8. Jänner 2026
- Kalt, kälter, Graz - Startschuss für neuen Grazer Tummelplatz - Die neue „Grazer"-App - Ungebetener Gast bei den Graz 99ers
- Kalt, kälter, Graz
- Startschuss für neuen Grazer Tummelplatz
- Die neue „Grazer"-App
- Ungebetener Gast bei den Graz 99ers
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Grazer8. JÄNNER 2026, E-PAPER AUSGABE
Getty
Quelle: ZAMG
-1°
Es bleibt
winterlich kalt
mit zeitweisen
Schnee- oder
Eisregenschauern.
Es wird etwas „wärmer“: In der
Nacht kühlt es auf -6 Grad ab.
Neues Gesicht
Der Tummelplatz wird samt angrenzendem
Bischofplatz ab Februar bis Sommer
2027 komplett umgestaltet. 4
Alte Opfer
Senioren sind als Fußgänger am
meisten gefährdet. Der VCÖ fordert
dringend Maßnahmen. 4
Bis zu -13 Grad, Ampeln ausgefallen, Glatteisgefahr
Kalt, kälter,
Graz
GETTY
Brrrrr. Die eisige Kälte sorgte unter anderem für ausgefallene Ampeln und massiven Einsatz der städtischen Mitarbeiter. Die Holding Graz ist rund
um die Uhr mit rund 130 Mitarbeitenden und 76 Fahrzeugen einsatzbereit, für morgen ist höchste Glatteisgefahr angesagt. SEITE 2
2 graz
www.grazer.at 8. JÄNNER 2026
US-Forscher H. Habib beschäftigt
sich mit den sozialen Medien. ANGELE
Forschung über
Algorithmen
■ Der US-Forscher Hussam
Habib beschäftigt sich mit
den Auswirkungen von Social-
Media-Algorithmen. Bereits
an der University of Iowa beschäftigte
er sich damit. Habib
plant, mit seiner Arbeit
im IDea_Lab der Uni Graz an
seine Forschungen in den USA
anzuknüpfen und geht den
Fragen nach, wieso bestimmte
Inhalte viel Reichweite bekommen
und welche Geschichten
von den Algorithmen an viele
Nutzer ausgespielt werden.
Vom 12. Jänner bis zum 8. Februar
sind Vormerkungen möglich. GETTY
Vormerken für
Kinderbetreuung
■ Ab dem 12. Jänner sind Online-Vormerkungen
für die Kinderkrippe,
den Kindergarten
und den Hort möglich. Die Anmeldung
erfolgt über das Kinderportal
des Landes Steiermark.
Alternativ können Eltern
zum IBOBB-Space in der Keesgasse
6 kommen, wo sie bei der
Anmeldung unterstützt werden.
Termine finden Sie hier:
https://www.graz.at/cms/
beitrag/10439955/7744790/
Online_Vormerkung_Kinderbetreuung_ab_Jaenner.html
Kältewelle in Graz
angekommen
Am heutigen Morgen machte sich eine eisige Kälte in der steirischen Landeshauptstadt bemerkbar. Obwohl es in
den kommenden Tagen etwas wärmer wird, gibt es einige Punkte, auf die bei Kälte und Schnee zu achten ist. GETTY
EISIG. Weiße Dächer und klirrende Kälte: In Graz
ist der Winter nun voll und ganz angekommen.
Worauf bei diesen Temperaturen zu achten ist:
Von Linda Steurer
linda.steurer@grazer.at
Die heutigen Morgenstunden
waren von klirrender
Kälte geprägt. Temperaturen
unter minus zehn Grad Celsius,
die in vielen Teilen Österreichs
in den letzten Tagen bereits zur
Norm geworden sind, haben nun
auch in der steirischen Landeshauptstadt
Halt gemacht.
Schnee und Kälte stellen auch
den städtischen Winterdienst vor
große Herausforderungen. Die
Holding Graz ist daher rund um
die Uhr mit rund 130 Mitarbeitenden
und 76 Fahrzeugen einsatzbereit.
Doch nicht nur der kommunale
Dienstleister ist für die Sicherheit
der Menschen verantwortlich:
Auch Privatpersonen, die eine
Liegenschaft besitzen, sind zum
Schneeräumen, beziehungsweise
zum Streuen bei Schnee
und Glatteis verpflichtet. Laut §
93 der Straßenverkehrsordnung
müssen im Ortsgebiet zwischen
6 und 22 Uhr Gehsteige, Gehwege
und Stiegenanlagen innerhalb
von drei Metern entlang der Liegenschaft
von Schnee und Eis
geräumt werden. Gibt es keinen
Gehweg, muss der Straßenrand
auf einer Breite von einem Meter
von Schnee und Eis befreit sein.
Mehr Informationen dazu gibt es
auf der Website der Holding Graz.
In Graz gilt außerdem ein Verbot
von klassischem Streusalz.
Glatteis
Obwohl die Temperaturen in
der Nacht auf Freitag ein wenig
ansteigen, gibt es laut ZAMG
eine gelbe Glatteiswarnung. Aufgrund
dessen sollten Fahrzeuge
auf Wintertauglichkeit geprüft
und die Fahrgeschwindigkeit angepasst
werden. Auch mit dem
Rad und zu Fuß ist Vorsicht geboten.
Laut Holding Graz ist man
auf jede Situation gut vorbereitet.
Kältetelefon
Für obdach- oder wohnungslose
Menschen können diese
Tipps für die Umwelt
■ Wenn zuerst geräumt und
dann gestreut wird, kann der
Einsatz von Streumitteln reduziert
werden.
■ Viele Streumittel enthalten das
in Graz verbotene Salz Natriumchlorid
– Augen auf!
■ Sparsam mit dem Streugut
umgehen und Abstand zu
Wiesen sowie unversiegelten
Flächen halten.
■ Sobald es die Verhältnisse
zulassen, Streugut einkehren.
kalten Temperaturen lebensgefährlich
werden. Die VinziWerke
stehen derzeit unter Alarmbereitschaft
und haben Notbetten
vorbereitet.
Nicola Baloch, Geschäftsführerin
der VinziWerke Österreich,
betont: „Achten wir bei
diesen Temperaturen aufeinander.
Wenn Sie eine obdachlose
Person sehen, verständigen
Sie bitte auch das Kältetelefon
unter 0676 88015 8111. In akuten
Gefahrensituationen sollte
die Rettung unter 144 alarmiert
werden.“
8. JÄNNER 2026 www.grazer.at
graz 3
Ein Zuhause
für Sunshine
Grazer
Pfoten
Von 26. Jänner bis 8. März befindet sich die Schloßbergbahn in Revision.
Während dieser Zeit können die Lifte genutzt werden.
GRAZ TOURISMUS / SCHIFFER
Schloßbergbahn-Pause
■ Ende Jänner ist es wieder
soweit: Die Hauptrevision der
Schloßbergbahn findet statt.
Die Standseilbahn ist daher von
26. Jänner bis 8. März außer Betrieb.
Die Revision ist gesetzlich
vorgeschrieben und muss jedes
Jahr durchgeführt werden, um
einen sicheren Transport der
Fahrgäste das ganze Jahr über
zu gewährleisten. Während der
Revision werden unter anderem
die Elektrik, Mechanik und
Seile überprüft sowie sämtliche
Wartungen durchgeführt.
Während die Schloßbergbahn
pausiert, führen für Aktive der
Schloßbergsteig und verschiedene
Wege auf den Grazer Schloßberg.
Wer nicht zu Fuß gehen
möchte, kann während der Revisionszeit
die Lifte nutzen. Die
Schloßberglifte sind nämlich
nicht von der Revision betroffen
und bringen weiterhin alle Personen
nach oben.
Bisher hat Sunshine mit einem Rüden zusammengelebt.
Die Hündin Sunshine kam
durch eine behördliche
Abnahme in die Arche Noah.
Sie ist aufgeschlossen und
neugierig und es dauert meist
nicht lange, bis sie fremde
Menschen in ihr Herz schließt.
Derzeit hat Sunshine ein paar
Kilo zu viel und ist auf Diät. In
ihrem neuen Zuhause sollte
auf die Diät und ihre Ernährung
geachtet werden.
- 7 Jahre
- weiblich
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4 graz
www.grazer.at 8. JÄNNER 2026
Tödliche Fußgängerunfälle
Mehr Bäume und Verweilplätze werden den Tummelplatz künftig prägen.
Die Fertigstellung ist für Sommer 2027 geplant.ACHTZIGZEHN | KONSTRUKTIB ARCHITEKTUR STUDIO
Startschuss für den
neuen Tummelplatz
UMBAU. Der Tummelplatz samt angrenzendem
Bischofplatz wird ab Februar umgestaltet.
Von Tobit Schweighofer
tobit.schweighofer@grazer.at
Der Tummelplatz erhält
ein neues Gesicht. Die
Bauarbeiten starten im
Februar, die Fertigstellung ist für
Sommer 2027 geplant. Grundlage
für die Neugestaltung sind die
Pläne des Wettbewerbssieger-
Teams konstruktiv Architektur &
weeSt Architekten, die aus einem
breit angelegten Beteiligungsprozess
hervorgegangen sind.
Mehr Bäume
Künftig prägen mehr Bäume,
schattige Aufenthaltsbereiche,
Sitzgelegenheiten, Wasserspiele
und Trinkbrunnen den Tummelplatz.
Sechs bestehende
Bäume bleiben erhalten, zusätzlich
werden 33 neue Bäume
gepflanzt – darunter sieben
großkronige, elf mittelgroße
und 15 kleinere Bäume. Durch
intensive Begrünung und das
Schwammstadtprinzip wird Re-
genwasser vor Ort gespeichert
und verdunstet, was für Abkühlung
sorgen und gleichzeitig das
Kanalsystem entlasten soll.
„Der Tummelplatz ist heute
ein Ort, an dem viele Menschen
täglich unterwegs sind
– zum Einkaufen, für Erledigungen
oder einfach auf ihren
Wegen durch die Stadt“, erklärt
Vizebürgermeisterin Judith
Schwentner. „Mit der Neugestaltung
kommt etwas Entscheidendes
dazu: Raum zum
Bleiben. Mehr Grün, mehr Abkühlung
und Plätze zum Sitzen,
Begegnen und Durchatmen.
Ich bin überzeugt, dass hier ein
Platz entsteht, auf den Graz stolz
sein kann.“
Auch die Verkehrsorganisation
wird neu geordnet: Ladezonen
und Behindertenparkplätze
stehen weiterhin am Tummelplatz
Ost, am Bischofsplatz und
in der Bürgergasse zur Verfügung.
Auf Kurzparkzonenplätze
wird bewusst verzichtet.
Die VCÖ-Analyse zeigt, dass Senioren die größte Opfergruppe bei tödlichen
Fußgängerunfällen sind. Drei Opfer waren älter als 70 Jahre. GETTY
Senioren im Verkehr
besonders gefährdet
WICHTIG. Der VCÖ fordert verstärkte Maßnahmen
für ein seniorengerechtes Verkehrssystem.
Von Clarissa Berner
clarissa.berner@grazer.at
Wie die Zahlen des Innenministeriums
zeigen,
ist die Zahl der
tödlichen Fußgängerunfälle in
der Steiermark im Vorjahr deutlich
zurückgegangen. Waren
es 2024 elf Todesopfer, so sind
es 2025 fünf Fußgänger, die ihr
Leben bei einem Verkehrsunfall
verloren haben. Besonders
ältere und gebrechliche Menschen
sind gefährdet: Drei der
fünf Todesopfer waren älter als
70 Jahre.
Pensionisten
Aufgrund des demografischen
Wandels wird die Zahl der älteren
Menschen in den kommenden
Jahren stark anwachsen:
In der nächsten Dekade steigt
in der Steiermark die Zahl der
über 65-Jährigen von 65.000
auf rund 350.000 und die Zahl
der über 75-Jährigen von 30.000
auf 168.000. Da Pensionisten
im Straßenverkehr besonders
gefährdet sind, werden von
der Mobilitätsorganisation
VCÖ verstärkte Maßnahmen
für ein seniorengerechtes Verkehrssystem
gefordert. „Unser
Verkehrssystem muss auf ältere
Menschen mehr Rücksicht
nehmen, umso mehr als durch
den demografischen Wandel
die Zahl älterer Menschen in
den kommenden Jahren stark
zunehmen wird“, macht VCÖ-
Expertin Katharina Jaschinsky
aufmerksam.
Der VCÖ spricht sich für Verkehrsberuhigungen
und mehr
Straßen mit einem Tempolimit
von 30 km/h aus, denn bei einem
Tempo von 50 km/h ist
der Anhalteweg doppelt so lang
wie beim Tempo von 30 km/h.
Wenn ein Fußgänger mit 50
km/h angefahren wird, ist das
Risiko tödlicher Verletzungen
vier bis fünfmal so hoch wie bei
30 km/h.
derGrazer
IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10, Mo bis Fr 8
bis 15 Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Lukas Steinberger-Weiß
(0664/80 666 6918), Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538), Victoria Weitenthaler (0664/80 666 6895), Leonhard Schweighofer (0664/80 666 6490), Clarissa Berner (0664 80 666 6694), Linda Steurer (0664/80 666 6683), Verena
Leitold (0664 80 666 6691), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897),
Denise Schuschko-Linke (0664 / 80 666 6848), Pia Ebert (0664/ 80 666 6642), Mario Premuzic (0664/ 80 666 6575), Eva Semmler-Bruckner (0664 / 80 666 6890 | OFFICE MANAGEMENT, PR-REDAKTION & ZUSTELLWÜNSCHE: Sanja Radosavljevic (0664/
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Klimafreundliches Heizen
VERGLEICH. Welche Heizform ist auf lange Sicht die klimafreundlichste? Dieser Frage ist die WKO
Landesinnung der Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechniker in einer Pilotstudie nachgegangen.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
In der Studie wurden der CO2-
Fußabdruck verschiedener
Heizsysteme von der Herstellung
über den Betrieb bis zur Entsorgung
(„Cradle-to-Grave“) analysiert.
Das ganz klare Fazit: Pellets
und Wärmepumpen erzielen bis zu
91 Prozent CO2-Einsparung gegenüber
bestehenden Ölheizungen.
Analyse
Studienautor Andreas Gumpetsberger:
„Oft wird über den
‚ökologischen Rucksack‘ bei der
Herstellung neuer Heizungen
diskutiert. Unsere Daten zeigen
aber klar: Dieser ist vernachlässigbar.
Der Hebel liegt im Betrieb.
Wer seine alte Ölheizung tauscht,
leistet den effektivsten Beitrag
zum Klimaschutz, der für Haus-
besitzer möglich ist.“ „Die Installateure
tragen dazu bei, die Klimaziele
Österreichs und der EU
zu erreichen. Sie helfen, die Abhängigkeit
von fossilen Energieträgern
zu verringern, die Luftqualität
zu verbessern und den
Energieverbrauch insgesamt zu
senken“, so Anton Berger, Landes-
und Bundesinnungsmeister
der Sanitär-, Heizungs- und
Lüftungstechniker. „Nachhaltigkeit
ist längst ein zentraler Wettbewerbsfaktor
für die steirische
Wirtschaft. Genau darauf baut
unsere Nachhaltigkeitsstrategie.
Sie unterstützt Betriebe durch
branchenspezifische Projekte
– wie diese Pilotstudie – praxisnah,
ökologische Verantwortung,
wirtschaftliche Stärke und langfristige
Zukunftssicherung erfolgreich
zu verbinden“, erklärt WKO-
Vizepräsidentin Gabi Lechner.
Anton Berger, Innungsmeister, WKO Vizepräsidentin Gabi Lechner und Nachhaltigkeitsexperte
Andreas Gumpetsberger präsentieren die Pilotstudie (v.l.)
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www.grazer.at 8. JÄNNER 2025
C H R O N I K
Blaulicht
Report
✏ clarissa.berner@grazer.at
Ein LKW kippte auf
Autobahn A9 um
■ In Premstätten kam es am
Mittwochvormittag, dem 7. Jänner,
zu einem Verkehrsunfall
auf der Autobahn A9. Kurz vor
11 Uhr war ein 32-jähriger Bosnier
mit seinem LKW auf jener
Autobahn in Fahrtrichtung Linz
unterwegs. Aus bislang ungeklärter
Ursache verlor der Fahrer
die Kontrolle über das Fahrzeug:
Der LKW kippte und kam quer
über die Fahrbahn liegend zum
Stillstand. Der 32-Jährige blieb
glücklicherweise unverletzt. Allerdings
entstand ein erheblicher
Sachschaden. Die Autobahn
musste aufgrund der aufwendigen
Bergungsarbeiten bis 16 Uhr
gesperrt werden. Eine örtliche
Umleitung wurde eingerichtet.
Am Donnerstag, dem 8. Jänner, kam ein Fahrzeug von der Fahrbahn im
Annagraben ab. Es musste von der Feuerwehr geborgen werden. HOLDING
Alko-Lenker löste
Auffahrunfall aus
■ Am Mittwochabend, dem 7.
Jänner, kam es in Lieboch zu einem
Verkehrsunfall. Ein 34-Jäh-
riger war gegen 17:30 mit seinem
PKW im Ortsgebiet unterwegs.
Der Voitsberger musste verkehrsbedingt
stehen bleiben.
Zur selben Zeit fuhr ein 58-Jähriger
aus Graz-Umgebung mit
seinem Auto auf jener Straße.
Dieser dürfte übersehen haben,
dass der 34-Jährige anhielt, und
fuhr in weiterer Folge auf das
Fahrzeug auf. Bei der Unfallaufnahme
stellten die Beamten
beim 58-Jährigen Anzeichen
einer Alkoholisierung fest. Weil
ein durchgeführter Alkotest die
Alkoholisierung bestätigte, wurde
dem Mann der Führerschein
abgenommen. Der 34-Jährige
erlitt Verletzungen unbestimmten
Grades und wurde ins UKH
Graz gebracht. An beiden Fahrzeugen
entstand ein erheblicher
Sachschaden.
PKW kam in GU
von Fahrbahn ab
■ Am heutigen Donnerstag,
dem 8. Jänner, kam in den frühen
Morgenstunden im Annagraben
in Weinitzen ein PKW
von der Fahrbahn ab. Die ortsansässige
Feuerwehr musste
das Fahrzeug mithilfe einer Seilwinde
bergen. Zu möglichen
Personen- und Sachschäden
liegen bislang keine näheren Informationen
vor.
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Entdeckt beim Urlaub die perfekte Mischung aus Action und Entspannung.
Das Murtal begeistert im
Winter mit einer Mischung
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Thermenauszeit,
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Neben adrenalingetriebener
Action
bei Fahrerlebnissen
am Red Bull
Ring erleben Besucher
im Murtal
entspannende Naturmomente
beim
Schneeschuhwandern.
Beschilderte Schneeschuhtouren
und eigene Schnupperzonen
ermöglichen dabei einen
einfachen Einstieg. Familienfreundliche
Skigebiete bieten Pisten
für Groß und Klein, während
Langläufer in den weitläufigen
Loipen auf ihre Kosten kommen.
Für alle, die das Abenteuer suchen,
gibt es zahlreiche Skitouren,
bei denen ihr die unberührte
Natur erkunden könnt. Das Murtal
verwöhnt seine Gäste mit regionalen
Spezialitäten wie
Zirbenprodukten, dem
Murtaler Steirerkäse
und dem über die
Grenzen hinaus bekannten
Seckauer
Lebkuchen. Egal, ob
in gemütlichen Hütten
oder in einem der
vielen hervorragenden
Restaurants – die regionale Küche
steht immer im Mittelpunkt
und bietet für jeden Geschmack
das Richtige. Entdeckt die weiße
Mischung im Murtal – ein Erlebnis
für alle Sinne. Weitere Infos
unter: murtal.at
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in Hohentauern
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steirischen Loipengütesiegel
ausgezeichnet sind, bürgen für
Qualität. 13 Loipenkilometer, 7
km als leicht, 2,5 km als mittel
und 3,5 km als schwer sorgen
für Abwechslung beim Langlaufen.
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nicht nur für traumhafte
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www.grazer.at 8. JÄNNER 2026
Ungebetener Gast bei 99ers
EISHOCKEY. Ein Virus hat sich bei den Graz 99ers eingeschlichen, einige Spieler sind vor dem Spiel
gegen Bozen am Freitag erkrankt. Daher ist noch völlig unklar, wen Coach Lacroix zur Verfügung hat.
Ein Virus macht Graz-99ers-Headcoach Dan Lacroix aktuell das Leben
schwer. Wer gegen Bozen spielt, entscheidet sich erst am Spieltag. GEPA
Von Klaus Molidor
redaktion@grazer.at
Mit den Heimspielen
gegen Bozen (Freitag,
18.30 Uhr) und die Vienna
Capitals (Sonntag, 17.30
Uhr) geht für die Graz 99ers
das dritte Viertel des Grunddurchgangs
zu Ende. Und da
liegt man mit Platz zwei aktuell
genau auf den Vorgaben von
Präsident Herbert Jerich, der
vor Start des Play-offs Platz eins
oder zwei als Ziel ausgegeben
hat.
Nun macht den Graz 99ers
aber ein Gegner das Leben
schwer, der nicht aus der Liga
kommt – ein Virus hat sich
eingeschlichen und dieser
ungebetene Gast hat mehrere
Spieler der Grazer befallen.
Teilweise können gerade nur
13, 14 Spieler am Training teilnehmen.
„Im Moment ändert
sich einiges sehr schnell. Morgen
ist wieder ein neuer Tag
und erst da werden wir sehen,
wen wir gegen Bozen dabei
haben“, sagt Headcoach Dan
Lacroix. Die Südtiroler haben
seit kurzen mit Doug Shedden
einen Trainer und jüngst auch
auf dem Spielersektor nachgerüstet.
„Bozen ist ein Top-Team
und eine wirklich hart spielende,
physisch sehr starke Mannschaft“,
sagt Lacroix. „Aber auch
wir können hart und schnell
spielen.“ Vor allem wird es darauf
ankommen, schlechte Phasen
wie zuletzt bei Fehervar zu
vermeiden. „Wenn du in dieser
Liga gewinnen willst, musst
du möglichst wenige solcher
schlechten Phasen haben“, fordert
der 99ers-Coach.
Ein Neuer vor dem Auftakt
NEUZUGANG. Bevor der GAK am Freitag das Training für das Frühjahr wieder aufnimmt, hat sich der
Verein auf der Position des Torhüters mit dem 24-jährigen Franz Stolz vom CFC Genua verstärkt.
Von Klaus Molidor
redaktion@grazer.at
Einen Tag vor dem Start in
die Vorbereitung auf das
Frühjahr hat sich der GAK
auf der Torhüterposition verstärkt.
Die Grazer haben den
24-jährigen Franz Stolz vom
CFC Genua bis zum Saisonende
ausgeliehen. Zuletzt war
der Keeper an Rapid Bukarest
verliehen. Bei den Rumänen
spielte er saisonübergreifend
13 Mal, blieb dabei viermal
ohne Gegentreffer und musste
mit seiner Mannschaft nur eine
einzige Niederlage einstecken.
Ganz unbekannt ist Stolz
bei den „Rotjacken“ übrigens
nicht. Der gebürtige Obersteirer,
der auch im U21-Team im
Tor stand, spielte in seiner Jugend
zwei Jahre im Grazer Nor-
den, wechselte dann in die Akademie
nach Kapfenberg und
schaffte von dort den Sprung
ins Profigeschäft. Vor zwei Jahren
holte ihn Genua aus St. Pölten
nach Italien und verlieh in
im Jänner 2025 nach Bukarest.
„Nach der Analyse der
Herbstsaison sind wir mit dem
Trainerteam zu dem Ergebnis
gekommen, dass wir uns
im Torhüterteam noch einmal
verstärken wollen“, sagt GAK-
Sportdirektor Tino Wawra
über die Verpflichtung des 1,93
Meter großen Schlussmanns.
„Franz Stolz bringt sicherlich
einige Fähigkeiten mit, die uns
helfen werden. Zudem hat er
im Ausland seine Erfahrungen
gemacht, die ihm sichtlich dabei
geholfen haben, eine starke
Persönlichkeit auf dem Platz
sein zu können.
Neues Jahr, neuer Tormann: Vor dem Trainingsstart am Freitag hat der GAK
Torhüter Franz Stolz vom CFC Genua bis zum Saisonende ausgeliehen. GAK 1902
8. JÄNNER 2026 www.grazer.at
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Roman Schantl
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Lieber nicht
Hoffentlich wird dieses Projekt
nicht mehr umgesetzt und die
Wahlen retten uns davor. 500
Meter daneben ist der Stadtpark,
somit braucht niemand
dort irgendwelche Stauden.
Robert Neukam
* * *
Antwort
Der Tummelplatz ist ein unglaublich
grauslicher Platz!
Also wie kommst du auf die
Idee, dass das nicht umgesetzt
werden könnte?
Rosa Maria Gut
* * *
Antwort
Hoffentlich denken die Wähler
heuer mit.
Markus Mussi
* * *
Und der Griesplatz?
Wann beginnt der Umbau vom
Griesplatz?
Mia Hopfer
* * *
Antwort
Hoffentlich so spät wie möglich.
Andreas Hirtenberger
Antwort
Wieso?
* * *
Mia Hopfer
* * *
Zum Vergessen
Wenns von den Grünen kommt,
ist das vermutlich dann eh zum
Vergessen.
Andreas Hirtenberger
* * *
Antwort
Was wäre ein Alternativvorschlag?
Matthias Zezula
* * *
Meistkommentierte
Geschichte
des Tages
Neue
Plätze für
Graz
Der Tummelplatz und der
angrenzende Bischofplatz
werden ab Februar 2026 umgestaltet.
Es soll dadurch ein
moderner und offener Treffpunkt
für alle Generationen
entstehen – ein sogenanntes
„Freiluftwohnzimmer“. Die Fertigstellung
soll im Sommer 2027
erfolgen. Unsere Leser haben
einige Meinungen zu den Plänen
der Stadt.
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12 www.grazer.at 8. JÄNNER 2026
Ausblick
Was am Freitag in
Graz wichtig ist
■ Bei der Stadtteilversammlung in Puntigam ist am morgigen Freitag
Zündstoff garantiert. Um 18 Uhr geht es in der Volksschule in der Gradnerstraße
nämlich um den Bau einer Moschee am Areal des Vereins der Bosniaken
in der Gmeinstraße. Im Vorfeld sorgte das Vorhaben bereits für heftige
Diskussionen und Kritik.
■ Zahlreiche Grazer werden morgen nach Wien pilgern: In der Hofburg
findet nämlich wieder der Steirerball statt. Das Motto lautet „Heiße Quellen,
zünftige Polkas und kühle Weine“. Gastregion ist das Thermen- und
Vulkanland. Der Ball ist bereits ausverkauft.
■ Der Bauernbundball ist ebenfalls jedes Jahr ausverkauft. Morgen startet
der Kartenvorverkauf für die 75. Jubiläumsausgabe, bei der auch Volks-
Rock‘n‘Roller Andreas Gabalier wieder aufgeigen wird.
■ Weihnachten ist vorbei, jetzt geht es in großen Schritten auf Ostern zu.
Morgen wird von Intendant Mathis Huber etwa das Programm für das Osterfestival
Psalm präsentiert.
■ Am Maturaball der HAK Grazbachgasse wird im Congress unter dem
Motto „HAK Blinders – Elegance is our business“ gefeiert.
In Puntigam findet morgen eine Bezirksversammlung statt, in der es um
den umstrittenen Neubau einer Moschee geht.
VEREIN DER BOSNIAKEN STEIERMARK
■ Die Graz99ers haben um 18.30 Uhr den HC Bozen Südtirol zu Gast. Allerdings
treibt ein Virus dieser Tage in der Kabine sein „Unwesen“, sodass
Dan Lacroix erst am Spieltag sein finales Lineup zusammenstellen kann.
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26 | 04 | 2026
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