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Zeitung Dezember

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34 Jahre Melibokus Rundblick

Alsbach-Hähnlein . Sandwiese . Bickenbach . Seeheim-Jugenheim . Malchen . Ober-Beerbach . Balkhausen . Zwingenberg . Rodau . Fehlheim . Schwanheim . Hochstädten . Auerbach . Bensheim

Ausgabe 262 Dezember 2025

Herausgeberin:

Eva M. Wicht

Georg-Fröba-Straße 26

64665 Alsbach-Hähnlein

Redaktion und Anzeigen:

Telefon 0 62 57 / 90 31 54

redaktion@melibokus-rundblick.de

www.melibokus-rundblick.de

Eva Wicht, Dipl. Grafik-Designerin

Ein schönes Weihnachtsfest und ein gesundes, glückliches Jahr 2026 wünschen

wir unseren Leserinnen und Lesern, sowie allen Kundinnen und Kunden!

Ihre Eva M. Wicht und Vera Samstag

„Heiße Zeitung!“

EHRLICH BROTHERS gastieren mit ihrer aktuellen Jubiläums-Show „Diamonds“ auch in Mannheim | 3 x 2 Tickets

zu gewinnen | Show der Superlative „No Limits“ am 13. Juni 2026 in Frankfurt

Sofort Feuer gefangen hat der Melibokus Rundblick in den Händen von Magier Chris Ehrlich bei unserem Interview mit den weltweit angesagtesten Star-Magier.

Foto: Dirk Zengel / Mehr auf Seite 23 und 24

MANNHEIM/ALSBACH-HÄHN-

LEIN (tt), Die Ehrlich Brothers

sind nicht nur „brandgefährliche“

Illusionisten, sondern offenbar auch

selbst ziemlich feuerfest: bei der

Generalprobe zur aktuellen Show

„Diamonds“ stand das stachelige

Haupthaar von Andreas durch

einen Pyro-Unfall plötzlich in

Flammen. Zum Glück ist alles gut

gegangen.

Die Lektüre des Melibokus Rundblick

ist nicht ganz so riskant, aber

kaum weniger spektakulär. Denn

die Redaktion verfügt über einen

heißen Draht in die Region und

kennt die wichtigsten Hot Spots

zwischen Darmstadt und Bensheim.

Seit 34 Jahren bezaubert die

kostenfreie Lokalzeitung ihre Leser

in rund 28.500 Haushalten mit

aktuellen Berichten aus den Städten

und Gemeinden – umfassend

recherchiert, nah am Geschehen

und unterhaltsam aufbereitet.

Auch die Ehrlich Brothers gönnten

sich kürzlich ein paar Minuten

Lesevergnügen. „Heiße Berichte“,

kommentierte Chris die Vielfalt an

lokalen News und Hintergrundstorys,

die eine glühende Leidenschaft

für Menschen und Geschichten

spiegeln. Und schon fing der MR in

seinen Händen Feuer. So kann es

gehen, wenn man für eine Sache

brennt. Funken sprühen auch bei

der gigantischen „Diamonds“-

Welttournee der beiden Star-

Magier, in der die spektakulärsten

Tricks der letzten zehn Jahre noch

einmal im großen Stil für das Publikum

inszeniert werden.

Für das Gastspiel in der Mannheimer

SAP Arena am 5. Januar

verlosen wir 3 x je 2 Karten, einmal

für die Mittags- und zweimal für

die Abendvorstellung.

Email schreiben an redaktion@

melibokus-rundblick.de mit „Heiße

Zeitung!“ und schon ist man

im Lostopf!

Spezial Show „No Limits“

am 13. Juni 2026

(DZ), Der krönende Abschluss der

aktuellen Show ist die gantische

Spezialshow „No Limits“ in der Deutschen-Bank-Park-Arena

am 13. Juni

in Frankfurt. Melibokus Rundblick hat

die Ehrlich Brothers Ende November

zu einem Interview getroffen und mit

ihnen über die neue Stadion-Show

gesprochen. Auch wenn die beiden

nicht zu viel verraten wollten, so sind

die Dimensionen der Show und die

dargebotenen Acts ohne Übertreibung

groß. „Es wird viel Feuer geben“,

so die Brüder. Und natürlich viele

Überraschungen: Ein Sportwagen

wird sich in ein 8 Tonnen schweres

„KI-Monster Titanium“ verwandeln.

Flugzeugturbinen werden einen

gigantischen Sog ausüben uvm.

Auf jeden Fall ein Muss für jeden

Fan der Illusion. „Einen Wunsch

haben wir noch an die Leser des

Melibokus Rundblick“, so Andreas

Ehrlich. „Bitte kommt nach Frankfurt,

denn wir möchten den Stadion-

Publikumsrekord, welcher derzeit in

Düsseldorf bei 40.211 Zuschauern

liegt, überbieten und ihn wieder ins

Rhein-Main-Neckar Gebiet holen!

Wir freuen uns auf euch!“

GEWINNSPIEL

„Heiße Zeitung“

mailen und

gewinnen!

Mehr Infos Seite 23

Am 29. + 30.12. haben

wir für Sie geöffnet!

23.-27.12. + 31.12. geschlossen!


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A u s g a b e 2 6 2 / D e z e m b e r 2 0 2 5

Rasantes Silvester Special im Parktheater Bensheim

„Blond - frisch getönt“- ein wilder Mix aus Revue, Musik-Kabarett und Comedy

BENSHEIM (meli), Zum traditionellen

Silvester Special der

Internationalen Sommerfestspiele

Bensheim-Auerbach/Hessische

Bergstraße am Mittwoch, den

31. Dezember, um 19.00 Uhr im

Parktheater Bensheim präsentieren

Annette Postel, Gunzi Heil und

Joe Völker die Kult-Revue „Blond

– frisch getönt“. Ein wilder Mix

aus Revue, Musik-Kabarett und

Comedy.

Annette Postel und Gunzi Heil: Beide

strohblond - und blitzgescheit!

Sie: „Erotisches Weib mit göttlicher

Stimme“, Er: „kabarettistische Allzweckwaffe

- freilaufend“. Beide

u.a. Preisträger Kleinkunstpreis Baden-Württemberg

und zusammen

mit dem etwas aus der Art geschlagenen

„mit allen Wassermusiken

gewaschenen“ Quoten-Brünetten

Joe Völker am Piano ein „flotter

Dreier“ der umwerfend komischen

Art. Da muss man schon ´ne Menge

unterm blonden Pony haben …

Gemeinsam streifen diese etwas

angeschrägten Allrounder rasant

durch die - natürlich an den Haaren

herbeigezogene - Geschichte der

blonden Musik und spielen sich

intelligent und virtuos, mit viel

Selbstironie und stets geschmacksicher

im fliegenden Wechsel musikalisch,

komödiantisch und ka-

Zum traditionellen Bergsträßer Jahreswechsel der Internationalen Sommerfestspiele Bensheim-Auerbach/

Hessische Bergstraße am 31. Dezember im Parktheater Bensheim präsentieren Annette Postel,

Gunzi Heil und Joe Völker die Kult-Revue „Blond – frisch getönt“. Ein wilder Mix aus Revue, Musik-Kabarett

und Comedy. Wahlweise anschließend mit Büffet und Party im Theaterrestaurant. Foto: meli

barettistisch pointiert die blonden

Bälle zu. Ein musikalischer Spaß par

excellence - zum Schreien komisch.

Da muß man schon ´ne Menge

unterm blonden Pony haben! Besser,

witziger, intelligenter lässt sich

Musikkabarett kaum auf die Bühne

bringen. Absolut festspielwürdig.

Wahlweise anschließend mit Büffet

und Party im Theaterrestaurant.

Karten per eMail oder Post: KaPe-

Becker@t-online.de, Tel. 06251/

2332, www.festspiele-auerbach.de.

Nummerierter Sitzplatz VVK 37,90

€/ AK 40,00 €

Melibokus Rundblick jetzt auch

als E-Paper: www.melibokus-rundblick.de

Theater Mobile präsentiert:

Neujahrskonzert mit dem Tyrol Music

Project am 3. Januar | „Bluezz´n Roll“

mit Mr. Lonely am 30. Januar

Mr. Lonely: Fünf Vollblut-Musiker aus Polen begeistern das Publikum mit

einzigartigem Sound, nostalgisch und gleichzeitig modern. Foto: meli

ZWINGENBERG (meli), Das Tyrol

Music Project erfüllt sich einen

lang gehegten Traum, indem es

mit Walzerklängen aus Wien sowie

bekannten Melodien von Mozart

bis Schostakowitsch das neue Jahr

begrüßt.

Als musikalische Botschafter Österreichs

bereisten sie schon die ganze

Welt und nahmen dabei stets ihre musikalischen

Eindrücke in ihr Repertoire

auf. Nun wandeln die vier Musiker aus

dem Tiroler Unterland auf den Spuren

von Johann Strauss, der seinerzeit den

Walzer auf der ganzen Welt berühmt

machte. Mit den akustischen Instrumenten

Geige, Akkordeon, Gitarre und

Kontrabass bilden sie das wohl kleinste

Symphonieorchester der Welt. Die

eigenen Arrangements für diese kleine

Besetzung verleihen den bekannten

Melodien einen besonderen, intimen

Charme. Und so laden die Musiker

des TMP zum Neujahrskonzert am 3.

Januar ins Theater Mobile ein.

Die Band Mr. Lonely tritt am 30. Januar

auf: Fünf Vollblut-Musiker aus

Polen haben sich in ungewöhnlicher

Besetzung zusammengefunden: Mit

zwei Gesangsstimmen, E-Gitarren,

Akustik- und Bassgitarren, Kontrabass,

Trompete, Saxophon, Klarinette

und Schlagzeug präsentiert

„Mr. Lonely“ einen einzigartigen

Sound, nostalgisch und gleichzeitig

überraschend modern.

Inspiriert von Elvis, The Black Keys,

Caro Emerald, Dave Matthews

Band oder Nick Waterhouse lässt

die Band das Publikum eintauchen

in eine Klangwelt voller Überraschungen

und Sehnsucht, ein

bittersüßes, ironisches Chaos aus

bluesigen Gitarrenklängen und

jazzigen Bläsermelodien, umhüllt

von rockiger Energie.

Das Debut-Album erscheint im

Februar 2026, doch schon am

30. Januar spielt diese großartige

Newcomer-Band im Mobile.

Neujahrskonzert

unter dem Motto

„Oper küsst Operette“

MÖRLENBACH (meli), Mit einem

festlichen Konzert begrüßt die Ev.

Kirchengemeinde Mörlenbach das

neue Jahr: Am Donnerstag, 1. Januar

2026, findet um 18 Uhr in der Ev.

Kirche Mörlenbach das traditionelle

Neujahrskonzert der Reihe Kunst in

der Kirche statt.

Unter dem Motto „Oper küsst

Operette“ präsentieren Studierende

der Musikhochschule Mannheim ein

abwechslungsreiches Programm mit

bekannten Arien aus Oper und Operette.

„In diesem Jahr dürfen sich die

Besucher auf ein ganz besonderes

Konzerterlebnis freuen“, sagt Astrid

Teigesser, die für die Reihe „Kunst in

der Kirche“ verantwortlich ist.

Die jungen Musiker verwandeln

die Kirche in einen „faszinierenden

Klangraum voller Emotionen und

Ausdruckskraft“. Gemeinsam entführen

sie das Publikum „in die

Welt großer Komponisten und

zeitloser Melodien – von zartem

Belcanto bis hin zu schwungvoller

Operettenfreude“.

Zum festlichen Rahmen gehört auch

die Atmosphäre: Bei Kerzenschein

und einem Glas Sekt können die

Gäste den Abend genießen und sich

musikalisch auf das neue Jahr einstimmen.

Der Eintritt ist frei, Spenden

sind herzlich willkommen.

Kostenlose Verteilung

in alle Haushalte

Auflage: 28.500 Exemplare

Melibokus Rundblick - so werbewirksam, weil er gelesen wird!

Verteilungsgebiet:

IMPRESSUM

"MELIBOKUS RUNDBLICK" ist ein

lokaler Nachrichtenanzeiger, Erscheinungsweise:

7 x /Jahr

Auflage: 28.500 Exemplare.

Herausgeberin:

MELIBOKUS RUNDBLICK -VERLAG

Eva M. Wicht

Dipl. Grafik-Designerin / Journalistin

Georg-Fröba-Straße 26

64665 Alsbach-Hähnlein

Telefon: 06257 / 903154

Telefax: 06257 / 903155

redaktion@melibokus-rundblick.de

www.melibokus-rundblick.de

Anzeigen und Redaktion:

Eva M. Wicht (verantwortlich)

Gesamt-Gestaltung: Eva M. Wicht

(c) 2025 by Designstudio Eva M. Wicht.

Alle Rechte vorbehalten, insbesondere

das Recht des öffentlichen Vortrags und

der photomechanischen Wiedergabe,

auch einzelner Teile, sowie die durch das

Designstudio Eva M. Wicht gestalteten

Werbeanzeigen. Nachdrucke, auch auszugsweise

nur mit schriftlicher Genehmigung

des Verlages u. mit Quellenangabe.

Beiträge, die mit dem Namen des Autors

versehen sind, geben nicht unbedingt die

Meinung der Redaktion wieder. Zitate

aus Publikationen dienen der Information

der Leser, ohne dass sich die Redaktion

mit dem Inhalt der wiedergegebenen

Meinung identifiziert. Für unverlangt

eingesandte Fotos und Manuskripte wird

keine Gewähr übernommen.

(2000 Haushalte

in Bensheim)

Redaktion und Anzeigenannahme:

Telefon: 0 62 57 / 90 31 54 oder redaktion@melibokus-rundblick.de


A u s g a b e 2 6 2 / D e z e m b e r 2 0 2 5

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Früher war mehr Lametta

Wera Kupser zeigt im Bickenbacher Museum ihre beeindruckende Sammlung von historischem Weihnachtsschmuck

Mehrere hundert weihnachtliche Figuren und vielfältigen Weihnachtsschmuck von 1880 bis heute zeigt Wera Kupser aus ihrer Sammlung noch

bis zum 1. Februar in der Sonderausstellung „Alles nur Kugeln oder was ? – Christbaumschmuck im Wandel der Zeit“. Foto: Stefan Oelsner

BICKENBACH (tt), Beim Thema

Christbaumschmuck denkt man

fast unweigerlich an das berühmte

Loriot-Zitat: „Früher war mehr

Lametta!“ Doch handelsübliche

Stanniolstreifen sind viel zu banal,

als dass sie in der Kollektion von

Wera Kupser eine tragende Rolle

spielen würden. Sie kommen aber

vor. Denn mit ihrem reichen Fundus

will die Sammlerin aus Vallendar bei

Koblenz die Entwicklung des saisonalen

Baumbehangs im Wandel der

Zeiten dokumentieren und Traditionen

für die Zukunft bewahren.

Die aktuelle Sonderausstellung im

Bickenbacher Museum läuft bis

1. Februar und damit bis weit über

die Weihnachtszeit hinaus. Man

kann sich im Kolbschen Haus also

noch lange nach dem Fest in Stimmung

bringen.

Die erste Vorsitzende Margit Franz

freute sich bei der Vernissage, mit

Wera Kupser eine von wenigen

Expertinnen in diesem Spezialbereich,

ausstellen zu dürfen. An

zwei Wochenenden im November

wurde die Präsentation mit großem

Aufwand vorbereitet. Etliche

Vitrinen wurden bestückt und mit

Texterläuterungen versehen. Darunter

auch eine mit Baumschmuck

aus Folie und Stanniol, wie er in

den 1970er Jahren immer mehr

in Mode kam. Doch die Kunststoff-Ära,

die bis heute andauert,

ist für die Sammlerin nur eine

archivarische Fußnote, die zu einer

ganzheitlichen Collage dazugehört.

Am meisten liebt Wera Kupser ihre

Exponate aus feinstem geblasenem

Glas oder edlen Metallen. Kleine,

filigran gearbeitete Kunstwerke

aus den für Insider namhaften

Manufakturen Europas.

Zum Beispiel die Gablonzer Hohlglasperlen,

die in einer Firma in der

Tschechischen Republik noch heute

hergestellt werden. Die Herstellung

von Christbaumschmuck hat in

Poniklá mehr als einhundertjährige

Tradition. Ursprünglich stellte man

aus den Glasperlen lediglich Bijouterie

her, ab Ende des 19. Jahrhunderts

begannen die Glasmacher dann

damit, sie auf Draht aufzufädeln und

aus ihnen Miniaturnachbildungen

von Gegenständen zu fertigen: darunter

Flugzeuge, Lokomotiven, Kinderkutschen

und Sternchen. Die

gesamte Fertigung vom Blasen der

Glasperlen in Formen, das Versilbern,

Färben, Schneiden sowie die

Montage erfolgt bis heute in purer

Handarbeit. 2020 wurde die Herstellung

von Weihnachtsschmuck

aus Glasperlen in die Liste für

immaterielles Weltkulturerbe der

UNESCO aufgenommen. Gleich daneben

erkennt man Schmuckstücke

aus Watte und Pappe, aus denen

Figürchen oder Kugeln geformt und

mit Glimmer bestreut wurden, was

sie zu einer funkelnden und zudem

preisgünstigen Baumdekoration

macht. Aus Dresden kommen mit die

schönsten dieser Miniaturen, die auch

fast 100 Jahre nach ihrer Fertigung

nichts von ihrem Charme und ihrem

ästhetischen Reiz verloren haben.

Sehenswert sind auch die Repliken

von Christbaumschmuck aus dem

Viktorianischen Zeitalter, der wegen

seiner Formenvielfalt und feinen

Fertigung bekannt ist. Noch heute

werden Nachbildungen und Inter-

pretationen in einer Manufaktur in

Thüringen hergestellt. Wera Kupser

kennt die meisten von ihnen persönlich.

„Ich bin meistens vor Ort“,

sagt sie in Bickenbach und zeigt

Motive aus Blei, wie sie Anfang

des 20. Jahrhunderts in Mode

kamen. An Heiligabend wurden

die flachen Objekte an den Baum

gehängt, an Silvester wurden sie

eingeschmolzen, um beim gemeinsamen

Bleigießen – wie heute noch

– sein persönliches „Schicksal“ im

neuen Jahr zu erfahren. Daraus entwickelten

sich später auch wunderschön

gestaltete dreidimensionale

Schmuckstücke aus Zinn, die unter

anderem aus einer Gießerei am Ammersee

kommen: edel, matt und mit

filigranen Motiven versehen.

In Bickenbach zeigt die Sammlerin

rund zwei Drittel ihrer Kollektion.

Wera Kupser pflegt ihre Leidenschaft

seit über 40 Jahren. „Als ich

acht war, hat mir meine Großmutter

einen kleinen Weihnachtsbaum

samt Schmuck geschenkt.“ Seither

liebt sie die dekorative Vielfalt, die

sie gern in einem zeitgeschichtlichen

und stilistischen Kontext interessierten

Menschen präsentiert.

Darunter auch das Retro-Glaskunst-Design

von Veit Hartleb. Ende

der 1980iger Jahre spezialisierte

er sich als Kunstglasbläser. 2005

machte er sich selbstständig als

Christbaumschmuck-Glasbläser, ein

Beruf, in den nun all sein Können in

sehr speziellen Formen zusammenfließt

und einen ganz eignen Stil

definiert. Berühmt ist Hartleb vor

allem für seine magischen Pilze, die

scheinbar einer surrealen Traumwelt

entstammen. Zu den Lieblingen der

Besitzerin gehören aber auch die

zarten Kunstwerke aus Fadenglas

und die magischen Reflexkugeln,

die sie schon als Kind fasziniert

hatten. Diese sogenannten „Täuscherle“

vereinen Dekorationssteine

im Kern mit einem Spiegelreflex

in der inneren Hülle, was reizvolle

Effekten am erleuchteten Christbaum

erzeugt und für einen edlen,

luxuriösen Touch sorgt.

„Diese Ausstellung passt hervorragend

in die Zeit“, so Bürgermeister

Markus Hennemann bei der Vernissage.

Der Arbeitskreis Kultur, dessen

Vorsitz er innehat, präsentiert dieses

Jahr unterschiedlichen Orten zu unterschiedlichen

Zeiten erstmals die

„Bickenbacher Advenstssterne“, Die

Sonderausstellung ist in diese kleine

Veranstaltungsreihe eingebunden.

Rauhnachtführungen in Zwingenberg

ZWINGENBERG (meli), Ab dem 26.

Dezember 2025 gibt es täglich bis

zum 5. Januar 2026 die beliebten

Rauhnachtführungen. Beginn jeweils

16.00 Uhr; mit folgender

Ausnahme: Am 31.12. findet keine

Führung statt. Für die Führungen

liegen dem Verein schon einige Anmeldungen

vor. Der Treffpunkt für

alle Führungen ist das Museum in

der Scheuergasse. Die Führungen

sind kostenfrei. Der Geschichtsverein

freut sich aber über eine Spende. Um

eine Anmeldung wird gebeten unter

der Email: stadtfuehrungen@

geschichtsverein-zwingenberg.de

oder per Telefon: 06251/8482594.

Für Veranstaltungen oder private

Feiern können Stadtführungen

unter der gleichen Email oder telefonisch

angefragt werden.

Nähere Beschreibungen zu den

Führungsangeboten findet man auf

der Homepage https://geschichtsverein-zwingenberg.de/stadtrundgaenge/.

Kreis Bergstraße bietet neue Kulturportale:

Künstlerdatenbank und Kulturtipps auf

www.kreis-bergstrasse.de

Kulturschaffende können sich und ihre Veranstaltungen

ab sofort online registrieren lassen

KREIS BERGSTRASSE (meli), Wo

finden Konzerte statt, welche Theatergruppen

treten auf und welche

Künstlerinnen und Künstler gibt es

hier vor Ort? Wer macht eigentlich

was in der Kulturszene unserer Region?

Der Kreis Bergstraße möchte

genau diese Fragen künftig auf

einem neuen digitalen Kulturportal

beantworten – übersichtlich,

gebündelt und für alle zugänglich.

Ziel ist es, die kulturelle Vielfalt im

Kreis sichtbar zu machen – sowohl

für interessierte Bürgerinnen und

Bürger als auch für Kunst- und

Kulturschaffende selbst.

Ab sofort haben deshalb Kunstund

Kulturschaffende aller Art die

Möglichkeit, sich über die Künstlerdatenbank

auf der Webseite des

Kreises per Formular zu registrieren.

Nach einer kurzen Prüfung durch

die zuständige Stelle werden die

Einträge auf der Webseite veröffentlicht.

So entsteht eine digitale Übersicht

über das kulturelle Angebot im

Kreis Bergstraße – ein Verzeichnis,

das auch Veranstalter, Publikum,

Interessierte, Vereine und Initiativen

zusammenbringen soll. Bereits seit

einigen Wochen veröffentlicht der

Kreis auf seinen Social-Media-Kanälen

zudem regelmäßig Kulturtipps

aus der Region. Die positive

Resonanz war so groß, dass diese

Idee nun erweitert wurde: Auch

Kulturtipps können künftig direkt

über ein Online-Formular auf der

Homepage des Kreises eingereicht

werden. Die beliebtesten Tipps erscheinen

weiterhin auf den Social-

Media-Plattformen des Kreises.

Das neue Angebot richtet sich ausdrücklich

an alle, die in der Region

kulturell tätig sind – vom Tanz, über

Musik und Theater bis Malerei und

Bildhauerei, von Hobbydarbietungen

bis zum professionellen Auftritt. Alle

Kulturschaffenden aus dem Kreis sind

herzlich eingeladen, sich zu beteiligen.

Die Teilnahme ist kostenlos. Über den

Link www.kreis-bergstrasse.de/kuenstlerdatenbank

gelangt man zur

Künstlerdatenbank. Die Kulturtipps

können hier einsehen beziehungsweise

eintragen: www.kreis-bergstrasse.de/kulturtipps.

Eure Stimme zählt! Umfrage für alle Jugendlichen in

Zwingenberg

Standort für mobilen Jugendtreffwagen in Zwingenberg gesucht

ZWINGENBERG (meli), Die Stadt

Zwingenberg plant einen neuen

Treffpunkt für Jugendliche: Einen

mobilen Jugendtreffwagen, der als

Ort zum Treffen, Austausch und zur

Freizeitgestaltung dienen soll. Ziel ist

es, jungen Menschen eine zentrale

Anlaufstelle zu bieten, die flexibel vor

Ort genutzt werden kann.

Zur Auswahl stehen zwei mögliche

Standorte:

- der südliche Stadtpark, zentral

gelegen und gut erreichbar,

- sowie die Fläche an der Dirt-Bike-

Anlage, mit der Möglichkeit für eine

Erweiterung durch Outdoor-Sportgeräte

und eine Grillhütte.

Um die bestmögliche Nutzung zu

gewährleisten, führt die Stadt eine

Umfrage durch. Die Ergebnisse fließen

direkt in die Entscheidungsfindung

ein. Die Teilnahme dauert nur

wenige Minuten und Eltern sowie

Erziehungsberechtigte sind ebenso

eingeladen, sich zu beteiligen unter

(https://zwingenberg.de/de/aktu-

elles/meldungen/beteiligungsportal-

Jugendtreff.php). Bewertungsbögen

im Bürgerbüro liegen auch bereit;

eine Abgabebox steht dort zur

Verfügung. „Eure Meinung ist uns

wichtig – sie trägt dazu bei, dass der

Jugendtreffwagen dort steht, wo er

am meisten genutzt und geschätzt

wird“, betont die Stadtverwaltung.

Die Ergebnisse der Befragung

sollen zeitnah ausgewertet und

in den weiteren Planungsprozess

einfließen. Für Rückfragen stehen

das Bürgerbüro und das Team der

Stadtverwaltung zur Verfügung.

Die Stadt bittet alle Jugendlichen

um rege Beteiligung.

Marie Wowes zu Gast in der

Jugenheimer Buchhandlung Zabel

Ende November stellte die Buchhandlung Zabel die erste New-

Adult-Romance „Anatomy of a Broken Heart“ der in Jugenheim

aufgewachsenen Buchhändlerin Marie Wowes vor. Foto: meli


4

Danke!

Auch 2026 sind wir wieder

für Sie da mit Top-Beratung,

Service & Kundendienst!

Unser Team dankt für die gute Zusammenarbeit, wünscht

besinnliche Weihnachten und ein zufriedenes neues Jahr.

Gesunde Hunde statt Modehunde: Wenn Zucht krank macht

DARMSTADT-DIEBURG (meli),

Immer mehr Hunde leiden unter

zuchtbedingten Defekten, die ihr

Leben stark beeinträchtigen. Zu

den häufigsten Problemen gehören

Atemnot, Augenprobleme, Hautund

Haarveränderungen, Schäden

der Wirbelsäule und des Bewegungsapparates,

neurologische

Störungen sowie Taubheit.

Halterinnen und Halter werden von

den gesundheitlichen Einschränkungen

und Folgekosten ihrer

Tiere oft unvorbereitet getroffen.

„Viele Hunde mit sogenannten

Defekt- oder Qualzuchtmerkmalen

sind behandlungsbedürftig, mit

enormen Kosten und großem Leid

für Tier und Halter“, betont Vize-

Landrat Lutz Köhler.

Das Tierschutzgesetz verbietet

zwar gemäß §11b das Züchten

von Wirbeltieren, wenn bei den

Nachkommen mit Leiden verbundene

erblich bedingte Verhal-

tensstörungen auftreten oder die

Haltung nur unter Schmerzen oder

Leiden möglich ist. Bis heute fehlt

Veterinäramt seit 11. Dezember in

Kranichstein

DARMSTADT-DIEBURG (meli),

Das Veterinäramt des Landkreises

Darmstadt-Dieburg zog am Donnerstag,

11. Dezember, in seine

neuen Räume in Trakt eins, 1.

Obergeschoss, auf dem Gelände des

Landratsamts in der Jägertorstraße

207 in Kranichstein ein. Der bisherige

Standort in der Rheinstraße 67

wird aufgegeben.

Die Leiterin des Veterinäramtes,

Regine Röhrig, weist darauf hin,

dass es bereits eine Reihe von

Online-Services gibt, die unter

Online-Services: Landkreis Darmstadt

Dieburg - Kreisverwaltung

zu finden sind. Für die ASP sind die

Online-Möglichkeiten unter www.

ladadi.de/asp zu finden.

Kunden wie etwa Jäger und Landwirte,

die Blutproben von Wildschweinen

und Schweinen wegen

der Afrikanischen Schweinepest

vorbeibringen, werden gebeten,

sich an der Servicetheke am Haupteingang

zu melden. Die Mitarbeiter

dort zeigen dann den Weg zum

Veterinäramt. Im 1. Obergeschoss

von Trakt eins wird es dann eine

Empfangstheke für den Kundenverkehr

geben. Eine Tischgruppe

für Kunden, die warten müssen

oder wollen, wird es ebenfalls geben.

Besucher müssen im 1. Stock

nochmal klingeln, bevor sie ins

Veterinäramt eintreten können.

Auf demselben Stockwerk ist auch

der Fachbereich Landwirtschaft und

Umwelt untergebracht.

Besucher können auf dem Gelände

des Landkreises für 90 Minuten

mit Parkscheibe parken. Sollte der

Besuch absehbar länger dauern,

kann an der Servicetheke am

Haupteingang eine entsprechende

DARMSTADT (meli), Ein Haustier

steht bei vielen Kindern oft

ganz oben auf dem Weihnachtswunschzettel:

Doch ein Tier ist

kein gewöhnliches Geschenk. Wer

sich dafür entscheidet, übernimmt

Verantwortung für ein fühlendes

Lebewesen. Neben den klassischen

Haustieren wie Hund, Katze oder

Kaninchen wünschen sie sich immer

häufiger exotische Tiere wie

Schildkröten, Papageien, Chamäleons

oder Schlangen. Doch das

Regierungspräsidium (RP) Darmstadt

rät dringend davon ab, Tiere

unüberlegt oder spontan - etwa

als Weihnachtsüberraschung – zu

kaufen.

Die Fachleute des RP betonen:

Ein Tier sollte man nur dann anschaffen,

wenn seine artgerechte

Haltung langfristig gesichert ist und

die Halterinnen und Halter sich der

Verpflichtung bewusst sind. Spontane

Entscheidungen führen häufig

dazu, dass die Freude über das neue

Familienmitglied schnell verfliegt.

schutz in Baden-Württemberg

die Aufklärungskampagne „Frei

Schnauze – Erkenne Qualzucht“

Der „Teacup-Hund“ – eine Erfindung des Menschen. Für die Teacup-Züchtungen

werden die kleinsten und schwächsten Tiere eines Wurfes dieser

Rassen ausgewählt und gezielt miteinander verpaart. Die aus dieser Paarung

resultierenden Nachkommen sind in Folge besonders klein und wiegen weniger

als ihre „Original“-Vorfahren.

Foto: shutterstock

Bescheinigung für das Auto ausgedruckt

werden.

Der Erste Kreisbeigeordnete und

Vize-Landrat Lutz Köhler sieht für

die Kunden des Veterinäramtes

Vorteile im neuen Standort: „Zum

einen haben wir nun Parkmöglichkeiten

für die Besucher“, sagt er,

„zum anderen verspreche ich mir

durch die Nähe zum Fachbereich

Landwirtschaft und Umwelt Synergien,

um noch effizienter für

die Menschen da zu sein.“

BICKENBACH (meli), Die Gemeinde Bickenbach

startet gemeinsam mit HessenForst ein

kleines, aber wirkungsvolles Pilotprojekt zur

Holzwerbung mit Rückepferden. Auf einer

vier Hektar großen Fläche im Gemeindewald

wird erstmals bewusst auf Pferderückung

gesetzt. Ziel des Projekts ist es, Boden,

Jungwuchs und sensible Bereiche besser

zu schützen als bei maschineller Holzernte.

Pferde verursachen kaum Bodenverdichtung,

benötigen keine breiten Rückegassen

und arbeiten besonders leise – ideal für die

vielfältigen Nutzungen und den hohen Erholungswert

des Bickenbacher Waldes.

Der 8-jährige Wallach ist ein Süddeutsches

Kaltblut und kommt mit den schmalen

Pflanzreihen gut zurecht.

Die ca. 4-Hektar-Fläche in der Wiederaufforstung

am Erlensee soll zeigen, welche

ökologischen und praktischen Vorteile die

Pferderückung bietet und ob diese Arbeitsweise

künftig auch in anderen Bereichen des

141 Hektar großen Gemeindewaldes sinnvoll

eingesetzt werden kann.

Mit dem Projekt setzt Bickenbach mit Hessen-Forst

ein sichtbares Zeichen für naturnahe

und nachhaltige Waldpflege.

jedoch eine konkrete Benennung

dieser Merkmale, so dass seitens

der Landesbeauftragten für Tiererfolgte.

Denn es gibt immer wieder

Zuchttrends, die nicht auf Gesundheit

und Wohlbefinden der Tiere achten,

übernimmt Verantwortung für

Jahrzehnte. Oft auch dann noch,

wenn die Kinder längst aus dem

Haus sind. Außerdem sollte man

die Tierarztkosten nicht unterschätzen.

Die Artenschützerinnen und Artenschützer

des RP erinnern zudem daran,

dass viele Tierarten melde- oder

nachweispflichtig sind. Zahlreiche

exotische und geschützte Tiere

fallen unter die Bestimmungen des

Bundesnaturschutzgesetzes und

der Bundesartenschutzverordnung.

Diese schreiben Nachweis-, Mel-

sondern ein außergewöhnliches

Aussehen in den Vordergrund

stellen. Zu den problematischen

Merkmalen zählen die Kurz- und

Rundköpfigkeit bestimmter Rassen,

übergroße und besonders schwere

Hunde (Riesenwuchs), besonders

kleinwüchsige Tiere (zum Beispiel

Teacup-Hunde), Schwanzlosigkeit,

Beschwerden des Bewegungsapparates

durch Kurzbeinigkeit,

Wirbelsäulendeformationen und

stark überwinkelte Gliedmaßen

sowie Veränderungen der Haut in

Verbindung mit Pigmentierungsstörungen.

Bestimmte Trend-

Fellfarben wie Albinismus, Weißköpfigkeit,

Merle-Färbung oder

die Aufhellung der Farbintensität

von Haaren können zu schweren

Augen-, Ohren- oder Hauterkrankungen

führen.

Kreistierschutzbeauftragte Christa

Wilczek appelliert deshalb an alle

zukünftigen Hundehalterinnen

Projekt „Pferderückung im Bickenbacher Gemeindewald“

und Hundehalter: „Wer einen Hund

aufnehmen möchte, sollte sich über

Qualzuchtmerkmale informieren.

Jede Entscheidung für Gesundheit

statt Optik ist eine Entscheidung

für das Wohl des Tieres und schützt

vor großem Leid.“

Ein ausführliches fachliches Merkblatt

zu Qualzucht und Erbkrankheiten

bei Heimtieren mit dem

Schwerpunkt Hunde, ist auf der

Homepage der Kreistierschutzbeauftragten

unter https://www.

ladadi.de/verkehr-verbraucherschutz-sicherheit/kreistierschutzbeauftragte.html.

eingestellt.

Ebenso sind dort ein Aufklärungsfilm

zur Qualzucht und diverses

Informationsmaterial der Aufklärungskampagne

zu finden. Im

Foyer der Kreisverwaltung ist ein

Poster zu diesem Thema aufgehängt

und diversen Informationen

liegen als Flyer in Papierform zum

Mitnehmen und Weitergeben aus.

Im Wiederaufforstungsgebiet am Erlensee zeigt der achtjährige Süddeutsche Kaltblutwallach,

wie präzise und bodenschonend Pferde im Wald arbeiten können. Sein Einsatz ist Teil

des gemeinsamen Pilotprojekts der Gemeinde Bickenbach und HessenForst, das die Vorteile

der Pferderückung für Boden, Jungwuchs und Natur erlebbar macht.

Foto: meli

Weihnachten: RP Darmstadt mahnt zur Vorsicht bei Tiergeschenken

Nicht selten werden Tiere später

ausgesetzt oder abgegeben, weil

sie zu viel Aufwand oder Kosten

verursachen.

„Ein Tier ist kein Weihnachtsgeschenk,

sondern eine langfristige

Verantwortung. Wer ein Lebewesen

aufnimmt, schenkt nicht nur

Freude, sondern verpflichtet sich

zu Fürsorge, Wissen und Respekt“,

betont Artenschutz-Expertin Nicole

Gorka. „Besonders bei exotischen

Arten gilt: Ihre artgerechte Haltung

erfordert Zeit, Fachwissen und oft

hohe Kosten. Wer sie anschafft,

muss sich dieser Verantwortung

vollständig bewusst sein.“

Auch die gestiegenen Energiepreise

spielen dabei eine Rolle.

Viele exotische Arten benötigen

dauerhaft höhere Temperaturen,

die mit spezieller Technik erzeugt

werden müssen, das kann teuer

werden. Hinzu kommt, dass einige

Tiere - beispielsweise Schildkröten

- ein sehr hohes Lebensalter erreichen.

Wer sich für sie entscheidet,

Sauberes Trinkwasser: Was können Tierhalter dazu

beitragen?

DARMSTADT-DIEBURG (meli),

Die Kampagne „Reines Ried“ läuft

seit 2023 und befindet sich nun

in der zweiten Phase bis 2026. Mit

den Modellkommunen Mörfelden-

Walldorf und Darmstadt geht es

darum, den Eintrag von sogenannten

Spurenstoffen, zu denen auch

Arzneimittelrückstände gehören,

in das bedeutende Grundwasserreservoir

zu verringern. Über das

Abwasser und trotz Kläranlagen

können diese in die Umwelt ge-

langen. Kreistierschutzbeauftragte

Dr. Christa Wilczek weist darauf

hin, dass auch Rückstände von

Tierarzneien, wie auch die von

Medikamenten für Menschen, nicht

im Waschbecken oder der Toilette

entsorgt werden. Das Einsammeln

der Hinterlassenschaften in Hundekotbeuteln

und Entsorgung über

den Restmüll kann ebenfalls zu einer

Verringerung von Einträgen in die

Umwelt beitragen und reduziert

zudem das Infektionsrisiko. Auch

de- und Kennzeichnungspflichten

vor, um den legalen Handel zu

sichern und den Schutz gefährdeter

Arten zu gewährleisten. Gemeinsam

mit den Veterinärbehörden

überwacht das RP die Einhaltung

dieser Vorschriften und achtet auf

artgerechte Haltungsbedingungen.

Besonders wichtig ist: In Hessen ist

die Haltung gefährlicher Tiere wie

bestimmter Schlangen, Skorpione,

Krokodile, Spinnen oder Großkatzen

verboten.

Die Anschaffung eines Haustiers

sollte daher gut überlegt sein. Wer

mit dem Gedanken spielt, ein Tier

ins Haus zu holen, sollte folgende

Punkte bedenken:

• Realistisch prüfen: Habe ich genug

Zeit, Platz und Geld, um ein Tier

dauerhaft zu halten?

• Gespräch mit den Kindern: Wenn

sich Kinder ein Tier wünschen, sollte

die Entscheidung gemeinsam und

nicht spontan fallen.

Vorab informieren:

• Handelt es sich um ein geschütztes

Katzenstreu sollte grundsätzlich

über den Restmüll entsorgt werden.

Bei äußerlich aufgetragenen Flohund

Zeckenmitteln ist oftmals ein

zeitlicher Abstand vor sehr engem

Tierkontakt sowie vor dem Baden

und Waschen des Tieres einzuhalten.

Ebenso sollten Halsbänder vor dem

Baden und Waschen des Tieres abgenommen

werden, um zu vermeiden,

dass unerwünschte Inhaltsstoffe ins

Wasser gelangen. Mehr Infos unter

www.reines-ried.de.

oder gefährliches Tier?

• Die private Haltung gefährlicher

Arten ist in Hessen verboten.

• Für viele geschützte Arten sind EU-

Bescheinigungen erforderlich; bei

europäischen Landschildkröten muss

zusätzlich eine Fotodokumentation

fortgeführt werden.

• Seriöse Quellen wählen: Kaufen Sie

Tiere ausschließlich bei anerkannten

Züchterinnen, Züchtern oder im seriösen

Zoofachhandel. Dort erhalten

Sie nicht nur die nötigen Unterlagen,

sondern auch fachkundige Beratung

zur Haltung und Pflege.

• Papiere sofort verlangen: Werden

die erforderlichen Bescheinigungen

nicht direkt beim Kauf ausgehändigt,

sollten Sie vom Erwerb absehen.

• Vorsicht beim Onlinekauf: vom

Kauf über das Internet ohne persönliche

Übergabe und ohne Papiere

wird dringend abgeraten.

Weitere Infos: https://rp-darmstadt.

hessen.de/umwelt-und-energie/naturschutz/artenschutz-biologischevielfalt


A u s g a b e 2 6 2 / D e z e m b e r 2 0 2 5

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„Full House“ beim Markttag der Alsbacher Melibokusschule

Vorweihnachtliche Stimmung beim glitzernden Basar

ALSBACH-HÄHNLEIN (tt), Auch

in diesem Jahr fand in der Melibokusschule

in Alsbach wieder der

beliebte Markttag statt. Zahlreiche

Gäste kamen am Freitag vor dem

Ersten Advent in die kooperative

Gesamtschule, um die vorweihnachtliche

Stimmung zu genießen.

Ein großes Stöbern und Entdecken

unter dem Motto „Zauberhafte Dinge

und mehr“, das von Schülerinnen

und Schülern aller Altersklassen

gestaltet worden war. Eine Collage

aus selbst gebastelter Weihnachtsdeko,

festlichen Adventskränzen

und vielem mehr.

Ihren Status als Geheimtipp hat

die Veranstaltung längst verloren.

Die Flure waren voll. An mehr als

40 Ständen drängten sich Besucher

vor filigran gefalteten Weihnachtssternen,

kunstvoll bemalten

Weihnachtskarten, Kerzen und

Teelichtern sowie selbstgemachten

Marmeladen, Plätzchen und Schokoladencrossies.

Auch das Jahrbuch

dürfte bald unter manchem Christbaum

liegen. Aufmerksamkeit genoss

auch das Team der Schülerzeitung

„Hokuspokus-Melibokus“. Sie

Am Stand von Maya, Sophie und Mila wurden selbstgemachte Plätzchen und zahlreiche weihnachtliche Leckereien

angeboten, darunter „Rentier-Nasen“, süße Naschtüten und ein köstlicher Weihnachtspunsch.

entstand vor sechs Jahren durch die

Initiative einiger Schülerinnen und

Schüler. Die Mitglieder der Redaktion

wollen drei Mal im Jahr wichtige

und persönliche Themen, die sie

beschäftigen, bekannt machen und

den Anstoß geben, diese öffentlich

diskutieren, so die Akteure vor Ort.

Beim hessischen Schülerzeitungswettbewerb

im vergangenen Jahr

wurden die Macher mit einem 2.

Platz in der Kategorie der Real- und

Gesamtschulen ausgezeichnet.

Das Erfolgsrezept des Marktes ist

seine glitzernde Vielfalt. Schüler

verkauften Weihnachtskakao in

einer schmucken Tüte, individuelle

Keksmischungen, Armbänder aus

Holzperlen und Adventskalender

für beinahe jeden Geschmack.

Das Team vom MINT-Wahlpflichtunterricht

hatte selbstgemachte

Traubenseife und „Meli-Bellos“ für

sensible und winterlich geschützte

Lippen im Angebot. Außerdem

lockte ein umfangreicher Bücherflohmarkt

und eine große Tombola,

die von vielen Besuchern als Höhepunkt

des Markttages bezeichnet

wurde.

Aber auch kulinarisch hatten die

Gäste die Qual der Wahl: schon am

Eingang knallte frisches Popcorn,

drinnen gab es Waffeln, Muffins

und Brownies sowie herzhafte Gerichte

wie Chili sin Carne, das eine

neunte Klasse zubereitet hatte. An

einer internationalen Theke konnte

man wählen aus Baklava (Türkei),

Samosa (Indien) oder Kuku nach

persischem Rezept. Die ganze Welt

zum Anbeißen inmitten einer zwar

quirligen, aber doch auch adventlich

strahlenden Atmosphäre.

Und auch die Kassen klingelten

dazu feierlich: die Erlöse kommen

dem Förderverein zugute, der im

letzten Jahr unter anderem neue

Tischtennisplatten angeschafft

hatte. Das Einkommen bleibt also

im Haus. Bessere Investitionen gibt

es nicht.

team:unity

Immobilienwertermittlung nach ImmoWertV2021

Auch Finn, Flavio, Jonah und Matti (v. l.) aus der 7cG wünschten den Besuchern des Markttages der Alsbacher

Melibokusschule ein „Frohes Fest“ an ihrem festlich geschmückten „Santa-Stop“.

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9H PUSCH, hier vertreten

durch Makka, hatten für den Markttag mit viel Kreativität große und

kleine Weihnachtssterne sowie Mäppchen und Geschenkttaschen

gebastelt.

Fotos: Stefan Oelsner

Jetzt bewerben – Kultursommer

Südhessen 2026

Bewerbungsfrist noch bis 25. Januar 2026

Agnieszka Krämer

Bergstraße 4

64342 Seeheim-

Jugenheim

Tel. 0176 / 83492915

www.unitymakler.de

Oliver Eßinger

Rheinstr. 18

64319 Pfungstadt

Tel. 0177 / 7539539

Sichtlichen Spaß bereitet der Markttag den Schülerinnen und Schülern, die in liebevoller Handarbeit, auch

in Zusammenarbeit mit ihren Eltern, weihnachtlichen Schmuck und viele Geschenkideen zu ihrem Markttag

mitgebracht hatten, wie hier Wachsarbeiten und Kerzen in bunten Farben am Stand der Klasse 6bG.

DARMSTADT (meli), Das Online-

Bewerbungsportal für den 33.

Kultursommer Südhessen ist ab

sofort geöffnet. Bis zum 25. Januar

2026 können Veranstalter und

Institutionen aus ganz Südhessen

ihre Projekte für eine finanzielle

oder werbliche Förderung einreichen.

Der Kultursommer fördert kulturelle

Formate aus allen Bereichen

wie Musik, Theater, Kleinkunst,

Literatur, Bildender Kunst sowie

interdisziplinären Projekten. Besonders

willkommen sind Vorhaben,

die Kinder und Jugendliche

einbeziehen, Teilhabe ermöglichen

oder inklusive und integrative

Ansätze verfolgen.

Parallel startet auch die Bewerbung

für die Tage der Offenen

Ateliers, die 2026 am 26. und

27. September stattfinden und

erneut den Abschluss des Kultursommers

bilden. Teilnehmen können

Kunstschaffende, Ateliergemeinschaften

und Kunstorte aller

sechs Gebietskörperschaften.

Der Kultursommer Südhessen

2026 findet vom 1. Juni bis 27.

September 2026 statt und umfasst

Veranstaltungen im Kreis

Bergstraße, Kreis Groß-Gerau,

Kreis Offenbach, Landkreis Darmstadt-Dieburg,

Odenwaldkreis

und in der Wissenschaftsstadt

Darmstadt.

Landrat Klaus Peter Schellhaas,

Vorsitzender des Kultursommer

Südhessen e. V., betont: „Wir freuen

uns auf kreative Ideen, starke

Kulturprojekte und zahlreiche

offene Ateliers, die die Vielfalt

Südhessens sichtbar machen.“

Die Bewerbung erfolgt ausschließlich

über das Online-Portal des

Kultursommers.

Alle Informationen, Förderrichtlinien

und Zugang zum Portal

finden Sie unter: www.kultursommer-suedhessen.de.


6

A u s g a b e 2 6 2 / D e z e m b e r 2 0 2 5

Das Hollywort

von Klaus Holdefehr

„Schau mal, das ist ein Weihnachtswichtel.“

Gabi, Heidelore

und Susanne sind auf

einen Kaffee zu ihrer Freundin

Gundula gekommen, und

die zeigt ihnen eine trollige

Figur, die sie im saisonalen

Angebot eines großen Vermöblers

aus Schweden gefunden

hat. Dort hört sie auf

den Namen „Vinterfint“, und

das umschreibt alles, was

„schön winterlich“ ist. Da ist

der Weihnachtsmann nicht

weit und eine gewisse Verwandtschaft

ist auch nicht

zu übersehen.

Die vier Freundinnen, allesamt

in einem Alter, in dem

die Kinder aus dem Haus, aber

noch keine Enkel in Sicht sind,

stimmen sich auf das Fest der

Feste ein. Früher ging es dabei

anders zu. Was schenke ich

einer 15-Jährigen? Kann ich

meinen Sohn noch mit einem

Buch von Stephen King auf

eine fantastische Lesereise

schicken? Und immer wieder

ein Rasierwasser für Bernd,

meinen Mann?

Das Überlegungen enden in

einem gemeinsamen Seufzer.

Ist ja alles nicht so einfach

mit Weihnachten. Vor allem

dann, wenn ein Stadium erreicht

ist, in dem eigentlich

jeder schon alles hat. Und die

Alternative, sich nichts mehr

zu schenken, auch nicht

funktioniert, weil irgendein

Saboteur dann doch noch ein

kleines Päckchen hinter dem

Rücken vorzaubert und denjenigen

blöd aussehen lässt,

der sich an die Vereinbarung

gehalten hat.

„Aber da sind doch die Weihnachtswichtel“,

gibt Gundula

zu bedenken. „Ihr könnt im

Wohnzimmer eine kleine,

schön dekorierte Tür aufstellen,

und die Wichtel für

die Weihnachtszeit bei euch

einziehen lassen.“ „Kann man

die Tür aufmachen?“, will

Gabi wissen. „Ja.“ „Und was

seh ich dahinter? Die Wohnzimmerwand?“

„Nein, da

gehört natürlich eine Wichtelwohnung

hin.“ „Und die

Möbel?“ „Gibt es im Set des

Möbelhauses mit dazu.“

Gabi, Heidelore und Susanne

überlegen, was das soll. Ob

damit Weihnachtsstimmung

aufkommt? Und wo sollen

der Weihnachtsmann, Knecht

Ruprecht und Rudolph unterkommen?

Ganz zu schweigen

vom Weihnachtsbaum, „der

Wichteleien

Wenn sich in die Dreifaltigkeit von

Weihnachtsmann, Knecht Ruprecht und

Rudolph neue Algorithmen mischen

aber sowieso immer zu früh

zu nadeln anfängt“, wie Heidelore

einwirft.

Gundula stellt Weihnachtsplätzchen

auf den Tisch und

setzt ihren Wichtel mit dazu.

„Ja, das mit den Geschenken

ist ja tatsächlich so eine

Sache. Aber inzwischen gibt

es dafür auch eine Wichtel-

Alternative. Das Geschenkwichteln.

Dazu tun sich

Menschen zusammen, die

sich gut kennen – so wie wir.

Jeder schreibt seine Wünsche

auf einen Zettel, dann wird

ausgelost. Diejenige, die einen

bestimmten Wunschzettel

gezogen hat, beschenkt

ausschließlich dessen Autorin.

Das sorgt dafür, dass

die richtigen Geschenke bei

den Auserwählten ankommen

und die anderen keinen

Grund zum Neid haben, weil

sie von anderen auch genau

das Richtige bekommen.“

Das muss sich erst mal setzen.

Dann signalisieren die

drei Freundinnen von Gundula,

dass sie gern mal einen

Testlauf machen möchten.

Aber natürlich erst mal über

ihre Wunschzettel nachdenken

müssen.

„Kein Problem“, sagt Gundula

zu den Freundinnen. „Wir

müssen für die Auslosung

auch gar nicht mehr zusammenkommen,

obwohl ich

euch natürlich gern um mich

habe. Es gibt für das Auslosen

nämlich inzwischen Handy-Apps

wie Wichtelmania,

drawnames und den Wichtel-O-Mat.

Das macht alles

ziemlich einfach. Obwohl: Im

vergangenen Jahr hat meine

Cousine Petra das mal ausprobiert

und war am Ende so

durcheinander, dass sie ihrer

Freundin Claudia ausgerechnet

das Buch geschenkt hat,

das sie eigentlich selbst lesen

wollte. Jetzt überlegt sie, wie

sie es ohne viel Aufhebens

zurückbekommen kann.“

Aber wenn all genau das bekommen,

was sie wollen,

gibt es ja gar keine unerwünschten

Geschenke mehr,

die wir auf unserem Gräuelabend

nach Weihnachten

zum Tausch anbieten können“,

überlegt Gabi. „Das wär

doch sehr schade.“ „Ja, das

stimmt“, pflichtet ihr Gundula

bei. „Da muss wohl erst

eine App programmiert werden,

die auch Fehler für den

Gräuelabend macht.“

Angestrebte

Verjüngungskur

Gemeinsam unterwegs

– Odenwaldklub stärkt die

Familienarbeit

ODENWALD (meli), Der Odenwaldklub

e.V. (OWK) setzt verstärkt

auf Familienarbeit und baut seine

Angebote gezielt aus. Mit neuen

Formaten möchte der traditionsreiche

Wanderverein Familien für

die Freude an Natur, Bewegung

und Gemeinschaft begeistern – und

gleichzeitig die Zukunft des Vereins

sichern.

Im Mittelpunkt stehen familienfreundliche

Wanderungen, spannende

Naturerlebnisse und kreative

Mitmachaktionen, die generationenübergreifend

verbinden. Zahlreiche

Ortsgruppen haben inzwischen eigene

Familienbeauftragte, die vor Ort

Aktionen planen, koordinieren und

mit frischen Ideen die Vereinsarbeit

bereichern. „Familien sind die Zukunft

unseres Vereins“, betont OWK-

Vorsitzender Helmut Seitel. „Wir

möchten zeigen, dass Wandern nicht

altmodisch ist, sondern Menschen

aller Generationen verbindet.“ Ziel

ist es, jungen Familien den Zugang

zur Natur zu erleichtern und ihnen

zu zeigen, wie wertvoll gemeinsames

Erleben in der heutigen schnelllebigen

Zeit sein kann.

Mit seinem Engagement für Familien

beweist der Odenwaldklub,

dass Wandern weit mehr ist als

reine Bewegung: Es steht für gelebte

Gemeinschaft, Verantwortungsbewusstsein

und Naturverbundenheit.

Familienarbeit im OWK bedeutet,

gemeinsam draußen zu sein, Werte

weiterzugeben und Zukunft

zu gestalten. So macht sich der

Odenwaldklub auf den Weg, neue

Zielgruppen zu erreichen – und das

Wandern als zeitgemäßes, verbindendes

Erlebnis für die ganze Familie

neu zu entdecken.

Der Odenwaldklub (OWK) ist ein

traditionsreicher Wander- und

Heimatverein, der seit 1882 aktiv

ist. Er pflegt ein weitläufiges

Wegenetz im Odenwald, markiert

und unterhält Wanderwege und

engagiert sich stark im Natur- und

Landschaftsschutz. Neben dem

Wandern fördert der OWK regionale

Kultur, Brauchtum, Heimatkunde

und Gemeinschaftsaktivitäten in

zahlreichen Ortsgruppen. Ehrenamt

spielt eine zentrale Rolle, ebenso wie

die Ausbildung von Wanderführerinnen

und Wanderführern.

HÄHNLEIN (raha), Früher gab es

in Hähnlein sehr viele Gasthäuser.

Dokumentiert sind bis zu zehn Wirtschaften,

die gleichzeitig nebeneinander

existierten. Diese Zeiten sind

allerdings lange vorbei. Das

Restaurant „Dimitra“, ehemals

das Gasthaus „Zum

Waldblick“ ist mittlerweile

die letzte existierende

Gaststätte in Hähnlein. Da

kann man nur hoffen, dass

die „Dimi“ noch lange ihr

griechisches Restaurant

weiterführen kann.

Früher gab es „Wirtschaften“

im Ort wie Sand am

Meer! Fernsehen, Handy

und Internet waren noch

unbekannt. Die Rentner

saßen schon morgens in

der Wirtschaft und tranken

ihren „Halben“. Dazu lief die

Blasmusik aus dem „Plattenautomat“,

der Jukebox.

Das Ritual des „Halbentrinkens“

konnte sich durchaus mehrmals

am Tag wiederholen. Die Jüngeren

trafen dann nach Feierabend ein

und tranken ihr Bier. Nicht selten

kam es dabei zu Ehekrisen, weil

die „Lohntüte“ weitestgehend an

den Wirt übereignet wurde. Vielen

Wirten ging es daher finanzmäßig

St. Martinsfest der Kita Regenbogen begeisterte Groß und Klein

ALSBACH-HÄHNLEIN (dawo),

Am Freitag, den 14.11.2025 feierte

die Ev. Kita Regenbogen ihr

traditionelles St. Martinsfest – ein

besonderes Ereignis, das zahlreiche

Familien und Besucher auf den

Hähnleiner Marktplatz lockte.

Schon in den Wochen zuvor hatten

die Kinder mit viel Freude bunte

Laternen in der Kita gebastelt.

Am Vormittag fand zudem eine

kleine Andacht mit der Pfarrerin

Julia Fricke in den Räumen der Kita

statt, die die Kinder auf den Festtag

einstimmte.

Pünktlich um 17 Uhr versammelten

sich dann alle am Brunnen auf dem

Marktplatz. Die Kinder sangen das

Lied ,,Kommt wir wollen Laterne

laufen“ und trugen gemeinsam

ein Gedicht vor, wofür sie von den

vielen Zuschauern Beifall ernteten.

Anschließend verteilte der Elternbeirat

Brezeln – gespendet vom

HKV Hähnlein, bevor sich der Martinsumzug

in Bewegung setzte.

Angeführt wurde der Umzug von

einem St. Martin hoch zu Ross,

begleitet von der Freiwilligen Feuerwehr

Hähnlein und dem DRK

Bilder und Geschichten gesucht

Die Kinder der Kindertagesstätte „Regenbogen“ freuen sich gemeinsam mit ihrer Leiterin Stephanie Stahl-Rechel (mi.) auf ihren Martinsumzug,

der mit vielen bunten Laternen und kreativen Motiven glänzte. Hier sind alle beim Start auf dem Hähnleiner Marktplatz zu sehen.

Wer weiß was über alte Gaststätten in Hähnlein?

sehr gut und so mancher vergab

auch Kredite an seine durstige

Kundschaft. Einige Wirte waren

außerdem schillernde Persönlichkeiten

mit besonderem Einfluss

auf ihre Gäste. Auch politisch war

man seiner Wirtschaft zugetan. Die

Bauern gingen in die eine und die

Arbeiter in die andere Gaststätte.

Die Vereine hatten alle ihre „persönliche“

Kneipe und der jeweilige Wirt

war natürlich Mitglied bei seinen

Vereinen. Die ganz alten Gaststätten

im Ort kennt sicher niemand mehr,

Alsbach, die für Sicherheit sorgten.

Der Zug schlängelte sich stimmungsvoll

durch die Straßen bis

zum Sportplatz. Dort erwartete

die Besucherinnen und Besucher

da sie schon sehr lange geschlossen

haben. So gab es unter anderem

mal das „Schnokeloch“, und den

„Adler“ in der Georg-Fröba-Straße,

den „Rebstock“ in der Alsbacher

Straße, den Löwen in der Gernsheimer

Straße und die „Neue Welt“ an

der Ecke Gernsheimer/ Waldstraße

(heute Becks Holzstübchen) zu

finden. Ältere Mitbürger werden

sich bestimmt noch an die „Frische

Quelle (beim „Knoche“)“ an der

Ecke Carlo- Mierendorff/ Wilhelm-

Leuschner- Straße, das Gasthaus

warme Getränke wie Glühwein und

Kinderpunsch sowie Würstchen und

Pommes, liebevoll vom SKV Hähnlein

ausgerichtet. Ein rundum gelungener

Tag – getragen von vielen

Den Martinsumzug führte Jasmin Hunsrücker hoch zu Roß mit ihrem Pferd Buddy an.

„Zur Spitz“ (beim „Schlappe“) am

Beginn der Spießgasse, an die

„Krone (beim „Becht“)“ an der Ecke

Georg-Fröba- Straße und Gernsheimer

Straße, an das „Täubchen“ in

der Rodauer Straße, an

die „Kegelbahn“ in der

Waldstraße und an die

schönste Kneipe im

Ort, an das „Dorfglöckchen“

erinnern. Noch

nicht so lange her sind

die Schließungen des

„Rodackers“ (die „Thekla“),

des „Sportheims“

und der „Marktschänke“.

Aber es gab auch

illustre Gaststätten,

die öfters den Namen

wechselten: So wurde

aus dem einfachen

„Bistro“ erst „Alains

Bistro“, später die Pizzeria

„Mezza Luna“

dann auch mal kurzzeitig

das „Hennechen“, und zum

Schluss die „Osteria Abbruzese“.

Mittlerweile ist dort ein Steuerberater

eingezogen.

Immerhin gibt es von den neuen

Besitzern der ehemaligen Pfungstädter

Brauerei, den „Biermachern“,

Interesse am „Dorfglöckchen“. Für

manche Hähnleiner würde damit

helfenden Händen und bereichert

durch die große Beteiligung der

Gemeinschaft. Das Team der Ev. Kita

Regenbogen bedankt sich herzlich

für das gelungene Fest.

Fotos: S. Oelsner

ein Traum in Erfüllung gehen. Fragt

sich nur, ob der Besitzer und die

„Biermacher“ auf einen gemeinsamen

Nenner kommen. Schön

wär`s!

Um die Geschichte der Hähnleiner

Gasthäuser fundiert zu dokumentieren,

haben sich seit Sommer

Volker Werner, Klaus Gerhard,

Jürgen Flauaus und Ralf Habich

mittlerweile schon mehrmals getroffen,

um Infos, Hinweise und

Fotos über die Kneipen zu sichten.

Wenn man genug Material gesammelt

hat, will man eine Broschüre

über das Thema herausbringen.

Hierzu sucht man noch Anekdoten,

Geschichten und Fotos über den

Gaststättenbetrieb mit seinen vielfältigen

verschiedenen Wirtsleuten

und den Gästen. Wer hierzu etwas

beitragen kann, darf sich gerne mit

Volker Werner (Tel. 06257/9188412,

Mail: wernerv@posteo.de) in Verbindung

setzen.

In den 80er Jahren hatte der Arbeitskreis

Geschichte, aus dem der

Museumsverein hervorgegangen

ist, schon einmal eine Broschüre

über die alten Gasthäuser in

Hähnlein herausgebracht. Dieses

Heftchen möchte man als Grundlage

nehmen, mit Fotos und Infos

erweitern und dann neu auflegen.


A u s g a b e 2 6 2 / D e z e m b e r 2 0 2 5

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Internationales Musikfeuerwerk begeisterte in Bensheim

Über 300 Musikerinnen und Musiker aus fünf Ländern verwandelten die Weststadthalle beim

sechsten Bickenbacher Tattoo in eine spektakuläre Show aus Klang, Kultur und Choreografie

Natürlich stand auch der Gastgeber der international besetzten Musikshow, das Musikcorps Bickenbach im Rampenlicht, das mit großer

Begeisterung an der Musik, Gemeinschaftssinn und authentischem Charme seinen Auftritt zu etwas ganz Besonderem machte.

BENSHEIM (fk), Als sich am Samstag

(29.11.) die Türen der Bensheimer

Weststadthalle öffneten, war

sofort spürbar, dass das sechste

Bickenbacher Tattoo mehr sein

würde als ein gewöhnlicher Konzertabend.

Über der Bühne wehten

die Fahnen aus fünf Ländern,

Musikerinnen und Musiker in Uniformen,

Trachten, Schottenröcken

und Federhüten füllten die Gänge,

und ein Stimmengewirr aus verschiedenen

Sprachen machte die

internationale Ausrichtung schon

vor Beginn sichtbar.

Mehr als 300 Beteiligte hatten sich

an diesem Tag für zwei aufeinanderfolgende

Shows versammelt

– ein logistisches Großprojekt, koordiniert

rund um das Musikcorps

Bickenbach, das erneut Gastgeber

einer Musikschau war, die tradi-

Einen herzlichen Dank für`s Mitmachen und den tollen Empfang der

Musikgruppen richtete der Stabführer und Band Leader des Musikcorps

Bickenbach, Manfred Hofmann, zusammen mit Moderator Florian

Adam-Neumann zum Ende der Show an die zahlreich erschienen

Besucher des Bickenbacher Tattoos.

Fotos: Stefan Oelsner

Ein sattes Klangbild und eine tiefe Verwurzelung in der Tradition bei einem modernen Repertoire zeichnet

die Musikerinnen und Musiker des Musikvereins Lingenau aus Österreich aus, die bei der Bergsträßer

Musikshow gleichzeitg ihr 150-jähriges Jubiläum feierten.

tionelle Marschmusik, moderne

Arrangements und choreografische

Elemente vereinte. Moderator

Florian Adam-Neumann begrüßte

das Publikum und führte durch ein

Programm, das regionale Vertreter

ebenso wie internationale Formationen

zusammenbrachte.

Unter den Gästen befand sich auch

die hessische Ministerin Heike

Hofmann, die einen Scheck über

5000 Euro für die „hervorragende

Jugendarbeit“, unter anderem in

der Schule in Alsbach-Hähnlein,

und an das MCB übergab. Den

musikalischen Auftakt gestalteten

anschließend die Massed Pipes &

Drums, bestehend aus mehreren

Dudelsack- und Trommlergruppen:

den Hohenlohe Pipes & Drums,

den Clan Pipers Frankfurt und den

United Highland Pipes and Drums.

Gemeinsam erzeugten sie den

typischen, voll klingenden Sound,

der durch die Kombination mehrerer

Pipes & Drums-Ensembles

entstand. Ihr Marsch durch die

Halle kennzeichnete den traditionellen

Beginn eines Tattoos, bei

dem die rhythmische Präzision der

Trommler und die kontinuierlichen

Bordune der Dudelsäcke ineinandergreifen.

Ihr späterer zweiter Auftritt mit

„Amazing Grace“ sowie dem Solo

des Lonely Piper betonte den

kulturellen Hintergrund dieser

Formation, die weltweit bei militärischen

und zeremoniellen Veranstaltungen

präsent ist. Aus Belgien

kam das Royal Fasam Orchestra, das

als moderne Marching- und Showband

auftritt. Auffällig waren ihre

Uniformen mit hochgeschnittenen

Hosen und kurzen Oberteilen,

ergänzt durch beleuchtete Trommeln,

die im leicht abgedunkelten

Hallenlicht klare Akzente setzten.

Musikalisch bewegten sie sich

zwischen populären Rock- und

Popsongs, darunter „I Love Rock ’n’

Roll“ und Titel von Coldplay. Charakteristisch

für diese Formation

ist die aufwendige Kombination

aus schnellen Marschchoreografien

und rhythmisch anspruchsvollen

Schlagzeugpassagen.

Häufige Tempowechsel und dynamische

Übergänge sorgten dafür,

dass das Programm stetig in

Bewegung blieb. Der Musikverein

Lingenau aus Österreich steht für

eine Verbindung von Tradition und

modernem Blasmusikverständnis.

Die Mitglieder traten in Tracht

auf, und die typischen blauen

Kniestrümpfe gelten als Markenzeichen

der Gruppe. Mit einem

Durchschnittsalter von 29 Jahren

und einem 14-jährigen Tenorhornspieler

in ihren Reihen zeigte die

Formation, wie Nachwuchsarbeit

und Traditionspflege miteinander

verbunden werden können. Musikalisch

präsentierten sie mehrere

Märsche in rascher Abfolge und

wechselten zwischen klassischen

alpenländischen Melodien und

modernen Arrangements wie „Let’s

Get Loud“ von Jennifer Lopez.

Ihr Repertoire spiegelte sowohl

die Wurzeln der österreichischen

Blasmusik als auch deren Weiterentwicklung

wider.

Fortsetzung Seite 22

Öffnungszeiten der

städtischen Einrichtungen

in Zwingenberg

ZWINGENBERG (meli), Die Stadtverwaltung

Zwingenberg teilt mit,

dass das Rathaus vom 29.12. bis

einschl. 2.01.26 geschlossen ist.

Das Bürgerbüro ist am 29.+30.12.

zu den üblichen Öffnungszeiten

geöffnet. Am 2.01.26 ist das Bürgerbüro

geschlossen. Der Wertstoffhof

ist am 27.12. sowie am 3.01. geöffnet.

Die Bücherei ist vom 29.12. bis

einschließlich 5.01. geschlossen.


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A u s g a b e 2 6 2 / D e z e m b e r 2 0 2 5

Fünftes Martinsfeuer der Hutzelschweizer Alsbach: Tolle Stimmung

beim Lagerfeuer für Groß und Klein

ALSBACH (meli), Das fünfte Martinsfeuer

der Hutzelschweizer Alsbach

e.V. am 15. November war

auch dieses Jahr wieder sehr gut

besucht. Oliver Färbert sorgte mit

seiner fetzigen Musik für ausgelassene

Stimmung. Auch die kleinen

Gäste hatten bei Kinderpunsch und

Waffeln sichtlich ihren Spaß. Im

Rahmen des Festes überreichten die

Hutzler der Kita Sandwiese zu ihrem

50-jährigen Bestehens eine Spende

von 500 Euro. Die Hutzelschweizer

bedanken sich an dieser Stelle nochmal

bei allen Besuchern.

Foto re.: (V.li.:) Hutzler-Beisitzer Klaus

Kaffenberger, Manuela Leiß (1. Vors.

Elternbeirat), Hutzler Präsi Frank

Schäfer, Hutzler-Rechner Calli Willweber,

Nicole Wildner (Erzieherin),

Janina Ehnert (2. Vors. Elternbeirat),

BM Sebastian Bubenzer und Kinder

der Kita Sandwiese. Foto: meli

Die Weiberfastnacht ist fest in Bergsträßer Hand

Gelbe Säcke statt

Gelber Tonne

DARMSTADT-DIEBURG (meli), Im

LaDaDi werden Leichtverpackungen

seit dem 1. Januar 2025 ausschließlich

über Gelbe Säcke entsorgt. Gelbe

Tonnen, Sackgaragen oder andere

Behälter werden nicht mehr geleert.

Die Säcke müssen am Boden an der

Straße bereitgestellt werden – nicht

im Behälter, nicht am Zaun und nicht

in Gitterboxen. Obwohl Sackgaragen

laut Systemfestlegung nicht mehr

zulässig sind, wurden sie bisher aus

Kulanz weiterhin geleert. Diese Übergangsphase

ist nun abgeschlossen.

Ausgenommen sind Großanfallstellen,

wie Großwohnanlagen, Schulen oder

Gewerbebetriebe, die von der Firma

RMG einen 1.100-Liter Container

erhalten haben. Gitterboxen haben in

der Vergangenheit Unfälle und Sachschäden

verursacht, und auch Sackgaragen

erschweren den reibungslosen

Ablauf der Abholung. Deshalb müssen

die Gelben Säcke sichtbar und lose am

Boden bereitliegen.

Sitzungspräsidentin Michaela Hartnagel-Keil ruft die „Proseccoschneggen“ in den Elferrat der Hessischen

Weiberfastnacht des hr-Fernsehens

EINHAUSEN/HÄHNLEIN/FRANK-

FURT (DZ), Zum vierten Mal begrüßt

Michaela Hartnagel-Keil

aus Einhausen Ende Januar die

Zuschauer im hr-Sendesaal als Sitzungspräsidentin

zur Aufzeichnung

der hessischen Weiberfastnacht.

Aufgefüllt wird in diesem Jahr

auch der restliche Elferrat bzw. die

Elferrätinnen aus der Bergstraße

mit den „Proseccoschneggen“

welche eng mit der Bergsträßer

Fastnacht verbunden sind. Neben

Michaela Hartnagel-Keil, sitzen auf

der Bühne Jutta Zinecker, Kerstin

Fuhrmann, Kerstin Strzoda, Yvonne

Helfert, Angelika Matecki, Nicole

Wolf, Doris Lies, Marion Jirschitzka,

Chrissi Preßler und Marilza Dingeldey,

wie die „Proseccoschneggen“

mit bürgerlichem Namen heißen.

Regionalen musikalischen Spaß

bringen das Odenwälder Musikduo

„Die Rodensteiner“ nicht nur mit

ihrem neuen Sommerhit „Wind im

Haar – Bella Italia“ mit, sondern auch

die Sitzungspräsidentin hat ihr neues

Karnevalslied „Weiberfastnacht ist

nur einmal im Jahr“ dabei. Abgerundet

wird das Abendprogramm durch

weitere Auftritte unterschiedlicher

Künstler und Gruppen. „Wir wollen

wieder eine Weiberfastnacht auf

die Bühne bringen, die das Publikum

begeistert!“, verspricht die

Sitzungspräsidentin Hartnagel-Keil.

Moderatorin und Sitzungspräsidentin Michaela Hartnagel-Keil (mitte hinten) stellt die neuen Elferrätinnen

der hr-Weiberfastnacht, die „Proseccoschneggen“ vor: (v.li.) Jutta Zinecker, Kerstin Fuhrmann, Kerstin

Strzoda, Yvonne Helfert, Angelika Matecki, Nicole Wolf, Doris Lies, Marion Jirschitzka und Chrissi Preßler.

Nicht auf dem Bild ist Marilza Dingeldey welche am Samstagmorgen verhindert war. Foto: Dirk Zengel

Doch bevor es zur Aufzeichnung

kommt, haben nicht nur die Damen

vom Elferrat noch einige

Termine vor sich, verrät Michaela

Hartnagel-Keil: „Termine mit dem

hr, Kostümproben, Abstimmung

mit Maske, Technik und organisatorische

Meetings“. Wer keine Plätze

mehr für die Aufzeichnung am 27.

Januar ergattern konnte, muss sich

bis zur Ausstrahlung am 12. Februar

2026 gedulden.

Erfolgreiche Bensheimer Segelflieger

BENSHEIM (meli),

Auf dem hessischen

Segelfliegertag in

Wetzlar wurden die

Gewinner der Deutschen

Meisterschaft

im Streckensegelflug

(DMSt) ausgezeichnet.

Dieser Wettbewerb

findet dezentral (d.h.

gleichzeitig an jedem

Flugplatz in Deutschland)

über die gesamte

Saison statt, gewertet

(online) werden die

drei weitesten Flüge

der jeweiligen PilotInnen.

Franziska Pawel (Segelfluggruppe

Bensheim)

erreichte auf

Bundesebene Platz 3 der Damenwertung

und ist gleichzeitig

hessische Meisterin im Streckensegelflug.

Lukas Etz ist Deutscher

Die amtierende Hessenmeisterin Franziska Pawel (re.,

SFG-Bensheim) und Sandra Malzacher (3. Platz, SFC

Riedelbach).

Foto: meli

Vizemeister der Clubklasse und

ebenfalls hessischer Meister. Pawel

erreichte außerdem u.a. in der

hessischen Jugendwertung Platz

3 und sicherte damit

der Jugendmannschaft

Bensheim Platz

1 in Hessen. Die Bensheimer

Segelflieger

haben einen weiteren

Grund zur Freude: Sie

gewannen als Team

die Regionalliga Mitte

und feiern damit

den Wiederaufstieg

in die 2. Segelfliegerbundesliga.

Bei

diesem dezentralen

deutschlandweiten

Vereinswettbewerb ist

die Schnittgeschwindigkeit,

nicht die Gesamtflugstrecke,

eines

Teams entscheidend.

In Bensheim bestand

die Mannschaft aus mindestens

30 ambitionierten StreckenflugpilotInnen

und weit mehr Helfern

– eine echte Vereinsleistung.


A N Z E I G E N S O N D E R V E R Ö F F E N T L I C H U N G

9

Ente – DER Weihnachtsklassiker

(spp-o) Wenn es nach Bratapfel

duftet, ist es Zeit für Klassiker mit

Twist: Diese gefüllte Ente bringt

fruchtige Süße, nussigen Biss und

zartes Fleisch in ein Gericht, das

Eindruck macht.

Die Füllung aus Äpfeln, Birnen,

Rosinen und Walnüssen verleiht der

Ente eine feine Würze. Dabei überzeugt

die Barbarie-Ente mit feiner

Struktur und besonders saftigem

Geschmack.

Gefüllte Barbarie-Ente mit Äpfeln,

Birnen und Walnüssen

Zutaten für 6 Personen

1 Barbarie-Ente

2 große Äpfel

2 große Birnen

2 Handvoll Walnusskerne

2 Handvoll Rosinen

Salz, Pfeffer

Beilagen: Rosenkohl, Rotkohl und

Kartoffeln nach Belieben

Zubereitung

Backofen auf 160°C Umluft vorheizen.

Äpfel, Birnen, Rosinen und Walnüsse

mit Salz und Pfeffer mischen,

in die Ente füllen. Ente von außen

würzen und in einen Bräter legen.

Pro Kilogramm etwa 1 Stunde garen.

Anschließend entbeinen und vor

dem Servieren nochmals 20 Minuten

bei 220°C nachbräunen.

Bewegte Geschichte: Nostalgisches Flair beim Weihnachtsmarkt

Das historische Pferdekarussell von Markus Schneider dreht sich seit 125 Jahren

BÜRSTADT (tt), Seit 1924 bleibt man

Bensheim treu. Beim Winzerfest ist

die Familie seit der Premiere 1929

mit dabei. Später kam der Weihnachtsmarkt

dazu. „Die Stadt ist

mein zweites Wohnzimmer“, lacht

Markus Schneider. Aber auch in

Zwingenberg, Hähnlein, Lorsch und

Einhausen fühlt er sich wohl. Ob

Fastnacht, Kerb oder Stadtfest: wo

Rummel ist, trifft man fast immer

auch ein Mitglied der Schneider-

Familie. Er repräsentiert bereits die

fünfte Generation von Schaustellern,

die mit verschiedenen Fahrgeschäften

sowie mit klassischer Schiffschaukel,

Kinderkarussell, Crêpes- und Süßwarenständen

in der Region präsent

sind. Ein Familienbetrieb mit Tradition

und Zukunft. Gegründet vom

Urgroßvater Johann Wagner anno

1889. Ein Generationenprojekt. Stationiert

in Bürstadt-Riedrode. Aber

meistens unterwegs.

Neben Ehefrau Silke, Spross einer

pfälzischen Schaustellerfamilie, ist

auch Markus Junior (30) längst mit

im Boot. Ebenso wie Tochter Marissa

(26). Und auch die drei Enkelkinder

wachsen in einen Stammbaum

hinein, der tiefe Wurzeln geschlagen

hat. Schneider ist Schausteller aus

Berufung und Leidenschaft. Wenn

er von seinem Alltag spricht, leuchten

die Augen. Trotz einer Menge

Handarbeit, viel Fahrerei und immer

mehr Bürokratie. In Amtsstuben sitzt

Schneider heute beinahe so oft wie

im Ticketbüdchen. Obwohl das eher

der Job der Gattin ist. Saison ist zehn

Ein ganz besonderer Schatz, wie man ihn heute nur ganz selten sieht: ein historisches Bodenkarussell aus dem Jahr 1900, das noch unter der

Leitung von Markus Schneiders Vorfahren Johann Wagner gebaut wurde und sich seither im Familienbesitz befindet. Fotos: Stefan Oelsner

Monate im Jahr. Zwischen Weihnachten

und Fastnacht wird verschnauft.

Es ist die Zeit, in der die Geräte gewartet

und repariert werden. Darunter

ein ganz besonderer Schatz, wie man

ihn heute nur ganz selten sieht: ein

historisches Bodenkarussell aus dem

Jahr 1900, das noch unter der Leitung

seines Vorfahren Johann Wagner

gebaut wurde und sich seither im

Familienbesitz befindet. Bis 22. Dezember

traben die handbemalten

Rösslein noch über den Bensheimer

Weihnachtsmarkt. Standort ist seit

vielen Jahren die untere Fußgängerzone

am Hospitalbrunnen. Hier

leuchtet das altehrwürdige Karussell

vor der Fachwerkkulisse der Innenstadt

– für Schneider eine perfekte

Kombination.

Auch, wer zu alt zum Mitfahren

ist (ist man das je?), erfreut sich an

der zeitlosen Strahlkraft nostalgischer

Eleganz und dem Flair dieser

monumentalen „Reitschule“ mit

seinen 32 geschnitzten Pferden, die

vor drei Jahren von einer Künstlerin

neu bemalt wurden. Sie heißen

Toni, Hella, Gretel oder Johann. Die

langhaarigen Schweife stammen aus

dem Schwarzwald, das Zaumzeug ist

aus Leder.

Jedes Detail spiegelt die Hingabe und

den Respekt, mit dem Markus Schneider

dieses buchstäblich schwere Erbe

hegt und pflegt. Denn die Tierchen

aus massivem Vollholz sind – ebenso

wie der Traktor, der Oldtimer und die

Kutsche - alles andere als Leichtgewichte.

Zwei Tage dauert der Aufbau.

Es gibt ausschließlich Einzelteile. Mit

elf Metern Durchmesser und neun

Metern Höhe hat das Karussell mit

neuzeitlichen Plastikmodellen nichts

gemein. Hier dreht sich ein wertvolles

Stück Vergangenheit, das einst von

der renommierten Firma Gundelwein

im thüringischen Wutha gefertigt

wurde. Markus Schneider hat es von

seinem Vater übernommen. Er kennt

jede Schraube, jedes Glühbirnchen

und das winzigste Detail, das den

Mechanismus in Bewegung setzt.

Apropos. Die Antriebstechnik ist ein

Kapitel für sich. In der Karussellmitte

steht neben dem Flachriemenantrieb

ein mit Salzwasser gefüllter Behälter,

wie er bis heute zur Geschwindigkeitssteuerung

genutzt wird. Mittels

einer Kurbel werden Metallplatten in

die Salzwasserlösung getaucht und

über den dadurch geschlossenen

Stromkreislauf die Karussellumdrehungen

reguliert. Die Elektroden

sind über eine Kurbelmechanik

verbunden, die die Geschwindigkeit

steuert. Je tiefer die Elektroden ins

Wasser ragen, desto schneller dreht

sich der Motor. Es gibt nichts, mit dem

das Anfahren sanfter und geschmeidiger

klappt, so der Besitzer. Es ist so,

als ob die Pferdchen ganz sachte

in einen langsamen Trab starten.

Gebremst wird von Hand. Selbst das

Ölkännchen ist historisch. Sobald ein

Fahrgeschäft aufgebaut ist, kommt

Familie Kehr wünscht allen Frohe Weihnachten!

das Kreisbauamt zur Abnahme. Einmal

im Jahr klingelt der TÜV. Tragende

Metallteile werden sandgestrahlt und

geröntgt, um innere „Verletzungen“

diagnostizieren zu können. Doch der

Familienbetrieb muss sich um vieles

weitere kümmern: Gema-Pauschalen,

Handwerkskammer, Finanzamt

und Berufsgenossenschaft. Plus die

Kosten für Wartung und Anfahrt.

Eine Fahrt mit dem Klassiker kostet

drei Euro. Dafür drehen die Pferdchen

zwölf Runden. Dafür reitet der

Kunde, klein oder groß, auf einem

lebendigen Denkmal in die Frühzeit

des Jahrmarktes. „Es ist ein Wunder,

dass dieses Karussell die Wirren der

Zeit überstanden hat“, so Markus

Schneider.

Während des Zweiten Weltkriegs

wurde es von Worms nach Riedrode

gebracht und dort im Wald vergraben,

um es vor Schäden zu schützen.

Im Jahr 1929 soll es sich, so erzählt

man, auf dem zugefrorenen Rhein bei

Worms gedreht und die Menschen

verzaubert haben. In den 1980er

Jahren wurde der einstige Holzmast

aufgrund neuer TÜV-Auflagen durch

ein Stahlmodell ersetzt, der Holzboden

wird alle paar Jahre geschliffen

Die Pferde wurden vor drei Jahren

von einer Künstlerin neu bemalt.

und lasiert. Das erledigt er selbst. Als

nächstes sollen die Malereien an der

Außenfassade erneuert werden. Das

übernimmt die Künstlerin. Markus

Schneider möchte traditionelle Bensheimer

Motive sehen. Das würde den

Bezug zu Bensheim nochmals vertiefen,

so der Schausteller, der sich in

der größten Stadt des Kreises bestens

aufgehoben fühlt. „Man kennt und

vertraut sich.“ Das sei nicht überall so,

bedauert er. Doch in Bensheim verlaufe

der Dialog mit der Verwaltung stets

fair und freundlich. Wie das unter

alten Bekannten nun mal so ist.

Die Antriebstechnik des historischen Karussells ist einzigartig, gebremst

wird noch von Hand.


10

A u s g a b e 2 6 2 / D e z e m b e r 2 0 2 5

Spielerische Einblicke - Lernen hautnah

Tag der offenen Tür am Schuldorf Bergstraße

SEEHEIM-JUGENHEIM (tt), „There

is strength in the differences

between us and comfort where

we overlap.” Das Songzitat von

Ani DiFranco steht auf den Stufen

der Bibliothek des Internationalen

Schulzweigs. Es könnte auch als

übergreifendes Motto einer Veranstaltung

dienen, die den Charakter

des Schuldorfs Bergstraße in seiner

Vielfalt und Buntheit spiegelt: der

Tag der offenen Tür unterstreicht

die Gemeinschaft von Menschen

unterschiedlicher Herkunft mit

ihren multiplen Fähigkeiten und

Interessen. Es geht, wie in dem Lied,

um die Macht der Vielfalt und die

Fusion unterschiedlicher Talente und

Perspektiven. Und gleichzeitig um

Geborgenheit durch geteilte Werte.

Die Kooperative Gesamtschule mit

Gymnasialer Oberstufe bietet ein

enorm breites und differenziertes

Bildungsangebot, das jungen Menschen

gezielte Schwerpunktsetzungen

ermöglicht, innerschulische

Übergänge erleichtert und Schülern

entsprechend ihrer Eignung zu qualifizierten

Abschlüssen begleitet. Bei

Das Weihnachtslied „Last Christmas“ sangen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6a der Förderstufe in weihnachtlichem Look und luden

zum gemeinsamen Singen und Basteln ein.

Fotos: Stefan Oelsner

Erfolgreiche Nikolaus-Aktion im

REWE Markt Stahl in Alsbach

Groß war die Freude bei den Kindern, als sie im am 6. Dezember

im REWE Markt Stahl in Alsbach ihre Nikolausüberraschung abholten.

Die selbst bemalten Stiefel waren gut gefüllt, außer dem

Schoko-Nikolaus gab es auch Gesundes, wie eine Orange, Apfel

und Nüsse. Zum Basteln war noch Knete im Stiefel zu finden. Die

Aktion kam bei den Kindern sehr gut an. 137 Kinder hatten den

REWE-Nikolausstiefel bunt bemalt und zur Befüllung wieder im

im Markt abgegeben. Über die hohe Beteiligung freute sich auch

Marktleiter Jan Stahl.

Foto: Eva Wicht

Die Bläserklasse des Schuldorf Bergstraße sorgte für

Begeisterung bei Eltern und Besuchern.

den regelmäßigen Open Days präsentiert

sich das breite Spektrum auf

eine plastische, spielerische und betont

kommunikative Art. Bereits zur

Eröffnung am späten Nachmittag

des 5. Dezember füllten sich die Räume

mit neugierigen Gästen, die vom

Kollegium und zahlreichen Schülern

herzlich empfangen wurden.

Über all fanden kreative Projekte

und Mitmachaktionen statt. Viel

Andrang herrschte in den naturwissenschaftlichen

Fachräumen, wo

spannende Experimente vorgeführt

wurden. Aber auch im Innenhof

erläuterten die jungen Forscher

wissenswerte Fakten aus den Bereichen

Physik und Chemie. Warum

zum Beispiel leuchtet ein Knicklicht?

Der Farbstoff im Röhrchen ist ein

polycyclischer Kohlenwasserstoff,

der – je nach Farbe - bestimmte

färbende Substanzen enthält. Der

feine Glaskörper im Inneren enthält

Wasserstoffperoxid und knackt auf,

wenn man das Objekt biegt. Durch

das „Knicken“ wird also ein chemischer

Prozess in Gang gesetzt, die

sogenannte Chemolumineszenz.

Die Besucher erlebten Kontraste

in jeder Ecke: künstlerisch-kreative

Darbietungen beim Team

Darstellendes Spiel, handwerkliche

Fingerfertigkeit in der Holzwerkstatt

oder spannende Herausforderungen

im Fachbereich Mathematik, wo es

nicht nur um Formeln, sondern auch

um praxisnahes Modellieren ging:

an einer Station sollten Gäste das

Gewicht eines Radiergummis oder

einer Tintenpatrone schätzen. Gleich

nebenan lockten Geometrie-Würfel

zum Ausprobieren.

Gestärkt von einer Grillbratwurst

eines beherzt weitsichtigen Abiturjahrgangs

2027 spazierte man

über den weitläufigen Campus und

verschaffte sich einen repräsentativen

Eindruck von den einzelnen

Fachräumen über das musische

Angebot bis zu den Sportanlagen

Im Chemielabor probierten die jungen Besucher verschiedene

Experimente aus.

Bunte Laternen bastelten die Kinder bei Kunstlehrerin

Katrin Johanning.

und Bibliotheken.

Weil dem Tag der

offenen Tür kurz vor

Weihnachten auch

ein Laternenfest

angeschlossen war,

konnte man die benötigten

Utensilien

gleich vor Ort zusammenbauen.

An

einer langen Theke

in der SISS Secondary

(internationaler

Schulzweig) reihten

sich kulinarische Spezialitäten aus

der ganzen Welt aneinander, unter

anderem aus Schweden, Brasilien

und aus der Türkei. Nahrhaft waren

auch die Informationen zum

Eine Einleitung in das Programmieren für Anfänger gab es bei

Anna Maier-Markgraf in der IT-Werkstatt.

pädagogischen Konzept, zu den

individuellen Fördermöglichkeiten

und den zahlreichen außerschulischen

Angeboten. In Gebäude 41

lief praktisch alles auf Englisch ab:

Ausstellungen, Weihnachtslieder, Elterninformationen

und vieles mehr.

Die Veranstaltung war bewusst dialogisch

konzipiert, in jedem Raum

wurde man freundlich, aber nicht

aufdringlich begrüßt. Über einem

Feuer wurde Stockbrot gebacken,

und auch der heilige Nikolaus von

Myra schlenderte mit himmlischer

Begleitung über den Campus der

Europaschule und verteilte Äpfel

und andere Leckereien.

Ein Magnet war Schulhund Cosmo,

der eigentlich Chianti Prince of Finjas

Garden heißt und im Schuldorf

seit zwei Jahren als Schulbegleithund

jobbt. Der tierische Kollege

ist Sozialarbeiter und Lernbegleiter,

Konzentrationstrainer und Integrationshelfer.

Ein allseits beliebter

Co-Pädagoge, der vor seinem Dienstantritt

einen speziellen Wesenstest

erfolgreich absolviert hat, um sich als

Schulhund zu qualifizieren.

Besonders für Eltern von Kindern

in vierten Klassen war die dreistündige

Veranstaltung ein wertvoller

Blick in die Facetten einer großen

Schulgemeinde, in der Diversität

und Gemeinschaftsgefühl gleichermaßen

gelebt werden. So wie

es in dem Song von Ani DiFranco

treffend heißt.

Moderne und traditionelle Weinachtslieder präsentierte die Chorklasse bei ihrem Auftritt.


A u s g a b e 2 6 2 / D e z e m b e r 2 0 2 5

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Der Nikolaus war ein Feuerwehrmann

Die Fördervereine der Feuerwehren von Alsbach und Hähnlein erfreuten wieder mit ihrer Nikolausaktion

ALSBACH-HÄHNLEIN (mh), Nach

einer Idee der damaligen Vereinsvorsitzenden

Bettina Götz wurde

vor fünf Jahren die Nikolausaktion

der Feuerwehr am Gerätehaus

Alsbach ins Leben gerufen und

fortan jährlich bis heute erfolgreich

durchgeführt.

Die Ortsteilfeuerwehr Hähnlein

schloss sich dieser beliebten Aktion

vor zwei Jahren an: Die Fördervereine

beider Ortsteilfeuerwehren

wollen die Kinder der Gemeinde

Alsbach-Hähnlein, vom Kleinkindalter

bis zehn Jahre am Nikolaustag

mit einem kleinen Nikolaus-

Geschenk überraschen. In diesem

Jahr erschien der Nikolaus in der

Waschhalle des fast fertiggestellten

Feuerwehrgerätehaus in Alsbach

und, wie im vergangenen Jahr, am

Marktplatz in Hähnlein.

Beide Vereine arbeiten von der

Organisation bis zur Verteilung

Hand in Hand zusammen.

Nach gemeinsamen Bespre-

Der Alsbacher Feuerwehr-Nikolaus mit seinen Helfern. Natürlich durften die Kinder auch das Feuerwehrauto

erkunden.

Fotos: Eva M. Wicht

Etwas schüchtern nahmen manche Kinder ihre Geschenktüte von

dem freundlichen Nikolaus entgegen.

chungen erarbeitete der IT-Spezialist

aus Hähnlein einen intelligenten

Internetauftritt. Beworben wurde

diese Veranstaltung über private

und soziale Medien sowie über die

Homepages beider Feuerwehren.

Die Bürgerinnen und Bürger der

Gemeinde konnten sich über einen

Button auf den Homepages beider

Feuerwehren anmelden, so dass

bekannt war, wieviel Kinder den

Nikolaus sehen möchten.

Nach der Auswertung der Anmeldungen,

war bekannt, wie viele

Kinder angemeldet wurden und wo

der Nikolaus angetroffen werden

sollte. Auch so konnte auch die Zahl

der zu füllenden Nikolaustüten kal-

kuliert werden. Wie am Fließband

packten die „Feuerwehrelfer“ rund

350 Weihnachtstüten mit den gleichen

Geschenken. Am Nikolaustag

wurden die Ausgabestellen bereits

nachmittags dekoriert.

In der Waschhalle des Feuerwehrgerätehauses

in Alsbach wurde ein

Platz für den Nikolaus reserviert. Ab 17

Uhr standen schon erwartungsvolle

Kinder in einer Schlange vor dem

Nikolaus und wollten ihre Tüten abholen.

Die Eltern hatten Gelegenheit

mit aktiven Feuerwehrkameraden

und -kameradinnen zu sprechen

und den mitgebrachten Becher

mit Glühwein füllen zu lassen.

Auch konnten Feuerwehrfahrzeuge

besichtigt werden. Manche Kinder

zeigten sich „lässig und cool“:

„Ach lass doch den Nikolaus ruhig

kommen“ und ließen sich gerne

mit ihm fotografieren. Manche

waren ehrfürchtig und froh, dass

der Nikolaus sie nicht auf so manches

Verhalten angesprochen hat;

eine Erleichterung nach Erhalt der

Tüten und Händeschütteln war

erkennbar.

Die vielen Helfer des Nikolaus sind

sich unisono sicher, dass eine gleiche

Aktion im nächsten Jahr wieder

gemeinsam durchgeführt werden

soll. Bürgermeister Sebastian Bubenzer

schaute auch vorbei und

dankte allen Helfern.

„SUPER ABBA - a tribute to ABBA“

Show am 18. Januar in Bensheim

BENSHEIM (meli), ABBA verbindet

Generationen – weltweit kennen die

Menschen Ihre Songs: In einem mit

viel Liebe musikalisch choreographiertem

Live-Konzert bringt „SU-

PER ABBA – a tribute to ABBA“ die

unvergessenen Songs von ABBA auf

die Bühne – ein Hochgenuss für jung

und alt! 50 Jahre ist es jetzt her, dass

aus den Köpfen Agnetha, Björn, Benny

und Anni-Frid der Corpus ABBA

wurde. „SUPER ABBA - a tribute to

ABBA“ lässt jetzt den Glamour-Pop

und die Ohrwürmer aus der Glitzerwelt,

die unvergesslichen Superhits

auf der Konzertbühne wieder aufleben

und die ABBA-Glitzerwelt auf

2 x 2

Karten zu

gewinnen!

Plateauschuhen wieder auferstehen. Eintrittskarten

für die Veranstaltung am 18. Januar 2026 (20 Uhr)

im Parktheater Bensheim sind unter 0761 888499

99 , allen bekannten Vorverkaufsstellen, sowie

www.reservix.

de und www.

eventim.de

erhältlich.

Wenn ihr an redaktion@melibokusrundblick.de

bis

27.12.25 das Wort

„ABBA“ mailt, (bitte

mit Namen und

Adresse) kommt ihr

in den Lostopf. Wir

verlosen 2x2 Karten

für die ABBA

Show am 18. Januar.

CONNI – Das Musical gastiert in

Bensheim

BENSHEIM (meli), Die

Mitmach-Musical Produktion

von Cocomico

macht am 09.01.2026

in Bensheim zu zwei Shows

im Parktheater Halt. Conni hat

Geburtstag, und da hat sie so einiges

vor: Spielen, toben, tanzen, singen,

mit ihren Freunden die weltbeste

Schokotorte „Conni-Super-Selber-

Spezial!“ backen, und mit ihrem Teddy

und ihrem lieben Kater Mau kuscheln

… und dann ist Conni: Endlich groß!

Auch Connis Eltern und ihr kleiner

Bruder Jakob stehen ihr zur Seite

und sind schon ganz aufgeregt. An

2 x 2

Karten zu

gewinnen!

Connis Geburtstag wird bestimmt

alles klappen, und der super tollen

Geburtstagsfete steht nichts im

Wege. Oder…? Für Conni, ihre Familie,

ihre Freunde und all ihre kleinen und

großen Zuschauer*innen wird es in

diesem Musical-Geburtstags-Abenteuer

nie langweilig.

Wenn ihr uns bis 27.12.25 das

Wort „CONNI“ mailt, (bitte mit

Namen und Adreese) kommt ihr

in den Lostopf. Wir verlosen 2

x2 Karten für die Vorstellung um

13 Uhr am 09. Januar 2026 im

Bensheimer Parktheater.

CONNI, Das Musical, 09. Januar

2026, Bensheim PARKTHEATER, Einlass:

12.00/15.00, Beginn: 13.00/16.00

Uhr, Preis: 27,80 € - 35,85 € (inklusive

Vorverkaufsgebühr)

Lesestoff für die

freien Tage

SEEHEIM-JUGENHEIM (meli),

Wer sich vor Weihnachten noch

mit Büchern, CDs und DVDs für die

Ferien versorgen möchte, hat dafür

in der Bücherei in Seeheim am 18.

Dezember, sowie in der Bücherei in

Jugenheim am 23. Dezember, letztmals

die Gelegenheit. Nach dem

Jahreswechsel nehmen die beiden

Büchereien ihre reguläre Ausleihe

wieder am Dienstag, dem 6. Januar

(Jugenheim), und am Mittwoch,

dem 7. Januar (Seeheim) auf.

www.vhl.de

Wir beraten Mitglieder im Rahmen von § 4 Nr. 11 StBerG.

Wir bedanken uns bei unseren Kunden

für ihr Vertrauen und wünschen

frohe Weihnachten und

einen guten Start ins neue Jahr.


12

A u s g a b e 2 6 2 / D e z e m b e r 2 0 2 5

Titel, Medaillen und Qualifikationen für die nationalen Meisterschaften

TV Seeheim feiert große Erfolge bei den Hessischen Einzelmeisterschaften

MELSUNGEN/SEEHEIM-JUGEN-

HEIM (meli), Mit einem hochmotivierten

Team ist der TV Seeheim zu

den Hessischen Einzelmeisterschaften

(HEM) im Rope Skipping nach Melsungen

gereist – und kehrte mit

einem wahren Medaillenregen und

zahlreichen Qualifikationen für die

nationalen Wettbewerbe zurück. Die

Athletinnen und Athleten zeigten in

allen Altersklassen große Vielseitigkeit,

Kampfgeist und Nervenstärke.

Den Auftakt machten die jüngsten

Teilnehmerinnen. In der Altersklasse

(AK) 6 setzte Livia Malin Jana Kostial

gleich ein Ausrufezeichen. Sie

dominierte die Speed-Disziplinen

und gewann Gold im Single Rope

Speed Sprint, im Single Rope Speed

Endurance (180 s) sowie im Double

Under Cup (HDU-Cup). Für ihre

starke Freestyle-Darbietung gab es

zudem Silber – ebenso wie in der

Gesamtwertung.

Auch in der AK 5 ging es eng zu.

Antonia Muik krönte sich mit Gold

zur Hessischen Meisterin in der Gesamtwertung,

unterstützt durch eine

Silbermedaille im Freestyle. Lea Christ

folgte dicht dahinter und sicherte sich

Bronze im Freestyle sowie Silber in der

Gesamtwertung – ein Doppelerfolg

für den TV Seeheim. Hanna Lina Franz

komplettierte das starke Teamresultat

mit Platz 5 im Speed Sprint und Platz

9 in der Gesamtwertung.

Auch in der AK 4 überzeugten alle drei

Seeheimer Springerinnen. Johanna

Hoffmann holte Silber im Single Rope

Speed Endurance, Lara Reichel Bronze

in derselben Disziplin und Silber im

Single Rope Speed Sprint. Außerdem

gewann sie Gold im Double Under

Mit einem hochmotivierten Team ist der TV Seeheim zu den Hessischen Einzelmeisterschaften im Rope Skipping gereist – und kehrte mit einem

wahren Medaillenregen und zahlreichen Qualifikationen für die nationalen Wettbewerbe zurück.

Foto: meli

Cup, Elin Schache steuerte hier Bronze

bei. Alle drei Athletinnen qualifizierten

sich damit für die Deutschen Meisterschaften

bzw. das Bundesfinale.

In der AK 3 zeigten die Seeheimerinnen

erneut starke Leistungen. Ani

Machleid gewann Gold im Double

Under Cup und teilte sich Platz

5 im Speed Sprint mit Su Yilmaz

– beide lösten damit das Ticket für

das Bundesfinale. Yilmaz überzeugte

zusätzlich mit einem starken 4. Platz in

der Ausdauerdisziplin und qualifizierte

sich für die Deutsche Meisterschaft.

Lisa Zeißner erreichte Platz 9 in der

Gesamtwertung, während Emma

Lyachenko mit 75 Sprüngen im 30-

Sekunden-Sprint ebenfalls das Bundesfinale

erreichte. Für das sportliche

Highlight sorgte Lillith Müller in der AK

2: Mit drei Goldmedaillen – im Double

Under Cup, im Triple Under Cup (174

Sprünge), und im Single Rope Speed

Sprint, wo sie erstmals die magischen

100 in einem Wettkampf erreichte

– war sie die erfolgreichste Springerin

des Wettkampfs. Zudem gewann sie

Silber in der Endurance-Disziplin und

Bronze in der Gesamtwertung.

Auch ihre Teamkolleginnen überzeugten

mit starken Leistungen:

Marie Henke belegte Rang 6 in der

Gesamtwertung, Amelie Lyachenko

wurde Vierte im Speed Endurance

und qualifizierte sich damit fürs

Bundesfinale. Lucie Arcache sicherte

sich die Bundesfinalqualifikation im

Speed Sprint, und Marietta Schache

rundete mit Platz 11 im Triple Under

Cup das hervorragende Seeheimer

Ergebnis ab. Bei den erfahrensten

Springerinnen und Springern sicherte

sich Jonas Bausch (AK 1) mit Silber im

Speed Sprint und Endurance sowie

Bronze im Freestyle den dritten Platz

in der Gesamtwertung.

Patricia Spengler (AK 1) gewann

Gold im Sprint und Bronze in der

Endurance-Disziplin. Nina Hüter

erreichte Rang 5 im Sprint und Rang

8 im Double Under Cup. In der AK O

weiblich triumphierte Hannah Kehr

souverän im Triple Under Cup mit 90

Sprüngen und sicherte sich Gold.

Aufgrund eines neuen Wertungssystems

stehen die Freestyle- und

Gesamtqualifikationen für die nationalen

Wettkämpfe noch aus.

Der TV Seeheim rechnet aber mit

weiteren Nominierungen. Schon jetzt

steht aber fest, dass der TV Seeheim

nicht nur das zahlenmäßig stärkste,

sondern auch das erfolgreichste

Team bei diesem Wettkampf war.

Besonders erfreulich ist, dass neben

den schon routinierten Teilnehmern

in den höheren Altersklassen auch

die Teilnehmerinnen in den jüngeren

Altersklassen, für die dies teilweise die

ersten Landesmeisterschaft war, große

Erfolge feiern, was die großartige

Nachwuchsarbeit des Vereins zeigt.

Die Hessischen Einzelmeisterschaften

2025 waren für den TV Seeheim ein

voller Erfolg – und machen Lust auf

die kommenden Wettbewerbe.

Capoeira wird fester Bestandteil des Kursprogramms beim TV Seeheim

SEEHEIM (meli), Nach einer erfolgreichen

Testphase integriert der TV

Seeheim Capoeira ab 2026 dauerhaft

in sein Kursangebot. Die brasilianische

Kampfkunst verbindet Musik, Tanz

und Akrobatik zu einem einzigartigen

Bewegungserlebnis und richtet sich

an Anfänger jeden Alters – ganz ohne

Vorkenntnisse.

Warum Capoeira?

• Capoeira ist ein gemeinsames

Erlebnis, das Bewegung, Spaß und

Kultur vereint – ideal für Kinder (ab

14 Jahren) und Eltern.

• Ein effektives Ganzkörpertraining

• Kreativ, dynamisch und anders

– Capoeira kombiniert den Nervenkitzel

aus dem Kampfsport, Körperbeherrschung

und Akrobatik mit einer

starken und positiven Community.

Das Training findet weiterhin freitags

von 18.00 bis 20.00 Uhr im Sportheim

des TV Seeheim im Christian-Stock-

Stadion statt. Geleitet wird der Kurs

von den erfahrenen Trainer Nina Weis

und Jan Weber (und in Vertretung

Jana Zweifel), die seit vielen Jahren

Capoeira praktizieren und ihre Leidenschaft

für Bewegung und Gemein-

schaft weitergeben. „Capoeira ist ein

effektives Workout und ein Ausgleich

zum Alltag: Fitness, Flow und Energie.

Und gleichzeitig ist es viel mehr – es

ist Nervenkitzel, Spaß, Beats und Style.

Es ist wie das Überraschungsei der

Fitnesstrends – für jede und jeden

ist etwas dabei – und das, ganz ohne

dass man Vorkenntnisse braucht“,

sagt Nina Weis. Jan Weber ergänzt:

„Wir freuen uns sehr darüber, dass

wir mit dem TV Seeheim einen starken

Partner gefunden haben, um Capoeira

auch 2026 wieder an die Bergstraße

zu bringen. Und die Trainingszeit am

Freitagabend: ein perfekter Start ins

Wochenende!“

Interessierte können sich per Mail zum

Probetraining anmelden unter: capoeiranavioalemanha@gmail.com.

Spielerisch stark fürs Leben

Die neue Ballschule der Petkovic Academy eröffnet in Seeheim-Jugenheim

SEEHEIM (nat), Beim TC Seeheim

hat eine neue sportliche Initiative

ihre Türen geöffnet: die Ballschule

der Petkovic Academy. Das innovative

Konzept richtet sich an Kinder,

die sich mit Spaß und Bewegung

weiterentwickeln möchten. In

kleinen Gruppen lernen sie, mit verschiedenen

Bällen umzugehen, ihre

Motorik zu verbessern und dabei

Selbstvertrauen sowie Teamgeist

zu stärken.

Das Leitmotiv der Academy lautet

dabei: „Bewegung ist der Schlüssel

zu einem gesunden Körper, einem

wachen Geist und einem glücklichen

Leben.“

Die neu eröffnete Ballschule verfolgt

einen ganzheitlichen Ansatz.

Im Vordergrund steht nicht nur das

Erlernen einzelner Ballsportarten,

sondern die Freude an Bewegung in

all ihren Formen. Durch abwechslungsreiche

Spiele und Übungen

werden die Kinder auf spielerische

Weise gefördert – ihre Geschicklichkeit,

Koordination und Konzentration

wachsen dabei fast von selbst.

Gleichzeitig lernen sie, fair miteinander

umzugehen, sich gegenseitig

zu unterstützen und gemeinsam

Ziele zu erreichen. Besonderen

Wert legt die Petkovic Academy

auf eine persönliche Betreuung.

Durch bewusst klein gehaltene

Gruppen kann jedes Kind individuell

gefördert werden. Das qualifizierte

Trainerteam geht auf die Bedürfnisse

und das Entwicklungstempo

jedes Teilnehmers ein, sodass Fortschritte

nicht nur sportlich, sondern

auch persönlich sichtbar werden.

Für Eltern, die ihren Kindern eine

regelmäßige,

aber flexible Sportmöglichkeit

bieten möchten, gibt es verschiedene

Mitgliedschaftsmodelle. Nach

einer unverbindlichen Schnupperstunde

können Familien zwischen

den Varianten BASIC, FLEX und

PRO wählen. Besonders beliebt sind

die flexiblen Modelle, bei denen

verpasste Stunden nachgeholt oder

auf andere Tage verschoben werden

können – ein Angebot, das sich ideal

mit den oft vollen Wochenplänen

vieler Familien vereinbaren lässt.

Mit der neuen Ballschule möchte

die Petkovic Academy einen Ort

schaffen, an dem Kinder sich mit

Freude bewegen, Freundschaften

schließen und wichtige Grundlagen

für ein aktives, gesundes Leben

legen können.

Das Konzept verbindet Sport, Pädagogik

und Begeisterung – eine

Kombination, die schon jetzt viele

Familien in der Region überzeugt.

Mehr Infos: www.petkovic-academy.de.

Mit viel Spaß und Bewegung entdecken die Kinder in der Ballschule der Petkovic Academy ihre Freude am

Sport, während sie spielerisch ihre Motorik, Koordination und Teamgeist stärken.


A N Z E I G E N S O N D E R V E R Ö F F E N T L I C H U N G

13

Das Verkehrskonzept in Alsbach-

Hähnlein lebt

Erste Verbesserungen umgesetzt

ALSBACH-HÄHNLEIN (raha), Im

August hatte der Radsportverein „Solidarität“

Hähnlein der Gemeinde ein

umfangreiches Verkehrskonzept mit

Mängeln und Verbesserungsvorschlägen

an und auf Rad- und Fußwegen

im Gemeindegebiet vorgetragen und

stieß bei Bürgermeister Sebastian

Bubenzer damit auf offene Ohren.

Mittlerweile wurden zwei Termine

dazu mit Vereinsvertretern sowie dem

Bürgermeister, dem gemeindlichen

Bauamt und der Polizei wahrgenommen.

Dabei wurden die aufgezeigten

Mängel und Verbesserungsvorschläge

in drei Kategorien von „sofort umsetzbar“,

„unter Einbeziehung anderer zuständiger

Behörden vielleicht mittelfristig

umsetzbar“ und „nur langfristig

oder gar nicht umsetzbar“ eingeteilt.

Beim RSV weiß man natürlich, dass

bei etlichen Mängeln und Vorschlägen

noch andere Behörden mitzureden

haben und alles auch Geld kostet, was

bei den Kommunen ja nicht gerade

üppig vorhanden ist.

Leider ist so Einiges auch nicht umzusetzen,

weil es bei zuständigen

Behörden andere Ansichten darüber

gibt. So ist zum Beispiel die umstrittene

Vorfahrtsregelung auf dem

Radweg an der L 3112 an der neuen

Hähnleiner Feuerwehr und der Einfahrt

zur Sandwiese zu Ungunsten

der Radfahrer und Fußgänger von

der Straßenverkehrsbehörde genauso

geplant worden. Dort argumentiert

man, die Sicherheit für Radfahrer und

Fußgänger wäre bei dieser Regelung

besser und die Vorfahrt somit klar

erkennbar. Leider sind viele Fußgänger

und Radfahrer da anderer Meinung.

Sicher ist nur, dass der Radfahrer selbst

schuld ist, wenn er dort unter einem

LKW liegt. Also gilt es, die Regelung

weiterhin unbedingt zu beachten!

Der Stärkere hat dort nämlich die

Vorfahrt!

Trotzdem sind schon kleine Erfolge

zu vermelden: So wurde im Rodacker

der Bordstein an der Einfahrt zum

Radweg nach Langwaden weiter

abgesenkt, um die Radfahrer aus

westlicher Richtung gefahrlos auf

den Radweg zu leiten. Auch eine

Schlagbaum-Schranke am Ende der

Spießgasse ist gekürzt worden, damit

man besser daran vorbeikommt.

So werden Stück für Stück und mit

viel Geduld die vielen Problemstellen

im Gemeindegebiet verbessert.

Die Bürgerschaft ist aufgerufen,

eventuelle Mängel zu melden und

vielleicht vorzuschlagen, was verbessert

werden kann. Beim RSV ist

man fest entschlossen, das Konzept

weiter zu verfolgen und auszubauen,

von Zeit zu Zeit nachzufragen, was

bereits umgesetzt wurde und wo es

noch klemmt. Einen weiteren Termin

mit der Gemeinde hat man für das

Frühjahr anvisiert.

Stern Profis GmbH erneut ausgezeichnet: Top-Werkstatt 2026

und Deutscher Werkstattpreis – Platz 3 bundesweit!

Ein unglaublicher Erfolg für das Team der Stern Profis GmbH aus Bickenbach. Erneut dürfen sich die AMG-

Spezialisten über die Auszeichnung Top-Werkstatt 2026 freuen.

Foto: meli

BICKENBACH (meli), Die Stern

Profis GmbH aus Bickenbach

an der Bergstraße setzt erneut

Maßstäbe in der deutschen Werkstattlandschaft.

Nach der Auszeichnung

zur Top-Werkstatt

2025 durch auto motor und

sport dürfen sich die Stern Profis

auch 2026 wieder über diesen

begehrten Titel freuen.

Doch damit nicht genug: Am 10.

Oktober in Würzburg wurde das

Unternehmen zusätzlich mit dem

Deutschen Werkstattpreis 2025

geehrt – und erreichte dabei einen

beeindruckenden dritten Platz

unter den besten Werkstätten

Deutschlands.

„Das ist ein unglaublicher Erfolg

– für unser gesamtes Team, unsere

Region und natürlich für unsere

Kundinnen und Kunden“, sagt

Salvatore Greco, CEO der Stern

Profis GmbH. Besonders beeindruckt

zeigte sich die Jury von der

hervorragenden Ausstattung, der

außergewöhnlichen Fachkompetenz

und der klaren Spezialisierung

der Werkstatt. Der Moderator

der Preisverleihung betonte: „Die

Stern Profis gehören zu den am

besten ausgestatteten Betrieben,

die die Jury je gesehen hat – hier

fehlt es wirklich an nichts.“

Brabus-Kompetenzzentrum

und AMG-Spezialist

Als Brabus-Kompetenzzentrum

und Spezialwerkstatt für

Mercedes-AMG sind die Stern

Profis die erste Adresse für alle,

die Performance, Präzision und

Leidenschaft für den Stern suchen.

Egal ob Wartung, Diagnose oder

individuelle Veredelung – hier

wird jedes Fahrzeug mit höchster

Sorgfalt und tiefem Fachwissen

betreut. Wenn ein AMG- oder

Brabus-Fahrer in der Region mit

seinem Boliden liegenbleibt, führt

der Weg früher oder später immer

zu den Stern Profis – denn hier

weiß man genau, was ein Hochleistungsfahrzeug

braucht.

Von der Bergstraße nach

ganz Europa

Was als regionales Fachzentrum

begann, ist heute eine Werkstatt

mit europaweitem Ruf. Dank der

starken Social-Media-Präsenz

und herausragender Kundenbewertungen

vertrauen inzwischen

Fahrzeugbesitzer aus der ganzen

Republik und darüber hinaus den

Stern Profis ihre Fahrzeuge an.

Kunden kommen nicht nur aus

Deutschland, sondern auch aus

der Schweiz, Österreich, Belgien,

den Niederlanden und Italien – und

nehmen dafür oft lange Anfahrtswege

in Kauf, um ihre Fahrzeuge

in Bickenbach in besten Händen

zu wissen.

„Unsere Leidenschaft für Mercedes-

AMG und Brabus verbindet Menschen

über Grenzen hinweg. Wir

freuen uns, dass unser Qualitätsanspruch

weit über die Region hinaus

Anerkennung findet“, so Salvatore

Greco.

Mit den aktuellen Auszeichnungen

stehen die Stern Profis einmal

mehr für höchste Kompetenz,

Präzision und Leidenschaft rund

um Mercedes-Benz, AMG und

Brabus – und zählen damit zu den

führenden Spezialbetrieben in

Deutschland.

Über die Stern Profis GmbH

Die Stern Profis GmbH in Bickenbach

ist ein inhabergeführtes

Unternehmen mit Spezialisierung

auf Mercedes-Benz, AMG

und Brabus. Als anerkanntes Brabus-Kompetenzzentrum

steht

das Unternehmen für höchste

Qualität, technische Expertise und

kompromisslose Leidenschaft für

Performance-Fahrzeuge. Durch

modernste Ausstattung, hochqualifizierte

Fachkräfte und einen

starken Auftritt in den sozialen Medien

hat sich die Werkstatt europaweit

einen hervorragenden Ruf als

Kompetenzzentrum für Fahrzeuge

mit dem Stern erarbeitet.

Kontakt:

Stern Profis GmbH

Breithauptstraße 4A, 64404 Bickenbach,

Tel. 06257 / 507 91 69,

Mail: info@sternprofis.de, www.

sternprofis.de

KfZ-Zulassung bequem von zu Hause erledigen

DARMSTADT-DIEBURG (meli),

Wer ein Fahrzeug zulassen möchte,

muss dafür nicht unbedingt

persönlich zur Zulassungsbehörde

kommen. Viele Anliegen lassen sich

bereits heute unkompliziert online

erledigen.

Unter www.ladadi.de/zulassung

stehen die sogenannten iKfz-

Verfahren zur Verfügung, ergänzt

durch kurze Erklärvideos, die Schritt

für Schritt durch die Anwendungen

führen. Die Terminsituation in den

Zulassungsstellen hat sich durch

verschiedene Maßnahmen in den

vergangenen Wochen spürbar entspannt:

Termine sind inzwischen im

Schnitt innerhalb von zehn bis 14

Tagen planbar verfügbar.

Zusätzlich werden täglich morgens

gegen 7 Uhr tagesaktuelle Termine

freigeschaltet, die nicht immer vollständig

ausgebucht sind. Dennoch

erreichen die Verwaltung weiterhin

zahlreiche telefonische oder

schriftliche Terminanfragen – die

jedoch nicht nötig sind. Gerade bei

kurzfristigen oder dringenden Anliegen

lohnt sich deshalb der Blick

ins Online-Angebot: Viele Vorgänge

können direkt digital abgeschlossen

werden – ohne Wartezeit, ohne

Termin und ohne Anfahrt.

Alle Informationen und die Online-Verfahren

gibt es unter: www.

ladadi.de/zulassung.


14

A u s g a b e 2 6 2 / D e z e m b e r 2 0 2 5

Zwingenberg setzt auf Prävention: Stadt als 168. Kommune im Sicherheitsprogramm

KOMPASS begrüßt

Roman Poseck: „Bevölkerung, Polizei und Kommune ziehen gemeinsam an einem Strang, um die Sicherheit

zu erhöhen und den Menschen vor Ort ein noch besseres Sicherheitsgefühl zu geben“

ZWINGENBERG (meli), Zwingenberg

im Landkreis Bergstraße

verstärkt seine Sicherheits- und

Präventionsarbeit: Die Stadt wurde

als 168. Kommune von Innenminister

Roman Poseck in das hessische

Sicherheitsprogramm KOMPASS

aufgenommen. Ziel ist es, gemeinsam

mit den Bürgerinnen und

Bürgern, lokalen Institutionen und

der Polizei gezielte Maßnahmen zu

entwickeln, die das Sicherheitsgefühl

vor Ort weiter optimieren.

Innenminister Roman Poseck sagte

bei der KOMPASS Begrüßung: „Ich

freue mich, die Stadt Zwingenberg

heute als 168. Kommune im KOM-

PASS-Programm begrüßen zu dürfen.

Mit dem heutigen offiziellen

Beitritt setzen wir ein wichtiges

Zeichen für die Sicherheit vor Ort.

Die Stadt Zwingenberg weist schon

jetzt eine niedrige Kriminalitätsbelastung

auf und ist wie die übrige

Region Südhessen sehr sicher. Die

Anzahl der Straftaten insgesamt

hat sich in Zwingenberg von 251

im Jahr 2023 auf 177 im Jahr 2024

reduziert, das ist ein Rückgang

um knapp 30 Prozent. Besonders

deutlich zeigt sich diese positive

Entwicklung an der Häufigkeitszahl:

Die Zahl der Straftaten hochgerechnet

auf 100.000 Einwohner

liegt in Zwingenberg bei 2.430 und

konnte damit im Vergleich zu 2023

deutlich um 1.055 Fälle reduziert

werden. Damit liegt die Stadt

weit unter dem Hessenschnitt

von 6.000 Straftaten auf 100.000

Einwohner.

Trotz dieser schon jetzt positiven

Kriminalitätsentwicklung will

Zwingenberg die Sicherheit nachhaltig

stärken und die Prävention

noch stärker in den Fokus nehmen.

Dazu zählt die Früherkennung von

Gefahren, wie beispielsweise bei Extremwetterlagen

und in Fällen von

Einbruch und Vandalismus. Auch

innerhalb der Stadtgesellschaft soll

Sicherheit mittels verschiedener

Vorhaben, wie der Ausleuchtung

des Radwegs zwischen Zwingenberg

und Rodau lokalspezifisch

weiterentwickelt werden.

Erste Schritte hat die Stadt mit

der Einführung des Freiwilligen

Polizeidienstes und mit einem

Schutzmann vor Ort bereits unternommen.

Bei diesen Maßnahmen

hat die Zusammenarbeit zwischen

Stadt und Land bereits vorbildlich

funktioniert und soll nun mit

weiteren Präventionsmaßnahmen

intensiviert werden. Hinzu kommen

Ideen von Bürgern, die in der weiteren

Sicherheitsstrategie berücksichtigt

werden sollen. Sicherheit

bleibt eine gemeinsame Aufgabe

von der Bevölkerung, Polizei und

Kommune. Alle ziehen gemeinsam

an einem Strang, um die Sicherheit

zu erhöhen und den Menschen vor

Ort ein noch besseres Sicherheitsgefühl

zu geben. Für diesen Weg

wünsche ich Zwingenberg alles

Gute und viel Erfolg.“

„Ich freue mich über die Teilnahme

der Stadt Zwingenberg am KOM-

PASS-Programm. Die Polizeiliche

Kriminalstatistik belegt, dass die

Bürgerinnen und Bürger in Zwingenberg

bereits sehr sicher leben.

Durch die Zusammenarbeit der

Verantwortlichen mit der Polizei

und durch individuell angepasste

Maßnahmen wird die gute Sicherheitslage

weiter erhalten und

das Sicherheitsgefühl nachhaltig

gestärkt werden. Im Rahmen des

KOMPASS-Programms können

sich zukünftig alle Menschen in

Zwingenberg noch aktiver beteiligen

und dadurch einen wichtigen

Beitrag für ihre Sicherheit leisten“,

führte Polizeipräsident Christian

Vögele fort. Der Zwingenberger

Bürgermeister, Dr. Sebastian Cle-

(v.l.n.r.) Kriminaloberkommissar Hofmann (Führungsgruppe, Polizeidirektion Bergstraße), Kriminaldirektor Henne (Polizeidirektion Bergstraße),

Landtagsabgeordnete Birgit Heitland, Bürgermeister Zwingenberg Dr. Sebastian Clever, Innenminister Roman Poseck sowie Christian Vögele

(Polizeipräsident Südhessen), Kriminalhauptkommissar Runzheimer (Schutzmann vor Ort) und Florian Diry (Ordnungsamt Zwingenberg)

bei der Begrüßung der Stadt Zwingenberg im KOMPASS-Programm.

Fotos: Eva M. Wicht

Ein bewegender Moment ergab sich im Anschluss an die Übergabe, als Polizeikommissarin Katharina

Mandel im Namen des Landes Hessen in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit berufen wurde. Die in

Heppenheim eingesetzte Beamtin war erst am Vortag überraschend gebeten worden, an der Veranstaltung

teilzunehmen. Dass sie dort allerdings ihre Ernennungsurkunde erhält, erfuhr sie erst vor Ort. Die

feierliche und für sie zugleich vollkommen unerwartete Übergabe rührte sie sichtbar zu Tränen und wurde

von den Anwesenden mit lang anhaltendem Applaus gewürdigt.

ver, welcher das Starter-Kit mit

dem KOMPASS-Schild überreicht

bekam, führte in seiner Ansprache

aus: „Zwingenberg und Rodau sind

sichere Orte – und das soll auch

so bleiben. Mit KOMPASS setzen

wir bewusst auf Prävention und

auf eine enge Zusammenarbeit

zwischen Stadt, Polizei und Bürgerschaft.

Gemeinsam wollen wir

frühzeitig erkennen, wo in unserer

Stadt Handlungsbedarf besteht,

und das Sicherheitsgefühl der

Menschen in Zwingenberg und

Rodau weiter stärken.“

Die KOMPASS-Sicherheitsinitiative

Mit dem 2017 initiierten KOMmunalProgrAmmSicherheitsSiegel

(KOMPASS) hat das Hessische

Innenministerium ein Angebot

für Städte und Gemeinden oder

auch Stadtteile eingerichtet, mit

dem diese in Zusammenarbeit mit

den relevanten gesellschaftlichen

Akteuren und der hessischen Polizei

ihre Sicherheitsarchitektur gezielt

weiterentwickeln können, um vor

allem die gefühlte Sicherheitslage

zu verbessern. Auf Grundlage

einer Bestandsaufnahme bestehender

Präventionsangebote und

der Sicherheitslage sowie einer

Bürgerbefragung sollen konkrete

Lösungsvorschläge für die Sicherheitsbedarfe

vor Ort erarbeitet

werden. Im Rahmen des bundesweit

einmaligen Programms, über

das gegenwärtig 167 hessische

Kommunen im Austausch mit ihren

Bürgerinnen und Bürgern stehen,

wurden hessenweit zahlreiche

Sicherheitsanalysen und Bürgerbefragungen

zur Erkennung von

Problemfeldern in Kommunen und

der Entwicklung entsprechender

Lösungsansätze durchgeführt.

Im Rahmen von KOMPASS bildet

eine Bürgerbefragung einen

zentralen ersten Schritt: Sie dient

dazu, gemeinsam mit den Menschen

vor Ort ein genaues Bild der

bestehenden Sicherheitslage und

des persönlichen Sicherheitsgefühls

zu erhalten.

Die Ergebnisse fließen anschließend

in die Entwicklung

passgenauer Maßnahmen für

Zwingenberg und Rodau ein. Die

Teilnahme an der Umfrage ist über

die Webseite der Stadt Zwingenberg

möglich. Zusätzlich stehen

gedruckte Beteiligungsformulare

zur Verfügung, die unter anderem

im Bürgerbüro ausliegen. Die Stadt

lädt alle Bürgerinnen und Bürger

ein, sich einzubringen und so

aktiv an der Weiterentwicklung

der lokalen Sicherheitsstrategie

mitzuwirken.

Zwingenbergs Bürgermeister Dr. Sebastian Clever (2.v.li.), welcher das Starter-Kit mit dem KOMPASS-

Schild von Innenminister Roman Possek überreicht bekam, betonte in seiner Ansprache nochmal: „Zwingenberg

und Rodau sind sichere Orte – und das soll auch so bleiben.“


A N Z E I G E N S O N D E R V E R Ö F F E N T L I C H U N G

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Resiliente Technik an Laternen: Heinerboxen machen

Darmstadt krisenfest

Eine erste Heinerbox hing probeweise schon im September an einer Laterne im Lichtenbergblock. Foto: Gerd Keim

DARMSTADT (meli), Derzeit installiert

ein Team der TU Darmstadt gemeinsam

mit der Wissenschaftsstadt

die im LOEWE-Zentrum emergenCI-

TY entwickelten Heinerboxen: Sensorboxen,

die auch ein Notfallnetz

aufspannen können. Sie erfassen

nicht nur Umweltdaten und Verkehr,

sondern testen auch neue Wege

der Krisenkommunikation. Damit

verwandelt sich der Darmstädter

Lichtenbergblock in ein Reallabor

für Notfallkommunikation und

nachhaltige Stadtentwicklung.

Seit Ende November hängen die

ersten Heinerboxen im Lichtenbergblock.

Insgesamt rund 40 Boxen

werden an Straßenlaternen montiert.

Dort messen sie das Mikroklima

und den Verkehr im Quartier. Das

Team des LOEWE-Zentrums emergenCITY

hat die Heinerbox in und für

Darmstadt entwickelt. Daher auch

der Name: „Heiner“, der Spitzname

der Darmstädterinnen und Darmstädter,

trifft auf Sensorboxen. Das

Besondere: Die Heinerbox misst im

Alltag wie in der Krise und verfügt

über die nötige Technik, um im

Ernstfall ein Notfallnetz aufspannen

zu können. Das Anwendungs- und

Transferzentrum Digital Resilience

Xchange (DiReX), das ebenfalls zur

TU Darmstadt gehört, begleitet unter

anderem die Weiterentwicklung der

Boxen im Praxisbetrieb.

Der hessische Wissenschaftsminister

Timon Gremmels erklärt: „Mit

den Heinerboxen zeigt Darmstadt,

wie exzellente Forschung direkt im

Alltag der Menschen ankommt. Was

Wissenschaftler im LOEWE-Zentrum

emergenCITY entwickelt haben,

Schauspieler Hans-Joachim Heist beim Dreh

zum Heinerbox Info-Clip. Foto: Felix Schreiber

wird hier im Lichtenbergblock zum

gelebten Transfer: Modernste Messtechnik

hilft, das Stadtviertel besser

zu verstehen und kann im Ernstfall

Leben schützen.

Die Messdaten der Heinerbox werden

für alle öffentlich zugänglich

sein und über eine Webseite zudem

verständlich erklärt. Das erhöht das

Vertrauen in die Wissenschaft enorm.

Die Verbindung von Wissenschaft,

Stadt und Zivilgesellschaft macht

aus dem Quartier ein Reallabor für

nachhaltige Stadtentwicklung und

Aurora DeMeehl, Stadtführerin und Dragkünstlerin aus Darmstadt

beim Dreh.

Foto: Felix Schreiber

resiliente Krisenkommunikation

– und damit zu einem Vorbild weit

über Hessen hinaus.“

Matthias Hollick, wissenschaftlicher

Koordinator von emergenCITY und

Professor für Informatik an der TU

Darmstadt, ergänzt: „Mit der Heinerbox

zeigen wir, dass Digitalisierung

den Menschen vor Ort dient und

gleichzeitig die Resilienz der Stadt

erhöht. Dass dabei alle gewünschten

Daten in anonymisierter Form erhoben

werden, war uns schon beim

Entwurf der Heinerbox ein zentrales

Anliegen.“

Hanno Benz, Oberbürgermeister

der Wissenschaftsstadt Darmstadt,

betont: „Für Darmstadt ist die enge

Anbindung an die Forschung der

TU Darmstadt ein Glücksfall. Hier

im Quartier können wir erproben,

welche Technologien bei der Stadtplanung

von morgen und in Krisenzeiten

helfen, ohne dass

für die Stadt zusätzliche

Kosten entstehen.“

Zum Reallabor im Lichtenbergblock

gehört neben

der Heinerbox auch

die Litfaßsäule 4.0, der

Prototyp einer Warnsäule

auf dem Riegerplatz,

die seit April dort steht.

Die energieautarke Säule

kann auch bei einem

Stromausfall noch Informationen

und Warnmeldungen

anzeigen. Auch

sie aus der emergenCI-

TY-Forschung hervorgegangen,

die das Land

Hessen über das LOEWE

Förderprogramm ab 2020

bis Ende 2026 mit rund 32

Millionen Euro fördert.

Heinerboxen evaluieren Verkehrsmaßnahmen

der Wissenschaftsstadt

Darmstadt

Die Heinerboxen erfassen Temperatur,

Luftdruck, Luftfeuchtigkeit,

Feinstaub und Lichteinstrahlung,

also Werte, die Aufschluss über das

kleinräumliche Stadtklima geben.

Hinzu kommt ein Abstandssensor,

der Daten zu Verkehr und

Flächennutzung liefert. Auch der

Lärmpegel wird gemessen und die

Geräusche automatisch klassifiziert,

beispielsweise als Verkehrslärm,

Hundegebell oder Musik. Darüber

entsteht ein präzises Bild davon, wie

der öffentliche Raum genutzt wird

– ohne personenbezogene Daten

zu erheben.

Das dient unmittelbar der Stadtplanung:

Die Heinerboxen begleiten

Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung

und für erhöhte Verkehrssicherheit,

die die Wissenschaftsstadt

Darmstadt im Lichtenbergblock

unter dem Projekttitel „Heinerblock“

umsetzt. Ziel ist ein lebenswerteres

Quartier. „Mit den Maßnahmen

wollen wir in einem ersten Aufschlag

den Durchgangsverkehr

reduzieren, Fahrradfahren und

Carsharing fördern sowie die Schulwege

sicherer machen. Mithilfe der

Heinerboxen lassen sich auch Effekte

von kleineren Veränderungen evaluieren,“

sagt Paul Georg Wandrey,

Mobilitätsdezernent der Wissenschaftsstadt.

Resilienz und Nutzen für den

Krisenfall von Anfang an mitgedacht

Die Sensorboxen sind so gestaltet,

dass sie auch in Krisensituationen

funktionieren. Selbst wenn Strom,

Internet oder Mobilfunk für mehrere

Tage ausfallen, erfassen sie weiter

Daten, dank der Integration einer

Batterie und verschiedener Funktechnologien

wie LoRa, WiFi und

Bluetooth.

Gerade in einer Krise werden die

Heinerboxen besonders wertvoll:

Ihre Messwerte können Einsatzkräften

entscheidende Hinweise liefern.

So weisen zum Beispiel erhöhte

Feinstaubwerte auf einen Brand

hin und Verkehrsdaten unterstützen

die Planung von Hilfsmaßnahmen.

Solche praktischen Einsatzmöglichkeiten

wird auch das Anwendungsund

Transferzentrum DiReX in den

nächsten Jahren weiterverfolgen.

„In Krisenzeiten brauchen wir zuverlässige

digitale Technologie, um

bestmöglich auf kritische Ereignisse

reagieren zu können und uns schnell

wieder von der Krise zu erholen.

Mit DiReX investieren wir gezielt

in die Zukunftsfähigkeit unseres

Landes und stärken unsere digitale

Resilienz, wissenschaftlich und pra-

xisnah“, bekräftigt Prof. Dr. Kristina

Sinemus, hessische Ministerin für

Digitalisierung und Innovation, in

Wiesbaden.

„Resilienz entsteht nicht im Labor,

sondern im Miteinander“, ergänzt

Michèle Knodt, Direktorin von

DiReX und Professorin für Politikwissenschaft

an der TU Darmstadt.

„Wenn Menschen verstehen,

mitreden und mitgestalten, wird

digitale Technik zur echten Stärke

in Krisen. Genau das wollen wir mit

DiReX und der Heinerbox erreichen

– gemeinsam mit der Stadt, der

Politik und den Bürgerinnen und

Bürgern.“

Ein Notfallnetz für die Bevölkerung

im Lichtenbergblock

Die eingebauten Funktechnologien

könnten zukünftig im Ernstfall auch

ein Notfallnetz ermöglichen. Darüber

ließen sich Warnmeldungen

und Handlungsanweisungen der

Behörden verbreitet oder Hilferufe

absetzen. Die erste Idee: Sich per

WLAN mit einer Heinerbox verbinden

und auf dem eigenen Handy

eine einfache Website mit aktuellen

Lageinformationen angezeigt

bekommen.

Um alle im Quartier einzubinden,

begleitet die Heinerboxen eine breit

angelegte Informationskampagne:

Dazu gehören eine Website, Informationen

im Viertel und ein Film

mit prominenten Darmstädter

Gesichtern wie Schauspieler Hans-

Joachim Heist, Stadtführerin Aurora

DeMeehl und YouTuber Dietmar

Diamant. Außerdem setzen die

Forschenden auf Transparenz: Die

Messdaten und Forschungsergebnisse

werden öffentlich zugänglich

sein, damit alle sehen, was sich im

Quartier verändert. Jede Laterne

mit Heinerbox bekommt in den

nächsten Wochen einen QR-Code,

über den die Daten dann abgerufen

werden können.

Um gemeinsam und vor Ort über

Resilienz ins Gespräch zu kommen,

ist im kommenden Frühjahr eine

weitere Aktion geplant. DiReX

und emergenCITY laden zur Familien-Rallye

im Lichtenbergblock

ein. Dabei dreht sich alles um

die Heinerboxen und das Thema

Krisenvorsorge. Am 21. März 2026

startet die Rallye mit einem großen

Aktionstag.

Weitere Infos: www.heinerbox.tudarmstadt.de.

Datenplattform mit

Messwerten: https://data.heinerbox.tu-darmstadt.de


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A N Z E I G E N S O N D E R V E R Ö F F E N T L I C H U N G

Wir bedanken uns für Ihre Treue und

wünschen allen eine ruhige und besinnliche

Weihnachtszeit und einen guten Start

ins Jahr 2026.

Konsum von heute spiegelt Verantwortung für morgen

Über 60 Gäste beim dritten „Bürgerdialog Nachhaltigkeit“ in Alsbach-Hähnlein

ALSBACH-HÄHNLEIN (tt), Der

Ramsch des Einen ist das Glück des

Anderen. Oder anders gesagt: Nützlichkeit

ist eine Frage der Perspektive.

Jeder Flohmarkt funktioniert nach

diesem Prinzip. Die Urform von

Upcycling und Nachhaltigkeit. Es

gibt aber auch andere, jüngere

Varianten dieser Idee, bei denen die

gemeinsame oder abwechselnde

Nutzung von Gütern, etwa durch

das Tauschen, Leihen, Mieten oder

Schenken, im Zentrum steht.

Sharing Economy heißt das Neudeutsch.

Eine Wirtschaft des Teilens,

die sich auf vielen Ebenen abspielen

kann. Das Kollektiv teilt sich Autos

und Wohnungen, Gärten und Parkplätze,

Werkzeug und Kleidung,

Lebensmittel und Fahrräder, Büroräume

und sogar Haustiere. Das ist

so erfolgreich und attraktiv, dass es

längst kommerzielle Akteure auf den

Plan gerufen hat.

Im Kleinen gibt es solche Modelle

auch in der Region: öffentliche

Bücherschränke in Pfungstadt oder

das Repaircafé in Bickenbach, das

alte Dinge instand setzt. Die (wenig

genutzten) Mitfahrbänke in Alsbach

oder das Sozialkaufhaus des DRK

in Hähnlein, das gebrauchte und

gespendete Waren anbietet.

„Teilen macht Freude und Freunde“,

betonte Dr. Andreas Brockmeyer

vom Klima- und Nachhaltigkeitsbeirat

(KNB) der Gemeinde Alsbach-

Hähnlein zu beginn des dritten

Bürgerdialogs Nachhaltigkeit, der

Mitte November im Bürgerhaus

HÜTTENFELD (meli), Der beste

Abfall ist der, der gar nicht erst

entsteht. In diesem Sinne geht der

ZAKB passend zur „Europäischen

Woche der Abfallvermeidung“

auf diesem Feld einen weiteren

Schritt voran – zusammen mit der

gemeinnützigen Initiative Labdoo.

org e.V.: Ab sofort können Bürgerinnen

und Bürger im Abfallwirtschaftszentrum

(AWZ) Heppenheim

gebrauchte Laptops, Tablets und

E-Book-Reader abgeben, damit diese

für Bildungszwecke aufbereitet

und an Bedürftige weitergegeben

werden.

Wer funktionsfähige Geräte spendet,

schenkt anderen Menschen

neue Chancen – und trägt zugleich

zu mehr Nachhaltigkeit bei. Denn

gerade im Bereich der Elektroge-

Sonne stattgefunden hat. Über 60

Gäste beteiligten sich an der gut

zweistündigen Informations- und

Diskussionsveranstaltung. Darunter

auch Bürgermeister Sebastian Bubenzer

und sein Vorgänger Georg

Bildung statt E-Schrott – ZAKB startet Kooperation mit Labdoo

Der ZAKB schenkt gebrauchten Notebooks und Tablets ein neues Leben

Foto: shutterstock

Tipps rund um die Immobilie von Thomas Wolf

Rausch. Die Themen waren Konsum,

Verpackungsmüll und Lebensmittelverschwendung.

Seit nahezu vier Jahren beschäftigt

sich der KNB mit Fragen des Klimaschutzes

und setzt sich in und

für die Gemeinde mit Aspekten der

Nachhaltigkeit auseinander. Leitfaden

ist der kommunale Klima- und

Nachhaltigkeitsaktionsplan. Projektpartner

ist das Europäische Institut

für Arbeitsbeziehungen (EIAB), ein

gemeinnütziger Verein, der die europäische

Integration durch einen

sozialen und interkulturellen Dialog

fördern will. Das Thema Nachhaltigkeit

gehört ebenfalls ins Portfolio des

in Alsbach ansässigen Vereins. Nach

den Hauptthemen Klima und Wasser

ging es diesmal um den Komplex

Kaufen und Verwerten. Lisa Scholz

von der Verbraucherzentrale Hessen

widmete sich in

ihrem Vortrag

mit dem Titel

„Genießen statt

Verschwenden“

der Frage nach

intelligentem

Konsum und

Lebensmittelverschwendung.

In Deutschland

landen jährlich

etwa elf Millionen

Tonnen

Lebensmittel im

Müll. Dies entspricht

etwa 75

Kilogramm pro

Kopf. Die meisten dieser Abfälle

entstehen in privaten Haushalten,

wo etwa 59 Prozent aller Lebensmittelabfälle

anfallen. Rund ein

Drittel ist Obst und Gemüse, weil

es nur relativ kurz nutzbar ist. Die

Lebensmittelverschwendung hat

erhebliche Auswirkungen auf die

Umwelt, da sie Ressourcen wie

Wasser, Düngemittel und Technik

kosten und Treibhausgase freisetzen.

Um die Lebensmittelverschwendung

zu reduzieren, sei es wichtig,

dass Verbraucher bewusster mit

Lebensmitteln umgehen und diese

nachhaltig nutzen, so die Referentin,

Wer funktionsfähige Geräte spendet,

schenkt anderen Menschen

neue Chancen – und trägt zugleich

zu mehr Nachhaltigkeit bei.

räte steckt großes Potenzial: Viele

intakte Laptops und Tablets verstauben

ungenutzt in Schubladen

– dabei könnten sie an anderen

Orten weiterverwendet und wertvolle

Ressourcen wie Edelmetalle

und seltene Erden im Kreislauf

gehalten werden.

Für die Umsetzung setzt der ZAKB

auf den Förderverein Labdoo.org

e.V. als verlässlichen Partner. Labdoo.org

ist eine internationale,

ehrenamtlich getragene Initiative,

die gespendete IT-Geräte sammelt,

technisch aufbereitet und mit

leistungsfähiger Bildungssoftware

ausstattet. Die Geräte werden

anschließend CO²-neutral über

sogenannte Reisepaten an Schulen

und Bildungsprojekte weltweit

verteilt. So erhalten Kinder, Auszubildende

und Studierende in

mehr als 2.600 Projekten rund um

den Globus Zugang zu digitalen

Lernmöglichkeiten.

Gespendet werden können funktionsfähige

Laptops, Tablets und

E-Book-Reader – möglichst mit

Netzteil. Wichtig ist, dass alle BIOS-,

die betont: „Etwa die Hälfte dieses

Abfalls könnte durch kluges Einkaufen

vermieden werden.“ Finanziell

würde das ein durchschnittliches

Einsparpotenzial von 137 Euro pro

Jahr und Haushalt bedeuten.

Die Gründe der Verschwendung: zu

viel gekauft, zu viel gekocht oder

falsch gelagert. Tipp der Ernährungsexpertin:

zuerst die Vorräte

prüfen und nur nach Bedarf kleinere

Mengen einkaufen. Produkte, die

sich nicht so lange halten, zuerst

verbrauchen. „Am besten im Kühlschrank

nach vorn stellen.“ Wer es

kann, sollte beim Direktvermarkter

kaufen. Das spart zudem überflüssiges

Verpackungsmaterial.

Sarah-Helene Sowa ist als Sustainability

Managerin verantwortlich für

den Bereich Nachhaltigkeit beim

E-Bike-Hersteller Riese & Müller am

Standort Mühltal. Die Manufaktur

setzt auf Material-Recycling und

die Wiederverwendung von großen

Verpackungen. Auf diese Weise habe

man den ökologischen Fußabdruck

des Unternehmens in den letzten

drei Jahren markant reduzieren

können, so die Mitarbeiterin, die

in Alsbach lebt und sich unter

anderem im Vorstand der Initiative

Umweltschutz (IUHAS) engagiert.

Die Betriebswirtschaftlerin war vor

einigen Jahren aus der Finanzwelt in

die Mobilitätsbranche gewechselt.

Radfahren ist auch für Christian

Haibt vom KNB eine der besten

Möglichkeiten, um die Umwelt zu

schonen – und ein ideales Beispiel

Boot- und Festplattenpasswörter

vor der Abgabe entfernt werden.

Wer die Festplatte ausbaut, sollte

Halterungen und Schrauben beilegen,

damit eine Ersatzplatte

eingebaut werden kann.

Der ZAKB empfiehlt, das Gerät vor

der Abgabe zu formatieren und

alle darauf gespeicherten Daten zu

löschen. Die Datenlöschung wird

standardmäßig auch von Labdoo

vorgenommen. Weitere Informationen

unter der Labdoo-Website

www.labdoo.org/deu/de/faq/.

Nachdem das Gerät an Labdoo

übergeben wurde, hat der ZAKB

jedoch keinen Einfluss mehr auf

die Nutzung und kann daher nicht

sicherstellen, dass Daten weiterhin

geschützt werden. Wer bei der

Spende Name, Wohnort und E-

von Thomas Tritsch

Thomas Wolf, Immobilienmakler

& Sachverständiger

für Nachhaltigkeit im Alltag. Haibt,

der sich auch als Vorsitzender beim

Verein „Lernort Natur an der Fasanenlache“

engagiert, brachte beim

Bürgerdialog verschiedene Ideen

ins Spiel, wie man täglich Ressourcen

sparen kann. Zum Beispiel bei

der persönlichen Garderobe. Der

negative Trend heißt Fast Fashion:

„schnelle Mode“, billig produziert

und teuer für die Umwelt, weil

bald wieder out. Das zerstört Natur

und Ressourcen. Besser als diese

Wegwerfmode sei es, hochwertige

Kleidung zu kaufen, die man lange

tragen und reparieren kann. Er

empfiehlt nicht nur das gute alte

Handwerk, das offene Nähte schließt

und Schuhe neu besohlt – sondern

auch Großmutters Fingerfertigkeiten

beim Sockenstopfen.

In Unverpackt-Läden oder auf dem

Markt lässt sich Verpackungsmaterial

vermeiden, und wer Busse und bahnen

– oder Fahrrad – fährt, kann das

Auto auch mal stehen lassen. Banale

Dinge mit großem Effekt, so Haibt,

der wie alle Referenten auch mit dem

Publikum in einen Dialog getreten ist.

Das war der Sinn der Veranstaltung,

die globale Themen in einer lokalen

Dimension beleuchtet und dabei

alle Bürger – Jung und Alt – für die

Welt von morgen sensibilisieren will.

EIAB-Vorsitzender und KNB-Mitglied

Dr. Lutz Büchner fasste die Ergebnisse

zusammen und blickte nach vorn. Der

nächste Bürgerdialog im kommenden

Jahr soll sich mit dem Thema

Kleidung beschäftigten.

Mail-Adresse angibt, erhält einen

Tracking-Link und kann so nachvollziehen,

wohin das eigene Gerät

gespendet wurde.

Nicht angenommen werden: Desktop-PCs,

Monitore, Drucker, PC-

Zubehör, Festplatten, Geräte mit

hohem Stromverbrauch (>120 W),

sehr alte Geräte (z. B. mit Windows

XP/Vista) oder Funkmäuse und

-tastaturen.

Den Projektstart hat der ZAKB in

die Europäische Woche der Abfallvermeidung

gelegt, die vom 22.

bis 30. November 2025 unter dem

Motto „Reparieren statt wegwerfen

– Elektroschrott vermeiden!“

stattfand. Die Aktion des ZAKB griff

dieses Thema auf und zeigt ganz

praktisch, wie Wiederverwendung

funktionieren kann.

Der Immobilien-Ratgeber!

Liebe Leserin, liebe Leser,

seit Jahren bieten wir Ihnen auf

unserer Website täglich neue und

interessante Berichte zu allerlei

Immobilienthemen an.

Da nicht alle Personengruppen einen

Internetzugang haben, möchte

ich Ihnen heute daraus wieder einen

Bericht vorstellen, der auch Sie

interessieren könnten.

Immobilienförderung 2026: Welche

Neuerungen für Eigentümer

geplant sind

Für 2026 plant die Bundesregierung

neue Förderanreize für Eigentümer,

die energetisch sanieren oder

altersgerecht umbauen möchten.

Ziel ist es, mehr Investitionen in den

Gebäudebestand anzustoßen – mit

weniger Bürokratie, attraktiveren

Zuschüssen und klareren Förderkriterien.

Wer Sanierungen plant, sollte

sich jetzt schon vorbereiten – denn

einige Programme starten bereits

zum Jahreswechsel.

Schwerpunkte: Energie, Klima

und Wohngesundheit

Besonders gefördert werden künftig

Maßnahmen zur Reduzierung des

Energieverbrauchs – also Dämmung,

Heizungstausch, Fenster, aber auch

Lüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung.

Zusätzlich sollen erstmals

Zuschüsse für Maßnahmen zur

Wohngesundheit möglich werden

– etwa bei Schallschutz, Raumluft

oder natürlichen Baustoffen. Auch

altersgerechte Umbauten (barrierearme

Bäder, Aufzüge) werden

stärker gefördert.

Einfachere Antragstellung geplant

Viele Eigentümer haben in der Vergangenheit

auf Förderungen verzichtet

– wegen komplizierter Anträge

oder unklarer Bedingungen. Ab 2026

soll ein zentrales Online-Portal mit

Förderassistent Schritt für Schritt

durch den Prozess führen. Auch

Kombinationsförderungen und automatische

Datenübernahme sind

geplant. Wer gut vorbereitet ist, kann

so Aufwand und Zeit sparen.

Beratung bleibt wichtig

Wer Fördermittel nutzen will, sollte

sich frühzeitig informieren – am

besten über einen Energieberater

oder Architekten. Auch steuerliche

Fragen spielen eine Rolle. Je besser

die Maßnahme vorbereitet ist, desto

reibungsloser verläuft der Antrag.

Fazit

Die neue Förderlandschaft ab 2026

bietet große Chancen. Eigentümer, die

früh planen, sichern sich finanzielle

Vorteile – und machen ihre Immobilie

fit für die Zukunft.

Möchten auch Sie Ihre Immobilie

professionell und sicher vermieten,

verkaufen oder kaufen, so wenden

Sie sich vertrauensvoll an unser fachübergreifendes

Immobilien- Sachverständigen-

und Planungsbüro, denn

hier erwarten Sie DEKRA zertifizierte

Spezialisten wie Immobilienmakler,

Sachverständige und Architekten

(www.ikzb.de).

Wir freuen

uns auf

Sie: IMM-House

Immobilien- & Sachverständigenbüro,

Thomas Wolf DEKRA

zertifizierter Immobilienmakler

und Sachverständiger für Immobilienbewertung,

64665 Alsbach-

Hähnlein, Tel.: 06257 – 50 46 746,

www.imm-house.de


A N Z E I G E N S O N D E R V E R Ö F F E N T L I C H U N G

17

TU Darmstadt eröffnet Metal Energy Hub

Metalle als Energiespeicher: EU und Land Hessen fördern Projekt mit drei Millionen Euro

Start der Pilotanlage: v.l.n.r. Professorin Michèle Knodt, Professor Andreas Dreizler, Professor Thomas Walther (Vizepräsident der TU Darmstadt),

Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori, Professor Christian Hasse (Projektkoordinator) und Professor Bernd Epple.

DARMSTADT (meli), Wie können

erneuerbare Energien über längere

Zeit sicher und klimaneutral gespeichert

werden? Mit dieser und

weiteren wichtigen Zukunftsfragen

beschäftigen sich Forschende der

TU Darmstadt nun im neuen Metal

Energy Hub.

Für eine umweltfreundliche Speicherung

von Energie: Die TU

Darmstadt bündelt ab sofort ihre

Forschungsaktivitäten zu metallischen

Energieträgern in einem

neu gegründeten Metal Energy Hub

(MEH). Das Zentrum, das heute auf

dem Campus Lichtwiese eröffnet

wurde, wird mit drei Millionen

Euro vom Land Hessen und der

EU gefördert. Der hessische Wirtschaftsminister

Kaweh Mansoori

besuchte die TU zur Übergabe des

Förderbescheids und zum Start

einer Pilotanlage.

Im Metal Energy Hub sollen künftig

metallbasierte Energiespeicher

als innovative Lösung für das

sogenannte Langzeitspeicher-Problem

in Deutschland entwickelt

werden. Dieses entsteht, weil erneuerbare

Energiequellen massive

Speicherkapazitäten erfordern

und bestehende Lösungen wie

Batterien und Pumpspeicher für die

saisonale Speicherung über längere

Dem hessischen Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori wird die Verbrennung von Eisenpulver

demonstriert.

Fotos: Klaus Mai

Zeiträume nicht ausreichen. Die

Darmstädter Forschenden setzen

daher auf Metalle als chemische

Energieträger.

Die neue, universtär einmalige

Pilotanlage ermöglicht dabei die

Verbrennung von mehreren Hundert

Kilogramm Eisenpulver pro

Stunde, um eine Energiefreisetzung

von einem Megawatt und damit

die sogenannte semi-industrielle

Skala zu erreichen. Eisenpulver

hat den Vorteil, dass es über lange

Zeiträume sicher und verlustfrei

gelagert und einfach transportiert

werden kann. Bei der Verbrennung

entsteht CO2-freie Wärme – für

eine Stromerzeugung in Kraftwerken

und Industrie- oder Fernwärme.

Die neue Technologie ermöglicht

es, ehemalige Kohlekraftwerke zu

CO2-freien Eisenkraftwerken umzurüsten,

bestehende Infrastrukturen

weiter zu nutzen und so die

Energiewende zu beschleunigen.

„Insbesondere bei hoch relevanten

Themen wie der

Energiewende ist

es wichtig, den

Forschungstransfer

parallel zur Grundlagenforschung

zu

betreiben“, sagt

Professor Thomas

Walther, Vizepräsident

für Innovation

und Internationales

der TU Darmstadt.

„Der Metal Energy

Hub ist ein perfektes

Beispiel dafür, dass

Forschungsstärke

und xchange Hand

in Hand gehen und

sich so Innovationen

mit echtem Impact

entwickeln.“

Eisen sei einer der ältesten Werkstoffe

der Menschheit und könne

nun eine Schlüsselrolle in der

weltweiten klimaneutralen Energieversorgung

übernehmen, erklärt

Koordinator Professor Christian

Hasse vom Fachgebiet Simulation

reaktiver Thermo-Fluid Systeme

(STFS): „Wir bauen auf die erfolgreiche

Forschung mit unseren

Partnern, etwa dem Karlsruher

Institut für Technologie, im Projekt

Clean Circles auf. Mit dem Metal

Energy Hub schaffen wir nun die

Plattform, um metallische Energieträger

zur industriellen Anwendung

zu bringen, als skalierbare Lösung

für Transport und Speicherung von

erneuerbarer Energie.“

Technologiemanager Marius

Schmidt betont, im MEH solle

gezeigt werden, dass metallische

Energieträger nicht nur im Labor

funktionieren, sondern auch im

industriellen Umfeld. „Die Ein-

Megawatt-Pilotanlage ist ein entscheidender

Schritt dahin. Über

unser Partnernetzwerk bringen wir

Forschung, Industrie und Politik

zusammen – damit aus der Technologie

schnell marktfähige Lösungen

werden“, sagt er. „Es geht dabei

nicht nur um eine neue Technologie

– sondern darum, bestehende

Infrastrukturen in Deutschland

intelligent zu transformieren, statt

sie abzuschreiben.“

Am MEH sind neben dem STFS

auch die Fachgebiete Reaktive

Strömungen und Messtechnik

(RSM; Professor Andreas Dreizler)

und Energiesysteme und Energietechnik

(EST; Professor Bernd

Epple) beteiligt sowie das Institut

für Technische Thermodynamik

(TTD; Professor Peter Stephan) und

Professorin Michèle Knodt vom

Institut für Politikwissenschaft.

Gemeinsam will das Team von

Brennerkonzepten bis zum semiindustriellen

Maßstab forschen,

die Entwicklung vorantreiben sowie

metallische Energieträger und darauf

aufbauende Geschäftsmodelle

auf system- und volkswirtschaftlich-politischer

Ebene analysieren.

Durch das Partnernetzwerk sollen

die Markteinführung beschleunigt

und eine Ausgründung vorbereitet

werden.

Eisen als Schlüsseltechnologie für

die Energiewende

Erneuerbare Energieüberschüsse

aus dem Sommer für den Winter

nutzbar machen – das gelingt

mit Eisenpulver als CO?-freiem

Energiespeicher. Das Konzept ist

ebenso einfach wie genial: Eisenpulver

wird verbrannt, wobei Energie

in Form von Hitze freigesetzt wird

– ohne CO?-Emissionen. Es entsteht

Eisenoxid, das mithilfe von grünem

Wasserstoff oder Elektrolyse wieder

in Eisen zurückverwandelt werden

kann. Dieser Kreislauf lässt sich beliebig

oft durchlaufen und ermöglicht

eine langfristige Energiespeicherung,

die im Gegensatz zu Batterien keine

Selbstentladung kennt.

„Strom darf nicht zum Luxusgut werden“

Mehr als 15.100 Menschen im Kreis Darmstadt-Dieburg können

Strom- und Gasrechnung nicht pünktlich oder gar nicht bezahlen

DARMSTADT-DIEBURG (meli),

Licht an, Heizung an – nicht in

allen Haushalten im Kreis Darmstadt-

Dieburg klappt das problemlos. Im

Landkreis Darmstadt-Dieburg leben

nach Schätzungen der Gewerkschaft

Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG)

mehr als 15.100 Menschen in Haushalten,

die ihre Rechnungen beim

Energieversorger nicht oder nicht

pünktlich bezahlen können.

Die NGG Darmstadt und Mainz

beruft sich dabei auf Angaben des

Statistischen Bundesamtes (Destatis).

Demnach haben bundesweit im

Schnitt 5 Prozent der Bevölkerung

Probleme beim Bezahlen von Stromund

Gasrechnungen. „Steigende

Strompreise setzen die Menschen

unter Druck. Wer im Kreis Darmstadt-Dieburg

für einen Niedriglohn

arbeitet oder sogar nur den Mindestlohn

bekommt, muss ohnehin jeden

Cent zweimal umdrehen. Wenn für

diese Menschen Strom jetzt mehr

und mehr zum Luxusgut wird, dann

muss dringend etwas passieren“, sagt

Guido Noll. Der Geschäftsführer der

NGG Darmstadt und Mainz fordert

die Bundesregierung auf, die Strom-

steuer für private Haushalte – wie

im Koalitionsvertrag von Union und

SPD vereinbart – zu senken. „Der

Effekt wäre sofort da: Mit geringeren

Stromkosten könnte der Staat den

Menschen prompt und wirkungsvoll

unter die Arme greifen“, so Noll.

Der Gewerkschafter appelliert an die

Bundestagsabgeordneten aus dem

Landkreis Darmstadt-Dieburg und der

Region, sich in Berlin „für einen kräftigen

und dauerhaften Stromsteuer-

Rabatt stark zu machen“. Außerdem

gehörten Stromnetze in die öffentliche

Hand: „‚Strom-Autobahnen‘

dürfen nicht zur Rendite-Infrastruktur

für Investoren werden“, fordert Noll.

Für private Haushalte sei es wichtig,

möglichst langfristig stabile Energiekosten

zu haben. Davon würden

aber auch Schwimmbäder, Schulen

und Krankenhäuser profitieren. Die

vom Bund geplante Senkung der

Stromnetzentgelte könnte genauso

wie die Befreiung der Gaskunden von

der Gasspeicherumlage nur ein erster

Schritt sein. Darüber hinaus begrüßt

die NGG Darmstadt und Mainz den

vom Bund für das kommende Jahr

bis 2028 geplanten vergünstigten

Industriestrompreis von rund 5 Cent

pro Kilowattstunde. Es sei jetzt allerdings

entscheidend, welche energieintensiven

Unternehmen nach dem

Willen der Bundesregierung davon

profitieren sollen.

„Gerade auch die Lebensmittelindustrie

hat einen hohen Energiebedarf.

Das müssen die heimischen Bundestagsabgeordneten

jetzt gegenüber

der Bundesregierung in Berlin deutlich

machen. Auf jeden Fall ist es für die

Ernährungswirtschaft im Kreis Darmstadt-Dieburg

und der Region wichtig,

dass der Bund die Stromsteuer auch

über das Jahresende hinaus senkt.

Denn hohe Energiekosten dürfen

keine Arbeitsplätze gefährden“, so

Guido Noll.

RP-Marktüberwachung warnt vor

gefährlicher Weihnachtsbeleuchtung

DARMSTADT (meli), Jetzt in der

Weihnachtszeit bringen Lichterketten

viele Häuser und Wohnungen zum

Leuchten. Immer beliebter werden

bewegte bunte Lichter und Weihnachtsmotive,

die auf Hausfassaden

projiziert werden. Bei diesen Projektoren

sind zum Teil Laser verbaut,

die für das menschliche Auge schnell

gefährlich werden können.

Laser sind inzwischen in vielen Produkten

zu finden. Diesen immer

stärker wachsenden Markt hat das

RP Darmstadt zum Anlass genommen,

Laser-Projektoren aus dem Onlinehandel

zu überprüfen. Geprüft wurden

die Laserausgangsleistung und

der Schutz vor dem Eindringen von

Feuchtigkeit. Das Ergebnis: Bei etwa

80 Prozent der bestellten Stichproben

stellten die Prüfer sicherheitstechnische

Mängel fest.

Der Labor-Test hat bei etwa 30 Prozent

der Projektoren unzulässig hohe

Laserausgangsleistungen ergeben.

Das ist gefährlich, denn schon eine

geringe Leistung wird durch den

Linseneffekt im menschlichen Auge

drastisch verstärkt, was zu dauerhaften

Schäden führen kann. Daher

rät die RP-Marktüberwachung dazu,

bereits beim Kauf auf die formalen

Anforderungen zu achten. Zu den Sicherheits-

und Warnhinweise auf der

Verpackung und dem Produkt selbst

fgehören die Angabe der Laserklasse,

die Laserleistung sowie die Angabe

einer in der EU niedergelassenen

verantwortlichen Person. Pflicht ist

zum Beispiel die Kennzeichnung mit:

„Laserstrahlung, nicht in den Strahl

blicken. Verbraucher-Laser-Produkt

der Klasse 2.“

Niederspannungsgeräte müssen vor

dem Eindringen von Fremdkörpern,

Staub und Wasser geschützt werden.

Da die getesteten Laserprojektoren

für den Außenbereich entwickelt

wurden, spielt die IP-Klassifizierung

eine wichtige Rolle, um Stromschläge

zu vermeiden. Diese Produkte sollten

mindestens eine IP-Klasse 44 oder

höher aufweisen. Die Projektoren

wurden dahingehend geprüft, wie sie

vor dem Eindringen von Spritzwasser

geschützt sind. Hier zeigten die Tests,

dass bei den meisten der Projektoren

trotz Angabe eines IP-Schutzes dieser

nicht eingehalten wird: Bei etwa 80

Prozent drang Spritzwasser in den

Netzstecker oder den Projektor selbst

ein. Im Betrieb können dadurch Kurzschlüsse

und gefährliche Situationen

für den Benutzer entstehen.


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A u s g a b e 2 6 2 / D e z e m b e r 2 0 2 5

Vorweihnachtliche Klänge von besinnlich bis fröhlich

Gesangverein Harmonie Fehlheim inszenierte stimmungsvolles Adventskonzert

Traditionelle Weihnachtslieder und moderne weihnachtliche Gospels präsentierten die Sängerinnen und Sänger des Gesangsvereins „Harmonie“ Fehlheim mit dem Traditionschor

und dem Chor FUNtastiXX bei ihrem Konzert „Adventszauber“ in der festlich illuminierten Kirche St. Bartholomäus in Fehlheim.

Fotos: Stefan Oelsner

FEHLHEIM (tt), Traditionsgemäß

luden die Chöre des Gesangvereins

Harmonie Fehlheim zum

Ersten Advent in die voll besetzte

Fehlheimer Kirche ein. Der diesjährige

„Adventszauber“ folgte dem

Anspruch der vergangenen Jahre

und bot dem Publikum ein breites

Spektrum an weihnachtlichen

Liedern von besinnlich bis fröhlich,

von klassisch und traditionell

bis zu modernen Arrangements

aus Deutschland, Europa und der

Welt.

Unter der Gesamtleitung von

Thomas Adelberger begrüßte

nach dem gemeinsamen Intro („O

Heiland, reiß die Himmel auf“)

zunächst der gemischte Traditionschor

die Gäste in der Katholischen

Kirche St. Bartholomäus, wo bereits

eine Viertelstunde vor Beginn

keine Sitzplätze mehr verfügbar

waren. Mit einem warmen „Vater

unser“ und „What A Wonderful

World“. Der Dirigent begleitete

einige Stücke an der Orgel auf der

Empore, was ihn auch räumlich

durchaus vor eine anspruchsvolle

Aufgabe stellte. Der Chor bestätigte

seinen Ruf als souveräner und

BICKENBACH (meli), Ende November

war es soweit: Nach fast einem

Jahr intensiver Proben wurde das

Theaterstück der Kindertheatergruppe

„Vorhang Auf!“ im vollbesetzten

Bickenbacher Bürgerhaus

uraufgeführt. Zwölf Kinder im

Alter von 9 bis 12 Jahren hatten

sich für das Projekt der Kinderund

Jugendförderung Bickenbach

angemeldet. Theaterpädagogin

Sabine Orthey entwickelte gemeinsam

mit den Kindern nach der erfolgreichen

Aufführung im Vorjahr

ein ganz neues Stück. Die ersten

Ideen entstanden spielerisch in der

Auseinandersetzung mit Märchen

und der Frage: Welche Rolle würde

ich am liebsten übernehmen? Die

Kinder stellten fest, dass in vielen

Märchen der König eine zentrale

Rolle hat. Da alle gerne mal den

König spielen wollten, kam schnell

die Frage nach der Macht des Königs

auf und warum das so ist. Wie ist

das eigentlich heute? Aus diesen

Mit stimmungsvollen modernen Weihnachtsliedern luden die Sängerinnen und Sänger der Fehlheimer

Chöre zusammen mit Chorleiter Thomas Adelberger die Gäste zum Mitsingen und Mitklatschen ein.

homogener Klangkörper, der sich

sicher auf sehr unterschiedlichem

Terrain bewegt und der Dynamik

seines Leiters folgt, der immer

wieder auch für humoristische

Einlagen sorgt. Dem gemeinsam

intonierten, fragil-getragenen

Wallfahrts- und Adventslied „Maria

durch ein Dornwald ging“ mit

dem „Kyrie“ im Refrain folgten

drei Titel des Chors FUNtastiXX,

der 2005 aus einem Chorprojekt

heraus entstanden war und seither

viele Freunde gewonnen hat. Das

Was macht Macht? Was Macht macht!

Aufführung der Bickenbacher Kindertheatergruppe „Vorhang Auf!“

umfangreiche Repertoire besteht

aus deutschen und englischen

Stücken zwischen modernem Pop

und Rock sowie Gospel und traditioneller

geistlicher und weltlicher

Musik. „Der Stern (Nacht liegt über

allen Dächern)“ ist ein Lied, das die

Die Ausprägungen und Auswirkungen von „Macht“ im täglichen Leben waren das Thema des Theaterstücks der Bickenbacher

Jugendförderung, welchers in verschiedenen Szenen anschaulich dargestellt wurden. Fotos: Stefan Oelsner

Geschichte eines kleinen Lichts in

der Dunkelheit erzählt. Der Text

behandelt die Hoffnung und den

Frieden, der Gottes Menschensohn

in die Welt bringt. „Siyahamba“

ist eine südafrikanische Melodie,

die in den 1990er Jahren auch in

Nordamerika und Europa populär

wurde. Der Text bedeutet in der

Zulu-Sprache „Wir brechen auf,

um im Licht des Königs zu gehen“.

Er besteht aus einer Phrase und

Variationen, die der Chor mit viel

Leidenschaft und Energie dargeboten

hat.

Mit „Night Of Silence“ wurde die

“Stille Nacht“ ins Englische übertragen,

das „Feliz Navidad“ des

Puerto-Ricanischen Sängers José

Feliciano bildete einen schwungvollen

Abschluss, bevor sich beide

Chöre gemeinsam mit einem „O,

Du Fröhliche“ beim Publikum

verabschiedet haben. Auch in

diesem Jahr war der Fehlheimer

Adventszauber eine schöne Collage

aus Klang und Raum, aus

anspruchsvoller Chormusik in der

wunderschönen Umgebung der

neuromanischen Saalkirche im

charakteristischen Rundbogenstil.

Ideen entwickelte sich ein

modernes Theaterstück, das

in einem Museum spielt.

Der etwas unbeholfene

König wird zur Vernissage

erwartet, verliert dabei

aber seine Krone. Schnell

entdeckt der Türsteher am

Einlass, welche Macht ihm

die Krone verleiht. Die Museumsdirektorin

wird von

ihrer viel schlaueren Praktikantin

zurechtgewiesen,

und ein verrückter Künstler

inszeniert eine Königsstatue,

die vom Publikum der

Lächerlichkeit preisgegeben

wird. Am Ende stellen die

Kinder in einem Rap die

Frage ans Publikum: Was

macht Macht - mit mir, mit

dir, mit jedem hier? Der enttäuschte

König ruft: „Mir

gefällt das Stück nicht!“

und wirft seine Krone in die

Zuschauerreihen.

60 Jahre im Dienst der Kirchenmusik

Organist Reinhard Sillus „verkündigt

mit den Tasten“

ZWINGENBERG (meli), Seit nunmehr

60 Jahren spielt der Zwingenberger

Reinhard Sillus als nebenberuflicher

Kirchenmusiker in ev. Gemeinden

der Region die Orgel. Dafür wurde

er jetzt vom Ev. Dekanat Bergstraße

und seiner Heimatkirchengemeinde

im Gottesdienst zum Volkstrauertag

gewürdigt – der Termin war gut

gewählt: Den ersten Gottesdienst,

den der im Jahre 1965 gerade einmal

15-jährige Reinhard Sillus musikalisch

begleitete, war ebenfalls ein Gottesdienst

aus Anlass des Volkstrauertags.

Seine erste Organistenstelle trat der

Teenager in Bickenbach an und sein

erster Einsatz im dortigen Gotteshaus

bleibt ihm bis heute unvergesslich.

„Ich habe es überstanden“, sagt er

rückblickend und schmunzelt.

Ausbildung mit strengen Lehrern

Angefangen hat alles, als er 13 Jahre

alt war. Damals ermutigte ihn der

Zwingenberger Pfarrer Adam Höfle,

das Orgelspiel zu erlernen. Reinhard

Sillus bildete sich fortan stets weiter

– unter anderem beim Kantor der

Darmstädter Pauluskirche, Erich Fischer,

und beim Leiter des Darmstädter

Bachchores, Horst Gehann. Seinen

Erfolg verdanke er vor allem seinen

Mentoren. „Nur bei strengen Lehrern

kann man etwas lernen“, erzählt er. Er

habe deren hohen Maßstab irgendwann

auf sich selbst übertragen – eine

Haltung, die ihm half, die C-Prüfung

als kirchenmusikalische Ausbildung

erfolgreich abzuschließen.

Seit sechs Jahrzehnten ist Reinhard Sillus Organist.

Stationen eines Musikerlebens

Von 1967 bis 1975 spielte Sillus in

der ev. Gemeinde Alsbach; anschließend

bis 1992 erneut in Bickenbach.

Seit 1992 ist er Organist in seiner

Heimatgemeinde Zwingenberg. Im

Hauptberuf arbeitete er bis zu seinem

Ruhestand beim Amtsgericht

in Darmstadt. „Mir hat irgendwie

der Mut gefehlt, hauptberuflich als

Organist zu arbeiten“, sagt er offen.

Die Verbundenheit zu seiner Heimatkirche

spielt für ihn eine große

Rolle. Als Kind habe er die Kirche in

Zwingenberg selbst besucht und sei

dort konfirmiert worden.

Ein Gottesgeschenk

Ohne Orgel würde ihm etwas Entscheidendes

fehlen. „Es war ein

Gottesgeschenk, dass ich das lernen

durfte“, sagt er. Viele Gottesdienste

gestaltet Sillus gemeinsam mit seiner

Frau, der Prädikantin Bärbel Andreas-Sillus.

Die Monate, in denen

die Bergkirche für die Renovierung

geschlossen war und er im Gemeindehaus

auf ein Klavier ausweichen

musste, beschreibt er als „schwere

Zeit“. „Das ist nicht mein Instrument“,

räumt er ein.

Man lernt eben nie aus

Auf die Frage nach seinem Lieblingskomponisten

kommt die Antwort

ohne Zögern: Bach. „Da geht nichts

darüber“, sagt Sillus. Jeden Gottesdienst

empfinde er als kleines Konzert

und jedes Konzert als eine Art Verkündigung.

Trotz seiner Erfahrung spürt

er bis heute die Herausforderung

des Orgelspiels. „Man lernt eben nie

aus“, sagt er. Es sei wichtig, offen für

Neues zu bleiben und nicht nur ein

festgefahrenes Programm abzuspulen.

Deshalb habe er „noch lange Zeit

Unterricht genommen“, selbst als er

schon längst Organist war.

Ein Amt, das trägt

Auch nach Jahrzehnten bleibt Sillus

der Zwingenberger Orgel treu. „Man

ist oft auch der Beschenkte, ich

bekomme sehr viel zurück“, sagt er.

An Aufhören denkt er nur, wenn

die Qualität nicht mehr stimmen

sollte: „Solange ich kann, möchte

ich spielen. Wenn ich es nur noch

mäßig kann, höre ich auf, öffentlich

zu spielen.“ Dass sich die Kirche in

den vergangenen Jahrzehnten stark

verändert hat, hat er hautnah erlebt.

Als er als kleiner Junge begann, sei

es selbstverständlich gewesen, einer

Kirche anzugehören. Heute sei vieles

anders – „es ist eben eine andere Zeit“,

sagt er nachdenklich.

Musik, die nicht nur Räume füllt

Pfarrerin Silke Bienhaus, stellvertretende

Dekanin des Ev. Dekanats Bergstraße

und unter anderem zuständig

für den Bereich Kirchenmusik, dankte

dem Jubilar für dessen außergewöhnliches

Engagement mit einem sehr

persönlichen Grußwort, in dem sie das

Lebenswerk des Kirchenmusikers in

den Mittelpunkt stellte. Sie würdigte

Sillus als einen Organisten, der beim

Spielen „sich selbst und die Menschen

um sich herum vergisst und ganz

in Gottes Gegenwart aufgeht“. Sein

Orgelspiel sei „eine Verkündigung

mit den Tasten“ – Musik, die nicht

Foto: meli

nur Räume füllt, sondern „tief in die

Menschen hineingeht“.

Besondere Gabe

Silke Bienhaus erinnerte mit Blick auf

den Volkstrauertags-Gottesdienst vor

60 Jahren daran, wie prägend dieser

geschichtliche Kontext gewesen sein

muss: Nur zwanzig Jahre nach dem

Ende des Zweiten Weltkriegs saßen

in der Kirche Menschen, die den

Krieg unmittelbar erfahren hatten.

Der Volkstrauertag sei „damals noch

ganz anders mit Emotionen besetzt

gewesen als heute“. Inmitten dieser

beklemmenden Atmosphäre habe ein

junger Organist, der selbst nach dem

Krieg geboren wurde, die Gemeinde

musikalisch begleitet – und damit

bereits früh seine besondere Gabe

unter Beweis gestellt.

Ein ganz, ganz großes Danke

Dieses Gottesgeschenk, das Sillus

damals empfing – das Orgelspiel

erlernen und in den Dienst der Kirche

stellen zu dürfen –, sei heute ein

Geschenk an die Gemeinden. „Für uns

ist es ein Gottesgeschenk, dass Sie für

uns die Gottesdienste musikalisch gestalten“,

sagte Bienhaus. „Dafür sage

ich Danke – ein ganz, ganz großes

Dank!“ Diesem Dank schloss sich auch

Kirchenvorstandsvorsitzende Claudia

Willbrand für die Heimatgemeinde

an. Zahlreiche Gratulanten reihten

sich ein, darunter viele Pfarrpersonen:

Die Emeriti Bernhard Dienst

(Zwingenberg), Klaus-Willi Schmidt

(Bickenbach) oder Hans-Peter Rabenau

(Jugenheim) sowie die amtierende

stellvertretende Kirchenpräsidentin

Ulrike Scherf (ehemals Pfarrerin in

Zwingenberg sowie Alsbach).


A N Z E I G E N S O N D E R V E R Ö F F E N T L I C H U N G

19

Ein Fest der Vielfalt und Besinnlichkeit

Weihnachtliche Atmosphäre beim Weihnachtsmarkt im AGAPLESION HAUS BICKENBACH

Besucher vieles zu entdecken. Besonders

gut kamen die selbstgebackenen

Plätzchen der Senioren an, und die

kleinen Stände, die mit liebevollen

Details geschmückt waren, zogen

viele Gäste an.

Doch der Weihnachtsmarkt war

nicht nur ein Ort für den Verkauf von

Waren, sondern auch ein Treffpunkt

für gemeinsame Momente. Jung und

Alt kamen ins Gespräch, schwelgten

in Erinnerungen und genossen das

bunte Treiben.

Im AGAPLESION HAUS BICKENBACH

Einrichtung arbeiten Menschen aus

32 verschiedenen Ländern Seite an

Seite – mit unterschiedlichen Sprachen,

Kulturen und Geschichten. Was

Der Gesangverein Sängerkranz 1832 e.V. sorgte für die musikalische Umrahmung der Feier.

Monika Fertig (vorne) und Helene

Meierhöfer (re.) besuchten

gemeinsam den Basar.

Wir wünschen allen ein besinnliches und friedliches

Weihnachtsfest und ein gesundes Jahr 2026!

Ein reichhaltiges Angebot an selbstgemachter Advents-Deko, hier von Ute Glauben aus Seeheim-Jugenheim,

und interessanten Weihnachtsgeschenken erfreuten die Heimberwohner und Gäste.

Gerhard Weiser aus Alsbach, hier

mit seiner Tochter (li.) und Betreuungspersonal,

hatte auch viel Spaß

auf der Weihnachtsfeier.

Eine kleine niedliche Schneekugel wechselt gerade ihren Besitzer.

BICKENBACH (meli), Der Duft von

Glühwein und frisch gebackenen

Plätzchen zog am 29.11.2025 die Besucher

auf den traditionellen Weihnachtsmarkt

im AGAPLESION HAUS

BICKENBACH. Zwischen festlich

geschmückten Ständen, leuchtenden

Lichtern und einer gemütlichen

Atmosphäre wurde der Beginn der

Adventszeit gebührend gefeiert.

Fotos: Eva M. Wicht

Die Organisatoren des Weihnachtsmarktes

haben in diesem Jahr wieder

keine Mühen gescheut, um eine

besondere Atmosphäre zu schaffen.

Im Erdgeschoss der Einrichtung wurde

ein stimmungsvoller Marktplatz

aufgebaut, der vor allem durch die

vielen handgefertigten Produkte

und das bunte Angebot besticht. Von

selbstgemachtem Schmuck bis hin zu

duftendem Zimtgebäck gab es für die

uns verbindet, ist mehr als ein Beruf:

es ist die gemeinsame Leidenschaft,

für andere da zu sein. Jeder bringt

ein Stück seiner Heimat mit – Wärme,

Humor, Werte, Traditionen. Und

genau diese Vielfalt macht das Team

so besonders. Gemeinsam schafft

man einen Ort, an dem Respekt, Zusammenarbeit

und Herzlichkeit jeden

Tag spürbarbar sind. Man zeigt, dass

Vielfalt nicht trennt – sie bereichert.

Und sie macht die Einrichtung zu

einem Zuhause, in dem sich Menschen

wohl, sicher und willkommen

fühlen.

Der Weihnachtsmarkt in der Einrichtung

war nicht nur ein gelungenes

Fest, sondern auch ein Symbol für das

Miteinander und die Solidarität in

der Region. Für alle, die es in diesem

Jahr nicht geschafft haben, dabei

zu sein, bleibt zu hoffen, dass der

Weihnachtsmarkt auch im nächsten

Jahr wieder ein Ort der Besinnlichkeit

und Freude wird.

Der Weihnachtsmarkt hat erneut

bewiesen: Die wahre Magie der

Adventszeit liegt nicht nur in den

festlichen Lichtern, sondern auch in

den Menschen, die sich mit Herz und

Hand füreinander einsetzen.

Eine besondere Überraschung waren die Blechvespen.


20

A N Z E I G E N S O N D E R V E R Ö F F E N T L I C H U N G

Gesundheitstipps von Dr. Sabine Wiesner

aus Alsbach-Hähnlein

Oh du fröhliche ...

Gestern war er da wieder, dieser

eine Satz: „in vier Wochen ist

Weihnachten, und es ist noch

so wahnsinnig viel zu tun, wie

soll ich das schaffen“. Jedes Jahr

kommt Weihnachten überraschend,

und bis es so weit ist

liegen viele völlig platt unter’m

Tannenbaum…

Es geht um das Thema Stress,

der sich gerade in der Zeit, in

der es doch besinnlicher, ruhiger,

stimmungsvoller sein soll, mit

schöner Regelmäßigkeit dem

„normalen Wahnsinn“ oben

aufstülpt.

Oft reicht ein „Pipifax“, um das

berühmte Fass zum Überlaufen

zu bringen, jeder kennt das: die

berühmte Fliege an der Wand

und wir explodieren - wie wäre

es, es dieses Jahr einmal anders

zu machen? Das Jahr gemütlich

und friedvoll ausklingen zu

lassen, die Festvorbereitungen

als Chance zum Innehalten, als

Bereicherung mit Muße anzunehmen,

statt darunter schier

zusammenzubrechen – so wie es

früher auch Brauch war? Quality

time oder auch Me-time statt

Weihnachtshetze?

Stress gab es schon immer, aber:

es gab auch Phasen, in denen man

zur Ruhe kam – und genau das

fehlt uns heute so oft. Diese Phasen

wieder einbauen zu lernen geht

zwar nicht von heute auf morgen,

ist aber allemal lohnend, denn es

ist eine Investition in die eigene

Gesundheit.

Sie wissen es aus vielen meiner

Artikel: Stress ist messbar. Und es ist

immer wieder spannend zu sehen,

was Stress mit unserem Körper

macht – und mit welchen eigentlich

einfachen „Tools“ wir aus dem

Hamsterrad rauskommen können

– wir helfen Ihnen gerne dabei!

Übrigens: Stress heißt immer auch

Cortisol-Ausschüttung. Und das

heißt wiederum Blutzucker-Erhöhung.

Das ist ein sinnvoller und

wichtiger Überlebensmechanismus,

um in „Kampf- und Fluchtzeiten“

genug Energie zu haben. Wenn

Dr. Sabine Wiesner

diese „Entladungen“ ausbleiben,

bleibt der Blutzucker dauerhaft

erhöht – auch unabhängig

vom Essen. Deswegen: wenn

schon Stress, dann lieber bei

den Kohlehydraten aufpassen.

Heißt Konkret: Weihnachtsgans

ja, Knödel und süßes Rotkraut

lieber nein??

Und noch etwas Wichtiges

sehen wir gerade in dieser Jahreszeit

wieder: wie wichtig ein

guter Vitamin-D-Spiegel ist: Wir

nähern uns dem kürzesten Tag

des Jahres, und damit der längsten

Nacht des Jahres – nicht

alles, was uns dunkel erscheint,

ist eine Depression: mit einem

„unterirdischen“ Vitamin-D-

Spiegel – ja, das sehen wir

auch heute noch immer wieder

– kann die Sonne nicht in uns

scheinen. Kennen Sie Ihren

Vitamin-D-Spiegel?

Wir wünschen Ihnen ein wunderschönes

Weihnachtsfest und

alles Gute für ein glückliches

und gesundes neues Jahr!

Mehr Sicherheit im Alltag – nicht nur für Senioren

Aufklärung am Beratungsstand in Zwingenberg

ZWINGENBERG (meli), Am 21. November

setzten Bernd Timmermann,

der ehrenamtliche Sicherheitsberater

für Seniorinnen und Senioren in

Zwingenberg, und der Schutzmann

vor Ort, Herr KHK Runzheimer von

der Polizei Bensheim, ein gemeinsames

Zeichen für mehr Sicherheit

im Alltag. Von 13-14 Uhr standen

sie mit einem polizeilichen Präventionsstand

auf dem Parkplatz des

Netto-Marktes in Zwingenberg interessierten

Bürgerinnen und Bürgern

für Fragen zur Verfügung. Ziel der

Veranstaltung war es, den Menschen

vor Ort wertvolle Informationen und

praktische Tipps zu den Themen

Telefonbetrug, Taschendiebstahl und

Einbruchschutz zu geben. Besonders

ältere Menschen sind häufig Opfer

von Trickbetrügern am Telefon,

die mit gefälschten Geschichten

Vertrauen und Emotionen ausnutzen.

Am Stand wurden daher auch

konkrete Fragen beantwortet und

auf die Gefahren von sogenannten

„Enkeltrick“-Anrufen, „Schockanrufen“

und anderen betrügerischen

Methoden hingewiesen.

Sicherheit im Alltag durch praktische

Aufklärung

„Es ist mir besonders wichtig, den

Seniorinnen und Senioren zu zeigen,

wie sie sich vor Betrügern und Trickdieben

schützen können“, erklärte

Timmermann, der vielen älteren

Zwingenbergern gut bekannt ist.

„Oft wissen sie nicht, wie sie in einer

vermeintlich dringenden Situation

richtig reagieren sollen. Unser Präventionsstand

soll daher ein Ort sein,

an dem sie konkrete Handlungstipps

Sicherheitsberater für Senioren Bernd Timmermann (re.) und Kriminalhauptkommissar Runzheimer setzen

ein Zeichen für mehr Sicherheit im Alltag, besonders von Senioren.

Foto: meli

erhalten können.“, so Herr KHK

Runzheimer, der Schutzmann vor

Ort für Zwingenberg, der das polizeiliche

Angebot mit wichtigen

Informationen zum Thema Einbruchschutz

ergänzte. Besonders

für Hauseigentümer gab er wertvolle

Ratschläge, wie sie ihr Zuhause sicherer

machen können – etwa durch

moderne Sicherheitstechnik, effektive

Beleuchtung und das richtige

Verhalten bei Abwesenheit.

Praktische Beratung für alle

Generationen

Der Stand richtete sich nicht nur an

Seniorinnen und Senioren, sondern

an alle interessierten Bürgerinnen

und Bürger. Mehrere Zwingenberger

Wo Hilfe ankommt, wächst Hoffnung

Weihnachtsaktion der Regionalen Diakonie Bergstraße

BERGSTRASSE (meli), „Wo Hilfe

ankommt, wächst Hoffnung“ – unter

diesem Motto findet aktuell die

Weihnachtssammlung der Regionalen

Diakonie Bergstraße statt. In

einer Zeit, die von vielen mit Geborgenheit

und einem wärmenden

Zuhause in Verbindung gebracht

wird, sammelt die Regionale Diakonie

Bergstraße vor Ort Spenden für

dringend benötigte Hilfe.

Wohnungsnotfallhilfe wichtiger

denn je

Was für viele selbstverständlich ist,

bleibt anderen verwehrt: Ein eigenes

Zuhause. Aktuell sind rund 531.000

Menschen in Deutschland wohnungslos

und geeigneter Wohnraum

ist zunehmend schwerer zu finden.

„Bezahlbare Wohnungen werden

immer knapper, viele Menschen

geraten dadurch in existenzielle

Notlagen“, unterstreicht Jenna

Reibold, Leiterin der Regionalen

Diakonie Darmstadt-Dieburg.

Genau hier setzt die Regionale

Diakonie Bergstraße an. Wohnungsnotfallhilfe

bedeutet mehr als eine

warme Dusche oder ein Schlafplatz.

Es geht um Vertrauen, persönliche

Begleitung und vor allem um Prävention,

damit Menschen gar nicht

erst ihre Wohnung verlieren. Ob

Beratungsgespräche, Hilfe bei Anträgen

oder konkrete Lösungsansätze

bei drohender Wohnungslosigkeit:

nutzten die Gelegenheit, sich direkt

vor Ort zu informieren und Fragen

zu stellen. Trotz des „ersten Winterhauchs

am Melibokus“ war die

Atmosphäre entspannt und aufgeschlossen,

sodass die Besucher nicht

nur wertvolle Antworten erhielten,

sondern auch Informationsmaterial

zu den Themen mit nach Hause

nehmen konnten. „Besonders die

Frage, wie man sich bei Anrufen

oder beim Einkaufen im Alltag besser

vor Kriminalität schützen kann,

wurde häufig gestellt“, berichteten

Sicherheitsberater für Senioren

und SvO gemeinsam. „Das zeigt,

dass die Menschen ein wachsendes

Bewusstsein für die Gefahren von

Die Regionale Diakonie Darmstadt-

Dieburg unterstützt Menschen in

diesen Situationen.

Eine Geschichte, die Mut macht

Wie wichtig diese Arbeit ist, zeigt

die Geschichte einer Frau, die ihre

Wohnung verlor, im Wald lebte und

für Behörden nicht mehr erreichbar

war. Daraufhin wurden Ihre Geldleistungen

eingestellt und sie verlor

damit den letzten Halt.

Bei der Regionalen Diakonie Bergstraße

fand sie bei einer Beraterin die

notwendige Unterstützung, wurde

über ihre Rechte aufgeklärt, die

Leistungen liefen wieder an und es

klappte auch mit der neuen eigenen

Wohnung.

Betrügereien entwickeln, aber auch

praktische Tipps benötigen, wie sie

sich in solchen Momenten verhalten

können.“

Ein Zeichen der Sicherheit und

Prävention

Die Veranstaltung war ein deutliches

Zeichen für die Wichtigkeit präventiver

Maßnahmen, um gemeinsam

für mehr Sicherheit im Alltag zu

sorgen. „Es ist gut zu wissen, dass

es Initiativen wie diese gibt, die

uns aufmerksam machen und uns

helfen, uns besser vor kriminellen

Machenschaften zu schützen“, sagte

eine Zwingenbergerin, die sich zum

Thema Taschendiebstahl und Einbruchschutz

beraten ließ.

Hilfe um zu helfen – Ihre Spende

kommt an

Die Regionale Diakonie Bergstraße

setzt sich für Menschen direkt vor

Ort ein. „Der Bedarf an Hilfe steigt,

während die Finanzierung sozialer

Arbeit nicht mitwächst. Viele Projekte

werden erst durch Spenden ermöglicht.

Daher bedanken wir uns herzlich

bei allen Unterstützern“, sagt Jenna

Reibold. Wer die Arbeit der Regionalen

Diakonie unterstützen möchte, kann

mit einer Spende dazu beitragen.

Mehr Infos: www.diakonie-bergstrasse.de.

Spendenkonto: Regionale Diakonie

Bergstraße Sparkasse Bensheim,

IBAN: DE75509500680001090042

Verwendungszweck: Hoffnung

Familienpatinnen und -Paten gesucht

EBERSTADT (meli), Für das Familienpatenschaftsprojekt

des Caritasverbandes

Darmstadt e.V. „KIM

– Kinder im Mittelpunkt“ werden

Menschen gesucht, die sich ehrenamtlich

engagieren möchten, um

Familien im Alltag zu unterstützen,

zu begleiten und zu entlasten.

Gesucht werden Ehrenamtliche

für Familien in Darmstadt und

den westlichen Landkreis Darmstadt–Dieburg.

Seit einigen Jahren unterstützen

Ehrenamtliche viele Familien im

Alltag und sorgen so für Entlastung.

Das Projekt, angeleitet durch

Mitarbeiter*innen des Caritasverband

Darmstadt e.V., findet immer

mehr Zulauf und verdeutlicht den

großen Bedarf an Unterstützung in

vielen Familien. Um den Bedarf zu

decken, sucht der Caritasverband

regelmäßig nach neuen Pat*innen,

die Interesse und Freude daran haben,

sich ehrenamtlich für Familien

zu engagieren.

Auch im neuen Jahr findet wieder

eine mehrteilige Schulung für zukünftige

Familienpat*innen statt.

Diese Schulungen werden durch

die Projektkoordinator*innen organisiert

und begleitet. Am Ende

der Schulung werden Zertifikate

verliehen und passende Einsätze

in den Familien besprochen. Wenn

das Interesse geweckt ist und man

gerne mehr erfahren möchte, freut

sich das Caritaszentrum Eberstadt

Süd über einen Anruf oder eine

Nachricht, Tel. 06151 - 394990,

Mail: caritaszentrum-eberstadt@

caritasverband-darmstadt.de.

Wer hat Interesse an

Programmgestaltung?

SEEHEIM-JUGENHEIM (meli), Für

das kommunale Seniorenprogramm

2026, das gerade in der Planung

ist, sucht das Seniorenbüro noch

Mitstreiter, die Lust haben, sich an

der Programmgestaltung zu beteiligen.

„Vielleicht gibt es jemanden,

der gerne einmal eine Lesung oder

einen Ausflug anbieten möchte?

Oder eine Wanderung, eine Gesprächsgruppe,

ein gemeinsames

Musizieren?“, so Andrea Lehrian, die

Leiterin des Seniorenbüros.

Kontakt: Kommunales Seniorenbüro,

Andrea Lehrian, Tel. 06257/990-

284, E-Mail andrea.lehrian@seeheim-jugenheim.de.


A N Z E I G E N S O N D E R V E R Ö F F E N T L I C H U N G

21

Hustensirup und Rosencreme aus eigener Herstellung

ASB Tagespflege Alsbach macht einen Ausflug zum Kloster Lorsch

Gut gelaunt kamen die Seniorinnen am wunderschönen Kloster in Lorsch an.

ALSBACH (meli), Ende November

unternahmen die Seniorinnen

der ASB-Tagespflege Alsbach einen

wunderschönen Ausflug zum Kloster

Lorsch. Alle Teilnehmerinnen waren

bester Stimmung als die Fahrt mit

dem hausinternen ASB Fahrdienst losging.

Vor Ort stellten alle gemeinsam

Hustensirup aus Andorn, Ysop, Ingwer

und Honig her sowie eine duftende

Rosencreme - ein besonderes Erlebnis,

das viel Freude bereitete.

Zum Mittag gab es eine leckere

selbstgekochte Kartoffelsuppe mit

Würstchen in geselliger Runde, diese

wärmte bei den kühlen Temperaturen

von innen ordentlich auf. Anschließend

erhielt die Gruppe spannende

Informationen zu den archäologischen

Ausgrabungen rund um das

Klostergelände und

konnte das Gelände erkunden.

Frau Götz vom

Kloster Lorsch kam extra

für die ASB Tagespflegegäste

an ihrem freien

Tag, um alles mit großer

Leidenschaft zu erläutern

und die gestellten

Fragen zu beantworten.

Gegen 14 Uhr kehrten

die Tagesgäste glücklich

nach Alsbach zurück,

um bei leckerem Kaffee

und Kuchen den Tag

ausklingen zu lassen.

Es war für alle Beteiligten

ein sehr schöner

Tag und wird sicher im

Frühjahr wiederholt.

Fotos: meli

Unter fachlicher Anleitung von Frau Götz

stellten Charlotte Markwart und Gertraud

Unger Hustensirup her.

Einheitliche Regeln

zu Lachgas

DARMSTADT-DIEBURG (meli), Der

LaDaDi begrüßt die vom Bundestag

beschlossene bundesweit einheitliche

Regelung zur Einschränkung

des Verkaufs und Besitzes von

Lachgas als Rauschmittel. „Lachgas

ist keine harmlose Party-Einlage,

sondern birgt erhebliche Risiken für

Gesundheit und Sicherheit – gerade

für junge Menschen“, so Sozialund

Jugenddezernentin Christel

Sprößler.

Im Auftrag des Jugendhilfeausschusses

wurde ein umfassendes

Konzept zur Lachgasprävention

erarbeitet, das derzeit schrittweise

im gesamten Kreisgebiet umgesetzt

wird. Es umfasst die Erstellung leicht

verständlicher Infomaterialien, das

bestehende Präventionsangebot

wird durch Workshops und Fortbildungen

für Schulen, Jugendarbeit

und Fachkräfte erweitert. Für das

Jahr 2026 ist zudem ein Theaterprojekt

zum Thema Lachgas in Zusammenarbeit

mit Schulen vorgesehen.

„Ein Verbot allein reicht nicht aus“,

betont Sprößler. Es gehe zwar eine

wichtige Signalwirkung davon aus,

weil deutlich werde, dass Lachgas

nicht ungefährlich sei. Gleichzeitig

sei bekannt, dass Verbote die

Verbreitung nicht vollständig verhindern

können. Deshalb bleibe Prävention

zentral. Der Landkreis wolle

insbesondere Jugendliche frühzeitig

über Risiken informieren und sie

dazu befähigen, selbstbestimmte

und informierte Entscheidungen zu

ihrem Konsumverhalten zu treffen.

Wohnung passend zum Alter

Konstantion Braun vom Seniorenbeirat Seeheim-Jugeheim informierte „Wie Senioren

barrierefrei leben“

SEEHEIM-JUGENHEIM (miri), So

lange wie möglich im vertrauten

zuhause bleiben, das ist der Wunsch

vieler älterer Menschen. Welche Möglichkeiten

es gibt, das eigene Heim für

das Wohnen im Alter vorzubereiten,

darüber referierte Konstantin Braun

vom Seniorenbeirat Seeheim-Jugenheim.

„Der Wunsch der meisten

Senioren ist, solange wie möglich in

den eigenen vier Wänden zu wohnen.

Das bedeutet oft eine Anpassung der

Wohnung. Das Haupthindernis sind

dabei meist Treppen, hohe Einstiege

von Duschen oder Badewannen, zu

hoch angebrachte Waschbecken

und vieles mehr.“ Den Zustand der

eigenen Wohnung in Einklang mit

den Interessen zu bringen, ist das

Ziel der Wohnberatung in Seeheim-

Jugenheim. „Unser Ratschlag ist

immer: Werden Sie rechtzeitig aktiv,

nicht erst dann, wenn es kaum noch

geht“, mahnte Konstantin Braun.

Es sei nicht verkehrt, sich schon im

Alter von 60 Jahren mit dem Thema

Barrierefreiheit auseinanderzusetzen.

„Wenn man diese Freiheit vielleicht

erst mit 80 braucht, es dann aber

ganz plötzlich gehen muss, ist man

dankbar, das Thema schon vorher in

Angriff genommen zu haben. Man

darf ruhig vorausdenken.“ Wer sich

für die kostenfreie Wohnberatung

der Gemeinde entscheidet, wird von

Braun und seinen Kollegen von der

Wohnberatung vor Ort beraten. „Wir

kommen zu den Menschen nach

Hause, um sie über den Zustand der

Wohnung und die Möglichkeiten der

barrierefreien Umgestaltung aufzuklären.

Alle Mitglieder sind geschult

und kennen sich aus.“ Geeignete

Möglichkeiten für nötige Umbauten

werden bei der Beratung vorgestellt

und besprochen. „Die Entscheidung

über das, was umgebaut oder geändert

wird, liegt am Schluss aber

immer bei den Senioren selbst.“

Die Kosten für die Maßnahmen

bewegen sich dabei in einem großen

Radius: Von Stolperfallen wie herumliegenden

Teppichen, die man

nur beseitigen muss, bis zum kompletten

Badezimmerumbau, ist laut

Konstantin Braun alles möglich. Zu

den günstigen Maßnahmen gehört

auch, einen Handlauf an einer Treppe,

ein zweites Geländer oder Haltegriffe

in der Dusche anzubringen. „Diese

Dinge kosten zwar Geld, aber nicht

viel. Stürze von Treppen oder in der

Dusche können gravierend sein, daher

lohnt es sich.“ Auch wenn das Bett

zu niedrig ist, lässt sich das einfach

beheben, in dem man sich von einem

Schreiner für jeden der Bettfüße einen

Untersatz anfertigen lässt. Zu den

teuren und aufwendigen Maßnahmen

gehören Umbaumaßnahmen,

der Klassiker ist das Badezimmer.

„Badewanne raus, ebenerdige Dusche

rein, Toilette höher - hier gibt

es verschiedene Möglichkeiten der

Anpassung. Das Gleiche gilt für die

Küche“, so Konstantin Braun.

Solche Umbauten kosten viel Geld

und sollten von einer Fachfirma

durchgeführt werden. Sind Maßnahmen

nötig, so können dafür Zuschüsse

beantragt werden. Dafür müssen

die Maßnahmen aber vor Beginn der

Arbeiten eingereicht und bewilligt

werden. „Wenn jemand einen Pflegegrad

hat, kommen verschiedene

Institutionen wie Kranken- und Pflegekassen

oder Zuschüsse von Ländern

infrage, die die Zuschüsse bewilligen

können. Ohne Pflegegrad eignet

sich nur die KFW, die Kreditanstalt

für Wiederaufbau. Diese Anstalt gibt

Geld, sofern sie welches im Topf hat.

Der ist aber regelmäßig leer, also müssen

diejenigen, die keinen Pflegegrad

haben, alles aus der eigenen Tasche

finanzieren. Und auch diejenigen mit

Pflegegrad müssen zu den Maßnahmen

etwas dazu bezahlen.“

Konstantin Braun machte den Ablauf

einer Zuschussbewilligung am

Beispiel eines Treppenlifts deutlich.

„Wenn jemand einen Pflegegrad

hat, braucht er eine entsprechende

Verordnung von seinem Arzt. So ist

bei einem Treppenlift ein Zuschuss

von bis zu 4.000 Euro möglich.“

Kostet ein Treppenlift zwischen 6.000

und 10.000 Euro so lässt sich laut

dem Referenten ausrechnen, wie viel

Eigenanteil noch verbleibt. Zuschüsse

gibt es für jede Einzelmaßnahme,

sofern man einen Pflegegrad hat.

„In den letzten ein, zwei Jahren gab

es in Seeheim-Jugenheim relativ

wenige Anfragen von Personen, die

eine Wohnberatung zu Hause benötigten.

Das hat sich mittlerweile aber

deutlich geändert.“ Der Kontakt für

die Beratung läuft über das Seniorenbüro

der Gemeinde. Ein Termin

kann über das kommunale Seniorenbüro

vereinbart werden. Kontakt:

Kommunales Seniorenbüro, Andrea

Lehrian, E-Mail andrea.lehrian@

seeheim-jugenheim.de.


22

A u s g a b e 2 6 2 / D e z e m b e r 2 0 2 5

Internationales Musikfeuerwerk

begeisterte in Bensheim

BENSHEIM (fk), Die Fanfare Bersaglieri

di Lonate Pozzolo aus Italien

zeigte anschließend eine Formation,

die innerhalb der Tattoo-Szene vor

allem durch ihren Auftrittsstil auffällt.

Bersaglieri werden traditionell

in hoher Geschwindigkeit dargestellt

– ein Element, das die Gruppe

auch auf der Bühne umsetzte. Mit

den typischen schwarzen Federhüten

liefen die Musiker im zügigen

Tempo spielend über die Bühne,

was die hohen konditionellen Fähigkeiten

der Gruppe unter Beweis

Fortsetzung von Seite 7

„Pipes & Drums“ dürfen bei keinem Tattoo fehlen. Für Gänsehautmomente sorgten die „Massed Pipes &

Drums“ der „Hohenlohe Highlanders Pipes & Drums“ zusammen mit „The Clan Pipers Frankfurt“.

stellte. Italienische Flaggen an den

Instrumenten verdeutlichten die

Herkunft, und rhythmische Fanfarenläufe

bildeten die Grundlage

ihres Beitrags. Ein Trompetensolo

eines 18-jährigen Musikers war

zudem einer der musikalischen

Höhepunkte. Die Gruppe setzte

stark auf eine Wechselwirkung

mit dem Publikum, unterstützt

durch Zwischenrufe und Publikumsfragen

des Moderators. Als

der Moderator nach ihrem Auftritt

ins Publikum fragte: „Hat euch die

Ein weiteres Highlight war die Showband „Juliana Amersfoort“ aus

den Niederlanden.

Show bisher gefallen?“ antwortete

das Publikum mit stehenden Ovationen

und lautem Applaus. Die

niederländische Christelijke Muziek

- en Showband Juliana Amersfoort

eröffnete anschließend die zweite

Hälfte des Programms. Die Band

ist bekannt für ihre großen Formationen,

ihre instrumentale Vielfalt

und ihre Shows, die visuelle und

musikalische Konzepte verbinden.

In ihrem Programm stellten sie

die vier Elemente – Erde, Wasser,

Feuer, Luft – dar, unterstützt durch

passende Bewegungsmuster und

musikalische Themen. Der musikalische

Aufbau war dabei in

mehrere Abschnitte gegliedert, die

die jeweiligen Elemente charakterisierten

und so einen erzählerischen

Rahmen bildeten. Das Musikcorps

Bickenbach selbst präsentierte ein

Repertoire aus bekannten internationalen

und deutschen Titeln. Dazu

gehörten unter anderem „Probier’s

mal mit Gemütlichkeit“, „The Sound

of Silence“, „99 Luftballons“ und

„Rolling on a River“. Die Stücke

wurden mit choreografischen Formationen

verbunden, die unter der

Leitung von Band-Leader Manfred

Hofmann einstudiert worden waren.

Charakteristisch für das MCB

ist die Verbindung aus Musik und

Bewegungsabläufen, die bei ihrer

eigenen Musikschau eine zentrale

Rolle spielt. Im abschließenden

Finale versammelten sich alle Musikerinnen

und Musiker in der Halle.

Die gemeinsame Schlussformation

fasste die internationale Zusammenarbeit

des Abends feierlich

zusammen und wurde erneut mit

stehenden Ovationen und minutenlangem

Applaus gewürdigt.

Collage aus Emotion, Reflexion und Perspektive

Künstlerkreis Seeheim-Jugenheim mit individuellen Sichtweisen auf die Welt

SEEHEIM-JUGENHEIM (tt), Die Erde

ist einigermaßen rund und rotiert stoisch

um ihre Achse. Seit kurzem sogar

etwas schneller als früher. Jenseits der

planetarischen Definition versteht

der Mensch unter dem Begriff Welt

die Gesamtheit der begreifbaren

oder erkennbaren Dinge - und deren

Beziehungen zueinander. Seine Wahrnehmung

der Welt verändert sich je

nach Perspektive: der zivilisatorisch

gefärbten, der philosophischen oder

der persönlichen.

Die Welt ist so, wie man sie sieht. Und

damit voller Kontraste, Assoziationen

und Interpretationen. Auch die Kunst

ist eine Art, die Welt zu betrachten. Sie

beeinflusst die Qualität, wie wir sie

empfinden und mit ihr interagieren.

Kunst formt die Realität und fordert

sie heraus. Und sie ist in der Lage, Blicke

zu weiten und neue Horizonte zu

öffnen, indem sie den Menschen aus

Automatismen der Wahrnehmung

herausreißt und sinnlich motiviert,

über das Offensichtliche hinaus zu

schauen und in eine andere Welt

- einer der Vorstellungskraft – einzutauchen.

Wer derzeit mit offenem Visier in die

Galerie Altes Rathaus kommt, dem

öffnet sich ein ganzes Universum an

Kreativität und Ausdruck. Magische

Landschaften und amüsante Illusionen,

offene Zivilisationskritik und

verträumte Paradiese, dunkle Bedrohungen

und sonnige Phantasien. Der

Künstlerkreis Seeheim-Jugenheim

präsentiert unter dem Titel „Unsere

Welt“ eine mannigfaltige Collage mit

über 30 Arbeiten von 16 Mitgliedern,

in der die Vielfalt der Akteure deutlich

wird - sowohl in technisch-handwerklicher

wie auch in expressiver

Hinsicht. Die Ausstellung ist bis zum

21. Dezember geöffnet, immer samstags

von 15 bis 17 und sonntags von

11 bis 17 Uhr.

„Ob Angst oder Hoffnung, Trotz oder

Stolz: die Welt ist ein hoch emotionales

Thema“, so Ernst Spangenberg

bei der Vernissage und schob nach,

dass auch der Humor eine wichtige

Zutat ist, mit der man seine Umgebung

wahrnehmen und einordnen

kann. Er selbst hat zwei Werke beigesteuert.

Der betagte Bickenbacher

Maler, Autor und Humorist bleibt sich

treu: poetisch und gesellschaftskritisch,

märchenhaft und zart, und die

Wahrnehmung immer durch einen

visuellen Tritt in den Allerwertesten

aufhellend. Wie verträumt liegt Olga

Fritsches Alpsee im fotografischen

Dunst, während Christina Müller in

kosmischen Spiralnebeln schwebt

oder sich ihre eigene Welt zusammenbaut:

ein Materialmix aus Acrylfarbe,

Die Künstlerinnen und Künstler des Künstlerkreises Seeheim-Jugenheim, hier Olga Fritsche, Ernst Spangenberg

und Christine Müller (v.l.), zeigen in ihrer Gemeinschaftsausstellung „Unsere Welt“ im Alten Rathaus

Jugenheim vielfältige und kontrastreiche Werke aus Fotografie, Malerei und Bildhauerei. Die Ausstellung

ist noch bis zum 21. Dezember zu sehen.

Fotos: Stefan Oelsner

Andreas Becker eröffnete die Gemeinschaftsausstellung des Künstlerkreises Seeheim-Jugenheim unter

dem Motto „Unsere Welt“, hier zu sehen mit einigen der ausgestellten Werke.

Textfragmenten und Zeitungsausschnitten,

der sich beim präzisen

Betrachten als Collage aus Hektik und

Meditation, aus grellbunter Energie

und naturverbundener Kontemplation

herausstellt. Der Mensch wird

darin zum Konstrukteur seiner Umgebung

– und gleichermaßen zum

kritischen Kommentator dessen, was

er geschaffen hat.

Zur Ruhe kommt der Besucher bei

den abstrakten Gemälden von Uschi

Möser („Cool Place“) und Helga

Mayer, die menschliche Silhouetten

aus dem Nebel auftauchen lässt. Die

Malerin aus Nieder-Beerbach vereint

gegenständliche-figürliche Elemente

und freie Assoziationen aus Formen

und Farben, die dem Betrachter viel

Raum zum sinnlichen Erleben und

Interpretieren lassen.

Cornelia Herpel-Mattutat zeigt neben

plastischen Gemälden auch Installationen

und Objekte aus Marmor.

„Verbrannte Erde“ besteht aus einem

verkohlten Holz-Berg, an dem kleine

Figürchen recht verloren erscheinen:

der Mensch zerstört seine Umwelt,

mit öden Konsequenzen. Aus CDs und

Spielfiguren hat sie die humorvolle

Allegorie einer Welt erschaffen, in

der jedes Gleichgewicht verloren gegangen

ist. Neben solchen sozial- und

konsumkritischen Werken sind in der

Ausstellung auch positive Arbeiten zu

sehen. Blanka Pfundsteins Naturbilder

zum Beispiel, in Jugenheim zeigt sie

einen zarten Schmetterlingsflug in

weichen Pastelltönen. Auch Dörte

Hartmann entdeckt die Schönheit der

Welt im Zusammenspiel von Farben

und Stimmungen in der Ästhetik des

Augenblicks („Weites Land“).

Weitere beteiligte Künstler sind Eva

Riecke, Saskia Grudzenski-Theis,

Adelheid Koldau, Eva Huxton, Annette

Deutsch, Andreas Becker, Helmut

Tischer und Jörg Höfle.

Adventsbasar im AWO Sozialzentrum Bensheim: Ein stimmungsvoller

Start in die Vorweihnachtszeit

Charakteristisch für das Musiccorps Bickenbach ist die Verbindung aus

Musik und Bewegungsabläufen, die bei ihrer eigenen Musikschau eine

zentrale Rolle spielt.

Angereist aus Italien sorgte die Formation „Fanfara Bersaglierei di Lonate Pozzolo“ mit ihrem temporeichen

Auftritt und mitreißenden Rhthmen für Begeisterung.

Fotos: Stefan Oelsner

Ein besonderes Highlight bildete erneut der Chor „FUNtastixx“ aus Fehlheim.

BENSHEIM (meli), Wie traditionell

jedes Jahr am Samstag vor dem

ersten Advent öffnete das AWO

Sozialzentrum Bensheim auch

dieses Mal wieder seine Türen für

Bewohnerinnen und Bewohner, Angehörige,

Freunde und Nachbarn.

Im festlich geschmückten Erdgeschoss

erwartete die Gäste ein liebevoll

gestalteter Adventsbasar, der

bereits vor dem offiziellen Beginn

neugierig erkundet wurde. An den

Verkaufsständen gab es vieles zu

entdecken: Von regionalem Honig

über hochwertig Selbstgestricktes

bis hin zu weihnachtlicher Dekoration

und köstlichen Plätzchen war

für jeden Geschmack etwas dabei.

Die Bewohnerinnen und Bewohner

hatten in den Wochen zuvor fleißig

mit dem Betreuungsteam gebacken

und so gab es auch am eigenen

Stand weihnachtliches Gebäck zu

erwerben. Natürlich durfte auch

das leibliche Wohl nicht zu kurz

kommen. In der Cafeteria warteten

selbstgebackene Kuchen, frisch

zubereitete Waffeln mit heißen

Kirschen oder Himbeeren und Puderzucker.

Für all jene, die es eher

herzhaft bevorzugten, standen

Würstchen mit Brötchen bereit.

Ein besonderes Highlight bildete

erneut der Chor „FUNtastixx“ aus

Fehlheim. Mit einer schwungvollen

Mischung aus modernen Klassikern

und traditionellen Weihnachtsliedern

sorgten die Sängerinnen und

Sänger für eine fröhliche, aber

Foto: meli

zugleich besinnliche Atmosphäre.

Das Publikum klatschte begeistert,

stimmte bei bekannten Liedern

mit ein oder genoss die stimmungsvollen

Beiträge in ruhiger,

gemütlicher Atmosphäre.

So wurde der Adventsbasar auch in

diesem Jahr zu einem rundum gelungenen

Nachmittag, der die Gäste

stimmungsvoll in die Adventszeit

einstimmen ließ und echte Vorfreude

auf die kommenden Wochen

weckte.


A u s g a b e 2 6 2 / D e z e m b e r 2 0 2 5

23

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Ausstellung ohne Federvieh

Wegen der Vogelgrippe nur Kaninchen bei Lokalschau des KlZV H 132 Hähnlein | Mit „Egon Bernhard“- Sonderschau

aus vielen Rassen ausgestellt und

der Silber-Club konnte nochmal

mit 60 weiteren Tieren der Rassen

Groß- und Kleinsilber antreten.

Vereinsmeister wurde in diesem

Jahr Kevin Schwarz (deutsche

Kleinwidder), den Leistungspreis

konnte Roland Seib erringen,

der auch mit seinen „Kleinsilber

gelb“ (385,0 Punkte) bei der Clubschau

punkten konnte. Hier erhielt

Manfred Bader aus dem rheinhessischen

Mommenheim die meisten

Punkte (385,5) für seine „Kleinsilber

schwarz“ bei den Rammlern und

bei den Häsinnen konnte der

Clubvorsitzende Stefan Lorenz aus

Mömbris mit „Kleinsilber blau“

gewinnen (386,5 Punkte).

Ein Geschenkeparcour für die Kleinen

war die große Attraktion. 132

Kinder liefen durch den von Dieter

Bethge gestalteten Irrgarten und

erhielten danach Überraschungen.

Dieter Bethge hatte für über 200 €

Sachen gekauft und sie dem Verein

gespendet. Eine Tombola rundete

die Ausstellung ab. Symbolisch

hatte man noch eine Ausstellung

mit Federtieren aus Holz und gehäkelten

Figuren aufgebaut.

Der KlZV-Vorsitzende Gunther

Hornung zeigte sich zufrieden mit

der Schau und verwies schon jetzt

auf das traditionelle Schlachtfest

am Sonntag, den 8. März 2026 ab

10.00 Uhr in der Sport- und Kulturhalle.

Die Siebenbürger Musikanten

sind auch wieder mit dabei!

In der „Egon Bernhard“-Sonderschau, in Gedenken an den langjährigen Züchter und Ehrenmitglied des Vereins Egon Bernhard, wurden insgesamt

306 Preise und Auszeichnungen aus 70 Jahren Kleintierzucht gezeigt, darunter Wimpel, Pokale, Teller und Urkunden. Hier präsentieren

die Vorsitzenden des Hähnleiner Kleintierzuchtvereins, Gunther Hornung und Fabian Schüttler, gemeinsam mit Werner Kühnel ein helles

Großsilber-Kaninchen.

Fotos: Stefan Oelsner

HÄHNLEIN (raha), Im Gedenken

an ihren im Frühjahr verstorbenen

Erfolgszüchter Egon Bernhard

hatten die Mitglieder des

Hähnleiner Kleintierzuchtvereins

ihre diesjährige Ausstellung als

Gedächtnisschau dem in Züchterkreisen

bundesweit bekannten

Hühnerfreund gewidmet. Leider

durften wegen der grassierenden

Vogelgrippe keine Federtiere in der

Sport- und Kulturhalle ausgestellt

werden. Der Verein hatte sich schon

im Vorfeld entschieden, keine

Hühner, Tauben, Enten und Gänse

mit ins Programm zu nehmen. Zu

groß war das Risiko. Doch es fehlte

einfach das typische Krähen und

Gackern in der Halle. Deshalb war

man bei den Kleintierzüchtern froh,

die Club-Sonderschau des Hessen-

Nassauischen Kaninchen „Silber-

Clubs“ mit präsentieren zu können.

Der eigene Verein hatte 155 Tiere

Über ihre sehr gute Bewertungen bei der Lokalschau des Hähnleiner Kleintierzuchtvereins H132 freuten

sich die Züchter Dirk Schmidt (Landratpokal für Alaska Kaninchen schwarz), sowie der zweite Vorsitzende

Fabian Schüttler und Lukas Polster (v.li.), hier beide mit „Löwen Köpfchen rhönfarbig“.

„Haarige Zeiten“ im Gaase-Theater

Fünf umjubelte Vorstellungen gab es im November in der Hähnleiner Radsporthalle

Viel Applaus und ein großes Lob von der Autorin des Schwanks Winnie Abel erhielten die beliebten Darsteller

des Hähnleiner Gaase-Theaters, die wie gewohnt wieder alles gaben. Fotos: Stefan Oelsner

HÄHNLEIN (raha), Das vereinseigene

„Gaase-Theater“ spielte den

Dreiakter „Haarige Zeiten“ von

Winnie Abel. Die Handlung des

Stücks spielt in einem Friseursalon

und das Geschäft wird dabei mit

einer Betriebsprüfung durch das

Finanzamt konfrontiert.

Natürlich gibt es die üblichen

Verwechslungen mit zahlreichen

Lachern. Für das Theater spielten

Thomas Rhein, der auch Regie

führte, Michael Nickels, Giuliana

Dreher, Dirk „Carlo“ Schuchmann,

Miriam Rettig, Fabienne Schwab,

Kevin Dieter, Nele Rhein, Rosa

Nickel und Eva Gerhard. Das

von Helmut Nickel und seinem

„Rentner“- Team in vielen Stunden

gestaltete Bühnenbild wurde vom

Publikum genauso gelobt wie die

Ausschmückung der Radsporthalle.

Mit Arkaden und Lämpchen

erzeugten die Helfer vom

Radsportverein eine gemütliche

Stimmung.

Sogar die Autorin des Schwanks,

Winnie Abel war am vorletzten

Theaterabend zu Gast und lobte

die Aufführung des Ensembles.

Natürlich hatte der Regisseur auch

wieder jede Menge Lokalkolorit

mit eingebaut. Besonders Kevin

Dieter als Wolfgang-Petri-Fan

sorgte für spaßige Einlagen und

musikalische Stimmung in der

Halle. Auch das tuntige Gehabe

von Silvio (Thomas Rhein) und

seinem „Doppelgänger“ Thorsten

(Michael Nickels) sowie der

italienisch angehauchte Slang

von Azubi Selina (Miriam Rettig)

brachten das Publikum zu Lachtränen.

Zum ersten Mal hatte man

auch Elektronik mit eingebaut um

bestimmte Geräusche einzubauen.

Siggi Burkl sorgte für diese

Technik.

Besonders interessant ist beim

„Gaase- Theater“-Ensemble die

wohl einzige gehörlose Souffleuse

in Deutschland, Carmen Schäfer.

Wie sie trotz des Handicaps ihre

Truppe im Griff hat, ist sensationell!

Mitte November war dann

wieder Schluss mit der Hähnleiner

Theatersaison und das Ensemble

kann sich erneut ans Sichten

illustrer Stücke fürs nächste Jahr

machen.


Ein schönes Weihnachtsgeschenk

für

alle Musikfreunde

HEPPENHEIM (meli), Die Stadtkapelle

Heppenheim unter der Leitung

ihres Dirigenten Wilco Grootenboer

nutzt derzeit jede Probenminute für

die Vorbereitung auf das Konzert

„Auftakt 2026“ am 31. Januar

2026 ab 19 Uhr im Festsaal des

Hotel-Restaurants „Halber Mond“.

Die Zuhörer können sich u.a. auf

Melodien aus den Musicals „Evita“,

„Das Phantom der Oper“ und auf

„And the Rest is Silence“ freuen.

Tickets gibt es im Heppenheimer

Stadthaus. Ein schönes Weihnachtsgeschenk

für alle Musik-

freunde. Infos: heppenheim.de

www.stadtkapelle-

Herzlichen

Glückwünsch!

Die Gewinner des Preisrätsels

aus der MR November

- Ausgabe:

50.- € gewonnen hat Stephan

Volk aus Zwingenberg,

je 20.- € gewonnen haben

Michael Walter aus Hähnlein

und Magdalena Lachnit aus

Seeheim-Jugenheim.

BENSHEIM (meli), Ein Klassik-

Highlight der besonderen Art: Die

„Himmlische Nacht der Tenöre“ ist

eine der ganz wenigen Tourproduktionen

in Deutschland, bei der auf

technische Verstärkung verzichtet

wird. Hier stehen nur die Stimmen

der drei herausragenden Opernsänger

im Mittelpunkt – pure Kraft und

emotionale Tiefe, ungeschminkt und

unverfälscht.

Seit 16 Jahren entfachen die Sänger

mit ihrer Leidenschaft für Musik

wahre Begeisterungsstürme bei

Zuschauern aller Altersgruppen. Das

außergewöhnliche Konzert vereint

die beeindruckende akustische Kraft

„Diamonds“ - Die besten Illusionen aus 10 Jahren |

Jubiläumstour der Ehrlich Brothers geht weiter

Aufgrund der überwältigenden

Nachfrage verlängern Andreas und

Chris Ehrlich ihre Jubiläumstour, die

ursprünglich auf ein Jahr begrenzt

war. Zwischen Dezember 2025

und Mai 2026 gibt es zahlreiche

zusätzliche Shows in Deutschland,

Österreich und der Schweiz. Der

Tour-Auftakt war am 13.12.2025

in der Rudolf Weber-Arena in

Oberhausen.

Den krönenden Abschluss erleben

die Fans am 13.06.2026 mit der

gigantischen Special-Show NO

LIMITS in Frankfurt, wenn die Weltrekord-Magier

zum dritten Mal in

ein Fußballstadion gehen.

In DIAMONDS verbiegen die EHR-

LICH BROTHERS Bahnschienen mit

bloßen Händen, sie lassen einen 10

Tonnen schweren Monstertruck

erscheinen, sie fliegen und ver-

Melibokus Rundblick verlost 3 x 2

Tickets für die „Diamonds Show“ in

Mannheim am 5. Januar 2026.

Näheres auf dem Titel dieser Ausgabe

und auf Seite 23.

„Himmlische Nacht der Tenöre“

Einzigartige Klangwelt: Drei herausragende Opernsänger präsentieren die reine Kraft der Stimme ohne jegliche

technische Verstärkung am 25. Januar im Parktheater Bensheim

In einer fesselnden und mitreißenden Show nehmen drei herausragende

Tenöre das Publikum mit auf eine musikalische Reise. Foto: meli

wandeln sich dabei

in Schmetterlinge.

Auf diese und viele

weitere-Highlights

dürfen die Zuschauer

sich freuen. Auch

eine der Illusionen,

die David Copperfield

einst von den Zauberbrüdern

erwerben wollte, ist dabei:

Zum großen Finale lassen die Weltrekord-Magier

es in der gesamten

Arena schneien. Andreas und Chris

Ehrlich haben ihre Diamanten aus

zehn Tour-Jahren geschliffen und

präsentieren ihre Illusionen in neuen

Arrangements. Es wird zudem

einige Überraschungen geben!

der drei Tenöre mit der exquisiten

Begleitung eines Streichensembles

– alles ohne Mikrofone oder technische

Verstärkung. Das Ergebnis ist

ein atemberaubendes Hörerlebnis,

bei dem die Stimme in ihrer reinsten

Form spürbar wird.

2026 führt die Reise nach Italien,

dem Land großer Opernkomponisten.

Die hochklassige zweistündige

Show entführt das Publikum

in die Welt der italienischen Opern

mit Klassikern von Giuseppe Verdi,

Ruggero Leoncavallo, Ernesto De

Curtis und Puccini. Das Kammerorchester,

von talentierten bulgarischen

Musikerinnen gespielt, bildet

Tickets gibt es unter www.ehrlich-brothers.com

oder der Hotline

01805 004159 (14 Cent/

Min. aus dem deutschen Festnetz,

max. 42 Cent/Min. aus dem Mobilfunknetz).

Alle Tourdaten unter www.ehrlich-brothers.com

und www.

facebook.com/EhrlichBrothers

ein harmonisches Klangfundament

und ermöglicht es dem Publikum,

jedes Detail der Stimmen und Bewegungen

hautnah mitzuerleben.

Das festliche Programm verbindet

die schönsten Werke der klassischen

Musik mit bekannten Weihnachtsliedern

und beliebten Arien – ein

Galaabend der Extraklasse, der sowohl

Herz als auch Sinne berührt.

Ob in ehrwürdigen Kirchen oder

renommierten Konzertsälen: Diese

Live-Erfahrung ist ein Muss für alle

Liebhaber authentischer Musik.

Tickets ab 32,45 Euro sind an allen

bekannten Vorverkaufsstellen sowie

unter www.eventim.de erhältlich.

Fitness, Wellness und Gesundheit - mit Pfitzenmeier zur Bestform

A N Z E I G E

BENSHEIM (meli), Wenn ein

neues Jahr beginnt, formulieren

viele Menschen Vorsätze. Einer

der beliebtesten ist Jahr für Jahr

die Verbesserung der Gesundheit.

Sei es durch Sport oder

Ernährung. Jeder will fit sein,

körperlich und mental, auch im

nächsten Jahr. In der Metropolregion

Rhein-Neckar ist das gar nicht

so schwer, denn ein starker Partner

hilft dabei: Pfitzenmeier. Die Nummer

eins in Sachen Wellness, Fitness

und Gesundheit bringt auch 2026

die Mitglieder wieder in Bestform.

Bestform ist nicht für jeden gleich.

Nicht jeder hat das gleiche Ziel,

nicht alle sehen ihre Bestform auf

dem gleichen Stand. Auch der Weg

dorthin unterscheidet sich.

Die einen wollen mit Ausdauer

und Kraft zur Bestform, andere mit

Aqua Fitness. Und wieder andere

brauchen Group Fitness oder einen

Personal Trainer, um Bestform zu

erreichen. Pfitzenmeier hat alle

Aspekte im ganzheitlichen Angebot

dabei.

Training bei Pfitzenmeier für

die körperliche Bestform

So kann die eigene Bestform auf den

großen Trainingsflächen, die eigene

Bereiche besitzen,

wie den Langhantelbereich

oder den

Functionalbereich,

erreicht werden. Wer

lieber in Gruppen

trainiert, findet im

Kursbereich sicher

sein Glück, denn Woche

für Woche bietet

die Nummer eins der

Region über 1.300 Kurse und Workouts

in den Premium Clubs und

Resorts von Bensheim bis Karlsruhe

und Wiesloch bis Neustadt an der

Weinstraße an. Klassiker wie Yoga,

moderne Angebote wie TRX, an

Land und im Wasser – Pfitzenmeier

strahlt vor Vielfalt und zeigt sich

selbst in Bestform.

Bei Pfitzenmeier mit Wellness

zur mentalen Bestform

Der Spaß sollte ohnehin im Vordergrund

stehen. Dabei können

auch der Diagnostikbereich oder

die ausgebildeten Personal Trainer

helfen. So kann man durch das

Feststellen des IST-Zustandes Ziele

genauer definieren und Fortschritte

leichter erkennen. Die Coaches

helfen dabei, die passenden Trainingspläne

zu erstellen und beim

vielfältigen Angebot den Überblick

zu behalten. Und dann ist da ja

noch der Wellnessbereich. Last

fällt im Saunabereich ab, wo es

eine Auswahl an unterschiedlichen

Saunaarten und auch einen abgetrennten

Damenbereich gibt.

Dampfbäder mit verschiedenen

Duftessenzen lockern Körper und

Geist auf.

Im Wellnessbecken mit Massagedüsen

oder den Ruheräumen

schweifen die Gedanken ab und

Sorgen verschwinden für einen

Moment. Mit neuer Energie und

in Bestform geht es danach wieder

an die Herausforderungen im

Alltag. Viele Möglichkeiten, kein

vorgeschriebener Weg, aber eine

persönliche Bestform.

Wo Sie den ersten Schritt gehen

können, wissen Sie nun ja: Bei

Pfitzenmeier, der Nummer eins

der Region in Sachen Wellness,

Fitness und Gesundheit, ist die

Bestform in 2026 mehr als nur

ein Vorsatz.

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