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19. Dezember 2025

- Grazer Tummelplatz: Radroute oder Ruhezone? - Grazer Lueger-Straße wird umbenannt - 23,2 Millionen Autos auf A2 bei Feldkirchen

- Grazer Tummelplatz: Radroute oder Ruhezone?
- Grazer Lueger-Straße wird umbenannt
- 23,2 Millionen Autos auf A2 bei Feldkirchen

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Grazer19. DEZEMBER 2025, E-PAPER AUSGABE

Getty

Quelle: ZAMG

Es bleibt

weiterhin

neblig und

den ganzen

Tag durchgehend

bewölkt bei konstanten Höchsttemperaturen

von 3 Grad.

Neuer Name

Die Dr. Karl-Lueger-Straße in Gösting

wird im Jänner 2026 in Maria-Matzner-

Straße umbenannt. 4

Alles Auto

Die A2 bei Feldkirchen war in diesem

Jahr der meistbefahrene Autobahnabschnitt

der ganzen Steiermark. 4

Tummelplatz-Wirbel:

Rad-Autobahn oder

echte Ruhezone?

KK, STREETVIEW

Kritik. Im Stadtsenat haben KPÖ und die Grünen den Verkehrsentwurf für den Tummelplatz gegen die Stimmen von ÖVP und KFG durchgeboxt. So

soll der verkehrsberuhigte Platz auch künftig als Radverkehrsroute dienen, obwohl es eine solche gleich daneben am Ring gibt. SEITEN 4/5


2 graz

www.grazer.at 19. DEZEMBER 2025

Drei Wochen lang hat die Polizei

nach dem Mädchen gesucht BMI

Vermisste (14) ist

wieder zu Hause

■ Entwarnung im Fall eines

verschwundenen Mädchens

aus dem Bezirk Graz-Umgebung.

Die 14-Jährige, nach der

die Polizei drei Wochen lang

gesucht hat, ist selbstständig

und wohlbehalten wieder in

die Betreuuungseinrichtung

zurückgekehrt. Seit 30. November

war das Mädchen abgängig,

ihre Betreuerin erstattete

Anzeige bei der Polizei.

Nach 19 Tagen Suche wurde

ein Foto veröffentlicht und um

Hinweise gebeten.

Tummelplatz: Streit

um Fahrrad-Route

KPÖ und Grüne haben den „Motivenbericht zur Verordnung betreffend das Straßenbauvorhaben der Neugestaltung

des Tummelplatzes“ heute im Stadtsenat durchgewunken. ÖVP und KFG steigen auf die Barrikaden. KK

OHA. Die Neugestaltung des Tummelplatzes spaltete den heutigen Stadtsenat.

Während die Koalition die dortige Verkehrslösung durchwinkte, formiert

sich massiver Widerstand gegen die geplante Radverkehrsführung.

Tipps zum Singen und Musizieren

gibt es in der Sporgasse UNTERRAINER

Hilfe bei der

Lieder-Suche

■ Noch bis Montag, den 22.

Dezember hat das „Büro für

Weihnachtslieder“, eine Initiative

des Steirischen Volksliedwerks

geöffnet. Im Büro

des Steirischen Heimatwerks

in der Sporgasse 23 bietet die

Servicestelle Hilfe bei der Suche

nach Texten und Melodien

und ist Auskunftsstelle für das

Singen und Musizieren sowie

in Fragen rund um weihnachtliche

Bräuche. Seit 1991 ist das

„Büro für Weihnachtslieder“ fixer

Bestandteil des Advents in

der Grazer Innenstadt.

Von Tobit Schweighofer

tobit.schweighofer@grazer.at

Vor wenigen Tagen berichteten

wir von Unternehmern

und Anrainern in

der Hans-Sachs-Gasse, die regelmäßig

gefährliche Situationen

mit Radfahrern erleben. Mit dem

Stadtsenatsbeschluss über den

Rahmenplan für die dortige Verkehrslösung

am heutigen Freitag

gegen die Stimmen von ÖVP und

KFG wird das wohl nicht besser

werden. Der Tummelplatz soll

einerseits begrünt und verkehrsberuhigt

werden, andererseits

sollen die Radfahrer ungehindert

auf dieser „wichtigen Ost-

West-Durchfahrtsroute“ fahren

dürfen.

Vertane Chance

KFG-Stadträtin Claudia Schönbacher

sieht die Sicherheit der

Fußgänger massiv gefährdet.

„Man muss schon jetzt aufpassen,

beim Verlassen eines Geschäfts

nicht von Radfahrern

übersehen zu werden“, warnt

Schönbacher. Durch das Gefälle

vom Tummelplatz kommend

hätten Radfahrer oft ein hohes

Tempo drauf. Sie fordert, den

Platz sowie die Hans-Sachs-

Gasse gänzlich „fahrradfrei“ zu

halten, zumal der neue Innenstadtring

eine teure und leistungsfähige

Alternative biete.

Auch ÖVP-Chef Kurt Hohensinner

sieht in der aktuellen

Planung eine vertane Chance für

die Innenstadt. „Wir haben gegen

dieses Stück gestimmt, weil

der Tummelplatz endlich das

werden soll, was er sein kann:

ein echter Aufenthaltsraum und

kein Durchfahrtskorridor.“ Als

Ost-West-Hauptroute für den

Radverkehr sei der Platz völlig

ungeeignet. Hohensinner plädiert

für eine klare Lösung: „Mit

der neuen Radroute entlang des

Opernrings gibt es eine leistungsfähige

Alternative. Wer wirklich

über den Tummelplatz will, dem

sind ein paar Meter Schieben

zumutbar.“ Ziel müsse eine echte

Fußgängerzone sein, die auch

die Situation in der Hans-Sachs-

Gasse entschärft und für echte

Aufenthaltsqualität sorgt.

Neben der Rad-Problematik

sorgt die Streichung von 12

PKW-Stellplätzen für Zündstoff.

Schönbacher kritisiert, dass damit

die Bedürfnisse von Anrainern

und Unternehmern ignoriert

würden. Die Antwort der

Koalition, auf Parkgaragen auszuweichen,

sei „nicht der Weisheit

letzter Schluss“.

Trotz der Kritik hält die Koalition

an ihren Plänen fest. Ob der

Tummelplatz so tatsächlich zur

Ruhezone oder zum dauerhaften

politischen Zankapfel wird,

bleibt abzuwarten.


19. DEZEMBER 2025 www.grazer.at

graz 3

Liebevolles

Heim für Elsa

Grazer

Pfoten

Der Ausstoß, gemessen in Tonnen CO2-Äquivalent, wird euer um etwa

2,5 Prozent höher als im Vorjahr sein. GETTY

Rückschritt Klimaschutz

■ Der Klimaschutz steht derzeit

unter großem Druck. Während

ein globaler Fahrplan zum Ausstieg

aus fossilen Energien fehlt,

hat Österreich weiterhin kein

Klimaschutzgesetz mit klaren

Emissionszielen. Die Folgen:

Erstmals seit Jahren sind die

Treibhausgas-Emissionen wieder

gestiegen.

Laut einer Prognose der Klimaforscher

Gottfried Kirchengast

und Stefan Schleicher des Wegener

Centers der Universität Graz

liegt der Ausstoß heuer um rund

2,5 Prozent über dem Vorjahr.

Hauptgründe sind der verlangsamte

Ausbau erneuerbarer Energien,

unzureichende Fortschritte

im Verkehrsbereich sowie kältere

Wintermonate mit höherem Erdgasverbrauch.

„Nur eine drastische Reduktion

des Ausstoßes kann diese bedrohliche

Entwicklung bremsen.

Gleichzeitig birgt das große Chancen

für eine zukunftsfähige Wirtschaft“,

betont Kirchengast.

Elsa möchte ganz nahe bei ihren Menschen sein.

Elsa ist eine anhängliche

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4 graz

www.grazer.at 19. DEZEMBER 2025

Bei der Gemeinderatssitzung im Jänner 2026 wird die Umbenennung der

Dr. Karl-Lueger-Straße in Maria-Matzner-Straße beschlossen

STREETVIEW

Lueger-Straße wird zur

Maria-Matzner-Straße

BESCHLUSS. Gemeinderat benennt Straße in

Gösting nach einer Widerstandskämpferin neu.

Auf der A2 bei Feldkirchen waren die meisten Autos in der ganzen Steiermark

unterwegs. Aber es sind weniger als im Vorjahr gewesen. STREET VIEW

23,2 Millionen Autos

auf A2 bei Feldkirchen

VOLL. Die A2 bei Feldkirchen ist der meistbefahrene

Autobahnabschnitt – aber es fuhren weniger Autos.

Von Klaus Molidor

redaktion@grazer.at

Die Stadt Graz setzt ihren

Weg im Umgang mit historisch

belasteten Straßennamen

fort und beschließt

bei der kommenden Gemeinderats-Sitzung

im Jänner die Umbenennung

der Dr. Karl-Lueger-

Straße in Gösting. Lueger gilt als

eine der zentralen Figuren des

institutionalisierten Antisemitismus

in der Habsburgermonarchie.

Künftig wird die Straße

dann den Namen von Maria

Matzner (1902 - 1987) tragen,

die eine zentrale Figur des sozialdemokratischen

Widerstands

gegen den Austrofaschismus

war. Trotz mehrfacher Verhaftungen

blieb sie politisch aktiv,

engagierte sich nach 1945 maßgeblich

am Wiederaufbau der

Demokratie und wurde 1950 als

erste Landesrätin Österreichs

politisch wegweisend.

„Ich bin dankbar, dass mit Maria

Matzner eine so beeindruckende

und mutige Frau auf diese

Weise gewürdigt wird“, freut

sich Bürgermeisterin Elke Kahr.

Klares Bekenntnis

Der Umbenennung ist ein längerer,

sorgfältiger Beteiligungsprozess

vorangegangen, der

maßgeblich von Gemeinderat

Tristan Ammerer von den Grünen

initiiert wurde. „Wir waren

an jeder Haustüre, haben das

Gespräch gesucht, einen Namensvorschlag

nach Rückmeldung

der Anrainer verworfen

und drei neue präsentiert“, sagt

Ammerer. „Ich bin froh, dass

wir als Stadt eine so beeindruckende

Persönlichkeit würdigen

können.“ SPÖ-Vorsitzende Doris

Kampus sieht in der Umbenennung

„ein klares politisches

Bekenntnis zu Ehren einer Frau,

die genau jene Werte verkörpert,

für die Graz heute stehen will.“

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Der VCÖ veröffentlichte

heute seine Verkehrszählung

auf steirischen

Autobahnen. Besonders viele

Autos waren wieder auf der A2

bei Feldkirchen unterwegs: Dieser

Autobahnabschnitt ist der

meistbefahrene in der ganzen

Steiermark. Mit 23,2 Millionen

PKW waren es allerdings um

fast 300.000 weniger als im Vergleichszeitraum

des Vorjahres –

ein Minus von 1,3 Prozent.

Anders sieht es auf der A9 Pyhrnautobahn

bei Graz-Webling

aus, wo die zweithöchste Belastung

gezählt wurde: Mit 22,45

Millionen Autos waren es um

rund 400.000 mehr als im Vorjahr

– ein Plus von 1,9 Prozent.

Beim Flughafen Graz waren

es mit 22,05 Millionen Autos

annähernd gleich viele (minus

0,2 Prozent). Bei der Zählstelle

Schachenwald gab es ein Plus

von 1,3 Prozent, bei Laßnitzhöhe

plus 0,7 Prozent. Am Knoten

Peggau-Deutschfeistritz wurden

1,9 Prozent mehr PKW gezählt.

Im Plabutschtunnel sogar 2,1

Prozent.

Zu viele Autos

„Zu viel Autoverkehr macht niemanden

eine Freude. Autofahrer

stehen dann öfter im Stau, Anrainer

leiden unter Lärm und Abgasen

und die Umwelt wird belastet.

Umso wichtiger ist es, das

Potenzial zur Verringerung der

Verkehrsbelastung auszuschöpfen“,

stellt VCÖ-Experte Michael

Schwendinger fest und pocht

auf Mobilitätsmanagement.

Positiv sieht der VCÖ das Projekt

der Asfinag für einen öffentlichen

Schnellbusverkehr im

Großraum Graz mit einer Haltestelle

bei Gleisdorf an der Autobahn

und der Mitbenutzung des

Pannenstreifens, wenn es staut.

derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10, Mo bis Fr 8

bis 15 Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Lukas Steinberger-Weiß

(0664/80 666 6918), Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538), Victoria Weitenthaler (0664/80 666 6895), Leonhard Schweighofer (0664/80 666 6490), Clarissa Berner (0664 80 666 6694), Linda Steurer (0664/80 666 6683), Verena

Leitold (0664 80 666 6691), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897),

Denise Schuschko-Linke (0664 / 80 666 6848), Pia Ebert (0664/ 80 666 6642), Mario Premuzic (0664/ 80 666 6575), Eva Semmler-Bruckner (0664 / 80 666 6890 | OFFICE MANAGEMENT, PR-REDAKTION & ZUSTELLWÜNSCHE: Sanja Radosavljevic (0664/

80 666 6528) | PRODUKTION: Burkhard Leitner | VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 175.837 (Der Grazer, wö, ÖAK 1. HJ 2025) | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.


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6 graz

www.grazer.at 19. DEZEMBER 2025

Bier wird am meisten bestellt

SPANNEND. Der Lieferdienst foodora hat pünktlich zum Jahresende seine Lieferungen einer Datenanalyse

unterzogen. Es zeigt sich: am häufigsten wird am Sonntag bestellt und Bier ist am beliebtesten.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Pizza, Burger, Sushi oder

doch lieber Zutaten zum

Selberkochen. Vor dieser

Frage stehen viele Kunden des

Lieferdienst foodora.

Analyse

Wie bereits im Vorjahr hat das

Unternehmen die Bestellungen

seiner Kunden einer Analyse unterzogen.

Dabei zeigt sich ganz

klar, der Sonntag hat sich als Bestelltag

Nummer eins etabliert.

An diesem Tag wird die foodora

App am häufigsten benutzt.

Am liebsten bestellen die heimischen

Kunden dabei amerikanische

Küche, sowie italienische

und asiatische Gerichte.

Auch was die Treue angeht,

sind wir ganz klarer Spitzenreiter.

Die meisten Pro-Kunden

kommen aus unserem Land. Im

Laufe des Jahres haben wir 926

Bestellungen aufgegeben. Das

macht im Schnitt mehr als 2,5

Lieferungen pro Tag.

Zu den wichtigsten Quick-Commerce-Artikeln

gehören unverzichtbare

Lebensmittel wie Milchprodukte,

Eier und Obst, sowie

Gemüse. Auch wenn es um die

Körperpflege geht, ist auf foodora

europaweit Verlass: Shampoos

sind wie letztes Jahr das beliebteste

Beautyprodukt, und auch Rosen

sind nach wie vor die Top-Wahl für

Blumenlieferungen. Und wenn es

am Abend prickelnd wird, werden

auch Kondome bestellt, nachmittags

dafür Bier. Die größte Menge

an Bier in ganz Europa wird übrigens

bei uns bestellt.

Burger zählt bei uns zu den beliebtesten Bestellungen bei foodora. Dazu ein

kühles Bier, das bei uns Europaweit am meisten bestellt wurde. FOODORA

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Jeden Tag bringt uns die Zusammenarbeit innerhalb der EU weiter

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denn je, wie wichtig der Zusammenhalt in einem geeinten

Europa ist, denn es gibt Herausforderungen, die nur auf europäischer

Ebene bewältigt werden können. Umso wichtiger ist es, dass

die Stimme der Steiermark in Europa gehört wird und wir die internationale

Politik mitgestalten – denn Europa sind wir alle!


8 graz

www.grazer.at 19. DEZEMBER 2025

Sechs Spiele in nur elf Tagen

DICHTES PROGRAMM. Die Zeit nach Weihnachten ist in der Eishockey-Liga schon traditionell mit

Spielen zugepflastert. Für die 99ers bleibt da auch keine Zeit um Silvester groß zu feiern.

Mit dem Spiel gegen Salzburg beginnt für Lukas Haudum (in schwarz) und

die 99ers die extrem intensive Phase in der Eishockey-Liga.

GEPA

Von Klaus Molidor

redaktion@grazer.at

Nach dem Sonntags-Spiel

in Salzburg bleibt für

Lukas Haudum, Korbininan

Holzer und den Rest der

Graz 99ers ein wenig Zeit zur

Ruhe zu kommen und Weihnachten

zu genießen. Fünf Tage

dauert es da bis zum nächsten

Spiel gegen die Black Wings

Linz in Liebenau am 26. Dezember.

Von da an geht es aber

richtig rund und zwischen den

Spielen bleibt gerade einmal

noch Zeit halbwegs wieder fit

für das nächste Spiel zu werden.

Am 28. Dezember kommt

der HC Pustertal nach Graz,

zwei Tage später geht es zum

VSV nach Villach. Am Silvestertag

steht wieder Erholung

auf dem Programm und Trainer

Dan Lacroix wird seine Cracks

dann wohl früh ins Bett schicken.

Denn nicht einmal am

Neujahrstag gönnt der dicht gedrängte

Spielplan den Hockey-

Profis eine Pause. Immerhin:

Ein Heimspiel und zwar gegen

Liga-Neuling Ferencvaros

Budapest steht auf dem Programm.

Danach heißt es für die Grazer

aber wieder ab in den

Mannschaftsbus. Die Auswärtsspiele

bei Olimpia Laibach

(3.1.) und Fehervar (5.1.)

komplettieren die heiße Phase

im Grunddurchgang mit sechs

Spielen innerhalb von nur elf

Tagen. Für die verbleibenden

15 Runden im Grunddurchgang

bleibt dann übrigens geradezu

entspannt Zeit bis zum 1. März,

wenn es auswärts wieder gegen

die Linzer geht.

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19. DEZEMBER 2025 www.grazer.at

graz 9

C H R O N I K

Blaulicht

Report

✏ redaktion@grazer.at

14-Jährige wieder

aufgetaucht

■ Die 14-Jährige aus Graz-Umgebung,

die zuvor von der Polizei

gesucht wurde, ist wieder

aufgetaucht. Sie ist selbständig

und wohlauf in ihre Betreuungseinrichtung

zurückgekehrt.

Ein Forstunfall in

Graz-Umgebung

■ Gestern erlitt ein 62-Jähriger

bei Forstarbeiten eine schwere

Oberschenkelverletzung. Der

Mann war in seinem Wald beschäftigt

und dürfte gegen 12.45

Uhr von einem umstürzenden

Baum erfasst worden sein.

Obwohl er eingeklemmt war,

konnte er sich selbst befreien

und die Rettung zu alarmieren.

Am Bahnhof in Bruck an der Mur kam es gestern zu einem Polizeieinsatz.

Ein Grazer soll gedroht haben, dass sich eine Bombe im Zug befinde. GETTY

Aufgrund des steilen Geländes

wurde er per Seil von einem

Rettungshubschrauber geborgen

und ins UKH Graz geflogen.

Selbstverschulden ist nach derzeitigem

Ermittlungsstand auszuschließen.

Mopedlenkerin im

Spital verstorben

■ Am 10. Dezember kollidierte

in Hitzendorf, Bezirk Graz-Umgebung,

ein Pkw mit einem Mo-

ped. Die 44-jährige Mopedlenkerin

wurde dabei lebensgefährlich

verletzt. Am 15. Dezember verstarb

die Frau im LKH Graz an

ihren Verletzungen.

Bombendrohung

durch Grazer

■ Durch die Bombendrohung

eines 48-jährigen Grazer kam es

gestern zu einem Polizeieinsatz

und zu massiven Störungen im

Zugbetrieb. Nach dem derzeitigen

Ermittlungsstand der Polizei

dürfte sich der Mann im Zug in

Richtung Bruck an der Mur darüber

geäußert haben, dass eine

Bombe an Bord sei. Er schloss

sich außerdem im WC des Zuges

ein. Die Zugbegleiterin wurde

von den Fahrgästen über die Situation

informiert und alarmierte

daraufhin die Polizei. Neun

Streifen wurden zum Einsatz geschickt.

Um 18.30 Uhr wurde daher

vor Eintreffen des Zugs die

Bahnsteige in Bruck an der Mur

geräumt, und die im Bahnhof

stehenden Züge wurden zur Abfahrt

geschickt. Zudem wurde

der Bahnhof und der betroffene

Zugverkehr gesperrt. Der Grazer

wurde nach Eintreffen des

Zugs von der Polizei festgenommen.

Der Zug wurde geräumt

und durchsucht – es wurde kein

Sprengstoff gefunden. Die Fahrgäste

wurden im Anschluss von

der Polizei begleitet, um ihre

persönlichen Gegenstände aus

dem Zug zu holen. Um 20 Uhr

wurde der Einsatz beendet und

der Zugbetrieb konnte wieder

aufgenommen werden.

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Privatklinik Graz Ragnitz. Ein Meilenstein, der ein Vierteljahrhundert stetiger

Weiterentwicklung und konsequenten Einsatz für medizinische Exzellenz würdigt.

PRIVATKLINIK GRAZ RAGNITZ

Als erste nach ISO 9001

zertifizierte Hochbaustelle

der Welt wurde die Klinik

nach einer Rekordbauzeit Anfang

Oktober 2000 offiziell eröffnet.

Medizinische Exzellenz und

persönliche Betreuung

„Die Privatklinik Graz Ragnitz

wurde mit dem Anspruch errichtet,

neue Standards für

Privatmedizin zu setzen – und

das ist in den vergangenen 25

Jahren absolut gelungen. Mit

der Kombination aus hervorragendem

Leistungsangebot

und einem exzellenten Team

ist diese Klinik superfit aufgestellt

für die Zukunft,“ erklärt

Werner Fischl, Geschäftsführer

der Klinik. Rund 19.000 Babys,

die hier auf die Welt gekommen

sind, machen die Privatklinik

Graz Ragnitz zu einer der beliebtesten

Geburtskliniken der

Steiermark. Neben dem Geburtsbereich

ragt auch die Expertise

in den anderen medizinischen

Fachbereichen heraus.

Seit dem Jahr 2000 wurden in

der Klinik rund 100.000 operative

Eingriffe durchgeführt, u.a. in

den Fachbereichen Orthopädie,

Unfallchirurgie und Gynäkologie.

Jubiläumsfeier

Mit einem großen Fest, das

einen Blick in die Vergangenheit

und die Zukunft zeigte, feierte

die Klinik bereits im September

ihr 25-jähriges Bestehen. Besondere

Highlights waren die Präsentation

des Jubiläums-Buches

„25 Jahre – 25 Stories“, die

Eröffnung der Jubiläumsausstellung

im Garten der Klinik und die

Ehrung von Mitarbeitenden, die

seit der Gründung dabei sind.

„Ohne unser Team, das mit hoher

Expertise, Leidenschaft und

großem Engagement arbeitet,

wäre dieser Weg nicht möglich

gewesen“, betont Fischl.

Privatklinik Graz Ragnitz

Tel: +43 316 596-0

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19. DEZEMBER 2025 www.grazer.at

graz 11

Jetzt

mitdiskutieren

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Spur für Radfahrer

Lass mich raten: Griesplatz wird

einspurig mit Einbahn, damit

die Radfahrer wieder eine Spur

für sich bekommen.

Michael Hagen

* * *

Austauschen

Nach der Wahl wird der fern von

der Realität entwickelte Mobilitätsplan

Graz 2040 der Grünen,

den Masterplan Gehen und die

Radoffensive, inklusive Herrn

Werle eh ausgetauscht. Also vergebene

Mühe. Aber ja sie werkeln

halt noch dahin die Grünen

unter der Duldung von KPÖ.

Christian Jany

* * *

Bei Laune halten

Wenn man alles jetzt so in Graz

betrachtet, was angeblich nach

einer Neugestaltung gut ausschauen

sollte (Bischofplatz,

Sonnenfelsplatz, Annenstraße),

dann weiß man jetzt schon, dass

da eh nur wieder ein sauteurer

Spaß rauskommen wird. Vermutlich

nur ein Vorhaben, um

befreundete Bauunternehmen

bei Laune zu halten.

Christoph Aspan

* * *

Antwort

Und alles wird zu betoniert! Ich

sag nur Reininghaus.

Tho Ri

* * *

Antwort

Hoffentlich wird es nicht so

schlimm, wie es schon ist. - Karl

Valentin

Glue Fred

* * *

Juhu

Endlich!

Endlich

Wird Zeit.

Tristan Ammerer

* * *

Name

* * *

Ein Wunder

Bei Herrn Hohensinner wäre

es ein Wunder gewesen, bei

dieser Stadtregierung ist es bürgerinnenorientierte

Arbeit.

Norbert Blum

* * *

Meistkommentierte

Geschichte

des Tages

Neuer

Griesplatz

gesucht

Für die Neugestaltung des

Griesplatzes wurde ein

EU-weiter Realisierungswettbewerb

ausgeschrieben. Planungs-

und Architekturbüros

können Konzepte für einen

neuen Griesplatz einreichen.

Die Einreichfrist endet am 12.

März 2026. Im April 2026 wird

eine Entscheidung erwartet.

Danach werden die prämierten

Entwürfe präsentiert.

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Startklar für den Winter. Bald locken wieder die Pisten und die ruhige, winterliche Landschaft lädt zum Genießen ein.

Viel Winterspaß wartet

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ihrer sportlichen und naturnahen Seite und bietet viele Möglichkeiten für erlebnisreiche Tage im Schnee.

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Almen der Lipizzanerheimat

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charmante Skigebiete darauf,

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ausgezeichnete Gebiet

verfügt über rund 12 Kilometer

Pisten, sechs Schlepplifte und

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Ein besonderer Anziehungspunkt

ist die zwei Kilometer lange

Rodelbahn, die vom Startbereich

auf über 1.550 Metern

Höhe zur Talstation führt. Sie

wird täglich präpariert und beschneit,

ist abends beleuchtet

und durchgehend gesichert.

Rodeln gibt es vor Ort zum Verleih,

ein Rodeltaxi bringt Gäste

bequem zum Ausgangspunkt

zurück. Ergänzend sorgen Winterwanderwege

und die Gastronomie

im Moasterhaus für

ein abwechslungsreiches Angebot.

Stubalm-Skilifte Gaberl

Auf den überschaubaren

Pisten genießt man Wintersport

ohne Hektik. Zwei Schlepplifte

und ein Seillift für Anfänger

bieten beste Bedingungen,

Schneekanonen unterstützen

zusätzlich die Präparierung.

Abseits der Abfahrten warten

Naturrodelbahnen, eine Langlaufl

oipe zum Alten Almhaus

sowie eindrucksvolle Ausblicke

bei Schneeschuhwanderungen.

Langlaufzentrum Hebalm

Mit dem Steirischen Loipengütesiegel

ausgezeichnet,

begeistert das Zentrum Langlauffreunde

mit rund 12 Kilometern

Loipen in schöner Umgebung.

Alle Strecken werden

sorgfältig gepfl egt und bieten

Bereiche für klassischen Stil

und Skating. Abends sorgt die

Flutlichtanlage für zusätzliche

Trainingszeiten. Die passende

Ausrüstung kann vor Ort ausgeliehen

werden. Mehr Infos zu

Skigebieten und winterlichen

Aktivitäten fi nden sich hier:

www.regiongraz.at/winter

Nach einem Tag in der kalten

Winterluft schmeckt die

steirische Küche besonders

gut. Die Gastgeber

der Region freuen

sich auf alle begeisterten

Wintersportler.

Tourismusinformation

Region Graz

Herrengasse 16

8010 Graz

Tel. 0 316/8075-0

info@regiongraz.at

www.regiongraz.at

#visitregiongraz

Weitere Standorte in

Frohnleiten, Laßnitzhöhe,

Premstätten und Köflach.

Wohlfühl-Tipp:

Wer neue Energie nach

frischer Winterluft tanken

möchte, genießt die

wohltuende Auszeit in der

Therme NOVA Köflach.

www.novakoeflach.at/

therme


19. DEZEMBER 2025 www.grazer.at

graz 13

Ausblick

Was am Samstag

in Graz wichtig ist

■ Der vierte Adventsamstag wird noch einmal für eine starke Frequenz

sowohl in der Innenstadt als auch in den Einkaufszentren sorgen.

Verkehrsexperten rechnen deshalb auch mit Verzögerungen am

Weblinger Gürtel sowie auf der Kärntner- und Triesterstraße. Empfohlen

wird, mit den Öffis anzureisen. In Graz herrscht auch morgen

noch Freifahrt.

■ Cirque Noël feiert morgen Premiere. Das Festival für zeitgenössischen

Zirkus zeigt bei seiner ersten Produktion „Six°“ von der kanadischen

FLIP Fabrique im Orpheum. Ab 3. Jänner gibt es dann „Wolf“

von der australischen Gruppe Circa zu sehen.

■ Die Klänge der Domorgel - gespielt von Sebastian Trink, dem Organisten

der Grazer Stadtpfarrkirche - werden durch eine feierliche

Adventvesper führen, in der auch die Kantorenschola des Grazer Domes

mitwirkt. Es erklingen M. Duprés “Variation sur un Noel” sowie

Improvisationen. Beginn ist um 18.15 Uhr.

■ Der letzte Maturaball in diesem Jahr steht an: Die HIB Liebenau

feiert unter dem Motto „Last HIBmas – let the bells ring one last time“

im Congress. Als nächstes ist die Medien HAK am 3. Jänner dran.

Die FLIP Fabrique feiert morgen Premiere im Rahmen des Zirkusfestivals

Cirque Noël im Orpheum. Gezeigt wird die Produktion Six°. BURRIE

■ Thriftfans und Schnäppchenjäger kommen beim Vintage Kilo Sale

im C110 Studio in der Idlhofgasse auf ihre Kosten. Morgen und übermorgen

können sie von 10.30 bis 18 Uhr stöbern.

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