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Wie fest hat der „tiefe Staat“ der ÖVP das Land im Griff?

FPÖ will im U-Ausschuss zur Causa Pilnacek das Netzwerk der ÖVP aufzeigen

FPÖ will im U-Ausschuss zur Causa Pilnacek das Netzwerk der ÖVP aufzeigen

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Nr. 3 . Donnerstag, 15. Jänner 2026

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Doskozils unbändiger Griff

nach der Allmacht im Land

Für Burgenlands Freiheitliche ist der Untersuchungsausschuss

zur „Neuen Eisenstädter“ Wohnbaugesellschaft höchst notwendig.

„Was hier ans Licht kommt, ist kein technisches Detail,

sondern ein Paradebeispiel für die Machtpoliitk der SPÖ“,

betonte FPÖ-Landeschef Alexander Petschnig. S. 13

Foto: FPÖ Burgenland

Wie fest hat der „tiefe Staat“

der ÖVP das Land im Griff?

FPÖ will im U-Ausschuss zur Causa Pilnacek das Netzwerk der ÖVP aufzeigen

S. 2/3

Wie sicher ist Österreichs

Stromversorgung?

Foto: staedtebund

Freiheitliche fordern Bestandsaufnahme und Schutzkonzepte – S. 4/5

PARLAMENT

Rekordpleitenjahr 2025

Über 7.000 Firmenpleiten verzeichneten

Österreichs Kreditschutzverbände im vergangenen

Jahr. Fast bei der Hälfte davon

fehlte bereits das Geld, um die Verfahrenskosten

zu decken. Und die Aussichten

sind schlecht, denn in der Industrie zeichnet

sich weiterhin keine Aufhellung am trüben

Konjunkturhimmel ab. S. 6

AUSSENPOLITIK

EU-Opfergabe für Mercosur

Das Mercosur-Abkommen zwischen

der EU und vier südamerikanischen Staaten

ist kein Freihandelsabkommen. Denn

ein solches würde „Waffengleichheit“ voraussetzen.

Diese hat aber die Europäische

Kommission mit ihren Bürokratiemonstern

zur Rettung des Weltklimas (Green Deal)

zu verhindern gewußt. S. 8/9

WIEN

Wiens Asylmilliarden

2024 stiegen die Kosten für die Mindestsicherung

auf über 800 Millionen Euro. Im Vergleich zu 2015, dem

Beginn der Masseneinwanderung, war das ein Anstieg

von rund 293 Prozent! S. 11


2 Innenpolitik

Neue Freie Zeitung

Foto: NFZ

Andreas Ruttinger

andreas.ruttinger@fpoe.at

AUS DER

REDAKTION

Mit Traditionen hat es die ÖVP

schon lange nicht mehr. Dem traditionellen

Dreikönigstreffen zum Gedankenaustausch

zwischen Bundund

Ländergrößen hat Sebastian

Kurz den Garaus gemacht. Stattdessen

hat man jetzt Luxus zur „Tradition“

gemacht. Im Vorjahr traf man

sich mit den Koalitionspartnern

zu einer „Klausur“ im Salzburger

Luxus-Fünf-Sterne-Wellnesshotel

Krallerhof. Diese Woche musste ein

Vier-Sterne-Luxus-Spa an der Wiener

Stadtgrenze genügen.

Traditionswandel

Während sich die Koalition also

selbst jeden Luxus gönnt, gibt sie

für die Österreicher den „billigen

August“. „Billigstrom“ für die Industrie

und eine „Billigspeise“ beim

Wirtn für den Pöbel.

Das Billige dabei ist, dass die Koalition

den Preisnachlass den Unternehmen

aufnötigt, aber nichts an der

drückenden Steuerlast ändert, um

für alle die Energiepreise nachhaltig

zu senken.

Beim Spritpreis kassiert der Staat

zwischen 60 und 70 Prozent ab,

beim Strom die Elektrizitätsabgabe,

eine bundesweite Verbrauchssteuer,

die 20-prozentige Umsatzsteuer, sowie

eine Erneuerbaren-Förderpauschale

und den Erneuerbaren-Förderbeitrag.

Und dann heucheln die „Wirtschaftsexperten“

bei ÖVP und Neos

Verwunderung über die anhaltend

hohe Inflation. Denn sie brauchen

diese, um einnahmenseitig das Geld

zu bekommen, für das sie ausgabenseitig

zu dumm und/oder zu unwillig

sind es einzusparen.

So setzt Stocker die Tradition von

Kurz und Nehammer fort: Er kassiert

kräftigst ab und inszeniert sich

zugleich als „großzügiger“ Almosenspender.

Nur haben das die Österreicher

schon längst durchschaut.

ÖVP will den U-Ausschuss be

FPÖ kritisiert Angriffe auf Volksanwaltschaft und Nationalratspräsident sow

Der U-Ausschuss zur Causa Pilnacek scheint den wunden Punkt

des „schwarzen Staats“ im Innenministerium getroffen zu haben.

Denn die ÖVP versuchte schon im Vorfeld durch „systematische, massive

Behinderung der parlamentarischen Kontrolle“ zu glänzen, empörte

sich der freiheitliche Fraktionsvorsitzende Christian Hafenecker.

Diese Woche startet der von den

Freiheitlichen urgierte „Pilnacek-

Untersuchungsausschuss“ des Parlaments.

Den Auftakt machte am

Mittwoch ein Lokalaugenschein

am Fundort der Leiche des ehemaligen

Sektionschefs im Justizministerium,

im niederösterreichischen

Rossatz. Dort wurde am Morgen

des 20. Oktober 2023 der Leichnam

Christian Pilnaceks in einem

knapp ein Meter tiefen Seitenarm

der Donau gefunden.

Die FPÖ legt die Arbeit im Ausschuss

bewusst chronologisch an,

betonte Hafenecker. Daher werde

mit allen Ausschussmitgliedern ein

Lokalaugenschein durchgeführt,

um sich ein Bild von der Örtlichkeit

zu machen, sowie mit einer

Befragung der damaligen Einsatzkräften

vor Ort, um die Geschehnisse

seriös aufzuarbeiten.

ÖVP will Aufklärung verhindern

Die immer massivere und untergriffigere

Kritik der ÖVP in den

letzten Tagen wertete Hafenecker

als ein klares Zeichen: „Wer kritisiert,

dass man sich gewissenhaft

mit einem Thema auseinandersetzen

will, der will am Ende des Tages

keine Aufklärung, sondern Unklarheit.

Und genau das ist das, was

ich der ÖVP auch unterstelle.“

SPITZE FEDER

Die unbegründeten Angriffe auf

die Volksanwaltschaft, im Speziellen

den freiheitlichen Volksanwalt

Christoph Luisser sowie Nationalratspräsident

Walter Rosenkranz

seien eine bewusste Eskalation und

eine Strategie, um von den Inhalten

abzulenken.

In diesem Zusammenhang erinnerte

Hafenecker an das „zufällig“

wenige Tage vor Beginn des

U-Ausschusses bekanntgemachte

staatsanwaltschaftliche Vorgehen

gegen einen ehemaligen Mitarbeiter

des Nationalratspräsidenten:

„Eigenartig ist, dass es sich dabei

um genau jene Staatsanwaltschaft

Krems handelt, die in der Causa

Pilnacek im Verdacht steht, von der

ÖVP beeinflusst worden zu sein

und deren Vorgehen jetzt genau

deshalb durch die Staatsanwaltschaft

Eisenstadt überprüft wird.“

DKT in der Koalitionsversion.

Hanebüchene Einwände

Die Kosten des Lokalaugenscheins

schlagen sich mit gerade einmal

600 bis 700 Euro für den Bus zu

Buche, stellte der FPÖ-Generalsekretär

klar. Wo das Kostenargument,

weil in Milliardenhöhe

schlagend geworden sei, war die

Blockade der ÖVP zur Aufklärung

ihrer Skandale wie dem COFAG-

Fördermissbrauch, für den Steuer-

Foto: NFZ

FPÖ-Generalsekretär Christian Hafene

mit einem Thema auseinandersetzen w

zahler noch über Jahre hinaus die

Zeche zahlen müssten.

Als besonders gravierend bezeichnete

der freiheitliche Fraktionsführer

im U-Ausschuss die

Weigerung des ÖVP-geführten

Innenministeriums, entscheidende

Akten zu liefern. „Die gesetzliche

Aktenlieferungsfrist ist bereits

am 17. Dezember ausgelaufen. Es

fehlen aber über 1.200 Seiten an

relevanten Unterlagen, darunter

der vollständige alte Bericht zur

Auswertung der Smartwatch von

Pilnacek, der uns bis heute nicht

vorliegt, obwohl er längst fertig ist.“

IMPRESSUM

Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz

Medieninhaber (Verleger) und Herausgeber:

Freiheitlicher Parlamentsklub,

Dr. Karl Renner-Ring 3, 1017 Wien

Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) – Die Freiheitlichen,

Friedrich-Schmidt-Platz 4/3a, 1080 Wien;

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Geschäftsführung, Redaktion, Verwaltung:

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Grundlegende Richtung: Informationsblatt der Freiheitlichen

Partei Österreichs (FPÖ) – Die Freiheitlichen und

des Freiheitlichen Parlamentsklubs.


Nr. 3 Donnerstag, 15. Jänner 2026

g

reits blockieren

ie die Verweigerung von Aktenlieferungen

KURZ UND BÜNDIG

Foto: NFZ

Dekadentes Schauspiel

Innenpolitik 3

Als eine „an Dekadenz nicht zu überbietende

Schmierenkomödie“ bezeichnete

FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz die

Regierungsklausur der schwarz-rot-pinken

Verliererkoalition im Vier-Sterne-Superior-

Hotel Schlosspark Mauerbach: „Während

hunderttausende Österreicher nicht mehr wissen,

wie sie ihre Rechnungen bezahlen sollen

und von einem Urlaub nur träumen können,

gönnt sich die Regierungsspitze ein Luxus-

Spa. Das ist ein Schlag ins Gesicht für jeden

hart arbeitenden Bürger in diesem Land!“

cker zur Blockade der ÖVP: „Wer kritisiert, dass man sich gewissenhaft

ill, der will am Ende des Tages keine Aufklärung, sondern Unklarheit.“

Ablenkungsmanöver

Als „Tropfen auf den heißen Stein“ bezeichneten

die beiden FPÖ-Energiesprecher

Axel Kassegger und Paul Hammerl den von

der Regierungskoalition bejubelten neuen

„Österreich-Tarif“ des Verbund-Konzerns:

„Wer heute einen minimalen Preisnachlass

als großen Wurf verkauft, versucht lediglich,

von den wahren Ursachen sowie den eigenen

Versäumnissen und Fehlentscheidungen abzulenken.“

Ohne eine grundlegende Reform

des europäischen „CO2-Ablasshandels“ werde

sich am hohen Strompreis nichts ändern.

Foto: NFZ

Dies sei keine organisatorische

Panne mehr, sondern eine „systematische,

massive Behinderung der

parlamentarischen Kontrolle durch

die Kanzlerpartei“, empörte sich

Hafenecker. Es dränge sich hier der

Verdacht auf, dass Informationen

bewusst zurückgehalten werden

sollen, um das ÖVP-Machtnetzwerk

im Staatsapparat nicht zum

Einsturz zu bringen.

FPÖ will Aufklärung

Die Freiheitlichen wollen im Untersuchungsausschuss

alle möglichen

Vertuschungsaktionen durch

die ÖVP in der Causa Pilnacek

aufklären. Sie wollen jede allfällige

politische Einflussnahme herausarbeiten

und die strukturellen Machtmechanismen

des „tiefen schwarzen

Staates“ im Sicherheits- und im

Justizapparat analysieren, kündigte

Hafenecker an. Und speziell in

Richtung ÖVP: „Wir Freiheitliche

stehen für eine konsequente parlamentarische

Kontrolle. Wir erwarten

uns eine sachliche und faktenbasierte

Aufklärungsarbeit von

allen Fraktionen. Wer aber Aufklärung

bekämpft, bestätigt den Aufklärungsbedarf

erst recht!“

Foto: NFZ

Asylirrsinn erfasst den VfGH

Als einen „weiteren unerklärlichen Kniefall

vor der Asyl-Lobby“ kritisierte der freiheitliche

Justizsprecher Harald Stefan die

jüngste Entscheidung des Verfassungsgerichtshofs

(VfGH). Der hatte nämlich entschieden,

dass die Einleitung eines Verfahrens

zur Aberkennung des Asylstatus nicht

ausreiche, um den Familiennachzug für den

betroffenen Asylwerber zu stoppen. Stefan:

„Was für ein Irrsinn! Der Staat stellt fest, dass

die Fluchtgründe für tausende Syrer weggefallen

sind, leitet Aberkennungsverfahren

ein, aber das Höchstgericht zwingt das Land

dazu, den Familiennachzug zu ermöglichen.“

SPRUCH DER WOCHE

„Es ist schmerzlich zu sehen, wie insbesondere

im Westen der Raum für echte Meinungsfreiheit

rapide schwindet.“

Foto: vatican.va

Papst Leo XIV.

11. Jänner 2026

Verhängt die EU-Kommission

jetzt auch Sanktionen gegen den

Papst wegen „Desinformation

und Fake News“ über die EU?

BILD DER WOCHE Audienz der Verliererampel, bevor sie sich

in das Luxus-Spa zur Erholung vom Regierungsstress begab.

Foto: BKA/Andy Wenzel


4 Innenpolitik

Neue Freie Zeitung

„Das Problem ist die fehlende systematische

Planung und Umsetzung.“

Für den renommierten Blackout- und Krisenvorsorgeexperten Herbert Saurugg besteht auch in Österreich

eine nicht zu vernachlässigende Blackout-Gefahr. Weniger durch Anschläge von Extremisten, als

vielmehr durch die europaweit ohne systematische Planung durchgeführte „Energiewende“. Mehr dazu

und wie jeder Haushalt für einen Blackout vorsorgen kann, erfahren sie auf www.saurugg.net

Halten Sie einen Anschlag wie in

Berlin auch in Österreich für möglich?

Oder anders gefragt: Für wie

geschützt schätzen Sie die österreichische

Strominfrastruktur ein?

Saurugg: Ein Terroranschlag,

wie zuletzt jener der „Vulkangruppe“

auf eine Berliner Kabelbrücke,

durch den Teile der Stadt tagelang

lahmgelegt wurden,

kann auch in

Österreich nicht

völlig ausgeschlossen

werden: Eine

100-prozentige Sicherheit

gibt es

nicht. Ich halte die Wahrscheinlichkeit

dafür aber für gering. Die österreichische

Strominfrastruktur ist

grundsätzlich redundant ausgebaut.

Dennoch kann es auch hier einzelne

zentrale Schwachstellen geben,

da es sich, wie etwa in Berlin, um

gewachsene Strukturen handelt. Zudem

spielte das Thema Sabotage

in den bisherigen Sicherheitsüberlegungen

wohl eine untergeordnete

Rolle. Denn letztendlich geht

es auch immer darum, die Kosten

nicht explodieren zu lassen, was

gerade in Zeiten hoher Energiepreise

noch mehr Priorität erhält.

Und letztlich gilt der militärische

Grundsatz: Wer alles schützen will,

schützt gar nichts.

Es gab diesen Sommer auch

ohne menschliches Zutun mehrere

Stromausfälle in Wien durch

Blitzeinschlag oder technische

Gebrechen in Trafostationen.

In anderen Bundesländern durch

Wind- oder Schneebruch bei Leitungen.

Hat man in Österreich

zu wenig auf die

Netzinfrastruktur geschaut?

Saurugg: Aufgrund

der sehr

hohen Versorgungssicherheit,

um die uns viele

Länder beneiden,

sind

wir verwöhnt

und

erwarten,

dass alles

immer

funktionieren muss. Das ist jedoch

unrealistisch und nicht leistbar.

Grundsätzlich gilt: Mehr geht

immer, aber auch hier kommt das

Pareto-Prinzip zum Tragen. Mit 20

Prozent des Aufwands erreicht man

80 Prozent des Erfolgs. Die restlichen

20 Prozent erfordern jedoch

häufig 80 Prozent des Aufwands,

„Eine leistbare und funktionierende Energieversorgung

ist die zentrale Basis für eine funktionierende und wohlhabende

Wirtschaft und Gesellschaft. Dazu sollte es

auch einen überparteilichen Konsens geben.“

Foto: Land Oberösterreich

weshalb man sie tunlichst meiden

sollte.

In Spanien gab es Ende April

einen echten Blackout infolge des

geförderten Booms bei der Photovoltaik.

In Österreich waren vor 15

Jahren gerade einmal bis zu 20 Redispatch-Maßnahmen

jährlich notwendig,

jetzt sind es bereits über

200. Gefährdet Europa mit dem

Zwang zum Ausbau der Erneuerbaren

seine Versorgungssicherheit mit

Strom?

Saurugg: Wir befinden uns mitten

im fundamentalen Umbau unserer

Energieversorgung. Auch

hier kann man nicht

einfach einer Seite

die Schuld

zuschieben.

Das Problem

ist vielmehr

die fehlende

systemische

Planung und

Umsetzung

der Energiewende. Diese sollte

sich nicht nur auf den Ausbau

einzelner Erzeugungsanlagen oder

-technologien konzentrieren, sondern

das gesamte System im Blick

haben und alle erforderlichen Schritte

abgestimmt vornehmen. Wie wir

wissen, fehlen nicht nur Leitungen,

die niemand haben möchte, sondern

auch Speichersysteme,

um die

wetterabhängige

Stromproduktion

zwischenzuspeichern

und dann

zur Verfügung

zu haben, wenn man sie braucht.

Dazu braucht es zusätzlich dezentrale

Funktionseinheiten mit einem

sektorübergreifenden Energiemanagement

(„Energiezellensystem“)

und einer übergeordneten Orchestrierung.

Andernfalls wird die zunehmende

Komplexität nicht beherrschbar

sein, es sei denn, wir

ignorieren die Naturgesetze und Erkenntnisse

der Evolution. Das könnte

aber auch ins Auge gehen. Ich

denke, dieser Wandel ist nicht zurückzudrehen.

Was wir beeinflussen

können, ist die Art und Weise, wie

wir ihn gestalten. Je besser das orchestriert

wird, desto günstiger und

reibungsloser wird es funktionieren.

Hier fehlt jedoch eine zentrale

Governance, die ohne Scheuklappen

und Einzelinteressen steuert.

Eine leistbare und funktionierende

Energieversorgung ist die zentrale

Basis für eine funktionierende und

wohlhabende Wirtschaft und Gesellschaft.

Dazu sollte es auch einen

überparteilichen Konsens geben.

Das fehlt mir in Österreich.

Wie kann oder soll man sich auf

einen Blackout vorbereiten, wo

doch eigentlich bereits die gesamte

Haushaltsenergie auf Strom ausgerichtet

ist?

Saurugg: Die Blackout-Vorsorge

ist eine Basisvorsorge, die dabei

hilft, unerwartete Ereignisse auf

lokaler oder überregionaler Ebene

besser zu überstehen. Zentral ist die

Akzeptanz, dass es keine hundertprozentige

Sicherheit gibt und wir

uns darauf vorbereiten sollten. Es

ist wie bei einer Versicherung, die

man hofft, nie zu brauchen. Um ein

paar Tage ohne Wasserversorgung

gut überstehen zu können, sollte

man pro Person zumindest einen

6er-Träger Mineralwasser vorrätig

haben. Dann geht es um Erste-Hilfe-

Fähigkeiten und die erforderlichen

Medikamente, um zumindest 14

Tage gut überstehen zu können.

Das Gleiche gilt für Lebensmittel:

Denn selbst wenn der Strom wieder

funktioniert, wird es nach einem

wirklichen Blackout Tage dauern,

bis die Versorgung wieder umfangreicher

anläuft. Und niemand von

uns möchte sich dann in die Schlange

mit jenen Menschen stellen, die

vielleicht schon seit Tagen nichts

mehr zu essen hatten und mit ihnen

um die wenigen Waren streiten.

Wichtig sind außerdem Taschenlampen,

Bargeld in kleinen Noten,

sowie Müllsäcke für verdorbene

Waren oder als Nottoilette. Alles

andere ist nicht so wirklich wichtig.

Ist Österre

Nach dem Blackout in Ber

Beim Strom sorgt derzeit der

Preis bei den Österreichern

für Kopfzerbrechen. Dabei wäre

das Stromnetz in Österreich

ohne korrigierende Eingriffe im

Vorjahr fast 200-mal kollabiert.

Diese permanente Gefahr ist eine

Folge der ideologisch vorangetriebenen

Energiewende, ohne

Rücksicht auf technische Möglichkeiten

und Risken für die

Stromversorgung.

Der linksextremistische Terroranschlag

in Berlin zeigte einmal

mehr die Verwundbarkeit der Energieversorgung

in Europa. Aber es

braucht nicht unbedingt Anschläge

dazu. In Wien waren im Sommer

tausende Haushalte nach einem

Blitzeinschlag in eine Trafostation

stundenlang ohne Strom, in Kärnten

brachte ein Herbststurm im

Oktober die Stromversorgung für

8.000 Haushalte zum Erliegen.

Blackout-Gefahr im System

Nicht zu vergessen der Blackout

Ende April in Spanien, der wohl

das aktuell größte Versorgungsrisiko

in Europa in den Mittelpunkt

rückte, die von der Europäischen

Kommission verordnete „Energiewende“

zur Rettung des Welt-

Foto: NFZ


Nr. 3 Donnerstag, 15. Jänner 2026

g

Innenpolitik 5

Thema

der

Woche

ich vor einem Blackout sicher?

lin fordert die FPÖ eine Bestandsaufnahme zur Stromversorgungssicherheit in Österreich

klimas. Statt steuerbaren, grundlastfähigen

Energiequellen wie

Kohle, Erdgas, Wasserkraft oder

Kernkraft baut Europa zusehend

auf „Flatterstrom“ aus Wind- oder

Photovoltaikanlagen. Die aber liefern

nur Strom, wenn der Wind

weht oder die Sonne scheint.

„Das Problem ist die fehlende

systemische Planung und Umsetzung

der Energiewende. Diese

sollte sich nicht nur auf den Ausbau

einzelner Erzeugungsanlagen

oder -technologien konzentrieren,

sondern das gesamte System im

Blick haben und alle erforderlichen

Schritte abgestimmt vornehmen“,

warnt der international renommieret

Blackout- und Krisenvorsorgeexperte

Herbert Saurugg.

Instabiles Stromnetz

Waren Anfang der 2000er Jahre

ein bis zwei Dutzend Eingriffe zur

Stabilisierung des Stromnetzes in

Österreich nötig, waren es in den

letzten 15 Jahren bereits über 200

pro Jahr.

So war Österreich 2025 bereits

über 7.000 Stunden vom europäischen

Strombinnenmarkt entkoppelt,

weil die Netzkapazitäten für

den Import nicht ausreichten. Die

Eingriffe kosteten die Stromkunden

rund 100 Millionen Euro. Werden

im Sommer zu viel Wind- und Solarstrom

erzeugt, gibt es negative

Strompreise, das heißt, Energieversorger

müssen bezahlt werden, dass

sie den Strom abnehmen. In Summe

schlagen sich die Ineffizienzen,

so Saurugg, mit Kosten von jährlich

rund einer Milliarde Euro zu Buche.

Widerstandsfähige Versorgung

„Es fehlen nicht nur Stromleitungen,

die niemand haben möchte,

sondern auch Speichersysteme,

um die wetterabhängige Wind- und

Solarstromproduktion zwischenspeichern

zu können. Dazu braucht

es ein sektorübergreifendes Energiemanagement.

Andernfalls wird

die zunehmende Komplexität

nicht beherrschbar sein“, erläuterte

Saurugg.

Daher forderten die beiden FPÖ-

Energiesprecher Axel Kassegger

und Paul Hammerl im Gefolge des

Berliner Anschlags eine Bestandsaufnahme

zur heimischen Versorgungssicherheit

mit Strom.

Die müsse unverzüglich und umfassend

prüfen und sicherstellen,

dass die österreichische Stromversorgung

wesentlich widerstands-

Enorme Schwankungen bei Wind- und Solarstromerzeugung stellen

eine Herausforderung für die Aufrechterhaltung des Stromnetzes dar.

Grafik: APG

fähiger werde. Das bedeute eine

sofortige Risikoanalyse in Zusammenarbeit

mit den Netzbetreibern

und Sicherheitsbehörden. Eine Redundanzpflicht

für die kritische Infrastruktur,

um sicherzustellen, dass

alle kritischen Versorgungskomponenten

so ausgelegt sind, dass beim

Ausfall einer Anlage oder Leitung

sofort alternative Versorgungswege

ergriffen werden können.

Wo sind die Schutzkonzepte?

Beide fordertem zudem eine Evaluierung

der Schutzkonzepte gegen

Sabotage auf diese neue Dimension

von linksextremistischer Gewalt

sowie eine Information des Parlaments

darüber binnen 90 Tage. „Es

geht hier nicht allein um technische

Anlagen, sondern um das Grundvertrauen

der Menschen in einen funktionierenden

Staat mit einer funktionierenden

Infrastruktur“, betonten

Kassegger und Hammerl.

Es gehe dabei nicht allein um

technische Anlagen, sondern um

das Grundvertrauen der Menschen

in einen funktionierenden Staat mit

einer funktionierenden Infrastruktur.

Die Verwundbarkeit von Stromnetzen

und Erzeugungsanlagen ist

keine ferne Bedrohung. Sie kann jeden

treffen und das jederzeit.


6 Parlament

Neue Freie Zeitung

Foto: NFZ

Norbert Nemeth

Klubobmann-Stv. der FPÖ

HOHES

HAUS

Vor dem Hintergrund des skandalösen

Abschlusses des Mercosur-Pakts

möchte ich auf eine

Anfrage der SPÖ-Abgeordneten

Petra Bayr an den damaligen

ÖVP-Wirtschaftsminister Kocher

erinnern: „Aktuell ist aus EU-

Kreisen einerseits zu hören, dass

es höchst unwahrscheinlich sei,

Tyrannische Tricksereien

dass das umstrittene Freihandelsabkommen

zwischen der EU

und dem Mercosur noch vor den

EU-Wahlen im Juni abgeschlossen

wird. Andererseits scheint

es die Überlegung zu geben,

das dem Grunde und dem Inhalt

nach gemischte Abkommen in

einen allgemeinen politischen Teil

(Assoziierungsabkommen) und

einen handelspolitischen Teil aufzuspalten.

Dieser Verfahrensvorgang

wird auch als ,Splitting‘ bezeichnet.

Bisher müssen gemischte

Abkommen jedoch einstimmig von

den Vertretern der Regierungen der

Mitgliedsstaaten sowie von einer

Mehrheit im Europäischen Parlament

und von allen Parlamenten

auf nationaler Ebene gebilligt werden.

Mit dieser Aufspaltung könnte

die fehlende Zustimmung einzelner

EU-Länder zum Abkommen

umgangen werden.“

ÖVP-typisch die Beantwortung

der Anfrage: „Österreich hatte

keine Einwände gegen diese Vorgehensweise.“

Durch solch eine Politik der

Zugeständnisse schafft man Präjudizien,

die uns nun, insbesondere

unseren leidgeplagten Landwirten,

auf den Kopf fallen. Es

zeigt sich, dass nur ein stetiges

Beharren auf unsere Rechte uns

vor undemokratischen Tricksereien

der EU-Kommission schützen

kann. Die „Festung Österreich“

lässt grüßen.

BUDGETPOLITIK

Sparen am falschen Platz

Als „Frontalangriff auf den hart erarbeiteten

Wohlstand der Österreicher“ bezeichnete FPÖ-

Sozialsprecherin Dagmar Belakowitsch die vom

Fiskalrat vorgelegte „Giftliste“ an Sparvorschlägen:

„Während die Regierung Milliarden für die

Asylindustrie, NGOs, sinnlose Klimaprojekte und

den Brüsseler Zentralismus verschleudert, sollen

jetzt unsere Pensionisten, Familien und die fleißigen

Pendler die Zeche für dieses Totalversagen zahlen.“

Foto: NFZ

NGO-AUFKLÄRUNG

Feige Koalitionäre

Als „Akt der Feigheit und Arroganz“

bezeichnete der FPÖ-Fraktionsführer

im „NGO-Ausschuss“

Christoph Steiner die Ankündigung

der Regierungsparteien, für

die kommende Sitzung des kleinen

Untersuchungsausschusses weder

den Innen- noch den Finanzminister

erscheinen zu lassen.

Einziger Erfolgsnachweis

beim Postenschacher

Schwarz-Rot okkupiert ungeniert Posten im staatsnahen Bereich

Was haben Bundestheater,

E-Control, Innenministerium

und Sozialversicherung gemein?

Sie fallen dem ungenierten

Postenschacher von ÖVP und

SPÖ zum Opfer.

In dem von der ÖVP okkupierten

Innneministerium wurde nicht nur

ein nebenberuflicher Versorgungsposten

für den glücklosen DSN-

Direktor Omar Haijawi-Pirchner

gefunden. Ihm wurde auch noch

das Privileg zugschanzt, als hauptberuflicher

„Sicherheitsberater“

auf die Ressourcen des Ministeriums

zugreifen zu können. „Dass

sich derselbe Mann nun als Berater

andient und zeitgleich einen

Versorgungsposten im Innenministerium

erhält, um ausgerechnet

jene Strukturen zu evaluieren, die

FOto: NFZ

Jeder zweite Schulanfänger

in Wien kann nicht ausreichend

Deutsch. Diese jüngsten Zahlen

konterkarierten die angebliche Er-

Darmann: Ex-DNS-Chef wird im

Innenministerium versorgt.

unter seiner Führung gescheitert

sind, ist Postenschacher in Reinkultur“,

empörte sich FPÖ-Sicherheitssprecher

Gernot Darmann.

Noch dreister bedient sich die ÖVP

Foto: NFZ

im Kammersystem: Wiens Wirtschaftskammerpräsidenten

Walter

Ruck soll laut Medien Familienmitglieder

in hochdotierte Funktionen

bei Sozialversicherungsanstalten

platziert haben.

Die SPÖ zieht nach

Darauf musste die SPÖ natürlich

nachlegen. Sie hievte die Molekularbiologin

und Ex-Bildungsministerin

Sonja Hammerschmid

auf den Posten der Geschäftsführerin

der Bundestheater-Holding.

Noch dreister die Vorgangsweise

der SPÖ bei der „Nachfolge“ in der

Aufsichtsbehörde E-Control: Dort

soll ausgerechnet Michael Strebl,

derzeit Vorsitzender der Geschäftsführung

der Wien Energie, zukünftig

die Strom- und Gas-Regulierungsbehörde

leiten.

Pinker Bildungsbankrott mit Ansage

folgsbilanz von Neos-Bildungsminister

Christoph Wiederkehr, der

ja zuvor fünf Jahre in der Bundeshauptstadt

in diesem Ressort geschlafen

hat.

„Sprachdefizite, Disziplinverlust,

Parallelgesellschaften und

der Niedergang des Leistungsprinzips

seien kein Zufall, sondern das

Resultat politischer Realitätsverweigerung“,

hielt FPÖ-Bildungssprecher

Hermann Brückl dem

Neos-Minister den Spiegel der

Realität vor. Unter seiner Verantwortung

wurde, garniert mit flotten

Sprüchen und großen Vorsätzen,

aus der Schule ein leistungsfeindliches

Experimentierfeld für linke

Gesellschaftsträumereien.

„Aufgrund der geduldeten Masseneinwanderung

werden unsere

Kinder in den Schulen nicht nur

zunehmend zu Fremden im eigenen

Land, sondern es leidet auch

die Qualität der Bildung massiv

unter einem derartig hohen Anteil

von Schülern ohne ausreichende

Deutschkenntnisse. Doch anstatt

die richtigen Konsequenzen zu ziehen,

marschieren Verliererampel

und Wiederkehr weiter in die falsche

Richtung, indem sie Deutschförderklassen

über die Hintertür

abschaffen“, empörte sich Brückl.


Nr. 3 Donnerstag, 15. Jänner 2026

g

Die Bilanz 2025 ist für den Wirtschaftsstandort Österreich verheerend.

Nach fast drei Jahren Rezession folgte auf den Verlust von

knapp 21.000 Arbeitsplätzen in der Industrie ein neuer Pleiten- und

Arbeitslosenrekord im Vorjahr.

Parlament 7

7.156 Pleiten kosteten 21.000 Arbeitsplätze

Der Offenbarungseid für das wirtschaftspolitische Totalversagen der Verliererkoalition

Insgesamt wurden nach Auskunft

der Kreditschutzverbände im Vorjahr

4.189 Insolvenzverfahren eröffnet.

2.967 Insolvenzanträge wurden

abgewiesen, weil nicht einmal

ein ausreichendes Vermögen zur

Deckung der Verfahrenskosten vorhanden

war. Also in Summe 7.156

Pleiten, womit der bisherige historische

Höchstwert aus dem Jahr

2024 übertroffen wurde.

Verantwortungslose Regierung

Aber diese verheerende Bilanz

für den Wirtschaftsstandort Österreich

dürfte sich noch dahinziehen.

Das erwartet jedenfalls der FPÖ-

Industriesprecher Axel Kassegger

angesichts der neuesten Zahlen des

„Industriebarometers“ der Unternehmensberatungsfirma

Ernest &

Young (EY): „Der erneute Umsatzrückgang

bereits im zehnten Quartal

in Folge sowie der Verlust von

knapp 21.000 Arbeitsplätzen binnen

nur eines Jahres sind ein dramatischer

Offenbarungseid für das

Totalversagen der schwarz-rot-pinken

Verliererkoalition.“

Dieser katastrophale Befund

werde zudem durch den aktuellen

Wifo-„Konjunkturtest“ untermauert,

der nicht nur eine anhaltend

schlechte Stimmung in der Industrie,

sondern auch eine weitere deutliche

Eintrübung im Bauwesen dokumentiere,

erläuterte Kassegger.

Höchst skeptisch zeigte sich der

FPÖ-Industriesprecher mit Blick

auf die dieswöchige Klausur der Regierungsspitze,

bei der der „weitere

Kampf gegen die Inflation und die

Totalschaden in der SPÖ,

aber keiner wills merken

Sogar die SPÖ-freundlichen

Journalisten in den Mainstreammedien

pfeifen es bereits von den

Dächern: Die SPÖ hat sich unter

Andreas Babler in einen katastrophalen

Zustand hineinmanövriert,

als Verkörperung des unterirdischen

Zustands der gesamten Verliererkoalition.

„Eine Partei, die sich nicht selbst

unter Kontrolle hat, kann kein Land

regieren“, kommentierte Generalsekretär

Michael Schnedlitz die

jüngsten Entwicklungen in der

SPÖ und in der Regierung.

Anstatt sich um die Sorgen und

Nöte der Österreicher zu kümmern,

seien die Genossen nur noch mit

sich selbst, mit Postenschacher und

internen Machtkämpfen beschäftigt.

In Vizekanzler Babler ortete der

FPÖ-Generalsekretär die „personifizierte

Ursache“ dieses Chaos. Dessen

desaströse Umfragewerte seien

kein Zufall, sondern das Ergebnis

seiner politischen Fehlleistungen:

„Bablers Bilanz als Vizekanzler ist

ein glattes Nicht genügend und das

auch nur, weil es keine schlechtere

Note gibt. Er ist der Kapitän auf

Schnedlitz: Politischer Totalschaden

in der SPÖ.

einem sinkenden Schiff, das er

selbst auf Grund gesetzt hat.“

Dass der ÖVP-Bundeskanzler

Christian Stocker diesem Treiben

tatenlos zusehe und selbst in der

Versenkung verschwinde, zeige

zudem, dass es um die Volkspartei

nicht viel besser bestellt sei: „Damit

erbringen ÖVP und SPÖ den

klaren Beweis, dass diese Regierung

bereits nach neun Monaten

komplett am Ende ist!“

Die Österreicher haben sich eine

funktionierende Regierung verdient

und keine Dauerkrisensitzung

auf Staatskosten. Daher müsse dieses

traurige Schauspiel ein baldiges

Ende haben, über Neuwahlen.

Foto: NFZ

Kassegger: Koalition handelt verantwortungslos und fahrlässig.

Stärkung des Wirtschaftsstandorts“

am Programm stehen sollten: „Angesichts

eines bereits dritten Rezessionsjahres

und eines fünften Stagnationsjahres

ist dieses Vorgehen

schlichtweg verantwortungslos und

wirtschaftspolitisch fahrlässig!“

Christoph Luisser: Bericht

aus der Volksanwaltschaft

Viele Ungereimtheiten

im Fall Pilnacek

„Die gänzliche oder teilweise

Ablehnung unseres Ersuchens um

Aktenlieferung lässt erkennen,

dass sich die verantwortlichen

Bundesminister Gerhard Karner

und Anna Sporrer in Wirklichkeit

über die Verfassung hinwegsetzen,

anstatt ihr zu dienen“, kritisierte

Volksanwalt Christoph

Luisser die ÖVP-geführte Bundesregierung.

Er forderte daher

eine gesetzliche Regelung zur

Durchsetzung der Kooperationspflicht

anderer Ministerien mit der

Volksanwaltschaft.

Dennoch fand er zahlreiche

Ungereimtheiten bei der „Aufklärung“

des Todes des Sektionschefs

im Justizministerium. Die

Polizei habe bereits am Todestag

Pilnaceks aufgrund der von der

Gemeindeärztin angeordneten

Obduktion keinen Grund, einen

Suizid anzunehmen. Auch bei der

Obduktion stellten die Gutachter

keinen Suizid fest, sondern einen

Tod durch Ertrinken. Eindeutige

Was es jetzt sofort brauche, sei

eine Revision des EU-Emissionshandelssystems

sowie des nationalen

Emissionshandelsgesetzes,

verbunden mit einem echten Entlastungsbudget

für die energieintensive

Industrie für 2026 und 2027.

Hinweise auf Gewalteinwirkung

wurden nicht gefunden, allerdings

wurden anhand der vielen Verletzungen

Vermutungen angestellt.

„Es wurde in den polizeilichen Ermittlungen

bereits von Anfang an

ein Suizid angenommen, obwohl

es dafür keine Anhaltspunkte gab,

anstatt ordentlich zu ermitteln“,

kritisierte Luisser die gravierenden

Verstöße gegen die kriminalpolizeiliche

Pflicht zur Durchermittlung

in solchen Fällen.

Die Polizei hätte solange ermitteln

müssen, bis sie von der

Staatsanwaltschaft neue oder andere

Anweisungen erhalten hätte,

fasst Luisser die Kritikpunkte der

Volksanwaltschaft zusammen:

„Warum hat man eine Obduktion

abgelehnt und ist auf der falschen

Spur geblieben?“

Foto: NFZ

Foto: NFZ


8 Außenpolitik

Neue Freie Zeitung

Foto: NFZ

Petra Steger

Bleibt die EU als Hort des

Klimakommunismus über?

Am 7. Jänner 2026 hat Präsident

Donald Trump die US-Beteiligung

am grundlegenden UN-Klimavertrag

von 1992 (UNFCCC) sowie

an insgesamt 66 internationalen

Organisationen zurückgenommen,

weil deren Arbeit den nationalen

Interessen der USA schade.

Da vor den USA schon die Wirtschaftsgroßmächte

China und Indien

vom selbstzerstörerischen Klimarettungszug

abgesprungen sind,

forderte der freiheitliche EU-Abgeordnete

Roman Haider einen

Rückzug der EU aus diesen Verträgen:

„Als Mitglied des Umweltund

PfE-Sprecher im Transportausschuss

sehe ich jeden Tag, wie die

Fesseln, die sich die EU durch die

UN-Klimaabkommen selbst angelegt

hat, unsere Wirtschaft erdrosseln

und den Wohlstand zerstören.“

Unter Ursula von der Leyen habe

sich die Klimagesetzgebung zu

einem allesumspannenden Kontrollinstrument

entwickelt, das massiv

in den Alltag von Bürgern und

Unternehmen eingreife und alles

FÜR ÖSTERREICH IM EU-PARLAMENT

Eiskalter Brennpunkt

internationaler Politik

Es ist eiskalt jenseits des Polarkreises.

Bis zu 28 Grad unter Null

zeigt das Thermometer für Pituffik

im Februar. Der Ort liegt auf

Grönland und das macht ihn zu einem

der derzeit heißesten Flecken

internationaler Politik. Pituffik

ist die größte US-Militärbasis im

Polarkreis, politisch gehört Grönland

jedoch zu Dänemark. Das war

bisher kein Problem. Doch diese

Zeiten sind offenbar vorbei, immer

deutlicher fordert die Trump Administration

die Abtretung Grönlands

an die USA. In Dänemark sorgt

dies nicht mehr nur für Verstim-

Foto: EP

mungen. Jahrzehntelang war die

NATO-Mitgliedschaft der wesentliche

Eckpfeiler der Verteidigung für

das nordeuropäische Land.

Dänemark ist auch Mitglied

der EU und die hat ebenfalls eine

Beistandspflicht verankert. Eine

verwirrende Lage, die im Zweifel

aber niemanden mehr interessiert.

Ein Angriff auf Grönland würde

dann von den meisten EU Ländern

als Angriff auf einen Mitgliedsstaat

verstanden werden.

Was heißt das für Österreich?

Von unserer, in der Verfassung verankerten,

Neutralität abgesehen,

die uns ohnehin jede militärische

Unterstützung verbietet, gibt es

durchaus Grund für politische

Sympathien mit Dänemark. Als

Freiheitliche bekennen wir uns

zum Selbstbestimmungsrecht der

Völker: Grönlands Zukunft sollte

von den Grönländern entschieden

werden, ob sie zu Dänemark oder

den USA gehören wollen. Bis dahin

muss Deeskalation und Diplomatie

das Gebot der Stunde sein, egal wie

kalt es in der Arktis ist.

teurer, aber nichts besser mache,

betonte Haider. Je isolierter die EU

international mit ihrem Klimafundamentalismus

dastehe, umso mehr

würden die eigenen Bürger und die

eigenen Unternehmen geknebelt,

warnte Haider: „Es ist höchste Zeit,

dass die EU-Kommission endlich

wieder das tut, wofür sie ursprünglich

gegründet wurde: Fairen Wettbewerb

sichern, mehr Freiheit für

Bürger und Unternehmen schaffen

und die Interessen Europas nach

außen kraftvoll vertreten!“

Haider: Raus aus Klimaabkommen.

Milliardenschwere „

zum Nachteil von E

Mercosur-Abkommen zeugt vom Vernichtungswill

Zuerst fesselten die Bürokraten

in der EU-Kommission

Europas Wirtschaft und Bauern

mit einer Flut an Verordnungen,

um sie dann mit „Förderungen“

in ein „Freihandelsabkommen“

mit Südamerika zu locken. Die

Freiheitlichen kritisierten das

Mercosur-Abkommen scharf,

insbesondere die verräterische

Rolle der Volkspartei. Diese

spielt sich in Wien als Retter der

Bauern auf, die sie aber dann in

Brüssel hemmungslos verkauft.

Es gibt ein Missverständnis über

das Mercosur-Abkommen. Weil

Brüssel, die Neos und die Mainstreammedien

propagieren, dass es

dabei um Freihandel ginge, werde

das von der Masse auch noch geglaubt.

Aber das ist schlichtweg falsch.

Freihandel setzt nämlich voraus,

dass beide Seiten in der Lage sind,

frei zu handeln. Aber dem ist nicht

so. Die EU überreguliert die eigene

Landwirtschaft in die Abhängigkeit

von Förderungen und öffnet

anschließend den Markt für Produzenten,

die ein derart überbordendes

Regulierungsregime gar nicht

kennen.

Vielmehr gleicht das „Mercosur-

Abkommen“, so Kritiker, einer

„innovativen Form der Entwicklungshilfe“:

Europa hilft südamerikanischen

Farmern und Rinderzüchtern,

indem es die eigenen

opfert. Europas Landwirte arbeiten

nämlich unter einer schier unüberschaubaren

Anzahl an Auflagen,

die vom Umweltschutz, Flächenstilllegungen,

Düngeverordnungen,

Tierwohlstandards und, nicht

zu vergessen, den klimarettenden

CO2-Bilanzen geprägt sind.

Foto: NFZ

Ende der trügerischen Idylle: Österreic

Konkurrenz nicht mithalten können, wa

Benachteiligung unserer Bauern

Das gleicht einem 100-Meter-

Sprint, bei dem der europäische

Teilnehmer Bleischuhe anziehen

muss und ihm das als Fairness gepredigt

wird. Dieselben Institutionen,

die die europäischen Bauern

strangulieren, erklären nach

Abschluss des Mercosur-Abkommens,

dass man diese nun mit Subventionen

retten werde. Mit 45

Milliarden Euro soll Europas Bauern

ihre Vernichtung schmackhaft

gemacht werden.

Und so erklärte FPÖ-Bundesparteiobmann

Herbert Kickl den

Tag der Unterzeichnung des Abkommens

zum „schwarzen Tag für

Österreichs Landwirtschaft“ und

einen beispiellosen Verrat an unserer

Bevölkerung: „Während unsere

Bauern unter einer Lawine an Vorschriften,

Zertifikaten, Regularien

und dem absurden Green-Deal-

Wahn der EU begraben werden,

flutet man unseren Markt mit Bil-

Europas und Österreichs Bauern solle

bel im Wettbewerb mit zwei der größte


Nr. 3 Donnerstag, 15. Jänner 2026

g

Entwicklungshilfe“

uropas Bauern

en Brüssels gegenüber Europas Bauern

hs kleinstrukurierte Landwirtschaft werde mit der südamerikanischen

rnten die FPÖ-Agrarsprecher Peter Schmiedlechner und Albert Royer.

ligstprodukten aus Südamerika.

Fleisch von Tieren aus Massentierhaltung

mit niedrigsten Standards,

für die unsere Bauern bestraft würden

– all das soll bald in unseren

Regalen landen.“

„Tour de Farce“ der ÖVP

Besonders scharf ging Kickl

mit der ÖVP ins Gericht, die bei

Mercosur einmal mehr eine „Tour

de Farce“ aufs Brüsseler Parkett

legte. Es sei an Heuchelei nicht zu

überbieten, wie die selbsternannte

„Bauernpartei“ in Österreich den

Beschützer der Landwirte mime,

n trotz auferlegter EU-Bürokratieknen

Rindfleischproduzenten bestehen?

Garfik: Land schafft Leben

aber im gleichen Atemzug sie den

Brüsseler Bürokraten zum Fraß

vorwerfe: „Die ÖVP hat unsere

Bauern verraten und verkauft.

Das ist das ultimative politische,

erniedrigende Armutszeugnis für

diese Partei!“

In dieselbe Kerbe schlugen der

freiheitliche Agrarsprecher Peter

Schmiedlechner und sein Stellvertreter

Albert Royer. Täglich würden

neun Bauernhöfe in Österreich

zusperren, während die ÖVP eine

„heile Welt“ vorgaukeln würde:

„Während unsere Bauern wegen

des Handelsabkommens Mercosur

und mit Billiggetreide-Importen

aus der Ukraine mit einem Preisverfall

zu kämpfen haben, tanzen

die ÖVP-Bonzen am Bauernbundball.

Sie gaukeln da die heile Welt

vor und gleichzeitig kämpfen die

Bauern ums Überleben!“

Schmiedlechner erinnerte, dass

ein freiheitlicher Antrag zur Einholung

eines EuGH-Gutachtens

zu Mercosur von der ÖVP vertagt

worden sei. Royer, selbst Milchbauer

im steirischen Ennstal,

warnte vor den dramatischen Folgen

von Mercosur für Österreichs

kleinstrukturierte Landwirtschaft

und den Tourismus: „Viele Betriebe

in den benachteiligten, aber

touristisch genutzen Bergregionen,

werden aufgeben müssen.“

KURZ UND BÜNDIG

Brüssel will EU-Armee

Außenpolitik 9

Mit scharfer Kritik reagierte die freiheitliche

EU-Abgeordnete Petra Steger auf die

jüngsten Vorstöße des europäischen Verteidigungskommissars

Andrius Kubilius, der

erneut für die Schaffung einer gemeinsamen

EU-Armee forderte: „Verteidigungspolitik

ist Kernaufgabe der Nationalstaaten und eine

Frage der Souveränität.“ Die Europäische

Union sei als Wirtschafts- und Kooperationsprojekt

gegründet worden – nicht als Verteidigungs-

oder Militärunion, erinnerte Steger.

Besonders gravierend seien die Folgen für

Staaten mit Sonderstatus, wie etwa Österreich. „Wer schützt die österreichische

Neutralität vor dem Zugriff Brüssels?“, fragte Steger.

Stirbt Europa aus?

Foto: EU

Europas Geburtenraten sind 2024 auf Rekordtiefstände

gesunken. In Österreich und

Deutschland ist der Rückgang „weit überdurchschnittlich“.

Das Nachrichtenportal

„Euronews“ spricht bereits vom „Weg zum

Aussterben“. Für den FPÖ-Europaabgeordneten

Gerald Hauser sind die Ursachen klar:

Prekäre Arbeitsverhältnisse, wirtschaftliche

Unsicherheit, astronomische Immobilienpreise,

eine zunehmend kinderfeindliche

Gesellschaft sowie fehlende familienpolitische

Anreize. Er kündigte eine Anfrag an die EU-Kommission an, welche

Maßnahmen sie gegen den demografischen Einbruch setzen wolle.

Milliarden für NGOs und

Migrationsförderer

In einer „geopolitisch enorm zugespitzten

Situation“ brauche es

ausreichend Mittel für Brüssel um

den „Wohlstand und die Wettbewerbsfähigkeit

in Österreich als

auch in der EU“ zu erhalten, erklärte

SPÖ-Finanzminister Markus

Marterbauer zuletzt im Finanzausschuss.

Daher wertete er neue

EU-Steuern „grundsätzlich positiv“.

Der freiheitliche Delegationsleiter

im Europäischen Parlament

Harald Vilimsky lehnte „neue Steuern

für Brüssel“ generell ab, da der

Kommission genügend Geldmittel

zur Verfügung stehen würde. Sie

müsse es nur für die richtigen Zwecke

ausgeben. Aber das tue sie einfach

nicht.

So will Brüssel im neuen Budgetrahmen

von 2028 bis 2034 die

Förderung von Nichtregierungsorganisationen

(NGOs) auf rund 8,5

Milliarden Euro versechsfachen!

Zuletzt habe die EU-Spitze auch

Milliarden Euro an „Hilfen“ für

Jordanien, den Libanon und Syrien

versprochen, erinnerte Vilimsky:

Foto: NFZ

„Während die Menschen in Europa

unter steigenden Lebenshaltungskosten,

Inflation und hoher

Steuerbelastung leiden, zeigt die

EU-Kommission einmal mehr ihre

Bereitschaft, mit dem Scheckbuch

durch die Welt zu ziehen.“

Diese Staaten würden bereits seit

Jahren umfangreiche Unterstützung

aus EU-Mitteln erhalten, ohne dass

es zu einem nachweisbaren Rückgang

der illegalen Migration oder

zu einer nachhaltigen Entspannung

der Konfliktlage gekommen wäre.

Marterbauer will noch mehr Steuern.

Foto: NFZ


10 Leserbriefe

Neue Freie Zeitung

TERMINE

Jänner

17

Jänner Juni

21

Neujahrstreffen in

Klagenfurt

Neujahrsempfang

der FPÖ Mariahilf

LESER AM WORT

Abschiebung sofort

Bezüglich Migration möchte ich

vorschlagen, jeden kriminell gewordenen

Migranten SOFORT außer

Landes zu bringen und nicht

völlig unsinnige und noch dazu teure

Verhandlungen zu inszenieren!

Es wird allerhöchste Zeit, auch

bei kleinen Delikten, wie Diebstahl

diese Maßnahmen anzuwenden!

Diese Individien, die nicht willens

sind, sich bei uns korrekt zu verhalten,

haben in unserem Land einfach

nichts zu suchen. Es braucht auch

keine teuren Deutschkurse oder Integrationsmaßnahmen,

denn diese

Leute haben um Asyl angesucht

und das heißt immer noch „Schutz

auf Zeit“. Zumindest in gewissen

Regionen, aus deren Ländern

sie gekommen sind, herrscht kein

Krieg oder droht ihnen keine Verfolgung

mehr.

Klaus Gumpoltsberger, Hallein

Abschiebungen sind möglich

Abschiebungen von ausreisepflichtigen

Asylsuchenden setzen

einen komplizierten, langwierigen

bürokratischen Aufwand voraus,

weil hierfür eine Absprache zwischen

den Behörden Österreichs

und des Heimatlandes Voraussetzung

ist. Es gibt aber eine Gruppe

von ausreisepflichtigen Personen,

die der Heimatstaat gerne zurücknehmen

würde, Syrer. Diese Leute

haben mit den Sturz des Assad-

Regimes ihre Aufenthaltsberechti-

gung und den Asylgrund verloren.

Wenn diese Leute der Mehrheitsbevölkerung

in Syrien angehören,

also Araber islamischen Glaubens

sunnitischer Ausrichtung sind,

dann ist ihre Heimreise nach Syrien

ganz problemlos. Dann wird ihnen

dort keine weitere Benachteiligung

gegenüber der dort lebenden Bevölkerung

drohen. Und die Heimat

braucht alle für den Wiederaufbau.

Es ist die Aufgabe der Asylbehörden,

diesen Assad-Flüchtlingen

den Asylstatus abzuerkennen, ihre

Ausweisung auszusprechen und

Unterstützungsleistungen an sie

einzustellen. Wenn dann aber trotzdem

eine freiwillige Ausreise nicht

erfolgt, wäre das Abschiebeverfahren

einzuleiten.

Peter F. Lang, Wien

Abzockerkoalition

Wir werden schon wieder von

der Regierung belogen. Sie behaupten,

dass die kalte Progression

abgeschafft wurde und dass die

SPÖ die Abschaffung rückgängig

machen will. Die zweite Hälfte des

Satzes stimmt leider, denn die SPÖ

wurde zur reinen Abzockerpartei,

die das Wort „Sparen“ nicht kennt.

Dass die kalte Progression abgeschafft

wurde, ist eine reine Lüge,

denn die kalte Progression gibt es

nach wie vor – man hat sie nur

um ein Drittel „gemildert“. Abgeschafft

hat diese trolle Regierung

jetzt nur die Mehrwertsteuer auf

Kondome und Tampons. Eine wahre

Heldenleistung, angesichts der

explodierenden Lebensmittelpreise.

Sollen die Bürger statt Milch,

Brot und Eiern jetzt Kondome

und Tampons essen oder mit diesen

einheizen, damit sie nicht frieren?

Darüber freuen sich besonders

die Pensionisten, die bisher zu

den treuesten SPÖ-Wählern gehört

haben. Dieser Trick ist so wie der

bei den Energie- und Mietpreisen:

Preissteigerung um 40 Euro, dann

Ersparnis vier Euro. Von den höheren

Preisen spricht man nicht, aber

über die lächerliche Reduktion von

vier Euro wird ein riesiges Theater

gemacht. Bemerkt diese Regierung

nicht, wie sie sich selbst lächerlich

macht und wie sie das Volk „verarscht“?

Oder hält sie das Volk für

so blöd, dass es diese miesen Tricks

nicht durchschaut?

Stephan Pestitschek Strasshof

Mercosur-Abkommen

Dem Mercosur-Abkommen wurde

jetzt zugestimmt. In den beteiligten

Ländern Südamerikas gelten

deutlich niedrigere Standards,

produziert wird vor allem billig

und in großen Mengen. Genau diese

Produkte drängen nun auf unseren

Markt. Wer so handelt, opfert

Landwirtschaft, Tierwohl und Versorgungssicherheit

für kurzfristige

Handelsinteressen. Das sollte man

offen benennen.

Ernst Pitlik, Wien

Leserbriefe: redaktion.nfz@fpoe.at

„Von Timon bis Pilnacek

- Volksanwalt Luisser

bleibt dran!“

Das FPÖ Klubradio

„Koit is! Werden wir

künftig genug Energie

haben und zu welchem

Preis?“

Das FPÖ Klubradio

„Auch mit seelenloser

Architektur kann man Gesellschaftpolitik

betreiben!“

Das FPÖ Klubradio

„Haben Linke den Jungen

unsere kulturellen

Traditionen abgewöhnt?

Das FPÖ Klubradio

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Nr. 3 Donnerstag, 15. Jänner 2026

g

WIEN

Mindestsicherungskosten

seit 2015 verdreifacht!

Stadtrechnungshof entlarvt SPÖ-Ludwigs „Asylmilliardengrab“

Wien 11

WIENER SPAZIERGÄNGE

von Hannes Wolff

Im Jahr 2024 stiegen die Kosten

für die Mindestsicherung auf

über 800 Millionen Euro, so viel

wie noch nie zuvor. Im Vergleich

zu 2015, dem Jahr der Masseneinwanderung

aus dem arabischen

Raum, war das ein Anstieg

von rund 293 Prozent!

Der aktuelle Bericht des Wiener

Stadtrechnungshofs bestätigte die

jahrelangen, vergeblichen Warnungen

der Wiener Freiheitlichen: In

Summe gab die Stadt Wien 2024

eine Milliarde Euro für sogenannte

„Flüchtlinge“ aus.

„Das ist eine Ungerechtigkeit gegenüber

den steuerzahlenden Wienern,

die nicht mehr wissen, wie sie

mit ihrem Geld auskommen sollen,

aber für dieses finanzpolitische Harakiri

bis aufs letzte ausgepresst

werden“, empörte sich der Wiener

FPÖ-Chef Dominik Nepp.

Magnetwirkung für Asylanten

Dieses finanzielle Desaster ist das

direkte Ergebnis einer Politik der

Magnetwirkung. Wien übererfüllt

als einziges Bundesland seine Aufnahmequote

massiv und lag Ende

2024 bei einer Quote von absurden

209 Prozent. Nicht genug damit:

Nepp: SPÖ-Asylpolitik verdreifachte die Kosten seit 2015.

Der Stadtrechnungshof deckt auf,

dass SPÖ-Bürgermeister Ludwig

quasi eigene Personengruppen definiert,

die er in die Wiener Grundversorgung

übernimmt, obwohl

der Bund hierfür jede Kostenbeteiligung

verweigert. „Die SPÖ hat

ein System geschaffen, aus dem

ein Ausländer nicht herausfällt. Als

Beispiel sei die ,Aufenthaltsberechtigung‘

genannt, limitiert auf 12

Monate, die nach Ablauf zu einer

,Niederlassungsbewilligung‘ werden

kann“, zitierte Nepp aus dem

Bericht. Und es gebe keinen Datenabgleich

mit dem Melderegister

und keine Kontrolle, ob arbeitsfähige

Migranten überhaupt dem Arbeitsmarkt

zur Verfügung stehen.

Nichts aus den

Fehlern gelernt

Der Bericht des Wiener Stadtrechnungshofs

deckte auch auf,

dass die Stadt Wien nichts aus dem

Skandal um den Fördergeldbetrug

durch Kindergarten-Erhaltervereine

gelernt habe. Geschweige denn,

dass die Stadt bestimmungswidrige

verwendete Fördergelder zurückforderte.

„Millionen an Steuergeld

wurden für Privatflüge, Luxusessen,

Kettensägen und Pelzmäntel

verbrannt und das alles unter den

Augen einer völlig versagenden

MA 10“, kritisierte FPÖ-Klubobmann

Maximilian Krauss.

Foto: NFZ

Von der Rotenturmstraße ging

ich diese Woche die Wollzeile

hinunter Richtung Lueger-Platz,

wo die Grünen freundlicherweise

das Denkmal des populären Bürgermeisters

stehen ließen. Und

ich stellte freudig fest, wie viele

Geschäfte da noch in österreichischer

Hand existieren. Leider

gibt’s den sagenhaften Böhle,

einen Delikatessenladen erster

Güte, seit dem 16er Jahr nicht

mehr.

Leicht wegzudenken

Und unten beim Simpl fiel mir

der Sobotka ein, der hier jahrelang

aufgetreten ist. Der ist ein

Jahr später gestorben. Werner hat

er geheißen. In der Josefstadt ist

er aufgetreten, mit dem Qualtinger

im Theater am Kärntnertor,

und an der Seite von Lore Krainer

war er aus der 2009 vom ORF

umgebrachten Sendung „Der

Guglhupf“ nicht wegzudenken.

Letztes Jahr hatte noch ein

anderer Sobotka, dieser namens

Wolfgang und von Beruf

ÖVP-Politiker, Hochsaison. Und

bisher sind ziemlich heftige Affären

seine treuen Wegbegleiter.

Aber er grinst erhaben über

seine Ankläger. Doch ein gewisser

Herr Pilnacek könnte ihn jetzt

grad sein letztes Amtsstünderl

kosten.

Beim Plachutta hab ich ein

Achterl auf ihn geleert. Im Gegensatz

zum Namensvetter

Werner ist dieser Wolfgang nämlich

leicht wegzudenken.


12 Länder

Neue Freie Zeitung

OBERÖSTERREICH

Pflegestrategie 2026

Oberösterreichs schwarz-blaue

Landesregierung setze mit der

„Pflegestrategie 2026“ neue Maßstäbe

für ein Altern in Würde,

zeigte sich der freiheitliche Klubobmann

Thomas Dim überzeugt.

Besonders begrüßte er die Fortsetzung

der Fachkräfte- und Ausbildungsoffensive:

„Ausreichend

Pflegepersonal ist die Grundlage

eines funktionierenden Systems.

Mit zusätzlichen Ausbildungsplätzen

schaffen wir Perspektiven für

unsere Jugend und Umsteiger und

stärken zugleich den regionalen

Arbeitsmarkt.“

NIEDERÖSTERREICH

Volksfestung St. Pölten

Am 10. Jänner erfolgte

der Startschuss

für den Wahlkampf

der Freiheitlichen

Gemeinderats-

zur

wahl in St.

Pölten. Landesparteiobmann

Udo Landbauer

zeigte sich angesichts des Bürgermeisterkandidaten

Martin Antauer

optimistisch: „Wir Freiheitliche

machen aus der ,roten Bastion‘ St.

Pölten eine Festung für die Bürger,

eine Volksfestung!“

STEIERMARK

Udo Landbauer

Wieder Vorschulklassen

Die blau-schwarze Landesregierung

bringt auf Initiative von

FPÖ-Bildungslandesrat Stefan

Hermann die bewährten Vorschulklassen

zurück und setzt damit ein

klares Signal für echte Wahlfreiheit

der Eltern und die bestmögliche

Entwicklung der Kinder. Mit

Beginn des Schuljahres 2026/27

können Volksschulen im Land wieder

Vorschulklassen einführen. Ein

Schritt, der Kinder entlastet, Eltern

stärkt und den Lehrern klare pädagogische

Rahmenbedingungen

gibt. Im bisherigen System wurden

Kinder mit unterschiedlichem Entwicklungsstand

in einer Klasse gemeinsam

unterrichtet, wobei manche

nach dem Vorschullehrplan und

andere bereits nach dem regulären

Volksschullehrplan geführt wurden.

Pädagogen haben immer wieder

darauf hingewiesen, dass dieses im

Schulalltag niemandem nütze.

Foto: FPÖ Niedserösterreich

Inländerdiskriminierung: Land

klagt jetzt die Wiener Spitäler

FPÖ-Antauer: Der nächste gesundheitspolitische Skandal der SPÖ Wien

Über 100 Niederösterreicher

haben der niederösterreichischen

Patientenanwaltschaft gemeldet,

dass sie von Wiener Spitälern

abgewiesen wurden.

Über 100 Patienten aus Niederösterreich

haben sich bisher bei

der niederösterreichischen Patientenanwaltschaft

gemeldet, weil ihnen

zugesagte Operationstermine

in Wiener Spitälern ohne Angabe

von Gründen gestrichen wurden.

Für einen dieser Patienten bereitet

das Land Niederösterreich derzeit

eine Musterklage gegen Wien vor.

Das von SPÖ und ÖVP verursachte

Chaos am Flughafen ist eine

wirtschaftspolitische Katastrophe

für Kärnten, die nurmehr von dem

Chaos übertroffen wird, wie sich

die rot-schwarze Landesregierung

aus dem Schlamassel herauszumanövrieren

versucht, erklärte FPÖ-

Landesobmann Erwin Angerer.

Foto: FPÖ Kärnten

KÄRNTEN

Wo ist der Plan B?

Angerer: SPÖ und ÖVP verlaufen

sich im selbstgemachten Chaos.

Foto: FPÖ Niederösterreich

NIEDERÖSTERREICH

Antauer: Schluss mit der Inländerdiskriminierung durch die SPÖ Wien!

Zuletzt hatte der Vorstand der

Kärntner Beteiligungsverwaltung

eine Option vorgeschlagen, die aber

schon vom Handelsgericht Wien zurückgewiesen

worden sei, erinnerte

Angerer: „Es hilft Kärnten nicht

weiter, wenn man sich über die Entscheidung

eines Gerichts wundert.

Was passiert, wenn das Urteil in der

2. Instanz bestätigt wird? Gibt es

einen Plan B, den wir seit Jahren

vom zuständigen ÖVP-Beteiligungsreferenten

und der Landesregierung

gefordert haben?“

Dem Land drohe nun eine Schadensersatzklage

des vom Land bei

der Rückverstaatlichung ausgebooteten

Mehrheitseigentümers Lilihill,

der durch das Gerichtsurteil

bestätigt worden sei. „Das von SPÖ

und ÖVP verursachte Chaos ist

eine wirtschaftspolitische Katastrophe

für Kärnten. Welche Fluglinie

soll dem Klagenfurter Flughafen

Vertrauen entgegenbringen, wenn

es ständig nur Negativschlagzeilen

gibt?“, gab Angerer zu Bedenken.

Foto: FPÖ Tirol

Inländer zahlen für Ausländer

„Dass Niederösterreicher, die in

die Krankenversicherung einzahlen,

aus Wiener Spitälern hinausgeschmissen

werden, ist der größte

gesundheitspolitische Skandal, den

es jemals gegeben hat. Ausländer

und Asylanten, die nichts geleistet

haben, bekommen jede Behandlung

auf Steuerzahlerkosten, aber

die eigene Bevölkerung wird rotzfrech

und eiskalt abgewiesen. Das

muss sofort beendet werden“, kritisierte

der freiheitliche Landesrat

Martin Antauer. Laut einem vom

Land angeforderten Rechtsgutachten

sei diese Praxis unmissverständlich

rechtswidrig. „Was die

SPÖ Wien macht, ist illegal. Das

verstößt gegen geltendes Recht und

diskriminiert niederösterreichische

Patienten“, forderte Antauer ein sofortiges

Ende dieses Unrechts.

TIROL

Markus Abwerzger

Schwarze „Hinterzimmerpolitik“

Tirols FPÖ-Landeesobmann

Markus Abwerzger kritisierte den

Landeszuschuss von 1,5 Millionen

Euro an den Tiroler Gemeindeverband

zur „Altlastensanierung“ aus

der Insolvenz der GemNova, der

gescheiterten Dienstleisterfirma

von Gnaden der ÖVP. „Der Tiroler

Gemeindeverband und die Gem-

Nova-Pleite sind und bleiben eine

Baustelle der Tiroler ÖVP. Die Zeit

der Hinterzimmerpolitik ist Vergangenheit,

das sollte nun auch

endlich die Tiroler ÖVP kapieren.

Wenn man nichts zu verbergen hat,

dann kann man auch mit dieser

Thematik offen umgehen.“


Nr. 3 Donnerstag, 15. Jänner 2026

g

Länder 13

BURGENLAND

Foto: FPÖ Burgenland

LÄNDER-

SACHE

Alexander Petschnig

FPÖ-Landesparteiobmann Burgenland

Foto: Neue Eisenstädter

Mit der Übernahme der „Neuen Eisenstädter“ setzte SPÖ-Landeshauptmann

Hans Peter Doskozil den nächsten Schritt seiner flächendeckenden

Verstaatlichungspolitik im Burgenland.

Doskozil verstaatlicht

jetzt auch den Wohnbau!

SPÖ-Landeshauptmann löst Bankenprobleme auf Steuerzahlerkosten

Nach dem gescheiterten Müllverband-Deal

will die SPÖ

Burgenland nun mit aller Gewalt

den Wohnbau verstaatlichen:

Koste es, was es wolle!

FPÖ-Umweltsprecher Michael

Wagner und die steirische FPÖ sehen

sich durch die „Feinstaub-Bilanz“

in Graz, nach der es im Jahr

2025 nur 14 Feinstaubtage gegeben

habe, in ihrer Haltung bestätigt:

„Diese Zahlen beweisen: Die permanente

Panikmache der Grünen

ist nicht nur überzogen, sondern

schlichtweg faktenwidrig. Die

Grünen betreiben Klimahysterie

auf Kosten der Menschen und besonders

auf Kosten der Pendler!“

Wagner erinnert daran, dass

die Grünen seit der Abschaffung

Ende Dezember setzte Burgenlands

SPÖ-Landeshauptmann Hans

Peter Doskozil mit der Übernahme

von 70 Prozent der Wohnbaugesellschaft

„Neue Eisenstädter“ den

nächsten Schritt in Richtung flächendeckender

Verstaatlichung im

Burgenland.

„Und dabei führt das Land wieder

Verhandlungen mit jenen Banken,

denen es selbst massive Vorwürfe

gemacht hat, wie unzulässig

hohe Zinsweiterverrechnungen und

unrechtmäßige Wohnungsverkäufe“,

kritisierte FPÖ-Wohnbausprecher

Thomas Grandits.

Alles auf Kosten der Steuerzahler

Völlig inakzeptabel ist für die

Freiheitlichen, dass dieser Millionendeal

ohne jegliche Einbindung

des Burgenländischen Landtags

vorbereitet und abgeschlossen wurde,

empörte sich Grandits: „Der

Landtag wird systematisch übergangen.

Doskozil agiert, als wäre

das Burgenland ein Ein-Personen-Unternehmen.

Demokratische

Sinnloser „Lufthunderter“

des „Lufthunderters“ durch die

blau-schwarze Landesregierung

gebetsmühlenartig den Niedergang

der Luftqualität in der Steiermark

heraufbeschworen haben. Obwohl

allen klar war, dass diese Maßnahme

mit Feinstaub wenig zu tun

habe. Wagner: „Der IG-L-Hunderter

wurde nie zur großflächigen Verbesserung

der Luftqualität konzipiert.

Die Grünen haben daraus ein

ideologisches Kampfmittel gegen

Autofahrer gemacht und es mit dem

von ihnen hausgemachten Grazer

Feinstaubproblem verknüpft!“

Kontrollinstanzen scheinen für ihn

nur dann relevant zu sein, wenn sie

ihm nützen.“

Bereits beim landeseigenen

Wohnbauprojekt „SOWO Burgenland“

sei Doskozil spektakulär

gescheitert. „Anstatt die eigenen

Fehler einzugestehen, wird

nun der zweitgrößte Wohnbauträger

des Landes einfach übernommen.

Wenn etwas nicht funktioniert,

wird es eben verstaatlicht.

Das scheint die politische Logik

des Landeshauptmanns geworden

zu sein“, merkte Grandits an und

warnte, dass diese Entwicklung

kein Einzelfall bleiben werde.

STEIERMARK

Wagner: Daten belegen die Sinnlosigkeit

des „Lufthunderters“.

Foto: FPÖ Steiermark

Der Untersuchungsausschuss

zur Neuen Eisenstädter Wohnbaugesellschaft

ist höchst notwendig.

Was hier ans Licht kommt, ist

ein massiver wohnbaupolitischer

Fehlgriff. Wohnbauförderdarlehen

werden weit unter Wert verkauft.

Geld, das eigentlich der Sicherheit

von Mietern dienen sollte, wurde

mit weitreichenden Folgen an die

Kapitalmärkte verschoben.

Volle Aufklärung

Zwei Banken, die sich seit

Monaten mit dem Land nicht

einigen konnten, marschieren zu

SPÖ-Landeshauptmann Doskozil

und fordern, dass das Land die Gesellschaft

übernehmen soll. Politische

Intervention und Hinterzimmergemauschel!

Wir werden im U-Ausschuss genau

das aufdecken: Wer verspürte

unbändiges Interesse an einem

Kauf oder Verkauf der Neuen

Eisenstädter? Wer hat die Verstaatlichung

entschieden und die Probleme

der Banken übernommen?

Und warum wird dabei in Kauf genommen,

dass am Ende jene zahlen,

die sich am wenigsten wehren

können, die tausenden Mieter?

Eines ist klar: Die SPÖ trägt diesen

Konflikt am Rücken der Mieter

aus. Sie sind die Leidtragenden

dieser Politik, sie sind Spielball

eines politischen Machtspiels. Gerade

bei der „Neue Eisenstädter“

braucht es Verantwortung statt

Parteitaktik!

Wohnen ist ein Grundbedürfnis

und kein Verschiebebahnhof für

politische Deals. Der Untersuchungsausschuss

muss Klarheit

schaffen. Und das lückenlos, schonungslos

und im Interesse der Burgenländerinnen

und Burgenländer.

Alles andere wäre ein weiterer

Schlag ins Gesicht jener, die sich

auf leistbares und sicheres Wohnen

verlassen müssen.


14 Medien

Neue Freie Zeitung

GEZWITSCHER

Walter Hämmerle

@WaltHaemmerle

Guten Morgen! Not gegen Elend:

In der äußeren Wahrnehmung

unterscheiden sich ÖVP und

SPÖ kaum. Doch ihr Binnenklima

könnte unterschiedlicher

nicht sein. @kleinezeitung

Gerald Loacker

@GLoacker

Leistung soll sich wieder lohnen.

Daher dürfen die Gutverdiener

im Jahr 2026 monatlich EUR

2.706,16 statt EUR 2.518,73 an

Beiträgen abliefern. Der #Sozialversicherung

reicht das Geld

trotzdem nicht.

GEFÄLLT MIR

11. Jän. 2026 09:43

Langsam merken die Mainstreammedien,

wie es um die von ihnen herbeigesehnte

Ampel wirklich steht.

10. Jän. 2026 11:55

Der Ex-Neos Abgeordnete wundert

sich über die (In)Aktivität seiner

Parteikollegen in der Koalition.

TELEGRAM

Herbert Kickl

13. Jänner 2026

Das Land fährt gegen die Wand,

aber Babler kümmert sich voller

Stolz um Frauenhygieneartikel

und Verhütungsmittel. Dafür hat

es die SPÖ gebraucht...

1.364 Personen gefällt das.

Die SPÖ kümmert sich eben

um die, nach Bablers Auffassung,

„wichtigen Dinge“ des Lebens.

AUSTRIA FIRST – Freiheitliches

Radio startet am Neujahrstreffen

Österreichs Patriotenradio verlost zum Auftakt 20 Internetradios

Das Neujahrstreffen der FPÖ

ist diesmal um einen weiteren

Höhepunkt reicher. In

Klagenfurt startet AUSTRIA

FIRST mit einer Live-Sendung

aus der Messehalle.

AUSTRIA FIRST ist Österreichs

Patriotenradio und unterscheidet

sich dadurch von den herkömmlichen

Mainstream-Sendern. Denn

hier stehen die Themen im Mittelpunkt,

die der Mehrheit der Bevölkerung

ein Anliegen sind. Sie werden

auch aus deren Sicht beleuchtet

und nicht von der Warte einer linken

Mediengesellschaft aus.

Nachrichten für Österreich

Nachrichten und Information

spielen bei AUSTRIA FIRST daher

eine wichtige Rolle. Werktags

gibt es von 6 bis 19 Uhr stündliche

Nachrichten oder Journale und

auch zwischendurch immer wieder

aktuelle Informationen.

Generell dominiert aber die Musik.

AUSTRIA FIRST verspricht

echte Hits für echte Österreicher

und will so zum echten Tagesbegleiter

der patriotisch gesinnten

Österreicher werden.

Das Internetradio wird ab 17.

Jänner 2026 über die Webseite austriafirst.at

empfangbar sein. Handynutzer

installieren sich den Radio-Livestream

am besten als App.

Diese wird spätestens am Samstag

verfügbar sein. Auch andere Musikverbreiter

– etwa Alexa – werden

AUSTRIA FIRST im Programm

haben. Via Bluetooth ist die Übertragung

des Programms in jede moderne

Musikanlage, ob im Auto, im

Büro oder zu Hause, möglich.

Doppelte Gewinnchance

Die Ankündigung von AUSTRIA

FIRST durch FPÖ-Bundesparteiobmann

Herbert Kickl löste unter

freiheitlichen Mitgliedern und

Sympathisanten große Vorfreude

90 Filmminuten für die Umwelt

Das ist kein Film, bei dem man

sich vor Lachen auf die Schenkel

klopft, auch keiner, bei dem einem

vor Trauer und Mitleid die Tränen

kommen, und man glaubt auch

nicht, sich in einer alles zerstörenden

Katastrophe zu befinden. Aber

man lernt in diesem Streifen eine

Menge.

Der Film heißt, wie denn als auf

Englisch, „Elements of Balance“.

Eigentlich zeigt er uns nur, was wir

eh wissen. Nämlich dass wir besser,

sparsamer, rationaler mit der

Natur umgehen mögen.

Wir sind ein Teil der Natur, benehmen

uns aber ständig, als gäbe

es sie nicht oder zumindest als

bräuchten wir sie nicht.

Aber nur die Balance zwischen

uns und der Natur kann das Richtige

sein. An faszinierenden Beispielen

wird uns klargemacht, wie

wichtig es ist, mit der Ausbeutung

der Natur aufzuhören, und daß dies

weitgehend positive Folgen hat.

Nun, das weiß jeder Volksschüler.

SO HÖRST DU AUSTRIA FIRST:

MIT DER APP „AUSTRIA FIRST“

Einfach auf Play drücken – Für Smartphone und

Tablet: ideal für unterwegs.

DIREKT IM INTERNET

Auf www.austriafirst.at gehen

und den Radio-Livestream starten.

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im Büro oder über deine Musikanlage zu Hause.

aus. Schon an die 10.000 haben

den Newsletter über die Webseite

austriafirst.at abonniert. Sie alle

nehmen damit an einem Gewinnspiel

teil, bei dem zehn AUSTRIA

FIRST Internetradios verlost werden.

Beim Neujahrstreffen gibt es

eine weitere Chance: Weitere zehn

Radios werden unter all jenen verlost,

die gleich in Klagenfurt die

App installieren und die aufliegende

Gewinnkarte am AUSTRIA

FIRST Stand abgeben.

Das Team rund um Programmchef

Werner Reichel ist für den

Sendestart top motiviert. Gestartet

wird direkt aus der Klagenfurter

Messehalle mit einer rund vierstündigen

Live-Sendung mit allen

Höhepunkten des Neujahrstreffens.

Was aber wird uns in dem Film

klargemacht?

Die bisher auf Ausbeutung basierende

Welt wird auf den Kopf

gestellt: Systeme von totem Frost

werden zu Wäldern, Quellen der

Überlebensstrategien ermöglichen

Beete in Bangladesch, in China

wächst ein Renaturierungsprojekt

heran.

KI-basierte kreislauforientierte

Verfahren machen Ökosysteme

wieder „stark und resilient“, wie es

in der Sprache des Films heißt und

was so viel bedeutet wie belastbar,

robust und stabil.

Wie gesagt, ist „Elements of Balance“

kein Unterhatungsfilm. Ich

meine nur, dass man die eineinhalb

Stunden, die dieser Film dauert, für

die Erkenntnis hergeben kann, dass

wir bei entsprechendem Verhalten

noch nicht dem Ende der Welt entgegengehen.

Herbert Pirker

Foto: NFZ


Nr. 3 Donnerstag, 15. Jänner 2026

g

Kultur 15

Staatsoper: „Fidelio“ zwischen hymnischem Orchesterklang

und „Des Kaisers neue Kleider“

Nach 55 Jahren und 253 Aufführungen

in Wien wurde die alte

Inszenierung von Otto Schenk

abgelöst. Der Grazer Regisseur

Nikolaus Habjan arbeitet wie gewohnt

mit albernen Puppendoubles

und liefert den Versuch einer Regiearbeit

ab. Die Stars des Abends sind

der zurückgekehrte Franz Welser-

Möst und – wie so oft bei Beethovens

einziger Oper – das Staatsopernorchester

samt Chor des Hauses.

Zum Schluss öffnen sich die Gefängnismauern

wie ein riesiges Tor

und der Jubel, der in den Saal der

Wiener Staatsoper flutet, steigert sich

in sphärische Klänge. Mit dem Eintreffen

des Ministers Don Fernando

wird Beethovens einzige Oper auf

der trist deprimierenden Bühne von

Julius Theodor Semmelmann tatsächlich

zur Musik gewordenen Manifestation

von Gerechtigkeit, Freiheit

und Brüderlichkeit.

Grenzen des Puppenspiels

Mit der Puppe als Alter Ego

Leonores bringt Nikolaus Habjan

hier immerhin ein Fragezeichen zu

einer klischeehaften Verherrlichung

der Heldin und will damit wohl auf

den Punkt seiner Inszenierung kommen.

Erstaunlich und mutig ist es

heutzutage schon, die Chormassen

während des rasanten Tempos der

Musik in so strikter Tableauformation

an der Rampe zu postieren. Diese

dankte es mit wohltuendem Klang

und Schöngesang. Die insgesamt

sparsame Inszenierung, die weniger

originell als vielmehr statisch wirkt,

wurde vom Publikum unverständlicherweise

murrend akzeptiert.

Dass es bei der Operninszenierung

des Grazer Regisseurs Puppen

zur Verdeutlichung der verschiedenen

Facetten der Charaktere geben

würde, war zu erwarten. Es gab ein-

zelne, gerade bei der Figur Leonores

nachvollziehbare Ansätze. Die vorkommenden

Playbackversuche der

Puppen ließen diese Idee jedoch

ziemlich albern wirken und insgesamt

blieb der Ansatz szenisch mehr

als fragwürdig. Diesen Eindruck

verstärkte die vollkommen entbehrliche

Puppe für Florestan. Zudem

war die Personenführung sehr sparsam,

sodass der Eindruck entstand,

Haberjan sollte lieber bei seinem Engagement

als Puppenspieler bleiben.

Auch das Bühnenbild wirkt recht

einfallslos: Es besteht aus einer

grauen Zwischenwand, die sich in

verschiedenen Größen öffnet und

damit Raum für die Schauplätze

bietet. So tyrannisiert, nicht wirbt,

Jaquino Marzellina in einer Wäschekammer.

Immerhin erschließt

sich, warum diese sich dem Neuen

zuwendet. Wenn einen das Schicksal

der beiden Personen interessiert,

bleibt man am Ende der Oper aber

ratlos zurück.

Dafür erkennt man am grellen

Licht, dass es Zeit für Roccos Goldarie

ist. Warum die Gefangenen

noch immer hinter Gittern von der

Sonne singen müssen und dafür

Videos eingespielt werden, hat sich

wohl auch schon jemand gefragt.

Verloren in der Regie

Im zweiten Teil der Oper, Kerker

und Finale, verirrt sich der Regisseur

total und die graue Inszenierung

und trägt keinesfalls zum „Heil

sei der Tag“-Jubel bei. Es tragen

einzig das Orchester und der Chor,

unheimlich animiert von Franz

Welser-Möst, die Oper. In einer extrem

rasanten Leseart peitscht er diese

in der „Dritten Leonoren“ zu einer

nicht mehr geglaubten Leistung und

die bis dahin als Vorgabe gewertete

Malin Byström als Leonore kommt

Fotos: Staatsoper/ Werner Kmetitsch

in der „Namenlosen Freude“ immerhin

zur Wirkung.

David Butt Philip verfügt über

eine kraftvolle, enge heldentenorale

Stimme. Christopher Maltman sang

den Pizarro durchaus rollendeckend.

Daniel Jenz und Kathrin Zukowski

(Umbesetzung!) konnten als Jaquino

und Marzellina überzeugen. Dies gelang

weder Simonas Stradaus, der

Don Fernando sein sollte, noch Tarq

Nazmi als Rocco. Letzterer hat zu wenig

Volumen und ist zudem Opfer der

Regie.

Warum man die liebenswürdige,

aber durchaus politische Arbeit von

Otto Schenk absetzte, ist nach diesem

Abend vollends unverständlich

und unklar. Man kann nur hoffen,

dass keine weiteren Kernstücke des

Hauses geopfert werden. Dass diese

Beethoven-Desillusionierung von

kurzer Dauer ist, ist jedem Zuhörer

klar. Bei den weiteren Aufführungen

wird hoffentlich mehr Glück

oder Sorgfalt bei den Rollenbesetzungen

bewiesen, um den aktuellen

Schmerz und die Wehmut über vergangene

Sternstunden mit diesem

einstigen Prunkstück des Wiener

Hauses zu lindern.

Rudolf Smolej

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Österreichische Lotterien feierten 43 Millionär:innen

Das war 2025: 485 Hochgewinne, 43 Millionäre, und ein

250-Millionen- Rekordgewinn bei EuroMillionen für die Geschichtsbücher

Noch hatte jedes Jahr bei den Österreichischen Lotterien

etwas Einzigartiges. 2025 kam die Einzigartigkeit

aus dem Online-Bereich: Kurz, nachdem der win2day-

Jackpot – erstmals in der Geschichte – im Dezember die

Millionengrenze überschritten hatte, gewann ihn ein:e

win2day-User:in und gewann exakt 1.056.156,08 Euro.

Den ersten Knalleffekt gab es schon im März, und der

ist für ein Kapitel in den Glücksspiel-Geschichtsbüchern

– mit dem Titel: „Mehr geht nicht“ – gut: Ein:e win2day-

User:in gewann bei EuroMillionen mit den „5 plus 2 Richtigen“

den Maximalbetrag von 250 Millionen Euro – den

höchsten jemals in Europa erzielten Gewinn.

Insgesamt 485 Spielteilnehmer:innen durften sich im

Vorjahr über einen Hochgewinn (zumindest 100.000

Euro) freuen, 43 von ihnen erzielten gar einen Gewinn

in Millionenhöhe. Neben dem erwähnten 250-Millionen-Euro-Gewinn wären noch die 9,7 Millionen Euro zu

erwähnen, die ein Oberösterreicher mit seinem Solo-Sechser nach einem Lotto Siebenfachjackpot im August

gewonnen hat.

Hoch- bzw. Millionengewinne nach Bundesländern: Wien: 79 Hochgewinne (5 in Millionenhöhe), Niederösterreich:

65 Hochgewinne (5 in Millionenhöhe), Steiermark: 64 Hochgewinne (1 in Millionenhöhe), Oberösterreich:

50 Hochgewinne (7 in Millionenhöhe), Kärnten: 28 Hochgewinne (4 in Millionenhöhe), Vorarlberg: 26 Hochgewinne

(6 in Millionenhöhe), Tirol: 25 Hochgewinne (2 in Millionenhöhe), Salzburg: 24 Hochgewinne (4 in

Millionenhöhe), Burgenland: 22 Hochgewinne (3 in Millionenhöhe) Über win2day bzw. die Lotterien App: 102

Hochgewinne (6 in Millionenhöhe).

„Mega Money“ für Mega Spaß

Beim neuen Rubbellos wartet eine Viertelmillion Euro als Hauptgewinn

Das neue Jahr ist noch jung, und wer träumt

nicht von einem Mega Jahr mit Mega Spaß?

Mit Rubbellos könnte es tatsächlich ein solches

werden, denn das neue Los heißt „Mega

Money“ und bietet die Chance, den finanziellen

Background für jede Menge Spaß zu gewinnen.

Bis zu 250.000 Euro kann man dabei aufrubbeln.

Auf jedem Los gibt es gleich drei voneinander

unabhängige Spiele mit unterschiedlichen

Spiel-Mechaniken und ein Bonus-Spiel.

Und man kann auch bis zu viermal pro Los

gewinnen.

Insgesamt sind 600.000 Lose der neuen Serie in

allen Annahmestellen zum Preis von

10 Euro pro Stück erhältlich. Die Chance auf

einen der Gewinne von 5 Euro bis zu 250.000

Euro beträgt 1:2,39, die Ausschüttungsquote

liegt bei 62 Prozent.

Foto: Günther Pichlkostner/ORF


16 Blitzlicht

Neue Freie Zeitung

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Politische Bildung aktuell

Angebote des Freiheitlichen Bildungsinstituts

Handbuch der Kommunalpolitik in 11 Bänden

Das Freiheitliche Bildungsinstitut. Gesellschaft für Politik, Kultur und Meinungsfreiheit (FBI) ist die politische Akademie der Freiheitlichen

Handbuch Partei Österreichs. der Kommunalpolitik Parteiakademien ist in einer sind aktualisierten als Vereine organisiert. Neuauflage Der erschienen. Vereinszweck Es versteht besteht sich gemäß als Leitfaden Gesetz in für der die Förderung politische Pra-

der

Das

xis staatsbürgerlichen, auf kommunaler politischen Ebene und und soll kulturellen Menschen, Bildung die sich sowie der Kommunalpolitik von Einsichten in verschreiben, politische, wirtschaftliche, dabei helfen, ihre rechtliche ehren- und oder gesellschaftliche

hauptamtlichen

Aufgaben Zusammenhänge möglichst auf erfolgreich innerstaatlicher zu erfüllen. und In internationaler elf bündigen praxisorientierten, Ebene im Sinne der didaktisch Grundsätze aufbereiteten der Bundesverfassung. Einzelbänden widmet Dementsprechend es sich den

großen bietet das Themen Freiheitliche der Kommunalpolitik.

Bildungsinstitut eine Reihe von allgemein zugänglichen Serviceleistungen für alle interessierten Bürger an.

Publikationen

Partei Parlament Publikationen Seminare Veranstaltungen

Band 1: Gründung und Organisation einer Ortsgruppe Band 7: Wahlkampf

Band 2: Führung, Motivation und Teambuilding Band 8: Nach der Wahl ist vor der Wahl

Band Das Freiheitliche 3: Auftreten und Bildungsinstitut persönliche Wirkung wirkt im Sinne des Band staatsbürgerlichen 9: Die Ortsgruppenzeitung Bildungsauftrags

4: Verbale auch Kommunikation als Herausgeber und von Rhetorik selbständigen Publikationen.

Band 10: Soziale Medien

Band

Band 5: Ortsgruppen-Aktivitätenplan

Zusatzband 1: Blackout-Vorsorge

Die Band Bücher 6: Arbeiten und Broschüren, im Gemeinderat die das FBI publiziert,

greifen verschiedene wichtige porer

Website aufgelistet. Durch Klick auf

Sie finden auf unsere kommunaler Publikationen Ebeneauf unselitische,

Die Bände gesellschaftliche sind von einem Praktiker und historische für Praktiker geschrieben das Cover und können zeichnen Sie sich die unter Verfügbarkeit anderem durch praxisnahe

Checklisten auf, und von effektive der Corona-Politik

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und Effektivität

Thematiken

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und Gesellschaftspolitik. Auch Bücher zur durchblättern.

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Publikationsliste.

Informationen zu Buchbestellungen und Datenschutz finden Sie tuts! unter:

Angebot des Freiheitlichen Bildungsinsti-

www.fbi-politikschule.at/datenschutz

/FreiheitlichesBildungsinstitut

Schulungen

FBI: Im Auftrag der der staatsbürgerlichen Bildungsarbeit.

fbi-politikschule.at

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