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BREMISSIMIA Magazin | Januar - Februar 2026

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#01

Das Magazin für die Bremerin

Januar/Februar 2026

ISSN 2364-3498

FRAU.

LEBEN.

FREIHEIT.

Fotokunst

Fotografi n

Elisa Meyer

Mahoxfilm

Vom Jugendprojekt

zur Kreativmarke

Aus Liebe

zum Käse

Fromelière

Katrin Grosch

Yoga

Mit einem

Sonnengruß

ins neue Jahr

QUEEN OF CARS

FRAU.

LEBEN.

FREIHEIT.

Ticket-Hotline

BREMISSIMA

Women's Charity

Night 2026

Christina Wandscher




4


5

AMERICAN VINTAGE | COMO NO1 | COSTER COPENHAGEN | ELIAS RUMELIS | BLONDENO8

ESISTO | I HEART | JAPAN TKY | PUR SCHÖN | LOVE JOY VICTORY

MILANO ITALY | MOS MOSH | NARLI | OAKWOOD | OPUS | RAFFAELLO ROSSI

RIANI | ROBELL | S. MARLON | SUMMUM | VETONO | LAKRIDS BY BÜLOW

MY ESSENTIAL WARDROBE | 10DAYS | SOFIE SCHNOOR | JC SOPHIE

PLACE DU SOLEIL | UNIO | OOLEY | GITTA BANKO | COPENHAGEN STUDIOS

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Borgfelder Heerstrasse 42c | 28357 Bremen | T 0421 83 500 66

follow us on instagram @arivamode


6

Eintritt frei!

Kunsthalle

Bremen

Übersee-

Museum*

Universum ®

Bremen*

kek

Kindermuseum*

Museen

Böttcherstraße

Weserburg

Focke-Museum

Hafenmuseum

botanika*

Wilhelm

Wagenfeld Haus

Atlantis

Filmtheater*

Schulmuseum

Bremen

An diesen Orten ermög lichen wir

regelmäßig allen unter 18 Jahren

den KOSTENLOSEN Besuch.

Mehr Infos und Bedingungen ( * ) unter:

www.sparkasse-bremen.de/vorteile

Stark. Fair. Hanseatisch.


58x267

ohne Beschnitt

Editorial

7

Lars Hendrik Vogel

Herausgeber

Liebe Leserinnen und Leser,

Bremen ist eine Stadt mit Charakter. Sie ist hanseatisch und weltoffen, traditionsbewusst

und zugleich mutig genug, Neues zu wagen. Genau diese besondere

Mischung macht unsere Stadt sehr häufig lebendig – und sie ist es auch, die wir

mit der BREMISSIMA feiern möchten. Dieses Magazin ist mehr als eine Sammlung

schöner Geschichten: Es ist eine Liebeserklärung an Bremen, an seine Frauen,

an seine Ideen und an all jene, die mit Leidenschaft und Engagement dazu

beitragen, dass unsere Stadt jeden Tag ein Stück besonderer wird.

COOLE BRILLEN

EXKLUSIV BEI STILPLUS

Die BREMISSIMA steht für Inspiration, Qualität und Vielfalt. Sie gibt Unternehmerinnen

eine Bühne, porträtiert kreative Köpfe, würdigt gesellschaftliches Engagement

und zeigt, wie viel Innovationskraft in Bremen und der Region steckt.

Gerade in Zeiten des Wandels ist es wichtig, innezuhalten, Erfolge sichtbar zu

machen und gemeinsam nach vorne zu blicken. Dieses Magazin möchte genau

dazu einladen: zum Entdecken, zum Nachdenken und zum Vernetzen.

Ein ganz besonderes Highlight wirft bereits seine Schatten voraus: die 5. Bremissima

Women’s Charity Night am Samstag, 26.09.26 im Bremer Parkhotel. Sie wird

ein Abend sein, an dem wir die in diesem Magazin gelebten Werte gemeinsam

feiern – stilvoll, inspirierend und mit viel Raum für Begegnungen. Die Gala bringt

Menschen zusammen, die Verantwortung übernehmen, Visionen entwickeln und

Bremen aktiv mitgestalten. Ich bin überzeugt, dass dieser Abend nicht nur Rückblick,

sondern auch Startpunkt für neue Ideen und Kooperationen sein wird.

LOOK GOOD.

SEE BETTER.

Mein Dank gilt allen, die an der Entstehung dieser Ausgabe mitgewirkt haben

– dem Redaktionsteam, den Partnern und natürlich den Protagonistinnen und

Protagonisten, die ihre Geschichten teilen. Ihnen, liebe Leserinnen und Leser,

wünsche ich viel Freude bei der Lektüre. Lassen Sie sich inspirieren und nehmen

Sie ein Stück Bremissima-Gefühl mit in Ihren Alltag.

Herzlichst

P.S. Karten für unsere Bremissima Women’s Charity Night können Sie ab sofort

auf unserer Webseite magazine-bremen.de erwerben.

Unser Lieben Frauen Kirchhof 9

28195 Bremen

0421 - 3 64 93 93

info@stilplus.de · www.stilplus.de

BREMISSIMA


8

Christina Wandscher

Findorffer

Käsekontor

Mahoxfilm

30 50

56

20

Restaurant

Bloom

36

Fotografin

Elisa Meyer

24

Helene

Holunder

42

Vera Volmer

BREMISSIMA


9

Inhalt

10 Frisch gemischt

Ausgesuchte Trends und News für Bremerinnen

20 Restaurant Bloom

Wenn besondere Momente einen besonderen

Ort verdienen: Das Restaurant Bloom im Rhododendronpark

24 Helene Holunder

Valentine Overnight Oats: Eine Kombination aus

Himbeeren, Chiasamen, Haferflocken und Nussmus

ist gesund, macht satt und liegt nicht schwer

im Magen.

30 Hautnah

Die Wandscher Gruppe feiert 40-jähriges Jubiläum

– und in Bremen steht Christina Wandscher

an der Spitze des jüngsten Standorts. Mit 13

Marken, einem wachsenden Team und klaren

Vorstellungen von moderner Mobilität führt die

29-Jährige das Unternehmen in die Zukunft.

36 Fotokunst

Ob es wirklich die Technik ist, die perfekte

Schärfe oder die teuren Linsen – oder doch etwas,

das man nicht kaufen kann: Elisa Meyer zeigt,

dass gute Fotografie vor allem Gefühl ist.

42 Ankommen

Vera Volmer vermittelt Yoga als Haltung, als

Ruhepunkt und als Raum zum Ankommen. Ihre

Praxis verbindet Atem, Bewegung und Bewusstsein

– klar, achtsam und zeitgemäß.

50 Im Fokus

Wie zwei Freunde mit ihrer Firma Mahoxfilm

ihre Leidenschaft in ein professionelles Unternehmen

verwandelten – mit klarer Strategie, authentischem

Storytelling und wachsender Sichtbarkeit

im B2B-Bereich.

56 Kulinarik

Das Findorffer Käsekontor lebt eine Philosophie

rund um den Käse. Inhaberin Katrin Grosch hat

ein handverlesenes Sortiment mit rund 150 Sorten

im Angebot.

66 Impressum

Wer, was und wann ...

ErnährunG als MEDizin

Ich bin Dr. med. Oksana Böhm, Fachärztin

für Allgemeinchirurgie mit zusätzlicher

Qualifikation in der Ernährungsmedizin.

Ich helfe Ihnen, Ihre Gesundheit zu erhalten,

zu verbessern oder therapeutisch

zu unterstützen.

Beratung und Diagnostik

für mehr Gesundheit, Wohlbefinden

und Prävention in Bremen

Dr. med. Oksana Böhm

Marcusallee 16 | 28359 Bremen

Telefon: 0176- 30326970

www.ernaehrungsmedizin-boehm.com

BREMISSIMA


10

Mein

Lieblingsstück

Nicoles Lieblingsstück

w Mein Lieblingsstück ist mein Arbeitswerkzeug, mein Pilates

Reformer. Er hat mir nach einer schweren Wirbelsäulenerkrankung

im wahrsten Sinne des Wortes wieder auf die Beine

geholfen, mir Stabilität und ein ganz neues Körperbewusstsein

geschenkt.

Dieses Geschenk gebe ich seit nunmehr 23 Jahren weiter – als

Physiotherapeutin und Pilates-Trainerin. Wenn meine Trainingsschäfchen

zum ersten Mal auf dem Reformer liegen, erkenne

ich eine Mischung aus Neugier, Respekt und Unsicherheit.

Doch schon nach den ersten bewussten Atemzügen, nach

den ersten gezielten Bewegungen, geschieht etwas fast Magisches:

Der Körper beginnt zu verstehen. Spannung weicht.

Haltung richtet sich auf. Bewegungen werden fließender.

Was mich an der Arbeit mit dem Reformer so tief berührt,

ist, wie viel mehr als „nur“ Training dahintersteckt. Jede Trainingseinheit

ist eine Einladung, den Körper mit Achtsamkeit

zu spüren, Grenzen zu verschieben und dabei innerlich ruhiger

und zugleich kraftvoller zu werden. Ich darf begleiten, stärken

und aufrichten, beobachten, wie unterschiedliche Körper sich

verändern – und mit ihnen das Selbstbild, die Haltung jedes

Einzelnen.

Nicole Kloke

Examinierte Physiotherapeutin und Unternehmerin

armonic Studio & SMUKKES Café

Jedes Mal, wenn jemand nach einem Training aufsteht, sich

aufrichtet, atmet und lächelt, weiß ich: Ich liebe, was ich tue –

jeden Tag aufs Neue. Für mich und für diejenigen, die ich mit

meiner Arbeit (zurück) in ihre Kraft bringe.

Chinesisches Neujahrsfest

Am 22. Februar in der botanika

w Am Sonntag, den 22. Februar 2026, feiert die botanika gemeinsam

mit ihren Partnern das chinesische Neujahrsfest. Mit

dem Ende des Jahres der Holz-Schlange und dem Beginn des

Jahres des Feuer-Pferdes bietet der chinesische Kalender einen

besonderen Anlass, diesen kulturellen Übergang zu würdigen.

Ab 11 Uhr erleben die Besucherinnen und Besucher ein vielfältiges

Programm: traditionelle chinesische Musik und Volkslieder,

farbenfrohe Tanzvorführungen sowie eine klassische

Teezeremonie. Das Wushu Team Zhao gibt Einblicke in verschiedene

asiatische Bewegungskünste. Zudem können die

Gäste die Kunst von Lao Liu entdecken und selbst typische

chinesische Gesellschaftsspiele wie Ma-Jongg und Xiangqi

ausprobieren. Kulinarische Köstlichkeiten runden das Fest ab

und laden zu einer geschmacklichen Reise durch die chinesische

Kultur ein.

Der Eintritt ist im Eintrittspreis der botanika enthalten. Die

Veranstaltung ist für jedes Alter geeignet.

www.botanika-bremen.de

Besucherinnen und Besucher erleben chinesische Kultur zum Anfassen

– von Ma-Jongg bis Teezeremonie

BREMISSIMA


11

Am 27. Januar wird mit „Let’s talk about Sex, Fatma!“ eine vergnügliche

Bühnenshow im Universum® präsentiert. Vorab kann die Sonderausstellung

„LIEBE.“ besucht werden. (Foto: Universum® Bremen)

Let’s talk about Sex,

Fatma!

Zwischen Schleier und Selbstbestimmung

– eine besondere Lesung aus der

Perspektive muslimischer Frauen

w Die „Orientalin“ aus dem fernen Morgenland entfachte

einst die erotischen Fantasien der abendländischen Leserschaft.

Beflügelt durch Geschichten über Harems und Erzählungen

aus Tausendundeiner Nacht galt sie als glutäugig, sinnlich

und geheimnisvoll. Selbst der Schleier wurde zum Objekt

starker Begierden. Heute hingegen wird Frauen aus diesem

Kulturkreis häufig das Bild einer unterdrückten, freudlosen

und schlecht integrierten „Gebärmaschine“ zugeschrieben.

Am Dienstag, 27. Januar, ab 19 Uhr erlebt das Publikum im Universum

® Bremen einen vergnüglichen Realitätscheck: Bei der

fulminanten Bühnenshow „Let’s talk about Sex, Fatma!“ des

Fatma Express Theaters lauschen die Zuschauenden Auszügen

aus urkomischen Briefen und Anekdoten von migrierten Frauen

– begleitet von origineller musikalischer Untermalung. Die

Akteurinnen Saher Khanaqa-Kükelhahn, Yasemin Noll und

Sema Mutlu kennen die Themen aus eigener Erfahrung. Unter

der Regie von Anke Thiessen gestalten sie mit einem Mix aus

Lesung, Spiel und Gesang eine satirisch-politische Migrationskomödie.

Dank der biografischen Prägung des seit 2023 tourenden Programms

bieten sie realitätsnahe Einblicke, die vielen sonst verborgen

bleiben. Die Performance hilft dabei, Vorurteile rund

um Sexualität, Religion und Migration abzubauen – und unterhält

gleichzeitig auf hohem Niveau.

Die szenische Lesung ist Teil des Begleitprogramms zur aktuellen

Sonderausstellung „LIEBE.“ und dauert rund 100 Minuten

inklusive Pause. Der Eintritt beträgt 12 Euro, ermäßigt 8 Euro,

und ermöglicht zudem den Besuch der Sonderausstellung zwischen

18 und 19 Uhr. Eine Reservierung ist unter (0421) 33 46

166 oder im Online-Shop unter shop.universum-bremen.de erforderlich.

www.universum-bremen.de

Valentins-Frühstück

bis 15 Uhr

Warme Küche

Snacks

Tea Time

Wüstestätte 1

Landherrnamt 4

28195 Bremen

28195 Bremen

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1 Tel. 01.11.22 (0421) 32 11:37 38 67 Seite 1

Denise Fromme

Rechtsanwältin und Notarin

Fachanwältin für Familienrecht

Trentmann PartGmbB Rechtsanwälte

Obernstraße 39-43 | 28195 Bremen

Telefon: (0421) 33947-0 | Telefax: (0421) 33947-80

E-Mail: fromme@trentmann.info

www.trentmann.info

Frau Rechtsanwältin und

Notarin Denise Fromme

berät Sie in allen juristischen

Fragen rund um

die Familie. Ihre Tätigkeit

umfasst die außergerichtliche

und gerichtliche

Vertretung in allen

familienrechtlichen Angelegenheiten.

In Ihrer

Tätigkeit als Notarin steht

sie Ihnen rund um die

Gestaltung von Eheverträgen,

Scheidungsfolgenvereinbarungen

und erbrechtlichen

Gestaltungen beratend

zur Seite.

BREMISSIMA


12

unser Buchtipp

Prep it

like Jelena

Entspannt planen,

easy zubereiten,

besser essen

w Prep it like Jelena ist ein praktischer Kompass für

alle, die sich gut und ausgewogen ernähren und dabei

Zeit sparen wollen. Mit über 70 abwechslungsreichen

vegetarischen und pflanzlichen Rezepten zeigt

sie, wie clevere Vorbereitung den Alltag erleichtert

– ohne Verzicht auf Genuss. Ob Frühstück to go,

Bowls fürs Büro oder Soulfood nach Feierabend: Mit

guter Planung und saisonalen Zutaten wird Meal

Prep zum neuen Lieblingsritual. Die abwechslungsreichen

Köstlichkeiten wie Tiramisu Oats, Mapo

Tofu oder Crispy Mushroom Burger sind easy zubereitet

und lassen sich perfekt in den Alltag integrieren.

Zusätzlich erleichtern Wochenpläne mit Tipps

zu Einkauf und Haltbarkeit sowie Jelenas Basics

– von Vorratshaltung bis Küchenorganisation – den

Einstieg in die gesunde Ernährung.

Format 19,5 × 24,5 cm

192 Seiten

Hardcover

ISBN 978-3-7106-0927-5

Preis: 30,– Euro

www.brandstaetterverlag.com

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2 x 1 Exemplar von

„Prep it like Jelena“

Einfach eine E-Mail bis zum 15. Februar

schicken: gewinnen@magazine-bremen.de

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

BREMISSIMA


13

wDas internationale Model, Schauspielerin und Moderatorin

Alena Gerber engagiert sich seit vielen Jahren mit großer

Leidenschaft für den Tierschutz und unterstützt das Tierheim

Bremen kontinuierlich. Bereits im vergangenen Jahr organisierte

sie eine großzügige Spendenaktion gemeinsam mit

DogsLove und brachte mit Mitchell Weiser einen prominenten

Unterstützer mit nach Bremen.

In diesem Jahr setzte Alena Gerber erneut ein starkes Zeichen

– diesmal in geballter Frauenpower: Gleich fünf Spielerinnen

des SV Werder Bremen, Juliane Wirtz, Chiara D’Angelo, Vanessa

Fischer, Michelle Ulbrich und Larissa Mühlhaus, begleiteten

sie ins Tierheim, um gemeinsam auf das Schicksal besonders

hilfsbedürftiger Hunde aufmerksam zu machen.

Im Mittelpunkt standen mehrere sogenannte „Notfälle“,

darunter französische Bulldoggen. „Qualzuchten sind kein

Randthema. Es geht um Tiere, die ihr Leben lang unter Atemnot,

Schmerzen, Bewegungseinschränkungen oder schweren

Model Alena Gerber besuchte gemeinsam mit fünf Spielerinnen des SV Werder Bremen

das Tierheim Bremen, um auf das Schicksal besonders hilfsbedürftiger Hunde aufmerksam

zu machen und ein starkes Zeichen gegen Qualzucht zu setzen

Alena Gerber setzt starkes Zeichen

für den Tierschutz im Tierheim Bremen

inneren Schäden leiden – nur weil bestimmte äußere Merkmale

als „süß“ oder „modern“‘ gelten.

„Das ist kein Trend. Das ist Leid“, so Tierheimleiterin Sina

Fehr. Qualzucht bezeichnet die gezielte Zucht von Tieren mit

Merkmalen, die zu Schmerzen, Leiden oder Schädigungen

führen – etwa extrem kurze Nasen, deformierte Gliedmaßen

oder Verhaltensstörungen. Diese Merkmale sind nicht „niedlich“,

sondern tierschutzrechtlich problematisch und führen

bei vielen Tieren zu massivem Leiden über ihr ganzes Leben.

Diese Tiere sollten auf keinen Fall bei „Vermehrern“ gekauft,

sondern nur aus einem Tierheim adoptiert werden. Wie Alfalfa,

Lilly, das Brüderpaar Carlos und Elvis, der krebskranke

Graf Mampfred sowie Brezel, der frisch ausgesetzt und völlig

ausgehungert aufgefunden wurde. Mit ihrer gemeinsamen

Reichweite gaben Alena Gerber und die Werder-Spielerinnen

diesen Hunden eine Stimme – und die Chance auf ein neues,

liebevolles Zuhause.

BREMISSIMA


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Wenn Ordnung auf Herz trifft

Die Planer von TILANÉ

VERLOSUNG!

1 x 1 „Mama Planer“

& 1 x 1 „Papa Planer“

Einfach eine E-Mail bis zum 15. Februar

schicken: gewinnen@magazine-bremen.de

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

w Manchmal entstehen die besten Ideen nicht am Schreibtisch,

sondern mitten im Leben. TILANÉ ist genau so entstanden:

aus dem echten Alltag einer Mutter, aus vollen Tagen,

langen To-do-Listen und dem Wunsch, Familie, Organisation

und eigene Bedürfnisse miteinander zu verbinden. Hinter der

Marke steht Gründerin Tina Raepke, selbst Mama, die genau

wusste, was ihr fehlte – und es einfach selbst entwickelt hat.

Die Planer von TILANÉ sind deshalb keine gewöhnlichen

Kalender. Sie sind liebevolle Alltagsbegleiter, die Halt geben,

wenn der Familienalltag chaotisch wird, und Raum schaffen

für das, was oft zu kurz kommt: bewusste Zeit, Klarheit und

ein gutes Gefühl. Jeder Planer ist so aufgebaut, dass er nicht

überfordert, sondern unterstützt. Nicht perfektionistisch, sondern

realistisch. Nicht belehrend, sondern ermutigend.

Der „Mama Planer“ ist dabei weit mehr als ein Organisationswerkzeug.

Er hilft Müttern, den Überblick zu behalten – über

Termine, Aufgaben, Gedanken und Wünsche. Gleichzeitig

erinnert er daran, sich selbst nicht zu vergessen. Zwischen

Einkaufslisten, Wochenübersichten und Familienorganisation

finden sich Impulse für Selbstfürsorge, kleine Pausen und

bewusste Momente. Genau das, was im Alltag oft untergeht.

Mit dem „Papa Planer“ geht TILANÉ einen ebenso wichtigen

Schritt: Väter werden aktiv angesprochen und eingebunden.

Der Planer schafft Platz für Vater-Kind-Zeit, gemeinsame Erlebnisse,

Verantwortung und Planung. Er zeigt, dass Organisation

nicht nur „Mamasache“ ist, sondern Familienleben gemeinsam

gestaltet wird.

Was alle Planer verbindet, ist die spürbare Nähe zur Realität.

Man merkt auf jeder Seite: Diese Inhalte wurden nicht theoretisch

entworfen, sondern aus Erfahrung. Tina weiß, wie

es sich anfühlt, alles im Kopf behalten zu müssen – und wie

entlastend es ist, Dinge festzuhalten, zu strukturieren und loszulassen.

TILANÉ steht damit für mehr als Planung. Es steht für Verständnis,

Wertschätzung und den Mut, den eigenen Alltag bewusst

zu gestalten. Die Planer geben keine perfekten Lösungen

vor, sondern begleiten auf Augenhöhe – ehrlich, warm und

mit ganz viel Herz. Genau das macht sie so besonders.

www.tilane.de

BREMISSIMA


Facetten der Kunst

Präsentation zum 14. Galeriejubiläum – Ausstellung bis zum 15.02.2026

wAm 18. Januar feiert die Galerie Corona Unger das 14. Jubiläum

inmitten einer umfangreichen Präsentation des Galerieprogramms.

Die Ausstellung versammelt über alle Etagen

des Galeriehauses signifikante neue Werke von 22 Galeriekünstlern.

Sie gibt Anlass zu gestalterisch-programmatischen

Dialogen und fordert das Auge auch zum Entdecken von Gegensätzen

heraus. Die Ausstellung stellt zudem einen Ausblick

auf kommende Projekte dieses Jahres dar – so wurden mit Monika

Falke, Rron Qena (Kosovo), Diederik Storms (Niederlande)

und Go Segawa (Japan) vier Gastkünstler eingeladen, die

das facettenreiche Programm der Galerie auch international

erweitern.

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Go Segawa, ein japanischer Künstler, der 1970 in Saitama geboren

wurde, lebt und arbeitet in Paris. Nach seinem Abschluss

in Bildender Kunst mit Schwerpunkt Malerei an der Nippon

University in Tokio zog er nach Frankreich, um an der École

des Beaux-Arts in Rennes zu studieren. In seinen Werken vereint

Go Segawa Zeichnung und Skulptur. Als Grundlage seiner

Kompositionen verwendet er PVC, das er grafisch gestaltet

und schneidet, bevor die durchscheinenden Einzelflächen in

einem offenen transparenten Raster angeordnet werden. Aus

dieser Verbindung zweidimensionaler Flächen gehen rätselhaft

diffuse, körperhaft wirkende Objekte hervor. Ihre Technik

lässt an Origami, die japanische Kunst des Papierfaltens,

Der Sektempfang zum 14. Galeriejubiläum findet am Sonntag, dem

18. Januar, um 15 Uhr statt und umfasst eine Führung durch die Ausstellung

sowie eine Fotopräsentation zu 14 ereignisreichen Galeriejahren

denken – ihre minimalistische Textur hingegen unterstreicht

die virtuelle, nahezu ätherisch-entmaterialisierte Ästhetik von

Go Segawas Werken.

wwww.galerie-corona-unger.de

GANZHEITLICHE BETREUUNG MIT HIRSCH

UNSERE DIENSTLEISTUNGEN:

• GEHWEGREINIGUNG

• WINTERDIENST

• CONTAINER & BIG BAGS

• RECYCLING

• ABBRUCH

• GARTENPFLEGE

BREMISSIMA


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VERLOSUNG!

1 x 1 Family-Ticket für

2 Erwachsene & 2 Kinder

Einfach eine E-Mail bis zum 1. Februar

schicken: gewinnen@magazine-bremen.de

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Ein winterliches Highlight

Die Eislaufbahn auf der Überseeinsel

w Auch im neuen Jahr heißt es wieder: Schlittschuhe schnüren

und ab aufs Eis! Die 600 m² große Außen-Eisbahn von Bremen

1860 auf der Überseeinsel ist seit Dezember geöffnet und

sorgt seither für winterliche Bewegung, sportlichen Spaß und

leuchtende Kinderaugen. Noch bis zum Ende der Frostperiode

können Besucher:innen über das Eis gleiten, gemeinsam

Pirouetten ausprobieren oder einfach das besondere Flair zwischen

Weser, Speicherhäusern und Lichterglanz genießen.

Die Eisbahn liegt „Auf der Muggenburg 52“, direkt neben dem

John-&-Will-Hotel. Da die Nachfrage hoch ist und der Betrieb

in festen Zeitfenstern organisiert wird, empfiehlt der Verein,

das gewünschte Zeitfenster vorab online zu buchen. So können

alle Gäste entspannt anreisen und direkt loslegen.

Besonders beliebt sind in dieser Saison die Gruppenbuchungen.

Ob Teamevent, Vereinsausflug, Geburtstag oder ein winterliches

Treffen mit dem Freundeskreis – die Eisbahn lässt

sich exklusiv reservieren. Ein besonderes Highlight ist das Eisstockschießen,

das für gute Stimmung sorgt und sich hervorragend

für Firmen- oder Familiengruppen eignet.

Die Eislaufbahn ist täglich geöffnet; die Öffnungszeiten können

je nach Wetterlage variieren. In den Ferien ist die Bahn

von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Nach den Ferien gelten folgende

Zeiten:

• Montag bis Donnerstag: 16.30–19.45 Uhr

• Freitag: 16–21 Uhr

• Samstag: 10–20.45 Uhr

• Sonntag: 10–18.45 Uhr

Wer keine eigenen Schlittschuhe besitzt, kann den Verleih vor

Ort nutzen. Es stehen Größen von 25 bis 50 bereit, sodass auch

spontane Mitläufer:innen während einer gebuchten Session

bestens ausgestattet sind. Öffnungszeiten und Angebote richten

sich nach Wochentag und Witterung.

www.schlittschuhspass-ueberseeinsel.de

BREMISSIMA


17

Remix. Photographie – Fiktion und Wahrheit

Ab dem 25. Februar in der Kunsthalle Bremen

wAb Frühjahr 2026 erweitert die Kunsthalle Bremen ihre

Sammlungsausstellung Remix um eine umfangreiche Auswahl

zeitgenössischer Photographie. In vier großen Ausstellungsräumen

werden Arbeiten von Bernd und Hilla Becher, Candida

Höfer, Richard Mosse, Sebastian Riemer, Ricarda Roggan,

Thomas Ruff, August Sander, Taryn Simon, Thomas Struth

und Heinrich Zille präsentiert. Die Photographien stammen

teils aus jüngsten Neuzugängen der Sammlung der Kunsthalle

Bremen, teils aus Dauerleihgaben der Sammlung Ültzen sowie

aus Leihgaben der Sammlung Lothar Schirmer.

Die Ausstellung richtet den Blick auf die traditionelle Vorstellung

von Photographie als objektives Abbild, als verlässliche

Dokumentation der Wirklichkeit oder sogar als Beweismittel

bei der Aufklärung von Straftaten. Die ausgewählten Arbeiten

stellen diese Annahmen auf unterschiedliche Weise infrage

und zeigen Photographie als Medium, in dem Wahrheit und

Fiktion ineinander übergehen können. Dabei greift die Präsentation

auch hochaktuelle Themen auf – etwa die digitale

Bilderflut im Internet und die Frage nach der Glaubwürdigkeit

fotografischer Darstellungen im Zeitalter künstlicher Intelligenz.

www.kunsthalle-bremen.de

Richard Mosse, If I Ran the Zoo, 2012 (Detail), Digitaler C-Print,

210,82 x 533,4 cm, Kunsthalle Bremen – Der Kunstverein in Bremen,

© Richard Mosse)

In guten Händen.

3.

LVM-Versicherung Ranft

Ranft KG

Leher Heerstraße 48-50 · 28359 Bremen · Tel. 0421 1651670

www.ranft.lvm.de

BREMISSIMA


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einkuscheln!

Unsere Shopping-Tipps für

gemütliche Nachmittage

So richtig

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w Der Januar bringt klare, kalte Tage

und dieses besondere Gefühl, wenn

das Licht langsam früher zurückkehrt.

Draußen ist es noch winterlich

und genau dafür ist diese Auswahl

gemacht: Produkte, die einladen, es

sich zuhause richtig schön zu machen

– zum Einkuscheln, Abschalten und

Genießen. Für ruhige Nachmittage,

an denen man spürt, dass der Winter

zwar bleibt, aber die Helligkeit schon

wieder Lust auf Frühling macht.

1. Scandi Living Sandstone Wolldecke

für 92,– Euro, www.nordicnest.de

| 2. Natürliche Rapswachskerze, ohne

Duft, für 24,80 Euro, www.grueneerde.com

| 3. Leschi Wärmekissen,

Hund Winston für 29,90 Euro, www.

leschi.de | 4. Beton Tischkamin Billys

für 69,– Euro, www.climaqua.com |

5. & 6. Kissenhüllen aus Nicky von

Farbenfreunde ab 37,50 Euro, www.

ambiendo.de | 7. Kräutertee für 7,90

Euro, www.heldenglueck.de | 8. & 9.

Theo Teekanne und Becher von Stel-

i

ton ab 28,– Euro, www.nordicnest.

de | 10. & 11. Teddy-Kissenhülle Dotty

ab 24,99 Euro, www.westwing.de |

12. Glückspilz Stricksocken für 19,90

Euro, www.adelheidladen.de | 13. Wir

sind das Leben von Saba Sams für 22,–

Euro, www.piper.de | 14. Ätherisches

Öl Winterzeit für 19,– Euro, www.

looopsmoments.com | 15. Duftlampe

aus Keramik für 5,95 Euro, www.

dille-kamille.de | Kaschmirplaid für

129,– Euro, www.biederlack.de | 17.

Wärmekissen Ploov3 für 129,95 Euro,

www.stoov.com | 18. & 19. Dilli Grey,

Pyjama-Set und Morgenmantel ab

90,– Euro, www.anthropologie.com

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Die Gründer von ooley, Anna

Elise Wiedemann-Hurka und

Roman Hurka, vereinen mit

ihrer Marke nachhaltige

Materialien und ästhetisches

Design in zeitlosen Basics

VERLOSUNG!

2 × Tights

1 × „Love is Everywhere“-Tennissocke

Einfach eine E-Mail bis zum 15. Februar

schicken: gewinnen@magazine-bremen.de

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Electra Tights von ooley

Luxuriöse Glitzerstrumpfhose aus seidenweichem TENCEL

wDie Electra Tights verbinden blickdichte Eleganz mit einem

feinen, edlen Glitzereffekt und setzen stilvolle Akzente

bei jedem Outfit. Der dezente Schimmer verleiht ihnen eine

besondere Ausstrahlung, ohne aufdringlich zu wirken, und

macht sie zu einem vielseitigen Begleiter für unterschiedliche

Anlässe. Ob an kühlen Tagen, zu festlichen Gelegenheiten

oder als besonderes Detail im Alltag – die Electra Tights lassen

sich flexibel kombinieren und fügen sich harmonisch in verschiedenste

Looks ein. Sie ergänzen sowohl schlichte Outfits

als auch elegantere Styles und sorgen dabei stets für einen gepflegten,

hochwertigen Eindruck.

Durch ihre angenehme Passform und das weiche Material bieten

die Tights einen hohen Tragekomfort, der auch bei längerem

Tragen erhalten bleibt. Sie schmiegen sich sanft an die

Haut an und ermöglichen ein angenehmes Gefühl über den

ganzen Tag hinweg. Damit eignen sie sich sowohl für lange

Tage im Alltag als auch für besondere Anlässe, bei denen Komfort

und Stil gleichermaßen gefragt sind.

Lyocell, auch bekannt als TENCEL, ist eine besonders

hochwertige und nachhaltige Viskosefaser. Sie zeichnet sich

durch ihre außergewöhnlich weiche und glatte Oberfläche

aus und fühlt sich angenehm auf der Haut an. Zudem ist das

Material atmungsaktiv und temperaturausgleichend, was zu

einem ausgeglichenen Tragegefühl beiträgt. Lyocell wird umweltschonend

aus Holz gewonnen und steht damit für einen

verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen. In den Electra

Tights vereinen sich so Stilbewusstsein, Komfort und Nachhaltigkeit

auf elegante Weise.

Ganz neu bei ooley ist außerdem die Tennissocke „Love is

Everywhere“. Mit diesem Modell setzt ooley ein liebevolles

Statement und unterstreicht die Bedeutung kleiner Gesten im

Alltag. Gefertigt aus hochwertiger Bio-Baumwolle ergänzt die

Socke jedes Outfit mit einer positiven Botschaft. Sie wurde im

Januar gelauncht und überzeugt durch Qualität, angenehmen

Tragekomfort und ein zeitloses Design, das vielseitig kombinierbar

ist.

www.ooley.de

BREMISSIMA


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Eine Feier im Restaurant Bloom im

Rhododendronpark ist ein unvergessliches

Erlebnis im Grünen, getragen

von hochwertiger Gastronomie und

einer ganz besonderen Atmosphäre

Betriebsleiterin Anja Rusche organisiert

mit ihrem Restaurant-Team Feiern und

Feste unterschiedlichster Art

BREMISSIMA


Verlagssonderseite

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Perfekt für Ihre Feste

Wenn besondere Momente einen besonderen Ort verdienen:

Das Restaurant Bloom im Rhododendronpark

Stimmungsvolle und unvergessliche Momente sind im Restaurant

Bloom im Rhododendronpark und der botanika Bremen garantiert

w Manche Augenblicke im Leben verdienen mehr als nur einen

schönen Rahmen – sie verdienen einen Ort, an dem Natur,

Genuss und Emotionen miteinander verschmelzen. Eine Feier

im Restaurant Bloom im Rhododendronpark, direkt neben der

botanika, ist genau das: ein unvergessliches Erlebnis im Grünen,

getragen von hochwertiger Gastronomie und einer ganz

besonderen Atmosphäre.

Umgeben von blühender Natur bieten die stilvollen Räumlichkeiten

des Cafés und Restaurants sowie das angrenzende

Foyer der botanika Platz für bis zu 150 Gäste. Ob elegant, modern

oder ganz persönlich – die Flächen lassen sich flexibel

gestalten und werden durch einen großzügigen Außenbereich

mit traumhaftem Blick ins Grüne ergänzt. Dank der ruhigen,

exponierten Lage kann hier ausgelassen gefeiert, gelacht und

getanzt werden – bis tief in die Nacht.

Jede Feier ist so einzigartig wie die Menschen, die sie begehen.

Ob Hochzeit, Taufe, Konfirmation, Firmenfeier oder Tagung –

im Restaurant Bloom entsteht jede Veranstaltung mit viel Liebe

zum Detail. Frische, saisonale Zutaten aus der Region bilden

die Grundlage der Küche. Küchenchef Maxim Bigaj und

Sous Chef Thor Vandersee verwandeln diese mit Kreativität,

handwerklichem Können und Leidenschaft in kulinarische

Erlebnisse, die nicht nur satt machen, sondern Erinnerungen

schaffen. Individuell abgestimmte Menüs und Buffets erzählen

dabei ihre ganz eigene Geschichte. Abgerundet wird das

Genusskonzept durch täglich frische Kuchen aus einer renommierten

Konditorei aus dem Bremer Schnoor.

Ein voller Erfolg: die „After-Work“-Events in den Sommermonaten

Mit ebenso viel Herzblut begleitet Betriebsleiterin Anja Rusche

jede Veranstaltung von Beginn an. „Jede Feier trägt ihre

eigene Emotion in sich – unsere Aufgabe ist es, diesen Momenten

Raum zu geben und sie unvergesslich zu machen“, sagt sie.

In persönlichen Gesprächen werden Wünsche, Ideen und Details

besprochen, bis sich alles genau richtig anfühlt. Am Tag

der Feier selbst sorgt ein eingespieltes Team dafür, dass Gastgeber

und Gäste loslassen, genießen und einfach den Moment

leben können.

Für erste Informationen und Terminvereinbarungen steht das

Team unter (0421) 330 49 19 gern zur Verfügung.

www.restaurant-bloom.de

Küchenchef Maxim Bigaj und Sous Chef Thor Vandersee

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Ein romantischer Date-Kalender

Das ideale Valentinstagsgeschenk als DIY

w Der DIY-Date-Kalender ist eine liebevolle Valentinstagsidee,

die weit über ein Geschenk für einen einzigen Tag hinausgeht.

Statt schnell vergänglicher Klassiker entsteht hier etwas

Persönliches und Herzvolles: zwölf individuell gestaltete

Date-Kärtchen, die gemeinsam verbrachte Zeit über ein ganzes

Jahr hinweg schenken. Mit einfachen Materialien – einem Ast,

Bindfaden, Kärtchen und etwas Kreativität – wird daraus ein

dekoratives und liebevolles Geschenk, das zeigt, wie gern man

den anderen hat.

Jedes Kärtchen steht für einen besonderen Moment: vom gemütlichen

Spieleabend bis zum Picknick, von gemeinsamen

Entdeckungen bis zu kleinen Auszeiten vom Alltag. Der Kalender

wird an einem Ast befestigt und kann entweder aufgehängt

oder liebevoll verpackt überreicht werden. Er erinnert

auf schöne Weise daran, regelmäßig Zweisamkeit zu genießen

– und macht den Valentinstag zu einem Anlass, an dem echte

Nähe und gemeinsame Erlebnisse im Mittelpunkt stehen.

Für den Date-Kalender werden nur wenige Dinge benötigt:

· 12 Date-Kärtchen (Download verfügbar)

· ein Ast

· Bindfaden

· Wäscheklammern (am besten aus Holz)

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· ein schöner Stift

Für dieses DIY-Valentinstagsgeschenk braucht es nicht viel.

Den Ast kann man bei einem Waldspaziergang einsammeln

oder online kaufen. Die Kärtchen lassen sich entweder selbst

gestalten oder einfach als Vordruck bei bellendo.de herunterladen.

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Bast Zeltsauna

Eine Sauna für jede Gelegenheit – ganz ohne Baugenehmigung

feuerhemmende Polyestergewebe ist dreilagig isoliert und

verstärkte Ecken sorgen für langanhaltende Stabilität. Für ein

leistungsstarkes Sauna-Erlebnis sorgt der Edelstahl-Saunaofen

mit Doppelkammer-System, der Temperaturen bis +100 °C erreicht

(getestet bei -36 °C). Zusätzlich bietet die Zeltsauna maximale

Sicherheit und Komfort durch eine durchgehende Tür,

vollflächigen Boden, hitzebeständige TPU-Fenster und stabile

Verankerung an allen Seiten.

w Die Bast Zeltsauna passt überall – ob im Garten, auf der rasse oder beim Outdoor-Abenteuer, sie ist flexibel einsetzbar.

Ter-

Dank des Pop-up-Designs lässt sie sich schnell aufbauen und

ist leicht transportierbar, sodass echtes Sauna-Feeling jederzeit

und überall möglich ist. Gleichzeitig überzeugt sie durch Robustheit

und Langlebigkeit: Das Wasser- und UV-beständige,

Die Saunazelte sind so konzipiert, dass sie zu jedem Lebensstil

passen – egal, ob man sie dauerhaft im Garten aufstellst

oder im Auto zum nächsten Abenteuer mitnimmst. Bei der

Entwicklung der Saunazelte in Zusammenarbeit mit der Technischen

Universität Luleå war es den drei Gründern von Bast

wichtig, eine Sauna zu schaffen, die keine Kompromisse bei

Haltbarkeit, und Funktionalität eingeht, und die Fähigkeit besitzt,

wirklich hohe Temperaturen auszuhalten. Das Ergebnis

ist eine Sauna, die die Saunakultur für noch mehr Menschen

zugänglich macht und das gleiche Erlebnis wie eine traditio-

nelle Sauna bietet.

Die Bast Zeltsauna gibt es bei der Firma Klaus Schlenker

GmbH, Gottlieb-Daimler-Str. 30-34, 28816 Stuhr.

www.schlenker-gmbh.de

Irmgard Keun – Das Kunstseidene Mädchen

Mit Anna Stieblich, Jeannette Luft und Berliner Liedern

w Mit „Das kunstseidene Mädchen“ präsentiert das Bremer

Figurentheater Mensch, Puppe! in Kooperation mit der Arbeitnehmerkammer

Bremen einen Abend über die Schriftstellerin

Irmgard Keun (1905–1982), der sowohl den berühmten

Großstadtroman auf die Bühne bringt als auch aus dem Leben

der Autorin erzählt.

Irmgard Keun war eine wichtige – wenn nicht die – weibliche

literarische Stimme der Weimarer Republik und schrieb mit

dem damaligen Bestseller „Das kunstseidene Mädchen“ ein

Standardwerk der Neuen Sachlichkeit, das bis heute in Schulen

gelesen wird. Keun thematisiert darin die Rolle der Frau

in der Weimarer Republik, wirft zugleich aber auch einen kritischen

Blick auf die sich damals entwickelnde Konsum- und

Medienkultur sowie auf die weit auseinanderklaffende Schere

zwischen Arm und Reich.

Die Puppenspielerin Jeannette Luft und die Schauspielerin

Anna Stieblich verbinden Irmgard Keuns großen Roman mit

autobiografischen Texten der Autorin sowie zahlreichen zeitgenössischen

Chansons. So entsteht ein informativer, berührender

und spannender Theaterabend über Irmgard Keun und

ihre Zeit.

Die Aufführungen finden am Fr, 16. Januar, Sa, 17. Januar, Do,

29. Januar und Fr, 30. Januar jeweils um 19 Uhr in der Arbeitnehmerkammer

Bremen statt; der Eintritt beträgt 20,– Euro

bzw. 15,– Euro ermäßigt.

www.menschpuppe.de

BREMISSIMA


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BREMISSIMA


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Am 14. Februar werde ich mich zum Frühstück mit leckeren Valentine Overnight

Oats verwöhnen – vorbereitet am Abend zuvor und über Nacht im Kühlschrank

durchgezogen. Und natürlich darf zum Valentinstag ein Hauch liebevolles

Rot nicht fehlen …

Die Kombination aus Himbeeren, Chiasamen, Haferflocken und Nussmus ist

gesund, macht satt und liegt dennoch nicht schwer im Magen. Außerdem kann

ich dieses Frühstück wunderbar mitnehmen. Und das Wichtigste (oh, Happy Valentine!):

Es fühlt sich einfach gut an, morgens ein liebevoll zubereitetes Frühstück

vorzufinden.

Herzlichst

Helene

Zubereitung

Valentine Overnight Oats

Zutaten für die Valentine Overnight Oats

(für 2 Portionen)

100 g Haferflocken (optional glutenfrei)

250 ml pflanzliche Milch

1–2 EL Nussmus (ich habe Pistazienmus verwendet)

1 EL Süße nach Wahl (z. B. Ahornsirup)

optional 250 g Joghurt (ich habe Kokosjoghurt verwendet)

Für das Himbeerkompott

1 Tasse Himbeeren (gefroren)

1 EL Chiasamen

Saft einer ½ Orange

Außerdem

2 EL gehackte Pistazien

1 Handvoll Himbeeren (gefroren)

Haferflocken mit der Milch und dem Nussmus in einer Schüssel verrühren und

nach Geschmack süßen.

Für das Himbeerkompott die gefrorenen Himbeeren mit dem Orangensaft in

einem Topf erhitzen. Die Beeren zerdrücken und die Chiasamen unterrühren.

Das Kompott abkühlen lassen – die Chiasamen quellen dabei auf.

Die Haferflockenmischung mit dem Joghurt und dem Kompott abwechselnd in

Gläser schichten und über Nacht oder mehrere Stunden im Kühlschrank durchziehen

lassen.

Vor dem Servieren mit Himbeeren und gehackten Pistazien toppen.

VEGANE REZEPTIDEEN

von Food-Bloggerin

Helene Holunder

Mit netten Menschen vegan kochen,

aber ganz ohne Einkaufsstress und

Rezeptsuche?

Ich biete Kochtreffen in kleiner Runde

(4-8 Teilnehmende) in meiner gemütlichen

Bauernhausküche an, z.B.:

ein „Vegan ins Wochenende Menü“,

„Fingerfood und kleine Vorspeisen“,

California Kitchen“ oder „japanisch

inspiriert“. Wir kochen gemeinsam

die Gerichte und essen anschließend

zusammen am großen Eichentisch.

Du kommst, kochst und genießt - ich

kümmere mich um den Rest! Prima

auch als Geschenk oder Team Event

geeignet! Bei Allergien oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten

erstelle

ich individuelle Rezepte.

Infos und Termine auf www.heleneholunder.de

oder schreibe mir gerne

für Terminanfragen, Gutscheine

usw. (vegan@helene-holunder.de).

BREMISSIMA


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9. Kunstrausch der Kunsthalle Bremen

Kunst und Musik verbinden

wAm Freitag, den 23. Januar 2026, findet der 9. Kunstrausch

der Kunsthalle Bremen in Zusammenarbeit mit Studierenden

der Universität Bremen statt. Die Veranstaltung lädt dazu ein,

Kunst und Musik in einen lebendigen Dialog zu bringen. Der

Abend widmet sich den aktuellen Ausstellungen der Kunsthalle

und verbindet vielfältige künstlerische Positionen mit

einem abwechslungsreichen Programm.

Im Zentrum stehen die Ausstellungen „Alberto Giacometti.

Das Maß der Welt“ (bis 15. Februar 2026) und „Sibylle Springer.

Ferne Spiegel“ (bis 25. Januar 2026), die auf unterschiedliche

Weise Fragen nach Wahrnehmung, Körperlichkeit und

menschlicher Existenz aufgreifen.

Besucher:innen können im Rahmen interaktiver Führungen in

die Themen der Ausstellungen eintauchen. Ergänzend bietet

die Giacometti-Ausstellung Mitmachaktionen, die einen niederschwelligen

Zugang zu seinen Skulpturen eröffnen.

Neben den kunstvermittelnden Angeboten erwartet die Gäste

ein vielfältiges musikalisches Programm: Live-Bands und

DJs sorgen auf verschiedenen Bühnen in der Kunsthalle für

besondere Akzente, ergänzt durch Karaoke-Formate und Tanz-

Performances.

Das vielfältige Programm ist auf der Webseite der Kunsthalle

Bremen zu finden. Der Eintrittspreis ist frei wählbar zwischen

7,– Euro, 10,– Euro und 15,- Euro – jede:r gibt, was er oder sie

kann. Tickets sind an der Abendkasse sowie im Vorverkauf an

der Kasse der Kunsthalle Bremen erhältlich. Der Einlass ist ab

19 Uhr.

www.kunsthalle-bremen.de

Villa Sponte: Ausstellung „Schau mich an“

Gestickte Porträts von Vera von Ahlen und Collagenporträts von Jens Thiele

Rainer B. Schossig. Danach ist die Ausstellung jeweils dienstags,

sonnabends und sonntags von 15 bis 18 Uhr geöffnet.

Vera von Ahlen verbindet Stoff, Faden und Porträt zu einer

eigenen künstlerischen Sprache. In ihren Arbeiten verschmelzen

feine Sticktechniken mit intuitiver Gestaltung. Garnwahl,

Stichrichtung und Materialität erzeugen Licht, Schatten und

Ausdruck – jedes Porträt wird zu einem intimen, sinnlichen

Unikat. Ihre textilen Werke zeigen eindrucksvoll, wie moderne

Porträtkunst auch jenseits von Farbe und Leinwand funktionieren

kann. Die Künstlerin lebt in Bremen-Findorff.

In der Ausstellung „Schau mich an“ zeigen Vera von Ahlen und Jens

Thiele eindrucksvoll zwei völlig unterschiedliche Wege zeitgenössischer

Porträtkunst

w Unter dem Titel „Schau mich an“ zeigt die Villa Sponte, Osterdeich

59b, von Sonntag, 11. Januar, bis Sonntag, 15. Februar

2026, gestickte Porträts von Vera von Ahlen sowie Collagenporträts

von Jens Thiele. Die Vernissage findet am 11. Januar

um 15.30 Uhr statt, die Laudatio hält der Rundfunkjournalist

Jens Thiele hingegen arbeitet ausschließlich mit Papier. Aus

Schnipseln aus Mode-, Design- und Lifestyle-Magazinen formt

er fiktive Porträts, die Schicht für Schicht entstehen. Die Pa-

piere fungieren als Farbpalette: Glanz, Strukturen und Texturen

erzeugen Tiefe und malerische Wirkung. Überraschende

Kombinationen aus seinem „Papierwald“ verleihen den Figuren

Lebendigkeit und besondere Ausdruckskraft. Thiele lebt

in Oldenburg.

www.villa-sponte.de

BREMISSIMA


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Die exklusive Zusammenarbeit zwischen Joybird und Pantone sorgt

für Ruhe und Entspannung und erfüllt den Wunsch nach Harmonie zu

Hause mit einladend angenehmen Stoffen

Feiern Sie 70 Jahre Fantasie mit Play-Doh und der Pantone-Farbe des

Jahres 2026, Cloud Dancer. Das ruhige Weiß lädt zu Gelassenheit,

Kreativität und Verbindung ein, denn manchmal beginnt das beste

Spiel mit einer leeren Leinwand.

Ein leiser Hauch von Ruhe und Frieden

in einer lauten Welt

Pantone Farbe des Jahres 2026 „Cloud Dancer“

wIn einer Zeit permanenter Reizüberflutung wächst die

Sehnsucht nach Stille, Klarheit und innerem Gleichgewicht.

Mit der Pantone Farbe des Jahres 2026, PANTONE 11-4201

Cloud Dancer, rückt genau dieses Bedürfnis in den Mittelpunkt.

Das edle, nuancierte Weiß steht sinnbildlich für einen

gesellschaftlichen Wandel hin zu bewusster Entschleunigung

und stiller Reflexion. Cloud Dancer ist kein leeres Weiß – es ist

ein atmendes, sanft wogendes Farbbild, das Gelassenheit ausstrahlt

und Raum für Fokus und mentale Weite schafft.

Wie eine unbeschriebene Leinwand verkörpert Cloud Dancer

den Wunsch nach einem Neubeginn. Alte Denkmuster dürfen

losgelassen werden, um Platz für neue Perspektiven zu schaffen.

Als luftiger, leichter Farbton lädt Cloud Dancer dazu ein,

die Vorstellungskraft schweifen zu lassen und kreative Prozesse

neu zu denken. „Als eine Art visuelle Atempause eröffnet

Cloud Dancer Raum für Kreativität, damit neue Erkenntnisse

und mutige Ideen entstehen können“, sagt Laurie Pressman,

Vice President des Pantone Color Institute.

Gerade in einer Phase tiefgreifender Veränderungen, in der wir

unseren Platz in der Welt neu definieren, wirkt PANTONE

11-4201 Cloud Dancer wie ein leises Versprechen von Klarheit.

Der Lärm des Alltags ist für viele so allgegenwärtig geworden,

dass die eigene innere Stimme kaum noch Gehör findet. Cloud

Dancer setzt hier bewusst einen Kontrapunkt: als Bekenntnis

zur Simplizität, zur Reduktion auf das Wesentliche und zur

Konzentration auf das, was wirklich zählt.

„Dieser dezente Weißton schärft unsere Aufmerksamkeit und

hilft uns, uns von ablenkenden äußeren Einflüssen zu lösen“,

ergänzt Leatrice Eiseman, Executive Director des Pantone Color

Institute. Cloud Dancer ist damit mehr als eine Farbe – er

ist ein stiller Begleiter auf dem Weg zu mehr Achtsamkeit,

Kreativität und innerer Balance.

www.pantone.com

BREMISSIMA


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Ingwer-Shot

Der natürlicher Immunbooster

für die kalte Jahreszeit

w Ingwer enthält viel Vitamin C, ätherische Öle sowie Scharfund

Bitterstoffe, die Verdauung und Durchblutung anregen.

In Kombination mit Zitrusfrüchten und Kurkuma entsteht

ein kraftvoller Immun-Shot, der Energie gibt und sich ideal

auf Vorrat zubereiten lässt. Da Fertigshots im Handel oft teuer

sind, bietet die selbstgemachte Variante eine einfache Möglichkeit,

ein frisches, unverfälschtes Getränk ohne Zusatzstoffe

herzustellen.

Der Shot wird in kleinen Portionen getrunken – meist ein

Schnapsglas pro Tag. Damit er nicht zu scharf ist, kann er

mit Apfel- oder Orangensaft verdünnt oder durch zusätzliche

Früchte milder gestaltet werden. Im Kühlschrank hält sich der

selbstgemachte Ingwer-Shot etwa eine Woche und kann problemlos

eingefroren werden.

Klassischer Ingwer-Kurkuma-Shot

(Grundrezept, ergibt ca. 10 Portionen)

100 g Ingwer

2 Zitronen

4 Mandarinen

1 Apfel

50 g Agavendicksaft

1 TL Kurkuma

ca. 150 ml Wasser (oder Fruchtsaft)

optional: eine Prise Pfeffer

Alle Zutaten waschen, schälen bzw. zerkleinern, anschließend

im Mixer pürieren und nach Wunsch abseihen.

Mild-fruchtige Variante mit zusätzlichem Apfel

(Für alle, die es weniger scharf mögen)

100 g Ingwer

2 Zitronen

4 Mandarinen

2 Äpfel (ein zusätzlicher Apfel zur Milderung)

50 g Agavendicksaft

1 TL Kurkuma

Wasser nach Bedarf

Der erhöhte Fruchtanteil macht den Shot süßer und runder

im Geschmack.

Zitrus-Shot mit Orange und Kurkuma

100 g Ingwer

2 Zitronen

2 Orangen

1 Apfel

50 g Agavendicksaft

1 TL Kurkuma

Wasser oder Orangensaft nach Bedarf

Diese Version ist besonders vitaminreich und intensiv frisch.

BREMISSIMA


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Neue Hörstation „Moin 2038“ in der Zentralbibliothek

Klimaschutz erleben & Geschichten von morgen hören

wWie lebt es sich in einer klimafreundlichen Zukunft? Diese

Frage beantwortet die neue Hörstation „Moin 2038“, die aktuell

in der Zentralbibliothek am Wall zu erleben ist. Dort kann

man ab sofort hören, wie Bremen und Bremerhaven im Jahr

2038 aussehen könnten – in Geschichten von Menschen, Ideen

und Orten, die sich verändern. Entwickelt von energiekonsens,

der gemeinnützigen Klimaschutzagentur für das Land

Bremen, nimmt die Hörstation ihr Publikum mit auf eine

akustische Reise in die Zukunft. Eine Beteiligungswand neben

der Station lädt zum Mitmachen ein. Gefördert wird die Aktion

von der Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft.

„Moin 2038 soll Mut machen“, erklärt Martin Grocholl, Geschäftsführer

von energiekonsens. „Klimaschutz lebt von Geschichten,

die berühren und motivieren. Die Hörstation bringt

diese Geschichten direkt zu den Menschen und ist ein Wegweiser

in die Zukunft.

Auch die Zentralbibliothek sieht die Hörstation als besonderen

Ort der Inspiration. „Bei uns kann man nicht nur in

Bücher eintauchen, sondern nun auch in Bremens Klimazukunft“,

sagt Lucia Werder, Direktorin der Stadtbibliothek Bremen.

„Zu hören, wie Bremen im Jahr 2038 aussehen könnte,

macht Klimaschutz und Zukunft greifbar – und lädt unsere

Besucherinnen und Besucher ein, selbst Teil dieser Geschichte

zu werden und eigene Perspektiven einzubringen.“

Die Hörstation ist während der Öffnungszeiten der Zentralbibliothek

frei zugänglich.

www.energiekonsens.de/moin2038

Geschäftsführer von energiekonsens

Martin Grocholl und

Lucia Werder, Direktorin der

Stadtbibliothek Bremen

(Foto: Katja Thiele)

Deutsche Kinderkrebsnachsorge Nachsorgepreis 2025

geht an die BREMER ENGEL

des Klinikaufenthalts und bauen frühzeitig eine vertrauensvolle

Beziehung zu ihnen und ihren Familien auf. Auch nach

der Rückkehr nach Hause stehen sie den Betroffenen weiter

zur Seite. Die BREMER ENGEL arbeiten an vier Kliniken

für Kinder- und Jugendmedizin in Bremen, Bremerhaven und

Delmenhorst. Nach der Entlassung setzen sie die medizinische

Versorgung ambulant fort – in engem Austausch mit den

behandelnden Ärztinnen und Ärzten. Diese sogenannte Brückenpflege

ermöglicht es vielen Kindern, nach belastenden

Therapien schneller in ihr familiäres Umfeld zurückzukehren.

Dr. Swantje Wienand (M.), Kuratoriumsvorsitzende der Erika Müller

Stiftung, erhielt den Nachsorgepreis 2025 von den Stiftungsvorständen

der Deutschen Kinderkrebsnachsorge Sonja Faber-Schrecklein

(r.) und Roland Wehrle. (Foto: Wilfried Dold)

wDer mit 10.000 Euro dotierte 24. Nachsorgepreis ging an die

Erika Müller Stiftung für ihr Projekt BREMER ENGEL. Ausgezeichnet

wurde damit die langjährige Arbeit der mobilen

Kinderkrankenschwestern, Psychologinnen und Therapeutinnen

in Bremen, Bremerhaven und Niedersachsen. Sie begleiten

schwerst- und chronisch kranke Kinder bereits während

„Die Brückenpflege führt zu weniger und kürzeren Klinikaufenthalten

und schenkt den Familien mehr Normalität“, sagte

Dr. Swantje Wienand, Kuratoriumsvorsitzende der Erika Müller

Stiftung, bei der Preisverleihung in Stuttgart. Das Preisgeld

solle helfen, das ausschließlich spendenfinanzierte Angebot

zu sichern und weiter auszubauen. Die Arbeit der BREMER

ENGEL werde von Betroffenen und Ärzten gleichermaßen als

„außerordentlich wertvoll“ erlebt.

Die Deutsche Kinderkrebsnachsorge engagiert sich seit 35 Jahren

für familienorientierte Rehabilitation. Neben dem Nachsorgepreis

wurden 2025 auch ein Medienpreis und zwei Anerkennungspreise

vergeben.

www.kinderkrebsnachsorge.de

BREMISSIMA


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Christina Wandscher:

Unternehmerin in Bewegung

Die Wandscher Gruppe feiert in diesem Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum.

In Bremen führt Christina Wandscher das Autohaus –

mit 13 Marken, einem jungen Team und viel Lust auf Mobilität.

BREMISSIMA


HAUTNAH

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Christina Wandscher leitet den

Bremer Standort seit 2021

Die 29-Jährige leitet den Bremer Standort

seit der Eröffnung im Mai 2021. Was

damals mitten in der Corona-Zeit als

mutiges Projekt begann, ist heute fester

Bestandteil der Bremer Autolandschaft.

Fiat, Alfa Romeo, Jeep, Opel, Peugeot,

Citroën und BYD – die Liste der Marken

an der Hausfassade ist lang. „Wir wollen

Mobilität für alle ermöglichen“, sagt sie.

„Vom Einstiegsauto bis zur großen Flotte

für Unternehmen.“

Rückhalt gibt ihr eine Gruppe, die in

diesem Jahr ein rundes Jubiläum feiert.

1986 gründete ihr Vater Thomas Wandscher

in Oldenburg das erste Autohaus

der Familie. Heute umfasst die Wandscher

Gruppe sechs Standorte, rund 170

Mitarbeitende und einen Jahresumsatz

von etwa 350 Millionen Euro. Der Claim

für das Jubiläum lautet entsprechend:

„Mobilmacher seit 1986.“

Von der Tochter zur Chefin

Der Weg von Christina Wandscher ins

Autohaus war alles andere als vorgezeichnet.

Aufgewachsen in Oldenburg

bei Mutter Hanna und Vater Thomas,

Grundschule in Kreyenbrück, Abitur

2014 am Herbart-Gymnasium. Mit Autos

hatte sie lange wenig zu tun. „Ich

war eher das klassische Pferdemädchen

und bin viel geritten“, erzählt sie. „Natürlich

war ich ab und zu auch im Autohaus

meines Vaters. Aber eher drei Mal

im Jahr als jeden Tag.“

ANDREAS SCHACK

BRITTA GOTTSCHALK

Wer das Autohaus an

der Steubenstraße

betritt, bemerkt sofort

diesen vertrauten

Duft aus Neuwagen,

Reifen und einem Hauch Öl aus

der Werkstatt, der zu diesem Ort gehört

wie die glänzenden Modelle im Showroom.

Eine Leseecke lädt Kundinnen

und Kunden zum kurzen Warten ein.

Die Bremissima liegt dort neben Autozeitschriften

aus. Den Kaffee gibt es in

Porzellantassen. „Wenn jemand zu uns

kommt, soll er sich gesehen fühlen“, sagt

Christina Wandscher. „Kaffee aus einer

richtigen Tasse gehört für mich dazu.“

Dass sie dennoch im elterlichen Unternehmen

landen würde, entscheidet sich

erst nach dem Abitur. Statt direkt zu

studieren, beginnt sie eine Ausbildung

zur Automobilkauffrau – bewusst nicht

im Stammsitz, sondern im ostfriesischen

Aurich. „Ich wollte keine Sonderrolle als

Tochter des Chefs“, sagt sie. „Dort war

ich eine ganz normale Auszubildende.“

Auf die verkürzte Ausbildung folgt ein

duales BWL-Studium in Oldenburg,

Schwerpunkt strategisches Management

und Personalführung. Die Bachelorarbeit

widmet sie einem Thema, das

sie bis heute umtreibt: dem Unterschied

zwischen patriarchalem Führungsstil

BREMISSIMA


HAUTNAH

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Christina Wandscher in der Überseestadt, ihrem privaten und beruflichen Lebensmittelpunkt – hier tankt sie Energie für neue Projekte

und einem inklusiven Ansatz, der Mitarbeitende

einbezieht. „Am Ende liegt

die Lösung irgendwo dazwischen“, sagt

sie. „Man braucht klare Entscheidungen.

Aber auch ein Team, das Verantwortung

übernimmt.“

2019 bittet ihr Vater sie, den nächsten

Schritt zu gehen. Die Gruppe will nach

Bremen expandieren. Die Bedingung:

„Er würde das nur machen, wenn ich

hier die Geschäftsleitung übernehme“,

erinnert sie sich. Die Finanzierung, der

Kauf des Gebäudes – früher Gebrauchtwagenzentrum

von Schmidt & Koch,

später in der Hand eines Logistikunternehmens

– und die Gespräche mit den

Herstellern organisiert er. „Aber ab dem

Moment der Eröffnung hat er mir komplett

vertraut“, sagt sie. „Er war im ersten

Jahr nicht ein einziges Mal hier. Das

war eine enorme Verantwortung und

eine riesige Chance.“

Auto-Show statt Sparflamme

Die Rahmenbedingungen konnten

schwieriger kaum sein: Corona, Kurzarbeit,

keine offizielle Eröffnungsfeier erlaubt.

„Wir sind praktisch auf Sparflamme

gestartet“, erinnert sich Wandscher.

Gleichzeitig spürt sie schnell, welches

Potenzial Bremen bietet. „Man merkt,

dass wir hier in einer Großstadt sind. Die

Frequenz, die Vielfalt der Kundschaft,

die Anfragen. Das ist etwas anderes als

in Aurich oder Wilhelmshaven.“

Heute arbeiten in Bremen rund 40 Menschen

in Verkauf, Service und Werkstatt.

Buchhaltung, Disposition, Marketing

und Großkundengeschäft sitzen in einem

zusätzlichen Büro in der Überseestadt

– mit Weserblick. „Ich wollte

nicht nur dort wohnen, sondern auch

arbeiten“, sagt sie und lacht. „Und irgendwann

hatten wir so wenig Platz im

Haus, dass das ohnehin nötig war.“

Die Gruppe verkauft jährlich rund

20.000 Neuwagen. Etwa 40 Prozent

bleiben im jeweiligen Marktgebiet, der

Rest geht überregionale Wege – zu Kunden

in ganz Deutschland und zu anderen

Autohäusern, die nicht mehr direkt

beim Hersteller einkaufen können. „Viele

kleine Betriebe haben hervorragenden

Service, aber nicht die Konditionen für

große Einkaufsmengen“, erklärt Wandscher.

„Wir beliefern sie und sichern uns

damit eine weitere Säule im Vertrieb.“

S

BREMISSIMA


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Christina Wandscher im Showroom des Bremer Autohauses – zwischen 13 Marken und einem Team, das Mobilität neu denkt

S

Online-Vertrieb oder Probefahrt

Reine Online-Shops für den Autokauf

sieht Wandscher skeptisch. Zwar betreibt

die Gruppe eine eigene Online-

Abteilung, die rund 2.000 Fahrzeuge im

Jahr an Kunden verkauft, die nie im Autohaus

waren. „Das ist gutes, schnelles

Geschäft“, sagt sie. „Aber es ersetzt nicht

die persönliche Beratung.“

Viele Menschen wollten ihr Auto sehen,

anfassen, den Innenraum riechen, bevor

sie unterschreiben. Gerade bei Kauf

oder Finanzierung sei das ein emotionaler

Moment. „Wer sein Traumauto sucht

oder eine Mobilität, die zum eigenen

Leben passt, entscheidet nicht nur nach

Zahlen“, sagt sie. „Da geht es um Gefühl,

um Vertrauen. Und das entsteht nur im

persönlichen Gespräch.“

Gleichzeitig haben Transparenz und

Vergleichbarkeit zugenommen. „Unsere

Kunden informieren sich hervorragend

im Netz – egal in welchem Alter“, sagt

Wandscher. „Preise, Zinssätze, Leasingraten

– alles wird verglichen. Und das ist

völlig in Ordnung.“ Ihre Antwort darauf

ist Klarheit: Pakete, die vom günstigen

Einstiegsmodell bis zum italienischen

SUV reichen, flexible Finanzierungsmodelle

und ein Service, der niemanden

wegschickt. „Wir wollen Lösungen

finden und nicht Gründe, warum etwas

nicht geht.“

Ausbilden statt klagen

Ein Thema, das sie besonders beschäftigt,

ist der Fachkräftemangel. Statt darüber

zu klagen, setzt die Gruppe seit

BREMISSIMA


35

Jahren konsequent auf Ausbildung: Automobilkaufleute,

Mechatronikerinnen

und Mechatroniker, kaufmännische Berufe

– die Liste ist lang. „Wir versuchen,

junge Menschen früh an uns zu binden“,

sagt Wandscher. „Wer im dritten Lehrjahr

zeigt, dass er oder sie motiviert ist,

bekommt bei uns ein Angebot für die

Zeit danach.“

Dabei orientiert sich die Ausbildung

nicht nur an IHK-Plänen. „Wir schauen,

wo die Stärken liegen und wie wir jemanden

spezialisieren können“, erklärt

sie. Der Nebeneffekt: Man kennt sich –

und oft auch die Familien – seit Jahren.

„Das schafft eine andere Bindung, als

wenn jemand erst als fertige Fachkraft

zu uns kommt.“

Als Frau in einer Männerbranche

Wenn Christina Wandscher von ihrer

Rolle als Frau in einer deutlich männlich

geprägten Branche spricht, tut sie das

ohne Pathos. „Ich bin in vielen Runden

das sprichwörtliche Einhorn“, sagt sie.

„Aber das hat Vor- und Nachteile.“ Ihr

Name falle auf; man erinnere sich leichter

an sie. Gleichzeitig müsse sie sich

fachlich manchmal stärker beweisen als

männliche Kollegen.

„Mir ist wichtig, Gespräche auf Augenhöhe

zu führen“, sagt sie. „Wenn man

mit Kompetenz und Klarheit auftritt,

löst sich vieles sehr schnell auf.“ Von der

Idee, Frauen im Beruf grundsätzlich als

benachteiligt zu sehen, hält sie wenig.

„Es gibt Vorteile, Frau zu sein, und Vorteile,

Mann zu sein. Entscheidend ist,

was man daraus macht.“

Zuhause an der Weser

Privat hat sie ihren Lebensmittelpunkt

klar nach Bremen verlegt. Nach einer

Zwischenstation in Habenhausen lebt

sie heute in der Überseestadt. Dort beginnt

oder endet oft ihr Tag: Spaziergänge

mit den beiden Hunden Peanut und

Stormy an der Weserpromenade, Sonnenuntergang

inklusive. „Das entschleunigt“,

sagt sie.

Ausgleich findet sie außerdem beim

Tennis – in Oberneuland und Delmenhorst

– sowie im Fitnessstudio. Und

dann ist da noch eine besondere Leidenschaft,

die sie mit ihrem Vater teilt: das

Motorradfahren. Einmal im Jahr geht

es zur Vatertagstour, häufig in den Harz

oder an die Ostsee. Gefahren wird eine

BMW-Touring-Maschine. „Ein bisschen

mein Altherrenmotorrad“, sagt sie und

lacht. „Aber sie ist bequem, sportlich

und perfekt für lange Strecken.“

In der Kombination aus strategischem

Denken, Lust auf Bewegung und gelebter

Bodenständigkeit liegt wohl das

Geheimnis ihres Erfolgs. Während im

Showroom neue Modelle glänzen und

draußen an der Fassade der Claim „Mehr

Marken, mehr Möglichkeiten“ prangt,

arbeitet das Team im Hintergrund bereits

an der nächsten Etappe: dem Jubiläumsjahr

2026 – mit besonderen Aktionen

für Kundinnen und Kunden und

einem großen Sommerfest für die Belegschaft.

„Wir sind Mobilmacher seit 1986“, sagt

Christina Wandscher. „Und wir haben

noch viele Ideen, wie wir Menschen in

Bewegung bringen können – in Bremen

und darüber hinaus.“

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BREMISSIMA


36

Kunst.

Können.

Klick.

FRANZISKA THOLEMA

ELISA MEYER, FRANZISKA THOLEMA

Alter Raum, neues Studio: Seit dem

1. November 2025 fotografiert Elisa

Meyer in der Alten Molkerei in

Worpswede. Ein Ort, der bewusst

nicht nach steriler Technik riecht –

sondern nach Handwerk und echter

Haltung.

Kennen Sie dieses besondere Geräusch

einer Spiegelreflexkamera?

Das einfache, etwas trockene Klicken

in dem Moment, wenn der Spiegel in

der Kamera nach oben klappt und das

Foto quasi im Kasten ist? Für Elisa

Meyer gehört dieses Klicken zu ihren

Lieblingsgeräuschen. Vielleicht, weil

man es heute nur noch selten hört.

Und weil darin alles mitschwingt,

was ihre Arbeit ausmacht: präzises

Handwerk, ein geschulter Blick für

echte Momente und eine Professionalität,

die sich nicht nur auf Technik

verlässt.

Ort mit Geschichte

Elisa sitzt in ihrem Studio mitten in

Worpswede, auf einer antiken Récamiere,

die aus der Zeit stammen

könnte, in der die Ochsengespanne

tatsächlich noch die Milch hier zur

Alten Molkerei zogen. Es ist ein Haus

mit Geschichte, mit Vergangenheit,

mit Kunst im Fundament. 1940 als

Molkerei gebaut, später Kulturzentrum,

bis vor Kurzem sogar mit einem

kleinen Theater. Heute ist die

Alte Molkerei ein Begriff. Ein Ort

für Kunst und Handwerk – und Elisa.

„Hier fühlt sich für mich einfach alles

richtig an“, sagt sie. „Genau hier will

ich sein.“ Ursprünglichkeit, Bodenständigkeit

und Echtheit prägen ihre

Arbeit und ihr Leben – kein Wunder,

dass Worpswede für sie mehr ist als

nur ein Ort.

Die D6 – eine schwere, digitale Spiegelreflexkamera

von Nikon – ruht

in ihrer Hand, als wäre sie dort hineingewachsen.

Wenn Elisa abdrückt,

macht es klick. Ein echtes Klick, eines,

das fast schon nostalgisch wirkt

in einer Welt, die das Geräusch längst

digitalisiert und weichgespült hat.

Aber: „Ich bin Handwerkerin“, sagt

Elisa. Keine Pose, kein Image-Gerede

oder Marketing-Sprache. Sondern

eine schlichte, authentische Erkenntnis.

Vielleicht liegt das an ihrer Herkunft.

Elisa wächst in einem winzigen Dorf

in Niedersachsen auf, in dem mehr

Tiere als Menschen leben. Ein Ort,

in dem Holz riecht wie Holz, Arbeit

nach Arbeit klingt und Stille nicht

bedrohlich ist, sondern verlässlich.

Ihr Vater ist Tischler, ihre Mutter

Stuhlflechterin – und dass Elisa die

Arbeit mit ihren Händen liebt, überrascht

hier eigentlich niemanden.

S

BREMISSIMA


FOTOKUNST

37

Ob es wirklich die Technik ist, die

perfekte Schärfe oder die teuren Linsen

– oder doch etwas, das man nicht

kaufen kann: Elisa Meyer zeigt, dass

gute Fotografie vor allem Gefühl ist.

BREMISSIMA


38

S

Erste Begegnung, erste Erfahrung

Mit 14 Jahren besucht sie ihren ersten

Fotokurs – damals noch zusammen mit

ihrer Freundin, die einfach gerne Fotos

macht. Elisa interessiert sich aber

eher für das, was in der Kamera passiert,

als davor. Sie entdeckt in diesem Moment

ihre Leidenschaft – nicht nur für

die Arbeit mit ganz unterschiedlichen

Menschen oder für die großen schweren

Kameras selbst, sondern vor allem

für die Laborarbeit: das Alchemistische,

das Präzise, das, was man nur mit den

eigenen Händen schaffen kann. „Fünfzig

Prozent Technik, fünfzig Prozent

Kreativität“, sagt sie heute rückblickend

lächelnd. Und in ihrem Fall hundert Prozent

Leidenschaft.

Mit sechzehn macht sie dann ein erstes

Praktikum bei Matthias Hoffmann,

einem Mann, der in der Food-Fotografie

ein Meister ist und daher auch als

„Meisterknipser“ bekannt ist – technisch

brillant, kreativ unbeirrbar. Elisa

beobachtet, wie er zum Beispiel Erbsen

fotografiert, winzig klein – groß und

vollkommen im Bild, wie er Licht formt,

Schatten setzt, Geschichten aus Alltäglichem

erzählt. Sie ist fasziniert. Und

weiß spätestens in diesem Moment, wohin

sie will.

„Damit ich gute Fotos machen kann, muss ich Menschen fühlen“, sagt Elisa. Vertrauen, Nähe

und echtes Interesse bilden für sie die Grundlage jedes starken Bildes.

Leidenschaft im Labor

Und so beginnt sie mit achtzehn Jahren

ihre Ausbildung im Studio B, ebenfalls

in Bremen – einem großen Werbestudio

also, in dem sie sich und zahlreiche

Bilder entwickelt. Sie lernt die Präzision

der Werbewelt, die Ruhe im Chaos, die

Kunst, innerhalb einer Sekunde präsent

zu sein. Sie wird sicherer, mutiger,

technischer – gleichzeitig aber auch immer

freier. Als Fotografieren plötzlich

immer weniger im Labor, sondern am

Computer stattfindet, hadert sie. Doch

sie bleibt der Fotografie treu, weil ihr

Herz nun mal dort schlägt, wo das Licht

auf die Linse trifft.

Nach der Lehre steigt sie dann fest ein.

Werbefotografie, Portraitfotografie,

BREMISSIMA


FOTOKUNST

39

S

BREMISSIMA


40

Elisa hat klare Pläne: die unsichtbare Putzkraft der Alten Molkerei porträtieren, eine richtig

„fundstüchtige Hochzeit“ begleiten oder ihr Wissen in Kursen weitergeben, um ihre Liebe zum

Handwerk weiterzugeben.

S

Aktfotografie – nach einiger Zeit leitet

sie das Portraitstudio „Das gute Portrait“.

Doch das reicht Elisa irgendwann nicht

mehr aus. Sie will freier sein, freier arbeiten,

freier fotografieren. Also springt

sie. Raus in die Freiheit, raus aus der Sicherheit,

rein in den Sielwall, mitten in

Bremen. Ihr erstes eigenes Studio. Wer

Angst vor der Kamera hat, entspannt

sich bei ihr schnell. „Es ist wie tanzen“,

sagt sie – und sie führt so sicher, dass

niemand die Schritte kennen muss. Und

so fotografiert sie Familien an ihren jeweiligen

Lieblingsplätzen in der Stadt,

begleitet mit ihrer Kamera Geschäftsleute

bei Vertragsunterzeichnungen und

ist bei Familienfesten und Hochzeiten

ganz nah dran. Sie fotografiert große

Gruppen, kleine Augenblicke, Politiker,

Künstlerinnen, Sexarbeiterinnen, einfache

Leute, besondere Leute, alltägliche

Themen, moderne Kunst, Familienchaos,

Traditionen und Tabus.

Unverwechselbarkeit eines Moments

Und auch nach 17 Jahren Selbstständigkeit

und 24 Jahren Fotografie langweilt

sie immer noch nichts. Jede Person ist

neu, jede Begegnung ein Anfang, jedes

Foto authentisch, einzigartig, anders.

„Vielleicht gleicht eine Blume auf den

ersten Blick der anderen“, sagt sie. „Aber

wenn man sich zu ihr herunterbeugt

und sie richtig ansieht, merkt man: Jede

Blume ist einzigartig und hat ihre ganz

eigenen Besonderheiten.“ Die Kamera

ist bei ihr das Werkzeug, um genau dieses

Hinsehen festzuhalten. Ein Blick.

Ein Atemzug. Ein Klick eben.

Vielleicht ist genau das Elisas Geheimnis:

Sie zeigt nicht, wie jemand aussieht

– sondern wer jemand ist. Nicht schneller,

nicht lauter, nicht glatter – sondern

einfach ehrlich. Und am Ende entsteht

ein Bild, das wirkt, weil jemand für einen

Moment lang wirklich hinschaut …

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42

ZEITGEMÄSS New York erlebt Vera

Volmer als einen Ort, an dem Yoga

offen und zeitgemäß vermittelt wird

BREMISSIMA


ANKOMMEN

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Leichtigkeit

leben

YOGA MIT VERA VOLMER

ANDREAS SCHACK

BRITTA GOTTSCHALK, PRIVAT

BREMISSIMA


44

Yoga begleitet Vera Volmer

schon seit vielen Jahren.

Nach ihrer Ausbildung zur

Yogalehrerin in New York

gibt sie ihre Erfahrungen

heute in Bremen weiter.

PRAXIS Vera Volmers Arbeit

speist sich aus Einflüssen

verschiedener Yogaschulen,

die sie über viele Jahre gesammelt,

geprüft und in eine

eigene, stimmige Praxis integriert

hat

Noch bevor das Haus wach wird, noch

bevor der Tag beginnt, liegt Vera Volmer

einen Moment länger still in ihrem Bett

und atmet bewusst. Ruhig ein. Ruhig

aus. Nur fünf Minuten. Mehr braucht

es nicht. „Das ist mein Minimum“, sagt

sie. Diese tägliche Verbindlichkeit sich

selbst gegenüber ist ihr wichtig, auch an

vollen Tagen. Alles andere ist Bonus.

Erst danach steht sie auf, trinkt ein

Glas warmes Wasser und macht, wenn

es passt, noch einen Sonnengruß. Viel

Zeit bleibt nicht. Ihr Alltag ist dicht.

Yoga fügt sich hinein, statt zusätzlichen

Druck zu erzeugen. Es schafft Struktur

und Klarheit und eine bewusste Praxis,

die trägt, statt auszuweichen.

Vera Volmer lebt mit ihrer Familie in

Bremen-Oberneuland. Sie unterrichtet

Yoga im Tanzstudio Polkadot und im

Studio am Stern, gibt Workshops und

Einzelstunden. Ihre Arbeit speist sich

aus Einflüssen verschiedener Yogaschulen,

die sie über viele Jahre gesammelt,

geprüft und in eine eigene, stimmige

Praxis integriert hat. Ihr Unterricht

ist achtsam, klar und freundlich – sich

selbst gegenüber genauso wie anderen.

Yoga versteht sie dabei nicht als Rückzug,

sondern als Grundlage für Verbindung.

Vom Kopf ins Spüren

Geboren und aufgewachsen ist Vera

Volmer in St. Petersburg. Dort studiert

sie und lernt auch ihren späteren Mann

kennen. Die beiden begegnen sich auf

dem Campus der Universität, an der er

an einem internationalen Programm

teilnimmt – und verlieben sich. Nach

dem Studium und einer Zeit der Fernbeziehung

zieht sie nach Bonn zu ihm.

In Bonn beginnt sie eine erfolgreiche

Laufbahn im Marketing eines internationalen

Lebensmittelunternehmens. Die

Arbeit ist anspruchsvoll, strukturiert

und fordernd. „Ich war ehrgeizig und

sehr kopflastig“, sagt sie rückblickend.

Die Verantwortung ist hoch, der Blick

BREMISSIMA


ANKOMMEN

45

STUDIO Heute unterrichtet sie

regelmäßig im Tanzstudio Polkadot

und im Studio am Stern

stets nach vorne gerichtet. Diese Zeit

prägt sie. Klarheit, Verlässlichkeit und

Ehrlichkeit im Handeln bleiben und bilden

bis heute die Grundlage ihrer Arbeit

als Lehrerin.

Yoga tritt in dieser Phase eher überraschend

in ihr Leben. Eine Freundin

nimmt sie spontan mit in einen Kurs.

Sie rollt die Matte aus, ohne große Erwartung.

Der Moment, der bleibt, ist

unscheinbar und prägend zugleich. Eine

Balance-Haltung, ein leichtes Wanken

und die Erkenntnis, dass Grübeln hier

nicht hilft. „Wenn ich jetzt nicht ganz

bei mir bin, falle ich um“, erinnert sie

sich. Plötzlich ist sie im Moment. Als

sie den Raum verlässt, ist etwas anders.

Nicht spektakulär, aber spürbar. „Mein

Kopf war ruhig“, sagt sie. Nicht für immer.

Aber für diesen Augenblick. Und

Yoga bleibt in ihrem Leben.

Leichtigkeit im Leben

Später zieht die Familie nach Berlin.

Beruflich übernimmt Vera Volmer dort

eine Position im Brand Management

eines globalen Getränkekonzerns.

Gleichzeitig verändert sich ihr privater

Alltag. In Berlin wird ihr zweites Kind

geboren, das Leben wird voller, dichter,

komplexer. Vera Volmer organisiert,

plant, funktioniert. Yoga wird in dieser

Zeit zu einem Gegengewicht. „Ich habe

lange geglaubt, dass man Dinge nur erreichen

kann, wenn man sich sehr stark

anstrengt“, sagt sie. „Und irgendwann

gemerkt, dass zu viel Wollen eher blockiert.“

Diese Erkenntnis zieht sich seither

durch ihre Praxis. Verbissenheit bringt

selten Stabilität hervor. Weder auf der

Matte noch im Leben. „Wenn ich etwas

unbedingt erzwingen will, eine Haltung,

eine Entscheidung oder einen Zustand,

dann verkrampft alles“, sagt sie. „Sobald

ich Leichtigkeit zulasse, entsteht

Raum.“ Auf der Matte ist das unmittelbar

erfahrbar. Wer mit reiner Kraft in

den Handstand will, kippt oft um. Wer

den Atem beruhigt, wartet und dosiert,

findet Halt. „Leichtigkeit ist keine Beliebigkeit“,

sagt Vera Volmer. „Sie ist Vertrauen.“

Yoga in New York

2016 zieht die Familie für mehrere Jahre

nach New York. Für Vera Volmer ist das

der Moment, Yoga nicht nur zu praktizieren,

sondern zu vertiefen. She absolviert

dort ihr Lifepower Yoga Teacher

Training unter der Leitung von Jonny

Kest und beginnt bald selbst zu unterrichten.

S

BREMISSIMA


46

S

New York erlebt sie dabei als einen Ort,

an dem Yoga offen und zeitgemäß vermittelt

wird. Weniger Dogma, mehr

Verbindung von Körper, Atem und Nervensystem.

Sie sammelt in dieser Zeit

Impulse aus unterschiedlichen Richtungen

– dynamische Vinyasa-Praxis,

präzise Ausrichtung des Iyengar Yoga,

Atemarbeit und philosophische Hintergründe.

Yoga versteht sie dabei nicht als

abgeschlossenen Weg, sondern als kontinuierlichen

Prozess – ein Lernen und

Weiterentwickeln, das nie aufhört.

Eddie Stern ist ihr wichtigster Lehrer.

Seine Arbeit, die Yoga-Philosophie mit

wissenschaftlicher Forschung verbindet,

prägt ihre eigene Praxis und ihren

Unterricht bis heute. Erkenntnisse zur

Wirkung von Atem und Bewegung auf

das Nerven- und Hormonsystem bestätigen

das, was sie selbst erfahren hat.

„Yoga hilft, das Nervensystem zu regulieren“,

sagt sie, „und verändert damit auch

die Art, wie wir mit Stress, Druck und

Herausforderungen umgehen.“

Familie in Bremen

Ende 2018 kehrt die Familie nach

Deutschland zurück – nach Bremen.

Ruhiger, näher an der Familie. Für Vera

Volmer beginnt ein neuer Lebensabschnitt.

Sie startet bewusst ohne eigenes

Studio. Heute unterrichtet sie regelmäßig

im Tanzstudio Polkadot und im Studio

am Stern.

Ihr Unterricht ist Ashtanga-basiertes

Vinyasa, ergänzt um therapeutische

Elemente. Die Stunden sind klar strukturiert

und zugleich offen. Kraftvolle,

präzise geführte Sequenzen wechseln

sich mit ruhigen Phasen ab. Atemarbeit

ist immer Teil der Praxis, aber nie Selbstzweck.

„Wenn wir langsamer atmen,

kommt der Körper aus dem Alarmmodus“,

sagt sie. „Der Kopf wird leiser, der

Blick weiter.“

„Yoga bewertet nicht“, sagt sie. „Jeder

bringt mit, was gerade da ist. Und jeder

geht in seinem Tempo.“ Entscheidend

sind für sie dabei Vertrauen und Commitment

– die Bereitschaft, sich einzulassen

und dranzubleiben, ohne sich zu

überfordern. Viele Teilnehmende nehmen

diese Erfahrung mit in ihren Alltag.

In Gespräche. In stressige Situationen.

In Entscheidungen. Wer lernt, bei sich

anzukommen, kann auch anderen präsenter

begegnen.

WIRKUNG Vera Volmer gibt Yoga

weiter, weil sie selbst erfahren hat,

wie wirksam es sein kann. Nicht als

Lösung für alles, sondern als Unterstützung.

Wertvoller Begleiter

Yoga ist für Vera Volmer ein wertvoller

Begleiter.

Etwas, das sich an unterschiedliche Lebensphasen

anpasst. Mal kraftvoll, mal

leise. Mal stabil, mal beweglich. Sie gibt

Yoga weiter, weil sie selbst erfahren hat,

wie wirksam es sein kann. Nicht als Lösung

für alles, sondern als Unterstützung.

Für mehr Ruhe im Kopf. Für Vertrauen

in den eigenen Körper. Und für

die Fähigkeit, im Leben anderer präsent

zu sein.

„Yoga“, sagt sie, „begleitet uns durchs Leben.

Und es macht klar: wirklich für andere

da sein können wir erst, wenn wir

bei uns selbst ankommen.“

Instagram: vera.in.flow

BREMISSIMA


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50

BREMISSIMA


IM FOKUS

51

VOM TRAMPOLINTRAUM

ZUM KREATIVUNTERNEHMEN

BREMISSIMA


52

EIN TEAM, EINE VISION Mahoxfilm versteht sich als Freundestruppe, die das Individuum stärkt – kompromisslos

MAHOXFILM

MAHOXFILM, ELISA MEYER

Wenn man heute auf Mahoxfilm blickt,

wirkt vieles selbstverständlich: die klare

Positionierung, das wachsende B2B-

Netzwerk, die Kooperationen mit etablierten

Marken und ein Produkt, das

organisch Reichweite und Umsatz generiert. Doch der Weg

dorthin begann weit weniger strukturiert – und gerade deshalb

erzählt das Unternehmen eine Geschichte, die tief im Unternehmertum

verankert ist: Mut, Ausdauer und der Wille, sich

immer wieder neu zu erfinden. Was als Jugendprojekt begann,

entwickelte sich innerhalb weniger Jahre zu einer Marke, deren

Stärke aus zwei komplementären Kräften entsteht: Paul,

der strategische Netzwerker und Vertriebsmotor, und Meric,

der kreative Problemlöser und Qualitätsgarant.

Als sich die beiden 2016 begegneten, waren sie zwei Jugendliche,

die auf einem Trampolin in Schwachhausen über große

Träume sprachen. Aus diesem Moment entwickelte sich

eine partnerschaftliche Dynamik, die später das Fundament

von Mahoxfilm bilden sollte: Paul als kraftvoller Erzähler im

Schnitt, Meric mit einem ungewöhnlich präzisen Blick für

Bildsprache und technische Umsetzung.

Während Paul später in der Gastronomie arbeitete und Meric

sein Fachabitur über ein Medienpraktikum verfolgte, war die

Videografie längst mehr als ein Hobby. Für beide war klar: Jede

Nebentätigkeit, jede praktische Erfahrung musste ein Beitrag

zur zukünftigen Produktionsfirma sein. Ihr frühes Commitment,

die Vision langfristig und strategisch anzulegen, wurde

zum inneren Motor.

Parallel zu Schule und Nebenjobs produzierten Paul und Meric

täglich Videos, bauten innerhalb kürzester Zeit ein umfassendes

Projektportfolio auf und stellten für ein erstes Großprojekt

sogar ein zehnköpfiges Team zusammen. Auch wenn

der Wettbewerbssieg ausblieb, blieb ein Satz haften, der sich

tief einprägte: „Was wir nicht können, wird gelernt.“

Dieser Leitsatz prägte ihre Entwicklung nachhaltig. Meric und

Paul erweiterten ihre technische wie kreative Expertise rasant.

Erste Musikvideos, die Online-Dokumentation ihres Workflows

und kleinere Auftragsarbeiten folgten. Der wirtschaftliche

Durchbruch blieb zunächst aus, doch der Glaube an die

eigene Entwicklung wuchs stetig.

Während Paul eine natürliche Fähigkeit zeigte, Menschen zu

verbinden, Türen zu öffnen und Geschichten in den Mittelpunkt

zu stellen, entwickelte Meric früh eine Handschrift:

detailgenau, lösungsorientiert, technisch sauber und visuell

anspruchsvoll. Über private Kontakte ergab sich schließlich

der erste bezahlte Auftrag – ein Beweis dafür, dass ihre Arbeit

Wert besitzt und gefragt ist. Die beiden waren damals erst 18

Jahre alt.

Doch schnell wurde deutlich: Talent allein reicht nicht. Während

Paul die Schule abbrach, Nebeneinkommen organisierte

und sich von Auftrag zu Auftrag hangelte, hielt Meric ihm den

Rücken frei. Beide beschäftigten sich intensiv mit der Frage,

wie sich kreative Leidenschaft in ein tragfähiges Geschäftsmodell

überführen lässt.

BREMISSIMA


IM FOKUS

53

Ein gemeinsamer Umzug in eine WG,

Pauls Einstieg bei Bremen Next und ein

wachsendes, aber unregelmäßiges Auftragsvolumen

ließen Hoffnung auf Stabilität

entstehen. Doch die Außenwirkung

blieb diffus: Das Portfolio wirkte

wie ein Hobbyprojekt, nicht wie eine

professionelle Filmproduktion.

Paul erkannte früh, dass der Unterschied

zwischen Hobby und Unternehmen

nicht in der Kamera liegt, sondern im

Zugang zu Menschen – zu Möglichkeiten,

zu Sichtbarkeit. Seine Fähigkeit,

Vertrauen aufzubauen und sich in unterschiedlichen

Umfeldern souverän zu

bewegen, wurde zum Kapital des jungen

Unternehmens. Währenddessen stellte

Meric sicher, dass jeder Auftrag professionell

umgesetzt wurde – auch unter

Zeitdruck, mit begrenzter Technik oder

knappen Ressourcen.

Nach einer Phase des Stillstands beschlossen

die Gründer, das Unternehmen

neu auszurichten. Sie entschieden

sich bewusst weg vom Musikvideo – hin

zur dokumentarischen Arbeit für Unternehmen.

Diese Entscheidung erwies

sich als grundlegend. Meric, inzwischen

in einer Ausbildung und zeitlich stärker

eingebunden, blieb trotz reduzierter Kapazitäten

ein konstanter strategischer

Kopf: analytisch, realistisch und mit tiefem

Commitment. Paul begann parallel

mit systematischer Kaltakquise und arbeitete

an Strukturen, klaren Produktideen

und der inhaltlichen Schärfe, die

notwendig ist, um als verlässlicher Partner

wahrgenommen zu werden.

Der Effekt setzte schneller ein als erwartet:

Eventfilme, Werbevideos und erste

Minidokumentationen füllten den Kalender.

Gleichzeitig wurde klar: Wachstum

muss organisiert werden.

Ein wichtiger Meilenstein war der Einzug

in ein Coworking-Büro und die

Zusammenarbeit mit Clockwise GER

im Rahmen eines Dienstleistungsaustauschs.

In diesem professionellen

Umfeld wurde Mahoxfilm erstmals als

ernstzunehmende Kreativmarke wahrgenommen.

ERFAHRUNG

STATT THEORIE Die

Gründer setzen auf

echte Praxis, klare

Prozesse und eine

unverwechselbare

Handschrift

Im Jahr 2025 entwickelten die Gründer

erstmals eine 12-Monats-Strategie, die

die Analyse früherer Fehler, die Orientierung

an etablierten Produktionsfirmen,

die Entwicklung klarer USPs, den

Fokus auf ein skalierbares Kernprodukt

sowie den Ausbau starker Kooperationspartner

umfasste. Eine zentrale Frage

begleitete sie durch diese Phase: „Was

können wir liefern, das niemand sonst

genau so liefert?“

Die Antwort entstand in vier Monaten

intensiver Markenarbeit: ein klar definiertes

Produkt, ein Wiedererkennungsformat

und ein kanalübergreifendes

Social-Media-System, das alle drei Tage

Inhalte veröffentlichte. Der Erfolg ließ

nicht lange auf sich warten. Die Breminale

wurde zum ersten Kooperationspartner,

wodurch sich die Reichweite

innerhalb von zwei Wochen von 600.000

auf 1,5 Millionen Impressionen steigerte;

die Bremissima folgte als zweiter

Partner; zudem entstand ein Workshop

für Einsteiger:innen in die Videografie,

und Mahoxfilm positionierte sich zunehmend

als Expertenmarke.

Mit der neuen Sichtbarkeit fanden auch

Unternehmen wie die AOK, MakeIt-

Bright, Popo und die Bremer Straßenreinigung

ihren Weg ins Portfolio. Der

S

BREMISSIMA


54

KREATIVITÄT TRIFFT STRATEGIE Während Meric die

Bildsprache prägt, baut Paul Netzwerke und Markenpartnerschaften

auf

S

eigene Social-Media-Kanal wurde zum

Leadgenerator, und die Marke gewann

deutlich an Tiefe und Glaubwürdigkeit.

Zu diesem Zeitpunkt trat auch Arif

als Kameramann und Editor ins Team.

Meric übernahm die Rolle des Creative

Lead und verantwortete Problemlösung,

Qualitätsstandards und die kreative Linie

des Unternehmens. Paul konzentrierte

sich auf Kundenkommunikation,

Strategie und Vertrieb.

Heute präsentiert sich Mahoxfilm als

eingespieltes Kreativteam, das kompromisslos

an die Kraft authentischer Geschichten

glaubt. Strategisches Denken,

Beharrlichkeit und kontinuierlicher

Qualitätsanspruch prägen die Arbeitsweise

des Unternehmens. Ohne langfristiges

Commitment, die Fähigkeit, Chaos

in Struktur zu übersetzen, und die gemeinsame

Vision wäre die Entwicklung

der letzten Jahre nicht möglich gewesen.

Im Kern gilt bis heute der Satz: „Wir

sind eine Freundestruppe, die das Individuum

stärkt. Kompromisslos.“

Am Ende sind nicht die Filme, nicht die

Technik und nicht einmal die Reichweitenrekorde

das wahre Produkt – sondern

der Weg, der dorthin geführt hat.

Alles, was auf diesem Weg gelernt wurde

– jede Akquise, jede kreative Entscheidung,

jede strukturierte Prozessschleife,

jedes Netzwerkgespräch und jede Neuausrichtung

– ist heute genau die Leistung,

für die etablierte Unternehmen

bezahlen.

Was einst aus Notwendigkeit entstand,

ist heute ein hochpreisiges Angebot:

Strategieberatung, Markenentwicklung

und Sichtbarkeitsarchitektur, gewachsen

aus realer Erfahrung, konsequenter

Umsetzung und messbarem Erfolg. Mahoxfilm

verkauft keine Theorie. Mahoxfilm

verkauft angewandtes Unternehmertum.

Und genau dafür wird die

Marke heute gebucht: für Präsenz, für

Wirkung, für Strategie.

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BREMISSIMA


55

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BREMISSIMA


56

AUSZEICHNUNG Vom Magazin „Der Feinschmecker“

wurde das Findorffer Käsekontor zu einem der

15 besten Käsegeschäfte Deutschlands gekürt

BREMISSIMA


KULINARIK

57

Ausgezeichneter

Käsegenuss

Im Findorffer

Käsekontor

ALEXANDER VON DER DECKEN

VERA DÖPCKE

Eine Frage vorweg: Das Magazin

„Der Feinschmecker“

hat im letzten Sommer die

15 besten Käsegeschäfte

Deutschlands gekürt – können

Sie sich vorstellen, dass eines davon

in Bremen zu finden ist? Ja, nein, vielleicht

– Sie wissen es nicht? Die Antwort

lautet: ein klares Ja. Die Urkunde ging an

Katrin Grosch, die in der Hemmstraße

180 das Findorffer Käsekontor betreibt.

Doch wie kommt man zu solch einer

Ehrung? „Zuallererst einmal“, so Katrin

Grosch, „aus Liebe zum Produkt!“ Und

dadurch, „dass man mit seinem Tun und

Streben in irgendeiner Weise öffentlich

aufgefallen ist“. Ein Statement, das

gleich eine weitere Frage aufwirft: Wie

kommt man überhaupt auf den Käse? S

BREMISSIMA


58

KÄSELEIDENSCHAFT Katrin Grosch lebt eine Philosophie

rund um das Produkt. Wer die Welt des Käses

jedoch erleben möchte, sollte ein wenig Zeit mitbringen,

denn Beratung wird hier großgeschrieben.

S

Der Anfang: Ein Nebenjob mit Folgen

Für die gebürtige Bremerin begann alles

sehr früh, nämlich schon während der

Schulzeit in Form eines Nebenjobs. Bei

einem Bremer Markthändler, spezialisiert

auf Käse, sammelte sie ihre ersten

Erfahrungen. Dabei sollte es nicht bleiben:

Katrin Grosch entdeckte ihre Leidenschaft

für alles, was mit diesem edlen

Milchprodukt zu tun hat. Sie absolvierte

eine Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau

mit der Fachrichtung Milch, Molkereiprodukte

und Wein und erhielt

von der Hermann-Leverenz-Stiftung

eine Auszeichnung für besondere Leistungen.

Reisen als Schlüssel zur Käsewelt

Doch damit nicht genug. Wer sich ernsthaft

in die Welt des Käses begibt, kommt

an großen Namen nicht vorbei. Gouda

beispielsweise – wer hinter die Kulissen

schauen will, muss reisen, und zwar in

die Niederlande. So machte sich Katrin

Grosch 2010 auf den Weg, bereiste das

Land kreuz und quer, besuchte Käsereien,

Großmolkereien und bäuerliche

Kleinbetriebe und sammelte wertvolle

Eindrücke. Es gehe nicht darum, einfach

„durch Betriebe zu stapfen“, betont sie,

sondern darum, den Menschen auf die

Finger zu schauen – zu sehen, wie sie arbeiten,

um eigene Ideen entwickeln zu

können.

Frankreich – das zweite Lernlabor

Natürlich führt der Weg des Käses auch

nach Frankreich. 2011 reiste sie in das

Land der raffinierten Käsevielfalt. Theorie

sei wichtig, sagt Grosch, aber das

Hinschauen und Wahrnehmen sei die

geerdete Form des Lernens, auf der alle

spätere Theorie aufbaue. Sie sammelte

Erfahrungen in Genossenschaftsmolkereien

und Hofkäsereien.

Die Ausbildung zur Fromelière

2013 trat sie an einer Käseakademie zur

Prüfung als zertifizierte Fromelière an

– und verließ sie als Kursbeste. Doch sie

wollte mehr: Beim Bundesverband Na-

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KULINARIK

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turkost Naturwaren e. V. absolvierte sie

eine Schulung zu Biosiegeln und deren

gesetzlichen Grundlagen. Von Anfang

an stand für sie fest: „Bei mir gibt es

keine Industrieware, sondern nur Käse-

Natur-pur.“ Ein Anspruch, der Zeit und

Hingabe erfordert.

Weiterbildung ohne Kompromisse

2014 führte sie ihr Weg ins französische

Vallée Verte zu einem Seminar für Käsespezialitäten.

Kurz darauf belegte sie

beim Verband für handwerkliche Milchverarbeitung

den Kurs „Hofkäseschule“

– eine weitere Spezialisierung. Während

dieses langen Ausbildungsweges reifte

der Entschluss, sich selbstständig zu

machen. Zwei weitere Stationen folgten

2015: eine Reise ins österreichische Vorarlberg

sowie nach St. Gallen, Appenzell

und Graubünden. Damit war ihr Ziel

erreicht.

Ein eigener Laden in Findorff

2016 eröffnete sie schließlich ihr eigenes

Geschäft – das Findorffer Käsekontor.

Sie wählte diesen Stadtteil bewusst, weil

er lebendig ist und von Geschäften wie

ihrem lebt. Dass die Entscheidung richtig

war, zeigt die breitgefächerte Kundschaft,

die teils von weit herkommt, um

„ihre“ Käsesorten zu kaufen.

Ein Kosmos rund um Käse

Das Findorffer Käsekontor ist ein kleiner

Kosmos, der vom Käse dominiert

wird, aber auch alles bietet, was rund um

das Produkt dazugehört: selbstgemachte

Frischkäsezubereitungen, Quiche, Blätterteiggebäck,

Baguette, Oliven, Antipasti,

Biobrote, erlesene Weine sowie

Cidre und Poiré. Dazu kommen passende

Accessoires wie kühlbare Schieferbretter,

Raclettepfännchen und Käsemesser.

150 handverlesene Sorten

HANDWERK TRIFFT LEIDENSCHAFT Im

Findorffer Käsekontor entsteht aus Traditionswissen

und feinem Gespür eine außergewöhnliche

Käseauswahl. Vom Magazin „Der

Feinschmecker“ wurde das Findorffer Käsekontor

zu einem der 15 besten Käsegeschäfte

Deutschlands gekürt.

Katrin Grosch führt rund 150 Käsesorten,

die je nach Saison variieren. Es

handelt sich ausschließlich um ein handverlesenes

Sortiment, betont die Fromelière.

Neben saisonalen Sorten wie

Abondance oder Salers gehören dazu

englischer und irischer Cheddar sowie

holländischer Gouda in verschiedenen

S

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BESTE AUSWAHL Katrin Grosch hat rund 150 Käsesorten im Angebot, die saisonal variieren.

Es handelt sich ausschließlich um ein handverlesenes Sortiment, das durch viele weitere kulinarische

Produkte ergänzt wird.

S

Reifestufen. Zusätzlich bietet sie Käseplatten

und die Ausleihe von Fonduesets

für bis zu zwölf Personen an. Tastings

und Seminare runden das Angebot ab.

Beratung mit Anspruch

Das Findorffer Käsekontor lebt eine

klare Philosophie: Wer möchte, kann

einfach nur schnell einen Camembert

kaufen – doch wer wirklich eintauchen

will, sollte Zeit mitbringen. Beratung

wird hier großgeschrieben. Zehn Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter sind im

rollierenden Einsatz hinter der Theke.

Die Idealvorstellung von Katrin Grosch:

Wenn sich aus Beratung, Qualität und

Zufriedenheit ein stimmiges Gesamtbild

ergibt, ist ihr Ziel erreicht.

Ein perfektes Zusammenspiel

Die Weine stammen aus dem benachbarten

Findorffer Weinladen und sind

perfekt auf die Käsevariationen abgestimmt.

Und wer seinen Camembert

punktgenau im perfekten Reifegrad genießen

möchte, kann sich vertrauensvoll

an Katrin Grosch und ihr Team wenden.

www.findorffer-kaesekontor.de

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MUSIKTHEATER

SISSY

Operette von Fritz Kreisler

Musikalische Leitung: Stefan Klingele

Regie: Frank Hilbrich

Jetzt im Theater am Goetheplatz

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23. Februar

VERLOSUNG!

2 x 2 Karten für

Schwanensee am 23. Februar.

Einfach eine E-Mail bis zum

10. Februar schicken:

gewinnen@magazinebremen.de

Der Rechtsweg ist

ausgeschlossen.

Schwanensee – Royal Classical Ballet

Ballett von Peter I. Tschaikowsky

Künstlerische Leitung: Rimma Wachsmann

„Schwanensee“, das wohl bekannteste Ballett von Peter

I. Tschaikowsky, verzaubert seit 1877 Generationen von

Zuschauer:innen mit seiner traumhaften Handlung und seiner

unverwechselbaren Musik. Die poetische Choreografie und

die ikonischen Schwanenfiguren verleihen dem Werk eine besondere

Magie und Ästhetik, die sowohl Tänzer:innen als auch

Publikum faszinieren.

Das Ballett erzählt in feinster traditioneller Ballettsprache die

Geschichte von Prinz Siegfried, Prinzessin Odette und dem

Zauberer Rotbart – eine Geschichte vom Triumph der Liebe

über finstere Mächte. In einer Sprache voller Anmut und

Emotion erweckt das Royal Classical Ballet dieses Meisterwerk

mit schierer Perfektion zum Leben. Für Zuschauer:innen

aller Altersgruppen öffnet sich ein Tor zu einer Welt voll faszinierender

Schönheit und macht sichtbar, wie viel Hingabe und

Disziplin hinter der scheinbaren Leichtigkeit der Tanzkunst

stehen.

Seit mehr als 100 Jahren begeistert „Schwanensee“ durch

perfekte Technik und tiefe emotionale Ausdruckskraft. Mit

höchster Präzision verwandeln die Tänzer:innen ihre Körper

in Instrumente der Kunst, die von Liebe, Verzweiflung und

Verwandlung erzählen. Rimma Wachsmann, bekannt für ihre

innovativen Interpretationen und ihren ausgeprägten Sinn für

Ästhetik, verleiht dem klassischen Werk eine frische Perspektive

und führt das Ensemble zu neuen kreativen Höhen.

Das Royal Classical Ballet hat sich über die Jahre einen hervorragenden

Ruf erarbeitet. Diese Tournee bietet die ideale Gelegenheit,

die Schönheit und technische Brillanz des klassischen

Balletts neu zu erleben. Begleitet von der eindrucksvollen Musik

Peter I. Tschaikowskys erwartet das Publikum eine visuelle

und akustische Meisterleistung. Überragende Choreografien,

opulente Kostüme und eine atmosphärisch gestaltete Bühne

machen „Schwanensee“ zu einem unvergesslichen Erlebnis,

das in die magische Welt des Balletts entführt.

Unter der künstlerischen Leitung von Rimma Wachsmann

lädt das Royal Classical Ballet ein in die zauberhafte Welt von

„Schwanensee“ – ein Ereignis, das die Tradition des klassischen

Balletts in höchster Form feiert und zugleich neue künstlerische

Akzente setzt.

Am 23. Februar um 20 Uhr im Metropol Theater

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AUF KULTOUR

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14. & 15. Februar

8. Februar

Dschungelbuch

Das Musical

Turbulente Dschungel-Action über Freundschaften, die

Grenzen überwinden: Im energiegeladenen Musical

„Dschungelbuch“ erwacht der Urwald zum Leben. Mogli

und seine tierischen Freunde nehmen Groß und Klein mit

auf eine abenteuerliche Reise voller Spannung, Humor und

eigens komponierter Musicalhits – ein unterhaltsames Live-

Erlebnis für die ganze Familie. Das Theater Liberi setzt den

zeitlosen Bestseller von Rudyard Kipling mit viel Herz und

Temperament neu in Szene. Ein beeindruckendes Bühnenbild,

farbenfrohe Kostüme und ein hochkarätiges Ensemble lassen

den Dschungel lebendig werden. Musikalisch erwartet das Publikum

eine groovende Affenbande, Shir Khan als König des

Rock ’n’ Roll und ein funkiges Finale, begleitet von rasanten

Choreografien.

Am 14. & 15. Februar um 15 Uhr im Metropol Theater

Klassische Philharmonie Bonn

»Eine italienische Nachtmusik – Florenz im Laternenlicht«

Einen Streifzug durch das nächtliche Florenz bieten

die Konzerte im Februar. Mit Giovanni Benedetto

Plattis Cellokonzert in einer Bearbeitung für Fagott,

Vivaldis Fagottkonzert, Hugo Wolfs Italienischer Serenade

und Puccinis Trauermusik Crisantemi wird in Musik

ganz unterschiedlicher Couleur eine florentinische Nacht

heraufbeschworen. Den Solopart am Fagott übernimmt

in diesen Konzerten die Fagottistin Amy Harman, die als

Solistin, Kammermusikerin und Pädagogin sehr gefragt ist.

In den vergangenen Jahren lehrte sie an der renommierten

Royal Academy of Music in London und ist nun an der

Hochschule in Düsseldorf tätig.

Am 8. Februar um 20 Uhr in der Glocke Bremen

13. Februar

Musik bei Kerzenschein

Bridgerton trifft auf klassische Klänge der Musik

Ein Abend voller Romantik und Eleganz, an dem die

bekanntesten Melodien und Lieder aus der beliebten

Serie Bridgerton erklingen. Das Licht von Hunderten

Kerzen schafft eine bezaubernde Atmosphäre für dieses besondere

Konzerterlebnis.

Das Programm, einzigartig interpretiert von einem Streichquartett,

präsentiert eine Auswahl musikalischer Werke aus

der Serie – inspiriert von klassischen Meisterwerken und

modernen Popmelodien, die die Herzen von Zuschauerinnen

und Zuschauern weltweit erobert haben.

Am 13. Februar um 19 Uhr in der Glocke Bremen

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31. Januar

26. April

Phantasien im

Bremer Ratskeller

Kulinarisch-literarischer Abend mit

Benedikt Vermeer

Der Bremer Schauspieler Benedikt Vermeer, der auch

den „Literaturkeller“ im Kontorhaus in der Schildstraße

leitet, bringt eine zugleich spannende, humorvolle

und tiefsinnige Hommage an die Hansestadt auf die Bühne.

Im Zentrum steht Wilhelm Hauff, der in einer unvergesslichen

Trinknacht im Bremer Ratskeller das Fürchten – und das

Lieben – lernt.

Der Eintritt pro Person beträgt 65 Euro inklusive 3-Gang-Menü

und Getränkepauschale (Weiß- und Rotwein nach Wahl

des Hauses, Fassbier, Mineralwasser und Softgetränke). Weitere

Informationen und Karten sind unter (0421) 321676.

Am 31. Januar um 19 Uhr im Bremer Ratskeller

„Echoes“

Gabriel Schwabe & Hellen Weiß

Das Duo Hellen Weiß (Violine) und Gabriel Schwabe

(Violoncello) präsentiert ein Programm, das die

Vielfalt von Klang und Ausdruck der beiden Instrumente

erkundet: von Mozarts lyrischer Süße über die

virtuosen, harmonisch schillernden Werke von Martinů

bis hin zu Ravels berühmter Sonate. Den Auftakt bilden

Bachs Zwei-Partiten-Inventionen, in denen der polyphone

Dialog der Instrumente lebendig wird. Außerdem wird die

Uraufführung eines neuen Werkes des Schweizer Komponisten

David Philip Hefti dargeboten, das eigens für das

Duo geschrieben wurde.

Am 26. April um 18 Uhr im Sendesaal Bremen

18. Januar

Nachts in Bremen, Show 1

Musikalische Zeitreise als Dinner-Musical

Frank und Andrea Fiedler nehmen das Publikum mit auf

eine musikalische Zeitreise durch die Bremer Geschichte.

Die Geschichten von Andrea Fiedler wurden mit

Melodien und Texten von Frank Fiedler und Erich Sellheim

vertont; sie sind auch auf CD erschienen. Es spielen und singen

Alica Boll, Frank Fiedler und Philip Lüsebrink. Präsentiert

wird dieser Ausflug durch die Bremer Geschichte der letzten

Jahrhunderte im Rahmen eines kulinarischen Kerzenlichtdinners.

Geboten wird ein exquisites 4-Gänge-Menü mit deutlichem

Bezug zur Hansestadt.

Am 18. Januar um 18 Uhr im Bremer Ratskeller

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AUF KULTOUR

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19. bis 22. Februar

25. Februar

Die Tanz-Revolución kehrt zurück!

Die gefeierte Tanzsensation ist zurück! Energiegeladen,

leidenschaftlich und voller Rhythmus – Ballet Revolución

begeistert weltweit mit einer explosiven Mischung

aus klassischem Ballett, Streetdance, Contemporary

Dance und lateinamerikanischen Einflüssen. Die Tänzer:innen

gehören zu den besten Kubas und verbinden atemberaubende

Präzision mit unbändiger Dynamik. Begleitet von einer hochkarätigen

Live-Band, die Hits aus Pop, R&B und Hip-Hop in

aufregenden Arrangements präsentiert, entsteht eine unvergleichliche

Atmosphäre. Jede Bewegung ist Ausdruck purer

Leidenschaft und Lebensfreude, die das Publikum in ihren

Bann zieht.

Vom 19. bis 22. Februar im Metropol Theater in Bremen

LiedFest Bremen II

Michaela Kaune & Matthias Samuil

Eine der großen Operndiven unserer Tage, die auf den

großen Bühnen wie der Wiener Staatsoper, der Bayerischen

Staatsoper, der Hamburgischen Staatsoper

und bei den Salzburger Festspielen das große lyrische Fach

interpretiert, gestaltet zusammen mit Pianist Matthias Samuil

einen Liederabend im Sendesaal – mit Werken von Richard

Strauss, Clara Schumann, Hugo Wolf, Alban Berg u. a.

Am 25. Februar um 19.30 Uhr im Sendesaal Bremen

24. Januar

Masa Daiko

30-jähriges Jubiläumskonzert

Masa Daiko, eine der besten japanischen Trommelgruppen

Europas, präsentiert Ihnen die ursprüngliche

Kraft des Taiko!

Mit ihrer enormen Kraft und Spannung in Rhythmen bieten

Masa Daiko Stücke aus dem reichhaltigen Repertoire vom Leiter

der Gruppe Nishimine dar. Diese Show geht weit über das

normale Konzerterlebnis hinaus:

Es ist ein wahres Feuerwerk der Trommeln. Kraftvoll, energisch,

sinnlich, packend!

Am 24. Januar um 17 Uhr im Schlachthof

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IMPRESSUM

HERAUSGEBER:

VERLAG:

CHEFREDAKTEUR:

REDAKTIONSLEITUNG:

Lars Hendrik Vogel

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T. +49 (0)421 200 75 90

Lars Hendrik Vogel [V.i.S.d.P.]

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Esther Bieback

e.bieback@magazine-bremen.de

Birgit Rehders

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#MYPERSONSALTHOUGHTS:

Get fit for 2026

TITELFOTO:

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REDAKTION:

ANZEIGEN:

Ina Seyer, www.inaseyer.de

Mit freundlicher Unterstützung

der Wiethe Group, www.wiethe.com

Ina Seyer

Vera Döpcke

Britta Gottschalk

Marta Urbanelis

Alexander von der Decken

Birgit Rehders

Andreas Schack

Doreen von Oesen

Franziska Tholema

Lars Hendrik Vogel

lhv@magazine-bremen.de

Es gilt die Anzeigenpreisliste

Nr. 01/2026

Ich hoffe, dass wir 2026 weniger Kalorien

zählen und mehr schöne Momente

– gesunde Ernährung darf schließlich

Spaß machen.

Dr. Oksana Böhm

Fachärztin für Allgemeinchirurgie &

Ernährungsmedizinerin

Mentale Fitness ist für mich 2026 der

Schlüssel, um meinen Mandanten klare,

sichere Entscheidungen bieten zu

können. Bewusste Pausen, klare Grenzen

und Spaziergänge mit meinem

Hund helfen mir, den Kopf freizubekommen,

Stress abzubauen und den

Fokus zu stärken. Je ausgeglichener

ich innerlich bin, desto präziser und

empathischer kann ich im Beruf agieren.

Denise Fromme

Rechtsanwältin und Notarin

Fachanwältin für Familienrecht

GESTALTUNG:

VOGEL MEDIA Bremen

ART-DIRECTOR:

Esther Bieback

ERSCHEINUNGSWEISE:

alle zwei Monate, kostenlose Abgabe in Fachgeschäften,

öffentlichen Einrichtungen usw.

RECHTE:

Keine Haftung für unverlangt eingesandte Manuskripte, Bilder,

Dateien und Datenträger. Kürzung und Bearbeitung von Beiträgen und

Leserbriefen bleiben vorbehalten. Zuschriften und Bilder können ohne

ausdrückliche Vorbehalte veröffentlicht werden. Nachdruck, auch

auszugsweise, ist nur mit Genehmigung und Quellenangabe gestattet.

Sämtliche Rechte der Vervielfältigung liegen beim Verlag.

ISSN 2364-3498

Das nächste BREMISSIMA Magazin erscheint

am 02. März 2026

Für 2026 wünsche ich mir, dass unsere

Praxis für noch mehr Menschen ein

Ort wird, an dem individuelle Charakteristika

unterstrichen werden, statt

Social-Media-Trends umzusetzen. Altern

sollte als Privileg betrachtet werden

– wir helfen lediglich dabei, sich

damit wohlzufühlen.

Dr. Maria Heller

Fachärztin für Plastische und

Ästhetische Chirurgie

skin & body sculptors Bremen

Neues Jahr, neuer Plan. Sport ist kein

Trend – er ist ein zeitloses Investment

in uns selbst. Mach ihn zu deinem

Lifestyle. Bewusstsein für Ernährung,

Mindset und Bewegung: kein Dogma,

nur Dopamin.

Nicole Kloke

Inhaberin armonic Studio, SMUKKES Café

& Tausendsasserin

Made with w in Bremen

www.magazine-bremen.de

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THE JOB

Wir suchen per sofort eine/n

REDAKTEURIN & KUNDENBETREUUNG

In Teilzeit. Gerne 2 bis 4 Vormittage.

hyper-Lokal-Journalismus mit empathie. mit Vielfalt. mit positiven nachrichten.

eine bunte „wundertüte“. genau so sollen unsere magazine sein.

Für unsere Kundenpflege und -betreuung suchen wir per sofort

eine/n Redakteurin & Kundenbetreuerin (m/w/d) in Teilzeit

gerne 2 bis 4 Vormittage die woche. ideal für Familien-manager/innen & Berufsrückkehrer/innen.

eine journalistisch oder kaufmännische ausbildung muss

nicht zwingend sein. sehr gerne auch Quereinsteiger/innen.

wir freuen uns auf ihre schriftliche Bewerbung.

job@magazine-bremen.de

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Wir

wünschen ein

glückliches und

gesundes Jahr

2026.

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