Kick & Kult - Sonderausgabe Jahresrückblick 2025
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SONDERAUSGABE
JAHRESRÜCKBLICK 2025
Diese Ausgabe wird
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DIE WELT
DES SPORTS
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VORWORT 03
Liebe Leserinnen und Leser,
liebe Fans von Kick & Kult,
Was für ein Jahr! 2025 geht am 31. Dezember zu Ende. Ein Jahr voller
Emotionen, voller Rückschläge, aber auch voller starker Comebacks. Ein Jahr,
in dem der saarländische Sport einmal mehr gezeigt hat, wie viel Leidenschaft
und Einsatz in ihm steckt.
Impressum
Redaktion Fußball-News Saarland
Wir freuen uns über euer Feedback
und Themenvorschläge:
→ info@fussball-news-saarland.de
Sonderausgabe „Jahresrückblick 2025“
© 2025
Herausgeber
Fußball-News Saarland
Nelz & Sand Sportagentur OHG
Kaiserstraße 104
66386 St. Ingbert
Geschäftsführung
Torsten Nelz, Kai-Uwe Sand
» Wir blicken zurück auf die grandiosen HYLO ® Open, die ohne Zweifel wieder
ein unfassbar starkes Turnier waren und weltweit für Aufmerksamkeit sorgten.
Ebenso beeindruckend präsentierten sich die Tischtennis-Profis des 1. FC Saarbrücken,
die nicht nur an der Platte für Aufsehen sorgten.
» Auch das HYLO ® Team Saar hat erneut eindrucksvoll unterstrichen, dass es zu
den ganz Großen gehört. Genauso wie Jürgen Doberstein, der nicht nur seinen
Titel verteidigte, sondern auch außerhalb des Rings für Gesprächsstoff sorgte.
» Nicht im Boxring, dafür aber auf dem Nürburgring – und auf vielen anderen
Strecken dieser Welt – zeigte Carrie Schreiner einmal mehr, dass sie Benzin
im Blut hat und ihren Weg im Motorsport konsequent weitergeht.
» Ein weiterer Name, der 2025 glänzte, ist Andreas Waschburger – ein Mann, der
im Wasser ganz offensichtlich zuhause ist. Mit seinen starken Leistungen bewies
er einmal mehr, warum er zu den herausragenden Athleten des Saarlandes zählt.
» Wir blicken außerdem nach Saarlouis: Dort begeisterten die Basketballerinnen
der Saarlouis Royals ihre Fans mit starken Auftritten, während die Handballer
der HG Saarlouis die Zuschauer mitrissen und eindrucksvoll zeigten, dass sie
ganz nach oben wollen.
» Auch die TG Saar, die Turngemeinschaft Saar, überzeugte mit starken Leistungen
und bestätigte ihren Platz als eine tragende Säule des saarländischen Turnsports.
» Und natürlich darf die SV 07 Elversberg nicht fehlen: Trotz zwischenzeitlicher
Rückschläge begeisterte sie ganz Fußball-Deutschland mit ihren erfrischenden
Auftritten und ihrem unerschütterlichen Glauben an den eigenen Weg.
Redaktion
Nelz & Sand Sportagentur OHG
Layout
Christian Zintel
Systemhaus Saarland | SHS GmbH
In der Sandgrube 1
66583 Spiesen-Elversberg
Ein ganz besonderer Dank geht an die HYLO ® Sport-Familie: an Sandra Halenke,
Boris Röder, Gaetano Lauria, Daniel Fries und natürlich Reiner Trautmann.
Ohne das große Engagement, das Herzblut und den unermüdlichen Einsatz
aller Beteiligten wäre all das nicht möglich gewesen. Vielen Dank!
2025 hatte viele Facetten – und jede davon erzählt eine eigene Geschichte.
Wir nehmen sie mit in diesen Jahresrückblick und sagen: Danke für ein Jahr
voller Leidenschaft, Spannung und echter Sportmomente.
Druck
KernDruck | Kern GmbH
In der Kolling 120
66450 Bexbach
Abschließend wünschen wir euch frohe Weihnachten und einen guten Rutsch
in das neue Jahr 2026. Genießt die Feiertage und bleibt gesund!
Euer Kick & Kult-Team
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04 BADMINTON HYLO® OPEN
präsentiert von
DIE BESTEN
HYLO® OPEN
ALLER ZEITEN
Weltklasse-Badminton, starke deutsche
Auftritte und eine historische Titelverteidigung
– die HYLO ® Badminton
Open 2025 begeisterten Fans und Fachwelt
gleichermaßen. Was für eine Woche in
der Saarlandhalle! Die HYLO ® Badminton
Open 2025 haben eindrucksvoll bestätigt,
warum sie zu den fünf bedeutendsten
Badminton-Turnieren Europas
zählen. Das mit 475.000 $ dotierte BWF
World Tour Super 500 Event bot vom
28. Oktober bis 2. November Weltklasse-
Badminton, emotionale Momente und ein
begeistertes Publikum aus aller Welt.
Weltklasse-Badminton wurde geboten –
die gesamte Badmintonwelt blickte in die
Saarlandhalle.
Begeisterte Fans, spannende Matches und
eine perfekte Organisation sorgten für eine
Turnierwoche, die ihresgleichen sucht. Die
HYLO ® Open 2025 zeigten eindrucksvoll,
dass Badminton in Deutschland lebt – und
dass Saarbrücken längst ein Fixpunkt im
internationalen Turnierkalender ist.
Deutsche Hoffnungsträger überzeugen
– Viertelfinale für Seidel und Nguyen
Aus deutscher Sicht sorgten Marvin Seidel
und Thuc Nguyen für das nationale Highlight.
Das Mixed-Duo des Deutschen Badminton-Verbandes
kämpfte sich mit zwei
starken Siegen bis ins Viertelfinale vor – so
weit war seit Jahren kein deutsches Mixed-
Team bei einem Super-500-Turnier gekommen.
Nach einem begeisternden Sieg
über die indonesischen Weltranglisten-18.
Syahnawi / Marwah mussten sich die
beiden im Viertelfinale den französischen
Weltklasse-Spielern Thom Gicquel und
Delphine Delrue geschlagen geben (11:21,
13:21). „Wenn man mir vorher das Viertelfinale
angeboten hätte – gerade bei dieser
Auslosung – ich hätte es unterschrieben.
Trotzdem bin ich nicht ganz zufrieden, weil
wir unser bestes Spiel nicht zeigen
konnten“, so Seidel. Auch Bundestrainer
Hannes Käsbauer lobte das Duo: „Ein
Viertel finale auf diesem Level hatten wir
lange nicht mehr. Marvin und Thuc haben
sich das mit zwei Top-Siegen verdient. Die
Leistungen und die Entwicklung stimmen
– darauf können wir aufbauen.“
HYLO® OPEN BADMINTON 05
Weltelite liefert: Fünf Sieger, vier Nationen
Event für unsere Region hat.“ Am erneut aus-
Sportlich boten die HYLO ® Open 2025 alles,
verkauften Halbfinaltag kochte die Stimmung
was ein Turnier dieser Kategorie verspricht:
in der Saarlandhalle – auch dank zahlreicher
hochklassige Finals, große Namen und histo-
Fans aus Frankreich und Indonesien. Die
rische Momente:
markanten blauen Courts von Hauptsponsor
VICTOR verliehen dem Event ein frisches,
Mia Blichfeldt (Dänemark) verteidigte als
internationales Erscheinungsbild. Begeisterte
erste Spielerin seit elf Jahren erfolgreich
Fans, großartige Stimmung und eine perfekte
ihren Titel im Damen-Einzel – mit 21:11, 7:21,
Organisation machten die HYLO ® Open 2025
21:12 gegen Putri Kusuma Wardani (Indo-
zu einer Veranstaltung, die weit über die
nesien)
Grenzen des Saarlandes hinausstrahlt.
Im Herren-Einzel triumphierte Jonatan
Christie (Indonesien) souverän gegen Mag-
Der Blick nach vorn
nus Johannesen (Dänemark) (21:13, 21:14)
Turnierdirektor Frank Liedke zeigte sich sicht-
Das Damen-Doppel entschieden die Franzö-
lich zufrieden: „Das Niveau war in diesem Jahr
sinnen Margot Lambert und Camille
enorm gestiegen. Die letzten Jahre waren gut
Pognante gegen Hsu Yin-Hui / Lin Jhih Yun
besetzt, aber diesmal war die absolute Welt-
(Taiwan) für sich
elite auf der Meldeliste. Das war ein Fest für
Im Herren-Doppel gewannen die Taiwanesen
jeden Badmintonfan.“ Nach dem erfolgreichen
Wang Chi-Lin und Chiu Hsiang Chieh
Debüt als Super-500-Turnier ist der Weg vor-
Den Mixed-Titel sicherten sich Mathias Chris-
gezeichnet: Die HYLO ® Open 2026 finden vom
tiansen und Alexandra Bøje (Dänemark) – ihr
27. Oktober bis 1. November 2026 erneut in
dritter World-Tour-Triumph der Saison
der Saarlandhalle statt – wieder als Event der
dritthöchsten Kategorie der BWF World Tour.
Damit gingen die fünf Titel an vier Nationen –
Die HYLO ® Open 2025 waren mehr als nur ein
ein eindrucksvoller Beleg für die internatio-
Turnier – sie waren ein Bekenntnis zur Badmin-
nale Klasse des Turniers.
ton-Spitzenklasse in Deutschland. Mit einem
hochkarätigen Teilnehmerfeld, leidenschaft-
Politik und Fans begeistert: Saarbrücken
lichen Fans und professioneller Organisation
im Rampenlicht
hat Saarbrücken eindrucksvoll bewiesen, dass
Auch Saarlands Ministerpräsidentin Anke Reh-
es auf der internationalen Badminton-Land-
linger zog ein positives Fazit: „Die HYLO ® Open
karte ganz vorne mitspielt.
sind eines der bedeutendsten Badminton-
Turniere Europas. Sie zeigen jedes Jahr aufs
Weltklasse-Badminton, begeisterte Fans, tolle
Neue, wie viel Leidenschaft im Sportland
Saarland steckt und welche Strahlkraft dieses
Organisation – die HYLO ® Open 2025 waren
ein Sportfest, das in Erinnerung bleibt.
Text:
Bilder:
Torsten Nelz
Jan Sebastian Bach / Sascha Bastian
06 BOXEN JÜRGEN DOBERSTEIN
präsentiert von
WIE EIN SAARLÄNDER
SPORT- UND FILM-
GESCHICHTE
SCHREIBT
JÜRGEN DOBERSTEIN BOXEN 07
2025 war für Jürgen „Dobermann“ Doberstein
ein Jahr, das seine ohnehin beeindruckende
Karriere noch einmal auf ein
neues Level gehoben hat. Der 36-jährige
Profiboxer aus Kleinblittersdorf verteidigte
erfolgreich seinen Weltmeistertitel im
Supermittel gewicht des Global Boxing
Council (GBC) und bewies einmal mehr, dass
er zu den ausdauerndsten und willensstärksten
Athleten gehört, die das Saarland
je hervorgebracht hat.
Am 17. Mai 2025 sicherte sich Doberstein in
einer voll besetzten Halle in Bassenheim bei
Koblenz einen klaren Punktsieg über zwölf
Runden gegen den gefährlichen Tansanier
Hamisi Ayoub Maya. Der Saarländer dominierte
den Kampf mit technischer Präzision,
taktischer Reife und einer beeindruckenden
Kondition. Seine Erfahrung, sein Ring-IQ und
sein unbändiger Wille machten an diesem
Abend den Unterschied. „Ich bin überglücklich
und unglaublich stolz auf diesen Sieg“, er klärte
Doberstein nach dem Kampf. „Er bestätigt
mich als Kämpfer – und zeigt, dass wir noch
lange nicht am Ende unserer Reise angekommen
sind.“
Anerkennung im Saarland – ein Moment
voller Emotionen
Nur wenige Tage später folgte ein besonderes
Highlight: Im Ministerium für Inneres, Bauen
und Sport in Saarbrücken wurde Doberstein
feierlich für seine Leistungen geehrt. Innenminister
Reinhold Jost würdigte ihn persönlich
und hob seine Vorbildfunktion für junge Sportler
hervor. Für Doberstein, der seit vielen
Jahren gegen Widerstände kämpft, war dieser
Moment emotional: „Meine ganze Karriere
lang hörte ich: ‚Im Saarland wirst du es nicht
schaffen.‘ Doch genau hier darf ich heute meinen
Weltmeistertitel feiern.“ Gemeinsam mit
seinem Manager Michael Schultheis, der ihn
seit 2024 begleitet, nahm er die Ehrung entgegen.
Doberstein sprach von neuer Kraft und
frischem Selbstvertrauen, das er aus dieser
Anerkennung schöpfe. Die Szene zeigte:
Hinter dem Boxer steht ein Team, eine Familie
– und eine Region, die zu ihm hält.
Wie geht es weiter? Die Frage, die alle
Fans bewegte
» Jürgen Doberstein
Nach der Titelverteidigung spekulierten viele
darüber, wie es für den „Dobermann“ weitergeht.
Wollte er den nächsten Schritt wagen
und sich den großen vier Weltverbänden –
WBC, WBA, IBF und WBO – stellen? Oder
plante er eine Auszeit? Am 26. November gab
es endlich Antworten. Bei einer Pressekonferenz
in Saarlouis wurden gleich zwei große
Ankündigungen gemacht, die die Boxwelt im
Saarland aufhorchen ließen.
1. Der Film: Eine Dekade voller Kämpfe,
Erfolge und Rückschläge
Am 17. Januar 2026 feiert im Theater am Ring
in Saarlouis die Dokumentation „Jürgen
Doberstein – sein Weg zur Weltmeisterschaft“
Premiere. Ein Filmteam hat den Weltklasseboxer
zehn Jahre lang begleitet – beim Training,
im Familienleben, in Momenten großer
Verletzungen, nach bitteren Niederlagen und
auf dem Weg zurück in den Ring, wo er sich
immer wieder eindrucksvoll zurückkämpfte.
2. Der Kampf: Saarlouis wird zum
Hexenkessel
Nur wenige Wochen nach der Filmpremiere
folgt der nächste Höhepunkt: Am 21. Februar
2026 findet in der Stadtgartenhalle Saarlouis
die URSAPHARM Fightnight IV statt. Doberstein
wird erneut seinen WM-Titel verteidigen
– und das vor heimischer, lautstarker Kulisse.
Doch damit nicht genug: Auch Schwergewichts-Weltmeister
Yakup Saglam steigt an
dem Abend in den Ring. Zwei Weltmeistertitelkämpfe
an einem Abend – ein absolutes
Novum für den saarländischen Boxsport.
Manager Michael Schultheis betont: „Wir
freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, im
Saarland gleich zwei Weltmeister-Titelverteidigungen
an einem Tag zu realisieren. Ein echtes
Highlight für die Region.“
Ein Champion – im Ring und auf der
Leinwand
Mit diesen beiden Großereignissen startet
Jürgen Doberstein in einen der bedeutendsten
Abschnitte seiner Karriere. Er ist längst mehr
als „nur“ Boxer: Er ist ein Kämpfer, ein Vorbild,
ein Aushängeschild des Saarlandes – und ein
Athlet, der immer wieder beweist, dass man
mit Herz, Disziplin und Durchhaltevermögen
alles erreichen kann.
Text: Torsten Nelz
Bilder: Kai-Uwe Sand / Steffen Bischof
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17. JANUAR 2026
TITELVERTEIDIGUNG
DOBERSTEIN
21. FEB 2026 STADTGARTENHALLE
SAARLOUIS
INFOS & TICKETS: TICKET-REGIONAL.DE
JÜRGEN DOBERSTEIN BOXING
10 EXTREMSPORT ANDREAS WASCHBURGER
präsentiert von
DER MANN, DER
DAS MEER BESIEGT
ANDREAS WASCHBURGER EXTREMSPORT 11
Er scheint sich im Wasser genauso wohl zu
fühlen wie an Land. Andreas Waschburger
liebt das Schwimmen – es ist sein Element,
sein Antrieb, seine Welt. Wenn er sich ein
Ziel setzt, hält ihn nichts und niemand auf.
Im Wasser entwickelt der Saarländer eine
schier unbändige Kraft, die ihn an die
Grenzen des Menschlichen bringt – und
oft noch darüber hinaus.
Wir sprechen hier nicht von Mark Harris, dem
„Mann aus Atlantis“, der in den 1980er-Jahren
ein Millionenpublikum mit seinen Abenteuern
unter Wasser begeisterte – jenem Serienhelden
mit Schwimmhäuten, übermenschlicher
Ausdauer und der Fähigkeit, schneller
als ein Delfin zu schwimmen. Wir sprechen
über Andreas Waschburger, den realen Ausnahmeathleten
aus Saarbrücken, der Rekorde
bricht, Grenzen verschiebt und die Weltmeere
zu seiner Bühne gemacht hat.
Unglaubliche Leistung – Rekord
über Rekord
Mit der Vollendung der legendären Ocean’s
Seven hat Andreas Waschburger Schwimmgeschichte
geschrieben. In insgesamt 49
Stunden, 37 Minuten und 40 Sekunden bewältigte
er die sieben extremsten Meerengen der
Welt – eine Gesamtstrecke von rund 205 Kilometern.
Damit unterbot er die bisherige Bestzeit
des Australiers Andy Donaldson um mehr
als 13 Stunden. Den abschließenden Nordkanal
zwischen Nordirland und Schottland durchquerte
Waschburger in 8 Stunden, 11 Minuten
und 12 Sekunden – ebenfalls ein neuer
Strecken rekord. Damit war er fast eine Stunde
schneller als der bisherige Rekordhalter
Jordan Leckey (2021). Eine unglaubliche
Leistung, die selbst in der Welt des Extremsports
ihresgleichen sucht.
Ein Mann, der an seine Grenzen geht
Waschburgers Weg war geprägt von Entbehrungen,
Schmerzen und atemberau benden
Momenten. So schwamm er einst Seite an
Seite mit Delfinen – ein magischer Augenblick,
der zeigt, wie sehr er mit dem Meer verbunden
ist. Doch die Schönheit der Natur geht beim
Extremschwimmen immer Hand in Hand mit
der Gefahr: Bei einem Start riss ihn eine
starke Strömung gegen einen Felsen. Mit
» Andreas Waschburger
blutender, später als gebrochen diagnostizierter
Nase absolvierte er dennoch die
gesamte Strecke – Aufgabe? Undenkbar. Noch
dramatischer wurde es bei einem Nachtschwimmen,
als er plötzlich die Silhouette
eines Hais unter sich bemerkte. Das Tier
streifte seinen Fuß – ein Moment, in dem wohl
die meisten abgebrochen hätten. Doch Waschburger
kämpfte weiter, schwamm unbeirrt
seinem Ziel entgegen. Wahnsinn? Vielleicht.
Mut? Ganz sicher.
Herausforderungen im kalten Wasser
Auch der Nordkanal selbst verlangte ihm alles
ab: Start in der Dunkelheit, nur 14 °C Wassertemperatur
und gnadenlose Strömungen. In
diesen langen Stunden ging Waschburger
physisch und mental bis an seine Grenzen –
und darüber hinaus. Unterstützt wurde er
dabei von einem Begleitboot, das ihm mit
starken Scheinwerfern den Weg durch die
Nacht leuchtete – ein Vorteil, der ihm beim
Catalina Channel vor wenigen Wochen noch
verwehrt blieb.
Der Dritte Deutsche mit der Ocean’s Seven
Nach André Wiersig (2019) und Nathalie Pohl
(2024) ist Andreas Waschburger erst der
dritte Deutsche, dem es gelungen ist, alle
sieben legendären Meerengen der Welt zu
durchschwimmen. Seine Serie begann mit der
Querung des Ärmelkanals, gefolgt von den
restlichen sechs Herausforderungen innerhalb
von nur elf Monaten – ein Marathon der
Ozeane, der Disziplin, Ausdauer und Willenskraft
auf ein neues Level hebt.
Ausblick: Das nächste Abenteuer wartet
Stillstand kennt Andreas Waschburger nicht.
Kaum war die Ocean’s Seven vollendet, richtet
er den Blick schon auf die nächste Herausforderung:
die „Triple Crown“. Dafür muss er
neben dem Ärmelkanal und dem Catalina
Channel noch das 20 Bridges Swim rund um
Manhattan absolvieren – eine 48 Kilometer
lange Strecke unter 20 Brücken hindurch,
einmal rund um den Stadtbezirk. Eine weitere,
fast unmenschliche Aufgabe – und doch
scheint sie für Waschburger nur der nächste
logische Schritt zu sein. Denn eines steht fest:
Dieser Mann ist im Wasser zu Hause. Und wo
andere aufgeben, fängt für ihn das Abenteuer
erst an.
Text: Torsten Nelz
Bilder: HYLO ® Sport & Rouven Pagliarini
12 AMERICAN FOOTBALL SAARLAND HURRICANES
präsentiert von
WEICHENSTELLUNG
FÜR DIE ZUKUNFT
Es war die Überraschung des Sommers:
Die Saarland Hurricanes haben sich die
Dienste eines echten Ex-Profis gesichert.
Der ehemalige Fußballspieler des 1. FC
Saarbrücken, Sebastian Jacob, ist seit dem
1. August 2025 Geschäftsführer des
American-Football-Bundesligisten. Damit
geht der Verein einen entscheidenden
Schritt in Richtung Professionalisierung
und Zukunft.
Ein frischer Wind weht durch Saarbrücken
Mit der Verpflichtung Jacobs setzen die
Hurricanes auf Struktur, Strategie und sportliche
Vision. Eine seiner ersten großen Aufgaben:
die Ausgliederung der ersten Mannschaft
in eine GmbH, gemeinsam mit der
Sportjuristin und Ex-Fußballerin Barbara
Haupenthal. Doch bevor große Veränderungen
umgesetzt werden, will der 31-Jährige die
Abläufe genau kennenlernen: „Ich möchte
zunächst einen schulbuchmäßigen Prozess
anstoßen, analysieren, was gut und was
schlecht läuft – und darauf aufbauend klare
Ziele formulieren.“ Neben organisatorischen
Themen liegen Jacobs Schwerpunkte auf
Sponsoren-Akquise, Nachwuchsförderung und
Vereinsentwicklung. Besonders der Aufbau
einer Football-Akademie liegt ihm am Herzen:
„Das gesamte Thema Nachwuchsarbeit ist
sehr wichtig für uns und wird eine tragende
Säule sein. So könnten wir Kindern diesen
schönen Sport näherbringen.“
Viel Arbeit am Matzenberg
Auch auf der Vereinsanlage am Saarbrücker
Matzenberg gibt es einiges zu tun. Der neue
Geschäftsführer sieht dort großes Potenzial,
aber auch dringenden Handlungsbedarf: „Als
mir die Anlage das erste Mal gezeigt wurde,
dachte ich: Wow, da muss sich auf jeden Fall
etwas tun.“ Jacob plant, das Gespräch mit
Politik, Stadt und Land zu suchen, um gemeinsam
an einer modernen, zukunftsfähigen
Infrastruktur zu arbeiten. Ziel ist es, die
Heimat der Hurricanes nicht nur für Spieler,
sondern auch für Fans und Familien zu einem
echten Erlebnisort zu machen.
Saisonrückblick und Aufbruchsstimmung
Sportlich endete die Saison 2025 mit dem fünften
Platz in der GFL Süd. Nicht alle Ziele wurden
erreicht, doch die Stimmung im Verein ist optimistisch.
Die Ärmel sind hochgekrempelt, der
Fokus ist klar: 2026 soll erfolgreicher werden.
Und die Fans dürfen sich schon jetzt freuen –
denn was die Hurricanes bei ihren Heimspielen
bieten, ist mehr als Sport. Es ist Leidenschaft,
Teamgeist und Entertainment pur – ein
Erlebnis für die ganze Familie. Mit neuem Elan
und klarer Vision stellen die Hurricanes die
Weichen für eine erfolgreiche Zukunft.
SAARLAND HURRICANES AMERICAN FOOTBALL 13
NACHGEFRAGT BEI
SEBASTIAN JACOB
» Geschäftsführer Sebastian Jacob
Fünf Monate nach seinem Amtsantritt zieht
Sebastian Jacob eine erste Zwischenbilanz
– über Fortschritte, Prioritäten und Projekte
für die kommende Saison.
Sebastian, du bist jetzt seit fünf Monaten
Geschäftsführer der Saarland Hurricanes
– was hat sich seit deinem Amtsantritt
konkret verändert oder wurde angestoßen?
Sebastian: Ich bin offiziell seit dem 1. August
Geschäftsführer, also gut drei Monate im Amt.
Seitdem hat sich doch einiges getan. Am sichtbarsten
war sicher der neue VIP-Bereich im
Hermann-Neuberger-Stadion bei den letzten
beiden Heimspielen. Wir hatten dort erstmals
ein Catering, eine größere, exklusivere Fläche
und die Möglichkeit, dass sich Businesspartner
und geladene Gäste untereinander vernetzen
konnten. Zudem wurde der Bereich Sponsoring
neu strukturiert, um für potenzielle Partner
attraktiver zu werden. Auch intern haben
wir einige Umstrukturierungen vorgenommen,
damit effizienter gearbeitet werden kann
– gerade im Hinblick auf das viele ehrenamtliche
Engagement. Um verschiedene infrastrukturelle
Themen voranzubringen, bin ich
aktuell im Austausch mit den Städten Saarbrücken
und Völklingen sowie mit Vertretern
aus der Politik. Im sportlichen Bereich haben
wir uns von Head Coach Jake Lawrence getrennt
und arbeiten daran, uns organisatorisch
wie sportlich besser und nachhaltiger
aufzustellen. Außerdem ist noch das ein oder
andere in der Pipeline – dazu kann ich aber im
Moment noch nichts Konkretes verraten.
Wie zufrieden bist du mit der gesamten
Entwicklung bis jetzt – und was hat für
dich derzeit die höchste Priorität?
Sebastian: Mit den ersten Entwicklungen bin
ich insgesamt zufrieden. Ich musste mir zunächst
einen Überblick verschaffen und
lernen, was es bedeutet, in einem so großen
Verein Verantwortung zu übernehmen.
Aktuell stehen die Sponsorenakquise und die
Suche nach einem neuen Head Coach an
erster Stelle. Hier wollen wir möglichst früh
Klarheit schaffen, um langfristig und nachhaltig
planen zu können – aber natürlich auch,
um für die kommende Saison bestmöglich vorbereitet
zu sein. Grundsätzlich spüre ich in
vielen Bereichen des Vereins einen
Motivations schub und neue Euphorie, die ich
auch bewusst entfachen wollte. Ich hoffe, dass
wir diese Energie in die neue Saison mitnehmen
und sie sich dann auch auf dem Feld
in sportlichem Erfolg widerspiegelt.
Ein Schwerpunkt war die Nachwuchsarbeit
und die Anlage am Matzenberg.
Welche Projekte laufen dort bereits, und
was dürfen Fans und Mitglieder in den
kommenden Monaten erwarten?
Sebastian: Wir konnten bereits neue
Trainingsmaterialien für den gesamten Verein
anschaffen und sind dadurch gerade für die
Jugend wieder etwas attraktiver geworden.
Demnächst erhalten wir zudem zwei neue
Flutlichtmasten, da die bisherige Beleuchtung
nicht ausreicht – und stellen in diesem Zuge
komplett auf LED-Technik um. Parallel prüfe
ich derzeit Optionen, wie wir den Matzenberg
insgesamt weiterentwickeln können. Im Idealfall
möchten wir dort ein Multifunktionsgebäude
errichten. Natürlich kann ich noch nichts versprechen,
aber klar ist: Es muss sich etwas tun,
denn die aktuellen Bedingungen sind nicht
mehr zeitgemäß. Wir müssen dabei jedoch das
wirtschaftliche Risiko genau abwägen – ein
Projekt in dieser Größenordnung können wir
aus Eigenmitteln nicht stemmen. Wir sind
daher auf Fördermittel angewiesen und
bereiten verschiedene Konzepte vor, die wir
an entsprechender Stelle präsentieren
werden. Zudem wollen wir die Kommunikation
nach außen deutlich verstärken, um mehr
Kinder und Jugendliche zu erreichen, die
diesen faszinierenden Sport kennenlernen
sollen. Mit Kirk Heidelberg haben wir außerdem
einen erfahrenen Development Coach im
Verein, der nicht nur das GFL-Team unterstützt,
sondern auch die Nachwuchs-Coaches
weiterbilden soll. So entsteht nach und nach
eine einheitliche sportliche Philosophie – eine
echte Hurricanes-DNA. Ziel ist es, die sportliche
Gesamtqualität Schritt für Schritt weiter
zu erhöhen.
Text: Torsten Nelz
Bilder: Inszene Media – Tobias Wönne / Steve Nebel
14 RALLYE CARRIE SCHREINER
präsentiert von
CARRIE SCHREINER:
ZWISCHEN FORMEL-
GLANZ UND GT-POWER
CARRIE SCHREINER RALLYE 15
Abschied von der F1 Academy
Für Carrie Schreiner war 2024 ein außergewöhnliches
Jahr: Als erste deutsche Fahrerin
in der F1 Academy, der internationalen Rennserie
nur für Frauen, schrieb die Saarländerin
Motorsportgeschichte und erzielte mehrere
Top-Ten-Ergebnisse. 2025 stand dann im Zeichen
eines neuen Kapitels – sie wechselte aus
dem Cockpit in die Rolle der Teammarkenbotschafterin
des Sauber F1 Teams, das 2026 als
Audi-Werksteam in die Formel 1 einsteigen wird.
Rückkehr in den GT-Sport
2025 kehrte Schreiner zu ihren Wurzeln
zurück: ins ADAC GT Masters, wo sie wieder im
GT3-Boliden antrat. Die Rückkehr war mit
großen Erwartungen verbunden – und obwohl
sie starke Ansätze zeigte, verlief die Saison
nicht ohne Rückschläge. Parallel blieb sie
Markenbotschafterin des Sauber F1 Teams,
das 2026 als Audi-Werksteam in die Formel 1
einsteigen wird – ein deutliches Zeichen für ihr
Ansehen im internationalen Motorsport.
Rekordfahrt und Pechsträhne auf der
Nordschleife
Auch in der Nürburgring Langstrecken-Serie
(NLS) zeigte Schreiner 2025 beeindruckende
Leistungen. Mit dem „Girls Only Team by WS
Racing and Giti Tyres“ gehörte sie im BMW M4
GT4 zu den Favoriten. Schon im Qualifying
sorgte sie mit einer 8:33er Runde für einen
Meilenstein – die schnellste Zeit, die je eine
Frau im GT4 auf der Nordschleife gefahren
war. Im Rennen lag das Team lange in den Top
5, doch ein hartnäckiges Getriebeproblem kostete
immer wieder wertvolle Sekunden. Trotzdem
kämpfte Schreiner sich zurück, überholte
mehrere Gegnerinnen und lag zeitweise auf
Podiumskurs. Nach einer späten Zeitstrafe
reichte es jedoch nur für Platz vier. „Ich war
immer schnell, aber es kam immer irgendetwas
dazwischen“, meinte sie enttäuscht. Beim 24h-
Rennen zuvor hatte ein Unfall der Teamkollegin
einen sicheren Podiumsplatz zunichtegemacht.
Doch die Saarländerin blieb
kämpferisch: „Ich schaue nach vorne, denn
meine Leistungen stimmen.“
Ein persönliches Fazit
„Ich bin natürlich mit großen Erwartungen und
gewissen Träumen in die Saison gegangen,
» Carrie Schreiner mit ihrem Audi R8
weil ich fand, dass ich mich auf einem so guten
Niveau befinde wie noch nie zuvor. In der F1
Academy habe ich mich enorm weiterentwickelt
– in allen Bereichen. Daher war ich ehrlich
gesagt enttäuscht vom Ausgang der Saison.
Bei den GT Masters war von Anfang an der
Wurm drin: technische Defekte, Unfälle – zum
Beispiel am Nürburgring, wo wir so verdammt
schnell waren, aber das Auto einfach zu oft
rumgezickt hat. Ich hatte noch nie ein Jahr mit
so vielen Problemen. Auch bei den Winter Series
hatte ich einfach zu viele technische
Schwierigkeiten – ohne diese wäre deutlich
mehr drin gewesen. Dann kam noch der Sports
Cup dazu, wo mich einer abgeräumt hat, weil
er von der Bremse abgerutscht ist – es kam
einfach alles zusammen. Deshalb war die Saison
eher ernüchternd. Wir hatten uns alle mehr
erhofft, und das Ergebnis spiegelte meine Leistung
oder mein Können nicht wider. Aber so ist
das im Motorsport – das muss man akzeptieren.
Wir kommen jetzt erstmal zur Ruhe,
arbeiten alles auf und greifen kommende
Saison wieder an.“
Ausblick
Eine Saison, die nicht ganz nach ihren Vorstellungen
verlief – aber eines ist klar: Wer Carrie
kennt, weiß, dass sie alles daran setzen wird,
um im kommenden Jahr noch stärker und besser
zurückzukommen.
Carrie Schreiner hat einmal mehr bewiesen,
dass sie Benzin im Blut hat. Sie ist auf dem
Asphalt zuhause – und wir dürfen sicher sein:
Von ihr wird man noch einiges hören.
Text: Torsten Nelz
Bilder: Team Carrie Schreiner
16 BILDERGALERIE QUER DURCH‘S JAHR 2025
© Jan Sebastian Bach
© HYLO ® Team Saar
© Inszene Media – Tobias Wönne
präsentiert von
© Team Carrie Schreiner © Fabian Kleer
© Jan Sebastian Bach
© Jan Sebastian Bach
QUER DURCH‘S JAHR 2025 BILDERGALERIE 17
© HYLO ® SPORT / Rouven Pagliarini
© Jan Sebastian Bach
© Jan Sebastian Bach
© Jan Sebastian bach
© Jan Sebastian Bach
© Inszene Media – Tobias Wönne
© Thorsten Michels
18 BASKETBALL SAARLOUIS ROYALS
präsentiert von
» Martha Burse geht zum Korb
ROYALS ÜBERZEUGEN
NATIONAL UND SAMMELN
INTERNATIONAL ERFAHRUNG
SAARLOUIS ROYALS BASKETBALL 19
Bundesliga-Traumstart, harte EuroCup-
Realität und ein Team, das den nächsten
Schritt wagt
Die letzte Saison war für die Saarlouis Royals
sehr erfolgreich: Mit dem vierten Pokalsieg
der Teamgeschichte und der Deutschen Vizemeisterschaft
konnte Saarlouis 2024/25 deutliche
Akzente setzen. Für die neue Saison setzte
man sich an der Saar hohe Ziele und will
erneut um den Pokal und die Meisterschaft
mitspielen. Doch damit nicht genug: Erstmals
seit 2011 wurde wieder international im FIBA
EuroCup Women gespielt, in dem die Royals
2010 das Halbfinale erreichten. Doch wie lief
die Saison 2025/26 bis jetzt?
Doppelbelastung Bundesliga und EuroCup
Für die neue Saison konnten sieben Spielerinnen
des Erfolgskaders gehalten werden, u. a.
Hauptrunden-MVP Martha Burse, Magaly Meynadier,
Roosa Lehtoranta und Nationalspielerin
Jessika Schiffer blieben an der Saar. Auch
der Trainerstab blieb mit Matīss Rožlapa,
Michael Bellmann und Andreas Edelbluth
unverändert. Mit Emma Eichmeyer konnte
eine weitere deutsche Nationalspielerin neben
anderen international erfahrenen Akteurinnen
wie Elina Koskimies und Nogaye Lo Sylla
verpflichtet werden. Der internationale Wettbewerb
brachte Doppelbelastung mit sich:
Unter der Woche eine Partie im EuroCup und
ein Ligaspiel am Wochenende. Trotz dieser
dauerhaften englischen Wochen legten die
Saarlouis Royals einen Traumstart in der
Bundesliga hin: Siege gegen den MBC aus
Halle, Osnabrück, Hannover, Nördlingen und
Herne. Auch Alba Berlin wurde mit einer
Niederlage zurück in die Hauptstadt geschickt.
Weitere Siege gegen Marburg und Freiburg
folgten. Die Saarlouis Royals verbrachten die
ersten zwei Monate durchgängig und unangefochten
auf Platz 1 der Tabelle, ehe sie am
letzten Spieltag der Hinrunde die Tabellenführung
an den amtierenden Deutschen
Meister aus Keltern abgeben mussten. Und
was war im EuroCup los? Hier taten sich die
Royals schwerer. Dies lag auch daran, dass sie
in einer Gruppe mit sehr starken Gegnern
landeten: Emlak Konut aus Istanbul mit der
1,98 m großen Centerin Astou Ndour, die 2021
mit Chicago Sky WNBA-Champion wurde. Der
Gruppenfavorit Roter Stern Belgrad aus
Serbien spielte zuvor in der Qualifikation um
den Einzug in die EuroLeague Women. Die
Lettinnen von TTT Riga verfügen über langjährige
Erfahrungen in EuroCup und EuroLeague.
Saarlouis unterlag diesen starken
Gegnern in allen Spielen, sodass mit der
Gruppenphase Schluss im EuroCup war. Dabei
zeigten die Royals mitunter sehr gute Leistungen.
Es machte sich jedoch bemerkbar,
dass der Kader von Saarlouis gegenüber den
anderen Teams an Größe und Tiefe vermissen
ließ. Stets vorhanden war allerdings der
Kampfgeist der Royals, die sich nie aufgaben,
egal wie groß der Rückstand war. Saarlouis
verlor die Spiele, gewann aber an Erfahrung
für die hoffentlich weitere Reise im EuroCup
in der nächsten Saison. Im DBBL-Pokal stiegen
die Saarlouis Royals erst im Achtelfinale ein.
Hier trafen sie auf die Wings Leverkusen, die
sich nach der letzten Saison freiwillig in die
2. DBBL Nord zurückzogen. Die Saarländerinnen
traten mit der neu verpflichteten Forward
Jordyn Jenkins an und machten mit einem
90:71-Sieg den Einzug ins Viertelfinale klar.
Fazit zur Saisonhälfte
Liga hui, EuroCup pfui? Dieser Schluss wäre
angesichts guter Leistungen doch sehr unangemessen.
International konnten wichtige
Erfahrungen und Erkenntnisse gesammelt
werden. Die hohe Spielfrequenz brachte zwar
mehr Belastung mit sich, doch hierdurch
wuchs das Team früh zusammen und war
besser eingespielt für die Liga. Royals-Guard
Jessika Schiffer bewertet die Teilnahme am
EuroCup insgesamt als sehr positive Erfahrung:
„Es ist schade, dass wir keinen Sieg holen
konnten, aber wir hatten einige sehr gute
Spiele, in denen wir uns mit extrem guten
Mannschaften messen konnten. Dies hilft uns
sehr für den regulären Spielbetrieb, wir hatten
dadurch Situationen, aus denen wir als Mannschaft
früh in der Saison viel lernen können.“
Ähnlich sieht es Emma Eichmeyer: Neben dem
Spaßfaktor, gegen solch hochklassige Teams
spielen zu können, hebt auch sie den Lerneffekt
hervor: Von diesen schnellen und
physischen Spielen habe das Team viel für die
eigene Liga mitnehmen können, sodass der
gute Start in der DBBL auch durch die Extra-
» Emma Eichinger
Belastung mit dem EuroCup komme. „Man
lernt bekanntlich mehr aus Niederlagen als aus
Siegen“, findet Emma Eichmeyer. Ist es nicht
ohnehin naheliegend, dass der Erstligist aus
der Europastadt Saarlouis auch in Europa
spielt? Die internationale Bühne ist der
nächste logische Schritt, um den Standort
Saarlouis weiter auszubauen und noch stärker
sichtbar zu machen. Die Bilanz zur Saisonhälfte
ist trotz der EuroCup-Niederlagen
positiv: Mit der Situation in der 1. DBBL kann
man an der Saar sehr zufrieden sein, konnten
doch mit Berlin, Hannover und Osnabrück
Top-Teams der Liga geschlagen werden. Wer
also in der zweiten Saisonhälfte oben mitspielen
möchte, wird an den Saarlouis Royals
nicht vorbeikommen.
Text: Herrmann Fassbinder
Bilder: Jan Sebastian Bach
20 FUSSBALL SV 07 ELVERSBERG
DIE ELV
präsentiert von
BEGEISTERT
WIEDER!
» Lukas Petkov im Zweikampf
SV 07 ELVERSBERG FUSSBALL 21
» Lukas Petkov bejubelt in dieser Szene sein erstes Saisontor zur 1:0-Führung gegen Hannover 96
Nach dem geplatzten Aufstieg zeigt
Elversberg einmal mehr, was diesen Verein
ausmacht: Leidenschaft, Teamgeist und
Fußball, der ganz Deutschland begeistert.
Ein Dorf, das sich neu erfunden hat –
und vielleicht bald wieder vom großen
Traum träumt.
SV Elversberg – Als der Traum für kurze
Zeit stillstand
Elversberg war so nah dran, das Unglaubliche
wahrzumachen – den Aufstieg in die 1. Bundesliga.
Ein kleines Dorf, ein großer Traum. Doch
dann kam dieser Abend, der alles veränderte.
26. Mai, 22:20 Uhr: Der Schlusspfiff hallte
über die Kaiserlinde – drei Pfiffe, die sich
anfühlten wie ein Stich ins Herz. Kein Jubel,
kein Lärm. Nur das ferne Echo der Heidenheimer
Freude. In der 5. Minute der Nachspielzeit,
als jeder mit der Verlängerung
rechnete, traf Léo Scienza. Ein Tor, das nicht
nur das Spiel, sondern eine ganze Saison
entschied. Plötzlich stand Elversberg vor
einem Scherbenhaufen. Eine ganze Region
fragte sich: „Wie geht es jetzt weiter?“
Ein Sommer voller Fragen
Horst Steffen, der Architekt des Erfolgs,
ging nach Bremen. Fellhauer nach Augsburg,
Neubauer nach Hannover, Aslani nach
Hoffen heim. Ein Riss ging durchs Team – und
durch die Fans. Doch an der Kaiserlinde
verfällt man nicht in Chaos. Man arbeitet mit
Ruhe, Herz und einer klaren Idee. Elversberg
blieb Elversberg.
Vincent Wagner – der neue Atem
Dann kam Vincent Wagner – zuvor Trainer bei
Hoffenheim II, jung, modern, mutig. Viele
kannten ihn kaum, doch Elversberg vertraute
ihm. Und es war die richtige Entscheidung. Er
brachte Tempo, Energie, Leidenschaft. Die
Magie kehrte zurück. Auch die Neuzugänge
passten perfekt: Younes Ebnoutalib, Bambasé
Conté und Otto Stange – Spieler, die die DNA
des Vereins sofort verinnerlichten.
Ole Book – der stille Baumeister
Während die Begeisterung wuchs, arbeitete
Ole Book im Hintergrund wie ein Komponist.
Er erkennt Spieler und Potenzial, bevor andere
es tun. Seine Vertragsverlängerung war
ein Signal: Der Weg der Elv ist längst nicht
am Ende.
Die Rückkehr der Euphorie
Die Hinrunde der Saison 2025/26 wurde ein
Statement. Elversberg führte zeitweise die
Tabelle an – Fußball-Deutschland staunte. Die
Medien schrieben vom „Wunderdorf Elversberg“.
So auch beim 2:1-Auswärtssieg im Topspiel
beim SC Paderborn: „Wunderdorf
erobert den zweiten Tabellenplatz!“ Ein Wunder?
Vielleicht. Zufall? Keineswegs. Wie Peter
Neururer bei Kick & Kult sagte: „Dass Elversberg
dort steht, wo sie stehen, ist kein Zufall.
Fachkompetenz in der Vereinsführung, die
nötige Gelassenheit, richtige Entscheidungen
zum richtigen Zeitpunkt und ein unbändiger
Wille – das sind die Gründe.“ Nun warten zwei
Heimspiele und der Jahresabschluss in
Münster. Danach dürfen alle einmal durchatmen
– und ein unfassbares Jahr 2025
sacken lassen.
Wenn Träume weiterleben
Wenn man so knapp und bitter scheitert, entscheidet
sich: Zerbricht man – oder kommt
man stärker zurück? Die Elv kam zurück – und
wie! Mit tollem Fußball, Leidenschaft und
Einsatz begeistern sie Woche für Woche. Sie
haben gezeigt, was in ihnen steckt – und
werden noch lange für Überraschungen
sorgen. Und wer weiß … vielleicht gelingt es
ja irgendwann doch – Bundesliga!
Text : Torsten Nelz
Bilder: Jan Sebastian Bach
22 TRIATHLON HYLO® TEAM SAAR
präsentiert von
» Jaspar Ortfeld
EINE SAISON,
ENTSCHIEDEN DURCH
EINEN AUSRUTSCHER
HYLO® TEAM SAAR TRIATHLON 23
Das HYLO ® Team Saar beendet die Bundesliga-Saison
2025 als Vize-Meister. Ein
starkes Ergebnis – vor allem, weil der Saisonverlauf
alles andere als einfach war. Nach
drei Deutschen Meistertiteln im Jahr 2024
galt das Team erneut als Favorit. Doch schon
früh zeigte sich: In diesem Jahr würde es ein
extrem enger Kampf um den Titel werden.
Für 2025 wurde die Mannschaft gezielt
verstärkt. Mit Antoine L’hôte, Deri McCluskey
und Sebastian Ziekman kamen junge Talente
dazu, während Routinier Ian Manthey das
Team verließ. Unsicher war dagegen der
Einsatz der Top-Athleten Tim Hellwig und
Lasse Nygaard-Priester – beide starteten nach
Verletzungen bzw. gesundheitlichen Problemen
in die Saison. Die Deutsche Meisterschaft
wurde in fünf Rennen ausgetragen: Kraichgau,
Tübingen, Dresden, Immenstadt und Hannover.
Parallel gingen Lena Meißner und Tanja
Neubert für die Damen-Startgemeinschaft
HYLO ® Team Viernheim/Saar an den Start.
Rennen 1 – Kraichgau: Starker Auftakt
trotz kleiner Panne
Zum Saisonstart wurde ein ungewöhnliches
Format ausgetragen: ein 2x2-Team-Sprint.
Das HYLO ® Team Saar präsentierte sich in
Topform und lag früh in Führung. Ein kleiner
Orientierungsfehler beim Wechsel kostete
jedoch wertvolle Sekunden. Am Ende reichte
es hinter Team Berlin zu einem starken
2. Platz. Die Damen belegten Rang 4.
Rennen 2 – Tübingen: Der Tag,
der alles veränderte
Dieses Rennen wurde zum entscheidenden
Rückschlag. Nach einem schwachen Schwimmen
und einem technischen Defekt von Oliver
Turner war das Team früh unter Druck. Dann
folgte der Schockmoment: Johannes Vogel
stürzte in der Wechselzone, lief das Rennen
aber tapfer zu Ende – später stellte sich heraus,
dass er mit einem angerissenen Kreuzband
gefinisht hatte. Seine Saison war vorbei.
Das Team landete nur auf Platz 10 – ein
Ergebnis, das im Nachhinein die Titelverteidigung
nahezu unmöglich machte.
Rückstand nach dem Schwimmen erkämpften
sie sich geschlossen den Anschluss und liefen
mit einer starken Teamleistung zu einem
klaren Tagessieg. Lasse Nygaard-Priester
gewann zudem DM-Bronze im Einzel. Die
Damen wurden Fünfte, Tanja Neubert belegte
im Einzel einen hervorragenden 4. Platz.
Im Mixed Team Relay erreichte die Startgemeinschaft
HYLO ® Viernheim/Saar außerdem
den 2. Platz.
Rennen 4 – Immenstadt: Zweiter Sieg
in Serie
Auf einer extrem anspruchsvollen Strecke mit
steilen Anstiegen und Trail-Abschnitten zeigte
das Team beeindruckende Konstanz. In einer
großen Führungsgruppe entwickelte sich ein
taktisches Rennen, das HYLO ® erneut für sich
entschied. Nygaard-Priester wurde Zweiter im
Zielsprint. Ergebnis: Tagessieg Nummer zwei.
Rennen 5 – Hannover: Ein Triumph
ohne Happy End
Im Finale war klar, dass der Titel nur noch mit
Hilfe anderer Teams möglich wäre. HYLO ®
wollte zumindest den dritten Sieg in Folge
holen – und tat genau das. Alle fünf Athleten
liefen souverän in die Top 14 und sicherten
einen klaren Tagessieg. Die Konkurrenz
spielte jedoch nicht wie erhofft mit.
Fazit: Eine starke Saison – ein
entscheiden der Ausrutscher
Mit drei Siegen und einem zweiten Platz war
die Leistung des HYLO ® Team Saar beeindruckend.
Doch der zehnte Platz in Tübingen
fiel bei der linearen Punktewertung stark ins
Gewicht. Am Ende fehlten nur vier Platzziffern
zum Deutschen Meistertitel. Meister wurde
das Metallart-Team AST Süßen – die Mannschaft,
die über die gesamte Saison am
kon stantesten punktete. Trotz Platz 2 zeigte
das HYLO ® Team Saar große Moral, starke
Teamleistung und beeindruckenden Kampfgeist.
Die Saison 2025 bleibt als spannende
Aufholjagd in Erinnerung – und als Beweis, wie
eng und emotional Triathlon-Bundesliga
sein kann.
» Johannes Vogel
Rennen 3 – Dresden: Souveräne Antwort
Mit den Top-Stars im Aufgebot zeigte das
HYLO ® Team Saar eine starke Reaktion. Trotz
Text & Bilder: Reiner Trautman
» Johannes Vogel
24 TISCHTENNIS 1. FC SAARBRÜCKEN TT
präsentiert von
GROSSE NAMEN
UND NOCH VIEL
GRÖSSERE ZIELE
» Superstar Fan Zhendong
1. FC SAARBRÜCKEN TT TISCHTENNIS 25
Saarbrückens Tischtennis-Sensation:
Der 1. FC Saarbrücken Tischtennis blickt nicht
nur auf eine außergewöhnliche Saison zurück,
sondern auch auf eine beeindruckende
Geschichte. Die Mannschaft ging aus der früheren
Tischtennis-Abteilung des 1. FC Saar brücken
hervor, die 1966 zu den Gründungs mitgliedern
der Tischtennis-Bundesliga gehörte. Seit 2011
ist der Club eigenständig unterwegs – und hat
sich, nach einer Phase in den unteren Ligen, seit
den 2000er Jahren wieder fest in der 1. Bundesliga
etabliert. Einen wichtigen Anteil daran hat
ein Partner, der den Weg des Vereins seit vielen
Jahren begleitet: URSAPHARM (seit 2018/19,
anfänglich mit URSAPHARM-Branding). Durch
die Kooperation mit HYLO ® hat Saarbrücken
mittler weile auch international im Tischtennissport
große Aufmerksamkeit gewonnen.
HYLO ® ist längst mehr als ein Sponsor – die
Marke ist 2025 entscheidend am sportlichen
Höhenflug des Clubs beteiligt und gilt als
starker Motor hinter vielen Erfolgen. Zwischen
magischen Europapokalabenden, einem
Superstar-Transfer, der weltweit Schlagzeilen
machte, und einem Pokalkrimi, der an die
Nerven ging, hat der 1. FC Saar brücken TT 2025
ein Jahr erlebt, das neue Maßstäbe setzt.
Europas Krone zum dritten Mal:
Saar brücken schreibt Geschichte
Im Champions-League-Finale zeigte Saarbrücken
erneut seinen unbändigen Siegeswillen.
Gegen Borussia Düsseldorf entwickelte
sich ein Duell, das an Intensität kaum zu
überbieten war. Titel Nummer drei in Folge –
das gelang zuvor nur ganz wenigen Teams in
Europa. Patrick Franziska stand sinnbildlich
für diesen Triumph. Nach einem schwierigen
Start kämpfte er sich ins Turnier zurück und
holte im alles entscheidenden Einzel die
Punkte, die den Titel festmachten. Unterstützt
von Darko Jorgic und Truls Moregardh
zeigte Saarbrücken eindrucksvoll, warum die
Mannschaft in Europa aktuell das Maß aller
Dinge ist. Es war eine Nacht, die die Fans nicht
so schnell vergessen werden – und ein
Moment, der die sportliche Dominanz des
Clubs auf internationaler Bühne unterstrich.
Der Mega-Coup: Fan Zhendong kommt
nach Saarbrücken
Kaum war der Champions-League-Pokal verstaut,
sorgte der Verein für den nächsten
» Patrick Franziska gratuliert zum Sieg
Paukenschlag: Fan Zhendong, einer der größten
Tischtennisspieler der Welt, wechselt
nach Saarbrücken. Der chinesische Superstar
( 樊 振 東 / 樊 振 东 , *22. Januar 1997 in Guangzhou)
ist ein Spieler, der Rekorde im Akkord
gebrochen hat. Er gewann viermal den World
Cup, wurde 2021 und 2023 Weltmeister im
Einzel, ist mehrfacher Mannschaftsweltmeister
und krönte sich bei den Olympischen
Spielen 2024 in Paris zum Olympiasieger im
Herren-Einzel. Damit vollendete er den
begehrten Grand Slam – Weltmeister, Olympiasieger,
World-Cup-Sieger. Ein Kunststück, das
nur sechs Spielern in der Geschichte gelungen
ist. Seit 2025 schlägt Fan Zhendong nun in
Bundesliga und Champions League für Saarbrücken
auf – ein Transfer, der international
für riesige Resonanz sorgte. Seine Verpflichtung
löste einen Hype aus, wie man ihn
im Tischtennis kaum kennt:
Dauerkarten waren innerhalb kürzester Zeit
ausverkauft
Merchandising brach alle Vereinsrekorde
und eine Hallenerweiterung ist bereits in
Planung
Fan Zhendong bringt absolute Weltklasse
nach Saarbrücken – und macht die Stadt zu
einer neuen Adresse für Tischtennisfans aus
aller Welt.
Pokal-Drama in Velbert: Saarbrücken
kämpft sich ins Final Four
Auch im Pokal schrieb der Club seine eigene
Geschichte. Am 25. November traf Saarbrücken
im Viertelfinale auf den Zweitligisten
SV Union Velbert – und wurde dort auf eine
härtere Probe gestellt als erwartet. Velberts
20-jähriges Top-Talent Wim Verdonschot
spielte wie im Rausch, besiegte erst Eduard
Ionescu, dann sogar Darko Jorgic – ein Sieg,
den in dieser TTBL-Saison noch niemand
gegen ihn geschafft hatte. Erst das Schlussdoppel
brachte die Entscheidung. Patrick
Franziska und Eduard Ionescu behielten die
Übersicht und sicherten den 3:1-Erfolg, der
Saarbrücken ins Liebherr Pokal-Final Four am
4. Januar 2026 bringt. Der Einzug ins Finalturnier
ist gleichzeitig der nächste Schritt in
Richtung Titel – jener Titel, der im Vorjahr im
Finale hauchdünn verpasst wurde. Und diesmal
könnte er in greifbarer Nähe sein: Erstmals
wird auch Fan Zhendong beim Final Four
für Saarbrücken auflaufen.
Ein Verein, der größer denkt als je zuvor
Der 1. FC Saarbrücken TT hat 2025 nicht nur
sportlich überzeugt – der Club hat internationale
Strahlkraft entwickelt. Champions-
League-Sieg, der Einzug ins Final Four und der
spektakuläre Wechsel von Fan Zhendong
markieren den Beginn einer neuen Ära.
Mit jedem Schritt wird klarer: Saarbrücken
spielt nicht nur mit – Saarbrücken gestaltet
die Zukunft des europäischen Tischtennis
aktiv mit.
Text: Torsten Nelz
Bilder: Jan Sebastian Bach
26 TURNEN TG SAAR
PODIUMSPLATZ
TROTZ VERLETZUNG
präsentiert von
» Waldemar Eichorn
TG SAAR TURNEN 27
Wer hätte das gedacht? Die Turner der TG
Saar waren mit großen Sorgen in die Bundesligasaison
gestartet. Großes Verletzungspech
und andere Probleme ließen den Kader
schrumpfen. Der Deutsche Kunstturn-Mannschaftsmeister
von 2020 und Vorjahresdritte
musste unter anderem auf seine Toptalente
Daniel Mousichidis (nach Ellenbogen-OP),
Maxim Kovalenko (nach Fuß-
OP), Moritz Steinmetz (nach Schulter-OP)
und Altmeister Waldemar Eichorn (Knieverletzung)
verzichten. Auch Mehrkampf-Star
Oleg Verniaiev und weitere Athleten fielen
aus unterschiedlichen Gründen, teils
termin licher Überschneidungen, aus. Trotzdem:
Die Verbliebenen holten alles aus sich
heraus und schafften im letzten Wettkampf
tatsächlich noch den Sprung ins „kleine
Finale“ um Platz drei. Was dort dann
geschah, war einfach nur sensationell – und
für eine erfundene Geschichte eigentlich zu
kitschig. Doch der Reihe nach.
„Unsere Priorität liegt ganz klar darauf, die
Klasse zu halten“, stapelte der TG-Vorsitzende
Thorsten Michels zum Saisonbeginn tief. Seit
2013 verpassten die Saarländer nur einmal
den Einzug in das DTL-Finale mit den vier
Liga-Besten. Mit einer Rumpftruppe bestritten
die Saarländer im April ihren ersten Heimkampf
der neuen Saison. Erwartungsgemäß
stand am Ende gegen Meisterkandidat TV
Wetzgau eine Niederlage – doch mit 28:43 fiel
diese weniger deutlich aus als befürchtet.
Dabei setzte die TG nur fünf Turner ein,
während Wetzgau mit neun aus dem Vollen
schöpfen konnte. Zu Recht wurden Felix
Remuta, Gabriel Eichhorn, Luca Ehrmanntraut,
Florian Lindner und Matteo Levantesi,
der sogar zum Topscorer der Partie avancierte,
von begeisterten TG-Fans in der Kreissporthalle
mit stehenden Ovationen gefeiert. Das
aus der zweiten Mannschaft hochgezogene
18-jährige Talent Marius Püschel wurde nicht
eingesetzt. Am Samstag vor Pfingsten machte
die TG zwar mit dem 52:24-Erfolg gegen Aufsteiger
MTV Ludwigsburg einen großen
Schritt in Richtung Klassenverbleib und
feierte die zwischenzeitliche Rückkehr von
Daniel Mousichidis, Maxim Kovalenko, Moritz
Steinmetz, Oleg Verniaiev und Waldemar
Eichorn. Doch Levantesi verletzte sich bei der
letzten Übung des Wettkampfs schwer. Der
28-jährige italienische Nationalturner versuchte
sich – ohne Not – an einem Doppelsalto
rückwärts mit Dreifachschraube beim
Abgang am Reck und riss sich dabei das
Kreuzband. Nicht nur das: In der Folge mussten
Mousichidis (erneut Ellenbogen), Kovalenko
(Schulter) und Verniaiev (Handgelenk)
erneut verletzungsbedingt passen. Die Verantwortlichen
entschieden sich dazu, den
früheren Zweitmannschafts-Turner Mykola
Syniukhin in den Kader aufzunehmen und
später den israelischen Mehrkämpfer Ilia
Liubimov nachzuverpflichten. Mit Erfolg:
Siege beim TuS Vinnhorst (34:28) und gegen
den SC Cottbus (44:32) sicherten nicht nur
den Klassenverbleib, sondern stießen zwei
Wettkampftage vor Schluss die Tür zum kleinen
Finale plötzlich weit auf – trotz der
zwischenzeitlichen 23:45-Niederlage beim
Siegerländer KV. „Wir sind wie so eine kleine
Familie. Es geht ja nicht nur um das Sportliche,
sondern auch darum, es zusammen zu
schaffen“, schwärmte Talent Gabriel Eichhorn
nach dem Duell mit Cottbus, in dem er mit
16 Punkten erstmals Topscorer wurde. Ohnehin
hat sich der 20-Jährige zu einem echten
Stabilitätsfaktor entwickelt – gerade in der
Saison, in der er am meisten gebraucht
wurde. „Wir haben eine tolle Mannschaft und
gute Jungs mit einem hohen sportlichen
Niveau“, fand der 24-jährige Ilia Liubimov
nach seinem ersten Wettkampf für die TG.
Viel wichtiger als die folgende, erwartbar
klare Niederlage beim Klassenprimus KTV
Straubenhardt (14:61) war dann das Duell
gegen Eintracht Frankfurt. Es war das
„Finale ums kleine Finale“ – der Gewinner
qualifizierte sich sicher für den Wettkampf
um Platz drei bei der Deutschen Meisterschaft.
Wobei der TG aufgrund des besseren
Gerätepunkte-Verhältnisses sogar ein Unentschieden
gereicht hätte. Doch die Hausherren
ließen in ihrer Kreissporthalle gar keine
Zweifel aufkommen: Dank eines beeindruckenden
Auftritts im letzten Rundenkampf
der Saison sicherten sich die Saarländer mit
einem klaren 41:14-Erfolg über die Hessen das
Ticket für das DTL-Finale in Heidelberg. Ihr
Gegner dort: Rekordmeister SC Cottbus. Als
beste Punktesammler der TG Saar und zugleich
Topscorer des gesamten Wettkampfes
glänzten neben Felix Remuta und Ilia
Liubimov auch der zweite israelische Neuzugang
der Saison, Artem Dolgopyat. Die
spektakuläre Nachmeldung des 28-jährigen
Boden-Olympiasiegers von Tokio 2021 und
Silbermedaillengewinners von Paris 2024
wurde durch den freien „Ausländer-Platz“ im
Kader möglich, aus dem der Brite Joe Fraser
gestrichen wurde. Er konnte bis dato an
keinem Wettkampf teilnehmen.
Was die TG Saar dann in Heidelberg veranstaltete,
gleicht einem Märchen: Im sogenannten
„kleinen Finale“ um Platz drei
konnte sich zunächst keines der beiden
Teams entscheidend absetzen. Beim Stand
von 25:28 aus TG-Sicht kam es zum Showdown
am letzten Gerät, den Ringen. In den
ersten beiden Duellen hatten die Saarländer
das Nachsehen: Felix Remuta unterlag dem
Cottbuser Liga-Topscorer Raomyr Stelmakh
mit 0:3 und Gabriel Eichhorn dem Norweger
Sebastian Sponevik mit 0:2. Zwischenstand:
25:33. Eine sensationelle Übung des Armeniers
Artur Avetisyan (5:0 gegen Willi Binder)
brachte die TG Saar wieder in Schlagdistanz,
und alle Augen richteten sich auf Florian
Lindner und seinen Cottbuser Kontrahenten
Paul Doan Tran. Lindner haute in seinem
letzten Wettkampf für die TG noch einmal
alles raus und holte an seinem Spezialgerät
tatsächlich die vier Punkte, die es zum Sieg
brauchte. „Das war total verrückt. Dass
Florian dann auch noch Matchwinner wird –
einfach fantastisch“, freute sich Thorsten
Michels. Auch für Waldemar Eichorn war es
ein Schlussakkord: Für den 39-Jährigen war
es das letzte Finale als aktiver Turner. Nach
der Siegerehrung wurde zusammen mit der
vereinseigenen Nachwuchsmannschaft, die
im Nachwuchs-Finale auf Platz sechs landete,
und rund 50 mitgereisten Fans in der Halle,
auf der Heimfahrt im Bus und schließlich bis
in die frühen Morgenstunden in „Waldis“
Party keller gefeiert.
Text & Bilder: Thorsten Michels
28 HANDBALL HG SAARLOUIS
präsentiert von
» Hubert Kornecki
HG SAARLOUIS
IM AUFBRUCH
HG SAARLOUIS HANDBALL 29
Starke Saison, neue Strukturen, frische
Partnerschaften: der Traditionsverein stellt
die Weichen für die Zukunft. Die HG Saarlouis
verfolgt einen klaren Kurs: Der Traditionsverein,
der zwischen 2009 und 2018
ganze neun Jahre lang in der 2. Handball-
Bundesliga spielte, möchte dorthin zurückkehren.
Präsident Steffen Freichel betont,
dass der Klub mit über 1.000 Mitgliedern,
30 Mannschaften und rund 300 Kindern
und Jugendlichen in der Breite hervorragend
aufgestellt ist. Die erste Mannschaft
gilt als sportliches Aushängeschild – und
genau dort möchte man wieder an erfolgreiche
Zeiten anknüpfen.
Zwischenbilanz 2025/26:
Ein starker Saisonstart
Die aktuelle Saison zeigt bereits, dass der
eingeschlagene Weg Wirkung zeigt: Die HGS
ist in der 3. Liga Südwest furios in die Spielzeit
gestartet und führt derzeit die Tabelle an.
Nach 13 Spielen weist das Team eine Bilanz von
22:4 Punkten auf — damit weit vor vielen
Konkurrenten. Mehrere deutliche Siege, etwa
gegen Friesenheim-Hochdorf II (34:19) oder in
Heimspielen wie gegen den TV Kirchzell
(33:23), zeigen die spielerische Sicherheit des
Teams. Auch in Spitzenspielen beweist die
Mannschaft Charakter: Im Heimspiel gegen
den bis dahin ungeschlagenen TV Gelnhausen
setzte sich Saarlouis mit 30:26 durch und
zeigte über 60 Minuten starke Teamleistung
— mit einer stabilen Defensive und einem überzeugenden
Torwartspiel.
Ein weiterer Lichtblick ist die Einbindung der
eigenen Talente: Immer mehr Nachwuchsspieler
schaffen den Sprung in den Kader der
ersten Mannschaft und sorgen für frische
Impulse. Besonders hervorzuheben ist Elyas
Noh, der aus der eigenen Jugend stammt und
sich in dieser Saison zunehmend zu einer verlässlichen
Option auf der Außenbahn entwickelt.
Seine Dynamik, sein Mut im Abschluss
und seine stetigen Fortschritte machen deutlich,
welches Potenzial in der HGS-Jugendarbeit
steckt. Junge Spieler wie Noh geben
der Mannschaft wertvolle Tiefe – sowohl im
Training als auch im Wettkampf – und tragen
dazu bei, dass die HGS flexibel bleibt und
Ausfälle besser kompensieren kann. Diese
Entwicklung unterstreicht: Die HGS ist sportlich
auf Kurs — und das nicht durch einzelne
Glücksfälle, sondern durch eine Mischung aus
Kontinuität, Qualität und internem Potential.
Mit der Unterstützung der Sponsoren, dem
neu gewonnenen Großsponsor Ursapharm
und der Verpflichtung von Markus Baur als
Sportdirektor sieht Freichel den Verein strategisch
gut gerüstet. Der direkte Wiederaufstieg
sei zwar nicht bereits für die kommende
Saison ausgerufen, denn ein solcher Erfolg
hänge immer auch von Verletzungsfreiheit
und Glück ab. Dennoch ist das Ziel eindeutig:
die Rückkehr in die 2. Liga in naher Zukunft.
Freichel ist überzeugt, dass die HGS mit ihrer
Tradition, ihrer Struktur und ihrer Stärke ein
Zweitligist sein kann.
Doch der Blick der HGS geht weit über das
Sportliche hinaus. Auch infrastrukturell
stehen große Aufgaben an. Die digitale Präsenz
soll ausgebaut werden – Website, App und
Vereinskommunikation sollen modernisiert
werden. Gleichzeitig denkt man über neue
Trainingsmöglichkeiten wie Kraft-, Fitnessund
Leistungszentren nach. Mit der Verpflichtung
eines Sportdirektors wurde ein entscheidender
Schritt in Richtung Professionalisierung
gemacht. Besonders richtungsweisend ist der
Einstieg von Ursapharm als neuem Hauptsponsor.
Das Unternehmen verschafft der HGS
nicht nur finanzielle Stabilität, sondern eröffnet
auch neue Netzwerke und wirtschaftliche
Chancen. Ein weiterer Schlüssel ist die vertiefte
Zusammenarbeit mit der SV Elversberg.
Handball und Fußball sollen in Zukunft voneinander
profitieren. Gemeinsame Ausrüster,
Synergien in Gastronomie und Hospitality,
Konzepte für VIP-Bereiche oder digitale
Lösungen wie eine App – all das zählt zu den
Themen, die beide Klubs in Zukunft gemeinsam
denken wollen. Freichel betont, dass die
Möglichkeiten enorm seien, man aber aktuell
personell kaum ausreichend Kapazitäten
habe, um alle Ideen gleichzeitig umzusetzen.
Markus Baur sieht in dieser Kooperation eine
große Chance. Die SV Elversberg habe in den
vergangenen Jahren professionelle Strukturen
aufgebaut, von denen die HGS lernen
könne. Gleichzeitig könne auch der Fußballverein
aus dem Handball Impulse mitnehmen.
Das Zusammenspiel zweier starker Sportarten
eröffne ein „Riesen-Potenzial“, das es Schritt
für Schritt zu entwickeln gelte. Trotz der
neuen großen Partner bleibt die wirtschaftliche
Basis der HGS breit. Mit über 100 Sponsoren
war der Verein schon vor dem Einstieg
von Ursapharm finanziell solide aufgestellt.
Ohne dieses starke Fundament wäre der
starke Saisonstart mit Tabellenführung und
mehreren überzeugenden Spielen wohl kaum
möglich gewesen. Freichel unterstreicht, wie
dankbar man den langjährigen Unterstützern
sei – und wie wichtig es sei, dass sie den eingeschlagenen
Weg weiter mitgehen.
Mit Ursapharm im Rücken, einem klaren strukturellen
Plan, einer neuen sportlichen Führung
und einer starken Basis an Förderern sieht
sich die HG Saarlouis bereit für die nächsten
Schritte. Die Weichen sind gestellt – für sportlichen
Erfolg, für professionelles Wachstum
und für die Rückkehr in höhere Ligen.
Text: Torsten Nelz
Bilder: Jan Sebastian Bach
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neue Maßstäbe in der Küche setzt.
In der Welt des Kochgeschirrs gibt es viele
Versprechen, doch nur wenige halten stand.
ITN Coatings, ein innovativer Hersteller aus
Friedrichsthal im Saarland, hebt sich durch
Qualität, Nachhaltigkeit und Funktionalität
klar vom Markt ab. Mit einer Auswahl an Pfannen,
die sowohl technisch als auch ästhetisch
überzeugen, setzt ITN neue Maßstäbe für
anspruchsvolle Köchinnen und Köche.
Vielfalt trifft Funktionalität
Ob für den täglichen Einsatz oder den Einsatz
am Grill – ITN Coatings bietet eine breite
Palette leistungsstarker Bratpfannen:
Lyonerpfanne BBQ PAN
Speziell für Grillfreunde konzipiert – robust,
offenflammengeeignet und ideal für klassische
saarländische Lyonergerichte.
SlimLine Square
„Unsere Pfannen sollen nicht nach zwei
Jahren entsorgt werden. Sie sind gemacht
für viele Jahre – und können danach noch
einmal wie neu beschichtet werden“
– Geschäftsführer Kai-Uwe Sand
Warum ITN Coatings?
check Industrielle Beschichtungstechnologie für
den Privatgebrauch
check Hitzebeständig bis über 260 ° C
check Kratzfest & langlebig
check Spülmaschinengeeignet & induktionsfähig
check Regional produziert – direkt im Saarland
EpicSkillet Luxe
Mit einem 10 mm dicken Boden und 7 cm hohem
Rand eignet sich diese Pfanne ideal für kräftiges
Anbraten und Überbacken im Ofen. Die
widerstandsfähige Antihaftbeschichtung sorgt
für müheloses Kochen und einfache Reinigung.
SlimLine Elegance
Die eckige Form maximiert die Bratfläche.
Perfekt für schnelles, gleichzeitiges Zubereiten
mehrerer Zutaten. Nachhaltigkeit durch
Wiederbeschichtung – für nur 15 €
Ein Alleinstellungsmerkmal von ITN Coatings:
Kunden können ihre Pfannen nach Jahren
der Nutzung wiederbeschichten lassen – für
lediglich 15 €.
Die hochwertige Neuversiegelung bringt die
Pfanne auf Neuzustand – und das ressourcenschonend.
So verlängert ITN nicht nur die
Lebensdauer der Produkte, sondern leistet auch
einen aktiven Beitrag zur Abfallvermeidung.
Fazit: Wer einmal mit einer ITN-Pfanne
gekocht hat, will keine andere mehr.
ITN Coatings verbindet modernste Technik mit
Handwerkskunst und regionaler Stärke. Ob
in der heimischen Küche oder auf dem Grillplatz
– wer auf Qualität, Nachhaltigkeit und
Innovation setzt, ist bei ITN richtig.
Adresse:
ITN Coatings GmbH
Am Grubenbahnhof 5
D-66299 Friedrichsthal
www.pfannenbeschichtung.de
Eine leichte, elegante Pfanne mit abnehm barem
Griff – ideal für die Spülmaschine und den Backofen.
Die hochwertige Beschichtung verhindert
Anhaften und erleichtert das Braten.
IMMER
AUF
ERFOLGS-
KURS
Andreas Waschburger bei
seiner Durchquerung der
Tsugaru Straße in Japan
Die Ocean’s Seven gelten als eine der härtesten Prüfungen im Langstreckenschwimmen.
Wer diese ultimative Herausforderung meistern will, muss sieben der gefährlichsten
Meerengen weltweit bezwingen. Willenskraft und Ausdauer sind hier unerlässlich.
Andreas Waschburger ist der 42. Athlet, dem diese Extremleistung gelungen ist.
Mit drei Streckenrekorden und der schnellsten Gesamtzeit beweist er, dass Grenzen
nur da sind, um verschoben zu werden.
Diese und viele weitere sportliche Erfolgsgeschichten gibt’s bei HYLO ® Sport.
hylo.sport