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18. Jänner 2026

- Inklusionsbericht: Kritik an Radfahrern und Gemeindewohnungen - Sonntagsfrühstück mit Holding-Vorständin Alice Loidl - Weitere Trafiken in Graz geschlossen - Täglich Attacken auf Kontrolleure - Szenewirt Angelo Urban feierte seinen 60er

- Inklusionsbericht: Kritik an Radfahrern und Gemeindewohnungen
- Sonntagsfrühstück mit Holding-Vorständin Alice Loidl
- Weitere Trafiken in Graz geschlossen
- Täglich Attacken auf Kontrolleure
- Szenewirt Angelo Urban feierte seinen 60er

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18. JÄNNER 2026, AUSGABE 3

Schon 60 Jahre

Familie und Freunde überraschten die

Gastro-Legende Angelo Urban im San

Pietro zu seinem 60er. 16

Noch 78 Trafiken

Die Trafiken werden immer weniger.

Jetzt sind jene am Hilmteich und am

Karmeliterplatz Geschichte. 10

Inklusionsbericht für Menschen mit Behinderung kritisiert:

Gefährliche Radfahrer

und fehlende

Gemeindewohnungen

Hilferuf. Der erste Grazer Inklusionsbericht spart nicht mit Kritik an der Situation in Graz: Unter anderem fehlen behindertengerechte Gemeindewohnungen,

und die Trennung von Fuß- und Radwegen wird oft nicht eingehalten. Inklusionsstadträtin Claudia Unger fordert Maßnahmen. SEITEN 4/5

LAMM, KK (2)


2 die seite zwei

www.grazer.at 18. JÄNNER 2026

E D I T O R I A L

von

Tobit

Schweighofer

✏ tobit.schweighofer@grazer.at

Jede kennt einen

potenziellen

Mörder

E

s ist fast nicht zu

glauben, weil man es

nicht glauben will: Es ist

Mitte Jänner und heuer gab es

in Österreich bereits zwei

Frauenmorde (Stand Freitag).

Spätestens seit dem fürchterlichen

Mord an der Influencerin

Stefanie P. sollte die Sensibilität

in Graz in die Höhe

geschnellt sein. Im Stadtsenat

setzte man in dieser Woche

ein wichtiges Zeichen:

Initiativen, die wichtige

frauenpolitische Anliegen wie

Qualifikation am Arbeitsmarkt,

Gesundheit, Gleichberechtigung

oder Prävention

von bzw. Hilfe bei sexualisierter

Gewalt bearbeiten, werden

395.000 Euro zur Verfügung

gestellt. Laut Bundeskriminalamt

sind Frauen zu rund

66 Prozent Opfer von Tötungsdelikten

im Haushalt oder im

Kontext von Partnerschaft.

Rund 66 Prozent der männlichen

Opfer hingegen sterben

durch Gewalt von anderen

Männern im öffentlichen

Raum. Statistisch gesehen

kennt jede Frau in ihrem

direkten Umfeld Männer, die

sie potenziell umbringen

könnten. Sei es der Partner,

der eigene Vater oder auch nur

der Nachbar. Das berühmte

Zitat von Margaret Atwood

bringt es am besten auf den

Punkt: „Männer haben Angst,

dass Frauen sie auslachen.

Frauen haben Angst, dass

Männer sie umbringen.“ Es ist

allerhöchste Zeit, diesen

unerträglichen Zustand zu

beenden.

Tobit Schweighofer, Chefredakteur

SONNTAGSFRÜHSTÜCK MIT ...

... Alice Loidl

Die neue Holding-Vorständin

Alexandra

„Alice“ Loidl

verzichtet auf

ein großes

Frühstück und

beschränkt sich

normalerweise

auf einen Tee.

SCHERIAU

Die neue Vorständin der Holding Graz über ihre zwei Vornamen, den

ersten Tag im neuen Büro und Frauen in Spitzenpositionen.

Seitens der Holding wurden Sie schon

Alexandra, aber auch Alice Loidl genannt.

Welcher Vorname stimmt denn jetzt?

(lacht) Beide! Mein Taufname ist Alexandra, aber

ich werde seit meiner frühesten Kindheit von

allen Alice genannt. Mit einer Ausnahme: Wenn

mich meine Mutter mit „Alexandra“ gerufen hat,

hab ich gewusst, jetzt gibt es Ärger.

Ihr erster Tag als Vorständin: Was war Ihr

allererster Gedanke, als Sie am ersten Morgen

in Ihr neues Büro gekommen sind?

Endlich ist es so weit! Die Entscheidung, dass ich

Holding-Vorständin werde, ist ja schon im Herbst

gefallen. Seitdem war ich ständig in Vorbereitung

und ich freue mich sehr darauf, nun noch mehr

Gestaltungsmöglichkeiten zu haben, für die

Stadt, die mir am Herzen liegt.

In der Abfallwirtschaft und nun im Infrastruktur-Vorstand

besetzen Sie Rollen, die

oft männlich dominiert sind. Welchen Rat

würden Sie jungen Frauen geben, die eine

Karriere in technischen oder kommunalen

Spitzenpositionen anstreben?

Man darf sich nicht vom Weg abbringen lassen.

Als Frau muss man immer ein bisserl mehr tun

und sich mehr anstrengen als die anderen. Man

muss zielstrebig und konsequent bleiben, darf

dabei aber nicht sein Herz verlieren, die Empathie

zum Beispiel darf nicht auf der Strecke bleiben.

Wie schalten Sie nach einem intensiven

Arbeitstag ab? Gibt es Hobbys, die für Sie

den perfekten Ausgleich schaffen?

Ich mache zwei- bis dreimal die Woche Sport,

vorzugsweise spiele ich Tennis, und versuche

schon den Weg nach Hause dafür zu nutzen, herunterzukommen.

Das gemeinsame Abendessen

mit meiner Familie hilft mir dann auch sehr dabei,

mich zu entspannen. Ich habe auch ganz neu

einen Ergometer im Haus; der wurde sogar schon

benutzt! (lacht) Was wirklich zu kurz kommt, ist

das Italienischlernen. Ich bin ein großer Grado-

Fan und mehrmals im Jahr dort.

Haben Sie einen Neujahrsvorsatz?

Mein beruflicher Vorsatz ist, mit meiner neuen

Verantwortung respektvoll umzugehen und diese

mit Herz und Weitblick wahrzunehmen. Privat

möchte ich zumindest gleich konsequent Bewegung

machen und natürlich endlich mein Italienisch

verbessern!

TOBIT SCHWEIGHOFER

Alexandra Loidl wurde 1974 in Fürstenfeld geboren,

wo sie auch aufgewachsen ist. Sie ist verheiratet

und Mutter von zwei erwachsenen Kindern. Nach

dem Studium der Technischen Chemie, Biochemie

und Biotechnologie und Doktorat in Technischen

Naturwissenschaften an der TU Graz war Loidl u. a.

Stv. Umweltamtsleiterin der Stadt Graz. Ab 2019 war

sie Spartenbereichsleiterin Abfallwirtschaft der Holding,

seit Jahresbeginn ist sie Vorstandsdirektorin.



graz

4 graz

www.grazer.at 18. JÄNNER 2026

4

redaktion@grazer.at & 0316 / 23 21 10

Inklusionsbericht:

Sie haben alle ein Tablet bekommen

und sie können gut

wischen – das ist nicht digitale

Kompetenz.“

Manuela Khom beim ersten SteirerTalk LORBER

Kritik an Radfahrern

Bischof Egon Kapellari bei seiner

Geburtstagsfeier

KK

90 Jahre Egon

Kapellari

■ Am 12. Jänner feierte der

emeritierte steirische Diözesanbischof

Egon Kapellari

seinen 90. Geburtstag im Grazer

Priesterseminar.

Viele Wegbegleiter waren

vor Ort, um dem ältesten Bischof

Österreichs zum Geburtstag

zu gratulieren. In seiner

wie gewohnt geistreichen

Ansprache betonte Bischof

Egon die Dankbarkeit für das

Treffen vieler Menschen im

Lauf eines erfüllten Lebens.

Am Franziskanerplatz kommt es für Menschen mit Behinderung oft zu gefährlichen Situationen mit Radfahrern. STREET VIEW

Die 1100 Bäume am Berg werden

regelmäßig kontrolliert. STADT GRAZ

Forstarbeiten

am Schlossberg

■ Ab Montag, dem 19. Jänner,

werden am Grazer Schlossberg

Baumpflegearbeiten

durchgeführt. Um die Sicherheit

der Besucher zu gewährleisten,

müssen 73 Bäume

gefällt werden. Weitere 25

Bäume stehen unter Beobachtung.

Während der Arbeiten

kommt es zu temporären

Sperren einzelner Wege. Die

Forstarbeiten dauern voraussichtlich

bis Ende Februar an.

„DER GRAZER“ - AKTUELLE BLITZUMFRAGE

Wie viel geben Sie für Ihr diesjähriges Balloutfit aus?

■ Bei unserer Frage der Woche

wollten wir von unseren Lesern

wissen, wie viel sie in diesem Jahr

für ihr Balloutfit ausgeben. Insgesamt

nahmen 594 Personen an

der Umfrage teil. Die Mehrheit,

294 Teilnehmer, gab an, weniger

als 200 Euro auszugeben, während

160 Teilnehmer mehr als

500 Euro für ihr diesjähriges Balloutfit

einplanen. Die Ergebnisse

zeigen, dass die meisten Leser

bei ihrem Balloutfit auf ein begrenztes

Budget achten. Gleichzeitig

ist jedoch ein großer Teil

bereit, deutlich mehr Geld zu investieren,

was darauf hindeutet,

dass der Ball für viele ein besonderes

Ereignis ist.

Ergebnis

unserer Online-

Abstimmung

49,5 %

<200 €

23,5 %

200-500 €

27 %

>500 €

594 Teilnehmer, nicht repräsentativ, Stand:

Freitag, 16. Jänner, 12 Uhr, Foto: Getty


18. JÄNNER 2026 www.grazer.at

graz 5

TOP

Unterstützung für Grazer Frauen

Insgesamt werden vom Referat Frauen

& Gleichstellung 395.000 Euro

zur Verfügung gestellt.

Engpass an Blutkonserven

Aufgrund der Grippewelle in Graz

herrscht ein Mangel an Blutkonserven.

Jede Spende kann helfen.

FLOP

und Gemeindewohnungen

EINBLICK. Der erste

Grazer Inklusionsbericht

ortet teilweise

massiven Handlungsbedarf

für Menschen

mit Behinderung.

Von Tobit Schweighofer

tobit.schweighofer@grazer.at

Im ersten Inklusionsbericht

der Stadt Graz, der dem

„Grazer“ exklusiv vorliegt,

wird nicht mit Kritik an der aktuellen

Situation gespart.

Enormen Nachholbedarf

sieht man in dem 42 Seiten

starken Papier unter anderem

bei den Gemeindewohnungen.

Von den insgesamt 11.461 sind

nämlich nur 129 tatsächlich behindertengerecht.

Dem gegenüber

stehen jährlich etwa 100

Ansuchen von Menschen mit

Behinderung. Inklusionsstadträtin

Claudia Unger nimmt

hier Bürgermeisterin Elke Kahr

in die Pflicht: „Gerade für Menschen

mit Behinderung ist leist-

Inklusionsstadträtin Claudia Unger

fordert weitere Maßnahmen. STADT GRAZ

barer Wohnraum besonders

wichtig!“ Dem stimmt Kahr zu,

weist aber darauf hin, dass alle

Neubauten seit 2012 zumindest

barrierefrei sein müssen. Das

bedeutet, dass man ebenerdig

oder mit dem Lift zur Wohnung

kommen muss. „Behindertengerechte

Wohnungen sind viel

schwieriger

auszugestalten,

da man auf die individuellen

Bedürfnisse eingehen muss.“

Dennoch werde man den Bau

solcher Einheiten forcieren.

Rasende Radler

Ein weiterer großer Kritikpunkt

im Inklusionsbericht betrifft die

Fahrradfahrer. „Die fehlende

Trennung von Fuß- und Radwegen

führt zu Unsicherheiten

bei vulnerablen Gruppen“,

heißt es da etwa. Das betrifft

ältere und gebrechliche Personen,

Kleinkinder, Menschen

mit Mobilitätseinschränkungen

oder sensorischen Behinderungen,

also die schwächsten

Verkehrsteilnehmer. „Die

Grazer VP hat sich erfolgreich

für ein Fahrradverbot am Franziskanerplatz

eingesetzt – leider

halten sich nach wie vor

viele Radfahrer nicht daran, wie

übrigens auch in der Sporgasse.

Hier braucht es verstärkte Kontrollen.“

Unger fordert zudem

eine Ausweitung des Fahrradverbots

auf die Schmiedgasse

und den Hauptplatz, denn

auch dort kommt es wegen

des Mischverkehrs häufig zu

gefährlichen Situationen. Das

Problem ist jedoch nicht nur

auf die Fußgängerzone in der

Innenstadt beschränkt – siehe

etwa Conrad-von-Hötzendorf-

Straße und Annenstraße, insbesondere

im Bereich der Öffi-

Haltestellen.

Positives

Allerdings gibt es auch positive

Entwicklungen: So sind 303

Menschen mit Behinderung

bei der Stadt Graz beschäftigt

– die gesetzliche Mindestquote

wird damit übererfüllt. Es

gibt einen Beirat, einen Behindertenbeauftragten

und

zahlreiche andere Projekte, um

Menschen mit Behinderung

einzubeziehen und ihre Interessen

und Anliegen so gut wie

möglich zu berücksichtigen.

Immer mehr Sport- und Kulturangebote

sind mittlerweile

barrierefrei.

Inklusionsbericht

■ Am 21. September 2023 hat

Graz als erste Stadt Österreichs

die Inklusionsstrategie

beschlossen. Die Stadt hat sich

damit dazu verpflichtet, bestehende

Benachteiligungen und

Diskriminierungen abzubauen

und Chancengleichheit zu

fördern. Alle zwei Jahre wird

evaluiert, was schon erledigt

und was noch zu tun ist.


202425010

6 graz

www.grazer.at 18. JÄNNER 2026

K O M M E N T A R

von

Sabrina

Naseradsky

✏ sabrina.naseradsky@grazer.at

Haben wir

uns nicht

mehr im Griff?

V

erbale Attacken auf die

Mitarbeiter der Holding

Graz Linien und das

Grazer Parkraum Service

gehören für diese mittlerweile

leider zur Tagesordnung

(siehe auch Seiten 8/9). Da

stellt sich die Frage, warum ist

das so und wann ist es in

unserer Gesellschaft opportun

geworden, andere

Menschen, die, nebenbei

bemerkt, nur ihren Job

machen, verbal zu verunglimpfen?

Sind wir durch

Soziale Medien und die

verbalen Ausfälle eines

bestimmten Präsidenten

schon so abgestumpft, dass

wir nicht mehr wissen, was

sich gehört und was nicht? Es

ist durchaus verständlich,

dass man sich ärgert, wenn

man bei einer Fahrscheinkontrolle

eine Strafe erhält oder

wenn einem der Bus oder die

Bim vor der Nase wegfährt,

aber muss man deshalb gleich

verbal aus der Rolle fallen? Ja,

manchmal hat man vielleicht

den Eindruck, die Fahrscheinkontrolleure

sind wenig

tolerant, aber noch einmal:

Auch sie machen nur ihre

Arbeit und sind bestimmten

Richtlinien unterworfen.

Umso mehr ist das kein

Grund, sie zu beschimpfen

oder gar körperlich zu

attackieren. Ein wenig mehr

Selbstreflexion und Impulskontrolle

würde unserer

Gesellschaft ganz guttun. Man

muss sein Herz nicht immer

auf der Zunge tragen.

Kritik:

Fußgänger leben in

Gösting gefährlich

Die besorgte Anrainerin Barbara Attems mit ihrem Sohn und ÖVP-Gemeinderat Markus Huber (kl. Bild), der die

diversen Gefahrenstellen in Gösting im nächsten Gemeinderat am Donnerstag zum Thema machen wird. KK (2)

KRITISCH. An zahlreichen Hotspots fühlen sich Fußgänger im Bezirk Gösting

derzeit unsicher. ÖVP-Gemeinderat Markus Huber fordert Maßnahmen,

im Büro der Vizebürgermeisterin Judith Schwentner will man beruhigen.

Von Tobit Schweighofer

tobit.schweighofer@grazer.at

Die Situation für Fußgänger

im Bezirk Gösting ist

in mehreren Bereichen

untragbar und stellt ein erhebliches

Sicherheitsrisiko dar“,

meint ÖVP-Gemeinderat Markus

Huber. „Seit Jahren weisen

Anrainer auf massive Missstände

hin – passiert ist bislang leider

wenig.“

Harte Kritik

Besonders prekär ist die Lage in

Teilen der Anton-Kleinoscheg-

Straße. „Dort warten die Bewohner

seit langem auf die dringend

notwendige Errichtung eines

Gehsteigs in Richtung Norden.

Nach Regenfällen bilden sich

großflächige Pfützen, die den

Gehweg faktisch unbenutzbar

machen“, berichtet Huber. „Auch

am Beginn der Thalstraße fehlt

nach wie vor eine sichere Überquerungsmöglichkeit.

Gerade

für Kinder auf dem Schulweg

sowie für ältere Menschen entstehen

dadurch täglich riskante

Situationen.“ In der Göstinger

Straße fehlt teilweise ein Gehsteig,

und bei der neu sanierten

Busumkehre beim Löserpark

wurde bei Bauarbeiten der

Schutzweg entfernt und bislang

nicht wieder installiert. „Es kann

nicht sein, dass Menschen in

Graz im Jahr 2026 auf der Straße

gehen müssen, weil Gehsteige

fehlen, beschädigt oder nach jedem

Regen unpassierbar sind.

Das trifft vor allem jene, die ohnehin

eingeschränkt mobil sind“,

kritisiert Huber.

Im Büro der zuständigen Vizebürgermeisterin

Judith Schwentner

sind die Problemstellen bekannt:

„Die Herstellung eines

durchgehenden Gehsteigs in der

Anton-Kleinoscheg-Straße in

Fahrtrichtung Norden wurde geprüft.

Aufgrund des sehr schmalen

Straßenraums wäre eine Umsetzung

derzeit nur mit einem

massiven Wegfall von Stellplätzen

sowie der Rodung zahlreicher

Bäume möglich.“ In der Thalstraße

wurde laut Verkehrsplanung

bereits 2024 ein Schutzweg installiert,

in der drei Kilometer

langen Göstinger Straße sei ein

durchgehender Gehsteig nicht

kurzfristig herstellbar. Der Wegfall

des Schutzweges beim Löserpark

wurde ebenfalls geprüft und aus

„Gründen der Verkehrssicherheit“

empfohlen.

derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0

316/23 21 10, Mo bis Fr 8 bis 15 Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer

(DW 2618) | REDAKTION: Lukas Steinberger-Weiß (0664/80 666 6918), Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538), Victoria Weitenthaler (0664/80 666 6895), Verena Leitold (0664/80 666 66 91), Leonhard

Schweighofer (0664/80 666 6490), Clarissa Berner (0664 80 666 6694), Linda Steurer (0664 80 666 6683), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at |

VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897), Denise Schuschko-Linke (0664 / 80 666 6848), Pia Ebert (0664/ 80 666 6642), Mario Premuzic (0664/

80 666 6575), Eva Semmler-Bruckner (0664 / 80 666 6890) | OFFICE MANAGEMENT, PR-REDAKTION & ZUSTELLWÜNSCHE: Sanja Radosavljevic (0664/ 80 666 6528) | PRODUKTION: Burkhard Leitner |

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Richtlinien Gedruckt nach des Österrei-

den Richtlinien des

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„Druck- und Recycling-

Druck Carinthia, UW-NR. 1417

papierprodukte“

Druck Styria, UW-Nr. 1417

EU Ecolabel: Bitte

sammeln Sie Altpapier

für das Recycling



8 graz

www.grazer.at 18. JÄNNER 2026

Täglich Attacken auf

Christoph Gölles, Sonja Pichler

und Carina Weyringer

MURPARK

Murpark spendet

1100 Euro

■ Kunden hatten im Murpark

erneut die Möglichkeit, ihre

Pfandflaschen und -dosen in

eigens aufgestellte Spendenboxen

einzuwerfen und damit

Gutes zu tun. Damit kam eine

beachtliche Summe zusammen,

welche der Murpark auf

1100 Euro aufrundete.

Die Spendensumme wurde

nun an den Verein SPECIAL

PEOPLE Inclusion Association

(SPIA), bei welcher immer der

Mensch im Mittelpunkt steht,

übergeben.

PROBLEMATISCH.

Lenker der Holding

Graz, aber auch die

Fahrscheinkontrolleure

sind immer wieder

Opfer von Angriffen.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

In Tirol haben sich in letzter Zeit

die Übergriffe auf die Lenker

öffentlicher Verkehrsmittel gehäuft.

Doch wie stellt sich die Situation

in Graz da? Wir haben bei

den Holding Graz Linien und dem

Grazer Parkraum Service (GPS),

die für die Fahrscheinkontrollen

in den Öffis zuständig sind, nachgefragt.

Verbal

„Die Vorfälle betreffen in den meisten

Fällen verbale Beschimpfun-

gen. Hier kann man durchaus von

einer deutlichen Zunahme und

einer niedrigeren Hemmschwelle

sprechen. Körperliche Übergriffe

gegenüber dem Fahrpersonal sind

Gott sei Dank seltener der Fall,

auch wenn jeder Fall einer zu viel

ist“, erklärt Holding-Graz-Sprecher

Gerald Zaczek-Pichler.

Auch Dieter Rack, Leiter der

Fahrscheinkontrolle des GPS, berichtet

von hauptsächlich verbalen

Übergriffen. „Unsere Kontrolleure

sind jeden Tag verbalen Entgleisungen

ausgesetzt. Körperliche

Übergriffe sind eher selten, wobei

es erst kürzlich leider einen schweren

Übergriff gab“, bedauert Rack.

Und ergänzt: „Vor allem psychisch

ist es ein großer Schock. Wir bieten

daher mit einem Kriseninterventionsteam

auch Hilfe an, die von den

Mitarbeitern gut angenommen

wird.“

Die Holding Graz Linien setzen

auf mehrere Sicherheitsmaßnahmen,

um Übergriffen ent-

gegenzuwirken. In allen Bussen

und Straßenbahnen gibt es zur

Abschreckung und besseren Aufklärung

von Vorfällen eine Videoüberwachung.

Es wird eng mit

der Polizei zusammengearbeitet.

Zudem gibt es Schulungen für Mitarbeiter,

insbesondere in den Bereichen

Konfliktmanagement und

Deeskalation. Diese werden auch

den Mitarbeitern des GPS angeboten.

„Auch wir bieten Konflikt- und

Deeskalationsschulungen sowie

Selbstverteidigungskurse an“, so

Rack.

Bei der Holding gibt es außerdem

klare Meldewege für Vorfälle,

damit diese dokumentiert und

konsequent verfolgt werden können.

Die Graz Linien appellieren

an alle Fahrgäste, respektvoll miteinander

umzugehen und Konflikte

nicht eskalieren zu lassen. Ziel

bleibt ein sicherer und störungsfreier

öffentlicher Verkehr – sowohl

für Fahrgäste als auch für das Personal.

4 Millionen für Resowi

MODERN. Das Resowi-Gebäude an der Uni Graz bekommt neues Licht und

Lifte für 4 Millionen Euro. Bei Hörsälen werden Kleinigkeiten angepasst.

Vera Enzi übergibt Johannes

Rumpl, UNIQA, den Klima-PreisUNIQA

Fassade in Graz

gewinnt Preis

■ Die UNIQA Landesdirektion

Steiermark erhielt

den World Green Infrastructure

Network (WGIN) Award

2025. Damit wurde ihre rund

800 Quadratmeter große Fassadenbegrünung

in der Grazer

Annenstraße ausgezeichnet.

Die Wandfassade ist ein Beispiel

dafür, wie dicht besiedelte

urbane Räume in klimaresiliente,

biodiversitätsfördernde

und sozial wirksame grüne Infrastruktur

verwandelt werden

können.

Von Leonhard Schweighofer

leonhard.schweighofer@grazer.at

Mit moderner Architektur

sticht das Resowi-Gebäude

an der Universität

Graz heraus – auch wenn man

es kaum glauben mag, wird es in

diesem Jahr schon 30 Jahre alt.

Pünktlich zum Jubiläum werden

die in die Jahre gekommenen

Lampen erneuert. „Gemeinsam

mit der Bundesimmobiliengesellschaft

investieren wir fast vier

Millionen Euro in eine energiesparende

LED-Beleuchtung und

eine neue Elektroanlage“, erklärt

man seitens der Uni. Aktuell

läuft im gesamten Gebäude der

Tausch, auch die Lifte sollen im

Zuge der Maßnahmen modernisiert

werden. Noch bis Ende

des Jahres sind die Arbeiten im

Gange.

Gestank und Wasser

Bei den Hörsälen kommt es zu

keinen großflächigen Maßnahmen,

hier werden nur Probleme

behoben. Zum Start des Semesters

sorgte ein Hörsaal mit stechendem

Geruch für unangenehme

Vorlesungen. Schnell machten

Gerüchte die Runde, tote Tiere seien

gefunden worden. Keine Ratten,

stellt die Uni klar: „Die Ursache

des Gestanks war eine kaputte

Dichtung in einem Lüftungsgerät

einer WC-Abluft.“ Mittlerweile ist

das Problem behoben worden.

Über die Weihnachtsferien hat

sich dafür in einem weiteren Hörsaal

eine andere Baustelle aufgetan.

Putz bröckelt von der Decke,

zusätzlich tropft auch Wasser in

den Raum. Auch hier wurde bereits

eine Firma mit der Sanierung

beauftragt.

Die Beleuchtung im gesamten Gebäude

wird momentan erneuert. UNI GRAZ


18. JÄNNER 2026 www.grazer.at

graz 9

Kontrolleure

So harmonisch wie auf diesem Bild geht es nicht immer zu. Die Mitarbeiter

der Holding und des GPS sind immer wieder verbalen Attacken ausgesetzt. GPS

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www.grazer.at 18. JÄNNER 2026

Weitere Trafiken in

Graz geschlossen

Geschäfts

Börse

www.grazer.at

SCHLIESSUNGEN. Die Trafiken beim Hilmteich und am

Karmeliterplatz sind Geschichte. In der Herrengasse hat es mit Jahresende

außerdem gleich mehrere Abschiede gegeben – und ein weiterer droht.

In Rauch aufgelöst: Die Trafik am Hilmteich (Bild) wurde aufgrund der dortigen Baustelle geschlossen.

KK

Von Verena Leitold & Victoria Weitenthaler

redaktion@grazer.at

Zwei weitere Trafiken haben

sich mit Jahresende

aus Graz verabschiedet:

Die Trafik Fuchs beim Hilmteich

wurde geschlossen, da der Betreiber

laut Österreichischer Monopolverwaltung

keine Zukunft

mehr an diesem Standort sah.

Verantwortlich dafür machte er

die Baustelle und geplante Verkehrsberuhigung

durch die Stadt

Graz. Da der Vertrag vom Trafikanten

gekündigt wurde, was

selten vorkommt, ist auch noch

nicht klar, wie es weitergehen

wird. Ausschreibung wird es zumindest

bis zum Ende der Arbeiten

keine geben, und auch dann

ist die Neuvergabe eher fraglich.

Außerdem ist die Trafik in der

Paulustorgasse nun Geschichte,

Betreiber Mario Tautter ging

in Pension. Nach mehr als 120

Jahren wird der Standort von der

Monopolverwaltung nicht mehr

ausgeschrieben.

Damit werden die Trafiken in

Graz noch weniger. In den vergangenen

Jahren gab es zahlreiche

Schließungen: etwa im Kiosk

am Eisernen Tor (2023 nach 30

Jahren), am Kaiser-Josef-Platz

(ebenfalls 2023), in der Nibelungengasse

(2024) oder am Lendplatz

(2025).

Aktuell gibt es noch 78 Tabakfachgeschäfte

in der Stadt – sechs

weniger als zu Beginn 2024. Davon

werden 47 von Menschen

mit Behinderung betrieben.

Ade in der Herrengasse

Einen Abschied gab es auch in

der Grazer Herrengasse. Dort ist

nämlich die Restplatzbörse, die

bis vor kurzem im selben Gebäude

wie Tchibo, Temmel und Rituals

zu finden war, ist ausgezogen.

Die Filialen im Citypark und

in der ShoppingCity Seiersberg

sind nach wie vor geöffnet.

Gegenüber hat sich Benetton

ebenfalls mit Jahresende verabschiedet

– dem Vernehmen nach

aufgrund der hohen Miete.

Und ein weiterer Leerstand

droht ein paar Meter weiter

nördlich am Hauptplatz: Wie

diese Woche bekannt wurde,

ist die Kosmetikkette The Body

Shop insolvent.

Bewegungsstudio in GU

Aus Graz-Umgebung gibt’s dafür

zwei Neueröffnungen zu vermelden:

Am gestrigen Samstag haben

die meraki Movement Studios in

der Packer Straße in Lieboch aufgesperrt.

Das Fitnessstudio bietet

Workouts im Beat der Musik und

verschiedene Yoga-Formate zur

Entspannung und Regeneration

an. Die Freude an der Bewegung

steht im Vordergrund, das Team

möchte zeigen, dass Bewegung

mehr ist als Training. Es geht ums

Gefühl, sich im eigenen Körper

wohlzufühlen.

Gesund und sportlich geht es

auch in Hart bei Graz zu: Mit Beginn

des Jahres hat in Pachern die

Praxis 8075 eröffnet. Diese bietet

ein Angebot von Physiotherapie

über Heil- und Sportmassagen bis

hin zu spezialisierter Sportphysiotherapie

und moderner Stoßwellentherapie.

Damit steht den

Patienten ein breites Spektrum

an professionellen Behandlungsmöglichkeiten

zur Verfügung.


18. JÄNNER 2026 www.grazer.at

anzeige 11

Andreas Windisch, LH-Stv. Manuela Khom, Gerit Katrin Jantschgi, Claudia Aichhorn-Edler und Landesgeschäftsführer Georg Preßler (v. l.).

Der SteirerTalk feierte Premiere

Austausch. Am 13. Jänner fand der erste SteirerTalk zum Thema Künstliche Intelligenz

statt. Der SteirerTalk ist das neue Diskussionsformat der Steirischen Volkspartei.

Mit dem Thema Künstliche

Intelligenz ist am

13. Jänner das neue

Diskussionsformat „Steirer-

Talk“ der Steirischen Volkspartei

erstmals über die Bühne

gegangen. Rund 160 Gäste

folgten der Einladung in die Parteizentrale

am Karmeliterplatz,

um über Chancen, Risiken und

Rahmenbedingungen von KI zu

diskutieren.

Tech-Law-Expertin Gerit Katrin

Jantschgi sowie Andreas Windisch,

Chief Science Officer

von AI Austria und Forschungsgruppenleiter

bei Joanneum

Research, sprachen über den

Status quo von KI-Einsatz in

Österreich, rechtliche und ethische

Fragen sowie Zukunftsperspektiven.

Landeshauptmann-Stellvertreterin

Manuela Khom und

Landesgeschäftsführer Georg

Preßler freuten sich über den

großen Andrang. Khom betonte:

„Mir ist es wichtig, dass

wir unser Haus öffnen und uns

Themen widmen, zu denen es

durchaus verschiedene Blickwinkel

gibt.“ Preßler ergänzte:

„Das Thema der Künstlichen

Intelligenz durchdringt uns auf

allen Ebenen, verursacht Verunsicherung,

bietet aber auch

viele Chancen.“

Jantschgi warnte vor überzogenen

Erwartungen an schnelle

KI-Lösungen und plädierte für

mehr Zeit und strategische

Planung. Ein funktionierender

Rechtsrahmen sei entscheidend,

um Sicherheit zu gewährleisten.

Windisch konstatierte,

dass derzeit nur rund ein Viertel

der heimischen Unternehmen

KI aktiv nutze. Er sieht darin

dennoch großes Potenzial.

KI gefährde keine Arbeitsplätze,

sondern spare Ressourcen

ein und schaffe Freiräume für

andere Tätigkeiten.

Für 2026 sind vier weitere

Steirer Talks geplant. Der nächste

Termin ist für März angesetzt.

BENJAMIN GASSER (2)

Die Parteizentrale der Steirischen Volkspartei am

Karmeliterplatz wurde von rund 160 Gästen besucht.


12 graz

www.grazer.at 18. JÄNNER 2026

Die Jury bestand

aus Künstler Tom

Lohner, Barbara

Nußmüller

von Creative

Industries, der

Marketingleitung

Kastner & Öhler

Andrea Krobath

und Citymanagerin

Graz Elisa-Maria

Steinberger

(v. l.). SCHERIAU (5)

Die Stars wurden gewählt

VOTING. Nach kreativer Schaufenstergestaltung und sorgfältiger Jurybewertung sind die Gewinner

des AnnenStar 2025 ermittelt. Die Bekanntgabe erfolgt beim Annenfrühstück am 20. Jänner.

Von Victoria Weitenthaler

victoria.weitenthaler@grazer.at

Die Grazer Annenstraße

stand diesen Winter ganz

im Zeichen von Kreativität,

Gemeinschaft und festlicher

Stimmung. Mit der Aktion

„AnnenStar 2025“ startete die

Wirtschaftsabteilung der Stadt

Graz gemeinsam mit dem „Grazer“

eine Initiative, die Unternehmer,

Kunden und Besucher

gleichermaßen begeistern soll.

Insgesamt 20 Unternehmen

beteiligten sich am Wettbewerb

und gestalteten ihre Schaufenster

mit viel Ideenreichtum zu

winterlichen Blickfängen, die das

Annenviertel sichtbar belebten.

Das Voting

Die Bewertung erfolgte durch

eine vierköpfige Jury, darunter

Künstler Tom Lohner, Citymanagerin

Graz Elisa-Maria Steinberger,

Marketingleitung Kastner

& Öhler Andrea Krobath

und Barbara Nußmüller von

Creative Industries Styria, die

sich intensiv Zeit nahm, um alle

teilnehmenden Auslagen persönlich

zu begutachten. Nach einem

gründlichen Rundgang und

sorgfältigem Vergleich wurde

schließlich abgestimmt. Dabei

spielten Kriterien wie Kreativität,

Gestaltung sowie die Gesamtwirkung

der Auslage eine zentrale

Rolle. Das Unternehmen mit den

meisten Einsendungen gewinnt

das Publikumsvoting, während

die Jury die beste kreative winterliche

Schaufenstergestaltung

bewertet. Die drei besten Unternehmen

erhalten einen Annen-

Star-Award 2025 inklusive einer

Unternehmenspräsentation

im „Grazer“ im Gesamtwert von

10.590 Euro.

Gewinner

Die feierliche Bekanntgabe der

Gewinner findet am Dienstag,

dem 20. Jänner, im Rahmen des

zweiten Annenfrühstücks im

Cookina statt.

Auch die Sieger des Publikumsvotings

wurden auf Basis

der kreativsten Fotoeinsendungen

ermittelt und dürfen sich auf

ihren Gewinn freuen.

Elisa-Maria Steinberger, Citymanagerin

Graz

Barbara Nußmüller von Creative

Industries Styria

Marketingleitung Kastner & Öhler

Andrea Krobath

Der renommierte Grazer Künstler

Tom Lohner

EINE ENTGELTLICHE KOOPERATION MIT DER STADT GRAZ

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18. JÄNNER 2026 www.grazer.at

Straßengel

graz 13

Kirchenwirt kommt zurück

REVIVAL. Nach 14 Monaten Pause sperrt der Kirchenwirt Maria Straßengel nächste Woche wieder

auf. Lukas Kahr setzt weiterhin auf traditionelle Hausmannskost – alles aus zehn Kilometern Umkreis.

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Ganze 14 Monate war der

Kirchenwirt bei der Wallfahrtskirche

Straßengel

geschlossen: Kommenden Donnerstag

(22. Jänner) wird das

alteingesessene Gasthaus unter

einem neuen Betreiber wieder eröffnet.

Lukas Kahr heißt der neue

Wirt, der aus der Hotellerie kommt

und zuletzt einige Häuser in der

Steiermark, in Oberösterreich und

Kärnten geleitet hat. Darüber hinaus

ist er leidenschaftlicher Koch.

„Durchs Reden bin ich auf den

Kirchenwirt aufmerksam geworden

und dann sehr kurzfristig und

spontan mit der Kirche, der das

Gebäude gehört, zusammengekommen“,

erzählt der Grazer.

Die traditionelle Hausmannskost

wird es weiterhin geben.

„Alles wird frisch zubereitet. Wir

haben es geschafft, dass alle Produzenten

aus maximal zehn Kilometern

Umkreis kommen“, ist

Kahr stolz.

Alt trifft Neu

Baulich wurden die Küche und

die WC-Anlagen verändert. Und

auch die Bar hat man neu gestaltet.

Bei den Gasträumen – dem

Wintergarten, der Kaiserstube

und dem Hauptgastraum – ist neu

dekoriert worden. Der klassische

Wirtshausstil wurde aber erhalten.

Das bedeutet beispielsweise

auch hundert Jahre alte Jogltische

mit handgeschnitzten Sesseln.

Neu ist auch, dass sonntags

schon um 8 Uhr für Kirchengänger

geöffnet wird. Ansonsten ist

man von Mittwoch bis Samstag

von 10 bis 21 Uhr da. Montag

und Dienstag sind Ruhetage.

Ländlich-moderner Einrichtungsstil: Lukas Kahr ist der

neue Gastgeber im Kirchenwirt Maria Straßengel. KK (2)


14 graz

www.grazer.at 18. JÄNNER 2026

S E R V I C E

Leser

Briefe

redaktion@grazer.at

Freilaufende Hunde

Manche Hundehalter sind offenbar

nicht bereit, aus Fehlern zu

lernen. Wenn man im Bereich

Thalersee/Golfplatz spazieren

geht, erlebt (so wieder einmal erlebt

am 10. 1.) man immer noch,

dass Hundehalter ihre „lieben“

Hunderl ohne Leine herumlaufen

lassen. Muss das sein? Hat man

aus den Schlagzeilen der letzten

Wochen nichts gelernt? Auch frage

ich mich, kann man da im Speziellen

an den Wochenenden nicht

kontrollieren? Eine Ordnungswache

gibt es ja in Graz. Am besten

in Zivil. Und bei Unbelehrbaren

dann „saftige“ Strafen ausstellen.

Es sind ja nicht nur kleinere Hunde

von großen Hunden betroffen,

sondern auch Kinder, die derzeit

mit Schlitten, Bob etc. unterwegs

sind. Muss immer erst was passieren,

bis die Politik reagiert? Taferln

zu montieren, ist zu wenig, wenn

es keiner kontrolliert.

Alfred Kügerl

* * *

Enten gut, alles gut?

Welcher „Experte“ hat denn diese

Weisheit von sich gegeben? Umweltgifte

werden den Enten wohl

mehr zusetzen als altes intaktes

Brot, das man ihnen seit jeher

verfüttert und an dem sich kleine

Kinder ungeheuer erfreuen. Ebenso

wird das biologische Gleichgewicht

im Teich wegen ein paar

Brotkrümeln bestimmt nicht kippen

und Scharen von Ratten anziehen,

aber an den ausartenden

Verboten werden die Freiheit der

Menschen und deren Glücksgefühle

immer mehr kippen!

Klaudia Halbreiner

* * *

Aus für Carla

Die verbliebenen sieben Standorte

von „Carla“ als gut erreichbar zu

erwähnen, trifft wohl nur auf die

Innenstandt bzw. südliche Richtung

zu. Doch gerade die Richtung

nördlich ist nicht mehr vertreten,

obwohl (auch) hier viele ältere, oft

alleinstehende Menschen wohnen

und, wie die vielen Todesanzeigen

beweisen, Haushalte aufgelöst

werden müssen. Bisher war

es glücklicherweise möglich, ohne

weite Strecken durch Graz fahren

zu müssen, bereits Anfang Wienerstraße

einen sehr gut sortierten

Carla-Laden zu erreichen. Ein

Angebot, das von der Umgebung

dankbar genutzt wurde. Diese

sieben verbleibenden als gut erreichbar

zu bezeichnen, ist mehr

als seltsam, wenn man im nördlichen

Bereich wohnt. Sind Sie

selbst schon jemals diese Strecken

abgefahren? Woher beziehen Sie

Ihre Infos!?!

Eli Walland

* * *

Schutzzone Volksgarten

Wenn man dort vor Jahrzehnten

patrouilliert hätte, bräuchte man

jetzt dort keine Schutzzone. Es ist

erbärmlich, dass dieser an sich

nette Park weiterhin nicht gefahrlos

besucht werden kann.

Nahema Guerlain

* * *

Jakominiplatz-Umbau

Hätte man damals beim letzten

Umbau anstatt der vielen grausigen

gelben Lichtsäulen Bäume

gepflanzt, würde es heute anders

aussehen. Der Jako wird sicher

nicht mehr schöner, ist auch energetisch

gesehen ein eher negatives

Platzerl, nicht zum Verweilen, nur

gezwungenermaßen zum Umsteigen

mit den Öffis. Was immer noch

dringend fehlt, ist ein Leitsystem

für Fußgänger (besonders barrierefrei

ohne dieses ständige Auf und

Ab der vielen Gehsteigkanten und

Schienenstolperfallen) sowie überdachte,

ästhetisch ansprechendere

Wartebereiche mit Sitzplätzen.

Schade auch um die damals noch

attraktiven Obst-, Blumen- und

Gemüse-Marktstände unter üppigem

Baumwuchs entlang des

ehemaligen Scheinerhauses, die

mussten den aktuellen stinkenden

Fastfood-Buden weichen, welche

das Warteerlebnis der Öffi-Nutzer

schön aromatisieren.

Silvia Graf-Kollik

* * *

Erratum

In der letzten Ausgabe haben wir

berichtet, dass Daniela Gmeinbauer,

Martin Brandstätter, David

Ram und Simon Gostentschnigg

2025 keine Gemeinderatsinitiativen

gesetzt haben. Tatsächlich

sind sie vor Jahresbeginn aus dem

Gemeinderat ausgeschieden.

Jetzt App downloaden!

Vergangene Woche

im täglichen E-Paper

Thalersee-Pleite

■ Blutspender werden dringend

gesucht. Das Rote Kreuz bittet

auch im Jänner wieder um dringend

notwendige Blutspenden.

Durch die Grippewelle herrscht

derzeit ein großer Mangel an

Blutkonserven.

Stadiongipfel

■ Am Montag wurde bekannt,

dass die Pächter des Restaurants

am Thalersee Insolvenz anmelden

mussten. Die Passiva belaufen

sich auf rund 883.000 Euro,

das Lokal soll aber bald weitergeführt

werden. Es ist die zweite

Pleite in zwei Jahren.

Blutspenden

■ Einen Tag, nachdem Sturm

und GAK den Schulterschluss in

der Stadionfrage geübt haben,

fand ein Stadiongipfel statt. Das

neue Konzept wirft neue rechtliche

Fragestellungen auf, die nun

geprüft werden.

GEPA, GETTY, KK


18. JÄNNER 2026 www.grazer.at

graz 15

Wolf greift nach der Wildheit, die in uns steckt, und kreierte eine eindrucksvolle

Hommage an die Komplexität des Menschseins.

HARRY SCHIFFER

Cirque Noël begeisterte

■ Mit eindrucksvollen Produktionen

hat das Festival Cirque

Noël Graz auch in diesem Winter

sein Publikum in den Bann gezogen.

Den Auftakt bildete Six° der

kanadischen Compagnie FLIP

Fabrique aus Québec: eine berührende,

humorvolle Erzählung

über menschliche Beziehungen.

Ergänzt wurde das Programm

durch WOLF, der renommierten

australischen Compagnie Circa

aus Brisbane. Bei den insgesamt

18 Vorstellungen wurden knapp

9200 Besucher gezählt.

Neben der künstlerischen Resonanz

zeigte sich auch die soziale

Verantwortung des Publikums. Bei

der Spendenaktion an der Garderobenkassa

im Orpheum Graz kamen

6000 Euro für die „FranzisCa

Notschlafstelle und Wohngemeinschaft

für Frauen mit Kindern“ der

Caritas Steiermark zusammen.

Für die La-Strada-Eröffnungsproduktion

„Möbius“ des französischen

Collectif XY in der Oper Graz

sind bereits Tickets erhältlich.


szene

graz

16 www.grazer.at 18. JÄNNER 2026

16

Victoria Weitenthaler

victoria.weitenthaler@grazer.at

Ich bin so stolz auf meine Heimat

und fühl mich besonders geehrt, an

diesem Tag anwesend zu sein.“

Johann Lafer, kulinarischer Botschafter der Opernredoute

2026, kreiert exklusiv sein „La Dolce Vita“-Dessert MIKE MEYER

Tanti auguri, Angelo

Fußball trifft Musik

zum Jubiläum. Markus

Schopp, Christian

Peintinger, Gerhard

Goldbrich und Andreas

Gabalier (v. l.) gratulierten

Angelo Urban

(Mitte) zum 60. Geburtstag.

KK

ÜBERRASCHUNG.

Familie und Freunde

überraschten die

Gastro-Ikone Angelo

Urban zum 60er.

Von Gerhard Goldbrich

redaktion@grazer.at

Sechzig Jahre und kein bisschen

leise. Eigentlich war

der Plan von Top-Gastronom

Angelo Urban ein ganz anderer.

Ohne Trubel und daheim

mit einem gesunden Saunagang

wollte der Jubilar seinen runden

Geburtstag zelebrieren. Nur

hat der San-Pietro-Hausherr

die Rechnung ohne den Wirten

gemacht. Junior Fabio Urban

trommelte spontan Freunde

und Wegbegleiter zusammen,

Angelos Freund Mario Troiano

lockte ihn in die San Bottega.

Lebensgefährtin Evelyn Brötzner,

Fabio mit seiner Victoria

Tieber-Samitz und jede Menge

Prominenz stimmten dann in

nahezu perfektem Italienisch

ein „Tanti auguri, Angelo“ an.

Stimmgewaltig

Andreas Gabalier unterstützte

nicht nur den Chor der Gratulanten,

sondern hatte auch ein

besonderes Geschenk vorbereitet.

Ein handsigniertes „Volks-

Rock’n’Roller-Gilet“ wird in Zukunft

im San Pietro die Galerie

von Trikots Prominenter ergänzen.

Ebenso wie das Dress des

TSV-Hartberg-Kapitäns Jürgen

Heil, das er mit Mannschaftskollegen

Tobias Kainz übergab.

Fußball war natürlich für Angelo

als leidenschaftlichen Sturm-

Fan ein großes Thema, reihten

sich doch auch die Ex-Schwarzen

Markus Schopp, Franco

Foda, Gerhard Goldbrich,

Christian Peintinger und Michi

Madl unter die Schar der Festgäste.

Wortgewandt

Über die Anekdoten aus 60 intensiven

Jahren des Italieners

unterhielten sich auch zahlreiche

Unternehmer, die im Laufe

der Zeit zu Freunden wurden.

Wie Nati und Hansi Christof,

Grete und Hans Umschaden,

Magna-Boss Kurt Bachmaier,

Alois Deutsch, Bernd Trummer,

Uwe Foitl, Jörg Loziczky,

Gernot Stani, Luis Kaufmann,

Joachim Reinisch oder Thomas

Mittermüller. Natürlich durfte

auch das Team des San Pietro

nicht fehlen, das dem Jubilar

nicht nur gratulierte, sondern

auch eine Überraschungspasta

präsentierte. Ein besonderes

Geschenk gab’s noch vom

Junior- Chef Fabio: Nachdem er

dem Herrn Papa zu Weihnachten

ein signiertes Trikot von David

Alaba unter den Christbaum

gelegt hatte, überreichte er zum

Geburtstag eine „Wenzo-Magnu

m“.

Hansi Christof (l.) und Hans Umschaden ließen es sich nicht nehmen, mit

dem Jubilar anzustoßen und über alte Zeiten zu plaudern.

Evelyn Brötzner und Junior-Chef Fabio Urban mit Victoria Tieber-Samitz

(v. l.) überraschten den Hausherrn mit einer stilechten Wenzo-Flasche.


18. JÄNNER 2026 www.grazer.at

szene graz 17

FOTOKUCHL, KUCEK

Hannes Schalk

GEBURTSTAGSKINDER

Happy Birthday zum 58. Geburtstag

an den USI-Fest-Mastermind

DER WOCHE

am 23. Jänner.

Happy Birthday!

Josef Schrammel

Ebenfalls am 23. Jänner feiert der

kaufmännische Geschäftsführer des

Universalmuseums Joanneum.

Glorreiche Sieben gekürt

ENTSCHEIDUNG. Am vergangenen Donnerstag fand die Ballweinverkostung zum 75. Steirischen Bauernbundball

statt. Aus 208 Einsendungen wurden sieben Weine gekürt, die am 13. Februar ausgeschenkt werden.

Am 15. Jänner fand im Steiermarkhof

die alljährliche

Ballweinverkostung zum

Steirischen Bauernbundball

statt. Aus 208 Einsendungen

wurden die „Glorreichen Sieben“

gewählt. Eröffnet wurde

der Abend von Bauernbund-Direktor

Bernd Brodtrager, Wein-

Steiermark-Obmann Stefan

Potzinger und Landwirtschaftskammer-Präsident

Andreas

Steinegger. Ballorganisator Raffael

Fux und Weinbaudirektor

Martin Palz führten anschließend

durch den Abend.

Die Vorauswahl der Weine

erfolgte in der Weinbauschule

Silberberg. Die drei bestbe-

werteten Weine jeder Kategorie

wurden im Steiermarkhof von

einer Fachjury aus Winzern sowie

Partnern aus Politik und

Wirtschaft blind verkostet.

Die Gewinner

Sauvignon Blanc: Wein.Gut.Pugl

Muskateller: Weingut Kodolitsch

Junker: Weingut Jöbstl

Burgunder Sekt: Erzherzog Johann

Weine

Rieden Burgunder: Weinbau

Frühwirth

Schilcher: Weingut und Buschenschank

Trapl

Rotwein: Weinhof Tauchmann

Raffael Fux, Antonia Hiebaum, Andreas Steinegger, Lea Kneissl, Bernd

Brodtrager, Magdalena Niederl und Martin Palz (v. l.)

ARTHUR

Präsidenten unter sich: Josef Herk,

Kurt Maier und Josef Pesserl (v. l.)

IV-Geschäftsführer Christoph Robinson

und IV-Österreich-Präsident Georg Knill (r.)

Andrea Keimel (Stadt Graz) und

Karl-Heinz Dernoscheg (WKO)

Die IV begrüßte das neue Jahr

■ IV-Präsident Kurt Maier konnte

gemeinsam mit seinen Vizepräsidenten

Alfred Marchler, Franz

Mayr-Melnhof-Saurau, Markus

Ritter und Geschäftsführer Christoph

Robinson sowie Geschäftsführer-Stv.

Nina Zechner rund

200 prominente Gäste beim Neujahrsempfang

begrüßen. Mit dabei

waren: Staatssekretärin Barbara

Eibinger-Miedl, Landeshauptmann-Stv.

Manuela Khom, die Landesräte

Claudia Holzer, Willibald

Ehrenhöfer und Hannes Amesbauer,

Vizebürgermeisterin Judith

Schwentner, die Stadträte Claudia

Schönbacher und Kurt Hohensinner,

IV-Österreich-Präsident Georg

Knill mit Generalsekretär Peter

Koren, WK-Steiermark-Präsident

Josef Herk, AK-Präsident Josef

Pesserl, WK-Steiermark-Direktor

Karl-Heinz Dernoscheg, LVwG-

Stmk-Präsidentin Verena Ennemoser,

Holding-Graz-Vorstand Gert

Heigl, Energie-Steirmark-Vorstand

Werner Ressi, SFG-Geschäftsführer

Christoph Ludwig, ICS-Geschäftsführer

Karl Hartleb, die Banker

Walburga Seidl, Georg Bucher, Oliver

Kröpfl, Martin Schaller Manfred

Geiger und Ernst Albegger,

ACstyria-Geschäftsführerin Christa

Zengerer, die Unternehmer Jürgen

Roth, Hannes Schreiner und Stefan

Stolitzka, Militärkommandant

Heinz Zöllner, Notar Dieter Kinzer,

Ziviltechnikerkammer-Präsident

Gustav Spener, Ex-Minister Martin

Bartenstein, Flughafen-Graz-Aufsichtsrat

Wolfgang Malik und TU-

Rektor Horst Bischof.

Stadtrat Kurt Hohensinner und

Maximilian Koren (r.) SCHERIAU (5)

IV-Vizepräsident Franz Mayr-Melnhof-

Saurau (l.) und Willibald Ehrenhöfer


18

eco

graz

www.grazer.at 18. JÄNNER 2026

Sabrina Naseradsky

18 sabrina.naseradsky@grazer.at

Wir hätten das der Regierung gerne

präsentiert, also jenen, die noch

mit uns reden. Es sind wenige.“

Franz Schellhorn beim IV-Neujahrsempfang über die

Empfehlungen der Agenda Austria KANIZAJ

Mietwohnungen: Wo wird

Das neue Mieten-Wertsicherungsgesetz sorgt für Sorgen bei der Wirtschaft.

Die Effekte für die Mieter würden zu gering ausfallen.

GETTY, FISCHR

EINGRIFF. Die Bundesregierung

hat eine

Mietrechtsreform auf

den Weg gebracht. Die

Sorgen der Wirtschaft

darüber sind groß.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Mit 1. Jänner ist das Mieten-Wertsicherungsgesetz

(MieWeG) in

Kraft getreten. Weder Vermieter

noch die Immobilien- und Bauwirtschaft

sind von der neuen

Regelung begeistert. Ganz im

Gegenteil, sie befürchten mehr

Bürokratie und noch weniger

Mietwohnungen am freien

Markt.

Wir haben mit Andreas Kern,

WKO-Fachgruppenobmann der

Immobilien- und Vermögenstreuhänder,

über das neue Gesetz

gesprochen.

Plakatpolitik

„Ich halte das neue Gesetz für

eine reine Plakatpolitik. Die Auswirkungen

für die Mieter sind

relativ gering“, so Kern. Für ihn

viel kritischer ist die Frage, wo

wir uns als Wirtschaftsstandort

positionieren. „Es ist kein positives

Signal für Investoren, wenn

in bestehende Mietverträge eingegriffen

wird. Österreich war in

den letzten Jahren für Investoren

Dietmar Schweiggl, Gabi Lechner, Josef

Herk und Herbert Ritter (v. l.) FISCHER (2)

K. Kornhäusl, C. Holzer, M. Khom, W.

Ehrenhöfer und H. Amesbauer (v. l.)

Richard Peer (Holding Graz, l.) und

Stadtrat Kurt Hohensinner SCHERIAU (2)

WK Steiermark wünscht Prosit Neujahr

■ Rund 2250 Gäste folgten der

Einladung von Wirtschaftskammer-Steiermark-Präsident

Josef

Herk zum Neujahrsempfang

in den Europasaal der WKO.

Gemeinsam mit seinen Vizes

Gabi Lechner, Herbert Ritter

und Dietmar Schweiggl sowie

dem Direktor Karl-Heinz Dernoscheg

und dessen Vize Gerhard

Kienzl begrüßte Herk die

Gäste. In seiner Neujahrsansprache

äußerte sich der Präsident

durchaus selbstkritisch,

was die Vorgänge in der Kammer

betrifft. Den Abend nicht entgehen

ließen sich: Staatssekretärin

Barbara Eibinger-Miedl, Landeshauptmann-Stellvertreterin

Manuela Khom, die Landesräte

Claudia Holzer, Hannes Amesbauer,

Willibald Ehrenhöfer

und Karlheinz Kornhäusl,

Stadtrat Kurt Hohensinner, Andreas

Herz, Kurt Maier sowie

Christoph Robinson und Nina

Zechner, Josef Pesserl, Johann

Scheuch, Jochen Pack, Gert

Heigl, Christoph Ludwig, Karl

Hartleb, Gustav Spener, Martin

Graf, Marcella Handl, Gerald

Ortner, Heinz Zöllner, Kristina

Edlinger-Ploder, Beatrix

Karl, Elisabeth Meixner, Martin

Schaller, Walburga Seidl,

Oliver Kröpfl, Philipp Boruta,

Manfred Geiger und Ernst Albegger,

Wolfgang Malik, Wolfgang

Grimus, Valentina Herk,

Christoph Holzer, Christa

Zengerer, Jürgen Roth, Peter

Jagersberger, Phi lipp Florian,

Hannes Schreiner, Günter Nebel,

Philipp Gady und Christian

Jauk.

Präsidenten unter sich: Josef Herk

und IV-Präsident Kurt Maier

Holding-Graz-Vorstand Gert Heigl (l.)

und Unternehmer Jürgen Roth SCHERIAU


18. JÄNNER 2026 www.grazer.at

graz eco 19

TEURER

GETTY (2)

Milch & Milcherzeugnisse +5,5 %

Die Preise für Milch und Milcherzeugnisse

sind im Vergleich zum Vorjahr

um 5,5 Prozent gestiegen.

Erdäpfel -3,2 %

Die Preise für eine der beliebtesten

Beilagen ist im Jahresvergleich um

3,2 Prozent gesunken.

BILLIGER

die Reise hingehen?

vor allem aus Deutschland, der

Schweiz und dem angelsächsischen

Raum ein sehr attraktives

Land. Sie haben gerne

gekauft, weil wir politische

Stabilität haben.

Da waren die

Renditen nicht so

wichtig“, erklärt

der Experte. Für

ihn ist der jetzige

Eingriff in bestehende

Mietverträge

ein Tabubruch, der

sich auch auf die Investitionen

auswirken wird.

„Das ist ein großer Vertrauensverlust,

der nicht zu reparieren

ist“, erklärt Kern.

Mehraufwand

Zusätzlich bedeutet die neue

Regelung einen Mehraufwand

für alle Haus- und Immobilienverwaltungen.

„Man wird

um die sogenannte

Parallelrechnung

nicht herumkommen.

Und

das hat definitiv

keinen positiven

Effekt

für die Mieter“,

weiß Kern. Aus

seiner Sicht gebe

es viel größere Hebel,

an denen man

ansetzen könnte,

wie etwa im Energiebereich.

Weniger

Dass die Bauwirtschaft nicht

wirklich in Schwung kommt und

daher noch immer zu wenige

Andreas Kern

Wohnungen gebaut werden,

sieht Andreas Kern nicht nur als

Problem der gestiegenen Baukosten,

wie Lohn- und Materialkosten,

sondern besonders als

Problem der überbordenden Gesetze,

Vorschriften und Normen:

„Diese suchen europaweit ihresgleichen.

Wir bauen mit sehr hoher

Qualität, was an sich gut ist,

aber auch die Kosten nach oben

treibt. Wir könnten um 20 bis 25

Prozent billiger bauen, wenn wir

noch mehr deregulieren würden.

Das würde die Wohnungen

für die Konsumenten um 10 bis

15 Prozent günstiger machen.“

Große Hoffnungen setzt Kern

in die zweite Deregulierungswelle

des Landes. Hier hat man

sich als WKO auch stark eingebracht.

J. Schönbeck, V. Cecere, M. Hüther,

C. Jauk, E. Pötsch und T. Gindele (v. l.)

DHK feiert das

neue Jahr

■ DHK-Landesdirektor Christian

Jauk und Joachim Schönbeck,

DHK-Vizepräsident,

konnten unter anderen den

deutschen Botschafter Vito Cecere,

Landtagspräsident Gerald

Deutschmann, Wirtschaftslandesrat

Willibald Ehrenhöfer,

Elisabeth Pötsch und Thomas

Gindele sowie Michael Hüther

bei ihrem Neujahrsempfang begrüßen.

SCHELHAMMER CAPITAL BANK/


20 graz

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18. JÄNNER 2026 www.grazer.at viva

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Es ist wieder Häuslbauer-Zeit

BAU. Wie heißt es so schön: Schaffe, schaffe, Häusle baue. Wer sich zum Thema Bauen, Sanieren und

Finanzieren informieren will, sollte von 22. bis 25. Jänner die Häuslbauermesse auf der Messe besuchen.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Auch heuer wird die Messe

Graz wieder zum Hotspot

für alle, die sich über

die Themen Bauen, Finanzieren,

Renovieren und Einrichten informieren

wollen. „Mit der 41. Häuslbauermesse

versuchen wir auch

heuer wieder, für die Stadt, die Region

und das Land Großes auf die

Beine zu stellen. Gemeinsam mit

unseren 400 Ausstellern wollen wir

das leben und umsetzen, was eine

Messe ausmacht: viele Neuheiten“,

so Messe-Chef Martin Ullrich.

Abwechslungsreich

Zu den Neuheiten zählen heuer

unter anderem KI-Vorführungen

und ein eigener Tiny-House-

Park. In der Stadthalle dreht sich

alles um das Thema nachhaltiges

Bauen. Hier wartet eine in Kooperation

mit proHolz Steiermark errichtete

Holzlounge auf die Besucher.

„Holz ist ein ökologischer

Baustoff, der besonders im urbanen

Bereich und in der modernen

Architektur Eingang findet“,

erklärt Helmut Platzer von HS-

PHolzbau-Dach GmbH. „Egal ob

Finanzierung, Förderungen, Sanierungen,

Kauf oder Verkauf, wir

sind mit unseren Experten vor Ort

und beraten die Besucher sehr

gerne“, so Raiff eisen-Vorstand

Rainer Stelzer. „Tiny-Häuser sind

etwas ganz Besonderes“, weiß Nikola

Radeka von Eko-Box. „Wir

sind bereits zum 41. Mal mit dabei.

Unsere Mitarbeiter informieren

vor Ort über Neubau, Sanierung,

Gartengestaltung, Heizung

und Sanierung“, so Johann Dorner,

Geschäftsführer von Lagerhaus

Graz.

Martin Ullrich, Rainer Stelzer, Nikola Radeko, Helmut Platzer und Johann

Dorner (v. l.) freuen sich schon auf die Häuslbauermesse 2026. MCG/WIESNER


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viva

graz

www.grazer.at 18. JÄNNER 2026

Clarissa Berner

clarissa.berner@grazer.at

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Eine Herabsenkung des Pflegeschlüssels

würde bedeuten, dass

nicht genügend Zeit für eine qualitativ

hochwertige Betreuung bleibt.“

KPÖ-Klubobfrau Claudia Klimt-Weithaler KPÖ

Opulent durch die Ballsaison

PRINZESSIN. Kurz vor der Opernredoute haben wir mit Designer Herbert Traumüller über die neuesten

Trends in der Ballmode gesprochen. Der Trend geht ganz klar wieder in Richtung „Mehr ist mehr“.

Designer Herbert Traumüller in

seiner Boutique s’Finks SCHERIAU, S‘FINKS

Braun und Schokotöne sind auch

dank Pantone wieder in.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Auch Aubergine

und Pflaume

werden in den

Ball sälen wieder

gesichtet.

Die Ballsaison ist in

vollem Gange. Das

Highlight steht den

Grazerinnen jedoch noch bevor:

die Opernredoute. Doch

welches Kleid ziehe ich an,

um modisch up to date zu

sein? Wir haben uns mit

Designer Herbert Traumüller

in seiner Boutique

s’Finks getroffen

und uns die neuesten

Trends zeigen lassen.

Farbenspiel

„Heuer wird es auf der

Opernredoute schon

allein aufgrund des

Themas ,La dolce

vita‘ sehr floral.

Angelehnt

an die Fellini-Filme

werden

wir aber

auch sehr viel

Schwarz sehen“,

erzählt

Traumüller.

Generell

sind laut

dem Designer

helle

Töne,

aber auch

Beerentöne

total

gefragt

„Der absolute Renner sind jedoch

Schokotöne. Das war tatsächlich

die Patone-Farbe 2025

und hat auch Eingang in die

Abendmode gefunden. Ein großes

Comeback haben zudem

Royalblau und Aubergine bzw.

Pflaume gefeiert“, so der Designer.

Mehr ist mehr

„Das Motto lautet Glitzer, Glitzer,

Glitzer“, lacht der Modeexperte.

Und ergänzt: „Auch Federn

sind voll im Trend, und

Pailletten werden uns auch die

nächsten Jahre noch begleiten.

Die Kleider werden opulenter

vom Design, aber zurückhaltender

bei den Schnitten. Dafür

sehen wir wieder Ärmel und

asymmetrische Ausschnitte. Zudem

kommen Brokat und Samtstoffe

wieder zurück.“ Wer jetzt

an Omas Couch denkt, liegt

völlig falsch. „Die Brokatstoffe

sind viel leichter und bestechen

vor allem durch ihre

Opulenz.“


18. JÄNNER 2026 www.grazer.at

graz viva 23

IN

GETTY (2)

Natürliche Proteinquellen

Immer häufiger wird auf natürliche

Proteinquellen wie Hülsenfrüchte und

Tofu als Fleischersatz gesetzt.

Fleischersatzprodukte

Hochverarbeitete Fleischersatzprodukte

beinhalten oft Konservierungsstoffe

und künstliche Aromen.

OUT

Die Gefahr in der Kälte

■ Die kalte Jahreszeit ist für

Obdachlose gefährlich. In Wien

kam es diesen Winter bereits

zu zwei Todesfällen, die auf die

tiefen Temperaturen zurückzuführen

sind. „Sie können sich jederzeit

an uns wenden, wenn Sie

eine Person in einer Notlage gesehen

haben oder nicht wissen,

wie Sie helfen können“, so Nicola

Baloch, Geschäftsführerin der

VinziWerke. Neben dem Kältetelefon

können Grazer in Notfällen

die Rettung kontaktieren. Außerdem

bietet der VinziBus in Graz

abends heißen Tee an.

2017 wurde über eine Schließung der Grazer Impfstelle diskutiert. Heute ist

sie eine unverzichtbare Säule der Grazer Gesundheitsvorsorge. FISCHER/STADT GRAZ

Impfstelle mit Rekord

■ Die Impfstelle in Graz wurde

in den letzten Jahren Schritt für

Schritt ausgebaut und ihr Angebot

wurde erweitert. Die gute

Arbeit macht sich bemerkbar,

und niederschwellige Angebote

zeigen Wirkung. Die Einrichtung

schreibt Rekordzahlen:

Fast 60.000 Impfungen wurden

im vergangenen Jahr durchgeführt.

„Gesundheit darf keine

Frage des Geldbörsels sein. Wer

impfen will, soll eine öffentliche,

verlässliche Anlaufstelle haben

– ohne Hürden, ohne Druck“, so

Stadtrat Robert Krotzer (KPÖ).

Die extreme Kälte kann für Obdachlose lebensbedrohlich sein. In Graz

wurden, damit niemand im Freien schlafen muss, Notbetten aufgestellt. GETTY


24 anzeige

www.grazer.at 18. JÄNNER 2026

Mit dem Zug schneller zum Studium

Studieren an der FH Kärnten? Mit der Koralmbahn

jetzt noch schneller und einfacher möglich.

Dank der Koralmbahn

rückt die Bildung in der

Steiermark und Kärnten

noch enger zusammen.

Denn wer an der FH Kärnten

studieren will, ist von Graz aus

in maximal 45 Minuten vor

Ort. Das ist teilweise schneller

als einmal durch ganz Graz.

Campus Days

Am 4. und 5. Februar 2026

lädt die FH Kärnten zu den

Campus Days 2026 ein. Eltern

von Maturanten erhalten

an den Standorten Spittal,

Villach, Klagenfurt und Feldkirchen

die Möglichkeit, sich

gemeinsam mit ihren Kindern

über Studienangebote, Berufsperspektiven

und Studienmodelle

zu informieren. Im Mittelpunkt

stehen individuelle

Beratungsgespräche zur Studienentscheidung.

Für Schulklassen

wird eine kostenfreie

Busanreise angeboten. Zusätzlich

ist erstmals eine klimaneutrale

und vergünstigte

Anreise mit den ÖBB möglich.

Die Campus Days 2026 unterstützen

Eltern dabei, ihre Kinder

bei einer gut informierten

und zukunftssicheren Studienentscheidung

zu begleiten.

Die Bewerbungsfrist für das

Studienjahr 2026 endet am

15. März 2026

Die Campus Days finden am

Mittwoch, 4. Februar, von 17

bis 19 Uhr sowie am Donnerstag,

5. Februar, von 8.30 bis

13 Uhr statt.

Wer jetzt an der FH Kärnten studieren will, kommt mit dem Zug

noch schneller an. Die Koralmbahn macht’s möglich.

GETTY


18. JÄNNER 2026 www.grazer.at viva

25

Reisen sorgen nicht nur für

eine entspannte Auszeit, sie

sind auch eine Ausdrucksform

der Individualität. GETTY

Mehr als nur Urlaub

REISELUST. Trotz Krisen

boomt der Urlaub:

Reisende setzen auf

Abenteuer, Ablenkung,

Entspannung und

Individualität.

Von Clarissa Berner

clarissa.berner@grazer.at

Trotz zahlreicher Lockdowns

und der Wirtschaftskrise

sind Reisen

beliebter denn je. Reisebüros

eröffnen, Informationsmessen

finden statt und maßgeschneiderte

Angebote stehen zur Auswahl.

Individuelle Auszeit

Wirtschaftskrise und globale

Unsicherheiten – man könnte

meinen, die Menschen würden

sparen, doch die Reisebranche

boomt. Die Gründe für die hohe

Nachfrage sind vielfältig.

Einerseits sind Reisen ein Mittel

zur Selbstfürsorge. Besonders

in Zeiten der Multikrisen

helfen Reisen dabei, einfach mal

abzuschalten und den Kopf freizubekommen.

Dafür geben Leute

gerne den einen oder anderen

Euro aus.

Andererseits sind Reisen seit

der Corona-Pandemie und den

damit verbundenen Ausgangssperren

wieder mehr wert und

ein Ausdrucksmittel der Individualität:

Maßgeschneiderte Reisen

weichen dem Massentourismus.

Reisetrends 2026

Am Graz Airport ging mit der

„ReiseZeit“ von Gruber-Reisen

eine Veranstaltung über die

Bühne, die ganz im Zeichen der

Zeit liegt: Neben der Präsentation

der Reisetrends 2026 konnten

Interessierte Reisen planen

und sich inspirieren sowie persönlich

beraten lassen.

Wie die aktuellen Trends zeigen,

führt Griechenland die Liste

der Reiseziele 2026 in Europa

an, gefolgt von Kroatien, Italien,

Spanien und Inlandsreisen.

Sollte es weiter weg gehen, gewinnen

Ägypten, die Malediven,

Mauritius und Thailand deutlich

an Bedeutung.

Immer mehr Reisende legen

Wert auf Abenteuer und Kulturerlebnisse.

Beim Blick auf die

beliebtesten Reiseformen ist der

Badeurlaub der deutliche Spitzenreiter.

Rundreisen und Wellnessurlaube

genießen weiterhin

große Beliebtheit, Hochsee- und

Flusskreuzfahrten werden beliebter.

Rätsel-Lösung vom 11.1.2026

G A R M L

B R O N Z E M A S K E I N

J O S E F I T A G G A S E

S T S N B S A L A T

L E B E N S P A R K B E Z

G A N G E S A L I C E

G H O R I E N T N K

E N G W I E H O H N

U R H E B E R F E E A A

M O S E R H O F F O R M

U F O K O K E T T T E

S C P A

J E K N O S P E

U M S E I T I G

O M A U L I G ER

Lösung:

PARK

R O M E H E LIEBENAUER

S C H A L L E R PARK

Sudoku-Lösung

vom 18.11.2026

Lösung:

LIEBENAU-

3 2 4 5 1 8 7 6 9

9 7 1 4 6 2 5 3 8

8 5 6 9 3 7 4 1 2

7 6 8 3 4 1 9 2 5

4 9 5 7 2 6 1 8 3

1 3 2 8 5 9 6 4 7

2 4 9 1 8 5 3 7 6

5 8 3 6 7 4 2 9 1

6 1 7 2 9 3 8 5 4


mobil

graz

26

www.grazer.at 18. JÄNNER 2026

26

Lukas Steinberger-Weiß

lukas.steinberger@grazer.at

Der Jakominiplatz ist die zentrale

Drehscheibe des öffentlichen

Verkehrs in Graz.“

Vizebürgermeisterin Judith Schwentner

STADT GRAZ / FISCHER

ARBÖ-Bilanz

Rund 12.000

Einsätze 2025

Die Ersatzmaut steigt von

120 Euro auf 200 Euro. ASFINAG

Ersatzmaut

wird teurer

■ Am 1. Februar beginnt das

neue Vignettenjahr, und die

Klebevignette gibt es heuer

zum letzten Mal. Ab nächstem

Jahr kann nur noch die digitale

Vignette erworben werden.

Wer die digitale Vignette

noch nicht gekauft hat, sollte

beachten, dass es ein 18-tägiges

Rücktrittsrecht gibt – die

Vignette gilt erst nach Ablauf

der Frist. Der ÖAMTC teilt mit,

dass dies vermieden werden

kann, wenn die digitale Variante

an einem ÖAMTC-Stützpunkt

gekauft wird. Dort ist sie

sofort nach dem Kauf gültig.

Wer dieses Jahr ohne Vignette

fährt, muss mehr zahlen

als in den Jahren zuvor. Statt

120 Euro sind seit 1. Jänner

200 Euro Ersatzmaut fällig.

Die Pannenhelfer des ARBÖ Steiermark rückten zu 12.000 Einsätzen aus und waren durchschnittlich innerhalb von

25 Minuten am Einsatzort. In den Sommermonaten und im Dezember gab es die meisten Einsätze. ARBÖ STEIERMARK

BILANZ. Der ARBÖ Steiermark rückte 2025 zu

rund 12.000 Panneneinsätzen aus. Die häufigste

Ursache wie im Vorjahr: Batterieprobleme.

Von Linda Steurer

linda.steurer@grazer.at

Der ARBÖ Steiermark hat

Bilanz gezogen: Im Jahr

2025 mussten die Pannenhelfer

des Mobilitätsclubs

rund 12.000-mal ausrücken – das

entspricht durchschnittlich 33

Einsätzen pro Tag. Die häufigste

Pannenursache waren auch im

vergangenen Jahr Batterieprobleme,

gefolgt von mechanischen

Defekten und elektronischen

Störungen.

Die höchste Einsatzfrequenz

wurde in den Monaten Juli und

August verzeichnet. Aber auch

im Dezember führten die winterlichen

Witterungsverhältnisse

zu rund 1200 Einsätzen. Besonders

häufig rückten die Mitarbei-

ter des ARBÖ Steiermark in den

Sommermonaten zur A9 Pyhrnautobahn

und A2 Süd autobahn

aus. Im Durchschnitt war der

ARBÖ innerhalb von 25 Minuten

dort, wo Hilfe benötigt wurde.

Sicherheit

Bei den Einsätzen kommt es immer

wieder zu gefährlichen Situationen

für die Mitarbeiter, vor

allem durch nicht korrekt ausgeführte

Absicherung.

„In der Stresssituation einer

Panne werden grundlegende

Sicherheitsmaßnahmen häufig

vernachlässigt“, erklärt Günther

Friesacher, Betriebsleiter des

ARBÖ Steiermark. „Dabei lassen

sich viele Risiken durch konsequente

Einhaltung einfacher Regeln

deutlich reduzieren.“

Maßnahmen Panne

■ Fahrzeug abseits der Fahrbahn

abstellen

■ Warnblinkanlage einschalten

■ Das Fahrzeug ausschließlich

mit einer Warnweste verlassen

■ Warndreieck ordnungsgemäß

platzieren:

Ortsgebiet: mindestens 50

Meter

Landstraße: mindestens 100

Meter

Autobahn: mindestens 150

Meter

■ Abseits der Fahrbahn und

nicht im Fahrzeug auf Hilfe

warten

■ Auf Autobahnen hinter der

Leitschiene Schutz suchen


18. JÄNNER 2026 www.grazer.at

GETTY (2)

... 2025

2025 wurden 6980 Elektroautos

neu zugelassen. Graz-

Umgebung ist Spitzenreiter.

mobil graz 27

ANZAHL DER STEIRISCHEN E- ... 2024

AUTO-NEUZULASSUNGEN Im Jahr 2024 waren es weniger

Neuzulassungen. 4782

6.980 : 4.782 kamen auf die Straßen.

Alfistisisters nicht zu stoppen

ERFOLG. Die Grazerinnen Magdalena und Margarita Voglar konnten vergangenes Wochenende die

Planai-Classic gewinnen. In dichtem Schneetreiben behielten die „Alfistisisters“ einen kühlen Kopf.

Von Leonhard Schweighofer

leonhard.schweighofer@grazer.at

Wie man bei Oldtimer-Rallye

erfolgreich ist, wissen

Magdalena und Margarita

Voglar bereits. Schon 2024 gewannen

die Schwestern die Ennstal-Classic.

Dass sie nicht nur im

Sommer, sondern auch im Winter

so einiges draufhaben, bewiesen

sie vergangenes Wochenende bei

der 29. Planai-Classic. Mit ihrer

Alfa Romeo Giulia TI (1964) sicherten

sich die Grazerinnen den

Gesamtsieg.

Die Bedingungen hätten dabei

kaum herausfordernder sein kön­

nen. „Perfekt für diese Veranstaltung“,

erzählt Margarita. „Es war

teilweise so ein dichtes Schneetreiben,

dass wir kaum etwas gesehen

haben.“ Viele Kontrahenten blieben

auf den schneebedeckten steilen

Straßen hängen, die „Alfistisisters“

hingegen meisterten die

Bedingungen bravourös.

Vor dem Finaltag betrug der Vorsprung

schon 600 Punkte; als der

Gesamtsieg dann feststand, waren

die beiden „ziemlich erleichtert“.

„Es können immer Kleinigkeiten

entscheiden“, so Voglar. Bei den

anstehenden Rallyes (Südsteiermark

& Ennstal) nehmen die beiden

wieder das Stockerl ins Visier.

In der Gesamtwertung war das Schwestern-Duo aus Graz nicht aufzuhalten.

Margarita (l.) und Magdalena Voglar gewannen die Planai-Classic.ENNSTAL CLASSIC GMBH


28

sport

graz

www.grazer.at 18. JÄNNER 2026

Klaus Molidor

redaktion@grazer.at

28

Anfangs wollte ich mich zu

sehr beweisen. Ich habe

gelernt, ruhig zu bleiben.“

Der Grazer Handball-Tormann Leon Bergmann

ist bei der EM die Nummer 2 im ÖHB-Tor. GEPA

Beim KERB-Turnier trifft sich die

Basketball-Community.

GEPA

Basketball und

Integration

■ Zum zweiten Mal veranstaltet

der Verein „KERB – Kulturerbe

Identität Integration“ am

14. März ein 3x3-Basketball-

Turnier in der Bluebox in Liebenau.

Das Premierenturnier

2025 wurde von Spielerinnen

und Spielern, Zuschauern und

Partnern durchwegs positiv

aufgenommen. Neben dem

sportlichen Wettkampf mit internationaler

Beteiligung geht

es auch darum, die attraktive

3x3-Variante in der Steiermark

noch populärer zu machen.

Vor allem aber soll das

Event ein Treffpunkt für Basketball-Begeisterte

sein und

den Austausch innerhalb der

Szene fördern. Teams mit vier

Spielern können sich bis zum

9. März gegen ein Nenngeld

von 80 Euro per Mail an info@

kerb-stmk.at anmelden. Auf

die Top drei warten 500 bzw.

300 und 150 Euro Preisgeld.

Bei Joan Oriakhi (l.) und den Basketballerinnen von UBI Graz ist im Moment der Wurm drinnen.

BASKETBALL. Die Turbulenzen bei den Grazerinnen reißen nicht ab. Vor

dem Hit in Klosterneuburg pendelt man zwischen Anspruch und Realität.

Angefangen hat es mit dem

Trainerwechsel schon

nach wenigen Runden. Als

sich der Damen-Basketballverein

UBI Graz da von Dejan Rodic

wegen unterschiedlicher Philosophien

getrennt hat, war das

schon der erste Vorbote einer turbulenten

Saison. Im Cup-Halbfinale

gab es dann eine knappe

79:83-Niederlage gegen Klosterneuburg

– ein Spiel, das Obmann

Sebastian Eger-Mraulak schwer

im Magen liegt. „Wir hatten da

das klar bessere Match-up, waren

auf drei von fünf Positionen

besser als die Klosterneuburgerinnen

besetzt, haben uns mit

Jade Hill auch noch einmal gut

verstärkt und haben trotzdem das

Kunststück zuwege gebracht, dieses

Spiel zu verlieren.“

Die Ironie hat der Obmann also

nicht verloren, die Geduld lansam

aber schon. Es braucht also

unbedingt einen Kurswechsel.

Zumal das darauffolgende Heimspiel

in der Meisterschaft gegen

die Basket Flames mit 45:67 auch

verloren ging. Zur Einordnung: In

einer „normalen“ Saison verliert

UBI maximal gegen Klosterneuburg.

Aussprache

Also hat er nach dem Spiel zur

und mit der Mannschaft gesprochen.

Eger-Mraulak fordert, dass

sowohl einzelne Spielerinnen

als auch das Trainerteam um

Headcoach Boris Virag Verantwortung

übernehmen und konstruktiv

daran arbeiten, dass man

die volle Stärke der Mannschaft

wieder auf das Feld bringt. Der

Fokus müsse jetzt verstärkt auf

einem offenen Austausch unter

den Spielerinnen und einer gegenseitigen

Unterstützung liegen.

Dabei ist auch der Trainer

gefordert. „Wir brauchen eine

UBI/BERND KOHLMAIER

UBI-Boss fordert andere

Haltung der Mannschaft

Von Klaus Molidor

redaktion@grazer.at

Haltung, in der man miteinander

und füreinander Lösungen

findet, sowie die Bereitschaft, für

den Teamerfolg in der Vorbereitung

mehr einzusetzen.“

Denn so könne es nicht weitergehen.

„Jade Hill hat im Cup-

Halbfinale 37 Punkte gemacht,

und die anderen Spielerinnen

sind komplett abgefallen. Wenn

eine Spielerin so viele Punkte

mehr macht als alle anderen, ist

das ein schlechtes Zeichen“, sagt

Eger-Mraulak. Basketball ist ein

Teamsport – starke Kollektive

siegen da meist über Teams mit

nur einem herausragenden Einzelspieler.

Heute wartet in der Liga schon

wieder Titelfavorit Klosterneuburg,

noch dazu auswärts. „Vielleicht

gibt es da eine Reaktion“,

hofft der Obmann, der sich am

Ende auch selbst in die Pflicht

nimmt. „Wahrscheinlich muss

auch ich die Komfortzone verlassen

und konfrontativer werden.“


18. JÄNNER 2026 www.grazer.at

sport graz 29

OHA!➜

Aufgezeigt im Europacup

Der Grazer Ralph Seidler fuhr im

zweiten Europacup-Slalom von

Crans-Montana auf den 5. Rang.

GAK verliert Mittelfeldspieler

Die „Rotjacken“ geben Sadik Fofana

an Serie-A-Klub Lecce ab. Trostpflaster:

eine sechsstellige Ablösesumme.

GEPA (2)

Grazer Trio auf Erfolgswelle

OJE!

DEUTSCHE BUNDESLIGA. In der Vorsaison schon schwer angezählt haben Trainer Christian Ilzer,

Sportdirektor Andreas Schicker und Paul Pajduch Hoffenheim Richtung Königsklasse getrimmt.

Die besten Geschichten

schreibt immer noch das

Leben. Im Vojahr noch

hatte Andrej Kramaric öffentlich

gegen Hoffenheim-Trainer

Christian Ilzer gewettert, hat

dann drei Tore beim 5:1 gegen

Mönchengladbach erzielt und

lobt jetzt den starken Kader seines

Arbeitsgebers.

Im Vorjahr hat der Verein als

15. mit 32 Punkten gerade einmal

den Klassenerhalt geschafft. 32

Punkte haben die Hoffenheimer

heuer schon nach dem 16. Spieltag

am Konto, macht Rang fünf.

Keine Rede ist da mehr von der

Ablöse des Trainers. Im Gegen-

teil: Man darf auf einen Startplatz

in der Champions League

schielen, den es für die Top vier

der Bundesliga gibt.

Verantwortlich für den Höhenflug

ist das Trio aus Graz,

das schon beim SK Sturm einen

Champions-League-Kader geformt

hat. Neben Ilzer sind das

Sportdirektor Andreas Schicker

und der deutlich weniger im

Rampenlicht stehende Paul Pajduch,

der als technischer Direktor

großen Anteil am Scouting

hat. In Graz zum Beispiel war

er mitverantwortlich dafür, dass

ein gewisser Rasmus Höjlund

an die Mur wechselte ...

Österreichs Nummer 1 Filip Misolic startet kommende Woche erstmals fix

qualifiziert in den Hauptbewerb der Australian Open in Melbourne. GEPA

Einziger Österreicher

■ Wenn am Montag in Melbourne

die Australian Open starten,

sind Österreichs Tennis-Herren

nur durch den Grazer Filip

Misolic vertreten. Der 24-Jährige,

der als heimische Nummer 1 auf

Rang 84 der ATP-Weltrangliste

rangiert, steht erstmals fix im

Hauptbewerb und trifft auf den

Spanier Alejandro Davidovich

Fokina (ATP-Nr. 15).

In der Qualifikation gescheitert

ist dafür Sebastian Ofner, der

sich in der zweiten Quali-Runde

dem Amerikaner Nishesh Basavareddy

6:4, 4:6 und 6:7 beugen

musste. Besonders bitter: Im Tie-

Break jubelte Ofner nach dem 7:1

und dachte, gewonnen zu haben.

Bei den Australian Open wird im

Match Tie-Break aber bis 10 gespielt.

Dadurch riss bei Ofner der

Faden und er verlor am Ende mit

11:13 und das Match.

Erfolgstrio Andi Schicker, Christian Ilzer, Paul Pajduch (v. l.)

Neuer Giants-Coach

■ Während in der nordamerikanischen

Profi-Football-Liga

NFL die Play-offs laufen, wirft

in Österreich die neue Saison

ihre Schatten voraus. Die Graz

Giants haben dafür ihr Betreuerteam

verstärkt und mit dem

Spanier Mario Flores einen

neuen Wide Receiver Coach an

Bord geholt, der sich zusätzlich

auch um die Special Teams

kümmern wird.

Mario Flores aus Spanien wird sich künftig um die Wide Receiver der Graz

Giants sowie um die Koordination der Special Teams kümmern. KK/GIANTS

GEPA

Flores bringt elf Jahre Coach-

Erfahrung in Europa und den

USA mit und war zuletzt an der

Bucknell University tätig. „Mario

ist ein aufstrebender und

talentierter Coach, der mir von

mehreren Kollegen empfohlen

wurde“, sagt Giants-Headcoach

Stefan Pokorny. Flores selbst

lobt seinen neuen Arbeitgeber

als „eines der stärksten Teams in

Europa“.


30 grazer sonntag

www.grazer.at 18. JÄNNER 2026

SO ISST GRAZ

Die Liebocher Stub’n präsentiert ...

... Kalbsrahmgulasch

Andreas Oberlerchner und

Küchenchef Markus Gröbelbauer KK (2)

Den perfekten Mix aus Tradition

und Moderne gibt es in der Packer

Straße in Lieboch. In gemütlichem

Ambiente kann man dort sehr komfortabel

verweilen; wer davon nicht

genug bekommt, kann sich auch ein

Zimmer buchen. Vor allem aber kulinarisch

kann die Liebocher Stub’n

voll überzeugen. Steirische Klassiker

werden von Küchenchef Markus Gröbelbauer

modern interpretiert, das

Haupt augenmerk

liegt dabei auf

regionalen

Zutaten

und hausgemachter

Ware. LEO

Zutaten für 4

Portionen:

800 g Kalbsschulter,

500 g Zwiebel, 100 ml Weißwein, 1

EL Tomatenmark, 1 EL Paprikapulver

edelsüß, 1 Zitrone, 3 Knoblauchzehen,

Salz, Pfeffer, Kümmel, 3 Lorbeerblätter,

Essiggurkerlwasser

Zubereitung:

Gehackte Zwiebeln in Öl hellbraun

dünsten, Tomatenmark und Paprikapulver

kurz mitrösten und danach mit

Weißwein ablöschen. Mit 400 ml Wasser

oder Gemüsefond aufgießen. Aufkochen

lassen und dann die 3 cm dick

geschnittenen Kalbsschulter-Würfel

hinzufügen und ca. 45 Min. leicht sieden

lassen. Wenn das Fleisch einen

leichten Biss hat, aus dem Gulasch

nehmen und den Gulaschsaft mixen.

Mit den Gewürzen, Zitronensaft und

Essiggurkerlwasser abschmecken.

Fleisch wieder hinzufügen und fertig.

Als Beilage empfehlen wir knusprige

Semmeln, Spätzle oder Semmelknödel.

Mahlzeit!

GRAZWORTRÄTSEL

Ensemble

des Grazer

Alpenvereins

Grazer

Autismuszentrum

verwenden,

verwerten

Schwammerl

vertikale

Sportanlage

an der Murpromenade

Initialen

Einsteins

sorgfältig,

ordentlich

das Ich

ein

Rückscheinbrief

Lagerlogistik-Firma

in Hart

bei Graz

Abk. für

"Adresse"

Lösung:

SUDOKU

4

2

Teil von

Liebenau

Bezirkssportplatz

beim

Hafnerriegel

6. Ton der

Tonleiter

männliches

Rind

6

15

getrocknete

Birne

Genesung

(Kurzwort)

KFZ-Kz. für

Mattersburg

Grazer Widerstandskämpferin

†2017 (2 W.)

medizin.

für

"Knochen"

Zusammenrottung

Schriftsteller

in Graz

(2 Wörter)

Geschmack

des Meeres

5

seelische

Erschütterung

10

Dorf der

Turkvölker

Programm

fürs Handy

Grazer

Einrichtung

der

12

Hochkultur

Staat im

östlichen

Mitteleuropa

bedürftig

österr.

Feldherr

gegen die

Türken

sich

sputen

KFZ-Kz.

für Leoben

eine Aufstiegshilfe

13

Gedränge,

Getümmel,

riesige Kleidergröße

7

Europäisches

Hochschulinstitut

Abk. für

"Christus"

"langes I"

ein Ackergerät

Vorsilbe

für

"inmitten"

Teil von

Gösting

spanischer

Artikel

natürlicher

Eislaufplatz

im

Winter

frz. für

"Ludwig"

Hauptstadt

der Ukraine

1

hip,

trendy,

angesagt

zuzüglich,

plus

9

Grazer

Strafvollzugsanstalt

Reiternomade

aus dem

Osten

französ.

Kugelspiel

hamstern,

sammeln

8

unangenehme

Angelegenheit

Zeitmessgerät

Fluss auf

Korsika

Abk. für

"das heißt"

unverdientes

Glück

14

Gutschein

Rätsellösungen: S. 25

Meister

Lampe

schott.

Stammesverband

langhaarige

frz.

Hunderasse

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unten"

11

Alpinist

mit Jugend

in Graz †

(Heinrich)

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Gewinner werden telefonisch verständigt und

sind mit der Veröffentlichung einverstanden.

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15

1 7

1 6 8

8 5 9 4 1

1 9

4 6

1 3 2 4

2 4 9 1 8

3 4

7 3 8 5

699

Jede

Ziffer darf

in jeder

Reihe in

jedem

Quadrat

nur

einmal

vorkommen.

Bleistift

spitzen,

los geht’s.

Viel Spaß!

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18. JÄNNER 2026 www.grazer.at

grazer sonntag 31

„GRAZER“-TIPPS FÜR DEN 18. JÄNNER

Wrestling im Dom

Die Styrian Wrestling Revolution ist

zurück in der Stadt. „Mur river Gold

Rush 2026“ kommt in den Dom

im Berg und sorgt für spektakuläre

Live-Wrestling-Action. Beginn ist

um 18 Uhr.

Eislaufen in der Stadt

Bis 1. Februar lädt die Grazer

Winterwelt noch zum Eislaufen ein.

Von 9 bis 19 Uhr können Slots für

die Eisfläche gebucht und unzählige

Runden auf der großen Eisfläche

gedreht werden. Am Genussmarkt

gibt es Getränke und die Möglichkeit,

etwas zu essen.

Große Stimmen in der Oper

Heute wird Giuseppe Verdis Oper

„Rigoletto“ in der Oper Graz

aufgeführt. Die Oper verfolgt die

Geschichte des Hofnarren Rigoletto,

der seine Tochter Gilda vor der Gesellschaft

verbirgt. Er will sie außerdem

vor dem Herzog schützen. Eine

Geschichte voller Liebe, Rache und

Trauer entfaltet sich auf der Bühne.

Um 15 Uhr.

Literatur und Musik

Der beliebte TV- und Kinostar Fritz

Karl macht heute im Theater der

Komödie Graz Halt. Er unterhält das

Publikum mit heiterer Literatur von

H. C. Artmann, Alfred Polgar, Karl

Kraus, Peter Altenberg, Alfred Polgar

und vielen mehr. Die Oberösterreichischen

Concert-Schrammeln

sorgen für musikalische Untermalung.

Um 16 und 19.30 Uhr.

Sport am Sonntag

Sportbegeisterte aufgepasst: In

Thal kann sich heute auf der Langlaufloipe

so richtig ausgepowert

werden. Die Strecke steht sowohl für

Skating- als auch Diagonal-Stil zur

Verfügung und hat derzeit täglich

bis 21 Uhr offen. Im Dunkeln kann

RIGOLETTO

15 Uhr

Oper Graz

Nikoloz Lagvilava brilliert als Rigoletto in der gleichnamigen Oper

von Giuseppe Verdi. Heute wieder um 15 Uhr. WERNER KMETITSCH / OPER GRAZ, GETTY

bei Flutlicht gelaufen werden. Die

Loipennutzung ist kostenlos.

Kultur für die Kleinen

Junge Kulturbegeisterte haben

heute wieder die Chance, im

Knopftheater des Frida & Fred ein

Theaterstück anzuschauen. Das

Quasi-Quasar-Theater gastiert im

Kindermuseum mit „Ein Elefant mit

rosaroten Ohren“. Empfohlen ab

drei Jahren. Um 16 Uhr.

Durch die Anden

Im Pfarrsaal Graz-St. Leonhard

findet heute eine Multimedia-Show

statt. Zuschauer können die fesselnde

Reise der Kunstmann-Brüder

entlang der Anden miterleben. Die

Herausforderungen und Abenteuer

in den Landschaften Chiles, Agentiniens

und der Osterinsel werden

dabei beleuchtet. Einmal um 15 Uhr

und einmal um 18.30 Uhr.

Kasperltheater

Der Kasperl und seine Freunde

statten dem Orpheum Extra heute

wieder einen Besuch ab. „Kasperl

und die Eisprinzessin“ wird um 11, 15

und 16.30 Uhr gespielt.

Die Melodien von Udo Jürgens

Im Rahmen von „Evergreen Time“

erklingen heute im Grätzeltreff

Melodien von Udo Jürgens. Die

unvergessenen Hits „Aber bitte mit

Sahne“, „Siebzehn Jahr, blondes

Haar“ oder „Merci Chérie“ laden

zum Mitsummen ein. Beginn ist um

17 Uhr. Ein Vorprogramm mit Teebar

gibt es ab 16.30 Uhr. Eintritt bei

freiwilliger Spende.

Neujahrskonzert

Im Kursaal der Marktgemeinde Laßnitzhöhe

findet heute das beliebte

Laßnitzhöher Neujahrskonzert

statt. Das Grazer Salonorchester

WOHIN AM SONNTAG

unter der Leitung von Klaus Eberle

bringt eine vielfältige musikalische

Mischung auf die Bühne – von

klassischen Salonstücken bis hin zu

rockigen Tönen. Der Beginn ist um

10.30 Uhr.

Filmkunst im Kunstgarten

Im Kunstgarten findet heute wieder

„Ciné Privé: Filmkunst im Kunstgarten“

statt. Jede Woche wird eine

kuratierte Auswahl an internationalen

Kunst- und Autorenfilmen

präsentiert und gemeinsam diskutiert.

Vorkenntnisse sind dabei nicht

nötig. Das heutige Programm steht

unter dem Motto „Ein unabhängiger

surrealistischer Body-Horror-Film“.

Um Anmeldung wird gebeten. Der

Beginn ist um 17 Uhr.

Sonntagsspecial

Im Club Wakuum treffen die zwei

Acts „Umami“ und „What if...?“

aufeinander. Gemeinsam wird

eine sich ergänzende musikalische

Welt erschaffen, die zum Genießen

einlädt. Der abwechslungsreiche

Abend beginnt um 19 Uhr.

Führung durch das Museum

Das Graz Museum bietet heute die

letzte Sonntagsführung für die

Ausstellung „Die letzten Europäer“

an. Gemeinsam wird sich die Frage

gestellt, was das „Projekt Europa“

war, was daraus geworden ist und

was daraus werden wird. Es wird

auf jüdische Individuen geschaut,

die im 20. Jahrhundert kulturelle

Grenzen überschritten, Menschenrechte

einforderten und

einen europäischen

Traum verfolgten.

Die Führung kostet

drei Euro, zudem

muss der

Eintritt bezahlt

werden. Um

15 Uhr.


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