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21. Dezember 2025

- Graz wächst nach oben: 40.000 neue Wohnungen möglich -

- Graz wächst nach oben: 40.000 neue Wohnungen möglich
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21. DEZEMBER 2025, AUSGABE 50

Stars und Spenden

„Let’s Spend The Night Together“ war

wieder ein voller Erfolg. Es wurden

33.600 Euro gesammelt. 22

Blumen und Briefe

Statt der gewohnten Golddukaten

vergibt die Stadt an Senioren und Jubilare

jetzt Blumen und Briefe. 8/9

Graz wächst

nach oben:

40.000 Wohnungen

sind möglich

Visionär. Ohne einen einzigen Quadratmeter Grundfläche zusätzlich zu versiegeln, könnten in Graz bis zu 40.000 Wohneinheiten errichtet werden,

schätzt Architekt Guido Strohecker. Bei der Stadtplanung und der Stadtbaudirektion ist man dafür offen, Flexibilität ist gefragt. SEITEN 4/5

OTT, GETTY, LUEF

Seriös - Einfühlsam - Würdevoll

24h täglich


2 die seite zwei

www.grazer.at 21. DEZEMBER 2025

E D I T O R I A L

von

Tobit

Schweighofer

✏ tobit.schweighofer@grazer.at

Am falschen

Ende

gespart

E

s hat sich herumgesprochen

und wurde so

oft wiederholt, dass es

zumindest die meisten

Menschen inzwischen als

gegeben hinnehmen: Wir

müssen sparen. Wir sind so

hoch verschuldet, dass wir

uns am besten nie wieder

Visionen und schon gar keine

Extrawürschtel leisten

können. Oberstes Credo der

Bürgermeisterin ist stattdessen

der soziale Zusammenhalt

und Respekt. Umso

erstaunlicher ist daher der

Beschluss im letzten Gemeinderat,

die Satzungen für die

Ehrungen durch die Stadt

Graz massiv herabzustufen

(siehe Seiten 8/9). Für

Hochzeitsjubiläen und hohe

runde Geburtstage drückte

die Stadt ihre Wertschätzung

durch eine Ehrung, einen

Bürgermeisterbesuch und

auch mit Golddukaten aus.

Diese wurden nun weitestgehend

gestrichen, stattdessen

gibt es einen Blumenstrauß.

Wenn man älter als hundert

Jahre ist, gibt’s nicht einmal

mehr den, sondern zum

Geburtstag nur noch einen

Brief. Eine wirklich traurige

Entscheidung, die obendrein

auch wirtschaftlich gesehen

nur wenig sinnvoll ist. Gerade

einmal 56 Personen in Graz

sind älter als hundert Jahre;

ihnen diese Wertschätzung zu

nehmen, ist respektlos. Auch

wenn jeder weiß, dass wir

sparen müssen: Hier sollten

wir das nicht tun.

Tobit Schweighofer, Chefredakteur

SONNTAGSFRÜHSTÜCK MIT ...

... Weihbischof Johannes

Im Alltag ist der

Weihbischof

kein großer

Frühstücker. Im

Urlaub jedoch

darf es schon

einmal ein

ausgiebigeres

Frühstück sein.

KK

Johannes Freitag wurde dieses Jahr zum Weihbischof der Diözese Graz-Seckau

geweiht. Wir haben mit ihm über sein Leben und über Weihnachten geredet.

Was gibt es bei Ihnen zum Frühstück? Sind Sie ein

Frühstücker?

Lebensnotwendigerweise frühmorgens einen Kaffee

und Tee. Im Alltag bin ich kein großer Frühstücker, weil

ich seelsorglich bedingt öfters abends Tischgemeinschaft

erlebe. Jedoch im Urlaub oder in Gemeinschaft

mit anderen kann ein gemeinsames Frühstück ein

wunderbarer Tagesbeginn sein.

Wie sieht ein typischer Sonntag für Sie aus?

In meinem Leben ist die Mitte des Sonntags der gemeinsame

Gottesdienst, von dem aus sich in konzentrischen

Kreisen eine Sonntagskultur entfaltet, die

meiner ganzen Arbeitswoche Wert gibt. Diese Sonntagskultur

haben mir und meinen Geschwistern unsere

Eltern vorgelebt, und sie gibt meinem Leben seit

meiner Kindheit einen besonderen Wert.

Was machen Sie gerne in Ihrer Freizeit, was sind

Ihre Hobbys?

In meiner Freizeit bin ich sehr gerne in der Natur unterwegs

und liebe es, mit offenen Sinnen die Schöpfung

zu entdecken. Wandern, Walken oder Laufen sind für

mich Hobbys, die mir helfen, meinen Kopf auszulüften.

Ich liebe es aber auch, mit lieben Menschen zusammenzukommen

und an so manchen Orten Johannes

zu sein.

Wie gehen Sie persönlich mit Glaubenszweifeln um?

Eigentlich finde ich den Zweifel im Leben manchmal

notwendig; durch das Hinterfragen wird die Suche

zum Ausdruck gebracht. Wenn mich Glaubenszweifel

befallen, mach ich mich auf die Suche, um Gott an Orten

zu finden, wo ich ihm bereits begegnet bin oder ihn

vermute.

Die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr gelten

als Zeit der Stille und des Rückblicks. Wie erleben Sie

diese „Zwischenzeit“?

Die Zwischenzeit erlebe ich als sehr kostbar, sie ist geprägt

vom Verweilen an der Krippe, das heißt im Vertiefen

am Geheimnis des Weihnachtsfestes. Sie ist ebenso

geprägt von Begegnungen mit vertrauten Menschen,

mit denen ich diese weihnachtlichen Tage zusammensein

darf. Dabei bin ich immer wieder dankbar, dass

nach christlichem Gottesbild Gott so menschliche

Züge trägt.

Was nehmen Sie als Vorsatz mit ins neue Jahr?

Mein Vorsatz für das neue Jahr ist es, weiterhin im Augenblick

zu leben, das Hier und Jetzt bewusst wahrzunehmen

und dabei Gott zu entdecken.

VICTORIA WEITENTHALER

Johannes Freitag wurde am 24. Juni 1972 in

Knittelfeld geboren. 1992 trat er ins Priesterseminar

der Diözese Graz-Seckau ein und begann

sein Studium der Fachtheologie in Graz. Im Jahr

2023 wurde er Leiter des Seelsorgeraums „An

der Eisenstraße“. Am Staatsfeiertag 2025 wurde

Johannes im Beisein von mehr als 1000 Gläubigen

zum Weihbischof der Diözese Graz-Seckau

geweiht.



graz

4

redaktion@grazer.at & 0316 / 23 21 10

Es muss wieder ein Highlight

sein, zu sagen: Ich fahr nach

Graz.“

Neo-Citymanagerin Elisa-Maria Steinberger

über ihre Vision zur Stadt LUEF

www.grazer.at 21. DEZEMBER 2025

40.000 Wohnungen für

Werner Amon mit LH-Vize

Manuela Khom LANDTAGSKLUB DER STVP

Alle stimmten für

Werner Amon

■ Nach dem Ausscheiden

von Christopher Drexler

aus der Politik ist Werner

Amon mit den Stimmen aller

Fraktionen einstimmig zum

Zweiten Landtagspräsidenten

gewählt worden. „Mit ihm

übernimmt einer erfahrener

und routinierter Parlamentarier

die verantwortungsvolle

Aufgabe des Zweiten Landtagspräsidenten“,

sagt Landeshauptmann-Stellvertreterin

Manuela Khom.

Am Eisernen Tor wurde in einem hochsensiblen Projekt über Bauen im Bestand ein ganzes Stockwerk aufgesetzt. OTT (2)

Judith Schwentner vor den

neuen Rad-Abstellplätzen STADT GRAZ

40 neue Plätze

für Fahrräder

■ Vor dem Gigasport in der

Innenstadt gibt es 40 neue

Fahrradabstellplätze. Damit

soll das Abstellen und Absperren

in einem stark frequentierten

Bereich erleichtert

werden. „Immer mehr Menschen

fahren ganzjährig mit

dem Rad in die Innenstadt.

Da gerade dort der Platz sehr

begrenzt ist, schaffen wir nach

Möglichkeit zusätzliche Abstellplätze“,

sagt Vizebürgermeisterin

Judith Schwentner.

„DER GRAZER“ - AKTUELLE BLITZUMFRAGE

Lassen Sie sich gegen Grippe impfen?

■ Es ist wieder so weit: Die

Grippewelle ist in vollem Gange

– es wird geschnieft und gehustet.

Gerade für ältere Menschen

oder für chronisch kranke

Menschen kann eine Grippe

schwerwiegende Folgen haben.

Seit 6. Oktober bietet die Landeshauptstadt

Graz wieder die

kostenlose Grippeimpfung an.

Wir wollten nun von unseren

Lesern wissen, ob sie sich gegen

Grippe impfen lassen. 60

Prozent gaben an, sich nicht

impfen lassen zu wollen. Damit

entscheidet sich die Mehrheit

unserer Leser gegen eine Impfung.

Ergebnis

unserer Online-

Abstimmung

40 %

JA

60 %

NEIN

1.121 Teilnehmer, nicht repräsentativ,

Stand: Freitag, 19. Dezember, 12 Uhr, Foto: Getty


21. DEZEMBER 2025 www.grazer.at

graz 5

TOP

GEPA, KK

Erfolgreich

Fahndungserfolg für die Polizei: Es

wurden zwei Drogendealer geschnappt

und vier Kilo Kokain sichergestellt.

Bombendrohung

Ein Grazer legte mit einer Bombendrohung

in Bruck an der Mur zwischenzeitlich

den Zugverkehr lahm.

FLOP

Graz ohne Neu-Versiegelung

VISIONÄR. Über Bauen

im Bestand könnten mit

flexibleren Zugängen

40.000 Wohnungen

ohne zusätzliche Versiegelung

entstehen.

Von Tobit Schweighofer

tobit.schweighofer@grazer.at

Graz wächst, immer mehr

Wohnraum wird dringend

benötigt. Zugleich

soll keine zusätzliche Fläche

mehr versiegelt werden. Die Lösung

liegt für Architekt Guido

Strohecker auf der Hand:

„Wenn wir bestehende Gebäude

sanieren beziehungsweise

aufstocken könnten, könnten

wir in Graz bis zu 40.000 Wohneinheiten

schaffen, ohne auch

nur einen einzigen Quadratmeter

Grundfläche zusätzlich zu

versiegeln.“ Durch die Integration

bestehender Gebäudestrukturen

wie Fundamente und

Wände wird der Ressourcenverbrauch

signifikant reduziert.

Dieser Ansatz stärkt die Kreislaufwirtschaft,

minimiert das

Abfallaufkommen und schont

durch den Erhalt der sogenannten

grauen Energie (jene Energie,

die für die Errichtung des

Gebäudes investiert wird und

bei einem Abbruch verloren gehen

würde) sowie die Vermeidung

von CO₂-Emissionen das

Klima. „Das ist nicht nur wirtschaftlich

positiv, sondern auch

deutlich ökologischer als zum

Beispiel Fassadenbegrünungen,

die immer eine negative CO₂-

Bilanz aufweisen.“

Forderungen

Strohecker hat bereits prominente

Beispiele in Graz wie etwa am

Eisernen Tor (siehe Foto) oder

die Thalia umgesetzt. „Damit

sich die Stadt auf diese Weise

weiterentwickeln kann, braucht

es aber schleunigst ein paar Änderungen“,

fordert er. Konkret

geht es um eine Flexibilisierung

des Flächenwidmungsplanes

der Stadt und mögliche Mischwidmungen,

um etwa auf einem

Kaufhaus ein Wohnhaus errichten

zu können, die unterschied-

liche Widmungen benötigen. Bei

Stadtbaudirektor Bertram Werle

rennt Strohecker grundsätzlich

offene Türen ein: „Bei den Bestandsdichten

gibt es tatsächlich

eine ziemlich hohe Reserve und

definitiv Luft nach oben. Aber

viele nutzen diese Dichte nicht,

da kann man bestimmt ansetzen.

Nachverdichtung ist eine Daueraufgabe

für uns. Die Kunst liegt

aber auch darin, die bestehende

Stadt qualitätsvoll zu verdichten.

Außerdem müssen wir die Infrastruktur,

wie etwa die öffentliche

Architekt Guido Strohecker fordert

flexibleren Umgang mit dem Fläwi.

Anbindung, mitberücksichtigen.“

Sonst könne das sehr teuer

werden.

„Grundsätzlich gehen wir genau

diesen Weg schon seit einiger

Zeit, und ich stimme Herrn Strohecker

auch in vielen Dingen zu“,

erklärt auch der Leiter des Grazer

Stadtplanungsamtes Bernhard

Inninger. „Wir sind aber Praktiker.

Wir brauchen Bebauungspläne,

die Akzeptanz bei Politik und

Anrainern finden.“ So darf der

Flächenwidmungsplan nicht unbegrenzt

flexibel sein. „Die Menschen

brauchen Rechtssicherheit,

dass ein Grundstück nicht von

heute auf morgen umgewidmet

werden kann.“

Kürzere Bauverfahren

Einig sind sich alle Seiten hingegen

darin, dass die Bauverfahren

in Graz dringend verkürzt werden

müssen. Hier wird sich wohl

auch bald etwas tun. „Nächstes

Jahr soll da etwas kommen“, kündigt

Werle an. „Wir wollen hier

auf jeden Fall Prozesse optimieren.“

Ob dies noch vor der Gemeinderatswahl

sein wird, lässt

er aber offen.


202425010

6 graz

www.grazer.at 21. DEZEMBER 2025

K O M M E N T A R

von

Sabrina

Naseradsky

✏ sabrina.naseradsky@grazer.at

Für die Tonne –

wenn der Müll

übergeht

A

lle Jahre wieder kommt

nicht nur das Christkind,

sondern auch eine

wahre Packerlflut, die den

einen oder anderen Müllraum

in den Mehrparteienhäusern

von Graz überquellen lässt. So

wie in unserer Geschichte auf

Seite 11. Der Müllraum einer

unserer Leserinnen war durch

den Papiermüll quasi nicht

mehr zu betreten. Die Lösung

der Holding Graz: Es braucht

in dieser Liegenschaft einfach

mehr Müllkübel. Was sich für

die Bewohner jedoch in

Mehrkosten bei den Betriebskosten

niederschlagen würde.

Ein Problem, das sicher sehr

viele Siedlungen im Grazer

Stadtgebiet betrifft. Braucht es

also mehr Kübel oder vielleicht

doch mehr Disziplin bei

den Bewohnern der Häuser?

Wahrscheinlich ein bisschen

von beidem. Denn bei

unserem besagten Beispiel

waren viele Kartons nicht

auseinandergeschnitten,

sondern wurden einfach als

Ganzes in den Papiermüllcontainer

geworfen. Somit

waren die Container ziemlich

schnell ziemlich voll. Im Sinne

eines positiven gesellschaftlichen

Miteinanders wäre es

gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit

vielleicht nett,

daran zu denken, seine

Kartons klein zu machen. Das

freut nicht nur die Mitarbeiter

der Müllentsorgungsunternehmen,

sondern auch die

Geldbeutel der Bewohner

diverser Siedlungen.

ÄRGER. Stau steht in Mariatrost seit 1,5 Monaten an der Tagesordnung. Der

Bezirksvorsteher bringt zusammen mit vielen Bewohnern jetzt Beschwerde bei

der Volksanwaltschaft ein. Er spricht von „behördlicher Fehlentscheidung“.

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Am 3. November wurde

an der Kreuzung Heinrichstraße/Mariatroster

Straße eine Ampel im Betrieb

genommen, die eigentlich den

(Umleitungs-)Verkehr durch die

baustellenbedingte Sperre der

stadteinwärts führenden Fahrbahn

in der Hilmteichstraße

besser regeln sollte. Und seither

klagen die Mariatroster über täglichen

Stau (wir haben bereits

mehrmals berichtet).

„Dieses Vorsignal bzw. die

vollgesteuerte Ampel an dieser

Stelle ist die Wurzel des gesamten

Verkehrschaos auf dieser

Straße, das vor allem Mariagrün

bzw. die Mariatroster Straße zum

Stillstand bringt“, ärgert sich Bezirksvorsteher

Erwin Wurzinger.

„Daher stehen auch sämtliche

öffentliche Verkehrsmittel stadtein-

und stadtauswärts im Stau.

Es kommt zu unnötigen Verzögerungen

von bis zu 15 Minuten

und unnötigen Abgasausstößen

der im Stau stehenden Fahrzeuge,

unnötigen Fahrplanabweichungen,

Unmut der dort wohnhaften

bzw. parkenden Anrainer,

die weder aus- noch zu ihren Liegenschaften

zufahren können.“

Nach Einschätzung von (zivilen)

Verkehrsexperten würde an

diesem Kreuzungsbereich eine

Druckknopfampel für das sichere

Queren der Fußgeher voll ausreichen

und maximal eine Induktionsschleife

auf der Linksabbiegespur

genügen, um hier ein grünes

Ampelsignal für die Linksabbiegewilligen

zu erreichen.

Der Vorschlag, der auch bei

der Bezirksversammlung Mitte

November vorgebracht wurde,

wurde bisher nicht berücksichtigt.

Deshalb hat Wurzinger nun

beschlossen, Beschwerde bei der

Stau steht

aufgrund

der Ampel

an der

Tagesordnung

– auch für

die öffentlichen

Verkehrsmittel.

KK

Mariatrost wird Fall für

die Volksanwaltschaft

Volksanwaltschaft einzubringen.

„Unzählige“ Bewohner haben

sich bereits angeschlossen. Wer

dies ebenfalls tun möchte, kann

sich noch heute unter erwin.

wurzinger@stadt.graz.at melden.

Verkehrszählung

Seitens der Stadt Graz betont

man, dass bereits mehrere

Adaptierungen umgesetzt wurden.

Einerseits laufe die Ampel

zwischen 22 Uhr und 5 Uhr im

Gelb-Blink-Betrieb, andererseits

erfolge die Freigabe für Fußgänger

außerhalb der Stoßzeiten

nur noch per Druckknopf, heißt

es aus dem Büro der zuständigen

Vizebürgermeisterin Judith

Schwentner. Darüber hinaus

wird ein zusätzlicher Sensor zur

Verkehrszählung und -beobachtung

installiert, um die Steuerung

weiter zu optimieren. „Die

Situation wird laufend beobachtet

und evaluiert“, heißt es.

derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0

316/23 21 10, Mo bis Fr 8 bis 15 Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer

(DW 2618) | REDAKTION: Lukas Steinberger-Weiß (0664/80 666 6918), Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538), Victoria Weitenthaler (0664/80 666 6895), Verena Leitold (0664/80 666 66 91), Leonhard

Schweighofer (0664/80 666 6490), Clarissa Berner (0664 80 666 6694), Linda Steurer (0664 80 666 6683), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at |

VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897), Denise Schuschko-Linke (0664 / 80 666 6848), Pia Ebert (0664/ 80 666 6642), Mario Premuzic (0664/

80 666 6575), Eva Semmler-Bruckner (0664 / 80 666 6890) | OFFICE MANAGEMENT, PR-REDAKTION & ZUSTELLWÜNSCHE: Sanja Radosavljevic (0664/ 80 666 6528) | PRODUKTION: Burkhard Leitner |

VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 175.837 (der Grazer, wö, ÖAK 1. HJ 2025) | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.

Gedruckt nach den

Richtlinien Gedruckt nach des Österrei-

den Richtlinien des

Österreichischen Umweltzeichens Umweltzeichens

Recyclingpapierprodukte“

„Druck- und Recycling-

Druck Carinthia, UW-NR. 1417

papierprodukte“

Druck Styria, UW-Nr. 1417

EU Ecolabel: Bitte

sammeln Sie Altpapier

für das Recycling


21. DEZEMBER 2025 www.grazer.at

graz 7

Bessere Beleuchtung in Parks

FORDERUNG. Sowohl im Stadtpark als auch im ORF-Park fehlt es an ausreichender Beleuchtung.

Zwei Anträge wurden im Gemeinderat eingebracht, um dies schnellstmöglich zu beheben.

Von Tobit Schweighofer

tobit.schweighofer@grazer.at

Der ORF-Park ist eines der

wichtigsten Naherholungsgebiete

in St. Peter

und wird täglich von vielen

Menschen genutzt“, weiß ÖVP-

Gemeinderat Gerhard Spath.

„Trotz seiner hohen Aufenthaltsqualität

und Beliebtheit weist der

Park jedoch deutliche Defizite in

der Beleuchtung auf.“

Zwar ist die Nußbaumerstraße

als Verbindungsweg durch

den Park ausreichend beleuchtet,

doch gerade der Bereich

rund um den eigentlichen Parkkern

– mit öffentlicher Toilette,

Spielplatz, Motorikelementen

und Hundewiese – bleibt im

Dunkeln. „Besonders in den

Wintermonaten führt dies zu

einem eingeschränkten Sicher-

heitsgefühl und zur faktischen

Nicht-Nutzbarkeit in den frühen

Abendstunden. Viele Menschen

meiden den Park dann aus nachvollziehbarer

Vorsicht“, moniert

Spath. Er hat einen dementsprechenden

Antrag auf die Errichtung

einer besseren Beleuchtung

in den Gemeinderat eingebracht.

Seine Parteikollegin Cornelia

Leban-Ibrakovic hat indes

einen ähnlichen Antrag zum

Stadtpark im Gemeinderat eingebracht:

„Besonders betroffen

ist der stark frequentierte Weg

zwischen Paulustor und Parkstraße.

Entlang des Weges gibt es

derzeit lediglich eine schwache

Beleuchtung, wodurch der Bereich

teilweise komplett finster

ist. Immer wieder kommt es zu

Stürzen, insbesondere bei älteren

Personen oder Kindern. Dies

muss bald behoben werden.“

Gerhard Spath wünscht sich bessere Beleuchtung im ORF-Park.

KK


8 graz

www.grazer.at 21. DEZEMBER 2025

Senioren-Ehrungen: Statt

Die FH Joanneum verzeichnet

einen Studierendenrekord.FH JOANNEUM

Rekord bei

Studierenden

■ Die FH Joanneum feiert

ihr 30-jähriges Bestehen mit

einem neuen Höchststand

an Studierenden. Mit 5700

Studierenden im Studienjahr

2025/26 erreicht die Hochschule

eine Steigerung von

10 Prozent gegenüber dem

Vorjahr. Damit zählt die FH

Joanneum nicht nur zu den

drei größten Hochschulen der

Steiermark, sondern ist österreichweit

eine der größten

Hochschulen für angewandte

Wissenschaften.

Für ein Hochzeitsjubiläum erhalten Grazer statt eines Golddukaten nur noch einen Blumenstrauß.

GETTY

Nach unzähligen Unfällen:

Neue Höhenkontrolle installiert

ENDLICH. Im Zuge der Baustelle in der Lagergasse wurde eine zusätzliche Höhenkontrolle vor der

Unterführung aufgehängt. In der Vergangenheit krachten nämlich ständig Lkw in die Zugbrücke.

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Im Durchschnitt ist alle zwei

Wochen ein Lkw in die niedrige

Zugbrücke in der Lagergasse

gekracht (wir haben berichtet).

Der Instagram-Account

Grazwellness hat das sogar zu einem

Running Gag gemacht. Die

Lachnummer war zwar nicht der

Grund, wieso die Unterführung

mehrere Monate gesperrt war,

trotzdem könnte mit den vielen

Unfällen jetzt Schluss sein.

Seit dieser Woche ist die Lagergasse

wieder für den Verkehr geöffnet.

Die Höhenbeschränkung

von 2,8 Metern bleibt weiterhin

aufrecht – denn eine bauliche

Erhöhung der Durchfahrtshöhe

war aufgrund darunterliegender

Leitungen nicht möglich. Neu

ist aber eine zusätzliche Höhenkontrolle.

Von Norden kommend

wurde beim Kreisverkehr

Richtung Süden eine rot-weiß

gekennzeichnete Kontrollleiste

aufgehängt. Diese ist mittels

Kette an einem Peitschenmast in

der maximal zulässigen Durchfahrtshöhe

montiert. Sollte ein

zu hohes Fahrzeug trotz der Beschilderung

zufahren, macht die

Konstruktion deutlich hörbar auf

die Höhenüberschreitung aufmerksam,

ohne dass es zu einem

Schaden kommt. Bis zur Unterführung

bleibt dann noch ausreichend

Abstand zum Anhalten.

Von Süden kommend war das

leider nicht möglich, da die Viehmarktgasse

auch von höheren

Lieferfahrzeugen befahren werden

muss. Deshalb werden dort

zusätzliche Hinweise angebracht.

Eine zusätzliche Höhenkontrollleiste soll Lkw-Fahrer auf die niedrige Durchfahrtshöhe

in der Lagergasse aufmerksam machen – bevor es kracht.GRAZWELLNESS


21. DEZEMBER 2025 www.grazer.at

graz 9

Gold gibt’s jetzt Blumen

UNGUT. Die Einsparungen

machen auch vor

den Senioren nicht Halt.

Jetzt wurden sogar die

Jubiläums-Ehrungen

massiv herabgestuft.

Von Tobit Schweighofer

tobit.schweighofer@grazer.at

Es war eine liebgewonnene

Tradition: Wer das seltene

Fest der Eisernen Hochzeit

feierte oder das 100. Lebensjahr

vollendete, durfte sich über eine

besondere Anerkennung der

Stadt Graz in Form von Golddukaten

freuen. Doch damit ist nun

weitestgehend Schluss. In der

jüngsten Gemeinderatssitzung

wurde eine drastische Kürzung

der Ehrengaben für hochbetagte

Bürger und langjährige Ehepaare

beschlossen.

Reduziertes Programm

Bislang erhielten Jubilare zu besonderen

Ehejubiläen – von der

Eisernen Hochzeit (65 Jahre) bis

zur Wunderhochzeit (80 Jahre) –

sowie zu hohen runden Geburtstagen

ab dem 95. Lebensjahr

jeweils einen einfachen Golddukaten

und einen Blumenstrauß.

Zum 100. Geburtstag wurde als

besonderes Highlight sogar ein

Vierfach-Golddukat überreicht.

Die Neuregelung sieht ein deutlich

reduziertes Programm vor

(siehe Infokasten).

Für diesen Beschluss war im

Gemeinderat ein sogenanntes

Konsens-Quorum von mindestens

25 Stimmen erforderlich. Die

Koalition aus KPÖ, Grünen und

SPÖ hätte das Vorhaben allein

nicht durchsetzen können. Erst

durch die Zustimmung von FPÖ

und NEOS wurde die notwendige

Mehrheit für die Kürzungen

erreicht. Die Entscheidung sorgt

für Unmut. ÖVP-Geschäftsführer

Markus Huber: „Das zeigt sehr

deutlich, wo die Prioritäten der

Koalition liegen. Für minimalste

Alibi-Einsparungen opfern KPÖ,

Grüne und SPÖ jegliche Wertschätzung

gegenüber älteren

Personen.“

Neue Anerkennungen

■ Hochzeitsjubiläen: Statt Gold

gibt es künftig nur noch einen

Geschenkkorb und Blumen.

■ Geburtstage: Zum 95. und

100. Geburtstag wird nur noch

ein einfacher Golddukat vergeben;

der wertvolle Vierfach-

Dukat wurde komplett

gestrichen.

■ Ab dem 101. Lebensjahr:

Weitere Ehrungen entfallen

gänzlich. Die Jubilare erhalten

ab diesem Zeitpunkt lediglich

ein schriftliches Glückwunschschreiben

der Stadt.

Headcoach der Global Kickers ist

Legende Toni Polster.

GEPA

Fußball-Benefiz

mit Legenden

■ Am 27. Dezember steigt

im Sportpark wieder das große

Fußball-Benefizturnier.

Und das Vorspiel zum Finale

bestreiten zwei spezielle

Teams. Der FC Global Kickers

mit Mr. Austria Christopher

Dengg sowie Fußball-Legenden

wie Otto Konrad oder

Hannes Reinmayr und Trainer

Toni Polster trifft auf eine

Auswahl des Lions Club, in der

die Spielerplätze für den guten

Zweck auf der Plattform Aurena

versteigert werden.


10 graz

www.grazer.at 21. DEZEMBER 2025

Vizebürgermeisterin Judith Schwentner, Naturschutzbeauftragter Michael

Tiefenbach und Ideengeberin Gabriele Zenz (v. l.) beim Aufstellen STADT GRAZ

Neuer Storchenhorst

in Mariatrost errichtet

BITTE KOMMEN. In Mariatrost hofft man, dass sich

ein zweites Weißstorchenpaar in Graz ansiedelt.

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Rund hundert Weißenstorchen-Paare

brüten in der

Steiermark. Eines davon

hat sich den Bereich des Schöcklbaches

in Andritz zum Zuhause

gemacht. Bisher ist das das einzige

Grazer Storchenpaar. Das soll

sich jetzt aber bald ändern.

Vergangene Woche wurde

am Ende des Kurzeggerwegs in

Mariatrost nämlich ein zweiter

Storchenhorst errichtet. „Der

Weißstorch braucht geeignete

Brutplätze und naturnahe Jagdflächen.

Beides ist hier vorhanden.

Deshalb ist Mariatrost ein

sehr vielversprechender Standort“,

erklärt der Naturschutzbeauftragte

der Stadt Graz Michael

Tiefenbach. Der obere

Talbereich des Mariatrosterbaches

bietet mit seinen Grünflächen

hervorragende Bedingungen

als Jagd- und Brutgebiet.

Zahlreiche Storchbeobachtungen

in den vergangenen Jahren

in diesem Bereich haben bereits

großes Potenzial versprochen.

„Naturschutz heißt, Tieren

Raum zu geben. Umso schöner ist

es, gemeinsam ein neues Zuhau-

se für Tiere vorzubereiten“, freut

sich auch Vizebürgermeisterin

Judith Schwentner. „Jetzt hoffen

wir, dass der Horst von einem

Storchenpaar als neuer Wohnsitz

auch angenommen wird.“

Bürgeranliegen

Die Initiative für die Errichtung

des neuen Storchenhorstes kam

von der im Bezirk wohnhaften

Gabriele Zenz, die sich an die

städtische Grünraumabteilung

wandte, die das Anliegen fachlich

prüfte und schließlich umsetzte.

Auch Bezirksvorsteher

Erwin Wurzinger machte sich

für die Idee stark.

Da Storchennester auf Dächern

oder Mobilfunkmasten

nicht überall möglich oder erwünscht

sind, stellen fachgerecht

errichtete künstliche Storchenhorste

auf Masten wie jenem in

Mariatrost eine bewährte und

tierfreundliche Alternative dar.

Die fachgerechte Montage und

Installation übernahm die Firma

Haider aus dem Ennstal.

Auch in Andritz wurde im

Februar 2022 ein neuer Storchenhorst

errichtet. Das neue

Zuhause wurde von den Tieren

bereitwillig angenommen.

Autos ohne Kennzeichen, Wohnwagen aus fremden Ländern oder Lkw: In der

Staatsbahnstraße fordert Pascuttini eine Grüne Zone gegen Fremdparker. KK (3)

Straße zugeparkt:

Grüne Zone ist möglich

VERKEHR. In der Staatsbahnstraße bleiben für

Anwohner keine Parkplätze mehr übrig.

Von Leonhard Schweighofer

leonhard.schweighofer@grazer.at

Zwischen Hohenstaufengasse

und Staatsbahnstraße

sehen viele Autofahrer

das eigentlich idyllische Gebiet

als perfekten Abstellplatz für ihr

Kfz. Sehr zum Bedauern der Anwohner,

die aufgrund der vielen

Fremdparker oft selbst keinen

Platz zum Abstellen ihrer Fahrzeuge

haben. KFG-Klubobmann

Alexis Pascuttini brachte deshalb

in der vergangenen Gemeinderatssitzung

einen Antrag ein, in

dem er eine Grüne Zone für das

betroffene Gebiet fordert.

Problemfelder gibt es dabei

gleich zwei. Einerseits funktionieren

einige Autofahrer die Straßenzüge

zum Park and Ride um, ist

der nahe liegende Verkehrsknoten

Don Bosco doch die perfekte

Gelegenheit für einen Umstieg

auf die Öffis. Andererseits werden

zahlreiche Fahrzeuge für einen

längeren Zeitraum abgestellt. „Viele

Parker kommen von irgendwo“,

erzählt Pascuttini, der von Anrainern

auf das Problem aufmerksam

gemacht wurde. Wohnwagen

aus Frankreich oder Deutschland,

abgemeldete Fahrzeuge oder Lkw

zählen zu den häufigsten Gästen

in der Staatsbahnstraße. Auch einige

Firmen wie Taxi-Unternehmen

sollen die Parkplätze als erweitertes

Firmengelände nutzen,

heißt es vom KFG. „Es gibt dort

wirklich viele Parkplätze, nur sind

die leider immer verparkt“, bedauert

der Klubobmann. „Die, die

nicht davon profitieren, sind die

Anwohner.“

Gebiet geeignet

Genau dieses Problem knöpft

sich die Abteilung für Verkehrsplanung

vor. „Ziel ist es, den Parkdruck

zu reduzieren und für Anwohner

fairere und verlässlichere

Parkmöglichkeiten zu schaffen“,

heißt es aus dem Büro von Judith

Schwentner. Aktuell werden

vorrangig Anwohnerparkplätze

umgesetzt, aber auch die Ausdehnung

der Parkraumbewirtschaftung,

also von Grünen und Blauen

Zonen, wird geplant. Diese Ausdehnung

wird zahlreich an verschiedenen

Orten gefordert. „Das

Gebiet rund um die Staatsbahnstraße

wird jedoch als grundsätzlich

geeignet für eine mögliche

künftige Erweiterung gesehen.“

Ein konkreter Zeitpunkt dafür

könne nicht genannt werden.


21. DEZEMBER 2025 www.grazer.at

graz 11

Neue Christbaumsammelstellen

ENDLICH. So schön der Weihnachtsbaum in den eigenen vier Wänden auch ist, irgendwann hat er seine Schuldigkeit

getan. In Puntigam gibt es nun insgesamt drei Sammelstellen, um den Christbaum richtig zu entsorgen.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Zur ursprünglich einzigen

Sammelstelle in der Hafnerstraße

kam in der letzten Wintersaison

eine zweite Sammelstelle

im Bereich „Am Wagrain/Grenzgasse“

hinzu. Ab 25. Dezember wird es

nun eine weitere Sammelstelle in

der Wagner-Jauregg-Straße 21 geben.

Zusätzlich gibt es außerdem

eine an den Bezirk angrenzende

Sammelstelle in der Casalgasse

64g/a, Liebenau.

Langjährige Forderung

Mit der neuen Sammelstelle in der

Wagner-Jauregg-Straße 21 wurde

eine langjährige Forderung des

Puntigamer FPÖ-Bezirksobmanns

Dominik Hausjell umgesetzt,

der in den vergangenen Jahren

einen kostenlosen „Christbaum-

Abholservice“ angeboten hat. „Mit

dieser Maßnahme wird nicht nur

das Service-Angebot für die Bevölkerung

verbessert, sondern auch

ein Beitrag zu mehr Sauberkeit

und Umweltfreundlichkeit in einem

aufblühenden Grazer Stadtteil

geleistet. Puntigam ist der am

schnellsten wachsende Bezirk der

Stadt Graz – eine Situation, die

verstärkt neue Anforderungen an

Infrastruktur, Entsorgung und öffentliche

Dienstleistungen stellt.

Es freut uns, dass unsere Forderung

nach und nach umgesetzt

wird – ein wirksames Ergebnis

freiheitlicher Arbeit im Bezirk“, so

Hausjell. Mit der Schaffung neuer

Sammelstellen steigt nicht nur das

Service-Niveau für den Bezirk, sondern

es wird auch ein Beitrag zum

Umweltschutz geleistet. Die Christbäume

werden nach der Abholung

umweltgerecht verwertet.

Puntigams FPÖ-Bezirksobmann Dominik Hausjell unterstützte die Bürger des Bezirks

bisher mit einem kostenlosen Christbaum-Abholservice. KK

Ein Aufbruch mit Fortsetzung

DRANBLEIBEN. Der AnnenStar 2025 markiert nicht das Ende einer Initiative, sondern den Beginn eines Prozesses.

Was in der Weihnachtszeit gestartet ist, soll im kommenden Jahr konsequent weitergeführt werden.

Stadtrat Kurt Hohensinner (l.) und Künstler Tom Lohner sind von dem

Pilotprojekt begeistert und freuen sich auf eine Fortsetzung.

KK

Von Victoria Weitenthaler

victoria.weitenthaler@grazer.at

Mit dem AnnenStar 2025

rückt die Grazer Annenstraße

einmal mehr in den

Fokus einer positiven Stadtentwicklung.

Die Initiative, die ihren Anfang

in der Vorweihnachtszeit genommen

hat, zeigt eindrucksvoll, wie

viel Kreativität und Zukunftspotenzial

in diesem Stadtteil steckt.

Ausblick

Stadtrat Kurt Hohensinner zeigt

sich erfreut über die Entstehung

des Projekts und betont, dass der

AnnenStar nicht als einmalige

Aktion gedacht ist. Auch im kommenden

Jahr wird es wieder losgehen.

Damit wird ein klares Zeichen

gesetzt, dass die Entwicklung

der Annenstraße langfristig und

nachhaltig gedacht ist.

„Die Annenstraße steht nicht nur

für Wandel, sondern für großes Potenzial.

Als Tor zur Innenstadt kann

sie nun auch verstärkt von der Jahrhundertchance

Koralmbahn profitieren.

Ich bin überzeugt, dass es

für eine positive Entwicklung einen

engen Schulterschluss zwischen

Politik und den Geschäften vor Ort

geben muss. Mit der Prämierung

im Jänner gehen wir den nächsten

Schritt, werden aber im Laufe des

Jahres noch weitere Akzente setzen“,

so Hohensinner.

Eine zentrale Rolle spielt dabei

die Koralmbahn. Durch sie entsteht

ein neues Eingangstor zwischen

Bahnhof und Innenstadt.

Dieses Tor müsse genutzt werden.

Gleichzeitig sei es notwendig,

kontinuierlich weiterzuarbeiten,

um die Chancen, die sich

daraus ergeben, auch tatsächlich

zu verwirklichen.


12 graz

www.grazer.at 21. DEZEMBER 2025

Großer Schwindel

Marlene Kienberger lässt uns mit

Tomaten fliegen. LUNGHAMMER-TUGRAZ

Tomatenreste

verleihen Flügel

■ Besonders visionär ist das

unter der Leitung der TU Graz

entwickelte EU-Projekt ToFuel.

Hier soll in einem Bioraffineriekonzept

aus Tomatenresten

Flugzeugtreibstoff gewonnen

werden. „Aus der EU-weit anfallenden

Menge an sogenanntem

Tomatentrester ließen sich

Schätzungen zufolge rund drei

Prozent der bis 2030 in Europa

benötigten Sustainable Aviation

Fuels decken“, führt Projektleiterin

Marlene Kienberger

von der TU Graz aus.

SKURRIL. In Graz werden

derzeit vermehrt

Leute auf Englisch angesprochen,

ob sie Metal-

Musik hören und eine CD

kaufen möchten.

Von Victoria Weitenthaler

victoria.weitenthaler@grazer.at

ter ab: Zunächst wird gefragt, ob

man Englisch spricht und Metal-Musik

mag. Anschließend

erklärt die Person, sie sei Teil

einer Metal-Band namens „Defrage“

aus Estland. Entweder, so

die Erklärung, braucht die Person

Geld für die Rückreise nach

Estland oder die Band befindet

sich gerade auf Tour und finanziert

diese durch den Verkauf

ihrer CDs. Der eine oder andere

lässt sich darauf ein und zahlt

dafür saftige 20 Euro. Musik

soll auf dem Großteil der CDs

zumindest gewesen sein, wenn

auch „keine gute Musik“.

Gesehen wurden die angeblichen

Bandmitglieder unter

anderem am Parkplatz vor der

SCS Seiersberg, am Lendplatz,

vor dem Bauhaus in Seiersberg,

am Dietrichsteinplatz sowie an

zahlreichen weiteren Orten.

Auffällig ist, dass der Bandname

offenbar immer wieder wechselt,

man „nicht viel von Spo-

Kürzlich haben sich vermehrt

Menschen gemeldet, die an

unterschiedlichen Orten in

Graz auf Englisch mit der Frage, ob

sie gerne Metal-Musik hören und

eine CD kaufen möchten, angesprochen

wurden. Die Verkäufer

geben sich dabei als Mitglieder einer

estnischen Band aus und verlangen

20 Euro pro CD.

Kurios

Berichten zufolge läuft der Verkauf

stets nach demselben Mustify

hält“, wie Leser berichten,

und die verkaufenden Personen

ständig andere sind, zudem

auffallend jung, dafür, dass die

Band laut Online-Informationen

bereits seit 2007 existieren

soll.

All das wirft Fragen auf: Handelt

es sich um einen Schwindel

oder einfach um eine vielreisende

Band mit wenig Geld?

Zumindest nach unseren Informationen

hat bislang niemand

eines ihrer Konzerte besucht

oder überhaupt davon gehört.

Leser berichten außerdem, dass

bereits vor über zehn Jahren exakt

dieselbe Masche mit demselben

Bandnamen und der

gleichen Begründung beobachtet

wurde.

Weiters spannend ist die Tatsache,

dass dies wohl nicht nur

in Graz passiert, sondern auch

in anderen Teilen der Steiermark

und sogar darüber hinaus

wie in Wien.

E. Theuermann, B. Schagerl-Poandl, C.

Schierer und M. Strasser (v. l.) ÖW/LEX WILLEMS.

Das Grüne Herz

in Den Haag

■ Die Auftrittsserie der STG/

Steiermark Tourismus und

Standortmarketing GmbH

wurde in den Niederlanden

erfolgreich fortgesetzt. Die Aktivitäten

in den Niederlanden

starteten Anfang November

mit einem Publikumsauftritt in

einem Einkaufszentrum. Den

Abschluss bildet die Teilnahme

an der Reisemesse Vakantiebeurs

von 8. bis 11. Jänner

2026 in Utrecht, bei der sich

die Steiermark potenziellen

Gästen vorstellt.

Sperre in der Nacht

ANTRAG. Gemeinderat Stefan Stücklschweiger fordert, den Volksgarten

über Nacht zu sperren, um Drogenhandel und Vandalismus einzudämmen.

Der Volksgarten gilt seit

Jahren als sicherheitspolitisches

Sorgenkind

der Stadt. Insbesondere in der

Nacht kommt es laut Anrainern

zu Drogenhandel und -konsum,

Gewalt- und Eigentumsdelikten,

Vandalismus sowie massiver

Vermüllung. Aus diesem Grund

fordert ÖVP-Gemeinderat Stefan

Stücklschweiger, den Volksgartenpark

täglich in der Nacht

zwischen 22 und 5.30 Uhr zu

schließen. „Eine zeitlich definierte

nächtliche Schließung ist

in anderen Städten ein gängiges,

Aufgrund

mehrmaliger

Vorfälle

soll der

Volksgarten

künftig

über Nacht

gesperrt

werden. KK

verhältnismäßiges und leicht

kommunizierbares Instrument,

um den Park und die Anrainer

in den sensibelsten Stunden zu

entlasten“, erklärt Stücklschweiger,

der einen diesbezüglichen

Antrag im letzten Gemeinderat

eingebracht hat.

TS


21. DEZEMBER 2025 www.grazer.at

graz 13

oder Metal-Band?

Die Verkäufer geben sich als Mitglieder einer estnischen Band aus und verlangen 20 Euro pro CD.

GETTY

Hans Walcher (l.) mit Maike

Rindler und Christian Hammer

Punsch für den

guten Zweck

■ Mit dem ChariTREE Punsch

hat proHolz Steiermark einen

stimmungsvollen Schlusspunkt

unter die diesjährige

proHolz Akademie gesetzt und

Spenden für die Steirische Kinderkrebshilfe

gesammelt. Geschäftsführer

Christian Hammer

und Marketing-Leiterin

Maike Rindler konnten Hans

Walcher, Vorstandsmitglied

der Steirischen Kinderkrebshilfe,

stolz einen Scheck in der

Höhe von 1500 Euro überreichen.

KK

Immer Ärger mit dem Müll

ENTSORGUNG. Gerade rund um Weihnachten gibt es vor allem besonders viel Papiermüll. Da ist es

besonders ärgerlich, wenn dieser länger nicht entsorgt wird und der Müllraum „übergeht“.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Weihnachtszeit ist Packerlzeit.

Somit hat nicht nur

die Post viel zu tun, sondern

auch die Entsorgungsunternehmen.

Umso ägerlicher, wenn

der Papiermüll nicht abgeholt

wird und der Müllraum fast nicht

mehr betreten werden kann.

Chaos

So geschehen in der Siedlung einer

Leserin in Andritz, die sich

mit den Fotos ihrer übervollen

Papiercontainer an uns gewandt

hat. Insgesamt mehr als eine Woche

wurde hier der Papiermüll

nicht abgeholt.

Wir haben bei der Holding

Graz nachgefragt, was hier passiert

ist und warum der Müll hier

nicht abgeholt wurde. „Das Altpapier

wird bei dieser Liegenschaft

wöchentlich abgeholt. Erst am

11. Dezember wurde wieder eine

Entleerung des Altpapiers durchgeführt.

Zusätzliche Behälter sind

aufgrund des Konsumverhaltens

der Liegenschaft dringend nötig,

weshalb wir nochmals mit der

Hausverwaltung Kontakt aufnehmen

werden“, erklärt Holding-

Sprecher Gerald Zaczek-Pichler.

Die Kosten dafür würden sich

je nach Tonnengröße und bei einem

wöchentlichen Entleerungsintervall

auf 482 bis 3222 Euro belaufen.

Da die Liegenschaft, wie unserere

Leserin uns berichtet, jedoch

über drei Müllräume verfügt,

stellt sich schon auch die Frage

nach der Entsorgungsdisziplin

der Anwohner.

So sah der Müllraum einer Leserin kürzlich aus. Die Holding empfiehlt für die

Liegenschaft weitere Container, was zusätzliche Kosten verursachen würde. KK


14 graz

www.grazer.at 21. DEZEMBER 2025

Carina Weyringer (l.) gratuliert

zum Bawag-Relaunch. MURPARK

Murpark-Bawag

in neuem Glanz

■ Moderner und heller –

nach mehrmonatigem Umbau

erstrahlt die Bawag-Filiale

im Murpark seit Mittwoch

in neuem Glanz. „Wir freuen

uns, dass unsere Kunden nach

dem Umbau den modernsten

Banking-Komfort mit persönlicher

Beratung nutzen können“,

sagt Center-Managerin

Carina Weyringer, liegt doch

der Fokus der Filiale auf Service

und Beratung.

Eine unbürokratische Notschlafstelle auf vier Rädern: So in etwa soll „Die Arche“ aussehen. WIR IN GRAZ (2)

Mobile Notschlafstelle

für Obdachlose in Graz

WEIHNACHTLICH. Der ehrenamtliche Verein „Wir in Graz“ möchte sechs

bis acht Schlafplätze in einem Bus einrichten. Diese „Arche“ kommt zu den

Menschen, wo sie Hilfe brauchen. Dafür werden noch Spenden benötigt.

Los geht’s: Spatenstichfeier bei

BMW Gady in Liebenau KK/GADY

Spatenstich

zum Ausbau

■ Mit dem Spatenstich in

Liebenau hat BMW Gady den

massiven Ausbau des Standorts

gestartet. Die Werkstatt

wird erweitert, ein Pufferlager

für auslieferungsfertige

Fahrzeuge geschaffen und

Büro- und Backoffice-Bereiche

werden modernisiert.

„Die Investition zählt zu den

größten Einzel-Investitionen

in der 90-jährigen Geschichte

unseres Unternehmens“, ist

Philipp Gady stolz.

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Der Grazer Werner Klambauer

hat sich schon oft

für Arme starkgemacht

– ist mit einem Obdachlosen

etwa von Behörde zu Behörde

getigert, bis er wieder alle Papiere

hatte und in eine kleine

Wohnung ziehen konnte (wir

haben berichtet). 2020 hat er mit

Gleichgesinnten den Verein „Wir

in Graz“ gegründet und über

diesen Lebensmittelhilfen, Seniorenprojekte

und Soforthilfen

realisiert. Jetzt steht sein bisher

größtes Projekt, sein absolutes

Herzensprojekt, an: „Die Arche“.

Klambauers Vision: Eine mobile

Notschlafstelle für Menschen

in schwierigen Lebenssituationen

– insbesondere obdachlose

Menschen, Armutsbetroffene

und Senioren. „Die Arche“ ist dabei

kein fixes Gebäude, sondern

kommt zu den Menschen, dorthin,

wo Hilfe gebraucht wird. In

einem Bus sollen sechs bis acht

Schlafplätze und eine Dusche

Platz finden. Dazu kommt ein

Ehrenamtscafé als Treffpunkt für

Gespräche, Begegnungen und

kleine Mahlzeiten.

„Viele Menschen fallen durch

bestehende Systeme – besonders

nachts, am Rand der Stadt oder

im Winter“, weiß Klambauer.

„Die Arche schließt diese Lücke

und schafft einen geschützten

Raum zum Durchatmen. Niederschwellig,

menschlich und unbürokratisch.“

Als Akuthilfe soll es außerdem

ein Lager für die Ausgabe von

Lebensmitteln, Hygieneartikeln,

warmen Getränken, Decken und

Kleidung geben. Für Senioren

sind Plauschnachmittage und

andere kleine Aktivitäten geplant.

Unterstützen

Derzeit befindet sich das Projekt

im Aufbau und wird über eine

Crowdfunding-Spendenaktion

finanziert. Wer das Vorhaben

unterstützen möchte, kann das

unter https://spendenaktion.

at/spendenaktion/ehrenamtprojekt-

die-arche tun. Gebraucht

werden rund 25.000 Euro.

„Wir werden das Projekt umsetzten:

Das ist ein Versprechen!“,

so Klambauer.

Werner Klambauer hat es sich zur

Aufgabe gemacht, zu helfen.


21. DEZEMBER 2025 www.grazer.at

graz 15

Christmetten

In der Pfarre Graz Herz-Jesu findet die Christmette um 22 Uhr statt.

GETTY

TERMINE. Am 24. Dezember

finden in Graz

die traditionellen

Christmetten statt.

Die Christmette wird traditionell

in der Nacht von

Heiligabend auf Weihnachten

gefeiert und ist für viele

Gläubige ein fester Bestandteil

des Weihnachtsfestes, da die

Mette dieses eröffnet. Ursprünglich

um 24 Uhr gefeiert, finden

heute die meisten Metten schon

vor Mitternacht statt. Auch in

Graz beginnen die meisten

Christmetten bereits früher, zwischen

21 und 23 Uhr.

Wir haben eine Auswahl an

verschiedenen Christmetten

in den Grazer Pfarrgemeinden

zusammengefasst, die am Heiligabend

zum Beisammensein

laden. Genauere Informationen

gibt es bei den jeweiligen Pfarren.

Christmetten (Auswahl)

Katholisch:

Grazer Dom: 23 Uhr

Pfarre Graz Herz-Jesu: 22 Uhr

Pfarrkirche Graz-St. Peter:

23 Uhr

Stadtpfarrkirche: 22 Uhr

Pfarrkirche Graz-Hl. Schutzengel:

22 Uhr

Pfarrkirche Graz-Mariahilf:

22 Uhr

Pfarrkirche Graz-St. Veit: 22 Uhr

Pfarrkirche Graz-St. Leonhard:

23 Uhr

Pfarrkirche Graz-Ragnitz:

21.30 Uhr

Evangelisch:

Heilandskirche: 22.30 Uhr

Kreuzkirche: 21 Uhr

Christuskirche Graz-Eggenberg:

22 Uhr

Johanneskirche Graz-Nord:

22 Uhr


16 graz

www.grazer.at 21. DEZEMBER 2025

Seit längerem ziert ein riesengroßer goldener Fuß die Oper Graz.

OPER GRAZ

Von Hand bis Fuß

GLÄNZEND. Zum Fuß

der Oper Graz gesellen

sich demnächst auch

zwei goldene Hände.

Vor der Oper Graz steht

seit längerem ein riesiger

vergoldeter Fuß. In den

Sozialen Medien wurde dieser

heiß diskutiert und schon fast zu

einer glänzenden Sehenswürdigkeit

und Sensation.

„Wir haben schon damit gerechnet,

dass der Fuß viel Aufmerksamkeit

generieren wird.

Wir freuen uns allerdings trotzdem

über die immense Reichweite,

sämtliche Postings und

Bilder in den Sozialen Medien

und darüber hinaus. Die Installation

ist zum Gesprächsstoff für

Graz geworden!“, heißt es seitens

der Oper Graz.

Nach zahlreichen Reels und

TikToks sowie großer medialer

Aufmerksamkeit bekam der Fuß

plötzlich eine ungewollte Pediküre

– ihm wurden die Zehennägel

hell lackiert. Mittlerweile erstrahlt

er in seiner alten Pracht.

Nun wird gehofft, dass der Fuß

keine weiteren Lackierungen

bekommt.

Hallo Hände

Demnächst gesellen sich zum

goldenen Fuß auch zwei goldene

Hände. Die beiden Hände

werden bald im Inneren der

Oper aufgestellt und sind, wie

der Fuß, Teil der Ballettproduktion

„La Divina Comedia“. Das

Opernhaus verwandelt sich somit

sukzessive in einen kolossalen

menschlichen Körper.

Zu den allgemeinen Öffnungszeiten

können die Hände

also demnächst in der Oper

Graz besichtigt werden. Das

Ballett von Choreografin Estefania

Miranda feiert am 17. Jänner

2026 Premiere. VW, LS

AnnenStar 2025: Letzte Chance

ENDSPURT. Die letzten Tage des Votings sind angebrochen

– und damit die letzte Chance, noch mitzuentscheiden.

Von Victoria Weitenthaler

victoria.weitenthaler@grazer.at

In der Annenstraße zeigen

20 Unternehmer

mit viel Kreativität, Liebe

zum Detail und weihnachtlichem

Zauber, wie

stimmungsvoll Schaufenstergestaltung

sein kann.

Die Straße präsentiert sich

gerade in ihrer schönsten

Festtagsstimmung und lädt

Kunden, Passanten und

Besucher dazu ein, durchzuspazieren,

zu entdecken

und den Winter von seiner

besonders atmosphärischen

Seite zu erleben.

Während bereits fleißig

bewertet wird, zählt jetzt

vor allem jede einzelne

Stimme aus der Bevölkerung.

Noch bis zum

24. Dezember können

Kunden für ihr Lieblingsschaufenster

voten und

gleichzeitig am Gewinnspiel

teilnehmen. Mitmachen

ist ganz einfach:

Ein Foto vor dem favorisierten

Schaufenster machen

und per E-Mail an

office@ grazer.at senden.

Unter allen Einsendungen

werden mehrfach

100-Euro-Graz-Gutscheine

verlost.

Die Jury

Die fünfköpfige Jury besteht

aus Barbara Nußmüller

von Creative Industries

Styria, Künstler Tom

Lohner, der neuen Citymanagerin

Graz Elisa-Maria

Steinberger, Advent-Organisation-Verantwortliche

Verena Hölzlsauer und

Marketingleitung Kastner &

Öhler Andrea Krobath. Sie

sind mitten im Bestaunen

und Bewerten. Am 20. Jänner

findet das nächste Annenfrühstück

statt, dort

wird der AnnenStar 2025

bekanntgegeben.

Alexander Prasser

vor seinem Barbershop

Duke Johns’

mit der Stern-

Nummer 13. FEDOROVA

Kerstin Eberhard

zeigt

ihre Galerie

Blaues

Atelier. FEDOROVA

EINE ENTGELTLICHE KOOPERATION MIT DER STADT GRAZ

www.grazer.at

www.grazer.at



18 graz

www.grazer.at 21. DEZEMBER 2025

Billa Plus wieder da

Geschäfts

Börse

www.grazer.at

Der Billa-Plus-

Markt am Schönaugürtel

wurde

vier Monate

modernisiert.

Am 18. Dezember

hat er seine Tore

wieder geöffnet.

BILLA AG/RENE STRASSER

NEUIGKEITEN. Neben der Wiedereröffnung des Billa Plus wurden ein neues

Fitnessstudio in Andritz und ein Pop-up-Store im Zentrum aufgesperrt.

redaktion@grazer.at

Nach vier Monaten Umbau

hat der Billa-Plus-Markt

am Schönaugürtel 26 am

18. Dezember wieder eröffnet.

Der 1900 Quadratmeter große

Markt wurde modernisiert und

bietet unter anderem Click &

Collect, einen großzügigen „Billa

to go“-Bereich, vier Cashless-

Expresskassen und eine Stromladetankstelle.

Zudem entstanden

durch den Umbau zusätzliche

zehn Arbeitsplätze. Am Wiedereröffnungstag

erwarteten die

Gäste zahlreiche Sonderangebote

und Aktionen.

„Mit dem modernisierten

Billa-Plus-Markt am Schönaugürtel

bieten wir den Menschen

eine zeitgemäße Nahversorgung,

die Qualität, Regionalität

und Service vereint. Der neue

Markt steht sinnbildlich für unser

Engagement in der Steiermark.

Wir investieren nicht nur

in moderne Infrastruktur, sondern

vor allem in die Lebensqualität

vor Ort“, betont Peter

Gschiel, Billa-Vertriebsdirektor

für die Steiermark und das Südburgenland.

Fit mach mit

In Andritz ist ein neues Fitnessstudio

am Start: Myfitness in

der Andritzer Reichsstraße 32a

verfolgt einen ganzheitlichen

Ansatz, der über das normale

Fitnesstraining hinausgeht:

Das Konzept vereint eine Kombination

aus moderner Technologie,

persönlicher Betreuung

durch Trainer und einem

motivierenden Umfeld. Zur

Verfügung stehen Technogym-

Geräte. Mitglieder sollen ihr

biologisches Alter bestimmen,

um dann gezielt trainieren zu

können.

Kulinarik

Neues gibt es auch aus der Murgasse.

In den Räumlichkeiten

eines ehemaligen Computergeschäftes

hat Delikatessen

„Nussbaumer“ einen Pop-up-

Store eröffnet. Anton Tropper,

der seit März 2024 das Delikatessengeschäft

Nussbaumer betreibt,

verwöhnt hier die Kunden

mit besonderen Spezialitäten.

Noch bis Ende Dezember kann

man sich hier mit Geschenken

und kulinarischen Köstlichkeiten

eindecken. LS, VL, Nasa

Im ehemaligen Penny in Andritz eröffnet im Jänner Myfitness.

STREET VIEW



20 graz

www.grazer.at 21. DEZEMBER 2025

S E R V I C E

Leser

Briefe

redaktion@grazer.at

Kebapmeile Annenstraße

Die einstige Einkaufsstraße Annenstraße

ist leider zu einer Kebapmeile

verkommen. Angefangen

hat diese Misere schon vor Jahren

mit diesen idiotisch breiten Radwegen

auf beiden Seiten. Warum?

Dadurch keine Parkplätze vor den

Geschäften, außerdem ab dem Roseggerhaus

keine Einfahrt in die

Annenstraße Richtung Bahnhof.

Die einstige blühende Annenpassage

ist mit dem Bim-Tunnel auch

umgebracht worden. Mich wundert,

dass der Joka sein Geschäft

am Esperantoplatz noch hat. Das

exzellente Gasthaus Postl ist auch

Geschichte, dort ist der nächste

Kebap-Laden. Ich habe nichts gegen

Kebap, aber wie sollen sich

renommierte Geschäfte niederlassen,

wenn es keine Parkplätze

und Zufahrtsmöglichkeiten gibt?

Die Annenstraße ist das Opfer einer

jahrelangen Fehlplanung und

sie wird nie wieder eine vitale Geschäftsstraße

werden.

Elisabeth Pöschko

* * *

Gute Initiative

Es ist eine gute Initiative, die Immobilieneigner

der Annenstraße

zusammenzubringen, um für eine

Aufwertung der Straße zu sorgen.

Fein, dass sich das Umweltamt

hier einbringt, um ein Gemeinschaftsgefüge

aufzubauen, aber für

ein dauerhaftes Gelingen braucht

es natürlich die gemeinschaftliche

Anstrengung der Eigentümer. Ich

hoffe sehr, dass die Bemühungen

Erfolg haben werden.

Christa Kühberger

* * *

Fahrplanmängel

Die Regiobusse 170 und 189 verfehlen

sich an schulfreien Tagen bei

der Haltestelle Wegscheid Abzweigung

laut neuem Fahrplan um

eine Minute, sodass dort um 8 Uhr

ein Umstieg Richtung Seebergsattel

für Wanderer, die aus Richtung

Mürzzuschlag oder Wien kommen,

nicht möglich ist. Und wer

aus Graz kommend den ersten Bus

zum Seebergsattel nehmen will,

kommt um 5.27 Uhr am Bahnhof

Kapfenberg an. Zur gleichen

Minute fährt aber der Bus 170 ab,

es droht eine zweistündige Wartezeit.

Im südsteirischen Grenzgebiet

wurde jetzt nach der Linienverbindung

Leutschach-Spitzmühle auch

die Linienverbindung nach Langegg

eingestellt und die Alternative

Rufbus Regiomobil gibt es in der

Südweststeiermark nur mehr bis

Ende März. Damit ist die Heiligengeistklamm

öffentlich noch schwerer

erreichbar, obwohl sie laut dem

deutschen Nachrichtenmagazin

Focus zu den zehn schönsten Wanderstrecken

Europas zählt. Würde

dem Kraftfahrliniengesetz entsprechend

das Fachwissen alpiner

Vereine und von den Praktikern

berücksichtigt, wäre das Ergebnis

wohl besser und zudem für die öffentliche

Hand kostengünstiger.

Viktor Pölzl

* * *

Radfahrer im Stadtpark

Die Fahrverbote auch bei den derzeit

stattfindenden Weihnachtsmärkten

werden einfach von sehr

vielen Radfahrern nicht übersehen,

sondern ganz einfach ignoriert.

Johann Mader

* * *

Widersprüche

Ich bin gespannt, ob das Wählerklientel

der Grazer Grünen dem

Aufruf tatsächlich folgt und die

vorgesehenen Fahrradständer

beim Gigasport nutzt. Der frühere

Appell, die Schmiedgasse zu

meiden und stattdessen die „tolle“

Neutorgasse mit ihren unzähligen

Ampeln zu benutzen, hat

bekanntlich schon hervorragend

funktioniert – Ironie off. Besonders

auffällig ist erneut, dass sich Frau

Schwentner auf eine angeblich gestiegene

Zahl von Radfahrern beruft.

Diese Aussage ist jedoch durch

den Modal Split statistisch nicht

gedeckt und damit zumindest irreführend,

wenn nicht schlicht falsch.

Der Umgang der Grünen mit der

Statistik wirkt hier einmal mehr

äußerst selektiv. Ebenso irritierend

ist das ständige Eigenlob, Graz gehöre

nun zu den radfreundlichsten

Städten der Welt, verbunden mit

dem Hinweis auf hohe Investitionen.

Als ob alleine die ausgegebene

Geldsumme ein Qualitätsmerkmal

wäre. Das steht in deutlichem Widerspruch

zu der oft betonten Aussage,

Politik „für alle“ machen zu

wollen.

Christian Jany

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Vergangene Woche

im täglichen E-Paper

Erster Transfer

■ Am Dienstag hat das LKA Steiermark

kiloweise Kokain in Graz

sichergestellt und zwei Tatverdächtige

festgenommen, die im

Verdacht stehen, Teil einer Tätergruppe

zu sein. Die Ermittlungen

für diesen Erfolg haben ein Jahr

gedauert.

Neues Griesplatz-Gesicht

■ Am Dienstag hat Sturm Graz

seinen ersten Transfer in der Winterpause

getätigt und Außenverteidiger

und Publikumsliebling

Jusuf Gazibegovic aus Köln zurückgeholt.

Der 25-Jährige kommt

auf Leihbasis bis zum Saisonende

wieder nach Graz.

Drogenring gesprengt

■ Nach Jahrzehnten der Diskussionen

und Versprechen wurde am

Donnerstag der EU-weite Wettbewerb

für eine Umgestaltung des

Griesplatzes ausgeschrieben. Die Ergebnisse

davon soll es dann im April

2026 geben.

KK, LPD STMK, LUEF


21. DEZEMBER 2025 www.grazer.at

graz 21

Schutzweg ist zu teuer

UNSICHER. In der Petersgasse fordert die ÖVP einen neuen Schutzweg. Dieser

wäre in der Umsetzung teuer, zudem gibt es 80 Meter weiter schon einen.

Von Leonhard Schweighofer

leonhard.schweighofer@grazer.at

An der Kreuzung Petersgasse/Eisteichgasse

fehlt ein

Zebrastreifen, zumindest

wenn es nach der ÖVP geht. In der

letzten Gemeinderatssitzung des

Jahres stellte man deshalb einen

Antrag auf Errichtung eines solchen

Schutzweges.

„Besonders betroffen sind Kinder

auf dem Weg zu zwei nahe

gelegenen Kindergärten, deren

Begleitpersonen sowie Bewohnerinnen

und Bewohner des umliegenden

Wohngebiets“, schildert

Gemeinderat Gerhard Spath.

Mehrere hundert Personen pro

Tag würden an dieser Kreuzung

die Straße queren, dadurch entstehe

ein erhöhtes Sicherheitsrisiko.

In der zuständigen Abteilung

Für einen Schutzweg müsste eine neue Ampel errichtet werden.

versteht man das Anliegen sehr

gut. „Die Kreuzung wurde in den

vergangenen Jahren mehrfach

von der Abteilung für Verkehrsplanung

geprüft“, erklärt man im Büro

von Verkehrsstadträtin Judith

Schwentner. Um einen Schutzweg

umzusetzen, wäre allerdings

eine eigene Ampel notwendig,

STREET VIEW

eine sehr teure Angelegenheit.

Zusätzlich gibt es rund 80 Meter

weiter bereits einen Schutzweg

mit Mittelinsel, dessen Nutzung

empfohlen wird. „Gleichzeitig behalten

wir die Situation vor Ort im

Blick und prüfen sie weiter, falls

sich Nutzungen oder Rahmenbedingungen

ändern“, heißt es

Sportlicher Abschluss: der Silvesterlauf

am Mariahilferplatz ICEGIRL

Zwei Partys und

ein Lauf-Event

■ Am 30. Dezember wird auf

dem Mariahilferplatz wieder

Bauernsilvester gefeiert. Ab

18 Uhr geht es an den Hütten

mit Radio Flamingo und DJ

Markus Zechner an den Reglern

los. Am 31. folgt dann ab

13 Uhr der traditionelle Silvesterlauf

(Kids-Lauf schon ab

12.30 Uhr), ehe dann ab 20 Uhr

bis ins neue Jahr hinein gefeiert

wird. Wieder bittet das Duo

Flamingo und Zechner zum

Tanz bei freiem Eintritt und

Austropop pur.


Let‘s Spend The Night Together

22

szene

Victoria Weitenthaler

victoria.weitenthaler@grazer.at

www.grazer.at 21. DEZEMBER 2025

Immer, wenn mein Papa sieht, dass

ein Steirer etwas in der Politik wird,

sagt er: „Klar, ist ja ein Steirer!“

Julian le Play verriet bei seinem Auftritt bei Let’s Spend

im Orpheum, dass er ein halber Steirer ist. TÖCHTERSÖHNE

www.grazer.at

präsentiert

Candlelight Ficus eröffneten die Benefizgala

und sorgten für Stimmung.

Organisatorin Alina Radkovic freute

sich, so viele Besucher zu sehen.

T. Schweighofer („der Grazer“), C. Unger

und V. Weitenthaler („der Grazer“, v. l.)

Julian le Play freute sich, wieder in

Graz aufzutreten.

Alle Fotos auf

www.grazer.at

Die Kabarettisten Josef Hader (l.)

und Romeo Kaltenbrunner

Avec weckte mit ihren Liedern pure

Emotionen im Publikum.

Georg Schröck-Weikhard, Bernhard

Rinner und Selina Schenkel (v. l.)

Eine Nacht voller Stars,

Stimmung und Spenden

Lemo machte mit seiner Band das

Orpheum zum Tollhaus. BENJAMIN GASSER (8)

GUTER ZWECK. Was als Idee vor Jahrzehnten begann, ist längst zu einem Fixpunkt im Grazer Kulturkalender

geworden. Am 13. Dezember fand „Let’s Spend The Night Together“ im Orpheum statt.

Von Victoria Weitenthaler

victoria.weitenthaler@grazer.at

Was gibt es Schöneres,

als gemeinsam zu feiern

und dabei Gutes

zu tun? Let’s Spend verwandelte

durch Alina Radkovic,

die die Organisation von ihrem

verstorbenen Vater Vojo Radkovic

übernommen hat, das

Orpheum am Samstag, 13. Dezember,

zu einem Ort voller

Musik, Humor und Emotionen

– und das alles für den guten

Zweck.

Unvergesslich

Mit „Let’s Spend The Night Together“

eröffnete die Grazer Band

Candlelight Ficus den Abend und

riss das Publikum binnen weniger

Augenblicke mit – die Halle wurde

zum gemeinsamen Klangraum.

Wie lange es dieses besondere

Benefiz bereits gibt, lässt sich heute

kaum mehr exakt festmachen.

Die Jahreszahlen sind verblasst,

geblieben ist ein Gefühl. Für Alina

ist diese Nacht, seit sie denken

kann, ein Teil ihres Lebens. Mit viel

Leidenschaft stellte sie über Mona-

te hinweg ein Line-up zusammen,

das die Vielfalt der Veranstaltung

widerspiegelte. Von Avec über Julian

le Play und Lemo bis hin zu

Josef Hader und Johannes Silberschneider

erwartete die Gäste ein

unvergesslicher Abend. Musik und

Humor wechselten einander ab

und sorgten für ein Programm, das

ebenso berührte wie unterhielt.

Insgesamt konnten 33.600 Euro

für den guten Zweck eingebracht

werden, das kann sich sehen lassen.

„Let’s Spend ist ausschließlich

dank unserer Sponsoren möglich,

da zahlreiche Grazer Unternehmen,

Gasthäuser und Hotels das

Event unterstützen und realisierbar

machen“, erklärte Radkovic.

Gäste

Den Abend nicht entgehen ließen

sich unter anderen Stadträtin

Claudia Unger, Bezirksparteiobmann

Georg Schröck-Weikhard,

Geschäftsführer der Grazer Spielstätten

Bernhard Rinner, Rudi

Hinterleitner, Katharina Mayer

(Holding Graz), Unternehmer

Hans Roth, Thomas Radkovic,

SK-Sturm-Vorstand Wolfgang

Nusshold und viele mehr.


21. DEZEMBER 2025 www.grazer.at

B. GASSER, PARKHOTEL GRAZ

Markus Mair

Wir wünschen dem Styria-Boss

alles Gute zum 61. Geburtstag am

27. Dezember.

szene 23

GEBURTSTAGSKINDER

Philipp Florian

DER WOCHE Der Hotelchef und Gastgeber der

„Goldenen Birn“ feiert am 27. Dezember

seinen 46. Geburtstag. Alles Gute!

Happy Birthday!

Highlights für das Jahresende

NEUJAHR. Es ist die Zeit, innezuhalten, zurückzublicken und das Vergangene gebührend zu verabschieden.

Graz bietet dafür zahlreiche stimmungsvolle Möglichkeiten und besondere Erlebnisse.

Von Victoria Weitenthaler

victoria.weitenthaler@grazer.at

Das Jahr neigt sich dem

Ende zu und Silvester

rückt näher. In Graz

gibt es zahlreiche tolle

Möglichkeiten, den Jahreswechsel

stimmungsvoll

zu feiern – ob festlich,

entspannt oder ausgelassen.

Die Stadt bietet für jeden

Geschmack den passenden

Rahmen, um einen besonderen

Abend zu genießen.

Sowohl das Gösser Bräu als auch

der exquisite Silvesterabend am

Schlossberg sind bereits ausverkauft,

auch der Neujahrsbrunch

ist leider nicht mehr zu buchen.

Deshalb gibt es zusätzlich nun

auch den Neujahrslunch am

Schlossberg über den Dächern

von Graz. Er startet am 4. Jänner

– der perfekte Anlass, um das Jahr

kulinarisch willkommen zu heißen.

Weiters lädt der Biergarten

Schlossberg zum ungezwungenen

www.grazer.at

Jahresausklang am 31. Dezember

ab 12 Uhr bei freiem Eintritt.

Kulinarisch warten klassische Silvesterschmankerln

wie Neujahrswürstel,

Gulasch & Co. Dazu

gibt es wärmende Feuerzangenbowle,

Prosecco

und Wein sowie Musik.

Bauernsilvester

Wer das Jahr bereits am

30. Dezember ausklingen lassen

möchte, ist im San Pietro bestens

aufgehoben. Ganz im Zeichen

der Tradition wird an diesem

Abend in Dirndl und Lederhose gefeiert

und gemeinsam auf ein ereignisreiches

Jahr angestoßen. Ab

19 Uhr verwöhnt das Küchenteam

des San Pietro die Gäste mit einem

reichhaltigen Bauernsilvester-Genussbuffet,

das keine Wünsche offenlässt.

Ab 21.30 Uhr sorgt die

Live-Band Smash mit mitreißender

Musik für ausgelassene Stimmung

und einen stimmungsvollen

Abend voller Genuss und guter

Laune.

präsentiert

Smash sorgt am 30. Dezember im San Pietro mit Live-Musik für ausgelassene

Party-Stimmung zum Mitsingen und -tanzen.

B. GASSER


24 szene

www.grazer.at 21. DEZEMBER 2025

M. Ibrabev, G. Nebel, D. Ordabekova,

J. und G. Hofmann (v. l.) SCHERIAU (2)

Die Konsules Rudi Roth und Edith

und Johannes Hornig (v. l.)

Kalender für Kasachstan

■ Im Rahmen des kasachischen

Unabhängigkeitstages

präsentierte der kasachische

Honorarkonsul Günter Nebel

gemeinsam seiner Lebensgefährtin

Dana Ordabekova

sowie dem Künstler

Gert Maria Hofmann und

dessen Gattin Jutta den limitierten

Sanlas-Kunstkalender.

Auf den Kalender

und den Unabhängigkeitstag

stießen an: der kasachische

Ministerialrat Maxat

Ibrabev, die Konsules Rudi

Roth, Bernhard Kügler mit

Gattin Tini sowie Edith und

Johannes Hornig, Alt-Landeshauptmann

Christopher

Drexler, Silvia Kelemen

Weihs, Christian Gass mit

Angelika, Johannes Binder-

Krieglstein, Richard Kaan

mit Hertha, Nicole Braunstein

und Michael Lehofer.

Opernsängerin Aigul

Shamshidenova verzauberte

die Gäste.

Weihnachtlicher Punsch

■ „Alle Jahre wieder“ hieß es

auch heuer bei der Abteilung für

Wirtschaftsentwicklung und Tourismus

(A15) der Stadt Graz. Das

Team rund um Leiterin Andrea

Keimel freute sich, zahlreiche Gäste

beim mittlerweile traditionellen

Weihnachtspunsch der Abteilung

begrüßen zu dürfen. Zwar musste

heuer der legendäre Amtsleiter-

Chor, aufgrund fehlender Proben

passen, was Keimel sehr bedauerte.

Dafür waren die Gäste motiviert,

gemeinsam „O Tannenbaum“ zu

singen. Den Punsch nicht entgehen

ließen sich: Vizebürgermeisterin

Judith Schwentner, Stadtrat

Kurt Hohensinner, Bezirksvorsteher

Helmuth Scheuch, Citymanagerin

Elisa-Maria Steinberger,

SFG-Geschäftsführer Christoph

Ludwig, Unicorn-Geschäftsführer

Bernhard Weber, CINT-CEO Veronika

Wolf, die Unternehmer

Christian Kovac und Peter Maderl,

Werberin Andrea Pavlovec-

Meixner, Iris Edler-Stiegler (ICS)

und viele mehr.

Citymanagerin Elisa-Maria Steinberger, Stadtrat Kurt Hohensinner und A15-

Abteilungsleiterin Andrea Keimel sind schon in Weihnachtsstimmung. SCHERIAU

Der 24. Dezember in Graz

FESTLICH. Bevor es am Heiligabend besinnlich und still wird, können am 24. Dezember in Graz zahlreiche

Angebote genutzt werden – von ausgewählten Köstlichkeiten bis hin zum Eislaufen.

Von Linda Steurer

linda.steurer@grazer.at

Am 24. Dezember erstrahlt

Graz in festlichem

Glanz. Von Kulinarik

über Adventmarkt-Besuche bis

hin zu sportlichen Aktivitäten

– hier ist für jeden etwas dabei.

Alle, die am Vormittag gemeinsam

zusammensitzen wollen,

können von 10 bis 15 Uhr die

Goldkost besuchen. Es gibt eine

Auswahl an Köstlichkeiten.

Nur ein paar Straßen weiter

hat auch Frankowitsch seine

Türen geöffnet. Von 8 bis 14 Uhr

kann gegessen, getrunken und

gefeiert werden

Graz erleben

Sämtliche Christkindlmärkte der

Grazer Innenstadt haben auch am

24. Dezember geöffnet. Die Öffnungszeiten

variieren jedoch nach

Markt. Nach einem Besuch am

Weihnachtsmarkt kann zudem die

Eiskrippe besichtigt werden.

Eisig ist es auch in der Grazer

Winterwelt. Die Eisfläche ist am

24. Dezember von 9 bis 13.30 Uhr

geöffnet. Besucher können den

Tag also mit ein paar Runden am

Eis beginnen.

Christkind

Für die Kleinen, die schon ganz

aufgeregt sind, gibt es die Möglichkeit,

am Graz Airport gemeinsam

auf das Christkind zu

warten. Von 9 bis 13 Uhr stehen

eine Bastelstube, Kinderbackstube,

Weihnachtsgeschichten, Musik

und ein Weihnachtsstand zur

Verfügung. Zudem werden Führungen

angeboten.

Sämtliche Christkindlmärkte haben auch am 24. Dezember geöffnet und

laden dazu ein, durch die Grazer Innenstadt zu flanieren.

GETTY


21. DEZEMBER 2025 www.grazer.at szene

25

Voten auf

www.grazer.at

Bis zum 27. Jänner um 12 Uhr kann auf www.grazer.at für das beliebteste

Debütantenpaar der Opernredoute 2026 abgestimmt werden. OPERNREDOUTE

Opernredoute-Voting

■ Das „Grazer“-Voting zum

beliebtesten Debütantenpaar

der Opernredoute 2026 ist voll

im Gange. Zahlreiche Leser

haben bereits für ihr Lieblingspaar

abgestimmt. Bis zum 27.

Jänner 2026 um 12 Uhr gibt es

die Chance, unter www.grazer.

at mitzumachen und für das

beliebteste Paar abzustimmen.

Derzeit belegen Julia Gostischa

und Marcus Haberler

den ersten Platz. Gefolgt von

Katharina Schatz und Tobias

Lang und Helena Krickl und

Felix Kröpfl auf dem dritten

Platz.

Um Manipulation und

Mehrfachabstimmungen zu

verhindern, kann nur einmal

pro IP-Adresse innerhalb von

24 Stunden abgestimmt werden.

Zudem muss beachtet

werden, dass IP-Adressen aus

Firmennetzen ebenfalls nur

einmal täglich voten können

(nur ein Gerät pro Firma im

Firmennetz).


eco

Sabrina Naseradsky

26

sabrina.naseradsky@grazer.at

Wir brauchen kein Mercosur für die

Landwirtschaft. Es ist ein Handelsabkommen,

das für unsere bäuerliche

Landwirtschaft gefährlich ist.“

Landwirtschaftskammer-Präsident Andreas Steinegger SCHERIAU

www.grazer.at 21. DEZEMBER 2025

Aufs Bauchgefühl gehört

Bernadette Frech

hat sich dazu

entschieden, auf

ihr Bauchgefühl

zu hören und

bei Insta Help

einzusteigen.

Sie will Frauen

bestärken, ins

Tun zu kommen

und sich selbst

weniger Grenzen

zu setzen. SCHERIAU

POSITIV. Bernadette Frech, CEO von Insta Help, hatte sich als alleinerziehende Mutter dazu entschlossen,

ihren fixen Job zu kündigen, um das Unternehmen zum Erfolg zu führen. Wir haben mit ihr gesprochen.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Das Erste, was einem an Bernadette

Frech auffällt, ist

ihre postive Ausstrahlung

und ihr strahlendes Lächeln. Die

CEO von Insta Help empfängt uns

mitten in der Baustelle ihres neuen

Büros in Graz. „Wir sind gerade

mitten im Siedeln, ich habe gerade

noch im Malergewand gesteckt“,

lacht sie. Umso schöner, dass sie

sich Zeit für ein Gespräch mit uns

nimmt.

Großer Schritt

Vor einigen Jahren hat Frech ihren

guten Job an der Uni gekündigt,

um das damals noch in den

Kinderschuhen steckende Insta

Help zu übernehmen. Was war die

Motivation dahinter? „Das ist eine

gute Frage. Meine Mama fragt sich

das bis heute“, lacht die Unternehmerin.

„Es ist wie so oft im Leben

ein Bauchgefühl. Es hat mich einfach

dort hingezogen. Ich arbeite

sehr gerne. Zudem wollte ich etwas

machen, bei dem ich einen Beitrag

leisten kann und wo etwas Sinnvolles

passiert. Gerade das Thema

mentale Gesundheit ist für uns

Mamas ein Bereich, wo ich weiß,

wie sehr man hier gefordert ist“, erklärt

Frech.

Aus ihrer Sicht ist das Thema

mentale Gesundheit nach wie vor

ein großes Tabuthema: „Die sieht

man nicht, wie man eine gebrochene

Hand sieht, aber man spürt es.

Es gab sehr wenig Angebot in dem

Bereich. Dazu kamen elendslange

Wartezeiten für Therapieplätze

und wenig Transparenz, wie wer

arbeitet. Das wollten wir mit Insta

Help einfach ändern. Wir wollten

Gleichberechtigung schaffen und

dass jeder einen einfachen Zugang

zu einer mentalen Gesundheitsvorsorge

hat und dass diese professionel

stattfindet.“

Mehr Mut

Bernadette Frech hat den mutigen

Schritt gewagt und ist ihrem

Bauchgefühl gefolgt und hat dabei

einen Job gefunden, der sie

voll und ganz erfüllt.

Doch was rät sie allen Frauen

bzw. Müttern, die sich selbstständig

machen oder beruflich

weiterentwickeln wollen? „Ich

will Frauen bestärken, ins Tun zu

kommen. Wir Frauen setzen uns

oft nach wie vor selbst Grenzen,

die wir gar nicht brauchen. Man

stellt sich Dinge oft größer vor,

als sie sind, und traut sich diese

nicht zu. Wenn man es dann

aber macht, dann kommt man

drauf: Eigentlich geht es ganz

gut. Und meist ist man ja nicht

alleine, sondern umgeben von

einem Team. Man muss einfach

ins Tun kommen. Es muss auch

nicht immer die Selbstständigkeit

sein. Oft kann man auch

aus einem Unternehmen heraus

viel bewegen und sich innovativ

einbringen. Es gibt viele Bereiche,

wo man selbstwirksam

sein kann und etwas erreichen

kann. Und sei es, sich zu trauen,

sich auf eine höhere Position zu

bewerben. Ich glaube, wir Frauen

warten oft einfach und wollen

durch unsere Leistung glänzen

und gesehen werden. Hier müssen

Frauen proaktiv werden und

sich diesen Schritt trauen und sagen:

,Ich probier das jetzt‘.“

Wie schafft Frech den Spagat

zwischen Beruf und Familie?

„Das ist wirklich Arbeit, auch für

mich. Ich muss mich da selbst

auch immer an der Nase nehmen.

Es braucht einen wöchentlichen

Kalendereintrag und ich

gehe einmal in der Woche in

meine Coaching-Session. Der

Austausch mit meiner Psychologin

ist für mich wichtig, um meine

Themen zu ordnen“, erzählt

Frech.


21. DEZEMBER 2025 www.grazer.at

eco 27

TEURER

GETTY (2)

Gewürze +22,4 %

Gar nicht weihnachtlich. Gewürze

sind im Jahresvergleich um

22,4 Prozent teurer geworden.

IV-Steiermark-Geschäftsführer Christoph Robinson begrüßt das neue steirische

Deregulierungsgesetz, erwartet sich aber weitere Maßnahmen. KANIZAJ

Deregulierung positiv

■ Aus Sicht der IV Steiermark war

das erste steirische Deregulierungsgesetz

längst überfällig. „Gerade dort,

wo Betriebe tagtäglich mit wirtschaftlichen

Herausforderungen kämpfen,

darf es nicht die Regulierung sein, die

zusätzlich noch für Belastungen sorgt

und Investitionen erschwert. Das erste

Deregulierungsgesetz erkennt zu

Recht einige regulatorische Hürden

und nimmt deren Abbau in Angriff“,

so Christoph Robinson, Geschäftsführer

der Industriellenvereinigung

Steiermark. „Wir benötigen aktuell

jede spürbare Maßnahme, um

Betrieben Planungssicherheit zurückzugeben

und Investitionen am

Standort wieder attraktiver zu machen“,

führt Robinson aus und fordert

weitere Schritte ein.

Obst –3,2 %

Vitamine sind in Schnupfenzeit

wichtig. Umso besser, dass Obst um

3,2 Prozent billiger geworden ist.

BILLIGER

Arbeitskräftepotenzial

■ Einerseits suchen Unternehmen

händeringend nach qualifizierten

Arbeitskräften, andererseits ist die

Zahl der arbeitslosen Menschen

nach wie vor hoch. Um dieser Diskrepanz

aktiv entgegenzuwirken, hat

Arbeitslandesrat Willibald Ehrenhöfer

eine umfassende Adaptierung

des steirischen Qualifizierungs- und

Beschäftigungsprogramms initiiert.

Mit dem Programm setzt das Land

Steiermark Maßnahmen, um Fachkräfte

gezielt auszubilden und den

Unternehmen die erforderlichen Arbeitskräfte

zur Verfügung zu stellen.

„Mit dem neuen Qualifizierungs- und

Beschäftigungsprogramm reagieren

wir auf die aktuellen Entwicklungen

am Arbeitsmarkt und setzen zielgerichtete

Maßnahmen“, so Ehrenhöfer.

Arbeits- und Wirtschaftslandesrat Willibald Ehrenhöfer mit dem steirischen

Qualifizierungs- und Beschäftigungsprogramm.

LAND STEIERMARK

Med-Innovation aus Graz

Moritz Minarik präsentierte bei der Medica

Düsseldorf die neue Atlas-Sonde. OLIVER WOLF

TopJobs

■ Kaufmännischer Sachbearbeiter (m/w/d)

- Dir Holding Graz sucht einen kaufmännischen Sachbearbeiter für

das Projektcontrolling. Abgeschlossene kaufmännische Ausbildung

erwünscht. Das Bruttogehalt beträgt 3600 Euro (laut KV).

■ Küchenhilfe (m/w/d)

- Das Odilien Institut sucht eine Küchenhilfe. Erfahrung im Gastronomiebereich

wünschenswert. Das Mindestgehalt beträgt

1743,30 Euro brutto für 30-Stunden-Woche.

In Kooperation mit

■ „Moons Medical Technologies“

aus Graz hat auf der Medica Düsseldorf

die neueste Generation der

Atlas-Sonde vorgestellt. Neu ist die

wechselbare Hightech-Akkutechnologie,

die erstmals auf diesem

Gebiet ein unterbrechungsfreies

Schallen ermöglicht. „Durch die

sofortige Schallbildanzeige ist die

mobile Atlas-Sonde speziell für

schwierige Einsatzgebiete in unterschiedlichen

medizinischen Fachbereichen

geeignet“, sagt Moritz

Minarik, CEO von Moons.

Ausgezeichnet

durch das Land

Steiermark

www.menschmayer.at

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28

viva

Clarissa Berner

clarissa.berner@grazer.at

www.grazer.at 21. DEZEMBER 2025

Die wahren Helden sind jene

ehrenamtlichen Tierfreunde, die

Leid verhindern und Tiere nicht

sich selbst überlassen.“

Tierschutzlandesrat Hannes Amesbauer PARLAMENTSDIREKTION/THOMAS TOPF

So schön glitzert

der Baum

GESCHMÜCKT. Auch

der Weihnachtsbaum

und der dazugehörige

Schmuck unterliegen

gewissen Trends. Wir

haben uns schlaugemacht

und wissen, in

welchem Stil der Christbaum

heuer strahlt.

Von Victoria Weitenthaler

victoria.weitenthaler@grazer.at

In wenigen Tagen ist Weihnachten,

und pünktlich dazu

steht auch der Christbaum

wieder im Mittelpunkt des festlichen

Wohnzimmers. Welche Farben,

Materialien und Stile heuer

besonders angesagt sind, zeigen

wir mit den wichtigsten Christbaumschmuck-Trends

dieser

Saison.

Monochromie

Dieses Jahr steht ein Baum, der

ganz einheitlich in einer Farbe

geschmückt ist, ganz oben auf

der Trendliste. Vor allem die Mischung

unterschiedlicher Texturen

– matte, glänzende, glitzernde

oder geriffelte Schmuckelemente

– strahlt Ruhe aus und passt zu

nahezu jedem Interieur. Mit der

Größe der Kugeln darf gespielt

werden. Kleinere Ornamente

wirken im oberen Drittel des

Baumes besonders harmonisch,

größere kommen weiter unten

besser zur Geltung.

Naturmaterialien

Von Holz über Papier und Ton

bis hin zu Glas – dieses Jahr prägen

Naturmaterialien und organische

Formen den Christbaumschmuck.

Getrocknete

Orangenscheiben, kleine Zapfen,

Fichtenzweige oder handgedrehte

Kerzenhalter feiern ein

Comeback und runden den natürlichen

Look perfekt ab.

Verspielte Figuren

Champagnerflaschen, Tiere, Essiggurkerl,

Burger oder Mini-

Designerobjekte: Lustige und

verspielte Figuren sind neben

den klassischen, edlen Formen

besonders angesagt. Die sogenannten

Joy-Ornaments lassen

den Christbaum lebendig wirken,

sorgen für einen humorvollen

Weihnachtsabend und

bringen Persönlichkeit in die

Dekoration.

Modernes Vintage

Eine Mischung aus geblasenen

Glasornamenten und modernen

Elementen sorgt für einen charmanten

Stilbruch. Die alten Stücke

kommen dadurch noch stärker

zur Geltung, gehen nicht in

der Masse unter und können bewusst

in Szene gesetzt werden.


21. DEZEMBER 2021 www.grazer.at

viva 29

IN

GETTY (2)

Do-it-yourself-Geschenke

Selbstgebackenes, selbstgemachte

Geschenke oder Deko haben wieder

hohen Stellenwert.

Massenware

Übertechnisierte Geschenke ohne

Mehrwert und „Wegwerf-Spielzeug“

haben keinen Mehrwert.

Wohlfühlvormittag

OUT

Neujahrsspaziergang

■ Auch heuer organisiert der

Puntigamer FPÖ-Bezirksparteiobmann

Dominik Hausjell

gemeinsam mit der Arche Noah

einen Neujahrsspaziergang

für die Hunde des Tierheims.

Wer gemeinsam mit dabei

sein möchte, hat noch bis zum

23. Dezember die Gelegenheit,

sich einen Hund, mit dem er ger-

Dominik Hausjell

und René

Apfelknab freuen

sich schon auf

den Neujahrsspaziergang

und

hoffen auf rege

Beteiligung der

Bevölkerung. KK

ne spazieren gehen möchte, bei

der Arche Noah zu reservieren.

FPÖ-Spitzenkandidat René Apfelknab

und Dominik Hausjell

unterstreichen die Wichtigkeit

der Aktion für den Aktiven Tierschutz.

Der Spaziergang selbst

findet dann am 1. Jänner ab

11 Uhr statt. Gestartet wird beim

Schloss St. Martin

■ Birgit Ehrenreich, Berufsfotografin,

und Catharina Flieger,

Make-up-Artist, haben 2018 ihren

gemeinnützigen Verein „Feel

Again“ für kostenfreie Wohlfühlvormittage

mit Make-up-Kurs

und Fotoshooting für an Krebs

erkrankte Frauen gegründet.

Vergangenen Donnerstag,

dem 18. Dezember, fand im

Hotel Weitzer der Feel-Again-

Wohlfühlvormittag in Graz

statt. Es wurde ein umfangreiches

Programm von Make-up-

Coaching bis zu Portät-Shootings

geboten. Weiters ging es

natürlich um den Austausch

und ein schönes Miteinander.

Auch kommendes Jahr sind einige

Veranstaltungen geplant.

Beim Feel-Again-Wohlfühlnachmittag geht es darum, sich auszutauschen,

schöne Stunden zu verbringen und Spaß zu haben.

FEEL AGAIN


30 weihnachtswünsche

ANZEIGE 21. DEZEMBER 2025

Das Team des

Tierkrematorium Lebring

wünscht allen Zwei- und

Vierbeinern ein gesundes 2026

und dankt für das Vertrauen

im heurigen Jahr!

Das Team

von Brickcomplete

wünscht wunderschöne,

erholsame Festtage und

alles Gute für 2026!

www.brickcomplete.com

www.tierkrematorium.at

Das gesamte

Eleganza-Team

wünscht frohe

Weihnachten und ein

gutes neues Jahr

Frohe

Weihnachten

und ein gesundes

neues Jahr 2026

Wir

wünschen

unseren Kunden

frohe Weihnachten und

ein gutes neues Jahr

Das Team von

Autohaus Fior

wünscht

frohe Festtage und einen

guten Rutsch ins neue Jahr!

GETTY


21. DEZEMBER 2025 www.grazer.at viva

31

Skifahren mit dem Christkind

SPASS. Das Warten auf das Christkind kann sowohl für Eltern als auch Kinder eine wahre Geduldsprobe

sein. Warum also nicht die Wartezeit verkürzen und einen Abstecher auf die Piste machen.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Oft ungeduldig warten die

Kleinen am Heilligen

Abend auf das Christkind.

Um diese Wartezeit zu verkürzen,

bietet sich ein Ausflug auf

eine der heimischen Skipisten

an. Wir wissen, welche Skigebiete

wie lange geöffnet haben.

Pistengaudi

Am Salzstiegl kann man von 9

bis 13 Uhr die Pisten genießen.

Das Moasterhaus bietet zudem

bis 16 Uhr warme Küche.

Das Klippitztörl ist von 9 bis

12 Uhr geöffnet.

Die Koralpe kann ja seit neuestem

nicht nur mit dem Zug

durchfahren werden, auch die

Pisten stehen den Skifans zur

Verfügung. Die Lifte haben hier

von 9 bis 12 Uhr geöffnet.

Auf der Wurzeralm fahren

die Lifte am Berg von 9 bis

14.30 Uhr. Die Standseilbahn

kann von 8.30 bis 15 Uhr genutzt

werden.

Am Präbichl können die Gäste

die Pisten von 9 bis 12 Uhr für

eine Abfahrt nutzen.

Auf der Weinebene laufen die

Lifte von 9 bis 12 Uhr.

Die Planai ist von 8.15 bis

14.30 Uhr geöffnet. Der Betrieb

auf der Hochwurzen läuft von

8.30 Uhr bis 14.30. Am 25., 26.

und 31. Dezember sind alle Anlagen

dann wieder regulär geöffnet.

Somit steht auch am 24. Dezember

einem unbegrenzten

Skivergnügen nichts mehr im

Wege.

Mit einem gemütlichen Tag auf den verschneiten steirischen Hängen vergeht

die Wartezeit auf das Christkind um einiges schneller.

STG/TOM LAMM


32 szene

www.grazer.at 21. DEZEMBER 2025

Jahreswechsel in

Das Avita Resort hat nach umfassender

Reinigung wieder geöffnet. AVITA RESORT

Avita Resort hat

wieder eröffnet

■ Das Avita Resort durfte

nach einer gründlichen und

schnellen thermischen wie

chemischen Reinigung, am

vergangenen Freitag, 19. Dezember,

seinen Betrieb wieder

aufnehmen. „Ich danke allen

60 Avita-Mitarbeitenden, die

sich freiwillig gemeldet haben,

um bei der Reinigung zu helfen,

von Herzen, denn sie haben

den Eröffnungstermin am

19. Dezember ermöglicht“, bekräftigt

Geschäftsführer Peter

Prisching.

In den heimischen Thermen kann man entspannt und romantisch ins neue Jahr starten.

STG/TOM LAMM


21. DEZEMBER 2025 www.grazer.at szene

33

der Therme

WELLNESS. Was gibt es

Schöneres, als entspannt

und erholt ins neue Jahr

zu starten? Die heimischen

Thermen haben

zahlreiche Angebote.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Der Jahreswechsel ist immer

auch ein guter Zeitpunkt,

um innezuhalten und sich

Ruhe, Erholung und Entspannung

zu gönnen. Was liegt also näher,

als Silvester in einer der heimischen

Thermen zu verbringen?

Diese bieten ihren Gästen ein abwechslungsreiches

Programm.

Guten Rutsch

Die H2O Therme in Bad Waltersdorf

startet mit einem eigenen

Programm ins neue Jahr. Unter

dem Motto „Unter dem Meer –

eintauchen ins Jahr 2026“ erleben

die großen und kleinen Gäste

einen ganz besonderen Jahreswechsel.

Die Therme hat bis 1 Uhr

geöffnet und wartet mit einer Kinderdisco,

einer Fackelwanderung

und einem Kinderfeuerwerk auf

die Gäste.

Spezielle Silvesterpakete und

eine eigene Silvesterkarte bietet

das Avita Resort.

In der Parktherme Bad Radkersburg

kann man am 31. Dezember

bis 16 Uhr das warme

Nass genießen.

Silvesterglück heißt es in der

Therme Nova. Hier wartet ein

spezielles Hotelangebot auf die

Gäste.

Ebenfalls ein spezielles Hotelpaket

im Hotel Fohnsdorf wartet auf

die Gäste der Therme Fohnsdorf.

Die Therme Loipersdorf hat

zu Silvester regulär von 8.30 bis

21 Uhr geöffnet. Es wird jedoch

eine Reservierung empfohlen.


34

mobil

Lukas Steinberger-Weiß

lukas.steinberger@grazer.at

Die Autoindustrie ist ein Schlüsselzweig

der Steiermark und muss

im Wandel unterstützt werden.“

Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom zum Aus für

das Verbot von Verbrenner-Motoren ab 2035 MICHALEA LORBER

www.grazer.at 21. DEZEMBER 2025

Die EU-Kommission

hat

das Verbot von

Verbrenner-

Motoren in dieser

Woche gekippt.

ARBÖ und VCÖ

haben dazu

unterschiedliche

Meinungen.

GETTY

Aus vom Aus löst Debatte aus

KEHRTWENDE. Unterschiedliche Reaktionen gibt es von ARBÖ und Verkehrsclub Österreich auf

das Aus für das Verbrenner-Aus, das die EU-Kommission in dieser Woche beschlossen hat.

Von Klaus Molidor

redaktion@grazer.at

Die einen begrüßen es, die

anderen kritisieren es.

„Wir haben den einseitigen

Ansatz der E-only-Strategie

immer kritisiert, weshalb wir diese

Entscheidung der EU auch positiv

sehen“, sagt ARBÖ-Steiermark-

Präsident Klaus Eichberger zum

Entscheid der EU-Kommission

diese Woche. Für die

Konsumenten sei das

Aus vom Verbrenner-

Aus eine gute und

richtige Entscheidung.

„Somit wird einerseits

die Elektromobilität

weiterentwickelt“, sagt

Eichberger. „Andererseits

wird auch der

bereits sehr gut entwickelte Verbrennermotor

in eine nachhaltige

Zukunft überführt.“

Eichberger und der ARBÖ gehen

davon aus, dass durch diese

Entscheidung verstärkt insbesondere

an „grünen“ Treibstoffen

geforscht wird und auch das

Thema Wasserstoff wieder stärker

in den Fokus gerückt wird.

„Insgesamt ergeben sich für die

Autoindustrie viele neue Möglichkeiten“,

glaubt Eichberger.

„Davon wird auch der Grazer Autocluster

um AVL List und Magna

profitieren, die viel Expertise bei

Klaus Eichberger

Verbrennungsmotoren mitbringen.

Profitieren werden laut

ARBÖ auch die Konsumenten,

denen mehr

Antriebsmöglichkeiten

geboten werden.

„Und durch die Entwicklung

von CO2-

neutralen Treibstoffen

kann früher oder später

auch der gesamte

Bestand betankt werden.

Der Kfz-Bestand ist einer

der größten Hebel zur Reduktion

der Emissionen“, sagt Eichberger.

Zickzack-Kurs

Wenig Freude hingegen hat der

Verkehrsclub Österreich (VCÖ)

mit der Kehrtwende der EU-

Kommission. „Dieser Zickzack-

Kurs verursacht Unsicherheit

und ist das genaue Gegenteil von

dem, was die Bevölkerung und

die Wirtschaft brauchen, nämlich

Planungssicherheit“, sagt VCÖ-

Experte Michael Schwendinger.

„Die Wende ist umso unverständlicher,

als schon jetzt einige

Staaten zeigen, dass 100 Prozent

abgasfreie Neuwagen deutlich

vor dem Jahr 2035 erreicht werden

können.“ In Dänemark beträgt

der Anteil an Elektroautos

bei Neuwagen schon 67 Prozent,

in Norwegen sind es sogar 95

Prozent – damit ist fast jedes neu

zugelassene Fahrzeug eines mit

Elektromotor.

Der VCÖ verweist auch darauf,

dass Österreich seine Energie für

Elektroautos dank Wasserkraft,

Wind- und Sonnenenergie selbst

herstellen kann, während Erdöl

importiert werden muss. Auch

das Thema E-Fuels sieht man

beim VCÖ kritisch. Einerseits,

weil die Effizienz noch nicht an

die von Elektromotoren heranreicht.

„Zudem benötigt die Herstellung

sehr viel Energie, daher

sind E-Fuels teuer und werden

mangels Alternativen dringend

im Flugverkehr und der Schifffahrt

benötigt“, erklärt Schwendinger.


21. DEZEMBER 2025 www.grazer.at

mobil 35

GETTY (2)

... in Graz

Hier fahren neun Linien auf

dem mehr als 85 Kilometer

langen Schienennetz.

ANZAHL DER

STRASSENBAHNKILOMETER

85,45 : 127,3

... in Belgrad

In der serbischen Hauptstadt

verkehren zwölf Linien auf

knapp 130 Kilometern.

Hell am Heiligen Abend

ABLENKUNG. Heute und am 24. Dezember bis 16 Uhr gibt es noch die

Möglichkeit, mit der hell erleuchteten Advent-Bim durch Graz zu fahren.

Sie ist das buchstäbliche

Highlight im vorweihnachtlichen

Straßenbahn-Betrieb:

die leuchtende Advent-Bim. Heute

von 16 bis 21 Uhr dreht diese

mit Lichterketten geschmückte,

historische Garnitur vom

Tramway-Museum Graz wieder

ihre glitzernden Runden durch

Graz. Zum Einsatz kommt dabei

schon traditionell der Triebwagen

267 aus dem Jahr 1963 mit 40

Sitz- und 75 Stehplätzen. Er wurde

2013 nach 50 Jahren aus dem

täglichen Betrieb ausgemustert

und pendelt nun zwischen Jakominiplatz

und der Laudongasse

in Eggenberg. Zu- und Aussteigen

ist gegen eine freiwillige Spende

an allen Haltestellen entlang der

Strecke möglich.

Und wer sich die Wartezeit

am Heiligen Abend ein wenig

verkürzen möchte, kann mit der

Advent-Bim zwischen 11 und

16 Uhr ein letztes Mal in diesem

Jahr fahren.

Modellbahn-Betrieb

Eine weitere Möglichkeit, vor allem

Kindern die Wartezeit bis zur

Bescherung abwechslungsreich

und kurzweilig zu gestalten, ist

ein Besuch im Tramway-Museum

in Mariatrost, wo am Heiligen

Abend auch noch einmal ein

Modellbahn-Betrieb stattfindet.

Von 12 bis 16 Uhr drehen die

Bims im Kleinformat dort ihre

Runden – bei freiem Entritt beziehungsweise

freiwilliger Spende.

Stärken kann man sich dabei mit

Keksen und die Erwachsenen mit

Glühwein, und für Last-Minute-

Geschenke ist der kleine Museumshop

noch geöffnet.

Heute und am Heiligen Abend fährt

die Advent-Bim noch. STADT GRAZ/FOTO FISCHER

Rätsel-Lösung vom 14.12.2025

W U P O A

L I E B E N A U E R P A R K

I N E S C H L O S S U

T H E A T E R S Y R E R

E N T E C S E C A T

R O H R B A C H H E R Z

R O G E R O Z E L L E

P U L V E R O R A A Y R

N I E R E N S T E I N N

G E N D O S H S P I

U R B S E R E K T R O G

A T E N D R E

Z O R N K H Lösung:

S A N D U H R STEIRER

K U R S A R E A SCHNIT-

Lösung:

K R A S S V G U STEIRER-

M E N T E E S

ZEL SCHNITZEL

Sudoku-Lösung

vom 21.12.2025

4 6 3 5 9 2 7 1 8

9 7 5 8 4 1 3 6 2

8 2 1 6 3 7 4 5 9

6 8 2 4 1 3 9 7 5

1 4 9 7 2 5 8 3 6

3 5 7 9 8 6 2 4 1

7 3 6 2 5 9 1 8 4

2 1 8 3 6 4 5 9 7

5 9 4 1 7 8 6 2 3

Feiertags-Öffis

Am 24. Dezember fahren die letzten Busse und Straßenbahnen um 18 Uhr

vom Jakominiplatz ab. Danach ist Betriebsschluss.

GETTY

FAHRPLAN. An den

Feiertagen sind die

Öffis mit leichten Abänderungen

unterwegs.

Die Feiertage stehen vor

der Tür. Auch zur festlichen

Zeit stehen die

Graz Linien ihren Fahrgästen zur

Verfügung und bringen sie von

A nach B – wenn auch mit dem

Ferienfahrplan und leichten Abänderungen.

Fahrplan

Bis 23. Dezember wird das Angebot

der Öffis noch verstärkt. Um

dem Verkehrsaufkommen entgegenzuwirken,

werden zusätzliche

Straßenbahnen und Busse in

Graz eingesetzt.

Von 24. Dezember bis 6. Jänner

gilt dann der Ferienfahrplan.

Die Fahrpläne für jede Linie

können auf der Website der

Holding Graz heruntergeladen

werden.

Obwohl der 24. Dezember

auf einen Mittwoch fällt, fahren

die Graz Linien nach dem

Samstag-Adventfahrplan. Die

letzten Busse und Straßenbahnen

fahren an diesem Tag um

18 Uhr vom Jakominiplatz ab. Es

bestehen Anschlüsse an alle Außenlinien.

Danach ist Betriebsschluss.

In den Nächten von 24. auf 25.

und 25. auf 26. Dezember verkehren

außerdem keine Nachtbusse.

Ab 7. Jänner 2026 gilt für Bus

und Bim wieder der reguläre

Fahrplan.

LS


36

sport

Klaus Molidor

redaktion@grazer.at

Es ist circa 28 Tage her, und

ich habe es circa 400-mal

gesehen.“

ÖFB-Stürmer Michael Gregoritsch über sein

1:0 gegen Bosnien in der WM-Quali GEPA

www.grazer.at 21. DEZEMBER 2025

UBI-Neuzugang Jade Hill (l.) mit

Kollegin Khrystyna Kulesha

US-Verstärkung

für UBI Graz

■ Auf dem Weg zum Saisonziel

Meistertitel haben sich

die Basketballerinnen von UBI

Graz noch einmal verstärkt.

Jade Hill von der University

of St. Thomas im Bundesstaat

Minnesota kommt als

Spielmacherin auf der Point-

Guard-Position. „Jade hat viel

Erfahrung aus der höchsten

amerikanischen College-Liga

und hat vier Jahre ohne Pause

oder Verletzung gespielt“, sagt

Headcoach Boris Virag. „Daher

glaube ich, dass sie viel

Qualität in unser Team bringt

und genau die Spielerin ist, die

wir zu diesem Zeitpunkt brauchen.“

Hill kam in ihrer Collegezeit

auf durchschnittlich

30 Einsatzminuten pro Spiel

und erzielte dabei 13 Punkte

und fünf Assists. Sportdirektorin

Edvina Tankic beschreibt

Neuzugang Hill als „dynamisch,

mit großer Wirkung auf

beiden Seiten des Spielfelds“.

KK

TRANSFERS. Seit 2022 haben viele Stützen den SK Sturm verlassen. Nicht

bei allen hat die Karriere durch den Wechsel aber Fahrt aufgenommen.

Immer wieder ist dieser Tage

vom Aderlass die Rede, den

Sturm seit einigen Jahren regelmäßig

über sich ergehen und

die besten Spieler ziehen lassen

muss. Jetzt kehrt mit Außenverteidiger

Jusuf Gazibegovic einer

aus der langen Reihe der Transfers

zu Sturm zurück. Beim 1. FC

Köln hat er nach zwölf Einsätzen

in der Vorsaison und dem Aufstieg

in die Bundesliga in der laufenden

Saison nur 22 Einsatzminuten

vorzuweisen. Was aber ist

aus den anderen Spielern geworden,

seit sie Graz verlassen haben?

Ein kleiner Rundblick, ohne

Anspruch auf Vollständigkeit.

☞ Kelvin Yeboah: In 45 Spielen

hat der italienisch-ghanaische

Stürmer 20-mal für Sturm

getroffen, ehe er im Jänner 2022

zum FC Genua wechselte. Dort

begann nach geraumer Zeit eine

Wanderschaft auf Leihbasis.

Erst nach Augsburg, dann nach

Montpellier und Standard Lüttich.

Inklusive Genua hat er bis

Juli 2024 nur mehr neun Tore

in 73 Spielen gebracht. Danach

ging es zu Minnesota in die Major

League Soccer.

☞ Rasmus Höjlund: Von

Sturm ging es im Sommer 2022

zu Atalanta Bergamo und ein

Jahr später zu Manchester United,

wo er in 95 Spielen 26 Treffer

erzielte. Seit September scort

Höjlund für Napoli in der Serie A

– sechsmal in 17 Spielen.

☞ Emmanuel Emegha: Im

Sommer 2023 wechselte der Stürmer

zu Racing Straßburg – und

fiel dort auch mit Aussagen auf

wie: „Ich dachte vor dem Wechsel,

Straßburg liegt in Deutschland.“

Der 22-Jährige hat sich

aber zum Teamspieler der Niederlande

gemausert und wechselt

im Sommer für kolportierte

28 Millionen Euro zu Chelsea.

Mika Biereth

hatte beim AS

Monaco einen

super Start –

zuletzt war seine

Trefferquote

aber mäßig.

Nicht für jeden war der

Abschied ein Aufstieg

Von Klaus Molidor

redaktion@grazer.at

GEPA

☞ Alexander Prass: Im Sommer

2024 zog es den 24-Jährigen

in die deutsche Bundesliga zu

Hoffenheim. Bislang insgesamt

45 Spiele, in der laufenden Saison

nur gegen die Bayern über

die volle Distanz dabei, sonst

hauptsächlich Kurz-Einsätze.

☞ Mika Biereth: Der Knipser

verließ Sturm im Jänner 2025

zum AS Monaco, erwischte dort

einen super Start und hält aktuell

bei 15 Toren aus 40 Spielen.

In der laufenden Saison hat er

aber erst zwei Tore erzielt, dafür

sechs Einsätze in der Champions

League.

☞ Gregory Wüthrich: Der Abwehrchef

kehrte im Sommer zu

Youngs Bern zurück. Sieben Einsätze,

acht Runden Pause wegen

einer Muskelverletzung.

☞ William Böving: Seit dem

Wechsel zu Mainz im September

hat er nur je vier Liga- und

Conference-League-Spiele und

einen Pokal-Einsatz absolviert.


21. DEZEMBER 2025 www.grazer.at

sport 37

OHA!➜

Vier Comebacks bei den 99ers

Beim 2:3 gegen Laibach wieder dabei:

Kevin Roy (Bild), Nick Swaney,

Lenz Moosbrugger und Nico Feldner.

GEPA (2)

Grazern winkt die Liga-Spitze

Bitterer Ausfall

Der UVC Graz muss zum Volleyball-

Jahresabschluss weiterhin auf den

verletzten Nils Arvay verzichten..

OJE!

BASKETBALL. Keine Weihnachtspause in der Herren-Superliga. Dafür könnte der UBSC als neuer

Tabellenführer in das Jahr 2026 starten, da jetzt zwei mehr als lösbare Aufgaben anstehen.

Heute zuhause gegen den

Vorletzten, zwei Tage

nach Weihnachten auswärts

beim sieglosen Letzten –

auf den UBSC Graz warten jetzt

mit Eisenstadt und Fürstenfeld

zwei „Pflichtsiege“. Und auch das

letzte Spiel in diesem Jahr bei

Traiskirchen am 28. Dezember

ist eine lösbare Ausgabe. Weil

die Liga sehr eng beisammen

liegt, könnte die Truppe von

Trainer Ervin Dragsic danach

von der Tabellenspitze lachen.

„Wir sind von der Grundaufstellung

her heuer mit Vienna und

Kapfenberg eines der drei stärksten

Teams der Liga“, sagt UBSC-

Manager Michael Fuchs mit

breiter Brust. Dennoch warnt

er vor dem heutigen Gegner

Eisenstadt. „Sie haben sich verstärkt

und sind nicht mehr diese

Mannschaft, die wir im November

mit 106:63 geschlagen haben.“

Trotz Grippewelle und

Schnupfensaison sind die Grazer

fit und können ab 17.30 Uhr

im Sportpark in bester Besetzung

antreten. Spezielle Weihnachtsaktion

gibt es im letzten

Heimspiel 2025 keine. „Ich hoffe,

dass wir uns mit dem Sieg

selbst ein Geschenk machen“,

hofft Fuchs.

Tevin Brewer (r.) und der UBSC Graz haben die Liga-Spitze im Visier.

GEPA


38 grazer sonntag

www.grazer.at 21. DEZEMBER 2025

SO ISST GRAZ

Mimi’s Graz präsentiert ...

... Schoko-Frucht-

Kuchen mit

Schokoglasur

Mimi Prein mit dem präsentierten

Schoko-Frucht-Kuchen KK (2)

Alles, was das süße Herz begehrt, kann

man bei Mimi’s am Kaiser-Josef-Platz

shoppen. Die herrlichen Torten und Kuchen

kann man auch ganz bequem online bestellen,

zuhause kann man nun auch einen

Schoko-Kuchen nach- backen.

LEO

Zutaten:

940 ml

Sojadrink,

2,5 EL Apfelessig,

400 g Zucker,

20 g Vanillezucker,

560 g Mehl

universal, 120 g echter Kakao, 1 TL Natron/Speisesoda,

1 EL Backpulver, 270 ml

Rapsöl, Prise Salz, Früchte deiner Wahl

(tiefgekühlt, frisch oder Dose)

Glasur: 240 g Schokolade 80 %, 160 g

Flora/Margarine

Zubereitung:

Sojadrink und Essig vermengen und

5 Minuten stehen lassen (= vegane

Buttermilch). Ofen auf 175 Grad Heißluft

vorheizen. Mehl, Kakao, Natron,

Backpulver, Salz abwiegen, mischen

und sieben. Zucker, Vanillezucker, Öl

und Sojadrink mischen. Trockene Zutaten

zu feuchten Zutaten geben und

mit dem Schneebesen zu einer schönen

Masse rühren. Früchte unterheben

(Dosenfrüchte müssen abtropfen). In

eine Form gießen (24 cm rund oder

28 cm Kasten). In den Ofen geben und

ca. 40 Minuten backen. Für die Schokoglasur

Schokolade und Flora/Margarine

über Wasserbad schmelzen. Danach

den abgekühlten Kuchen glasieren. Viel

Freude beim Backen!

GRAZWORTRÄTSEL

Couleur der

Grazer

Panther-

Innen

jap. Glaube

Mariatroster

Bach im

Oberlauf

Ziergefäß

für Blumen

Zeitungskonsument

Abk. für

"Nachname"

lustigdummer

Einfall

begeistert,

verzückt

unverdientes

Glück

historisches

Land in

Arabien

Glanzpunkt,

Meisterleistung

Morbus

Hansen,

Aussatz,

Miselsucht

spanisch

für "ja"

"Dach

von Graz"

Lösung:

SUDOKU

1

7

"Schall

und Rauch"

Glocke am

Schloßberg

"Graz hilft"

Stuhl

Dünger aus

den Exkrementen

von

Seevögeln

wenig Platz

bietend

weiblicher

Vorname

3

8

ein Außerirdischer

einschließlich,

mitsamt

steir. Landesrat

für

Tierschutz

(2 Wörter)

größerer

Staudamm

engl. Ausruf

d. Staunens

Vorsilbe

für "gut"

obere Extremitäten

Mannschaft

Hauptstadt

der Ukraine

"Potz

Blitz!"

10

Raum im

Landhaus

englisch

für "faul"

11

heimisches

Obst

fränkischer

Hausflur

karibische

Likör-Insel

Hochschule

beduseln

Herzströmemessung

röm. "2"

Bremssystem

für Autos

5

Satan,

Fürst der

Finsternis

engl. Lady

† 1997

EU-Prüfzeichen

Düsenflugzeug

10 mm

Keimzelle

Abk. für

"Sportclub"

Junges

von

der Kuh

Gipfel i. Grazer

Bergland

eine Grazer

Grüne (2 W.)

9

öst. Presseagentur

Führungsgremium

kontinuierlich

französ.

für "Ära"

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11

3 9 2

5 8 6

2 6 4 5

6 1 3

7 2 8

4

7

8 7

9 2 3

879

Jede

Ziffer darf

in jeder

Reihe in

jedem

Quadrat

nur

einmal

vorkommen.

Bleistift

spitzen,

los geht’s.

Viel Spaß!

geplatzte

Maiskörner

ansichtig

werden

6

2

KFZ-Kennz.

für Steyr

Abk. für

"Billardclub"

spanische

Automarke

2 x 2 Tickets

Rätsellösungen: S. 35

Vermächtnis

an die

Nachwelt

mit dem

Fuß zu

bedienender

Hebel

"Großes

Orchester

Graz"

G E W I N N S P I E L

für „Elvis – Das Musical“ am

25. Februar 2026 zu gewinnen!

Wie lautet die Lösung?

E-Mail mit Betreff „Rätsel“,

Lösung und Telefonnummer an:

gewinnspiel@grazer.at

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Gewinn

nicht übertragbar. Einsendeschluss: 24.12.2025.

Gewinner werden telefonisch verständigt und

sind mit der Veröffentlichung einverstanden.

4


21. DEZEMBER 2025 www.grazer.at grazer sonntag

„GRAZER“-TIPPS FÜR DEN 21. DEZEMBER

Familienkonzert in der Oper

Um 10 Uhr findet in der Oper Graz

das Familienkonzert „Zu Gast bei

Schubert“ statt. Schubert ist dabei

auf Reisen in Graz und wird in einen

fröhlichen musikalischen Trubel

verwickelt. Die Altersempfehlung ist

von 7 bis 11 Jahren.

Eine Winterwelt im Zentrum

Die Grazer Winterwelt lädt am

heutigen Adventsonntag wieder zum

Eislaufen ein. Von 9 bis 19 Uhr können

Slots für die Eisfläche gebucht werden.

Am Genussmarkt gibt es Getränke und

die Möglichkeit, etwas zu essen.

Lumagica

Auch der Lichterpark Lumagica hat

heute wieder seine Tore geöffnet. Das

Motto „Colors of Life“ verspricht eine

bunte und leuchtende Reise durch das

Areal. Rund 300 leuchtende Objekte

können bestaunt werden – ein Erlebnis

für die ganze Familie. Timeslots

können online gebucht werden.

Weihnachten mit dem Kasperl

Der Kasperl ist heute wieder im

Orpheum Extra auf Besuch. Um 11, 15,

und 16.30 Uhr wird „Kasperl und die

Weihnachtskekse“ gespielt.

Lunch am Schlossberg

Im Restaurant Schlossberg kann man

sich heute kulinarisch verwöhnen

lassen, denn heute findet ein weiterer

Christmas Lunch statt. Zwischen 11.30

und 15.30 Uhr kann über den Dächern

von Graz um 39 Euro gespeist werden.

Kulinarische Reise

Auch Johann Schmuck und Harald

Irka laden heute zu einer kulinarischen

Reise bei Van den Berg. Bei ihrem

Pop-up fusionieren sie zwei Küchen

zu einem ganz besonderen Menü.

Heute kann zum letzten Mal, einmal um

13.30/14 Uhr und einmal um 18.30 Uhr,

gespeist werden. Eine Reservierung ist

unbedingt notwendig.

CIRQUE NOËL

19 Uhr

Orpheum

Die kanadische Gruppe Flip Fabrique präsentiert im Rahmen des

Cirque Noël im Orpheum ihr neues Programm „Six“. EMMANUEL BURRIE, GETTY

Händel im Stefaniensaal

Um 16 Uhr wird Händels „Messiah“,

Teil 1 und Auswahl aus Teil 2, im

Stefaniensaal aufgeführt. Michael

Hofstetter dirigiert die sogenannte

„Christmas Version“. 20 Minuten

vor Vorstellungsbeginn erzählt

Intendant Mathis Huber etwas zur

Geschichte des Abends.

Theater für die Kleinen

Die kleinen Kulturbegeisterten können

sich heute wieder im Kindermuseum

Frids & Fred einfinden. Das

Theater Feuerblau spielt „Rosi in der

Geisterbahn“ – eine Geschichte, die

Mut macht, den eigenen Ängsten zu

begegnen. Um 16 Uhr, ab 4 Jahren

empfohlen.

Matrosen in New York

In der Oper Graz sind drei Matrosen

auf Landgang. Um 18 Uhr wird

Leonard Bernsteins Musical „On

the Town“ auf der Hauptbühne

aufgeführt. Die drei Matrosen wollen

New York samt allen Sehenswürdigkeiten

entdecken – das am besten

in weiblicher Begleitung. Ein Abend

voller Spaß und Schwung.

Cirque Noël

Im Orpheum Graz präsentiert heute

um 19 Uhr der Cirque Noël das

neue Programm der Flip Fabrique.

Die kanadische Gruppe wird „Six“

aufführen – ein Programm, das

darstellen soll, dass jeder

Mensch durch maximal

sechs soziale Kontakte

mit jedem auf der Welt

verbunden ist. Ein

Abend voller spektakulärer

Akrobatik und

berührender Poesie.

39

WOHIN AM SONNTAG

Nordische Weihnacht

Um 20 Uhr findet in der Pfarre Graz-

Mariahilf „Nordische Weihnacht/

Abendmusiken Mariahilf“ statt. Mit

Johann Hermann Scheins Israelsbrünnlein

und nordischer Chormusik.

Karten gibt es im Vorverkauf

oder an der Abendkasse.

UBSC-Heimspiel

Zum letzten Mal im Jahr 2025

treten die Grazer Basketballer vor

heimischer Kulisse an. Zu Gast sind

an diesem Sonntag die Dragonz aus

Eisenstadt. Start der Partie im Raiffeisen

Sportpark ist um 17.30 Uhr.

Bolschoi Don Kosaken

Die Bolschoi Don Kosaken unter

der Leitung von Petja Houdjakov

gastieren heute im Minoritensaal

mit ihrem Weihnachtskonzert. Den

Chor zeichnet vor allem sein Zusammenspiel

der unterschiedliche

Stimmlagen, von Falsette bis Basso

profondo, aus. Um 18 Uhr.

Advent, Advent

Die Adventmärkte haben wieder

geöffnet, und das bedeutet, dass die

Grazer Innenstadt ihr festliches Kleid

angezogen hat. 16 Adventmärkte und

215 Stände warten auf einen Besuch.

Die Öffnungszeiten variieren von Markt

zu Markt.

Advent-Bim

Die Advent-Bim fährt heute wieder

ihre Runden durch Graz. Eine

weihnachtlich geschmückte und

historische Straßenbahn des Tramway

Museums Graz fährt auf der

Strecke vom Jakominiplatz zur

Laudongasse. Zu- und Ausstiege

sind an jeder Haltestelle entlang

der Strecke möglich. Mitfahrt

gegen freiwillige Spende. Von

16 bis 21 Uhr.

Reichweite. Wirkung. Relevanz

der Grazer

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