21. Dezember 2025
- Graz wächst nach oben: 40.000 neue Wohnungen möglich -
- Graz wächst nach oben: 40.000 neue Wohnungen möglich
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21. DEZEMBER 2025, AUSGABE 50
Stars und Spenden
„Let’s Spend The Night Together“ war
wieder ein voller Erfolg. Es wurden
33.600 Euro gesammelt. 22
Blumen und Briefe
Statt der gewohnten Golddukaten
vergibt die Stadt an Senioren und Jubilare
jetzt Blumen und Briefe. 8/9
Graz wächst
nach oben:
40.000 Wohnungen
sind möglich
Visionär. Ohne einen einzigen Quadratmeter Grundfläche zusätzlich zu versiegeln, könnten in Graz bis zu 40.000 Wohneinheiten errichtet werden,
schätzt Architekt Guido Strohecker. Bei der Stadtplanung und der Stadtbaudirektion ist man dafür offen, Flexibilität ist gefragt. SEITEN 4/5
OTT, GETTY, LUEF
Seriös - Einfühlsam - Würdevoll
24h täglich
2 die seite zwei
www.grazer.at 21. DEZEMBER 2025
E D I T O R I A L
von
Tobit
Schweighofer
✏ tobit.schweighofer@grazer.at
Am falschen
Ende
gespart
E
s hat sich herumgesprochen
und wurde so
oft wiederholt, dass es
zumindest die meisten
Menschen inzwischen als
gegeben hinnehmen: Wir
müssen sparen. Wir sind so
hoch verschuldet, dass wir
uns am besten nie wieder
Visionen und schon gar keine
Extrawürschtel leisten
können. Oberstes Credo der
Bürgermeisterin ist stattdessen
der soziale Zusammenhalt
und Respekt. Umso
erstaunlicher ist daher der
Beschluss im letzten Gemeinderat,
die Satzungen für die
Ehrungen durch die Stadt
Graz massiv herabzustufen
(siehe Seiten 8/9). Für
Hochzeitsjubiläen und hohe
runde Geburtstage drückte
die Stadt ihre Wertschätzung
durch eine Ehrung, einen
Bürgermeisterbesuch und
auch mit Golddukaten aus.
Diese wurden nun weitestgehend
gestrichen, stattdessen
gibt es einen Blumenstrauß.
Wenn man älter als hundert
Jahre ist, gibt’s nicht einmal
mehr den, sondern zum
Geburtstag nur noch einen
Brief. Eine wirklich traurige
Entscheidung, die obendrein
auch wirtschaftlich gesehen
nur wenig sinnvoll ist. Gerade
einmal 56 Personen in Graz
sind älter als hundert Jahre;
ihnen diese Wertschätzung zu
nehmen, ist respektlos. Auch
wenn jeder weiß, dass wir
sparen müssen: Hier sollten
wir das nicht tun.
Tobit Schweighofer, Chefredakteur
SONNTAGSFRÜHSTÜCK MIT ...
... Weihbischof Johannes
Im Alltag ist der
Weihbischof
kein großer
Frühstücker. Im
Urlaub jedoch
darf es schon
einmal ein
ausgiebigeres
Frühstück sein.
KK
Johannes Freitag wurde dieses Jahr zum Weihbischof der Diözese Graz-Seckau
geweiht. Wir haben mit ihm über sein Leben und über Weihnachten geredet.
Was gibt es bei Ihnen zum Frühstück? Sind Sie ein
Frühstücker?
Lebensnotwendigerweise frühmorgens einen Kaffee
und Tee. Im Alltag bin ich kein großer Frühstücker, weil
ich seelsorglich bedingt öfters abends Tischgemeinschaft
erlebe. Jedoch im Urlaub oder in Gemeinschaft
mit anderen kann ein gemeinsames Frühstück ein
wunderbarer Tagesbeginn sein.
Wie sieht ein typischer Sonntag für Sie aus?
In meinem Leben ist die Mitte des Sonntags der gemeinsame
Gottesdienst, von dem aus sich in konzentrischen
Kreisen eine Sonntagskultur entfaltet, die
meiner ganzen Arbeitswoche Wert gibt. Diese Sonntagskultur
haben mir und meinen Geschwistern unsere
Eltern vorgelebt, und sie gibt meinem Leben seit
meiner Kindheit einen besonderen Wert.
Was machen Sie gerne in Ihrer Freizeit, was sind
Ihre Hobbys?
In meiner Freizeit bin ich sehr gerne in der Natur unterwegs
und liebe es, mit offenen Sinnen die Schöpfung
zu entdecken. Wandern, Walken oder Laufen sind für
mich Hobbys, die mir helfen, meinen Kopf auszulüften.
Ich liebe es aber auch, mit lieben Menschen zusammenzukommen
und an so manchen Orten Johannes
zu sein.
Wie gehen Sie persönlich mit Glaubenszweifeln um?
Eigentlich finde ich den Zweifel im Leben manchmal
notwendig; durch das Hinterfragen wird die Suche
zum Ausdruck gebracht. Wenn mich Glaubenszweifel
befallen, mach ich mich auf die Suche, um Gott an Orten
zu finden, wo ich ihm bereits begegnet bin oder ihn
vermute.
Die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr gelten
als Zeit der Stille und des Rückblicks. Wie erleben Sie
diese „Zwischenzeit“?
Die Zwischenzeit erlebe ich als sehr kostbar, sie ist geprägt
vom Verweilen an der Krippe, das heißt im Vertiefen
am Geheimnis des Weihnachtsfestes. Sie ist ebenso
geprägt von Begegnungen mit vertrauten Menschen,
mit denen ich diese weihnachtlichen Tage zusammensein
darf. Dabei bin ich immer wieder dankbar, dass
nach christlichem Gottesbild Gott so menschliche
Züge trägt.
Was nehmen Sie als Vorsatz mit ins neue Jahr?
Mein Vorsatz für das neue Jahr ist es, weiterhin im Augenblick
zu leben, das Hier und Jetzt bewusst wahrzunehmen
und dabei Gott zu entdecken.
VICTORIA WEITENTHALER
Johannes Freitag wurde am 24. Juni 1972 in
Knittelfeld geboren. 1992 trat er ins Priesterseminar
der Diözese Graz-Seckau ein und begann
sein Studium der Fachtheologie in Graz. Im Jahr
2023 wurde er Leiter des Seelsorgeraums „An
der Eisenstraße“. Am Staatsfeiertag 2025 wurde
Johannes im Beisein von mehr als 1000 Gläubigen
zum Weihbischof der Diözese Graz-Seckau
geweiht.
graz
4
redaktion@grazer.at & 0316 / 23 21 10
Es muss wieder ein Highlight
sein, zu sagen: Ich fahr nach
Graz.“
Neo-Citymanagerin Elisa-Maria Steinberger
über ihre Vision zur Stadt LUEF
www.grazer.at 21. DEZEMBER 2025
40.000 Wohnungen für
Werner Amon mit LH-Vize
Manuela Khom LANDTAGSKLUB DER STVP
Alle stimmten für
Werner Amon
■ Nach dem Ausscheiden
von Christopher Drexler
aus der Politik ist Werner
Amon mit den Stimmen aller
Fraktionen einstimmig zum
Zweiten Landtagspräsidenten
gewählt worden. „Mit ihm
übernimmt einer erfahrener
und routinierter Parlamentarier
die verantwortungsvolle
Aufgabe des Zweiten Landtagspräsidenten“,
sagt Landeshauptmann-Stellvertreterin
Manuela Khom.
Am Eisernen Tor wurde in einem hochsensiblen Projekt über Bauen im Bestand ein ganzes Stockwerk aufgesetzt. OTT (2)
Judith Schwentner vor den
neuen Rad-Abstellplätzen STADT GRAZ
40 neue Plätze
für Fahrräder
■ Vor dem Gigasport in der
Innenstadt gibt es 40 neue
Fahrradabstellplätze. Damit
soll das Abstellen und Absperren
in einem stark frequentierten
Bereich erleichtert
werden. „Immer mehr Menschen
fahren ganzjährig mit
dem Rad in die Innenstadt.
Da gerade dort der Platz sehr
begrenzt ist, schaffen wir nach
Möglichkeit zusätzliche Abstellplätze“,
sagt Vizebürgermeisterin
Judith Schwentner.
„DER GRAZER“ - AKTUELLE BLITZUMFRAGE
Lassen Sie sich gegen Grippe impfen?
■ Es ist wieder so weit: Die
Grippewelle ist in vollem Gange
– es wird geschnieft und gehustet.
Gerade für ältere Menschen
oder für chronisch kranke
Menschen kann eine Grippe
schwerwiegende Folgen haben.
Seit 6. Oktober bietet die Landeshauptstadt
Graz wieder die
kostenlose Grippeimpfung an.
Wir wollten nun von unseren
Lesern wissen, ob sie sich gegen
Grippe impfen lassen. 60
Prozent gaben an, sich nicht
impfen lassen zu wollen. Damit
entscheidet sich die Mehrheit
unserer Leser gegen eine Impfung.
Ergebnis
unserer Online-
Abstimmung
40 %
JA
60 %
NEIN
1.121 Teilnehmer, nicht repräsentativ,
Stand: Freitag, 19. Dezember, 12 Uhr, Foto: Getty
21. DEZEMBER 2025 www.grazer.at
graz 5
➜
TOP
GEPA, KK
Erfolgreich
Fahndungserfolg für die Polizei: Es
wurden zwei Drogendealer geschnappt
und vier Kilo Kokain sichergestellt.
Bombendrohung
Ein Grazer legte mit einer Bombendrohung
in Bruck an der Mur zwischenzeitlich
den Zugverkehr lahm.
FLOP
➜
Graz ohne Neu-Versiegelung
VISIONÄR. Über Bauen
im Bestand könnten mit
flexibleren Zugängen
40.000 Wohnungen
ohne zusätzliche Versiegelung
entstehen.
Von Tobit Schweighofer
tobit.schweighofer@grazer.at
Graz wächst, immer mehr
Wohnraum wird dringend
benötigt. Zugleich
soll keine zusätzliche Fläche
mehr versiegelt werden. Die Lösung
liegt für Architekt Guido
Strohecker auf der Hand:
„Wenn wir bestehende Gebäude
sanieren beziehungsweise
aufstocken könnten, könnten
wir in Graz bis zu 40.000 Wohneinheiten
schaffen, ohne auch
nur einen einzigen Quadratmeter
Grundfläche zusätzlich zu
versiegeln.“ Durch die Integration
bestehender Gebäudestrukturen
wie Fundamente und
Wände wird der Ressourcenverbrauch
signifikant reduziert.
Dieser Ansatz stärkt die Kreislaufwirtschaft,
minimiert das
Abfallaufkommen und schont
durch den Erhalt der sogenannten
grauen Energie (jene Energie,
die für die Errichtung des
Gebäudes investiert wird und
bei einem Abbruch verloren gehen
würde) sowie die Vermeidung
von CO₂-Emissionen das
Klima. „Das ist nicht nur wirtschaftlich
positiv, sondern auch
deutlich ökologischer als zum
Beispiel Fassadenbegrünungen,
die immer eine negative CO₂-
Bilanz aufweisen.“
Forderungen
Strohecker hat bereits prominente
Beispiele in Graz wie etwa am
Eisernen Tor (siehe Foto) oder
die Thalia umgesetzt. „Damit
sich die Stadt auf diese Weise
weiterentwickeln kann, braucht
es aber schleunigst ein paar Änderungen“,
fordert er. Konkret
geht es um eine Flexibilisierung
des Flächenwidmungsplanes
der Stadt und mögliche Mischwidmungen,
um etwa auf einem
Kaufhaus ein Wohnhaus errichten
zu können, die unterschied-
liche Widmungen benötigen. Bei
Stadtbaudirektor Bertram Werle
rennt Strohecker grundsätzlich
offene Türen ein: „Bei den Bestandsdichten
gibt es tatsächlich
eine ziemlich hohe Reserve und
definitiv Luft nach oben. Aber
viele nutzen diese Dichte nicht,
da kann man bestimmt ansetzen.
Nachverdichtung ist eine Daueraufgabe
für uns. Die Kunst liegt
aber auch darin, die bestehende
Stadt qualitätsvoll zu verdichten.
Außerdem müssen wir die Infrastruktur,
wie etwa die öffentliche
Architekt Guido Strohecker fordert
flexibleren Umgang mit dem Fläwi.
Anbindung, mitberücksichtigen.“
Sonst könne das sehr teuer
werden.
„Grundsätzlich gehen wir genau
diesen Weg schon seit einiger
Zeit, und ich stimme Herrn Strohecker
auch in vielen Dingen zu“,
erklärt auch der Leiter des Grazer
Stadtplanungsamtes Bernhard
Inninger. „Wir sind aber Praktiker.
Wir brauchen Bebauungspläne,
die Akzeptanz bei Politik und
Anrainern finden.“ So darf der
Flächenwidmungsplan nicht unbegrenzt
flexibel sein. „Die Menschen
brauchen Rechtssicherheit,
dass ein Grundstück nicht von
heute auf morgen umgewidmet
werden kann.“
Kürzere Bauverfahren
Einig sind sich alle Seiten hingegen
darin, dass die Bauverfahren
in Graz dringend verkürzt werden
müssen. Hier wird sich wohl
auch bald etwas tun. „Nächstes
Jahr soll da etwas kommen“, kündigt
Werle an. „Wir wollen hier
auf jeden Fall Prozesse optimieren.“
Ob dies noch vor der Gemeinderatswahl
sein wird, lässt
er aber offen.
202425010
6 graz
www.grazer.at 21. DEZEMBER 2025
K O M M E N T A R
von
Sabrina
Naseradsky
✏ sabrina.naseradsky@grazer.at
Für die Tonne –
wenn der Müll
übergeht
A
lle Jahre wieder kommt
nicht nur das Christkind,
sondern auch eine
wahre Packerlflut, die den
einen oder anderen Müllraum
in den Mehrparteienhäusern
von Graz überquellen lässt. So
wie in unserer Geschichte auf
Seite 11. Der Müllraum einer
unserer Leserinnen war durch
den Papiermüll quasi nicht
mehr zu betreten. Die Lösung
der Holding Graz: Es braucht
in dieser Liegenschaft einfach
mehr Müllkübel. Was sich für
die Bewohner jedoch in
Mehrkosten bei den Betriebskosten
niederschlagen würde.
Ein Problem, das sicher sehr
viele Siedlungen im Grazer
Stadtgebiet betrifft. Braucht es
also mehr Kübel oder vielleicht
doch mehr Disziplin bei
den Bewohnern der Häuser?
Wahrscheinlich ein bisschen
von beidem. Denn bei
unserem besagten Beispiel
waren viele Kartons nicht
auseinandergeschnitten,
sondern wurden einfach als
Ganzes in den Papiermüllcontainer
geworfen. Somit
waren die Container ziemlich
schnell ziemlich voll. Im Sinne
eines positiven gesellschaftlichen
Miteinanders wäre es
gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit
vielleicht nett,
daran zu denken, seine
Kartons klein zu machen. Das
freut nicht nur die Mitarbeiter
der Müllentsorgungsunternehmen,
sondern auch die
Geldbeutel der Bewohner
diverser Siedlungen.
ÄRGER. Stau steht in Mariatrost seit 1,5 Monaten an der Tagesordnung. Der
Bezirksvorsteher bringt zusammen mit vielen Bewohnern jetzt Beschwerde bei
der Volksanwaltschaft ein. Er spricht von „behördlicher Fehlentscheidung“.
Von Verena Leitold
verena.leitold@grazer.at
Am 3. November wurde
an der Kreuzung Heinrichstraße/Mariatroster
Straße eine Ampel im Betrieb
genommen, die eigentlich den
(Umleitungs-)Verkehr durch die
baustellenbedingte Sperre der
stadteinwärts führenden Fahrbahn
in der Hilmteichstraße
besser regeln sollte. Und seither
klagen die Mariatroster über täglichen
Stau (wir haben bereits
mehrmals berichtet).
„Dieses Vorsignal bzw. die
vollgesteuerte Ampel an dieser
Stelle ist die Wurzel des gesamten
Verkehrschaos auf dieser
Straße, das vor allem Mariagrün
bzw. die Mariatroster Straße zum
Stillstand bringt“, ärgert sich Bezirksvorsteher
Erwin Wurzinger.
„Daher stehen auch sämtliche
öffentliche Verkehrsmittel stadtein-
und stadtauswärts im Stau.
Es kommt zu unnötigen Verzögerungen
von bis zu 15 Minuten
und unnötigen Abgasausstößen
der im Stau stehenden Fahrzeuge,
unnötigen Fahrplanabweichungen,
Unmut der dort wohnhaften
bzw. parkenden Anrainer,
die weder aus- noch zu ihren Liegenschaften
zufahren können.“
Nach Einschätzung von (zivilen)
Verkehrsexperten würde an
diesem Kreuzungsbereich eine
Druckknopfampel für das sichere
Queren der Fußgeher voll ausreichen
und maximal eine Induktionsschleife
auf der Linksabbiegespur
genügen, um hier ein grünes
Ampelsignal für die Linksabbiegewilligen
zu erreichen.
Der Vorschlag, der auch bei
der Bezirksversammlung Mitte
November vorgebracht wurde,
wurde bisher nicht berücksichtigt.
Deshalb hat Wurzinger nun
beschlossen, Beschwerde bei der
Stau steht
aufgrund
der Ampel
an der
Tagesordnung
– auch für
die öffentlichen
Verkehrsmittel.
KK
Mariatrost wird Fall für
die Volksanwaltschaft
Volksanwaltschaft einzubringen.
„Unzählige“ Bewohner haben
sich bereits angeschlossen. Wer
dies ebenfalls tun möchte, kann
sich noch heute unter erwin.
wurzinger@stadt.graz.at melden.
Verkehrszählung
Seitens der Stadt Graz betont
man, dass bereits mehrere
Adaptierungen umgesetzt wurden.
Einerseits laufe die Ampel
zwischen 22 Uhr und 5 Uhr im
Gelb-Blink-Betrieb, andererseits
erfolge die Freigabe für Fußgänger
außerhalb der Stoßzeiten
nur noch per Druckknopf, heißt
es aus dem Büro der zuständigen
Vizebürgermeisterin Judith
Schwentner. Darüber hinaus
wird ein zusätzlicher Sensor zur
Verkehrszählung und -beobachtung
installiert, um die Steuerung
weiter zu optimieren. „Die
Situation wird laufend beobachtet
und evaluiert“, heißt es.
derGrazer
IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0
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papierprodukte“
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21. DEZEMBER 2025 www.grazer.at
graz 7
Bessere Beleuchtung in Parks
FORDERUNG. Sowohl im Stadtpark als auch im ORF-Park fehlt es an ausreichender Beleuchtung.
Zwei Anträge wurden im Gemeinderat eingebracht, um dies schnellstmöglich zu beheben.
Von Tobit Schweighofer
tobit.schweighofer@grazer.at
Der ORF-Park ist eines der
wichtigsten Naherholungsgebiete
in St. Peter
und wird täglich von vielen
Menschen genutzt“, weiß ÖVP-
Gemeinderat Gerhard Spath.
„Trotz seiner hohen Aufenthaltsqualität
und Beliebtheit weist der
Park jedoch deutliche Defizite in
der Beleuchtung auf.“
Zwar ist die Nußbaumerstraße
als Verbindungsweg durch
den Park ausreichend beleuchtet,
doch gerade der Bereich
rund um den eigentlichen Parkkern
– mit öffentlicher Toilette,
Spielplatz, Motorikelementen
und Hundewiese – bleibt im
Dunkeln. „Besonders in den
Wintermonaten führt dies zu
einem eingeschränkten Sicher-
heitsgefühl und zur faktischen
Nicht-Nutzbarkeit in den frühen
Abendstunden. Viele Menschen
meiden den Park dann aus nachvollziehbarer
Vorsicht“, moniert
Spath. Er hat einen dementsprechenden
Antrag auf die Errichtung
einer besseren Beleuchtung
in den Gemeinderat eingebracht.
Seine Parteikollegin Cornelia
Leban-Ibrakovic hat indes
einen ähnlichen Antrag zum
Stadtpark im Gemeinderat eingebracht:
„Besonders betroffen
ist der stark frequentierte Weg
zwischen Paulustor und Parkstraße.
Entlang des Weges gibt es
derzeit lediglich eine schwache
Beleuchtung, wodurch der Bereich
teilweise komplett finster
ist. Immer wieder kommt es zu
Stürzen, insbesondere bei älteren
Personen oder Kindern. Dies
muss bald behoben werden.“
Gerhard Spath wünscht sich bessere Beleuchtung im ORF-Park.
KK
8 graz
www.grazer.at 21. DEZEMBER 2025
Senioren-Ehrungen: Statt
Die FH Joanneum verzeichnet
einen Studierendenrekord.FH JOANNEUM
Rekord bei
Studierenden
■ Die FH Joanneum feiert
ihr 30-jähriges Bestehen mit
einem neuen Höchststand
an Studierenden. Mit 5700
Studierenden im Studienjahr
2025/26 erreicht die Hochschule
eine Steigerung von
10 Prozent gegenüber dem
Vorjahr. Damit zählt die FH
Joanneum nicht nur zu den
drei größten Hochschulen der
Steiermark, sondern ist österreichweit
eine der größten
Hochschulen für angewandte
Wissenschaften.
Für ein Hochzeitsjubiläum erhalten Grazer statt eines Golddukaten nur noch einen Blumenstrauß.
GETTY
Nach unzähligen Unfällen:
Neue Höhenkontrolle installiert
ENDLICH. Im Zuge der Baustelle in der Lagergasse wurde eine zusätzliche Höhenkontrolle vor der
Unterführung aufgehängt. In der Vergangenheit krachten nämlich ständig Lkw in die Zugbrücke.
Von Verena Leitold
verena.leitold@grazer.at
Im Durchschnitt ist alle zwei
Wochen ein Lkw in die niedrige
Zugbrücke in der Lagergasse
gekracht (wir haben berichtet).
Der Instagram-Account
Grazwellness hat das sogar zu einem
Running Gag gemacht. Die
Lachnummer war zwar nicht der
Grund, wieso die Unterführung
mehrere Monate gesperrt war,
trotzdem könnte mit den vielen
Unfällen jetzt Schluss sein.
Seit dieser Woche ist die Lagergasse
wieder für den Verkehr geöffnet.
Die Höhenbeschränkung
von 2,8 Metern bleibt weiterhin
aufrecht – denn eine bauliche
Erhöhung der Durchfahrtshöhe
war aufgrund darunterliegender
Leitungen nicht möglich. Neu
ist aber eine zusätzliche Höhenkontrolle.
Von Norden kommend
wurde beim Kreisverkehr
Richtung Süden eine rot-weiß
gekennzeichnete Kontrollleiste
aufgehängt. Diese ist mittels
Kette an einem Peitschenmast in
der maximal zulässigen Durchfahrtshöhe
montiert. Sollte ein
zu hohes Fahrzeug trotz der Beschilderung
zufahren, macht die
Konstruktion deutlich hörbar auf
die Höhenüberschreitung aufmerksam,
ohne dass es zu einem
Schaden kommt. Bis zur Unterführung
bleibt dann noch ausreichend
Abstand zum Anhalten.
Von Süden kommend war das
leider nicht möglich, da die Viehmarktgasse
auch von höheren
Lieferfahrzeugen befahren werden
muss. Deshalb werden dort
zusätzliche Hinweise angebracht.
Eine zusätzliche Höhenkontrollleiste soll Lkw-Fahrer auf die niedrige Durchfahrtshöhe
in der Lagergasse aufmerksam machen – bevor es kracht.GRAZWELLNESS
21. DEZEMBER 2025 www.grazer.at
graz 9
Gold gibt’s jetzt Blumen
UNGUT. Die Einsparungen
machen auch vor
den Senioren nicht Halt.
Jetzt wurden sogar die
Jubiläums-Ehrungen
massiv herabgestuft.
Von Tobit Schweighofer
tobit.schweighofer@grazer.at
Es war eine liebgewonnene
Tradition: Wer das seltene
Fest der Eisernen Hochzeit
feierte oder das 100. Lebensjahr
vollendete, durfte sich über eine
besondere Anerkennung der
Stadt Graz in Form von Golddukaten
freuen. Doch damit ist nun
weitestgehend Schluss. In der
jüngsten Gemeinderatssitzung
wurde eine drastische Kürzung
der Ehrengaben für hochbetagte
Bürger und langjährige Ehepaare
beschlossen.
Reduziertes Programm
Bislang erhielten Jubilare zu besonderen
Ehejubiläen – von der
Eisernen Hochzeit (65 Jahre) bis
zur Wunderhochzeit (80 Jahre) –
sowie zu hohen runden Geburtstagen
ab dem 95. Lebensjahr
jeweils einen einfachen Golddukaten
und einen Blumenstrauß.
Zum 100. Geburtstag wurde als
besonderes Highlight sogar ein
Vierfach-Golddukat überreicht.
Die Neuregelung sieht ein deutlich
reduziertes Programm vor
(siehe Infokasten).
Für diesen Beschluss war im
Gemeinderat ein sogenanntes
Konsens-Quorum von mindestens
25 Stimmen erforderlich. Die
Koalition aus KPÖ, Grünen und
SPÖ hätte das Vorhaben allein
nicht durchsetzen können. Erst
durch die Zustimmung von FPÖ
und NEOS wurde die notwendige
Mehrheit für die Kürzungen
erreicht. Die Entscheidung sorgt
für Unmut. ÖVP-Geschäftsführer
Markus Huber: „Das zeigt sehr
deutlich, wo die Prioritäten der
Koalition liegen. Für minimalste
Alibi-Einsparungen opfern KPÖ,
Grüne und SPÖ jegliche Wertschätzung
gegenüber älteren
Personen.“
Neue Anerkennungen
■ Hochzeitsjubiläen: Statt Gold
gibt es künftig nur noch einen
Geschenkkorb und Blumen.
■ Geburtstage: Zum 95. und
100. Geburtstag wird nur noch
ein einfacher Golddukat vergeben;
der wertvolle Vierfach-
Dukat wurde komplett
gestrichen.
■ Ab dem 101. Lebensjahr:
Weitere Ehrungen entfallen
gänzlich. Die Jubilare erhalten
ab diesem Zeitpunkt lediglich
ein schriftliches Glückwunschschreiben
der Stadt.
Headcoach der Global Kickers ist
Legende Toni Polster.
GEPA
Fußball-Benefiz
mit Legenden
■ Am 27. Dezember steigt
im Sportpark wieder das große
Fußball-Benefizturnier.
Und das Vorspiel zum Finale
bestreiten zwei spezielle
Teams. Der FC Global Kickers
mit Mr. Austria Christopher
Dengg sowie Fußball-Legenden
wie Otto Konrad oder
Hannes Reinmayr und Trainer
Toni Polster trifft auf eine
Auswahl des Lions Club, in der
die Spielerplätze für den guten
Zweck auf der Plattform Aurena
versteigert werden.
10 graz
www.grazer.at 21. DEZEMBER 2025
Vizebürgermeisterin Judith Schwentner, Naturschutzbeauftragter Michael
Tiefenbach und Ideengeberin Gabriele Zenz (v. l.) beim Aufstellen STADT GRAZ
Neuer Storchenhorst
in Mariatrost errichtet
BITTE KOMMEN. In Mariatrost hofft man, dass sich
ein zweites Weißstorchenpaar in Graz ansiedelt.
Von Verena Leitold
verena.leitold@grazer.at
Rund hundert Weißenstorchen-Paare
brüten in der
Steiermark. Eines davon
hat sich den Bereich des Schöcklbaches
in Andritz zum Zuhause
gemacht. Bisher ist das das einzige
Grazer Storchenpaar. Das soll
sich jetzt aber bald ändern.
Vergangene Woche wurde
am Ende des Kurzeggerwegs in
Mariatrost nämlich ein zweiter
Storchenhorst errichtet. „Der
Weißstorch braucht geeignete
Brutplätze und naturnahe Jagdflächen.
Beides ist hier vorhanden.
Deshalb ist Mariatrost ein
sehr vielversprechender Standort“,
erklärt der Naturschutzbeauftragte
der Stadt Graz Michael
Tiefenbach. Der obere
Talbereich des Mariatrosterbaches
bietet mit seinen Grünflächen
hervorragende Bedingungen
als Jagd- und Brutgebiet.
Zahlreiche Storchbeobachtungen
in den vergangenen Jahren
in diesem Bereich haben bereits
großes Potenzial versprochen.
„Naturschutz heißt, Tieren
Raum zu geben. Umso schöner ist
es, gemeinsam ein neues Zuhau-
se für Tiere vorzubereiten“, freut
sich auch Vizebürgermeisterin
Judith Schwentner. „Jetzt hoffen
wir, dass der Horst von einem
Storchenpaar als neuer Wohnsitz
auch angenommen wird.“
Bürgeranliegen
Die Initiative für die Errichtung
des neuen Storchenhorstes kam
von der im Bezirk wohnhaften
Gabriele Zenz, die sich an die
städtische Grünraumabteilung
wandte, die das Anliegen fachlich
prüfte und schließlich umsetzte.
Auch Bezirksvorsteher
Erwin Wurzinger machte sich
für die Idee stark.
Da Storchennester auf Dächern
oder Mobilfunkmasten
nicht überall möglich oder erwünscht
sind, stellen fachgerecht
errichtete künstliche Storchenhorste
auf Masten wie jenem in
Mariatrost eine bewährte und
tierfreundliche Alternative dar.
Die fachgerechte Montage und
Installation übernahm die Firma
Haider aus dem Ennstal.
Auch in Andritz wurde im
Februar 2022 ein neuer Storchenhorst
errichtet. Das neue
Zuhause wurde von den Tieren
bereitwillig angenommen.
Autos ohne Kennzeichen, Wohnwagen aus fremden Ländern oder Lkw: In der
Staatsbahnstraße fordert Pascuttini eine Grüne Zone gegen Fremdparker. KK (3)
Straße zugeparkt:
Grüne Zone ist möglich
VERKEHR. In der Staatsbahnstraße bleiben für
Anwohner keine Parkplätze mehr übrig.
Von Leonhard Schweighofer
leonhard.schweighofer@grazer.at
Zwischen Hohenstaufengasse
und Staatsbahnstraße
sehen viele Autofahrer
das eigentlich idyllische Gebiet
als perfekten Abstellplatz für ihr
Kfz. Sehr zum Bedauern der Anwohner,
die aufgrund der vielen
Fremdparker oft selbst keinen
Platz zum Abstellen ihrer Fahrzeuge
haben. KFG-Klubobmann
Alexis Pascuttini brachte deshalb
in der vergangenen Gemeinderatssitzung
einen Antrag ein, in
dem er eine Grüne Zone für das
betroffene Gebiet fordert.
Problemfelder gibt es dabei
gleich zwei. Einerseits funktionieren
einige Autofahrer die Straßenzüge
zum Park and Ride um, ist
der nahe liegende Verkehrsknoten
Don Bosco doch die perfekte
Gelegenheit für einen Umstieg
auf die Öffis. Andererseits werden
zahlreiche Fahrzeuge für einen
längeren Zeitraum abgestellt. „Viele
Parker kommen von irgendwo“,
erzählt Pascuttini, der von Anrainern
auf das Problem aufmerksam
gemacht wurde. Wohnwagen
aus Frankreich oder Deutschland,
abgemeldete Fahrzeuge oder Lkw
zählen zu den häufigsten Gästen
in der Staatsbahnstraße. Auch einige
Firmen wie Taxi-Unternehmen
sollen die Parkplätze als erweitertes
Firmengelände nutzen,
heißt es vom KFG. „Es gibt dort
wirklich viele Parkplätze, nur sind
die leider immer verparkt“, bedauert
der Klubobmann. „Die, die
nicht davon profitieren, sind die
Anwohner.“
Gebiet geeignet
Genau dieses Problem knöpft
sich die Abteilung für Verkehrsplanung
vor. „Ziel ist es, den Parkdruck
zu reduzieren und für Anwohner
fairere und verlässlichere
Parkmöglichkeiten zu schaffen“,
heißt es aus dem Büro von Judith
Schwentner. Aktuell werden
vorrangig Anwohnerparkplätze
umgesetzt, aber auch die Ausdehnung
der Parkraumbewirtschaftung,
also von Grünen und Blauen
Zonen, wird geplant. Diese Ausdehnung
wird zahlreich an verschiedenen
Orten gefordert. „Das
Gebiet rund um die Staatsbahnstraße
wird jedoch als grundsätzlich
geeignet für eine mögliche
künftige Erweiterung gesehen.“
Ein konkreter Zeitpunkt dafür
könne nicht genannt werden.
21. DEZEMBER 2025 www.grazer.at
graz 11
Neue Christbaumsammelstellen
ENDLICH. So schön der Weihnachtsbaum in den eigenen vier Wänden auch ist, irgendwann hat er seine Schuldigkeit
getan. In Puntigam gibt es nun insgesamt drei Sammelstellen, um den Christbaum richtig zu entsorgen.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Zur ursprünglich einzigen
Sammelstelle in der Hafnerstraße
kam in der letzten Wintersaison
eine zweite Sammelstelle
im Bereich „Am Wagrain/Grenzgasse“
hinzu. Ab 25. Dezember wird es
nun eine weitere Sammelstelle in
der Wagner-Jauregg-Straße 21 geben.
Zusätzlich gibt es außerdem
eine an den Bezirk angrenzende
Sammelstelle in der Casalgasse
64g/a, Liebenau.
Langjährige Forderung
Mit der neuen Sammelstelle in der
Wagner-Jauregg-Straße 21 wurde
eine langjährige Forderung des
Puntigamer FPÖ-Bezirksobmanns
Dominik Hausjell umgesetzt,
der in den vergangenen Jahren
einen kostenlosen „Christbaum-
Abholservice“ angeboten hat. „Mit
dieser Maßnahme wird nicht nur
das Service-Angebot für die Bevölkerung
verbessert, sondern auch
ein Beitrag zu mehr Sauberkeit
und Umweltfreundlichkeit in einem
aufblühenden Grazer Stadtteil
geleistet. Puntigam ist der am
schnellsten wachsende Bezirk der
Stadt Graz – eine Situation, die
verstärkt neue Anforderungen an
Infrastruktur, Entsorgung und öffentliche
Dienstleistungen stellt.
Es freut uns, dass unsere Forderung
nach und nach umgesetzt
wird – ein wirksames Ergebnis
freiheitlicher Arbeit im Bezirk“, so
Hausjell. Mit der Schaffung neuer
Sammelstellen steigt nicht nur das
Service-Niveau für den Bezirk, sondern
es wird auch ein Beitrag zum
Umweltschutz geleistet. Die Christbäume
werden nach der Abholung
umweltgerecht verwertet.
Puntigams FPÖ-Bezirksobmann Dominik Hausjell unterstützte die Bürger des Bezirks
bisher mit einem kostenlosen Christbaum-Abholservice. KK
Ein Aufbruch mit Fortsetzung
DRANBLEIBEN. Der AnnenStar 2025 markiert nicht das Ende einer Initiative, sondern den Beginn eines Prozesses.
Was in der Weihnachtszeit gestartet ist, soll im kommenden Jahr konsequent weitergeführt werden.
Stadtrat Kurt Hohensinner (l.) und Künstler Tom Lohner sind von dem
Pilotprojekt begeistert und freuen sich auf eine Fortsetzung.
KK
Von Victoria Weitenthaler
victoria.weitenthaler@grazer.at
Mit dem AnnenStar 2025
rückt die Grazer Annenstraße
einmal mehr in den
Fokus einer positiven Stadtentwicklung.
Die Initiative, die ihren Anfang
in der Vorweihnachtszeit genommen
hat, zeigt eindrucksvoll, wie
viel Kreativität und Zukunftspotenzial
in diesem Stadtteil steckt.
Ausblick
Stadtrat Kurt Hohensinner zeigt
sich erfreut über die Entstehung
des Projekts und betont, dass der
AnnenStar nicht als einmalige
Aktion gedacht ist. Auch im kommenden
Jahr wird es wieder losgehen.
Damit wird ein klares Zeichen
gesetzt, dass die Entwicklung
der Annenstraße langfristig und
nachhaltig gedacht ist.
„Die Annenstraße steht nicht nur
für Wandel, sondern für großes Potenzial.
Als Tor zur Innenstadt kann
sie nun auch verstärkt von der Jahrhundertchance
Koralmbahn profitieren.
Ich bin überzeugt, dass es
für eine positive Entwicklung einen
engen Schulterschluss zwischen
Politik und den Geschäften vor Ort
geben muss. Mit der Prämierung
im Jänner gehen wir den nächsten
Schritt, werden aber im Laufe des
Jahres noch weitere Akzente setzen“,
so Hohensinner.
Eine zentrale Rolle spielt dabei
die Koralmbahn. Durch sie entsteht
ein neues Eingangstor zwischen
Bahnhof und Innenstadt.
Dieses Tor müsse genutzt werden.
Gleichzeitig sei es notwendig,
kontinuierlich weiterzuarbeiten,
um die Chancen, die sich
daraus ergeben, auch tatsächlich
zu verwirklichen.
12 graz
www.grazer.at 21. DEZEMBER 2025
Großer Schwindel
Marlene Kienberger lässt uns mit
Tomaten fliegen. LUNGHAMMER-TUGRAZ
Tomatenreste
verleihen Flügel
■ Besonders visionär ist das
unter der Leitung der TU Graz
entwickelte EU-Projekt ToFuel.
Hier soll in einem Bioraffineriekonzept
aus Tomatenresten
Flugzeugtreibstoff gewonnen
werden. „Aus der EU-weit anfallenden
Menge an sogenanntem
Tomatentrester ließen sich
Schätzungen zufolge rund drei
Prozent der bis 2030 in Europa
benötigten Sustainable Aviation
Fuels decken“, führt Projektleiterin
Marlene Kienberger
von der TU Graz aus.
SKURRIL. In Graz werden
derzeit vermehrt
Leute auf Englisch angesprochen,
ob sie Metal-
Musik hören und eine CD
kaufen möchten.
Von Victoria Weitenthaler
victoria.weitenthaler@grazer.at
ter ab: Zunächst wird gefragt, ob
man Englisch spricht und Metal-Musik
mag. Anschließend
erklärt die Person, sie sei Teil
einer Metal-Band namens „Defrage“
aus Estland. Entweder, so
die Erklärung, braucht die Person
Geld für die Rückreise nach
Estland oder die Band befindet
sich gerade auf Tour und finanziert
diese durch den Verkauf
ihrer CDs. Der eine oder andere
lässt sich darauf ein und zahlt
dafür saftige 20 Euro. Musik
soll auf dem Großteil der CDs
zumindest gewesen sein, wenn
auch „keine gute Musik“.
Gesehen wurden die angeblichen
Bandmitglieder unter
anderem am Parkplatz vor der
SCS Seiersberg, am Lendplatz,
vor dem Bauhaus in Seiersberg,
am Dietrichsteinplatz sowie an
zahlreichen weiteren Orten.
Auffällig ist, dass der Bandname
offenbar immer wieder wechselt,
man „nicht viel von Spo-
Kürzlich haben sich vermehrt
Menschen gemeldet, die an
unterschiedlichen Orten in
Graz auf Englisch mit der Frage, ob
sie gerne Metal-Musik hören und
eine CD kaufen möchten, angesprochen
wurden. Die Verkäufer
geben sich dabei als Mitglieder einer
estnischen Band aus und verlangen
20 Euro pro CD.
Kurios
Berichten zufolge läuft der Verkauf
stets nach demselben Mustify
hält“, wie Leser berichten,
und die verkaufenden Personen
ständig andere sind, zudem
auffallend jung, dafür, dass die
Band laut Online-Informationen
bereits seit 2007 existieren
soll.
All das wirft Fragen auf: Handelt
es sich um einen Schwindel
oder einfach um eine vielreisende
Band mit wenig Geld?
Zumindest nach unseren Informationen
hat bislang niemand
eines ihrer Konzerte besucht
oder überhaupt davon gehört.
Leser berichten außerdem, dass
bereits vor über zehn Jahren exakt
dieselbe Masche mit demselben
Bandnamen und der
gleichen Begründung beobachtet
wurde.
Weiters spannend ist die Tatsache,
dass dies wohl nicht nur
in Graz passiert, sondern auch
in anderen Teilen der Steiermark
und sogar darüber hinaus
wie in Wien.
E. Theuermann, B. Schagerl-Poandl, C.
Schierer und M. Strasser (v. l.) ÖW/LEX WILLEMS.
Das Grüne Herz
in Den Haag
■ Die Auftrittsserie der STG/
Steiermark Tourismus und
Standortmarketing GmbH
wurde in den Niederlanden
erfolgreich fortgesetzt. Die Aktivitäten
in den Niederlanden
starteten Anfang November
mit einem Publikumsauftritt in
einem Einkaufszentrum. Den
Abschluss bildet die Teilnahme
an der Reisemesse Vakantiebeurs
von 8. bis 11. Jänner
2026 in Utrecht, bei der sich
die Steiermark potenziellen
Gästen vorstellt.
Sperre in der Nacht
ANTRAG. Gemeinderat Stefan Stücklschweiger fordert, den Volksgarten
über Nacht zu sperren, um Drogenhandel und Vandalismus einzudämmen.
Der Volksgarten gilt seit
Jahren als sicherheitspolitisches
Sorgenkind
der Stadt. Insbesondere in der
Nacht kommt es laut Anrainern
zu Drogenhandel und -konsum,
Gewalt- und Eigentumsdelikten,
Vandalismus sowie massiver
Vermüllung. Aus diesem Grund
fordert ÖVP-Gemeinderat Stefan
Stücklschweiger, den Volksgartenpark
täglich in der Nacht
zwischen 22 und 5.30 Uhr zu
schließen. „Eine zeitlich definierte
nächtliche Schließung ist
in anderen Städten ein gängiges,
Aufgrund
mehrmaliger
Vorfälle
soll der
Volksgarten
künftig
über Nacht
gesperrt
werden. KK
verhältnismäßiges und leicht
kommunizierbares Instrument,
um den Park und die Anrainer
in den sensibelsten Stunden zu
entlasten“, erklärt Stücklschweiger,
der einen diesbezüglichen
Antrag im letzten Gemeinderat
eingebracht hat.
TS
21. DEZEMBER 2025 www.grazer.at
graz 13
oder Metal-Band?
Die Verkäufer geben sich als Mitglieder einer estnischen Band aus und verlangen 20 Euro pro CD.
GETTY
Hans Walcher (l.) mit Maike
Rindler und Christian Hammer
Punsch für den
guten Zweck
■ Mit dem ChariTREE Punsch
hat proHolz Steiermark einen
stimmungsvollen Schlusspunkt
unter die diesjährige
proHolz Akademie gesetzt und
Spenden für die Steirische Kinderkrebshilfe
gesammelt. Geschäftsführer
Christian Hammer
und Marketing-Leiterin
Maike Rindler konnten Hans
Walcher, Vorstandsmitglied
der Steirischen Kinderkrebshilfe,
stolz einen Scheck in der
Höhe von 1500 Euro überreichen.
KK
Immer Ärger mit dem Müll
ENTSORGUNG. Gerade rund um Weihnachten gibt es vor allem besonders viel Papiermüll. Da ist es
besonders ärgerlich, wenn dieser länger nicht entsorgt wird und der Müllraum „übergeht“.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Weihnachtszeit ist Packerlzeit.
Somit hat nicht nur
die Post viel zu tun, sondern
auch die Entsorgungsunternehmen.
Umso ägerlicher, wenn
der Papiermüll nicht abgeholt
wird und der Müllraum fast nicht
mehr betreten werden kann.
Chaos
So geschehen in der Siedlung einer
Leserin in Andritz, die sich
mit den Fotos ihrer übervollen
Papiercontainer an uns gewandt
hat. Insgesamt mehr als eine Woche
wurde hier der Papiermüll
nicht abgeholt.
Wir haben bei der Holding
Graz nachgefragt, was hier passiert
ist und warum der Müll hier
nicht abgeholt wurde. „Das Altpapier
wird bei dieser Liegenschaft
wöchentlich abgeholt. Erst am
11. Dezember wurde wieder eine
Entleerung des Altpapiers durchgeführt.
Zusätzliche Behälter sind
aufgrund des Konsumverhaltens
der Liegenschaft dringend nötig,
weshalb wir nochmals mit der
Hausverwaltung Kontakt aufnehmen
werden“, erklärt Holding-
Sprecher Gerald Zaczek-Pichler.
Die Kosten dafür würden sich
je nach Tonnengröße und bei einem
wöchentlichen Entleerungsintervall
auf 482 bis 3222 Euro belaufen.
Da die Liegenschaft, wie unserere
Leserin uns berichtet, jedoch
über drei Müllräume verfügt,
stellt sich schon auch die Frage
nach der Entsorgungsdisziplin
der Anwohner.
So sah der Müllraum einer Leserin kürzlich aus. Die Holding empfiehlt für die
Liegenschaft weitere Container, was zusätzliche Kosten verursachen würde. KK
14 graz
www.grazer.at 21. DEZEMBER 2025
Carina Weyringer (l.) gratuliert
zum Bawag-Relaunch. MURPARK
Murpark-Bawag
in neuem Glanz
■ Moderner und heller –
nach mehrmonatigem Umbau
erstrahlt die Bawag-Filiale
im Murpark seit Mittwoch
in neuem Glanz. „Wir freuen
uns, dass unsere Kunden nach
dem Umbau den modernsten
Banking-Komfort mit persönlicher
Beratung nutzen können“,
sagt Center-Managerin
Carina Weyringer, liegt doch
der Fokus der Filiale auf Service
und Beratung.
Eine unbürokratische Notschlafstelle auf vier Rädern: So in etwa soll „Die Arche“ aussehen. WIR IN GRAZ (2)
Mobile Notschlafstelle
für Obdachlose in Graz
WEIHNACHTLICH. Der ehrenamtliche Verein „Wir in Graz“ möchte sechs
bis acht Schlafplätze in einem Bus einrichten. Diese „Arche“ kommt zu den
Menschen, wo sie Hilfe brauchen. Dafür werden noch Spenden benötigt.
Los geht’s: Spatenstichfeier bei
BMW Gady in Liebenau KK/GADY
Spatenstich
zum Ausbau
■ Mit dem Spatenstich in
Liebenau hat BMW Gady den
massiven Ausbau des Standorts
gestartet. Die Werkstatt
wird erweitert, ein Pufferlager
für auslieferungsfertige
Fahrzeuge geschaffen und
Büro- und Backoffice-Bereiche
werden modernisiert.
„Die Investition zählt zu den
größten Einzel-Investitionen
in der 90-jährigen Geschichte
unseres Unternehmens“, ist
Philipp Gady stolz.
Von Verena Leitold
verena.leitold@grazer.at
Der Grazer Werner Klambauer
hat sich schon oft
für Arme starkgemacht
– ist mit einem Obdachlosen
etwa von Behörde zu Behörde
getigert, bis er wieder alle Papiere
hatte und in eine kleine
Wohnung ziehen konnte (wir
haben berichtet). 2020 hat er mit
Gleichgesinnten den Verein „Wir
in Graz“ gegründet und über
diesen Lebensmittelhilfen, Seniorenprojekte
und Soforthilfen
realisiert. Jetzt steht sein bisher
größtes Projekt, sein absolutes
Herzensprojekt, an: „Die Arche“.
Klambauers Vision: Eine mobile
Notschlafstelle für Menschen
in schwierigen Lebenssituationen
– insbesondere obdachlose
Menschen, Armutsbetroffene
und Senioren. „Die Arche“ ist dabei
kein fixes Gebäude, sondern
kommt zu den Menschen, dorthin,
wo Hilfe gebraucht wird. In
einem Bus sollen sechs bis acht
Schlafplätze und eine Dusche
Platz finden. Dazu kommt ein
Ehrenamtscafé als Treffpunkt für
Gespräche, Begegnungen und
kleine Mahlzeiten.
„Viele Menschen fallen durch
bestehende Systeme – besonders
nachts, am Rand der Stadt oder
im Winter“, weiß Klambauer.
„Die Arche schließt diese Lücke
und schafft einen geschützten
Raum zum Durchatmen. Niederschwellig,
menschlich und unbürokratisch.“
Als Akuthilfe soll es außerdem
ein Lager für die Ausgabe von
Lebensmitteln, Hygieneartikeln,
warmen Getränken, Decken und
Kleidung geben. Für Senioren
sind Plauschnachmittage und
andere kleine Aktivitäten geplant.
Unterstützen
Derzeit befindet sich das Projekt
im Aufbau und wird über eine
Crowdfunding-Spendenaktion
finanziert. Wer das Vorhaben
unterstützen möchte, kann das
unter https://spendenaktion.
at/spendenaktion/ehrenamtprojekt-
die-arche tun. Gebraucht
werden rund 25.000 Euro.
„Wir werden das Projekt umsetzten:
Das ist ein Versprechen!“,
so Klambauer.
Werner Klambauer hat es sich zur
Aufgabe gemacht, zu helfen.
21. DEZEMBER 2025 www.grazer.at
graz 15
Christmetten
In der Pfarre Graz Herz-Jesu findet die Christmette um 22 Uhr statt.
GETTY
TERMINE. Am 24. Dezember
finden in Graz
die traditionellen
Christmetten statt.
Die Christmette wird traditionell
in der Nacht von
Heiligabend auf Weihnachten
gefeiert und ist für viele
Gläubige ein fester Bestandteil
des Weihnachtsfestes, da die
Mette dieses eröffnet. Ursprünglich
um 24 Uhr gefeiert, finden
heute die meisten Metten schon
vor Mitternacht statt. Auch in
Graz beginnen die meisten
Christmetten bereits früher, zwischen
21 und 23 Uhr.
Wir haben eine Auswahl an
verschiedenen Christmetten
in den Grazer Pfarrgemeinden
zusammengefasst, die am Heiligabend
zum Beisammensein
laden. Genauere Informationen
gibt es bei den jeweiligen Pfarren.
Christmetten (Auswahl)
Katholisch:
Grazer Dom: 23 Uhr
Pfarre Graz Herz-Jesu: 22 Uhr
Pfarrkirche Graz-St. Peter:
23 Uhr
Stadtpfarrkirche: 22 Uhr
Pfarrkirche Graz-Hl. Schutzengel:
22 Uhr
Pfarrkirche Graz-Mariahilf:
22 Uhr
Pfarrkirche Graz-St. Veit: 22 Uhr
Pfarrkirche Graz-St. Leonhard:
23 Uhr
Pfarrkirche Graz-Ragnitz:
21.30 Uhr
Evangelisch:
Heilandskirche: 22.30 Uhr
Kreuzkirche: 21 Uhr
Christuskirche Graz-Eggenberg:
22 Uhr
Johanneskirche Graz-Nord:
22 Uhr
16 graz
www.grazer.at 21. DEZEMBER 2025
Seit längerem ziert ein riesengroßer goldener Fuß die Oper Graz.
OPER GRAZ
Von Hand bis Fuß
GLÄNZEND. Zum Fuß
der Oper Graz gesellen
sich demnächst auch
zwei goldene Hände.
Vor der Oper Graz steht
seit längerem ein riesiger
vergoldeter Fuß. In den
Sozialen Medien wurde dieser
heiß diskutiert und schon fast zu
einer glänzenden Sehenswürdigkeit
und Sensation.
„Wir haben schon damit gerechnet,
dass der Fuß viel Aufmerksamkeit
generieren wird.
Wir freuen uns allerdings trotzdem
über die immense Reichweite,
sämtliche Postings und
Bilder in den Sozialen Medien
und darüber hinaus. Die Installation
ist zum Gesprächsstoff für
Graz geworden!“, heißt es seitens
der Oper Graz.
Nach zahlreichen Reels und
TikToks sowie großer medialer
Aufmerksamkeit bekam der Fuß
plötzlich eine ungewollte Pediküre
– ihm wurden die Zehennägel
hell lackiert. Mittlerweile erstrahlt
er in seiner alten Pracht.
Nun wird gehofft, dass der Fuß
keine weiteren Lackierungen
bekommt.
Hallo Hände
Demnächst gesellen sich zum
goldenen Fuß auch zwei goldene
Hände. Die beiden Hände
werden bald im Inneren der
Oper aufgestellt und sind, wie
der Fuß, Teil der Ballettproduktion
„La Divina Comedia“. Das
Opernhaus verwandelt sich somit
sukzessive in einen kolossalen
menschlichen Körper.
Zu den allgemeinen Öffnungszeiten
können die Hände
also demnächst in der Oper
Graz besichtigt werden. Das
Ballett von Choreografin Estefania
Miranda feiert am 17. Jänner
2026 Premiere. VW, LS
AnnenStar 2025: Letzte Chance
ENDSPURT. Die letzten Tage des Votings sind angebrochen
– und damit die letzte Chance, noch mitzuentscheiden.
Von Victoria Weitenthaler
victoria.weitenthaler@grazer.at
In der Annenstraße zeigen
20 Unternehmer
mit viel Kreativität, Liebe
zum Detail und weihnachtlichem
Zauber, wie
stimmungsvoll Schaufenstergestaltung
sein kann.
Die Straße präsentiert sich
gerade in ihrer schönsten
Festtagsstimmung und lädt
Kunden, Passanten und
Besucher dazu ein, durchzuspazieren,
zu entdecken
und den Winter von seiner
besonders atmosphärischen
Seite zu erleben.
Während bereits fleißig
bewertet wird, zählt jetzt
vor allem jede einzelne
Stimme aus der Bevölkerung.
Noch bis zum
24. Dezember können
Kunden für ihr Lieblingsschaufenster
voten und
gleichzeitig am Gewinnspiel
teilnehmen. Mitmachen
ist ganz einfach:
Ein Foto vor dem favorisierten
Schaufenster machen
und per E-Mail an
office@ grazer.at senden.
Unter allen Einsendungen
werden mehrfach
100-Euro-Graz-Gutscheine
verlost.
Die Jury
Die fünfköpfige Jury besteht
aus Barbara Nußmüller
von Creative Industries
Styria, Künstler Tom
Lohner, der neuen Citymanagerin
Graz Elisa-Maria
Steinberger, Advent-Organisation-Verantwortliche
Verena Hölzlsauer und
Marketingleitung Kastner &
Öhler Andrea Krobath. Sie
sind mitten im Bestaunen
und Bewerten. Am 20. Jänner
findet das nächste Annenfrühstück
statt, dort
wird der AnnenStar 2025
bekanntgegeben.
Alexander Prasser
vor seinem Barbershop
Duke Johns’
mit der Stern-
Nummer 13. FEDOROVA
Kerstin Eberhard
zeigt
ihre Galerie
Blaues
Atelier. FEDOROVA
EINE ENTGELTLICHE KOOPERATION MIT DER STADT GRAZ
www.grazer.at
www.grazer.at
18 graz
www.grazer.at 21. DEZEMBER 2025
Billa Plus wieder da
Geschäfts
Börse
www.grazer.at
Der Billa-Plus-
Markt am Schönaugürtel
wurde
vier Monate
modernisiert.
Am 18. Dezember
hat er seine Tore
wieder geöffnet.
BILLA AG/RENE STRASSER
NEUIGKEITEN. Neben der Wiedereröffnung des Billa Plus wurden ein neues
Fitnessstudio in Andritz und ein Pop-up-Store im Zentrum aufgesperrt.
redaktion@grazer.at
Nach vier Monaten Umbau
hat der Billa-Plus-Markt
am Schönaugürtel 26 am
18. Dezember wieder eröffnet.
Der 1900 Quadratmeter große
Markt wurde modernisiert und
bietet unter anderem Click &
Collect, einen großzügigen „Billa
to go“-Bereich, vier Cashless-
Expresskassen und eine Stromladetankstelle.
Zudem entstanden
durch den Umbau zusätzliche
zehn Arbeitsplätze. Am Wiedereröffnungstag
erwarteten die
Gäste zahlreiche Sonderangebote
und Aktionen.
„Mit dem modernisierten
Billa-Plus-Markt am Schönaugürtel
bieten wir den Menschen
eine zeitgemäße Nahversorgung,
die Qualität, Regionalität
und Service vereint. Der neue
Markt steht sinnbildlich für unser
Engagement in der Steiermark.
Wir investieren nicht nur
in moderne Infrastruktur, sondern
vor allem in die Lebensqualität
vor Ort“, betont Peter
Gschiel, Billa-Vertriebsdirektor
für die Steiermark und das Südburgenland.
Fit mach mit
In Andritz ist ein neues Fitnessstudio
am Start: Myfitness in
der Andritzer Reichsstraße 32a
verfolgt einen ganzheitlichen
Ansatz, der über das normale
Fitnesstraining hinausgeht:
Das Konzept vereint eine Kombination
aus moderner Technologie,
persönlicher Betreuung
durch Trainer und einem
motivierenden Umfeld. Zur
Verfügung stehen Technogym-
Geräte. Mitglieder sollen ihr
biologisches Alter bestimmen,
um dann gezielt trainieren zu
können.
Kulinarik
Neues gibt es auch aus der Murgasse.
In den Räumlichkeiten
eines ehemaligen Computergeschäftes
hat Delikatessen
„Nussbaumer“ einen Pop-up-
Store eröffnet. Anton Tropper,
der seit März 2024 das Delikatessengeschäft
Nussbaumer betreibt,
verwöhnt hier die Kunden
mit besonderen Spezialitäten.
Noch bis Ende Dezember kann
man sich hier mit Geschenken
und kulinarischen Köstlichkeiten
eindecken. LS, VL, Nasa
Im ehemaligen Penny in Andritz eröffnet im Jänner Myfitness.
STREET VIEW
20 graz
www.grazer.at 21. DEZEMBER 2025
S E R V I C E
Leser
Briefe
redaktion@grazer.at
Kebapmeile Annenstraße
Die einstige Einkaufsstraße Annenstraße
ist leider zu einer Kebapmeile
verkommen. Angefangen
hat diese Misere schon vor Jahren
mit diesen idiotisch breiten Radwegen
auf beiden Seiten. Warum?
Dadurch keine Parkplätze vor den
Geschäften, außerdem ab dem Roseggerhaus
keine Einfahrt in die
Annenstraße Richtung Bahnhof.
Die einstige blühende Annenpassage
ist mit dem Bim-Tunnel auch
umgebracht worden. Mich wundert,
dass der Joka sein Geschäft
am Esperantoplatz noch hat. Das
exzellente Gasthaus Postl ist auch
Geschichte, dort ist der nächste
Kebap-Laden. Ich habe nichts gegen
Kebap, aber wie sollen sich
renommierte Geschäfte niederlassen,
wenn es keine Parkplätze
und Zufahrtsmöglichkeiten gibt?
Die Annenstraße ist das Opfer einer
jahrelangen Fehlplanung und
sie wird nie wieder eine vitale Geschäftsstraße
werden.
Elisabeth Pöschko
* * *
Gute Initiative
Es ist eine gute Initiative, die Immobilieneigner
der Annenstraße
zusammenzubringen, um für eine
Aufwertung der Straße zu sorgen.
Fein, dass sich das Umweltamt
hier einbringt, um ein Gemeinschaftsgefüge
aufzubauen, aber für
ein dauerhaftes Gelingen braucht
es natürlich die gemeinschaftliche
Anstrengung der Eigentümer. Ich
hoffe sehr, dass die Bemühungen
Erfolg haben werden.
Christa Kühberger
* * *
Fahrplanmängel
Die Regiobusse 170 und 189 verfehlen
sich an schulfreien Tagen bei
der Haltestelle Wegscheid Abzweigung
laut neuem Fahrplan um
eine Minute, sodass dort um 8 Uhr
ein Umstieg Richtung Seebergsattel
für Wanderer, die aus Richtung
Mürzzuschlag oder Wien kommen,
nicht möglich ist. Und wer
aus Graz kommend den ersten Bus
zum Seebergsattel nehmen will,
kommt um 5.27 Uhr am Bahnhof
Kapfenberg an. Zur gleichen
Minute fährt aber der Bus 170 ab,
es droht eine zweistündige Wartezeit.
Im südsteirischen Grenzgebiet
wurde jetzt nach der Linienverbindung
Leutschach-Spitzmühle auch
die Linienverbindung nach Langegg
eingestellt und die Alternative
Rufbus Regiomobil gibt es in der
Südweststeiermark nur mehr bis
Ende März. Damit ist die Heiligengeistklamm
öffentlich noch schwerer
erreichbar, obwohl sie laut dem
deutschen Nachrichtenmagazin
Focus zu den zehn schönsten Wanderstrecken
Europas zählt. Würde
dem Kraftfahrliniengesetz entsprechend
das Fachwissen alpiner
Vereine und von den Praktikern
berücksichtigt, wäre das Ergebnis
wohl besser und zudem für die öffentliche
Hand kostengünstiger.
Viktor Pölzl
* * *
Radfahrer im Stadtpark
Die Fahrverbote auch bei den derzeit
stattfindenden Weihnachtsmärkten
werden einfach von sehr
vielen Radfahrern nicht übersehen,
sondern ganz einfach ignoriert.
Johann Mader
* * *
Widersprüche
Ich bin gespannt, ob das Wählerklientel
der Grazer Grünen dem
Aufruf tatsächlich folgt und die
vorgesehenen Fahrradständer
beim Gigasport nutzt. Der frühere
Appell, die Schmiedgasse zu
meiden und stattdessen die „tolle“
Neutorgasse mit ihren unzähligen
Ampeln zu benutzen, hat
bekanntlich schon hervorragend
funktioniert – Ironie off. Besonders
auffällig ist erneut, dass sich Frau
Schwentner auf eine angeblich gestiegene
Zahl von Radfahrern beruft.
Diese Aussage ist jedoch durch
den Modal Split statistisch nicht
gedeckt und damit zumindest irreführend,
wenn nicht schlicht falsch.
Der Umgang der Grünen mit der
Statistik wirkt hier einmal mehr
äußerst selektiv. Ebenso irritierend
ist das ständige Eigenlob, Graz gehöre
nun zu den radfreundlichsten
Städten der Welt, verbunden mit
dem Hinweis auf hohe Investitionen.
Als ob alleine die ausgegebene
Geldsumme ein Qualitätsmerkmal
wäre. Das steht in deutlichem Widerspruch
zu der oft betonten Aussage,
Politik „für alle“ machen zu
wollen.
Christian Jany
Jetzt App downloaden!
Vergangene Woche
im täglichen E-Paper
Erster Transfer
■ Am Dienstag hat das LKA Steiermark
kiloweise Kokain in Graz
sichergestellt und zwei Tatverdächtige
festgenommen, die im
Verdacht stehen, Teil einer Tätergruppe
zu sein. Die Ermittlungen
für diesen Erfolg haben ein Jahr
gedauert.
Neues Griesplatz-Gesicht
■ Am Dienstag hat Sturm Graz
seinen ersten Transfer in der Winterpause
getätigt und Außenverteidiger
und Publikumsliebling
Jusuf Gazibegovic aus Köln zurückgeholt.
Der 25-Jährige kommt
auf Leihbasis bis zum Saisonende
wieder nach Graz.
Drogenring gesprengt
■ Nach Jahrzehnten der Diskussionen
und Versprechen wurde am
Donnerstag der EU-weite Wettbewerb
für eine Umgestaltung des
Griesplatzes ausgeschrieben. Die Ergebnisse
davon soll es dann im April
2026 geben.
KK, LPD STMK, LUEF
21. DEZEMBER 2025 www.grazer.at
graz 21
Schutzweg ist zu teuer
UNSICHER. In der Petersgasse fordert die ÖVP einen neuen Schutzweg. Dieser
wäre in der Umsetzung teuer, zudem gibt es 80 Meter weiter schon einen.
Von Leonhard Schweighofer
leonhard.schweighofer@grazer.at
An der Kreuzung Petersgasse/Eisteichgasse
fehlt ein
Zebrastreifen, zumindest
wenn es nach der ÖVP geht. In der
letzten Gemeinderatssitzung des
Jahres stellte man deshalb einen
Antrag auf Errichtung eines solchen
Schutzweges.
„Besonders betroffen sind Kinder
auf dem Weg zu zwei nahe
gelegenen Kindergärten, deren
Begleitpersonen sowie Bewohnerinnen
und Bewohner des umliegenden
Wohngebiets“, schildert
Gemeinderat Gerhard Spath.
Mehrere hundert Personen pro
Tag würden an dieser Kreuzung
die Straße queren, dadurch entstehe
ein erhöhtes Sicherheitsrisiko.
In der zuständigen Abteilung
Für einen Schutzweg müsste eine neue Ampel errichtet werden.
versteht man das Anliegen sehr
gut. „Die Kreuzung wurde in den
vergangenen Jahren mehrfach
von der Abteilung für Verkehrsplanung
geprüft“, erklärt man im Büro
von Verkehrsstadträtin Judith
Schwentner. Um einen Schutzweg
umzusetzen, wäre allerdings
eine eigene Ampel notwendig,
STREET VIEW
eine sehr teure Angelegenheit.
Zusätzlich gibt es rund 80 Meter
weiter bereits einen Schutzweg
mit Mittelinsel, dessen Nutzung
empfohlen wird. „Gleichzeitig behalten
wir die Situation vor Ort im
Blick und prüfen sie weiter, falls
sich Nutzungen oder Rahmenbedingungen
ändern“, heißt es
Sportlicher Abschluss: der Silvesterlauf
am Mariahilferplatz ICEGIRL
Zwei Partys und
ein Lauf-Event
■ Am 30. Dezember wird auf
dem Mariahilferplatz wieder
Bauernsilvester gefeiert. Ab
18 Uhr geht es an den Hütten
mit Radio Flamingo und DJ
Markus Zechner an den Reglern
los. Am 31. folgt dann ab
13 Uhr der traditionelle Silvesterlauf
(Kids-Lauf schon ab
12.30 Uhr), ehe dann ab 20 Uhr
bis ins neue Jahr hinein gefeiert
wird. Wieder bittet das Duo
Flamingo und Zechner zum
Tanz bei freiem Eintritt und
Austropop pur.
Let‘s Spend The Night Together
22
szene
Victoria Weitenthaler
victoria.weitenthaler@grazer.at
www.grazer.at 21. DEZEMBER 2025
Immer, wenn mein Papa sieht, dass
ein Steirer etwas in der Politik wird,
sagt er: „Klar, ist ja ein Steirer!“
Julian le Play verriet bei seinem Auftritt bei Let’s Spend
im Orpheum, dass er ein halber Steirer ist. TÖCHTERSÖHNE
www.grazer.at
präsentiert
Candlelight Ficus eröffneten die Benefizgala
und sorgten für Stimmung.
Organisatorin Alina Radkovic freute
sich, so viele Besucher zu sehen.
T. Schweighofer („der Grazer“), C. Unger
und V. Weitenthaler („der Grazer“, v. l.)
Julian le Play freute sich, wieder in
Graz aufzutreten.
Alle Fotos auf
www.grazer.at
Die Kabarettisten Josef Hader (l.)
und Romeo Kaltenbrunner
Avec weckte mit ihren Liedern pure
Emotionen im Publikum.
Georg Schröck-Weikhard, Bernhard
Rinner und Selina Schenkel (v. l.)
Eine Nacht voller Stars,
Stimmung und Spenden
Lemo machte mit seiner Band das
Orpheum zum Tollhaus. BENJAMIN GASSER (8)
GUTER ZWECK. Was als Idee vor Jahrzehnten begann, ist längst zu einem Fixpunkt im Grazer Kulturkalender
geworden. Am 13. Dezember fand „Let’s Spend The Night Together“ im Orpheum statt.
Von Victoria Weitenthaler
victoria.weitenthaler@grazer.at
Was gibt es Schöneres,
als gemeinsam zu feiern
und dabei Gutes
zu tun? Let’s Spend verwandelte
durch Alina Radkovic,
die die Organisation von ihrem
verstorbenen Vater Vojo Radkovic
übernommen hat, das
Orpheum am Samstag, 13. Dezember,
zu einem Ort voller
Musik, Humor und Emotionen
– und das alles für den guten
Zweck.
Unvergesslich
Mit „Let’s Spend The Night Together“
eröffnete die Grazer Band
Candlelight Ficus den Abend und
riss das Publikum binnen weniger
Augenblicke mit – die Halle wurde
zum gemeinsamen Klangraum.
Wie lange es dieses besondere
Benefiz bereits gibt, lässt sich heute
kaum mehr exakt festmachen.
Die Jahreszahlen sind verblasst,
geblieben ist ein Gefühl. Für Alina
ist diese Nacht, seit sie denken
kann, ein Teil ihres Lebens. Mit viel
Leidenschaft stellte sie über Mona-
te hinweg ein Line-up zusammen,
das die Vielfalt der Veranstaltung
widerspiegelte. Von Avec über Julian
le Play und Lemo bis hin zu
Josef Hader und Johannes Silberschneider
erwartete die Gäste ein
unvergesslicher Abend. Musik und
Humor wechselten einander ab
und sorgten für ein Programm, das
ebenso berührte wie unterhielt.
Insgesamt konnten 33.600 Euro
für den guten Zweck eingebracht
werden, das kann sich sehen lassen.
„Let’s Spend ist ausschließlich
dank unserer Sponsoren möglich,
da zahlreiche Grazer Unternehmen,
Gasthäuser und Hotels das
Event unterstützen und realisierbar
machen“, erklärte Radkovic.
Gäste
Den Abend nicht entgehen ließen
sich unter anderen Stadträtin
Claudia Unger, Bezirksparteiobmann
Georg Schröck-Weikhard,
Geschäftsführer der Grazer Spielstätten
Bernhard Rinner, Rudi
Hinterleitner, Katharina Mayer
(Holding Graz), Unternehmer
Hans Roth, Thomas Radkovic,
SK-Sturm-Vorstand Wolfgang
Nusshold und viele mehr.
21. DEZEMBER 2025 www.grazer.at
B. GASSER, PARKHOTEL GRAZ
Markus Mair
Wir wünschen dem Styria-Boss
alles Gute zum 61. Geburtstag am
27. Dezember.
szene 23
GEBURTSTAGSKINDER
Philipp Florian
DER WOCHE Der Hotelchef und Gastgeber der
„Goldenen Birn“ feiert am 27. Dezember
seinen 46. Geburtstag. Alles Gute!
Happy Birthday!
Highlights für das Jahresende
NEUJAHR. Es ist die Zeit, innezuhalten, zurückzublicken und das Vergangene gebührend zu verabschieden.
Graz bietet dafür zahlreiche stimmungsvolle Möglichkeiten und besondere Erlebnisse.
Von Victoria Weitenthaler
victoria.weitenthaler@grazer.at
Das Jahr neigt sich dem
Ende zu und Silvester
rückt näher. In Graz
gibt es zahlreiche tolle
Möglichkeiten, den Jahreswechsel
stimmungsvoll
zu feiern – ob festlich,
entspannt oder ausgelassen.
Die Stadt bietet für jeden
Geschmack den passenden
Rahmen, um einen besonderen
Abend zu genießen.
Sowohl das Gösser Bräu als auch
der exquisite Silvesterabend am
Schlossberg sind bereits ausverkauft,
auch der Neujahrsbrunch
ist leider nicht mehr zu buchen.
Deshalb gibt es zusätzlich nun
auch den Neujahrslunch am
Schlossberg über den Dächern
von Graz. Er startet am 4. Jänner
– der perfekte Anlass, um das Jahr
kulinarisch willkommen zu heißen.
Weiters lädt der Biergarten
Schlossberg zum ungezwungenen
www.grazer.at
Jahresausklang am 31. Dezember
ab 12 Uhr bei freiem Eintritt.
Kulinarisch warten klassische Silvesterschmankerln
wie Neujahrswürstel,
Gulasch & Co. Dazu
gibt es wärmende Feuerzangenbowle,
Prosecco
und Wein sowie Musik.
Bauernsilvester
Wer das Jahr bereits am
30. Dezember ausklingen lassen
möchte, ist im San Pietro bestens
aufgehoben. Ganz im Zeichen
der Tradition wird an diesem
Abend in Dirndl und Lederhose gefeiert
und gemeinsam auf ein ereignisreiches
Jahr angestoßen. Ab
19 Uhr verwöhnt das Küchenteam
des San Pietro die Gäste mit einem
reichhaltigen Bauernsilvester-Genussbuffet,
das keine Wünsche offenlässt.
Ab 21.30 Uhr sorgt die
Live-Band Smash mit mitreißender
Musik für ausgelassene Stimmung
und einen stimmungsvollen
Abend voller Genuss und guter
Laune.
präsentiert
Smash sorgt am 30. Dezember im San Pietro mit Live-Musik für ausgelassene
Party-Stimmung zum Mitsingen und -tanzen.
B. GASSER
24 szene
www.grazer.at 21. DEZEMBER 2025
M. Ibrabev, G. Nebel, D. Ordabekova,
J. und G. Hofmann (v. l.) SCHERIAU (2)
Die Konsules Rudi Roth und Edith
und Johannes Hornig (v. l.)
Kalender für Kasachstan
■ Im Rahmen des kasachischen
Unabhängigkeitstages
präsentierte der kasachische
Honorarkonsul Günter Nebel
gemeinsam seiner Lebensgefährtin
Dana Ordabekova
sowie dem Künstler
Gert Maria Hofmann und
dessen Gattin Jutta den limitierten
Sanlas-Kunstkalender.
Auf den Kalender
und den Unabhängigkeitstag
stießen an: der kasachische
Ministerialrat Maxat
Ibrabev, die Konsules Rudi
Roth, Bernhard Kügler mit
Gattin Tini sowie Edith und
Johannes Hornig, Alt-Landeshauptmann
Christopher
Drexler, Silvia Kelemen
Weihs, Christian Gass mit
Angelika, Johannes Binder-
Krieglstein, Richard Kaan
mit Hertha, Nicole Braunstein
und Michael Lehofer.
Opernsängerin Aigul
Shamshidenova verzauberte
die Gäste.
Weihnachtlicher Punsch
■ „Alle Jahre wieder“ hieß es
auch heuer bei der Abteilung für
Wirtschaftsentwicklung und Tourismus
(A15) der Stadt Graz. Das
Team rund um Leiterin Andrea
Keimel freute sich, zahlreiche Gäste
beim mittlerweile traditionellen
Weihnachtspunsch der Abteilung
begrüßen zu dürfen. Zwar musste
heuer der legendäre Amtsleiter-
Chor, aufgrund fehlender Proben
passen, was Keimel sehr bedauerte.
Dafür waren die Gäste motiviert,
gemeinsam „O Tannenbaum“ zu
singen. Den Punsch nicht entgehen
ließen sich: Vizebürgermeisterin
Judith Schwentner, Stadtrat
Kurt Hohensinner, Bezirksvorsteher
Helmuth Scheuch, Citymanagerin
Elisa-Maria Steinberger,
SFG-Geschäftsführer Christoph
Ludwig, Unicorn-Geschäftsführer
Bernhard Weber, CINT-CEO Veronika
Wolf, die Unternehmer
Christian Kovac und Peter Maderl,
Werberin Andrea Pavlovec-
Meixner, Iris Edler-Stiegler (ICS)
und viele mehr.
Citymanagerin Elisa-Maria Steinberger, Stadtrat Kurt Hohensinner und A15-
Abteilungsleiterin Andrea Keimel sind schon in Weihnachtsstimmung. SCHERIAU
Der 24. Dezember in Graz
FESTLICH. Bevor es am Heiligabend besinnlich und still wird, können am 24. Dezember in Graz zahlreiche
Angebote genutzt werden – von ausgewählten Köstlichkeiten bis hin zum Eislaufen.
Von Linda Steurer
linda.steurer@grazer.at
Am 24. Dezember erstrahlt
Graz in festlichem
Glanz. Von Kulinarik
über Adventmarkt-Besuche bis
hin zu sportlichen Aktivitäten
– hier ist für jeden etwas dabei.
Alle, die am Vormittag gemeinsam
zusammensitzen wollen,
können von 10 bis 15 Uhr die
Goldkost besuchen. Es gibt eine
Auswahl an Köstlichkeiten.
Nur ein paar Straßen weiter
hat auch Frankowitsch seine
Türen geöffnet. Von 8 bis 14 Uhr
kann gegessen, getrunken und
gefeiert werden
Graz erleben
Sämtliche Christkindlmärkte der
Grazer Innenstadt haben auch am
24. Dezember geöffnet. Die Öffnungszeiten
variieren jedoch nach
Markt. Nach einem Besuch am
Weihnachtsmarkt kann zudem die
Eiskrippe besichtigt werden.
Eisig ist es auch in der Grazer
Winterwelt. Die Eisfläche ist am
24. Dezember von 9 bis 13.30 Uhr
geöffnet. Besucher können den
Tag also mit ein paar Runden am
Eis beginnen.
Christkind
Für die Kleinen, die schon ganz
aufgeregt sind, gibt es die Möglichkeit,
am Graz Airport gemeinsam
auf das Christkind zu
warten. Von 9 bis 13 Uhr stehen
eine Bastelstube, Kinderbackstube,
Weihnachtsgeschichten, Musik
und ein Weihnachtsstand zur
Verfügung. Zudem werden Führungen
angeboten.
Sämtliche Christkindlmärkte haben auch am 24. Dezember geöffnet und
laden dazu ein, durch die Grazer Innenstadt zu flanieren.
GETTY
21. DEZEMBER 2025 www.grazer.at szene
25
Voten auf
www.grazer.at
Bis zum 27. Jänner um 12 Uhr kann auf www.grazer.at für das beliebteste
Debütantenpaar der Opernredoute 2026 abgestimmt werden. OPERNREDOUTE
Opernredoute-Voting
■ Das „Grazer“-Voting zum
beliebtesten Debütantenpaar
der Opernredoute 2026 ist voll
im Gange. Zahlreiche Leser
haben bereits für ihr Lieblingspaar
abgestimmt. Bis zum 27.
Jänner 2026 um 12 Uhr gibt es
die Chance, unter www.grazer.
at mitzumachen und für das
beliebteste Paar abzustimmen.
Derzeit belegen Julia Gostischa
und Marcus Haberler
den ersten Platz. Gefolgt von
Katharina Schatz und Tobias
Lang und Helena Krickl und
Felix Kröpfl auf dem dritten
Platz.
Um Manipulation und
Mehrfachabstimmungen zu
verhindern, kann nur einmal
pro IP-Adresse innerhalb von
24 Stunden abgestimmt werden.
Zudem muss beachtet
werden, dass IP-Adressen aus
Firmennetzen ebenfalls nur
einmal täglich voten können
(nur ein Gerät pro Firma im
Firmennetz).
eco
Sabrina Naseradsky
26
sabrina.naseradsky@grazer.at
Wir brauchen kein Mercosur für die
Landwirtschaft. Es ist ein Handelsabkommen,
das für unsere bäuerliche
Landwirtschaft gefährlich ist.“
Landwirtschaftskammer-Präsident Andreas Steinegger SCHERIAU
www.grazer.at 21. DEZEMBER 2025
Aufs Bauchgefühl gehört
Bernadette Frech
hat sich dazu
entschieden, auf
ihr Bauchgefühl
zu hören und
bei Insta Help
einzusteigen.
Sie will Frauen
bestärken, ins
Tun zu kommen
und sich selbst
weniger Grenzen
zu setzen. SCHERIAU
POSITIV. Bernadette Frech, CEO von Insta Help, hatte sich als alleinerziehende Mutter dazu entschlossen,
ihren fixen Job zu kündigen, um das Unternehmen zum Erfolg zu führen. Wir haben mit ihr gesprochen.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Das Erste, was einem an Bernadette
Frech auffällt, ist
ihre postive Ausstrahlung
und ihr strahlendes Lächeln. Die
CEO von Insta Help empfängt uns
mitten in der Baustelle ihres neuen
Büros in Graz. „Wir sind gerade
mitten im Siedeln, ich habe gerade
noch im Malergewand gesteckt“,
lacht sie. Umso schöner, dass sie
sich Zeit für ein Gespräch mit uns
nimmt.
Großer Schritt
Vor einigen Jahren hat Frech ihren
guten Job an der Uni gekündigt,
um das damals noch in den
Kinderschuhen steckende Insta
Help zu übernehmen. Was war die
Motivation dahinter? „Das ist eine
gute Frage. Meine Mama fragt sich
das bis heute“, lacht die Unternehmerin.
„Es ist wie so oft im Leben
ein Bauchgefühl. Es hat mich einfach
dort hingezogen. Ich arbeite
sehr gerne. Zudem wollte ich etwas
machen, bei dem ich einen Beitrag
leisten kann und wo etwas Sinnvolles
passiert. Gerade das Thema
mentale Gesundheit ist für uns
Mamas ein Bereich, wo ich weiß,
wie sehr man hier gefordert ist“, erklärt
Frech.
Aus ihrer Sicht ist das Thema
mentale Gesundheit nach wie vor
ein großes Tabuthema: „Die sieht
man nicht, wie man eine gebrochene
Hand sieht, aber man spürt es.
Es gab sehr wenig Angebot in dem
Bereich. Dazu kamen elendslange
Wartezeiten für Therapieplätze
und wenig Transparenz, wie wer
arbeitet. Das wollten wir mit Insta
Help einfach ändern. Wir wollten
Gleichberechtigung schaffen und
dass jeder einen einfachen Zugang
zu einer mentalen Gesundheitsvorsorge
hat und dass diese professionel
stattfindet.“
Mehr Mut
Bernadette Frech hat den mutigen
Schritt gewagt und ist ihrem
Bauchgefühl gefolgt und hat dabei
einen Job gefunden, der sie
voll und ganz erfüllt.
Doch was rät sie allen Frauen
bzw. Müttern, die sich selbstständig
machen oder beruflich
weiterentwickeln wollen? „Ich
will Frauen bestärken, ins Tun zu
kommen. Wir Frauen setzen uns
oft nach wie vor selbst Grenzen,
die wir gar nicht brauchen. Man
stellt sich Dinge oft größer vor,
als sie sind, und traut sich diese
nicht zu. Wenn man es dann
aber macht, dann kommt man
drauf: Eigentlich geht es ganz
gut. Und meist ist man ja nicht
alleine, sondern umgeben von
einem Team. Man muss einfach
ins Tun kommen. Es muss auch
nicht immer die Selbstständigkeit
sein. Oft kann man auch
aus einem Unternehmen heraus
viel bewegen und sich innovativ
einbringen. Es gibt viele Bereiche,
wo man selbstwirksam
sein kann und etwas erreichen
kann. Und sei es, sich zu trauen,
sich auf eine höhere Position zu
bewerben. Ich glaube, wir Frauen
warten oft einfach und wollen
durch unsere Leistung glänzen
und gesehen werden. Hier müssen
Frauen proaktiv werden und
sich diesen Schritt trauen und sagen:
,Ich probier das jetzt‘.“
Wie schafft Frech den Spagat
zwischen Beruf und Familie?
„Das ist wirklich Arbeit, auch für
mich. Ich muss mich da selbst
auch immer an der Nase nehmen.
Es braucht einen wöchentlichen
Kalendereintrag und ich
gehe einmal in der Woche in
meine Coaching-Session. Der
Austausch mit meiner Psychologin
ist für mich wichtig, um meine
Themen zu ordnen“, erzählt
Frech.
21. DEZEMBER 2025 www.grazer.at
eco 27
➜
TEURER
GETTY (2)
Gewürze +22,4 %
Gar nicht weihnachtlich. Gewürze
sind im Jahresvergleich um
22,4 Prozent teurer geworden.
IV-Steiermark-Geschäftsführer Christoph Robinson begrüßt das neue steirische
Deregulierungsgesetz, erwartet sich aber weitere Maßnahmen. KANIZAJ
Deregulierung positiv
■ Aus Sicht der IV Steiermark war
das erste steirische Deregulierungsgesetz
längst überfällig. „Gerade dort,
wo Betriebe tagtäglich mit wirtschaftlichen
Herausforderungen kämpfen,
darf es nicht die Regulierung sein, die
zusätzlich noch für Belastungen sorgt
und Investitionen erschwert. Das erste
Deregulierungsgesetz erkennt zu
Recht einige regulatorische Hürden
und nimmt deren Abbau in Angriff“,
so Christoph Robinson, Geschäftsführer
der Industriellenvereinigung
Steiermark. „Wir benötigen aktuell
jede spürbare Maßnahme, um
Betrieben Planungssicherheit zurückzugeben
und Investitionen am
Standort wieder attraktiver zu machen“,
führt Robinson aus und fordert
weitere Schritte ein.
Obst –3,2 %
Vitamine sind in Schnupfenzeit
wichtig. Umso besser, dass Obst um
3,2 Prozent billiger geworden ist.
BILLIGER
Arbeitskräftepotenzial
■ Einerseits suchen Unternehmen
händeringend nach qualifizierten
Arbeitskräften, andererseits ist die
Zahl der arbeitslosen Menschen
nach wie vor hoch. Um dieser Diskrepanz
aktiv entgegenzuwirken, hat
Arbeitslandesrat Willibald Ehrenhöfer
eine umfassende Adaptierung
des steirischen Qualifizierungs- und
Beschäftigungsprogramms initiiert.
➜
Mit dem Programm setzt das Land
Steiermark Maßnahmen, um Fachkräfte
gezielt auszubilden und den
Unternehmen die erforderlichen Arbeitskräfte
zur Verfügung zu stellen.
„Mit dem neuen Qualifizierungs- und
Beschäftigungsprogramm reagieren
wir auf die aktuellen Entwicklungen
am Arbeitsmarkt und setzen zielgerichtete
Maßnahmen“, so Ehrenhöfer.
Arbeits- und Wirtschaftslandesrat Willibald Ehrenhöfer mit dem steirischen
Qualifizierungs- und Beschäftigungsprogramm.
LAND STEIERMARK
Med-Innovation aus Graz
Moritz Minarik präsentierte bei der Medica
Düsseldorf die neue Atlas-Sonde. OLIVER WOLF
TopJobs
■ Kaufmännischer Sachbearbeiter (m/w/d)
- Dir Holding Graz sucht einen kaufmännischen Sachbearbeiter für
das Projektcontrolling. Abgeschlossene kaufmännische Ausbildung
erwünscht. Das Bruttogehalt beträgt 3600 Euro (laut KV).
■ Küchenhilfe (m/w/d)
- Das Odilien Institut sucht eine Küchenhilfe. Erfahrung im Gastronomiebereich
wünschenswert. Das Mindestgehalt beträgt
1743,30 Euro brutto für 30-Stunden-Woche.
In Kooperation mit
■ „Moons Medical Technologies“
aus Graz hat auf der Medica Düsseldorf
die neueste Generation der
Atlas-Sonde vorgestellt. Neu ist die
wechselbare Hightech-Akkutechnologie,
die erstmals auf diesem
Gebiet ein unterbrechungsfreies
Schallen ermöglicht. „Durch die
sofortige Schallbildanzeige ist die
mobile Atlas-Sonde speziell für
schwierige Einsatzgebiete in unterschiedlichen
medizinischen Fachbereichen
geeignet“, sagt Moritz
Minarik, CEO von Moons.
Ausgezeichnet
durch das Land
Steiermark
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28
viva
Clarissa Berner
clarissa.berner@grazer.at
www.grazer.at 21. DEZEMBER 2025
Die wahren Helden sind jene
ehrenamtlichen Tierfreunde, die
Leid verhindern und Tiere nicht
sich selbst überlassen.“
Tierschutzlandesrat Hannes Amesbauer PARLAMENTSDIREKTION/THOMAS TOPF
So schön glitzert
der Baum
GESCHMÜCKT. Auch
der Weihnachtsbaum
und der dazugehörige
Schmuck unterliegen
gewissen Trends. Wir
haben uns schlaugemacht
und wissen, in
welchem Stil der Christbaum
heuer strahlt.
Von Victoria Weitenthaler
victoria.weitenthaler@grazer.at
In wenigen Tagen ist Weihnachten,
und pünktlich dazu
steht auch der Christbaum
wieder im Mittelpunkt des festlichen
Wohnzimmers. Welche Farben,
Materialien und Stile heuer
besonders angesagt sind, zeigen
wir mit den wichtigsten Christbaumschmuck-Trends
dieser
Saison.
Monochromie
Dieses Jahr steht ein Baum, der
ganz einheitlich in einer Farbe
geschmückt ist, ganz oben auf
der Trendliste. Vor allem die Mischung
unterschiedlicher Texturen
– matte, glänzende, glitzernde
oder geriffelte Schmuckelemente
– strahlt Ruhe aus und passt zu
nahezu jedem Interieur. Mit der
Größe der Kugeln darf gespielt
werden. Kleinere Ornamente
wirken im oberen Drittel des
Baumes besonders harmonisch,
größere kommen weiter unten
besser zur Geltung.
Naturmaterialien
Von Holz über Papier und Ton
bis hin zu Glas – dieses Jahr prägen
Naturmaterialien und organische
Formen den Christbaumschmuck.
Getrocknete
Orangenscheiben, kleine Zapfen,
Fichtenzweige oder handgedrehte
Kerzenhalter feiern ein
Comeback und runden den natürlichen
Look perfekt ab.
Verspielte Figuren
Champagnerflaschen, Tiere, Essiggurkerl,
Burger oder Mini-
Designerobjekte: Lustige und
verspielte Figuren sind neben
den klassischen, edlen Formen
besonders angesagt. Die sogenannten
Joy-Ornaments lassen
den Christbaum lebendig wirken,
sorgen für einen humorvollen
Weihnachtsabend und
bringen Persönlichkeit in die
Dekoration.
Modernes Vintage
Eine Mischung aus geblasenen
Glasornamenten und modernen
Elementen sorgt für einen charmanten
Stilbruch. Die alten Stücke
kommen dadurch noch stärker
zur Geltung, gehen nicht in
der Masse unter und können bewusst
in Szene gesetzt werden.
21. DEZEMBER 2021 www.grazer.at
viva 29
➜
IN
GETTY (2)
Do-it-yourself-Geschenke
Selbstgebackenes, selbstgemachte
Geschenke oder Deko haben wieder
hohen Stellenwert.
Massenware
Übertechnisierte Geschenke ohne
Mehrwert und „Wegwerf-Spielzeug“
haben keinen Mehrwert.
Wohlfühlvormittag
OUT
➜
Neujahrsspaziergang
■ Auch heuer organisiert der
Puntigamer FPÖ-Bezirksparteiobmann
Dominik Hausjell
gemeinsam mit der Arche Noah
einen Neujahrsspaziergang
für die Hunde des Tierheims.
Wer gemeinsam mit dabei
sein möchte, hat noch bis zum
23. Dezember die Gelegenheit,
sich einen Hund, mit dem er ger-
Dominik Hausjell
und René
Apfelknab freuen
sich schon auf
den Neujahrsspaziergang
und
hoffen auf rege
Beteiligung der
Bevölkerung. KK
ne spazieren gehen möchte, bei
der Arche Noah zu reservieren.
FPÖ-Spitzenkandidat René Apfelknab
und Dominik Hausjell
unterstreichen die Wichtigkeit
der Aktion für den Aktiven Tierschutz.
Der Spaziergang selbst
findet dann am 1. Jänner ab
11 Uhr statt. Gestartet wird beim
Schloss St. Martin
■ Birgit Ehrenreich, Berufsfotografin,
und Catharina Flieger,
Make-up-Artist, haben 2018 ihren
gemeinnützigen Verein „Feel
Again“ für kostenfreie Wohlfühlvormittage
mit Make-up-Kurs
und Fotoshooting für an Krebs
erkrankte Frauen gegründet.
Vergangenen Donnerstag,
dem 18. Dezember, fand im
Hotel Weitzer der Feel-Again-
Wohlfühlvormittag in Graz
statt. Es wurde ein umfangreiches
Programm von Make-up-
Coaching bis zu Portät-Shootings
geboten. Weiters ging es
natürlich um den Austausch
und ein schönes Miteinander.
Auch kommendes Jahr sind einige
Veranstaltungen geplant.
Beim Feel-Again-Wohlfühlnachmittag geht es darum, sich auszutauschen,
schöne Stunden zu verbringen und Spaß zu haben.
FEEL AGAIN
30 weihnachtswünsche
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Das Team des
Tierkrematorium Lebring
wünscht allen Zwei- und
Vierbeinern ein gesundes 2026
und dankt für das Vertrauen
im heurigen Jahr!
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wünscht wunderschöne,
erholsame Festtage und
alles Gute für 2026!
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Eleganza-Team
wünscht frohe
Weihnachten und ein
gutes neues Jahr
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frohe Festtage und einen
guten Rutsch ins neue Jahr!
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21. DEZEMBER 2025 www.grazer.at viva
31
Skifahren mit dem Christkind
SPASS. Das Warten auf das Christkind kann sowohl für Eltern als auch Kinder eine wahre Geduldsprobe
sein. Warum also nicht die Wartezeit verkürzen und einen Abstecher auf die Piste machen.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Oft ungeduldig warten die
Kleinen am Heilligen
Abend auf das Christkind.
Um diese Wartezeit zu verkürzen,
bietet sich ein Ausflug auf
eine der heimischen Skipisten
an. Wir wissen, welche Skigebiete
wie lange geöffnet haben.
Pistengaudi
Am Salzstiegl kann man von 9
bis 13 Uhr die Pisten genießen.
Das Moasterhaus bietet zudem
bis 16 Uhr warme Küche.
Das Klippitztörl ist von 9 bis
12 Uhr geöffnet.
Die Koralpe kann ja seit neuestem
nicht nur mit dem Zug
durchfahren werden, auch die
Pisten stehen den Skifans zur
Verfügung. Die Lifte haben hier
von 9 bis 12 Uhr geöffnet.
Auf der Wurzeralm fahren
die Lifte am Berg von 9 bis
14.30 Uhr. Die Standseilbahn
kann von 8.30 bis 15 Uhr genutzt
werden.
Am Präbichl können die Gäste
die Pisten von 9 bis 12 Uhr für
eine Abfahrt nutzen.
Auf der Weinebene laufen die
Lifte von 9 bis 12 Uhr.
Die Planai ist von 8.15 bis
14.30 Uhr geöffnet. Der Betrieb
auf der Hochwurzen läuft von
8.30 Uhr bis 14.30. Am 25., 26.
und 31. Dezember sind alle Anlagen
dann wieder regulär geöffnet.
Somit steht auch am 24. Dezember
einem unbegrenzten
Skivergnügen nichts mehr im
Wege.
Mit einem gemütlichen Tag auf den verschneiten steirischen Hängen vergeht
die Wartezeit auf das Christkind um einiges schneller.
STG/TOM LAMM
32 szene
www.grazer.at 21. DEZEMBER 2025
Jahreswechsel in
Das Avita Resort hat nach umfassender
Reinigung wieder geöffnet. AVITA RESORT
Avita Resort hat
wieder eröffnet
■ Das Avita Resort durfte
nach einer gründlichen und
schnellen thermischen wie
chemischen Reinigung, am
vergangenen Freitag, 19. Dezember,
seinen Betrieb wieder
aufnehmen. „Ich danke allen
60 Avita-Mitarbeitenden, die
sich freiwillig gemeldet haben,
um bei der Reinigung zu helfen,
von Herzen, denn sie haben
den Eröffnungstermin am
19. Dezember ermöglicht“, bekräftigt
Geschäftsführer Peter
Prisching.
In den heimischen Thermen kann man entspannt und romantisch ins neue Jahr starten.
STG/TOM LAMM
21. DEZEMBER 2025 www.grazer.at szene
33
der Therme
WELLNESS. Was gibt es
Schöneres, als entspannt
und erholt ins neue Jahr
zu starten? Die heimischen
Thermen haben
zahlreiche Angebote.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Der Jahreswechsel ist immer
auch ein guter Zeitpunkt,
um innezuhalten und sich
Ruhe, Erholung und Entspannung
zu gönnen. Was liegt also näher,
als Silvester in einer der heimischen
Thermen zu verbringen?
Diese bieten ihren Gästen ein abwechslungsreiches
Programm.
Guten Rutsch
Die H2O Therme in Bad Waltersdorf
startet mit einem eigenen
Programm ins neue Jahr. Unter
dem Motto „Unter dem Meer –
eintauchen ins Jahr 2026“ erleben
die großen und kleinen Gäste
einen ganz besonderen Jahreswechsel.
Die Therme hat bis 1 Uhr
geöffnet und wartet mit einer Kinderdisco,
einer Fackelwanderung
und einem Kinderfeuerwerk auf
die Gäste.
Spezielle Silvesterpakete und
eine eigene Silvesterkarte bietet
das Avita Resort.
In der Parktherme Bad Radkersburg
kann man am 31. Dezember
bis 16 Uhr das warme
Nass genießen.
Silvesterglück heißt es in der
Therme Nova. Hier wartet ein
spezielles Hotelangebot auf die
Gäste.
Ebenfalls ein spezielles Hotelpaket
im Hotel Fohnsdorf wartet auf
die Gäste der Therme Fohnsdorf.
Die Therme Loipersdorf hat
zu Silvester regulär von 8.30 bis
21 Uhr geöffnet. Es wird jedoch
eine Reservierung empfohlen.
34
mobil
Lukas Steinberger-Weiß
lukas.steinberger@grazer.at
Die Autoindustrie ist ein Schlüsselzweig
der Steiermark und muss
im Wandel unterstützt werden.“
Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom zum Aus für
das Verbot von Verbrenner-Motoren ab 2035 MICHALEA LORBER
www.grazer.at 21. DEZEMBER 2025
Die EU-Kommission
hat
das Verbot von
Verbrenner-
Motoren in dieser
Woche gekippt.
ARBÖ und VCÖ
haben dazu
unterschiedliche
Meinungen.
GETTY
Aus vom Aus löst Debatte aus
KEHRTWENDE. Unterschiedliche Reaktionen gibt es von ARBÖ und Verkehrsclub Österreich auf
das Aus für das Verbrenner-Aus, das die EU-Kommission in dieser Woche beschlossen hat.
Von Klaus Molidor
redaktion@grazer.at
Die einen begrüßen es, die
anderen kritisieren es.
„Wir haben den einseitigen
Ansatz der E-only-Strategie
immer kritisiert, weshalb wir diese
Entscheidung der EU auch positiv
sehen“, sagt ARBÖ-Steiermark-
Präsident Klaus Eichberger zum
Entscheid der EU-Kommission
diese Woche. Für die
Konsumenten sei das
Aus vom Verbrenner-
Aus eine gute und
richtige Entscheidung.
„Somit wird einerseits
die Elektromobilität
weiterentwickelt“, sagt
Eichberger. „Andererseits
wird auch der
bereits sehr gut entwickelte Verbrennermotor
in eine nachhaltige
Zukunft überführt.“
Eichberger und der ARBÖ gehen
davon aus, dass durch diese
Entscheidung verstärkt insbesondere
an „grünen“ Treibstoffen
geforscht wird und auch das
Thema Wasserstoff wieder stärker
in den Fokus gerückt wird.
„Insgesamt ergeben sich für die
Autoindustrie viele neue Möglichkeiten“,
glaubt Eichberger.
„Davon wird auch der Grazer Autocluster
um AVL List und Magna
profitieren, die viel Expertise bei
Klaus Eichberger
Verbrennungsmotoren mitbringen.
Profitieren werden laut
ARBÖ auch die Konsumenten,
denen mehr
Antriebsmöglichkeiten
geboten werden.
„Und durch die Entwicklung
von CO2-
neutralen Treibstoffen
kann früher oder später
auch der gesamte
Bestand betankt werden.
Der Kfz-Bestand ist einer
der größten Hebel zur Reduktion
der Emissionen“, sagt Eichberger.
Zickzack-Kurs
Wenig Freude hingegen hat der
Verkehrsclub Österreich (VCÖ)
mit der Kehrtwende der EU-
Kommission. „Dieser Zickzack-
Kurs verursacht Unsicherheit
und ist das genaue Gegenteil von
dem, was die Bevölkerung und
die Wirtschaft brauchen, nämlich
Planungssicherheit“, sagt VCÖ-
Experte Michael Schwendinger.
„Die Wende ist umso unverständlicher,
als schon jetzt einige
Staaten zeigen, dass 100 Prozent
abgasfreie Neuwagen deutlich
vor dem Jahr 2035 erreicht werden
können.“ In Dänemark beträgt
der Anteil an Elektroautos
bei Neuwagen schon 67 Prozent,
in Norwegen sind es sogar 95
Prozent – damit ist fast jedes neu
zugelassene Fahrzeug eines mit
Elektromotor.
Der VCÖ verweist auch darauf,
dass Österreich seine Energie für
Elektroautos dank Wasserkraft,
Wind- und Sonnenenergie selbst
herstellen kann, während Erdöl
importiert werden muss. Auch
das Thema E-Fuels sieht man
beim VCÖ kritisch. Einerseits,
weil die Effizienz noch nicht an
die von Elektromotoren heranreicht.
„Zudem benötigt die Herstellung
sehr viel Energie, daher
sind E-Fuels teuer und werden
mangels Alternativen dringend
im Flugverkehr und der Schifffahrt
benötigt“, erklärt Schwendinger.
21. DEZEMBER 2025 www.grazer.at
mobil 35
GETTY (2)
... in Graz
Hier fahren neun Linien auf
dem mehr als 85 Kilometer
langen Schienennetz.
ANZAHL DER
STRASSENBAHNKILOMETER
85,45 : 127,3
... in Belgrad
In der serbischen Hauptstadt
verkehren zwölf Linien auf
knapp 130 Kilometern.
Hell am Heiligen Abend
ABLENKUNG. Heute und am 24. Dezember bis 16 Uhr gibt es noch die
Möglichkeit, mit der hell erleuchteten Advent-Bim durch Graz zu fahren.
Sie ist das buchstäbliche
Highlight im vorweihnachtlichen
Straßenbahn-Betrieb:
die leuchtende Advent-Bim. Heute
von 16 bis 21 Uhr dreht diese
mit Lichterketten geschmückte,
historische Garnitur vom
Tramway-Museum Graz wieder
ihre glitzernden Runden durch
Graz. Zum Einsatz kommt dabei
schon traditionell der Triebwagen
267 aus dem Jahr 1963 mit 40
Sitz- und 75 Stehplätzen. Er wurde
2013 nach 50 Jahren aus dem
täglichen Betrieb ausgemustert
und pendelt nun zwischen Jakominiplatz
und der Laudongasse
in Eggenberg. Zu- und Aussteigen
ist gegen eine freiwillige Spende
an allen Haltestellen entlang der
Strecke möglich.
Und wer sich die Wartezeit
am Heiligen Abend ein wenig
verkürzen möchte, kann mit der
Advent-Bim zwischen 11 und
16 Uhr ein letztes Mal in diesem
Jahr fahren.
Modellbahn-Betrieb
Eine weitere Möglichkeit, vor allem
Kindern die Wartezeit bis zur
Bescherung abwechslungsreich
und kurzweilig zu gestalten, ist
ein Besuch im Tramway-Museum
in Mariatrost, wo am Heiligen
Abend auch noch einmal ein
Modellbahn-Betrieb stattfindet.
Von 12 bis 16 Uhr drehen die
Bims im Kleinformat dort ihre
Runden – bei freiem Entritt beziehungsweise
freiwilliger Spende.
Stärken kann man sich dabei mit
Keksen und die Erwachsenen mit
Glühwein, und für Last-Minute-
Geschenke ist der kleine Museumshop
noch geöffnet.
Heute und am Heiligen Abend fährt
die Advent-Bim noch. STADT GRAZ/FOTO FISCHER
Rätsel-Lösung vom 14.12.2025
W U P O A
L I E B E N A U E R P A R K
I N E S C H L O S S U
T H E A T E R S Y R E R
E N T E C S E C A T
R O H R B A C H H E R Z
R O G E R O Z E L L E
P U L V E R O R A A Y R
N I E R E N S T E I N N
G E N D O S H S P I
U R B S E R E K T R O G
A T E N D R E
Z O R N K H Lösung:
S A N D U H R STEIRER
K U R S A R E A SCHNIT-
Lösung:
K R A S S V G U STEIRER-
M E N T E E S
ZEL SCHNITZEL
Sudoku-Lösung
vom 21.12.2025
4 6 3 5 9 2 7 1 8
9 7 5 8 4 1 3 6 2
8 2 1 6 3 7 4 5 9
6 8 2 4 1 3 9 7 5
1 4 9 7 2 5 8 3 6
3 5 7 9 8 6 2 4 1
7 3 6 2 5 9 1 8 4
2 1 8 3 6 4 5 9 7
5 9 4 1 7 8 6 2 3
Feiertags-Öffis
Am 24. Dezember fahren die letzten Busse und Straßenbahnen um 18 Uhr
vom Jakominiplatz ab. Danach ist Betriebsschluss.
GETTY
FAHRPLAN. An den
Feiertagen sind die
Öffis mit leichten Abänderungen
unterwegs.
Die Feiertage stehen vor
der Tür. Auch zur festlichen
Zeit stehen die
Graz Linien ihren Fahrgästen zur
Verfügung und bringen sie von
A nach B – wenn auch mit dem
Ferienfahrplan und leichten Abänderungen.
Fahrplan
Bis 23. Dezember wird das Angebot
der Öffis noch verstärkt. Um
dem Verkehrsaufkommen entgegenzuwirken,
werden zusätzliche
Straßenbahnen und Busse in
Graz eingesetzt.
Von 24. Dezember bis 6. Jänner
gilt dann der Ferienfahrplan.
Die Fahrpläne für jede Linie
können auf der Website der
Holding Graz heruntergeladen
werden.
Obwohl der 24. Dezember
auf einen Mittwoch fällt, fahren
die Graz Linien nach dem
Samstag-Adventfahrplan. Die
letzten Busse und Straßenbahnen
fahren an diesem Tag um
18 Uhr vom Jakominiplatz ab. Es
bestehen Anschlüsse an alle Außenlinien.
Danach ist Betriebsschluss.
In den Nächten von 24. auf 25.
und 25. auf 26. Dezember verkehren
außerdem keine Nachtbusse.
Ab 7. Jänner 2026 gilt für Bus
und Bim wieder der reguläre
Fahrplan.
LS
36
sport
Klaus Molidor
redaktion@grazer.at
Es ist circa 28 Tage her, und
ich habe es circa 400-mal
gesehen.“
ÖFB-Stürmer Michael Gregoritsch über sein
1:0 gegen Bosnien in der WM-Quali GEPA
www.grazer.at 21. DEZEMBER 2025
UBI-Neuzugang Jade Hill (l.) mit
Kollegin Khrystyna Kulesha
US-Verstärkung
für UBI Graz
■ Auf dem Weg zum Saisonziel
Meistertitel haben sich
die Basketballerinnen von UBI
Graz noch einmal verstärkt.
Jade Hill von der University
of St. Thomas im Bundesstaat
Minnesota kommt als
Spielmacherin auf der Point-
Guard-Position. „Jade hat viel
Erfahrung aus der höchsten
amerikanischen College-Liga
und hat vier Jahre ohne Pause
oder Verletzung gespielt“, sagt
Headcoach Boris Virag. „Daher
glaube ich, dass sie viel
Qualität in unser Team bringt
und genau die Spielerin ist, die
wir zu diesem Zeitpunkt brauchen.“
Hill kam in ihrer Collegezeit
auf durchschnittlich
30 Einsatzminuten pro Spiel
und erzielte dabei 13 Punkte
und fünf Assists. Sportdirektorin
Edvina Tankic beschreibt
Neuzugang Hill als „dynamisch,
mit großer Wirkung auf
beiden Seiten des Spielfelds“.
KK
TRANSFERS. Seit 2022 haben viele Stützen den SK Sturm verlassen. Nicht
bei allen hat die Karriere durch den Wechsel aber Fahrt aufgenommen.
Immer wieder ist dieser Tage
vom Aderlass die Rede, den
Sturm seit einigen Jahren regelmäßig
über sich ergehen und
die besten Spieler ziehen lassen
muss. Jetzt kehrt mit Außenverteidiger
Jusuf Gazibegovic einer
aus der langen Reihe der Transfers
zu Sturm zurück. Beim 1. FC
Köln hat er nach zwölf Einsätzen
in der Vorsaison und dem Aufstieg
in die Bundesliga in der laufenden
Saison nur 22 Einsatzminuten
vorzuweisen. Was aber ist
aus den anderen Spielern geworden,
seit sie Graz verlassen haben?
Ein kleiner Rundblick, ohne
Anspruch auf Vollständigkeit.
☞ Kelvin Yeboah: In 45 Spielen
hat der italienisch-ghanaische
Stürmer 20-mal für Sturm
getroffen, ehe er im Jänner 2022
zum FC Genua wechselte. Dort
begann nach geraumer Zeit eine
Wanderschaft auf Leihbasis.
Erst nach Augsburg, dann nach
Montpellier und Standard Lüttich.
Inklusive Genua hat er bis
Juli 2024 nur mehr neun Tore
in 73 Spielen gebracht. Danach
ging es zu Minnesota in die Major
League Soccer.
☞ Rasmus Höjlund: Von
Sturm ging es im Sommer 2022
zu Atalanta Bergamo und ein
Jahr später zu Manchester United,
wo er in 95 Spielen 26 Treffer
erzielte. Seit September scort
Höjlund für Napoli in der Serie A
– sechsmal in 17 Spielen.
☞ Emmanuel Emegha: Im
Sommer 2023 wechselte der Stürmer
zu Racing Straßburg – und
fiel dort auch mit Aussagen auf
wie: „Ich dachte vor dem Wechsel,
Straßburg liegt in Deutschland.“
Der 22-Jährige hat sich
aber zum Teamspieler der Niederlande
gemausert und wechselt
im Sommer für kolportierte
28 Millionen Euro zu Chelsea.
Mika Biereth
hatte beim AS
Monaco einen
super Start –
zuletzt war seine
Trefferquote
aber mäßig.
Nicht für jeden war der
Abschied ein Aufstieg
Von Klaus Molidor
redaktion@grazer.at
GEPA
☞ Alexander Prass: Im Sommer
2024 zog es den 24-Jährigen
in die deutsche Bundesliga zu
Hoffenheim. Bislang insgesamt
45 Spiele, in der laufenden Saison
nur gegen die Bayern über
die volle Distanz dabei, sonst
hauptsächlich Kurz-Einsätze.
☞ Mika Biereth: Der Knipser
verließ Sturm im Jänner 2025
zum AS Monaco, erwischte dort
einen super Start und hält aktuell
bei 15 Toren aus 40 Spielen.
In der laufenden Saison hat er
aber erst zwei Tore erzielt, dafür
sechs Einsätze in der Champions
League.
☞ Gregory Wüthrich: Der Abwehrchef
kehrte im Sommer zu
Youngs Bern zurück. Sieben Einsätze,
acht Runden Pause wegen
einer Muskelverletzung.
☞ William Böving: Seit dem
Wechsel zu Mainz im September
hat er nur je vier Liga- und
Conference-League-Spiele und
einen Pokal-Einsatz absolviert.
21. DEZEMBER 2025 www.grazer.at
sport 37
OHA!➜
Vier Comebacks bei den 99ers
Beim 2:3 gegen Laibach wieder dabei:
Kevin Roy (Bild), Nick Swaney,
Lenz Moosbrugger und Nico Feldner.
GEPA (2)
Grazern winkt die Liga-Spitze
Bitterer Ausfall
Der UVC Graz muss zum Volleyball-
Jahresabschluss weiterhin auf den
verletzten Nils Arvay verzichten..
OJE!
➜
BASKETBALL. Keine Weihnachtspause in der Herren-Superliga. Dafür könnte der UBSC als neuer
Tabellenführer in das Jahr 2026 starten, da jetzt zwei mehr als lösbare Aufgaben anstehen.
Heute zuhause gegen den
Vorletzten, zwei Tage
nach Weihnachten auswärts
beim sieglosen Letzten –
auf den UBSC Graz warten jetzt
mit Eisenstadt und Fürstenfeld
zwei „Pflichtsiege“. Und auch das
letzte Spiel in diesem Jahr bei
Traiskirchen am 28. Dezember
ist eine lösbare Ausgabe. Weil
die Liga sehr eng beisammen
liegt, könnte die Truppe von
Trainer Ervin Dragsic danach
von der Tabellenspitze lachen.
„Wir sind von der Grundaufstellung
her heuer mit Vienna und
Kapfenberg eines der drei stärksten
Teams der Liga“, sagt UBSC-
Manager Michael Fuchs mit
breiter Brust. Dennoch warnt
er vor dem heutigen Gegner
Eisenstadt. „Sie haben sich verstärkt
und sind nicht mehr diese
Mannschaft, die wir im November
mit 106:63 geschlagen haben.“
Trotz Grippewelle und
Schnupfensaison sind die Grazer
fit und können ab 17.30 Uhr
im Sportpark in bester Besetzung
antreten. Spezielle Weihnachtsaktion
gibt es im letzten
Heimspiel 2025 keine. „Ich hoffe,
dass wir uns mit dem Sieg
selbst ein Geschenk machen“,
hofft Fuchs.
Tevin Brewer (r.) und der UBSC Graz haben die Liga-Spitze im Visier.
GEPA
38 grazer sonntag
www.grazer.at 21. DEZEMBER 2025
SO ISST GRAZ
Mimi’s Graz präsentiert ...
... Schoko-Frucht-
Kuchen mit
Schokoglasur
Mimi Prein mit dem präsentierten
Schoko-Frucht-Kuchen KK (2)
Alles, was das süße Herz begehrt, kann
man bei Mimi’s am Kaiser-Josef-Platz
shoppen. Die herrlichen Torten und Kuchen
kann man auch ganz bequem online bestellen,
zuhause kann man nun auch einen
Schoko-Kuchen nach- backen.
LEO
Zutaten:
940 ml
Sojadrink,
2,5 EL Apfelessig,
400 g Zucker,
20 g Vanillezucker,
560 g Mehl
universal, 120 g echter Kakao, 1 TL Natron/Speisesoda,
1 EL Backpulver, 270 ml
Rapsöl, Prise Salz, Früchte deiner Wahl
(tiefgekühlt, frisch oder Dose)
Glasur: 240 g Schokolade 80 %, 160 g
Flora/Margarine
Zubereitung:
Sojadrink und Essig vermengen und
5 Minuten stehen lassen (= vegane
Buttermilch). Ofen auf 175 Grad Heißluft
vorheizen. Mehl, Kakao, Natron,
Backpulver, Salz abwiegen, mischen
und sieben. Zucker, Vanillezucker, Öl
und Sojadrink mischen. Trockene Zutaten
zu feuchten Zutaten geben und
mit dem Schneebesen zu einer schönen
Masse rühren. Früchte unterheben
(Dosenfrüchte müssen abtropfen). In
eine Form gießen (24 cm rund oder
28 cm Kasten). In den Ofen geben und
ca. 40 Minuten backen. Für die Schokoglasur
Schokolade und Flora/Margarine
über Wasserbad schmelzen. Danach
den abgekühlten Kuchen glasieren. Viel
Freude beim Backen!
GRAZWORTRÄTSEL
Couleur der
Grazer
Panther-
Innen
jap. Glaube
Mariatroster
Bach im
Oberlauf
Ziergefäß
für Blumen
Zeitungskonsument
Abk. für
"Nachname"
lustigdummer
Einfall
begeistert,
verzückt
unverdientes
Glück
historisches
Land in
Arabien
Glanzpunkt,
Meisterleistung
Morbus
Hansen,
Aussatz,
Miselsucht
spanisch
für "ja"
"Dach
von Graz"
Lösung:
SUDOKU
1
7
"Schall
und Rauch"
Glocke am
Schloßberg
"Graz hilft"
Stuhl
Dünger aus
den Exkrementen
von
Seevögeln
wenig Platz
bietend
weiblicher
Vorname
3
8
ein Außerirdischer
einschließlich,
mitsamt
steir. Landesrat
für
Tierschutz
(2 Wörter)
größerer
Staudamm
engl. Ausruf
d. Staunens
Vorsilbe
für "gut"
obere Extremitäten
Mannschaft
Hauptstadt
der Ukraine
"Potz
Blitz!"
10
Raum im
Landhaus
englisch
für "faul"
11
heimisches
Obst
fränkischer
Hausflur
karibische
Likör-Insel
Hochschule
beduseln
Herzströmemessung
röm. "2"
Bremssystem
für Autos
5
Satan,
Fürst der
Finsternis
engl. Lady
† 1997
EU-Prüfzeichen
Düsenflugzeug
10 mm
Keimzelle
Abk. für
"Sportclub"
Junges
von
der Kuh
Gipfel i. Grazer
Bergland
eine Grazer
Grüne (2 W.)
9
öst. Presseagentur
Führungsgremium
kontinuierlich
französ.
für "Ära"
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11
3 9 2
5 8 6
2 6 4 5
6 1 3
7 2 8
4
7
8 7
9 2 3
879
Jede
Ziffer darf
in jeder
Reihe in
jedem
Quadrat
nur
einmal
vorkommen.
Bleistift
spitzen,
los geht’s.
Viel Spaß!
geplatzte
Maiskörner
ansichtig
werden
6
2
KFZ-Kennz.
für Steyr
Abk. für
"Billardclub"
spanische
Automarke
2 x 2 Tickets
Rätsellösungen: S. 35
Vermächtnis
an die
Nachwelt
mit dem
Fuß zu
bedienender
Hebel
"Großes
Orchester
Graz"
G E W I N N S P I E L
für „Elvis – Das Musical“ am
25. Februar 2026 zu gewinnen!
Wie lautet die Lösung?
E-Mail mit Betreff „Rätsel“,
Lösung und Telefonnummer an:
gewinnspiel@grazer.at
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Gewinn
nicht übertragbar. Einsendeschluss: 24.12.2025.
Gewinner werden telefonisch verständigt und
sind mit der Veröffentlichung einverstanden.
4
21. DEZEMBER 2025 www.grazer.at grazer sonntag
„GRAZER“-TIPPS FÜR DEN 21. DEZEMBER
Familienkonzert in der Oper
Um 10 Uhr findet in der Oper Graz
das Familienkonzert „Zu Gast bei
Schubert“ statt. Schubert ist dabei
auf Reisen in Graz und wird in einen
fröhlichen musikalischen Trubel
verwickelt. Die Altersempfehlung ist
von 7 bis 11 Jahren.
Eine Winterwelt im Zentrum
Die Grazer Winterwelt lädt am
heutigen Adventsonntag wieder zum
Eislaufen ein. Von 9 bis 19 Uhr können
Slots für die Eisfläche gebucht werden.
Am Genussmarkt gibt es Getränke und
die Möglichkeit, etwas zu essen.
Lumagica
Auch der Lichterpark Lumagica hat
heute wieder seine Tore geöffnet. Das
Motto „Colors of Life“ verspricht eine
bunte und leuchtende Reise durch das
Areal. Rund 300 leuchtende Objekte
können bestaunt werden – ein Erlebnis
für die ganze Familie. Timeslots
können online gebucht werden.
Weihnachten mit dem Kasperl
Der Kasperl ist heute wieder im
Orpheum Extra auf Besuch. Um 11, 15,
und 16.30 Uhr wird „Kasperl und die
Weihnachtskekse“ gespielt.
Lunch am Schlossberg
Im Restaurant Schlossberg kann man
sich heute kulinarisch verwöhnen
lassen, denn heute findet ein weiterer
Christmas Lunch statt. Zwischen 11.30
und 15.30 Uhr kann über den Dächern
von Graz um 39 Euro gespeist werden.
Kulinarische Reise
Auch Johann Schmuck und Harald
Irka laden heute zu einer kulinarischen
Reise bei Van den Berg. Bei ihrem
Pop-up fusionieren sie zwei Küchen
zu einem ganz besonderen Menü.
Heute kann zum letzten Mal, einmal um
13.30/14 Uhr und einmal um 18.30 Uhr,
gespeist werden. Eine Reservierung ist
unbedingt notwendig.
CIRQUE NOËL
19 Uhr
Orpheum
Die kanadische Gruppe Flip Fabrique präsentiert im Rahmen des
Cirque Noël im Orpheum ihr neues Programm „Six“. EMMANUEL BURRIE, GETTY
Händel im Stefaniensaal
Um 16 Uhr wird Händels „Messiah“,
Teil 1 und Auswahl aus Teil 2, im
Stefaniensaal aufgeführt. Michael
Hofstetter dirigiert die sogenannte
„Christmas Version“. 20 Minuten
vor Vorstellungsbeginn erzählt
Intendant Mathis Huber etwas zur
Geschichte des Abends.
Theater für die Kleinen
Die kleinen Kulturbegeisterten können
sich heute wieder im Kindermuseum
Frids & Fred einfinden. Das
Theater Feuerblau spielt „Rosi in der
Geisterbahn“ – eine Geschichte, die
Mut macht, den eigenen Ängsten zu
begegnen. Um 16 Uhr, ab 4 Jahren
empfohlen.
Matrosen in New York
In der Oper Graz sind drei Matrosen
auf Landgang. Um 18 Uhr wird
Leonard Bernsteins Musical „On
the Town“ auf der Hauptbühne
aufgeführt. Die drei Matrosen wollen
New York samt allen Sehenswürdigkeiten
entdecken – das am besten
in weiblicher Begleitung. Ein Abend
voller Spaß und Schwung.
Cirque Noël
Im Orpheum Graz präsentiert heute
um 19 Uhr der Cirque Noël das
neue Programm der Flip Fabrique.
Die kanadische Gruppe wird „Six“
aufführen – ein Programm, das
darstellen soll, dass jeder
Mensch durch maximal
sechs soziale Kontakte
mit jedem auf der Welt
verbunden ist. Ein
Abend voller spektakulärer
Akrobatik und
berührender Poesie.
39
WOHIN AM SONNTAG
Nordische Weihnacht
Um 20 Uhr findet in der Pfarre Graz-
Mariahilf „Nordische Weihnacht/
Abendmusiken Mariahilf“ statt. Mit
Johann Hermann Scheins Israelsbrünnlein
und nordischer Chormusik.
Karten gibt es im Vorverkauf
oder an der Abendkasse.
UBSC-Heimspiel
Zum letzten Mal im Jahr 2025
treten die Grazer Basketballer vor
heimischer Kulisse an. Zu Gast sind
an diesem Sonntag die Dragonz aus
Eisenstadt. Start der Partie im Raiffeisen
Sportpark ist um 17.30 Uhr.
Bolschoi Don Kosaken
Die Bolschoi Don Kosaken unter
der Leitung von Petja Houdjakov
gastieren heute im Minoritensaal
mit ihrem Weihnachtskonzert. Den
Chor zeichnet vor allem sein Zusammenspiel
der unterschiedliche
Stimmlagen, von Falsette bis Basso
profondo, aus. Um 18 Uhr.
Advent, Advent
Die Adventmärkte haben wieder
geöffnet, und das bedeutet, dass die
Grazer Innenstadt ihr festliches Kleid
angezogen hat. 16 Adventmärkte und
215 Stände warten auf einen Besuch.
Die Öffnungszeiten variieren von Markt
zu Markt.
Advent-Bim
Die Advent-Bim fährt heute wieder
ihre Runden durch Graz. Eine
weihnachtlich geschmückte und
historische Straßenbahn des Tramway
Museums Graz fährt auf der
Strecke vom Jakominiplatz zur
Laudongasse. Zu- und Ausstiege
sind an jeder Haltestelle entlang
der Strecke möglich. Mitfahrt
gegen freiwillige Spende. Von
16 bis 21 Uhr.
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der Grazer
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* Quelle: ÖAK, 1. HJ 2025
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