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auszeit

Nr. 22 · Dezember 2025

mitten

Kostenfreie Verteilung

drin

Mitten in der Gemeinde

Neue Pfarrbeauftragte

startet Seite 04

Mitten im Leben

Lebendiger

Adventskalender Seite 19

Wir

feiern

800

Jahre

FLECKENS

KIRCHE


auszeit

Inhalt

Mitten aus der Gemeinde

Ein Gruß von Michelle Van de Walle Seite 4

Titelthema

Ein Haus aus lebendigen Steinen Seite 6

800 Jahre mittendrin Seite 8

Kuriositäten rund um die Fleckenskirche Seite 9

Einmal alles raus? Seite 10

Veranstaltungsreihe am 6. um 6 Seite 11

Mitmachaktion zur Fleckenskirche Seite 11

Wie ist es so mittendrin? Seite 12

(Legenden-)Check Heiliger Nikolaus Seite 14

Aus der Mitte der Gesellschaft Seite 15

Mitten aus der Gemeinde

Rumänienhilfe Seite 16

Firmung 2025 Seite 16

155 Jahre MGV Harmonie Glane Seite 17

Adventliche Bastelfreude bei der kfd Seite 17

Sternsingen gegen Kinderarbeit Seite 18

Dr. Claus Fischer feiert Jubiläum Seite 18

Charlottes Lese-Tipp für den Winter Seite 19

Lebendiger Adventskalender Seite 19

Zu guter Letzt

Name ist Schall und Rauch Seite 20

Manfreds Musikbox Seite 21

Impressum Seite 21

Anzeigen Seite 22

Termine in der Pfarreiengemeinschaft Seite 24

2


auszeit

Sabine Brinker

Mittendrin.

Liebe Leserin,

lieber Leser,

Editorial

Da steht sie – unsere Fleckenskirche. Seit 800 Jahren mitten im

Ort, mitten im Leben und manchmal auch mitten im Trubel.

Wer hier lebt, kommt an ihr nicht vorbei – im wahrsten Sinne

des Wortes. Sie hat schon mehr gesehen als jeder von uns: Bürger,

die ihrem Flecken eine Stimme verleihen, geschichtliche

und private Ereignisse, Märkte und Feste und Umbrüche aller

Art – und sie bleibt trotzdem gelassen stehen.

„Mittendrin“ – das passt. Denn Kirche war nie nur ein Ort

für Sonntage oder stille Momente. Hier wurde gelacht, gesungen,

gestritten, versöhnt – und sicher auch mal geflüstert,

wenn eigentlich Stille angesagt war. So ist das Leben, und genau

da gehört die Fleckenskirche hin: mitten hinein.

Zum 800-jährigen Jubiläum feiern wir nicht nur Steine und

Geschichte, sondern das, was diese Kirche ausmacht – Menschen,

die sie mit Leben füllen. Diese Auszeit blickt zurück,

nach vorn und manchmal einfach liebevoll um die Ecke.

Schön, dass Sie nicht nur zuschauen,

sondern mittendrin dabei sind.

Ihre Auszeit.

3


auszeit

Mitten aus der Gemeinde

Michelle Van de Walle

Mittendrin – ein persönlicher Gruß zur Adventszeit

Liebe Gemeindemitglieder

in Bad Iburg und Glane,

Mein Name ist Michelle Van de Walle, ich

bin 35 Jahre alt, verheiratet und lebe

mit meinem Mann und unserem fünfjährigen

Sohn in Melle. Seit dem 1. November darf

ich die schöne und bereichernde Aufgabe als

Pfarrbeauftragte in Ihrer Pfarreiengemeinschaft

übernehmen – und ich freue mich sehr

darauf, Sie alle in den kommenden Wochen

und Monaten kennenzulernen!

In den vergangenen acht Jahren

war ich – nach meiner Assistenzzeit

zur Gemeindereferentin

in der Pfarreiengemeinschaft

Georgsmarienhütte-Ost –

als Dekanatsjugendreferentin

im Katholischen Jugendbüro

Osnabrück Süd tätig.

Dort durfte ich viele junge

Menschen und engagierte

Haupt- und Ehrenamtliche begleiten,

Leitungserfahrung sammeln

und auf verschiedenen Ebenen im

Bistum mitarbeiten. Außerdem bin ich Multiplikatorin

für Prävention vor sexualisierter

Gewalt und studiere aktuell im Masterstudiengang

Sozialmanagement an der FH Münster.

In meiner Masterarbeit beschäftige ich

mich mit dem Thema nachhaltiges Personalmanagement

im Haupt- und Ehrenamt – ein

Thema, das mir besonders am Herzen liegt,

weil es davon handelt, wie wir gut und verantwortlich

miteinander umgehen und Zukunft

gemeinsam gestalten können.

Das Leitwort „Mittendrin“ spricht mich sehr

an – weil es ausdrückt, was Kirche für mich

bedeutet: mittendrin im Leben, mittendrin bei

den Menschen, mittendrin im Glauben. Ich

möchte in Ihrer Pfarreiengemeinschaft genau

das leben: mitten unter Ihnen sein, mit Ihnen

ins Gespräch kommen, zuhören, Ideen entwickeln,

miteinander lachen und Glauben teilen.

Gerade in der Adventszeit dürfen wir

neu spüren, dass Gott selbst mittendrin

ist – mitten im Trubel,

mitten in unseren Sorgen, aber

auch mitten in all den kleinen

Momenten der Freude,

der Hoffnung und des Lichts.

So wie das Licht der Kerzen

von Woche zu Woche heller

wird, darf auch unsere Zuversicht

wachsen, dass Gott unsere

Wege begleitet – mitten im Leben,

so wie es ist.

Ich freue mich sehr auf viele Begegnungen

mit Ihnen – in Gottesdiensten, Gruppen, Gremien

oder einfach im Gespräch zwischendurch.

Gemeinsam Kirche zu sein und sie lebendig zu

gestalten, darauf freue ich mich besonders.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien von

Herzen eine gesegnete und hoffnungsvolle

Adventszeit – mit vielen Momenten, in denen

Sie spüren: Gott ist mittendrin.

Mit herzlichen Grüßen

Michelle Van de Walle

4


Am 9. November wurde Michelle Van de Walle in einem feierlichen Gottesdienst

offiziell in ihre neue Aufgabe als Pfarrbeauftragte eingeführt.

Veränderung ist kein Verlust,

wenn wir sie gemeinsam gestalten.

Wenn wir zuhören, Ideen teilen,

Verantwortung übernehmen.

Dann wird Kirche

zum Gemeinschaftsprojekt

– mit Gott als Bauleiter und uns

als mutigen Handwerkerinnen

und Handwerkern.

Michelle Van de Walle

5


6


auszeit

Titelthema

Pastor Clemens Loth

Und mittendrin:

Ein Haus

aus lebendigen

Steinen

Der Apostel Paulus erinnert die Menschen

seiner Gemeinde an die Worte Christi:

„Kommt, lasst euch als lebendige Steine zu

einem geistigen Haus aufbauen“ (1 Petr 2,4–

5). Petrus erinnert hier klar an die Einladung

des Herrn: Alle Menschen sollen die Begegnung

mit Christus suchen. Er ist ein lebendiger

Stein. Auf diesen Stein baut Gott sein geistliches

Haus auf, seine Gemeinde. Wir sind von

Christus lebendig gemacht

worden, damit wir lebendige

Steine sind, die die Frohe

Botschaft Gottes erzählen

und leben… Wir sollen nicht

schwer wie ein Stein und

leblos irgendwo in der Gegend

herumliegen, sondern

befeuert vom Geist Gottes mitbauen an dem

Haus, das den Namen „Gottes Haus“ trägt. Es

ist wichtig, dass wir ein Haus aus Stein haben,

eine Kirche. Die Fleckenskirche ist auch ein

solcher Ort: Mittendrin in Bad Iburg.

Sie ist ein Haus aus Stein wie alle Kirchen.

Die Glocken laden uns ein. Wir öffnen die Türen

und gehen hinein und „erleben“ dort viel:

Begrüßung, Abschied, Gebet, Gesang, Stille,

Kerzenlicht, Dankbarkeit, Freude, Trauer,

Die Fleckenskirche:

ein Ort, an dem alle

willkommen sind!

Leben, Tod, Bitte, Dank, … lebensnotwendig.

Wichtig ist, dass das „Lebensnotwendige“

auch hinausströmt aus den „vier Wänden“,

hinein in die Welt: Das Verkünden und Leben

der Frohen Botschaft an meinen Lebensorten:

Glaube, Hoffnung und Liebe! Dann ist es ein

Haus aus lebendigen Steinen, glaubenden

Menschen. Wir brauchen Orte, die uns mit

einem guten Geist erfüllen. Wir brauchen

in dieser schnelllebigen

Welt Fundamente, die uns

tragen, ein Gotteshaus aus

Stein ist ein solcher Ort.

Ein Ort, an dem alle willkommen

sind, eine wichtige

Lebensquelle für uns. Ein

Ort der „Motivation“: Wir

alle bauen mit: „Gib der Kirche ein / dein Gesicht“

– bring dich ein mit dem, was du hast

und kannst: „Stell dein Licht nicht unter den

Scheffel, sondern auf einen Leuchter, damit

es alle sehen… (Mt 5,14)“.

Gott freut sich über „Leben in der Bude“,

in der Kirche. Dafür gibt es viele Gaben und

Talente – ein Glück. Gott freut sich über ein

Haus aus lebendigen Steinen – zum Wohl der

Menschen und zum Lobe Gottes.

7


Die Fleckenskirche St. Nikolaus

800 Jahre

mittendrin

Wer heute an der Fleckenskirche St. Nikolaus vorbeigeht, spürt sofort, dass dieses Gebäude

mehr zu erzählen hat als nur die Geschichte seiner Steine. Ihre Wurzeln reichen in eine Zeit

zurück, in der hier noch reger Handel, aber wenig Infrastruktur herrschte.

Iburg lag direkt an der wichtigen-

Route zwischen Osnabrück und

Münster. Händler und Handwerker

kamen und gingen, manche schlugen

hier dauerhaft Wurzeln – und genau

aus dieser lebendigen Mischung

entstand der Wunsch nach einer

eigenen Kapelle. Die Kaufleute sammelten

Geld, und so wurde 1226 unter

Bischof Engelbert I. von Isenberg

die erste Nikolauskapelle gebaut. Sie

war schlicht, romanisch und ein reiner

Zweckbau – ein langgestreckter

Raum mit flacher Holzdecke. Doch

selbst diese kleine Kapelle setzte Akzente,

die sich bis heute im Mauerwerk

erhalten haben: zwei schmale

Rundbogenfenster an der Nordseite

und ein halbkreisförmiges Chorfenster

erinnern an die frühe Zeit.

Mit den Jahren wuchs die Gemeinde,

und die Kapelle wurde zu klein.

Im 14. Jahrhundert begannen die

Iburger, aus dem bescheidenen Bau

eine dreischiffige Hallenkirche zu

formen – die älteste im Osnabrücker

Land. Die Erweiterung zog sich über

viele Jahrzehnte, und das sieht man

dem Gebäude bis heute an: Manche

Fensterachsen treffen nicht ganz

8


auszeit

Titelthema

800

FLECKENS

KIRCHE

die Pfeiler, einige Gewölberippen

suchen sich ihren eigenen Weg. Es

ist, als könne man der Kirche beim

Wachsen zuschauen.

Einen besonders lebendigen Einblick

in frühere Zeiten bieten die beiden

alten Portale, die bei Restaurierungen

wieder sichtbar wurden. An

der südlichen Seite befindet sich der

ehemalige Männereingang, ein fein

gearbeiteter gotischer Spitzbogen,

der zeigt, dass man sich hier Mühe

gegeben hat. Die Frauen betraten

die Kirche dagegen durch eine viel

schlichtere Tür an der Nordseite, ein

rechteckiger Durchgang mit grob

behauenem Sturzstein. Diese beiden

Eingänge, so unterschiedlich sie wirken,

erzählen gemeinsam eine selten

erhaltene Geschichte über die soziale

Ordnung vergangener Jahrhunderte.

Auch später blieb die Kirche im Wandel.

Erst 1669 bekam sie ihren heutigen

Turm – vorher hingen die Glocken

einfach im Giebelfenster. 1713

entstand die zweigeschossige Sakristei,

1771 verlegte man den Haupteingang

an die Westseite, und bis 1837

lag der Friedhof dicht um die Kirche.

Immer wieder wurde renoviert, ergänzt,

ausgebessert – und dabei blieb

doch stets der ursprüngliche Charakter

spürbar.

Heute zeigt die Fleckenskirche

viele Epochen auf einmal: romanische

Anfänge, gotische Formen,

barocke Ausstattung. Und hinter all

dem steht eine klare, bodenständige

Geschichte. Dieses Gotteshaus

entstand nicht aus repräsentativem

Anspruch, sondern aus dem ganz

praktischen Bedürfnis der Menschen

im Flecken. Genau das macht sie bis

heute so besonders: eine Kirche, die

mit ihrer Gemeinde gewachsen ist

und dabei nie vergessen hat, woher

sie kommt.

Kuriositäten rund

um die Fleckenskirche

Marcus Wolf

Von Bell Spottern und Glocken mit Namen

Wer meint, Glocken seien nur zum Läuten da, hat noch keinen Bell

Spotter getroffen. Einer von ihnen ist Luca Gans – alias Florian Gausmann

–, der auf YouTube über tausend Abonnenten mit Aufnahmen

von Geläuten begeistert. Schon mit 15 nahm er auch das Geläut der

Fleckenskirche auf. Drei der Glocken tragen eigene Namen: Benno,

Joseph und Nikolaus. Sie wurden 1964 in der Glockengießerei Wilhelmshütte

in Bockenem gegossen und bilden bis heute das aktive

Geläut. Ergänzt werden sie von einer historischen Stundenglocke

aus dem Jahr 1716. Wer den Klang selbst hören möchte, findet ihn

auf Luca Gans’ YouTube-Kanal: Bad Iburg (D-OS) – Die Glocken der

kath. Fleckenskirche St. Nikolaus.

Nachhaltiges Altar-Recycling

Beim Betreten der Fleckenskirche überrascht eine bemerkenswerte

Form kirchlicher Nachhaltigkeit: Ein Großteil der barocken

Ausstattung stammt ursprünglich aus der ehemaligen

Klosterkirche. Als diese im 18. Jahrhundert

umgestaltet wurde, verlagerte man Altäre

und Kanzel kurzerhand in die Fleckenskirche

– umgearbeitet, aber im Kern erhalten.

Auch später wurde weiterverwertet: Der

heutige Zelebrationsaltar entstand nach

dem Zweiten Vatikanischen Konzil aus

Teilen der früheren Kommunionbank. Der

Kirchenraum erzählt damit eine verdeckte

zweite Geschichte – eine Geschichte von Weitergabe,

Anpassung und dem pragmatischen Bewahren

liturgischer Traditionen.

Zoff zwischen Glane und Iburg

So idyllisch die Fleckenskirche heute wirkt, so handfest waren die

Konflikte um sie im Mittelalter. 1255 sah der Glaner Pfarrer Sweder

seine Rechte bedroht, weil in der Nikolauskapelle regelmäßig Messen

gelesen wurden. Bischof Bruno von Isenberg entschied damals

salomonisch: Iburg erhielt eine eigene Pfarrei, durfte Bestattungen

durchführen, doch die umliegenden Bauernschaften blieben Glane

zugeordnet. Ganz befriedet war die Lage damit nicht. 1310 brach der

nächste Streit aus – diesmal wegen eines Opferstocks, den die Iburger

zur Erweiterung der Kapelle aufgestellt hatten. Pfarrer Henricus

von Glane ließ ihn beim Bischof verbieten, doch Abt Albero

fand eine praktikable Lösung: Der Opferstock blieb stehen, und die

Einnahmen wurden zu gleichen Teilen zwischen Glane, dem Iburger

Geistlichen und dem Bau aufgeteilt. Ein diplomatisches Ende

für einen erstaunlich alltäglichen Mittelalter-Zoff.

9


auszeit

Titelthema

Marcus Wolf

Einmal

alles raus?

Osnabrücker Dom

nach der Renovierung

ohne Bestuhlung

Wie sich eine Kirche weiterentwickeln kann

Die Fleckenskirche St. Nikolaus

befindet sich derzeit in einem

spannenden Entwicklungsprozess.

Eine engagierte Projektgruppe arbeitet

daran, sie als „City-Kirche“

neu zu profilieren – als offenen Ort

für Begegnung, Kultur, Seelsorge,

Unterstützung und neue Formen

von Gottesdienst. Erste Schritte sind

bereits spürbar: „Musik nach dem

Abendläuten“, „Besinnung nach dem

Abendläuten“, „Urlaub mit Gott“, ein

neues Fürbittbuch und ein Einkaufswagen

für Spenden an die Tafel setzen

sichtbare Akzente.

Ein Kernpunkt der Überlegungen

ist die flexible Nutzung des Kirchenraums.

In Workshops entstand die

Idee „Stühle statt Bänke“: ein veränderbarer

Raum, der sich je nach

Anlass neu gestalten lässt – für kleine

Taufgemeinschaften, besondere

liturgische Feiern, Ausstellungen,

Gesprächsformate oder Konzerte.

2024 wurden dafür probeweise

fünf Bankreihen zur Seite gestellt

und durch Stühle aus dem Pfarrheim

ersetzt. Verschiedene Sitzordnungen

wurden getestet, vom Halbkreis bis

hin zu meditativen Kreisen rund um

das Taufbecken. Besucherinnen und

Besucher waren eingeladen, diese

neuen Raumsituationen mitzuerleben

und ihre Meinung in einer Box

zu teilen. Viele Rückmeldungen

waren positiv, andere gaben hilfreiche

Anregungen. Um auf dieser

Basis weiterdenken zu können, soll

nun erprobt werden, wie der Raum

wirkt, wenn das gesamte Kirchenschiff

ohne Bänke ist – ähnlich wie

es im Osnabrücker Dom nach der

Renovierung erlebt werden konnte.

Mit geliehenen Stühlen ließen sich

dann weitere Möglichkeiten testen.

Für eine solche zweite Testphase

wird ein geeigneter Ort gesucht,

an dem die Bänke vorübergehend

gelagert werden können. Hinweise

und Unterstützung sind sehr willkommen.

Im Jubiläumsjahr, das die

Projektgruppe begleitet, soll die Entwicklung

der Fleckenskirche mutig

weitergehen.

10


UM6. 6

AM

Titelthema

Marcus Wolf

800

FLECKENS

KIRCHE

Termine bis Juni

6.12.: Der Hanseheilige

Nikolaus heuert an

6.1.: Sie folgten einem Stern

Von Sternsingern und

Heiligen drei Königen

Jubiläumsjahr mit monatlicher Veranstaltungsreihe

Zum 800-jährigen Jubiläum startet

die Pfarreiengemeinschaft

eine besondere Reihe: Jeden 6. des

Monats um 18 Uhr findet 2026 eine

Veranstaltung statt, die einen inhaltlichen

Bezug zur Fleckenskirche

oder zu ihrem Patron herstellt.

So soll das Jubiläumsjahr zu einer

Zeit werden, in der Vergangenheit,

Gegenwart und Zukunft des Gotteshauses

erlebbar werden. Der

Auftakt ist am 6. Dezember 2025,

genau ein Jahr vor dem Jubiläum;

der Abschluss am 6. Dezember 2026.

Die Reihe setzt monatlich eigene

Akzente – musikalisch, geistlich,

historisch oder überraschend – und

zeigt, wie lebendig das Gemeindeleben

heute ist.

Mit diesem leicht zu merkenden

Format lädt die Gemeinde alle Interessierten

ein, die Fleckenskirche

neu zu entdecken und gemeinsam

ein Stück Geschichte zu feiern.

6.2.: Stille, Lichter und Gesang

Taizé-Gebet

6.3.: Wenn der Hahn (drei Mal) kräht

Frühschicht um 6 Uhr

6.4.: Brannte uns nicht das Herz?

Ein Emmausgang

6.5.: Drei Generationen Segen

Maria Selbdritt im neuen Blick

6.6.: Halbzeit

Was Fußball und Glaube

verbindet

Machen Sie mit!

Erzählen Sie Ihre Geschichte(n)

Wir freuen

uns auf Ihre

Beiträge!

Die Fleckenskirche feiert ihr

800-jähriges Jubiläum – und

wir möchten dieses besondere Jahr

mit den Menschen gestalten, die sie

geprägt haben: mit Ihnen!

Wir laden alle herzlich ein, ihre

persönlichen Erinnerungen, Erlebnisse

und Geschichten rund um die

Kirche mit uns zu teilen. Ob Texte,

Fotos, Filme, Zeichnungen, Andenken

oder andere besondere Fundstücke

– alles, was Ihre Beziehung

zu unserer Kirche sichtbar macht,

ist willkommen. Erzählen Sie Ihre

Geschichte und damit die Geschichte

der Fleckenskirche! Aus den eingereichten

Beiträgen entsteht zum

Abschluss des Festjahres eine Jubiläumsausstellung.

Einreichfrist bis zum 30. April 2026

Einreichen können Sie:

• digital per E-Mail an

m.wolf@bistum-os.de

• persönlich in den Pfarrbüros

• oder nach Absprache auf

anderem Wege.

11


auszeit

Titelthema

Thomas Herzog / Alexander Bittner

Wie ist es so

mittendrin?

Die Fleckenskirche stand einst nicht nur

mitten im Ort, sondern auch mitten im

Leben der Menschen. Seit hunderten von

Jahren trotzt sie der Zeit und hat gewiss

Vieles erlebt. Mit ihr leben die Menschen,

die ihr täglich begegnen. Das Läuten

der Glocken, der vertraute Blick auf

die Turmuhr – auch wenn diese nicht

immer die wirkliche Zeit anzeigt – all das

gehört zu ihrem Alltag. Wie die Turmuhr,

so ist die Fleckenskirche über die Zeit

erhaben und daher ein Stück Beständigkeit

im Wandel. Wir haben drei Menschen

befragt, die eine besondere Beziehung

zu ihr haben.


auszeit

Titelthema

800

FLECKENS

KIRCHE

Thomas Herzog / Alexander Bittner

Johannes, was verbindet Dich mit der Fleckenskirche?

Johannes Placke: Ich bin seit fast 26 Jahren Küster in der

Fleckenskirche und kümmere mich zusätzlich um die

Grünanlagen drumherum.

Wie ist es für Dich mittendrin zu arbeiten?

Johannes Placke: Sowohl in der Kirche als auch draußen

werde ich von vielen Personen angesprochen. In der

Kirche sind dies häufig Fragen zu Figuren und Fresken

in der Fleckenskirche. Aber auch religiöse Fragen sind

dabei. Bei der Beantwortung hilft mir meine Zeit bei

den Steyler Missionaren, in der ich auch meine Küster-

Ausbildung gemacht habe. In den letzten Wochen bin

ich oft wegen der defekten Kirchturmuhr angesprochen

worden. Trotz Handys und Fitness-Uhren ist sie mit ihrer

zentralen Lage mitten im

Ort für viele immer noch ein

wichtiger Zeitgeber. Durch

einen Blitzeinschlag hatte

es einen Defekt in der Elektronik

gegeben. Die Reparatur

hat dann aufgrund des Fachkräftemangels

länger gedauert als

es wünschenswert gewesen wäre. Zu meiner Anfangszeit

als Küster lief die Uhr noch rein mechanisch. Dies

hatte allerdings auch einige Nachteile. So musste ich bei

jeder Umstellung auf Sommer- bzw. Winterzeit nachts

bis oben in den Turm klettern, um die passende Zeit

manuell einzustellen. Das läuft heute automatisch, da

die Uhren inzwischen funkgesteuert sind.

Petra und Hans Tovar leben an der Rathausstraße, nur

wenige Meter von der Fleckenskirche entfernt. Hans ist

hier aufgewachsen, sein Vater war lange Jahre ehrenamtlicher

Bürgermeister von Bad Iburg.

Was verbindet euch mit der Fleckenskirche?

Hans Tovar: Wir schauen täglich auf die

Turmuhr – das gehört dazu, es begleitet

unseren Alltag. Im Moment

steht sie übrigens {schmunzelt}.

Ich erinnere mich aber auch an

meine jungen Jahre als fleißiger

Messdiener, in denen mich das

Kirchengeläut regelmäßig an die

Gottesdienste erinnerte. Als „Nachbar“

zur Kirche hatte ich zudem oft Notdienst,

wenn morgens um 7:00 Uhr die anderen

verpennt hatten. Die Kirche gehört quasi zu

meiner Kindheit und zur Familie. Unter anderem

haben meine Eltern dort ihre Goldene

Hochzeit gefeiert, für sie war sie sozusagen

ihre Hauskapelle. Der im Vergleich zur Schlosskirche

kleinere Raum wirkt sofort familiärer,

man ist näher beisammen.

Petra Tovar: Die Fleckenskirche ist ein Stück Heimat für

mich geworden, obwohl ich ja evangelisch bin. Das Wissen,

wie alt die Kirche ist, was für eine Geschichte dieses

Gebäude hat, das Glockenläuten, das verbindet mich mit

der Kirche. Ich habe das Gefühl, es ist daher auch etwas

„meine Kirche“. Und im Gegensatz zu einigen Menschen,

die sich über das Läuten der Glocken beschweren,

gehört es für uns zum Leben dazu. Es stört uns nicht. Im

Gegenteil: Wir freuen uns darüber. Als vor der Renovierung

der Klöppel an der Glocke irgendeinen Fehler hatte

und leicht nachschlug, war das etwas, was uns sofort

auffiel. Wir sind quasi „Experten“ für das Fleckenskirchengeläut.

Hans Tovar: Während der Dachrenovierung hatten

wir das Vergnügen, einmal hochzusteigen,

bis ganz oben zum Hahn, auf der Spitze. Das ist

schon gewaltig, von da oben runter zu schauen.

Da wird die Welt ganz klein, obwohl

es keine große Höhe ist. Durch die geänderte

Perspektive erlebt man sein

eigenes Viertel ganz neu.

Petra Tovar: Und dann hatten wir

auch mal Gelegenheit, den Turm von

innen zu besteigen. Dabei sind wir

auch durch die Kirche gegangen und als

ich den Besen hinter dem Hochaltar entdeckte,

da wurde mir bewusst: Auch an heiligsten

Orten muss mal gefegt werden {lacht}. Es ist so, dass

man einen anderen Zugang zur Kirche bekommt, wenn

man sie aus anderen Perspektiven gesehen hat.

13


auszeit

Titelthema

Michael Randelhoff

Heiliger

Nikolaus

Wussten Sie schon,

(Legenden-)Check

Über den Hl. Nikolaus gibt es nur wenig greifbare Fakten,

dafür umso mehr fromme Legenden und Brauchtümer,

die sich über die Jahrhunderte entwickelt haben. Geboren zwischen

270 und 286 n. Chr. in der heutigen Türkei, wurde Nikolaus

der Überlieferung zufolge von seinem Onkel, Bischof Nikolaus

von Myra (noch ein Nikolaus!), im Alter von 19 Jahren zum

Priester geweiht und als Abt in einem Kloster eingesetzt. Als

seine Eltern an der Pest starben, erbte Nikolaus ihr Vermögen

und verteilte es an Arme: so bewahrte er mehrere junge Frauen

aus der Nachbarschaft seiner Heimatstadt, indem er heimlich

Geld durchs Fenster – oder durch den Kamin in die darin aufgehängten

Socken – warf; deshalb gilt Nikolaus als Geber guter

Gaben und Freund der Kinder.

Nach einer Pilgerreise ins Heilige Land wurde er in Myra

zum neuen Bischof gewählt. Die Legende zeichnet Nikolaus als

streitbaren und zugleich diplomatischen Mann. Drei zu Unrecht

gefangen gehaltene Feldherren konnte Nikolaus der Überlieferung

zufolge wundersam befreien, indem er im Traum dem

Kaiser erschien und um ihre Befreiung bat; deshalb wurde er

Patron der Gefangenen.

Um ein in Seenot geratenes Schiff mit Pilgern zu retten, die

mit heiligem Öl für eine Kapelle unterwegs waren, begab er

sich an Bord, stillte den Sturm und brachte das Schiff sicher

in den Hafen. Sie ahnen es wahrscheinlich schon: Nikolaus ist

auch Patron der Seeleute; neben vielen weiteren Patronaten, die

ihm zugeschrieben wurden, ist er auch der Patron der Kaufleute.

Und Kaufleute waren es schließlich auch, die für (ihre) unsere

Fleckenskirche St. Nikolaus spendeten. Während der

bald schon einsetzenden Christenverfolgung wurde

er um 310 gefangen genommen und gefoltert. 325

nahm Nikolaus am ersten Konzil in Nicäa teil.

Sein Sterbejahr schwankt – je nach Erzählung

zwischen 326 und 365. Gesicherte Nachrichten

über Nikolaus gibt es nicht und in den Legenden

fließen Nachrichten verschiedener ‚Nikoläuse‘

zusammen. Bereits kurz nach seinem

Tod wurde Nikolaus schon als Heiliger verehrt.

?

Mehr Lesenswertes zu Legenden,

Brauchtum, Rezepten …

finden Sie im Internet unter

www.nikolaus-von-myra.de

… im 16. Jahrhundert protestantische

Geistliche in den mehrheitlich protestantischen

Niederlanden – trotz grundsätzlicher

Kritik an der Heiligenverehrung – mit

dem Versuch, den Nikolaus abzuschaffen,

scheiterten?

… dass in Gebieten mit mehrheitlich

katholischer Bevölkerung noch um 1900

nicht an Weihnachten, sondern am 6.12.,

dem Nikolaustag, Geschenke verteilt

wurden? Die Reformation hat sowohl den

heiligen Nikolaus als Gabenbringer als

auch den 6. Dezember als Schenktermin

bekämpft. Neuer Schenktermin, erst in

protestantischen Gegenden, nach 1900

allmählich in ganz Deutschland, wurde

schließlich Weihnachten.

… dass der Gartenzwerg ein entfernter

Verwandter des heiligen Nikolaus ist?

Die Ableitung des Gartenzwerges vom

heiligen Nikolaus ist noch an zwei Elementen

zu erkennen: dem langen Bart und vor

allem an der spitzen und natürlich

(bischofs-)roten „Zipfelmütze”, die beim

klassischen Gartenzwerg nach vorn

geneigt ist und so exakt die phrygische

Mütze wiedergibt.

… wie man/frau Bischofsbrot backt?

5 Eier, 250 g Zucker, 250 g Mehl, 250 g

ganze Mandeln (abgebrüht und geschält),

250 g Sultaninen, 15 g Zimt; Eier und

Zucker schaumig rühren, die restlichen

Zutaten darunter mengen. Masse in eine

gefettete Kastenform geben. 1 Stunde

bei 175° C backen. Zum Servieren dünn

aufschneiden.

… es auch Bauernregeln zum

Nikolaustag gibt? Regnet es

an Nikolaus, wird der Winter

streng, ein Graus. Trockener

St. Nikolaus, milder Winter

rund um's Haus. Fließt zu

Nikolaus noch Birkensaft,

dann kriegt der Winter keine

Kraft.

14


auszeit

Titelthema

Alexander Bittner

Aus der Mitte

der Gesellschaft

Im Umfeld der Fleckenskirche entstand 2006 eine Stiftung,

deren Herz für Menschen in Not schlägt und die den Namen

des Kirchenpatrons trägt: die St.-Nikolaus-Stiftung.

Ins Leben gerufen wurde sie von

der Apothekerin Mathilde Hellbernd,

deren Wirkungsstätte, die

Nikolaus-Apotheke, sich in der unmittelbaren

Nachbarschaft zur

Kirche befand und nach

ihrer Gründung 1962 viele

Jahre von ihr betrieben

wurde. Ihr weltlicher

Nachlass sowie

ihr Anliegen, anderen

Menschen zu helfen

und etwas Dauerhaftes

zu schaffen, bildeten den

Grundstein der Stiftung. Die Nikolaus-Statue,

ein Werk des Künstlers

Heinrich-Gerhard Bücker aus

Beckum, die heute an der Rückseite

der Fleckenskirche zur Großen Straße

hin aufgestellt ist, war früher an

der Wand der Nikolaus-Apotheke

angebracht und erinnert an die Verbundenheit

zwischen Apotheke und

Kirche.

Hilfe vor Ort

Die St.-Nikolaus-Stiftung setzt sich

laut Satzung „für Menschen ein,

die durch Alter, Krankheit, Unfall

oder andere unverschuldete Lebensumstände

in Not geraten sind“. Sie

hilft dort, wo staatliche oder andere

Unterstützungen nicht ausreichen,

und richtet ihr Augenmerk auf die

Bürgerinnen und Bürger der Stadt

Bad Iburg. Auch gemeinnützige

Einrichtungen, insbesondere Altenund

Pflegeheime in christlicher Trägerschaft,

können gefördert werden

– immer im Sinne des

Stiftungszwecks.

Die Hilfe erfolgt unbürokratisch

und vertraulich,

mit dem Ziel,

den Betroffenen neuen

Halt zu geben. „Stiften

heißt Gutes tun mit Bestand,

damit etwas

Bleibendes entsteht“

– dieses Leitwort begleitet

das Engagement

des Vorstands der St.-

Nikolaus-Stiftung bis

heute. Die Beteiligten

handeln still und ohne

große Aktionen, um

die Würde der Hilfesuchenden

zu schützen.

Wer die Arbeit der

Stiftung unterstützen

möchte, sei

es durch Spenden

oder Hinweise auf

hilfsbedürftige Personen,

findet bei

den Mitgliedern des

Stiftungsvorstands

oder im Pastoralteam

kompetente Ansprechpartner.

Den Vorstand bilden zurzeit Josef

Heidecker, Gertrudis Kemper und

Gabriele Bührs. Die Stiftung ist Symbol

für das Wirken des heiligen Nikolaus:

gelebte Nächstenliebe, mitten

in unserer Gemeinde.

15


auszeit

Mitten aus der Gemeinde

Charlotte Haring / Monika Wacker

Rumänienhilfe

Mittendrin in Bad Iburg leben auch Renate

und Rainer Schulz, die seit vielen Jahren

ehrenamtlich in der Rumänienhilfe arbeiten

und diese seit 8 Jahren verantwortlich leiten. Sie

requirieren in großen Mengen Kleider- und Sachspenden,

bearbeiten diese, unterstützt durch ihr

Helferteam, und organisieren im Jahr ca. 12 Hilfsgüter-Transporte

in die Ukraine und Rumänien

trotz einer schwierigen Finanzierung. Ein Transport

kostet ca. 3.000 Euro, das ist kein Pappenstil.

Viele Spender haben sich angewöhnt, mit ihren

Kleidersäcken oder -kartons eine kleine oder größere

Geldspende zu leisten, damit die Fahrten

auch stattfinden und ihr Ziel erreichen können.

Mit dieser Aufgabe ist die Familie Schulz mittendrin

im europäischen Zeitgeschehen. Hautnah

erfahren sie vom Kriegsgeschehen in der Ukraine

sowie von der Armut von Kindern in Kinderheimen,

alten Menschen und jugendlichen Strafgefangenen

in abgelegenen Gebieten von Rumänien.

Die Tatsache, dass sie oft dort gewesen sind

und an Ort und Stelle die Not gesehen haben, lässt

sie immer wieder engagiert weiterarbeiten.

Im November war die wichtigste Aufgabe,

die Binnenflüchtlinge in der Ukraine mit dem

Nötigsten zu versorgen, es fehlt dort an allem:

Hausrat, warme Kleidung, Decken, Oberbetten

und vieles mehr. Mittendrin in dieser immer größer

und immer wichtiger werdenden Aufgabe befinden

sich Renate und Rainer, für die Nächstenliebe

längst zur Lebensaufgabe geworden ist. Ihnen

gebührt Hochachtung und Respekt.

Firmung 2025

Ein Fest des Glaubens

und der Gemeinschaft

Am 22. Juni 2025 feierte die Pfarreiengemeinschaft

in der St. Jakobuskirche ihren ersten gemeinsamen

Firmgottesdienst unter dem Motto „Leben wie ein Feuerwerk“.

70 Jugendliche und eine Erwachsene empfingen

durch Generalvikar Ulrich Beckwermert das Sakrament

der Firmung. Der Gottesdienst wurde von Katharina

Reith und einer Gruppe engagierter Firmlinge vorbereitet.

Er war geprägt von lebendiger Musik durch einen

Projektchor unter der Leitung von Jürgen Sander mit

Lennart Giere an der Cajon sowie der Pianistin Jolina

Grove, was zur festlichen Atmosphäre des Gottesdienstes

beitrug. Ein besonderes Highlight des Gottesdienstes

war der Friedensgruß, bei dem alle Anwesenden eingeladen

waren, einander die Hand zu reichen und symbolisch

Brücken über die Gänge hinweg zu bauen.

Die Firmvorbereitung bot in diesem Jahr wieder vielfältige

Wege: Wanderungen, soziale Projekte, liturgische

Beteiligung und persönliche Glaubensgespräche.

Begleitet von engagierten Katechet*innen konnten die

Jugendlichen ihren Glauben vertiefen und Kirche als lebendige

Gemeinschaft erleben. Die Feier war ein starkes

Zeichen für gelebten Glauben und Zusammenhalt.

16


auszeit

Mitten aus der Gemeinde

MGV Glane / Annette Recker

?

Jubiläumskonzert

155 Jahre

Männergesangsverein

Harmonie Glane

Seit 1870 wird in Glane gesungen und gefeiert.

Aus einer kleinen Gruppe sangesfreudiger

Männer entwickelte sich ein Verein mit

viel Geschichte und Herzblut. Am 13. September

feierte der Männergesangsverein „Harmonie

Glane von 1870“ sein Jubiläumskonzert

in der voll besetzten St.-Jakobus-Kirche.

In Mönchskutten eröffnete der Chor das

Konzert mit geistlichen Chorälen, gefolgt

von einem abwechslungsreichen Programm

aus klassischen Werken, Pop, Schlagern und

traditionellen Liedern. Unterstützung kam

vom MGV „Neo“, dem Akkordeonorchester

„Tanzende Finger“ und von Jolina Grove am

Klavier. Musikalische Vielfalt pur an diesem

Abend voller Gesang, Gemeinschaft und guter

Laune. Das Publikum dankte mit Standing

Ovations – ein starkes Zeichen für die Bedeutung

der Chormusik im Glaner Dorfleben.

Adventliche Bastelfreude

bei der kfd

In vorweihnachtlicher Atmosphäre traf sich unsere

kfd-Gruppe im Pfarrheim zu einem gemütlichen

Bastelabend. Bei Gebäck und vielen guten

Gesprächen entstanden mit viel Liebe zum Detail

wunderschöne Adventskränze und Weihnachtswichtel.

Schnell füllte sich der Raum mit Lachen,

Bastelfreude und kreativen Ideen – ein echter Lichtblick

im gerade so nieseligen November.

Zwischendurch wurde natürlich auch gescherzt:

„Wer früh seinen Adventskranz fertig hat, hat im

Advent keinen Stress mehr!“ – und so wurde fleißig

geschnitten, gewickelt, geklebt und dekoriert, bis

lauter kleine Kunstwerke entstanden waren.

Solche Treffen sind typisch für unsere kfd: Gemeinschaft

erleben, kreativ werden, miteinander

lachen und den Glauben im Alltag spüren. Neben

Bastelaktionen gibt es bei uns auch gemütliche

Frühstückstreffen, spirituelle Impulse, Ausflüge

und vieles mehr.

Wer Lust hat, einmal vorbeizuschauen oder einfach

neugierig ist, was wir sonst noch machen, ist

herzlich eingeladen, beim nächsten Treffen dabei

zu sein! Ein Jahresprogramm hängt auch in der Kirche

aus. Neue Gesichter sind bei uns immer willkommen

– jede Frau ist eingeladen, Teil unserer

lebendigen Gemeinschaft zu werden.

17


auszeit

Mitten aus der Gemeinde

Katharina Reith, Marcus Wolf

Segen bringen – Segen sein

Machst

du mit?

Wir suchen Kinder und Jugendliche, die sich als

Sternsinger*innen auf den Weg machen möchten,

um den Segen in unseren Gemeinden zu verteilen

und Spenden für Kinder in Not zu sammeln. 2026

steht die Sternsingeraktion unter dem Motto „Schule

statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“.

Kommen mich die Sternsinger besuchen?

Wenn die Sternsinger Sie 2025 besucht haben, stehen

Sie automatisch auch 2026 auf unserer Besuchsliste.

Neu zugezogen oder umgezogen? Melden

Sie sich für den Haussegen einfach per E-Mail an:

k.reith@bistum-os.de

Das Mitmachen ist ganz einfach:

1. Meldet euch einzeln oder als Gruppe an: online über

den QR Code oder per Email an k.reith@bistum-os.de

2. Nehmt an einem Vorbereitungstreffen teil. Dort üben

und besprechen wir alle wichtigen Infos rund um die Aktion

3. Seid am 10.01.26 bei der Sternsingeraktion dabei!

Wir freuen uns über alle Teilnehmenden – mehr Infos

gibt’s auf unserer Website.

Vorbereitungstreffen

Mo 22.12.2025, 15.30 Uhr in der St. Jakobus Kirche

Mo 05.01.2026, 15.00 Uhr im Glaner Pfarrheim

Di 06.01.2026, 16.30 Uhr im Pfarrzentrum Bad Iburg

Die Sternsingeraktion findet am 10.01.2026 statt.

Uhrzeiten im Kalender auf

der Rückseite der auszeit

© Kindermissionswerk

Ihr wollt als Sternsinger

dabei sein? Dann hier

einfach anmelden.

Dr. Claus Fischer feiert Jubiläum

70 Jahre Priesterweihe

Vor 70 Jahren wurde der heute 95-jährige Claus Fischer in

Rom zum Priester geweiht und konnte nun sein Jubiläum

in unserer Gemeinde feiern. Geboren in Königsberg, prägten

Flucht und Neubeginn seinen Lebensweg, bevor er an der Päpstlichen

Universität Gregoriana in Rom studierte und promovierte.

Nach sieben Jahren in der Ewigen Stadt folgte 1959 die Versetzung

nach Glane – ein „echter Kulturschock“, wie Fischer

rückblickend erzählt.

Es folgten Jahre als Kaplan und Religionslehrer im Iburger

Schloss sowie weitere Stationen in Kiel und Bremen. In seinem

Ruhestand kehrte Fischer nach Bad Iburg zurück, wo sein

priesterlicher Dienst in der Region einst begonnen hatte. Heute

feiert er Hausmessen, pflegt enge Gemeindekontakte und genießt

den Blick auf die Türme von St. Jakobus und St. Clemens.

Beim Jubiläumsgottesdienst in der Fleckenskirche dankte er

gemeinsam mit vielen Wegbegleitern – und wünscht sich,

„möglichst viel weiter miterleben zu dürfen“.

18


Wir freuen uns

auf euch!

Charlotte Haring

Charlottes Lesetipp

für den Winter

„Dünnes Eis“ von Theres Essmann

Marietta, die Protagonistin des Romans „Dünnes

Eis“ von Theres Essmann, feiert ihren 99.

Geburtstag im Pflegeheim. Julia, eine junge

Volontärin mit verfilzten Haaren, hat den Auftrag,

Marietta für das Wochenblatt zu interviewen

und zu fotografieren.

Marietta ist nach wie vor sehr interessiert

an ihrer Umgebung, an dem mürrischen Herrn

Tacke nebenan, dem eine Nazi-Vergangenheit

nachgesagt wird, und auch an der Flüchtlingsunterkunft

gegenüber, in die wieder neue Bewohner

eingezogen sind. Am Tag nach ihrem

Geburtstag lernt sie auf einer Bank im Park des

Heimes, die sie nur noch mit Mühe erreichen

kann, einen stummen Flüchtlingsjungen kennen,

der sie an ihren eigenen 6-jährigen Sohn

Johann erinnert. Der Leser ahnt bereits, dass

Mariettas Sohn im Krieg etwas Schlimmes passiert

ist. Mit Schokolade, Malutensilien und viel

Geduld versucht Marietta, das Vertrauen des

Jungen zu erlangen, was zunehmend gelingt.

Ein weiterer Erzählstrang ist die Begegnung

mit Herrn Tacke. Durch Beharrlichkeit und Diplomatie

nähert sie sich dem Eigenbrötler und

ehemaligen Hitlerverehrer an und hilft ihm,

sich seiner Vergangenheit zu stellen. Mehr soll

vom Inhalt des Buches nicht verraten werden.

Besonders gefallen hat mir das Wesen von

Marietta. Trotz ihrer gesundheitlichen Einschränkungen

bleibt sie offen und empathisch

für die Menschen in ihrer Umgebung. Durch

die Begegnung mit dem Flüchtlingsjungen

Enis stellt sie sich ihren eigenen Erinnerungen

an schreckliche Kriegserlebnisse. Das Buch ist

keine leichte Kost, aber es ist durch die Themen

Altwerden, Flüchtlinge, Krieg und Nazis

mittendrin im aktuellen Zeitgeschehen. Und

nicht zuletzt ist es wunderbar geschrieben.

Lebendiger

Adventskalender

2025

Sie sind herzlich eingeladen, im Advent einen

Moment innezuhalten. Folgende Gastgeber freuen

sich auf Sie mit Impulsen, guten Gedanken und

Liedern. Nutzen Sie die offenen Türen und kommen

Sie vorbei.

Dienstag, 02. Dezember, 18 Uhr

Liturgieausschuss, Pfarrhaus, Kirchstr. 10

Freitag, 05. Dezember, 18 Uhr

Familien Zysk/Hebler, Mühlenstraße 12a

Montag, 08. Dezember, 18 Uhr

St. Nikolaus-Kita , Drostenhof 12

Dienstag, 09. Dezember, 18 Uhr

„Visbeck Mitte“, Visbecker Ring

Donnerstag, 11. Dezember, 18 Uhr

Ökumene-Aussch., Ev. Gemeindehaus, Schlossstr. 24

Freitag, 12. Dezember, 18 Uhr

Michelle/Team, Pfarrzentrum, Rathausstraße 12

Montag, 15. Dezember, 18 Uhr

WVT/kfd Sentrup, Schweinekamp Sentrup

Donnerstag, 18. Dezember, 18 Uhr

Kolpingjugend, Familie Riedel, Fliederstr. 13

Freitag, 19. Dezember, 18 Uhr

Familien Schneider/Schulte, Nelkenweg 4

Montag, 22.Dezember, 18 Uhr

Wiesental hinter den Gärten von Vossegge 12 & 14

19


auszeit

Zu guter Letzt

Marcus Wolf

Name ist

Schall und Rauch

Was Fleischtomaten, Kinderschokolade

und die Fleckenskirche gemeinsam haben

Manche Namen führen völlig

unnötig in die Irre: Vegetarische

Würste enthalten kein Fleisch,

Fleischtomaten noch viel weniger,

und Leberkäse hat weder mit Leber

noch mit Käse zu tun. Von Kinderschokolade

und Katzenzungen

wollen wir mal gar nicht sprechen.

Nicht umsonst wurde ja zuletzt in

der Europäischen Union heftig darüber

gestritten, wie die sogenannten

Fleischersatzprodukte nun heißen

dürfen – oder eben nicht. Denn

schließlich sollen die Verbraucher

nicht in die Irre geführt werden.

In diese ehrenwerte Reihe der

missverständlichen Bezeichnungen

reiht sich auch ein Bauwerk ein:

die Fleckenskirche. Wer ihren Namen

zum ersten Mal hört, denkt

schnell an liturgische Malheure: ein

unglücklicher Schlenker mit dem

Messwein, ein Tropfen auf der Albe,

vielleicht ein hartnäckiger Wachsfleck,

der seit Jahrhunderten tapfer

jedem Reinigungsversuch trotzt.

Oder kommt der Name doch von der

Fleckenartigen Steinoptik? Doch

Und wie das bei

Spitznamen ist:

Einmal in der Welt,

bleiben sie hängen.

weit gefehlt. Der Name verdankt

sich keiner Panne, keinem Putzskandal

und keiner ungeschickten

Küsterhand.

Der „Flecken“ war schlicht ein

mittelalterlicher Begriff für eine

Siedlungsform zwischen Dorf und

Stadt – so etwas wie die Pubertät

der Urbanistik. Unterhalb der Iburg

800

FLECKENS

KIRCHE

entstand genau so ein Flecken, samt

ehrgeizigen Kaufleuten, die meinten:

Eine Kirche wäre jetzt nicht

schlecht. Und zack – stand sie da.

Offiziell St.-Nikolaus-Kirche. Inoffiziell:

die Kirche des Fleckens. Und

wie das bei Spitznamen ist: Einmal

in der Welt, bleiben sie hängen. Und

irgendwann sagt niemand mehr:

„Das ist Tradition!“ sondern eher:

„Das war schon immer so.“ Was

ungefähr das Gleiche bedeutet, nur

weniger feierlich klingt.

Heute trägt die Fleckenskirche

ihren Namen mit sichtbarem Stolz

und unsichtbarem Augenzwinkern.

Schließlich ist sie nicht nur

ein Unikat – keine zweite Kirche in

Deutschland heißt so – sondern auch

der beste Beweis dafür, dass missverständliche

Bezeichnungen manchmal

die charmantesten sind.

20


auszeit

Manfreds Musikbox

Manfred Brinker

Impressum

Musiktipps

mittendrin im Leben

Nein, dies ist keine Weihnachts-Playliste sondern eine, die

mittendrin ist im Leben. So wie unsere „Fleckenskirche“

mittendrin ist. Mit einer Vielfalt an Tönen, Stimmungen

und Gefühlen. So wie das Leben ist – manchmal mehr,

manchmal weniger aufregend.

Für mich ist es immer wieder spannend, neue Künstler,

neue Musiker zu entdecken und sie auch mit denen zu kombinieren,

die schon bekannter sind, aber vielleicht auch

noch Neues entdecken lassen. Wie jedes Mal ist dies nur eine

persönliche Auswahl, von der ich hoffe, dass das ein oder andere

Gefallen findet und vielleicht dazu anregt, noch etwas

weiter zu hören. Viel Freude dabei.

The Light Will Stay On – The Walkabouts

Across The Universe – The Beatles

Wer du wirklich bist – Stoppok, Cäthe

Head In The Clouds – Jesper Munk

Man On A Boat – Lady Blackbird

Halt mich fest – Milliarden

Nothing Like A Friend – Richard Hawley

Caledonia – Dougie MacLean

Hold You – Isbells

Joseph, lieber Joseph mein – Klazz Brothers & Cuba Percussion

Heaven’s Hound – Karine Polwart, Dave Milligan

(What’s So Funny ‘Bout) Peace, Love & Understanding – Nick Lowe

Shout Sister Shout – Madeleine Peyroux

I’ll Take You There – The Staple Singers

Don’t Dim Your Light For Anyone – Thea Gilmore

Pionierin – Florian Paul & Die Kapelle der letzten Hoffnung

This Is To Mother You – Sinéad O’Connor

Mut – Herbert Grönemeyer

Redaktion

Alexander Bittner, Sabine Brinker,

Thomas Herzog, Clemens Loth,

Michael Randelhoff, Marcus Wolf,

Annette Mainczyk

V.i.S.d.P.

Alexander Bittner

Kontakt: 05403 7249960

Layout

Petra Wacker

Bildrechte

Titelmotiv © Familie Tovar

S. 5. 8, 9, 11, © Thomas Herzog

S. 6, 8, 12, 21 © Petra Wacker

S. 16 Firmung © Sonja Mentrup,

Alexander Bittner

S. 17 MGV, S. 19 Lebendiger

Adventskalender © Thomas Ossege

Bilder zu den Artikeln jeweils bei

den Autoren bzw. den entsprechend

am Bild genannten Fotografen.

BILDDATENBANK:

S. 17 © pfarrbriefservice / Sylvio Krüger

Auflage

2.900 Exemplare

Druck

MEO Media, Belm

Papier: „me-motion one“

Schriften: Neue Helvetica, Swift

Anschrift

Redaktion auszeit

Pfarrbüro St. Clemens, Rathausstr. 12

oder Pfarrbüro St. Jakobus

Kirchstraße 10, 49186 Bad Iburg

Spendenkonto

Pfarrgemeinde St. Clemens

IBAN: DE14 2655 0105 0006 3012 53

Betreff: Spende Auszeit

Einfach QR-Code scannen und Playlist bei Spotify

hören oder herunterladen. Kommentare, Anregungen

und Fragen gerne an meine E-Mail-Adresse:

chacha2000.mb@googlemail.com.

Leserbriefe/Lesermails

Gerne dürfen Sie uns Ihre Meinung

sagen und uns schreiben, wir freuen

uns über Kritik und natürlich auch

über Lob. Jede schriftliche Äußerung

wird von uns gelesen und unter

Umständen auch veröffentlicht, es

sei denn, Sie weisen ausdrücklich

darauf hin, dass Sie einer Veröffentlichung

nicht zustimmen.

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auszeit

Herzliche Einladung!

Lebendiger Adventskalender

Abends im Advent, an verschiedenen Orten.

Weitere Infos auf Seite 19 dieser Ausgabe

Mittwochs um 19:00 Uhr

Roratemessen im Advent – nur mit Kerzenschein,

Friedhofskapelle auf dem Glaner Friedhof

– immer im Rahmen der Abendgottesdienste

Samstag, 06.12. um 17:00 Uhr

Vorabendmesse als Rorate-Messe,

Es singt der Crescendo-Chor aus Glandorf

Samstag, 06.12. um 18:00 Uhr

„Am 6. um 6“ in der Fleckenskirche, St. Nikolaus

Samstag, 13.12.

18:00 Uhr Adventskonzert „Best of“

mit dem Wohnzimmerchor in St. Jakobus

Donnerstag, 18.12.

19:00 Uhr „Fest der Versöhnung“ – Bußandacht

in der Fleckenskirche

Heiligabend, Mittwoch, 24.12.

15:00 Uhr Wortgottesdienst mit Krippenspiel,

für Familien in St. Jakobus

„Kirche unterwegs“ Kurzandachten

16:00 Uhr Sentrup: Schweinekamp,

Ostenfelde: Grundschule, Glane: Averbecks Hof,

Bad Iburg, Wassertretstelle Freden

17:00 Uhr Bad Iburg, Waldkirche LaGa

17:00 Uhr Feierliche Weihnachtsmesse

in der St. Jakobuskirche, Glane

21:30 Uhr Christmette

in der Pfarrkirche St. Clemens, Bad Iburg

Erster Weihnachtstag, 25.12.

08:45 Uhr hl. Messe in St. Jakobus,

es singt der Kantorenkreis

10:15 Uhr hl. Messe im St. Franziskus-Haus

Zweiter Weihnachtstag, 26.12.

10:15 Uhr hl. Messe in der Fleckenskirche

Silvester, 31. Dezember

17:00 Uhr Gemeinsame Jahresschlussmesse

in St. Jakobus

Neujahr, 01. Januar 2026

17:00 Uhr Hl. Messe in der Fleckenskirche

Dienstag, 06. Januar 2026

18:00 Uhr „Am 6. um 6“ in der Fleckenskirche

Sie folgten einem Stern – Von Sternsingern

und Heiligen drei Königen

Samstag, 10. Januar 2026

„Die Sternsinger kommen“

09:30 Uhr Gemeinsamer Aussendungsgottesdienst

in St. Jakobus, anschließend schwärmen die

Sternsingergruppen aus.

17:00 Uhr WortGottesfeier mit Kommunion

und den Sternsingern in St. Jakobus

Sonntag, 11. Januar 2026

11:15 Uhr Gottesdienst mit den Sternsingern

in der Fleckenskirche

17. Januar 2026: Tannenbaumaktion

der Kolpingjugend Der Erlös ist

für ein Schulprojekt in Benin

und für die Jugendarbeit vor Ort.

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