Fibel!Gastro / Das Handbuch für Genießer / Winter 2026
Liebe Genießerinnen und Genießer, liebe Freundinnen und Freunde der Fibel!Gastro, ein neues Jahr beginnt – und mit ihm die Lust auf eue Ideen, frische Impulse und inspirierende Geschichten aus unserer Genussregion. Der Jahresstart ist für viele in der Gastronomie eine besondere Zeit:geprägt von Rückblick und Neuanfang, von bewährten Routinen und mutigen neuen Wegen. Gerade jetzt zeigt sich, was gutes Gastgebersein ausmacht. Wenn der Alltag wieder ahrt aufnimmt, Küchen neu durchstarten und Teams mit frischer Energie an den tart gehen, entstehen genau die Momente, die Gäste schätzen: ehrliche Gastfreundschaft, Leidenschaft für Qualität und das Gespür für das Besondere. Genau diesen Menschen – den Gastgeberinnen und Gastgebern im Saarland und den angrenzenden Regionen – widmen wir diese Ausgabe der Fibel!Gastro. Wir freuen uns, Ihnen zum Jahresbeginn eine Ausgabe präsentieren zu dürfen, die die Vielfalt und Dynamik unserer Gastronomieszene sichtbar macht: mit spannenden Porträts, ehrlichen Einblicken hinter die Kulissen, inspirierenden Geschichten und kulinarischen Ideen, die Lust auf das neue Jahr machen. Ob traditionelle Küche mit frischem Blick, innovative Konzepte, engagierte Produzenten oder mutige Newcomer – sie alle prägen unsere Genussregion und geben ihr Charakter. Dieses Engagement sichtbar zu machen, ist unser Anspruch in jeder Ausgabe. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen, Entdecken und Genießen – und einen erfolgreichen, genussvollen Start in das neue Jahr. Herzlichst, Patrick Stiebel & Björn Thom
Liebe Genießerinnen und Genießer,
liebe Freundinnen und Freunde der Fibel!Gastro,
ein neues Jahr beginnt – und mit ihm die Lust auf eue Ideen, frische Impulse und inspirierende Geschichten aus unserer Genussregion. Der Jahresstart
ist für viele in der Gastronomie eine besondere Zeit:geprägt von Rückblick und Neuanfang, von bewährten Routinen und mutigen neuen Wegen.
Gerade jetzt zeigt sich, was gutes Gastgebersein ausmacht. Wenn der Alltag wieder ahrt aufnimmt, Küchen neu durchstarten und Teams mit frischer Energie an den tart gehen, entstehen genau die Momente, die Gäste schätzen: ehrliche Gastfreundschaft, Leidenschaft für Qualität und das Gespür für das Besondere. Genau diesen Menschen – den Gastgeberinnen und Gastgebern im Saarland und den angrenzenden Regionen – widmen wir diese Ausgabe der Fibel!Gastro.
Wir freuen uns, Ihnen zum Jahresbeginn eine Ausgabe präsentieren zu dürfen, die die Vielfalt und Dynamik unserer Gastronomieszene sichtbar macht: mit spannenden Porträts, ehrlichen Einblicken hinter die Kulissen, inspirierenden Geschichten und kulinarischen Ideen, die Lust auf das neue Jahr machen.
Ob traditionelle Küche mit frischem Blick, innovative Konzepte, engagierte Produzenten oder mutige Newcomer – sie alle prägen unsere Genussregion und geben
ihr Charakter. Dieses Engagement sichtbar zu machen, ist unser Anspruch in jeder Ausgabe.
Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen, Entdecken und Genießen – und einen erfolgreichen, genussvollen Start in das neue Jahr.
Herzlichst,
Patrick Stiebel & Björn Thom
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WINTER 25/26
Bar Centrale di Aromi
Italienisches Lebensgefühl
neu gedacht
PINK | Das Restaurant
Griff nach
den Sternen
Wern’s Mühle
Zwischen Mühlrad,
Wildkräutern und Walnüssen
Zeig dich da, wo die Gastro-Szene
genau hinschaut – in der Fibel!Gastro.
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Mit frischer Energie
ins neue Genussjahr
Liebe Genießerinnen und Genießer,
liebe Freundinnen und Freunde der Fibel!Gastro,
ein neues Jahr beginnt – und mit ihm die Lust auf
neue Ideen, frische Impulse und inspirierende Geschichten
aus unserer Genussregion. Der Jahresstart
ist für viele in der Gastronomie eine besondere Zeit:
geprägt von Rückblick und Neuanfang, von bewährten
Routinen und mutigen neuen Wegen.
Patrick Stiebel und Björn Thom
Gerade jetzt zeigt sich, was gutes Gastgebersein ausmacht. Wenn der Alltag wieder
Fahrt aufnimmt, Küchen neu durchstarten und Teams mit frischer Energie an den
Start gehen, entstehen genau die Momente, die Gäste schätzen: ehrliche Gastfreundschaft,
Leidenschaft für Qualität und das Gespür für das Besondere. Genau
diesen Menschen – den Gastgeberinnen und Gastgebern im Saarland und den
angrenzenden Regionen – widmen wir diese Ausgabe der Fibel!Gastro.
Wir freuen uns, Ihnen zum Jahresbeginn eine Ausgabe präsentieren zu dürfen, die die
Vielfalt und Dynamik unserer Gastronomieszene sichtbar macht: mit spannenden
Porträts, ehrlichen Einblicken hinter die Kulissen, inspirierenden Geschichten und
kulinarischen Ideen, die Lust auf das neue Jahr machen.
Ob traditionelle Küche mit frischem Blick, innovative Konzepte, engagierte Produzenten
oder mutige Newcomer – sie alle prägen unsere Genussregion und geben
ihr Charakter. Dieses Engagement sichtbar zu machen, ist unser Anspruch in jeder
Ausgabe.
Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen, Entdecken und Genießen – und einen
erfolgreichen, genussvollen Start in das neue Jahr.
Herzlichst,
Patrick Stiebel & Björn Thom
Herausgeber der Fibel!Gastro
S 28
S 6 S 26
S 36
S 18 S 10
Inhalt
6 Bar Centrale Di Aromi
10 TASTE Food Hall Luxemburg
14 Herzhafter Kürbisstrudel
16 Literaturcafé Saarbrücken
18 Hotel Am Triller
20 Schokotarte mit Basierhäubchen
22 Pink | Das Restautrant
25 Stiefel Saarbrücken
30 Weingut Herber Perl
32 Wern‘s Mühle
36 Espresso Kessler
38 Bowlbar32 Saarbrücken
40 Vevio
42 Neustart 2026
marketing
kommunikation
thom
design. das bewegt.
www.marketing-thom.de
BAR CENTRALE DI AROMI
6
Bar Centrale
di Aromi
Italienisches Lebensgefühl
neu gedacht und schon fest
verankert in Saarbrücken.
Wer die Bar Centrale di Aromi betritt, spürt sofort,
dass hier etwas anders ist. Es ist kein Restaurant
im klassischen Sinne, kein aufwendig inszeniertes
Trattoria-Konzept. Es ist ein Ort, der das widerspiegelt,
was italienische Gastronomie im Kern
ausmacht: Familie, Herzlichkeit, echte Küche –
ohne Schnickschnack.
Geführt wird die Bar Centrale heute von Francesca
und Giuliana Chiera, den beiden Töchtern der
Gründerfamilie. Seit zwei Jahren haben sie nun
das Ruder übernommen – 50/50, wie Francesca
sagt. Zuvor betrieben sie gemeinsam mit ihren
Eltern elf Jahre lang das Restaurant „Mille Aromi“
in Spichern. Mit dem Umzug in die Bar Centrale
wagte die Familie nicht nur einen Neuanfang,
sondern ganz bewusst einen Generationswechsel.
Der Vater, Francesco Chiera, ist weiterhin
Küchenchef, die Mutter, Daniela, arbeitet mit im
Service. Und auch wenn Giuliana seit kurzem in
Elternzeit ist, bleibt der Laden ein – im wahrsten
Sinne – familiengetriebenes Projekt.
Das Konzept ist ungewöhnlich für die Saarbrücker
Gastroszene: Die Bar Centrale hat nur tagsüber
geöffnet. Um 11:30 Uhr beginnt der Service, die
Küche läuft durchgehend bis 17:30 Uhr, um 18:30
Uhr ist Feierabend. Die Entscheidung war bewusst:
mehr Lebensqualität, mehr Zeit für Familie, weniger
Gastronomie-Stress bis tief in die Nacht. Dass
dieses Konzept funktioniert, zeigt sich täglich.
Auch ohne Abendbetrieb und trotz ihrer Lage
außerhalb der klassischen Gastro-Hotspots der
Innenstadt. „Ich bin sogar froh, dass wir nicht
mittendrin sind“, sagt Francesca. „So haben wir
unser eigenes Publikum.“
Kulinarisch liegt der Fokus klar auf Pasta – und
zwar auf solcher, wie man sie in italienischen Familien
kocht. Viele Rezepte haben ihren Ursprung
bei der Großmutter. Die „Pasta Ragù della Nonna“
ist so ein Beispiel, eine echte Familienrezeptur. Die
Carbonara wird nach original römischem Vorbild
zubereitet: mit Guanciale, Pecorino, Ei – und
7
BAR CENTRALE DI AROMI
BAR CENTRALE DI AROMI
8
garantiert ohne Sahne. Das Tiramisu stammt aus
Mamas Rezeptbuch. Früher hat es die Schwester
gemacht, heute übernimmt Francesca. „Es
schmeckt wie zuhause“, sagt sie – und genauso
soll es sein. Zur festen Speisekarte kommt alle
zwei Wochen eine wechselnde Wochenkarte
mit Fisch- und Fleischgerichten. Ein Klassiker,
Aperitivo wie in Italien. Ab 17 Uhr legt ein DJ auf,
bis 17:30 Uhr gibt es noch warme Küche, danach
entstehen die klassischen Aperitivo-Platten mit
Arancini, Chips, Oliven und kleinen Snacks. Dazu
werden Aperol Spritz und Limoncello Spritz für
5,50 Euro serviert. Die Idee ist, das italienische
Lebensgefühl eines frühen Feierabend-Aperitifs
nach Saarbrücken zu holen – unkompliziert, gesellig
und ohne Verpflichtung, später noch groß
essen zu müssen. Woche für Woche wird das
Format stärker angenommen. Immer wieder gibt
es Specials des Giovedi Centrale, z.B. mit längeren
Öffnungszeiten oder mit einem Special Barkeeper
by Ferdinand’s Bar Gremium.
der immer bleibt: das Kalbskotelett, das viele
Stammgäste allein deretwegen bestellen.
Besonders wichtig ist der Familie, dass die Bar
Centrale ein Ort für alle bleibt. Es spielt keine
Rolle, ob jemand im Blaumann vom Bau kommt
oder im Business-Outfit. „Bei uns soll jeder Gast
gleich sein“, betont Francesca. „Und wir wollen,
dass es sich anfühlt wie ein zweites Wohnzimmer.“
Dieses Gefühl scheint anzukommen – viele Gäste
sagen genau das.
Ein besonderes Kapitel im Konzept der Bar Centrale
ist der Donnerstag. Seit zwei Monaten gibt es
das Format „Giovedi Centrale“ – ein Afterwork-
Eine zentrale Rolle spielt auch die enge Verbindung
zur benachbarten Wine Factory. Die Bar Centrale
bezieht alle Weine und Spirituosen von dort. Die
Preispolitik ist bewusst fair: Die Weine stehen mit
Einkaufspreis auf der Karte, dazu kommt ein gestaffeltes
Korkgeld. Dadurch ist die Bar Centrale
einer der günstigsten Orte in Saarbrücken, um
hochwertige Flaschenweine zu trinken. Auch
größere Events finden gemeinsam statt, etwa die
legendären Sommerfeste im Mai und September.
Doch nicht nur vor Ort genießen, sondern auch
Abholen ist ein großes Thema: Alle Gerichte gibt
es auch „to go“, 10 Prozent günstiger als im Lokal.
Die Bar Centrale nutzt vakuumierte, mikrowellengeeignete
Schalen – ideal für Büro oder zuhause.
An weiteren Ideen für die Zukunft mangelt es
nicht: „Wir träumen viel“, sagt Francesca. „Aber
wir machen nichts halb. Wenn wir etwas machen,
dann richtig.“
Vielleicht ist das auch das Geheimnis des Erfolgs:
Die Bar Centrale ist klein gedacht, aber groß geführt.
Alles, was hier passiert, ist persönlich. Jeder
Teller, jede Pasta, jede Entscheidung.
Und ja – mitten in dieser sehr italienischen Familiengeschichte
steht ein Mann, der nicht italienischer
sein könnte und doch keiner ist: Johannes
„Giovanni“ Zimmer. Zweiter Küchenchef, Nussecken-Spezialist,
von der Familie liebevoll „unser
Giovanni“ genannt. „Wenn er irgendwann aufhört,
machen wir zu“, sagen die Schwestern lachend –
und meinen es vielleicht nur halb im Spaß.
Am Ende ist die Bar Centrale di Aromi genau das,
was sie sein will: ein Ort, an dem es schmeckt
wie zu Hause, an dem man gesehen und doch
nicht bewertet wird, an dem man italienisches
Lebensgefühl spürt – ohne es an die große Glocke
zu hängen.
Ein Restaurant, das abends um halb sieben schließt.
Und trotzdem Kultstatus hat.
→ www.diaromi.bar
9
BAR CENTRALE DI AROMI
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TASTE FOOD HALL - LUXEMBURG
TASTE Food Hall
Luxemburg
Ein Genusslabor der Zukunft.
Wer in Luxemburg kulinarische Vielfalt, modernes
Design und unkomplizierten Service sucht, landet
früher oder später im TASTE, der neuen Food
Hall in Wickrange. Das Konzept steht exemplarisch
für eine Generation von Gastronomie, die
digital denkt, global kocht und dennoch lokal
verwurzelt bleibt.
Ein Dach, viele
Geschmäcker
TASTE bringt unter einem Dach eine ganze Reihe
eigenständiger Küchen zusammen – von italienischer
Focaccia bei FANCINI über lateinamerikanische
Tacos bei CHOLITA bis hin zu authentischen
Ramen und Bao bei OKHAÏ und DUMBAO. Auch
gesunde Alternativen wie CHOP CHOP (Salat
Bar) oder MANA Bowls fehlen nicht.
Das Ergebnis: ein lebendiger Marktplatz der Aromen,
bei dem jeder etwas Passendes findet – egal,
ob für den schnellen Lunch oder das entspannte
Dinner.
Digital bestellen,
analog genießen
Die TASTE Food Hall kombiniert Gastronomie
mit smarter Technik. Bestellt wird bequem über
den QR-Code am Tisch: Menü öffnen, Gericht
wählen, personalisieren – und digital bezahlen.
Sobald das Gericht fertig ist, erhält der Gast eine
Nachricht und holt es an der jeweiligen Station ab.
Dieses System spart Zeit, entlastet das Servicepersonal
und erlaubt es den Gästen, spontan zu
entscheiden, worauf sie gerade Lust haben.
Atmosphäre zwischen
Streetfood und Stil
Trotz der digitalen Struktur wirkt TASTE nicht
wie ein anonymer Schnellimbiss, sondern wie
ein sozialer Treffpunkt. Großzügige Tische, offenes
Design und warme Beleuchtung schaffen eine
TASTE FOOD HALL - LUXEMBURG
TASTE FOOD HALL - LUXEMBURG
12
Atmosphäre zwischen urbanem Marktplatz und
Lounge. Dazu kommen Cocktails, Desserts und
gelegentlich Live-Events – der Ort lebt.
Sieben Tage Genuss pro Woche
Ein weiterer Pluspunkt: TASTE ist sieben Tage
die Woche geöffnet. Für Berufstätige bedeutet
das Flexibilität, für Foodies Verlässlichkeit. Die
Lage im Herzen Luxemburgs macht die Food Hall
sowohl für Einheimische als auch Grenzgänger
interessant – besonders für Gäste aus dem Saarland,
Rheinland-Pfalz oder Frankreich.
Ein Modell mit Zukunft
Mit TASTE zeigt Luxemburg, wie Gastronomie in
Zukunft aussehen kann: modular, digital, vielfältig.
Das Konzept spricht Digital Natives ebenso an wie
Genießer klassischer Küche. Es verbindet Convenience
mit Qualität und lädt zum Verweilen ein
– ganz ohne Reservierungspflicht oder Dresscode.
Fibel-Fazit
TASTE ist mehr als ein Foodcourt – es ist ein Labor
für modernes Genusserleben.
Wer als Gastronom neue Wege sucht, sollte sich
dieses Konzept ansehen: Es beweist, dass Effizienz
und Erlebnis, Vielfalt und Qualität kein Widerspruch
sein müssen.
TASTE FOOD HALL - LUXEMBURG
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REZEPT // KATHI‘S KÖSTLICHKEITEN // HERZHAFTER KÜRBISSTRUDEL
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Zutaten
Mehr auf:
www.kathi-koestlich.de
Herzhafter
Kürbisstrudel
Endlich war es wieder Zeit für eine Kochsession
mit „Papa Köstlich“. Unsere letzte gemeinsame
Rezeptidee liegt schon ein bisschen
zurück, deshalb habe ich mich umso mehr
auf das gemeinsame Werkeln in der Küche
gefreut. Dieses Mal haben wir ein herzhaftes
Rezept vorbereitet, das sich wunderbar für
kalte Wintertage eignet: einen aromatischen
Kürbisstrudel.
Ich sag’s euch: Auch wenn das Rezept auf den
ersten Blick vielleicht etwas aufwendig wirkt,
ist es super einfach nachzukochen. Lasst euch
also nicht von der Zutatenliste abschrecken
– ich kenne das selbst nur zu gut. Sobald ich
eine endlos lange Liste sehe, bin ich eigentlich
schon raus. Bei diesem Strudel lohnt es sich
aber definitiv, dranzubleiben!
Der Kürbisstrudel ist ein echter Hingucker
– egal ob als Hauptgericht, Beilage oder
Für die Füllung
500 g Kürbis
(entspricht etwa einem
kleinen Hokkaidokürbis)
20 g frischer Ingwer
8 Schalotten
2 Knoblauchzehen
3 EL Olivenöl
2 EL Agavensirup
200 ml Portwein
(weiß, z.B. von Sandeman)
100 g Datteln
3 EL Sojasoße
4 EL Balsamicoessig
200 g Hirtenkäse
100 g Walnusskerne
1 Handvoll Petersilie
Saft von zwei Orangen
Salz
Für den Teig und
die Fertigstellung
1 Packung Strudelteig (300 g)
1 TL Orangencurry
(es geht natürlich
auch mit normalem Curry)
1 EL Semmelbrösel
etwa 75 g Butter (geschmolzen)
Für den Salat
etwa 300 g Feldsalat
1 Schalotte
1 Schuss dunkler Balsamico
2 EL Sherryessig
1 Schuss Weißwein
1 EL Kürbiskernöl
1,5 EL Walnussöl
Saft ½ Zitrone
Salz, Pfeffer
vegetarische Option. Außen knusprig, innen
herrlich aromatisch, und genau das Richtige,
wenn man mal etwas anderes als die klassische
Kürbissuppe servieren möchte.
Und wer dazu gerne einen passenden Wein
trinkt: Ein trockener Riesling harmoniert
großartig mit der leichten Süße des Kürbis.
Also: Ab in die Küche – dieser Kürbisstrudel
könnte euer neuer Klassiker werden!
ZUBEREITUNG
Zuallererst den Kürbis waschen und entkernen.
Anschließend in kleine Würfel
schneiden (etwa 1 x 1 cm). Ingwer und Knoblauch
schälen und fein hacken. Die Schalotten
schälen und in feine Scheiben schneiden.
Danach das Öl in eine beschichtete Pfanne
geben und darin Knoblauch, Ingwer und Schalotten
goldgelb anbraten. Anschließend den
Agavensirup hinzugeben und circa zwei bis
drei Minuten karamellisieren lassen.
Währenddessen die Datteln entkernen
und in feine Streifen schneiden. Nun
Datteln, Kürbis, Portwein, Orangensaft und
Sojasoße in die Pfanne geben. Alles kurz aufkochen
lassen und anschließend mit Deckel
bei mittlerer Temperatur etwa zehn Minuten
zu einer zähflüssigen Konsistenz einkochen
lassen. Danach den Deckel abnehmen, den
Balsamico hinzugeben und für ein paar
Minuten weiter einkochen lassen. Jetzt die Petersilie
fein hacken, hinzugeben und mit Salz
abschmecken. Anschließend die Pfanne vom
Herd nehmen und etwas abkühlen lassen.
Den Strudelteig auseinanderfalten und
auf der sauberen Arbeitsfläche ausbreiten.
Dann jede Teigschicht einseitig mit
der geschmolzenen Butter bestreichen und
aufeinander legen. Anschließend die abgekühlte
Füllung gleichmäßig auf dem unteren
Drittel des Strudelteigs verteilen. Tipp: Lasst
zu den Rändern etwas Platz, damit diese nachher
eingeschlagen werden können. Danach
die Walnüsse und den Hirtenkäse darüber
streuen. Nun die Außenseiten über die Füllung
klappen und eng aufrollen. Hebt den Strudel
dann vorsichtig auf ein mit Backpapier ausgelegtes
Backblech.
Pinselt Euren Strudel anschließend von
allen Seiten gut mit der flüssigen Butter
ein. Mischt die Semmelbrösel und den Curry
Orange (es geht natürlich auch mit normalem
Curry) und streut die Mischung gleichmäßig
über den Strudel.
Ab damit in den Ofen für etwa 35 Minuten.
Nach der Hälfte der Backzeit bzw.
sobald er goldbraun ist, solltet Ihr den Strudel
mit Alufolie abdecken.
Während der Backzeit könnt Ihr den
Feldsalat gründlich waschen und schleudern.
Danach die Schalotte fein würfeln und
mit den restlichen Zutaten für das Dressing
verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken
und mit dem Salat vermengen.
Sobald der Strudel fertig ist, solltet Ihr
ihn etwa fünf Minuten abkühlen lassen,
im Anschluss in Stücke schneiden und zusammen
mit dem Salat auf einem Teller servieren.
Heizt den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze
vor.
Hirtenkäse in Würfel schneiden und die
Walnusskerne grob hacken.
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LITERATURCAFE SAARBRÜCKEN
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Zwischen Bücherregalen
und Kuchengabeln
Das Literaturcafé „Kapitel 1“ in Saarbrücken
verbindet Kaffeegenuss mit Lesekultur –
und schafft einen Ort zum Verweilen.
Was passt besser zusammen als Kaffee, Kuchen und ein gutes Buch? In der „Buchhandlung Zeitlos“
in Saarbrücken wird diese Kombination nicht nur gedacht, sondern gelebt – Tag für Tag. Hier, wo
einst ein Schlecker-Markt war, gibt es heute ein Café mit Buchhandlung oder eine Buchhandlung
mit Café – ganz wie man es betrachten will. Auf jeden Fall ist das Literaturcafé „Kapitel 1“ ein Ort,
an dem man ankommt, durchatmet, stöbert und genießt. Thomas und Kim, das Paar hinter dem
Konzept, haben mit viel Herzblut und Eigenleistung einen Raum geschaffen, der weit mehr ist als
Verkaufsfläche. Es ist ein Wohnzimmer für die Nachbarschaft – mit leckerem Kuchen, regionalem
Kaffee, veganen Angeboten und über zweitausend Postkarten zur Weihnachtszeit.
Kim ist gelernte Hotelfachfrau, Thomas hat viele Jahre in der Gastronomie gearbeitet – bevor er
über eine eher ungewöhnliche Wendung im Leben ins Saarland kam. In einer psychosomatischen
Klinik lernte er den Vorbesitzer der damaligen Buchhandlung kennen, der ihm kurzerhand die
Nachfolge anbot. Aus dieser impulsiven Entscheidung wuchs ein nachhaltiges Projekt: Anfangs nur
Buchladen, seit dem Umzug in die neuen Räume ein echtes Literaturcafé. Viele der Gäste kommen
wegen eines Buches – und entdecken das Café erst vor Ort.
Andere wiederum kommen auf Kaffee und Kuchen
vorbei – und bleiben plötzlich hängen zwischen
den Regalen. Genau diese Wechselwirkung
macht den Charme von „Zeitlos“ aus:
Der Besuch ist selten nur Konsum,
sondern immer auch Begegnung
und Entdeckung.
Das Café setzt bewusst auf Qualität und Persönlichkeit.
Die Kuchen – viele davon vegan
– stammen größtenteils vom Adolfs Brotladen
in Völklingen, einige vegane Varianten werden
selbst gebacken. Gängige Kaffee- und Teespezialitäten
gehören genauso zum Sortiment wie
saisonale Drinks – vom Limoncello Spritz bis zum
Espresso mit Baileys. Wer Lust hat, kann aber
auch zu einem kleinen Crémant greifen und ein
Buch verschenken, das er selbst bei einem Glas
entdeckte. Ein wachsender Nonbook-Bereich
mit Gesellschaftsspielen, Mitbringseln, handgenähten
Geschenkartikeln oder Holzobjekten
ergänzt das Erlebnis und macht das Café auch
abseits des Buches zu einem spannenden Ort.
Auch Veranstaltungen gehören zur DNA des Hauses:
Lesungen mit regionalen Autoren, Kinder-
Workshops, thematische Aktionswochen oder
Events wie „Lit & Lounge“ schaffen kulturelle
Impulse und ziehen neue Gäste an. Dass vieles
davon improvisiert und mit begrenztem Budget
passiert, macht den Charme nur noch authentischer.
Auf Instagram teilt Thomas offen auch
die Herausforderungen des Alltags und spricht
transparent über Besucherzahlen, Umsätze oder
Personalengpässe – selten bekommt man so ehrliche
Einblicke hinter die Kulissen eines kleinen,
aber ambitionierten Gastro-Unternehmens mit
Buchhandel.
Die „Buchhandlung Zeitlos“ mit dem Café „Kapitel
1“ ist ein Ort, der seine Gäste entschleunigt.
Nicht laut, nicht hektisch, sondern bewusst und
mit Haltung. Hier darf man für eine Stunde
die Welt vergessen – und vielleicht sogar ein
Stückchen Literatur oder Lebensfreude mit
nach Hause nehmen.
→ instagram.com/kapitel1genusscafe/
HOTEL AM TRILLER
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Hotel Am Triller.
20 neue Serviced Apartments
Am Triller hoch über der Saarbrücker Altstadt
entsteht ein Projekt, das die Hotellandschaft
der Landeshauptstadt neu definiert:
Der „Triller“ entwickelt sich zum modernen,
nachhaltigen 4-Sterne-Superior-Hotel mit
Serviced Apartments – ein Leuchtturm für
Saarbrücken. Insgesamt rund sechs Millionen
Euro wurden in den vergangenen zehn Jahren
investiert, davon allein vier Millionen von
2024 bis 2025. Heute ist der Triller der größte
familiengeführte Hotelbetrieb der Stadt mit
110 Einheiten – 80 Hotelzimmern und 30
Serviced Apartments.
Seinen Ursprung hat das Haus in den 1950er-
Jahren als Modeatelier mit Textilmanufaktur.
1960 wurde es zur Landesgartenschau in ein
Hotel umgewandelt, später um Hallenbad,
Sauna und zusätzliche Zimmer erweitert.
Der aktuelle Umbau fokussiert sich auf zeitgemäße
Wohnformen: 20 neue, hochwertig
ausgestattete Serviced Apartments in ruhiger
Lage bieten voll eingerichtete Küchen, durchdachtes
Licht- und Farbkonzept, moderne
Technik, schallgedämmte Räume und teilweise
Infrarotkabinen.
Ein neu gestalteter Wellnessbereich mit
Schwimmbad, Sauna, Ruhelounge, Terrasse
und Garten schafft eine Stadtoase über den
Dächern Saarbrückens. Er steht nicht nur
Hotelgästen, sondern auch Schwimmschulen,
Reha-Angeboten und Day-Spa-Gästen offen.
Parallel setzt der Triller ein klares Zeichen in
Sachen Nachhaltigkeit: energetische Sanierung,
moderne Gebäude- und Klimatechnik,
Wassersparsysteme und langlebige Materialien
sorgen für Effizienz und einen niedrigen CO₂-
Footprint.
Gestalterisch knüpft das Haus an seine Modegeschichte
an und verbindet sie mit Saarbrücker
Wahrzeichen. Wandmotive, Spezialanfertigungen
und Kunstwerke greifen Damenmode
der 50er-Jahre sowie Ludwigskirche,
Schloss, Alte Brücke und St. Johanner
Markt auf – ein starkes Identitätskonzept.
Als Hybrid vereint das Hotel Am Triller
Serviced Apartments, Hotel, Wellness
& Spa, Tagungszentrum, Gastronomie
und Co-Working-Strukturen unter einem
Dach. Damit wird er zur wichtigen Adresse für
Geschäftsreisende, Langzeitgäste, Familien,
Delegationen und Institutionen. So stärkt das
Haus nicht nur das Premium-Hotelangebot,
sondern auch die touristische und wirtschaftliche
Attraktivität Saarbrückens – ein Ort, auf
den die Stadt mit Recht stolz sein kann.
→ www.hotel-am-triller-saarbruecken.de
19
HOTEL AM TRILLER
REZEPT // KATHI‘S KÖSTLICHKEITEN // WINTER-SCHOKOTARTE
20
Winter-Schokotarte mit
Baiserhäubchen
So langsam wird es Zeit, sich wieder ganz bewusst gemütliche Genussmomente zu gönnen – und
allein beim Gedanken daran fangen meine Augen schon an zu leuchten. Für mich bedeutet diese
Zeit vor allem entspannte Stunden mit meinen Liebsten, gutes Essen und kleine kulinarische
Auszeiten vom Alltag. Und um genau diese Lust auf Genuss ein bisschen anzuheizen, habe ich
am Wochenende eine Schokoladentarte gebacken, die einfach perfekt in die Saison passt. Das
Rezept möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten.
Das Besondere an der Tarte ist der herrlich würzige Boden, der mit einer Prise Lebkuchengewürz
verfeinert wird. Die Creme bleibt dafür ganz klassisch: Karamell und Schokolade pur. Und für alle
Naschkatzen gibt’s obendrauf noch ein fluffiges Baiser-Topping. Spätestens nach dem ersten
Bissen fühlt man sich wunderbar entschleunigt und angekommen.
Probiert das Rezept unbedingt aus!
Zutaten
Für den Teig
100 g kalte Butter
55 g Puderzucker
1 Päckchen Vanillezucker
2 Msp. Lebkuchengewürz
1 Prise Salz
1 Ei
200 g Mehl
2 EL Backkakao
3 EL Mandeln (gemahlen)
Für die Füllung
250 g Schokolade
300 g Sahne
120 Zucker
60 g Butter
1 Prise Salz
3 Eier
Fürs Baiser
3 Eiweiß
60 g Puderzucker
Zusätzlich
2 EL Salz-Karamell-Creme
1 - 2 TL Puderzucker
Zubereitung
Für den Boden müsst Ihr Puderzucker,
Vanillezucker, Butter und Salz in eine
Rührschüssel geben und entweder mit dem
Knethaken der Küchenmaschine oder des
Handmixers vermengen. Gebt anschließend
das Ei dazu und rührt weiter.
Siebt nun das Mehl in die Rührschüssel
und knetet am besten von Hand alles zu
einer homogenen Masse. Sobald der Teig sich
zu einer relativ festen Kugel formen lässt, ist
er fertig. Packt ihn in Frischhaltefolie ein und
legt ihn für mindestens eine Stunde in den
Kühlschrank.
In der Zwischenzeit könnt Ihr die Tarteform
einfetten und den Ofen auf 175°C
Ober-/Unterhitze vorheizen.
Nach der Kühlzeit könnt Ihr den Teig auf
einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen
und in die Form legen. Ab damit in die Tiefkühltruhe
für etwa 10 Minuten. Anschließend
Mehr auf:
www.kathi-koestlich.de
könnt Ihr den Teig mit Backpapier auslegen
und Hülsenfrüchte oder kleine Aluminiumkugeln
zum Blindbacken hineinfüllen, um
Blasenbildung zu vermeiden. Dann gehts
ab damit in den Ofen für etwa 16 Minuten.
Reduziert die Temperatur für diesen Backgang
auf 150°C.
Nehmt den Teig aus dem Ofen und entfernt
Hülsenfrüchte/Aluminiumkugeln
und Backpapier. Lasst den Teig auskühlen
Währenddessen bereitet Ihr die Füllung
vor. Hierfür müsst Ihr die Schokolade
grob hacken. Sahne und Zucker in einem
kleinen Topf aufkochen lassen und den Topf
vom Herd nehmen. Nun gebt Ihr Butter und
danach Schokolade und Salz hinzu und lasst
alles unter Rühren schmelzen.
Die Eier könnt Ihr in einer separaten
Schüssel verquirlen und unter ständigem
Rühren zur Schokoladenmasse geben.
Bevor Ihr die Füllung auf den Tarteboden
gebt, solltet Ihr die Karamellcreme
auf dem Boden gleichmäßig verstreichen. Nun
die Füllung auf den Tarteboden geben. Nochmals:
Ab damit in den Ofen für etwa 15 bis 20
Minuten bei 150°C.
Wenn Ihr die Tarte aus dem Ofen nehmt, ist
die Füllung noch wackelig. Keine Sorge, beim
Abkühlen wird sie fester.
Sobald die Tarte abgekühlt ist, könnt Ihr
das Eiweiß in einer Schüssel mit dem
Handmixer steif schlagen, sobald das Eiweiß
fester wird, den Puderzucker dazugeben. Und
so lange rühren, bis die Masse steif ist.
Füllt die Baisermasse in einen
Spritzbeutel mit Spritztülle
und spritzt Tupfen auf
die Tarte. Mit dem
Flambierbrenner
leicht abflammen.
21
GRIFF NACH DEN STERNEN // RESTAURANT PINK
Gerade diese Verbindung von fachlicher
22
Griff nach den Sternen
Wie PINK zum kulinarischen Höhenflug ansetzt
Mit einer frischen Empfehlung
im Guide MICHELIN hat
das Restaurant „PINK“ in
Schwalbach-Hülzweiler
seine Position als kulinarischer
Geheimtipp im
Saarland eindrucksvoll
untermauert. Inmitten
des „Hauses für Kultur
und Sport“ gelegen,
präsentiert sich das
Restaurant als modernes,
lichtdurchflutetes
Refugium, das zugleich
die regionale Verwurzelung
des Saarlandes spürbar
lässt. Große Fensterflächen, ein
klarer Stil und wohldosierte Farben
schaffen eine Atmosphäre, die den Blick
frei macht für das Wesentliche: gutes Essen,
feinen Service und echte Gastfreundschaft.
In der Küche verbindet Marc Pink saisonale
Produkte mit mediterranen Akzenten und einer
Handschrift, die sowohl Präzision als auch Leichtigkeit
zeigt. Charakteristisch sind Gerichte wie
fein geschnittenes Rindercarpaccio, aromatische
Trüffelpasta oder perfekt gebratener Heilbutt.
Hochwertige Kulinarik muss nicht abgehoben
sein. Bemerkenswert: Mit einer durchdachten
Kinderkarte zeigt das Haus, dass gehobene
Küche durchaus familiär funktionieren kann.
Aufmerksam, kompetent und menschlich schafft
das Team eine Atmosphäre, die vielen Gästen im
Gedächtnis bleibt – eine Qualität, die im Guide
MICHELIN ausdrücklich hervorgehoben wird.
Präzision und authentischer Herzlichkeit
macht das PINK zu
einem Ort, an dem man
sich sofort wohlfühlt.Für
die Gastronomielandschaft
im Saarland zeigt
die Empfehlung, dass
ambitioniertes Kochen
nicht nur in den
großen Städten, sondern
auch im ländlichen
Raum erfolgreich
sein kann. Zudem macht
PINK deutlich, wie wirkungsvoll
eine klare Positionierung
sein kann: moderne
Küche, regional verankert,
mediterran inspiriert und mit einem
Service, der den Unterschied macht.
Die Empfehlung des Guide MICHELIN bringt
dem Haus nicht nur Anerkennung, sondern
auch überregionale Aufmerksamkeit – und
setzt zugleich ein Zeichen für die Vielfalt und
Qualität der saarländischen Gastronomie.
Für Gastgeberinnen und Gastgeber, Köchinnen
und Köche sowie Gastronomie-Interessierte bietet
das Restaurant eine inspirierende Blaupause:
Wie schafft man ein gastronomisches Konzept,
das sich gleichzeitig entspannt, hochwertig und
authentisch anfühlt? Wie bringt man Ambiente,
Küche und Service so zusammen, dass sie eine
gemeinsame Geschichte erzählen? PINK liefert
darauf überzeugende Antworten und zeigt, wie
aus einem modernen Restaurant ein kulinarischer
Leuchtturm der Region werden kann.
→ www.restaurant-pink.de
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GRIFF NACH DEN STERNEN // RESTAURANT PINK
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Drei Jahre
der neue Stiefel
Wie das Saarbrücker
Kult-Wirtshaus
Tradition neu denkt
Als das Brauhaus zum Stiefel im November 2022 nach einer zweijährigen, intensiven Umbau- und
Planungsphase seine Türen wieder öffnete, war die Spannung in Saarbrücken greifbar. Drei Jahre
später ist klar: Das Experiment, Saarbrückens ältestes Gasthaus neu zu erfinden, ist geglückt. Der
Stiefel ist moderner, durchtdachter und konzeptionell stärker als je zuvor – ohne dabei seine Seele
zu verlieren. Unter der Leitung von Betriebsleiter Jasper van ‚t Hoff, der seit dem ersten Tag an Bord
ist, wurde die Vision eines zeitgemäßen Wirtshauses Wirklichkeit. „Man soll reinkommen und sofort
wissen: Ich bin beim Stiefel. Und es schmeckt“, fasst van ‚t Hoff, der für seine Wahlheimat Saarland
die Niederlande verließ, die Philosophie des Hauses zusammen. Dieses Gefühl der Vertrautheit in
einem modernen Rahmen zu schaffen, war das erklärte Ziel.
25
STIEFEL SAARBRÜCKEN
STIEFEL SAARBRÜCKEN
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Ein starkes Fundament:
Die Zugehörigkeit zur
place2b Gruppe
Das Brauhaus zum Stiefel ist ein zentraler
Bestandteil der place2b Gruppe, einer saarländischen
Unternehmensgruppe, die es sich
zur Aufgabe gemacht hat, die Region durch
einzigartige Gastronomie- und Eventkonzepte
zu bereichern. Die Gruppe versteht sich als
Plattform für Genuss, Geselligkeit und echte
Begegnungen und schafft Orte, an denen
das Leben pulsiert. Der Stiefel verkörpert
idealtypisch diesen Anspruch, indem er als
authentischer Treffpunkt für hochwertige,
regionale Erlebnisse dient und so ein Stück
Heimat bewahrt und neu interpretiert.
Präsentiert von
Tradition trifft auf
durchdachtes Konzept
Der neue Stiefel ist das Ergebnis einer
mutigen Neugestaltung. Aus zwei ehemals
getrennten Lokalen entstand ein zusammenhängendes
Wirtshaus, das mit gemütlichen
Nischen und offenem Brauhausflair unterschiedliche
Bedürfnisse erfüllt. Die Inspiration
für das Design sammelte das Team auf
Reisen von Rotterdam bis Barcelona, ohne
jedoch die saarländischen Wurzeln zu vernachlässigen.
Hinter den Kulissen sorgt eine
komplett erneuerte Küchenlogistik mit modernster
Technik für reibungslose Abläufe, die
bis zu 800 Gäste am Wochenende versorgt.
Kulinarik: Klassiker, modern
und regional verfeinert
Das kulinarische Konzept folgt der Leitidee
„vertraut, aber verfeinert“. Beliebte Klassiker
wie die Gefillde stehen selbstbewusst neben
neuen Bestsellern wie dem Rindergulasch in
der Edelstahlpfanne oder dem Zwiebelrostbraten
mit hausgemachter Rotwein-Jus. Dabei
spielt Regionalität eine Schlüsselrolle: Fleisch
von der Metzgerei Schwamm, Gemüse von
lokalen Partnern und Senf von der Bliesgauer
Ölmühle sind ein klares Bekenntnis zur
Heimat. Auch vegane Optionen, wie die hausgemachte
Sojafrikadelle, haben einen festen
Platz auf der Karte.
Ein Aushängeschild bleibt
das Bier.
Obwohl nicht mehr vor Ort gebraut, wird das
Stiefel-Bier exklusiv von der Karlsberg Brauerei
nach einem eigens entwickelten Rezept
hergestellt und als frisches Tankbier direkt
in die 6.000-Liter-Tanks des Wirtshauses geliefert
– frischer geht es kaum.
Ein Ort für Menschen
Mit rund 70 Mitarbeitenden ist der Stiefel
nicht nur ein gastronomischer Hochleistungsbetrieb,
sondern auch ein wichtiger Arbeitgeber.
Das starke Teamgefühl, das Betriebsleiter
van ‚t Hoff fördert, ist das Herzstück des
Erfolgs. Nach drei Jahren hat sich der neue
Stiefel als ein Erfolgsmodell etabliert, das Tradition
und Moderne vereint und beweist, dass
sich auch ein Kult-Wirtshaus neu erfinden
kann, ohne seine Identität zu verlieren.
→ brauhaus-zum-stiefel.de 27
STIEFEL SAARBRÜCKEN
ENDLICH WIEDER
WILDE
ZEITEN
IN SAARBRÜCKEN
Manche mögen’s (beim Essen) wild. Ist einfach so. Ein feiner Rehrücken,
Wildschwein, Hase… seit Jahrhunderten ist frisches Wildfleisch oft die erste
Wahl und es gibt unzählige traditionelle Rezepte dazu. Jetzt im Herbst gibt’s
auch bei uns im Großmarkt endlich wieder frisches Wild. Auch aus regionaler
Herkunft. Schmeckt auf dem Grill, als Braten oder aus aus der Pfanne.
SCHWAMMS GROSSMARKT: Mo. - Fr. : 5-18 Uhr / Sa. : 5-13 Uhr
Bismarckstr. 144 - 154, 66121 Saarbrücken
WEINGUT ÖKONOMIERAT HERBER PERL
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Genuss beginnt im Glas
Weingut Ökonomierat Herber in Perl
Zwischen Weinbergshängen, Moselschleifen
und dem Blick ins Dreiländereck
liegt das Weingut Ökonomierat Herber
im Winzerdorf Perl – der einzigen
Weinbaugemeinde des Saarlandes. Seit
1919 ist das historische Lothringerhaus
von 1830 im Besitz der Familie Herber.
Heute führen Matthias und Kimberly
Herber den Betrieb bereits in fünfter
Generation und verbinden gewachsene
Tradition mit moderner Önologie.
Auf rund elf Hektar bewirtschaftet
die Familie Weinberge in Perl, Sehndorf
und Schengen – dort, wo Europa
so greifbar wird wie an kaum einem
anderen Ort. Die Reben wurzeln tief in
Muschelkalkböden an der Obermosel,
die den Weinen ihre Mineralität, Frische
und eine feine Salznote verleihen. Im
Mittelpunkt stehen Burgundersorten
wie Weiß-, Grau- und Spätburgunder,
Chardonnay und der regionale Geheimtipp
Auxerrois. Ergänzt werden sie durch
die uralte Sorte Elbling, die hier bereits
seit Römerzeiten angebaut wird und
heute als charaktervolle Spezialität neu
entdeckt wird.
Die Philosophie des Weinguts ist geprägt
von Achtsamkeit gegenüber Natur und
Herkunft. Niedrige Erträge, viel Handarbeit
im Weinberg und der bewusste,
schonende Ausbau im Keller sollen die
Eigenart jeder Lage bewahren. Die Weißweine
werden qualitätsschonend im
Edelstahl vergoren, die Rotweine reifen
in großen Holzfässern und Barriques.
Alle Weine werden vegan ausgebaut und
folgen einem nachhaltig ausgerichteten
Ansatz. So entstehen geradlinige, körperreiche
und aromatische Weine, die das
Terroir der Obermosel unverfälscht ins
Glas bringen – vom frischen, alltagstauglichen
Burgunder bis zu Lagenweinen
mit Anspruch sowie edelsüßen Spezialitäten.
Wer das Gut besucht, spürt diese
Haltung sofort: Hinter der historischen
Fassade öffnet sich ein moderner Verkostungsraum
über dem Barriquekeller,
in dem kommentierte Weinproben,
Probiertage und Feste stattfinden. Hier
bleibt Zeit, jede Cuvée in Ruhe zu entdecken,
Fragen zu stellen und den Menschen
hinter den Weinen zu begegnen.
Bei der Berliner Wein Trophy 2025, dem
weltweit größten internationalen OIV-
Weinwettbewerb, wurde das Weingut
Herber gleich dreifach ausgezeichnet:
Der 2022 Dornfelder Qualitätswein
trocken und der 2024 Chardonnay
Edition 1919 trocken erhielten jeweils
eine Goldmedaille, der 2024 Auxerrois
Qualitätswein trocken wurde mit Silber
prämiert.
→ www.weingut-herber.de
31
WEINGUT ÖKONOMIERAT HERBER PERL
WERN‘S MÜHLE
32
Wern’s Mühle
Zwischen Mühlrad,
Wildkräutern und Walnüssen
Im Ostertal trifft ehrliche
Küche auf echtes Handwerk
– und gelebte Nachhaltigkeit
auf familiäre Gastlichkeit.
Wer Wern’s Mühle im idyllischen Ostertal
zum ersten Mal besucht, hat das Gefühl, an
einem besonderen Ort angekommen zu sein.
Zwischen altem Mühlrad, Streuobstwiese und
Kräuterbeet empfängt das familiengeführte
Landgasthaus seine Gäste mit einer Mischung
aus Bodenständigkeit, Raffinesse und Überzeugung.
Hier geht es nicht um Effekthascherei,
sondern um Substanz – auf dem Teller, im
Glas und im Umgang miteinander.
Die Geschichte des Hauses reicht bis ins Jahr
1902 zurück. Ursprünglich diente die Mühle
als Raststation für Bergleute auf dem Weg
zur Zeche – inklusive Übernachtung und einfacher
Verpflegung. Noch heute erinnert ein
Gästezimmer mit dem Namen „Owwerkeia
Stubb“ an diese Zeit. Nach Jahrzehnten des
Dornröschenschlafs wurde das Anwesen von
Markus und Theresia Keller mit ihren Töchtern
Anna und Luisa übernommen, liebevoll
restauriert und mit neuem Leben erfüllt. Aus
dem historischen Gebäudeensemble wurde
ein authentisches Landhaus, das die Vergangenheit
achtet – und die Zukunft bewusst
gestaltet.
Küche mit Kompass
Die Küche von Wern’s Mühle lässt sich nicht
in eine gängige Schublade stecken. Sie ist
regional geprägt, französisch inspiriert, vegetarisch
bewusst, gelegentlich vegan – aber
immer handwerklich, ehrlich und mit einem
tiefen Respekt vor der Herkunft der Produkte.
Markus Keller, der Küchenchef, hat sein
Handwerk im Schwarzwald, in der Schweiz
und an der Hotelfachschule gelernt – und
bringt diese Erfahrung nun in seine ganz
eigene Philosophie ein: „Wir versuchen, so zu
kochen, wie es die Natur uns vorgibt – nicht,
wie es die Industrie vorgibt.“
Das bedeutet: saisonale Küche ohne starre
Speisekarte. Ist das Lammfilet ausverkauft,
verschwindet es von der Karte. Kommt
frischer Wildfang ins Haus, wandert er direkt
auf die Tagesempfehlung. Fisch stammt von
zertifizierten Züchtern aus der Region, das
Wild aus dem eigenen Revier, Fleisch von
artgerecht gehaltenen Strohschweinen aus
Lothringen. Gemüse, Linsen, Kräuter und Öle
stammen überwiegend von kleinen Betrieben
im Saarland und angrenzenden Regionen – oft
in Bio-Qualität, manchmal sogar in Arche-Passagier-Status
bei Slow Food.
Von der Walnuss bis zur
Schale – alles wird verwertet
Eine Besonderheit des Hauses ist die eigene
Ölmühle, mit der hochwertige Walnuss-, Hanfund
Leinöle direkt vor Ort gepresst werden.
Die Rohware stammt teils aus Eigenanbau,
teils von Lieferanten aus der Umgebung – viele
Walnüsse werden sogar von Privatpersonen
gesammelt und über die Lebenshilfe Neunkirchen
geknackt. Selbst die Schalen finden
noch Verwendung: als Rohstoff für natürliche
Kosmetik, als Ersatz für Sandstrahlmittel oder
in Form von Mehl in speziellen Brotteigen.
Ganzheitliche Wertschöpfung statt Wegwerfen
– das ist hier keine Marketingfloskel,
sondern Alltag.
Selbst beim Brot hört die Konsequenz nicht
auf: Verwendet wird unter anderem der
seltene Waldstaudenroggen, eine uralte
Getreidesorte mit kräftigem Aroma und
niedrigem Glutengehalt. Vermahlen wird das
Korn in einer kleinen Spezialmühle, die durch
Luftdruck mahlt – denn klassische Mühlsteine
würden bei der Härte schlicht überhitzen. Ergebnis
ist ein Roggenbrot mit 24- bis 36-stündiger
Teigführung – bekömmlich, aromatisch
und ganz nebenbei besser verträglich für viele
Menschen mit sensibler Verdauung.
33
WERN‘S MÜHLE
34
Für alle, die bewussten
Genuss schätzen
Wern’s Mühle zieht ein ebenso gemischtes
wie neugieriges Publikum an: Familien, Paare,
Ausflügler, Wanderer – aber auch ernährungsbewusste
Gäste, Vegetarier oder Menschen
mit Unverträglichkeiten. Gerade Letztere
finden hier eine Küche, die Rücksicht nimmt,
ohne Kompromisse beim Geschmack zu machen.
Ob veganer Hummus aus saarländischer
Linse, alkoholfreier Kräuter-Aperitif oder
hausgemachter Sauerteigfladen – das Angebot
richtet sich an alle, die Essen als Genuss,
aber auch als Verantwortung verstehen.
Auch die Getränkekarte spiegelt diesen
Anspruch wider. Statt Mainstream-Cuvées
gibt es handverlesene Weine, unbekanntere
Winzer, spannende Jahrgänge. Und: alkoholfreie
Alternativen mit Anspruch – wie ein
hauseigener Gin-Ersatz, Kräuterelixiere oder
Apfelsaft-Mazerate. Ein Konzept, das sich
nicht anbiedert, sondern überrascht. Unter
anderem dafür zeichnet sich Luisa Keller, gelernte
Hotelfachfrau, verantwortlich, die mit
frischen jungen Ideen das Haus mitprägt und
kontinuierlich inspiriert.
Familiengeführt. Ehrlich.
Herzlich.
Wern’s Mühle ist ein echter Familienbetrieb.
Markus und Theresia Keller führen Haus und
Küche, Tochter Anna bringt mit frischem
Blick neue Impulse in Service und Konzept.
Sie hat unter anderem beim Sternekoch Cliff
Hämmerle gelernt, organisiert Events, ist
zertifizierte Hundetrainerin – und hat maßgeblich
dazu beigetragen, dass Wern’s Mühle
heute als hundefreundliches Hotel zertifiziert
ist. Gäste mit Vierbeinern sind ausdrücklich
willkommen – im Zimmer, beim Frühstück
und auch auf der Sonnenterrasse.
Und: Wer nach dem Essen Lust auf Bewegung
hat, kann direkt loswandern. Die Mühle liegt
eingebettet in ein ausgedehntes Wegenetz –
mit Einstiegspunkten in den Mühlenpfad oder
den Hartfüßlerweg. Premium-zertifiziert ist
der Weg zwar nicht mehr – das Naturerlebnis
bleibt dennoch ungebrochen.
Mehr als ein Restaurant
Wern’s Mühle ist ein Ort, an dem Verantwortung
und Genuss keine Gegensätze sind. Ein
Ort, der zeigt, dass Nachhaltigkeit, Tierwohl,
Handwerk und Gastfreundschaft sich nicht
ausschließen, sondern ergänzen. Und ein Ort,
der auch nach dem letzten Gang noch lange
in Erinnerung bleibt – nicht nur wegen des
Geschmacks, sondern wegen des Gefühls,
hier richtig gewesen zu sein.
ESPRESSO KESSLER
36
Manche trinken Kaffee.
Andere zelebrieren ihn.
Bei Espresso Kessler geht es nicht nur
um den schnellen Koffein-Kick, sondern
um echte Kaffeekultur. In der hauseigenen
Privatrösterei werden ausgewählte
Bohnen im traditionellen Trommelröstverfahren
schonend veredelt – für vollmundigen
Geschmack, wenig Bitterstoffe
und Aromen, die schon beim Öffnen der
Tüte gute Laune machen.
Ob du gerade deine erste Siebträgermaschine
einweihst, deinen Handfilter
perfektionierst oder einfach nur im Café
einen perfekt zubereiteten Espresso
genießt: Hier triffst du auf Menschen, die
Kaffee leben. Mit Fachwissen, Leidenschaft
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BOWLBAR32
38
BOWLING IN
SAARBRÜCKEN
bowlbar32
In der bowlbar32 in Saarbrücken-Güdingen trifft
klassische Bowlinghalle auf modernen Freizeit-
Hotspot. Auf 32 Bahnen rollen hier nicht nur die
Kugeln, sondern auch der Alltag von den Schultern:
Lichtstimmungen, frische Farben und Musik
schaffen eine Atmosphäre, die irgendwo zwischen
Lounge, Bar und Funpark liegt. Familien, Freundesgruppen
und Kollegenteams finden gleichermaßen
ihren Platz – ob beim lockeren Feierabendspiel,
Kindergeburtstag, Junggesellenabschied oder Firmenevent.
Wer möchte, kombiniert Bowling mit
Billard, Airhockey oder einem Abstecher zu den
Spiel- und Fun-Automaten.
Im vergangenen Sommer wurde die bowlbar32
umfassend renoviert – mit sichtbarem Ergebnis:
Besonders der Gastronomiebereich präsentiert
sich heute als echtes Highlight. Die moderne
Holzbauweise mit klaren Linien, warmen Naturtönen
und stimmungsvoller Beleuchtung verleiht
dem Raum eine hochwertige, fast skandinavische
Anmutung. Hier entsteht ein gemütlicher Kontrast
zur Dynamik auf den Bahnen:
Man nimmt Platz, lehnt sich zurück und genießt
Burger, Pizza, abwechslungsreiche Snacks oder
Fingerfood, dazu Softdrinks, Cocktails oder ein
frisch gezapftes Bier.
So ist die bowlbar32 weit mehr als nur eine
Bowlingbahn. Sie ist ein Treffpunkt für alle,
die in Saarbrücken eine zeitgemäße Location
für Spiel, Genuss und gesellige Stunden suchen
– vom schnellen Spiel nach der Arbeit
bis zum großen Event mit Rundum-Betreuung.
→ bowlingsaarbruecken.de
Neumühler Weg 28
66130 Saarbrücken
www.bowlingsaarbruecken.de
39
VEVIO
40
Rebranding
Aus CFK wird
vevio Hotel &
Events
16 moderne
Hotelzimmer
Seit dem 1.10.25 heißt es nicht mehr CFK sondern
vevio Hotel & Events. Im Zuge des neuen
Markenauftritts der Muttergesellschaft WZB und
der damit verbundenen Neustrukturierung der
Markenhierarchie des gesamten Unternehmensverbunds
beginnt auch für die Tochtergesellschaft
CFK ein neues Kapitel. Die CFK gGmbH firmiert
zukünftig unter vevio Inklusionsbetrieb gGmbH
und führt die Marke vevio Hotel & Events. Die
GymLodge behält einen eigenen Markenauftritt
und wird somit zukünftig als eine Marke der
vevio agieren.
vevio steht für Vertrauen, Vielfalt und Offenheit.
So fasst der neue Markenauftritt die Werte, den
Auftrag und die Mission des gemeinnützigen
Unternehmens treffend zusammen.
Modernisierung
Neben dem ReBranding wurde 2025 am Standort
vevio Hotel & Event ordentlich investiert. Die
Eventhalle hat eine neue Bild und Ton-Anlage
sowie ein neues Lichtkonzept erhalten.
Mit dem Bau von 16 modernen Hotelzimmern
haben die Verantwortlichen auf die Wünsche vieler
Gäste nach weiteren Übernachtungsmöglichkeiten
reagiert. „Eine Etage im ehemaligen Arbeitspädagogischen
Zentrum hat sich für den Ausbau
der Übernachtungsmöglichkeiten angeboten“,
informiert Geschäftsführer Christian Urschel.
Im März habe die bewährte Mannschaft mit der
Entkernung des Baus begonnen, im Oktober habe
man anlässlich der ersten Spieser Wiesn bereits
das Soft-Opening feiern können.
Die neuen Hotelzimmer präsentieren sich modern
und vollklimatisiert. Die elf Hotelzimmer im
Hauptgebäude sollen in absehbarer Zeit ebenfalls
modernisiert werden. „Diese Zimmer sind derzeit
noch nicht klimatisiert, das müssen wir ändern“, informiert
der CFK-Geschäftsführer. Weitere Übernachtungsmöglichkeiten
stehen Gästen in den 22
Pods der GymLodge zur Verfügung. „Durch den
Ausbau der Übernachtungsmöglichkeiten können
wir die bestehenden Flächen für Veranstaltungen
noch besser nutzen“, freut sich Christian Urschel.
Ausblick
2025 wurde am Standort die erste große Spieser
Wiesn durchgeführt. 7 Tage Oktoberfestgaudi,
davon 4 Tage öffentlich und 3 Tage für exklusive
Firmenkunden. Stay tuned. 2026 bringt noch
mehr!
Aus CFK wird vevio!
Neuer Name, gleiche Mission:
Wir leben
Vielfalt.
Eventlocation | Restaurant | Tagungshotel | Inklusionsbetrieb
Zum Nassenwald 1 | 66583 Spiesen-Elversberg
0 68 21 / 95 979 - 0 | gast@vevio.de | www.vevio-hotel-events.de
NEUSTART 2026
42
Neustart 2026
Mit frischen
Ideen ins
neue Gastro-Jahr
Ein Jahr geht, ein
neues beginnt.
Für viele Gastronomen ist der Jahreswechsel mehr
als nur ein Datum im Kalender. Es ist die Zeit,
Bilanz zu ziehen, Erfolge zu feiern, aus Fehlern
zu lernen – und mit neuen Ideen, Konzepten und
Energie ins neue Jahr zu starten.
2025 war kein einfaches Jahr für die Branche:
steigende Kosten, Personalmangel, unsichere
Gästezahlen. Und trotzdem – die saarländische
Gastro-Szene hat wieder einmal gezeigt, wie viel
Kreativität, Leidenschaft und Zusammenhalt in
ihr steckt.
Rückblick mit Lerneffekt
Ob in Saarbrücken, Merzig oder St. Wendel – viele
Betriebe haben sich 2025 neu erfunden. Kleine
Karten, klare Konzepte, regionale Zutaten: Das
war die Devise. Nach Jahren des Krisenmodus ist
die Zeit gekommen, wieder nach vorn zu schauen.
Dabei geht es nicht darum, alles neu zu machen,
sondern das Beste aus den Erfahrungen der letzten
Jahre mitzunehmen: Flexibilität, digitale Kompetenz
und ein gutes Gespür für das, was die Gäste
wirklich wollen.
Trend 1: Regionalität bleibt Trumpf
Was in den letzten Jahren begonnen hat, setzt sich
fort: „Nah ist das neue Bio.“ Gäste achten nicht nur
auf Qualität, sondern auch auf Herkunft. Wer die
Zutaten seines Menüs kennt, wer seine Lieferanten
persönlich besucht, kann Geschichten erzählen
– und Geschichten verkaufen.
Das Saarland hat hier einen unschätzbaren Vorteil:
Auf kleinem Raum gibt es eine enorme kulinarische
Vielfalt – vom Winzer an der Saar bis zum
Käser im Bliesgau.
Regionale Partnerschaften sind also nicht nur
nachhaltiger, sondern auch ein starkes Marketinginstrument:
„Unser Gemüse kommt vom Hof XY,
unser Brot aus der Bäckerei Z um die Ecke.“
Das schafft Vertrauen – und Authentizität.
Trend 2: Digitalisierung als Alltagshilfe
Digitalisierung ist kein Fremdwort mehr, sondern
längst ein Werkzeug, das Betriebe im Alltag entlastet.
Von Online-Reservierung und digitaler
Zeiterfassung bis hin zu Bestellsystemen oder
smarter Warenwirtschaft – wer digital arbeitet,
spart Zeit, Geld und Papier.
Gerade kleinere Betriebe entdecken, wie digitale
Tools Abläufe vereinfachen und Transparenz
schaffen: Ein digitales Kassenbuch, eine App zur
Tischplanung oder automatisierte Warenbestellung
sind längst keine Zukunftsmusik mehr.
Wichtig ist: Nicht alles auf einmal. Schrittweise
Digitalisierung – dort, wo es wirklich hilft – ist
oft der klügere Weg als große, teure Komplettlösungen.
Trend 3: KI – der stille Küchenhelfer
2026 wird das Jahr, in dem künstliche Intelligenz
auch in kleineren Betrieben ankommt.
Ob bei der Rezeptentwicklung, der Speiseplanung
oder beim Schreiben von Social-Media-Texten: KI
kann wertvolle Impulse liefern.
Ein Beispiel: Systeme, die automatisch saisonale
Produkte vorschlagen, passende Rezepturen errechnen
oder Einkaufsmengen optimieren.
Oder Textgeneratoren, die in Sekunden eine neue
Menübeschreibung erstellen – professionell und
fehlerfrei.
KI ersetzt keine Menschen, aber sie kann Routineaufgaben
übernehmen – damit mehr Zeit bleibt
für das, was zählt: Gastgeber sein.
43
NEUSTART 2026
NEUSTART 2026
44
Trend 4: Flexible Konzepte und neue
Zeitmodelle
„Mittagsgeschäft? Lohnt nicht mehr.“ – diesen
Satz hört man oft. Doch die Lösung heißt nicht,
einfach zu schließen, sondern flexibler zu denken.
Viele erfolgreiche Betriebe setzen inzwischen auf
wechselnde Tagesformate: Café am Vormittag,
Lunch to go am Mittag, Weinbar am Abend.
Auch Pop-Up-Konzepte, Themenabende oder kulinarische
Kooperationen gewinnen an Bedeutung.
Das erlaubt, Zielgruppen gezielter anzusprechen
– und Personal effizienter einzusetzen.
Gleichzeitig wächst die Zahl der Gäste, die spontan
entscheiden, wann und wo sie essen.
Eine gepflegte Online-Präsenz mit aktuellen Öffnungszeiten,
Reservierungstools und digitalen
Menükarten ist daher Pflicht.
Trend 5: Erlebnis schlägt Routine
Essen allein reicht nicht mehr. Gäste möchten
etwas erleben – Emotionen, Atmosphäre, Persönlichkeit.
Ob Weinabend mit Winzer, Live-Cooking, Küchenparty
oder Story-Telling über die Herkunft
der Produkte: Das Gastro-Erlebnis wird immer
wichtiger.
Wer seine Gäste nicht nur satt, sondern begeistert
entlässt, gewinnt Stammkunden.
Und Stammkunden sind die beste Werbung, die
es gibt.
Was jetzt wichtig ist: Den Mut zur Veränderung
behalten
Viele Unternehmerinnen und Unternehmer fragen
sich: „Wie kann ich das alles schaffen?“
Die Antwort: Schritt für Schritt. Niemand muss
sein Konzept von heute auf morgen umkrempeln.
Aber wer offen bleibt, sich austauscht und Kooperationen
sucht, wird langfristig profitieren.
Gerade im Saarland ist der Netzwerkgedanke stark:
Produzenten, Köche, Bäcker, Winzer, Händler –
alle sitzen im selben Boot.
Warum also nicht gemeinsam Aktionen starten?
Ein saisonales Menü mit regionalem Fokus, ein
Genussabend mit mehreren Betrieben, eine Social-Media-Aktion
zum Jahreswechsel – solche
Ideen bringen Aufmerksamkeit, stärken das Gemeinschaftsgefühl
und schaffen Erlebnisse, über
die man spricht.
Blick nach vorn – mit Zuversicht
2026 wird ein spannendes Jahr.
Es wird Herausforderungen geben – aber auch
Chancen. Die Gäste haben Lust auf Genuss, Begegnung
und Authentizität. Und wer das bietet,
wer ehrlich, kreativ und regional denkt, hat schon
gewonnen.
Vielleicht ist genau jetzt der richtige Moment,
um Neues zu wagen: Eine neue Karte, ein neues
Konzept, ein neuer Fokus.
Denn das ist das Schöne am Jahreswechsel: Er erinnert
uns daran, dass jeder Neuanfang möglich ist.
Fazit
Die Gastronomie steht vor einem neuen Kapitel.
Und auch wenn nicht alles planbar ist – eines bleibt
sicher: Echte Leidenschaft, ehrliche Küche und
das Miteinander in der regionalen Szene sind der
Schlüssel für ein erfolgreiches 2026.
Also: Kopf hoch, Schürze an – und auf ein gutes
neues Gastro-Jahr!
Impressum
FIBEL!GASTRO® – Das Handbuch für Genießer
Ausgabe 04/2025
Herausgeber Thom Holding GmbH
V.i.S.d.P. Patrick Stiebel & Björn Thom
Redaktion und Text Patrick Stiebel, Chiara Martino, Marie Jungmann, Matthias Sattler
Fotografie Patrick Stiebel
Design und Satz marketing kommunikation thom UG, Völklingen
Verbreitungsgebiet Saarland und angrenzendes Rheinland-Pfalz
Auflage 10.000 Stück
Ausgabe kostenfrei
Verteiler Lesezirkel, Gastronomische und Touristische Betriebe, Öffentliche Institutionen
Kontakt Fibel!Gastro (Redaktion und Anzeigen)
FIBEL GASTRO
Haldenweg 20
66333 Völklingen
Tel.+49 6898 933950
hello@fibelgastro.de
Druck
WirmachenDruck GmbH
Mühlbachstr. 7
71522 Backnang
info@wir-machen-druck.de
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