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11. Jänner 2026

- Chaos in der Grazer Bezirkspolitik - Sonntagsfrühstück mit Herbert Prohaska - Grazer Gemeinderäte im Leistungs-Check - Für die neue Straßenbahn müssen Haltestellen angepasst werden - Am Steirerball stürmten die Grazer die Hofburg

- Chaos in der Grazer Bezirkspolitik
- Sonntagsfrühstück mit Herbert Prohaska
- Grazer Gemeinderäte im Leistungs-Check
- Für die neue Straßenbahn müssen Haltestellen angepasst werden
- Am Steirerball stürmten die Grazer die Hofburg

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11. JÄNNER 2026, AUSGABE 2

MEGA

Deine Lehre

bei SPAR.

spar.at/ lehre

Steirisch

Abermals pilgerten

zahlreiche Steirer

nach Wien zum

weiß-grünen

Highlight in der

Hofburg: dem

Steirerball.

SEITE 15

Bezirksvorsteher haben bereits 29 Mal gewechselt

Chaotisches

Sesselrücken in

Grazer Bezirken

Türkisch

Grazer Gastronomen

möchten

die türkische Küche

hierzulande auf

ein neues Niveau

heben. Auch in

Andritz eröffnen

zwei Lokale.

SEITE 10

Wild. In den Grazer Bezirken herrscht ein Kommen und Gehen, das seinesgleichen sucht. Bereits 29 Mal in dieser Legislaturperiode

wurde ein Bezirksvorsteher bzw. ein Stellvertreter gewechselt, in Wetzelsdorf gibt es derzeit gleich gar keinen. SEITEN 4/5

MARC LA BER, KK, KI

Seriös - Einfühlsam - Würdevoll

24h täglich


2 die seite zwei

www.grazer.at 11. JÄNNER 2026

E D I T O R I A L

von

Tobit

Schweighofer

✏ tobit.schweighofer@grazer.at

Wer hat noch

nicht, wer will

noch mal

I

n einer Zeit, in der

politische Karrieren oft

im Takt von 280 Zeichen

und 15-sekündigen Clips

gemessen werden, droht eine

der wichtigsten Tugenden der

Demokratie verloren zu gehen:

die Beständigkeit. Insbesonders

in der Politik wird ihr

eigentlich traditionell zu Recht

eine große Bedeutung

eingeräumt. Hundert Tage

Schonfrist hat jeder Politiker in

einer neuen Funktion, um sich

ernsthaft einarbeiten zu

können. In manchen Grazer

Bezirken zählt man mit

hundert absolvierten Arbeitstagen

aber fast schon zum

alten Eisen (siehe Seiten 4/5).

Sage und schreibe 29 Mal hat

ein Bezirksvorsteher (bzw.

Stellvertreter) in dieser

Legislaturperiode bereits

gewechselt. Alle paar Monate

wird die Funktion freiwillig

weiter- und teils sogar

zurückgegeben, dabei ist es

gerade bei den Bezirksvorstehern

besonders wichtig, nah

an den Menschen zu sein und

sich aus Überzeugung in den

Dienst der Allgemeinheit

stellen zu wollen. Doch leider

hat man in manchen Bezirken

den Eindruck, dass viele lieber

woanders wären. Hier ist

Bürgermeisterin Elke Kahr

gefordert, schnell wieder

Ordnung in den Laden zu bringen,

ansonsten kann sie ihre

forcierte „Stärkung der

Bezirksdemokratie“ gleich wieder

abblasen, weil es nichts

mehr gibt, was man stärken

könnte.

Tobit Schweighofer, Chefredakteur

SONNTAGSFRÜHSTÜCK MIT ...

... Herbert Prohaska

Herbert Prohaska

kommt am

Mittwoch in die

Komödie Graz

und zeigt sich

im Gespräch

auch von seiner

privaten Seite.

Der Jahrhundertfußballer Österreichs über Familie und Freunde,

seine künstlerischen Ambitionen und Erinnerungen an Graz.

Wie sieht ein typischer Tag abseits der Kameras

im Leben von Herbert Prohaska

heute aus?

Ich bin sehr gern zuhause bei meiner Frau, wir

haben eine große Familie. Am Dreikönigstag zum

Beispiel sind alle vorbeigekommen. Das Haus

war bummvoll – ich habe zwei Töchter und vier

Enkelkinder, und drei Hunde waren auch dabei.

Wir sind in der Familie eng verbunden und wohnen

nicht weit voneinander. Ich genieße das sehr.

Welche Rolle spielt die Familie in Ihrem

Leben?

Die Familie ist die absolute Nummer eins, das

war bei mir schon immer so. Ab einem gewissen

Alter wird es auch immer wichtiger, dass du gute

Freunde hast. Dann fühlst du dich nicht wirklich

alt, ohne Familie und Freunde lässt du dich

irgendwann gehen. Ich habe zum Glück viele

Freunde und ho!e auch, dass das so bleibt.

Sie haben einmal gesagt, im Fußball lerne

man viel fürs Leben. Was war die wichtigste

Lektion, die Sie auf dem Platz gelernt

haben und die Ihnen privat geholfen hat?

In einem Mannschaftssport wie im Fußball lernst

du zum Beispiel, dass du nicht alleine für dich da

und wichtig bist, sondern die Kollegen brauchst.

Ich hab immer super Mitspieler gehabt, auch

deswegen ist meine Karriere so gut geworden.

Auch da sind viele sehr gute Freundschaften entstanden.

Sie haben kürzlich ein Buch mit Hans

Krankl geschrieben und treten am Mittwoch

in der Komödie Graz auf. Sind Sie

gar unter die Künstler gegangen?

(lacht) Nein, als Künstler sehe ich mich natürlich

nicht so. Aber ich mache das sehr gerne. Auch „Der

rote Stuhl“, mit dem ich gemeinsam mit Bernhard

Egger nach Graz komme, ist bei den Leuten

bis jetzt gut angekommen, und solange keiner

schreibt, ich soll mich putzen, machen wir weiter.

Haben Sie besondere persönliche Erinnerungen

oder Anekdoten, die Sie mit Graz

verbinden?

Privat war ich, glaub ich, tatsächlich noch nie in

Graz, sondern immer nur als Fußballer. Aber ich

habe immer gerne in Graz gespielt, das waren

zum Teil richtige Schlachten. Jetzt komme ich aber

auch gern in einer anderen Funktion, und vielleicht

geht sich ja ein Besuch am Schlossberg aus!

TOBIT SCHWEIGHOFER

Herbert Prohaska wurde am am 8. August 1955

in Wien geboren. „Schneckerl“ Prohaska ist eine

österreichische Fußballlegende, bekannt als Spieler

(u. a. mit Austria Wien, Inter Mailand, AS Rom)

und Trainer (u. a. Österreichische Nationalmannschaft),

der siebenmal Meister und viermal Cupsieger

wurde, die WM-Teilnahmen 1978 und 1982

miterlebte und heute als ORF-Analytiker tätig ist;

er gilt als Jahrhundertspieler Österreichs.

GEPA



graz

4 graz

www.grazer.at 11. JÄNNER 2026

4

redaktion@grazer.at & 0316 / 23 21 10

Jeder Feinstaubtag ist einer

zu viel.“

Vizebürgermeisterin Judith Schwentner

als Reaktion zu den Luftgütedaten

STADT GRAZ / FISCHER, FOTO SCANIA, GETTY

Sesselrück-Chaos

2025 war das erfolgreichste Jahr

bisher. UNIVERSALMUSEUM JOANNEUM / C. NESTROY

Erfolgreichstes

Jahr verzeichnet

■ Das Universalmuseum

Joanneum hat 2025 sein erfolgreichstes

Jahr seit seiner

Gründung verzeichnet. In den

20 Museen und der Tierwelt

Herberstein wurden letztes

Jahr rund 1.174.000 Besucher

verzeichnet. Damit wurde

nicht nur die Millionengrenze

überschritten, sondern auch

ein Besucherrekord aufgestellt.

Einen großen Anteil an

diesem Erfolg hatte die Steiermark

Schau 2025.

In manchen

Grazer Bezirken

hat sich eine

richtiggehende

„Schleuderstuhl“-

Mentalität

eingeschlichen. GETTY

?

Conny Leban-Ibrakovic gemeinsam

mit Christian Jelesic

KK

Wartehäuschen

in Andritz

■ Im März 2023 wurde von

Conny Leban-Ibrakovic ein

Wartehäuschen am Dürrgrabenweg

in Andritz gefordert.

Vor wenigen Wochen wurde

diese Forderung realisiert und

ein Häuschen bei der Haltestelle

aufgestellt. Zuvor wurde

das gewünschte Wartehäuschen

mehrfach abgewiesen.

Nun bietet es Erleichterung

bei Schlechtwetter oder für

Menschen mit Mobilitätseinschränkung.

„DER GRAZER“ - AKTUELLE BLITZUMFRAGE

Wissen Sie schon, wen Sie bei der Gemeinderatswahl wählen?

■ Mit 2026 startet in Graz auch

ein Wahljahr. Die Legislaturperiode

der derzeitigen Stadtregierung

neigt sich dem Ende zu und

es wird neu gewählt – ein genauer

Termin für die Graz-Wahl steht

aber noch nicht fest. Ob vor dem

Sommer oder danach: 61,7 Prozent

unserer Leser wissen bereits,

wo sie ihr Kreuzerl machen werden.

Bevor es zur Wahlurne geht,

haben die restlichen 38,3 Prozent

voraussichtlich bis Juni oder September

Zeit, um eine finale Entscheidung

zu treffen. Es bleibt

spannend, ob sich die Rathauskoalition

an der Macht halten

kann oder ob neue Koalitionen

gebildet werden müssen.

Ergebnis

unserer Online-

Abstimmung

38,3 %

NEIN

61,7 %

JA

632 Teilnehmer, nicht repräsentativ, Stand:

Freitag, 9. Jänner, 12 Uhr, Foto: Getty


11. JÄNNER 2026 www.grazer.at

graz 5

TOP

716 Personen gerettet

Die Berufsfeuerwehr Graz ist 2025

zu insgesamt 6505 Einsätzen eingerückt.

716 Personen wurden gerettet.

Insolvenzen

Der Pleitegeier kreist auch 2026

weiter. Das Jahr begann bereits mit

mehreren Insolvenzen.

FLOP

in den Grazer Bezirken

HIN UND HER. Wildes

Kommen und Gehen in

den Bezirken. In Wetzelsdorf

gibt es schon

seit einem Monat keinen

Bezirksvorsteher.

Von Tobit Schweighofer

tobit.schweighofer@grazer.at

Wer hat noch nicht, wer

will noch mal? In manchen

Grazer Bezirken

kann man den Eindruck gewinnen,

dass diese Einladung tatsächlich

für die Besetzung der

Bezirksvorsteher-Positionen gilt.

Alleine in diesen Tagen wurde

der neue Bezirksvorsteher Ulrich

Pichler in Andritz präsentiert,

morgen, Montag, tritt die 2. Bezirksvorsteher-Stv.

Ulrike Repolust

in St. Peter zurück und wird

ersetzt. In dieser Tonart geht es in

der Legislaturperiode tatsächlich

schon seit langem zu.

In Andritz startete die Grüne

Xenia Hobacher, übergab dann

an Karin Reimelt von der KPÖ,

die wiederum an Doris Kampus

(SPÖ), die jetzt wieder an den

Grünen Ulrich Pichler übergab.

In St. Peter übergab der grüne

Matias Neumann an den KPÖler

Mario Rossmann.

In Jakomini ging das Amt von

Lubomir Surnev (KPÖ) an den

grünen Valentin Gritsch. Bei dessen

Wahl brauchte es allerdings

mehrere Anläufe, da zu wenige

Bezirksräte erschienen waren.

In Mariatrost übernahm nach

dem Tod von Helmut Schwab,

der die Agenden der grünen Astrid

Wlach übernommen hatte,

schließlich wieder Erwin Wurzinger.

Wetzelsdorf

Völlige Verwirrung herrscht in

Wetzelsdorf – dort gibt es schon

seit einem Monat überhaupt

keinen Bezirksvorsteher. Bereits

im Oktober 2024 legte Belinda

Walkner (SPÖ), die Christoph

Richter von der KPÖ nachfolgte,

ihr Amt wie vereinbart zurück.

Ihr sollte Bettina Sticher

(Grüne) folgen. Bei der dementsprechenden

Bezirksratssitzung

waren allerdings die KPÖ-Mandatare

nicht anwesend, weshalb

die nötige Mehrheit nicht gegeben

war. Sie war dann ein Jahr

im Amt, im Dezember 2025 ist

allerdings wieder Walkner gewählt

worden. Bis heute wurde

diese aber noch nicht angelobt.

Formal ist jetzt also Stellvertreter

Peter Sauermoser (ÖVP) für die

Amtsgeschäfte zuständig.

29 Wechsel

Insgesamt kam es zu zehn Wechsel

der Bezirksvorsteher, dreimal

wurden die ersten Stellvertreter

getauscht und sage und schreibe

In Wetzelsdorf

gibt es

laut

graz.at

derzeit

keinen

Bezirksvorsteher.

KK

16-mal änderten sich die zweiten

Bezirksvorsteher-Stellvertreter.

Die Wechselquote der Bezirksräte

ist noch einmal ungleich höher.

Die Halbwertszeit der Grazer

Bezirksvorsteher ist in dieser

Legislaturperiode also auffällig

gering. Das liegt augenscheinlich

vor allem auch an der Vereinbarung

von KPÖ, Grünen und SPÖ,

die in manchen Bezirken abgemacht

haben, sich die Amtszeit

aufzuteilen. Eine Entscheidung,

die von Anfang an auch intern

umstritten war und tatsächlich in

einem unübersichtlichen Chaos

endet.


202425010

6 graz

www.grazer.at 11. JÄNNER 2026

K O M M E N T A R

von

Verena

Leitold

✏ verena.leitold@grazer.at

Herr Ober,

einmal mehr

Qualität bitte!

N

icht schon wieder eine

Kebap-Bude!“ Kommentare

wie diese

kommen wie das Amen im

Gebet, wenn wir über

Schließungen in der Grazer

Gastroszene berichten.

Kebap-Buden gibt es in Graz

tatsächlich schon einige – das

bedeutet aber nicht, dass wir

echtes Kebap schon kennenlernen

durften. Denn mit

authentischer türkischer

Küche haben diese Imbisslokale

meistens wenig bis gar

nichts zu tun. Ein von zwei

anderen Restaurants bekannter

Gastronom möchte das

jetzt ändern: Er erö!net im

Februar das Nivan (siehe

Seite 10) und möchte dort die

Gerichte seines Heimatlandes

auf ein neues Level heben.

Bedeutet: selbstgesteckte

regionale Kalbfleischspieße

statt tiefgekühlte Fertigware,

Holzkohle statt Elektrogrill,

Säbel statt Maschine und

selbstgebackenes Brot statt

Billigwecken. Mit diesem

Qualitätsanspruch möchte er

auch andere anstecken und

das Niveau des Grazer Kebap

insgesamt erhöhen. Ho!entlich

gelingt’s! Bei anderen

Fastfood-Klassikern ist das ja

bereits geglückt. Burger,

Pizza, Sushi und Co bekommt

man auch bei uns inzwischen

in wirklich guter Qualität,

wenn sie einem etwas wert

ist. In diesem Sinn: Mahlzeit!

Vielleicht können wir bald

„Juhu, schon wieder eine

Kebap-Bude!“ jubeln.

Gemeinderäte

im Fleiß-Check

Insgesamt wurden im Jahr 2025 genau 777 Gemeinderatsinitiativen im Grazer Rathaus gesetzt.

LEISTUNGSNACHWEIS. In einer Auswertung aller Gemeinderatsinitiativen

des Jahres 2025 hat abermals KFG-Klubobmann Alexis Pascuttini die Nase

vorne. Gleich neun Mandatare haben keine einzige Initiative eingebracht.

Von Tobit Schweighofer

tobit.schweighofer@grazer.at

Ein Mandat im Grazer Gemeinderat

ist weit mehr

als ein prestigeträchtiger

Titel – es ist die Verantwortung

im obersten Organ der Stadt. Im

Jahr 2025 wurde diese mit monatlich

2605,50 Euro für einfache

Mandatare und 4981,90 Euro

für Klubobleute honoriert, was

durchaus als Arbeitsauftrag der

Grazer an ihre politischen Vertreter

zu verstehen ist. In einer

aktuellen Auswertung der gesetzten

Gemeinderatsinitiativen

im Jahr 2025 hat hier KFG-Mann

Alexis Pascuttini mit 182 Stück

klar die Nase vorne. Gefolgt von

Neos-Chef Philipp Pointner, der

für 83 der 113 Initiativen seiner

Fraktion verantwortlich zeich-

net. An dritter Stelle rangiert

FPÖ-Mandatar Günter Wagner

mit 53 Initiativen. Wie zu erwarten

war, liegen die Oppositionsparteien

damit in Front, da die

Regierungs- bzw. Koalitionsparteien

vieles in der Regierungsarbeit

erledigen können, ohne den

Gemeinderat zu bemühen.

„Ein Gemeinderatsmandat ist

kein Nebenjob und schon gar

kein bloßer Titel. Anträge und

Anfragen sind kein Selbstzweck,

sondern das zentrale Instrument,

um Interessen der Grazerinnen

und Grazer durchzusetzen“,

weiß Pascuttini.

Am Ende des Rankings stehen

übrigens gleich sechs KPÖ-Gemeinderäte,

zwei von der ÖVP

und ein Grüner mit keiner einzigen

(!) Initiative im Grazer Gemeinderat.

STADT GRAZ/ FISCHER

Initiativen-Ranking

■ Alexis Pascuttini, KFG: 182

■ Philipp Pointner, Neos: 83

■ Günter Wagner, FPÖ: 53

■ Markus Huber, ÖVP: 47

■ D. Schlüsselberger, SPÖ: 45

■ Keine Initiative: Christopher

Fröch, Kurt Luttenberger, Simon

Gostentschnigg, Metin Deveci,

Amrei Lässer, Maike Manecke

(alle KPÖ), Daniela Gmeinbauer,

Martin Brandstätter (ÖVP),

David Ram (Grüne)

■ Initiativen pro GR:

■ KFG: 74,67

■ Neos: 56,5

■ FPÖ: 53

■ SPÖ: 23

■ ÖVP: 16,08

■ Grüne: 4,89

■ KPÖ: 2,13

derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0

316/23 21 10, Mo bis Fr 8 bis 15 Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer

(DW 2618) | REDAKTION: Lukas Steinberger-Weiß (0664/80 666 6918), Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538), Victoria Weitenthaler (0664/80 666 6895), Verena Leitold (0664/80 666 66 91), Leonhard

Schweighofer (0664/80 666 6490), Clarissa Berner (0664 80 666 6694), Linda Steurer (0664 80 666 6683), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at |

VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897), Denise Schuschko-Linke (0664 / 80 666 6848), Pia Ebert (0664/ 80 666 6642), Mario Premuzic (0664/

80 666 6575), Eva Semmler-Bruckner (0664 / 80 666 6890) | OFFICE MANAGEMENT, PR-REDAKTION & ZUSTELLWÜNSCHE: Sanja Radosavljevic (0664/ 80 666 6528) | PRODUKTION: Burkhard Leitner |

VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 175.837 (der Grazer, wö, ÖAK 1. HJ 2025) | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.

Gedruckt nach den

Richtlinien Gedruckt nach des Österrei-

den Richtlinien des

Österreichischen Umweltzeichens Umweltzeichens

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sammeln Sie Altpapier

für das Recycling


11. JÄNNER 2026 www.grazer.at

graz 7

Auf der Nordseite (rechts) der Straße gab es kürzlich bereits neue Bäume.

Auf der Südseite soll bald ein durchgehender Gehsteig kommen. STREET VIEW

Ein lange geforderter

Gehsteig wird Realität

ENDLICH. In der Johann-Haiden-Straße kommt

ein neuer Gehsteig, die Fahrbahn wird schmäler.

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Seit Jahren fordern die Anrainer

in der Johann-Haiden-Straße

in Eggenberg

einen Gehsteig, nicht zuletzt für

die vielen Kinder, die die Straße

auf ihrem Weg etwa in die nahe

gelegene Volksschule Baiern

nutzen. Im vergangenen Frühjahr

gab es zum Ärgernis der

Bewohner dann zwar 20 neue

Bäume, aber wieder keinen

Gehsteig (wir haben berichtet).

Jetzt wird endlich nachgebessert.

Geplant ist ein durchgehender

Gehsteig auf der Südseite

der Straße, der eine sichere Verbindung

insbesondere Richtung

Volksschule schafft. Die Detailplanung

läuft bereits, die Umsetzung

ist – nach Abschluss des

straßenrechtlichen Verfahrens –

für die zweite Jahreshälfte 2026

vorgesehen.

Da es bis dahin noch dauert,

soll eine Übergangslösung

schneller für mehr Sicherheit

sorgen. „Pragmatisch und wirksam“

nennt Vizebürgermeis-

terin Judith Schwentner die

Maßnahmen. Durch neue Bodenmarkierungen

werden die

Parkplätze abwechselnd links

und rechts angeordnet. Autofahrer

sollen durch diese leichten

Fahrbahnversätze, die die

bisherige gerade Linienführung

unterbrechen, zu mehr Aufmerksamkeit

und geringerer

Geschwindigkeit gezwungen

werden. Die Fahrbahnbreite

wird dabei bewusst reduziert.

Begegnungsverkehr bleibt zwar

möglich, aber eben nur bei angepasstem

Tempo.

Wenn dann der neue Gehsteig

auch baulich umgesetzt wird,

nutzt man die Gelegenheit, um

auch Beleuchtung und Entwässerung

anzupassen. Alles ist

barrierefrei ausgelegt.

„Es geht mit dem Projekt darum,

dass Kinder, ältere Menschen

und Familien sicher in

ihrem Wohnumfeld unterwegs

sein können. Genau dort setzen

wir an“, betont Schwentner. Dabei

soll nicht nur die Verkehrssicherheit

erhöht, sondern auch

die Aufenthaltsqualität verbessert

werden.

Im Teich des ORF-Parks landet immer wieder Gebäck wie Semmeln oder

Brot. Das kann den Enten, den Gewässern und der Umwelt schaden. KK

Das Problem mit der

Fütterung von Enten

QUAK. In Graz werden immer wieder Enten mit

Gebäck gefüttert. Den Tieren kann das schaden.

Von Linda Steurer

linda.steurer@grazer.at

Oft ist gut gemeint nicht

gut getan. Dieses Sprichwort

trifft auch auf die

Fütterung von Wasservögeln zu.

Eine Leserin berichtet, dass trotz

Schildern, die auf Fütterungsverbote

hinweisen, altes Gebäck

wie Semmeln oder Brot in vielen

Teichen der Stadt landet, etwa

im Teich des ORF-Parks.

Entgegen vieler Erwartungen

ist das Füttern von Wasservögeln

nicht lebensnotwendig und

kann den Tieren, den Gewässern

und der Umwelt schaden.

Fütterungsverbot

„Leider wird das Entenfütterverbot

in Graz immer wieder ignoriert,

darum setze ich mich für

eine flächendeckende, gut verständliche

Beschilderung ein.

Denn falsch verstandene Tierliebe

kann leider schaden, anstatt

zu helfen“, betont Tierschutz-

Stadträtin Claudia Schönbacher.

„Zum Wohle der Tiere und

der Umwelt wäre es wirklich

wünschenswert, wenn sich alle

an das Fütterungsverbot halten.“

Wasservögel sind Wildtiere,

die auch bei den winterlichen

Witterungsverhältnissen ohne

menschliche Hilfe überleben.

„Brotreste verschmutzen unsere

Teiche und locken Ratten an.

Vor allem aber ist Brot keine geeignete

Nahrung für die Tiere“,

ergänzt Schönbacher.

Semmeln und Brot sind also

nicht nur ungeeignet für unsere

gefiederten Freunde und

können gesundheitliche Schäden

verursachen, die Fütterungen

führen auch dazu, dass die

Tiere ihre natürliche Scheu vor

potenziellen Gefahrenquellen

verlieren. Die Ansammlung von

vielen Wasservögeln auf einem

Fleck kann zudem die Ausbreitung

von Krankheiten und Seuchen

begünstigen.

Nicht nur den Tieren schadet

die Fütterung: Auch die Gewässer

und die Umwelt leiden darunter.

Nicht gefressenes Futter

sinkt auf den Grund der Teiche

und verfault dort. Die Wasserqualität

verschlechtert sich und

das biologische Gleichgewicht

wird gestört.


8 graz

www.grazer.at 11. JÄNNER 2026

Haltestellen werden

VORBEREITUNG. Diese Woche wurde die zweite Flexity-Tram geliefert. Für

die neuen Straßenbahnen müssen jetzt etliche Haltestellen adaptiert werden.

Bei Interesse ist eine baldige

Anmeldung von Vorteil.

Wintererlebnis

Eisfischen

KK

■ Die Erlenteiche in Graz

laden Winter- und Angelfreunde

zu verschiedenen

Eisfisch-Events ein. Das

Forellen-Eisfischen und das

Raubfisch-Hecht-Eisfischen

finden am 11. und 18. Jänner

von 9 bis 15 Uhr statt. Es gibt

nur wenige Plätze pro Termin.

Veranstaltet werden die

Events vom Verein NSÖW –

Nachhaltig, sozial, ökologisch,

waidgerecht.

Die zweite Grazer Flexity mit der Wagennummer 541 ist am Donnerstag angekommen. Jetzt wird getestet. HOLDING GRAZ

Christbaum-Verwertung

Am 12. Jänner startet die neue

Geräte-Retter-Prämie.

GETTY

Eine Prämie für

Geräte-Retter

■ Um die Umwelt zu schützen,

startet am 12. Jänner die

Geräte-Retter-Prämie. Sie tritt

in die Fußstapfen des ehemaligen

Reparaturbonus, der

2025 beendet wurde. Sie soll

dazu beitragen, dass mehr

Geräte repariert werden und

so weniger Abfall entsteht. Mit

der Prämie können 50 Prozent,

maximal aber 130 Euro

pro Reparatur oder Service

und 30 Euro pro Kostenvoranschlag

gespart werden.

LUSTIG. Die HLW

Sozialmanagement

Graz hat via Social

Media dazu aufgerufen,

Christbäume über den

Zaun zu werfen.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Für Belustigung bei unseren

Lesern sorgte ein aktueller

Aufruf der HLW Sozialmanagement

Graz. Dort wurde

nach Christbäumen gesucht.

Wer also seinen alten Christbaum

nicht zur Entsorgungsstelle

bringen will, soll ihn einfach

bei der Schule über den Zaun

werfen, so der Aufruf.

Nachgefragt

Wir haben bei der Schule nachgefragt,

ob man wirklich einfach

so seinen Christbaum über

den Schulzaun werfen darf. „Ja,

jeder darf gerne seinen Baum

über den Zaun auf die Wiese neben

dem Schulgebäude werfen“,

heißt es vonseiten der Schule.

Gebraucht werden die Bäume

für ein Schulprojekt. „Wir haben

dieses Projekt bereits im letzten

Jahr durchgeführt. Die Bäume

wurden auf der Wiese aufgelegt,

und die Schüler haben dann

Texte mit einem sozialen Hin-

tergrund dazu verfasst. Spaziergänger

konnten diese dann beim

Vorbeigehen lesen. Heuer haben

wir etwas Ähnliches geplant“, erklärt

man vonseiten der Schule.

Zugang zum Zaun findet man

entweder vom Hasnerplatz kommend

über den schmalen Weg

neben dem Kindergarten oder

von der Grabenstraße kommend

nach dem Caritas-Laden Carla &

Paul.

Die HLW Sozialmanagement Graz ist auf der Suche nach Christbäumen.

Man soll seine Bäume einfach über den Schulzaun werfen.

STREET VIEW


11. JÄNNER 2026 www.grazer.at

graz 9

angepasst

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

I

m Frühling werden die ersten

neuen Straßenbahnen in Graz

unterwegs sein. Stadt und Holding

haben ja bekanntlich insgesamt

31 sogenannte Flexity-Trams

bei der Firma Alstom bestellt. Am

Donnerstag ist die zweite Garnitur

geliefert worden. Zuvor war sie seit

vergangenem Juli in der Hauptwerkstätte

der Wiener Linien in Simmering

zu etlichen Test- und Einstellfahrten

auf deren Probegleisen.

Bevor die knapp 34 Meter langen

Flexitys, die 60 Sitzplätze bieten

und insgesamt bis zu 200 Personen

befördern können, in den Regelbetrieb

übergehen können, müssen

jetzt seitens der Graz Linien aber

etliche Haltestellen angepasst werden.

„Dazu zählen der Umbau der

Aufmerksamkeitsfelder (Blindenleitsystem),

Korrekturen des Randleistenabstandes

zum Einstieg bzw.

auch Absenkungen der Bordsteine

in gebogenen Haltestellenbereichen,

wo ein gesetzeskonformer

Abstand baulich nicht anders erreichbar

ist“, erklärt Holding-Sprecherin

Sara Schmidt.

Angepasst werden folgende

Haltestellen: Schloßbergplatz, Kaiser-Franz-Josef-Kai

bzw. Schloßbergbahn,

Hauptplatz Andritz,

Breitenweg, Plüddemanngasse,

Puchstraße, Brauhaus Puntigam sowie

die Endhaltestellen Puntigam,

Smart City und St. Peter. Teilweise

wurden die Arbeiten bereits erledigt.

Außerdem liegt der Fokus auf Haltestellen

entlang der Linie 1 Richtung

Mariatrost, die parallel zum

zweigleisigen Ausbau bzw. Bau des

Speicherkanals umgesetzt werden.

Es handelt sich vor allem um Haltestellen,

die in einem Bogen liegen.

Die Kosten sind im genehmigten

Schienenbauprogramm enthalten

und werden in Verbindung mit

ohnehin notwendigen Gleissanierungen

im Sinne der Effizienzsteigerung

parallel abgewickelt.

EDELMETALLZENTRUM GRAZ

Gratis Beratung am Hauptplatz in Graz:

8340 € für Grazerin

Die „Grazer“-Leserin Erika

S. kam kürzlich mit einer

Münzsammlung, einer

Uhr und ein wenig Schmuck

und bekam stolze 8340 Euro

für die seit Jahren unbeachteten

Teile. Machen auch Sie

– am Grazer Hauptplatz – aus

altem (auch beschädigten)

Schmuck, geerbtem Silberbesteck,

Gold und Silbermünzen

oder alten Uhren bares Geld.

Unser Leser-Tipp:

Verkaufen Sie seriös nur im

Edelmetallzentrum Graz am

Hauptplatz 14 (im ehem. GVB-

Haus, direkt über dem Notariat).

Die Beratung ist 100 % diskret

und kostenlos. Geöffnet ist

Montag und Dienstag von 10-

13 Uhr und Nachmittag von 15

bis 17 Uhr, sowie mittwochvormittags

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10 graz

www.grazer.at 11. JÄNNER 2026

Gastro

Börse

www.grazer.at

Ishak und Zelal Ceylan sowie Engin Karabacak eröffnen im Februar das Nivan in der Albert-Schweitzer-Gasse: So soll es aussehen.

MARC LA BER (2), RODARICH

Erster Einblick ins Nivan

GUSTO. Bereits bekannte Gastronomen möchten die türkische Küche in Graz zurück zum Ursprung

bringen und sperren bald das Nivan auf. In Andritz sind außerdem gleich zwei neue Lokale am Start.

Von Verena Leitold & Sabrina Naseradsky

redaktion@grazer.at

In erster Linie machen wir

das für uns selbst“, lacht Ishak

Ceylan. Mit der Qualität

des Kebaps ist er in Graz nämlich

absolut nicht zufrieden –

und er möchte nicht jedes Mal

nach Wien oder Istanbul reisen,

wenn er Lust darauf hat.

Zusammen mit seiner Tochter

Zelal Ceylan (die beiden führen

bereits das Galliano sowie

das Mirano in Graz) und Engin

Karabacak eröffnet er deshalb

am 13. Februar das Nivan in

den Räumlichkeiten des ehemaligen

Easy Asia in der Albert-

Schweitzer-Gasse.

„Wir möchten mit dem Kebap

zurück zum Ursprung – regionales,

hochwertiges Kalbfleisch

selbst auf Spieße gesteckt und

im Holzgrill gebraten, dann

mit einem Säbel statt mit der

Maschine geschnitten“, macht

Ceylan Gusto. Durch den Holzkohlegrill

erhält das Fleisch ein

rauchiges Aroma. Und auch das

Brot wird selbst gebacken.

Neben Kebap soll alles angeboten

werden, was die türkische

Küche hergibt – auch

für Vegetarier: Eintöpfe, viele

verschiedene Meze, Suppen, Pides,

Lahmacuns, Ekmekler und

Co. Dafür konnte er Yeliz Darsel

gewinnen, die zuletzt in der

Türkei in 5-Sterne-Restaurants

gearbeitet hat. „Ziel ist es, türkische

Küche in erstklassiger

Qualität anzubieten. Bisher gibt

es das so in Graz nicht, aber wir

hoffen, da eine Vorreiterrolle

einnehmen zu können, sodass

vielleicht ein Umdenken in der

Szene stattfindet“, so Ceylan.

Gestaltet wurde das Lokal von

Designer und Architekt Marco

Asslaber alias Marc La Ber. Natürliche,

helle Farben und viel

Holz dominieren. Rund 80 Sitzplätze

stehen zur Verfügung.

Aktuell wird noch umgebaut.

Die Eröffnung soll am 13. Februar

stattfinden.

Neues aus Andritz

Auch in Andritz tut sich momentan

einiges in der Gastro.

Viele können sich noch an

das Kultkaffeehaus Romana

in der Stattegger Straße 58f erinnern.

Umso trauriger waren

die Gäste, als das Lokal vor fünf

Jahren vermeintlich für immer

die Pforten geschlossen hat.

Doch nun gibt es ein Revival:

Gastronom Manuel Ecker hat

das Café Romana am 2. Jänner

wieder aufgesperrt. „Wir haben

vieles erneuert, unter anderem

die Elektrik und die Geräte, aber

ansonsten haben wir das Lokal

so belassen, wie es war. Mir war

wichtig, den Charme und Charakter

des alten Cafés zu erhalten“,

erzählt Ecker.

Geöffnet hat man ab sofort an

sieben Tagen die Woche. Neben

Frühstück und dem klassischen

Kaffeehausangebot gibt es auch

ein Mittagsmenü sowie ein umfangreiches

À-la-carte-Angebot.

„Wir haben einen super Koch,

der alles frisch zubereitet. Bei

uns kommt nichts aus der Tüte“,

so der Gastronom, der auch in

Niederösterreich ein Lokal betreibt.

Geboten wird klassische

Hausmannskost zu fairen Preisen,

warme Küche gibt es bis

21 Uhr. Derzeit ist man noch auf

der Suche nach weiterem Personal.

Unweit der Post mitten im

Zentrum von Andritz steht

ebenfalls eine Neueröffnung an.

In den Räumlichkeiten des ehemaligen

Japaners zieht nun das

Alkai Haven ein.


11. JÄNNER 2026 www.grazer.at

graz 11

Carla-Laden muss schließen

TRAURIG. Der Carla-Laden in der Grazer Lindengasse wird mit Ende April geschlossen, wie die

Caritas nun bestätigt hat. Die sieben weiteren Läden in Graz bleiben jedoch weiter bestehen.

Der Carla-Laden in der Lindengasse sperrt im April zu. Die sieben weiteren

Carla-Läden in Graz bleiben aber weiterhin geöffnet.

STREET VIEW

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Eine traurige Nachricht für

alle Fans der Carla-Läden:

Jener in der Lindengasse

wird geschlossen. „Der Standort

Lindengasse in Graz befindet

sich in einer Phase des Rückbaus

und wird mit April nicht

mehr zur Verfügung stehen“,

heißt es vonseiten der Caritas.

„Mit den verbleibenden sieben

Carla-Standorten (Annenstraße,

Keplerstraße, Grabenstraße,

Merangasse, Jakomini, St. Peter,

Herrgottwiesgasse) ist das

Angebot in Graz weiterhin gut

erreichbar für Einkauf und Sachspendenabgaben.

Eine Abgabe

von Textilien ist auch in Containern

möglich“, heißt es weiter.

Sinnvoll

Insgesamt 30 Carla-Standorte

betreibt die Caritas in der gesamten

Steiermark. Die Läden

dienen nicht nur dazu, Spenden

entgegenzunehmen und Waren

günstig weiterzuverkaufen,

sondern haben auch einen sozialen

Mehrwert. Menschen in

schwierigen Lebenssituationen

erhalten dort die Möglichkeit einer

Beschäftigung. Im Rahmen

von Beschäftigungsprojekten

werden brauchbare Waren und

tragbare Kleidung abgegeben,

sortiert und wieder verkauft.

Somit leisten die Carla-Läden

auch ein wichtigen Beitrag

zur Ressourcenschonung, zu

Nachhaltigkeit und dem Klimaschutz.

Waren wird so ein zweites

Leben eingehaucht. Gerade

in Zeiten, wo es besonders bei

Gewand wieder ein Revival von

Secondhand-Mode gibt, sind

die Carla-Läden ein wahrer

Fundus nicht nur für Fans.

Der erste SteirerTalk zur KI

IM GESPRÄCH. Unter dem Titel „KI 2026: Chancen, Regeln, Realität“ lädt die Steirische Volkspartei

am 13. Jänner zur ersten Ausgabe ihres neuen Diskussionsformats SteirerTalk ein.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Den Auftakt des SteirerTalk

bildet ein Thema, das

Wirtschaft, Arbeitswelt

und Gesellschaft gleichermaßen

betrifft: Künstliche Intelligenz.

Die technologische Entwicklung

schreitet rasch voran und wirft

zugleich neue Fragen auf. Was

ist realistisch? Was kommt auf

Unternehmen und Arbeitsprozesse

zu? Und welche Rahmenbedingungen

werden ab 2026

entscheidend sein?

Forum

Unter dem Motto „KI 2026:

Chancen, Regeln, Realität“ diskutieren

die Rechtsanwältin Gerit

Katrin Jantschgi und der KI-

Unternehmer Clemens Wasner

mit den Gästen. Jantschgi zählt

mit ihrer Kanzlei Dr. Jantschgi

Rechtsanwältin OG zu den führenden

Expertinnen für Tech

Law in der Steiermark. Bei der

Diskussion will sie Klarheit in

die KI-Debatte bringen und aufzeigen,

warum Regulierungen

nicht bremsen, sondern schützen.

Wasner ist der Vorsitzende der

AI Austria, der zentralen Plattform

für Künstliche Intelligenz

in Österreich, und Mitgründer

des KI-Unternehmens Enlite AI.

Beim SteirerTalk bringt er die

unternehmerische und strategische

Perspektive in die Diskussion

ein.

Der erste SteiererTalk findet

in den Räumlichkeiten der Steirischen

Volkspartei am Karmeliterplatz

6 statt. Beginn ist am

13. Jänner um 19 Uhr. Jeder mit

Voranmeldung ist willkommen.

Bei der Steirischen Volkspartei am Karmeliterplatz 6 findet der erste

Steirer Talk statt. Beleuchtet wird diesmal das spannende Thema KI.

GEPA


12 graz

www.grazer.at 11. JÄNNER 2026

S E R V I C E

Leser

Briefe

redaktion@grazer.at

Hilfe bei Kälte

Der Winter kann für obdachlose

Menschen eine gnadenlose Zeit

sein. Die sinkenden Temperaturen,

der eisige Wind und die

Gefahr von Frostbite machen

das Überleben zur täglichen Herausforderung.

In dieser kalten

Jahreszeit sind die Bedürfnisse

der Obdachlosen dringlicher als

je zuvor. Während viele von uns

in warmen Räumen Schutz !nden,

kämpfen andere ums Überleben

auf der Straße. Es sind Kältebusse

unterwegs. Eine warme

Decke, ein heißer Kaffee oder

eine einfache Mahlzeit können

für obdachlose Menschen einen

enormen Unterschied machen.

Hilfsorganisationen und Ehrenamtliche

setzen sich dafür ein,

diese Not zu lindern, indem sie

Notunterkünfte bereitstellen und

wertvolle Ressourcen sammeln.

Die winterliche Kälte verstärkt

die Dringlichkeit, unseren Mitmenschen

zu helfen.

Jede kleine Geste zählt. Lassen

Sie uns gemeinsam dafür sorgen,

dass niemand in dieser

kalten Jahreszeit allein gelassen

wird.

Wolfgang Gottinger

* * *

Annenstraße

Die einzige Chance, dass ankommende

Bahnreisende nicht

sofort in die Bim-Unterführung

eintauchen, sondern zu Fuß bis

zur Annenstraße weitergehen,

wäre eine Art Shoppingcenter.

Ein Interspar im Parterre, inklusive

Restaurant, wäre z.B. toll!

Nahema Guerlain

* * *

Neugestaltung

Ich halte es (Umbau des Tummelplatzes,

Anm.) für eine langlebige,

gesunde, kostengünstige

Idee für diesen doch so heißen

Platz, besser als „Sprühdosen“,

Planen und Klimaanlagen. Aber

es gibt ja sehr viele „Zwiderwurzn“,

die im Sommer gerne ihr

heißgeliebtes Auto in der prallen

Sonne stehen lassen müssen. Nebenbei

ärgern sie sich, warum

es kaum ein Parkplatz in einem

teuren Betonbunker gibt.

Stephan Kraus

* * *

Tummelplatz-Umbau

Hoffentlich wird dieses Projekt

nicht mehr umgesetzt und die

Wahlen retten uns davor, sowie

500 Meter daneben ist der Stadtpark,

somit braucht niemand

dort irgendwelche Stauden.

Robert Neukam

* * *

Moschee in Puntigam

Österreich verfügt bereits über

eine hohe Dichte an religiösen

Einrichtungen. Warum wertvolle

Bauflächen für solche Projekte

verschwenden, die nur einer

kleinen Minderheit zugutekommen,

statt der gesamten Gesellschaft

zu dienen. Wäre es nicht

sinnvoller, diese Ressourcen und

Energien in Wissenschaft und

Forschung zu investieren, um die

Menschheit als Ganzes voranzubringen?

Nathan Levy

* * *

Aufregung um Moschee

Wenn man dagegen ist, wird

man als Ausländerfeind abgestempelt.

Ich tu mir das nicht

mehr an. Macht doch in Europa,

was ihr wollt. Ich als Mann hab

nichts zu befürchten oder zu verlieren,

mir tun nur die Frauen

leid. Die ganze Aufklärung und

Emanzipation war für die Fisch.

Michael Hochreiter

* * *

Bahnübergänge

Ich bin der Meinung, dass man

alle unbeschrankten Bahnübergänge

in beschrankte Bahnübergänge

umbauen muss. Natürlich

kostet das Geld, aber es kostet

auch Geld, die Neutorgasse zu

verpflanzen bzw. Radwege auszubauen

usw.

Helmut Oblak

* * *

Gefährlich

Was soll das bringen, wenn so

manche Autofahrer das Rotlicht

NICHT beachten. Dann stehen

die Fahrzeuge zwischen den geschlossenen

Schrankenbäumen

und werden so vom Zug erfasst.

Hierzu gibt es leider auch unzählige

Beispiele in letzter Zeit.

Martin-Kain Bacher

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Vergangene Woche

im täglichen E-Paper

Bauernbundball

■ Die Kältewelle hat Graz weiterhin

fest im Griff. Hausbesitzer

sollten besonders darauf achten,

dass vor ihren Häusern geräumt

und gestreut ist. Auch sollte man

ein Auge auf Obdachlose haben,

damit diese bei der großen Kälte

keinen Schaden nehmen.

Neuer Eigentümer

■ Am Mittwoch wurden die Details

zum 75. Bauernbundball präsentiert.

3500 Bäume verwandeln

das Ballereignis in einen eigenen

Wald. Sie können dann von den

Besuchern mit nach Hause genommen

werden. Für Stimmung

sorgt heuer Andreas Gabalier.

Kältewelle

■ Das Leiner-Areal hat einen neuen

Besitzer. Damit steigt die Hoffnung

auf eine weitere Belebung

der Annenstraße. Der neue Besitzer

der Grazer Immobilienentwickler

Trivalue möchte auch die

Anrainer in das Projekt einbinden.

FLOMITTEREGGER, GETTY, STREET VIEW


11. JÄNNER 2026 www.grazer.at

graz 13

In der Überfuhrgasse und der Kalvarienbergstraße wünscht man sich die

Erweiterung der Grünen Zone. Diese wird jetzt von der Stadt geprüft.

Parkschein bitte: Grüne

Zone wird erweitert

NEU. Die Abteilung für Verkehrsplanung prüft gerade

drei Gebiete für eine Parkzonenerweiterung.

KK

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Aktuell finden in einzelnen

Bereichen, in denen es

noch keine Grünen Zonen

gibt, erste Vorprüfungen statt“,

bestätigt man im Büro der zuständigen

Vizebürgermeisterin Judith

Schwentner. Diese sollen klären,

wie sich die Gebührenpflicht auf

Verkehr, Anrainer und Stadtraum

auswirken würden. „Der Mobilitätsplan

2040 der Stadt Graz sieht

die schrittweise Ausweitung von

Parkzonen als wichtigen Baustein

für eine faire und zukunftsorientierte

Verkehrsorganisation vor“,

wird argumentiert.

Drei Gebiete werden momentan

untersucht. Die genauen Orte

möchte man noch nicht nennen.

Vonseiten der Abteilung für Verkehrsplanung

wurde dem Bezirksvorsteher-Stellvertreter

von

Lend, Wolfgang Krainer, jedoch

mitgeteilt, dass sich die Erweiterung

der Zone in der Alten Poststraße

bis zur Peter-Tunner-Gasse

unter den aktuellen Prüfungen

befinde. Die ÖVP Lend hat diese

auf vielfachen Wunsch von Anrainern

ebenso beantragt wie einen

Bereich in der nördlichen Kalvarienbergstraße

bis zur Kalvarienkirche

und der Überfuhrgasse.

Die ÖVP Eggenberg rund um Robert

Hagenhofer hat wiederum

die Erweiterung der bestehenden

Zone Richtung Süden (etwa Heinrich-Heine-Straße,

Reininghausstraße,

Gaswerkstraße) beantragt.

„Diese Wünsche werden bei

zukünftigen Ausbauvorhaben

jedenfalls berücksichtigt“, heißt

es aus dem Büro der Vizebürgermeisterin.

Zeitpunkt

Die letzte große Parkzonenerweiterung

gab es im Herbst 2023.

Damals wurden beispielsweise

Ziernfeldgasse, Lerchengasse

und Teile von Schönbrunngasse,

Petersgasse und Raiffeisenstraße

zur Grünen Zone. Die Blaue

Zone wurde in der Elisabethinergasse

erweitert. Außerdem hat

man die Kurzparkzone zwischen

Schwimmschulkai und Grabenstraße

von Grün zu Blau umgefärbelt.

Wann es mit der Erweiterung

der Straßenzüge, die aktuell geprüft

werden, so weit ist, kann

noch nicht gesagt werden.


szene

graz

14 www.grazer.at 11. JÄNNER 2026

14

Victoria Weitenthaler

victoria.weitenthaler@grazer.at

Ich muss mir das Publikum nicht

nackt vorstellen.“

Lisa Eckhart im Rahmen eines APA-Interviews

anlässlich ihres neuen Programmes, mit dem sie am

21. Februar in Graz gastieren wird MAXIMILIAN WÜHRER

Tanzpaar-

Voting:

www.grazer.at

Italienisches Flair

am Tanzparkett

Das Trio bestehend aus Claudia Eichler, Pierre Gider und Lisa Weswaldi-Eichler (v. l.) choreografiert die Polonaise der diesjährigen Opernredoute.

LUEF, KK

LEBENSGEFÜHL. Am

31. Jänner findet die

Opernredoute statt.

Auch am Tanzparkett

heißt es: La dolce vita.

Von Linda Steurer

linda.steurer@grazer.at

Die Polonaise ist die Visitenkarte

jedes Balles“,

betont Claudia Eichler,

Inhaberin der Tanzschule Eichler.

Sie choreogra!ert gemeinsam

mit Tochter Lisa Weswaldi-Eichler

und Pierre Gider

die Polonaise der diesjährigen

Opernredoute. „Wir wollen das

Publikum durch die Polonaise

in eine rauschende La-dolcevita-Ballnacht

versetzen.“ Das

Mutter-Tochter-Duo hat uns in

einem Gespräch erste Informationen

zur Polonaise verraten.

Italo-Hits

„Sagen wir so: Es kommt natürlich

ein Eros Ramazzotti, aber

auch etwas Klassisches vor. Mehr

verraten wir noch nicht!“, heißt

es von den beiden Choreogra!nnen.

Neben Cha-Cha-Cha und

Rumba werden in diesem Jahr

auch Wiener Walzer und Disco

Fox in der Polonaise vertanzt. Ein

besonderer Fokus liegt dabei auf

den Choreogra!ebildern. „Die

meisten Gäste sehen die Polonaise

von oben. Man versucht daher,

dass die Choreogra!e durch

sogenannte Choreogra!e-Bilder

erzählt wird. Zuerst sieht man

einen Kreis und auf einmal ein

Viereck oder ein Schachbrett“, erklärt

Lisa Weswaldi-Eichler.

Freude und Emotion

Geprobt wird heuer weniger als

in den Jahren zuvor: Einstudiert

wird die Choreogra!e nur an

zwei langen Wochenenden. Danach

folgt die Generalprobe, bevor

es schließlich am 31. Jänner

aufs Tanzparkett der Oper Graz

geht. Im Vorfeld hat man zudem

bis 27. Jänner die Möglichkeit,

auf grazer.at für sein Lieblings-

Polonaisepärchen abzustimmen.

„Für eine gelungene Tanznacht

gehört natürlich dazu, dass man

mit viel Freude und Emotion

auf die Tanzfläche geht – vielleicht

aber nicht nur mit der eigenen

Partnerin oder dem Partner.

Das Wichtigste aber ist, dass

man überhaupt auf die Tanzfläche

geht“, erzählt Claudia Eichler

abschließend.

All jenen, die ihre Tanzkenntnisse

vor der Opernredoute auffrischen

wollen, bieten die Grazer

Tanzschulen sogenannte

Ball!t-Kurse an.

Die Honorarkonsules der Steiermark mit Manuela Khom

und Doyen Rudi Roth (M.)

KK

Diplomatisches Mittagessen

■ Zu einem gemeinsamen Mittagessen anlässlich

des neuen Jahres trafen sich auf Einladung von Landeshauptmann-Stellvertreterin

Manuela Khom die

Honorarkonsules der Steiermark. Doyen Rudi Roth

durfte das konsularische Korps im Landhauskeller

begrüßen. Gemeinsam stießen die Diplomaten

auf das zehnjährige Doyen-Jubiläum von Roth und

Edith Hornig (die leider gesundheitlich verhindert

war) an. Unter anderen gesehen wurden: Bernhard

Rinner, Günter Nebel, Florian Weitzer, Stefan

Düss, Bernhard Kügler, Peter Grieshofer, Alois

Sundl, Michael Ksela, Manfred Kainz, Marianne

Graf und Jörg Hofreiter.


11. JÄNNER 2026 www.grazer.at

szene graz 15

SCHERIAU, LEX KARELLY

Dieter Hardt-Stremayr

Der Graz-Tourismus-Chef feiert am

14. Jänner seinen 63er. Wir sagen

Happy Birthday!

GEBURTSTAGSKINDER

DER WOCHE

Happy Birthday!

Urs Harnik

Der Leiter der Konzernkommunikation

der Energie Steiermark wird am

15.!Jänner 57. Wir gratulieren herzlich!

Am Steirerball mit dabei: Georg und Lena Doppelhofer, Markus Huber und Andrea Teppan (hinten v. l.), Gerhard Goldbrich,

Marcella Handl, Kurt Egger, Karlheinz Kornhäusl, Alexandra Reischl, Kurt Hohensinner und Roland Reischl (vorne, v. l.) KK

Steirer-Sturm auf die Hofburg

■ Seit mittlerweile 125 Jahren ist

der Steirerball in Wien eine wahre

Institution. Heuer war der Ball laut

Veranstalter so früh ausverkauft

wie noch nie. Hunderte Steirer

in Wien ließen sich die Gelegenheit

nicht entgehen, sich mit ihren

Landsleuten zu treffen. Aber

auch zahlreiche Prominente aus

dem Steirerland traten die Reise

über den Semmering an, um in

der Hofburg das Steirerblut, das ja

bekanntlich kein Himbeersaft ist,

hochleben zu lassen.

Heuer wurde der Ball von der

Gastregion Thermen- und Vulkanland

präsentiert. Für eines

der musikalischen Highlights des

Abends sorgte Gewerkschafter Josef

„Beppo“ Mu chitsch mit seiner

Band Beppo’s Dance Band.

Viele Gäste

Den Steirerball nicht entgehen ließen

sich: Landeshauptmann Mario

Kunasek, Landeshauptmann-

Stv. Manuela Khom, Landesrätin

Claudia Holzer, ÖVP-Klubobmann

Lukas Schnitzer und FPÖ-

Klubobmann Marco Triller. Auf

Einladung von RMA-Vorstand

Georg Doppelhofer, der von

Gattin Lena begleitet wurde, und

„Grazer“-Geschäftsführer Gerhard

Goldbrich waren auch WB-

Generalsekretär Kurt Egger in

Begleitung von Andrea Teppan,

Landesrat Karlheinz Kornhäusl,

Stadtrat Kurt Hohensinner, ÖVP-

Graz-Geschäftsführer Markus

Huber, Notariatskammer-Österreich-Vizepräsidentin

Marcella

Handl und „mein Bezirk“-Chefredakteur

Roland Reischl mit Gattin

Alexandra dabei.

Der Start ins

neue Jahr

■ Den Startschuss zu den Neujahrsempfängen

im heurigen

Jahr gab auch 2026 die Landwirtschaftskammer

Steiermark.

Präsident Andreas Steinegger

konnte gemeinsam mit seiner

Vize Maria Pein zahlreiche Gäste

begrüßen. Unter anderen mit

dabei waren: Manuela Khom,

Claudia Holzer, Kurt Hohensinner,

Werner Brugner, Bernd

Brodtrager, Josef Herk, Josef

Pesserl, Johann Scheuch, Heinz

Zöllner, Gerald Ortner, Hans

Roth, Martin Schaller, Markus

Huber und Lukas Schnitzer.

Lukas Schnitzer, Andreas Steinegger

und Manuela Khom (v. l.) LK STEIERMARK/FUCHS


Der musikalische Höhepunkt

Andreas Gabalier ist Stargast beim 75.

Steirischen Bauernbundball und steht

zum sechsten Mal auf jener Hauptbühne,

auf der sein Stern einst aufgegangen ist.

Somit kehrt der Volks-Rock’n’Roller an

einen ganz besonderen Ort seiner Karriere

zurück. Mit seinem unverwechselbaren

Mix aus Volksmusik, Rock und Pop hat er

sich längst an die Spitze der heimischen

Musikszene gespielt. Wenn Gabalier die

Bühne betritt, ist Stimmung garantiert:

mitreißende Beats, große Emotionen

und pure Energie. Seine Hits laden zum

Mitsingen, Feiern und Tanzen ein und

werden den Ballsaal zum Beben bringen.

[© Malte Christians]

Kulinarik

am Ball

Der Steirische Bauernbundball ist

eine Leistungsschau der heimischen

Landwirtschaft kombiniert mit regionalen

Köstlichkeiten und heimischen Produkten.

Diese Schmankerln erwarten Sie am Ball.

Chefcaterer Toni

Legenstein verwöhnt

heuer beim steirischen

Bauernbundball die Ball-

Besucher mit Hirschgulasch,

Serviettenknödel und

Rotkraut – ein festlicher,

regionaler Genuss.

Im VIP-Bereich kredenzt

Wolfgang Edler vom Landhaus

Oswald geschmortes

Hirschkalb und rosa

gebratenes Kräuterschwein

mit Haselnusskruste, dazu

geräucherte Kartoffeln und

feines Wurzelgemüse.

Weinbaudirektor Martin

Palz freut sich bereits

auf die Glorreichen

Sieben Ballweine, die am

15. Jänner im Rahmen

einer Blindverkostung

ausgewählt und feierlich

präsentiert werden.


Bussi

bis bald im

Steirischen Wald

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bauernbundball.at

[© Arthur]

Der 75. Steirische Bauernbundball steht ganz im Zeichen der

heimischen Forstwirtschaft und trägt das Motto „Bussi bis bald im

Steirischen Wald“. Der Ball verwandelt den Messecongress Graz in

eine eindrucksvolle Waldkulisse und setzt damit ein starkes Zeichen für

Nachhaltigkeit, Heimatverbundenheit und Zukunftsdenken. Gemeinsam

mit dem Waldverband Steiermark, angeführt von Obmann Paul Lang

und Direktor Bernd Poinsitt, werden rund 3500 heimische Bäume als

Dekoration eingesetzt. Diese werden nach dem Ball ausgepflanzt und

leisten als CO2-Speicher einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. Für

Bauernbund-Direktor Bernd Brodtrager ist der Bauernbundball ein

bedeutender Wirtschaftsmotor und Treffpunkt von Stadt und Land.

Ballorganisator Raffael Fux unterstreicht den Anspruch, nicht nur über

Nachhaltigkeit zu sprechen, sondern sie sichtbar zu machen – als

moderne Leistungsschau der steirischen Land- und Forstwirtschaft.

Einpflanzen

und

gewinnen

Nimm dir einen

Baum vom

Ball mit und

mache ein Foto

von dir beim

Einpflanzen.

Poste das Foto

anschließend

auf Social Media.

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geposteten Fotos

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Hiebaum.


18

eco

graz

www.grazer.at 11. JÄNNER 2026

Sabrina Naseradsky

18 sabrina.naseradsky@grazer.at

Finanzbildung ist eine Schlüsselkompetenz

fürs Leben.“

Finanzstaatssekretärin Barbara Eibinger-

Miedl anlässlich ihres Besuches an der

FH Joanneum in Graz BKA/ANDY WENZEL

Karl-Heinz Snobe

Josef Herk

Lehrstelle

dringend gesucht

Die Lehrstellenmarkt zeigt sich derzeit sehr angespannt. Es gibt mehr Lehrstellensuchende als offene Lehrstellen. Schuld ist die Wirtschaftskrise. GETTY, SCHERIAU, WOLF

BEDENKLICH. Karriere

mit Lehre – das war

viele Jahre ein Stehsatz.

Doch nun gerät

der Lehrstellenmarkt

unter Druck.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

mischen Lehrstellenmarkt auswirkt.

Angespannt

Das zeigt auch die aktuelle Lehrlingsstatistik

des AMS Steiermark.

Denn die Lage am Lehrstellenmarkt

ist mehr als angespannt.

Von Jänner bis Dezember wurden

5088 Lehrstellen angeboten.

Das ist ein Minus von 409 Lehrstellen

oder 7,4 Prozent im Vergleich

zum Vorjahr. Dabei haben

sich die Branchen unterschiedlich

entwickelt. In der Warenherstellung

blieb die Lage stabil,

während im Handel ein Minus

von 6,9 Prozent oder 112 Stellen

TopJobs

In Kooperation mit

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■ Social Media Manager (m/w/d)

- Das Institut Allergosan sucht einen Social Media Manager für seine

Marke Caricol®. Für diese Position gilt ein KV-Mindestbruttoentgelt von

2.500 Euro auf Vollzeitbasis.

■ Sozialbetreuer oder Pflegeassistent (m/w/d)

- LebensGroß sucht einen Sozialbetreuer oder einen Pflegeassistenten.

Das Mindestgehalt beträgt bei Vollzeitanstellung 2.794,50

Euro brutto zzgl. Zuschläge.

Die heimische Wirtschaft

ist soeben in ihr viertes

Rezessionsjahr gestartet.

Eine Tatsache, die sich mittlerweile

leider auch auf den heiund

in der Beherbung und Gastronomie

ein Minus von drei Prozent

bzw. 16 Stellen zu verzeichnen

ist. Für Bewerber verschärft

sich dadurch auch die Situation.

Denn noch nie seit 2010 war das

Angebot an Lehrstellen so gering

wir im Vorjahr. 2025 meldeten

die steirischen Unternehmen

nur mehr 5088 offene Lehrstellen.

Dem gegenüber stehen 8477

vorgemerkte Lehrstellensuchende.

Zum Stichtag Ende Dezember

hatten 1249 junge Menschen

noch keine Lehrstelle.

AMS-Chef Karl-Heinz Snobe

zur aktuellen Situation: „Die

negative Entwicklung am Lehrlingsmarkt

ist eine direkte Folge

der angespannten wirtschaftlichen

Lage. Viele Betriebe reduzieren

ihr Angebot mit spürbaren

Folgen für die Jugendlichen und

jungen Erwachsenen. Aber: Wer

heute nicht ausbildet, dem fehlen

morgen die Fachkräfte. Deshalb

appelliere ich an die Unternehmen,

trotz der schwierigen

Rahmenbedingungen in Ausbildung

zu investieren.“

Appell

Auch Wirtschaftskammer-Steiermark-Präsident

Josef Herk betont,

wie wichtig Lehrlingsausbildung

ist: „Die duale Ausbildung

ist eine tragende Säule unseres

Wirtschaftsstandorts und ein zentraler

Faktor für Wettbewerbsfähigkeit

und Fachkräftesicherung

in der Steiermark. Jeder Lehrling

von heute ist eine dringend benötigte

Fachkraft von morgen. Der

aktuelle Rückgang beim Lehrstellenangebot

ist kein mangelndes

Bekenntnis zur Ausbildung, sondern

eine direkte Folge der angespannten

wirtschaftlichen Rahmenbedingungen,

mit denen viele

Betriebe konfrontiert sind. Umso

wichtiger ist es jetzt, Ausbildung

und Qualifizierung konsequent zu

stärken und Unternehmen wieder

Planungssicherheit zu geben.“


11. JÄNNER 2026 www.grazer.at

graz eco 19

TEURER

GETTY (2)

Tee +22,6 %

Schlechte Nachrichten angesichts der

Kälte. Tee ist im Jahresvergleich um

22,6 Prozent teurer geworden.

Benzin und Diesel –5,1 %

Benzin und Diesel sind im Jahresvergleich

um 5,1 Prozent günstiger

geworden.

BILLIGER

Klimafreundliches Heizen

VERGLEICH. Welche Heizform ist auf lange Sicht die klimafreundlichste? Dieser Frage ist die WKO-

Landesinnung der Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechniker in einer Pilotstudie nachgegangen.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

In der Studie wurde der CO2-

Fußabdruck verschiedener

Heizsysteme von der Herstellung

über den Betrieb bis zur Entsorgung

(„Cradle to Grave“) analysiert.

Das ganz klare Fazit: Pellets

und Wärmepumpen erzielen bis zu

91 Prozent CO2-Einsparung gegenüber

bestehenden Ölheizungen.

Analyse

Studienautor Andreas Gumpetsberger:

„Oft wird über den

‚ökologischen Rucksack‘ bei der

Herstellung neuer Heizungen diskutiert.

Unsere Daten zeigen aber

klar: Dieser ist vernachlässigbar.

Der Hebel liegt im Betrieb. Wer

seine alte Ölheizung tauscht, leistet

den effektivsten Beitrag zum

Klimaschutz, der für Hausbesit-

zer möglich ist.“ „Die Installateure

tragen dazu bei, die Klimaziele

Österreichs und der EU zu erreichen.

Sie helfen, die Abhängigkeit

von fossilen Energieträgern

zu verringern, die Luftqualität zu

verbessern und den Energieverbrauch

insgesamt zu senken“, so

Anton Berger, Landes- und Bundesinnungsmeister

der Sanitär-,

Heizungs- und Lüftungstechniker.

„Nachhaltigkeit ist längst ein

zentraler Wettbewerbsfaktor für

die steirische Wirtschaft. Genau

darauf baut unsere Nachhaltigkeitsstrategie.

Sie unterstützt Betriebe

durch branchenspezifische

Projekte – wie diese Pilotstudie

– praxisnah darin, ökologische

Verantwortung, wirtschaftliche

Stärke und langfristige Zukunftssicherung

erfolgreich zu verbinden“,

erklärt WKO-Vizepräsidentin

Gabi Lechner.

Anton Berger, Innungsmeister, WKO-Vizepräsidentin Gabi Lechner und Nachhaltigkeitsexperte

Andreas Gumpetsberger (v. l.) präsentieren die Pilotstudie.

Finanzbildungsstrategien

VISITE. Finanzstaatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl stattete der FH Joanneum in Graz einen Besuch

ab. Thema waren unter anderem die Finanzausbildungsaktivitäten der Fachhochschule.

Michael Murg, Staatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl, Martin Payer (kaufmännischer

Geschäftsführer FH Joanneum, v. l.)

FH JOANNEUM / MANFRED TERLER

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Über hohen Besuch durfte

sich die FH Joanneum

freuen. Finanzstaatssekretärin

Barbara Eibinger-Miedl

ließ sich über die Finanzbildungsaktivitäten

der FH Joanneum informieren.

Auch tauschte man

sich über die geplante Neuausrichtung

der österreichischen

Finanzbildungsstrategie aus. Im

Rahmen des Besuchs präsentierte

Michael Murg, Leiter des Instituts

Bank- und Versicherungswirtschaft,

die strategische Verankerung

von Finanzbildung in Lehre,

Forschung sowie in der Wissens-

vermittlung an der FH Joanneum.

„Unter dem Dach der Nationalen

Finanzbildungsstrategie setzen

wir aktuell über 200 Maßnahmen

um, mehr als die Hälfte davon

richtet sich gezielt an junge Menschen.

Initiativen wie jene der FH

Joanneum zeigen, wie Finanzbildung

in Lehre, Forschung und

Praxis wirksam verankert werden

kann. Gemeinsam mit Partnern

aus Wissenschaft und Bildung

arbeiten wir bereits an der Weiterentwicklung

der Strategie ab

2027, damit Menschen in allen

Lebensphasen sicher, informiert

und selbstbestimmt finanzielle

Entscheidungen treffen können“,

so die Staatssekretärin.


20

viva

graz

www.grazer.at 11. JÄNNER 2025 2026

Clarissa Berner

clarissa.berner@grazer.at

20

Achten wir bei diesen Temperaturen

aufeinander. Bieten Sie

konkret Hilfe an.“

Nicola Baloch, Geschäftsführerin der VinziWerke

Österreich, über die anhaltende Kältewelle VINZIWERKE

H. Sourij und J. Mader übernehmen

das Führungsteam. CHRISTIAN TAUCHER GRAZ

Neue Köpfe in

Fachgesellschaft

■ Die Österreichische Diabetes

Gesellschaft (ÖDG) hat ein

neues Führungsteam gewählt.

Harald Sourij wird neuer Präsdident

der Fachgesellschaft.

Julia Mader übernimmt die

Funktion der Ersten Sekretärin.

In den kommenden zwei Jahren

wollen sie die Gesellschaft

für Diabetes fachlich und gesundheitspolitisch

weiterentwickeln.

„Unser Ziel ist es, die

Versorgung von Menschen mit

Diabetes in Österreich nachhaltig

zu stärken und Innovationen

rasch in die Praxis zu bringen“,

so Sourij.

Bewegung ist ein zentrales

Thema. „Wissenschaftliche Erkenntnisse

zeigen klar, dass

Menschen mit Typ-1-Diabetes

bei optimaler Einstellung und

mit modernen technischen

Hilfsmitteln sogar im Spitzensport

oder als Piloten erfolgreich

aktiv sein können“, erklärt

Mader. Weitere strategische

Schwerpunkte liegen in der Erforschung

seltener Diabetesformen

und in der strukturierten

Nutzung nationaler Gesundheitsdaten.

Ein weiterer Fokus

liegt auf der Verbesserung der

Versorgung von Betroffenen mit

Typ-1-Diabetes. Die ÖDG plant

zudem die Weiterentwicklung

des Disease-Management-Programms

„Therapie Aktiv“ und

die Integration digitaler Lösungen

wie des elektronischen Diabetespasses.

Winterblues:

Ursachen und

Prävention

DUNKEL. Der Winter

kann psychisch belastend

sein. Ein Gespräch

mit Mehrnusch Hasiba-

Naghibi über die saisonale

Depression.

Von Clarissa Berner

clarissa.berner@grazer.at

Die Tage sind kurz, es ist neblig

und die Sonne versteckt

sich hinter den Wolken – ein

klassischer Wintertag. Viele Menschen

belastet die kalte Jahreszeit

psychisch. In manchen Fällen

kann es sogar zu einer saisonalen

Depression kommen. Wir waren

mit Mehrnusch Hasiba-Naghibi,

der neuen ärztlichen Leiterin der

Ambulanten Psychosozialen Rehabilitation

Graz von pro mente,

im Gespräch und haben die

saisonale Depression, ihre Ursachen

und ihre Prävention unter

die Lupe genommen.

Herbst und Winter

Eine saisonale Depression ist eine

depressive Verstimmung, die regelmäßig

zu einer bestimmten Jahreszeit

auftritt, „meistens im Herbst

oder Winter, daher wird sie auch

oft als Winterdepression bezeichnet“,

erkärt Hasiba-Naghibi.

Grundsätzlich kann eine saisonale

Depression jeden treffen.

Meist macht sich die psychische

Erkrankung ab dem jungen

Erwachsenenalter bemerkbar.

Frauen scheinen etwas häufiger

betroffen zu sein als Männer.

Mangel an Licht

Ein zentraler Auslöser für eine

saisonale Depression scheint

der Mangel an Tageslicht zu sein.

„Weniger Licht bringt unseren inneren

Rhythmus durcheinander –

also den natürlichen Wechsel von

Wachsein und Schlafen. Dadurch

kann es zu verstärkter Müdigkeit,

Schlafproblemen, verminderter

Energie und eben auch gedrückter

Stimmung kommen“, weiß die

Expertin. Auch verschiedene Botenstoffe

im Gehirn können aus

dem Gleichgewicht geraten und

so die Stimmung beeinflussen.

Saisonal

Eine saisonale Depression unterscheidet

sich häufig von einer

klassischen Depression. Eine

klassische Depression tritt von

der Jahreszeit unabhängig auf.

In der Regel schlafen Betroffene

schlechter und haben weniger

Appetit. Im Gegensatz dazu

„zeigt sich die Winterdepression

durch ein vermehrtes Schlafbedürfnis,

Heißhunger auf Süßes

und Gewichtszunahme. Das Bedürfnis,

sich zurückzuziehen, ist

ebenfalls oft vorhanden“, betont

die ärztliche Leiterin. Außerdem

reichen „die Beschwerden von

leichter Antriebslosigkeit bis zu

deutlicher Niedergeschlagenheit.“

Rund

200.000

Österreicher

leiden

an einer

saisonalen

Depression.

Wir haben

uns mit

Mehrnusch

Hasiba-Naghibi

über die

Krankheit

unterhalten.

GETTY, ANTJE WOLM

Lichttherapie

Als wirksam zeige sich die Lichttherapie,

„bei der man täglich,

am besten vormittags, für eine

gewisse Zeit vor einer medizinischen

Lampe, die den Mangel

an hellem Tageslicht ausgleicht,

sitzt“, erklärt Hasiba-Naghibi.

Aber auch Medikamente und

Bewegungstherapien können

hilfreich sein, jedoch ist oft „eine

Kombination aus mehreren Maßnahmen

am erfolgreichsten“.

Hasiba-Naghibi empfiehlt, „für

so viel Tageslicht wie möglich zu

sorgen und auch bei bewölktem

Himmel am besten tägliche Bewegung

im Freien zu machen“.

Außerdem können ein regelmäßiger

Tagesablauf, Erholung und

bewusste Pausen helfen. Betroffene

sollten bereits im Herbst aktiv

gegensteuern.

Tipps für den Alltag

■ Gehen Sie nach draußen –

idealerweise vormittags.

■ Halten Sie sich in hellen

Räumen auf.

■ Öffnen Sie Vorhänge früh.

■ Bleben Sie in Bewegung.

■ Achten Sie auf regelmäßige

Schlafenszeiten.

■ Pflegen Sie soziale Kontakte.

Treffen Sie Freunde und Familie.

■ Sprechen Sie bei länger anhaltender

Belastung mit Ihrem

Arzt und holen sich Hilfe.


11. JÄNNER 2026 www.grazer.at

viva 21

IN

GETTY (2)

Bewusstes Leben

Immer mehr Menschen setzen auf ein

bewusstes Leben, slow Life, mentale

Gesundheit und erfüllende Hobbys.

Es wird in Graz gemordet

■ Erfolgsautorin Claudia Rossbacher

entführt in ihrem 15.

Steirerkrimi „Steirerzwist“ ihre

Leser diesmal nach Graz. „Es ist

das erste Mal, dass ich in Graz

morde“, lacht Rossbacher. Und

ergänzt: „Ich gab jetzt in allen

Regionen einen Mord. Graz

setzt hier einen Schlusspunkt.

Ich weiß zwar noch nicht, wie es

mit den Steirerkrimis weitergeht,

aber ich kann versprechen, es

wird weitergehen.“ Alle Fans der

Steirerkrimis dürfen sich wieder

auf einen spannenden Fall

rund um das Ermittlerduo Sandra

Mohr und Sascha Bergmann

freuen. Die Grazer werden beim

Lesen sofort an die beschriebenen

Orte versetzt werden. Der

neue Steirerkrimi ist ab sofort im

Buchhandel erhältlich.

Der neue Steirerkrimi

ist da. Graz

ist diesmal der Ort

des Geschehens.

Die Grazer werden

viele Orte beim

Lesen wiedererkennen.

KK

Burn-out-Gesellschaft

Eine unausgeglichene Work-Life-

Balance in der schnelllebigen Hustle-

Kultur tritt in den Hintergrund.

Walerich Berger und Sandra Schimmler, die Geschäftsführung von Jugend

am Werk Steiermark, freuen sich über das Ergebnis. JUGEND AM WERK STEIERMARK/KOCO

Starker Zusammenhalt

OUT

■ Der SteiermarkRadar zeigt,

dass soziale Arbeit für die kritische

Infrastruktur unverzichtbar

ist. Besonders wichtig wahrgenommen

werden Angebote für

Menschen mit Behinderung,

Leistungen für Kinder, Jugendliche

und Familien sowie Beschäftigungsprojekte

für Arbeitssuchende.

Dem SteiermarkRadar

zufolge leistet Jugend am Werk

Steiermark einen wichtigen Beitrag

zum sozialen Zusammenhalt.

„Wir werden auch künftig

ein verlässlicher Anbieter sozialer

Dienstleistungen bleiben“, so

die Geschäftsführer Walerich

Berger und Sandra Schimmler.


22 viva

www.grazer.at 11. JÄNNER 2026

Die Party-Hits für

Jürgen Löschnig, Susanne Jagsch

und Wolfgang Grimus (v. l.) GRAZ AIRPORT

Airport Graz

übergibt Spende

■ „Warten aufs Christkind“ war

auch am 24. Dezember 2025 eine

viel und gerne besuchte Veranstaltung

am Graz Airport. Und nicht

wenige haben die Möglichkeit genutzt,

die von HELP4KIDS aufgestellten

Spendenboxen zu füllen.

Dem weihnachtlichen Gedanken

folgend, hat der Graz Airport auf

die gesammelten Spenden noch

einmal 2000 Euro draufgelegt,

die nun Familien mit Kindern

mit Behinderungen zugutekommen.

„Gerade Kinder, denen es

nicht so gut geht, brauchen unsere

besondere Aufmerksamkeit

und Unterstützung. Es ist daher

schön, zu sehen, dass viele Besucher

von ,Warten aufs Christkind‘

bereit sind, für die gute Sache zu

spenden“, erklären Wolfgang Grimus

und Jürgen Löschnig, die

Geschäftsführer des Graz Airport.

„Herzlichen Dank an alle Spenderinnen

und Spender! Jeder einzelne

noch so kleine Betrag ist wertvoll.

Denn nur gemeinsam – mit

gelebter Solidarität und sozialer

Verantwortung – können wir diesen

Familien Momente der Freude

und Ho!nung schenken“, so

Susanne Jagsch, Präsidentin von

HELP4KIDS.

PARTY. Die Skisaison

ist in vollem Gange

und mit ihr auch das

Après-Ski. Doch zu

welchen Hits wird auf

den Hütten gefeiert?

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Wer kennt es nicht, im

Sommer singen wir am

Strand den jeweiligen

Sommerhit lauthals mit. Doch

auch im Winter kommen beim

Après-Ski das Feiern und die Pistengaudi

mit den jeweiligen Hits

nicht zu kurz.

Den Klassiker „Schifoan“ von

Wolfgang Ambros kann noch

heute jedes Kind mitsingen. Aber

auch „Anton aus Tirol“ von DJ Ötzi

oder die Hits von Andreas Gabalier,

von „Hulapalu“ bis hin zu „I

sing a Liad für di“, sind mittlerwei-

le Klassiker, die auf den diversen

Hütten rauf und runter gespielt

werden. Ebenso den Weg zum

Après-Ski haben zahlreiche Ballermann-Stars

und deren Hits wie

Mickie Krause mit seinem „Schatzi

schenk mir ein Foto“ gefunden.

Neue Hits

Doch was wären die Klassiker

ohne die neuen Hits, die einen

wesentlichen Beitrag zur Hüttengaudi

leisten?

Apropos Hüttengaudi: Bei einer

Après-Ski-Party darf für viele

der Alkohol nicht fehlen. Auch

hier regieren die Klassiker wie

Bier, Spritzer und Aperol. Aber

auch Glühwein, Punsch und Jägermeister

werden gerne konsumiert.

Nach der hochprozentigen

Party gilt auf jeden Fall: Ski bitte

stehen lassen und mit der Gondel

ins Tal. So schützt man sich

und andere. Und man kann auch

ohne Alkohol ordentlich feiern

und die Après-Ski-Hits nüchtern

genießen.

DJ Ötzi rockt mit seinem 13 Jahre alten Hit „Tirol“ die Pisten.

DJ ÖTZI/PRESSE

Après-Ski-Hits 2026

■ Mickie Krause, Lorenz Büffel,

Kings of Günter, Immer

Hansi - Baila Baila

■ Mountain Crew - Octopus

(100.000 Hände)

■ Immer Hansi & Stuk - Forever

LAM

■ DJ Ötzi - „Tirol“

■ DJ Ötzi - „Happy“

■ Jan Smit - Tranquilo

■ Die Draufgänger & Pietro

Basile - MalleKur

■ Julian Sommer - SOS

■ Tream x Mia Julia - HERZ-

BLATT (AUA AUA)

■ Matty Valentino - I Leb wie

i Leb

■ Snollebollekes - Zwaai-

Phone

■ Lawineboys - Zebra

■ Tream - Herz macht BAMM

■ Rumbombe - Hurensohn

■ Da - Ich will dich nicht

■ Kreisligalegende - Malle is’

Liebe

■ Lorenz Büffel, Oli.P - Maja

■ Mickie Krause & Cindy -

Una Paloma Blanca

■ Moses C, Tim Toupet & Der

Partycrasher - Papa (Ich will

lieber saufen)

■ Oimara - Wackelkontakt

■ Effe Serieus - Baila de

Gasolina

■ Die Draufgänger x Vincent

Gross - Ski-Twist


11. JÄNNER 2026 www.grazer.at viva

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die Hüttengaudi

Rätsel-Lösung vom 4.1.2026

S G S K E E V

S T U R M T O W E R G O D

E E A R A B U G G Y

L I N E C K B E R G E T C

R A N E H E U E R Z

E N T E N P L A T Z A E

F R U E H F E Z I N K

C C E A R A B E S K

U K H U U R I S O M

P A V A N E I E L A U

K A N O N I E R H A U S

V I O L A A N S

Lösung:

F L A T U S

S P O E I G E L SCHLOSS-

P O N Y S E R A BERG- Lösung:

O I U R A N

ELEFANT

SCHLOSSBERG-

L E I B N I T Z ELEFANT

Nach einem gelungenen Skitag wird in den Hütten zu den neuesten Après-Ski-Hits gefeiert.

GETTY

Sudoku-Lösung

vom 11.1.2025

1 2 8 4 7 3 5 9 6

4 6 9 5 1 2 8 7 3

7 5 3 9 8 6 4 1 2

9 3 1 6 4 7 2 8 5

5 7 4 8 2 9 3 6 1

2 8 6 1 3 5 7 4 9

8 9 5 2 6 4 1 3 7

3 4 2 7 9 1 6 5 8

6 1 7 3 5 8 9 2 4


24 viva

www.grazer.at 11. JÄNNER 2026

Jetzt schon buchen und

FRÜHBUCHER. Jetzt

schon den Sommerurlaub

zu buchen, zahlt

sich auf jeden Fall aus.

Denn jetzt hat man

noch die volle Auswahl.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Wohin soll die Reise heuer gehen? Wer jetzt schon bucht, hat noch die Qual der vollen Auswahl.

GETTY

Ab in den Süden oder

doch lieber ein Städtetrip?

Viele machen sich

bereits jetzt Gedanken darüber,

wohin im Sommer die Reise

gehen soll. Wir haben mit

Reiseexperte Max Schlögl von

Gruber Reisen darüber gesprochen,

warum sich früh buchen

auszahlt.

Vorteile

„Meine Empfehlung ist es, ins

Reisebüro zu gehen. Denn die

Experten können für die Kun-


11. JÄNNER 2026 www.grazer.at viva

25

Geld sparen

den die besten Schnäppchen

finden“, so Schlögl. Und ergänzt:

„Es ist auch nicht teurer,

im Reisebüro zu buchen. Wir

haben Preisparität“, räumt der

Experte mit einem hartnäckigen

Gerücht auf, dass es teurer

ist, im Reisebüro zu buchen.

Laut dem Experten gibt es gerade

jetzt im Jänner die besten

Angebote. Daher zahlt es sich

auch aus, sich umzuschauen

und auch gleich zu buchen.

Denn jetzt haben die Urlauber

noch die volle Auswahl.

Wer nicht unbedingt ins Reisebüro

möchte, sondern lieber

von der heimischen Couch aus

online bucht, dem empfiehlt

der Experte, nur bei renommierten

österreichischen Seiten

zu buchen. Hände weg von ausländischen

Seiten. Denn hier

kann es für die Kunden schnell

zu bösen Überraschungen kommen.

Generell hat sich in den letzten

Jahren der Trend hin zum

frühen Buchen entwickelt.

„Wirkliches Last Minute gibt es

eigentlich nicht mehr“, erklärt

Schlögl. Und gerade bei Last

Minute hat man nicht mehr die

volle Auswahl und bekommt

vielleicht nicht genau das Hotel

oder den Reiseort, den man sich

eigentlich gewünscht oder ausgesucht

hat.

Der Trend zum frühen Buchen

hat sich schon vor Corona

abgezeichnet, wurde dann aber

durch die Pandemie wieder eingebremst.

Die Menschen haben

zu der Zeit wieder kurzfristiger

gebucht, weil man natürlich

nicht wusste, wann der nächste

Lockdown kommt.

Das hat sich mittlerweile wieder

komplett gedreht. Inzwischen

reisen die Menschen wieder

viel mehr. „Wir sehen, dass

die Kunden schon sehr früh

eine Reiseentscheidung treffen.

Das ist aus unserer Sicht auch

gut fürs Geldbörserl“, weiß der

Reise experte.


mobil

graz

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www.grazer.at 11. JÄNNER 2026

26

Lukas Steinberger-Weiß

lukas.steinberger@grazer.at

Unser Verkehrssystem muss

auf ältere Menschen mehr

Rücksicht nehmen.“

Katharina Jaschinsky (VCÖ) über Fußgängerunfällen.

Besonders Ältere sind betroffen. R. NOEWMAN

Wintercheck und Fahrverhalten

Sicher durch

den Winter

Bei eisigen

Temperaturen

sollte vor dem

Fahrtantritt ein

Wintercheck

durchgeführt

werden. Im

Straßenverkehr

gilt erhöhte

Aufmerksamkeit.

GETTY

BRR. Die eisigen Temperaturen sorgen im Großraum Graz für chaotische Verkehrsszenen. Wir haben

für Sie Tipps rund um den Wintercheck Ihres Autos und den Straßenverkehr bei Schnee und Eis.

Von Clarissa Berner

clarissa.berner@grazer.at

Frostige Temperaturen,

Schneefall und eisige Straßen

sorgen im Großraum

Graz für chaotische Verkehrsszenen

und Unfälle. Wir haben

für Sie Tipps und Tricks, wie Sie

sich auf eisigen Straßen richtig

verhalten und wie Sie Ihr Auto

winterfit machen.

Winterfit

Im Idealfall sollte das Fahrzeug

bereits im November winterfit

gemacht werden. Es ist jedoch

nicht zu spät, es jetzt noch checken

zu lassen.

Neben dem Wechsel auf Winterreifen

sollte die Scheibenwisch

anlage mit Frostschutzmittel

aufgefüllt werden.

„Sommer-Konzentrate frieren

bei Temperaturen um null Grad

ein und können bei sehr tiefen

Temperaturen das Reinigungssystem

der Waschanlage regelrecht

sprengen“, erklärt ÖAMTC-

Techniker Steffan Kerbl. Dabei

ergibt sich die Gelegenheit, die

Wischblätter zu überprüfen und

eventuell zu ersetzen, denn: Abgenützte

Wischer ziehen Schlieren.

„Bei Minusgraden klappt

man die Wischer über Nacht am

besten hoch. So vermeidet man

das Anfrieren und Einreißen“,

empfiehlt Kerbl.

Beim Wintercheck empfiehlt

es sich außerdem, die Gummidichtungen

mit Applikationsstiften

zu imprägnieren. Dadurch

kann das Anfrieren der

Türen verhindert werden.

Bei einem Rundgang ums Auto

sollte sichergestellt werden, dass

alle Lampen ordnungsgemäß

funktionieren. „Sehen und gesehen

werden sind in der dunklen

Jahreszeit das A und O“, sagt

Kerbl. „Deshalb sollte man auch

darauf achten, dass die Scheinwerfer

richtig eingestellt sind.“

Bei eisigen Temperaturen

wird die Batterie stärker beansprucht.

Kurzstreckenfahrer

sollten längere Fahrten einplanen,

um ausreichend Ladung

zu gewährleisten. Außerdem

hilft es, beim Starten unnötige

Stromverbraucher auszuschalten.

Für den Winter sollte man das

Auto mit einer kleinen Grundausstattung

versehen: Schneebesen,

Eiskratzer, Handschuhe,

eine Decke, eine Reserveflasche

Frostschutzmittel und ein Enteisungsspray

sind hilfreich.

Eisige Straßen – richtiges Verhalten

■ Routen sollten geplant werden: Hauptverkehrsadern werden

schneller und gründlicher von Schnee geräumt.

■ Das Auto von Schnee und Eis befreien.

■ Es empfiehlt sich, mehr Zeit einzuplanen: Stress führt zu Fehlern.

■ Die Geschwindigkeit und der Abstand müssen den Fahrbahnverhältnissen

angepasst werden.

■ Plötzliche Fahrmanöver, wie scharf lenken, stark bremsen und

beschleunigen, können das Auto zum Schleudern bringen.

■ Sollte das Auto ins Schleudern kommen: Fuß vom Gas, auskuppeln

und in die gewünschte Richtung lenken.

■ Besondere Aufmerksamkeit gilt gegenüber schwächeren Verkehrsteilnehmern.


11. JÄNNER 2026 www.grazer.at

mobil graz 27

GETTY (2)

... in Graz

Beim Winterdienst der Holding

Graz sind maximal 76

Fahrzeuge im Einsatz.

ANZAHL DER WINTERDIENST-

... in Linz

FAHRZEUGE In Linz sind es 50 Fahrzeuge.

Angefangen von Unimogs bis

76 : 51

hin zu Kleintraktoren.

Neuer RegioBus

Die neu ausgerichtete RegioBus-Linie 635 fährt von Montag bis Freitag. GETTY

ÖFFIS. Die RegioBus-

Linie 635 wurde neu

ausgerichtet. Sie fährt

von Montag bis Freitag.

Nach fast drei Jahrzehnten

von Vision zu Bau hat

mit 14. Dezember 2025

die Koralmbahn schlussendlich

Fahrt aufgenommen. Damit

Hand in Hand ging der große

Fahrplanwechsel, der auch sämtliche

Änderungen bei den Regio-

Bus-Linien mit sich gebracht hat.

Die RegioBus-Linie 635 wurde

im Zuge dessen jetzt neu ausgerichtet.

Montag bis Freitag

Durch die neue Linienführung

wird der RegioBus 635 nun mit

der S-Bahn-Linie, S1, am Kalsdorf-Bahnhof

verknüpft. Des

Weiteren kann durch die neue

Führung bei der Haltestelle

„Kalsdorf Industriezeile“ zu den

beiden RegioBus-Linien 510 und

640 gewechselt werden.

Zu Stoßzeiten gilt der RegioBus

681 als gute Alternative. Die zwei

Linien kreuzen sich an den Haltestellen

„Gewerbepark Wundschuh“

und „Werndorf Terminal

Süd 1“. Der Bus fährt von Kalsdorf

Bahnhof über Werndorf

und das Cargo Center Graz zum

Wundschuh-Gewerbepark. Um

4.57 Uhr fährt der erste Bus am

Bahnhof Kalsdorf ab. Der letzte

startet seine Fahrt um 18.47

Uhr. Betrieben wird die Linie von

Montag bis Freitag.


28

sport

graz

www.grazer.at 11. JÄNNER 2026

Klaus Molidor

redaktion@grazer.at

28

Als sich die Möglichkeit des

Wechsels ergeben hat, war

ich Feuer und Flamme.“

Teamstürmer Michael Gregoritsch über seinen

Transfer von Bröndby zum FC Augsburg GEPA

Voller Erfolg: das Race-Camp des

Skiclub Graz auf der Reiteralm KK

Fünf Tage für die

Renn-Technik

■ Das Race-Camp des Skiclub

Graz auf der Reiteralm

hat mittlerweile schon Tradition.

So ging es auch in dieser

Saison in den Weihnachtsferien

wieder fünf Tage lang

darum, die Renn-Technik der

Nachwuchs-Racer zu verbessern.

Bei perfektem Wetter

und ebensolchen Pisten trainierten

die Club-Mitglieder ab

6 Jahren quasi Seite an Seite

mit der heimischen und internationalen

Elite, die ebenfalls

Stammgast auf der Reiteralm

ist. Da gab es auch den ein oder

anderen Tipp vom Profi für die

Grazer Rennläufer.

Erfolgsgarant: UBSC-Point Guard

und Topscorer Tevin Brewer GEPA

UBSC startet als

Favorit ins Jahr

■ Mit dem Heimspiel gegen

St. Pölten endet für den

UBSC Graz heute (Sportpark,

17.30 Uhr) die kurze Winterpause

in der Basketball-Superliga.

Die Truppe von Trainer

Ervin DragŠič geht als Dritter

der Liga als klarer Favorit in das

Duell mit den Niederösterreichern,

die nur auf Rang neun

der Elferliga platziert sind.

Der Grazer Slalomspezialist Ralph Seidler in Action. Über den Europa- will er in den Weltcup kommen.

Grazer Slalomspezialist

hat Weltcup im Visier

EHRGEIZ. Ralph Seidler hat es aus Graz in den Slalom-Europacup geschafft.

Der soll aber nur eine Zwischenstation auf dem Weg in den Weltcup sein.

Von Klaus Molidor

redaktion@grazer.at

Ein Grazer im Renn-Einsatz

beim Nightrace in Schladming?

Ganz unmöglich ist

das nicht. Denn Slalom-Spezialist

Ralph Seidler ist mit einem Sieg

und einem dritten Platz bei den

FIS-Rennen in Obdach ins neue

Jahr gestartet. Schafft er es, seine

starken Trainingsleistungen am

Dienstag und Mittwoch bei den

Europacup-Rennen in Crans-

Montana umzusetzen und aufs

Stockerl zu fahren, rückt der Weltcup

näher. „Dann dürfte ich die

interne Quali gegen einen Fahrer

aus dem Weltcup bestreiten. So,

wie das Jakob Greber geschafft

hat, der in Alta Badia und Madonna

di Campiglio statt Adrian

Pertl starten durfte“, sagt Seidler.

Auch wenn es für Schladming

nicht reichen sollte – das große

Ziel des Grazers ist natürlich

der Weltcup. Für das er seit dem

Volksschulalter arbeitet. Standortnachteil

inklusive. „In der

Unterstufe bei den Ursulinen

hab ich einmal die Woche um

11 Uhr frei bekommen und bin

mit meinen Eltern entweder auf

die Hebalm nach Turnau oder

Gaal zum Trainieren gefahren.“

Läufer mit Heimat in Skigebietsnähe

konnten da wesentlich öfter

trainieren. „Am Wochenende

waren wir dann in Schladming,

wo meine Eltern zum Glück eine

Wohnung haben“, erzählt Seidler.

Kopfsache

Mittlerweile ist er im ÖSV-Kader

und eine Saison kostet ihn rund

3000 Euro. „Wenn du da nicht

dabei bist, kostet eine Saison im

Europacup um die 30.000 Euro.“

Apropos Europacup. In diesem

„Vorzimmer“ zum Weltcup

ist das Niveau laut Seidler

„extrem hoch“. Fahrer, die den

Sprung in den Weltcup schaffen,

überraschen dann nicht selten

KK/PRIVAT

mit Top-Platzierungen – wie der

Norweger Hans Grahl-Madsen,

der in Val d’Isere Sechster wurde.

„Auch die Dichte ist hoch. Zwei

Zehntel entscheiden da gleich

über zehn oder mehr Plätze. Und

zwei Zehntel kannst bei einem

Schwung verlieren“, sagt Seidler.

Worauf es im modernen Skisport

aber besonders ankommt,

ist die mentale Komponente.

„Zu 90 Prozent entscheidet der

Kopf über den Erfolg“, ist Seidler

überzeugt. „Im Training fahr ich

super Schwünge, aber wenn Europacup

vor dem Rennen steht,

ist das immer noch eine ganz

andere Sache.“ Gelingt ihm dieser

Schritt, könne es auch schnell

nach oben gehen.

Dass die nächsten Rennen

ausgerechnet in Crans-Montana,

dem Ort der verheerenden

Brand-Katastrophe stattfinden,

bereitet Seidler kein Kopfzerbrechen.

„Der Brand hatte ja nichts

mit dem Skisport zu tun.“


11. JÄNNER 2026 www.grazer.at

sport graz 29

OHA!➜

Neuer Tormann

Der GAK leiht Franz Stolz vom CFC

Genua aus. Zuletzt war der 24-Jährige

an Rapid Bukarest verliehen.

Angstgegner Fehérvár

Die Graz 99ers unterlagen in Fehérvár

2:5 und warten damit seit Oktober

2022 auf einen Sieg bei den Ungarn.

GAK 1902, GEPA

Von Sturm zum FC Porto

OJE!

TRANSFER. Lenka Mazuchova verlässt die Sturm-Damen nach nur einem halben Jahr in Richtung

Portugal – weil sie in Graz nie richtig angekommen ist und ihr Potenzial nicht entfalten konnte.

Es klingt ein wenig paradox:

Die Slowakin Lenka

Mazuchova wechselt vom

SK Sturm zum FC Porto, weil sie

in Graz ihr volles Potenzial nicht

entfalten konnte. Licht ins Dunkel

bringt Sektionsleiter Michael

Erlitz. „Lenka ist eine der besten,

wenn nicht die beste linksfüßige

Spielerin in der österreichischen

Bundesliga und Porto ist ganz sicher

der nächste Schritt in ihrer

Karriere“, sagt Erlitz. „Aber aufgrund

der Sprachbarriere hat sie

sich nicht richtig wohlgefühlt in

Graz und konnte daher auch ihr

Potenzial nicht abrufen.“

Bei ihren früheren Stationen in

Kroatien hatte sie slowakische

Mitspielerinnen – die haben ihr

in Graz gefehlt, und auch ihr

Englisch war nicht ausreichend,

um Anschluss zu finden. „Es

gab immer wieder Kommunikationsprobleme

im Training“,

bestätigt Erlitz. Als das Angebot

vom FC Porto hereinflatterte,

habe man sich rasch dazu entschieden,

Mazuchova nichts in

den Weg zu legen. „Es ist schade,

denn wir haben sie lange

beobachtet und sie war unsere

absolute Wunschspielerin“, sagt

Erlitz. „So haben wir uns in beiderseitigem

Einvernehmen getrennt.“

KM

Lenka Mazuchova (rechts) macht den nächsten Karriereschritt.

GEPA

Am Mittwoch haben Paul Offner und die HSG Graz im Sportpark das Training

für die zweite Hälfte der HLA-Saison wieder aufgenommen.

GEPA

Start in die zweite Hälfte

■ Im Sportpark hat Trainer Spyros

Balomenos die Spieler der

HSG Graz zum Trainingsauftakt

im Jahr 2026 und zum Start in

die zweite Saisonhälfte gebeten.

Nach einer kurzen Besprechung

ging es für die Handballer erst in

die Kraftkammer und dann auch

aufs Parkett. Die Liga pausiert

zwar noch bis Anfang Februar,

für Lukas Schweighofer und Co

geht es aber zuvor in drei Testspielen

zur Sache: Am 15. Jänner

kommt der slowenische Vizemeister

RK Gorenje Velenje

nach Graz, am 20. Jänner geht

es zu Zweitligist Sportunion Leoben

und drei Tage später spielt

die HSG auswärts gegen Velenje.

Und: Ab 30. Jänner steigt in

Wien das Final-Event des neuen

Hndbl3beat-Bewerbs, in dem die

Grazer auf Hard, Krems und Vöslau

treffen.


30 grazer sonntag

www.grazer.at 11. JÄNNER 2026

SO ISST GRAZ

GRAZWORTRÄTSEL

Der Kreuzwirt am Rosenberg

präsentiert ...

... Rehragout mit

Spätzle

Archäolo-

samstäglicher

Bau-

Joanneumgiemuseum-

Highlight in

Exponat aus

ernmarkt

Krieglach

Kleinklein

in Graz

steir. Landesfeiertag

ehem. steir.

Pop-Trio

10

alte Stadt Behörde

in Polen Örtlichkeit

Abk. für des Puch

"Zugführer" Museums

9

7

Nachbarort

von Graz

Abk. für "so

genannt"

Grazer

Krauthäuptel

& Co.

Millionenfaches

einer

Einheit

luftförmige

Stoffe

Kartenspiel

Symbol

für Übersinnliches

Nichtregierungsorganisation

steirischer

Kabarett-

Export nach

Deutschland

Web-Domäne

Indiens

weißer

Tiger & Co.

2

Maschenwerke

der

Petrijünger

Michael Gauster vom Kreuzwirt KK (2)

Seit Dezember erstrahlt der Kreuzwirt

am Rosenberg wieder in neuem

Glanz. Moderne tri!t dabei auch

ganz bewusst auf den klassischen

Wirtshausstil, die klassischen

Speisen dürfen

dabei natürlich auch

nicht fehlen. LEO

Zutaten:

1 kg Rehschlögel (geschnitten

4 mal 4), 2

Zwiebeln, 1 Karotte, 200 g

Sellerie, 150 g Champig nons,

1 l Rotwein, 200 g Tomatenmark, 100 g

Preiselbeeren, 50 g Bitterschokolade, Wacholder,

Pfe!er, Lorbeer, Salz, 50 g Butter;

Spätzle: 250 ml Milch, 100 ml Sodawasser,

5 Eier, 1/2 kg Mehl glatt, Salz, Muskat

Zubereitung:

Öl in großem Topf erhitzen, Rehfleisch

scharf anbraten und mit Salz würzen.

Dann das Fleisch wieder rausnehmen

und die Zwiebeln anschwitzen, danach

das Wurzelgemüse und die Champignons

dazugeben und gut mitrösten. Tomatenmark

dazugeben, kurz mitrösten,

mit Rotwein ablöschen. 5 Min. köcheln

lassen, danach mit Fond oder Rindsuppe

aufgießen. Aufkochen lassen und danach

Fleisch dazugeben und für 1–2 Stunden

weichkochen. Danach das Fleisch ausstechen,

die Sauce nach Bedarf noch

ein bisschen einkochen lassen. Am Ende

dann Preiselbeeren, Schoko und die geriebenen

Gewürze dazu, kurz mitkochen

lassen. Dann die Sauce mit der Butter lange

mixen, bis sie schön sämig ist, bei Bedarf

etwas mit Maizena abziehen. Dann

das Fleisch wieder dazugeben und 10

Min. bei kleiner Hitze warm ziehen lassen.

Für die Spätzle alle Zutaten in Küchenmaschine

geben und gut rühren. Kochendes

Wasser gut würzen und die Masse durch

ein Spätzlesieb einlaufen lassen. Die

fertigen Spätzle mit Butter kurz durchschwenken

und anrichten. Mahlzeit!

"Artenreich"

in Raaba-

Grambach

ind. Fluss

wenig Platz

bietend

Autor,

Schöpfer

Schlössl

am Gelände

der Grazer

Messe

Spross,

Trieb

frz. Tresterbranntwein

mysteriöses

Flugobjekt

das

Stück zu

auf der

Rückseite

Großmütterchen

Grazer Per-

formance-

Künstlerin

(Evamaria)

Lösung:

SUDOKU

die

Ewige

Stadt

5

8

12

sportliche

Leistungsfähigkeit

Morgenland

derb für

"Gesindel"

männlicher

Vorname

Ausruf des

Erstaunens

engl. für

"sein"

3

eitel, gefallsüchtig

Heiliger

Geist

englisch

für "Öl"

Abk. für

"Campingplatz"

"lebenslängliche"

Beziehung

11

"langes I"

1

Mädchen im

Huhn

Wunderland

vor dem

bei Carroll

Schlüpfen

Nepote

17. griech.

Buchstabe

Märchengestalt

kurzhalsige

Giraffenart

langer

Teil des

Besens

14

KFZ-Kz.

für Hermagor

6

Autorin

† 1929

in Graz

(Marie von)

Bezeichnung,

Benennung

Abk. für

"Bezirk"

Initialen von

Kopernikus

Schreibbüchlein

4

Abk. für

"ad acta"

chem.

Zeichen

für Tellur

Rätsellösungen: S. 23

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14

1

3

4 5 7

7 5 3 8 6 1

1 8 5

7 2

5 4 9

8 5 2 4 1

6

6 3 9

1149

Jede

Zi!er darf

in jeder

Reihe in

jedem

Quadrat

nur

einmal

vorkommen.

Bleistift

spitzen,

los geht’s.

Viel Spaß!

13

Abk. für

"Gerichtshof"

schadenfrohe

Verachtung

G E W I N N S P I E L

2 x 2 Tageskarten

für das Skigebiet Präbichl zu

gewinnen!

Wie lautet die Lösung?

E-Mail mit Betreff „Rätsel“,

Lösung und Telefonnummer an:

gewinnspiel@grazer.at

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Gewinn

nicht übertragbar. Einsendeschluss: 14.1.2026.

Gewinner werden telefonisch verständigt und

sind mit der Veröffentlichung einverstanden.


11. JÄNNER 2026 www.grazer.at

grazer sonntag 31

„GRAZER“-TIPPS FÜR DEN 11. JÄNNER

Winterwelt in Graz

Auch im neuen Jahr heißt es: Rauf

aufs Eis. Die Grazer Winterwelt lädt

heute wieder zum Eislaufen ein.

Von 9 bis 19 Uhr können Slots für

die Eisfläche gebucht werden, und

dann können unzählige Runden

auf der großen Eisfläche gedreht

werden. Am Genussmarkt gibt

es Getränke und die Möglichkeit,

etwas zu essen.

Loipenbesuch in Thal

Sportskanonen aufgepasst: In

Thal hat durch den Neuschnee

die Langlaufsaison begonnen. Die

Loipe steht sowohl für Skating- als

auch Diagonal-Stil zur Verfügung

und hat derzeit täglich bis 21 Uhr

offen. Im Dunkeln kann bei Flutlicht

gelaufen werden.

Illusionen in der Stadthalle

Die Ehrlich Brothers gastieren heute

zweimal mit ihrem Programm

„Diamonds“ in der Stadthalle Graz.

Die spektakulärsten Illusionen aus

zehn Jahren Bühnengeschehen

werden die Gäste heute zum

Staunen bringen. Um 14 Uhr und

um 19 Uhr.

Kabarett für Kids

Im Zuge des Knopftheaters im

Kindermuseum Frida & Fred wird

heute das Kinderkabarett „Trotzphase

junior“ von Tanja Ghetta

aufgeführt. Mit viel Humor erzählt

das Stück vom Zusammenleben

mit den Eltern.

Empfohlen ab

fünf Jahren.

Und alles auf Krankenschein

Lustig wird es auch im

Theater der Komödie Graz:

Heute wird das Theaterstück „Und

alles auf Krankenschein“ von Ray

Cooney aufgeführt. Ein Krankenhaus

wird zum Schauplatz

der Verrücktheit. Ärzte werden

plötzlich zu Krankenschwestern

oder Pastoren – ein Chaos, das zu

vielen lustigen Momenten und Vergnügen

beim Publikum führt. Um

16.30 Uhr geht es los.

Auftakt ins neue Jahr

Der UBSC Graz startet mit

einem Heimspiel in das

neue Basketball-Jahr.

Um 17.30 Uhr ist der

SKN St. Pölten im

Raiffeisen Sportpark

zu Gast. Das Hinspiel

im September konnte

die Truppe von Ervin

Dragšič klar gewinnen,

auch heute soll

ein Erfolg her.

HIGHLIGHT

G99 vs. VIC

17.30 Uhr

Michael Schiechl und die 99ers wollen auch heute gegen die Vienna

Capitals als Sieger vom Eis gehen. Um 17.30 Uhr geht’s los. GEPA, GETTY

Avanti, Avanti Minoritensaal

Heute finden drei Konzerte im

Rahmen der Reihe „Meerschein-

Konzerte“ im Minoritensaal statt.

Der Gitarrist Diknu Schneeberger

und Christian Bakanic am

Akkordeon erschaffen in „Avanti,

Avanti“ eigenständige Klangwelten,

angefangen bei swingendem Gipsy-

Jazz über feurigen Balkan-Groove

bis hin zu lyrischen Melodien und

kammermusikalischer Form. Um 11,

17 und 19.30 Uhr.

Neujahrskonzert

Das Jugendblasorchester Don Bosco

veranstaltet heute sein beliebtes

Neujahrskonzert. Unter dem Motto

„Zwischen Drama und Leidenschaft“

werden unter anderem

WOHIN AM SONNTAG

Werke von Johann Strauß Sohn,

Richard Wagner und John Williams

dargeboten. Im Don- Bosco-Saal um

15 Uhr.

Einblicke in der Oper

Um 11 Uhr findet im Café Stolz der

Oper Graz wieder die Programmreihe

„Vor der Premiere“ statt. Die

Gäste bekommen heute Einblicke

in den Tanzabend „La Divina

Comedia“. Regisseure, Choreografen,

Bühnen- und Kostümbildner,

Dirigenten, Dramaturgen und

Protagonisten erzählen von der

bevorstehenden Produktion.

Matrosen auf Landgang

In der Oper Graz sind heute wieder

drei Matrosen auf Landgang. Um

18 Uhr wird das von der Kritik gelobte

Musical „On the Town“ von

Leonard Bernstein aufgeführt. Drei

Matrosen wollen New York samt

allen Sehenswürdigkeiten entdecken

– am besten in weiblicher

Begleitung. Ein fulminanter Abend

voller Spaß, Schwung und vielfältiger

Musik entfaltet sich vor den

Augen des Publikums.

Kunst im Schlossbergtunnel

Um 15 Uhr findet heute ein Artwalk

durch den Schlossbergtunnel statt.

Anwesend sind die 13 Künstler,

die im Stollen ausstellen, und die

Kuratorin. Die Ausstellung präsentiert

die Arbeiten der 13 Künstler,

die derzeit in der Steiermark leben

und arbeiten. Der Treffpunkt ist

beim unteren Eingang am Schlossbergplatz.

Heimspiel in Liebenau

Die 99ers wollen heute im Bunker

im Kampf um die Tabellenspitze voll

anschreiben. Um 17.30 Uhr geht es

in der Eishalle Liebenau gegen die

Vienna Capitals. Die letzten beiden

Partien gegen die Wiener konnten

die 99ers jeweils mit 3:1 gewinnen.


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