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EYECOM_01_2026

DIE EYEWEAR-COMMUNITY

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01 | JANUAR · FEBRUAR · MÄRZ 2026 | 5,- ISSN 2509-4955

MARKE

Second Life

MESSE

Zukunfts-

Fenster

MORGEN

Laden 20XX

SPECIAL

Made

in Europe

01

–––––

2026


DIE INTERNATIONALE MESSE FÜR OPTIK & DESIGN

16. – 18.01.2026 IN MÜNCHEN

opti.de







KÜHLE KLARHEIT MIT STILVOLLER LEICHTIGKEIT




INHALT

TITEL

CooperVision

www.coopervision.de

EDITORIAL

Wunsch und Wirklichkeit 13

NEWSROOM

Kurznachrichten 14

HEADLINER

Second Life – Wiedergeburt 18

MESSE

Zukunfts-Fenster – opti 2026 22

BUSINESS

Das Ende der Illusionen – Ein Märchen von Gestern 26

ADVERTORIAL

Aus einem Guss SIOLS. RX.AERO – Siols 30

Stark durch den Winter – CooperVision 31

SHOP

Laden 20XX – Augenoptik zwischen Hightech und Menschlichkeit 32

ADVERTORIAL

Sie zu begeistern – Oxibis 36

Vielsichtig mit R + H – Rupp + Hubrach 37

Guess – Marcolin 38

22

32

OPTICS

Randbereich – Lens Edge Coloring 40

Nachruf

Farewell mein Freund – Axel Smidt 42

BRANCHE

Perspektiven auf den richtigen Spin – Spectaris Trendforum 44

SHOWROOM

Community-Advertorials 46

SPORTS

Aus einem Guss – High-End-Sportoptik 48

HISTORY

Immer der Nase nach – Gelebte Unternehmensgeschichte 50

SPECIAL

Made in Europe – Das Gute liegt nahe 52

PORTRAIT

Qualität und Persönlichkeit – Simone & Daniel Toerschen, Tönisvorst 66

TERMINE

Terminkalender – Wer macht wann was wo? 70

COMMUNITY

Herstellernachweis – Wen finde ich wo? 73

SCHLUSSLICHT

Diverses – Besonderes, Ungewöhnliches, Impressum 74

40

52

WWW.EYE-COM.NET

11


Entdecker

gesucht

Eintauchen in die Welt der

Augengesundheit – vom

Tränenfilm bis zur Netzhaut

Haben Sie das große Ganze im Blick? Zeigen Sie mit

Tränenfilmanalyse, Myopie-Management, Screening des

vorderen und hinteren Augenabschnitts Ihre Kompetenz.

OCULUS ist der zuverlässige Partner an Ihrer Seite.

Bleiben Sie neugierig und besuchen Sie uns

auf der opti 2026!

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EDITORIAL

»DIE WAHRSCHEINLICHKEIT DES GESCHEHENS STEHT IN UMGEKEHRTEM

VERHÄLTNIS ZUM WUNSCH.«

Gumpersons Gesetz – ein humorvoller Satz aus der Psychologie.

»IN DER REALITÄT IST DIE WIRKLICHKEIT GANZ ANDERS.«

Werber-Weisheit

WUNSCH UND WIRKLICHKEIT

Liebe Leser,

den Hersteller-Wunschtraum namens „wenn wir direkt bei den Verbrauchern Bedarf wecken, werden diese massenhaft in die

Optikerläden laufen und unsere Brillen kaufen“ kenne ich so lange wie ich Fachzeitschriften mache. Er hat in unserer Branche – von

wenigen Ausnahmen wie RayBan, Oakley oder Fielmann (!) abgesehen – noch nie funktioniert, weil die allermeisten Verbraucher

Brillen nicht unter dem Aspekt „Marke“ sehen und kaufen, sondern weil „der Optiker sie empfohlen hat“, „weil es ein günstiges

Angebot war“, „weil sie mir und meinem Mann gut gefiel“ – oder einfach „weil ich halt eine brauche.“ Brillen sind keine iPhones.

Man müsste viele Millionen EUR in die Hand nehmen, um das (kurzfristig) zu ändern. Das kann sich – außer Luxottica – keiner

leisten. Deshalb muss jede Fassungs-, Glas- oder Kontaktlinsenmarke IMMER durch den engen „Flaschenhals“ namens „Augenoptiker“:

Sie müssen vom Produkt überzeugt sein, denn Sie allein entscheiden mit der lokalen Präsenz Ihrer eigenen Marke, der

Produktpräsentation in Ihrem Geschäft und der Werbung in Ihrem Markt über Ab- und Umsatz.

Auch Wokeness, Gendersprache oder andere „Moden“ sind keine erfolgreichen Verkäufer. Mein

Vater hat mir schon als kleinem Jungen die Anglerweisheit beigebracht: „Der Wurm muss nicht dem

Angler schmecken, sondern dem Fisch.“ Was bezogen auf den Verkauf von Produkten bedeutet: Die

per sönlichen Einstellungen des Produzenten oder des Werbers spielen für den Verkauf überhaupt

keine Rolle – im Gegenteil. Das hat vor einiger Zeit beispielsweise die Nobel-Automarke Jaguar

erfahren, der nach einer bescheuerten Werbekampagne die Verkäufe in Europa wegbrachen: Von gut

1.900 Autos in 2023 auf gerade noch 49 Autos in 2024.

Im Zeitschriften-Alltag hören wir immer wieder Sätze wie „Wir haben unser Budget jetzt zum großen

Teil in Social Media investiert.“ Das klingt schön und zeitgemäß. Aber wenn man dann aus Neugier

einmal im Detail nachschaut, sieht man unter solchen Postings mal 30, mal 80 und im Einzelfall

vielleicht sogar 500 der begehrten „Likes“. Das sind Peanuts. Die Reichweite von Fachzeitschriften ist

um Welten höher. Der Aufmerksamkeitswert auch.

Und mal ehrlich: Würden Sie die Entscheidung, eine neue Fassungsmarke oder einen neuen Glashersteller in Ihr Portfolio aufzunehmen,

von irgendwelchen Bildchen bei Instagram oder Facebook abhängig machen? Von irgendwelchen „Influencern“, die

– natürlich gegen Bezahlung – irgendein Produkt in die Kamera halten oder auf ihre vermeintlich berühmte Nase setzen? Damit

kann man Teenies beeindrucken, aber keine Unternehmer. Es gibt da ein nettes Bonmot: „Berühmt sein bei Instagram – das ist

dasselbe wie reich sein bei Monopoly.“

Ich persönlich kenne jedenfalls keinen einzigen Augenoptik-Unternehmer, der seine Entscheidungen aufgrund solcher „Informationen“

trifft. In der Augenoptik werden auch 2026 weiterhin drei bewährte Säulen die Basis für unternehmerische Produkt- und Investitionsentscheidungen

sein: Fachmessen, Fachzeitschriften und (gute) Außendienst-Mitarbeiter. Die Reihenfolge stellt keine Wertung dar.

Insofern würde ich mich freuen, wenn möglichst viele EYECOM-Leser vom 16. bis 18. Januar 2026 den Weg auf die opti in

München finden.

In diesem Sinne herzlichst Ihr

Martin Graf

PS: Für Anregungen, Kommentare und Kritik erreichen Sie mich unter graf@eye-com.net und Tel. +49 171 5483199

WWW.EYE-COM.NET

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0 NEWSROOM

Design Eyewear Group

übernimmt sechs

französische Marken

Die Design Eyewear Group hat am 11. Oktober

2025 sechs Brillenmarken des französischen

Unternehmens KNCO übernommen, das sich in

einem Insolvenzverfahren befindet. Die Übernahme

umfasst zwei Eigenmarken für Erwachsene

(François Pinton und Karavan), zwei Eigenmarken

für Kinder (Karavan Kids und Kaliboo) sowie die

lizenzierten Kindermarken Jacadi und Catimini.

Durch die gezielte Übernahme dieser Marken

stärkt die Design Eyewear Group ihre Position

in Frankreich – einem der bedeutendsten europäischen

Märkte – und tritt zugleich in eine neue

Produktkategorie ein, die das Unternehmen auch

in anderen Schlüsselmärkten ausweiten will.

Neue Aufklärungskampagne von CooperVision

Weil gutes Sehen essenziell für die seelische, geistige und körperliche Entwicklung von Kindern ist, hat

CooperVision die Kampagne „Sehen ist Lernen“ ins Leben gerufen. „Es ist gerade mit Blick auf die rasant

steigende Zahl an kurzsichtigen jungen Menschen wichtig, dass dieses Thema auch in der öffentlichen

Gesundheitsaufklärung mehr Raum bekommt“, erklärt Dr. med. Peter Kaupke aus Hamburg. Der Augenarzt

beschäftigt sich seit mehr als 30 Jahren intensiv mit der Kinderaugenheilkunde und weiß, dass eine frühe

Diagnose und Behandlung enorm wichtig sind: „Etwa 99 Prozent der Eltern wissen nicht, dass eine Kurzsichtigkeit

nicht nur korrigiert, sondern ihr Fortschreiten gebremst oder sogar ganz gestoppt werden kann.“

Im Rahmen der Kampagne werden verschiedene Kommunikationsmaßnahmen umgesetzt wie Social-

Media-Kampagnen, Anzeigen, Hörfunk-PR und Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Für den augenoptischen

Fachhandel wird es im Jahr 2026 eine neue Elternbroschüre geben. Darüber hinaus setzt der Kontaktlinsenhersteller

auf Kooperationen mit familienorientierten Netzwerken und Initiativen, um Eltern dort zu

erreichen, wo sie sich informieren.

OCULUS engagiert sich beim

23. Deutschen Down-Sportlerfestival in Wetzlar

Beim 23. Deutschen Down-Sportlerfestival in Wetzlar war Oculus erneut als engagierter Sponsor dabei und hat

zum wiederholten Mal die „Seh-Olympiade“ durchgeführt. Ein fünfköpfiges Team prüfte die Sehleistung der

Sportler und führte ein Screening des vorderen Augenabschnitts durch. Insgesamt nahmen 50 Sportler mit

Down-Syndrom im Alter von sechs bis 37 Jahren an der „Seh-Olympiade“ teil. „Unser Ziel ist es, Aufmerksamkeit

für die Bedeutung regelmäßiger Augenuntersuchungen bei Menschen mit Down-Syndrom zu schaffen“, erklärt

Amelie Neubert, Leiterin der Oculus Akademie. „Die Lebensfreude und Energie, mit der die Sportler an Herausforderungen

herangehen, motiviert uns, ihnen die bestmögliche Unterstützung für gutes Sehen zu bieten.“

Auch im kommenden Jahr plant Oculus das Deutsche Down-Sportlerfestival wieder zu unterstützen.

Bjarne Mädel ist Brillenträger

des Jahres 2025

Das Kuratorium Gutes Sehen e.V. (KGS) hat den

Schauspieler und Regisseur Bjarne Mädel zum

„Brillenträger des Jahres 2025“ gekürt. Mit der

zum 20. Mal vergebenen Auszeichnung rückt

der Verein Menschen in den Mittelpunkt, die

zeigen, wie selbstverständlich und positiv Brilletragen

heute gelebt werden kann.

Mit Bjarne Mädel würdigt das KGS eine Persönlichkeit,

die Humor, Ehrlichkeit und Haltung vereint

und der Brille dabei einen festen Platz im

echten Leben gibt. Der Titel „Brillenträger des

Jahres“ soll nicht nur Vorbilder ehren, sondern

auch das Bewusstsein für gutes Sehen stärken.

Mädel, bekannt u. a. aus „Stromberg“, „Der

Tatortreiniger“ und „Mord mit Aussicht“, trägt

seine Brille so selbstverständlich wie er seine

Figuren verkörpert. „Ich habe eine weise Altersweitsicht.

Und ohne angeben zu wollen, kann

ich sagen: Ich bin generell schön weitsichtig“.

Für ihn ist die Brille weniger Accessoire, mehr

ein vertrauter Begleiter, der einfach zum Alltag

gehört: „Sie muss mich so aussehen lassen, wie

ich bin.“ erklärt Mädel. Mit seiner nahbaren Art

macht er Mut, zur Brille zu stehen und Vorbehalte

hinter sich zu lassen.

14

EYECOM 01 | 2026


Diese Bilder wurden mit generativer Kl erstellt.

NIEMAND SIEHT LEBEN WIE DU.

Entdecke klares Sehen in einer neuen Dimension.

ZEISS auf der opti 2026.

16.–18. Januar 2026

Halle C3, Stand 531

Messegelände München


0 NEWSROOM

Maximilian Freiberg erneut mit dem Wissenschaftspreis

für Augenoptik von Rupp + Hubrach ausgezeichnet

Eine Premiere für den renommierten Wissenschaftspreis von Rupp + Hubrach (R+H): Maximilian Freiberg, M.Sc., erhielt als

erster Preisträger zum zweiten Mal die Auszeichnung für eine herausragende wissenschaftliche Arbeit. Nach seiner preisgekrönten

Bachelorarbeit 2023 überzeugte Freiberg die Jury nun auch mit seiner Masterarbeit an der Berliner Hochschule für

Technik (BHT). In seiner Masterarbeit untersuchte Freiberg das Fixationsverhalten unter verschiedenen Blickbedingungen und

Aufgaben – ein komplexes Thema mit hoher klinischer und optometrischer Relevanz. Kern der Arbeit war ein binokulares Scanning-Laser-Ophthalmoskop

(bSLO), welches im Adaptive Optics Vision Labor der Uni-Augenklinik Bonn unter der Leitung von

Dr. Wolf Harmening entwickelt wurde. Freibergs Arbeit fand bereits große Resonanz in der Fachwelt. Seine Ergebnisse stellte

er unter anderem beim Adaptive Optics Psychophysics Workshop in Berkeley (USA), bei der Vision Sciences Society in Florida,

sowie dem Jahreskongress der deutschen ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) vor. Eine Fachpublikation ist in Vorbereitung.

MPG GmbH: Erlebnis für alle Sinne im Haus des Sehens

Am Wochenende vom 17. bis 19.10.2025 verwandelte sich das ikonische Headquarter der MPG GmbH, bekannt

als „Schwarzer Panther“, in ein pulsierendes Zentrum für Design, Technologie und Inspiration. Unter dem Motto

„Haus des Sehens“ lud das Unternehmen zum jährlichen Optik-Event, das mit einer eindrucksvollen Ausstellungsplattform

im Exhibition-Stil und kreativen Inszenierungen rund um die Welt der Brille begeisterte. Neben

der Ausstellung bot das Event ein vielfältiges Rahmenprogramm: Fachvorträge mit exklusiven Einblicken hinter

die Kulissen, kulinarische Spezialitäten direkt in der Genussgalerie des hauseigenen Haubenlokals nullneun

sowie eine Erlebnistour zur Edelbrandmanufaktur Gölles. Mit einem stimmungsvollen Traditionsabend voller

Musik und regionaler Kultur fand die Veranstaltung in der Südoststeiermark ihren krönenden Abschluss.

Zeiss betont Wichtigkeit von Augengesundheit

zum Welttag des Sehens 2025

Zum Welttag des Sehens im Oktober 2025 hat Zeiss sein Engagement für lebenslange Augengesundheit

bekräftigt. Als Stiftungsunternehmen setzt Zeiss sich dafür ein, dass der Zugang zu Augenvorsorge ein Grundrecht

ist und unterstützt daher weltweit Initiativen für Augengesundheit und gutes Sehen. Weltweit sind mindestens

2,2 Milliarden Menschen von Kurz- oder Weitsichtigkeit betroffen. In mindestens einer Milliarde dieser

Fälle hätte die Beeinträchtigung verhindert werden können oder bleibt unbehandelt. Die Hauptursachen für

Seh störungen und Blindheit weltweit sind Refraktionsfehler und Katarakte. Trotz der Häufigkeit dieser Erkrankungen

wird geschätzt, dass nur 36 Prozent der Menschen mit Refraktionsfehlern

und nur 17 Prozent der Menschen mit Katarakt eine angemessene

Intervention erhalten haben.

Zeiss setzt sich mit sozialen Initiativen und als Hersteller innovativer

Lösungen für bestmögliches Sehen dafür ein, die Verfügbarkeit von

Behandlungen für Sehbehinderungen zu verbessern. Zahlreiche Projekte

verdeutlichen den globalen Fokus des Unternehmens auf Behandlungen

für Bedürftige, wie in Indonesien, Mosambik, China und vielen anderen

Orten und tragen mit Trainingszentren und Bildungsprogrammen in

Regionen, in denen es an ausreichender Verfügbarkeit für die augenoptische

Versorgung mangelt, zu einer verbesserten Augengesundheit bei.

Optiswiss – Änderungen im Vertriebsteam

Ein neues Gesicht im Vertriebsteam Deutschland und eine neue Funktion im Vertrieb: Seit Anfang Oktober

2025 verstärkt Birte Rudat als Sales Managerin Nord das Team des Schweizer Brillenglasherstellers Optiswiss.

Stephan Sachau wurde zum Vertriebsteamleiter Nord berufen und verantwortet neben dem deutschen

Norden auch das Team in Dänemark. Als Augenoptikerin mit Leidenschaft bringt Birte Rudat eine

langjährige Erfahrung aus verschiedenen Bereichen der Branche mit: Nach ihrer Tätigkeit im traditionellen

Fachgeschäft in Lübeck und als Kontaktlinsenanpasserin und Anpassberaterin bei MPG&E in Bordesholm

war sie zuletzt als Sales Managerin für MPO tätig. Mit ihrer Expertise

und Verbundenheit zum Norden übernimmt Birte Rudat nun den

Vertrieb von Optiswiss in Norddeutschland.

Stephan Sachau ist seit fast vier Jahren bei Optiswiss tätig. Seit

Oktober 2025 leitet er zusätzlich zu seinem bisherigen Gebiet Ost das

gesamte Vertriebsteam im Norden Deutschlands sowie in Dänemark.

Mit der fachlichen Expertise von Birte Rudat und der partnerschaftlichen

Vertriebsphilosophie von Stephan Sachau stärkt Optiswiss

seine Präsenz und unterstreicht einmal mehr seine Kompetenz bei

High-Tech-Brillengläsern, Qualität und „Swissness“.

Neue CFO bei

der Rodenstock-Gruppe

Ab dem 1. Februar 2026 verstärkt Dr. Martina

Bentele das Executive Management Team von

Rodenstock als CFO. Martina Bentele verfügt

über mehr als 20 Jahre internationale Erfahrung

im strategischen und operativen Finanzmanagement.

In den letzten fünf Jahren war Frau Dr.

Bentele als Chief Accounting Officer & Corporate

Controller bei der Siemens Energy AG tätig, wo

sie erfolgreich die Transformation der Accounting-

und Controlling-Organisation führte.

Kuratorium Gutes

Sehen ist umgezogen

Der Umzug markiert für das Kuratorium

Gutes Sehen mehr als einen Wechsel der

Anschrift. Wochenlang wurde gesichtet, sortiert

und reduziert. Dabei rückten 75 Jahre

Vereinsgeschichte in den Fokus: Von frühen

Aufklärungskampagnen bis zu Initiativen,

die Generationen begleitet haben. „Nach

15 Jahren am Werderschen Markt beginnt

für uns ein neues Kapitel. Wir führen Bewährtes

fort, schaffen Raum für Innovation

und möchten neue Impulse für gutes Sehen

setzen“, sagt Kerstin Kruschinski, die stellvertretende

Geschäftsführerin des KGS. Neue

Anschrift: Robert-Koch-Platz 4, 10115 Berlin.

Neue Besucheradresse: Hannoversche Str.

19, 10115 Berlin. Der Verein ist weiterhin

erreichbar unter Tel.

030-414021

- 22 oder - 64 und

eMail-Adresse

info@sehen.de

16

EYECOM 01 | 2026


WELTNEUHEIT

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0 HEADLINER

Eine Nase für die Brille: Alain Mikli und

sein Sohn Jéremy Tarian (Abb. links)

Das legendäre, asymmetrische Mikli-Modell „030“

aus dem Jahr 1983. Diese Brillen werden unter Sammlern

heute für 4-stellige Beträge gehandelt. (Abb. rechts)

Ein Foto des legendären Pop-Art-Künstlers Andy Warhol aus

dem Jahr 1985 mit dem Mikli-Modell „Clé de Sol“.

Der Fotograf war Albert Watson; das Foto erschien unter

anderem in der deutschen „Männer-Vogue“. (Abb. unten)

WIEDERGEBURT

Second

Life

BRILLENMARKEN HABEN EIN EIGENES LEBEN; MANCHMAL SOGAR EIN ZWEITES:

WENN EINE TRADITIONSMARKE UND EIN GENIALER DESIGNER ZUSAMMENFINDEN,

KANN DAS UNGLAUBLICH SPANNEND WERDEN.

18

EYECOM 01 | 2026


itte der 70er Jahre machte ein junger Pariser Augenoptiker

mit ungewöhnlichen Brillenentwürfen auf sich aufmerksam:

Alain Miklitarian, Sohn armenischer Einwanderer,

dachte die Brille einfach neu – zu einer Zeit, als Augenoptiker dies- und

jenseits des Rheins noch mehrheitlich weiße Kittel trugen und Brillen

verkauften, die die Bezeichnung „Sehprothese“ verdienten.

Aber dieser Alain Mikli (was einfacher auszusprechen war) entwarf

nicht nur Brillen – er definierte neu, wie Menschen sich selbst sahen.

Der junge Designer machte Brillenfassungen zu modischen Statements,

indem er scharfe Silhouetten mit unerwarteten Farben kombinierte, die

vor allem zeigten: Diese Brillen dienen nicht nur dem besseren Sehen,

sondern bringen auch einen ganz eigenen Stil zum Ausdruck.

Miklis Brillenfassungen und Sonnenbrillen fanden schnell Anhänger

unter Künstlern, Prominenten und Modeliebhabern. Im Gegensatz

zu vielen anderen Designer ging Alain Mikli nie auf „Nummer Sicher“.

Immer wieder tat er sich mit anderen Regelbrechern aus Design und

Kunst zusammen, und immer wieder verschob er die Grenzen dessen,

wie Brillen aussehen und sich anfühlen können. Gerne brach er mit gängigen

Konventionen der Branche: Symmetrie war ein Kann, aber kein

Muss; seine Entwürfe waren ungewöhnlich, frech, einzigartig und zogen

die Aufmerksamkeit von Modemachern und Prominenten auf sich.

Originale Mikli-Modelle aus den 70er und 80er Jahren sind heute

Sammlerstücke und werden teilweise für vierstellige Beträge gehandelt

– wenn man sie überhaupt bekommt.

2013 verkaufte Alain Mikli seine Marke an Luxottica, um andere

Dinge zu versuchen. Aber echte Leidenschaften finden immer ihren

Weg – und als sich 2023 die Chance bot, die französische Kultmarke

Sol Amor zu kaufen, griff er zu. Diese Brillenmarke war 1946 von George

Lissac gegründet worden – und bald bekannt für Innovationen wie das

organische Glas „Orma 1000“, das leichtere, komfortablere und widerstandsfähigere

Sonnenbrillen mit stark gebogenen Gläsern ermöglichte.

Aber auch die eleganten Randlos-Modelle fanden Käufer in aller Welt.

Sol Amor-Modelle wurden von vielen Prominenten und Persönlichkeiten

getragen, darunter Jean-Paul Belmondo oder Jean-Luc Godard.

Aber auch die amerikanische First Lady Jackie Kennedy oder das

monegassische Fürstenpaar waren damals begeisterte Kunden. Aber wie

es manchmal vorkommt, wenn neue Impulse fehlen, geriet Sol Amor

irgendwann in Vergessenheit.

Gemeinsam mit seinem Sohn Jéremy machte Alain Mikli sich in den

vergangenen zwei Jahren daran, die Vergangenheit in die Gegenwart zu

holen und sie auf eine aufregende Zukunft vorzubereiten. EYECOM hat

Alain Mikli auf der SILMO in Paris getroffen und spannende Antworten

bekommen. Echte Leidenschaft geht niemals in den Ruhestand.

EYECOM: Hi Alain, wir haben uns lange nicht gesehen; jetzt treffen wir

dich bei Sol Amor. Was ist passiert?

ALAIN MIKLI: Lieber Martin, ja – wir haben uns wirklich lange nicht gesehen!

Ich habe viele wunderbare Menschen in unserer Branche vermisst.

Nach dem Verkauf meines Unternehmens an Luxottica habe ich mir

eine – wie ich es nenne – „optische Auszeit“ von etwa zehn Jahren genommen.

Das war eine bewusste Entscheidung: Ich musste durchatmen, Neues

entdecken – und ja, auch ein paar Fehler machen, gute wie schlechte.

In dieser Zeit habe ich zusammen mit Karine Laisne, meiner langjährigen

Vertrauen und „rechten Hand“, in Clermont-Ferrand ein Unternehmen

WWW.EYE-COM.NET

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0 HEADLINER

Nichts als Brille: Das aktuelle Signatur-Modell „Sport 1000“.

gegründet, das sich auf KI für die Schönheitsbranche spezialisiert hat.

Wir arbeiten mit großartigen Partnern wie Clinique, Mary Kay, My Blend,

Sisley, Estée Lauder und Darphin zusammen und bieten Hautanalysen

sowie KI-gestützte virtuelle Make-up-Anproben an.

2023 habe ich das Unternehmen Sol Amor wiederbelebt, und vor

kurzem hat mein Sohn, Jérémy Tarian, die Leitung des Unternehmens

übernommen. Denn ganz unter uns: Ich versuche, so viel Zeit wie möglich

auf Korsika zu verbringen, um das Leben zu genießen. Ich sammle

alte französische Klassiker – nichts Besonderes, aber ich liebe sie und

fahre sie unheimlich gern.

Das einzig Schlimme ist, dass die Zeit viel zu schnell vergeht. Ich habe

nie so viel Zeit für mich, wie ich es mir wünsche. Und nun, ja – Ihr seht

mich wieder bei Sol Amor. Es ist die Marke aus der Vergangenheit, die

ich schon immer am meisten geliebt habe – schlicht im Aussehen, aber

technisch hoch entwickelt. Wunderschöne Kampagnen, eine klare Identität.

Wir wollen sie mit der Seele von früher wiederbeleben, aber mit der

Vision und den Details von heute.

Viele der technischen Features von früher sind heute nicht mehr möglich.

Das Wissen der alten Brillenmacher aus aller Welt ist uns verloren

gegangen; ebenso ein Teil der Leidenschaft. Was wir gewonnen haben,

ist die Fähigkeit zur Massenproduktion – aber oft fehlt uns die Seele.

Mit Sol Amor streben wir deshalb nach einer unaufdringlichen Pariser

Exzellenz, dem „weniger ist mehr“. Wir haben uns für Titan entschieden,

weil es hypoallergen, leicht, sehr stark und flexibel ist. Wir möchten

die Augen von Menschen schmücken, die bereits Kraft, Charakter und

Selbstvertrauen besitzen – Menschen, die ihren Reichtum oder Einfluss

nicht zur Schau stellen müssen. Ja, ich weiß, das widerspricht den Werten

vieler Neureicher. Und genau deshalb interessiert es mich.

EYECOM: Was begeistert dich an dieser Marke?

ALAIN MIKLI: Ich habe schon immer gerne auf der anderen Seite des

Marktes gearbeitet. Trends zu folgen ist nicht mein Ding. Nach über zehn

Jahren Pause musste ich endlich wieder etwas wirklich Neues schaffen.

Ich weiß nicht, ob ich richtig liege – aber ich glaube an das, was ich tue.

Meine Zukunft liegt bereits hinter mir, jetzt genieße ich nur noch die

Freiheit, nicht mehr jedem zusammenarbeiten zu müssen. Und wenn ich

ehrlich bin, muss ich auch mich selbst neu erfinden. Es gibt heute so

viele talentierte Designer, so viele unglaubliche Marken. Ich bin also auf

einem langen Weg, um wieder attraktiv zu werden – oder vielleicht auch

langweilig, wer weiß! Aber zumindest versuche ich es.

Die Zusammenarbeit mit meinem Sohn Jérémy ist sehr hilfreich.

Er hat einen tollen Sinn für Humor und eine sehr positive Lebenseinstellung.

Die Freiheit, etwas Einfaches zu gestalten, ist ein Vergnügen.

Und wir lieben diese Herausforderung.

EYECOM: Du hast neben den Brillen auch viele andere Dinge gemacht.

Wie siehst du diese heute – und warum kehrst du jetzt zur Brille zurück?

ALAIN MIKLI: Ja, ich habe schon vieles gemacht. Ich kann nicht einfach

nur dasitzen und in den Himmel schauen – oder auf schöne Frauen auf

der Straße. Der Himmel ist ja interessant, aber schöne Frauen sind auf

dem Land eher selten!

Ich habe Restaurants in Tokio und Paris eröffnet; musste sie aber

wieder schließen. Ein sehr schwieriges Geschäft, vor allem, wenn man

so gerne isst wie ich. Außerdem habe ich ein KI-Unternehmen in der

Schönheitsbranche gegründet, in dem ich mit großen amerikanischen

und französischen Marken an Hautanalysen und virtuellem Make-up

gearbeitet habe. Nach vielen Jahren voller Schwierigkeiten haben wir

dank Karine, einer unglaublichen Frau, die mich seit vielen Jahren

begleitet, endlich unseren Weg gefunden.

20

EYECOM 01 | 2026


Manche Sol Amor-Modelle bestehen aus etwa 30 Einzelteilen.

Auch zahlreiche Korrektionsmodelle ...

wurden wiedergeboren ...

Zeitlose französische Eleganz.

und neu interpretiert.

Aber Brillen sind und bleiben meine erste Liebe. Sie sind Teil meines

Lebens, meiner Träume, meines Lebens. Sie bringen mich immer nach

Hause. Ich bin vor vielen Jahren eher zufällig in der Brillenbranche gelandet,

aber die Rückkehr dorthin ist nun eine bewusste Entscheidung,

eine Herzensangelegenheit. Ich habe noch so viel zu vermitteln, so viel

mitzugeben an alle, die wirklich schöne Brillen kreieren möchten.

Ich will aber auch ehrlich zu dir sein: Der Umgang mit Optikern ist

heutzutage viel schwieriger als früher. Viele fühlen sich überfordert.

Es gibt neue Vorschriften; den Druck, Geld zu verdienen, und den Druck,

jedem Trend hinterherzujagen. Und jetzt müssen sie sich auch noch mit

Wearables und all den neuen Innovationen auseinandersetzen, die so

schnell auf den Markt kommen.

EYECOM: Welche Bedingungen hast du dir bei Sol Amor selbst gesetzt?

ALAIN MIKLI: Seit zwei Jahren arbeite ich an dieser Kollektion und

erkunde dabei neue Wege. Gleichzeitig habe ich meinen Vertrag mit

EssilorLuxottica als künstlerischer Leiter für meine ursprüngliche Marke

Alain Mikli verlängert. Außerdem entwerfe ich DANSHARIAN, eine

Kollektion, in der ich meine armenische Seele zum Ausdruck bringe.

Ja, es ist sehr schwierig, nach so vielen Jahren Pause drei Kollektionen

zu präsentieren. Deshalb haben wir entschieden, dass mein Sohn Jérémy

Sol Amor leiten soll. Heute kennt er den Markt und die Kunden besser als

ich. Ich konzentriere mich auf das Design und die technische Entwicklung;

er kümmert sich um alles andere. Du solltest auch ihn mal interviewen!

Es ist jedenfalls wunderbar, mit ihm unter seiner Führung zusammenzuarbeiten.

Endlich kann ich mein Leben, meine Leidenschaft, meine Vision

und mein Know-how mit ihm teilen. Und er ist sehr talentiert; er hat sich

eine ganz eigene Identität geschaffen. Wir sehen die Welt zwar nicht auf

dieselbe Weise, aber genau deshalb funktioniert es so gut.

EYECOM: Welche Rolle spielt Jérémy?

ALAIN MIKLI: Wie gesagt, Jérémy muss nun eine Doppelpersönlichkeit

erschaffen – Tarian und Sol Amor. Zwei Identitäten. Zwei Beziehungen zum

Markt. Er hat das Fachwissen und die Leidenschaft, um erfolgreich zu sein.

Sol Amor wieder an die Spitze zu führen, wird Zeit brauchen – aber es ist

eine großartige Chance und eine reizvolle Herausforderung. Die Brillenbranche

ist weltweit stark. Es gibt nach wie vor Platz für echte Marken mit

echten Werten, geschaffen von Designern, die ihre Arbeit lieben.

EYECOM: Werden wir dich wieder regelmäßig auf Messen sehen?

ALAIN MIKLI: Nein – nur gelegentlich. Ich bin lieber direkt in den

Geschäften, präsentiere mich persönlich und treffe Optiker und Kunden

im direkten Gespräch. Auf Messen ist jeder viel zu beschäftigt; niemand

hat Zeit für ein richtiges Gespräch, um Ideen und Leidenschaften auszutauschen.

EYECOM: Worauf können wir uns im Jahr 2026 am meisten freuen?

ALAIN MIKLI: Im Jahr 2026 werden wir unsere nächste Kollektion fertigstellen

und die nahe Zukunft gestalten. Und ich persönlich lerne – Schritt

für Schritt – wie ich das Leben jeden Tag mehr genießen kann.

MIDO: Halle 4 · Stand R15-R17

www.solamor.paris

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0 MESSE

OPTI 2026

Zukunfts-

Fenster

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EYECOM 01 | 2026


WENN SICH VOM 16. BIS 18. JANUAR 2026

DIE AUGENOPTIK IN MÜNCHEN ZUR OPTI TRIFFT,

ÖFFNET SICH WIE JEDES JAHR EIN FENSTER

IN DIE ZUKUNFT DER BRANCHE. DIE MESSE,

DIE SEIT JAHREN ALS UNVERZICHTBARER

FIXPUNKT IM KALENDER DES AUGENOPTISCHEN

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AUCH DIESES MAL ALS ORT, AN DEM NEUESTE

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Technologie, die den Wandel beschleunigt

Die opti 2026 wird besonders durch den rasanten Fortschritt digitaler Lösungen geprägt sein. Von

KI-gestützten Refraktions- und Diagnose systemen über cloudbasierte Kundenmanagement-Tools

bis hin zu immersiven Beratungsumgebungen – die Digitalisierung der Branche zeigt sich deutlicher

denn je.

Smart Eyewear entwickelt sich weiter zu einem zentralen Innovations treiber. Die Integration

von Gesundheitsfunktionen, Augmented-Reality -Anwendungen oder Alltagstools in Brillenfassungen

eröffnet völlig neue Geschäftsfelder. Auf der opti 2026 wird sichtbar, wie vernetztes Sehen

zunehmend Teil eines modernen Lebensstils wird.

Model: INTENSITY

Lens: SPECTRON HD 3

EP : 32.00

MADE IN FRANCE

HT : 24.00

Nachhaltigkeit als Qualitätsmerkmal

Gleichzeitig gewinnt nachhaltige Wertschöpfung weiter an Bedeutung. Ob biobasierte Materialien,

ressourcenschonende Produktionsprozesse oder transparente Lieferketten – viele Marken

setzen ein klares Zeichen für verantwortungsvolle Innovation. In Fachgesprächen, auf Sonderflächen

und an den Messeständen wird deutlich, wie sehr ökologische Aspekte inzwischen

Kaufentscheidungen beeinflussen und zur Profil bildung moderner Augenoptikbetriebe beitragen.

Design, das Geschichten erzählt

Die opti bleibt jedoch nicht nur technologischer Impulsgeber, sondern auch Bühne für außergewöhnliches

Brillendesign. Internationale Labels, darunter etablierte Marken und kreative

In dependents, präsentieren Kollektionen, die Ästhetik und Funktion auf neue Weise verbinden.

Von minimalistischer Eleganz über experimentelle Materialkombinationen bis hin zu extravaganter

Farbsprache – die Vielfalt der Entwürfe spiegelt die Individualität der Brillenträger wider.

Für Augenoptiker bietet die Messe damit einen unverzichtbaren Überblick über kommende

Trends und die Möglichkeit, ihr Sortiment bewusst und visionär weiterzuentwickeln.

SPORTSONNENBRILLEN

IN IHRER SEHSTÄRKE

TAILOR MADE IN FRANCE

C1 – 320


0 MESSE

OPTI ‘26 IN MÜNCHEN

ÖFFNUNGSZEITEN:

Freitag, 16.01.2026 10 bis 19 Uhr

Samstag, 17.01.2026 10 bis 19 Uhr

Sonntag, 18.01.2026 10 bis 17 Uhr

ADRESSE:

Messe München

Am Messesee 2

81829 München

KONTAKT BESUCHER-SERVICE:

Tel. +49 89 189 149 550

besucher@opti.de

Wissenstransfer auf höchstem Niveau

Ein wesentlicher Baustein der opti 2026 ist erneut das Rahmen programm.

Fachvorträge, Panels und interaktive Formate greifen aktuelle Fragen der

Branche auf:

Wie entwickelt sich die Myopieversorgung weiter?

Welche Rolle spielt künstliche Intelligenz in Diagnostik und Beratung?

Wie verändert sich das Konsumverhalten der Kundschaft?

Welche Geschäftsmodelle sichern Augenoptikerbetrieben langfristige

Stabilität?

Die Mischung aus wissenschaftlichen Impulsen, Best-Practice-Beispielen

und Praxistipps macht das Programm zu einer wertvollen Fortbildungsquelle

– und zu einer Gelegenheit, den eigenen Betrieb strategisch und

zukunftsorientiert auszurichten.

Die Mischung aus wissenschaftlichen

Impulsen, Best-Practice-Beispielen und

Praxistipps macht das Programm

zu einer wertvollen Fortbildungsquelle.

Zukunft sehen, hören und gestalten

Im Bereich Optics in den Hallen C3 und C4 erleben Besucher Innovationen

entlang der gesamten Wertschöpfungskette: Von Refraktion und

Diagnostik über Brillengläser bis hin zu Kontaktlinsen und Hörakustik

– kurz gesagt: Zukunft, soweit Auge und Ohr reichen. Hier feiert auch

ein echtes Highlight Weltpremiere: opti SPHEARE – das neue Zentrum

für das Fokusthema Hörakustik. Auf mehr als 200 Quadratmetern entsteht

eine Erlebnisfläche, die Wissen, Praxis und Marktchancen zu einem

starken Team vereint. Ein Messebereich, der in den kommenden Jahren

vermutlich schnell wachsen wird.

Auch die zweite Auflage von TOMORROW VISION in Halle C4 setzt

ein Ausrufezeichen. Unter dem Motto „Play smart. Move free.“ rückt die

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EYECOM 01 | 2026


gemeinsame Plattform führender Kontaktlinsenhersteller die Freiheit in

den Fokus, die Kontaktlinsen bieten. Ob im Sport oder im Alltag: Hier

wird Bewegungsfreiheit zur gelebten Vision, zum Spielfeld voller Möglichkeiten.

Wenn führende Kontaktlinsenhersteller gemeinsam antreten,

entsteht ein Raum, der Wissen bündelt und die wirtschaftliche Relevanz

dieses Segments eindrucksvoll sichtbar macht.

Ein Treffpunkt, der verbindet

Neben Innovation, Expertise und Trends ist die opti 2026 vor allem eines:

Ein Ort der Begegnung. Für viele Branchenakteure ist der persönliche

Austausch ein entscheidender Mehrwert der Messe. Kooperationen

entstehen, neue Geschäftsideen werden angestoßen, und die Vielfalt der

internationalen Stimmen eröffnet neue Perspektiven. München bietet

hierfür erneut die ideale Kulisse – modern, gut vernetzt und mit einer

Atmosphäre, die sowohl Professionalität als auch Offenheit fördert.

Netzwerken: Austausch auf Augenhöhe

Als große Branchenplattform bietet die opti auch immer unzählige

Gelegenheiten zum Networking. Die opti RUNWAY BAR, die opti BOX BAR

oder auch die YES LOUNGE sind ideale Treffpunkte für Gespräche, Kooperationen

und Geschäftsanbahnungen – ein perfekter Ort für Teamplay

und neue Allianzen. Der erste Messetag endet mit dem traditionellen

Höhepunkt: Der legendären opti PARTY. Hier wird nicht nur gefeiert und

getanzt, sondern in entspannter Atmosphäre über neue Projekte diskutiert,

alte Kontakte gepflegt und neue geknüpft.

Ein Blick nach vorn

Über das breite Angebot hinaus bietet die opti 2026 auch Raum für

individuelle Entfaltung und persönliche Entwicklung: Speziell für den

Branchennachwuchs werden neue Formate und Mentoring-Programme

geschaffen, die den Austausch zwischen erfahrenen Experten und aufstrebenden

Talenten fördern. So entstehen Netzwerke, die weit über die

Messezeit hinaus Bestand haben.

Gleichzeitig unterstreicht die opti 2026 mit gezielten Erleb -

nis be reichen und klaren inhaltlichen Schwerpunkten den Anspruch,

nicht nur kurzfristige Trends abzubilden, sondern nachhaltige Impulse für

die Zukunft der Augenoptik zu setzen. Damit wird die Messe auch

2026 erneut zum Spielfeld für Visionäre, die gemeinsam Innovationen,

Inspiration und partnerschaftliche Begegnungen erleben und

gestalten wollen.

Kooperationen entstehen,

neue Geschäftsideen werden angestoßen,

und die Vielfalt der internationalen

Stimmen eröffnet neue Perspektiven.

Mit ihrem Zusammenspiel aus Technologie, Design, Nachhaltigkeit

und Wissenstransfer wird die opti auch 2026 wieder unter Beweis

stellen, warum sie als eines der wichtigsten Branchenevents Europas gilt.

Sie zeigt nicht nur, wohin sich die Augenoptik entwickelt, sondern lädt

alle Beteiligten ein, diese Zukunft aktiv mitzugestalten.

www.opti.de

WWW.EYE-COM.NET

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0 BUSINESS

EIN MÄRCHEN VON GESTERN

Das Ende der

Illusionen

ES GIBT ILLUSIONEN, DIE UNVERRÜCKBAR SCHEINEN, AUCH UND GERADE IN DER

AUGENOPTIK. IHRE DASEINSBERECHTIGUNG BEZIEHEN SIE HAUPTSÄCHLICH AUS DEM

UMSTAND, DASS SIE FRÜHER TATSÄCHLICH EINMAL FUNKTIONIERT HABEN. AUGENOPTIK-

UNTERNEHMER ANDRÉ DUROW HAT SICH DIE GÄNGIGSTEN BRANCHEN-ILLUSIONEN

ANGESEHEN – UND RÄT KOLLEGEN, SIE IMMER WIEDER ZU HINTERFRAGEN.

26

EYECOM 01 | 2026


2025 hat es Menrad, Wagner & Kühner und nun auch Trends & More erwischt. Drei völlig

unterschiedliche Firmen; alle mit demselben traurigen Ergebnis: Insolvenz. Trotzdem höre ich von

Kollegen regelmäßig Sätze wie „In der Optik geht immer was“, „Ohne Brillen geht’s ja nicht.“ oder

„Die Kunden geben schon Geld aus.“ Das stimmt – ein bisschen. Aber die entscheidende Frage ist:

Wo und wofür geben sie ihr Geld aus? Genau hier liegt der Denkfehler.

1. Der Markt ist kein Selbstläufer mehr

Ja, Kunden kaufen Brillen. Aber:

Sie kaufen nicht blind alles, was im Regal liegt.

Sie kaufen nicht mehr automatisch zum UVP, nur weil irgendwer sagt, das sei der „Marktpreis“.

Sie kaufen nicht bei jedem – sondern dort, wo sie Mehrwert spüren: Preis-Leistung, Beratung,

Auswahl, Erlebnis.

Das Ergebnis: Umsatz verteilt sich neu – weg von „irgendwo“ und hin zu „gezielt“.

2. Die Mär vom Luxus

Viele klammern sich an den Gedanken: „Wenn ich Marken wie Gucci, YSL oder Balenciaga einkaufe,

ziehe ich die Luxuskunden an.“

Die Realität ist:

Die Lady, die sich in Düsseldorf oder St. Moritz eine Gucci-Tasche kauft, holt ihre Brille nicht bei

uns im Laden.

Gucci-Brillen werden heute eher von 20- bis 30-Jährigen online gekauft – als „Luxus light“,

nicht als echtes Statussymbol.

In der Korrektionsoptik entscheidet der Kunde am Ende: Gefällt oder gefällt nicht – der Markenname

ist zweitrangig.

Luxus in der Augenoptik heißt nicht Image auf dem Bügel, sondern:

Materialien wie Gold, Büffelhorn, Titan.

Handwerk wie Masunaga, Lotos, Lindberg Prestige, Cartier.

Wer Luxus nur im Logo sucht, wer Preise für Wert hält und sein Lager wie ein Museum behandelt,

landet irgendwann im selben Boot.

Exklusivität ist etwas, das man spürt – nicht ein Logo, das jeder für 99 € im Netz kriegt.

3. Lagerdrehung statt Regal-Museum

Ein weiterer Irrtum: „Je mehr Fassungen, desto erfolgreicher.“

Nein.

Kollegen mit 1.000 Brillen im Regal und 400 Ladenhütern machen keine Kunden glücklich;

sie hüten nur totes Kapital.

500 gut ausgewählte Modelle, die sich wirklich drehen, machen mehr Umsatz und halten das

Geschäft flüssig.

Augenoptik ist kein Sammeln – Augenoptik ist Handeln.


0 BUSINESS

Sie geht für die, die:

einkaufen, was sie verkaufen können – nicht, was sie gerne verkaufen

würden.

Luxus definieren über Substanz statt Image.

ihr Sortiment steuern wie Händler und ihre Kunden verstehen wie

Psychologen.

Dann funktioniert es. Alles andere ist ein Märchen von gestern – und

es endet irgendwann tragisch. Die Insolvenzen von Menrad, Wagner &

Kühner und Trends & More sind nicht dem „schwierigen Markt” oder der

„schwachen Konjunktur” geschuldet. Sie sind das Ergebnis systemischer

Probleme:

1. Festhalten an überholten Geschäftsmodellen.

2. Fehlende Anpassung an veränderte Kundenerwartungen.

3. Ineffiziente Lagerhaltung und Sortimentspolitik.

4. Missverständnisse über Luxus und Preispositionierung.

5. Ignoranz gegenüber digitalen Trends und Online-Konkurrenz.

4. Der große Widerspruch: „Was nichts kostet, ist nichts“

Viele Kollegen glauben nach wie vor: „Was nichts kostet, ist nichts. Der

Kunde zahlt gern, wenn er Qualität will.“

Das mag früher gestimmt haben. Aber wenn das so wäre – warum

wachsen dann die Ketten?

Weil sie genau diesen Mechanismus umgedreht haben:

Sie verkaufen „billig“ als clever.

Sie stellen „günstig“ als modern und fair dar.

Sie machen den Preis selbst zum Marketing-Argument – und nicht

zum Wertmaßstab.

Während zahlreiche „Tradis“ immer noch darauf hoffen, dass die Gleichung

„teuer gleich wertvoll“ ausreicht, ziehen die Ketten mit einem

simplen Trick vorbei: Sie haben den Kunden beigebracht, dass „günstig

gleich klug“ ist.

5. Die Lehre aus den Insolvenzen

Die Pleiten zeigen, dass selbst Traditionshäuser nicht immun sind.

Warum? Weil sie alte Denkmuster nicht loslassen wollten.

Wer glaubt, „Augenoptik geht immer“, läuft in die Falle.

Wer denkt, „Luxus ist nur ein Logo auf dem Bügel“, verpasst den

echten Markt.

Wer sein Lager als Museum behandelt, erstickt an Kapitalbindung.

Und wer sich auf „was nichts kostet, ist auch nichts“ verlässt, versteht

nicht, warum die Großen immer größer werden.

Erfolgreich sind die, die einkaufen,

was sie verkaufen können –

nicht, was sie gerne verkaufen würden.

Das Ende der Illusion, der Beginn der Realität

Diese Insolvenzen (und genauso die von mittelständischen Augenoptikerbetrieben)

markieren das Ende einer Ära der Illusion in der Branche:

Der Illusion, dass die Brille automatisch ein Erfolgsgarant sei. Der Illusion,

dass teuer automatisch gut bedeutet. Der Illusion, dass Designer-

Namen automatisch Luxuskunden anziehen.

Aber sie markieren auch den Beginn einer neuen Realität – einer

Realität, in der Erfolg durch strategisches Denken, Kundenorientierung

und ehrliche Wertschöpfung erreicht wird.

Die Augenoptikerbranche stirbt nicht. Sie wandelt sich. Und diejenigen,

die diesen Wandel verstehen und mitgehen, haben auch 2026

und darüber hinaus beste Erfolgsaussichten.

Mein persönliches Fazit:

Augenoptik geht auch 2026. Aber nicht „immer“ und nicht für alle.

Die hier gezeigten Fotos aus der „guten alten Zeit der Augenoptik“ haben

wir per KI erstellt. Sie dienen nur der Illustration und zeigen selbstverständlich

keine realen deutschen Augenoptikerbetriebe.

Andre Durow ist selbständiger Augenoptiker-Meister mit eigenem Geschäft im bayrischen Kaufbeuren.

Daneben brachte er vor mehreren Jahren ein spezielles Brillenglas für Golfer auf den Markt und betreute

zahlreiche Golfprofis. Er hat keine klassische Ausbildung in Psychologie, aber zahlreiche Vor le sungen als

Gasthörer an der Uni und viele Jahre als Verkäufer und Pokerspieler haben seinen Blick geschärft. Durow

interessiert sich nicht für Oberflächen, sondern für Mechanismen. Zum Beispiel: „Was bringt Menschen

dazu, sich falsch zu entscheiden?“ oder „Warum merken es viele erst, wenn’s zu spät ist?“

Kontakt: info@brillenstudio-n.de

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EYECOM 01 | 2026


www.youmawo.com · opti 2026 · Halle C1 · Stand 261


0 ADVERTORIAL

AUS EINEM GUSS

SIOLS. RX.AERO

Die deutsche High-End-Sportbrillenmarke SIOLS aus München

präsentiert mit der RX.Aero-Linie eine neue Generation

optischer Lösungen innerhalb ihres modularen Systems – und

setzt damit einen bemerkenswerten Meilenstein: Den weltweit

ersten SIOLS RX-Shield mit integrierter Sehstärke von MAXIMUS.

Basierend auf hochmodernen, progressiven Berechnungsverfahren,

ausgesuchten Materialien, spezialisierten Tönungen und Beschichtungen

sowie innovativen Fertigungsprozessen entsteht ein Produkt, das höchste

optische Präzision mit beeindruckender Leistungsfähigkeit vereint – für

den Breiten- wie für den Spitzensport.

Die patentierte PANO-RX-Technologie sorgt dabei für ein deutlich

erweitertes vertikales und peripheres Sichtfeld und eröffnet so ein beeindruckend

breites visuelles Panorama. Eine Lösung, die laut Beate Gabelt,

CEO der SIOLS/Optic Fashion GmbH, im aktiven und dynamischen Sporteinsatz

neue Maßstäbe setzt. Verfügbar sowohl für Einstärken- als auch

Gleitsichtkorrektionen im SIOLS System.

Die MAXIMUS-Performance-Scheiben folgen einem klaren Designfokus:

Höchste Abbildungsqualität, intelligentes Lichtmanagement und

minimales Gewicht für optimalen Tragekomfort. Zudem gewährleistet

die Konstruktion verlässliche optische Leistung und Schutz – auch unter

anspruchsvollen Lichtverhältnissen oder rauen Umweltbedingungen.

Eigenschaften, auf die es gerade im Sport entscheidend ankommt.

Gefertigt wird die MAXIMUS-RX-Scheibe mittels präziser Free- Form-

Technologien. Ein spezielles Rotationsprisma gleicht die hohen Basiskurven

moderner Wrap-Around-Designs aus. So entsteht ein optimiertes,

stabiles Seherlebnis – getragen von einer einteiligen Scheibenarchitektur,

die für höchste optische Reinheit und Stabilität sorgt. Oder anders gesagt:

Die Sehstärke wird direkt in das Material einer AERO-Scheibe eingeschliffen

– aus einem Guss. Selbst bei leichter frontseitiger Verspiegelung

bleibt der Sehstärkenbereich nahezu unsichtbar.

Den Auftakt macht eine Variante in mittlerer Purple-Tönung, die mit

ihrem hohen Kontrast eine außergewöhnliche Vielseitigkeit im Einsatz

bietet. Veredelt mit einem eleganten Silber-Spiegel. Weitere Vario- und

polarisierende Versionen folgen in Kürze.

Mit der RX.Aero-Technologie hebt SIOLS sein Sportbrillen-System auf

ein neues optisches Niveau – durchdacht bis ins Detail, technisch auf

höchstem Stand und in einer formästhetischen Ausprägung, die selbst

anspruchsvolle Brillenträger*innen überzeugt.

Für eine persönliche Präsentation können Sie –

auch parallel zur OPTI-Messe – gerne einen Termin

am Stammsitz der Marke SIOLS vereinbaren –

Optic Fashion GmbH in München:

info@siolsvision.de oder Tel.: +49 89 – 78 47 30

www.siolsvision.de

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EYECOM 01 | 2026


ADVERTORIAL 0

STARK DURCH DEN WINTER:

MIT MYDAY® KUNDEN BEGEISTERN

Joggen im frostigen Wald, Skitouren

in den Bergen, Eisschnelllauf auf spiegelglattem

Eis: Wer im Winter sportlich

aktiv ist, braucht nicht nur Ausdauer,

sondern auch klare Sicht. Genau hier setzt

CooperVision mit seiner aktuellen Kontaktlinsenkampagne

„MyDay® – Made

for More“ an. Die Kampagne begleitet

Kontaktlinsentragende durch die kalte

Jahreszeit und zeigt, wie die leistungsstarke

MyDay® Einmalkontaktlinsenfamilie

Freiheit und Komfort für alle Winteraktivitäten

bietet – vom Outdoor- Workout

bis zum Wintersport. Im Mittelpunkt steht

die Produktfamilie MyDay®, die sphärische,

torische und multifokale Einmalkontaktlinsen

umfasst. Damit bietet Cooper

Vision eine der größten Einmalkontaktlinsenfamilien

am Markt – eine gute Wahl für

alle, die auch bei Schnee und Kälte Wert

auf klares Sehen legen.

Gemacht für mehr Bewegungsfreiheit

„Unsere MyDay® Familie hat einen entscheidenden

Vorteil: Augenoptikerinnen und Augenoptiker

können die passende Kontaktlinse für nahezu jede

Fehlsichtigkeit anbieten – ohne Kompromisse bei

den Parametern“, erklärt Dr. Ole Roßbach, Head of

Marketing & Professional Affairs DACH. „Gerade

für aktive Menschen ist es wichtig, sich auf ihre

Kontaktlinsen verlassen zu können – egal ob beim

Skifahren, Joggen oder Eislaufen.“ Die MyDay®-

Familie korrigiert 99,9% aller sphärischen und

95% aller torischen Fehlsichtigkeiten sowie 99,8%

aller sphärischen Presbyopen. So bleiben Kontaktlinsenträger

flexibel – auch wenn sich die Sehschwäche

im Laufe des Lebens verändert.

Bewährte Technologie –

auch für lange Wintertage

Dank der Aquaform® Technology bietet MyDay®

den ganzen Tag über hohen Tragekomfort – auch

in der kalten Jahreszeit. Das torische Design

Optimised Toric Lens Geometry sorgt für stabilen

Sitz bei Bewegung, und die multifokale Variante

unterstützt mit dem Binocular Progressive

System eine einfache Anpassung. Praktische

Tools wie die Opti Expert-App erleichtern die

Auswahl zusätzlich.

Gemacht für mehr Performance

Ob beim Skilanglauf oder beim Winterlauftraining:

MyDay® überzeugt durch fortschrittliche

Materialien und Designs, die ein gesundes,

angenehmes Tragegefühl und exzellente Sehschärfe

bieten. Das innovative Silikonhydrogel-Material

sorgt für optimale Sauerstoffversorgung

– für klares Sehen und Komfort, selbst bei

anspruchsvollen Outdoor-Akti vi täten. „Die My-

Day® Produktfamilie steht unserer bewährten

Monats kontaktlinsenfamilie Bio finity® in nichts

nach“, betont Dr. Roßbach.

Verkaufsunterstützung

CooperVision unterstützt den Fachhandel

mit aufmerksamkeitsstarken PoS-Materialien

im win terlichen Design: Schaufensterposter

mit dynamischen Wintersportmotiven, Social-

Media- Vorlagen für aktive Lifestyle-Inhalte,

Schokoherzen als sympathischer Impulsgeber

sowie dekorative Elemente für ein stimmungsvolles

Ladenbild. Alle Materialien können über

den Außendienst angefordert werden.

MyDay® – Made for More. Die leistungsstarke

und bislang weichste Silikonhydrogel-Einmalkontaktlinse6

von CooperVision – gemacht

für mehr Kontaktlinsenträger. Für mehr Leistung.

Für mehr Freiheiten. Und für alle, die auch

im Winter aktiv bleiben wollen.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer

Website MyDay®-Familie | CooperVision

Germany. Alternativ beraten wir Sie gerne persönlich

auf der

opti ’26: Halle C4 · Stand 217

coopervision.de/MyDayMadeForMore

WWW.EYE-COM.NET

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0 SHOP

AUGENOPTIK ZWISCHEN HIGHTECH UND MENSCHLICHKEIT

Laden 20XX

WIE SIEHT DAS AUGENOPTIKER-GESCHÄFT DER ZUKUNFT AUS? SICHER IST:

ES WIRD ANDERS – RADIKAL ANDERS. WÄHREND HEUTE NOCH REGALE VOLLER

BRILLENFASSUNGEN DOMINIEREN, WIRD DER „LADEN 20XX“ ZU EINEM VISIONÄREN

ERLEBNISRAUM, IN DEM DIGITALISIERUNG, KÜNSTLICHE INTELLIGENZ (KI) UND

MENSCHLICHE EMPATHIE ZU EINEM NEUEN BERATUNGSKONZEPT VERSCHMELZEN.

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EYECOM 01 | 2026


Digital trifft Emotional

Im Augenoptikergeschäft der Zukunft empfängt vermutlich ein interaktives

Hologramm oder ein Roboter den Kunden, nimmt erste Wünsche

auf, bereitet den Termin vor und führt eine Voranalyse der Sehbedürfnisse

durch. Der klassische Verkaufsraum, dominiert von standardisierten

Regalen und unzähligen, aber oft austauschbaren Fassungen, weicht

einem visionären Erlebnis- und Beratungszentrum. Die Zukunft der

Augen optik liegt in der fließenden Verschmelzung von Digitalisierung,

KI und der unverzichtbaren menschlichen Empathie, die gemeinsam ein

neues, tief personalisiertes Kundenerlebnis definieren.

Vom Lager zur Individualität

Tausende Brillen auf der Wand? Geschichte! Die Ära des überfüllten

„Brillenlagers“ ist definitiv vorbei. An seine Stelle tritt ein hochgradig

individualisierter Prozess. Der Beratungsprozess als solcher beginnt

nicht mehr mit der Anprobe, sondern mit einem multi-dimensionalen,

kontaktlosen 3D-Scan des Kunden. Hochauflösende Kameras und

Sensoren erfassen nicht nur die präzisen biometrischen Daten des

Kopfes (Nasenrückenbreite, Bügellänge, Pupillendistanz), sondern auch

subtile anatomische Besonderheiten. Diese Daten werden mit einem

KI-gesteuerten Style-Algorithmus kombiniert,


0 SHOP

in wenigen Stunden aus leichten, biokompatiblen Materialien (wie

Polyamid oder Titan-Legierungen) gefertigt oder von spezialisierten

Partnern in einem Just-in-Time-Verfahren geliefert. Das Augenoptik-

Geschäft transformiert sich vom Verkaufsort zum Design-Atelier und

Experience Center. Die Rolle des Augenoptikers verschiebt sich damit

weg vom Verkäufer und Handwerker hin zum Stilberater, Technologie-Navigator

und Persönlichkeits-Coach.

der auf der Analyse von Gesichtsform, Hautton, Augenfarbe, aktuellen

Modetrends, dem digitalen Lebensstil des Kunden und sogar seinen

Social-Media-Vorlieben basiert.

Die KI fungiert dabei als unvoreingenommener Stilberater: Ihr größter

Vorteil ist ihre absolute Neutralität und Objektivität. Sie scannt eine

unbegrenzte Datenbank von Designs, Mustern und Materialien. Während

ein Verkäufer - bewusst oder unbewusst – dazu neigt, aus Gewohnheit

oder persönlicher Präferenz bestimmte Stile zu favorisieren (der

sogenannte „Confirmation Bias“), schlägt die KI innovative, funktional

optimale und ästhetisch gewagtere Kombinationen vor, die der Kunde

sonst vielleicht nie in Betracht gezogen hätte. Sie dient damit als kreativer

Impulsgeber jenseits subjektiver Vorlieben.

Präzisions-Scan und Datenfusion

Aber trotz aller Technik bleibt der Mensch unverzichtbar; Haptik und

Empathie spielen eine große Rolle. Denn die KI hat eine „emotionale

Lücke“: Sie ist ein Meister der Datenverarbeitung und Logik, aber sie

kann keine Persönlichkeit „spüren“. Sie versteht nicht die emotionale

Bedeutung einer neuen Brille als Statement, als Vertrauensanker oder

als Ausdruck einer Lebensveränderung. Sie kann nicht beurteilen, ob der

Kunde das vorgeschlagene Design wirklich fühlt.

Erst die feinfühlige Beratung des Augenoptikers bringt die emotionale

Dimension ins Spiel – das Gespür für Charakter, Stimmung und Stil.

Er übersetzt die kühlen Daten der KI in eine warme, persönliche Empfehlung.

Der Augenoptiker erkennt zögerliche Körpersprache, spürt die

Stimmung und hat das psychologische Gespür, das Design zu wählen,

das perfekt zur Charaktertiefe und zum Lebensgefühl des Kunden passt.

Denn der Mensch ist ein haptisches Wesen - und wird es bleiben. Er

möchte seine Brille im Gesicht spüren und mit den Händen berühren,

bevor er sich entscheidet. Der Laden der Zukunft wird daher immer noch

physische Musterstücke der 3D-gedruckten Materialien und einiger haptischer

Referenzmodelle bereithalten, um diesem elementaren menschlichen

Bedürfnis gerecht zu werden.

Programmierbare Gläser und smarte Technik

Die Brille als Produkt wird in Zukunft zum intelligenten Gerät. Programmierbare

Gläser lassen sich per Fingertipp anpassen – Lesebrille, Sonnenbrille,

Bildschirmmodus. Zwischen zwei Gläsern reagiert eine elektronische

Folie auf Impulse, gesteuert durch KI. Kombinierte Funktionen wie Hörunterstützung

oder AR-Einblendungen werden selbstverständlich. Damit

entstehen völlig neue Anforderungen an Design, Ergonomie und Werkstatttechnik.

Schleifautomaten werden durch smarte Fertigungseinheiten

ergänzt, die Brillen kalibrieren, aufladen und softwareseitig konfigurieren.

Architektur und Atmosphäre: Hightech trifft Zen

Das Geschäft selbst wird zur Bühne für Ruhe und Erlebnis. Statt überladener

Präsentationsflächen prägen minimalistische, schwebende Tische

und Projektionen das Bild. Fassungen werden virtuell sichtbar – auf Glasflächen,

Spiegeln oder über Hologramme, die der Kunde einfach aus der

Wand ziehen und weiterwischen kann.

Als Gegenpol zur digitalen Welt entsteht der Beratungsraum: Ein

Zen-inspirierter Rückzugsort mit natürlichen Materialien, weichem Licht,

einer Wasserwand vielleicht. Hier findet das persönliche Gespräch statt –

der Kern des Vertrauens zwischen Kunde und Augenoptiker.

Der Mensch bleibt Mittelpunkt

Die Zukunft der Augenoptik ist eine perfekt inszenierte Kooperation. Sie

nutzt die Geschwindigkeit und Präzision der KI, um die beste technische

und stilistische Vorauswahl zu treffen - und die menschliche Intelligenz

(Emotional Intelligence) und das Können des Augenoptikers, um diese

Auswahl zu veredeln und zu einem persönlichen Erlebnis zu machen.

Trotz des unaufhaltsamen Einzugs der Technologie steht immer der

Mensch im Mittelpunkt. Der Augenoptiker von morgen wird weniger Verkäufer,

sondern mehr Begleiter in einer digital vernetzten, aber zutiefst

menschlichen Welt sein. Und hat damit jede Menge Zukunft.

Fertigung on-demand

Die ausgewählte, perfekt individualisierte Brille wird nicht aus einem

Lagerbestand gezogen. Stattdessen wird die CAD-Datei (Computer- Aided

Design) entweder direkt im Laden in einem High-End 3D-Druck-Labor

Michael Ganal und Beate Sloma kommen ursprünglich aus dem Modedesign

und der bildenden Kunst. Seit 1994 beschäftigen sich die beiden diplomierten

Designer verstärkt mit Architektur, Innenarchitektur sowie Möbel- und Objektdesign.

Mit ihrer Firma STYLE-interior design in Langenargen am Bodensee haben

sie sich auf die Gestaltung von Augenoptikergeschäften spezialisiert und dafür

einen ganz eigenen Stil entwickelt.

Kontakt: www.style-interiordesign.com

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EYECOM 01 | 2026


designeyeweargroup.com

info.de@designeyeweargroup.com

+49 461 995 890 69

Vertreter Kontaktinformationen


0 ADVERTORIAL

SIE ZU BEGEISTERN

... ein Versprechen, das unser Handeln

immer stärker antreibt. Und das bestätigt

sich umso mehr durch den frischen

Wind, der durch unsere Gruppe und

unsere Marken weht.

Sie zu begeistern

… besonders auf der OPTI.

Als Macher und Liebhaber der Brillenwelt

freuen wir uns sehr, auch in diesem Jahr wieder

dabei zu sein, um mit unseren Optikerpartnern

ins Gespräch zu kommen und unsere Innovationen

zu präsentieren.

Dieses Jahr wird die OPTI magisch.

Unsere Mission: Wir setzten unsere kreative

Expertise ein, um ein einzigartiges Erlebnis

für Besucher und Partner zu schaffen.

Unser Konzept:

OXIBISGROUP ZIEHT ALLE BLICKE AUF SICH.

Der Zirkus – ein fröhliches Thema, das Ihnen

eine festliche Auszeit bietet und mit einem

spielerischen, einladenden Rahmen für Ihren

Besuch danken soll. Und das ist längst nicht

alles. Das Thema Zirkus lag für uns auf der

Hand – zwei unterschiedliche Welten, die dennoch

gemeinsame Werte teilen:

Teamgeist und Familie: Menschen, die

Hand in Hand an einer gemeinsamen Leidenschaft

arbeiten, in einer warmen, herzlichen

Atmosphäre.

Eine große Portion Anspruch: Die Künstler

bereiten ihre Auftritte monatelang vor, perfektionieren

jede Bewegung bis ins kleinste

Detail, feilen, balancieren und bringen jene

kreative Note ein, die sie einzigartig macht.

Genau das tun auch wir mit unseren Brillen.

Kurz gesagt: Alles mit Ernsthaftigkeit tun,

um Sie mit Überraschungen, einem Lächeln

und purer Freude zu begeistern!

Wir möchten nicht zuviel verraten, denn oft

erlebt man die schönsten Emotionen im

Unerwarteten ... aber ein kleiner Ausblick sei

gestattet: Es erwartet Sie ein Messestand mit außergewöhnlicher

Dekoration und mitreißenden

Aktionen rund um Zirkuskunst und Magie.

Lassen Sie sich verzaubern!

Im Mittelpunkt stehen unsere Innovationen:

OXIBIS-Modelle mit würzigem, kreativem

und urbanem Charakter

DILEM zeigt sich noch modularer: Die

neuen Dekor-Clips sind da! Leicht und

raffiniert – mit nur einem Klick verleihen sie

Ihrer Brille einen neuen Look. Ein System,

zwei Styles, fertig!

JOOLY präsentiert ein Projekt zwischen Brillenmanufaktur

und Schmuckdesign. Inspiriert

von großen Pop- und Modetrends, mit

Liebe zum Detail entworfen und gefertigt:

Die Charms by Jooly begeistern mit unwiderstehlichen

Designs und feinster Lasergravur.

EXALTO überrascht mit völlig neuen Konzepten,

die technische Raffinesse, Liebe

zum Detail, klare Linien und einen modernen

Neo-Retro-Stil vereinen.

Außerdem erwarten Sie neue kreative Welten,

starke Konzepte und ausdrucksstarke Streetwear-Kampagnen!

Besuchen Sie uns auf der opti an unserem

Stand 311 in Halle C1. Wir freuen

uns schon auf Sie. Bis bald!

www.oxibis-group.com

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EYECOM 01 | 2026


ADVERTORIAL 0

KOMBI STATT KOMPROMISS

„VIELSICHTIG“

MIT RUPP + HUBRACH

Sehen ist heute anspruchsvoller denn je:

Bildschirmarbeit, Verkehr, wechselnde

Lichtverhältnisse und Freizeitaktivitäten

beanspruchen unsere Augen dauerhaft.

Rupp + Hubrach (R+H) begegnet diesen

Anforderungen mit der Brillen-Kombi –

individuell abgestimmten Sehlösungen

für bestes Sehen im gesamten Alltag.

Weil jeder seinen Alltag anders sieht

Mit „Vielsichtig“ rückt R+H konsequent den

Menschen in den Mittelpunkt. Beratung

beginnt bei konkreten Sehsituationen und

persönlichen Prioritäten: maximale Kontraste

im Straßenverkehr, Entlastung am Monitor,

ergonomische Unterstützung, UV-Schutz oder

hohe Detailgenauigkeit beim Lesen. Moderne

Marken brillengläser leisten hier einen entscheidenden

Beitrag zur Lebensqualität.

Aufklärung wirkt: Werden Kundinnen und

Kunden aktiv auf zusätzliche Sehhilfen angesprochen,

entscheidet sich fast ein Drittel für

eine weitere Brille. Insgesamt kaufen 31 Prozent

nach einem entsprechenden Gespräch

eine zusätzliche Lösung* – ein klares Argument

für eine serviceorientierte Beratung.

Wenn gute Beratung Orientierung schafft

Vielen Brillenträgern ist oft gar nicht bewusst,

in welchen Situationen bestes Sehen eine

Rolle spielt und die Augen unterstützt werden

können. Hier setzt die Beratung mit dem

QuickGuide an. Er ergänzt die Verkaufspreisliste,

macht relevante Alltagssituationen sichtbar

und führt durch die Beratung durch den Augenoptiker

zur passenden Kombi-Empfehlung – von

Sonnen- und Bildschirmbrillen über Sport- und

Raumlösungen bis hin zum komfortablen Sehen

bei schnellen Blickwechseln oder in der Nacht.

R+H setzt auf ein neues, positives Wording.

Aus dem klassischen Mehrbrillen-Rabatt wird

der Kombi-Bonus: Wer eine zweite Brille mit

identischen Glaswerten wählt, profitiert von

deutlichen Preisvorteilen und erlebt, dass

Beratung, Qualität und Mehrwert Hand in

Hand gehen.

Mehrwert durch kluge Kombination

Für die konsequente Aktivierung entlang der

Customer Journey stellt R+H starke Tools

bereit: Social Media-Vorlagen mit Vielsichtigkeits-Tests,

POS-Materialien, Advertorials und

eine Kombi-Card unterstützen vom Erstkontakt

bis zur finalen Entscheidung.

„Vielsichtig“ ist die zeitgemäße Weiterentwicklung

der Mehrbrille. Sie zeigt, wie individuell

Sehlösungen heute sind, stärkt die Rolle der Augenoptikerinnen

und Augenoptiker und eröffnet

Potenziale für spürbaren Mehrwert – und Mehrumsatz.

Bestes Sehen. Immer und überall.

opti ’26: Halle C3 · Stand 219

www.rh-brillenglas.de

* Quelle: ZVA Brillenstudie 2024/25; Brillenstudie 2024 –

Institut für Demoskopie Allensbach

WWW.EYE-COM.NET

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GUESS

Das markante quadratische „G“ erhält ein frischeres, leichteres Erscheinungsbild

und schmückt die Scharniere von Fassungen mit breiten

Bügeln, die Metall und Spritzkunststoff kombinieren.

Im Mittelpunkt der von Marcolin entwickelten GUESS Eyewear

Kollektion für die Saison Herbst/Winter 25/26 steht ein

mutiges neues Konzept: FOREVER GUESS.

Mit der Weiterentwicklung des „G“-Logos präsentiert GUESS Eyewear die

zeitgenössische Identität der Marke durch ein neues Designelement und

eine schlichte, zugleich raffinierte Ästhetik.

Das Kettendesign, ein unverwechselbares dekoratives Element von

GUESS, wurde in dieser Kollektion mit einer raffinierteren, dekonstruierten

geometrischen Form weiterentwickelt. Es wird so zum Detail, das

die Bügel von Sonnen- und Korrektionsbrillen veredelt und ihnen einen

Hauch von Eleganz und moderner Ausstrahlung verleiht.

Das ikonische „G“-Logo ist nun in eine ovale Form integriert, die sich den

Volumen und Materialien der verschiedenen Fassungen anpasst und

so zum vielseitigen, charismatischen Protagonisten von Sonnen- und

Korrektionsbrillen wird.

Neben FOREVER GUESS widmet die Kollektion jüngeren, trendbewussteren

Formen jenen Designelementen, die seit jeher den klassischen Stil

und die Persönlichkeit der Marke prägen.

Eine weitere Neuheit betrifft das Design mehrerer Sonnenbrillen, die

sich durch wellenförmige Bügel auszeichnen. Sie definieren Glamour

mit einem schicken Look neu – akzentuiert durch das GUESS Logo in

geschwungener Metallausführung, das dezent auf dem Glas platziert ist.

Im Sortiment der Herrenfassungen wird das ikonische Metall-„G“-Logo

mit einer doppelten vertikalen Linie neu interpretiert und verkörpert so

die perfekte Balance zwischen zeitgenössischem Design und zeitloser

Eleganz. Gleichzeitig prägt das quadratische „G“ weiterhin den schlichten,

doch edlen Look von Sonnen- und Korrektionsfassungen aus Kunststoff,

Acetat und Metall.

opti ’26: Halle C1 · Stand 611

MIDO: Pavilion 1 · Booth M02 M10 P01 P09

www.marcolin.com/de

38

EYECOM 01 | 2026


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Auges mit der individuellen visuellen Wahrnehmung kombinieren, um das volle

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0 OPTICS

Rand-

LENS EDGE COLORING

Bereich

JEDER AUGENOPTIKER HAT SEIN SORTIMENT, SEINE DIENSTLEISTUNGEN UND

SEINE FASSUNGSMARKEN. UNTERSCHEIDEN KANN MAN SICH VOM WETTBEWERB

VOR ALLEM DURCH BESONDERE GOODIES, DIE NICHT JEDER HAT.

FARBIGE GLASFACETTEN ZUM BEISPIEL. ZUMAL DIESE NICHT NUR KOSMETISCHE,

SONDERN AUCH OPTISCHE VORTEILE HABEN.

in neues Veredelungsverfahren für Brillengläser heißt

„shape.line", das gleichzeitig ein Umsatzbringer und ein

Alleinstellungsmerkmal für engagierte Augenoptiker ist:

Ein StartUp aus Köln hatte die Idee, die Facette von Brillengläsern mit

Farbe zu beschichten.

Jeder stärker Kurzsichtige kennt das Problem: Durch die Geometrie der

Front- und Rückfläche seiner Brillengläser kommt es zu Reflexionen, die

für den Gegenüber des Brillenträgers in Form heller Ringe („Myopieringe“)

sichtbar sind und die Ästhetik der Brille negativ beeinflussen.

Ein Umstand, der bisher vom Augenoptiker und seinen Kunden als

In diesem einfachen Simulator erkennt man gut den Effekt eines dunklen

Glasrandes (rechts) auf das Gesamterscheinungsbild der Brille.

un vermeidlich akzeptiert werden musste. Man konnte durch Polieren

oder Einölen der Facette für ein bisschen Linderung sorgen; mehr nicht.

An dieser Stelle setzt das Verfahren von shape.line an: Durch die Farbbeschichtung

des Glasrandes treten die als unangenehm wahrgenommenen

hellen Ringe deutlich in den Hintergrund und erscheinen als

gleichmäßig eingefärbter Reflexionsbereich. Das Glas wirkt schlanker

und die Brille insgesamt deutlich ästhetischer. Wer es dezent mag, wählt

eine Farbe, die zur Fassungsfarbe passt. Wer es lieber individuell und

auffällig mag, kann bewusst eine Glasrandfarbe wählen, die im Kontrast

zur Fassungsfarbe steht. Für eine individuelle und auffällige Gestaltung

bieten sich chromatische Farben an, während hautähnliche Farbtöne

eine elegante, zurückhaltende Wirkung haben.

40

EYECOM 01 | 2026


TEAM-

PLAYER

Ein weiterer Vorteil sind die streulichtabsorbierenden Eigenschaften

dunkler Glasrandbeschichtungen – etwa in Schwarz oder Dunkelbraun

– und der damit verbundene höhere Sehkomfort. Sie

ermöglichen eine schärfere, klarere Sicht sowie eine intensivere

Kontrastwahrnehmung. Besonders deutlich wird dieser Effekt am

Arbeitsplatz, bei Nachtfahrten oder im Kino – einfach überall dort,

wo seitlich oder von oben einfallendes Streulicht auf die Brille trifft.

Das Verfahren kann auf allen Kunststoffgläsern mit den Indexen

1.5, 1.6, 1.67 und 1.74 für Vollrandbrillen aus Kunststoff und Metall

angewendet werden; weitere Glasmaterialien sind derzeit in

der Erprobung. Das technische Procedere ist natürlich Betriebsgeheimnis;

die Vorgehensweise aber leicht erklärt: Mit einem präzisen

und automatisierten Verfahren wird eine qualitativ hochwertige und

dauerhafte Beschichtung auf den Glasrand aufgetragen. Diese ist

sehr haltbar und widersteht den üblichen Reinigungsmitteln und

Belastungen des Brillenalltags problemlos. Der Augenoptiker schickt

dafür die fertig gerandeten Gläser zu Shape Engineering nach Köln.

Üblicherweise sind die Gläser nach 24 Stunden fertig beschichtet

und wieder auf dem Rückweg zum Augenoptiker. Die Beschaffung

eigener Geräte, Technik oder Ausstattung ist nicht erforderlich. Auf

der opti in München wird das Unternehmen sein „edge coloring“ in

24 verschiedenen Farben präsentieren.

Mit shape.line kann der Augenoptiker seinen Kunden einen echten

Mehrwert bieten – und auch seiner eigenen Wertschöpfung etwas

Gutes tun. Gleichzeitig wird seine individuelle Beratungsleistung

deutlich sichtbar, insbesondere im Hinblick auf eine Individualisierung

der Brillen seiner Kunden, die sie bei preisaggressiven

Wett bewerbern nie finden. Und auch der Imagefaktor ist nicht zu

verachten: Der Kunde, der in einen farbigen Glasrand investiert hat,

hat damit auch ein wunderbares Gesprächsthema über seine Brille –

und seinen Augenoptiker.

opti ’26: Halle 4 · Stand 161

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0 NACHRUF

AXEL SMIDT

Farewell,

mein Freund

AM 18. SEPTEMBER 2025 IST DER UNTERNEHMER AXEL SMIDT UNERWARTET

VERSTORBEN, WENIGE TAGE VOR SEINEM 82. GEBURTSTAG. SEINE KOLLEKTION

„AXEL S. MODEBRILLEN“ WAR IM UMFELD MITTELBRAUNER KASSENBRILLEN

EIN BEGRIFF FÜR BUNTE LEBENSFREUDE. MIT EYECOM-CHEFREDAKTEUR

MARTIN GRAF VERBAND IHN EINE FREUNDSCHAFT ÜBER FAST FÜNF JAHRZEHNTE –

WESHALB DIESER NACHRUF AUCH PERSÖNLICHER IST ALS VIELE ANDERE.

42

EYECOM 01 | 2026


wir uns auf dem Flughafen in Frankfurt, und ich erinnere mich an den Satz

„Herr Graf, wir werden jetzt eine Woche zusammen unterwegs sein; da

können wir uns auch duzen.“ Diese beratende und kreative Tätigkeit für

Axel Smidt begleitete mich während meines Studiums – und lange darüber

hinaus. Unzählige Male war ich bei ihm in seiner Firma und habe bis

heute den Duft von frisch verarbeitetem Acetat in der Nase. Wir machten

Brillen- und Mode shootings, wir konzipierten Messestände und Plakate,

und ich schrieb unzählige Texte für Fach- und Modezeitschriften für ihn.

Diese blieben nicht unbemerkt: Der PR-Verantwortliche des dänischen

Labels „ProDesign“, das ebenfalls bunte, junge Kollektionen anbot, beobachtete

auch die Konkurrenz. Als er 1990 vom Stuttgarter Konradin-

Verlag beauftragt wurde, einen neuen Chefredakteur für den Relaunch

der Zeitschrift „Der Augenoptiker“ zu suchen, nannte er meinen Namen.

So kam ich zum Fachjournalismus, wo ich bis heute bin – auch wieder mit

in direkter Beteiligung von Axel Smidt: Ohne die vielen Texte, die ich für

ihn schrieb, hätte es diese Verbindung vielleicht nie gegeben.

Direkt nach dem Fall der Mauer betrieb Axel Smidt aktive Entwicklungshilfe

für die Augenoptiker in den „Neuen Bundesländern“: Er

entwickelte spezielle, farbenfrohe und preisgünstige Fassungsmodelle

für diesen jungen Markt, und gemeinsam fuhren wir mehrfach in die

Optik-Genossenschaften in Halle und Leipzig, in deren freudlosen

Räumen wir mit improvisierten Wandhalterungen, viel Optimismus und

noch mehr weißer Farbe Showrooms für diese Brillen installierten.

ls Unternehmer war Axel Smidt zugleich bodenständig und

visionär. Er baute sein Brillen-Unternehmen nicht auf heißer

Luft, sondern auf Beständigkeit, auf Qualität, auf persönliche

Beziehungen, auf Kundennähe und Vertrauen. Mit seiner Marke „Axel S.“

verkaufte er nicht einfach Brillen, sondern einen Stil, ein Lebensgefühl

und eine Haltung. Zu einer Zeit, als „Kassenbrillen“ wesentliche Teile des

Optiker-Umsatzes ausmachten, war das ein echtes Statement.

Ich habe Axel Smidt 1978 kennengelernt, im ersten Jahr meiner Ausbildung

im schwäbischen Kornwestheim. Sein Unternehmen war damals erst

wenige Jahre alt, und er war der einzige und beste Vertreter seiner farbenfrohen

„Axel S. Modebrillen“ – denn niemand kannte sie so gut wie er. Jedes

seiner Modelle hatte er selbst gezeichnet und die Farben dafür ausgesucht.

Das Ritual war immer gleich: Axel Smidt rollte seine Musterkoffer in den

Laden, legte seinen Burberry-Mantel über eine Stuhllehne, öffnete die

Musterkoffer, zündete sich eine duftende Pfeife mit dänischem Tabak an –

und ließ seine Brillen einfach für sich selbst sprechen.

In diesen Koffern lagen die oft bunten, mit viel Handarbeit gefertigten Brillen

aus seiner kleinen Manufaktur – zunächst im französischen St. Amour;

danach in Löffingen im Schwarzwald - die mir schon damals zeigten, dass

man Brillen ihre liebevolle Herstellung ansehen und sie mit den Händen

fühlen kann. Für mich, den gerade mal 21-jährigen Optiker-Azubi, eine

Offenbarung. Dass Axel Smidt keinen der üblichen Vertreter-Kombis fuhr,

sondern Citroen und Porsche, machte den E indruck komplett.

Wenige Jahre später kreuzten sich unsere Wege erneut: Ich hatte einen

Studienplatz für mein Wunschfach „Foto-Design“ bekommen – und Axel

Smidt half mir bei der Finanzierung, indem er mir die Konzeption seiner

Werbe- und PR-Maßnahmen übertrug. Dazu gehörte auch der Besuch von

Messen – in Deutschland, aber auch in den USA, wo ich zuvor noch nie gewesen

war. Der Deal war toll: „Drei Tage Messe mit Aufbau; danach schauen

wir uns vier Tage New York an.“ Beim ersten von mehreren Malen trafen

In den 90er Jahren wurden die Zeiten für deutschen Brillenhersteller

schwieriger: Was in europäischen Fassungs-Manufakturen – zu beach t li chen

Teilen in Handarbeit – geleistet wurde, gab es in ähnlicher Qualität zunehmend

auch als Massenware aus Asien, aber für deutlich weniger Geld.

An dieser Stelle machte Axel Smidt einer seiner wenigen unternehmerischen

Fehler: Er setzte zu lange auf die eigene Produktion in Deutschland.

Nicht aus Blindheit, sondern vor allem, um die Arbeitsplätze seiner teilweise

langjährigen Mitarbeiter zu erhalten. Bis es nicht mehr ging und

nur noch die Wahl blieb, entweder selbst auf externe Hersteller zu setzen

– oder mit der eigenen Manufaktur unterzugehen. Das war eine harte Zeit,

in der unsere Gespräche sich vor allem um eine Frage drehten: „Wie geht

es weiter – und geht es überhaupt weiter?“

Die Geschichte zeigt, dass es weiterging – und wie: Ohne die Last einer

eigenen Produktion und mit tatkräftiger Hilfe seiner Frau Petra nahm die

Marke „Axel S.“ schnell wieder Fahrt auf und festigte ihren Platz in den Geschäften

der vorhandenen und vieler neuer Kunden. Die kleine, aber feine

Kollektion war nicht nur in Europa, sondern auch bei ausgesuchten Augenoptikern

in den USA, Brasilien, Japan, Australien und Südafrika zu finden.

Aber Axel Smidt hatte auch noch andere Pläne. 2008 verkaufte er das

Unternehmen kerngesund an seinen heutigen Besitzer, um sich künftig

nur noch seinen anderen Leidenschaften zu widmen: Dem Segeln, dem

Reisen, dem Malen und seinen alten Büchern. Wegen des Segelns zog

er mit seiner Frau sogar aus dem Schwarzwald an den Bodensee, in ein

wunderschönes Penthouse in Überlingen. Denn sein Segelboot war nicht

nur ein Hobby; es war im Sommer ein zweiter Wohnsitz. Daneben unternahmen

die beiden ausgiebige Reisen in alle Welt, bis nach Australien

und Südamerika. Zuletzt Ende 2024/Anfang 2025 drei Monate lang im

eigenen Camper durch Nordafrika. Und dazwischen hatten wir immer

wieder Zeit, unsere Freundschaft zu pflegen.

Jetzt ist Axel Smidt unerwartet auf seine letzte Reise gegangen, wenige

Tage vor seinem 82. Geburtstag. Wir hätten noch viel zu besprechen

gehabt; waren für nächstes Jahr in Florida verabredet. So bleibt mir nur,

zu sagen: „Mach’s gut, mein lieber Freund. Es war ein echtes Geschenk,

Dich gekannt und begleitet zu haben.“

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0 BRANCHE

Azubis präsentieren die neue Nachwuchskampagne.

SPECTARIS TRENDFORUM 25/26

Perspektiven

auf den richtigen Spin

ETWA 400 BRANCHENVERTRETER DISKUTIERTEN AM 3. NOVEMBER 2025 IN BERLIN

ÜBER ZUKUNFTSTRENDS, NACHWUCHS UND NEUE PERSPEKTIVEN DER AUGENOPTIK.

UNTER DEM LEITMOTIV „HOL DIR DEN RICHTIGEN SPIN!“ TRAF SICH DIE

AUGEN OPTIKBRANCHE TRADITIONSGEMÄSS IN DER „CLASSIC REMISE“, UM SICH

ÜBER AKTUELLE HERAUSFORDERUNGEN UND ZUKUNFTSTRENDS AUSZUTAUSCHEN.

m Mittelpunkt des Programms standen inspirierende Key notes

und innovative Formate. Mit seinem Impuls „Die Welt ist aus

den Fugen – aber deine muss es nicht sein“ sorgte Satiriker

Florian Schröder für einen pointierten Denkanstoß – eingebettet in ein Programm

mit Themen wie Augenscreening, Nachwuchsgewinnung, Digitalisierung

im Handel und intelligente Tools für die Kundenansprache.

Anschließend betrat Volker Wissing – Politiker, Jurist und ehemaliger

Bundesminister – die Bühne mit einem starken Appell „Über Rückgrat

in der Politik“. Er erinnerte daran, was Politik im Kern bedeuten sollte: Nicht

andere besiegen zu wollen, sondern gesellschaftlichen Zusammenhalt zu

stärken. Sein Fazit: „Wir haben viele gute Gründe, an unser Land zu glauben.

Ziel muss es sein, dass alle Bürger sagen: Hier kann man gut leben.“

Trends wurden auch beim Blick auf die technologischen Entwicklungen

sichtbar: Dr. Vanessa Just erläuterte, wie KI die Märkte revolutionieren

kann und dem Augenoptiker monetarisierbare Freiräume schafft. Wie

smarte Brillen künftig unseren Alltag beeinflussen können, prognostizierte

Richard Gutjahr. Was der Markt heute schon aus der Kooperation

zwischen Tech- und Brillenunternehmen heraus anbietet, läutet eine

44

EYECOM 01 | 2026


Volker Wissing,

Politiker, Jurist

und ehemaliger

Bundesminister.

Dr. Vanessa Just erläuterte,

wie KI die Märkte

revolutionieren kann

und dem Augenoptiker

monetarisier bare

Freiräume schafft.

Kabarettist Florian Schröder spricht

über die Welt, die aus den Fugen geraten ist.

Ehemaliger deutscher

Tischtennisprofi Timo Boll.

Fotos: Detlev Schilke / SPECTARIS

Moderator Wolfram Kons

und Mirjam Rösch, Vorsitzende

des Fachverbands Consumer

Optics und stellvertretende

Vorsitzende des Deutschen

Industrieverbands SPECTARIS.

ähnliche Entwicklung ein wie beim Smartphone, das nur kurze Zeit seiner

jungen Existenz ein reiner Telefonapparat war. Ein besonderes Highlight

zum Abschluss bildete Timo Boll – Tischtennis-Legende und Visus-Wert von

„280 %“. Im Gespräch mit Moderator Wolfram Kons sprach er über Konzentration,

Präzision und mentale Stärke – und verband diese Themen mit der

Bedeutung von Seh- und Fokus leistung. Einige Mutige wagten sich auf die

Bühne, um gegen ihn anzutreten – spätestens nach den ersten Aufschlägen

war klar, warum er zu den Größten seines Sports gehört.

„Die vielen Gespräche, Ideen und Impulse dieses Tages zeigen, dass

die Branche Lust auf Bewegung hat“, sagte Mirjam Rösch, Vorsitzende

des Fachverbands Consumer Optics und stellvertretende Vorsitzende des

Deutschen Industrieverbands SPECTARIS. Sie appellierte für mehr Optimismus:

„Junge Leute haben Lust, das Geschäft von morgen weiterzuführen.

Wir haben heute gesehen, dass es tolle neue Produkte und Services

geben wird. Wenn wir gemeinsam den richtigen Spin finden, wird aus

Veränderung eine echte Aufbruchsstimmung.“

Weitere Highlights des Tages

Augenscreening 2.0

Ein Deep-Dive-Workshop am Vortag rückte das Thema Vorsorge in den

Fokus. Die Botschaft: Die Branche steht am Wendepunkt. Regionale

Vernetzung, moderne Ausbildungswege und eine klare Kommunikation

zwischen Industrie und Medizin – alte Modelle reichen nicht mehr aus.

Megatrends im Handel

Stefan Genth, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland

(HDE), beleuchtete die Auswirkungen globaler Krisen, Nachhaltigkeit und

Digitalisierung auf die Kundenansprache und zeigte Trends hin zu nachhaltigem,

regionalem und digitalem Konsum auf.

„KI revolutioniert die Märkte“

Unternehmerin und Dozentin Dr. Vanessa Just zeigte praxisnah, wo Künst liche

Intelligenz echten Mehrwert schafft – von automatisierter Rechnungsprüfung

und Einsatzplanung bis hin zu personalisierten Produktempfehlungen und

Umsatzsteigerung. Das Kuratorium Gutes Sehen (KGS) stellte seine Arbeit für

die Branche vor und ehrte Dr. Wolfgang Wesemann mit der Duncker-Medaille

für langjährige fachliche Unterstützung.

Fazit & Ausblick

Das Trendforum 2025 zeigte einmal mehr, wie eng technologische Entwicklungen,

gesellschaftliche Themen und unternehmerisches Handeln

in der Augenoptikbranche verknüpft sind. Der Austausch zwischen Industrie,

Handel und Dienstleistung war intensiv – mit klarer Botschaft: Wer

den Spin von heute versteht, gestaltet den Markt von morgen.

„Tomorrow Vision“ & Kontaktlinse

Unter dem Motto „Play smart. Move free. – TOMORROW VISION“ wurde

das neue Messekonzept als „Spielfeld voller Möglichkeiten“ präsentiert –

von Kreativität und Fashion über Technik, Smart Glasses und KI bis hin zu

Karriere und Innovation.

Nachwuchs & Employer Branding

Ein starkes Signal setzte das Pilotprojekt „Kampf dem Azubi-Mangel in

der Augenoptik“. Zwei Auszubildende zeigten, wie wichtig es ist, die Gen

Z dort zu erreichen, wo sie ist – auf Instagram und TikTok. Die Botschaft:

„Safe! Mach Optik.“ – eine neue Social-Media-Kampagne, die die Vielfalt

und Zukunftssicherheit des Berufs sichtbar macht und der Branche nun

zur Verfügung steht.

400 Gäste auf dem

SPECTARIS Trendforum.

www.spectaris.de

WWW.EYE-COM.NET

45


0 SHOWROOM

GLASKLAR:

Das Makeover zur Kundenbindung

Die neue Zerstäuber-Generation NEW COLLECTION eröffnet Augenoptikern

eine weitere Möglichkeit, das Kundenerlebnis noch individueller

zu gestalten. Damit bietet das bewährte Kundenbindungs-Konzept nun

über 500 Kombinationsmöglichkeiten für noch individuellere Flaschen.

Die auf die Flaschen abgestimmten Zerstäuberfarben ermöglichen die

perfekte Anpassung an das Corporate Design des Fachhändlers.

The Refined

hebt Titan in eine neue Dimension

Als besonderes Highlight im Silhouette-Portfolio

2026 verwandelt

die Kollektion Hightech-Titan

in randlose, tragbare Kunst und

verbindet technische Präzision

mit skulpturaler Eleganz. Inspiriert

vom Guggenheim- Museum

in Bilbao spielt jede Fassung mit Licht, Form und Bewegung. Klare

Linien, fließende Übergänge und ultraleichtes Design sorgen für

außergewöhnlichen Komfort. In Österreich gefertigt, vereint The

Refined visionäre Handwerkskunst, Leichtigkeit und zeitlosen Luxus –

und setzt neue Maßstäbe in puncto Titan-Design.

opti ’26: Halle C1 · Stand 411

www.silhouette.com

Mit diesem Makeover beweist GLASKLAR, dass selbst kleine Details den

Unterschied machen können: Mehr Individualität, mehr Wiedererkennung

und ein noch stärkeres Kundenerlebnis.

Premiere: opti ‘26 · Halle C3 · Stand 465

www.glasklar.com

PRECISION7 1-Wochenlinse von Alcon

Alcon, der weltweit führende Anbieter im Bereich Augenheilkunde mit dem

Anspruch, Menschen brillant sehen zu lassen, kündigt die Markteinführung

von PRECISION7® in Deutschland, Österreich und der Schweiz an. Dabei

handelt es sich um die einzige 1-Wochenlinse mit dem revolutionären

ACTIV-FLO® System, das 16 Stunden aussergewöhnlichen Tragekomfort und

präzises Sehen bietet – auch noch an Tag 7.

Die bahnbrechende ACTIV-FLO®-Technologie kombiniert einen hydrophilen

Feuchtigkeitsspeicher, der in die Kontaktlinsenmatrix eingebettet ist, mit einem

innovativen Feuchtigkeitsspender. Dieser wandert vom Kern an die Oberfläche,

um die Kontaktlinse über 7 Tage hinweg mit Feuchtigkeit zu versorgen.

träger mit Austauschlinsen versorgt. Die meisten Augenoptiker stimmen

zudem überein, dass ein Austausch im Ein-Wochen-Rhythmus für Kontaktlinsenträger

intuitiver wäre als ein Zwei-Wochen-Rhythmus. Mit PRECISION7®

steht nun eine Innovation zur Verfügung, die aussergewöhnlichen Komfort,

hohe Leistungsfähigkeit und einen leicht zu merkenden Austauschrhythmus

bietet, insbesondere dann, wenn Tageslinsen keine Option sind.

Mit PRECISION7® können Kontaktlinsenträger ihren bevorzugten Wochentag

zum Austausch für eine neue, frische Linse wählen. Die Markteinführung

ergänzt das WATERINNOVATIONSTM Portfolio von Alcon. PRECISION7® wird

ab Januar 2026 in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit 4.460 sphärischen

und torischen Parametern erhältlich sein.

Knapp neun von zehn Kontaktlinsenspezialisten sind der Ansicht, dass Tageslinsen

insgesamt die bessere Wahl für ihre Kunden sind. Dennoch werden

aus Kostengründen weiterhin mehr als die Hälfte der neuen Kontaktlinsenopti

’26: Halle C4 · Stand 421

www.alcon.com/de-DE

46

EYECOM 01 | 2026


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Happy Birthday, ELLE!

Eines der weltweit dynamischsten Magazine feiert in diesem Jahr seinen 80.

Geburtstag – acht Jahrzehnte Mode, Individualität und furchtlose Weiblichkeit.

Geboren in Paris mit der kühnen Vision, dass Mode sowohl zugänglich

sein als auch Hand in Hand mit Freiheit, Intellekt und Selbstausdruck gehen

kann, ist ELLE heute eine kulturelle Größe. ELLE spricht die Frau als Ganzes

an: neugierig, selbstbewusst, stilvoll und sozial engagiert. Seit 80 Jahren

verbindet diese temperamentvolle Modebibel Eleganz mit einer Prise Rebellion

und prägt damit nicht nur, wie Frauen sich kleiden, sondern inspiriert sie

auch dazu, zu leben, zu schaffen und ganz sie selbst zu sein.

Cool, selbstsicher und ein wenig unerwartet. Diese Saison dreht sich bei

ELLE alles um jugendliche Energie und persönlichen Stil in der neuen Korrektionsbrillenkollektionen:

Moderne Silhouetten, hochwertige Materialien,

marmorierte Farbmischungen und raffinierte Designdetails, die jede

Fassung schick, individuell und hochwertig wirken lassen. Neue Farbtöne,

wie Beerrot, Bernstein, Karamell, Aquagrün oder Blau, verleihen Stimmung,

Struktur und genau die richtige Portion Dramatik.

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MPO Mehrbrille –

Vielfalt von Office bis Outdoor

PRÄZISE SICHT

FÜR JEDEN MOMENT

Ob am Bildschirm, im Auto oder bei Sonne – der

Alltag stellt hohe Anforderungen an die Augen.

MPO bietet mit der Mehrbrille die beste Lösung

für moderne Sehbedürfnisse und schafft überzeugende

Gesprächsanlässe für Zusatzverkäufe.

Mehrbrille: Spürbare Präzision trifft

auf sichtbaren Mehrwert

Fast die Hälfte der Brillenträger:innen in Deutschland

besitzt laut einer Studie nur eine Brille * .

Genau hier setzt erfolgreiche Beratung an:

Mit einer Mehrbrille eröffnen Sie Ihren End -

kund:innen neue Sehwelten, für die MPO ein

indivi duelles Vollsortiment bietet.

*

Brillenstudie 2024/25, Institut für Demoskopie Allensbach

Ihr Vorteil als Optiker:in

Mehrbrillenberatung ist nicht nur Upselling,

sondern echter Service. Wer beim Kundengespräch

frühzeitig auf die Vorteile hinweist, schafft

Vertrauen und erhöht die Abschlussquote. MPO

unterstützt Sie dabei mit einem umfassenden

Werbemittelpaket für ein professionelles Beratungsgespräch.

Nutzen Sie die Mehrbrillen-Initiative

und erschließen Sie neue Umsatzpotenziale!

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Über 75 Jahre Erfahrung in der Brillenglasbranche,

modernste Technik und persönliche Ansprechpartner:innen

machen MPO zum starken Partner.

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0 SPORTS

Aus einem

HIGH-END-SPORTOPTIK

Guss

SEIT 1995 PRÄGT DIE UNTERNEHMERIN BEATE GABELT DIE SPORTOPTIK MIT WEG-

WEISENDEN KONZEPTEN, DIE FUNKTION, DESIGN UND TECHNIK VEREINEN. IHR

ANSPRUCH: SPORT FÜR BRILLENTRÄGER BESSER, SICHERER UND SCHÖNER ZU MACHEN

– UND AUGENOPTIKERN LÖSUNGEN ANZUBIETEN, DIE SIE IM WETTBEWERB EINZIG-

ARTIG POSITIONIEREN. JETZT IST IHR EIN BESONDERS GROSSER SCHRITT GELUNGEN.

chte Neuheiten sind in der Augenoptik mittlerweile selten. Viele

vermeintliche „Innovationen“ sind bei näherem Hinsehen

nur Variationen bekannter Konzepte. Oder ein neuer Name für

etwas Altes. Wirklich bahnbrechende Entwicklungen, die Funktion, Design

und Tragekomfort eines Produkts spürbar verbessern, sind rar.

Ein Schlüsselerlebnis veränderte auf der opti 2024 das Leben der

engagierten Sportoptik-Pionierin Beate Gabelt: „Zwei mir unbekannte

Männer – einer aus Österreich, der andere aus Italien – baten dringend

um einen Termin. Sie wollten mir etwas Bahnbrechendes zeigen“, erinnert

sich die Unternehmerin. Sie hatten kein Muster dabei, nichts zum

Anfassen – nur eine Idee.

Ein „Sorry, keine Zeit“ hätte das Gespräch an dieser Stelle beendet.

So etwas passiert ständig, denn im Stress einer Messe schaltet das Gehirn

automatisch auf Durchzug – alles, was nicht unmittelbar umsatzrelevant

ist, wird ausgeblendet. Aber die beiden Herren ließen nicht locker.

Sie sprachen von einer Weltneuheit namens MAXIMUS – einer revolutionären

Technologie für Sportbrillen, mit 13 Jahren Entwicklungszeit und

16 internationalen Patenten. Sie erzählten von einem globalen Team aus

acht Nationen auf vier Kontinenten. Und davon, dass nur eine einzige

Fabrik weltweit – in Taiwan – in der Lage sei, diese spezielle Fertigung

umzusetzen. „Ich war beeindruckt – und doch zog mich der Messebetrieb

Sportbrillen-Pionierin

Beate Gabelt

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EYECOM 01 | 2026


weiter“, erzählt Beate Gabelt. „Aber diese kleine Stimme im Hinterkopf

ließ nicht locker. Als Industriedesignerin blieb meine Neugier. Ich musste

sehen, was hinter dieser Geschichte steckt.“

Wochen später, nach einigen Telefonaten, erreichte sie tatsächlich

das erste Muster: Eine Sportbrillen-RX-Direktverglasung in einem durchgängigen

Shield. „Ich war schlichtweg fasziniert“, erzählt Beate Gabelt,

„und das passiert mir als Industriedesignerin wirklich selten. Diese

Kombination aus optischer Präzision, technischer Raffinesse und gestalterischer

Eleganz im Sportbrillenbereich hatte ich bis dahin noch nicht

gesehen. Nichts, das so leicht, so klar, so elegant, so technisch präzise

und ästhetisch überzeugend war. Bisher war bei Direktverglasung von

Sportbrillen immer das separate Einsetzen der beiden Gläser üblich.

Doch dieses Konzept, die Sehstärke integriert in einem durchgehenden

Shield, stellt alles Bisherige in den Schatten.“

Auch bei Siols wurden über die Jahre viele Shield-Varianten ausprobiert.

Aber keine dieser Lösungen konnte sich wirklich am Markt durchsetzen:

Entweder passte die optische Abbildungsqualität nicht oder das

ästhetische Erscheinungsbild. Alles waren Kompromisse, die dem verzweifelten

Versuch folgten, zwei unterschiedliche Oberflächen irgendwie

harmonisch zusammenzubringen.

Aber was sie jetzt in der Hand hielt, war eindeutig anders. Eine durchgehende,

sphärisch geschliffene Shield-Verglasung. Die Sehstärkenzonen

sind rückseitig direkt integriert – ohne Ansatz, ohne Naht, gefertigt

aus einem einzigen Stück, präzise gefräst in zwei 8er-Kurven, in unzähligen

mikroskopisch kleinen Schritten.

Die Vorteile der Integration dieser Technologie in das SIOLS Sportbrillensystem

lagen auf der Hand:

Für eine persönliche Präsentation können Sie –

auch parallel zur OPTI-Messe – gerne einen Termin

am Stammsitz der SIOLS vereinbaren –

Optic Fashion GmbH in München:

info@siolsvision.de oder Tel.: +49 89 – 78 47 30

Ein beinahe grenzenloses Blickfeld; vor allem im peripheren Bereich,

was beispielsweise beim Radfahren im Straßenverkehr für den Blick

nach hinten enorm wichtig ist.

Keine störenden Reflexionen durch zusätzliche oder unnötige Oberflächen.

Ultraleicht – und jeder weiß: In der Sportausrüstung wird für jedes

eingesparte Gramm gerne tief in die Tasche gegriffen.

Auch in puncto Ästhetik ist diese Lösung kaum zu übertreffen: Selbst

ohne verspiegelte Front sind die integrierten Sehstärkebereiche von

außen so gut wie unsichtbar. Für viele Kunden ein zentrales Argument

bei der Kaufentscheidung.

Die technische Hürde bei der Direktverglasung stark gewölbter Scheiben

liegt in der prismatischen Umrechnung der individuellen Sehstärken;

insbesondere bei Gleitsichtgläsern. Hier profitierte SIOLS von seiner

langjährigen Partnerschaft mit der deutschen Brillenglasmanufaktur

Stratemeyer. In enger Abstimmung mit X-Lab Taiwan wurde die Berechnungsmethodik

für die MAXIMUS-Technologie angepasst und perfektioniert.

Nach intensiven Testphasen gelang die Umsetzung auch bei

hohen Dioptrienwerten, Zylindern und Prismen – mit hervorragender Abbildungsqualität.

Für Augenoptiker eröffnet MAXIMUS damit ganz neue

Beratungs- und Umsatzpotenziale im High-End-Sportoptikmarkt.

Mit dem RX.Aero Shield präsentiert SIOLS jetzt die erste marktreife

Umsetzung der MAXIMUS-Technologie. Zum Start erscheint das Modell

in einer kontrastverstärkenden Purple-Tönung mit Silberspiegel, verglasbar

von –5 dpt bis +3 dpt. Weitere Varianten – darunter polarisierende

und photochrome High-End-Ausführungen – sind bereits in Entwicklung.

Die offizielle Weltpremiere findet Anfang 2026 parallel zur opti

am SIOLS-Firmensitz in München statt. Auch die beliebte FLITE-Linie

von SIOLS, bekannt für ihre zylindrische Shield-Geometrie, wird künftig

in einer RX-Version mit der MAXIMUS-Direktverglasung erhältlich sein.

Damit öffnet sich das Konzept über die AERO-Serie hinaus und bildet die

Basis für eine neue Generation individuell verglasbarer Sportbrillen.

www.siolsvision.de

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0 HISTORY

GELEBTE UNTERNEHMENSGESCHICHTE

IMMER

DER NASE

NACH

FROST EYEWEAR FEIERT SEINEN

30. FIRMENGEBURTSTAG MIT EINEM

BESONDEREN SYMBOL FÜR NACHHALTIGKEIT,

MUT UND WERTSCHÄTZUNG: ZUM RUNDEN

FIRMEN JUBILÄUM ZEIGEN DIE GRÜNDER

MARION UND PARIS FROST MIT JUBILÄUMS-

TASCHEN, DIE AUS DEN BANNERN VON

F ROST-MESSE STÄNDEN HERGESTELLT

WURDEN, DASS IHRE WERTE NICHT NUR

LIPPENBEKENNTNISSE SIND.

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EYECOM 01 | 2026


Geteilte Freude – globale Wirkung

Die Aktion endet nicht mit der Übergabe der Tasche: Die Kunden aus

aller Welt werden ausdrücklich eingeladen, Bilder ihrer Jubiläumstasche

zu teilen - aus ihrer Stadt, aus ihrem Alltag, aus ihrem Leben. Diese Fotos

sollen später gesammelt und veröffentlicht werden - nicht nur als Zeugnis

globaler Reichweite, sondern auch, um den Mitarbeitern der Werkstatt

zu zeigen, wohin „ihre“ Taschen überall gereist sind. Was auf einem

Arbeitstisch im Schwarzwald begonnen hat, findet sich so vielleicht auf

einem Markt in Bangkok, bei einem Stadtspaziergang in Lissabon oder

in einem Studio in New York wieder. Eine davon – „die mit der Nase“ -

schmückt auch die EYECOM-Redaktion in Florida.

Ein Zeichen für die Zukunft

Mit der Jubiläumstasche zeigt frost eyewear auf eindrucksvolle Weise,

dass Design mehr kann als nur gut aussehen. Es kann verbinden, weiterdenken,

Geschichten tragen – und neue beginnen. In einer Branche,

in der sich vieles um schnelllebige Trends dreht, ist das ein stilles, aber

klares Bekenntnis zu Werten, die bleiben. Denn frost eyewear steht seit

30 Jahren für Brillen, die Charakter zeigen – und für eine Unternehmenskultur,

die Haltung hat.

Die Jubiläumstasche ist damit mehr als ein Accessoire: Sie ist ein Stück

gelebte Markenidentität. Und vielleicht das schönste Geschenk, das man

machen kann: Eines, das eine Geschichte hat. Und eines, das bleibt.

Aus alt wird einzigartig: Eine Tasche mit Vergangenheit

Was tun mit all den Stoffbannern, die in den vergangenen 30 Jahren

auf internationalen Messen wie der SILMO in Paris, der MIDO in Mailand

oder der Vision Expo in New York die Welt von frost eyewear präsentierten?

Marion und Paris Frost entschieden sich bewusst gegen das Wegwerfen

- und für das Weiterdenken. Die Idee: Aus diesen groß flächigen,

oft farbenfrohen Bannern soll etwas Neues entstehen. Etwas mit Funktion,

mit Charme – und mit Seele. Das Ergebnis ist eine hochwertige

Shoppingtasche, gefertigt aus Original-Messebannern der vergangenen

Jahrzehnte. Jeder einzelne Stoffabschnitt erzählt dabei einen Teil der

frost-Geschichte - und macht jede Tasche zu einem absoluten Unikat.

Gut durchdacht – null Verschnitt

Der Anspruch an Gestaltung und Materialeffizienz hört beim Brillendesign

nicht auf: Der Schnitt der Jubiläumstasche wurde so entwickelt,

dass beim Zuschnitt der Banner praktisch kein Abfall entsteht. Das

gesamte verfügbare Material wird genutzt – ein stilles, aber starkes

Statement für nachhaltiges Denken.

Gefertigt mit Herz – in einer regionalen Behindertenwerkstatt

Produziert wird die Tasche in liebevoller Handarbeit in einer Werkstatt für

Menschen mit Behinderung in der Region. Die Zusammenarbeit entstand

bewusst und ist ein weiterer Ausdruck der sozialen Verantwortung, die frost

eyewear seit jeher lebt. Marion und Paris Frost sehen die Mitarbeiter dort

nicht nur als Dienstleister, sondern als Teil der erweiterten frost-Familie. „Es

ist uns wichtig, dass alle, die mit uns zusammenarbeiten, wissen, dass sie

Teil von etwas Größerem sind“, sagt Paris Frost. „Diese Taschen sind nicht

nur ein Produkt. Sie sind ein Symbol unserer Haltung.“

Ein Geschenk mit Bedeutung – und eine neue Reise um die Welt

Im Jubiläumsjahr werden die Taschen an Kunden von frost eyewear in

aller Welt verschenkt. Damit setzen sie ihre Reise fort – über Ländergrenzen

hinweg, getragen von Menschen, die die Marke seit vielen Jahren

begleiten oder gerade erst kennenlernen. Und so wird jeder neue Eigentümer

Teil eines neuen Kapitels in der Geschichte von frost eyewear. „In

jeder Tasche steckt nicht nur ein Stück Stoff, sondern ein Stück unserer

Geschichte und unserer Zukunft“, sagt Marion Frost.

opti ‘26: Halle C1 · Stand 455

MIDO: Halle 4 · Stand S17/T18

https://pm-frost.de

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0 SPECIAL

MADE

IN EUROPE

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EYECOM 01 | 2026


MADE

IN EUROPE

DAS GUTE LIEGT NAHE

Es ist seit Jahren Tradition: In der ersten Ausgabe

des Jahres bekommen Unternehmen aus Europa immer

eine ganz besondere Bühne, denn Anfang des Jahres finden

die opti in München und die MIDO in Mailand statt:

Zwei Messen, auf denen Design und Innovation, aber auch

„Made in Europe“ eine ganz besondere Rolle spielen.

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Abb.: stock.adobe.com

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MADE

IN EUROPE

01 | Davidoff

Das Modell DAP161-03 von Davidoff Eyewear vereint europäische Werte

wie zeitlose Eleganz, technische Raffinesse und Premium-Materialien. Die

Fassung besticht durch federleichtes Titan, ikonischen Hyphen und Ergofeel-Nasenpads

für höchsten Komfort – gefertigt in Italien für authentische

Handwerkskunst. Vertrieb über MPG Eyewear

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02 | Frost

Hightech in Farbe, Handwerk mit Seele: Erstmals auf der Silmo gezeigt,

setzen die neuen myfrost-Modelle wie das Modell „Bubu“ auf individuelle

Farbkombinationen innerhalb eines Designs. Jede Fassung wird so zum

persönlichen Ausdruck. Präzise gefertigt, farblich abgestimmt und einzigartig

wie ihr Träger. Produziert wird - ganz frost - im Schwarzwald: ressourcenschonend,

mit kurzen Wegen und echter Handwerkskunst.

opti ‘26: Halle C1, Stand 455

MIDO: Halle 4, Stand S17/T18

03 | Funk/Schuster

„Mundzuk“ von Funk/Schuster ist benannt nach dem Vater des Attila. Die

Brille ist ein Statement-Modell aus 8 mm dickem Acetat: Für alle, denen

„normale“ Brillen nicht genügen, für Leute mit Liebe zum expressiven Design.

Die massive, eckige Pilotenform ist eine Hommage an die ausdrucksstarken

Brillen der 70er, aber mit Überzeugung in die Gegenwart transportiert.

Mundzuk ist im funk-eignen 100% full Recycling Acetate erhältlich,

eine Verbindung von Handwerkskunst, Statement und Nachhaltigkeit.

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04 | gloryfy

Seit 2011 produziert gloryfy in der firmeneigenen Produktionsstätte im

österreichischen Schlitters ganz besondere Brillen: Rahmen und Gläser

sind unzerbrechlich und bilden eine perfekte Funktionseinheit aus dem

patentierten Gießharz NBFX. Heute beschäftigt das Unternehmen über

50 Mitarbeiter und vereint alle Abteilungen – einschließlich der eigenen

Produktion – unter einem Dach am Eingang des Zillertals in Tirol.

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05 | Headrix

Vintage, Hingucker und knalliges Rot. Der richtige Look für die Fashion-Metropole

Mailand und die High-Society in Forte dei Marmi. „Libra“

von Headrix ist schon der Star auf Instagram. Im industriellen 3D-Druck

„Made in Europe” hergestellt, nachhaltig aus pflanzlichen Plantrix

und mit kurzen Transportwegen. Wie alle Headrix-Modelle individuell

in Größe und Farbe anpassbar. Dazu die kostenlose App für den POS.

Vertrieb über New Line Optik

06 | Hoet

Seit 2014 wird jede Hoet-Brille in Belgien entworfen und hergestellt. Hoet

ist ein Pionier im Bereich 3D-gedruckter Titanbrillen. Das Unternehmen

setzt Maßstäbe in Sachen Präzision, Leichtigkeit und Langlebigkeit. Jede

Fassung verbindet architektonische Struktur mit organischem Komfort –

minimalistisch im Aussehen und dennoch reich an Details.

opti ‘26: Halle C1, Stand 476

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MADE

IN EUROPE

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Abb.: stock.adobe.com

01 | iCare

Das Screeningkonzept von iCare verbindet modernste

Medizintechnik mit echter europäischer Wertschöpfung.

Das Unternehmen hat seinen Sitz in Finnland,

die Funduskamera „DRSplus“ wird in Italien gefertigt.

Die Künstliche Intelligenz in der Analysesoftware

„Illume“ wurde in den Niederlanden entwickelt.

Das „Connect“ Modul vernetzt die Augenoptiker mit

lokalen Augenärzten und verspricht prompte Terminvergabe

für die Kunden. So entsteht ein durchgängiges

Screening-System „Made in Europe“ – mit kurzen

Wegen, hoher Qualität und verlässlichem Support.

Vertrieb über bon Optic Vertriebsgesellschaft mbH

opti ‘26: Halle C4, Stand 111

02 | Imago

Modell „Cedro“ der Imago Verde-Kollektion aus

glänzendem Bio-Acetat in anthrazit überzeugt durch

modernes Design und nachhaltige Herstellung. Gefertigt

in Italien ist sie ökologisch abbaubar, recycelbar

und besonders stabil dank erhöhter Grundhärte.

Stilbewusst, hochwertig und umweltfreundlich – ein

Statement für nachhaltige Brillen.

opti ‘26: Halle C2, Stand 631

MIDO: Halle 2, Stand L42/L46

03 | JF Rey

J.F. Rey feiert 40 Jahre Kreativität „beyond limits“:

Vier Jahrzehnte mutiger Visionen, künstlerischer

Freiheit und kompromissloser Innovation. Anlässlich

dieses Meilensteins wird eine echte Ikone geehrt:

Die JF2207 „Scorpion“. Diese exklusive Limited Edition

wurde als „Iconic40“ neu interpretiert und ist

in vier Farbvarianten erhältlich, die jeweils in einer

Auflage von 400 einzeln nummerierten Exemplaren

gefertigt wurden.

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04 | Juyar

Sie sind an Läufer sowie an Radfahrer gerichtet:

Die Varianten der Sportbrille „Sprint“ von Juyar aus

Frankreich mit Panoramascheibe. Die Palette wurde

um drei weitere Rahmenfarben ergänzt. Die Nasenpads

sind verstellbar und als Ersatzteil erhältlich;

die Bügelenden sind rutschfest. Außerdem ist die

Brille mit ihren gerade verlaufenden Bügeln gut

für Helmträger ausgelegt. Alle Gläser werden aus

bruch sicherem Triacetat gefertigt; die Fassungen

aus TR 90 Material.

Vertrieb über Specom Sportoptik

05 | Koberg & Tente

Dezente und elegante Linien sind das Markenzeichen

der Koberg-Kollektion. In der neuen Titan-Sonnenbrillen-Kollektion

„Sun of Koberg“ kommen nun

markante und auffällige Modelle dazu. Die Leichtigkeit

und schlichte Schönheit des Titan- Materials

wird durch aufwendige Fräsungen ganz neu in

Szene gesetzt. Die neuen Sonnenbrillen-Modelle

werden wie alle Koberg-Fassungen bei der Deoma

AG in Gerlingen produziert und im Brillenbau in

Münster endmontiert und verpackt.

opti ‘26: Halle C1, Stand 250

06 | Lafont

„Penelope“ ist ein Klassiker von Maison Lafont, verziert

mit Nieten für einen rockig-schicken und femininen

Look. Seit seiner Gründung hat sich Lafont

der französischen Handwerkskunst verschrieben.

Fast 80 % der Fassungen tragen das Label „Origine

France Garantie“, ein echtes Bekenntnis, nicht nur

ein Slogan. Die Kollektionen werden in Morbier, im

Herzen der Region Jura, bei der Manufacture Thierry

hergestellt.

opti ‘26: Halle C2, Stand 471

MIDO: Halle 2, Stand V41/Z42

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Abb.: stock.adobe.com

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MADE

IN EUROPE

01 | Leja-Meisterbrillen

Stahnsdorf liegt südlich von Berlin, also mitten in Deutschland. Dort wird jede einzelne

Fassung der Leja-Meisterbrillen in Handarbeit gefertigt und nach Maß und

indivi duellem Farbwunsch hergestellt. Vom Verleimen der Platinen, dem hundertstelmillimetergenauen

Anlegen der Brillenform im Computerprogramm, bis hin zum Ausfräsen,

Schleifen und Lackieren- jeder Arbeitsgang wird vom Tischlermeister Stephan

Leja und seinen Mitarbeitern ausgeführt.

02 | Locco

Die Acetat Halbbrillen HB2010 von Locco Brillendesign sind fester Bestandteil der

Kollektion und präsentieren sich farbenfroh „made in Italy“. Erhältlich in über 20

Farbvarianten, mit Federscharnier und in drei unterschiedlichen Größen wird Lesen

zum modischen Hingucker, ob im Büro oder Privat. opti ‘26: Halle C2, Stand 436

04

03 | Lunor

Lunor steht seit jeher für edle Edelstahlfassungen, die mit ihrem authentischen

Retro-Charme, technischer Finesse und traditioneller Handwerkskunst überzeugen.

Immer wieder beweist die Marke, dass echte Klassiker niemals aus der Mode kommen

- sondern immer wieder neu gedacht werden können. Mit frischen Farben und überarbeiteten

Formen erhalten beliebte Modelle wie die legendäre Classic-Linie – einst

getragen von Steve Jobs - ein stilvolles Update. Auch die Vintage-Kollektion M5 erlebt

ein goldenes Revival. Denn „Retro“ bedeutet bei Lunor nicht Rückschritt, sondern die

kontinuierliche Weiterentwicklung einer gelebten Designtradition.

opti ’26: Halle C1, Stand 255

05

04 | makellos.

Made in Europe – handmade in Germany: Im Einklang mit der Markenphilosophie

von makellos. werden die meisten Acetatfassungen in Deutschland entworfen und

gefertigt, wie auch das gezeigte Modell „Takeru“. Zum Einsatz kommt dabei hochwertiges

Mazzuchelli-Acetat aus Italien; ein Material, das durch brillante Farben und eine

beeindruckende Farbtiefe besticht und so einzigartige visuelle Effekte schafft. German

quality meets Japanese spirit. Vertrieb über Aoyama Optical

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05 | Markus T

Markus T Brillen sind Meisterwerke der Handwerkskunst, gefertigt aus hochwertigen

Materialien. Die Definition von Luxus ist anspruchsvolle Technik und unaufdringliches

Design. Exklusivität bedeutet auch, dass Markus T die Qualität der Brillen sprichwörtlich

in der Hand hat. 100% „handmade in Germany“. Von der Idee über die Fertigung

bis hin zum Versand - viele Köpfe und Hände lassen die Vision von der perfekten Brille

am Standort in Gütersloh Isselhorst Wirklichkeit werden.

opti ‘26: Halle C1, Stand 350

07

06 | Möbel + Raum

Möbel und Raum in Michelstadt baut nicht nur die passenden Möbel für ein neues

Geschäft; es werden hier auch Gesamtkonzepte erstellt. Die Natürlichkeit der Materialien,

die eigene Herstellung in der Werkstatt im Odenwald und das Achten auf heimische Produkte

machen die von Möbel und Raum geplanten Projekte einzigartig und nachhaltig.

„Unsere Aufgabe sehen wir darin, den ganz persönlichen Anforderungen unserer Kunden

gerecht zu werden. Nur so finden dann Innenarchitektur und Geschäftserfolg zueinander.“

opti ‘26: Halle C2, Stand 312/319

07 | Morel

„Estelle“ offenbart die ganze Finesse der Handwerkskunst von Morel durch ein einzigartiges

3D-Design. Die exquisite Brauenlinie zeigt außergewöhnliche subtile und nuancierte

Farben. Das Modell aus 100% Acetat wurde in der Zentrale in Morbier (Jura) in Frankreich

entworfen, konstruiert, als Prototyp entwickelt und hergestellt, wobei das gesamte Knowhow

zum Einsatz kam, das seit 1880 von Generation zu Generation weitergegeben wird.

opti ‘26: Halle C2, Stand 239

MIDO: Halle 4, Stand R19/R23/S20/S22

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0 SPECIAL

01 | MPO Brillenglas

MPO setzt als starker Partner im augenoptischen Fachhandel nicht nur auf ausgezeichnete

Produkte „made in Germany“, sondern auch auf echten Service: Mit maßgeschneiderten Lösungen,

verlässlichen Garantien und umfassenden Leistungen wie Einschleif- und Fernrandungsservice

sowie professioneller Marketingunterstützung sorgt MPO für entspanntes Sehen. Über

75 Jahre Erfahrung und neueste Technik im Produktionsprozess garantieren zudem eine effiziente,

präzise und schnelle Fertigung bei höchster Qualität.

MADE

IN EUROPE

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02 | Neubau

Seit 2016 steht Neubau für verantwortungsvolles Handeln und progressives Design. Gefertigt in

Österreich, verbinden die Kollektionen traditionelle Handwerkskunst mit nachhaltigen Materialien

und modernster Technologie. Das Ergebnis: Bewusst produzierte Brillen mit klarer, zeitloser

Formensprache. Zum Zehnjährigen erscheinen fünf ikonische Modelle – Hemma, Thomas, Udo,

Barbara und Adam – in neuen Farben, hergestellt mit dem bio-zirkulärem Material Natural PX.

Vertrieb über Silhouette

opti ‘26: Halle C1, Stand 411

03 | Oculus

Oculus entwickelt am Hauptsitz in Wetzlar Produkte mit einer außergewöhnlich langen Lebensdauer.

Wer sich für ein Gerät von Oculus entscheidet, kann sicher sein, dass er für die nächsten

Jahre eine zuverlässige Lösung erhält. Im Zentrum der Produktentwicklung stehen robuste

Grundkonzepte in Kombination mit modernster Technologie – für präzise und reproduzierbare

Messergebnisse.

opti ‘26: Halle C4, Stand C4/441 · MIDO: Halle 3, Stand G24

02

04 | Optiswiss

Jeden Tag fertigt Optiswiss in Basel mehrere tausend hochwertige Brillengläser mit Leidenschaft,

Präzision und Innovationskraft. Auch das Jahr 2026 beginnt mit technologischem Fortschritt:

„Swissvario“. Das neue, hochentwickelte Berechnungssystem ist das Fundament der neuen Gleitsicht-Philosophie

– entwickelt in Europa, hergestellt in der Schweiz.

opti ‘26: Halle C4, Stand 451

05 | Presenta Nova

„Struktura“ von Presenta Nova ist ein modulares Display- und Aufbewahrungssystem. Ein elegantes

Aluminiumgitter bildet die Basis für austauschbare Display- und Aufbewahrungselemente.

Sein innovatives Design dient gleichzeitig als polaritätsbasierter elektrischer Leiter und ermöglicht

so eine kabellose Beleuchtung. Jedes Modul wird über einen einzigartigen mehrachsigen

Knotenpunkt verbunden, sodass eine schnelle Montage ohne Werkzeug möglich ist. In Europa patentiert

und in Kroatien aus hochwertigen Materialien aus benachbarten EU-Ländern hergestellt.

opti ‘26: Halle C3, Stand 457 · MIDO: Halle 2, Stand D41/45

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06 | Rodenstock

Mit „B.I.G. EXACT Sensitive“ hat Rodenstock die weltweit ersten Brillengläser vorgestellt, die

für die individuelle visuelle Sensitivität und Biometrie optimiert sind und die sowohl mit dem

Silmo d’Or als auch mit dem German Innovation Award ausgezeichnet wurden. Ganz neu bietet

das komplette Produktportfolio von „B.I.G. EXACT Sensitive“, das in Deutschland entwickelt und

designt wurde, das passende Brillenglas für jedes Alter, jede Lebensphase und jeden Lifestyle.

07 | Rolf

Bei Rolf ist 3D-Druck kein Schnellverfahren, sondern eine Technologie, die Gestaltung und Funktion

miteinander verschmelzen lässt. Sie schafft Freiheit in der Form, Präzision im Detail und

Verantwortung im Materialeinsatz. Das Ergebnis: Fassungen, die zeigen, wie moderne Technologie

zu einem Raum für Gestaltung wird – reduziert, durchdacht, zukunftsorientiert. Entwickelt,

designt und gefertigt in Tirol.

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01 | Rudy Project

Rudy Project Sportbrillen werden zu 100% in Italien

gefertigt, im Herzen des Brillenviertels bei Treviso.

Die Nähe zur Produktion garantiert höchste Qualitätsstandards,

kurze Wege und schnelle Reaktionsfähigkeit.

Erfahrene Fachkräfte, handgefertigte

Komponenten und modernste Technologien vereinen

sich zu einzigartiger Präzision und Stil. „Made in

Italy“ steht hier für Innovation, Handwerkskunst und

echte Leidenschaft.

02 | Rupp + Hubrach

Gleitsicht und Nah + Raum gehören zusammen.

Das Premium-Gleitsichtglas „SiiA 2“ ist das Highend

-Fundament von Rupp + Hubrach (R+H) – in

Bamberg gedacht und gemacht, mit smarten Funktionsmodi

und bis zu 30% breiterem Nahbereich – für

moderne, digitale Sehanforderungen. Zusammen

mit Nah + Raum-Gläsern entsteht echter Kundennutzen

für alle Entfernungen – im Alltag, im Job,

beim Sport und in der Sonne.

opti ‘26: Halle C3, Stand 219

03 | Schau Schau Brillen

Diese XXL Sonnenbrille Modell 127 von Schau

Schau Brillen wurde von Peter Kozich designt und

steht unter dem unverkennbaren Motto „Schwarz

liebt Weiß“. Die Brille ist, wie alle Modelle von Schau

Schau Brillen, in Österreich handgearbeitet.

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MADE

IN EUROPE

04 | Silhouette

Seit den 1990er-Jahren prägt Titan die Designphilosophie

von Silhouette. 2026 stehen die neuen Kollektionen

ganz im Zeichen dieses Materials. Gefertigt in

Österreich, verbinden sie höchste Handwerkskunst mit

nachhaltiger Produktion und zeigen, wie innovatives

Design „made in Europe“ aussieht: Kompromisslos

leicht, langlebig und zeitlos elegant. In Kooperation

mit dem Guggenheim Museum Bilbao setzt Silhouette

rund um seine neue Kampagne damit ein starkes

Zeichen für Design und kulturelle Vision.

opti ‘26: Halle C1, Stand 412

05 | Siols

Eine durchgehende, sphärisch geschliffene

Shield-Verglasung mit rückseitig direkt integrierten

Sehstärkenzonen, ohne Ansatz, ohne Naht. Gefertigt

aus einem einzigen Stück, präzise gefräst in zwei

8er-Kurven, in unzähligen mikroskopischen Schritten

– das „RX.Aero“ Shield von Siols mit der Maximus

Direkt-Verglasung ist ab sofort bereit, die Bühne zu

betreten. Zum Start kommt es in einer kontrastverstärkenden

Purple-Tönung mit edlem Silberspiegel,

lieferbar von -5 dpt bis +3 dpt.

06 | Paul Smith

Die Paul Smith PS25112 „Nimrod“ verkörpert

britische Handwerkskunst mit europäischer Inspiration.

Entworfen von Paul Smith, dessen Wurzeln

im englischen Nottingham liegen, verbindet das

Modell klassische Eleganz mit moderner Leichtigkeit.

Hergestellt im Marchon-Werk in Italien,

stehen emaillierte Streifendetails für die farbenfrohe

Vielfalt Europas, während präzise gefertigte

Elemente höchsten Tragekomfort bieten.

Vertrieb über Marchon

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MADE

IN EUROPE

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01 | Stratemeyer

In einer Zeit, in der viele Unternehmen ihre Fertigung ins Ausland verlagern, bleibt

Stratemeyer seinen über 75 Jahre alten Wurzeln treu und setzt auf Qualität und Zuverlässigkeit,

die nur ein deutscher Standort bieten kann. Kurze Transportwege, umweltfreundliche

Produktion und die Förderung regionaler Wirtschaft sichern höchste Standards

und stärken unsere Gemeinschaft. Das Bekenntnis zu Deutschland ist mehr als

eine geografische Entscheidung – es ist eine Verpflichtung zu Qualität und Verantwortung.

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02 | Style

An diesem modernen Tisch von Style, der mit seiner runden Tischplatte eine lässige

Wohlfühlatmosphäre wie im Café schafft, können Kunde und Augenoptiker mit angenehmer

Beinfreiheit zusammensitzen. Der schmale aufgehängte Container nimmt

wichtige Utensilien auf. Die Liebe zum Detail ist etwas, das dem Designbüro Style –

interior design von Michael Ganal und Beate Sloma vom Bodensee sehr am Herzen

liegt und es auszeichnet. Die individuell konzipierten Möbelstücke werden in handwerklich

hoher Qualität in Handwerksbetrieben am Bodensee gefertigt und in aller

Welt aufgebaut.

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03 | Vanni

Die „Remaster“-Kollektion von Vanni aus Italien ist die perfekte Synthese aus Eleganz

und Innovation, das Ergebnis eines sorgfältigen Herstellungsprozesses. In dessen

Endphase wird überschüssiges Material weggefräst, wodurch die Brillen sehr leicht

werden und eine halbrunde Form erhalten, die sich unglaublich glatt anfühlt und angenehm

zu tragen ist.

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04 | Visall

Die Produktion der Visall Brillengläser in Deutschland und in der Schweiz mit modernsten

Technologien sowie strengen Qualitätsstandards und Umweltauflagen,

garantieren außergewöhnliche Brillengläser zu fairen Preisen. Dabei sorgen kurze

Transportwege für optimierte Lieferzeiten bei gleichzeitig geringeren Emissionen.

Auch die im Frühjahr erscheinenden „Pro DriveSense“ Brillengläser für bessere Sicht

beim Autofahren werden in Deutschland produziert.

05 | W-EYE

Know-how aus über 50 Jahren Erfahrung in der Herstellung von Holzstühlen hat zu

W-eye geführt. So können Nasensteg, Bügel und Frontpartie individuell angepasst

werden, ebenso Farben und Materialien wie Aluminium, Kupfer oder recycelte Dosen.

„Handmade in Italy“ mit Verfahren, die Technologie und Innovation verbinden, vom

Design und dem Zuschnitt mit numerisch gesteuerten Maschinen bis hin zur Endbearbeitung,

die vollständig von Hand erfolgt.

opti ‘26: Halle C1, Stand 351 · MIDO: Halle 2, Stand P45

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06 | Wöhlk Contactlinsen

Der Vorläufer der modernen Kontaktlinse wurde in Kiel erfunden: Im Jahr 1946 testete

der Visionär und Tüftler Heinrich Wöhlk die von ihm entwickelte weltweit erste

formstabile Kontaktlinse im Selbstversuch. Damit begründete er nicht nur die moderne

Kontaktoptik, sondern legte auch den Grundstein für die heutige Wöhlk Contactlinsen

GmbH. Auf der opti in München steht die „FEN Vision Technology“ im Mittelpunkt,

die Wöhlk eigens in Schönkirchen entwickelte.

opti ‘26: Halle C4, Stand 216

07 | Wollenweber hornline

Diese Brille steht für europäisches Design: Klare Linien, natürliche Eleganz und handwerkliche

Präzision. Hergestellt von Wollenweber hornline in der Vulkaneifel vereint

sie nachhaltige Fertigung mit zeitloser Ästhetik – authentisch, langlebig und mit Liebe

zum Detail gefertigt.

opti ‘26: Halle C2, Stand 467

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0 PORTRAIT

Qualität und

Persönlichkeit

er durch die Fußgängerzone von Tönisvorst schlendert,

kommt an einem Namen kaum vorbei: Dem Brillenhaus Toerschen.

Ein Augenoptikbetrieb, der sich in den vergangenen

Jahren vom lokalen Geheimtipp zu einer festen Größe im regionalen Markt

entwickelt hat. Seine Gründer und Inhaber, Simone und Daniel Toerschen,

haben eine Menge Ideen und Geld in Bewegung gesetzt, um ihre ganz

persönliche Vorstellung von zeitgemäßer Augenoptik umzusetzen.

Simone Toerschen ist seit 1999 Augenoptikerin und seit 2003

Augenoptiker-Meisterin. 2002 begann ein junger Mann namens Daniel

Toerschen seine Ausbildung in dem Betrieb, in dem sie – damals noch

unter ihrem Mädchennamen Philipsen – arbeitete und ihm die Feinheiten

des Augenoptikerberufs beibrachte. Anfang 2011 stellten die beiden

Kollegen fest, dass sie nach neun Jahren gemeinsamer Arbeit weit mehr

verband als nur derselbe Beruf und ein gemeinsamer Arbeitgeber – eine

Erkenntnis, die in einer privaten Partnerschaft und Ehe mündete – und in

der Selbständigkeit: Wenige Monate später gründeten sie in Tönisvorst

ihr „Brillenhouse“. „Mit 25 bzw. 31 Jahren starteten wir auf gemütlichen

80 Quadratmetern, mit eigener Werkstatt und zum großen Teil selbst

gebauten Möbeln in die Selbstständigkeit“, erinnert sich Daniel Toerschen

an diese aufregende Zeit.

Die ersten Jahre arbeiteten sie mit einem klassischen Unternehmenskonzept

– mit der Arbeitsweise und mit Marken, die sie bereits kannten.

„Nach zwei kurz aufeinanderfolgenden Einbrüchen im Jahr 2015, bei

denen unser gesamtes Warenlager entwendet wurde, entschieden wir

uns, unser Konzept Schritt für Schritt auf Independent Labels umzustellen“,

erzählt Simone Toerschen.

Ein Ort, an dem Sehen nicht

nur funktional, sondern beinahe

poetisch betrachtet wird.

Während der Corona-Zeit begannen sie – mehr der Not als eigenen

Wünschen folgend – ihre digitale Präsenz auszubauen. Aber das Ergebnis

überzeugt: „Unser Buchungsportal hat sich inzwischen so etabliert, dass

etwa 80 Prozent aller Termine online vereinbart werden. Das ermöglicht uns

eine ruhige, entspannte Beratung – im Schnitt verbringen unsere Kunden

etwa 60 bis 90 Minuten bei uns. Viele empfinden diese Zeit und Aufmerk-

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WARUM SIND ANDERE AUGENOPTIKER ERFOLGREICH? WAS MACHEN SIE

ANDERS UND VIELLEICHT BESSER ALS MAN SELBST? DIESEN UND ANDEREN

FRAGEN FOLGT EYECOM MIT DER RUBRIK PORTRAIT, IN DER BESONDERE

UNTER NEHMEN VORGESTELLT WERDEN.

DIESES MAL SIND ES SIMONE UND DANIEL TOERSCHEN, TÖNISVORST

samkeit als besondere Wertschätzung“, freut sich Daniel Toerschen. Denn

gerade das macht einen mittelständischen Augenoptiker aus und unterscheidet

ihn von vielen Wettbewerbern: Zeit und Zuwendung.

Vor knapp einem Jahr, am 18. Februar 2025 machten die beiden

Unternehmer dann einen besonders mutigen Schritt: Nach langer und

aufwendiger Planung und Vorbereitung eröffneten sie ihr neues Geschäft,

das sie in die örtliche Fußgängerzone verlagert hatten, wo eine ehemalige

Bäckerei mit über 200 Quadratmetern freigeworden war. „Das war eine

echte Herausforderung aufgrund des Grundrisses und der vielen Fenster.

Schnell wurde klar, dass unsere bisherigen Möbel hier kaum Platz finden

würden“, erinnert sich Daniel Toerschen..

Da Daniel Toerschen schon eine ganze Weile die Konzepte der Firma

„möbel & raum“ verfolgt hatte, nahm er Kontakt zu den Odenwälder

Ladenbauern auf und schilderte die gesammelten Ideen – nicht ohne

den Hinweis, dass dafür kein unbegrenztes Budget zur Verfügung stünde.

Schon der erste Entwurf der Innenarchitekten begeisterte die Toerschens.

Seine Qualität zeigte sich vor allem darin, dass sie nur sehr wenig geändert

haben wollten. Das Ergebnis ist eine Bühne für zeitgemäße Augenoptik,

die viele Jahre Bestand haben kann, weil sie nicht „Mode“ ist, sondern

dezent genug, die Brille und die Kunden in den Mittelpunkt des

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0 PORTRAIT

Geschäfts zu stellen. Ein Schritt, der nicht nur nach außen, sondern auch

nach innen eine klare Haltung zeigt: Mehr Persönlichkeit, mehr Profil und

eine noch stärkere Fokussierung auf hochwertige Augenoptik.

Auch der Name wurde überarbeitet: Aus dem bisherigen „Brillenhouse“,

dessen Schreibweise gelegentlich Fragen aufwarf, wurde im Zuge

des Relaunches einfach der neue Name „Toerschen“ – gekonnt illustriert

durch ein grafisches Symbol, das aus dem Buchstaben „T“ und einer stilisierten

Brille besteht. „Als Familienunternehmen war es uns wichtig, unseren

Namen in den Mittelpunkt zu rücken – das Wort ‚Brillenhaus‘ führen

wir jetzt in vereinfachter Form beiläufig weiter“, sagt Simone Toerschen.

Von außen strahlt das Geschäft eine diskrete Eleganz aus: Die klaren

Linien und warm erleuchteten Schaufenster ziehen den Blick an wie ein

Leuchtturm für Menschen, die das Besondere suchen. Aber auch von innen

ist das Brillenhaus Toerschen viel mehr als „nur“ ein Raum, in dem Brillen

Vertrauen ist der Rohstoff, aus dem

langfristige Kundenbeziehungen entstehen.

verkauft werden: Es ist ein kleines Juwel der Sinnesfreuden – ein Ort, an

dem Sehen nicht nur funktional, sondern beinahe poetisch betrachtet wird.

Die Mischung aus warmem Holz, sanftem Licht und modernem Purismus

fühlt sich wie eine wohlige, vertraute Umarmung an. Große Spiegel und

ein offenes Deckenkonzept sorgen für noch mehr Raumtiefe und eine

Menge individuellen Charme. Die eleganten Regale stellen die Brillen

nicht einfach aus, sondern präsentieren sie als wertvolle kleine Kunstobjekte,

die nur darauf warten, einem neuen Gesicht Charakter zu verleihen.

Jede Fassung erzählt eine kleine Geschichte, sei es über ihre Herkunft, ihre

Materialien oder ihren gestalterischen Ansatz. Der Mix ist kuratiert, nicht

beliebig - und damit ein Gegenentwurf zur gesichtslosen Massenoptik

großer Ketten. Auch bei Brillengläsern setzt man auf Qualität und Individualisierung

statt auf reine Preislogik.

Die Kombination aus tiefen Schwarztönen, natürlichen Materialien

und raffiniertem Design verleiht dem Raum eine Ruhe und Konzentration,

die man sonst eher aus gehobenen Lounges kennt. Der gemütliche Sitzbereich

mit seiner grünen Couch und dem schwebenden Sessel lädt dazu

ein, entspannt anzukommen, einen Moment innezuhalten und sich ganz

auf die eigene Wahrnehmung einzulassen. „Das ist eine Atmosphäre, in

der sich unsere Kunden rundum wohlfühlen“, weiß Simone Toerschen, „oft

so sehr, dass sie am Ende der Beratung kaum aufstehen wollen.“ Auch

die Bar-Ecke mit erlesenen Drinks und einer funkelnden Siebträger-

Kaffeemaschine ist ein liebevoll inszeniertes Versprechen von Genuss

und Gastfreundschaft – ein Ort, an dem Beratung zu Begegnung wird und

Stilbewusstsein mit Wohlgefühl verschmilzt.

BRILLENHAUS TOERSCHEN GbR

Hochstr. 16

47918 Tönisvorst, Deutschland

Tel. 02151-3612747

www.toerschen.com · info@toerschen.com

Eröffnung: 2011

Mitarbeiter: 3 (inklusive der Inhaber)

Haupt-Kollektionen: Reiz, Hug, Lunor, Andy Wolf, Mykita,

Rolf, Gigi, You Mawo, Raen, Dick Moby, Woow, GLCO,

Very French Gangsters, ProDesign, Monoqool,

Oliver Goldsmith, Markus T, Dita, Ross & Brown, Coblens

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag 9 – 13 Uhr und 15 – 18:30 Uhr,

Samstag 9 – 14 Uhr

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EYECOM 01 | 2026


Aber auch auf den zweiten und dritten Blick zeigt das Brillenhaus

Toerschen exemplarisch, wie sich moderne Augenoptik im Spannungsfeld

zwischen Tradition und Innovation weiterentwickelt. Hier gehört eine

präzise Refraktion genauso selbstverständlich zum Alltag wie der Einsatz

moderner optometrischer Screeningverfahren. Die Werkstatt ist kein Hinterzimmer,

sondern ein Kompetenzraum: randlose Spezialanpassungen

und individuelle Fassungsmodifikationen gehören genauso zum täglichen

Repertoire wie digitale Messsysteme, hochauflösende Zentriertechnik und

personalisierte Brillenglas-Konzepte.

Diese persönliche Note wird von vielen anspruchsvollen Kunden sehr

geschätzt. Gespräche beginnen hier nicht mit der Frage „Haben Sie schon

eine Idee, was für eine Brille Sie suchen?“, sondern mit dem Menschen

dahinter: Seinem Sehalltag, seinen Herausforderungen, seinen Gewohnheiten

und seinen Stilvorlieben. Diese Haltung führt nicht nur zu besseren

Ergebnissen – sie schafft Vertrauen. Und Vertrauen ist der Rohstoff, aus

dem langfristige Kundenbeziehungen entstehen.

Im Zeitalter digitaler Angebote gewinnen solche authentischen

Fachgeschäfte an Bedeutung. Denn sie bieten etwas, das weder

Algorithmen noch Online-Konfiguratoren jemals leisten können: Echte

Begegnung, präzises Handwerk und die Sicherheit, dass jedes Detail

ernst genommen wird.

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TERMINE 01 | 2026

Datum Tage KONTAKTLINSENSEMINARE Ort Veranstalter

29.01.26 2 Spaltlampenpraxis Schwarmstedt NDOC

31.01.26 2 Kontaktlinse – die Harten Schwarmstedt NDOC

31.01.26 2 Kontaktlinse – die Weichen Schwarmstedt NDOC

02.02.26 1 Kontaktlinse – Multifokal Schwarmstedt NDOC

10.02.26 2 Fit for Soft 2 – Die Anpassung moderner weicher Kontaktlinsen Aschaffenburg Alcon

17.02.26 2 Arbeiten mit der Spaltlampe (Grundlagenseminar) Dormagen ZVA

19.02.26 2 Kontaktlinsenassistenz (weiche KL) Dormagen ZVA

24.02.26 2 Fit for Soft 1 – Der Einstieg in die Kontaktlinse Aschaffenburg Alcon

11.03.26 1 Fit for Multifocal & Toric Aschaffenburg Alcon

16.03.26 2 Anpassung formstabiler Ein- und Mehrstärken-Kontaktlinsen Schönkirchen Wöhlk

Datum Tage REFRAKTIONSSEMINARE Ort Veranstalter

10.01.26 2 Refraktion - Kreuzzylinder Schwarmstedt NDOC

12.01.26 1 Kreuzzylinder Praxistag Schwarmstedt NDOC

26.01.26 4 4-Tage Refraktion Diez Optonia

28.01.26 1 Refraktionstraining für Einsteiger Oberkochen Zeiss

02.02.26 2 Refraktionsassistenz Grundkurs Dormagen ZVA

07.02.26 2 Skiaskopie Schwarmstedt NDOC

10.02.26 1 Refraktionstraining für Fortgeschrittene Köln Zeiss

23.02.26 1 Refraktion Plus Leipzig Oculus

07.03.26 2 Zylindernebelmethode Schwarmstedt NDOC

24.03.26 1 Professionelle Refraktion mit dem Vissard 3D Köln Oculus

28.03.26 2 Refraktion - Kreuzzylinder Schwarmstedt NDOC

30.03.26 1 Kreuzzylinder Praxistag Schwarmstedt NDOC

07.04.26 4 4-Tage Refraktion Diez Optonia

Datum Tage SPORTOPTIK Ort Veranstalter

4.12.26 2 Sportoptik Dormagen ZVA

Datum Tage OPTIKER-STAMMTISCH Ort Veranstalter

26.01.26 1 Optikerstammtisch: Kundenbindung ohne Erwartungen Dresden Monra Consulting

11.03.26 1 Optikerstammtisch: Die richtige Ware anbieten; Lagerplanung Stuttgart Monra Consulting

06.05.26 1 Optikerstammtisch: Was bedeutet eigentlich gute Beratung Luzern Monra Consulting

Datum Tage KONGRESSE UND TAGUNGEN Ort Veranstalter

15.03.26 2 OSO-Fachtagung 2026 CH-Bern OSO

31.05.26 1 L’OSO en Romandie CH-Lausanne OSO

Datum Tage MESSEN Ort Veranstalter

10.01.26 2 Interlook Dortmund Messe Dortmund

16.01.26 3 opti München GHM

31.01.26 3 Mido Milano Eyewear Show I-Mailand IES

02.03.26 1 Bold Light edition NL-Hertogenbosch Bold Optical Fair

11.03.26 4 Vision Expo USA-Orlando Reed Exhibitions

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EYECOM 01 | 2026


Datum Tage SEMINARE FÜR MITARBEITER UND AUSZUBILDENDE Ort Veranstalter

22.01.26 1 Mit Menschenkenntnis zum Verkaufserfolg Stuttgart Zeiss

29.01.26 3 Otoplastik Fräskurs Schwarmstedt NDOC

09.03.26 20 Optikassistent Schwarmstedt NDOC

10.03.26 1 Training Day Karlsruhe SWAV

11.03.26 1 Training Day Karlsruhe SWAV

12.03.26 1 Training Day Karlsruhe SWAV

21.03.26 2 Netzhaut Screening Schwarmstedt NDOC

23.03.26 3 Azubi Training kompakt. Produkt-Know-How und Verkaufs-Know-How Bielefeld Zeiss

14.04.26 2 Quereinsteiger kompakt. Intensivseminar zu Produktwissen und Verkauf München Zeiss

22.04.26 1 Kommunikationspsychologie – eine Reklamation, eine Chance Karlsruhe Zeiss

Datum Tage UNTERNEHMERSEMINARE Ort Veranstalter

15.04.26 1 Unternehmensübernahme und -übergabe Karlsruhe SWAV

09.09.26 1 Unternehmensübernahme und -übergabe Karlsruhe SWAV

Datum Tage WEBINARE Ort Veranstalter

27.01.26 - Contact live multi – Presbyopiesortiment von Wöhlk jetzt komplettiert online Wöhlk

28.01.26 - Invididuelle Mehrstärkencontactlinsen mit FEN Vision Technology online Wöhlk

29.01.26 - Materialinnovation trifft Sehkomfort online Alcon

29.01.26 - Von Krümmung bis Brechkraft: Farbkarten der Hornhaut verstehen und einsetzen online Oculus

02.02.26 - Re-Zertifizierung online Zeiss

02.02.26 - Medikamente und ihr Einfluss auf den Sehprozess online Oculus

03.02.26 - Alcon Insight: Precision7 online Alcon

05.02.26 - Mitarbeiterbindung – eine Frage der sozialen Verantwortung? online Zeiss

05.02.26 - Spaltlampenuntersuchung für die Contactlinsenanpassung online Wöhlk

50.02.26 - Trockenes Auge online Wöhlk

10.02.26 - Contact individual – Anpassung individueller weicher Einstärkenlinsen online Wöhlk

10.02.26 - Formstabile Einstärken-Kontactlinsen schnell und effektiv anpassen online Wöhlk

12.02.26 - Wissensdokumentation und Wissenstransfer in Unternehmen online Zeiss

12.02.26 - Update Trockenes Auge: Was Sie über den neuen TFOS DEWS III Report wissen müssen online Oculus

17.02.26 - Screening-Konzepte online NDOC

19.02.26 - Zeiss i.Scription – Wellenfrontanalyse leicht gemacht Teil 1 online Zeiss

24.02.26 - Unternehmertum – Entrepreneurship online Zeiss

24.02.26 - Allgemeinerkrankungen und die Auswirkung am Auge online NDOC

24.02.26 - Formen & Farben online Silhouette

24.02.26 - Optometrie Assistenz – Alter & Auge; Gerontologie des Sehens online Optonia

26.02.26 - Zeiss i.Scription – Wellenfrontanalyse leicht gemacht Teil 2 online Zeiss

26.02.26 - Alcon Insight: Precision7 online Alcon

26.02.26 - Contact individual multi – Individuelle weiche Mehrstärkenlinsen online Wöhlk

26.02.26 - Formstabile Mehrstärken-Kontactlinsen schnell und effektiv anpassen online Wöhlk

27.02.26 - Torische Kontaktlinsen anpassen-Strategien für den Erfolg online Alcon

03.03.26 - Medikamente und Auge online NDOC

03.03.26 - Contact live multi – Presbyopiesortiment von wöhlk jetzt komplettiert online Wöhlk

05.03.26 - Zeiss i.Scription – Wellenfrontanalyse leicht gemacht Teil 3 online Zeiss

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TERMINE 01 | 2026

Datum Tage SONSTIGE VERANSTALTUNGEN Ort Veranstalter

05.11.25 400 Meisterkurs in Teilzeit Schwarmstedt NDOC

07.01.26 18M Meisterkurs Teilzeitkurs Dormagen ZVA

20.01.26 11M Meistervorbereitungskurs Frühjahr Vollzeit Diez Optonia

17.02.26 18M Meistervorbereitungskurs Teilzeit Hydrid Diez Optonia

20.02.26 2 Optometrie Assistenz - Anlassbezogener Einsatz von Screening-Methoden Diez Optonia

28.02.26 3 Optometrie bei Kindern, Teil 1 Veitshöchheim IVBS

02.03.26 3 Binokulare Augenglasbestimmung nach der MKH-Methode Wetzlar Oculus

10.03.26 2 Kinderoptometrie – kinderleicht Wetzlar Oculus

11.03.26 1 Optometrische Gerontologie Dormagen ZVA

17.03.26 1 Veränderungen des Sehens im Laufe eines Lebens München Oculus

21.03.26 3 MKH 5.0.1 Hankensbüttel IVBS

23.03.26 1 Pentacam Anwender Seminar für Augenoptiker/Optometristen Wetzlar Oculus

24.03.26 2 Optometrie-Assistenz: AMD, Glaukom, diabetische Retinopathie, Katarakt Diez Optonia

25.03.26 1 Klarer Durchblick: Grundlagen rund ums Auge Köln Oculus

11.04.26 2 Optimale digitale Abläufe: Zeit sparen & Kunden gewinnen Hannover OPA

18.04.26 2 Optimale digitale Abläufe: Zeit sparen & Kunden gewinnen Frankfurt OPA

20.04.26 1 Expo Days München München Oculus

22.04.26 2 Binokularsehen – Analyse, Verständnis, Korrektion Dormagen ZVA

23.04.26 1 Expo Days Frankfurt Frankfurt Oculus

27.04.26 1 Spaltlampen-Modul 1: Assistenz in der Anpassung weicher Kontaktlinsen Wetzlar Oculus

28.04.26 1 Myopie im Blick – Erste Schritte ins Myopie-Management Wetzlar Oculus

02.05.26 8 Mein Sehen-Lernheft DK-Fanø IVBS

04.05.26 214 Meisterkurs in Vollzeit Schwarmstedt NDOC

04.05.26 1 Topographiebasierte Kontaktlinsenanpassung - Keratograph 5M Anwender-Seminar Wetzlar Oculus

KONTAKTE

Alcon Tel. 06021-9010-072, www.de.alcon.com, anja.fink@alcon.com

Bold Optical Fair Tel. +31-6-16678376, www.bold-opticalfair.nl, info@bold-opticalfair.nl

GHM Tel. 089-94955-230, www.opti-munich.com, opti@ghm.de

IVBS Tel. 06432-920320, www.ivbs.org, info@ivbs.org

Messe Dortmund GmbH Tel. 0231-1204-521, www.interlook-messe.de

IES International Eyewear Solutions Srl Tel. +39-02-32673673 , www.mido@mido.it, mido@mido.it

Monra Consulting Tel. 0163-2426885, www.monraconsulting.com, c.engelberg@monraconsulting.com

NDOC Tel. 05071-510 265, www.ndoc.info, info@ndoc.info

Oculus Optikgeräte GmbH Tel. 0641-2005-216, Fax: 0641-2005-266, www.oculus-akademie.de, veranstaltung@oculus.de

OPA EDV Optik Partner Tel. 05321-3355-0, www.opa.de, info@opa.de

OHI Optometrie & Hörakustik Initiative, Tel. +43-2700278, www.ohi.at, sekretariat@ohi.at

Optonia Tel. 06432-9366760, www.optonia.de, info@optonia.de

Organisation für Schweizer Optometrie (OSO) Tel. +41-62-8362041, info@optometrie.swiss

Reed Exhibitions Tel. 0211-55628565, www.reedexhibitions.com, anna.reineke@reedexpo.de

Silhouette Deutschland Tel. 07141-442010, www.silhouette.com, office@de.silhouette.com

SWAV Tel. 06232-6469 – 0, www.swav.de, info@swav.de

Wöhlk Tel. 0431-991-1152, www.woehlk.com, seminare@woehlk.com

Zeiss Academy Tel. 07361-591362, www.zeiss.de, vision.academy@synartIQ.de

ZVA-Bildungszentrum Tel. 02133-978890, www.zva-akademie.de, post@zva-akademie.de

Alle Angaben ohne Gewähr

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EYECOM 01 | 2026


NETZWERK 0

DIE EYECOM-COMMUNITY 01 | 2026

Alcon Pharma GmbH Geschäftsbereich Vision Care

Tel. 06021 9010-001, www.de.alcon.com/de

Bon Optic

Tel. 0451-80-9000, www.bon.de

CooperVision GmbH

Tel. 06071-305-100, www.coopervision.de

Design Eyewear Group

Tel. +45-36-9828-00, www.designeyeweargroup.com

PM Frost GmbH

Tel. 07841-6031-0, www.pm-frost.de

Funk/Schuster international GmbH

Tel. 08869-912-900, www.funkeyewear.com

GHM

Tel. 089-189149-0, www.opti.de

Glasklar – Oliver Bartsch GmbH

Tel. 0221-922656-0, www.glasklar.com

gloryfy Vertriebs GmH

Tel. 0043-7751-80070-0, www.gloryfy.com

Hoet

Tel. +32-50-334302, www.hoet.eu

Hoya Lens Deutschland GmbH

Tel. 02161-652-0, www.hoya.de

Imago GmbH

Tel. 08024-99170, www.imago-eyewear.de

J.F. Rey Eyewear Design

Tel. +33-491-2962-39, www.jfrey.fr

Julbo SARL

Tel. 0800-1811883, www.julbo.fr

Koberg & Tente GmbH & Co KG

Tel. 0251-609510, www.koberg-tente.de

Leja Holzbrillen

Tel. 03329-63419-91, www.leja-holzbrillen.de

Locco Brillendesign

Tel. 0700-955-955-95, www.locco.de

Lunor Aktiengesellschaft

Tel. 07052-408960, www.lunor.com

makellos. Eyewear by Aoyama

Tel. 0331-97999-40, www.makellos-eyewear.de

Marchon Germany GmbH

Tel. 0800-755-2020, www.marchon.com

Marcolin Deutschland GmbH

Tel. 0221-888796-99, www.marcolin.com

Markus Temming GmbH

Tel. 05241-74343-0, www.markus-t.com

Möbel und Raum GmbH

Tel. 06061-7018-0, www.moebelundraum.de

Morel Germany Austria GmbH

Tel. 02330-6062-102, https://mymorel.com/de

MPG-Eyewear

Tel. +43-51-7201000, mpg-eyewear.com

MPO Lenses

Tel. 04631-6036-0, www.mpo-lenses.com

Neubau Eyewear

Tel. +43-732-3848 – 0, www.neubau-eyewear.com

New Line Optik GmbH

Tel. 030-26930999, www.newlineoptik.de

Oculus Optikgeräte GmbH

Tel. 0641-2005-0, www.oculus.de

Optik Hallmann

Tel. 0461-88998738, www.optik-hallmann.de

Opti Swiss AG

Tel. +41-61-337-1515, www.optiswiss.com

Oxibis

Tel. 07851-7089000, www.oxibis.com

Presenta Nova

Tel. 07052-932471, www.presenta-nova.com

Prisma Computersysteme GmbH

Tel. 06202-57568-10, www.prisma-computer.de

Rodenstock GmbH

Tel. 089-7202-0, www.rodenstock.de

Rolf – Roland Wolf KG

Tel. +43-5672-64712, www.rolf-spectacles.com

Rudy Project Germany GmbH

Tel. 08153-9877810, www.rudyproject.com

Rupp + Hubrach Optik GmbH

Tel. 0951-186-2929, www.brillenglas.de

Schau-Schau Brillen

Tel. +43-1-86906-35, www.schau-schau.at

Shape Engineering GmbH

Tel. 0221-95817020, www.shape-line-optic.de

Silhouette Deutschland GmbH

Tel. 0180-5442010, www.silhouette.com

SIOLS Optic Fashion GmbH

Tel. 089-784730, www.siolsvision.de

Solamor Paris

Tel. +33 6 24631652, www.solamor.paris

Specom Sportoptik

Tel. 08121-9248-66, www.sportoptik.de

Eugen Stratemeyer GmbH & Co. KG

Tel. 0234-50690-0, www.stratemeyer.com

STYLE – interior design

Tel. 07543-605997, www.style-interiordesign.com

Vanni Occhiali

Tel. +39-011-447-4771, www.vanniocchiali.com

Visall GmbH

Tel. 07621-91490-0, www.visall-brillenglas.de

W-Eye/MA-wood Srl

Tel. +39-0432-999764, www.w-eye.it

Wöhlk Contact-Linsen GmbH

Tel. 0431-991-0, www.woehlk.com

Wollenweber Hornline GmbH

Tel. 02692-1527-8111, www.wollenweber-hornline.de

You Mawo

Tel. 07531-94545-35, www.youmawo.com

Carl Zeiss

Tel. 07361-591-0, www.vision.zeiss.de

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73


0 SCHLUSSLICHT

HIGHTECH-GERÄT AUS MITTELHESSEN FLIEGT ZUR ISS

Am 14. September 2025 startete das

Oculus Smartfield Perimeter von Cape

Canaveral aus zur Internationalen

Raumstation (ISS). Dort unterstützt

es die Forschung zum Spaceflight

Associated Neuro-ocular Syndrome

(SANS) – einer Erkrankung, die das

Sehvermögen von Astronauten bei

lang andauernden Raumflügen beeinträchtigen

kann. Das Smartfield

ist ein kompaktes, tragbares Gerät

zur Gesichtsfeldprüfung. An Bord der

ISS wird es Forschern dabei helfen,

herauszufinden, wie sich die Mikrogravitation

auf die Augengesundheit

auswirkt. Die Erkenntnisse aus dieser

Arbeit können auch Patienten auf der

Erde zugutekommen, indem sie das

Verständnis für neuro-okuläre Erkrankungen

fördern und die klinische Versorgung

verbessern. Sein Einsatz an

Bord der ISS unterstreicht die wachsende

Bedeutung fortschrittlicher

Augenheilkunde-Technologie sowohl

in der klinischen Praxis als auch in der

wissenschaftlichen Forschung. „Wir

sind stolz, dass ein in Wetzlar produziertes

Gerät zu dieser wichtigen Forschung

an Bord der ISS beiträgt und

dass unser Smartfield eine wichtige

Rolle bei der Gewährleistung der Sicherheit

der Astronauten spielt“, sagt

Rainer Kirchhübel, Geschäftsführer

von Oculus Optikgeräte GmbH. „Dieser

Meilenstein unterstreicht unser

Engagement, die Augenheilkunde

mit innovativen Lösungen sowohl auf

der Erde als auch darüber hinaus im

Orbit voranzubringen.“

Die Oculus Optikgeräte GmbH ist ein

familiengeführtes Unternehmen mit

Sitz in Wetzlar. Mit rund 560 Mitarbeitern

entwickelt und fertigt Oculus

ein umfangreiches Sortiment von

über 150 Produkten und produziert

weitgehend in Deutschland. Der Exportanteil

liegt bei über 60%.

JEDER DRITTE AUTOFAHRER ZWEIFELT AN EIGENER SEHLEISTUNG

Regen, Nebel, Dämmerung und

blendende Scheinwerfer stellen die

Augen im Herbst und Winter besonders

auf die Probe. Laut aktueller

Allensbach-Brillenstudie zweifelt

rund ein Drittel der Pkw-Fahrenden

an der eigenen Sehleistung. Trotzdem

verzichten viele über Jahre

auf einen Sehtest. Das Kuratorium

Gutes Sehen (KGS) rät deshalb: Augen

mindestens alle zwei Jahre im

TÜV-Rhythmus prüfen lassen.

Viele wissen um ihre Sehdefizite,

handeln aber nicht: In Deutschland

sind zwei Drittel der Autofahrer auf

eine Brille angewiesen. Dennoch

verlässt sich ein erheblicher Teil

auf veraltete Korrektionswerte. Laut

aktu eller Allensbach-Brillenstudie ist

nur gut die Hälfte der Brillenträger

überzeugt, dass ihre Sehleistung bei

einer Kontrolle ausreichen würde.

Über ein Viertel zweifelt bereits an

der eigenen Sehkraft.

Auch ohne Brille ist die Lage nicht

besser: Zwar halten sich die meisten

für fahrtauglich, doch jeder Sechste

rechnet damit, einen Sehtest nicht

zu bestehen. Besonders auffällig:

Unter den 45- bis 49-Jährigen haben

in den vergangenen drei Jahren nur

knapp vier von zehn Personen einen

Sehtest gemacht.

MANGEL AN VITAMIN D ERHÖHT RISIKO FÜR GRAUEN STAR

Eine breit angelegte internationale

Studie hat gezeigt, dass Menschen

mit schwerem Vitamin-D Mangel ein

um 12 Prozent höheres Risiko für

eine Trübung der Augenlinse haben.

Bereits seit Längerem wird ein Zusammenhang

von Vitamin-D-Mangel und

Kataraktentstehung vermutet. Nun

wurde diese Vermutung im Rahmen

des epidemiologischen Projekts „UK

Biobank“ bestätigt, nachdem man die

sogenannten Serum-25-Hydroxyvitamin

-D-Werte von fast einer halben

Million Projektteilnehmern im Alter

von 37 bis 73 Jahren ausgewertet hatte.

Dr. Jason C. Yam, von der Augenklinik

Chinese University Hongkong

weist auf einen besonderen Umstand

hin: Das Risiko für die Entstehung von

Grauem Star sei ganz besonders bei

jüngeren Menschen mit deutlichem

Vitamin D-Mangel auffällig. Die Ergebnisse

zeigen ein häufigeres Auftreten

von schwerem Vitamin-D-Mangel bei

jüngeren Personen (17,4 Prozent) im

Vergleich zu Personen mittleren Alters

(14,1 Prozent) und älteren Erwachsenen

(10,1 Prozent), was vermutlich

auf unterschiedliche Lebensgewohnheiten

zurückzuführen ist. Jüngere

Menschen sind häufiger beruflich in

Innenräumen tätig und einer geringeren

Sonneneinstrahlung ausgesetzt,

denn direkte Sonneneinstrahlung auf

die Haut regt bekanntlich körpereigene

Produktion von Vitamin D an.

EYECOM ist das Unternehmermagazin für alle unabhängigen Augenoptik-Unternehmer in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Sofern

Sie zu dieser Gruppe gehören, bekommen Sie das Magazin kostenfrei alle zwei Monate zugeschickt. Sollte sich Ihre Adresse geändert haben,

bitten wir um kurze Nachricht an info@eye-com.net.

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Referenzen: 1. In a 2-week prospective clinical study in the US; n=181; CLEAR CARE Cleaning & Disinfecting Solution used for cleaning and disinfection; Unveröffentlichte interne Alcon Studie, 2023. (p = 0.0353).

2. Zheng Y, Dou J, Wang Y, et al. Sustained release of a polymeric wetting agent from a silicone-hydrogel contact lens material. ACS Omega. 2022;7(33):29223-29230. doi: 10.1021/acsomega.2c03310.

3. Phan CM, Chan VWY, Drolle E, et al. Evaluating the in vitro wettability and coefficient of friction of a novel and contemporary reusable silicone hydrogel contact lens materials using an in vitro blink model.

Cont Lens Anterior Eye. 2024.

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