahme bei
etwas Größerem dabei sein
Hinter jeder Tablette steckt etwas,
das wir im Alltag selten sehen:
Forschung. Menschen, die
vor mir bereit waren, an Studien
teilzunehmen. Ärztinnen
und Ärzte, Pflegende, Studienkoordinatoren.
Und Unternehmen,
die ein Medikament nicht
nur „erfinden“, sondern es jahrelang
prüfen müssen, bevor es
überhaupt in meiner Tablettendose
landet.
Diese Erkenntnis ist bei mir erst
so richtig angekommen, seit ich
selbst enger in ein Forschungsprojekt
eingebunden bin und
mich aktiv mit meiner Erkrankung
und der dahinterstehenden
Forschung beschäftige.
Plötzlich bin ich nicht mehr
nur „Patient mit chronischer
Erkrankung“, sondern Teil von
etwas Größerem: Arbeit daran,
wie wir Herz-Kreislauf-Erkrankungen
morgen besser verstehen
und behandeln können.
Vom Satz „Da kommt bald
was“ zur aktiven Rolle
Vielleicht kennst du das auch:
Im Arztgespräch fällt irgendwann
der Satz „Da wird es bald
etwas Neues geben“. Bald kann
sich für uns Betroffene aber
ziemlich lang anfühlen.
Für mich war klar: Wenn es
Möglichkeiten gibt, näher an
der Forschung dran zu sein und
vielleicht früher von neuen Ansätzen
zu erfahren, möchte ich
wenigstens prüfen, ob das für
mich infrage kommt – natürlich
immer in enger Absprache mit
meinen behandelnden Ärztinnen
und Ärzten.
So bin ich bei iCARE4CVD gelandet
– einem großen europäischen
Forschungsprojekt rund
um Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Das ist kein klassischer
Medikamententest, sondern
ein Projekt, in dem Daten und
Erfahrungen vieler Betroffener
zusammengeführt und ausgewertet
werden.
Ganz einfach erklärt: iCA-
RE4CVD will helfen, Herz-
Kreislauf-Erkrankungen
besser zu verstehen und
die Versorgung langfristig
individueller zu gestalten.
Für mich bedeutet das:
106
HERZ
&
... Zukunft
107
• Ich setze mich viel intensiver
mit meiner Erkrankung
auseinander.
• Ich schaue genauer hin,
wie es mir geht und welche
Faktoren eine Rolle spielen.
• Ich bekomme Einblicke,
wie Forschung denkt – und
wie aus vielen einzelnen
Geschichten Erkenntnisse
werden.
Das macht etwas mit einem: Man
fühlt sich weniger ausgeliefert
und mehr beteiligt.
Was unsere Community über
Studien denkt
Wir wollten es genauer wissen
und haben in der GUT ZUM HERZ
Community eine Umfrage mit 64
Teilnehmenden gemacht (die Umfrage
ist nicht repräsentativ). Das
Bild ist ziemlich klar – und ehrlich
gesagt auch ein bisschen
erschreckend:
• Rund drei Viertel der
Befragten sagen: Ich weiß
grundsätzlich, was klinische
Studien sind.
• Aber nur ein sehr kleiner
Teil wurde überhaupt jemals
auf eine Studienteilnahme
angesprochen.
Da klafft eine riesige Lücke zwischen
Wissen und tatsächlicher
Chance mitzumachen.
Gleichzeitig zeigt die Umfrage:
• Ein Großteil würde grundsätzlich
an einer Studie teilnehmen
oder hat schon teilgenommen.
• Die allermeisten wünschen
sich deutlich mehr Informationen
– in verständlicher Sprache,
ohne Fachchinesisch.
• Viele haben Bedenken: Was
passiert, wenn Nebenwirkungen
auftreten? Werde
ich gut betreut? Kann ich jederzeit
wieder aussteigen?
Diese Fragen sind nicht kleinlich,
sondern absolut berechtigt. Es
fehlt nicht an Bereitschaft, sondern
an Aufklärung, Transparenz
und echten Gesprächen auf Augenhöhe.
Vertrauen entsteht durch echte
Geschichten
Spannend ist auch: Die meisten
in unserer Umfrage kennen niemanden
persönlich, der an einer
Studie teilgenommen hat. Keine
Gesichter, keine Stimmen, keine
Erfahrungen aus erster Hand –
nur abstrakte Begriffe wie „Phase
II“ oder „Probanden“.
Dabei könnten genau diese per-
Quelle: Jin X. et al. (2020): “Women’s Participation in Cardiovascular Clinical Trials From 2010 to 2017”, Circulation.
108
sönlichen Geschichten Vertrauen
schaffen:
• Wie hat es sich angefühlt, in
eine Studie einzusteigen?
• Wie lief die Betreuung ab?
• Was hat die Teilnahme im
Alltag verändert – positiv
wie kritisch?
Ich glaube: Wenn wir mehr echte
Erfahrungsberichte hören, werden
klinische Studien weniger
„Laborbild“ und mehr „Lebensbild“.
Warum Vielfalt in Studien so
wichtig ist
„Vielfalt stärkt Evidenz“ – was
heißt das eigentlich?
Stell dir vor, ein neues Medikament
wird fast nur an Männern
zwischen 45 und 60 ohne große
Begleiterkrankungen getestet.
Dann wissen wir am Ende ziemlich
gut, wie es bei dieser Gruppe
wirkt – aber deutlich weniger darüber,
was bei Frauen, älteren Menschen,
Menschen mit Migrationsgeschichte
oder mit mehreren
Vorerkrankungen passiert. Genau
das war jahrzehntelang ein Problem.
Vielfalt in Studien bedeutet
zum Beispiel:
• Frauen und Männer sind
angemessen vertreten.
• Jüngere und Ältere nehmen
teil.
• Menschen mit unterschiedlichen
Lebensrealitäten und
Vorerkrankungen werden
einbezogen.
Ja, das macht Studien komplizierter.
Aber eben auch ehrlicher.
Denn nur so entstehen Ergebnisse,
die wirklich für alle Patientengruppen
aussagekräftig sind – und
nicht nur für einen Ausschnitt der
Realität. Für alle, die beruflich
Studien planen und durchführen –
ob in Unternehmen, Kliniken oder
Forschungseinrichtungen – steckt
darin eine klare Botschaft: Ohne
vielfältige Teilnehmende bleibt
auch die beste Studie ein Stück
weit blind.
Was Studien für uns Betroffene
bedeuten können
Aus meiner persönlichen Sicht
sind es vor allem vier Punkte. Sie
entscheiden mit darüber, ob wir
uns einer Diagnose ausgeliefert
fühlen oder ob wir aktiv mitgestalten
können, was mit unseren
Erfahrungen passiert. Studien
können Hoffnung geben, weil sie
zeigen, dass an besseren Behandlungen
gearbeitet wird – und dass
unsere Geschichte Teil dieser Entwicklung
sein kann. Sie können
uns Zugänge eröffnen:
Früher Zugang zu neuen Therapien
- Eine Studienteilnahme
kann die Chance bieten, früher
mit einer neuen Behandlung in
Kontakt zu kommen, wenn Ärztin
oder Arzt das für sinnvoll halten.
Es gibt keine Garantie – aber es
ist oft mehr als „Vielleicht irgendwann“.
Mehr Einblick in die eigene
Erkrankung - Man misst, dokumentiert,
spricht häufiger mit
Fachleuten. Das kann helfen, die
eigene Krankheit besser zu verstehen
– und auch im Alltag bewusster
damit umzugehen.
Das Gefühl, etwas zurückzugeben
- Viele sagen: „Wenn das, was
ich hier mitmache, irgendwann
anderen hilft, hat es sich schon
gelohnt.“ Studien sind nie nur
für den Einzelnen gedacht – sie
schreiben die Behandlung der Zukunft
mit.
Selbstbestimmung statt Ohnmacht
- Wichtig ist: Die Teilnahme
ist immer freiwillig. Man wird
umfassend aufgeklärt und kann
seine Einwilligung jederzeit widerrufen.
Allein zu wissen, dass
ich „Nein“ sagen oder aufhören
darf, schafft ein anderes Gefühl
von Kontrolle.
Selbsthilfegruppen und
Patientenorganisationen als
Brückenbauer
Zwischen Hochglanzbroschüre
und Krankenhausflur gibt es einen
Ort, an dem die entscheidenden
Gespräche stattfinden: Selbsthilfegruppen
und Patientenorganisationen.
Dort treffen sich Menschen, die
ähnliche Erfahrungen teilen:
• Jemand erzählt, warum er
oder sie sich für eine Studie
entschieden hat – oder dagegen.
• Es werden Ängste ausgesprochen,
für die im kurzen
Arzttermin oft keine Zeit
bleibt.
• Informationen werden in
Alltagssprache übersetzt.
Diese Gruppen können eine
wichtige Brücke zur Forschung
sein:
• Sie helfen, Studieninformationen
zu verbreiten – ohne
Werbung, sondern mit ehrlicher
Einschätzung.
• Sie geben Forschenden
Rückmeldung, was für uns
Betroffene wirklich wichtig
ist.
• Sie können dabei unterstützen,
dass auch Menschen
109
Tobb K. et al. (2022): “Underrepresentation of women in cardiovascular trials – it is time to shatter this glass ceiling”
(Review-Artikel, Open Access über PMC).
erreicht werden, die nicht
ständig online nach Studien
suchen.
Die GUT ZUM HERZ Community
zeigt, wie so etwas funktionieren
kann: Menschen mit ähnlichen
Herausforderungen kommen zusammen,
tauschen sich aus und
unterstützen sich. Wenn solche
Gruppen und Forschungsprojekte
miteinander sprechen, entstehen
Dialoge, die beiden Seiten helfen.
Forschung wird alltagsnäher,
und Betroffene verstehen besser,
warum Studien wichtig
sind.
Was gute Studien heute
ausmacht
Wenn wir über Vertrauen sprechen,
gehört dazu auch klar
zu sagen, was eine verantwortungsvolle
Studie auszeichnet:
• Ethische Prüfung: Jede
Studie wird vorab von unabhängigen
Gremien geprüft
– auf Nutzen, Risiken,
Datenschutz und Rechte der
Teilnehmenden.
• Transparente Information:
Vor der Teilnahme gibt es
ein ausführliches Gespräch
und verständliche Unterlagen.
Fragen stellen ist ausdrücklich
erwünscht.
• Freiwilligkeit: Niemand ist
verpflichtet teilzunehmen,
und ein Ausstieg ist jederzeit
möglich, ohne Nachteile
für die weitere Behandlung.
• Begleitende Betreuung:
Während der Studie gibt es
feste Ansprechpartnerinnen
und Ansprechpartner,
an die man sich bei Unsicherheiten
wenden kann.
Diese Punkte sind keine „Extras“,
sondern Mindeststandard. Und
sie sind die Grundlage dafür, dass
Menschen überhaupt in Erwägung
ziehen, Teil einer Studie zu werden.
Nur wenn Betroffene das Gefühl
haben, verstanden, respektiert und
transparent informiert zu werden,
entsteht das Vertrauen, das für eine
Teilnahme nötig ist – gerade bei
chronischen Erkrankungen.
Wer weiß, was auf ihn zukommt,
warum seine Teilnahme wichtig ist
und an wen er sich bei Unsicherheiten
wenden kann, erlebt Forschung
nicht als Bedrohung, sondern als
Chance, die eigene Situation zu
verbessern und anderen in ähnlichen
Lagen zu helfen. Das ist echt
gelebte Partizipation.
110
Forschung, die uns alle mitnimmt
Für mich persönlich bleibt eine
einfache Wahrheit: Forschung –
von klassischen klinischen Studien
bis hin zu Projekten wie
iCARE4CVD – hat mein Leben
spürbar beeinflusst.
Durch die Therapien, die andere
vor mir erprobt haben, und durch
meinen eigenen engeren Kontakt
zur Forschung hat sich mein Blick
auf meine Erkrankung verändert.
Wenn wir wollen, dass Forschung
morgen noch besser zu
unserem Alltag passt, braucht
es drei Dinge:
• Mut zur Vielfalt – damit Studienergebnisse
wirklich für alle
gelten können
• Echte Kommunikation – verständlich,
ehrlich, ohne falsche
Versprechen.
• Gemeinschaft – aus Betroffenen,
Forschenden, Ärztinnen
und Ärzten, Unternehmen,
Selbsthilfe und Politik.
„Herzenssache Forschung“
heißt für mich: Wir sind keine
Nummern in einer Tabelle, sondern
Menschen mit Geschichten,
Hoffnungen und Ängsten. Wenn
diese Vielfalt in Studien sichtbar
wird, wird auch die Evidenz stärker
– und am Ende profitieren alle,
die mit einer Herz- oder Gefäßerkrankung
leben müssen.
WICHTIGER HINWEIS: Dieser
Text ersetzt keine medizinische
Beratung. Ob eine Teilnahme
an einer klinischen Studie für
dich infrage kommt, klärst du
am besten gemeinsam mit deiner
behandelnden Ärztin oder
deinem behandelnden Arzt.
Die Quellen dieses Beitrags
WHO Europe – Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Faktenblatt)
https://www.who.int/europe/news-room/fact-sheets/
item/cardiovascular-diseases
iCARE4CVD – Offizielle Projektwebseite
https://icare4cvd.eu/
iCARE4CVD – Fachartikel im European Heart Journal
https://academic.oup.com/eurheartj/article/46/23/2139/8124077
Evidenzbasierte Medizin – Einführung (Stiftung
Gesundheitswissen) https://www.stiftung-gesundheitswissen.de/gesundheitsinformationen-verstehen/
evidenzbasierte-medizin
Patientenrechte & Informationen – Bundesgesundheitsministerium
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/praevention/patientenrechte/
informationsangebote-fuer-patienten.html
Datennutzung & Ethik – Zentrale Ethikkommission
/ Bundesärztekammer https://www.zentrale-ethikkommission.de/fileadmin/user_upload/zentraleethikkommission/BAEK_SN_Behandlungsdaten.pdf
Frauenbeteiligung in kardiovaskulären Studien (Jin
et al., Circulation) https://www.ahajournals.org/
doi/10.1161/CIRCULATIONAHA.119.043594
Unterrepräsentation von Frauen in kardiovaskulärer
Forschung (Übersichtsarbeit, PMC) https://pmc.ncbi.
nlm.nih.gov/articles/PMC10978176/
Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag dient ausschließlich Informationszwecken
und stellt keine medizinische oder rechtliche Beratung dar. Für Diagnosen,
Therapien oder individuelle Behandlungsentscheidungen konsultieren
Sie bitte stets qualifiziertes Fachpersonal. Trotz sorgfältiger Recherche übernehmen
Verfasser und Verlag keine Gewähr für die Vollständigkeit, Aktualität
oder Richtigkeit der dargestellten Informationen. Jegliche Haftung für unmittelbare
oder mittelbare Schäden, die aus der Nutzung der Inhalte entstehen,
ist ausgeschlossen.
Dieser Beitrag ersetzt keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder
Ihren Arzt. Bitte lesen Sie unseren Haftungsausschluss zu diesem Artikel mit Klick HIER.
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114
GUT ZUM HERZ – HERZ & ZUKUNFT – das kostenfreie Community-
Magazin verbindet Herzensperspektive mit klinischer Forschung:
Warum Tabletten ohne Studien nicht denkbar sind, wie Menschen
mit Herz- und Gefäßerkrankungen Forschung mitgestalten können –
und weshalb Vielfalt in Studien die Evidenz für alle Betroffenen stärkt.
Diese Ausgabe wächst in Tagebuch-Form und erscheint fortlaufend
mit u. a. folgenden Beiträgen:
• Titelstrecke: „Herzenssache Forschung – Vielfalt stärkt
Evidenz“ – eine persönliche Reise vom Tabletten-Alltag hin zur
aktiven Rolle in einem Forschungsprojekt und der Frage, was
Studien für uns Betroffene bedeuten.
GUT
ZUM
HERZ
• iCARE4CVD im Blick – wie ein europäisches Forschungsprojekt
Daten und Erfahrungen vieler Herzpatient:innen zusammenführt,
um Versorgung individueller zu machen.
• Community-Umfrage – was die GUT ZUM HERZ Community
wirklich über klinische Studien denkt: Wissen, Ängste, Bereitschaft
zur Teilnahme und der Wunsch nach verständlicher Info ohne
Fachchinesisch.
• Vielfalt in Studien – warum Frauen, Ältere und Menschen mit
mehreren Vorerkrankungen in Studien sichtbarer werden müssen,
damit Ergebnisse im Alltag aller Patient:innen ankommen.
• Selbsthilfe & Studien – wie Gruppen und Patientenorganisationen
zur Brücke zwischen Forschung, Kliniken und Betroffenen werden.
• MediKlar: Studien verständlich erklärt – ethische Prüfung,
Freiwilligkeit, Ausstiegsmöglichkeiten und gute Betreuung: Was
verantwortungsvolle Studien heute ausmacht.
Alle Inhalte dienen der allgemeinen Information und ersetzen
keine ärztliche Beratung. Kooperationen sind klar als Anzeige
bzw. Zusammenarbeit gekennzeichnet. Wir informieren ohne
Wirkversprechen und laden dazu ein, Forschung als Chance auf
mehr Orientierung im Herzalltag zu verstehen.
Das kostenfreie Themenmagazin erscheint am
Freitag, den 23. Januar 2026.
Folgen Sie GUT ZUM HERZ auf Social Media – so verpassen Sie
keine neuen Tagebuch-Beiträge und die Veröffentlichung dieser
Ausgabe.
115
Das große GUT ZUM HERZ
„Finde die HERZIS“ – Gewinnspiel
HERZI spielt Verstecken – Augen auf beim Blättern. Finden
Sie alle Fundstellen, notieren Sie die Seitenzahlen
und senden Sie uns Ihre Lösung – mit etwas Glück
gewinnen Sie einen von drei Wohlfühlpreisen.
Herzi hat sich in dieser
Winterausgabe gleich
fünfmal versteckt – mal
gut sichtbar, mal eher nebenbei.
Wer beim Lesen aufmerksam
ist, kann alle Fundstellen
entdecken und mit wenigen
Angaben an unserer Verlosung
teilnehmen. Gesucht werden
ausschließlich die fünf Seitenzahlen,
auf denen Herzi abgebildet
ist.
Und so funktioniert´s
Blättern Sie durch das Magazin
und halten Sie Ausschau nach
dem Herzi-Männchen. Sobald
Sie ihn gefunden haben, notieren
Sie die jeweilige Seitenzahl.
Wenn Sie alle fünf Seiten beisammenhaben,
senden Sie Ihre
Lösung per E-Mail an daten@
gutzumherz.de. Bitte nennen
Sie im Mailtext Ihren Vor- und
Nachnamen sowie die fünf Seitenzahlen
in einer Zeile oder als
Liste. Teilnahmeschluss ist der
28. Februar 2026.
Extra-Los in der Facebook-
Gruppe (optional)
Wenn Sie zusätzlich ein Extra-Los
erhalten möchten, besuchen
Sie unsere GUT ZUM
HERZ Facebook-Gruppe und
kommentieren Sie unter dem
angepinnten Gewinnspiel-Post
das Codewort WINTER-HERZI
2025-26. Damit wir Ihre Teilnahme
eindeutig zuordnen
können, ergänzen Sie in Ihrer
E-Mail bitte Ihren Facebook-
Namen (so wie er dort angezeigt
wird). Die Teilnahme per E-Mail
bleibt selbstverständlich auch
ohne Facebook möglich.
Diese Preise verlosen wir
Unter allen richtigen Einsendungen
verlosen wir drei Preise:
eine CreaTina-Dekobox,
ein Set aus zwei dekorativen
Herzen aus Draht und ein
Kissen für gemütliche Sofa-
Momente.
Hinweis zu Teilnahme
und Datenschutz
Teilnahme ab 18 Jahren. Die
Gewinner werden ausgelost
und per E-Mail benachrichtigt.
Ihre Daten werden
ausschließlich zur
Durchführung des Gewinnspiels
verarbeitet
und anschließend gelöscht,
sofern keine
gesetzlichen Pflichten
entgegenstehen.
Mehrfachteilnahmen
werden als eine Teilnahme
gewertet; eine Barauszahlung
ist ausgeschlossen, der
Rechtsweg ebenfalls. Hinweis:
Das Herzi auf dieser Seite gehört
nicht zum Gewinnspiel.
Die Teilnahme ist kostenlos
und nicht an einen Kauf gebunden.
Viel Glück!
116
WERBUNG
Die Preise werden
mit freundlicher
Unterstützung von
zur Verfügung gestellt.
1. Preis
Tischdekobox
„Leise Töne“
2. Preis
Herzen aus Draht
mit Vasen als 2-er Set
Veranstalter:
JUNG & JUNG Verlag
Mauerheimstraße 8
63811 Stockstadt am Main
GUT ZUM HERZ wie auch
CreaTina sind Projekte von
https://jungundjungverlag.de/
3. Preis
Wohlfühlkissen „Home“
117
HerzAktiv | Deutscher Sauna-Bund
Zwischen Aufguss
und Evidenz
von Matthias Jung
Wie der Deutsche Sauna-Bund Orientierung schafft
Sauna ist für viele Menschen
Entspannung, Wärme und
ein Stück Alltagskultur.
Hinter diesem Ritual steht jedoch
eine Branche, in der Hygiene,
Sicherheit, Technik und
Ausbildung eine zentrale Rolle
spielen. Der Deutsche Sauna-
Bund e.V. versteht sich nach eigenen
Angaben als Interessenvertretung
der Saunabranche
und setzt auf Qualitätsarbeit,
Fortbildung und fachlichen
Austausch – damit Saunaanlagen
nachvollziehbare Standards
haben und Gäste sich gut orientieren
können.
Wozu ein Branchenverband
in Gesundheitsfragen
beitragen kann
Rund ums Saunieren kursieren
viele Pauschalsätze: „immer
gut“, „immer riskant“, „für alle
geeignet“. Seriöse Einordnung
ist anspruchsvoller. Ein Verband
kann hier eine Brücke schlagen,
indem er Fachwissen strukturiert,
Schulungen anbietet und
Debatten mit Expertinnen und
Experten ermöglicht. Für Leserinnen
und Leser ist das relevant,
weil gute Informationen
nicht bei Wohlfühl-Sprüchen
stehen bleiben, sondern erklären,
was Hitze und Abkühlung
im Körper auslösen – und wo
Vorsicht sinnvoll ist. Nach Darstellung
des Verbandes gehören
dazu unter anderem Fortbildungen,
Fachseminare und
Informationen für Betriebe, die
Saunabaden verantwortungsvoll
organisieren.
Dr. Tarek Bekfani: Kardiologie
trifft Saunapraxis
In diesem Umfeld wird auch PD
Dr. med. Tarek Bekfani genannt,
ein Kardiologe mit Schwerpunkt
Herzinsuffizienz und
wissenschaftlichem Interesse
an Belastungs- und Regenerationsmechanismen.
Bei einem
Fachseminar des Deutschen
Sauna-Bundes („SaunaCompact:
Hot and Cold“) stellte er
erste Einblicke in eine Studie
vor, die untersucht, wie sich
moderates Saunieren bei Menschen
nach kardiologischen
Ereignissen unter definierten
Bedingungen darstellen kann.
Entscheidend dabei: Es geht um
Datenerhebung, klare Kriterien,
sichere Rahmenbedingungen
und die Frage, für wen welche
Belastung angemessen ist –
nicht um schnelle Empfehlungen
„für alle“. Solche Untersuchungen
sind aufwendig, aber
sie helfen, Risiken besser zu erkennen
und Beratung präziser
zu machen.
Orientierung für Betroffene:
Fragen statt Faustregeln
Wer eine Herz-Kreislauf-Erkrankung
hat, sollte Sauna nicht
als Therapie verstehen und individuelle
Risiken ernst nehmen.
Sinnvoller als „Ja oder Nein“
sind konkrete Fragen: Ist meine
Erkrankung aktuell stabil? Welche
Warnzeichen (z. B. Schwindel,
Druckgefühl, Atemnot) sind
für mich ein Abbruchsignal?
Wie passen Hitzephasen, Trinkmenge
und Abkühlung zu meiner
Medikation? Diese Klärung
gehört in die ärztliche Beratung
– besonders nach Krankenhausaufenthalten,
bei neuen
Symptomen oder nach Therapieanpassungen.
Für die Branche bedeutet das:
Mehr Klarheit über Belastungen,
aber auch über Grenzen.
Für Gäste heißt es vor allem eigene
Signale ernst zu nehmen,
Regeln der Anlage zu respektieren
und im Zweifel ärztlichen
Rat einzuholen – mit Augenmaß.
Gastbeitrag demnächst bei
GUT ZUM HERZ
Wir freuen uns, dass Dr. Bekfani
demnächst einen Gastbeitrag
für GUT ZUM HERZ verfasst.
Darin ordnet er den Stand der
kardiologischen Erkenntnisse
zu Wärme- und Kältereizen
ein, benennt typische Missverständnisse
und zeigt, welche
Fragen im Arztgespräch helfen.
Demnächst hier in diesem
Magazin.
118
Dieser Beitrag ersetzt keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder
Ihren Arzt. Bitte lesen Sie unseren Haftungsausschluss zu diesem Artikel mit Klick HIER.
119
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121
Das K im Blut
steht für
KALIUM
Hyperkaliämie und RAAS-Therapie:
Gemeinsam mit ärztlicher Beratung Lösungen finden
H
erz-Kreislauf-Erkrankungen
sind in
Deutschland weit verbreitet
und viele Patient:innen
erhalten moderne Therapieoptionen
wie die sogenannte
RAAS-Hemmung (Renin-Angiotensin-Aldosteron-System).
Diese Therapie ist für viele
Menschen mit Herzschwäche
oder chronischer Nierenerkrankung
ein wichtiger Bestandteil
der Behandlung. Doch
manchmal stellt sich in der
Praxis eine Herausforderung
ein: erhöhte Kaliumwerte im
Blut, die sogenannte Hyperkaliämie.
Wenn der Kaliumwert
steigt: Eine medizinische
Herausforderung
Steigt der Kaliumwert, stehen
Ärzt:innen vor einer komplexen
Entscheidung. Häufig wird
in solchen Situationen erwogen,
die RAAS-Therapie zu
reduzieren oder zu pausieren,
um mögliche Komplikationen
zu vermeiden. Für viele Betroffene
stellt dies eine besondere
Situation dar, denn die RAAS-
Therapie gilt als wichtiger Baustein
im Behandlungskonzept.
Wichtiger Dialog:
Gemeinsam Lösungen
besprechen
Gerade in solchen Situationen
ist es wichtig, dass Patient:innen
das Gespräch mit ihrer
Kardiologin oder ihrem Kardiologen
führen.
Ein offener Austausch über
die individuellen Risiken, die
Vorteile der bisherigen Therapie
und mögliche Alternativen
kann helfen, gemeinsam eine
fundierte Entscheidung zu
treffen. Es gibt verschiedene
medizinische Ansätze, um erhöhte
Kaliumwerte zu behandeln
oder zu kontrollieren.
Informiert bleiben – Bewusst
nachfragen
Patient:innen sind heute mehr
denn je dazu eingeladen, ihre
Behandlung aktiv mitzugestalten.
Wer gut informiert
ist, kann gezielt nachfragen,
welche therapeutischen Möglichkeiten
es gibt, um sowohl
die Herztherapie als auch den
Kaliumhaushalt optimal zu
steuern. Ein vertrauensvoller
Dialog mit dem Behandlungsteam
ist dabei von zentraler
Bedeutung.
Herzschwäche: Ein häufiges
Krankheitsbild
Herzschwäche ist häufiger als
oft angenommen: In spezialisierten
Herzgruppen macht die
Herzschwäche etwa 16% aller
dokumentierten Herzerkrankungen
aus und gehört zu den
häufigsten Diagnosen.
Deutschlandweit leben etwa
4% aller Menschen mit einer
Herzschwäche – das sind über
vier Millionen Menschen – mit
jährlich etwa 400.000 Neuerkrankungen.
Mindestens
einer von fünf Menschen über
40 erkrankt an Herzschwäche.
Die positive Nachricht: Die Medizin
hat in den letzten Jahren
122
KDieser Beitrag ist ein Advertorial/Anzeige und wurde mit freundlicher
Unterstützung von AstraZeneca und Herzschwäche Deutschland e.V. erstellt
123
bedeutende Fortschritte gemacht.
Das medizinische Dilemma:
Zwischen Herzschutz und
Kaliumkontrolle
Stellen Sie sich vor, Sie haben eine
gut eingestellte Herzmedikation
– und dann zeigen Laborwerte
erhöhte Kaliumwerte. Plötzlich
entsteht die Frage: Therapie anpassen
oder engmaschig überwachen?
Diese Herausforderung
kennen viele Betroffene. Etwa
40-50% aller Patient:innen, die
RAAS-Hemmer erhalten, entwickeln
im Verlauf erhöhte Kaliumwerte.
Das kann komplex sein,
denn diese Medikamente haben
sich als sehr wirksam für die
Herzgesundheit erwiesen.
Was Herzspezialist:innen heute
empfehlen: Aktuelle Leitlinien
Internationale Expert:innen
haben 2023 ihre Empfehlungen
überarbeitet. Die Botschaft
ist deutlich: Herzmedikamente
sollten nicht automatisch abgesetzt
werden, wenn das Kalium
ansteigt. Stattdessen gibt es heute
verschiedene therapeutische Ansätze,
die helfen können, beide
Aspekte gleichzeitig zu berücksichtigen.
Die europäischen
Leitlinien empfehlen, diese neuen
Möglichkeiten zu evaluieren, um
die wichtige Herztherapie möglichst
kontinuierlich fortführen
zu können.
Moderne Herzschwäche-
Therapie: Das Vier-Säulen-
Konzept
Die moderne Herzschwäche-Therapie
setzt auf eine Kombination
aus vier Medikamentengruppen –
von Expert:innen „Fabulous Four“
genannt. Diese sollten idealerweise
zeitnah nach der Diagnose
etabliert werden. Studien zeigen
beeindruckende Ergebnisse: 33%
weniger Krankenhausaufenthalte
und 29% weniger Todesfälle. Doch
was passiert, wenn eines dieser
wichtigen Medikamente aufgrund
von Kalium-Problemen nicht optimal
dosiert werden kann?
Neue therapeutische
Möglichkeiten:
Kaliummanagement
In den letzten Jahren sind zusätzliche
Ansätze für das Kalium-Management
hinzugekommen. Dazu
gehören Arzneimittel, die im
Darm ansetzen und überschüssiges
Kalium binden, sodass es mit
dem Stuhl ausgeschieden werden
kann. In Studien konnte gezeigt
werden, dass sich damit erhöhte
Kaliumwerte besser kontrollieren
lassen. Für viele Patient:innen
kann das bedeuten, dass eine leitliniengerechte
Herzmedikation
eher fortgeführt oder angepasst
werden kann, ohne dass allein
wegen erhöhter Kaliumwerte auf
wichtige Medikamente verzichtet
werden muss. Welche Therapie im
Einzelfall sinnvoll ist, entscheidet
immer das Behandlungsteam –
gemeinsam mit den Patient:innen
– auf Basis der individuellen
Situation.
Was bedeutet das für
Patient:innen?
Konkret bedeutet das: Moderne
medizinische Ansätze ermöglichen
es heute, sowohl den
Herzschutz als auch die Kaliumkontrolle
zu berücksichtigen. Die
heutige Medizin bietet Lösungen,
die beide Aspekte adressieren
können. Wichtig ist dabei der
offene Dialog mit den behandelnden
Ärzt:innen: Sprechen
Sie Ihre Bedenken bezüglich
der Kaliumwerte offen an. Erkundigen
Sie sich nach aktuellen
therapeutischen Alternativen,
bevor Therapieentscheidungen
getroffen werden.
Patient:innenrechte und informierte
Entscheidungen
Als Patient:innen haben Sie das
Recht auf eine Behandlung nach
den aktuellen medizinischen
Standards. Das bedeutet: Wenn
erhöhte Kaliumwerte auftreten,
sollten zunächst Wege zur
Kontrolle dieser Werte evaluiert
werden.
Werden Sie zur aktiven Partnerin
oder zum aktiven Partner in Ihrer
Behandlung: Informieren Sie
sich, stellen Sie Fragen und lassen
Sie sich alle Optionen erklären.
Moderne Herzmedizin setzt auf
gemeinsame Entscheidungsfindung
zwischen Ärzt:innen und
Patient:innen. Studien belegen:
Patient:innen, die aktiv in ihre
Behandlung einbezogen werden,
haben oft bessere Therapieergebnisse
und sind zufriedener mit
ihrer Versorgung. Nutzen Sie diese
Möglichkeit der Mitgestaltung.
Unterstützung durch
Patientenorganisationen
Eine Herzerkrankung verändert
das Leben und kann viele Fragen
aufwerfen, die über das rein
Medizinische hinausgehen. Der
Austausch mit anderen Betroffenen
kann dabei sehr wertvoll sein.
Die Patientenorganisation Herzschwäche
Deutschland e.V. bietet
bundesweit regionale Selbsthilfegruppen
für Menschen mit Herzschwäche
an. In diesen Gruppen
können sich Patient:innen und
ihre Angehörigen über ihre Erfahrungen
austauschen, praktische
Tipps für den Alltag erhalten
und voneinander lernen.
Die Selbsthilfegruppen von Herzschwäche
Deutschland e.V. behandeln
in ihren regelmäßigen
Treffen verschiedene Themen wie
Ernährung, Sport und Bewegung,
den Umgang mit Medikamenten
124
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Unterstützung von AstraZeneca und Herzschwäche Deutschland e.V. erstellt
sowie praktische Aspekte des
Zusammenlebens mit der Herzerkrankung.
Viele Teilnehmende berichten,
dass der Erfahrungsaustausch
mit anderen Betroffenen
ihnen geholfen hat, ihre Krankheit
besser zu verstehen und
selbstbewusster im Gespräch mit
ihren behandelnden Ärzt:innen
aufzutreten. Informationen zu
Selbsthilfegruppen für Herzpatient:innen
in Ihrer Region finden
Sie auf der Website von Herzschwäche
Deutschland e.V. oder
direkt über die Kontaktdaten des
Vereins. Auch die Deutsche Herzstiftung
e.V. bietet eine bundesweite
Übersicht über verschiedene
Herzpatient:innen-Selbsthilfegruppen
nach Postleitzahlen.
Fortschritte in der
Herzmedizin
Die Fortschritte in der Herzmedizin
geben Grund zur Hoffnung.
Mit modernen Ansätzen zum
Kaliummanagement und individualisierten
Therapiekonzepten
können heute mehr Menschen
von optimalen Herzmedikamenten
profitieren. Das Wichtigste:
Bleiben Sie im regelmäßigen Gespräch
mit Ihrem Behandlungsteam
und zögern Sie nicht, nach
aktuellen Therapiemöglichkeiten
zu fragen.
Die Kombination aus medizinischer
Versorgung, eigenverantwortlichem
Umgang mit der
Erkrankung und dem Austausch
mit anderen Betroffenen bildet
oft eine gute Grundlage für das
Leben mit einer Herzerkrankung.
Nutzen Sie alle verfügbaren Ressourcen
– von der medizinischen
Betreuung bis hin zu den Erfahrungen
anderer Patient:innen.
Erfahren Sie mehr zu diesem
wichtigen Thema mit Klick auf
folgenden Link: https://www.
mein-a-z.de/
Wissenswertes ...
Was ist Kalium?
Kalium ist ein lebenswichtiger Mineralstoff und Elektrolyt.
Als positiv geladenes Teilchen unterstützt es zahlreiche
Grundfunktionen des Körpers. Es ermöglicht die Weiterleitung
von Nervensignalen und die Kontraktion von Muskeln,
stabilisiert die elektrische Spannung an Zellmembranen
und trägt zur Regulation des Flüssigkeitshaushalts und
des Blutdrucks bei.
Etwa 98 % des Kaliums befinden sich innerhalb der Körperzellen,
wo es Enzyme aktiviert und das Säure-Basen-
Gleichgewicht beeinflusst. Der tägliche Bedarf liegt bei
rund 2–4 g und kann durch kaliumreiche Lebensmittel wie
Bananen, Hülsenfrüchte oder Nüsse gedeckt werden. Im
Blut gilt ein Kaliumwert von 3,6–5,0 mmol/l als normal;
Abweichungen können sich etwa in Herzrhythmusstörungen
oder Muskelschwäche äußern.
Was sind die „Fabulous Four“?
Die „Fabulous Four“ bezeichnen die vier zentralen Medikamentengruppen
zur Behandlung der Herzschwäche
mit reduzierter Ejektionsfraktion. Dieses evidenzbasierte
Therapiekonzept umfasst:
1. ARNI (Angiotensin-Rezeptor-Neprilysin-Inhibitoren)
oder ACE-Hemmer
2. Betablocker
3. MRA (Mineralokortikoidrezeptorantagonisten)
4. SGLT2-Hemmer
Kontaktinformationen Herzschwäche
Deutschland e.V.
Herzschwäche Deutschland e.V.
Rednitzstraße 7
90449 Nürnberg
Telefon: +49 (0) 911 6491312 (Anrufbeantworter)
E-Mail: kontakt@herzschwaeche-deutschland.de
Website: www.herzschwaeche-deutschland.de
Informationen zu regionalen Selbsthilfegruppen:
www.herzschwaeche.org
125
AstraZeneca beim Runden Tisch und
Gesundheitsmarkt 2025
AstraZeneca war sowohl beim 4. Runden Tisch
Herzschwäche 2025 als auch beim ersten Gesundheitsmarkt
Herzschwäche vertreten. Der
Runde Tisch fand am 4. und 5. März 2025 in
Nürnberg statt, veranstaltet von Herzschwäche
Deutschland e.V.. Bei dieser bedeutsamen Veranstaltung
trafen sich Expert:innen aus Medizin,
Pflege, Forschung und Politik, um innovative
Lösungsansätze zu diskutieren - von der
Integration in den EU-Gesundheitsplan bis hin
zu ganzheitlichen Therapieansätzen.
Wenige Wochen später, am 3. Mai 2025, war
AstraZeneca auch beim erstmals durchgeführten
Gesundheitsmarkt Herzschwäche in der
Stadthalle Fürth präsent. Diese Veranstaltung
richtete sich an Betroffene, Angehörige und interessierte
Personen aus den Einzugsbereichen
Nürnberg, Fürth und Erlangen. Das Thema des
Gesundheitsmarktes war „Herzschwäche und
Nebenerkrankungen: Prävention, Therapie
und Lebensqualität“. Neben Vorträgen renommierter
Professor:innen aus der Region zu
diagnostischen und therapeutischen Aspekten
der Herzschwäche wurden auch chirurgische
Optionen und Selbsthilfemöglichkeiten für Betroffene
thematisiert.
Beide Veranstaltungen unterstreichen das kontinuierliche
Engagement von AstraZeneca in
der Herzschwäche-Versorgung. Das Unternehmen
nutzt diese Plattformen, um mit Fachpersonal,
Patient:innen und deren Angehörigen in
direkten Austausch zu treten und über moderne
Therapieoptionen zu informieren. Durch
die Teilnahme an beiden Events - sowohl der
wissenschaftlich ausgerichteten Fachtagung
als auch dem patientinnen- und patientenorientierten
Gesundheitsmarkt - demonstriert
AstraZeneca sein ganzheitliches Engagement
für die Verbesserung der Herzschwäche-Versorgung.
Hier geht´s zu den ausführlichen Bei-
126
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Die Quellen dieses Beitrags
Herzinsuffizienztherapie und das Renin-Angiotensin-Aldosteron-System:
https://www.universimed.com/ch/article/allgemeine-innere-medizin/herzinsuffizienztherapie-renin-angiotensin-aldosteron-system-2275791
Pharmacological treatment of chronic heart failure: current state and future
perspectives: https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC8382107/
Pharmakologische RAS-Blockade in der terminalen Herzinsuffizienz:
https://www.universimed.com/ch/article/kardiologie-gefaessmedizin/pharmakologischeras-blockade-in-der-terminalen-herzinsuffizienz-2126468
Hyperkaliämie unter RAASi: Therapiestopp ist nicht die Lösung:
https://www.springermedizin.de/hyperkaliaemie/allgemeinmedizin/hyperkaliaemie-unter-raasi-therapiestopp-ist-nicht-die-loesung/24015500?utm_source=chatgpt.com
Innovative Kalium-Senkung:
https://www.universimed.com/de/article/kardiologie-gefaessmedizin/Innovative-Kalium-
Senkung-2215584
Ihre Erfahrungen mit Hyperkaliämie zählen
Kurze, anonyme Umfrage – helfen Sie uns, Alltag und
Versorgung von Betroffenen besser zu verstehen
Wenn Sie selbst von Hyperkaliämie betroffen sind
oder jemanden mit dieser Erkrankung begleiten,
laden wir Sie herzlich ein, an unserer kurzen Umfrage
teilzunehmen.
Ihre Erfahrungen helfen uns
dabei, den Alltag und die
Versorgung von Menschen
mit Hyperkaliämie besser
zu verstehen und bilden
zugleich eine wichtige Grundlage
für einen geplanten Folgebeitrag.
Die Teilnahme ist freiwillig und
anonym und dient ausschließlich
Informations- und Verständniszwecken
– sie ersetzt nicht das
Gespräch mit Ihrer Ärztin oder
Ihrem Arzt. https://kaliumumfrage.gutzumherz.de/
127
FROHE
NEUE
128
S
S
GUT
ZUM
HERZ
129
HerzInfo | PRÄVENTION
• Photo: City of Ottawa
Am Rideau Cana
begann ein Umd
von Matthias Jung
Die Ottawa-Charta wird 2026 vierzig Jahre alt – und die Frage bl
Ottawa, Mitte November
1986. Kalte, klare Luft, frühe
Dämmerung, das Licht
flach über den Steinfassaden der
Innenstadt. Wer zwischen zwei
Sitzungen kurz den Kopf frei bekommen
wollte, musste nicht weit
gehen: In der Nähe des Parliament
Hill liegt am nördlichen Ende des
Rideau Canal ein Ort, an dem
Wasser, Wege und Stadt aufeinandertreffen
– Schleusen, Uferkanten,
ein offener Blick in den Himmel
über der Hauptstadt.
Drinnen: ein anderer Blick auf
Gesundheit
Man kann sich vorstellen, wie
Tagungsteilnehmende dort für
einen Moment stehen bleiben:
nicht, um Antworten zu finden,
sondern um die Gedanken zu sortieren.
Drinnen geht es um mehr
als Programme und Zuständigkeiten.
Es geht um die Frage, wie
Gesellschaften Gesundheit überhaupt
denken – nicht als reine
Aufgabe von Praxen und Kliniken,
sondern als Thema, das auch
in Schulen, Betrieben, Kommunen,
Verkehr, Ernährung, Medien
und Politik mitentschieden wird.
130
l
enken
eibt: Wie entsteht Gesundheit im Alltag?
17. bis 21. November 1986 – und
der Blick auf 2026
Vom 17. bis 21. November 1986 traf
sich in Ottawa die erste internationale
Konferenz zur Gesundheitsförderung.
Am 21. November
wurde die Ottawa-Charta als
Handlungsrahmen vorgestellt
– ein Text, der Gesundheitsförderung
bis heute prägt, weil er Verantwortung
breiter fasst und Zusammenarbeit
einfordert.
2026 wird dieses Dokument 40
Jahre alt. Diese Zeitspanne ist
ein guter Anlass, zurückzublicken:
Was damals als Leitidee formuliert
wurde, ist heute eine konkrete
Frage an Entscheidungen außerhalb
des Gesundheitswesens
– überall dort, wo Alltag entsteht.
Warum dieser Moment
nachwirkt
Vielleicht ist es genau dieser Kontrast,
der den Ort so passend macht:
Draußen fließt das Wasser durch
ein System, das nur funktioniert,
wenn alle Elemente zusammenspielen.
Drinnen wird ein Gedanke
greifbar, der ähnlich gebaut ist
– nicht als Versprechen, sondern
131
als Auftrag, Gesundheit im Alltag
mitzudenken.
Kompass der
Gesundheitsförderung
Die Ottawa-Charta rückt Gesundheit
dorthin, wo sie im Alltag entsteht:
in Familien, Schulen, Betrieben,
Kommunen – und in der
Art, wie Politik Entscheidungen
trifft. Sie versteht Gesundheitsförderung
nicht als einzelnes
Projekt, sondern als Arbeit an
Rahmenbedingungen, die Menschen
befähigen und schützen.
Der Perspektivwechsel ist klar:
Gesundheit wird nicht nur „behandelt“,
sie wird auch durch Bildung,
Wohnumfeld, Arbeitsbedingungen,
Mobilität, Ernährung,
soziale Sicherheit und Teilhabe
geprägt. Damit wird Gesundheit
zur Querschnittsaufgabe – weit
über Praxen und Kliniken hinaus.
Gesundheit ist Ressource, nicht
nur ein Zustand.
Die fünf Handlungsfelder
• Gesundheitsförderliche
Gesamtpolitik: Gesundheit
wird bei Entscheidungen in
allen Ressorts mitgedacht,
nicht nur im Gesundheitswesen.
• Unterstützende Lebenswelten:
Alltagssituationen sollen
Sicherheit, Teilhabe und Ressourcen
fördern.
• Gemeinschaftliches Handeln
stärken: Menschen und
Initiativen vor Ort gestalten
mit, statt nur Adressaten zu
sein.
• Persönliche Kompetenzen
entwickeln: Informationen
werden verständlich, damit
Entscheidungen im Alltag
leichter fallen.
• Gesundheitsdienste neu
ausrichten: Versorgung soll
Prävention, Beratung und Zusammenarbeit
systematisch
integrieren.
Diese Felder sind bewusst breit.
Sie laden dazu ein, nicht beim individuellen
Verhalten stehen zu
bleiben, sondern auch Strukturen
zu verändern: Regeln, Anreize,
Räume und Routinen.
Drei Arbeitsweisen
• Befähigen: Möglichkeiten
schaffen, damit Menschen gesundheitsförderliche
Optionen
tatsächlich nutzen können.
• Vermitteln: Interessen ausgleichen,
wenn Ziele zwischen
Akteuren, Sektoren
oder Ebenen kollidieren.
• Anwaltschaftlich eintreten:
Für Bedingungen werben, die
Gesundheit wahrscheinlicher
machen.
Gemeint ist keine Moral, sondern
Übersetzungsarbeit: Was ist im
Alltag machbar, welche Hürden
zählen wirklich, und wer muss
gemeinsam handeln?
Was daraus international
wurde
Die Charta wurde zu einem gemeinsamen
Bezugsrahmen für
Public Health und prägte später
viele nationale Strategien. Der
Lebenswelt-Ansatz gewann an
Bedeutung: Schule, Arbeitsplatz,
Stadtteil, Pflege.
Statt einmaliger Appelle rückten
Umsetzungsfragen in den Mittelpunkt:
Wie werden Maßnahmen
dauerhaft, finanzierbar und
überprüfbar? Wie lassen sich
Chancen verbessern, ohne Menschen
zu beschämen? Und wie
verhindert man, dass vor allem
diejenigen profitieren, die ohnehin
Zeit, Wissen und Ressourcen
haben?
Oft zeigt sich Ottawa dort am
deutlichsten, wo Rahmenbedingungen
verändert werden: Nichtraucherschutz,
sichere Wege,
bewegungsfreundliche Stadtplanung,
verständliche Kennzeichnung,
niedrigschwellige Beratung.
Prävention ist dabei selten
spektakulär – wirksam wird sie,
wenn sie verlässlich ist und in
Strukturen übergeht.
Deutschland: vom Leitbild zur
Praxis
In Deutschland wurden die Leitgedanken
schrittweise in Programme
und Kooperationen
übersetzt. Ein Meilenstein war
das Präventionsgesetz (2015), das
Gesundheitsförderung stärker in
Lebenswelten verankert und Zusammenarbeit
zwischen Sozialversicherung,
Ländern und Kommunen
betont.
Die Umsetzung bleibt jedoch anspruchsvoll:
Föderale Zuständigkeiten,
Projektlogiken und Personalmangel
können gute Ansätze
bremsen. Gleichzeitig entstehen
vielerorts belastbare Modelle, die
Ottawa in den Alltag holen:
• Lebenswelten stärken: Kitas,
Schulen, Betriebe und
Pflege werden als Orte der
Gesundheitsförderung aufgebaut,
idealerweise mit Beteiligung
der Betroffenen.
• Qualität sichern: Standards
und Evaluation helfen, wirksame
Ansätze von gut gemeinten
Aktionen zu unterscheiden
und systematisch zu
lernen.
132
• Koordination verbessern:
Regionale Netzwerke sollen
Übergänge klären – zwischen
Prävention, Versorgung, Reha
und sozialer Unterstützung.
Gerade bei Herz-Kreislauf gilt:
Viele Risiken hängen am Alltag
und Umfeld. Ottawa erinnert daran,
dass Prävention dort beginnt,
wo Menschen wohnen, arbeiten
und sich bewegen – täglich.
2026: 40 Jahre – und die offenen
Fragen
Wenn die Ottawa-Charta 2026
vierzig Jahre alt wird, ist das weniger
Jubiläum als Prüfstein. Entscheidend
ist, ob Gesundheitsförderung
im Alltag ankommt:
verständlich, verlässlich und fair.
Drei Fragen bleiben leitend
1. Erreichen wir Menschen mit
hohem Risiko, auch wenn
ihre Lebenslage Prävention
erschwert?
2. Wird Zusammenarbeit so organisiert,
dass sie nicht am
Zuständigkeitsdschungel
scheitert?
3. Und lernen wir aus Erfahrungen
und Daten, ohne die Praxis
mit Bürokratie zu überladen?
Ab Seite 136 werfen wir in der Rubrik
„HERZ & Welt“ einen Blick
über die Grenze und vergleichen
Deutschland und Frankreich:
Wie sind Versorgung und Zugang
organisiert, wie funktionieren
Übergänge zwischen Praxis,
Klinik und Nachsorge – und was
bedeutet das im Alltag für Menschen
mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen?
Der Vergleich ist keine Rangliste,
sondern Orientierung.
GUT ZUM HERZ im
Think Tank Im Puls. Herz-Kreislauf
Der Think Tank Im Puls.
Herz-Kreislauf bringt Akteure
aus Versorgung, Prävention,
Wissenschaft, Lebenswelten,
Kommunikation und Politik an
einen Tisch, weil Herz-Kreislauf-Gesundheit
nicht nur in
Arztpraxen und Kliniken entschieden
wird. Wirksame Hebel
liegen oft in Regeln und
Routinen: wie Städte Mobilität
planen, wie Betriebe Arbeit
organisieren, wie Bildung Gesundheitsthemen
vermittelt,
wie soziale Absicherung Belastungen
abfedert und wie Informationen
verständlich bereitgestellt
werden.
Der Think Tank bündelt diese
Perspektiven, ordnet sie ein
und übersetzt sie in Vorschläge,
die für Entscheidungsträger
anschlussfähig sind. Arbeitsgruppen
gibt es, weil ein solches
Thema zu groß für eine einzige
Runde ist.
In Arbeitsgruppen wird mit
klarem Auftrag gearbeitet: eine
definierte Fragestellung, ein
gemeinsames Verständnis von
Begriffen, ein Zeitplan und ein
Ergebnisformat. Das ermöglicht
Tiefe statt Schlagworten,
macht Zielkonflikte sichtbar
(etwa Datenschutz versus Informationsfluss
oder Effizienz
versus Gesprächszeit) und erhöht
die Chance, dass Empfehlungen
praktikabler bleiben.
Gleichzeitig schafft das Arbeitsformat
Verlässlichkeit: Beiträge
werden dokumentiert, Argumente
nachvollziehbar begründet
und Ergebnisse so formuliert,
dass sie später geprüft und
weiterentwickelt werden können.
Die Arbeitsgruppe ‚Entwicklung
persönlicher Kompetenzen‘
im Rahmen ‚40
Jahre Ottawa Charta‘ richtet
den Blick darauf, wie Gesundheitskompetenz
in Bildung und
Alltag verankert wird – inklusive
digitaler Gesundheitskompetenz,
barrierefreier/kultursensibler
Informationen und
Setting-Ansätzen in Betrieb
und Kommune.
GUT ZUM HERZ bringt dafür
die Betroffenensicht ein: anonymisierte
Erfahrungen aus der
Community werden gebündelt
und als Praxistest genutzt. Wir
prüfen, wo Menschen an Übergängen
der Versorgung hängen
bleiben, welche Angebote zu
kompliziert sind oder im Alltag
nicht erreichbar wirken, und
welche Formulierungen Orientierung
geben, ohne zu überversprechen.
So ergänzt Alltagserfahrung
die fachliche Evidenz
und hilft, Empfehlungen zu
entwickeln, die realistisch greifen
– ohne Einzelfallberatung
und ohne Heilversprechen.
Ziel ist ein Beitrag, der die
Perspektive der Betroffenen
als Hinweis auf systemische
Verbesserungen nutzt, damit
Prävention und Versorgung
besser ineinandergreifen.
Dieser Beitrag ersetzt keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder
Ihren Arzt. Bitte lesen Sie unseren Haftungsausschluss zu diesem Artikel mit Klick HIER.
133
PATIENT EMPOWERMENT
Gute Entscheidungen beginnen damit, medizinische Informationen
zu verstehen – und im Arztgespräch die richtigen Fragen zu stellen.
Unter dem Dach „Patient Empowerment“ finden Sie bei GUT ZUM
HERZ zwei Formate, die Sie dabei unterstützen.
MediKlar
MediKlar macht Medizin verständlich:
Komplexe Themen werden in klarer
Sprache erklärt, ohne unnötigen
Fachjargon. Begriffe, Befunde und
Untersuchungen werden eingeordnet,
typische Zusammenhänge erläutert
und Grenzen von Einzelwerten
sichtbar gemacht. Im Mittelpunkt
stehen Orientierung und Einordnung:
Was heißt das konkret, welche Fragen
entstehen daraus, und welche Punkte
sollten geklärt werden? MediKlar ersetzt
keine ärztliche Beratung, Diagnose
oder Therapieempfehlung. Quellen
und weiterführende Hinweise werden
transparent benannt; Fakten und
Einordnungen sind klar getrennt.
Wie sag ich’s
meinem Arzt?
Anleitungen zur Vorbereitung auf den
Arztbesuch: Anliegen strukturieren,
Symptome verständlich beschreiben
und Fragen priorisieren. Es geht um
allgemeine Orientierung: Welche Angaben
sind oft hilfreich (Beginn, Verlauf,
Auslöser, Begleitbeschwerden),
wie lassen sich Medikamente und Vorerkrankungen
übersichtlich notieren
und Unterlagen geordnet mitnehmen?
Ergänzend gibt es neutrale Formulierungsbeispiele
sowie eine kurze Checkliste,
um am Ende des Gesprächs die
wichtigsten Punkte für sich festzuhalten.
Keine individuelle Beratung, Diagnose
oder Therapieempfehlung; nur
Hilfe zur Vorbereitung.
134
Dieser Beitrag ersetzt keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder
Ihren Arzt. Bitte lesen Sie unseren Haftungsausschluss zu diesem Artikel mit Klick HIER.
135
HerzInfo | HERZ ...weltweit
DEUTSCHLAND / FRANKREICH
Deutschland und
Frankreich: zwei Systeme
– unterschiedliche Wege
durch die Herzversorgung.
Ein Vergleich kann helfen,
typische Stolpersteine zu
erkennen – und gute Lösungen
schneller zu übernehmen.
Versorgung und Zugang
Deutschland: Der Zugang
ist grundsätzlich gut, aber
viele Betroffene erleben die
Versorgung als „Schnittstellenreise“:
Hausarzt, Kardiologie,
Klinik, Reha – nicht
immer mit klarer Zuständigkeit.
Wenn Informationen
nicht sauber mitwandern,
entsteht Unsicherheit („Wer
koordiniert eigentlich?“).
Frankreich: Im Zentrum
steht der „médecin traitant“
(Hausarzt/Primärarzt) im
koordinierten Versorgungspfad.
Wer diesen Pfad nutzt,
wird in der Regel besser erstattet;
außerhalb des koordinierten
Weges ist die Erstattung
häufig ungünstiger.
Für Betroffene ist der Vorteil:
eine definierte Lotsenrolle.
Der Nachteil: Wenn ein
„médecin traitant“ schwer
zu finden ist (regionale Engpässe),
kann das den Einstieg
ausbremsen.
Entlassung und
Rehabilitation
Deutschland: Die Reha ist
in vielen Indikationen etabliert,
aber aus Patientensicht
entscheidet der Alltag oft an
einer Stelle: Was passiert direkt
nach der Entlassung?
Wenn Medikation, Kontrolltermine,
Belastungsgrenzen
und Warnzeichen nicht klar
dokumentiert sind, wird
Selbstmanagement unnötig
riskant.
Frankreich: Die Reha ist
vorhanden, wird aber nicht
automatisch von allen genutzt:
Nach akutem Koronarsyndrom
lag die Teilnahme
2019 bei 22,3 % innerhalb
von 6 Monaten (mit messbaren
Unterschieden nach Alter/Profil/Region).
Stark ist häufig die Logik:
Nachsorge zurück in die koordinierte
Primärversorgung
– mit dem „médecin
traitant“ als Fixpunkt.
Selbstmanagement und
Kommunikation
Deutschland: Patientinnen
und Patienten haben tendenziell
viel Raum, Fragen zu
stellen und Entscheidungen
mitzugestalten – zugleich
fällt Koordination besonders
auf, wenn sie fehlt (Medikationsplan,
Zuständigkeiten,
„Wer erklärt mir was?“).
Frankreich: Die Struktur ist
oft stärker über den Versorgungspfad
organisiert. Zusätzlich
kommt – gerade bei
chronischen Erkrankungen –
das Instrument ALD (Affection
Longue Durée) ins Spiel:
Bei anerkannter ALD sind
relevante Leistungen zu 100
% auf Basis des Sozialversicherungstarifs
abgedeckt,
mit festgelegtem Behandlungsprotokoll.
Für Betroffene kann das
entlasten – gleichzeitig bleibt
HERZ &
Herzgesundh
136
Welt
eit ...weltweit
wichtig, zu verstehen, was
genau im Protokoll enthalten
ist.
Kultur und Alltagswirkung
(ohne Klischees)
Deutschland: „Mehr Beteiligung“
funktioniert dann gut,
wenn Informationen verständlich
sind und Übergänge
geregelt sind. Sonst entsteht
ein Paradox: Man soll
mitgestalten, bekommt aber
zu wenig Orientierung.
Frankreich: Der koordinierte
Pfad schafft Orientierung
über Rollen (insb. „médecin
traitant“). Gleichzeitig kann
die Alltagserfahrung stark
davon abhängen, wie verfügbar
Primärärzte und Fachtermine
regional sind – und
wie gut Patientinnen/Patienten
ihre Rechte im System
kennen.
Netzwerke und Zentren
Deutschland: Starke Spezialisierung
und hohe Leistungsdichte,
insbesondere
im Klinik- und Interventionsbereich.
Frankreich: Ebenfalls spezialisierte
Zentren und klare
Pfadlogik – mit dem Schwerpunkt,
Nachsorge wieder in
die koordinierte Versorgung
zurückzuführen.
Wege zur Verbesserung:
voneinander lernen
(realistisch, ohne
„System-Bashing“)
• Deutschland könnte profitieren
von klareren Lotsenrollen
und verbindlicheren
Übergaben: eine
Person/Instanz, die den
Faden hält, besonders
nach Klinikaufenthalten.
• Frankreich könnte profitieren
von Maßnahmen,
die die Pfadlogik stabilisieren,
wenn Primärärzte
fehlen: bessere regionale
Erreichbarkeit
und Alternativen, damit
Koordination nicht zur
Hürde wird.
Beide Systeme gewinnen,
wenn Reha und Nachsorge
nicht als „Option“, sondern
als geplanter Teil der Behandlungskette
verstanden
werden – mit nachvollziehbaren
Zielen, verständlichen
Plänen und messbaren Follow-ups.
Neugierig, wie Präventionsgeschichte
begann – und warum
sie 2026 plötzlich wieder
hochaktuell ist? Ab Seite
130 nehmen wir Sie mit nach
Ottawa: vom szenischen Einstieg
am Rideau Canal bis zu
den Kernideen der Ottawa-
Charta.
Wir zeigen, was daraus international
wurde, wie Deutschland
Gesundheitsförderung
heute organisiert – und warum
die Betroffenenperspektive
dabei entscheidend ist.
Lesen Sie rein und holen Sie
sich Orientierung.
Und vielleicht entdecken
Sie dabei, an welcher Stelle
Gesundheit in Ihrem
Alltag längst politisch
mitentschieden wird.
Dieser Beitrag ersetzt keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder
Ihren Arzt. Bitte lesen Sie unseren Haftungsausschluss zu diesem Artikel mit Klick HIER.
137
Herzschlag-Patientenstimme
138
Gesundheit
mitgestalten
Ihre Stimme zählt
Erklärung des
partizipativen
Konzepts
Jetzt mitreden
Das partizipative
Prinzip beschreibt
einen HERZ ist die Community
Für uns bei GUT ZUM
Ansatz, bei dem das Herzstück. Erfahren
Menschen an
Sie hier links, wie
Entscheidungen
das geht.
mitwirken, die sie
betreffen. Betroffene
und weitere Beteiligte
werden in Planung,
Gestaltung und Umsetzung von
Projekten und Maßnahmen einbezogen
– transparent, fair, auf
Augenhöhe. So fließen Erfahrungen,
Bedürfnisse und unterschiedliche
Sichtweisen in die Ergebnisfindung
ein. Der Ansatz orientiert
sich an demokratischen Grundgedanken
und betont Gleichberechtigung
und Verantwortung. Er
kann Engagement und Akzeptanz
stärken und die Qualität von Ergebnissen
verbessern, weil Ideen
gesammelt, abgewogen und begründet
entschieden werden. Partizipation
ist kein Erfolgsversprechen,
sondern ein klarer Prozess,
der Beteiligung ermöglicht und
gemeinsames Lernen fördert.
“Wir möchten unserer
Community hier
Gesichter geben. Schickt
uns Fotos von Euch und
wir ersetzen die Platzhalter
auf der rechten Seite.
GUT ZUM HERZ hebt sich durch sein partizipatives
Prinzip von anderen Gesundheitsportalen
ab. Kern dieses Ansatzes ist die aktive
Einbindung der Community in ihre Gesundheitsgestaltung.
Dieses Prinzip basiert auf der
Überzeugung, dass jeder Mensch ein tiefes Verständnis
seiner eigenen Gesundheit besitzt und
durch aktive Teilnahme am Portalprozess dieses
Wissen erweitern und teilen kann.
Wir ermöglichen es unserer Community, sich
durch persönliche Beiträge, Diskussionen und
Feedback aktiv an der Gestaltung von Inhalten
zu beteiligen. Dies fördert nicht nur die Gemeinschaftsbildung,
sondern auch das individuelle
Gesundheitsbewusstsein. Das Portal
kombiniert Nutzererfahrungen mit fachlichem
Expertenwissen, was zu einer umfassenden
und vielschichtigen Darstellung von Gesundheitsthemen
führt, ob präventiv oder korrektiv.
Damit diese Stimmen nicht nur gehört werden,
sondern tatsächlich zu Verbesserungen führen,
arbeiten wir zusätzlich mit verschiedenen Organisationen
und Akteuren zusammen, die im
gesundheitspolitischen Berlin aktiv sind. So
fließen Erfahrungen aus der Community in einen
größeren Kontext ein: Welche Rahmenbedingungen
helfen Prävention und Versorgung
im Alltag – und wo braucht es konkrete Veränderungen?
Mehr zu diesen Kooperationen und
zum Hintergrund des Ansatzes finden Sie ab
Seite 130 im Magazin.
Außerdem greifen wir dieses Thema im Herzgeflüster-Podcast
auf: Gemeinsam mit Steffen
Morscheck aus der Herzschlag-Community
zeichnen wir demnächst eine Folge auf, in der
es darum geht, wie Patient:innenstimmen gezielt
an die richtigen Stellen gelangen – in die
gesundheitspolitische Debatte, in die Versorgungspraxis
bei Ärztinnen und Ärzten sowie
in die Entscheidungswege von Krankenkassen.
Wir sprechen darüber, welche Formate und
„Übersetzungen“ nötig sind, damit Erfahrungen
nicht als Einzelfälle verpuffen, sondern als
HerzAktiv | DER GUT ZUM HERZ JANUAR
konkreter Impuls für bessere Prävention,
verständliche Kommunikation
und praktikable Ver-
Der GUT ZUM HERZ
Fitnessmonat
sorgung wirken.
JANUAR 2026
mit Steffen Morscheck
Mehr 31 Tage. 31 über Übungen. Steffen Ein Einstieg, der Morscheck
bleibt.
er erste Januar hat eine erzählt, in einer akuten Situation
seine Lebensretterin. Heu-
er viel zuschreibt: den SV Ein-
Dabei nennt er einen Ort, dem
auf DSeite 90 diesem Magazin.
besondere Stimmung:
Draußen ist es stiller, te trainieren beide gemeinsam. tracht Gommern e.V.. Dort hat
im Kopf oft lauter. Viele nehmen
sich viel vor – und spüren
gleichzeitig, wie schnell aus
einem Vorsatz Druck werden
kann. Für Steffen Morscheck
aus Gommern ist genau dieser
Unterschied entscheidend.
Nach einem schweren Herzereignis
ging es für ihn nicht
darum, „wieder auf Niveau“ zu
kommen, sondern überhaupt
wieder Vertrauen aufzubauen:
in den Körper, in die eigenen
Grenzen – und in die Idee, dass
Bewegung wieder etwas Gutes
sein darf.
Sie begleitet die Einheiten auch
als Trainerin – und sie steht
für etwas, das in diesem Monat
mitschwingen soll: Sicherheit
entsteht nicht durch große
Worte, sondern durch klare Abläufe
und einen realistischen
Rahmen.
Vom Teilnehmer zum
Übungsgeber
Steffen kennt die Perspektive der
Betroffenen nicht nur aus Theorie.
Er war 3,5 Jahre selbst Teilnehmer
einer Herzsportgruppe.
Diese Zeit hat ihm gezeigt,
ihn der Rehasport in den letzten
Jahren begleitet – nach Steffens
Worten mit verlässlicher Organisation
und ärztlicher Begleitung
in den Einheiten. Außerdem
unterstützt der Verein ihn,
indem er seine Ausbildung zum
Rehatrainer „Innere Medizin“
mitträgt. Für Steffen ist das
keine Randnotiz, sondern ein
wesentlicher Teil seines Weges
zurück in Bewegung.
Auf dieser Grundlage hat er
sich zusätzlich qualifiziert (u.
a. B-Lizenz im Group-Fitness-
Training und Personaltraining)
WERBUNG
HerzAktiv | DER GUT ZUM HERZ JANUAR
WERBUNG
Der GUT ZUM HERZ
Fitnessmonat
JANUAR 2026
mit Steffen Morscheck
31 Tage. 31 Übungen. Ein Einstieg, der bleibt.
D
er erste Januar hat eine
besondere Stimmung:
Draußen ist es stiller,
im Kopf oft lauter. Viele nehmen
sich viel vor – und spüren
gleichzeitig, wie schnell aus
einem Vorsatz Druck werden
kann. Für Steffen Morscheck
aus Gommern ist genau dieser
Unterschied entscheidend.
Nach einem schweren Herzereignis
ging es für ihn nicht
darum, „wieder auf Niveau“ zu
kommen, sondern überhaupt
wieder Vertrauen aufzubauen:
in den Körper, in die eigenen
Grenzen – und in die Idee, dass
Bewegung wieder etwas Gutes
sein darf.
In seiner Geschichte ist seine
Frau fest verankert. Sie ist Ersthelferin
und war, wie Steffen
erzählt, in einer akuten Situation
seine Lebensretterin. Heute
trainieren beide gemeinsam.
Sie begleitet die Einheiten auch
als Trainerin – und sie steht
für etwas, das in diesem Monat
mitschwingen soll: Sicherheit
entsteht nicht durch große
Worte, sondern durch klare Abläufe
und einen realistischen
Rahmen.
Vom Teilnehmer zum
Übungsgeber
Steffen kennt die Perspektive der
Betroffenen nicht nur aus Theorie.
Er war 3,5 Jahre selbst Teilnehmer
einer Herzsportgruppe.
Diese Zeit hat ihm gezeigt,
was wirklich trägt: Struktur,
Dosierung, Wiederholung –
und eine Sprache, die motiviert,
ohne zu überfordern.
Dabei nennt er einen Ort, dem
er viel zuschreibt: den SV Eintracht
Gommern e.V.. Dort hat
ihn der Rehasport in den letzten
Jahren begleitet – nach Steffens
Worten mit verlässlicher Organisation
und ärztlicher Begleitung
in den Einheiten. Außerdem
unterstützt der Verein ihn,
indem er seine Ausbildung zum
Rehatrainer „Innere Medizin“
mitträgt. Für Steffen ist das
keine Randnotiz, sondern ein
wesentlicher Teil seines Weges
zurück in Bewegung.
Auf dieser Grundlage hat er
sich zusätzlich qualifiziert (u.
a. B-Lizenz im Group-Fitness-
Training und Personaltraining)
und plant ab Februar 2026 den
nächsten Schritt über eine Rehasport-Qualifizierung.
Aus
dieser Mischung – Erfahrung,
90 9
139
Essen unterwegs -
ohne den Autopiloten
Vom Terminal nach Gateway Gardens
von Matthias Jung
Lena, Vielfliegerin, landet in Frankfurt und nutzt HERZENSORTE als
Orientierung. Ihr Ziel: schnell satt werden – und trotzdem bewusst
auswählen. Station: The Italian in Gateway Gardens.
Lena ist viel unterwegs.
Flughäfen
kennt sie wie andere
ihre Stammstraße: Gate,
Gepäckband, kurzer Blick
aufs Handy, weiter. An
diesem Abend landet sie
in Frankfurt, der Tag war
eng getaktet, der Kopf voll,
der Magen leer. Hunger ist
kein Problem. Die Frage
ist eher: Was esse ich jetzt
– ohne dass es wieder nur
„irgendwas“ wird?
Warm, süß und fettig
Früher lief das bei ihr oft
nach dem gleichen Muster:
schnell, warm, süß oder
fettig, Hauptsache sofort.
Danach: Müdigkeit. Heute
möchte sie es anders machen.
Nicht kompliziert,
nicht dogmatisch. Einfach
eine bessere Wahl, wenn
sie die Möglichkeit hat.
Während sie Richtung
Ausgang läuft, fällt ihr
ein Begriff ein, den sie
vor kurzem entdeckt hat:
HERZENSORTE. Ein Format
von GUT ZUM HERZ,
das Orte sammelt, an denen
man bewusste Auswahl
im Alltag leichter
findet – gerade dann, wenn
Zeit und Umgebung eigentlich
dagegenarbeiten.
Kein Versprechen, kein
„Wundermenü“. Eher eine
Orientierung: Wo kann ich
hingehen, wenn ich nicht
jedes Mal neu anfangen
will?
Lena tippt sich durch die
Seite. Frankfurt, Gateway
Gardens. Ein Treffer: The
Italian. Nicht weit weg, gut
erreichbar. Sie speichert
den Ort, steckt das Handy
weg und merkt: Allein die
Entscheidung fühlt sich
schon besser an als der Autopilot.
Lenas 60-Sekunden-
Check (für unterwegs)
Ohne Fachsprache, ohne
Nährwerttabellen – nur
drei schnelle Fragen:
• Gibt es etwas, das nicht
„frittiert oder süß“ ist,
sondern ausgewogen
wirkt?
• Kann ich anpassen – z.
B. Soße separat, extra
Gemüse, kleinere Portion?
• Ist es ein Ort, an dem
Nachfragen normal ist
– ohne dass man sich
erklären muss?
„Ich brauche jetzt etwas,
das mich nicht umhaut“,
sagt Lena halblaut zu sich
selbst. Dann lächelt sie.
„Und ich will satt werden –
nicht belehrt.“
Gateway Gardens: The
Italian – ein Ort, an dem
Nachfragen dazugehört
Gateway Gardens wirkt
wie eine Zwischenwelt
zwischen Stadt und
Terminal: modern,
aufgeräumt, mit dem
Gefühl, dass hier viele
Menschen unterwegs
sind – so wie Lena. Sie
140
WERBUNG
Phot0: FRAPORT (KI-GENERIERT)
GUT ZUM HERZ
HERZENSORTE
141
kommt bei The Italian an, bleibt
kurz stehen und schaut durch die
Scheiben. Drinnen: Betrieb, aber
kein Stress. Draußen: Plätze, an
denen man auch mit Trolley sitzen
kann, ohne im Weg zu sein.
Lena setzt sich, atmet durch und
merkt: Jetzt ist der Moment, in
dem sich entscheidet, ob „bewusst“
im Alltag funktioniert – oder ob
es doch wieder ein Kompromiss
wird. Sie öffnet die Karte nicht,
um Kalorien zu zählen.
Sie sucht nach Logik: eine Basis, die
satt macht, etwas Frisches dazu,
und die Möglichkeit, die „Extras“
zu steuern. Als die Bedienung
kommt, formuliert Lena ihre
Fragen so, wie sie sie auch im Job
stellen würde: klar, freundlich,
ohne langen Vortrag.
• „Könnte ich die Soße separat
bekommen?“
• „Ist es möglich, mehr Gemüse
statt einer schweren Beilage zu
nehmen?“
• „Und wenn es passt: eine kleinere
Portion – ich nehme lieber später
noch etwas Kleines als jetzt zu viel.“
Die Antworten kommen ohne
Augenrollen. Genau das ist für
Lena der Unterschied: Nicht das
perfekte Gericht, sondern ein
Umfeld, in dem Anpassungen
selbstverständlich sind.
So bestelle ich unterwegs
bewusster (Lenas Praxis-Tipps)
• Soßen und Dressing separat:
Dann entscheidet man selbst
über die Menge.
• Gemüse als „Plus“: Nachfragen,
ob man Gemüse, Salat oder
Antipasti ergänzen kann.
• Portion steuerbar:
Halbportion, Teilen, oder
„kleiner, dafür passend“.
Getränke simpel halten: Wasser,
ungesüßt – nicht als Regel, sondern
als Alltags-Hack. Satt werden,
nicht „überladen“: lieber ein klarer
Teller als drei Baustellen.
Drei Beispiele, wie „bewusst“
aussehen kann
The Italian steht für Genuss zu
jeder Tageszeit: morgens, mittags,
abends – und wenn es passt,
auch dazwischen. Die Beispiele
auf der übernächsten Seite
zeigen, wie vielseitig das Konzept
ist: vom frischen Frühstück
mit Lachs über ein leichtes
Spargelgericht zum Mittag bis
zum bunten Salat am Abend.
Dazu finden Sie weitere Ideen,
Kombinationsmöglichkeiten und
kleine Hinweise für die Auswahl:
mehr Gemüse, Dips und Käse
bewusst dosiert – und als Begleiter
am besten Wasser oder ungesüßter
Tee. So bleibt alles alltagstauglich,
ohne dass der Genuss zu kurz
kommt.
Ob für die kurze Pause
zwischendurch oder fürs Essen
in geselliger Runde: Die Gerichte
sind so gedacht, dass Sie sie nach
Appetit zusammenstellen können.
unkompliziert und genau passend
für den Moment.
142
WERBUNG
143
morgens mittags abends
Lachs trifft auf viel
Frisches am Morgen
Auf diesem Teller stehen
(Räucher-)Lachs und viel
Frisches wie Blattsalat, Gurke,
Tomaten und Zitrone im
Mittelpunkt. Ergänzt wird das
Ganze durch Brot sowie kleine
Portionen von Aufstrichen und
Käse – eine Kombination, die
gut in einen ausgewogenen
Ernährungsstil passen kann.
Wer die Herzgesundheit im
Blick hat, setzt häufig auf
viel Pflanzliches als Basis,
ergänzt durch passende
Eiweißquellen und eine
bewusste Auswahl an Fetten.
Sinnvoll ist außerdem der Blick
auf Salz und Portionsgrößen,
denn Räucherfisch, Käse und
cremige Dips unterscheiden
sich je nach Produkt deutlich.
Praktisch: lieber Vollkornbrot
wählen, Dips sparsam
einsetzen und mit extra
Gemüse ausgleichen. Wasser
oder ungesüßter Tee rundet die
Mahlzeit ab. Wer empfindlich
auf Salz reagiert, greift zu
weniger salzigen Varianten
und prüft: Nährwertangaben.
Entscheidend bleibt die
Gesamternährung über den Tag
hinweg.
Spargel & Rucola:
Leicht, würzig, klar
Weißer Spargel mit Rucola
und gehobeltem Hartkäse:
eine leichte Kombination,
die viel Gemüse und frische
Aromen auf den Teller
bringt. Spargel und Rucola
liefern Ballaststoffe sowie
verschiedene Mikronährstoffe
und pflanzliche Inhaltsstoffe
und passen damit gut in eine
herzbewusste, ausgewogene
Ernährung. Entscheidend ist
wie immer das Gesamtbild:
viel Pflanzliches als Basis, ein
maßvoller Umgang mit Salz
und ein Dressing, das nicht zu
schwer ausfällt. Als Begleiter
passen z. B. Kartoffeln oder
Vollkornbrot; den Käse besser
fein dosieren, weil er je nach
Sorte deutlich salzreich sein
kann. Wer wegen Nierenoder
Stoffwechselthemen
bestimmte Nährstoffe beachten
muss, klärt individuelle
Empfehlungen ärztlich oder
ernährungsmedizinisch. Tipp:
Mit Kräutern, Zitronensaft
und etwas Olivenöl entsteht
viel Geschmack ohne stark
nachzusalzen. Ab April 2026,
dem Start in die Spargelzeit
wieder im Angebot.
Bunter Avocado-Salat
zum Dinner
Ein gemischter Blattsalat mit
Tomatenstücken, Avocado-
Spalten und Sprossen: knackig,
aromatisch und angenehm
leicht. Solche Kombinationen
bringen Vielfalt auf den Teller
und liefern Ballaststoffe
sowie eine breite Mischung an
Vitaminen, Mineralstoffen und
sekundären Pflanzenstoffen.
Die Avocado sorgt für
eine cremige Komponente
und ergänzt den Salat mit
überwiegend ungesättigten
Fetten – gut, wenn man
bewusst kombiniert. Für eine
herzbewusste Auswahl zählt
vor allem das Gesamtbild:
viel Pflanzliches als Basis, ein
Dressing ohne unnötig viel Salz
oder Zucker und bei Bedarf ein
sättigender Zusatz. Gut passen
zum Beispiel Kichererbsen,
Bohnen, ungesalzene Nüsse
oder eine Eiweißquelle wie
Joghurt, Ei oder Fisch. So bleibt
der Teller alltagstauglich. Wer
Salz sparen will, würzt mit
Kräutern, Zitrone oder Pfeffer.
So bleibt der Geschmack, ohne
nachzusalzen, auch unterwegs.
... immer
144
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Wichtige Informationen
Location:
Adresse:
Kontakt:
Wo ist das?
The Italian – Frankfurt am Main
Amelia-Mary-Earhart-Straße 7, 60549 Frankfurt am Main (Stadtteil
Flughafen, Quartier Gateway Gardens)
Telefon: +49 69 78803199 Web: the-italian-frankfurt.de
Das Restaurant liegt im neuen Quartier Gateway Gardens unmittelbar
am Flughafen Frankfurt (FRA). Die S-Bahn-Station „Gateway Gardens“
der Linien S8/S9 ist nur wenige Schritte entfernt; von dort sind es zwei
Minuten bis Terminal 1 und rund zehn Minuten bis zum Hauptbahnhof.
Als Orientierungspunkt: Gegenüber befindet sich das Park Inn by
Radisson Frankfurt Airport (Hausnummer 10 in derselben Straße).
Öffnungszeiten: Täglich geöffnet: Mo–Sa: 10:00–00:00, So: 10:00–22:00
Küche: täglich 11:30–22:00. Ausnahmen gibt es lediglich an Weihnachten und Silvester
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Ihren Arzt. Bitte lesen Sie unseren Haftungsausschluss zu diesem Artikel mit Klick HIER. 145
Crowdfunding für
Herzinsuffizienz-
Patientinnen und
Patientenen
Ihre Unterstützung zählt
Herzinsuffizienz betrifft Millionen Menschen in Deutschland – und die
Herausforderungen für Betroffene und ihre Familien sind enorm. Um
die Versorgung, Forschung und Aufklärung rund um die Herzschwäche
weiter zu verbessern, wurde eine spezielle Crowdfunding-Kampagne ins
Leben gerufen:
„Für die Arbeit mit und an den HerzinsuffizienzPatientinnen und Patientenen“
auf WhyDonate.
Worum geht es bei dieser Kampagne? Die Initiative sammelt gezielt
Spenden, um Projekte für Herzinsuffizienz-Patientinnen und Patientenen zu
finanzieren.
Dazu zählen:
• Aufklärungsarbeit und Informationsmaterialien für Betroffene und Angehörige
• Unterstützung bei der Organisation von Selbsthilfegruppen und Patientinnen
und Patientenenseminaren
• Förderung von Forschungsprojekten und innovativen Versorgungsangeboten
• Entwicklung digitaler Hilfsmittel und Präventionsprogramme
Jeder gespendete Euro hilft, die Lebensqualität von Menschen mit
Herzschwäche zu verbessern und ihnen neue Perspektiven zu eröffnen.
Warum Crowdfunding?
Crowdfunding ist eine moderne Form der Schwarmfinanzierung, bei der viele
Menschen gemeinsam ein Ziel unterstützen. Schon kleine Beträge können im
Kollektiv Großes bewirken. WhyDonate ist als führende Plattform für wohltätige
Projekte in Europa bekannt und bietet volle Transparenz, 0% Plattformgebühren
und eine einfache, sichere Abwicklung – so kommt Ihre Spende direkt
dort an, wo sie gebraucht wird.
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HerzAktiv | KUREN IN DEUTSCHLAND
Kur-Tour durch
Hessen
Von Frankfurt aus zu hessischen Kurorten
von Matthias Jung
Eine Kur-Rundreise durch Hessen ist die ideale Bühne, um Herzgesundheit
erlebbar zu machen – und von Frankfurt aus beginnt sie direkt vor der Haustür.
Im Zentrum steht Bad Nauheim mit seinem historischen Sprudelhof als
Sinnbild dafür, wie Wasser, Architektur und Medizin zusammenwirken.
V
on Frankfurt aus
starten wir auf eine
Rundfahrt durch hessische
Kurorte, die Herzgesundheit
erlebbar macht.
Schon nach kurzer Zeit lassen
wir Skyline und Verkehr
hinter uns und tauchen ein
in Landschaften, die seit
über hundert Jahren für Regeneration,
Heilwasser und
Ruhe stehen.
Die Route verbindet Stationen,
an denen Bewegung,
Entspannung und medizinische
Kompetenz rund ums
Herz-Kreislauf-System im
Vordergrund stehen.
Kurorte als Herz-
Stationen
Jede Station dieser Reise
steht für einen Baustein der
Herzgesundheit: sanfte Bewegung
auf ebenen Wegen,
bewusste Pausen in Kurparks,
Atemübungen im
Grünen oder der Austausch
mit Fachleuten. So wird aus
der Rundfahrt eine Herzroute,
auf der ein Herzgesundheitsportal
zeigen
kann, wie sich Prävention
konkret anfühlt – Schritt für
Schritt, Bank für Bank. Zwischenstopps
eignen sich für
kurze Info-Impulse, kleine
Checks oder alltagstaugliche
Tipps zu Stress, Schlaf und
Blutdruck.
Bad Nauheim im Fokus
Höhepunkt der Tour ist Bad
Nauheim – seit Langem
spezialisiert auf Herz- und
Kreislauferkrankungen und
mehrfach als Top-Kurort
ausgezeichnet. Kliniken, Reha-Einrichtungen
und der
große Kurpark bieten die
ideale Kulisse, um Themen
wie Reha nach Herzinfarkt,
Herzinsuffizienz oder Risikofaktoren
verständlich zu
erzählen.
Hier lassen sich Interviews
mit Kardiologinnen und
Kardiologen, Erfahrungsberichte
von Patientinnen und
Patienten sowie praktische
Bewegungseinheiten perfekt
miteinander verbinden.
Der Sprudelhof als
Herzbild
Der historische Sprudelhof
mit seinen Jugendstil-Badehäusern
und den sprudelnden
Heilquellen bildet das
emotionale Zentrum dieser
Geschichte. Die Anlage steht
symbolisch für die Kraft des
Wassers und die lange Tradition
der Herz- und Badekultur
in Bad Nauheim. Für ein
Herzgesundheitsportal ist
der Sprudelhof damit weit
mehr als Kulisse: Er wird
zur Bildmarke für „Herz im
Gleichklang“ – ein Ort, an
dem Architektur, Heilwasser
und moderne Herzmedizin
zusammenkommen
und sichtbar machen, wofür
diese Rundfahrt steht: dem
Herzen Raum, Rhythmus
und Ruhe zu geben.
Begleiten Sie uns auf unserer
Tour und erleben
mit uns die einzelnen Stationen
der Kur-Tour hautnah.
Demnächst auf den
nächsten Seiten.
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Photo: © BNST GmbH
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GUT ZUM HERZ im Herzmonat November 2025 - das kostenfreie
Community-Magazin beantwortet Ihre Fragen rund um Herzgesundheit.
In dieser Sonderausgabe zum Herzmonat steht das Thema Blut
als Schlüssel zum Herz-Kreislauf-System im Fokus: Sie erhalten praxisnahe
Tipps, wie Sie Ihr Blutbild im Blick behalten und mit einfachen
Maßnahmen Ihr persönliches Gesundheits-Management unterstützen
können.
Das Magazin wächst in den kommenden Wochen weiter und erscheint
in Tagebuch-Form mit folgenden Beiträgen:
GUT
ZUM
HERZ
• Bertelsmann Stiftung: Befunddolmetscher verstehen
• Anleitung: Blutdruckmessgerät korrekt anwenden
• SONDERTHEMA „Cholesterin“
• LDL vs. HDL – Grundlagen und Hintergründe
• Die Kolumne von Matthias Jung und seinen eigenen Erfahrungen
• Smartwatches und Herzgesundheit: Wie Assistenzsysteme helfen
können
Alle Inhalte dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine
ärztliche Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden
wenden Sie sich bitte an Ihre medizinischen Fachkräfte.
Folgen Sie uns auf Social Media, um keine Neuerscheinung zu
verpassen.
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DER SPÄTERE
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R E I F E
LEISTUNG
Der Podcast
Der demografische Wandel in Deutschland stellt
das Rentensystem vor erhebliche Herausforderungen.
Angesichts einer alternden Bevölkerung und
steigender Lebenserwartung wird es zunehmend
notwendig, das Renteneintrittsalter entsprechend
anzupassen. Um diese verlängerte Erwerbsphase gesund und
produktiv zu gestalten, sind präventive Maßnahmen und ein bewusster
Lebensstil unerlässlich.
Gesundheitstipps für ältere Berufstätige
Mit zunehmendem Alter ändern sich die Bedürfnisse unseres
Körpers. Es wird immer wichtiger, gesunde Gewohnheiten
zu pflegen, um fit und leistungsfähig zu bleiben.
Regelmäßige Bewegung, ausgewogene Ernährung und
Stressbewältigung sind hierbei entscheidend. Diese Maßnahmen
helfen nicht nur, die allgemeine Gesundheit zu
erhalten, sondern auch, den Anforderungen eines längeren
Berufslebens gerecht zu werden.
Lebenslanges Lernen und Anpassungsfähigkeit
Die Arbeitswelt verändert sich ständig, und die Einführung
neuer Technologien erfordert kontinuierliches Lernen. Für
Berufstätige über 50 ist es wichtig, sich diesen Veränderungen
zu stellen und neue Fähigkeiten zu erwerben. Dies
fördert nicht nur die geistige Fitness, sondern erhöht auch
die Beschäftigungsfähigkeit und Zufriedenheit im Beruf.
Netzwerken und Beziehungsmanagement
Ein starkes berufliches Netzwerk ist ein wesentlicher Bestandteil
für den Erfolg und die Zufriedenheit im Beruf. Für
ältere Berufstätige ist es besonders wichtig, Beziehungen
Die NEue Bewegung für ein
gesundes Arbeiten und Leben!
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zu pflegen und auszubauen, um sich in
einer sich ständig verändernden Arbeitswelt
zurechtzufinden und weiterzuentwickeln.
Der »7 Jahre Workshop«: Prävention
und Gesundheitsförderung
Ein effektives betriebliches Gesundheitsmanagement
(BGM) kann maßgeblich
dazu beitragen, die Gesundheit
der Mitarbeitenden zu fördern und
somit die Produktivität und Motivation
zu steigern. Ein Beispiel hierfür ist der
»7 Jahre Workshop«, der auf meinen
eigenen Erfahrungen basiert. Als Herausgeber,
Matthias Jung, stehe ich kurz
vor meinem 56. Geburtstag und hoffe,
mit meinem Weg ein gutes Beispiel geben
zu können. Nach einem Herzinfarkt
und der Diagnose des metabolischen
Syndroms habe ich über sieben Jahre an
meiner Genesung gearbeitet. Mein Ziel
war es, die Grundlagen für ein gesundes
Leben zu schaffen, und genau darauf
basiert der Workshopp. Er bietet praxisnahe
Werkzeuge, um gesundheitliche
Risikofaktoren zu reduzieren, und zeigt
Wege auf, wie man nicht nur präventiv,
sondern auch korrektiv an der eigenen
Gesundheit arbeiten kann.
Eine Bewegung für mehr Gesundheit
und Verantwortung
Ich möchte nicht nur informieren,
sondern eine Bewegung lostreten: eine
Bewegung für mehr Verantwortung,
Gesundheit und Prävention. Es geht
darum, gemeinsam Lösungen zu finden,
wie wir den Herausforderungen eines
längeren Berufslebens begegnen können,
ohne die Gesundheit aufs Spiel zu
setzen. Es ist mein Anliegen, Menschen
zu inspirieren, aktiv zu werden und sich
für eine bessere Zukunft einzusetzen –
für sich selbst, für die Gesellschaft und
für kommende Generationen.
Die Anpassung des Renteneintrittsalters
an die steigende Lebenserwartung
ist eine realistische Notwendigkeit.
Um diese Herausforderung erfolgreich zu
meistern, sollten sowohl Arbeitnehmer als auch
Arbeitgeber proaktiv Maßnahmen ergreifen, die
Gesundheit und Weiterbildung fördern. Ein bewusster
Lebensstil, kontinuierliches Lernen und
ein starkes Netzwerk sind Schlüssel, um auch in
einem längeren Berufsleben gesund und erfüllt
zu bleiben.
Der »7 Jahre Workshop« zeigt, wie persönlicher
Einsatz und zielgerichtete Maßnahmen nicht nur
die eigene Gesundheit verbessern, sondern auch
eine neue Bewegung für ein gesundes und erfülltes
Leben ins Rollen bringen können.
Lassen Sie uns gemeinsam diese Bewegung starten
und Verantwortung übernehmen – für eine
gesunde und starke Zukunft! Mehr dazu auf der
nächsten Seite.
7 Jahre, der Workshop
...der wertvolle Zeit spart
»7 Jahre, der Workshop« basiert auf den persönlichen Erfahrungen des Autors des Buches ›HERZENSSA-
CHEN‹. Nach einem Herzinfarkt und der Diagnose metabolisches Syndrom im Jahr 2004 und eines depressiven
Erschöpfungssyndroms im Jahr 2006, arbeitete der Autor sieben Jahre lang an seiner Genesung. Der
Workshop zielt darauf ab, Teilnehmenden Zeit zu sparen, indem er über Risikofaktoren für Herzerkrankungen
aufklärt und Werkzeuge zur Verbesserung der Gesundheit vorstellt, präventiv wie auch korrektiv. Es geht um
die 10 + 1 Risikofaktoren, wie man sie selbst erkennt und wie man daran gezielt arbeitet.
Das Ziel
In diesem Workshop soll auf die Risiken aufmerksam gemacht werden, die zu einer
Herzerkrankung führen und Wege zeigen, um
• Alkoholkonsum zu reduzieren
• Bewegung, mehr Sport und Krafttraining
• Bluthochdruck verringern
• Diabetes verhindern oder damit zu leben
• Genetische und erbliche Faktoren verstehen
• Ernährung an die eigenen individuellen Bedürfnisse anzupassen
• Fettstoffwechselstörungen verstehen und Risiken zu reduzieren
• Rauchfrei zu leben
• Stress zu mindern
• Übergewicht zu reduzieren
• den +1 Risikofaktor, die Depression zu erkennen
Zielgruppe
Geeignet für
Wir möchten Menschen erreichen, denen die eigene Gesundheit wichtig ist.
Gerade Mitarbeitende sind ein wertvolles Gut und gesunde und zufriedene
Mitarbeitende sind leistungsfähiger.
Der Workshop richtet sich an Einzelpersonen und an Organisationen und Unternehmen,
die die Gesundheit ihrer Mitglieder oder Mitarbeitenden fördern möchten.
WERBUNG
Ablauf
8:00 - 10:00 Uhr ANKUNFT Die Teilnehmenden kommen ganz entspannt an. Wichtig
für die Blutanalyse ist, dass die Teilnehmenden nüchtern sind. Danach erfolgt der Quick
Check und nach ca. 8 Minuten steht schon das Ergebnis bereit (außer Eisenstatus, erst
nach ca. 48 Stunden). Kleines Frühstück und gegenseitiges Kennenlernen. Jeder Teilnehmende
erhält sein in DIN-A4-gedrucktes Workbook.
10:00 - 12:30 Uhr 7 JAHRE, DIE STORY Dieser Teil des Workshops hat zum Ziel, mit der
Geschichte des Autors auf die Gefahren aufmerksam zu machen, die zu seiner Herzerkrankung
geführt haben. Außerdem zeigt Matthias Jung seinen Weg, wie er seine Risikofaktoren
so bewältigt hat, dass er heute sehr gut und voll leistungsfähig damit leben kann.
Im Dialog mit den Teilnehmenden geht es darum, eigene der 10 + 1 Risikofaktoren zu
erkennen.
12:30 - 13:00 Uhr MITTAGSPAUSE
13:00 - 13:30 Uhr SELBSTREFLEXION Hier hat jeder Teilnehmende die Möglichkeit, in
seinem Workbook eigene Notizen zu seinen möglichen Risikofaktoren festzuhalten – natürlich
streng vertraulich und nur für den persönlichen Gebrauch.
13:30 - 14:00 Uhr VORTRAG EINES EXTERNEN GASTES
14:00 - 16:00 Uhr DIE WERKZEUGE In diesem Teil des Workshops stellen wir verschiedene
Werkzeuge vor, mit denen sich an den Risikofaktoren, die zu einer Herzerkrankung
führen, arbeiten lässt.
16:00 - 16:15 Uhr Eine kleine Stärkung mit Kuchenstücken und herzhaftem Gebäck in
unserem Coffee Point.
16:15 - 17:00 Uhr FRAGEN und ANTWORTEN Die Antworten vieler Fragen, die sich
mancher im Laufe des Tages gestellt hat, könnten auch für andere Teilnehmende interessant
sein. Wir möchten keine Fragen unbeantwortet lassen.
17:00 - 18:00 Uhr ENTSPANNTES NETZWERKEN UND VERABSCHIEDUNG Wir lassen
gemeinsam in entspannter Atmosphäre den Tag nochmals vorüberziehen und nutzen die
Zeit zum Austausch und zur Vernetzung.
Jobs im Fokus
Büro Frankfurt:
Matthias Jung
Amelia-Mary-Earhart-Straße 7
60549 Frankfurt am Main (Gateway Gardens)
Telefon 0 171 - 40 77 217
matthias@jungjung.de
www.jobs-im-fokus.de
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HerzNetzwerk | DAS HERZSCHLAG AKTIONSBÜNDNIS
Ein Herz schlägt
nie allein
Wie die HerzSchlag-Community Betroffenen Mut,
Halt und Freundschaft schenkt
Herz
Schlag
Aktionsbündnis
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Die HerzSchlag-Community ist für
rund 10.000 Menschen ein emotionales
Zuhause. Hier teilen Betroffene,
was es wirklich bedeutet, mit einer
Herzerkrankung zu leben. Sie erzählen
von Ängsten und Hoffnungen,
finden Trost in schweren Momenten
und feiern gemeinsam kleine, aber
entscheidende Fortschritte.
In der geschützten Online-Gruppe
öffnen sich Mitglieder mit sehr persönlichen
Geschichten: von der ersten
Panikattacke über die schockierende
Diagnose bis hin zu dem Moment, in
dem sie spürten, dass sie nicht allein
sind. Eine Betroffene beschreibt die
Kälte der Elektroden im Herzkatheterlabor,
ein anderer die Erleichterung,
endlich Menschen gefunden zu haben,
die seine nächtlichen Sorgen verstehen.
Besonders eindrucksvoll sind die Erfolgsgeschichten:
Menschen, die nach
einem Herzstillstand neuen Lebensmut
fanden, oder Betroffene, die trotz
Herzschwäche wieder mutig auf einen
Berg steigen. Ihre Erfahrungen geben
anderen Kraft – und zeigen, dass
Lebensqualität auch mit einer Herzerkrankung
möglich ist. Dass dieser
Austausch wirkt, bestätigen auch wissenschaftliche
Erkenntnisse: Studien
zeigen, dass soziale Unterstützung die
psychische Belastung verringern und
die Lebensqualität von HerzPatientinnen
und Patientenen verbessern kann.
Genau hier setzt die HerzSchlag-Community
an – nicht mit medizinischen
Ratschlägen, sondern mit menschlicher
Nähe und echtem Verständnis.
In dieser Gemeinschaft wird niemand
bewertet oder belächelt. Stattdessen
zählen authentische Erfahrungen,
gegenseitige Unterstützung und die
stärkende Gewissheit, verstanden zu
werden. Viele Mitglieder haben gelernt:
Gemeinsam trägt sich das Leben
mit einer Herzerkrankung leichter –
und das Herz fühlt sich weniger allein.
Dieser Beitrag ersetzt keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder
Ihren Arzt. Bitte lesen Sie unseren Haftungsausschluss zu diesem Artikel mit Klick HIER.
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HERZ
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HerzInfo | VORSCHAU
Frühlings-
Gefühle
Was uns bewegt – und wie wir gut mit uns umgehen
Tauchen Sie ein in die
Frühlingsausgabe 2026 von
GUT ZUM HERZ mit dem
Thema Frühlingsgefühle.
Ab
20. März 2026
Im Titelthema „Wenn
Herzen sich berühren“ geht
es um Nähe, Alltag und
die Balance zwischen
Herzklopfen und
Herzensruhe.
Im HerzGesund-
Schwerpunkt „Blutdruck
– bewusst einordnen“
finden Sie Orientierung:
wie richtig messen, wie
Werte eingeordnet werden
können und welche
Fragen im Arztgespräch
weiterhelfen
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Zur
Fanpage
Zur
Gruppe
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HerzInfo | EIN RÜCKBLICK UND AUSBLICK
Zu guter Letzt
Es ist eine gute Tradition, an dieser Stelle
werfen wir einen Blick zurück und einen
Blick nach vorn zu. Wir wünschen viel
Vergnügen.
Während draußen die Winterluft
klar wird, Schneeflocken manchmal
über die Straße tanzen und
der Wind an Türen und Fenstern rüttelt,
haben wir diese Ausgabe mit einer Frage
gebaut, die viele von Ihnen begleitet: Was tut
mir gut – ganz konkret, im Alltag, mit meiner
Diagnose und meinem Tempo? Genau
darum kreist unser Schwerpunkt Winterwellbeing.
In den vergangenen Wochen haben wir
Inhalte sortiert, verworfen, neu gedacht und
immer wieder geprüft, ob sie Ihnen wirklich
Orientierung geben: Bewegung – maßvoll
und passend zur Kälte; Ernährung – saisonal,
praktikabel, ohne große Versprechen;
Achtsamkeit – als Routine, die in echte Leben
passt. Dazu kommen ausgewählte Orte
für eine Auszeit, vom Thermalbad bis zum
Wellnesshotel – nicht als Rezept, sondern
als Einladung, sich Zeit zu nehmen. Hinter
jeder Seite steckt dabei die gleiche Abwägung:
Inspiration ja – aber ohne Übertreibung,
ohne Heilversprechen und so, dass Sie
es im Alltag nutzen können.
Ein roter Faden war uns besonders wichtig:
Der Winter kann herausfordern. Temperaturschwankungen,
Dunkelheit und rutschige
Wege verändern den
Tagesrhythmus – und bei
Menschen mit Herzerkrankungen
oder Diabetes
eben auch die Planung.
Deshalb finden Sie
in dieser Ausgabe nicht
nur Stimmungsbilder,
sondern auch praktische
Fragen, die weiterhelfen:
Wie bleibe ich aktiv, ohne
mich zu überfordern?
Wie behalte ich Werte
und Symptome im Blick?
Was ist für mich ein gutes
Maß? Die Rubrik „Diabetes
– rundum gut informiert“
ergänzt das mit
Tipps für die kalte Zeit.
Viele Antworten kommen
aus der Community.
Berichte, die nicht so
tun, als gäbe es einen
perfekten Weg – sondern
zeigen, wie kleine Schritte
entstehen: eine Pause
mehr, ein Spaziergang
trotz Kälte, ein Ritual,
das Ruhe bringt. Das ist
der Punkt, an dem sich
Editorial und Heft für uns
treffen: Jeder Weg ist individuell
– aber niemand
muss allein gehen.
Wichtig bleibt dabei: Neue
Routinen gehören ins Gespräch
mit Ihrer Ärztin
oder Ihrem Arzt. Hören Sie
auf Körperzeichen. Sicherheit
geht vor.
Wenn Sie diese Seiten
schließen, wünschen wir
uns, dass Sie sich bestätigt
fühlen: Sie dürfen es sich
gemütlich machen, Sie
dürfen langsam starten,
und Sie dürfen sich Unterstützung
holen. Resilienz
tanken – draußen lebendig,
drinnen wohlig. Danke,
dass Sie uns begleiten.
Schreiben Sie uns, was
Ihnen gutgetan hat – und
was Sie sich für die nächste
Ausgabe wünschen.
Herzliche Grüße,
Matthias Jung und
das GUT ZUM HERZ-Team
Wir freuen uns auf Ihr
Feedback!
info@gutzumherz.de
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Nachrichtenmagazin
Hier endet unser Hauptmagazin, und
das Nachrichtenmagazin beginnt! Ab
sofort halten wir euch mit jeder neuen
Story auf dem Laufenden – aktuell,
spannend und immer dann, wenn es wirklich
etwas zu berichten gibt. Bleibt dran und verpasst
keine Neuigkeiten. Das Nachrichtenmagazin füllt
sich wie ein Tagebuch!
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Büro Frankfurt:
Matthias Jung
Amelia-Mary-Earhart-Straße 7
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GUT ZUM HERZ ist ein Projekt vom
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Winter
Aktuell
Winter 2025/26
Po
Liebe Leserinnen und Leser,
herzlich willkommen in unserem neuen Nach-
21. richtenmagazin. Dezember
Als Herausgeber freue ich
mich, Ihnen hier Geschichten rund um die
2024
Herzgesundheit mit Texten, Fotos, Filmen und
Podcasts zu erzählen, die oft über das hinausgehen,
was Sie auf den ersten Blick in den
Nachrichten sehen.
Unser Ziel ist es, Themen aufzugreifen, die im
Alltag oft untergehen, und sie so zu beleuchten,
dass sie neue Perspektiven eröffnen. Dabei
geht es nicht nur um große Ereignisse, sondern
auch um die kleinen, oft unscheinbaren
Momente, die trotzdem viel aussagen.
Die Mischung aus Artikeln, Bildern und Podcasts
erlaubt uns, Themen aus verschiedenen
Blickwinkeln zu betrachten und Sie, liebe
Leserinnen und Leser, auf eine Art und Weise
mitzunehmen, die im Gedächtnis bleibt.
Wir möchten, dass Sie beim Lesen, Zuhören
oder Ansehen etwas mitnehmen können – ob
es Anregungen, neue Einblicke oder einfach
nur ein Moment des Innehaltens ist.
Viel Freude beim Entdecken!
Matthias Jung
F
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geht`s
mit neuen
Beiträgen im
Herbst
2025!
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