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RegionalSport - 15.01.2026

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www.regionalsport.net | facebook.de/regionalsport.net | 15. Januar 2026 | 31. Jahrgang Nr. 02 / 2026

REGIONAL

Jeden

Donnerstag

neu !

LOTTO MASTERS & LOTTO NORDCUP

Doppelter

BUDENZAUBER in Kiel

sorgt für Begeisterung

Handball-EM: Auftakt gegen Österreich +++ Marko Grgic

im Interview

Nach dem Irvine-Schock

reist St. Pauli zum BVB:

So könnten Blessins

Lösungen aussehen

Fotos: Ruhnke/RS/EN

Mit Meffert und neuem Mut:

Holsteins Rückrundenstart

gegen Paderborn

Trainingsstart und Wallenborn-Aus:

So geht es weiter bei

Eintracht Norderstedt

Freiburg-Pleite, Unruhe im Umfeld und Spielabsage:

Schafft der HSV

gegen Gladbach

den Stimmungsumschwung?

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Sie sind wieder vereint: Christian

Conteh wechselt mit sofortiger

Wirkung zum 1. FC Heidenheim

und trifft dort auf seinen

drei Jahre älteren Bruder

Sirlord.

Bereits beim FC St. Pauli lief

das in Hamburg geborene Brüderpaar

von 2018 bis 2019 für

die U23 in der Regionalliga

Nord auf und wusste dort durch

enorme Antrittsschnelligkeit zu

überzeugen. Nicht wenige Fans

und Beobachter des Kiezklubs

hätten sich einen längeren Verbleib

der Beiden gewünscht.

Während Sirlord in der Folgesaison

zum 1.FC Magdeburg

wechselte und nach drei starken

Spielzeiten auf die Ostalb

wechselte, blieb Christian zunächst

am Millerntor und wurde

zu den Profis berufen. Dort

überragte er durch sein Tempo

und seine Dribblings. Der Lohn:

Ein Vertrag bei Feyenoord Rotterdam.

In Holland wurde Conteh

nie so richtig glücklich und

so folgten Stationen in Sandhausen,

Dordrecht, Dresden

und beim VfL Osnabrück. An

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Zwei Ex-St. Pauli-Profis wechseln:

Christian Conteh und Elias Saad

vor neuen Herausforderungen

Begrüßung: FCH-Geschäftsführer Holger Sanwald freute

sich zu Wochenbeginn, dass der Transfer von Christian

Conteh realisiert werden konnte. Foto: 1. FC Heidenheim

EINWURF

Der HSV braucht dringend wieder

positive Schlagzeilen

Als der HSV am Dienstagabend zweieinhalb

Stunden vor Anpfiff aufgrund der Witterungsbedingungen

sein Heimspiel gegen Bayer Leverkusen

absagte, passte es irgendwie ins Stimmungsbild der vergangenen

Tage: Es begann am Samstag in Freiburg mit der bitteren

Gelb-Roten-Karte für Daniel Elfadli und dem irregulären Siegtreffer

durch Ex-St. Pauli-Profi Igor Matanovic. In der Nacht von Samstag

auf Sonntag folgten die unappetitlichen Enthüllungen über Ex-

Sport-Vorstand Stefan Kuntz. Der Streit droht mittlerweile zur echten

Schlammschlacht zwischen beiden Lagern zu werden, in der

alle Beteiligten Schaden nehmen. Die Auseinandersetzung ist jetzt

öffentlich geworden und wird uns leider noch einige Wochen beschäftigen.

Last but not least folgte eben der kurzfristige Ausfall

der Bundesligapartie gegen die Werkself. Zu dem Zeitpunkt waren

bereits etliche Fans im Bereich des Stadions oder hatten sich (wie

die rund 4000 Bayer-Anhämger) im Laufe des Tages in Richtung

des Volksparks aufgemacht. Alles ärgerlich und irgendwie hat man

das Gefühl, die gute Stimmung rund um den Traditionsverein, die

in den vergangenen Monaten entstanden ist, droht zu kippen. In

diese explosive Gemengelage kommt nun am Samstag ausgerechnet

Borussia Mönchengladbach, die unter Eugen Polanski einen

bemerkenswerten Aufschwung erleben. Für die Polzin-Truppe ein

echter Härtetest, denn der HSV braucht nicht nur dringend Punkte,

sondern auch endlich mal wieder ein positives Medienecho.

Der FC St. Pauli muss wieder für einen längeren Zeitraum auf Kapitän

und Anführer Jackson Irvine verzichten. Erneute Probleme

am bereits operierten Fuß machen dem Australier zu schaffen. Die

Frage ist, wer die Führungskraft im immer härter werdenden Abstiegskampf

ersetzt. Objektiv betrachtet hat Alexander Blessin vier

Optionen zur Auswahl, die wir in dieser Ausgabe näher betrachten.

Bei Holstein Kiel hingegen gibt es vor dem Auftakt gegen den SC

Paderborn gute Neuigkeiten: Kapitän Steven Skrzybski hat seinen

Vertrag verlängert und mit Jonas Meffert ist der verlorene Sohn an

die Förde zurückgekehrt. Nun gilt es für die Störche zeitnah die

notwendigen Punkte einzufahren, um sich vom Tabellenkeller zu

lösen.

Wir beobachten für Sie alle Entwicklungen bei unseren drei Profiklubs.

Ihr Frank Sorgatz

der Bremer Brücke, sowie seit

2024 bei Eintracht Braunschweig,

zeigte Contehs Formkurve

wieder steil nach oben.

Bei den Löwen war er in der

laufenden Saison mit vier Treffern

und vier Vorlagen Topscorer.

Nun also Heidenheim,

was knallharter Abstiegskampf

bedeutet. Conteh, der bis 2029

beim Tabellenschlusslicht unterzeichnete,

freut sich trotzdem:

„Der Wechsel

nach Heidenheim

ist für mich

der nächste

Schritt in meiner

Karriere. Künftig

mit meinem Bruder

in der Bundesliga

zu spielen

ist etwas

ganz Besonderes.

Der FCH steht

für viel Leidenschaft,

harte Arbeit

und großen

Zusammenhalt –

das sind Werte,

mit denen ich

mich voll identifizieren kann.“

Dem 26-Jährigen ist aber bewusst,

dass die Aufgabe nach

der 1:2-Niederlage in Mainz

nochmals schwerer geworden

ist. Vorstandsvorsitzender Holger

Sanwald lobt seine Neuverpflichtung,

die am Samstag in

Wolfsburg erstmal im Kader stehen

könnte: „Mit Christian

Conteh gewinnen wir einen

Spieler, der offensiv auf beiden

Außenbahnen und im Zentrum

einsetzbar ist. Seine extreme

Schnelligkeit und sein Dribbling

passen hervorragend zu

unserem Anforderungsprofil.“

Überraschend: Wie am Dienstagabend

bekannt wurde, sucht

auch Elias Saad eine Herausforderung

und schließt sich Hannover

96 an. St. Paulis ehemaliger

Aufstiegsheld war beim FC

Augsburg nie so richtig glücklich

geworden und nach dem

Aus von Sandro Wagner bei

Nachfolger Manuel Baum noch

seltener zum Einsatz gekommen.

Nun wird Saad zum Aufstiegsanwärter

nach Hannover

ausgeliehen – allerdings ohne

Kaufoption für die Niedersachsen.

Interessant, dass Neu-

Sportvorstand Jörg Schmadtke

letzte Woche bereits Noah

Weißhaupt an die Leine lotsen

konnte, der bei St. Pauli im letzten

Jahr für Furore gesorgt hatte

und nun gemeinsam mit Saad

den lang ersehnten Aufstieg

realisieren soll.

(Frank Sorgatz)

2 | RegionalSport


FC St. Pauli

Nach dem Irvine-Schock gibt es vier Alternativen:

So könnten Blessins Lösungen aussehen

St. Pauli muss bei heimstarker Borussia antreten und braucht Punkte für den Klassenerhalt.

Als am frühen Dienstagnachmittag

der FC St. Pauli die Meldung

über die erneut aufgetretene

Verletzung am linken Fuß

von Kapitän Jackson Irvine publik

machte, stockte vielen St.

Pauli-Fans der Atem.

Ausgerechnet Irvine, der das

braun-weiße Spiel zuletzt deutlich

belebte, wird den Kiezkickern

in den so wichtigen kommenden

Wochen fehlen. Eine

Schwächung, die eigentlich

nicht zu kompensieren ist, oder

doch? Klar ist, Alexander Blessin

muss sowohl am Mittwochabend

in Wolfsburg (nach Redaktionsschluss)

als auch am

Samstag in Dortmund seine

Startelf umstellen und anpassen.

Dafür gibt es nach aktuellem

Stand vier Möglichkeiten:

Erste Option: Routinier Adam

Dzwigala kommt herein und

rückt in der Dreier-Abwehrkette

nach rechts, während Hauke

Wahl zentral zum Einsatz

kommt. Karol Mets bleibt als

linker Part natürlich gesetzt.

Genauso spielte St. Pauli beim

torlosen Remis in Mainz und

wusste defensiv vollends zu

überzeugen. Blessin schätzt die

Erfahrung und Ruhe von Dzwigala

und weiß, dass er sich jederzeit

auf den Polen verlassen

kann. Dzwigala ist derzeit körperlich

auf einem sehr guten

Level und ihm ist durchaus zuzutrauen,

über einen längeren

Zeitraum konstante Leistungen

abzurufen. James Sands würde

ergo auf der Sechs bleiben,

während Eric Smith neben Fujita

auf der offensiven Halbposition

agieren und dadurch für

mehr Torgefahr sorgen könnte.

Zweite Option: Winter-Neuzugang

Tomoya Ando spielt den

zentralen Part in der Dreier-Abwehrkette.

Das hat der Japaner

in den zweiten 45 Minuten gegen

Werder Bremen im Testspiel

durchaus ordentlich gemacht

und dabei seine fußballerische

Klasse sowie sein gutes

Kopfballspiel angedeutet. Neben

ihm würden Hauke Wahl

und Karol Mets verteidigen und

Eric Smith gemeinsam mit Fujita

sowie Sands im Mittelfeld

agieren.

Dritte Option: Hinten bleibt alles

beim Alten. Hauke Wahl,

Eric Smith und Karol Mets bilden

die Dreier-Abwehrkette. Im

Mittelfeld würde Connor Metcalfe

seinen australischen

Landsmann auf der Acht einszu-eins

ersetzen. Neben Metcalfe

würden natürlich Fujita und

Sands auflaufen. Fraglich aber,

ob der oftmals inkonstante Metcalfe

über einen längeren Zeitraum

den Ausfall Irvines kompensieren

könnte.

Vierte Option: Beim FC St. Pauli

schätzt man die fußballerische

Klasse von Mathias Pereira

Lage. Zuletzt wurde der Offensivspieler

immer wieder als

zweite Spitze eingesetzt.

Durchaus denkbar, dass der

Auftrag: Auch im Rückspiel im Signal-Iduna-

Park versucht Hauke Wahl BVB- Stürmer Serhou

Guirassy zu stoppen.

Foto: Ruhnke

Portugiese auch auf der Acht

spielen und hinter zwei Spitzen

(vermutlich Kaars und Jones)

für Kreativität sorgen könnte.

An seiner Seite blieben die

Stammkräfte Fujita und Sands

(auf Sechs), während hinten

Wahl, Smith und Mets weiter

für Stabilität sorgen würden.

(Frank Sorgatz)

Vorschau: Sa., 17.01.2026 - 15:30 Uhr

Borussia Dortmund – FC St. Pauli

So könnten sie spielen:

BVB: Kobel - Süle, Anton, Schlotterbeck - Ryerson, Sabitzer, Nmecha,

Svensson - Beier, Brandt - Guirassy

St. Pauli: Vasilj - Dzwigala, Wahl, Mets - Pyrka, Sands, Oppie - Fujita,

Smith - Pereira Lage, Kaars

Tipp: 3:2

BVB schlägt Werder mit 3:0 – Kovac mahnt:

„Müssen weiter hart arbeiten“

Nein, das war kein

Leckerbissen für alle BVB-

Fans. Trotz des ungefährdeten

3:0-Sieges über zumeist biedere

Bremer gab es auf Seiten der

Kovac-Elf in vielen Bereichen

Luft nach oben.

Zur Pause gab es sogar Pfiffe

von den Tribünen, was normalerweise

nie vorkommt. Trainer

Niko Kovac sprach nach dem

Spiel an, was ihm missfallen

hat: „In der ersten Halbzeit waren

wir nicht im Spiel – da fehlten

uns mit Ball die Ideen und

auch mit dem Pressing von

Werder sind wir nicht gut zurechtgekommen.

Das wurde

nach dem Wechsel besser. Wir

haben nach der Halbserie einen

recht ordentlichen Punkteschnitt,

müssen aber weit hart

arbeiten.“

Zur Erinnerung: Der BVB hat in

der Hinrunde zu Hause im Signal

Iduna Park vor 81365 Zuschauern

sechs Siege einfahren

können und nur zweimal unentschieden

gespielt. Dabei gab

es bemerkenswerte 16:4 Tore.

St. Pauli sollte gewarnt sein,

muss sich aber trotzdem nicht

verstecken, denn die Braun-

Weißen standen zuletzt in der

Defensive wieder sattelfester.

Auf Seiten der Gastgeber dürften

es wieder einige personelle

Wechsel geben. Serhou Guirassy

beendete gegen Werder Bremen

seine Torflaute und könnte

mit neuem Selbstvertrauen gegen

die Hamburger starten. Zudem

steht Daniel Svensson

nach seinem Magen-Darm-

Infekt wieder vollumfänglich

zur Verfügung und auch Julian

Brandt ist ein Kandidat für die

Anfangsformation. (Frank Sorgatz)

RegionalSport | 3


Hamburger SV

Der Pfeil im Köcher

Tim Kleindienst schaute zu,

als andere ihre Spitzen verteilten.

Um die Jahreswende

begeisterte den Dreißigjährigen

das Treiben im Londoner

Ally Pally, wo die Dartsspieler

ihren Weltmeister ermittelten.

Pfeile werfen könnte Kleindienst

auch. Als Spitze steht er

seinem Verein, dem VfL Borussia

Mönchengladbach, aber

nicht zur Verfügung.

Der Schock war groß, als das

Ausmaß der Knieverletzung des

Nationalspielers offensichtlich

wurde. Schon beim 0:0 zum

Saisonauftakt gegen den HSV

litt Gladbach unter Torarmut.

Besser wurde es vorerst nicht.

Tribünengast Kleindienst

musste beim Sturz auf den letzten

Tabellenplatz zusehen. Am

1. November beendeten die Borussen

ihre Flaute beim ersten

Gastspiel in Hamburg - 4:0,

4 | RegionalSport

Formstarke Fohlenelf reist in den Volkspark

Der Schnee von gestern

Nach der Spielabsage gegen Leverkusen kann sich der HSV neu sortieren

Polanski schafft den Turnaround

Auch ohne Torjäger Kleindienst hat Bor. M’gladbach eine lange Durststrecke überwunden.

Millerntor die Adresse.

Auch das Jahr 2026 begann das

Team des zum Cheftrainer beförderten

Eugen Polanski mit

einem 4:0 – weiterhin ohne

den erneut am Knie behandelten

Tim Kleindienst, dafür auch

gegen Augsburg mit einem Doppeltorschützen

Haris Tabakovic.

Bevor es am Mittwoch

(nach Redaktionsschluss) nach

Sinsheim ging, galt die Abstiegsgefahr

als weitgehend eingedämmt.

Im Volksparkstadion

jedenfalls würde der Borussia

schon eine Wiederholung des

Hinspiel-Remis helfen.

Aber falls die Gladbacher doch

noch einmal in Schwierigkeiten

geraten: Im Februar möchte Kapitän

Kleindienst wieder eingreifen,

auch mit Blick auf die

eigenen WM-Ambitionen. Diesen

Pfeil hat Gladbach noch im

Köcher.

(WE)

Startelfkandidat: Cheftrainer Merlin Polzin

erklärt Jordan Torunarigha, was er

von ihm gegen Mönchengladbach erwartet.

Foto: Ruhnke

Statistisch kommt ein richtiger

Winter hierzulande nicht mehr

oft vor. Aber wenn, drohen statische

Probleme. Sie führten

am Dienstag zur Stornierung

des HSV-Spiels gegen Leverkusen.

„Unter dem Schnee auf der

Dachmembran sammelte sich

an einigen Stellen des Stadions

Tauwasser, das nicht abfließen

konnte und zu großen Punktlasten

führte“, teilte der Hamburger

SV mit. Nach der Begutachtung

durch einen Statiker wurde

das Volksparkstadion gesperrt.

Zweieinhalb Stunden vor dem

avisierten Spielbeginn, als die

Absage erfolgte, befanden sich

die meisten Zuschauer auf dem

Weg, nicht wenige waren bereits

am Stadion angekommen.

Zwischen Enttäuschung und

Empörung schwankte ihre Reaktion,

von den Leverkusen-

Fans ganz zu schweigen.

Über Vor- und Nachteile der

Absage lässt sich spekulieren.

Bayer Leverkusen war mit der

Hypothek einer 1:4-Heimniederlage

gegen Stuttgart in den

Norden gereist und steckte

nicht voller Selbstvertrauen.

Dafür hätte der HSV dem Vernehmen

nach in der Anfangsaufstellung

auf Albert Sambi

Lokonga und Jean-Luc Dompé

verzichten müssen. Beide

könnten bis zum Gastspiel der

Gladbacher wieder hergestellt

sein. Hingegen verlängert sich

die Spieltagsperre des in Freiburg

vom Platz gestellten Daniel

Elfadli. Für ihn dürfte der

zuletzt stabilere Jordan Torunarigha

in die Startelf rücken. Allerdings

fehlt allen Hamburgern

die gewohnte Intensivbelastung

einer dienstäglichen Trainingseinheit.

Ein Nachholtermin

gegen Leverkusen

wird kurzfristig kaum zu

finden sein. In den kommenden

Wochen ist Bayer

04 in der Champions League

aktiv, im Laufe der ersten Februar-Woche

im Pokal gegen

den FC St. Pauli. Wie auch immer:

Die Absage des Leverkusen-Spiels

zeigt, dass sich auch

im Zeitalter von Rasenheizung

und Rundumbetreuung nicht

alle Unwägbarkeiten ausschalten

lassen. Borussia Mönchengladbach,

siebenhalb Jahre ist

es her, kommt als der Verein,

gegen den sich der Hamburger

SV für lange Zeit aus der Bundesliga

verabschiedete, trotz eines

2:1 am 12. Mai 2018. Aber

auch das ist nur noch Schnee

von gestern. (Wolfgang Ehlers)

Vorschau: Sa., 17.01.2026 – 15:30 Uhr

Hamburger SV – Bor. M’gladbach

So könnten sie spielen:

Hamburger SV: Heuer Fernandes – Capaldo, Vuskovic, Torunarigha –

Jatta, Lokonga, Remberg, Muheim – Vieira, Downs, Dompé

Borussia Mönchengladbach: Nicolas – Sander, Elvedi, Diks – Scally,

E ngelhardt, Netz – Reitz, Neuhaus – Honorat, Tabakovic

Tipp: 2:1


Holstein Kiel

Der KSV-Kapitän bleibt an Bord:

„Ich bleibe mit voller Überzeugung Holsteiner"

Es war wohl die

schönste Nachricht

aus dem Trainingslager

in Spanien letzte

Woche: Kapitän Steven

Skrzybski bleibt an Bord! Diese

Nachricht dürfte allen Anhängern

der KSV Holstein ein

Grinsen ins Gesicht gezaubert

haben.

„Kiel und die KSV sind seit vielen

Jahren meine

Förde wechselte, einen Teil dazu

beigetragen habe. Meffert

und Skrzybski teilten sich im

Trainingslager zudem ein Zimmer.

„Wenn Spieler wie Meffo

kommen, dann ist das auch ein

Zeichen an alle anderen, dass

es sich lohnt, diesen Weg mitzugehen“,

so der Angreifer.

Welchen Stellenwert der gebürtige

Berliner bei den KSV-Verantwortlichen

genießt, bestätigt

Auch Chefcoach Marcel Rapp

zeigt sich positiv gestimmt und

erfreut, dass er in Zukunft weiterhin

auf seinen Offensivakteur

setzen kann. „Wir alle wissen,

welche Qualitäten Steven

hat und wie enorm wichtig er

für unser Spiel ist“, so Rapp.

„Als Kapitän nimmt er auf und

neben dem Platz eine wichtige

Rolle ein, pusht das Team und

ist für mich ein wichtiger Ansprechpartner“.

Skrzybski

wechselte im Sommer 2021

vom FC Schalke 04 an die Kieler

Förde. Seitdem bestritt der

gebürtige Berliner 126 Partien

für Holstein Kiel, erzielte 36 Tore

und bereitete 16 vor. Dabei

ist er der Mann für die besonderen

Momente, zwei seiner Tore

schafften es in die Auswahl

zum „Tor des Monats“ und

kürzlich gewann er mit seinem

Volley-Schuss gegen den 1. FC

Magdeburg die Wahl zum „2BL-

Top-Tor des Monats Dezember“.

Seit Sommer 2025 trägt er die

Kapitänsbinde. Seine Marschroute

für die Rückserie lautet:

„Möglichst schnell die 40-

Punkte-Marke knacken“. (AH)

Kontinuität: Steven Skrzybski hat

seinen Vertrag in Kiel verlängert. Foto: RS

sportliche Heimat. Auch privat

fühle ich mich mit meiner Familie

unglaublich wohl hier“,

sagt Skrzybski zu seiner Verlängerung.

„Ich bin von dem Weg

hier überzeugt und möchte weiterhin

Verantwortung übernehmen

– für die Mannschaft und

unsere Fans. Deshalb war für

mich klar: Ich bleibe mit voller

Überzeugung Holsteiner". Dass

er sich in und um Kiel herum

wohlfühlt, vermittelte Skrzybski

immer wieder in den Gesprächen

mit der Presse nach den

Trainingseinheiten - nun hat

der Routinier ein Ausrufezeichen

gesetzt. Zwar loderten immer

wieder Gerüchte an der

Transferbörse über eine Rückkehr

zum FC Schalke 04, doch

Skrzybski gibt zu, dass er sich

wenig mit anderen Vereinen beschäftigt

habe. Der 33-Jährige

gab zu, dass auch die Verpflichtung

von Jonas Meffert, der vom

Hamburger SV zurück an die

die Aussage von Olaf

Rebbe. „Steven hat die Holstein-DNA

verinnerlicht und

verkörpert sie sowohl auf als

auch neben dem Platz. Er gehört

seit Jahren zu den Säulen

unseres Teams, übernimmt als

Kapitän Verantwortung und

geht jederzeit mit viel Einsatz

und Leidenschaft voran. Er

wird auch in Zukunft einer der

Spieler sein, um den wir eine

spannende, entwicklungs- und

leistungsfähige Mannschaft

aufbauen möchten“, verkündet

der Geschäftsführer Sport.

RegionalSport | 5


Holstein Kiel

Rückrundenstart im Holstein-Stadion:

Holstein in guter Form - Paderborn holt Okpala

Fußball-Zweitligist Holstein

Kiel hat nach einer kurzen

Winterpause das Trainingslager

in Spanien erfolgreich beenden

können. Nach dem 1:1-

Unentschieden im ersten Testspiel

gegen Servette Genf konnten

die Störche das zweite

Testspiel vor dem Rückrundenstart

gegen den Europa-League-

Teilnehmer Ferencvaros Budapest

mit 2:0 gewinnen.

Mittelstürmer Phil Harres

konnte sich mit einem Doppelpack

für einen Startelfeinsatz

gegen den SC Paderborn 07

empfehlen. „Ich glaube, grundsätzlich

sind wir in einer guten

Form“, sagt KSV-Chefcoach

Marcel Rapp. Geprobt wurden

in den Testspielen mit einer

Viererkette. Ob die Störche in

dieser Variante auch so gegen

die Paderborner agieren, bleibt

abzuwarten. Sicher ist, dass

Neuzugang und Rückkehrer Jonas

Meffert gegen den Tabellenvierten

(33 Punkte) in der Startelf

stehen wird. Die Ostwestfalen

müssen weiterhin auf Marcel

Hoffmeier (Kreuzbandriss)

verzichten, konnten zuletzt

aber mit einem starken Winterneuzugang

auf sich aufmerksam

machen. Vom Drittligisten

SV Waldhof Mannheim wechselte

Angreifer Kennedy Okpala

zum ehemaligen Bundesligisten.

Allerdings mit ein paar

Störgeräuschen, denn die Verantwortlichen

des Drittligisten

verweigerten dem 21-Jährigen

die Freigabe. Erst am vergangenen

Sonnabend erzielten beide

Vereine eine „einvernehmliche

Lösung“. Somit ist Okpala gegen

die Störche spielberechtigt.

Er steuerte für Mannheim in der

laufenden Saison zehn Scorer

in 18 Ligaspielen bei. Mit vier

Gelben Karten ist SC-Kapitän

Felix Götze vorbelastet.

(Andrè Haase)

Vorschau: So., 18.01.2026 - 13:30 Uhr

Holstein Kiel - SC Paderborn 07

So könnten sie spielen:

Holstein Kiel: Krumrey - Ivezic, Zec, Komenda - Meffert, Knudsen -

Rosenboom, Therkelsen, Tolkin - Skrzybski, Harres

SC Paderborn 07: Seimen - Götze, Scheller, Hansen - Baur, Klass -

Curda, Obermair - Michel, Okpala, Bätzner

Tipp: 2:1

Auftakt: KSV-Chefcoach Marcel Rapp

sieht sein Team in einer guten Form.

Foto: RS

Gerüchteküche:

Kommt Linksverteidiger Ondrej Zmrzly?

Zweimal haben die Verantwortlichen

der KSV

Holstein in der Winterpause

auf dem Transfermarkt

zugeschlagen: Mit Umut Tohumcu

(auf Leihbasis von der

TSG 1899 Hoffenheim) und Jonas

Meffert (Hamburger SV)

wechselten zwei hoffnungsvolle

Spieler in das Storchennest.

Bald könnte aber noch ein dritter

Neuer hinzukommen: Für

die linke defensive Außenbahn

hat die KSV den Tschechen Ondrej

Zmrzly im Visier (Stand 13.

Januar). Der 26-Jährige steht bei

Slavia Prag unter Vertrag - geriet

zuletzt jedoch auf das Abstellgleis.

Da sein Vertrag bei Slavia

noch bis Juni 2027 läuft, müsste

Kiel eine Ablösesumme bezahlen.

Zwei Länderspiele für Tschechien

gegen die Färöer und die

Ukraine stehen im Portfolio des

Linksverteidigers. Mit Angreifer

Bernhardsson und Abwehrspieler

Carl Johansson fehlen

den Kielern zwei Eckpfeiler

verletzungsbedingt weiterhin.

Inwieweit Neuzugang Tohumcu

und Andu Kelati für den Spieltagskader

gegen Paderborn berücksichtigt

werden, stand bei

Redaktionsschluss noch nicht

fest. Die beiden Mittelfeldspieler

konnten aufgrund eines

grippalen Infekts den Weg ins

Trainingslager nicht mitgehen

und kurierten sich in Kiel aus.

Abwehrspieler Patrick Erras

(Folgen der Gehirnerschütterung)

ist weiterhin außer Gefecht.

Vorbelastet mit vier Gelben

Karten gehen Stefan

Schwab und Magnus Knudsen

in die Partie gegen die Ostwestfalen.

(Andrè Haase)

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6 | RegionalSport


Tabellen

BUDEN

ZAUBER

1. Bundesliga

Pl. Team Sp. Diff. Pkt.

1. Bayern München (M) 16 51 44

2. Borussia Dortmund 16 14 33

3. RB Leipzig 15 11 29

4. Bayer 04 Leverkusen 16 10 29

5. VfB Stuttgart (P) 16 6 29

6. TSG Hoffenheim 15 9 27

7. Eintracht Frankfurt 16 0 26

8. SC Freiburg 16 0 23

9. 1. FC Union Berlin 16 -3 22

10. Bor. Mönchengladbach 16 -2 19

11. 1. FC Köln (N) 16 -2 17

12. Werder Bremen 15 -10 17

13. Hamburger SV (N) 16 -10 16

14. VfL Wolfsburg 16 -12 15

15. FC Augsburg 16 -15 14

16. FC St. Pauli 15 -13 12

17. 1. FC Heidenheim 16 -21 12

18. 1. FSV Mainz 05 16 -13 9

Die nächsten Spiele

16.01.26 - 20:30 Werder Bremen - Eintracht Frankfurt

17.01.26 - 15:30 Hamburger SV - Bor. M’gladbach

17.01.26 - 15:30 1. FC Köln - 1. FSV Mainz 05

17.01.26 - 15:30 Borussia Dortmund - FC St. Pauli

17.01.26 - 15:30 VfL Wolfsburg - FC Heidenheim

17.01.26 - 15:30 TSG Hoffenheim - Bayer Leverkusen

17.01.26 - 18:30 RB Leipzig - FC Bayern München

18.01.26 - 15:30 VfB Stuttgart - 1. FC Union Berlin

18.01.26 - 17:30 FC Augsburg - SC Freiburg

2. Bundesliga

Pl. Team

Sp. Diff. Pkt.

1. FC Schalke 04 17 12 37

2. SV Elversberg 17 16 34

3. SV Darmstadt 98 17 12 33

4. SC Paderborn 07 17 10 33

5. Hannover 96 17 8 29

6. Hertha BSC 17 5 28

7. 1. FC Kaiserslautern 17 8 27

8. 1. FC Nürnberg 17 -4 22

9. Karlsruher SC 17 -8 22

10. VfL Bochum (A) 17 1 21

11. Holstein Kiel (A) 17 -2 20

12. Preußen Münster 17 -4 20

13. Eintracht Braunschweig 17 -9 20

14. Arminia Bielefeld (N) 17 3 19

15. 1. FC Magdeburg 17 -8 17

16. Fortuna Düsseldorf 17 -12 17

17. SpVgg Greuther Fürth 17 -18 15

18. Dynamo Dresden (N) 17 -10 13

Die nächsten Spiele

16.01.26 - 18:30 Fort. Düsseldorf - Arminia Bielefeld

16.01.26 - 18:30 Eintr. Braunschweig - FC Magdeburg

17.01.26 - 13:00 1. FC Nürnberg - SV Elversberg

17.01.26 - 13:00 Dynamo Dresden - Greuther Fürth

17.01.26 - 13:00 Preußen Münster - Karlsruher SC

17.01.26 - 20:30 Hertha BSC - FC Schalke 04

18.01.26 - 13:30 1. FC Kaiserslautern - Hannover 96

18.01.26 - 13:30 VfL Bochum - SV Darmstadt 98

18.01.26 - 13:30 Holstein Kiel - SC Paderborn 07

3. Liga

Pl. Team

Sp. Diff. Pkt.

1. Energie Cottbus 19 9 36

2. SC Verl 19 18 35

3. MSV Duisburg (N) 19 10 34

4. Rot-Weiss Essen 19 6 34

5. Hansa Rostock 19 12 32

6. VfL Osnabrück 19 5 32

7. TSG Hoffenheim II (N) 19 13 31

8. TSV 1860 München 19 0 30

9. SV Waldhof Mannheim 19 1 29

10. VfB Stuttgart II 19 0 29

11. SV Wehen Wiesbaden 19 2 28

12. FC Viktoria Köln 19 3 27

13. Jahn Regensburg (A) 19 -1 24

14. FC Ingolstadt 04 19 2 22

15. 1. FC Saarbrücken 19 -2 22

16. Erzgebirge Aue 19 -5 22

17. Alemannia Aachen 19 -6 21

18. SSV Ulm 1846 (A) 19 -18 16

19. TSV Havelse (N) 19 -15 13

20. FC Schweinfurt 05 (N) 19 -34 6

Die nächsten Spiele

16.01.26 - 19:00 Jahn Regensburg - FC Ingolstadt

17.01.26 - 14:00 FC Saarbrücken - Energie Cottbus

17.01.26 - 14:00 SSV Ulm 1846 - Wehen Wiesbaden

17.01.26 - 14:00 Hansa Rostock - Erzgebirge Aue

17.01.26 - 14:00 1860 München - Rot-Weiss Essen

17.01.26 - 14:00 SC Verl - SV Waldhof Mannheim

17.01.26 - 16:30 Alemannia Aachen - VfL Osnabrück

18.01.26 - 13:30 VfB Stuttgart II - MSV Duisburg

18.01.26 - 16:30 Schweinfurt 05 - FC Viktoria Köln

18.01.26 - 19:30 TSV Havelse - TSG Hoffenheim II

Regionalliga Nord

Pl. Team Sp. Diff. Pkt.

1. SV Meppen 21 44 49

2. VfB Oldenburg 21 29 46

3. SV Drochtersen/Assel 21 24 46

4. SSV Jeddeloh II 20 24 41

5. 1. FC Phönix Lübeck 21 12 36

6. Hamburger SV II 21 3 31

7. Bremer SV 20 3 30

8. Hannover 96 II (A) 21 3 28

9. SC Weiche FL 08 21 1 27

10. VfB Lübeck 21 -11 27

11. Werder Bremen II 21 -8 26

12. Kickers Emden 21 2 25

13. HSC Hannover (N) 21 -24 23

14. FSV Schöningen (N) 19 -18 21

15. Eintracht Norderstedt 21 -16 18

16. BW Lohne 20 -20 17

17. Altona 93 (N) 20 -27 15

18. FC St. Pauli II 21 -21 14

Keine Spiele

Gelungenes Hallenevent:

Holstein Women holen den Lotto Nordcup

Spannender kann ein

Turnier nicht sein.

Was der Lotto Nordcup

am vergangenen

Sonntag in der Wunderino

Arena zu bieten hatte,

war an Dramaturgie kaum zu

übertreffen. In einem Herzschlagfinale

gewannen die Holstein

Women nach Neunmeterschießen

im Stadtderby gegen

den Oberligisten Kieler MTV

mit 5:3.

Dabei führte der KMTV nach

drei Minuten bereits mit 2:0

und sah bis 13 Sekunden vor

Schluss wie der sichere Sieger

aus. Doch mit einem Traumtor

gelang KSV-Spielerin Alia Redant

der 2:2-Ausgleichstreffer.

Im Neunmeterschießen wuchs

KSV-Torhüterin Emma Nentwich

über sich hinaus und parierte

dreimal. „Ich bin sehr

stolz auf meine Mädels“, sagte

KSV-Chefcoach Stefan Fischer.

Sein Team präsentierte sich

schon in der Gruppenphase als

stärkste Mannschaft des Events.

Vier Siege und eine Niederlage

bedeuteten mit 12 Punkten den

Einzug ins Halbfinale. Der Regionalligist

SV Henstedt-Ulzburg

zog mit 10 Punkten vor

dem Kieler MTV ins Halbfinale

ein. Dem verlustpunktfreien Tabellenführer

SSC Hagen Ahrensburg

reichten vier Punkte

für das Weiterkommen, während

der Eichholzer SV und IF

Holstein Kiel feiert den Sieg beim LOTTO NORDCUP

Im Überblick:

Vorrunde: IF Stjernen Flensborg

– SV Henstedt-Ulzburg

1:1, SSC Hagen Ahrensburg –

Holstein Women 1:2, Eichholzer

SV – Kieler MTV 1:2, SV

Henstedt-Ulzburg – SSC Hagen

Ahrensburg 4:1, Kieler MTV –

IF Stjernen Flensborg 2:0, Holstein

Women – Eichholzer SV

5:1, SV Henstedt-Ulzburg –

Kieler MTV 0:1, IF Stjernen

Flensborg – Holstein Women

1:4, Eichholzer SV – SSC Hagen

Ahrensburg 1:2, Holstein

Women – Kieler MTV 3:1, SSC

Hagen Ahrensburg – IF Stjernen

Flensborg 1:1, Eichholzer

SV – SV Henstedt-Ulzburg 1:3,

Kieler MTV – SSC Hagen Ahrensburg

1:2, SV Henstedt-Ulzburg

– Holstein Women 3:1, IF

Stjernen Flensborg – Eichholzer

SV 0:3.

Stjernen Flensborg sich in der

Vorrunde als Punktelieferanten

entpuppten und chancenlos

ausschieden. In der Vorrunde

wurde im Modus jeder gegen jeden

gespielt. Die Halbfinalspiele

zwischen den Holstein Women

und dem SSC Hagen Ahrensburg

sowie die Partie zwischen

dem SV Henstedt-Ulzburg

und dem Kieler

MTV wurden im Elfmeterschießen

entschieden.

Die KSV Holstein

setzte sich mit 2:1

durch, während der

Kieler MTV mit 5:3 die

Oberhand behielt. Als

beste Spielerin wurde

Women-Akteurin Arjela

Lako ausgezeichnet.

Beste Torhüterin wurde

Katharina Speeth vom

KMTV, beste Torschützin

Indra Hahn vom

SVHU mit vier Treffern.

„Das hat sich wirklich

gelohnt, der gesamte

Tag hätte nicht besser

verlaufen können. Eine

tolle Kulisse, spannende Spiele,

ein rassiges Finale und

überall zufriedene Zuschauer“,

bilanzierte Turnierchef Klaus

Kuhn abschließend. (AH)

Foto: pin

Halbfinals: Holstein Women –

SSC Hagen Ahrensburg (0:0)

2:1 nach Neunmeterschießen,

SV Henstedt-Ulzburg – Kieler

MTV (1:1) 3:5 nach Neunmeterschießen.

Finale: Holstein Women – Kieler

MTV (2:2) 5:3 nach Neunmeterschießen.

RegionalSport | 7


BUDEN

ZAUBER

Doppelter Budenzauber in Kiel

Gleich zweimal sorgte der Budenzauber am vergangenen Wochenende

in der Kieler Wunderino Arena für Stimmung. Beim LOTTO

MASTERS der Herren am Sonnabend und LOTTO NORDCUP der

Frauen am Sonntag begeisterten die Fußballer und Fußballerinnen

insgesamt über 11.000 Zuschauer. Bei den Frauen wurden sowohl

die beiden Halbfinalspiele als auch das Endspiel

durch Neunmeterschießen entschieden. RegionalSport zeigt einige

der packendsten Fotos von den beiden Turniertagen.

(RS)

Holsteins Samanta Carone bezwingt

KMTV Torhuẗerin Katharina Speeth im

Neunmeterschießen

Susan Albers sorgte beim MASTERS

und NORDCUP für Stimmung

Eröffnungszeremonie beim

LOTTO MASTERS Fotos: pin

Hatten viel Spaß beim Hallenmasters am Sonnabend in der

Wunderino Arena in Kiel: Die beiden Gewinner, Tjark Heines (re.)

und Jakob Daniel.

Der Oberligist Kieler MTV

feiert den Finaleinzug

Heides Jonah Gieseler trifft

gegen den VfR Neumünster

Die Holstein Women feiern den

Sieg beim LOTTO NORDCUP

8 | RegionalSport

Todesfeldes Morten Liebert bezwingt Heides Keeper

Christopher Thomsen und entscheidet das Halbfinale

Ahrensburger Fans beim

LOTTO NORDCUP


26. SHFV

Lotto

Masters

Routine setzt sich durch:

SV Todesfelde verteidigt den Pott

BUDEN

ZAUBER

Der SV Todesfelde ist derzeit

nicht nur in der Fußball-Oberliga

eine Klasse für sich! Auch

beim 26. SHFV Lotto Masters

setzte sich die Elf von Chefcoach

Björn Sörensen nach

2025 auch am vergangenen

Sonnabend in der Wunderino

Arena erneut die Krone auf. Es

war bereits der dritte Erfolg des

SVT.

Im Finale setzten sich die Todesfelder

mit 3:1 gegen das junge

Team von Holstein Kiel

durch. Der Jubel vor der Blau-

Gelben Wand kannte keine

Grenzen. Dabei kam der Titelverteidiger

mühsam ins Turnier,

doch mit der Zeit zeigten

Mirko Boland, Janek Sternberg,

Morten Liebert und Keeper Fabian

Landvoigt, warum gerade

Routine in der Halle wichtig

und entscheidend sein kann.

„Ich glaube, wir haben uns den

Titel im Turnierverlauf verdient.

Es ist wieder einmal

überragend“, zeigte sich SVT-

Chefcoach Björn Sörensen freudig

angetan. Wie schon in den

Jahren zuvor, wurde das größte

und ausverkaufte Hallenturnier

des Landes, das 8650 begeisterte

Zuschauer verfolgten, von

einer imposanten Lasershow eröffnet,

ehe Susan Albers mit

dem offiziellen MASTERS-

Song “Welcome to Kiel” sowie

der Schleswig-Holstein-Hymne

auch musikalisch die Vorfreude

auf einen packenden und spannenden

Abend noch mehr steigerte.

Die beiden Halbfinalspiele

waren jeweils an Spannung

kaum zu überbieten und zählten

sicherlich zu den Highlights

am Sonnabend.

Zunächst boten sich der Heider

SV und der SV Todesfelde ein

knackiges Duell und schenkten

sich nichts. Der Titelverteidiger

setzte sich knapp mit 3:2 durch.

Auch VfR Neumünsters Trainer

Danny Cornelius war angetan

von den Auftritten seiner

Mannschaft. Es war der erste

Auftritt der Lila-Weißen nach

2018. „Wir haben das komplett

genossen, hatten Mega-Spaß auf

dem Platz. Ich ziehe den Hut

vor dem, was meine Mannschaft

hier geleistet hat. Uns hat

wohl vorher niemand im Halbfinale

gesehen“, strahlte der Ex-

Profi, dessen Keeper Christopher

Newe zudem als bester

Keeper ausgezeichnet wurde.

Beste Torschützen waren mit

Laurynas Kulikas und Islam

Matene zwei Jungstörche. Matene

wurde zudem als bester

Spieler des Turniers gekürt. „Es

LOTTO MASTERS Sieger 2026

SV Todesfelde mit Kapitän

Mats Klüver vorn. Foto: pin

Die Jungstörche, angeführt von

dem bockstarken Laury Kulikas,

boten sich im zweiten

Halbfinale mit dem VfR Neumünster

einen rassigen Fight

und konnten sich mit einem

4:2-Sieg durchsetzen. „Wir

wollten die Halle begeistern.

Mich freut, dass uns das gelungen

ist. Ich bin sehr stolz auf

die Jungs“, war KSV-Co-Trainer

Linus Schewior begeistert von

den Auftritten seiner Elf.

war mein Kindheitstraum, seit

ich zehn Jahre alt war, mal hier

in dieser Halle spielen zu dürfen.

Den habe ich mir heute erfüllt

und bin bester Spieler geworden.

Das macht mich stolz“,

sagte der 19-jährige Matene.

Enttäuschend waren die Auftritte

der beiden Lübecker

Mannschaft.

Sowohl der VfB Lübeck, als

auch der zuvor hoch gehandelte

1. FC Phönix Lübeck mussten

nach der Vorrunde die Segel

streichen und schieden aus.

„Uns liegt die Halle wohl doch

nicht so“, sagte Phönix-Spieler

Jannes Vollert enttäuscht.

(Andrè Haase)

RegionalSport | 9


RL Nord / OL HH

Viel Neues beim Trainingsauftakt von Eintracht Norderstedt:

Nach Wallenborn-Aus: Sportchef Spitzer sucht Innenverteidiger

Ein neuer Außenverteidiger,

ein überraschender

Abgang und

die Rückkehr einer

Clublegende. Bei Regionalligist

Eintracht Norderstedt ist zum

Trainingsauftakt einiges los.

Und um die Ereignisse chronologisch

zu ordnen, muss zunächst

der Name Leon Pesch

genannt werden. Die Verpflichtung

des 22 Jahre alten, zuletzt

vereinslosen Außenverteidigers,

der seine Jugend im Nachwuchsleistungszentrum

von

Bundesligist Bayer Leverkusen

verbrachte, gaben die abstiegsbedrohten

Garstedter am Montagmorgen

bekannt. „Der Kontakt

ist über seinen Berater entstanden,

den ich gut kenne“, so

Eintrachts Sportchef Frank

Spitzer.

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Oliver Zapel (57)

übernimmt im Sommer

die TuS Dassendorf.

Wir haben mit

ihm gesprochen.

Herr Zapel, was reizt Sie an

der Aufgabe bei der TuS Dassendorf?

Oliver Zapel: Der Verein hat

gerade eine schwierige Phase

hinter sich, die zu der Überzeugung

geführt hat, eine Veränderung

vorzunehmen. Ich mag es,

Veränderungsprozesse zu gestalten.

Außerdem erinnert

mich die TuS Dassendorf als

Dorfverein vom Umfeld her an

meine Station beim SV Eichede.

Mit dem SV Eichede stiegen

Sie 2016 in die Regionalliga

Eigentlich hatte er mit Peschs

Verpflichtung die Personalplanung

abgeschlossen. Doch am

Dienstagmorgen vermeldete die

Eintracht das sofortige Karriereende

von Innenverteidiger André

Wallenborn (30) aus beruflichen

Gründen. Wallenborn bedankte

sich mit einem sehr

herzlichen Abschiedsschreiben

bei „allen, die meine sportliche

Laufbahn begleitet und gefördert

haben“. Sportchef Spitzer:

„Es ist schade, dass André aufhören

muss. Aber er hat eine

einmalige berufliche Chance erhalten

und wir können ihn verstehen.

Nun suchen wir noch

einen Innenverteidiger, der

gleichzeitig Linksfuß ist.“

Ein Rechtsfuß kehrt dafür überraschend

zurück – allerdings in

den Kader der zweiten Mannschaft

der Eintracht. Das Comeback

von Clublegende Philipp

Koch (35) in der Landesliga –

Dassendorfs neuer Trainer Oliver Zapel:

„Wir wollen an die Silbertöpfe“

auf. Ein Regionalliga-Aufstieg

ist in Dassendorf aber nicht

gewollt.

Oliver Zapel: Ich will jetzt hier

keine großen Wünsche und Visionen

formulieren. Erstmal

geht es darum, diesen im Kanal

feststeckenden Tanker TuS Dassendorf

wieder in die Erfolgsspur

zu navigieren. Dazu ist ein

kraftaufwendiger Umbruch notwendig.

Leistungsmäßig müssen

wir dann in Vorleistung treten,

um wieder an die Silbertöpfe

zu kommen. Danach

hängt es von den handelnden

Personen ab, ob der Deckel

nach oben bestehen bleibt.

Könnte dieser Weg beim Blick

auf die aktuellen Tabellen besonders

schwierig werden?

Oliver Zapel: Ja, das ist so.

Auftakt: Cheftrainer Jörn Großkopf (li.)

und Co-Trainer Fabian Boll (re.)

begrüßten zum Trainingsstart die

Neuzugänge Leon Pesch und Manasse

Fionouke.

Foto: EN

ein halbes Jahr nach seinem

überraschenden sofortigen

Rücktritt nach dem DFB-Pokalspiel

gegen den FC St. Pauli –

wurde am Dienstagabend bekannt.

„Mir fehlt der Fußball

einfach ein bisschen“, so Koch,

der der zweiten Mannschaft

beim Unternehmen Oberliga-

Aufstieg helfen soll.

(Mirko Schneider)

Wenn beispielsweise Altona 93,

der FC St. Pauli II und Eintracht

Norderstedt aus der Regionalliga

Nord absteigen, aber kein

Oberligist aufsteigen würde,

steht uns sicher die stärkste

Oberliga Hamburg der letzten

zehn Jahre bevor. Der Weg zum

Erfolg würde dann komplizierter.

Zuletzt gab es in Dassendorf

Ärger, weil viele Spieler an

der Hallenfußball-Kleinfeldliga

Icon League teilnahmen.

Wie werden Sie mit diesem

Thema umgehen?

Oliver Zapel: Wir werden darauf

achten, dass für jeden

Spieler, der das Trikot unseres

Vereins trägt, die TuS Dassendorf

absolute Priorität besitzt.

(Mirko Schneider)

10 | RegionalSport


BUDEN

ZAUBER

Raiba Leezen Cup 2026:

Ein Turnier ohne Sieger

Der Raiba Leezen Cup in Wahlstedt

lieferte an zwei intensiven

Turniertagen genau das,

wofür der Wettbewerb seit Jahren

steht: packende Spiele, hohe

Intensität und ein starkes

Teilnehmerfeld aus mehreren

Ligen.

23 Mannschaften hatten sich

am Samstag in vier Vorrundengruppen

gemessen, ehe am

Sonntag die besten acht Teams

in zwei Vierergruppen um den

Einzug in die Finalrunde

kämpften.

Dabei setzte sich der SC Rapid

Lübeck in der Zwischenrunde

souverän durch, ebenso der SV

Eichede, der mit seiner U19 antrat

und seine Gruppe mit drei

Siegen gewann. TuS Holstein

Quickborn und SV Todesfelde

II komplettierten das Halbfinale.

Während Rapid Lübeck

Quickborn mit 4:3 bezwang,

zog Todesfelde II erst im Neunmeterschießen

gegen Eichede

den Kürzeren. „Uns sind am

Sonntag ein bisschen die Kräfte

und das Personal ausgegangen“,

resümierte Holsteins Trainer

Ibrahin Yener.

Im Spiel um Platz drei unterstrich

Todesfelde II noch einmal

seine Klasse und gewann

klar mit 6:0 gegen Quickborn.

„Wir haben uns gegenüber der

Vorwoche deutlich gesteigert

und über zwei Tage sehr stabil

gespielt“, sagte Trainer Sebastian

Foiczik. „Gerade defensiv

war das ein richtig guter Auftritt.“

Das Finale musste leider

wegen einer schweren Verletzung

auf Seiten Eichedes abgebrochen

werden. Man einigte

sich auf einen geteilten ersten

Platz mit Rapid Lübeck

Turniergastgeber SV Wahlstedt

zeigte sich zufrieden mit dem

Gesamteindruck des Events.

Trainer Nimet Jusufi lobte vor

allem die Qualität des Teilnehmerfeldes:

„Es wird immer

schwieriger, gute Mannschaften

für Hallenturniere zu bekommen

– umso schöner, dass wir

hier so ein starkes Niveau hatten.“

Die U19 vom SV Eichende. Foto: Privat

Die Organisation des Turniers

erhielt ebenfalls viel Anerkennung.

„Mit viel Liebe und Engagement

durchgeführt“, nannte

Foiczik den Cup – und auch die

vielen Zuschauer in der Halle

sorgten für eine würdige Kulisse

eines der bestbesetzten Turniere

im Kreis Segeberg.

(Ole Jacobsen)

Christoph Esch (Trainer SV Eichede U19):

Ein geteilter Sieg mit Stolz und Schrecken

Herr Esch, Sie sind

mit Ihrer U19 als geteilter Turniersieger

aus Wahlstedt hervorgegangen.

Wie ordnen Sie

diesen Erfolg ein?

Christoph Esch: „Für uns ist

das ein ganz besonderer Moment.

Wir sind mit einer sehr

jungen U19 hier angetreten, fast

ausschließlich mit Spielern des

Jahrgangs 2008. Unser eigentliches

Ziel war, dass die Jungs Erfahrungen

im Herrenbereich

sammeln. Dass wir am Ende im

Finale stehen und diesen Titel

teilen dürfen, macht uns unglaublich

stolz.“

Wie bewerten Sie den sportlichen

Auftritt Ihrer Mannschaft

über beide Tage?

Christoph Esch: „Die Entwicklung

war enorm. Am Samstag

sind wir ordentlich gestartet,

haben gegen starke Gegner wie

Kaltenkirchen gewonnen und

uns das Weiterkommen erarbeitet.

Am Sonntag waren die

Jungs noch abgeklärter. In der

Zwischenrunde haben wir alle

Spiele gewonnen, im Halbfinale

gegen Todesfelde II extrem cool

im Neunmeterschießen agiert.

Das war beeindruckend.“

Das Finale wurde durch die

schwere Verletzung eines Ihrer

Spieler überschattet. Wie

haben Sie diesen Moment erlebt?

Christoph Esch: „Das war natürlich

extrem bitter. Jonas Deckert

hat sich ohne Fremdeinwirkung

schwer an der Hüfte

verletzt, es musste ein Rettungswagen

kommen. In solchen Momenten

tritt der Sport völlig in

den Hintergrund. Ich bin sehr

dankbar, wie professionell

Wahlstedt organisiert und wie

fair Rapid Lübeck reagiert hat.“

Wie haben Sie die Entscheidung

erlebt, den Titel zu teilen?

Christoph Esch: „Rapid hat sofort

gesagt, sie stehen hinter jeder

Entscheidung. Das war großer

Sportsgeist. Für uns war

klar: Die Gesundheit eines 17-

jährigen Spielers ist wichtiger

als jedes Ergebnis. Dass wir am

Ende beide als Sieger gelten,

fühlt sich trotzdem sehr würdevoll

an.“

Was nehmen Sie aus diesem

Turnier mit?

Christoph Esch: „Vor allem die

Erkenntnis, was in dieser

Mannschaft steckt. Die Jungs

haben sich gegen Herrenmannschaften

aus der Verbands- und

Oberliga behauptet, waren mutig,

diszipliniert und spielerisch

stark. Darauf können wir aufbauen.“

(Ole Jacobsen)

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RegionalSport | 11


BUDEN

ZAUBER

Budenzauber in Rödemis - 12. Budenzauber Kreismeisterschaften NF-Endrunde

Spannende Derbys warten auf das Publikum

Am kommenden Sonnabend

finden in Rödemis in der Sporthalle

der Iven-Agßen-Schule

ab 15 Uhr die Hallenkreismeisterschaften

im Futsal des KFV

Nordfriesland statt. Im Modus

jeder gegen jeden treten fünf

Teams gegeneinander an.

Folgende Mannschaften haben

sich für den Budenzauber in

Rödemis angemeldet: SV Frisia

03 Risum-Lindholm (Landesliga

Schleswig), Husumer SV

(Verbandsliga Nord), Rödemisser

SV (Kreisklasse A-Nord),

TSV Wiedingharde (Kreisklasse

A-Nordwest) sowie der FC Langenhorn-Enge-Sande

(Verbandsliga

Nord). Gleich im ersten

Spiel kommt es zum Derby

zwischen dem FC Langenhorn -

Enge-Sande und dem Husumer

SV. „Das ist natürlich ein Kracherspiel

zum Auftakt und eine

Standortbestimmung. Ein Sieg

wäre schon gut für den weiteren

Verlauf“, sagt Arne Strohscheer,

Obmann der Husumer.

Die weiteren Spiele: TSV Wiedingharde

- Rödemisser SV, SV

Frisia 03 Risum-Lindholm - FC

Langenhorn-Enge-Sande, Husumer

SV - TSV Wiedingharde,

Rödemisser SV - SV Frisia 03

Risum-Lindholm, FC Langenhorn-Enge-Sande

- TSV Wiedingharde,

SV Frisia 03 Risum-

Lindholm - Husumer SV, Rödemisser

SV - FC Langenhorn-Enge-Sande,

TSV Wiedingharde -

SV Frisia 03 Risum-Lindholm,

Husumer SV - Rödemisser SV.

„Es ist natürlich traurig, dass

nur fünf Mannschaften gemeldet

haben. Das ist sehr schade

für den Hallenfußball“, sagt Arne

Strohscheer.

(Andrè Haase)

Obmann Arne Strohscheer von der Husumer SV:

„Unsere Jungs haben Bock auf die Halle"

Herr Strohscheer, Sie nehmen

mit Ihrer Mannschaft an den

Hallen-Kreismeisterschaften

teil und monieren, dass nur

insgesamt fünf Teams nach

Rödemis kommen. Ist der Hallenfußball

in Nordfriesland

auf dem absteigenden Ast?

Arne Strohscheer: Ja, es sieht

fast so aus. Im letzten Jahren

waren es noch sechs Mannschaften

- was ja aber auch

schon für eine geringe Resonanz

spricht. Ich finde es schade,

denn Hallenfußball macht

doch Spaß. Unsere Jungs haben

Bock darauf und bereiten sich

im Hallentraining mittwochs

auf das Event vor. Es ist in meinen

Augen doch immer eine

willkommene Abwechslung.

Wie wichtig ist für Sie und Ihr

Team die Kreismeisterschaft?

Arne Strohscheer: Wir hoffen

natürlich, dass wir den Titel

holen. Das gibt für die Punktspielrunde

doch einen Auftrieb,

den man gerne mitnimmt.

An allererster Stelle hofft man

aber auch, dass sich niemand

verletzt.

Arne Strohscheer von der Husumer SV

Foto: OW

Nach zwei mageren Jahren

mit einem Doppelabstieg von

der Oberliga in die Verbandsliga

schreiben Sie gerade positive

Nachrichten und sind

als Tabellenführer der Verbandsliga

Nord in die Winterpause

gegangen. Was war ausschlaggebend

dafür?

Arne Strohscheer: In der letzten

Saison konnten wir erst in

den Relegationsspielen den

Klassenerhalt einfahren. Im

Sommer sind viele Jungs nach

Husum zurückgekehrt von anderen

Vereinen, weil sie Lust

haben für uns zu spielen.

Wäre der Husumer SV denn

bereit für die Landesliga-

Rückkehr?

Arne Strohscheer: Das ist ja

noch ein weiter Weg bis dahin,

aber natürlich würden wir gerne

wieder in der Landesliga

spielen. Das hätten sich die

Jungs verdient. Aber erst einmal

wollen wir Kreismeister in der

Halle werden.

(Andrè Haase)

12 | RegionalSport


BUDEN

ZAUBER

33. Bernhard von Blomberg-Cup

Hallenspektakel beim TuS Hartenholm

Das mehrtägige Hallenturnier

des TuS Hartenholm wirft seine

Schatten voraus. Vom 16. bis

18. Januar lädt der TuS zum 33.

Mal zum Bernhard von Blomberg-Cup

ein.

In vier Gruppen treten jeweils

sechs Mannschaften gegeneinander

an, um sich für die Endrunde

zu qualifizieren. Im vergangenen

Jahr gewann der

Oberligist PSV Neumünster den

begehrten Pokal. „Leider sind

viele Spieler von uns noch im

Urlaub. Deshalb könnten wir

kein gutes Team stellen und

nehmen in diesem Jahr nicht

teil”, erklärt PSV-Coach Nils

Voss. In der Gruppe vier ist der

Ost-Verbandsligist Wiker SV am

Start. WSV-Akteur Frederik

Glowatzka blickt voller Vorfreude

auf das Event. „Wir sind bereits

seit sieben Jahren bei dem

Turnier vertreten. Es macht immer

sehr viel Spaß auf Kunstrasen.

Eine Zielsetzung haben wir

nicht, denn ich denke, über den

Spaß kommt der Erfolg. Wir

wollen gucken, was dann dabei

herauskommt“, so der 35-jährige

Mittelstürmer, der den ortsabwesenden

Chefcoach Dannie

Osterhoff vertritt. (AH)

Gruppe 1: Kaltenkirchener TS, SV Todesfelde II, SV Azadi Lübeck,

SV Wahlstedt, RW Kiebitzreihe, JSG Alsterland (U19)

Gruppe 2: TuS Hartenholm weiß, VfR Horst, VfL Hammonia,

Leezener SC, Bramstedter TS, SG Schmalfeld-Hasenmoor

Gruppe 3: TuS Hartenholm rot, VfB Lübeck U23, TSV Lägerdorf,

SG Blau-Rot Holstein, FC Abtwil-Engelburg, SV Eintracht Segeberg

Gruppe 4: TuS Hartenholm blau, SC Rapid Lübeck, Wiker SV,

Tralauer SV, SV Henstedt-Ulzburg, FSC Kaltenkirchen.

Interview zum Blomberg-Cup mit Martin Genz:

„Ich möchte niemanden zwingen"

das Team von der Tribüne aus

unterstützen.

Herr Genz, erst einmal frohes

und gesundes neues Jahr. Sie

nehmen mit der Kaltenkirchener

TS am Blomberg-Cup teil.

Treten Sie mit der kompletten

Ligamannschaft an?

Martin Genz: Vielen Dank erstmal.

Das wünsche ich Ihnen

auch. Wir haben es die ganze

Hallensaison so gehandhabt,

dass wir ganz entspannt damit

umgehen. Wer aus unserem Kader

spielen möchte, der spielt.

Ich möchte niemanden zwingen,

in der Halle zu spielen.

Das heißt, die Spieler haben

freie Wahl?

Kaltenkirchens Trainer Martin Genz.

Foto: pin

Martin Genz: Ja! Es gibt ja immer

den einen oder anderen

Spieler, der in der Halle

schlechte Erfahrungen gemacht

hat. Angeschlagene Spieler mögen

bitte zu Hause bleiben, oder

Trotzdem möchten Sie doch

als Oberligist erfolgreich auftreten

und sich gut präsentieren,

oder?

Martin Genz: Bei den Hallenkreismeisterschaften

hat es ja

ganz gut geklappt. Beim Turnier

in Wahlstedt jedoch nicht so

gut, da sind wir nur Dritter geworden

in der Vorrunde. Es wäre

mir schon lieb, dass wir in

Hartenholm die Endrunde erreichen.

Wenn es nichts wird,

dann ist es eben so. Aber wir gehen

nicht in das Turnier, um es

herzuschenken. Ich erwarte

aber von den Jungs, die sich

freiwillig melden und Lust auf

das Turnier haben, dass sie das

bestmögliche abrufen. Und

dann mal schauen. Vielleicht

kommt es auch auf ein Aufeinandertreffen

mit meinen

Jungs, wenn wir uns mit der Legendentruppe

qualifizieren

sollten. Das wäre eine witzige

Sache.

(Andrè Haase)

REGIONAL

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RegionalSport erscheint

wöchentlich im Ihrens-Verlag

Das Sportmagazin im Norden

Verlagsleitung: Sascha Hoppe (V.i.S.d.P.)

Redaktion: Oliver Ollrogge, Frank Sorgatz ,

Sebastian Nieden, Jan Kirschner, Hanno Bode, Norbert

Gettschat, Michael Böhm, Claus Bergmann, Stefan

Knauß, Marcus Sellhorn, Peter Böhmer, Mirko Schneider,

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(Fotos), Andrè Haase

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wird auf eine geschlechtsspezifische Differenzierung

wie z. B. Teilnehmer*innen verzichtet. Entsprechende

Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung für die

drei Geschlechter und sind in keinem gegebenen

Kontext als diskriminierend zu verstehen.

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RegionalSport | 13


"!"!

Magazin

Die deutsche Nationalmannschaft

ist in Silkeborg

eingetroffen und

scharrt mit den Hufen. Am

Donnerstag gegen Österreich

(„live“ in der ARD) beginnt in

Dänemark die Europameisterschaft.

Die beiden Generalproben gegen

Vize-Weltmeister Kroatien

sind gut gelaufen. Die DHB-

Auswahl gewann am letzten

Donnerstag mit 32:29 in Zagreb

und dann am Sonntag mit 33:27

in Hannover. „Ich habe den

Jungs gesagt, dass die Ergebnisse

zweitrangig sind, aber das

Auftreten zählt“, erklärte Bundestrainer

Alfred Gislason.

„Wir haben eine solide Abwehr

gestellt und konnten ins Tempo

kommen.“ Mit einem schnellen

Umschalten sollte auch Österreich

geknackt werden.

Die Alpen-Handballer ärgerten

in den letzten Tagen zunächst

Handball-EM 2026

Vorschau: Do., 15.01.2026 - 20:30 Uhr Deutschland – Österreich

Mit Tempo gegen Österreich

Frankreich und verloren erst in

der Schlussphase mit 29:34,

blieben dann gegen Slowenien

(31:36) aber blass. Keine

Referenzen, die bei der

DHB-Auswahl Angst auslösen.

„Wir fahren mit einem

guten Gefühl nach Dänemark“,

sagt Johannes

Golla. Der Kapitän

weiß aber auch:

„In Herning

wird alles anders

sein: Es

wird ein

ganz anderer

Druck

herrschen,

und wir

haben keine

volle

Halle hinter

uns.“

(JK)

DHB-Kapitän Johannes Golla: „Mit

gutem Gefühl nach Dänemark.“ Foto: JK

Vorschau: Sa., 17.01.2026 - 20:30 Uhr

Am Samstag geht es gegen

Serbien („live“ in

der ARD). Der Turnier-Alltag

bringt einen

gewissen Gang

der Gewohnheit.

Die DHB-Auswahl

residiert wie vor einem Jahr im

Silkeborger Hotel „Radisson

Blu Papirfabrikken“.

In der jütländischen Stadt trainieren

und regenerieren die

deutschen Ballwerfer, zu den

Inh.: Hans-Reinhold Bern

Heideland Ost 15

24976 Handewitt OT Weding

Serbien – Deutschland

Mit bewährtem Turnieralltag zum Erfolg?

Spielen müssen sie in das 40

Kilometer entfernte Herning.

Bundestrainer Alfred Gislason

hat 18 Akteure mitgenommen,

von denen er jeweils bis anderthalb

Stunden vor dem Anpfiff

zwei zu streichen hat. Im Turnierverlauf

kann der Coach bis

zu sechs Spieler aus einem 35er

Kader nachnominieren. Denkbar,

dass die rechte Rückraumposition

zum Problemfall wird.

Stammkraft Renars Uscins

musste beim letzten Test am

Knöchel behandelt werden.

Vertreter Franz Semper ging in

den letzten Monaten mit Leipzig

auf Talfahrt und musste die

letzte Weltmeisterschaft verletzungsbedingt

abbrechen.

Die Serben, der zweite deutsche

Vorrunden-Gegner, können unangenehm

werden, überzeugten

zuletzt aber nicht. Gegen Polen

gab es in den letzten Tests nur

ein Remis und eine knappe Niederlage.

Die beiden einzigen

serbischen Bundesliga-Legionäre

sind Torwart Dejan Milosavljev

und Kreisläufer Mijajlo

Marsenic. Beide spielen für die

Füchse Berlin. Ihr Vereinskollege

Nils Lichtlein ist zuversichtlich:

„Unsere defensive Zusammenarbeit

funktioniert gut. Besprechen

werden wir mit Sicherheit

nochmal, wie wir

gestaffelt nach vorne laufen.“

(JK)

14 | RegionalSport


Handball-EM 2026

"!

Rückraumspieler Marko Grgic:

„Vielleicht die schwerste Vorrunden-Gruppe überhaupt“

Marko Grgic, jetzt beginnt die

Europameisterschaft 2026.

Was haben Sie sich mit der

DHB-Auswahl vorgenommen?

Marko Grgic: Was wir uns genau

vornehmen, haben wir jetzt

intern besprochen. Wir haben

definitiv mit Österreich, Serbien

und Spanien eine sehr

schwere Gruppe, vielleicht die

schwerste überhaupt jemals in

einer Vorrunde. Wenn wir da

gut durchkommen, brauchen

wir zwei bis drei sehr gute Spiele,

um weitzukommen.

Im letzten Jahr spielte die

DHB-Auswahl bereits die

Weltmeisterschaft in Herning.

Ist es ein Vorteil, den Spielort

schon zu kennen?

Marko Grgic: Es ist schön, dass

wir während des gesamten Turniers

nicht die Stadt wechseln

müssen. Das ist auch für die Logistik

und die Regeneration ein

"!

Magazin

Für Marko Grgic wird die Vorrunden-

Gruppe kein Spaziergang. Foto: JK

EM-Splitter:

Der dritte Vorrunden-Gegner.

Vor zwei Jahren schieden die

Spanier bereits in der Vorrunde

der Europameisterschaft aus,

dann holten sie wenige Monate

später Olympia-Bronze. Jetzt

sind die Iberer am Montag um

20.30 Uhr (live im ZDF) der

dritte und letzte Vorrunden-Gegner

der DHB-Auswahl. Der

THW-Keeper Gonzalo Perez de

Vargas wurde nicht für das engere

Aufgebot nominiert, da er

lange an einem Kreuzbandriss

laboriert hatte. Spanischer

Stammtorwart ist der Magdeburger

Sergey Hernandez.

Flug. Am Freitag verzögerte sich

der Rückflug vom Testspiel in

Zagreb. So verpasste die DHB-

Auswahl den Weiterflug von

Frankfurt nach Hannover und

musste den Bus nehmen. Der eigentlich

geplante Mannschaftsabend

wurde in eine „Mannschaftsfahrt“

verwandelt.

Schiedsrichter. Eigentlich sollten

18 Schiedsrichter-Paare bei

der EM pfeifen. Kurzfristig zog

der europäische Verband EHF

die beiden Nordmazedonier

Slave Nikolov und Gjorgji Nachevski

zurück. Sie hatten von

ihren Fitness-Übungen offenbar

Videos eingeschickt, die „mit

hoher Wahrscheinlichkeit manipuliert“

worden sind.

Fanpflege. Für Freitag lädt der

DHB ab 15 Uhr zu einem Fan-

Event nach Silkeborg ein. Geplant

sind ein Austausch mit

der Anhängerschaft, Mitmachaktionen

und eine Podiumsdiskussion

mit spannenden Gästen

aus der Handball-Szene. (JK)

MALERMEISTER

Oliver Zombik

Vorteil. Es ist aber gewiss kein

Vorteil, in Herning gegen 15.000

Dänen antreten zu müssen.

In der Vorbereitung ging es

zwei Mal gegen Kroatien, dem

Heimatland Ihres Vaters. Waren

es zwei besondere Länderspiele?

Marko Grgic: Gegen Kroatien

ist es immer etwas Besonderes.

Ich bin Deutscher, aber auch

halber Kroate und fühle mich

zu dem Land hingezogen. Meine

Familie kommt von dort,

meine Oma lebt in Kroatien. Ich

habe selbst nur ein Jahr in Kroatien

gelebt. Mein Vater spielte

damals in Zagreb, und ich war

erst drei Jahre alt. Jetzt sind wir

im Sommer immer im Urlaub

an der Adria. Ich kenne das

Land also, kann jetzt aber nicht

sagen, wo die Hot Spots oder

die besten Cafés sind. (lacht)

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RegionalSport | 15


"!"!

Magazin

Handball-EM 2026 Spielplan

VORRUNDEN

Gruppe A in Herning

Gruppe B in Herning

Gruppe C in Oslo:

Gruppe D in Oslo:

Deutschland

Dänemark

Frankreich

Slowenien

Spanien

Portugal

Norwegen

Färöer-Inseln

Serbien

Nordmazedonien

Tschechien

Montenegro

Österreich

Rumänien

Ukraine

Schweiz

15.01.26 18:00

Spanien - Serbien

15.01.26 20:30

Deutschland - Österreich

17.01.26 18:00

Österreich - Spanien

17.01.26 20:30

Serbien - Deutschland

19.01.26 18:00

Österreich - Serbien

19.01.26 20:30

Deutschland - Spanien

16.01.26 18:00

Portugal - Rumänien

16.01.26 20:30

Dänemark - Nordm’donien

18.01.26 18:00

Nordma’donien - Portugal

18.01.26 20:30

Rumänien - Dänemark

20.01.26 18:00

Nordm’donien - Rumänien

20.01.26 20:30

Dänemark - Portugal

15.01.26 18:00

Frankreich - Tschechien

15.01.26 20:30

Norwegen - Ukraine

17.01.26 18:00

Ukraine - Frankreich

17.01.26 20:30

Tschechien - Norwegen

19.01.26 18:00

Tschechien - Ukraine

19.01.26 20:30

Frankreich - Norwegen

16.01.26 18:00

Slowenien - Montenegro

16.01.26 20:30

Färöer - Schweiz

18.01.26 18:00

Montenegro - Färöer

18.01.26 20:30

Schweiz - Slowenien

20.01.26 18:00

Montenegro - Schweiz

20.01.26 20:30

Slowenien - Färöer

Gruppe E in Malmö:

Schweden

Kroatien

Niederlande

Georgien

17.01.26 18:00

Kroatien - Georgien

17.01.26 20:30

Schweden - Niederlande

19.01.26 18:00

Niederlande - Kroatien

19.01.26 20:30

Georgien - Schweden

21.01.26 18:00

Niederlande - Georgien

21.01.26 20:30

Schweden - Kroatien

Gruppe F in Kristianstad:

Ungarn

Island

Polen

Italien

16.01.26 18:00

Island - Italien

16.01.26 20:30

Ungarn - Polen

18.01.26 18:00

Polen - Island

18.01.26 20:30

Italien - Ungarn

20.01.26 18:00

Polen - Italien

20.01.26 20:30

Ungarn - Island

Hauptrundengruppe 1

22. Januar 2026 1C - 2B

22. Januar 2026 2A - 2C

22. Januar 2026 1A - 1B

24. Januar 2026 1C - 1B

24. Januar 2026 1A - 2C

24. Januar 2026 2A - 2B

26. Januar 2026 1A - 2B

26. Januar 2026 2A - 1C

26. Januar 2026 1B - 2C

28. Januar 2026 1A - 1C

28. Januar 2026 2A - 1B

28. Januar 2026 2B - 2C

Spiel um Platz 5

30. Januar 2026 - 15:00 Uhr

3. der Hauptrundengruppe 1

- 3. der Hauptrundengruppe 2

Hauptrundengruppe 2

23. Januar 2026 1F - 2E

23. Januar 2026 2D - 2F

23. Januar 2026 1D - 1E

25. Januar 2026 1F - 1E

25. Januar 2026 1D - 2F

25. Januar 2026 2D - 2E

27. Januar 2026 1D - 2E

27. Januar 2026 2D - 1F

27. Januar 2026 1E - 2F

28. Januar 2026 1D - 1F

28. Januar 2026 2D - 1E

28. Januar 2026 2E - 2F

Spiel um Platz 3

1. Februar 2026 - 15:15 Uhr

Verlierer Halbfinalspiel 1 -

Verlierer Halbfinalspiel 2

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Halbfinale

30. Januar 2026

1. der Hauptrundengruppe 1 -

2. der Hauptrundengruppe 2

2. der Hauptrundengruppe 1 -

1. der Hauptrundengruppe 2

Finale

1. Februar 2026 - 18:00 Uhr

Gewinner Halbfinalspiel 1 -

Gewinner Halbfinalspiel 2

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