Hänicher Bote | Januar-Ausgabe 2026
Hänicher Bote | Januar-Ausgabe 2026
Hänicher Bote | Januar-Ausgabe 2026
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Mit Bekanntmachungen der Stadt Gräfenhainichen | 13. Jahrgang | Nummer 1 | 21. Januar 2026
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Hänicher
heimatverbunden l informativ kritischBote
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Bote
HERR DER LÜFTE –
Matthias Klimke ist Weltmeister
im Indoor-Drachenfliegen.
Wir stellen den
Gräfenhainichener einmal
vor. Seite 16
START IN 2026 – Minister
Sven Schulze sprach
auf dem Neujahrs empfang
der MIT Wittenberg in
Gräfenhainichen einige
Grußworte. Seite 2
BUDENZAUBER – Partizan
Tornau siegte beim
Mitternachtsturnier. Über
den Erlös konnten sich
abermals zwei Schulen
freuen. Seite 17
Bauarbeiten an GWG-Objekten
Zweiter Bauabschnitt: Doppelbungalow entsteht in Kürze
Auf der eingezäunten Freifläche wird bald gebaut.
(Gräfenhainichen/HäBo/db). Seit
einiger Zeit ist in der Gräfenhaini-
chener Gartenstraße die restliche
Freifläche des im Jahre 2007 ab-
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Nummern 96 bis 103 (zwischen
dem ersten Doppelbungalow, der
Kindertagesstätte „Sonnenblume“
sowie der Musikschule) eingezäunt.
Damals wichen in diesem Bereich
80 Wohneinheiten (WE). Hier wird
die Gräfenhainicher Wohnungsgesellschaft
mbH (GWG) in Kürze mit
dem zweiten Bauabschnitt „Doppelbungalow
Gartenstraße 102 + 102a“
beginnen. Es wird mit einer Bauzeit
von vier Monaten gerechnet. Danach
sind noch zwei Monate für die
Außengestaltung und unvorhergesehene
Verzögerungen einkalkuliert.
Insgesamt wird damit gerechnet,
so war vom GWG-Geschäftsführer
Tobias Bommert zu erfahren, dass
das Gebäude Ende des Jahres bezugsfertig
ist.
Im Gegensatz zu dem bereits gebauten
Doppelbungalow bietet der
jetzige Neubau zwei Wohneinheiten
in unterschiedlichen Größen und
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von rund 86 Quadratmetern
und ein 4-Raum-Bungalow mit einer
Wohnfläche von etwa 112 Quadratmetern
entstehen. Derzeit gibt es eine
Interessentenliste, in der man sich
noch eintragen lassen kann.
Als weitere Baumaßnahmen wird
die GWG in diesem Jahr auch noch
in der Gartenstraße 14 bis 19 die
obersten Etagen zurückbauen, um
danach den verbliebenen Wohnblock
zu sanieren. Ähnlich verhält sich das
auch in der Gartenstraße 76 bis 83.
Hier werden die oberen zwei Etagen
zurückgebaut und im Anschluss daran
das Dach erneuert.
Wir wärmen Sie auf!
2 AUS GRÄFENHAINICHEN UND UMGEBUNG
(Gräfenhainichen/HäBo/db). Seit
30 Jahren lädt die Mittelstands- und
Wirtschaftsunion Wittenberg (MIT)
nun schon traditionell am 6. Januar,
dem Dreikönigstag, Gäste aus Wirtschaft,
Politik und Ehrenamt zum
Neujahrsempfang ein. In diesem
Jahr konnte der MIT-Vorsitzende
Harald Kremer den Minister für
Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft
und Forsten und CDU-Spitzenkandidat
für die kommende
Landtagswahl in Sachsen-Anhalt,
Sven Schulze, in der Gräfenhainichener
Paul-Gerhardt-Kapelle als
Ehrengast begrüßen.
In seiner Rede betrachtete Kremer
die aktuelle Welt und Klimapolitik.
Bei dieser mahnte er zum Beispiel
an, ob denn Deutschland als Vorreiter
nicht einmal anhalten und schauen
sollte, wer oder ob uns überhaupt
einer folgt. So will Indien 2070,
China 2060 und die EU insgesamt
2050, Deutschland aber schon im
Jahr 2045 klimaneutral werden.
Aber auch in der Weltpolitik sei
es im letzten Jahr alles andere als
ruhig, eher turbulent gewesen. Es
zeigte sich wieder einmal, dass man
sich zumindest die Weltpolitik be-
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Minister Sven Schulze nimmt sich Bürokratieabbau vor
MIT-Vorsitzender Harald Kremer (r.) begrüßte die Besucher.
treffend auf nichts verlassen könne.
Außer auf zwei Sachen: „Putin will
unsere Demokratie destabilisieren,
Trump die europäische Wirtschaft“.
Von der Landesregierung erbat sich
Kremer einen Gesetzesentwurf für
ein Planungsbeschleunigungsgesetz
für alle öffentlichen Aufträge. Dieses
müsse vor allem darauf abzielen,
die Dauer von Planungs-, Genehmigungs-
und Vergabeverfahren bei
öffentlichen Bauinfrastruktur- und
IT-Projekten zu verkürzen, damit
vor dem Hintergrund der zugesagten
Investitionsmittel des Bundes die
Effizienz beim staatlichen Handeln
erhöht, die Investitionen so schneller
wirksam und die Wettbewerbsfähigkeit
des Landes gestärkt werden.
Die öffentliche Hand stehe vor der
Herausforderung, notwendige Investitionen
in Infrastruktur, Digitalisierung,
Bildung und Klimaschutz
zügig umzusetzen. Momentan dauern
aber Planungs- und Genehmigungsverfahren
oft mehrere Jahre,
was zu Verzögerungen, Kostensteigerungen
und Vertrauensverlust in
staatliches Handeln führe. Hinzu
kommen Einspruchsfristen, die
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Investitionsstandort immer mehr
lahmlegen.
Minister Schulze nahm das Thema
auf und versuchte
sich in
seinem Grußwort
in einer
Antwort. So solle
der Bürokratieabbau
in Angriff
genommen
werden, indem
man die Vergabemodalitäten
für kommunale
Bauvorhaben
entschlackt. So
könnten Aufträge
von bis zu
100.000 Euro
direkt vergeben
werden, ohne
große Vergaberegeln beachten zu
müssen. Hinzu kommt, dass Sachsen-Anhalt
das einzige Bundesland
sei, in welchem das Sondervermögen
an die Kommunen heruntergereicht
werde. 60 Prozent des Sondervermögens
werden laut Schulze direkt den
Kommunen zur Verfügung gestellt.
„Weil wir glauben, dass das Geld in
Minister Sven Schulze sprach zu den
Gästen.
Fotos: (HäBo) Bebber
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den Kommunen nicht nur am besten
aufgehoben ist, sondern am sinnvollsten
und effektivsten eingesetzt
werden kann.“
Mit dem Bürokratieabbau
gelinge
das nicht
nur den Kommunen,
auch
der Mittelstand
w ü r d e d a m i t
entlastet. Diese
These aufgreifend
wünschte
Gräfenhainichens
Bürgermeister
Enrico
Schilling (CDU)
zu Beginn seines
Grußwortes allen
Anwesenden
nicht nur „Gesundheit,
sondern auch den Mut
und die Kraft, um das zu tun, was
notwendig ist, sowie ausreichend
Zeit, zu tun, was schön ist.“ Er richtete
aber auch den Blick zurück und
fand, dass das Jahr 2025 ein sehr
gutes und erfolgreiches Jahr für die
Stadt war. So sei es unter anderem
gelungen, das Kraftwerk als Industriedenkmal
und Wahrzeichen
von Zschornewitz wieder für die
Öffentlichkeit begehbar zu machen.
Vor allem hob er das ehrenamtliche
Engagement der Bürger hervor, wovon
die Stadt nicht nur lebe und ohne
es viele Dinge auch nicht möglich
gewesen wären.
Schilling ist den Bürgern dafür sehr
dankbar und verbindet das für 2026
mit dem Wunsch an die Gesellschaft,
dass der Gedanke des Mitmachens
und Anpackens und des Mitgestaltens
noch viel mehr in den Vordergrund
tritt. Er bedankte sich aber auch ausdrücklich
bei den verantwortungsvoll
agierenden Ortschafts- und Stadträten,
die gemeinsam ein Klima des
Dialogs pflegen und im Zweifelsfall
auch mal zu Kompromissen bereit
seien. So ließe sich voll Zuversicht
in die Zukunft blicken, um die zahlreichen
anstehenden Aufgaben zu
bewältigen.
21. Januar 2026
Hänicher Bote
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„Ärger mit dem Chef“?
§
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3
Ehrenamtspreis der Landtags-Fraktion „Die Linke“
Renate Bauer in Magdeburg geehrt
(Magdeburg/Gräfenhainichen/HäBo/
db). Im Vorfeld des
Internationalen Tags
des Ehrenamts am 5.
Dezember hatte die
Fraktion „Die Linke“
im Landtag von
Sachsen-Anhalt wieder
zahlreiche ehrenamtlich
engagierte Bürger
zu ihrer jährlichen Ehrenamtsgala
ins Restaurant
des Landtags
von Sachsen-Anhalt
am Magdeburger Domplatz eingeladen.
Bei dieser Veranstaltung
wurden Bürgerinnen und Bürger für
ihr herausragendes Engagement in
der Zivilgesellschaft und Demokratie
gewürdigt.
Die Fraktion nutzt dieses Format
regelmäßig, um die Bedeutung des
ehrenamtlichen Einsatzes für den
gesellschaftlichen Zusammenhalt
hervorzuheben und ist überzeugt:
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Redaktion: Dietmar Bebber (db)
Kevin Phillipp (kp)
ViSdP: Alexander Schütz (as)
Layout: Anja Sambale
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Erscheinungsweise:
einmal im Monat
mittwochs
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und Redaktion übernimmt der Verlag
keine Gewähr, für unverlangt eingesandtes
Material keine Haftung. In
Leserbriefen geäußerte Meinungen
müssen nicht mit jener der Redaktion
übereinstimmen.
Redaktionsschluss
für den nächsten HäBo ist der 12.02.,
Erscheinung der 18.02.
demokratische Zivilgesellschaft
im Land von
existentieller Bedeutung.
Ob im Sportverein
oder der Freiwilligen
Feuerwehr, ob im Kulturverein,
in der Demokratiebildung
oder
im Kleingartenverein:
Ehrenamt ist der Kitt
unserer Gesellschaft“.
Aus Gräfenhainichen
war Renate Bauer eingeladen,
die in mehr
als zehn Vereinen nicht
nur Mitglied ist, sondern sich in diesen
auch ehrenamtlich betätigt. Ob
im Ferropolis Förderverein oder bei
der IG „offen. bunt. anders.“, um nur
zwei zu nennen, engagiert sie sich seit
Jahren. Dafür erhielt sie bei dieser
Veranstaltung den Ehrenamtspreis
in Würdigung ihres Engagements
überreicht.
Als Ehrengast war der Astrophysiker
und Wissenschaftsjournalist Harald
Lesch eingeladen, der zudem einen
großartigen Vortrag hielt und danach
für eine rege Diskussionsrunde
zur Verfügung stand. Musikalisch
begleitet wurde der Abend von Dirk
Zöllner & Marcel Schmid mit Band.
Renate Bauer
Foto: Landtag
Sachsen-Anhalt
Erscheinungstermine
des
Hänicher Boten
2026
Februar 18.02.
März 25.03.
April 22.04.
Mai 20.05.
Juni 17.06.
Juli 15.07.
August 19.08.
September 16.09.
Oktober 14.10.
November 18.11.
Dezember 16.12.
Neuer Verein für Schköna und Hohenlubast
Gründungsversammlung am 7. Februar
(Schköna/Hohenlubast/HäBo/db).
Schköna soll demnächst Zuwachs
bekommen, denn am 7. Februar soll
im höchstgelegenen Ort der Dübener
Heide ein neuer Verein aus der Taufe
gehoben werden. Die Idee dazu gibt
es schon seit längerer Zeit. Mittlerweile
haben sich eine vom Alter her
bunte Mischung von derzeit sieben
Einwohnern gefunden, welche die Idee
von einem Verein nun endlich Realität
werden lassen.
Der Verein soll sich rund ums Leben in
den Orten Schköna und Hohenlubast
kümmern. Dazu wurde schon mal
eine Satzung vorbereitet, welche auf
der Gründungsversammlung am 7.
Februar ab 17 Uhr im Versammlungsraum
der ehemaligen Heideschule
vorgestellt wird. „Die Idee findet einen
breiten Zuspruch im Ort“, verriet
Ortsbürgermeisterin Katja Uhlig und
hofft zur Gründungsveranstaltung mit
FFW Gräfenhainichen: Stellvertretender Ortswehrleiter
Sebastian Cechol ins
Ehrenbeamtenverhältnis berufen
(Gräfenhainichen/
HäBo/db). Schon im
Februar 2025 wurde
der Kamerad Sebastian
Cechol vom Stadtrat
Gräfenhainichen in seiner
Sitzung zum stellvertretenden
Ortswehrleiter
der Freiwilligen
Feuerwehr Gräfenhainichen
ernannt. Das
zieht normalerweise laut
dem Brandschutz- und
Hilfeleistungsgesetz die
Berufung des Kameraden
in das Ehrenbeamtenverhältnis nach
sich, da der stellvertretende Ortswehrleiter
hoheitliche Befugnisse
wahrnimmt.
Hoheitliche Befugnisse können jedoch
nur von Bediensteten, die in einem
öffentlich-rechtlichen Dienst- und
Treueverhältnis stehen, wahrgenommen
werden. Um dieser Forderung
Rechnung zu tragen, muss der stellvertretende
Ortswehrleiter in das
Beamtenverhältnis auf Zeit bestellt
werden. Dies konnte beim Kameraden
Cechol aber bisher noch nicht erfolgen,
da hierfür eine Ausbildung zum
Leiter einer Feuerwehr notwendig
ist. Diese erfolgte er in der vom 22.
einer regen Teilnahme der Einwohner.
Der neu zu gründende Verein will
sich mit Themen, wie Umwelt, der
Ortsgeschichte, dem Park, oder Veranstaltungen
und vielem mehr beschäftigen.
Dazu werden natürlich
auch zahlreiche Mitstreiter gesucht.
Deshalb könnte es ganz interessant
sein, sich bei der Gründungsversammlung
selbst ein Bild vom neuen Verein
zu machen. „Die Türen sind für alle
offen“, wirbt Uhlig. Übrigens gab es
einen ähnlich gelagerten Verein schon
einmal, nämlich den „Heimatverein
Schköna-Hohenlubast“. Nur wird der
beim Amtsgericht Stendal mit dem
Status „Liquidiert“ geführt. Es ist also
Zeit für einen Neuen.
bis 26. September am
Institut für Brand- und
Katastrophenschutz in
Heyrothsberge. Damit
waren nun alle Voraussetzungen
gegeben und
Sebastian Cechol als
bisher eingesetzter stellvertretender
Ortswehrleiter
der Gräfenhainichener
Wehr durch den
Stadtrat in seiner letzten
Sitzung feierlich zum
Ehrenbeamten auf Zeit
berufen.
Seine Karriere bei der Feuerwehr
begann Cechol im Jahr 2003 mit
elf Jahren bei der Jugendfeuerwehr.
Mittlerweile blickt der zweifache Familienvater
nicht nur auf zahlreiche
Einsätze zurück, sondern kann auch
auf zahlreiche Aus- und Weiterbildungen
verweisen. Beruflich ist
Cechol im Vier-Schicht-System in
den Piesteritzer Stickstoffwerken als
Disponent der Werkleitstelle tätig
– ein immenser zeitlicher Kraftakt,
welcher, wie Cechol selbst sagt, ohne
den Rückhalt seiner Familie nicht zu
stemmen wäre. All das nimmt er aber
gern in Kauf, denn er erklärt: „Die
Feuerwehr ist mein Hobby“.
Sebastian Cechol
Foto: (HäBo) Bebber
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Hänicher Bote
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Neuer Newsletter informiert per E-Mail
(Wittenberg/HäBo/db). Seit Ende
2025 informiert der Landkreis Wittenberg
noch bequemer und bietet neben
den bekannten Informationsmöglichkeiten
nun auch einen Newsletter per
E-Mail an. Damit möchte der Landkreis
allen Bürgerinnen und Bürgern,
die gern direkt und ohne Umwege
informiert werden wollen, ein zusätzliches
und leicht zugängliches Angebot
machen. Der Newsletter ist kostenlos
und erscheint in einem vernünftigen
Rhythmus. Regelmäßig genug, um auf
dem Laufenden zu bleiben, aber nicht
so häufig, dass er als störend oder gar
als Spam wahrgenommen wird.
Die Inhalte des Newsletters können
je nach Anlass variieren zwischen
Aktuellem aus der Kreisverwaltung,
Hinweisen
auf Veranstaltungen
sowie Sitzungen
und Beschlüsse des
Kreistages, Serviceangeboten,
aber auch
Projekten aus den
Fachdiensten oder
spannende Einbli-
cke in das Leben im Landkreis. Der
Newsletter dient als Ergänzung zum
Amtsblatt und den üblichen Social-
Media-Kanälen.
Wer den Newsletter erhalten möchte,
kann sich ganz einfach über das Online-Formular
auf der offiziellen Webseite
unter „Newsletter-Anmeldung
der Kreisverwaltung Wittenberg“
registrieren lassen. Der Landkreis
verspricht dabei zu informieren, ohne
zu überfrachten. Neben dem E-Mail-
Newsletter nutzt der Landkreis im
Jahr 2026 weitere digitale Wege wie
den WhatsApp-Kanal für schnelle
Kurzinformationen direkt auf das
Smartphone. Es gibt den
Wochenrückblick, ein
Videoformat mit Landrat
Christian Tylsch. Weiter
sind auf dem News-
Portal des Landkreises
jederzeit aktuelle
Warnungen (z.
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Grundschule „Johann Heinrich Pestalozzi“ Zschornewitz
130 Kinder besuchten auf Einladung das Kraftwerk
(Zschornewitz/HäBo/db). Im Kraftwerk
Zschornewitz war einiges los.
Kinderlachen, aber auch staunende
Augen bei Geschichten und Fragen
zur Arbeit der Tante oder des Opas,
die einst im größten Braunkohlekraftwerk
der Welt gearbeitet haben. Die
Schüler der 1. bis 4. Klasse der Grundschule
„Johann Heinrich Pestalozzi“
in Zschornewitz haben kürzlich mit
etwa 130 Kindern in Begleitung ihrer
Lehrer an einer Kunst- und Kreativaktion
des „Forums Rathenau“ unter
der Beteiligung des Künstlers Daniel
Ritter im Kraftwerk Zschornewitz
teilgenommen.
Die Grundschulkinder konnten dabei
das frühere Kraftwerk als neuen
außerschulischen Lern- und Erlebnisort
kennenlernen. Silke Patze als
„Kraftwerksseniorin“ bot dabei an
verschiedenen Tagen kindgerechte
Führungen durch das Kraftwerk für
die Schüler der 2. bis 4. Klasse an.
Im anschließenden Gipsworkshop
entstanden zusammen mit Daniel
Ritter über 130 Kunstwerke, die
später von den Kindern mit in den
Kunstunterricht der Schule genommen
und dort weiterentwickelt wurden. So
haben sie etwas über die Geschichte
des Ortes und das Kraftwerk gelernt
und gleichzeitig das Material Gips
ausprobiert. Dabei wurde zuerst das
Gipspulver mit Wasser angerührt und
dann gewartet, bis sich das Material
erwärmte und es dann geformt werden
konnte. Der verwendete REA-Gips
entstand unter anderem als Beiprodukt
der Kohleindustrie.
Im Rahmen der Transformation zu
einer defossilisierten Gesellschaft
braucht es aber andere Quellen, um
den Gipsbedarf zu decken. Eine
Möglichkeit ist das Gipsrecycling.
„Unsere Schüler der 4. Klasse waren
am Rundgang durchs Kraftwerk sehr
interessiert, weil ein enger Bezug
zum Ort und zu Familienmitgliedern,
die dort einmal tätig waren, besteht.
Unter anderem das Ausprobieren von
Schaltern begeisterte sie sehr.
Im Anschluss an die Führung konnten
die Kinder die Fragen des Quiz
ohne Antwortvorgaben richtig beantworten“,
sagte Schulleiterin Elke
Von Schülern der Grundschule Zschornewitz gefertigte Gipsigel
Foto: Traudel Schacher
Langenberger. Auch das Arbeiten
mit Gips sei bei den Kindern sehr gut
angekommen, da sie mit diesem Werkstoff
noch nicht gearbeitet hatten und
selbst tätig werden konnten.
Kreativität war dann später im Kunstunterricht
beim Bemalen der Figuren
gefragt. Aber auch die Schüler der 1.
bis 3. Klasse hatten rege Freude daran,
ihre selbstgefertigten Gipsfiguren zu
bemalen. Besonderes Interesse weckte
bei den Kindern aber auch das Modell
des Kraftwerks und die Schaltwarte
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Auf dem Weg zu einem postfossilen,
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Bundespolizeiabteilung Bad Düben
Neue spezialisierte Einheit nimmt
Arbeit in der Kurstadt auf
(Bad Düben/HäBo). Ende letzten Jahres
fand in der Bundespolizeiabteilung
Bad Düben die feierliche Indienststellung
der neuen Beweissicherungs- und
Festnahmeeinheit (BFE) statt. Diese
wurde durch zahlreiche Vertreter aus
den Bereichen der Landes- und der
Bundespolizei sowie Bad Dübens Bürgermeisterin
Astrid Münster begleitet.
Im Rahmen eines Abteilungsantretens
wurde einerseits durch Polizeirat
Wolfrecht Kleinert und durch Polizeidirektor
Torsten Röser die Aufbauarbeit
der vergangenen Jahre und andererseits
das Engagement und die Zielstrebigkeit
der neuen BFE‘ler gewürdigt. Mit der Indienststellung,
welche vom Präsidenten
der Direktion Bundesbereitschaftspolizei,
Herrn Jérôme Fuchs, durchgeführt
wurde, erhielt der Einheitsführer symbolisch
für alle Kräfte seiner Einheit
die neue taktische Kennzeichnung
überreicht. Somit ist der Startschuss für
den eigenständigen Einsatz der Einheit
mit Beginn des Jahres 2026 gegeben.
Der Indienststellung vorausgegangen
war die Beendigung des bisherigen „Pilotprojektes
BFE“ durch das Bundespolizeipräsidium
zum Jahresende. Dieses
wurde im April 2023 durch die Direktion
Bundesbereitschaftspolizei in Fuldatal
aktiviert, um den derzeitigen und perspektivischen
Herausforderungen der
Bundespolizei noch besser begegnen zu
können. Die Entscheidung für den Aufbau
dieser Einheit in Bad Düben zeigte
unter anderem die Wertschätzung und
das Vertrauen in die Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter am Standort.
Die BFHu/BFE werden in der Regel
zur Unterstützung anderer Dienststellen
eingesetzt. Sie sind aufgrund
ihrer Ausstattung, ihres besonderen
Leis tungsvermögens sowie spezifischer
Ausbildung und standardisierter
Einsatzkonzeptionen an polizeilichen
Brennpunkten einsetzbar. Durch sie
werden andere Strafverfolgungsbehörden
beim Vorgehen gegen gewalttätige
Störer, organisierte Kriminalität oder
zur Durchsetzung von strafprozessualen
Maßnahmen, insbesondere durch
Festnahmen und Durchsuchungen von
Wohnungen und Gebäuden, unterstützt.
Weiterhin sind sie insbesondere an
Brennpunkten mit erhöhtem Gewaltund
Gefahrenpotential eingesetzt, um
Straftäter zu identifizieren, beweissicher
festzunehmen und Ermittlungsverfahren
einzuleiten.
Übrigens besitzt die Bad Dübener Einheit
mit der Indienststellung nicht nur
mehr spezialisierte Kräfte, sondern auch
ein Alleinstellungsmerkmal. Die Organisationsform
„Einsatzhundertschaft mit
integrierter BFE“ ist bisher einmalig in
der Bundespolizei.
Michael Marx
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Leserpost
Bote
Nachher
21. Januar 2026
Wieder schön in 1 Tag!
Bürgerinitiative „Gegenwind Dübener Heide“
(Dübener Heide/Wsp). Wir wünschen
allen Mitgliedern, Unterstützern
und Mitstreitern der Bürgerinitiative
„Gegenwind Dübener Heide“
ein gesundes, kraftvolles und hoffentlich
friedlicheres neues Jahr 2026.
Auch in diesem Jahr gilt: Unsere
Region, unser Naturpark Dübener
Heide, unsere Heimat und unsere
Lebensgrundlagen brauchen Menschen,
die nicht wegsehen, sondern
Mut haben.
Menschen, die sich dem fortgesetzten
Energieirrsinn, der rücksichtslosen
Industrialisierung unserer Landschaft
und der zunehmenden Profitgier auf
Kosten von Natur, Mensch und Demokratie
entgegenstellen.
Die sogenannte Energiewende wird
vielerorts nicht als vernünftiger Umbau
gestaltet, sondern als ideologisch
getriebenes Großprojekt, bei dem
Bürgerinteressen, Naturschutz und regionale
Besonderheiten systematisch
Proteste vor dem Kulturhaus...
(Söllichau/HäBo). Ende November
fand die Mitgliederversammlung
des Dübener Heidevereins in Söllichau
statt. Vor dem Eingang des
Kulturhauses protestierten einige
Mitglieder gegen die Pläne, mitten
im Wald des Naturparks Dübener
Heide einen Windpark bauen zu
wollen. Auch in der Versammlung
wurde es zum Abschluss teils sehr
emotional.
Elefant im Raum“, konkret auf ein
anderes Mitglied bezogen hatten,
möchte ich mich an dieser Stelle
(anders erreiche ich die Mehrzahl
der Mitglieder nicht) entschuldigen,
falls meine Äußerung fehlgedeutet
wurde. Ich hatte geäußert, dass Gräfenhainichens
Bürgermeister Enrico
Schilling als Vorstandsmitglied des
Vereins und der ebenfalls anwesende
Muldestausee-Bürgermeister Ferid
Giebler in meinen Augen keine
Heidefreunde seien. Der eine habe
der Planung der Windkraftanlagen
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Lasst uns auch 2026 wachsam bleiben
unter die Räder geraten. Dagegen
setzen wir Vernunft, Sachverstand,
Transparenz und Zusammenhalt.
Gemeinsam stehen wir für den Schutz
unserer Landschaft, Wälder und
Wildtiere, für Gesundheit, Lebensqualität
und echte Mitbestimmung,
gegen Zwang, Intransparenz und
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unserer Heimat, unseres
Naturparks Dübener Heide in einen
Industriepark!
Lasst uns auch 2026 wachsam bleiben,
solidarisch handeln, gemeinsam
zusammenstehen und unsere Stimme
weiter erheben. Veränderung, Widerstand
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Und diese beginnen immer vor Ort!
Gemeinsam. Beharrlich. Standhaft.
Auf ein starkes und erfolgreiches
Jahr 2026.
Thomas Schwarzbrunn, i. N. der
BI „Gegenwind Dübener Heide“
mitten im Wald des Naturparks
Dübener Heide in der Regionalen
Planungsgemeinschaft Anhalt-
Bitterfeld-Wittenberg zugestimmt,
der andere sei als Bürgermeister der
Gemeinde Muldestausee ein wichtiger
Protagonist für diese Planungen.
Mit dem „Elefant im Raum“ hatte
ich sinnbildlich das Problem gemeint,
dass dieses wichtige Thema
der geplanten Windkraftanlagen
mitten im Wald des Naturparks
Dübener Heide bis dahin in der
Mitgliederversammlung des Dübener
Heidevereins kaum Resonanz
gefunden hatte.
Thomas Schwarzbrunn,
OG Schköna
Anmerkung der Redaktion: Beim
Abdrucken des Leserbriefs in der
Weihnachtsausgabe am 17. Dezember
wurde der Text redaktionell
leicht verändert, was inhaltlich zu
weiteren Missverständnissen geführt
haben könnte. Daher erfolgt heute
noch einmal eine klarstellende Veröffentlichung.
21. Januar 2026
Hänicher Bote
Bote
WICHTIG – WICHTIG – WICHTIG
7
NACHRUF
Mit großer Bestürzung und tiefer Trauer nehmen wir Abschied
von unserem geschätzten Mitarbeiter
Maik Flatho
der am 9.12.2025 viel zu früh von uns gegangen ist.
Er war seit 28 Jahren ein wertvolles Mitglied unseres Teams bei
der MIDEWA. Mit großem Engagement, Fachkompetenz und
menschlicher Wärme hat er zum Erfolg unseres Unternehmens
beigetragen. Wir verlieren einen geschätzten Kollegen und verlässlichen
Menschen, dessen Einsatz und freundliches Wesen uns stets
ein Vorbild waren.
Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt der Familie und allen Angehörigen.
Wir werden Maik stets ein ehrendes Andenken bewahren.
MIDEWA
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Adler-Apotheke Gräfenhainichen
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12. Februar
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08.02. Radis 09.00 Uhr
08.02. Gräfenhainichen 10.30 Uhr Paul-Gerhardt-Haus
15.02. Radis 09.00 Uhr
15.02. Gräfenhainichen 10.30 Uhr Paul-Gerhardt-Haus
100 Jahre „Grüne Woche“
Landkreis noch bis Sonntag vertreten
(Berlin/Wittenberg/HäBo/db).
Auch im Jahr 2026 ist der Landkreis
Wittenberg – nun schon zum sechsten
Mal – in Berlin als Aussteller bei der
„Grünen Woche“, der weltgrößten
Messe für Ernährung, Landwirtschaft
und Gartenbau, vertreten. Die Messe,
welche noch bis zum 25. Januar
stattfindet, feiert in diesem Jahr ihr
100-jähriges Jubiläum. In 26 Hallen
werden Produkte, wie Obst und Gemüse,
Fisch, Fleisch sowie Molkereiprodukte,
angeboten. Darüber hinaus
gibt es ein weitreichendes Angebot an
Wein, Bier und Spirituosen, verbunden
mit internationalen Spezialitäten.
Die Messe ist ein wichtiger Testmarkt
für Unternehmen und bietet vielfältige
Möglichkeiten zur Präsentation
von Produkten und einer Listung im
Einzelhandel.
Der Landkreis Wittenberg unterstützt
und fördert dabei die Teilnahme
von Unternehmen an der „Grünen
Woche“. Die Unternehmen aus dem
Landkreis Wittenberg befinden sich in
der Sachsen-Anhalt-Halle 23b. Während
der Tourismusverband WelterbeRegion
Anhalt-Dessau-Wittenberg
über die touristischen und kulturellen
Highlights der Region informiert,
bietet der Schlosspavillon Wittenberg
über den gesamten Messezeitraum
außergewöhnliche Eiskreationen, wie
das Avocado Sorbet mit Nachos, das
Rosen- oder Matcha-Eis, zusammen
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FEIERN
IN DEN
FRAUEN-
TAG
mit dem Klassiker Gurken-Eis, an.
Aber auch solche traditionellen Akteure,
wie die Wikana Keks und
Nahrungsmittel GmbH und die Wittenberg
Früchte GmbH sind mit eigenen
Ständen vertreten. An einzelnen
Tagen werden sich wie gewohnt auch
wieder verschiedene Direktvermarkter
am Stand des Landkreises Wittenberg
präsentieren. Den Anfang
machte am Samstag die Wörlitzer
Spirituosen Manufaktur, gefolgt von
Martas Kaffeerösterei am Sonntag sowie
Seydaland zu Beginn dieser Woche.
Der Obsthof Zwicker wird sich
zusammen mit der Weinmanufaktur
Zwicker am morgigen Donnerstag
und Freitag den Messebesuchern
vorstellen.
Ein bweiterer Höhepunkt dürfte der
Regionaltag der WelterbeRegion
am 24. Januar werden, wenn auf der
Bühne Martin Luther und Katharina
von Bora (Bernhard Naumann und
Katja Köhler) einen Ausblick auf das
30-jährige Jubiläum des Wittenberger
Stadtfestes „Luthers Hochzeit“
(12. – 14.06.) geben. Wikana dagegen
feiert sein 120-jähriges Firmenjubiläum
mit spannenden Programmpunkten
rund um den bekannten
Gebäckhersteller. Der Heimatverein
Fläming-Freunde präsentiert regionale
Bräuche und farbenfrohe Trachten,
während Ramona Enders für die musikalische
Unterhaltung sorgt.
Hänicher Bote
Magic-Dinner
ZUM FRAUENTAG
am 8. März
Bote
Einlass: 16 Uhr, Showtime: 17 Uhr
im Restaurant „National“
mit 3-Gänge-Menü und Sektempfang
45,- E p. P., Reservierung erforderlich
Restaurant National
(Bad Düben/HäBo/kp). Der Internationale
Frauentag am 8. März
wirft bereits seine Schatten voraus.
Das Bad Dübener Restaurant „National“
steckt dazu aktuell mitten in
den Planungen für ein ganz besonderes
Special. Also liebe Damen:
Aufgepasst, Kalender gezückt und
das erste März-Wochenende fett mit
einem roten Kreuz markiert.
Los geht es am 7. März (Samstag) mit
der großen VengaVenga-Party ab 18
Jahre in der Kurstadt. Aus Platzgründen
hat die „National“-Mannschaft
den großen Kursaal des HEIDE SPA
angemietet. Einlass ist ab 19 Uhr,
Beginn eine Stunde später. Musikalisch
umrahmt wird der Abend von
der Karambolagegroup, Hauptact
sind jedoch VengaVenga mit den
größten Hits der 90er- und 2000er-
Jahre. Im Eintrittspreis in Höhe von
39,90 Euro sind ein Sektempfang,
ein kaltes Buffet mit Fingerfood und
Evangelisches Pfarramt Krina
Pfarrer A. Henning • Telefon: (034955) 20275 • Fax: 40355
GOTTESDIENSTE IM JANUAR / FEBRUAR
21.01. Pouch 10.00 Uhr Diakonie-Sozialstation
25.01. Gossa 09.00 Uhr
25.01. Krina 10.30 Uhr
01.02. Schköna 09.00 Uhr
01.02. Schwemsal 10.30 Uhr
04.02. Gröbern 10.30 Uhr Wohnpark
04.02. Schlaitz 15.00 Uhr DRK-Heim
08.02. Gossa 09.00 Uhr
08.02. Krina 10.30 Uhr
11.02. Plodda 14.00 Uhr
15.02. Schlaitz 09.00 Uhr
15.02. Schwemsal 09.00 Uhr
15.02. Burgkemnitz 10.30 Uhr
15.02. Rösa 10.30 Uhr
18.02. Gröbern 18.00 Uhr Aschermittwoch
21. Januar 2026
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Restaurant „National“ präsentiert
Frauentags-Special
Co. sowie die atemberaubende Show
enthalten. „Die eine oder andere zusätzliche
Überraschung haben wir
auch noch in petto“, will Wirtin Vivien
Herrmann noch nicht zu viel
verraten. Außerdem wird es im Saal
eine Cocktailbar mit Longdrinks und
weitere Leckereien geben. Der Kartenvorverkauf
startet im Februar direkt
im Restaurant „National“ zu den
gewohnten Öffnungszeiten.
Dem noch nicht genug dürfen sich
die Damen am 8. März auf ein Magic-Dinner
im „National“ freuen.
Ab 16 Uhr gibt es auch hier einen
Sektempfang, gefolgt von einem
Drei-Gänge-Menü. Ab 17 Uhr startet
dann die Show mit Magier Christian
Fontagnier, bei dem Sie sich verzaubern
lassen können. Das alles gibt
es zum Preis von nur 45 Euro. Zum
Magic-Dinner ist im Vorfeld eine telefonische
Reservierung erforderlich
(Tel.: 034243 / 341735).
Der nächste Hänicher Bote erscheint am 18. Februar.
INFORMATIONEN, MITTEILUNGEN
UND BEKANNTMACHUNGEN
der Stadt Gräfenhainichen
Nr. 1/2026
21. Januar 2026
NACHRUF
Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann,
steht in den Herzen der Mitmenschen.
Albert Schweitzer
Wir nehmen Abschied und trauern um unseren
ehemaligen Mitarbeiter und Kollegen
Dieter Schliefke
Mit persönlichem Engagement und Weitsicht brachte er sich ein.
Seine Arbeit war für Ihn eine Herzensangelegenheit.
Für sein Tun sind wir ihm zu Dank verpflichtet.
Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und allen die Trauer tragen.
Wir werden ihm in unserer Mitte ein ehrendes Andenken bewahren.
In stiller Trauer
Stadt Gräfenhainichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Stadt- und Ortschaftsräte
Personalrat und
Bürgermeister
Allgemeine Verwaltung
Ausschreibung der Stadt Gräfenhainichen
Die Stadt Gräfenhainichen schreibt auf der Grundlage des Schiedsstellen- und
Schlichtungsgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt i. d. F. vom 22. Juni 2001
(GVBl. LSA S. 214) die Besetzung der Schiedsstelle Gräfenhainichen mit bis
zu drei Schiedspersonen aus.
Die Schiedsperson ist ehrenamtlich tätig. Sie wird für eine Amtszeit von 5
Jahren vom Stadtrat gewählt und von der Leitung des Amtsgerichtes Wittenberg
bestätigt, in ihr Amt berufen und verpflichtet.
Die Schiedsperson muss folgenden Anforderungen entsprechen:
• nach ihrer Persönlichkeit und ihren Fähigkeiten für das Amt geeignet sein
• das Wahlrecht besitzen
• im Bereich der Stadt Gräfenhainichen ihre Hauptwohnung haben
• das 25. Lebensjahr vollendet haben
Wer diese Voraussetzungen erfüllt und dieses Ehrenamt übernehmen möchte,
kann seine Bewerbung bis zum 27. Februar 2026 abgeben bei der Stadt Gräfenhainichen,
Allgemeine Verwaltung, Markt 1, 06773 Gräfenhainichen.
Neben einer kurzen Begründung der Bewerbung werden noch folgende Angaben
benötigt:
• Name, Vorname,
• Geburtsdatum,
• ausgeübte Tätigkeit,
• Wohnanschrift und
• seit wann im Bereich der Stadt Gräfenhainichen wohnhaft.
Mit Fragen wenden Sie sich bitte an die Allgemeine Verwaltung, Frau Butzkus
(Tel.: 034953 / 35733) oder Frau Schröder (Tel.: 034953 / 35734).
Enrico Schilling
Bürgermeister der Stadt Gräfenhainichen
Information der Schiedsstelle
Die Sprechzeiten der Schiedsstelle der Stadt Gräfenhainichen finden an jedem
zweiten Donnerstag im Monat von 17.00 bis 17.30 Uhr im Rathaus in Gräfenhainichen,
Markt 1, statt.
Die Termine für das Jahr 2026:
12. Februar, 12. März, 9. April, 14. Mai, 11. Juni, 9. Juli,
13. August, 10. September, 8. Oktober, 12. November, 10. Dezember
Die Schiedsstelle ist zu diesen Sprechzeiten auch telefonisch unter
034953 / 35721 für Sie erreichbar.
Gewerbeamt
U. Lützelberger
Vorsitzende der Schiedsstelle
Die herzlichsten Glückwünsche zu Firmenjubiläen senden wir dem folgenden
Unternehmen unserer Stadt:
25-jähriges Firmenjubiläum:
• Blumengeschäft Silke Beutel in Gräfenhainichen am 8. Januar 2026
Kultur
Veranstaltungen in der Stadt Gräfenhainichen
23.01. Die Galerie „SchkönArt“ präsentiert:
18.30 Uhr Vernissage „Zeitreise“ von Jörg Hundt
Live-Musik von Lotta Göttsche und Adrian Dorn
Ausstellung vom 24. Januar bis 10. April 2026
Schköna, Dorfgemeinschaftshaus, Hauptstraße 38
24.01. Nachmittagsgala des Gräfenhainichener
15.30 Uhr Carneval Clubs (GCC)
Gräfenhainichen, Sportforum
25.01. Kinderfasching des GCC
15 Uhr Gräfenhainichen, Sportforum
03.02. Scrabble-Nachmittag
15 Uhr Gräfenhainichen, Stadtbibliothek
07.02. Gala-Veranstaltung des GCC
18.30 Uhr Gräfenhainichen, Sportforum
13.02. Gala-Veranstaltung des GCC
18.30 Uhr Gräfenhainichen, Sportforum
14.02. Gala-Veranstaltung des GCC
18.30 Uhr Gräfenhainichen, Sportforum
14.02. 1. Möhlauer Jugendfastnacht
Möhlau, Sportforum
Einlass: ab 18.30 Uhr, Eintritt: 5 €, ohne Kostüm: 7 €
15.02. Rosensonntagsumzug des GCC
14 Uhr Gräfenhainichen
20.02. Faschingsveranstaltung des Möhlauer Faschingsclub
(MFC) für die Volkssolidarität
Möhlau, Sportforum
21.02. 1. Hauptveranstaltung des MFC
Möhlau, Sportforum
Seite 10 Informationen, Mitteilungen und Bekanntmachungen der Stadt Gräfenhainichen 21. Januar 2026
21.02. Jugendfastnacht des GCC
20 – 1 Uhr Gräfenhainichen, Sportforum
28.02. 2. Hauptveranstaltung des MFC
Möhlau, Sportforum
01.03. Kinderfasching des MFC
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07.03. Kurt-Weill-Fest 2026: „Ich bin Bulgare“
17 Uhr mit Vidina Popov und Marek Bacher
Gräfenhainichen, Ferropolis
Einlass: 16 Uhr, Ende: 18.30 Uhr
Infos und Tickets: kurt-weill-fest.de/veranstaltung
07.03. Mädelsabend
18 Uhr inkl. Sektempfang, Buffet, Disko und Überraschungsgast
Eintritt: 15 €, Kartenvorverkauf in der Post Zschornewitz
Zschornewitz, Golpaer Straße 110
07.03. Frauentags-Party
19 Uhr Gräfenhainichen, Sportforum
Einlass: 18.30 Uhr, Eintritt: 20 €
VVK/Bestellungen in der Tourist-Info oder moepr@web.de
10.03. Scrabble-Nachmittag
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LINDEN-APOTHEKE GRÄFENHAINICHEN
VIELEN DANK AN ALLE TEILNEHMER,
SPONSOREN UND BESUCHER.
26.03. Literaturcafé
15.30 Uhr Gräfenhainichen, Stadtbibliothek
04.04. Großes Ostereiersuchen
15.30 Uhr Vehsenmühle
11.04. Sonderführung „Bagger im Licht“
18.30 Uhr Gräfenhainichen, Ferropolis
Tickets: www.tixforgigs.com
12.04. 16. Tag der Industriekultur in Sachsen-Anhalt
Führungen, Fahrten, Zeitzeugengespräche und andere
Aktivitäten
Gräfenhainichen, Ferropolis
14.04. Scrabble-Nachmittag
15 Uhr Gräfenhainichen, Stadtbibliothek
16.04. Literaturcafé
15.30 Uhr Gräfenhainichen, Stadtbibliothek
30.04. Autoren-Lesung mit Domenico Müllensiefen
Gräfenhainichen, Stadtbibliothek
30.04. 5. Rancherfest
16 Uhr Zschornewitz, Vereinsgelände des Fjord Fahrsport
Zschornewitz e. V.
Stand: 12. Januar 2026
Änderungen vorbehalten!
Den Veranstaltungskalender mit den bereits bekannten Terminen
erhalten Sie in unserer Tourist-Information!
Die Tourist-Information hält folgende neuen Publikationen kostenlos für
Sie bereit:
• Reiseführer WelterbeCard 2026 (mit genauer Leistungsbeschreibung)
• Wittenberger Urlaubsmagazin „Erlebe unsere Stadt – Wo Geschichte auf
Urlaub trifft“
• Handbuch Elbe-Radweg 2026
Ticketvorverkauf:
Für folgende Veranstaltungen können zurzeit Tickets
in unserer Tourist-Information erworben werden:
• Ferropolis-Jahreskarten 2026
Kartenpreise: Erwachsene: 20 € / Kinder 15 € (Kinder bis 5 Jahren
freier Eintritt)
• 21. Kultur- und Erlebnisnacht
Samstag, 14. März 2026
Kartenpreis: 25 €
Tourist-Information
Tourist-Information
Gräfenhainichen
R1 Servicestelle
August-Bebel-Straße 24
06773 Gräfenhainichen
Tel.: 034953 / 25 76 20
Fax: 034953 / 25 76 19
touristinformation@graefenhainichen.de
tourist-info@graefenhainichen.de
www.graefenhainichen.de
21. Januar 2026
Informationen, Mitteilungen und Bekanntmachungen der Stadt Gräfenhainichen
Seite 11
• Leipziger Pfeffermühle mit dem Programm „Urlaub vom Gehirn“
Sonntag, 23. August 2026 um 16 Uhr im Vereinsgebäude des GCC,
Grüne Gasse 2
Kartenpreis: 30 €
Theaterfahrten ins Anhaltische Theater Dessau
• „Alma“
Oper von Claudio Santoro
Samstag, 28. Februar 2026 um 17 Uhr
Kartenpreis: 37,50 €
• „Die Fledermaus“
Operette von Johann Strauss (Sohn)
Sonntag, 29. März 2026 um 17 Uhr
Kartenpreise: 42 € und 37,50 €
• „6. Sinfoniekonzert“
Werke von Jean Sibelius und Richard Strauss
Donnerstag, 23. April 2026 um 19.30 Uhr
Kartenpreis: 37,50 €
• „Schwanensee“
Ballett von Stefano Giannetti, Musik von Pjotr I. Tschaikowski
Sonntag, 17. Mai 2026 um 16 Uhr
Kartenpreis: 37,50 €
Öffnungszeiten der Tourist-Information
April – September
Oktober – März
Mo 9 – 12 Uhr 9 – 12 Uhr
Di 9 – 16 Uhr 9 – 16 Uhr
Mi 9 – 16 Uhr 9 – 16 Uhr
Do 9 – 18 Uhr 9 – 18 Uhr
Fr 9 – 16 Uhr 9 – 12 Uhr
Sa 9 – 12 Uhr
Wir freuen uns, Sie in unserer Tourist-Information
begrüßen zu dürfen!
Energieberatung
Die anbieterunabhängige Energieeratung der Verbraucherzentrale Sachsen-
Anhalts findet in Gräfenhainichen jeden zweiten Dienstag im Monat von 15
bis 18 Uhr in der Gräfenhainicher Stadtbibliothek, Wittenberger Straße 67a,
statt. Nach vorheriger Absprache können auch Termine zu einem anderen
Zeitpunkt vereinbart werden.
Die Beratungen werden durch Energieberater Dipl.-Ing. Harald Nitzschke nur
nach einer telefonischen Terminvereinbarung unter 0340 / 2 21 42 95 durchgeführt.
Terminvereinbarung bei der zentralen Terminvergabe der Verbraucherzentrale
Sachsen-Anhalts unter: 0345 / 2 92 78 00.
Online-Energieberatung: kostenfrei unter www.verbraucherzentrale-energieberatung.de
Wichtige Rufnummern
• Stadtverwaltung Gräfenhainichen
Markt 1, 06773 Gräfenhainichen
Tel.: 034953 / 3 56, Fax: 034953 / 3 57 29
außerhalb der Dienstzeit über Leitstelle 03491 / 1 92 22
• Zweckverband für Wasserversorgung und Abwasserbehandlung
Gräfenhainichen
Am Hain 10, 06773 Gräfenhainichen
Tel.: 034953 / 2 21 09, Fax: 034953 / 2 14 06
kostenfreie Störungshotline: 0800 / 1 18 80 11
Bereitschaftsdienste:
• Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst
Tel.: 116 117
www.kvsa.de/patienten/aerztlicher_bereitschaftsdienst.html
• Bereitschaftsdienst der Apotheken
Tel.: 0800 / 0022 833 oder Handykurzwahl 228 33
www.aponet.de/apotheke/notdienstsuche
• Zahnärztlicher Notdienst
Tel.: 034926 / 58 59 43 (Südkreis und Gräfenhainichen)
www.zaek-sa.de
• Tierarzt
www.tierärztliche-notdienste.de
Geburtstagsgratulationen
Gräfenhainichen mit allen Ortsteilen
Die herzlichsten
Geburtstagsglückwünsche
allen Jubilaren, die im
Erscheinungszeitraum dieser
Ausgabe des „Hänicher Boten“
ihren Geburtstag begehen.
Januar
70. Geburtstag
Frau Ute Engelhardt, Frau Marion Engelhardt (Schköna), Herrn Armin Grunert,
Herrn Bernd Joiko, Frau Gudrun Jankowski, Frau Regina Danneberg, Herrn
Thomas Ludwig, Herrn Uwe Forster (Zschornewitz), Frau Monika Krämer
75. Geburtstag
Herrn Hans-Jürgen Meier, Frau Karin Döring (Zschornewitz)
85. Geburtstag
Herrn Gerhard Köhler, Herrn Klaus Langwagen, Herrn Gerhard Martin, Frau
Heidi Kreikenbaum (Zschornewitz), Frau Renate Orawsky (Möhlau)
90. Geburtstag
Herrn Wolfgang Thorandt
Februar
70. Geburtstag
Frau Sonja Köpge, Herrn Hans-Jürgen Lasarczik, Frau Marion Ostwald (Zschornewitz),
Frau Karin Stein (Zschornewitz), Frau Cornelia Miertsch (Möhlau),
Herrn Hans-Joachim Theuner, Herrn Peter Pätz, Frau Birgit Jahno
75. Geburtstag
Frau Erika Triepel (Zschornewitz), Frau Roswitha Küster, Frau Helga Geske,
Frau Ursula Muth, Herrn Erhard Wieser (Jüdenberg), Herrn Horst Müller
(Schköna), Frau Jutta Köchel
80. Geburtstag
Frau Valentina Nikolaeva, Herrn Harald Schulze, Frau Crista Fleischer (Zschornewitz),
Frau Karin Brandt (Jüdenberg), Herrn Rainer Wechsel
85. Geburtstag
Frau Ursula Bödler, Herrn Günter Rückert, Frau Marlis Pannier, Herrn Lothar
Tietz (Zschornewitz), Herrn Gunter Schröder
Impressum
Informationen der Stadt Gräfenhainichen
Verantwortlich für den Inhalt: Bürgermeister der Stadt Gräfenhainichen
Herstellung und Vertrieb: Verlagshaus „Heide-Druck“, Bad Düben
Für telefonisch eingebrachte Änderungen/Ergänzungen wird keine Garantie für
ordnungsgemäßen Abdruck übernommen.
Seite 12 Informationen, Mitteilungen und Bekanntmachungen der Stadt Gräfenhainichen 21. Januar 2026
Sonstiges
Wasser- und Bodenanalysen
Am Dienstag, den 17. Februar 2026 bietet die AfU e. V. die Möglichkeit, in der
Zeit von 11 bis 12 Uhr in Gräfenhainichen, im Versammlungsraum, Wittenberger
Straße 67 a Wasser- und Bodenproben untersuchen zu lassen.
Gegen eine geringe Kostenbeteiligung kann das Wasser sofort auf den pH-
Wert und die Nitratkonzentration untersucht werden. Dazu sollten Sie frisch
abgefülltes Wasser (ca. 1 Liter) in einer Kunststoff-Mineralwasserflasche mitbringen.
Auf Wunsch kann die Probe auch auf verschiedene Einzelparameter
z.B. Schwermetalle oder auf Brauchwasser- bzw. Trinkwasserqualität überprüft
werden.
Weiterhin werden auch Bodenproben für eine Nährstoffbedarfsermittlung entgegengenommen.
Hierzu ist es notwendig, an mehreren Stellen des Gartens
Boden auszuheben, so dass insgesamt ca. 500 Gramm der Mischprobe für die
Untersuchung zur Verfügung stehen.
Arbeitsgruppe für Umwelttoxikologie e. V.
Leipziger Straße 27, 09648 Mittweida
www.afu-ev@web.de
Ausschreibung saisonbedingter Betrieb
des Kiosks im NaturSportBad Bad Düben
mit Camp
Verpächterin: Stadt Bad Düben | Markt 11 | 04849 Bad Düben
Pachtbeginn und Pachtdauer: Beginn zur Freibadsaison 2026, spätestens am
22. Mai 2026 bis zum 13. September 2026 (Änderungen entsprechend der Wetterlage
sind möglich), 5 Jahre Vertragslaufzeit mit jährlicher Kündigungsoption
Anschrift Pachtobjekt: NaturSportBad mit Camp | Wittenberger Straße 91 C
| 04849 Bad Düben
Pachtgegenstand: Kioskgebäude in massiver Bauweise mit einer Grundfläche
von 67 m² sowie Freisitzfläche von 130 m², Elektro-, Wasser- und Abwasseranschluss
sind vorhanden. Die Küche ist ausgestattet mit notwendigen Geräten.
Pachthöhe: 300 € Monatspacht zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer im ersten Jahr,
ab dem zweiten Jahr 5 % Steigerung möglich. Betriebskosten werden vollständig
nach tatsächlichem Verbrauch abgerechnet.
besondere Bedingungen:
• Der Pachtbetrieb ist mindestens an die Öffnungszeiten des städtischen Freibades
gebunden, gemäß der von der Stadt Bad Düben festgelegten Benutzungszeiten.
• Wünschenswert sind Erfahrungen in der Gastronomie oder vergleichbaren
Bereichen. Es wird ein Imbissangebot (kleine Auswahl warmer und kalter
Speisen, Eis und Getränken) erwartet.
• Der Pächter kann in Eigenverantwortung Verpflegungsangebote außerhalb der
Öffnungszeiten unter anderem an die Übernachtungsgäste des Camp anbieten.
• Veranstaltungen können nach Genehmigung der Stadt Bad Düben in Eigenverantwortung
(maximal 4 in der Saison) durchgeführt werden.
• Der Pächter hat alle für den Betrieb des Kiosks erforderlichen Genehmigungen
und Nachweise sowie eine Zuverlässigkeitsbescheinigung vorzulegen.
Besichtigungen der Räumlichkeiten sind nach telefonischer Rücksprache (Tel.:
034243 / 72251) im Zeitraum vom 12. bis 16. Januar 2026 möglich.
Die Angebote sind schriftlich bis spätestens 9. Februar 2026, 10 Uhr im
verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „Angebot Bewirtschaftung Kiosk
NaturSportBad“ an die
Stadt Bad Düben | Bürgermeisterin | Markt 11 | 04849 Bad Düben
zu richten. Die Angebote sind freibleibend. Ein Anspruch auf Vertragsabschluss
entsteht mit dieser Veröffentlichung nicht.
Ihre Medien in der Dübener Heide +++ Ihre Medien in der Dübener Heide
Heimatzeitung für Bad Düben und Umgebung
Verteilungsgebiet des Dübener Wochenspiegel
Rösa
Löbnitz
Roitzschjora
Schköna
Schwemsal
Brösa
Schnaditz
Tiefensee
Bad Düben
Wellaune
Hohenprießnitz
Tornau
Glaucha
Ortsteile:
Bad
Großwig, Sackwitz,
Meuro, Ogkeln,
Schmiedeberg Splau, Reinharz,
Patzschwig,
Moschwig,
Kleinkorgau,
Großkorgau,
Söllichau Weinberge
Durchwehna
Görschlitz
Pristäblich
Gruna
Mörtitz
Kossa
Authausen
Laußig
Wöllnau
Pressel
Battaune
Heimatzeitung für Gräfenhainichen und Umgebung
Verteilungsgebiet des Hänicher Bote
Möhlau
Jüdenberg
Zschornewitz
Gräfenhainichen
Burgkemnitz
Gossa
Schlaitz
Plodda
Strohwalde
Gröbern
Schmerz
Krina
Mescheide
Bote
Radis
Buchholz
Hohenlubast
Schköna
Tornau
Wir erreichen über 45.000 Leser.
Hänicher Bote
Bote
21. Januar 2026 WAS – WANN – WO
13
SUPPEN l SUSHI
WOK & GRILL
DON & BOWL
Abholservice für alle Gerichte
Sushibar & Asia Couisine
Chanh Leo
ÖZ: Mo geschlossen l Di: 17 – 21.30 Uhr
Mi & Do: 11 – 14 Uhr & 17 – 21.30 Uhr
Fr – So: 11 – 14 Uhr & 17 – 22 Uhr
Friedensstr. 1 • 04849 Bad Düben
Tel.: 034243 / 284197
Gräfenhainicher Carneval Club
(Gräfenhainichen/HäBo/db). Mit
dem Beginn des Jahres 2026 biegt die
Karnevalsaison auch schon wieder auf
die Zielgerade ein und bedeutet für die
Jecken, sich noch einmal richtig ins
Zeug zu legen. Das beginnt damit, das
der GCC schon wieder dabei ist, das
Sportforum für die nächsten Veranstaltungen
vorzubereiten. Da müssen
Kabel verlegt, Bühnenteile geschleppt
und getreu dem Motto „Alles außer
irdisch“ der Saal dekoriert werden.
Nebenbei sind die kleinen und großen
Akteure der einzelnen Programmteile
eifrig beim Proben, um dann später
auf der Bühne ihr Bestes für das jecke
Publikum zu geben und es zu erfreuen.
Auch das Prinzenpaar der 52. Session,
ihre Lieblichkeit Prinzessin Claudia I.
und seine Tollität Prinz Stefan I., sitzen
schon in den Startlöchern oder besser
gesagt auf ihrem Thron und sind
voller Vorfreude, um ihr närrischen
Volk zu den nachstehend aufgeführten
Veranstaltungen zu begrüßen. Einlass
ist immer eine Stunde vor Beginn der
Veranstaltung. Das Catering übernimmt
wieder der Partyservice „mö/
Evangelisches Pfarramt Krina
Pfarrer A. Henning • Telefon: (034955) 20275 • Fax: 40355
REGELMÄSSIGE VERANSTALTUNGEN
Bun Bo Nam Bo
21.01. Rösa 17.00 Uhr Christenlehre/Kirchenmäuse
22.01. Krina 16.00 Uhr Konfirmandenunterricht
27.01. Schlaitz 16.30 Uhr Christenlehre/Kirchenmäuse
28.01. Rösa 17.00 Uhr Christenlehre/Kirchenmäuse
29.01. Krina 16.00 Uhr Konfirmandenunterricht
03.02. Schlaitz 16.30 Uhr Christenlehre/Kirchenmäuse
04.02. Rösa 17.00 Uhr Christenlehre/Kirchenmäuse
05.02. Krina 16.00 Uhr Konfirmandenunterricht
09.02. Krina 19.00 Uhr Gemeindekirchenrat
10.02. Krina 15.00 Uhr Kirchenkaffee
10.02. Schlaitz 15.30 Uhr Christenlehre/Kirchenmäuse
11.02. Plodda 14.00 Uhr Kirchenkaffee
11.02. Rösa 17.00 Uhr Christenlehre/Kirchenmäuse
11.02. Krina 19.00 Uhr Chor
12.02. Gossa 14.00 Uhr Kirchenkaffee
12.02. Krina 16.00 Uhr Konfirmandenunterricht
16.02. Schlaitz 15.00 Uhr Kirchenkaffee
17.02. Schwemsal 14.00 Uhr Kirchenkaffee
17.02. Schlaitz 16.30 Uhr Christenlehre/Kirchenmäuse
18.02. Rösa 17.00 Uhr Christenlehre/Kirchenmäuse
18.02. Rösa 19.00 Uhr Chor
Veranstaltungstipp
Winter-Angebote
des LEB-Bildungszentrums Gräfenhainichen
• Kurs „Kreatives Nähen“
–> Di., 17.02. – 24.03. (6 x 3 Unterrichtsstunden), 18.30 – 20.45 Uhr
• #gemeinsamstark – Schon einmal an Selbsthilfegruppe gedacht? – Petra
Trollius informiert über Selbsthilfeangebote im Landkreis Wittenberg
–> Do., 19.02., 16 – 18.30 Uhr
Eine Anmeldung ist unbedingt eine Woche vor Veranstaltungsbeginn erforderlich.
Nähere Informationen zu den Angeboten erhalten Sie bei der Ländlichen
Erwachsenenbildung AG Anhalt-Wittenberg e.V. (LEB), Gutenbergplatz 1b, 06773
Gräfenhainichen oder telefonisch unter 034953 / 22751 oder unter www.leb-lsa.de.
„Alles außer irdisch“: 52. Session geht in die zweite Runde
Bei den Galaveranstaltungen ist auch die Garde der Prinzessin wieder mit dabei.
Foto: GCC
pr eventproduction“.
Wie der GCC mitteilt, sind zurzeit
leider alle Galaveranstaltungen ausverkauft.
„Grundsätzlich ist das ein
Grund zur Freude“, ist aus Vereinskreise
zu hören, „wir finden es nur
schade, dass es uns die räumlichen
Begrenzungen nicht ermöglichen, mit
allen Narren und Närrinnen, welche es
möchten, eine schöne Zeit miteinander
zu verbringen“. Erfahrungsgemäß werden
aus unterschiedlichen Gründen
immer mal wieder Karten zurückgegeben,
sodass sich eine Nachfrage bei
„Fahrrad Loos“ immer noch lohnt.
Manchmal sogar noch an der Abendkasse.
Weitere Informationen gibt
es auch auf der Webseite sowie den
sozialen Kanälen des GCC.
GCC-TERMINE
24.01. 15.30 Uhr Nachmittagsgala
25.01. 15.00 Uhr Kinderfasching
(Eintritt frei für Kinder)
07.02. 18.30 Uhr 1. Galaveranstaltung
13.02. 18.30 Uhr Zusatzgala
14.02. 18.30 Uhr 2. Galaveranstaltung
15.02. 14.00 Uhr Rosensonntagsumzug mit Start
am Bahnhof
(Die Strecke führt wieder über
die Kreuzung bis zum Kreisel
und endet auf dem Gutenbergplatz
mit anschließender
Absacker-Party im Sportforum)
21.02. 20.00 Uhr Jugendfastnacht (Ende 1.00 Uhr)
14 PAUL-GERHARDT-GYMNASIUM
Hänicher Bote
„Berufs- und Studienorientierungstage“ am Paul-Gerhardt-Gymnasium Gräfenhainichen
(Gräfenhainichen/HäBo/db). Am
vergangenen Dienstag fanden am
Gräfenhainichener Paul-Gerhardt-
Gymnasium die jährlichen Berufs- und
Studienorientierungstage – oder kurz:
die Berufemesse – statt. Sie sind Bestandteil
des schuleigenen Konzepts
zur Berufs- und Studienorientierung,
welches die systematische Vorbereitung
der Schüler auf Beruf und Studium
zum Ziel hat. In der 10. Klasse
wird eine Bildungsmesse besucht, um
sich dort schon zu orientieren und
erste Kontakte zu knüpfen. Dann in
der 11. Klasse folgen die Berufs- und
Studienorientierungstage, um dann an
der Schule mit Firmen oder Schul- und
Studieneinrichtungen ins Gespräch
zu kommen. Schließlich sollte dann
am Ende nach 12 Jahren Schulzeit
möglichst jede oder jeder einen Plan
haben, in welche Richtung es nach der
Schule weitergehen soll.
Bei den diesjährigen Mottotagen waren
wieder zahlreiche Unternehmen vertreten,
unter anderem die Gräfenhainichener
„Linden-Apotheke“. Aber auch
Bote
Rund die Hälfte der Schüler zieht Ausbildung dem Studium vor
die IHK präsentierte Ausbildungsmöglichkeiten,
wie beispielsweise bei
der Sparkasse. Natürlich fehlten auch
nicht die Universität Magdeburg und
die Hochschule Anhalt, welche ihre
Ausbildungsmöglichkeiten vorstellten.
Sehr umfänglich waren die Erläuterungen
bei der Piesteritz-Gruppe und
beim Gesundheitszentrum Bitterfeld.
Beide hatten sogenannte Ausbildungsbotschafter
mitgebracht. Vom
SKW Piesteritz war die Personalreferentin
Anne-Marie Kettmann nach
Gräfenhainichen gekommen. Einen
praktischen Einblick konnten hier die
zwei Azubis Felix und Tristan geben.
Sie sind im zweiten Lehrjahr und lernen
Fachinformatiker. Aber auch die
Auszubildenden Janice und Jennifer
aus dem dritten Lehrjahr konnten sehr
detailgetreu von ihrer Ausbildung im
Gesundheitszentrum Bitterfeld berichten.
Hier ließ zum Beispiel das zu
erzielende Einkommen während der
Ausbildung aufhorchen. Hier konnte
sich zudem jeder, der sich dafür
entschieden hatte, die medizinische
Tag der offenen Tür im Paul-Gerhardt-Gymnasium Gräfenhainichen
Beispielsweise konnte sich jeder ausprobieren,
wie man richtig einen Menschen
reanimiert. Foto: (HäBo) Bebber
Ausbildung etwas näher kennenzulernen,
praktisch beim Reanimieren
oder Blutdruck messen ausprobieren.
Insgesamt – und das verdeutlichten
die Gespräche rund um die beruflichen
Vorstellungen und Wünsche
der Schüler – ist durchaus eine nicht
geringe Zahl der Elftklässler immer
noch unentschlossen oder wussten
noch gar nicht, wie es nach der Zeit
Künftige Fünftklässler erhielten Einblicke in den Schulalltag
(Gräfenhainichen/HäBo/db). Am vergangenen
Samstag lud das Gräfenhainichener
Paul-Gerhardt-Gymnasium
(PGG) zum alljährlichen Tag der offenen
Tür. Dieser Tag ist nicht nur einer
der vielen Höhepunkte im Schulleben,
sondern der entscheidende Informationstag
für Viertklässler und deren
Eltern. „Die Anmeldezahlen waren in
den letzten zwei Jahren sehr gut“, berichtete
Schulleiterin Janet Rintelmann
stolz. „Ich hoffe, dass es auch in diesem
Jahr wieder so ist und wir viele Kinder
und Eltern von unserem Gymnasium
begeistern können“.
In über 20 Räumen präsentierte sich die
Schule auf zwei Etagen im Haus C im
Hainmühlenweg, angefangen bei der
Fachschaft Geschichte über die AG „Jugend
forscht“ und Physik bis hin zu den
Fremdsprachen und Sport. Der erste
und wohl wichtigste Anlaufpunkt war
natürlich die Informationsveranstaltung
mit der Schulleitung. Danach konnte
sich jeder sein eigenes Programm
zusammenstellen, um die einzelnen
Fachschaften und ihre Lehrer schon
einmal etwas näher kennenzulernen.
Natürlich waren auch Schüler fast jeder
Altersstufe mit vor Ort, denn wer konnte
das Schulleben aus Sicht eines Schülers
besser erläutern. In der Turnhalle
beispielsweise konnte man sich beim
Hockey, Klimmziehen oder Basketball
ausprobieren. Bei Lena Grabecki und
Ria-Cathleen Schüler aus der 5a durfte
man sich beim Seilspringen beweisen.
Emma Stengel aus der 8. Klasse führte
Mario Chemnitz (m.) besuchte seine alte Schule und auch seinen früheren Mentor
Freddy Stiehler (l.).
Foto: (HäBo) Bebber
mit einer Übungsweste das Heimlich-
Manöver (Rückenstöße, Bauchstoß) als
mögliche Sofortmaßnahme bei einer
Erstickungsgefahr durch Fremdkörper
vor. Sie konnte zudem auch versichern,
dass die AG „Schulsanitäter“, die sie
vorstellte, noch nicht eingreifen und
helfen musste.
Das hätte trotz aller Vorsichtsmaßnahmen
durchaus in den Fachbereichen
Chemie oder Physik passieren könne,
bekamen die Besucher doch zahlreiche
Experimente vorgeführt. Was da alles
hergestellt wurde, lässt natürlich den
Laien staunen. Denn wer weiß schon,
dass auch Elefanten sich die Zähne
putzen und dafür Zahnpasta benötigen.
Die stellten die beiden Zehntklässler
Fritz Hannemann und Lucas Schmidt
in einem Experiment mit Spülmittel,
Lebensmittelfarben und anderen Zusätzen
her.
Letztendlich war das alles natürlich
nur eine von vielen Möglichkeiten, die
manch einen verblüfft zurückließen.
Große Freude kam in einem anderen
Raum bei Physik,- Informatik,- und Astronomielehrer
Freddy Stiehler auf, als
er nicht nur zukünftige, sondern auch
einen ehemaligen Schüler begrüßen
durfte. Das ist übrigens keine Seltenheit
beim Tag der offenen Tür, denn viele
kehren voller Dankbarkeit zurück an
den Ort, wo sie oft die Grundlagen für
eine erfolgreiche, beruflichen Laufbahn
vermittelt bekommen haben.
So auch ein ehemaliger Schüler des
Abi-Jahrgangs 2006, der einen Besuch
in seiner ehemaligen Heimat dazu
nutzte, um wieder einmal hereinzuschauen.
Dr. Mario Chemnitz, der unter
anderem 2004 mit einem preiswerten
Analysegerät für Raumluftuntersuchungen
Bundessieger bei „Jugend
21. Januar 2026
am Gymnasium weitergehen sollte.
Selbst die Frage, ob Beruf oder Studium,
blieb dabei unbeantwortet.
Ansonsten sind die Vorstellungen sehr
breit gefächert: Eine Schülerin möchte
Bio oder Chemie studieren und hoffte
darauf, dass ihr die „Berufemesse“ in
ihren Planungen bestärkt. Eine andere
Schülerin weiß dagegen noch nicht,
was sie studieren möchte. Der nächste
möchte zur Polizei, ein anderer wieder
Pilot werden. Es bestand sogar bei
einer Schülerin der Plan, in die Politik
zu gehen. Aber auch ein Studium in
der Raumfahrttechnik oder der Berufswunsch
Soldat existieren. Dieses
bestätigt einmal mehr, dass sich fast
die Hälfte der Schüler doch für eine
Ausbildung und nicht für ein Studium
entscheiden würde. Vielleicht ändert
sich aber die Meinung noch, denn am
Donnerstag stand noch ein Besuch
der Martin-Luther-Universität Halle-
Wittenberg (MLU) an. Neben einer
Führung durch die Bibliothek konnte
bei Interesse probeweise an einer Vorlesung
teilgenommen werden.
forscht“ in der Sparte Physik wurde
und an der Friedrich-Schiller-Universität
Jena arbeitet, ist mittlerweile vom
Leibniz-IPHT zum Junior-Professor für
Intelligente Photonische Systeme berufen
worden. „Ich kann mich noch ganz
genau an 1998 erinnern, als ich hier
am Gymnasium begann, erinnerte sich
Chemnitz zurück und tauschte sich rege
mit seinem ehemaligen Mentor aus.
Wer sich aber mehr für Fremdsprachen
und Literatur interessierte, war bei den
Zwölftklässlern des Leistungskurses
Englisch richtig. Sie befassten sich
unter anderem mit dem Thema Edgar
Ellen Poe und einem seiner Werke.
Natürlich macht ein intensiver Rundgang,
der durchaus viel Zeit in Anspruch
nehmen konnte, auch hungrig.
Für eine Stärkung standen Schüler der
AG „Catering“ bereit und versorgten
die Besucher. Selbst leckere, frisch zubereitete
„Crêpes à la francaise“ konnte
man im Raum der Fachschaft Französisch
bekommen. Übrigens konnte
das PGG erfolgreich den wichtigen
Titel „MINT-Schule“ mit den Schwerpunkten
im Bereich Mathematik,
Informatik, Naturwissenschaften und
Technik bis 2030 verteidigen. Damit
kann das Gymnasium auf ein Allleinstellungsmerkmal
gegenüber anderen
Bildungseinrichtungen verweisen. Dies
zu erlangen und zu verteidigen ist ein
langer Weg und ist hart zu erarbeiten.
Für die Abiturienten kann durchaus
dann bei einer Bewerbung hilfreich
sein.
21. Januar 2026
(HäBo). Zum Schutz der Hände gegen
Kälte trugen schon Urmenschen
Handschuhe aus roh zubereiteten
Fellen mit Knochenspangen. Ägypter
und Perser bedienten sich des Handschuhs,
der ursprünglich sackartig
war, aber auch schon mit Daumenteil.
Griechen und Römer kannten bereits
Handschuhe mit Finger.
Handschuhe hatten häufig rituelle
Bedeutung, im Mittelalter unter anderem
als äußeres Zeichen bei der
Verleihung des Marktrechtes, „indem
der König seinen rechten Handschuh
als Zeichen des Rechtsbannes und
seines Schutzes sende“ (Sachsenspiegel).
Sollte im Mittelalter eine Stadt
gegründet werden, schickte der Herrscher
ein Paar Handschuhe als Zeichen
seines Einverständnisses.
Der vor die Füße geworfenen Fehdehandschuh
war eine ausdrückliche
Herausforderung zum Duell. Erhielt
ein Ritter einen Handschuh von einer
Dame überreicht, war das ein Liebespfand.
Allerdings konnte man die
Liebe auch kündigen, indem man ihn
zurückwarf, wie es Friedrich Schiller
in der Ballade „Der Handschuh“ beschrieben
hat. In verschiedenen Kulturen
trug man zum Essen Handschuhe,
da Gabeln noch nicht in Gebrauch
waren. Sie ermöglichten das Anfassen
heißer Speisen.
Im 9. Jahrhundert trugen Bischöfe
Handschuhe, die mit goldenen Fäden
gestrickt waren, während es Mönchen
verboten war, andere Handschuhe
als solche aus Schafsleder zu tragen.
400 Jahre später wurde es Sitte, einer
Bittschrift ein Paar Handschuhe
beizulegen. Diese wurden vorher mit
entsprechenden Geldsummen gefüllt
und verliehen der Bitte damit entsprechenden
Nachdruck. Um 1000 kamen
die ersten Handschuhe für Damen
auf. Diese waren für gewöhnlich parfümiert,
kunstvoll bestickt und oft mit
Juwelen und Perlen verziert. Im spä-
Hänicher Bote
Bote
Historische Bauschlosserei und Schmiedewerkstatt
ALTES HANDWERK
August Reinhard stellt alte Berufe vor – Teil 60: Der Handschuhmacher
Ein Handschuhmacher nimmt Maß.
ten Mittelalter wurde das Kleidungsstück
zum Modeartikel der höheren
Stände.
Die Geburtsstätte der gewerblichen
Handschuhfabrikation war Frankreich.
Die erste französische
Innung für Handschuhmacher
entstand 1190.
Lange Jahre waren die
französischen Meister
führend auf dem Handschuhmarkt.
Erst unter
dem Einfluss Napoléons
öffneten die Franzosen
ihre technologischen
Geheimnisse für das restliche
Das Wappen der
Handschuhmacher
Europa.
Das Handschuhmacherhandwerk
erlebte im
19. Jahrhundert seine Blütezeit in
Deutschland. Handschuhe wurden zu
jener Zeit überwiegend in Heimarbeit
hergestellt. In der Regel war die gesamte
Familie mit der Produktion beschäftigt:
Der Mann am Webstuhl, die
Frau an der Nähmaschine, ungeübte
Kräfte und Kinder jeden Alters wurden
zu verschiedenen Hilfsdiensten
herangezogen. Der für die Produktion
benötigte Wirkstuhl wurde dem
Handschuhmacher von einem Unternehmer
gegen Entgelt zur Verfügung
gestellt. Dieser nahm ihm nicht
nur die Ware gegen einen
bestimmten Preis ab, sondern
versorgte ihn auch
mit Garn, Seide und
anderen Gewirken, die
er zur Herstellung der
Handschuhe benötigte.
Die frei aus dem Gedächtnis
in die Ware hineingearbeiteten
Muster, die
meist aus Blumen, Ranken,
Blättern, Bäumchen,
Girlanden, Sternen, Streifen
etc. bestanden, waren dem Arbeiter
vielfach selbst überlassen.
War der Handschuh auf dem Wirkstuhl
fertig, fädelte ein Helferkind die
entstandenen Maschen auf einen Faden,
damit die Handschuhe nunmehr
mit der Nähmaschine zusammengenäht
werden konnten.
Verschiedene Handschuhmodelle aus Frankreich um 1920 (l.) sowie ein Mann mit einem Handschuh im Jahr 1523.
15
Foto: Netzfunde
An einem Tag konnte ein geübter
Handschuhmacher zwölf Paar Handschuhe
herstellen. Der Werklohn war
bescheiden, vom Erlös musste der
Heimarbeiter in der Regel neben dem
Stuhlzins auch noch die Auslagen
für Nadeln und Platinen bestreiten.
In der Appretur des Unternehmers
wurden die Handschuhe zur Erzielung
eines gefälligen Aussehens über
heiße Formen gebracht, nach Fehlern
untersucht, gestempelt, geheftet und
schließlich verpackt.
Später war Handschuhmacher insbesondere
in den Städten ein angesehener
Beruf. Handschuhe waren nicht
nur Modeprodukte, sondern schützten
gegen Kälte sowie Schmutz und galten
als Zeichen von Stil und Anstand.
Ein Handschuhmacher-Meister nahm
Maß, schnitt das Leder genau passend
zu und nähte es von Hand. Jedes
Paar war ein kleines Meisterwerk.
Weiches Leder wurde gedehnt und
geformt, damit es eng anlag, aber bequem
blieb.
Oft kamen Futterstoffe hinein gegen
die winterliche Kälte oder einfach für
mehr Tragekomfort. Auch Reparaturen
gehörten zur Arbeit der Handschuhmacher:
Risse flicken, Nähte
erneuern, abgenutzte Stellen verstärken.
Gute Handschuhe waren teuer
und wurden nicht einfach weggeworfen.
Doch mit der Massenproduktion änderte
sich alles. Fabriken stellten
Handschuhe in großen Stückzahlen
her, oft billiger, aber auch einfacher
verarbeitet. Leder wurde durch
Kunststoffe ersetzt, Maschinen nähten
schneller und günstiger.
Heute gibt es nur noch wenige echte
Handschuhmacher. Meist arbeiten sie
für Theater, Reitställe oder zur Ergänzung
historischer Kostüme für Museen.
Ihr Wissen ist fast vergessen.
16
Hänicher Bote
Bote
(Gräfenhainichen/HäBo/db). Mit
Matthias Klimke hat Gräfenhainichen
einen Weltmeister, der sich der ganz
besonderen Sportart Drachenfliegen
verschrieben hat. Genauer gesagt wird
nun schon seit 1999 bei der Familie
Klimke Drachen geflogen.
Mit einer Annonce für das Wittenberger
Drachenfest fing damals alles
ganz unverfänglich an. Ein Drachenfan
aus Wittenberg war auf die Idee
gekommen, ein großes Drachenfest
zu veranstalten. Mit diesem nahm
Matthias Klimkes Vater Uwe Kontakt
auf und eine neue Leidenschaft
war geboren. Als erstes Ergebnis des
Treffens mit Thomas Friebe, so hieß
der Drachenfan, bestellte sich Familie
Klimke einen Lenkdrachen. Da war
der jetzige Weltmeister im Indoor-
Drachenfliegen gerade erst mal 13
Jahre alt. Bis dahin stand noch viel
mehr die Musik im Fokus des jungen
Matthias. Es wurde Akkordeon gespielt
und im Chor der Musikschule
Fröhlich gesungen.
Nun aber mit dem neuen Hobby der
Familie ging es viele Wochenenden
quer durch Deutschland raus zum
Drachenfliegen. Der Vater bediente
das Fluggerät und Matthias stellte
zusammen mit seinem Bruder das
„Bodenpersonal“. Schon im Jahr
2000 fand dann unter dem Dach des
Kreissportbundes auch das erste große
Drachenfest auf den Wittenberger Elbwiesen
statt. In der Folge verschrieb
sich Matthias dem neuen Sport immer
mehr, während sich der Bruder mehr
für Fußball und Badminton interessierte.
Bei Matthias aber entwickelte
sich eine Leidenschaft, die ihn sagen
lässt: „Mehr als die Hälfte meines
Lebens besteht aus Drachenfliegen“.
Unterhält man sich mit ihm, sprudelt
das Fachwissen nur so aus ihm heraus.
Die bei seinem Sport verwendeten
Drachen
sind für
Unter vier Augen
ihre Größe mit einer Spannweite von
1,80 bis 2,20 Meter extrem leicht und
wiegen maximal 130 Gramm. Die dabei
verwendeten Stäbe sind gewickelte
Kohlefaserstäbe mit einer maximalen
Länge von 82 Zentimetern und
wiegen höchstens
8 Gramm. Aber
nicht nur diese
Fakten lassen den
Laien erstaunen,
sondern sicherlich
auch der Preis eines
solchen einzelnen
Stabes. Der
kostet nämlich
stolze 65 Dollar.
Mit einem Drachen
fing es also
bei Matthias Klimke an. Mittlerweile
sind 140 flugfähige Lenkdrachen in
seinem Besitz. Die Preise eines fertigen
Drachens fangen bei 70 Euro
an und haben nach oben keine
Grenzen. Dabei unterscheidet
der Fachmann
zwei Arten
von Drachen, nämlich
den Lenkdrachen
der in Amerika
seinen Ursprung habe
und die Flugdrachen
aus China. Im dortigen
Weifang hat Matthias in
der Kategorie der Zweiliner
im vorigen Jahr auch
seinen Weltmeis tertitel erkämpft.
Um zu diesem Wettkampf
zugelassen zu werden,
musste Klimke im Vorfeld ein
Video mit einer Choreographie
einreichen. Daraufhin wurde er zu den
Titelkämpfen eingeladen. Dort ließ er
seinen Drachen zum Titel „It took me
by surprise“ in der Luft tanzen – und
überzeugte offenbar.
In diesem Jahr muss sich der 39-jährige
Gräfenhainicher
nicht diesem
Auswahlverfahren
stellen, denn
als amtierender
Weltmeis ter ist er
automatisch startberechtigt.
Zu diesem
Wettkampf
möchte ihn dann
– wen wundert
es – seine siebenjährige
Tochter
Jasmina begleiten. Auch sie hat sich
von dem Virus anstecken lassen und
fliegt sehr gern Drachen. „Gedanklich
haben wir schon eine Show geplant,
die wir zusammen fliegen“, verrät
Papa Matthias.
Seine Frau lernte er übrigens standesgemäß
auf einem Drachenfest kennen.
Natürlich teilt auch sie die Leidenschaft
von ihrem Mann und der Tochter.
Sportlich organisiert sind sie die
gut elf Drachenflieger aus der Region
im Verein „Ready to Fly“ beim SV
Leibnizdruck. Die lassen ihre Drachen
nicht nur an der frischen Luft, sondern
wo es nur geht auch in der Halle fliegen.
Immerhin, Drachenflieger seien
nicht besonders reichlich gesät. Wenn
man von denen deutschlandweit 60 bis
70 Piloten zusammenbekommt, die Indoor
fliegen, sind das schon viel. „Das
Indoorfliegen bezeichne ich immer
21. Januar 2026
Weltmeister: Herr der Lüfte kommt aus Gräfenhainichen
Weltmeister Matthias Klimke
Foto: (HäBo) Bebber
„Unter vier Augen“ heute mit: Matthias Klimke
Matthias Klimke (2. v. r.) im Kreise der frischgebackenen Weltmeister
Mehr als die Hälfte
meines Leben besteht
aus Drachenfliegen.
Matthias Klimke
Weltmeister im Indoor-Drachenfliegen
Sceenshot: privat
gern als sogenannte Randgruppe in
der sportlichen Randgruppe der Drachenflieger“,
erklärt der Weltmeister.
Die hiesigen Drachenflieger haben
aber auch Probleme wie jeder andere
auch in ihrem Sport. So kann das
bisher von ihnen organisierte und
beliebte Wittenberger Drachenfest seit
2024 nicht mehr auf den Elbwiesen
stattfinden, da der Eigentümer der
Fläche eine weitere Nutzung untersagt
hat. Stattdessen wurde nun eine Nachfolgeveranstaltung,
die „Ready to Fly
Wiesentage“ auf einer Wiesenfläche
in Ferropolis ins Leben gerufen, um
nun dort Freunde des Drachenfliegens
zusammenzubringen.
Kurz gefragt!
Lieblingsessen:
Rinderroulade, Klöße und
Rotkraut
Lieblingsrestaurant:
„Q-bap – Qualitäts-Kebap“
in Nürnberg
Lieblingsurlaubsort:
China
Lebensmotto:
„Keep in Flying – Höre nie auf
zu fliegen“
Mit welchen Personen würden
Sie gern zu Abend essen:
• Angela Merkel
• John Barresi (Drachenflieger)
• Peter Lynn (Designer und Erbauer
des größten Drachens
der Welt mit 1.250 m 2 )
21. Januar 2026
Hänicher Bote
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Hallenfußball: Mitternachtsturnier 4.0
Partizan Tornau holte den Pott / Spenden inzwischen verteilt
(Gräfenhainichen/HäBo/db). Der
VfB hatte nun schon zum vierten
Mal zum Mitternachtsturnier geladen
und über 200 Zuschauer folgten
der Einladung. Sie sorgten für ein
stimmungsvolles Fußballfest in der
Turnhalle Lindenallee und erlebten
ein fußballerisch hochklassiges
Hallenturnier, das bis in die späten
Abendstunden für Spannung und
Emotionen sorgte. Zum Teil aktive
Fußballer aus verschiedenen Vereinen,
aber auch solche, die einfach
nur Lust am Fußball spielen haben,
gaben ihren Teams Fantasienamen
und spielten für einen guten Zweck
Fußball.
Zehn Mannschaften gingen in zwei
Vorrundengruppen an den Start und
bereits in der Gruppenphase zeigte
sich, dass das Teilnehmerfeld wieder
stark besetzt war. Vor allem Partizan
Tornau dominierte eindrucksvoll
die Gruppe A und zog souverän ins
Halbfinale ein genauso wie der „FC
nicht zum Spaß hier“ als Gewinner
der anderen Gruppe. In den dann
folgenden Platzierungs- und Finalspielen
legten die meisten Teams
nochmal eine Schippe drauf, sodass
auch die Halbfinalspiele enge und intensive
Begegnungen boten. Partizan
Tornau setzte sich hier knapp mit 3:2
gegen „Gegengegen“ durch, während
der „FC nicht zum Spaß hier“ mit
Partizan Tornau gewann das 4. Mitternachtsturnier des VfB Gräfenhainichen.
einem 3:0-Erfolg gegen den Vorjahressieger
Team Ajax Dauerstramm
das Endspiel erreichte. Damit endete
schon im Halbfinale vorzeitig deren
Mission Titelverteidigung.
Das Finale selbst hielt, was das
Turnier zuvor schon an Spannung
bot. In einem umkämpften, aber
jederzeit fairen Spiel behielt schließlich
Partizan Tornau mit 2:0 die
Oberhand gegen den „FC nicht zum
Spaß hier“ und sicherte sich völlig
verdient den Turniersieg beim Mitternachtsturnier
4.0. Platz drei ging
an das Team „Gegengegen“, die das
Spiel im kleinen Finale gegen den
Vorjahressieger mit 4:0 deutlich für
sich entscheiden konnten.
Besonders erfreulich aus Sicht des
Gastgebers war, dass bei den Einzelwertungen
gleich mehrere Kicker
mit VfB-Bezug jubeln durften.
Bester Spieler des Turniers wurde
Eric Krogmann vom Turniersieger,
während André Reuter mit seinen
Paraden beim Team „Feste rinn
jehaun“ als „ungelernter Torwart“
denen einen Platz im Mittelfeld
sicherte. Bester Torschütze wurde
Til Krüger, der mit neun Treffern
mehr als überzeugte. Am Ende gab
es nicht nur einen verdienten Turniersieger,
sondern auch ein rundum
gelungenes Sportevent, das Spielern
wie Zuschauern in Erinnerung bleiben
wird.
Da auch in diesem Jahr wieder die
Erlöse aus dem Turnier für einen
guten Zweck zur Verfügung gestellt
wurden, konnten sich diesmal die
Schüler der Zschornewitzer Grundschule
„Johann Heinrich Pestalozzi“
und der Gräfenhainichener Ganztagsschule
„Ferropolis“ über jeweils
400 Euro freuen. In Zschornewitz
übergab Raik Busse vom Organisationsteam
des Mitternachtsturniers
den Scheck an Schulleiterin Elke
Langenberger. Die wusste auch
schon, was mit dem unverhofften
Geldsegen passieren soll: „Da wir
noch ein Schulfest geplant haben,
wird dort das Geld garantiert Verwendung
finden“. Etwas ganz anderes
plant dagegen die „Ferroschule“,
wo Steve Schaller der Schulleiterin
Sybille Wycisk den symbolischen
Scheck überreichte. Hier soll das
Geld für den neuen Schulgarten
eingesetzt werden. Hochbeete, Setzlinge
und Saat für Gemüse sowie
Gartengeräte werden dafür noch benötigt.
Das geerntete Gemüse sowie
Kräuter werden dann im Hauswirtschaftsunterricht
genutzt.
Links: Steve Schaller (vorn mit Scheck) übergab der Klasse 5a stellvertretend den Scheck für die Ferropolis-Schule. Rechts:
Raik Busse überbrachte der Zschornewitzer Schulleiterin Elke Langenberger den Scheck.
Fotos: (HäBo) Bebber
MITTERNACHTSTURNIER 4.0
Endplatzierungen
1. Partizan Tornau
2. FC nicht zum Spaß hier
3. Gegengegen
4. Team Ajax Dauerstramm
5. Kecke & Friends
6. Arminia Bier gefällt
7. Feste rinn jehaun
8. Traktor Radis
9. FC Geil Leibnizdruck
10. FC Ente Süß-Sauer
18 VOM SPORTGESCHEHEN
Hänicher Bote
Bote
21. Januar 2026
Der Hänicher Bote präsentiert
Handball-Oberliga in der Sporthalle Lindenallee
gegen HV Rot-Weiß Staßfurt II gegen SV Irxleben 1919
Der Hänicher Bote präsentiert
Handball-Oberliga
BSG AKTIVIST GRÄFENHAINICHEN – SV Lok Schönebeck
Samstag, 24. Januar • 18.00 Uhr
Samstag, 14. Februar • 18.00 Uhr
Sonntag, 15. Februar • 16.00 Uhr • Sporthalle Lindenallee
Hallenfußball: 18. GWG-Cup
VfB Gräfenhainichen verteidigte Titel im eigenen Turnier
HANDBALL-OBERLIGA MÄNNER
Pl. Mannschaft Sp. Tore Pkt.
1. BSV 93 Magdeburg 14 456:353 26:2
2. SG Spergau 14 477:373 24:4
3. SV Eintracht Gommern 14 434:335 23:5
4. HC Burgenland II 14 456:392 21:7
5. TSG Calbe/Saale 14 470:414 21:7
6. TuS 1947 Radis 14 402:435 14:14
7. SV Eiche 05 Biederitz 14 412:378 13:15
8. HV Wernigerode 14 407:439 12:16
9. HV Rot-Weiß Staßfurt II 14 405:443 10:18
10. HSG Wolfen 2000 13 358:418 9:17
11. SV Irxleben 1919 14 382:445 9:19
12. USV Halle II 13 347:429 5:21
13. SG Kühnau 14 387:475 5:23
14. HSV Haldensleben 14 368:432 2:26
(Gräfenhainichen/HäBo/db). Der
VfB Gräfenhainichen konnte den
Titel bei der 18. Auflage des traditionellen
Hallenturniers um den von
der Gräfenhainicher Wohnungsgesellschaft
(GWG) gestifteten Pokal
erfolgreich verteidigen. In diesem
Jahr ein attraktives Starterfeld ins
Rennen zu schicken, gestaltete sich
auf Grund des einzig möglichen Termins
nicht so einfach, da der 6. Januar
als Feiertag ein eher ungünstiger Tag
war. „Leider ging es bei uns nicht
anders. Bis zu 50 Vereine haben wir
angeschrieben“, berichtete Martin
Otto vom VfB. Sieben Mannschaften
gingen neben dem ausrichtenden
VfB in der Turnhalle Lindenallee an
den Start.
Gespielt wurde in zwei Vorrundengruppen,
um so die vier Halbfinalisten
zu ermitteln. Der VfB traf im Eröffnungsspiel
auf den FC Galaxy Wolfen
und unterstrich dort eindrucksvoll mit
dem 8:0-Auftakterfolg, das man den
Turniersieg aus dem Vorjahr wiederholen
wollte. Doch im zweiten Spiel
gegen den SV Grün-Weiß Wörlitz
stotterte plötzlich der Motor beim
4:2-Sieg. Im letzten Vorrundenspiel
besiegte der VfB dann auch noch mit
einem 4:1 den SV Eintracht Lüttchendorf,
der trotz dieser Niederlage als
Termine TuS 1947 Radis – Januar / Februar
Samstag, 24. Januar
13.45 Uhr AOLMJC TuS 1947 Radis – HG 85 Köthen
14.15 Uhr AOLMJD SV Blau-Rot Coswig – TuS 1947 Radis
15.30 Uhr AOLMJB TuS 1947 Radis – Weißenfelser HV 91
18.00 Uhr AOLM SV Blau-Rot Coswig II – TuS 1947 Radis II
18.00 Uhr OLM TuS 1947 Radis – HV Rot-Weiß Staßfurt II
Sonntag, 25. Januar
10.00 Uhr AOLMJE DRHV 06 – TuS 1947 Radis
Samstag, 31. Januar
17.30 OLM HSV Haldensleben – TuS 1947 Radis
Samstag, 14. Februar
14.00 Uhr AOLMJD TuS 1947 Radis – HSG Wolfen 2000
14.00 Uhr AOLMJB SV Blau-Rot Coswig – TuS 1947 Radis
16.00 Uhr AOLM TuS 1947 Radis II – SG Kühnau II
18.00 Uhr OLM TuS 1947 Radis – SV Irxleben 1919
Sonntag, 15. Februar
15.00 Uhr AOLMJC Jessener SV 53 – TuS 1947 Radis
Legende: OLM = Oberliga Sachsen-Anhalt Männer, AOLM = Bezirksoberliga Anhalt Männer
ALM = Bezirksliga Anhalt Männer, AOLMJB = Bezirksoberliga männliche B-Jugend, AOLMJC
= Bezirksoberliga Anhalt männliche C-Jugend, AOLMJD = Bezirksoberliga Anhalt männliche
D-Jugend, AOLMJE = Bezirksoberliga Anhalt männliche E-Jugend
Der VfB Gräfenhainichen konnte bei seinem eigenen Turnier den Titel verteidigen
Foto: (HäBo) Bebber
Zweiter der Gruppe A den Sprung ins
Halbfinale schaffte.
In der anderen Gruppe entwickelte
sich von Beginn an ein packender
Wettbewerb. Die Mannschaften aus
Petersroda, Nietleben, Dölau und
Oranienbaum lieferten sich enge
Duelle, sodass die Entscheidungen
über das Weiterkommen erst in den
letzten Vorrundenspielen fielen. Am
Ende zog Nietleben als Gruppenerster
und Döhlau als Zweiter in die nächste
Runde ein.
Letztere musste sich dort aber den
Gastgebern mit 2:0 geschlagen geben.
Der VfB traf im Endspiel auf den vormals
mit 4:1 besiegten Gruppengegner
aus Lüttchendorf. Der machte es dem
Favoriten im Endspiel nicht so einfach
und erzwang nach der regulären
Spielzeit von 12 Minuten mit einem 2:2
Unentschieden die Entscheidung vom
Punkt. Dieses endete 3:2 zugunsten
des Gastgebers und bedeutete den
Turniersieg plus 300 Euro Siegprämie
für die Mannschaftskasse. Aber auch
die unterlegene Eintracht und der
Drittplatzierte Nietlebener SV Askania
konnten sich über die Auffrischung
der Mannschaftskasse freuen.
18. GWG-CUP
Endplatzierungen
1. VfB Gräfenhainichen
2. SV Eintracht Lüttchendorf
3. Nietlebener SV Askania
4. SV Blau-Weiß Döhlau II
5. SV Hellas 09 Oranienbaum
6. SV Grün Weiß Wörlitz
7. FC Galaxy Wolfen
8. ESV Petersroda
Bester Spieler: Hamed Nourzi (Petersroda)
Bester Torhüter: Max Proschwitz (Wolfen)
HANDBALL-OBERLIGA FRAUEN
Pl. Mannschaft Sp. Tore Pkt.
1. SV Union Halle-Neustadt III 11 373:306 18:4
2. Jessener SV 53 11 343:280 18:4
3. HSV Magdeburg 11 358:277 17:5
4. SG Lok Schönebeck 11 303:281 14:8
5. TSV Niederndodeleben II 12 357:332 14:10
6. TSG Calbe/Saale 12 318:308 13:11
7. Post SV Magdeburg 12 390:357 12:12
8. HC Burgenland II 11 291:315 9:13
9. SV Irxleben 1919 12 333:323 9:15
10. BSG Aktivist GHC 11 267:325 6:16
11. TSV Wefensleben 12 294:410 5:19
12. SV Friesen Frankleben 12 256:369 3:21
Termine BSG Aktivist Gräfenhainichen – Januar / Februar
Samstag, 24. Januar
12.30 Uhr AOLWJD SV Blau-Rot Coswig – BSG Aktivist Gräfenhainichen
12.30 Uhr AOLWJE TSV Blau-Weiß Brehna – BSG Aktivist Gräfenhainichen
15.00 Uhr OLF SV Union Halle-Neustadt III – BSG Aktivist Gräfenhainichen
Sonntag, 25. Januar
15.00 Uhr AOLWJB BSG Aktivist Gräfenhainichen – Weißenfelser HV 91
Samstag, 14. Februar
12.15 Uhr AOLWJB SV Blau-Rot Coswig – BSG Aktivist Gräfenhainichen
Sonntag, 15. Februar
10.00 Uhr AOLWJE BSG Aktivist Gräfenhainichen – Jessener SV 53
12.00 Uhr AOLWJC BSG Aktivist Gräfenhainichen – SV Union Halle-Neustadt II
14.00 Uhr AOLWJD BSG Aktivist Gräfenhainichen – HSG Wolfen 2000
16.00 Uhr OLF BSG Aktivist Gräfenhainichen – SG Lok Schönebeck
Legende: OLF = Oberliga Anhalt Frauen, AOLWJB = Bezirksoberliga Anhalt weibliche B-
Jugend, AOLWJC = Bezirksoberliga Anhalt weibliche C-Jugend, AOLWJD = Bezirksoberliga
Anhalt weibliche D-Jugend, AOLWJE = Bezirksoberliga Anhalt weibliche E-Jugend
21. Januar 2026
Hänicher Bote
Bote
Hallenfußball: 26. Ford Geissel Anhalt-Cup
Termine VfB Gräfenhainichen – Januar / Februar
Samstag, 24. Januar
14.00 Uhr LFS SG Rot-Weiß Thalheim – VfB Gräfenhainichen
Samstag, 31. Januar
13.00 Uhr KFS SV Mildensee 1915 – VfB Gräfenhainichen II
14.00 Uhr LFS Leipziger SC 1901 – VfB Gräfenhainichen
Samstag, 7. Februar
14.00 Uhr LFS SV Eintracht Lüttchendorf – VfB Gräfenhainichen
Sonntag, 8. Februar
14.00 Uhr KFS VfB 1921 Zahna – VfB Gräfenhainichen II
Samstag, 14. Februar
14.00 Uhr LFS SV Tapfer 06 Leipzig – VfB Gräfenhainichen
Sonntag, 15. Februar
14.00 Uhr KFS FC Galaxy Wolfen – VfB Gräfenhainichen II
Legende: LFS = Landesfreundschaftsspiele, KFS = Kreisfreundschaftsspiele
VOM SPORTGECHEHEN
Fünf Sekunden fehlten zum Finale: VfB-Kicker ließen aufhorchen
(Dessau/Gräfenhainichen/HäBo/
db). Die Dessauer Anhalt-Arena stand
bei der 26. Auflage des Ford Geissel
Anhalt-Cups ganz im Zeichen des Fußballs.
Besonders im Fokus stand natürlich
Gastgeber SV Dessau 05, welcher
im vorigen Jahr erstmals das eigene
Turnier gewinnen konnte und deshalb
als Titelverteidiger an den Start ging.
Dazu hatten sie sich mit dem SSC
Weißenfels, dem SC Bernburg und der
SG Rot-Weiß Thalheim drei weitere
Verbandsligisten eingeladen. Aus der
Landesliga Süd komplettierten die SG
1948 Reppichau zusammen mit dem
Cöthener FC Germania 03, dem VfB
Gräfenhainichen und dem FC Grün-
Weiß Piesteritz das Starterfeld.
Gespielt wurde mit zwei Vorrundengruppen,
in denen die vier Halbfinalteilnehmer
ermittelt wurden.
Das Eröffnungsspiel vor gut 800
Zuschauern bestritten der Turnierneuling
aus Bernburg sowie Thalheim
als Cupsieger von 2023, welches die
Bernburger klar mit 4:0 für sich entscheiden
konnten. Unmittelbar danach
hatten mit dem CFC Germania 03 und
dem Debütanten VfB Gräfenhainichen
zwei Landesliga-Konkurrenten ihren
Auftritt. „Wir haben uns für den VfB
entschieden, da sie allein durch den
Aufstieg auf sich aufmerksam gemacht
haben“, erklärte Sportdirektor
Ralph Hirsch die Einladung in die
Gerhardtstadt. Im Spiel rechtfertigten
die Gräfenhainicher dann auch schnell
die Vorschusslorbeeren, da sie durch
die Treffer von Ramon Rodriguez (10.)
und Till Stockmann (11., 12.) nach
zwölf Minuten das Parkett als Sieger
verlassen konnten.
Dem stand der SV Grün-Weiß Piesteritz,
welche den Ford-Cup schon im
Jahr 2010 einmal gewannen, mit einem
4:1 gegen die SG Reppichau in nichts
nach. Für den Piesteritzer Erfolg sorgten
mit ihren Treffern Noel Hünl, Tom
Blum und Matej Nemec (2). „Unser
Ziel ist es, nicht wie im Vorjahr Letzter
zu werden und weil es hier immer Spaß
macht“, formulierte Vize-Präsident
Christoph Springer das Ziel seiner
Mannschaft. Ebenfalls in der Gruppe
Fast hätte der VfB Gräfenhainichen den späteren Sieger vom SV Dessau 05 aus
dem Turnier geschossen.
Foto: (HäBo) Bebber
B war es der Turniersieger von 2024,
der SSC Weißenfels, welcher seinen
Nachfolger SV Dessau 05 herausforderte.
Durch einen Neunmetertreffer
und einem 05er Eigentor schienen sie
ihren Konkurrenten
zu besiegen.
Doch der konnte
das Spiel nicht
nur zum 2:2 ausgleichen,
sondern
durch den späten
Treffer von Paul
Werthmann noch
mit 2:3 die Begegnung
drehen.
Mit einem 4:1
konnte dagegen
der VfB Gräfenhainichen sein zweites
Spiel gegen den Verbandsligisten aus
Thalheim gewinnen. Zwar hatten die
Rot-Weißen auf den schnellen Führungstreffer
von Rodriguez mit dem
Treffer von Aly Singnateh zum 1:1 die
passende Antwort parat, konnten aber
dennoch die deutliche Niederlage nicht
verhindern, da Johan Michalzyck,
Malte Wiechman und Eric Krogmann
mit ihren Toren zum 4:1 den zweiten
Erfolg absicherten. Auch konnte
Gräfenhainichens Schlussmann Felix
Blackstein noch einen Strafstoß für
Thalheim entschärfen.
Nicht so gut lief es bei den Grün-
Weißen, die im zweiten Spiel nicht
Wir haben uns für den VfB
entschieden, da sie allein
durch den Aufstieg auf
sich aufmerksam gemacht
haben.
Ralph Hirsch
Turnierleiter Anhalt-Cup
über ein 1:1 Unentschieden gegen den
SV Dessau 05 hinauskamen. Für die
torreichste Begegnung sorgte schließlich
Weißenfels, als sie Reppichau
mit dem 8:0-Kantersieg nicht nur
vom Parkett, sondern
auch aus dem
Turnier schossen.
Dagegen trennte
sich der VfB
in seinem letzten
Vorrundenspiel
mit einem 2:2 Unentschieden
von
den Bernburgern,
was in der Endabrechnung
der
Vorrunde noch
Folgen hatte. Beide Teams hatten
sieben Punkte gesammelt und auch
ein gleiches Torverhältnis. Da das
Spiel gegeneinander (2:2) auch nicht
helfen konnte, musste das Neunmeterschießen
die Entscheidung über
Platz 1 und 2 in der Vorrundentabelle
Termine SV GOLPA – Januar / Februar
Donnerstag, 29. Januar
18.30 Uhr LFS SV GOLPA – HSV Gröbern
Samstag, 7. Februar
11.30 Uhr KFS SG Rot-Weiß Thalheim II – SV GOLPA
Legende: LFS = Landesfreundschaftsspiele, KFS = Kreisfreundschaftsspiele
Die Heimspiele des SV GOLPA finden in der Rückrunde im Stadion Zschornewitz statt.
19
bringen. Hier hieß es dann aus Sicht
des VfB schließlich 7:8, sodass die
Gräfenhainichener im Halbfinale auf
Titelverteidiger Dessau trafen.
Fast wäre dem Neuling der Einzug ins
Finale geglückt, denn bis fünf Sekunden
vor der Schlusssirene führte der
Landesligist mit 3:2, ließ sich dann
doch noch den Triumph durch einen
späten Dessauer Treffer in sprichwörtlich
letzter Sekunde aus der Hand
nehmen. Bei der anschließenden Entscheidung
vom Punkt musste man den
Muldestädtern schließlich den Vortritt
überlassen.
Deshalb kam es zum Aufeinandertreffen
der zwei Ligakonkurrenten
Gräfenhainichen und Piesteritz zur
Entscheidung um den Bronzerang, die
wiederum ebenfalls vom Strafstoßpunkt
getroffen wurde und diesmal
an Blau-Gelb ging. Eigentlich schade,
denn die Ermittlung des Drittplatzierten
hätte ein komplettes Spiel verdient
gehabt und das nicht nur, weil es wie
in diesem Fall zu einem Derby zweier
alter sportlicher Rivalen gekommen ist.
So aber wurde nur der Turniersieger in
dem Duell zwischen dem Gastgeber
aus der Muldestadt und dem Neuling
aus Bernburg ausgespielt, bei dem
Dessau mit einem 3:2 seinen Titel
verteidigen konnte.
26. FORD GEISSEL ANHALT-CUP
Endplatzierungen
1. SV Dessau 05
2. SC Bernburg
3. VfB Gräfenhainichen
4. FC Grün-Weiß Piesteritz
5. SG Rot-Weiß Thalheim
6. SSC Weißenfels
7. SG Reppichau
8. CFC Germania Köthen
Termine NSG Gräfenhainichen – Januar / Februar
Die NSG Gräfenhainichen ist eine Nachwuchs-Spielgemeinschaft des
SV Turbine Zschornewitz, des VfB Gräfenhainichen und des SV Glück Auf Möhlau.
Sonntag, 25. Januar
12.00 Uhr LFSA NSG Gräfenhainichen – SG Bornim
Sonntag, 1. Februar
13.00 Uhr LFSA SG Dessau/Kochstedt – NSG Gräfenhainichen
Samstag, 7. Februar
10.30 Uhr KFSC NSG Löberitz/Zörbig – NSG Gräfenhainichen
Samstag, 14. Februar
11.00 Uhr LLB NSG Gräfenhainichen/Friedersdorf – TSV Rot-Weiß Zerbst
Sonntag, 15. Februar
11.00 Uhr KLC NSG Gräfenhainichen – Zahna/Abtsdorf/Mühlanger/Elster
Legende: LLB = Landesliga B-Junioren, KLC = Kreisliga C-Junioren, LFSA = Landesfreundschaftsspiel
A-Junioren, KFSC = Kreisfreundschaftsspiel C-Junioren
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