RegionalSport - 08.01.2026
Das Sportmagazin im Norden
Das Sportmagazin im Norden
Verwandeln Sie Ihre PDFs in ePaper und steigern Sie Ihre Umsätze!
Nutzen Sie SEO-optimierte ePaper, starke Backlinks und multimediale Inhalte, um Ihre Produkte professionell zu präsentieren und Ihre Reichweite signifikant zu maximieren.
1,-
90
EURO
www.regionalsport.net | facebook.de/regionalsport.net | 08. Januar 2026 | 31. Jahrgang Nr. 01 / 2026
REGIONAL
Jeden
Donnerstag
neu !
Schwere Auswärtshürde:
Der HSV gastiert
beim SC Freiburg
+++ Wie geht es weiter nach dem Kuntz- Beben?
TuS Dassendorf verpflichtet Ex-Nationalspieler Max Kruse +++ Boxberg-Cup 2026
Hält St. Paulis Defensivstärke
auch gegen
RB Leipzig an ?
+++ Sportchef Bornemann über den Re-Start
Fotos: Ruhnke/RS/Kirschner
Vor der Handball-EM:
Interview mit Bundestrainer
Alfred Gislason:
„Wir gehören
zur Spitze“
+ EM-Spielplan
Kommen und Gehen
bei Holstein Kiel
+++ Jonas Meffert ist zurück
LOTTO Masters
und Nordcup ‘26
Samstag + Sonntag in der Kieler Wunderino-Arena
4 190289 801903
46
2 | RegionalSport
Hamburger SV
Druckerei
WIR MACHEN’S
EINFACH!
Kieler Straße 58 · 24340 Eckernförde
Telefon: 0 43 51 / 25 68
Mail: info@druckerei-lohmeier.de
www.druckerei-lohmeier.de
Merlin Polzin konnte
Hilfe gebrauchen.
Verloren gegangen
waren die Heimspiele gegen
Eintracht Braunschweig und
den Karlsruher SC. Das zwischenzeitliche
2:2 auf Schalke
heilte nichts. Vor dem 32.
Spieltag geriet ein Aufstiegsversprechen
in Gefahr. In dieser
Situation musste der HSV
nach Darmstadt.
Stefan Kuntz brachte seine Erfahrung
ein. Er, Europameister
von 1996, Nationaltrainer der
Türkei und verschiedener DFB-
Mannschaften, war jetzt nicht
als Sportvorstand des Hamburger
SV gefragt. Der Chef des
Ganzen musste Pädagoge sein,
Zuspruch geben, seinem Trainer
und der verunsicherten
Mannschaft den Rücken stärken.
Merlin Polzin hat diese Intervention
sehr gelobt, hinterher,
nach dem 4:0 am Böllenfalltor,
das alle bösen Geister
vertrieb. Eine Woche später gelang
das spektakuläre 6:1 gegen
Von der Gestaltung
über Offset- oder Digitaldruck
bis zur Weiterverarbeitung
… alles von uns!
!
10 €
Treuebonus
für Neu- und
Bestandskunden
ab einem Bestellwert von 100 €
(1 x pro Auftrag)
„Wichtiger als der Fußball“
Nach dem Rücktritt von Stefan Kuntz muss Merlin Polzin
einen Ratgeber entbehren
Wie geht es weiter? Der HSV ist auf der Suche nach einem
Nachfolger für Stefan Kuntz.
Foto: pin
Ulm, und Stefan Kuntz lief
strahlend durch den Innenraum,
scheute auch Kameras
EINWURF
Freuen wir uns auf das
Fußballjahr 2026
Das ging jetzt aber schnell, oder nicht? Eine
Winterpause, die den Namen aufgrund der kurzen
Auszeit eigentlich gar nicht so richtig verdient
hat, endet, bevor sie so richtig begonnen hat. Dabei ist klar:
Uns erwartet ein tolles Fußballjahr mit dem Höhepunkt der XXL-
WM in den USA, Kanada und Mexiko. Zuvor geht es aber im kommenden
halben Jahr bei unseren drei Nordklubs so richtig rund,
denn es warten große Herausforderungen.
Blicken wir zunächst in den Volkspark, wo die Nachricht von dem
sofortigen Ende von Stefan Kuntz einschlug wie eine Bombe. Private
Gründe sollen ausschlaggebend für das Ausscheiden des 63-
jährigen Ex-Sportvorstands gewesen sein, die natürlich zu respektieren
sind. Klar ist aber auch, dass noch diverse Fragen rund um
diese überraschende Trennung unbeantwortet sind. Für die anstehende
Transferperiode muss Sportchef Claus Costa in die Bresche
springen und die nötigen Transfers abwickeln – wir werden sehen,
was sich bis Anfang Februar im Kader der Polzin-Truppe noch tut.
Mit Damian Downs hat sich der Aufsteiger zumindest in der Breite
verstärkt.
Der FC St. Pauli hat sein Testspiel gegen Werder Bremen wieder
ohne Gegentor absolviert und gegen den Ball scheinen die Kiezkicker
gerüstet zu sein für den Re-Start gegen RB Leipzig. Die Abwehr,
um die routinierten Wahl, Smith und Mets funktioniert wieder
wie zu besten Zeiten und die zweite Reihe um Dzwigala, Ando
und Robatsch präsentierte sich ebenfalls formstark. Sportchef Andreas
Bornemann ist bekannterweise auf der Suche nach einem
Stürmer – und räumte hinterher ein, nach wie vor Interesse an
Morgan Guilavogui zu haben. Demnach muss der Kiezklub aber
wohl einen langen Atem haben, denn der RC Lens ist noch nicht
bereit, den Franzosen abzugeben. Aber was nicht ist, kann ja noch
werden …
Holstein Kiel hat ja noch eine Woche länger Zeit, sich vorzubereiten
und tut dies im südspanischen Algorfa. Mit dabei: Jonas Meffert,
der vom HSV zu den Störchen zurückkehrt und laut Trainer
Marcel Rapp wieder eine tragende Rolle spielen soll. Meffert könnte
im Mittelfeld erneut Taktgeber sein und seine jungen Mitspieler
führen. Die Frage wird sein, ob sich Holstein Kiel in den kommenden
Wochen ins Mittelfeld absetzen kann oder doch noch in den
Abstiegsstrudel gerät.
Vor uns liegen intensive und spannende Fußballwochen:
Schön, dass es wieder losgeht.
Ihr Frank Sorgatz
und Mikrofone
nicht. Das Lob
schenkte er Polzin
und Co.
Die Freude ist aus
seinem Gesicht
gewichen. Zum
Jahreswechsel gab
der HSV die sofortige
Vertragsauflösung
bekannt;
man folge
einem
Wunsch von
Stefan Kuntz,
der um Rücksicht
auf seine
Privatsphäre
bat. „Manchmal
gibt es wichtigere
Dinge als Fußball.
Das ist nun
bei mir der Fall.“
Das Arbeitsverhältnis
war vorerst
lediglich bis
zum Sommer 2026
befristet. Beide Seiten schienen
aber im Begriff, den Vertrag zu
verlängern. Für Kontinuität im
Verein sprachen das sportliche
Abschneiden, der Abbau von
Altschulden sowie das ungebrochene
Interesse des Publikums.
Das ist nicht allein ein
Kuntz-Werk, ein volles Volksparkstadion
hatte bereits die risiko-orientierte
Kombination
Boldt / Walter vererbt. Mit dem
Saarländer Stefan Kuntz, 63,
kehrte Solidität in die Weltstadt
Hamburg ein. In dieser Hinsicht
prägte er den HSV auch nach
dem Aufstieg.
Und nun? Die üblichen Verdächtigen
aufzuspüren, fällt
nicht schwer – die Namen Magath,
Bierhoff und Rangnick,
dazu Hoogma und Salihamidzic
entweichen der Gerüchte -
küche. Das muss nichts heißen
über die Erfolgsaussichten der
Betreffenden, denn der HSV
verspürt weder Hektik noch
Eile. Nur Merlin Polzin muss
einen Ratgeber entbehren.
(Wolfgang Ehlers)
Der erste Titel
Luka Vuskovic trifft einen Konkurrenten um das Tor des Monats Dezember
Der erste Impuls: Geht nicht.
Der zweite: Gibt’s nicht. Das
Volksparkstadion hat eine andere
Meinung. Nach einem Moment
des Erstaunens wird gelärmt
und getobt. Später sind
sich alle einig: Was sie sahen,
wird das Tor des Monats.
Luka Vuskovic eilt bei Eckbällen
und Freistößen für den
Hamburger SV in den Strafraum.
Dort erwartet er den Ball
zum Kopfball, die meisten
Duelle gewinnt er ja. Diesmal
ist es anders. Mit der Hacke und
mit dem Rücken zum Tor stehend
verlängert Vuskovic den
Ball in den Kasten des SV Werder
Bremen. Der HSV gewinnt
das Nordderby 3:2.
Daran wird in diesen Tagen erinnert,
wenn die ARD das Tor
des Monats Dezember wählen
lässt. Die letzten Spieltage vor
Weihnachten waren reich an
spektakulären Szenen. Ebenfalls
mit der Hacke trafen Bayern-Profi
Konrad Laimer und
der Leverkusener Martin Tessier.
Ein weiterer Bewerber um
den sozusagen ersten Titel des
Jahres 2026 ist Lucas Höler mit
seinem gleichfalls artistischen
1:1 gegen Borussia Mönchengladbach.
Auf diesen Tor-des-
Monats Konkurrenten wird Luka
Vuskovic zum Jahresauftakt
treffen. Der Hamburger SV
spielt beim SC Freiburg.
Die Winterpause war
kurz, doch sie verlief
nicht unaufgeregt. Zum
Trainingsstart kurz nach Neujahr
wurde Daniel Peretz vermisst,
dem eine Rolle als Ersatztorwart
nicht behagt. Der
Streik, von dem man nicht
weiß, ob er durch irgendwelche
Absprachen gedeckt war, hatte
Erfolg, denn inzwischen durfte
Bayern-Leihgabe Peretz den
Vertrag mit dem HSV lösen
und, ebenfalls auf Leihbasis,
zum englischen Zweitligisten
FC Southampton übersiedeln.
Die Hamburger müssen sich,
um nicht längerfristig auf eine
Junior-Partnerschaft zum routinierten
Daniel Heuer Fernandes
angewiesen zu sein, ins Transfergeschäft
bemühen. Einfach
ist es nicht, einen möglichst
gleichwertigen, aber mit einem
Platz auf der Bank zufriedenen
Vertreter für den formstarken
Heuer Fernandes zu finden.
*Damian Downs wechselt leihweise
aus Southampton zum
HSV*
Aus Southampton wird kurzfristig
der 21-jährige Angreifer
Damion Downs ausgeliehen.
Dem Vernehmen nach hat der
HSV am Saisonende eine Kaufoption
(rund zehn Mio. Euro).
Freiburger Erfolgsmodell
Philipp Treu und Noah Weißhaupt – zwei Eigengewächse gehen getrennte Wege
Christian Streich
schwärmte von Noah
Weißhaupt. Der Jungstar
aus der eigenen
Produktion verkörpere
die Identität des SC Freiburg.
Weißhaupt stehe vor einer großen
Zukunft.
Trainerlegende Streich konnte
sich kurz vor seinem Amtsverzicht
Geduld erlauben. Nachfolger
Julian Schuster brauchte,
um sich zu emanzipieren,
schnelle Erfolge. Er fand für
Weißhaupt keinen Platz. Das
blieb auch nach einer halbjährigen
Verleihaktion zum FC St.
Pauli so. Noah Weißhaupt wurde
zu Legia Warschau verliehen,
kam dort nicht zurecht
und wechselt in diesem Winter,
ebenfalls zunächst auf Leihbasis,
zum Zweitligisten Hannover
96. Er ist jetzt 24.
Der ein Jahr ältere Philipp Treu,
seit 2017 in Freiburg ausgebildet,
fand den Weg aus der Sackgasse,
ebenfalls über St. Pauli.
Zwei Jahre lang wurde der Außenverteidiger
zu einem wertvollen
Mitglied der Aufsteigermannschaft,
so dass der Sportclub
ihn zurückbegehrte. Mittlerweile
ist Treu Stammspieler
Wichtig: Flügelflitzer Jean-Luc
Dompé könnte in Freiburg wieder für
Gefahr sorgen.
Foto: Ruhnke
Aufgrund der langwierigen Verletzung
von Yussuf Poulsen,
der Anfälligkeit von Robert
Glatzel und der Torarmut von
Ransford Königsdörffer bestand
1. Bundesliga
Vorschau: Sa., 10.01.2026 - 15:30 Uhr
auch im Europapokal. Aus dem
Jahr 2025 verabschiedete er
sich mit dem Führungstreffer
beim 4:3 in Wolfsburg.
auf der Stürmerposition Handlungsbedarf.
Im Sommer sammelte
der HSV mit Spätverpflichtungen
beste Erfahrungen.
Vuskovic, Lokonga und
Vieira hoben das Niveau.
Doch zurück zur Akualität:
Daheim tritt der HSV nach
dem Freiburg-Gastspiel zweimal
binnen einer Woche an,
und zwar gegen Leverkusen
und Gladbach.
Auswärts in Freiburg: Das bisher
letzte Pflichtspiel zwischen
beiden Klubs ist ein gutes Jahr
erst her. Im Pokal spielten die
Breisgauer ihren Klassenvorteil
als langjähriger Erstligist aus
und bezwangen den noch unterklassigen
Gegner mit 2:1. Der
HSV-Kopfballtorschütze vom
30. Oktober 2024 wird sich
nicht wiederholen. Jonas Meffert
hat sich Holstein Kiel angeschlossen.
Vielleicht springt
Luka Vuskovic ein, und sei es
mit der Hacke.
(WE)
SC Freiburg – Hamburger SV
So könnten sie spielen:
SC Freiburg: Atubolu – Kübler, Ginter, Jung, Günter – Treu, Eggestein,
Suzuki, Grifo, Manzambi – Höler
Hamburger SV: Heuer Fernandes – Capaldo, Vuskovic, Elfadli –
Mikelbrencis, Lokonga, Remberg, Muheim – Philippe, Königsdörffer, Dompé
Tipp: 1:0
Freiburgs Erfolgsmodell greift.
Ausnahmen bestätigen auch
hier nur die Regel.
(WE)
Schmiedestraße 17, 21516 Müssen - Tel. 0172-4000272
RegionalSport | 3
FC St. Pauli
Welche positiven Erkenntnisse
lieferte der Werder-Test?
Das Wichtigste vorab: Die Defensive
beim St. Pauli steht wieder.
Beim 0:0 gegen den SV
Werder Bremen ließ man in 90
Minuten lediglich einen gefährlichen
Torschuss von Sugawara
zu und arbeitete beide Halbzeiten
gut gegen den Ball. Sportchef
Andreas Bornemann betonte
hinterher, dass das in den
kommenden Monaten die Basis
für das braun-weiße Spiel sein
muss. Die Blessin-Elf deutete
bereits zu Ende des Jahres an,
dass die Stabilität aus der Vorsaison
wieder hergestellt ist.
Das Team arbeitet gemeinsam
gut gegen den Ball und genau
da soll auch am Samstag angesetzt
werden.
In welchen Bereichen muss
noch zugelegt werden?
Klar ist, dass das Spiel im Angriffsdrittel
noch zielstrebiger
und konsequenter angegangen
werden muss – Stichwort Boxbesetzung.
Gegen Leipzig wird
es sicher nicht unzählige Chancen
geben, so dass Effizienz gefragt
sein dürfte. Gegen Werder
gab es sieben gute Einschussmöglichkeiten,
die jedoch nicht
genutzt worden sind. Blessin
weiß, dass das Tempo von Ricky-Jade
Jones durchaus ein
Faktor sein könnte. Der Engländer
deutete am Sonntag an, dass
er kaum zu halten ist, wenn er
in den freien Raum startet. Zudem
muss St. Pauli bei Standards
gefährlicher werden. Irvine
bewies gegen Werder zweimal
ein feines Gespür und antizipierte
nach Eckbällen gut.
Steht die Startelf für den Auftakt
gegen RB Leipzig?
Im Großen und Ganzen steht
die Startelf. Nikola Vasilj sowie
die Abwehrkette um Hauke
Wahl, Eric Smith und Karol
Mets sind gesetzt. Auch die
Termine
frei
4 | RegionalSport
Kiezkicker empfangen Topteam von RB Leipzig:
Die fünf Fragen zum Re-Start des FC St. Pauli
Schienenspieler Pyrka und Oppie
(der am Mittwoch wieder
ins Training einsteigt) genießen
aktuell bei Alexander Blessin
das Vertrauen. James Sands sowie
Kapitän Jackson Irvine und
Joel Fujita sind zentral weiterhin
erste Wahl. Fujita spielte
beim Werder-Test nur nicht in
der A-Elf, da er Neuzugang Ando
in seiner ersten Partie für die
Braun-Weißen sprachlich unterstützen
sollte. Fujita gilt gegen
Leipzig als sicherer Startelfkandidat,
wenngleich ihn Danel
Sinani als hängende Spitze
nicht schlecht vertreten hat. Im
Angriff dürfte es für Martijn
Kaars nur für einen Kaderplatz
reichen, da bereits am Mittwoch
die wichtige Auswärtspartie
in Wolfsburg ansteht. Gegen
Leipzig werden Mathias Pereira
Lage und der sprintstarke
Ricky-Jade Jones im Angriff beginnen.
Sind in dieser Woche noch
Neuzugänge zu erwarten?
Keller |
Fassade | Dach
• Reparaturen • Putz- und Fugensanierung
• Mauerwerksanierung • Balkonsanierung
• Wärmedämmung • Trockenbau
• Dach- und Wandabdichtungstechnik
Feuchte Keller? Wir haben die Lösung!
Tel. 040 / 18 20 49 97 | info@rs-bautenschutz.de
Mit Abwehrspieler Tomoya Ando
und Torwart Emil Gazdov
stehen bereits zwei sinnvolle
Neuzugänge fest. Sportchef Andreas
Bornemann betonte hinterher,
dass Wunschstürmer
Morgan Guilavogui weiterhin
ein Thema sei, aber RC Lens
derzeit kein Interesse habe, den
Profi abzugeben. Sollten die
Franzosen aber im Angriff
nochmal nachlegen, könnte für
St. Pauli durchaus eine Tür aufgehen,
so dass der am Millerntor
äußerst beliebte Stürmer
doch noch zum Team dazustoßen
würde. Außer bei der Stürmerfrage
war Paulis Sportchef
wenig bestrebt, den Kader großartig
zu verändern. In der Abwehr
und im Mittelfeld dürften
es keine signifikanten Ab- und
Zugänge geben. Bornemann
strich abermals die Bedeutung
von Connor Metcalfe heraus
und betonte, dass der australische
Nationalspieler universell
einsetzbar ist. Möglicherweise
könnten Erik Ahlstrand und
Finn Stevens den Verein noch
verlassen.
Stabilisator: Hauke Wahl (hier im Duell mit Romano Schmid) überzeugte gegen
Werder und soll auch gegen Leipzig vorangehen.
Foto: Ruhnke
Wie geht es bei Oladapo Afolayan
weiter?
Der Aufstiegsheld präsentierte
sich in der zweiten Hälfte in guter
Form und hatte zwei Chancen.
Gegenüber den Medien
zeigte sich der Stürmer, der zuletzt
wochenlang nicht im Kader
stand, motiviert und angriffslustig.
Als Trainer Alexander
Blessin auf die gute Leistung
des 28-Jährigen
angesprochen wurde, verzog
dieser sein Gesicht und antworte
lediglich mit: „Das ist eure
Meinung. Dazu sage ich gar
nichts.“ Realistisch betrachtet
bräuchte der Kiezklub den Profi,
aber irgendwie kann man
sich ein Miteinander von Blessin
und Afolayan nur schwer
vorstellen – wenngleich Sportchef
Bornemann dies nicht ausschloss.
Spannend, ob der Engländer
nach seiner guten Performance
am Samstag im Spieltagskader
steht, oder nicht.
Vorschau: Sa., 10.01.2026 – 15:30 Uhr
FC St. Pauli – RB Leipzig
(Frank Sorgatz)
So könnten sie spielen:
St. Pauli: Vasilj – Wahl, Smith, Mets – Pyrka, Sands, Oppie – Fujita, Irvine
– Pereira Lage, Jones
RB Leipzig: Gulacsi – Baku, Orban, Lukeba, Raum – Seiwald –
Baumgartner, Schlager – Ouédraogo, Romulo, Harder
Tipp: 1:1
1. Bundesliga
RB Leipzig beendet sechstägiges Trainingslager – Baku, Ouédraogo und Henrichs kehren zurück
Marcel Schäfer: „Der Teamgedanke steht bei uns über allem“
Am Mittwoch kehrte
der RB-Tross aus dem
portugiesischen Almancil
zurück ins winterliche Leipzig.
Der Tabellenvierte hatte
die sechs Tage genutzt, um an
diversen Inhalten zu arbeiten.
freute sich über den prominenten
Besuch und lobte: „Der
Teamgedanke steht bei uns über
allem. Deshalb ist es ein tolles
Signal, wenn das globale Team
RB Geschäftsführer Marcel
Schäfer, der die gesamte Zeit
vor Ort weilte, fasste zusammen:
„Die Bedingungen in Almancil
waren super. Dieses
Feedback bekomme ich von allen
Beteiligten. Es war eine gute
Entscheidung, dorthin zu gehen.“
Trainer Ole Werner arbeitete
mit seinen 23 Profis intensiv.
Schäfer führt aus: „Wir haben
an spielerischen Inhalten
und taktischen Dingen gearbeitet.
Auch der Teamspirit und
der Teamgedanke sind nicht zu
kurz gekommen. Ich habe in der
ersten Saisonhälfte eine echte
Mannschaft wahrgenommen.
Im Trainingslager ging es aber
darum, noch enger zusammenzurücken.“
Sportlich hat der
Ex-Profi klare Erwartungen an
sein Team: „Es geht darum,
dass wir das, was wir in den
letzten Monaten gemeinsam erarbeitet
haben, weiter verfeinern
und uns in allen Bereichen
verbessern. Jeder Spieler
von uns arbeitet hart an sich,
um den Hunger und die Gier
nach Erfolg und Siegen weiter
auszubauen. Das hat mir gut gefallen
und am Samstag wollen
wir mit dem Spiel bei St. Pauli
erfolgreich ins neue Jahr starten.“
Einer, der im Hintergrund genau
beobachtet wie die sportliche
Entwicklung verläuft, ist
Jürgen Klopp. Der Global Head
of Soccer (Red-Bull-Fußball-
Chef) besuchte den Bundesligisten
am Montag im Portugal-
Camp und schaute sich ein internes
Testspiel an. Schäfer
Gute Stimmung: Geschäftsführer
Marcel Schäfer (li.) freute sich, dass
Jürgen Klopp (RB- Fußball-Chef) und
Peter Krawietz (re. Head of Football
Phylosophy) im Trainingslager
vorbeischauten. Foto: RB Leipzig
mit Jürgen Klopp, Mario Gomez,
Zsolt Löw und Peter Krawietz
vor Ort war und sich mit
den Spielern, dem Trainerteam
und dem Staff austauschen.“
Der berühmte Fußballtrainer
nahm mit großer Freude zur
Kenntnis, dass Ole Werner am
Samstag wieder auf ein wichtiges
Trio zurückgreifen kann.
Am Millerntor werden Ridle
Baku, Assan Ouédraogo und
auch Benjamin Henrichs wieder
zur Verfügung stehen. Mit
hoher Wahrscheinlichkeit werden
Baku und Ouédraogo sogar
in die Startelf rücken. Nationalspieler
Baku dürfte als Rechtsverteidiger
fest eingeplant sein
und blickt auf das Duell bei den
Kiezkickern: „Wenn du in Portugal
bei Sonne trainierst und
dann bei drei oder fünf Graf in
Hamburg spielst, ist das natürlich
ein Unterschied. Wir sind
aber professionell genug, um
damit umzugehen. Wir wollen
am Samstag direkt ein Zeichen
St. Pauli-Splitter:
• Einordnung: Sportchef Andreas
Bornemann war mit der
gezeigten Leistung beim torlosen
Remis gegen Werder Bremen
zufrieden: „Es waren viele
gute Sachen dabei. Die wenigen
Abschlüsse im gesamten Spiel
waren auf unserer Seite – wir
hätten das Spiel durchaus auch
gewinnen können. Defensiv
standen wir kompakt, was uns
auch auszeichnet. Der nächste
Schritt muss sein, aus der defensiven
Kompaktheit noch explosiver
nach vorne in die
Umschaltmomente zu kommen
und Torchancen zu entwickeln.“
• Klarstellung: Zuletzt gab es
immer wieder Gerüchte um
einen vorzeitigen Abgang von
Abwehrchef Eric Smith. Dem
setzte Sportchef Andreas Bornemann
nun ein Ende: „Es geht
setzen und das erste Spiel im
neuen Jahr gewinnen.“ Trotzdem
warnt der 27-Jährige: „Die
Fans am Milllerntor sind überragend
und es wird nicht einfach.
Wenn wir aber die Leichtigkeit
in unser Spiel kriegen,
wissen wir, wozu wir in der Lage
sind.“ (Frank Sorgatz)
diese Woche wieder los und
Eric Smith wird auf dem Platz
stehen. Meiner Einschätzung
nach wird das auch bis zum
Ende der Saison und darüber hinaus
der Fall sein.“
• Mutmacher: Bei bisher drei
Duellen ist der FC St. Pauli
gegen RB Leipzig am Millerntor
noch ungeschlagen: In der 2.
Liga-Saison 2014/2015 siegten
die Braun-Weißen am 31.Spieltag
durch einen Treffer von
Lennart Thy mit 1:0. Im darauffolgenden
Jahr gab es am 21.
Spieltag das gleiche Ergebnis.
Damals traf Marc Rzatkowski für
die Elf von Ewald Lienen. In der
letzten Saison gab es am vierten
Spieltag ein torloses Remis, mit
klaren Vorteilen für die Gastgeber.
(Frank Sorgatz)
RegionalSport | 5
Holstein Kiel
Angreifer fällt länger aus:
Ohne Bernhardsson in Spanien - Kapralik operiert
Die Störche bereiten
sich seit letztem Freitag
auf den Rückrundenstart
am 18. Januar
im Heimspiel gegen
den SC Paderborn vor. Mit
zwei Hiobsbotschaften begann
das Jahr 2026 für die KSV Holstein:
Offensivspieler Alexander
Bernhardsson fällt länger aus,
als zunächst gedacht. Nach einer
erneuten Operation fehlt
der Schwede bis Mitte März.
„Berra trägt nach der Operation
jetzt wieder einen Schuh und
dann müssen wir gucken, wann
er wieder belasten kann“, sagte
KSV-Chefcoach Marcel Rapp
auf Nachfrage. Auch Angreifer
Adrian Kapralik muss erst einmal
kürzertreten. „Bei Adrian
ist die Schraube aus seinem
Fuß entfernt worden, die aus einer
Verletzung vor seiner Zeit
bei uns stammte. Er hatte damals
einen Mittelfußbruch, der
durch die Schraube fixiert werden
musste“, erklärte Rapp. Am
Bitter: Offensivspieler Alexander Bernhardsson wird
den Störchen in den kommenden Wochen fehlen.
vergangenen Sonntag haben die
Kieler ihr Trainingslager an der
Costa Blanca in Spanien bezogen.
Bis zum 11. Januar werden
im spanischen Algorfa (Provinz
Alicante) die Grundlagen für einen
erfolgreichen Start gelegt.
Zwei Testspiele gegen Servette
Genf (7. Januar, 15 Uhr, in Murcia,
Ergebnis lag bei Redaktionsschluss
nicht vor) und Ferencvaros
Budapest (10. Januar,
15.30 Uhr, Sportanlage La Manga
Club) absolvieren die Störche.
„Ein halbes Jahr ist jetzt
vorbei, die Jungs jetzt performen.
Fehler dürfen weiter gemacht
machen, aber wir müssen
mehr denn je Punkte holen“,
so Rapp. Der Schwerpunkt
in der Trainingsarbeit
liegt in der Offensive. „Wir wollen
an unserem Spiel auf den
Flügeln und generell an der Offensive
arbeiten, um unsere Angriffe
gefährlicher zu gestalten“,
sagt Marcel Rapp. „Defensiv
wollen wir weiterhin sicher stehen“.
(Andrè Haase)
Kommen und gehen bei Holstein Kiel:
Jonas Meffert ist zurück
Mit einem Transfer-
Dreierpack ist Holstein
Kiel aus der kurzen
Winterpause gekommen.
Die Leihe von Mittelfeldakteur
Robert Wagner wurde aufgelöst.
Der 22-Jährige wurde vom Bundesligisten
SC Freiburg sofort
an Dynamo Dresden weiterverliehen.
Im Gegenzug begrüßten
die Störche drei Neuzugänge:
Umut Tohumcu kam per Leihe
bis zum Saisonende von der
TSG 1899 Hoffenheim. Auf insgesamt
56 Einsätze in der Bundesliga
kommt der 21-Jährige.
Mit Tayan Tasdelen vom Nord-
Regionalligisten HSC Hannover
Verstärkung: Jonas Meffert kehrt an die
Kieler Förde zurück.
Fotos: RS
kam ein Perspektivspieler,
der die Rückrunde
der Spielzeit
2025/26 noch bei seinem
aktuellen Verein
verbringen und im
Sommer zu den Störchen
stoßen wird.
Mit der Rückkehr von
Jonas Meffert ist der
größte Transfercoup
gelungen. Vor viereinhalb
Jahren war
der 31-Jährige von
der KSV Holstein
zum Hamburger SV
gegangen, jetzt ist er
zurück. „Holstein
Kiel ist für mich bis
heute ein besonderer Verein,
mit dem ich viele schöne und
emotionale Momente erleben
durfte. Ich habe hier einen
wichtigen Abschnitt meiner
Karriere erlebt und freue mich
sehr, nun zurückzukehren und
wieder Teil dieses Umfelds zu
sein. Ich habe den beeindruckenden
Weg der Störche
selbstverständlich auch in den
zurückliegenden Jahren intensiv
verfolgt. Nun möchte ich
meine Erfahrungen, die ich in
Hamburg gemacht habe, mit
einbringen, um meiner Kieler
Geschichte ein weiteres erfolgreiches
Kapitel hinzuzufügen“,
so „Meffo“. (Andrè Haase)
REGIONAL
Das Sportmagazin im Norden
Der schnelle
Weg zu meiner
Zeitschrift
I M P R E S S U M
RegionalSport erscheint
wöchentlich im Ihrens-Verlag
Verlagsleitung: Sascha Hoppe (V.i.S.d.P.)
Redaktion: Oliver Ollrogge, Frank Sorgatz ,
Sebastian Nieden, Jan Kirschner, Hanno Bode, Norbert
Gettschat, Michael Böhm, Claus Bergmann, Stefan
Knauß, Marcus Sellhorn, Peter Böhmer, Mirko Schneider,
David Schmiedhold, Olaf Wegerich, Patrick Nawe
(Fotos), Andrè Haase
Verlagsanschrift: Altstädter Markt 1-3,
24768 Rendsburg, Tel. 04331-4405189
E-Mail: info@regionalsportverlag.de
www.regionalsport.net
Herstellung: Druckerei Lohmeier, Eckernförde
Der Verlag haftet nicht für unverlangt eingesandte Texte,
Manus kripte und Fotos. Nachdruck, Aufnahme in
Online-Dienste und Internet sowie Vervielfältigungen
benötigen die vorherige Zustim mung des Verlages.
Unsere Texte sehen explizit den Einschluss aller
Geschlechter vor. Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit
wird auf eine geschlechtsspezifische Differenzierung
wie z. B. Teilnehmer*innen verzichtet. Entsprechende
Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung für die
drei Geschlechter und sind in keinem gegebenen
Kontext als diskriminierend zu verstehen.
6 | RegionalSport
Tabellen
1. Bundesliga
Pl. Team Sp. Diff. Pkt.
1. Bayern München (M) 15 44 41
2. Borussia Dortmund 15 14 32
3. Bayer 04 Leverkusen 15 13 29
4. RB Leipzig 15 11 29
5. TSG Hoffenheim 15 9 27
6. VfB Stuttgart (P) 15 3 26
7. Eintracht Frankfurt 15 0 25
8. 1. FC Union Berlin 15 -3 21
9. SC Freiburg 15 -1 20
10. Werder Bremen 15 -10 17
11. 1. FC Köln (N) 15 -2 16
12. Bor. Mönchengladbach 15 -6 16
13. Hamburger SV (N) 15 -9 16
14. VfL Wolfsburg 15 -5 15
15. FC Augsburg 15 -11 14
16. FC St. Pauli 15 -13 12
17. 1. FC Heidenheim 15 -21 11
18. 1. FSV Mainz 05 15 -13 8
Die nächsten Spiele
09.01.26 - 20:30 (Fr) Eintr. Frankfurt - Bor. Dortmund
10.01.26 - 15:30 (Sa) Werder Bremen - Hoffenheim
10.01.26 - 15:30 (Sa) SC Freiburg - Hamburger SV
10.01.26 - 15:30 (Sa) FC St. Pauli - RB Leipzig
10.01.26 - 15:30 (Sa) Union Berlin - 1. FSV Mainz 05
10.01.26 - 15:30 (Sa) 1. FC Heidenheim - 1. FC Köln
10.01.26 - 18:30 (Sa) Bayer Leverkusen - VfB Stuttgart
11.01.26 - 15:30 (So) Borussia M’gladbach - Augsburg
11.01.26 - 17:30 (So) Bayern München - VfL Wolfsburg
Pl. Team
Sp. Diff. Pkt.
1. FC Schalke 04 17 12 37
2. SV Elversberg 17 16 34
3. SV Darmstadt 98 17 12 33
4. SC Paderborn 07 17 10 33
5. Hannover 96 17 8 29
6. Hertha BSC 17 5 28
7. 1. FC Kaiserslautern 17 8 27
8. 1. FC Nürnberg 17 -4 22
9. Karlsruher SC 17 -8 22
10. VfL Bochum (A) 17 1 21
11. Holstein Kiel (A) 17 -2 20
12. Preußen Münster 17 -4 20
13. Eintracht Braunschweig 17 -9 20
14. Arminia Bielefeld (N) 17 3 19
15. 1. FC Magdeburg 17 -8 17
16. Fortuna Düsseldorf 17 -12 17
17. SpVgg Greuther Fürth 17 -18 15
18. Dynamo Dresden (N) 17 -10 13
Keine Spiele
2. Bundesliga
3. Liga
Pl. Team
Sp. Diff. Pkt.
1. Energie Cottbus 19 9 36
2. SC Verl 19 18 35
3. MSV Duisburg (N) 19 10 34
4. Rot-Weiss Essen 19 6 34
5. Hansa Rostock 19 12 32
6. VfL Osnabrück 19 5 32
7. TSG Hoffenheim II (N) 19 13 31
8. TSV 1860 München 19 0 30
9. SV Waldhof Mannheim 19 1 29
10. VfB Stuttgart II 19 0 29
11. SV Wehen Wiesbaden 19 2 28
12. FC Viktoria Köln 19 3 27
13. Jahn Regensburg (A) 19 -1 24
14. FC Ingolstadt 04 19 2 22
15. 1. FC Saarbrücken 19 -2 22
16. Erzgebirge Aue 19 -5 22
17. Alemannia Aachen 19 -6 21
18. SSV Ulm 1846 (A) 19 -18 16
19. TSV Havelse (N) 19 -15 13
20. FC Schweinfurt 05 (N) 19 -34 6
Keine Spiele
Regionalliga Nord
Pl. Team Sp. Diff. Pkt.
1. SV Meppen 21 44 49
2. VfB Oldenburg 21 29 46
3. SV Drochtersen/Assel 21 24 46
4. SSV Jeddeloh II 20 24 41
5. 1. FC Phönix Lübeck 21 12 36
6. Hamburger SV II 21 3 31
7. Bremer SV 20 3 30
8. Hannover 96 II (A) 21 3 28
9. SC Weiche FL 08 21 1 27
10. VfB Lübeck 21 -11 27
11. Werder Bremen II 21 -8 26
12. Kickers Emden 21 2 25
13. HSC Hannover (N) 21 -24 23
14. FSV Schöningen (N) 19 -18 21
15. Eintracht Norderstedt 21 -16 18
16. BW Lohne 20 -20 17
17. Altona 93 (N) 20 -27 15
18. FC St. Pauli II 21 -21 14
Keine Spiele
TuS Dassendorf holt Ex-St.-Pauli-Profi Max Kruse:
„Freue mich auf richtig geile Oberliga-Spiele“
Max Kruse (37) heuert
beim Hamburger
Oberligsten TuS Dassendorf
an. Drei Jahre
nach dem Ende seiner Karriere
als Profifußballer.
Wobei Kruse bei den Amateuren
weiterhin aktiv war. Zuletzt
kickte der Offensivspieler bei
der zweiten Mannschaft von
BSV Al-Dersimspor in Berlin in
der Bezirksliga. Dort wird er
unter Nutzung des Zweitspielrechts
auch weiterhin auflaufen.
Für Kruse kommt mit Dassendorf
also ein weiterer Club
dazu. „Ich freue mich auf richtig
geile Oberliga-Spiele in
Hamburg“, so Kruse zu seinem
Wechsel. „Außerdem freue ich
mich mega, noch einmal mit
Martin Harnik zusammenzuspielen.
Das wird definitiv ein
Highlight.“
Kruse und Dassendorfs Ex-
HSV-Profi Harnik (38) bildeten
schon in der Jugend des SC
Vier- und Marschlande ein kongeniales
Duo, wechselten gemeinsam
im Januar 2006 zum
SV Werder Bremen. Dort trennten
sich erst 2009 ihre Wege.
Kruse legte danach in drei
Spielzeiten beim FC St. Pauli
(2009-2012) endgültig den
Grundstein für eine sportlich
Überraschungscoup: Max Kruse läuft ab
sofort für die TuS Dassendorf auf. Foto: Herzog
starke Karriere, die ihn bis in
die Nationalmannschaft führte.
Auch neben dem Feld machte
er als unangepasster Profi reichlich
Schlagzeilen. So vergaß er
nach einem Casino-Besuch im
März 2016 seinen Rucksack mit
75.000 Euro Bargeld im Taxi.
Der damalige Bundestrainer
Joachim Löw suspendierte ihn
unter anderem wegen diesem
Vorfall aus der Nationalelf.
Sprüche über die Branche lieferte
Kruse am Fließband. Oft
selbstironisch („Werder braucht
mehr Gewicht. Daher bleibe
ich“/im Sommer 2018 zur Debatte
um sein vermeintliches
Übergewicht) und immer wieder
deutlich („Er ist ein Scheucher.
Der ist krank. Der macht
Medizinbälle, bis die Leute kotzen.“/im
Mai 2022 über die
Trainingsmethoden von Felix
Magath).
Die Oberliga Hamburg wird mit
Kruse bunter. Was er sportlich
noch drauf hat, wird sich zeigen.
(Mirko Schneider)
RegionalSport | 7
BUDEN
ZAUBER
NordCup
Der Lotto-Nordcup erlebt nach
13 Jahren sein Comeback. Am
11. Januar ab 10.45 Uhr kämpfen
die sechs besten Frauenteams
in der Wunderino-Arena
in Kiel um den Titel.
Vorfreude auf den Nordcup:
„Dass das Turnier stattfindet, ist mega"
Qualifiziert haben sich neben
den beiden Regionalligisten
Holstein Women und dem SV
Henstedt-Ulzburg die Oberliga-
Teams vom Kieler MTV, IF
Stjernen Flensborg, SSC Hagen
Ahrensburg sowie dem Eichholzer
SV. Für KMTV-Coach
Stephan Mordhorst war die
Qualifikation nach dem Abstieg
aus der Oberliga Voraussetzung.
„Das war unser Anspruch. Etwas
anderes wäre nicht infrage
gekommen“, orakelt Mordhorst.
2013 fand das Turnier der Fußballerinnen
letztmalig statt. Der
Sieger hieß Turbine Potsdam.
Der damalige Bundesligist setzte
sich vor 3600 Besuchern in
der Ostseehalle im Endspiel mit
3:0 gegen den FCR Duisburg
durch. „Wir haben uns bewusst
dazu entschieden, mit dem Lotto
Nordcup unseren besten
schleswig-holsteinischen
Teams eine Plattform vor einer
großen Kulisse zu geben“, sagt
Uwe Döring, Präsident des
Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes.
Für diese sechs
Mannschaften ist es eine hohe
Anerkennung. „Das haben sich
die Mädels auch verdient. Das
Event ist beste Werbung für den
Frauenfußball in Schleswig-
Holstein. Gegen die Holstein
Women sind es immer besondere
Spiele. Egal ob auf Rasen,
Kunstrasen oder in der Halle.
Es ist ein Derby, wo immer Feuer
im Spiel ist und jeder gewinnen
will“, sagt KMTV-Kapitänin
Hannah Östermann. Auch
die Spielerinnen der KSV Holstein
brennen darauf, in der
Wunderino-Arena auflaufen zu
können. „Wir freuen uns alle
sehr und gehen maximal motiviert
in das Turnier. Ich denke,
dass gerade Gegner wie Henstedt-Ulzburg
nochmal extra
Bock machen, weil wir da auch
was gutzumachen haben. Wir
wollen auf jeden Fall ins Finale
kommen und bestmöglich das
Turnier gewinnen“, sagt KSV-
Torhüterin Lela Naward. „Die
Vorfreude ist natürlich groß. In
dieser Halle zu spielen, ist Motivation
genug. Und allgemein
das Setting und die Wertschätzung,
dass das Turnier wieder
stattfindet, ist mega“. Die Kickerinnen
des SSC Hagen Ahrensburg
müssen sich am Sonntag
vor keinem Team verste-
cken. Mit 30 Punkten aus zehn
Spielen führt die Elf aus dem
Kreis Stormarn zur Winterpause
die Oberliga verlustpunktfrei
an und qualifizierte sich somit
frühzeitig für das Hallenevent.
„Darauf freuen wir uns total. Da
wir auch in der Halle sehr stark
sind, wird das ein tolles Erlebnis
für uns alle. Ein wunderbares
Turnier für den schleswigholsteinischen
Frauenfußball“,
LOTTO NORDCUP (Frauen) –2026
Auch beim LOTTO NORDCUP wartet auf die Besucher ein
stimmungsvolles Ambiente in der Wunderino-Arena. Foto: pin
blickt SSC-Cheftrainer Marc
Mandel zuversichtlich voraus.
Die Mannschaft von IF Stjernen
Flensborg beschreibt das Erreichen
der Teilnahme als „wahnsinnig
bemerkenswerte Leistung“.
Auf Tabellenplatz zwei
überwintert das Team aus dem
hohen Norden in der Frauen-
Oberliga - mit fünf Punkten Abstand
zum Ligaprimus aus Ahrensburg.
(Andrè Haase)
• Datum: Sonntag, 11. Januar 2026.
• Ort: Wunderino Arena, Kiel.
• Start: 10:45 Uhr, Einlass ab 9:30 Uhr.
• Teilnehmer: Holstein Kiel, SV Henstedt-Ulzburg, SSC Hagen
Ahrensburg, IF Stjernen Flensborg, Eichholzer SV, Kieler MTV
Ihr Fachmann für GALA-Bau
Garten- und Rasenpflege
Pflanz- und Gehölzschnittarbeiten
Pflasterarbeiten · Zäune/Friesenwälle
Kieler Straße 64 · 24768 Rendsburg
Telefon 0 43 31 / 123 08 30 · Fax 0 43 31 / 123 08 40
info@gartenteamnord.de · www.gartenteamnord.de
8 | RegionalSport
26. SHFV Lotto Masters
BUDEN
ZAUBER
Interview mit LOTTO- MASTERS & NORDCUP-Organisator Klaus Kuhn:
„Budenzauber im Doppelpack“
Nach über zehn Jahren kehrt
der LOTTO NORDCUP Anfang
Januar zurück in die Wunderino
Arena. Einen Tag nach dem
traditionsreichen LOTTO
MASTERS der Herren wird
sich alles um den Frauenfußball
drehen. Die sechs besten
Mannschaften des Landes
Schleswig-Holstein schlagen
damit ein neues Kapitel auf.
Vor den beiden Turnieren
sprach RegionalSport mit Turnierchef
Klaus Kuhn über das
Comeback des Frauenfußballs
in der Wunderino Arena.
MASTERS & NORDCUP Turnierchef
Klaus Kuhn mit dem NordCup Pokal.
Foto: RS
Herr Kuhn, nur wenige Stunden
nach dem längst ausverkauften
LOTTO MASTERS
präsentieren Sie dem Publikum
am zweiten Januar-Wochenende
nach vielen Jahren
wieder den NORDCUP. Was
waren die Beweggründe, den
Fußball in Schleswig-Holstein
mit so einem Event wieder auf
die große Bühne zu hieven?
Klaus Kuhn: Sicherlich ist der
LOTTO NORDCUP sowohl ein
Ergebnis der positiven Entwicklung
des LOTTO MASTERS als
auch des Frauenfußballs. Pokalspiele,
Bundesliga-Spiele
und Derbys finden inzwischen
schon vor sehr vielen Zuschauern
statt. Das ist ein Signal, das
wollen wir aufnehmen und mit
nach Schleswig-Holstein transportieren.
Der Frauenfußball
hat in den letzten Jahren im
Land eine positive Entwicklung
durchlaufen. Dem wollten wir
mit so einer Plattform Rechnung
tragen. Der Frauen- und
Mädchenfußball hat nun die
große Chance, sich auch auf
dieser Ebene weiterzuentwickeln.
Und von der Qualifikation
her haben wir das große
Glück, dass die sechs Mannschaften
eine gute Streuung in
Schleswig-Holstein haben.
Kann der LOTTO NORDCUP
aus dem riesigen Schatten des
Herrenturniers heraustreten?
Klaus Kuhn: Vor 26 Jahren haben
wir beim ersten LOTTO
MASTERS mit rund 2.500 Zuschauern
begonnen, heute sind
wir immer binnen kürzester
Zeit ausverkauft. Wir wollen
das zwar nicht mit den Herren
vergleichen, aber auch das
LOTTO MASTERS brauchte
lange, um den heutigen Stellenwert
zu erreichen – auch über
die Landesgrenzen hinaus. Da
sind auch die Vereine gefordert,
um einen ähnlichen Weg zu gehen.
Bei den Herren ist die Qualifikation
für die Wunderino
Arena längst zu einem wichtigen
Saisonziel geworden. Die
Fans wollen nach Kiel kommen.
So etwas muss wachsen. Das
wird beim NORDCUP nicht anders
sein. Aber diesen Weg gehe
ich mit dem Verband zusammen
gern mit. Denn der SHFV
hat ein großes Interesse daran,
so ein Leuchtturm-Projekt für
den Frauenfußball
im eigenen
Land zu haben.
Was können
die Zuschauer
beim LOT-
TO NORD-
CUP erwarten?
Klaus
Kuhn: Wir
werden alles
dafür
tun, dass
die Zuschauer
in
der Halle
ein ähnlich
begeisterndes
Programm erleben werden
wie am Vorabend. Das ist natürlich
eine enorme Herausforderung,
am Tag danach morgens
schon wieder alles vorbereitet
zu haben. Aber wir sind bereit.
Ich gehen davon aus, dass der
NORDCUP für jede teilnehmende
Mannschaft ein besonderer
Augenblick sein wird, vor deutlich
mehr Zuschauern aufzulaufen
als bei eigenen Heimspielen.
Der Spielmodus entscheidet
sich deutlich vom LOTTO
MASTERS der Herren…
Klaus Kuhn: Der NORDCUP besitzt
einen eigenen Charakter
und Stellenwert. Dem kommen
wir auch mit einem anderen
Spielmodus entgegen. Jede
Mannschaft hat fünf Spiele in
dieser tollen Halle. Es wird bis
zum Schluss spannend sein im
Kampf um die ersten vier Tabellenplätze,
die zum Einzug in
das Halbfinale berechtigen. Wir
hoffen mit diesem Modus und
in dieser Halle bei allen Teams
auf eine Gänsehautatmosphäre.
Für viele Spielerinnen wird es
sicherlich das größte sportliche
Erlebnis ihrer bisherigen Laufbahn
sein.
Das LOTTO MASTERS bleibt
weiterhin das Zugpferd zum
Jahresauftakt…
Klaus Kuhn: Wir werden diese
tolle Tradition pflegen und werden
versuchen, uns auch mit
dem LOTTO NORDCUP in eine
ähnliche Richtung zu entwickeln.
Vielleicht bringen sowohl
die Vergabe der Frauen-Europameisterschaft
2029 an Deutschland
als auch das umfangreiche
Förderprogramm des Deutschen
Fußball-Bundes dem
Frauenfußball einen weiteren
Schub. Dieser Entwicklung wollen
wir auch in Schleswig-Holstein
eine Bühne bieten. Es wäre
eine tolle Sache, wenn zukünftig
beide Turniere im Doppelpack
das Fußballjahr im
nördlichsten Bundesland einläuten
würden.
(RS)
RegionalSport | 9
BUDEN
ZAUBER
Lotto-Masters Gruppe A:
Stadtduell in der Gruppenphase - Heide will Fans verwöhnen
Die Gruppe „A“ hat einen Kracher
zu bieten. Denn mit den
beiden Regionalligisten und
Stadtnachbarn VfB Lübeck und
dem 1. FC Phönix Lübeck prallen
in der Vorrunde zwei Kontrahenten
aufeinander. Spannender
hätte es „Losfee“ Maik
Hintze bei der Ziehung der
Gruppen im Haus des Sports
nicht machen können.
„Wir freuen uns auf das Turnier
mit vielen guten Mannschaften
und einer guten Atmosphäre.
Dass Phönix dabei ist, finde ich
gut – so kann man sich in diesem
Rahmen mal mit den Spielern
messen. Das ist immer cool
und darauf freuen wir uns
sehr“, sagt VfB-Chefcoach Guerino
Capretti im Vorfelde. Auch
sein Co-Trainer Pierre Becken
blickt dem Hallenspektakel und
dem Lübecker Duell mit Freude
entgegen. „Wir haben eine interessante
Gruppe bekommen.
Dass wir das Stadtduell gegen
Phönix schon direkt in der
Gruppenphase haben, ist sehr
gut. Auch die beiden Oberligisten
sind spannende Gegner“,
sagt der 38-Jährige. Die Grün-
Weißen treten mit einem Mix
aus Regionalligatruppe und
U23 am Sonnabend an. Auf die
Profis Marvin Thiel, Rückkehrer
Felix Drinkuth oder Top-
Torjäger Antonio Verinac, dem
in der Regionalliga bisher 12
Treffer gelungen sind, müssen
die Fans jedoch verzichten. Die
beiden genannten Oberligisten
sind der Heider SV und der
Rückkehrer VfR Neumünster.
„Ich glaube, ein Großteil meiner
Mannschaft freut sich auf die
Lübecker Teams, da sie eine
Vergangenheit bei den beiden
Mika Kieselbach vom Heider SV
im Vorjahr gegen den VfB Lübeck;
muss diesmal leider verletzungsbedingt
auf eine Turnierteilnahme verzichten.
Foto: pin
Dithmarscher Grillscheune
#1H5KEEKJ6KD0FGKJ$FG?KGJFKJ5GHKD
...+ )#,&"-'*,/-!-)(('*,/%/+$/
7FHHKJDK4%H+KFHF2J>G0KE?KG,
Sönke Bothmann
"KEED/41J D;J@J3J(&:CBJ7>D2KG)HK?H
6KE;8JC B@ CA < 'ABJ3J!>*8JC B@ CA < 99 C= :=
Landw. Ein- und Verkauf Ostholstein eG
Sebenter Weg 25 a
23758 Oldenburg/Holstein
info@lev.sh
Mit unserem
Heizöl wird’s
gemütlich.
Jetzt bestellen!
www.lev.sh
Oldenburg 04361 5171-0
Fehmarn 04371 9647
Pönitz 04524 7066-0
Eutin 04521 71071
Mannschaften haben“, sagte
Chefcoach Danny Cornelius
von den Lila-Weißen. Der 40-
Jährige weiß, wie „Masters“
geht! Ausgerechnet mit dem
VfB Lübeck holte der Ex-Profi
als Spieler den begehrten Pott.
„Für mich ist es toll, da ich mit
dem VfB Lübeck 2011 im Finale
gegen Holstein Kiel den Pokal
gewonnen habe. Ich finde, wir
haben eine interessante Gruppe
erwischt“, meint Cornelius. Es
ist das erste Mal nach Januar
2017, dass die Lila-Weißen wieder
am Masters teilnehmen. Die
vierte Mannschaft im Bunde ist
der Heider SV. Die Dithmarscher
spielten in den letzten
Jahren eher mäßig und erfolglos.
Das soll sich in diesem Jahr
ändern, wenn es nach Hannes
Nissen, Geschäftsführer Liga
GmbH, geht. „Unsere Auftritte
in der Wunderino Arena waren
nicht wirklich gut. Wir haben
uns in den letzten Jahren wahrlich
nicht mit Ruhm bekleckert“,
blickt Nissen zurück
und kündigt zeitgleich an, dass
der Oberligist seinen treuen
Fans in diesem Jahr etwas zurückgeben
will. Die 700 Eintrittskarten
für das anstehende
Hallenspektakel waren in und
um Heide herum rasend schnell
Teilnehmer Gruppe A:
VfB Lübeck
1. FC Phönix Lübeck
Heider SV
VfR Neumünster
vergriffen. Um am Sonnabend
besser abzuschneiden als in
den vergangenen Jahren, haben
die Kicker von der Westküste
Hallenzeiten genutzt, um sich
auf das Spektakel vorzubereiten.
„Sechsmal haben wir in der
Soccerhalle trainiert. Für mich
ist es nicht ausschlaggebend,
welche Ligazugehörigkeit man
hat. Wenn man in die Finalrunde
einziehen will, muss man
auch gegen einen Regionalligisten
als Sieger vom Feld gehen“,
sagt Nissen fordernd. Die Zuschauer
dürfen in der Gruppe
„A“ gespannt sein, mit welchem
Ensemble der 1. FC Phönix
Lübeck antritt. Kommen die
Top-Spieler wie Jannes Vollert,
Arthur Inaka, Stylianos Kokovas
und Michel Dammeier mit
nach Kiel? Oder halten die „Adler“
es wie der Stadtkonkurrent
und lässt einen Mix aus Ligaspielern
und jungen Akteuren
der U23 auflaufen? Am 4. Januar
war die fünfwöchige Winterpause
für die Phönix-Akteure
beendet. Die erste Trainingswoche
lag ganz im Zeichen des
Masters. Trainiert wurde unter
anderem auch in einer Soccerhalle.
(Andrè Haase)
10 | RegionalSport
BUDEN
ZAUBER
Lotto-Masters Gruppe B:
Eichede optimal vorbereitet - Kann "Tofe" wieder triumphieren?
In der Gruppe B tummeln sich
neben dem Titelverteidiger SV
Todesfelde der Regionalligist
SC Weiche Flensburg 08, Holstein
Kiel II und der SV Eichede.
Die Stormarner legten am vergangenen
Wochenende eine
Top-Generalprobe hin: Das Turnier
um den Norbulb-Amtsarena-Cup
gewannen die Eicheder
überzeugend. „Wir freuen uns
jetzt sehr auf das Masters in
Kiel und schauen mal, was das
Turnier für uns bereithält. Dass
wir schon einmal nach den Regeln
des Masters spielen konnten,
war mit Sicherheit kein
Nachteil“, blickt SVE-Chefcoach
Paul Kujawski voraus. Ist
mit seinem Team, das in der
Oberliga auf Tabellenplatz vier
überwintert, in der Wunderino
Arena zu rechnen? „Beim Masters
ist jedes Spiel eine große
Herausforderung für uns. Mit
Holstein Kiel und dem SV Todesfelde
erwarten uns zwei
starke Liga-Konkurrenten und
mit dem SC Weiche Flensburg
08 ein etablierter Regionalligist.
Wir werden in Kiel alles reinwerfen
und sind schon voller
Vorfreude“, sagt Jan-Henrik
Schmidt, Sportlicher Leiter des
SVE. Der favorisierte SV Todesfelde
wird mit seinen über 1000
Fans bestrebt sein, den Titel erfolgreich
zu verteidigen. Dabei
musste sich der aktuelle Oberliga-Tabellenführer
zuletzt bei
den Segeberger Hallenmasters
dem Ligakonkurrenten Kaltenkirchener
TS im Endspiel nach
Neunmeterschießen beugen.
Die Elf von SVT-Coach Björn
Sörensen zeigte sich dabei in
der Defensive etwas löchrig.
Das gilt es bis zum kommenden
Sonnabend abzustellen. Vorfreude
herrscht ebenfalls beim
SC Weiche Flensburg 08. Mit
Chefcoach Tim Wulff, der das
Zepter Ende September nach
der Trennung von Torsten Fröhling
übernahm, kehrt ein ehemaliger
Angreifer der KSV Holstein
zurück in die Wunderino
Arena. „Die Gruppe ist eine
Knaller-Gruppe. Das ist ein
ganz schönes Brett mit den
Teams. In der Halle ist alles offen,
egal ob du Oberliga oder
Regionalliga spielst. Das ist ne
offene Kiste. Wir wollen natürlich
so weit kommen, wie es
geht. Zudem wollen wir die Atmosphäre
aufsaugen“, sagt
Wulff und blickt immer wieder
gerne zurück auf die Zeit, als er
als Aktiver dem Leder in der
Halle hinterherjagte. „Zu Holstein-Zeiten
durfte ich schon
als 18-Jähriger unter Trainer
Stefan Böger das Masters spielen
- das waren immer tolle
Highlights“, so Wulff, der seinen
Spielern größtenteils die
Teilnahme offen lässt. „Ich
zwinge niemanden, in der Halle
zu spielen. Wer Bock hat,
kommt mit. Wir wollen uns
aber auf jeden Fall vernüftig
verkaufen und gut abschneiden“,
blickt der 38-Jährige voraus.
Welche Rolle die KSV
Holstein in der Gruppe spielen
kann, ist fraglich und offen. Die
Jungprofis, die in der Oberliga
Spielpraxis sammeln, sind mit
den Profis im Trainingslager in
Spanien. Chefcoach Willi Weiße
hält sich mit der Bekanntgabe
des Kaders noch bedeckt.
Erst am Donnerstag oder Freitag
werden die teilnehmenden
Spieler verkündet. Fraglich ist
ebenfalls, ob der frisch verpflichtete
Neuzugang Kjell
Im vergangenen Jahr sicherte sich der SV Todesfelde den LOTTO MASTERS Pokal.
Knaak in der Wunderino Arena
auflaufen wird. Der 22-jährige
Top-Torjäger wechselte zu Wochenbeginn
vom abstiegsbedrohten
MTSV Hohenwestedt
zu den Jungstörchen und setzt
erst einmal auf die „Karte Fußball“.
Wenn du eine Anfrage
von Holstein Kiel bekommst,
kannst du das nicht ablehnen“,
sagt Knaak auf Nachfrage. „Wir
freuen uns auf das Masters und
haben beim letzten Mal die besondere
Stimmung erlebt und
dementsprechend groß ist die
Vorfreude bei allen. Unsere
Mannschaft ist jung, technisch
stark und bringt viel Energie
Foto: RS
mit – wir wollen mutig auftreten
und zeigen, was in uns
steckt“, kündigt U23-Cheftrainer
Willi Weiße an. (Andrè Haase)
Teilnehmer Gruppe B:
Holstein Kiel (U23)
SV Todesfelde
SC Weiche Flensburg 08
SV Eichede
Zimmerei Landvoigt
Inge-Kröger-Weg 4 · 23826 Bark
Tel. 0 45 58 - 98 11 58 · www.zimmerei-landvoigt.de
RegionalSport | 11
BUDEN
ZAUBER
TuS Rotenhof ist neuer Futsal-
Kreismeister in Rendsburg-
Eckernförde: Der Oberligist gewann
die 39. Titelkämpfe und
feierte damit auch für Trainer
Henning Knuth den ersten Titel
mit dem TuS. Im Finale setzte
sich Rotenhof gegen das Überraschungsteam
Brekendorfer
TSV aus der Kreisliga klar mit
3:0 durch.
Schon in der Vorrunde marschierten
die Rotenhöfer durch:
39. Futsal-Kreismeisterschaften in Eckernförde:
Rotenhof triumphiert – Brekendorf überrascht
fünf Spiele, fünf Siege. Ligaobmann
Thorben Schäpe sprach
von einer „souveränen Vorrunde“
– und vom verdienten
Lohn: „Im Halbfinale haben wir
kurz vor Schluss noch das 1:1
bekommen, sind dann aber im
Sechs-Meter-Schießen weitergekommen.“
Auch das zweite
Halbfinale wurde nach Remis
vom Punkt entschieden. Der
TuS hat sich mit dem Sieg für
die Landesmeisterschaft qualifiziert.
Brekendorf hatte sich als Gruppenzweiter
ins Halbfinale gespielt
und anschließend auch
Oberligist Hohenwestedt aus
dem Weg geräumt. „Wir sind
mit unserem Turnier natürlich
sehr zufrieden“, sagte Trainer
Thomas Jochimsen. Im Endspiel
sei Rotenhofs individuelle
Klasse ausschlaggebend gewesen:
„Wir mussten zu viele
Fouls ziehen – das war der
Knackpunkt.“
Im Spiel um Platz drei behielt
Hohenwestedt gegen den Landesligisten
Eckernförder SV mit
3:0 die Oberhand. ESV-Coach
Maik Haberlag lobte die Kulisse:
„Vor heimischer Kulisse
kennt man fast jeden – das war
eine gelungene Geschichte.“
Und er hofft, dass die Futsal-
Einheiten „ein Initiator für die
Rückrunde“ werden.
(Ole Jacobsen)
Henning Knuth vom TuS Rotenhof:
Der Siegertrainer im Interview
Moin Herr Knuth, Glückwunsch
zum Titel. Wie wichtig
ist es für Sie, direkt mit einem
Erfolgserlebnis in das neue
Jahr zu starten?
Henning Knuth: Vielen Dank.
Man sollte das Ganze nicht zu
hoch hängen, weil Halle und Liga
schwer zu vergleichen sind.
Aber natürlich nehmen wir dieses
Erfolgserlebnis gerne mit. Es
ist einfach schön, so ins Jahr
2026 zu starten und gemeinsam
etwas zu feiern.
Was können Sie aus der Halle
für den Ligabetrieb draußen
mitnehmen?
Henning Knuth: Ehrlich gesagt
nicht allzu viel. In der Vorrunde
waren auch Gegner dabei, die
nicht das Niveau haben, das
uns in der Oberliga erwartet.
Deshalb kann man daraus nur
bedingt Rückschlüsse ziehen.
Wie haben Sie die Stimmung
beim Turnier erlebt?
Henning Knuth: Bei uns war sie
durchweg sehr gut. Zwischen
den Spielen war es locker, mit
vielen lustigen Momenten, die
zu so einem Hallenturnier dazugehören.
Zu den Spielen hin
haben wir es aber geschafft,
wieder fokussiert und ernsthaft
zu sein. Auf dem Platz waren
dann wirklich schöne Kombinationen
dabei, das hat Spaß gemacht.
Wie stehen Sie grundsätzlich
zu Futsal?
Henning Knuth: Ich bin eher
ein Freund von
Hallenfußball mit
Rundumbande,
großen Toren und
am liebsten Kunstrasen.
Das ist für
mich spielnäher
und vielleicht sogar
gelenkschonender.
Futsal ist
technisch sehr anspruchsvoll
und
macht auch Spaß
– vor allem, wenn
man die nötige Lockerheit
mitbringt.
Gab es Spieler,
die sich besonders
in den Vordergrund
gespielt haben?
Henning Knuth:
Nicht wirklich. Wir
hatten heute viele
Spieler dabei, die
auch draußen regelmäßig
viel
Spielzeit bekommen.
Da ist niemand
herausgestochen,
der sonst
eher hinten dran
ist.
(Ole Jacobsen)
Rotenhofs Trainer Henning Knuth
Foto: RS
12 | RegionalSport
BUDEN
ZAUBER
Boxberg Cup 2026 – Tradition und Spannung in Aukrug
Gruppeneinteilung und Spielzeiten
Gruppe A:
16.01. um 19:00 Uhr
TSV Aukrug AllStars
Grün-Weiß Todenbüttel
FC Reher/Puls
Blau-Weiß Wittorf
Türkspor Neumünster
MTSV Hohenwestedt
Vom 16. bis 18. Januar 2026 verwandelt
sich die Bürgermeister-
Jensen-Halle in Aukrug (Ziegeleiweg
13) wieder in das Zentrum
des regionalen Hallenfußballs.
Der Boxberg Cup,
benannt nach dem Restaurant
„Am Boxberg“, ist längst ein
fester Bestandteil des Wintersportkalenders
und gilt als echtes
Traditionsturnier.
24 Mannschaften kämpfen in
vier Gruppen um den Einzug in
die Endrunde. Gespielt wird am
Freitagabend (16.01.) sowie am
Samstag (17.01.) in der Vorrunde.
Die jeweils Gruppenersten
und -zweiten qualifizieren sich
für die Endrunde, die am Sonntag,
18.01.2026, ab 12:00 Uhr
beginnt. Dort treten die besten
acht Teams in zwei Gruppen gegeneinander
an, bevor die KO-
Spiele den neuen Champion ermitteln.
Der amtierende Sieger SV Krupunder
geht selbstbewusst ins
Turnier. Sportlicher Leiter Gökhan
Saricoban formuliert das
Ziel eindeutig: „Das Ziel sollte
wieder der Turniersieg sein –
wir hoffen, dass es wieder
Gruppe B:
17.01. um 10:00 Uhr
SV Krupunder/Lohkamp
SV Allemannia Wilster II
JFV Südholstein A.-Jgd.
SV Wasbek II
TV Gut-Heil Wrist
TSV 05 Neumünster
klappt.“ Die Mannschaft will an
die starke Leistung des Vorjahres
anknüpfen und erneut den
Pokal nach Hause holen. Auch
bei GW Todenbüttel blickt man
gespannt auf die Vorrunde.
Trainer Eike Schneider sieht
seine Mannschaft in einer anspruchsvollen
Gruppe:
„In unserer Gruppe mit Hohenwestedt
und Reher wird es eine
spannende Aufgabe. Wir wollen
versuchen, Platz 2 zu schaffen
und am Sonntag dabei zu
sein.“ Gleichzeitig betont
Schneider, dass der Fokus wei-
Gruppe C:
Über den Boxberg-Cup sprachen wir mit Aukrugs Ligaobmann Christian Scheinpflug.
17.01. um 14:00 Uhr
FSV Friedrichsholm
SV Kickers Hennstedt
VfB Kiel II
TS Einfeld II
SV Bönebüttel-Husberg
MTSV Hohenwestedt II
„Qualifikation im Fokus, Gesundheit an erster Stelle“
Was zeichnet den Boxberg-
Cup aus?
Christian Scheinpflug: Wir haben
ein echtes Traditionsturnier
bei uns in Aukrug. Und gerade
sind schon ein paar Jahre dabei
und die Leute, die das Turnier
organisieren sind schon erfahren.
Von daher wird der Aufwand
mit den Jahren immer etwas
geringer. Dennoch treffen
wir uns ab September, um das
Turnier bestmöglich zu organisieren.
Und es wird nicht leichter,
teilnehmende Mannschaften
zu finden. Die ersten 18 bis
20 Teams sind kein Problem –
danach wird es deutlich
schwieriger.
Wer ist Ihr Turnierfavorit?
Christian Scheinpflug: Als
Oberligist hat sicherlich Hohenwestedt
die Favoritenrolle inne.
Aber natürlich ist auch Titelverteidiger
Krupunder ein heißer
Kandidat auf den Titel.
Und welches Abschneiden
terhin auf der Saison draußen
liegt:
„Wir nutzen die Pause eher, um
Energie zu tanken. Wahrscheinlich
fahren wir mit einem gemischten
Kader aus erster,
zweiter und dritter Mannschaft.
Den Kader stellt mein Co-Trainer
zusammen und übernimmt
die Hallensaison.“ Die bisherigen
Hallenauftritte waren
durchwachsen: „Bei den Kreishallenmeisterschaften
haben
wir eher unter unserer Leistung
gespielt.“
Gruppe D:
17.01. um 18:00 Uhr
TSV Aukrug
SV Wasbek
TSV Gut-Heil Lütjenwestedt
TuS Bargstedt
SG TenSar 17 II
TSV 05 Neumünster II
wünschen Sie sich von Ihrem
Team?
Christian Scheinpflug: Es wäre
natürlich toll, wenn wir uns für
Sonntag qualifizieren. Aber
wichtig ist auch, dass sich bei
uns niemand verletzt – das gilt
natürlich auch für alle anderen
Teams.
KFZ-FARMER AUKRUG
(Oliver Ollrogge)
Christian Scheinpflug (links) mit dem Sieger 2025
SV Krupunder.
Foto: OW
der Modus über drei Tage mit
24 Mannschaften in 4 Gruppen
macht das Turnier besonders.
Auch die Zuschauer können
sich auf großartigen Hallenfußball
freuen. Wir freuen uns besonders
über unseren neuen
Verkaufsstand, den uns die
Zimmerei Steuermann und
Struve gebaut hat.
Wie lange dauert die Organisation
des Turniers?
Christian Scheinpflug: Wir
RegionalSport | 13
"!"!
Magazin
Handball EM
Für die DHB-
Auswahl wird es
gleich knackig.
In der Vorrunde
von Herning geht
es zunächst gegen
Österreich, dann gegen Serbien
(17. Januar) und Spanien
(19. Januar).
Nur die beiden Bestplatzierten
Vorschau: Do., 15.01.2026 - 20:30 Uhr Deutschland – Österreich
Knackiger EM-Auftakt nach zwei Testspielen
kommen in die Hauptrunde.
„Es ist ja fast schon eine gewohnte
Situation bei einer Europameisterschaft,
dass man
durch den Modus nur auf starke
Gegner trifft“, meint Kapitän Johannes
Golla. „Wir werden von
Anfang an gefordert sein, denn
es gibt keinen leichten Gegner.“
Die besten deutschen Handballer
trafen sich am Sonntag in
Hannover und testen am Donnerstag
und Sonntag in Zagreb
und Hannover gegen Kroatien.
Für Rückraumass Marko Grgić
sind es zwei besondere Spiele.
„Ich bin Deutscher, aber auch
halber Kroate“, sagt der Flensburger.
Gegen EM-Auftaktgegner Österreich
gab es zuletzt knappe Resultate.
In der EM-Qualifikation
trennte man sich 26:26 und
siegte mit 31:26. Vor zwei Jahren
zitterte sich das DHB-Team
in der EM-Hauptrunde zu einem
22:22-Remis. Für Österreich
spielen der Kieler Nikola
Bilyk und der Hamburger Elias
Kofler.
(JK)
Der Kader der DHB-Auswahl
Kurz vor Weihnachten stellte
Bundestrainer Alfred Gislason
seinen 18-köpfigen Kader vor,
mit dem er in die Vorbereitung
und in die Vorrunde der Europameisterschaft
gehen möchte.
13 seiner Spieler waren schon
bei der Weltmeisterschaft vor
zwölf Monaten dabei. Matthes
Langhoff, Miro Schluroff, Tom
Kiesler und Mathis Häseler
sind Turnier-Debütanten. Jannik
Kohlbacher war im letzten
Januar verletzt.
Kader im Überblick
Von der SG Flensburg-Handewitt
sind Kapitän Johannes Golla
und Marko Grgic dabei. Luca
Witzke, der dritte deutsche Nationalspieler
im SG-Trikot,
taucht aufgrund einer schwerwiegenden
Schulter-Blessur
überhaupt nicht im deutschen
35er Kader auf. Der THW Kiel
entsendet neben Torwart-Dauerbrenner
Andreas Wolff die
beiden Außen Rune Dahmke
und Lukas Zerbe. (JK)
Torwart-Routinier
Andreas Wolff.
Foto: JK
Tor: David Späth (Rhein-Neckar Löwen), Andreas Wolff (THW Kiel)
Linksaußen: Rune Dahmke (THW Kiel), Lukas Mertens
(SC Magdeburg)
Rückraum links: Marko Grgic (SG Flensburg-Handewitt), Tom
Kiesler (VfL Gummersbach), Matthes Langhoff (Füchse Berlin),
Miro Schluroff (VfL Gummersbach)
Rückraum Mitte: Juri Knorr (Aalborg Handbold/DEN), Julian
Köster (VfL Gummersbach), Nils Lichtlein (Füchse Berlin),
Rückraum rechts: Franz Semper (SC DHfK Leipzig), Renars Uscins
(TSV Hannover-Burgdorf)
Rechtsaußen: Mathis Häseler (VfL Gummersbach),
Lukas Zerbe (THW Kiel)
Kreis: Justus Fischer (TSV Hannover-Burgdorf), Johannes Golla
(SG Flensburg-Handewitt), Jannik Kohlbacher
(Rhein-Neckar Löwen).
www.hausderreise-moelln.de
14 | RegionalSport
Bundestrainer Alfred Gislason:
„Wir gehören zur Spitze“
Alfred Gislason, die Vorbereitung
auf die Europameisterschaft
läuft. Worauf kommt es
in diesen Tagen an?
Alfred Gislason: Wir haben
uns bewusst dafür entschieden,
unseren Spielern über den Jahreswechsel
eine etwas längere
Pause zu ermöglichen. Das ist
Jahr für Jahr immer wieder eine
Abwägung, denn kleinste Veränderungen
können größte
Auswirkungen haben. Wir bauen
darauf, mit dem aktuellen
Plan etwas mehr Frische zu gewinnen
und so die spielerische
Qualität bei der EM möglichst
lange aufrechterhalten zu können.
Für diese Europameisterschaft
müssen wir schnell auf
unser Top-Niveau kommen,
denn der Modus verzeiht bei
diesen Gegnern keine Fehler.
Daher haben wir uns für die
letzten Testspiele mit Kroatien
gezielt einen sehr starken Gegner
ausgesucht – gerade unter
den schweren Bedingungen in
Zagreb.
In Herning geht es mit Österreich,
Serbien und Spanien
knackig los…
Alfred Gislason: Wir wissen,
dass wir eine schwierige Vorrunden-Gruppe
haben, jeder
Punktverlust kann wirklich
schwere Folgen haben. Denn
die Hauptrunde wird es wirklich
in sich haben mit Dänemark,
vermutlich Frankreich,
Norwegen und Portugal. Und
deswegen müssen wir ganz sicher
sehr schnell unsere Bestleistungen
wiederfinden.
Wer ist für Sie der Turnierfavorit?
Alfred Gislason: Die Dänen
sind allen anderen voraus – das
haben sie in den letzten Jahren
gezeigt. Sie haben einfach eine
Wahnsinnsbreite in ihrem Kader.
Dahinter sind auf den Plätzen
zwei bis zehn alles Mannschaften,
von denen jede jeden
schlagen kann. Die Spitze ist in
den letzten Jahren breiter geworden
– und in diese Spitze
gehören auch wir.
Wie würden Sie Ihren Kader
kurz charakterisieren?
Alfred Gislason: Wir haben eine
gewachsene, aber weiterhin
sehr junge Mannschaft. Aktuell
sieht der Kader sehr gut aus,
was Fitnesszustand und Gesundheit
betrifft.
Durch die Medien lief zuletzt
die Nachricht, dass Ihnen der
DHB-Präsident Andreas Michelmann
für den Fall einer
nicht zufriedenstellenden EM
keine Job-Garantie gibt. Sorgt
das bei Ihnen für zusätzlichen
Druck?
Alfred Gislason: Druck verspüre
ich nur den, den ich mir
selbst mache. Den von außen
spüre ich nicht. Dafür bin ich
zu lange dabei. Ich habe viele
Tiefen, aber viel mehr Höhen erlebt.
Ich bin einfach dankbar,
meine absolute Leidenschaft als
Job zu haben, und genieße die
Tore von
LASKOWSKI
S C H A F F L U N D
Garagentore | Industrietore
Arbeit mit den Jungs. Wenn der
DHB meinen sollte, einen jüngeren
Trainer haben zu wollen –
dann ist es halt so. Ich würde
natürlich gerne weiter mit der
Mannschaft arbeiten.
Sie sind jetzt 66 Jahre. Werden
Handball EM
"!
"!
Magazin
HB-Bundestrainer Alfred Gislason sieht die Dänen in der Favoritenrolle. Foto: JK
Sie nach der DHB-Mission
aufhören?
Alfred Gislason: So schnell
werde ich nicht aufhören. Ich
habe das schon mal versucht –
und das hat mir nicht so viel
Spaß gebracht.
(JK)
Nylannweg 2 a • 24980 Schafflund
Tel. 04639 / 96 99 • Fax 0 46 39 / 96 98
Mobil 0172 / 452 30 37
e-mail: laskowski-tore@web.de · tore-laskowski.de
• Industrietore • Antriebe • Verkauf • Service • Montage
• Verladetechnik • Wartung
RegionalSport | 15
"!"!
Magazin
Handball-EM 2026 Spielplan
VORRUNDEN
Gruppe A in Herning
Gruppe B in Herning
Gruppe C in Oslo:
Gruppe D in Oslo:
Deutschland
Dänemark
Frankreich
Slowenien
Spanien
Portugal
Norwegen
Färöer-Inseln
Serbien
Nordmazedonien
Tschechien
Montenegro
Österreich
Rumänien
Ukraine
Schweiz
15.01.26 18:00
Spanien - Serbien
15.01.26 20:30
Deutschland - Österreich
17.01.26 18:00
Österreich - Spanien
17.01.26 20:30
Serbien - Deutschland
19.01.26 18:00
Österreich - Serbien
19.01.26 20:30
Deutschland - Spanien
16.01.26 18:00
Portugal - Rumänien
16.01.26 20:30
Dänemark - Nordm’donien
18.01.26 18:00
Nordma’donien - Portugal
18.01.26 20:30
Rumänien - Dänemark
20.01.26 18:00
Nordm’donien - Rumänien
20.01.26 20:30
Dänemark - Portugal
15.01.26 18:00
Frankreich - Tschechien
15.01.26 20:30
Norwegen - Ukraine
17.01.26 18:00
Ukraine - Frankreich
17.01.26 20:30
Tschechien - Norwegen
19.01.26 18:00
Tschechien - Ukraine
19.01.26 20:30
Frankreich - Norwegen
16.01.26 18:00
Slowenien - Montenegro
16.01.26 20:30
Färöer - Schweiz
18.01.26 18:00
Montenegro - Färöer
18.01.26 20:30
Schweiz - Slowenien
20.01.26 18:00
Montenegro - Schweiz
20.01.26 20:30
Slowenien - Färöer
Gruppe E in Malmö:
Schweden
Kroatien
Niederlande
Georgien
17.01.26 18:00
Kroatien - Georgien
17.01.26 20:30
Schweden - Niederlande
19.01.26 18:00
Niederlande - Kroatien
19.01.26 20:30
Georgien - Schweden
21.01.26 18:00
Niederlande - Georgien
21.01.26 20:30
Schweden - Kroatien
Gruppe F in Kristianstad:
Ungarn
Island
Polen
Italien
16.01.26 18:00
Island - Italien
16.01.26 20:30
Ungarn - Polen
18.01.26 18:00
Polen - Island
18.01.26 20:30
Italien - Ungarn
20.01.26 18:00
Polen - Italien
20.01.26 20:30
Ungarn - Island
Hauptrundengruppe 1
22. Januar 2026 1C - 2B
22. Januar 2026 2A - 2C
22. Januar 2026 1A - 1B
24. Januar 2026 1C - 1B
24. Januar 2026 1A - 2C
24. Januar 2026 2A - 2B
26. Januar 2026 1A - 2B
26. Januar 2026 2A - 1C
26. Januar 2026 1B - 2C
28. Januar 2026 1A - 1C
28. Januar 2026 2A - 1B
28. Januar 2026 2B - 2C
Spiel um Platz 5
30. Januar 2026 - 15:00 Uhr
3. der Hauptrundengruppe 1
- 3. der Hauptrundengruppe 2
Hauptrundengruppe 2
23. Januar 2026 1F - 2E
23. Januar 2026 2D - 2F
23. Januar 2026 1D - 1E
25. Januar 2026 1F - 1E
25. Januar 2026 1D - 2F
25. Januar 2026 2D - 2E
27. Januar 2026 1D - 2E
27. Januar 2026 2D - 1F
27. Januar 2026 1E - 2F
28. Januar 2026 1D - 1F
28. Januar 2026 2D - 1E
28. Januar 2026 2E - 2F
Spiel um Platz 3
1. Februar 2026 - 15:15 Uhr
Verlierer Halbfinalspiel 1 -
Verlierer Halbfinalspiel 2
Halbfinale
30. Januar 2026
1. der Hauptrundengruppe 1 -
2. der Hauptrundengruppe 2
2. der Hauptrundengruppe 1 -
1. der Hauptrundengruppe 2
Finale
1. Februar 2026 - 18:00 Uhr
Gewinner Halbfinalspiel 1 -
Gewinner Halbfinalspiel 2