14. Jänner 2026
- Sturm und GAK wollen Stadion bauen - Neues bei der Häuslbauermesse - Jakominiplatz wird entwickelt
- Sturm und GAK wollen Stadion bauen
- Neues bei der Häuslbauermesse
- Jakominiplatz wird entwickelt
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Grazer14. JÄNNER 2026, E-PAPER AUSGABE
Getty
Quelle: ZAMG
3°
Der Himmel
bleibt morgen
größtenteils
bedeckt, wobei
nachts eine teilweise
Auflockerung möglich ist.
Höchstwerte liegen bei 3 Grad.
Häuslbauer
Bei der Häuslbauermesse von 22. bis 25.
Jänner werden 400 Aussteller zahlreiche
Neuheiten präsentieren. 4
Platzplaner
Der Jakominiplatz soll weiterentwickelt
werden. Dafür wurde nun eine Expertengruppe
eingerichtet. 5
Stadt will konkretes Konzept sehen
Sturm und GAK
wollen Stadion
gemeinsam bauen
GEPA, KK (2)
Schulterschluss. Sturm Präsident Christian Jauk (l.) und GAK-Präsident René Ziesler gaben heute bekannt, das Grazer Stadion gemeinsam
bauen und betreiben zu wollen. Die Stadt reagiert – einen Tag vor dem Stadiongipfel – verschnupft, es wären noch viele Fragen offen. SEITE 2
2 graz
www.grazer.at 14. JÄNNER 2026
Sabrina Bittelmayer ist die neue
Pflegedirektorin in Ragnitz. MAVIE MED/H.
Bittelmayer wird
Pflegedirektorin
■ Seit Dezember ist Sabrina
Bittelmayer neue Pflegedirektorin
an der Privatklinik Graz
Ragnitz. Bittelmayer bringt
langjährige Führungs- und Praxiserfahrung
in der Pflege mit.
Nach der Ausbildung zur Diplomierten
Gesundheits- und
Krankenpflegerin absolvierte
sie zahlreiche Aus- und Weiterbildungen,
wie Pflegemanagement
und Public Health.
Zuletzt sammelte sie als Pflegeleitung
im LKH Süd Erfahrung
in der strategischen und operativen
Pflegeführung.
Rund 160 Personen nahmen am
neuen Format SteirerTalk teil. STVP/B.
SteirerTalk zu KI
und ihren Einfluss
■ Am Dienstag, dem 13. Jänner,
fand die Premiere des Diskussionsformates
SteirerTalk
der Steirischen Volkspartei in
der Parteizentrale am Karmeliterplatz
in Graz statt. In dem
neuen Format diskutierten
unter Leitung von Moderatorin
Claudia Aichhorn-Edler diskutierten
Gerit Katrin Jantschgi,
Expertin für Tech Law, und
Andreas Windisch, Chief Science
Officer von AI Austria
und Forschungsgruppenleiter
bei Joanneum Research über
Künstliche Intelligenz.
Sturm und GAK
wollen Stadion
gemeinsam bauen
GAK-Obmann René Ziesler (l.) und Sturm-Präsident Christian Jauk wollen 20 Millionen Euro einbringen.
ÜBERRUMPELT. Die Ankündigung von Sturm und dem GAK das Grazer
Stadion gemeinsam bauen und betreiben zu wollen, sorgt für zahlreiche
Reaktionen. Morgen gibt‘s den Gipfel mit Bürgermeisterin Elke Kahr.
Von Tobit Schweighofer
tobit.schweighofer@grazer.at
In einer kurzfristig einberufenen
Turbo-PK in exakt gemessenen
fünf Minuten und
36 Sekunden haben der Präsident
von Sturm, Christian Jauk,
und GAK-Obmann René Ziesler
frischen Wind in die Stadionebatte
gebracht. Die Stadtrivalen
wollen das Stadion am derzeitigen
Standort Liebenau gemeinsam
bauen und gemeinsam mit
einer eigenen Gesellschaft betreiben.
Die Stadt Graz müsste
ihnen dazu das Baurecht übertragen.
Die Kosten für ein Stadion
mit 20.000 Zusehern würden
sich auf 95 Millionen Euro belaufen,
davon sollen Stadt und
Land je 37,5 Millionen und die
Vereine gemeinsam 20 Millionen
Euro einbringen. Nur einen
Tag vor dem großen Stadiongipfel
im Rathaus darf dies als ein
strategischer Schachzug, der
den Vereinen wohl einen Ver-
handlungsvorteil bringen soll.
Dementsprechend verschnupft
reagiert man im Rathaus. „Die
Stadt Graz begrüßt die Ankündigung
von GAK und Sturm,
künftig bei der Weiterentwicklung
des Stadions gemeinsam
vorzugehen“, heißt es in einer
Aussendung aus dem Büro von
Beteiligungs- und Finanzstadtrat
Manfred Eber. „Nach dem
heutigen Pressegespräch der
beiden Vereine sind jedoch
noch viele Fragen offen, insbesondere,
wie der angekündigte
Schulterschluss zwischen GAK
und Sturm und in weiterer Folge
mit Stadt und Land im Detail
ausgestaltet werden soll.“
Eine Weichenstellung erwartet
die Stadt daher von dem
bereits vor einigen Wochen für
morgen angesetzten Termin mit
Bürgermeisterin Elke Kahr, der
Koalition und städtischen Spitzenbeamten
gemeinsam mit
Vertretern beider Vereine. „Man
erwartet sich, dass nun erstmals
ein belastbares Betreiberkon-
GEPA
zept von GAK und Sturm vorgelegt
wird, das eine fundierte Entscheidungsgrundlage
darstellt
und konkrete nächste Schritte
ermöglicht.“ Grundsätzlich hält
die Stadt an ihrer Zusage von 30
Millionen Euro für die Modernisierung
des Stadions fest.
Nägel mit Köpfen
ÖVP-Stadtrat Kurt Hohensinner
steht dem Schritt positiv
gegenüber: „Graz braucht ein
modernes Stadion, für die Entwicklung
der beiden Vereine, vor
allem für die Fans, aber auch für
den Wirtschaftsstandort. Jetzt ist
Bürgermeisterin Elke Kahr in der
Pflicht, endlich Nägel mit Köpfen
zu machen.“
Neos-Vorsitzender Philipp
Pointner weist darauf hin, dass
die Pläne, das Stadion zu einem
Veranstaltungszentrum zu machen
riskant wären. „Die Messe
selbst warnt vor Kannibalisierung.
Damit ist klar: Die Stadtregierung
ist auch 2026 in der Stadionfrage
plan- und ziellos.“
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graz 3
Nani sucht ein
Zuhause
Grazer
Pfoten
Die gefragtesten Impfungen in der Impfstelle der Stadt Graz waren im vergangenen
Jahr die HPV-Impfungen, FSME und Grippe.
GETTY
Rekord an Impfungen
■ 2025 wurden in der Impfstelle
der Stadt Graz rund 60.000
Impfungen durchgeführt – so
viele wie noch nie. „Diese Zahlen
sind kein Selbstzweck. Sie
bedeuten Schutz. Für Kinder,
für ältere Menschen, für alle,
die sich auf ein starkes öffentliches
Gesundheitswesen verlassen“,
so Stadtrat Robert Krotzer.
Nach der Übernahme der
Zuständigkeit für das Gesundheitsamt
von Krotzer wurde die
Impfstelle durch mehr Termine,
Beratung und Service ausgebaut.
„Gesundheit darf keine Frage des
Geldbörsels sein. Wer impfen
will, soll eine öffentliche, verlässliche
Anlaufstelle haben – ohne
Hürden, ohne Druck“, betont er.
Die gefragtesten Impfungen im
vergangenen Jahr waren:
- HPV-Impfungen: 13.430
- MMR: 1.542
- Covid-19: 6.735
- Grippe: 12.278
- FSME: 15.520
Die Hündin Nani kuschelt gerne nach ihrem Ermessen.
Nani kam in die Arche
Noah, da sie zuvor unter
schlechten Verhältnissen gelebt
hat. Die Hündin wurde
vernachlässigt und regelmäßig
alleine gelassen. Nun benötigt
sie Zeit, um wieder Vertrauen
zu fassen. Sie kann zur Eifersucht
neigen und wünscht
sich daher einen Einzelplatz.
Im Auslauf ist sie verspielt und
tobt gerne herum.
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4 graz
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Es ist wieder Häuslbauer-Zeit
Nikola Radeka,
Rainer Stelzer,
Martin Ulrich,
Johann Dorner
und Helmut
Platzer präsentierten
die
Neuheiten rund
um die Häuslbauermesse
2026. KK
BAU. Wie heißt es so schön: Schaffe, schaffe Häusle baue. Wer sich zum Thema Bauen, Sanieren und Finanzieren
informieren will, sollte vom 22. bis 25. Jänner die Häuslbauermesse auf der Messe besuchen.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
tion werden behandelt und sind
auch der Messe ein besonderes
Anliegen. In der Stadthalle dreht
sich alles um das Thema nachhaltiges
Bauen. Hier wartet eine
in Kooperation mit proHolz Steiermark
errichtete Holzlounge
auf die Besucher.
„Holz ist ein ökologischer Baustoff,
der besonders im urbanen
Bereich und in der modernen Architektur
Eingang findet. Damit
liegt man am Puls der Zeit. Holz
ist ein Baustoff, der nicht neu erfunden
wurde, er ist wieder gekommen
und er ist gekommen,
um zu bleiben“, erklärt Helmut
Platzer von HSPHolzbau-Dach
GmbH. Das Unternehmen ist
seit mittlerweile 15 Jahren auf
der Häuslbauermesse vertreten.
Holz ist zudem laut Platzer der
richtige Baustoff, denn er wächst
vor unserer Haustür und besticht
durch die schnelle Bauzeit, einen
hohen Vorfertigungsgrad und die
Auch heuer wird die Messe
Graz wieder zum Hotspot
für alle, die sich über
die Themen bauen, finanzieren,
renovieren und einrichten informieren
wollen. „Mit der 41.
Häuslbauermesse versuchen wir
auch heuer wieder für die Stadt,
die Region und das Land großes
auf die Beine zu stellen. Gemeinsam
mit unseren 400 Ausstellern
wollen wir das Leben und Umsetzen
was eine Messe ausmacht:
viele Neuheiten. Action ist bei
uns quasi Pflicht“, so Messe Chef
Martin Ulrich.
Abwechslungsreich
Zu den Neuheiten zählen heuer
unter anderem KI Vorführungen
und ein eigener Tiny House Park.
Aber auch die Themen Krisenvorsorge
und Blackout Präventrockene
Bauweise.
Wer ans Bauen denkt, muss
auch ans Finanzieren denken.
Hier ist Raiffeisen seit vielen Jahren
ein Fixpunkt bei der Häuslbauermesse.
„Egal ob Finanzierung,
Förderungen, Sanierungen,
Kauf oder Verkauf, wir sind mit
unseren Experten vor Ort und beraten
die Besucher sehr gerne.
Das Eigenheim liegt wieder voll
im Trend, vor allem da die Mieten
gestiegen sind. Ein Eigenheim ist
zudem die ideale Altersvorsorge“,
weiß Raiffeisen-Vorstand Rainer
Stelzer. Laut dem Finanzexperten
sind vor allem von Seiten
des Landes die Förderungen eingeschlafen.
Der Bund lässt diese
jedoch wieder aufleben. „Hier
sind die Mittel jedoch schon sehr
ausgeschöpft. Daher empfiehlt
es sich, eine gezielte Beratung in
Anspruch zu nehmen, wo man
sich nicht aktiv um eine Förderung
bemühen sollte“, so Stelzer.
Klein aber oho
Auf dem Freigelände finden die
Besucher diesmal einen eigenen
Tiny House Bereich. „Tiny
Häuser sind etwas ganz besonderes.
Die ausgestellten kleinen
Häuser umfassen 30 Quadratmeter
inklusive Galerie und
bestechen vor allem durch Design
und ihre Mobilität, macht
Nikola Radeka von Eko-Box
Werbung für die kleinen Häuschen.
Auch das Lagerhaus ist heuer
ein weiteres Mal vertreten.
„Wir sind bereits zum 41. Mal
mit dabei. Unsere Mitarbeiter
informieren vor Ort über Neubau,
Sanierung, Gartengestaltung,
Heizung und -sanierung.
Viele Besucher kommen weil
sie wissen, dass die Lagerhausmitarbeiter
aus ihrer Region
hier vertreten sind“, freut sich
Johann Dorner, Geschäftsführer
von Lagerhaus Graz.
derGrazer
IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10, Mo bis Fr 8
bis 15 Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Lukas Steinberger-Weiß
(0664/80 666 6918), Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538), Victoria Weitenthaler (0664/80 666 6895), Leonhard Schweighofer (0664/80 666 6490), Clarissa Berner (0664 80 666 6694), Linda Steurer (0664/80 666 6683), Verena
Leitold (0664 80 666 6691), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897),
Denise Schuschko-Linke (0664 / 80 666 6848), Pia Ebert (0664/ 80 666 6642), Mario Premuzic (0664/ 80 666 6575), Eva Semmler-Bruckner (0664 / 80 666 6890 | OFFICE MANAGEMENT, PR-REDAKTION & ZUSTELLWÜNSCHE: Sanja Radosavljevic (0664/
80 666 6528) | PRODUKTION: Burkhard Leitner | VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 175.837 (Der Grazer, wö, ÖAK 1. HJ 2025) | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.
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graz 5
Neues vom Jako
Es wurde nun eine Arbeitsgruppe aus Fachleuten gegründet.
LUEF
EXPERTISE. Der
Jakominiplatz soll mit
Experten künftig weiterentwickelt
werden.
Heute wurde im Ausschuss
für Verkehr, Stadt- und
Grünraumplanung die
aktuelle Verkehrssituation am Jakominiplatz
in Graz besprochen.
Fachleute diskutierten über den
zentralen Verkehrsknotenpunkt
der steirischen Landeshauptstadt.
„Sicherheit und Verlässlichkeit
für den öffentlichen Verkehr und
für Fußgänger haben für mich
hier oberste Priorität. Ich richte
daher eine Arbeitsgruppe ein,
um die weitere Entwicklung des
Jakominiplatzes vorzubereiten“,
betont Vizebürgermeisterin Judith
Schwentner heute. Diese
Arbeitsgruppe besteht aus Experten
der Verkehrsplanung, des
Betriebs, der Verkehrssicherheit
und der Stadtentwicklung und
soll künftig dabei helfen, den Jakominiplatz
weiterzuentwickeln.
Aus dem Büro der Vizebürgermeisterin
heißt es außerdem:
„Ziel ist es, die unterschiedlichen
Anforderungen am Platz
gut zu ordnen und seine zentrale
Funktion als Herz des öffentlichen
Verkehrs langfristig abzusichern.“
Status quo
Am Jakominiplatz treffen sich
täglich verschiedenste Verkehrsteilnehmer
auf engem Raum. An
einem durchschnittlichen Werktag
werden hier rund 2.870 Abfahrten
des öffentlichen Verkehrs
abgewickelt. Täglich nutzen daher
über 94.000 Fahrgäste die
Grazer Öffis am Jakominiplatz.
Darüber hinaus finden dort
jeden Tag mehrere tausend Fußgängerbewegungen
und zwischen
2.000 und 2.800 Radbewegungen
statt.
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graz 7
Kapitalmarktausblick 2026
AUSBLICK. Eine gute Stimmung an den Märkten ortet das Bankhaus Spängler für das erste Quartal 2026. Denn
die Konjunktur zeigt sich robust. Ein gewisses Risiko bleibt jedoch präsent so die Experten des Bankhauses.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Das Jahr 2026 hat geopolitisch
turbulent begonnen, dennoch
ist die Stimmung an
den Kapitalmärkten bislang gut. Für
uns stellen sich zwei zentrale Fragen:
Was spricht für die Fortsetzung
einer positiven Entwicklung und wo
lauern die wesentlichen Gefahren?“,
so Nils Kottke, Mitglied des Vorstands
im Bankhaus Spängler. „KI
war im vergangenen Jahr das bestimmende
Thema für die Märkte,
Gold erlebte einen außergewöhnlichen
Höhenflug und zahlreiche
Indizes erreichten Allzeithochs“,
ergänzt Markus Dürnberger, Bereichsleiter
Asset Management im
Bankhaus Spängler.
Unterschiede
Gerade die konjunkturellen Aussich-
ten fallen für 2026 regional unterschiedlich
aus. Die Wirtschaft der
Eurozone sollte trotz vielfacher fiskalischer
Unterstützung in diesem Jahr
nur um 1,2 Prozent wachsen. „Dies
liegt daran, dass mehrere wichtige
Länder der Eurozone, wie beispielsweise
Deutschland, Österreich oder
Frankreich, mit Problemen kämpfen”,
erklärt Dürnberger. Die Inflation
hat sich in der Eurozone dem
Zielwert angenähert und sinkt auch
in den USA. Der stark gestiegene US-
Zollsatz scheint die Inflation in den
USA bislang nicht weiter anzuheizen.
„Niedrigere Energiepreise und
ein verlangsamter Lohnanstieg kompensieren
die Zolleffekte”, erklärt
Dürnberger. Die Zinspolitik der Notenbanken
bleibt unterschiedlich.
„Die EZB hat ihren Zinssenkungszyklus
beendet, während die Fed
bis 2026 weitere Lockerungsschritte
vornehmen wird”, so Kottke.
Nils Kottke, Mitglied des Vorstandes im Bankhaus Spängler und Markus Dürnberger,
Asset Manager analysierten den Kapitalmarkt fürs erste Quartal 2026.
BANKHAUS SPÄNGLER
Merkur erweitert Vorstand
NEU. Die Merkur Versicherung erweitert ihren Vorstand um ein viertes Mitglied. Wie das Versicherungsunternehmen
mitteilt, wurde Markus Zahrnhofer vom Aufsichtsrat zum Risikovorstand bestellt.
Markus Zahrnhofer wurde vom Aufsichtsrat zum neuen Risikovorstand
bestellt. Er übernimmt am 1. Februar diese Agenden.
MERKUR VERSICHERUNG
Von Sabrina Naseradsksy
sabrina.naseradsky@grazer.at
Der Aufsichtsrat hat Markus
Zahrnhofer zum
neuen Risikovorstand
(CRO) bestellt. Zahrnhofer
übernimmt mit 1. Februar als
viertes Vorstandsmitglied die
Verantwortung für die Bereiche
Lebensversicherung, Sach- und
Unfallversicherung, Risikomanagement
und Konzernmathematik
sowie für die Auslandstöchter.
Freude
Alexander Lechner, Aufsichtsratsvorsitzender
der Merkur
Versicherung: „Ich freue mich
sehr, dass Markus Zahrnhofer,
der das Team Merkur seit langem
als Mitgestalter kennt, nun
zum richtigen Zeitpunkt den
Vorstand der Merkur Versiche-
rung AG bereichert. Mit seiner
fachlichen Präzision und seinem
menschlichen Gespür wird
er die erfolgreiche Umsetzung
der Verschmelzung maßgeblich
unterstützen und die Zukunft
des Unternehmens mitgestalten.“
Markus Zahrnhofer ist Vorstandsvorsitzender
der Merkur
Lebensversicherung AG mit Sitz
in Salzburg und damit maßgeblich
an der erfolgreichen
Übernahme der Nürnberger
Versicherung Österreich AG beteiligt.
Im Vorfeld der geplanten
Verschmelzung mit der Merkur
Versicherung AG übernimmt er
mit 1. Februar die Funktion des
Risikovorstands. Bis zur Integration
im Herbst 2026 wird Markus
Zahrnhofer seine Agenden und
Verantwortlichkeiten in der Merkur
Lebensversicherung AG weiterhin
wahrnehmen.
8 graz
www.grazer.at 14. JÄNNER 2025
C H R O N I K
Blaulicht
Report
✏ clarissa.berner@grazer.at
Brand auf einer
Landwirtschaft
■ Am Dienstag, dem 13. Jänner,
kam es auf einer Landwirtschaft
in Graz-Umgebung zu einem
Brand. Als die Freiwillige Feuerwehr
St. Oswald am Brandort
eintraf, stand eine Maschinenhalle
bereits in Vollbrand.
Die Löscharbeiten erfolgten in
Zusammenarbeit mit der Freiwilligen
Feuerwehr Lasberg.
Gemeinsam stellten die Einsatzkräfte
der Freiwilligen Feuerwehren
sicher, dass der hintere
Bereich des Gebäudes geschützt
blieb und angrenzende Objekte
nicht in Brand gerieten. So
konnte eine weitere Ausbreitung
des Brandes erfolgreich
verhindert werden. Der Einsatz
dauerte rund siebeneinhalb
Am Dienstag, dem 13. Jänner, brannte in Hart bei Graz ein landwirtschaftliches
Gebäude. Menschen und Tiere wurden nicht verletzt.
FF HART BEI GRAZ
Stunden. Es wurden keine Personen
und Tiere verletzt. Über den
Sachschaden gibt es bisher keine
näheren Details.
Wasserrohrbruch
in Technikraum
■ Am Dienstag, dem 13. Jänner,
kam es in Petersdorf II,
Graz-Umgebung, in den frühen
Morgenstunden zu einem Wasserrohrbruch
in einem Technikraum
eines Wirtschaftsgebäudes.
Durch den Wasserrohrbruch
entleerte sich der Hausbrunnen.
Das abfließende Wasser querte
die Gemeindestraße. Nachdem
die Freiwillige Feuerwehr Petersdorf
II die Brunnenpumpe
vom Stromnetz trennte, wurde
der Gemeinde-Streudienst alarmiert.
Dieser behandelte den
rasch vereisenden Abschnitt der
Gemeindestraße mit Streusalz
und Split. Anschließend konnten
die Feuerwehrleute den Einsatz
beenden.
Waldarbeiter in GU
von Dieben verletzt
■ Am Freitag, dem 9. Jänner,
ging ein 51-jähriger Arbeiter in
Wundschuh Forstarbeiten nach.
Dabei beobachtete er zwei Männer,
die Fahrräder und einen
Kinderwagen in einen roten
Ford Transit einluden. Als sie
den 51-Jährigen sahen, wollten
sie flüchten. Beim Versuch,
die Männer daran zu hindern,
fuhr der Fahrzeuglenker direkt
auf ihn zu. Er sprang zur Seite,
rutschte aus, kam infolgedessen
mit dem rechten Fuß unter den
Lieferwagen und sein Unterschenkel
wurde überrollt. Die
Tatverdächtigen flüchteten in
eine unbekannte Richtung. Der
51-Jährige wurde vom Roten
Kreuz ins UKH Graz eingeliefert.
Die Polizisten fanden unter einer
Plane am Tatort Diebesgut,
darunter Fahrräder und ein E-
Bike. Die Ermittlungen zu den
Tatverdächtigen laufen. Hinweise
werden von der Polizeiinspektion
Kalsdorf (059 133 6142)
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Zwanzigtausend
Nur 20.000?
Harald Geissler
* * *
Antwort
Ich denke, es ging um 20.000
Plätze.
Michael Hierzmann
* * *
Antwort
Ich bin mir nicht so sicher, ob
er das wirklich verstanden hat.
Aber Fakt ist, es waren auch
beim vorherigen Ausbau der
Merkur Arena 20.000 geplant,
da dies die Anforderung für internationale
Spiele ist. Also die
Empörung ist wieder...
Christian Jany
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Antwort
Waren nicht immer 23.000-
25.000 geplant? Oder bilde ich
mir das ein?
Dominik Schneider
* * *
Antwort
Es war mit Ausweitung auf
Stehplätze eine maximale Auslastung
von 23.500 angedacht.
Christian Jany
* * *
Antwort
Das mit den 20.000 Plätzen
habe ich schon verstanden. Den
gelöschten Kommentar habe
ich nicht gesehen. Wenn da einmal
in der Champions League
Sturm wieder gegen richtige
Kaliber spielt sind 20.000 halt
schon wenig. Das Finale vom
ÖFB-Cup vor Jahren war mit
über 30.000 in Klagenfurt Besuchern
ausverkauft. Für Konzerte
mit Stehplätzen am Rasen
wäre das auch wenig.
Harald Geissler
* * *
Nicht gut
Da halte ich recht wenig davon!
Bernhard Schilcher
* * *
Schwachsinnig
Absoluter Schwachsinn.
Thomas Steindl
* * *
Wieder kein eigenes
Dann hat man wieder kein eigenes
Stadion, um das gehts ja!
Thomas Repponk
* * *
Freundschaft
Wann Fan-Freundschaft vom
Sturm und GAK?
siegl.kr
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Meistkommentierte
Geschichte
des Tages
Stadion
für Sturm
und GAK
Die beiden Grazer Fußballvereine
Sturm und GAK
wollen künftig gemeinsame Sache
machen. Bei einer heutigen
Pressekonferenz präsentierten
sie ihre Pläne für ein gemeinsames
Stadion um rund 95 Millionen
Euro. Dieses soll gemeinsam
errichtet und betrieben
werden. Auf Facebook und Instagram
haben sich unsere Leser
zu diesem Thema ausgetauscht.
REAKTIONEN & KOMMENTARE
Lisas Wochenende? Läuft.
Leider auch das Wasser
aus dem WC.
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Ausblick
Was am Donnerstag
in Graz wichtig ist
■ Auch heuer werden im Rahmen des Bauernbundballs (13. Februrar)
wieder besondere Ballweine gesucht. Unter dem Titel „Die glorreichen
Sieben“ möchten die Veranstalter gemeinsam mit einigen
Prominenten sieben herausragende Weine auswählen. Am morgigen
Donnerstag findet die Verkostung statt.
■ Die Industriellenvereinigung Steiermark lädt zum traditionellen
Neujahrsempfang in die Aula der Alten Universität. Unter dem Motto
„Zukunft passiert nicht von selbst“ gibt IV-Präsident Kurt Maier dort
auch einen Ausblick „Was 2026 neu gemacht werden muss“. Keynotes
kommen außerdem von Thomas Scherngell und Franz Schellhorn.
■ Die Landtagsabgeordneten Niko Swatek, Bettina Schoeller und
Robert Reif präsentieren die Schwerpunkte der Neos im Jahr 2026
und Lösungsansätze, wie sie das Leben der Menschen in der Steiermark
verbessern wollen.
■ Im Steiermarkhof findet eine Benefiz-Kunstauktion statt. Dabei
kommen Werke renommierter internationaler Künstler unter den
Hammer. Der Erlös des Abends kommt dem Bau der bereits 20. Schule
im Hochland von Äthiopien zugute. Beginn ist um 19 Uhr.
In einer blinden Verkostung werden am morgigen Donnerstag die offiziellen
sieben Weine für den Bauernbundball am 13. Februar gekürt. GASSER
■ Einer der bekanntesten Stand-up-Comedians kommt nach Graz:
Der schottische Kabarettist Daniel Sloss ist mit seinem Programm
„Bitter“ im Orpheum zu Gast. Los geht‘s um 20 Uhr.
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