20. Jänner 2026
- Pläne für das neue Stadion liegen endlich am Tisch - Der erste Landtag des Jahres - Graz Airport zieht für 2025 positive Bilanz
- Pläne für das neue Stadion liegen endlich am Tisch
- Der erste Landtag des Jahres
- Graz Airport zieht für 2025 positive Bilanz
- Keine Tags gefunden...
Verwandeln Sie Ihre PDFs in ePaper und steigern Sie Ihre Umsätze!
Nutzen Sie SEO-optimierte ePaper, starke Backlinks und multimediale Inhalte, um Ihre Produkte professionell zu präsentieren und Ihre Reichweite signifikant zu maximieren.
Grazer20. JÄNNER 2026, E-PAPER AUSGABE
Getty
Quelle: ZAMG
-6°
Es wird noch
kälter! Bei
einem Mix
aus Sonne und
Wolken liegen die
Höchstwerte morgen in Graz
bei frostigen -6° Grad.
Abgeflogen
Positive Bilanz: 831.095 Menschen
haben im Vorjahr eine Reise vom Graz
Airport aus angetreten. 6
Angeflogen
Schon wieder wurde ein Öffi-Kontrollor
verbal attackiert, diesmal sogar von
einem bekannten Stadtpolitiker. 6
60 Millionen Euro-Plan der Stadt für Liebenau:
Stadion wird auf
20.000 Plätze
ausgebaut
GEPA, GRAZ SIRPORT, KK
Na bumm. Die Stadt legte heute erstmals ein konkretes Projekt für den Neu- bzw. Ausbau des Stadions in Liebenau auf den Tisch. Um 60 bis 70
Millionen Euro soll die Arena auf 20.000 Sitzplätze ausgebaut werden, Sturm und GAK werden Pächter und bekommen viele Rechte. SEITE 2
2 graz
www.grazer.at 20. JÄNNER 2026
20.000 Plätze, Kosten bei 60 bis 70 Millionen Euro
Pläne für das neue
Stadion liegen
endlich am Tisch
Die Stadt
hat heute
ein konkretes
Vorhaben
für
das neue
Stadion in
Liebenau
präsentiert.
Am
Donnerstag
folgen die
Gespräche
mit den
Vereinen.
Noch vor
der Sommerpause
soll die
Entscheidung
fallen. GEPA
PAUKENSCHLAG. Die
Stadt macht beim neuen
Stadion Nägel mit
Köpfen und präsentiert
erste konkrete Pläne.
Von Tobit Schweighofer
tobit.schweighofer@grazer.at
Nach jahrelangem Hin und
Her legte die Stadt heute
einen ersten konkreten
Plan für das neue Stadion in Liebenau
auf den Tisch. Die Merkur
Arena soll mit einem Investitionsvolumen
von rund 60 bis 70
Millionen Euro auf 20.000 Zuschauer
ausgebaut werden. Das
Stadion soll außerdem auch wieder
das „Pickerl“ für die Champions
League bekommen – dazu
ist ein Ausbau des Hospitality-
Bereichs notwendig. Außerdem
wird die Stadiontechnik erneuert,
die Fassade verbessert und
der Stadionvorplatz neugestal-
tet. Das Stadion bleibt in öffentlichem
Eigentum, dem Wunsch
der Vereine nach mehr Mitbestimmung,
Verantwortung und
zusätzlichen Einnahmemöglichkeiten
wird allerdings dadurch
Rechnung getragen, dass sie das
gesamte Stadion pachten und
umfassende Nutzungs- und Verwertungsrechte
erhalten. Dazu
zählen unter anderem Rechte für
Veranstaltungen, Schankrechte,
Namensrechte, Vermarktung sowie
Eventformate.
Zeitnahe Lösung
„Der nun auf dem Tisch liegende
Vorschlag entspricht den Interessen
der Stadt und der Vereine
gleichermaßen“, erklärt Bürgermeisterin
Elke Kahr, die aber
auch darauf hinweist: „Da es
der ausdrückliche Wille der Rathauskoalition
ist, die Zukunft des
Stadions Liebenau noch vor den
anstehenden Gemeinderatswahlen
zu klären, gilt zugleich:
Sollte keine zeitnahe Einigung
zustande kommen, wird die
Stadt Graz das Stadion mit rund
30 Millionen Euro sanieren, um
die notwendige Bestandssicherung
zu gewährleisten.“
Finanzstadtrat Manfred Eber
weist auf die finanziellen Herausforderungen
hin, erklärt aber
auch: „Entscheidend für den jetzigen
Durchbruch war aber vor
allem, dass die Vereine begonnen
haben, auf Augenhöhe miteinander
zu arbeiten und Verantwortung
für eine gemeinsame Lösung
zu übernehmen. Diese Variante
ist nicht nur sportlich sinnvoll
und rechtlich sauber, sondern
auch finanziell verantwortbar gegenüber
der Grazer Bevölkerung
und den Steuerzahlern.“
Land will reden
Seitens des Landes Steiermark,
dass die Hälfte der Kosten übernehmen
soll, zeigt man sich für
Gespräche bereit: „Einem Großprojekt
müssen entsprechende
Gespräche vorangehen. Wenn
die Stadt Graz mit einem konkreten
Projektvorschlag an das
Land Steiermark herantritt, wird
man für diese Gespräche natürlich
offen sein“, lassen Landeshauptmann
Mario Kunasek und
Landeshauptmann-Stv. Manuela
Khom wissen.
Kritische Töne kommen unter
anderem von der Grazer ÖVP.
„Die Kahr-Schwentner-Koalition
macht weiter PR-Spielchen
statt Nägel mit Köpfen. Nach Ja
zu Zweistadienlösung, Bebauung
von Shopping Centern und
anderen Wirrungen liefert die
Koalition heute die x-te Ankündigung
über die Medien“, bleibt
Stadtrat Kurt Hohensinner
skeptisch. KFG-Klubobmann
Alexis Pascuttini: „Nun geht es
plötzlich anstatt um 130 Millionen
Euro doch mit 60-70 Millionen
Euro. Ich werde bei der
Gemeinderatssitzung am kommenden
Donnerstag versuchen,
Klarheit in diese Frage zu bringen,
warum sich die Kosten für
die Herstellung einer ,Champions
League Tauglichkeit‘ derart
reduziert haben.“
20. JÄNNER 2026 www.grazer.at
graz 3
so ein Spaziergang grundsätzlich alles
andere als natürlich. Doch genau
darum geht es – sowohl Mensch
und Tier sollen dabei lernen, neben
anderen, fremden Artgenossen entspannt
zu bleiben“, so Schönbacher.
Nach einer erfolgreichen kostenlosen
Eintragungswoche für
gechippte Hunde wird auch dieses
Angebot nun monatlich fortgesetzt,
um fehlende oder veraltete Halterdaten
in der Heimtierdatenbank
kostenlos zu erfassen und zu aktualisieren.
Tierschutzlandesrätin
Claudia
Schönbacher
erklärt wie
wichtig es
ist, dass sowohl
Hunde
als auch die
Besitzer immer
wieder
dazulernen.
FOTO FISCHER
Nora sucht ein
Platzerl
Grazer
Pfoten
Hundefit ins neue Jahr
■ In den letzten vier Jahren hat Tierschutzstadträtin
Claudia Schönbacher
zahlreiche Initiativen rund um
den Hund umgesetzt. Ein zentrales
Projekt ist die seit Ende 2022 laufende
kostenlose Hundeberatung
auf Grazer Hundewiesen. Dabei
erhalten Hundebesitzer freiwillig
Unterstützung, etwa beim Verstehen
des Hundeverhaltens oder zur
Vermeidung von Konflikten durch
einfache Tipps.
Auch die Social Walks sind von
großer Beliebtheit. „Für Hunde ist
Die Hündin braucht einen Einzelplatz.
Nora ist sehr aktiv und liebt
es, sich zu bewegen. Sie
möchte sowohl geistig als auch
körperlich ausgelastet werden.
Geschieht dies nicht, kann Nora
frustriert werden. Ein Zuhause
mit Struktur und klaren Aufgaben
wäre daher wichtig für sie.
Ihre zukünftige Familie sollte
Erfahrung mit der Rasse haben.
- 3 Jahre
- weiblich
- aktiv
- lernwillig
- keine Kinder
Kontakt: Arche Noah
www.aktivertierschutz.at
Tel. 0676 84 24 17 437
ARCHE NOAH
4 graz
www.grazer.at 20. JÄNNER 2026
Der erste Landtag
des Jahres
Der Grazer Verein möchte damit
ein Zeichen setzen. SK STURM/SEBASTIAN ATZLER
Gegen Gewalt
an Frauen
■ Der SK Sturm Graz trifft
am 22. Jänner in der Europa
League auf Feyenoord
Rotterdam. Beim Auswärtsspiel
wollen die Grazer mit
dem Slogan „Stop Violence
against Women“ auf den
Auswärtstrikots ein Zeichen
gegen Gewalt an Frauen setzen
und auf die Arbeit der
Frauenhäuser aufmerksam
machen. „Die Sturmfamilie
steht wie immer zusammen
und zeigt, dass unser Leitsatz
zum Thema soziale und gesellschaftliche
Verantwortung
keine bloße Floskel ist, sondern
gelebt wird“, heißt es von
Wirtschafts-Geschäftsführer
Thomas Tebbich.
Seit 2023 arbeitet der SK
Sturm im Rahmen von „Sturm
hilft“ mit den Frauenhäusern
Steiermark zusammen. Diese
sind seit über 40 Jahren im
Bereich Gewaltschutz und Gewaltprävention
tätig. „Dass der
Slogan ‚Stop Violence against
Women‘ auf dem Trikot des SK
Sturm Graz zu sehen ist, hat
eine enorme Signalwirkung.
Diese klare Botschaft ist nicht
nur ein Hinweis auf unsere
Arbeit, sondern ein deutliches
gesellschaftliches Statement:
Gewalt an Frauen wird nicht
toleriert und gehört benannt –
sichtbar und unmissverständlich“,
betont Michaela Gosch,
Geschäftsführerin der Steirischen
Frauenhäuser.
Auch im heutigen Landtag wurden zahlreiche Themen besprochen. In der „Aktuellen Stunde“ lag der Fokus auf
dem Thema Gewalt an Frauen. Es werden konkrete Maßnahmen von der Landesregierung gefordert.
GETTY
STEIERMARK. Heute findet der erste Landtag des
Jahres statt. Die Sitzung begann mit einer „Aktuellen
Stunde“ zum Thema Gewalt an Frauen.
Von Linda Steurer
linda.steurer@grazer.at
Der erste Landtag des neuen
Jahres startete mit einer
„Aktuellen Stunde“
zum Thema Gewalt an Frauen.
Die Grünen forderten angesichts
der zuletzt bekannt gewordenen
Femizide ein Handeln der Landesregierung
sowie das Vorlegen
konkreter Maßnahmen. „Diese
furchtbaren Morde sind nur die
Spitze eines Eisbergs. Frauenverachtung,
Abwertung und Frauenhass
nehmen wieder zu und
sind tief in unserer Gesellschaft
verankert“, betonte Klubobfrau
Sandra Krautwaschl.
Tagesordnung
Zudem gab es mehrere Befragungen
von Regierungsmitglie-
dern, unter anderem zur Kindergartenassistenz
für Kinder mit
Diabetes mellitus Typ 1 durch
SPÖ-Chef Max Lercher, zur
Grundsteuerreform durch den
Grünen-Abgeordneten Lambert
Schönleitner sowie zum
Stadionmodell von GAK und
SK Sturm Graz durch den Abgeordneten
Nikolaus Swatek der
NEOS.
Dringliche Anfragen behandelten
unter anderem die Schulassistenz
(Grüne), den Pflegepersonalschlüssel
(KPÖ) sowie
die Wohnbauförderung (SPÖ).
Der Landtag beschäftigte sich
außerdem mit Berichten aus
den Ausschüssen, darunter Gesundheits-
und Pflegethemen,
Bildungs- und Jugendschutzfragen
sowie Hilfsangebote in der
Steiermark.
Weitere Themen
■ Absicherung der gynäkologischen
Versorgung in der
Steiermark
■ Leicht verständliche Bescheide
im Behindertengesetz
verankern
■ Bauprogramm LKH 2040
- Sicherstellung einer Bundesfinanzierung
■ Jedes Kind soll sicher
schwimmen lernen - Schwimmoffensive
starten!
■ Keine Kürzungen bei den
Deutschförderklassen!
■ Altersarmut von Frauen
eindämmen - Bewusstsein für
Pensionssplitting schaffen!
■ Mehr Raum für die ältere
Generation in der Steiermark
■ Drei Viertel der Bevölkerung
für ein privates Waffenverbot -
Privater Waffenbesitz nur mehr
in Ausnahmefällen
derGrazer
IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10, Mo bis Fr 8
bis 15 Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Lukas Steinberger-Weiß
(0664/80 666 6918), Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538), Victoria Weitenthaler (0664/80 666 6895), Leonhard Schweighofer (0664/80 666 6490), Clarissa Berner (0664 80 666 6694), Linda Steurer (0664/80 666 6683), Verena
Leitold (0664 80 666 6691), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897),
Denise Schuschko-Linke (0664 / 80 666 6848), Pia Ebert (0664/ 80 666 6642), Mario Premuzic (0664/ 80 666 6575), Eva Semmler-Bruckner (0664 / 80 666 6890 | OFFICE MANAGEMENT, PR-REDAKTION & ZUSTELLWÜNSCHE: Sanja Radosavljevic (0664/
80 666 6528) | PRODUKTION: Burkhard Leitner | VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 175.837 (Der Grazer, wö, ÖAK 1. HJ 2025) | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.
6 graz
www.grazer.at 20. JÄNNER 2026
Freuen sich über die positiven Zahlen des Graz Aiport: Jürgen Löschnig, Manfred
Eber, Mark Perz, Wolfgang Löschnig und Wolfgang Malik (v.l.). GRAZAIRPORT
Graz Airport zieht für
2025 positive Bilanz
ZAHLEN. 831.095 Menschen haben 2025 eine
Reise vom Graz Airport aus angetreten.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Der Graz Airport kann
auch diesmal auf ein
positives Jahr zurückblicken.
Insgesamt hoben 831.095
Menschen vom Flughafen ab.
„Der Flughafen ist ein wichtiger
Baustein für die Wirtschaft und
den Tourismus in Graz und Umgebung“,
so Beteiligungsstadtrat
Manfred Eber.
Positiv
„Auch das Jahr 2025 war geprägt
von großen Herausforderungen
und schwächelnder Konjunktur.
Wir haben uns aber gut behauptet.
Die Reiselust der Menschen
ist ungebrochen. Der Graz Airport
ist verhalten gestartet und
musste im ersten Quartal eine
Einbruch hinnehmen, aber
ab April haben wir aufgeholt
und konnten das vierte Quartal
mit einem deutlichen Plus abschließen“,
erklärt Graz Airport
Geschäftsführer Wolfgang Grimus.
„Die genaue Bilanz liegt
noch nicht vor, aber der Umsatz
wird rund 40 Millionen Euro
betragen. Aber auch abseits des
Flugbetriebs ist der Flughafen
ebenfalls sehr beliebt. Unsere
Veranstaltungs- und Konferenzräumlichkeiten
sind sehr beliebt
und das ganze Jahr ausgebucht“,
weiß Graz Airport Geschäftsführern
Jürgen Löschnig. Die Umwelt
spielt am Flughafen ebenfalls
eine große Rolle. So wurde
die Bodenstromversorgung für
Flugzeuge ausgebaut und auch
am Ausbau der PV-Anlage wird
intensiv gearbeitet. Zudem produziert
der Flughafen mit 14
Bienenvölkern jedes Jahr 300
Kilo Honig. „Der Flughafen ist
biologisch gut unterwegs trotz
Fliegerei“, so Löschnig. Holding-
Vorstand Mark Perz, der seit
1. Jänner auch den Flughafen
mitverantwortet, weiß um die
Bedeutung des Flughafen: „Er
ist nicht nur für den Tourismus
eine wichtige Drehscheibe, sondern
wirft auch Gewinne im
öffentlichen Verkehr ab.“ „Der
Graz Airport ist eine Erfolgsgeschichte,
der schon alles erlebt
hat und noch viel erleben soll“,
erklärt Graz Airport Aufsichtsratsvorsitzender
Wolfgang Malik.
Für ihn bleibt die Forderung
nach einer eigenen Haltestelle
der Koralmbahn eine Dauerbaustelle.
Täglich werden Holding-Lenker und Kontrolleure verbal attackiert. FPÖ-
Gemeinderat Günter Wagner bringt das Problem im Gemeinderat.
GPS
Angriffe auf Lenker in
Öffis im Gemeinderat
WICHTIG. FPÖ bringt Angriffe auf Holding-
Lenker und Kontrolleure in den Gemeinderat.
Von Clarissa Berner
clarissa.berner@grazer.at
Am vergangenen Sonntag,
dem 18. Jänner, berichteten
wir über aggressives
Verhalten gegenüber Holding-
Lenkern und Fahrscheinkontrolleure.
Die Vorfälle betreffen
in den meisten Fällen verbale
Beschimpfungen. Eher selten
kommt es zu körperlichen Übergriffen.
Nun bringt FPÖ-Gemeinderat
Günter Wagner die Thematik
am Donnerstag in den Grazer
Gemeinderat. „Wir wollen von
der Stadtregierung konkret wissen,
wie oft es im Jahr 2025 zu
verbalen und physischen Angriffen
gegenüber Kontrolleuren
und Fahrern gekommen ist. Ein
solches Verhalten ist grundsätzlich
inakzeptabel und es müssen
alle notwendigen Maßnahmen
ergriffen werden, um gegen derartige
Angriffe konsequent vorzugehen“,
so der Freiheitliche.
Lenker beschimpft
In der Hilmteichstraße kommt
es derzeit zu Kanal- und Schienenbauarbeiten.
Daher verkehren
auf diesem Abschnitt
Ersatzbusse. Der Umstieg von
Bus auf Straßenbahn verläuft jedoch
nicht immer reibungslos:
Häufig kann die Bim nicht auf
im Stau stehende Busse warten
und fährt schließlich ohne die
Fahrgäste ab.
Passend zu diesem Thema soll
es am vergangenen Mittwoch,
dem 14. Jänner, zu einem Zwischenfall
mit NEOS-Gemeinderat
Philipp Pointner gekommen
sein. Ausgehend von der
geschilderten Situation soll
Pointner vor eine Straßenbahn
gesprungen sein und einen
Bimfahrer verbal höchst unhöflich
behandelt haben, weil dieser
ohne die Fahrgäste losfahren
wollte.
Pointner weist die Vorwürfe
zurück.
Zum aktuellen Fall hält Wagner
fest: „Die in Medienberichten
dargestellte Verhaltensweise
des NEOS-Gemeinderats Philipp
Pointner gegenüber einem
Bimfahrer scheint ebenfalls
nicht gerade vorbildlich gewesen
zu sein. Insgesamt muss die
Stadtpolitik das gesamte Thema
der zunehmenden Übergriffe
sehr ernst nehmen und entsprechende
Schritte setzen.“
20. JÄNNER 2026 www.grazer.at
graz 7
Die AnnenStars-2025
präsentiert
Graz im Fokus
Das sind die stolzen Gewinner des AnnenStar 2025:
Den ersten Platz erreichten die Lebenswelten der
Barmherzigen Brüder Steiermark. Platz zwei erreichte
Duke Johns Barbershop (u.) und den dritten Platz
belegte CARLA – der Sachspendenmarkt der Caritas.
Alle Fotos unter https://grazer.at/#galerie SCHERIAU (2)
8 graz
www.grazer.at 20. JÄNNER 2026
Lehrlingskampagne startet
INITIATIVE. Auch wenn die Zahl der Lehrstellen rückläufig ist, möchte die steirische Industrie ein
starkes Zeichen in diesem Bereich setzen. Eine eigene Kampagne soll offene Lehrstellen bewerben.
Von Sabrina Naseradsky
sabrna.naseradsky@grazer.at
Insgesamt 1140 offene Lehrstellen
werden mit Stichtag 1.
Jänner von den steirischen Industriebetrieben
angeboten. Die
Unternehmen investieren in allen
Regionen gezielt in die Ausbildung
junger Menschen und leisten so einen
wichtigen Beitrag für den steirischen
Industriestandort.
Bündelung
Auf der Plattform „Die Industrie“,
eine gemeinsame Initiative der
Sparte Industrie in der WKO Steiermark
und der IV-Steiermark, werden
alle offenen Lehrstellen gesammelt
und öffentlich zugänglich
gemacht. Gleichzeitig werden diese
mit einer breit angelegten Kampagne
beworben. Alle Lehrstellen sind
unter dieindustrie.at/lehre-hat-eh-
re abrufbar. „Die Lehre ist ein zentraler
Erfolgsfaktor für unsere Wettbewerbsfähigkeit,“
betont Markus
Ritter, Vorsitzender der Plattform
„Die Industrie“. „Gerade in Zeiten
eines rückläufigen Lehrstellenangebots
in Österreich zeigt die steirische
Industrie Verantwortung und
bietet jungen Menschen attraktive
Perspektiven mit Zukunft.“ Derzeit
werden 2.845 junge Menschen
zu Fachkräften ausgebildet. Insgesamt
können die jungen Menschen
zwischen 74 unterschiedlichen
Lehrberufen bzw. 94 Ausbildungsschwerpunkte
inklusive Module
wählen. Auch steigt der Anteil der
weiblichen Lehrlinge in der Industrie
weiter an. Rund 23 Prozent der
Industrielehrlinge sind mittlerweile
Frauen. Auch 2025 war Metalltechnik
und Elektrotechnik der beliebteste
Lehrberuf bei den Mädchen.
Die steirische Industrie will dem Lehrstellenrückgang entgegenwirken und
bündelt alle Lehrstellen auf der Palltform „Die Industrie“. MKNIEPEISS-IV-ROSENDAHLNEXTROM
VERSTOPFTE
TOILETTE?
Kein Problem! Das Team
Saubermacher ist zur Stelle!
Kanalservices
+
+
+
+
+
Abfluss- und Rohrreinigung
Dichtheitsprüfung
Kanalreinigung
Kanalsanierung
TV-Inspektion
24/7 notdienst
T: 059 800 5000 I saubermacher.at
PARTNER:
20. JÄNNER 2026 www.grazer.at
graz 9
C H R O N I K
Blaulicht
Report
✏ clarissa.berner@grazer.at
Bei Polizeieinsatz
tödlich verletzt
Am Donnerstag, dem 27. November, betätigte ein Unbekannter grundlos
die Notbremse einer Bim. Der Mann wird nun von der Polizei gesucht. LPD STMK
rigen Kontakt aufzunehmen.
Dieser zeigte sich jedoch nicht
kooperativ, drohte damit, das
Gebäude in die Luft zu sprengen
und verbarrikadierte sich
mit einer Langwaffe im Haus.
Daraufhin wurden Sprengstoffspürhunde,
das Einsatzkommando
Cobra und die
Verhandlungsgruppe als Unterstützung
herangezogen.
Nach stundenlangen Überzeugungsversuchen
verschafften
■ In der Nacht auf Dienstag,
dem 20. Jänner, kam es in Kainbach
bei Graz zu einem Schusswechsel.
Dabei wurde ein Mann
getötet. In den späten Abendstunden
wurden Polizisten
zu einem Einfamilienhaus in
Hönigtal alarmiert. Der dort
lebende 46-jährige Mann bedrohte
Angehörige und übermittelte
ihnen bedrohliche
Fotos von Schusswaffen. Die
Angehörigen befanden sich
nicht im Haus. Mit Unterstützung
von Spezialkräften begaben
sich mehrere Polizisten
zu dem Einfamilienhaus. Im
weiteren Verlauf des Einsatzes
versuchten die Beamten
mehrmals mit dem 46-Jähsich
die Spezialkräfte Zugang
zum Gebäude. Daraufhin
dürfte der 46-Jährige das Feuer
auf die Polizisten eröffnet
haben. Auch die Beamten
gaben Schüsse ab, wodurch
der Mann verletzt wurde. Das
bereits vorab alarmierte Rote
Kreuz kümmerte sich umgehend
um die Versorgung des
46-Jährigen, dieser verstarb
jedoch noch an Ort und Stelle.
Die Polizisten blieben unverletzt.
Die Ermittlungen zum
genauen Tathergang laufen.
Polizei sucht nach
Bim-Unfall Zeugen
■ Am Donnerstag, dem 27. November,
stieg eine 79-jährige
Frau gegen 13 Uhr an der Haltestelle
„Roseggerhaus“ in die
Straßenbahn der Linie 1 in Richtung
„Eggenberg/UKH“ ein.
Zwischen den Haltestellen „Esperantoplatz/Arbeiterkammer“
und „Hauptbahnhof“, dürfte
ein Unbekannter grundlos die
Notbremse in der Straßenbahn
betätigt haben. Daraufhin kam
die Pensionistin zu Sturz. Die
Schwerverletzte musste vom
Roten Kreuz ins UKH Steiermark
eingeliefert werden. Da
die Ermittlungen bis dato erfolglos
verliefen, fahndet die Polizei
nun mit Lichtbildern nach dem
Mann. Personen, die den Mann
gesehen haben oder Hinweise
geben können, werden gebeten,
sich an die Verkehrsinspektion
Graz 1 unter der Telefonnummer
059133654110 zu wenden.
UMBERTO TOZZI
DAS LETZTE ÖSTERREICH-KONZERT
26 | 04 | 2026
GRAZ
STADTHALLE
WOLFGANG
AMBROS
19 | 06 | 2026
PIBER
LIPIZZANERGESTÜT
14 | 08 | 2026
GRAZ
KARMELITERPLATZ
15 | 08 | 2026
GRAZ
KARMELITERPLATZ
TICKETS ERHÄLTLICH UNTER: FAIRTICKET.AT & OETICKET.COM
10 graz
www.grazer.at 20. JÄNNER 2026
Jetzt
mitdiskutieren
www.facebook.com/derGrazer
Abseits
Der Fußverkehr gerät gerade
in den Randbezirken immer
mehr ins Abseits. Das Interesse
im Rathaus gilt wohl eher Problemen
am anderen Ende der
Welt, als jenen der eigenen Bevölkerung.
Damals war die Situation
deutlich besser. In den
letzten Jahren sind viele Grüne
Flächen verbaut worden, ohne
für Gehsteige zu sorgen und
teilweise wurden Schutzwesge
sogar entfernt.
Christian Jelesic
* * *
Unverständlich
Das Problem gibt’s nicht nur
in Gösting. Da werden in Eggenberg
Bäume gepflanzt und
mit Holzzäunen eingezäunt,
und die Kinder müssen auf der
Strasse gehen. Da fragt man
sich doch, welche Blitzbirnen
da am Werk sind.
Elke Weber
* * *
Meinung
Natürlich darf und sollte man
Missstände aufzeigen. Nur soll
man nicht versuchen, die eigenen
Versäumnisse dem politischen
Mitbewerber in die
Schuhe zu schieben. Zudem
muss die aktuelle Stadtregierung
jede Maßnahme für die
sanfte Mobilität gegen den Widerstand
von ÖVP und FPÖ
erkämpfen und sich wegen
der vielen dafür notwendigen
Baustellen auch noch dem destruktiven
Protest der ÖVP aussetzen.
Hans Reiter
* * *
Fraglich
Ist also jeder Vorschlaghammer
eine sanfte Feder?
Georg Schröck-Weikhard
* * *
Erfahrung
Ich wohne seit 20 Jahren in
Gösting, und seit diesen 20
Jahren gibt es dort keinen
Gehsteig.
Irmgard Eigner
* * *
Lösungen erwartet
Seit fünf Jahren gibt es eine
neue Stadtregierung, die politische
Verantwortung trägt.
Wer heute regiert, muss bestehende
Versäumnisse aufarbeiten
und lösen und nicht
sie verwalten oder auf frühere
Jahre abschieben. Die Grazer
erwarten Lösungen von der
aktuellen Stadtregierung!
Markus Huber
* * *
Meistkommentierte
Geschichte
des Tages
Fußgänger
in Gösting in
Gefahr
Für Fußgänger ist die Situation in
Gösting in mehreren Bereichen
untragbar und stellt ein erhebliches
Sicherheitsrisiko dar. Seit mehreren
Jahren weisen Anrainer auf massive
Missstände hin, passieren tut jedoch
bislang relativ wenig. Besonders
prekär ist die Lage in Teilen der
Anton-Kleinoscheg-Straße. Auch
am Beginn der Thalstraße fehlt
nach wie vor eine sichere Überquerungsmöglichkeit.
REAKTIONEN & KOMMENTARE
Unser Spitzenservice
bei Ihrer Talentsuche.
Starten Sie mit den kostenlosen
Werbe-Tools der Steiermark eine starke
Employer-Kampagne und finden Sie
Mitarbeiter, die in Ihrem Unternehmen
ihr ganzes Talent auftischen.
Jetzt QR-Code scannen und
Werbematerial downloaden!
Willkommens-Website
| Digitales Magazin
| Imagefilm
20. JÄNNER 2026 www.grazer.at
graz 11
Ausblick
Was am Mittwoch
in Graz wichtig ist
■ Graz bietet als erste Stadt Österreichs eine kostenlose Beratung für
ein klimafreundliches Leben an. Am morgigen Mittwoch gibt es den
ersten Termin im Rathaus. Anmeldung: klimaschutz@stadt.graz.at
■ Nachdem die Verhandlungen für die 130.000 Beschäftigten im privaten
Gesundheits-, Sozial- und Pflegebereich nach vier Verhandlungsrunden
und zwei Streikwellen ins Stocken geraten sind, rufen die Gewerkschaften
GPA und vida zu einer Betriebsrätekonferenz in Graz auf.
■ Die Steiermärkische Sparkasse und Wiener Städtische präsentieren
die aktuelle Vorsorgestudie von IMAS International unter dem Titel
„Zwischen Wunsch und Realität: Die Zukunft der Altersvorsorge“.
■ Ein begehbares Bild der Gesellschaft: Die Schüler der HLW der
Caritas haben aus alten Christbäumen ein Kunstprojekt gestaltet, das
morgen eröffnet wird. Der Titel: „ZusammenWachsen“.
■ Der international bekannte Opern- und Liedsänger Piotr Beczała
präsentiert im Musikverein mit Helmut Deutsch eine Auswahl von
romantischen Liedern von Schumann bis Rachmaninow.
Unter dem Titel „ZusammenWachsen“ präsentiert die HLW der Caritas
morgen ihr aktuelles Kunstprojekt aus alten Christbäumen. PAGGER
■ Von 25. bis 28. März findet zum dritten Mal das Festival für virtuelle
Theaterformen Digithalia statt. Morgen werden Programm und
Schwerpunkte präsentiert. Außerdem gibt es einen Ausblick auf den
Spielplan der Konsole, der kleinsten Spielstätte im Schauspielhaus.
Die Stadt, die du liebst – auf deinem Handy
„der Grazer“-App
Zahlreiche Leser nutzen die App bereits täglich.
Sei dabei – informiert, vernetzt & mittendrin.
Grazer24
Höchste
Qualität –
kostenlos!
Alle Vorteile auf einen Blick:
Push-Nachrichten
aus deiner Stadt
Veranstaltungen
& Bildergalerien
Gratis-Tageszeitung
als E-Paper
Artikel kommentieren
& mitdiskutieren
Exklusive Club-Vorteile
& Gewinnspiele
Jetzt kostenlos herunterladen
im App Store und
bei Google Play!
www.grazer.at