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19. Jänner 2026

- Gewalt gegen Kinder alarmierende Zahlen - Auch in Graz mehr Steuereinnahmen - Kaffee und KI: die neue Martin-Auer-Kampagne

- Gewalt gegen Kinder alarmierende Zahlen
- Auch in Graz mehr Steuereinnahmen
- Kaffee und KI: die neue Martin-Auer-Kampagne

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Grazer19. JÄNNER 2026, E-PAPER AUSGABE

Getty

Quelle: ZAMG

-3°

Morgens ist es

wolkig bei -7

Grad. Später

zeigt sich die

Sonne zwischen

einzelnen Wolken, die Höchstwerte

liegen bei -3 Grad.

AnnenStar

Die Gewinner des AnnenStar 2025 sind

gewählt und werden morgen beim Annenfrühstück

präsentiert. 9

Kunststar

Bäckermeister Martin Auer kooperiert

für eine neue Kampagne mit dem KI-

Künstler David Szauder. 4

Gewalt in der Familie wird schlimmer

Stadt schenkt

Kindern

Stofftiere

als Mutmacher

GETTY, AUER, SCHERIAU

Brutal. Häusliche Gewalt wird in Graz immer öfter angezeigt. Im vergangenen Jahr wurden mehr als doppelt so viele Betretungsverbote ausgesprochen

wie im Jahr 2019. Jugend- und Familienstadträtin Claudia Unger will Kinder mit Stofftieren ermutigen, über erlebte Gewalt zu reden. SEITE 2


2 graz

www.grazer.at 19. JÄNNER 2026

Die Baumpflegearbeiten am Schlossberg

dauern bis Ende Februar. STADT GRAZ

Pfegearbeiten

starteten heute

■ Auf dem Schlossberg befinden

sich rund 1.100 Bäume unterschiedlicher

Größe. Bei 73

Bäumen wurde festgestellt, dass

deren Stand- oder Bruchsicherheit

nicht mehr gegeben ist.

Deshalb starteten heute umfangreiche

Baumpflegearbeiten,

um die Sicherheit für alle

Besucher am Schlossberg zu

gewährleisten. Also nicht wundern,

wenn ein Hubschrauber in

dieser Gegend gesichtet wird, es

handelt sich lediglich um baumpflegerische

Maßnahmen.

Die Stolpersteine dienen als Erinnerung

für Nazi-Opfer.

STEFAN PAJMAN

Land streicht

Basisförderungen

■ Das Land streicht Basisförderung

für „Stolpersteine“, welche

an Nazi-Opfer erinnern.

Seit mehreren Jahren wird diese

Art der Gedenkkultur in ganz

Europa praktiziert - es geht in

Graz dabei um 8.100 Euro, das

sind 23 Prozent des Jahresbudgets.

Über 350 dieser Stolpersteine

liegen derzeit in Graz. „Wir

machen jedenfalls weiter, auch

wenn es jetzt schwieriger wird“,

betont Gemeinderat Tristan

Ammerer.

Gewalt gegen Kinder:

Alarmierende Zahlen

Stadträtin Claudia Unger (l.) und Ingrid Krammer, Leiterin des Amts für Jugend und Familie, wollen mit den

Mutmacher-Stofftieren ein klares Zeichen gegen Gewalt an Kindern setzen.

FOTOFISCHER/STADTGRAZ

DRASTISCH. Gewalttaten in den Familien nehmen

jährlich bedauerlicherweise zu und betreffen viele

Kinder - das zeigen aktuelle Zahlen.

Von Victoria Weitenthaler

victoria.weitenthaler@grazer.at

Vor fast vier Jahrzehnten

wurde von der UNO die

Kinderrechts-Konvention

beschlossen. Damit werden Kindern

grundlegende politische,

soziale und bürgerliche Rechte

zugesichert. Auch in Österreich

wurde 1989 Gewalt in der Erziehung

verboten. „Trotzdem

gehört das Thema leider immer

noch nicht der Vergangenheit

an. Nach wie vor sind Kinder von

Gewalt in der Familie betroffen,

und zwar in allen Altersstufen,

Kulturen und sozialen Bevölkerungsgruppen“,

so Jugend- und

Familienstadträtin Claudia Unger.

Steigende Zahlen

Kinderschutz ist ein zentrales

gesellschaftliches Anliegen,

deshalb startete die Stadt Graz

2020 die Mutmacher-Kampagne,

die Kinder mithilfe der „Mut-

macher“ dazu ermutigt, über

erlebte Gewalt zu sprechen, und

gleichzeitig das Bewusstsein für

Kinderschutz stärkt.

Die Zahlen sprechen Bände:

Wurden im Jahr 2019 noch 104

Betretungsverbote verteilt und

945 Meldungen getätigt, stiegen

diese Zahlen im Jahr 2025 bedrohlich.

1.551 Meldungen gingen

vergangenes Jahr ein und

244 Betretungsverbote wurden

erteilt.

„Der Blick auf die Zahlen

zeigt, dass das Projekt heute

wichtiger denn je ist“, betont

Stadträtin Unger.

„Das heißt aber auch: 1551

Mal wurde hingeschaut, 1551

Mal hat eine aufmerksame Person

sich um das Kindeswohl

gesorgt“, sagt Ingrid Krammer,

die Leiterin des Amts für Jugend

und Familie, „mit den Mutmachern

hoffen wir einen Beitrag

für mehr Aufmerksamkeit zu

leisten und Kinder zu ermutigen

über Probleme zu sprechen.“

Mutmacher

■ Seit dem Start der Kampagne

wurden bereits über 19.000 Mutmacher

verteilt. Mit diesen kleinen,

kuscheligen Wesen sollen Kinder

ermutigt werden, über erlebte Gewalt

zu reden – und die Menschen

in Graz für den Kinderschutz sensibilisiert

werden. Heuer erreichen sie

mehr als 2.700 Kinder in 110 dritten

Klassen an 38 Grazer Volksschulen.

Gefertigt werden die Stofftiere aus

Stoffresten von sozialökonomischen

Betrieben. Ziel der Initiative ist

es, ein klares Zeichen gegen Gewalt

an Kindern zu setzen und den

Mutmachern zugleich eine positive,

unterstützende Rolle im Alltag der

Kinder zu geben. Die Patronanz für

die Initiative haben seit Beginn die

beiden Klinikvorstände Ernst Eber

(Universitätsklinik für Kinder- und

Jugendheilkunde) und Holger Till

(Universitätsklinik für Kinder- und

Jugendchirurgie) übernommen.

Stellvertretend für die Grazer

Kinderschutz-Einrichtungen wird

die Kampagne vom Kinderschutz-

Zentrum Graz begleitet.


19. JÄNNER 2026 www.grazer.at

graz 3

Neue Familie

für Balu

Grazer

Pfoten

Die Anrainer protestierten für den Namen Dr. Karl Lueger-Straße.

Demo gegen Umbenennung

KK

■ Am Donnerstag soll im Gemeinderat

die Umbenennung

der nach dem früheren Wiener

Bürgermeiser und bekennenden

Antisemiten benannten Dr.

Karl Lueger-Straße in Maria-

Matzner-Straße erfolgen. Am

gestrigen Sonntag gingen 30

Anrainer auf die Straße, um dies

zu verhindern. Unterstützung

bekamen sie dabei von der FPÖ

und der ÖVP.

„Die linke Stadtkoalition nutzt

Straßenumbenennungen, um

das Stadtbild gezielt nach ihrer

ideologischen Agenda zu gestalten.

Das ist ein unverantwortlicher

Einsatz von Steuermitteln“,

kritisiert etwa René Apfelknab,

Spitzenkandidat der FPÖ. „Immer

mehr Menschen haben das

Gefühl, dass über ihre Köpfe

hinweg entschieden wird, ohne

echten Dialog, ohne Respekt vor

unterschiedlichen Meinungen

und ohne Rücksicht auf gewachsene

Strukturen“, kritisiert ÖVP

Gemeinderat Markus Huber.

Balu genießt es, draußen zu sein und sich zu bewegen.

Balu ist ein freundlicher - 4 Jahre

Hund, der sich Aufmerksamkeit

und Stabilität wünscht. - freundlich

- männlich

Er ist aktiv und neugierig und - aktiv

liebt es daher, auf lange Spaziergänge

zu gehen und seine

- mag Kinder

Umwelt zu erkunden. Da er

sich mit anderen Hunden nicht Kontakt: Arche Noah

gut versteht, wird für Balu ein www.aktivertierschutz.at

Einzelplatz gesucht.

Tel. 0676 84 24 17 437

ARCHE NOAH


4 graz

www.grazer.at 19. JÄNNER 2026

Die Steuereinnahmen der steirischen Gemeinden sind 2024 gestiegen.

Graz verein fast ein Drittel aller Steuern und Abgaben auf sich.

GETTY

Auch in Graz mehr

Steuereinnahmen

STATISTIK. Die Landesstatistik zeigt für 2024

ein deutliches Plus bei der Kommunalsteuer.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Die Einnahmen durch die

Kommunalsteuer wuchsen

von 2023 auf 2024

um 6,7 Prozent. Diese macht

etwa ein Viertel alle Gemeindeeinnahmen

aus. Insgesamt

wuchsen die Steuereinnahmen

der Gemeinden um 3,7 Prozent

Pro-Kopf

Bei der Steuerkraft-Kopfquote

liegt Graz klar vorne. Die Stadt

vereint fast ein Drittel aller landesweiten

Abgaben und Steuern

des Gemeindebereichs auf

sich und profitiert durch die

Anwendung aktueller – weiter

steigender – Einwohnerzahlen

bei den Gesamteinnahmen.

Generell ist die Steuerkraft-

Kopfquote (Steuereinnahmen

pro Einwohner) landesweit von

1.733 Euro (2023) auf 1.780 Euro

(2024) um 2,7 Prozent gestiegen.

In Graz-Umgebung liegt Ra-

aba-Grambach nach der Kopfquote

auf Platz eins. Graz ist

2024 wieder auf Platz acht zu

finden.

In 251 der 285 steirischen Gemeinden

kam es zu einem Anstieg

der Steuereinnahmen pro

Kopf. Im Jahr 2023 gab es in nur

74 Gemeinden ein Plus, 2022

wiederum in 285 (von 286) und

2021 sogar in allen steirischen

Gemeinden. Das erste Corona-

Jahr 2020 bescherte hingegen

allen 285 Gemeinden einen

Rückgang, während 2019 noch

279 einen Anstieg der Steuereinnahmen

ausweisen konnten.

Laut Martin Mayer, Leiter

der Landesstatistik Steiermark,

macht die Grundsteuer nur einen

vergleichsweise geringen

Anteil von 5,1 Prozent an den

kommunalen Steuereinnahmen

aus. Sie ist nur gering, um

2,6 Prozent gestiegen. Sonstige

Abgaben (Anteil 4,3 Prozent)

haben aber um beachtliche 8,8

Prozent zugenommen

Die neue Martin-Auer-Kampagne „Café Phantastique“ entstand durch

eine Kooperation mit dem Medienkünstler David Szauder. MOODLEY BRAND IDENTITY

Kaffee und KI: Die neue

Martin-Auer-Kampagne

KUNST. Martin Auer kooperiert für eine neue

Kampagne mit dem KI-Künstler David Szauder.

Von Linda Steurer

linda.steurer@grazer.at

Künftig zieren Menschen

mit Kaffeemaschinen als

Köpfen die Städte Graz

und Klagenfurt. Dafür kooperiert

Martin Auer mit dem Medienkünstler

David Szauder, der

als Pionier KI-basierter künstlerischer

Praktiken gilt. Gemeinsam

wurde die Kampagne „Café

Phantastique“ ins Leben gerufen.

Das große Thema: Kaffee.

„Weil KI zukunftsrelevant ist,

wollen wir uns kreativ damit

beschäftigen“, betont Unternehmer

Martin Auer.

Bio-Kaffee

Ziel der Kampagne ist es, dem

hauseigenen Bio-Kaffee mehr

Aufmerksamkeit und Raum zu

geben. Der Kaffee wird bei Martin

Auer selbst in der Rösterei im

Atelier geröstet und seit Kurzem

ausschließlich in Bio-Qualität

angeboten. Zudem ist er auch

für zu Hause erhältlich – sowohl

als ganze Bohne als auch als

Kapselkaffee mit kompostierbaren

Kapseln.

Surrealismus

Mensch und Kaffee verschmelzen

in der Kampagne

zu einer Einheit: „Ich stelle mir

eine surreale Welt vor und bevölkere

sie mit Menschen und

Wesen. In diesem Universum

lieben sie zum Beispiel Kaffee

wirklich sehr. Das zeigt sich an

den beiden Figuren, die sich unter

dem Einfluss von köstlichem

Kaffee beinahe vollständig verwandeln“,

beschreibt der Künstler

David Szauder seine Vision.

Anstelle eines Kopfes tragen die

Figuren auf den Sujets Kaffeemaschinen.

Szauders Arbeiten spiegeln

die Zusammenarbeit von

Mensch und Maschine wider.

Auch „Café Phantastique“ bewegt

sich in diesem Spannungsfeld.

derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10, Mo bis Fr 8

bis 15 Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Lukas Steinberger-Weiß

(0664/80 666 6918), Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538), Victoria Weitenthaler (0664/80 666 6895), Leonhard Schweighofer (0664/80 666 6490), Clarissa Berner (0664 80 666 6694), Linda Steurer (0664/80 666 6683), Verena

Leitold (0664 80 666 6691), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897),

Denise Schuschko-Linke (0664 / 80 666 6848), Pia Ebert (0664/ 80 666 6642), Mario Premuzic (0664/ 80 666 6575), Eva Semmler-Bruckner (0664 / 80 666 6890 | OFFICE MANAGEMENT, PR-REDAKTION & ZUSTELLWÜNSCHE: Sanja Radosavljevic (0664/

80 666 6528) | PRODUKTION: Burkhard Leitner | VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 175.837 (Der Grazer, wö, ÖAK 1. HJ 2025) | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.



6 graz

www.grazer.at 19. JÄNNER 2026

Rekord bei GrazGutscheinen

Die GrazGutscheine

werden

immer beliebter.

Im Jahr 2025

konnte ein neuer

Rekord erzeilt

werden. Der Umsatz

betrug 10,6

Millionen Euro,

ein Plus von 1,3

Millionen Euro

oder 14,5 Prozent.

ACHTZIGZEHN/HINTER-

LEITNER, KANIZAJ, MARKUS-JÖBSTL

BELIEBT. Im Jahr 2025 ist es der Holding Graz gelungen, trotz wirtschaftlich schwieriger Rahmenbedingungen,

den Umsatz der GrazGuscheine zu steigern und ein Plus von 1,3 Millionen Euro zu erzielen.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Seit mittlerweile 20 Jahren

gibt es den GrazGutschein,

die seit 2020 von der

Holding Graz verantwortet

werden. Mittlerweile

sind 1.020

Partnerbetriebe aus

unterschiedlichsten

Bereichen mit

dabei. Das macht

die GrazGutscheine

zum größten städtischen

Gutscheinsysteme im

deutschsprachigen Raum.

Erfolg

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen

sind nach wie vor

schwierig. Dennoch ist es gelungen,

den Umsatz der Graz-

Gutscheine massiv zu steigern.

Mit mehr als 10,6 Millionen

Euro konnte ein Plus von 1,3

Millionen Euro gegenüber 2024

(Steigerung von 14,5 Prozent)

erzielt werden.

Das Jahr 2025 ist, mit Ausnahme

des Jahres 2021 „Corona-

Jahr“ mit Bundesförderungen

Gert Heigl

im Rahmen der Corona-Hilfen

für Gutscheinkäufe), das Rekordjahr

in der 20-jährigen Geschichte

des GrazGutscheins.

Holding Graz CEO Gert Heigl:

„Der wirtschaftliche Erfolg

des GrazGutscheins im

Jahr 2025 wurde durch

kontinuierliche Weiterentwicklungen

des

Angebots, die fortlaufende

Ausweitung

der Partnerbetriebe

und die damit verbundene

Steigerung der

Einlösemöglichkeiten ermöglicht.

Die Anpassung bewährter

Strukturen und Geschäftsmodelle

hält die Holding Graz

wettbewerbsfähig und unterstreicht

ihren Anspruch als modernes

Dienstleistungsunternehmen.“

Stark

In der Zeit des traditionellen

Hauptgeschäfts im November

und Dezember wurden knapp

5,3 Millionen Euro mit dem Verkauf

der GrazGutscheine umgesetzt.

Das unterstreicht einmal

mehr die Bedeutung des Weih-

nachtsgeschäftes auch für die

GrazGutscheine. Die Holding

Graz begleitete das auch mit einer

eigenen breit angelegten

Kampagne namens „Ich schenk

dir Graz. G’scheit

schenken: An Graz-

Gutscheine denken.“,

die im gesamten

Grazer

Stadtgebiet umgesetzt

wurde.

Ein Blick auf die

Detailergebnisse

zeigt, dass neben

dem Oktober (1,2 Millionen

Euro im Jahr 2024 gegenüber 1,6

Millionen Euro im Jahr 2025)

insbesondere auch im Dezember

mit fast 2,4 Millionen Euro

eine deutliche Steigerung von

17,3 Prozent gegenüber 2024

(2,0 Millionen Euro) erzielt wurde.

Die GrazGutscheine sind mittlerweile

bei Großkunden besonders

beliebt. Diese erwerben die

Gutscheine als Geschenke für

ihre Mitarbeiter.

Kurt Hohensinner

Wirtschaftsfaktor

Die GrazGutschein spiegeln

zudem die Vielfalt der Grazer

Wirtschaft wider. Zu den mehr

als 1000 Partnerbetrieben zählen

zahlreiche Geschäfte, Restaurants,

Supermärkte sowie

Bauernmärkte. Sogar für die

Stromrechnung bei der

Energie Graz können die

Gutscheine eingelöst

werden. Somit ist mit

dem GrazGutschein für

alle Bedürfnisse gesorgt.

Wirtschaftsstadtrat

Kurt Hohensinner: „Der

GrazGutschein ist mittlerweile

zu einem bedeutenden

Wirtschaftsfaktor für die steirische

Landeshauptstadt geworden.

Ich freue mich, dass die

Bemühungen vor allem in den

letzten Monaten zu einem neuerlichen

Rekordergebnis geführt

haben. Gerade in wirtschaftlich

herausfordernden Zeiten

kommt dem GrazGutschein zur

Stärkung der regionalen Wirtschaft

eine besondere Rolle zu:

Denn jeder Gutschein-Euro

fließt unmittelbar in die Kassen

der Partnerbetriebe zurück und

sichert so Arbeitsplätze in unserer

Stadt.“


PARTNER:

19. JÄNNER 2026 www.grazer.at

graz 7

C H R O N I K

Blaulicht

Report

✏ clarissa.berner@grazer.at

Fahrerflucht: Drei

Autos beschädigt

■ Am Sonntagabend, dem 18.

Jänner, kam es auf der Triester

Straße in Graz zu einem Verkehrsunfall.

Gegen 18:45 Uhr

war ein 28-Jähriger mit seinem

17-jährigen Beifahrer auf besagter

Straße auf dem rechten

Fahrstreifen unterwegs. Auf einmal

wechselte ein unbekannter

Lenker eines schwarzen Mercedes

vom linken auf den rechten

Fahrstreifen. Daraufhin musste

der 28-Jährige ausweichen, verlor

dabei jedoch die Kontrolle,

kam von der Fahrbahn ab, fuhr

über den Gehsteig und prallte

gegen drei parkende PKW. Der

Beifahrer erlitt leichte Verletzungen,

der Lenker blieb unverletzt.

An allen Fahrzeugen

Am Sonntag fing eine als Sauna genutzte Gartenhütte Feuer. Als die Freiwillige

Feuerwehr eintraf, stand das Häuschen schon in Vollbrand. FF STATTEGG

entstand ein Sachschaden. Vom

Lenker des schwarzen Mercedes

fehlt jede Spur. Die Polizei bittet

Personen, die sachdienliche Hinweise

geben können, sich bei der

Verkehrsinspektion 01 der Polizei

Graz unter +4359133654110

zu melden.

Gartensauna stand

in GU in Vollbrand

■ Am Sonntagabend, dem 18.

Jänner, stand in Eichberg in

Graz-Umgebung eine als Sauna

genutzte Gartenhütte in Vollbrand.

Während der Besitzer die

Sauna vorheizte, bemerkte er

plötzlich, dass sie in Brand geraten

war. Daraufhin alarmierte er

die Freiwillige Feuerwehr Stattegg.

Diese konnte den Brand

mit mehreren Fahrzeugen und

Einsatzkräften löschen. Aktuell

werden Ermittlungsarbeiten zur

genauen Brandursache durchgeführt.

Die Höhe des Sachschadens

ist bisher unbekannt.

Illegales Rennen

mit Polizei-Auto

■ Am Sonntagabend, dem 18.

Jänner, war eine zivile Polizeistreife

gegen 19:40 Uhr auf der B

67 unterwegs. Auf einmal machte

ein hochmotorisierter PKW

durch Gasstöße, starkes Beschleunigen

und Aufheulen des

Motors auf sich aufmerksam.

Danach beschleunigte er stark.

Die Polizei nahm die Verfolgungsfahrt

auf. Im Bereich des

Europaplatzes konnte der PKW

angehalten werden. Der 22-jährige

Lenker hatte keine gültige

Lenkberechtigung. Außerdem

nahmen die Beamten einen

starken Cannabisgeruch wahr.

Der Lenker übergab den Polizisten

eine geringe Menge an

Suchtgift. Weitere Ermittlungen

ergaben, dass gegen den Lenker

offene Verwaltungsstrafen im

vierstelligen Bereich bestanden.

Diese beglich er noch auf der

Dienststelle. Der 22-Jährige wird

wegen mehrerer Verwaltungsübertretungen

angezeigt.

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8 graz

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Keine Einbahnstraße

Der Frust bei den Fahrgästen

ist wirklich enorm. Busse und

Straßenbahnen, die einem vor

der Nase davon fahren, unpünktlich

oder gar nicht kommen.

Auskünfte bekommt man

nicht oder nur genervt und/

oder unfreundlich, wenn die

Info dann überhaupt stimmt.

Als Fahrgast möchte man sich

nicht vom Personal schlecht

behandeln lassen - das alles

hat halt dazu beigetragen, dass

die Hemmschwelle in den letzten

Jahren gesunken ist. Wenn

sich die Mitarbeiter wieder einem

Serviceunternehmen entsprechend

verhalten anfangen,

dann kann man sich auch wieder

einen freundlichen Umgang

der Kunden erwarten. Respekt

ist nämlich keine Einbahnstraße!

André Brunner-Fruhmann

* * *

Respektlos

Ich habe das erst vorgestern

selbst erlebt. Unfreundliche

Kontrolleure - lange schon nicht

mehr so etwas erlebt. Die Kontrolleurin

hat mir mir geschrien,

weil ich gesagt habe, sie soll

nicht ständig mein Handy angreifen

(Fahrschein am Handy).

Und sie hat auch mit allen

anderen so geredet.

Tatjana Maierhofer

* * *

Kein Wunder

Dass der eine oder andere Fahrgast

emotional wird, ist völlig

nachvollziehbar. Man hört und

liest, dass Leute ein Bußgeld

bekommen, weil sie zu lange

am Ticketautomaten warten

mussten, bis sie dran sind und

bis dahin kein gültiges Ticket

haben. Was soll das? Und dann

kann man Tickets nicht einmal

mit Kleingeld bezahlen!

Nathan Levy

* * *

Ungut

Die Kontrolleure sind auch

nicht gerade nett. Oft genug

deren Aggressivität wahrgenommen.

Andreas Hirtenberger

* * *

Keine Probleme

Also ich hatte noch nie Probleme,

und hab alle sehr freundlich

und nett empfunden.

Martin Kronsteiner

* * *

Wie du mir...

Die brauchen sich aber auch

nicht wundern. So wie man in

den Wald hineinruft, kommt‘s

auch wieder zurück.

Werner Hollauf

Meistkommentierte

Geschichte

des Tages

Opfer von

gemeinen

Angriffen

Lenker der Holding Graz,

aber auch die Fahrscheinkontrolleure,

sind immer wieder

Opfer von Angriffen. Die

meisten Fälle sind verbale Beschimpfungen.

Körperliche

Übergriffe sind eher selten. Wir

haben bei den Holding Graz Linien

und dem Grazer Parkraum

Service (GPS), die für die Fahrscheinkontrollen

in den Öffis

zuständig sind, nachgefragt.

REAKTIONEN & KOMMENTARE

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graz 9

Die Jury bestand

aus Künstler Tom

Lohner, Barbara

Nußmüller von

Creative Industries,

der Marketingleitung

Kastner & Öhler

Andrea Krobath

und Citymanagerin

Graz Elisa-

Maria Steinberger

(v. l.). SCHERIAU (5)

Die Stars wurden gewählt

VOTING. Nach kreativer Schaufenstergestaltung und sorgfältiger Jurybewertung sind die Gewinner

des AnnenStar 2025 ermittelt. Die Bekanntgabe erfolgt beim morgigen Annenfrühstück.

Von Victoria Weitenthaler

victoria.weitenthaler@grazer.at

Die Grazer Annenstraße

stand diesen Winter ganz

im Zeichen von Kreativität,

Gemeinschaft und festlicher

Stimmung. Mit der Aktion

„AnnenStar 2025“ startete die

Wirtschaftsabteilung der Stadt

Graz gemeinsam mit dem „Grazer“

eine Initiative, die Unternehmer,

Kunden und Besucher

gleichermaßen begeistern soll.

Insgesamt 20 Unternehmen

beteiligten sich am Wettbewerb

und gestalteten ihre Schaufenster

mit viel Ideenreichtum zu

winterlichen Blickfängen, die das

Annenviertel sichtbar belebten.

Das Voting

Die Bewertung erfolgte durch

eine vierköpfige Jury, darunter

Künstler Tom Lohner, Citymanagerin

Graz Elisa-Maria Steinberger,

Marketingleitung Kastner

& Öhler Andrea Krobath

und Barbara Nußmüller von

Creative Industries Styria, die

sich intensiv Zeit nahm, um alle

teilnehmenden Auslagen persönlich

zu begutachten. Nach einem

gründlichen Rundgang und

sorgfältigem Vergleich wurde

schließlich abgestimmt. Dabei

spielten Kriterien wie Kreativität,

Gestaltung sowie die Gesamtwirkung

der Auslage eine zentrale

Rolle. Das Unternehmen mit den

meisten Einsendungen gewinnt

das Publikumsvoting, während

die Jury die beste kreative winterliche

Schaufenstergestaltung

bewertet. Die drei besten Unternehmen

erhalten einen Annen-

Star-Award 2025 inklusive einer

Unternehmenspräsentation

im „Grazer“ im Gesamtwert von

10.590 Euro.

Gewinner

Die feierliche Bekanntgabe der

Gewinner findet morgen, den

20. Jänner, im Rahmen des zweiten

Annenfrühstücks im Cookina

statt.

Auch die Sieger des Publikumsvotings

wurden auf Basis

der kreativsten Fotoeinsendungen

ermittelt und dürfen sich auf

ihren Gewinn freuen.

Elisa-Maria Steinberger, Citymanagerin

Graz

Barbara Nußmüller von Creative

Industries Styria

Marketingleitung Kastner & Öhler

Andrea Krobath

Der renommierte Grazer Künstler

Tom Lohner

EINE ENTGELTLICHE KOOPERATION MIT DER STADT GRAZ

www.grazer.at


10 graz

www.grazer.at 19. JÄNNER 2026

Tim

Harnisch

Sportler

des

Wochenendes

Was diese Woche

im Sport passiert

■ Dienstag: Der GAK reist bis Freitag ins Kurz-Camp ins slowenische

Catez und bestreitet dort am Mittwoch um 14 Uhr einen

Test gegen den NK Radomlje.

■ Donnerstag: Große Bühne für die Premiere. Das Europa-

League-Spiel von Sturm bei Feyenoord Rotterdam (18.45 Uhr) ist

die Premiere von Fabio Ingolitsch als Trainer der Grazer.

■ Freitag: Einen echten Hit gibt es in der Liebenauer Eishalle ab

18.30 Uhr. Da haben die Graz 99ers nämlich Salzburg zu Gast.

■ Freitag: In der Basketball-Superliga muss der UBSC Graz um

19 Uhr zum Spitzenspiel der Basketball-Superliga zu den Flyers

Wels.

Tim Harnisch schoss die 99ers zum Sieg bei den Pioneers.

Der 24-jährige Stürmer der Graz 99ers

hat mit einem Doppelpack den 4:0-Sieg

bei den Pioneers Vorarlberg fixiert.

Der Ausrutscher ist ausgebügelt.

Auf die 2:3-Niederlage

in Innsbruck ließ die Mannschaft

von Trainer Dan Lacroix

einen glatten 4:0-Sieg bei den

Pioneers Vorarlberg folgen.

Maßgeblichen Anteil daran

hatte Stürmer Tim Harnisch,

der mit einem Doppelpack in

der 29. bzw. 41. Minute den Erfolg

in trockene Tücher schoss.

„Das war der Lohn für die harte

Arbeit der letzten Wochen“,

sagte Harnisch nach dem

Match in einem Interview. Zwei

Tore in einem Spiel schießt

der gebürtige Niederösterreicher

schließlich nicht so oft.

Nach einem harten Sommer,

in dem sich Harnisch kaum eine

Pause gegönnt hat, wird er nun

für die 99ers immer wichtiger.

So wichtig, dass Sportdirektor

HIB Handball Damen

In der zweiten Liga, der WHA

Challenge, fertigten die Grazerinnen

Schlusslicht Gänserndorf

mit 45:30 ab. Mit dem

klaren Erfolg haben die HIB-

Damen auch Platz zwei in der

Tabelle gegenüber Perchtoldsdorf

abgesichert.

GEPA

Philipp Pinter seinen Vertrag

in Graz bereits verlängert hat.

Nach sage und schreibe vier

U20-Weltmeisteraschaften

ist Harnisch jetzt also auch

beim Liga-Zweiten in Graz

etabliert. Und trifft mit den

99ers am kommenden Freitag

auf Serienmeister Salzburg.

Ein besonderes Spiel, hat

Harnisch doch die Akademie

der Salzburger durchlaufen.

Gemeinsam mit seinem jetzigen

Teamkollegen Paul Huber

übrigens, der Harnisch auch

dessen ersten Treffer der Partie

aufgelegt hat. Daher kennen

sich die beiden in- und

auswendig. „Wir sind fast wie

Zwillinge“, sagt Harnisch über

das spezielle Verhältnis zu seinem

Mitspieler und Zimmerkollegen.

Weiters positiv aufgefallen sind:

UVC Graz Herren

In einem mehr als spannenden

Duell haben sich die Grazer

Volleyballer in der Bundesliga

gegen Sokol/Post mit 3:2

durchgesetzt. 1:52 Stunden hat

die Partie gedauert – nach der

der UVC nun auf Platz vier der

Tabelle liegt.

■ Samstag: Nach zwei Niederlagen in Serie braucht UBI Graz in

der Damen Basketball-Superliga gegen Vienna United dringend

einen Sieg um Platz zwei in der Tabelle abzusichern.

In der Vollyball-Bundesliga müssen die Damen zu PSV Salzburg,

während die Herren bei Amstetten gefordert sind.

■ Samstag: Wer den Stars der Graz 99ers einmal ganz nahe kommen

will, kann das ab 16 Uhr in Leibnitz machen. Das sind vier

Spieler und Maskottchen Pucky zu einer Autogrammstunde am

Eislaufplatz in Leibnitz.

Donnerstag,

18.45 Uhr:

Feyenoord vs.

Sturm

Mittelfeldmotor Tomi Horvat und der SK Sturm starten mit dem Europa-

League-Spiel bei Feyenoord Rotterdam ins Wettkampfjahr 2026. GEPA


19. JÄNNER 2026 www.grazer.at

graz 11

Ausblick

Was am Dienstag

in Graz wichtig ist

■ Die erste Landtagssitzung in diesem Jahr steht an. Die Grünen haben

angesichts der Häufung an Femiziden eine Aktuelle Stunde einberufen.

Die KPÖ ruft zum Protest in der Herrengasse auf, um ein Zeichen

gegen Kürzungen in der Pflege zu setzen. Die Neos wollen von

Landeshauptmann Mario Kunasek wissen, ob das Stadionmodell von

Sturm und GAK vom Land unterstützt wird. Und die SPÖ fordert einen

„Verbindlichen Fahrplan für die steirische Wohnbauförderung“ ein.

■ Die FH Joanneum feiert heuer ihr 30-jähriges Bestehen. Am morgigen

Dienstag lädt man zum Festakt mit Licht- und Soundinstallationen.

■ Der Flughafen Graz zieht Bilanz und präsentiert das Verkehrsergebnis

2025. Außerdem gibt es einen Ausblick auf das Jahr 2026. Neben

Beteiligungsstadtrat Manfred Eber und den Airport-Geschäftsführern

Wolfgang Grimus und Jürgen Löschnig geben diesen auch

Holding-Vorstand Mark Perz, dem der Flughafen seit 1. Jänner zugeordnet

ist, und Wolfgang Malik, Vorsitzender des neuen Aufsichtsrats.

■ Um 8 Uhr laden „der Grazer“ und die Wirtschaftsabteilung der

Stadt Graz zum zweiten AnnenFrühstück in die Schauküche von Cookina.

Bei dieser Gelegenheit werden auch die Gewinner des Schaufensterwettbewerbs

AnnenStar gekürt.

Die Grazer FH Joanneum feiert morgen mit Studierenden, Mitarbeitern, Absolventen

und zahlreichen Ehrengästen ihr 30-Jahr-Jubiläum.

FH JOANNEUM

■ Von 14. bis 17. Mai findet in Graz der Europäische Schneider-Kongress

statt. Morgen werden Programm und Details präsentiert.

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