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22. Dezember 2025

- KAGes setzt 2026 auf Nachhaltigkeit - Überraschungsauftritt von Andreas Gabalier - Wechsel in der GGZ-Führung

- KAGes setzt 2026 auf Nachhaltigkeit
- Überraschungsauftritt von Andreas Gabalier
- Wechsel in der GGZ-Führung

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Grazer22. DEZEMBER 2025, E-PAPER AUSGABE

Getty

Quelle: ZAMG

Morgen

könnte es

schon etwas

winterlich

werden. Gegen

abend ist Schneeregen angesagt,

der in Schnee übergeht.

Abschied

Nach 26 Jahren als Leiter der GGZ geht

Gert Hartinger in den Ruhestand. Heute

übergab er an Andreas Jaklitsch. 4

Abschied?

Noch immer keine Entscheidung beim

SK Sturm. Mit Redaktionsschluss war

Trainer Jürgen Säumel noch im Amt. 4

KAGes macht

2026 Ernst beim

Klimaschutz

KAGES, GEPA, GGZ

Ehrgeizig. Die KAGes wird immer grüner! Für 2026 ist unter anderem ein Pilotprojekt zur Wärme- und Kälteerzeugung mittels Grundwasser,

Betriebszeitenerhöhungen in OP-Sälen und Ambulanzen und Recycling von Narkosegasen geplant. Vorab wurden 40 Bäume gepflanzt. SEITE 2


2 graz

www.grazer.at 22. DEZEMBER 2025

Nachhaltigkeit

im Spital

KAGes zieht Bilanz

Anlässlich des

40-Jahre-

Jubiläums der

KAGes wurden

40 Bäume gepflanzt:

KAGes-

Vorstandsvorsitzender

Gerhard Stark,

Gesundheitslandesrat

Karlheinz

Kornhäusl und

Betriebsdirektor

Bernhard Haas,

setzten einen

davon ein (v.l.).

CONNYLEITGEBPHOTOGRAPHY

WICHTIG. Die KAGes blickt auf das Jahr 2025 zurück und zieht in Sachen Klimaschutz, Umweltfreundlichkeit

und Nachhaltigkeit Bilanz. Auch im kommenden Jahr sind einige Projekte geplant.

Von Clarissa Berner

clarissa.berner@grazer.at

Die Steiermärkische Krankenanstaltengesellschaft

m.b.H. (KAGes) schreibt

Nachhaltigkeit groß und optimiert

ihren ökologischen Fußbadruck

laufend. Nun zog die

KAGes 2025-Bilanz und gibt einen

Ausblick auf das kommende

Jahr.

Klima und Umwelt

Dass die KAGes auf ihre Umwelt

achtet, ist kein Geheimnis.

Im Jahr 2025 erhielt die KAGes

zahlreiche Auszeichnungen, darunter

der Innovationspreis des

Österreichischen Verbands Grüner

Krankenhäuser ÖVGK, drei

Auszeichnungen für den sorgsamen

Umgang mit Lebensmitteln

und drei Best Practice Awards

für klimafreundliche Gesundheitseinrichtungen.

Bei Neu- und Zubauten wird auf

eine flächenmäßige Optimierung,

die Schaffung von multifunktionalen

Räumen und

die Aufwertung von bisherigen

Leerständen geachtet. Außerdem

wird durch die Errichtung

von Hochgaragen möglichst

wenig Boden versiegelt. Neue

Grünflächen werden klimaresistent

bepflanzt.

Für 150 weitere kleine Maßnahmen

sind Umweltteams der KA-

Ges-Häuser verantwortlich. Zu

den Highlights zählen die Umstellung

von Plastikflaschen auf

einen Sodabrunnen, das Pflanzen

von 40 Bäumen anlässlich

des 40-Jahre-Jubiläums der KA-

Ges und das klimaschädliche

Lachgas wird nicht mehr zu Narkosezwecken

verwendet. Zudem

konnte die KAGes ihren Energieverbrauch

und das Abfallaufkommen

deutlich reduzieren.

„Verantwortung gegenüber Patienten,

Mitarbeitenden und kommenden

Generationen. Dieses

Engagement wurde auch durch

zahlreiche Nachhaltigkeitspreise

gewürdigt, über die sich unser

Unternehmen im Jahr 2025 freuen

konnte“, erklärt Vorstandsvorsitzender

Gerhard Stark.

Ausblick

Ziel ist es, im kommenden Jahr

2026 auf der bestehende Fläche

noch mehr Menschen versorgen

zu können. Dazu plant die

KAGes eine Betriebszeitenerhöhung

in OP-Sälen und Ambu-

lanzen. Außerdem wird am LKH

Graz II, Standort Süd ein Pilotprojekt

zur Wärme- und Kälteerzeugung

mittels Grundwasser

starten. Zusätzlich sollen Narkosegäser

noch sparsamer verwendet,

Altmedikamente ökologisch

entsorgt, Pipettenspitzen

auf Kunststoff aus Altöl umgestellt

und die Reinigung der

Krankenhausböden chemiefrei

werden. „Was jedoch unbedingt

benötigt wird, soll so umfassend

wie möglich wiederverwendet

und wiederverwertet werden“,

erklärt Rudolf Elsenwenger,

Umwelt- und Klimaschutzkoordinator

der KAGes.

KAGes Preise und Projekte im Detail

■ Innovationspreis des Österreichischen Verbands Grüner Krankenhäuser

ÖVGK für die Wärme-Kälte-Kopplungsanlage am LKH-Univ.

Klinikum Graz

■ United Against Waste prämierte drei KAGes-Häuser für den

ressourcenschonenden Umgang mit Lebensmitteln

■ Drei Best Practice Awards für klimafreundliche Gesundheitseinrichtungen

(LKH Graz II, Standort Süd: „Top Haus“, LKH-Univ. Klinikum

Graz und LKH Murtal, Standort Stolzalpe „Top Verbesserung“)

■ ATES (Aquifer Thermal Energy Storage): Eine neue Technik zur

Wärme- und Kälteerzeugung aus Grundwasser, wird 2026 erstmals

eingesetzt. Langfristig sollen drei Brunnen am KAGes-eigenen

Grundstück des LKH Graz II, Standort Süd entstehen.

■ KAGes-weit sukzessive ökologischere Entsorgung von Altmedikamenten

■ Sparsamerer Einsatz von Narkosegasen, mehr KAGes-Häuser

sammeln Narkosegase für Recycling

■ Umstellung der Pipettenspitzen auf Kunststoff aus Altöl (LKH-

Univ. Klinikum Graz)


PARTNER:

22. DEZEMBER 2025 www.grazer.at

graz 3

Ein Zuhause

für Tobi

Grazer

Pfoten

Volks Rock ‘n‘ Roller Andreas Gabalier stoß zu dem letzten Konzert des Jahres

von deZwa und sorgte für beste Stimmung im San Pietro.

KK

Überraschungs-Hulapalu

■ Am 20. Dezember verwandelte

sich das San Pietro in eine pulsierende

Partyzone. Beim legendären

Weihnachtskonzert wurde

ausgelassen gefeiert, getanzt und

mitgefiebert. Ab 21 Uhr gaben

deZwa noch einmal richtig Vollgas.

Mit ihrer energiegeladenen

Performance, mitreißenden

Rhythmen und bester Laune

rissen sie das Publikum von den

ersten Takten an mit. Für den absoluten

Höhepunkt des Abends

sorgte Volks-Rock’n’Roller Andreas

Gabalier, der die Stimmung

noch einmal auf ein neues Level

hob. Gemeinsam mit deZwa wurde

das letzte Konzert des Jahres

gebührend gefeiert und mit einer

mitreißenden Show abgeschlossen.

Unter den Gästen befanden

sich unter anderem Kosovo-Trainer

Franco Foda und seine Frau

Andrea Foda.

In Tobis zukünftigen Zuhause sollten keine Kinder leben.

Tobi ist ein schüchterner

Dackel-Mix, der Zeit

braucht, um Vertrauen zu fassen.

Hat man erst sein Herz

erobert, ist er sehr freundlich

und ein toller Begleiter. Der

Rüde sucht ein ruhiges und

geduldiges Zuhause mit Menschen,

die ihm die nötige Zeit

geben, die er braucht. Derzeit

lebt er problemlos in einem

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4 graz

www.grazer.at 22. DEZEMBER 2021

Muss Trainer Jürgen Säumel den Verein verlassen, oder steht er auch am 2.

Jänner beim Trainingsstart am Platz? Stand 16 Uhr war das nicht klar. GEPA

Causa Sturm: Weiter

warten auf Entscheidung

SPANNUNG. Stand 16 Uhr am Montag gab es offiziell

keine Entscheidung in der Causa Säumel.

Von Klaus Molidor

redaktion@grazer.at

Geht der Eine oder der Andere,

gehen beide oder

keiner? Auch am Montag

bis 16 Uhr war nicht klar, wie es in

der sportlichen Führung beim SK

Sturm weitergeht. Nachdem Ende

vergangener Woche klar schien,

dass man sich von Trainer Jürgen

Säumel trennen wird, ist jetzt offenbar

wieder alles offen. Dabei

hatte die SV Ried ihrem Trainer

Maximilian Senft offiziell erlaubt,

mit Sturm zu sprechen. Das deutete

klar Richtung Säumel-Abschied

in Graz. Auch dass Sportdirektor

Michael Parensen letzte

Woche mit Jusuf Gazibegovic und

Gizo Mamageishvili zwei neue

Spieler an Bord geholt hat, lässt

sich so lesen, dass der Deutsche

den internen Machtkampf mit

dem Trainer gewinnen wird.

Zeit drängt

Die Entscheidung und die of-

fizielle Stellungnahme des SK

Sturm wurden dann für Montag

erwartet. Bis 16 Uhr stieg aber in

Messendorf kein weißer Rauch

auf. Und so darf weiter spekuliert

werden. Dem Vernehmen

nach soll sich Präsident Christian

Jauk für Säumel eingesetzt

haben, dieser aber nach dem

Hickhack die Lust am Verbleib

verloren haben. Was klar

scheint: Einer der beiden Protagonisten

wird den Verein wohl

verlassen müssen – das Band

zwischen Säumel und Parensen

ist zerschnitten. Aber jetzt

Trainer und Sportdirektor entlassen

und dann in Windeseile

zwei wichtige Positionen neu

besetzen? Das wäre gelinde gesagt

suboptimal. Die Zeit drängt

jedenfalls, denn am 2. Jänner

nehmen die Grazer das Training

wieder auf, heben am 7. Jänner

ins Camp nach Marbella ab, weil

bereits am 22. Jänner das Europa-League-Spiel

bei Feyenoord

Rotterdam auf dem Plan steht.

Gerd Hartinger (l.) geht in den wohlverdienten Ruhestand und übergibt

seine Agenden der GGZ an seinen Nachfolger Andreas Jaklitsch.

GGZ

Wechsel in der GGZ

Geschäftsführung

ABSCHIED. Der langjährige Geschäftsführer des

GGZ Gerd Hartinger geht in Pension.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Man kann es durchaus

als das Ende einer Ära

bezeichnen. 26 Jahre

lang hat Gerd Hartinger die

Geriatrischen Gesundheitszentren

der Stadt Graz (GGZ) aufgebaut

und geleitet. Mit Jahresende

verabschiedet sich Hartinger

in den wohlverdienten Ruhestand

und übergibt seine Agenden

an seinen Nachfolger Andreas

Jaklitsch.

Bewegend

Im Rahmen einer bewegenden

Feier verabschiedeten sich

Wegbegleiter, Mitarbeiter und

die Politik von Hartinger und

dankten ihm für seinen unermüdlichen

Einsatz und seine

ausgezeichnete Arbeit für die

GGZ. Unter seiner Führung entwickelte

sich die GGZ zu einem

modernen Kompetenzzentrum

für Altersmedizin und Pflege.

„Als ich 1999 die Geschäftsführung

der GGZ übernommen

habe, war sofort spürbar, dass

dieser Ort von Menschlichkeit

und Zusammenhalt geprägt ist.

Gemeinsam ist es uns gelungen,

die GGZ in den vergangenen

26 Jahren von einer veralteten

Pflegeeinrichtung zu einem

modernen Kompetenzzentrum

für Altersmedizin und Pflege zu

entwickeln“, so Gerd Hartinger

zum Abschied.

Andreas Jaklitsch erklärt: „Die

GGZ sind eine Einrichtung mit

großer Geschichte und klaren

Werten. Es ist mir eine Freude,

auf der hervorragenden Arbeit

der vergangenen Jahre aufzubauen

und gemeinsam mit den

Mitarbeitern die GGZ weiterzuentwickeln.

Mein Anspruch ist

es, Bewährtes zu sichern und

gleichzeitig neue Impulse zu

setzen – immer mit dem Ziel,

den uns vertrauenden Menschen

die bestmögliche Versorgung

zu bieten.“

derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10, Mo bis Fr 8

bis 15 Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Lukas Steinberger-Weiß

(0664/80 666 6918), Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538), Victoria Weitenthaler (0664/80 666 6895), Leonhard Schweighofer (0664/80 666 6490), Clarissa Berner (0664 80 666 6694), Linda Steurer (0664/80 666 6683), Verena

Leitold (0664 80 666 6691), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897),

Denise Schuschko-Linke (0664 / 80 666 6848), Pia Ebert (0664/ 80 666 6642), Mario Premuzic (0664/ 80 666 6575), Eva Semmler-Bruckner (0664 / 80 666 6890 | OFFICE MANAGEMENT, PR-REDAKTION & ZUSTELLWÜNSCHE: Sanja Radosavljevic (0664/

80 666 6528) | PRODUKTION: Burkhard Leitner | VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 175.837 (Der Grazer, wö, ÖAK 1. HJ 2025) | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.



6 graz

www.grazer.at 22. DEZEMBER 2025

Merkur Weihnachtswunder

SOZIAL. Nicht alle Kinder erleben eine unbeschwerte Advent- und Weihnachtszeit. Die Merkur Versicherung

setzt auch heuer mit seinem Weihnachtswunder ein starkes Zeichen und soziales Engagement.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naserasdsky@grazer.at

Bereits seit mehreren Jahren

engagieren sich die Mitarbeiter

der Merkur Versicherung

im Rahmen der Merkur

Weihnachtswunder für Kinder

und Jugendliche, die in schwierigen

Lebenssituationen aufwachsen,

schwer erkrankt sind oder

besondere Betreuung benötigen.

Wünsche

Heuer wurden insgesamt wieder

276 Weihnachtswünsche von den

Mitarbeitern persönlich erfüllt.

Die Wunschzettel stammen von

Organisationen, die tagtäglich eng

mit den betroffenen Kindern und

ihren Familien arbeiten: der Hämato-Onkologie

der Kinderklinik

Graz, LebensGroß, dem Anton-Afritsch-Kinderdorf,

4Raum, RAIN-

BOWS Steiermark, Pro Juventute

sowie der Kinderpalliativbetreuung

Graz. Zusätzlich wurde ein

starkes Zeichen für Inklusion gesetzt.

In Kooperation mit M7 inklusive

Kunst, hat die Künstlerin

Susanne Girlek ein Kunstwerk gestaltet,

das die diesjährigen Weihnachtskarten

der Merkur ziert.

„Jeder Wunschzettel steht für ein

einzelnes Kind und eine persönliche

Geschichte. Dahinter steckt

die bewusste Entscheidung, hinzusehen

und Verantwortung zu

übernehmen. Dieses Verständnis

von Miteinander zeigt sich bei uns

nicht nur bei den Merkur Weihnachtswundern,

sondern auch in

der Zusammenarbeit mit M7, mit

der wir Inklusion und gesellschaftliche

Teilhabe bewusst sichtbar

machen“, betont der Gesamtvorstand

der Merkur Versicherung.

Christian Kladiva, Markus Spellmeyer, Andreas Gaugg und Markus Zahrnhofer

(v.l.) erfüllen mit ihren Mitarbeitern Weihnachtswünsche.

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8 graz

www.grazer.at 22. DEZEMBER 2025

C H R O N I K

Blaulicht

Report

✏ clarissa.berner@grazer.at

Unbekannter nach

Taxiraub gesucht

■ Am Sonntag, dem 21. Dezember,

versuchte ein unbekannter

Mann eine Taxilenkerin zu berauben.

Der Mann stieg in Graz

in das Taxi ein und gab an, in

Richtung Flughafen fahren zu

müssen. Die 58-Jährige hielt

beim Badesee Copacabana, wo

sich der Fahrgast nach vorne

beugte und die Frau mit einer

Pistole bedrohte. Daraufhin

machte die Taxilenkerin durch

Hupen auf sich aufmerksam.

Der mutmaßliche Täter stieg in

weiterer Folge aus dem Taxi aus,

riss die Fahrertür auf und versuchte,

die angeschnallte Frau

aus dem Taxi zu zerren. Der Frau

gelang es, ihren Mann mittels

Kurzwahl am Handy anzurufen,

In Werndorf in Graz-Umgebung kam es zu einem Balkonbrand. Die Feuerwehr

musste Teile der Fassade und des Bodens entfernen.

FF WERNDORF

die Fahrzeugtür zu schließen

und mit ihrem Taxi zu flüchten.

Nun sucht die Polizei nach dem

mutmaßlichen Täter. Dabei handelt

es sich um eine männliche

Person, die zwischen 175 und

180 cm groß ist und ungefähr 30

bis 35 Jahre alt ist. Der Mann hat

ein rundes Gesicht, weiße Hautfarbe,

asiatische Gesichtszüge,

mittellange Haare und einen

Schnauzbart. Insgesamt wies

er einen gepflegten Gesamteindruck

auf. An jenem Tag trug er

eine dunkelblaue Jacke mit Kapuze.

Er sprach Deutsch mit einem

ausländischen Akzent.

Frau mit Pfanne und

Messer verletzt

■ In Nestelbach bei Graz soll

ein 89-jähriger demenzkranker

Mann seine 84-jährige Ehefrau

mit zwei Messern und einer Bratpfanne

schwer verletzt haben.

Am Sonntagvormittag, dem 21.

Dezember, schaute das Ehepaar

gemeinsam fern, als der Mann

plötzlich ohne Vorwarnung auf

seine Ehefrau einzustechen

und mit einer Bratpfanne einzuschlagen

begann. Nach dem

Angriff rief er einen Verwandten

an. Daraufhin begaben sich

mehrere Verwandte, die in der

Nähe wohnen, zum Haus des

Ehepaars und leisteten erste

Hilfe. Die 84-Jährige wurde in

ein Krankenhaus eingeliefert. In

weiterer Folge wurde die Festnahme

des Mannes angeordnet

und ein Betretungsverbot ausgesprochen.

Aktuell wird der

89-Jährige im Spital von der Polizei

bewacht.

Balkon in Werndorf

geriet in Brand

■ Am Samstag, dem 20. Dezember,

kam es in Werndorf zu einem

Balkonbrand. Die Bewohner

konnten das Feuer selbst

löschen, doch die Wärmebildkamera

der Feuerwehr zeigte

weitere Gltnester. Teile des Bodens

und der Fassade mussten

entfernt werden.


22. DEZEMBER 2025 www.grazer.at

graz 9

AnnenStar 2025: Letzte Chance

ENDSPURT. Die letzten Tage des Votings sind angebrochen

– und damit die letzte Chance, noch mitzuentscheiden.

Von Victoria Weitenthaler

victoria.weitenthaler@grazer.at

In der Annenstraße zeigen

20 Unternehmer

mit viel Kreativität, Liebe

zum Detail und weihnachtlichem

Zauber, wie

stimmungsvoll Schaufenstergestaltung

sein kann.

Die Straße präsentiert sich

gerade in ihrer schönsten

Festtagsstimmung und lädt

Kunden, Passanten und

Besucher dazu ein, durchzuspazieren,

zu entdecken

und den Winter von seiner

besonders atmosphärischen

Seite zu erleben.

Während bereits fleißig

bewertet wird, zählt jetzt

vor allem jede einzelne

Stimme aus der Bevölkerung.

Noch bis zum

24. Dezember können

Kunden für ihr Lieblingsschaufenster

voten und

gleichzeitig am Gewinnspiel

teilnehmen. Mitmachen

ist ganz einfach:

Ein Foto vor dem favorisierten

Schaufenster machen

und per E-Mail an

office@ grazer.at senden.

Unter allen Einsendungen

werden mehrfach

100-Euro-Graz-Gutscheine

verlost.

Die Jury

Die fünfköpfige Jury besteht

aus Barbara Nußmüller

von Creative Industries

Styria, Künstler Tom

Lohner, der neuen Citymanagerin

Graz Elisa-Maria

Steinberger, Advent-Organisation-Verantwortliche

Verena Hölzlsauer und

Marketingleitung Kastner &

Öhler Andrea Krobath. Sie

sind mitten im Bestaunen

und Bewerten. Am 20. Jänner

findet das nächste Annenfrühstück

statt, dort

wird der AnnenStar 2025

bekanntgegeben.

Alexander Prasser

vor seinem Barbershop

Duke Johns’

mit der Stern-Nummer

13.

FEDOROVA

Kerstin Eberhard

zeigt ihre Galerie

Blaues Atelier. FEDOROVA

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nach vorne und macht uns stärker. Wir sehen heute mehr

denn je, wie wichtig der Zusammenhalt in einem geeinten

Europa ist, denn es gibt Herausforderungen, die nur auf europäischer

Ebene bewältigt werden können. Umso wichtiger ist es, dass

die Stimme der Steiermark in Europa gehört wird und wir die internationale

Politik mitgestalten – denn Europa sind wir alle!


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graz 11

Conny

Hütter

Sportler

des

Wochenendes

Was diese Woche

im Sport passiert

■ Freitag: Zwei Punkte liegt der UBSC Graz hinter der Tabellenspitze

– und jetzt geht es auswärts ins Steirer-Derby bei den noch punktelosen

Fürstenfeld Panthers (17.30 Uhr).

■ Freitag: Die Graz 99ers empfangen ihren „Spezialgegner“ die

Black Wings Linz, gegen die sie in der Vorsaison nach sechs Spielen

in der Overtime im Viertelfinale ausgeschieden sind. Los geht es in

der Liebenauer Eishalle um 17.30 Uhr.

■ Samstag: Zwischen Weihnachten und Neujahr macht der Ski-

Weltcup der Damen traditionell in Österreich Station. Im Riesenslalom

hat der ÖSV mit Julia Scheib, die lange in Graz gewohnt und

trainiert hat, ein ganz heißes Eisen im Feuer.

Ein Erfolg für die Geschichtsbücher gelang Hütter in Val d‘Isere.

In der Abfahrt von Val d’Isere raste die

Kumbergerin zu ihrem zehnten Weltcup-

Sieg – und schrieb damit Geschichte.

Freude und Ratlosigkeit treten

äußerst selten gemeinsam

auf. Bei Conny Hütter war

das am Wochenende in Frankreich

der Fall. Die Kumbergerin

raste in der Abfahrt zum Sieg

und schüttelte danach den

Kopf. „Ich weiß nicht, wo ich

diese Fahrt hergeholt habe. Die

letzten zwei Tage haben mir die

Nerven geraubt“, sagte Hütter.

Im Training ist es nämlich alles

andere als sehr gut gelaufen.

Die Triumph vor der Deutschen

Kira Weidle-Winkelmann und

Legende Lindsey Vonn war ihr

zehnten Weltcupsieg insgesamt

und der fünfte in der Abfahrt.

Damit aber nicht genug, hat

die 33-Jährige mit ihrer Fahrt

auch Geschichte geschrieben.

Denn: Seit 2017 haben die ÖSV-

Damen in Hoch-Savoyen nicht

Tevin Brewer

Der Point Guard des UBSC

Graz war in der Basketball-

Superliga einmal mehr nicht

zu stopppen. Beim 83:58 über

Eisenstadt erzielte der US-Boy

30 Punkte und hat großen Anteil

daran, dass der UBSC zwei

Punkte hinter der Spitze liegt

GEPA

mehr gewonnen – damals gewann

Anna Veith den Super

G. Vor allem aber gab es dort in

der Abfahrt sage und schreibe

47 Jahre keine Abfahrtssiegerin

aus Österreich mehr. Vor

Hütters Sieg war Annemarie

Moser-Pröll 1978 die letzte

rot-weiß-rote Siegerin. „Das

ist schon lange her“, sagte Hütter.

„Es freut mich umso mehr.“

Im Super-G von Val d‘Isere

tags darauf reichte es dann für

Hütter zwar nicht mehr zum

Sieg – den holte sich Sofia Goggia

(ITA) – oder einem Platz

auf dem Podest, als Sechste

wurde sie aber neuerlich beste

Österreicherin und unterstrich

etwas mehr als ein Monat vor

dem Olympischen Spielen in

Mailand und Cortina ihre gute

Form.

Weiters positiv aufgefallen sind:

HSG Graz

Die Grazer Handballer haben

sie in der dritten Runde für

das Final-Turnier des neuen

Bewerbs „Hndbl3beat“ qualfiziert.

Fünf Punkte haben in

Bärnbach gereicht um beim

Final Four am 30. Jänner in der

Sport Arena Wien dabei zu sein.

■ Samstag: Im Sportpark wird diesmal Fußball gespielt. Und zwar

steigt wieder das schon traditionelle Benefiz-Turnier der Legenden,

bei dem ab 15 Uhr die „Oldies“ von Sturm, dem GAK, Admira, Rapid,

Austria, dem kroatischen Nationalteam und von Bayern München

für Bandenzauber sorgen werden.

■ Sonntag: Die Woche endet mit einem Eishockey-Heimspiel der

Graz 99ers, die um 17.30 Uhr den HC Pustertal zu Gast haben.

Freitag,

17.30 Uhr:

Graz 99ers vs.

BW Linz

Michael Schiechl (links, gegen Graham Knott) und die Graz 99ers treffen

am Freitag wieder einmal auf die Black Wings aus Linz. GEPA


12 graz

www.grazer.at 22. DEZEMBER 2025

Jetzt

mitdiskutieren

www.facebook.com/derGrazer

Smartcity

Graz wächst nach oben? Das ist

nix Neues! Um diese Tatsache

festzustellen, braucht man nur

in die „ghettoartige“ Smartcity

zu fahren. Dort stehen im

Schnitt 15-stöckige Wohnblöcke

dicht an dicht! Herrlich!

Nahema Guerlain

* * *

Antwort

Und nun mal selbst überlegen,

wie viele Wohnungen in einem

15-stöckigen Wohnblock sind?

Wenn all diese Wohnungen

als Einfamilienhäuser gebaut

werden müssen, weil Graz eine

schnell wachsende Stadt ist, wie

viele Einfamilienhäuser wären

das und was für eine Bodenversiegelung

wäre das. Man sollte

so auch mal denken und nicht

direkt negativ über etwas urteilen.

Thomas Swatschina

* * *

850 Euro

Wahrscheinlich wieder 40-Quadratmeter-Wohnungen

für 850

Euro. Nein danke.

Lisa Grinschgl

* * *

Hochhäuser

Generell sollten richtige Hochhäuser

gebaut werden, warum

nicht 100 oder noch höhere Gebäude

in Graz? Auf der ganzen

Welt werden Hochhäuser gebaut,

da wird nicht so ein Theater

gemacht. In ausgewählten

Zonen in Graz sollte es möglich

sein, höher zu denken. Die

Flachbauten und Einfamilienhäuser

benötigen zu viel Platz.

Erich Robert Paier

* * *

Genug leere Häuser

Brauchen wir nicht. Es stehen

genug leere Häuser und Wohnungen

in Graz.

Sylvia Brates

* * *

Leerstand

Was ist mit den Leerstandsanalysen?

Viele Menschen

wollen es nicht glauben,

aber Graz hat tatsächlich

mehr Wohnungen gebaut, als

der Markt benötigt. Es wird

zwar in sie investiert, aber viele

neue Wohnungen stehen leer –

viele andere werden nicht wirklich

für eine Vollzeitnutzung

genutzt.

Steven Weiss

Top

Gut so.

* * *

* * *

Harald Gether

Meistkommentierte

Geschichte

des Tages

40.000 neue

Wohnungen

in Graz

Graz wächst und Graz

braucht somit auch mehr

Wohnraum für die Menschen.

Zudem sollten Flächen nicht

neu versiegelt werden. Architekt

Guido Strohecker spricht

sich dafür aus, bestehende Gebäude

zu sanieren und aufzustocken.

Dadurch wird der Ressourcenverbrauch

reduziert.

Unsere Leser haben zu dem

Thema viel kommentiert.

REAKTIONEN & KOMMENTARE

Lisas Wochenende? Läuft.

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aus dem WC.

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graz 13

Ausblick

Was am Dienstag

in Graz wichtig ist

■ Der morgige Dienstag ist an einigen Grazer Adventmärkten der

letzte Tag: Die Adventlounge in der Schmiedgasse, die Kunsthandwerksmärkte

am Färberplatz und im Lesliehof, die Christkindlmärkte

am Südtiroler Platz, Karmeliterplatz, am Eisernen Tor, im Joanneumsviertel

sowie das Winter Wonderlend am Mariahilferplatz

sperren morgen noch einmal auf. Nur der Weihnachtsmarkt am

Hauptplatz, Mehlplatz, Glockenspielplatz und im Franziskanerviertel,

der Kinder-Advent in der Kleinen Neutorgasse und der Markt am

Tummelplatz sind auch am 24. Dezember noch geöffnet.

■ Das Friedenslicht aus Bethlehem ist seit 1986 ein leuchtendes Symbol

des Weihnachtsfriedens und wird mittlerweile in über 30 Ländern

verbreitet. In der Stadtpfarrkirche Graz steht es bereits ab dem morgigen

23. Dezember zwischen 17.30 und 19.30 Uhr zur Abholung bereit. Um

18 Uhr gibt es eine kurze Andacht. Die weiteren Ausgabestellen – ORF

Landesstudio, Landesverbandshaus der Pfadfinder, Hauptbahnhof,

Dom sowie einige Pfarren – haben das Friedenslicht ab 24. Dezember.

■ Wer „Kasperl und die Weihnachtskekse“ sehen möchte, hat morgen

noch die Gelegenheit dazu. Um 15 und 16.30 Uhr gibt es im Orpheum

Extra die letzten Vorstellungen.

Der Weihnachtsmarkt am Karmeliterplatz (sowie einige andere Grazer

Christkindlmärkte) haben morgen den letzten Tag geöffnet. SCHIFFER

■ Einige Stellen der Stadt Graz sind ab morgen geschlossen: Wohnungsinformationsstelle,

Kulturamt, JUZ Grünanger und Echo sowie die Stadtbibliotheken

Zanklhof, Ost-Schillerstraße, Süd-Lauzilgasse, Andritz und

die Mediathek.

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