Regierung bei Budget „voll auf Crash-Kurs!“
Wie ÖVP-Vorgänger Brunner schlägt auch Marterbauer Expertenwarnungen in den Wind
Wie ÖVP-Vorgänger Brunner schlägt auch Marterbauer Expertenwarnungen in den Wind
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Nr. 1/2 . Freitag, 9. Jänner 2026
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SPÖ-Salzburg versucht sich
als Kopie der Freiheitlichen
Ausgerechnet die SPÖ in der Stadt Salzburg, die jede Begrenzung
bei Asyl und Einwanderung ablehnt, buhlt jetzt mit
dem Slogan „Einheimische First“ im Wohnbereich um die
Stimmen der Salzburger. Für Salzburgs Freiheitliche ein
verzweifelter Kopierversuch blauer Erfolgspolitik. S. 13
Regierung bei Budget
„voll auf Crash-Kurs!“
Foto: FPÖ Salzburg
Wie ÖVP-Vorgänger Brunner schlägt auch Marterbauer Expertenwarnungen in den Wind
S. 2/3
Radio abseits des
linken Mainstreams!
Foto: FPÖ
Freiheitliche starten am 17. Jänner ihren Radiosender AUSTRIA FIRST S. 4/5
PARLAMENT
Null Hoffnung am Arbeitsmarkt
Ende Dezember 2025 waren bereits
rund 435.000 Menschen beim Arbeitsmarktservice
(AMS) als arbeitslos gemeldet.
Aufgrund der fortgesetzten Untätigkeit
der Verliererampel zur anhaltend schwachen
Konjunktur besteht wenig Aussicht,
dass sich die Situation im heurigen Jahr
verbessern wird. S. 6
AUSSENPOLITIK
Schulden für „Kriegskredit“
Nichts wurde es mit dem Traum der „Koalition
der Willigen“, die Ukraine mit den
eingefrorenen russischen Staatsgeldern zu
unterstützen. Also wurden etliche Tricks
angewandt, um die EU-Verträge zu umgehen
und so dem Nichtmitgliedsland Ukraine
einen „Kriegskredit“ in Höhe von 90 Milliarden
Euro zuschanzen zu können. S. 8/9
WIEN
Freunderlschonung
In der Causa um die Immobiliengesellschaft Wienwert
lehnte die Stadt Wien eine Beteiligung am Verfahren ab
und „verzichtet“ somit auf die Rückzahlung von rund
850.000 Euro Steuergeld. S. 11
2 Innenpolitik
Neue Freie Zeitung
Foto: NFZ
Andreas Ruttinger
andreas.ruttinger@fpoe.at
AUS DER
REDAKTION
Mit dem „kleinen Einmaleins“
der Wirtschaft hat es diese Regierung
wahrlich nicht.
Da schwadroniert der ÖVP-Kanzler
nach dem 90-Milliarden-Euro-
Kredit für die Ukraine, dass dies
„keine unmittelbare Belastung für
den österreichischen Steuerzahler“
habe. Zahlen jetzt plötzlich Stocker
& Co persönlich Österreichs EU-
Beiträge der kommenden Jahre?
Oder glaubt er, dass die Österreicher
das wegen der kommenden Steuererhöhungen
zur Budgetsanierung
gar nicht bemerken werden?
Die Leere der Koalition
Diese hat der SPÖ-Finanzminister
den Österreichern quasi als
„Bescherung“ der Bundesregierung
wenig später angekündigt. Aber natürlich
nur, wenn kein Wunder passiert
und die Wirtschaftskrise nicht
von selbst verschwindet. Denn Zutun
will die Regierung ja nichts, das
müsste ja „gegenfinanziert“, also
anderswo eingespart werden.
Aber Sparen bei den Ausgaben ist
für diese Regierung ein absolutes
Tabu. Böse Zungen behaupten, dass
dies ihr von den üppig bezahlten
Beratern eingebläut wurde.
In welch intellektuellen Tiefen
die ÖVP bereits herumgrundelt,
bezeugte einmal mehr ÖVP-Generalsekretär
Nico Marchetti, der von
Herbert Kickl eine Beleidsbekundung
für den gestürzten venezuelanischen
Diktator Maduro einforderte:
„Von Putin über Orbán bis hin zu
Trump: Es ist äußerst beunruhigend,
dass sich Kickl derart devot an demokratiefeindliche
Kräfte aus der
ganzen Welt anbiedert.“
Das mit Putin ist schwarzes Standardgeschwurbel.
Aber dass auch
zwei demokratisch gewählte Staatsoberhäupter
bereits als „Demokratiefeinde“
gelten, lässt tief in das
„Demokratieverständnis“ der ÖVP
blicken: Ein Blick ins Leere.
Koalition will nur „Sparen ü
SPÖ-Finanzminister will weiterhin keine Einsparungen bei den Ausgaben,
Der Auftritt von SPÖ-Finanzminister Markus Marterbauer im
ORF-Radio geriet zu einem gruseligen Weihnachtsmärchen. Denn
außer Zweckoptimismus und die Hoffnung auf ein Ende der Wirtschaftskrise
ohne staatliches Zutun hatte der Finanzminister nur die
bekannte sozialistische „Wunderwaffe“ zu bieten: Steuererhöhungen.
Einen ausgeprägten Hang zum
Optimismus zeigte SPÖ-Finanzminister
Markus Marterbauer einmal
mehr bei seinem letzten Auftritt
vor Weihnachten im Ö1-„Mittagsjournal“.
Aufgrund des aktuellen
Budgetvollzugs und der „positiven
Wirtschaftsaussichten“ sah er die
Koalition beim Budget „voll auf
Kurs“. Sowohl kurzfristig für das
Doppelbudget 2026/27 als auch für
die Ziele ab 2028, also eine Neuverschuldung
wieder unter der
Maastricht-Grenze von drei Prozent
und damit die Beendigung des
EU-Defizitverfahrens.
Koalition auf dem Holzweg
„Man hatte ja zwei Jahre lang den
Eindruck, es geht alles nach unten,
und in Österreich bricht alles zusammen.
Nun ist aber Licht am Ende
des Tunnels“, versuchte der SPÖ-
Finanzminister die wenige Tage zuvor
veröffentlichten Warnungen des
Fiskalrats und die Konjunkturprognose
der Nationalbank als Kassandra-Rufe
beiseite zu wischen.
„Die Budgetpolitik der Bundesregierung
ist nicht auf Kurs, sondern
schlichtweg auf dem Holzweg“,
stellte der freiheitliche Budgetsprecher
Arnold Schiefer zu den Aussagen
Marterbauers fest. Denn von
den notwendigen Reformen, um die
SPITZE FEDER
Rote Albträume.
Ausgabenseite und die steigenden
Kosten des Staats in den Griff zu bekommen,
sei bisher nichts als vage
Ankündigungen gekommen.
Um 2028 wie geplant das EU-
Defizitverfahren zu beenden, wäre
laut Fiskalrat eine Verbesserung
des Budgetsaldos im Umfang von
8,9 Milliarden Euro notwendig.
Selbst wenn die Bundesregierung
alles umsetze, was sie angekündigt
hat, würden immer noch 5,3 Milliarden
zusätzlicher Konsolidierungsbedarf
bleiben, hat Fiskalratschef
Christoph Badelt der Verliererampel
die Rute ins Fenster gestellt.
Ein Wunder, sonst „Sparpaket“
Doch Marterbauer zeigte sich davon
unbeeindruckt: „Wenn die Beschäftigung
rasch zunimmt, steigen
Lohnsteuereinnahmen und
Sozialbeiträge, dann wird das Budget
deutlich leichter.“ Sollten diese
Wünsche aber nicht in Erfüllung
gehen, was nach den Prognosen
von Fiskalrat, WIFO, IHS und die
Österreichische Nationalbank sehr
wahrscheinlich ist, offenbarte der
Finanzminister die wahren Absichten
der Koalition: Ein weiteres
Sparpaket. Wenig hielt Marterbauer
von Konjunkturmaßnahmen zum
Abbremsen des Absturzes der Wirtschaft.
Diese müssten ja dann an an-
Foto: NFZ
Budgetsprecher Arnold Schiefer und
mit dem Budget „voll auf Crash-Kurs“
derer Stelle wieder gegenfinanziert
werden, wandte er dazu ein.
„Ja, das stimmt, die Republik
wird auf Jahre hinaus keine finanziellen
Handlungsspielräume haben,
um Impulse im Bereich Wohnen,
Konjunktur und Entlastung der
Bürger und Unternehmer zu setzen,
weil diese Bundesregierung einfach
nicht bereit ist, die notwendigen
Reformen und kostenseitigen Maßnahmen
zu setzen“, warf Schiefer
ein und gab dem Finanzminister
gleich einen Tipp, wo er zum Sparen
ansetzen könnte: Beim „NGO-
Paradies“ und im Asylbereich.
IMPRESSUM
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Grundlegende Richtung: Informationsblatt der Freiheitlichen
Partei Österreichs (FPÖ) – Die Freiheitlichen und
des Freiheitlichen Parlamentsklubs.
Nr. 1/2 Freitag, 9. Jänner 2026
g
ber Sparpakete“
sondern droht mit weiteren Steuererhöhungen
KURZ UND BÜNDIG
Foto: NFZ
Realitätsverlust
Innenpolitik 3
Keine Kritik an Regierung oder EU, keine
Worte zur Teuerung und Neutralität. Für
FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz
zeigte Bundespräsident Alexander Van der
Bellen in seiner Neujahrsansprache kein Verständnis
für die Sorgen der Bevölkerung: „Van
der Bellen agierte einmal mehr als Schutzpatron
eines fehlgeleiteten Systems, anstatt seiner
Aufgabe als Staatsoberhaupt nachzukommen
und die Regierung für ihr Versagen zur
Verantwortung zu ziehen und mahnende Worte
zum Kriegskurs der EU zu finden.“
Wirtschaftssprecherin Barbara Kolm warnten die Verliererampel, dass sie
unterwegs sei und befürchten weitere Belastungen für die Österreicher.
Schwarzer Werteverfall
Als bestes Beispiel für den Verfall der
politischen Werte in der ÖVP bezeichnete
FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker
die intellektuelle Entgleisung von ÖVP-
Generalsekretär Marchetti beim Versuch
FPÖ-Chef Herbert Kickl anzupatzen:
„Marchetti heißt autoritäre linke Systeme,
wie das Regime von Nicolas Maduro in
Venezula gut und diskreditiert andererseits
demokratisch gewählte Staats- und Regierungschefs
wie Viktor Orbán oder Donald
Trump als ,demokratiefeindliche Kräfte‘!“
Foto: NFZ
Nur der Staatsapparat wächst
Die Hoffnung auf eine langsame
Erholung, die Marterbauer aus
der Prognose der OeNB im nächsten
Jahr herausgelesen hat, wertete
die FPÖ-Wirtschaftssprecherin
Barabara Kolm als Seifenblase:
„Was wie ein Erholungspfad aussieht,
ist in Wahrheit nur das Ergebnis
eines anwachsenden Staats,
zulasten der wertschöpfenden Privatwirtschaft.
Denn in Wahrheit
steigen nur die öffentliche Konsumquote
und die Staatsquote an der
Wirtschaftsleistung durch Aufblähung
der Verwaltung. Die private
Konsumquote hingegen sinkt und
die Produktivität der Unternehmen
geht dramatisch zurück. Insofern
spricht die Nationalbank auch zurecht
von einer angespannten Lage.“
Die FPÖ-Wirtschaftssprecherin
warnte vor den langfristigen Folgen
dieser Politik: „Staatliche Ausgaben
schaffen keine nachhaltige
Produktivität, sondern halten die Inflation
hoch. Wenn der Staat immer
mehr Ressourcen bindet, driftet er
immer mehr in eine Planwirtschaft,
die in bürokratischer Stagnation und
Abhängigkeit endet. Genau diesen
Kurs steuern ÖVP, SPÖ und Neos!“
Foto: NFZ
Bürger beklagen Asylversagen
Als Bankrotterklärung für die gesamte
schwarz-rot-pinke Asyl- und Migrationspolitik
wertete FPÖ-Generalsekretär Michael
Schnedlitz das „Integrationsbaromerter“ des
Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF): 60
Prozent der Österreicher sorgen sich um die
Verbreitung des politischen Islam, 66 Prozent
bewerten das Zusammenleben mit Muslimen
und Flüchtlingen als schlecht, weshalb
70 Prozent eine Obergrenze bei Asylanträgen
fordern. „Die Bevölkerung spürt das Versagen
der ÖVP in der Asylpolitik tagtäglich am
eigenen Leib über die importierte Gewalt und
die Ausbreitung des Islam im ganzen Land.“
SPRUCH DER WOCHE
„Wir wollen die russischen Vermögenswerte dafür nutzen,
die ukrainische Armee für mindestens zwei weitere
Jahre zu finanzieren. Wir wollen diesen Schritt nicht gehen,
um den Krieg zu verlängern. Wir wollen ihn gehen,
um den Krieg so schnell wie möglich zu
beenden.“
Friedrich Merz
17. Dezember 2025
Foto: EU
Der deutsche Bundeskanzler
gibt zu, dass der „EU-Ersatzkredit“
für die russischen Gelder
im wahrsten Sinne des Wortes
„verpulvert“ werden sollen.
BILD DER WOCHE
Für alle, die in der grimmigen Kälte frieren,
sei daran erinnert, dass 2025 das bisher zweitheißeste Jahr war – auch
wenn die Temperaturen „gefühlt“ niedriger waren, wie eben jetzt gerade.
Foto: Screenshot ORF
4 Innenpolitik
Neue Freie Zeitung
AUSTRIA FIRST bringt, was für die Österreicher
relevant ist – und nicht für linke Medienmacher!“
Der freiheitliche Generalsekretär Christian Hafenecker hat bereits vor knapp einem Jahr ein freiheitliches
Radio angekündigt. Jetzt steht AUSTRIA FIRST, Österreichs Patriotenradio, in den Startlöchern.
Im NFZ-Interview erläutert Hafencker, der auch Mediensprecher des Freiheitlichen Parlamentsklubs
ist, die Inhalte des neuen Medienangebots, dessen Sendestart unmittelbar bevorsteht.
AUSTRIA FIRST startet am 17.
Jänner im Rahmen des Neujahrstreffens
der Partei in Klagenfurt.
Was können sich dabei die Besucher
vor Ort erwarten?
Hafenecker: Der offizielle Sendestart
wird gleich ein ganz großer
Paukenschlag. Das Radioteam arbeitet
mit Hochdruck und erledigt
die letzten Vorbereitungen. Die Besucher
des Neujahrstreffens haben
somit die Möglichkeit, den Radiomachern
bei der ersten Live-Sendung
über die Schulter zu blicken.
Und es wird, so viel darf ich verraten,
auch etwas zu gewinnen geben.
Und worauf können sich die Hörer
von AUSTRIA FIRST generell
einstellen und Sympathisanten der
Partei freuen?
Hafenecker: Auf ein abwechslungsreiches
Radioprogramm ganz
im Stil eines klassischen Formatradios.
AUSTRIA FIRST soll ein
klassischer Tagesbegleiter sein,
also kein reiner Informationssender,
sondern auch Unterhaltungsprogramm
mit guter Musik und
kurzen Wortbeiträgen zwischendurch
sein. Dazu natürlich Nachrichten
zur vollen Stunde sowie
Journalsendungen. In diesem Bereich
wird sich AUSTRIA FIRST
am stärksten von den herkömmlichen
Mainstream-Sendern unterscheiden.
Denn AUSTRIA FIRST
wird sich auf die Themen konzentrieren,
die für unser Österreich und
für unsere Landsleute tatsächlich
relevant sind. Also nicht auf die
Spezialanliegen, die uns eine kleine
Gruppe linker Medienmacher
vermitteln will, die in Österreich
leider auch den staatlichen wie privaten
Radiomarkt dominiert.
AUSTRIA FIRST ist ein Internetradio.
Man muss es also aus
dem Netz in die Lautsprecher oder
Kopfhörer bringen. Kann man so
eine große Hörergruppe erreichen?
Hafenecker: Das ist mittlerweile
absolut kein Problem mehr.Denn
„Wie auch sonst im Medienbereich, werden wir natürlich
auch beim Radio beweisen, dass wir ein Programm bieten,
das ein einzigartiges Angebot darstellt.“
immer mehr Menschen nutzen das
Internet als zentrale Informationsquelle
und somit auch für den
Empfang von Radio und Fernsehen.
Mit den aktuellen technischen
Möglichkeiten ist es ein Leichtes,
von der Webseite oder mit der App
AUSTRIA FIRST überall zu
hören, egal ob unterwegs
mit Kopfhörern, übers
Autoradio oder zu
Hause über die Musikanlage.
Es gibt
auch schon eigene
WLAN-Radios, von
denen AUSTRIA
FIRST zum Start des
Betriebs zehn Stück
verlost. Und zwar unter
all jenen, die sich
bis 31. Jänner 2026 für
den Newsletter anmelden.
Das
Foto: FPÖ
ist jederzeit über die Webseite
www.austriafirst.at/ möglich. Auf
der Webseite gibt es obendrauf alle
aktuellen Informationen über den
Sendestart und das weitere Programm.
AUSTRIA FIRST wird als
Österreichs Patriotenradio
auftreten, hat
aber, so kritisieren
manche, einen englischen
Namen.
Hafenecker:
Ich finde es
ziemlich originell,
dass sich
vor allem linke
Nutzer in den sozialen
Medien Sorgen
über die deutsche
Sprache
machen
und
als Kritiker des Englischen auftreten.
Dabei entgeht ihnen, dass
„AUSTRIA“ ja gar kenn englisches,
sondern ein lateinisches Wort
ist und wir sprechen es auch so aus.
Wir haben mit diesem kurzsichtigen
Argument aber schon gerechnet
und auch damit, dass diese Kritik
nicht von den potenziellen Hörern,
also von den patriotischen Österreichern
und Sympathisanten der Partei
kommt, sondern aus einer Ecke,
die mit Heimat sonst ja eigentlich
wenig am Hut hat. Diese Leute
ärgert vor allem, dass AUSTRIA
FIRST für uns Programm ist und
nicht globalistische Medieneliten
vorgeben, was und wie gesprochen
wird. Schon allein der Umstand,
dass bei AUSTRIA FIRST selbstverständlich
nicht gegendert wird,
ist ein essenzieller Beitrag zur Bewahrung
der Sprache, den viele andere
Sender nicht leisten.
Ein Radiosender läuft 24 Stunden
am Tag, 7 Tage in der Woche
und 365 Tage im Jahr. Wie ist das
personell zu bewerkstelligen?
Hafenecker: Wir haben uns das
natürlich gut überlegt, genau kalkuliert
und unser Medienhaus entsprechend
verstärkt. Dabei hilft
uns, dass wir bereits zahlreiche
Medienprofis an Bord haben, die
bei FPÖ-TV und im Bereich der
sozialen Medien tätig sind und
nun auch das Radio-Team verstärken.
Seit einigen Jahren bieten wir
im „FPÖ-Klubradio“ auch Audio-
Pod-casts an, die sich großer Beliebtheit
erfreuen, und haben somit
auch auf diesem Gebiet schon eigene
Erfahrung. Dazu haben wir mit
Werner Reichel einen der erfahrensten
Radiomacher Österreichs
als Programmchef für AUSTRIA
FIRST gewonnen, der sich über
Jahrzehnte hinweg enormes Wissen
und Können erarbeitet hat und den
Aufbau des Senders koordiniert.
Wie auch sonst im Medienbereich,
werden wir demnächst also auch
beim Radio beweisen, dass wir mit
einem Bruchteil der Ressourcen ein
Programm bieten, das nicht nur mit
den über die ORF-Zwangsabgabe
oder sonstige Medienförderung
staatsfinanzierten Sendern Schritt
halten kann, sondern ein einzigartiges
Angebot darstellt. Einschalten
lohnt sich also auf alle Fälle!
Nr. 1/2 Freitag, 9. Jänner 2026
g
Innenpolitik 5
AUSTRIA FIRST: FPÖ startet Radiosender!
Nachrichten abseits des linken Mainstreams und echte Hits für echte Österreicher
Die Freiheitlichen verstärken
ihr Medienangebot und
starten am 17. Jänner das Internetradio
AUSTRIA FIRST. Das
hat Herbert Kickl zu Neujahr in
einer Videobotschaft bekanntgegeben.
Die erste Sendung wird
live vom FPÖ-Neujahrstreffen
in der Klagenfurter Messehalle
gespielt. Programmchef ist der
profilierte Radiomacher Werner
Reichel.
„AUSTRIA FIRST wird Österreichs
erstes Patriotenradio: ein
eigener Sender für all jene, die
Österreich im Herzen tragen – vollgepackt
mit guter Musik und echten
Nachrichten statt linker Meinungsmache,
wie wir sie aus den
Systemmedien kennen“, kündigte
der Bundesparteiobmann und
Klubobmann an.
Parallel zur Ankündigung wurde
die Homepage austriafirst.at veröffentlicht.
Wer sich dort bis 31. Jänner
2026 für den AUSTRIA FIRST
Newsletter anmeldet, hat die Chance,
eines von zehn AUSTRIA
FIRST Webradios zu gewinnen.
Mittlerweile ist der neue Sender
Webseite:
Facebook:
Instagram:
Telegram:
AUSTRIA FIRST IM NETZ
www.austriafirst.at/
auch in den sozialen Medien vertreten:
Auf Facebook, Instagram,
Telegram, X und YouTube werden
die künftigen Hörer mit Informationen
rund um den Sendestart
versorgt.
AUSTRIA FIRST tritt mit den
Zusatzslogans „Österreichs Patriotenradio“
und „Mein Land, mein
Radio“ an und verspricht neben
Nachrichten abseits des linken
Mainstreams „echte Hits für echte
Österreicher“. Für Herbert Kickl
ist AUSTRIA FIRST der nächste
logische Erweiterungsschritt des
freiheitlichen Medienhauses: „Mit
FPÖ-TV haben wir vor 14 Jahren
begonnen – mit einem Beitrag pro
Woche. Mittlerweile erreicht FPÖ-
TV über all seine Kanäle mehr als
2,4 Millionen Österreicher.“ Zudem
ist die FPÖ die klare Nummer eins
unter den österreichischen Parteien
in den sozialen Medien und betreibt
mit der NFZ auch die einzige Parteizeitung.
Mit AUSTRIA FIRST
steigen die Freiheitlichen jetzt auch
in den Radiosektor ein.“
AUSTRIA FIRST unterscheidet
sich von anderen Medienangeboten
der FPÖ bzw. des Freiheitlichen
Parlamentsklubs insofern, als
es neben politischer Information
auch Unterhaltung, Service (Wetter
etc.), Musik und generell Tagesbegleitung
anbietet. Als einziges Formatradio
in Österreich ohne links
dominierte Nachrichten füllt es
eine riesige Lücke am Radiomarkt
und hat dadurch das Potenzial, eine
echte Konkurrenz zu Radioangeboten
wie Ö3, den ORF-Regionalradios
und privaten Sendern wie Arabella
zu bilden.
Als Programmchef konnten die
Freiheitlichen einen der bekanntesten
Radiomacher Österreichs
gewinnen: Werner Reichel hat seine
Rundfunkkarriere begonnen,
als Privatradio in Österreich noch
streng verboten war. Er arbeitete
in den ersten Jahren deshalb bei
einem Einkaufssender. Als 1998,
viele Jahre nach Russland und Albanien,
auch hierzulande das Monopol
des linken Staatsfunks fiel,
war er als Moderator und Redakteur
bei Stationen wie Energy und
Krone Hit aktiv. Später baute er
als Programmchef Radiosender
wie Hit FM und Radio Oe24 auf.
Als Programmchef von AUSTRIA
FIRST erfüllt sich Reichel einen
Traum: „Einen Radiosender, der
ausschließlich auf die Interessen
und Wünsche der Mehrheit der Österreicher
zugeschnitten ist – von
der Musik über die Moderation bis
zu den Nachrichten. So ein Radio
hat es im heimischen linken Medien-
sumpf bisher nicht gegeben.“
facebook.com/austriafirst.at
instagram.com/austriafirst.at/
t.me/Austria_First
X: x.com/austriafirst_at
YouTube:
www.youtube.com/@austria_first
6 Parlament
Neue Freie Zeitung
Foto: NFZ
Norbert Nemeth
Klubobmann-Stv. der FPÖ
HOHES
HAUS
Vor dem Jahreswechsel versuchte
der Bundeskanzler sein Image
mit einer Sondersitzung aufzupolieren.
Die Elektrizitätsabgabe
wurde für 2026 um vier Euro und
20 Cent pro Haushalt reduziert. In
Summe kostet der Spaß 500 Millionen
Euro, die man sinnvoller
hätte investieren können. Den grossen
Espresso pro Monat wird kaum
jemand als Wiedergutmachung für
die horrende Inflation ansehen.
Grönland
Es versteht auch niemand,
dass Reiche in den Genuss dieser
„Wohltat“ kommen sollen. So
sieht verantwortliche Politik nicht
aus. Die Gießkanne, die die Regierung
immer dann auspackt, wenn
die Umfragen schlecht sind, ist ein
maßgeblicher Grund für eine der
höchsten Inflationsraten in der EU.
Spannend ist die Entwicklung in
Venezuela. Entlarvend ist das Gejammere
linker Parteien, die einen
demokratisch nicht legitimierten
sowie von EU und USA nicht anerkannten
„Präsidenten“ verteidigen.
Vor allem, dass Putin mit
Maduro einen Unterstützer verliert,
spielt auf einmal keine Rolle mehr.
Ebenso wenig, dass es sich um einen
brutalen Diktator handelt, dem der
Westen mit der Friedensnobelpreisträgerin
María Corina Machado
Parisca symbolisch einen vor den
Latz knallte. Anscheinend ist die
Symbiose aus mangelnder demokratischer
Legitimation, Marxismus
und Drogen für Linke eine
unwiderstehliche Verlockung.
Es wird daher spannend, wie
sich die EU-Kommission verhält.
Als Ablenkung eine Grönland-
Debatte zu führen, wird zu wenig
sein, um ihre völlig ramponierte
Glaubwürdigkeit nicht noch mehr
zu beschädigen. Soferne das noch
möglich ist.
Foto: NFZ
WIRTSCHAFTSPOLITIK
Die digitalen Pfuscher der ÖVP
Als „digitalen Super-GAU“ und „unfassbares
Sicherheitsversagen“ bezeichnete FPÖ-Sicherheitssprecher
Gernot Darmann die aufgedeckten,
massiven Sicherheitslücke bei der ID Austria. Diese
ermögliche es, dass sich jedermann unter einer
beliebigen Adresse anmelden kann, ohne das Wohnungsbesitzer
oder „echte Mieter“ davon erfahren.
„Die ÖVP will die Massenüberwachung, aber scheitert
bereits beim Meldewesen“, stellte Darmann klar.
Foto: ID Austria
ASYLPOLITIK
Zahlen widerlegen ÖVP
Die Beantwortung einer schriftliche
Anfrage des FPÖ-Nationalratsabgeordneten
Harald Schuh durch
den ÖVP-Innenminister zeigte auf,
dass von Jänner bis Oktober 2025
ganze 128 Afghanen abgeschoben
wurden, aber 4.603 einen Asylantrag
stellten. Bei Syrern lautet das
Verhältnis 113 zu 3.638.
Mindeststandards ja,
aber wie umsetzen?
FPÖ für bedürfnisorientierte Strukturen in der Elementarpädagogik
Der pinke Bildungsminister
Christoph Wiederkehr kopiert
das Regierungscredo der
ÖVP, die Showpolitik. Jüngstes
Beispiel sind seine „Mindeststandards
für Kindergärten“.
Der pinke Bildungsminister
Christoph Wiederkehr schrammt
mit seinen „bundesweit einheitlicheen
Mindeststandards“ für Kindergärten
wieder einmal krachend
an einer echten Reformen vorbei.
„Denn die Elementarpädagogik ist
primär Ländersache, dem Bund
kommt nur die Ausbildung der Pädagogen
zu“, erinnerte FPÖ-Bildungssprecher
Hermann Brückl
den Minister an die förderale Kompenzaufteilung
in Österreich.
„Wenn Wiederkehr wirklich föderale
Strukturen haben will,dann
Die katastrophale Asyl- und Einwanderungspolitik
der ÖVP der
letzten Jahrzehnte sei ein ständiges
Herumdoktern an Symptomen,
Wiederkehrs nächste Ankündigung
ohne durchdachte Planung.
sollte er sich an unserem ,Schulträgermodell’
orientieren: Der Bund
soll nur mehr für Lehrpläne, die
Ausbildung des Personals sowie
für Steuerungsaufgaben zuständig
Foto: NFZ
sein und alles andere den Schulträgern
überlassen. Damit würden die
endlosen Kompetenzstreitigkeiten
ein für alle Mal beendet werden“,
erläuterte Brückl.
Anschlag auf Gemeindefinanzen
Wiederkehr versuche wohl einmal
mehr finanzielle Aufgaben von
oben herab auf die Gemeinden abzuwälzen,
warnte FPÖ-Kommunalsprecher
Maximilian Linder. „Denn
die Finanzierungsfrage lässt der Bildungsminister
wieder einmal völlig
offen. Die Aufgabenverschiebungen
vom Bund auf die Gemeinden,
ohne die entsprechenden finanziellen
Mittel bereitzustellen, sind eine
enorme Belastung. Das Ergebnis ist,
dass die finanzielle Lage der meisten
Gemeinden bereits jetzt dramatisch
angespannt ist!“
Weiter nur Herumdoktern an Symptomen
womit die Probleme nur zeitlich
aufgeschoben würden, reagierte
FPÖ-Generalsekretär Michael
Schnedlitz die jüngste Ankündigung
von ÖVP-Innenminister
Gerhard Karner, den Familiennachzug
von Asylanten um weitere
sechs Monate zu verlängern. Denn
rund die Hälfte der 15.337 Asylanträge
bis November seien von
der Problemasylantengruppe der
Afghanen und Syrer gestellt worden.
„Karner versucht eine kurze
Atempause beim Familiennachzug
den Österreichern als angeblichen
Erfolg zu verkaufen. In Wahrheit
ist das Asyl- und Einwanderungssystem
unter der ÖVP längst außer
Kontrolle geraten“, stellte der
FPÖ-Generalsekretär klar.
Einen Beweis dafür sah FPÖ-
Sicherheitsprecher Gernot Darmann
in Karners Jubel zum „Asylpakt“
der EU: „Damit wird der Masseneinwanderung
unter dem Missbrauch
des Asylrechts nicht der
notwendige Riegel vorgeschoben,
sondern weiterhin der rote Teppich
ausgerollt – samt Zwangsverteilung
der illegalen Einwanderer. Dieses
völlige Versagen mit Täuschungsmanövern
kaschieren zu wollen, ist
nichts anderes als eine Verhöhnung
unserer geplagten Bevölkerung.“
Nr. 1/2 Freitag, 9. Jänner 2026
g
Ende Dezember 2025 waren rund 435.000 Menschen beim Arbeitsmarktservice
(AMS) als arbeitslos gemeldet. Es besteht aufgrund der
Untätigkeit der Verliererampel zur anhaltend schwachen Konjunktur
wenig Aussicht, dass sich die Situation im heurigen Jahr verbessern wird.
Parlament 7
Arbeitslosenrekord: Keine Besserung in Sicht
434.572 Arbeitslose zum Jahresende haben wenig Aussicht auf einen Job im neuen Jahr
Der Jubel bei AMS und Sozialministerin
Korinna Schumann,
dass das Plus von 8.560 Arbeitslosen
gegenüber dem Dezember
2024 eine „Verlangsamung des
Anstiegs“ sei, gleicht einer Verhöhnung
der fast halben Millionen
Arbeitslosen. Ihr Optimismus
erschöpft sich darin, dass die Arbeitslosigkeit
„im zweiten Halbjahr
2026 etwas sinken“ soll.
Realistischer im Hinblick auf die
miserablen nationalen und EU-weite
Konjunkturprognosen gab sich
FPÖ-Sozialsprecherin Dagmar
Belakowitsch: „Ein Ende dieser
Negativspirale auf dem Rücken der
Österreicher ist mit dieser Regierung
nicht in Sicht, weil sie völlig
unfähig ist und politisch weiter in
die falsche Richtung galoppiert!“
Denn die Verliererampel habe
noch immer nicht kapiert, dass
sie mit den von ihr mitverursachten
hohen Energiepreisen, einem
sinnlosen wie selbstschädigenden
Sanktionsregime sowie „Klimarettungsschikanen“
und bürokratischen
Belastungen einen giftigen
Teuerungscocktail angerührt habe,
mit dem sie unser Land auf Talfahrt
geschickt, eine Insolvenzwelle bei
den Unternehmen und einen Arbeitsplatzvernichtungskurs
losgetreten
habe.
Fortgesetzte Untätigkeit
Das zeige sich bei den beim
AMS gemeldeten offenen Stellen:
Die sind nämlich gegenüber
dem Vorjahr um weitere 16,2 Prozent
auf 67.647 gesunken – ein
Koalitionäre Farce rund
um das Thema Strompreis
„Was alle Experten längst wissen,
blendet die Verliererampel
weiter aus: Nicht Gas, sondern
die explodierenden CO2-Kosten
im europäischen Emissionshandel
(ETS) treiben den Strompreis
permanent nach oben“, kritisierten
die beiden freiheitlichen Energiesprecher
Axel Kassegger und Paul
Hammerl.
Während die Gaspreise deutlich
gefallen sind, bleibt Strom teuer:
Der Gaspreisindex (ÖGPIMonat)
liegt im Jänner 2026 um 33,7 Prozent
unter dem Preis des Vorjahres
und beträgt 30,39 Euro pro Megawattstunde
(MWh). Der Strompreisindex
(ÖSPIMonat) stagniert
hingegen auf dem extrem hohen
Niveau von 125,12 Euro pro MWh.
„Die alte Formel gilt: Zwei Einheiten
Gas plus eine Einheit CO2
bestimmen den Strompreis. Wenn
Strom trotz massiv gesunkener
Gaspreise nicht billiger wird, liegt
das ausschließlich an den explodierenden
CO2-Kosten“, betonte
Kassegger. Diese sind innerhalb
weniger Monate von rund 60 Euro
pro Tonne CO2 auf etwa 85 Euro
Koalition ignoriert die Ursachen
der hohen Strompreise.
gestiegen, ein Plus von rund 40
Prozent.
Einen konkreten Vorschlag, wie
sich der Strompreis künftig bilden
soll, bleibe die Koalition aber
schuldig, kritisierte Hammerl, da
sie einen zentralen Punkt übersehe:
Alle Windkraft-, Photovoltaik-,
Biomasse- und Biogasanlagen
erhalten einen garantierten Abnahmepreis
zwischen knapp 100
Euro bis über 200 Euro pro MWh.
Sinkt der Strompreis an der Börse
unter diese garantierten Werte,
wird die Differenz bei den Stromkunden
eingehoben. Allein 2024
beliefen sich diese Kosten auf rund
500 Millionen Euro.
Foto: NFZ
435.000 Arbeitslose: So „wirtschaften“ ÖVP, Neos und die SPÖ.
Indiz für die absolut miese Lage
in der Industrie. „Eine Regierung
hat zu handeln und nicht wie Frau
Schumann auf das ‚Prinzip Hoffnung‘
zu setzen!“, kritisierte
Belakowitsch die nunmehr neunmonatige
Untätigkeit der Verlie-
AUSVERKAUFT!
rerampel. Ein Problem kann man
nur dann lösen, wenn man es an der
Wurzel packe, betonte die FPÖ-
Sozialsprecherin: „Und die Wurzel
der steigenden Arbeitslosigkeit ist
eine völlig fehlgeleitete und Brüsselhörige
Regierungspolitik!“
Fotos/Monatge: NFZ
8 Außenpolitik
Neue Freie Zeitung
Foto: NFZ
Harald Vilimsky
Impfplan gegen
falsche Gedanken
EU plant nächsten Streich
für die „Agrarindustrie“
„Ein Abschluss des Mercosur-
Handelsabkommen wird das Höfesterben
in Österreich weiter befeuern,
die Industrialisierung der
Landwirtschaft verstärken und unsere
Kulturlandschaft maßgeblich
beeinflussen“, warnte der freiheitliche
Landwirtschaftssprecher Peter
Schmiedlechner. Denn die ausverhandelten
Schutzklauseln für die
Landwirtschaft sind nicht mehr als
Beruhigungspillen.
Aber es kommt noch schlimmer
für Europas Bauern. Das EU-Parlament,
der Europäische Rat und die
EU-Kommission starten heuer ihre
Verhandlungen über ein neues Regelwerk
namens „Verordnung über
die Erzeugung und das Inverkehrbringen
von Pflanzenvermehrungsmaterial“.
Erklärtes Hauptziel der neuen
Verordnung soll die „Förderung
der Agrobiodiversität“ sein, also
der Artenvielfalt in der Landwirtschaft.
Zur Erreichung dieses Ziels
setzt die EU aber wieder auf: Zentralisierung
und Vereinheitlichung.
FÜR ÖSTERREICH IM EU-PARLAMENT
Die EU hat einen neuen Impfplan,
nicht gegen Viren, sondern
gegen Meinungen. Verabreicht
wird er mit Paragrafen, Meldeportalen
und Löschanordnungen.
Der Name klingt harmlos:
Kampf gegen „Desinformation“.
Unter dem Deckmantel des „Digital
Services Act“ errichtet die
Kommission ein System präventiver
Diskurskontrolle. Wer von
der offiziellen Linie abweicht,
gilt nicht mehr als Kritiker, sondern
als Risiko. Zweifel werden
pathologisiert, Widerspruch als
gesellschaftliche Gefahr behan-
Foto: EU
delt. Wie bei einer Impfung geht
es um „Herdenimmunität“: Abweichende
Inhalte sollen früh
erkannt, isoliert und neutralisiert
werden, bevor sie sich verbreiten.
Die EU zensiert nicht selbst,
sie delegiert: NGOs melden, und
Plattformen löschen. Die politische
Verantwortung verschwindet
im Nebel der Zuständigkeiten. Es
wächst ein Klima der Selbstzensur.
Journalisten, Wissenschaftler
und Bürger lernen: Bestimmte
Fragen stellt man besser nicht.
Es ist kein Zufall, dass dies
unter Führung von Ursula von
der Leyen vorangetrieben wird.
Die Kommission versteht sich
nicht mehr als Hüterin der Verträge,
sondern als Erzieherin
der Öffentlichkeit. Abweichende
Meinungen werden nur mehr
„behandelt“ wie eine Infektion.
Eine Demokratie, die ihre Bürger
geistig impfen will, hat aufgehört,
ihnen zu vertrauen. Eine EU, die
Meinungen kontrolliert, verliert
das, was sie zu schützen vorgibt,
die Freiheit.
Die Pläne beinhalten, so warnen
bereits Kritiker, einen bürokratischen
Alptraum für kleinere
Saatgutproduzenten und würden
lediglich die Position der großen
Konzerne stärken. Die drei Großkonzerne
Bayer, Corteva und Syngenta
beherrschen bereits jetzt 52
Prozent des Marktes. Durch die
neue Verordnung würden regionale
Betriebe praktisch vom Markt
ausgeschlossen und die betroffenen
Bauern von der Saatgutindustrie
komplett abhängig werden.
Saatgut-Monopol für Konzerne.
EUropa schenkt der
90 Milliarden zur Kr
Die EU wurde endgültig zur Schuldenunion, um d
Im Jahr 2025 hat die EU endgültig
ihre Werte über Bord
geworfen. Um Kritik hintanzuhalten,
wurden die Grundrechte
der Bürger unter dem Vorwand
der „Bekämpfung von Fake News
und Desinformation“ beschnitten.
Und Brüssel verwandelte das
„weltgrößte Friedensprojekt“ EU
zu einem blutrünstigen Kriegstreiber.
Obwohl die USA die Vorbereitungen
für Friedensverhandlungen
vorantrieben, wurden
auf dem vorweihnachtlichen EU-
Gipfel noch Verschwörungstheorien
und Lügenmärchen aufgetischt,
um die Vertragsbrüche
für jenes 90-Milliarden-Euro-Geschenk
an die Ukraine zu überdecken,
mit dem Kiew Krieg und
Zerstörung weiterführen kann.
Die EU-Länder haben sich nach
langem, zähem Ringen auf dem
Gipfel vor Weihnachten auf einen
Kompromiss zur Finanzierung der
Ukraine für die nächsten zwei Jahre
verständigt. „Die Entscheidung,
der Ukraine für den Zeitraum 2026
bis 2027 90 Milliarden Euro an
Unterstützung zu gewähren, wurde
genehmigt“, teilte EU-Ratschef
Antonio Costa mit.
Diese Unterstützung soll zunächst
über eine gemeinsame Kreditaufnahme
erfolgen. Russische
Vermögenswerte bleiben vorerst
eingefroren, obwohl nichts unversucht
blieb, Belgien mit den absurdesten
Verschwörungstheorien zur
Herausgabe russischer Staatsgelder
in Höhe von 120 Milliarden Euro
zu bewegen.
Foto: EU
Die „Koalition der Willigen“ in Brüssel,
von der Leyen trieben mit dem „Ukrain
Verschwörungstheorien
So wurde das Gerücht gestreut,
Russland habe die belgische Firma
Euroclear unterwandert, um die
Mitarbeiter zu erpressen. Kurz vor
dem EU-Gipfel berichtete die englische
Tageszeitung „Guardian“
unter Berufung auf „europäische
Geheimdienste“, Belgiens Regierungschef
Bart De Wever sei von
Putin unter Druck gesetzt worden.
Das Europaparlament hielt sogar
eigens eine Pressekonferenz ab, in
der es vor „ausländischer Einmischung
und Informationsmanipulation“
warnte.
Im Ergebnis macht die EU neue
Schulden für einen Drittstaat im
Krieg, ohne Vertragsänderung, ohne
parlamentarische Kontrolle und
ohne Rückzahlungsperspektive. Damit
es überhaupt zu dem 90 Milliarden
Euro schweren Beschluss kam,
musste der Widerstand aus Ungarn,
Tschechien und der Slowakei überwunden
wurden. Dafür bekamen sie
ein „Opt-out”. Das heißt: Sie müssen
sich weder an den Zinszahlungen
für den Kredit, noch an dessen
Tilgung beteiligen.
Im Gegensatz zu ÖVP-Kanzler Stocker
aus der Haftung für den „Kriegskredit“
Nr. 1/2 Freitag, 9. Jänner 2026
g
Ukraine weitere
iegsverlängerung
en Krieg eines Nichtmitglieds zu finanzieren
Polens Premier Tusk, Deutschlands Merz und Kommissionspräsidentin
e-Kredit“ die Bildung der „Schuldenunion“ weiter voran.
Lügenmärchen
Da wollte auch ÖVP-Bundeskanzler
Christian Stocker nicht als
der Dumme dastehen und verkaufte
das Märchen, dass die beschlossenen
90 Milliarden Euro „keine
unmittelbare Belastung für den
österreichischen Steuerzahler“ darstellen
würden.
Das tun sie aber doch, denn da es
sich um ein „zinsloses Darlehen“
an die Ukraine handelt, begleicht
die EU die jährliche Zinslast aus
dem Budget. Das muss dann natürlich
bei den Förderungen für die
Mitgliedsstaaten eingespart werhat
Unagrns Viktor Orbán sein Land
an die Ukraine herausgehalten.
Foto: EU
den. Damit kommt Österreich als
Nettozahler doppelt zum Handkuss.
Zuerst über die Erhöhung des
„Mitgliedsbeitrags“ und dann über
geringere Rückflüsse aus Brüssel.
Für diesen Kredit an die Ukraine
war auch eine Änderung der Regeln
für den „Mehrjährigen Finanzrahmen“
der EU erforderlich. Denn
die erlauben bisher keine Kredite
an Drittländer.
Man berief sich daher auf Artikel
20 des EU-Vertrags, der für „verstärkte
Zusammenarbeit“ steht.
Nun wurde dieser so verdreht, dass
er bei der „Zusammenarbeit“ mit
der Ukraine für Slowaken, Tschechen
und Ungarn ausgesetzt wird.
Die bittere Wahrheit
„Dass die österreichischen Steuerzahler
am Ende des Tages auf den
Milliardenschulden für die Ukraine
sitzen bleiben werden, liegt auf der
Hand.“, kritisierte FPÖ-Außenpolitiksprecherin
Susanne Fürst. Denn
die Ukraine sei bereits jetzt de facto
zahlungsunfähig und das werde
sich nach einem Ende des Kriegs,
das mit diesem Kredit weiter hinausgezögert
werde, kaum ändern.
„Angesichts der desaströsen budgetären
Lage im Land und den düsteren
Wirtschaftsprognosen, fragt
man sich, woher Österreich dieses
Geld nehmen soll“, erklärte Fürst.
KURZ UND BÜNDIG
Rekord an Illegalen
Außenpolitik 9
Knapp 41.500 Migranten sind im vergangenen
Jahr über den Ärmelkanal illegal nach
Großbritannien eingereist. Das meldete die
britische Nachrichtenagentur PA unter Berufung
auf Zahlen des Innenministeriums in
London. Das ist nach 2022 die zweithöchste
Zahl, die bisher erfasst wurde. Dabei wollte
die linke Labourregierung über ein Abkommen
mit Frankreich zur Rücknahme von illegalen
Einwanderern sowie durch eine engere
Abstimmung mit anderen Ländern beim
Vorgehen gegen Schleuserbanden das Problem
eigentlich eindämmen. Nigel Farage, dessen Partei „Reform UK“ die
Umfragen anführt, bezeichnete das Abkommen mit Paris als eine „Farce“.
Geldverbrennen fürs Klima
Foto: X.com
Irrsinnige Blüten treibt der Klimaablasshandel
mit dem die EU ihre Mitgliedsländer
zur Reduktion der CO2-Emissionen zwingt.
Die Stadt Hamburg kaufte von 2018 bis 2020
bei der Klima-Agentur „Atmosfair“ Emissionszertifikateim
Wert von fast einer Million
Euro, um ihre von SPD und Grünen drastisch
erhöhten „Klimaziele“ zu erreichen. Mit denen
sollten „effiziente Holzöfen“ in Nigeria
gebaut werden, um so die Abholzung des Urwalds
zu stoppen. Recherchen der Tageszeitung
„Die Welt“ zeigten jedoch auf, Atmosfair hatte bis Ende 2022 weder
derartige Öfen ausgeliefert noch vor Ort produziert.
Abschiebe-Einigung der
EU voller Schlupflöcher
Zur Einigung des Europäischen
Parlaments und des Rats der Europäischen
Union über die Anwendung
der Regeln zu sicheren
Drittstaaten in der Asylfrage
kam massive Kritik vonseiten der
FPÖ-Europaabgeordneten Petra
Steger. Diese komme zu spät und
beinhalte zu viele Schlupflöcher.
„Minderjährige sowie deren Familien
sind von Rückführungen in
Drittstaaten ausdrücklich ausgenommen.
Das könnte dazu führen,
dass Familienverbände die illegale
Einreise nach Europa künftig gezielt
als strategisches Mittel einsetzen,
um die daraus resultierenden
weitreichenden Sonderrechte
in Anspruch zu nehmen“, warnte
Steger.
Das größte Problem in der praktischen
Umsetzung liege jedoch in
der exzessiven ideologischen Auslegung
der Europäischen Menschenrechtskonvention,
womit die
meisten Rückführungen in Drittstaaten
rechtlich blockiert werden,
erklärte die FPÖ-Abgeordnete.
Lückenhaft sei ihrer Meinung
nach auch die Liste sicherer Herkunftsstaaten,
da veränderte geopolitische
Realitäten systematisch
ausklammert worden seien: „Asylund
Kriminalitätsexportstaaten
wie Syrien oder Afghanistan bleiben
somit von den vorgesehenen
Schnellverfahren komplett unberührt.
Offen bleibt zudem, ob die
teilweise Einstufung eines Landes
als sicher umgesetzt wird. Denn
aus Sicht des EuGH müsse das gesamte
Herkunftsland sicher sein.“
Foto: NFZ
Steger: Keine Verbesserung.
Foto: NFZ
10 Leserbriefe
Neue Freie Zeitung
TERMINE
Jänner
13
Jänner
17
Politischer Jour Fixe
der FPÖ Innere Stadt
Neujahrstreffen in
Klagenfurt
LESER AM WORT
Kommen jetzt Sanktionen?
Nach dem „Überfall“ der USA
auf Venezuela und die Übernahme
der Kontrolle über das Land, stellt
sich die Frage, welche Sanktionen
nun die EU gegenüber den USA in
Betracht zieht, oder ob die NATO
zur Unterstützung der Bevölkerung
Venezuelas Truppen entsenden
wird? Man wird ja noch fragen
dürfen!
Stefan Scharl, Klosterneuburg
Massenzuwanderung
Die Systemmedien berichten nur
über die „tollen Erfolge“ der EU
und der Regierung zur „Beschränkung
der Massenzuwanderung“.
Ganz anders ist das Bild in den sozialen
Medien. Da wird schonungslos
über die fast täglichen Demonstrationen
in Deutschland, Holland,
Großbritannien oder Österreich
berichtet. Linke Vereine, zumeist
mit Steuergeld finanziert, demonstrieren
„gegen Rechts“ und für noch
mehr Massenzuwanderung. Zu den
linken Randalierern gesellen sich
immer mehr Islamisten, die für
noch mehr Vorrechte für den Islam,
für die Scharia oder gar für die Errichtung
eines Kalifats demonstrieren.
Diese zumeist jungen Männer
beschädigen öffentliche Einrichtungen,
zerstören Autos und greifen
die Polizei an. Sie machen das völlig
ungeniert und rufen sogar zum
Mord an den Ungläubigen auf. Die
Polizei ist bei der Bekämpfung die-
ses Terrors sehr zurückhaltend und
die Systemmedien schweigen darüber.
Warum berichten die staatlichen
Medien nicht darüber? Weil
diese Massenzuwanderung geplant
und gewollt ist. Die EU versucht,
uns eine heile Welt vorzugaukeln
und nutzt die Randale um die Bürger
zu überwachen, die den Staat
finanzieren. Man nimmt Rücksicht
auf die Islamisten und verzichtet
auf christliche Feste, Symbole und
Gepflogenheiten. Die Herkunft der
meisten Vergewaltiger und Messerstecher
wird verschwiegen, die
Gefängnisse sind mit Ausländern
überfüllt. Und wieder kündigen EU
und Regierenden Abschiebungen
und radikale Maßnahmen gegen Illegale
an. Aber kein Mensch glaubt
doch dieser EU und ihren Fans
noch etwas.
Stephan Pestitschek, Strasshof
Brodelnde Unzufriedenheit
Gewisse politisch korrekte Politiker
in Regierungsverantwortung
haben in den letzten Jahren Österreich
rein zum eigenen Machterhalt
in eine völlig falsche Richtung gesteuert.
Es wird nicht einfach sein,
diesen Scherbenhaufen wieder zu
ordnen. Für alles und jedes ist aber
anscheinend noch Geld vorhanden.
Ausgaben, die wir uns überhaupt
nicht mehr leisten können. Eine
Schadensbegrenzung ist mit der
derzeitigen Dreierkoalition nicht
mehr möglich, die Umfragen be-
stätigen diesen Vertrauensverlust.
Neuwahlen wären in Österreich
und in Deutschland angesagt. Ein
durchdachter Neuanfang ohne weitere
Bevormundung ist dringend
notwendig geworden. Das Recht
auf Meinungsfreiheit gilt nur Äußerungen,
die dem System passen.
Augen zu und mit zentralistisch-bürokratischer
Fernsteuerung weiter
überleben, geht sich bei dem selbstverursachten
Budgetdesaster nicht
mehr aus. Die brodelnde Unzufriedenheit
in großen Teilen der Bevölkerung
ist schon mit den Händen
zu greifen. Auch unsere Brüsseler
„Friedensunion“ wird viel Zuversicht
im Jahr 2026 brauchen.
Alois Neudorfer, Vöcklabruck
Politverdrossenheit
Wenn man das tägliche politische
Geschehen in Österreich mitverfolgt,
dann kann man wirklich
nur mehr den Kopf schütteln. Statt
nach Lösungen zu suchen, gibt es
nur noch Streit in den Regierungsparteien.
Statt politische Verantwortung
zu übernehmen, suchen
die Herrschaften nur mehr nach
Ausreden. Aber für alles scheint
Geld da zu sein, nur für die arbeitenden
Menschen und Pensionisten
nicht. Kein Wunder also, dass immer
mehr Bürger ihre Hoffnung bei
der FPÖ suchen. So sieht hausgemachte
Politikverdrossenheit aus.
Ernst Pitlik, Wien
Leserbriefe: redaktion.nfz@fpoe.at
„Nein zum Aus der
Kennzeichnung von Gentechnik-Lebensmitteln!“
Das FPÖ Klubradio
„Nur eine patriotische
Wende kann Europa
wieder stark machen!“
Das FPÖ Klubradio
„Lasset uns das Verbrennerverbot
verbrennen!“
Das FPÖ Klubradio
„Christenverfolgung
durch Islamisten und
linke Künstler!“
Das FPÖ Klubradio
PODCAST.FPK.AT
Ich bestelle die Wochenzeitung „Neue Freie Zeitung“ zum (zutreffendes bitte ankreuzen):
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Nr. 1/2 Freitag, 9. Jänner 2026
g
WIEN
Stadt Wien muss sich
Steuergeld zurückholen!
„Verzichtet“ SPÖ Wien wegen Politverbandelung auf 850.000 Euro?
Wien 11
WIENER SPAZIERGÄNGE
von Hannes Wolff
Die Wiener Linien und die
rot-pinke Stadtregierung
wollen sich im Wienwert-Großverfahren
nicht als Privatbeteiligte
melden und so auf rund
850.000 Euro aus einem überteuerten
Grundstücksankauf in der
Donaustadt verzichten.
Laut Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft
entstand den
Wiener Linien durch einen überteuerten
Grundstücksankauf in der
Donaustadt ein erheblicher Schaden.
Dennoch scheinen die Wiener
Linien sowie die Stadt Wien bewusst
auf eine Beteiligung am Verfahren
gegen die Wienwert Immobiliengesellschaft
zu verzichten.
Rot-schwarze Involvierung
„Wenn es um einen mutmaßlichen
Schaden von rund 850.000
Euro geht, ist es inakzeptabel, untätig
zu bleiben. Das Geld der Wiener
Steuerzahler will man offenbar
aus parteipolitischer Rücksichtnahme
nicht zurückholen. Angesichts
des bekannten mutmaßlichen
Schadens stellt sich zudem ernsthaft
die Frage, ob die Stadt Wien
und die Wiener Linien durch
den wissentlichen Verzicht auf
Verzichtet die Stadt wegten schwarz-roter Skandalinvolvierung?
einen Anschluss als Privatbeteiligte
nicht selbst den Tatbestand der
Untreue riskieren“, erklärte Wiens
FPÖ-Klubobmann Maximilian
Krauss.
Denn neben den Geschäftsführern
des Unternehmens stehen
auch der Ex-Wiener ÖVP-Chef
Karl Mahrer und dessen Ehefrau
sowie der Donaustädter SPÖ-Bezirksvorsteher
Ernst Nevrivy vor
Gericht. „Eine Krähe hackt der
anderen eben kein Auge aus“, bemerkte
Krauss und ergänzte: „Auf
die Rückforderung von Steuergeld
verzichtet man und schnalzt dafür
die Ticketpreise für die Wiener
weiter nach oben. Das ist schlicht
wegs verantwortungslos.“
Placebopolitik
gegen Gewalt
Eine Messerattacke auf zwei Jugendliche
am Reumannplatz kurz
vor Weihnachten zeigte erneut, wie
dramatisch die Sicherheitslage in
Favoriten ist, trotz Waffenverbotszone.
„Dieses Instrument ist endgültig
als Placebo entlarvt, es war
nie mehr als eine reine PR-Show!
Der ÖVP-Innenminister Gerhard
Karner spart bei der Sicherheit,
während der SPÖ-Bürgermeister
Michael Ludwig zur eskalierenden
Gewalt in Wien wieder einmal
schweigt“, kritisierte Wiens FPÖ-
Sicherheitssprecher Stefan Berger
Foto: PID
Wie’s zum Heiligen Abend so
geschneit hat, bin ich durch den
verträumten Türkenschanzpark
gegangen. Nach einer Weile war’s
dann vorbei mit der Träumerei,
denn da ist auf einem Wiesenstück
von einigen erwachsenen
Wienern Schabernack getrieben
worden. Einige haben eine
Schneeballschlacht durchgeführt,
einige haben, auf dem Rücken im
Schnee liegend, mit ihren Armen
Engelsflügel produziert, zwei haben
einen Schneemann gebaut.
Schweigen?
Da war der Park nicht mehr
verträumt, aber er war erfüllt mit
kindlicher Freude.
Dann kamen sechs schwarzbärtige
Burschen daher, die laut
brüllten. Nein, das war kein Wienerisch,
doch welcher Sprache
sich die sechs Herren bedienten,
konnte ich nicht ausmachen. Jedenfalls
lief einer zum Schneemann,
riss dem die Karotte aus
dem Gesicht und unter lautem
Geheul schlug er ihm die Arme
weg. Dann grölten sie weiter und
verschwanden.
Vorbei war‘s mit der naiven
und arglosen Stimmung. Die gerade
noch unschuldig lustig aufgelegten
Wiener gingen zusammen
stumm aus ihrer „Lichtung“
durch einen Weg davon.
Tag für Tag geht’s in diesem
Sinn weiter. Ich bin am Überlegen,
wie denn wir reagieren
sollten. Schweigsam sollten wir
jedenfalls nicht bleiben.
12 Länder
Neue Freie Zeitung
NIEDERÖSTERREICH
Keine Totalüberwachung
„Nein zur schleichenden Totalüberwachung,
Nein zur Gängelung
der Autofahrer und Nein zur weiteren
Belastung für die ohnedies
gebeutelte Innenstadt“, erteilte der
St. Pöltener FPÖ-Spitzenkandidat
Martin Antauer der Umsetzung
von automationsunterstützten Zufahrtskontrollen
zur St. Pöltener
Innenstadt eine klare Absage. Was
hier unter dem Deckmantel der
Verkehrsberuhigung verkauft werde,
sei in Wahrheit der nächste
Schritt in Richtung flächendeckender
Überwachung unserer Bürger,
warnte Antauer.
TIROL
Schwarz-rotes Chaos
„Völlige Konzeptlosigkeit“
attestierte
der Tiroler
FPÖ-Landesparteiobmann
Markus
Abwerzger der
schwarz-roten
Landesregierung
hinsichtlich
ihres Vorschlags zum
Markus Abwerzger
Landeshaushalt: „Die beiden Budgetvoranschläge
der schwarz-roten
Landesregierung beweisen, dass
rasche Neuwahlen auf Landesebene
dringend notwendig sind“
STEIERMARK
Grüne Panikmache
Der ORF-Steiermark berichtete
exklusiv über eine fragwürdige
Auslegung des Erläuterungsberichts
im Rahmen der Novelle zur
Steiermärkischen Schulassistenzgesetz-Durchführungsverordnung
durch die steirischen Grünen. Die
darin einen Rückschritte im Rahmen
der Inklusion befürchteten.
Der steirische FPÖ-Behindertensprecher
Philipp Könighofer entkräftete
die grüne Panikmache: „Es
ist keineswegs so, dass die Landesregierung
Ausschlüsse vom Schulunterricht
vorhat. Dies wäre rechtlich
auch nicht möglich und würde
der Schulpflicht entgegenstehen.
Es handelt sich beim kritisierten
Passus um einen Halbsatz aus dem
Erläuterungsbericht zur geplanten
Novelle der Durchführungsverordnung
und folglich um die Erklärungen
zu der aktuell in Begutachtung
befindlichen Änderung.“
Foto: FPÖ Tirol
Insolvenzwelle,
Abwanderungen,
Kostenexplosion prägten
das industriepolitische Jahr
2025. Aber die Koalition hat keine
Aufwärtsstrategie für 2026.
Haupttreiber der Krise sind nach
wie vor die exorbitanten Energiepreise
für Unternehmen, denen
die Bundesregierung nach wie vor
nicht Herr wird, kritisierten Oberösterreichs
freiheitlicher Landeshauptmannstellvertreter
Manfred
Haimbuchner und FPÖ-Abgeordneter
Paul Hammerl.
Arbeitsplätze gehen verloren
Stattt wie geplant zusätzliche
Verschärfungen im Europäischen
Emissionshandelssystem (ETS)
durch nationale Klimaziele herbeizuführen,
müsse sich die Koalition
im Rahmen ihrer „Industriestrategie“
für eine grundlegende Reform
dieses „Entindustrialisierungsprogramms“
einsetzen, forderten die
Foto: FPÖ Kärnten
Wann erledigt die Koalition ihre
wirtschaftlichen Hausaufgaben?
FPÖ fordert Industriestrategie mit Reform des EU-Emissionshandels
KÄRNTEN
OBERÖSTERREICH
beiden FPÖ-Politiker: „Die hohen
CO2-Kosten sind längst ein massiver
Wettbewerbsnachteil für die
europäische Industrie. Die Folgen
sind dramatisch. Laut Industriellenvereinigung
gingen in den
vergangenen Jahren über 36.000
Unrichtige Stellungnahme
„Die Kärntner Landesregierung
hat dem Verfassungsgerichtshof
aus unserer Sicht offenbar bewusst
eine unrichtige Stellungnahme
übermittelt, um das Verfahren in
die gewünschte Richtung zu lenken“,
erklärte Kärntens FPÖ-Chef
Erwin Angerer zum Entscheid des
Verfassungsgerichtshofs, der die
Angerer: Entscheid der Kärntner
muss trotzdem respektiert werden.
Foto: FPÖ Oberösterreich
Düstere Aussichten für die Industrie durch viel zu hohe Energiepreise.
Fragestellung zur Windkraft-Volksbefragung
für „gesetzeswidrig“ erklärt
hat.
Der Verfassungsgerichtshof habe
diese Stellungnahme ohne weitere
Prüfung zur Kenntnis genommen
und weder eine mündliche Verhandlung
durchgeführt noch den
Sachverhalt durch die Befragung
der zuständigen Beamten aufgeklärt,
betonte Angerer.
„Es ist mehr als traurig, dass
die Kärntner Landesregierung ihre
selbst verordnete Volksbefragung
vor dem Verfassungsgerichtshof
einfach nicht verteidigen wollte“,
kritisierte Angerer. Für die Freiheitlichen
bleibe aber das Ergebnis
der Volksbefragung, insbesondere
in den betroffenen Gemeinden,
eindeutig und unmissverständlich
bestehen: „Dieses demokratische
Votum ist zu respektieren und umzusetzen.
Die Kärntnerinnen und
Kärntner wollen keine weiteren
Windräder auf unseren Bergen und
Almen!“
Industriearbeitsplätze verloren.
Während Industriebetriebe in anderen
EU-Staaten bis 2030 von einer
teilweisen Kostenkompensation
profitieren, ist in Österreich eine
Unterstützung lediglich bis Jahresende
2026 fixiert.“
Foto: FPÖ Burgenland
BURGENLAND
Thomas Grandits
Nächster Alleingang
Doskozils
Zuerst beschuldigte die Landesregierung
die Wohnbaugesellschaft
„Neue Eisenstädter“ schwerster Gesetzesverstöße,
setzte einen Regierungskommissär
ein, aber nun heißt
es plötzlich, dass „unterschiedliche
Bewertungen der Vergangenheit“
nicht weiterverfolgt würden. „Das ist
ein Freibrief für mögliche Verfehlungen
und ein weiterer Schlag ins Gesicht
der Mieterinnen und Mieter“,
kritisierte FPÖ-Wohnbausprecher
Thomas Grandits. Diese Vorgehensweise,
die fehlende Transparenz und
das Ausschalten parlamentarischer
Kontrolle müssen im U-Ausschuss
aufgeklärt werden.
Nr. 1/2 Freitag, 9. Jänner 2026
g
Länder 13
SALZBURG
Foto: Land Salzburg
Die FPÖ setzt längst das um,
wovon die SPÖ nur spricht
SPÖ-Chef verhöhnt Salzburger mit „Einheimische-First“ im Wohnbau
Wer sich auf den Begriff „Einheimische
First“ beruft,
muss dort beginnen, wo die SPÖ
seit Jahrzehnten Verantwortung
trägt, in der Stadt Salzburg.
„Wenn Peter Eder von ‚Einheimische
First‘ spricht, dann soll er aufhören,
die Salzburger zu verhöhnen
und dort anfangen, wo seine Partei
seit Jahrzehnten das Gegenteil
praktiziert, in der Stadt Salzburg“,
mahnte FPÖ-Wohnbausprecher
Andreas Hochwimmer. Ausgerechnet
jene SPÖ, die im rot-rot-grünen
Rathaus hauptverantwortlich
sei, dass Einheimische im Wohnbau
regelmäßig das Nachsehen haben
und Asylanten bevorzugt würden,
entdeckt jetzt plötzlich die Salzburger
für sich, entlarvte Hochwimmer
Eders Doppelbödigkeit.
SPÖ gegen Asylstopp
Es sei auch ausgerechnet die
SPÖ, die gegen die Begrenzung von
Massenmigration ist: „Die Roten
haben mit ihrem Faible für Massenzuwanderung
und ‚Asylanten First‘
die Wohnungsmisere zu verantworten.“
Denn Wohnraum kommt im
roten Salzburg nie zuerst bei jenen
an, die hier aufgewachsen sind, hier
arbeiten und hier Steuern zahlen.
Klage gegen Netzkosten
Der FPÖ-Klubobmann im Sankt
Pöltener Landtag Reinhard Teufel
bestätigte kurz vor Weihnachten,
dass die Niederösterreichischen
Freiheitlichen eine Verfassungsklage
wegen der ungerechten Verteilung
der Kosten für den Ausbau der
Stromnetze prüfen. „Wir sind bereits
in Kontakt mit Rechtsanwälten.
Es schaut positiv aus, dass der
Gang zum Verfassungsgerichtshof
erfolgversprechend ist“, erklärte
Teufel.
Die Freiheitlichen werden aber
noch versuchen, den Koalitionspartner
ÖVP von einer gemeinsamen
Vorgangsweise zu überzeugen,
erklärte Teufel, aber: „Wenn
nicht, machen wir das eben als Partei
alleine.“
Die Ursache für die Kostenexplosion
sind die Energieziele 2030
und die Klimaziele 2040 der Bundesregierung,
zeigte Teufel auf.
Die Stromnetze müssen für die
Einspeisung von Solar- und Windstrom
ausgebaut werden. Von den
geschätzten Ausbaukosten in Höhe
von 53 Milliarden Euro sind große
Bundesländer besonders belastet.
Die FPÖ setzt mit Wohnbaulandesrat Martin
Zauner längst das um, was die SPÖ jetzt erst
völlig unglaubwürdig ankündigt.
Auf Landesebene wird hingegen
längst konsequent gehandelt.
„Unser Wohnbaulandesrat Martin
Zauner lebt ‚Einheimische First‘
seit Tag eins und hat dafür sogar Gesetze
ändern lassen. Zudem stehen
wir konsequent für ein Ende der Zuwanderung
nach Salzburg“, verwies
Hochwimmer etwa auf die Vergaberichtlinien
des Landes, in denen unter
anderem Deutschkenntnisse eine
zentrale Rolle spielen.
„Wir fordern Eders Partei seit Beginn
auf, diesen Weg auch in der
Stadt mit uns zu gehen. Bislang und
wohl auch weiterhin leider ohne Erfolg“,
betonte Hochwimmer.
NIEDERÖSTERREICH
Teufel: Die Kosten des Netzausbaus
sind ungleich verteilt.
Foto: FPÖ Niederösterreich
Foto: FPÖ Salzburg
LÄNDER-
SACHE
Marlene Svazek
FPÖ-Landesparteiobfrau Salzburg
Zum Jahreswechsel nehmen
wir uns vor, das neue Jahr zur
Selbstverbesserung zu nutzen.
Altes loslassen, Handlungen hinterfragen,
mit 1. Jänner in ein
neues Ich eintauchen und die
Chance ergreifen, wenigstens
im Privaten etwas Positives beizutragen,
idealerweise auch gesellschaftlich.
Für viele ist diese
Reflexion selbstverständlich, für
andere leider keinen Gedanken
wert. Leider.
Alte Gewohnheiten
Nicht schlecht staunten wir
daher, als die Salzburger „Kronenzeitung“
bereits am dritten
Tag des Jahrs eine Uraltgewohnheit
aus der journalistischen Altkleidersammlung
hervorkramte:
„Windräder am Mönchsberg“
titelte das Blatt und stellte damit
nicht nur ihre journalistische Integrität,
sondern gleichermaßen
auch die Presseförderung infrage.
Das ist insofern traurig, da gerade
in Zeiten von künstlicher Intelligenz
und dem Zeitalter der Desinformation
seriöse Berichterstattung
wichtiger denn je ist.
Nein, hier geht es nicht nur
um schlechte Recherche. Es ist
viel schlimmer. Dieses Ohnmacht
der Leserinnen und Leser gegenüber
unsicherer Informationen
macht „Fake News“ ja gerade
so wirkungsvoll. Nicht, weil die
Menschen den Zeilen glauben
schenken könnten. Nein, weil die
Menschen nicht mehr wissen, auf
wessen Wort sie sich verlassen
können.
Und wenn es schon nicht das
Wort des Regionalboulevards ist,
auf das man sich verlassen kann,
dann lasst mich Euch zum neuen
Jahr schonmal eines versichern:
Es wird keine Windräder am
Mönchsberg geben. Ein frohes
Neues!
14 Medien
Neue Freie Zeitung
GEZWITSCHER
Dominik Nepp
@DominikNepp
Babler will die Inflation senken.
Ludwig erhöht in Wien die
Gebühren und heizt damit die
Inflation an.
Babler sagt die Energiepreise
werden sinken.
Ludwig erhöht in Wien persönlich
mit seiner Unterschrift die
Fernwärmepreise.
Babler sagt die Mieten werden
nicht erhöht.
Ludwig erhöht in Wien die Mieten
in den Gemeindebauten.
Was für rote Heuchler und Lügner!
@AndiBabler @BgmLudwig
6. Jän. 2026 20:19
Rote Politik in Theorie und Praxis.
Und trotz all der Belastungsmaßnahmen
steigt in Wien die
Gesamtverschuldung der Stadt auf
rund 15 Milliarden Euro.
TELEGRAM
ORF-Reform: Zwangssteuer weg,
Luxusgagensumpf trockenlegen!
ORF-Gehälter liegen um 89 Prozent über dem Branchendurchschnitt
Kein Österreicher hat Verständnis
für die zwangssteuerfinanzierten
Luxusgagen am
Küniglberg. Eine Reform des
ORF ist überfällig.
Hafenecker: Weg mit Luxusgagen! Her mit ORF-Reform!
Laut Rechnungshof lag 2024 das
Jahresdurchschnittsgehalt im ORF
bereits bei 99.200 Euro brutto und
damit 7.140 Euro brutto monatlich.
„Kein einziger Österreicher hat
Verständnis für diesen zwangssteuerfinanzierten
Luxusgagensumpf
am Küniglberg. Eine Reform
des ORF zu einem verschlankten
Grundfunk ist überfällig, die Haushaltsabgabe
muss weg!“, forderte
FPÖ-Generalsekretär und Mediensprecher
Christian Hafenecker.
Dass sich die ORF-Gagenkaiser
im November des Vorjahres eine
„Aussetzung der Inflationsanpassung“
für 2026 und 2027 verordnet
haben, klinge daher wie blanker
Hohn, merkte Hafenecker an:
„Dass die Verliererampel diesen
Privilegiensumpf weiter auswuchern
und die teuerungsgeplagten
Bürger mit der ORF-Zwangssteuer
dafür zahlen lässt, ist angesichts
von Programm und Berichterstattung
kein Wunder: Die Systemparteien
hegen und pflegen ihre
Propagandaanstalt. Das ist eine
Symbiose des Machterhalts.“
ORF-Chefetage kassiert ab
Den Ausschlag für diesen Exzess
geben nicht die Gehälter von
Kameraleuten, Tontechnikern oder
Beleuchtern, sondern die Gagen
in der Chefetage am Küniglberg.
251.300 Euro Jahresgehalt bekamen
2024 die vierzehn ORF-
Direktoren, unfassbare 427.000
Euro ORF-Generaldirektor Roland
Weißmann. Laut der Transparenzliste
des Vorjahres gibt es im ORF
74 Personen, die mehr als 170.000
Euro im Jahr verdienen! Dieser
Privilegiensumpf gehört trockengelegt!“
Derartig hohe Gehälter, die
im Schnitt um 89 Prozent über
dem Branchendurchschnitt liegen,
stellten in Kombination mit
der Zwangssteuer nicht nur einen
Schlag ins Gesicht der Bevölkerung
dar, sondern würden auch
wettbewerbsverzerrend gegenüber
den privaten TV-Sendern wirken,
kritisierte der FPÖ-Mediensprecher:
„Darüber sollte sich auch jener
selbsternannte Medienexperte,
der 2024 am SPÖ-Wahlprogramm
mitgearbeitet hat, Gedanken machen,
anstatt sich aus vorgeblich
,objektiver Perspektive‘ dann auch
noch schützend vor den ORF-Privilegienstadl
zu stellen. Und das aus
angeblicher Sorge um die Medienvielfalt
in Österreich.“
Foto: NFZ
GEFÄLLT MIR
Herbert Kickl
6. Jänner 2026
Bablers-Selfie- samt Bussi-Bussi-
Show auf Steuerzahlerkosten:
Offenbar zweckentfremdet SPÖ-
Chef Babler personelle Infrastruktur
aus dem Ministerium, , um
sich und seine roten Freunde ins
rechte bzw. linke Licht zu rücken.
Und dafür sollen die Steuerzahler
blechen?
962 Personen gefällt das.
Nr. 1/2 Freitag, 9. Jänner 2026
g
„Samson & Delila“ im Mohnfeld
Camille Saint-Saëns Meisterwerk in Preßburg
Die erste Opernpremiere der
laufenden 106. Spielzeit des slowakischen
Nationaltheaters in
Preßburg/Bratislava war einem
Meisterwerk der französischen Romantik
gewidmet: Camille Saint-
Saëns „Samson und Delilah“ kehrte
damit nach fast hundert Jahren
auf die Opernbühne der Slowakei
zurück.
Ursprünglich als Oratorium begonnen,
wurde der Auftrag später
zur Oper geändert. Dies ist auch
der Grund, weshalb gleich mehrere
große Chorszenen in dem Werk
enthalten sind.
Tragende Rolle des Chors
Das Libretto der Oper „Samson
und Delila“ basiert auf der alttestamentlichen
Geschichte Samsons.
Die Autoren wählten jedoch nur
jenes Kapitel, das die Beziehung
Samsons zu Delila schildert. Saint-
Saëns fügte dem ursprünglichen
Oratorium Tanzszenen hinzu, doch
die tragende Rolle des Chors blieb
jedoch erhalten.
Dieser führt als Erzähler durch
die Geschichte. Dabei wechselt er
seine Rolle und verkörpert an anderer
Stelle die Israeliten oder die
Philister. Jeder der drei Akte gipfelt
in einer großen Massenszene,
deren deklamatorischer Gesang
die Ernsthaftigkeit und Würde der
alttestamentlichen Geschichte unterstreicht.
Peter Mikuláš verkörpert den hebräischen
alten Mann mit der nötigen
Routine, dem erforderlichen
Stimmvolumen und der erforderlichen
Tiefe. Der Hohepriester wird
von Pavol Remenar mit seinem
eher hellen Bariton überzeugend
dargestellt.
Der in vielen mittleren Häusern
engagierte Max Jotta bringt
als Samson sowohl einen heroisch
kraftvollen Tenor für die Posen als
auch die Fähigkeit zu kammermusikalischen,
intimen Pianissimo
Gesang mit. Als Dalila kombiniert
Terezia Kruzliakova technische
Fertigkeiten des Gesangs und mit
ihrem Schauspiel perfekt, um die
Verführungskraft und Raffinesse
dieser Figur vollends zu realisieren.
Marco Guidarini leitet das Orchester
der Oper Preßburg. Es ist
sehr gut disponiert und erzeugt
einen differenzierten Wohlklang.
Foto:SND
Der stark geforderte Chor erhält
seinen verdienten Sonderapplaus.
Die Faszination der Olympischen Winterspiele
in Mailand Cortina 2026 hautnah erleben. Die
Österreichischen Lotterien, Top Partner des
Austria House des Österreichischen Olympischen
Comités, verlosen ein einzigartiges
Reisepaket für zwei Personen vom 6. bis 9.
Februar 2026. Darin enthalten sind Hin- und
Rückreise per Flug oder Bahn, ein Doppelzimmer
(inkl. Frühstück) in der „Dolomiten
Lodge Alvera“, der tägliche VIP-Zutritt zum
Austria House mit Verpflegung, die Teilnahme
an der Eröffnung des Austria House 2026 des
Österreichischen Olympischen Comités sowie
Tickets für spannende Wettbewerbe wie Ski Alpin und Rodeln.
Kultur 15
Kein Israel-Bashing
Ein zeitgenössischer Kritiker
lobte Charles Camille Saint-Saëns
zunächst als einen der „genialsten
französischen Komponisten des
19. Jahrhunderts, einen Komponisten
von erstaunlichen Dimensionen“,
und erinnerte daran, dass
dieser Schüler von Halévy und
Gounod mehrmals Prag besucht
hatte, „wo er als Virtuose und Dirigent
große Bewunderung hervorrief“.
Seitdem sind viele Regisseure
mit dieser Oper gescheitert, oft
klischeehaft, im modernen Bühnenwahn
bzw. Anti-Israel-Bashing
über das Ziel hinausgeschossen.
Dies ist ein Pluspunkt der Inszenierung
von Zuzana Fischer, sie folgt
dem Text und bringt mit mehreren
Tanzszenen und einer eindrucksvollen
Visualisierung, die auch die
Bühnentechnik intensiv einbezieht,
ein gelungenes Opernerlebnis auf
die Bühne.
Am 24. und 25. Januar bieten
Reprisen Gelegenheit, sich das romantische
Meisterwerk anzusehen.
Rudolf Smolej
Olympia hautnah: Gewinnen Sie eine
exklusive Reise nach Cortina!
Mit den Österreichischen Lotterien zu den Olympischen Winterspielen in Mailand Cortina
Jetzt teilnehmen und mit etwas Glück ein VIP-Erlebnis bei den Olympischen Winterspielen in Italien sichern,
alle Infos und das Teilnahmeformular gibt es hier: https://www.lotterien.at/gewinnspiel-mailand-cortina-2026
Die Teilnahme ist noch bis 18. Jänner 2026 möglich. Der bzw. die Gewinner:in wird ab dem 19.01.2026 per
E-Mail verständigt. Für alle, die nicht gewonnen haben gibt es im Februar nochmals die Chance, an der Verlosung
eines ebenso exklusiven Reisepackages für die Paralympischen Winterspiel im März teilzunehmen.
Anzeige
Foto: ÖOC/Österreichische Lotterien
Lotto Bonus-Ziehung am 9. Jänner
Es geht auch wieder um 30.000 Euro extra
Es ist wieder Lotto Bonus-Ziehungs-Zeit, das heißt, am Freitag, den 9. Jänner 2026 gibt es wiederum eine
zusätzliche Möglichkeit, Lotto Millionär:in zu werden. Und es geht auch wieder um den Bonus von 30.000
Euro, der unter allen bei der Bonus-Ziehung
mitspielenden Lotto
Tipps verlost wird.
Die Ziehung findet – selbstverständlich
unter notarieller Aufsicht
– wieder bei den Österreichischen
Lotterien am Rennweg 44 in Wien
statt. Die Ziehungsergebnisse
werden am Abend als TV-Insert
vor der ZIB1 in ORF2 ausgestrahlt
sowie zeitnah auf den Websites
lotterien.at und win2day.at, sowie
über die Lotterien App und im
ORF Teletext bekannt gegeben.
Annahmeschluss für die Bonus-Ziehung
ist am Freitag, den 9.
Jänner 2026 um 18.30 Uhr.
Foto: Österreichische Lotterien
16 Blitzlicht
Neue Freie Zeitung
Politische Bildung aktuell
Angebote des Freiheitlichen Bildungsinstituts
Handbuch der Kommunalpolitik in 11 Bänden
Das Freiheitliche Bildungsinstitut. Gesellschaft für Politik, Kultur und Meinungsfreiheit (FBI) ist die politische Akademie der Freiheitlichen
Handbuch Partei Österreichs. der Kommunalpolitik Parteiakademien ist in einer sind aktualisierten als Vereine organisiert. Neuauflage Der erschienen. Vereinszweck Es versteht besteht sich gemäß als Leitfaden Gesetz in für der die Förderung politische Pra-
der
Das
xis staatsbürgerlichen, auf kommunaler politischen Ebene und und soll kulturellen Menschen, Bildung die sich sowie der Kommunalpolitik von Einsichten in verschreiben, politische, wirtschaftliche, dabei helfen, ihre rechtliche ehren- und oder gesellschaftliche
hauptamtlichen
Aufgaben Zusammenhänge möglichst auf erfolgreich innerstaatlicher zu erfüllen. und In internationaler elf bündigen praxisorientierten, Ebene im Sinne der didaktisch Grundsätze aufbereiteten der Bundesverfassung. Einzelbänden widmet Dementsprechend es sich den
großen bietet das Themen Freiheitliche der Kommunalpolitik.
Bildungsinstitut eine Reihe von allgemein zugänglichen Serviceleistungen für alle interessierten Bürger an.
Publikationen
Partei Parlament Publikationen Seminare Veranstaltungen
Band 1: Gründung und Organisation einer Ortsgruppe Band 7: Wahlkampf
Band 2: Führung, Motivation und Teambuilding Band 8: Nach der Wahl ist vor der Wahl
Band Das Freiheitliche 3: Auftreten und Bildungsinstitut persönliche Wirkung wirkt im Sinne des Band staatsbürgerlichen 9: Die Ortsgruppenzeitung Bildungsauftrags
4: Verbale auch Kommunikation als Herausgeber und von Rhetorik selbständigen Publikationen.
Band 10: Soziale Medien
Band
Band 5: Ortsgruppen-Aktivitätenplan
Zusatzband 1: Blackout-Vorsorge
Die Band Bücher 6: Arbeiten und Broschüren, im Gemeinderat die das FBI publiziert,
greifen verschiedene wichtige porer
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Die Bände gesellschaftliche sind von einem Praktiker und historische für Praktiker geschrieben das Cover und können zeichnen Sie sich die unter Verfügbarkeit anderem durch praxisnahe
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