HORNER Magazin | Januar - Februar 2026
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ISSN 2191-2092 JANUAR | FEBRUAR 2026
MENSCHLICHES
REGIONALES
KULTURELLES
LEBEN PUR!
HORNER
DEN EIGENEN KLANG FINDEN
Schlagzeuglehrer Raphael del Ponte
IM RAUSCH DER FARBEN
Künstler Johann Büsen
O’INDIA
Im Reich der indischen Gewürze
NATUR ERLEBEN – GEMEINSCHAFT STÄRKEN
Die Kinder- und Jugendfarm auf dem Weg in die Zukunft
WWW.MAGAZINE-BREMEN.DE
Verliebt
in die Freiheit!
Vielfalt, die begeistert.
Am 14.02. ist
Valentinstag!
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EDITORIAL
Liebe Leserinnen und Leser,
liebe Freundinnen und Freunde
unserer Kinder- und Jugendfarm,
Friederike Reinsch
Leitung der Kinder- und
Jugendfarm Borgfeld,
Hans-Wendt-Stiftung
ein neues Jahr liegt vor uns – voller Neugier,
Tatendrang und herzlichen Begegnungen.
Für uns auf der Farm beginnt 2026 mit viel
Schwung und einer großen Portion Vorfreude:
Auf dem hinteren, rund fünf Hektar großen Teil
unseres Geländes entsteht derzeit die Vision
einer Farm, die Natur, Inklusion, Kultur und
Gemeinschaft noch stärker miteinander verbindet.
Unter dem Titel „NaturErleben Bremen“
gestalten wir ein neues Konzept, das bewährte
Ideen miteinander verbindet und Kindern, Jugendlichen
sowie Familien neue Perspektiven
eröffnet, die Natur zu erleben und sich aktiv
einzubringen.
Ganz besonders am Herzen liegt uns dabei in
diesem Jahr das Projekt „Farm inklusiv“. Hier
erleben Familien mit Kindern mit Behinderung
in einem barrierearmen Umfeld vielfältige
Natur- und Tierbegegnungen, die sorgfältig
auf ihre Bedürfnisse abgestimmt sind. Mit viel
Ruhe und Zeit pflegen sie Beete, füttern unsere
Tiere oder genießen einfach den Moment.
Durch gartenpädagogische und tiergestützte
Angebote schaffen wir Erlebnisse, die familiäre
Bindungen stärken, soziale Kompetenzen
fördern und Raum für Entlastung eröffnen. Ein
Schwerpunkt liegt dabei auf den oft übersehenen
Geschwisterkindern: Sie bekommen bei
uns eigene Auszeiten, in denen sie gestärkt,
gesehen und vernetzt werden. So möchten wir
Familien dabei unterstützen, soziale Teilhabe
zu erleben und ein solidarisches Miteinander
zu erfahren.
Ein großer Dank gilt an dieser Stelle den Mitgliedern
des Jugendhilfeausschusses, da uns erneut
überregionale Fördermittel der offenen Jugendarbeit
zugesprochen wurden. Sie ermöglichen
es uns, das Angebot der offenen Kinder- und
Jugendarbeit auch 2026 aufrechtzuerhalten
– ein wichtiger Baustein für einen lebendigen
Stadtteil, in dem junge Menschen wachsen,
ausprobieren und sich entfalten können.
Auch die Kooperationen mit Grund- und Oberschulen
entwickeln sich wunderbar: Unsere
klimabildenden Programme werden begeistert
gebucht. Schülerinnen und Schüler lernen
bei uns – ganz praktisch und mitten im
Tun – Wichtiges über Ernährung, ökologische
Kreisläufe, Lebensräume und Biodiversität.
Manchmal dreht sich auch einfach alles „rund
ums Schaf“, und genau diese Mischung macht
unsere Farm so besonders. Einige wenige Termine
sind noch frei – meldet euch gerne!
Wer uns unterstützen möchte, kann Farm-
Freund:in werden oder eine Patenschaft, zum
Beispiel für einen Esel oder einen Apfelbaum,
übernehmen.
Ich wünsche Ihnen und euch allen einen wunderbaren
Start ins neue Jahr – und vielleicht
sehen wir uns ja auf der Jugendfarm!
Mit besten Grüßen
Friederike Reinsch
HORNER Magazin | Januar - Februar 2026 3
INHALTSVERZEICHNIS
SCHLAGZEUGLEHRER
RAPHAEL DEL PONTE
O’INDIA
KÜNSTLER
JOHANN BÜSEN
22 34
28
52
40
KINDER-
UNI
42
46
SCHEIN-
FASTEN
WEIH-
NACHTS-
MARKT
2025
KINDER- UND
JUGENDFARM
62
SPORT IM
STADTTEIL
4
HORNER Magazin | Januar - Februar 2026
FRISCH GEMISCHTES
06 Aktuell, informativ, menschlich: unser buntes
Stadtteilleben
SCHLAGZEUGLEHRER RAPHAEL DEL PONTE
22 Raphael del Ponte spielt Schlagzeug, seit er denken
kann. Heute ist er Schlagzeuglehrer und bringt anderen
bei, wie man Tempo hält, entspannt bleibt und
seinen eigenen Klang findet.
O’INDIA
28 Sie bringen den authentischen Geschmack Indiens
in unsere Küchen: Naranja und Ragulan Vijayakumar
haben das Start-up O’India gegründet und bieten
sorgfältig zusammengestellte Gewürzmischungen und
Kochkurse an.
KÜNSTLER JOHANN BÜSEN
34 Der Bremer Digitalmaler erschafft fantastische Bildwelten,
in denen Realität und Fantasie miteinander
verschmelzen. Ein Porträt über einen Künstler, der
die Grenzen zwischen Kunst, Technologie und Vorstellungskraft
neu auslotet.
WEIHNACHTSMARKT RÜCKBLICK
40 Stimmungsvolle Impressionen des Weihnachtsmarktes
in Horn-Lehe
KINDER- UND JUGENDFARM
42 Die Kinder- und Jugendfarm Borgfeld steht vor einer
spannenden Weiterentwicklung. Was hier wächst, ist
mehr als ein Angebot für Kinder: Es ist ein Raum für
Gemeinschaft, Inklusion und gelebte Naturverbundenheit
– getragen von der Hans-Wendt-Stiftung.
RUNDUM GESUND
48 Scheinfasten – ein sanfter Weg, Gewohnheiten zu
überdenken, ohne komplett auf Nahrung zu verzichten.
FAMILIE & CO
52 Bei der Bremer Kinder-Uni können Kinder Wissenschaft
und Forschung hautnah miterleben. In den
angebotenen Vorlesungen und Workshops erklären
Forscherinnen und Forscher der Universität Bremen
anschaulich, was sie an ihrem Fachgebiet so begeistert.
SPORT IM STADTTEIL
62 TV Eiche Horn
64 Hockey Club Horn
ÄRZTE IM STADTTEIL
65 Die Ärztetafel in Horn-Lehe
IMPRESSUM
66 Wer, was und wann
Borgfelder Heerstrasse 42c | 28357 Bremen
T 0421 83 500 66
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AMERICAN VINTAGE | COMO NO1 | OOLEY | COSTER
COPENHAGEN | ELIAS RUMELIS | BLONDENO8
ESISTO | I HEART | JAPAN TKY | PUR SCHÖN | LOVE
JOY VICTORY | MILANO ITALY | MOS MOSH | NARLI |
OAKWOOD | OPUS | RAFFAELLO ROSSI | RIANI |
ROBELL | S. MARLON | SUMMUM | VETONO | UNIO
| LAKRIDS BY BÜLOW | MY ESSENTIAL WARDROBE |
10DAYS | SOFIE SCHNOOR | JC SOPHIE | PLACE DU
SOLEIL | GITTA BANKO | COPENHAGEN STUDIOS
HORNER Magazin | Januar - Februar 2026 5
FRISCH GEDRUCKT
Kate Alice Marshall
Eis Nebel
Ein Thriller randvoll mit Spannung!
Sie sind reich. Sie sind privilegiert.
Und du bist nicht willkommen.
Schneebedeckte Wälder, hoch
aufragende Berge und ein abgelegenes
Anwesen. Idlewood
ist das luxuriöse Winterdomizil
der Daltons. Theodora
ist zum ersten Mal hier, um
die skeptische Familie ihres
Verlobten Connor für sich
zu gewinnen. Doch es wird
schnell klar, dass sie auf Idlewood
nicht willkommen
ist. Irgendjemand folgt ihr,
und immer wieder erhält sie
Drohnachrichten, sich von
Connor fernzuhalten. Schon
bald wird Theo von altbekannten Albträumen heimgesucht, und das beklemmende
Gefühl, schon einmal auf Idlewood gewesen zu sein, wird
immer stärker. Welches Geheimnis birgt das Anwesen? Und welche Geheimnisse
hütet Theo selbst, die besser im Dunkeln bleiben sollten?
„Mit Paula in Paris“
Lesung mit der Autorin und
Künstlerin Angelika Sinn
2026 ist ein besonderes Jubiläumsjahr: Wir feiern den 150. Geburtstag
von Paula Modersohn-Becker. Am 23. Januar liest aus diesem Anlass Angelika
Sinn aus ihrem Buch „Mit Paula in Paris“ sowie lyrische Texte
der Begegnung zwischen Paula und ihrer Weggefährtin Ottilie Reyländer.
Organisiert wird der Abend von der AG Kulturraum des Bürgervereins
Horn-Lehe ab 19.30 Uhr in der Diele des Horner Ortsamts.
Im Jahr 1900 reiste die Kunstmalerin Paula Modersohn-Becker zum ersten
Mal von Worpswede nach Paris. Die "ungeheure Persönlichkeit dieser
Stadt" wirkte während ihrer Besuche sehr intensiv auf die talentierte
junge Frau.
Übersetzung: Birgit Schmitz
Format: Klappenbroschur
432 Seiten
Abmessungen:
13,6 cm x 20,5 cm
Verlag: Piper Verlag
ISBN 978-3-492-06564-1
Preis: 17,– Euro
»»» piper.de
Verlosung!
3 x Eis Nebel
Einfach eine E-Mail bis
zum 15. Februar an:
gewinnen@magazine-bremen.de
Der Rechtsweg ist
ausgeschlossen.
Die Autorin Angelika Sinn und die Künstlerin Birgit Ramsauer folgten
Paula – über 100 Jahre später. Jede näherte sich den "Paula-Orten" auf eigene
Weise: eine außergewöhnliche Symbiose von Literatur und zahlreichen
ungewöhnlichen Bildern, präsentiert im Buch „Mit Paula in Paris“.
Veranstalter: „Kulturraum Horn-Lehe“ (Bürgerverein Horn-Lehe e.V.)
Ort: Ortsamt Horn-Lehe, Leher Heerstraße 105 -107
Der Eintritt kostet 10 Euro. (Kein Vorverkauf, nur Abendkasse)
Reservierungen möglich unter: kulturraum@bv-horn-lehe.de
»»» kulturraum.bv-horn-lehe.de
6
HORNER Magazin | Januar - Februar 2026
Am 27. Januar wird mit „Let’s talk about Sex, Fatma!“ eine vergnügliche
Bühnenshow im Universum ® präsentiert. Vorab kann die Sonderausstellung
„LIEBE.“ besucht werden. (Foto: Universum ® Bremen)
Let’s talk about Sex,
Fatma!
Zwischen Schleier und Selbstbestimmung
– eine besondere Lesung aus der
Perspektive muslimischer Frauen
Die „Orientalin“ aus dem fernen Morgenland entfachte einst die erotischen
Fantasien der abendländischen Leserschaft. Beflügelt durch Geschichten
über Harems und Erzählungen aus Tausendundeiner Nacht
galt sie als glutäugig, sinnlich und geheimnisvoll. Selbst der Schleier
wurde zum Objekt starker Begierden. Heute hingegen wird Frauen aus
diesem Kulturkreis häufig das Bild einer unterdrückten, freudlosen und
schlecht integrierten „Gebärmaschine“ zugeschrieben.
Am Dienstag, 27. Januar, ab 19 Uhr erlebt das Publikum im Universum®
Bremen einen vergnüglichen Realitätscheck: Bei der fulminanten
Bühnenshow „Let’s talk about Sex, Fatma!“ des Fatma Express Theaters
lauschen die Zuschauenden Auszügen aus urkomischen Briefen und Anekdoten
von migrierten Frauen – begleitet von origineller musikalischer
Untermalung. Die Akteurinnen Saher Khanaqa-Kükelhahn, Yasemin Noll
und Sema Mutlu kennen die Themen aus eigener Erfahrung. Unter der
Regie von Anke Thiessen gestalten sie mit einem Mix aus Lesung, Spiel
und Gesang eine satirisch-politische Migrationskomödie.
Beliebter Spot für Kaffeegenießer in Horn
• Speciality Coffee von my-own-coffee (Bremen)
• Hausgemachter Kuchen • Bremer Mandel Bollar
Dank der biografischen Prägung des seit 2023 tourenden Programms
bieten sie realitätsnahe Einblicke, die vielen sonst verborgen bleiben. Die
Performance hilft dabei, Vorurteile rund um Sexualität, Religion und Migration
abzubauen – und unterhält gleichzeitig auf hohem Niveau.
Die szenische Lesung ist Teil des Begleitprogramms zur aktuellen Sonderausstellung
„LIEBE.“ und dauert rund 100 Minuten inklusive Pause.
Der Eintritt beträgt 12 Euro, ermäßigt 8 Euro, und ermöglicht zudem
den Besuch der Sonderausstellung zwischen 18 und 19 Uhr. Eine Reservierung
ist unter (0421) 33 46 166 oder im Online-Shop unter shop.
universum-bremen.de erforderlich.
»»» universum-bremen.de
Café RÖSTRAUM
Leher-Heer-Str. 56
Ecke Vorstraße
28359 Bremen
Öffnungszeiten
Di-Fr: 9:30-17:00Uhr
Sa: 10:30-16:30Uhr
my-own-coffee.de
HORNER Magazin | Januar - Februar 2026 7
FRISCH GEMISCHTES FÜR HORN-LEHE
Betriebsleiter Luca Pauls präsentiert gemeinsam mit den Auszubildenden
Leticia Herold (l.) und Vanessa Walter die Spendenbox
Munte-Wellnesshotel am
Stadtwald spendet 4.600 Euro
an Trauerland und Bremer Treff
Das Munte-Wellnesshotel am Stadtwald bietet seinen Gästen seit sechs
Jahren eine Spendenaktion an: Für jede Übernachtung ohne Zimmerreinigung
spendet das Hotel 5 Euro an zwei gemeinnützige Bremer Organisationen.
Alternativ können die Gäste auch einen Gutschein für die Bar
wählen. So wird der Wasser-, Strom und Waschmittelverbrauch gesenkt
und die Umwelt geschont. Kürzlich übergaben die Auszubildenden Leticia
Herold und Vanessa Walter gemeinsam mit Betriebsleiter Luca Pauls
4.600 Euro aus der Spendenbox je zur Hälfte an Trauerland – Zentrum
für trauernde Kinder und den Bremer Treff, die Begegnungsstätte für
Menschen in materiellen, körperlichen oder seelischen Notlagen. Insgesamt
hat das Munte-Wellnesshotel am Stadtwald 2025 durch seine Gäste
10.195 Euro an die beiden Organisationen gespendet.
»»» hotel-munte.de
„Verrücktes am Valentinstag“
Impro-Theater mit Tinka Klindtwort
und Frank Stuckenbrok
Improvisations-Theater in Horn war im letzten Jahr ein voller Erfolg.
Deshalb organisiert der „Kulturraum Horn-Lehe“ am 20. Februar wieder
einen lustigen Abend mit den Impro-Künstlern Tinka Klindtwort und
Frank Stuckenbrok. Um 19.30 Uhr zeigen sie ihr Können in der Diele
des Horner Ortsamts zum Thema „Valentinstag“. Der Eintritt kostet 10
Euro. (Kein Vorverkauf, nur Abendkasse) Reservierungen möglich unter:
kulturraum@bv-horn-lehe.de
Frühlingsgefühle im Februar: Der Valentinstag weckt die Kreativität von
Tinka Klindtwort und Frank Stuckenbrok. Unter dem Motto „Verrücktes
am Valentinstag“ erlebt das Publikum, wie die Liebe, die roten Herzchen
und bunten Päckchen alle um den Verstand bringt: Worte, kleine
Hinweise der Gäste treiben Knospen und werden zu Geschichten – mal
berührend und leise, mal aufbrausend und laut, aber immer echt und im
Moment.
Die Darsteller sind Tinka Klindtwort und Frank Stuckenbrok, die sich
seit Jahren mit Leib und Seele dem Improvisationstheater verschrieben
haben und die Überraschung lieben, denn zu Beginn des Abends weiß
niemand, was auf der Bühne passieren wird. Neben dem Leben auf der
Bühne sind die beiden auch in der Sucht- und Gewaltprävention und als
DozentInnen für das Improvisieren unterwegs.
»»» kulturraum.bv-horn-lehe.de
Wir bieten kostenfreie ambulante Begleitung von
Schwerstkranken, Sterbenden und deren Angehörigen an.
Am 13.02.2026 beginnt unser nächster Ausbildungkurs
zum Ehrenamt „Sterbende begleiten”.
Telefon: 0421 - 235 235 . Email: info@hospiz-horn.de
www.hospiz-horn.de
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HORNER Magazin | Januar - Februar 2026
KLAUS SCHLENKER
Schulranzen-Wochen
in Lilienthal
Tipps und Trends bei
Spielwaren Haar
Auch wenn das Jahr 2026 gerade begonnen hat, stehen bei Spielwaren
Haar in Lilienthal schon jetzt die Schulranzen-Wochen vor der Tür. Ab
Januar gibt es dort alles, was Eltern und Kinder für den Schulstart im
Sommer brauchen – in einer breiten Auswahl.
Beratung/Planung/Ausführung
Individuelle Saunen & mehr!
Klaus Schlenker GmbH
Sauna I Dampfbad I Infrarot I Dampfdusche
Gottlieb-Daimler-Straße 30 - 34 28816 Stuhr
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Über 120 Modelle für jeden Geschmack
Inhaberin Anke Haar und ihr Team bieten an der Hauptstraße 92 mehr
als 120 Modelle für Jungen und Mädchen. Bekannte Marken wie „Step
by Step“, „Scout“, „Der, Die, Das“ und „Lässig“ sorgen dafür, dass jedes
Kind den perfekten Schulranzen findet. „Gerade für Kinder im Wachstum
ist der richtige Ranzen entscheidend, um Rückenprobleme zu vermeiden
und den Schulweg bequem zu gestalten“, so Anke Haar. Das Team wird
regelmäßig auf die wichtigen Aspekte der Ergonomie geschult, um eine
optimale Beratung zu garantieren – ein Vorteil, den nur der stationäre
Handel bieten kann.
Designs für jedes Kind – von Klassikern bis zu neuen Trends
Einhorn, Dinosaurier oder Weltraum – diese Motive bleiben auch 2026
beliebt. Klassiker wie Fußball, Blumen oder Tiere kommen immer wieder
in neuen Designs auf den Markt. So ist für jedes Kind etwas dabei – von
klassischen Must-haves bis zu den neuesten Trends.
Individuelle Beratung und Rabatte
Wer sich für eine Beratung interessiert, kann ohne Termin vorbeikommen.
Ein Besuch sollte etwa 30 Minuten dauern, um alle wichtigen Aspekte
der Passform zu klären. Beim Kauf eines Schulranzens gibt es den
„ABC-Schützenrabatt“ – einen Gutschein im Wert von 25 Euro für den
nächsten Einkauf. Zudem erhält jedes Kind eine Schulanfangs-Box mit
tollen Überraschungen.
»»» haar-lilienthal.de
HORNER Magazin | Januar - Februar 2026 9
„Hokus Pokus“
im Theater am Deich!
Es wird ernst, denn ein vor kurzem zu Berühmtheit gekommener Maler
verschwindet und wird nach einem offenkundigen Bootsunglück ertrunken
aufgefunden. Seine Frau gerät ins Visier der Ermittlungen: Die Umstände
des Todes waren doch ungewöhnlich verdächtig, und der Kunstmarkt
treibt die Nachfrage nach Werken des nun verstorbenen Malers
in die Höhe! Ist die Witwe etwa auch die Täterin? Ein Gerichtsprozess
beginnt, und der Verteidiger zweifelt so sehr an der Unschuld der Angeklagten,
dass er sein Mandat niederlegt. Doch schnell ist ein neuer
Anwalt zur Stelle, der voller Überraschungen und Raffinesse steckt und
die Verhandlung gehörig aufmischt!
Autor des Stücks war der deutsch-schweizerische Schriftsteller und
Schauspieler Curt Goetz, der etliche Komödien schrieb und auch selbst
verfilmte. Er war auch ein bevorzugter Autor des Theatergründers, langjährigen
(Ehren-)Vorsitzenden und 2012 verstorbenen Werner Schmidt,
zu dessen Gedenken beim 80. Jubiläum des Theaters am Deich im Jahre
2026 auch Gelegenheit ist.
Das Stück ist dann auch lange nicht so dramatisch wie die Inhaltsangabe,
die natürlich auch nicht alles verrät, sondern es wird dem Publikum mit
vielen Wendungen und manchen Spitzen das Getue der Justiz und ihrer
Vertreter vorgeführt – so zum Beispiel mit einem Kernsatz der Geschichte:
„Wenn er ein Gewissen hat, hätte er nicht Anwalt werden sollen!“,
aber auch, dass man eben sehen könne, wohin voreilige Schlussfolgerungen
führen.
Als Premierentermin ist Fr., der 13.03.2026, 19 Uhr geplant. Weitere
Informationen sind auf der Webseite zu finden.
AZ_RA_Leonhardt_06-13_L 16.11.22 11:30 Seite 1
»»» theateramdeich.de
„Zeichnungen“
Ausstellung im Ortsamt Horn-Lehe
Bis zum 7. März zeigt das Ortsamt Horn-Lehe in seiner Diele eine Ausstellung
mit Zeichnungen von Helga Kesting-Rathmann. Die Werke
können während der regulären Öffnungszeiten frei besichtigt und auch
erworben werden. Grundlage der Zeichnungen sind Gemälde aus der
Bremer Kunsthalle, die für die Künstlerin seit Jahrzehnten ein Ort der
Inspiration und Entspannung ist. Einzelne Details, Figuren oder Stimmungen
der Kunstwerke regen sie dort unmittelbar zum Zeichnen an.
Da in der Kunsthalle ausschließlich mit Blei- oder Farbstiften gearbeitet
werden darf, zeigt Kesting-Rathmann hier ihre besondere zeichnerische
Fertigkeit.
Für die Ausstellung wurden bewusst nur Zeichnungen ausgewählt – Porträts,
Landschaften und ein Stillleben. Diese sind keine exakten Kopien
der Originale, sondern enthalten eigene Elemente oder fokussieren ausgewählte
Bildausschnitte. Weitere Arbeiten aus anderen Techniken können
als laminierte Fotos eingesehen werden. Interessierte haben zudem
nach Absprache die Möglichkeit, weitere Werke bei der Künstlerin zu
Hause zu betrachten.
Helga Kesting-Rathmann zeichnet und malt seit ihrer Kindheit. Auch in
schwierigen Lebensphasen blieb die Kunst für sie eine wichtige Quelle
der Kraft. Ihr Wunsch ist es, möglichst lebenslang kreativ zu bleiben.
Denn, so sagt sie selbst: Zeichnen kann glücklich machen – und diese
Freude überträgt sich auch auf die Betrachter.
»»» ortsamt-horn-lehe.bremen.de
Ihre
persönliche
Rechtsanwältin im
Mühlenviertel
Heike Leonhardt-Langhammer
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HORNER Magazin | Januar - Februar 2026
Verlagssonderseite
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Herr Brockmeyer, woran scheitert ein Immobilienverkauf aus
Ihrer Sicht am häufigsten?
Sehr oft am falschen Start kombiniert mit fehlender Expertise. Viele Eigentümer
setzen einen emotionalen oder an Online-Anzeigen orientierten
Preis an. Ist er zu hoch, bleibt die Immobilie lange am Markt. Ist er
zu niedrig, wird Vermögen verschenkt.
Warum ist eine Marktpreiseinschätzung so wichtig?
Internetportale zeigen Angebotspreise, nicht die real erzielten Werte.
Eine professionelle Marktpreiseinschätzung berücksichtigt Lage, Zustand,
Nachfrage und Vergleichsverkäufe. Sie schafft die Grundlage für
einen marktgerechten Preis, der Käufer anzieht und den Erlös optimiert.
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etwa für Gericht, Erbschaft, Scheidung oder steuerliche Anlässe. Für den
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HORNER Magazin | Januar - Februar 2026 11
Wie erklärt man den amerikanischen Freunden im Restaurant auf Englisch,
was sich hinter einer Spezialität namens „Labskaus“ verbirgt? Wer
hat noch den Überblick über all die „Pads“, „Caps“ und „Tabs“, die unser
Leben eigentlich vereinfachen sollten? Und wohin mit der Packung Bio-
Chips, die ohne Zusatzstoffe auskommen und sogar „made with love“
sind – aber leider nach nichts schmecken? Im Grunde muss man nur mit
offenen Augen und Ohren durch die Welt laufen, und man wird täglich
etwas fi nden, das kurios und verblüffend, witzig oder originell ist und
Anregungen liefert für eine Kolumne wie „Tach auch“.
„Lokalspitze“ wird eine solche Kolumne in der Branche genannt. Vom
Start der beliebten Weser-Kurier-Kolumne im Jahr 1987 bis zu ihrer Einstellung
im Herbst 2018 hat der Journalist Bernd Meier aufgeschrieben,
was ihm in der Hansestadt Bremen & umzu aufgefallen und was ihm
dazu eingefallen ist.
Am 5. Februar liest Bernd Meier um 19 Uhr in der Buchhandlung Literaturplatz
im Mühlenviertel, Gerold-Janssen-Str. 4. Der Eintritt beträgt
10 Euro. Um Anmeldung wird gebeten – entweder direkt im Laden oder
telefonisch unter (0421) 38034563.
»»» literaturplatz.de
Tach auch No. 2
Lesung mit Bernd Meier
im Literaturplatz im Mühlenviertel
Ein Abend voller Humor, Tiefgang und Kulinarik: „Phantasien im Bremer
Ratskeller“ mit Benedikt Vermeer.
Phantasien im Bremer Ratskeller
Kulinarisch-literarischer Abend
mit Benedikt Vermeer
Mit „Phantasien im Bremer Ratskeller“ nach Wilhelm Hauff präsentiert
Benedikt Vermeer am Samstag, 31. Januar, um 19 Uhr zum ersten Mal
in diesem Jahr dessen humorvolle Liebeserklärung an Bremen – im Rahmen
eines kulinarisch-literarischen Abends im gediegenen Ambiente des
Kaiserzimmers im Bremer Ratskeller, Am Markt.
Der Bremer Schauspieler Benedikt Vermeer, der auch den „Literaturkeller“
im Kontorhaus in der Schildstraße leitet, bringt eine zugleich spannende,
humorvolle und tiefsinnige Hommage an die Hansestadt auf die
Bühne. Im Zentrum steht Wilhelm Hauff, der in einer unvergesslichen
Trinknacht im Bremer Ratskeller das Fürchten – und das Lieben – lernt.
Die Regie führt Gala Z.
Der Eintritt pro Person beträgt 65 Euro inklusive 3-Gang-Menü und Getränkepauschale
(Weiß- und Rotwein nach Wahl des Hauses, Fassbier,
Mineralwasser und Softgetränke). Weitere Informationen und Karten
sind unter (0421) 321676.
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Garagentore und Antriebe
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UVV Überprüfungen
Reparaturen · Schweißarbeiten
12
HORNER Magazin | Januar - Februar 2026
Martin Grocholl (Geschäftsführer von energiekonsens)
und Lucia Werder (Direktorin der
Stadtbibliothek Bremen) vor der neuen Hörstation
„Moin 2038“ in der Zentralbibliothek
(Foto: Katja Thiele)
Neue Hörstation „Moin 2038“
in der Zentralbibliothek
Klimaschutz erleben &
Geschichten von morgen hören
Wie lebt es sich in einer klimafreundlichen Zukunft? Diese Frage beantwortet die neue Hörstation
„Moin 2038“, die aktuell in der Zentralbibliothek am Wall zu erleben ist. Dort kann man
ab sofort hören, wie Bremen und Bremerhaven im Jahr 2038 aussehen könnten – in Geschichten
von Menschen, Ideen und Orten, die sich verändern. Entwickelt von energiekonsens, der
gemeinnützigen Klimaschutzagentur für das Land Bremen, nimmt die Hörstation ihr Publikum
mit auf eine akustische Reise in die Zukunft. Eine Beteiligungswand neben der Station lädt zum
Mitmachen ein: Besucherinnen und Besucher können ihre eigenen Wünsche und Visionen für ein
klimafreundliches Land Bremen teilen. Gefördert wird die Aktion von der Senatorin für Umwelt,
Klima und Wissenschaft.
„Moin 2038 soll Mut machen“, erklärt Martin Grocholl, Geschäftsführer von energiekonsens.
„Klimaschutz lebt von Geschichten, die berühren und motivieren. Die Hörstation bringt diese
Geschichten direkt zu den Menschen und ist ein Wegweiser in die Zukunft. Sie zeigt, dass ein
klimaneutrales Land Bremen nicht abstrakt ist, sondern von uns allen gestaltet werden kann.“
Auch die Zentralbibliothek sieht die Hörstation als besonderen Ort der Inspiration. „Bei uns kann
man nicht nur in Bücher eintauchen, sondern nun auch in Bremens Klimazukunft“, sagt Lucia
Werder, Direktorin der Stadtbibliothek Bremen. „Zu hören, wie Bremen im Jahr 2038 aussehen
könnte, macht Klimaschutz und Zukunft greifbar – und lädt unsere Besucherinnen und Besucher
ein, selbst Teil dieser Geschichte zu werden und eigene Perspektiven einzubringen.“
Die Hörstation ist während der Öffnungszeiten der Zentralbibliothek frei zugänglich. Im Laufe des
nächsten Jahres wird sie durch verschiedene Stadtteilbibliotheken wandern und so noch mehr
Menschen erreichen.
»»» www.energiekonsens.de/moin2038
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HORNER Magazin | Januar - Februar 2026 13
Eine Feier im Restaurant Bloom im
Rhododendronpark ist ein unvergessliches
Erlebnis im Grünen, getragen
von hochwertiger Gastronomie und
einer ganz besonderen Atmosphäre
Betriebsleiterin Anja Rusche organisiert mit
ihrem Restaurant-Team Feiern und Feste
unterschiedlichster Art
14
HORNER Magazin | Januar - Februar 2026
Verlagssonderseite
Perfekt für Ihre Feste
Wenn besondere Momente einen besonderen Ort verdienen:
Das Restaurant Bloom im Rhododendronpark
Stimmungsvolle und unvergessliche Momente sind im Restaurant
Bloom im Rhododendronpark und der botanika Bremen garantiert
Manche Augenblicke im Leben verdienen mehr als nur einen schönen
Rahmen – sie verdienen einen Ort, an dem Natur, Genuss und Emotionen
miteinander verschmelzen. Eine Feier im Restaurant Bloom im
Rhododendronpark, direkt neben der botanika, ist genau das: ein unvergessliches
Erlebnis im Grünen, getragen von hochwertiger Gastronomie
und einer ganz besonderen Atmosphäre.
Umgeben von blühender Natur bieten die stilvollen Räumlichkeiten des
Cafés und Restaurants sowie das angrenzende Foyer der botanika Platz
für bis zu 150 Gäste. Ob elegant, modern oder ganz persönlich – die
Flächen lassen sich flexibel gestalten und werden durch einen großzügigen
Außenbereich mit traumhaftem Blick ins Grüne ergänzt. Dank der
ruhigen, exponierten Lage kann hier ausgelassen gefeiert, gelacht und
getanzt werden – bis tief in die Nacht.
Ein voller Erfolg: die „After-Work“-Events in den Sommermonaten
Mit ebenso viel Herzblut begleitet Betriebsleiterin Anja Rusche jede Veranstaltung
von Beginn an. „Jede Feier trägt ihre eigene Emotion in sich
– unsere Aufgabe ist es, diesen Momenten Raum zu geben und sie unvergesslich
zu machen“, sagt sie. In persönlichen Gesprächen werden Wünsche,
Ideen und Details besprochen, bis sich alles genau richtig anfühlt.
Am Tag der Feier selbst sorgt ein eingespieltes Team dafür, dass Gastgeber
und Gäste loslassen, genießen und einfach den Moment leben können.
Für erste Informationen und Terminvereinbarungen steht das Team unter
(0421) 330 49 19 gern zur Verfügung.
»»» restaurant-bloom.de
Jede Feier ist so einzigartig wie die Menschen, die sie begehen. Ob
Hochzeit, Taufe, Konfirmation, Firmenfeier oder Tagung – im Restaurant
Bloom entsteht jede Veranstaltung mit viel Liebe zum Detail. Frische,
saisonale Zutaten aus der Region bilden die Grundlage der Küche.
Küchenchef Maxim Bigaj und Sous Chef Thor Vandersee verwandeln
diese mit Kreativität, handwerklichem Können und Leidenschaft in kulinarische
Erlebnisse, die nicht nur satt machen, sondern Erinnerungen
schaffen. Individuell abgestimmte Menüs und Buffets erzählen dabei ihre
ganz eigene Geschichte. Abgerundet wird das Genusskonzept durch täglich
frische Kuchen aus einer renommierten Konditorei aus dem Bremer
Schnoor.
Küchenchef Maxim Bigaj und Sous Chef Thor Vandersee
HORNER Magazin | Januar - Februar 2026 15
Villa Sponte: Ausstellung „Schau mich an“
Gestickte Porträts von Vera von Ahlen und Collagenporträts von Jens Thiele
Unter dem Titel „Schau mich an“ zeigt die Villa Sponte, Osterdeich 59b,
bis einschließlich Sonntag, 15. Februar 2026, gestickte Porträts von Vera
von Ahlen sowie Collagenporträts von Jens Thiele. Die Ausstellung eröffnet
mit einer Vernissage am Sonntag, 11. Januar, um 15.30 Uhr. Die
Laudatio hält der Rundfunkjournalist Rainer B. Schossig. Anschließend
sind die Werke bis zum 15. Februar jeweils dienstags, sonnabends und
sonntags von 15 bis 18 Uhr zu sehen.
Vera von Ahlen verbindet Stoff, Faden und Porträt zu einer ganz eigenen
künstlerischen Sprache. In ihren gestickten Porträts verschmelzen feinste
Sticktechniken mit künstlerischer Intuition. Farbe, Linie und Textur
treten in einen Dialog, der die Persönlichkeit der Dargestellten spürbar
macht. Jedes Werk ist ein Unikat: Garnwahl, Stichrichtung und Material
des Untergrunds bestimmen Licht, Schatten und Ausdruck. Ihre Porträts
ziehen die Betrachtenden nah an das Bild heran und schaffen eine
sinnliche, intime Erfahrung. Vera von Ahlen, deren Arbeit unter dem
Begriff „Textilkunst“ weit über Handwerk hinausgeht und die poetische
Kraft des Gestickten sichtbar macht, lebt in Findorff. Für die Ausstellung
AZ_MarkusApo_2020_Layout 1 17.11.20 11:36 Seite 1
zeigt sie eine Auswahl, die eindrucksvoll demonstriert, wie textile Kunst
moderne Porträts neu denken kann.
Jens Thiele erschafft seine Porträts aus unzähligen Papierschnipseln, die
er aus Mode-, Design- und Lifestyle-Magazinen gewinnt. Haut, Stoffe,
glänzende Oberflächen oder Wolkenformationen werden zu seiner Farbpalette.
Statt mit Pinsel und Farbe zu arbeiten, arrangiert er geschnittene
und gerissene Papiere wie Mosaiksteine, um Licht, Tiefe und malerische
Plastizität zu erzeugen. Im Mittelpunkt steht das fiktionale Porträt, das
sich Schicht für Schicht entwickelt. Jedes Papierfragment trägt eine eigene
Atmosphäre und verleiht den Figuren Lebendigkeit. Beim Durchstöbern
seines „Papierwaldes“ entstehen immer wieder überraschende
Kombinationen, die den Werken ihre besondere Ausdruckskraft schenken.
So entstehen poetische, vielschichtige Bildwelten, in denen sich
Betrachtende verlieren können. Thiele lebt in Oldenburg. Nähere Informationen
gibt es unter der Rufnummer (0421) 79478497.
»»» villa-sponte.de
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16
HORNER Magazin | Januar - Februar 2026
Neueröffnung: Telekom Partner Shop
in der Berliner Freiheit
Anfang November hat im Einkaufszentrum Berliner Freiheit in der Bremer
Vahr der neue Telekom Partner Shop von Lukas Langowski eröffnet.
Mit seiner Firma LLConnect GmbH betreibt der Unternehmer nun insgesamt
acht Mobilfunkgeschäfte für die Netze Vodafone, Telekom und
EWE in Bremen sowie in mehreren Städten Niedersachsens.
Bereits seit 2015 führt Lukas Langowski erfolgreich einen Vodafone-Shop
in der Berliner Freiheit. Als die benachbarte Ladenfläche frei wurde, entschloss
er sich – auch aufgrund der großen Nachfrage – dort einen exklusiven
Telekom Partner Shop zu eröffnen. Damit schließt der 45-Jährige
eine Angebotslücke zwischen dem Weserpark und der Bremer Innenstadt.
Sein Unternehmen LLConnect zählt zu den führenden Fachhändlern für
Festnetz-, Internet- und Mobilkommunikationslösungen in Bremen und
Niedersachsen. Ergänzend werden Produkte wie MagentaTV und GigaTV
sowie Schutzbriefe für Elektronikgeräte wie Smartphones, Tablets
oder Fernseher angeboten. „Als Fachhändler besitzen wir Sortimentshoheit
und gestalten unsere Preise selbst“, erklärt Langowski die Vorteile
seines Konzepts. „So können wir unseren Kundinnen und Kunden passgenaue
Lösungen anbieten.“
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Wir wachsen, zusammen mit dem
Wert Ihrer Immobilie!
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(V. l. n. r.) Inhaber Lukas Langowski mit seinen Mitarbeitern Noah
Wisianowsky und Robin Neben
Center-Manager Frank Springer begrüßt die Neueröffnung als klare Stärkung
des Standorts: „Wir freuen uns, jetzt wieder alle führenden Telekommunikationsanbieter
bei uns unter einem Dach zu haben.“
Der Telekom Partner Shop in der Berliner Freiheit ist montags bis freitags
von 9 bis 19 Uhr sowie sonnabends von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Weitere
Informationen gibt es unter (0421) 4366426.
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HORNER Magazin | Januar - Februar 2026 17
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Einfach eine E-Mail bis
zum 25. Januar an:
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Der Rechtsweg ist
ausgeschlossen.
Zwischen Benzingesprächen und Sammlerträumen
Bremen Classic Motorshow markiert Start in die Oldtimer-Saison
Der Duft von Leder und Benzin oder der Glanz makellos polierter Karosserien
– die Bremen Classic Motorshow ist ein Treffpunkt für alle, die
automobile Kultur leben und lieben. Von Freitag bis Sonntag, 30. Januar
bis 1. Februar 2026, zieht die MESSE BREMEN einmal mehr Oldtimerund
Youngtimer-Fans aus nah und fern an. Die Veranstaltung markiert
traditionell den Auftakt der deutschen Oldtimer-Saison und verspricht
drei Tage voller Inspiration, Entdeckungen und fachlicher Gespräche auf
höchstem Niveau. Auf 52.000 Quadratmetern Hallenfläche präsentieren
rund 730 Aussteller:innen, Händler:innen und Privatverkäufer:innen aus
zehn Nationen ihr vielfältiges Angebot – darunter Automobile, Motorräder,
Ersatzteile, Automobilia und Restaurierungsmaterial. Über 100
Markenclubs begeistern mit kreativen und detailverliebten Präsentationen.
„Unsere Sonderausstellungen widmen sich in diesem Jahr ,4x4-
Performance‘-Automobilen sowie italienischen Motorrädern bis 400
ccm“, verrät Projektleiter Frank Ruge. Ergänzt wird das Programm durch
die Petromobilia-Auktion „Oil & Rust“, die Nachwuchsfläche, die Jungen
Klassiker, die Modern Classics und den legendären Teilemarkt – allesamt
Highlights, die das Herz der automobilen Kultur höherschlagen lassen.
In der diesjährigen Sonderschau der Bremen Classic Motorshow werden
zwölf ausgesuchte 4x4-Performance-Raritäten insbesondere der 1980erund
1990er-Jahre präsentiert. Hier trifft historische Ingenieurskunst auf
pure Fahrdynamik – für Expert:innen ein faszinierender Querschnitt der
Allradentwicklung von der Geländetauglichkeit zur Hochleistungstechnik.
Die Sonderausstellung „Italienische Motorräder 1950 bis 1995“ feiert
die sportliche Seite italienischer Zweiradkunst. Hier werden 24 ausgewählte
Maschinen mit Hubräumen von 65 bis 400 ccm gezeigt. Keine
Roller, keine 50er – hier stehen die kompakten Sportmotorräder im Mittelpunkt,
die in Italien Kultstatus genießen und dennoch erschwinglich
sind.
Die Bremen Classic Motorshow ist ein Pflichttermin für alle, die Klassiker
lieben, sammeln und gestalten oder einfach den besonderen Charme
historischer Mobilität genießen möchten.
»»» classicmotorshow.de
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HORNER Magazin | Januar - Februar 2026
Verlagssonderseite
Christian und Thomas (l.) Stubbe führten das Familienunternehmen
über drei Jahrzehnte gemeinsam
und prägten mit ihrer Arbeit und ihren Werten die
Ausrichtung des Bestattungshauses
Tradition bewahren, Zukunft gestalten
Ein Bestattungshaus im Wandel
Beim Beerdigungsinstitut Pietät Gebr. Stubbe hat sich in den vergangenen
Monaten viel verändert. Thomas Stubbe ist im April 2025 unerwartet
im Alter von 61 Jahren verstorben. Gemeinsam mit seinem Bruder
Christian hatte er das Unternehmen über 30 Jahre geführt und in dieser
Zeit maßgeblich geprägt. Thomas hat das Haus entscheidend geformt –
durch seine Art zu arbeiten und durch die Werte, die er in den Mittelpunkt
stellte. Heute führt Christian das Unternehmen gemeinsam mit
seinem Sohn Julius und dessen zukünftiger Frau Jule weiter. Zusammen
tragen sie die bewährten Werte Verlässlichkeit, klare Strukturen und eine
respektvolle Begleitung in die Zukunft und sorgen dafür, dass das Bestattungshaus
seinen Charakter bewahrt, während gleichzeitig neue Ideen
und Perspektiven umgesetzt werden.
Die nächste Generation bringt frische Sichtweisen in die tägliche Arbeit
ein, ohne die Tradition zu verändern. Familien möchten heute offener
über Abschied sprechen, individuelle Wünsche einbringen und sich frühzeitig
informieren. Auf diese Bedürfnisse reagiert das Haus gezielt, ohne
seine Grundhaltung zu verlieren.
Christian Stubbe (M.) führt das Familienunternehmen heute gemeinsam mit seinem Sohn
Julius und dessen zukünftiger Frau Jule – drei Generationen, die Tradition und neue Perspektiven
verbinden
Ein wichtiger Bestandteil dieser Weiterentwicklung ist die Informationsreihe
„Lass uns übers Sterben sprechen“. Die Abende bieten eine offene
Atmosphäre, in der Menschen Fragen rund um das Thema Sterben
stellen und erste Orientierung gewinnen können. Die Vorträge werden
in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern gestaltet, sodass unterschiedliche
Perspektiven und Fachkompetenzen zusammenkommen.
Teilnehmende nutzen die Gelegenheit, das Bestattungshaus erstmals persönlich
kennenzulernen und ins Gespräch zu kommen. Der Austausch
ist ehrlich, klar und ohne Tabus. Ziel der Reihe ist es, Unsicherheiten
abzubauen, Orientierung zu geben und zu zeigen, wie viel Entlastung
eine frühzeitige Vorsorge und Planung bieten kann.
Das Unternehmen ist an drei Standorten in Bremen vertreten: dem
Hauptsitz in der Humboldtstraße, der Zweigniederlassung Bischoff & Kathmeyer
in Bremen-Nord und der 2022 eröffneten Filiale in Horn. Dieser
Standort ist bewusst zeitgemäß gestaltet und wirkt auf den ersten Blick
fast wie ein kleines Ladengeschäft – erst die sichtbaren Särge und Urnen
in den großen Schaufenstern machen die Ausrichtung erkennbar.
So verbindet das Unternehmen seit Generationen gelebte Tradition mit
einer klaren, zukunftsorientierten Haltung.
»»» gebr-stubbe.de
HORNER Magazin | Januar - Februar 2026 19
„Drei Chefs – ein Team“: Anja und Ilka Brunsing sowie Kai Segelken starten mit ihrem Kosmetik- und Friseursalon in eine gemeinsame Zukunft.
Ein starkes Bündnis für Bremens Friseurhandwerk
Brunsing & Segelken vereinen ihre Kompetenzen
Mit dem Zusammenschluss der Friseure Brunsing und Segelken entsteht
in Bremen-Horn-Lehe eine neue Adresse für anspruchsvolle Haar- und
Schönheitskultur. Was auf den ersten Blick wie eine strategische Partnerschaft
zweier erfolgreicher Salons wirkt, ist bei genauerem Hinsehen vor
allem eines: die Bündelung von Tradition, handwerklicher Exzellenz und
moderner Weiterbildung unter einem Dach.
Haare & Kosmetik Segelken in der Kremser Straße 4b in Bremen-Horn-
Lehe steht seit 25 Jahren für ein umfassendes Schönheitskonzept – von
präzisen Haarschnitten über individuelle Farbtechniken bis hin zu Kosmetik-
und Wellnessbehandlungen. Der Salon arbeitet mit hochwertigen
Produkten und legt großen Wert auf typgerechte Beratung und ganzheitliche
Pflege – immer mit dem Ziel, Kundinnen und Kunden ein echtes
Rundum-Wohlfühlerlebnis zu bieten.
Kopf und Herz des Salons ist Friseurmeister Kai Segelken. Er ist nicht nur
im Tagesgeschäft aktiv, sondern auch als Sachverständiger für das Friseurhandwerk
tätig. In dieser Funktion beurteilt er handwerkliche Friseur-
20
HORNER Magazin | Januar - Februar 2026
leistungen in Streitfällen zwischen Kundschaft und Betrieben und erstellt
Privat- sowie Gerichtsgutachten. Diese Expertise fließt unmittelbar in die
tägliche Arbeit im Salon ein: Qualitätsstandards werden nicht nur gelebt,
sondern auch kontinuierlich überprüft und weiterentwickelt.
Auf der anderen Seite steht Brunsing – ein Name, der in Bremen seit
rund 70 Jahren für Friseurtradition steht. Über Generationen hinweg hat
sich das Haus Brunsing einen Ruf als Meisterbetrieb erarbeitet, der individuelle
Beratung, präzise Schnitte und das Gespür für Trends miteinander
verbindet. Die Inhaberinnen Anja und Ilka Brunsing sind zudem im
Prüfungsausschuss an der Meisterschule in Bremen tätig und bilden dort
den Nachwuchs im Friseurhandwerk aus. Diese enge Verbindung zur
Ausbildung sorgt dafür, dass moderne Techniken, aktuelle Modeimpulse
und didaktische Kompetenz direkt in den Salonalltag einfließen.
Mit dem Zusammenschluss der beiden Häuser entsteht nun eine Kooperation,
die weit über ein gemeinsames Logo hinausgeht aber wirtschaftlich
getrennt ist. Die Kundschaft in Horn-Lehe und ganz Bremen profitiert
von einem erweiterten Leistungsspektrum, einer starken Verbindung von
klassischem Handwerk und innovativen Techniken sowie einem deutlich
ausgebauten Know-how in den Bereichen Beratung, Haar- und Kopfhautpflege,
Farbe, Styling und Kosmetik. Die Tradition von Brunsing trifft auf
das ganzheitliche Beauty-Konzept und die Sachverständigenkompetenz
von Segelken – ein Zusammenspiel, das Professionalität, Sicherheit und
Kreativität vereint.
Für die Region Bremen-Horn-Lehe bedeutet dieser Schritt eine Stärkung
des lokalen Handwerks. Der neue Verbund wird nicht nur als Dienstleister
für Kundinnen und Kunden auftreten, sondern auch als Ausbildungsund
Weiterbildungsadresse für junge Talente, die das Friseurhandwerk
auf hohem Niveau erlernen möchten. Wer künftig einen Salon sucht, der
solide Qualität, gelebte Tradition, fundierte Fachkompetenz und moderne
Trends miteinander verbindet, findet diese Kombination im gemeinsamen
Auftritt von Brunsing & Segelken in Bremen-Horn-Lehe.
»»» brunsing-segelken.net
HORNER Magazin | Januar - Februar 2026 21
Die Ruhe im
Rhythmus
SCHLAGZEUGLEHRER
RAPHAEL DEL PONTE
TEXT | FRANZISKA THOLEMA
FOTOS | VERA DÖPCKE
Raphael del Ponte spielt Schlagzeug, seit er denken kann. Heute bringt
er auch anderen bei, wie man Tempo hält, entspannt bleibt und seinen
eigenen Klang findet. Ein Besuch bei jemandem, der erklärt, warum ausgerechnet
das Schlagzeug für ihn der ruhigste Ort der Welt ist.
Wenn es laut wird, wird er ganz ruhig. Er ist dann in seinem Element,
es ist sein Instrument, seine Sprache. Raphael del Ponte ist Schlagzeuger,
Vollblutmusiker, einer, der seit er sich erinnern kann, die Sticks in der
Hand hält. Schon früh schlägt sein Leben im Rhythmus: Mit vier Jahren
sitzt er mit Kochlöffeln vor den Töpfen in der Küche seiner Eltern und
gibt sich der Musik hin – ein kleiner Junge, ein großes Geräusch und die
Ahnung eines Talents, das sich nicht aufhalten lässt. Ein erster Puls also.
Ein Im-Puls …
Seine Eltern – eine Gesangslehrerin und ein ehemaliger Gitarrenlehrer –
erkennen damals schnell sein Talent, seine Leidenschaft, sein intuitives
Rhythmusgefühl, und so erhält Raphael schon mit sechs Jahren regelmäßig
Schlagzeugunterricht. Sein Lehrer wird in den folgenden Jahren
ein wichtiger Ansprechpartner und Wegbegleiter – bis zum Alter von
zwanzig Jahren lernt Raphael von ihm, schaut zu, hört zu und erlernt
dabei nicht nur das Spielen des Instruments oder das Lesen von Noten.
Er lernt, wie man lehrt – nicht durch Härte, sondern durch Haltung.
Durch eine Art zu unterrichten, die ruhig ist, offen und auf Augenhöhe.
Erste große Erfahrungen
Während dieser Zeit spielt Raphael del Ponte außerdem in einem Percussion-Ensemble
mit dem Namen „Tricksticks“. Als er zwölf Jahre alt ist,
treten sie gemeinsam zum ersten Mal beim Musikwettbewerb „Jugend
musiziert“ an und kehren mit Urkunden zurück, die bis heute an der
Wand seines Probenraums hängen. Kleine Zeugnisse großer Momente.
Und vielleicht der erste Beweis dafür, dass er nicht nur Rhythmus hat,
sondern auch Rückgrat: einer, der im Ensemble aufblüht, aber genauso
gerne alleine weiterübt, Stunde um Stunde, im Takt der eigenen Konzentration.
22
HORNER Magazin | Januar - Februar 2026
Raphael del Ponte unterrichtet seit
einigen Jahren Schlagzeug mitten
in Bremen – im Einzelunterricht,
aber auch an der Schule in einer
AG oder im Jugendhaus
HORNER Magazin | Januar - Februar 2026 23
SCHLAGZEUGLEHRER RAPHAEL DEL PONTE
Wenn er spielt, wirkt er konzentriert und ruhig – für ihn ist das Schlagzeug vor allem ein Ort, an dem der Kopf frei wird
Und so folgt nach dem Abitur der nächste konsequente Schritt. Raphael
beginnt, selbst Schlagzeugunterricht zu geben. Anfangs als Nebenjob, im
eigenen Kinderzimmer. Die ersten beiden Schülerinnen sind Mutter und
Sohn, die von nun an regelmäßig zu ihm kommen – doch es spricht sich
schnell herum, dass Raphael einer ist, der etwas kann und das auch gerne
anderen zeigt. Als es zu eng im eigenen Kinderzimmer wird, zieht er
mit seinem E-Schlagzeug schließlich in den Probenraum der Nachbarn,
dann in den Keller seiner ersten eigenen Wohnung, etwas später ins Bürgerzentrum
in der Vahr und schließlich in den Raum in der Schule am
Baumschulenweg, in dem er auch heute unterrichtet. Und mit jedem
neuen Raum kommen mehr Schülerinnen …
Lernen zu lehren
Seine Schüler:innen sind zwischen fünf und fünfzig Jahren alt. Mehr Jungen
als Mädchen. Mehr Neugier als Vorerfahrung. „Ein guter Lehrer ist
nicht versteift darauf, was er selbst alles weiß und kann“, sagt Raphael
aus eigener Erfahrung. Es geht ihm nicht darum, seine eigene Expertise
vor sich herzuschieben. Stattdessen: zuhören. Wahrnehmen. Herausfinden,
wie jemand lernt. Er betont das Wort individuell – als sei es der
eigentliche Rhythmus seines Unterrichts.
Denn Technik und Können sind wichtig, keine Frage. Noten lesen – jede
Trommel mit ihrem eigenen Zeichen auf der Linie. Koordination – vier
Körperteile, vier unterschiedliche Aufgaben, ein Geist, der das alles zusammenhalten
muss. Tempogefühl – die Kunst, nicht zu schnell zu werden,
obwohl man es könnte. Aber all das scheint zweitrangig zu werden,
wenn die innere Hingabe, die Leidenschaft, das Gefühl fehlt.
„Ich bin kein Lehrer, der Druck ausübt“, sagt Raphael. Nicht der Ambitionierteste
ist immer der Beste. „Schnell werden können alle irgendwann.
Langsam bleiben ist tatsächlich die höhere Disziplin“, erklärt er ruhig.
24
HORNER Magazin | Januar - Februar 2026
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Probenraum-Alltag: Noten, Notizen, Sticks – und mittendrin jemand, der
genau weiß, worauf es ankommt.
Und so vermittelt er zwischen Snare und Standtom nicht nur rhythmisches
Handwerk, sondern auch eine gesunde Haltung zum Leben insgesamt:
stolpern, zuhören, weiterspielen. Kein Perfektionismus, sondern
ein Prozess. Vielleicht ist das der Grund, warum sein Raum zwar selten
still ist, aber immer etwas Beruhigendes hat …
Ein roter Faden
Mittlerweile studiert Raphael „Audio Engineering“ an der SAE in Hamburg
– einer internationalen Medien- und Kreativschule, an der man
lernt, wie Musik, Stimmen und Geräusche professionell aufgenommen,
gemischt und verändert werden. „Ich wollte verstehen, warum Dinge
gut klingen“, sagt er. „Nicht nur, dass sie gut klingen.“
Dort beschäftigt er sich mit Mikrofonierung, Frequenzen und Mixing;
hier im Unterricht am Baumschulenweg mit Menschen, ihren Händen,
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HORNER Magazin | Januar - Februar 2026 25
SCHLAGZEUGLEHRER RAPHAEL DEL PONTE
Im Unterricht geht es ihm nicht nur um Technik. Er hört zu, schaut hin und findet schnell heraus, was jemand wirklich braucht, um weiterzukommen.
ihren Haltungen. Zwei Bereiche, die sich gegenseitig ergänzen und seinen
Blick schärfen – technisch wie pädagogisch.
Ein paar Stunden in der Woche verbringt er außerdem ehrenamtlich im
Jugendhaus, in einem kleinen Tonstudio zwischen Sofas und Tischkicker.
Dort arbeitet er mit Jugendlichen an ihren eigenen musikalischen Ideen,
zeigt ihnen, wie man Aufnahmen gestaltet, Spuren mischt, Rhythmen
strukturiert und seinen eigenen, unverwechselbaren Klang findet. Viele
kommen ohne musikalische Vorerfahrung, aber mit einem Gefühl dafür,
was sie ausdrücken möchten. „Ich versuche ihnen einen Raum zu geben,
um sich auszuprobieren“, sagt er.
Vieles von dem, was Raphael tut, hat mit diesem Klang zu tun. Und mit
einer inneren Haltung. Einer Haltung, die standhält, auch wenn es außen
herum laut wird.
www.raphael.delponte.net
26
HORNER Magazin | Januar - Februar 2026
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HORNER Magazin | Januar - Februar 2026 27
Im Reich
indischer Gewürze
NARANJA UND RAGULAN VIJAYAKUMAR –
EDLE GEWÜRZE FÜR DAS CURRY
TEXT | ALEXANDER VON DER DECKEN
FOTOS | ALEXANDER VON DER DECKEN, O'INDIA
Wer im Internet „indische Gewürze“ eingibt, stößt bei „Made in
Bremen“ auf etwas ganz Besonderes – nämlich auf „O'India“ mit
traditionell indischen Gewürzen, ein Startup, das es seit dem Frühjahr
dieses Jahres gibt, und zwar in Horn-Lehe, Schorf 45 d. Was
daran so besonders ist? Ganz einfach: die Entstehungsgeschichte!
Sie ist nicht nur kurios, sondern auch ein Projekt voller Leidenschaft.
Zunächst einmal müssen die Personen hinter dem Projekt
vorgestellt werden: Naranja und ihr Mann Ragulan Vijayakumar.
Beide haben indische, genauer gesagt sri-lankische Wurzeln und
sind – wie Ragulan betont – waschechte Bremer. Denn sie wurden
1988 und 1989 in der Hansestadt an der Weser geboren.
Die Erfolgsgeschichte hat ihren Ursprung, so paradox es klingt,
in den 1980er-Jahren, als auf Sri Lanka ein Bürgerkrieg tobte und
ihre Eltern beschlossen, den Inselstaat zu verlassen. Ihr Ziel war
Bremen. Im Gepäck hatten sie nicht nur ihre Erinnerungen, sondern
auch ihre Kultur – und dazu gehörte eine virtuose Esskultur,
eine Welt voller farbiger und schmackhafter Gewürze. In diese
Welt wuchsen Naranja und Ragulan direkt hinein: „Wir haben diese
Kultur mit der Muttermilch aufgesogen!“
Um die Lücke zu schließen: Die beiden lernten sich während ihrer
Schulzeit in Walle kennen und sind seit dem Abitur ein Paar
– heute Eltern von fünf Kindern. Aber zurück zu „O'India“. Die
indische Küche basiert auf der traditionellen Küche des historischen
tamilischen Volkes, das in Südindien und auf Sri Lanka ansässig
ist. Und gleich noch eine Wissenslücke kann geschlossen
werden: Das Wort „Curry“ entstammt der tamilischen Sprache
und hat nur wenig mit dem zu tun, was man hierzulande auf die
Currywurst streut. Es bezeichnet vielmehr herzhafte Gerichte aus
Fisch, Gemüse oder Fleisch, die zu Reis oder Fladenbrot gereicht
und durch Gewürze in den kulinarischen Himmel gehoben werden.
Allesamt Mahlzeiten mit hohem Nährwert, die sich schnell
28
HORNER Magazin | Januar - Februar 2026
Naranja und Ragulan Vijayakumar:
Die Gründer von O’India – ein Bremer
Paar mit sri-lankischen Wurzeln und
einer gemeinsamen Vision.
HORNER Magazin | Januar - Februar 2026 29
O'INDIA
Gewürzmischungen in Handarbeit: Ohne Zucker, Salz oder Zusatzstoffe – für die Mischungen werden ausschließlich reine Gewürze aus Sri Lanka
und Indien verwendet. Wer sich noch nicht an die indische Küche herantraut, kann bei Lokale Momente einen Kochkurs besuchen und die Finesse
der indischen Kochkunst erlernen.
zubereiten lassen. Dem Vernehmen nach schafft Naranja ein Gericht in
knapp 15 Minuten. Gut, sie ist geübt – ein paar Minuten muss der Laie
wohl dazurechnen.
Es stellt sich die Frage, wie der studierte Betriebswirt, der hauptberuflich
im Bereich der Immobilienfinanzierung selbstständig tätig ist, und die
Gesundheitswissenschaftlerin überhaupt zum „Curry“ gekommen sind.
Die Antwort ist einfach: Die beiden hatten von Anfang an einen großen
Freundeskreis, und das Haus war immer voll. Will heißen: Man kochte
und aß häufig zusammen. Damals lebten Naranja und Ragulan noch in
Oberneuland, und die Freunde konnten von den „Currys“ der beiden
nicht genug bekommen. So entstand allmählich der Gedanke, warum
man sich nicht mit einem eigenen Restaurant selbstständig machen sollte
– eine Idee, die ursprünglich aus dem Freundeskreis kam, der immer wieder
drängte, diesen Schritt zu wagen. Immer wenn gekocht wurde, war
es dasselbe Spiel: „Warum kein eigenes Restaurant?“ Irgendwann sprang
der Funke über. Doch ein Restaurant – mit allen Risiken und Einschränkungen
für die Familie – ließ die beiden zögern. Aber eine Nummer
kleiner? Warum nicht! Gesagt, getan: Herausgekommen ist „O'India“.
Was das „O“ bedeutet, sei hier auch noch verraten: Die Idee wurde in
Oberneuland geboren. Na, springt der Funke über? Richtig – das „O“
steht für Oberneuland. Das Kind hatte also einen Namen; nun musste es
nur noch Laufen lernen.
Der indische Gaumen erkennt gute Gewürze sofort – und genau so
ging es auch Naranja und Ragulan. Wenn schon, dann wollten sie ihren
Freunden, Bekannten und der breiten Öffentlichkeit die authentische indische
Küche in ihrer reinsten Form zugänglich machen. Also begaben
sie sich auf die Suche nach hochwertigen Zutaten und experimentierten
mit verschiedensten Mischungen. Fast drei Jahre vergingen, bis alles so
perfekt war, dass sie ihre Produkte auf den Markt bringen konnten. Das
Ergebnis kann sich sehen (und schmecken) lassen: Es sind drei Sorten,
die in farbigen Tüten à 50 Gramm erhältlich sind. Aus einer Packung
lassen sich bis zu sieben Currys zaubern, so Ragulan. Und das völlig ohne
Zucker, Salz, Geschmacksverstärker oder Konservierungsstoffe – dafür
aber mit Koriander, Kurkuma, Kümmel, Fenchelsamen, Nelken, Sternanis
und Bockshornkleesaat, alles aus Indien und Sri Lanka importiert.
Natürlich gibt es auf dem Markt weitere Anbieter indischer Produkte.
Den entscheidenden Unterschied macht aber die hohe Qualität der Mischungen
– und die ist bei „O'India“ erste Wahl. Gegessen wird bei den
30
HORNER Magazin | Januar - Februar 2026
In guten Händen.
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HORNER Magazin | Januar - Februar 2026 31
O'INDIA
Mitten in Bremen entsteht eine Gewürzwelt, die Tradition, Leidenschaft und Familiengeschichte vereint. Naranja und Ragulan Vijayakumar bringen
mit ihren handverlesenen Mischungen die authentische tamilische Küche nach Norddeutschland.
beiden nach wie vor häufi g im großen Kreis, und die einhellige Resonanz
bestätigt Ragulans Anspruch. Da der indische Gaumen es gern scharf
mag, tragen die Tütenfarben gleichsam Warnhinweise: Grün (Garam Masala)
ist mild, Ockergelb (Curry Madras) ist mittel und Rot (Spicy India)
hat’s in sich – also indisch scharf. Orientierungshilfen nach dem Ampelprinzip.
Doch auch hier gibt es eine zusätzliche Sicherheitsschwelle:
Ragulan empfi ehlt, erst einmal mit einem Teelöffel zu beginnen, um sich
an die Schärfe heranzutasten.
Wer gleich loslegen möchte, kann dies tun: Die Gewürzmischungen für’s
Curry gibt es in den Rewe-Märkten in Horn und in der Neustadt, im
Marktkauf in OHZ, im Geschäft „Made in Bremen“ am Domshof sowie
über die Plattform Etsy (www.oindiashop.etsy.com).
Unsichere Kandidaten können zunächst unter Anleitung kochen –
Naranja und Ragulan bieten Kochkurse an. Wer etwas Risiko mag, probiert
das Genuss-Set – eine Auswahl aller drei Sorten. Bleibt nur noch zu
wünschen: GUTEN APPETIT!
www.oindia.de
Die drei O’India-Sorten: mild, mittel,
scharf – das Ampelprinzip für
Curry-Fans.
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HORNER Magazin | Januar - Februar 2026
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HORNER Magazin | Januar - Februar 2026
FARBENRAUSCH
DIGITALE KUNST VON JOHANN BÜSEN
TEXT | ALEXANDER VON DER DECKEN
FOTOS | ALEXANDER VON DER DECKEN, JOHANN BÜSEN
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KÜNSTLER JOHANN BÜSEN
Jede Figur, jedes Motiv hat eine Geschichte: Johann Büsen komponiert seine digitalen Szenen wie visuelle Erzählungen.
Die Welt von Johann Büsen ist eine prall bunte – das hat viel mit seiner
Leidenschaft zu tun: Er ist Digitalkünstler, genauer gesagt Digitalmaler.
Das allein garantiert zwar noch keine Farbigkeit, doch seine Sicht auf
die Dinge tut es. Büsen wurde 1984 in Paderborn geboren, doch sein
weiteres Leben spielte sich in Bremen ab. Schon in der Schule richtete
er sein Augenmerk verstärkt auf die Kunst. Der Grund liegt nahe: Er
stammt aus einer kunstaffinen Familie. Seine Mutter ist Isabel Valecka,
eine bekannte Bremer Künstlerin. Der Werdegang Büsens ist daher wenig
verwunderlich. Er studierte – wie seine Mutter – an der Hochschule
für Künste Bremen und schloss sein Studium mit einem Diplom ab. Seit
Beginn seines Schaffens wanderte er durch verschiedene Bremer Stadtteile
– von der Neustadt nach Findorff und nun nach Horn in die Straße
Auf der Wachsbleiche 28, wo er seiner Leidenschaft, der Digitalmalerei,
nachgeht.
Wer sein Atelier betritt, findet sich in einem surreal anmutenden Raum
wieder, in einer Art farbenbrennenden Märchenwelt, in der sich das
Auge nur allzu leicht in den Motiven verliert, die überall an den Wänden
hängen. Büsen ist ein Meister der Symbiose: Seine Figuren erzählen
Geschichten, die in ihnen und hinter ihnen lauern. Symptomatisch dafür
ist seine Vorgehensweise bei der Entstehung eines Kunstwerks. Alles
beginnt mit einem leeren Bildschirm und der Idee für eine Geschichte.
Auf seinem PC sind gut 5.500 Motive hinterlegt, mit denen er arbeiten
kann – kachelförmig situativ oder freigestellt, je nach Bedarf. Schon die
erste Schwierigkeit zeigt sich hier: viel Auswahl bedeutet viel Variationsraum.
Die Geschichte beginnt zu erwachen, zunächst jedoch farblos. Er
formt sie figürlich in Schwarz-Weiß, gestaltet sie wie im Rohzustand. Erst
danach folgt die Farbgebung. Der Computer bietet hierfür schier endlose
Möglichkeiten.
Jede Geschichte hat einen roten Faden – so auch bei Büsen. Figuren,
Motive und Situationen werden so lange hin- und hergeschoben, bis alles
seinen Vorstellungen entspricht. Es gleicht einem Ideenfeuerwerk,
aus dem neue Geschichten erwachsen. Und davon hat er bereits viele
erzählt. So etwa in Publikationen wie „Hidden Places“ oder „Human
Playground“. Auf der Suche nach Motiven bedient sich Büsen – wie er
erklärt – sehr weitflächig in unterschiedlichsten Medien: von Druckerzeugnissen
über herkömmliche Publikationen bis hin zu Abbildungen
im Internet. Diese verwandelt er mitunter zu neuer Gegenständlichkeit
oder integriert sie in neue Zusammenhänge. Das wirkt wie Zauberei, ist
aber filigranes und gekonntes Kunsthandwerk am Computer.
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Farben, Formen und Fantasie: Büsens digitale Welten entführen in Räume,
die es nur auf dem Bildschirm – und in seiner Vorstellung – gibt.
Doch Büsen kann auch anders – nämlich großfl ächig. So gewann er im
Jahr 2016 eine Ausschreibung des Senators für Kultur für die Gestaltung
des Bremer Kunsttunnels, eines Fußgänger- und Fahrradtunnels zwischen
Osterdeich und Wallanlagen. Ein Megaprojekt: 500 Quadratmeter
gestaltete er im öffentlichen Raum – bestehend aus 200 mit Klarlack
versiegelten Papierbahnen. Mit 200 Metern Länge schuf er das längste
Kunstwerk Bremens. Leider hat dieses Werk die Zeit nicht überlebt:
Wie Büsen erzählt, musste das Rekordkunstwerk vor gut zwei Jahren
aus technischen Gründen wieder entfernt werden. Das bedeutet jedoch
keineswegs, dass es von ihm nichts Großformatiges mehr gibt.
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KÜNSTLER JOHANN BÜSEN
Vom Atelier ins Großformat: Ob Tunnel, Hotel oder Airport – Büsens Kunst überrascht selbst dort, wo man sie nicht erwartet.
Ganz im Gegenteil: Wer das John & Will Silo-Hotel in Bremen besucht
– ob als Gast oder einfach nur aus Neugier –, stößt dort ebenfalls auf die
fantastischen Welten des Künstlers. Unter dem Thema „Seemannsgarn“
hat er die Korridore aller zehn Etagen gestaltet. Dort trifft Mystisches auf
Alltägliches. Der Betrachter versinkt förmlich in den Fantasiekonstruktionen
Büsens. Man kann sich seiner Kreativität kaum entziehen. Seine
Darstellungen erschaffen neue Welten, in denen Kulturen und Religionen
zu neuen Phantasmen zusammenlaufen. Sie ziehen einen hinein
und führen zugleich durch das jeweilige Werk. Man kann Stunden damit
verbringen – Langeweile tritt nie ein.
Selbst auf dem Weg in den Urlaub kann man der Kunst Johann Büsens
begegnen. Kurz vor dem Abheben am Flughafen Bremen kitzelt sein
Werk „On a journey“ die Urlaubsstimmung. Das 2019 installierte, elf mal
drei Meter große Pigmentdruckwerk stimmt die Reisenden fantasievoll
auf die schönste Zeit des Jahres ein. Ob Frosch mit Papierfl iegern und
Angel über der Schulter, unterschiedlichste Vogelgestalten im An- und
Abfl ug, Käfer beim Tanz oder ein Heißluftballon mit leerer Sprechblase
– all diese farbintensiven Phantasiegebilde wecken Fernweh und Reiselust.
Und wer gerade keinen Urlaub vor sich hat, verweilt eben vor dem
Kunstwerk und genießt die Atmosphäre – fast wie ein kleiner Urlaub,
ganz ohne Kosten.
www.johannbuesen.de
Auch außerhalb Bremens hat Büsen Spuren hinterlassen. Es scheint
kaum ein Objekt zu geben, das er nicht auf kreative Weise umzugestalten
vermag. Im Venet-Haus in Neu-Ulm ging es beispielsweise hoch hinaus:
2015 gestaltete er einen 30 Meter hohen Fahrstuhlschacht mit dem
Druck „Levitation“. Durch die gläserne Rückwand der Fahrstuhlkabine
entsteht der Eindruck, als laufe ein riesiger Farbfi lm voller Fantasiewelten
vor den Augen der Fahrgäste ab. Wer oben ankommt, ist vermutlich
überwältigt von der bunten Phantasiefahrt. Ob der Fahrstuhl wohl jemals
für „Sonderfahrten“ missbraucht wurde? Büsen kann es nicht sagen –
aber auszuschließen ist es nicht.
Aus einzelnen Bildelementen entstehen Johann Büsens Kunstwerke
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HORNER Magazin | Januar - Februar 2026 39
Schöne
Momente
AUF DEM WEIHNACHTSMARKT IN HORN-LEHE
FOTOS | BRITTA GOTTSCHALK
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Auf der Kinder- und Jugendfarm Borgfeld entsteht ein inklusiver
Naturraum, in dem Kinder, Jugendliche und Familien Zeit miteinander
und mit der Natur verbringen können.
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Natur erleben,
Gemeinschaft
stärken
Die Kinder- und Jugendfarm
auf dem Weg in die Zukunft
TEXT & FOTOS | HANS-WENDT-STIFTUNG
Am Lehester Deich, dort, wo sich Wiesen öffnen und der Blick weiter
wird, entsteht ein Ort, der im besten Sinne entschleunigt – und zugleich
neue Energie freisetzt. Die Kinder- und Jugendfarm Borgfeld steht vor
einer spannenden Weiterentwicklung. Was hier wächst, ist mehr als ein
Angebot für Kinder: Es ist ein Raum für Gemeinschaft, Inklusion und
gelebte Naturverbundenheit – getragen von der Hans-Wendt-Stiftung und
offen für den ganzen Stadtteil.
Schon lange ist die Farm ein fester Bestandteil Borgfelds. Viele Kinder
kennen sie als Ort, an dem man Tiere versorgt, baut, spielt, ausprobiert
– fern von Taktung und Leistungsdruck. Mit dem neuen Konzept „NaturErleben
Bremen“ richtet sich der Blick nun bewusst nach vorn. Auf
rund fünf Hektar des hinteren Geländes soll eine inklusive Farm für Kinder,
Jugendliche, Familien und die Stadtgesellschaft entstehen. Ziel ist
es, Bewährtes zu bewahren und gleichzeitig neue Impulse zu setzen: für
gemeinsames Lernen, kulturelle Begegnung und nachhaltiges Aufwachsen
mitten im Grünen.
HORNER Magazin | Januar - Februar 2026 43
KINDER- UND JUGENDFARM
Gemeinsam Pflanzen, Tiere versorgen und die Natur erleben: Das Projekt „Farm inklusiv“ schafft wertvolle Momente für Familien und stärkt soziale
Teilhabe.
Ein Ort mit Haltung
Wer über die Zukunft der Kinder- und Jugendfarm Borgfeld spricht,
kommt an Friederike Reinsch, der Leiterin der Farm, nicht vorbei. Mit
spürbarer Leidenschaft, fachlicher Klarheit und großer Nähe zu den
Menschen prägt sie die Entwicklung dieses besonderen Ortes. Für sie
ist die Farm kein Projekt, sondern ein lebendiger Raum, der Kinder, Jugendliche
und Familien stärkt – im eigenen Tempo und mit den eigenen
Möglichkeiten.
Friederike Reinsch denkt Inklusion nicht als Zusatz, sondern als Haltung.
Eine Haltung, die sich im barrierearmen Umfeld ebenso zeigt wie im
wertschätzenden Blick auf jede Familie. Besonders wichtig ist ihr, auch
jene in den Fokus zu rücken, die im Alltag oft wenig gesehen werden:
Geschwisterkinder, Eltern unter hoher Belastung, Kinder mit Unterstützungsbedarf.
Auf der Farm entsteht für sie ein Gegenpol zum Alltag – ein
Ort, an dem nichts erwartet werden muss, aber vieles möglich ist. Natur
wird dabei zur Verbündeten: Sie beruhigt, verbindet und gibt Halt.
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HORNER Magazin | Januar - Februar 2026
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Farmleiterin Friederike Reinsch prägt mit Fachlichkeit, Herz und klarer
Haltung die Weiterentwicklung der Farm – ein Ort, an dem alle willkommen
sind
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Die Gesundheitskasse.
Diese Mischung aus Professionalität und Wärme prägt die Atmosphäre
der Farm spürbar – und sie wirkt ansteckend. Mitarbeitende, Ehrenamtliche
und Kooperationspartner:innen tragen die Idee weiter, dass gemeinsames
Spielen und Lernen in der Natur nicht nur Kinder stärkt, sondern
Gemeinschaft wachsen lässt.
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Inklusion leben – gemeinsam Zeit in der Natur
Ab Februar 2026 startet das Projekt „Farm inklusiv. Natur verbindet
– Zeit für uns.“, das mit Unterstützung der Deutschen Fernsehlotterie
realisiert wird. In festen Gruppen erleben Familien mit Kindern mit Behinderungen
hier gemeinsame Zeit in der Natur. Sie pfl anzen, pfl egen,
versorgen Tiere oder genießen einfach den Moment. Begleitet werden
sie von fachkundigen Kräften aus der Gartenpädagogik und tiergestützten
Arbeit. Die Angebote schaffen Entlastung, stärken familiäre Bindungen
und eröffnen neue Möglichkeiten sozialer Teilhabe.
Besonders im Blick sind auch die Geschwisterkinder. Für sie gibt es eigene
Zeiten, in denen sie sich ausprobieren, austauschen und Kraft tanken
können. Gleichzeitig bleiben offene inklusive Angebote ein fester
Bestandteil der Farmarbeit.
Lernen, spielen, staunen – ein Bildungsort im Grünen
Auch als Lernort gewinnt die Farm weiter an Bedeutung. Kitas und Schulen
nutzen die Umwelt- und Klimabildungsangebote schon seit Jahren.
Hier lernen Kinder nicht aus Büchern, sondern im Tun: über ökologische
Kreisläufe, Ernährung, Biodiversität – manchmal auch ganz praktisch
„rund ums Schaf“. Natur wird so zum Erfahrungsraum, der Wissen
nachhaltig verankert.
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HORNER Magazin | Januar - Februar 2026 45
KINDER- UND JUGENDFARM
Auf der Farm wird Natur zum Lernraum: Schulklassen und Kitas erleben ökologische Zusammenhänge dort, wo sie entstehen – mitten im Grünen
Ein sichtbares Zeichen der Weiterentwicklung ist der neue Wasserspielplatz,
der durch eine großzügige Spende des Kiwanis Club Bremen
Ginkgo realisiert werden konnte. Matschen, planschen, experimentieren
– hier vereinen sich Spiel, Lernen und Klimabewusstsein auf ganz selbstverständliche
Weise. Gerade an warmen Tagen wird er zu einem neuen
Treffpunkt für Kinder und Familien.
Offene Kinder- und Jugendarbeit & Kultur im Grünen
Die Farm bleibt auch künftig ein Ort der offenen Kinder- und Jugendarbeit.
Kinder ab sechs Jahren können an den Nachmittagen ohne Anmeldung
Zeit auf dem Gelände verbringen – Tiere versorgen, Feuer machen,
bauen, spielen. Ergänzt wird das Angebot durch die beliebten Farmsamstage
für Familien.
Darüber hinaus öffnet sich die Farm zunehmend für Kultur im Grünen:
Theateraufführungen, kleine Konzerte, Workshops und Feste laden dazu
ein, Natur auch als kulturellen Begegnungsort zu erleben. Kultur draußen
verbindet – generationenübergreifend und niedrigschwellig.
Ein Ort zum Mitgestalten
Noch befi ndet sich vieles in der Entwicklung, doch die Richtung ist klar:
Die Kinder- und Jugendfarm Borgfeld soll ein Modellort für Inklusion,
Umweltbildung und Gemeinschaft werden. Dafür braucht es engagierte
Menschen aus dem Stadtteil. Wer sich einbringen möchte, ist herzlich
willkommen – als Farm-Freund:in, Pat:in für ein Tier oder einen Apfelbaum,
als Kooperationspartner:in oder einfach als regelmäßiger Gast.
Die Farm lädt ein, neu darüber nachzudenken, wie Kinder spielen, lernen
und aufwachsen können: naturnah, gemeinschaftlich und mit dem
Gefühl, dazuzugehören. Genau darin liegt ihre besondere Kraft – und
ihre Zukunft.
www.jugendfarm-hwst.de
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HORNER Magazin | Januar - Februar 2026
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Scheinfasten – ein sanfter Weg,
Gewohnheiten zu überdenken, ohne
komplett auf Nahrung zu verzichten
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HORNER Magazin | Januar - Februar 2026
SCHEINFASTEN
Bewusst verzichten, ohne ganz zu fasten
Scheinfasten – häufig auch als „Fasten mit reduzierter Kalorienzufuhr“ beschrieben – ist eine
Methode, bei der über einen begrenzten Zeitraum deutlich weniger gegessen wird, ohne vollständig
auf Nahrung zu verzichten. Im Kern geht es um das bewusste Zurückfahren der Kalorienmenge
und bestimmter Lebensmittelgruppen, um den Körper in eine Art „Fastenmodus“
zu bringen, ohne ihn vollständig zu entlasten wie beim klassischen Nullfasten. Diese Form des
Verzichts wird von vielen Menschen als alltagstauglicher empfunden und lässt sich oft leichter
umsetzen, weil weiterhin gegessen wird.
Wie funktioniert Scheinfasten?
Beim Scheinfasten wird für mehrere Tage die tägliche Energiezufuhr stark reduziert. Üblich ist
ein Zeitraum von etwa drei bis fünf Tagen. Die Mahlzeiten fallen kleiner aus, bestehen überwiegend
aus pflanzlichen Lebensmitteln und enthalten wenig Fett und kaum tierische Produkte.
Auch Zucker und stark verarbeitete Lebensmittel werden weitgehend gemieden. Die Grundidee
dabei lautet: Der Körper soll in einen Zustand kommen, der dem Fasten ähnelt, obwohl weiterhin
Nährstoffe aufgenommen werden.
Während dieser Tage wird vermehrt auf Gemüse, leichte Suppen, kleine Portionen komplexer
Kohlenhydrate sowie ungesüßten Tee und Wasser gesetzt. Die Mahlzeiten sind bewusst schlicht
gehalten, damit der Verdauungsapparat entlastet wird. Ziel ist nicht, komplett auf Genuss zu
verzichten, sondern Ernährung für kurze Zeit spürbar zu vereinfachen.
Was ist wichtig?
Wichtig ist vor allem, den Zeitraum klar festzulegen und sich in dieser Zeit bewusst zu ernähren.
Dazu gehört:
• Reduzierte Portionsgrößen: Das Essen bleibt leicht und überschaubar.
• Viel trinken: Wasser und ungesüßte Tees stehen im Mittelpunkt.
• Langsamer essen: Wer reduziert, sollte gleichzeitig bewusster essen.
• Ruhigere Tage einplanen: Da der Körper weniger Energie erhält, können entspannte Tagesabläufe
hilfreich sein.
• Nicht übertreiben: Scheinfasten bedeutet moderaten Verzicht, keine extreme Askese.
HORNER Magazin | Januar - Februar 2026 49
Leichte, pflanzliche Mahlzeiten gehören zum Scheinfasten dazu und entlasten den Körper für einige Tage
Der Alltag soll in dieser Zeit möglichst stressarm bleiben. Wenn der Körper
weniger Energie erhält, reagiert er sensibel auf Belastung. Spaziergänge
oder leichte Bewegungsformen sind gut geeignet; anstrengende
sportliche Aktivitäten gehören eher nicht in diese Phase.
Welche Effekte kann Scheinfasten haben?
Viele Menschen beschreiben, dass sie sich nach einigen Tagen leichter
fühlen, klarer im Kopf sind oder bewusster essen. Auch die Wahrnehmung
gegenüber Lebensmitteln verändert sich oft: Geschmack, Hunger
und Sättigung werden intensiver wahrgenommen, und der Einstieg in
eine ausgewogenere Ernährung fällt anschließend leichter.
Der Effekt liegt also in der zeitlich begrenzten Entlastung: Der Körper
kommt zur Ruhe, und das Essen rückt für eine kurze Zeit in den Hintergrund.
Dies kann zu einer besseren Selbstwahrnehmung führen und
dazu, eingefahrene Muster zu hinterfragen.
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HORNER Magazin | Januar - Februar 2026
Warme Brühen und ungesüßte Tees unterstützen die Fastenphase und sorgen für ein angenehmes Gefühl
Was kann man falsch machen?
Auch beim Scheinfasten gibt es Punkte, auf die geachtet werden sollte:
• Zu viel Kalorienreduktion: Wer zu stark reduziert oder Mahlzeiten
komplett auslässt, bringt den Körper unnötig unter Druck.
• Zu große Portionen nach dem Fasten: Der Übergang zurück in den
Alltag sollte immer langsam und bewusst erfolgen.
• Ungeeignete Lebensmittel: Schwere, fettige oder sehr süße Speisen
können den Magen belasten – sowohl während als auch direkt nach
dem Scheinfasten.
• Fasten an stressigen Tagen: Der Körper reagiert empfindlicher, wenn
gleichzeitig hoher Druck besteht.
Scheinfasten soll entlasten, nicht überfordern. Wer währenddessen Unwohlsein
verspürt, sollte pausieren und den Körper nicht drängen.
Hilfsmittel, die unterstützen können
Viele Menschen nutzeneinfache und alltagstaugliche Hilfsmittel wie:
• Warme Brühen oder Gemüsesuppen für leichte Mahlzeiten
• Tee ohne Zucker, besonders Kräuter- und Basentees
• Ein Ernährungstagebuch, um bewusst zu bleiben
• Ruhige Routinen, etwa abendliche Spaziergänge oder kurze Pausen
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Auch das bewusste Reduzieren digitaler Ablenkungen kann die Erfahrung
intensivieren, weil das Essen dadurch stärker in die Wahrnehmung
rückt.
HORNER Magazin | Januar - Februar 2026 51
„Familie & Co“
Grafik by sketchnotes-by-diana.com
Nachwuchsforscher:innen
herzlich eingeladen
Die Bremer Kinder-Uni 2026
TEXT | UNIVERSITÄT BREMEN
FOTOS | UNIVERSITÄT BREMEN/UNITRANSFER, MATEJ MEŽA, HARALD REHLING
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HORNER Magazin | Januar - Februar 2026
„Familie & Co“
Wenn die Großen in den Semesterferien
sind, kommen
die Kleinen: Auch im Frühjahr
2026 veranstaltet die Universität
Bremen vor und in den Osterferien
wieder die Bremer Kinder-Uni.
Zwischen dem 17. und 26. März finden
zahlreiche Vorlesungen, Entdeckungstouren und
Workshops für Kinder zwischen acht und zwölf Jahren statt. In dieser
Zeit beschäftigen sich die Kinder gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen
und Wissenschaftlern mit zahlreichen spannenden Forschungsfragen.
Eine Anmeldung zu den einzelnen Veranstaltungen ist ab Anfang Februar
über diese Website möglich: www.uni-bremen.de/kinderun.
Seit 20 Jahren bietet die Kinder-Uni Kindern die Möglichkeit, selbst in
die Haut einer Wissenschaftlerin oder eines Wissenschaftlers zu schlüpfen
und hautnah Forschung mitzuerleben. Auch diesmal werden sie sich
wieder mit spannenden Fragen beschäftigen: Wie forscht man auf hoher
See? Was sind Fossilien? Wie kommt eine Galaxie in die Kakaotasse?
Und viele mehr.
Forschergeist fördern
„Die Kinder-Uni ist eine tolle Gelegenheit für Kids der dritten bis sechsten
Klasse Wissenschaft kennenzulernen, ihr Wissen zu erweitern und
vor allem ihrem eigenen Forschungsgeist nachzugehen und selbst zu experimentieren“,
sagt Isabell Harder vom Referat UniTransfer der Universität
Bremen. Sie organisiert gemeinsam mit ihrer Kollegin Hanne Ballhausen
und studentischen Mitarbeitenden die Bremer Kinder-Uni. „Uns
geht es dabei vor allem darum, den Spaß und das Interesse an Forschung
und Wissenschaft schon frühzeitig zu fördern“, sagt Harder. „Dieses Jahr
findet die Kinder-Uni bereits zum 21. Mal statt!“
Einblicke in viele Wissenschaftsbereiche
In den Bremer Forschungseinrichtungen und Hochschulen wird spannende
Forschung in den Natur- und Ingenieurwissenschaften sowie in
den Geistes- und Sozialwissenschaften betrieben. Diese Vielfalt spiegelt
sich auch im Programm der Kinder-Uni wider. Die Forscherinnen und
Forscher erklären auf anschauliche Art, was sie an ihrem Fachgebiet
so begeistert. In den Vorlesungen, zu denen sich Lehrkräfte mit ihren
Schulklassen anmelden können, stellen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler
ihre Forschungsgebiete auf lebendig Art und Weise vor. Bei
den Entdeckungstouren können Schulklassen spannende Einblicke in
den Forschungsalltag gewinnen. Die Workshops ermöglichen, dass die
Kinder selbst zu Nachwuchsforschenden werden und versuchen können,
wissenschaftliche Fragen selbstständig zu lösen. Tickets für das
Workshopprogramm in den Osterferien können Eltern online über die
Website der Kinder-Uni reservieren.
Das gesamte Programm für die Kinder-Uni 2026 wird im Laufe des Januars
feststehen. Das Programm der vergangenen Jahre gibt aber schon einen
guten Überblick über das, was die Kinder auch dieses Mal erwartet.
So konnten die Kinder im Schullaborprojekt „MeerEssen“ mit Lebens-
Wissenschaft und Forschende hautnah miterleben: Das geht in den Vorlesungen der Kinder-Uni.
HORNER Magazin | Januar - Februar 2026 53
„Familie & Co“
In zahlreichen Workshops bekommen die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, selbst zu forschen
mitteln aus dem Meer experimentieren oder mithilfe von Elektroenzephalographie,
kurz: EEG, Gehirnwellendetektiv:innen werden.
Schülerinnen experimentieren bei ihrem ersten Chemiepraktikum
Neben Einblicken in die Natur- und Ingenieurwissenschaften stellten
sich die Kinder auch geistes- und sozialwissenschaftlichen Themen. Im
Workshop der Staats- und Universitätsbibliothek lösten sie das Escape
Game „BiblioBreak“. Und im „Schnupperkurs Französisch“ des Sprachenzentrums
der Hochschulen im Land Bremen sammelten sie erste
Erfahrungen mit der französischen Sprache und Kultur. Zusätzlich wurde
in einer interaktiven Mitmach-Vorlesung die Rolle von Englisch als Weltsprache
untersucht. Die Kinder stellten sich unter anderem die Fragen,
inwiefern es sinnvoll ist, Englisch zu lernen, und was eine Weltsprache
überhaupt ist. Eine andere Vorlesung zeigte den Kindern, wie eng Musik
und Mathematik zusammenhängen.
Neben der Kinder-Uni gibt es an der Uni und im Technologiepark viele
weitere spannende Angebote, bei denen Schule auf Wissenschaft trifft.
Diese Angebote reichen von Schüler:innenlaboren über Infotage bis hin
zum Frühstudium. Einen guten Überblick über regelmäßige Angebote
und aktuelle Veranstaltungen gibt die Website.
www.uni-bremen.de/schule
Wissenschaftstransfer für Kinder als zentrales Anliegen
UniTransfer unterstützt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei
ihren Kooperationsaktivitäten mit den Schulen in Bremen, Bremerhaven
und dem Umland. Die Kinder-Uni wird von der Transferstelle organisiert,
die einzelnen Vorlesungen und Workshops werden jedoch von
zahlreichen engagierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der
Universität, der Hochschulen und der Institute im Technologiepark beigesteuert.
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HORNER Magazin | Januar - Februar 2026
„Familie & Co“
Schulranzen
Aktion
Aktuelle Kollektionen
bekannter Marken
Persönliche & individuelle
Beratung
In der neuen Science Show „Achtung, Spannung!“ im Universum ®
Bremen staunen die Gäste über tanzende Alufolienstreifen
(Foto: Universum ® Bremen)
Haarsträubende Experimente
im Universum ® Bremen
Neue Science Show zum
Thema Elektrizität startet
am 31. Januar
Können Alufolienstreifen Breakdance tanzen? Wie erzeugen Blitze Melodien?
Und was lässt den Gästen im Universum ® buchstäblich die Haare
zu Berge stehen? Die neue Science Show im Universum ® Bremen, die
pünktlich zu den Zeugnisferien am 31. Januar startet, zeigt mit verblüffenden
Experimenten, wie vielfältig elektrische Phänomene sein können.
In dem rund 30-minütigen Show-Spektakel schweben beispielsweise
bunte Ballons scheinbar magisch in der Luft, und die Gäste erfahren, was
Zitteraale, Geckos und Superhelden mit Elektrizität zu tun haben. So
vermittelt die neue Science Show nicht nur Wissen, sondern sorgt auch
für jede Menge gute Laune.
Das Programm mit dem Titel „Achtung, Spannung!“ richtet sich an neugierige
Menschen ab dem Schulalter und wird täglich um 12 Uhr und
15 Uhr gezeigt. An Wochenenden, Feiertagen und in den Schulferien
finden zusätzliche Vorstellungen um 13.30 Uhr statt. Der Besuch der
Show ist im Universum ® -Ticket enthalten. Eine Reservierung ist nicht
erforderlich, die Plätze sind jedoch begrenzt.
Termine: Die neue Science Show „Achtung, Spannung!“ wird vom 31.
Januar bis 1. Juli 2026 mehrmals täglich im Universum ® gezeigt.
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HORNER Magazin | Januar - Februar 2026 55
„Familie & Co“
Kindertag im
Focke Museum
Klangwelten
Am 25. Januar lädt das Focke-Museum von 10 bis 17 Uhr zum Kindertag
für Kinder ab vier Jahren in der Ausstellung „200 Jahre“ ein – ein bunter
Tag voller Musik, Kreativität und Spaß für die ganze Familie. Von 10 bis
17 Uhr können kleine und große Besucherinnen und Besucher auf eine
spannende Rallye durch die Ausstellung gehen.
Zwischen 11 und 13 Uhr öffnet die Upcycling-Musikwerkstatt mit Gabriele
Kroll und Ruthild Huster, in der eigene Klangobjekte entstehen. Zu
verschiedenen Zeiten – um 11.30, 12.30, 15.00 und 16.00 Uhr – führt
Raymonde Decker in familiengerechten Kurzführungen durch die Ausstellung.
Am Nachmittag gibt es noch mehr Musik zum Mitmachen: Von 14 bis
16 Uhr laden die Bremer Philharmoniker in die Musikwerkstatt ein, in
der Kinder ganz frei verschiedene Instrumente ausprobieren können. Parallel
dazu können junge Tüftlerinnen und Tüftler zwischen 14.30 und
16.30 Uhr beim Ankerbau und Metallbau-Spielzeug mit Jens Buttgereit
kreativ werden.
Tickets zum Preis von 15 Euro pro Familie (einzelne Kinder oder Erwachsene:
5 Euro) sind erhältlich unter kasse@focke-museum.de oder
telefonisch unter (0421) 699 600-50.
Rüdiger Bertram & Mateo Dineen
Ninas Monster
Falsch geliefert
Nina wünscht sich nichts sehnlicher als ein Monster. Eines, das so furchterregend
ist, dass sich niemand mehr traut, sie zu ärgern. Als sie den Versandkatalog
einer Monsteragentur findet, scheint ihr Traum zum Greifen
nah. Dort gibt es kleine und große Monster, gefährliche und verspielte,
Monster in allen Farben. Das Monster namens Walter scheint Nina perfekt!
Doch als nach einer schier endlosen Wartezeit die Spedition endlich
liefert, versteckt sich in dem viel zu großen Karton nicht der furchteinflößende
Walter, sondern die ängstliche Mimi …
Erscheinungstermin: 25.02.2026
Ausgabeformat: Gebundenes
Buch, Pappband
Seiten: 160
Größe: 15,5 x 21 cm
Ab 8 Jahren
ISBN 978-3-86429-676-5
Preis: 15,– Euro
Verlag: Tulipan
»»» penguin.de
Verlosung!
2 x „Ninas Monster“
Einfach eine E-Mail bis
zum 25. Februar an:
gewinnen@magazine-bremen.de
Der Rechtsweg ist
ausgeschlossen.
»»» focke-museum.de
56
HORNER Magazin | Januar - Februar 2026
„Familie & Co“
Premiere im Theater 11: „Die Träumer“
Inklusives Stück mit Jugendlichen
Am Samstag, 24. Januar, um 18 Uhr feiert das neue inklusive Stück des
Theater 11, Faulenstraße 44–46, Premiere. Unter dem Titel „Die Träumer“
zeigen Jugendliche zwischen 13 und 20 Jahren ihre Vorstellungen
von Träumen und Wünschen.
Die inklusive Gruppe entwickelte das Stück gemeinsam mit der Regisseurin
Varvara Kuporova sowie der Tanz- und Zirkuspädagogin Stanislava
Vashkevich. Es spielen: Danylo Hrytsenko, Mykyta Kovalevskyi, Xenia
Savin, Ostap Tyshenko, Mykola Shuliar und Sofiia Sereda.
Die Texte und Szenen entstanden aus den eigenen Sehnsüchten der
jungen Menschen – nach einem Zuhause, einer Zukunft, Freundschaft,
Frieden, Freiheit und natürlich auch nach Partys. Sie träumen davon,
verstanden, gebraucht und geliebt zu werden und ihr Leben selbst zu gestalten.
Auf der Bühne stehen Jugendliche mit und ohne Behinderungen
– darunter Autismus, Down-Syndrom, ADHS oder geistige Beeinträchtigung
– sowie junge Menschen mit Migrationsgeschichte. Alle verbindet
der Wunsch, sich auszudrücken und gehört zu werden.
Körperarbeit und Objekte spielen eine zentrale Rolle: Bewegung wird
zur Sprache, der Körper erzählt, was Worte oft nicht ausdrücken können.
Mit Jugendlichen über Träume zu sprechen heißt, ihren inneren
Raum ernst zu nehmen und ihnen das Recht auf eine eigene Zukunft
zu geben. Für viele, besonders für jene mit Barrieren, wird Theater zu
einem Ort der Freiheit und Kreativität. In „Die Träumer“ begegnen sich
unterschiedliche Welten und teilen denselben Raum, dasselbe Licht, denselben
Atem – denn Träumen verbindet.
Karten zum Preis von 20 Euro (ermäßigt 15 Euro) sind unter www.lokale-momente.de
zu erhalten.
»»» theater11.de
In „Die Träumer“ bringen Jugendliche mit und ohne Behinderungen
ihre Wünsche, Visionen und inneren Welten auf die Bühne
An diesen Orten
ermög lichen wir
regel mäßig allen
unter 18 Jahren
den KOSTENLOSEN
Besuch.
Eintritt frei!
Mehr Infos und Bedingungen ( * ) unter:
www.sparkasse-bremen.de/vorteile
Stark. Fair. Hanseatisch.
Kunsthalle
Bremen
Übersee-
Museum*
Universum ®
Bremen*
kek
Kindermuseum*
Museen
Böttcherstraße
Weserburg
Focke-Museum
Hafenmuseum
botanika*
Wilhelm
Wagenfeld Haus
Atlantis
Filmtheater*
Schulmuseum
Bremen
HORNER Magazin | Januar - Februar 2026 57
„Familie & Co“
Klimaschutz ganzheitlich gedacht
Kita in Horn-Lehe erhält das Siegel „klima:kita“
Das Kinder- und Familienzentrum Carl-Friedrich-Gauß-Straße in Horn-
Lehe wurde – als eine von zwei Einrichtungen – mit dem Siegel
„klima:kita“ ausgezeichnet. Die Kita hat im Rahmen eines Pilotprojekts
der Klimaschutzagentur energiekonsens gezeigt, wie ganzheitlicher Klimaschutz
im Kita-Alltag konkret gelebt werden kann.
„Ich freue mich sehr, dass dem Kinder- und Familienzentrum das Siegel
‚klima:kita‘ überreicht wird“, sagt Ralf Stapp, Vorsitzender der Geschäftsführung
der Bremer Aufbau-Bank und Vorstand des Fördervereins der
Klimaschutzagentur energiekonsens e. V. Der Förderverein hat das Projekt
finanziell ermöglicht. „Die teilnehmenden Kitas haben eindrucksvoll
gezeigt, dass Klimaschutz bereits bei den Kleinsten beginnt.“
Das Projekt klima:kita setzt auf einen ganzheitlichen und partizipativen
Ansatz. Neben technischen Einsparpotenzialen werden auch Mobilität,
Ernährung, Beschaffung, Abfall, Wasserverbrauch sowie pädagogische
Konzepte und Alltagsroutinen betrachtet. Zu Beginn wurde ein
klima:kita-Team aus Eltern und pädagogischen Fachkräften gebildet, das
von einem Klima-Coach bei allen Schritten begleitet wurde – vom eigenen
Klimaschutzplan bis hin zur Umsetzung gezielter Maßnahmen.
„Mit klima:kita zeigen wir, dass Klimaschutz dann besonders wirksam
wird, wenn er im Alltag gelebt wird – von den Kleinsten bis zu den
Erwachsenen“, erklärt Martin Grocholl, Geschäftsführer der gemeinnützigen
Klimaschutzagentur energiekonsens. „Das Zusammenspiel aus
Bildungsarbeit, praktischen Maßnahmen und gemeinsamer Gestaltung
fördert den Erfolg des Projektes. Mit ihrem Engagement hat die Einrichtung
einen wichtigen Grundstein gelegt, Klimaschutz langfristig in der
Kita zu verankern.“
Bei klima:kita werden Kinder nicht nur einbezogen, sondern aktiv beteiligt
– etwa durch Mobilitätstage, Experimente oder Gartenaktivitäten
wie das Bauen und Bepflanzen von Hochbeeten. Auch eigene Ideen der
Kinder finden Raum. So verbindet das Projekt Bildung für nachhaltige
Entwicklung (BNE) mit einem konsequent partizipativen Ansatz.
Auch der Kita-Alltag wurde genau unter die Lupe genommen: Bei einer
Vor-Ort-Begehung identifizierte das Team Maßnahmen zur Energieeinsparung,
insbesondere in den Bereichen Strom und Heizung.
„Wir haben gelernt, wie wir unsere Photovoltaikanlage noch effizienter
nutzen können“, berichtet Gabriele Haar, Leiterin des Kinder- und Familienzentrums.
„Wenn wir energieintensive Abläufe in die Mittagszeit
legen, reduzieren wir unseren Netzstrombezug deutlich.“
energiekonsens zieht eine durchweg positive Bilanz. „Unser Ziel ist es
nun, die Erfahrungen aus dem Pilotjahr auszuwerten und klima:kita weiterzuentwickeln“,
sagt Grocholl.
Im Jahr 2026 wird das Projekt – erneut mit Unterstützung des Fördervereins
der Klimaschutzagentur energiekonsens e. V. – mit zwei weiteren
Bremer Kitas fortgesetzt, mit einem noch stärkeren Fokus auf BNE, Partizipation
und die nachhaltige Transformation des Kita-Alltags.
Die Ansprechpartnerin zum Projekt ist Hille Heumann-Klemm von der
Klimaschutzagentur energiekonsens; sie ist erreichbar unter Tel. (0421)
37 66 71 55 oder per E-Mail an heumann-klemm@energiekonsens.de
»»» energiekonsens.de
58
HORNER Magazin | Januar - Februar 2026
AOK_Logo mit Deskriptor.indd 1 12.04.22 10:59
„Familie & Co“
Der Geräuschehändler
Figurentheater – frei nach
Kathrin Rohmann
In einer Straße dieser Stadt steht ein grünes Haus. Es hat drei Stockwerke
und hier hat der Geräuschehändler seinen Laden. Ja genau, einen Laden
für Geräusche. Weil, ohne das passende Geräusch, macht das Leben
keinen Spaß! In Kisten, Fläschchen, Säckchen und Schubladen klingelt,
knarzt, flötet, summt oder quietscht es. Komm doch auch mal vorbei
und schau, ob für dich etwas dabei ist. Heute im Sonderangebot gibt es
Raunen, Kichern, Klatschen und Staunen.
Spiel: Filipp Shilovskii, Leo Mosler
Regie: Varvara Kuporova
Ferdinand von Schirach
Alexander
Wie können wir friedlich
miteinander leben?
Anhand der Geschichte eines Jungen aus der antiken Stadt Kaliste erklärt
Ferdinand von Schirach die Grundzüge der Demokratie.
Alexander erhält von den Einwohnern seiner Heimatstadt Kaliste den
Auftrag, „gute Gesetze“ zu finden. Nie wieder soll eine Tyrannei möglich
sein – und nur einem Kind traut man zu, frei von Vorurteilen gerechte
Regeln für das Zusammenleben zu entwickeln. Also macht Alexander
sich auf den Weg und spricht mit ganz unterschiedlichen Menschen:
einem Orakel, einem Modeschöpfer, einem Soldaten und einem echten
Philosophen. Schritt für Schritt nähert er sich so den Prinzipien der
Demokratie. Doch die Zeit drängt, denn der König des Nachbarreiches
droht, die Stadt zu überfallen – und nur Alexander kann das verhindern,
wenn er rechtzeitig mit guten Gesetzen zurückkehrt.
Klug, einfühlsam und humorvoll: das erste Kinderbuch von Ferdinand
von Schirach – mit liebevollen, vierfarbigen Zeichnungen des Autors.
Umschlag: Hardcover, Pappband
Seiten: 160
Format: 12,5 × 8,7 cm
Illustrator: Ferdinand von
Schirach
4-farbig mit Vignetten
Erscheint am:
25.02.2026
ISBN: 978-3-328-
30481-4
Verlag: Penguin Junior
Preis: 18,– Euro
»»» penguin.de
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Einfach eine E-Mail bis
zum 25. Februar an:
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Der Rechtsweg ist
ausgeschlossen.
Ab vier Jahren, Dauer: 40 Minuten
Nächste Termine:
Sonntag, 25. Januar jeweils um 11 und um 15 Uhr
Sonntag, 15. Februar jeweils um 13 und um 15 Uhr
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Gemeinsame
Sache
AOK Bremen/Bremerhaven und
Bremen 1860 bilden ein Team
Alle Versicherten der AOK Bremen/Bremerhaven
profitieren bei einer Neumitgliedschaft bei
Bremen 1860 gleich von mehreren Vorteilen:
• Keine Aufnahmegebühr
• Die ersten zwei Monate sind beitragsfrei
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HORNER Magazin | Januar - Februar 2026 59
„Familie & Co“
Mit der swb Bildungsinitiative unterstützt der Bremer Energiedienstleister
swb Schulen und Bildungseinrichtungen bei der Umsetzung
kreativer Projekte – Bewerbungen sind bis zum 1. März möglich
swb Bildungsinitiative
swb fördert wieder kreative
Bildungsprojekte im Land
Bremen
Bei der swb Bildungsinitiative stehen das Projekt und damit die Kreativität
im Vordergrund! Egal ob Theater, Musik, Sport, Soziales, MINT oder
Umwelt – die Jury der swb Bildungsinitiative freut sich auf spannende
Projekte, bei denen möglichst viele junge Menschen eigene Ideen einbringen
und eine Bereicherung ihres Schulalltags erleben können. Die
überzeugendsten Anträge werden mit einer Sponsoringzusage durch die
swb Bildungsinitiative honoriert.
Der Bremer Energiedienstleister swb möchte auch 2026 wieder Schulen
und Bildungseinrichtungen dabei unterstützen, kreative Projekte umzusetzen.
Einfach online bis zum 1. März unter swb.de/bildungsinitiative eine aussagekräftige
Bewerbung einreichen und mit der Projektidee überzeugen!
Kontakt: Felix Mahn, bildungsinitiative@swb-gruppe.de
Sarah Fleury
gelesen von Nina Reithmeier
Lucia – Flüsterin
der Flammen
Ungekürzte Lesung
Italien, Catania: Die dreizehnjährige Lucia führt ein ganz normales Leben,
bis sich plötzlich eine brennende Flamme in ihrem Inneren regt und
aus ihren Händen im wahrsten Sinne des Wortes Funken sprühen. Das
allein wäre schon problematisch genug, denn Feuermagie ist schon lange
verboten, aber zusätzlich jagen sie nun auch noch unheimliche Nebelwesen.
Gemeinsam mit ihrem altklugen Feuersalamander Yuki und dem
geheimnisvollen Finn flieht sie durch ein verborgenes Portal nach Flammaris,
dem einst leuchtenden Feuerland, das inzwischen von dichtem
Nebel verschluckt wird. Doch nicht nur die Gefahren kommen immer
näher, auch ihre Vergangenheit holt sie langsam ein ...
Mitreißend gelesen von Nina Reithmeier.
Ab 10 Jahren
Umfang: 450 min
Verlag: Oetinger Media
ISBN
978-3-8373-9788-8
Preis: 17,99 Euro
»»» oetinger.de
Verlosung!
2 x „Lucia –
Flüsterin der Flammen“
Einfach eine E-Mail bis
zum 15. Februar an:
gewinnen@magazine-bremen.de
Der Rechtsweg ist
ausgeschlossen.
»»» swb.de/bildungsinitiative
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HORNER Magazin | Januar - Februar 2026
„Familie & Co“
Schneeflocken basteln
Schöne Fensterdeko für kalte Tage
Wer hübsche, sechseckige Schneeflocken basteln
möchte, kann dafür die Scherenschnitt-
Vorlagen und diese Schritt-für-Schritt-Anleitung
nutzen. Damit entsteht im Handumdrehen ein
zarter Papier-Eiskristall.
Material:
Scherenschnitt-Vorlage „Schneeflocke“
Origamipapier (15 × 15 cm)
Bastelschere
kleine, spitze Schere
1. Schritt:
Zunächst wird das Origamipapier zweimal
diagonal gefaltet, sodass ein kleines Dreieck
entsteht. Anschließend wird das Papier mit der
breiten Seite nach unten gedreht.
2. Schritt:
Nun wird die rechte Spitze schräg nach oben
gefaltet (etwa im 60-Grad-Winkel). Danach
wird das Papier gewendet und die Spitze erneut
nach oben gefaltet.
3. Schritt:
Als Nächstes wird die linke Seite parallel zur
rechten Seite nach oben gefaltet. Die überstehenden
Papierspitzen können einfach abgeschnitten
werden.
4. Schritt:
Jetzt wird eine Scherenschnitt-Vorlage ausgewählt
und auf das gefaltete Papier übertragen.
Mit der feinen Schere werden die markierten
Formen ausgeschnitten. Wichtig: Die Vorlage
wird an die geschlossene Kante des gefalteten
Papiers angelegt.
Zum Schluss wird der gefaltete Zuschnitt vorsichtig
auseinandergefaltet – und die Schneeflocke
entfaltet ihre ganze Form. Nach diesem
Prinzip lassen sich viele unterschiedliche Flocken
gestalten.
Tipp:
Auch Schneemänner lassen sich auf dieselbe
Weise basteln. Dafür eignet sich die passende
Scherenschnitt-Vorlage mit Schneemann-Motiv.
HORNER Magazin | Januar - Februar 2026 61
SPORTLICHES HORN-LEHE | TV EICHE HORN
Wohlfühlorte beim TV Eiche Horn
Zum Sportverein kommen wir alle freiwillig. Und wir sind gerne hier.
Heute schauen wir auch mal genauer hin: Wo fühlen wir uns richtig gut?
Was fühlt sich (fast) wie zu Hause an?
Die Sauna im Fitnessstudio Maximum ist für viele solch ein Ort. Der
Saunaraum selbst, der Rotlichtraum, die Terrasse, die man eher im Sommer
draußen benutzt, und die Sonnenterrasse drinnen ganzjährig. Für
Gisela, Alke, Karin und die ganze Damenkombo, die sich dort mehrmals
wöchentlich trifft, ist es dort am schönsten. Besonders auch der Ausblick
vom Ruheraum ins Grüne in Richtung Rhodopark – einfach total entspannend!
Peter ist auch ein großer Fan der Sauna, aber noch mehr fühlt er sich
wohl auf der Trainingsfläche im Maximum. Dort kann er nicht nur super
entspannen – ja, trotz oder gerade wegen der körperlichen Anstrengung
–, sondern das ist auch der Ort und die Gelegenheit, mit den anderen,
die dort trainieren, ins Gespräch zu kommen. Der perfekte fitnessbezogene
Kommunikationsort.
Und Tomasz sitzt am liebsten auf der Trainerbank am Hauptplatz, mit
Blick AZ_BimbosCopyshop_02-12_Layout auf die Eiche und in das Grüne 1 drumherum. 16.11.22 12:17 Es ist Seite herrlich 1 und
beruhigend dort.
Wir lassen es uns gut gehen!
Sport macht glücklich, Essen und Trinken auch. Für den Stammtisch der
alten Herren, die nicht mehr übers Feld hüpfen, ist es inzwischen das
Panorama 1899, zu dem es sie immer wieder hinzieht. Auch die Teilnehmerinnen
der Damengruppen, die sich dort regelmäßig treffen, sind dort
fast so gerne wie in den Fitnesskursen. Oder andersrum.
Anja liebt die Bahn zum Laufen auf der Fritzewiese. Besonders, wenn
wenig los ist auf dem Platz, dann kann man dort ganz bei sich sein.
Ulrike kann sich nicht entscheiden, welcher Ort genau der beste sein
soll. Sie findet den Sportverein als Ganzes einfach prima. Nette, gute
Atmosphäre, einfach herrlich bodenständige und normale Leute. Und für
Daniel ist es der Eingangsbereich, in dem er immer wieder Leute trifft –
die Kommunikationszentrale überhaupt.
Wenn ihr selber auch solch einen Wohlfühlort bei Eiche Horn habt – das
kann auch eine Gruppe oder ein Zustand sein –, schreibt uns das gerne
an magazin@eiche-horn.de mit der Info, warum sich das dort für euch
so gut anfühlt.
Text und Fotos: Anja Riemer
PATRONE LEER?
NEU + Befüllung + Kompatibel
Tintenpartonen + Tonerkartuschen + Trommeln
62
HORNER Magazin | Januar - Februar 2026
Leichtathletik - swb-Marathon
Eiche-Runners starten in Bremen beim Marathon
guten Leistungen zeigen, dass der Teamgeist in unserem Verein stark ist
und dass Sport keine Abteilungsgrenzen kennt.
Für andere Vereinsmitglieder war es ein beeindruckendes Erlebnis, die
Laufkollegen und -kolleginnen über die gesamte Strecke hinweg zu beobachten,
anzufeuern und zu sehen, wie sie durch Bremen liefen. Dieser
Tag wird uns allen noch lange in Erinnerung bleiben und wir sind stolz
auf alle Leistungen! Der 21. SWB-Marathon fi ndet am Sonntag, 13. September
2026 statt – wir freuen uns schon darauf!
Marathonis und Halb-Marathonis laufen gemeinsam Richtung Torfkanal
(Foto: Christiane Nupnau-Herde)
Am 5. Oktober nahmen einige Mitglieder der Abteilung Leichtathletik
unseres Vereins am SWB-Marathon teil, der in diesem Jahr zum zwanzigsten
Mal stattfand und sowohl einen 10 km Lauf, einen Halbmarathon
als auch den Marathon umfasste. Die Vorfreude war groß und die Laufstrecken
boten eine hervorragende Gelegenheit, persönliche Zielzeiten
zu erreichen und mit Gleichgesinnten in den Wettkampf zu treten. Allerdings
stellte der Wind eine besondere Herausforderung dar, denn er war
während des gesamten Renntages zu spüren, was das Laufen erschwerte
und viele Teilnehmende vor zusätzliche Hürden stellte. Trotz dieser widrigen
Bedingungen ließen sich unsere Mitglieder nicht entmutigen.
Fatma Yildiz und Wilhelm Froharth, die am 10 km Lauf teilnahmen,
zeigten ausgezeichnete Leistungen und nahmen die Herausforderung
des Winds sportlich an. Albrecht Kasten, Anke Helmke, Manfred Alpers
und Wolfgang Dröge kämpften sich durch den Halbmarathon und bewiesen
enorme Ausdauer. Linus Bröcker, der sich der Distanz des Marathons
stellte, ließ sich ebenfalls nicht von den widrigen Wetterbedingungen
abhalten und erreichte sein Ziel mit Bravour. Nach hervorragender Vorbereitung
zeigten alle Läuferinnen und Läufer großen Willen und Durchhaltevermögen.
Alle erreichten den Bremer Marktplatz und ihr persönliches
Ziel – sei es der Abschluss des 10 km Laufs, des Halbmarathons
oder des Marathons. Es war außerdem erfreulich in der Ergebnisliste
zu sehen, dass auch Mitglieder aus anderen Vereinsbereichen an diesem
Event teilgenommen haben. Ihre engagierte Teilnahme und die erzielten
Athletik-Training
Athletik-Training (Kraft & Koordination) ab ca. 16 Jahren
Dienstag, 19–20.30 Uhr
Ort: Ronzelenstr. 51 (Schulsporthalle)
Lauftreff ab 15 Jahren
Mittwoch, 18–19 Uhr
Treffpunkt ist der Eingangsbereich des Sportzentrums
Zum Laufen geht es dann in die nähere Umgebung, z.B. den
Rhododendronpark. Der Lauftreff ist auch
für Anfängerinnen und Anfänger geeignet!
Lauftraining mit Tempoläufen,
Fahrtspielen und Technikübungen, ab 16 Jahren
Freitag, 18–19.30 Uhr
Treffpunkt ist der Eingangsbereich des Sportzentrums;
gelaufen wird in der Umgebung und auf der Laufbahn.
TV EICHE HORN E.V.
Berckstr. 87
28359 Bremen
E-Mail: info@eiche-horn.de
Tel.: (0421) 23 40 60
www.eiche-horn.de
HORNER Magazin | Januar - Februar 2026 63
SPORTLICHES HORN-LEHE | CLUB ZUR VAHR
Trainer Nils Hübner – motivierend, engagiert,
erfolgreich
Die wU12 mit Co-Trainer Christoph Lange beim
Raffelberger Turnier in Duisburg
Hockeynachwuchs im Aufwind
Erfolge und Begeisterung auf dem Kunstrasen
Der Hockeynachwuchs im Club zur Vahr
wächst und gedeiht – im wahrsten Sinne des
Wortes. Schon mit fünf Jahren können die
Kleinsten bei den „Picos“ ihre ersten Schritte
auf dem Hockeyfeld machen, Schläger und Ball
ausprobieren und spielerisch an die Sportart herangeführt
werden.
Ab der U8 werden die Teams erstmals nach
Mädchen und Jungen getrennt. Ab diesem
Zeitpunkt beginnt die gezielte und kontinuierliche
Förderung im CzV: regelmäßige Trainingseinheiten,
altersgerechte Technikschulung und
– ganz wichtig – zahlreiche Punktspiele und
Turniere, die entscheidend zur sportlichen Entwicklung
beitragen.
Besonders hervor tat sich im letzten Sommer
erneut die männliche U16, die eine beeindruckende
Saison hinter sich hat. Mit Platz 2 in
der Liga Bremen/Niedersachsen qualifizierte
sich das Team für die Norddeutsche Meisterschaft
– ein großer Erfolg für Spieler und
Trainer. Trainer Nils Hübner zieht ein entsprechend
positives Fazit:
„Wir haben uns selbst gefordert, noch mehr
trainiert, uns mehr abverlangt – manchmal
mühsam, aber am Ende ist das Team daran gewachsen.“
Auch die weibliche U12 kann auf eine Saison
voller Highlights zurückblicken. Unter Trainer
Adnan Zakir erreichten die Mädchen 2025
mehrere herausragende Turniererfolge:
• Turniersieg beim Herrenhauser Cup in Hannover
• Pokalsieg beim Klipper for B’s Turnier in
Hamburg
• Gewinn des „Goldenen Hockeyschlägers“
beim Raffelberger Turnier in Duisburg
• Turniersieg in Berlin
• 1. Platz bei den Bremer Meisterschaften
Eine beeindruckende Bilanz, die einmal mehr
zeigt, wie viel Leidenschaft, Teamgeist und
Trainingsfleiß in den Mannschaften steckt. Und
das sind längst nicht alle Erfolge der verschiedenen
Jahrgänge.
Kinder, die ebenfalls einmal diese unvergleichliche
„Kunstrasenluft“ oder „Hockeyhallenluft“
schnuppern möchten, sind jederzeit herzlich
zu einem Probetraining eingeladen. Alle Kontakte
und Informationen zur Schnupperzeit finden
sich auf der Vereins-Homepage unter dem
Menüpunkt Hockey / Jugend.
CLUB ZUR VAHR E.V.
Bürgermeister-Spitta-Allee 34
28329 Bremen
E-Mail: info@club-zur-vahr.de
Tel.: (0421) 20 44 80
www.club-zur-vahr.de
64
HORNER Magazin | Januar - Februar 2026
ÄRZTE & APOTHEKEN IN HORN-LEHE
ALLGEMEINMEDIZIN
Gemeinschaftspraxis Kuboschek & Kensy
Wilh.-Röntgen-Straße 6A, 28357 Bremen
(0421) 25 39 49
Dr. med. Bettina Kiel,
Gerold-Janssen-Straße 5, 28359 Bremen
(0421) 499 35 2 20
Dr. med. Tobias Klever,
Dr. med. Christine von Mering
Leher Heerstraße 1, 28359 Bremen
(0421) 23 69 77
Kurt Butschkus, Dr. med. Sabine List,
Sybille Stichweh, Dr. med. Constanze
Meentzen, Dr. med. Fabian Lührs
Am Lehester Deich 70, 28357 Bremen
(0421) 27 50 27
Dr. med. Ulrike von Rolbicki
Schwachhauser Heerstraße 367
28211 Bremen
(0421) 43 54 60
Dr. Gabriela Saxler
Leher Heerstraße 4, 28359 Bremen
(0421) 23 29 23
AUGENHEILKUNDE
AugenZentrum Bauer
Dr. Lutz und Gabriele Bauer
Leher Heerstraße 66, 28359 Bremen
(0421) 24 68 4-0
Dr. Katrin Böhm
Gerold-Janssen-Straße 7, 28359 Bremen
(0421) 23 72 01
CHINESISCHE MEDIZIN
Dr. Michael Kleiser
Gerold-Janssen-Straße 2a
28359 Bremen
(0421) 33 10 00 50
FRAUENHEILKUNDE
Dr. Kurt Glasenapp, Frank Glasenapp und
Marion Giesa
Am Herzogenkamp 3, 28359 Bremen
(0421) 24 90 24
Dr. med. Ulrike Vahl
Frauenärztin im Mühlenviertel
Gerold-Janssen-Straße 2, 28359 Bremen
(0421) 244 599 55
HALS-NASEN-OHREN
Gemeinschaftspraxis
Dr. Immo Rathcke und
Carsten Teichmann
Leher Heerstr. 1, 28359 Bremen
(0421) 24 20 20
Hals-Nasen-Ohren-Facharzt
für Erwachsene und Kinder
Jörg-Guido Schlegel
Horner Heerstr. 33, 28359 Bremen
(0421) 23 75 29
HAUTKRANKHEITEN
Maher Dibo
Leher Heerstraße 31, 28359 Bremen
(0421) 23 72 79
INNERE MEDIZIN
Dr. Ralf Böhmer, Michael Rachold und
Dr. Imke Beeck
Gerold-Janssen-Straße 5, 28359 Bremen
(0421) 23 18 44
Dr. med. Sabine List,
Dr. med. Constanze Meentzen
Am Lehester Deich 70, 28357 Bremen
(0421) 27 50 27
KINDERHEILKUNDE
Kinderärzte Leher Heerstraße
Dr. med. Torsten Spranger
Dr. med. Alexandra Hörbe-Blindt
Annette Heuermann
Leher Heerstraße 26, 28359 Bremen
(0421) 25 19 59
Dr. Peer Eike Tjarks
Horner Heerstraße 33, 28359 Bremen
(0421) 23 23 93
KIEFERORTHOPÄDIE
KFO Horn Fachpraxis für Kieferorthopädie
Dr. Sophia Lücke, Dr. Catarina Urmann
Leher Heerstraße 4, 28359 Bremen
(0421) 49181133
MUND-, KIEFER-, GESICHTS-/ ORALCHIRURG
Medizin im Mühlenviertel
Dr. Alexander Groddeck
Gerold-Janssen-Straße 5, 28359 Bremen
(0421) 518 44 568
Praxis Am Mühlenviertel
MVZ GmbH
Leher Heerstraße 77, 28359 Bremen
(0421) 20 45 45
ORTHOPÄDIE
Dr. med. Gottfried Bruhn
Horner Heerstraße 33, 28359 Bremen
(0421) 23 20 55
ZOUM | Zentrum für Orthopädisch/Unfallchirurgische
Medizin
Senay Ertür, Dr. med. Jan Leugering,
Ingmar Bock-Lührsen,
Dr. med. Inga Müller-Stahl
Gerold-Janssen-Straße 2, 28359 Bremen
(0421) 23 20 14
PLASTISCHE CHIRURGIE
Plastische & Ästhetische Chirurgie /
Handchirurgie
Prof. Dr. Christian Herold
Gerold-Janssen-Str. 5, 28359 Bremen
(0421) 67 30 69 40
PROKTOLOGIE
Fachpraxis für Proktologie
Dr. med. Andreas Oeller & Petra v. Gröning
Anne-Conway-Straße 4, 28359 Bremen
(0421) 23 15 84
PSYCHOTHERAPIE ERW.
Dr. Amir Babai
Schwachhauser Heerstraße 272 A/B,
28359 Bremen
(0421) 24 23 17
Dipl.-Psych. Zoi Burci-Block
Marcusallee 27, 28359 Bremen
(0421) 24 90 81
Dr. med. Heidrun Espig
Weyerbergstraße 21, 28359 Bremen
(0421) 24 46 716
Sigrid Herlyn
Elsa-Brändström-Straße 6, 28359 Bremen
(0421) 23 22 71
Dr. phil. Dipl.-Psych. Gabriele Junkers
Konsul-Mosle-Weg 18, 28359 Bremen
(0421) 244 94 64
PSYCHOTHERAPIE KINDER
Dipl.-Psych. Frank Bodenstein
Leher Heerstraße 56, 28359 Bremen
(0421) 24 20 63
Dipl.-Psych. Wolfgang Hartmann
Leher Heerstraße 56, 28359 Bremen
(0421) 27 48 68
SPRACHHEILKUNDE
Doris Kadiri
Riekestraße 2, 28359 Bremen
(0421) 22 33 77 4
Ulrike Schönfeld
Schwachh. Heerstr. 367, 28211 Bremen
(0421) 46 76 006
Renate Christine Traupe
Lehester Deich 77D, 28357 Bremen
(0421) 32 28 57 86
UROLOGIE
Dr. med. Reinhard Hübotter
Horner Heerstraße 33, 28359 Bremen
(0421) 23 20 66 & 23 20 67
TIERMEDIZIN
Dr. Gaby Brünnlein
Leher Heerstraße 71A, 28359 Bremen
(0421) 84821548
www.kleintierpraxis-bruennlein.de
ZAHNMEDIZIN
Deine Zahnpraxis MVZ GmbH
Leher Heerstr. 87, 28359 Bremen
(0421) 30 17 69 0
Dr. Marc Oetke
Wilh.-Röntgen-Straße 6, 28357 Bremen
(0421) 25 65 77
Dr. Hans Pfannenstiel
und Dr. Annett Rether-Pfannenstiel
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Am Herzogenkamp 3, 28359 Bremen
(0421) 34 23 23
Marc Ahlden
Edisonstraße 7, 28357 Bremen
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Prof. Dr. med. dent. Philipp Kohorst
Lilienth. Heerstraße 261, 28357 Bremen
(0421) 27 50 86
Zahnärzteteam Dr. Michael Weiß
Wilh.-Herbst-Straße 1a, 28359 Bremen
(0421) 21 01 11
Dr. Arleta Stefaniak-Brzuchalski
Upper Borg 216, 28357 Bremen
(0421) 7 49 09
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Katharina Finkemeyer und Denise Gröne
Horner Heerstr. 33, 28359 Bremen
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Zahnarzt im Mühlenviertel
Dr. Jan von Lübcke
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Zahnarztpraxis Katharina Eggers
Leher Heerstraße 26
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(0421) 24 94 84
KLINIKEN
Ambulantes OP-Zentrum Bremen
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Am Herzogenkamp 3, 28359 Bremen
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