Wie umweltbewusst Sie auch sind

alpine

Wie umweltbewusst Sie auch sind

Wie umweltbewusst Sie auch sind

Unser Spektrum in der Umwelttechnik

Umwelttechnik


Umwelttechnik

Gas- und Dampfkraftwerk Timelkam

Erweiterung Reststoffdeponie Arnoldstein

OMV Raffinerie Schwechat, TGU

Sanierung Gaswerk Wiener Neustadt

Müllverbrennungsanlage Zistersdorf

Tuttendorfer Breite Korneuburg

Fischerdeponie Theresienfeld

Biogasanlage Radešínská Svratka

Kläranlage Bourgas-Meden Rudnik

Kläranlage Popovo

Dort, wo gebaut wird. Weltweit.

Im Jahr 1965 als kleiner Baumaschinenhandel

gegründet, zählt ALPINE heute zu den

führenden Baukonzernen in Europa. Inzwischen

steht unser Name für modernstes

Know-how, höchste Flexibilität, maßgeschneiderte

Lösungen sowie den Einsatz

neuester Materialien und Geräte. Mit Kompetenz

in allen Sparten decken wir das gesamte

Spektrum an Bauleistungen ab und

realisieren termingerecht und zuverlässig

Projekte jeder Art und Größenordnung in

mehr als 30 Ländern. Dabei widmen wir uns

jedem einzelnen Projekt mit demselben Engagement.

Ergänzt wird die klassische Bautätigkeit

durch eine Reihe von Dienstleistungen auf

dem Sektor Projektentwicklung, Planung

und Finanzierung. Ein intensives Engagement

im Bereich Forschung und Entwicklung

soll auch in Zukunft höchste Qualität in

der Ausführung sowie eine Vorreiterrolle bei

Bauverfahren und -stoffen gewährleisten.

Der Erfolg von ALPINE basiert auf der

Motivation und Qualifikation unserer Mitarbeiter.

Hohe Investitionen in die Mitarbeiterbildung

sowie ein überdurchschnittliches

Engagement im Bereich Arbeitssicherheit

zeugen davon, dass wir die Verantwortung

gegenüber unseren Mitarbeitern ernst nehmen.

Verantwortung gegenüber Menschen

heißt auch Verantwortung gegenüber der

Umwelt. Ein behutsamer Umgang mit den

natürlichen Ressourcen gehört daher zu unserer

Unternehmenskultur.

Kläranlage Sevlievo

LEISTUNGSSPEKTRUM

ALPINE-KONZERN

Bahnbau

Brückenbau

Energie

Hochbau

Kraftwerksbau

Straßenbau

Spezialtiefbau

Sportstättenbau

Umwelttechnik

Untertagebau


WEITERE REFERENZPROJEKTE

Müllverbrennungsanlage

Zistersdorf / AT

Bauzeit: 2007 – 2009

Auftragssumme: € 23,1 Mio.

04

Erweiterung Reststoffdeponie

Arnoldstein / AT

Bauzeit: 04 – 12.2007

Auftragssumme: € 3,5 Mio.

05

Kläranlage Popovo / BG

OMV Raffinerie Schwechat,

TGU / AT

06

Sanierung Gaswerk Wiener

Neustadt / AT

Biogasanlage Tschechien

Radešínská Svratka / CZ

07

Fischerdeponie Theresienfeld / AT // Räumung

Tuttendorfer Breite Korneuburg / AT // Altlastensanierung

Gas- und Dampfkraftwerk Timelkam / AT

Kläranlage Bourgas-Meden Rudnik / BG

Kläranlage Sevlievo / BG

Weitere

Informationen und

Referenzprojekte

finden Sie aktuell

auf unserer Website.

www.alpine.at

Mit der Umwelt bauen

Neben dem Sektor Energie gehört die Umwelttechnik zu einem stark

wachsenden Geschäftsfeld von ALPINE. Zum Einsatz kommen Methoden

und technische Einrichtungen auf dem neuesten Stand. Zu den

Leistungen gehören das Errichten und Betreiben von Deponien, der Bau

von Müllverbrennungs-, Behandlungs- und Verwertungsanlagen oder

Bauten für den Hochwasserschutz, die Entsorgung und Behandlung

von kontaminiertem Erdreich sowie die Errichtung von Kläranlagen und

Biogasanlagen.

Spezielle Dienstleistungen wie die mikrobiologische Behandlung

ölkontaminierter Böden, sämtliche Leistungen rund um Recycling, die

Altlasten- und Asbestsanierung sowie die Baustellenentsorgung werden

ebenso angeboten.

Unsere Experten auf diesem Gebiet innerhalb von ALPINE kommen von

der ÖKOTECHNA Entsorgungs- und Umwelttechnik GmbH und der ALTEC

Umwelttechnik GmbH.

KOMPETENZEN

Ausgezeichnete mobile RecyclingAnlAgen ReduzieRen

zeitAufwAnd und Kosten

Mineralische Baurestmassen werden entweder direkt auf der Baustelle

bzw. an einem Sammelplatz aufbereitet. Hochwertiges Recyclinggranulat

wird vor Ort wieder verbaut und bringt so massive Kosten- und Zeitersparnis.

ALPINE verfügt über das „Gütezeichen für mobile Recyclinganlagen“

und setzt so ein Zeichen der Qualitätsstandards auf diesem Sektor.

soRtieRinseln

Abfall-Sortierinseln dienen zur Trennung und genauen Zuordnung der

Baurestmassen aller am Bau beteiligten Firmen. Durch das System der

geordneten Sammelstellen werden weniger Container auf der Baustelle

benötigt und der Abtransport sowie die getrennte Entsorgung werden

optimiert.

wAS vERSTEhT MAN UNTER UMwELTTEchNIK?

Die entsorgung: Abfallbeseitigung, Müllverbrennung,

Recycling, das Anlegen von Deponien und Abwasserreinigung

Technische Maßnahmen zum gewässer-, boden-, lärm-

und strahlenschutz

Verfahren zur Verminderung der luftverschmutzung:

Rauchgasentschwefelung, Abgasreinigung und

Entstaubungsverfahren

Techniken für die effektive nutzung erneuerbarer energien:

Sonnenenergie, Erdwärme, Biokraftstoffe

Messtechnische Erfassung und Überwachung von schadstoffen

und umweltschäden

Daneben gibt es auch umwelttechnische Konzepte und Maßnahmen zur

umweltschonenden Produktion, zum Energiesparen und zur Vermeidung

bzw. Verringerung von Emissionen und Abfällen.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Umwelttechnik


04

Umwelttechnik

Müllverbrennungsanlage

Zistersdorf

Die Müllverbrennungsanlage dient zur

thermischen Behandlung von Abfällen.

Zu Baubeginn war die erforderliche

Stabilisierung des Bodens eine

besondere Herausforderung. Es wurde

jedoch trotz der sehr hohen Lasten und

des lehmigen Bodens keine Tiefgründung

durchgeführt. Der Betonbau des

Müllbunkers mit 36 m Höhe und der

beiden Treppentürme mit ca. 40 m

Höhe wurde mit einer Klettertechnik

durchgeführt.

Höchster Anspruch bestand beim Einheben

der Fertigteile auf der Zwischenebene Müllbunker

in 21 m höhe.

BESONDERHEITEN

Die größten einzelnen Fertigteile waren bis zu 70 t schwer und wurden mit

einem „Tandemhub” – 400- und 200-t-Kran – eingehoben.

Für die Bodenstabilisierung war vom Niveau der Unterkante der Bodenplatte

ein ca. 3 Meter tiefer Bodenaushub erforderlich. Dabei wurde das Material

einstweilen zwischengelagert und danach wieder in 30-cm-Lagen eingebaut.

Zwischen jeder Lage wurde zur Verfestigung ein Kalk-Zement-Gemisch eingefräst

und verdichtet.

Bei der Klettertechnik werden bei jedem Takt (Takthöhe 3,30 m) Kletterkonusse

mit eingebaut. In diese werden später die Klettergerüste, von denen aus die

Schalungs- und Bewehrungsarbeiten durchgeführt werden, eingehängt.

Die Anlage ist abwasserfrei und 70 % des Mülls kommen mit der Bahn.

MüLLVERBRENNUNGSANLAGE

ÖSTERREICH

Beton: 15.000 m³

Schalung: 47.000 m²

Bewehrungsstahl: 1.600 t

Konstruktionsstahl: 200 t

Bodenstabilisierung: 21.000 m³

Erdbewegungen: 120.000 m³

Bauzeit: 2007 – 2009

Auftragssumme: ca. € 23,1 Mio.


Erweiterung Reststoffdeponie

Arnoldstein

Die Asamer-Becker Recycling GmbH

mit Firmensitz am Industriegelände

in Arnoldstein betreibt im Nahbereich

zum Industriegelände auf einer Fläche

– zwischen der A 2 Südautobahn – im

Westen und der Gailitz im Osten eine

bescheidgemäße Reststoff-Deponie.

Nach den Rodungs- und Grobplanumarbeiten,

welche zur Verbesserung des

Untergrundes (Bodenauswechslungen)

des Deponie-Rohplanums beige-

tragen haben, erfolgte die Profilierung

bis zum Feinplanum der Grund- und

Böschungsflächen mit Schüttmaterial.

Hinsichtlich Arbeitssicherheit, Qualität

und Kosten stellte die Herstellung der

Böschung mit einer Neigung von

2 : 3 und einer Höhe von 30 m mit zwei

Zwischenbermen besondere Anforderungen

an die Experten und die

Gerätschaften.

Die bau- wie auch umwelttechnische

Herausforderung lag in der knappen Baustellenvorbereitungszeit

zur Beschaffung des

erforderlichen Schüttmaterials in

wirtschaftlicher Nähe des Bauvorhabens.

BESONDERHEITEN

Parallel zur Schüttung wurde der Einbau der mineralischen Dichtungsschicht

2 x 20 cm mit einer Eigenmischung (Betonitgehalt ca. 3 %) durchgeführt.

Gekauftes Betonit wurde mit der Unterstützung durch die TU Graz zu einer

Eigenmischung verarbeitet und so optimiert.

Weiters erforderlich war das Herstellen der Betonitmatte, PE-HD-Folie,

Schutzvlies bzw. Geogitter und der Rohrleitungen und in weiterer Folge das

Aufbringen der 50 cm dicken Filterschicht 16/32.

RESTSTOFFDEPONIE

ÖSTERREICH

Umwelttechnik

Schüttmaterial: ca. 110.000 m³

Erdbewegungen: ca. 60.000 m³

Bauzeit: 04 – 12.2007

Auftragssumme: € 3,5 Mio.

05


06 Umwelttechnik

Kläranlage Popovo

Die Kläranlage in Popovo im Nord-Osten Bulgariens,

ca. 300 km von der Hauptstadt Sofia

entfernt, wird rund 38.000 Einwohner der Stadt

und der umliegenden Gemeinden versorgen.

Die Anlage ist für den biologischen Abbau von

Nitrogen und Phosphor-Baustoffen sowie für die

Schlammmineralisierung vorgesehen. Das Projekt

wurde im Zuge des ISPA Programmes (Instrument

for Structural Policies for Pre-Accession) von der

Europäischen Union kofinanziert. Ziel ist es, die

Umsetzung der EU-Umweltrechtsbereiche, die

einen besonders hohen Investitionsbedarf mit

sich bringen, zu fördern.

OMV Raffinerie Schwechat, TGU

ALPINE übernahm den umfangreichen betontechnischen

Bau der TGU (Thermal Gasoil Unit)

Raffinerie in Wien Schwechat inklusive der Außenanlagen.

Die Anlage wurde im Wesentlichen durch

eine Rohrbrücke mit Luftkühlergerüst, eines dazu

vorgelagerten Apparategerüstes, einer HRU (Heat

Recovery Unit) mit Gasturbine, eines Kompressors

sowie eines Schalthauses und einer Offsite-Rohrbrücke

gebildet.

BESONDERHEITEN

ALPINE schulte darüber hinaus auch

die Führungskräfte und das Personal der

Kläranlage.

Der Bau der Abwasseraufbereitungsanlage

wurde als Turnkey-Projekt laut dem

FIDIC Yellow Book ausgeführt, die gesamte

Planung erfolgte demnach vom

Auftragnehmer.

BESONDERHEITEN

Für die Abdichtung der Fugen und

Durchdringungen der Oberflächenbefestigung

wurden dauerelastische,

kohlenwasserstoffbeständige

Dichtstoffe vorgesehen.

KLäRANLAGE

BULGARIEN

Beton: 5.295 m³

Schalung: 14.009 m²

Bewehrungsstahl: 327.000 kg

Konstruktionsstahl: 55.000 kg

Umbauter Raum: 42.800 m³

Bodenstabilisierung: 23.400 m³

Erdbewegungen: 196.529 m³

Bauzeit: 2007 – 2009

Auftragssumme: ca. € 9,71 Mio.

ALPINE ist verantwortlich für

die Planung, den Bau, die

Ausrüstung und Inbetriebnahme

der Kläranlage.

TGU – THERMAL GASOIL UNIT

ÖSTERREICH

Gesamtabmessung Apparategerüst:

ca. 90 x 10 m

Rohrbrücke: ca. 70 x 9,5 m

Gesamthöhe Tragkonstruktion: ca. 25 m

Beton Fundamente: C25/30

Betonoberflächenbefestigung: 6.660 m²

Bauzeit: 06.2007 – 09.2009

Auftragssumme: € 12,5 Mio.

Die Tragkonstruktionen des

Apparategerüstes und der

Rohrbrücke mit Luftkühlergerüst

wurden weitestgehend in

Stahlbetonskelettbauweise

unter Verwendung von

Betonfertigteilen ausgeführt.


Sanierung Gaswerk Wr. Neustadt

Am Areal des ehemaligen Gaswerks Wiener

Neustadt wurde von 1860 bis 1960 Stadtgas

aus Kohle erzeugt, danach erfolgte ein Umbau zu

einer Erdgasspaltanlage ohne Anfall von Nebenprodukten.

In den letzten Jahren erfolgte am Areal

nur mehr die Verteilung von Erdgas durch eine

zentrale Regelstation.

Im Zuge von frühreren Bauarbeiten wurden

Kontaminationen des Untergrundes mit gaswerkstypischen

Schadstoffen (PAK, Phenole,

Cyanide) festgestellt.

BESONDERHEITEN

Das Klassifizieren der Deponietypen war

auf Grund der von Meter zu Meter verschie-

denen Qualitäten des Aushubmaterials

eine große Herausforderung für die

Arbeitsgemeinschaft.

Baugrubensicherung durch Bohrpfähle und

Spritzbeton von 1.700 m 2

Für den Unterwasseraushub mussten

Kastensysteme mittels Spundwänden (ca.

2.500 m 2 ) und eine Grundwasserreini-

gungsanlage hergestellt werden.

Biogasanlage Radešínská Svratka

Im Rahmen dieses Projektes wurde der Rohbau

des Haupt- und Sekundärfermenters,

Rundbehälters und Horizontalsilos realisiert.

Auch die Kanalisierung und Straßenanbindung

sowie sämtliche Erdarbeiten wurden von ALPINE

stavební společnost CZ, s.r.o durchgeführt.

BESONDERHEITEN

Die spezielle Aufgabe bestand im Bau von

zwei Fermenten mit 2.640 m³ und 1.400 m³

für die Faulung der Biomasse. Beide

Fermenter sind als monolithische

weiße Wannen entworfen und für einen

Inhalt mit einer Temperatur von bis zu

55ºC geeignet.

GASWERK

ÖSTERREICH

BIOGASANLAGE

TSCHECHIEN

feRmenteR gebäude

Beton: 780 m³

Schalung: 5.200 m²

Bewehrungsstahl: 93 t

RundbehälteR, fAhRsilo

Beton: 1.525 m³

Schalung: 8.500 m²

Bewehrungsstahl: 165 t

Bauzeit: 05.2009 – 12.2009

Auftragssumme: ca. € 1,87 Mio.

Umwelttechnik

Oberflächenabbruch: 6.000 m²

Aushub: ca. 90.000 m³

Aufbereitung von Beton: ca. 13.000 t

Entsorgung von:

Reststoff- und Massenabfällen: 92.500 t

nicht deponiefähigem Material: 43.850 t

Rücklaufsuspension: 1.650 t

Oberflächenwiederherstellung:

20.000 m²

Bauzeit: 2007– 2009

Auftragssumme: € 20,5 Mio.

In vier Bereichen an der

Grundstücksgrenze wurde

eine hDBv (Hochdruckboden-

Vermörtelung) erstellt.

Als Dichtungsschicht für

die Fläche des Horizontalsilos

wurde eine vABh

Asphaltdecke verwendet.

07


ALPINE Bau GmbH · Umwelttechnik

Alte Bundesstraße 10 · 5071 Wals/Salzburg · Österreich · Telefon +43 662 8582-0 · Fax -9900

umwelttechnik@alpine.at · www.alpine.at

Änderungen, Druck- und Satzfehler vorbehalten. Stand: 09.2010 / I

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine