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bauSICHERHEIT Dezember 2025

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bausicherheit-online.de Dezember 2025 12

ALLROUNDTALENT

MERINOWOLLE

Im Blickpunkt: Gerüstet für die

kalte Jahreszeit mit Woolpower

RÜCKBLICK AUF

DIE A+A 2025

Spannende Impressionen

von der Weltleitmesse

KOMFORTABLE

SICHERHEIT

Top-Thema: Neuheiten im

Workwear-Bereich vorgestellt

ATLAS

LAUNCH DER NEUEN »MAX«-SERIE


„Ohne sie fang ich

gar nicht erst an.“

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Schutzkleidung im

Rundum-Service.

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Die Stimmung

hellt sich auf

LISA SCHRÖDER

2025 neigt sich dem Ende zu – und das Jahr hat einige Turbulenzen und Herausforderungen für die

Baubranche bereitgehalten. Auf der einen Seite standen steigende Zahlen für Auftragseingänge und

Baugenehmigungen, auf der anderen Seite zeichnete sich jedoch ab, dass die Bauindustrie nach wie vor

von Bürokratie und zähen Vergabeprozessen gebremst wird. Nichtsdestotrotz sieht der Zentralverband

Deutsches Baugewerbe (ZDB) das berühmte »Licht am Horizont«: Für das kommende Jahr meldet der

Verband erstmals wieder Signale für Wachstum und ein besseres Geschäftsklima in der Branche. Auch

für 2025 prognostiziert der ZDB einen Branchenumsatz von 168 Mrd. Euro – und damit ein nominales

Plus von 3 Prozent (real: 0,6 Prozent). Wolfgang Schubert-Raab, Präsident des ZDB, findet klare Worte:

»Nach Jahren rückläufiger Zahlen kehrt in der Bauwirtschaft erstmals wieder Zuversicht zurück.«

Genau diese Zuversicht ist es, die die Baubranche mit ins

neue Jahr nehmen sollte. Doch Zuversicht allein reicht nicht

aus. Sie braucht ein solides Fundament, denn mit steigenden

Auftragseingängen, mehr Projekten und dicht getakteten

Bauabläufen wächst auch die Verantwortung für die Menschen,

die tagtäglich auf den Baustellen arbeiten. Oder anders gesagt:

Der wirtschaftliche »Neustart« der Baubranche darf nicht auf

Kosten der Sicherheit gehen. Zeitdruck, Fachkräftemangel

und komplexe Projekte sind keine neuen Herausforderungen;

sie verschärfen sich jedoch, wenn die Auftragsbücher wieder

voller werden. Umso wichtiger ist es, Sicherheit nicht als lästige

Pflicht oder zusätzlichen Kostenfaktor zu betrachten, sondern

als entscheidenden Beitrag zu Qualität und Produktivität. Denn

hinter jedem Bauvorhaben stehen Fachkräfte, die nach getaner

Arbeit gesund nach Hause gehen wollen. Eine konsequent

gelebte Sicherheitskultur schützt deshalb weit mehr als nur den

Erfolg eines Projekts: Sie schützt letztendlich Menschenleben

– und das allein muss ausreichend Motivation sein, um in

sichere Arbeitsbedingungen zu investieren.

Equipment sind daher gerade im Winter unerlässliche Begleiter

am Bau. Wie Baustellen winterfest gemacht werden können,

erklären beispielsweise die BG Bau und Boels Rental in der

Rubrik »Baustellensicherheit«.

Außerdem widmet sich diese Ausgabe der A+A: Die Weltleitmesse

lieferte auch in diesem Jahr wichtige Impulse für

Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz und verdeutlichte

einmal mehr, dass Hersteller ihrer Verantwortung gerecht

werden und zuverlässige Lösungen für den professionellen

Einsatz entwickeln. Einen genaueren Einblick erhalten Sie ab

Seite 38. In unserer angeschlossenen Bilderstrecke finden

Sie außerdem zahlreiche Impressionen aus den Messehallen.

Spannend wird es außerdem in der Rubrik »Im Blickpunkt«:

Das schwedische Unternehmen Woolpower fertigt Funktionskleidung

aus Merinowolle und bietet sowohl für die

Sommer- als auch die Wintermonate komfortable Lösungen.

Das Team der bauSICHERHEIT wünscht Ihnen, Ihren

Familienangehörigen und Mitarbeitern einen guten Start ins

neue Jahr. Bleiben Sie gesund und passen Sie auf sich auf!

Besondere Vorsicht ist angeraten

Die kalten Monate bergen ein erhöhtes Risiko für Bauprojekte,

Baustellen und nicht zuletzt die Beschäftigten selbst. Glätte,

Schnee und Minustemperaturen können nicht nur den

Baufortschritt beeinträchtigen, sondern auch das Risiko von

Unfällen erhöhen. Passende Workwear und zuverlässiges

Jessy von Berg

Redakteurin

Editorial

Dezember 2025 | 3


INHALT

DEZEMBER 2025

021 KÜBLER » »Kübler Reforce« — funktional und nachhaltig

022 ÖTSCHER » Stretch-Winterjacke für kalte Temperaturen

THE LYCRA COMPANY » Innovative Fasertechnologien

023 HELLY HANSEN » »UC-ME«-Linie sorgt für Sichtbarkeit

024 SCHÜTZE-SCHUHE » »Bitumen Pro« ergänzt Portfolio

BOA » Mit Innovationen die Performance steigern

025 U-POWER » Neue Sohlentechnologie feierte Premiere

026 FRISTADS » Vorhang auf für das neue Produktsegment

38

003 AUF EIN WORT » Editorial

006 TITEL-THEMA » Sicherheitsschuhexperte Atlas hat ein

neues Obermaterial entwickelt, das erstmals

in der Schuhserie »Max« zum Einsatz kommt.

008 NEUES ZUERST » Baubranche aktuell

010 IM BLICKPUNKT » Die Produktion der Unterwäsche

und Verstärkungskleidung von

Woolpower erfolgt am Standort

in Östersund in Schweden.

027 HAIX » A+A bot wichtige Bühne für Neuheiten

028 GORE-TEX » Worauf es bei Sicherheitsschuhen ankommt

PERSÖNLICHER SCHUTZ

030 EDELRID » Sortiment im Bereich PSAgA erweitert

032 HTRIUS » Exoskelette verbessern die Gesundheit

033 VOSS » Modularer Arbeitsschutzhelm »Voss Empor«

034 KASK » Kopfschutz mit »Wow«-Effekt

036 HERWE » Neue Produkte zur Handreinigung

TOP-THEMA:

WORKWEAR

EKASTU » Augendusche »Aqua Push« vorgestellt

037 SUNDSTRÖM » Sicherheit und Komfort in einem Helm

014 BP » Flexiblerer Warnschutz dank EN 17353

015 DAIBER » Neue Styles bringen frischen Wind

038 MESSE DÜSSELDORF

» Die bauSICHERHEIT blickt samt

Bilderstrecke auf eine erfolgreiche A+A zurück.

016 SCHÖFFEL PRO » Sicher und warm durch den Winter

017 BLÅKLÄDER » Hi-Vis-Arbeitshose für raue Außeneinsätze

018 DASSY » Neue Kollektionen im Zeichen der Nachhaltigkeit

019 ISM » A+A erfolgreich abgeschlossen

020 PERVORMANCE INTERNATIONAL » Neues Multitalent

ENGEL » Sichtbar sein mit der »Safety«-Kollektion

28

4 | Dezember 2025 Inhaltsverzeichnis


XXX

54

BAUSTELLENSICHERHEIT

046 BOELS RENTAL » Bauprojekte im Winter sicher fortsetzen

047 BG BAU » Tipps für winterliche Baustellen

048 MILWAUKEE » Maßnahmen für mehr Sicherheit ergreifen

049 MUNK » Steigtechnik zur Enteisung von Nutzfahrzeugen

050 KRAUSE » Fahrzeuge sicher von Schnee und Eis befreien

051 BÖCKER » Ergonomische Montage von Gerüsten

052 ERNST BRINCK » Witterungsbeständige Rohrverbinder

053 ABS SAFETY » Flexible Sicherungslösung für Flachdächer

054 BAUWATCH » Sicherheitstrends für das kommende Jahr

056 BLÖMEN VUS/ISG » »Video Guard Compact« vorgestellt

057 KOOI » Baustellen gegen Diebstahl absichern

058 CEMO » »LockEx«-Ladeschränke schützen im Ernstfall

059 BERNER » Gefahrstoffschrank »Bera« gelauncht

060 ASECOS » Lithium-Ionen-Akkus sicher lagern

061 LEDLENSER » Portfolio um neue Taschenlampen erweitert

062 NEDO » Kabeltreffer mit »CableTronic 4+« verhindern

063 AXION » Unfälle mit Baufahrzeugen reduzieren

BRIGADE ELEKTRONIK » Fahrzeugsicherheitslösungen

064 AGR » Bau- und Agrarmaschinensitze erhalten Prüfsiegel

AST » »Campus M« bildet zum IPAF-Trainer aus

065 HAILO » Umfassende Schulungsangebote für Steigtechnik

RUBRIKEN

066 AUF EINEN BLICK » Firmen dieser Ausgabe

Inhaltsverzeichnis

SERVICE » Impressum, Vorschau

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Dezember 2025 | 5


TITEL-THEMA

Das neu entwickelte

Obermaterial »ProTraX«

kommt in der »Max«-Serie

erstmals zum Einsatz.

ATLAS (3)

»Maximum Protection«:

Launch der neuen »Max«-Serie

[ ATLAS ] Maximaler Schutz für maximale Beanspruchung – das verspricht

Atlas mit seiner neuesten S3S-Sicherheitsschuhserie »Max«. Den fünf neuen

Modellen ist kein Job zu hart und keine Witterung zu stark. Dafür sorgt nicht

nur die robuste »XR«-MPU-Sohlentechnologie, sondern auch das neue,

erstmals in der »Max«-Serie verbaute Atlas-Obermaterial »ProTraX«. Es

begegnet anspruchsvollen Arbeits- und Wetterbedingungen nach Angaben

von Atlas mit »maximaler Power, minimaler Feuchtigkeitsaufnahme und

blitzschneller Rücktrocknung«.

Die »Max«-Modelle

erfüllen die Anforderungen

an einen

Sicherheitsschuh

der Klasse S3S.

Das zu Europas größten Sicherheitsschuhherstellern

gehörende Traditionsunternehmen aus Dortmund

ist dafür bekannt, nicht nur eigene Materialien für die

selbst gefertigten Schäfte herzustellen, sondern sie

auch selbst mit den Schuhsohlen zu verbinden. Die

Rezepturen für seine Sohlenmaterialien entwickelt

Atlas inhouse. Das hauseigene MPU (multifunktionales

Polyurethan) wird für jeden Schuh modifiziert – je

nachdem, welche Anforderungen das Modell erfüllen

muss. Hendrik Schabsky, CEO von Atlas, erklärt: »Wir

haben eine ganz neue Schuhserie entwickelt, weil das

neue ›ProTraX‹ es verdient, dass alle Komponenten im

Schuh das neue Qualitätsmaterial ideal ergänzen. Unser

Ziel: den perfekten Schuh für Extrembedingungen zu

entwickeln.«

Maximale Performance

Bei dem neuen Obermaterial handelt es sich um eine

materialtechnische Neuentwicklung: Es vereint hohe

Qualität mit bestmöglichem Komfort und bringt alle

Komponenten mit, die es auch für anspruchsvollste

Arbeitsbedingungen einsatzfähig machen. Ein Pluspunkt:

Das »ProTraX«-Obermaterial ist wesentlich leichter als

Leder, dabei aber gleichzeitig widerstandsfähig und

besonders pflegeleicht. So eignet es sich optimal für

den Einsatz auf der Baustelle, im Straßen- und Tiefbau,

in der Forst- und Landwirtschaft sowie in der Industrie

oder bei Logistik- und Hafenarbeiten.

Durch seine mikroperforierte Struktur und die

innovative Materialmischung kann »ProTraX« Feuchtigkeit

von innen schnell nach außen abgeben, während

umgekehrt kaum Nässe eindringt. So entsteht eine

permanente Luftzirkulation im gesamten Schuh, die

das Fußklima aktiv reguliert und Hitzestau effektiv

verhindert. Im Vergleich zu herkömmlichem Leder ist

»ProTraX« außerdem doppelt so atmungsaktiv, was auch

bei langen Tragezeiten und körperlich anspruchsvollen

Tätigkeiten für ein konstant angenehmes Fußklima

sorgt. Darüber hinaus überzeugt das Obermaterial durch

seine geringe Wasseraufnahme. Besonders hervor

6 | Dezember 2025 Titel-Thema


hebt Atlas zudem die schnelle Rücktrocknung, selbst

nach dem Einsatz in nassen Bedingungen. Die hohe

Wasserresistenz reduziert ebenso den Wärmeverlust.

Maximale Sicherheit

Alle Modelle der »Max«-Serie sind mit der neuen »XR«-

MPU-Sohlentechnologie ausgestattet. Das System

aus dem hausgemachten MPU zeichnet sich durch

zahlreiche Flexkerben für optimalen Grip aus. Im Vorderfuß

angeordnete »Dynamic Plates« übertragen die

Vorwärtsenergie, die übrige Energie wird gezielt zum

Abdruckpunkt geleitet. Im Fersenbereich absorbiert

die »Cloudzone« die Aufprallkräfte und Stöße durch

ein Hochleistungssystem. Darüber hinaus bestehen

20 Prozent der Laufsohle aus dosierten, recycelten

Festoffen, was ein Fünftel an Primärmaterialien einspart.

Zudem bringen die »Max«-Modelle alle nötigen S3-

Kompontenten mit: Die metallfreie »XP«-Durchtritthemmung

gewährleistet die Schuhserie durch ein textiles

Hightech-Material aus Aramid-Fasern in der Zwischensohle.

Das dämpfende MPU-»Rebound«-System stimmt

Lauf- und Zwischensohle für ermüdungsfreies Laufen

optimal aufeinander an, während die abrasionsbeständige

MPU-Überkappe den Zehenbereich schützt. Aufgrund

des geringen Gewichtes des »ProTraX«-Obermaterials,

das auch bei Standwasser kaum Feuchtigkeit aufnimmt,

und dank der Lightweight-Schaftkonstruktion bleibt der

Schuh zu jeder Saison leicht und angenehm zu tragen.

Maximal praktisch

Die versiegelte »ProTraX«-Oberfläche vereinfacht die

Reinigung enorm: Das neue Atlas-Material erfordert

keinerlei Spezial-Pflegeprodukte und wird auch mit

minimalem Körpereinsatz schnell sauber. So ermöglicht

die »Max«-Serie stets einen professionellen Auftritt

– damit maximal viel Zeit in die eigentliche Arbeit

fließen kann, während nur minimale Pflege anfällt.

Neben der Wahl zwischen knöchelhohen Stiefeln oder

Alle Modelle der »Max«-Serie sind mit

der neuen »XR«-MPU-Sohlentechnologie

ausgestattet – für optimalen

Grip und hohen Tragekomfort.

Halbschuhen können Träger innerhalb der »Max«-Serie

außerdem zwischen einem klassischen Schnürsystem

und einem innovativen Seilzugsystem wählen. Das

»Boa Fit«-System besteht aus einem mikroverstellbaren

Drehverschluss, langlebigen Leichtseilzügen und

reibungsarmen Führungen. Es ermöglicht eine präzise,

schnelle und individuelle Anpassung mit nur einer

Hand, auch mit Handschuhen. In der »Max«-Serie ist

das »Boa Fit«-System seitlich verbaut, um Druckstellen

am Fußrücken zu umgehen.

Und auch im Hinblick auf das Design weiß die neue

Schuhserie zu punkten: Sowohl die knöchelhohen Stiefel

als auch die Halbschuhe überzeugen im klassisch-eleganten

Look. Das »ProTraX«-Obermaterial wirkt optisch

wertig – nicht nur aufgrund seiner lederähnlichen

Struktur, sondern auch aufgrund der schmutzresistenten

Materialeigenschaften. Auf Wunsch farblich abgesetzte

Einkerbungen an den Seiten wirken wie optische Verstärkungsrippen

und betonen die robuste Bauweise.

Abgerundet wird das Design durch das Atlas-Logo.

Innerhalb der »Max«-Serie

können Träger zwischen einem

klassischen Schnürsystem

und dem »Boa Fit«-

Verschlusssystem wählen.

Durch seine mikroperforierte

Struktur kann

»ProTraX« Feuchtigkeit

von innen schnell

nach außen abgeben,

während umgekehrt

kaum Nässe eindringt.

...kurz

und

knapp...

Die neue Schuhserie »Max«

ist mit dem neuen, innovativen

Obermaterial »ProTraX« ausgestattet.

Es ist leichter als herkömmliches

Leder und punktet

durch eine geringe Wasseraufnahme

sowie eine schnelle

Rücktrocknung.

Titel-Thema

Dezember 2025 | 7


NEUES ZUERST

Neuer Unternehmensstandort eröffnet

[ HTRIUS ] Mit rund 200 Gästen hat hTrius

den neuen Unternehmensstandort in Horb

am Neckar feierlich eingeweiht. Für das

2020 gegründete Unternehmen markiert die

Eröffnung einen bedeutenden Schritt in eine

neue Phase des Wachstums.

»Wir kommen von knapp 230 m 2 und haben jetzt hier

rund 1 500«, so Heinzelmann. Er hob hervor, dass der

Umzug nicht nur das äußere Erscheinungsbild des

Unternehmens verändere, sondern zugleich neue

Möglichkeiten für Kreativität, technische Entwicklung

und persönliches Wachstum im Team schaffe. Horbs

HTRIUS

DDer Abend startete mit einem Kurzfilm und einer

Lichtshow, die die Reise des Unternehmens

symbolisierten. In seiner Eröffnungsrede blickte Ge-

Bürgermeister Ralph Zimmermann würdigte in seiner

Ansprache die Bedeutung des Unternehmens für die

Region. So stehe hTrius für technologischen Fortschritt

»hier bei uns« und entwickle Lösungen, die Menschen

Unter dem Motto »Dimension 4«

eröffnete hTrius den neuen

Standort in Horb am Neckar.

schäftsführer Dominik Heinzelmann auf die Entwicklung

der vergangenen Jahre zurück und erläuterte, warum

die Veranstaltung unter dem Titel »Dimension 4« steht:

in körperlich anspruchsvollen Berufen konkret unterstützen.

Er hob außerdem die Relevanz der Exoskelette

für Handwerk, Pflege und Industrie hervor.

Save the date: »Safety Days« 2026 angekündigt

[ AST ] Eine bewährte Tradition geht in die

nächste Runde: Auch 2026 wird AST mit den

»Safety Days« wieder umfassende Fort- und

Weiterbildungen anbieten. Sie finden vom

20. bis 22. Januar 2026 in Blaustein und

am 4. März 2026 in Hamburg statt.

pflichten für Trainer gemäß TRBS 1116 und Befähigte

Personen gemäß TRBS 1201 sowie für Fachkräfte

für Arbeitssicherheit gemäß ASIG erfüllt. Auf dem

Programm stehen zudem Updates zu verschiedenen

Arbeitsmitteln. Bei den »Safety Days« werden auch

Unfall- und Mängelberichte zu mobilen Arbeitsmitteln

Die »Safety Days« finden vom

20. bis 22. Januar 2026 in

Blaustein und am 4. März 2026

in Hamburg statt.

AST

Die Arbeitswelt jeden Tag ein Stückchen sicherer

machen: Das ist die Aufgabe, die hinter den

»Safety Days« steht. Dort erfahren Trainer, Befähigte

Personen und Sicherheitsakteure auch 2026 alles

Wissenswerte über Veränderungen von staatlichen

Vorschriften und berufsgenossenschaftlichen Regelungen.

Mit der Teilnahme werden die Fortbildungs-

erörtert und neue Produkte der smarten PSA-Generation

vorgestellt.

Außerdem bietet AST während der »Safety Days«

eine Parallelfortbildung für PSAgA-Trainer an. Neben

dem praktischen Training gibt es im erweiterten

»Safety Park« auch die Möglichkeit, besondere Anwendungen

zu testen. Alle Teilnehmer erhalten nach

positiver Erfolgskontrolle ein Zertifikat.

Auftragsplus in allen Bausparten: Perspektive verbessert sich

[ HDB ] Das Bauhauptgewerbe verzeichnete für September ein

Auftragsplus in allen Bausparten. Der Umsatz sei insgesamt angestiegen,

wie der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) mitteilt.

Allerdings profitierten noch nicht alle Betriebe.

Hauptgeschäftsführer Tim-Oliver Müller kommentiert:

»Nach dem eher verhaltenen

Ergebnis im August hat die Baukonjunktur im

September im Vorjahresvergleich angezogen.

Tim-Oliver Müller, Hauptgeschäftsführer

des HDB, kommentiert die aktuellen Zahlen.

HDB / MARK BOLLHORST

Von dem Auftragsplus haben diesmal alle Bausparten

profitiert – selbst der Straßenbau. Auch

wenn der Anstieg zum Teil auf das schlechte

Ergebnis im Vorjahresmonat zurückzuführen

ist, sind das nach Monaten des Abwärtstrends

endlich erste positive Nachrichten.« Demnach

lag der Auftragseingang im Hauhauptgewerbe

im September mit real 20,7 Prozent über dem

Niveau des Vorjahresmonats, im Vergleich zum

Vormonat wurde ein Plus von 7,7 Prozent ausgewiesen.

Für den gesamten Zeitraum von

Januar bis September dieses Jahres werde für

das Bauhauptgewerbe mittlerweile ein reales

Plus von 8,0 Prozent ausgewiesen. Hiervon

sei allerdings der Straßenbau ausgenommen,

der noch mit real minus 7,4 Prozent unter dem

vergleichbaren Vorjahresniveau liege. Müller fährt

fort: »Für den September allerdings gibt es erste

positive Zeichen auch im Straßenbau, der Auftragseingang

hat hier um real 4,4 Prozent zugelegt.

Zwar auch aufgrund eines Rückgangs im Vorjahr

(-9,6 Prozent), wir hoffen aber trotzdem, dass es

kein Strohfeuer ist. Schließlich steht die Ankündigung

des Bundeskanzlers, dass jedes baureife

Projekt auch gebaut wird.« Wichtig sei nun, dass

konkrete Projekte an den Start gebracht werden.

Denn laut einer aktuellen Umfrage des IW Kölns

haben 77 Prozent aller Unternehmen angegeben,

dass sie in ihren betrieblichen Abläufen durch

Einschränkungen im Straßenverkehr behindert

seien. Damit seien die desolaten Straßennetze

und maroden Brücken mit Abstand das größte

Verkehrsproblem der Betriebe.

Für den baugewerblichen Umsatz im gesamten

Bauhauptgewerbe wurde – nach einem Minus

im August – im September (im Vergleich zum

Vorjahresmonat) ein reales Plus von 5,1 Prozent

gemeldet. Für die ersten neun Monate ergibt sich

damit ein Anstieg von real 1,5 Prozent. Für den

Straßenbau, aber auch für den Wohnungsbau

wird nach wie vor ein realer Rückgang (-3,8 bzw.

-3,9 Prozent) ausgewiesen.

8 | Dezember 2025

Neues zuerst


Übernahme von Edge Safety Equipment

[ SAFETY JOGGER ] Im Herbst dieses Jahres

hat Safety Jogger, einer der führenden

Anbieter von Persönlicher Schutzausrüstung

(PSA), die Übernahme von Edge Safety

Equipment, einem Spezialisten für

Absturzsicherung, bekannt gegeben.

Mit der Übernahme hat Safety Jogger sein Knowhow

und seine Produktpalette um die Sparte

Absturzsicherung erweitert. So soll eine Synergie

geschaffen werden, die einen neuen Standard für

Sicherheit am Arbeitsplatz setzt. »Diese Partnerschaft

basiert auf Vertrauen, Verlässlichkeit und der Verpflichtung,

Arbeitnehmern in jeder Branche umfassenden

Schutz zu bieten. Indem wir unsere Kräfte bündeln,

liefern wir eine Komplettlösung, die die Sicherheit

in den Mittelpunkt jeder Arbeitsumgebung stellt«, so

Tom Gybels, Geschäftsführer Safety Jogger Works.

Charles De Caluwé, CEO Edge Safety Equipment,

ergänzt: »Ich freue mich darauf, zu sehen, wie unsere

spezialisierten Absturzsicherungsprodukte und unser

Angebot an Kopfschutzausrüstung durch Safety Jogger

Works international wachsen werden. Ihre starke

Marktposition und ihr globales Vertriebsnetz werden

den Zugang zu unseren Lösungen für Fachleute in

einer Vielzahl von Sektoren erheblich verbessern.«

SAFETY JOGGER

Im Portfolio von Safety

Jogger findet sich nach der

Übernahme von Edge Safety

Equipment nun auch die

Sparte Absturzsicherung.

Generationswechsel erfolgreich abgeschlossen

[ SHZ ] Im Oktober hat Firmengründer

Günter Böhme seine Gesellschafteranteile

an seine Kinder Matthias und Franziska

Böhme übertragen, die das Unternehmen

mit klarer Strategie in eine neue Phase der

Entwicklung führen wollen.

Bereits seit Februar 2023 leiten die Geschwister

das Familienunternehmen operativ. Matthias

Böhme ist seither alleiniger Geschäftsführer, Franziska

Böhme verantwortet als Verwaltungsleiterin die Bereiche

Personal und Buchhaltung und verfügt über

Prokura. Günter Böhme stand dem Unternehmen

zuletzt beratend zur Seite.

Mit dem harmonisch vollzogenen Generationswechsel

bekräftigt die SHZ die Kontinuität ihrer

erfolgreichen Unternehmensentwicklung. Das Familienunternehmen

bleibt vollständig im Eigentum

der Gründerfamilie und fest verwurzelt am Standort

Großröhrsdorf in Sachsen – ein klares Bekenntnis

zu regionaler Stärke und sicheren Arbeitsplätzen.

Mit Investitionen in die Produktion in Deutschland

will die SHZ ihre Stärken weiter ausbauen: höchste

Qualitätsstandards, Unabhängigkeit von Lieferkettenproblemen

mit Fernost sowie kurze Wege und stabile

Prozesse. Diese Kombination soll dem Unternehmen

verlässlich schnelle Lieferzeiten und eine dauerhaft

starke Position im Markt sichern.

SHZ

SHZ-Gesellschafter in

zweiter Generation: Franziska

und Matthias Böhme im

Hochregallager am Standort

Großröhrsdorf in Deutschland.

»PrüfExpress« erhält »Allianz Industrie 4.0«-Award

[ DOLEZYCH ] Die cloudbasierte Softwarelösung »PrüfExpress« wurde

mit dem renommierten »Allianz Industrie 4.0«-Award Baden-Württemberg

2025 in der Kategorie »Winner« ausgezeichnet. Die Jury würdigte

»PrüfExpress« als wegweisenden Beitrag für die digitale, effiziente und

zuverlässige Dokumentation von Arbeitsmittelprüfungen.

Annette Bleibtreu, Geschäftsführung

Graubner Industrie-Beratung GmbH.

DOLEZYCH

Die Software »PrüfExpress« setzt genau dort

an, wo viele Unternehmen heute vor großen

Herausforderungen stehen: bei der rechtssicheren,

schnellen und einfachen Prüfung und

Dokumentation von Arbeitsmitteln. Die digitale

Lösung erleichtert diese Prozesse deutlich und

reduziert den administrativen Aufwand.

»Wir haben in den vergangenen Monaten

intensiv an der Weiterentwicklung gearbeitet und

PrüfExpress konsequent an den Bedürfnissen

unserer Kunden ausgerichtet. Die Auszeichnung

zeigt uns, dass wir mit unserer digitalen Lösung

genau den richtigen Weg gehen«, sagt Sven

Wasik, Bereichsleiter Geschäftsentwicklung bei

Dolezych. Sebastian Graubner, Gründer von Graubner

Industrie-Beratung und Direktor Software,

ergänzt: »›PrüfExpress‹ entlastet Unternehmen

spürbar und gestaltet die Zukunft industrieller

Prüfprozesse aktiv mit.«

Software-as-a-service-Lösung

»PrüfExpress«, ein Joint Venture des Dortmunder

Unternehmens Dolezych und der Graubner

Industrie-Beratung, ermöglicht die einfache und

papierlose Erfassung und Verwaltung von Arbeitsmitteln.

Funktionen wie RFID- und QR-Code-

Kennzeichnung sorgen für eine klare Übersicht.

Als cloudbasierte Lösung bietet »PrüfExpress«

jederzeit und papierlos Zugriff auf Prüf- und

Verwaltungsdaten, ganz ohne aufwendige Softwareinstallation.

Die Nutzung über Webbrowser

und App macht Prüfungen und Dokumentationen

der Arbeitsmittel ortsunabhängig und flexibel. Die

Software lässt sich zudem individuell an Kundenanforderungen

anpassen und reduziert so spürbar

Zeit- und Verwaltungsaufwand. Bereits jetzt ist die

nächste Weiterentwicklung in Sicht: »PrüfExpress

3« erscheint im ersten Halbjahr 2026 mit neuer

Bedienoberfläche und integrierter KI-Assistenz.

Das Update erfolgt ohne Zusatzkosten.

Neues zuerst Dezember 2025 | 9


IM BLICKPUNKT

WOOLPOWER (3)

»Made in Sweden«:

Funktionskleidung

aus Merinowolle

[ WOOLPOWER ] Wer in den Wintermonaten bei teils eisigen Temperaturen unter freiem

Himmel arbeiten muss, weiß, dass die richtige Kleidung ein entscheidender Faktor ist, um

warm zu bleiben. Funktionale Arbeitskleidung reduziert so nicht nur gesundheitsbedingte

Ausfälle, sondern erhöht auch die Sicherheit und sorgt für mehr Komfort im Handwerk,

auf dem Bau und in kommunalen Betrieben. Dabei gilt es jedoch, nicht nur das »Darüber«

zu berücksichtigen – auch das »Darunter« leistet einen entscheidenden Beitrag zur

Temperaturregulierung, Atmungsaktivität und letztlich zum Tragekomfort. Ein Unternehmen,

das sich ganz dem »Darunter« verschrieben hat, ist Woolpower, das im schwedischen

Östersund Funktionstextilien aus Merinowolle fertigt.

Von Jessy von Berg

Woolpower wurde 1969 von Gabriel Brånby, dem

Vater der heutigen Inhaber Adam und Daniel

Brånby, in Östersund als Produktionseinheit und Subunternehmer

des schwedischen Genossenschaftsverbandes

gegründet, damals noch unter dem Namen

Vinetta. Die zu Spitzenzeiten mehr als 530 Mitarbeiter

produzierten hauptsächlich Nylonstrumpfhosen. Anfang

der 70er Jahre entwickelte das Unternehmen in

Zusammenarbeit mit den schwedischen Streitkräften

das Material »Ullfrotté Original«. Das Ziel war insbesondere

die Fertigung von warmer, strapazierfähiger und

gleichzeitig pflegeleichter Funktionsunterwäsche. Die

ersten Kleidungsstücke von Ullfrotté wurden erstmals

1972 hergestellt.

10 | Dezember 2025 Im Blickpunkt


IM BLICKPUNKT

Um auch in der kalten

Jahreszeit bei der Arbeit

im Freien warm zu bleiben,

eignen sich Textilien aus

Merinowolle: Sie reagiert

aktiv auf Veränderungen der

Körpertemperatur und bietet

eine hohe Atmungsaktivität.

Heute produziert Woolpower unter dem Claim »Responsibly

made in Sweden« noch immer in Östersund. Im

Fokus stehen Unterwäsche und Verstärkungskleidung

aus Merinowolle – und damit auch der Nachhaltigkeitsfaktor,

denn das Unternehmen ist überzeugt, dass

eine nachhaltige Bekleidungsproduktion nur möglich

ist, wenn möglichst langlebige Produkte hergestellt

werden. Daher legt Woolpower einen großen Wert

auf qualitativ hochwertige Stücke. Auch beim Thema

Innovation dreht sich alles darum, die Qualität noch zu

steigern, um eine längere Lebensdauer gewährleisten

zu können. Alle Produkte werden daher einer Qualitätskontrolle

in mehreren Stufen unterzogen: Die Bediener

der Strickmaschinen behalten den Prozess im Auge.

Eine weitere Kontrolle erfolgt bei der Vorbereitung

des Materials zum Ausstanzen der Teile. Abschließend

nehmen die Näherinnen die fertigen Kleidungsstücke

noch einmal unter die Lupe.

Übrigens: Woolpower spendet Produkte für wohltätige

Zwecke, wenn ein fertiges Kleidungsstück aufgrund von

Mängeln nicht verkauft werden kann, aber dennoch seine

Funktion behält. So entstehen nur sehr wenige bis keine

Textilabfälle. Das Textimaterial, das beim Ausstanzen

der Stücke übrigbleibt, wird auseinandergerissen und

anschließend zu einem Material zusammengefilzt, das

bei Woolpower beispielsweise zu Sitzpolstern, warmen

Sohlen und Hausschuhen weiterverarbeitet wird.

Die Vorzüge von Merinowolle

Bei Merinowolle handelt es sich um eine besondere

Form der Schurwolle. Sie stammt vom Merinoschaf,

das vor allem in Neuseeland, Australien, Argentinien

und Südafrika beheimatet ist. Merinowolle zeichnet sich

durch ihre hohe Feinheit aus: Mit einem Durchmesser

von oft weniger als 19 µm ist sie deutlich feiner als

herkömmliche Schurwolle und kann daher direkt auf

der Haut getragen werden, ohne zu kratzen. Diese

Eigenschaften machen sie ideal für Kleidungsstücke

wie z.B. Unterwäsche, Shirts oder Socken. Doch

auch auf molekularer Ebene bringt die Merinowolle

besondere Eigenschaften mit: Sie besteht zu fast

100 Prozent aus Keratin, einem natürlichen Protein,

das u.a. in der menschlichen Haut vorkommt. Die

Faser ist spiralförmig aufgebaut, was ihr die hohe

Elastizität und Formbeständigkeit verleiht. Zudem entstehen

zwischen den Fasern winzige Luftkammern, die

isolierende Eigenschaften haben. Daher eignet sich

die von Natur aus antibakterielle Merinowolle sowohl

für die Winter- als auch die Sommermonate, da sie

im Vergleich zu synthetischen Stoffen aktiv auf Veränderungen

der Körpertemperatur reagiert: Sie hält

warm, wenn es kalt ist und kühlt, wenn es warm ist.

Ebenso zählt Merinowolle zu den atmungsaktivsten

Fasern – sie kann große Mengen an Flüssigkeiten

absorbieren und diese in kurzer Zeit wieder abgeben,

sodass kein klammes Hautgefühl entsteht. Darüber

hinaus sorgen ihre natürlichen Eigenschaften für eine

starke Feuerbeständigkeit: Während beispielsweise

Baumwolle bereits bei 255 °C Feuer

fängt, entzündet sich Merinowolle erst

bei ca. 590 °C.

Ein Blick hinter

die Kulissen

Für die Produktion benötigt

Woolpower jedes Jahr etwa

300 t Merinowolle. Diese

wird in Europa gefärbt und

gesponnen, bevor sie als

fertiges Garn an die Fabrik

in Östersund geliefert wird.

Im ersten Schritt wird das

Garn dann in eigens angefertigten

Strickmaschinen

zum Material »Ullfrotté

Original« verarbeitet. Hierfür

verwendet Woolpower eine

spezielle Strickmethode, die

entwickelt wurde, um die

natürlichen Eigenschaften

...kurz

und

knapp...

Die spiralförmige Faserstruktur

der Merinowolle sorgt für

Elastizität, Formstabilität und

gute Isolation. Sie reguliert die

Körpertemperatur, ist atmungsaktiv,

antibakteriell und bleibt

auch bei Nässe funktional.

Der »Zip Turtleneck

400« ist als Basisschicht

für den

hautnahen Einsatz

konzipiert und unterstützt

den Feuchtigkeitstransport

vom

Körper weg.

Im Blickpunkt

Dezember 2025 | 11


Die »Socks Logo 400« sind auf Wärmeisolierung

und Feuchtigkeitsmanagement ausgelegt.

300

TONNEN

Woolpower verarbeitet

jährlich rund 300 t

Merinowolle, die in

Europa gefärbt und

gesponnen wird.

Auch Woolpower nutzte die

A+A, um seine Produkte noch

einmal genauer vorzustellen.

Im Gepäck hatte das Unternehmen

u.a. verschiedene Stücke

aus der »Protection«-Serie.

der Wolle zu erhöhen und ein möglichst

funktionelles Kleidungsstück

zu erhalten. Damit das Garn in den

Maschinen besser laufen kann, muss

eine höhere Luftfeuchtigkeit sichergestellt

werden: Durch die Zugabe von Wasserdampf

wird eine Luftfeuchtigkeit zwischen 53 und 60 Prozent

erreicht, sodass eine statische Aufladung während

des Strickprozesses verhindert wird. Techniker und

Maschinenbediener behalten die Produktion dabei stets

im Blick, um eventuelle Störungen schnell beheben zu

können. Um zu verhindern, dass die Kleidung später

beim Waschen einläuft, werden die Strickwaren in der

Fabrik bei 60 °C mit klarem Wasser gewaschen. Dabei

schrumpft das Material um etwa 20 bis 22 Prozent, wird

aber gleichzeitig stabiler, biegsamer und weicher und

lässt sich so besser verarbeiten. Nach dem Trocknen

wird der Stoff mit Hilfe von Hitze und Dampf auf Metallformen

in den Formmaschinen geformt.

Woolpower verfügt über insgesamt neun Nählinien.

Die Näherinnen sind in Teams eingeteilt, die mit unterschiedlichen

Produkten arbeiten, d.h. einige fertigen

Jacken und Westen, während andere für Zip Turtlenecks

und Long Johns zuständig sind. Die nähende Person

bewegt sich im Fertigungsprozess von Maschine zu

Maschine und fungiert als ihre eigene Qualitätsprüferin.

Durch die so entstehende Abwechslung will das Unternehmen

für eine bessere Arbeitsumgebung sorgen.

Gleichzeitig bedeutet es auch, dass das gesamte

Kleidungsstück von der ersten bis zur letzten Naht von

derselben Näherin gefertigt wird. Verdeutlicht wird dies

auch durch das eingenähte Namensschild.

In der Praxis bewährt

Im Portfolio von Woolpower findet sich eine große Bandbreite

an Produkten, die sich sowohl im beruflichen als

auch im privaten Umfeld nutzen lassen. Ein Beispiel ist

der »Zip Turtleneck 400«: Das Kleidungsstück ist als

Basisschicht für den hautnahen Einsatz konzipiert und

unterstützt den Feuchtigkeitstransport vom Körper weg.

Die verwendete Frottee-Gewirkstruktur kombiniert Elastizität

mit funktionalen Isolationseigenschaften. Durch

die rundgestrickte Herstellung kommt das langärmelige

Modell ohne längs verlaufende Nähte aus, was den

Tragekomfort erhöht und die Materialbeanspruchung

reduziert. Der hoch angesetzte Kragen bietet zusätzlichen

Schutz bei niedrigen Temperaturen und kann bei

Bedarf über einen Reißverschluss zur Belüftung geöffnet

werden. Ein verlängerter Rückenbereich trägt dazu bei,

Wärmeverluste im Lendenbereich zu vermeiden.

Die Ärmelabschlüsse sind direkt eingestrickt

und sorgen für einen formstabilen Sitz.

Ebenfalls im Arbeitsschutz bewährt haben

sich die »Long Johns with Fly 200«: Die

lange Unterhose ist als funktionale Basisschicht

für den direkten Hautkontakt konzipiert

und unterstützt den Abtransport von Feuchtigkeit.

Das eingesetzte Frotteegewirk bietet eine Kombination

aus Elastizität und isolierender Wirkung.

Die rundgestrickte Konstruktion ohne längs

verlaufende Nähte trägt zur Reduzierung

von Druck- und Reibungspunkten bei. Ein

im hinteren Bereich integrierter Zwickel

sowie ein frontseitiger Eingriff erhöhen

die Bewegungsfreiheit und den Tragekomfort.

Eingestrickte Beinabschlüsse sorgen für einen stabilen

Sitz ohne zusätzliche Nahtstellen.

Ein Faktor, der für den Komfort in der nasskalten

Jahreszeit auf keinen Fall ignoriert werden sollte, sind die

passenden Socken. Auch hier findet sich eine Lösung

im Portfolio von Woolpower: Die »Socks Logo 400« sind

auf Wärmeisolierung und Feuchtigkeitsmanagement

ausgelegt. Auch bei Nässe bleibt die wärmeerhaltende

Funktion erhalten, während entstehende Feuchtigkeit

aufgenommen und von der Haut weggeleitet wird. Der

Fußbereich ist in Frotteestrick gearbeitet und unterstützt

sowohl die Polsterung als auch die Isolation. Ein gerippt

gestrickter Schaft sorgt für einen formstabilen Sitz. Das

Herstellerlogo ist direkt in den Schaft eingestrickt und

kommt ohne zusätzliche Applikationen aus. JVB

12 | Dezember 2025 Im Blickpunkt


HAIX


Die neuen Shirts aus dem

Hause BP bestehen aus

fluoreszierendem Material

und bieten so auch ohne

Reflexstreifen Schutz.

BP (2)

Wie die EN 17353

den Warnschutz flexibler macht

[ BP ] Seit einiger Zeit regelt die EN 17353 die Ausstattung von

Schutzkleidung zur erhöhten Sichtbarkeit bei mittleren Risikosituationen,

z. B. auf der Baustelle. Die neue Norm bringt mehr Sichtbarkeit und

Sicherheit in fast alle Arbeitsbereiche. Berufsbekleidungshersteller

Bierbaum-Proenen (BP) wendet sie für fast alle Einsatzfelder an.

...kurz

und

knapp...

Die Norm EN 17353 richtet sich

an Berufsgruppen mit einem

mittleren Risiko – also z. B. an

Beschäftigte auf dem Bau. Damit

ist die EN 17353 unterhalb der

EN ISO 20471 angesiedelt, die

auf Hochrisiko-Tätigkeiten im

fließenden Verkehr abzielt.

Wer in der Dämmerung oder nachts schon einmal

einer dunkel gekleideten Person begegnet ist

und diese beinahe übersehen hätte, weiß, wie wichtig

die Sichtbarkeit für die Sicherheit ist. Daher verwundert

es nicht, dass reflektierende Kleidung zunehmend an

Bedeutung gewinnt. Im professionellen Bereich ist

Warnschutzkleidung der EN ISO 20471 gesetzlich für

all jene Tätigkeiten vorgeschrieben, in denen für die

Beschäftigten ein hohes Risiko besteht, bei Arbeiten

im Straßenverkehr übersehen zu werden. Die Norm

gilt also beispielsweise im Leitungs- und Tiefbau, im

Straßen- und Gleisbau, in der Abfallwirtschaft oder auf

Baustellen und Bauhöfen. Die EN ISO 20471 definiert

drei Warnschutzklassen. Je höher die Klasse, desto

größer ist das Risiko. Dementsprechend steigt mit der

Klasse die erforderliche Mindestfläche an fluoreszierendem

Hintergrundmaterial und an retroreflektierendem

Material, die die PSA aufweisen muss. Welche

Warnschutzklasse vonnöten ist, wird im Rahmen einer

Gefährdungsbeurteilung ermittelt.

Neue Spielräume

und Wahlmöglichkeiten

2020 hat die EN ISO 20471 eine smarte Schwester

bekommen – die EN 17353. Diese ersetzt zwei Normen:

die EN 1150, die sich mit Schutz- und Warnkleidung

für den nicht professionellen Gebrauch befasste, und

die EN 13356:2001, die Warn-Zubehör für den nicht

professionellen Gebrauch regelte. »Es hat etwas gedauert,

bis die Norm am Markt angekommen ist«, weiß

Marcel Kremer, Business Development Manager und

Experte für Warnschutzkleidung bei BP, »doch jetzt

spüren wir Hersteller eine verstärkte Nachfrage.« Das

liegt zum einen daran, dass das Sicherheitsbedürfnis

steigt und Unternehmen, auch vor dem Hintergrund

des Fachkräftemangels, viel Wert auf das Wohl ihrer

Mitarbeitenden legen. Ein anderer Aspekt ist, dass

die EN 17353 den Warnschutz flexibler gestaltet, den

14 | Dezember 2025 Topthema: Workwear


Arbeitgebenden sehr wirtschaftliche Lösungen ermöglicht

und den Beschäftigten völlig neue Spielräume und

Wahloptionen bei ihrer Kleidung bietet.

Als einer der ersten Hersteller hat BP auf die

steigende Nachfrage nach Schutzkleidung, die nach

der EN 17353 zertifiziert ist, reagiert und Kleidung

des Typs A auf den Markt gebracht. Die T-Shirts,

Poloshirts, Langarm-Poloshirts und Funktionsshirts

bestehen aus fluoreszierendem Material, bieten also

auch ohne Reflexstreifen Schutz. Das ist ein großer

Vorteil, weil es den Tragekomfort erhöht. »Sichtbarkeit

gibt es so ohne Kompromisse bei Bewegungsfreiheit«,

sagt Kremer. Dank der von BP entwickelten Veredelungsmöglichkeiten

lässt sich bestehende BP-Berufsbekleidung

nach EN 17353 Typ B zertifizieren – so

gelingt Unternehmen der schnelle Umstieg auf die

neue Norm, ohne ihre bewährte Berufsbekleidung

ersetzen zu müssen. Im Gegensatz zur EN ISO 20471

richtet sich die EN 17353 an Berufsgruppen mit

einem mittleren Risiko – also z. B. an Beschäftigte

auf dem Bau, in der Logistikbranche oder in der Industrie.

Damit ist die EN 17353 unterhalb der EN ISO

20471 angesiedelt, die auf Hochrisiko-Tätigkeiten im

fließenden Verkehr abzielt. Ob eine mittlere oder eine

hohe Gefährdung vorliegt, ergibt die Risikoanalyse,

die ein Unternehmen in den Einsatzbereichen der

Beschäftigten durchführen muss.

Mehr Gestaltungsfreiheit

für Hersteller

Bei der EN 17353 gibt es grundsätzlich drei Typen:

Produkte des Typs A sind fürs Tageslicht geeignet und

bestehen aus fluoreszierendem Material. Kleidungsstücke

des Typs B sind für die Dunkelheit konzipiert

und müssen daher mit retroreflektierendem Material,

also mit Reflexstreifen, ausgerüstet sein. Je nach

Fläche und Beschaffenheit des retroreflektierenden

Materials wird darüber hinaus zwischen B1, B2 und

B3 unterschieden. Hersteller BP beispielsweise

setzt auf den Typ B2 und bietet eine nachträgliche

Reflexstreifenveredelung nach EN 17353 (Typ B2)

für ausgewählte Kollektionen an. Und schließlich gibt

es Typ AB, der sich für alle Lichtverhältnisse inklusive

der Dämmerung eignet. Die Sicherheitsanforderungen

für Kleidung des Typs AB werden durch eine

Kombination von Reflexstreifen und hochsichtbarem

Material erreicht.

Im Vergleich zur Warnschutzbekleidung der

EN ISO 20471, die immer beide Materialien voraussetzt,

gewährt die EN 17353 Herstellern wie BP

mehr Gestaltungsfreiheit, was die Anordnung der

Hintergrundflächen, die Breite der Reflexstreifen und

die Palette der fluoreszierenden Hintergrundfarben betrifft.

Wie haltbar die sicherheitsrelevanten Materialien

sind, hängt in besonderem Maße von der Pflege ab. Es

empfiehlt sich daher, die Reinigung und Aufbereitung

von Textilservice-Unternehmen durchführen zu lassen,

weil deren Reinigungs- und Aufbereitungsprozesse

auf Warnschutzkleidung abgestimmt sind. Deswegen

sollte Warnschutzkleidung nach ISO 15797 zertifiziert

sein, um die Eignung für industrielle Waschprozesse

sicherzustellen.

Die Kleidung eignet sich für

Berufsgruppen mit einem

mittleren Risiko – also z. B.

für Beschäftigte auf dem

Bau oder in der Industrie.

Warnschutzkleidung

sollte nach ISO 15797

zertifiziert sein, um die

Eignung für industrielle

Waschprozesse sicherzustellen.

Sortiment um neue Styles erweitert

[ DAIBER ] Sportliche Styles, funktionale

Workwear und vielseitige Crossover-

Artikel: Mit 41 Neuheiten erweitert Daiber

2026 das Sortiment an hochwertiger und

modischer Corporate Fashion. Der Fokus

liegt auf umweltfreundlichen Materialien,

frischen Farben und noch mehr

Kombinationsmöglichkeiten.

Zu den Highlights im Bereich Workwear zählen

neue Farbkombinationen wie Deep-Blue / Foggy-

Grey und Industrial-Green / Foggy-Grey, die sich vom

klassischen Sanitär-Blau oder Maler-Weiß abheben.

So entstehen moderne Crossover-Styles, die Arbeit

und Freizeit modisch verbinden. Das gilt auch für

das neue »Workwear Check Shirt Jacket«, ein leicht

wattiertes Karo-Arbeitshemd mit Kapuze, warmer

Wattierung und praktischen Taschenlösungen in

stylischem Design. Ebenfalls angenehm zu tragen ist

das »Workwear Knitted Fleece Jacket« mit flauschigem

Sherpafleece und einer regulierbaren Kapuze.

Für sportliche Looks eignet sich das »Workwear

Fleece Jacket« aus elastischem Material mit glatter

Außenseite und wärmender Innenseite optimal für

den ganzjährigen Einsatz.

Für sportliche Looks eignet sich

das »Workwear Fleece Jacket«.

DAIBER

Topthema: Workwear

Dezember 2025 | 15


Für regnerische Tage hat Schöffel Pro

die Regenjacke »Regenzeit« auf den

Markt gebracht: Sie ist nach EN 343

Klasse 4/4/X zertifiziert.

abnehmbare, zweifach verstellbare Kapuze mit Schild

und elastischem Einsatz. Sie ist als Damen- und Herrenmodell

und in sechs verschiedenen Farben erhältlich.

SCHÖFFEL PRO (2)

Robuste Begleiter

für Wind und Wetter

Für den Winter

ausgestattet

Um auch bei kalten Temperaturen die Vorzüge der

»Regenzeit«-Regenjacke nicht missen zu müssen, hat

Schöffel Pro außerdem die Hardshell-Winterarbeitsjacke

»Winterzeit« neu vorgestellt. Zusätzlich zu den

Eigenschaften der »Regenzeit« liefert dieses Modell

durch die leichte Wattierung die notwendige Wärme.

Das Fleece-Futter im Nierenbereich bietet zusätzliche

Wärme. Auch die »Winterzeit« verfügt über eine

helmkompatible, abnehmbare, zweifach verstellbare

Kapuze mit Schild und elastischem Einsatz und ist als

Damen- und Herrenmodell in sechs verschiedenen

Farben erhältlich.

»Gerade bei wechselhaften Temperaturen und

Witterungen in der Regen- und Winterzeit braucht

es wahre Workwear-Multitalente als zuverlässige

Begleiter bei Arbeiten im Freien, die einen vor den

Widrigkeiten der Natur schützen und die Performance

bestmöglich unterstützen. Eine hohe Wasserdichtigkeit

und Atmungsaktivität sind dafür unerlässlich«, weiß

Geschäftsführer Thomas Bräutigam.

Sichtbar bei Dunkelheit

und Schlechtwetter

Zur A+A stellte Schöffel Pro außerdem ein neues

Produktsegment vor: Die neue Warnschutzkollektion

[ SCHÖFFEL PRO ] Die kalte Jahreszeit ist da und mit ihr wechselhafte

Temperaturen, Regen und Kälte. Das stellt insbesondere an die

Arbeitskleidung von Outdoor-Workern besondere Anforderungen:

Neben der Wärmeregulierung und Wasserdichtigkeit spielt auch die

Sichtbarkeit bei Dunkelheit oder schlechten Wetterverhältnissen eine

große Rolle. Schöffel Pro hat daher nicht nur neue Produkte für den

Herbst und Winter in sein Portfolio aufgenommen, sondern auch eine

Kollektion im Bereich Warnschutz auf den Markt gebracht.

Für regnerische Tage hat Schöffel Pro die neue

»Regenzeit«-Regenjacke vorgestellt. Dabei handelt

es sich um eine robuste, funktionale und durchdachte

Hardshell-Wetterschutz-Arbeitsjacke, die speziell für

den Einsatz bei Wind, Regen und langen Arbeitstagen

auf der Baustelle entwickelt wurde und die nach

EN 343 Klasse 4/4/X zertifiziert ist. Das Ripstop-

Material sorgt für Abrieb- und Reißfestigkeit und mit

einer Wassersäule von 20 000 mm bietet sie selbst bei

starkem Regen Schutz. Dank ihrer hohen Atmungsaktivität

von 20 000 g/m²/24h bleibt man auch bei

körperlich anstrengender Arbeit angenehm trocken,

ohne ins Schwitzen zu geraten. Zudem verfügt die

»Regenzeit«-Regenjacke über eine helmkompatible,

Die Warnschutzhosen sind mit dem robusten

»Pro AR40«-Kniebesatz-Gewebe ausgestattet.

16 | Dezember 2025 Topthema: Workwear


besteht aus verschiedenen Lagen für Oberbekleidung

und reicht von Basis- über Wetterschutz- bis hin zu

Wärmeschichten – als individuelle Bekleidungskonzepte

für den ganzjährigen Einsatz. Zudem sind

die neuen Arbeitshosenmodelle »Meistermacher«

und »Bulldozer« als Warnschutzmodelle verfügbar.

Erhältlich ist die Hi-Vis-Kollektion als Damen- und

Herrenmodelle für die drei Zertifizierungsklassen in

den Farben Neongelb / Blau, Neongelb / Anthrazit,

Neonorange / Blau und Neonorange / Anthrazit.

»Meistermacher«:

Robust und komfortabel

Die Polycotton-Arbeitshose »Meistermacher«, deren

Kniebesatzmaterial »Pro AR40« durchschnittlich fünfmal

länger hält als die getesteten Arbeitshosen anderer

Hersteller in ihrer Preisklasse, vereint Robustheit,

Tragekomfort und Nachhaltigkeit mit Preisbewusstsein.

Der nachhaltige Materialmix der Arbeitshose besteht

aus der innovativen »Sorona«-Faser, deren natürlicher

Zwei-Wege-Stretch für bestmöglichen Tragekomfort im

Segment der Polycottonhosen sorgt und eine Waschbarkeit

bei höheren Temperaturen (60 °C) ermöglicht,

recyceltem Polyester und Bio-Baumwolle. Zusätzlich

wurden an allen Partien der Arbeitshose, die sich in alle

Richtungen dehnen lassen müssen, noch Vier-Wege-

Stretch-Zonen für höchstmögliche Bewegungsfreiheit

eingesetzt. Die »WS Meistermacher« ist für Damen und

Herren als Bundhose, Latzhose und kurze Arbeitshose

in einer Länge erhältlich – beide langen Arbeitshosenmodelle

jedoch mit vorgenähtem Hosenbeinsaum mit

Saumverlängerung um 4 cm ohne Nähen.

Gut zu

wissen

Die beiden langen Modelle der

»Meistermacher«-Arbeitshose

kommen mit einem vorgenähten

Beinsaum mit Saumverlängerung

um 4 cm ohne Nähen.

Sicherheit durch Sichtbarkeit

[ BLÅKLÄDER ] Wer im Herbst oder Winter auf der Baustelle arbeitet, kennt die

Herausforderung: Kleidung muss trocken halten, vor Wind schützen und Bewegungsfreiheit

bieten – und das über viele Stunden hinweg. Genau hier setzt die Softshell-Arbeitshose

»1821« von Blåkläder an. Entwickelt für raue Außeneinsätze im Bauhaupt- und

Ausbaugewerbe, bei kommunalen Versorgern oder im Instandhaltungsdienst der Industrie,

verbindet sie Tragekomfort mit Sicherheits- und Wetterschutzeigenschaften, wie sie im

gewerblichen Einsatz erforderlich sind.

Die Hose erfüllt

die Anforderungen

der EN ISO 20471,

Klasse 1.

Das dreilagige Softshell-

Material mit Zwei-Wege-Stretch

schützt zuverlässig

vor Nässe (Wassersäule

11 000 mm), Wind und Auskühlung

– bleibt dabei aber

atmungsaktiv und angenehm

weich. Damit eignet sich die

Hose besonders für Beschäftigte,

die viel in Bewegung sind und

regelmäßig zwischen Innen- und

Außeneinsätzen wechseln: etwa

bei der Montage im Fertigteilbau,

auf Netzbaustellen oder bei Instandhaltungsarbeiten

im Betriebshof.

Dank ergonomisch vorgeformter

Beine, elastischem Material und erhöhtem

Rückenteil sitzt die Hose

auch bei Arbeiten in Bodennähe, auf

Leitern oder beim Tragen schwerer

Ausrüstung stabil und komfortabel.

Der Beinabschluss ist mit »Cordura«

verstärkt und lässt sich per Druckknopf anpassen.

Die »1821« verfügt außerdem über abnehmbare

Holstertaschen mit »Cordura«-Verstärkung. Für den

Einsatz auf engen Gerüsten, im Fahrzeug oder im

Innenausbau lassen sich diese einfach abnehmen.

Beintaschen mit Balg, eine verstärkte Zollstockta-

sche mit Messerhalter und Gesäßtaschen mit Balg

bieten Platz für Arbeitsmittel, ohne die Beweglichkeit

einzuschränken.

Durchdachte Details

für den täglichen Einsatz

Mit Reflexmaterial rund um die Beine und unterbrochenen,

70 mm breiten Reflexstreifen erfüllt die Hose die

Anforderungen der EN ISO 20471, Klasse 1. Das ist

insbesondere für Beschäftigte relevant, die in Bereichen

mit Mischverkehr oder Maschinenbetrieb arbeiten,

etwa im kommunalen Winterdienst, bei Tiefbauarbeiten

entlang von Verkehrswegen oder in Lager- und Umschlagsbereichen

mit Staplerbetrieb.

Die außenliegenden Kniepolstertaschen sind mit

»Cordura«-Stretch verstärkt und nehmen zertifizierte

Blåkläder-Kniepolster auf. Die Kombination ist nach

EN 14404 zertifiziert und sichert langfristig die Belastungspunkte

im Kniebereich ab. Ein D-Ring am

Bund, Gürtelschlaufen in verstärkter Ausführung,

Messerhalter mit Knopf, Ausweistasche – alle Details

sind auf den praktischen Einsatz in der Baustellenrealität

ausgelegt. Die robuste Verarbeitung mit

Dreifachnaht an der Innenbeinnaht sorgt dafür, dass

die Hose auch intensiven Dauereinsätzen standhält.

Für Betriebe mit gemischten Teams ist die »1821«

auch als Damenmodell mit angepasster Passform

erhältlich.

Mit Reflexmaterial rund um die

Beine und unterbrochenen, 70 mm

breiten Reflexstreifen bleibt der

Träger auch bei schlechten Sichtverhältnissen

sichtbar.

BLÅKLÄDER

BLÅKLÄDER (2)

Topthema: Workwear

Dezember 2025 | 17


»Dassy Icons« kombiniert

ausdrucksstarke Linien, zeitgemäße

Passformen und clevere

Details mit drei Stoffen mit unterschiedlichem

Stretchanteil.

Nachhaltigkeit

als zentraler Faktor

[ DASSY ] Es tut sich so einiges in der Welt der Arbeitskleidung: Obwohl nach

wie vor Sicherheit und Funktionalität an erster Stelle stehen, werden heute

auch Stil und Komfort erwartet. Arbeitskleidung entwickelt sich so von etwas

rein Praktischem zu einem vollwertigen Bestandteil des persönlichen Stils,

sichtbar bei der Arbeit und danach – eine Verschiebung, die die Zukunft der

Branche neu definiert. In diesem Sinne hat Dassy auf der A+A zwei neue

Kollektionen vorgestellt: »Dassy Icons« und »Dassy Essentials«.

Beide Kollektionen sind für langes Tragen konzipiert,

mit umweltbewussten Materialien und einem

kleineren ökologischen Fußabdruck. Transparenz spielt

dabei eine große Rolle: Wo immer möglich, sind Recyclingmaterialien

GRS-zertifiziert, ein Gütesiegel, das die

Herkunft des Recyclingmaterials kontrollierbar macht.

Die Auszeichnung mit dem »EcoVadis«-Gold-Label, die

Dassy vor Kurzem erhielt, unterstreicht außerdem das

Engagement der Marke für Nachhaltigkeit.

sind die Artikel zudem eine verlässliche Wahl für

jede Arbeitsumgebung.

»Dassy Essentials« hingegen bietet ein umfassendes

Angebot von Topwear wie T-Shirts, Poloshirts, Hoodies

und Jacken. Die Kollektion vereint zeitloses Design,

moderne Farben und bequeme Passformen. Viele

Modelle eignen sich für Industriewäsche.

Blick in die Zukunft

Auf der A+A stellte Dassy auch ein runderneuertes

Sortiment von Warnschutzkleidung vor, das ebenfalls

einen Recyclinganteil enthält. Profis können so in jeder

Klasse der EN ISO 20471 auf ein komplettes Hi-Vis-

Outfit von Dassy zurückgreifen. Damit bekräftigt die

Marke, dass Innovation und Nachhaltigkeit Hand in Hand

gehen und zusammen die Zukunft der Arbeitskleidung

prägen. CEO Véronique Mulliez sagt dazu: »Bei Dassy

kombinieren wir technische Innovation und nachhaltige

Materialwahl mit einem starken Fokus auf Qualität.«

UNTERNEHMEN

Dassy ist eine belgische Marke,

die sich auf Arbeitskleidung für

Facharbeiter auf dem Bau, in der

Logistik, der Industrie und in technischen

Berufen spezialisiert hat. Sie

ist Teil von The Workwear Group,

die in über 20 Ländern aktiv ist und

sich kontinuierlich für Innovation

und Nachhaltigkeit einsetzt.

Neu interpretierte Klassiker

Bei »Dassy Icons« handelt es sich um eine Neuinterpretation

der Klassiker: Die Kollektion kombiniert

ausdrucksstarke Linien, zeitgemäße Passformen und

clevere Details mit drei Stoffen mit unterschiedlichem

Stretchanteil. Nachhaltigkeit steht im Zentrum: Alle

Artikel enthalten Recyclingmaterial, wo immer möglich

mit GRS-Zertifizierung. Die Kollektion beinhaltet

außerdem sowohl Pre- als auch Post-Consumer-

Textilreste. Durch die Eignung für Industriewäsche

Wo immer möglich sind die eingesetzten

Recyclingmaterialien

GRS-zertifiziert, ein Gütesiegel,

das die Herkunft des Materials

kontrollierbar macht.

DASSY (2)

18 | Dezember 2025 Topthema: Workwear


Kompetenzen bündeln

Maßstäbe setzen

ISM

[ ISM ] Mit großem Besucherandrang hat PIP Global Safety seine Teilnahme an der

A+A 2025 in Düsseldorf erfolgreich abgeschlossen. Unter dem Motto »Protection

Empowered« präsentierte das Unternehmen erstmals das vereinte Portfolio nach

der Übernahme von Honeywell Safety Products (HSP) und zeigte sich damit als

neuer globaler Anbieter von ganzheitlichen PSA-Lösungen von Kopf bis Fuß.

Kunden, Fachhändler und Branchenvertreter

aus aller Welt nutzten die Gelegenheit, sich

am Messestand über die neu gebündelte Kompetenz

und das erweiterte Produktangebot zu

informieren. Mit der Übernahme der Produkte

und Marken der Arbeitssicherheitssparte von

Honeywell Safety Products verfügt PIP Global

Safety nun über ein starkes Markenportfolio

und eines der umfassendsten PSA-Portfolios

der Branche über alle Arbeitsumgebungen

hinweg. »Die Resonanz auf unseren Auftritt war

überwältigend«, so Jérôme Bobinet, General

Manager PIP EMEA. »Unser Motto ›Protection

Empowered‹ wurde auf der Messe greifbar

und wir konnten unseren Kunden und Partnern

zeigen, dass echte Sicherheit immer auch Vertrauen

bedeutet.«

Vereinte Kompetenz

Die erstmalige gemeinsame Präsentation der

Marken von PIP Global Safety und Honeywell

Safety Products war ein zentrales Highlight des

Messeauftritts. »Puma Safety« und »Albatross«

überzeugten mit modernen, funktionalen Performance-Sicherheitsschuh-Kollektionen

– inklusive

Modellen, die speziell auf die Bedürfnisse von

Frauen zugeschnitten sind. »Bisley Workwear«

präsentierte robuste und zugleich modische

Arbeitskleidung aus den Bereichen Wetterschutz,

High-Visibility, Industriearbeitsbekleidung und

modische Kollektionen im Bereich »Workfashion«.

Im Bereich Handschutz standen die neuen »G-

Tek«-Technologien »PosiGrip Max« und »X-treme«

im Fokus, die Komfort, Haltbarkeit und Sicherheit

auf ein neues Level heben sollen. Ergänzt wurde

Am Messestand von PIP Global Safety zeigte

das Unternehmen die gebündelte Expertise

seines umfangreichen Markenportfolios.

das Portfolio durch Innovationen bewährter

Marken wie »Howard Leight« (Gehörschutz),

»North« (Augenschutz und Atemschutz), »KCL«

(Chemische Handschuhe), »MTS« (Fußschutz),

»Miller«, »Söll« (Fallschutz und Fallschutzsysteme)

und »Salisbury«, die sich in ihren jeweiligen

Segmenten seit Jahrzehnten am Markt etabliert

haben. Mit dem erfolgreichen Messeauftritt auf der

A+A 2025 hat PIP Global Safety einen wichtigen

Meilenstein erreicht. Das Unternehmen sieht sich

als globaler Partner, der die Zukunft der Arbeitssicherheit

aktiv mitgestaltet – mit vereinter Expertise,

technologischer Innovation, und einer klaren

Mission: Arbeitsplätze weltweit sicherer, gesünder

und nachhaltiger zu gestalten. »Die A+A 2025

hat gezeigt, dass unsere Vision und Leistungsfähigkeit

ankommt – bei Kunden, Partnern und

in der gesamten Branche«, fasst Jérôme Bobinet

zusammen. »Wir starten gestärkt, inspiriert und sehr

optimistisch in das kommende Geschäftsjahr.«

Topthema: Workwear

Dezember 2025 | 19


Warnschutz, UV-Schutz und

Hitzeschutz in einem Produkt

[ PERVORMANCE INTERNATIONAL ] Die A+A 2025 in Düsseldorf machte deutlich:

Hitzeschutz wird zum entscheidenden Wirtschaftsthema. Während Hitze weltweit

neue Rekorde bricht, bringt Pervormance international eine Innovation auf den

Markt, auf die viele Outdoorarbeiter seit Jahren warten: ein kühlendes Langarmshirt

in Signalorange mit UV-Schutz – entwickelt für alle, die täglich unter Extremtemperaturen

arbeiten. Die Neuheit ergänzt die »E.Cooline Smart Cooling Textiles«.

PERVORMANCE INTERNATIONAL

Mit »E.Cooline« zeigt Pervormance,

dass moderner

Hitzeschutz direkt am

Körper beginnt.

Hitze ist längst mehr als ein unangenehmes

Sommerphänomen. Laut WHO ist die Hälfte

aller Berufstätigen weltweit akut gefährdet. Bereits

ab 20 °C sinkt die Leistungsfähigkeit um 2 bis

3 Prozent pro weiterem Grad, was in Deutschland

über 37 Mio. verlorene Arbeitsstunden bedeutet.

Spanien, Italien und Frankreich haben ihre Gesetze

bereits verschärft, Österreich führt 2026

einen verpflichtenden Hitzeschutzplan ein. Auch

in Deutschland stehen verbindliche Vorgaben

im Raum. »Hitze ist der größte Gefahrstoff der

Zukunft – nur schlimmer«, sagte ein Besucher

auf der A+A 2025. Die Folgen reichen von

Konzentrationsverlust, Kreislaufproblemen und

Nierenschäden bis zu tödlichen Hitzeschlägen

– und sie treffen alle Branchen. Experten von

der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft

(BG Bau) bis zur Bundesärztekammer empfehlen

Kühltextilien für Risikogruppen und diese fest in

Hitzeaktionspläne zu integrieren. »Hitzeschutz

ist ein Grundrecht – kein Luxus«, so E.Cooline-

Gründerin Gabriele Renner. »Unsere Vision ist,

dass jeder Mensch Zugang zu Kühlung hat – im

Beruf und im Alltag.«

Die Lösung zum Anziehen

Mit »E.Cooline« zeigt Pervormance, dass moderner

Hitzeschutz direkt am Körper beginnt. Die

patentierte »Cooline SX3«-Technologie senkt

die Körpertemperatur um bis zu 12 °C. Das

Hohenstein-Institut bestätigt die Wirkung nach

DIN SPEC 60015. Das neue Shirt kombiniert

aktive Kühlung, UV-Schutz und eine auffällige

Signalfarbe mit Reflektoren – ein Sicherheitsplus

für Bauarbeiter, Forst-Teams oder Straßenwärter.

Es bietet Kühlung, UV-Schutz und hohe Sichtbarkeit

nach EN ISO 20471 in einem Produkt.

E.Cooline fertigt klimafreundlich und regional,

mit Ökostrom, Recyclingfasern und kurzen Wegen.

Dafür erhielt das Unternehmen den Deutschen

Nachhaltigkeitspreis 2025. »Nachhaltigkeit ist

unsere Haltung«, sagt Gabriele Renner. »Wir zeigen,

dass Hightech und Klimaschutz zusammengehören

– und Menschen spürbar schützen können.«

»Safety«-Kollektion

sorgt für Sichtbarkeit

Die »Safety«-Linie von

Engel sorgt bei jedem

Wetter für ein sicheres

Arbeiten auf und neben

Verkehrswegen.

ENGEL

[ ENGEL ] Hochwertige und hochfunktionale Warnkleidung

sorgt in unzähligen Arbeitsbereichen für den Schutz der Beschäftigten. Sie bietet

Sicherheit und erregt bei schlechten Sichtverhältnissen und Dunkelheit auf weite

Entfernungen die Aufmerksamkeit Dritter. Damit eine Schutzkleidung auch gern

getragen wird, vereint Engel in der Warnkollektion »Safety« die Anforderungen der

DIN EN ISO 20471 mit hohem Trage- und Bewegungskomfort.

In unzähligen Situationen verbessert eine bei

jedem Lichtverhältnis erkennbare Warnkleidung

den Schutz von Berufstätigen. Die auffälligen,

fluoreszierenden Farben und retroreflektierenden

Streifen signalisieren unverkennbar, wenn sich

Beschäftigte in dunklen Hallen, Werkstätten

oder Baustellen bewegen oder auf unübersichtlichem

Terrain und schlecht beleuchteten

Wegen unterwegs sind. Engel hat daher die

Warnfunktion nach DIN EN ISO 20471 schon

lange zu einem zentralen Bestandteil seines

Schutzkleidungskonzepts gemacht und bietet

mit »Safety« eine umfangreiche Hi-Vis-Kollektion

an. Sie umfasst neben der Standard-Linie und

der Sommervariante auch ein Damen-Sortiment.

Sichtbar und sicher

Die »Safety«-Linie unterstützt bei jedem Wetter

ein sicheres Arbeiten auf und neben Verkehrswegen.

Jacken, Softshell- und Fleecejacken,

Westen, Hemden, T-Shirts, Polos und Sweatshirts

sowie sämtliche Hosentypen erfüllen die

ISO 20471 und bieten verschiedene Lösungen

in den Klassen 1, 2 und 3. Diverse Outdoor-

Jacken bieten außerdem zertifizierten Schutz

gegen schlechtes Wetter, Nässe oder Kälte,

was besonders für die kalte Jahreszeit praktisch

ist. Die Kollektion ist in den Hi-Vis-Grundfarben

Rot, Gelb und Orange sowie in Kombination mit

aktuellen Besatzfarben wie Blue Ink, Grün und

Schwarz erhältlich.

Stetig aktualisiertes Portfolio

Obwohl die »Safety« zu den langjährigen Kollektionen

des Unternehmens gehört, erfährt sie

regelmäßige Aktualisierungen. Ein besonderes

Plus sind die hochelastischen Stretch-Gewebe:

Sie ermöglichen eine körpernahe Schnittführung,

verleihen einen hohen Trage- und Bewegungskomfort,

ein optimales Feuchtigkeitsmanagement

und angenehmes Körperklima. Außerdem hat

Engel die steifen, aufgenähten Reflexstreifen

durch segmentierte, gedruckte retroreflektierende

Streifen ersetzt, die uneingeschränkte

Bewegungsgrade gewähren.

Ein weiteres Merkmal der Engel-Kollektionen

sind ihre guten Pflegeeigenschaften, ihre

Langlebigkeit und die Verarbeitung von Recyclingmaterialien,

die bereits in vielen Artikeln

der »Safety«-Kollektion enthalten sind. Damit

unterstützt Engel seine Kunden auch langfristig

bei der Verminderung ihres ökologischen Fußabdrucks.

20 | Dezember 2025 Topthema: Workwear


Die »Reforce«-Kollektion umfasst Arbeitsjacke,

Damen- und Herrenbundhose, Latzhose und

Shorts in vier Farbstellungen.

Gut zu

wissen

Die Kollektion eignet sich

für die industrielle Wäsche

gemäß EN ISO 15797.

Aufgesetzte Taschen, leicht

zugängliche Nähte und einfach

austauschbare Reißverschlüsse

erleichtern bei Bedarf kleine

Reparaturen.

»Kübler Reforce«: Workwear

der neuen Generation

[ KÜBLER ] Mit seiner neuen, auf der

A+A erstmals vorgestellten Workwear-

Kollektion »Kübler Reforce« kombiniert

das Unternehmen Funktionalität

und Nachhaltigkeit mit stringentem,

dynamischem Design auf neue Weise.

Klare Linien, dezentes Color-Blocking und

eine körpernahe Schnittführung sollen

den professionellen Auftritt unterstreichen

– sei es in Werkshallen, auf Baustellen

oder im Außendienst.

Durch den Einsatz eines innovativen Stretch-

Mischgewebes aus 50 Prozent Bio-Baumwolle,

33 Prozent recyceltem Polyester und 17 Prozent

Elastomultiester erfüllt Kübler die Erwartungen an

nachhaltige Workwear ebenso wie den Anspruch an

ein angenehmes Tragegefühl. Die verwendete Bio-

Baumwolle trägt das OCS-Siegel (Organic Content

Standard), das Polyester ist nach GRS (Global Recycles

Standard) zertifiziert. Für volle Bewegungsfreiheit sorgt

die Hightech-Faser Elastomultiester. Sie dehnt sich in

zwei Richtungen und kehrt auf Dauer zuverlässig in

ihre Ausgangsform zurück.

Breit aufgestellt

Die »Reforce«-Kollektion umfasst Arbeitsjacke, Damen-

und Herrenbundhose, Latzhose und Shorts in den vier

Farbstellungen Dunkelblau-Eisblau, Dunkelblau-Dunkelgrau,

Dunkelgrau-Schwarz und Schwarz-Dunkelgrau.

Neben dem durchgängig eingesetzten Zwei-Wege-

Stretchmaterial unterstützt die ergonomische Schnittführung

von Jacken und Hosen mit zusätzlichen

Bewegungszonen die natürlichen Bewegungsabläufe

und bietet extra Spielraum bei Arbeiten

in der Hocke oder über Kopf. Elastische

Strickeinsätze an den Ärmelbündchen und

am Hosenbund erlauben es zudem, auf

Druckknöpfe, Klett und Gummizüge zu

verzichten, was ein Mehr an Komfort, Beweglichkeit

und auch Haltbarkeit bedeutet.

Als Kombinationsmöglichkeiten stehen T-Shirt,

Polo, Sweatshirt und Kapuzen-Sweatjacke in

der gleichen Optik zur Verfügung. Für Außeneinsätze

bei kühleren Temperaturen stellt Kübler

die Hybrid-Softshelljacke und die Hybridweste mit

melierter Strick- und symmetrischer Steppoptik

in den entsprechenden Farben bereit.

Langlebigkeit im Fokus

Bei der Entwicklung von »Kübler Reforce« spielte die

Langlebigkeit als ein zentraler Nachhaltigkeitsfaktor eine

wichtige Rolle. Die Kollektion eignet sich für die industrielle

Wäsche gemäß EN ISO 15797. Aufgesetzte Taschen, leicht

zugängliche Nähte und einfach austauschbare Reißverschlüsse

erleichtern bei Bedarf kleine Reparaturen.

Für volle Bewegungsfreiheit sorgt

die Hightech-Faser Elastomultiester,

die sich in zwei Richtungen

dehnt und auf Dauer zuverlässig

in ihre Ausgangsform zurückkehrt.

KÜBLER (2)

Topthema: Workwear

Dezember 2025 | 21


Funktionalität trifft

Pflegefreundlichkeit

[ ÖTSCHER ] Eine neue Stretch-Winterjacke von Ötscher bringt einen frischen

Impuls für professionelle Arbeitskleidung: Das Modell kombiniert hohe

Bewegungsfreiheit, robuste Materialien sowie innovative Pflegeeigenschaften

und lässt sich – im Gegensatz zu vielen vergleichbaren Jacken –

bei 60 °C waschen, ohne an Elastizität zu verlieren.

Die Stretch-Winterjacke verbindet geringes

Gewicht, Wärmeeigenschaften und

Wetterbeständigkeit mit einem pflegeleichten

Materialkonzept.

ÖTSCHER

Die Jacke ist in einem

klassischen, funktionalen

Design gehalten und

lässt sich nahtlos in bestehende

Ötscher-Kollektionen

integrieren.

Mit der Einführung einer neuen Stretch-Winterjacke

erweitert Ötscher sein Portfolio um ein Modell,

das auf die Anforderungen professioneller Anwender

zugeschnitten ist. Die Jacke verbindet geringes Gewicht,

Wärmeeigenschaften und Wetterbeständigkeit

mit einem pflegeleichten Materialkonzept. Im Gegensatz

zu vielen vergleichbaren Stretchjacken lässt sich

das neue Modell bei 60 °C hygienisch reinigen, ohne

an Elastizität einzubüßen. Gerade im professionellen

Umfeld ist diese Eigenschaft entscheidend: Sie ermöglicht

eine hygienische Reinigung und macht die

Jacke auch für den Einsatz in Miet- und Industriewäsche

interessant.

Die Jacke ist in einem klassischen, funktionalen

Design gehalten und lässt sich nahtlos in bestehende

Ötscher-Kollektionen sowie in vielfältige Unternehmensbekleidungen

integrieren. Das Außenmaterial besteht

aus recyceltem Polyester, ergänzt durch verstärkte,

wasserdichte Schulterbereiche und reflektierende

Elemente zur verbesserten Sichtbarkeit.

»Made in Europe«

Ötscher, ein Familienunternehmen mit Sitz in Amstetten

(Niederösterreich), positioniert sich seit Jahrzehnten

als Anbieter hochwertiger Berufs- und Schutzkleidung.

Die Produktion in Europa, zertifiziert nach »Oeko-Tex

Standard 100«, sowie die kontinuierliche Weiterentwicklung

funktionaler Materialien sind zentrale Bestandteile

der Markenstrategie.

Die Stretch-Winterjacke ist Bestandteil der Kollektion

»spiritline_flex«, eines modularen Bekleidungssystems,

das Stretch-Komfort und Langlebigkeit über alle Modellvarianten

hinweg kombiniert – von Hosen und Gilets

bis zu gefütterten Winterteilen für Damen und Herren.

Zudem kann die Jacke im Rahmen von CI-Konzepten an

individuelle Unternehmensfarben angepasst werden.

Fasertechnologien für

strapazierfähige Workwear

[ THE LYCRA COMPANY ] Sapphire Finishing Mills, ein Stoffhersteller mit Sitz

in Lahore, Pakistan, hat kürzlich seine »MoveX«-Arbeitskleidungskollektion

mit Technologien der The Lycra Company erweitert. So sollen hohe

Dehnbarkeit und Rücksprungkraft sowie Atmungsaktivität und ein effektives

Feuchtigkeitsmanagement miteinander verbunden werden.

JESSY VON BERG

V. l. n. r.: Salman Zulqadar (Sapphire Finishing

Mill), David Capdevila (The Lycra Company),

M. Saqib Siddiqui (Sapphire Finishing Mills),

Ali Nawaz (Sapphire Finishing Mills), Marc

Souto (The Lycra Company) und Ismael

Abdullah (Sapphire Finishing Mills).

Die neueste »MoveX«-Kollektion mit den »Lycra

T400«- und »Coolmax«-Fasertechnologien

wurde speziell für Träger von Arbeitskleidung

entwickelt, um sie unabhängig von den Tagesbedingungen

kühl und komfortabel zu halten. Dank

der »Lycra T400«-Fasertechnologie sind »MoveX«-

Gewebe industriell waschbar (bis zu 100 industrielle

Waschgänge), nachhaltig (sie können recycelte

Materialien verwenden und selbst recycelt werden)

und leiten aufgrund des Querschnitts ihrer Filamente

Feuchtigkeit vom Träger ab. Darüber hinaus sorgt

ein spezieller Finishing-Prozess für die Textur und

das Aussehen eines gesponnenen Garns.

Strapazierfähigkeit

als zentrales Merkmal

Die »Lycra T400 EcoMade«-Faser ist eine strapazierfähige

Stretchfaser für High-Performance-

Workwear, die aus recyceltem und erneuerbarem

Material besteht. Die Bi-Komponentenstruktur

der Faser sorgt für dauerhafte feuchtigkeitstransportierende

Eigenschaften. Die Faser besteht

aus zwei unterschiedlichen Polymeren,

die verschieden stark schrumpfen und so eine

permanente Kräuselung bieten. Nachdem die

Faser in einem Standardausrüstungsprozess

der Wärme ausgesetzt wird, verstärkt sich die

Kräuselung, die dem Gewebe dauerhafte Dehnbarkeit

und Rücksprungkraft verleiht. »Coolmax

EcoMade« ist eine nachhaltige, dauerhaft

feuchtigkeitstransportierende kühlende Faser.

Sie leitet die Feuchtigkeit vom Körper an die

Oberfläche des Gewebes, wo sie verdunstet

und so eine sogenannte Verdunstung erzeugt.

Diese Performance der Faser ist in der Faserstruktur

selbst begründet, sodass die Vorteile

dauerhaft sind, sich nicht auswaschen und die

feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften auch

bei industrieller Wäsche (gemäß ISO 15797)

erhalten bleiben.

22 | Dezember 2025 Topthema: Workwear


Sicher und

sichtbar bei

jedem Wetter

Die »UC-ME«-Kollektion wurde

speziell für den professionellen

Einsatz in anspruchsvollen

Arbeitsumgebungen entwickelt.

HELLY HANSEN (3)

[ HELLY HANSEN ] Die Anforderungen an moderne Arbeitskleidung im Bau- und

Sicherheitssektor sind hoch: Sie muss strapazierfähig sein, Schutz vor Wind und Wetter

bieten und gleichzeitig maximale Sichtbarkeit gewährleisten. Mit der »UC-ME«-Kollektion

stellt Helly Hansen Workwear eine Lösung vor, die innovative Technologien, durchdachte

Schichtsysteme und hohen Tragekomfort vereint. Ein weiterer praktischer Begleiter für die

kalte Jahreszeit ist die »Magni Evolution«-Winterjacke.

Die »UC-ME«-Kollektion wurde speziell für den

professionellen Einsatz in anspruchsvollen Arbeitsumgebungen

entwickelt. Herzstück ist die Verbindung

aus hoher Sichtbarkeit – auch bei völliger Dunkelheit

dank der nachtleuchtenden »VizLite«-Technologie – und

einem modularen Schichtsystem, das zuverlässigen Wetterschutz

bei gleichzeitiger Atmungsaktivität garantiert.

Als Mid-Layer bietet sich die »UC-ME«-Fleece-Jacke aus

weichem Polyesterfleece an. Sie sorgt für angenehme

Wärme bei moderaten Temperaturen und bietet hohe

Atmungsaktivität. Dank Zip-in-Funktion lässt sie sich

flexibel in verschiedene Shell-Modelle integrieren und

als 4-in-1- bzw. 3-in-1-Lösung ganzjährig einsetzen.

Elastische Bündchen schützen zusätzlich vor Wind

und Kälte. Für die äußere Schicht empfiehlt Helly

Hansen die »UC-ME«-Shell-Jacke mit »Helly Tech

Performance«-Technologie: Eine robuste Außenschicht

bietet Abriebfestigkeit, die wasserdichte Membran

schützt zuverlässig vor Regen und Schnee, während

das Innenfutter für Atmungsaktivität sorgt. Versiegelte

Nähte, eine verstellbare Kapuze und ein verlängertes

Rückenteil verstärken den Wetterschutz. Reflektierende

Die »Magni Evolution«-Winterjacke

vereint

maximale Strapazierfähigkeit,

Komfort und Schutz

selbst unter rauen und

unvorhersehbaren Bedingungen.

Details und »VizLite«-Elemente garantieren Sichtbarkeit

bei Dunkelheit oder schlechten Lichtverhältnissen. Die

Jacke erfüllt die Norm EN 343 und ist damit offiziell

als Wetterschutzbekleidung zertifiziert.

Auch bei kalten

Temperaturen warm bleiben

Die »Magni Evolution«-Winterjacke vereint maximale

Strapazierfähigkeit, Komfort und Schutz selbst unter

rauen und unvorhersehbaren Bedingungen. Das innovative

»Helly Tech Professional«-Material sorgt für

bestmögliche Wasserdichtigkeit und Atmungsaktivität,

während die »H2Flow«-Technologie eine optimale

Wärmeregulierung ermöglicht. Das Zwei-Wege-Stretch-

Hauptmaterial sorgt für volle Bewegungsfreiheit, während

die »Cordura«-Verstärkungen an besonders beanspruchten

Stellen wie Ellbogen und Ärmelenden die

Jacke für jede Herausforderung wappnen. Für wohlige

Wärme kombiniert die Jacke »PrimaLoft Black Eco«

mit recycelter, bauschiger Isolierung. Der verlängerte

Rücken, verstellbare Saumkanten, Ärmelbündchen,

Kapuze und Kragen bieten zusätzlichen Schutz und

eine individuelle Passform.

»Als Flaggschiff unserer Workwear-Kollektion setzt

die ›Magni Evolution‹-Linie neue Maßstäbe: innovative,

funktionale Designs treffen hier auf bahnbrechende

Technologien und leistungsstarke Features«, so Andreas

Pohl-Larsen, VP Workwear bei Helly Hansen. »Die enge

Zusammenarbeit mit Profis bei Ideenentwicklung, Design

und Praxistests liefert uns wertvolle Erkenntnisse, die uns

inspirieren, unsere Ausrüstung kontinuierlich zu verbessern

– und diese neue Winterjacke zeigt das Beste, was

Kooperation und modernes Design leisten können.«

Die »UC-ME«-Shell-Jacke erfüllt

die Norm EN 343 und ist

damit offiziell als Wetterschutzbekleidung

zertifiziert.

Topthema: Workwear

Dezember 2025 | 23


SCHÜTZE-SCHUHE

Zuwachs

im Produktportfolio:

Der »Bitumen Pro«

besteht aus robustem

Spezialleder, das

wasser-, öl- und

schmutzabweisend

ist.

Verlässlicher Partner

für Asphaltierarbeiten

[ SCHÜTZE-SCHUHE ] Mit dem »Bitumen Pro« hat Schütze-Schuhe eine

Ergänzung zum bewährten »Asphalt Profi« auf den Markt gebracht:

Hochwertige Materialien und hitzebeständige Eigenschaften machen ihn zum

optimalen Begleiter, u. a. für anspruchsvolle Asphaltierarbeiten.

Dank »Nomex«-Nähten und flammfesten

Schnürsenkeln hält der »Bitumen Pro« auch

extremen Temperaturen stand. Das robuste

Spezialleder ist wasser-, öl- und schmutzabweisend

und könne so Langlebigkeit selbst unter

anspruchsvollsten Bedingungen gewährleisten.

Der abriebfeste »Rubber Protector« an der Schuhspitze

und im Fersenbereich sorgt für zusätzliche

Widerstandsfähigkeit bei Tätigkeiten, bei denen

das Leder an der Schuhspitze schnell durchscheuert.

Darüber hinaus ist der »Bitumen Pro«

Der »Bitumen Pro« ist

S2-PS geprüft und ist mit

einer metallfreien Durchstichhemmung

ausgestattet.

S2-PS geprüft. Das atmungsaktive Orthopädielederfutter

und die anatomische Fußbetteinlage

sorgen für optimalen Tragekomfort – auch bei

langen Einsätzen.

Zuverlässig im Einsatz

Die Sicherheitsschuhe, erhältlich in den Größen

40 bis 48, kombinieren mehrere aufeinander

abgestimmte Schutzkomponenten für den

anspruchsvollen professionellen Einsatz. Eine

Stahlkappe mit flexibler Lippe schützt die

Zehen, während ein abriebfester Gummiprotektor

aus Nitrilkautschuk die stark beanspruchten

Bereiche an Schuhspitze und

Ferse zusätzlich sichert. Gegen das Eindringen

spitzer Gegenstände schützt eine metallfreie

Durchstichhemmung. Die »Duo-Soft-Asphalt«-

Sohle ist so konzipiert, dass sie auch auf heißen

Untergründen bis etwa 150 °C verlässlich

bleibt. Unterstützt wird dies durch eine erhöhte

Wärmeisolierung, die das Modell für Tätigkeiten

auf thermisch belasteten Arbeitsflächen

optimal macht. Innen sorgt naturbelassenes,

perforiertes Lederfutter für ein ausgeglichenes

Schuhklima.

Wie eingangs erwähnt, bestehen Verschlüsse

und Nähte aus flammbeständigem »Nomex«-

Garn, was insbesondere bei hitze- und feuerexponierten

Arbeitsbedingungen wichtig ist.

Der »Bitumen Pro« erfüllt die Anforderungen

der EN ISO 20345:2022 sowie der ÖNORM Z

1259:2017 und entspricht zudem der DGUV-

Regel 112-191. Mit den Kennzeichnungen HI,

CI, FO und HRO deckt er ein breites Spektrum

sicherheitsrelevanter Eigenschaften ab.

Die Performance von

Arbeitsschuhen steigern

Das »Boa

Fit«-System

umschließt den

Mittelfuß fest und

fixiert die Ferse

sicher. Das reduziert

Druckstellen

und sorgt für eine

gleichmäßigere

Passform.

[ BOA ] Um eine bestmögliche, präzise Passform und verbesserte

Performance zu bieten, arbeitet Boa Technology, Erfinder des patentierten

»Boa Fit«-Verschlusssystems, mit verschiedensten Marken aus den

Bereichen Arbeitsschutz, Sport und Outdoor zusammen. Ausschlaggebend

ist für das Unternehmen dabei das Feedback der Anwender.

BOA

Als Teil des »Boa Partner Product Innovation

& Development« Teams hat das 2018 gegründete

»Boa Performance Fit Lab« mehr als

2000 wissenschaftliche Tests durchgeführt und

fünf peer-reviewte Studien veröffentlicht. Diese

belegen die Performance-Vorteile des »Boa

Fit«-Systems und bilden die Grundlage für zukünftige

Innovationen. »Gemeinsam mit weltweit

führenden Marken arbeiten wir daran, relevante

Lösungen zu entwickeln, die nachweislich Verbesserungen

beim Fit und bei der Performance

bringen. Im Bereich von Arbeitsschuhen liegt

unser Fokus darauf, mit Boa auch unter härtesten

Wetter- und Arbeitsbedingungen überragende

Stabilität, Energieeffizienz und Strapazierfähigkeit

zu liefern. Dies verringert Ermüdungserscheinungen

und erleichtert es Arbeitern, sich in den

oft gefährlichen Situationen am Arbeitsplatz

besser zurechtzufinden«, erklärt Dan Feeney,

Ph. D., VP für Innovation und Entwicklung von

Partnerprodukten.

Innovative Konstruktion

verbessert den Halt

Als Beispiel führt Boa die innovative Oberschuh-Konstruktion

»Boa PerformFit Wrap« an:

Die Konstruktion passt sich an den Mittelfuß an

und umschließt diesen fest, was für optimalen

Fersenhalt, eine verbesserte Verbindung zur

Zwischensohle und mehr Bewegungsfreiheit im

Vorfußbereich sorgt. Auch Druckstellen werden

durch die gleichmäßigere Passform reduziert.

Ebenso trägt das »Boa Fit«-System zu erhöhter

Stabilität bei: So trägt es zu einem bis zu 3 Prozent

besseren Fersenhalt und bis zu 7 Prozent

mehr Sprunggelenkstabilität bei. Beides führt zu

erhöhter Kontrolle und gleichmäßigeren Bewegungsabläufen

im Arbeitsalltag. Darüber hinaus

sollen die optimierte Passform und Seilspannung

über den gesamten Fuß Trägern dabei helfen,

sich effizienter zu bewegen und so den ganzen

Tag über Energie zu sparen — Boa spricht von

bis zu 1,5 Prozent schnelleren Bewegungen bei

gleichem Kraftaufwand und bis zu 9 Prozent

effizienteren Richtungswechseln.

24 | Dezember 2025 Topthema: Workwear


Komfortabel und sicher:

Neuheiten von U-Power

[ U-POWER ] Die A+A gilt seit Jahren

als international führende Messe für

Trends und technische Entwicklungen

im Bereich Arbeitsschutz. In diesem Jahr

präsentierte sich U-Power dort mit drei

neuen Produktlinien in den Bereichen

Arbeitskleidung, Sicherheitsschuhe

und Zubehör. Im Fokus steht dabei die

innovative Sohlentechnologie der neuen

Schuhlinie »Red Stratos«.

Der Sicherheitsschuh, der nach Sportschuh aussieht:

So beschreibt U-Power die neue Linie

»Red Stratos«, die jedoch nicht nur durch ihre moderne

Optik, sondern auch durch ihren Tragekomfort und das

geringe Gewicht punkten soll. Den entscheidenden

Unterschied macht die neu entwickelte »Super Critical

Technology«-Sohle. Sie basiert auf einem Schaum,

wie er heute vor allem in hochwertigen Laufschuhen

eingesetzt wird, und erzeugt bei jedem Schritt einen

federnden Rebound-Effekt. Das entlastet spürbar die

Füße, besonders an langen Arbeitstagen. Ergänzt wird

die neue Sohlentechnologie durch die »NanoFiber Toe-

Cap«, die vollständig metallfrei ist und kaum Gewicht

mitbringt. Die robuste HRO-Gummilaufsohle sorgt

gleichzeitig für Halt auf anspruchsvollen Oberflächen.

Die »Red Stratos«-Linie umfasst mehrere ESD-zertifizierte

Modelle in S1PS und S3S und richtet sich damit

vor allem an Träger, die täglich viele Schritte gehen – in

Speditionen, Industriehallen, der Fertigung oder im

Lagerbetrieb. Die Sicherheitsschuh-Linien

»Red Vision« und »Red 2.0« ergänzen

das U-Power-Portfolio mit modernem

Design, leichten Sohlen und bewährtem

Komfort.

Dünn und präzise

Ebenfalls neu ist die Handschuhserie

mit Schnittschutz »24 Gauge«. Die

drei Modelle mit den Schutzniveaus C, D

und F sind 20 Prozent dünner als Handschuhe

mit der Strickstärke 21, aber gleichzeitig

robust, abrasionsbeständig und reißfest.

Dadurch entsteht ein hautechtes Tragegefühl,

was besonders bei Arbeiten, die Fingerspitzengefühl

verlangen, einen Vorteil darstellt. Die atmungsaktive

und elastische »U-Bubble Plus«-Beschichtung sorgt

dafür, dass die Handschuhe auch bei Kälte geschmeidig

bleiben und nicht verhärten. Touchscreen-Oberflächen

lassen sich ebenfalls bedienen, was im Arbeitsalltag

mittlerweile nahezu unverzichtbar ist. Für Anwender

mit empfindlicher Haut kommen die Modelle »Iron« und

»Stone« ohne Glas- und Stahlfasern aus.

U-POWER (2)

Rundumschutz mit »Multipro«

Neben »Red Stratos« und »24 Gauge« stellte U-Power

in Düsseldorf auch die neue Multinorm-Kollektion

»Multipro« vor. Hier zeigt der Hersteller, dass moderne

Schutzkleidung weit mehr leisten kann, als nur Normen

zu erfüllen. Die Kollektion setzt auf atmungsaktive Materialien,

durchdachte und komfortable Schnitte sowie

technisches Design. Die einzelnen Modelle kombinieren

je nach Ausführung mehrere Schutzklassen – darunter

Hitze- und Flammschutz, Schweißerschutz, Antistatik,

Chemikalienschutz sowie Störlichtbogen-, Warn- und

Wetterschutz. Die Jacken-Hosen-Kombination bestehend

aus »Steel« und »Titan« bietet Schutz gegen

fünf Risikobereiche, während die widerstandsfähigen

Sets »Alloy« und »Forged« für industrielle Umgebungen

entwickelt wurden und für Industriewäsche zertifiziert

sind. Die High-Visibility-Modelle »Nebris« und »Bunker«

bieten zuverlässigen Schutz bei anspruchsvollen

Die ultrafein

gestrickten

Handschuhe der

Serie »24 Gauge«

erlauben präzises

Arbeiten, ohne

Abstriche beim

Schutz zu machen.

Wetter- und Umgebungsbedingungen.

Damit deckt die Kollektion ein

breites Anwendungsspektrum

für die Chemieindustrie

und Schweißarbeiten

ab. Alle Modelle eint

der Anspruch, den

Träger umfassend

zu schützen und

dabei Bewegungsfreiheit

und Komfort

zu ermöglichen.

Mit »Red Stratos« stellt U-Power

eine Sicherheitsschuhlinie vor, deren

neue Sohlentechnologie jeden

Schritt spürbar leichter, komfortabler

und dynamischer macht.

Kernstück der »Red Stratos«-Schuhe

ist die neu entwickelte »Super

Critical Technology«-Sohle. Sie

erzeugt bei jedem Schritt einen

federnden Rebound-Effekt und entlastet

so die Füße auch an langen

Arbeitstagen spürbar.

Topthema: Workwear

Dezember 2025 | 25


Nachhaltige

Sicherheit:

Produktneuheiten

auf der A+A

[ FRISTADS ] 100 Jahre Fristads: Diesen besonderen

Meilenstein feierte das Unternehmen auf der A+A in

Düsseldorf und nutzte außerdem die Gelegenheit, um

aktuelle Neuheiten vorzustellen. Im Fokus standen

neben dem »Tyresta Flex«-System und der »ATHF

Stretch«-Multinorm-Kollektion die beiden großen

Neuentwicklungen: die »Multinorm-Green«-Kollektion

und die erste Fristads-Schuhkollektion.

Die »ComfortStep«-Linie

umfasst fünf Modelle,

die unterschiedliche

Schutzstufen nach EN ISO

20345:2022+A1:2024

abdecken.

Die »ATHF Stretch«-Multinorm-

Kollektion vereint zertifizierten

Rundumschutz mit hoher Bewegungsfreiheit.

Das zugrunde liegende

Material ist ein leichtes, weiches und zugleich widerstandsfähiges

Stretchgewebe aus verschiedenen Materialien.

Der Flammschutz ist inhärent im Garn verankert, wodurch

er auch nach häufigem industriellem Waschen nicht

verloren geht. Gleichzeitig bleibt das Gewebe elastisch,

formstabil und bietet dank gezielt eingesetzter Stretchzonen

hohen Tragekomfort. Sämtliche Modelle erfüllen die

relevanten Normen für Hitze- und Störlichtbogenschutz,

Antistatik, Chemikalienschutz sowie Warnschutz. Ein

praktisches Ausstattungsmerkmal ist die ergonomische

Kniepolsterlösung: Die Polster lassen sich in zwei verschiedenen

Höhen einsetzen und können so ideal an

unterschiedliche Körpergrößen und Arbeitshaltungen

angepasst werden. Darüber hinaus sind die Stoffe öl-,

schmutz- und wasserabweisend und speziell für eine

lange Lebensdauer in der Industriewäsche getestet.

Modulares Konzept

Mit dem »Flex«-System stellte das Unternehmen innerhalb

des »Tyresta«-Konzepts außerdem ein modulares Arbeitshosen-Konzept

vor. Über starke Magnete mit bis zu 20 kg

Haltekraft lassen sich jeweils zwei von insgesamt sechs

verschiedenen, seitlich hängenden Werkzeugtaschen am

Hosenbund befestigen, versetzen oder austauschen. Die

»Tyresta«-Kollektion umfasst zwei ergonomisch optimierte

Hosenmodelle: eine leichte Handwerker-Stretchhose

aus 92 Prozent recyceltem Vier-Wege-Stretch sowie

die robuste »2800 GSTT« aus biobasierten Fasern.

Beide Varianten verfügen über »Cordura«-verstärkte

Knietaschen mit zwei Höhenpositionen und können mit

den neuen Kniepolstern kombiniert werden, die nach

dem Prinzip moderner Knieorthesen gestaltet sind. Auch

im Bereich Wetterschutz und Servicekleidung zeigte

Premiere auf der A+A:

Fristads erweitert sein Produktportfolio

um die Kategorie

Sicherheitsschuhe.

Die erste Kollektion hört auf

den Namen »ComfortStep«.

Fristads im »Tyresta«-Konzept neue Lösungen, darunter

eine Softshelljacke mit wind- und wasserabweisendem

Funktionsmaterial und die wasserdichte Stretchjacke

»4873 GLPS« aus recycelten Materialien.

Premiere auf der A+A

Nach intensiver Entwicklungsarbeit stellte Fristads auf

der A+A erstmals seine neue Produktkategorie vor:

Sicherheitsschuhe. Die »ComfortStep«-Linie umfasst fünf

Modelle, die unterschiedliche Schutzstufen nach EN ISO

20345:2022+A1:2024 abdecken und damit die hohen

Anforderungen an moderne Sicherheitsschuhe erfüllen.

Vom S1PS-Modell mit perforationssicherem Durchtrittschutz

über die robusten S3S-Varianten bis hin zu den

vollständig wasserdichten S7S-Ausführungen bietet

die Serie Schutzlösungen für verschiedenste Arbeitsumfelder.

Alle Modelle sind CE-zertifiziert, ESD-geprüft

und setzen auf recycelte sowie metallfreie Materialien,

eine ergonomische »FootShape«-Passform und eine

anpassbare »ActiveStep«-Dämpfung. Technologien

wie das »Boa Fit«-System, »Dynaflex«-Nagelschutz,

rutschhemmende Nitril- oder »Vibram Ecostep Pro«-

Laufsohlen sowie – je nach Schutzklasse – zusätzliche

Eigenschaften wie Leiternorm (LG), Hitze- und Kälteisolierung

(HI/CI) oder eine integrierte »HDry«-Membran

sorgen für ein hohes Maß an Sicherheit, Komfort und

Langlebigkeit. Die neue Schuhkollektion wird voraussichtlich

ab Frühjahr 2026 erstmals auf dem deutschen

Markt erhältlich sein.

»Grüne« Multinorm-Kleidung

Bei Fristads trifft Sicherheit auf Nachhaltigkeit. Mit

der neuen »Multinorm-Green«-Kollektion wird neben

26 | Dezember 2025 Topthema: Workwear


Schutz und Komfort ein besonders starker Fokus

auf ökologische Verantwortung gelegt. Erstmals

wird es eine Multinorm-Kollektion mit Flamm- und

Störlichtbogenschutz geben, die nachhaltig produziert

wird. Alle Produkte der »Green«-Linie verfügen über

eine Environmental Product Declaration (EPD), die

den ökologischen Fußabdruck – von Materialeinsatz

über Produktion bis hin zu Transport- und Lebenszyklusaspekten

– transparent ausweist. Dabei setzt

Fristads u. a. auf recyceltes Modacryl sowie weitere

nachhaltige Materialien. Zur Kollektion gehören

Jacken, Sweatshirts und T-Shirts sowie Hosen mit

inhärentem Flammschutz und Full-Stretch-Komfort,

die maximale Bewegungsfreiheit bieten. Die Markteinführung

ist nach Angaben von Fristads ab Herbst

2026 geplant.

FRISTADS (2)

Die »ATHF

Stretch«-Multinorm-Kollektion

vereint zertifizierten

Rundumschutz

mit hoher Bewegungsfreiheit.

Alle Produkte der »Green«-Linie

verfügen über eine Environmental

Product Declaration (EPD), die

den ökologischen Fußabdruck

transparent ausweist.

Robust und komfortabel:

Neuheiten von Haix

HAIX (2)

[ HAIX ] Mit der klaren Mission, Menschen bestmöglich zu schützen und zu

unterstützen, setzt Haix seinen Weg als Head-to-Toe-Anbieter im Workwear-Segment

fort. Zur A+A 2025 stellte der bayerische Hersteller drei Innovationen vor, die Workwear

im Hinblick auf Leistung, Komfort und Funktionalität neu definieren sollen: das

vollständig überarbeitete Schuhportfolio, das leistungssteigernde Technologiepaket

»XLR8« und die neue »Flextreme«-Damenkollektion.

Das Portfolio an Sicherheitsschuhen

umfasst nach der Umstrukturierung

die drei Einsatzsegmente

»Safety«, »Heavy Duty« und »Heavy

Duty Extreme«.

Mit dem neuen Schuhportfolio will Haix die Maßstäbe

für Sicherheit und Komfort im Arbeitsalltag

neu setzen. Das Sortiment umfasst nach der

Umstrukturierung die drei Einsatzsegmente »Safety«,

»Heavy Duty« und »Heavy Duty Extreme«. Design, Ergonomie

und Langlebigkeit standen im Mittelpunkt der

Weiterentwicklung. Hochwertige Materialien, moderne

Leisten und optimierte Sohlenarchitektur sorgen für

mehr Stabilität, Flexibilität und Tragekomfort – auch

unter anspruchsvollen Bedingungen. Die Modelle des

neuen Portfolios spiegeln die Philosophie von Haix wider:

maximale Leistungsfähigkeit, durchdachte Funktion

und bestmögliche Qualität.

Ergänzt wird das neue Schuhportfolio durch die innovative

»XLR8«-Technologie. Das integrierte Technologiepaket

steigert aktiv die Fußgesundheit und Leistungsfähigkeit der

Träger. Kernstück ist die »Reforce«-Technologie, die das

Fußgewölbe aufrichtet und die natürliche Haltung fördert.

Ergänzt durch einen ergonomischen Leisten, eine adaptive

Fersenhinterkappe für Balance und Stabilität sowie eine

optimal gedämpfte Laufsohle sorgt »XLR8« für ein spürbar

aktives, ermüdungsfreies Tragegefühl – Schritt für Schritt.

Bau- und Handwerksberufen. Sie kombiniert Sicherheit

und Schutz mit maximaler Bewegungsfreiheit und

zeitlosem Design. Die neue »Flextreme«-Damenlinie ist

dabei kein bloßes Pendant zur Herrenkollektion – sie

wurde von Grund auf neu entwickelt. Ein ergonomischer,

frauenspezifischer Schnitt sorgt für optimale Passform

und Bewegungsfreiheit in jeder Arbeitssituation.

Leichte, atmungsaktive und dennoch strapazierfähige

Materialien gewährleisten hohen Tragekomfort auch bei

langen Einsätzen. Elastische Einsätze, smarte Details

wie keramikbeschichtete Kniepartien oder hochgezogene

Bundabschlüsse bieten optimalen Schutz.

Wie bei allen Haix-Innovationen wurde auch die neue

»Flextreme«-Damenkollektion in enger Zusammenarbeit

mit Anwendern entwickelt und getestet.

»Flextreme« für Damen

Nach dem erfolgreichen Launch der »Flextreme«-

Workwear-Kollektion für Männer zur A+A 2023 folgt

nun die Damenlinie, entwickelt speziell für Frauen in

Nach dem Launch der »Flextreme«-Kollektion

für Männer

auf der A+A 2023 hat Haix

dieses Jahr die »Flextreme«-

Damenkollektion vorgestellt.

Topthema: Workwear

Dezember 2025 | 27


Bei der Auswahl von Sicherheitsschuhen

sollten Betriebe nicht nur auf Normklassifikationen

achten, sondern auf das Zusammenspiel

aus Schutz, Komfort, Gewicht,

Pflegeaufwand und Langlebigkeit.

GORE-TEX (2)

Worauf es ankommt:

Sicherheitsschuhe

richtig beschaffen

Das »Extraguard«-Obermaterial

von Gore-Tex kann sogar

mit dem Hochdruckreiniger gereinigt

werden, ohne dass das

Material Schaden nimmt.

[ GORE-TEX ] Auf Baustellen entscheidet gutes Schuhwerk nicht nur über

die Sicherheit, sondern auch über Leistungsfähigkeit und Gesundheit

im Arbeitsalltag. Sicherheitsschuhe sind deswegen weit mehr als ein

Pflichtbestandteil der Persönlichen Schutzausrüstung. Welche Anforderungen

sie erfüllen müssen, legt die EN ISO 20345 fest. Für die Auswahl im Betrieb

reicht der Blick auf die Norm jedoch nicht aus, sondern das Zusammenspiel

vieler Faktoren – von Gewicht und Passform bis hin zu Pflege und

Nachhaltigkeit. Denn entscheidend ist, wie ein Schuh im Arbeitsalltag

funktioniert – unter Last, bei Nässe, bei Schmutz und über viele Stunden hinweg.

Auf Baustellen treten Beschäftigte häufig

auf Nägel, scharfkantige Bauteile oder

herabfallende Lasten. Die Grundelemente eines

Sicherheitsschuhs sind daher Zehenschutzkappe

(Stahl oder Composite), durchtrittsichere

Zwischensohle (aus Stahl oder Textil) sowie eine

stabile Seiten- und Sohlenstruktur. Die EN ISO

20345 ermöglicht eine klare Zuordnung des

Schutzniveaus: Je nach Tätigkeit sind Modelle

mit zusätzlicher Durchtrittsicherheit, verstärkter

Seitenstabilität oder wasserbeständiger Ausführung

(bei S7-Sicherheitsschuhen) sinnvoll.

Entscheidend ist, dass Konstruktion und Material

die Schutzfunktion dauerhaft aufrechterhalten und

nicht schon nach wenigen Wochen nachgeben.

Der zweite wichtige Faktor ist die Wasserdichtigkeit,

denn Nässe im Schuh ist nicht nur

unangenehm, sie kann auch gesundheitliche

Folgen haben: aufgeweichte Haut, Blasenbildung

und möglicherweise Pilzinfektionen.

Zudem kann Kälte im Schuh zu Kältebrücken

führen – das erhöht den Stress für den Körper

und kann Krankheitsanfälligkeit fördern.

Gleichzeitig darf ein Schuh nicht vollständig

abdichten. Wasserdampfdurchlässigkeit, d. h.

Atmungsaktivität, ist entscheidend, damit sich

keine Hitze staut – und Schweiß entweichen

kann. Hier spielen Dichtnähte, Membrane, Beschichtungen

und funktionelle Obermaterialien

zusammen. Sie lassen Feuchtigkeit entweichen,

blockieren aber Wasser von außen. So bleibt das

Innenklima stabil, selbst bei langen Einsätzen im

Regen oder Schlamm.

Weniger Masse,

mehr Leistung

Schweres Schuhwerk kostet spürbar mehr Energie

beim Gehen: Studien belegen, dass 10 g mehr

Gewicht am Fuß so viel ausmachen wie 50 bis

70 g auf dem Rücken. Zusätzliche Masse am

Fuß erhöht den Energieverbrauch beim Gehen

also etwa fünf- bis siebenfach stärker als dieselbe

Masse am Oberkörper. Der Grund: Jeder

Schritt bedeutet eine Beschleunigung und ein

Abbremsen des Schuhgewichts. Das führt zu

einer höheren Beanspruchung von Muskulatur

und Kreislauf – und in Folge zu Ermüdung und

Konzentrationsverlust. Auf Baustellen, wo Stolpern

und Rutschen zu den häufigsten Unfallursachen

zählen, ist das besonders gefährlich. Leichte,

aber robuste Materialien – etwa moderne Verbundstoffe

und textiler Durchtrittsschutz – bieten

hier einen echten Fortschritt: Sie reduzieren das

Gewicht erheblich, ohne die Schutzfunktion zu

beeinträchtigen.

Klar ist außerdem: Ein Schuh, der drückt oder

reibt, wird zum Problem. Ein komfortabler Schuh

sorgt dafür, dass Beschäftigte leistungsfähiger

sind, weil sie konzentriert und ohne Beschwerden

arbeiten können. Wichtige Elemente bei

Arbeitsschuhen sind eine gute Polsterung, ein

ergonomisches Fußbett, gute Dämpfung, ein

definiertes Abrollverhalten sowie anpassbare

Weiten – idealerweise so ausgelegt, dass der

Schuh ab dem ersten Tag, ohne langes Einlaufen,

angenehm sitzt. Atmungsaktive Materialien und

eine sinnvolle Luftzirkulation im Inneren verhindern

Hitzestau und sorgen für ein angenehmes

Schuhklima.

Funktion erhalten mit

minimalem Aufwand

Schuhe, die regelmäßig getragen werden, müssen

auch regelmäßig gepflegt werden. Ist der Aufwand

zu hoch, wird dieser Schritt oft ausgelassen.

Synthetische, sehr robuste Materialien wie das

»Extraguard«-Obermaterial von Gore-Tex setzen

genau hier an: Sie können sogar mit dem Hochdruckreiniger

gereinigt werden, ohne dass das

Material leidet. Sie nehmen kaum Schmutz auf

und trocknen schnell, was nicht nur Zeit spart,

sondern auch die Lebensdauer verlängert.

Ein Sicherheitsschuh steht außerdem Tag

für Tag unter Belastung. Abrieb, Feuchtigkeit,

UV-Strahlung, Schläge und häufige Bewegung

wirken auf Material und Konstruktion. Lässt die

Festigkeit von Nähten oder der Halt der Sohlenverbindung

nach, sinkt die Stabilität – und damit

die Schutzwirkung. Hochwertige Materialien, belastbare

Nähte und eine durchdachte Konstruktion

verlängern die Einsatzzeit deutlich, was gleichzeitig

einen entscheidenden Beitrag zur Nachhaltigkeit

leistet: Je länger ein Schuh getragen wird, desto

besser seine Bilanz. Nachhaltigkeit bedeutet daher

auch: Schuhe lange tragen, sachgerecht pflegen

und gegebenenfalls instand halten, anstatt sie

frühzeitig zu ersetzen.

28 | Dezember 2025 Topthema: Workwear


SUNDSTRÖM


Die Unterweisung im

Umgang mit Persönlicher

Schutzausrüstung gegen

Absturz (PSAgA) gehört

zu den zentralen Bausteinen

der Arbeitssicherheit.

Zuwachs für das

PSAgA-Segment

EDELRID (3)

[ EDELRID ] Für 2026 erweitert Edelrid seine

»Work-Safety«-Kollektion um neue Produktentwicklungen.

Ob Industrieklettern, Rettungseinsätze oder Baumpflege, der

Allgäuer Spezialist für Arbeitssicherheit und Klettern bietet mit

seinen Lösungen Zusatznutzen für nahezu alle Anwendungen

in der Vertikalen an. Die Highlights der neuen Kollektion sind

die Updates der bewährten »Flex«-Serie, deren Neuerungen

für mehr Effizienz und Sicherheit bei der Arbeit sorgen.

400

KILOGRAMM

Der »Maxiom Rig

Slider« und der

»Maxiom Rig Triple«

bieten eine Nutzlast

von 400 kg.

Die passenden Begleiter für

Arbeiten im absturzgefährdeten

Gelände, bei denen Bewegungsfreiheit

gefragt ist, stellt Edelrid mit der

»Flex«-Serie bereit: Der »Flex Lite« ist

der leichteste Auffanggurt der Reihe

und zeichnet sich durch sein geringes

Gewicht, die einfache Einstellbarkeit

und den passgenauen Sitz

aus. Der metallene dorsale D-Ring

kann je nach Bedarf »aufgestellt«

werden (per Klettverschluss in der

Position arretierbar) oder vertikal

beweglich sein, um eine noch höhere

Bewegungsfreiheit zu ermöglichen.

Kunststoff-Protektoren am Rücken

schützen das Textil und erlauben ein

besseres Entlanggleiten an Strukturen

bspw. in engen Schächten.

Beim »Flex Pro« handelt es sich

um einen komfortablen und umfangreich

ausgestatteten Auffanggurt

für komplexe Arbeiten in der

Höhe und im absturzgefährdeten

Bereich. Der Hüftgurt ist anatomisch

vorgeformt und bietet mit

vier Materialschlaufen ausreichend

Stauraum für Verbindungsmittel

und Werkzeug. Auch hier ist im

Update der dorsale metallene D-

Ring verarbeitet. Zusätzlich zur

Integration am Rücken finden

sich die Protektoren auch an der

Der »Triple Lock«-Verschluss des

»Maxiom Rig Triple« lässt sich einfach

bedienen und bietet ein Plus

an Sicherheit.

Hüfte wieder. Bei anspruchsvollen

Arbeiten, bei denen eine Absturzsicherung

erforderlich ist, kommt

der »Flex Pro Plus« ins Spiel: Dieser

Auffanggurt soll auch bei längeren

Arbeitseinsätzen einen hohen Tragekomfort

sicherstellen. Zusätzlich

zu den Eigenschaften des »Flex

Pro« verfügt der »Flex Pro Plus«

über eine integrierte verschiebbare

Steigschutzöse.

Innovation neu

gedacht

Ideal für den Aufbau effizienter

Flaschenzugsysteme und Umlenkungen

in der Arbeitssicherheit

sowie technischen Rettung: Der

»Maxiom Rig Slider« vereint einen

groß dimensionierten Karabiner mit

einer kugelgelagerten Seilrolle.

Der hohe Wirkungsgrad von 94

Prozent sorgt für minimale Reibung

und zuverlässige Leistung –

auch unter Last. Die hohe Nutzlast

(WLL) von 400 kg macht ihn zum

robusten Begleiter. Dank seiner

ovalen Form bietet der »Maxiom

Rig Slider« ausreichend Platz für

Seile und Geräte, die sich durch

die große Schnapperöffnung mit

30 | Dezember 2025 Persönlicher Schutz


Keylock-Nase besonders komfortabel

einlegen lassen. Mit dem

kompakten, automatischen Slider-Verschluss

ist das Handling

besonders einfach und gleichzeitig

sicher. Der »Maxiom Rig Triple«

unterscheidet sich zum »Slider« nur

durch den Verschlussmechanismus:

der »Triple Lock«-Verschluss lässt

sich einfach bedienen und bietet

ein Plus an Sicherheit.

Neue Standards in der

PSAgA-Unterweisung

Die Unterweisung im Umgang mit

Persönlicher Schutzausrüstung

gegen Absturz (PSAgA) gehört

zu den zentralen Bausteinen der

Arbeitssicherheit. Mit der Einführung

des Blended-Learning-

PSAgA-Konzepts überarbeitet die

Edelrid Academy in Zusammenarbeit

mit der Agora-Akademie

die Ausbildung in diesem Bereich.

Das Modell kombiniert interaktives

E-Learning mit praxisnahen Präsenzunterweisungen

und sorgt so

für eine effiziente und nachhaltige

Wissensvermittlung.

Der theoretische Teil der Unterweisung

wird über eine moderne

E-Learning-Plattform vermittelt,

die durch interaktive Inhalte, praxisnahe

Simulationen und gezielte

Lernerfolgskontrollen besticht.

Teilnehmende können sich

so zeit- und ortsunabhängig das

notwendige Wissen aneignen –

mit maximaler Flexibilität und in

ihrem eigenen Lerntempo. Der

praktische Teil findet weiterhin vor

Ort und arbeitsplatzbezogen mit

erfahrenen Trainingspartnern der

Edelrid Academy statt. Hier wird

das theoretische Wissen in realen

Anwendungsszenarien vertieft, um

die Teilnehmenden optimal auf die

sichere Anwendung der PSAgA vorzubereiten.

Thomas Grögel vom Kölner

Seilkommando fasst zusammen:

»Mit dem Blended-Learning-Modell

haben wir unsere Unterweisungen

auf ein neues Niveau gehoben. Die

Theorie läuft strukturiert und flexibel

über E-Learning – und wir können

den Praxistag voll auf die Anwendung,

Diskussion und individuelle

Betreuung fokussieren. Das spart

Zeit, sichert Qualität und kommt

bei unseren Teilnehmenden hervorragend

an. Für uns als Anbieter ist

es ein echter Effizienzbooster – und

gleichzeitig ein modernes Signal

an unsere Kundschaft: Wir denken

Ausbildung weiter.«

Zusätzlich zur Blended-Learning-Unterweisung

gibt es ab sofort

das PSAgA-Handbuch der Edelrid

Academy. Hierin finden sich alle

relevanten Inhalte zur Benutzung von

PSAgA und zu Rettungen nach den

DGUV-Regeln 112-198/199.

Die breiteste Palette

an ATEX-Produkten

90

ARTIKEL

Der Hüftgurt des

»Flex Pro« ist anatomisch

vorgeformt

und bietet mit vier

Materialschlaufen

ausreichend Stauraum

für Verbindungsmittel

und

Werkzeug.

ZONE 1

Persönlicher Schutz

www.kratossafety.com

Dezember 2025 | 31


Den Rücken entlasten –

die Gesundheit steigern

[ HTRIUS ] Wird das

Muskel-Skelett-System

des Menschen auf Dauer

falsch belastet, wirkt sich

das negativ auf die Haltung

aus. Daraus resultieren

Rundrücken einhergehend

mit Rückenschmerzen.

Fitnesstraining und Sport

können diesen Beschwerden

zwar entgegenwirken, doch

oft sind Schäden nur schwer

zu beheben. Einfacher wären

Präventionsmaßnahmen wie

das »BionicBack«, das den

Rücken gerade hält und so

zu einer besseren Haltung

beiträgt.

Das »BionicBack« schützt

die Wirbelsäule, verbessert

die Körperhaltung und hilft,

Muskel-Skelett-Erkrankungen

vorzubeugen.

HTRIUS (2)

Auf dem Bau reduziert das »Bionic-

Back« die Belastung bei schweren

oder bückenden Tätigkeiten.

Das passive Exoskelett »BionicBack« hat sich

längst in zahlreichen Unternehmen etabliert –

von der Logistik über den Bau bis hin zum Handel. Es

unterstützt Mitarbeitende bei körperlich belastenden

Tätigkeiten, indem es beispielsweise für eine um

37 Prozent bessere Haltung beim Heben sorgt. So

werden Ermüdungserscheinungen um bis zu 86 Prozent

reduziert. Auch Rückenschmerzen treten seltener

auf, sodass Ausfallzeiten gesenkt werden. Gleichzeitig

steigert das »BionicBack« das Wohlbefinden

im Arbeitsalltag.

»Das ›BionicBack‹ ist kein Zukunftsprodukt mehr,

sondern gelebte Realität in vielen Betrieben«, sagt Geschäftsführer

Dominik Heinzelmann. »Wer über gesunde

Arbeitsplätze spricht, kommt an körpergetragenen

Unterstützungssystemen heute nicht mehr vorbei.«

Praxis hautnah erlebt

Die Besucher der A+A konnten am hTrius-Stand

selbst erleben, wie sich Entlastung anfühlt. Neben

dem klassischen »BionicBack« wurde auch das neue

Modell »BionicBack Move« vorgestellt, das speziell

für dynamische Tätigkeiten mit häufigem Wechsel

zwischen Stehen, Gehen und Sitzen entwickelt

wurde. Unter dem Motto »#EntlastungZumAnziehen«

machte das Unternehmen auf der Messe deutlich,

worin seine Mission besteht: Arbeit gesünder, leichter

und menschlicher zu gestalten. Denn gesunde Mitarbeitende

sind die Basis für eine nachhaltige und

sichere Arbeitswelt.

UNTERNEHMEN

Die hTRIUS GmbH aus Horb am Neckar entwickelt

und produziert Exoskelette »Made in

Germany«, die körperlich arbeitenden Menschen

in verschiedenen Branchen spürbar entlasten.

Das Unternehmen engagiert sich dafür, dass

Menschen ihr Arbeitsleben gesund, leistungsfähig

und schmerzfrei gestalten können – Tag für Tag.

32 | Dezember 2025 Persönlicher Schutz


»Voss Empor«:

Smarte Modularität

trifft modernes Design

[ VOSS ] Mit dem neuen »Voss Empor« erweitert der

Hersteller aus Burgwedel sein Sortiment um einen Premium-

Arbeitsschutzhelm, der höchste Sicherheitsstandards

gemäß den Anforderungen der EN 397 Typ 2 mit modernem

Design und maximaler Flexibilität verbindet.

450

GRAMM

Der »Voss

Empor« bringt ein

Gesamtgewicht von

450 g auf die Waage.

Für den professionellen Einsatz auf Baustellen, in der

Höhe oder in technischen Einsatzbereichen bietet

der Helm ein breites Spektrum an Schnittstellen für

Zubehör: Seitliche 30-mm-Stecktaschen ermöglichen

die Montage gängiger Gehörschutzsysteme. Zusätzliche

seitliche Aufnahmen sind für Visier- und Gesichtsschutzlösungen

vorgesehen. Sowohl an der Vorder- als auch

an der Rückseite befinden sich weitere Stecktaschen

für Zubehör, flankiert von insgesamt vier umlaufend

angeordneten Clips, die eine stabile Befestigung von

Stirnlampen oder anderen Tools erlauben. Zudem verfügt

der »Voss Empor« über eine serienmäßige Alterungsanzeige,

sodass die Haltbarkeit jederzeit im Blick bleibt.

Für bestmöglichen Tragekomfort

Ein zentrales Komfortmerkmal ist das Belüftungskonzept:

Anpassbare Öffnungen mit herausnehmbarer

Vergitterung sowie ein EPS-Schaumkern mit integrierter

»Air-Channeling«-Struktur sorgen für eine effektive

Luftzirkulation. Die Innenausstattung ist modular aufgebaut

und folgt dem »Click & Change«-Prinzip, das

den schnellen Austausch von Komponenten ermöglicht.

Ergänzend dazu stehen ein höhenverstellbares Kopf-

und Nackenband sowie ein umlaufendes, vollständig

austauschbares Schweißband mit wattiertem Komfortpolster

zur Verfügung. Für zusätzlichen Tragekomfort

Cordula Freiberg und Steve Hein präsentieren auf

der A+A den neuen, nach EN 397 Typ 2

zertifizierten Premium-Schutzhelm »Voss Empor«.

ist die Kopfauflage mit einem ergonomisch geformten,

gepolsterten Inlay ausgestattet, das sich leicht entnehmen

und ersetzen lässt.

Der werkseitig vormontierte Vier-Punkt-Gabelkinnriemen

mit seitlicher Y-Führung und Kinnpolster

gewährleistet hohen Halt und Stabilität, insbesondere

bei Arbeiten über Kopf oder in bewegungsintensiven

Situationen. Die Größenanpassung erfolgt über einen

gummierten Drehverschluss mit ergonomischer Komfortauflage

und lässt sich stufenlos im Bereich von 52

bis 63 cm vornehmen. Trotz seiner robusten Bauweise

bringt er lediglich rund 450 g auf die Waage – ein Vorteil,

der sich besonders bei langen Tragezeiten bemerkbar

macht.

Ein zentrales

Komfortmerkmal

ist das Belüftungskonzept.

EMILIE PLATH

VOSS

NEU

MOVE-EASY

Leichte Workwear mit Stretch und elastischen

Einsätzen für maximale Bewegungsfreiheit

www.rofa.de

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Telefon 05923 898-0 | info@rofa.de |

Dezember 2025 | 33


Der »Zenith X Max«

bietet mehr Komfort

und Sicherheit für

eine deutlich größere

Nutzergruppe.

KASK

Kopfschutz mit

»Wow«-Effekt

[ KASK ] Der italienische Hersteller Kask hat auf der A+A seine »Wow«-

Kampagne in den Fokus des Messeauftritts gerückt: »Wow« steht für

»With one wear« und soll das Tragegefühl der Kask-Helme besonders

unterstreichen. Sie verbinden eine optimale Passform mit hohem Komfort

und schaffen so Vertrauen in den Kopfschutz. Ziel der Kampagne ist es

außerdem, so das Unternehmen, den »klar spürbaren Unterschied zu

kommunizieren, den man schon beim ersten Tragen eines Kask-Helms

erlebt« – eben der »Wow«-Effekt.

Ein besonderes Highlight auf

der A+A war die Präsentation

des »Zenith X Max«, der den

Größenbereich auf bis zu 66 cm

Kopfumfang erweitert.

66

ZENTIMETER

Der »Zenith X Max«

erweitert den Größenbereich

auf bis zu

66 cm Kopfumfang.

Ein besonderes Highlight am Messestand war dabei

die Präsentation des »Zenith X Max«: Der Industrieschutzhelm

erweitert als einziger Helm am Markt, so Kask,

den Größenbereich auf bis zu 66 cm Kopfumfang. Damit

bietet er mehr Komfort und Sicherheit für eine deutlich

größere Nutzergruppe – ohne Kompromisse bei der

Leistung und Schutzwirkung. »Kask hat eine Lücke auf

dem Markt erkannt: Es fehlte ein Industrieschutzhelm, der

größere Kopfgrößen berücksichtigt. Rückmeldungen aus

der Branche zeigten, dass viele Arbeiter Schwierigkeiten

hatten, einen EN-397-konformen Helm mit gutem Sitz

zu finden«, so Alex Dabelstein, Global Head of Sales von

Kask Safety. »Basierend auf praxisnaher biometrischer

Forschung hat Kask einen Helm entwickelt, der allen

Arbeitern Sicherheit und Tragekomfort bietet und den

›Wow‹-Effekt für alle Beschäftigten erlebbar macht.«

JESSY VON BERG

Helmserie aktualisiert

Ein weiteres zentrales Thema am Stand von Kask

war die aktualisierte »Quantum«-Serie – der speziell

entwickelte Helm für den Einsatz bei Waldbrandbekämpfung,

technischer Rettung und Bergrettung. In

seiner neuesten Weiterentwicklung ist »Quantum«

jetzt auch für Wasserrettungseinsätze geeignet – mit

den optional erhältlichen »Quantum«-Schutzplatten

erfüllt er zusätzlich zur EN 16471, EN 16473 und

EN 12492 nun auch die EN 1385 für Kanusport

und Wildwasseranwendungen — und stärkt damit

weiter ihre Position als Referenzlösung für Einsatzkräfte,

die mit zunehmend komplexen Umwelt- und

Naturkatastrophenszenarien konfrontiert sind.

Bedeutung der EN 397-Norm

Weiterhin spielte die aktualisierte EN 397-Norm eine

wichtige Rolle, denn sie stellt einen entscheidenden

Moment für die gesamte Sicherheitsbranche dar. »Das

ist nicht nur eine Überarbeitung, sondern eine echte

Weiterentwicklung. Die neue EN 397 wird nicht nur

die Sicherheit erhöhen, sondern auch für mehr Klarheit

sorgen und Endanwender in die Lage versetzen,

fundiertere Entscheidungen im Bereich des Kopfschutzes

zu treffen. Für Hersteller schafft sie einen

stärkeren regulatorischen Rahmen mit Fokus auf die

Produktleistung, reduziert Interpretationsspielräume

und bringt die Helmanforderungen näher an die tatsächlichen

Risiken heran, denen Arbeiter ausgesetzt

sind«, erklärt Marta Beltramello, Sales and Marketing

Director bei Kask Safety. »Kask ist stolz darauf, von

Anfang an eine aktive Rolle in diesem Transformationsprozess

gespielt zu haben – durch die Mitarbeit in der

Arbeitsgruppe, die den neuen Standard ausgearbeitet

hat, und durch das konsequente Eintreten für einen

bedeutungsvollen Wandel.«

Kask plant, seine Helmkollektionen sofort nach

der Harmonisierung der Norm zu aktualisieren. So

bekräftigt das Unternehmen erneut nachdrücklichsein

Engagement für Innovation und Sicherheit. Im

Jahr 2025 hat Kask außerdem die Zertifizierungen

ISO 9001 und ISO 14001 erhalten und damit seine

Qualitäts- und Umweltmanagementsysteme weiter

gestärkt.

34 | Dezember 2025 Persönlicher Schutz


ANZEIGE

©hTRIUS GmbH

Förderung durch die BG BAU: Rückengesund

arbeiten mit dem BionicBack Exoskelett

Auf Baustellen zählen jeder Handgriff und

jeder Rücken. Wer tagtäglich hebt, trägt,

sich bückt oder in gebückter Haltung

arbeitet, weiß, wie sehr der Rücken belastet

wird. Doch das muss nicht so bleiben. Mit

dem BionicBack Exoskelett von hTRIUS

wird körperliche Arbeit spürbar leichter.

Und dank der BG BAU-Förderung jetzt auch

finanziell besonders attraktiv.

Entlastung, die sich auszahlt

Die BG BAU unterstützt Unternehmen bei der

Anschaffung ergonomischer Hilfsmittel.

Das BionicBack ist als förderfähige Arbeitsschutzmaßnahme

anerkannt. So profitieren

Betriebe doppelt: Mitarbeitende werden wirksam

entlastet, gleichzeitig sinken Ausfallzeiten

und körperliche Belastungen.

Entwickelt für den Bau,

gemacht für harte Bedingungen

Das BionicBack Exoskelett wurde speziell für

körperlich fordernde Tätigkeiten entwickelt.

Es ist leicht, robust und intuitiv anzulegen.

Die bionische Rückenstruktur reduziert die

Belastung der Wirbelsäule um bis zu 30 %,

unterstützt beim Bücken und Heben und

fördert eine natürliche, aufrechte Haltung.

„Die Arbeit auf dem Bau verlangt täglich

Höchstleistung. Gerade bei Tätigkeiten wie

Pflasterarbeiten, im Tief- und Straßenbau

oder bei wiederholtem schweren Heben

sind Rückenschmerzen leider an der Tagesordnung“,

erklärt Dominik Heinzelmann, Geschäftsführer

von hTRIUS. „Unser BionicBack

wurde genau für diese Belastungen entwickelt.

Dass die BG BAU diese Technologie

jetzt fördert, ist ein starkes Signal für die

Gesundheit der Beschäftigten.“

häufig zwischen Bewegung und sitzenden

Phasen gewechselt wird, zum Beispiel im

Bagger, Radlader oder Transporter. So wird

das Exoskelett zum praktischen Werkzeug im

Arbeitsalltag.

Ein Gewinn für Rücken und Betrieb

Ob beim Pflastern, Mauern oder im Tiefbau –

das BionicBack entlastet dort, wo körperliche

Arbeit den Rücken besonders fordert.

Mitarbeitende spüren sofort die Unterstützung

beim Bücken, Heben und Halten

und können länger konzentriert und schmerzfreier

arbeiten. Das steigert nicht nur das

Wohlbefinden, sondern auch die Motivation

und Zufriedenheit im Team.

Auch für Unternehmen zahlt sich der Einsatz

aus. Durch die spürbare Reduktion

körperlicher Belastung sinken krankheitsbedingte

Ausfalltage, während Produktivität

und Arbeitssicherheit steigen. Mit der BG

BAU­Förderung und der neuen BionicBack

MOVE­Variante wird ergonomische Unterstützung

auf dem Bau nicht nur effektiver,

sondern auch wirtschaftlich besonders

attraktiv.

BionicBack MOVE – optimiert für alle,

die zwischen Stehen, Gehen und Sitzen wechseln

Neben dem klassischen BionicBack bietet

hTRIUS jetzt das BionicBack MOVE an. Diese

Variante ist ideal für Tätigkeiten, bei denen

Mehr Informationen unter:

www.htrius.com

Persönlicher Schutz

Dezember 2025 | 35


Die »Herwe Orange Fresh Abrasive

Wipes« sind mit einer

hochaktiven Reinigungslösung

getränkt und funktionieren

ganz ohne Wasser.

HERWE

Schonende

Augenspülung mit

»Aqua Push«

Innovation bei

der Händereinigung

Mit dem gleichmäßig breitstrahlenden

Wasserstrahl

reinigt »Aqua Push« das

kontaminierte Auge effektiv

und schonend.

[ HERWE ] Produkte und Lösungen zur Händereinigung

lassen sich selten »revolutionieren«. Der Sinsheimer

Hersteller Herwe hat sich dennoch etwas Neues einfallen

lassen und stellt zwei Produkte vor, die »ohne« auskommen.

EKASTU

Unter dem Namen »Herwe

Orange Fresh Abrasive Wipes«

bringt der Hersteller neue Handreinigungstücher

auf den Markt, die

ganz ohne Wasser funktionieren. Sie

sind fusselfrei und mit einer hochaktiven

Reinigungslösung getränkt.

Ihre abrasive Wirkung entfalten sie

durch einseitig eingewebte Fasern.

Die »Rückseite« ist sanfter, glatter

und eignet sich deshalb auch für

mildes Nachreinigen. Außerdem

sind die Tücher frei von Silikon und

Kohlenwasserstoffen.

Das zweite »Ohne«-Produkt

hört auf den Namen »Sedasan

BlueMaX«: Dieses Reinigungsgel

verzichtet auf hautirritierende Reibekörper

und kommt ebenfalls ohne

Silikon und Lösemittel aus. Außerdem

ist es vegan, pH-neutral und

dermatologisch getestet. »Sedasan

BlueMaX« wurde speziell für den

Heavy-Duty-Einsatz in Industrie und

Gewerbe konzipiert, wirkt aber trotz

der kraftvollen Reinigungswirkung

hautschonend und ist mit natürlichen

Rückfettern angereichert.

Auf der A+A stand

Fachberater Jens-Uwe

Herzog zu allen Fragen

rund um das Thema

Waschraumhygiene mit

Rat und Tat zur Seite.

So wird auch eine sparsame Anwendung

ermöglicht, die gleichzeitig

den Nachhaltigkeitsanspruch von

Herwe unterstreicht.

Nachhaltig

und wirtschaftlich

Herwe-Vertriebsleiter Rolf Hauber

erklärt: »Bei beiden Produkten

legen wir auch Wert auf den wirtschaftlichen

Aspekt. Die Tücher

können mehrfach genutzt werden

und die Reinigungslösung ist äußerst

sparsam im Verbrauch.« Die

»Herwe Orange Fresh Abrasive

Wipes« gibt es im praktischen

Spendereimer mit 100 Stück Inhalt.

»Sedasan BlueMaX« bietet

das Unternehmen in zahlreichen

Gebinde-Varianten an, u. a. in Flaschen

für das bewährte »Viva«-

Spender-System.

JESSY VON BERG

[ EKASTU ] Seit über 90 Jahren ist das

Familienunternehmen Ekastu Safety erfahrener Hersteller

von u. a. Augenspülflaschen nach DIN EN 15154-4. Um

das entsprechende Produktportfolio zu erweitern, hat das

Unternehmen unter dem Namen »Aqua Push« nun eine

Augendusche mit Wasseranschluss vorgestellt.

Die Augendusche »Aqua Push«

entspricht der Produktnorm

DIN EN 15154-2 und ist für zahlreiche

Bereiche, wie z. B. Industrie,

Labore, Universitäten und Schulen

ideal geeignet. »Aqua Push« erlaubt

das sorgfältige Ausspülen der

Augen nach einem Augenunfall als

Erste-Hilfe Maßnahme. Die Ekastu-

Augendusche wird durch einfaches

Anschließen an die vorhandene

Kalt- / Trinkwasserleitung in Betrieb

genommen. Praktisch: »Aqua Push«

ist ideal für die Wandmontage geeignet.

Das Wandmontage-Set ist

im Lieferumfang bereits enthalten.

Ein leicht zu reinigender, flexibler

Brauseschlauch mit Knickschutz

und genormtem ½-Zoll-Anschluss

(nach ISO 228) sowie ein Hinweisschild

für die normgerechte

Kennzeichnung der Einrichtung

komplettieren das Set.

Schonende Reinigung

»Aqua Push« zeichnet sich durch

einen ergonomisch geformten

Brausekopf, gefertigt aus hochwertigem

Medizinmaterial, aus, welcher

das zu spülende Auge sanft

umschließt und den Lidschlussreflex

vermeidet. Ein Staubschutzdeckel

schützt die Augendusche

vor Verunreinigung. Der gleichmäßig

breitstrahlende Wasserstrahl

der Ekastu-Augendusche »Aqua

Push« sorgt für ein effektives, aber

dennoch schonendes Spülen des

kontaminierten Auges.

UNTERNEHMEN

Das 1933 gegründete Unternehmen

Ekastu Safety produziert

bis heute Persönliche Schutzausrüstung,

insbesondere Atemund

Augenschutz sowie Medizinprodukte

zur Ersten Hilfe. Das

Traditionshaus legt großen Wert

auf einen kompetenten und zuverlässigen

Kundenservice sowie

auf einen besonders schnellen

Versand von bestellten Produkten.

36 | Dezember 2025 Persönlicher Schutz


In Kombination mit

einer Gebläseeinheit

und zugelassenen Filtern

kann der »SR 575«

als Teil eines Atemschutzsystems

mit

Gebläseunterstützung

genutzt werden.

Sicherheit und

Komfort in

einem Helm

SUNDSTRÖM

MOTION PWR.

WORK WITH POWER

[ SUNDSTRÖM ] In modernen Industrieumgebungen sind

Sicherheit und Komfort entscheidend für effizientes

Arbeiten. Der neue »SR 575«-Industrie-Schutzhelm mit

hochklappbarem Visier kombiniert beides – und mehr. Mit

seinem ergonomischen Design und dem leichten Aufbau

bietet dieser Helm einen ausgewogenen Schutz für Kopf,

Augen und Atemwege.

Das Design des Helms ist in

erster Linie auf Komfort ausgelegt:

Der niedrige Schwerpunkt

und die gleichmäßige Gewichtsverteilung

reduzieren Ermüdung bei

langen Arbeitsschichten, während

das verstellbare Kopfband für eine

sichere und individuelle Passform

sorgt. Die glatte, stromlinienförmige

Oberfläche erleichtert die Reinigung.

Die robuste Konstruktion

soll eine konstante Leistung selbst

unter anspruchsvollen Bedingungen

gewährleisten.

Hohe Flexibilität

Eine der größten Stärken des

»SR 575« ist nach Ansicht von

Sundström seine Vielseitigkeit: Das

System bietet eine breite Palette von

Zubehör, mit dem der Helm an unterschiedliche

Arbeitsanforderungen

angepasst werden kann. Das Klappvisier

ermöglicht zudem ein einfaches

Wechseln zwischen Aufgaben, ohne

den Schutz zu beeinträchtigen.

Zusammen mit der batteriebetriebenen

Gebläseeinheit »SR 500«,

»SR 500 EX« oder »SR 700« und

zugelassenen Filtern kann der

»SR 575« darüber hinaus als Teil

eines Atemschutzsystems mit Gebläseunterstützung

genutzt werden.

Der Atemschlauch des Helms mit

Visier wird an das mit Filtern versehene

Gebläse angeschlossen. Der

in dem Visier entstehende Überdruck

verhindert Eindringen von Partikeln

und anderen Verunreinigungen in die

Atemwege. Die Ausrüstung lässt sich

als Alternative zum Filterschutz in all

den Situationen verwenden, in denen

ein solcher empfohlen wird. Das gilt

insbesondere bei schweren, warmen

oder langwierigen Arbeiten.

...kurz

und

knapp...

Mit seinen ausgewogenen und

ergonomischen Eigenschaften ist

der »SR 575« besonders leicht

und bietet dem Benutzer einen

bequemen und sicheren Kopf-,

Atem- und Augenschutz.

HÖCHSTE REAKTIONSFÄHIGKEIT

VEREINT IN ATHLETISCHEN STYLES

• innovativer PWR.FOAM ® mit bis zu

70% Energierückgabe und

herausragender Stoßdämpfung

• federleichtes Gewicht und

hitzebeständige HRO Laufsohle

• optimaler Grip durch verschiedene Profilzonen

puma-safety.de

Persönlicher Schutz

Dezember 2025 | 37


MESSERÜCKBLICK

A+A

»Der Mensch zählt«:

Das war die A+A 2025

[ MESSE DÜSSELDORF ] Mit dem hehren Ziel, neue Impulse für Sicherheit und

Gesundheit am Arbeitsplatz zu setzen, bot die A+A auch in diesem Jahr eine

wichtige Plattform für zahlreiche Produktneuheiten, spannende Innovationen

und neue Denkansätze. An insgesamt vier Messetagen lieferten sowohl die

Fachmesse als auch der angeschlossene Kongress Einblicke in alle Aspekte

einer ganzheitlichen Präventionskultur: Unter dem Leitmotiv »Der Mensch zählt«

standen neben betrieblichem Gesundheitsmanagement auch der persönliche

Schutz sowie betriebliches Sicherheitsmanagement im Fokus. Zentrale Themen

waren außerdem erneut die Megatrends Digitalisierung und Nachhaltigkeit.

Jessy von Berg

Auch in diesem Jahr hat sich die A+A in Düsseldorf

als wichtiger Branchentreff und umfassende

Innovationsplattform erwiesen: Insgesamt verzeichnete

die Messe 2 340 ausstellende Unternehmen aus 70 Ländern,

die in 13 Messehallen die gesamte Bandbreite

an Produkten, Technologien und Innovationen für eine

sichere, gesunde und nachhaltige Arbeitswelt präsentierten.

Rund 67 000 Fachbesucher aus 150 Nationen

nutzten die Gelegenheit, um sich über die Trends und die

Zukunftsthemen der Branche zu informieren. Die Messe

Düsseldorf zieht als Veranstalter erneut eine durchweg

positive Bilanz und erklärt, die A+A habe insbesondere

durch ihre positive Besucherentwicklung ihre Bedeutung

als Weltleitmesse unterstreichen können. Überzeugt habe

die A+A in diesem Jahr zudem durch ihre hohe Internationalität

sowie durch eine spürbare Dynamik in allen

Messehallen. Das sei insbesondere auf die »erstklassige

Besucherqualität« zurückzuführen: Etwa 81 Prozent der

Befragten gehörten zu den Entscheidungsträgern aus

Industrie, Handwerk, Verwaltung und Dienstleistung und

nutzten die Messe, um sich zu vernetzen, Investitionen

anzustoßen und neue Geschäftskontakte zu knüpfen.

Und rund 97 Prozent aller Besucher bestätigten, dass

ihre Erwartungen an die Messe voll erfüllt oder sogar

übertroffen wurden. Zu den Themen, die besonders viel

Aufmerksamkeit erregten, zählen Ergonomie, künstliche

Intelligenz (KI) und New Work.

»Die A+A hat ihre Rolle als globaler Treffpunkt

für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit und als

wichtiger Wirtschaftsmotor für die Branche erneut

Die A+A 2025 präsentierte

neue Ideen, Produkte und

Lösungen für eine sichere,

effiziente und gesündere

Arbeitswelt.

38 | Dezember 2025

Themenschwerpunkt


eindrucksvoll bestätigt«, resümiert Marius Berlemann,

Geschäftsführer der Messe Düsseldorf. »Hier werden

Investitionen getätigt, Partnerschaften geschlossen und

Innovationen erlebbar, die weltweit Standards setzen. Die

A+A 2025 hat gezeigt, welche gestalterische Kraft in

dieser Branche steckt – und wie eng nachhaltiger Erfolg

mit sicherem und gesundem Arbeiten verbunden ist.«

Ebenfalls zufrieden mit der Messe zeigt sich Stephan

Brück, CEO der Uvex Safety Group und Vorsitzender des

Ausstellerbeirats der A+A: »Von Düsseldorf aus entfaltet

die A+A eine enorme Strahlkraft. Sie verbindet Menschen,

Märkte und Innovationen – in Europa und weltweit. Als weltweit

führende Business-Plattform setzt sie entscheidende

Impulse für sichere und gesunde Arbeit«, so sein Fazit.

Innovationen für

die Arbeitswelt von morgen

Mit den Kernthemen Digitalisierung und Nachhaltigkeit

rückte die Messe zwei bedeutende Themen in den

Mittelpunkt, die es nicht zuletzt auch im Arbeits- und

Gesundheitsschutz zu berücksichtigen gilt. So bot die

A+A im Bereich der Persönlichen Schutzausrüstung

(PSA) beispielsweise eine Plattform, um die neuesten

Trends wie den Einsatz nachhaltiger Materialien in der

Herstellung abzubilden. Auch digitale Assistenzsysteme

für sicheres Arbeiten und Aspekte wie Ergonomie

spielten in den Messehallen eine tragende Rolle: So

zeigte der »Exo Park« neben Exoskeletten auch digitale

Ergonomie-Lösungen mit realitätsnahen Anwendungsszenarien

und machte so Zukunftstechnologien direkt

greifbar. Ein besonderer Impuls im Bereich Digitalisierung

ging dabei erneut von der internationalen Start-up-Zone

sowie dem Start-up-Bereich des Bundesministeriums

für Wirtschaft und Energie (BMWE) aus, in denen junge

Unternehmen mit Kreativität und Innovationskraft zu

überzeugen wussten: Vorgestellt wurden u. a. sensorgestützte

Schutzsysteme, KI-Analysen sowie nachhaltige

Lösungen für mehr Sicherheit und Effizienz.

Aber auch Hersteller in den Bereichen Workwear

und PSA demonstrierten, dass die Branche nah am

Puls der Zeit geblieben ist: Moderne Schutzkleidung

vereint Design und Funktionalität mit Nachhaltigkeit

und konzentriert sich neben leichten Materialien und

smarten Features eben auch auf einen ressourcenschonenden

Herstellungsprozess. Auch das steigende

Bewusstsein für Komfort und Identität am Arbeitsplatz

prägten die vorgestellten Kollektionen.

Ergänzung durch

spannendes Rahmenprogramm

Um das Messenagebot abzurunden, bot die A+A auch

in diesem Jahr ein vielfältiges Rahmenprogramm, das

die Produktvorstellungen der Aussteller begleitete und

Fachwissen, Erlebnis und gesellschaftliches Engagement

miteinander verband. So fand beispielsweise in

Halle 15 erneut die »Corporate Fashion Show« statt,

die viermal täglich einen großen Publikumsmagneten

darstellte. Auf dem Catwalk präsentierten namhafte

Hersteller der PSA-Branche Kollektionen, die nachdrücklich

verdeutlichten, dass Design und Schutz

einander nicht ausschließen. Das »Trend Forum« wurde

MESSE DÜSSELDORF (2)

unterdessen zum Treffpunkt für Wissenstransfer und

Innovation: Fachleute diskutierten über Prävention,

mentale Gesundheit, KI und den verantwortungsvollen

Einsatz digitaler Technologien. Spannende Live-Vorführungen

im Bereich Brandschutz und Notfallmanagement

hingegen lieferten praxisnahe Einblicke in moderne

Sicherheits- und Rettungstechnologien.

Auch der parallel stattfindende 39. Kongress für Arbeitsschutz

und Arbeitsmedizin (A+A Kongress), ausgerichtet

von der Bundesarbeitsgemeinschaft für Sicherheit und

Gesundheit bei der Arbeit (Basi), verzeichnete große Erfolge:

Rund 3 000 Teilnehmern aus dem In- und Ausland

nahmen das Angebot aus rund 100 Veranstaltungen mit

330 Referenten in Anspruch. Neue Formate wie die »Vision

Zero«-Bühne in Halle 9 und das A+A-Kino brachten

Praxisnähe und hohe Besucherzahlen und ließen den

Kongress so näher ans Messegeschehen rücken. Beim

Tag der Sicherheitsbeauftragten standen die Zukunft und

Bedeutung der über 700 000 Sicherheitsbeauftragten

in Deutschland im Fokus. Teilnehmer konnten zudem

Zertifizierungspunkte für ihre berufliche Weiterbildung

erwerben. Inhaltlich spiegelte der Kongress die aktuellen

Herausforderungen und Chancen der Arbeitswelt wider:

Digitalisierung und KI im Arbeitsschutz, gesundheitsfördernde

Führung, Gewaltprävention am Arbeitsplatz

sowie Updates der Arbeitsmedizin gehörten zu den

zentralen Themen. Dr. Christian Felten, Geschäftsführer

der Basi, zog ein positives Fazit: »Der A+A-Kongress

2025 hat gezeigt: Prävention ist mehr als Theorie – sie

ist erlebbar und zukunftsweisend. Der Blick richtet sich

nun auf den 40. A+A-Kongress 2027 in Düsseldorf – mit

neuen Impulsen und dem Ziel, die Arbeitswelt sicherer

und gesünder zu gestalten.«

JVB

Die Messe

Die A+A ist die weltweit führende

Fachmesse für persönlichen Schutz,

betriebliche Sicherheit und Gesundheit

bei der Arbeit. Mit dem begleitenden

Internationalen Kongress

für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin bringt sie alle zwei

Jahre die internationale Fachcommunity in Düsseldorf

zusammen. Mit ihrem internationalen Messeportfolio

in Schlüsselmärkten wie China, Singapur, Thailand, der

Türkei, Japan und den Vereinigten Arabischen Emiraten

vernetzt die Messe Düsseldorf Fachleute weltweit und

bietet Plattformen für Innovationen und Impulse für die

Arbeitswelt von morgen.

In Halle 15 fand

auch in diesem Jahr

viermal täglich die

»Corporate Fashion

Show« statt.

Gut zu

wissen

Die nächste A+A findet

voraussichtlich vom

19. bis 22 Oktober

2027 in Düsseldorf statt.

Messerückblick

Dezember 2025 | 39


SBM VERLAG (26)

Handschutz-Experte

Seiz nutzte die A+A,

um insgesamt elf neue

Modelle vorzustellen. Die

Schnittschutz-Range des

gesamten Portfolios reicht

von Level A bis F.

Hautschutzexperte Peter Greven

Physioderm nutzte die A+A nicht

nur, um über die Relevanz von

Hautschutz aufzuklären, sondern

auch, um die verschiedenen

Ausführungen der »VarioMat«-

Spender vorzustellen.

Wer einen robusten

Sicherheitsstiefel für die

kalte Jahreszeit sucht,

wird in der »Arctic

Grip«-Reihe von Elten

fündig: Die »Arctic

Grip«-Sohle bietet vor

allem auf glatten und

vereisten Oberflächen

bestmöglichen Halt.

Ferdinand Munk, Inhaber und

Geschäftsführer der Munk

Group, hat volles Vertrauen in die

Steigtechnik des Unternehmens,

die nach wie vor am Standort in

Günzburg gefertigt wird.

Fernando

Viscuña Gonzales

demonstrierte der

bauSICHERHEIT

auf der A+A die

Funktionsweise

des »Angel

React«-Systems

von Adresys.

40 | Dezember 2025

Messerückblick


Alexandra Dakic, Marketing

Managerin bei Rofa, zeigte dem

Team der bauSICHERHEIT

u.a. die neuen Hi-Vis-Modelle

der »Multi-Light«-Kollektion.

Edelrid hatte für die A+A

etliche Neuheiten im Gepäck,

darunter die neuen Gurte

der »Flex«-Reihe. Marketing

Coordinator Carina Dietrich

erläuterte die Unterschiede.

Rainer Füger, Sector

Manager Construction bei

Uvex, stand Messebesuchern

bei Fragen rund um das

Arbeitsschutz-Portfolio mit

Rat und Tat zur Seite.

Rothoblaas, hier vertreten durch Alberte

Omiccioli, hatte auf der A+A u.a.

verschiedene Helmmodelle im Gepäck.

Innovative Atemschutzlösungen

waren der Fokus

am Messestand von Optrel.

Eine breite Palette an Zubehör

macht die »SKB Steigleiter«

von Sicherheitskonzepte Breuer

flexibel einsetzbar, wie Marketing

Manager Jan Siebmans erklärte.

Messerückblick Dezember 2025 | 41


Der Kölner Hersteller BP zeigte am

Messestand u. a. seine »Hybrid«-

Kollektion, die hohen Tragekomfort

mit Sicherheit vereint. Die

Workwearlinie punktet außerdem

durch ihre Langlebigkeit.

Lena Bay Høland, Product

Manager bei Fristads,

präsentierte stolz die neue

»ComfortStep«-Linie. Damit

steigt das Unternehmen in das

Segment Sicherheitsschuhe ein.

Was die Handschuhe von Ejendals

im Einsatz leisten können,

demonstrierte Veronika Seliger,

Distribution Relationship Manager,

an der »Expert Station«.

Am Messestand von Tractel

stand das gesamte Team für

Fragen zur Verfügung.

»Njord« von Helly Hansen sorgt auch

bei schlechten Sichtverhältnissen,

z.B. in der Dunkelheit oder bei

Regen bzw. Schnee, für Sichtbarkeit

– und damit auch für Sicherheit.

42 | Dezember 2025

Messerückblick


Daniel Pusch am Messestand von

Kübler: Das Unternehmen rückte die

neue »Reforce«-Kollektion in den Fokus,

die in insgesamt vier Farbfamilien

verfügbar ist.

Kneetek präsentierte auf

der A+A sein Knieschutz-

Portfolio. Nina Dernedde

erklärte u.a. die Vorzüge

des »SlideOn« (links). und

des »WaveTek« (rechts).

Wie schnell und unkompliziert

sich der »Tele-Tower« von

Zarges aufbauen lässt, konnten

Messebesucher am Stand live

verfolgen.

Warn-, UV- und Hitzeschutz in

einem Produkt: Das verspricht

das neue Langarmshirt von

E.Cooline und Pervormance

International. Für Gabriele Renner,

E.Cooline-Gründerin, sind

Hightech und Klimaschutz fest

zusammengehörende Bausteine für

den Schutz von Outdoor-Workern.

Nach sechs Jahren

Messe-Abstinenz ist

Pionier Workwear,

hier vertreten

durch Brand

Director Stephan

Schölermann,

zurück auf der A+A.

Vorgestellt wurde

z.B. eine neue

Warnschutzkollektion.

Messerückblick Dezember 2025 | 43


Schöffel Pro hat sein Produktportfolio

um den Bereich Warnschutz erweitert.

Auch die robuste Hose »Meistermacher«

ist bereits in Hi-Vis-Ausführung erhältlich,

wie Geschäftsführer Thomas Bräutigam

auf der A+A zeigte.

Ondrej Karpita,

Roland Ecker und Reinhard

Taschner (v.l.n.r.) von

Teufelberger neben dem

neuen Matsteiger-Gurt

»Energy Pro Evo+« für

besonders anspruchsvolle

Anwendungen.

Die PSA-Lösungen von Abus

erregten auf der A+A viel

Aufmerksamkeit.

Andrea Marian (links) und Pauline

Odier (rechts) vom Hersteller

Cover Guard stellten die neuen

Sicherheitsstiefel »X-Claw Proof«

und »X-Claw Robust« vor, die für

die Anforderungen auf Baustellen

ausgelegt sind.

Norbert Selle,

Global Public

Relations für die

Marke Gore-Tex,

erläuterte die

Vorzüge der »Gore-

Tex«-Membrane für

Sicherheitsschuhe.

44 | Dezember 2025

Themenschwerpunkt

Messerückblick


ADOBE STOCK


Gut ausgeleuchtete Baustellen

tragen zu einer höheren Sicherheit

bei und reduzieren das

Risiko von Unfällen, Diebstahl

und Vandalismus erheblich.

BOELS RENTAL (2)

Reibungslose Abläufe auf

winterlichen Baustellen sicherstellen

[ BOELS RENTAL ] Mit dem Einbruch der kalten Jahreszeit stehen

Bauunternehmen vor ganz besonderen Herausforderungen: Frostige

Temperaturen, kürzere Tage und wechselhafte Witterungsbedingungen

erschweren die Arbeit. Boels Rental, eines der führenden Baumaschinenund

Vermietungsunternehmen Europas, kennt die typischen Winterprobleme

auf der Baustelle und bietet praxisnahe Lösungen für jede Herausforderung.

Der Boden ist gefroren, die Luft ist feucht und

der frisch aufgetragene Putz will einfach

nicht trocknen. Solche Baustellenszenarien sind

im Winter keine Seltenheit. Frost und hohe Luftfeuchtigkeit

verzögern nicht nur den Baufortschritt,

sondern können auch Materialien wie Estrich, Putz

oder Farbe nachhaltig schädigen. Gleichzeitig

steigt in halbfertigen Gebäuden das Risiko von

Schimmelbildung. Entscheidend ist ein stabiles

Raumklima – also das optimale Zusammenspiel

von Beheizung, Entfeuchtung und Luftzirkulation.

Boels unterstützt Bauunternehmen mit über

30 verschiedenen Heizsystemen, Bautrocknern

und Ventilatoren, die sich flexibel an individuelle

Baustellen anpassen lassen. Das Ergebnis: ein

angenehmes Arbeitsklima und zugleich ideale

Das 400-V-Akkupaket mit 90 kVA

und 128 kWh sorgt für eine

nachhaltige Energieversorgung

Bedingungen für temperaturempfindliche Bauarbeiten,

ganz ohne Verzögerungen.

Intelligente Nutzung

von Energie sicherstellen

Auf Baustellen, wo Heizsysteme, Bautrockner

und Ventilatoren im Dauereinsatz sind, steigen

zwangsläufig auch die Anforderungen an die

Stromzufuhr. Damit die Versorgung unter dieser

Last nicht ins Wanken gerät, ist ein durchdachtes

Energiemanagement gefragt. Eine effiziente

Lösung bietet das Prinzip des »Peak Shavings«:

In Zeiten geringer Last wird Strom in Batteriespeichern

gesammelt und bei Bedarf automatisch

abgerufen. So bleibt die Energieversorgung

auch bei Spitzenlasten stabil. Ergänzend sichern

mobile Stromaggregate des Vermietungsspezialisten

– auf Wunsch auch mit Biokraftstoff – die

kontinuierliche Energieversorgung. Professionelles

Monitoring und kompetente Beratung sorgen

dabei für maximale Sicherheit und unterstützten

dabei, die Betriebskosten nachhaltig zu senken.

Auch bei Dunkelheit

und Frost sicher arbeiten

Mit dem Einbruch der Dunkelheit endet der

Arbeitstag auf vielen Baustellen noch lange

nicht. Gerade in der Winterzeit, wenn die Tage

kurz und die Sichtverhältnisse schlecht sind, ist

eine zuverlässige Beleuchtung entscheidend:

Von stationären Lichtmasten bis hin zu mobi-

len LED-Systemen sorgt Boels mit moderner

Lichttechnik für eine optimale Ausleuchtung der

Baustelle. Zeitschaltuhren und Lichtsensoren

erhöhen die Energieeffizienz und reduzieren

unnötige Lichtemissionen. Gleichzeitig tragen

gut ausgeleuchtete Baustellen zu einer höheren

Sicherheit bei und reduzieren das Risiko von

Unfällen, Diebstahl und Vandalismus erheblich.

Akkus und Geräte

bei Kälte richtig schützen

In der Baubranche geht der Trend zu emissionsfreien

Maschinen. Doch die moderne Akku-Technologie

stößt vor allem bei niedrigen Temperaturen an

ihre Grenzen: Lithium-Ionen verlieren an Leistung,

entladen sich schneller und benötigen deutlich

längere Ladezeiten. Dauerhafte Kälteeinwirkung

kann zudem die Lebensdauer erheblich verkürzen

– mit Folgen für Baufortschritt, Zeitpläne

und Budgets. Um dem gezielt vorzubeugen,

gibt es klare Handlungsempfehlungen: Akkus

sollten idealerweise bei Temperaturen zwischen

+5 und +20 °C in einem trockenen Umfeld gelagert

werden. Auf Wunsch unterstützt Boels

mit beheizbaren Lagercontainern und weiteren

praxisnahen Tipps für das Energiemanagement

von ECO-Geräten.

Kälte und Extremwetter müssen grundsätzlich

keinen Baustopp bedeuten: Mit der richtigen

Kombination aus Technik, Planung und Flexibilität

bleiben Bauprojekte auch unter widrigen

Bedingungen auf Kurs. Als einer der führenden

Anbieter im Bereich Maschinenvermietung

unterstützt Boels Rental Bauunternehmen mit

maßgeschneiderten Lösungen: von Heiz- und

Trocknungssystemen über moderne Energie- und

Beleuchtungstechnik bis hin zu intelligentem

Equipment-Management.

46 | Dezember 2025 Baustellen-Sicherheit


Arbeiten unter

null: Baustelle

trifft Winter

Die BG Bau rät Unternehmen,

Baustellen

frühzeitig auf die Witterungsbedingungen

im

Winter vorzubereiten.

BG BAU

[ BG BAU ] Eisige Temperaturen,

rutschige Flächen und schlechte

Sicht: Wer im Winter draußen

arbeitet, ist höheren Gesundheitsund

Unfallrisiken ausgesetzt.

Die Berufsgenossenschaft der

Bauwirtschaft (BG Bau) zeigt, wie

sich die Gefährdungen minimieren

lassen, damit Beschäftigte auch bei

Minusgraden sicher arbeiten können

und gesund bleiben.

Hans-Jürgen Wellnhofer, kommissarischer

Leiter der Hauptabteilung Prävention der

BG Bau, betont: »Sicherheit im Winter ist kein

Zufall. Kälte, Schnee und Dunkelheit erschweren

den Arbeitsalltag auf Baustellen, und sie können

nicht nur zu mehr Unfällen führen, sondern auch

die Gesundheit belasten. Niedrige Temperaturen

beeinflussen zudem die Konzentrations- und

Leistungsfähigkeit, was die Sicherheit der Beschäftigten

zusätzlich gefährden kann. Wichtig ist,

dass Unternehmen und Beschäftigte gemeinsam

darauf achten, die Arbeitsbedingungen den

winterlichen Verhältnissen anzupassen. Schon

kleine Maßnahmen, wie klare Abläufe, geeignete

Schutzausrüstung und Aufwärmzeiten, verhindern

Unfälle und reduzieren Gesundheitsrisiken.«

Gefährdungsbeurteilung definiert

Maßnahmen

Die BG Bau rät Unternehmen, Baustellen frühzeitig

auf die Witterungsbedingungen im Winter

urteilung müssen die Unfall- und Gesundheitsgefahren

für die Beschäftigten ermittelt und

geeignete Arbeitsschutzmaßnahmen ergriffen

werden. Dazu gehört z. B. eine ausreichende

Beleuchtung: Gemäß der Technischen Regel

für Arbeitsstätten »ASR A3.4 Beleuchtung und

Sichtverbindung« benötigen Verkehrswege eine

Helligkeit von mindestens 20 Lux und Arbeitsplätze

je nach Tätigkeit bis zu 500 Lux.

Auch die Wege auf die Baustelle und zum

Arbeitsplatz sind regelmäßig zu prüfen und bei

Bedarf von Schnee, Matsch und Verunreinigungen

zu befreien. Verkehrswege müssen befestigt

und entwässert werden. Dafür eignen sich

z. B. Schotter oder rutschhemmende Matten. Auch

auf Gerüsten ist für einen rutschfreien Untergrund

zu sorgen. Ganz besonders ist auf die Sicherung

von nicht durchtrittsicheren Lichtbändern auf

Dächern zu achten. Diese sollten abgesperrt,

abgedeckt oder mit Netzen gesichert werden,

da sie bereits bei einer dünnen Schneedecke

nicht mehr erkennbar sind und so zur Absturzfalle

werden können.

Außerdem gilt es, Fahrzeuge winterfit zu

machen: Dazu gehören Winterreifen mit ausreichendem

Profil, Frostschutzmittel im Scheibenwischwasser

sowie Eiskratzer und Schneebesen

im Fahrzeug. In bergigen Regionen ist zusätzlich

der Einsatz von Schneeketten ratsam.

Gesundheit der

Mitarbeiter schützen

Um sicherzustellen, dass die Beschäftigten gesund

bleiben, rät die BG Bau für warme Pausenräume

vorzubereiten. Im Rahmen der Gefährdungsbeund

Toiletten zu sorgen. Beheizte Aufenthaltsräume

bieten beispielsweise die Möglichkeit,

die Kleidung zu wechseln, zu trocknen und

aufzubewahren und sich zwischendurch aufzuwärmen.

Gemäß Technischer Regel für Arbeitsstätten

»ASR A3.5 Raumtemperatur« sind für

Pausenräume und Toiletten 21 °C erforderlich.

An besonders kalten Tagen sollten außerdem

bewegungsarme Tätigkeiten oder Arbeiten in

Zwangshaltung vermieden werden. Wenn möglich,

sollten sich Beschäftigte bei Arbeiten im

Freien abwechseln oder Tätigkeiten in wärmere

Bereiche, z. B. ins Gebäudeinnere oder in eine

beheizte Fahrerkabine, verlegen. Beschäftigten

sollten regelmäßige Arbeitsunterbrechungen

und Pausen zum Aufwärmen ermöglicht werden.

Ebenso betont die BG Bau, wie wichtig witterungsangepasste

Bekleidung ist: Sie bietet

Beschäftigten am Bau Schutz vor Kälte, Wind und

Nässe. Neben Jacken, Hosen, Winterschuhen,

Mützen und Handschuhen kann beim Arbeiten

im Freien auch Thermounterwäsche sinnvoll sein.

Für Kälte- und Wetterschutzkleidung ist gemäß

DGUV Vorschrift 1 »Unfallverhütungsvorschrift

Grundsätze der Prävention« der Arbeitgeber

zuständig.

Gemäß Technischer Regel

für Arbeitsstätten »ASR A3.5

Raumtemperatur« sind für

Pausenräume und Toiletten

21 °C erforderlich.

Baustellen-Sicherheit

Dezember 2025 | 47


Mehr Sicherheit

für Europas

Baustellen

Baugeräte mit leistungsfähigen Akkus

reduzieren neben Emissionen und

Vibrationen auch Stolperfallen durch

herumliegende Elektrokabel.

[ MILWAUKEE ] Im europäischen Maßstab zählen Baustellen zu den

gefährlichsten Arbeitsplätzen – mit alarmierend hohen Unfallzahlen,

mangelhaften Schutzmaßnahmen und vermeidbaren Gesundheitsgefahren.

Eine von Milwaukee in Auftrag gegebene Studie analysiert die Risiken und

gibt Handlungsempfehlungen. Ein neues White Paper fasst die Ergebnisse

zusammen und zeigt auf, wie sich durch bessere Ausrüstung, gezielte

Schulung und hochwertigere Persönliche Schutzausrüstung (PSA) Risiken

signifikant reduzieren lassen.

Jeder fünfte tödliche

Arbeitsunfall in der

EU ereignet sich in

der Bauindustrie.

Die Qualität und Eignung von

Werkzeugen und PSA sind entscheidend

für die Arbeitssicherheit.

Die Hälfte der Befragten

wünscht sich sicherere, besser

entwickelte Werkzeuge.

MILWAUKEE (2)

Laut der Studie, bei der mehr als 3200 Bauprofis in

14 europäischen Ländern befragt wurden, fühlen

sich zwar neun von zehn der Beschäftigten auf der

Baustelle »generell sicher«. Doch nur jeder Dritte gibt

an, sich wirklich »vollständig sicher« zu fühlen. Die

Diskrepanz offenbart eine problematische Realität:

Veraltete Verfahren, gefährliche Werkzeuge und unzureichende

Schutzkleidung führen europaweit zu rund

2,8 Mio. Arbeitsunfällen jährlich. Jeder fünfte tödliche

Arbeitsunfall in der EU ereignet sich in der Bauindustrie.

Fehlende Standards

bei Werkzeugen und PSA

Ein zentrales Ergebnis der Umfrage: Die Qualität und

Eignung von Werkzeugen und PSA sind entscheidend für

die Arbeitssicherheit. Die Hälfte der Befragten wünscht

sich sicherere, besser entwickelte Werkzeuge. Zudem

wird deutlich, wer auf dem Bau arbeitet, ist häufig und

regelmäßig schädlichen Emissionen ausgesetzt – insbesondere

durch benzinbetriebene Geräte, die nicht nur

akute Gefahren verursachen, sondern auch langfristige

Gesundheitsschäden nach sich ziehen. 33 Prozent der

im Baugewerbe Beschäftigten atmen etwa mehrere

Tage pro Woche gesundheitsschädliche Abgase ein.

Die Situation wird durch inadäquate oder unpassende

PSA zusätzlich verschärft. 47 Prozent der Fachkräfte

passen ihre Schutzausrüstung eigenständig an – ein

alarmierendes Zeichen dafür, dass Standardlösungen

oft nicht praxistauglich sind.

Fehlende Schulung

und langfristige Folgen

Das vorhandene Wissen um die Risiken ist ebenso besorgniserregend:

Nur 42 Prozent fühlen sich ausreichend

im Umgang mit Werkzeugen und Schutzmaßnahmen

geschult, 10 Prozent geben an, kaum oder keine Einweisung

erhalten zu haben. Diese Defizite schlagen

sich in der Unfallstatistik nieder: Über die Hälfte der

Befragten war bereits in bis zu fünf schwere Arbeitsunfälle

verwickelt. Langfristige Folgen wie Muskel-Skelett-Erkrankungen,

Hand-Arm-Vibrationssyndrom oder

chronische Lungenerkrankungen durch Staubbelastung

sind weit verbreitet – oft eine direkte Folge mangelhafter

Werkzeuge oder fehlender Schutzmaßnahmen.

Wege in eine sichere

Zukunft finden und gehen

Milwaukee wirbt für eine Verbesserung der aktuellen

Situation und ruft Unternehmen, Fachverbände sowie

politische Entscheidungsträger zu einem Umdenken auf.

Sicherheit müsse zur strategischen Priorität werden –

nicht zu Kostenstelle. Das White Paper formuliert klare

Handlungsempfehlungen: So reduziert der Umstieg

auf akkubetriebene Geräte nicht nur Unfallgefahren

durch Kabel oder Emissionen, sondern verbessert auch

die Luftqualität auf Baustellen. Investitionen in ergonomisch

gestaltete, zertifizierte PSA und Werkzeuge

zahlen sich langfristig durch geringere Ausfallzeiten,

weniger Ersatzbedarf und höhere Arbeitssicherheit

aus. Die Studie weist auch darauf hin, dass Sicherheit

bei der Schulung beginnt. Regelmäßige, verpflichtende

Trainings sollten zur Selbstverständlichkeit werden.

Ein weiterer Aspekt: Die Auswahl der PSA muss

stärker an die tatsächlichen Anforderungen angepasst

werden. Der hohe Anteil an eigenhändigen Modifikationen

durch Beschäftigte zeigt, dass viele der derzeit

eingesetzten Produkte nicht ausreichend auf die Praxis

abgestimmt sind.

48 | Dezember 2025 Baustellen-Sicherheit


Eisfrei durch den Winter:

Nutzfahrzeuge von Schnee

und Eis befreien

[ MUNK ] Immer wieder kommt es im Winter zu Unfällen, weil sich Eisplatten

von Lkw-Dächern oder Bussen lösen. Mithilfe von Enteisungsanlagen und

Enteisungsgerüsten von Munk kann diese Gefahr gebannt und die Sicherheit im

Straßenverkehr deutlich erhöht werden. Mit stationären Anlagen und Gerüsten

in Modulbauweise sowie mobilen Enteisungsgerüsten führt das Unternehmen

ein breites Sortiment für mehr Sicherheit auf der Straße. Während stationäre

Installationen vor allem an Raststätten, Autohöfen oder direkt auf dem

Firmengelände zum Einsatz kommen, ist mit den mobilen Gerüsten auch

eine komplett ortsunabhängige »Enteisung to go« möglich.

Aluminiumprofilen mit einem Plattformbelag aus

Stahl-Gitterrost und stabiler Unterkonstruktion.

Auch das stationäre Gerüst mit einer Standardplattformlänge

von 5210 mm kann individuell an

die Bedürfnisse des Kunden angepasst werden.

Die stationären Konstruktionen sorgen mit Handläufen

an den Treppenaufstiegen, Geländern an

den Stirn- und Längsseiten sowie Sicherungstüren

für höchste Sicherheit beim Begehen und beim

Arbeiten an den Fahrzeugen.

MUNK

Sicherheit auf der Straße: Lkw-Fahrer können ihre Fahrzeuge

mithilfe von Enteisungsanlagen aus Günzburg von Schnee und Eis befreien.

Ob aus Unachtsamkeit, Fahrlässigkeit, Zeitdruck

oder mangels passender Ausrüstung –

zu häufig versäumen Fern- und Busfahrer, die

Dächer und Planen ihrer Fahrzeuge von Schnee

und Eis zu befreien. Dabei ist die Enteisung der

Lkws und Busse keine Kür, sondern absolute

Pflicht. Die Straßenverkehrsordnung (StVO)

schreibt bereits in Paragraf 1 vor, dass kein anderer

Verkehrsteilnehmer gefährdet werden darf.

Gefahr erkannt,

Gefahr gebannt

Mit ihren Enteisungsanlagen und -gerüsten hat

die Munk Günzburger Steigtechnik eine passende

Lösung parat. »Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.

Ich freue mich, dass immer mehr Unternehmen

unsere Enteisungsanlagen auf ihren Betriebshöfen

installieren. Die schnee-, eis- und niederschlagsreichen

Winter sowie lange Kälteperioden

haben vielen gezeigt, wie wichtig die Enteisung

von Fahrzeugen ist. Die Nachfrage nach unseren

Enteisungsanlagen und -gerüsten ist stark

gestiegen«, sagt Ferdinand Munk, Inhaber und

Geschäftsführer der Munk Group. Das Plus an

Verkehrssicherheit lässt sich dabei sehr kurzfristig

realisieren, denn sämtliche Enteisungsanlagen

und -gerüste der Munk Günzburger Steigtechnik

sind innerhalb von zehn Tagen ab Werk lieferbar.

Modulsystem sorgt

für hohe Flexibilität

Die stationären Enteisungsanlagen und Gerüste

können sich Kunden der Munk Günzburger

Steigtechnik über ein praktisches Modulsystem

schnell, unkompliziert und kosteneffizient selbst

zusammenstellen. Für die Enteisungsanlagen

stehen drei verschiedene Plattformlängen (1 260,

1 860 oder 3 060 mm) mit dem dazugehörigen

Treppenmodul zur Auswahl. Die Anlagen bestehen

aus hochfesten, stabilen und besonders robusten

Vorkonfigurierte

Systeme verfügbar

Neu im Sortiment ist die bereits komplett vorkonfigurierte

Enteisungsanlage mit einer Gesamtplattformlänge

von 15,96 m und einer Plattformbreite

von 850 mm. Mit der Plattformhöhe von

3 m und einem 1,1 m hohem Geländer bietet

sie die idealen Arbeitsbedingungen für die Enteisung

oder auch die Wartung und Reparatur von

Lkw und Bussen. Auch mobil bietet die Munk

Günzburger Steigtechnik die Enteisung an. Die

mobile Variante des Enteisungsgerüsts ist über

vier Lenkrollen beweglich und lässt sich ganz

ohne Werkzeug schnell und sicher aufbauen.

Die Montage erfolgt über Steckverbindungen

und selbstverschließende Verschlussklauen.

Unter dem Motto »Enteisung to go« können

die Rollgerüste zum Transport auch in einem

Gitterrollwagen verstaut und auf einen Lkw geladen

werden, sodass sie besonders flexibel und

standortunabhängig eingesetzt werden können.

Praktisch: Die Enteisungsanlagen und -gerüste

der Munk Günzburger Steigtechnik können

das ganze Jahr über aufgebaut bleiben, sie sind

witterungsbeständig und wartungsfrei.

...kurz

und

knapp...

Die Munk Günzburger Steigtechnik

bietet eine breite Auswahl

an stationären Anlagen und Gerüsten

in Modulbauweise sowie

mobilen Enteisungsgerüsten zur

Enteisung von Lkw und Bussen.

Die Enteisung der Fahrzeuge

ist für den Fahrzeugführer eine

verpflichtende Aufgabe.

Baustellen-Sicherheit

Dezember 2025 | 49


Sicherheit im Winterbetrieb

mit dem »EisfreiGerüst«

[ KRAUSE ] Wenn Herbst und Winter näher rücken, ändert

sich nicht nur das Wetter, sondern auch das Risikoprofil.

Feuchtigkeit, Frost und Schneefall lassen innerhalb

weniger Stunden massive Eisplatten auf Lkw-Planen und

Fahrzeugdächern entstehen. Bereits wenige Zentimeter

gefrorenes Wasser können sich während der Fahrt lösen und

mit enormer Wucht auf nachfolgende Fahrzeuge treffen. Für

Unternehmen im Transportwesen bedeutet dies nicht nur

ein Sicherheitsrisiko, sondern auch mögliche Haftungs- und

Reputationsschäden.

Die Straßenverkehrsordnung verpflichtet Fahrzeugführer dazu, vor

Fahrtantritt für freie Sicht und die Verkehrssicherheit des Fahrzeugs zu

sorgen. Wer ohne Enteisung startet, riskiert ein Verwarnungsgeld. Kommt

es infolge herabfallender Eisplatten zu einer Gefährdung oder einem Unfall,

drohen ein Bußgeld und ein Punkt in Flensburg. Bei Personenschäden

kommen strafrechtliche Tatbestände hinzu. Für Unternehmen bedeutet das

nicht nur Sicherheits-, sondern auch Haftungs- und Reputationsrisiken –

inklusive Ausfallzeiten, Versicherungsfälle und Ermittlungen. Unternehmen

müssen ihre Fahrer unterweisen und ihnen geeignete Mittel zur Verfügung

stellen, um die gesetzlich vorgeschriebene Enteisung sicher durchführen

zu können. Damit wird die Bereitstellung professioneller Lösungen, wie

etwa eines Enteisungsgerüstes, nicht nur zu einer Frage der Sicherheit,

sondern auch zu einer rechtlichen Notwendigkeit.

Modulares Gerüst als praxisnahe Lösung

Krause adressiert diese Gefahren mit dem praxistauglichen »Eisfrei-

Gerüst«-System. Es macht das Enteisen zur planbaren und standardisierten

Routine. Die Arbeitsplattform liegt auf einer Höhe von rund 3 m und

erlaubt den komfortablen Zugang zu Planen- und Kofferaufbauten. Ein

Fahrzeugdächer und Lkw-

Planen sicher enteisen: Das

»EisfreiGerüst«-System von

Krause erlaubt den komfortablen

Zugang zu Planenund

Kofferaufbauten.

rutschhemmender Treppenaufstieg, robuste Beläge und ein umlaufender

Seitenschutz garantieren ein Höchstmaß an Sicherheit, auch bei nassen

und glatten Witterungsbedingungen. Die Konstruktion lässt sich je nach

Platzverhältnissen sowohl freistehend mit Auslegern als auch wandgebunden

installieren.

Ein wesentlicher Vorteil des Systems ist außerdem seine modulare Bauweise.

Die Gerüstlängen lassen sich in 3-m-Schritten anpassen. Dadurch

sind individuelle Lösungen für kleine Stellflächen ebenso möglich wie für

große Betriebshöfe. Standardlängen reichen dabei von 6 bis 18 m. Hinzu

kommt die Besonderheit der doppelten Lauffläche: Mithilfe des Geländer-

Erweiterungs-Sets wird auch die untere Ebene nutzbar. So lässt sich das

»EisfreiGerüst« in eine multifunktionale Arbeitsplattform verwandeln, die

auch außerhalb der Frostsaison für Wartungs-, Reinigungs- oder Kontrollarbeiten

genutzt werden kann.

KRAUSE (2)

A+A 2025 erfolgreich abgeschlossen

Im Rahmen der A+A in Düsseldorf präsentierte Krause

sein umfassendes Portfolio aus innovativer Steigtechnik,

individuellen Systemlösungen und praxisnahen

Sicherheitsdienstleistungen. Das Fazit des Messeauftritts

fällt eindeutig aus: Intensive Fachgespräche, ein

hoher Besucherzuspruch und großes Interesse an

zukunftsweisenden Lösungen bestätigten den klaren

Kurs des Unternehmens.

Über alle vier Messetage hinweg nutzten die Besucher die Gelegenheit,

sich über Neuheiten und bewährte Anwendungen aus dem Krause-Portfolio

zu informieren. Der Fokus lag dabei nicht nur auf Produkten, sondern

auch auf Konzepten, die Sicherheit und Effizienz verbinden. Besonders

gefragt waren Lösungen, die sich flexibel in bestehende Arbeitsprozesse

integrieren lassen und zugleich den gestiegenen Anforderungen der Betriebssicherheitsverordnung

entsprechen. Zu den Produkt-Highlights zählte

in diesem Jahr die »SkyMatic«, eine fahrbare Teleskop-Plattformleiter mit

groß dimensionierter Standfläche und umlaufender Absturzsicherung. Das

patentierte »ClickMatic«-System überzeugte die Besucher durch seine

schnelle Höhenverstellung und präzise Handhabung. Viele Anwender

nutzten die Gelegenheit, die Konstruktion direkt am Stand zu testen.

Ebenfalls im Mittelpunkt standen die teleskopierbaren Stufenleitern

und Doppelleitern, die Arbeiten

auf wechselnden Höhen und

auf unebenem Untergrund ermöglichen.

Die tiefen Stufen

verbessern den Standkomfort

und ermöglichen so längere

Arbeitsphasen ohne Ermüdung.

Auch die Sonderlösungen von

Krause erregten Aufmerksamkeit,

da sie individuell an die

jeweiligen Anforderungen angepasst

werden können.

Der Messestand von Krause war an

allen vier Messetagen gut besucht. Viele

Besucher nutzten die Gelegenheit für

eine persönliche Beratung.

50 | Dezember 2025 Baustellen-Sicherheit


Bei der Einrüstung

kam zunächst der

kompakte »Böcker

Junior G« als Elektroaufzug

zum Einsatz.

sowie einen besonders belastbaren Pritschenboden.

Mit einer Schlittengeschwindigkeit bis

48 m/min ermöglichen die Böcker Schrägaufzügen

einen schnellen Materialtransport und

somit den zügigen Gerüstaufbau.

BÖCKER

Gerüstmontagen

ergonomisch und

effizient durchführen

[ BÖCKER ] Bei der Einrüstung einer 21 m hohen Industriehalle war

leistungsstarke Unterstützung gefragt. Vor dem Fenstereinbau, der

Fassadendämmung und der Anbringung der Fassadenverkleidung am Rohbau

erfolgte der Aufbau eines umfangreichen Gerüsts mit neun Etagen an drei

Gebäudeseiten – eine Herausforderung, die den schnellen und sicheren Transport

zahlreicher Gerüstbauteile in die Höhe nötig machte. Genau hier kamen die

Böcker-Gerüstaufzüge »Junior 24e G« und »Arriva G« zum Einsatz und bewährten

sich als unverzichtbare Unterstützung auf der Baustelle.

Während des Gerüstaufbaus übernahmen die

Aufzüge zuverlässig und kräfteschonend

den Transport sämtlicher Gerüstteile. Sowohl

schwere und sperrige Komponenten, wie Beläge,

Bordbretter, Stahlrahmen, Geländer und

Diagonalen, als auch kleinere Bauteile, wie

Anker, Kupplungen oder Ringschrauben, wurden

effizient in die jeweilige Arbeitshöhe befördert.

Dank dieser Unterstützung konnte das Gerüst

zügig Etage für Etage in die Höhe wachsen. Der

gesamte Aufbauprozess wurde dadurch nicht nur

deutlich beschleunigt, sondern auch sicherer und

ergonomischer gestaltet.

Starke Technik trifft

durchdachtes Design

Die Gerüstaufzüge von Böcker punkten durch

ihre Kombination aus Flexibilität, Leistung und

Robustheit. Ihre kompakte Bauweise und der

schnelle Aufbau vor Ort machen sie wendig und

vielseitig einsetzbar, selbst bei beengten Platzverhältnissen.

Die leichte Konstruktion ermöglicht

zudem den einfachen Transport per Pkw direkt

zur Baustelle. Das eingesetzte Schienenpaket

aus einer hochfesten Aluminium-Speziallegierung

sowie das robuste Fahrgestell gewährleisten

eine lange Lebensdauer. Für ergonomisches und

rückenschonendes Arbeiten sorgt die niedrige Beladehöhe

mit ausziehbarer unterer Verlängerung

und bodentiefer Gerüstpritsche. Diese speziell

entwickelte Pritsche ist für die Anforderungen

des Gerüstbaus konstruiert. Sie besitzt Halter

für Gerüstrohre, Ablageflächen für Kleinteile

Mit dem »Arriva G«

lassen sich bis zu

400 kg Nutzlast in

Höhen von bis zu

37 m transportieren.

Große Leistung

auf beengtem Raum

Bei der Einrüstung kam zunächst der kompakte

»Böcker Junior G« als Elektroaufzug zum

Einsatz. Ausgestattet mit einem Elektromotor,

230 V Ladetechnik und Akku transportiert er

Gerüstbauteile bis zu 250 kg nicht nur schnell,

sondern auch leise und emissionsarm in Höhen

bis 24 m. Der »Junior G« spielt besonders bei

beengten Platzverhältnissen seine Stärken aus.

Aufgrund seines innovativen Fahrgestells lässt

er sich leicht manövrieren und in kürzester Zeit

am Einsatzort positionieren. Der Aufbau erfolgt

schnell und werkzeuglos über vier fest montierte

Kurbelfallstützen, die mit wenigen Handgriffen

in die richtige Position gebracht und abgesenkt

werden. Die serienmäßige Funkfernbedienung des

elektrischen Akku-Aufzugs sorgt für maximalen

Bedienkomfort. Über sie lassen sich sowohl das

Schienenpaket aufrichten und austeleskopieren

als auch die Lasten verfahren. Neben der vollelektrischen

Version ist der »Junior G« auch als

Hybridaufzug oder mit Benzinmotor erhältlich.

Bis zu 400 kg in

große Höhen transportieren

Ergänzend unterstützt wurde der effiziente Aufbau

durch den Gerüstaufzug »Böcker Arriva G«,

der sich als Kraftpaket insbesondere für große

Höhen und schwere Lasten eignet. Mit einer

maximalen Förderhöhe bis zu 37 m gehört der

»Arriva G« zu den leistungsstärksten Schrägaufzügen

auf dem Markt. Er transportiert bis zu

400 kg Nutzlast und ist damit prädestiniert für

den Einsatz auf Großbaustellen. Die schwenk-

und ausziehbaren vorderen Spindelstützen

erlauben eine flexible Positionierung, während

die hinteren Kurbelfallstützen mit Rastbolzen

für einen schnellen, sicheren Stand sorgen. Der

Aufzug lässt sich optional mit einem Rangierantrieb

ausstatten, sodass er kräfteschonend

und schnell an den gewünschten Aufstellplatz

fährt. Auch bei der Steuerung bietet der »Arriva

G« mit seiner optionalen Standfernbedienung

ein hohes Maß an Komfort. Verfügbar ist er

wahlweise mit Diesel-, Benzin- oder Hybridantrieb

mit zusätzlichem Elektromotor.

Baustellen-Sicherheit

Dezember 2025 | 51


Ideallösung für die Realisierung

witterungsbeständiger Geländeranlagen:

eloxierte Aluminium-

Rohrverbinder von Brinck.

ERNST BRINCK (2)

Eloxierte

Alu-Rohrverbinder für

Geländer im Freien

[ ERNST BRINCK ] Die fast 500 Varianten umfassende Rohrverbinder-

Auswahl von Brinck bietet viel Freiraum für die Gestaltung von Geländern,

Absturzsicherungen, Bühnen, Steighilfen und Überstiegen. Dabei sind

es insbesondere die mit eloxierten Oberflächen veredelten Steck- und

Klemmverbinder, die sich bei der Realisierung von witterungsbeständigen

Geländersystemen bewähren. Sie trotzen selbst den extremen

Wetterbedingungen der Küstenregionen.

Rohrverbinder der geschlossenen

Bauart (oben) erlauben das

Durch- oder Einführen der Rohre

mit Senkschrauben-Fixierung; bei

der mehrteiligen Bauart (unten)

umfassen zwei Aluminium-Halbschalen

das Rohr von außen.

In Häfen, Schleusen und Werftanlagen sind die

eloxierten Aluminium-Rohrverbinder von Brinck

die optimale Wahl, wenn es um die unkomplizierte

Montage seewetterfester Geländer, Überstiege oder

Absturzsicherungen geht. Aufgrund ihrer hochwertigen

Oberfläche sind sie dauerhaft witterungs- und

korrosionsbeständig und bieten somit optimale Voraussetzungen

für die Realisierung frei stehender Rundrohr-Geländer

in Küstengebieten. Aus dem gleichen

Grund eignen sich die Alu-Rohrverbinder von Brinck

auch besonders gut für die Installation von Schutzgeländern

rund um Wind- und Wasserkraftanlagen

sowie für Industrieanlagen, die jahrein, jahraus Wind

und Wetter ausgesetzt sind.

Die eloxierten Rohrverbinder von Brinck bestehen aus

einer Aluminium-Legierung nach EN 573-3. Sie sind in

zahlreichen verschiedenen Durchmessern sowie in ein-

und zweischaliger Ausführung lieferbar. Ihre Montage

erfolgt mittels korrosionsfester Senkschrauben; Schweißarbeiten

fallen nicht an. Die einschalige Variante hat ein

geschlossenes Design, bei der das Geländerrohr durch den

Verbinder hindurchgeführt und mit den Senkschrauben

fixiert wird. Bei der zweischaligen Version werden ein

vorderes und ein hinteres Halbteil des Verbinders um

das Rohr herum gelegt und ebenfalls mit Senkschrauben

befestigt. Wegen seiner »offene« Montage erweist sich

der zweischalige Verbinder von Brinck oft unter beengten

Bedingungen oder bei schwer zugänglichen Stellen als

vorteilhaft. Außerdem erlaubt er es, ohne eine aufwendige

Demontage weitere Geländerabschnitte anzudocken.

Alternative Oberflächen

Sowohl die ein- als auch die zweischaligen Aluminium-

Rohrverbinder von Brinck gibt es in metrischen und

zölligen Abmessungen. Dabei haben die metrischen

Ausführungen Durchmesser von 25, 30, 40, 45 und

50 mm. Die zölligen Varianten liegen mit Durchmessern

von 1,0 Zoll (33,7 mm), 11/4 Zoll (43 mm) sowie 1½ Zoll,

(48,3 mm) und 2,0 Zoll (60 mm) vor. Alle Rohrverbinder

bietet Brinck mit fünf verschiedenen Oberflächen-Coatings

an. Der Kunde hat die Wahl zwischen Trowalpolieren

und Hochglanzpolieren, zwischen technischem

(E6 / EV1) und dekorativem (E5 / EV1) Eloxieren sowie

einer unbehandelten Rohvariante. Außerdem gibt es die

Möglichkeit, die Rohrverbinder mit pulverbeschichteten

Oberflächen in allen RAL-Farben zu bestellen.

Professionelle Planung

Um Kunden bei der Suche nach den optimalen Rohrverbindern

und bei der optimalen Konfiguration der Rohrverbinder-Auswahl

partnerschaftlich zu unterstützen, bietet

Brinck einen umfassenden Planungsservice an. Hierbei

wird ein Techniker-Team aktiv, das alle konstruktiven,

montagetechnischen, normativen und kalkulatorischen

Aspekte eines Geländerbau-Projekts kundenspezifisch

berücksichtigt. Im Rahmen seines Planungsservices

stellt das Unternehmen auch montagefertige Sets mit

allen passenden Rohrverbindern und passgenau abgelängten

Rohren zusammen. Dabei ist es auch möglich,

Sonderanfertigungen für schwierige Anwendungen

oder spezielle Branchenlösungen zu realisieren.

52 | Dezember 2025 Baustellen-Sicherheit


Flexibler Seitenschutz auf Rollen

[ ABS SAFETY ] Mit dem »ABS Guard

OnTop Move« stellen die Experten

von ABS Safety mit Sitz in Kevelaer

eine neue, hochflexible Lösung zur

Absturzsicherung auf dem Flachdach vor.

Das System basiert auf einem modularen

Aufbau, bei dem die Führungsschiene auf

Gehwegplatten montiert wird.

Das innovative Seitenschutzgeländer kombiniert

eine hohe Mobilität mit einer dezenten Optik und

ermöglicht eine sichere Dachrandabsicherung, ohne

dabei die Dachhaut zu durchdringen. Es lässt sich frei

entlang der Führung bewegen. Die kurvengängige

Schiene erlaubt darüber hinaus eine lückenlose Führung

auch in Eckbereichen oder entlang komplexer

Dachgeometrien. Im Ruhezustand kann das Geländer

unkompliziert weggeklappt werden, sodass es optisch

kaum in Erscheinung tritt und die Ästhetik des Gebäudes

nicht beeinträchtigt. Dies bietet besonders für

architektonisch sensible Gebäude oder Standorte mit

Sichtbezug zur Dachkante einen Vorteil. Das »ABS Guard

OnTop Move« eignet sich ideal für alle Flachdächer, auf

denen Wartungs-, Inspektions- oder Reinigungsarbeiten

stattfinden oder bei denen dauerhaft ein Schutz gegen

Absturz erforderlich ist.

Leichtgewicht für flexible Sicherheit

Die verfahrbaren Geländerelemente laufen entlang

einer flach aufliegenden Leichtmetallschiene, die auf

handelsüblichen Gehwegplatten ballastiert wird. Diese

Konstruktion sorgt dafür, dass Eingriffe in die Dachstruktur

überflüssig werden und potenzielle Schwachstellen wie

ABS SAFETY

Das Seitenschutzsystem »ABS Guard OnTop Move«

lässt sich frei entlang der Führungsschiene bewegen.

Durchdringungen oder Verschraubungen konsequent

vermieden werden. Durch sein geringes Gewicht sind

Transport und Montage besonders benutzerfreundlich.

Durch den Verzicht auf Dachdurchdringungen ist es die

passende Wahl für Gebäude, bei denen die Integrität der

Dachabdichtung im Vordergrund steht. Das System erfüllt

die Anforderungen der DIN EN 13374:2019, Klasse A,

und bietet damit zuverlässigen Schutz bei temporären

wie auch dauerhaften Arbeiten auf dem Dach.

Die fahrbare

Einheit entspricht

der Norm DIN EN

13374:2019 –

Klasse A.

FÜR DEN ERNSTFALL GUT GERÜSTET

Das Havarie-Kit für Ölunfälle bietet eine schnelle und effektive

Lösung zur Eindämmung und Beseitigung von Ölverschmutzungen.

Es ist sofort einsatzbereit, verfügt über eine hohe

Absorptionskapazität und ist mobil und vielseitig einsetzbar.

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Baustellen-Sicherheit

Dezember 2025 | 53


Sicherheitstrends 2026: Wenn

Baustellen zur neuen Front werden

[ BAUWATCH ] Die Sicherheitslage auf Deutschlands Baustellen verändert sich

grundlegend. Was lange als Randthema galt, wird 2026 zum entscheidenden

Faktor für Projektstabilität und Wirtschaftlichkeit. Neue Technologien, klare

Zuständigkeiten und eine wachsende Bedrohungslage führen zu einem

Umdenken in der Branche. BauWatch zeigt auf, wohin sich der Markt bewegt

und warum Schutz zum Kern moderner Bauorganisation wird.

Laut BauWatch Crime Report 2025

nennen 30 Prozent der Bauunternehmen

organisierte Tätergruppen als Hauptverursacher

für Baustellenkriminalität.

Cybervorfälle zeigen

digitale Verwundbarkeit

Darüber hinaus zeichnet sich ab: Die Baustelle der

Zukunft ist digital vernetzt. BIM-Modelle, Cloud-Tools,

Sensorik und Fernzugriffe steigern Effizienz und Transparenz,

öffnen jedoch zugleich neue Einfallstore für Angriffe.

Cybervorfälle und Manipulationsversuche nehmen

spürbar zu, weil physische und digitale Schwachstellen

zunehmend ineinandergreifen. Wer Zutrittsdaten fälscht

oder Überwachungssysteme hackt, kann Sicherheitsmechanismen

außer Kraft setzen, mit realen Folgen

auf der Fläche. Der Schutz von Baustellen muss daher

integriert gedacht werden: Kamera, Datenleitung und

Zugangssystem als vernetzte Einheit. Die wachsende

regulatorische Aufmerksamkeit zeigt zugleich, wie eng

physischer und digitaler Schutz zusammenhängen und

dass beide Ebenen gemeinsam das Rückgrat zukunftsfähiger

Baustellensicherheit bilden.

BAUWATCH (3)

...kurz

und

knapp...

Sicherheit schützt längst mehr

als Maschinen: In einer zunehmend

digitalisierten und

vernetzten Bauwirtschaft wird

sie zum Fundament erfolgreicher

Projekte, denn jede früh erkannte

Gefahr spart Zeit, Kosten und

Ressourcen.

Baustellenkriminalität ist längst kein Zufallsrisiko

mehr, sondern Teil eines professionellen Systems.

Laut BauWatch Crime Report 2025 nennen 30 Prozent

der Bauunternehmen organisierte Tätergruppen als

Hauptverursacher. Diese agieren arbeitsteilig, nutzen

Drohnen zur Ausspähung, Funkkanäle zur Koordination

und schlagen gezielt in Phasen geringerer Aktivität

zu – etwa nachts oder bei Schlechtwetter. Diese neue

Professionalität verändert das Risikoprofil ganzer Projekte:

Besonders betroffen sind Kupfer, Kabel und Maschinenkomponenten,

deren Ersatz durch Lieferengpässe und

steigende Rohstoffpreise immer schwieriger wird. Fast

jedes zweite befragte Unternehmen berichtet inzwischen

von Projektverzögerungen, ein Viertel sogar von

Budgetüberschreitungen infolge von Diebstählen oder

Vandalismus. Mit der Elektrifizierung von Energie- und

Verkehrsinfrastruktur gewinnen diese Baustellen zusätzlich

an strategischer Bedeutung. Wer Sicherheit hier

nicht mitdenkt, gefährdet nicht nur das eigene Projekt,

sondern auch gesamtgesellschaftliche Ausbauziele von

der Energiewende bis zur digitalen Infrastruktur.

Prävention durch

künstliche Intelligenz

Der Sicherheitsmarkt erlebt derzeit eine technologische

Wende. Statt zu reagieren, erkennen Systeme heute

Risiken, bevor sie entstehen. Künstliche Intelligenz (KI)

analysiert Videobilder in Echtzeit, Sensoren melden

Temperatur- oder Vibrationsabweichungen, adaptive

Beleuchtung reagiert automatisch auf Bewegungen.

Besonders wirkungsvoll ist die direkte Leitstellenanbindung:

Sie ermöglicht eine Intervention innerhalb

von Sekunden, oft noch bevor ein Täter die Baustelle

überhaupt erreicht. Dadurch wird Sicherheit neu gedacht:

Nicht mehr als reine Schutzmaßnahme, sondern als

integraler Bestandteil effizienter Projektsteuerung. Jede

früh erkannte Gefahr spart Zeit, Kosten und Ressourcen

und macht Prävention zum Motor für wirtschaftliches,

vorausschauendes Baustellenmanagement.

Jede früh erkannte Gefahr spart Zeit, Kosten und

Ressourcen: Fast jedes zweite befragte Unternehmen

berichtet von Projektverzögerungen, ein

Viertel sogar von Budgetüberschreitungen infolge

von Diebstählen oder Vandalismus.

54 | Dezember 2025 Baustellen-Sicherheit


Sicherheit als neue

Nachweisdimension

Sicherheitsleistung lässt sich heute objektiv belegen –

ein Wandel, der die Spielregeln verändert. Auftraggeber,

Versicherer und Investoren verlangen zunehmend nachvollziehbare

Nachweise über Risiko- und Schadensmanagement.

Professionelle Überwachungssysteme

liefern diese Daten automatisch: Leitstellenprotokolle,

Videoaufzeichnungen und Alarmberichte dokumentieren,

wann Sicherheitsmaßnahmen aktiv waren und wie

schnell reagiert wurde. Diese Nachweisdaten beschleunigen

nicht nur Versicherungsprozesse, sondern fließen

auch in interne Audits und Nachhaltigkeitsberichte ein.

Auch regulatorisch verschiebt sich der Fokus: Mit dem

Kritis-Dachgesetz und der EU-NIS2-Richtlinie gelten

strengere Anforderungen an Nachweis und Risikomanagement.

Für Bauunternehmen, die an Energie-,

Verkehrs- oder Versorgungsinfrastruktur arbeiten, wird

Sicherheitsmanagement damit zur gesetzlichen Pflicht.

Unternehmen, die hier Transparenz schaffen, erhöhen

ihre Glaubwürdigkeit und reduzieren Haftungsrisiken.

Neue Verantwortung:

Sicherheit als Führungsaufgabe

Die größten Sicherheitsrisiken entstehen nach Ansicht von

BauWatch heute nicht durch Technik, sondern durch Organisation.

Unklare Zuständigkeiten bei Schichtwechseln,

Wochenenden oder Mehrgewerken-Baustellen gehören

laut Crime Report 2025 zu den häufigsten Ursachen für

Vorfälle. Die Branche zieht Konsequenzen: Immer häufiger

werden z. B. »Security Project Manager« eingesetzt, die

Sicherheitskonzepte koordinieren, Kommunikationsketten

definieren und Schnittstellen zwischen Bauleitung,

Subunternehmern und Überwachungspartnern steuern.

Sicherheit wird damit planbar und zu einem gelebten

Bestandteil der Projektkultur. Auch in der frühen Planungsphase

wird Sicherheit zunehmend integriert. Diese

Entwicklung markiert einen klaren Paradigmenwechsel:

weg von reiner Pflichterfüllung, hin zu professioneller

und vorausschauender Verantwortung.

Mit Blick auf diese Entwicklungen und Trends

zeichnet sich für BauWatch ein klares Bild: Sicherheit

schützt längst mehr als Maschinen. Sie schützt Termine,

Ressourcen und Vertrauen. In einer zunehmend digitalisierten

und vernetzten Bauwirtschaft wird sie zum

Fundament erfolgreicher Projekte. Im kommenden Jahr

wird Sicherheitsarchitektur zur Managementdisziplin.

Denn: Schutz beginnt mit Weitsicht.

Künstliche Intelligenz (KI) in

Kamerasystemen analysiert

Videobilder in Echtzeit, Sensoren

melden Temperatur- oder

Vibrationsabweichungen, adaptive

Beleuchtung reagiert automatisch

auf Bewegungen.

Die größten Sicherheitsrisiken entstehen

nach Ansicht von BauWatch

heute nicht durch Technik, sondern

durch Organisation. Unklare Zuständigkeiten

bei Schichtwechseln,

Wochenenden oder Mehrgewerken-Baustellen

gehören laut Crime

Report 2025 zu den häufigsten

Ursachen für Vorfälle.

Happy

New year

Alle Mann angetreten auf dem frisch

geschrubbten Deck! Das SBM-

Team hat das Boot auf Vordermann

gebracht, die Leinen losgemacht, den

Anker gelichtet und nimmt bei rauem

Nordwind auf der eiskalten See Kurs

in Richtung 2026!

Wir alle – das bauMAGAZIN, der

baustoffPARTNER, die bauSICHER-

HEIT sowie die Agentur SBM Creative

– wünschen Ihnen und Ihren Familienangehörigen

sowie allen Mitarbeitern

für 2026 viel Gesundheit, Glück

und Erfolg.

Ihr SBM-Team

Baustellen-Sicherheit

Dezember 2025 | 55


»Video Guard Compact« kann auch

ohne technisches Vorwissen schnell

und unkompliziert montiert werden.

Kleine Kamera für

große Herausforderungen

[ BLÖMEN VUS/ISG ] Geringer Platz und kaum zugängliche Bereiche stellen

viele Sicherheitssysteme vor Bewachungsprobleme. Genau für solche

Herausforderungen bietet Video Guard mit dem »Video Guard Compact«

eine kompakte und flexible Lösung, die sich an nahezu jede Örtlichkeit

anpassen lässt. Aktuell kommt »Video Guard Compact« an einem

Busdepot in Bad Nauheim zum Einsatz.

30

METER

Kombiniert mit zwei

integrierten Scheinwerfern

sorgt »Video Guard

Compact« bei einer Ausleuchtung

von 120° für bis zu

30 m klare Nachtsicht.

Ein Multi-Montage-Adapter

ermöglicht die sichere und

platzsparende Befestigung

des »Video Guard Compact«

an Zäunen oder Gerüsten.

VIDEO GUARD (2)

Vor allem auf innerstädtischen Baustellen sind besonders

flexible und kompakte Systeme gefragt.

Hier kommt »Video Guard Compact »ins Spiel: Denn

im Gegensatz zu den größeren Modellen benötigt die

Kamera in der kompakten Box keinen eigenen Platz

auf Verkehrs- oder Stellflächen. Durch einen Multi-Montage-Adapter

wird die smarte Lösung unkompliziert

befestigt: Die Montagestellen reichen dabei von Gerüsten

und Baucontainern bis hin zu Kränen, an denen

die Kamera sicher angebracht werden kann. Dank der

Größe und des geringen Gewichts eignet sich »Video

Guard Compact« zur schnellen Selbstmontage. Nach

der Ausrichtung der Kamera und dem Stromanschluss

übernimmt das Video-Guard-Team die weitere softwareseitige

Einrichtung per Fernzugriff. Die Befestigung des

Systems mit einer Konterplatte ermöglicht außerdem

ein Drehen der Kamera und somit die unkomplizierte

Neuausrichtung auf den Überwachungsbereich ohne

erneute Montage.

Schutz für zukunftsweisende

Infrastruktur

»Video Guard Compact« kommt aktuell auch bei einem

Projekt im hessischen Bad Nauheim zum Einsatz: Dort

sichert das System ein neues Busdepot mit Ladepark

für die ersten Elektrobusse der Stadt. Bis zur Fertigstellung

des neuen Busdepots am Benekeplatz Mitte

September bewachte »Video Guard Compact« zunächst

die Übergangslösung vor Vandalismus und Schäden

an den Ladesäulen und den Bussen, die dort nachts

abgestellt waren. Nun werden auch auf dem neuen

Stellplatz zwei Systeme eingesetzt, um das Ergebnis

des langjährigen Einsatzes der Stadtwerke Bad Nauheim

für die Elektromobilität weiterhin umfassend vor

Vandalismus und Schäden an den Ladesäulen und den

Bussen zu schützen.

Zuverlässige

Sicherheit in Echtzeit

Das übliche komplette Sicherheitspaket greift auch

bei dem kompakten System von Video Guard: Sobald

die Kamera eine potenzielle Gefahr erkennt, startet

die Live-Bildübertragung in die durchgehend besetzte

Leitstelle. Die hochauflösende Ultra-Lowlight-Kamera

mit 100°-Blickwinkel liefert auch bei ungünstigen

Lichtverhältnissen hochwertige Bilder und Videos.

Kombiniert mit zwei integrierten Hochleistungs-Infrarot-Scheinwerfern

sorgt sie bei einer Ausleuchtung

von 120° für bis zu 30 m klare Nachtsicht. Damit eignet

sich das System als Ergänzung zu weiteren Video-

Guard-Kameratürmen, ist aber auch problemlos allein

einsetzbar, z. B. auf unbeleuchteten Baustellen oder an

anderen Einsatzorten mit schlechten Lichtverhältnissen.

In der Leitstelle überprüfen erfahrene Mitarbeiter das

eingehende Bildmaterial in Echtzeit. Bestätigt sich der

Verdacht, erfolgt umgehend eine lautstarke Täteransprache

über den Aktivlautsprecher, der in das System

integriert ist. Diese Maßnahme führt häufig schon zur

Flucht der Eindringlinge. Sollte die Ansprache nicht

ausreichen, wird unverzüglich die Polizei oder der zuständige

Sicherheitsdienst alarmiert.

56 | Dezember 2025 Baustellen-Sicherheit


Effektiver Schutz

gegen Diebstahl

[ KOOI ] Mit wachsenden Investitionen

in die Verkehrsinfrastruktur hat auch der

Baustellendiebstahl weiterhin Konjunktur.

Wirkungsvollen Schutz schafft nur eine

lückenlose Bewachung. Als wirtschaftliche

Alternative zu einem bemannten Wachdienst

bietet der Sicherheitsspezialist Kooi Security

eine temporäre 24/7-Videobewachung

an. Dabei werden je nach örtlichen

Gegebenheiten ein oder mehrere mobile

»UFOs« (Units for Observation) in

diebstahlgefährdeten Bereichen positioniert,

meist auf der Baueinrichtungsfläche und

anderen Stellplätzen für Containerpark,

Baumaschinen und Material.

Die Bewachungszeiten lassen sich per App anpassen,

beispielsweise wenn außerhalb der üblichen Arbeitszeiten

eine Anlieferung erfolgt.

Einfache Einrichtung

Die Einrichtung der temporären Videoüberwachung ist

unproblematisch. Ein regionaler Sales-Manager berät

die Bauleitung vor Ort zur bestmöglichen Lösung,

und das Projektmanagement-Team unterstützt bei

Als wirtschaftliche Alternative zu

einem bemannten Wachdienst

bietet der Sicherheitsspezialist

Kooi Security eine temporäre

24/7-Videobewachung an.

KOOI (2)

Die mobilen Systeme sind je nach Ausführung mit

hochauflösenden Kameras mit 360°w-Funktion,

Bewegungsmeldern und Infrarottechnik ausgestattet.

der Positionierung der Videotürme. Aufstellung und

Inbetriebnahme dauern in der Regel nicht mehr als

eine Stunde, danach ist die Bewachung einsatzbereit.

Serviceeinsätze erfolgen in der Regel remote. Sollte

Ein Videoturm kann je nach örtlichen Gegebenheiten

dies nicht ausreichen, stehen eigene Servicetechniker

mehrere Tausend Quadratmeter Gelände überwachen

kurzfristig vor Ort bereit. Das Projektmanagement be-

und lässt sich im Laufe des Baufortschritts jederzeit

gleitet die Kunden zudem jederzeit beratend und ist bei

neu positionieren. Das Kamerasystem detektiert

Fragen oder Problemen direkt ansprechbar.

verdächtige Bewegungen auf dem Areal. Bei einem

Die Abrechnung erfolgt über einen festen wöchent-

verifizierten Alarmfall greift das speziell geschulte

lichen Mietpreis, in dem Anlieferung, Projektbetreuung,

Personal der Kooi-Alarmzentrale ein und kann Un-

Systemwartung und die Alarmbearbeitung durch die

befugte per Täteransprache des Geländes verweisen,

24/7-Alarmzentrale enthalten sind. Der Mietpreis gilt

was in den meisten Fällen wirksam ist. Falls nicht,

unabhängig von der Anzahl der Alarmfälle, und es gibt

setzt die Alarmzentrale eine vorher abgestimmte

keine verdeckten Nebenkosten. Bauunternehmen und

Meldekette in Gang und verfolgt das Geschehen, bis

Auftraggeber können sich somit zu wirtschaftlich darstell-

Polizei oder Sicherheitsdienst vor Ort eintreffen. Aus

baren Kosten gegen Baustellendiebstahl und empfindliche

datenschutzrechtlichen Gründen wird die Videobe-

Schäden durch Materialverlust, Bauverzögerungen und

wachung nur außerhalb der Arbeitszeiten eingesetzt.

drohende Vertragsstrafen absichern.

Das Kamerasystem der

»UFOs« detektiert verdächtige

Bewegungen auf dem

zu überwachenden Areal.

UNTERNEHMEN

Das 2010 in den Niederlanden

gegründete Unternehmen Kooi

ist Spezialist für temporäre mobile

Videoüberwachung und Brandfrüherkennung.

Das Unternehmen hat

250 Beschäftigte und ist in

25 europäischen Ländern aktiv. Mit

eigenen Systemen, darunter die

»Unit For Observation« (UFO) und

die »Rising Early Detection« (RED),

sowie eigenen Alarmzentralen in

den Niederlanden, Deutschland und

Frankreich überwacht Kooi diese

Standorte 24 Stunden am Tag,

sieben Tage die Woche.

Baustellen-Sicherheit

Dezember 2025 | 57


Die neuen Akkuladeschränke

»Basic«, »Premium« und

»Premium plus« entsprechen

dem aktuellen Stand der

Technik und bieten zuverlässigen

Schutz im Ernstfall.

CEMO (2)

Geprüfte Sicherheit: »LockEx 2.0«

[ CEMO ] Akkus für mobile Geräte werden immer leistungsfähiger, vor allem die

vergleichsweise leichten Lithium-Ionen-Akkus finden sich daher in unzähligen mobilen Geräten.

Doch die höhere Kapazität und der Leichtbau haben auch Schattenseiten: Die elektrische

und mechanische Isolierung wird dadurch immer dünner und die Hochleistungselektrolyte

sind leicht brennbar. Dadurch steigt die Gefahr von Akkubränden bei beschädigten Akkus

beispielsweise durch Sturz, Vibration oder Hitzeschäden durch falsche Lagerung und

Überlastung. Cemo, Spezialist für sichere Gefahrstofflagerung, bietet dafür die brand- und

explosionssichere Akkulager- und Ladeschränke »LockEx«, die auch praxisnah getestet wurden.

Seit 2024 sind genormte Batteriebrand-Tests

im Inneren der Akkusicherheitsschränke

neuer Stand

der Technik, d. h., es genügen keine

äußeren Brandtests mehr.

In Lithium-Ionen-Akkus können bei mechanischem

Defekt oder Überladung innere Schutzmechanismen

versagen. Der elektrochemische Energiespeicher

erwärmt sich dadurch elektrisch. Bei genügend

Wärme, bspw. durch das Laden, entzündet sich dann

der brennbare Elektrolyt unter Umständen sogar

explosionsartig und der Akku brennt. Die chemische

Wärmemenge entspricht dabei etwa dem 10-fachen

der elektrischen Speicherfähigkeit, genug um einen

großen Brand auszulösen. Seit 2024 sind genormte

Batteriebrand-Tests im Inneren der Akkusicherheitsschränke

neuer Stand der Technik, d.h. es genügen

keine äußeren Brandtests mehr. Die neuen Akkuladeschränke

»Basic«, »Premium« und »Premium plus«

Passt perfekt! Entscheiden Sie sich für die Variante, die zu Ihrem Betrieb passt. Stapeln

und erweitern Sie beliebige Einheiten nach Ihrem Bedarf. Durch das modulare Konzept

und verschiedene Schrankvarianten können sie den Stauraum unkompliziert anpassen.

entsprechen dem Stand der Technik und erhöhen das

Sicherheitsniveau zusätzlich, da sie eine patentierte

Druckentlastung haben, die selbst bei Akkuexplosionen

brennende Teile sicher einschließt. Die Energie

und der Überdruck der Elektrolytverpuffung werden

sicher abgebaut.

Für jede Anwendung

der passende Schutz

Für unterschiedliche Anforderungen gibt es eine

ganze Familie an Schränken mit passender Größe

und Ausstattung, die alle den neuen Prüfstandard

erfüllen. Die Ladeschränke sind je nach Modell mobil

mit Rollen oder ortsfest mit Füßen ausgerüstet und

stehen mit einphasigem 230-V- oder dreiphasigem

400-V-Anschluss zur Verfügung. Je nach Größe sind

die Schränke doppelt oder dreifach stapelbar und

können so modular dem Bedarf angepasst werden.

In den kleineren Schränken 8/5 dürfen Akkus mit bis

zu 3 kWh, in die Großen 8/10 bis 6 kWh Energiegehalt

gelagert werden. Das entspricht etwa 30 bis

60 Akkus von Elektrowerkzeugen oder bis zu 30

größeren Akkus von Bohrhämmern, Laubbläsern,

großen Stemmbohrer oder Mobilakkus für Fahrräder

mit 1000 bis 1500 Wh.

58 | Dezember 2025 Baustellen-Sicherheit


Die robusten Stahlgehäuse

der »Bera

Chemical Storage«-

Schränke garantieren

eine Feuerwiderstandsfähigkeit

von mindestens

90 Minuten.

BERNER (2)

Neuer Gefahrstoffschrank

»Bera« vorgestellt

[ BERNER ] Für die Lagerung von Chemikalien und potenziell gefährlichen

Betriebsmitteln gibt es strenge gesetzliche Vorgaben. Bei Missachtung müssen

Betriebe mit empfindlichen Strafen rechnen. Kein Wunder: Bei einem Zwischenfall,

beispielsweise bei einem Brand, sind nicht nur das eigene Firmeninventar,

sondern auch die Umwelt oder im schlimmsten Fall sogar Menschenleben

bedroht. Der B2B-Chemiespezialist Berner bringt mit »Bera Chemical Storage«

daher europaweit einen neuen Service auf den Markt, der Bauprofis hilft, bei der

Aufbewahrung sensibler Materialien auf Nummer sicher zu gehen.

Für die vorschriftsmäßige Lagerung entzündbarer

Gefahrstoffe stehen je nach Bedarf eine breitere

(Maße innen: 1050 x 522 x 1647 mm) oder eine

schmalere (Maße innen: 450 x 522 x 1 647 mm)

Ausführung der Sicherheitsschränke zur Auswahl.

Die Modelle können kundenindividuell konfiguriert

und mit einem Gesamtgewicht von bis zu 600 kg

belastet werden. Darüber hinaus bietet Berner

eine Spezialvariante für die aktive oder passive

Aufbewahrung von Lithium-Ionen-Akkus an, wie

sie z. B. in Power-Tools zum Einsatz kommen.

Je nach Anforderungen sind hier ebenfalls verschiedene

Stufen verfügbar: »Core« bietet ein

Evakuierungs- und Alarmweiterleitungskonzept,

»Pro« bringt eine verbesserte Überwachung

im Rauchgasmanagement und »Ultra« kombiniert

die erweiterte Überwachung mit aktivem

Rauchgasmanagement

Zertifizierte Sicherheit

»Bera Chemical Storage« ist mehrfach sicherheitszertifiziert,

u. a. nach der EN 14470-1/2.

Die robusten Stahlgehäuse garantieren eine

Feuerwiderstandsfähigkeit von mindestens

90 Minuten. »Und zwar in beide Richtungen«,

wie Ralf Brümmer, Head of Service Management

bei der Berner Group, ausdrücklich betont. »Das

heißt: Sowohl im Hinblick auf eine mögliche

Brandeinwirkung von außen nach innen als auch

umgekehrt.«

Zum Portfolio von Berner gehört auch eine

Spezialvariante des »Bera« für die aktive oder

passive Aufbewahrung von Lithium-Ionen-Akkus.

Baustellen-Sicherheit

Dezember 2025 | 59


Lithium-Ionen-Akkus

sicher lagern:

Was auf Baustellen

zu beachten ist

[ ASECOS ] Lithium-Akkus, die heute auch auf Baustellen zum Standard gehören,

gelten als sichere und zuverlässige Energiespeicher. Dennoch können sie bei

falscher Handhabung ein erhebliches Risiko bergen: Wird ein Akku beschädigt,

unsachgemäß genutzt oder überhitzt, besteht Brandgefahr. Entscheidend für mehr

Sicherheit ist daher ein sorgfältiger Umgang. Dazu gehört auch das fachgerechte

Lagern und Laden – etwa in geprüften Sicherheitsschränken.

Zum sicheren Lagern und Laden von

Lithium-Akkus bietet Asecos verschiedene

Modelle von Sicherheitsschränken.

Auf dem Bau haben sich die modernen

Energiespeicher durchgesetzt. Mit ihrer

wachsenden Verbreitung steigt jedoch auch die

Verantwortung der Anwender. Denn beschädigte

Lithium-Akkus können ihre Energie unkontrolliert

in Form von Wärme abgeben. Besonders kritisch

ist dies während des Ladevorgangs, wenn zusätzliche

Hitze entsteht. Wird der Schmelzpunkt

des Lithiums überschritten, kann ein sogenannter

Thermal Runaway ausgelöst werden. Die Folge ist

ein innerer Kurzschluss, der schließlich zu einem

Brand führen kann. Wirksamen Schutz bieten

Ladeschränke wie die der »Ion-Line« von Asecos.

Sichere Lagerung,

erhöhter Brandschutz

Spezielle Sicherheitsschränke sind in der Lage,

Brandentwicklungen im Inneren des Schrankes

für einen bestimmten Zeitraum effektiv einzudämmen.

Als Typ-90-Modelle erfüllen sie die

baulichen Anforderungen an feuerbeständig

abgetrennte Bereiche (F90) und gelten diesen

Branddetektion und Alarmweiterleitung sind

elementare Ausstattungsmerkmale der

»Ion-Line«-Sicherheitsschränke.

ASECOS (2)

als gleichwertig. Damit bieten sie eine geprüfte

und technisch aktuelle Lösung für das sichere

Lagern und Laden der Akkus. Das zentrale

Schutzziel solcher Schränke liegt jedoch weniger

im Schutz der eingelagerten Batterien bei einem

externen Brand, sondern vielmehr im Schutz der

Umgebung bei einem Thermal Runaway. Um

hierfür ein zuverlässiges Sicherheitsniveau zu

bieten, sollten Batterieladeschränke neben der

90-minütigen Brandprüfung von außen gemäß

DIN EN 14470-1 auch eine Brandprüfung von

innen absolviert haben, etwa angelehnt an die

DIN EN 1363-1. Erst die Kombination aus beiden

Prüfungen bildet die sicherheitstechnische

Grundlage für diese Schränke und sollte vom

Hersteller eindeutig dokumentiert werden. Auch

die »Ion-Line«-Schränke verfügen über den

doppelten Brandschutz von 90 Minuten. Diese

Zeitspanne ist entscheidend, um Rettungskräfte

zu alarmieren und Mitarbeiter rechtzeitig

in Sicherheit zu bringen. Die Modelle »Ion-Line

Pro« und »Ultra« sind zudem nach dem neuen

VDMA-Einheitsblatt 24994:2024-08 zertifiziert.

VDMA 24994:

Eine neue Prüfgrundlage

Das VDMA-Einheitsblatt 24994:2024-08 legt

klare Prüfanforderungen für feuerwiderstandsfähige

Batterieladeschränke fest. Zusammen

mit den etablierten Feuerwiderstandsprüfungen

definiert es den aktuellen Stand der Technik. Kern

der neuen Prüfung ist ein Realbrandversuch:

Die derzeit energiedichtesten handelsüblichen

Lithium-Batterien werden im Schrank gezielt

zum Thermal Runaway gebracht. Dabei entsteht

eine Kettenreaktion, bei der die Zellen ausgasen,

sich entzünden und teilweise explosionsartig

zerplatzen bei kurzzeitigen Temperaturen von

über 700 °C im Innenraum. Diesem Szenario

muss der Schrank vollständig standhalten, ohne

dass Flammen oder Splitter nach außen dringen.

Auf die bestandene Prüfung folgt ein Audit der

Fertigungsstätte, erst danach wird der Schrank

zertifiziert. Nur die Zertifizierung bestätigt die

Konformität der Prüfung und des Produkts gemäß

VDMA 24994:2024-08.

Sicherheitsrelevante

Ausstattung für die Praxis

Feuerwiderstandsfähige Batterieladeschränke

sollten grundsätzlich mit Branddetektion und

Alarmweiterleitung ausgestattet sein. Das ist

besonders wichtig, weil Lithium-Akkus häufig

unbeaufsichtigt geladen werden, z. B. nachts

oder am Wochenende. Auch auf Baustellen ist

das gängige Praxis, um am nächsten Tag wieder

voll einsatzfähige Geräte zur Verfügung zu haben.

Gerade dann können eine frühe Branddetektion

und eine zuverlässige Alarmweiterleitung entscheidend

sein, um Gefahren umgehend zu erkennen,

Einsatzkräfte schnell zu informieren und

die Sicherheit auf der Baustelle zu gewährleisten.

Die »Ion-Line«-Schränke lassen sich dank

Transportsockel und schnelllösenden Steckverbindungen

im Ernstfall einfach evakuieren.

Einsatzkräfte können so entscheiden, ob sie den

Brand im Schrank im Gebäude löschen oder dafür

ins Freie bringen. Integrierte Ladevorrichtungen

schalten bei einem Brand automatisch ab, um

zusätzliche Hitze zu vermeiden. Geprüfte, isolierte

Fachböden mit Brandschutzmaterial verhindern

die Brandausbreitung von einer Lagerebene

zur nächsten, die sogenannte Propagation. Ein

effizientes Abführen der Ladeabwärme und eine

schnelle Rauchdetektion sind weiterhin gewährleistet.

Die Modelle »Ion-Line Pro« und »Ultra«

verfügen zudem über eine Türkonstruktion mit

Drei-Punkt-Verriegelung.

60 | Dezember 2025 Baustellen-Sicherheit


Kompakte und robuste Begleiter

für Baustellen, Inspektionen

oder Wartung: die neuen

Taschenlampenmodelle »P5R

Pro« und »P7R Pro« aus dem

Hause Ledlenser.

Licht ins Dunkel bringen:

Neue Taschenlampen vorgestellt

[ LEDLENSER ] Robustes und zuverlässiges Licht gemacht für z. B. Baustellen und die

Maschinenwartung: Die neuen Modelle »P5R Pro« und »P7R Pro« von Ledlenser liefern

maßgeschneidertes Licht für jede Herausforderung. Dank abnehmbaren Schutzelementen,

einem erhöhten Farbwiedergabeindex und Zubehör wie einer Ladestation sind die beiden

Modelle ideal geeignet für den täglichen Einsatz bei der Arbeit.

Die »P7R Pro« bringt einen großen Lieferumfang

und Zusatzfunktionen mit. Die robuste Taschenlampe

wurde speziell für anspruchsvolle Arbeitsumgebungen

entwickelt und erweist sich sowohl auf

dunklen Baustellen als auch bei Inspektionen im

Untergrund als passender Begleiter. Dank Fokussierfunktion

leuchtet sie sowohl große Flächen mit homogenem

Nahlicht als auch weiter entfernte Bereiche

mit präzisem Fernlicht aus. Das natürliche Weißlicht

mit erhöhtem Farbwiedergabeindex (CRI) sorgt für

eine realistische Farbwahrnehmung und schont die

Augen während langer Schichten. Mittels »Mode Select

Ring« ist der Zugriff auf unterschiedliche Lichtmodi,

den USB-C-Ladeport oder die Transportsperre besonders

intuitiv: Selbst mit Handschuhen lässt sich

der Ring unkompliziert auf die gewünschte Position

stellen. Damit die »P7R Pro« stets einsatzbereit ist,

lässt sie sich abseits der Arbeit in der mitgelieferten

Ladestation verstauen. Alle Aluminiumkomponenten

bestehen aus 75 Prozent recyceltem Material. »Außerdem

ist die ›P7R Pro‹ ausgestattet mit abnehmbaren

Schutzkappen und einem hohen Staub- und Wasserschutz«,

erklärt Ludwig Zech, Global Head of Product

bei Ledlenser. Das bedeutet: Auch Stürze, Schmutz

und Flüssigkeiten können der Taschenlampe nichts

anhaben. Die gummierten Schutzkappen schützen

gleichzeitig empfindliche Oberflächen bei der Arbeit.

Gut zu

wissen

Damit die »P7R Pro« stets

einsatzbereit ist, lässt sie

sich abseits der Arbeit

in der mitgelieferten

Ladestation verstauen.

UNTERNEHMEN

Ledlenser hat sich ab dem Jahr 2000 als LED-Pionier

und LED-Taschenlampen-Hersteller der ersten Stunde

einen Namen gemacht. Zum Portfolio des Lichtspezialisten

gehören Stirn- und Taschenlampen sowie Laternen

und Arbeitsleuchten. German Engineering and Design

und eine Vielzahl innovativer Technologien machen die

Produkte von Ledlenser zu leistungsstarken Begleitern

bei der Arbeit und im Alltag.

Kompakte Alternative

Wer eine ebenso robuste, aber kompaktere Taschenlampe

benötigt, greift zur »P5R Pro«. Auch hier überzeugen

die Fokussierfunktion, ein natürliches Weißlicht, das die

Augen schont, robuste Schutzelemente sowie ein hoher

Staub- und Wasserschutz (IP68). Dank Dual Power lässt

sich die »P5R Pro« wahlweise mit einem wiederaufladbaren

Akku oder einer Batterie betreiben. So ist auch

ohne Stromversorgung sichergestellt, dass die Arbeit im

Dunkeln gelingt. Alternativ ermöglicht die mitgelieferte

Ladestation ein unkompliziertes Aufladen.

LEDLENSER (2)

Die robuste

Taschenlampe »P7R

Pro« wurde speziell für

anspruchsvolle Arbeitsumgebungen

entwickelt.

Baustellen-Sicherheit

Dezember 2025 | 61


NEDO (2)

Der optionale Signalgenerator

»Genny4+«

erzeugt ein elektromagnetisches

Wechselfeld

und speist dieses als

Ortungssignal in Kabel

oder Leitungen ein.

Das nur 2,3 kg leichte

»CableTronic 4+«

wurde speziell für die

Kabel- und Leitungsortung

in rauen Umgebungen

entwickelt.

Kabeltreffer auf

Baustellen vermeiden

[ NEDO ] Oft ist der Verlauf unterirdisch verlegter Strom- und Datenkabel unklar und

eine Leitungsauskunft allein stellt noch keine Garantie für Sicherheit dar. Ein einziger

Kabeltreffer kann genügen, um Bauprojekte lahmzulegen und lange Stillstandzeiten zu

verursachen, Menschen zu verletzen und Baumaschinen schwer zu beschädigen. Besonders

kritisch ist die Situation, wenn keine aktuellen Pläne vorliegen oder der Leitungsverlauf

unbekannt ist. In einigen europäischen Ländern ist die Nutzung von Kabelortungssystemen

daher längst Pflicht. In Deutschland fördert die BG Bau die Anschaffung solcher Geräte

mit Zuschüssen. Damit soll das Risiko von Arbeitsunfällen im Tiefbau deutlich gesenkt, die

Sicherheit erhöht und letzten Endes auch teure Reparaturkosten vermieden werden.

Mit dem »CableTronic 4+« stellt der Schwarzwälder

Messtechnik-Spezialist Nedo ein

Kabelortungssystem vor, das speziell für die Herausforderungen

in rauen Umgebungsbedingungen

entwickelt wurde. Es ermöglicht die schnelle und

präzise Lokalisierung von Kabeln und Leitungen,

steigert die Arbeitssicherheit und unterstützt eine

effiziente Arbeitsweise nicht nur auf Baustellen.

Um sowohl stromführende als auch nichtstromführende

Leitungen im Erdreich zuverlässig

zu lokalisieren, vereint das »CableTronic 4+« vier

Betriebsmodi in einem Gerät. Bei der Stromsignalortung

erfasst es elektromagnetische Felder

von 50-Hz- und 60-Hz-Leitungen einschließlich

Oberwellen. Für die Radiosignalortung wird ein

Frequenzbereich von 15 kHz bis 30 kHz genutzt.

Hierbei wirken metallische Leiter wie Antennen,

die Funksignale empfangen und weiterleiten.

Dadurch lassen sich selbst abgeschaltete Leitungen

immer noch zuverlässig detektieren. Der

integrierte dynamische Überlastungsschutz sorgt

dafür, dass auch in Bereichen mit starken elektrischen

Störfeldern exakte Messergebnisse erzielt

werden. Mit einer Ortungstiefe von bis zu 4 m

bei Kabeln sowie einer Tiefengenauigkeit von

± 5 Prozent bietet das »CableTronic 4+« ein hohes

Maß an Flexibilität. Die Ortungsgenauigkeit liegt

bei ± 10 Prozent Das Gerät ist zudem mit einem

Gewicht von nur 2,3 kg sehr leicht und angenehm

zu handhaben. Mit Schutzklasse IP54 ist das

Gerät unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit

und zuverlässig bei jedem Wetter einsetzbar

und somit optimal für den anspruchsvollen

Baustellenalltag geeignet.

Zusatzgerät erweitert

Einsatzmöglichkeiten

Für noch schwierigere Bedingungen, etwa bei

sehr schwacher Signalintensität oder bei kleinen

Kabelquerschnitten, bietet Nedo den optionalen

Signalgenerator »Genny 4+« an. Er erzeugt ein

elektromagnetisches Wechselfeld und speist

dieses als Ortungssignal direkt in die Leitung

ein. Die simultan arbeitende Doppelfrequenztechnologie

des Ortungssignals ist besonders

anwenderfreundlich. Damit werden selbst schlecht

leitende oder sogar abgeschaltete Kabel zuverlässig

auffindbar. Darüber hinaus ermöglicht der

Einsatz des Signalgenerators »Genny 4+« eine

exakte Tiefenbestimmung: Auf Knopfdruck zeigt

das Display des »CableTronic 4+« die Verlegetiefe

eines Kabels mit einer Abweichung von

nur ± 5 Prozent an. Besonders in komplexen

Bauumgebungen und in dicht besiedelten Stadtgebieten

spielt das Gerät seinen Vorteil aus.

Intuitive Bedienung und integrierte

Sicherheitsfunktionen

»Wir haben die Bedienung des ›CableTronic

4+‹ bewusst einfach gehalten. Vor Beginn der

Erdarbeiten wird das Suchgebiet systematisch

in parallelen Bahnen abgescannt. Das Gerät ist

direkt ohne weitere Voreinstellungen über dem

Boden zu führen«, erklärt Dr. Thomas Fischer,

Geschäftsführer von Nedo. Ein akustisches

Signal, dessen Lautstärke mit der Signalstärke

zunimmt, sowie eine Balkendarstellung im

Display helfen, die genaue Position der Leitung

zu bestimmen. Besonders flach verlegte Kabel

bergen ein erhöhtes Risiko, da sie besonders

leicht beschädigt werden können. Hier greift

die Sicherheitsfunktion »StrikeAlert«, die durch

einen schrillen Warnton sofort Alarm schlägt. Die

integrierte »Swing«-Warnung erkennt unsaubere

Suchbewegungen durch den Bediener. Beide

Funktionen reduzieren das Risiko von Fehlinterpretationen

und erhöhen die Arbeitssicherheit

erheblich.

Gut zu

wissen

Dank seines modularen Aufbaus

kann das »CableTronic 4+«

jederzeit um den »Genny 4+«

oder weiteres Zubehör ergänzt

werden. Dies ermöglicht es,

das Messgerät an wechselnde

Ortungsanforderungen

anzupassen.

62 | Dezember 2025 Baustellen-Sicherheit


Smarte KI-Kamera zur

Reduzierung von Unfällen

[ AXION ] Im praktischen Einsatz hat sich die »Smart Vision AI«-Kamera aus dem

Hause Axion bereits vielfach bewährt. Die »DBC-AI20« stellt eine einfache Lösung

zur Unfallvermeidung im Betrieb von Nutzfahrzeugen und fahrenden Maschinen

dar. Das KI-basierte Personenerkennungssystem erfasst selbstständig Personen

im Gefahrenbereich und warnt Fahrzeugführer, sodass sie auf plötzlich auftretende

Gefahrensituationen rechtzeitig reagieren können. Jetzt ist das System auch

erfolgreich nach GS-BAU-71 geprüft.

Das Einsatzspektrum der »Smart Vision DBC-

AI20« ist weitläufig: Überall dort, wo Menschen

unbemerkt in den Arbeitsbereich von Fahrzeugen

und Maschinen eintreten können, erhöht das

Kamerasystem die Personensicherheit deutlich.

Über einen Monitor am Fahrerplatz überblickt der

Bediener den relevanten Raum am Fahrzeug. Falls

Personen sich im zu überwachenden Bereich aufhalten,

werden diese im Videobild deutlich sichtbar

markiert. Zudem warnt ein akustisches Signal des

Monitors den Fahrer. Im Vergleich zu üblichen

Kamera-Monitor-Systemen ist die Nutzung der

KI-basierten Kamera deutlich wirksamer in der

Unfallvermeidung. Dies gilt vor allem dann, wenn

mit dem Fahrzeug längere Zeit kontinuierlich gearbeitet

wird und die Aufmerksamkeit des Fahrers

aufgrund der Routine zeitweilig abfällt.

Gefahrenbereiche

im Blick behalten

Die Gefahrenbereiche sind oft die Rangierbereiche

hinten sowie neben und vor dem Fahrzeug, wo

die Einsehbarkeit durch den Fahrer beschränkt

sein kann. Aber auch andere Räume um das

Fahrzeug mit etwaigem Personeneintritt können

durch das Kamera-Monitor-System überwacht

werden. Dank robuster, staub- und wasserfester

Ausführung nach Schutzart IP69K ist die »DBC-

AI20«-Kamera auch widrigen Witterungs- und

Arbeitsbedingungen gewachsen.

AXION

Überall dort, wo Menschen unbemerkt in den

Arbeitsbereich von Fahrzeugen und Maschinen

eintreten können, erhöht die »DBC-AI20« die

Personensicherheit deutlich.

Förderfähigkeit für

die Land- und Bauwirtschaft

Speziell für die Verwendung an Erdbaumaschinen

bestätigt die Prüfstelle des Fachbereichs

Bauwesen der DGUV die Konformität

zu relevanten Prüfvorgaben und Normen. Nach

dem Prüfgrundsatz GS-BAU-71 ist die »DBC-

AI20«-Kamera zusammen mit ausgewählten

Monitoren erfolgreich geprüft. Mit der Erfüllung

des relevanten Prüfgrundsatzes haben die

Kamerasysteme außerdem ihre Förderfähigkeit

durch die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft

(BG Bau) erlangt. Für landwirtschaftliche

Betriebe bietet die Sozialversicherung

für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau

(SVLFG) ähnliche Förderungen zum Zweck der

Verbesserung der Arbeitssicherheit. Nähere

Informationen hierzu finden sich in den Bereichen

Arbeitsschutz und Prävention bei den

Unfallversicherungsträgern.

Fahrzeugsicherheit

erhöhen – Personen schützen

[ BRIGADE ELEKTRONIK ] Das Expertenteam von Brigade hat auf der

Agritechnica in Hannover sein Angebot an Sicherheitslösungen

für Nutzfahrzeuge vorgestellt. Die Messe bringt Erstausrüster,

Ingenieure, Zulieferer und alle mit dem Agrarsektor verbundenen

Unternehmen zusammen, um die neuesten Technologien zu

präsentieren, die zur Steigerung von Effizienz, Nachhaltigkeit und

Produktivität in der weltweiten Pflanzenproduktion beitragen.

Bei rund 450000 zugelassenen landwirtschaftlichen

Fahrzeugen in Deutschland, von denen

die meisten viel größer, breiter oder höher als

andere Nutzfahrzeuge sind, hat die Sicherheit der

Fahrer von Landmaschinen und der Fußgänger in

der Umgebung höchste Priorität. Bei der Arbeit bei

jedem Wetter und auf unwegsamem Gelände sind

schlechte Sicht und tote Winkel im Betrieb an der

Tagesordnung. Aufgrund des Abstands zwischen

dem Fahrer und der Fahrzeugfront oder aufgrund von

Anbaugeräten wie Mähbalken oder Sämaschinen,

gibt es viele tote Winkel vor dem Fahrzeug. Wenn

ein Fahrer von einem Feld auf eine Hauptstraße

fahren muss, erfordert das Verlassen einer unübersichtlichen

Kreuzung außerdem ein vorsichtiges

Manövrieren, da das Fahrzeug 3,5 m in die Straße

hineinfahren muss, bevor andere Fahrzeuge sichtbar

werden. Das Vorbau-Kamera-Monitor-System zur

Querverkehrsüberwachung von Brigade Elektronik

ist eine ideale Lösung für dieses Problem.

Smartes System mit

Personenerkennung

Weitere praktische Produkte sind die »Backeye

360«-KI-Systeme mit Personenerkennung und KI-

Kameras mit Personenerkennung, die in der Lage

sind, Menschen im toten Winkel des Fahrzeugs zu

erkennen, und die neueste Technologie nutzen, um

die Sicht in erhöhter Fahrerposition zu verbessern.

Die Kameras erfassen und erkennen Fußgänger

innerhalb eines vordefinierten Erfassungsbereichs

und benachrichtigen den Fahrer zuverlässig visuell

und / oder akustisch, was ein sicheres und kompetentes

Fahren ermöglicht. Die Bildverarbeitung

ist in die Kamera integriert, sodass keine weitere

Hardware erforderlich ist.

BRIGADE ELEKTRONIK

Die

KI-Kameras

erfassen und

erkennen

Fußgänger und

benachrichtigen

den Fahrer

zuverlässig visuell

und/oder akustisch.

Baustellen-Sicherheit

Dezember 2025 | 63


Rückengesundheit in

Agrar- und Baumaschinen

AGR / ISRINGHAUSEN

[ AGR ] Rückenschmerzen zählen zu den häufigsten Beschwerden

im Arbeitsalltag mit Nutzfahrzeugen und mobilen Arbeitsmaschinen.

Stundenlanges Sitzen, fehlende Bewegungspausen und ungeeignete Sitze

belasten Wirbelsäule und Muskulatur. Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) hat

nun erstmals einen Sitz für Bau- und Agrarmaschinen nach Prüfung durch ein

unabhängiges Expertengremium mit dem AGR-Gütesiegel ausgezeichnet.

AGR-Geschäftsführer Detlef Detjen weiß:

»Eine Investition in ergonomische, gut gefederte

und individuell einstellbare Sitze steigert

nicht nur das Wohlbefinden, sondern auch die

Konzentration und Produktivität. Während ergonomische

Arbeitsplätze in Büros oft Standard

sind, wird ihre Bedeutung in der Industrie und

Landtechnik noch unterschätzt.«

Die AGR widmet sich mit einem weltweiten

Netzwerk aus 40 medizinischen Verbänden und

ca. 150 000 Ärzten und Therapeuten seit mehr

als 30 Jahren der Beratung und Aufklärung zur

Rückengesundheit. Das international anerkannte

AGR-Gütesiegel »Geprüft und empfohlen« wird

nach strengen Prüfungen durch ein unabhängiges

medizinisches Expertengremium als verlässliche

Orientierung für besonders rückenfreundliche

Produkte vergeben.

Ergonomie als Standard

Nun verleiht die AGR das Siegel erstmals an Sitze

für Bau- und Agrarmaschinen, die von der Firma

Die Sitze von Isringhausen bieten moderne

Dämpfungssysteme, anpassbare Lendenwirbelstützen,

umfassende individuelle Einstellmöglichkeiten sowie

innovative Funktionen für den Mehrfahrerbetrieb.

Isringhausen entwickelt wurden. Das international

tätige Unternehmen gehört zu den führenden

Herstellern von Sitzen für die Automobil- und

Nutzfahrzeugindustrie und setzt seit vielen Jahren

auf Ergonomie. Zum Einsatz kommen moderne

Dämpfungssysteme, anpassbare Lendenwirbelstützen,

umfassende individuelle Einstellmöglichkeiten

sowie innovative Funktionen für den Mehrfahrerbetrieb.

»Die zertifizierten Sitze gehen weit über

die ergonomischen Mindestanforderungen hinaus.

Sie ermöglichen eine deutliche Unterstützung der

Wirbelsäule und fördern die Gesundheit – auch

bei intensiver Nutzung«, begründet Detjen die

Entscheidung der unabhängigen Jury.

Ausbildung zum

IPAF-Trainer

auf dem »Campus M«

AST

[ AST ] Die AST Arbeitssicherheit bietet an ihrem Standort

Blaustein-Dietingen Schulungen und E-Learning-Seminare

auf Basis IPAF-zertifizierter Standards für unterschiedliche

Hubarbeitsbühnen an. Der International Powered Access

Federation (IPAF) gehören 1 600 Mitglieder in 81 Ländern

an. Die global agierende Organisation fördert den sicheren

und effektiven Einsatz von Höhenzugangstechnik durch

technische Beratungen, Sicherheitsinitiativen und

innovative Schulungsprogramme.

AST-Trainer Marc Packeiser nahm sich bei der Schulung viel Zeit für

die ordnungsgemäß durchzuführenden Sicht- und Funktionsprüfungen.

Bei der Schulung zur IPAF-Trainer-Ausbildung »Hubarbeitsbühne« auf

dem Übungsgelände »Campus M« der AST Arbeitssicherheit in Blaustein

galt für die Teilnehmer: Mehrere Augen sehen mehr als zwei. Dennoch weiß

Marco Möbius, dass er die Sicht- und Funktionsprüfung einer Hubarbeitsbühne

auch alleine durchführen und sein Wissen nun an auch an andere

weitergeben kann. Aus diesem Grund hat der Mitarbeiter der CWS Fire

Safety GmbH, ein Anbieter für vorbeugenden Brandschutz, den Kurs nach

IPAF-Standards gebucht: »Als Leiter unserer Akademie ist es wichtig, dass

ich über die Fertigkeiten und Fähigkeiten eines international anerkannten

Praxis-Trainers verfüge, da wir auch Kunden im Ausland betreuen.«

Neue Regularien gelernt

Für Marco Möbius war das AST-Seminar mit anschließender Prüfung

eine gute Gelegenheit, sein Wissen als erfahrener Bediener von Hubarbeitsbühnen

aufzufrischen sowie neue Regularien in den IPAF-Standards

kennenzulernen. Nach Theorie und den umfangreichen technischen

Prüfungen kamen auch die Fahrten durch die akribisch festgelegten

Parcours nicht zu kurz. Hier konnte der Brandschutzprofi aus dem hessischen

Rödermark seine Fertigkeiten im Umgang mit der Steuerung

festigen: »Durch die praktischen Übungen konnte ich die Handhabung

der Hubarbeitsbühnen weiter vertiefen, die man an manchen Punkten

durch Routine mitunter vernachlässigt hat.«

Zu der dreitägigen Theorie- und Praxisschulung gehörte auch die

Aufklärung über rechtliche Vorgaben, Haftung und Verantwortung, die

Unterweisung in technische Grundlagen, Verkehrsregeln sowie der

Entwurf von Fahrparcours nach IPAF-Richtlinien. Mit dem Zertifikat

kann Marco Möbius nun selbstständig die praktischen Qualifizierungen

gemäß IPAF-Handbuch auf Basis der ISO 18878 für Bediener und

Einweiser durchführen. Für ihn hat sich die Teilnahme am Trainerkurs

aber auch noch aus einem ganz anderen Grund gelohnt: »Bei der AST

macht Lernen Spaß, denn man bekommt durchaus ernsthafte Inhalte

zur Arbeitssicherheit nie stocksteif präsentiert. Man ist immer auf Augenhöhe

mit den Trainern und den anderen Teilnehmern.«

64 | Dezember 2025 Baustellen-Sicherheit


Das E-Learning-Programm ergänzt

die klassischen Schulungsangebote

von Hailo Professional, die im

Trainingscenter in Haiger oder direkt

beim Kunden vor Ort durchgeführt

werden.

HAILO

men für die regelmäßige Prüfung von Leitern,

Steigsystemen und Fahrgerüsten verantwortlich

sind – die sogenannten »befähigten Personen«.

Die Online-Kurse vermitteln alle relevanten rechtlichen

Grundlagen, technische Anforderungen und

praxisnahen Inhalte rund um Auswahl, Montage,

Prüfung und Dokumentation. Ob mobile Leitern,

ortsfeste Steigleitern mit Steigschutzsystem oder

Fahrgerüst: Das digitale Schulungsprogramm

deckt sämtliche wichtigen Arbeitsmittel ab. Die

Inhalte wurden speziell für Fachkräfte im Facility-

Management, in der Instandhaltung, im Handwerk

und Bauwesen konzipiert.

Sicherheit beginnt

mit Wissen

[ HAILO ] Sichere Steiglösungen allein reichen nicht aus, um den betrieblichen

Arbeitsschutz zu gewährleisten – erst im Zusammenspiel mit fundierter

Qualifikation der Mitarbeiter entfalten sie ihr volles Potenzial. Hailo Professional

verfolgt deshalb einen ganzheitlichen Ansatz, der Technik, Service und Schulung

eng miteinander verzahnt. Damit Prüf- und Wartungspflichten im Alltag nicht nur

formal erfüllt, sondern wirksam umgesetzt werden, unterstützt das Unternehmen

Fachkräfte und Arbeitgeber mit einem umfassenden Weiterbildungsangebot.

Stark nachgefragt ist insbesondere das E-

Learning-Programm von Hailo Professional.

Es richtet sich an Personen, die im Unterneh-

Flexibel in

den Alltag integrierbar

Die Kurse können individuell in den Arbeitsalltag

eingeplant, zeitlich unabhängig absolviert und

in einzelnen Lerneinheiten bearbeitet werden.

Integrierte Zwischenprüfungen fördern den nachhaltigen

Lernerfolg, am Ende steht ein Zertifikat,

das die Teilnehmer dazu berechtigt, als »b-fähigte

Person nach Betriebssicherheitsverordnung«

tätig zu werden. Das E-Learning-Angebot

ergänzt die klassischen Schulungsangebote

von Hailo Professional, die im Trainingscenter

in Haiger oder direkt beim Kunden vor Ort

durchgeführt werden. So können Betriebe je

nach Bedarf zwischen digitalem, praxisnahem

und individualisiertem Lernen wählen – und

ihre Belegschaft bestmöglich auf die verantwortungsvolle

Prüfung sicherheitsrelevanter

Arbeitsmittel vorbereiten.

»Hailo Inspect«

erleichtert die Leiterprüfung

Mit der digitalen Anwendung »Hailo Inspect« bietet Hailo ein effizientes Werkzeug

für die regelmäßige und rechtssichere Prüfung von Steigtechnik. Das Tool

unterstützt Sicherheitsbeauftragte, Servicetechniker und Instandhalter bei

der gesetzeskonformen Prüfung aller genutzten Arbeitsmittel.

HAILO

»Hailo Inspect« ermöglicht eine unkomplizierte

und rechtssichere Prüfung von Steigtechnik.

Vorschriften erfüllt werden. Die Anwendung

funktioniert sowohl mobil auf Smartphones

oder Tablets als auch stationär am Desktop.

Mängel können direkt per Foto dokumentiert,

archiviert und in das Prüfprotokoll integriert

werden. Dieses wird dem Betreiber automatisch

per E-Mail übermittelt. Ein Dashboard ermöglicht

jederzeit den Zugriff auf zurückliegende

Prüfungen, zeigt fällige Wiederholungen an

und erlaubt die digitale Verwaltung ganzer

Leiterpools – auch herstellerunabhängig. Mit

der »Premium«-Version hält eine Reihe praktischer

Funktionen Einzug, die den Arbeitsalltag

Die kostenfreie »Basic«-Version erlaubt den

sofortigen Einstieg in die digitale Leiterprüfung.

Für erweiterte Funktionen steht die neue

»Premium«-Version zur Verfügung. Mit ihr lassen

sich u. a. eigene Logos einbinden, Prüfberichte

importieren und exportieren oder Geräte noch

strukturierter verwalten. Beide Varianten basieren

auf derselben Plattform und lassen sich plattformübergreifend

per App oder Desktop nutzen.

Der digitale Prüfprozess folgt klaren Leitlinien:

Die App führt Prüfer schrittweise durch alle

notwendigen Arbeitsschritte und stellt sicher,

dass sämtliche Anforderungen gemäß DGUVerheblich

erleichtern. Dazu gehören erweiterte

Verwaltungsoptionen, Mehrnutzerzugänge, ein

individuelles Rechtemanagement sowie eine

einfache Archivierung ausgemusterter Prüfobjekte.

Ein intuitives Onboarding erleichtert

den Einstieg für neue Nutzer. Die App ist in

Deutsch und Englisch verfügbar und kann direkt

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Baustellen-Sicherheit

Dezember 2025 | 65


AUF EINEN BLICK VORSCHAU IMPRESSUM

FIRMEN DIESER AUSGABE

Firma

A ABS Safety GmbH 53

Aktion Gesunder Rücken e.V. 64

Albert Berner Deutschland GmbH 59

asecos GmbH 60

AST GmbH & Co. KG 8, 64

ATLAS Schuhfabrik GmbH & Co. KG 6

Axion AG 63

BauWatchProjekt Service GmbH 54

BG Bau – Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft 47

Bierbaum Proenen GmbH & Co. KG 14

Blåkläder Deutschland GmbH 17

Blömen Verkehrs- und Sicherheitstechnik GmbH 56

BOA Technology GmbH 24

Böcker Maschinenwerke GmbH 51

Boels Rental Germany GmbH 46

Brigade Elektronik GmbH 63

Cemo GmbH 58

Dassy Europe BVBA 18

Dolezych GmbH & Co. KG 9

Edelrid GmbH & Co. KG 30

Ekastu Safety GmbH 36

Ernst Brinck & Co. GmbH 52

F. Engel K/S 20

Fristads GmbH 26

Gustav Daiber GmbH 15

Hailo-Werk Rudolf Loh GmbH & Co. KG 65

Haix-Schuhe Produktions- und Vertriebs GmbH 27

Hauptverband der Deutschen Bauindustrie 8

Helly Hansen Deutschland GmbH 23

Herwe GmbH 36

hTRIUS GmbH 8, 32

International Security GmbH 56

ISM GmbH 19

Kask spa 34

Kooi Security Deutschland GmbH 57

Krause-Werk GmbH & Co. KG 50

Ledlenser GmbH & Co. KG 61

Messe Düsseldorf GmbH 38

Munk GmbH 49

Nedo GmbH & Co. KG 62

Ötscher-Berufskleidung Götzl GmbH 22

Paul H. Kübler Bekleidungswerk GmbH & Co. KG 21

pervormance international GmbH 20

Safety Jogger Cortina Group 9

Schöffel Pro GmbH 16

Schütze-Schuhe GmbH & Co. KG 24

SHZ Sächsische Hebe- und Zurrtechnik GmbH 9

Sundström Safety GmbH 37

Techtronic Industries Central Europe GmbH 48

The Lycra Company Deutschland GmbH 22

U Group SRL 25

Voss-Helme GmbH & Co. KG 33

W.L. Gore&Associates GmbH 28

Woolpower AB 11

TOP-THEMA

SICHERHEIT

IN DER HÖHE

03/2026

Redaktionsschluss 04. 03

Anzeigenschluss 11. 03

Erscheinungstermin 28. 03

Seite

IMPRESSUM

VERLAG

SBM Verlag GmbH

Hermann-von-Barth-Straße 2

87435 Kempten

Tel.: (08 31) 5 22 04-0

Fax: (08 31) 5 22 04-50

bausicherheit@sbm-verlag.de

www.bausicherheit-online.de

ISSN 2566-882X

GESAMTVERANTWORTLICH

Markus Holl (-40)

Joachim Plath (-41)

Andreas Kanat (-47) (v. i. S. d. P.)

VERLAGS- UND OBJEKTLEITUNG

Andreas Kanat (-47)

REDAKTION

Jessy von Berg (-44)

Dan Windhorst (-0)

ANZEIGENDISPOSITION

Tobias Haslach (-39)

Nicole Haubner (02131 40637-20)

MAGAZIN-LAYOUT

Simone Frank (-38)

Lisa Schröder Leitung (-23)

REDAKTIONSASSISTENZ –

ANZEIGEN-LAYOUT

Simone Frank (-38)

Lisa Schröder Leitung (-23)

Imelda Weidhaas (-0)

Jessica Grahle (-0)

LESER- UND

ABONNENTENSERVICE

Monika Thuy (-29)

Susanne Traub (-30)

DRUCKVORSTUFE UND DRUCK

W. Kohlhammer Druckerei

GmbH & Co. KG, Stuttgart

www.kohlhammerdruck.de

BEZUGSPREIS

Einzelheft: 6,50 Euro

Jahresabo (vier Ausgaben

pro Jahr): Inland: 26,– Euro,

Ausland: 34,– Euro

Alle Rechte vorbehalten. Nach druck

– auch auszugsweise – nur mit Genehmigung

des Ver lages. Es gilt die

Anzeigenpreisliste Nr. 8 vom 1 . Januar

2025. Namentlich gekennzeichnete

Beiträge kenn zeichnen nicht die

Ansicht der Redaktion. Für unverlangt

eingesandte Manuskripte wird keine

Haftung über nommen. Jahresabonnements

können nur bei Ein haltung

der Frist (drei Monate vor Ablauf des

Bezugszeitraumes) schriftlich beim

Verlag gekündigt werden.

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66 | Dezember 2025 Auf einen Blick | Vorschau | Impressum


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