EYECOM_01_2026
DIE EYEWEAR-COMMUNITY
DIE EYEWEAR-COMMUNITY
Verwandeln Sie Ihre PDFs in ePaper und steigern Sie Ihre Umsätze!
Nutzen Sie SEO-optimierte ePaper, starke Backlinks und multimediale Inhalte, um Ihre Produkte professionell zu präsentieren und Ihre Reichweite signifikant zu maximieren.
01 | JANUAR · FEBRUAR · MÄRZ 2026 | 5,- ISSN 2509-4955
MARKE
Second Life
MESSE
Zukunfts-
Fenster
MORGEN
Laden 20XX
SPECIAL
Made
in Europe
01
–––––
2026
DIE INTERNATIONALE MESSE FÜR OPTIK & DESIGN
16. – 18.01.2026 IN MÜNCHEN
opti.de
KÜHLE KLARHEIT MIT STILVOLLER LEICHTIGKEIT
INHALT
TITEL
CooperVision
www.coopervision.de
EDITORIAL
Wunsch und Wirklichkeit 13
NEWSROOM
Kurznachrichten 14
HEADLINER
Second Life – Wiedergeburt 18
MESSE
Zukunfts-Fenster – opti 2026 22
BUSINESS
Das Ende der Illusionen – Ein Märchen von Gestern 26
ADVERTORIAL
Aus einem Guss SIOLS. RX.AERO – Siols 30
Stark durch den Winter – CooperVision 31
SHOP
Laden 20XX – Augenoptik zwischen Hightech und Menschlichkeit 32
ADVERTORIAL
Sie zu begeistern – Oxibis 36
Vielsichtig mit R + H – Rupp + Hubrach 37
Guess – Marcolin 38
22
32
OPTICS
Randbereich – Lens Edge Coloring 40
Nachruf
Farewell mein Freund – Axel Smidt 42
BRANCHE
Perspektiven auf den richtigen Spin – Spectaris Trendforum 44
SHOWROOM
Community-Advertorials 46
SPORTS
Aus einem Guss – High-End-Sportoptik 48
HISTORY
Immer der Nase nach – Gelebte Unternehmensgeschichte 50
SPECIAL
Made in Europe – Das Gute liegt nahe 52
PORTRAIT
Qualität und Persönlichkeit – Simone & Daniel Toerschen, Tönisvorst 66
TERMINE
Terminkalender – Wer macht wann was wo? 70
COMMUNITY
Herstellernachweis – Wen finde ich wo? 73
SCHLUSSLICHT
Diverses – Besonderes, Ungewöhnliches, Impressum 74
40
52
WWW.EYE-COM.NET
11
Entdecker
gesucht
Eintauchen in die Welt der
Augengesundheit – vom
Tränenfilm bis zur Netzhaut
Haben Sie das große Ganze im Blick? Zeigen Sie mit
Tränenfilmanalyse, Myopie-Management, Screening des
vorderen und hinteren Augenabschnitts Ihre Kompetenz.
OCULUS ist der zuverlässige Partner an Ihrer Seite.
Bleiben Sie neugierig und besuchen Sie uns
auf der opti 2026!
oculus.de/opti
EDITORIAL
»DIE WAHRSCHEINLICHKEIT DES GESCHEHENS STEHT IN UMGEKEHRTEM
VERHÄLTNIS ZUM WUNSCH.«
Gumpersons Gesetz – ein humorvoller Satz aus der Psychologie.
»IN DER REALITÄT IST DIE WIRKLICHKEIT GANZ ANDERS.«
Werber-Weisheit
WUNSCH UND WIRKLICHKEIT
Liebe Leser,
den Hersteller-Wunschtraum namens „wenn wir direkt bei den Verbrauchern Bedarf wecken, werden diese massenhaft in die
Optikerläden laufen und unsere Brillen kaufen“ kenne ich so lange wie ich Fachzeitschriften mache. Er hat in unserer Branche – von
wenigen Ausnahmen wie RayBan, Oakley oder Fielmann (!) abgesehen – noch nie funktioniert, weil die allermeisten Verbraucher
Brillen nicht unter dem Aspekt „Marke“ sehen und kaufen, sondern weil „der Optiker sie empfohlen hat“, „weil es ein günstiges
Angebot war“, „weil sie mir und meinem Mann gut gefiel“ – oder einfach „weil ich halt eine brauche.“ Brillen sind keine iPhones.
Man müsste viele Millionen EUR in die Hand nehmen, um das (kurzfristig) zu ändern. Das kann sich – außer Luxottica – keiner
leisten. Deshalb muss jede Fassungs-, Glas- oder Kontaktlinsenmarke IMMER durch den engen „Flaschenhals“ namens „Augenoptiker“:
Sie müssen vom Produkt überzeugt sein, denn Sie allein entscheiden mit der lokalen Präsenz Ihrer eigenen Marke, der
Produktpräsentation in Ihrem Geschäft und der Werbung in Ihrem Markt über Ab- und Umsatz.
Auch Wokeness, Gendersprache oder andere „Moden“ sind keine erfolgreichen Verkäufer. Mein
Vater hat mir schon als kleinem Jungen die Anglerweisheit beigebracht: „Der Wurm muss nicht dem
Angler schmecken, sondern dem Fisch.“ Was bezogen auf den Verkauf von Produkten bedeutet: Die
per sönlichen Einstellungen des Produzenten oder des Werbers spielen für den Verkauf überhaupt
keine Rolle – im Gegenteil. Das hat vor einiger Zeit beispielsweise die Nobel-Automarke Jaguar
erfahren, der nach einer bescheuerten Werbekampagne die Verkäufe in Europa wegbrachen: Von gut
1.900 Autos in 2023 auf gerade noch 49 Autos in 2024.
Im Zeitschriften-Alltag hören wir immer wieder Sätze wie „Wir haben unser Budget jetzt zum großen
Teil in Social Media investiert.“ Das klingt schön und zeitgemäß. Aber wenn man dann aus Neugier
einmal im Detail nachschaut, sieht man unter solchen Postings mal 30, mal 80 und im Einzelfall
vielleicht sogar 500 der begehrten „Likes“. Das sind Peanuts. Die Reichweite von Fachzeitschriften ist
um Welten höher. Der Aufmerksamkeitswert auch.
Und mal ehrlich: Würden Sie die Entscheidung, eine neue Fassungsmarke oder einen neuen Glashersteller in Ihr Portfolio aufzunehmen,
von irgendwelchen Bildchen bei Instagram oder Facebook abhängig machen? Von irgendwelchen „Influencern“, die
– natürlich gegen Bezahlung – irgendein Produkt in die Kamera halten oder auf ihre vermeintlich berühmte Nase setzen? Damit
kann man Teenies beeindrucken, aber keine Unternehmer. Es gibt da ein nettes Bonmot: „Berühmt sein bei Instagram – das ist
dasselbe wie reich sein bei Monopoly.“
Ich persönlich kenne jedenfalls keinen einzigen Augenoptik-Unternehmer, der seine Entscheidungen aufgrund solcher „Informationen“
trifft. In der Augenoptik werden auch 2026 weiterhin drei bewährte Säulen die Basis für unternehmerische Produkt- und Investitionsentscheidungen
sein: Fachmessen, Fachzeitschriften und (gute) Außendienst-Mitarbeiter. Die Reihenfolge stellt keine Wertung dar.
Insofern würde ich mich freuen, wenn möglichst viele EYECOM-Leser vom 16. bis 18. Januar 2026 den Weg auf die opti in
München finden.
In diesem Sinne herzlichst Ihr
Martin Graf
PS: Für Anregungen, Kommentare und Kritik erreichen Sie mich unter graf@eye-com.net und Tel. +49 171 5483199
WWW.EYE-COM.NET
13
0 NEWSROOM
Design Eyewear Group
übernimmt sechs
französische Marken
Die Design Eyewear Group hat am 11. Oktober
2025 sechs Brillenmarken des französischen
Unternehmens KNCO übernommen, das sich in
einem Insolvenzverfahren befindet. Die Übernahme
umfasst zwei Eigenmarken für Erwachsene
(François Pinton und Karavan), zwei Eigenmarken
für Kinder (Karavan Kids und Kaliboo) sowie die
lizenzierten Kindermarken Jacadi und Catimini.
Durch die gezielte Übernahme dieser Marken
stärkt die Design Eyewear Group ihre Position
in Frankreich – einem der bedeutendsten europäischen
Märkte – und tritt zugleich in eine neue
Produktkategorie ein, die das Unternehmen auch
in anderen Schlüsselmärkten ausweiten will.
Neue Aufklärungskampagne von CooperVision
Weil gutes Sehen essenziell für die seelische, geistige und körperliche Entwicklung von Kindern ist, hat
CooperVision die Kampagne „Sehen ist Lernen“ ins Leben gerufen. „Es ist gerade mit Blick auf die rasant
steigende Zahl an kurzsichtigen jungen Menschen wichtig, dass dieses Thema auch in der öffentlichen
Gesundheitsaufklärung mehr Raum bekommt“, erklärt Dr. med. Peter Kaupke aus Hamburg. Der Augenarzt
beschäftigt sich seit mehr als 30 Jahren intensiv mit der Kinderaugenheilkunde und weiß, dass eine frühe
Diagnose und Behandlung enorm wichtig sind: „Etwa 99 Prozent der Eltern wissen nicht, dass eine Kurzsichtigkeit
nicht nur korrigiert, sondern ihr Fortschreiten gebremst oder sogar ganz gestoppt werden kann.“
Im Rahmen der Kampagne werden verschiedene Kommunikationsmaßnahmen umgesetzt wie Social-
Media-Kampagnen, Anzeigen, Hörfunk-PR und Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Für den augenoptischen
Fachhandel wird es im Jahr 2026 eine neue Elternbroschüre geben. Darüber hinaus setzt der Kontaktlinsenhersteller
auf Kooperationen mit familienorientierten Netzwerken und Initiativen, um Eltern dort zu
erreichen, wo sie sich informieren.
OCULUS engagiert sich beim
23. Deutschen Down-Sportlerfestival in Wetzlar
Beim 23. Deutschen Down-Sportlerfestival in Wetzlar war Oculus erneut als engagierter Sponsor dabei und hat
zum wiederholten Mal die „Seh-Olympiade“ durchgeführt. Ein fünfköpfiges Team prüfte die Sehleistung der
Sportler und führte ein Screening des vorderen Augenabschnitts durch. Insgesamt nahmen 50 Sportler mit
Down-Syndrom im Alter von sechs bis 37 Jahren an der „Seh-Olympiade“ teil. „Unser Ziel ist es, Aufmerksamkeit
für die Bedeutung regelmäßiger Augenuntersuchungen bei Menschen mit Down-Syndrom zu schaffen“, erklärt
Amelie Neubert, Leiterin der Oculus Akademie. „Die Lebensfreude und Energie, mit der die Sportler an Herausforderungen
herangehen, motiviert uns, ihnen die bestmögliche Unterstützung für gutes Sehen zu bieten.“
Auch im kommenden Jahr plant Oculus das Deutsche Down-Sportlerfestival wieder zu unterstützen.
Bjarne Mädel ist Brillenträger
des Jahres 2025
Das Kuratorium Gutes Sehen e.V. (KGS) hat den
Schauspieler und Regisseur Bjarne Mädel zum
„Brillenträger des Jahres 2025“ gekürt. Mit der
zum 20. Mal vergebenen Auszeichnung rückt
der Verein Menschen in den Mittelpunkt, die
zeigen, wie selbstverständlich und positiv Brilletragen
heute gelebt werden kann.
Mit Bjarne Mädel würdigt das KGS eine Persönlichkeit,
die Humor, Ehrlichkeit und Haltung vereint
und der Brille dabei einen festen Platz im
echten Leben gibt. Der Titel „Brillenträger des
Jahres“ soll nicht nur Vorbilder ehren, sondern
auch das Bewusstsein für gutes Sehen stärken.
Mädel, bekannt u. a. aus „Stromberg“, „Der
Tatortreiniger“ und „Mord mit Aussicht“, trägt
seine Brille so selbstverständlich wie er seine
Figuren verkörpert. „Ich habe eine weise Altersweitsicht.
Und ohne angeben zu wollen, kann
ich sagen: Ich bin generell schön weitsichtig“.
Für ihn ist die Brille weniger Accessoire, mehr
ein vertrauter Begleiter, der einfach zum Alltag
gehört: „Sie muss mich so aussehen lassen, wie
ich bin.“ erklärt Mädel. Mit seiner nahbaren Art
macht er Mut, zur Brille zu stehen und Vorbehalte
hinter sich zu lassen.
14
EYECOM 01 | 2026
Diese Bilder wurden mit generativer Kl erstellt.
NIEMAND SIEHT LEBEN WIE DU.
Entdecke klares Sehen in einer neuen Dimension.
ZEISS auf der opti 2026.
16.–18. Januar 2026
Halle C3, Stand 531
Messegelände München
0 NEWSROOM
Maximilian Freiberg erneut mit dem Wissenschaftspreis
für Augenoptik von Rupp + Hubrach ausgezeichnet
Eine Premiere für den renommierten Wissenschaftspreis von Rupp + Hubrach (R+H): Maximilian Freiberg, M.Sc., erhielt als
erster Preisträger zum zweiten Mal die Auszeichnung für eine herausragende wissenschaftliche Arbeit. Nach seiner preisgekrönten
Bachelorarbeit 2023 überzeugte Freiberg die Jury nun auch mit seiner Masterarbeit an der Berliner Hochschule für
Technik (BHT). In seiner Masterarbeit untersuchte Freiberg das Fixationsverhalten unter verschiedenen Blickbedingungen und
Aufgaben – ein komplexes Thema mit hoher klinischer und optometrischer Relevanz. Kern der Arbeit war ein binokulares Scanning-Laser-Ophthalmoskop
(bSLO), welches im Adaptive Optics Vision Labor der Uni-Augenklinik Bonn unter der Leitung von
Dr. Wolf Harmening entwickelt wurde. Freibergs Arbeit fand bereits große Resonanz in der Fachwelt. Seine Ergebnisse stellte
er unter anderem beim Adaptive Optics Psychophysics Workshop in Berkeley (USA), bei der Vision Sciences Society in Florida,
sowie dem Jahreskongress der deutschen ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) vor. Eine Fachpublikation ist in Vorbereitung.
MPG GmbH: Erlebnis für alle Sinne im Haus des Sehens
Am Wochenende vom 17. bis 19.10.2025 verwandelte sich das ikonische Headquarter der MPG GmbH, bekannt
als „Schwarzer Panther“, in ein pulsierendes Zentrum für Design, Technologie und Inspiration. Unter dem Motto
„Haus des Sehens“ lud das Unternehmen zum jährlichen Optik-Event, das mit einer eindrucksvollen Ausstellungsplattform
im Exhibition-Stil und kreativen Inszenierungen rund um die Welt der Brille begeisterte. Neben
der Ausstellung bot das Event ein vielfältiges Rahmenprogramm: Fachvorträge mit exklusiven Einblicken hinter
die Kulissen, kulinarische Spezialitäten direkt in der Genussgalerie des hauseigenen Haubenlokals nullneun
sowie eine Erlebnistour zur Edelbrandmanufaktur Gölles. Mit einem stimmungsvollen Traditionsabend voller
Musik und regionaler Kultur fand die Veranstaltung in der Südoststeiermark ihren krönenden Abschluss.
Zeiss betont Wichtigkeit von Augengesundheit
zum Welttag des Sehens 2025
Zum Welttag des Sehens im Oktober 2025 hat Zeiss sein Engagement für lebenslange Augengesundheit
bekräftigt. Als Stiftungsunternehmen setzt Zeiss sich dafür ein, dass der Zugang zu Augenvorsorge ein Grundrecht
ist und unterstützt daher weltweit Initiativen für Augengesundheit und gutes Sehen. Weltweit sind mindestens
2,2 Milliarden Menschen von Kurz- oder Weitsichtigkeit betroffen. In mindestens einer Milliarde dieser
Fälle hätte die Beeinträchtigung verhindert werden können oder bleibt unbehandelt. Die Hauptursachen für
Seh störungen und Blindheit weltweit sind Refraktionsfehler und Katarakte. Trotz der Häufigkeit dieser Erkrankungen
wird geschätzt, dass nur 36 Prozent der Menschen mit Refraktionsfehlern
und nur 17 Prozent der Menschen mit Katarakt eine angemessene
Intervention erhalten haben.
Zeiss setzt sich mit sozialen Initiativen und als Hersteller innovativer
Lösungen für bestmögliches Sehen dafür ein, die Verfügbarkeit von
Behandlungen für Sehbehinderungen zu verbessern. Zahlreiche Projekte
verdeutlichen den globalen Fokus des Unternehmens auf Behandlungen
für Bedürftige, wie in Indonesien, Mosambik, China und vielen anderen
Orten und tragen mit Trainingszentren und Bildungsprogrammen in
Regionen, in denen es an ausreichender Verfügbarkeit für die augenoptische
Versorgung mangelt, zu einer verbesserten Augengesundheit bei.
Optiswiss – Änderungen im Vertriebsteam
Ein neues Gesicht im Vertriebsteam Deutschland und eine neue Funktion im Vertrieb: Seit Anfang Oktober
2025 verstärkt Birte Rudat als Sales Managerin Nord das Team des Schweizer Brillenglasherstellers Optiswiss.
Stephan Sachau wurde zum Vertriebsteamleiter Nord berufen und verantwortet neben dem deutschen
Norden auch das Team in Dänemark. Als Augenoptikerin mit Leidenschaft bringt Birte Rudat eine
langjährige Erfahrung aus verschiedenen Bereichen der Branche mit: Nach ihrer Tätigkeit im traditionellen
Fachgeschäft in Lübeck und als Kontaktlinsenanpasserin und Anpassberaterin bei MPG&E in Bordesholm
war sie zuletzt als Sales Managerin für MPO tätig. Mit ihrer Expertise
und Verbundenheit zum Norden übernimmt Birte Rudat nun den
Vertrieb von Optiswiss in Norddeutschland.
Stephan Sachau ist seit fast vier Jahren bei Optiswiss tätig. Seit
Oktober 2025 leitet er zusätzlich zu seinem bisherigen Gebiet Ost das
gesamte Vertriebsteam im Norden Deutschlands sowie in Dänemark.
Mit der fachlichen Expertise von Birte Rudat und der partnerschaftlichen
Vertriebsphilosophie von Stephan Sachau stärkt Optiswiss
seine Präsenz und unterstreicht einmal mehr seine Kompetenz bei
High-Tech-Brillengläsern, Qualität und „Swissness“.
Neue CFO bei
der Rodenstock-Gruppe
Ab dem 1. Februar 2026 verstärkt Dr. Martina
Bentele das Executive Management Team von
Rodenstock als CFO. Martina Bentele verfügt
über mehr als 20 Jahre internationale Erfahrung
im strategischen und operativen Finanzmanagement.
In den letzten fünf Jahren war Frau Dr.
Bentele als Chief Accounting Officer & Corporate
Controller bei der Siemens Energy AG tätig, wo
sie erfolgreich die Transformation der Accounting-
und Controlling-Organisation führte.
Kuratorium Gutes
Sehen ist umgezogen
Der Umzug markiert für das Kuratorium
Gutes Sehen mehr als einen Wechsel der
Anschrift. Wochenlang wurde gesichtet, sortiert
und reduziert. Dabei rückten 75 Jahre
Vereinsgeschichte in den Fokus: Von frühen
Aufklärungskampagnen bis zu Initiativen,
die Generationen begleitet haben. „Nach
15 Jahren am Werderschen Markt beginnt
für uns ein neues Kapitel. Wir führen Bewährtes
fort, schaffen Raum für Innovation
und möchten neue Impulse für gutes Sehen
setzen“, sagt Kerstin Kruschinski, die stellvertretende
Geschäftsführerin des KGS. Neue
Anschrift: Robert-Koch-Platz 4, 10115 Berlin.
Neue Besucheradresse: Hannoversche Str.
19, 10115 Berlin. Der Verein ist weiterhin
erreichbar unter Tel.
030-414021
- 22 oder - 64 und
eMail-Adresse
info@sehen.de
16
EYECOM 01 | 2026
WELTNEUHEIT
RX.Sportbrille
Direkte Shield-Verglasung
Aus einem Stück gefräst.
Ohne Kleben & Cut Out
siolsvision.com info@siolsvision.de +49 89 784730
0 HEADLINER
Eine Nase für die Brille: Alain Mikli und
sein Sohn Jéremy Tarian (Abb. links)
Das legendäre, asymmetrische Mikli-Modell „030“
aus dem Jahr 1983. Diese Brillen werden unter Sammlern
heute für 4-stellige Beträge gehandelt. (Abb. rechts)
Ein Foto des legendären Pop-Art-Künstlers Andy Warhol aus
dem Jahr 1985 mit dem Mikli-Modell „Clé de Sol“.
Der Fotograf war Albert Watson; das Foto erschien unter
anderem in der deutschen „Männer-Vogue“. (Abb. unten)
WIEDERGEBURT
Second
Life
BRILLENMARKEN HABEN EIN EIGENES LEBEN; MANCHMAL SOGAR EIN ZWEITES:
WENN EINE TRADITIONSMARKE UND EIN GENIALER DESIGNER ZUSAMMENFINDEN,
KANN DAS UNGLAUBLICH SPANNEND WERDEN.
18
EYECOM 01 | 2026
itte der 70er Jahre machte ein junger Pariser Augenoptiker
mit ungewöhnlichen Brillenentwürfen auf sich aufmerksam:
Alain Miklitarian, Sohn armenischer Einwanderer,
dachte die Brille einfach neu – zu einer Zeit, als Augenoptiker dies- und
jenseits des Rheins noch mehrheitlich weiße Kittel trugen und Brillen
verkauften, die die Bezeichnung „Sehprothese“ verdienten.
Aber dieser Alain Mikli (was einfacher auszusprechen war) entwarf
nicht nur Brillen – er definierte neu, wie Menschen sich selbst sahen.
Der junge Designer machte Brillenfassungen zu modischen Statements,
indem er scharfe Silhouetten mit unerwarteten Farben kombinierte, die
vor allem zeigten: Diese Brillen dienen nicht nur dem besseren Sehen,
sondern bringen auch einen ganz eigenen Stil zum Ausdruck.
Miklis Brillenfassungen und Sonnenbrillen fanden schnell Anhänger
unter Künstlern, Prominenten und Modeliebhabern. Im Gegensatz
zu vielen anderen Designer ging Alain Mikli nie auf „Nummer Sicher“.
Immer wieder tat er sich mit anderen Regelbrechern aus Design und
Kunst zusammen, und immer wieder verschob er die Grenzen dessen,
wie Brillen aussehen und sich anfühlen können. Gerne brach er mit gängigen
Konventionen der Branche: Symmetrie war ein Kann, aber kein
Muss; seine Entwürfe waren ungewöhnlich, frech, einzigartig und zogen
die Aufmerksamkeit von Modemachern und Prominenten auf sich.
Originale Mikli-Modelle aus den 70er und 80er Jahren sind heute
Sammlerstücke und werden teilweise für vierstellige Beträge gehandelt
– wenn man sie überhaupt bekommt.
2013 verkaufte Alain Mikli seine Marke an Luxottica, um andere
Dinge zu versuchen. Aber echte Leidenschaften finden immer ihren
Weg – und als sich 2023 die Chance bot, die französische Kultmarke
Sol Amor zu kaufen, griff er zu. Diese Brillenmarke war 1946 von George
Lissac gegründet worden – und bald bekannt für Innovationen wie das
organische Glas „Orma 1000“, das leichtere, komfortablere und widerstandsfähigere
Sonnenbrillen mit stark gebogenen Gläsern ermöglichte.
Aber auch die eleganten Randlos-Modelle fanden Käufer in aller Welt.
Sol Amor-Modelle wurden von vielen Prominenten und Persönlichkeiten
getragen, darunter Jean-Paul Belmondo oder Jean-Luc Godard.
Aber auch die amerikanische First Lady Jackie Kennedy oder das
monegassische Fürstenpaar waren damals begeisterte Kunden. Aber wie
es manchmal vorkommt, wenn neue Impulse fehlen, geriet Sol Amor
irgendwann in Vergessenheit.
Gemeinsam mit seinem Sohn Jéremy machte Alain Mikli sich in den
vergangenen zwei Jahren daran, die Vergangenheit in die Gegenwart zu
holen und sie auf eine aufregende Zukunft vorzubereiten. EYECOM hat
Alain Mikli auf der SILMO in Paris getroffen und spannende Antworten
bekommen. Echte Leidenschaft geht niemals in den Ruhestand.
EYECOM: Hi Alain, wir haben uns lange nicht gesehen; jetzt treffen wir
dich bei Sol Amor. Was ist passiert?
ALAIN MIKLI: Lieber Martin, ja – wir haben uns wirklich lange nicht gesehen!
Ich habe viele wunderbare Menschen in unserer Branche vermisst.
Nach dem Verkauf meines Unternehmens an Luxottica habe ich mir
eine – wie ich es nenne – „optische Auszeit“ von etwa zehn Jahren genommen.
Das war eine bewusste Entscheidung: Ich musste durchatmen, Neues
entdecken – und ja, auch ein paar Fehler machen, gute wie schlechte.
In dieser Zeit habe ich zusammen mit Karine Laisne, meiner langjährigen
Vertrauen und „rechten Hand“, in Clermont-Ferrand ein Unternehmen
WWW.EYE-COM.NET
19
0 HEADLINER
Nichts als Brille: Das aktuelle Signatur-Modell „Sport 1000“.
gegründet, das sich auf KI für die Schönheitsbranche spezialisiert hat.
Wir arbeiten mit großartigen Partnern wie Clinique, Mary Kay, My Blend,
Sisley, Estée Lauder und Darphin zusammen und bieten Hautanalysen
sowie KI-gestützte virtuelle Make-up-Anproben an.
2023 habe ich das Unternehmen Sol Amor wiederbelebt, und vor
kurzem hat mein Sohn, Jérémy Tarian, die Leitung des Unternehmens
übernommen. Denn ganz unter uns: Ich versuche, so viel Zeit wie möglich
auf Korsika zu verbringen, um das Leben zu genießen. Ich sammle
alte französische Klassiker – nichts Besonderes, aber ich liebe sie und
fahre sie unheimlich gern.
Das einzig Schlimme ist, dass die Zeit viel zu schnell vergeht. Ich habe
nie so viel Zeit für mich, wie ich es mir wünsche. Und nun, ja – Ihr seht
mich wieder bei Sol Amor. Es ist die Marke aus der Vergangenheit, die
ich schon immer am meisten geliebt habe – schlicht im Aussehen, aber
technisch hoch entwickelt. Wunderschöne Kampagnen, eine klare Identität.
Wir wollen sie mit der Seele von früher wiederbeleben, aber mit der
Vision und den Details von heute.
Viele der technischen Features von früher sind heute nicht mehr möglich.
Das Wissen der alten Brillenmacher aus aller Welt ist uns verloren
gegangen; ebenso ein Teil der Leidenschaft. Was wir gewonnen haben,
ist die Fähigkeit zur Massenproduktion – aber oft fehlt uns die Seele.
Mit Sol Amor streben wir deshalb nach einer unaufdringlichen Pariser
Exzellenz, dem „weniger ist mehr“. Wir haben uns für Titan entschieden,
weil es hypoallergen, leicht, sehr stark und flexibel ist. Wir möchten
die Augen von Menschen schmücken, die bereits Kraft, Charakter und
Selbstvertrauen besitzen – Menschen, die ihren Reichtum oder Einfluss
nicht zur Schau stellen müssen. Ja, ich weiß, das widerspricht den Werten
vieler Neureicher. Und genau deshalb interessiert es mich.
EYECOM: Was begeistert dich an dieser Marke?
ALAIN MIKLI: Ich habe schon immer gerne auf der anderen Seite des
Marktes gearbeitet. Trends zu folgen ist nicht mein Ding. Nach über zehn
Jahren Pause musste ich endlich wieder etwas wirklich Neues schaffen.
Ich weiß nicht, ob ich richtig liege – aber ich glaube an das, was ich tue.
Meine Zukunft liegt bereits hinter mir, jetzt genieße ich nur noch die
Freiheit, nicht mehr jedem zusammenarbeiten zu müssen. Und wenn ich
ehrlich bin, muss ich auch mich selbst neu erfinden. Es gibt heute so
viele talentierte Designer, so viele unglaubliche Marken. Ich bin also auf
einem langen Weg, um wieder attraktiv zu werden – oder vielleicht auch
langweilig, wer weiß! Aber zumindest versuche ich es.
Die Zusammenarbeit mit meinem Sohn Jérémy ist sehr hilfreich.
Er hat einen tollen Sinn für Humor und eine sehr positive Lebenseinstellung.
Die Freiheit, etwas Einfaches zu gestalten, ist ein Vergnügen.
Und wir lieben diese Herausforderung.
EYECOM: Du hast neben den Brillen auch viele andere Dinge gemacht.
Wie siehst du diese heute – und warum kehrst du jetzt zur Brille zurück?
ALAIN MIKLI: Ja, ich habe schon vieles gemacht. Ich kann nicht einfach
nur dasitzen und in den Himmel schauen – oder auf schöne Frauen auf
der Straße. Der Himmel ist ja interessant, aber schöne Frauen sind auf
dem Land eher selten!
Ich habe Restaurants in Tokio und Paris eröffnet; musste sie aber
wieder schließen. Ein sehr schwieriges Geschäft, vor allem, wenn man
so gerne isst wie ich. Außerdem habe ich ein KI-Unternehmen in der
Schönheitsbranche gegründet, in dem ich mit großen amerikanischen
und französischen Marken an Hautanalysen und virtuellem Make-up
gearbeitet habe. Nach vielen Jahren voller Schwierigkeiten haben wir
dank Karine, einer unglaublichen Frau, die mich seit vielen Jahren
begleitet, endlich unseren Weg gefunden.
20
EYECOM 01 | 2026
Manche Sol Amor-Modelle bestehen aus etwa 30 Einzelteilen.
Auch zahlreiche Korrektionsmodelle ...
wurden wiedergeboren ...
Zeitlose französische Eleganz.
und neu interpretiert.
Aber Brillen sind und bleiben meine erste Liebe. Sie sind Teil meines
Lebens, meiner Träume, meines Lebens. Sie bringen mich immer nach
Hause. Ich bin vor vielen Jahren eher zufällig in der Brillenbranche gelandet,
aber die Rückkehr dorthin ist nun eine bewusste Entscheidung,
eine Herzensangelegenheit. Ich habe noch so viel zu vermitteln, so viel
mitzugeben an alle, die wirklich schöne Brillen kreieren möchten.
Ich will aber auch ehrlich zu dir sein: Der Umgang mit Optikern ist
heutzutage viel schwieriger als früher. Viele fühlen sich überfordert.
Es gibt neue Vorschriften; den Druck, Geld zu verdienen, und den Druck,
jedem Trend hinterherzujagen. Und jetzt müssen sie sich auch noch mit
Wearables und all den neuen Innovationen auseinandersetzen, die so
schnell auf den Markt kommen.
EYECOM: Welche Bedingungen hast du dir bei Sol Amor selbst gesetzt?
ALAIN MIKLI: Seit zwei Jahren arbeite ich an dieser Kollektion und
erkunde dabei neue Wege. Gleichzeitig habe ich meinen Vertrag mit
EssilorLuxottica als künstlerischer Leiter für meine ursprüngliche Marke
Alain Mikli verlängert. Außerdem entwerfe ich DANSHARIAN, eine
Kollektion, in der ich meine armenische Seele zum Ausdruck bringe.
Ja, es ist sehr schwierig, nach so vielen Jahren Pause drei Kollektionen
zu präsentieren. Deshalb haben wir entschieden, dass mein Sohn Jérémy
Sol Amor leiten soll. Heute kennt er den Markt und die Kunden besser als
ich. Ich konzentriere mich auf das Design und die technische Entwicklung;
er kümmert sich um alles andere. Du solltest auch ihn mal interviewen!
Es ist jedenfalls wunderbar, mit ihm unter seiner Führung zusammenzuarbeiten.
Endlich kann ich mein Leben, meine Leidenschaft, meine Vision
und mein Know-how mit ihm teilen. Und er ist sehr talentiert; er hat sich
eine ganz eigene Identität geschaffen. Wir sehen die Welt zwar nicht auf
dieselbe Weise, aber genau deshalb funktioniert es so gut.
EYECOM: Welche Rolle spielt Jérémy?
ALAIN MIKLI: Wie gesagt, Jérémy muss nun eine Doppelpersönlichkeit
erschaffen – Tarian und Sol Amor. Zwei Identitäten. Zwei Beziehungen zum
Markt. Er hat das Fachwissen und die Leidenschaft, um erfolgreich zu sein.
Sol Amor wieder an die Spitze zu führen, wird Zeit brauchen – aber es ist
eine großartige Chance und eine reizvolle Herausforderung. Die Brillenbranche
ist weltweit stark. Es gibt nach wie vor Platz für echte Marken mit
echten Werten, geschaffen von Designern, die ihre Arbeit lieben.
EYECOM: Werden wir dich wieder regelmäßig auf Messen sehen?
ALAIN MIKLI: Nein – nur gelegentlich. Ich bin lieber direkt in den
Geschäften, präsentiere mich persönlich und treffe Optiker und Kunden
im direkten Gespräch. Auf Messen ist jeder viel zu beschäftigt; niemand
hat Zeit für ein richtiges Gespräch, um Ideen und Leidenschaften auszutauschen.
EYECOM: Worauf können wir uns im Jahr 2026 am meisten freuen?
ALAIN MIKLI: Im Jahr 2026 werden wir unsere nächste Kollektion fertigstellen
und die nahe Zukunft gestalten. Und ich persönlich lerne – Schritt
für Schritt – wie ich das Leben jeden Tag mehr genießen kann.
MIDO: Halle 4 · Stand R15-R17
www.solamor.paris
WWW.EYE-COM.NET
21
0 MESSE
OPTI 2026
Zukunfts-
Fenster
22
EYECOM 01 | 2026
WENN SICH VOM 16. BIS 18. JANUAR 2026
DIE AUGENOPTIK IN MÜNCHEN ZUR OPTI TRIFFT,
ÖFFNET SICH WIE JEDES JAHR EIN FENSTER
IN DIE ZUKUNFT DER BRANCHE. DIE MESSE,
DIE SEIT JAHREN ALS UNVERZICHTBARER
FIXPUNKT IM KALENDER DES AUGENOPTISCHEN
FACHPUBLIKUMS GILT, PRÄSENTIERT SICH
AUCH DIESES MAL ALS ORT, AN DEM NEUESTE
TECHNOLOGIEN, GESTALTERISCHE VISIONEN
UND UNTERNEHMERISCHE IMPULSE IN
INSPIRIERENDER DICHTE ZUSAMMENKOMMEN.
KORREKTURWERTE
Rx : -4.25 -0.25 57 ° ADD +1.25
LDS : -3.98 -0.42 43 ° ADD +1.07
Technologie, die den Wandel beschleunigt
Die opti 2026 wird besonders durch den rasanten Fortschritt digitaler Lösungen geprägt sein. Von
KI-gestützten Refraktions- und Diagnose systemen über cloudbasierte Kundenmanagement-Tools
bis hin zu immersiven Beratungsumgebungen – die Digitalisierung der Branche zeigt sich deutlicher
denn je.
Smart Eyewear entwickelt sich weiter zu einem zentralen Innovations treiber. Die Integration
von Gesundheitsfunktionen, Augmented-Reality -Anwendungen oder Alltagstools in Brillenfassungen
eröffnet völlig neue Geschäftsfelder. Auf der opti 2026 wird sichtbar, wie vernetztes Sehen
zunehmend Teil eines modernen Lebensstils wird.
Model: INTENSITY
Lens: SPECTRON HD 3
EP : 32.00
MADE IN FRANCE
HT : 24.00
Nachhaltigkeit als Qualitätsmerkmal
Gleichzeitig gewinnt nachhaltige Wertschöpfung weiter an Bedeutung. Ob biobasierte Materialien,
ressourcenschonende Produktionsprozesse oder transparente Lieferketten – viele Marken
setzen ein klares Zeichen für verantwortungsvolle Innovation. In Fachgesprächen, auf Sonderflächen
und an den Messeständen wird deutlich, wie sehr ökologische Aspekte inzwischen
Kaufentscheidungen beeinflussen und zur Profil bildung moderner Augenoptikbetriebe beitragen.
Design, das Geschichten erzählt
Die opti bleibt jedoch nicht nur technologischer Impulsgeber, sondern auch Bühne für außergewöhnliches
Brillendesign. Internationale Labels, darunter etablierte Marken und kreative
In dependents, präsentieren Kollektionen, die Ästhetik und Funktion auf neue Weise verbinden.
Von minimalistischer Eleganz über experimentelle Materialkombinationen bis hin zu extravaganter
Farbsprache – die Vielfalt der Entwürfe spiegelt die Individualität der Brillenträger wider.
Für Augenoptiker bietet die Messe damit einen unverzichtbaren Überblick über kommende
Trends und die Möglichkeit, ihr Sortiment bewusst und visionär weiterzuentwickeln.
SPORTSONNENBRILLEN
IN IHRER SEHSTÄRKE
TAILOR MADE IN FRANCE
C1 – 320
0 MESSE
OPTI ‘26 IN MÜNCHEN
ÖFFNUNGSZEITEN:
Freitag, 16.01.2026 10 bis 19 Uhr
Samstag, 17.01.2026 10 bis 19 Uhr
Sonntag, 18.01.2026 10 bis 17 Uhr
ADRESSE:
Messe München
Am Messesee 2
81829 München
KONTAKT BESUCHER-SERVICE:
Tel. +49 89 189 149 550
besucher@opti.de
Wissenstransfer auf höchstem Niveau
Ein wesentlicher Baustein der opti 2026 ist erneut das Rahmen programm.
Fachvorträge, Panels und interaktive Formate greifen aktuelle Fragen der
Branche auf:
Wie entwickelt sich die Myopieversorgung weiter?
Welche Rolle spielt künstliche Intelligenz in Diagnostik und Beratung?
Wie verändert sich das Konsumverhalten der Kundschaft?
Welche Geschäftsmodelle sichern Augenoptikerbetrieben langfristige
Stabilität?
Die Mischung aus wissenschaftlichen Impulsen, Best-Practice-Beispielen
und Praxistipps macht das Programm zu einer wertvollen Fortbildungsquelle
– und zu einer Gelegenheit, den eigenen Betrieb strategisch und
zukunftsorientiert auszurichten.
Die Mischung aus wissenschaftlichen
Impulsen, Best-Practice-Beispielen und
Praxistipps macht das Programm
zu einer wertvollen Fortbildungsquelle.
Zukunft sehen, hören und gestalten
Im Bereich Optics in den Hallen C3 und C4 erleben Besucher Innovationen
entlang der gesamten Wertschöpfungskette: Von Refraktion und
Diagnostik über Brillengläser bis hin zu Kontaktlinsen und Hörakustik
– kurz gesagt: Zukunft, soweit Auge und Ohr reichen. Hier feiert auch
ein echtes Highlight Weltpremiere: opti SPHEARE – das neue Zentrum
für das Fokusthema Hörakustik. Auf mehr als 200 Quadratmetern entsteht
eine Erlebnisfläche, die Wissen, Praxis und Marktchancen zu einem
starken Team vereint. Ein Messebereich, der in den kommenden Jahren
vermutlich schnell wachsen wird.
Auch die zweite Auflage von TOMORROW VISION in Halle C4 setzt
ein Ausrufezeichen. Unter dem Motto „Play smart. Move free.“ rückt die
24
EYECOM 01 | 2026
gemeinsame Plattform führender Kontaktlinsenhersteller die Freiheit in
den Fokus, die Kontaktlinsen bieten. Ob im Sport oder im Alltag: Hier
wird Bewegungsfreiheit zur gelebten Vision, zum Spielfeld voller Möglichkeiten.
Wenn führende Kontaktlinsenhersteller gemeinsam antreten,
entsteht ein Raum, der Wissen bündelt und die wirtschaftliche Relevanz
dieses Segments eindrucksvoll sichtbar macht.
Ein Treffpunkt, der verbindet
Neben Innovation, Expertise und Trends ist die opti 2026 vor allem eines:
Ein Ort der Begegnung. Für viele Branchenakteure ist der persönliche
Austausch ein entscheidender Mehrwert der Messe. Kooperationen
entstehen, neue Geschäftsideen werden angestoßen, und die Vielfalt der
internationalen Stimmen eröffnet neue Perspektiven. München bietet
hierfür erneut die ideale Kulisse – modern, gut vernetzt und mit einer
Atmosphäre, die sowohl Professionalität als auch Offenheit fördert.
Netzwerken: Austausch auf Augenhöhe
Als große Branchenplattform bietet die opti auch immer unzählige
Gelegenheiten zum Networking. Die opti RUNWAY BAR, die opti BOX BAR
oder auch die YES LOUNGE sind ideale Treffpunkte für Gespräche, Kooperationen
und Geschäftsanbahnungen – ein perfekter Ort für Teamplay
und neue Allianzen. Der erste Messetag endet mit dem traditionellen
Höhepunkt: Der legendären opti PARTY. Hier wird nicht nur gefeiert und
getanzt, sondern in entspannter Atmosphäre über neue Projekte diskutiert,
alte Kontakte gepflegt und neue geknüpft.
Ein Blick nach vorn
Über das breite Angebot hinaus bietet die opti 2026 auch Raum für
individuelle Entfaltung und persönliche Entwicklung: Speziell für den
Branchennachwuchs werden neue Formate und Mentoring-Programme
geschaffen, die den Austausch zwischen erfahrenen Experten und aufstrebenden
Talenten fördern. So entstehen Netzwerke, die weit über die
Messezeit hinaus Bestand haben.
Gleichzeitig unterstreicht die opti 2026 mit gezielten Erleb -
nis be reichen und klaren inhaltlichen Schwerpunkten den Anspruch,
nicht nur kurzfristige Trends abzubilden, sondern nachhaltige Impulse für
die Zukunft der Augenoptik zu setzen. Damit wird die Messe auch
2026 erneut zum Spielfeld für Visionäre, die gemeinsam Innovationen,
Inspiration und partnerschaftliche Begegnungen erleben und
gestalten wollen.
Kooperationen entstehen,
neue Geschäftsideen werden angestoßen,
und die Vielfalt der internationalen
Stimmen eröffnet neue Perspektiven.
Mit ihrem Zusammenspiel aus Technologie, Design, Nachhaltigkeit
und Wissenstransfer wird die opti auch 2026 wieder unter Beweis
stellen, warum sie als eines der wichtigsten Branchenevents Europas gilt.
Sie zeigt nicht nur, wohin sich die Augenoptik entwickelt, sondern lädt
alle Beteiligten ein, diese Zukunft aktiv mitzugestalten.
www.opti.de
WWW.EYE-COM.NET
25
0 BUSINESS
EIN MÄRCHEN VON GESTERN
Das Ende der
Illusionen
ES GIBT ILLUSIONEN, DIE UNVERRÜCKBAR SCHEINEN, AUCH UND GERADE IN DER
AUGENOPTIK. IHRE DASEINSBERECHTIGUNG BEZIEHEN SIE HAUPTSÄCHLICH AUS DEM
UMSTAND, DASS SIE FRÜHER TATSÄCHLICH EINMAL FUNKTIONIERT HABEN. AUGENOPTIK-
UNTERNEHMER ANDRÉ DUROW HAT SICH DIE GÄNGIGSTEN BRANCHEN-ILLUSIONEN
ANGESEHEN – UND RÄT KOLLEGEN, SIE IMMER WIEDER ZU HINTERFRAGEN.
26
EYECOM 01 | 2026
2025 hat es Menrad, Wagner & Kühner und nun auch Trends & More erwischt. Drei völlig
unterschiedliche Firmen; alle mit demselben traurigen Ergebnis: Insolvenz. Trotzdem höre ich von
Kollegen regelmäßig Sätze wie „In der Optik geht immer was“, „Ohne Brillen geht’s ja nicht.“ oder
„Die Kunden geben schon Geld aus.“ Das stimmt – ein bisschen. Aber die entscheidende Frage ist:
Wo und wofür geben sie ihr Geld aus? Genau hier liegt der Denkfehler.
1. Der Markt ist kein Selbstläufer mehr
Ja, Kunden kaufen Brillen. Aber:
Sie kaufen nicht blind alles, was im Regal liegt.
Sie kaufen nicht mehr automatisch zum UVP, nur weil irgendwer sagt, das sei der „Marktpreis“.
Sie kaufen nicht bei jedem – sondern dort, wo sie Mehrwert spüren: Preis-Leistung, Beratung,
Auswahl, Erlebnis.
Das Ergebnis: Umsatz verteilt sich neu – weg von „irgendwo“ und hin zu „gezielt“.
2. Die Mär vom Luxus
Viele klammern sich an den Gedanken: „Wenn ich Marken wie Gucci, YSL oder Balenciaga einkaufe,
ziehe ich die Luxuskunden an.“
Die Realität ist:
Die Lady, die sich in Düsseldorf oder St. Moritz eine Gucci-Tasche kauft, holt ihre Brille nicht bei
uns im Laden.
Gucci-Brillen werden heute eher von 20- bis 30-Jährigen online gekauft – als „Luxus light“,
nicht als echtes Statussymbol.
In der Korrektionsoptik entscheidet der Kunde am Ende: Gefällt oder gefällt nicht – der Markenname
ist zweitrangig.
Luxus in der Augenoptik heißt nicht Image auf dem Bügel, sondern:
Materialien wie Gold, Büffelhorn, Titan.
Handwerk wie Masunaga, Lotos, Lindberg Prestige, Cartier.
Wer Luxus nur im Logo sucht, wer Preise für Wert hält und sein Lager wie ein Museum behandelt,
landet irgendwann im selben Boot.
Exklusivität ist etwas, das man spürt – nicht ein Logo, das jeder für 99 € im Netz kriegt.
3. Lagerdrehung statt Regal-Museum
Ein weiterer Irrtum: „Je mehr Fassungen, desto erfolgreicher.“
Nein.
Kollegen mit 1.000 Brillen im Regal und 400 Ladenhütern machen keine Kunden glücklich;
sie hüten nur totes Kapital.
500 gut ausgewählte Modelle, die sich wirklich drehen, machen mehr Umsatz und halten das
Geschäft flüssig.
Augenoptik ist kein Sammeln – Augenoptik ist Handeln.
0 BUSINESS
Sie geht für die, die:
einkaufen, was sie verkaufen können – nicht, was sie gerne verkaufen
würden.
Luxus definieren über Substanz statt Image.
ihr Sortiment steuern wie Händler und ihre Kunden verstehen wie
Psychologen.
Dann funktioniert es. Alles andere ist ein Märchen von gestern – und
es endet irgendwann tragisch. Die Insolvenzen von Menrad, Wagner &
Kühner und Trends & More sind nicht dem „schwierigen Markt” oder der
„schwachen Konjunktur” geschuldet. Sie sind das Ergebnis systemischer
Probleme:
1. Festhalten an überholten Geschäftsmodellen.
2. Fehlende Anpassung an veränderte Kundenerwartungen.
3. Ineffiziente Lagerhaltung und Sortimentspolitik.
4. Missverständnisse über Luxus und Preispositionierung.
5. Ignoranz gegenüber digitalen Trends und Online-Konkurrenz.
4. Der große Widerspruch: „Was nichts kostet, ist nichts“
Viele Kollegen glauben nach wie vor: „Was nichts kostet, ist nichts. Der
Kunde zahlt gern, wenn er Qualität will.“
Das mag früher gestimmt haben. Aber wenn das so wäre – warum
wachsen dann die Ketten?
Weil sie genau diesen Mechanismus umgedreht haben:
Sie verkaufen „billig“ als clever.
Sie stellen „günstig“ als modern und fair dar.
Sie machen den Preis selbst zum Marketing-Argument – und nicht
zum Wertmaßstab.
Während zahlreiche „Tradis“ immer noch darauf hoffen, dass die Gleichung
„teuer gleich wertvoll“ ausreicht, ziehen die Ketten mit einem
simplen Trick vorbei: Sie haben den Kunden beigebracht, dass „günstig
gleich klug“ ist.
5. Die Lehre aus den Insolvenzen
Die Pleiten zeigen, dass selbst Traditionshäuser nicht immun sind.
Warum? Weil sie alte Denkmuster nicht loslassen wollten.
Wer glaubt, „Augenoptik geht immer“, läuft in die Falle.
Wer denkt, „Luxus ist nur ein Logo auf dem Bügel“, verpasst den
echten Markt.
Wer sein Lager als Museum behandelt, erstickt an Kapitalbindung.
Und wer sich auf „was nichts kostet, ist auch nichts“ verlässt, versteht
nicht, warum die Großen immer größer werden.
Erfolgreich sind die, die einkaufen,
was sie verkaufen können –
nicht, was sie gerne verkaufen würden.
Das Ende der Illusion, der Beginn der Realität
Diese Insolvenzen (und genauso die von mittelständischen Augenoptikerbetrieben)
markieren das Ende einer Ära der Illusion in der Branche:
Der Illusion, dass die Brille automatisch ein Erfolgsgarant sei. Der Illusion,
dass teuer automatisch gut bedeutet. Der Illusion, dass Designer-
Namen automatisch Luxuskunden anziehen.
Aber sie markieren auch den Beginn einer neuen Realität – einer
Realität, in der Erfolg durch strategisches Denken, Kundenorientierung
und ehrliche Wertschöpfung erreicht wird.
Die Augenoptikerbranche stirbt nicht. Sie wandelt sich. Und diejenigen,
die diesen Wandel verstehen und mitgehen, haben auch 2026
und darüber hinaus beste Erfolgsaussichten.
Mein persönliches Fazit:
Augenoptik geht auch 2026. Aber nicht „immer“ und nicht für alle.
Die hier gezeigten Fotos aus der „guten alten Zeit der Augenoptik“ haben
wir per KI erstellt. Sie dienen nur der Illustration und zeigen selbstverständlich
keine realen deutschen Augenoptikerbetriebe.
Andre Durow ist selbständiger Augenoptiker-Meister mit eigenem Geschäft im bayrischen Kaufbeuren.
Daneben brachte er vor mehreren Jahren ein spezielles Brillenglas für Golfer auf den Markt und betreute
zahlreiche Golfprofis. Er hat keine klassische Ausbildung in Psychologie, aber zahlreiche Vor le sungen als
Gasthörer an der Uni und viele Jahre als Verkäufer und Pokerspieler haben seinen Blick geschärft. Durow
interessiert sich nicht für Oberflächen, sondern für Mechanismen. Zum Beispiel: „Was bringt Menschen
dazu, sich falsch zu entscheiden?“ oder „Warum merken es viele erst, wenn’s zu spät ist?“
Kontakt: info@brillenstudio-n.de
28
EYECOM 01 | 2026
www.youmawo.com · opti 2026 · Halle C1 · Stand 261
0 ADVERTORIAL
AUS EINEM GUSS
SIOLS. RX.AERO
Die deutsche High-End-Sportbrillenmarke SIOLS aus München
präsentiert mit der RX.Aero-Linie eine neue Generation
optischer Lösungen innerhalb ihres modularen Systems – und
setzt damit einen bemerkenswerten Meilenstein: Den weltweit
ersten SIOLS RX-Shield mit integrierter Sehstärke von MAXIMUS.
Basierend auf hochmodernen, progressiven Berechnungsverfahren,
ausgesuchten Materialien, spezialisierten Tönungen und Beschichtungen
sowie innovativen Fertigungsprozessen entsteht ein Produkt, das höchste
optische Präzision mit beeindruckender Leistungsfähigkeit vereint – für
den Breiten- wie für den Spitzensport.
Die patentierte PANO-RX-Technologie sorgt dabei für ein deutlich
erweitertes vertikales und peripheres Sichtfeld und eröffnet so ein beeindruckend
breites visuelles Panorama. Eine Lösung, die laut Beate Gabelt,
CEO der SIOLS/Optic Fashion GmbH, im aktiven und dynamischen Sporteinsatz
neue Maßstäbe setzt. Verfügbar sowohl für Einstärken- als auch
Gleitsichtkorrektionen im SIOLS System.
Die MAXIMUS-Performance-Scheiben folgen einem klaren Designfokus:
Höchste Abbildungsqualität, intelligentes Lichtmanagement und
minimales Gewicht für optimalen Tragekomfort. Zudem gewährleistet
die Konstruktion verlässliche optische Leistung und Schutz – auch unter
anspruchsvollen Lichtverhältnissen oder rauen Umweltbedingungen.
Eigenschaften, auf die es gerade im Sport entscheidend ankommt.
Gefertigt wird die MAXIMUS-RX-Scheibe mittels präziser Free- Form-
Technologien. Ein spezielles Rotationsprisma gleicht die hohen Basiskurven
moderner Wrap-Around-Designs aus. So entsteht ein optimiertes,
stabiles Seherlebnis – getragen von einer einteiligen Scheibenarchitektur,
die für höchste optische Reinheit und Stabilität sorgt. Oder anders gesagt:
Die Sehstärke wird direkt in das Material einer AERO-Scheibe eingeschliffen
– aus einem Guss. Selbst bei leichter frontseitiger Verspiegelung
bleibt der Sehstärkenbereich nahezu unsichtbar.
Den Auftakt macht eine Variante in mittlerer Purple-Tönung, die mit
ihrem hohen Kontrast eine außergewöhnliche Vielseitigkeit im Einsatz
bietet. Veredelt mit einem eleganten Silber-Spiegel. Weitere Vario- und
polarisierende Versionen folgen in Kürze.
Mit der RX.Aero-Technologie hebt SIOLS sein Sportbrillen-System auf
ein neues optisches Niveau – durchdacht bis ins Detail, technisch auf
höchstem Stand und in einer formästhetischen Ausprägung, die selbst
anspruchsvolle Brillenträger*innen überzeugt.
Für eine persönliche Präsentation können Sie –
auch parallel zur OPTI-Messe – gerne einen Termin
am Stammsitz der Marke SIOLS vereinbaren –
Optic Fashion GmbH in München:
info@siolsvision.de oder Tel.: +49 89 – 78 47 30
www.siolsvision.de
30
EYECOM 01 | 2026
ADVERTORIAL 0
STARK DURCH DEN WINTER:
MIT MYDAY® KUNDEN BEGEISTERN
Joggen im frostigen Wald, Skitouren
in den Bergen, Eisschnelllauf auf spiegelglattem
Eis: Wer im Winter sportlich
aktiv ist, braucht nicht nur Ausdauer,
sondern auch klare Sicht. Genau hier setzt
CooperVision mit seiner aktuellen Kontaktlinsenkampagne
„MyDay® – Made
for More“ an. Die Kampagne begleitet
Kontaktlinsentragende durch die kalte
Jahreszeit und zeigt, wie die leistungsstarke
MyDay® Einmalkontaktlinsenfamilie
Freiheit und Komfort für alle Winteraktivitäten
bietet – vom Outdoor- Workout
bis zum Wintersport. Im Mittelpunkt steht
die Produktfamilie MyDay®, die sphärische,
torische und multifokale Einmalkontaktlinsen
umfasst. Damit bietet Cooper
Vision eine der größten Einmalkontaktlinsenfamilien
am Markt – eine gute Wahl für
alle, die auch bei Schnee und Kälte Wert
auf klares Sehen legen.
Gemacht für mehr Bewegungsfreiheit
„Unsere MyDay® Familie hat einen entscheidenden
Vorteil: Augenoptikerinnen und Augenoptiker
können die passende Kontaktlinse für nahezu jede
Fehlsichtigkeit anbieten – ohne Kompromisse bei
den Parametern“, erklärt Dr. Ole Roßbach, Head of
Marketing & Professional Affairs DACH. „Gerade
für aktive Menschen ist es wichtig, sich auf ihre
Kontaktlinsen verlassen zu können – egal ob beim
Skifahren, Joggen oder Eislaufen.“ Die MyDay®-
Familie korrigiert 99,9% aller sphärischen und
95% aller torischen Fehlsichtigkeiten sowie 99,8%
aller sphärischen Presbyopen. So bleiben Kontaktlinsenträger
flexibel – auch wenn sich die Sehschwäche
im Laufe des Lebens verändert.
Bewährte Technologie –
auch für lange Wintertage
Dank der Aquaform® Technology bietet MyDay®
den ganzen Tag über hohen Tragekomfort – auch
in der kalten Jahreszeit. Das torische Design
Optimised Toric Lens Geometry sorgt für stabilen
Sitz bei Bewegung, und die multifokale Variante
unterstützt mit dem Binocular Progressive
System eine einfache Anpassung. Praktische
Tools wie die Opti Expert-App erleichtern die
Auswahl zusätzlich.
Gemacht für mehr Performance
Ob beim Skilanglauf oder beim Winterlauftraining:
MyDay® überzeugt durch fortschrittliche
Materialien und Designs, die ein gesundes,
angenehmes Tragegefühl und exzellente Sehschärfe
bieten. Das innovative Silikonhydrogel-Material
sorgt für optimale Sauerstoffversorgung
– für klares Sehen und Komfort, selbst bei
anspruchsvollen Outdoor-Akti vi täten. „Die My-
Day® Produktfamilie steht unserer bewährten
Monats kontaktlinsenfamilie Bio finity® in nichts
nach“, betont Dr. Roßbach.
Verkaufsunterstützung
CooperVision unterstützt den Fachhandel
mit aufmerksamkeitsstarken PoS-Materialien
im win terlichen Design: Schaufensterposter
mit dynamischen Wintersportmotiven, Social-
Media- Vorlagen für aktive Lifestyle-Inhalte,
Schokoherzen als sympathischer Impulsgeber
sowie dekorative Elemente für ein stimmungsvolles
Ladenbild. Alle Materialien können über
den Außendienst angefordert werden.
MyDay® – Made for More. Die leistungsstarke
und bislang weichste Silikonhydrogel-Einmalkontaktlinse6
von CooperVision – gemacht
für mehr Kontaktlinsenträger. Für mehr Leistung.
Für mehr Freiheiten. Und für alle, die auch
im Winter aktiv bleiben wollen.
Weitere Informationen finden Sie auf unserer
Website MyDay®-Familie | CooperVision
Germany. Alternativ beraten wir Sie gerne persönlich
auf der
opti ’26: Halle C4 · Stand 217
coopervision.de/MyDayMadeForMore
WWW.EYE-COM.NET
31
0 SHOP
AUGENOPTIK ZWISCHEN HIGHTECH UND MENSCHLICHKEIT
Laden 20XX
WIE SIEHT DAS AUGENOPTIKER-GESCHÄFT DER ZUKUNFT AUS? SICHER IST:
ES WIRD ANDERS – RADIKAL ANDERS. WÄHREND HEUTE NOCH REGALE VOLLER
BRILLENFASSUNGEN DOMINIEREN, WIRD DER „LADEN 20XX“ ZU EINEM VISIONÄREN
ERLEBNISRAUM, IN DEM DIGITALISIERUNG, KÜNSTLICHE INTELLIGENZ (KI) UND
MENSCHLICHE EMPATHIE ZU EINEM NEUEN BERATUNGSKONZEPT VERSCHMELZEN.
32
EYECOM 01 | 2026
Digital trifft Emotional
Im Augenoptikergeschäft der Zukunft empfängt vermutlich ein interaktives
Hologramm oder ein Roboter den Kunden, nimmt erste Wünsche
auf, bereitet den Termin vor und führt eine Voranalyse der Sehbedürfnisse
durch. Der klassische Verkaufsraum, dominiert von standardisierten
Regalen und unzähligen, aber oft austauschbaren Fassungen, weicht
einem visionären Erlebnis- und Beratungszentrum. Die Zukunft der
Augen optik liegt in der fließenden Verschmelzung von Digitalisierung,
KI und der unverzichtbaren menschlichen Empathie, die gemeinsam ein
neues, tief personalisiertes Kundenerlebnis definieren.
Vom Lager zur Individualität
Tausende Brillen auf der Wand? Geschichte! Die Ära des überfüllten
„Brillenlagers“ ist definitiv vorbei. An seine Stelle tritt ein hochgradig
individualisierter Prozess. Der Beratungsprozess als solcher beginnt
nicht mehr mit der Anprobe, sondern mit einem multi-dimensionalen,
kontaktlosen 3D-Scan des Kunden. Hochauflösende Kameras und
Sensoren erfassen nicht nur die präzisen biometrischen Daten des
Kopfes (Nasenrückenbreite, Bügellänge, Pupillendistanz), sondern auch
subtile anatomische Besonderheiten. Diese Daten werden mit einem
KI-gesteuerten Style-Algorithmus kombiniert,
0 SHOP
in wenigen Stunden aus leichten, biokompatiblen Materialien (wie
Polyamid oder Titan-Legierungen) gefertigt oder von spezialisierten
Partnern in einem Just-in-Time-Verfahren geliefert. Das Augenoptik-
Geschäft transformiert sich vom Verkaufsort zum Design-Atelier und
Experience Center. Die Rolle des Augenoptikers verschiebt sich damit
weg vom Verkäufer und Handwerker hin zum Stilberater, Technologie-Navigator
und Persönlichkeits-Coach.
der auf der Analyse von Gesichtsform, Hautton, Augenfarbe, aktuellen
Modetrends, dem digitalen Lebensstil des Kunden und sogar seinen
Social-Media-Vorlieben basiert.
Die KI fungiert dabei als unvoreingenommener Stilberater: Ihr größter
Vorteil ist ihre absolute Neutralität und Objektivität. Sie scannt eine
unbegrenzte Datenbank von Designs, Mustern und Materialien. Während
ein Verkäufer - bewusst oder unbewusst – dazu neigt, aus Gewohnheit
oder persönlicher Präferenz bestimmte Stile zu favorisieren (der
sogenannte „Confirmation Bias“), schlägt die KI innovative, funktional
optimale und ästhetisch gewagtere Kombinationen vor, die der Kunde
sonst vielleicht nie in Betracht gezogen hätte. Sie dient damit als kreativer
Impulsgeber jenseits subjektiver Vorlieben.
Präzisions-Scan und Datenfusion
Aber trotz aller Technik bleibt der Mensch unverzichtbar; Haptik und
Empathie spielen eine große Rolle. Denn die KI hat eine „emotionale
Lücke“: Sie ist ein Meister der Datenverarbeitung und Logik, aber sie
kann keine Persönlichkeit „spüren“. Sie versteht nicht die emotionale
Bedeutung einer neuen Brille als Statement, als Vertrauensanker oder
als Ausdruck einer Lebensveränderung. Sie kann nicht beurteilen, ob der
Kunde das vorgeschlagene Design wirklich fühlt.
Erst die feinfühlige Beratung des Augenoptikers bringt die emotionale
Dimension ins Spiel – das Gespür für Charakter, Stimmung und Stil.
Er übersetzt die kühlen Daten der KI in eine warme, persönliche Empfehlung.
Der Augenoptiker erkennt zögerliche Körpersprache, spürt die
Stimmung und hat das psychologische Gespür, das Design zu wählen,
das perfekt zur Charaktertiefe und zum Lebensgefühl des Kunden passt.
Denn der Mensch ist ein haptisches Wesen - und wird es bleiben. Er
möchte seine Brille im Gesicht spüren und mit den Händen berühren,
bevor er sich entscheidet. Der Laden der Zukunft wird daher immer noch
physische Musterstücke der 3D-gedruckten Materialien und einiger haptischer
Referenzmodelle bereithalten, um diesem elementaren menschlichen
Bedürfnis gerecht zu werden.
Programmierbare Gläser und smarte Technik
Die Brille als Produkt wird in Zukunft zum intelligenten Gerät. Programmierbare
Gläser lassen sich per Fingertipp anpassen – Lesebrille, Sonnenbrille,
Bildschirmmodus. Zwischen zwei Gläsern reagiert eine elektronische
Folie auf Impulse, gesteuert durch KI. Kombinierte Funktionen wie Hörunterstützung
oder AR-Einblendungen werden selbstverständlich. Damit
entstehen völlig neue Anforderungen an Design, Ergonomie und Werkstatttechnik.
Schleifautomaten werden durch smarte Fertigungseinheiten
ergänzt, die Brillen kalibrieren, aufladen und softwareseitig konfigurieren.
Architektur und Atmosphäre: Hightech trifft Zen
Das Geschäft selbst wird zur Bühne für Ruhe und Erlebnis. Statt überladener
Präsentationsflächen prägen minimalistische, schwebende Tische
und Projektionen das Bild. Fassungen werden virtuell sichtbar – auf Glasflächen,
Spiegeln oder über Hologramme, die der Kunde einfach aus der
Wand ziehen und weiterwischen kann.
Als Gegenpol zur digitalen Welt entsteht der Beratungsraum: Ein
Zen-inspirierter Rückzugsort mit natürlichen Materialien, weichem Licht,
einer Wasserwand vielleicht. Hier findet das persönliche Gespräch statt –
der Kern des Vertrauens zwischen Kunde und Augenoptiker.
Der Mensch bleibt Mittelpunkt
Die Zukunft der Augenoptik ist eine perfekt inszenierte Kooperation. Sie
nutzt die Geschwindigkeit und Präzision der KI, um die beste technische
und stilistische Vorauswahl zu treffen - und die menschliche Intelligenz
(Emotional Intelligence) und das Können des Augenoptikers, um diese
Auswahl zu veredeln und zu einem persönlichen Erlebnis zu machen.
Trotz des unaufhaltsamen Einzugs der Technologie steht immer der
Mensch im Mittelpunkt. Der Augenoptiker von morgen wird weniger Verkäufer,
sondern mehr Begleiter in einer digital vernetzten, aber zutiefst
menschlichen Welt sein. Und hat damit jede Menge Zukunft.
Fertigung on-demand
Die ausgewählte, perfekt individualisierte Brille wird nicht aus einem
Lagerbestand gezogen. Stattdessen wird die CAD-Datei (Computer- Aided
Design) entweder direkt im Laden in einem High-End 3D-Druck-Labor
Michael Ganal und Beate Sloma kommen ursprünglich aus dem Modedesign
und der bildenden Kunst. Seit 1994 beschäftigen sich die beiden diplomierten
Designer verstärkt mit Architektur, Innenarchitektur sowie Möbel- und Objektdesign.
Mit ihrer Firma STYLE-interior design in Langenargen am Bodensee haben
sie sich auf die Gestaltung von Augenoptikergeschäften spezialisiert und dafür
einen ganz eigenen Stil entwickelt.
Kontakt: www.style-interiordesign.com
34
EYECOM 01 | 2026
designeyeweargroup.com
info.de@designeyeweargroup.com
+49 461 995 890 69
Vertreter Kontaktinformationen
0 ADVERTORIAL
SIE ZU BEGEISTERN
... ein Versprechen, das unser Handeln
immer stärker antreibt. Und das bestätigt
sich umso mehr durch den frischen
Wind, der durch unsere Gruppe und
unsere Marken weht.
Sie zu begeistern
… besonders auf der OPTI.
Als Macher und Liebhaber der Brillenwelt
freuen wir uns sehr, auch in diesem Jahr wieder
dabei zu sein, um mit unseren Optikerpartnern
ins Gespräch zu kommen und unsere Innovationen
zu präsentieren.
Dieses Jahr wird die OPTI magisch.
Unsere Mission: Wir setzten unsere kreative
Expertise ein, um ein einzigartiges Erlebnis
für Besucher und Partner zu schaffen.
Unser Konzept:
OXIBISGROUP ZIEHT ALLE BLICKE AUF SICH.
Der Zirkus – ein fröhliches Thema, das Ihnen
eine festliche Auszeit bietet und mit einem
spielerischen, einladenden Rahmen für Ihren
Besuch danken soll. Und das ist längst nicht
alles. Das Thema Zirkus lag für uns auf der
Hand – zwei unterschiedliche Welten, die dennoch
gemeinsame Werte teilen:
Teamgeist und Familie: Menschen, die
Hand in Hand an einer gemeinsamen Leidenschaft
arbeiten, in einer warmen, herzlichen
Atmosphäre.
Eine große Portion Anspruch: Die Künstler
bereiten ihre Auftritte monatelang vor, perfektionieren
jede Bewegung bis ins kleinste
Detail, feilen, balancieren und bringen jene
kreative Note ein, die sie einzigartig macht.
Genau das tun auch wir mit unseren Brillen.
Kurz gesagt: Alles mit Ernsthaftigkeit tun,
um Sie mit Überraschungen, einem Lächeln
und purer Freude zu begeistern!
Wir möchten nicht zuviel verraten, denn oft
erlebt man die schönsten Emotionen im
Unerwarteten ... aber ein kleiner Ausblick sei
gestattet: Es erwartet Sie ein Messestand mit außergewöhnlicher
Dekoration und mitreißenden
Aktionen rund um Zirkuskunst und Magie.
Lassen Sie sich verzaubern!
Im Mittelpunkt stehen unsere Innovationen:
OXIBIS-Modelle mit würzigem, kreativem
und urbanem Charakter
DILEM zeigt sich noch modularer: Die
neuen Dekor-Clips sind da! Leicht und
raffiniert – mit nur einem Klick verleihen sie
Ihrer Brille einen neuen Look. Ein System,
zwei Styles, fertig!
JOOLY präsentiert ein Projekt zwischen Brillenmanufaktur
und Schmuckdesign. Inspiriert
von großen Pop- und Modetrends, mit
Liebe zum Detail entworfen und gefertigt:
Die Charms by Jooly begeistern mit unwiderstehlichen
Designs und feinster Lasergravur.
EXALTO überrascht mit völlig neuen Konzepten,
die technische Raffinesse, Liebe
zum Detail, klare Linien und einen modernen
Neo-Retro-Stil vereinen.
Außerdem erwarten Sie neue kreative Welten,
starke Konzepte und ausdrucksstarke Streetwear-Kampagnen!
Besuchen Sie uns auf der opti an unserem
Stand 311 in Halle C1. Wir freuen
uns schon auf Sie. Bis bald!
www.oxibis-group.com
36
EYECOM 01 | 2026
ADVERTORIAL 0
KOMBI STATT KOMPROMISS
„VIELSICHTIG“
MIT RUPP + HUBRACH
Sehen ist heute anspruchsvoller denn je:
Bildschirmarbeit, Verkehr, wechselnde
Lichtverhältnisse und Freizeitaktivitäten
beanspruchen unsere Augen dauerhaft.
Rupp + Hubrach (R+H) begegnet diesen
Anforderungen mit der Brillen-Kombi –
individuell abgestimmten Sehlösungen
für bestes Sehen im gesamten Alltag.
Weil jeder seinen Alltag anders sieht
Mit „Vielsichtig“ rückt R+H konsequent den
Menschen in den Mittelpunkt. Beratung
beginnt bei konkreten Sehsituationen und
persönlichen Prioritäten: maximale Kontraste
im Straßenverkehr, Entlastung am Monitor,
ergonomische Unterstützung, UV-Schutz oder
hohe Detailgenauigkeit beim Lesen. Moderne
Marken brillengläser leisten hier einen entscheidenden
Beitrag zur Lebensqualität.
Aufklärung wirkt: Werden Kundinnen und
Kunden aktiv auf zusätzliche Sehhilfen angesprochen,
entscheidet sich fast ein Drittel für
eine weitere Brille. Insgesamt kaufen 31 Prozent
nach einem entsprechenden Gespräch
eine zusätzliche Lösung* – ein klares Argument
für eine serviceorientierte Beratung.
Wenn gute Beratung Orientierung schafft
Vielen Brillenträgern ist oft gar nicht bewusst,
in welchen Situationen bestes Sehen eine
Rolle spielt und die Augen unterstützt werden
können. Hier setzt die Beratung mit dem
QuickGuide an. Er ergänzt die Verkaufspreisliste,
macht relevante Alltagssituationen sichtbar
und führt durch die Beratung durch den Augenoptiker
zur passenden Kombi-Empfehlung – von
Sonnen- und Bildschirmbrillen über Sport- und
Raumlösungen bis hin zum komfortablen Sehen
bei schnellen Blickwechseln oder in der Nacht.
R+H setzt auf ein neues, positives Wording.
Aus dem klassischen Mehrbrillen-Rabatt wird
der Kombi-Bonus: Wer eine zweite Brille mit
identischen Glaswerten wählt, profitiert von
deutlichen Preisvorteilen und erlebt, dass
Beratung, Qualität und Mehrwert Hand in
Hand gehen.
Mehrwert durch kluge Kombination
Für die konsequente Aktivierung entlang der
Customer Journey stellt R+H starke Tools
bereit: Social Media-Vorlagen mit Vielsichtigkeits-Tests,
POS-Materialien, Advertorials und
eine Kombi-Card unterstützen vom Erstkontakt
bis zur finalen Entscheidung.
„Vielsichtig“ ist die zeitgemäße Weiterentwicklung
der Mehrbrille. Sie zeigt, wie individuell
Sehlösungen heute sind, stärkt die Rolle der Augenoptikerinnen
und Augenoptiker und eröffnet
Potenziale für spürbaren Mehrwert – und Mehrumsatz.
Bestes Sehen. Immer und überall.
opti ’26: Halle C3 · Stand 219
www.rh-brillenglas.de
* Quelle: ZVA Brillenstudie 2024/25; Brillenstudie 2024 –
Institut für Demoskopie Allensbach
WWW.EYE-COM.NET
37
0 ADVERTORIAL
GUESS
Das markante quadratische „G“ erhält ein frischeres, leichteres Erscheinungsbild
und schmückt die Scharniere von Fassungen mit breiten
Bügeln, die Metall und Spritzkunststoff kombinieren.
Im Mittelpunkt der von Marcolin entwickelten GUESS Eyewear
Kollektion für die Saison Herbst/Winter 25/26 steht ein
mutiges neues Konzept: FOREVER GUESS.
Mit der Weiterentwicklung des „G“-Logos präsentiert GUESS Eyewear die
zeitgenössische Identität der Marke durch ein neues Designelement und
eine schlichte, zugleich raffinierte Ästhetik.
Das Kettendesign, ein unverwechselbares dekoratives Element von
GUESS, wurde in dieser Kollektion mit einer raffinierteren, dekonstruierten
geometrischen Form weiterentwickelt. Es wird so zum Detail, das
die Bügel von Sonnen- und Korrektionsbrillen veredelt und ihnen einen
Hauch von Eleganz und moderner Ausstrahlung verleiht.
Das ikonische „G“-Logo ist nun in eine ovale Form integriert, die sich den
Volumen und Materialien der verschiedenen Fassungen anpasst und
so zum vielseitigen, charismatischen Protagonisten von Sonnen- und
Korrektionsbrillen wird.
Neben FOREVER GUESS widmet die Kollektion jüngeren, trendbewussteren
Formen jenen Designelementen, die seit jeher den klassischen Stil
und die Persönlichkeit der Marke prägen.
Eine weitere Neuheit betrifft das Design mehrerer Sonnenbrillen, die
sich durch wellenförmige Bügel auszeichnen. Sie definieren Glamour
mit einem schicken Look neu – akzentuiert durch das GUESS Logo in
geschwungener Metallausführung, das dezent auf dem Glas platziert ist.
Im Sortiment der Herrenfassungen wird das ikonische Metall-„G“-Logo
mit einer doppelten vertikalen Linie neu interpretiert und verkörpert so
die perfekte Balance zwischen zeitgenössischem Design und zeitloser
Eleganz. Gleichzeitig prägt das quadratische „G“ weiterhin den schlichten,
doch edlen Look von Sonnen- und Korrektionsfassungen aus Kunststoff,
Acetat und Metall.
opti ’26: Halle C1 · Stand 611
MIDO: Pavilion 1 · Booth M02 M10 P01 P09
www.marcolin.com/de
38
EYECOM 01 | 2026
KLAR SEHEN. VOLL IM LEBEN.
MIT B.I.G. EXACT® SENSITIVE
BESUCHEN
SIE UNS AUF DER
2026:
HALLE C4,
STAND 471!
B.I.G. EXACT® SENSITIVE
Die ersten und einzigen Brillengläser, die die exakte Biometrie eines jeden
Auges mit der individuellen visuellen Wahrnehmung kombinieren, um das volle
Potenzial des gesamten Sehsystems zu erschließen – für ein ganz neues
Seherlebnis, das sich so natürlich und unverwechselbar anfühlt wie nie zuvor.
Werden Sie jetzt Rodenstock Partneroptiker, positionieren Sie sich als Experte
für biometrische Brillengläser und steigern Sie Ihren Umsatz mit
B.I.G. EXACT® Sensitive.
www.rodenstock-pro.com/big-exact-sensitive
0 OPTICS
Rand-
LENS EDGE COLORING
Bereich
JEDER AUGENOPTIKER HAT SEIN SORTIMENT, SEINE DIENSTLEISTUNGEN UND
SEINE FASSUNGSMARKEN. UNTERSCHEIDEN KANN MAN SICH VOM WETTBEWERB
VOR ALLEM DURCH BESONDERE GOODIES, DIE NICHT JEDER HAT.
FARBIGE GLASFACETTEN ZUM BEISPIEL. ZUMAL DIESE NICHT NUR KOSMETISCHE,
SONDERN AUCH OPTISCHE VORTEILE HABEN.
in neues Veredelungsverfahren für Brillengläser heißt
„shape.line", das gleichzeitig ein Umsatzbringer und ein
Alleinstellungsmerkmal für engagierte Augenoptiker ist:
Ein StartUp aus Köln hatte die Idee, die Facette von Brillengläsern mit
Farbe zu beschichten.
Jeder stärker Kurzsichtige kennt das Problem: Durch die Geometrie der
Front- und Rückfläche seiner Brillengläser kommt es zu Reflexionen, die
für den Gegenüber des Brillenträgers in Form heller Ringe („Myopieringe“)
sichtbar sind und die Ästhetik der Brille negativ beeinflussen.
Ein Umstand, der bisher vom Augenoptiker und seinen Kunden als
In diesem einfachen Simulator erkennt man gut den Effekt eines dunklen
Glasrandes (rechts) auf das Gesamterscheinungsbild der Brille.
un vermeidlich akzeptiert werden musste. Man konnte durch Polieren
oder Einölen der Facette für ein bisschen Linderung sorgen; mehr nicht.
An dieser Stelle setzt das Verfahren von shape.line an: Durch die Farbbeschichtung
des Glasrandes treten die als unangenehm wahrgenommenen
hellen Ringe deutlich in den Hintergrund und erscheinen als
gleichmäßig eingefärbter Reflexionsbereich. Das Glas wirkt schlanker
und die Brille insgesamt deutlich ästhetischer. Wer es dezent mag, wählt
eine Farbe, die zur Fassungsfarbe passt. Wer es lieber individuell und
auffällig mag, kann bewusst eine Glasrandfarbe wählen, die im Kontrast
zur Fassungsfarbe steht. Für eine individuelle und auffällige Gestaltung
bieten sich chromatische Farben an, während hautähnliche Farbtöne
eine elegante, zurückhaltende Wirkung haben.
40
EYECOM 01 | 2026
TEAM-
PLAYER
Ein weiterer Vorteil sind die streulichtabsorbierenden Eigenschaften
dunkler Glasrandbeschichtungen – etwa in Schwarz oder Dunkelbraun
– und der damit verbundene höhere Sehkomfort. Sie
ermöglichen eine schärfere, klarere Sicht sowie eine intensivere
Kontrastwahrnehmung. Besonders deutlich wird dieser Effekt am
Arbeitsplatz, bei Nachtfahrten oder im Kino – einfach überall dort,
wo seitlich oder von oben einfallendes Streulicht auf die Brille trifft.
Das Verfahren kann auf allen Kunststoffgläsern mit den Indexen
1.5, 1.6, 1.67 und 1.74 für Vollrandbrillen aus Kunststoff und Metall
angewendet werden; weitere Glasmaterialien sind derzeit in
der Erprobung. Das technische Procedere ist natürlich Betriebsgeheimnis;
die Vorgehensweise aber leicht erklärt: Mit einem präzisen
und automatisierten Verfahren wird eine qualitativ hochwertige und
dauerhafte Beschichtung auf den Glasrand aufgetragen. Diese ist
sehr haltbar und widersteht den üblichen Reinigungsmitteln und
Belastungen des Brillenalltags problemlos. Der Augenoptiker schickt
dafür die fertig gerandeten Gläser zu Shape Engineering nach Köln.
Üblicherweise sind die Gläser nach 24 Stunden fertig beschichtet
und wieder auf dem Rückweg zum Augenoptiker. Die Beschaffung
eigener Geräte, Technik oder Ausstattung ist nicht erforderlich. Auf
der opti in München wird das Unternehmen sein „edge coloring“ in
24 verschiedenen Farben präsentieren.
Mit shape.line kann der Augenoptiker seinen Kunden einen echten
Mehrwert bieten – und auch seiner eigenen Wertschöpfung etwas
Gutes tun. Gleichzeitig wird seine individuelle Beratungsleistung
deutlich sichtbar, insbesondere im Hinblick auf eine Individualisierung
der Brillen seiner Kunden, die sie bei preisaggressiven
Wett bewerbern nie finden. Und auch der Imagefaktor ist nicht zu
verachten: Der Kunde, der in einen farbigen Glasrand investiert hat,
hat damit auch ein wunderbares Gesprächsthema über seine Brille –
und seinen Augenoptiker.
opti ’26: Halle 4 · Stand 161
Jetzt
bewerben!
optik-hallmann.de/
karriere
HANDWERKS-
KÜNSTLER:IN
BERATUNGS-
PROFI
Du lebst für einen
Job mit Sinn.
Dann bewirb dich jetzt
bei Hallmnn.
Wir suchen Menschen, die leben, was sie tun.
Menschen, die gut zuhören können, Trends erkennen,
Seh- und Hörlösungen finden – und dabei nie vergessen,
dass im Mittelpunkt immer der Mensch steht und
so unsere Kund:innen auf ihrem Weg zu mehr
Lebensqualität begleiten. Wir freuen uns auf dich!
www.shape-line-optic.de
0 NACHRUF
AXEL SMIDT
Farewell,
mein Freund
AM 18. SEPTEMBER 2025 IST DER UNTERNEHMER AXEL SMIDT UNERWARTET
VERSTORBEN, WENIGE TAGE VOR SEINEM 82. GEBURTSTAG. SEINE KOLLEKTION
„AXEL S. MODEBRILLEN“ WAR IM UMFELD MITTELBRAUNER KASSENBRILLEN
EIN BEGRIFF FÜR BUNTE LEBENSFREUDE. MIT EYECOM-CHEFREDAKTEUR
MARTIN GRAF VERBAND IHN EINE FREUNDSCHAFT ÜBER FAST FÜNF JAHRZEHNTE –
WESHALB DIESER NACHRUF AUCH PERSÖNLICHER IST ALS VIELE ANDERE.
42
EYECOM 01 | 2026
wir uns auf dem Flughafen in Frankfurt, und ich erinnere mich an den Satz
„Herr Graf, wir werden jetzt eine Woche zusammen unterwegs sein; da
können wir uns auch duzen.“ Diese beratende und kreative Tätigkeit für
Axel Smidt begleitete mich während meines Studiums – und lange darüber
hinaus. Unzählige Male war ich bei ihm in seiner Firma und habe bis
heute den Duft von frisch verarbeitetem Acetat in der Nase. Wir machten
Brillen- und Mode shootings, wir konzipierten Messestände und Plakate,
und ich schrieb unzählige Texte für Fach- und Modezeitschriften für ihn.
Diese blieben nicht unbemerkt: Der PR-Verantwortliche des dänischen
Labels „ProDesign“, das ebenfalls bunte, junge Kollektionen anbot, beobachtete
auch die Konkurrenz. Als er 1990 vom Stuttgarter Konradin-
Verlag beauftragt wurde, einen neuen Chefredakteur für den Relaunch
der Zeitschrift „Der Augenoptiker“ zu suchen, nannte er meinen Namen.
So kam ich zum Fachjournalismus, wo ich bis heute bin – auch wieder mit
in direkter Beteiligung von Axel Smidt: Ohne die vielen Texte, die ich für
ihn schrieb, hätte es diese Verbindung vielleicht nie gegeben.
Direkt nach dem Fall der Mauer betrieb Axel Smidt aktive Entwicklungshilfe
für die Augenoptiker in den „Neuen Bundesländern“: Er
entwickelte spezielle, farbenfrohe und preisgünstige Fassungsmodelle
für diesen jungen Markt, und gemeinsam fuhren wir mehrfach in die
Optik-Genossenschaften in Halle und Leipzig, in deren freudlosen
Räumen wir mit improvisierten Wandhalterungen, viel Optimismus und
noch mehr weißer Farbe Showrooms für diese Brillen installierten.
ls Unternehmer war Axel Smidt zugleich bodenständig und
visionär. Er baute sein Brillen-Unternehmen nicht auf heißer
Luft, sondern auf Beständigkeit, auf Qualität, auf persönliche
Beziehungen, auf Kundennähe und Vertrauen. Mit seiner Marke „Axel S.“
verkaufte er nicht einfach Brillen, sondern einen Stil, ein Lebensgefühl
und eine Haltung. Zu einer Zeit, als „Kassenbrillen“ wesentliche Teile des
Optiker-Umsatzes ausmachten, war das ein echtes Statement.
Ich habe Axel Smidt 1978 kennengelernt, im ersten Jahr meiner Ausbildung
im schwäbischen Kornwestheim. Sein Unternehmen war damals erst
wenige Jahre alt, und er war der einzige und beste Vertreter seiner farbenfrohen
„Axel S. Modebrillen“ – denn niemand kannte sie so gut wie er. Jedes
seiner Modelle hatte er selbst gezeichnet und die Farben dafür ausgesucht.
Das Ritual war immer gleich: Axel Smidt rollte seine Musterkoffer in den
Laden, legte seinen Burberry-Mantel über eine Stuhllehne, öffnete die
Musterkoffer, zündete sich eine duftende Pfeife mit dänischem Tabak an –
und ließ seine Brillen einfach für sich selbst sprechen.
In diesen Koffern lagen die oft bunten, mit viel Handarbeit gefertigten Brillen
aus seiner kleinen Manufaktur – zunächst im französischen St. Amour;
danach in Löffingen im Schwarzwald - die mir schon damals zeigten, dass
man Brillen ihre liebevolle Herstellung ansehen und sie mit den Händen
fühlen kann. Für mich, den gerade mal 21-jährigen Optiker-Azubi, eine
Offenbarung. Dass Axel Smidt keinen der üblichen Vertreter-Kombis fuhr,
sondern Citroen und Porsche, machte den E indruck komplett.
Wenige Jahre später kreuzten sich unsere Wege erneut: Ich hatte einen
Studienplatz für mein Wunschfach „Foto-Design“ bekommen – und Axel
Smidt half mir bei der Finanzierung, indem er mir die Konzeption seiner
Werbe- und PR-Maßnahmen übertrug. Dazu gehörte auch der Besuch von
Messen – in Deutschland, aber auch in den USA, wo ich zuvor noch nie gewesen
war. Der Deal war toll: „Drei Tage Messe mit Aufbau; danach schauen
wir uns vier Tage New York an.“ Beim ersten von mehreren Malen trafen
In den 90er Jahren wurden die Zeiten für deutschen Brillenhersteller
schwieriger: Was in europäischen Fassungs-Manufakturen – zu beach t li chen
Teilen in Handarbeit – geleistet wurde, gab es in ähnlicher Qualität zunehmend
auch als Massenware aus Asien, aber für deutlich weniger Geld.
An dieser Stelle machte Axel Smidt einer seiner wenigen unternehmerischen
Fehler: Er setzte zu lange auf die eigene Produktion in Deutschland.
Nicht aus Blindheit, sondern vor allem, um die Arbeitsplätze seiner teilweise
langjährigen Mitarbeiter zu erhalten. Bis es nicht mehr ging und
nur noch die Wahl blieb, entweder selbst auf externe Hersteller zu setzen
– oder mit der eigenen Manufaktur unterzugehen. Das war eine harte Zeit,
in der unsere Gespräche sich vor allem um eine Frage drehten: „Wie geht
es weiter – und geht es überhaupt weiter?“
Die Geschichte zeigt, dass es weiterging – und wie: Ohne die Last einer
eigenen Produktion und mit tatkräftiger Hilfe seiner Frau Petra nahm die
Marke „Axel S.“ schnell wieder Fahrt auf und festigte ihren Platz in den Geschäften
der vorhandenen und vieler neuer Kunden. Die kleine, aber feine
Kollektion war nicht nur in Europa, sondern auch bei ausgesuchten Augenoptikern
in den USA, Brasilien, Japan, Australien und Südafrika zu finden.
Aber Axel Smidt hatte auch noch andere Pläne. 2008 verkaufte er das
Unternehmen kerngesund an seinen heutigen Besitzer, um sich künftig
nur noch seinen anderen Leidenschaften zu widmen: Dem Segeln, dem
Reisen, dem Malen und seinen alten Büchern. Wegen des Segelns zog
er mit seiner Frau sogar aus dem Schwarzwald an den Bodensee, in ein
wunderschönes Penthouse in Überlingen. Denn sein Segelboot war nicht
nur ein Hobby; es war im Sommer ein zweiter Wohnsitz. Daneben unternahmen
die beiden ausgiebige Reisen in alle Welt, bis nach Australien
und Südamerika. Zuletzt Ende 2024/Anfang 2025 drei Monate lang im
eigenen Camper durch Nordafrika. Und dazwischen hatten wir immer
wieder Zeit, unsere Freundschaft zu pflegen.
Jetzt ist Axel Smidt unerwartet auf seine letzte Reise gegangen, wenige
Tage vor seinem 82. Geburtstag. Wir hätten noch viel zu besprechen
gehabt; waren für nächstes Jahr in Florida verabredet. So bleibt mir nur,
zu sagen: „Mach’s gut, mein lieber Freund. Es war ein echtes Geschenk,
Dich gekannt und begleitet zu haben.“
WWW.EYE-COM.NET
43
0 BRANCHE
Azubis präsentieren die neue Nachwuchskampagne.
SPECTARIS TRENDFORUM 25/26
Perspektiven
auf den richtigen Spin
ETWA 400 BRANCHENVERTRETER DISKUTIERTEN AM 3. NOVEMBER 2025 IN BERLIN
ÜBER ZUKUNFTSTRENDS, NACHWUCHS UND NEUE PERSPEKTIVEN DER AUGENOPTIK.
UNTER DEM LEITMOTIV „HOL DIR DEN RICHTIGEN SPIN!“ TRAF SICH DIE
AUGEN OPTIKBRANCHE TRADITIONSGEMÄSS IN DER „CLASSIC REMISE“, UM SICH
ÜBER AKTUELLE HERAUSFORDERUNGEN UND ZUKUNFTSTRENDS AUSZUTAUSCHEN.
m Mittelpunkt des Programms standen inspirierende Key notes
und innovative Formate. Mit seinem Impuls „Die Welt ist aus
den Fugen – aber deine muss es nicht sein“ sorgte Satiriker
Florian Schröder für einen pointierten Denkanstoß – eingebettet in ein Programm
mit Themen wie Augenscreening, Nachwuchsgewinnung, Digitalisierung
im Handel und intelligente Tools für die Kundenansprache.
Anschließend betrat Volker Wissing – Politiker, Jurist und ehemaliger
Bundesminister – die Bühne mit einem starken Appell „Über Rückgrat
in der Politik“. Er erinnerte daran, was Politik im Kern bedeuten sollte: Nicht
andere besiegen zu wollen, sondern gesellschaftlichen Zusammenhalt zu
stärken. Sein Fazit: „Wir haben viele gute Gründe, an unser Land zu glauben.
Ziel muss es sein, dass alle Bürger sagen: Hier kann man gut leben.“
Trends wurden auch beim Blick auf die technologischen Entwicklungen
sichtbar: Dr. Vanessa Just erläuterte, wie KI die Märkte revolutionieren
kann und dem Augenoptiker monetarisierbare Freiräume schafft. Wie
smarte Brillen künftig unseren Alltag beeinflussen können, prognostizierte
Richard Gutjahr. Was der Markt heute schon aus der Kooperation
zwischen Tech- und Brillenunternehmen heraus anbietet, läutet eine
44
EYECOM 01 | 2026
Volker Wissing,
Politiker, Jurist
und ehemaliger
Bundesminister.
Dr. Vanessa Just erläuterte,
wie KI die Märkte
revolutionieren kann
und dem Augenoptiker
monetarisier bare
Freiräume schafft.
Kabarettist Florian Schröder spricht
über die Welt, die aus den Fugen geraten ist.
Ehemaliger deutscher
Tischtennisprofi Timo Boll.
Fotos: Detlev Schilke / SPECTARIS
Moderator Wolfram Kons
und Mirjam Rösch, Vorsitzende
des Fachverbands Consumer
Optics und stellvertretende
Vorsitzende des Deutschen
Industrieverbands SPECTARIS.
ähnliche Entwicklung ein wie beim Smartphone, das nur kurze Zeit seiner
jungen Existenz ein reiner Telefonapparat war. Ein besonderes Highlight
zum Abschluss bildete Timo Boll – Tischtennis-Legende und Visus-Wert von
„280 %“. Im Gespräch mit Moderator Wolfram Kons sprach er über Konzentration,
Präzision und mentale Stärke – und verband diese Themen mit der
Bedeutung von Seh- und Fokus leistung. Einige Mutige wagten sich auf die
Bühne, um gegen ihn anzutreten – spätestens nach den ersten Aufschlägen
war klar, warum er zu den Größten seines Sports gehört.
„Die vielen Gespräche, Ideen und Impulse dieses Tages zeigen, dass
die Branche Lust auf Bewegung hat“, sagte Mirjam Rösch, Vorsitzende
des Fachverbands Consumer Optics und stellvertretende Vorsitzende des
Deutschen Industrieverbands SPECTARIS. Sie appellierte für mehr Optimismus:
„Junge Leute haben Lust, das Geschäft von morgen weiterzuführen.
Wir haben heute gesehen, dass es tolle neue Produkte und Services
geben wird. Wenn wir gemeinsam den richtigen Spin finden, wird aus
Veränderung eine echte Aufbruchsstimmung.“
Weitere Highlights des Tages
Augenscreening 2.0
Ein Deep-Dive-Workshop am Vortag rückte das Thema Vorsorge in den
Fokus. Die Botschaft: Die Branche steht am Wendepunkt. Regionale
Vernetzung, moderne Ausbildungswege und eine klare Kommunikation
zwischen Industrie und Medizin – alte Modelle reichen nicht mehr aus.
Megatrends im Handel
Stefan Genth, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland
(HDE), beleuchtete die Auswirkungen globaler Krisen, Nachhaltigkeit und
Digitalisierung auf die Kundenansprache und zeigte Trends hin zu nachhaltigem,
regionalem und digitalem Konsum auf.
„KI revolutioniert die Märkte“
Unternehmerin und Dozentin Dr. Vanessa Just zeigte praxisnah, wo Künst liche
Intelligenz echten Mehrwert schafft – von automatisierter Rechnungsprüfung
und Einsatzplanung bis hin zu personalisierten Produktempfehlungen und
Umsatzsteigerung. Das Kuratorium Gutes Sehen (KGS) stellte seine Arbeit für
die Branche vor und ehrte Dr. Wolfgang Wesemann mit der Duncker-Medaille
für langjährige fachliche Unterstützung.
Fazit & Ausblick
Das Trendforum 2025 zeigte einmal mehr, wie eng technologische Entwicklungen,
gesellschaftliche Themen und unternehmerisches Handeln
in der Augenoptikbranche verknüpft sind. Der Austausch zwischen Industrie,
Handel und Dienstleistung war intensiv – mit klarer Botschaft: Wer
den Spin von heute versteht, gestaltet den Markt von morgen.
„Tomorrow Vision“ & Kontaktlinse
Unter dem Motto „Play smart. Move free. – TOMORROW VISION“ wurde
das neue Messekonzept als „Spielfeld voller Möglichkeiten“ präsentiert –
von Kreativität und Fashion über Technik, Smart Glasses und KI bis hin zu
Karriere und Innovation.
Nachwuchs & Employer Branding
Ein starkes Signal setzte das Pilotprojekt „Kampf dem Azubi-Mangel in
der Augenoptik“. Zwei Auszubildende zeigten, wie wichtig es ist, die Gen
Z dort zu erreichen, wo sie ist – auf Instagram und TikTok. Die Botschaft:
„Safe! Mach Optik.“ – eine neue Social-Media-Kampagne, die die Vielfalt
und Zukunftssicherheit des Berufs sichtbar macht und der Branche nun
zur Verfügung steht.
400 Gäste auf dem
SPECTARIS Trendforum.
www.spectaris.de
WWW.EYE-COM.NET
45
0 SHOWROOM
GLASKLAR:
Das Makeover zur Kundenbindung
Die neue Zerstäuber-Generation NEW COLLECTION eröffnet Augenoptikern
eine weitere Möglichkeit, das Kundenerlebnis noch individueller
zu gestalten. Damit bietet das bewährte Kundenbindungs-Konzept nun
über 500 Kombinationsmöglichkeiten für noch individuellere Flaschen.
Die auf die Flaschen abgestimmten Zerstäuberfarben ermöglichen die
perfekte Anpassung an das Corporate Design des Fachhändlers.
The Refined
hebt Titan in eine neue Dimension
Als besonderes Highlight im Silhouette-Portfolio
2026 verwandelt
die Kollektion Hightech-Titan
in randlose, tragbare Kunst und
verbindet technische Präzision
mit skulpturaler Eleganz. Inspiriert
vom Guggenheim- Museum
in Bilbao spielt jede Fassung mit Licht, Form und Bewegung. Klare
Linien, fließende Übergänge und ultraleichtes Design sorgen für
außergewöhnlichen Komfort. In Österreich gefertigt, vereint The
Refined visionäre Handwerkskunst, Leichtigkeit und zeitlosen Luxus –
und setzt neue Maßstäbe in puncto Titan-Design.
opti ’26: Halle C1 · Stand 411
www.silhouette.com
Mit diesem Makeover beweist GLASKLAR, dass selbst kleine Details den
Unterschied machen können: Mehr Individualität, mehr Wiedererkennung
und ein noch stärkeres Kundenerlebnis.
Premiere: opti ‘26 · Halle C3 · Stand 465
www.glasklar.com
PRECISION7 1-Wochenlinse von Alcon
Alcon, der weltweit führende Anbieter im Bereich Augenheilkunde mit dem
Anspruch, Menschen brillant sehen zu lassen, kündigt die Markteinführung
von PRECISION7® in Deutschland, Österreich und der Schweiz an. Dabei
handelt es sich um die einzige 1-Wochenlinse mit dem revolutionären
ACTIV-FLO® System, das 16 Stunden aussergewöhnlichen Tragekomfort und
präzises Sehen bietet – auch noch an Tag 7.
Die bahnbrechende ACTIV-FLO®-Technologie kombiniert einen hydrophilen
Feuchtigkeitsspeicher, der in die Kontaktlinsenmatrix eingebettet ist, mit einem
innovativen Feuchtigkeitsspender. Dieser wandert vom Kern an die Oberfläche,
um die Kontaktlinse über 7 Tage hinweg mit Feuchtigkeit zu versorgen.
träger mit Austauschlinsen versorgt. Die meisten Augenoptiker stimmen
zudem überein, dass ein Austausch im Ein-Wochen-Rhythmus für Kontaktlinsenträger
intuitiver wäre als ein Zwei-Wochen-Rhythmus. Mit PRECISION7®
steht nun eine Innovation zur Verfügung, die aussergewöhnlichen Komfort,
hohe Leistungsfähigkeit und einen leicht zu merkenden Austauschrhythmus
bietet, insbesondere dann, wenn Tageslinsen keine Option sind.
Mit PRECISION7® können Kontaktlinsenträger ihren bevorzugten Wochentag
zum Austausch für eine neue, frische Linse wählen. Die Markteinführung
ergänzt das WATERINNOVATIONSTM Portfolio von Alcon. PRECISION7® wird
ab Januar 2026 in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit 4.460 sphärischen
und torischen Parametern erhältlich sein.
Knapp neun von zehn Kontaktlinsenspezialisten sind der Ansicht, dass Tageslinsen
insgesamt die bessere Wahl für ihre Kunden sind. Dennoch werden
aus Kostengründen weiterhin mehr als die Hälfte der neuen Kontaktlinsenopti
’26: Halle C4 · Stand 421
www.alcon.com/de-DE
46
EYECOM 01 | 2026
ANZEIGE
Happy Birthday, ELLE!
Eines der weltweit dynamischsten Magazine feiert in diesem Jahr seinen 80.
Geburtstag – acht Jahrzehnte Mode, Individualität und furchtlose Weiblichkeit.
Geboren in Paris mit der kühnen Vision, dass Mode sowohl zugänglich
sein als auch Hand in Hand mit Freiheit, Intellekt und Selbstausdruck gehen
kann, ist ELLE heute eine kulturelle Größe. ELLE spricht die Frau als Ganzes
an: neugierig, selbstbewusst, stilvoll und sozial engagiert. Seit 80 Jahren
verbindet diese temperamentvolle Modebibel Eleganz mit einer Prise Rebellion
und prägt damit nicht nur, wie Frauen sich kleiden, sondern inspiriert sie
auch dazu, zu leben, zu schaffen und ganz sie selbst zu sein.
Cool, selbstsicher und ein wenig unerwartet. Diese Saison dreht sich bei
ELLE alles um jugendliche Energie und persönlichen Stil in der neuen Korrektionsbrillenkollektionen:
Moderne Silhouetten, hochwertige Materialien,
marmorierte Farbmischungen und raffinierte Designdetails, die jede
Fassung schick, individuell und hochwertig wirken lassen. Neue Farbtöne,
wie Beerrot, Bernstein, Karamell, Aquagrün oder Blau, verleihen Stimmung,
Struktur und genau die richtige Portion Dramatik.
www.charmant.com/de
MPO Mehrbrille –
Vielfalt von Office bis Outdoor
PRÄZISE SICHT
FÜR JEDEN MOMENT
Ob am Bildschirm, im Auto oder bei Sonne – der
Alltag stellt hohe Anforderungen an die Augen.
MPO bietet mit der Mehrbrille die beste Lösung
für moderne Sehbedürfnisse und schafft überzeugende
Gesprächsanlässe für Zusatzverkäufe.
Mehrbrille: Spürbare Präzision trifft
auf sichtbaren Mehrwert
Fast die Hälfte der Brillenträger:innen in Deutschland
besitzt laut einer Studie nur eine Brille * .
Genau hier setzt erfolgreiche Beratung an:
Mit einer Mehrbrille eröffnen Sie Ihren End -
kund:innen neue Sehwelten, für die MPO ein
indivi duelles Vollsortiment bietet.
*
Brillenstudie 2024/25, Institut für Demoskopie Allensbach
Ihr Vorteil als Optiker:in
Mehrbrillenberatung ist nicht nur Upselling,
sondern echter Service. Wer beim Kundengespräch
frühzeitig auf die Vorteile hinweist, schafft
Vertrauen und erhöht die Abschlussquote. MPO
unterstützt Sie dabei mit einem umfassenden
Werbemittelpaket für ein professionelles Beratungsgespräch.
Nutzen Sie die Mehrbrillen-Initiative
und erschließen Sie neue Umsatzpotenziale!
MPO Brillenglas – Ihr Servicepartner
Über 75 Jahre Erfahrung in der Brillenglasbranche,
modernste Technik und persönliche Ansprechpartner:innen
machen MPO zum starken Partner.
Mehr Informationen unter:
www.mpo-lenses.com/mehrbrille
WWW.EYE-COM.NET
47
0 SPORTS
Aus einem
HIGH-END-SPORTOPTIK
Guss
SEIT 1995 PRÄGT DIE UNTERNEHMERIN BEATE GABELT DIE SPORTOPTIK MIT WEG-
WEISENDEN KONZEPTEN, DIE FUNKTION, DESIGN UND TECHNIK VEREINEN. IHR
ANSPRUCH: SPORT FÜR BRILLENTRÄGER BESSER, SICHERER UND SCHÖNER ZU MACHEN
– UND AUGENOPTIKERN LÖSUNGEN ANZUBIETEN, DIE SIE IM WETTBEWERB EINZIG-
ARTIG POSITIONIEREN. JETZT IST IHR EIN BESONDERS GROSSER SCHRITT GELUNGEN.
chte Neuheiten sind in der Augenoptik mittlerweile selten. Viele
vermeintliche „Innovationen“ sind bei näherem Hinsehen
nur Variationen bekannter Konzepte. Oder ein neuer Name für
etwas Altes. Wirklich bahnbrechende Entwicklungen, die Funktion, Design
und Tragekomfort eines Produkts spürbar verbessern, sind rar.
Ein Schlüsselerlebnis veränderte auf der opti 2024 das Leben der
engagierten Sportoptik-Pionierin Beate Gabelt: „Zwei mir unbekannte
Männer – einer aus Österreich, der andere aus Italien – baten dringend
um einen Termin. Sie wollten mir etwas Bahnbrechendes zeigen“, erinnert
sich die Unternehmerin. Sie hatten kein Muster dabei, nichts zum
Anfassen – nur eine Idee.
Ein „Sorry, keine Zeit“ hätte das Gespräch an dieser Stelle beendet.
So etwas passiert ständig, denn im Stress einer Messe schaltet das Gehirn
automatisch auf Durchzug – alles, was nicht unmittelbar umsatzrelevant
ist, wird ausgeblendet. Aber die beiden Herren ließen nicht locker.
Sie sprachen von einer Weltneuheit namens MAXIMUS – einer revolutionären
Technologie für Sportbrillen, mit 13 Jahren Entwicklungszeit und
16 internationalen Patenten. Sie erzählten von einem globalen Team aus
acht Nationen auf vier Kontinenten. Und davon, dass nur eine einzige
Fabrik weltweit – in Taiwan – in der Lage sei, diese spezielle Fertigung
umzusetzen. „Ich war beeindruckt – und doch zog mich der Messebetrieb
Sportbrillen-Pionierin
Beate Gabelt
48
EYECOM 01 | 2026
weiter“, erzählt Beate Gabelt. „Aber diese kleine Stimme im Hinterkopf
ließ nicht locker. Als Industriedesignerin blieb meine Neugier. Ich musste
sehen, was hinter dieser Geschichte steckt.“
Wochen später, nach einigen Telefonaten, erreichte sie tatsächlich
das erste Muster: Eine Sportbrillen-RX-Direktverglasung in einem durchgängigen
Shield. „Ich war schlichtweg fasziniert“, erzählt Beate Gabelt,
„und das passiert mir als Industriedesignerin wirklich selten. Diese
Kombination aus optischer Präzision, technischer Raffinesse und gestalterischer
Eleganz im Sportbrillenbereich hatte ich bis dahin noch nicht
gesehen. Nichts, das so leicht, so klar, so elegant, so technisch präzise
und ästhetisch überzeugend war. Bisher war bei Direktverglasung von
Sportbrillen immer das separate Einsetzen der beiden Gläser üblich.
Doch dieses Konzept, die Sehstärke integriert in einem durchgehenden
Shield, stellt alles Bisherige in den Schatten.“
Auch bei Siols wurden über die Jahre viele Shield-Varianten ausprobiert.
Aber keine dieser Lösungen konnte sich wirklich am Markt durchsetzen:
Entweder passte die optische Abbildungsqualität nicht oder das
ästhetische Erscheinungsbild. Alles waren Kompromisse, die dem verzweifelten
Versuch folgten, zwei unterschiedliche Oberflächen irgendwie
harmonisch zusammenzubringen.
Aber was sie jetzt in der Hand hielt, war eindeutig anders. Eine durchgehende,
sphärisch geschliffene Shield-Verglasung. Die Sehstärkenzonen
sind rückseitig direkt integriert – ohne Ansatz, ohne Naht, gefertigt
aus einem einzigen Stück, präzise gefräst in zwei 8er-Kurven, in unzähligen
mikroskopisch kleinen Schritten.
Die Vorteile der Integration dieser Technologie in das SIOLS Sportbrillensystem
lagen auf der Hand:
Für eine persönliche Präsentation können Sie –
auch parallel zur OPTI-Messe – gerne einen Termin
am Stammsitz der SIOLS vereinbaren –
Optic Fashion GmbH in München:
info@siolsvision.de oder Tel.: +49 89 – 78 47 30
Ein beinahe grenzenloses Blickfeld; vor allem im peripheren Bereich,
was beispielsweise beim Radfahren im Straßenverkehr für den Blick
nach hinten enorm wichtig ist.
Keine störenden Reflexionen durch zusätzliche oder unnötige Oberflächen.
Ultraleicht – und jeder weiß: In der Sportausrüstung wird für jedes
eingesparte Gramm gerne tief in die Tasche gegriffen.
Auch in puncto Ästhetik ist diese Lösung kaum zu übertreffen: Selbst
ohne verspiegelte Front sind die integrierten Sehstärkebereiche von
außen so gut wie unsichtbar. Für viele Kunden ein zentrales Argument
bei der Kaufentscheidung.
Die technische Hürde bei der Direktverglasung stark gewölbter Scheiben
liegt in der prismatischen Umrechnung der individuellen Sehstärken;
insbesondere bei Gleitsichtgläsern. Hier profitierte SIOLS von seiner
langjährigen Partnerschaft mit der deutschen Brillenglasmanufaktur
Stratemeyer. In enger Abstimmung mit X-Lab Taiwan wurde die Berechnungsmethodik
für die MAXIMUS-Technologie angepasst und perfektioniert.
Nach intensiven Testphasen gelang die Umsetzung auch bei
hohen Dioptrienwerten, Zylindern und Prismen – mit hervorragender Abbildungsqualität.
Für Augenoptiker eröffnet MAXIMUS damit ganz neue
Beratungs- und Umsatzpotenziale im High-End-Sportoptikmarkt.
Mit dem RX.Aero Shield präsentiert SIOLS jetzt die erste marktreife
Umsetzung der MAXIMUS-Technologie. Zum Start erscheint das Modell
in einer kontrastverstärkenden Purple-Tönung mit Silberspiegel, verglasbar
von –5 dpt bis +3 dpt. Weitere Varianten – darunter polarisierende
und photochrome High-End-Ausführungen – sind bereits in Entwicklung.
Die offizielle Weltpremiere findet Anfang 2026 parallel zur opti
am SIOLS-Firmensitz in München statt. Auch die beliebte FLITE-Linie
von SIOLS, bekannt für ihre zylindrische Shield-Geometrie, wird künftig
in einer RX-Version mit der MAXIMUS-Direktverglasung erhältlich sein.
Damit öffnet sich das Konzept über die AERO-Serie hinaus und bildet die
Basis für eine neue Generation individuell verglasbarer Sportbrillen.
www.siolsvision.de
WWW.EYE-COM.NET
49
0 HISTORY
GELEBTE UNTERNEHMENSGESCHICHTE
IMMER
DER NASE
NACH
FROST EYEWEAR FEIERT SEINEN
30. FIRMENGEBURTSTAG MIT EINEM
BESONDEREN SYMBOL FÜR NACHHALTIGKEIT,
MUT UND WERTSCHÄTZUNG: ZUM RUNDEN
FIRMEN JUBILÄUM ZEIGEN DIE GRÜNDER
MARION UND PARIS FROST MIT JUBILÄUMS-
TASCHEN, DIE AUS DEN BANNERN VON
F ROST-MESSE STÄNDEN HERGESTELLT
WURDEN, DASS IHRE WERTE NICHT NUR
LIPPENBEKENNTNISSE SIND.
50
EYECOM 01 | 2026
Geteilte Freude – globale Wirkung
Die Aktion endet nicht mit der Übergabe der Tasche: Die Kunden aus
aller Welt werden ausdrücklich eingeladen, Bilder ihrer Jubiläumstasche
zu teilen - aus ihrer Stadt, aus ihrem Alltag, aus ihrem Leben. Diese Fotos
sollen später gesammelt und veröffentlicht werden - nicht nur als Zeugnis
globaler Reichweite, sondern auch, um den Mitarbeitern der Werkstatt
zu zeigen, wohin „ihre“ Taschen überall gereist sind. Was auf einem
Arbeitstisch im Schwarzwald begonnen hat, findet sich so vielleicht auf
einem Markt in Bangkok, bei einem Stadtspaziergang in Lissabon oder
in einem Studio in New York wieder. Eine davon – „die mit der Nase“ -
schmückt auch die EYECOM-Redaktion in Florida.
Ein Zeichen für die Zukunft
Mit der Jubiläumstasche zeigt frost eyewear auf eindrucksvolle Weise,
dass Design mehr kann als nur gut aussehen. Es kann verbinden, weiterdenken,
Geschichten tragen – und neue beginnen. In einer Branche,
in der sich vieles um schnelllebige Trends dreht, ist das ein stilles, aber
klares Bekenntnis zu Werten, die bleiben. Denn frost eyewear steht seit
30 Jahren für Brillen, die Charakter zeigen – und für eine Unternehmenskultur,
die Haltung hat.
Die Jubiläumstasche ist damit mehr als ein Accessoire: Sie ist ein Stück
gelebte Markenidentität. Und vielleicht das schönste Geschenk, das man
machen kann: Eines, das eine Geschichte hat. Und eines, das bleibt.
Aus alt wird einzigartig: Eine Tasche mit Vergangenheit
Was tun mit all den Stoffbannern, die in den vergangenen 30 Jahren
auf internationalen Messen wie der SILMO in Paris, der MIDO in Mailand
oder der Vision Expo in New York die Welt von frost eyewear präsentierten?
Marion und Paris Frost entschieden sich bewusst gegen das Wegwerfen
- und für das Weiterdenken. Die Idee: Aus diesen groß flächigen,
oft farbenfrohen Bannern soll etwas Neues entstehen. Etwas mit Funktion,
mit Charme – und mit Seele. Das Ergebnis ist eine hochwertige
Shoppingtasche, gefertigt aus Original-Messebannern der vergangenen
Jahrzehnte. Jeder einzelne Stoffabschnitt erzählt dabei einen Teil der
frost-Geschichte - und macht jede Tasche zu einem absoluten Unikat.
Gut durchdacht – null Verschnitt
Der Anspruch an Gestaltung und Materialeffizienz hört beim Brillendesign
nicht auf: Der Schnitt der Jubiläumstasche wurde so entwickelt,
dass beim Zuschnitt der Banner praktisch kein Abfall entsteht. Das
gesamte verfügbare Material wird genutzt – ein stilles, aber starkes
Statement für nachhaltiges Denken.
Gefertigt mit Herz – in einer regionalen Behindertenwerkstatt
Produziert wird die Tasche in liebevoller Handarbeit in einer Werkstatt für
Menschen mit Behinderung in der Region. Die Zusammenarbeit entstand
bewusst und ist ein weiterer Ausdruck der sozialen Verantwortung, die frost
eyewear seit jeher lebt. Marion und Paris Frost sehen die Mitarbeiter dort
nicht nur als Dienstleister, sondern als Teil der erweiterten frost-Familie. „Es
ist uns wichtig, dass alle, die mit uns zusammenarbeiten, wissen, dass sie
Teil von etwas Größerem sind“, sagt Paris Frost. „Diese Taschen sind nicht
nur ein Produkt. Sie sind ein Symbol unserer Haltung.“
Ein Geschenk mit Bedeutung – und eine neue Reise um die Welt
Im Jubiläumsjahr werden die Taschen an Kunden von frost eyewear in
aller Welt verschenkt. Damit setzen sie ihre Reise fort – über Ländergrenzen
hinweg, getragen von Menschen, die die Marke seit vielen Jahren
begleiten oder gerade erst kennenlernen. Und so wird jeder neue Eigentümer
Teil eines neuen Kapitels in der Geschichte von frost eyewear. „In
jeder Tasche steckt nicht nur ein Stück Stoff, sondern ein Stück unserer
Geschichte und unserer Zukunft“, sagt Marion Frost.
opti ‘26: Halle C1 · Stand 455
MIDO: Halle 4 · Stand S17/T18
https://pm-frost.de
WWW.EYE-COM.NET
51
0 SPECIAL
MADE
IN EUROPE
52
EYECOM 01 | 2026
MADE
IN EUROPE
DAS GUTE LIEGT NAHE
Es ist seit Jahren Tradition: In der ersten Ausgabe
des Jahres bekommen Unternehmen aus Europa immer
eine ganz besondere Bühne, denn Anfang des Jahres finden
die opti in München und die MIDO in Mailand statt:
Zwei Messen, auf denen Design und Innovation, aber auch
„Made in Europe“ eine ganz besondere Rolle spielen.
WWW.EYE-COM.NET
53
0 SPECIAL
01
02
03
Abb.: stock.adobe.com
54
EYECOM 01 | 2026
MADE
IN EUROPE
01 | Davidoff
Das Modell DAP161-03 von Davidoff Eyewear vereint europäische Werte
wie zeitlose Eleganz, technische Raffinesse und Premium-Materialien. Die
Fassung besticht durch federleichtes Titan, ikonischen Hyphen und Ergofeel-Nasenpads
für höchsten Komfort – gefertigt in Italien für authentische
Handwerkskunst. Vertrieb über MPG Eyewear
04
02 | Frost
Hightech in Farbe, Handwerk mit Seele: Erstmals auf der Silmo gezeigt,
setzen die neuen myfrost-Modelle wie das Modell „Bubu“ auf individuelle
Farbkombinationen innerhalb eines Designs. Jede Fassung wird so zum
persönlichen Ausdruck. Präzise gefertigt, farblich abgestimmt und einzigartig
wie ihr Träger. Produziert wird - ganz frost - im Schwarzwald: ressourcenschonend,
mit kurzen Wegen und echter Handwerkskunst.
opti ‘26: Halle C1, Stand 455
MIDO: Halle 4, Stand S17/T18
03 | Funk/Schuster
„Mundzuk“ von Funk/Schuster ist benannt nach dem Vater des Attila. Die
Brille ist ein Statement-Modell aus 8 mm dickem Acetat: Für alle, denen
„normale“ Brillen nicht genügen, für Leute mit Liebe zum expressiven Design.
Die massive, eckige Pilotenform ist eine Hommage an die ausdrucksstarken
Brillen der 70er, aber mit Überzeugung in die Gegenwart transportiert.
Mundzuk ist im funk-eignen 100% full Recycling Acetate erhältlich,
eine Verbindung von Handwerkskunst, Statement und Nachhaltigkeit.
05
04 | gloryfy
Seit 2011 produziert gloryfy in der firmeneigenen Produktionsstätte im
österreichischen Schlitters ganz besondere Brillen: Rahmen und Gläser
sind unzerbrechlich und bilden eine perfekte Funktionseinheit aus dem
patentierten Gießharz NBFX. Heute beschäftigt das Unternehmen über
50 Mitarbeiter und vereint alle Abteilungen – einschließlich der eigenen
Produktion – unter einem Dach am Eingang des Zillertals in Tirol.
06
05 | Headrix
Vintage, Hingucker und knalliges Rot. Der richtige Look für die Fashion-Metropole
Mailand und die High-Society in Forte dei Marmi. „Libra“
von Headrix ist schon der Star auf Instagram. Im industriellen 3D-Druck
„Made in Europe” hergestellt, nachhaltig aus pflanzlichen Plantrix
und mit kurzen Transportwegen. Wie alle Headrix-Modelle individuell
in Größe und Farbe anpassbar. Dazu die kostenlose App für den POS.
Vertrieb über New Line Optik
06 | Hoet
Seit 2014 wird jede Hoet-Brille in Belgien entworfen und hergestellt. Hoet
ist ein Pionier im Bereich 3D-gedruckter Titanbrillen. Das Unternehmen
setzt Maßstäbe in Sachen Präzision, Leichtigkeit und Langlebigkeit. Jede
Fassung verbindet architektonische Struktur mit organischem Komfort –
minimalistisch im Aussehen und dennoch reich an Details.
opti ‘26: Halle C1, Stand 476
WWW.EYE-COM.NET
55
0 SPECIAL
MADE
IN EUROPE
01
Abb.: stock.adobe.com
01 | iCare
Das Screeningkonzept von iCare verbindet modernste
Medizintechnik mit echter europäischer Wertschöpfung.
Das Unternehmen hat seinen Sitz in Finnland,
die Funduskamera „DRSplus“ wird in Italien gefertigt.
Die Künstliche Intelligenz in der Analysesoftware
„Illume“ wurde in den Niederlanden entwickelt.
Das „Connect“ Modul vernetzt die Augenoptiker mit
lokalen Augenärzten und verspricht prompte Terminvergabe
für die Kunden. So entsteht ein durchgängiges
Screening-System „Made in Europe“ – mit kurzen
Wegen, hoher Qualität und verlässlichem Support.
Vertrieb über bon Optic Vertriebsgesellschaft mbH
opti ‘26: Halle C4, Stand 111
02 | Imago
Modell „Cedro“ der Imago Verde-Kollektion aus
glänzendem Bio-Acetat in anthrazit überzeugt durch
modernes Design und nachhaltige Herstellung. Gefertigt
in Italien ist sie ökologisch abbaubar, recycelbar
und besonders stabil dank erhöhter Grundhärte.
Stilbewusst, hochwertig und umweltfreundlich – ein
Statement für nachhaltige Brillen.
opti ‘26: Halle C2, Stand 631
MIDO: Halle 2, Stand L42/L46
03 | JF Rey
J.F. Rey feiert 40 Jahre Kreativität „beyond limits“:
Vier Jahrzehnte mutiger Visionen, künstlerischer
Freiheit und kompromissloser Innovation. Anlässlich
dieses Meilensteins wird eine echte Ikone geehrt:
Die JF2207 „Scorpion“. Diese exklusive Limited Edition
wurde als „Iconic40“ neu interpretiert und ist
in vier Farbvarianten erhältlich, die jeweils in einer
Auflage von 400 einzeln nummerierten Exemplaren
gefertigt wurden.
56
EYECOM 01 | 2026
02
03
04
05
06
04 | Juyar
Sie sind an Läufer sowie an Radfahrer gerichtet:
Die Varianten der Sportbrille „Sprint“ von Juyar aus
Frankreich mit Panoramascheibe. Die Palette wurde
um drei weitere Rahmenfarben ergänzt. Die Nasenpads
sind verstellbar und als Ersatzteil erhältlich;
die Bügelenden sind rutschfest. Außerdem ist die
Brille mit ihren gerade verlaufenden Bügeln gut
für Helmträger ausgelegt. Alle Gläser werden aus
bruch sicherem Triacetat gefertigt; die Fassungen
aus TR 90 Material.
Vertrieb über Specom Sportoptik
05 | Koberg & Tente
Dezente und elegante Linien sind das Markenzeichen
der Koberg-Kollektion. In der neuen Titan-Sonnenbrillen-Kollektion
„Sun of Koberg“ kommen nun
markante und auffällige Modelle dazu. Die Leichtigkeit
und schlichte Schönheit des Titan- Materials
wird durch aufwendige Fräsungen ganz neu in
Szene gesetzt. Die neuen Sonnenbrillen-Modelle
werden wie alle Koberg-Fassungen bei der Deoma
AG in Gerlingen produziert und im Brillenbau in
Münster endmontiert und verpackt.
opti ‘26: Halle C1, Stand 250
06 | Lafont
„Penelope“ ist ein Klassiker von Maison Lafont, verziert
mit Nieten für einen rockig-schicken und femininen
Look. Seit seiner Gründung hat sich Lafont
der französischen Handwerkskunst verschrieben.
Fast 80 % der Fassungen tragen das Label „Origine
France Garantie“, ein echtes Bekenntnis, nicht nur
ein Slogan. Die Kollektionen werden in Morbier, im
Herzen der Region Jura, bei der Manufacture Thierry
hergestellt.
opti ‘26: Halle C2, Stand 471
MIDO: Halle 2, Stand V41/Z42
WWW.EYE-COM.NET
57
0 SPECIAL
01
02
Abb.: stock.adobe.com
58
EYECOM 01 | 2026
03
MADE
IN EUROPE
01 | Leja-Meisterbrillen
Stahnsdorf liegt südlich von Berlin, also mitten in Deutschland. Dort wird jede einzelne
Fassung der Leja-Meisterbrillen in Handarbeit gefertigt und nach Maß und
indivi duellem Farbwunsch hergestellt. Vom Verleimen der Platinen, dem hundertstelmillimetergenauen
Anlegen der Brillenform im Computerprogramm, bis hin zum Ausfräsen,
Schleifen und Lackieren- jeder Arbeitsgang wird vom Tischlermeister Stephan
Leja und seinen Mitarbeitern ausgeführt.
02 | Locco
Die Acetat Halbbrillen HB2010 von Locco Brillendesign sind fester Bestandteil der
Kollektion und präsentieren sich farbenfroh „made in Italy“. Erhältlich in über 20
Farbvarianten, mit Federscharnier und in drei unterschiedlichen Größen wird Lesen
zum modischen Hingucker, ob im Büro oder Privat. opti ‘26: Halle C2, Stand 436
04
03 | Lunor
Lunor steht seit jeher für edle Edelstahlfassungen, die mit ihrem authentischen
Retro-Charme, technischer Finesse und traditioneller Handwerkskunst überzeugen.
Immer wieder beweist die Marke, dass echte Klassiker niemals aus der Mode kommen
- sondern immer wieder neu gedacht werden können. Mit frischen Farben und überarbeiteten
Formen erhalten beliebte Modelle wie die legendäre Classic-Linie – einst
getragen von Steve Jobs - ein stilvolles Update. Auch die Vintage-Kollektion M5 erlebt
ein goldenes Revival. Denn „Retro“ bedeutet bei Lunor nicht Rückschritt, sondern die
kontinuierliche Weiterentwicklung einer gelebten Designtradition.
opti ’26: Halle C1, Stand 255
05
04 | makellos.
Made in Europe – handmade in Germany: Im Einklang mit der Markenphilosophie
von makellos. werden die meisten Acetatfassungen in Deutschland entworfen und
gefertigt, wie auch das gezeigte Modell „Takeru“. Zum Einsatz kommt dabei hochwertiges
Mazzuchelli-Acetat aus Italien; ein Material, das durch brillante Farben und eine
beeindruckende Farbtiefe besticht und so einzigartige visuelle Effekte schafft. German
quality meets Japanese spirit. Vertrieb über Aoyama Optical
06
05 | Markus T
Markus T Brillen sind Meisterwerke der Handwerkskunst, gefertigt aus hochwertigen
Materialien. Die Definition von Luxus ist anspruchsvolle Technik und unaufdringliches
Design. Exklusivität bedeutet auch, dass Markus T die Qualität der Brillen sprichwörtlich
in der Hand hat. 100% „handmade in Germany“. Von der Idee über die Fertigung
bis hin zum Versand - viele Köpfe und Hände lassen die Vision von der perfekten Brille
am Standort in Gütersloh Isselhorst Wirklichkeit werden.
opti ‘26: Halle C1, Stand 350
07
06 | Möbel + Raum
Möbel und Raum in Michelstadt baut nicht nur die passenden Möbel für ein neues
Geschäft; es werden hier auch Gesamtkonzepte erstellt. Die Natürlichkeit der Materialien,
die eigene Herstellung in der Werkstatt im Odenwald und das Achten auf heimische Produkte
machen die von Möbel und Raum geplanten Projekte einzigartig und nachhaltig.
„Unsere Aufgabe sehen wir darin, den ganz persönlichen Anforderungen unserer Kunden
gerecht zu werden. Nur so finden dann Innenarchitektur und Geschäftserfolg zueinander.“
opti ‘26: Halle C2, Stand 312/319
07 | Morel
„Estelle“ offenbart die ganze Finesse der Handwerkskunst von Morel durch ein einzigartiges
3D-Design. Die exquisite Brauenlinie zeigt außergewöhnliche subtile und nuancierte
Farben. Das Modell aus 100% Acetat wurde in der Zentrale in Morbier (Jura) in Frankreich
entworfen, konstruiert, als Prototyp entwickelt und hergestellt, wobei das gesamte Knowhow
zum Einsatz kam, das seit 1880 von Generation zu Generation weitergegeben wird.
opti ‘26: Halle C2, Stand 239
MIDO: Halle 4, Stand R19/R23/S20/S22
WWW.EYE-COM.NET
59
0 SPECIAL
01 | MPO Brillenglas
MPO setzt als starker Partner im augenoptischen Fachhandel nicht nur auf ausgezeichnete
Produkte „made in Germany“, sondern auch auf echten Service: Mit maßgeschneiderten Lösungen,
verlässlichen Garantien und umfassenden Leistungen wie Einschleif- und Fernrandungsservice
sowie professioneller Marketingunterstützung sorgt MPO für entspanntes Sehen. Über
75 Jahre Erfahrung und neueste Technik im Produktionsprozess garantieren zudem eine effiziente,
präzise und schnelle Fertigung bei höchster Qualität.
MADE
IN EUROPE
01
02 | Neubau
Seit 2016 steht Neubau für verantwortungsvolles Handeln und progressives Design. Gefertigt in
Österreich, verbinden die Kollektionen traditionelle Handwerkskunst mit nachhaltigen Materialien
und modernster Technologie. Das Ergebnis: Bewusst produzierte Brillen mit klarer, zeitloser
Formensprache. Zum Zehnjährigen erscheinen fünf ikonische Modelle – Hemma, Thomas, Udo,
Barbara und Adam – in neuen Farben, hergestellt mit dem bio-zirkulärem Material Natural PX.
Vertrieb über Silhouette
opti ‘26: Halle C1, Stand 411
03 | Oculus
Oculus entwickelt am Hauptsitz in Wetzlar Produkte mit einer außergewöhnlich langen Lebensdauer.
Wer sich für ein Gerät von Oculus entscheidet, kann sicher sein, dass er für die nächsten
Jahre eine zuverlässige Lösung erhält. Im Zentrum der Produktentwicklung stehen robuste
Grundkonzepte in Kombination mit modernster Technologie – für präzise und reproduzierbare
Messergebnisse.
opti ‘26: Halle C4, Stand C4/441 · MIDO: Halle 3, Stand G24
02
04 | Optiswiss
Jeden Tag fertigt Optiswiss in Basel mehrere tausend hochwertige Brillengläser mit Leidenschaft,
Präzision und Innovationskraft. Auch das Jahr 2026 beginnt mit technologischem Fortschritt:
„Swissvario“. Das neue, hochentwickelte Berechnungssystem ist das Fundament der neuen Gleitsicht-Philosophie
– entwickelt in Europa, hergestellt in der Schweiz.
opti ‘26: Halle C4, Stand 451
05 | Presenta Nova
„Struktura“ von Presenta Nova ist ein modulares Display- und Aufbewahrungssystem. Ein elegantes
Aluminiumgitter bildet die Basis für austauschbare Display- und Aufbewahrungselemente.
Sein innovatives Design dient gleichzeitig als polaritätsbasierter elektrischer Leiter und ermöglicht
so eine kabellose Beleuchtung. Jedes Modul wird über einen einzigartigen mehrachsigen
Knotenpunkt verbunden, sodass eine schnelle Montage ohne Werkzeug möglich ist. In Europa patentiert
und in Kroatien aus hochwertigen Materialien aus benachbarten EU-Ländern hergestellt.
opti ‘26: Halle C3, Stand 457 · MIDO: Halle 2, Stand D41/45
03
06 | Rodenstock
Mit „B.I.G. EXACT Sensitive“ hat Rodenstock die weltweit ersten Brillengläser vorgestellt, die
für die individuelle visuelle Sensitivität und Biometrie optimiert sind und die sowohl mit dem
Silmo d’Or als auch mit dem German Innovation Award ausgezeichnet wurden. Ganz neu bietet
das komplette Produktportfolio von „B.I.G. EXACT Sensitive“, das in Deutschland entwickelt und
designt wurde, das passende Brillenglas für jedes Alter, jede Lebensphase und jeden Lifestyle.
07 | Rolf
Bei Rolf ist 3D-Druck kein Schnellverfahren, sondern eine Technologie, die Gestaltung und Funktion
miteinander verschmelzen lässt. Sie schafft Freiheit in der Form, Präzision im Detail und
Verantwortung im Materialeinsatz. Das Ergebnis: Fassungen, die zeigen, wie moderne Technologie
zu einem Raum für Gestaltung wird – reduziert, durchdacht, zukunftsorientiert. Entwickelt,
designt und gefertigt in Tirol.
04
60
EYECOM 01 | 2026
05
06
07
Abb.: stock.adobe.com
WWW.EYE-COM.NET
61
0 SPECIAL
01
04
02
05
03
06
Abb.: stock.adobe.com
01 | Rudy Project
Rudy Project Sportbrillen werden zu 100% in Italien
gefertigt, im Herzen des Brillenviertels bei Treviso.
Die Nähe zur Produktion garantiert höchste Qualitätsstandards,
kurze Wege und schnelle Reaktionsfähigkeit.
Erfahrene Fachkräfte, handgefertigte
Komponenten und modernste Technologien vereinen
sich zu einzigartiger Präzision und Stil. „Made in
Italy“ steht hier für Innovation, Handwerkskunst und
echte Leidenschaft.
02 | Rupp + Hubrach
Gleitsicht und Nah + Raum gehören zusammen.
Das Premium-Gleitsichtglas „SiiA 2“ ist das Highend
-Fundament von Rupp + Hubrach (R+H) – in
Bamberg gedacht und gemacht, mit smarten Funktionsmodi
und bis zu 30% breiterem Nahbereich – für
moderne, digitale Sehanforderungen. Zusammen
mit Nah + Raum-Gläsern entsteht echter Kundennutzen
für alle Entfernungen – im Alltag, im Job,
beim Sport und in der Sonne.
opti ‘26: Halle C3, Stand 219
03 | Schau Schau Brillen
Diese XXL Sonnenbrille Modell 127 von Schau
Schau Brillen wurde von Peter Kozich designt und
steht unter dem unverkennbaren Motto „Schwarz
liebt Weiß“. Die Brille ist, wie alle Modelle von Schau
Schau Brillen, in Österreich handgearbeitet.
62
EYECOM 01 | 2026
MADE
IN EUROPE
04 | Silhouette
Seit den 1990er-Jahren prägt Titan die Designphilosophie
von Silhouette. 2026 stehen die neuen Kollektionen
ganz im Zeichen dieses Materials. Gefertigt in
Österreich, verbinden sie höchste Handwerkskunst mit
nachhaltiger Produktion und zeigen, wie innovatives
Design „made in Europe“ aussieht: Kompromisslos
leicht, langlebig und zeitlos elegant. In Kooperation
mit dem Guggenheim Museum Bilbao setzt Silhouette
rund um seine neue Kampagne damit ein starkes
Zeichen für Design und kulturelle Vision.
opti ‘26: Halle C1, Stand 412
05 | Siols
Eine durchgehende, sphärisch geschliffene
Shield-Verglasung mit rückseitig direkt integrierten
Sehstärkenzonen, ohne Ansatz, ohne Naht. Gefertigt
aus einem einzigen Stück, präzise gefräst in zwei
8er-Kurven, in unzähligen mikroskopischen Schritten
– das „RX.Aero“ Shield von Siols mit der Maximus
Direkt-Verglasung ist ab sofort bereit, die Bühne zu
betreten. Zum Start kommt es in einer kontrastverstärkenden
Purple-Tönung mit edlem Silberspiegel,
lieferbar von -5 dpt bis +3 dpt.
06 | Paul Smith
Die Paul Smith PS25112 „Nimrod“ verkörpert
britische Handwerkskunst mit europäischer Inspiration.
Entworfen von Paul Smith, dessen Wurzeln
im englischen Nottingham liegen, verbindet das
Modell klassische Eleganz mit moderner Leichtigkeit.
Hergestellt im Marchon-Werk in Italien,
stehen emaillierte Streifendetails für die farbenfrohe
Vielfalt Europas, während präzise gefertigte
Elemente höchsten Tragekomfort bieten.
Vertrieb über Marchon
WWW.EYE-COM.NET
63
0 SPECIAL
MADE
IN EUROPE
01
02
Abb.: stock.adobe.com
64
EYECOM 01 | 2026
03
01 | Stratemeyer
In einer Zeit, in der viele Unternehmen ihre Fertigung ins Ausland verlagern, bleibt
Stratemeyer seinen über 75 Jahre alten Wurzeln treu und setzt auf Qualität und Zuverlässigkeit,
die nur ein deutscher Standort bieten kann. Kurze Transportwege, umweltfreundliche
Produktion und die Förderung regionaler Wirtschaft sichern höchste Standards
und stärken unsere Gemeinschaft. Das Bekenntnis zu Deutschland ist mehr als
eine geografische Entscheidung – es ist eine Verpflichtung zu Qualität und Verantwortung.
04
02 | Style
An diesem modernen Tisch von Style, der mit seiner runden Tischplatte eine lässige
Wohlfühlatmosphäre wie im Café schafft, können Kunde und Augenoptiker mit angenehmer
Beinfreiheit zusammensitzen. Der schmale aufgehängte Container nimmt
wichtige Utensilien auf. Die Liebe zum Detail ist etwas, das dem Designbüro Style –
interior design von Michael Ganal und Beate Sloma vom Bodensee sehr am Herzen
liegt und es auszeichnet. Die individuell konzipierten Möbelstücke werden in handwerklich
hoher Qualität in Handwerksbetrieben am Bodensee gefertigt und in aller
Welt aufgebaut.
05
03 | Vanni
Die „Remaster“-Kollektion von Vanni aus Italien ist die perfekte Synthese aus Eleganz
und Innovation, das Ergebnis eines sorgfältigen Herstellungsprozesses. In dessen
Endphase wird überschüssiges Material weggefräst, wodurch die Brillen sehr leicht
werden und eine halbrunde Form erhalten, die sich unglaublich glatt anfühlt und angenehm
zu tragen ist.
06
04 | Visall
Die Produktion der Visall Brillengläser in Deutschland und in der Schweiz mit modernsten
Technologien sowie strengen Qualitätsstandards und Umweltauflagen,
garantieren außergewöhnliche Brillengläser zu fairen Preisen. Dabei sorgen kurze
Transportwege für optimierte Lieferzeiten bei gleichzeitig geringeren Emissionen.
Auch die im Frühjahr erscheinenden „Pro DriveSense“ Brillengläser für bessere Sicht
beim Autofahren werden in Deutschland produziert.
05 | W-EYE
Know-how aus über 50 Jahren Erfahrung in der Herstellung von Holzstühlen hat zu
W-eye geführt. So können Nasensteg, Bügel und Frontpartie individuell angepasst
werden, ebenso Farben und Materialien wie Aluminium, Kupfer oder recycelte Dosen.
„Handmade in Italy“ mit Verfahren, die Technologie und Innovation verbinden, vom
Design und dem Zuschnitt mit numerisch gesteuerten Maschinen bis hin zur Endbearbeitung,
die vollständig von Hand erfolgt.
opti ‘26: Halle C1, Stand 351 · MIDO: Halle 2, Stand P45
07
06 | Wöhlk Contactlinsen
Der Vorläufer der modernen Kontaktlinse wurde in Kiel erfunden: Im Jahr 1946 testete
der Visionär und Tüftler Heinrich Wöhlk die von ihm entwickelte weltweit erste
formstabile Kontaktlinse im Selbstversuch. Damit begründete er nicht nur die moderne
Kontaktoptik, sondern legte auch den Grundstein für die heutige Wöhlk Contactlinsen
GmbH. Auf der opti in München steht die „FEN Vision Technology“ im Mittelpunkt,
die Wöhlk eigens in Schönkirchen entwickelte.
opti ‘26: Halle C4, Stand 216
07 | Wollenweber hornline
Diese Brille steht für europäisches Design: Klare Linien, natürliche Eleganz und handwerkliche
Präzision. Hergestellt von Wollenweber hornline in der Vulkaneifel vereint
sie nachhaltige Fertigung mit zeitloser Ästhetik – authentisch, langlebig und mit Liebe
zum Detail gefertigt.
opti ‘26: Halle C2, Stand 467
WWW.EYE-COM.NET
65
0 PORTRAIT
Qualität und
Persönlichkeit
er durch die Fußgängerzone von Tönisvorst schlendert,
kommt an einem Namen kaum vorbei: Dem Brillenhaus Toerschen.
Ein Augenoptikbetrieb, der sich in den vergangenen
Jahren vom lokalen Geheimtipp zu einer festen Größe im regionalen Markt
entwickelt hat. Seine Gründer und Inhaber, Simone und Daniel Toerschen,
haben eine Menge Ideen und Geld in Bewegung gesetzt, um ihre ganz
persönliche Vorstellung von zeitgemäßer Augenoptik umzusetzen.
Simone Toerschen ist seit 1999 Augenoptikerin und seit 2003
Augenoptiker-Meisterin. 2002 begann ein junger Mann namens Daniel
Toerschen seine Ausbildung in dem Betrieb, in dem sie – damals noch
unter ihrem Mädchennamen Philipsen – arbeitete und ihm die Feinheiten
des Augenoptikerberufs beibrachte. Anfang 2011 stellten die beiden
Kollegen fest, dass sie nach neun Jahren gemeinsamer Arbeit weit mehr
verband als nur derselbe Beruf und ein gemeinsamer Arbeitgeber – eine
Erkenntnis, die in einer privaten Partnerschaft und Ehe mündete – und in
der Selbständigkeit: Wenige Monate später gründeten sie in Tönisvorst
ihr „Brillenhouse“. „Mit 25 bzw. 31 Jahren starteten wir auf gemütlichen
80 Quadratmetern, mit eigener Werkstatt und zum großen Teil selbst
gebauten Möbeln in die Selbstständigkeit“, erinnert sich Daniel Toerschen
an diese aufregende Zeit.
Die ersten Jahre arbeiteten sie mit einem klassischen Unternehmenskonzept
– mit der Arbeitsweise und mit Marken, die sie bereits kannten.
„Nach zwei kurz aufeinanderfolgenden Einbrüchen im Jahr 2015, bei
denen unser gesamtes Warenlager entwendet wurde, entschieden wir
uns, unser Konzept Schritt für Schritt auf Independent Labels umzustellen“,
erzählt Simone Toerschen.
Ein Ort, an dem Sehen nicht
nur funktional, sondern beinahe
poetisch betrachtet wird.
Während der Corona-Zeit begannen sie – mehr der Not als eigenen
Wünschen folgend – ihre digitale Präsenz auszubauen. Aber das Ergebnis
überzeugt: „Unser Buchungsportal hat sich inzwischen so etabliert, dass
etwa 80 Prozent aller Termine online vereinbart werden. Das ermöglicht uns
eine ruhige, entspannte Beratung – im Schnitt verbringen unsere Kunden
etwa 60 bis 90 Minuten bei uns. Viele empfinden diese Zeit und Aufmerk-
66
EYECOM 01 | 2026
WARUM SIND ANDERE AUGENOPTIKER ERFOLGREICH? WAS MACHEN SIE
ANDERS UND VIELLEICHT BESSER ALS MAN SELBST? DIESEN UND ANDEREN
FRAGEN FOLGT EYECOM MIT DER RUBRIK PORTRAIT, IN DER BESONDERE
UNTER NEHMEN VORGESTELLT WERDEN.
DIESES MAL SIND ES SIMONE UND DANIEL TOERSCHEN, TÖNISVORST
samkeit als besondere Wertschätzung“, freut sich Daniel Toerschen. Denn
gerade das macht einen mittelständischen Augenoptiker aus und unterscheidet
ihn von vielen Wettbewerbern: Zeit und Zuwendung.
Vor knapp einem Jahr, am 18. Februar 2025 machten die beiden
Unternehmer dann einen besonders mutigen Schritt: Nach langer und
aufwendiger Planung und Vorbereitung eröffneten sie ihr neues Geschäft,
das sie in die örtliche Fußgängerzone verlagert hatten, wo eine ehemalige
Bäckerei mit über 200 Quadratmetern freigeworden war. „Das war eine
echte Herausforderung aufgrund des Grundrisses und der vielen Fenster.
Schnell wurde klar, dass unsere bisherigen Möbel hier kaum Platz finden
würden“, erinnert sich Daniel Toerschen..
Da Daniel Toerschen schon eine ganze Weile die Konzepte der Firma
„möbel & raum“ verfolgt hatte, nahm er Kontakt zu den Odenwälder
Ladenbauern auf und schilderte die gesammelten Ideen – nicht ohne
den Hinweis, dass dafür kein unbegrenztes Budget zur Verfügung stünde.
Schon der erste Entwurf der Innenarchitekten begeisterte die Toerschens.
Seine Qualität zeigte sich vor allem darin, dass sie nur sehr wenig geändert
haben wollten. Das Ergebnis ist eine Bühne für zeitgemäße Augenoptik,
die viele Jahre Bestand haben kann, weil sie nicht „Mode“ ist, sondern
dezent genug, die Brille und die Kunden in den Mittelpunkt des
WWW.EYE-COM.NET
67
0 PORTRAIT
Geschäfts zu stellen. Ein Schritt, der nicht nur nach außen, sondern auch
nach innen eine klare Haltung zeigt: Mehr Persönlichkeit, mehr Profil und
eine noch stärkere Fokussierung auf hochwertige Augenoptik.
Auch der Name wurde überarbeitet: Aus dem bisherigen „Brillenhouse“,
dessen Schreibweise gelegentlich Fragen aufwarf, wurde im Zuge
des Relaunches einfach der neue Name „Toerschen“ – gekonnt illustriert
durch ein grafisches Symbol, das aus dem Buchstaben „T“ und einer stilisierten
Brille besteht. „Als Familienunternehmen war es uns wichtig, unseren
Namen in den Mittelpunkt zu rücken – das Wort ‚Brillenhaus‘ führen
wir jetzt in vereinfachter Form beiläufig weiter“, sagt Simone Toerschen.
Von außen strahlt das Geschäft eine diskrete Eleganz aus: Die klaren
Linien und warm erleuchteten Schaufenster ziehen den Blick an wie ein
Leuchtturm für Menschen, die das Besondere suchen. Aber auch von innen
ist das Brillenhaus Toerschen viel mehr als „nur“ ein Raum, in dem Brillen
Vertrauen ist der Rohstoff, aus dem
langfristige Kundenbeziehungen entstehen.
verkauft werden: Es ist ein kleines Juwel der Sinnesfreuden – ein Ort, an
dem Sehen nicht nur funktional, sondern beinahe poetisch betrachtet wird.
Die Mischung aus warmem Holz, sanftem Licht und modernem Purismus
fühlt sich wie eine wohlige, vertraute Umarmung an. Große Spiegel und
ein offenes Deckenkonzept sorgen für noch mehr Raumtiefe und eine
Menge individuellen Charme. Die eleganten Regale stellen die Brillen
nicht einfach aus, sondern präsentieren sie als wertvolle kleine Kunstobjekte,
die nur darauf warten, einem neuen Gesicht Charakter zu verleihen.
Jede Fassung erzählt eine kleine Geschichte, sei es über ihre Herkunft, ihre
Materialien oder ihren gestalterischen Ansatz. Der Mix ist kuratiert, nicht
beliebig - und damit ein Gegenentwurf zur gesichtslosen Massenoptik
großer Ketten. Auch bei Brillengläsern setzt man auf Qualität und Individualisierung
statt auf reine Preislogik.
Die Kombination aus tiefen Schwarztönen, natürlichen Materialien
und raffiniertem Design verleiht dem Raum eine Ruhe und Konzentration,
die man sonst eher aus gehobenen Lounges kennt. Der gemütliche Sitzbereich
mit seiner grünen Couch und dem schwebenden Sessel lädt dazu
ein, entspannt anzukommen, einen Moment innezuhalten und sich ganz
auf die eigene Wahrnehmung einzulassen. „Das ist eine Atmosphäre, in
der sich unsere Kunden rundum wohlfühlen“, weiß Simone Toerschen, „oft
so sehr, dass sie am Ende der Beratung kaum aufstehen wollen.“ Auch
die Bar-Ecke mit erlesenen Drinks und einer funkelnden Siebträger-
Kaffeemaschine ist ein liebevoll inszeniertes Versprechen von Genuss
und Gastfreundschaft – ein Ort, an dem Beratung zu Begegnung wird und
Stilbewusstsein mit Wohlgefühl verschmilzt.
BRILLENHAUS TOERSCHEN GbR
Hochstr. 16
47918 Tönisvorst, Deutschland
Tel. 02151-3612747
www.toerschen.com · info@toerschen.com
Eröffnung: 2011
Mitarbeiter: 3 (inklusive der Inhaber)
Haupt-Kollektionen: Reiz, Hug, Lunor, Andy Wolf, Mykita,
Rolf, Gigi, You Mawo, Raen, Dick Moby, Woow, GLCO,
Very French Gangsters, ProDesign, Monoqool,
Oliver Goldsmith, Markus T, Dita, Ross & Brown, Coblens
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag 9 – 13 Uhr und 15 – 18:30 Uhr,
Samstag 9 – 14 Uhr
68
EYECOM 01 | 2026
Aber auch auf den zweiten und dritten Blick zeigt das Brillenhaus
Toerschen exemplarisch, wie sich moderne Augenoptik im Spannungsfeld
zwischen Tradition und Innovation weiterentwickelt. Hier gehört eine
präzise Refraktion genauso selbstverständlich zum Alltag wie der Einsatz
moderner optometrischer Screeningverfahren. Die Werkstatt ist kein Hinterzimmer,
sondern ein Kompetenzraum: randlose Spezialanpassungen
und individuelle Fassungsmodifikationen gehören genauso zum täglichen
Repertoire wie digitale Messsysteme, hochauflösende Zentriertechnik und
personalisierte Brillenglas-Konzepte.
Diese persönliche Note wird von vielen anspruchsvollen Kunden sehr
geschätzt. Gespräche beginnen hier nicht mit der Frage „Haben Sie schon
eine Idee, was für eine Brille Sie suchen?“, sondern mit dem Menschen
dahinter: Seinem Sehalltag, seinen Herausforderungen, seinen Gewohnheiten
und seinen Stilvorlieben. Diese Haltung führt nicht nur zu besseren
Ergebnissen – sie schafft Vertrauen. Und Vertrauen ist der Rohstoff, aus
dem langfristige Kundenbeziehungen entstehen.
Im Zeitalter digitaler Angebote gewinnen solche authentischen
Fachgeschäfte an Bedeutung. Denn sie bieten etwas, das weder
Algorithmen noch Online-Konfiguratoren jemals leisten können: Echte
Begegnung, präzises Handwerk und die Sicherheit, dass jedes Detail
ernst genommen wird.
WWW.EYE-COM.NET
69
TERMINE 01 | 2026
Datum Tage KONTAKTLINSENSEMINARE Ort Veranstalter
29.01.26 2 Spaltlampenpraxis Schwarmstedt NDOC
31.01.26 2 Kontaktlinse – die Harten Schwarmstedt NDOC
31.01.26 2 Kontaktlinse – die Weichen Schwarmstedt NDOC
02.02.26 1 Kontaktlinse – Multifokal Schwarmstedt NDOC
10.02.26 2 Fit for Soft 2 – Die Anpassung moderner weicher Kontaktlinsen Aschaffenburg Alcon
17.02.26 2 Arbeiten mit der Spaltlampe (Grundlagenseminar) Dormagen ZVA
19.02.26 2 Kontaktlinsenassistenz (weiche KL) Dormagen ZVA
24.02.26 2 Fit for Soft 1 – Der Einstieg in die Kontaktlinse Aschaffenburg Alcon
11.03.26 1 Fit for Multifocal & Toric Aschaffenburg Alcon
16.03.26 2 Anpassung formstabiler Ein- und Mehrstärken-Kontaktlinsen Schönkirchen Wöhlk
Datum Tage REFRAKTIONSSEMINARE Ort Veranstalter
10.01.26 2 Refraktion - Kreuzzylinder Schwarmstedt NDOC
12.01.26 1 Kreuzzylinder Praxistag Schwarmstedt NDOC
26.01.26 4 4-Tage Refraktion Diez Optonia
28.01.26 1 Refraktionstraining für Einsteiger Oberkochen Zeiss
02.02.26 2 Refraktionsassistenz Grundkurs Dormagen ZVA
07.02.26 2 Skiaskopie Schwarmstedt NDOC
10.02.26 1 Refraktionstraining für Fortgeschrittene Köln Zeiss
23.02.26 1 Refraktion Plus Leipzig Oculus
07.03.26 2 Zylindernebelmethode Schwarmstedt NDOC
24.03.26 1 Professionelle Refraktion mit dem Vissard 3D Köln Oculus
28.03.26 2 Refraktion - Kreuzzylinder Schwarmstedt NDOC
30.03.26 1 Kreuzzylinder Praxistag Schwarmstedt NDOC
07.04.26 4 4-Tage Refraktion Diez Optonia
Datum Tage SPORTOPTIK Ort Veranstalter
4.12.26 2 Sportoptik Dormagen ZVA
Datum Tage OPTIKER-STAMMTISCH Ort Veranstalter
26.01.26 1 Optikerstammtisch: Kundenbindung ohne Erwartungen Dresden Monra Consulting
11.03.26 1 Optikerstammtisch: Die richtige Ware anbieten; Lagerplanung Stuttgart Monra Consulting
06.05.26 1 Optikerstammtisch: Was bedeutet eigentlich gute Beratung Luzern Monra Consulting
Datum Tage KONGRESSE UND TAGUNGEN Ort Veranstalter
15.03.26 2 OSO-Fachtagung 2026 CH-Bern OSO
31.05.26 1 L’OSO en Romandie CH-Lausanne OSO
Datum Tage MESSEN Ort Veranstalter
10.01.26 2 Interlook Dortmund Messe Dortmund
16.01.26 3 opti München GHM
31.01.26 3 Mido Milano Eyewear Show I-Mailand IES
02.03.26 1 Bold Light edition NL-Hertogenbosch Bold Optical Fair
11.03.26 4 Vision Expo USA-Orlando Reed Exhibitions
70
EYECOM 01 | 2026
Datum Tage SEMINARE FÜR MITARBEITER UND AUSZUBILDENDE Ort Veranstalter
22.01.26 1 Mit Menschenkenntnis zum Verkaufserfolg Stuttgart Zeiss
29.01.26 3 Otoplastik Fräskurs Schwarmstedt NDOC
09.03.26 20 Optikassistent Schwarmstedt NDOC
10.03.26 1 Training Day Karlsruhe SWAV
11.03.26 1 Training Day Karlsruhe SWAV
12.03.26 1 Training Day Karlsruhe SWAV
21.03.26 2 Netzhaut Screening Schwarmstedt NDOC
23.03.26 3 Azubi Training kompakt. Produkt-Know-How und Verkaufs-Know-How Bielefeld Zeiss
14.04.26 2 Quereinsteiger kompakt. Intensivseminar zu Produktwissen und Verkauf München Zeiss
22.04.26 1 Kommunikationspsychologie – eine Reklamation, eine Chance Karlsruhe Zeiss
Datum Tage UNTERNEHMERSEMINARE Ort Veranstalter
15.04.26 1 Unternehmensübernahme und -übergabe Karlsruhe SWAV
09.09.26 1 Unternehmensübernahme und -übergabe Karlsruhe SWAV
Datum Tage WEBINARE Ort Veranstalter
27.01.26 - Contact live multi – Presbyopiesortiment von Wöhlk jetzt komplettiert online Wöhlk
28.01.26 - Invididuelle Mehrstärkencontactlinsen mit FEN Vision Technology online Wöhlk
29.01.26 - Materialinnovation trifft Sehkomfort online Alcon
29.01.26 - Von Krümmung bis Brechkraft: Farbkarten der Hornhaut verstehen und einsetzen online Oculus
02.02.26 - Re-Zertifizierung online Zeiss
02.02.26 - Medikamente und ihr Einfluss auf den Sehprozess online Oculus
03.02.26 - Alcon Insight: Precision7 online Alcon
05.02.26 - Mitarbeiterbindung – eine Frage der sozialen Verantwortung? online Zeiss
05.02.26 - Spaltlampenuntersuchung für die Contactlinsenanpassung online Wöhlk
50.02.26 - Trockenes Auge online Wöhlk
10.02.26 - Contact individual – Anpassung individueller weicher Einstärkenlinsen online Wöhlk
10.02.26 - Formstabile Einstärken-Kontactlinsen schnell und effektiv anpassen online Wöhlk
12.02.26 - Wissensdokumentation und Wissenstransfer in Unternehmen online Zeiss
12.02.26 - Update Trockenes Auge: Was Sie über den neuen TFOS DEWS III Report wissen müssen online Oculus
17.02.26 - Screening-Konzepte online NDOC
19.02.26 - Zeiss i.Scription – Wellenfrontanalyse leicht gemacht Teil 1 online Zeiss
24.02.26 - Unternehmertum – Entrepreneurship online Zeiss
24.02.26 - Allgemeinerkrankungen und die Auswirkung am Auge online NDOC
24.02.26 - Formen & Farben online Silhouette
24.02.26 - Optometrie Assistenz – Alter & Auge; Gerontologie des Sehens online Optonia
26.02.26 - Zeiss i.Scription – Wellenfrontanalyse leicht gemacht Teil 2 online Zeiss
26.02.26 - Alcon Insight: Precision7 online Alcon
26.02.26 - Contact individual multi – Individuelle weiche Mehrstärkenlinsen online Wöhlk
26.02.26 - Formstabile Mehrstärken-Kontactlinsen schnell und effektiv anpassen online Wöhlk
27.02.26 - Torische Kontaktlinsen anpassen-Strategien für den Erfolg online Alcon
03.03.26 - Medikamente und Auge online NDOC
03.03.26 - Contact live multi – Presbyopiesortiment von wöhlk jetzt komplettiert online Wöhlk
05.03.26 - Zeiss i.Scription – Wellenfrontanalyse leicht gemacht Teil 3 online Zeiss
WWW.EYE-COM.NET
71
TERMINE 01 | 2026
Datum Tage SONSTIGE VERANSTALTUNGEN Ort Veranstalter
05.11.25 400 Meisterkurs in Teilzeit Schwarmstedt NDOC
07.01.26 18M Meisterkurs Teilzeitkurs Dormagen ZVA
20.01.26 11M Meistervorbereitungskurs Frühjahr Vollzeit Diez Optonia
17.02.26 18M Meistervorbereitungskurs Teilzeit Hydrid Diez Optonia
20.02.26 2 Optometrie Assistenz - Anlassbezogener Einsatz von Screening-Methoden Diez Optonia
28.02.26 3 Optometrie bei Kindern, Teil 1 Veitshöchheim IVBS
02.03.26 3 Binokulare Augenglasbestimmung nach der MKH-Methode Wetzlar Oculus
10.03.26 2 Kinderoptometrie – kinderleicht Wetzlar Oculus
11.03.26 1 Optometrische Gerontologie Dormagen ZVA
17.03.26 1 Veränderungen des Sehens im Laufe eines Lebens München Oculus
21.03.26 3 MKH 5.0.1 Hankensbüttel IVBS
23.03.26 1 Pentacam Anwender Seminar für Augenoptiker/Optometristen Wetzlar Oculus
24.03.26 2 Optometrie-Assistenz: AMD, Glaukom, diabetische Retinopathie, Katarakt Diez Optonia
25.03.26 1 Klarer Durchblick: Grundlagen rund ums Auge Köln Oculus
11.04.26 2 Optimale digitale Abläufe: Zeit sparen & Kunden gewinnen Hannover OPA
18.04.26 2 Optimale digitale Abläufe: Zeit sparen & Kunden gewinnen Frankfurt OPA
20.04.26 1 Expo Days München München Oculus
22.04.26 2 Binokularsehen – Analyse, Verständnis, Korrektion Dormagen ZVA
23.04.26 1 Expo Days Frankfurt Frankfurt Oculus
27.04.26 1 Spaltlampen-Modul 1: Assistenz in der Anpassung weicher Kontaktlinsen Wetzlar Oculus
28.04.26 1 Myopie im Blick – Erste Schritte ins Myopie-Management Wetzlar Oculus
02.05.26 8 Mein Sehen-Lernheft DK-Fanø IVBS
04.05.26 214 Meisterkurs in Vollzeit Schwarmstedt NDOC
04.05.26 1 Topographiebasierte Kontaktlinsenanpassung - Keratograph 5M Anwender-Seminar Wetzlar Oculus
KONTAKTE
Alcon Tel. 06021-9010-072, www.de.alcon.com, anja.fink@alcon.com
Bold Optical Fair Tel. +31-6-16678376, www.bold-opticalfair.nl, info@bold-opticalfair.nl
GHM Tel. 089-94955-230, www.opti-munich.com, opti@ghm.de
IVBS Tel. 06432-920320, www.ivbs.org, info@ivbs.org
Messe Dortmund GmbH Tel. 0231-1204-521, www.interlook-messe.de
IES International Eyewear Solutions Srl Tel. +39-02-32673673 , www.mido@mido.it, mido@mido.it
Monra Consulting Tel. 0163-2426885, www.monraconsulting.com, c.engelberg@monraconsulting.com
NDOC Tel. 05071-510 265, www.ndoc.info, info@ndoc.info
Oculus Optikgeräte GmbH Tel. 0641-2005-216, Fax: 0641-2005-266, www.oculus-akademie.de, veranstaltung@oculus.de
OPA EDV Optik Partner Tel. 05321-3355-0, www.opa.de, info@opa.de
OHI Optometrie & Hörakustik Initiative, Tel. +43-2700278, www.ohi.at, sekretariat@ohi.at
Optonia Tel. 06432-9366760, www.optonia.de, info@optonia.de
Organisation für Schweizer Optometrie (OSO) Tel. +41-62-8362041, info@optometrie.swiss
Reed Exhibitions Tel. 0211-55628565, www.reedexhibitions.com, anna.reineke@reedexpo.de
Silhouette Deutschland Tel. 07141-442010, www.silhouette.com, office@de.silhouette.com
SWAV Tel. 06232-6469 – 0, www.swav.de, info@swav.de
Wöhlk Tel. 0431-991-1152, www.woehlk.com, seminare@woehlk.com
Zeiss Academy Tel. 07361-591362, www.zeiss.de, vision.academy@synartIQ.de
ZVA-Bildungszentrum Tel. 02133-978890, www.zva-akademie.de, post@zva-akademie.de
Alle Angaben ohne Gewähr
72
EYECOM 01 | 2026
NETZWERK 0
DIE EYECOM-COMMUNITY 01 | 2026
Alcon Pharma GmbH Geschäftsbereich Vision Care
Tel. 06021 9010-001, www.de.alcon.com/de
Bon Optic
Tel. 0451-80-9000, www.bon.de
CooperVision GmbH
Tel. 06071-305-100, www.coopervision.de
Design Eyewear Group
Tel. +45-36-9828-00, www.designeyeweargroup.com
PM Frost GmbH
Tel. 07841-6031-0, www.pm-frost.de
Funk/Schuster international GmbH
Tel. 08869-912-900, www.funkeyewear.com
GHM
Tel. 089-189149-0, www.opti.de
Glasklar – Oliver Bartsch GmbH
Tel. 0221-922656-0, www.glasklar.com
gloryfy Vertriebs GmH
Tel. 0043-7751-80070-0, www.gloryfy.com
Hoet
Tel. +32-50-334302, www.hoet.eu
Hoya Lens Deutschland GmbH
Tel. 02161-652-0, www.hoya.de
Imago GmbH
Tel. 08024-99170, www.imago-eyewear.de
J.F. Rey Eyewear Design
Tel. +33-491-2962-39, www.jfrey.fr
Julbo SARL
Tel. 0800-1811883, www.julbo.fr
Koberg & Tente GmbH & Co KG
Tel. 0251-609510, www.koberg-tente.de
Leja Holzbrillen
Tel. 03329-63419-91, www.leja-holzbrillen.de
Locco Brillendesign
Tel. 0700-955-955-95, www.locco.de
Lunor Aktiengesellschaft
Tel. 07052-408960, www.lunor.com
makellos. Eyewear by Aoyama
Tel. 0331-97999-40, www.makellos-eyewear.de
Marchon Germany GmbH
Tel. 0800-755-2020, www.marchon.com
Marcolin Deutschland GmbH
Tel. 0221-888796-99, www.marcolin.com
Markus Temming GmbH
Tel. 05241-74343-0, www.markus-t.com
Möbel und Raum GmbH
Tel. 06061-7018-0, www.moebelundraum.de
Morel Germany Austria GmbH
Tel. 02330-6062-102, https://mymorel.com/de
MPG-Eyewear
Tel. +43-51-7201000, mpg-eyewear.com
MPO Lenses
Tel. 04631-6036-0, www.mpo-lenses.com
Neubau Eyewear
Tel. +43-732-3848 – 0, www.neubau-eyewear.com
New Line Optik GmbH
Tel. 030-26930999, www.newlineoptik.de
Oculus Optikgeräte GmbH
Tel. 0641-2005-0, www.oculus.de
Optik Hallmann
Tel. 0461-88998738, www.optik-hallmann.de
Opti Swiss AG
Tel. +41-61-337-1515, www.optiswiss.com
Oxibis
Tel. 07851-7089000, www.oxibis.com
Presenta Nova
Tel. 07052-932471, www.presenta-nova.com
Prisma Computersysteme GmbH
Tel. 06202-57568-10, www.prisma-computer.de
Rodenstock GmbH
Tel. 089-7202-0, www.rodenstock.de
Rolf – Roland Wolf KG
Tel. +43-5672-64712, www.rolf-spectacles.com
Rudy Project Germany GmbH
Tel. 08153-9877810, www.rudyproject.com
Rupp + Hubrach Optik GmbH
Tel. 0951-186-2929, www.brillenglas.de
Schau-Schau Brillen
Tel. +43-1-86906-35, www.schau-schau.at
Shape Engineering GmbH
Tel. 0221-95817020, www.shape-line-optic.de
Silhouette Deutschland GmbH
Tel. 0180-5442010, www.silhouette.com
SIOLS Optic Fashion GmbH
Tel. 089-784730, www.siolsvision.de
Solamor Paris
Tel. +33 6 24631652, www.solamor.paris
Specom Sportoptik
Tel. 08121-9248-66, www.sportoptik.de
Eugen Stratemeyer GmbH & Co. KG
Tel. 0234-50690-0, www.stratemeyer.com
STYLE – interior design
Tel. 07543-605997, www.style-interiordesign.com
Vanni Occhiali
Tel. +39-011-447-4771, www.vanniocchiali.com
Visall GmbH
Tel. 07621-91490-0, www.visall-brillenglas.de
W-Eye/MA-wood Srl
Tel. +39-0432-999764, www.w-eye.it
Wöhlk Contact-Linsen GmbH
Tel. 0431-991-0, www.woehlk.com
Wollenweber Hornline GmbH
Tel. 02692-1527-8111, www.wollenweber-hornline.de
You Mawo
Tel. 07531-94545-35, www.youmawo.com
Carl Zeiss
Tel. 07361-591-0, www.vision.zeiss.de
WWW.EYE-COM.NET
73
0 SCHLUSSLICHT
HIGHTECH-GERÄT AUS MITTELHESSEN FLIEGT ZUR ISS
Am 14. September 2025 startete das
Oculus Smartfield Perimeter von Cape
Canaveral aus zur Internationalen
Raumstation (ISS). Dort unterstützt
es die Forschung zum Spaceflight
Associated Neuro-ocular Syndrome
(SANS) – einer Erkrankung, die das
Sehvermögen von Astronauten bei
lang andauernden Raumflügen beeinträchtigen
kann. Das Smartfield
ist ein kompaktes, tragbares Gerät
zur Gesichtsfeldprüfung. An Bord der
ISS wird es Forschern dabei helfen,
herauszufinden, wie sich die Mikrogravitation
auf die Augengesundheit
auswirkt. Die Erkenntnisse aus dieser
Arbeit können auch Patienten auf der
Erde zugutekommen, indem sie das
Verständnis für neuro-okuläre Erkrankungen
fördern und die klinische Versorgung
verbessern. Sein Einsatz an
Bord der ISS unterstreicht die wachsende
Bedeutung fortschrittlicher
Augenheilkunde-Technologie sowohl
in der klinischen Praxis als auch in der
wissenschaftlichen Forschung. „Wir
sind stolz, dass ein in Wetzlar produziertes
Gerät zu dieser wichtigen Forschung
an Bord der ISS beiträgt und
dass unser Smartfield eine wichtige
Rolle bei der Gewährleistung der Sicherheit
der Astronauten spielt“, sagt
Rainer Kirchhübel, Geschäftsführer
von Oculus Optikgeräte GmbH. „Dieser
Meilenstein unterstreicht unser
Engagement, die Augenheilkunde
mit innovativen Lösungen sowohl auf
der Erde als auch darüber hinaus im
Orbit voranzubringen.“
Die Oculus Optikgeräte GmbH ist ein
familiengeführtes Unternehmen mit
Sitz in Wetzlar. Mit rund 560 Mitarbeitern
entwickelt und fertigt Oculus
ein umfangreiches Sortiment von
über 150 Produkten und produziert
weitgehend in Deutschland. Der Exportanteil
liegt bei über 60%.
JEDER DRITTE AUTOFAHRER ZWEIFELT AN EIGENER SEHLEISTUNG
Regen, Nebel, Dämmerung und
blendende Scheinwerfer stellen die
Augen im Herbst und Winter besonders
auf die Probe. Laut aktueller
Allensbach-Brillenstudie zweifelt
rund ein Drittel der Pkw-Fahrenden
an der eigenen Sehleistung. Trotzdem
verzichten viele über Jahre
auf einen Sehtest. Das Kuratorium
Gutes Sehen (KGS) rät deshalb: Augen
mindestens alle zwei Jahre im
TÜV-Rhythmus prüfen lassen.
Viele wissen um ihre Sehdefizite,
handeln aber nicht: In Deutschland
sind zwei Drittel der Autofahrer auf
eine Brille angewiesen. Dennoch
verlässt sich ein erheblicher Teil
auf veraltete Korrektionswerte. Laut
aktu eller Allensbach-Brillenstudie ist
nur gut die Hälfte der Brillenträger
überzeugt, dass ihre Sehleistung bei
einer Kontrolle ausreichen würde.
Über ein Viertel zweifelt bereits an
der eigenen Sehkraft.
Auch ohne Brille ist die Lage nicht
besser: Zwar halten sich die meisten
für fahrtauglich, doch jeder Sechste
rechnet damit, einen Sehtest nicht
zu bestehen. Besonders auffällig:
Unter den 45- bis 49-Jährigen haben
in den vergangenen drei Jahren nur
knapp vier von zehn Personen einen
Sehtest gemacht.
MANGEL AN VITAMIN D ERHÖHT RISIKO FÜR GRAUEN STAR
Eine breit angelegte internationale
Studie hat gezeigt, dass Menschen
mit schwerem Vitamin-D Mangel ein
um 12 Prozent höheres Risiko für
eine Trübung der Augenlinse haben.
Bereits seit Längerem wird ein Zusammenhang
von Vitamin-D-Mangel und
Kataraktentstehung vermutet. Nun
wurde diese Vermutung im Rahmen
des epidemiologischen Projekts „UK
Biobank“ bestätigt, nachdem man die
sogenannten Serum-25-Hydroxyvitamin
-D-Werte von fast einer halben
Million Projektteilnehmern im Alter
von 37 bis 73 Jahren ausgewertet hatte.
Dr. Jason C. Yam, von der Augenklinik
Chinese University Hongkong
weist auf einen besonderen Umstand
hin: Das Risiko für die Entstehung von
Grauem Star sei ganz besonders bei
jüngeren Menschen mit deutlichem
Vitamin D-Mangel auffällig. Die Ergebnisse
zeigen ein häufigeres Auftreten
von schwerem Vitamin-D-Mangel bei
jüngeren Personen (17,4 Prozent) im
Vergleich zu Personen mittleren Alters
(14,1 Prozent) und älteren Erwachsenen
(10,1 Prozent), was vermutlich
auf unterschiedliche Lebensgewohnheiten
zurückzuführen ist. Jüngere
Menschen sind häufiger beruflich in
Innenräumen tätig und einer geringeren
Sonneneinstrahlung ausgesetzt,
denn direkte Sonneneinstrahlung auf
die Haut regt bekanntlich körpereigene
Produktion von Vitamin D an.
EYECOM ist das Unternehmermagazin für alle unabhängigen Augenoptik-Unternehmer in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Sofern
Sie zu dieser Gruppe gehören, bekommen Sie das Magazin kostenfrei alle zwei Monate zugeschickt. Sollte sich Ihre Adresse geändert haben,
bitten wir um kurze Nachricht an info@eye-com.net.
I M P R E S S U M
EYECOM
DIE EYEWEAR-COMMUNITY
www.eye-com.net | ISSN 2509-4955
HERAUSGEBER UND VERLAG
MMM Medien Marketing Meinsen
Inhaber: Bodo Meinsen
Chiemseering 11, D-85551 Kirchheim bei München
Tel. +49 (0)89-905290-72
Fax +49 (0)89-905290-73
eMmail: meinsen@eye-com.net
CHEFREDAKTION + MITHERAUSGEBER
Martin Graf (V.i.S.d.P.)
Tel. +49 (0)171-5483199
eMail: graf@eye-com.net
REDAKTION
Andrea Graf
eMail: andrea.graf@eye-com.net
REDAKTIONSADRESSE
Redaktion EYECOM
Buchenweg 3, D-78259 Mühlhausen-Ehingen
REDAKTION USA
EYECOM of America
12391 McGregor Woods Cir
Fort Myers 33908 FL USA
MITARBEIT AN DIESER AUSGABE
André Durow, Michael Ganal, Beate Sloma
ANZEIGEN- UND MARKETING-LEITUNG
Bodo Meinsen
Tel. +49 (0)89-905290-72
Fax +49 (0)89-905290-73
eMail: anzeigen@eye-com.net
ADMINISTRATION MANAGEMENT ANZEIGEN
Petra Kammerstetter
Tel. +49 (0)89-905290-74
E-Mail: anzeigen@eye-com.net
GESTALTUNG
Sigrid Lupfer, Grafik Design
Heinz Putschies, Grafik Design
E-Mail: grafik@eye-com.net
ANZEIGENPREISE
Preisliste Nr. 11 vom 1. Oktober 2025
DRUCK/GESAMTHERSTELLUNG/
VERTRIEB
BONIFATIUS GmbH, Druck – Buch – Verlag
Karl-Schurz-Straße 26, 33100 Paderborn
ERSCHEINUNGSWEISE
4 x jährlich
EINZELVERKAUFSPREIS
5,00 €
Jahres-Abo Inland: 30,00 €
Jahres-Abo Europa: 42,00 €
(ohne Ust-ID +7% MwSt)
Jahres-Abo übriges Ausland: 60,00 €
BANKVERBINDUNG ANZEIGEN
Stadtsparkasse München
IBAN: DE87 7015 0000 0023 1459 07
BIC: SSKMDEMM
Nachdruck ist ganz oder auszugsweise nur
mit schriftlicher Genehmigung des Verlages
unter ausführlicher Quellenangabe gestattet.
Autorenbeiträge decken sich nicht unbedingt
mit der Meinung der Redaktion. Für unverlangt
eingesandte Manuskripte haftet der Verlag
nicht. Im Falle höherer Gewalt oder bei Störung
des Arbeitsfriedens besteht kein Anspruch auf
Lieferung oder Entschädigung. Erfüllungsort
und Gerichtsstand ist Kirchheim bei München.
74
EYECOM 01 | 2026
MACHEN SIE SICH BEREIT FÜR DEN
FRISCHEKICK VON TAG 1 BIS TAG 7
1,2
Wenn Tageslinsen keine Option sind, empfehlen
Sie Ihren Kunden die neue PRECISION 7 Wochenlinse!
Jede Woche eine
neue, frische Linse
mit dem
ACTIV-FLO ® -System 2,3
16 Stunden
außergewöhnlicher Komfort
und präzises Sehen,
auch noch an Tag 7 1*
Und das alles
zu einem
attraktiven Preis
Bei Fragen und für weitere Informationen wenden Sie sich an
Ihren persönlichen Ansprechpartner bei Alcon!
Beachten Sie die Packungsinformation mit vollständigen Gebrauchs- und Sicherheitshinweisen.
*Gemessen nach 16 Stunden.
Referenzen: 1. In a 2-week prospective clinical study in the US; n=181; CLEAR CARE Cleaning & Disinfecting Solution used for cleaning and disinfection; Unveröffentlichte interne Alcon Studie, 2023. (p = 0.0353).
2. Zheng Y, Dou J, Wang Y, et al. Sustained release of a polymeric wetting agent from a silicone-hydrogel contact lens material. ACS Omega. 2022;7(33):29223-29230. doi: 10.1021/acsomega.2c03310.
3. Phan CM, Chan VWY, Drolle E, et al. Evaluating the in vitro wettability and coefficient of friction of a novel and contemporary reusable silicone hydrogel contact lens materials using an in vitro blink model.
Cont Lens Anterior Eye. 2024.
Alcon Deutschland GmbH, Heinrich-von-Stephan-Straße 17, D-79100 Freiburg im Breisgau; Tel: +49 (0) 761 1304-0; E-Mail: kontakt.deutschland@alcon.com; www.de.alcon.com
Alcon Ophthalmika GmbH, Wohllebengasse 12-14, A-1040 Wien, Tel.: +43 (1) 5966970-0, E-Mail: Service.visioncare_at@alcon.com,www.alcon.at
Alcon Switzerland SA, Rue Louis-d’Affry 6, CH-1700 Fribourg, Tel. +41 58 911 38 00, E-Mail: service.vcch@alcon.com, www.alcon.ch
Geschäftsführer: Dr. Ege Bay, Jan Thore Föhrenbach, Paolo Grossi | DACH-PR7-2500031 11/25 © 2025 Alcon