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RegionalSport - 08.01.2026

Das Sportmagazin im Norden

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www.regionalsport.net | facebook.de/regionalsport.net | 08. Januar 2026 | 31. Jahrgang Nr. 01 / 2026

REGIONAL

Jeden

Donnerstag

neu !

Schwere Auswärtshürde:

Der HSV gastiert

beim SC Freiburg

+++ Wie geht es weiter nach dem Kuntz- Beben?

TuS Dassendorf verpflichtet Ex-Nationalspieler Max Kruse +++ Boxberg-Cup 2026

Hält St. Paulis Defensivstärke

auch gegen

RB Leipzig an ?

+++ Sportchef Bornemann über den Re-Start

Fotos: Ruhnke/RS/Kirschner

Vor der Handball-EM:

Interview mit Bundestrainer

Alfred Gislason:

„Wir gehören

zur Spitze“

+ EM-Spielplan

Kommen und Gehen

bei Holstein Kiel

+++ Jonas Meffert ist zurück

LOTTO Masters

und Nordcup ‘26

Samstag + Sonntag in der Kieler Wunderino-Arena

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46


2 | RegionalSport

Hamburger SV

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Merlin Polzin konnte

Hilfe gebrauchen.

Verloren gegangen

waren die Heimspiele gegen

Eintracht Braunschweig und

den Karlsruher SC. Das zwischenzeitliche

2:2 auf Schalke

heilte nichts. Vor dem 32.

Spieltag geriet ein Aufstiegsversprechen

in Gefahr. In dieser

Situation musste der HSV

nach Darmstadt.

Stefan Kuntz brachte seine Erfahrung

ein. Er, Europameister

von 1996, Nationaltrainer der

Türkei und verschiedener DFB-

Mannschaften, war jetzt nicht

als Sportvorstand des Hamburger

SV gefragt. Der Chef des

Ganzen musste Pädagoge sein,

Zuspruch geben, seinem Trainer

und der verunsicherten

Mannschaft den Rücken stärken.

Merlin Polzin hat diese Intervention

sehr gelobt, hinterher,

nach dem 4:0 am Böllenfalltor,

das alle bösen Geister

vertrieb. Eine Woche später gelang

das spektakuläre 6:1 gegen

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„Wichtiger als der Fußball“

Nach dem Rücktritt von Stefan Kuntz muss Merlin Polzin

einen Ratgeber entbehren

Wie geht es weiter? Der HSV ist auf der Suche nach einem

Nachfolger für Stefan Kuntz.

Foto: pin

Ulm, und Stefan Kuntz lief

strahlend durch den Innenraum,

scheute auch Kameras

EINWURF

Freuen wir uns auf das

Fußballjahr 2026

Das ging jetzt aber schnell, oder nicht? Eine

Winterpause, die den Namen aufgrund der kurzen

Auszeit eigentlich gar nicht so richtig verdient

hat, endet, bevor sie so richtig begonnen hat. Dabei ist klar:

Uns erwartet ein tolles Fußballjahr mit dem Höhepunkt der XXL-

WM in den USA, Kanada und Mexiko. Zuvor geht es aber im kommenden

halben Jahr bei unseren drei Nordklubs so richtig rund,

denn es warten große Herausforderungen.

Blicken wir zunächst in den Volkspark, wo die Nachricht von dem

sofortigen Ende von Stefan Kuntz einschlug wie eine Bombe. Private

Gründe sollen ausschlaggebend für das Ausscheiden des 63-

jährigen Ex-Sportvorstands gewesen sein, die natürlich zu respektieren

sind. Klar ist aber auch, dass noch diverse Fragen rund um

diese überraschende Trennung unbeantwortet sind. Für die anstehende

Transferperiode muss Sportchef Claus Costa in die Bresche

springen und die nötigen Transfers abwickeln – wir werden sehen,

was sich bis Anfang Februar im Kader der Polzin-Truppe noch tut.

Mit Damian Downs hat sich der Aufsteiger zumindest in der Breite

verstärkt.

Der FC St. Pauli hat sein Testspiel gegen Werder Bremen wieder

ohne Gegentor absolviert und gegen den Ball scheinen die Kiezkicker

gerüstet zu sein für den Re-Start gegen RB Leipzig. Die Abwehr,

um die routinierten Wahl, Smith und Mets funktioniert wieder

wie zu besten Zeiten und die zweite Reihe um Dzwigala, Ando

und Robatsch präsentierte sich ebenfalls formstark. Sportchef Andreas

Bornemann ist bekannterweise auf der Suche nach einem

Stürmer – und räumte hinterher ein, nach wie vor Interesse an

Morgan Guilavogui zu haben. Demnach muss der Kiezklub aber

wohl einen langen Atem haben, denn der RC Lens ist noch nicht

bereit, den Franzosen abzugeben. Aber was nicht ist, kann ja noch

werden …

Holstein Kiel hat ja noch eine Woche länger Zeit, sich vorzubereiten

und tut dies im südspanischen Algorfa. Mit dabei: Jonas Meffert,

der vom HSV zu den Störchen zurückkehrt und laut Trainer

Marcel Rapp wieder eine tragende Rolle spielen soll. Meffert könnte

im Mittelfeld erneut Taktgeber sein und seine jungen Mitspieler

führen. Die Frage wird sein, ob sich Holstein Kiel in den kommenden

Wochen ins Mittelfeld absetzen kann oder doch noch in den

Abstiegsstrudel gerät.

Vor uns liegen intensive und spannende Fußballwochen:

Schön, dass es wieder losgeht.

Ihr Frank Sorgatz

und Mikrofone

nicht. Das Lob

schenkte er Polzin

und Co.

Die Freude ist aus

seinem Gesicht

gewichen. Zum

Jahreswechsel gab

der HSV die sofortige

Vertragsauflösung

bekannt;

man folge

einem

Wunsch von

Stefan Kuntz,

der um Rücksicht

auf seine

Privatsphäre

bat. „Manchmal

gibt es wichtigere

Dinge als Fußball.

Das ist nun

bei mir der Fall.“

Das Arbeitsverhältnis

war vorerst

lediglich bis

zum Sommer 2026

befristet. Beide Seiten schienen

aber im Begriff, den Vertrag zu

verlängern. Für Kontinuität im

Verein sprachen das sportliche

Abschneiden, der Abbau von

Altschulden sowie das ungebrochene

Interesse des Publikums.

Das ist nicht allein ein

Kuntz-Werk, ein volles Volksparkstadion

hatte bereits die risiko-orientierte

Kombination

Boldt / Walter vererbt. Mit dem

Saarländer Stefan Kuntz, 63,

kehrte Solidität in die Weltstadt

Hamburg ein. In dieser Hinsicht

prägte er den HSV auch nach

dem Aufstieg.

Und nun? Die üblichen Verdächtigen

aufzuspüren, fällt

nicht schwer – die Namen Magath,

Bierhoff und Rangnick,

dazu Hoogma und Salihamidzic

entweichen der Gerüchte -

küche. Das muss nichts heißen

über die Erfolgsaussichten der

Betreffenden, denn der HSV

verspürt weder Hektik noch

Eile. Nur Merlin Polzin muss

einen Ratgeber entbehren.

(Wolfgang Ehlers)


Der erste Titel

Luka Vuskovic trifft einen Konkurrenten um das Tor des Monats Dezember

Der erste Impuls: Geht nicht.

Der zweite: Gibt’s nicht. Das

Volksparkstadion hat eine andere

Meinung. Nach einem Moment

des Erstaunens wird gelärmt

und getobt. Später sind

sich alle einig: Was sie sahen,

wird das Tor des Monats.

Luka Vuskovic eilt bei Eckbällen

und Freistößen für den

Hamburger SV in den Strafraum.

Dort erwartet er den Ball

zum Kopfball, die meisten

Duelle gewinnt er ja. Diesmal

ist es anders. Mit der Hacke und

mit dem Rücken zum Tor stehend

verlängert Vuskovic den

Ball in den Kasten des SV Werder

Bremen. Der HSV gewinnt

das Nordderby 3:2.

Daran wird in diesen Tagen erinnert,

wenn die ARD das Tor

des Monats Dezember wählen

lässt. Die letzten Spieltage vor

Weihnachten waren reich an

spektakulären Szenen. Ebenfalls

mit der Hacke trafen Bayern-Profi

Konrad Laimer und

der Leverkusener Martin Tessier.

Ein weiterer Bewerber um

den sozusagen ersten Titel des

Jahres 2026 ist Lucas Höler mit

seinem gleichfalls artistischen

1:1 gegen Borussia Mönchengladbach.

Auf diesen Tor-des-

Monats Konkurrenten wird Luka

Vuskovic zum Jahresauftakt

treffen. Der Hamburger SV

spielt beim SC Freiburg.

Die Winterpause war

kurz, doch sie verlief

nicht unaufgeregt. Zum

Trainingsstart kurz nach Neujahr

wurde Daniel Peretz vermisst,

dem eine Rolle als Ersatztorwart

nicht behagt. Der

Streik, von dem man nicht

weiß, ob er durch irgendwelche

Absprachen gedeckt war, hatte

Erfolg, denn inzwischen durfte

Bayern-Leihgabe Peretz den

Vertrag mit dem HSV lösen

und, ebenfalls auf Leihbasis,

zum englischen Zweitligisten

FC Southampton übersiedeln.

Die Hamburger müssen sich,

um nicht längerfristig auf eine

Junior-Partnerschaft zum routinierten

Daniel Heuer Fernandes

angewiesen zu sein, ins Transfergeschäft

bemühen. Einfach

ist es nicht, einen möglichst

gleichwertigen, aber mit einem

Platz auf der Bank zufriedenen

Vertreter für den formstarken

Heuer Fernandes zu finden.

*Damian Downs wechselt leihweise

aus Southampton zum

HSV*

Aus Southampton wird kurzfristig

der 21-jährige Angreifer

Damion Downs ausgeliehen.

Dem Vernehmen nach hat der

HSV am Saisonende eine Kaufoption

(rund zehn Mio. Euro).

Freiburger Erfolgsmodell

Philipp Treu und Noah Weißhaupt – zwei Eigengewächse gehen getrennte Wege

Christian Streich

schwärmte von Noah

Weißhaupt. Der Jungstar

aus der eigenen

Produktion verkörpere

die Identität des SC Freiburg.

Weißhaupt stehe vor einer großen

Zukunft.

Trainerlegende Streich konnte

sich kurz vor seinem Amtsverzicht

Geduld erlauben. Nachfolger

Julian Schuster brauchte,

um sich zu emanzipieren,

schnelle Erfolge. Er fand für

Weißhaupt keinen Platz. Das

blieb auch nach einer halbjährigen

Verleihaktion zum FC St.

Pauli so. Noah Weißhaupt wurde

zu Legia Warschau verliehen,

kam dort nicht zurecht

und wechselt in diesem Winter,

ebenfalls zunächst auf Leihbasis,

zum Zweitligisten Hannover

96. Er ist jetzt 24.

Der ein Jahr ältere Philipp Treu,

seit 2017 in Freiburg ausgebildet,

fand den Weg aus der Sackgasse,

ebenfalls über St. Pauli.

Zwei Jahre lang wurde der Außenverteidiger

zu einem wertvollen

Mitglied der Aufsteigermannschaft,

so dass der Sportclub

ihn zurückbegehrte. Mittlerweile

ist Treu Stammspieler

Wichtig: Flügelflitzer Jean-Luc

Dompé könnte in Freiburg wieder für

Gefahr sorgen.

Foto: Ruhnke

Aufgrund der langwierigen Verletzung

von Yussuf Poulsen,

der Anfälligkeit von Robert

Glatzel und der Torarmut von

Ransford Königsdörffer bestand

1. Bundesliga

Vorschau: Sa., 10.01.2026 - 15:30 Uhr

auch im Europapokal. Aus dem

Jahr 2025 verabschiedete er

sich mit dem Führungstreffer

beim 4:3 in Wolfsburg.

auf der Stürmerposition Handlungsbedarf.

Im Sommer sammelte

der HSV mit Spätverpflichtungen

beste Erfahrungen.

Vuskovic, Lokonga und

Vieira hoben das Niveau.

Doch zurück zur Akualität:

Daheim tritt der HSV nach

dem Freiburg-Gastspiel zweimal

binnen einer Woche an,

und zwar gegen Leverkusen

und Gladbach.

Auswärts in Freiburg: Das bisher

letzte Pflichtspiel zwischen

beiden Klubs ist ein gutes Jahr

erst her. Im Pokal spielten die

Breisgauer ihren Klassenvorteil

als langjähriger Erstligist aus

und bezwangen den noch unterklassigen

Gegner mit 2:1. Der

HSV-Kopfballtorschütze vom

30. Oktober 2024 wird sich

nicht wiederholen. Jonas Meffert

hat sich Holstein Kiel angeschlossen.

Vielleicht springt

Luka Vuskovic ein, und sei es

mit der Hacke.

(WE)

SC Freiburg – Hamburger SV

So könnten sie spielen:

SC Freiburg: Atubolu – Kübler, Ginter, Jung, Günter – Treu, Eggestein,

Suzuki, Grifo, Manzambi – Höler

Hamburger SV: Heuer Fernandes – Capaldo, Vuskovic, Elfadli –

Mikelbrencis, Lokonga, Remberg, Muheim – Philippe, Königsdörffer, Dompé

Tipp: 1:0

Freiburgs Erfolgsmodell greift.

Ausnahmen bestätigen auch

hier nur die Regel.

(WE)

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RegionalSport | 3


FC St. Pauli

Welche positiven Erkenntnisse

lieferte der Werder-Test?

Das Wichtigste vorab: Die Defensive

beim St. Pauli steht wieder.

Beim 0:0 gegen den SV

Werder Bremen ließ man in 90

Minuten lediglich einen gefährlichen

Torschuss von Sugawara

zu und arbeitete beide Halbzeiten

gut gegen den Ball. Sportchef

Andreas Bornemann betonte

hinterher, dass das in den

kommenden Monaten die Basis

für das braun-weiße Spiel sein

muss. Die Blessin-Elf deutete

bereits zu Ende des Jahres an,

dass die Stabilität aus der Vorsaison

wieder hergestellt ist.

Das Team arbeitet gemeinsam

gut gegen den Ball und genau

da soll auch am Samstag angesetzt

werden.

In welchen Bereichen muss

noch zugelegt werden?

Klar ist, dass das Spiel im Angriffsdrittel

noch zielstrebiger

und konsequenter angegangen

werden muss – Stichwort Boxbesetzung.

Gegen Leipzig wird

es sicher nicht unzählige Chancen

geben, so dass Effizienz gefragt

sein dürfte. Gegen Werder

gab es sieben gute Einschussmöglichkeiten,

die jedoch nicht

genutzt worden sind. Blessin

weiß, dass das Tempo von Ricky-Jade

Jones durchaus ein

Faktor sein könnte. Der Engländer

deutete am Sonntag an, dass

er kaum zu halten ist, wenn er

in den freien Raum startet. Zudem

muss St. Pauli bei Standards

gefährlicher werden. Irvine

bewies gegen Werder zweimal

ein feines Gespür und antizipierte

nach Eckbällen gut.

Steht die Startelf für den Auftakt

gegen RB Leipzig?

Im Großen und Ganzen steht

die Startelf. Nikola Vasilj sowie

die Abwehrkette um Hauke

Wahl, Eric Smith und Karol

Mets sind gesetzt. Auch die

Termine

frei

4 | RegionalSport

Kiezkicker empfangen Topteam von RB Leipzig:

Die fünf Fragen zum Re-Start des FC St. Pauli

Schienenspieler Pyrka und Oppie

(der am Mittwoch wieder

ins Training einsteigt) genießen

aktuell bei Alexander Blessin

das Vertrauen. James Sands sowie

Kapitän Jackson Irvine und

Joel Fujita sind zentral weiterhin

erste Wahl. Fujita spielte

beim Werder-Test nur nicht in

der A-Elf, da er Neuzugang Ando

in seiner ersten Partie für die

Braun-Weißen sprachlich unterstützen

sollte. Fujita gilt gegen

Leipzig als sicherer Startelfkandidat,

wenngleich ihn Danel

Sinani als hängende Spitze

nicht schlecht vertreten hat. Im

Angriff dürfte es für Martijn

Kaars nur für einen Kaderplatz

reichen, da bereits am Mittwoch

die wichtige Auswärtspartie

in Wolfsburg ansteht. Gegen

Leipzig werden Mathias Pereira

Lage und der sprintstarke

Ricky-Jade Jones im Angriff beginnen.

Sind in dieser Woche noch

Neuzugänge zu erwarten?

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Mit Abwehrspieler Tomoya Ando

und Torwart Emil Gazdov

stehen bereits zwei sinnvolle

Neuzugänge fest. Sportchef Andreas

Bornemann betonte hinterher,

dass Wunschstürmer

Morgan Guilavogui weiterhin

ein Thema sei, aber RC Lens

derzeit kein Interesse habe, den

Profi abzugeben. Sollten die

Franzosen aber im Angriff

nochmal nachlegen, könnte für

St. Pauli durchaus eine Tür aufgehen,

so dass der am Millerntor

äußerst beliebte Stürmer

doch noch zum Team dazustoßen

würde. Außer bei der Stürmerfrage

war Paulis Sportchef

wenig bestrebt, den Kader großartig

zu verändern. In der Abwehr

und im Mittelfeld dürften

es keine signifikanten Ab- und

Zugänge geben. Bornemann

strich abermals die Bedeutung

von Connor Metcalfe heraus

und betonte, dass der australische

Nationalspieler universell

einsetzbar ist. Möglicherweise

könnten Erik Ahlstrand und

Finn Stevens den Verein noch

verlassen.

Stabilisator: Hauke Wahl (hier im Duell mit Romano Schmid) überzeugte gegen

Werder und soll auch gegen Leipzig vorangehen.

Foto: Ruhnke

Wie geht es bei Oladapo Afolayan

weiter?

Der Aufstiegsheld präsentierte

sich in der zweiten Hälfte in guter

Form und hatte zwei Chancen.

Gegenüber den Medien

zeigte sich der Stürmer, der zuletzt

wochenlang nicht im Kader

stand, motiviert und angriffslustig.

Als Trainer Alexander

Blessin auf die gute Leistung

des 28-Jährigen

angesprochen wurde, verzog

dieser sein Gesicht und antworte

lediglich mit: „Das ist eure

Meinung. Dazu sage ich gar

nichts.“ Realistisch betrachtet

bräuchte der Kiezklub den Profi,

aber irgendwie kann man

sich ein Miteinander von Blessin

und Afolayan nur schwer

vorstellen – wenngleich Sportchef

Bornemann dies nicht ausschloss.

Spannend, ob der Engländer

nach seiner guten Performance

am Samstag im Spieltagskader

steht, oder nicht.

Vorschau: Sa., 10.01.2026 – 15:30 Uhr

FC St. Pauli – RB Leipzig

(Frank Sorgatz)

So könnten sie spielen:

St. Pauli: Vasilj – Wahl, Smith, Mets – Pyrka, Sands, Oppie – Fujita, Irvine

– Pereira Lage, Jones

RB Leipzig: Gulacsi – Baku, Orban, Lukeba, Raum – Seiwald –

Baumgartner, Schlager – Ouédraogo, Romulo, Harder

Tipp: 1:1


1. Bundesliga

RB Leipzig beendet sechstägiges Trainingslager – Baku, Ouédraogo und Henrichs kehren zurück

Marcel Schäfer: „Der Teamgedanke steht bei uns über allem“

Am Mittwoch kehrte

der RB-Tross aus dem

portugiesischen Almancil

zurück ins winterliche Leipzig.

Der Tabellenvierte hatte

die sechs Tage genutzt, um an

diversen Inhalten zu arbeiten.

freute sich über den prominenten

Besuch und lobte: „Der

Teamgedanke steht bei uns über

allem. Deshalb ist es ein tolles

Signal, wenn das globale Team

RB Geschäftsführer Marcel

Schäfer, der die gesamte Zeit

vor Ort weilte, fasste zusammen:

„Die Bedingungen in Almancil

waren super. Dieses

Feedback bekomme ich von allen

Beteiligten. Es war eine gute

Entscheidung, dorthin zu gehen.“

Trainer Ole Werner arbeitete

mit seinen 23 Profis intensiv.

Schäfer führt aus: „Wir haben

an spielerischen Inhalten

und taktischen Dingen gearbeitet.

Auch der Teamspirit und

der Teamgedanke sind nicht zu

kurz gekommen. Ich habe in der

ersten Saisonhälfte eine echte

Mannschaft wahrgenommen.

Im Trainingslager ging es aber

darum, noch enger zusammenzurücken.“

Sportlich hat der

Ex-Profi klare Erwartungen an

sein Team: „Es geht darum,

dass wir das, was wir in den

letzten Monaten gemeinsam erarbeitet

haben, weiter verfeinern

und uns in allen Bereichen

verbessern. Jeder Spieler

von uns arbeitet hart an sich,

um den Hunger und die Gier

nach Erfolg und Siegen weiter

auszubauen. Das hat mir gut gefallen

und am Samstag wollen

wir mit dem Spiel bei St. Pauli

erfolgreich ins neue Jahr starten.“

Einer, der im Hintergrund genau

beobachtet wie die sportliche

Entwicklung verläuft, ist

Jürgen Klopp. Der Global Head

of Soccer (Red-Bull-Fußball-

Chef) besuchte den Bundesligisten

am Montag im Portugal-

Camp und schaute sich ein internes

Testspiel an. Schäfer

Gute Stimmung: Geschäftsführer

Marcel Schäfer (li.) freute sich, dass

Jürgen Klopp (RB- Fußball-Chef) und

Peter Krawietz (re. Head of Football

Phylosophy) im Trainingslager

vorbeischauten. Foto: RB Leipzig

mit Jürgen Klopp, Mario Gomez,

Zsolt Löw und Peter Krawietz

vor Ort war und sich mit

den Spielern, dem Trainerteam

und dem Staff austauschen.“

Der berühmte Fußballtrainer

nahm mit großer Freude zur

Kenntnis, dass Ole Werner am

Samstag wieder auf ein wichtiges

Trio zurückgreifen kann.

Am Millerntor werden Ridle

Baku, Assan Ouédraogo und

auch Benjamin Henrichs wieder

zur Verfügung stehen. Mit

hoher Wahrscheinlichkeit werden

Baku und Ouédraogo sogar

in die Startelf rücken. Nationalspieler

Baku dürfte als Rechtsverteidiger

fest eingeplant sein

und blickt auf das Duell bei den

Kiezkickern: „Wenn du in Portugal

bei Sonne trainierst und

dann bei drei oder fünf Graf in

Hamburg spielst, ist das natürlich

ein Unterschied. Wir sind

aber professionell genug, um

damit umzugehen. Wir wollen

am Samstag direkt ein Zeichen

St. Pauli-Splitter:

• Einordnung: Sportchef Andreas

Bornemann war mit der

gezeigten Leistung beim torlosen

Remis gegen Werder Bremen

zufrieden: „Es waren viele

gute Sachen dabei. Die wenigen

Abschlüsse im gesamten Spiel

waren auf unserer Seite – wir

hätten das Spiel durchaus auch

gewinnen können. Defensiv

standen wir kompakt, was uns

auch auszeichnet. Der nächste

Schritt muss sein, aus der defensiven

Kompaktheit noch explosiver

nach vorne in die

Umschaltmomente zu kommen

und Torchancen zu entwickeln.“

• Klarstellung: Zuletzt gab es

immer wieder Gerüchte um

einen vorzeitigen Abgang von

Abwehrchef Eric Smith. Dem

setzte Sportchef Andreas Bornemann

nun ein Ende: „Es geht

setzen und das erste Spiel im

neuen Jahr gewinnen.“ Trotzdem

warnt der 27-Jährige: „Die

Fans am Milllerntor sind überragend

und es wird nicht einfach.

Wenn wir aber die Leichtigkeit

in unser Spiel kriegen,

wissen wir, wozu wir in der Lage

sind.“ (Frank Sorgatz)

diese Woche wieder los und

Eric Smith wird auf dem Platz

stehen. Meiner Einschätzung

nach wird das auch bis zum

Ende der Saison und darüber hinaus

der Fall sein.“

• Mutmacher: Bei bisher drei

Duellen ist der FC St. Pauli

gegen RB Leipzig am Millerntor

noch ungeschlagen: In der 2.

Liga-Saison 2014/2015 siegten

die Braun-Weißen am 31.Spieltag

durch einen Treffer von

Lennart Thy mit 1:0. Im darauffolgenden

Jahr gab es am 21.

Spieltag das gleiche Ergebnis.

Damals traf Marc Rzatkowski für

die Elf von Ewald Lienen. In der

letzten Saison gab es am vierten

Spieltag ein torloses Remis, mit

klaren Vorteilen für die Gastgeber.

(Frank Sorgatz)

RegionalSport | 5


Holstein Kiel

Angreifer fällt länger aus:

Ohne Bernhardsson in Spanien - Kapralik operiert

Die Störche bereiten

sich seit letztem Freitag

auf den Rückrundenstart

am 18. Januar

im Heimspiel gegen

den SC Paderborn vor. Mit

zwei Hiobsbotschaften begann

das Jahr 2026 für die KSV Holstein:

Offensivspieler Alexander

Bernhardsson fällt länger aus,

als zunächst gedacht. Nach einer

erneuten Operation fehlt

der Schwede bis Mitte März.

„Berra trägt nach der Operation

jetzt wieder einen Schuh und

dann müssen wir gucken, wann

er wieder belasten kann“, sagte

KSV-Chefcoach Marcel Rapp

auf Nachfrage. Auch Angreifer

Adrian Kapralik muss erst einmal

kürzertreten. „Bei Adrian

ist die Schraube aus seinem

Fuß entfernt worden, die aus einer

Verletzung vor seiner Zeit

bei uns stammte. Er hatte damals

einen Mittelfußbruch, der

durch die Schraube fixiert werden

musste“, erklärte Rapp. Am

Bitter: Offensivspieler Alexander Bernhardsson wird

den Störchen in den kommenden Wochen fehlen.

vergangenen Sonntag haben die

Kieler ihr Trainingslager an der

Costa Blanca in Spanien bezogen.

Bis zum 11. Januar werden

im spanischen Algorfa (Provinz

Alicante) die Grundlagen für einen

erfolgreichen Start gelegt.

Zwei Testspiele gegen Servette

Genf (7. Januar, 15 Uhr, in Murcia,

Ergebnis lag bei Redaktionsschluss

nicht vor) und Ferencvaros

Budapest (10. Januar,

15.30 Uhr, Sportanlage La Manga

Club) absolvieren die Störche.

„Ein halbes Jahr ist jetzt

vorbei, die Jungs jetzt performen.

Fehler dürfen weiter gemacht

machen, aber wir müssen

mehr denn je Punkte holen“,

so Rapp. Der Schwerpunkt

in der Trainingsarbeit

liegt in der Offensive. „Wir wollen

an unserem Spiel auf den

Flügeln und generell an der Offensive

arbeiten, um unsere Angriffe

gefährlicher zu gestalten“,

sagt Marcel Rapp. „Defensiv

wollen wir weiterhin sicher stehen“.

(Andrè Haase)

Kommen und gehen bei Holstein Kiel:

Jonas Meffert ist zurück

Mit einem Transfer-

Dreierpack ist Holstein

Kiel aus der kurzen

Winterpause gekommen.

Die Leihe von Mittelfeldakteur

Robert Wagner wurde aufgelöst.

Der 22-Jährige wurde vom Bundesligisten

SC Freiburg sofort

an Dynamo Dresden weiterverliehen.

Im Gegenzug begrüßten

die Störche drei Neuzugänge:

Umut Tohumcu kam per Leihe

bis zum Saisonende von der

TSG 1899 Hoffenheim. Auf insgesamt

56 Einsätze in der Bundesliga

kommt der 21-Jährige.

Mit Tayan Tasdelen vom Nord-

Regionalligisten HSC Hannover

Verstärkung: Jonas Meffert kehrt an die

Kieler Förde zurück.

Fotos: RS

kam ein Perspektivspieler,

der die Rückrunde

der Spielzeit

2025/26 noch bei seinem

aktuellen Verein

verbringen und im

Sommer zu den Störchen

stoßen wird.

Mit der Rückkehr von

Jonas Meffert ist der

größte Transfercoup

gelungen. Vor viereinhalb

Jahren war

der 31-Jährige von

der KSV Holstein

zum Hamburger SV

gegangen, jetzt ist er

zurück. „Holstein

Kiel ist für mich bis

heute ein besonderer Verein,

mit dem ich viele schöne und

emotionale Momente erleben

durfte. Ich habe hier einen

wichtigen Abschnitt meiner

Karriere erlebt und freue mich

sehr, nun zurückzukehren und

wieder Teil dieses Umfelds zu

sein. Ich habe den beeindruckenden

Weg der Störche

selbstverständlich auch in den

zurückliegenden Jahren intensiv

verfolgt. Nun möchte ich

meine Erfahrungen, die ich in

Hamburg gemacht habe, mit

einbringen, um meiner Kieler

Geschichte ein weiteres erfolgreiches

Kapitel hinzuzufügen“,

so „Meffo“. (Andrè Haase)

REGIONAL

Das Sportmagazin im Norden

Der schnelle

Weg zu meiner

Zeitschrift

I M P R E S S U M

RegionalSport erscheint

wöchentlich im Ihrens-Verlag

Verlagsleitung: Sascha Hoppe (V.i.S.d.P.)

Redaktion: Oliver Ollrogge, Frank Sorgatz ,

Sebastian Nieden, Jan Kirschner, Hanno Bode, Norbert

Gettschat, Michael Böhm, Claus Bergmann, Stefan

Knauß, Marcus Sellhorn, Peter Böhmer, Mirko Schneider,

David Schmiedhold, Olaf Wegerich, Patrick Nawe

(Fotos), Andrè Haase

Verlagsanschrift: Altstädter Markt 1-3,

24768 Rendsburg, Tel. 04331-4405189

E-Mail: info@regionalsportverlag.de

www.regionalsport.net

Herstellung: Druckerei Lohmeier, Eckernförde

Der Verlag haftet nicht für unverlangt eingesandte Texte,

Manus kripte und Fotos. Nachdruck, Aufnahme in

Online-Dienste und Internet sowie Vervielfältigungen

benötigen die vorherige Zustim mung des Verlages.

Unsere Texte sehen explizit den Einschluss aller

Geschlechter vor. Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit

wird auf eine geschlechtsspezifische Differenzierung

wie z. B. Teilnehmer*innen verzichtet. Entsprechende

Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung für die

drei Geschlechter und sind in keinem gegebenen

Kontext als diskriminierend zu verstehen.

6 | RegionalSport


Tabellen

1. Bundesliga

Pl. Team Sp. Diff. Pkt.

1. Bayern München (M) 15 44 41

2. Borussia Dortmund 15 14 32

3. Bayer 04 Leverkusen 15 13 29

4. RB Leipzig 15 11 29

5. TSG Hoffenheim 15 9 27

6. VfB Stuttgart (P) 15 3 26

7. Eintracht Frankfurt 15 0 25

8. 1. FC Union Berlin 15 -3 21

9. SC Freiburg 15 -1 20

10. Werder Bremen 15 -10 17

11. 1. FC Köln (N) 15 -2 16

12. Bor. Mönchengladbach 15 -6 16

13. Hamburger SV (N) 15 -9 16

14. VfL Wolfsburg 15 -5 15

15. FC Augsburg 15 -11 14

16. FC St. Pauli 15 -13 12

17. 1. FC Heidenheim 15 -21 11

18. 1. FSV Mainz 05 15 -13 8

Die nächsten Spiele

09.01.26 - 20:30 (Fr) Eintr. Frankfurt - Bor. Dortmund

10.01.26 - 15:30 (Sa) Werder Bremen - Hoffenheim

10.01.26 - 15:30 (Sa) SC Freiburg - Hamburger SV

10.01.26 - 15:30 (Sa) FC St. Pauli - RB Leipzig

10.01.26 - 15:30 (Sa) Union Berlin - 1. FSV Mainz 05

10.01.26 - 15:30 (Sa) 1. FC Heidenheim - 1. FC Köln

10.01.26 - 18:30 (Sa) Bayer Leverkusen - VfB Stuttgart

11.01.26 - 15:30 (So) Borussia M’gladbach - Augsburg

11.01.26 - 17:30 (So) Bayern München - VfL Wolfsburg

Pl. Team

Sp. Diff. Pkt.

1. FC Schalke 04 17 12 37

2. SV Elversberg 17 16 34

3. SV Darmstadt 98 17 12 33

4. SC Paderborn 07 17 10 33

5. Hannover 96 17 8 29

6. Hertha BSC 17 5 28

7. 1. FC Kaiserslautern 17 8 27

8. 1. FC Nürnberg 17 -4 22

9. Karlsruher SC 17 -8 22

10. VfL Bochum (A) 17 1 21

11. Holstein Kiel (A) 17 -2 20

12. Preußen Münster 17 -4 20

13. Eintracht Braunschweig 17 -9 20

14. Arminia Bielefeld (N) 17 3 19

15. 1. FC Magdeburg 17 -8 17

16. Fortuna Düsseldorf 17 -12 17

17. SpVgg Greuther Fürth 17 -18 15

18. Dynamo Dresden (N) 17 -10 13

Keine Spiele

2. Bundesliga

3. Liga

Pl. Team

Sp. Diff. Pkt.

1. Energie Cottbus 19 9 36

2. SC Verl 19 18 35

3. MSV Duisburg (N) 19 10 34

4. Rot-Weiss Essen 19 6 34

5. Hansa Rostock 19 12 32

6. VfL Osnabrück 19 5 32

7. TSG Hoffenheim II (N) 19 13 31

8. TSV 1860 München 19 0 30

9. SV Waldhof Mannheim 19 1 29

10. VfB Stuttgart II 19 0 29

11. SV Wehen Wiesbaden 19 2 28

12. FC Viktoria Köln 19 3 27

13. Jahn Regensburg (A) 19 -1 24

14. FC Ingolstadt 04 19 2 22

15. 1. FC Saarbrücken 19 -2 22

16. Erzgebirge Aue 19 -5 22

17. Alemannia Aachen 19 -6 21

18. SSV Ulm 1846 (A) 19 -18 16

19. TSV Havelse (N) 19 -15 13

20. FC Schweinfurt 05 (N) 19 -34 6

Keine Spiele

Regionalliga Nord

Pl. Team Sp. Diff. Pkt.

1. SV Meppen 21 44 49

2. VfB Oldenburg 21 29 46

3. SV Drochtersen/Assel 21 24 46

4. SSV Jeddeloh II 20 24 41

5. 1. FC Phönix Lübeck 21 12 36

6. Hamburger SV II 21 3 31

7. Bremer SV 20 3 30

8. Hannover 96 II (A) 21 3 28

9. SC Weiche FL 08 21 1 27

10. VfB Lübeck 21 -11 27

11. Werder Bremen II 21 -8 26

12. Kickers Emden 21 2 25

13. HSC Hannover (N) 21 -24 23

14. FSV Schöningen (N) 19 -18 21

15. Eintracht Norderstedt 21 -16 18

16. BW Lohne 20 -20 17

17. Altona 93 (N) 20 -27 15

18. FC St. Pauli II 21 -21 14

Keine Spiele

TuS Dassendorf holt Ex-St.-Pauli-Profi Max Kruse:

„Freue mich auf richtig geile Oberliga-Spiele“

Max Kruse (37) heuert

beim Hamburger

Oberligsten TuS Dassendorf

an. Drei Jahre

nach dem Ende seiner Karriere

als Profifußballer.

Wobei Kruse bei den Amateuren

weiterhin aktiv war. Zuletzt

kickte der Offensivspieler bei

der zweiten Mannschaft von

BSV Al-Dersimspor in Berlin in

der Bezirksliga. Dort wird er

unter Nutzung des Zweitspielrechts

auch weiterhin auflaufen.

Für Kruse kommt mit Dassendorf

also ein weiterer Club

dazu. „Ich freue mich auf richtig

geile Oberliga-Spiele in

Hamburg“, so Kruse zu seinem

Wechsel. „Außerdem freue ich

mich mega, noch einmal mit

Martin Harnik zusammenzuspielen.

Das wird definitiv ein

Highlight.“

Kruse und Dassendorfs Ex-

HSV-Profi Harnik (38) bildeten

schon in der Jugend des SC

Vier- und Marschlande ein kongeniales

Duo, wechselten gemeinsam

im Januar 2006 zum

SV Werder Bremen. Dort trennten

sich erst 2009 ihre Wege.

Kruse legte danach in drei

Spielzeiten beim FC St. Pauli

(2009-2012) endgültig den

Grundstein für eine sportlich

Überraschungscoup: Max Kruse läuft ab

sofort für die TuS Dassendorf auf. Foto: Herzog

starke Karriere, die ihn bis in

die Nationalmannschaft führte.

Auch neben dem Feld machte

er als unangepasster Profi reichlich

Schlagzeilen. So vergaß er

nach einem Casino-Besuch im

März 2016 seinen Rucksack mit

75.000 Euro Bargeld im Taxi.

Der damalige Bundestrainer

Joachim Löw suspendierte ihn

unter anderem wegen diesem

Vorfall aus der Nationalelf.

Sprüche über die Branche lieferte

Kruse am Fließband. Oft

selbstironisch („Werder braucht

mehr Gewicht. Daher bleibe

ich“/im Sommer 2018 zur Debatte

um sein vermeintliches

Übergewicht) und immer wieder

deutlich („Er ist ein Scheucher.

Der ist krank. Der macht

Medizinbälle, bis die Leute kotzen.“/im

Mai 2022 über die

Trainingsmethoden von Felix

Magath).

Die Oberliga Hamburg wird mit

Kruse bunter. Was er sportlich

noch drauf hat, wird sich zeigen.

(Mirko Schneider)

RegionalSport | 7


BUDEN

ZAUBER

NordCup

Der Lotto-Nordcup erlebt nach

13 Jahren sein Comeback. Am

11. Januar ab 10.45 Uhr kämpfen

die sechs besten Frauenteams

in der Wunderino-Arena

in Kiel um den Titel.

Vorfreude auf den Nordcup:

„Dass das Turnier stattfindet, ist mega"

Qualifiziert haben sich neben

den beiden Regionalligisten

Holstein Women und dem SV

Henstedt-Ulzburg die Oberliga-

Teams vom Kieler MTV, IF

Stjernen Flensborg, SSC Hagen

Ahrensburg sowie dem Eichholzer

SV. Für KMTV-Coach

Stephan Mordhorst war die

Qualifikation nach dem Abstieg

aus der Oberliga Voraussetzung.

„Das war unser Anspruch. Etwas

anderes wäre nicht infrage

gekommen“, orakelt Mordhorst.

2013 fand das Turnier der Fußballerinnen

letztmalig statt. Der

Sieger hieß Turbine Potsdam.

Der damalige Bundesligist setzte

sich vor 3600 Besuchern in

der Ostseehalle im Endspiel mit

3:0 gegen den FCR Duisburg

durch. „Wir haben uns bewusst

dazu entschieden, mit dem Lotto

Nordcup unseren besten

schleswig-holsteinischen

Teams eine Plattform vor einer

großen Kulisse zu geben“, sagt

Uwe Döring, Präsident des

Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes.

Für diese sechs

Mannschaften ist es eine hohe

Anerkennung. „Das haben sich

die Mädels auch verdient. Das

Event ist beste Werbung für den

Frauenfußball in Schleswig-

Holstein. Gegen die Holstein

Women sind es immer besondere

Spiele. Egal ob auf Rasen,

Kunstrasen oder in der Halle.

Es ist ein Derby, wo immer Feuer

im Spiel ist und jeder gewinnen

will“, sagt KMTV-Kapitänin

Hannah Östermann. Auch

die Spielerinnen der KSV Holstein

brennen darauf, in der

Wunderino-Arena auflaufen zu

können. „Wir freuen uns alle

sehr und gehen maximal motiviert

in das Turnier. Ich denke,

dass gerade Gegner wie Henstedt-Ulzburg

nochmal extra

Bock machen, weil wir da auch

was gutzumachen haben. Wir

wollen auf jeden Fall ins Finale

kommen und bestmöglich das

Turnier gewinnen“, sagt KSV-

Torhüterin Lela Naward. „Die

Vorfreude ist natürlich groß. In

dieser Halle zu spielen, ist Motivation

genug. Und allgemein

das Setting und die Wertschätzung,

dass das Turnier wieder

stattfindet, ist mega“. Die Kickerinnen

des SSC Hagen Ahrensburg

müssen sich am Sonntag

vor keinem Team verste-

cken. Mit 30 Punkten aus zehn

Spielen führt die Elf aus dem

Kreis Stormarn zur Winterpause

die Oberliga verlustpunktfrei

an und qualifizierte sich somit

frühzeitig für das Hallenevent.

„Darauf freuen wir uns total. Da

wir auch in der Halle sehr stark

sind, wird das ein tolles Erlebnis

für uns alle. Ein wunderbares

Turnier für den schleswigholsteinischen

Frauenfußball“,

LOTTO NORDCUP (Frauen) –2026

Auch beim LOTTO NORDCUP wartet auf die Besucher ein

stimmungsvolles Ambiente in der Wunderino-Arena. Foto: pin

blickt SSC-Cheftrainer Marc

Mandel zuversichtlich voraus.

Die Mannschaft von IF Stjernen

Flensborg beschreibt das Erreichen

der Teilnahme als „wahnsinnig

bemerkenswerte Leistung“.

Auf Tabellenplatz zwei

überwintert das Team aus dem

hohen Norden in der Frauen-

Oberliga - mit fünf Punkten Abstand

zum Ligaprimus aus Ahrensburg.

(Andrè Haase)

• Datum: Sonntag, 11. Januar 2026.

• Ort: Wunderino Arena, Kiel.

• Start: 10:45 Uhr, Einlass ab 9:30 Uhr.

• Teilnehmer: Holstein Kiel, SV Henstedt-Ulzburg, SSC Hagen

Ahrensburg, IF Stjernen Flensborg, Eichholzer SV, Kieler MTV

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8 | RegionalSport


26. SHFV Lotto Masters

BUDEN

ZAUBER

Interview mit LOTTO- MASTERS & NORDCUP-Organisator Klaus Kuhn:

„Budenzauber im Doppelpack“

Nach über zehn Jahren kehrt

der LOTTO NORDCUP Anfang

Januar zurück in die Wunderino

Arena. Einen Tag nach dem

traditionsreichen LOTTO

MASTERS der Herren wird

sich alles um den Frauenfußball

drehen. Die sechs besten

Mannschaften des Landes

Schleswig-Holstein schlagen

damit ein neues Kapitel auf.

Vor den beiden Turnieren

sprach RegionalSport mit Turnierchef

Klaus Kuhn über das

Comeback des Frauenfußballs

in der Wunderino Arena.

MASTERS & NORDCUP Turnierchef

Klaus Kuhn mit dem NordCup Pokal.

Foto: RS

Herr Kuhn, nur wenige Stunden

nach dem längst ausverkauften

LOTTO MASTERS

präsentieren Sie dem Publikum

am zweiten Januar-Wochenende

nach vielen Jahren

wieder den NORDCUP. Was

waren die Beweggründe, den

Fußball in Schleswig-Holstein

mit so einem Event wieder auf

die große Bühne zu hieven?

Klaus Kuhn: Sicherlich ist der

LOTTO NORDCUP sowohl ein

Ergebnis der positiven Entwicklung

des LOTTO MASTERS als

auch des Frauenfußballs. Pokalspiele,

Bundesliga-Spiele

und Derbys finden inzwischen

schon vor sehr vielen Zuschauern

statt. Das ist ein Signal, das

wollen wir aufnehmen und mit

nach Schleswig-Holstein transportieren.

Der Frauenfußball

hat in den letzten Jahren im

Land eine positive Entwicklung

durchlaufen. Dem wollten wir

mit so einer Plattform Rechnung

tragen. Der Frauen- und

Mädchenfußball hat nun die

große Chance, sich auch auf

dieser Ebene weiterzuentwickeln.

Und von der Qualifikation

her haben wir das große

Glück, dass die sechs Mannschaften

eine gute Streuung in

Schleswig-Holstein haben.

Kann der LOTTO NORDCUP

aus dem riesigen Schatten des

Herrenturniers heraustreten?

Klaus Kuhn: Vor 26 Jahren haben

wir beim ersten LOTTO

MASTERS mit rund 2.500 Zuschauern

begonnen, heute sind

wir immer binnen kürzester

Zeit ausverkauft. Wir wollen

das zwar nicht mit den Herren

vergleichen, aber auch das

LOTTO MASTERS brauchte

lange, um den heutigen Stellenwert

zu erreichen – auch über

die Landesgrenzen hinaus. Da

sind auch die Vereine gefordert,

um einen ähnlichen Weg zu gehen.

Bei den Herren ist die Qualifikation

für die Wunderino

Arena längst zu einem wichtigen

Saisonziel geworden. Die

Fans wollen nach Kiel kommen.

So etwas muss wachsen. Das

wird beim NORDCUP nicht anders

sein. Aber diesen Weg gehe

ich mit dem Verband zusammen

gern mit. Denn der SHFV

hat ein großes Interesse daran,

so ein Leuchtturm-Projekt für

den Frauenfußball

im eigenen

Land zu haben.

Was können

die Zuschauer

beim LOT-

TO NORD-

CUP erwarten?

Klaus

Kuhn: Wir

werden alles

dafür

tun, dass

die Zuschauer

in

der Halle

ein ähnlich

begeisterndes

Programm erleben werden

wie am Vorabend. Das ist natürlich

eine enorme Herausforderung,

am Tag danach morgens

schon wieder alles vorbereitet

zu haben. Aber wir sind bereit.

Ich gehen davon aus, dass der

NORDCUP für jede teilnehmende

Mannschaft ein besonderer

Augenblick sein wird, vor deutlich

mehr Zuschauern aufzulaufen

als bei eigenen Heimspielen.

Der Spielmodus entscheidet

sich deutlich vom LOTTO

MASTERS der Herren…

Klaus Kuhn: Der NORDCUP besitzt

einen eigenen Charakter

und Stellenwert. Dem kommen

wir auch mit einem anderen

Spielmodus entgegen. Jede

Mannschaft hat fünf Spiele in

dieser tollen Halle. Es wird bis

zum Schluss spannend sein im

Kampf um die ersten vier Tabellenplätze,

die zum Einzug in

das Halbfinale berechtigen. Wir

hoffen mit diesem Modus und

in dieser Halle bei allen Teams

auf eine Gänsehautatmosphäre.

Für viele Spielerinnen wird es

sicherlich das größte sportliche

Erlebnis ihrer bisherigen Laufbahn

sein.

Das LOTTO MASTERS bleibt

weiterhin das Zugpferd zum

Jahresauftakt…

Klaus Kuhn: Wir werden diese

tolle Tradition pflegen und werden

versuchen, uns auch mit

dem LOTTO NORDCUP in eine

ähnliche Richtung zu entwickeln.

Vielleicht bringen sowohl

die Vergabe der Frauen-Europameisterschaft

2029 an Deutschland

als auch das umfangreiche

Förderprogramm des Deutschen

Fußball-Bundes dem

Frauenfußball einen weiteren

Schub. Dieser Entwicklung wollen

wir auch in Schleswig-Holstein

eine Bühne bieten. Es wäre

eine tolle Sache, wenn zukünftig

beide Turniere im Doppelpack

das Fußballjahr im

nördlichsten Bundesland einläuten

würden.

(RS)

RegionalSport | 9


BUDEN

ZAUBER

Lotto-Masters Gruppe A:

Stadtduell in der Gruppenphase - Heide will Fans verwöhnen

Die Gruppe „A“ hat einen Kracher

zu bieten. Denn mit den

beiden Regionalligisten und

Stadtnachbarn VfB Lübeck und

dem 1. FC Phönix Lübeck prallen

in der Vorrunde zwei Kontrahenten

aufeinander. Spannender

hätte es „Losfee“ Maik

Hintze bei der Ziehung der

Gruppen im Haus des Sports

nicht machen können.

„Wir freuen uns auf das Turnier

mit vielen guten Mannschaften

und einer guten Atmosphäre.

Dass Phönix dabei ist, finde ich

gut – so kann man sich in diesem

Rahmen mal mit den Spielern

messen. Das ist immer cool

und darauf freuen wir uns

sehr“, sagt VfB-Chefcoach Guerino

Capretti im Vorfelde. Auch

sein Co-Trainer Pierre Becken

blickt dem Hallenspektakel und

dem Lübecker Duell mit Freude

entgegen. „Wir haben eine interessante

Gruppe bekommen.

Dass wir das Stadtduell gegen

Phönix schon direkt in der

Gruppenphase haben, ist sehr

gut. Auch die beiden Oberligisten

sind spannende Gegner“,

sagt der 38-Jährige. Die Grün-

Weißen treten mit einem Mix

aus Regionalligatruppe und

U23 am Sonnabend an. Auf die

Profis Marvin Thiel, Rückkehrer

Felix Drinkuth oder Top-

Torjäger Antonio Verinac, dem

in der Regionalliga bisher 12

Treffer gelungen sind, müssen

die Fans jedoch verzichten. Die

beiden genannten Oberligisten

sind der Heider SV und der

Rückkehrer VfR Neumünster.

„Ich glaube, ein Großteil meiner

Mannschaft freut sich auf die

Lübecker Teams, da sie eine

Vergangenheit bei den beiden

Mika Kieselbach vom Heider SV

im Vorjahr gegen den VfB Lübeck;

muss diesmal leider verletzungsbedingt

auf eine Turnierteilnahme verzichten.

Foto: pin

Dithmarscher Grillscheune

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Sönke Bothmann

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Mannschaften haben“, sagte

Chefcoach Danny Cornelius

von den Lila-Weißen. Der 40-

Jährige weiß, wie „Masters“

geht! Ausgerechnet mit dem

VfB Lübeck holte der Ex-Profi

als Spieler den begehrten Pott.

„Für mich ist es toll, da ich mit

dem VfB Lübeck 2011 im Finale

gegen Holstein Kiel den Pokal

gewonnen habe. Ich finde, wir

haben eine interessante Gruppe

erwischt“, meint Cornelius. Es

ist das erste Mal nach Januar

2017, dass die Lila-Weißen wieder

am Masters teilnehmen. Die

vierte Mannschaft im Bunde ist

der Heider SV. Die Dithmarscher

spielten in den letzten

Jahren eher mäßig und erfolglos.

Das soll sich in diesem Jahr

ändern, wenn es nach Hannes

Nissen, Geschäftsführer Liga

GmbH, geht. „Unsere Auftritte

in der Wunderino Arena waren

nicht wirklich gut. Wir haben

uns in den letzten Jahren wahrlich

nicht mit Ruhm bekleckert“,

blickt Nissen zurück

und kündigt zeitgleich an, dass

der Oberligist seinen treuen

Fans in diesem Jahr etwas zurückgeben

will. Die 700 Eintrittskarten

für das anstehende

Hallenspektakel waren in und

um Heide herum rasend schnell

Teilnehmer Gruppe A:

VfB Lübeck

1. FC Phönix Lübeck

Heider SV

VfR Neumünster

vergriffen. Um am Sonnabend

besser abzuschneiden als in

den vergangenen Jahren, haben

die Kicker von der Westküste

Hallenzeiten genutzt, um sich

auf das Spektakel vorzubereiten.

„Sechsmal haben wir in der

Soccerhalle trainiert. Für mich

ist es nicht ausschlaggebend,

welche Ligazugehörigkeit man

hat. Wenn man in die Finalrunde

einziehen will, muss man

auch gegen einen Regionalligisten

als Sieger vom Feld gehen“,

sagt Nissen fordernd. Die Zuschauer

dürfen in der Gruppe

„A“ gespannt sein, mit welchem

Ensemble der 1. FC Phönix

Lübeck antritt. Kommen die

Top-Spieler wie Jannes Vollert,

Arthur Inaka, Stylianos Kokovas

und Michel Dammeier mit

nach Kiel? Oder halten die „Adler“

es wie der Stadtkonkurrent

und lässt einen Mix aus Ligaspielern

und jungen Akteuren

der U23 auflaufen? Am 4. Januar

war die fünfwöchige Winterpause

für die Phönix-Akteure

beendet. Die erste Trainingswoche

lag ganz im Zeichen des

Masters. Trainiert wurde unter

anderem auch in einer Soccerhalle.

(Andrè Haase)

10 | RegionalSport


BUDEN

ZAUBER

Lotto-Masters Gruppe B:

Eichede optimal vorbereitet - Kann "Tofe" wieder triumphieren?

In der Gruppe B tummeln sich

neben dem Titelverteidiger SV

Todesfelde der Regionalligist

SC Weiche Flensburg 08, Holstein

Kiel II und der SV Eichede.

Die Stormarner legten am vergangenen

Wochenende eine

Top-Generalprobe hin: Das Turnier

um den Norbulb-Amtsarena-Cup

gewannen die Eicheder

überzeugend. „Wir freuen uns

jetzt sehr auf das Masters in

Kiel und schauen mal, was das

Turnier für uns bereithält. Dass

wir schon einmal nach den Regeln

des Masters spielen konnten,

war mit Sicherheit kein

Nachteil“, blickt SVE-Chefcoach

Paul Kujawski voraus. Ist

mit seinem Team, das in der

Oberliga auf Tabellenplatz vier

überwintert, in der Wunderino

Arena zu rechnen? „Beim Masters

ist jedes Spiel eine große

Herausforderung für uns. Mit

Holstein Kiel und dem SV Todesfelde

erwarten uns zwei

starke Liga-Konkurrenten und

mit dem SC Weiche Flensburg

08 ein etablierter Regionalligist.

Wir werden in Kiel alles reinwerfen

und sind schon voller

Vorfreude“, sagt Jan-Henrik

Schmidt, Sportlicher Leiter des

SVE. Der favorisierte SV Todesfelde

wird mit seinen über 1000

Fans bestrebt sein, den Titel erfolgreich

zu verteidigen. Dabei

musste sich der aktuelle Oberliga-Tabellenführer

zuletzt bei

den Segeberger Hallenmasters

dem Ligakonkurrenten Kaltenkirchener

TS im Endspiel nach

Neunmeterschießen beugen.

Die Elf von SVT-Coach Björn

Sörensen zeigte sich dabei in

der Defensive etwas löchrig.

Das gilt es bis zum kommenden

Sonnabend abzustellen. Vorfreude

herrscht ebenfalls beim

SC Weiche Flensburg 08. Mit

Chefcoach Tim Wulff, der das

Zepter Ende September nach

der Trennung von Torsten Fröhling

übernahm, kehrt ein ehemaliger

Angreifer der KSV Holstein

zurück in die Wunderino

Arena. „Die Gruppe ist eine

Knaller-Gruppe. Das ist ein

ganz schönes Brett mit den

Teams. In der Halle ist alles offen,

egal ob du Oberliga oder

Regionalliga spielst. Das ist ne

offene Kiste. Wir wollen natürlich

so weit kommen, wie es

geht. Zudem wollen wir die Atmosphäre

aufsaugen“, sagt

Wulff und blickt immer wieder

gerne zurück auf die Zeit, als er

als Aktiver dem Leder in der

Halle hinterherjagte. „Zu Holstein-Zeiten

durfte ich schon

als 18-Jähriger unter Trainer

Stefan Böger das Masters spielen

- das waren immer tolle

Highlights“, so Wulff, der seinen

Spielern größtenteils die

Teilnahme offen lässt. „Ich

zwinge niemanden, in der Halle

zu spielen. Wer Bock hat,

kommt mit. Wir wollen uns

aber auf jeden Fall vernüftig

verkaufen und gut abschneiden“,

blickt der 38-Jährige voraus.

Welche Rolle die KSV

Holstein in der Gruppe spielen

kann, ist fraglich und offen. Die

Jungprofis, die in der Oberliga

Spielpraxis sammeln, sind mit

den Profis im Trainingslager in

Spanien. Chefcoach Willi Weiße

hält sich mit der Bekanntgabe

des Kaders noch bedeckt.

Erst am Donnerstag oder Freitag

werden die teilnehmenden

Spieler verkündet. Fraglich ist

ebenfalls, ob der frisch verpflichtete

Neuzugang Kjell

Im vergangenen Jahr sicherte sich der SV Todesfelde den LOTTO MASTERS Pokal.

Knaak in der Wunderino Arena

auflaufen wird. Der 22-jährige

Top-Torjäger wechselte zu Wochenbeginn

vom abstiegsbedrohten

MTSV Hohenwestedt

zu den Jungstörchen und setzt

erst einmal auf die „Karte Fußball“.

Wenn du eine Anfrage

von Holstein Kiel bekommst,

kannst du das nicht ablehnen“,

sagt Knaak auf Nachfrage. „Wir

freuen uns auf das Masters und

haben beim letzten Mal die besondere

Stimmung erlebt und

dementsprechend groß ist die

Vorfreude bei allen. Unsere

Mannschaft ist jung, technisch

stark und bringt viel Energie

Foto: RS

mit – wir wollen mutig auftreten

und zeigen, was in uns

steckt“, kündigt U23-Cheftrainer

Willi Weiße an. (Andrè Haase)

Teilnehmer Gruppe B:

Holstein Kiel (U23)

SV Todesfelde

SC Weiche Flensburg 08

SV Eichede

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RegionalSport | 11


BUDEN

ZAUBER

TuS Rotenhof ist neuer Futsal-

Kreismeister in Rendsburg-

Eckernförde: Der Oberligist gewann

die 39. Titelkämpfe und

feierte damit auch für Trainer

Henning Knuth den ersten Titel

mit dem TuS. Im Finale setzte

sich Rotenhof gegen das Überraschungsteam

Brekendorfer

TSV aus der Kreisliga klar mit

3:0 durch.

Schon in der Vorrunde marschierten

die Rotenhöfer durch:

39. Futsal-Kreismeisterschaften in Eckernförde:

Rotenhof triumphiert – Brekendorf überrascht

fünf Spiele, fünf Siege. Ligaobmann

Thorben Schäpe sprach

von einer „souveränen Vorrunde“

– und vom verdienten

Lohn: „Im Halbfinale haben wir

kurz vor Schluss noch das 1:1

bekommen, sind dann aber im

Sechs-Meter-Schießen weitergekommen.“

Auch das zweite

Halbfinale wurde nach Remis

vom Punkt entschieden. Der

TuS hat sich mit dem Sieg für

die Landesmeisterschaft qualifiziert.

Brekendorf hatte sich als Gruppenzweiter

ins Halbfinale gespielt

und anschließend auch

Oberligist Hohenwestedt aus

dem Weg geräumt. „Wir sind

mit unserem Turnier natürlich

sehr zufrieden“, sagte Trainer

Thomas Jochimsen. Im Endspiel

sei Rotenhofs individuelle

Klasse ausschlaggebend gewesen:

„Wir mussten zu viele

Fouls ziehen – das war der

Knackpunkt.“

Im Spiel um Platz drei behielt

Hohenwestedt gegen den Landesligisten

Eckernförder SV mit

3:0 die Oberhand. ESV-Coach

Maik Haberlag lobte die Kulisse:

„Vor heimischer Kulisse

kennt man fast jeden – das war

eine gelungene Geschichte.“

Und er hofft, dass die Futsal-

Einheiten „ein Initiator für die

Rückrunde“ werden.

(Ole Jacobsen)

Henning Knuth vom TuS Rotenhof:

Der Siegertrainer im Interview

Moin Herr Knuth, Glückwunsch

zum Titel. Wie wichtig

ist es für Sie, direkt mit einem

Erfolgserlebnis in das neue

Jahr zu starten?

Henning Knuth: Vielen Dank.

Man sollte das Ganze nicht zu

hoch hängen, weil Halle und Liga

schwer zu vergleichen sind.

Aber natürlich nehmen wir dieses

Erfolgserlebnis gerne mit. Es

ist einfach schön, so ins Jahr

2026 zu starten und gemeinsam

etwas zu feiern.

Was können Sie aus der Halle

für den Ligabetrieb draußen

mitnehmen?

Henning Knuth: Ehrlich gesagt

nicht allzu viel. In der Vorrunde

waren auch Gegner dabei, die

nicht das Niveau haben, das

uns in der Oberliga erwartet.

Deshalb kann man daraus nur

bedingt Rückschlüsse ziehen.

Wie haben Sie die Stimmung

beim Turnier erlebt?

Henning Knuth: Bei uns war sie

durchweg sehr gut. Zwischen

den Spielen war es locker, mit

vielen lustigen Momenten, die

zu so einem Hallenturnier dazugehören.

Zu den Spielen hin

haben wir es aber geschafft,

wieder fokussiert und ernsthaft

zu sein. Auf dem Platz waren

dann wirklich schöne Kombinationen

dabei, das hat Spaß gemacht.

Wie stehen Sie grundsätzlich

zu Futsal?

Henning Knuth: Ich bin eher

ein Freund von

Hallenfußball mit

Rundumbande,

großen Toren und

am liebsten Kunstrasen.

Das ist für

mich spielnäher

und vielleicht sogar

gelenkschonender.

Futsal ist

technisch sehr anspruchsvoll

und

macht auch Spaß

– vor allem, wenn

man die nötige Lockerheit

mitbringt.

Gab es Spieler,

die sich besonders

in den Vordergrund

gespielt haben?

Henning Knuth:

Nicht wirklich. Wir

hatten heute viele

Spieler dabei, die

auch draußen regelmäßig

viel

Spielzeit bekommen.

Da ist niemand

herausgestochen,

der sonst

eher hinten dran

ist.

(Ole Jacobsen)

Rotenhofs Trainer Henning Knuth

Foto: RS

12 | RegionalSport


BUDEN

ZAUBER

Boxberg Cup 2026 – Tradition und Spannung in Aukrug

Gruppeneinteilung und Spielzeiten

Gruppe A:

16.01. um 19:00 Uhr

TSV Aukrug AllStars

Grün-Weiß Todenbüttel

FC Reher/Puls

Blau-Weiß Wittorf

Türkspor Neumünster

MTSV Hohenwestedt

Vom 16. bis 18. Januar 2026 verwandelt

sich die Bürgermeister-

Jensen-Halle in Aukrug (Ziegeleiweg

13) wieder in das Zentrum

des regionalen Hallenfußballs.

Der Boxberg Cup,

benannt nach dem Restaurant

„Am Boxberg“, ist längst ein

fester Bestandteil des Wintersportkalenders

und gilt als echtes

Traditionsturnier.

24 Mannschaften kämpfen in

vier Gruppen um den Einzug in

die Endrunde. Gespielt wird am

Freitagabend (16.01.) sowie am

Samstag (17.01.) in der Vorrunde.

Die jeweils Gruppenersten

und -zweiten qualifizieren sich

für die Endrunde, die am Sonntag,

18.01.2026, ab 12:00 Uhr

beginnt. Dort treten die besten

acht Teams in zwei Gruppen gegeneinander

an, bevor die KO-

Spiele den neuen Champion ermitteln.

Der amtierende Sieger SV Krupunder

geht selbstbewusst ins

Turnier. Sportlicher Leiter Gökhan

Saricoban formuliert das

Ziel eindeutig: „Das Ziel sollte

wieder der Turniersieg sein –

wir hoffen, dass es wieder

Gruppe B:

17.01. um 10:00 Uhr

SV Krupunder/Lohkamp

SV Allemannia Wilster II

JFV Südholstein A.-Jgd.

SV Wasbek II

TV Gut-Heil Wrist

TSV 05 Neumünster

klappt.“ Die Mannschaft will an

die starke Leistung des Vorjahres

anknüpfen und erneut den

Pokal nach Hause holen. Auch

bei GW Todenbüttel blickt man

gespannt auf die Vorrunde.

Trainer Eike Schneider sieht

seine Mannschaft in einer anspruchsvollen

Gruppe:

„In unserer Gruppe mit Hohenwestedt

und Reher wird es eine

spannende Aufgabe. Wir wollen

versuchen, Platz 2 zu schaffen

und am Sonntag dabei zu

sein.“ Gleichzeitig betont

Schneider, dass der Fokus wei-

Gruppe C:

Über den Boxberg-Cup sprachen wir mit Aukrugs Ligaobmann Christian Scheinpflug.

17.01. um 14:00 Uhr

FSV Friedrichsholm

SV Kickers Hennstedt

VfB Kiel II

TS Einfeld II

SV Bönebüttel-Husberg

MTSV Hohenwestedt II

„Qualifikation im Fokus, Gesundheit an erster Stelle“

Was zeichnet den Boxberg-

Cup aus?

Christian Scheinpflug: Wir haben

ein echtes Traditionsturnier

bei uns in Aukrug. Und gerade

sind schon ein paar Jahre dabei

und die Leute, die das Turnier

organisieren sind schon erfahren.

Von daher wird der Aufwand

mit den Jahren immer etwas

geringer. Dennoch treffen

wir uns ab September, um das

Turnier bestmöglich zu organisieren.

Und es wird nicht leichter,

teilnehmende Mannschaften

zu finden. Die ersten 18 bis

20 Teams sind kein Problem –

danach wird es deutlich

schwieriger.

Wer ist Ihr Turnierfavorit?

Christian Scheinpflug: Als

Oberligist hat sicherlich Hohenwestedt

die Favoritenrolle inne.

Aber natürlich ist auch Titelverteidiger

Krupunder ein heißer

Kandidat auf den Titel.

Und welches Abschneiden

terhin auf der Saison draußen

liegt:

„Wir nutzen die Pause eher, um

Energie zu tanken. Wahrscheinlich

fahren wir mit einem gemischten

Kader aus erster,

zweiter und dritter Mannschaft.

Den Kader stellt mein Co-Trainer

zusammen und übernimmt

die Hallensaison.“ Die bisherigen

Hallenauftritte waren

durchwachsen: „Bei den Kreishallenmeisterschaften

haben

wir eher unter unserer Leistung

gespielt.“

Gruppe D:

17.01. um 18:00 Uhr

TSV Aukrug

SV Wasbek

TSV Gut-Heil Lütjenwestedt

TuS Bargstedt

SG TenSar 17 II

TSV 05 Neumünster II

wünschen Sie sich von Ihrem

Team?

Christian Scheinpflug: Es wäre

natürlich toll, wenn wir uns für

Sonntag qualifizieren. Aber

wichtig ist auch, dass sich bei

uns niemand verletzt – das gilt

natürlich auch für alle anderen

Teams.

KFZ-FARMER AUKRUG

(Oliver Ollrogge)

Christian Scheinpflug (links) mit dem Sieger 2025

SV Krupunder.

Foto: OW

der Modus über drei Tage mit

24 Mannschaften in 4 Gruppen

macht das Turnier besonders.

Auch die Zuschauer können

sich auf großartigen Hallenfußball

freuen. Wir freuen uns besonders

über unseren neuen

Verkaufsstand, den uns die

Zimmerei Steuermann und

Struve gebaut hat.

Wie lange dauert die Organisation

des Turniers?

Christian Scheinpflug: Wir

RegionalSport | 13


"!"!

Magazin

Handball EM

Für die DHB-

Auswahl wird es

gleich knackig.

In der Vorrunde

von Herning geht

es zunächst gegen

Österreich, dann gegen Serbien

(17. Januar) und Spanien

(19. Januar).

Nur die beiden Bestplatzierten

Vorschau: Do., 15.01.2026 - 20:30 Uhr Deutschland – Österreich

Knackiger EM-Auftakt nach zwei Testspielen

kommen in die Hauptrunde.

„Es ist ja fast schon eine gewohnte

Situation bei einer Europameisterschaft,

dass man

durch den Modus nur auf starke

Gegner trifft“, meint Kapitän Johannes

Golla. „Wir werden von

Anfang an gefordert sein, denn

es gibt keinen leichten Gegner.“

Die besten deutschen Handballer

trafen sich am Sonntag in

Hannover und testen am Donnerstag

und Sonntag in Zagreb

und Hannover gegen Kroatien.

Für Rückraumass Marko Grgić

sind es zwei besondere Spiele.

„Ich bin Deutscher, aber auch

halber Kroate“, sagt der Flensburger.

Gegen EM-Auftaktgegner Österreich

gab es zuletzt knappe Resultate.

In der EM-Qualifikation

trennte man sich 26:26 und

siegte mit 31:26. Vor zwei Jahren

zitterte sich das DHB-Team

in der EM-Hauptrunde zu einem

22:22-Remis. Für Österreich

spielen der Kieler Nikola

Bilyk und der Hamburger Elias

Kofler.

(JK)

Der Kader der DHB-Auswahl

Kurz vor Weihnachten stellte

Bundestrainer Alfred Gislason

seinen 18-köpfigen Kader vor,

mit dem er in die Vorbereitung

und in die Vorrunde der Europameisterschaft

gehen möchte.

13 seiner Spieler waren schon

bei der Weltmeisterschaft vor

zwölf Monaten dabei. Matthes

Langhoff, Miro Schluroff, Tom

Kiesler und Mathis Häseler

sind Turnier-Debütanten. Jannik

Kohlbacher war im letzten

Januar verletzt.

Kader im Überblick

Von der SG Flensburg-Handewitt

sind Kapitän Johannes Golla

und Marko Grgic dabei. Luca

Witzke, der dritte deutsche Nationalspieler

im SG-Trikot,

taucht aufgrund einer schwerwiegenden

Schulter-Blessur

überhaupt nicht im deutschen

35er Kader auf. Der THW Kiel

entsendet neben Torwart-Dauerbrenner

Andreas Wolff die

beiden Außen Rune Dahmke

und Lukas Zerbe. (JK)

Torwart-Routinier

Andreas Wolff.

Foto: JK

Tor: David Späth (Rhein-Neckar Löwen), Andreas Wolff (THW Kiel)

Linksaußen: Rune Dahmke (THW Kiel), Lukas Mertens

(SC Magdeburg)

Rückraum links: Marko Grgic (SG Flensburg-Handewitt), Tom

Kiesler (VfL Gummersbach), Matthes Langhoff (Füchse Berlin),

Miro Schluroff (VfL Gummersbach)

Rückraum Mitte: Juri Knorr (Aalborg Handbold/DEN), Julian

Köster (VfL Gummersbach), Nils Lichtlein (Füchse Berlin),

Rückraum rechts: Franz Semper (SC DHfK Leipzig), Renars Uscins

(TSV Hannover-Burgdorf)

Rechtsaußen: Mathis Häseler (VfL Gummersbach),

Lukas Zerbe (THW Kiel)

Kreis: Justus Fischer (TSV Hannover-Burgdorf), Johannes Golla

(SG Flensburg-Handewitt), Jannik Kohlbacher

(Rhein-Neckar Löwen).

www.hausderreise-moelln.de

14 | RegionalSport


Bundestrainer Alfred Gislason:

„Wir gehören zur Spitze“

Alfred Gislason, die Vorbereitung

auf die Europameisterschaft

läuft. Worauf kommt es

in diesen Tagen an?

Alfred Gislason: Wir haben

uns bewusst dafür entschieden,

unseren Spielern über den Jahreswechsel

eine etwas längere

Pause zu ermöglichen. Das ist

Jahr für Jahr immer wieder eine

Abwägung, denn kleinste Veränderungen

können größte

Auswirkungen haben. Wir bauen

darauf, mit dem aktuellen

Plan etwas mehr Frische zu gewinnen

und so die spielerische

Qualität bei der EM möglichst

lange aufrechterhalten zu können.

Für diese Europameisterschaft

müssen wir schnell auf

unser Top-Niveau kommen,

denn der Modus verzeiht bei

diesen Gegnern keine Fehler.

Daher haben wir uns für die

letzten Testspiele mit Kroatien

gezielt einen sehr starken Gegner

ausgesucht – gerade unter

den schweren Bedingungen in

Zagreb.

In Herning geht es mit Österreich,

Serbien und Spanien

knackig los…

Alfred Gislason: Wir wissen,

dass wir eine schwierige Vorrunden-Gruppe

haben, jeder

Punktverlust kann wirklich

schwere Folgen haben. Denn

die Hauptrunde wird es wirklich

in sich haben mit Dänemark,

vermutlich Frankreich,

Norwegen und Portugal. Und

deswegen müssen wir ganz sicher

sehr schnell unsere Bestleistungen

wiederfinden.

Wer ist für Sie der Turnierfavorit?

Alfred Gislason: Die Dänen

sind allen anderen voraus – das

haben sie in den letzten Jahren

gezeigt. Sie haben einfach eine

Wahnsinnsbreite in ihrem Kader.

Dahinter sind auf den Plätzen

zwei bis zehn alles Mannschaften,

von denen jede jeden

schlagen kann. Die Spitze ist in

den letzten Jahren breiter geworden

– und in diese Spitze

gehören auch wir.

Wie würden Sie Ihren Kader

kurz charakterisieren?

Alfred Gislason: Wir haben eine

gewachsene, aber weiterhin

sehr junge Mannschaft. Aktuell

sieht der Kader sehr gut aus,

was Fitnesszustand und Gesundheit

betrifft.

Durch die Medien lief zuletzt

die Nachricht, dass Ihnen der

DHB-Präsident Andreas Michelmann

für den Fall einer

nicht zufriedenstellenden EM

keine Job-Garantie gibt. Sorgt

das bei Ihnen für zusätzlichen

Druck?

Alfred Gislason: Druck verspüre

ich nur den, den ich mir

selbst mache. Den von außen

spüre ich nicht. Dafür bin ich

zu lange dabei. Ich habe viele

Tiefen, aber viel mehr Höhen erlebt.

Ich bin einfach dankbar,

meine absolute Leidenschaft als

Job zu haben, und genieße die

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Arbeit mit den Jungs. Wenn der

DHB meinen sollte, einen jüngeren

Trainer haben zu wollen –

dann ist es halt so. Ich würde

natürlich gerne weiter mit der

Mannschaft arbeiten.

Sie sind jetzt 66 Jahre. Werden

Handball EM

"!

"!

Magazin

HB-Bundestrainer Alfred Gislason sieht die Dänen in der Favoritenrolle. Foto: JK

Sie nach der DHB-Mission

aufhören?

Alfred Gislason: So schnell

werde ich nicht aufhören. Ich

habe das schon mal versucht –

und das hat mir nicht so viel

Spaß gebracht.

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RegionalSport | 15


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Magazin

Handball-EM 2026 Spielplan

VORRUNDEN

Gruppe A in Herning

Gruppe B in Herning

Gruppe C in Oslo:

Gruppe D in Oslo:

Deutschland

Dänemark

Frankreich

Slowenien

Spanien

Portugal

Norwegen

Färöer-Inseln

Serbien

Nordmazedonien

Tschechien

Montenegro

Österreich

Rumänien

Ukraine

Schweiz

15.01.26 18:00

Spanien - Serbien

15.01.26 20:30

Deutschland - Österreich

17.01.26 18:00

Österreich - Spanien

17.01.26 20:30

Serbien - Deutschland

19.01.26 18:00

Österreich - Serbien

19.01.26 20:30

Deutschland - Spanien

16.01.26 18:00

Portugal - Rumänien

16.01.26 20:30

Dänemark - Nordm’donien

18.01.26 18:00

Nordma’donien - Portugal

18.01.26 20:30

Rumänien - Dänemark

20.01.26 18:00

Nordm’donien - Rumänien

20.01.26 20:30

Dänemark - Portugal

15.01.26 18:00

Frankreich - Tschechien

15.01.26 20:30

Norwegen - Ukraine

17.01.26 18:00

Ukraine - Frankreich

17.01.26 20:30

Tschechien - Norwegen

19.01.26 18:00

Tschechien - Ukraine

19.01.26 20:30

Frankreich - Norwegen

16.01.26 18:00

Slowenien - Montenegro

16.01.26 20:30

Färöer - Schweiz

18.01.26 18:00

Montenegro - Färöer

18.01.26 20:30

Schweiz - Slowenien

20.01.26 18:00

Montenegro - Schweiz

20.01.26 20:30

Slowenien - Färöer

Gruppe E in Malmö:

Schweden

Kroatien

Niederlande

Georgien

17.01.26 18:00

Kroatien - Georgien

17.01.26 20:30

Schweden - Niederlande

19.01.26 18:00

Niederlande - Kroatien

19.01.26 20:30

Georgien - Schweden

21.01.26 18:00

Niederlande - Georgien

21.01.26 20:30

Schweden - Kroatien

Gruppe F in Kristianstad:

Ungarn

Island

Polen

Italien

16.01.26 18:00

Island - Italien

16.01.26 20:30

Ungarn - Polen

18.01.26 18:00

Polen - Island

18.01.26 20:30

Italien - Ungarn

20.01.26 18:00

Polen - Italien

20.01.26 20:30

Ungarn - Island

Hauptrundengruppe 1

22. Januar 2026 1C - 2B

22. Januar 2026 2A - 2C

22. Januar 2026 1A - 1B

24. Januar 2026 1C - 1B

24. Januar 2026 1A - 2C

24. Januar 2026 2A - 2B

26. Januar 2026 1A - 2B

26. Januar 2026 2A - 1C

26. Januar 2026 1B - 2C

28. Januar 2026 1A - 1C

28. Januar 2026 2A - 1B

28. Januar 2026 2B - 2C

Spiel um Platz 5

30. Januar 2026 - 15:00 Uhr

3. der Hauptrundengruppe 1

- 3. der Hauptrundengruppe 2

Hauptrundengruppe 2

23. Januar 2026 1F - 2E

23. Januar 2026 2D - 2F

23. Januar 2026 1D - 1E

25. Januar 2026 1F - 1E

25. Januar 2026 1D - 2F

25. Januar 2026 2D - 2E

27. Januar 2026 1D - 2E

27. Januar 2026 2D - 1F

27. Januar 2026 1E - 2F

28. Januar 2026 1D - 1F

28. Januar 2026 2D - 1E

28. Januar 2026 2E - 2F

Spiel um Platz 3

1. Februar 2026 - 15:15 Uhr

Verlierer Halbfinalspiel 1 -

Verlierer Halbfinalspiel 2

Halbfinale

30. Januar 2026

1. der Hauptrundengruppe 1 -

2. der Hauptrundengruppe 2

2. der Hauptrundengruppe 1 -

1. der Hauptrundengruppe 2

Finale

1. Februar 2026 - 18:00 Uhr

Gewinner Halbfinalspiel 1 -

Gewinner Halbfinalspiel 2

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