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Outdoormarkt_2026_01

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TITELTHEMA

von Preen (Intersport Deutschland e.G.) und Arnaud Sauret

(Decathlon Deutschland) – rückte die Messe gezielt die Bedürfnisse

des Handels in den Mittelpunkt. Die Kombination

aus strukturierter Hallenplanung und fokussierten Veranstaltungen

ermöglichte es Entscheidern von etablierten Marken,

aufstrebenden Newcomern und Händlern, sich zu vernetzen,

Zukunftsthemen zu diskutieren und gemeinsame Strategien

zu entwickeln. Dieser Ansatz fand große Resonanz und verdeutlichte,

dass die ISPO auch als Plattform für Retail und

Business-Entscheidungen unverzichtbar ist.

Innovationsmotor

Mit 120 teilnehmenden Start-ups erreichte die ISPO 2025

eine Bestmarke. Die jungen Unternehmen präsentierten

eine beeindruckende Bandbreite an Innovationen: von

mobilen Eisbädern über nachhaltige Materialien bis hin zu

funktionaler Gaming-Kleidung. Die Founders Fight Night

und der ISPO Award setzten zusätzliche Impulse, indem sie

besonders kreative und disruptive Lösungen prämieren. Die

Gewinner wurden von der Branche gefeiert, und ihr Erfolg

zeigt, wie Start-ups den Markt aktiv gestalten.

Die Vielfalt der Innovationen machte deutlich, dass

junge Unternehmen wichtige Impulse für Wachstum und

Weiterentwicklung liefern. Sie tragen dazu bei, dass sich

etablierte Marken und der Handel kontinuierlich anpassen

und neue Geschäftsmodelle prüfen. Start-ups sind damit

nicht nur Trendsetter, sondern auch zentrale Treiber der

Transformation im Sportmarkt.

Verantwortung und strategische Ausrichtung

Ein inhaltliches Highlight der Messe

war das segmentübergreifende Executive

Panel mit Tim Selby (Merrell),

Christoph Engl (Oberalp), Astrid

Thams Labayen (Hexagon Cup)

und Marc-Ivar Magnus (WFSGI).

Diskutiert wurde, wie globale politische und wirtschaftliche

Veränderungen, wie Zollstreits und Handelsbarrieren, die

Sportindustrie beeinflussen. Gleichzeitig wurden Strategien

entwickelt, um Sport zugänglicher

zu machen und Gesundheitsrisiken

durch Inaktivität zu reduzieren.

Die Diskussion zeigte: Die Branche

übernimmt Verantwortung und

denkt ihre Rolle über reine Produktentwicklung

hinaus.

Vor diesem Hintergrund verlieh

die ISPO den ISPO-Cup 2025 an Triathletin Laura Philipp,

die seit Jahren zur Weltspitze gehört. Philipp ist Vorbild in

den Bereichen Female Performance, mentale Gesundheit

und Empowerment und verbindet

Leistungssport mit unternehmerischem

Denken. Die Auszeichnung

unterstreicht zentrale Werte

der Branche: Eigenständigkeit,

Leistungsbereitschaft und gesellschaftliches

Engagement. Sie

zeigt, dass Spitzensport und unternehmerisches

Handeln miteinander

verbunden werden können und dass individuelle Leistung

Inspiration für die gesamte Branche sein kann.

Schritt nach Amsterdam

Die ISPO 2025 hat gezeigt, dass Transformation und

Weiterentwicklung für die Sportartikelindustrie essenziell

sind. Basierend auf diesen Erkenntnissen wird die Messe

2026 strategisch neu ausgerichtet. Im Rahmen eines Joint

Ventures zwischen der Messe München und der Raccoon

Danke an das gesamte ISPO-Team, das über die

Jahre immer wieder einen tollen Job gemacht hat.

Wir sind gespannt, wie es weitergeht.

Kai Schmidt, eastside communications

ISPO 2025 war mehr als ein abschließendes

Kapitel in München. Es hat mich daran erinnert,

was diese Branche wirklich bewegt: Menschen

mit Herz, Mut und einer echten Bereitschaft,

das Nächste zu gestalten.

Reiner Gerstner, Berater

Mein Feed war voller Storys und Emotions:

großartige Reflexionen, ein wenig Selbstbeweihräucherung

und einige herzliche Abschiede … Ich

bin dankbar für jahrzehntelange Freundschaften.

Ich weiß, wie viel Glück ich habe. Ich freue mich

darauf, mich woanders wieder zu treffen.

Matthias Aßmann, Mandel Media

Media Group zieht die Messe erstmals nach Amsterdam.

Vom 3. bis 5. November 2026 öffnet sie auf dem RAI-Gelände

ihre Tore – zeitlich früher, in einem neuen urbanen

Umfeld und mit internationaler Ausrichtung. Der Umzug

nach Amsterdam bietet zahlreiche

Vorteile: eine bessere internationale

Erreichbarkeit, ein städtisches

Umfeld, das Networking erleichtert,

sowie ein flexibleres Messeformat,

das Fachbesucher, Marken, Händler

und Endverbraucher gleichermaßen anspricht. Neben

klassischen Messeflächen wird die ISPO interaktive Inhalte,

kuratierte Formate und Netzwerkmöglichkeiten bieten. Die

Branche erhält so die Gelegenheit,

Trends frühzeitig zu erkennen, Innovationen

zu testen und Geschäftsbeziehungen

über Ländergrenzen

hinweg zu stärken.

Mit dem Schritt nach Amsterdam

verbindet die ISPO Kontinuität mit

Innovation: Die Messe bleibt Plattform

für Retail, Start-ups, Marken und Handel, öffnet gleichzeitig

aber neue Horizonte. Sie schafft eine Brücke zwischen

bewährter Tradition in München und den Anforderungen

eines modernen, internationalen

Messeformats. Die ISPO 2026 signalisiert

damit, dass die Sportbranche

in einer dynamischen, globalisierten

Welt auf neue Herausforderungen

vorbereitet ist, sich transformiert

und gleichzeitig Chancen nutzt, um

Wachstum und nachhaltige Entwicklungen

zu fördern.

Die Erfahrungen und Impulse der letzten Münchener Ausgabe

zeigen, dass die Messe mehr als ein reiner Handelsplatz

ist: Sie ist Ort des Austauschs, der Inspiration und der

strategischen Diskussion. Die Transformation der ISPO ist

damit nicht nur räumlich, sondern auch inhaltlich ein bedeutender

Schritt, der die Messe zukunftsfähig macht und die

gesamte Sportbranche aktiv mitgestalten lässt.

www.ispo.com

Ab 2026 zieht es

die Besucher der

Fachmesse nach

Amsterdam.

www.outdoormarkt.com 01/2026 5

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