Ausblick 2026 1
- Keine Tags gefunden...
Verwandeln Sie Ihre PDFs in ePaper und steigern Sie Ihre Umsätze!
Nutzen Sie SEO-optimierte ePaper, starke Backlinks und multimediale Inhalte, um Ihre Produkte professionell zu präsentieren und Ihre Reichweite signifikant zu maximieren.
PROGNOSEN UND ERWARTUNGEN DER BRANCHENPLAYER
ZUSAMMENGETRAGEN VON HI HEUTE
WHAT´S NEW
IN 2026?
Branchenplayer und ihre Erwartungen
für das kommende Jahr
2 EDITORIAL
Ein umkämpfter Markt zwischen
Konsolidierung und Aufbruch
Zum Abschluss des Jahres blickt HI HEUTE gemeinsam
mit Ihnen ins nächste Jahr. Namhafte Marktakteure
sagen, wie sie die kommenden zwölf Monate
sehen, und was sie von ihnen erwarten. Die Unternehmen
selbst geben Beispiele ihrer konkreten Vorhaben.
All das dürfte Spannung versprechen, die dieses Magazin
in interessante Beiträge fließen lassen möchte.
2026 wird zum Lackmustest für die Handelsimmobilienbranche:
Die Talsohle ist durchschritten, aber der
Aufschwung bleibt selektiv – gefragt sind belastbare
Konzepte, kuratierte Standorte und mutige Akteure.
Nach Jahren der Preis- und Zinsvolatilität mehren
sich die Signale einer Stabilisierung, doch wer jetzt zurück
in den Autopiloten will, verpasst die entscheidende
Phase der Neuaufstellung.
Wer sind Gewinner, wer steht unter Zugzwang?
Die großen Linien sind klar: Die Investitionsmärkte
ziehen leicht an, Transaktionsvolumina erholen sich,
gleichzeitig bleiben Finanzierung und Regulierung anspruchsvoll.
Im Handel selbst setzt sich die Konsolidierung
fort – Gewinner sind lebensmittelgeankerte Formate,
Fachmarktzentren und Non-Food-Discounter
mit klarer Preis- und Markenbotschaft. Innenstädte,
Highstreets und Shopping Center stehen unter Zugzwang,
ihre Rolle neu zu definieren: weg vom reinen
Verkaufsort, hin zu Mixed-Use-Lebensräumen mit
starken Ankern aus Gastro, Health, Entertainment
und Services.
Frühzyklisches Chancenjahr
Branchenkenner skizzieren 2026 als „frühzyklisches
Chancenjahr“, in dem selektives Kapital zurückkehrt
– vorausgesetzt, Lagequalität, ESG-Fähigkeit und
Transformationsstory stimmen. Investmenthäuser und
Banken erwarten moderates Preiswachstum und eine
weitere Spreizung zwischen Core-Objekten in Toplagen
und peripheren Beständen mit erheblichem Repositionierungsbedarf.
Developer und Bestandshalter blicken
vorsichtig optimistisch nach vorn: Wer heute konsequent
umbaut, nachverdichtet und Digital- wie Omnichannel-Fähigkeit
in die DNA von Handelsstandorten
integriert, positioniert sich in einem knapper werdenden
Angebotsumfeld.
Projekte mit Signalwirkung
Viele Unternehmen der Branche planen für 2026 sichtbare
Leuchtturmprojekte: Revitalisierungen von Shopping
Centern zu „Lifestyle Hubs“, die Wohnen, Arbeiten,
Versorgung und Freizeit zu einem kuratierten Angebot
verbinden. Portfolios werden aktiv umgeschichtet –
raus aus nicht mehr zukunftsfähigen Flächen, hinein
in lebensmittelgeankerte Retail Parks, urbane Quartiere
und hybride Formate an Verkehrsknotenpunkten.
Gleichzeitig rücken Dekarbonisierung, Zertifizierungen
und datengetriebenes Asset Management von der
Kür zur Pflicht; viele Akteure nutzen 2026, um ESG-
Pfade, Mietermixe und Flächenkonzepte so zu justieren,
dass Wertsteigerung und Wirkung künftig zusammenfallen.
Unser Digitalmagazin „What‘s new in 2026?“ eröffnet
den Blick auf ein Jahr, in dem sich entscheidet, wer die
Krise lediglich überstanden hat – und wer aus ihr ein
tragfähiges, neues Geschäftsmodell für Handelsimmobilien
entwickelt.
Viel Spaß beim Lesen!
Ihre
Thorsten Müller
Chefredakteur
Ralf Beckmann
Herausgeber
4 INTERVIEW
Prof. Dr. Tobias Just, IRE|BS
„Konjunkturelle Erholung verläuft
langsamer als nach früheren Krisen”
HI HEUTE: 2025 befindet sich auf der Zielgeraden. Welche
besonderen Erfahrungen und Erkenntnisse aus den
letzten Monaten nehmen Sie mit ins neue Jahr, die uns
allen vielleicht ein bisschen zuversichtlich stimmt?
Die zentrale Erfahrung ist, dass die konjunkturelle Erholung
dieses Mal deutlich langsamer verläuft als nach der
Finanz- und Wirtschaftskrise, und dass dies mehr Unternehmen
in der Immobilienwirtschaft einsehen.
Abwarten als Strategie funktioniert nicht, sondern es
muss energisch an Gebäuden, an Verträgen, an Geschäftsmodellen,
an Finanzierungskonzepten, an Mitarbeiterqualifikationen
gearbeitet werden, und es ist ein höheres
Maß an Analysefähigkeit und Umsetzungsbereitschaft
notwendig. Dies mag auf den ersten Blick weniger zuversichtlich
wirken als es gemeint ist. Die Zuversicht ist damit
verbunden, dass die Akteure in Wirtschaft und Politik
ins Handeln kommen, weil sie aktiv sein müssen. Die Zuversicht
schöpfe ich also daraus, dass der Erfolg auf harter
Arbeit gründet und nicht auf Finanzierungswagnissen.
HI HEUTE: Schauen wir primär auf Ihre Arbeit bei der
IREBS: Was waren für Sie die Höhepunkte in diesem
Jahr?
Wir haben viele analytisch und inhaltlich bemerkenswerte
Projekte angeschoben oder abgeschlossen. Ich möchte
hier zwei herauspicken, die innerstädtische Bezüge aufweisen:
Zum einen arbeiten wir an einer Forschungsreihe
zu Mixed-Use Gebäuden. Gemeinsam mit Daniel Oeter
und Kim Schwilp habe ich den Erfolg und Verbreitungsgrad
von gemischten Gebäudenutzungen analysiert.
Wir wollen verstehen, wie sich Städte ändern, wie gemischte
Gebäude im urbanen Kontext wirken und ob
damit ein Renditeverlust verbunden ist. Dies ist gerade
auch für Handelsimmobilien wichtig, weil hier häufig Umnutzungskonzepte
anstehen. Zum anderen habe ich mit
Hannah Salzberger untersucht, wie sich unsere Städte mit
Blick auf verstärkte Home-office-Nutzungen unterscheiden
und wie sich hier Lagequalitäten durchsetzen. In der
Weiterbildung haben wir neue Studienformate ausprobiert,
um z.B. das Thema Künstliche Intelligenz mit einem
innovativen Seminaransatz in die Branche zu tragen.
Eines meiner persönlichen Highlights war sicherlich, dass
ich einen Vortrag im großen Festsaal des Schlosses Schönbrunn
in Wien halten durfte. Immobilien sind eben deutlich
mehr als nur umbauter Cashflow.
HI HEUTE: Können Sie uns auch schon einige der feststehenden
Veröffentlichungen und Veranstaltungen für
2026 nennen, die besondere Aufmerksamkeit verdienen?
2026 werde ich zusammen mit KollegInnen gleich drei
Bücher herausgeben: Eines zum türkischen Immobilienmarkt,
das ich zusammen mit der Universität Ankara
konzipiert habe, eines zusammen mit Wolfgang Schäfers
aus Regensburg und Bing Wang von MIT Sloan zu Innovationsthemen
in der Immobilienwirtschaft und dann die
neue Auflage des Immobilienökonomie-Lehrbuchs, mit
dem Karl-Werner Schulte vor drei Jahrzehnten die Disziplin
der Immobilienökonomie prägte und das wir nun im
IREBS-Kollegenkreis neu herausbringen werden.
Noch gespannter schaue ich auf die Publikationen, an denen
ich mit meinen Doktoranden arbeite und dir wir bei
internationalen Journals eingereicht haben. Hier steht die
Publikation nicht fest, da es ein strenges Referee-Verfahren
gibt, und wahrscheinlich ist auch der Leserkreis kleiner,
doch die Themen sind wichtig: Es geht um Immobilienindizes,
Stadttypologien, Immobilienaktiencluster und
eben soziale Infrastruktur. Gerne berichte ich zu einem
anderen Zeitpunkt ausführlicher zu den einzelnen Themen,
viele haben direkte oder indirekte Implikationen für
Innenstädte und damit auch für Handelsimmobilien.
INTERVIEW 5
HI HEUTE: Wie beurteilen Sie derzeit die fachliche Qualität
der in der Handelsimmobilienwirtschaft tätigen
Mitarbeitenden? Sind diese für die vielen digitalen Anforderungen
überhaupt ausreichend geschult?
Insgesamt ist das Ausbildungsniveau in der Immobilienwirtschaft,
und damit auch in der Handelsimmobilienwirtschaft,
in den letzten zwei Jahrzehnten, in denen ich
in der Immobilienaus- und -weiterbildung tätig bin, spürbar
gestiegen. Die Anforderungen sowie die technischen
Unterstützungstools auch.
Foto: IREBS
Die Welt entwickelt sich rasch weiter, und dies führt zu
einem seltsamen Spannungsverhältnis. Die Mitarbeiter-
Innen können immer mehr und dennoch wird der Qualifizierungsbedarf
nicht kleiner, sondern eher größer. Und
weil sich gleichzeitig in der Grundausbildung Akzente
verschieben, wächst meiner Ansicht nach der Bedarf an
Abstraktionsfähigkeiten, generalistischer Perspektive und
Kommunikationsfähigkeiten. Wir müssen gleichzeitig die
neuen KI-Tools können und müssen gerade weil wir sie
nutzen in der Lage sein, auf einer höheren Abstraktionsebene
die Ergebnisse angemessen zu bewerten und nicht
zu viel Vertrauen entgegen zu bringen. Dies stellt nicht
nur die MitarbeiterInnen, sondern auch die Ausbilderinnen
vor Herausforderungen, denn die Balance zwischen
neuen Techniken und alten Kompetenzen verschiebt sich
täglich – und nicht immer in eine Richtung.
HI HEUTE: Wo liegen aus Ihrer Sicht die größten Defizite
in Unternehmen rund um den Einzelhandel, und
haben Sie andererseits auch nicht zu unterschätzende
Stärken?
Es gibt ja das fast schon ermüdende Diktum, dass „Handel
immer Handel im Wandel“ sei. Dies ist angesichts der
vielen Verwerfungen eine Stärke, weil der Handel seit
Jahrzehnten an Veränderungen gewöhnt ist, sich entsprechend
in einer stetigen Veränderung befindet. Dies erfordert
ein hohes Maß an Flexibilität. Unternehmen, die diese
Elastizität mitbringen, sind resilient.
Eine Schwäche entsteht also genau dort, wo man sich dem
notwendigen Wandel widersetzt, regulatorischen Schutz
fordert, der nur ein Stundung der notwendigen Anpassung
wäre. Hier sehe ich als Schwäche die Kleinteiligkeit
der Branche. Dies ist nicht nur bei der technologischen
Anpassung ein Problem, sondern auch für die Transformation
der Städte, weil es zu viele, und dann mitunter
entgegengerichtete Partikularinteressen gibt, die Wandel
erschweren. Doch weil eine lebendige Innenstädte ge-
Prof. Dr. Tobias Just, Geschäftsführer und Wissenschaftlicher
Leiter IRE|BS Immobilienakademie
rade auch einen vielfältigen und lebhaft-durchmischten
Handel braucht, ist eine Lösung in der Kombination von
kleinteiligen Nutzungen und mehr Verantwortung auf einer
höheren Managementebene. Das ist leicht gesagt, viel
schwerer umgesetzt, sonst wären BIDs erfolgreicher.
HI HEUTE: Was meinen Sie, wird 2026 die größte Herausforderung
für die Handelsimmobilienwirtschaft darstellen
und worin würden Sie als Experte einen Weg sehen,
diese zu meistern?
Die größte Herausforderung wird darin liegen, dass der
gesamtwirtschaftliche Schwung fehlt, zusätzliche Impulse
durch Zuwanderung abebben und wir in einem Stimmungstief
versacken, das dann auch die Konsumlaune
trübt. Gleichzeitig kann die (nationale) Politik angesichts
der großen geopolitischen Herausforderungen eher symbolische
als echte Flankierung beim Transformationsprozess
der Städte geben.
Dies ist keine neue Herausforderung, sondern letztlich
dieselben wie 2024 und 2025. Hier müssen die Antworten
auf kommunaler Ebene gefunden werden. Wir brauchen
dann nicht nur Experimentierfreude, sondern auch eine
Plattform, damit die vielfältigen regionalen Experimente
analysiert werden können, sodass die erfolgreichen angepasst
kopiert werden können und die nicht erfolgreichen
vermieden.
6 EXPERTENBEITRAG
Roman Müller, Union Investment
2026 bietet attraktive
An- und Verkaufschancen
Die europäischen Einzelhandelsimmobilienmärkte
gewinnen an Dynamik
Roman Müller, Head of Investment
Management Retail
Sinkende Leerstandsquoten, Mietwachstum und eine begrenzte Neubau-Pipeline sprechen für eine weitere
Erholung der europäischen Einzelhandelsimmobilienmärkte im kommenden Jahr. Den positiven Trend
bestätigt auch der von Union Investment und NIQ-GfK jüngst veröffentlichte Global Retail Attractiveness Index
(GRAI): Trotz eines angespannten Arbeitsmarkts und unterschiedlicher nationaler Entwicklungen steigen
Konsumentenvertrauen und Einzelhandelsstimmung laut Erhebung weiter, wodurch Europas Stellung als
attraktivster Einzelhandelsmarkt der Welt gefestigt wird. So hat der EU-15 Retail Index im dritten Quartal
2025 einen neuen Höchststand erreicht.
Positiv stechen derzeit vor allem Polen, Tschechien, Iberia
und UK hervor. Für den deutschen Einzelhandelsmarkt
gilt: Da sich die Inflationsraten zuletzt wieder normalisiert
haben und auch die Löhne gestiegen sind, dürfte sich das
Verbrauchervertrauen vorbehaltlich einer anhaltenden
wirtschaftlichen Stagnation perspektivisch verbessern.
Vor diesem Hintergrund werden die Einzelhandelsumsätze
voraussichtlich leicht steigen, was in den kommenden
Jahren den Boden für moderates Mietpreiswachstum
in den deutschen Immobilienhochburgen bereiten dürfte.
Mit Blick auf die 1A-Lagen der deutschen Innenstädte
steigen die Spitzenmieten beispielsweise in Düsseldorf
und Frankfurt wieder, während sie in Hamburg, Berlin
und München stabil sind. In deutschen Shoppingcentern
ist die durch die Corona-Pandemie akzelerierte Korrektur
der Mietniveaus weitestgehend abgeschlossen und vor allem
die Polarisierungsgewinner verzeichnen wieder positive
Wachstumsraten.
Aktuell bieten sich dementsprechend attraktive Chancen
für An- und Verkäufe von Einzelhandelsimmobilien. Das
Transaktionsvolumen steigt bereits und dürfte auch 2026
weiter anziehen. Investoren zeigen zunehmend Interesse
an hochwertigen Einzelhandelsimmobilien, darunter
insbesondere lebensmittelgeankerte Fachmarktzentren
sowie Shoppingcenter in guten Lagen. Das positive Sentiment
hat Union Investment erfolgreich genutzt, um unter
anderem das Shoppingcenter Palladium in Prag für einen
Rekordverkaufspreis zu veräußern. Es ist die bisher größte
jemals auf dem tschechischen Markt durchgeführte Immobilientransaktion
sowie die größte in der CEE-Region
durchgeführte Single-Asset-Transaktion in den vergangenen
fünf Jahren.
Eine von Union Investment beauftragte Umfrage unter
rund 400 Personen aus dem Einzugsgebiet des Centers
ergibt außerdem, dass 42 Prozent der Befragten es gut
finden, wenn sie die Möglichkeit haben, einen Arztbesuch
mit Shoppen/ Einkaufsbummel zu verbinden. Laut Studie
spielen zudem eine perfekte Erreichbarkeit und möglichst
kostenlose Parkmöglichkeiten eine wichtige Rolle für die
Besucher. Allesamt Bereiche, in denen das Rheinpark-
Center seine Stärken ausspielen kann. Die Ampeln stehen
also auf grün.
EXPERTENBEITRAG 7
Baustart im Sommer 2024
Im April 2023 beschließt Union Investment das Projekt,
bereits im Sommer 2024 wird die Baugenehmigung für
die Umnutzung erteilt. Rund 11.500 Quadratmeter dürfen
zu Flächen für Arztpraxen und gesundheitsnahe Dienstleistungen
umgewidmet werden. Die ersten Baumaßnahmen
beginnen. Rund 50 Millionen Euro investiert Union
Investment über den Offenen Immobilienfonds UniImmo:
Europa in die Neupositionierung des Rheinpark-Centers.
Es zählt seit dem Jahr 2011 zum Portfolio des Fonds.
Gleichzeitig laufen die Vermietungsaktivitäten an. Aktuell
sind bereits rund 60 Prozent der neuen Gesundheitsfläche
vermietet. Unter den neuen Mietern befinden sich eine
große Zahnarztpraxis mit Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
sowie Kieferorthopädie, ein Physiotherapeut,
Fitness-Studio, ein Yoga- und Wellnessstudio sowie das
Facharzt- und Therapeutenzentrum Valmedica. Ein weiterer
Mietvertrag mit einer radiologischen Praxis steht
kurz vor dem Abschluss. Die ursprünglichen Mieter im
zweiten Obergeschoss, darunter Aldi, Mediamarkt und
die Drogeriekette dm, sind ins Erdgeschoss gezogen und
haben langfristige Mietverträge für die neuen Flächen unterzeichnet.
Inzwischen sind auch bereits die ersten Öffnungen
für die Lichthöfe in das Dach geschnitten worden.
Die Eröffnung des Rheinpark-Centers ist für Anfang 2027
geplant. Unter welchen Namen es dann durchstartet, steht
allerdings noch nicht fest. Vorerst erfolgt die Umgestaltung
unter dem Arbeitstitel „Mall of Life“. Fest steht aber:
Durch die kreative Umnutzung von Flächen, Erweiterung
oder Änderung bestehender Nutzungen sowie die gezielte
Aufwertung von Standorten entstehen attraktive und lebenswerte
Quartiere mit Flächen, die an die sich ändernden
Bedürfnisse der Nutzer angepasst sind.
Das Rheinpark Center gehört zu den größten und erfolgreichsten Einkaufszentren im Raum Düsseldorf.
8 EXPERTENBEITRAG
Susanne Gehle, Kaufland
Im Fokus:
Modernisierungen
bei Kaufland
Der Blick beschränkt sich nicht auf die Filiale:
Den Kunden ein One-Stop-Shopping-Erlebnis bieten
Susanne Gehle, Geschäftsführerin
Immoblien Kaufland
Modernisierungen gehören seit vielen Jahren zum festen Bestandteil der Kaufland Unternehmensstrategie.
Sie tragen wesentlich dazu bei, unsere Filialen zukunftsfähig aufzustellen und unseren Kunden ein zeitgemäßes
Einkaufserlebnis zu bieten. Während wir im vergangenen Geschäftsjahr rund 40 Kaufland-Filialen
modernisiert haben, erhöhen wir diese Zahl im aktuellen Geschäftsjahr deutlich: Bis Ende Februar 2026 sollen
insgesamt 50 Standorte umfassend saniert werden.
Bereits vor Weihnachten konnten die ersten Projekte erfolgreich
abgeschlossen werden. Ein besonderer Schwerpunkt
liegt dabei auf dem Umbau im laufenden Betrieb,
der durchschnittlich einen Zeitraum von sechs Monaten
umfasst. Bis Ende Februar sollen dann alle 50 Modernisierungen
abgeschlossen werden.
Indem wir unter anderem Bäckereien und Sushi-Shops
integrieren, Obst- und Gemüse- sowie Thekenbereiche
Die Kaufland-Filiale in Bad Tölz vor der Modernisierung
EXPERTENBEITRAG 9
Fotos: Kaufland
Die Kaufland-Filiale in Bad Tölz nach iher Modernisierung
neu gestalten und unsere Kassenzonen mit Selbstbedienungskassen
ausstatten, wollen wir vor allem unsere
Frischekompetenz hervorheben. Molkerei-, Wurst- und
Tiefkühlprodukte werden in neuen Kühlmöbeln ansprechend
platziert. Durch moderne Technik im Hintergrund
erhöhen wir gleichzeitig die Energieeffizienz deutlich,
reduzieren CO2-Emissionen und helfen, unsere Filialen
langfristig nachhaltiger zu betreiben. Neue Wärmerückgewinnungssysteme,
die die Abwärme der Kühlmöbel für
das Heizen der Kaufland-Filiale nutzen, senken den Energieverbrauch
erheblich – im Schnitt um rund 160.000 Kilowattstunden
pro Markt und Jahr.
Unser Blick bei einer Modernisierung beschränkt sich
jedoch nicht nur auf unsere Filiale. Wir wollen unseren
Kunden ganzheitliche One-Stop-Shopping-Erlebnisse
bieten. Daher nutzen unsere Partner in den Malls vor Ort
häufig den Zeitpunkt unserer Modernisierungen, um ihre
Ladeneinrichtungen und Sortimente aufzuwerten. Teilweise
strukturieren wir in diesem Kontext ebenso Malls
um und integrieren neue Branchenkonzepte.
Ab dem kommenden Jahr nehmen wir uns noch mehr vor!
Dann werden wir jährlich bis zu 60 Kaufland-Filialen modernisieren.
Unsere Filialen sind in ihrer Struktur, Größe
und Lage sehr heterogen und kein Umbau ähnelt dem anderen.
Wir stecken viel zeitlichen Aufwand in die Vorbereitung
der Modernisierungen. Vorrang hat dabei unsere
Filialeinrichtung, also, wie und wo wollen wir in Zukunft
unser Sortiment für die Kunden am besten sicht- und erlebbar
machen. Daneben laufen die Vorbereitungen für die
baulich und technisch notwendigen Arbeiten. Gemeinsam
mit unseren externen Fachplanern, Architekten und Fachfirmen
bereiten wir die weiteren Schritte für die nächsten
Modernisierungen vor. Unser Ziel dabei bleibt unverändert:
Wir wollen unsere Filialen für unsere Kunden auf
ein neues Niveau heben, den Umbau so reibungslos wie
möglich organisieren und ihnen Märkte nach der Modernisierung
bieten, in denen Einkaufen Freude macht. Ein
bequemes Einkaufserlebnis, ein attraktives Sortiment und
ein Umfeld, in dem man sich wohlfühlt, sind für uns unverzichtbar.
10 INTERVIEW
Markus Trojansky, Expansionsverantwortlicher bei dm
Einkaufen, wie es ins Leben passt.
Zukunft beginnt heute.
HI HEUTE: dm hat auch in diesem Jahr seine Expansion
beachtlich fortsetzen können – auch wenn die Vorzeichen
schon einmal besser waren. Worauf schauen Sie mit besonderer
Freude diesbezüglich zurück?
Wir freuen uns sehr, dass dm-drogerie markt weiterhin
sehr expansiv unterwegs ist, selbst unter herausfordernden
Rahmenbedingungen. Besonders freut uns, dass wir bei Investoren
und Vermietern nach wie vor als vertrauenswürdiger
und bevorzugter Partner angesehen werden. Dies ist
eine direkte Folge unserer kontinuierlichen und intensiven
Kontaktarbeit, die sich nachhaltig auszahlt. Es bestätigt uns
darin, dass unser fleißiges Tun in der engen Zusammenarbeit
mit allen Beteiligten den Unterschied machen – und
das motiviert uns, auch weiterhin mit vollem Einsatz an der
positiven Entwicklung unserer Märkte mitzuwirken.
Gerne schauen wir auch auf die erfolgreiche Expansion von
dm-drogerie markt nach Polen. Die Auslandsexpansion in
neue Länder ist nicht nur eine spannende Herausforderung,
sondern auch eine wertvolle Erfahrung die gezeigt
hat, wie wichtig strategische Planung, interkulturelle Kompetenz
und Teamarbeit für den nachhaltigen Erfolg sind.
Die positive Resonanz des Marktes und das Wachstum von
dm in Polen bestätigen, dass wir den richtigen Weg gegangen
sind und treiben uns an, weiterhin mit Leidenschaft an
solchen Vorhaben mitzuwirken.
INTERVIEW 11
HI HEUTE: Die Mietpreisverhandlungen dürften sicherlich
in diesem Jahr auch nicht einfacher geworden sein.
Wie sieht da Ihre Wahrnehmung aus? Was hat sich in
jüngster Zeit hier möglicherweise noch einmal ein bisschen
verändert?
Die konditionellen Fragestellungen unserer Mitverhältnisse
sind tatsächlich anspruchsvoller geworden. Wir beobachten,
dass die Mieten weiterhin nur in eine Richtung
tendieren – nach oben. Mit dem Effekt, dass anstelle der
klassischen Nettomiete verstärkt mietfreie Zeiten, Baukostenzuschüsse
oder flexiblere Laufzeiten in den Fokus geraten.
Vermieter und Mieter suchen häufiger nach kreativen
Lösungen, um Projekte wirtschaftlich abbilden zu können.
Getrieben wird diese Entwicklung vor allem durch gestiegene
Baukosten und die veränderten Finanzierungsbedingungen.
Banken fordern zunehmend höhere Eigenkapitalanteile
und die Zinssätze sind deutlich gestiegen.
Diese Faktoren führen neben gestiegenen Kosten für bspw.
Instandhaltung und Energie dazu, dass Vermieter ihre Erwartungen
an die Mieten entsprechend anpassen.
Für uns heißt das, dass wir besonders genau abwägen müssen,
wo und wie wir investieren, um weiterhin wirtschaftlich
erfolgreich zu bleiben, ohne Kompromisse bei der
Standortqualität einzugehen.
HI HEUTE: Bei Ihren Kundinnen und Kunden jedenfalls
genießt dm weiterhin enormes Ansehen und erfreut sich
hoher Beliebtheit, wie die jüngsten Erhebungen einmal
mehr zeigen. Kann man das überhaupt noch steigern ?
Markus Trojansky ist bei dm seit vielen Jahren Geschäftsführer
und Leiter und verantwortet die Expansion und
Filialinvestitionen.
nahtloser funktionieren und weiter ausgebaut werden:
Bessere Verfügbarkeitsanzeigen, vereinfachte Bestell- und
Abholprozesse sowie zusätzliche digitale Services, die den
Einkauf im Alltag erleichtern. Die Dienstleistung dm-Express
- der Kunde bestellt online und kann kurzfristig die
Ware fertig gepackt in seinem bevorzugten Markt abholen
- ist ein weiterer Baustein, dem Kunden zu ermöglichen bei
dm einzukaufen, wie es ins Leben passt. Nämlich stationär,
online oder über die Abholstationen in den Märkten.
Fotos: dm-drogerie markt GmbH + Co. KG
Unsere Kundinnen und Kunden haben dm in Deutschlands
wichtigster Verbraucherbefragung, dem Kundenmonitor,
zum beliebtesten stationären Handelsunternehmen gewählt.
In der Hauptkategorie „Globalzufriedenheit“ erzielt
dm mit 1,76 die Bestnote unter allen untersuchten stationären
Händlern. In der Kategorie Drogeriemärkte bestätigt
dm damit seine führende Position in Deutschland. In diesem
Zusammenhang investieren wir erneut über einhundert
Millionen Euro unter anderem in das Retail-Design
unserer Märkte und rollen unser modernstes Ladenbild
kontinuierlich aus. Dazu gehören optimierte Wegeführungen,
verbesserte Orientierung im Markt und ein insgesamt
noch komfortableres Einkaufserlebnis. Auch der konsequente
Ausbau der Selfservice-Kassen geht weiter.
Gleichzeitig sehen wir dies als Verpflichtung und Ansporn
zugleich, unser Angebot und unsere Services kontinuierlich
zu überprüfen und weiterzuentwickeln. Dabei spielt
die verbesserte Verknüpfung von Online und Markt eine
wichtige Rolle. Unsere Omnichannel-Angebote sollen noch
HI HEUTE: In der Presse wird rege über die Aktivitäten
von dm im Gesundheitsmarkt in Verbindung mit dem Online-Angebot
apothekenexklusiver und apothekenpflichtiger
Artikel sowie verschiedener Gesundheitsservices
berichtet ?
Angesichts der steigenden Kosten im Gesundheitswesen
wird deutlich, dass unser System grundlegend umdenken
muss – weg von der reinen Krankheitsbehandlung hin zu
mehr Vorbeugung und Gesundheitsförderung. Das wachsende
Bedürfnis vieler Menschen, ihre Lebensqualität und
ihr Wohlbefinden bis ins hohe Alter zu erhalten, sowie digitale
Innovationen unterstützen diesen Wandel.
Es ist ein zentrales Anliegen von dm, für unsere Kunden die
Gesundheitskompetenz stetig auszubauen. Daher erweitert
dm sein Online-Angebot um apothekenpflichtige Produkte,
vor allem rezeptfreie OTC-Medikamente und apothekenexklusive
Kosmetik. Die Versandapotheke ist dabei nur ein
Baustein, um Gesundheitsvorsorge und präventive Maß-
12 INTERVIEW
nahmen für Kunden zugänglich und erschwinglich zu machen.
Im Rahmen dieser Strategie testen wir aktuelle eine
Blutanalyse in ausgewählten Märkten. Dieses Angebot ergänzt
das bestehende Gesundheitssystem und reagiert auf
veränderte Kundenbedürfnisse. Zusätzlich werden weitere
Services wie Haut- und Augenscreenings in den Märkten
getestet.
Diese Maßnahmen sind eine logische Erweiterung unseres
Fokus auf Gesunderhaltung, mit dem Ziel, unseren Kunden
ein attraktives Gesundheitsangebot zu bieten und sie
auf ihrem Weg zu mehr Prävention und Wohlbefinden zu
unterstützen.
HI HEUTE: Was sind für das kommende Jahr bei Ihrer
Standortsuche die wichtigsten Faktoren? Ist Mixed-Use
weiterhin auch bei Ihnen ein wichtiger Trend?
Für das kommende Jahr zählen bei unserer Standortsuche
vor allem drei Faktoren: Die Lage, die Lage und nochmals
die Lage – gepaart mit einem passenden Einzugsgebiet, das
eine nachhaltige Kundenfrequenz ermöglicht. Besonders
wichtig ist uns die stadtnahe Versorgung, damit wir für unsere
Kundinnen und Kunden gut erreichbar sind.
Da dm als Mieter fungiert, ist Mixes-Use kein Konzept von
dm selbst. Wir ziehen Mixed-Use-Projekte grundsätzlich
dann in Betracht, wenn sie sich in einer sehr guten Lage
befinden. Unsere Priorität liegt darauf, Standorte zu finden,
die sich durch starke Erreichbarkeit und ein attraktives
Umfeld auszeichnen.
Fachmarktstandorte wiederum sind für uns schon aus dem
Selbstverständnis heraus, der führende discountierender
INTERVIEW 13
Drogeriefachmarkt zu sein, sehr attraktiv und überdies definitiv
der Kunden liebste Einkaufsstätte. Der Trend zur Individualmobilität
verstärkt diese Entwicklung noch.
Einzelhandel insgesamt wieder an Fahrt gewinnt und wir
unsere Standortentwicklung effizienter vorantreiben können.
HI HEUTE: Wie schauen Sie auf planungsrechtliche Aspekte?
Hier könnte sich ja im kommenden Jahr ein bisschen
was verändern. Betrifft Sie das relevant?
Im kommenden Jahr steht voraussichtlich eine Novellierung
des Baurechts an, die unter anderem zum Ziel hat,
Baugenehmigungen schneller zu erteilen. Dies betrifft auch
den Handel und dürfte daher direkt Einfluss auf unsere Expansionsmöglichkeiten
haben. Derzeit ist eines der Hauptprobleme,
dass Genehmigungsverfahren sich oft sehr langwierig
gestalten oder generell herausfordernd sind. Mit den
geplanten Änderungen erwarten wir, dass die Expansion im
HI HEUTE: Was müsste 2026 passieren, dass Sie völlig
umhauen würde?
Da wir bei allem was wir tun mit beiden Beinen fest auf dem
Boden stehen, sind wir prinzipiell standhaft. Überdies gilt
bei uns stets beharrlich im Bemühen und Bescheiden in der
Erfolgserwartung zu bleiben. Aber natürlich würde es uns
riesig freuen, wenn wir in 2026 einen spürbaren Wandel im
Gesundheits- und Wohlfühlbereich erzielen. Also wenn wir
es schaffen, unseren Kunden durch innovative Services und
ein erweitertes Sortiment noch besser zu einem gesunden
und bewussten Lebensstil zu verhelfen.
14 INTERVIEW
Dirk Völkel, VÖLKEL Real Estate
„In dieser schnelllebigen Welt gilt es,
die richtigen Schlüsse zu ziehen und
sich weiterzuentwickeln“
HI HEUTE: Herr Völkel, 2025 war ein Jahr, das für Sie und
Ihr Unternehmen einige Veränderungen bereitgehalten
hat. Dafür hat vor allem die DEKA, als Eigentümer zahlreicher
von Ihnen gemanagter Einkaufscenter, gesorgt.
Wie betrachten Sie es im Rückspiegel?
Dirk Völkel: In der Tat ist 2025 ein Jahr mit viel Bewegung
im Markt gewesen, nicht nur bei uns. Die Zusammenarbeit
mit der Deka bestand acht Jahre. Wir übergeben unter anderem
zwei nachhaltig aufgewertete Center, das Alleen
Center Trier und das Nedderfeld Center in Hamburg sowie
einen Kauf Park Göttingen, in dem die Nachnutzung
des Real-SB-Warenhauses unter Aufteilung der Flächen
und Berücksichtigung des Baurechts zu meistern war. Mit
diesem Objekt konnte für die Deka ein Nachhaltigkeitspreis
gewonnen werden, viele technische Innovationen
wurden auf Marktreife getestet und nach proof of concept
auch an anderer Stelle umgesetzt. In allen Objekten wurden
viele Vermietungserfolge erzielt und großvolumige
Baumaßnahmen gesteuert. Wir haben die Corona-Phase
gemeistert, uns der Energieknappheit mit einem Gasnotfallplan
gestellt und vieles andere mehr.
Die Deka hat nach der langen Zeit einen Wettbewerb ausgelobt,
was nicht ungewöhnlich ist, das Management wird
neu strukturiert und organisiert. Die Zusammenarbeit
war uns immer eine Herzensangelegenheit, wir haben
viel investiert, waren tief in den Systemen und Prozessen
verwurzelt. Deswegen wollten wir mit der durchgeführten
Einarbeitung unserer Nachfolger die Grundlage legen,
damit diese einen bestmöglichen Einstieg erhalten. Vielleicht
hat das Vorbildcharakter im Sinne der Investoren
bzw. Anlegerinteressen. Viele gute Mitarbeiter finden jetzt
ein neues berufliches Zuhause, bleiben aber an alter Stelle.
Ein gutes Gefühl.
Im Centerbereich gab es auch einiges Neues. Der Wandel
des Düsseldorfer ehemaligen Stilwerks ins düwell und
der Gewinn des German Design Awards durch Eigentümer
und Marketingagentur mit uns als Center Manager
und strategischer Berater war ein schönes Highlight des
Jahres. Am Jahresbeginn gab es noch keinen Namen, die
alten Namensrechte waren Geschichte. Das Center stand
im Marketing vor dem Nichts. Jetzt ist das Objekt aufgrund
des gemeinsamen Engagements wieder fest in der Düsseldorfer
Gesellschaft etabliert. Einige Managementverträge
wurden verlängert. Phasen bzw. Zyklen enden, neue beginnen.
HI HEUTE: Wie beurteilen Sie aktuell die Marktsituation?
Es gab ja im innerdeutschen Center Management-
Bereich eine Reihe von Wechseln. Welche Erkenntnisse
ziehen Sie daraus?
Dirk Völkel: Wenn Sie die Situation der Center meinen,
pessimistischer als noch vor ein oder zwei Jahren. Wir
sind noch nicht durchs Tal. Ich gehe davon aus, dass wir
vor einer Welle an Verkäufen ab 2026 stehen. Das bedeutet
auch Chancen. Die recht vielen Wechsel sind nach meiner
Beobachtung der Versuch bzw. Ansatz, neue Impulse
zu setzen. Was anders ist, ist dann besser, wenn die Prozesse
optimiert werden. Einfache, verständliche Prozesse
ermöglichen schnelle Entscheidungen. Handelsunternehmen
ändern ihre Expansionsstrategien in einem Jahresverlauf.
Abschlüsse gehen verloren, wenn z. B. der Entscheidungsprozess
stockt.
In der Formel Eins z. B. den Fahrer zu tauschen, jedoch
das Auto der Vorjahressaison unverändert zu nutzen, mag
schnellere Rundenzeiten ergeben, lässt die Gewinnchancen
aber nicht sprunghaft steigen, wenn der Wettbewerb
über eine neuere, bessere Technik verfügt. Der Fahrer
muss sich auch erst auf das Team und das Auto einstel-
INTERVIEW 15
len. Das Beispiel finde ich deshalb treffend, weil nur Fahrer
und Mechaniker das Auto im Zusammenspiel bestens
abgestimmt auf die Strecke bringen. Der eine kann ohne
die anderen nicht erfolgreich sein und umgekehrt. Im
übertragenen Sinne bedarf es dieses Bewusstseins auch
in unserer Branche. In schwierigen Zeiten muss man zusammenstehen.
Probleme lassen sich man am besten gemeinsam
lösen. Jeder muss den Blick nach innen richten
und optimieren, was er sieht. Es wäre zunächst der
optimale Prozess zu definieren und dann den oder die
Partner zu suchen, die am besten dazu passen. Je komplexer,
desto schwieriger, da unflexibler und langsamer in
den Entscheidungen und administrativen Vorgaben. Viele
Beteiligten auf einem Mandat bedeuten großen Abstimmungsbedarf.
Führbarkeit und Führung sind der Schlüsselfaktor
in Verbindung mit Controlling.
Fotos: Völkel
HI HEUTE: Wie sehen nun Ihre nächsten Schritte aus?
Gibt es bereits konkrete neue Geschäftsanbahnungen?
Blicken Sie zuversichtlich auf 2026?
Dirk Völkel: Wir sind 2025 stark im Bürosegment gewachsen,
aber nicht nur. Insgesamt konnten wir vier neue Investoren
gewinnen. In Berlin haben wir ein Portfolio von
fünf Büroimmobilien mit insgesamt 19.000 qm Mietfläche
in unser umfassendes kaufmännisches und technisches
Property Management integriert. Dazu gehört auch das
Kronenpalais in Berlin-Mitte, dem Sitz der Deutschen
Kredit Bank AG. In Hamburg wurde uns das Kaufmannshaus
im Passagenviertel anvertraut, eine wahre Hamburger
Perle mit 28.000 qm Mietfläche. Hier engagieren
wir uns aktiv im Lenkungsausschuss des ersten Business
Improvement Districts Hamburgs. Für den 1. Februar und
den 1. April bereiten wir uns auf zwei weitere großvolumige
Übernahmen in Berlin vor. Beide Objekte sind Büroimmobilien,
wobei eines auch einen höheren Retail-Anteil
umfasst und als Mischimmobilie konzipiert ist. Darüber
hinaus beginnen wir eine spannende Zusammenarbeit
mit einem französischen Investor, der gerade seinen
Markteintritt in Deutschland vollzieht. Wir werden das
umfassende Property Management für die angekauften
Immobilien, bisher einen Baumarkt in Hagen sowie eine
Büroimmobilie in Dortmund, übernehmen, die derzeit in
das Eigentum des Fonds übergehen. Besonders hervorzuheben
ist die Übernahme des IMOTEX Mode/Centers in
Neuss zum Jahreswechsel, das mit einer Mietfläche von
rund 57.000 Quadratmetern und 140 Mieteinheiten eine
bedeutende Erweiterung unseres Portfolios darstellt. Das
Onboarding des Projekts läuft seit Oktober 2025 und umfasst
das Center Management, Technische Property Management,
die Haustechnik, internationales Leasing, Mar-
Dirk Völkel, Geschäftsführender Gesellschafter von VÖLKEL
Real Estate (Hamburg)
keting sowie Customer Service. Für Europas führendes
Modezentrum im B2B-Bereich für Fast Fashion mit internationalen
Mietpartnern haben wir uns zum Ziel gesetzt,
den Auftritt, die Marktpräsenz und die Marktanteile des
Centers nachhaltig zu stärken bzw. zu erweitern.
Ansonsten berichten wir spätestens im Laufe des zweiten
Quartals über weitere Akquisitionserfolge im Bereich
Shopping Center.
HI HEUTE: Wo sehen Sie für Ihr Unternehmen in den
kommenden Jahren die größten Chancen? Shopping
Center werden hier sicher nicht mehr so sehr wie in der
Vergangenheit im Vordergrund stehen, oder?
Dirk Völkel: Dafür gibt es keinen Grund. Handelsimmobilien
und Shopping Center sind Teil unserer DNA. Ich
wüsste kein Unternehmen, dessen Führungskräfte mehr
Center revitalisiert hätten. Wir kennen viele Objekte in
allen Regionen des Landes aus dem Management und/
oder aus Beratungsmandaten sowie in der Schweiz. Unser
Wissen und unsere Erfahrung werden dazu führen, dass
wir weiter mitmischen werden. Unseren Platz im Ranking
jetzt aufzugeben ist das eine, aber für ein unbeteiligtes
Zuschauen gibt es keinen Grund. Allerdings ist Quantität
kein Ziel. Es muss schon passen, was die Chance auf einen
16 INTERVIEW
gemeinsamen Erfolg im Zusammenspiel mit einem Eigentümer
angeht. Da freuen wir uns schon sehr auf das, was
dieses Jahr noch folgt.
Unser strategisches Portfolio an Serviceleistungen ermöglicht
in dieser Zeit ein breites Einsatzspektrum, wir
bedienen ja alle gewerblichen Asset-Klassen. Das war in
der Vergangenheit so und wird so bleiben. Unsere Tochtergesellschaft
in Rumänien ist inzwischen auch am Start,
sich im immer mehr professionalisierenden Markt bekannter
zu machen. Die ersten Angebote sind im Markt.
Wir gehen davon aus, im Jahr 2026 operativ im Management
zu beginnen. Es gibt dort auch Kooperationsanfragen
von Marktteilnehmern, die wir prüfen.
HI HEUTE: Was stimmt Sie zuversichtlich, Ihre gesteckten
Ziele für 2026 und darüber hinaus zu erreichen und
wo gibt es eventuell noch Nachjustier-Bedarf?
Dirk Völkel: Ich glaube fest, dass es für alles, was passiert,
einen Grund gibt – man könnte auch sagen, einen Plan.
Wir haben in den letzten Jahren so viele Prüfungen bestanden,
sicher auch Fehler gemacht. Die exogenen Schocks
und disruptiven Veränderungen allerorts erforderten eine
große Anpassungsfähigkeit und in kürzester Zeit die richtigen
Entscheidungen zu treffen. Ausschlaggebend ist die
Qualität und der Zusammenhalt des Teams. Es kommt darauf
an, in dieser schnelllebigen Welt die richtigen Schlüsse
zu ziehen und sich weiterzuentwickeln. Dieser Herausforderung
stellen wir uns seit zweieinhalb Jahren laufend.
Durch ein verstärktes Qualitätsmanagement und umfassendes
Durchleuchten und Verbessern aller Prozesse sind
wir nachhaltig stärker geworden. Das setzen wir fort.
HI HEUTE: Wie wird sich aus Ihrer Wahrnehmung das
Center Management in naher bis mittlerer Zukunft noch
weiter verändern?
Dirk Völkel: Die Frage hatten wir schon einmal vor nicht
allzu langer Zeit. Mit Fontane gesprochen, es ist ein weites
Feld. Lassen Sie mich eines sagen: Ich halte es für einen
fatalen Fehler, größere Center nur im Teilzeitmanagement
oder ganz ohne ein Center Management betreiben
zu wollen. Das ist so, wie wenn ein Bekleidungsgeschäft
keine Beratung mehr bietet oder einem Patienten ein Roboter
im weißen Kittel in der Arztpraxis gegenübersitzt.
Viele bunte Wollfäden machen noch keinen Pullover. Eine(r)
muss sie zusammenfügen und -halten. Wenn kein
Dirigent das Ensemble leitet, wie soll es klingen? Viele
Aufgaben können digitalisiert werden, KI eröffnet neue
Welten. Wenn im stationären Handel, auf dem Marktplatz,
der Mensch und führende Kopf abhandenkommt, wie soll
es funktionieren? Aktuell zwingt die Situation zu Einsparungen
an allen Ecken und Enden, im Marketing und beim
Center Management ist schnell am falschen Ende gespart,
denn es ist das entscheidende Differenzierungskriterium
im harten Wettbewerb.
Foto: Völkel
Seit kurzem im Management-Portfolio von VÖLKEL Real Estate: Imotex Mode Center Neuss
Parken für neue Zeiten
Immer mehr Wohnquartiere, multifunktionale Flächen und neue Retailangebote
verändern die Innenstädte, die Mobilität–und die Anforderungen an Parkräume:
Parken muss heute flexibel für Betreiber und intuitiv für Kunden sein.
Lassen Sie uns gemeinsam das Parken neu denken:
Parkräume ohne Schranken dank KFZ-Kennzeichenerfassung
Nachhaltige Bewirtschaftung ohne Papier und Personal
Yield-Management für Mehrfachnutzung mit individuellen Tarifen
(nachts, wochenends, feiertags, zu Events …)
Digitale Bezahlmodelle für skalierbare Nutzungsmodelle
Auslastungs- und Ertragsoptimierung dank Erfahrungen
aus 65+ Standorten mit 14+ Millionen Ein-/Ausfahrten p.a.
Transformieren
wir Ihren Parkraum!
+49 (0) 871 40 43 97-51
w.nuoffer@parken-und-management.de
Parkraumbewirtschaftung ohne Schranken
Parkraumüberwachung ohne Parkscheiben
www.parken-und-management.de
18 INTERVIEW
Torsten Janke
„Wir möchten allen Menschen
Zugang zu bezahlbaren
Produkten in ihrer Nähe bieten”
HI HEUTE: Die weitere Expansion und Filialoptimierung
dürften auch im kommenden Jahr Ihre Hauptaufgaben
darstellen. Legen Sie hier besondere inhaltliche Schwerpunkte
auf bestimmte Dinge?
Torsten Janke: Unser Anspruch an uns als Grund- und
Nahversorger ist ganz einfach: Wir wollen Menschen
dort erreichen, wo sie leben und arbeiten. Das gilt auch
für 2026. Das bedeutet, dass wir weiter an der Expansion
unseres Filialnetzes arbeiten und den Bestand kontinuierlich
modernisieren. Wir haben in den vergangenen Jahren
bereits viel erreicht und werden daran anknüpfen.
HI HEUTE: Sicher haben Sie 2026 einzelne Regionen
speziell im Fokus. Welches sind diese und gibt es bei den
Projekten Besonderheiten?
Torsten Janke: Wir sind ein Grund- und Nahversorger für
alle Menschen, weshalb es keine Fokussierung auf eine
bestimmte Region gibt. Mit mehr als 2.200 Filialen in 20
Regionalgesellschaften ist ALDI Nord in Deutschland nahezu
flächendeckend erreichbar. Was für uns zählt, ist die
Nähe zu unseren Kundinnen und Kunden. Diese gilt es
punktuell weiter auszubauen und wo es notwendig ist zu
optimieren.
HI HEUTE: Inzwischen wird bei der Gestaltung der LEH-
Immobilien auch verstärkt auf die Dächer geschaut. Welche
Philosophie der Nutzung verfolgen Sie auf diesem
Gebiet?
Torsten Janke: Unsere Standardbaubeschreibung sieht
für Neubauten ein Flachdach vor. Dieses eignet sich für
die Montage von Photovoltaikanlagen besser als die herkömmlichen
Satteldächer. Doch gerade in Ballungsräumen,
wo Platz knapp und wertvoll ist, gehen wir, wo es
wirtschaftlich sinnvoll ist und einen Mehrwert schafft,
einen Schritt weiter: Mit Mixed-Use-Objekten nutzen wir
nicht nur die Dachfläche, sondern erweitern das Gebäude
gegebenenfalls nach oben oder zur Seite. Neben dem ALDI
Markt entsteht so zusätzliche Nutzfläche für Wohnraum,
Büros, Hotels, Arztpraxen oder Kindergärten. In Wuppertal
beispielsweise haben wir eine Filiale mit Kindertagesstätte
kombiniert. Wo es sich städtebaulich anbietet, ist
Mixed-Use für uns eine pragmatische und zeitgemäße
Lösung.
HI HEUTE: ESG-Themen gehören ja längst schon bei der
Planung mit dazu. Wie sieht Ihr aktueller Standard diesbezüglich
aus und gibt es da auch noch Potenzial für Extras?
Torsten Janke: Wir errichten Neubauten gemäß unserer
Standardbaubeschreibung in Holzrahmenbauweise. Holz
ist ein nachwachsender Rohstoff, und die Fertigung der
Bauteile hat einen geringeren CO2-Fußabdruck als alternative
Baustoffe wie etwa Ziegel, Stahl oder Zement.
Zusätzlich werden Neubauten mit Photovoltaikanlagen
ausgestattet, um ihren eigenen – grünen – Strom zu produzieren.
Aktuell sind das schon mehr als 800 Filialen. Um
den Energieverbrauch weiter zu reduzieren, setzen wir
flächendeckend auf LEDs. Wir nutzen zudem ein ressourcenschonendes
Kühlkonzept, und die Abwärme der Kühlmöbel
wird nach dem Prinzip der Wärmerückgewinnung
zum Heizen der Filiale genutzt. Darüber hinaus prüfen wir
kontinuierlich, ob es weiteres Potenzial gibt.
INTERVIEW 19
HI HEUTE: Bei der Realisierung neuer Märkte bzw. Erweiterung
bestehender Läden gibt es durch hohe Auflagen
der Behörden speziell in Deutschland so manche
Hürde zu überwinden. Aber der „Regulierungswahn“
hinsichtlich der zulässigen Handelsflächen könnte 2026
durch die angedachte Paragraphenüberarbeitung nennenswert
reduziert werden. Wie sehen Sie das?
Foto: ALDI Nord
Torsten Janke: Eine umfassende Entbürokratisierung ist
nicht nur für uns als expandierendes Handelsunternehmen
eine Verbesserung. Weniger bürokratische Hürden
und klarere Vorgaben würden Bauprozesse beschleunigen
und Investitionen erleichtern. Kommunen könnten zudem
flexibler auf lokale Versorgungsbedarfe reagieren.
Entscheidend ist jetzt, dass die Novelle praxistauglich und
zukunftsorientiert umgesetzt wird.
HI HEUTE: Wann wäre 2026 für ALDI Nord mit Blick auf
Ihren Verantwortungsbereich ein erfolgreiches Jahr?
Torsten Janke: Unser Credo ist „Gutes für alle“: Wir möchten
allen Menschen Zugang zu qualitativ hochwertigen,
bezahlbaren Produkten in ihrer Nähe bieten und unser
Filialnetz entsprechend weiter nach verdichten. Wenn
wir diesem Ziel 2026 wieder einen Schritt näherkommen,
werte ich das als Erfolg!
Torsten Janke, Managing Director Real Estate & Expansion
Foto: ALDI Nord
Mehr als 100 ALDI Nord Märkte in Deutschland sind bereits in Holzrahmenbauweise errichtet oder aktuell im Bau.
20 INTERVIEW
Dr. Angelus Bernreuther, DEFAMA
„Bei Einzelhandelsimmobilien ist ein
gesunder Realismus eingekehrt”
HI HEUTE: Wie schauen Sie geschäftlich auf das nun fast
beendete Jahr 2025 zurück?
2025 war ein sehr gutes Geschäftsjahr für die DEFAMA. Wir
freuen uns über bislang 16 Ankäufe zum Stand Anfang Dezember.
Es sind gute Produkte im Value-Add Bereich bei
Fachmärkten auf dem Markt, vor allem wenn man nicht
nur auf lebensmittelgeankerte Immobilien abzielt. Wir
konnten so beispielsweise ein Portfolio mit vielen Drogeriemärkten
ankaufen. Diese schätzen wir ähnlich attraktiv
ein wie den Lebensmittelhandel. Grundsätzlich freuen wir
uns auch über eine gut gefüllte Ankaufspipeline. Es läuft
bei Fachmärkten.
HI HEUTE: Was stimmt Sie zuversichtlich, dass 2026
(noch) besser wird und was stört oder behindert Ihre
Arbeit?
Anders als in anderen Asset-Klassen, wie etwa Büros, ist
bei Einzelhandelsimmobilien ein gesunder Realismus
eingekehrt. Nach der Corona-Pandemie, die viele Trends
im Handel deutlich beschleunigt hat, sind Einzelhandelsstandorte
und -konzepte sehr gut einschätzbar. Das zeigt
sich auch in der Preisgestaltung. Ein deutlicher Vorteil
für Investoren wie die DEFAMA, die einerseits die„ Asset-Management-Kompetenz
im eigenen Hause haben
und andererseits sehr schnell im Ankauf agieren können.
Grundsätzlich beobachten wir aber, dass sich die Transaktionsdauer
insgesamt verlängert.
HI HEUTE: Was wird bei DEFAMA im kommenden Jahr
weiter im Mittelpunkt stehen und was sich vielleicht ein
bisschen verändern?
Wir werden klar weiter unseren Fokus auf Opportunitäten
bei Fachmärkten und Fachmarktzentren in Deutschland
legen. Seit über 10 Jahren verfolgen wir als börsengelistetes
Unternehmen erfolgreich den Kurs einer Buy-and-hold-
Strategie. Unsere sehr hohe Vermietungsquote unterstreicht
unseren Anspruch auf eine langfristige Perspektive
mit stabilen Cash-Flows. Wir werden deshalb unser
aktives Asset-Management weiter vorantreiben.
Foto: DEFAMA
Non-Food-Discounter ACTION als starker Nachnutzer in Albstadt-
DEFAMA Deutsche Fachmarkt AG
HI HEUTE: Wie bewerten Sie die Situation auf dem deutschen
Markt rund um die von Ihnen ins Visier genommenen
Handelsimmobilien im Vergleich zu anderen europäischen
Nationen?
Deutschland ist nach wie vor die wichtigste Volkswirtschaft
in Europa. Investments in Fachmärkte und damit
im weitesten Sinn immer in kurzfristige Bedarfsbereiche
sind also grundsätzlich positiv. Fachmärkte befriedigen
grundlegende Bedürfnisse, die in kurzen Zeitabständen
und um einiges konjunkturunabhängiger befriedigt werden.
Die Renditen für Einzelhandelsimmobilien sind dabei
in letzter Zeit gestiegen, auch für Shopping Center. Es gibt
natürlich weitere Ländermärkte, die derzeit unserer Beobachtung
nach im Fokus paneuropäischer Investmentplattformen
für Einzelhandel stehen, beispielsweise Italien. In
INTERVIEW 21
unserem Segment der eher kleineren Fachmarktstandorte
sehen wir aber in Deutschland auch für die Zukunft ausreichendes
Marktpotenzial für weiteres Wachstum.
Foto: DEFAMA
HI HEUTE: Welche Voraussetzungen sind für Sie bei der
Standortsuche eigentlich nach neuestem Stand am wichtigsten?
Da hat sich grundsätzlich wenig geändert: Lage, Mieterzufriedenheit
und Flexibilität in der Nutzung. Gerade in
Zeiten, in denen der Neubau fast zum Erliegen gekommen
ist (und damit auch der klassische Core-Bereich), rücken
beim Kunden eingeführte Standorte, die der Mieter einschätzen
und über die man ggf. Revitalisierungspläne legen
kann, in den Vordergrund. Übrigens per se auch ein
ESG-Ansatz, aber auch eine Chance auf grüne Potenzialhebung.
Etwa die Hälfte der DEFAMA-Standorte ist zum
Beispiel schon mit Schnellladestationen für Elektroautos
ausgestattet. Zusammen mit den Mietern macht bei Fortentwicklung
von Standorten energetisch auch die Implementierung
einer Wärmepumpe einen großen Hebel in
Sachen ESG aus. Investitionen, die sich nicht nur für die
Umwelt rechnen.
HI HEUTE: Gibt es eigentlich eine vom Unternehmen definierte
Vision, wo DEFAMA 2030 stehen will und wenn
ja, wie sieht diese aus?
Ja, die gibt es. Bis zum Jahr 2030 wollen wir unser Portfo-
Dr. Angelus Bernreuther, Head of Business Development,
DEFAMA Deutsche Fachmarkt AG
lio auf eine halbe Milliarde Euro ausbauen. Derzeit sind
es rund 350 Mio. Euro. Wir sind sehr zuversichtlich, dass
unser Value-Add-Weg zusammen mit einem aktiven Management
unserer Immobilien in enger Abstimmung mit
unseren Mietern dabei weiterhin der richtige ist.
Foto: DEFAMA
dm-Drogeriemarkt als stabiler Frequenzbringer in Dresden
22 INTERVIEW
Vanessa Hegele, Lidl
Wir denken die Nahversorgung
weiter – flexibel, nachhaltig
und flächendeckend
Immobilienstrategie 2026, die Rolle von Mixed-Use in Innenstädten
und warum Holz mehr ist als nur ein Baustoff
HI HEUTE: Frau Hegele, das Jahr 2025 ist so gut wie Geschichte.
Wie blicken Sie auf die vergangenen zwölf Monate
zurück?
Vanessa Hegele: Das Jahr 2025 war für uns ein Jahr, in dem
wir gezeigt haben, wie flexibel und innovativ die Nahversorgung
heute sein kann, insbesondere in urbanen Räumen.
Ein absolutes Highlight war die Eröffnung unserer
drei Filialen in ehemaligen Galeria-Standorten in Berlin
– etwa am Hermannplatz oder am Kurfürstendamm.
Das war ein starkes Signal. Wir haben bewiesen, dass wir
leerstehende Großflächen in bester Lage erfolgreich revitalisieren
und passgenau für unsere Kunden umbauen
können, inklusive separater Eingänge und individueller
Öffnungszeiten. Im November haben wir diesen Weg in
Hamburg im Alstertaler-Einkaufszentrum fortgesetzt und
hier eine weitere Filiale im Galeria-Standort eröffnet.
Foto: Kerstin Seipt Photograpie
Nach zwei Filialen in Berlin eröffnet Lidl Ende November 2025 am zentralen Galeria-Standort im Alstertaler-Einkaufszentrum in Hamburg eine
weitere Filiale.
INTERVIEW 23
Es war ein Jahr, in dem wir die Zukunft der Innenstädte
aktiv mitgestaltet und attraktive Anlaufpunkte geschaffen
haben, wo Leerstand drohte. Denn wir verstehen den Lebensmitteleinzelhandel
nicht nur als Versorger, sondern
als Mitgestalter urbaner Lebensqualität.
Foto: Lidl in Deutschland
HI HEUTE: Expansion steht bei Lidl traditionell im Fokus.
Was ist für das kommende Jahr geplant? Gibt es
Schwerpunkte bei der Standortauswahl?
Vanessa Hegele: Unsere Immobilienstrategie für 2026 ist
klar: Wir wollen noch näher an unsere Kunden rücken und
ihnen flächendeckend ein optimales Einkaufserlebnis bieten.
Der Ausbau des Filialnetzes bleibt ein zentraler Treiber
für nachhaltiges Wachstum, um auch in bislang nicht
erschlossenen Regionen eine Lidl-Filiale zu eröffnen.
Deshalb entwickeln wir unser gesamtes Portfolio qualitativ
und quantitativ weiter. Konkret planen wir für das
kommende Jahr eine hohe zweistellige Zahl an Neu- und
Wiedereröffnungen.
Hinsichtlich der Standortauswahl prüfen wir deutschlandweit
alle verfügbaren Optionen. Unser Schlüssel zum
Erfolg sind dabei flexible, standortspezifische Konzepte.
Wir bauen maßgeschneidert – egal ob im ländlichen
Raum, in Randlagen oder in hochverdichteten Stadtzentren.
Dabei orientieren wir uns an einer Idealgröße von
Vanessa Hegele, Leiterin Immobilien Portfoliomanagement/
Organisation der Lidl Immobilien Dienstleistung GmbH &
Co. KG
Foto: Saskia Uppenkamp
Am Kurfürstendamm in Berlin eröffnet erstmals eine Lidl-Filiale am Galerie-Standort, womit der Discounter zur Revitalisierung leerstehender
Großflächen beiträgt.
24 INTERVIEW
rund 1.400 Quadratmetern Verkaufsfläche, um das Sortiment
von rund 4.300 Artikeln ansprechend zu präsentieren.
Großzügige Gänge und niedrige Regale sorgen dabei
nicht nur für ein angenehmes Einkaufserlebnis, sondern
auch für attraktive Arbeitsbedingungen, wobei wir gerade
bei Nachverdichtungen stets die Flächeneffizienz im
Blick haben. Wir wollen ein verlässlicher Partner für jede
Kommune sein und legen besonderen Wert auf sozial- und
umweltverträgliche Lösungen sowie eine sensible städtebauliche
Integration. Das zeigt sich auch darin, dass wir
2026 erstmals an neuen Standorten wie im hessischen
Raunheim oder in Schlüsselfeld in Bayern Filialen eröffnen
werden. Unser Fokus liegt derzeit vor allem auf mittelgroßen
Städten und Metropolen, wo wir aktiv zur Belebung
der Innenstädte beitragen können.
HI HEUTE: Mixed-Use wird immer mehr ein Thema in
der Immobilienbranche. Wie gehen Sie damit um? Gibt
es hier Besonderheiten?
Vanessa Hegele: Mixed-Use ist für uns ein möglicher Baustein
zur Erschließung urbaner Standorte und eine Alternative,
um platzsparend Nahversorgung zu realisieren. An
geeigneten Standorten kombinieren wir die Filialnutzung
beispielsweise mit Kindertagesstätten, Wohnen oder Büros
und Hotels. Solche Projekte ergänzen unsere anderen
flexiblen Konzepte, wie die Metropolfiliale mit Parkplätzen
im Erd- und Verkaufsfläche im Obergeschoss, oder unsere
Präsenz in Fachmarktzentren, die Kunden kurze Wege
und ein vielfältiges Angebot bieten. Ein aktuelles Projekt
ist unser geplantes Vorhaben in Denkendorf im Landkreis
Esslingen, welches 2027 fertiggestellt werden soll. Dort
entsteht neben einer modernen Lidl-Filiale ein angegliedertes,
dreistöckiges Therapiezentrum für Arzt- und Therapeutenpraxen.
Mit diesem Konzept verbinden wir modernes
Einkaufen mit lokaler medizinischer Infrastruktur
und bieten den Bürgern einen doppelten Mehrwert.
Auch unsere Partnerschaft mit Galeria setzen wir 2026 fort
und eröffnen weitere integrierte Standorte in Düsseldorf,
Viernheim und Stuttgart.
HI HEUTE: Nachhaltige Bauweise mit dem Schwerpunkt
Holz bestimmt auch zunehmend bei Lidl die Realisierung
der Märkte. Wie sieht diesbezüglich Ihr aktueller
Standard aus und was nehmen Sie sich hier für die Zukunft
vielleicht noch mehr vor?
Vanessa Hegele: Holz ist für uns der Baustoff der Zukunft,
wenn es darum geht, Nachhaltigkeit und modernes Design
zu vereinen. Als nachwachsender Rohstoff trägt er
dazu bei, den CO2-Fußabdruck unserer Neubauten zu
reduzieren. Unsere bereits realisierten Holzbaufilialen
in Albstadt-Ebingen, Wangen oder München-Moosach
sind energieeffizient, flexibel und schaffen eine tolle Atmosphäre
für Kunden und Mitarbeiter. Sie zeichnen sich
durch eine lösbare und rückbaubare Konstruktion ohne
Verbundstoffe aus und wurden, wie in Albstadt-Ebingen
Foto: Saskia Uppenkamp
Moderne Kühlmöbel, ansprechende Materialien und breite Gänge - die Gestaltung der Lidl-Filiale am Kurfürstendamm richtet sich konsequent
an den Kundenbedürfnissen aus.
INTERVIEW 25
Foto: Sebastian Pieknik
In der Filiale auf dem ehemaligen Quelle-Areal "The Q" in Nürnberg erwartet die Kunden eine großzügig gestaltete Obst- und Gemüseabteilung.
und Wangen, bereits mit dem DGNB-Zertifikat in Platin
für höchste Nachhaltigkeit ausgezeichnet.
Unser Anspruch ist es, bei allen Neubauten höchste Nachhaltigkeitsstandards
zu erfüllen und oft über die gesetzlichen
Vorgaben hinauszugehen. Dazu gehören im Außenbereich
standardmäßig eine Photovoltaik-Anlage auf dem
Dach sowie die Förderung nachhaltiger Mobilität durch
E-Ladesäulen und eine gute ÖPNV-Anbindung. Für 2026
sind daher weitere konkrete Holzbauprojekte in Planung,
um den Anteil dieser ressourcenschonenden Bauweise in
unserem Netz kontinuierlich zu erhöhen. Als Beispiel lässt
sich die neue Filiale in der Industriestraße 42 in Welzheim
nennen.
HI HEUTE: Wann wäre 2026 für Lidl mit Blick auf Ihren
Verantwortungsbereich ein erfolgreiches Jahr?
Vanessa Hegele: Für uns wird 2026 dann ein erfolgreiches
Jahr, wenn es uns gelingt, unsere Immobilienstrategie auf
allen Ebenen umzusetzen. Dabei wollen wir durch weitsichtige
Expansion und innovative Filialkonzepte noch
näher an die Menschen heranrücken und die Stadtentwicklung
positiv beeinflussen. Gleichzeitig gilt es, durch
nachhaltiges Bauen sowie die Modernisierung unserer
Bestandsimmobilien unserer ökologischen Verantwortung
gerecht zu werden. Gerade im Innenbereich unserer
Bestands- und Neubauten passen wir uns stetig an veränderte
Kundenbedürfnisse an, etwa durch breitere Gänge,
moderne Regale und mehr Fläche für das Frischesortiment.
Kurzum: Wir sind erfolgreich, wenn wir den Menschen
in ihrem direkten Lebensumfeld eine zukunftsfähige
Nahversorgung sichern.
HI HEUTE: Gibt es etwas, was Sie sich persönlich vom
neuen Jahr wünschen würden?
Vanessa Hegele: Ich wünsche mir, dass der Mut und die
Innovationskraft, die wir etwa bei den Galeria-Projekten
und unseren Holzbaufilialen gezeigt haben, weiterhin das
Handeln aller Akteure in der Immobilien- und Handelsbranche
bestimmen.
Denn ich bin überzeugt: Der Lebensmitteleinzelhandel hat
das Potenzial, Impulsgeber für lebenswerte Städte zu sein.
Kurzstatements
MÖGLICH-
MACHER
Kaufland Immobilien.
Voller Möglichkeiten.
Was wir möchten, ist ganz einfach:
Den Alltag für die Menschen in Ihrer Region als moderner Nahversorger lebendiger gestalten.
Gemeinsam schaffen wir einen Erlebnisort für Kunden:
One-Stop-Shopping – dieser Anspruch wird durch unsere Mietpartner Wirklichkeit.
Flexibilität ist bei uns Standard:
Wir sind da für jede Stadt und offen für alle Handelslagen.
Der große Vorteil:
Wir liefern alles aus einer Hand – von
der Ersten Idee bis zur Umsetzung.
28 KURZSTATEMENTS
Handelsimmobilien weiter in Konsolidierung
Iris Schöberl
ZIA-Präsidentin
Foto:ZIA/Laurence Chaperon
Der Retail-Investmentmarkt
zeigte sich zuletzt sehr robust
– obwohl aktuelle Befragungen
wie der ZIA-IW-Immobilienstimmungsindex
(ISI)
zeigen, dass die Erholung der
Immobilienwirtschaft insgesamt
noch auf wackligem
Fundament steht. Für 2026
sehe ich Einzelhandelsimmobilien
weiter in der Konsolidierungsphase.
Lebensmittelgeankerte
Fachmarktzentren,
aber auch attraktive High-
Street-, Shopping-Center-
und Mixed-Use-Standorte
werden sich verstärkter
Nachfrage erfreuen – bei Verbrauchern
und Investoren
gleichermaßen.
Iris Schöberl
KURZSTATEMENTS 29
Es braucht den Mut der Bundesregierung
Stefan Genth
HDE-Hauptgeschäftsführer
Foto: HDE
Die Weihnachtszeit entscheidet
darüber, ob die Händlerinnen
und Händler mit
Schwung und Zuversicht in
das neue Jahr starten können.
War 2025 geprägt von
anhaltender Konsumzurückhaltung,
so hofft der Handel
für 2026 auf eine spürbare
und nachhaltige Erholung der
Verbraucherstimmung. Wenn
sich die Konsumlaune aufhellt,
kann das den notwendigen
gesamtwirtschaftlichen
Aufschwung anstoßen. Dafür
braucht es aber auch den Mut
der Bundesregierung, wirksame
Maßnahmen zur Entlastung
von Wirtschaft und
Verbrauchern konsequent
umzusetzen.
Stefan Genth
30 KURZSTATEMENTS
Abnehmende Belastungen – keine Boom-Signale
Prof. Dr. Tobias Just
Geschäftsführer und Wissenschaftlicher Leiter IRE|BS Immobilienakademie
Foto:IREBS
Prof. Dr. Tobias Just
Aktuell sind beide Komponenten
des ifo-Klimaindex für den
Einzelhandel – die Lage- und die
Erwartungskomponente – deutlich
negativ: der Einzelhandel
steckt weiterhin in einer tiefen
strukturellen und konjunkturellen
Belastungsphase. Und
doch gibt es Zeichen der Hoffnung:
Zum Beispiel ist der Abstand
der Lageeinschätzung im
Einzelhandel zur Einschätzung
für die Gesamtwirtschaft zwar
noch erheblich, in den letzten
zwölf Monaten lag diese Differenz
aber deutlich unterhalb
des langjährigen Mittelwertes.
Das bedeutet, die strukturelle
Last nimmt allmählich ab, und
die konjunkturellen Probleme
in Deutschland dominieren
auch die Entwicklung im Handel.
Erholt sich die Gesamtwirtschaft,
wird dies auch im Handel
ankommen, Genau dies zeigt
sich in einer mühevollen, doch
messbaren Erholung der Frühindikatoren
für Einzelhandelsimmobilien.
Das sind alles keine
Boom-Signale, aber zumindest
nehmen Belastungen ab.
KURZSTATEMENTS 31
Shopping Center 2026 - Performance auf allen Ebenen
Ingmar Behrens
Generalsekretär German Council of Shopping Places (GCSP)
Foto:Gernan Council of Shopping Places
Das „Modell zur Performance
Messung von Shopping Centern“,
wissenschaftlich initiierte
von der gif und dem GCSP,
hat 2025 gezeigt, dass es sechs
Haupt- und 19 Unterkriterien
bedarf, damit jedes Center an
seinem Erfolg arbeiten kann.
Statt einem hilflosen Ranking
liefert das Modell fachliche
Hinweise und gibt echte Arbeitshilfen.
In 2026 wird dieses
zukunftsweisende Modell weiterentwickelt
und in der Folge
auf allen Ebenen aufzeigen,
welches Performance Potential
an jedem Standort vorhanden
ist.
Ingmar Behrens
32 KURZSTATEMENTS
BAU muss nicht länger für Business As Usual stehen
Sebastian Schels
Geschäftsführender Gesellschafter RATISBONA
Foto: Ratisbona
Das kommende Jahr bleibt
für die Bau- und Immobilienwirtschaft
angespannt:
Kosten- und Zinsdruck
werden anhalten. Für RA-
TISBONA ist das kein Grund
zur Bremse, sondern Bestätigung
unseres Kurses:
wirtschaftliche, zukunftsfähige
Handelsimmobilien mit
klarer ökologischer Wirkung.
Mit unseren ECO Märkten
steigern wir die Kostenvorteile
weiter – und mit dem
ersten LOOP Markt setzen
wir europaweit Maßstäbe für
zirkuläres, gesundes Bauen
und zeigen, dass BAU nicht
länger für Business As Usual
stehen muss.
Sebastian Schels
KURZSTATEMENTS 33
2026 bringt Dynamik und Richtung zugleich
Marc Föhrer
Geschäftsführer Stadt + Handel
Foto: Stadt und Handel
2026 bringt Dynamik und Richtung
zugleich: Mit neuen regulatorischen
Impulsen und
technologischen Möglichkeiten
entsteht ein einmaliges Chancenfenster
für Handel, Immobilienwirtschaft
und Kommunen.
Es ist entscheidend, dass
wir Innovation zulassen und die
Rahmenbedingungen modernisieren
– und nicht an Strukturen
festhalten, die nicht mehr
zur Realität passen. Handel,
Immobilienwirtschaft und die
öffentliche Hand brauchen Mut,
Orientierung und gemeinsame
Lösungen.
Marc Föhrer
34 KURZSTATEMENTS
Herausfordernd, aber mit Erholungstendenzen
Thomas Kuhlmann
Vorstandsvorsitzender Hahn Gruppe
Foto: Hahn-Gruppe
2026 wird gesamtwirtschaftlich
herausfordernd bleiben,
jedoch mit leichten Erholungstendenzen
gegenüber 2025. Für
versorgungsorientierte Handelsimmobilien
– insbesondere
Fachmarktzentren und Lebensmittelmärkte
– erwarten wir
eine stabil positive Entwicklung.
Die geringe Konjunkturabhängigkeit
der Nahversorgung
sichert nachhaltige Kundenfrequenzen
und Umsätze. Für
unsere Investoren bedeutet
dies verlässliche Einkommensströme
und eine kontinuierlich
positive Wertentwicklung ihrer
Immobilienobjekte.
Thomas Kuhlmann
dm macht
das Leben schön
dm-drogerie markt GmbH + Co. KG · Am dm-Platz 1 · 76227 Karlsruhe
Mit innovativen Raumkonzepten
schafft dm einladende Einkaufswelten:
Funktional, inspirierend und zum Wohlfühlen.
Ob in Karlsruhe, Wien, Breslau oder Bratislava –
dm soll sich überall wie dm anfühlen.
36 KURZSTATEMENTS
Herausfordernd, aber voller Chancen!
Thomas Mark
President MK Illumination
Foto:MK Illumination
2026 bleibt herausfordernd,
aber voller Chancen. Gerade in
unsicheren Zeiten zeigt sich,
wie stark Orte wirken, an denen
Menschen einander begegnen.
Shopping Center und öffentliche
Räume gewinnen als Treffpunkte,
Erlebnis- und Identitätsräume
weiter an Bedeutung.
Der Blick in die Zukunft gleicht
momentan einem Blick in ein
Wasserglas – vieles bleibt diffus.
Doch wir wissen: Wer jetzt nicht
in Innovation investiert, verliert
den Anschluss. Wir planen bewusst
konservativ, investieren
konsequent in Innovation, Digitalisierung
und neue Lichtlösungen
– fokussiert, agil und
optimistisch.
Thomas Mark
IHR PARTNER
FÜR DIE
GEWERBEIMMOBILIE
Hier Kontakt
aufnehmen:
www.langguth-burbulla.de
38 KURZSTATEMENTS
Kein Ausruhen auf dem Status Quo
Lars Jähnichen
Geschäftsführender Gesellschafter IPH Handelsimmobilien
Lars Jähnichen
Wir gehen davon aus, dass sich
die aktuell zu beobachtende
leichte Erholung am Vermietungsmarkt
2026 fortsetzen
wird. Dennoch bleibt der
Markt herausfordernd. Zu den
positivsten Signalen gehört,
dass große internationale
Händler – vor allem Fashiohkonzepte
– wieder Interesse an
Ansiedlungen in Deutschland
zeigen. Zugleich wandeln sich
Pop-Up-Stores immer mehr
von einer Notlösung zum Frequenzbringer,
wobei ihr Erfolg
wie auch bei neuen Kosmetikstores
und Gastroangeboten
von einer starken Präsenz in
den sozialen Medien abhängt.
Spannend ist zudem, dass
großflächige Konzepte ihre
Geschäfte mittlerweile häufig
individuell an die verschiedenen
lokalen Gegebenheiten
anpassen. Für Eigentümer
und ihre Dienstleister bedeuten
diese dynamischen Trends
für das kommende Jahr: Kein
Ausruhen auf dem Status Quo,
sondern ein permanentes Ohr
am Markt.
KURZSTATEMENTS 39
Wir selbst erwarten ein klares Wachstum
Karl Schwitzke
Geschäftsführender Gesellschafter Schwitzke GmbH
Foto: Schwitzke GmbH
Wir erleben einen deutlichen
Wandel: Der Konsum verschiebt
sich vom Produkt hin
zum Erlebnis. Kunden erwarten
heute, überrascht und
berührt zu werden und Erlebnisse
in Gemeinschaft zu
erfahren. Diese Entwicklung
prägt unsere Handels- und
Gastroprojekte und eröffnet
neue Chancen. Gleichzeitig
entstehen in den von uns begleiteten
Wachstumsmärkten
wegweisende Trends. Unsere
Söhne bereichern diese Entwicklung
mit frischen Impulsen.
Für 2026 erwarten wir
ein deutliches Wachstum.
Karl Schwitzke
40 KURZSTATEMENTS
Setzen weiter auf Wachstum und Qualität
Susanne Gehle
Geschäftsfüherin Immobilien Kaufland
Foto: Kaufland
Wachstum ist unser Ziel! 2026
setzt Kaufland weiter auf
Wachstum und Qualität! Während
das Filialnetz in attraktiven
Lagen weiter ausgebaut
wird, plant Kaufland bis zu 60
Standorte pro Jahr im laufenden
Betrieb umfangreich zu modernisieren.
Neue Store- und Mall-Konzepte,
ein klarer Fokus auf Frische
und Digitalisierung beim Einkaufen
stärken die Attraktivität
der Märkte und sorgen für zufriedene
Kunden!
Susanne Gehle
KURZSTATEMENTS 41
Erfreuliche Mietflächen-Nachfrage
Dirk Völkel
Geschäftsführender Gesellschafter VÖLKEL Real Estate
Foto: Völkel
Wir erwarten für 2026 ein intensives,
professionelles Arbeiten
aller Marktteilnehmer an
den Assets mit dem Ziel der
Stabilisierung der Investments
und Sicherung der Liquidität.
Wir gehen auch von einer steigenden
Anzahl von Verkäufen
aus. Ausländische Investoren
mit klarer Investmentstrategie
beobachten den Markt und suchen
die passenden Produkte.
Die Nachfrage nach Mietflächen
in gut gemanagten Objekten
und Lagen dürfte sich weiter
positiv entwickeln, da die Handelsunternehmen
überwiegend
ihre Hausaufgaben gemacht haben.
Dirk Völkel
42 KURZSTATEMENTS
Deutlich gestärkt, voller Zuversicht ins neue Jahr
Christine Hager
Geschäftsführerin Sierra Germany GmbH
Foto:Sonae Sierra
Im Jahr 2025 ist Sonae Sierra in
Deutschland mit der Akquisition
der Real Estate Management
Sparte (REM) von Unibail-Rodamco-Westfield
zum zweitgrößten
Property Manager für
Center im Eigentum Dritter
geworden. Mit der Übernahme
ist das Portfolio auf 19 Einkaufszentren
mit einer Gesamtmietfläche
von fast 1 Million
Quadratmetern angewachsen.
Derart gestärkt blicken wir sehr
zuversichtlich und mit großer
Vorfreude auf das neue Jahr: Als
verlässlicher Partner im Center-
und Property Management
mit über 35 Jahren Erfahrung
entwickeln wir zukunftsfähige
Lösungen und schaffen damit
Mehrwert für Immobilien aller
Assetklassen.
Christine Hager
JETZT 2 TAGE PRÄSENZ
UND 14 TAGE ONLINE
WEITERBILDUNG IM
HANDELSIMMOBILIEN
ASSET MANAGEMENT
Das Intensivstudium Handelsimmobilien Asset Management vermittelt in insgesamt 16 Tagen verteilt
auf vier Monate die Erfolgsfaktoren für effektives Asset Management. Die Teilnehmenden lernen wie die
Wertschöpfung in Handelsimmobilien erhöht werden kann, wie Transaktionen durch angemessene Due
Diligence durchgeführt werden und was zukunftsgerichtete und erfolgreiche Projektentwicklungen
im Bestand und im Neubau ausmachen. Hierfür werden neben den zentralen Trends im Handel auch die
aktuellen Herausforderungen diskutiert und mögliche Strategien für die Handelsimmobilien erarbeitet.
Erfolgreiche Absolventinnen und Absolventen führen den Titel „Handelsimmobilienökonom/-in (IREBS/GCSP)“.
Der Branchenverband GCSP German Council of Shopping Places e. V.
empfiehlt das Intensivstudium Handelsimmobilien Asset Management.
STUDIENSTART
15. APRIL 2026
STUDIENORT
HAMBURG
14 TAGE
ONLINE LEARNING
Weitere Infos unter:
Telefonnummer +49 6723 9950-30
www.irebs.academy/iham
44 KURZSTATEMENTS
Fühlen uns für 2026 gut aufgestellt
Jens Siegfried
Geschäftsführer AIP Planungs GmbH
Foto: AIP
Trotz Bauturbo lässt der Ausblick
für das kommende Jahr
keinen allzu großen Optimismus
aufkommen, aber vom
ewigen rumnölen wird es
auch nicht besser! Wir haben
unseren Konsolidierungsprozess
in 2025 abgeschlossen
und fühlen uns für 2026 gut
aufgestellt. Neben laufenden
Bauvorhaben in Berlin, Düsseldorf,
Hagen, Neuss und
Saarbrücken bearbeiten wir
Studien für eine große Bandbreite
von Neubau -, Umbau
- und Erweiterungsprojekten
für Kommunen und private
Bauherren und freuen uns auf
ein spannendes 2026.
Jens Siegfried
Zukunft gestalten.
IDEENGEBER I N IDN YD Y NAMIS CHE CHE N N ZEITEN
IDEENGEBER NAMIS CHE ZEITEN
Wir lösen Wir lösen Herausforderungen und und entfesseln entfesseln das Potenzial das Potenzial jeder jeder Gewerbeimmobilie.
Wir lösen Herausforderungen und entfesseln das Potenzial jeder Gewerbeimmobilie.
Mit unserem Mit unserem Leistungsspektrum bieten bieten wir wir deutschlandweit maßgeschneiderte Lösungen Lösungen – von – der von ersten der ersten
Mit unserem Leistungsspektrum bieten wir deutschlandweit maßgeschneiderte Lösungen von der ersten
Beratung Beratung bis zur bis zur Umsetzung. Dank Dank Erfahrung Erfahrung und und Marktkenntnis bleiben bleiben wir einen wir einen Schritt Schritt voraus, voraus, reagieren reagieren flexibel flexibel
Beratung bis zur Umsetzung. Dank Erfahrung und Marktkenntnis bleiben wir einen Schritt voraus, reagieren flexibel
auf auf Veränderungen und und unterstützen unsere unsere Kunden Kunden bei der bei der Zielerreichung. Jede Jede Immobilie Immobilie – – Handel, ob Handel, Büro Büro oder oder
auf Veränderungen und unterstützen unsere Kunden bei der Zielerreichung. Jede Immobilie ob Handel, Büro oder
Logistik Logistik – hat – ihre hat eigene ihre eigene Geschichte. Wir begleiten Wir begleiten und und gestalten gestalten sie weiter. sie weiter. Denn Denn für uns für ist uns jede ist jede
Logistik – hat ihre eigene Geschichte. Wir begleiten und gestalten sie weiter. Denn für uns ist jede
Herausforderung
Herausforderung eine
eine
eine Chance
Chance
Chance – für
für
– nachhaltige
für nachhaltige Entwicklung,
Entwicklung,
Zukunftsfähigkeit Zukunftsfähigkeit
und
und
langfristigen
und langfristigen
Erfolg.
Erfolg. Erfolg.
VV Ö LV LK ÖK EL E KL IE IN L ZI ZN A ZHLEN
A HLEN
1,1 1,1 Mio 1,1 Mio m² m² m²
vermietbare
Fläche
Fläche
> 100
> 100
Mitarbeitende
2 Mrd. 2 Mrd. €
€
Assets Assets under
under
Management
20
20
Center Center under
under
Management
P HILIP
P HILIP
L O UIS L O UIS A
A
A NNE
A NNE
J E NJ S E N S
S V ES NV JE A N J A
Bei Bei VÖLKEL Bei VÖLKEL Durch Durch enge
enge
Verantwortung
Flexibilität Flexibilität und und
Wir denken Wir denken
kann kann kann ich ich von von ich von
Zusammenarbeit
und und Vertrauen
Vertrauen
Eigeninitiative
nicht nicht in in Proble-
in Proble-
im im Center
im Center sind sind entschei-
entschei-
mitgestalten
Management &
& dend, dend, um maß-
um maß-
Anfang Anfang an arbeit machen machen es es es
möglich, möglich,
men, men, men, sondern sondern in in in
Lösungen Lösungen – auf auf – auf
und und und aktiv aktiv aktiv Leasing Leasing Leasing entstehen
entstehen
entstegeschneidertrungerungen
Herausforde-
Augenhöhe Augenhöhe und und und
Lösungen
Lösungen
Lösungen innovative
hen
innovative
innovative Lösungen
Lösungen
Lösungen
zu
zu zu
rungen effektiv
effektiv effektiv
mit
mit
Teamgeist.
mit Teamgeist.
entwickeln.
entwickeln. Konzepte.
Konzepte.
Konzepte. finden.
finden.
finden.
zu
zu
meistern.
meistern. zu meistern.
I T E R F , TIV TÄT TERN EHM ERISCHEM DEN KEN
M I T MEI RT FEA RH FRA UH NR G U , NKG R, EK AR TIV E A TIV I TÄT I TÄT U N D U NU D N TERN U N TERN EHM EHM ERISCHEM DEN DEN KEN KEN
GES T A L TEN I DIE UKUNFT SUNGE , DIE EIS TERN .
GES GES T A LTEN A L TEN W I R WDIE I R DIE Z UKUNFT Z UKUNFT – M– I T MLI ÖT SUNGE L Ö SUNGE N , DIE N , DIE B E GB EIS E G EIS TERN TERN . .
VÖLKEL Real Estate GmbH · Ferdinandstraße 3 · 20095 Hamburg · Fon: 040 - 189 812 821 · Web: voelkel-re.de
VÖLKEL VÖLKEL Real Estate Real Estate GmbH GmbH · · Ferdinandstraße 3 · 20095 3 · 20095 Hamburg Hamburg · Fon: · 040 Fon: - 040 189 812 - 189821 812 · Web: 821 · Web: voelkel-re.de SHOPPING PLACES MAGAZINE 4 / 2025
39
46 KURZSTATEMENTS
Wir sehen attraktive Wachstumschancen
Julia Rahner
CEO - Geschäftsführerin, Managing Director Apleona Real Estate GmbH
Foto:Apleona
2026 sehen wir attraktive
Wachstumschancen und erwarten
eine stabile Marktentwicklung.
Apleona Real
Estate wird seine Rolle als
Top-Arbeitgeber weiter ausbauen,
wirtschaftliche Ziele
nachhaltig sichern und
die Digitalisierungsroadmap
konsequent vorantreiben. Zudem
optimieren wir unsere
Prozesse kontinuierlich, um
Effizienz und Qualität weiter
zu steigern. Kundenzufriedenheit
bleibt unser höchstes
Gut – unsere Bestnoten im
aktuellen Bell Report für alle
Bereiche unterstreichen diesen
Anspruch deutlich.
Julia Rahner
KURZSTATEMENTS 47
2026 wird für uns ein starkes Jahr!
Andre Stromeyer
Geschäftsführer HBB Gewerbebau Projektgesellschaften und Centermanagement
Foto: HBB
2026 wird für uns ein starkes
Jahr: Im Januar übernehmen wir
das Allee Center Trier, das Nedderfeld
Center Hamburg, das
Loop5 und das CHINON CEN-
TER in Hofheim ins Management.
Zusätzlich starten in 2026
neue Property-Management-
Aufträge und weitere Umstrukturierungen.
Die Umgestaltung
des Forum Schwanthalerhöhe
in München zum Mixed-Use-
Objekt wird abgeschlossen. Wir
setzen unseren Wachstumskurs
fort, stärken unsere Position
und bleiben ein verlässlicher,
innovativer Partner.
Andre Stromeyer
48 KURZSTATEMENTS
Selber anpacken und proaktiv werden!
Dr. Rainer Burbulla
Partner Langguth & Burbulla Rechtsanwälte PartG mbB
Foto: Langguth & Burbulla
Wenngleich die wirtschaftliche
Lage in Deutschland derzeit
überwiegend negativ bewertet
wird, konnten wir Ende 2025
im Transaktionsgeschäft erste
Anzeichen einer (Wieder-)
Belebung erkennen. Für 2026
könnte ich mir daher vorstellen,
dass es im Immobilien-/
Transaktionsgeschäft durchaus
– sehr vorsichtig – (wieder)
nach vorne gehen könnte. Die
„goldenen Jahre“, in denen es
bei Immobilientransaktionen
„wie von allein ging“ und man
nur zuwarten musste, werden
allerdings nicht so schnell wiederkommen.
Vielmehr heißt es,
„selber anpacken und proaktiv
werden“. Für 2026 bin ich also
(vorsichtig) optimistisch!
Dr. Rainer Burbulla
KURZSTATEMENTS 49
Verhaltener Optimismus!
Dr. Joachim Will
Leiter der Kompetenzgruppe „Einzelhandel“ der gif e.V.
Foto: HBB
Das Klagelied ist des Kaufmanns
Gruß … und der Einzelhandel
hatte zuletzt dafür auch gute
Gründe. Dies gilt zwar nicht für
alle Branchen, aber doch für die
meisten. Ursache sind die gesamtwirtschaftlichen
Rahmenbedingungen,
die Verunsicherung
der Verbraucher und die
daraus resultierende Konsumzurückhaltung.
Es gibt aktuell nur wenig Hoffnung,
dass sich dies 2026 ändern
wird. Weiter expansiv wird
der Lebensmittel- und Drogeriewarenhandel
sein. Und der
Nonfood-Discount; allen voran
Action. Für den Rest gilt:
Durchhalten! Die eigenen Konzepte
optimieren und auf bessere
Zeiten hoffen. Diese werden
kommen. Aber erst wenn
die gesamtwirtschaftliche Situation
dies auch zulässt.
Dr. Joachim Will
50 KURZSTATEMENTS
Es wird ein Jahr des Aufbruchs
Markus Kratz
Geschäftsführer kplus konzept GmbH
Foto:kplus
2026 wird ein Jahr des Aufbruchs,
in dem sich gesellschaftliche
und wirtschaftliche
Strukturen neu ordnen.
Für kplus konzept heißt das,
Transformation aktiv zu gestalten:
Als Büro für Innenarchitektur,
Architektur und
Kommunikation entwickeln
wir Prozesse, die Orientierung
geben, schaffen Räume,
die Zukunft ermöglichen und
Designs, die Menschen verbinden.
Zusätzlich verstärkt
der „cokon“ als Eventlocation
und Showroom für nachhaltige,
zukunftsorientierte
Lösungen diese Haltung und
setzt weitere Impulse für Austausch
und Wandel.
Markus Kratz
KURZSTATEMENTS 51
Der gesamtwirtschaftliche Aufstieg kommt!
Dr. Wulf Aengevelt
Geschäftsführender Gesellschafter des DIP-Partners Aengevelt Immobilien
Foto:Aengevelt
Wir erwarten, dass der angekündigte
gesamtwirtschaftliche
Aufschwung endlich kommt.
Erste Trendwenden im Wohnungsbau,
bei Handels- und
Spezialimmobilien sind zwar
erkennbar, bedürfen aber zur
Erreichung größerer Marktrelevanz
noch der Nachhaltigkeitsstimulanz.
Damit auch der
Office-Sektor an Schwung gewinnt,
muss die Politik mit Deregulierung
und Bürokratieabbau
vorankommen, um Impulse
für Wachstum und Flächenexpansion
freizusetzen. Für 2026
sehen wir segment- und regionsspezifische
Belebungen des
Investment- und Transaktionsgeschehens.
Dr. Wulf Aengevelt
52 ADVERTORIAL ALDI NORD
Mixed-Use im urbanen Raum:
ALDI Nord setzt auf
flexible Standortkonzepte
Bezahlbarer Wohnraum, Nahversorgung für den alltäglichen Bedarf, nachhaltige Stadtentwicklung:
Die Anforderungen an Projektentwickler im urbanen Raum haben sich in den
vergangenen Jahren gewandelt. ALDI Nord realisiert darum seit einigen Jahren gemeinsam
mit verschiedenen Partnern flexible Mixed-Use-Standortkonzepte. Auch wenn der Discounter
weiterhin klassische Stand-Alone-Filialen bevorzugt: In dicht besiedelten Vierteln mit begrenzter
Baufläche ist die gemischte Nutzung von Immobilien eine sinnvolle Alternative.
Die Stadtzentren in Deutschland sind im stetigen Wandel.
Das liegt nicht zuletzt am veränderten Konsumverhalten
der Menschen. Der Trend geht zu gemischt genutzten
Quartieren und zurück zu einem Stadtmodell der kurzen
Wege. Gleichzeitig ist bezahlbarer Wohnraum knapp. Mit
seinem Mixed-Use-Konzept bietet ALDI Nord eine pragmatische
Lösung: In urbanen Zentren setzt das Unternehmen
nicht ausschließlich auf Stand-Alone-Filialen,
sondern auch auf gemischt genutzte Immobilien. In diesen
sind neben einer ALDI Nord Filiale auch Wohnraum,
Büro- und Hotelflächen, Arztpraxen oder Kindergärten
untergebracht – entsprechend den standortspezifischen
In Lehrte sind über der neu gebauten ALDI Nord Filiale 24 seniorengerechte Wohnungen entstanden.
ADVERTORIAL ALDI NORD 53
Fotos: ALDI Nord
Kindertagesstätte und Discounter in einem Gebäude: Gemeinsam mit Partnern entwickelt ALDI Nord passgenaue Nutzungskonzepte.
Bedingungen. „Unser Ziel ist es, eine flächendeckende
Versorgung anzubieten und damit unserem Versprechen
nachzukommen, ‚Gutes für alle‘ zu bieten – dort, wo die
Menschen leben und arbeiten. Das ist unser Anspruch als
Grund- und Nahversorger“, sagt Torsten Janke, Managing
Director Real Estate & Expansion für ALDI Nord in
Deutschland.
Lösungen, die zu den Standortansprüchen passen
Ein besonderes Mixed-Use-Objekt wurde 2024 in Lehrte
fertiggestellt. In Kooperation mit der Diakonie sind dort
über einer modernen ALDI Nord Filiale 24 altersgerechte
Wohnungen für Senioren entstanden. Die Filiale bildet
einen zentralen Baustein des neu gestalteten Nahversorgungszentrums,
in dem sich außerdem eine Bäckerei,
eine Fleischerei und eine Arztpraxis befinden. Für die
ansässigen Seniorinnen und Senioren, aber auch für die
Anwohner im Umkreis bedeutet dieses Quartier eine Erleichterung:
Zentrale Versorgungsangebote, die kompakt
in einem Komplex zusammengefasst und fußläufig erreichbar
sind.
Nach einem ähnlichen Konzept hat ALDI Nord in Wuppertal
ein Objekt realisiert, das neben einer modernen Filiale
auch eine Kindertagesstätte beherbergt. Eltern können
ihre Kinder in die Kita bringen und gleichzeitig Einkäufe
erledigen. Auch 2026 sind weitere Mixed-Use-Projekte geplant:
In Bochum entsteht u.a. gegenüber des Bergbaumuseums
eine neue ALDI Filiale mit 15 Wohneinheiten direkt
über dem Markt.
Mit den richtigen Partnern zum besten Ergebnis
Die Flächenplanung von Mixed-Use-Objekten erfolgt
durch die Expansionsabteilung der ALDI Nord Immobilienverwaltung
(IMV) mit mehr als 50 Kolleginnen und
Kollegen in Kooperation mit strategischen Partnern –
üblicherweise erfahrenen Unternehmen aus dem Immobiliensektor.
Gemeinsam mit diesen entwickelt die IMV
Grundstücke und Gebäude, die einen modernen ALDI
Markt sowie weitere Nutzungen vorsehen – immer unter
Berücksichtigung der bestehenden Infrastruktur. Denn
alle Mixed-Use-Konzepte von ALDI Nord sollen Bedürfnisse
innerhalb des Quartiers bedienen und einen städtebaulichen
Mehrwert bieten. Bau und Vermietung liegen
üblicherweise bei den Partnern, während sich ALDI Nord
um die Einzelhandelsflächen kümmert.
Doch das Konzept birgt auch Herausforderungen für die
Projektentwicklung. Genehmigungsverfahren sind komplex
und variieren von Kommune zu Kommune. Zusätzlich
sind die baulichen Anforderungen an Statik, Brandschutz
und Schallschutz für gemischt genutzte Objekte höher.
Dadurch werden Mixed-Use-Projekte technisch und finanziell
schnell anspruchsvoll.
Die Stand-Alone-Filiale macht daher weiterhin einen
Großteil des ALDI Nord Filialnetzes aus – und das wird
auch in Zukunft so bleiben. „Wo es sich städtebaulich anbietet
und nachhaltig umsetzen lässt, ist Mixed-Use für
uns jedoch eine pragmatische und zeitgemäße Lösung“, so
Torsten Janke.
54 ADVERTORIAL SAWATZKIMÜHLENBRUCH
WELCOME DEALS: Die neue Ära
der POS-Kommunikation
beginnt am Center-Eingang
Smarte Kommunikation trifft KI: für mehr Aufmerksamkeit,
mehr Service und wertvolle Insights für Betreiber
Schon am Center-Eingang startet die Experience. Über großformatige Screens oder
per attraktiv gestalteten Plakaten mit QR-Codes werden Besucher in Echtzeit begrüßt.
Ob Angebote, News oder Event-Highlights – alles wird sofort sichtbar. So entsteht
bereits beim Betreten des Centers ein intuitiver Einstieg in das Einkaufs- und
Entertainment-Erlebnis.
Der erste Moment entscheidet
SawatzkiMühlenbruch führt mit WELCOME DEALS eine
neue Generation der digitalen Center- und Handelskommunikation
ein. Nach über 15 Jahren Erfahrung in diesem
Bereich und als Technologie-Partner des GCSP weiß das
Unternehmen, wie entscheidend der erste Eindruck am
POS ist. „Für mich ist der Moment, in dem ein Besucher
das Center betritt, wie ein persönlicher Händedruck“, sagt
Dieter Sawatzki. „Genau in diesen ersten Sekunden entscheidet
sich, ob jemand sich willkommen fühlt, ob Neugier
entsteht und ob wir es schaffen, eine echte Verbindung aufzubauen.
Unser Ziel war es, diesen Moment nicht nur informativ,
sondern emotional sinnvoll zu gestalten.“ Genau hier
setzt WELCOME DEALS an und macht den Center-Eingang
zum zentralen Touchpoint einer neuen Besucherkommunikation.
ADVERTORIAL SAWATZKIMÜHLENBRUCH 55
Fotos: SawatzkiMühlenbruch
Ein Erlebnis schon beim Betreten
Angebote, Kollektionen, News und Event-Hinweise erscheinen
in Echtzeit und verwandeln den Moment des Ankommens
in ein visuelles und informatives Erlebnis. „Wir
wollten den Eintritt ins Center neu denken und zu einem
inspirierenden Startpunkt machen“, erklärt Dieter Sawatzki.
„Die Menschen sehen sofort, was im Center.“
Flexibel steuern, immer aktuell bleiben
Die Inhalte der Screens lassen sich flexibel steuern. Centermanagement-Teams
können über eine intuitive App in
Sekunden Updates einspielen, während die Content-Redaktion
von SawatzkiMühlenbruch zusätzlich für kontinuierlich
aktuelle Inhalte sorgt. Marketingaktionen, saisonale
Events und kurzfristige Angebote bleiben so jederzeit präsent
– ohne zusätzlichen Aufwand für Betreiber.
Service neu definiert: Der KI-Chat-Assistent
Ein besonderer Bestandteil von WELCOME DEALS ist der
integrierte KI-Chat-Assistent. Besucher scannen einen
QR-Code und gelangen in einen Live-Chat, der rund um
die Uhr Antworten liefert – von Öffnungszeiten über Anfahrtsinformationen
bis hin zu Store-Suchen. Der Chat
funktioniert in 28 Sprachen und schafft Barrierefreiheit für
ein internationales Publikum. „KI macht Service unmittelbarer
und persönlicher“, so Dieter Sawatzki. „Unser Chat-
Assistent ist verfügbar, bevor überhaupt eine Frage an der
Info-Theke entstehen kann.“
Wertvolle Insights für Betreiber
Während Besucher profitieren, erhalten Centerbetreiber
gleichzeitig wertvolle Daten. Das System zeigt, welche
Shops und Angebote besonders gefragt sind, wann Besucherfrequenzen
steigen und welche Fragen im KI-Chat
gestellt werden. „Wir liefern nicht nur Kommunikation,
sondern auch Erkenntnisse. Diese Kombination ist heute
entscheidend, um Center attraktiv und relevant zu halten“,
betont Dieter Sawatzki.
56 ADVERTORIAL FAIR PARKEN
Parken
im Zukunftscheck
Handelsunternehmen, Kommunen und Immobilienbetreiberinnen und-betreiber
stehen gleichermaßen vor einer Herausforderung: den Betrieb effizient,
wirtschaftlich und zugleich nachhaltig zu gestalten. Was für Logistik
und Energie gilt, betrifft auch den Parkplatz vor Ihrer Tür. In dem Zusammenhang
kommt die Frage auf: Ist Ihre Parkfläche schon fit für die Zukunft?
Sebastian Müller, Bereichsleiter
gebührenpflichtiges Parken bei
Fair Parken
FreeFlow als smarter Gamechanger
Eine digitale Parkraumbewirtschaftung ersetzt Schranken,
Tickets und störanfällige Hardware durch moderne
Ka-mera- und Softwarelösungen. Das macht sich bezahlt,
denn weniger Materialeinsatz, weniger Wartung und weniger
Stillstand stehen mehr Effizienz und eine reibungslose
Customer Journey gegenüber. Kundinnen und Kunden
fahren barrierefrei ein und aus, ohne anzuhalten.
Betreiberinnen und Betreiber profitieren von automatisierten
Prozessen und neuen Möglichkeiten, Daten für die
Optimierung ihrer Standorte einzusetzen.
ADVERTORIAL FAIR PARKEN 57
Fotos: Fair Parken
Wissenschaftlich belegt: bessere Klimabilanz
Eine vom Fraunhofer-Institut UMSICHT in Zusammenarbeit
mit fair parken durchgeführte Studie zeigt, dass das
FreeFlow-System im Vergleich zu klassischen Schrankenkonzepten
deutlich klimafreundlicher ist.
Je nach Verkehrssituation lassen sich zwischen 31 und
60 % CO2-Emissionen einsparen, unter anderem durch
die Vermeidung von Stop-and-Go-Situationen an Schranken.Das
bedeutet: Jeder einzelne Parkvorgang trägt spürbar
zur Reduzierung von Emissionen bei.
Mehrwert für Betreiberinnen, Betreiber und
Standorte
In vielerlei Hinsicht bringt das Konzept Vorzüge mit sich:
• Kostenreduktion durch Wegfall wartungsintensiver
Schrankenanlagen
Fazit
FreeFlow ist nicht nur eine technologische Weiterentwicklung
– es ist ein echter Hebel zugunsten von Klimafreundlichkeit,
Wirtschaftlichkeit und Kundenerlebnis.
Damit wird Parken von einem Nebenschauplatz zum strategischen
Faktor einer nachhaltigen Standortentwicklung.
Sprechen Sie uns an und erfahren Sie, wie FreeFlow auch
Ihre Parkfläche zukunftssicher macht!
Ihr Ansprechpartner:
Sebastian Müller
Bereichsleitung gebührenpflichtiges Parken
E-Mail: mueller.sebastian@fairparken.com
Telefon: 0211 8 90 91 370
• Digitalisierung des gesamten Park- und Paymentprozesses
• Erhöhung der Kundenzufriedenheit durch schnelle,
unkomplizierte Lösungen
• Ein Plus an Nachhaltigkeit infolge einer messbaren
CO2-Einsparung
58 ADVERTORIAL
BitGalerie macht den
nächsten großen Schritt
Der Bauantrag für Stadtloggien wurde Anfang Herbst eingereicht
Der Bauantrag für das zukunftsgerichtete Gebäudeensemble aus Wohn-, Entertainment- und Geschäftshaus (Arbeitstitel:
BitGalerie) ist bei Bürgermeister Joachim Kandels längst eingereicht. Da die wesentlichen Zukunftsparameter
für den Standort Bitburg weiterhin positiv bleiben, arbeiteten Stadt und Investorengemeinschaft Hand in
Hand aktiv weiter an der Belebung der Innenstadt.
Architektur und Nutzungsmischung wurden nach Corona
auf maximale Flexibilität und Fungibilität ausgelegt – ein
Ansatz, der sich an wandelnde Bedürfnisse von Stadtgesellschaft,
Betreibern und Investoren auch in Zukunft anpasst.
Damit zeigt die Konzeption, wie ein zukunftssicherer Nutzungsmix
Sicherheit für die Investments schafft.
„Wir entwickeln Immobilien nicht für Grundrisse, sondern
für Wirkung: mehr Begegnung, mehr Lebensqualität und
messbarer Public Value für Quartier und Stadt,“ sagt Stefan
Kutscheid (FACO Immobilien). „Mit der BitGalerie schaffen
wir einen Ort, der Ökologie, Ökonomie und Soziales verbinden
kann – und Bitburg in der wachsenden Metropolregion
Deutschland–Luxemburg sichtbar stärkt.“ Die abgeschlossenen
Mietverträge bestätigen diese Aussage.
Zentrales Element ist die Symbiose aus Stadtplatz mit wettergeschützten
gastronomischen Stadtbalkonen der BitGa-
Bundesbauminsisterin Verena Hubertz zeigte sich auf der EXPO von dem Konzept begeistert.
ADVERTORIAL 59
So soll die zukünftige BitGalerie (Arbeitstitel) aussehen
lerie an der nach Südwesten ausgerichteten Fassade. Diese
„Loggien über dem Platz“ ermöglichen ganzjährig niedrigschwellige
Teilhabe – vom Wochenmarkt über Kultur- und
Sportformate bis zu urbanen Open-Air-Events. Das gewünschte
Ergebnis: Piazza-Feeling in geschützten Loggen
für Besucherinnen und Besucher aller Altersgruppen. Das
Geschäftsgebäude beinhaltet alle für eine Veranstaltung
notwendigen Infrastrukturen und bietet für Veranstalter
ein einmaliges Setting ohne hohe Rüstkosten. Statt Schlange
zu stehen am Street-Food-Imbiss - regionale Produkte
und qualitätvoller gastronomischer Service.
Soziale und sinnliche Urbanität entwickeln und Räume für
mehr Blickkontakte, Begegnungen und Ritualformate im
Alltag, die Innenstadt beleben wird die regionale Attraktivität
von Bitburg und dem Eifelkreis dynamisch beflügeln.
Der scheidende Bürgermeister, Joachim Kandels, hat sich
immer für das Großprojekt eingesetzt. In Bitburg wurde
bereits in der Vergangenheit mit dem erfolgreichen Privat-
Public-Partnership-Projekt der Stadthalle mit Markenerlebniswelt
Bitburger gezeigt, wie gemeinsam vernetztes
Handeln Besonderes auch in Mittelzentren entstehen lassen
kann.
Große komplexe Immobilienvorhaben in die bauliche Umsetzung
zu entwickeln, verlangt von allen Beteiligten großes
Engagement, vertrauensvolle Zusammenarbeit. Nur so
kann ein gemeinsames Zukunftsbild Realität werden.
Joachim Kandels: „Die BitGalerie ist ein Zukunftsbaukasten
für die Innenstadt: Markthalle, Kino, Fitness, Handel, Stadtbalkone
und Komfort-Wohnen reagieren gemeinsam auf
das, was Menschen heute und morgen brauchen. So wird
aus einem Gebäude ein Impulsgeber – für die Stadt, ihre
Bürgerinnen und Bürger sowie die regionale Wirtschaft.“
Vorbereitende Abrissarbeiten laufen bereits.
60 WHAT´S NEW IN 2026?
IMPRESSUM
WHAT'S NEW IN 2026?
Herausgeber
Business News Group GmbH
HANDELSIMMOBILIEN HEUTE
Covermotiv
Adobe Stock
Abbildungen
Soweit nicht anders angegeben,
liegen alle Rechte bei den jeweiligen
Unternehmen.
Redaktionsanschrift
Alexanderstr. 16
45130 Essen
Tel: +49 201 874 55 - 28
redaktion@hi-heute.de
redaktion@business-news-group.com
Redaktionsleitung
Thorsten Müller (v.i.S.d.P.)
Tel: +49 201 45 84 23 99
mueller@hi-heute.de
tm@business-news-group.com
Layout
Bettina Meirose
unzulässig und strafbar. Dies gilt
insbesondere für Vervielfältigungen,
Übersetzungen, Mikroverfilmungen und
die Einspeicherung und Verarbeitung in
elektronischen Systemen.
© 2025 Business News Group GmbH
Unternehmenssitz
Alexanderstr. 16
45130 Essen
Tel: +49 201 45 84 23 99
www.hi-heute.de
www.business-news-group.com
info@hi-heute.de
info@business-news-group.com
Geschäftsführung
Thorsten Müller
Besonderer Dank gilt allen Autorinnen
und Autoren, die in den „Gastbeiträgen“
zu Wort kommen sowie den Institutionen,
Verbänden, Vereinen und Unternehmen,
die uns mit Informationen und
Bildmaterial unterstützt haben.
Das Werk einschließlich aller seiner
Texte ist urheberrechtlich geschützt.
Jede Verwertung außerhalb der engen
Grenzen des Urheberrechtsgesetzes
ist ohne Zustimmung des Verlages
HANDELS
IMMOBILIEN
HEUTE
SIEBEN FAKTEN ÜBER HI-HEUTE
1. Der Newsletter erscheint fünfmal wöchentlich.
2. Die Aussendung geht an ca. 13.000 Entscheider,
die beruflich mit Handelsimmobilien zu tun
haben.
3. Seit Sommer 2017 verzeichnet die Website monatlich
mehr als 50.000 Visits von Branchenakteuren.
4. Zusätzlich zum Newsletter erscheint seit Mai 2019
auch ein monatliches PDF-Magazin auf Englisch:
TOM-TopsOfthe Month-bündelt die essentiellen
Neuigkeiten der Handelsimmobilienbranche im
deutschsprachigen Raum für Akteure in anderen europäischen
Ländern.
5. HI-HEUTE hat einen hochkarätig besetzten Beirat
mit erfahrenen Branchenprofis aus den Bereichen
Einzelhandel, Finanzen , Marktforschung und
Marketing.
6. Zu unseren Werbepartnern zählen inzwischen
mehr als 50 Marktführer aus der Handelsimmobilienbranche.
7. Außerdem besitzt HI-Heute renommierte
Kompetenzpartner, die sich aus wichtigen Institutionen,
Verbänden und Vereinen der Branche zusammensetzen.
Redaktion: redaktion@hi-heute.de
Werbung/Anzeigen: info@hi-heute.de
Anmeldung für den kostenlosen Newsletter
auf unserer Website.
www.hi-heute.de
DAS NACHRICHTEN- UND SERVICE-PORTAL FÜR DIE HANDELSIMMOBILIENBRANCHE