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Ausgabe Frühjahr 2026

Ich glaub, es geht los!

Das Magazin für Auszubildende und die, die es werden wollen

Mit jeder Menge Infos für deine Ausbildung...

...und MILLJUUHNEN Stellenanzeigen

Mit freundlicher Unterstützung:



Inhalt:

04 Grußwort

08 So unterstützen Sie Ihr Kind wirklich

16 Welche Berufe passen zu mir?

18 Digital zum Ausbildungsplatz

22 Deutsche Meisterscha im Handwerk

26 Kein Plan nach der Schule? Kein Problem!

34 Weiterbildungss pendium

40 Eltern als Wegweiser

48 Fakten zum Ausbildungsvertrag im Handwerk

52 Deine Chance

56 Heavy Metall

62 Ansprechpartner

66 Online

70 Ausbildungsatlas und BerufePilot

72 Ausbildung erfolgreich meistern

76 Warum ein Prak kum?

82 Warum eine Ausbildung im Handwerk?

86 Schule - und was dann?

90 Abenteuer Zukun

92 Wir sehen alles!

94 Beruf mit Biss

96 Die Heilerziehungspflege

100 Die generalis sche Pflegeausbildung

104 Von Kopf bis Fuß

108 Freiwilligendienst

112 Die Stellenangebote auf einen Blick

www.alles-azubi.de

Impressum

ALLES AZUBI ist eine Kooperation von

&

Verlag:

Obacht! Verlagsgesellschaft mbH

Walramsneustraße 1, 54290 Trier

Telefon: 0651 9120 55 66

Mail: kontakt@obacht-verlag.de

Verantwortlich Redaktion:

Johannes Kolz

Walramsneustraße 1

54290 Trier

Email: j.kolz@obacht-verlag.de

OBACHT! Verlagsgesellschaft mbH

Walramsneustraße 1 | 54290 Trier

Antonia Britten | BRIMEDIA Werbeagentur

In den Käulchen 20 | 54441 Temmels

Verbreitungsgebiet: Schulen mit Abschlussklassen

Stadt Trier sowie Landkreise Trier-Saarburg /

Bernkastel-Wittlich / Bitburg-Prüm / Vulkaneifel und viele mehr

Anzeigenleitung:

Antonia Britten | BRIMEDIA Werbeagentur

In den Käulchen 20, 54441 Temmels

Telefon: 06584-910 910 8

Mobil: 0176-80670428

Mail: werbung@alles-azubi.de

Cartoons:

Johannes Kolz, Trier

Auflage: 7.000 Exemplare

3


Liebe Jugendliche,

liebe kün ige Auszubildende,

mit dem Abschluss Eurer Schulzeit beginnt für Euch

ein neuer, spannender Lebensabschni , voller

Chancen, Entscheidungen und Möglichkeiten.

Die wich gste Entscheidung ist dabei sicherlich die

Wahl des passenden Ausbildungsberufes. Dabei will

Euch das „Alles Azubi Magazin“ unterstützen.

Unsere Region lebt von engagierten jungen

Menschen wie Euch. Ihr seid diejenigen, die unsere

Heimatregion in den kommenden Jahren mitgestalten,

mitprägen und mit voranbringen werden.

Gut ausgebildete Fachkrä e werden heute mehr

denn je gebraucht im Handwerk, in der Industrie, in

Handel und Dienstleistung, im Pflege- und

Gesundheitsbereich und auch in der Verwaltung.

Der Fachkrä emangel ist eine der größten Herausforderungen

unserer Zeit. Jede Ausbildung, die hier

vor Ort begonnen wird, stärkt unsere heimischen

Unternehmen, unsere regionalen Strukturen und

damit auch die Zukun sfähigkeit unseres gesamten

Wirtscha sraumes.

Wir möchten Euch ermu gen, Euren beruflichen

Karriereweg bewusst in unserer Region zu starten.

Unsere heimischen Unternehmen bieten Euch

hervorragende Perspek ven: moderne Arbeitsplätze,

individuelle Entwicklungs- und Karrieremöglichkeiten,

die Vereinbarkeit von Familie und

Beruf und sichere Zukun saussichten. Darüber

hinaus habt Ihr mit einer Ausbildung in der Region

den Vorteil kurzer Wege zur Arbeit, Ihr bleibt Eurer

Heimat verbunden und seid Teil einer lebendigen

Gemeinscha .

Steve Jobs, der Mitgründer von Apple, hat die

Bedeutung von Arbeit einmal sehr treffend

beschrieben. Er sagte: „Eure Arbeit wird einen

großen Teil Eures Lebens ausmachen, und die

einzige Möglichkeit wirklich zufrieden zu sein, ist, zu

tun, was Ihr für großar ge Arbeit haltet.“

Im „Alles Azubi Magazin“ erhaltet Ihr einen

umfassenden Überblick über viele Ausbildungsberufe

und rund 100 Ausbildungsunternehmen, die

sich präsen eren. Wertvolle Koopera onspartner

sind dabei die Agentur für Arbeit, die Industrie- und

Handelskammer, die Handwerkskammer und die

Kreishandwerkerscha en, denen es wich g ist, Euch

op mal zu informieren und zu begleiten.

Liebe Jugendliche, nutzt diese Chance: Informiert

Euch in diesem Magazin, entdeckt die Vielfalt der

Ausbildungsangebote in unserer Region und

entscheidet Euch für einen beruflichen Weg, der zu

Euch passt und unsere Wirtscha sregion stärkt.

Wir wünschen Euch viel Erfolg bei Eurer

Berufswahlentscheidung. Wir würden uns freuen,

wenn viele von Euch sagen: „Meine berufliche

Zukun beginnt in unserer Region.“

Andreas Hackethal

Landrat Landkreis

Bernkastel-Wi lich

Julia Gieseking

Landrä n Landkreis

Vulkaneifel

Wolfram Leibe

Oberbürgermeister

der Stadt Trier

Andreas Kruppert

Landrat Eifelkreis

Bitburg-Prüm

Stefan Metzdorf

Landrat Kreis

Trier-Saarburg

Text: Kreisverwaltung Bernkastel-Wi lich, Fotos (v.l.n.r.) Landkreis B-W, Fotostudie Nieder, Stadt Trier, Thomas Urbany, YAPH

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So unterstützen Sie

Ihr Kind wirklich

1. Schaffen Sie ein posi ves Klima

Zu Hause kommen Ihre Kinder zum ersten Mal

mit dem Thema Beruf in Berührung und Sie sind

der Vermi ler. Dementsprechend liegt es an

Ihnen, eine angenehme und möglichst lockere

Atmosphäre für die Berufswahl zu etablieren. Ihr

Kind soll zu jeder Zeit das Gefühl haben,

entspannt und offen über das Thema sprechen zu

können. Sparen Sie sich lieber den Hinweis

darauf, welch bedeutsamer und wegweisender

Schri die Entscheidung für eine Ausbildung oder

ein Studium ist – das ist den meisten

Jugendlichen nur allzu bewusst. Machen Sie

Ihrem Kind lieber deutlich, dass es nicht nur

wich g, sondern auch spannend sein kann, sich

mit den eigenen Möglichkeiten der

Zukun sgestaltung auseinanderzusetzen.

2. Zeigen Sie Interesse

Wenn Ihr Kind erst einmal mit der

Berufsorien erung begonnen hat, ist es wich g,

am Ball zu bleiben – das gilt auch für Sie.

Interessieren Sie sich dafür, wie Ihr Kind mit dem

Thema umgeht. Welche neuen Eindrücke hat zum

Beispiel die Berufsorien erungsmesse gebracht,

die Ihr Sohn oder Ihre Tochter kürzlich mit der

Schulklasse besucht hat? Signalisieren Sie, dass

Sie sich für Neuigkeiten interessieren und bei

Bedarf gerne mit Rat und Tat zur Seite stehen.

3. Kennen Sie Ihre Grenzen

Die Eltern spielen im Berufsfindungsprozess eine

wich ge Rolle, aber nicht die Hauptrolle. Die

treibende Kra , die bes mmt, wo es langgehen

soll, ist Ihr Kind. Beobachten Sie den Prozess und

bieten Sie sich behutsam als Ansprechpartner an.

Beachten Sie aber, dass der Grat zwischen

Unterstützung und Überbehütung o schmal ist.

Vermeiden Sie es, Druck aufzubauen oder Ihr

Kind in eine bes mmte Richtung zu lenken.

Zwang, Vorhaltungen und Forderungen vergi en

das posi ve Klima, das Sie für die Berufswahl

geschaffen haben. Denken Sie immer daran: Sie

sind ein wich ger Berater, aber kein Entscheider.

Text: IHK Trier

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AUSBILDUNG 2026

AZUBI GESUCHT

an unserem Standort in MERTERT, Luxemburg

TECHN. PRODUKTDESIGNER (m/w/d)

Fachrichtung Maschinen- und Anlagenkonstruk on

Ausbildung: 3,5 Jahre

Grenzüberschreitende Ausbildung mit Berufsschulbesuch in Trier

HAST DU FREUDE AN TECHN. ZUSAMMENHÄNGEN UND SEHR

GUTES RÄUMLICHES VORSTELLUNGSVERMÖGEN? MAGST DU

MATHEMATIK UND MACHT DIR DAS ARBEITEN AM COMPUTER SPAß?

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So unterstützen Sie

Ihr Kind wirklich

4. Fangen Sie früh an

Unterschätzen Sie nicht die Zeit, die eine

gründliche und reflek erte Auseinandersetzung

mit den eigenen Wünschen und Zielen benö gt.

Die Berufsfindung sollte mit so wenig Zeitdruck

ablaufen wie möglich. Empfehlenswert ist es

daher, spätestens zwei Jahre vor dem

Schulabschluss die Beschä igung mit der

Berufsfindung anzustoßen. Auch, weil Ihre

Tochter oder Ihr Sohn o genug abgelenkt sein

wird: Der Freundeskreis, der Freund oder die

Freundin, die Abschlussprüfungen – es wird

immer Dinge geben, denen mehr Bedeutung

beigemessen wird als der Berufswahl. Nicht zu

unterschätzen ist auch der innere Widerstand,

der sich bei den meisten Jugendlichen bei dem

Thema einstellt, denn: Wer gibt schon gerne das

vertraute „Alte“ auf, um sich in eine ungewisse

Zukun zu begeben?

5. Haben Sie Geduld, die Berufsfindung ist ein

Entwicklungsprozess

Berufsorien erung ist ein Prozess, der viele kleine

Schri e beinhaltet. Erst nach und nach lernen

Jugendliche sich selbst und ihre beruflichen

Interessen und Möglichkeiten kennen. Das

Thema Berufsfindung/Berufswahl wird immer

wieder auf der Tagesordnung stehen. Verlieren

Sie nicht die Geduld.

6. Teilen Sie Ihren Erfahrungsschatz

Haben Sie Ihrem Kind schon einmal ausführlich

von Ihrem Job und seinen Anforderungen

erzählt? Wie sind Sie dazu gekommen, gerade

diesen Beruf zu wählen? Nutzen Sie die Chance,

Ihr Kind an Ihren eigenen Erfahrungen im Beruf

und mit Ihrer Berufswahl teilhaben zu lassen.

Wenn Sie reflek eren, was bei Ihnen selbst einst

rich g oder auch falsch gelaufen ist, wird Ihr Kind

davon profi eren. Womöglich gibt es in Ihrem

Umfeld auch Freunde, Verwandte oder Nachbarn,

für die sich Ihr Kind interessiert. Stellen Sie den

Kontakt her und vermi eln Sie ein Gespräch oder

sogar ein Prak kum.

7. Zeigen Sie Verständnis

Seien Sie offen für die Vorstellungen und Ziele

Ihres Kindes – auch wenn Sie selbst ein anderes

Studium oder eine andere Ausbildung vorziehen

würden. Sie dürfen ruhig zu Ihren eigenen

Erwartungen stehen. Es ist besser, bewusst und

offen damit umzugehen als sie zu verleugnen –

das funk oniert ohnehin nicht. Die Entscheidung

aber müssen Sie Ihrem Kind überlassen – und sie

dann auch akzep eren. Ihr Kind ebnet sich seinen

Zukun sweg, nicht Sie. Und das ist gut und

rich g, schließlich muss Ihr Nachwuchs mit dem

gewählten Beruf leben und in ihm arbeiten.

Vermi eln Sie Ihrem Kind also Ihr Vertrauen in

seine Entscheidungsfähigkeit und bestärken Sie

es, seinen eigenen Weg zu gehen.

Text: IHK Trier

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Welche Berufe

passen zu mir?

Mit dem Erkundungstool Check-U kannst du

deine Stärken und Interessen testen!

Du hast keinen Plan, welcher Beruf zu dir passt?

Keine Sorge – damit bist du nicht allein! Genau

dafür gibt es Check-U, das Online-Erkundungstool

der Agentur für Arbeit.

Check-U ist ein kostenloser Online-Test, der dir

zeigt, welche Ausbildung oder welches Studium

gut zu deinen Stärken und Interessen passt. Der

Test besteht aus vier Teilen und hil dir dabei

herauszufinden, was wirklich in dir steckt.

Im Fähigkeiten-Test kannst du testen, wo deine

Stärken liegen – zum Beispiel bei Texten, Zahlen,

räumlichem Denken, Krea vität oder handwerklichem

Geschick. Du bekommst ein Gefühl dafür,

wie du denkst, arbeitest und welche Aufgaben#

dir liegen.

Im Bereich soziale Kompetenzen geht es darum,

wie du mit Stress oder Konflikten umgehst, ob du

gern im Team arbeitest oder deine Meinung gut

vertreten kannst.

Außerdem findest du heraus, was dich wirklich

interessiert und welcher Berufstyp du bist: eher

prak sch, krea v, technisch oder vielleicht

unternehmerisch?

Am Ende bekommst du konkrete Vorschläge für

Ausbildungsberufe und Studiengänge, die zu dir

passen. Check-U ersetzt zwar kein persönliches

Gespräch bei der Berufsberatung, ist aber eine

super Vorbereitung dafür – und hil dir, mit mehr

Klarheit und Selbstvertrauen über deine Zukun

nachzudenken.

Probiere es aus und starte deine

Berufserkundung jetzt: www.check-u.de

Text: Agentur für Arbeit Trier

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Digital zum Ausbildungsplatz

Wie die IHK Schülern hil

Du interessierst dich für eine duale Ausbildung?

Gute Wahl – damit sicherst du dir eine ideale

Grundlage für dein Berufsleben!

Für den ersten Überblick ist die Internetseite

www.durchstarter.de eine gute Orien erung. Hier

werden alle Ausbildungsberufe im Bereich

Industrie, Handel, Gastronomie, Dienstleistung

und Vieles mehr erklärt. Das Tolle: Auszubildende

selbst berichten als Blogger von ihrem Job – ganz

authen sch und regional.

Auch Tipps zur Bewerbung, zur Stellensuche, zu

Prak ka und, und, und gibt's dort zu lesen.

Natürlich auch in den sozialen Medien, bei

Facebook, Instagram und YouTube. Hier geben dir

zudem Filme einen interessanten Einblick in die

Ausbildungsbetriebe in Rheinland-Pfalz.

Die wich gste Fundgrube für Ausbildungs- und

Prak kumsstellen vor deiner Haustür ist der

digitale Ausbildungsatlas der Ini a ve Region

Trier, der IHK und der Handwerkskammer. Ihr

findet ihn unter www.derausbildungsatlas.de.

Hier könnt ihr euren Wunschort eingeben und im

Umkreis nach Betrieben suchen. Sie sind nach

Gruppen sor ert: Handel, Dienstleistungen und

kaufmännische Berufe, Holzberufe, IT- und

Konstruk onsberufe, Tourismus und

Gastgewerbe, und so weiter.

Du kannst entweder über diese Überbegriffe

nach Ausbildungsbetrieben suchen, oder du

wählst innerhalb dieser Gruppen schon deinen

konkreten Berufswunsch aus. Zusätzlich ist es

möglich, sich einfach nur mit der Ortssuche alle

Betriebe in seiner Nachbarscha anzeigen zu

lassen.

Wer lieber in Videos informieren möchte, ist bei

der Reihe „Like a Boss“ des DIHK gut aufgehoben.

Hier werden, zum Beispiel auf YouTube und

Instagram, Berufe vorgestellt:

www.instagram.com/likeaboss_dihk/

Besonders hilfreich ist es natürlich, sich im

persönlichen Gespräch mit Menschen

auszutauschen, die sich in der Berufswelt gut

auskennen. Deshalb organisiert die IHK zum

Beispiel digitale Workshops in Schulen, in denen

sie alles Wich ge rund um die Berufsausbildung

erklärt. Eltern informiert sie ebenfalls in

Workshops weiter, damit sie ihre Kinder gut

beraten können.

Und nicht zuletzt helfen unsere

Ausbildungsberater immer gerne weiter und

machen sich mit dir auf die Suche nach deinem

Traumberuf! Ruf uns gerne an oder schicke uns

eine E-Mail.

Petra Scholz: scholz@trier.ihk.de, Telefon: (06 51) 97 77-3 20;

Thomas Mersch: mersch@trier.ihk.de, Telefon (06 51) 97 77-3 40 und

Selina Rausch: rausch@trier.ihk.de, Telefon (06 51) 97 77-3 30.

Text: IHK Trier

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Die kanalprofi GmbH steht für Hightech unter der Erde und starke

Teams über der Erde. Mit Standorten in der Eifel und in Nordrhein-

Westfalen übernehmen wir alles rund um Inspektion, Reinigung

und nachhaltige Instandhaltung von Kanalnetzen. .

Wir arbeiten mit modernster Kameratechnik, Spezialfahrzeugen

und digital unterstützten Prozessen – und setzen dabei auf

engagierte Menschen, die mit uns den Infrastruktur-Alltag von

morgen gestalten wollen.

Werde Umwelttechnologe – denn irgendwer

muss den Durchblick im Untergrund behalten!

Büromanagement bei Kanalprofi – du hältst

den Laden oben am Laufen, während wir unten

unterwegs sind.

Highlights:

Finanzierung LKW Führerschein

(für Azubi Umwelttechnologe)

abwechslungsreiche Tätigkeit

in einem renommierten Unternehmen

eigenverantwortliches Arbeiten

zukunftssichere Vollbeschäftigung

Herr Trosdorff

Zum Niesenberg 4

54595 Weinsheim, Eifel

E-Mail: ausbildung@kanalprofi.de

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Deutsche Meisterscha im Handwerk –

German Cra Skills

Die Besten der Besten: Mach mit und zeig, was

du kannst!

Du bist Junghandwerker/in und hast Deine Lehre

erfolgreich abgeschlossen? Dein Handwerk ist

nicht nur ein Beruf für Dich, sondern

Leidenscha ? Du möchtest Dein Können unter

Beweis stellen und Dich im We bewerb mit

anderen Handwerkerinnen und Handwerkern

messen? Dann melde Dich an und hol Dir den

Bundessieg in der Deutschen Meisterscha im

Handwerk.

In den meisten Handwerksberufen werden

Arbeitsproben (prak sche Aufgaben)

durchgeführt, z. B. Bäcker, Maurer, Metallbauer,

Kra fahrzeugmechatroniker, Maler und Lackierer.

In anderen Berufen hingegen wird das

Gesellenstück nochmals bewertet, z. B. bei

Steinmetz und Steinbildhauer, Goldschmied,

Maßschneider.

Die We bewerbe finden auf Kammerebene (der

jeweiligen Handwerkskammer), auf Landesebene

(Rheinland-Pfalz weit) und auf Bundesebene

(deutschlandweit) sta .

Hast du noch Fragen? Wir helfen gerne!

Ansprechpartnerin bei der HWK:

Ute Krist, Tel. 0651 207-120,

E-Mail: ukrist@hwk-trier.de

Wie kann ich daran teilnehmen?

Teilnehmen kann, wer

o seine Gesellenprüfung seit dem letzten Herbst

abgelegt hat

o zum Zeitpunkt der Gesellenprüfung nicht älter

als 27 Jahre ist und

o im Gesamtergebnis der Gesellenprüfung (Teil 1

und 2) mind. 81 Punkte „gut“ oder im prak schen

Teil mind. 81 Punkte „gut“ und im schri lichen

Teil mind. 67 Punkte „befriedigend“ erreicht

haben.

Wann wird der We bewerb durchgeführt?

Der We bewerb findet jedes Jahr im Herbst sta .

Die Kammerwe bewerbe finden meist an einem

Samstag im September, die Landeswe bewerbe

an einem Samstag im Oktober und die

Bundeswe bewerbe im November sta .

Welche Vorteile habe ich?

o Du erhältst eine We bewerbsurkunde und

einen Weiterbildungsgutschein

o Du stellst dich der besonderen

Herausforderung eines We bewerbs.

o Ein Sieg ist ein weiteres gutes Zeugnis, damit

verbesserst du deine Chancen auf dem

Arbeitsmarkt.

o Bei einem Sieg hast du die Möglichkeit, dich für

ein Weiterbildungss pendium zu bewerben.

Text: HWK Trier/Sabrina Lambers

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2026

Ausbildung

Umwel echnologe für Wasserversorgung (m/w/d)

D ?

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Kein Plan nach der Schule?

Kein Problem!

Ausbildung? Studium? Oder doch erst mal ein ganz

anderer Weg?

Wer nach der Schule durchstarten will, steht o vor

vielen Fragen – und manchmal auch vor einem riesigen

Fragezeichen. Genau hier kommt die Berufsberatung

der Agentur für Arbeit ins Spiel. Im Interview haben wir

mit einem Berufsberater gesprochen und gefragt, wie

Jugendliche Unterstützung bekommen, wann der beste

Zeitpunkt für die Beratung ist und welche Tipps wirklich

weiterhelfen auf dem Weg in die Zukun .

Unser Interviewpartner

Name: Alexander Hecker

Beruf: Berufsberater bei

der Agentur für Arbeit

Aufgabe: Berufsberatung

Das Beste am Job:

Jungen Menschen helfen

zu dürfen

Wer sind Sie und was genau machen Sie eigentlich als

Berufsberater?

Mein Name ist Alexander Hecker. Ich bin 45 Jahre alt.

Seit 2021 arbeite ich in der Berufsberatung der Agentur

für Arbeit Trier. Zuvor habe ich Pädagogik studiert und

war anschließend fast 10 Jahre im Jobcenter Trier Stad

beschä igt, davon 5 Jahre im Bereich der Betreuung

junger Menschen.

Meine Hauptaufgabe ist die Beratung und Begleitung

von jungen Menschen im Übergang Schule Beruf.

Dieses beinhaltet die berufliche Orien erung während

der Schulzeit, die Unterstützung bei der Entscheidungsfindung

für die gewünschte Ausbildung, die Hilfe bei

der Stellensuche und dem Bewerbungsprozess. Auch

bei Schwierigkeiten in der Ausbildung oder Abbruch

und Neustart in einem neuen Beruf helfe ich gerne.

Bei den von mir betreuen Schulen bin ich i.d.R.

wöchentlich vor Ort und biete Beratungsgespräche an.

Warum kommen Jugendliche überhaupt zu Ihnen?

Das ist ganz unterschiedlich. Manche fragen nach

Informa onen zu Ausbildungsberufen, mache nach

Adressen von Prak kums– oder Ausbildungsbetrieben.

Andere wünschen sich Hilfe bei der Entscheidungsfindung

für einen Beruf oder den weiteren

Schulbesuch. Weiter wird auch nach

Überbrückungsmöglichkeiten bis zum Beginn der

Ausbildung oder Unterstützung in Form von Nachhilfe

während der Ausbildung gefragt.

Was bringt mir die Berufsberatung?

Wobei können Sie uns konkret helfen?

Informa onen zu Ausbildungsberufen, Suche nach zu

individuellen Fähigkeiten und Interessen passenden

Ausbildungsberufen, Zusendung von Adressen von

Ausbildungsbetrieben mit freien Ausbildungsstellen,

Angebot von verschiedenen Unterstützungsangeboten

zur Aufnahme und Vorbereitung auf eine Ausbildung

wie z.B. eine Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme

(BvB).

Ist die Beratung wirklich kostenlos?

Ja, das ist sie!

Helfen Sie auch bei Bewerbungen und Lebensläufen?

Ja! Wenn jemand das nicht alleine kann, erkläre ich wie

das Vorgehen ist und gebe Tipps bei der Formulierung

und Verbesserung. Verlangt der Arbeitgeber schri liche

Bewerbungen, helfe ich auch eine Möglichkeit zum

Ausdrucken zu finden (z.B. bei uns im BIZ in der

Dasbachstraße).

Text/Foto: Agentur für Arbeit Trier

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Kein Plan nach der Schule?

Kein Problem!

Was ist, wenn ich noch gar keinen Plan habe, was ich

werden will?

Das ist okay. Es ist nicht einfach sich bei den

verschiedenen Angeboten und Möglichkeiten zu

entscheiden. Wich g ist diese zu kennen und das für

sich passende aufzuspüren. Hierfür führe ich mit dem

jungen Menschen Einzelgespräche und gebe ihm/ihr

Rat bei der Entscheidungsfindung. Bei Bedarf können

das auch mehrere Gespräche sein. Auch kann ich

hierbei unterschiedliche Hilfestellungen wie einen

Berufswahltest anbieten.

Ab wann sollte man sich bei Ihnen melden – erst kurz

vor dem Abschluss oder schon früher?

Je früher, desto besser. Wenn noch der passende

Ausbildungsberuf zu finden und z.B. durch ein

Prak kum die Entscheidung überprü werden soll, ist

es sinnvoll sich bereits zwei Jahre vorher zu melden. So

früh ist wich g, da man für manche Berufe bereits ein

Jahr vor dem Abschluss sich bewerben sollte und man

hierzu ja den passenden Beruf kennen muss.

Wie kann man einen Termin machen?

Man kann sich sowohl online wie auch telefonisch

melden. Ist man Schülerin oder Schüler sollte man die

oder den Berufsberater/in an seiner Schule direkt

ansprechen. Wir haben alle Aushänge mit unseren

Sprechzeiten in den Schulen. Unsere Kontaktdaten und

Sprechzeiten sind auch auf den Homepages der Schulen

zu finden.

Geht Beratung auch online oder nur vor Ort?

Beides geht. Neben den Terminen in der Schule kann

man auch Termine in meinem Büro in der Dasbachstraße

oder online vereinbaren.

Muss ich etwas zum Gespräch mitbringen?

Hilfreich ist ein Lebenslauf und das letzte Schulzeugnis.

Was wird im Gespräch besprochen?

Das ist individuell davon abhängig wo man im

Berufswahlprozess steht und welche Fragen man

mitbringt. Neben der Beantwortung von den

mitgebrachten Fragen werden weitere Schri e zu dem

gemeinsam erarbeiteten Berufsziel herausgearbeitet

und deren Umsetzung besprochen.

Schauen Sie mehr auf Schulnoten oder auf Interessen

und Stärken?

Ich sag mal so: Interessen und Stärken sind für mich der

entscheidende Ausgangspunkt. Die Schulnoten darf

man aber nicht vernachlässigen um z.B. eine

Überforderung zu vermeiden.

Zeigen Sie auch Alterna ven, wenn der Traumberuf

(noch) nicht klappt?

Ja, das ist ganz wich g, wenn es z.B. in einem Beruf zu

wenige freie Ausbildungsstellen gibt und/oder jemand

den Anforderungen (noch) nicht ganz genügt. Einen

Plan B zu haben ist dann ganz wich g.

Der Weg in den Beruf

Welche Schri e sind besonders wich g?

Um die rich ge Ausbildung oder Studium zu wählen ist

es wich g seine Stärken und Interessen wie das

Angebot und die Anforderungen an poten elle Berufe

zu kennen. Erst dann kann man eine fundierte

Entscheidung treffen. Hilfreich sind neben Beratungsangeboten

der Berufsberatung auch Gespräche mit

entsprechenden Azubis bzw. Studierenden, z.B. im

Rahmen von Messen und Informa onstagen durch

verschiedene Ins tu onen (wie z.B. die FUTURE der

Agentur für Arbeit Trier) und den Betrieben sowie

Ausbildungseinrichtungen (wie z.B. die Hochschulen)

direkt. Über das entsprechende Angebot informiert

auch gerne die Berufsberatung.

Text: Agentur für Arbeit Trier

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Kein Plan nach der Schule?

Kein Problem!

Wie wich g sind Prak ka wirklich?

Als Schülerin oder Schüler ist es wich g den

Arbeitsalltag mal prak sch kennenzulernen. Auch bietet

sich eine riesige Chance bei einem Arbeitgeber zu

beweisen, auch wenn man etwas schlechtere Noten

hat.

Wann sollte man mit Bewerbungen anfangen?

Bei großen Unternehmen oder Behörden kann dieses

bereits ca. ein Jahr vor Ausbildungsbeginn notwendig

sein. Die Fristen findet man in den entsprechenden

Stellenausschreibungen. Um zu vermeiden, dass die

Traumausbildungsstelle bereits besetzt ist, sollte man

bei allen anderen Betrieben nicht viel länger warten.

Spätestens sollte man sich ein halbes Jahr vor Ende des

Schulbesuchs mit dem Halbjahreszeugnis bewerben.

Ausbildung, Studium & Plan B

Wie finde ich raus, ob Ausbildung oder Studium

besser zu mir passt?

Hier ist zum einen wich g darauf zu achten, ob ich eher

der prak sche oder schulische Lerntyp bin. Hierzu sollte

man den bisherigen Schulverlauf und Schulnoten

reflek eren. Ebenso wich g ist aber auch bei der Entscheidung

für ein Studium die Fähigkeit sich erfolgreich

zur Selbstorganisa on und Lernen mo vieren zu

können, einen ausreichenden Willen und Ausdauer

mitzubringen und auch die Fähigkeit mit Unvorhersehbaren

und Herausforderungen umgehen zu können.

Mein Tipp: Seid hier ehrlich zu euch selbst und holt

euch ein Feedback einer Person ein, die euch diesbezüglich

gut kennt (z.B. eure/n aktuelle/n

Klassenlehrer/in).

Was kann ich tun, wenn ich keinen Ausbildungsplatz

finde?

Sie sollten zuerst eine Alterna ve entwickeln.

Das könnte eine Ausbildung in einem ähnlichen Beruf

mit einem größeren Angebot an Ausbildungsstellen

sein. Will man beim gleichen Beruf bleiben sollte man

sich Alterna v bei Betrieben im folgenden Jahr

bewerben. Bis diese beginnen ist die Zeit möglichst

sinnvoll zu überbrücken. Hier muss jeder selbst

entscheiden, was für ihn sinnvoll ist. Man kann arbeiten

gehen um Geld zu verdienen, Prak ka oder soziale

Tä gkeiten wie ein Freiwilliges Soziales Jahr

durchführen, etc. Wenn man unsicher ist, kann man

auch gerne die Berufsberatung um Unterstützung bei

der Suche nach Möglichkeiten und der Entscheidung

fragen.

Tipps aus der Praxis

Welche Fehler sehen Sie bei Bewerbungen am

häufigsten?

Rechtschreibefehler. Aus diesem Grund sollte man

immer jemand anderes seine Bewerbung gegenlesen

lassen. Wenn man den Text nämlich selber geschrieben

hat, fallen die Fehler einem o nicht so auf.

Auch ist die Bezeichnung des anvisierten Ausbildungsberufes

o nicht korrekt. Hier sollte man genau die

Stellenanzeige anschauen und sich über den Beruf z.B.

auf BerufeNet der Agentur für Arbeit informieren.

Ihr wich gster Tipp für alle Leserinnen und Leser von

„Alles Azubi“?

Informiert euch! Es gibt für jede/n die passende

Ausbildung. Wenn ihr Hilfe hierbei braucht: wendet

euch an die Expert*/innen hierfür: die Berufsberatung

der Agentur für Arbeit.

So erreichst du die Berufsberatung

Vor Ort: In deiner Agentur für Arbeit in der Nähe

Online: Über die Website der Agentur für Arbeit

Tel.: Über die bundesweite Service-Nummer

Digital: Auch per Videoberatung möglich

Text: Agentur für Arbeit Trier

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Weiterbildungss pendium

Das S pendium ist ein Förderprogramm des

Bundesministeriums für Bildung und Forschung

(BMBF).

Über einen Zeitraum von drei Förderjahren kann

ein Zuschuss von insgesamt bis zu 9.135 Euro -

bei einem Eigenanteil von 10 Prozent pro

Maßnahme - gewährt werden.

Kann ich mich bewerben?

Sie haben drei Möglichkeiten, Ihre Qualifizierung

für das Weiterbildungss pendium nachzuweisen:

- Sie haben Ihre Berufsabschlussprüfung mit

mindestens 87 Punkten bestanden,

- Sie sind bei der Deutschen Meisterscha im

Handwerk auf Landesebene unter die ersten Drei

gekommen oder

- Sie weisen Ihre besondere Qualifika on durch

einen begründeten Vorschlag Ihres Arbeitgebers

oder der Berufsschule nach.

Voraussetzungen für die Bewerbung

- Zum Aufnahmezeitpunkt müssen Sie jünger als

25 Jahre alt sein. Nach Vollendung des 25.

Lebensjahrs besteht die Möglichkeit der

Aufnahme, wenn Anrechnungszeiten, wie z. B.

Grundwehr- oder Zivildienst, Mu erschutz oder

Elternzeit nachgewiesen werden können. Die

Anrechnungsfähigkeit dieser Zeiten ist auf drei

Jahre begrenzt.

- Zum Zeitpunkt der Bewerbung müssen Sie

entweder mit einer wöchentlichen Arbeitszeit

von mindestens 15 Stunden berufstä g oder bei

der Arbeitsagentur als arbeitssuchend gemeldet

sein. Bei Vollzeitmaßnahmen der beruflichen

Aufs egsfortbildung, (z. B. Techniker, Meister) die

nach dem Aufs egsfortbildungsförderungsgesetz

förderfähig sind, ist der Nachweis eines

Beschä igungsverhältnisses nicht erforderlich.

- Vollzeitstudierende ohne regelmäßige

Berufstä gkeit und Hochschulabsolvierende

können nicht aufgenommen werden.

Was wird gefördert?

Förderfähig sind anspruchsvolle – in der Regel

berufsbegleitende – Weiterbildungen:

- Lehrgänge zum Erwerb fachbezogener

beruflicher Qualifika onen,

- Vorbereitungskurse auf Prüfungen der

beruflichen Aufs egsfortbildung, z. B. Meister,

Techniker, Betriebswirt, Fachkaufmann,

- Seminare zum Erwerb fachübergreifender und

sozialer Kompetenzen, z. B. Fremdsprachen, IT-

Themen, Gesprächsführung, Konfliktmanagement

oder

- berufsbegleitende Studiengänge, die auf einer

Ausbildung oder Berufstä gkeit au auen.

Welche Zuschüsse kann ich erhalten?

Ist die Maßnahme förderfähig, dann können Sie

Zuschüsse beantragen für:

- Teilnahmekosten

- Prüfungskosten und -gebühren

- Fahrtkosten

- Übernachtungs- und Tagegeld

- Notwendige Arbeitsmi el

- IT-Bonus

Text: HWK Trier/Sabrina Lambers

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Weiterbildungss

pendium

Wo kann ich mich bewerben?

Zuständig für die Bewerbung ist die

Heimatkammer, in der Ihr Ausbildungsvertrag

eingetragen ist.

Die Handwerkskammer Trier wickelt das

Programm vor Ort ab. Sie berät über

Fördermodalitäten, Antragsstellung und

Weiterbildungsmöglichkeiten und entscheidet

über die Vergabe der S pendien. Bewerbungen

sollten bis zum 31. Oktober eines Jahres bei der

Handwerkskammer Trier eingereicht werden.

Die Auswahl erfolgt im November/Dezember und

die Aufnahme jeweils im Januar des Folgejahres.

Ansprechpartnerin bei der HWK:

Ute Krist, Tel. 0651 207-120,

E-Mail: ukrist@hwk-trier.de

Text: HWK Trier

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Eltern als Wegweiser:

Wie Sie Ihr Kind bei der

Berufswahl unterstützen können

10 Impulse für Eltern und Sorgeberech gte

Die Berufswahl ist ein wich ger Meilenstein im

Leben junger Menschen. Sie prägt nicht nur den

späteren Berufsweg, sondern auch Mo va on,

Selbstwertgefühl und Lebenszufriedenheit. Eltern

sind dabei o die wich gsten Begleiter – nicht als

Entscheider, sondern als Orien erungshilfe auf

Augenhöhe. Wie das gut gelingen kann, zeigen

die folgenden Impulse.

1. Im Gespräch bleiben

Zeigen Sie echtes Interesse an den Gedanken,

Interessen und Ideen Ihres Kindes. Hören Sie zu,

ohne sofort zu bewerten oder Lösungen

anzubieten. Offene Gespräche schaffen Vertrauen

– und helfen Ihrem Kind, die eigenen Wünsche

klarer zu erkennen.

2. Orien erung sta Vorgaben geben

Unterstützen Sie Ihr Kind dabei, sich über Berufe,

Studiengänge und Ausbildungswege zu

informieren. Erkunden Sie gemeinsam

Möglichkeiten – zum Beispiel auf Berufsmessen

wie der FUTURE, in Gesprächen mit

Auszubildenden oder über digitale Angebote und

Berufsportale.

3. Ausprobieren ermöglichen

Prak ka und Schnuppertage sind o

entscheidend für eine realis sche

Berufsvorstellung. Formate wie die Prak kumswochen

Rheinland-Pfalz mit kurzen, eintägigen

Einblicken bieten eine gute Möglichkeit,

verschiedene Berufe kennenzulernen. Helfen Sie

bei Organisa on und Planung – die Erfahrung

macht Ihr Kind selbst.

4. Professionelle Beratung einbeziehen

Die Berufsberatung der Agentur für Arbeit ist ein

wertvolles Angebot – für junge Menschen und für

Eltern. Gemeinsame Beratungsgespräche können

neue Perspek ven eröffnen und helfen, Stärken,

Interessen und Möglichkeiten realis sch

einzuordnen. Auch schulische Beratungsangebote

sind eine gute Ergänzung.

5. Realis sch und ermu gend bleiben

Unterstützen Sie Ihr Kind dabei, Chancen und

Anforderungen realis sch einzuschätzen – ohne

Druck. Eigene Erwartungen oder unerfüllte

Träume sollten dabei bewusst in den Hintergrund

treten. Vertrauen Sie darauf: Ihr Kind darf seinen

eigenen Weg finden.

6. Begleiten sta übernehmen

Bieten Sie Unterstützung bei Bewerbungen an –

zum Beispiel beim Gegenlesen von Anschreiben

oder beim Üben von Vorstellungsgesprächen.

Wich g ist: Ihr Kind bleibt verantwortlich, Sie sind

Sparringspartner*in.

Text: Agentur für Arbeit Trier

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Wir suchen Auszubildende (m/w/d)

Industriekauffrau/-mann

Kauffrau/-mann für Büromanagement

Graveur/-in

Zerspanungsmechaniker/-in

Metallbildner/-in (FR Ziseliertechnik)

Gießereimechaniker/-in

Metall- und Glockengießer/-in (Metallgusstechnik)

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Beginn: 01. 09. 2026/ 01. 09. 2027


Eltern als Wegweiser:

Wie Sie Ihr Kind bei der

Berufswahl unterstützen können

7. Offen für neue Wege sein

Berufswege verlaufen heute selten geradlinig.

Studienabbrüche, Umorien erungen oder

Umwege gehören dazu. Zeigen Sie Offenheit und

vermi eln Sie Ihrem Kind: Veränderungen sind

kein Scheitern, sondern Teil des Lernens.

8. Dranbleiben – mit Feingefühl

Berufliche Orien erung braucht Zeit. Erinnern Sie

behutsam an Termine, fragen Sie nach dem

aktuellen Stand und sind Sie da, wenn es

Rückschläge gibt. Manchmal ist Zuhören die

beste Unterstützung.

9. Netzwerke nutzen

Kontakte aus dem eigenen Umfeld können

wertvolle Einblicke ermöglichen. Wenn Sie

jemanden kennen, der in einem interessanten

Beruf arbeitet: Ein Gespräch oder ein kurzer

Einblick kann o mehr bewirken als viele

Internetrecherchen.

Denn Berufswahl ist Teamarbeit.

Wenn Eltern begleiten, sta vorzugeben,

entsteht Raum für selbstbewusste

Entscheidungen – und für Wege, die wirklich

zum jungen Menschen passen.

Und im Beratungsgespräch mit der

Berufsberatung kommen natürlich auch

Sie zu Wort!

10. Unterstützung annehmen

Auch Eltern müssen diesen Weg nicht allein

gehen. Informa onsmaterialien, Elternabende

und Beratungsangebote der Agentur für Arbeit

stehen Ihnen zur Verfügung. Im

Beratungsgespräch ist Ihre Perspek ve

ausdrücklich willkommen.

Text: Agentur für Arbeit Trier

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m/w/d


Azubi zum

KFZ-Mechatroniker

m/w/d

Sende deine Bewerbung

per E-Mail an

christian@auto-demary.de

oder per Post an:

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Alle Fakten zum

Ausbildungsvertrag im Handwerk

Die Ausbildungsstelle bei einem Handwerksbetrieb ist

sicher – nun trennt euch nur noch eine Unterschri von

eurer Zukun . Aber was muss im Ausbildungsvertrag

festgehalten werden? Worauf sollte man als

angehender Azubi achten. Wir haben Diana Hennen

von der HWK Trier gefragt:

Welche Punkte sollte ein Ausbildungsvertrag unbedingt

umfassen?

Diana Hennen:

Der Inhalt eines Berufsausbildungsvertrages ist

gesetzlich geregelt. Laut § 11 Abs. 1 BBiG muss der

Ausbildungsvertrag folgende Mindestangaben

enthalten:

1. Name und Anschri der Ausbildenden sowie der

Auszubildenden, bei Minderjährigen zusätzlich Name

und Anschri ihrer gesetzlichen Vertreter/innen,

2. Art, sachliche und zeitliche Gliederung sowie Ziel der

Berufsausbildung (Berufsbezeichnung, ggf. mit

Fachrichtung/Schwerpunkt),

3. Beginn und Dauer der Berufsausbildung,

4. die Ausbildungsstä e und Ausbildungsmaßnahmen

außerhalb der Ausbildungsstä e,

5. Dauer der regelmäßigen, täglichen Ausbildungszeit,

6. Dauer der Probezeit,

7. Zahlung und Höhe der Vergütung sowie deren

Zusammensetzung, sofern sich die Vergütung aus

verschiedenen Bestandteilen zusammensetzt,

8. Vergütung oder Ausgleich von Überstunden,

9. Dauer des Urlaubs

10. Voraussetzungen, unter denen der Vertrag

gekündigt werden kann,

11. ein in allgemeiner Form gehaltener Hinweis auf die

Tarifverträge, Betriebs- oder Dienstvereinbarungen, die

auf das Berufsausbildungsverhältnis anzuwenden sind,

12. die Form des Ausbildungsnachweises

(Berichtshe führung).

Wer darf und muss den Ausbildungsvertrag

unterschreiben?

Diana Hennen:

Der Ausbildungsvertrag ist vom Betriebsinhaber, den

Auszubildenden sowie bei minderjährigen

Auszubildenden von deren gesetzl. Vertretern zu

unterzeichnen. Seitens des Ausbildungsbetriebes kann

auch der hauptverantwortliche Ausbilder die

Vertragsniederschri mitunterzeichnen.

Können sich angehende Azubis zum Ausbildungsvertrag

beraten lassen?

Diana Hennen:

Bei Fragen zum Ausbildungsvertrag können sich

Auszubildende und Ausbildungsbetriebe an die

Lehrlingsrolle der Handwerkskammer wenden. Sollten

im Rahmen der Berufsausbildung Probleme au reten,

steht ihnen die Ausbildungsberatung der

Handwerkskammer mit Rat und Tat zur Seite.

Wann und in welcher Form sollte der

Ausbildungsvertrag unterschrieben werden?

Diana Hennen:

Ausbildende haben unverzüglich nach Abschluss des

Berufsausbildungsvertrages, spätestens vor Beginn der

Berufsausbildung, den wesentlichen Vertragsinhalt

schri lich niederzulegen. Vertragsformulare findet man

auf der Seite der zuständigen Kammer.

Foto/Text: HWK Trier/Sabrina Lambers

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Deine Chance!

Liebe Schülerinnen und Schüler,

Petra Kollmann (HWK Trier) ist ein Name, den

ihr euch unbedingt merken solltet.

Warum?

Ganz einfach: Sie ist eine sogenannte

Ausbildungsplatzvermi lerin. Ihre Aufgabe ist es,

zusammen mit euch einen Ausbildungsplatz in

einem Beruf zu finden, der zu euch passt. Mehr

noch: Sie wird euch auch bei der Suche nach dem

rich gen Unternehmen unterstützen, denn ein

Unternehmen zu finden, in dem ihr euch

wohlfühlt, ist mindestens genauso wich g wie

der rich ge Beruf.

Mit welchen Anliegen könnt ihr

zu Petra Kollmann kommen?

Wenn ihr noch nicht genau wisst, welchen

Beruf ihr erlernen wollt.

Wenn ihr herausfinden wollt, ob ihr für euren

Wunschberuf geeignet seid.

Wenn ihr Hilfe bei der Erstellung eurer

Bewerbungsunterlagen braucht.

Wenn ihr Tipps fürs Vorstellungsgespräch

benö gt.

Wenn ihr Unternehmen sucht, an die ihr eure

Bewerbung schicken sollt.

Ach ja: Auch eure Eltern können sich auch an sie

wenden, wenn sie wissen wollen, wie sie euch

auf eurem Weg ins Berufsleben begleiten

können.

Wo ihr Petra Kollmann findet? Ganz einfach:

Infos:

Petra Kollmann

HWK Trier

Loebstraße 18

54292 Trier

Telefon: 0651/207-232

pkollmann@hwk-trier.de

Freie Lehrstellen im Handwerk:

www.hwk-trier.de

Foto: HWK Trier

Die Aufgaben von Petra Kollmann werden vom Bundesministerium für Wirtscha und Klimaschutz und den

Europäischen Sozialfonds im Rahmen des Programms „Passgenaue Besetzung“ gefördert.

Text: HWK Trier

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Heavy Metall

Die Zukun im Metallhandwerk

Wenn ein Berufsfeld moderne Technik mit

klassischem Handwerk verbindet, dann ist es die

Metallbranche. Hier hält sich die Arbeit mit

moderner Technik und die körperliche Arbeit die

Waage.

Doch nicht nur die abwechslungsreiche Arbeit

macht die Branche so interessant – vielfäl ge

Spezialisierungsmöglichkeiten, Weiterbildungen

und vor allem der ste ge Bedarf an Fachkrä en,

sorgen für eine aussichtsreiche Zukun .

Die grundlegenden Ausbildungszweige sind der

Metallbauer und der Feinwerkmechaniker. Sie

bieten Azubis viele Möglichkeiten, denn es gibt in

jedem Bereich Fachrichtungen, die ihr in der

Ausbildung einschlagen könnt.

Am beliebtesten und meist vertreten ist der

Bereich Metallbau mit den Fachrichtungen:

Konstruk onstechniker/-innen:

Ob vor dem Computer oder direkt auf der

Baustelle – als Konstruk onstechniker/in seid ihr

an beiden Arbeitsplätzen zu finden, denn

moderne Architektur kommt nicht mehr ohne

Metall aus. Somit lernst du die Metallbearbeitung

von der Pike auf. Muskelkra ist dabei heute

kaum noch gefragt, denn Präzision und Geschick

sind hier entscheidend. Die schweren Arbeiten

übernehmen inzwischen Maschinen.

Metallgestalter/in

Ob Türen, Tore, Geländer, Messer, Metallmöbel

oder Feuerstellen – alles, was aus den vielen

Metallverbindungen geschmiedet, gebogen,

gehämmert oder geschweißt werden kann,

kommt aus den Werkstä en von

Metallgestalter/-innen.

Ihr arbeitet dafür mit Architekten, Bauherren und

Künstlern zusammen.

Über den Erfolg im Beruf entscheidet aber nicht

nur Kra , sondern auch Geschick, Technik,

Krea vität und die persönliche Note.

Feinwerkmechanik

Zudem könnt ihr im Bereich Feinwerkmechanik

euren Traumberuf finden:

Wie der Name schon sagt, ist Präzision gefragt.

Die Arbeit mit dem PC und computergestützten

Maschinen steht hier in der dreieinhalbjährigen

Ausbildung im Fokus.

Folgende Fachrichtungen gibt es:

Feinmechaniker/-in

Werkzeugbauer/-in

Maschinenbauer/-in

Zerspanungstechniker/in

Bei geschlechterspezifischen Bezeichnungen sind grundsätzlich alle Genderformen gemeint, auch wenn dies nicht ausdrücklich erwähnt wird.

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Vom Ausprobieren zum Traumjob –

Jann`s Weg zum Metallbauer

Viele Wege führen zum Traumberuf – Jann hat

seinen gefunden.

Nach mehreren Prak ka in unterschiedlichen

Berufen wusste er: Metall ist genau sein Ding.

Heute absolviert Jann seine Ausbildung zum

Metallbauer und ist begeistert von der Vielfalt

seines Berufs.

Besonders fasziniert ihn, einen Au rag von

Anfang bis Ende umzusetzen – vom Zuschni

über die Bearbeitung bis hin zur Montage. Zu

sehen, wie aus einzelnen Metallteilen etwas

Fer ges entsteht, mo viert ihn jeden Tag aufs

Neue. Und wenn der Schneidbrenner zum

Einsatz kommt, ist Jann voll in seinem Element.

Die gute Form

Wenn du in deiner Ausbildung besonders krea v

bist und handwerkliches Geschick hast, kannst du

mit deinem Gesellenstück am We bewerb „Die

gute Form" teilnehmen.

Hier tri st du auf Landes- und Bundesebene gegen

andere ebenso krea ve Kollegen an.

Die Gewinner erhalten besondere Preise und

Auszeichnungen.

Du interessiertst Dich für ein Prak kum oder eine Ausbildung?

Frag' am besten direkt beim METALLBAUBETRIEB DER INNUNG

um die Ecke! Welche Betriebe das sind, kannst Du über den QR-

Code herausfinden:

Innung

Metall Trier

Mitgliedsbetriebe finden:

https://trier-saarburg.das-handwerk.de/

innungen/metall-trier/mitglieder

Noch Fragen?

Du kannst dich auch direkt an uns wenden – wir machen dich fit für deine

Quest.

TELEFON

Chris an Krause ist Referent für Bildung im Bundesverband Metall – er weiß,

wie das Game läu . Du erreichst ihn unter +49 (0)201 / 89619-31

WHATSAPP

Nur eine kurze Frage oder keine Lust, zu telefonieren?

Schreib uns unter +49 157 346 82393

Text: Metallinnung, Foto: Privat

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Ansprechpartner für

Deine Ausbildung

Vermi lung in Ausbildung:

Petra Kollmann – Tel. 0651 207-232

pkollmann@hwk-trier.de

Gudrun Kimmling – Tel. 0651 207-195

ausbildungscoaches@hwk-trier.de

Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse:

Jürgen Rauschenbach – Tel. 0651 207-265

jrauschenbach@hwk-trier.de

Selina Rausch - Tel. 0651 9777-330

rausch@trier.ihk.de

Fragen zum Lehrvertrag:

Diana Hennen, Stefanie Bollig – Tel. 0651 207-449

lehrlingsrolle@hwk-trier.de

Ausbildungsberatung:

Jan Mangelsdorf – Tel. 0651 207-414

jmangelsdorf@hwk-trier.de

Ralf Becker – Tel. 0651 207-154

rbecker@hwk-trier.de

Ausbildungsbegleitung:

Aurita Jankauskaite-Lepage – Tel. 0651 207-151

alepage@hwk-trier.de

Rainer Folgner – Tel. 0651 207-414

rfolgner@hwk-trier.de

Überbetriebliche Ausbildung (Ülu):

Stefan Burg – Tel. 0651 207-135

sburg@hwk-trier.de

Prüfungsvorbereitung/Weiterbildung:

Eileen Kluge – Tel. 0651 207-162

ekluge@hwk-trier.de

Zwischen-, Abschluss- und Gesellenprüfungen:

(Zuständigkeit je nach Gewerk)

Handwerkskammer Trier:

Daniela Marmann – Tel. 0651 207-234

dmarmann@hwk-trier.de

Melanie Chaghouri – Tel. 0651 207-129

mchaghouri@hwk-trier.de

Weiterbildungss pendium, DM im Handwerk

Ute Krist – Tel. 0651 207-120

ukrist@hwk-trier.de

KAUSA (Koordinierungsstelle Ausbildung und Migra on)

und Welcome-Center

Oksana Ramelli – Tel. 0651 207-198

oramelli@hwk-trier.de

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Nadine Klein - Tel. 0651 9777-355

klein@trier.ihk.de

Katharina Berens – Tel. 0651 9777-356

berens@trier.ihk.de

Kreishandwerkerscha en

MEHR & Trier-Saarburg:

Wi lich: Chris an Weirich – Tel. 06571 9033-0

cweirich@das-handwerk.de

Prüm: Chris an Weirich – Tel. 06551 9602-0

cweirich@das-handwerk.de

Trier: Marita Mertes – Tel. 0651 146204-0

m.mertes@das-handwerk.de


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Online

Lehrstellensuche mit dem

Smartphone –

Handwerkskammer Trier

bietet Service für

Schülerinnen und Schüler

für die Suche nach einem

Ausbildungsplatz.

Mit dem Lehrstellenradar 2.0 haben Schüler, Eltern,

Lehrer oder Ausbildungsberater die Möglichkeit, sich

freie Lehr- und Prak kumsstellen jederzeit und an

jedem Ort auf ihrem Smartphone anzeigen zu lassen.

Die Handwerksbetriebe melden die freien Prak kumsund

Lehrstellen der Handwerkskammer. Diese

erscheinen dann in der Prak kumsbörse und der

Lehrstellenbörse, aber auch über das Lehrstellenradar

auf dem Smartphone.

Die App zeigt bundesweit offene Lehrstellen, die

unterteilt nach Berufen und Regionen gesucht werden

können. Durch Hinterlegen eines Profils mit den

Wunschberufen und dem gewünschten Umkreis,

werden die Nutzer automa sch informiert, sobald

passende Stellen vorhanden sind.

Die wich gsten Funk onen

•Direktsuche von freien Prak kums- und

Ausbildungsplätzen nach Berufen

•Persönliches Profil inkl. Suchassistent und

Benachrich gung bei neuen Stellen

•Prak kumsstellen und Lehrstellen per SMS, E-Mail

oder Facebook weiterleiten

•Radarfunk on mit Live-Umkreissuche

Das Lehrstellenradar 2.0 lässt sich auf dem Apple

iPhone und allen Smartphones mit Android-

Betriebssystem installieren. Die App ist kostenlos und

im AppStore und bei Google Play erhältlich.

(www.lehrstellen-radar.de)

Kontakt: HWK Trier, Petra Kollmann

Telefon: (0651) 207-232

E-Mail: pkollmann@hwk-trier.de

Text: HWK Trier

Auf allen Kanälen in die Ausbildung durchstarten!

Azubi-Infoportal durchstarter.de klärt über Berufe und

Wege in den Job auf

Hilfe, welcher Job passt zu mir? Schwierige Frage – und

wir erleichtern den Weg zur Antwort! Und zwar mit

dem Portal www.durchstarter.de. Dort helfen die

Industrie- und Handelskammern in Rheinland-Pfalz

jungen Menschen, sich bei der Suche nach einer

Ausbildung zu orien eren.

Azubis aus dem ganzen Bundesland erzählen dort in

Texten, Bildern und Videos aus ihren Betrieben: von

ihren Aufgaben und Projekten, der Berufsschule,

Prüfungen und allen Höhen und Tiefen ihres Alltags im

Job. So können sich Schüler eins zu eins ein Bild davon

machen, was sie als Mediengestalterin, Bankkaufmann

oder Werkzeugmechanikerin lernen würden. Außerdem

erfahren sie, wie eine Ausbildung und ein

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Bewerbungsverfahren ablaufen und wie sie nach dem

Abschluss weiter Karriere machen können. Eltern und

Lehrer finden hier ebenfalls Material, um jungen

Menschen bei der Berufsorien erung helfen zu können.

Wer sich über die vielfäl gen Ausbildungsmöglichkeiten

in der Region auf dem Laufenden halten will,

bekommt aktuelle Infos über

Instagram (www.instagram.com/durchstarter.de) und

TikTok (www. ktok.com/@durchstarter_ausbildung).

Auf Youtube blicken die Durchstarter hinter die Kulissen

von Betrieben, sprechen mit Azubis und Ausbildern und

geben Tipps zur Stellensuche und Bewerbung. Azubis,

die Lust haben, im Blog von ihrer Ausbildung zu

berichten, sind übrigens herzlich willkommen!

Info: www.durchstarter.de

Kontakt: IHK Trier, Alexander Oster

Telefon: (06 51) 97 77-3 63

E-Mail: oster@trier.ihk.de

Text: IHK Trier


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Ausbildungsatlas und BerufePilot

führen dich zum Traumjob

Welche Ausbildungsbetriebe gibt es in meiner

Umgebung? Und welche Berufe kann ich hier

erlernen? Die Antworten auf diese Fragen sind nur

noch wenige Klicks en ernt. Der digitale

Ausbildungsatlas der IHK und HWK Trier zeigt dir viele

Ausbildungsbetriebe und -berufe in deiner Region an.

Und so funk oniert's: Unter

www.derausbildungsatlas.de kannst du deinen

Wunschort eingeben und dort im Umkreis nach

Betrieben suchen.

Text: IHK Trier

Die Berufe sind nach Gruppen sor ert: Handel,

Dienstleistungen und kaufmännische Berufe,

Holzberufe, IT- und Konstruk onsberufe, Tourismus und

Gastgewerbe und so weiter. Und zu jedem Beruf findet

sich eine Beschreibung über Inhalte und Ablauf der

Ausbildung.

Wenn ihr euch noch nicht sicher seid,

was ihr machen möchtet -

Kein Problem!

Probiert doch mal unseren BerufePilot

aus. Hier könnt ihr in nur wenigen

Minuten herausfinden, welcher Beruf

am besten zu euch passt.

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Ausbildung erfolgreich meistern

Mit der Assis erten Ausbildung den Berufsabschluss schaffen

Mi en in der Ausbildung, und dann läu es nicht

mehr? Lernschwierigkeiten, Prüfungsangst,

persönliche Probleme oder Probleme im Betrieb

lassen dich plötzlich zweifeln, ob du die

Ausbildung überhaupt schaffen kannst?

Kein Grund zur Panik. Denn es gibt gute

Unterstützungsangebote.

Sprich mit deiner Berufsberatung der Agentur für

Arbeit oder mit deinem Jobcenter über eine

„Assis erte Ausbildung (AsA)“. Das ist eine

Hilfestellung, die entweder für die ganze Dauer

der Ausbildung oder auch nur für eine bes mmte

Zeit, zum Beispiel vor der Zwischen- und oder

Abschlussprüfung in Anspruch genommen

werden kann.

Du möchtest teilnehmen?

Sprich bei Bedarf mit deiner Berufsberatung,

damit sie alles für dich auf den Weg bringen

kann. Dort erfährst du auch, wie das Ganze

funk oniert. Die Teilnahme ist für dich und

deinen Ausbildungsbetrieb kostenlos.

Unter

www.arbeitsagentur.de/bildung/ausbildung/ass

is erte-ausbildung-asa

findest du Informa onen sowie ein Erklärvideo

zur Assis erten Ausbildung und kannst gleich

einen Termin vereinbaren.

Sie umfasst je nach Bedarf gezielten

Nachhilfeunterricht, Förderung fachtheore scher

Kenntnisse und Fähigkeiten oder auch Hilfe bei

Spannungen im Betrieb und zu Hause.

Im Rahmen der AsA wird dir eine Ausbildungsbegleiterin

oder ein Ausbildungsbegleiter als

feste Bezugsperson zur Seite gestellt. Mit ihr

kannst du alle Fragen und Herausforderungen,

die dich beschä igen, besprechen. Gemeinsam

legt ihr fest, was du brauchst und wie deine

individuelle Unterstützung genau aussehen soll.

Text: Agentur für Arbeit Trier

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Warum ein

Prak kum?

Raus aus dem Klassenzimmer, rein ins Büro, die

Bank oder den Verkauf. Welcher Bereich Schüler

auch interessiert: Im Prak kum haben sie die

Chance, erste Praxiserfahrungen zu sammeln.

Bei einem Schülerprak kum verlassen die

Jugendlichen der Klassen acht bis elf ihre

vertraute Schulumgebung und schnuppern

Betriebslu . Dabei geht es nicht um die

vollständige Mitarbeit oder das „rich ge

Schu en“. Vielmehr lernen sie ein Unternehmen

kennen, dürfen den Arbeitskollegen über die

Schulter schauen und erledigen selbstständig

kleinere Aufgaben. Dadurch bekommen Schüler

einen ersten Eindruck von Betriebsabläufen und

der Arbeitswelt.

Schülerprak ka helfen vor allem bei der

Berufsorien erung. Ob erste Jobvorstellungen,

konkrete Berufspläne oder der absolute

Traumberuf: Die kurze Zeitspanne im

Unternehmen zeigt schnell, ob sich Tä gkeit und

Branche mit den vorherigen Erwartungen decken.

Somit sind Schülerprak ka niemals sinnfrei. Im

ungüns gsten Fall bemerkt man, dass der

jeweilige Beruf nicht zu einem passt.

Die meisten Unternehmen stehen Schülerprak

ka offen gegenüber. Hier bietet sich für

beide Seiten die Gelegenheit, erste Kontakte zu

knüpfen und sich gegensei g zu beschnuppern.

Bei Unternehmen erfolgt die Gewinnung von

Azubis zu einem großen Anteil über Prak ka.

Grundsätzlich sollte gut überlegt sein, in welchem

Bereich man ein Schülerprak kum absolvieren

möchte. Es wäre eine vergebene Chance für die

spätere Berufswahl, aus Bequemlichkeit das

Erstbeste zu nehmen. Wer noch keine klaren

Vorstellungen hat, sollte vor Ort bei der

Arbeitsagentur oder im Internet einen

Berufseignungstest machen. Zudem bieten der

Prak kumsguide der IHK Trier und der IHK

Ratgeber „Schule – und was dann?“

Unterstützung bei der beruflichen Orien erung.

Mit dem neuen digitalen Ausbildungsatlas der

IHK Trier und HWK Trier können Schüler

herausfinden, welche Ausbildungsbetriebe es in

ihrer Umgebung gibt und welche Berufe dort

ausgebildet werden. Einfach unter

www.derausbildungsatlas.de

den Wunschort eingeben und im Umkreis nach

Unternehmen suchen.

Kontakt:

IHK Trier, Alexander Oster, Telefon: (06 51) 97 77-3 63, E-Mail: oster@trier.ihk.de

Text: IHK Trier

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Arten von Schülerprak ka:

1. Berufsorien ertes Schülerprak kum: Dauert in der Regel zwei bis drei Wochen und findet in der

regulären Schulzeit sta .

2. Freiwilliges Ferienprak kum: Hier kann in einem selbst gewählten Unternehmen mitgearbeitet

und hineingeschnuppert werden. Es handelt sich nicht um einen Ferienjob, daher sind solche

Prak ka normalerweise unbezahlt.

3. Fachprak kum: Müssen Schüler in einigen Bildungsgängen absolvieren. Diese können Tage,

Wochen oder Monate dauern. Ziel des Fachprak kums ist es, fachliche Kompetenzen zu stärken und

Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern zu knüpfen. Auch diese Prak ka werden in der Regel nicht

vergütet.

4. Praxistag: Förderschüler und Schüler mit dem Abschluss der Berufsreife gehen für mindestens ein

Schuljahr einen Tag pro Woche in ein Unternehmen und arbeiten dort mit. Über solche regelmäßigen

Praxistage sollen Schüler an die Arbeitswelt herangeführt werden. Außerdem bauen sie so Kontakte

zu einem Unternehmen auf. Im Idealfall bietet das Unternehmen nach dem Schulabschluss eine

Lehrstelle an.

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Zudem sind Fachkrä e im Handwerk stark

gefragt. Viele Betriebe suchen dringend

Auszubildende und gut qualifizierte

Mitarbeitende. Das bedeutet: Eine

abgeschlossene Ausbildung ist ein solides

Fundament für einen sicheren Arbeitsplatz – in

der Region ebenso wie deutschlandweit.

Das moderne Handwerk ist vielsei ger, als viele

denken. Es verbindet tradi onelles Können mit

neuen Technologien, Digitalisierung und

Nachhal gkeit. Wer technisches Interesse hat,

krea v ist oder gerne mit Menschen arbeitet,

findet im Handwerk viele spannende

Berufsfelder.

Eine Ausbildung im Handwerk ist heute so

wertvoll wie nie zuvor. In einer Zeit, in der sich

viele Berufe wandeln oder sogar verschwinden,

bietet das Handwerk jungen Menschen einen

sicheren, sinns enden und praxisnahen

Eins eg ins Berufsleben – mit echten

Zukun sperspek ven.

Wer sich für einen handwerklichen Beruf

entscheidet, wählt einen Weg, bei dem man am

Ende des Tages sieht, was man geleistet hat. Ob

ein neues Dach, ein maßgeschreinertes

Möbelstück, eine gelungene Friseurarbeit oder

die Installa on moderner Haustechnik – das

Ergebnis ist grei ar, sichtbar und nützlich. Das

Handwerk scha Werte und Lebensqualität – für

einzelne Menschen wie für die ganze

Gesellscha .

Ein besonders authen scher Einblick kommt von

Luke Hoffmann, Lehrling des Monats Mai 2025:

„Mein Tipp: Auf jeden Fall machen! Ich habe

selbst lange überlegt, welchen Weg ich gehen

soll – und bin sehr froh, mich für eine Ausbildung

im Handwerk entschieden zu haben. Fachkrä e

werden überall gesucht, man muss sich wirklich

keine Sorgen um die Zukun machen. Es macht

Spaß, ist abwechslungsreich – und es lohnt

sich!“

Und: Eine Ausbildung ist nur der Anfang. Mit

Weiterbildungen, dem Meisterbrief oder sogar

einem anschließenden Studium stehen viele

Wege offen – bis hin zur eigenen Betriebsgründung.

Nicht zuletzt bietet das Handwerk auch etwas,

das in der heu gen Berufswelt o fehlt: echte

Teamarbeit, direkte Kommunika on mit

Menschen und das Gefühl, mit der eigenen

Arbeit etwas Sinnvolles beizutragen.

Fazit:

Eine Ausbildung im Handwerk ist keine

Notlösung, sondern eine bewusste Entscheidung

für eine starke, vielsei ge und zukun ssichere

berufliche Lau ahn. Wer anpacken will,

Verantwortung übernehmen möchte und Freude

an prak schem Arbeiten hat, ist im Handwerk

genau rich g.

Text: Kreishandwerkerscha

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Schule - und was dann?

Ein Ratgeber für Schüler und Eltern

Welchen Beruf soll ich erlernen? Wer bildet mich

aus? Wie bewerbe ich mich rich g? Fragen über

Fragen: „Schule – und was dann?“, der IHK-

Ratgeber für Schüler und Eltern, gibt Antworten.

Hier gibt's jede Menge Infos und Tipps, damit die

(Berufs-)Wahl nicht zur Qual wird.

Der Ratgeber vermi elt dir und deinen Eltern

einen Überblick über Ausbildungsberufe in

Industrie, Handel und Dienstleistungen,

unterstützt dich mit Tipps zur Bewerbung und

gibt kompakte Infos zum dualen Studium, zu

Weiterbildungsmöglichkeiten und zu

Auslandsaufenthalten während der Ausbildung.

Hinzu kommen konkrete Ausbildungsangebote

von Unternehmen in der Region Trier.

Den Ratgeber gibt`s unter www.ihk-trier.de,

Suchbegriff: „Schule und was dann?“ zum

Download.

Eine gedruckte Version kann bei der IHK Trier

kostenlos bestellt werden.

Kontakt:

IHK Trier, Alexander Oster, (0651) 97 77-3 63, E-Mail: oster@trier.ihk.de

Text: IHK Trier

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Abenteuer Zukun !

Lebe dein Abenteuer mit unvergesslichen Momenten

Die Reise in dein Leben beginnt mit dem Blick in

den Spiegel. Er ist wie eine Landkarte, die dir

zeigt, wo du dich gut auskennst und welche Orte

neugierig machen.

Das Schönste an einer Reise ist die Vorfreude.

Informiere dich über die Möglichkeiten, sprich

mit anderen über deine Ziele und komm mit

möglichst vielen Menschen über dein „Reiseziel“

ins Gespräch.

Triff interessante Menschen und baue ein

Netzwerk aus Freunden und Experten auf, die

dich unterstützen und inspirieren.

Überlege dir möglichst konkret, was du in der

nächsten Zeit konkret tun willst, um deinem Ziel

näher zu kommen.

Das Felixianum bietet jungen Menschen zwischen

18 und 30 Jahren die Möglichkeit, gemeinsam

unterwegs zu sein.

Verschiedene Angebote begleiten deine Reise.

So kannst du dich ausprobieren, „Leuch ürme“

entdecken und deinem Kompass folgen.

„Das Jahr unterstützt mich darin, meinen eigenen

Weg zu finden, … Durch das Felixianum erlebe ich

Gemeinscha und erhalte eine Vielzahl an

Inspira on…“ sagt eine Teilnehmerin.

Informiere dich und komm mit uns ins Gespräch,

um zu schauen, was für dich passt:

www.felixianum.de.

Autor: Maik Bierau

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Wir sehen alles!

Mit einer MTR-Ausbildung behälst

du immer den Durchblick

Hast Du schon einmal vom Ausbildungsberuf

zur/m MTR gehört? Die Abkürzung steht für

Medizinische Technologen für Radiologie. Wenn

Dich Technik interessiert und du gleichermaßen

auch gerne mit Menschen zu tun hast, dann ist

diese Ausbildung vielleicht genau das Rich ge für

Dich!

Und seit wenigen Jahren ist die Ausbildung in der

Region noch a rak ver. Bis 2023 musstest Du für

den schulischen Teil deiner Ausbildung noch bis

nach Homburg, Mainz oder Neuwied pendeln.

Heute gibt es eine eigene MTR-Schule vom

Bildungsins tut der Barmherzigen Brüder Trier, in

der Du den theore schen Teil deiner Ausbildung

absolvierst.

Aber was genau erwartet Dich eigentlich in

diesem Ausbildungsberuf? Du arbeitest

selbstständig und bist nah an den Pa en nnen

und Pa enten sowie den Geräten für Diagnos k

und bildgesteuerter Therapie. Als MTR kommst

Du in der diagnos schen und interven onellen

Radiologie (Röntgen, DSA, CT und MRT) ebenso

zum Einsatz wie in der Nuklearmedizin und der

Strahlentherapie.

Um einen ersten Eindruck davon zu bekommen,

ob diese Ausbildung etwas für Dich sein kann,

solltest Du ein Prak kum in einer radiologischen

Abteilung absolvieren. Hier lernst Du den Beruf

kennen und bekommst einen Einblick, was Dich in

der Ausbildung und auch nach einem Abschluss

später erwartet.

Was Dich nach erfolgreicher Beendigung dieser

Ausbildung in jedem Fall erwartet, sind

hervorragende Jobperspek ven. Denn MTRs

werden in vielen Gesundheitseinrichtungen –

allen voran natürlich in Krankenhäusern, aber

auch von niedergelassenen Facharztpraxen –

händeringend gesucht.

Übrigens: Bereits im ersten Jahr erhältst Du eine

Ausbildungsvergütung von rund 1.365 Euro

monatlich.

Durch den medizintechnischen Fortschri

erlernst Du immer wieder Neues und

Spannendes, weshalb der Beruf interessant und

abwechslungsreich bleibt. Die insgesamt drei

Jahre dauernde Ausbildung vermi elt Dir viel

theore schen Background, aber schon nach den

ersten Wochen kommst Du auch prak sch zum

Einsatz.

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Autor: BBT-Gruppe


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Beruf mit Biss!

Zahnmedizinische/r

Fachangestellte/r

Du möchtest in einem Beruf arbeiten, der

direkten Kontakt zu Menschen bietet und

gleichzei g eine hohe Fachkompetenz erfordert?

Dann ist die Ausbildung zum Zahnmedizinischen

Fachangestellten (ZFA) genau das Rich ge für

dich!

Willkommen in Deinem Traumberuf!

Als Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r (ZFA)

erwartet Dich ein spannender,

abwechslungsreicher Berufsalltag mit echten

Aufs egschancen. Du arbeitest in Zahnarzt- oder

kieferorthopädischen Praxen sowie in

Zahnkliniken und bist für eine Vielzahl an

Aufgaben verantwortlich.

Der Beruf ist sehr vielsei g – kein Tag ist wie der

andere, denn jeder Pa ent ist einzigar g. Um als

ZFA erfolgreich zu sein, benö gst Du vor allem

Freude am Umgang mit Menschen, Interesse an

Medizin, handwerkliches Geschick und eine

große Por on Begeisterung. Mit Deiner

Ausbildung legst Du den Grundstein für eine

Karriere, die Dir zahlreiche

Entwicklungsmöglichkeiten bietet.

bei Abitur oder einer abgeschlossenen

Berufsausbildung um bis zu ein Jahr verkürzt

werden. Besonders gute Leistungen während der

Ausbildung ermöglichen zudem ein Vorziehen der

Abschlussprüfung. Ab dem zweiten

Ausbildungsjahr liegt der Schwerpunkt auf der

fachspezifischen Ausbildung, die dich intensiv auf

die verschiedenen Bereiche der Zahnmedizin

vorbereitet. Die Ausbildung erfolgt dual, das

heißt, du lernst sowohl in einer Zahnarztpraxis als

auch in der Berufsschule und wirst so praxisnah

und theore sch umfassend ausgebildet.

In der Ausbildung zur Zahnmedizinischen

Fachangestellten (ZFA) lernst du alles, was du für

die Assistenz bei zahnmedizinischen

Behandlungen, die Pa entenbetreuung und die

Praxisorganisa on benö gst. Du wirst im Umgang

mit modernen Geräten, den Hygienestandards

und der Praxisverwaltung geschult. Die

Ausbildung dauert in der Regel 3 Jahre, kann aber

Lust auf eine spannende und vielsei ge

Ausbildung und gute Übernahmechancen?

Werde Teil eines wich gen Teams, das die

Grundlage für gesunde Zähne und das

Wohlbefinden der Pa enten scha !

Werde Teil unseres Gesundheitswesens –

werde ZFA!

Text: Bezirkszahnärztekammer, Foto: PrivatBewirb dich jetzt!

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Aufgaben und Arbeitsbedingungen

in der Ausbildung:

!

• A rak ve Arbeitszeiten

• Arbeiten in ne en Praxisteams

• Zahnmedizinische Assistenz

• Verwaltung und Organisa on

• Prophylaxe und Präven on

• Klinische Diagnos k und Therapie

• Erste-Hilfe und No allmanagement

• Rechtliche Grundlagen

• Kommunika on mit Pa enten und

Teamkoordina on

Zusatzqualifika on:

• Zahnmedizinische/r Prophylaxeassistent/in

• Zahnmedizinische/r Verwaltungsassistent/in

• Zahnmedizinische/r Fachassistent/in

• Dentalhygieniker/in

Anschließendes Studium der Zahnmedizin

ohne Abitur möglich

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Karriere:

ZFA mit Zusatzqualifika on; Praxismanager/in;

Zahnmedizinische/r Fachwirt/in

Bildungsweg:

Duale Ausbildung

Du hast Fragen zur Ausbildung als ZFA?

Als zuständiger Ansprechpartner steht Dir die

Bezirkszahnärztekammer (BZK) Trier

gerne zur Seite.

Ornkunya Udomphol

Eine ZFA erzählt

von ihrem Beruf:

„Als Zahnmedizinische Fachangestellte bin ich

mit Leidenscha und Engagement in meinem

Beruf. Für mich geht es nicht nur um die

fachliche Arbeit, sondern vor allem um die

Menschen, denen ich täglich begegne. Ich

finde es besonders wich g, den Pa enten

zuzuhören, ihre Ängste und Sorgen ernst zu

nehmen und ihnen ein Gefühl der Sicherheit

zu geben. Gerade bei Angstpa enten lege ich

großen Wert darauf, dass sie sich entspannen

können und Vertrauen in die Behandlung

fassen.

Jeder Tag bringt Herausforderungen und

abwechslungsreiche Aufgaben. Diese

Vielsei gkeit gefällt mir besonders, ebenso

wie die ständige Möglichkeit, dazuzulernen,

sei es durch neue Techniken oder durch

Fortbildungen.

Die Mischung aus Präzision, Kommunika on

und schnellem Handeln macht die Arbeit

spannend und gibt mir das Gefühl, einen

wich gen Beitrag zu leisten. Wenn ich am

Ende des Tages nach Hause gehe, weiß ich,

dass ich sowohl für die Praxis als auch für die

Pa enten etwas Gutes getan habe.“

Melde dich einfach via E-Mail an

info@bzk-trier.de oder telefonisch unter

0651-9998580.

Wir beantworten Dir gerne alle Fragen zur

Ausbildung, Deinem zukün igen

Traumberuf und dem genauen Ablauf.

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Die Heilerziehungspflege

Heilerziehungspfleger/innen sind für die pädagogische,

lebensprak sche und pflegerische Unterstützung von

Menschen mit Behinderung zuständig. Sie begleiten die

zu Betreuenden sta onär und ambulant bei der

Bewäl gung ihres Alltags.

Zielsetzung – Dauer – Organisa on der Ausbildung

In der Fachrichtung Heilerziehungspflege werden die

Auszubildenden befähigt, eigenverantwortlich

Menschen, deren soziale Integra on durch

Beeinträch gungen oder Behinderungen gefährdet

oder erschwert ist, zu begleiten, zu betreuen und zu

pflegen. Darüber hinaus lernen sie die

Persönlichkeitsentwicklung, Bildung, Sozialisa on und

Rehabilita on der zu Betreuenden zu fördern.

Die Ausbildung dauert insgesamt drei Jahre und besteht

aus einem theore schen und prak schen Teil. Zwei

Tage in der Woche lernst du in einer Fachschule alles

zur Theorie, die anderen drei Tage verbringst du in

deinem Ausbildungsbetrieb und bekommst dort alle

prak schen Kenntnisse vermi elt.

Zum prak schen Teil deiner Ausbildung gehören auch

Prak ka, die du in einer geeigneten Einrichtung der

Behindertenhilfe ableisten kannst. Hierzu gehören

beispielsweise Beratungsstellen zur Früherkennung von

Behinderungen, Tagesstä en für Behinderte oder

integra ve Kindertagesstä en.

Aufnahmevoraussetzungen

1. Sekundarabschluss I und

a) Abschluss einer mindestens zweijährigen

Berufsausbildung (hier zählt z.B. die Sozialassistenz-

Ausbildung

b) mindestens dreijährige hauptamtliche einschlägige

Tä gkeit

c) mindestens dreijährige Führen eines

Familienhaushaltes mit mindestens einem

minderjährigen Kind

2. allgemeine Hochschulreife und eine mindestens

viermona ge einschlägige prak sche Tä gkeit

Oder der schulische Teil der Fachhochschulreife in

Verbindung mit einer mindestens zwölfmona gen

einschlägigen prak schen Tä gkeit (z.B. 12 Jahre

Gymnasium + FSJ oder BFD)

Abschlussprüfung - Abschlusszeugnis

Zum Ende deiner dreijährigen Ausbildung absolvierst

Du eine Abschlussprüfung. Im Abschlusszeugnis findest

Du dann die Noten für Deine Leistungen in der

Ausbildungsstä e sowie die Note aus deinem

Abschlussprojekt. Besteht du die Prüfung, darfst du dich

als „Staatlich anerkannte/r Heilerziehungspfleger/in“

bezeichnen.

Ausbildungsbeginn

In der Regel beginnt die Ausbildung zum 01. August

eines jeden Jahres. Der Auszubildende muss sich

parallel an einer Fachschule für Heilerziehungspflege

und einer Einrichtung für die prak sche Ausbildung

bewerben.

Text: BBT-Gruppe

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Deine Karriere in der Pflege

Die generalis sche

Pflegeausbildung

Seit dem 1. Januar 2020 gibt es eine interessante

Neuerung in der Pflegebranche: Die bisher

getrennten Ausbildungswege für Altenpflege,

Gesundheits- und Krankenpflege sowie

Kinderkrankenpflege wurden zu einer gemeinsamen

Ausbildung zusammengeführt.

Diese „generalis sche Pflegeausbildung“ bereitet

dich darauf vor, in unterschiedlichen Bereichen der

Pflege zu arbeiten – sowohl im Krankenhaus als auch

in der Altenpflege.

Warum das so cool ist?

Du hast die Freiheit, nach deiner Ausbildung in

verschiedenen Pflegebereichen zu arbeiten. Ob in

einem Krankenhaus, einer Altenpflegeeinrichtung

oder in der ambulanten Pflege – dir stehen viele

Türen offen!

So läu es ab:

In den ersten beiden Jahren ist die Ausbildung

allgemein und deckt alle Bereiche der Pflege ab. Du

wirst sowohl in der Altenpflege als auch in der

Krankenpflege und Kinderkrankenpflege ausgebildet.

Wo genau hier dein Schwerpunkt in der Ausbildung

liegt, entscheidet sich bereits mit der Wahl des

Ausbildungsbetriebes.

Was brauchst du für den Eins eg?

Für die Ausbildung benö gst du entweder den

Schulabschluss der Mi leren Reife oder einen

gleichwer gen Abschluss. Besitzt du den Abschluss

der Berufsreife, so kannst du den Umweg über die

einjährige Ausbildung zum/r Krankenpflegehelfer/in

nehmen. Anschließend hast du die Möglichkeit die

dreijährige generalis sche Pflegeausbildung direkt

dranzuhängen.

Die Ausbildung: Flexibilität und Vielfalt

Die Ausbildung dauert drei Jahre und kombiniert

theore sches Wissen mit viel prak scher Erfahrung.

Du wirst in deiner Ausbildungsstä e direkt mit den

Pa enten arbeiten und so die Pflege in der Praxis

erleben. Am Ende erhältst du den anerkannten

Berufs tel „Pflegefachfrau / Pflegefachmann“ – und

kannst mit einer staatlichen Prüfung zeigen, dass du

fit für den Job bist.

Und was kannst du danach machen?

Die Pflegeausbildung bietet dir nicht nur tolle

Eins egsmöglichkeiten, sondern auch viele Wege für

eine Weiterentwicklung. Du kannst dich weiter

spezialisieren, zum Beispiel in der Intensivpflege

oder in der Leitung von Pflegeeinrichtungen. Wenn

du Fragen zu den Perspek ven hast, kannst du dich

jederzeit in einer Pflegeeinrichtung oder einer

Pflegeschule beraten lassen, um noch mehr über

deine Möglichkeiten zu erfahren.

Autor: BBT-Gruppe

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Von Kopf bis Fuß

immer in Bewegung bleiben

Eine Ausbildung in der Physiotherapie

verspricht Heilung

Pa enten wieder zu möglichst vollständiger

Bewegungsfähigkeit in Alltag und Beruf zu verhelfen, ist

eine der Kernaufgaben der Physiotherapie. Ob nach

einem Beinbruch oder infolge einer rheuma schen

Erkrankung, im Nachgang zu einer orthopädischen OP

oder als Nachsorge eines Eingriffs am Herzen – das

physiotherapeu sche Leistungsspektrum ist fast immer

gefragt, wenn es um eine möglichst rasche und

dauerha e Genesung geht.

Entsprechend umfassend und vielfäl g ist die

Ausbildung, die sich in einen theore schen und

prak schen Unterricht gliedert. Neben dem fachlichen

Wissen, dass du während deiner dreijährigen

Ausbildung im theore schen Unterricht erlangst, wirst

du in der Praxis langsam an die Arbeit mit Pa enten

herangeführt.

Eine tägliche Gratwanderung, bei der ein ausgeprägtes

Einfühlungsvermögen absolut notwendig ist.

Unabhängig davon, ob man einen Pa enten auf Sta on

wieder auf die Beine hil oder einen ambulanten

Pa enten zur Mitarbeit anspornt – ohne ein Gespür für

Menschen geht es nicht.

Wenn Du mindestens einen Sekundarabschluss I

vorweisen kannst, Du Freude an der Arbeit im Team

hast und gleichzei g ein hohes Verantwortungsbewusstsein

für Dich und Deine Pa enten mitbringst,

dann ist diese Ausbildung zum/r Physiotherapeuten/-in

eine ernstha e Op on für Dich!

Schnell lernst du, dass jede Behandlung anders ist und

auf den Pa enten abges mmt werden muss. Genau das

macht den Beruf besonders vielfäl g und spannend und

erfordert gleichzei g auch ein hohes Maß an

Verantwortung.

Dass man ein gewisses Selbstbewusstsein braucht, um

in diesem Beruf zu arbeiten, liegt auf der Hand.

Schließlich geht es immer wieder auch darum, die

Pa enten zu mo vieren und zugleich nicht zu

überfordern. Andererseits bist du immer wieder auch

Kummerkasten und Mo vator.

Autor und Foto: BBT-Gruppe

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Finde deinen Traumjob im

Freiwilligendienst (FSJ/BFD)

Schule gescha – doch was nun? Ausbildung oder

Studium? Was, wenn du noch gar nicht weißt, was das

Rich ge für dich ist? Vielleicht willst du auch einfach

Wartezeit überbrücken oder suchst für dich einen

neuen Weg mit neuen Chancen?

Diese erste Entscheidung direkt nach der Schule ist

häufig gar nicht so leicht. Gerade, wenn du dir (noch)

nicht sicher bist, welcher Weg der rich ge für dich ist,

kann eine Entscheidung für die nächsten Jahre eine

echte Herausforderung sein.

Probier es doch einfach aus – in einem Freiwilligen

Sozialen Jahr (FSJ) oder einem Bundesfreiwilligendienst

(BFD). Hier kannst du dich beruflich orien eren,

Erfahrungen sammeln und ganz praxisnah viel Neues

für dich lernen. Du steigerst deine Chancen auf einen

Ausbildungs- oder Studienplatz und setzt dich

gleichzei g für andere Menschen ein.

Flexibler Eins eg - festes Taschengeld

Als Freiwillige*r arbeitest du zwischen 6 – 18 Monaten

in einer sozialen Einrichtung im Bistum Trier im

sozialen, pflegerischen oder kulturellen Bereich.

Konkret sind das Einsatzstellen wie z.B. Kindertagesstä

en, Einrichtungen für Menschen mit Beeinträch

gung, Krankenhäuser, Senioren- oder Pflegeeinrichtungen,

Ganztagsschulen, Jugendzentren sowie

Gemeinwesens- und Kulturprojekte. Du kannst sogar

ganz flexibel jeden Monat in einen Freiwilligendienst

einsteigen.

Am Ende des Monats erhältst du als Freiwillige*r ein

Taschengeld von ca. 350,-€. Deine Fahrtkosten werden

ersta et, dein Kindergeldanspruch bleibt bestehen und

die Sozialversicherungsbeiträge werden übernommen.

Sogar als prak scher Teil der Hochschulreife kann dein

Freiwilligendienst anerkannt werden.

Neue Orien erung für dich selbst

Neben der Arbeit in deiner Einsatzstelle erwarten dich

spannende Seminarwochen, die als fester Bestandteil

zu deinem Freiwilligendienst dazugehören. Bei einem

Jahr Freiwilligendienst sind das 5 Seminarwochen, in

denen du dich mit anderen Gleichaltrigen aus deiner

Region austauschen kannst. Auf den Seminaren habt ihr

Zeit euch kennenzulernen und Freundscha en zu

schließen, euch über eure Arbeit in der Einsatzstelle

auszutauschen und dabei voneinander zu lernen. Mit

welchen Themen ihr euch beschä igt? Die Themenschwerpunkte

für die einzelnen Seminarwochen wählt

ihr gemeinsam. Doch nicht nur das – es ist auch eine

Zeit, in der du dich selber besser kennenlernen kannst:

deine Stärken, Interessen und Ziele. Du kannst deine

Talente entdecken und diese mit deinen Ideen für deine

Zukun verbinden.

Erfüllende Tä gkeit im sozialen Bereich

Ein Freiwilligendienst ermöglicht dir nicht nur, dich

beruflich zu orien eren, sondern auch etwas Sinnvolles

zu tun. „Ein Freiwilligendienst bringt Menschen

zusammen“, erklärt die Bildungsreferen n Julia Gerz.

„Zu Menschen, die Hilfe brauchen, gehen Menschen,

die diese Hilfe gerne geben. Einsatzstellen, die Lust auf

frischen Wind haben erleben Freiwillige, die Ideen und

Energie einbringen. Die einen erfahren Unterstützung,

die anderen viel über sich selbst und das Leben. Beide

Seiten lernen, sich auf Neues einzulassen; am Ende ist

es ein Gewinn für Alle.“

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„Durch meinen Freiwilligendienst kann ich etwas an die

Gesellscha zurückgeben und für Kinder Angebote

schaffen, die ich früher selbst toll fand. Wenn die Kinder

im Jugendzentrum uns kennenlernen, man ihre

Bezugsperson wird, wenn sie beginnen, dir zu vertrauen

und du merkst, dass du ihnen helfen und etwas in

ihrem Leben verändern kannst, gerade dann macht die

Arbeit Spaß.”

Jule Krieg, Freiwilligendienst im Jugendzentrum

Mergener Hof in Trier

… oder doch ins Ausland?

Zu den Sozialen Lerndiensten gehören auch die Sozialen

Friedensdienste im Ausland (SoFiA e.V.). Jedes Jahr

entsendet SoFiA Freiwillige für ein Jahr in verschiedene

soziale Projekte nach Lateinamerika, Asien, Afrika und

Europa. Dabei ist SoFiA kein Entwicklungshilfeprojekt im

klassischen Sinne. „Es ist uns ein großes Anliegen, dass

die Freiwilligen gut auf ihren Freiwilligendienst

vorbereitet und während des Dienstes intensiv sowohl

von unseren Partnerorganisa onen vor Ort als auch von

uns aus Deutschland begleitet werden“, betont die

Bildungsreferen n Judith Weyand. Vielmehr kann ein

solcher Freiwilligendienst als Lerndienst beschrieben

werden, der den Freiwilligen durch einen persönlichen

Beitrag zur Völkerverständigung neue Perspek ven für

das eigene Leben eröffnet. „Aus diesem Grund schauen

wir genau, wer zu welcher Einsatzstelle passt“.

Interessiert?

Mehr Informa onen erhältst du unter

www.soziale-lerndienste.de, bzw. www.sofia-trier.de.

Dort findest du einen Überblick über unsere

verschiedenen Einsatzstellen, außerdem

Erfahrungsberichte von aktuellen und ehemaligen

Freiwilligen im Inland oder Ausland.

Schau auch auf unserem Instagram-Kanal

@sozialelerndienste_sofia_trier vorbei.

Was ist ein Freiwilligendienst?

Was machen Freiwillige?

Und wie funk oniert das?

Auf unserer Website findest du dazu

ein kurzes Erklär-Video

„Ich habe in Bolivien

so viel Fe gegessen,

so viele Küsschen bekommen,

so lange ohne Strom gelebt,

so o kein Wasser gehabt,

so viele Stunden im Bus gesessen,

so o über Sexualität geredet,

so viel Durchfall gehabt,

so viele tradi onelle Tänze gelernt,

so viel Hähnchen gegessen,

so lus g und schlecht Tischfußball gespielt,

so viel gestrickt und gehäkelt,

so viele Riten und Tradi onen kennengelernt,

so viele Sterne gesehen,

so viel Kultur erlebt,

so viel Armut gesehen,

so wenig gesprochen,

so viel geweint,

so intensiv Glück erlebt,

Wie noch nie in meinem Leben.“

Lucie Ohlemann, Freiwilligendienst

in einem Internat in Bolivien

Autorin: Julia Gerz, Foto: Victor Beusch

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Die Stellenangebote der Firmen auf einen Blick

FIRMA

AlphaBau S.à r.l.

Auto Demary

Autohaus Eifel Mosel GmbH Bitburg

Autohaus Müller GmbH & Co KG

Autohaus Schaal GmbH

SEITE

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B2 Zahntechnik GmbH

Baukeramik Wedekind GmbH

BCM GmbH

Becker + Michels GmbH

BEGA-Steuerberatungsgesellschaft mbH

Bezirkszahnärztekammer Trier

Bildungsinstitut der Barmherzigen Brüder Trier

Bildungszentrum für Berufe im Gesundheits- und Sozialwesen Eifel-Mosel

Bischöfliches Generalvikariat Trier

BTS Befestigungselemente Technik GmbH

Bundesagentur für Arbeit

BÜS - Bürgerservice gGmbH

BÜS - Bürgerservice gGmbH

BWV Rhemo Steuerberatung GmbH

Caritasverband Mosel-Eifel-Hunsrück e.V.

Caritasverband Westeifel e.V.

Christoph Schnorpfeil GmbH & Co. KG

Club Aktiv Stiftung

Dachser Luxembourg Sàrl

DHL Freight GmbH

Die Kanter & Schlosser Metallgesellschaft m.b.H

dm-drogerie markt GmbH + Co.KG

Dr. Oetker Tiefkühlprodukte KG Wittlich

Eimo Elektrotechnik GmbH

Elektro Bloeck GmbH

Elektro Weber GmbH

Eltra Elektromaschinen und Transformatorenbau GmbH

Endter SinterTechnics GmbH & Co.KG

Euro Akademie Trier

Felixianum

Franz Lehnen GmbH & Co.KG

Fußorthopädie Christian Scheidt UG

Goodyear Dunlop Tires Germany GmbH

Heintz van Landewyck GmbH

Hermann Köppen Ing.-Bau GmbH & Co. KG

Hochwald Foods GmbH

IKK Südwest

Innung Metall Trier

Jam Software GmbH

Jegen Steuerberatungsgesellschaft mbH

Johann Energie GmbH

Josef Lubig GmbH

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kanalprofi GmbH

KarriereCenter der Bundeswehr Mainz

Kersting Das Sanitätshaus

Klaus Borne Türenfabrik GmbH & Ko KG

Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen gGmbH

Köhl energy s.à r.l. power distribution systems

Köhl GmbH

Köhl Maschinenbau AG

Kreishandwerkerschaft MEHR

Kreishandwerkerschaft Trier-Saarburg

Kreiskrankenhaus St. Franziskus

Kreissparkasse Bitburg-Prüm

Kreissparkasse Vulkaneifel

Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm

Kunstgießerei Plein GmbH

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Die Stellenangebote der Firmen auf einen Blick

FIRMA

L. Elenz GmbH & Co.KG

Lebenshilfe Trier e.V.

Lebenshilfe Trier-Saarburg e.V.

Leyendecker Holzland GmbH & Co. KG

SEITE

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MAN Truck & Bus Deutschland GmbH

Matheus Industrie-Automation GmbH

Merbag Trier GmbH

Michels Wohlfühlhotel & Restaurant

Möbelhaus Thiex GmbH

MSR GmbH

Natursteine Metz GbR

Natus GmbH & Co. KG

New Lift Service Center GmbH

Notar JR Dr. Dempfle + Dr. Steinhauer

Notarkammer Koblenz

Otto Hofstetter S.A

Parts Europe GmbH

Peki GmbH

Peter Herres Wein- und Sektkellerei GmbH

Proxxon GmbH

PSA Technology GmbH

Radiologie Wittlich/Daun

Raiffeisen Rhein-Ahr-Eifel Handelsgesellschaft mbH

Regionalmarke EIFEL GmbH

Residenz am Zuckerberg gGmbH

Roman Wagner Hörgeräte GmbH

Saar-Mosel Werke AöR

Schneider & Lieser GmbH + Co.KG

Schoenergie GmbH

Seniorenhaus Zur Buche Konz

Siegenia Gruppe Verwaltungs-GmbH

Smurfit Westrock Trier GmbH

Solid Bau GmbH

Soziale Lerndienste im Bistum Trier

Spaetgens Rechtsanwälte PartGmbB

Sparkasse Trier

Sporthotel Grafenwald

Steffen Holzbau s.a

Steil Kranarbeiten GmbH & Co.KG

SWT Stadtwerke Trier Versorgungs-GmbH

Tarkett Holding GmbH

Theo Steil GmbH Schrott- und Metallgroßhandel

Thome Bormann GmbH

Tri-Sign Druck- und Webestudio

TS Verbindungsteile GmbH

Unilux GmbH

Verbandsgemeindeverwaltung Konz

Verbundkrankenhaus Bernkastel/ Wittlich

Volksbanken Raiffeisenbanken in der Region Trier

Wadle GmbH & Co.KG

Weiland HTS GmbH

Weiler-Bau GmbH & CO. KG

Westnetz GmbH

Witte Bitburg GmbH

Zweckverband Wasserversorgung Eifel-Mosel

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